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Rennsemmel
16.12.2012, 17:49
Hallo Leute !

Da es ja ziemlich unmöglich ist F2C zu fliegen und MTR als Einfachklasse ja auch inzwischen wieder bald weg vom Fenster ist wär mal meine Frage in die Runde wer lust hätte auf Glühzünder - Teamrace, ähnlich dem Britischen Rat Race. So mit einer Liste von zugelassenen Motoren und vorgeschriebene Tankgröße.
Wer trotzdem Diesel fliegen will, bekommt nen kleineren Tank vorgeschrieben.
Keine Abschalter und nur Betankung mittels Spritze aus der Apotheke erlaubt.
Dazu nur Profilrümpfe zulassen und Mindestflächeninhalt vorschreiben. Da kann man sich dann aussuchen , ob man einen Nurflügel oder Classic baut.
Oder evtl gleich Einheitsmodell ? Dann wirds auf jeden fall in der Box entschieden, und es bleibt vielleicht länger Spannend.
Motorgröße alle 2,5ccm , und/oder bis 4ccm Gleitgelagert um den Lärm unten zu halten. Auf jeden Fall mit Schalldämpfer.
Große Räder sind Pflicht, 1. die kann man dann einfach mal im Laden kaufen und 2. man kann von Rasen fliegen.
Propeller auch mit Liste.

Wer macht mit ?

hier schon mal ein Planausschnitt (Original von RCGROUPS.COM) :

920137

So was in die Richtung , oder halt semi-scalig, wie man lust hat. Müsste man halt anpassen.
Wie schon gesagt, die Briten fliegen mit Glühzündern, im Bartonforum gibts da einige interessante Threads .
Das Wiederstarten funktioniert auch, wenn man den Motor in der Luft nicht abkocht.

Wichtig wären ein paar grundlegende Festlegungen zum Material und Sicherheitsrelevante Regeln klarzumachen, gegen Missverständnisse und damit keiner verletzt wird.

Mir geht es nicht darum , genau das Rat race zu kopieren, die Idee ist nur mit Handelsüblichen Material etwas Spaß zu haben.
Das einzige was man bauen muss wäre Modell und Steuerung.

Es gibt in D kein Teamrace mehr, das mit normalen Motoren geht. Selbst bei MTR muss man schon deutlich den Kontostand dezimieren um was vernünftiges zu haben.


Viele Grüße !

Willi_S.
17.12.2012, 13:39
Hallo Sebastian.

Ich muß dir in weiten Teilen deiner Ausführungen etwas widersprechen!

Warum kann man in Deutschland kein Teamrace mehr fliegen? Melde dich im Kader an, fliege auf 2 als Kaderwettbewerbe ausgeschriebenen Wettbewerben jeweils eine „C“-Zeit (ich weiß im Moment nicht wo diese Zeit liegt, aber es ist moderat „langsam“) und du kannst 2014 Deutschland auf der WM vertreten!
Das ist doch kein Problem. Diese „C“-Zeit müsste auch mit einem alten NELSON oder ZALP, den man irgendwo gebraucht kauft, zu schaffen sein.
Die Frage ist natürlich, ob man wirklich Spass daran hat, als fliegendes Hindernisfahrzeug unterwegs zu sein? Aber Teamrace „fliegen“ kann man auch mit relativ günstiger Ausrüstung. Mit „normalen“ Motoren ist Teamrace noch nie gegangen! Auch früher brauchte man einen Oliver oder ETA oder Rossi um einigermaßen mithalten zu können. Die waren auch damals nicht zum Preis eines Webra Mach zu bekommen!

Und wo ich dir ganz vehement widersprechen muß ist in Sachen MTR! Als kleines Beispiel: auf den Niederländischen Meisterschaften im September waren 13 MTR-Teams am Start! Auf dem internationalen Wettbewerb in Breitenbach/Schweiz waren mehr MTR-Teams am Start als in FAI Teamrace!
Ich kann da nichts von „tot“ erkennen!

Auch stimmt es nicht, daß man, um in MTR konkurrenzfähig zu sein, besonders tief in die Tasche greifen muß! Leistungsfähige Motoren von Alberto Parra oder von FORA liegen bei 100,- bis 120,- Euro. Das empfinde ich nicht als zu teuer. Das Material für Modell und Tank ist auch nicht teurer als für andere „kleine“ Modelle, der Rest ist „Selbermachen“!
Natürlich darf man nicht erwarten, daß man mit 2 zusammengenagelten Balsabrettern als Modell und einem noch so teuren Motor weit kommen würde. Das ganze nennt sich „Teamrace“ und da müssen schon die beiden zugehörigen Leute wie Pilot und Mechaniker gut zusammenarbeiten. Seitdem es 2 Pflichtstopps pro Rennen gibt, werden die Rennen am Boden entschieden, die „airspeed“ und die Reichweite mit einem Tank sind nicht mehr so gravierend! Daß man sein Material kennt, damit der Motor zügig anspringt und daß der Pilot sein Modell derart beherrscht, daß er es dem Mechaniker beim Tankstopp vor die Füße wirft und nicht Meter davor oder dahinter. Das ist viel Arbeit und Training. Ein schneller Motor ist höchstens für 25% der Gesamtleistung verantwortlich, die restlichen 75% sind Arbeit, Übung, Arbeit.

