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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hans Huckebein Bauthread



ratzfatz
27.10.2012, 23:26
Hallo,
auf dem Antiktreffen in Duisburg wurde mir klar, dass ich gerne einen Antiksegler für die Trampelwinde hätte.
Dazu kommt die Tatsache , dass Thomas seinen Goldhahn mit einer Schleppkupplung versieht und etwas zum Schleppen braucht.
Da der Huckebein schon länger auf meiner Liste steht habe ich das CAD-Modell jetzt nach dem Originalplan weiter ausgearbeitet und hier sind die Bilder der ersten Frästeile vom Höhenruder.

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ratzfatz
27.10.2012, 23:33
Hier die entsprechenden Ausschnitte des Plans:

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ratzfatz
28.10.2012, 18:41
Die Rumpfnase mit integrierter Schleppkupplung baue ich genauso auf, wie bei meiner grossen ERWA8.

Hier die Bilder dazu:

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ratzfatz
28.10.2012, 18:46
Die Rumpfnase wird verklebt.
Die Löcher in den Bauteilen dienen der genauen Positionierung beim Verkleben.
In die Löcher werden beim Verkleben M3 Schrauben gesteckt. Da alles mit Weissleim verklebt wird kann man nach dem Trocknen die Schrauben einfach wieder herausziehen.

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Der 5x10 Kiefernholm wird auf das Mittelstück des Höhenruders geklebt. Im unteren Bereich sieht man die schon verklebten Stützen für die Messinghülsen der Anlenkung.

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ratzfatz
28.10.2012, 22:39
In die Rumpfnase habe ich den Querstift mit 5min-Epoxy eingeklebt.
Der Querstift ist eine M3-Schraube , der ich den Kopf etwas abgedreht habe, damit dieser nicht zu weit hervorsteht.
Als Kupplungsstift dient ein 2mm Federstahldraht.
Jetzt fehlt noch das Füllmaterial aus Balsa um die Nase dann in Form schleifen zu können.


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ratzfatz
28.10.2012, 22:45
Die beiden 1mm-Rippen werden mit dem Zentralbrett verklebt.
Dazu habe ich mir 2 Balsastücke gemacht, die als Abstandshalter beim verkleben dienen.
Es lässt sich dann mit kleinen Gummiringen und zwei Klammern genügend Anpressdruck für den Holzleim aufbrigen.

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Das CAD- Modell zeigt die Einbausituation des Servos. Es wird ein Turnnigy 90s mit Metallgetriebe.
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ratzfatz
31.10.2012, 20:38
Hier das aktuelle CAD-Modell des Höhenruders mit Schnittansicht.
In Kürze gibts dann die reale Umsetzung.


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ratzfatz
01.11.2012, 17:20
Umsetzung.

Der Endholm wir beim Verkleben mit Gummibändern gegen die Rippen gezogen, da ja bei Verwendung von Weissleim die Leimstelle möglichst gepresst werden sollte. Servobefestigungsschrauben, die ins Baubrett geschraubt sind, dienen zur Befestigung der Gummis.
Zur Pressung von Oben dient etwas Werkzeug.

Die Kiefern-Nasenleiste wurde vor dem Einkleben schon mal in Form geschliffen.
Nächster Schritt sind die Ruderklappen, die Randbögen und die Klappen-Anlenkung.

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ratzfatz
01.11.2012, 23:05
Hier einige Bilder von der fertigen Ruderklappe.
Auf dem 2.Bild ist von unten er Schlitz für das Anlenkungsgestänge zu sehen.

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Tucanova
02.11.2012, 13:21
Hallo ratzfatz!
Mal wieder ein tolles Projekt - und ne Ente dazu! Lass uns weiter teilhaben an Deinem neuen Flugi!
Auch wenns noch ein bißchen dauern wird, bin schon gespannt wie H.Huckebein fliegt. Ente sieht man ja nicht so oft...
Go on! :)
Karl-Heinz

ratzfatz
03.11.2012, 01:19
Erkenntnisse des Tages:

1) Wenn man an Allerheiligen im strömenden Regen beim Ausprobieren eines Kratmo 10 Replika mitwirkt, weil man den gleichen Motor gekauft hat,
und es genausowenig erwarten kann, wie der Kollege, muss man sich nicht wundern, wenn eine kleine Erkältung der Lohn sein kann.
Der Kratmo läuft, was das Opfer gering erscheinen lässt. Gegen abend ging es dann besser und weiter mit dem Huckebein.

2) Bei Spanten aus 3-schichtigen Sperrholz der Dicke 1mm muss man auf die Maserrichtung achten! 18 Spanten für den Rumpf oder besser ausgedrückt für die Tonne gefräst. Leider ist das im Bauplan nicht vermerkt und meine Erfahrung in diesem Punkt bis heute zu gering.

3) Einen Rumpf auf einer Helling zu bauen ist neu für mich, geht aber gut von der Hand. Geboren Mitte der 60er Jahre des letzten Jahrhundert, mach ich zwar schon 3 Jahrzente Modellbau, aber das ist meine erste Helling. Der Erwa8 hatte ich Stuetzfüsse spendiert, was aber hier bei den ausgenommen 1mm Spanten sicher nicht mehr funktioniert.

4)@Tucanova
Danke für Euer Interesse

Die Helling besteht aus einem Laminatbrett, auf das ich die 20x20x200mm Holzleisten mit 5min-Epoxy aufgeklebt habe. So kann ich die Helling
mit Schraubzwingen auf dem Bautisch befestigen oder auch wieder entfernen.
Die Mitte des Rumpfes habe ich dann mit einer Richtlatte angezeichnet. Obwohl man das ja heutzutage mit einem Laser macht.
Was mich zu der Frage führt, wie die das vor 80 Jahren alles so hinbekommen haben. Die müssen Unmengen an Geduld, Können und Zeit gehabt haben.

