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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erstanschaffung Einsteiger - Eure Meinung?



Spreißelproduzent
23.11.2012, 15:15
Hallo zusammen,

bin neu hier, 35 Jahre alt, aus München und hatte mit 11 Jahren mal Berührung mit dem Modellbau
als mein Vater mir meinen Wunsch erfüllte und ein Graupner Amigo II Balsaholzbausatz und eine Graupner 8-Kanal-Fernsteuerung unter dem Weihnachtsbaum lag. Flugerfahrung = Username, kurz gesagt, das "Ding"
wollte nicht ins Segeln kommen und ist abgeschmiert. Nach 3-4 Bruchlandungen habe ich meine RC-Karriere beendet.

Nun will ich einen neuen Angriff starten. Nach meiner ersten Erfahrung will ich natürlich keine hohe Investition tätigen, zumindestens zu Anfang noch nicht. Erst brauch ich mal positive Erfahrungen. Dann wird später auch gerne mehr Investiert.

Hab mir nun so allerhand im Internet angeschaut und bin für den Einstieg bei folgender Kombi hängen geblieben.
Was ist dazu Eure Meinung?

Windstar 2.1 von Staufenbiel (ist lt. Staufenbiel in 3 Wochen wieder Lieferbar)
Turnigy 9X

Nächster Schritt wäre dann schon Richtung:
Graupner MX-16
Staufenbiel Last Down 3XL (3,60 Meter Version)

Somit soll es sich bei der Windstar 2.1 und Turnigy nur um Trainingsgerät handeln um erste Flugerfahrungen
zu sammeln, Betonung liegt auf "Flug"...

Klar gibt es die Weisheit kauf einmal was gutes....
Aber lieber 200,- € in den Sand gesetzt, als 700,- €...
Man kauft sich zum "Neujahrsvorsatz" ich gehe 2013 ins Fitneßstudio auch nicht gleich Joggingschuhe für 300,- €...

Würde mich über Resonanz freuen, ob die Kombi für mein Vorhaben brauchbar ist?

Danke

monstergulasch
23.11.2012, 15:22
Hi,

bewährt hat sich für den Anfang ein Easy Glider von MPX. Der ist robust, leicht zu reparieren und hat vor allem gute Flugeigenschaften. Dazu würde ich gleich eine vernünftige Funke nehmen. Das wird die einzige Konstante in deiner Modellfugkarriere bleiben ;-) Mit der MX-16 bist du da schon ganz gut bedient! Lass die Finger von der Turnigy Funke....die ist so nicht schlecht aber absolut unübersichtlich.

Wenn du den Easy Glider beherrschst, steht einem Last Down imho nichts im Wege. Vor allem wirst du am EGE auch später noch Spass haben. Ich überlege mir wieder so einen für FPV zuzulegen :-)

Zum Windstar kann ich leider nichts sagen, kenne den Vogel nicht. Vielleicht findet sich noch jemand der ihn fliegt.

Viele Grüße
Robert

aibex
23.11.2012, 15:30
Als da kann ich dir guten Gewissens die U can fly von Hype empfehlen. Habe auch mit der vor ein paar Wochen das fliegen gelernt und das ging super. Sehr gutmütig und gemütlich zu fliegen und auch vom Preis her ok. Ich habe auch die MX16 und die ist auch 1A, kann ich nur empfehlen. Natürlich streiten sich die Geister über die Senderanlage. Alle Hersteller sind natürlich gut aber mehr als 6 Kanäle sollte sie jedoch haben denn die sind später schnell ausgeschöpft wenn du beim Hobby bleiben solltest.

GJodel
23.11.2012, 15:49
Hi,

Meine Empfehlung, suche in Deiner Nähe ein paar Piloten undtreffe Dich mit Ihnen.
Hier kannst Du eventuell mit Schüler Lehrer Betrieb das Fliegen erlernen.
Ein Flugsimulator kann auch mit helfen, persönlich halte ichnichts davon.