Das teuerste an der ganzen Wettbewerbsfliegerei sind im Moment die Fahrtkosten. Da jagt man an einem Wochenende mal schnell einen Hunderter durch den Auspuff! Und manche Startgebühren sind auch nicht unbedingt dazu angetan, Leute zu motivieren schnell mal 600 Km in eine Richtung zu fahren. Dort angekommen für ein Team mal eben 70 Euro abzudrücken, um dann gerade mal 3 Starts machen zu dürfen. Das halte ich für ein größeres Problem als einmalig 200,-- Euro für einen Motor hinzulegen.

Ach ja und die Antwort auf deine Frage: nein, ich habe keine Lust Rat Race zu fliegen.
Zum einen bin ich mit den Klassen, die ich fliege, ganz zufrieden und zum anderen habe ich in England schon mehrfach das von dir erwähnte Rat Race "live" gesehen und ich kann dir versichern, die Teilnehmerzahl ist verschwindend gering! Ich glaube, es wird noch nicht mal mehr auf den Nationals geflogen. Wesentlich mehr Zulauf haben die "Vintage"-Klassen in Teamrace. Die fliegen da mit "alten" Modellen, die nach den "alten" Bauplänen mit den "alten" Baumaterialien aufgebaut werden müssen und die verwendeten Motore müssen auch aus dieser "Zeit" stammen. Das könnte mich schon eher interessieren.

Gruß
Willi

Rennsemmel
17.12.2012, 22:01
Hallo Willi !

Hast schon recht mit deinen Ausführungen.

Mit dem MTR hast du mich falsch verstanden. Ich meine , es ist als Einfachklasse nicht mehr dabei. Dass es gerne geflogen wird weiss ich auch, jedoch geht es immer mehr richtung F2C. Da sitzen die gleichen Leute mit nem tropfendem Zahn. Ist nur eine Frage der Zeit , bis jemand anfängt , richtig schnelle und teure Motoren zu bauen und wir bei CFK - Modellen sind.
Es gibt da mehr Starter, weil F2C vermutlich zu teuer und zu schnell geworden ist. Das heisst aber nicht, das es nicht aufwändig ist.

Mir geht es bei der Version meines Vorschlages ja weniger darum, genau das Ratrace zu kopieren, es ist von der Idee her ein aufgeblasenes Mouseracing mit 2,5ccm Motoren.

Jetzt mal ins Detail:

Fora und Parra kosten ab ca. 120€ plus Versand. Es gibt hier und da noch nen Wakkermann, sind aber nicht mehr neu zu bekommen. Die kosten 200€
Man kann die sich auch auf Wettbewerben kaufen, da muss man aber auch mal erst hinfahren.
Jetzt braucht man aber nicht nur ein Modell , sondern 2, wenn man vernünftig Trainieren und ein Ersatzmodell am Start haben will.
Besorg dir mal Ersatzteile, da kannst du noch mal locker 150€ Rechnen.
Für MTR brauchst du noch einen Abschalter , damit du "bei Fuß" Landungen hinbekommst. Kannst du selbst bauen, braucht aber schon seine Zeit und auch gutes Metallwerkzeug. Kann man ja auch kaufen....
Du siehst wo ich hin will ?
MTR Flügel in "Konkurrenzfähig" kann man Bauen, da macht man aber erstmal 3-5 , bis man es raus hat und einer dabei ist der gut geht, Brauchst natürlich auch einen Raum, in dem du Harzpanschen kannst. Kann man auch kaufen, Fix und Fertig Beschichtet mit Kohlefaserumrandung : 80€
Dann noch diverse Baustunden für Tankventil. Kann man auch Kaufen.
Wie einfach man an Dieselsprit kommt , und was der kostet wisst ihr ja. Gerade die beschaffung nervt mich doch erheblich.

Wenn man jetzt nicht mehr wirklich ne Werkstatt zuhause hat , oder dank Familie wenig Zeit und auch Finanziell etwas beschränkter ist , kann man das eigentlich für 6 Starts im Jahr nicht guten Gewissens machen.
Von der Lärmbelastung mal ganz abgesehen, denn die 1,5er haben keinen Schalli.
Den Fora kann man dann aber nur für das nehmen.

Ein 2,5er kostet neu ab 50€ ( mit Schalldämpfer ) hat die Gleiche Leistung wie ein 1,5er Fora, ist nur schwerer.
Alle Modernen Motoren haben Kugellager und ABC Buchsen mit Schnürlespülung.
Das ist der Grund, warum man damals einen Rossi e.t.c. kaufen musste.
Die akuellen Motoren sind Technisch auch ungefähr auf dem Stand, als die Rossis das Maß aller dinge waren.

Die Drehzahl und der Lärm kann bei größerem Hubraum einfacher niedrig gehalten werden. 120 km/h sind gut drin. Um die langsame Airspeed zu kompensieren fliegt man an MTR-Leinen oder kürzer, dann geht es auch schnell rum. Wenn man den Motor nicht zu sehr abmagert und man Drehzahlmäßig den Ball flach hält, springen selbst die Chinamotoren gut warm an.
Kurze Leinen hätten auch den Vorteil, dass man auch auf Fußballplätzen keine Platzsorgen hat und man weit genug vom Publikum weg ist.
Die Motoren sind im RC-Flug üblich, wenn man keine Lust mehr hat, kann man die Anderwertig weiterverwenden, b.z.w. kann die gemachten Erfahrungen auch woanders einsetzten ( z.B. Aircombat oder Gnumpf).


