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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kielblei - Schwerpunkt BASIC



Arnim L.
11.09.2005, 13:15
Hallo zusammen!

Habe gestern an meiner 3. BASIC den Kiel befestigt.
Es war meine dritte Aktion, wie immer der ätzendste Teil beim Zusammenbau bei mir.
Wie immer sitzt die Bombe eigentlich zu weit vorne. Ich hätte eigentlich sie eigentlich noch weiter vorne anbringen müssen, aber aus Gründen der Optic habe ich dann eine Kompromiss gemacht. Fakt ist, durch die Adhäsion zieht sich das Wasser hinten am Achterspant hoch. Bei Gewichten um 1.500 Gramm kann ich das eigentlcih aber nicht verstehen. Ich enke das 1.500 so Durchschnitt sind.
Ich bin aber schent es nicht der Einzige der Problem damit hat. In der BASIC Galerie sind viele BASICS mit nem Blei ganz weit vorne zu sehen. Auch bei den Bildern von der letzten Regatta meine ich einige hecklastige BASICS ausgemacht zu haben.
Was tun? vor allem also hinten leichter bauen, sprich leichtere Servos, das Ruder leichter bauen sowie die Anlenkung. Anderer Vorschlag, eine Wartunksluke vorne und dort Empfänger und Akkus unterbringen.
Was meint ihr?

Gruss

Arnim

Ralph Tacke
12.09.2005, 08:37
Hallo zusammen,
hallo Arnim,

meine BASIC's hätten auch immer den Ballast ziemlich weit vorne benötigt und mir gefiel das ebenfalls aus optischen Gründen nicht.

Mittlerweile bin ich dazu übergegangen, die Akkuzellen in 2 Pärchen links und rechts des Schwertes nach vorne in den Rumpf zu schieben. Dazu sind sie auf einer 0,5mm GfK-Platte wie auf einer Rutsche befestigt und mit einer Schraube unter dem Deckel am Schiffsboden fixiert.

Den Empfänger pappe ich mit Klettband unters Deck, ebenfalls möglichst weit nach vorne.

Wenn ich jetzt noch ein 9gr. Servo fürs Ruder nähme und mein dickes FP-S 125 Ruderverstellservo (mit gleichnamigem Gewicht :D ) austauschen würde, wäre ich sicherlich da, wo ich hinmüßte.

Aber du hast Recht, hinten sollte man mit Gewicht geizen.

Gruß Ralph

Julis
24.03.2006, 11:32
Sagt mal kann mir mal einer die Maße für die Bleibombe sagen (Länge & Durchmesser).
Währe mir echt geholfen damit, wollt nicht erst das Tabellen und Formeln rauskramen.
Habe vor mir ein Urmodell selber zu drechseln.
Danke im vorraus.

Gruß Julis

Arnim L.
24.03.2006, 12:54
Hallo Julis!

Mach´s dir einfach, nehme den "Bulb Calculator".
http://www.onemetre.net/Design/Bulbcalc/Bulbcalc.htm
Kannst du dir gleich audrucken lassen.
Maße kann ich dir trotzdem nennen, muss sie nur noch raussuchen.

Gruss

Arnim

Julis
24.03.2006, 20:44
danke erst mal

tja mit russisch haben sie uns gequält und als zweites Fach gab’s bei uns nur französisch (o la la la). da hab ich leider wenig Chancen das Programm richtig zu bedienen. ansonst sieht es ja erst mal von den formen die es so gibt nicht schlecht aus.
Wenn ich das richtig sehe und es sich bei der Angabe unter „Material Density (kg/dm3) um Blei handelt kann ich mir ja in der Tabelle was aussuchen. Dran rumfeilen kann ich ja dann immer noch.


Gruß julis

Arnim L.
25.03.2006, 11:40
Stelle gerade fest das das Mindstgewicht für das Programm 1 kg sein muss.
Also, die Länge ist 200mm, der Durchmesser 28 mm an der dicksten Stelle.
Ich meine es wäer ca 900 Gramm gewesen.

Gruss

Arnim

Tiga
25.03.2006, 12:05
Hi Arnim,

stimmt, Bulbcalc lässt nur Eingaben ab 1 kg zu. Man bekommt aber am Ende eine Tabelle über die man auch die erforderliche Bleibombenlänge bei kleineren Gewichten ersehen kann.

Die angezeigte Bombe einfach proportional so weit verkleinern bis die angegebene Länge erreicht, dann passt das.