Dann die Versicherung nicht vergessen!! Bevor Du die Umwelt bombardierst.
Um erst mal reinzuschnuppern sind ganz einfache Flieger undAnlagen ausreichend.
Wenn der Flieger Virus Dich gepackt hat, dann mach Dir Gedanken eine anspruchsvolleAusrüstung zu kaufen.

Die DG1000 von Hype mit Anlage würde reichen.

Wenn Du kein Spaß daran hast, bekommst Du das Geld nie wieder raus.
Du kannst auch nach Bruckmühl kommen, wenn Du möchtest.

Gruß
GJodel

Maistaucher
23.11.2012, 15:55
...so allerhand im Internet angeschaut...

Meine Empfehlung...
...auch hier (http://www.rc-network.de/forum/content.php/58-Der-Modellflug-der-Einsteiger-und-die-berühmte-Frage) mal lesen, sofern nicht bereits geschehen. ;)


Ach ja... natürlich Herzlich Willkommen bei :rcn:

brigadyr
23.11.2012, 16:03
Willkommen,Spreissel!
Ich würde das Angebot von GJodel annehmen.
Mehr Input wie bei einem realen Kontakt zu Modellflug kannst Du nicht am Sim,im NET und schon gar nicht im stillen Kämmerlein bekommen.
Dir wird dann wesentlich klarer werden,was und wo Du hinwillst und wie Du dahin kommst.

Spreißelproduzent
23.11.2012, 16:04
Danke für die Antworten.
Hab mir den U can fly von Hype angeschaut, aber ist halt ein "normales" Flugzeug...
Sicher klasse zum üben und macht sicher richtig Fun, aber Tendenz geht ganz klar zum Segelflug...
Da hat der Easy Glider doch die Nase vorn. Hab vorhin auch eine private Nachricht zu einem alten Graupner
E-Segler erhalten der als Schulungsmodell diente... muss ich mir mal näher anschauen...

Ok, klar ich bin von der Graupner MX-16 überzeugt, aber ist halt doch erst mal wieder eine hohe Investition
wenn man schon mal negative Erfahrungen gemacht hat. Dachte mir die Turnigy 9X wäre für Ihre 40,- € die
sinnvollere Lösung. Gehe davon aus das ich in die verwirrende Bedienung gar nicht einsteigen muss für das
Übungsmodell, werde dort nicht viel mit Mischern und Programmierten Klappenstellungen zu tun haben...

Zu düster sind die Erinnerungen, damals war der Amigo II nicht billig und auch der Sender nicht + Baumaterial... Und wo ist es am Ende gelandet? In der großen Schwarzen Tonne, ok der Sender wurde für ein paar Deutsche Mark verkauft... will mir das Ersparen... klar sieht alles toll aus, aber man muss ja erst selber Erfolge verbuchen...

Spreißelproduzent
23.11.2012, 16:26
Nein ich ignoriere Euch nicht... hat sich nur überschnitten...
Danke für den Link, lese ich mir heute Abend in Ruhe komplett durch...
Zumindestens weiß ich schon was ich will, einen Alpinen Segler der 5-6 Meter Klasse!
Jetzt geht es aber um den Weg dahin :-)

Danke für den Vorschlag mit dem Verein, diese Idee hatte ich auch, jedoch mein erstes Telefonat
mit einem Verein in meiner Nähe (keine Namen) war nicht so kammeradschaftlich. Wir nehmen zur
Zeit keine neuen Mitglieder auf und haben auch keine Zeit, ich soll doch woanders anrufen...
Naja, auf der Homepage sind auch nur Modelle der Klasse > 20.000,- € zu sehen, wohl geschlossene
Gesellschaft.

Somit ist die indirekte Einladung nach Bruckmühl nicht abwegig, ist ja keine Weltreise.

Und keine Angst wg. der Versicherung, die hätte ich nicht vergessen! Bin in der Branche Tätig!
DMFV ist somit ganz oben auf der Liste bzgl. Haftpflicht. Mein Amigo hätte damals beinahe eine Kuh erschlagen :-(

GJodel
23.11.2012, 17:58
Hi,

Also in 5 – 6 m Klasse möchtest Du hin. Dann reicht Die auf Dauer eine 8 Kanal Prop nicht aus.
Wenn Du zu uns kommen solltest, brauchst Du erst mal kein eigenes Modell.
Wir können Schüler Lehrer mit meinem Model machen.
Keine Angst Du braust für Schäden nicht aufkommen und Gebühren braust Du auch nicht Zahlen.
Beitreten musst Du auch nicht, wenn Du nicht willst.