Hier die Bilder:

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ratzfatz
03.11.2012, 22:58
Der Rumpf ist nun mit allen Spanten versehen und die oberen Gurte sind eingeklebt.
Die Detailfotos zeigen die Verbindung von Teil 32 (Endholm des Seitenleitwerks) mit den Längsgurten.

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pittss1s
04.11.2012, 09:01
guten Morgen,
mein Kompliment,wunderschönes Modell!
ich bin ebenfalls begeisterter Antikflieger,u. im Moment mit dem Bau des "Jaguar"beschäftigt.Den Huckebein hatte ich vor ca 10 Jahren gebaut,nur mit Laubsäge etc.Wenn ich deine schönen gefrästen Teile sehe,würde ich ihn gerne noch mal machen.
Wäre es möglich diese von dir zu bekommen? Mit 60 bin ich nicht mehr der grosse Säger:D
ich werde den Baubericht auf jeden Fall mit Genuss weiter verfolgen.
liebe Grüsse aus Österreich
Siegfried

ratzfatz
04.11.2012, 17:56
Zum Anleimen des Kielgurtes (23) wurde der Rumpf von der Helling genommen, und umgedreht wieder auf die Helling gespannt.
Mit Hilfe eines Hand-Dampfreiniger wurde der 5x5 Kiefernholm vorne und hinten grob in Form gebogen.
Den Dampfreiniger, den ich verwendet habe lässt immer etwas Dampf heraus, auch wenn der Dampfknopf nicht gedrückt wird.
Keine Ahnung, ob das so sein muss, für meine Anwendung war es hilfreich.
Da Biegen ging recht gut und schnell.
Dann habe ich für jeden Spant ein Stück Kieferleiste abgelängt, um damit ein Gummi über den Kielholm zu den Seitenholmen zu spannen, um
den nötigen Druck für die Weiss-Leim Klebung zu generieren.
Der Kielholm wurde am Ende mit einem 2mm Schlitz versehen, damit er über den Endholm des Seitenruders (32) aus 2x7 Kiefer geschoben werden kann.


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Rolf-k
04.11.2012, 18:48
Hallo

also wenn mein Rücken das aushalten würde, würde ich mich vor dir verneigen bis
mein Kopf auf den Boden aufschlägt ;) :D

also das ist einfach nur Perfeckt, ich hab zwar eine Fräse aber für sowas
reicht meine CAD kenntnisse einfach nicht aus.
bin gespannt wie dein Modell fliegt.

Beste grüße Rolf-K.

ratzfatz
08.11.2012, 14:54
Zunächst Danke für Dein Lob Rolf.

Beim Huckebein ist der Plan an einigen Stellen in sich etwas unstimmig. Bei genauerer Betrachtung ( und die macht man zwangsläufig bei der Erstellung eines in sich stimmigen CAD Modells) wird dies deutlich. Die Maße für die Spannweite ind der Frontansicht und der Draufsicht des Planes widersprechen sich. Ich habe mich an die Bemassung der Frontansicht gehalten, was zu einer minimal geringeren Spannweite, als in der Draufsicht angegeben führt.
Auch die Flächenverbinder 59 können wegen der Verjüngung der Fläche oben und unten nicht identisch sein. Das sind jetzt vielleicht Spitzfindigkeiten, aber der Frässatz soll exakt werden, und damit einfach zu bauen.

Für die Aussenfläche habe ich zunächst ein Volumenmodell aus den exakten Profildaten für das Profil M12 modelliert und dann mit den Aussparungen für die Holme und Nasenleiste und die Gewichtsaussparungen versehen. Das hat den Vorteil, dass ich nicht die ungenauen und teilweise verzerrten Profile des Originalplanes übernehme.
Aus dem Volumenmodell wurden dann CAD-technisch die Rippen rausgeschnitten. Das hat gegenüber Programmen, wie "Profili" den entscheidenden Vorteil, das man beliebige Rippenabstände und auch Halbrippen erstellen kann. Profili ist da sehr beschränkt. Gekrümmte End- und Nasenleisten, wie bei der Erwa8 oder einem Spinnin-Birdy sind unmöglich. Ich habe Profili sogar gekauft, verwende es aber nicht mehr. Es ist kein schlechtes Programm, aber nur für einfache Flächen zu verwenden.

Der Huckebein hat dann als letzte Rippe offensichtlich ein vollsymetrisches Profil, um den Randbogen zu definieren. Ich habe das als Naca0010 identifiziert und entsprechend modelliert.
Hier die Bilder:

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ratzfatz
09.11.2012, 17:22
Hier ein Bild des aktuellen CAD Modells.
So langsam lichten sich die Reihen, oder anders ausgedrückt: Die meisten Teile sind modelliert.

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ratzfatz
11.11.2012, 22:51
Das CAD-Modell ist ziemlich fertig, so dass es wieder real weiter geht.

Teil 35 und Teil 36 werden eingeklebt. Die Teile müssen an den Längsseiten mit einer 45° Fase versehen werden, damit sie auf
die schräg verlaufenfen Holme passen. Das geht in wenigen Sekunden mit dem Schleifklotz und ergeibt zusätzliche Klebefläche.

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Die Nase wird pro Seite mit jeweils 2 in Kontur gefrästen 5mm Balsateilen aufgefüllt.
Balsa an dieser Stelle ist vielleicht Frevel, aber ich wollte etwas Gewicht und Arbeit sparen.
Der Nasenklotz wird dann mit der Säge grob zugesägt und dann schon mal grob verschliffen.