Gruss
Rainer

Julis
25.03.2006, 20:35
alles klar so werd ich es machen. hab mir da was unter >select naca foil< ausgesucht , bei der Nummer 63A0XX sind es bei 20 cm rund 830 g das müsste doch reichen???

Gruß Julis

Arnim L.
26.03.2006, 14:17
Am besten machst du einen Steckkiel.
Dann kannst du auch mal weniger drunter hängen und gegen Tiga gewinnen ;)

Gruss

Arnim

Tiga
26.03.2006, 16:25
...sind es bei 20 cm rund 830 g das müsste doch reichen???

Das Thema hatten wir doch schon mehrfach, oder?

Ich käme nie auf die Idee 830g Blei unter eine Basic zu schrauben! 500g. reichen, mit 700g hast du bereits die Schwerwettervariante.

Gruss
Rainer

Arnim L.
26.03.2006, 21:34
Hatten wir hier heute auch nötig ;)

Gruss

Arnim

Julis
26.03.2006, 23:41
NABEND

Wie nu, was nu, jetzt sind die angaben vom Verein Rodenkirchen etwa falsch??? Kommt es da vielleicht auch auf das Gesamtgewicht des Rumpfes an oder ist das egal. Oh je da hab ich ja was angefangen. So wie ich das jetzt sehe sollt ich wohl die goldene Mitte nehmen also 600g?
Gibt es da irgendwelche Erfahrungen ich will das Boot ja nur zum ausprobieren bauen ob mir segeln gefällt. (das mit dem catboat ist doch auch nur zum testen: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=403933#post403933) ich möchte damit keine Rennen oder so was fahren , gäbe es ja in unserer Gegend sowieso nicht.
Ehrlich gesagt mag ich mich auch nicht so richtig mit dem Swing-Rigg anfreunden. Habe das evtl. noch ein paar andere Ideen.

Das mit dem Steckkiel ist schon keine so schlecht Sache aber ich wollt es fürs erste mal nicht übertreiben.
Wobei wenn ich es mir so recht überlege......ihr beschreibt hier immer das Problem mit der Dichtheit und der Konservierung, man könnte ja den Schwertkasten aus ABS oder so bauen da gammelt ja nix. Na ich werd mir es noch überlegen.

Gruß Julis

Ralph Tacke
27.03.2006, 08:33
Hallo Julis,

die Planangaben vom Modellbau Rodenkirchen stimmen 100 %ig und sind mittlerweile ca. 500-fach erprobt, wenn alle gebaut wurden :D

Die "normale" Bleibombe wiegt etwa 700-720 gr., somit liegt das Boot auf der Konstruktionswasserlinie. Damit kannst Du bedenkenlos bis Windstärke 4 und böen darüber mit dem Normalrigg segeln.

Natürlich kann man zum Tuning der Jolle mit dem Bleigewicht jonglieren, Rainer hat dabei sehr gute Erfahrungen mit den besagten etwa 500 gr gemacht und hat die Jolle dadurch natürlich Richtung Leichtwindbedingungen optimiert.

Bei leichtem Wind brauchst Du halt weniger aufrichtendes Moment und weniger Masse kommt schneller in Schwung.......

aber wie gesagt, einfach dem Bauplan vertrauen und Du erhälst ein

leicht zu bauendes, preiswertes und gut segelndes Boot

....das war das Ziel der Jolle. Der Rest ist Fein-Tuning, Bastelwut (positiv gemeint ;) ) etc.

Übrigends fahren sehr viele Jollen auch mit über 840 gr Blei unterm Kiel, das muss aber nicht wirklich sein....

Gruß Ralph

Arnim L.
27.03.2006, 20:19
NABEND

Das mit dem Steckkiel ist schon keine so schlecht Sache aber ich wollt es fürs erste mal nicht übertreiben.
Wobei wenn ich es mir so recht überlege......ihr beschreibt hier immer das Problem mit der Dichtheit und der Konservierung, man könnte ja den Schwertkasten aus ABS oder so bauen da gammelt ja nix. Na ich werd mir es noch überlegen.