So nun die ersten Konkreten Vorschläge:
Combatsprit mit 10%Nitro
14,5 m Leinenlänge
Mindestgewicht : 450g
Mindestflächeninhalt : 8dm² (Flügel u. Leitwerk)
Motoren : Alle Chinesen, MVVS, Super Tigre, BWF, Rossi, über Exoten entscheidet man vor ort.
Propeller : Handelsüblich, Propsumme 11
Brettrumpf , Mindestens 8mm, max 16mm Dicke.
Tankinhalt 20ccm

Räder 40mm mindestdurchmesser, Handelsüblich

Viele Grüße, Sebastian

Rennsemmel
18.12.2012, 11:42
Propsumme ist besser bei 12 (Steigung+durchmesser in zoll) man darf aber um bis zu 12mm Kürzen.
Rennablauf wie bei MTR.
Motoren können noch von FOX,OS und MDS sein.
Maximalgewicht 650g
Zugprobe 20faches Modellgewicht, 0,4mm Stahldrahtleinen

Das wär es erstmal, was mir so einfällt.

Lasst es uns doch einfach mal Probieren, irgend einen 2,5er hat doch (fast) jeder rumzuliegen.
Wichtig wär ein Ort, wo wir das mal kollektiv testen könnten.

Grüße !

Rennsemmel
18.12.2012, 20:19
Sorry für die Doppelposts.

Hab aber gerade gesehen, dass die SIG Buster und Shoestring passen würden.
Wär ja auch nicht schlecht, könnte man dann aus dem Baukasten heraus fliegen.

Franz hat bestimmt auch was passendes.
Wir können ja semi-scale Racing draus machen, mit Warbirds und Reno-Fliegern...

Also wer mitmachen will schreit "Hier."
Wenn wir 4 Teams werden, kümmer ich mich um nen Austragungsort für nächstes Jahr.

Würde sagen , wie wär es mit " Indie15 "?
Indycars fahren ja auch immer im kreis und laufen mit Methanol :)
Snd stellenweise sogar asymetrisch..

Grüße !

PeterKa
19.12.2012, 08:39
Also ich bin ja totaler NOOB ... flugtechnisch. Aber ich habe 4 MVVS Motoren (2 Diesel 2 Glühzünder), das schreit geradezu danach da mal was auf die Beine zu stellen. Zumindest würde mich mal interessieren wie sowas vonstatten geht. Also zumindest moralisch und Fluggerätetechnisch wär ich da wohl gerne dabei. Außerdem ist es immer wieder sehr unterhaltend Flugversuchen von mir zuzusehen ;-) Und immerhin wäre in diesem Fall der letzte Platz blockiert... wenn ich mitfliege kann kein anderer Letzter werden.. wenn das keine Motivation ist :-)

Peterka

Rennsemmel
19.12.2012, 12:08
Hallo Peter !

Freut mich , dich als Mitflieger begrüßen zu dürfen.
Noobs sind eigentlich ja alle, da es die Klasse ja noch nicht gibt :)

@alle
Enya Motoren hab ich vergessen.

Ich denk mal , ich schreib was zusammen, was dann als erster grober Entwurf eines Regelwerks gilt.
Dann haben wir eine Grundlage , nach der wir Bauen können.

Grüße !

PeterKa
19.12.2012, 12:16
errmm, also... Mitflieger ? ... Doch wohl eher Mitbauer... Ach ja und meine 2 Glühzünder sind MOKIS... büdde aufnehmen..

Ich hab eh keinen Helfer.. sehe also der Sache gelassen entgegen ;-)

PeterKa

Rennsemmel
19.12.2012, 15:05
OK, MOKI bis 1985 sind auch dabei. Könnte man bei den Rossimotoren auch so machen. Dan hat man Leistungsmäßig noch relativ gleiches Material.

Rennsemmel
19.12.2012, 21:55
Alles klar, hier das Grobe Regelwerk für die Modelle für " INDIE 15 ":

Flächeninhalt: 8dm²
Profilrumpf, Mindestdicke 8mm, Maximaldicke 20mm
Motor muß seitlich montiert werden, Motorverkleidungen nicht erlaubt.
Zweibeinfahrwerk mit Handelsübl. Rädern, min Durchmesser : 40mm

Gewicht 450-650g

Tankinhalt 15ccm
Betankung nur mittels Tankflasche oder Spritze mit aufgestecktem Schlauch. Kein spezielles Tankventil erlaubt.

Motor: Glühzünder bis 2,5cm
Zugelassene Motoren : Magnum und Baugleich, AP, MVVS , Rossi bis 1985, MOKI bis 1985, OS, ENYA, FOX , MDS, BWF 2,5 S, Supertigre, Thunder Tigre
Nicht auf dieser Liste eingetragene Motoren können nach Abstimmung mit aller am Rennen teilnehmender Teams temporär zugelassen werden.
Motoren dürfen bis auf Anpassung der Verdichtung und nachrüsten eines Venturis nicht Konstruktiv verändert werden.
Motoren mit Plastik-Gehäusedeckel dürfen mit Metall-Gehäusedeckeln nachgerüstet werden.
Glühköpfe und Konuskerzen sind nicht erlaubt.
Motoren müssen mit einem wirksamen Expansionsschalldämpfer ausgestattet sein. Maximaler Auslaß 6mm Durchmesser.
Tuned Pipes und Resonanzrohre sind verboten.