Ja, das kenne ich von vielen Vereinen, das die keinen Aufnehmen wollen.
Also überlege es Die, Du kannst mich jeder Zeit Kontaktieren.


Gruß GJodel

Spreißelproduzent
23.11.2012, 21:12
Ja das ist die langfristige Vision, aber ich bin nicht größenwahnsinnig, also ich rede da nicht von den nächsten 1-2 Jahren, und das ist mir auch bewusst, aber wenn mein Interesse sich zu einem ernsthaften Hobby ausdehnt,
und bei Modellpreisen für Großsegler von 2.500,- € aufwärts ist dann auch eine weitere Investition für einen Professionellen Sender drinnen. Da meine Finanzen beschränkt sind, ist das aber jetzt noch kein Thema... aber wenn es soweit ist, muss ich halt einen kleinen Bausparer platt machen.

Also vielen Dank für das Angebot, hört sich für mich sehr interessant an.
Ist natürlich eine sehr gute Möglichkeit seine Vorstellungen mit der Praxis überprüfen und ein Frust Faktor ist
dadurch nicht gegeben, höchstens für Dich wenn ich Dein Modell in den Acker stecke ;-) Aber dafür gibt es ja die Lehrer/Schüler Systeme ;-)

Werd da mal paar Nächte drüber schlafen. Denn will nichts überstürzen, und wenn ich was mache dann (hoffentlich) richtig...

GJodel
23.11.2012, 21:15
Hi,

Ja, so ist es richtig. Melde Dich dann wenn Du magst.

Gruß GJodel

Spreißelproduzent
23.11.2012, 21:26
Und auch danke an die ganzen privaten Nachrichten, habe inzwischen mehrere gebrauchte Modelle angeboten bekommen, und auch Hilfe Angeboten bekommen über Vereine zu testen.

Werde mir dort ernste Gedanken machen und dann entsprechend entscheiden.
Will nichts überstürzen, ich hasse es selbst wenn jemand nur Sprüche klopft, einem die Zeit stiehlt, oder falsche
Zusagen macht... Und die Zeit drängt bei mir nicht...

Bin aber begeistert wie einem Neuling hier gleich am ersten Tag im Forum entgegnet wird.
Spricht für den Charakter der Modell-Gemeinde, und für das Forum.

flymaik
24.11.2012, 16:07
Ok, klar ich bin von der Graupner MX-16 überzeugt, aber ist halt doch erst mal wieder eine hohe Investition
wenn man schon mal negative Erfahrungen gemacht hat. Dachte mir die Turnigy 9X wäre für Ihre 40,- € die
sinnvollere Lösung. Gehe davon aus das ich in die verwirrende Bedienung gar nicht einsteigen muss für das
Übungsmodell, werde dort nicht viel mit Mischern und Programmierten Klappenstellungen zu tun haben...



Servus,
Ich weis nicht ,ob du es schon wußtest....;)
mit der Wahl der Fernsteuerung legst du dich heute (bei 2,4 Ghz) auf ein System fest.
Die Mischerei, wie bei 35 Mhz, Sender von X, Empfänger von Y, ist nur noch eingeschränkt möglich.
Es macht halt nicht viel Sinn, mit einem System zu beginnen, wenn man schon weis, das später ein anderes gewollt ist.
Da du die Empfänger nicht weiterverwenden kannst, mußt du dann alles wieder abstoßen. Oder du fährst 2gleisig.

Spreißelproduzent
24.11.2012, 23:11
Danke, und doch, dies hab ich hier im Forum schon lesen können.
Aber auch da ist bei meiner Konfiguration bei der Turnigy 9X und einem Empfängerpreis von 6-7 €
es kein Problem um zu steigen... Diesen Verlust kann man verschmerzen...

