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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe für wissenschaftliches Projekt



rivaldo
05.11.2012, 22:42
hallo Leute,

ich suche Informationen in diesem Forum, weil eine Gruppe von Informatik-Studenten für eine Arbeit in der digitalen Signalverarbeitung sich für die Programmierung von autonomen Flugmodellen interessiert.
Die Anforderungen, die wir haben, sind folgende:


Segelflugmodell
lange Flugzeit (>30 min) genauer: 30km non-stop flug bei durchschnittlichem Wetter sollte möglich sein.
eher kleines Modell (1,50m-2m Spannweite)
robustes gutmütiges Modell vorzugsweise mit Voll-GFK Flügel
Elektroantieb
Einbau der ArduPilot (http://www.diydrones.com/notes/ArduPilot) Platine in den Flügel.



Der Elektromotor soll das Modell auf Höhe bringen können, aber es muß nicht rasante Manöver ausführen.

Nach kurzer Recherche stellt sich mir z.B. die Frage:

ist es möglich ein Modell wie den Typhoon (http://www.lf-technik.de/shop/products/de/RCRCM-Modelle/RCRCM-Typhoon-Elektro-CFK-gelb-rot.html?XTCsid=10d74d460c527f5a5a33daa337d9b9ca)
mit dem ArduPilot auszustatten und mit einem sehr schwachen Motor (<100 Watt) zu betreiben?
Reicht diese Leistung überhaupt aus, um das Modell steigen zu lassen?
Welche Flugzeit (Abwechselnd Segelflug/Motorbetrieb) wäre möglich?
Welche anderen Modelle sind geeignet(er)?

Wir sind für jede Hilfe dankbar

PS.
wir gehören nicht zu der Fraktion, die den Drohneneinsatz zum Ausspionieren der Bürger propagiert.
Ganz im Gegenteil!
Wir sind uns ebenso bewußt, daß komplett autonomer Flug in D nicht gestattet ist.

Behemoth
05.11.2012, 22:51
Hi,
ich finde ne Schaumwaffel wäre besser geeignet für eure Zwecke.
Falls doch mal was schief geht ist ein Voll GFK Flieger schnell in Spreisel. Ein Schaummodell hällt einiges aus und lässt sich in 5 Mins wieder Flott kriegen.... Zumindest für die ersten Tests würde ich ne Schaumwaffel bauen / kaufen...

Wir brauchen Input, was habt ihr so an Nutzlast gedacht? Ich würde aufjedenfall 150 W / kg berechnen, also wiegt das Fliegerle 2 kg Flugfertig, dann sollte der Motor 300 W haben. Damit sollte er ganz okay steigen.

Zum Modell kann ich leider wenig sagen, ist nicht meine Fraktion ^^

Grüße

Andrej

Gast_53593
05.11.2012, 23:03
Hallo
Erstmals wäre interessant in welchen raum ihr euch befindet, da ja nicht nur ein Modell gebraucht wird sondern bestimmt auch Unterstützung eventuell dieses fertig zu stellen und auch bevor man so was Autonom Fliegen sollte, das Modell erst mal ja auch eingeflogen werden sollte. Dieses sollte dann doch wenn nicht bei euch Modellflieger sind doch von einen versierten Modellflieger gemacht werden, dazu würde ich euch raten euch an einen Örtlichen Modellflugverein zu wenden der kann euch helfen und eventuell zur ersten Erprobung gibt es bei dem ein oder anderen Modellbauer auch was gebrauchtes.
Norbert

rivaldo
06.11.2012, 04:31
Wir sind in Bayern und die Idee einen Modellflugverein zu besuchen ist sicher nicht schlecht.
Auch werden wir zuerst mit einem Schaumstoffmodell testen.
Läßt sich die ArduPilot Platine (65*40*10mm) denn in den Flügel einbauen?
Sind die normalerweise dick genug?

Das Gesamtgewicht könnte bei 1,5kg liegen.
Flieger 1000g, Akku 200g, Motor 40g, Platine + Kamera 80g, regler, servos

Rechne ich richtig: 3000mah lipo und 100W Motor bei 7,4V bedeutet ~13 min vollgaszeit?
was wäre dann die gesamtflugzeit?

angenommen wir würden letztendlich diesen Typhoon nehmen, bräuchte man da einen inliner oder outrunner?

nowa
06.11.2012, 11:44
Läßt sich die ArduPilot Platine (65*40*10mm) denn in den Flügel einbauen?
Sind die normalerweise dick genug?


Interessante Sache

Gibt es einen Grund, warum die ArduPilot Platine im Flügel untergebracht werden muss?