Propeller: Handelsüblich 7x4 und 7x5 Zoll, keine Modifikationen außer Auswuchten und Aufbohren erlaubt. Toleranz im Durchmesser : 8mm

Treibstoff : Darf nur Öl, Methanol und Nitromethan enthalten , Nitro max. 10%

Leinenlänge: 14,5 m
Durchmesser : min. 0,4mm
Zugprobe : 20-faches Modellgewicht

Kreisaufteilung und Rennablauf wie bei MTR.

So, das wärs.
Kann man Doch was mit anfangen, oder ?
Wenn ich was vergessen hab, bitte bellen :)
Grüße

Rennsemmel
21.12.2012, 18:01
Letzte Anderung !
Leinenlänge : 15,92
Nur Propeller 7x5
Keine Mindestanzahl Tankstopps

Bitte gebt mir hier oder über Mail ( tubasti@googlemail.com ) bescheid, ob ihr mitfliegen wollt. Würde mich dann um einen Termin kümmern. Da können wir auch CLUB 30 Fliegen, ansonsten kann jeder mitbringen, was fliegt und es ist Fun Fly Angesagt. Muss erstmal warten, wann die " Ofiziellen" Wettbewerbe sind, dass es da keine überschneidungen gibt.
Wenn es die Zeit zulässt, vielleicht auch einen 2.
Da kann ich aber keine Garantie für geben.

Grüße !

Rennsemmel
21.12.2012, 20:56
Ach so, hatte noch vergessen : Sprit- Abschalter sind nicht erlaubt

hier mal ein Paar kits :
http://www.flight-depot.com/38-0-K%20SIGCL12-FD-Fesselflugzeuge+SIG+Buster+KIT.html
http://www.flight-depot.com/38-0-K%20SIGCL13-FD-Fesselflugzeuge+SIG+Shoestring+C+L+KIT.html

dann : BFM-Modellbau.de
Franz hat ne Sea Fury, die geht, und wenn man ganz nett fragt eine Corsair, die hinhauen könnte. Die Retromustang müsste auch passen, die kleine MTR-Mustang ist evtl zu klein.

Pläne kann man alle Goodyear-racer nehmen, dazu am besten diesen Thread durchforsten : http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1530258&page=16
oder diese Seite : http://www.outerzone.co.uk/browse_plans/index.asp

Inspirationsbilder findet man hier : http://controlline.org.uk/phpBB2/album_cat.php?cat_id=4
es geht von dem, was man unter "Goodyear" ,bis zu dem was man unter "F2CN" findet.
Halt mit Glühzundern und Schalldämpfer.


Na denn , bis bald !

Sebastian

Rennsemmel
28.12.2012, 18:28
Hallo !

Bei mir wird es die Kombination SIG Shoestring (weil bereits vorhanden) und AP 15 Yellowjacket .
Der Motor hat schon drei Modelle durch und hat gestern neue Lager bekommen.
Laufgarnitur wird etwas " Refreshed " und dann kann es losgehen. Ist witzigerweise mein zuverlässigster Motor, hat bestimmt auch schon 12 Flugstunden hinter sich und steckte unzählige male im Boden.

Hier Bildchen :

925750

925749



Es gibt übrigens schon einen Fan aus Kanada, der würde sich den zurechtmachen :

925757

Was man gut bei dem Bild sieht ist, dass man mit nem Dämpfer eigentlich gut am Tank vorbeikommen müsste.
wenn man einfach ein passendes langes Rohr nimmt, mit nem 6mm Endstück, hat man vermutl sogar keine Schwerpunktsorgen.

Grüße !

Willi_S.
30.12.2012, 17:13
Hallo Sebastian.

So ganz komme ich von deiner Anregung Rat Race doch nicht los!
Erstmal, warum bist du von der ursprünglichen Formel mit bis zu 4 ccm Hubraum abgegangen? Gute 2,5er Motoren sind in der heutigen RC-Welt äußerst rar gesät, 20er (3,5 ccm) oder 25er (4 ccm) sind da schon einfacher zu beschaffen (z.B. 20er Car-Motoren). Wohlgemerkt, ich spreche von kugelgelagerten Motoren, du erwartest ja augenscheinlich doch eine ordentliche Leistung von den Antrieben, wenn du Rossi, Super Tigre und Konsorten zuläßt.

Des weiteren bin ich mir nicht ganz klar über die verwendeten Modelle. Sind jetzt Nurflügel erlaubt oder "müssen" die Modelle in etwa wie "richtige" Flugzeuge aussehen? Du erwähnst so viele Baukastenmodelle, da könnte man den Eindruck gewinnen, es sollen "vorbildähnliche" Flieger sein.

Sehe ich das richtig, daß du den Tankinhalt auf 15 ccm begrenzt? Da Glühzünder doch wesentlich durstiger sind als Diesel, wird man mit 15 ccm nicht allzu viele Runden schaffen. Hast du das schon einmal ausprobiert, wie weit man mit einem 2,5 ccm Motor und 15 ccm Sprit kommt?
In dem Zusammenhang, denkst du, daß ein doch ziemlich geforderter und damit heißer Glühzünder nach dem Tankstop in annehmbarer Zeit wieder anspringt? Wenn ich das manchmal bei den Combatfliegern beobachte, dann gibt es bei denen öfter Probleme einen heißen Motor wieder zum Laufen zu bewegen. Na ja, man müßte es einfach mal probieren, vielleicht der Einfachheit halber mit einem Combatmodell auf Saugbetrieb, wo der Tank auf 15 ccm begrenzt ist.