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Teil 42 ist gefräst und wird eingeklebt. In Teil 42 sind Ausnehmungen für die Teile 45 und 46, damit diese nicht Auftragen.
Die Verzapfung von Teil 42 zum Spant hilft sehr das Teil richtig zu positionieren.
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So, und jetzt wieder erfreuen am schönen Anblick:
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ratzfatz
12.11.2012, 18:44
Teil 43 wird aus 8 Schichten 0,6mm Furnier hergestellt. Leider hatte ich kein 1,5mm dickes Furnier (wie in der Baunaleitung vorgesehen), was die Arbeit etwas verkürzt,da nur 3 statt 8 Leisten zugeschnitten und verleimt werden müssen.
Mit dem Drucker habe ich die Aussenkurve von Teil 43 ausgedruckt, dann ausgeschnitten und auf ein dickes Brett übertragen.
Statt Nägel habe ich mit einem 1,5mm Bohrer an einigen Stellen der Kontur Löcher gebohrt und in diese dann Holzschrauben (Servobefestigungsschrauben) eingedreht.
Das hält meiner Ansicht nach besser als Nägel und geht ebenfalls schnell.

Teil 26 soll ja aus einer Kieferleiste gemacht werden. Warum der Autor des Originalplanes hier nicht auf eine Schichtverleimung setzt ist mir unklar.
Fragen kann man ihn ja leider nicht mehr.
Egal. Dafür habe ich eine Kiefernleiste 3 Stunden in ein Wasserglas gestellt. Danach mit Hilfe der eingedrehten Schrauben erst einmal grob in Form gebracht.
Siehe Bild. Um den Trocknungsprozess zu beschleunigen habe ich ein Folienbügeleisen benutzt. Teil 26 durchstösst nach Plan den Spannt 5, der leider dafür keine
Aussparung hat. Die habe ich dann nachträglich von Hand eingebracht. Die Ausnehmung werde ich aber in den Frässatz mit übernehmen.

Teil 43
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Teil 26 Vorarbeiten:
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ratzfatz
14.11.2012, 12:41
Nachdem ich mir mehrere Hans Huckebein Nachbauten auf Fotos angesehen habe, ist mir aufgefallen, dass
keiner die Flächenbefestigung für Haupt und Nasenflügel des Originals übernommen hat.
Insbesondere beim Nasenflügel erscheint die Befestigung mittels gebogen und eingeleimten Stahldraht im Hinblick auf das Aufbringen der Bespannung kompliziert.
Auch ist mir nicht klar, wie das verleimen des Stahldrahtes nur mit Holzleim gehen soll.

Ich frage mich auch, wie man die Bespannung aufbringt, wenn schon hervorstehende Stahlteile (Teile 28 und 30) am Modell verleimt sind.
Vielleicht hat da jemand von euch Erfahrungen mit solcher Art Bautechnik.

Die Befestigung statt dessen mittels aufgeleimten Verstärkungen und durchgestecktem Buchenrundholz zu machen (wie bei der Haupt-Tragfläche) ist verlockend, da es die eingangs erwähnten Schwierigkeit umgeht. Im CAD-Modell und im Frästeilesatz werde ich sowohl die Originalbefestigung als auch die geänderte Befestigung mit Rundholz abbilden.



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ratzfatz
16.11.2012, 23:07
Teil 26, das nach Plan irgendwie an den Spant gepappt werden soll, hat eine Verstärkung bekommen, sonst hält das nicht.

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ratzfatz
16.11.2012, 23:13
Das Seitenleitwerk ist weiter gebaut worden:

Statt der Flachrippen (45) aus 1,5x8 mm Furnier wurden 8mm breite Streifen aus 1mm Sperrholz verwendet.
Der Seitenleitwerks-Holm (42) hat entsprechende Einfräsungen bekommen.

Die Verstärkungen 44 wurde gefräst und aufgeleimt.

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ratzfatz
16.11.2012, 23:22
Die zweite Höhenleitwerksklappe wurde verschliffen und die Stützen der Sperrholzrippen abgekniffen.
Das geht sehr gut mit einem Speziellen Seitenschneider.

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ratzfatz
16.11.2012, 23:29
Zur Aufnahme des Anlenkungsdraht (1,2mm Federstahldraht) wird ein Stück Stahldraht in die Tasche der Ruderklappe gelegt und
ein passend dickes Holzstück in die Tasche mit Holzleim geklebt. Da der Holzleim nicht am Stahl klebt,, kann der Stift nach Trocknen des Klebers wieder herausgezogen werden und man hat eine sehr gut passende Aufnahme für den Anlenkungsdraht.
Der Überstand des eingeklebten Holzstück wird nach Trocknen der Ruderkontur entsprechend abgeschliffen.

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ratzfatz
16.11.2012, 23:33
Der Randbogen wird genauso wie der vom Seitenleitwerk mit einer Schablone hergestellt.
Dann wurde der Randbogen mit den gefrästen Verstärkungen angeklebt. Die Verklebung mit der Abschlussrippe wurde mit einem Stück 2mm Kiefernholz
verstärkt.
Danach alles verschliffen.

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ratzfatz
18.11.2012, 21:33
Das Höhenleitwerk, wird wie im Originalplan mit Gummis gehalten von Stahldrähten befestigt.
Statt der befeilten Kiefernstuecke (29 und 31) wurde ein Schichtaufbau aus 1mm Frästeilen . Damit sich die Stahldrähte nicht verdrehen können,
wurden diese auf 1mm heruntergeschliffen (Proxxon) und mit 5min-Epoxy eingeklebt.



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ratzfatz
18.11.2012, 23:04
Die Anlenkung des Höhenruders wird mittels eines 1,5mm GFK Hebels realisiert.
Der Hebel hat einen 1mm breiten Schlitz. Der 1,2mm Anlenkungsdraht wird mit der Proxxon auf 1mm abgeschliffen, so dass der Hebel
formschlüssig auf den Draht geht und somit die Klappen bewegen kann.
Der GFK-Hebel wird mit Uhu Endfest an den Anlenkungsdraht angeklebt.