Ich würde schon etwas kräftiger motorisieren, das muss nicht unbedingt eine Reduzierung der der Flugstrecke (-Dauer) bedeuten.
Ein Außenläufer sollte hier wohl einen besseren Wirkungsgrad erreichen.

Für eine Modellempfehlung wären genauere Aussagen über die Flugaufgabe hilfreich.

z.B.: nur von A nach B, egal wie? oder so schnell wie möglich eine Stecke? Oder so weit wie möglich mit einen 3000mAh-Akku?

Oder .....?

Gruß, Norbert

brigadyr
06.11.2012, 11:50
Moin!
Für lange Flugzeiten müsst Ihr geringe Geschwindigkeit wählen.
Der Wiederstand wächst überproportional mit der V .
Also große LS mit Outrunner oder Inliner mit Getriebe . Und einen Flieger mit geringer Flächenbelastung.
Rippenflächen sind leicht und zwischen den Rippen lässt sich die Elektronik verstauen.
Langsame Profile sind idR auch dicker. Die Dicke ergibt sich auch aus den empfohlenen Flächenservos ,meist ab 11mm.
Thermikflieger sind in der Auslegung auch eigenstabiler und damit anspruchsloser in der Steuerung.
Bei autonomem fliegen vorteilhaft.

Hans Rupp
06.11.2012, 12:22
Schaut Euch mal die Vidoes von Crazy Horst (z.B. auf Vimeo) an. Das eingesetzte Modell ist ein Graupner Elektro Rookie QR mit 140cm Spannweite. Das kann locker 200gr. Zuladung tragen und stellt etwa die untere Größe dar für euer Vorhaben. Meiner hat im Set mit dem Motor und Regler 110,-- € ohne Fernsteuerung gekostet (als QR hat er einen stärkeren Motor als ohne QR).

Es geht sicher jedes vergleichbare Modell wie der Easy Glider von Multiplex etc. mit 180cm Spannweite. Ich habe beide Modelle und der Elektro Rookie ist für Anfänger einfacher zu beherrschen, durch den Motor oben robuster, der größere Easy Glider kann mehr tragen und ist leistungsfähiger.
Die Unterbringung der Platine ist kein Problem.

Zur Gesamtflugzeit:
Es reicht Euch ja Schwebeflugleistung und nicht Vollgas. Bei den genannten Modellen reicht Euch da ein 3.000er Akku auf jeden Fall für 30 Minuten, ich denke beim meinem Rookie reicht schon der 2.200er Akku.

Am besten siucht ihr jemdn, der Euch das mal zeigen / vorfliegen kann.

Hans

Andromepat
06.11.2012, 12:44
Hans, was du mit dem oben liegenden Motor ansprichst, ist in diesem Fall vllt garnicht so unwichtig. Der Vogel soll bestimmt auch autonom landen, ob das sonst problemlos klappen würde? (EDIT: Stichwort "Klappluftschraube" und ich nehme das voranstehende zurück)
Vorausgesetzt, die Front des EasyGliders ist ebenso durchdacht wie die des EasyStar (und ich habe den Beweis hier, wie andere Hersteller das schlechter machen), würde ich schon allein deshalb dazu raten.

Und je nach handwerklicher Fertigkeit (oder Un-Fertigkeit) sind Einbauten in Rippenflächen vllt doch besser bzw. sauberer zu realisieren, als wenn man Material aus einer EPO-Fläche schneiden muss.

rivaldo
06.11.2012, 12:52
am wichtigsten ist uns die zurückgelegte strecke. danach die zeit.
nachdem weg = V * zeit war ich mir nicht sicher, ob ein segelschwebemodell das passendste ist.
wo die platine verbaut wird, ist uns egal.
wichtig wäre uns auch, daß wir mehr oder weniger bei jedem wetter außer bei Regen fliegen könnten.
zudem hab ich vermutet, daß GFK-Flieger stabiler sind und länger "zamhalten".
könnte sowas geeignet sein: http://www.wildflug.de/equipment/equipment_wilderer/immerbereit/immerbereit.html ?
Wir nehmen auch gerne eine stärkere motorisierung, hauptsache ein 30km Flug ist gewährleistet.
Obergrenze Spannweite ist aber 2m, lieber weniger.