Dann schreibst du:


Zugprobe 20faches Modellgewicht, 0,4mm Stahldrahtleinen


Was meinst du mit "Stahldrahtleinen"? Etwa sogenannte "solids", als richtige Drähte, so wie in Speed verwendet? Zu der Verwendung dieser "Drähte" würde ich dringend abraten!! Die sind von einem Anfänger oder Gelegenheitsrennflieger nicht zu bändigen! Ein Leinensatz ist schwierig und kompliziert herzustellen und sobald es etwas feucht wird, kleben diese Drähte wie verrückt aneinander und vernünftiges Steuern ist kaum möglich.
Also denke ich, du meinst "Litze". Leinen aus mehreren dünnen Drähten hergestellt. Flexibler, leichter zu handhaben, auch in feuchtem Witterung noch ein sicher steuerbares Modell.
Nur warum 0,4 mm stark? Das ist ein Maß, daß sehr schwierig zu beschaffen ist! Handelsüblich sind .015er Leine = 0,381 mm Durchmesser und .018er Leine = 0,4572 mm Durchmesser. Beide Stärken halte ich für 2,5 ccm Modelle für übertrieben. Die noch relativ leicht zu beschaffende 0,3er Leine (z.B. Graupner 7 x 0,1 oder SIG .012) reicht sicherlich auch aus. Die bei der Zugprobe geforderten maximalen 13 Kg hält eine Leine davon ja noch aus.
Im modernen FAI-Teamrace nimmt man 0,4er Leine um die Geschwindigkeit zu drücken, hat aber nichts gebracht, man ist genauso schnell wie vorher. Außerdem hat die "dicke" Leine für unerfahrene Piloten bei Start und Landung noch einige Nachteile ("hohes" Gewicht, Windempfindlichkeit eben vor allem bei stehenden Motor und beim Start - in den Kreis rollen). Ich halte die 0,3er Litze für die praktikablere Leinenwahl.

Wenn du so ein Rennen aufziehen würdest, wo würde das eventuell stattfinden? Würde auf Hartpiste geflogen oder (auch) auf Gras?

Das sind so die Sachen, die mir aufgefallen sind und über die ich gerne etwas detaillierter Auskunft hätte.

Schönen Gruß
Willi

Rennsemmel
31.12.2012, 20:20
Hallo Willi !

Danke für die Fragen.
Hoffentlich kann ich dir die beantworten.
Also , dass Rennen soll grastauglich sein. 4ccm hab ich (erstmal) weggelassen, damit das Regelwerk nicht unnötig verkompliziert wird, ausserdem gibt es mit CLUB30 bereits Rennen in dieser Hubraumkategorie. Wenn das ganze anlaufen sollte, kann man drüber nachdenken das Reglement zu erweitern, jedoch sollten wir es erstmal so einfach wie möglich halten, b.z.w. wir müssen erstmal Anhaltspunke schaffen wo die Reise hingeht damit wir die Beiden hubräume Kompatibilisieren können.

Die alten Rossis e.t.c. drehen genauso hoch wie die Chinamotoren. Das, wass sie höher drehen, liegt am Glühkopf und dadurch , dass sie ohne Dämpfer betrieben wurden, ist aber beides nicht zulässig.
gemessene Standdrehzahlen mit 7x4 APC : P.H.(asp,Magnum) 2,5 (blauer Kopf,mit Dämpfer)- 18500 ; BWF (mit Dämpfer) - 18700 ; AP 15 (mit dämpfer ohne einschraubrohr, kann man aber lt. reglement noch etwas aufbohren) - 18100; Rossi 2,5ccm (ohne Dämpfer !) - 19100.

Wie man sieht, ist das eigentlich eine Kategorie. Die 7x5 dürfte noch ähnlicher liegen, alle so knapp unter 17000, hab ich aber (noch) nicht gemessen.

Durch die geringe Drehzahl dürften die schärferen Steuerzeiten von Rossi & co weniger zur Geltung kommen.
Außerdem bleiben die Motoren thermisch beherrschbar , und mit 10% Nitro sollte ein Wiederanspringen gut möglich sein.
Combatmotoren werden heißer, da die in der Luft über 30000 drehen, und wenn man da zu mager wird kochts einem halt schnell den Motor.
Bei unseren Tourenzahlen dürfte ein 15ccm tank auch länger halten. Die meisten 2,5er Stunter haben einen Tank um die 40ccm , damit fliegen die ja ca. 7 Minuten. Das wär dann zwei mal Tanken. Wir müssen halt erstmal fliegen, um zu sehen welche Rundenzahl sinvoll ist, vielleicht starten wir am besten mit 80.

Mit den 0,4er Stahldrahtleinen war halt erstmal ein erster schuss, ich dachte es ist egal ob litze oder solids, soll jeder so machen wie er lustig ist. vielleicht können wir sagen , ab 0,3er Litze und 0.4er Solids, müsste vom Luftwiderstand ähnlich sein. Mir gehts ja vor allem um Homogenität.

Die Carmotoren ziehen einen alten Rossi locker ab. Die (2,5er) Drehen ungefähr so wie ein F2D Motor, sind nur schwerer.
Außerdem ist der umbau nicht unaufwändig.
Deshalb nicht zugelassen.