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Hier sieht man den abgeflachten Draht.
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ratzfatz
18.11.2012, 23:06
Die Rippen der Tragfläche sind aus 1mm Sperrholz gefräst, und wiegen 59g.

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eberhard1507
26.11.2012, 00:21
Schönen Abend hier in die Runde!
Hochachtung vor dem Projekt, ich habe das gleiche mit dem "Jaguar" vor (Jenem von Fritz Eggert), von dem ich einen Bauplan um ein paar Kreuzerl in der Bucht angeschwemmt bekommen habe.
Ich bin in de rglücklichen Lage, in einem Betrieb zu arbeiten, welcher über einen Laser verfügt, somit möchte ich mir die betreffenden Teile gleich heiss ausschneiden lassen, was mich aber auch zu der Frage bringt:
Mit welchem CAD konstruieren?
Ich bin gelernter Bautechniker und habe Erfahrung auf BauCADs, ACAD hört bei mir Vers 12 auf auf einem meiner Rechner habe ich TurboCAD installiert, aber - mangels richtiger Einschulung - auch keine Erfahrung; einzig in E-Lines und in Folge C-Lines bin ich einigermassen fit, was aber den Nachteil hat, dass ich hier keine 3D-Modelle entwickeln kann und somit Konstruktionsschwächen dadurch nicht so leicht erkennen kann.
mfG
eberhard

Eckart Müller
26.11.2012, 07:18
Hallo Eberhard,

wie ich sehe, war dies Dein erstes Posting hier im :rcn:-FORUM.

Deshalb: Ein herzliches Willkommen im Forum von :rcn:!

Ich bin sicher, Du wirst hier viel Spaß haben. Aber nicht nur das, sondern Du wirst auch schnell und ausführliche Hilfe erhalten, wenn Du mal die eine oder andere modellfliegertypische Frage hast. Möchtest Du dagegen mal abseits vom Modellbau über Gott und die Welt oder über andere, nebensächliche Dinge philosophieren, bietet sich das „Café Klatsch (http://www.rc-network.de/forum/forumdisplay.php/44-Caf%C3%A9-Klatsch)“ an!

Jetzt wiederhole ich mich also: Herzlich willkommen und viel Spaß im Forum von :rcn:!

Gruß
Eckart
Moderator
:rcn:

ratzfatz
27.11.2012, 11:00
Hallo,

Deine Frage gehört ins Forum CAD.
Aber ich will Dir gerne antworten:
In 3D sind mir die Programme:

1) Pro/E Wildfire (Creon) von PTC
2) Inventor von Autodesk
3) Solid Works von Dassault.

geläufig.

Die Reihenfolge spiegelt meiner nach die Güte der Programme wieder.
Allerdings sind 2) und 3) mit besseren Tutorials zum Selbstlernen ausgestattet.
Wenn Du also niemanden hast, der dir bei 1) helfen kann, nehme am besten 2) oder 3).
Die Ergebnisse, die Du hier siehst gelingen sicherlich mehr oder weniger mit allen genannten Programmen.
Für alle 3 Programme gibt es Studentenversionen. Preislich von kostenlos bis 100 Euro.
Einfach mal googlen.

Eckart Müller
27.11.2012, 11:49
Hallo,

Deine Frage gehört ins Forum CAD. [...]

Prinzipiell hast Du natürlich Recht. Aber solange das die Ausnahme bleibt, sehe ich das nicht so eng...:rolleyes:

eberhard1507
29.11.2012, 11:23
Sorry, bin hier neu und kenn halt noch nicht alle Foren und Unterforen hier, werde mir zur Busse aus der Holzschupf´n ein schönes dreikantiges Buchenscheit holen .....

Eckart Müller
30.11.2012, 09:40
[...] ...werde mir zur Busse aus der Holzschupf´n ein schönes dreikantiges Buchenscheit holen .....

Aber nicht doch, wer wird denn gleich...!

Derartige Maßnahmen sind erst dann dringend angezeigt, wenn der Modi "böse" wird. Bis das der Fall ist, kannst Du die Angelegenheit ganz locker angehen...912660

ratzfatz
15.12.2012, 22:44
Es geht weiter.
Die Mittelrippe wird zusammen mit dem 4x4 Kiefernholm winklig verleimt.
Dann wir unter den Holm ein mit tesa beklebter 1mm Sperrholzstreifen gelegt.
Anschliessend die Rippen auf den unteren Holm geklebt.
Die Aussparungen für den Holm in den gefrästen Rippe sind naturgemäss exakt, was man leider von gekauften Kiefernleisten nicht behaupten kann.
Da hat man manchmal statt 4mm nur 3,5mm. Deshalb kaufe ich auch keine mehr, sondern säge und hobel die selber.

Die Verbinder im Bereich des Knickes werden an den unteren Holm geklebt.
Die Endleiste bekommt 1mm Einschnitte und wird mit den Rippen verklebt.
Damit die Rippen den richtigen Abstand haben und die Endleiste beim Verkleben eine Auflage findet, habe ich für die Rippen Stützfüsse aus 6mm
Balsa gefräst, die mit Sekundekleber auf das Baubrett geklebt wurden.


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ratzfatz
16.12.2012, 20:59
Der Bauplan und die Bauanleitung geben leider keine Auskunft, wie die entstehenden Lücken zwischen der unteren Fläche des Profil und dem Mittelstück (Teil79) geschlossen werden.
Wenn man das nach Plan baut, hat man auf der Unterseite keine Chance die Bespannung aufzubringen.
Zumindest nicht so, dass zwischen Rippe67 und dem Auflagebrett des Mittelstückes das Profil erhalten bleibt.
Gleiches gilt übrigens auch für das Höhenruder.