AliasJack
06.11.2012, 13:05
Hallo Rivaldo,

von welcher Uni kommt ihr?
Am besten für euch wäre es, wenn es dort eine Akamodell gibt und ihr die mal um Rat fragt ;)

LG Jakob

brigadyr
06.11.2012, 13:10
Doppelpost

brigadyr
06.11.2012, 13:15
Hi!
Die Flächenbelastung sollte eher bei 30-40gcm liegen.
Die Spannweite ab 2m .Eure Flächenbelastung wird ohnehin noch ansteigen,durch zusatzeinbauten und größere Akkus.
Du kommst mit einem Diesel eben weiter ,als mit einem Ferrari.
Die Hangsegler sind da nicht geeignet,weil hohe Flächenbelastung ,agiles flugverhalten.Beides kontraproduktiv.
Schaut Euch mal entsprechende Solar-Muskelkraft -rekordflugzeuge an.
Absoluter Leichtbau,rippenflächen,große langamlaufende Propeller,riesenspannweite,knickflächen,oder-und große V-Form.
Dahin muss auch Euer Weg gehen.

Hans Rupp
06.11.2012, 13:20
Hallo,

GFK-Modelle sind nur stabiler, solange sie in der Luft sind. Bei der Landung kann es viel schneller zum Totalverlust kommen.
So eine Schaumwaffel übersteht auf jeden Fall viel mher bzw. kann im Falle eines Falles ganz leicht repariert werden.
Bitte nicht derat beratungsresistent auftreten.

Da euch die Streckenflugleistung wichtig ist, wäre ein großer Segler das richtige. Der ist aber teuer...
Guter Kompromiß: Multipolex Cularis


Das größte Problem das sch sehe ist, das Ihr es euch viel leichter vorstellt ein Modellflugzeug zu fliegen / fliegen zu lassen als es ist. Je schneller das fliegt, desto schwieriger wird das.

Hans

nowa
06.11.2012, 13:22
am wichtigsten ist uns die zurückgelegte strecke. danach die zeit.
nachdem weg = V * zeit war ich mir nicht sicher, ob ein segelschwebemodell das passendste ist.
wo die platine verbaut wird, ist uns egal.
wichtig wäre uns auch, daß wir mehr oder weniger bei jedem wetter außer bei Regen fliegen könnten.
zudem hab ich vermutet, daß GFK-Flieger stabiler sind und länger "zamhalten".
könnte sowas geeignet sein: http://www.wildflug.de/equipment/equipment_wilderer/immerbereit/immerbereit.html ?
Wir nehmen auch gerne eine stärkere motorisierung, hauptsache ein 30km Flug ist gewährleistet.
Obergrenze Spannweite ist aber 2m, lieber weniger.

GFK ist sicher stabiler, wie sagt man so schön, bei bestimmungsgemäßem Gebrauch;)
Es wird sich Flug weniger verformen.

Aber: Die Resistenz gegen Beschädigungen ist bei EPP und anderen Schäumen doch wesentlich höher. Was sich elastisch verformen kann, das bricht nicht so schnell.

Ich würde auch einmal prüfen, ob nicht ein Nurflügler als geeignetes Modell in Frage kommt. Einfacher Aufbau, wenig Steuerkomponenten, wenig Widerstand. Vielleicht findet Ihr ja auch einen Hersteller, der euer Projekt mit einem Flügel sponsert.

Gruß, Norbert

Upps, der Hans war schneller (ich mußte zwischendurch zum Mittagessen )

brigadyr
06.11.2012, 14:37
Hallo!
Die wissenschaftliche herangehensweise wäre ,ein Lastenheft zu erstellen mit Eckparametern.
Dann schaut man was in diesen Rahmen passt.
Ihr such Euch ein Flugzeug , weil es euch gefällt und wollt es dann in die Vorgaben pressen .
Oder wir wissen nicht Alles.
Da Du schon richtig sagtest ,dass autonomes fliegen ohne Sichtkontakt nicht erlaubt ist,müsst ihr das Fl. irgendwie begleiten .Z.B. Auf dem Wasser mit Boot,wie schon auf dem Bodensee praktiziert worden.
Da ich nicht weiß , mit wem und was ich es hier zu tun habe, werde ich mich vorerst ausklinken.
Ich will nicht evtl. irgendwelchen Blödsinn unterstützt haben.

Andromepat
06.11.2012, 15:22
Ich würde auch einmal prüfen, ob nicht ein Nurflügler als geeignetes Modell in Frage kommt.
Als ich das so las, dachte ich an den Knurrus Maximus FPV (http://www.epp-versand.de/a_kmfpv.php) - wenn der FPV-Komponenten aufnehmen kann, sollte es für so ein Board auch reichen. Das kommt jetzt aber eher aus meinem Bauchgefühl, kenne das Modell selbst nicht.