Als Modelle sind Nurflügler und Vorbildähnliche zugelassen, einfach damit jeder bauen kann worauf er lust hat.Regelgerecht müssen nur die 8dm² eingehalten werden.
Wenn sich ein so starker unterschied zwischen den Modelltypen herausstellen sollte, können wir ja was ändern, jedoch sieht man ja bei MTR, dass es mehr vom Motor und Propeller (und die abstimmung) abhängt wer schneller ist. Ich persönlich habe jedenfalls keinen gravierenden unterschied zwischen den Konzeptionen fesstellen können. Dillinger / Straniak sind sehr schnell, aber die waren auch mal F2C Weltmeister (wenn ich mich recht erinnere). Die Niederländer sind mit vorbildähnlichen Modellen auch schneller als andere Teams mit Nurflügelkonzepten. Es hängt halt wirklich von der Übung ab.

Ich würde halt erstmal versuchen in Bitterfeld Kontakt aufzunehmen, wenn dass nicht klappen sollte, müssen wir eben ausweichen. Wenn du bei dir Kapazitäten hast, gerne auch da oder einen 2. Cup. Es ist sinnvoll auf dem Wettbewerb außerdem Club 30 zu fliegen , damit dass auch mal in die Gänge kommt. Wenn man sich den Terminkalender bei Fesselflug.eu mal anschaut, ist Club30 nicht wirklich vorgesehen. Ist ja auch klar, haben ja alle genug mit ihren FAI Klassen zu tun und die Zeit ist eh knapp auf dem Wettbewerb.
Dann braucht man sich auch nicht wundern das nichts neues kommt, wenn man die Wettbewerbe nicht austrägt.

Ich hoffe ich konnte die Fragen klären.

Mir ist auch bei näherer Betrachtung aufgefallen, dass RAT RACE etwas irreführend als Grundkonzept ist. Es ist eher Goodyear mit beschränkteren Motoren und freieren Modellen.

Aber jetzt erstmal einen Guten Rutsch !

Viele Grüße, Sebastian

Willi_S.
03.01.2013, 10:01
Hallo Sebastian.

Doch, doch die Bezeichnung "Rat Race" ist schon richtig, denn die Engländer/Amerikaner verstehen unter "rat" eben Mannschaftsrennen (oder auch einfaches und simples "Speed") mit Glühzündern(!) und Flachrumpfmodellen. Also genau das, was dir vorschwebt!

Der Ansatz ist vielleicht ganz gut, aber ich sehe das Problem darin, eine genügende Anzahl von Interessenten zu finden, die sich auch alle zu einem bestimmten Zeitpunkt an einem bestimmten Ort versammeln! Und wo findet man eine größere Anzahl von Fesselfliegern zur gleichen Zeit? Bei einem Wettbewerb! Dass dann nicht immer alles geflogen wird, was einige Leute gerne gehabt hätten, hat im vergangenen Jahr meistens am Wetter gelegen (Wind oder Sturm, Regen, andere Unbill), daß man dann froh ist, wenigstens die "offiziellen" Klassen zu einem manierlichen Ende zu bringen, ist wohl verständlich.

Ich glaube, daß der Aufwand für eine "2-Tages-Veranstaltung" nur mit Club 30, MTR, Rat Race, Mouse Race, 1,5er Combat usw. immer Gefahr läuft, an zu wenig Teilnehmern zu scheitern! Kommen nicht genügend Leute, dann ist der Aufwand für Herrichtung des Platzes, Catering, Zeitnehmer, Schiedsrichter usw. nicht zu rechtfertigen. Eine "Kleinveranstaltung" wo an einem etwas ausgedehnten Sonntagvormittag einige Rennen Club 30 und Mouseracing geflogen werden, wäre bei uns kein Problem. Aber wer kommt für so einen kurzen Renntag schon aus Hamburg, Berlin, Mannheim oder wo die Interessenten alle sitzen?

Wie sieht es denn mit eurem wunderbaren Fesselflugplatz in der Wuhlheide aus? Könnte man sich nicht mit den RC-car-fahrern arrangieren, daß man mal 2 Tage den Platz für seine ursprüngliche Bestimmung nutzt? Vielleicht "zieht" die Hauptstadt ja genug Leute an, daß man eine Veranstaltung auf die Beine bringt?

Schöne Grüße
Willi

Rennsemmel
03.01.2013, 10:52
Hallo Willi !

Ich denke, man müsste es mal drauf ankommen lassen.
Luftzirkus Niederkassel funktioniert ja auch..
Außerdem gibt es für Hobby-Fesselflieger eigentlich überhaupt keinen speziellen Flugtag, wo man mal andere Modelle als bei Wettbewerben sieht.
Das gibt den Facettenreichtum von Fesselflug nicht unbedingt wieder.

Der Platz in der Wuhlheide ist leider nicht mehr.. das FEZ hat daraus eine Minigolfanlage gemacht :cry:
Wir fliegen jetzt auf dem Flughafen Müncheberg-Eggersdorf.

Viele Grüße, Sebastian

Rennsemmel
05.01.2013, 16:01
Hallo !

War gestern in der Apotheke , zwei 20ml Spritzen zum Tanken kaufen. Was soll ich sagen 0,20€ für beide :)
Ist mal echt die low cost schnellbetankung ...

Grüße !

Keep it simple
05.01.2013, 21:17
Hallo,
ich wäre gern dabei, habe sogar noch Modelle und Motoren dafür im Keller.
Eine längere Fahrzeit und fehlendes Catering wären für mich kein Hindernis.
Die Frage ist nur, ob wirklich genügend Leute nicht nur zusagen, sondern auch tatsächlich kommen würden. Insofern kann ich Willie's Zweifel gut verstehen.
Es wäre toll, wenn was draus wird!
Grüße
Detlef

Rennsemmel
07.01.2013, 11:41
Hallo Detlef !