Aber ich werd jetzt erst mal in einem Verein reinschnuppern, denn die Bilder sehen dank perfekten Marketing im
Internet ja alle super aus... werd mir mal paar Sachen real anschauen um einen Eindruck zu bekommen, und dann sehe ich ja ob ich bekehrt werde... oder nicht...

Gruß

Ludger F.
27.11.2012, 15:23
Ich kenne den Turnigy Sender nicht,aber ich denke die Anleitung wird wohl nur in englischer Sprache vorliegen.Wenn Du damit gut zurecht kommst,warum nicht:-)
Ich würde mir auch vorher überlegen ob du mit einem Handsender oder mit einem Pulltsender beginnen möchtest.Ich fliege schon viele Jahre und schwöre auf Pultsender.Handsender ist für eine Sparte des Modellflugs(SAL)fast Pflicht,aber sonst sehe ich in Pultsender nur Vorteile,da man einfach feinfühliger steuern kann(2 Finger am Knüppel anstatt nur den Daumen).
Achja,kompatible und günstige Empfänger gibt es z.B.auch für das Spektrum System.

streifi
27.11.2012, 15:51
Hallo Spreißelproduzent (hast Du eigentlich auch einen richtigen Namen oder hab ich den nur überlesen?),

ich werfe hier nun mal einen Flieger in den Raum, für den mich die Hardcore-Flieger steinigen werden, aber mit dem ich vor einem Jahr das Fliegern gelernt habe - der LRP Skystream in der RTF Variante.

Der Flieger ist super stabil, fliegt wunderbar, lässt sich leicht reparieren, die Funke ist nichts besonderes aber funkt und lenkt den Flieger und preislich ist der absolut im Rahmen.

Vielleicht noch einen 2. Akku dazu und gut ists.

Solltest Du dann merken dass Dir die Fliegerei taugt kannst Du Dir immer noch eine vernünftige Funke kaufen und Deine "Karriere" vorantreiben.

Grüße
Markus

aibex
27.11.2012, 16:00
der LRP Skystream in der RTF Variante.

Der ist mit Sicherheit ok, ist ja gleich mit dem Easyglider von MPX. Nur bei der Funke hab ich Bedenken. Wenn du dir wirklich nicht sicher bist mit dem Thema Modelflug dann tuts mit Sicherheit auch eine solche RTF Funke. Aber du bist ja schon etwas älter und wenns doch nicht nur ne Phase ist mit dem Modellfliegen würde ich doch eher zu einem Sender eines nahmhaften Herstellers raten.

MaikG
27.11.2012, 16:14
Würd dir auch direkt zur MX16 raten. Das Geld für die Tuniigy kannst dir dann sparen. Und die 16 ist ne solide Anlage und reicht dir eine ganze Weile.

Beim ersten Flieger kannst eigendlich jedes der oben angesprochenen Modelle nehmen. Ist dann halt ne Geschmackssache. Mit den Gummifliegern lernt man wohl recht einfach das fliegen. Ich habe vor 25 Jahren mit nem Hochdeckertrainer mit 4ccm angefangen das war sicher mühsamer (senderübergabe in der Luft usw.) aber ging Dank Verein auch (ohne Bruch)gut möglich. Würd ich heute neu Anfangen würd ich das wahrscheinlich mit einem 2m Elektrosegler (Rippenflächen/Gfk Rumpf) und einem Verein mit ambitioniertem L/S Betrieb tun. Das liegt aber weniger daran, das die Styrodinger nicht gut fliegen, sondern eher daran, dass sie in meinen Augen allesamt scheußlich aussehen. Darüberhinaus definiere ich mich eher als Modellbauer als als reiner Modellflieger.
Wenn man sein Modell selber baut (oder zumindest bei einem Absturz auch etwas zu verlieren hat), geht man mit den Dingern auch automatisch sorgsamer um und strengt sich beim erlernen vieleicht auch ein bischen mehr an. Ich kann bei vielen Anfängern beobachten, dass sie Ihre Schaummodelle als reines Konsumgut sehen, kaum richtig starten können, aber dann schon so damit rumheizen, dass sie eine Gefahr für andere darstellen. Ich hab sogar schon von Piloten nach einem Absturz Aussagen wie "oh krass, habta gesehn wie das eingeschlagen ist" gehört.
Find ich einfach Schade, aber vieleicht sieht auch jeder das Hobby etwas anders.