Gruß Julis

Nimm dünnes Sperrholz (3mm) und ne Lage Glasgewebe. Das Gewebe hin zum Kiel. Innen im Boot die Kielbox schön mit Harz einstreichen. Bei der Basic wird nix undicht.
Die fährt überigens wie die Sau..... :) Gut, die Gurke findet sie doof, na und... :D
Ohne Steckkiel fährt sie auch sehr gut. Ich habe ´ne Bombe von Prothmann mit 900 Gramm. Fährt auch super. Die Basic´s dich ich kenne fahren Schnaps rauf, Schnaps runter ungefähr alle gleich schnell. Am Wochenende war´s ganz schön zugig am Kalscheurer Weiher, da gings mit Standardsegel richtig gut ab. Wir waren mir zwei Booten da und keins war wirklich schneller.

Wenn du das wie im Bauplan machst kann eigentlich nichts schief gehen. Die nächste BASIC kannste dann ja pimpen bis der Arzt kommt :D

Gruss

Arnim

Julis
27.03.2006, 20:46
Alle klar erst mal soweit was ich aber heut beim Einbau des Schwertes gemerkt habe, nach welcher Linie oder so sollte das den ausgerichtet werden. Also ich habe mir die Wasserlinie angezeichnet und es dazu in rechten Winkel gebracht, liege ich damit richtig.
Um noch mal auf das Bleigewicht zurückzukommen spielt da nicht auch das Gewicht des Rumpfes + Schwert + RC-Zeug + Rigg eine Rolle oder ist das eher ein zu vernachlässigender Faktor.

Gruß Julis

FelixausFlens
30.03.2006, 11:54
siehe unten

FelixausFlens
30.03.2006, 12:05
Hallo zusammen,
ich habe durch zufall dieses forum gefunden.
Ich baue im Moment auch eine BASIC.
Es ist mein Erstes RC-Modell
Der Rumpf ist fertig, die Aufnahmen für die Servos und das Ruder.
Ich habe dei Servos auf beide Seiten aufgeteilt und in der länge versetzt so das sie sich nicht in Gehege kommen.
Über die Berichte über die Hecklastigkeit habe ich Nachgedacht und kann das gut nachvollziehen!! Theoretisch!!
also werde ich den Akku vor den Kiel Packen.
wo wir bei Akku sind..... was für größen habt ihr genommen??
Ich habe ein 6xMignon Akkupack 7,2V 1,7Ah..
der lag noch rum....
oder ist das zu groß??:rolleyes:
Als Rigg möchte ich ein Normals bauen.. aus optischen gründen und weil ich als Segler mehr Erfahrung habe.
Ich habe nicht vor Regatten zu segeln.. nur just vor Fun
Als Kiel habe ich eine 0.8mm Niro-Platte mit angeschweißten Stahl Gewicht
das ganze wiegt 850 g das ist besser so weil er etwas kürzer und breiter ist. Die See hier in der Förde für ein so kleines Boot recht rau. Außerdem lag der hier noch rum...
für den ersten Versuch wollte ich möglichts wenig Geld ausgeben.........bis jetzt bin ich schon bei 35€ und hab schonRumpf, Steuerung, Servos Segelstoff und das meiste der Riggteile.
Was mir noch nicht ganz klar ist, wie ich die Inspektionslucken mache...
und ob ich auch von innen Lackieren sollte??
und wie ich Ruder- und Schotdurchführungen Wasserdicht bekomme.

so das reicht jezt

Arnim L.
30.03.2006, 17:48
Hallo Felix!

Nett das du dazu gestossen bist.
Die BASIC war auch mein erstes Segelbbot, mittlerweile habe ich drei und noch ne Woodpecker, 2 andere sind im Bau.



Ich habe dei Servos auf beide Seiten aufgeteilt und in der länge versetzt so das sie sich nicht in Gehege kommen.


Hoffentlich bekommst du den recht langen Servoarm dazwischen.


also werde ich den Akku vor den Kiel Packen.
wo wir bei Akku sind..... was für größen habt ihr genommen??


Leichte NiMH Zellen (AAA) 5 Stück 750mA. Da habe ich wenig bedenken. Ich glaube meine letzten sind vom Aldi.



Ich habe ein 6xMignon Akkupack 7,2V 1,7Ah..
der lag noch rum....
oder ist das zu groß??:rolleyes:


Wenn dein BEC das mitmacht sollte das kein Problem sein.
6V ist glaube ich bei den Empfängern Standard. Frage ist nur nach dem Gewicht. Als viel mehr als 100 Gramm sollte der Akku glaube ich nicht wiegen.