Willkommen im Forum .
Ich freue mich , dass du mitmachen willst.

Nach meinem Stand gibt es außer dir schon 5-6 Leute, die mitmachen wollen.
Scheint , als ob es anläuft. Ich werde mich die Tage um einen Platz kümmern, der möglichst Verkehrsgünstig liegt.

Für Bauwütige zu den Regeln :
Wir machen ein paar Testflüge, um zu schauen ob alles Passt. Das Meiste wird so bleiben, aber die Tankgröße könnte sich noch mal ändern.

Viele Grüße,
Sebastian


P.S.: Späte Antwort, da Rechnernetzteil defekt.

Keep it simple
07.01.2013, 22:58
Hallo Sebastian,
ich bin kein Neuer im Forum, habe mir nur einen anderen Benutzernamen zugelegt, damit mein Geschreibsel nicht mehr im Internet landet.
Hätte ich vielleicht eher mitteilen sollen, sorry!
Ich restauriere gerade ein paar kleine Flieger (mit 15 cm3 Tanks), die ich gerne für Rat Race einsetzen würde.
Es beschäftigt mich die Frage, ob es wirklich sinnvoll ist, eine Propellergröße festzulegen. Schließlich sind diverse Motoren zugelassen, die in ganz unterschiedlichen Drehzahlbereichen ihre optimalen Leistungen erzielen und somit ganz verschiedene Propeller brauchen. Außerdem ist ja bekannt, daß die vom Hersteller angegebenen Propellersteigungen oft ohnehin nicht stimmen.
Dann noch etwas: ich habe noch ein hübsches Flugzeug, das trotz 12dm3 Flächeninhalt mit einem leichten FP 15 bestückt nur 370 Gramm wiegt, trotz Vollbalsa - Bauweise. Ist das Mindestgewicht von 450 Gramm nicht etwas hoch gegriffen?
Ich würde mich freuen, wenn aus Rat Race etwas wird!
Gruß
Detlef

Rennsemmel
08.01.2013, 12:51
Hallo !

Danke der Nachfrage.

Vorgeschriebener Prop ist der Trick zur Homogenität. 7x5 können alle 2,5er Drehen. Sicher gibt es Unterschiede, aber ob die sooo ins gewicht fallen weiss ich nicht, da es ja noch den Begrenzten Tankinhalt gibt. Wer höher Dreht , muss öfter Tanken. 16-17000 Touren sollte jeder Motor mit dem Propeller schaffen. Ist für alle Normalen Motoren OK, Rennmotoren wie Rossi und MVVS sind nicht im Optimalen Bereich, das gleicht aber die bessere Mechanik aus.
Im endeffekt schafft man damit ein gleichmäßigen technischen Standard in der Klasse.

Mit dem Gewicht ist es so eine Sache, hat der Motor einen handelsüblichen Schalldämpfer ?
450 g sind noch gut zu erreichen mit Normalem Equipment. Wenn man es drauf anlegt bekommt man einen Flieger bestimmt auch auf 350g, aber dass ist ja nicht sinn der Sache.


Grüße !

Rennsemmel
10.01.2013, 10:17
Hallo Detlef !

Hast du ein Bild vom Flieger ?

Grüße, Sebastian

Keep it simple
11.01.2013, 01:30
Hallo Sebastian,
die 3 Flieger, die ich gerade aufarbeite (z.Zt. kein Bild) habe ich vor Jahren als Trainer für Einsteiger gebaut, aus Vollbalsa, 67 cm Spannw., 55cm Länge, 12 dm2 Gesamtfläche. Sie fliegen gut und wären für Rat Race gut geeignet.
An geeigneten Motoren hätte ich noch mehrere OS, Magnum, CS Blaukopf, Enya, Fox (einer der wenigen guten 15er Motoren, die es noch günstig (Tower Hobbies) zu kaufen gibt.
Was mich wirklich noch bremst, ist der Gedanke, daß ich zwar am Vergaser und an der Verdichtung tunen darf, nicht aber eine optimale Propellergröße für jeden Motor wählen kann, was meiner Experimentierfreude nicht bekommt.
Was auch nicht paßt: ich dürfte zwar ein winziges Flugzeug mit 6dm2 Flügel und 2dm2 HLW bauen, mit einem leichten FP15 bestücken, müßte dann allerdings Eiche anstatt Balsa einsetzen, um auf mind. 450 Gramm zu kommen. Der Gleitwinkel beim Landeanflug entspräche wohl dann auch eher einem Meteroriteneinschlag.
Das war's, was mich bewegt.
Grüße
Detlef

Rennsemmel
11.01.2013, 12:42
Hallo !

Propeller bleibt bei 7x5. Wenn der frei ist, sind wir wieder ganz schnell bei 24000 Touren und mehr. Die Chinamotoren und selbst die gleitgelagerten OS drehen so hoch, wenn man einen F2D prop raufschraubt.
Rossi , BWF und MVVS drehen locker bis 26000.
Es ist einfach ein Lärmproblem, ausserdem haben alle das gleiche Handicap des Propellers.
Es ergibt keinen Sinn eine neue Klasse zu fliegen, die sich nicht an zeitgemäße Lärmvorschriften hält.