Nun habe ich einen 4mm breiten 1mm dicken Streifen gefräst, der der Kontur des Auflagebrettes 79 folgt.
Dieser wird mit Holm, Nasen und Endleiste verklebt und biegt zwar nicht genau dem Profilverlauf, aber der Fehler ist gering.
Die noch vorhandenen Lücken werden dann mit Balsa aufgefüttert.

Siehe Fotos:
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ratzfatz
20.12.2012, 20:57
Die Beplankung des Mittelstückes geschieht mit Zeichenkarton der Stärke 0,35mm.
Der Karton wird vorgefalzt, allerdings nicht ganz scharf, damit die Nase nicht spitz wird.
Dann zunächst alles auf der Unterseite mit einer Holzleimraupe versehen und diese Raupe nicht glattgestrichen.
Dann die Beplankung an der Nase angelegt und zum unteren Holm glattgestzrichen und mit etlichen Klammern am unteren Holm befestigt.

Dann die oberen Rippen und den oberen Holm mit der Holzleimraupe versehen. nun die Beplankung an jeder Rippe mit Kraft zum oberen Holm ziehen und jeweils festklammern.
Das ganze am besten von der mittleren Rippe ausgehend nach innen und nach aussen, damit sich das Papier nicht wellt.

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ratzfatz
24.12.2012, 01:26
So sieht die fertige Kartonbeplankung aus:
Nach dem trocknen der Beplankung hatte sich eine Flächenhälfte relativ stark verzogen.
ich habe sie mit Wasser eingesprüht und wieder auf die Helling gesetzt. Danach war sie wieder gerade, allerdings hat die Kartonbeplankung
durch die Wässerung leichte Beulen. Die gingen aber nach 2 Tagen wieder zurück. Das Ergebnis ist ok so, jedenfalls für mich.


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ratzfatz
24.12.2012, 01:29
Hier noch ein paar Bilder des Mittelstückes der Tragfläche:

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ratzfatz
24.12.2012, 01:33
Ich habe die Aussenflügel für sich gebaut, da ich keine Aufwendige Helling für den Gesamtflügel erstellen wollte:

Hier die Bilder dazu:
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ratzfatz
24.12.2012, 01:38
Die Randbögen werden in bewährter Weise aus 1mm Abachi-Furnier hergestellt.
Dann wird der Randbogen an die Aussenfläche geleimt.

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Tucanova
24.12.2012, 18:14
aber.... äh, werden die Holmgurte oben und unten nicht verkastet? :rolleyes: Ich mein, ich kenn den Bauplan nicht aber mit Verkastung hat man/frau ja deutlich mehr Biegesteifigkeit.
O.K. Du wirst schon wissen, was Du tust, will auch nicht klugscheißen aber das fällt doch gleich mal auf :cool:
Viel Erfolg und schönes Fest!
Karl-Heinz

ratzfatz
24.12.2012, 18:32
Die Erkenntnisse, das eine D-Box hilfreich ist, war vor ca. 80 Jahren noch nicht so etabliert. Ausserdem waren es sehr leichte Freiflugmodelle,
die Fluggeschwindigkeit gering und damit keine hohen Ansprüche an die Torsionsfestigkeit, die erhöht sich durch Verkastung in erster Linie, nicht so sehr die Biegesteifigkeit.
Die Weichheit der Modelle macht den "geraden" Bau solcher Modelle schwierig
und deshalb war früher der Bau auf einer Helling und auch das Lagern auf einer Helling selbstverständlich.
Dieser Bau hier ist möglichst nah am Original, anders als z.B meine Erwa8, die ja schon durch die doppelte Originalgrösse entsprechend anders aufgebaut werden muss.
Siehe hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/274132-Erwa-8-Pfeilnurfl%C3%BCgel-aus-den-1930er-Jahren?highlight=erwa

Aber zurück zum Hans Huckebein...

ratzfatz
24.12.2012, 18:47
Hallo,

wollte nur kurz vermelden, dass der Frästeilesatz nun fertig ist.
Der Umfang ergibt sich aus den Bildern.
Er beinhaltet neben allen Rippen, Spanten, Aufleimern auch die Schleppklinke in der Nase, als auch alle Teile
für das von innen angelenkte Höhenruder.
Alle Frästeile haben freigestochen Ecken, so dass man nicht, wie bei nahezu allen Anbietern von Frässätzen
die Teile an den Verzapfungen mit der Feile nacharbeiten muss.


Bei Interesse PN an mich.

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ratzfatz
26.12.2012, 21:26
Das Halteteil 38 für die Tragflächenbefestigung wurde an den Rumpf geklebt.

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ratzfatz
26.12.2012, 21:31
Der Rohbau ist weitestgehend fertig. Also mal alles grob zusammengesteckt.

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ratzfatz
26.12.2012, 21:36
Teil 25, Übergang von Nase zu Höhenruder habe ich laminiert, da die Krümmung für eine Kiefernleiste zu stark war.

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Eckart Müller
27.12.2012, 08:38
[...] habe ich laminiert, [...]:confused:

ratzfatz
27.12.2012, 10:31
:confused:

Aus 5 Schichten 1mm Abachi verleimt.

Wikipedia:
Als Laminat (v. lat. lamina „Schicht“) bezeichnet man einen Werkstoff oder ein Produkt, das aus zwei oder mehreren flächig miteinander verklebten Schichten besteht. Diese Schichten können aus gleichen oder unterschiedlichen Materialien bestehen. Die Herstellung eines Laminats bezeichnet man als laminieren.

ratzfatz
27.12.2012, 19:11
Das Klinkenservo und das Seitenruderservo sind eingebaut.
Das Klinkenservo steuert die Auslösestange über einen langen 5x5 Balsastab (hart) an.

Das Seitenruder wird mittels Seile angelenkt, dafür werden PUN (Festo) Röhrchen als Durchführung verwendet.