Aber wie Jörg schon gesagt hat, ein Pflichtenheft zu kennen, wäre nicht unwichtig. Und dazu gehört auch der finanzielle Freiraum. ;)

Wattsi
06.11.2012, 15:38
Bei 30km fliegen, mit Sichtkontakt von e. Fahrzeug aus begleitet? Da werdet ihr bei 2m SPW schnell Probleme bekommen. In Amerika gibt es cross country fliegen: http://www.rcgroups.com/cross-country-soaring-684/
inbesondere hier: http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1635556
Da steht alles über brauchbare Modelle drin.
Für e. optimale Anpassung an die Aufgabe wird wohl eine Eigenkonstruktion nötig sein.

haschenk
06.11.2012, 18:59
Hallo,

ich würde auch sagen: Macht erstmal ein umfassendes Pflichtenheft; Flugaufgabe, Forderungen, Wünsche, Randbedingungen... Warum legt ihr euch z.B. schon auf ein "Segelflugmodell" fest ?

Und dann geht ihr damit zu (werdenden...) Fachleuten, wobei ich an "Akamodells" oder "Akafliegs" denke. Richtige Profis werden wohl zu teuer.

Ein Entwurf bzw. Berechnung so eines Fliegers ist kein Hexenwerk. Und wenn dessen Hauptparameter festliegen, kann man schauen, ob´s da was geeignetes "Fertiges" gibt, oder ob ein spezielles Modell nötig wird.

Gruß,
Helmut

rivaldo
06.11.2012, 21:03
Lastenheft:

Spannweite <= 2m
non-stop-Flug zu verschiedenen GPS-Koordinaten bei beliebigen Wetterbedingungen außer Sturm und Regen: 30km im Rundkurs, bzw. über beschränktes Gebiet, damit Sichtkontakt möglich.
die GPS-Orte werden jeweils in unterschiedlicher Höhe angeflogen.
Autonomes Landen und Starten ist nicht nötig.
Gesamtpreis inkl. Funke maximal 1500€.
Wir werden mit einer pflegeleichteren Schaumwaffel Tests durchführen, wollen aber letztlich ein leistungsfähiges Gerät präsentieren.
Auch Gebrauchtmodelle sind willkommen.
Wenn am Ende eine noch längere Strecke in noch kürzerer Zeit möglich ist, kommt uns das entgegen.
Wir sind gewillt, uns das notwendige fliegerische Können anzueignen. Ausgiebige Erfahrung im Automodellbau haben immerhin zwei von uns.
Ich habe mir die Videos von Crazy Horst angekuckt. Wißt ihr zufällig welche Kamera er verwendet?

mehr Anforderungen gibt es nicht.
Flieger, Motor, Akku, 6-Kanal-Funke alles Eure Wahl!

PS.
Wir studieren Geo-Informatik in Augsburg.

episode666
06.11.2012, 21:10
Da euch die Streckenflugleistung wichtig ist, wäre ein großer Segler das richtige. Der ist aber teuer...
Guter Kompromiß: Multipolex Cularis


Oder der Robbe Arcus Sport,...

Mc. Fly
06.11.2012, 21:41
MoinMoin!

Ich würde mal jemanden Fragen der es schon gemacht hat. Zum Beispiel die Jungs vom Team Black-Sheep (http://team-blacksheep.com/), die sind schon 44km geflogen (http://www.youtube.com/watch?v=bq3lmx-vAas). Warum das Rad neu erfinden und teures Lehrgeld bezahlen?


Und noche eine Bitte: Laßt da bitte nur jemanden an die Knüppel, der über genügend Erfahungen verfügt und die Risiken richig einschätzen kann. Oder sucht Euch einen Platz wo ihr keinen gefährdet (das dürfte in Europa aber ziemlich schwierig werden).

Viel Erfolg!

Gruss
Markus

rivaldo
07.11.2012, 11:52
@mc.fly
danke für die links

rivaldo
08.11.2012, 00:24
hat zufällig jemanden einen Scale-Segler in hochwertigr GFK-Bauweise bis 2m Spannweite abzugegeben?
das wäre aus unserer Sicht genau das richtige.
Das Cockpit erlaubt uns den bequemen Einbau des ARDU-Pilot.
Oder anders gefragt: was sind die hochwertigsten Scale-Segler mit dieser kleinen Spannweite?
Nach unseren Berechnungen ist klar, daß wir mit so einem Modell die 30km-Grenze knacken.
Habt ihr noch Tipps, was die Liveübertragung von einer onboard-kamera betrifft?
WLAN, UMTS oder was es sonst für Techniken gibt..