Gruß
Maik

dom
27.11.2012, 16:36
ich bin selbst Anfänger und musste mir ganz arg auf dei Finger klopfen, keinen scaligen Segler zu holen. Gottseidank. Ich habe jetzt den Easystar (jaja ich weiß 2 Achsen) und eine Multiplex Cockpit SX und bin total happy. Der Flieger ist hässlich, der Bausatz natürlich nicht anspruchsvoll aber ich sag mal so die ersten Erfolge stellen sich dafür schnell ein. Er fliegt (und segelt) schön gemütlich und verzeiht vieles.
Das ist nur meine bescheidene Meinung :-)

Viele Grüße und viel Spaß dei dem tollen Hobby

Dominik

Peter.wolff
27.11.2012, 17:02
Ich bin mit dem Minimag von MPX angefangen und möchte diesen Hochdecker wärmstens empfehlen. Völlig unkritische Flugeigenschaften und robust. Außerdem, genau wie EasyGlider, aus EPP, das sich mit Seku sehr gut reparieren läßt. Was mir an ihm, neben dem Preis, gut gefällt, ist das man damit gleich in die Querruderfliegerei einsteigt.
Bei der Wahl der Steuerung würde ich nicht geizen. Spätestens wenn's mal ein 4-Klappen-Segler sein sollte, sollte die Funke gern mind. 8 Kanäle haben. Ebenso sollte sie gleich Telemetriefähig sein und da gibt's schon Unterschiede. Ich hab die Spektum DX8, mit der ich eigentlich zufrieden bin. Leider wird dort ein zweiter Telemetriebaustein verwendet, den ich in meinem neuesten Segler nicht unterbringen kann! Von daher würde ich Graupner HoTT empfehlen.
Simulation finde ich auch ok, schont das Modell, aber am besten, man sucht sich Fliegerkollegen. Ich finde es angenehm, in Gesellschaft zu fliegen, und man kann bei den anderen nur lernen.

Gruß Peter

Herbert1
27.11.2012, 21:04
Hi
du siehst so einfach ist das nicht.
Du schreibst du bist ein gebranntes Kind, aber damals warst du noch ein Kind ohne jede Unterstützung.
Dem kannst du aber jetzt entgegen steuern ,such dir erstmal einen Verein, viele Vereine sind auch im Winter aktiv und wenn es nur ein Stammtisch ist.
Sprich mit den Leuten denn das sind ja auch später deine Ansprechpartner.
Ich würde gerade als Anfänger von einer Anlage ab raten die keiner kennt auch wenn sie billig ist.
Wenn du in einem Verein das Fliegen anfängst wirst du auch Erfolgserlebnise haben,darum würde ich schon in die Fernsteuerung investieren.
Zum Flieger schau dir mal den Radian an der hat 2m Spannweite gibt es als 2 Achs 140 € und auch als 3 Achs 160€


Gruß,Herbert;);)

daFranz
27.11.2012, 23:18
Du solltest Dir auch überlegen, welchen Mode Du in Zukunft fliegen möchtest! ( Einfach die Augen zu, dann die Höhe ziehen ) Dann weißt Du schon, welche billigst- Funke Du ev. nicht kaufen kannst, da man bei diesen nicht einfach die Feder wechseln kann! Habe vor vielen Jahren von Höhe links auf rechts gewechselt. Unser Vereinsvorstand hat uns Anfängern immer die Maschinen eingeflogen. Was öfter in einem Crash endete. Baufehler etc.... nur er nicht !!
Wollte dann lieber meine Flieger selbst zerstören u. bin auf Höhe rechts umgestiegen.
Damit konnte er mir leider nicht mehr helfen:D
Aber auch nach Jahren fliege ich gefühlt immer noch den falschen Mode.
Gruß Franz