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Hans-Jürgen Fischer
27.12.2012, 19:13
...eine handwerklich sehr schöne Arbeit, macht Spass die Bilder anzusehen!

Gruß
Hans-Jürgen

ratzfatz
30.12.2012, 15:57
Die Rohbaugewichte (noch ohne Bespannung) im Einzelnen:

HLW: 60g (inkl. Servo)
Rumpf: 310g inkl. Servo, Empfänger, 2S 500mah Lipo, Hextronik 5V Regler
Fläche 192g

Macht zusammen im Moment 562g.

Geschätztes Abfluggewicht: 650g.

Das Höhenleitwerk hat eine Flächeninhalt von 75990mm^2.
Die Tragfläche hat einen Flächeninhalt von 330400mm^2.

Gesamtflächeninhalt macht also 40.6 dm^2 (Höhenleitwerk wird mit in die Berechnung reingenommen, da das Höhenruder bei einer Ente definitiv als tragend arbeitet).
Flächenbelastung wäre also 650g/40.6*dm^2 = 16g/dm^2

@Hans_Jürgen: Danke für die netten Worte.

ratzfatz
31.12.2012, 20:00
Das Ruderhorn und die Aufleimer sind aus 1,5mm Flugzeugsperrholz.


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ratzfatz
31.12.2012, 20:05
Da sich der Konstrukteur leider keine Gedanken über die Anbringung der Bespannnung gemacht hat, muss man hier ein wenig
kreativ sein. Die Lücke vom Seitenruder zum Rumpf habe ich mit Zeichenkarton geschlossen.
Sowohl horizontal auf dem Rumpf, als auch vertikal in der Ebene des Seitenruderprofils.

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ratzfatz
31.12.2012, 20:14
Um auch später noch an das Servo zu kommen, wird die Abdeckung Teil 90 geteilt.
Im Frästeilesatz gibt es Teil 90a,90b und 90c.
Die Endleiste unterhalb von Teil 90a wird mit 2 Strreifen von 1mm Abachifurniers hergestellt und verschliffen.
Danach wird das Teil 90a aufgeleimt.

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ratzfatz
01.01.2013, 01:14
Vor der vorderen Höhenruderabdeckung wird noch ein Balsaklotz als Stütze der Abdeckung eingeklebt.
Sie wird aus 6mm Balsa so ausgesägt, dass sie tamgential dem Konturverlauf des Profils folgt.
Vor Aufkleben der Abdeckung 90b muss noch das Teil 115 in die Bodenplatte des Höhenruders geklebt werden.
Das Teil 115 dient als seitliche Führung des Höhenruders auf dem Rumpf.

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ratzfatz
01.01.2013, 01:21
Damit die Bespannung am Rand Halt finden kann werden aus 5mm Balsa Aufleimer in Profilform gefräst und seitlich an die Wurzelrippen angeklebt.

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ratzfatz
01.01.2013, 01:32
Der Empfänger findet seinen Platz auf einem Brettchen. Nebandran ist der Hextronik 5V Schaltregler.
Auf der Oberseite des Brettes liegt der 2S 500mAh Akku.

Der Ein-Aus-Schalter bekommt ein 1mm Brettchen, das vor der Flächenaufnahme eingeklebt wird.

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ratzfatz
02.01.2013, 23:31
Das Servo des Höhenruders bekommt seine Abdeckung aus 1mm Sperrholz.
Vorne hat die Abdeckung eine Zunge und hinten wird sie mit 2 Stück 2,3mm Schrauben angeschraubt.
Zur Aufnahme der Schrauben dient zwei kurze Stück 5x5mm Kiefernholzleiste.

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ratzfatz
02.01.2013, 23:41
Wie schon mehrfach bemängelt, gibt der Originalbauplan keine Hinweise zum Schliessen der diverser, sich aus der Konstruktion ergebenden Löcher.
Das letzte Loch was in dieser Hinsicht geschlossen werden muss ist, der vordere Bereich des Höhenruders.
Das könnte man vielleicht auch mit Bespannmaterial schliessen,
ich habe aber dafür den Zeichenkarton verwendet.

Zunächst habe ich das Profil ausgedruckt und daraus eine Negatifschablone ausgeschnitten.
Die habe ich auf den Karton übertragen und mit Überstand nach allen Seiten das Kartonteil ausgeschnitten.
Dann wurde die beiden teile mit UHU-Hart ans Höhenleitwerk geklebt. Vorher sollte man die Teile etwas vorkrümmen.

Nach Trocknen des Klebers kann mit einer Schere der Überstand sauber abgeschnitten werden. Fertig.
Wieder eine Loch weniger, in das sonst ein Vogel sein Nest gebaut hätte.



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ratzfatz
04.01.2013, 23:20
Das Höhenruder und die Klappen werden bespannt.
Vorgehensweise:
- Mit Oracover Heissiegelkleber werden die Flächen eingestrichen auf denen die Bespannung aufliegt.
- Bespannmaterial ist Polyestervlies
- Nun kann das Vlies wie eine normale Bügelfolie verarbeitet werden.
- Falten werden durch Bügeln geglättet.
- Dann alles 3 mal mit Spannlack gestrichen.
- Zum Schluss ein Anstrich mit 2K PUR Treppenlack als Versiegelung, da Spannlack ja nicht wasserfest ist.


Die Falten, die auf dem Foto sichtbar sind, sind vor dem Glatt-Bügeln und Streichen mit Spannlack.



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ratzfatz
04.01.2013, 23:34
So gegen Ende des Baus geht dann auch mal was daneben.
Die Bespannung hat die Rippe verzogen. Die Klappen passen so nicht mer dazwischen. Sieht obendrein auch noch Sch...sse aus.
Das Problem kommt dadurch, dass die Rippe durch den Umbau auf angelenkte Klappen zu schwach ist.
Also in den berühmten sauren Apfel beissen und einen teil der Bespannung wieder runtermachen.
Um die Rippe zu stützen, wird ein 3x3mm Kiefernstab eingeklebt.