Andromepat
08.11.2012, 10:31
Habt ihr noch Tipps, was die Liveübertragung von einer onboard-kamera betrifft?
WLAN, UMTS oder was es sonst für Techniken gibt..
http://www.fpv-flieger.de/einsteiger-abc-fpv.html :cool:

nowa
08.11.2012, 18:46
hat zufällig jemanden einen Scale-Segler in hochwertigr GFK-Bauweise bis 2m Spannweite abzugegeben?
das wäre aus unserer Sicht genau das richtige.


Nein, habt ihr nicht zugehört?
Ein Scale-Segler in hochwertiger GFK-Bauweise gehört in die Hand eines erfahrenen Piloten. Was Ihr braucht ist ein robustes Zweckmodell.

Gruß, Norbert

brigadyr
08.11.2012, 20:22
R[QUOTE=Hans Rupp;2940374]Hallo,

GFK-Modelle sind nur stabiler, solange sie in der Luft sind. Bei der Landung kann es viel schneller zum Totalverlust
Bitte nicht derat beratungsresistent auftreten.


Hans[/
-----------------------------------------------------------------
Ich glaube,er braucht eher die Absegnung dessen,was Er ohnehin schon fest im Kopf hat. Zuviel der Liebesmühe.

rivaldo
09.11.2012, 01:43
möglicherweise weiß ich genau, was ich will und frage auch in diese richtung. was ich daraus mache, ist eine andere nummer.
mit sicherheit ist es nicht nötig, den gleichen ratschlag zweimal zu erteilen.

hänschen
09.11.2012, 09:55
Ich glaube,er braucht eher die Absegnung dessen,was Er ohnehin schon fest im Kopf hat. Zuviel der Liebesmühe.

wie so oft, aber, wem nicht zu raten ist...

ein < 2,0m Scale Segler wird schnell verschwindend klein, überspitzt ausgedrückt: Spielzeug.

Mein Tipp wäre ebenfalls ein Cularis gewesen, alternativ ein Riser / Riser 100 / Sunriser, oder ähnliches:

- unkritische Flugeigenschaften
- stabil im Aufbau
- relativ gross und damit einigermassen sichtbar

Alternative: MPX Magister? etc.

Man bekommt schnell den Eindruck wichtig ist nicht die Aufgabe, sondern ein hübsches Spielzeug...

In Augsburg und drumrum gibts jede Menge Modell(segel)flieger...


...mit sicherheit ist es nicht nötig, den gleichen ratschlag zweimal zu erteilen.

kann aber eine gewisse Sicherheit geben, wenn mehrere Kollegen derselben Meinung sind...:confused:

Wer in einem Forum um Rat fragt, aber die Antworten quasi unterdrücken will, hat das Thema Forum möglicherweise nicht verstanden...

rivaldo
09.11.2012, 14:24
nein, nein. ich habe die ratschläge verstanden und nehme sie ernst.
genau deswegen werden wir mit dem Multiplex Cularis umfangreich testen.
allerdings hat sich ein erfahrener pilot angeschlossen, der den fliegerpart übernehmen könnte.

mammut951
11.11.2012, 13:43
Berichtet mal bitte, wenn das Projekt geklappt hat. Würde mich interessieren.

episode666
12.11.2012, 09:41
Fotos wären auch nicht schlecht,... würde mich auch interessieren wie die Geschichte ausgeht.

Teamspirit
13.11.2012, 19:31
Hallo rivaldo,

einen Elektrosegler mit 2m Spannweite zu pilotieren ist wirklich ausgesprochen einfach, bei eurem Etat von 1500€ wäre folgende Lösung bedenkenswert:
1. Erwerb eines (x-beliebigen) Anfänger-Schaummodells, um damit das Modellfliegen zu erlernen, Kostenpunkt etwa 150€ Euro.
2. Wenn Fliegen und Landen klappt Investition in einen Leistungsflieger eurer Wahl, die Vorteile eines "Voll-GFK-Zweckmodells" gegenüber einem "Voll-GFK-Scale-Segler" sind bessere Flugleistung, höhere Zuladungsmöglichkeit, höhere Robustheit insb. beim Landen und bessere Sichtbarkeit in großen Höhen. Ein mit 2m eher kleines Scale Modell hat aufgrund seiner Flächengeometrie eher einen geringen Flächeninhalt und braucht insb. bei erhöhter Zuladung eben ein wenig mehr Fahrt, das macht sich vor allem bei der Landung bemerkbar, eine gescheite Wiese sollte dann schon zur Verfügung stehen. Bei den üblichen Modellbauhändlern gibt es genügend kleine Scale-Segler, die sich mit einem kleinen und leichten Antrieb ausrüsten lassen.

MfG, Axel