MatthiasM.
28.11.2012, 09:04
Ich denke wenn du jetzt über den Winter ein klein wenig bauen willst und trotzdem so schnell wie möglich in die Luft möchtest und zudem langfristig im Bereich der Segler bleiben willst kannst du eigentlich mit allen Multiplex-Seglern so gut wie gar nichts falsch machen:
- Easystar II Baubericht (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/311926-EasyStar-II-von-Multiplex-Versuch-einer-Baubeschreibung...?highlight=easystar)
Absolut simpel und robust. Um den wirklich zu zerstören musst du vermutlich absichtlich aus einer gewissen Höhe voll auf den Boden ziehen. Baut man die Kiste komplett mit Querrudern aus hat man eigentlich alles was man zum trainieren braucht und wenn er mal langweilig wird taugt er immer noch als z.B. Kameraträger. Will man etwas Geld sparen gibts auch den ein oder anderen Easystar Clone, vom Flugverhalten schenken die sich aber alle so gut wie nichts. (War mein Einstieg, mittlerweile hab ich Segler bis 3 m Spannweite)
- Easyglider Längerer Thread aber kein Baubericht (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/210584-Kaufberatung-Easyglider?highlight=easyglider)
Fast genau so robust wie der Easystar aber mehr Spannweite und der Antrieb sitzt in der Nase. Auch hier gibts reihenweise Clone die allesamt eigentlich gleich gut fliegen und auch sonst die selben Eigenschaften haben.
- Cularis Sammelthread (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/63039-Multiplex-Cularis?highlight=Cularis)
Ja die Cularis, 2,6 Meter Spannweite und 4 Klappen klingen im ersten Moment sicher nicht einsteigerfreundlich. Aber auch hier gilt, einfacher Aufbau, schon noch recht robust wenn auch durch die größere Spannweite natürlich mehr Masse dahinter ist, man muss also schon etwas vorsichtiger beim Landen sein. Ganz klar, die Anschaffungskosten sind höher und auch die Anforderungen an eine Funke aber er wird sicherlich so schnell nicht langweilig. Für den Beginn lässt er sich problemlos nur mit den Querrudern steuern und die Wölbklappen nutzt man nur zum Landen (Butterfly). Mit wachsender Erfahrung kann man dann entsprechend die Wölbklappen aktiv zum Fliegen nutzten und die Kiste somit als Klappentrainer nutzen. Bei der Cularis gibts eigentlich nur eine Alternative und das ist der Robbe Arcus Sport (der ist in meinem Besitz). Der ist preislich etwas interessanter und kommt schon fast fertig aus der Packung.

Alle Flieger haben eines gemeinsam: Das Material ist total klasse für den Einstieg, mit denen kann man eigentlich bei jedem Wetter raus, meine Holzsegler sind mir jetzt im Herbst und Winter zu schade zum auf einer nassen/matschigen Wiese zu landen aber bei so einem Schaumteil ist das mehr oder weniger egal. Da gehört der Dreck fast schon dazu :p

Hans Schelshorn
28.11.2012, 11:41
Hallo,

nu iss er noch am Überschlafen, der Spreißelproduzent, und ich hab das Thema jetzt erst mitgekriegt.

Ich möchte dennoch meinen Senf dazugeben:
Sicher ist für den Einstieg einer der bekannten Zweiachser ideal. Allerdings wächst man bei intensivem Fliegen schnell drüber hinaus. Ich würde empfehlen, erst mal nichts zu kaufen!

Da halte ich es eher mit dem GJodel: Einen Verein suchen und mit dessen Fluggeräten lernen. Damit bekommst du schnell Erfolgserlebnisse und verlierst die Angst vorm Fliegen. Keine Sorge auch vor einer Beschädigung von fremdem Eigentum: Der Lehrer ist verantwortlich für sein Modell, und er wird rechtzeitig eingreifen. Und eine eigene Versicherung brauchst in dieser Zeit auch nicht.