Nun wieder bespannen , lackieren und endlich fertig.


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ratzfatz
04.01.2013, 23:46
Teil 33 wird aus 2 Schichten 1mm 3-fach verleimten Sperrholz und
2 Schichten 1mm Abachi laminiert.
Breite 5mm.
Dann wird Teil 33 noch mit 2 Stück 5x5mm Kiefernleisten abgestützt.
Die Klebestellen werden dann noch mit 1mm Sperrholz bzw. Zeichenkarton verstärkt.


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ratzfatz
12.01.2013, 14:49
Die Rumpfvergrösserung hinten bekommt noch einen Pappaufleimer, damit die Bespannung einfacher aufzubringen ist.
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ratzfatz
12.01.2013, 14:55
Der Hochstarthacken wird nach Plan aus 1,2mm Federstahldraht hergestellt.
Der Draht muss dazu in der Mitte ausgeglüht werden sonst führt die Biegung um 180° zum Bruch des Materials.
Der Hochstarthaken wurde mit 5min Epoxy angeklebt.
Dann mit einem Faden umwickelt und den Faden dann mit ordentlich UHU-Hart getränkt.

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ratzfatz
12.01.2013, 15:00
Einige Bilder von der Bespannung der Tragfläche.
Bespannung:
Polyester Bespannvlies 24g/m^2.
3 Anstriche mit Spannlack. 1 Anstrick mit 2K PUR Treppenlack.


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ratzfatz
12.01.2013, 15:04
Um dan die Schraube für den Servohebel im Höhenruder zu kommen, wird ein Tesastreifen auf die Unterseite der Bespannung geklebt,
damit die Bespannung lokal aufgeschlitzt werden kann. Durch diesen Schlitz kann dann ein Schraubendreher gesteckt werden.

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ratzfatz
13.01.2013, 17:30
Der Rumpf wird bespannt.

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ratzfatz
13.01.2013, 17:31
Fertig. Nun kommt als nächste der Rollout mit Erstflug.

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ratzfatz
13.01.2013, 17:41
Heute war Erstflug.
Zunächst zweimal aus der Hand geworfen. Dann sollte geschleppt werden, aber der Schlepper hatte technische Probleme.
Also blieb nur der stilreine Hochstart nur mit Schnur. Das klappte super und es waren zwei kurze aber sehr schöne Flüge
trotz Minusgraden und Schnee.


Flugbilder kommen dann demnächst.
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pittss1s
13.01.2013, 17:45
sehr schönes Modell,
mein Kompliment!!!!
Gruss
Siegfried

Oliver.Prinz
13.01.2013, 21:49
Super. Flug hat geklappt und wird sicherlich auch zukünftig Deine Arbeit belohnen.

Danke für Dein Teilhabenlassen an Deinem Bau ;)

Oliver.

Heinz E.
13.01.2013, 22:32
Hallo Christoph,
herzlichen Glückwunsch zu diesem perfekten Modell. Auch ich habe interessiert mitgeslesen. Ich habe Freude an diesem kuriosen Flugbild. Deine Flotte ist schon außergewöhnlich.
Mit den besten Wünschen für 2013
Heinz Eiling

Tramp
14.01.2013, 08:51
Gratuliere zum gelungen Erstflug!

Auch ein Kompliment für den sehr gut dokumentierten Bauthread!
Weiterhin viel Spaß beim fliegen mit dem Huckebein.

Johannes

Klaus Jakob
14.01.2013, 17:48
Herzlichen Glückwunsch zum Erstflug!
Sauberer Aufbau, Respekt.
Und vielen Dank für die sehr gelungene Dokumentation.

Klaus.

ratzfatz
17.01.2013, 21:52
Danke für die netten Einträge,
und danke an Alle, die mitgelesen haben. So war das gedacht.

Nun fehlen noch die Bilder der Seitenruderanlenkung.
Am Servo wurde der Nylonummantelte 0,6mm Schmuckdraht durch das Servohebel gesteckt und das freie Ende wieder um das Seil gewunden.
Das wird dann mit einem Feuerzeug verschweisst.
Diese Art der Verbindung hält mehr als der Draht selbst. Habe ich ausprobiert.
Am Ruder habe ich dann die Seile mit Quetschhülsen verpresst. Das hat den Vorteil, dass man die Seile (besser) vorspannen kann.
Und das Feuerzeug den Flieger nicht in Brand setzen kann.

Das Ruderscharnier besteht aus 6 Streifen Koverall (1cm breit und 3cm lang).
Die sind jeweils wechselseitig von der Vorderseite des Ruders zur Hinterseite der Flosse gelegt und einfach
mit Spannlack (oder Uhu-Hart) aufgeklebt.
Diese Art der Scharniere ist alt aber sehr gut.


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Wolfgang_S
23.01.2013, 15:03
Glückwunsch zum gelungenen Modell und dem Erstflug.
Danke auch für die perfekte Dukumentation, die Lust zum Selberbauen macht.
Zur Perfektion fehlt jetzt eigentlich nur noch ein Flugvidio.

Gruß Wolfgang

ratzfatz
10.02.2013, 19:06
Wollte nur kurz über den ersten F-Schlepp mit Hans Huckebein berichten.

Als Schlepper diente eine Tiger Moth mit 8,5ccm Viertakter . Spannweite 1,80m
Das Schleppen ging bei leichtem Wind völlig problemlos und auf eine respektable Höhe. Schleppleine ca 20m. Der sich anschliessende Gleitflug
war dann zeitlich so ausgedehnt, dass ausgiebig getrimmt und das Steuerverhalten eingestellt werden konnte.