Als Rigg möchte ich ein Normals bauen.. aus optischen gründen und weil ich als Segler mehr Erfahrung habe.
Ich habe nicht vor Regatten zu segeln.. nur just vor Fun


Also, ich würde das Swing Rig bauen. Gerade wenn mehr Wind ist, ist das Ding in ein paar Sekunden aufzuriggen, und du kannst es mit allen Einstellungen nach Hause nehmen. Auch würde ich als Material die Folie bevorzugen. Ich habe Riggs aus Drachennylon (kein Ikarex, dass geht gut) die nehmen mehr Wasser auf als gut ist und verziehen sich.




Was mir noch nicht ganz klar ist, wie ich die Inspektionslucken mache...
und ob ich auch von innen Lackieren sollte??
und wie ich Ruder- und Schotdurchführungen Wasserdicht bekomme.
so das reicht jezt

Also ich finde von innen dünn mit Harz einstreichen gut (mehrmals dünn)
oder wie vorgeschlagen mit Tiefgrund. Wenn Wasser in den Rumpf kommt, zieht sich das Holz nicht voll.

Ich habe die Espressodosen aus Blech (Keksröllchendose vom Al..) genommen, mit dem Dremel abgetrennt, angeraut und mit Epoxydharz eingeklebt. Hält!
Für die Schotdurchführung ist das Röhrchen schon sehr dicht, kommt bei mir nix durch was man messen kann und die Anlenkung für das Ruder mache ich aus Bowdenzug mit 0,8mm Drahtseele. An die Enden eine Aufnahme für eine Kugelanlenkung. der Bowdenzug wird durch ein kurzes Stück Bowdenzughülle geführt und mit Teflonfett gefettet. Ist noch nie (!) irgendwo Wasser reingekommen, selbst wenn die BASIC nen Stecker gemacht hat nicht.

Wünsche dir viel Spass damit und wir sehen uns bestimmt auf irgend einer Regatta.

Gruss

Arnim

FelixausFlens
30.03.2006, 20:30
Hallo ich danke für die schnell hilfe!!!Ich werde wohl leichtere AKKUs nehemen und sie vor den Kiel packen...
vom Normalrigg werde ich nicht abweichen...
ich baue es so das ich recht schnell zu einem zweiten wechseln kann.. schoten ,wanten abharken.... Splint aus aus Mastfuß ziehen und dann neues drauf mit kleineren segeln.
Wie mache ich das Vorlick am Mast fest??
Wobe komme ich denn günstig an folie rann?? denn ich hatte wirklich geplant Dachenstoff zu nehmen und mit spinnakertape zu kleben.
Der Mast und Bäume werden aus ALU..
Ist das auch gut wenn man von innen mit Klarlack aus der Dose drüber geht??
Der Rumpf ist auch breiter geworden denn ich habe mit dem Schott (senkrecht) den Rupf etwas aufgespeitzt.
Der Ruderkoker und Schaft sind as VA Stahl..
Ich hatte hier im Forum gelesen, daß einige Probleme mit dem Rumpfzusammen
bau hatten... da gabs bei mir keine sorgen ging ratzfatz (schöner Name fürs Boot:) )
ich hab auch schon neue Ideen...ich die Pläne mal auf DinA3 ausgedruckt.....

so wieder viele Fragen... ich werd mal weiter machen

Julis
30.03.2006, 21:35
Ja das mit der Folie hab ich auch noch nicht so richtig verstanden, woher weis ich das mein Blumenhändler den teure hat oder mir billigen ramsch andreht, gibt es da vielleicht Erfahrungen bezüglich eines Herstellers.
Der Mast wird bei mir auch aus Alu. Leider hab ich nicht vor das Swingrigg zu bauen. Gibt es da evtl. Vorschläge welche Segelabmessungen man da nimmt oder kann ich da von der Fläche und der Aufteilung mich da am Standartsegel orientieren?
Bei der Farbe für den Innenraum würde ich entweder G4 oder aber einen Holzgrund auf Nitrobasis empfehlen, Klarlack aus der Dose geht auch bei dem weis man nur nicht wie tief er ins holz eindringt.

Gruß Julis

FelixausFlens
19.04.2006, 12:52
habe heute das Deck ausgeschitten und als inspektions luke nehme ich eine große dose von Baby-Milch...
und die sache mit Din-A3 das reitzt schon sehr ..
ich hab mal ein paar bilder für euch...
viel spass noch und schöne grüße aus dem hohen norden