Wenn Du dabei bleibst, kannst gleich in einen flotteren Dreiachser investieren, mit dem hast Du länger Freude. Im Verein wirst vermutlich auch den einen oder anderen Flieger sehen, der Dir gefallen könnte, dann ist die Entscheidung auch nicht mehr so theoretisch und fällt leichter.

Sollte Dir dieses Panorama gefallen, wärst Du auch hier willkommen (und musst nicht Mitglied sein): http://www.geretsrieder-mbc.de/galerie/Zenz-Pokal-2011/slides/IMG_6556.html

Servus
Hans

East-Field
28.11.2012, 11:53
Ich bin sehr lange und sehr gerne mit der MX-16 geflogen und sie ist absolut empfehlenswert. ABER: ich wurde die Turnigy nehmen ;-)
Das Argument hast du und andere eigentlich schon gesagt. Wer sich heute für ein system entscheidet ist erstmal daran gebunden und die hiesigen Hersteller sind was die Empfänger Preise angeht nicht ganz günstig (auch wenn sie bestimmt sehr gut sind).

Gerade als Anfänger wirst du aber erstmal testen und erste Erfahrungen im Modellflug sammeln und da muss es keine gute Funke sein. Wenn du nach 1-2 Jahren noch dabei bist, wirst du dich selbst nach ner Funke sehnen, die sich einfach leichter programmieren lässt und besser ist, dann weißt du aber selber was du willst und kannst dann in ein system für die Zukunft investieren.
Die turnigy brauchst du dann zwar nicht mehr und das Geld wäre möglicherweise um sonst ausgegeben worden, aber dafür hast du auch nur sehr wenig investiert...


Ich hab damals mit dem easyglider angefangen (da war er noch mit der einzige in Schaum) du kannst dich aber mittlerweile zwischen sehr vielen fliegern entscheiden, die sich nicht viel nehmen.
Schau nach einen Schaum-Flieger, idealerweise elektrosegler in ca 2m... die sind in der Regel sehr gutmütig und robust. Wenn du dann Blut geleckt hast, wirst du dich ohnehin bald nach was neuem sehnen ;-)

Gruß Martin


Ach ja: Mit Kollegen fliegen macht sehr viel mehr Spaß und man entwickelt sich schneller, weil man die Erfahrungen nicht alle selbst machen muss. Aber es muss kein Verein sein und es geht auch erstmal ohne...
Ich habe problemlos allein angefangen. Über Foren und zufällige Begegnungen hab ich dann gleichgesinnte vor Ort kennen gelernt und jetzt fliegen wir meist zusammen, auch ohne Verein. Wenn du Modellflug regelmäßig Betreiber, lernst du die richtigen Leute schon kennen ;-)

Spreißelproduzent
28.11.2012, 21:52
Also erst mal vielen Dank für die vielen, ausführlichen und informativen Antworten.

Ja ich hab inzwischen etwas darüber geschlafen. Soweit möglich, da das Jahresendgeschäft mich zur Zeit
18 Stunden Arbeitstage abverlangt und somit es recht stressig ist, aber ab dem 11 Dezember ist erst mal 3
Wochen Urlaub angesagt.

Was haben meine Gedankengänge ergeben.
Ich werde das Angebot annehmen und mir im direkten Kontakt mit Vereinsmitgliedern praktische Tipps und
Erfahrungen einholen, zudem wenn man Hardware mal berührt hat sicher ein besseres Gefühl dafür entsteht.
Bin der Typ der beim Autokauf auch gerne erst eine Testfahrt macht. Habe hier von 3 Vereinen Angebote erhalten,
danke schon mal an alle für das Angebot.

Wenn es sich ergibt ist mein momentaner Plan, evtl. erste Flugstunden und Erfahrungen mit einem Vereinsmodell
Sammeln zu dürfen und evtl. dadurch direkt auf einem 3-Achs-Modell einzusteigen. Spart die Kosten für ein Übungsmodell. Aber das spreche ich dann persönlich vor Ort ab.