Nach dem 1.Flug habe ich ein 1mm dickes Brettchen unter die Hinterkante des Höhenleitwerkes gelegt, um die deutliche Trimmung auf Tiefe auszugleichen.
Der nächste Schlepp zeigte, dass die Trimmung jetzt neutral stehen kann.
Mit der Abgleitzeit und den Flugleistungen bin ich (nach anfänglicher Skepsis, was eine solche Oldtimerente so bringen kann)
sehr zufrieden.

Auf Seitenruder habe ich während des Fluges 60% Expo eingestellt. Bei diesem Modell kann man während des Fluges mal
locker in die Tiefen der Menueführung der Anlage hinabsteigen, ohne das Stress aufkommt.
Hans Huckebein fliegt sehr eigenstabil!
Einzige Gefahr ist dabei höchstens, ihn aus den Augen zu verlieren.
Die Ruderausschläge auf Seitenruder könnte man natürlich auch reduzieren. Ich lasse das aber bei den grossen Ausschlägen, da ich den Huckebein auch am Hang versuchen will und da möchte ich Reserven haben, denn schließlich ist kein Querruder vorhanden.

Die Daten für die Ruderausschläge werde ich noch bekannt geben.

Tucanova
14.02.2013, 16:35
Hallo ratzfatz,
auch von mir Glückwunsch zum schönen Oldie und zum gelungenen Erstflug, Schlepp etc. :)
Und danke für Deine geduldige Auskünfte. Kannste echt noch was lernen, hier im rcn.
;)
Karl-Heinz

ratzfatz
14.02.2013, 19:04
Noch ein Nachtrag, nicht nur für Tucanova:

Die Tragfläche hatte ich im Bereich der Kartonbeplankung dann doch noch verkastet.
Habe gedacht, dass ich das im Thread schon beschrieben hatte.

Die Verkastung habe ich mit dem gleichen 0,35mm dicken Zeichen-Karton hergestellt, weil Balsa natürlich nicht geht und 0,6mm Sperrholz zu teuer.
Und siehe da, die Fläche ist schon ohne Bespannung "bock-torsions-steif".
Ich war sehr überrascht, das da schon dieser sehr dünne Karton ausreicht. Aber wichtig ist ja auch die umschlossene Fläche und nicht die Wandstärke.
Jedenfalls, wenn es um Torsionssteifigkeit geht.

Das selbe bemerkt man auch beim Rumpf. Der ist vor dem Bespannen superweich gegen Verdrehung (Torsion).
Ich dachte erst, das wird nichts und die meisten Huckebeine, die ich gesehen habe, hatten Diagonalverstrebungen.

Versuch macht klug und nach dem Bespannen mit der (naturgemäss sehr dünnen) Bespannung ist der Rumpf völlig ausreichend torsionssteif.
Also ist die Originalkonstruktion festigkeitsmässig völlig tauglich.

Fazit: Die wackeligen Rohbau- Strukturen der Antikflieger werden durch die Bespannung steif.
Also ruhig so bauen, wie vor hundert Jahren.

ratzfatz
14.02.2013, 22:25
Hier eine Grafik, die Hans Huckebein (Wilhelm Busch) darstellen soll.
Ich habe als Vorlage das Wappen des Lufttransportgeschwaders 62 benutzt.
Findet man, wenn man unter Goggle/Bilder nachschaut.
Das kann jetzt geplottert werden und soll dann das Seitenleitwerk schmücken.

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ratzfatz
16.02.2013, 18:47
So hier das erste Flugvideo:
Erkenntnisse aus 5 Flügen heute.
Seitenruderausschläge auf 65% reduziert und Expo auch auf 65%.
So ist das jetzt gut.
Höhenruderklappen stehen immer noch auf Tiefe, so dass ich den Anstellwinkel des Höhenruders nochmals reduzieren werde.
Bisher habe ich ein 1mm dickes Brettchen unter die Hinterkante des Höhenleitwerks geklebt.
Das werde ich nochmals mit einem 1mm Brettchen aufdicken.


https://www.youtube.com/watch?v=_VMjS74vCKE

ratzfatz
10.03.2013, 17:33
Hier ein Bild des "Hans Huckebein" auf dem Seitenleitwerk.

ng
christoph

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ratzfatz
07.04.2013, 22:48
Heute war das Wetter prima, so dass die ersten Bilder mit blauem Himmel entstehen konnten.
Die Thermik war auch prima und der Hans Huckebein hat sie sehr gerne ausgeflogen.
Dauergrinsen! :)

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ratzfatz
25.04.2013, 19:22
Hallo der Hans Huckebein wurde heute mehrfach stilecht mit einem Kratmo 10 befeuerten Goldhahn geschleppt.
Als Belohnung gabs dann auch ordentlich Thermik. Einmal wars dann doch so hoch, dass ich durch enge Steil-Kurven die Höhe
abbauen musste , was auch gut gelang.

Mit dem Gespann wollen wir dann auch zu dem ein oder anderen Antiktreffen kommen.
Den Einbau einer Schleppklinke kann ich jedem Antiksegler nur empfehlen.
Das Schleppen mit dem Goldhahn ist völlig unkompliziert.

ratzfatz
28.04.2013, 22:36
Hier ein Video vom Start.


http://www.youtube.com/watch?v=v7lpt3MNezQ&feature=youtu.be

ratzfatz
07.08.2014, 19:15
Hallo,

Hans Huckebein wird dieses Wochenende auf dem Antiktreffen in Weilmünster sein.
Dort wird er wieder mit dem Goldhahn geschleppt.

ratzfatz
16.08.2014, 13:48
Hier Bilder vom Hans Huckebein in Weilmünster:

http://antikmodellflugfreunde.de/index.php/home/treffen/2014/amd-weilmuenster-2014


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