Dann fällt auch wegen der Fernsteuerung eine Entscheidung.
Natürlich gefallen mir die Graupner sehr gut, preislich bin ich aber von der Turnigy noch nicht ganz weg.
Zudem die Berichte hier im Forum nicht sooo schlecht sind, und auch im Internet nicht so negativ sind.
Klar für eine 40,- € Fernbedienung ist die Verarbeitung nicht so hochwertig. Die Turnigy 9X gibt es im Mode 1,2,3 und 4... soll technisch mit der möglichkeit die Software zu flashen und upzudaten viele Funktionen bieten und vieles abdecken. Kritik, ist die Verarbeitung und eine komplizierte Bedienung. Mal schauen was die Gespräche ergeben.

Werde Euch aber hier auf dem laufenden halten.
1. Vielleicht hilft dieser Thread auch anderen Anfängern mit begrenztem Budget einen Weg zu finden
2. Wenn Ihr Euch soviel Arbeit und Mühe macht, ist es das mindeste was ich machen kann

Danke

Matthias

Hans Schelshorn
29.11.2012, 00:38
Hallo Matthias,

Danke für das Fazit zwischendurch!
Somit sehen wir, daß Du auf einem guten Weg bist, Dir ein neues Problem einzuhandeln: Benutzernamen lassen sich hier schlecht ändern. Und ein Spreißelproduzent von namhafter Größe wirst Du so nicht werden. ;)


...
Werde Euch aber hier auf dem laufenden halten.
1. Vielleicht hilft dieser Thread auch anderen Anfängern mit begrenztem Budget einen Weg zu finden
...
Gute, Idee, Matthias! Genau das ist der Sinn dieses Forums: Alle an den gewonnenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Deshalb bitte hier schreiben, wenn es etwas Neues gibt.

Servus
Hans

waterman
29.11.2012, 09:17
Hallo Matthias,


Gute, Idee, Matthias! Genau das ist der Sinn dieses Forums: Alle an den gewonnenen Erkenntnissen teilhaben zu lassen. Deshalb bitte hier schreiben, wenn es etwas Neues gibt.

Servus
Hans

Hallo Matthias,
wie wärs mit einem gebrauchten zum Einstieg? Spart mächtig Kosten und bringt schnellen Flugspaß. Schau mal uf den Link:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/362502-Cularis-RR-mit-original-MPX-Antriebsset-flugfertig-Absturzfrei-ca.-12-Flüge?highlight=MPX+Cularis
Habe meine ersten Erfahrungen im F-Schlepp auch mit einem gebrauchten Pilatus gemacht. Bei der Anlage ist eine Entscheidung auf längere Sicht notwendig. Mit einer mc16 oder mc20 machst Du nichts verkehrt. Es geht aber auch preislich tiefer.
Grüße
Thomas

Relaxr
29.11.2012, 11:23
Hi - Standardantwort, weils bewährt ist: Schaummotorsegler zum Einstieg, a la Easystar, Easyglider , Radian, Cularis -warum, weil niedrige Flächenbelastung, Abrissfest und reparabel! Ich sehe immer wieder bei uns im Verein, wie selbst auf diesen Maschinen Anfänger locker eine Saison brauchen, um wirklich einigermassen zielsicher zu Starten zu Landen und auch mal ein Problem in der Luft (Böhe, Wind, Fehlsteuerung) zu "überleben". Wenn man dann die Schäumlinge wie automatisch, quasi gelangweilt durch die Luft "drischt", beim Landen fängt etc. ist der Zeitpunkt für den ersten Holz- oder Schalenflieger gekommen, keine Sekunde früher. Ausser man hat zuviel Geld und/oder Frustrationstoleranz :)
Markus

Voll GFK
03.11.2014, 21:04
Gestern hat ein Freund und Kollege von mir in Friedrichshafen seinen Wiedereinstieg gekauft: Sky Stream von LRP. Und eine DX6i.
Er wollte zwar eigentlich einen 2-Achs-Segler, ich hab ihn zu QR überredet. Sollte man beim Skystream Querruder hochstellen programmieren? Gibt es Hammerthermikerfahrungen damit? Zum normalen LAnden brauchts die eh net, aber wenns geht.
Ich denke ich nehm ihn mit 2 Specktrümmern an die Leher-Schüler-Leine.