Das du so leichte Flieger hast ist schön, aber ich weiss nicht, wie lange die im Rennbetrieb überleben. Wenn man so stabil baut, dass der Flieger auch das Fangen mehr als drei mal überlebt, ist man in reiner Holzbauweise,Zweibeinfahrwerk und Schalldämpfer schnell bei 500g.

Auch ist die Idee, mit handelsüblichen Baukästen und unselektiertem Material konkurrenzfähiges fliegen zu ermöglichen, die SIG Modelle baut man nicht so schnell unter 500g
Idee dabei ist, den Aufwand so gering als möglich zu halten.
Soll ja so eine Art Einstiegsdroge werden.
Wer mehr tüfteln will/kann , sollte lieber MTR Fliegen

Mit 8dm² segeln Flieger mit 600g noch gut.
Im Anhang mal zwei Semispeeder, der blaue hatte 5dm² Flügelfläche bei 550g und eine EWD leicht im negativen bereich(Profil gerade unterseite), der segelte echt nicht gut, war im Kraftflug aber 160km/h schnell. Der Orange hat 7,5dm² gesamtfläche, wog fast 600g (sehr schwerer Motor), segelte aber sehr gut, da EWD auf null gebaut. Motor machte Probleme, daher weiss ich keine Max-Speed. Bis 130 bin ich gekommen, ist dann aber aufgrund eigener dummheit zerstört worden.
Die Geschwindigkeiten waren an 17,xx m x 0,4 solid Speedleinen.

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Viele Grüße, Sebastian

PeterKa
27.01.2013, 19:17
Öhm, ich habe in einer schwachen Sekunde mal locker zugesagt, daß ich auch ein Modell beisteuern würde... Zack hat mir der Basti nen Plan geschickt.. Da bau den der ist ein Trainer... gaaanz easy und höchstens 120 kmH schnell..

Ich halte das für gelogen, denn mein Sheriff hat schon locker 100 Sachen gemacht... *seufz*


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Na ja und da meine Augen wegen der vielen Löterei gereizt sind, und der Kuki fertig und Schleifen am Stunter auch nicht geht wegen Sehnenscheidenentzündung... hab ich halt mal das Modell angefangen. Das sieht einigermaßen süß aus.. aber wer zum Teufel soll das Höllenteil fliegen ? Ich jedenfalls nicht... Der Motor ist ein noch jungfräulicher MOKI S7 (davon hab ich 2).

Gibt es die Klasse F2F schon ? Wenn nicht sollten wir sie ganz bald etablieren: Fly to Fun.. Obwohl... ich bring die Buchstaben eh immer durcheinander...

PeterKa

Rennsemmel
27.01.2013, 20:38
Schön schön ,freu mich schon drauf.
F2F gibt es schon, ist Teamrace mit vereinfachten Modellen (Dafür kannst du den Plan auch nehmen).
Ich hab mein Shoestring auch angefangen, Fläche ist soweit fertig geschliffen und Rumpf ist mit Buchenholzleisten und Sperrholzdopplern versehen. Fotos kommen später, habe gemerkt, dass mir Bauberichte schreiben immer etwas schwer fällt. Ab Montag bin ich aber erstmal zwei Wochen nicht da, wegen einer Tour mit meiner Band durch CZ.
Wir kommen auch nach Melnik und Brno, hoffentlich gibt es etwas Zeit für Modelcity und MVVS.

Viele Grüße und bis bald :

Sebastian

P.S.: www.kuzine.de

PeterKa
27.01.2013, 22:59
errmm...........

das Teil hat ne fläche von exakt 12 DM 2... falscher Plan oder was ?

PeterKa

Rennsemmel
27.01.2013, 23:03
Haut schon hin.

Und denk dran, dass der Flieger entgegen dem Plan ein Zweibeinfahrwerk bekommen muss.

Grüße !

PeterKa
28.01.2013, 08:18
jojo, 40 cm mit runden Rädern aus dem Baumarkt. oder so oder so ähnlich, egal jedenfalls 2 ;-)

Baubericht gibt es auch von mir nicht darüber, habe genug bauberichtet und bin genügend Leuten auf den Nerven rumgetrampelt.

Ganz schwer offtopic:

@Basti: Grüß mir Prag. Auf dem Wenzelsplatz saß ich eine Woche vor dem Einmarsch der Russen mit dem Abitur in der Tasche auf dem Denkmal und habe meine kostbare Schellackplatte mit dem Violinkonzert von Khatchathurian betrachtet. Russische Produktion (MELODIA) und wirklich etwas Besonderes. Ich habe sie heute noch. Du musst wissen, das Konzert gab es bei uns im Westen damals nicht zu kaufen, ich kannte nur die Noten, und da in einem Laden in Prag lag sie dann. Na ja und einen Woche später.. Wir waren damals am Boden zerstört, gehörte ich doch zu den liberalen Linken die an das Gute im Kommunismus glaubten.

Ach ja... Meine Vorfahren kommen aus Troppau, das gehört heute zu Tschechien. Damals hatte es Sonderstatus, das war eine sehr verzwickte Geschichte. Trotzdem sind sie 1945 vertrieben worden, aber das war ok nach all dem Unrecht das wir Deutschen in die Welt gesetzt hatten. Sie sehen es gottseidank trotz aller Verbitterung über den Verlust der Heimat genauso (also meine Verwandten soweit sie noch leben)

Ende von ganz schwer offtopic.

PeterKa

PeterKa
30.01.2013, 10:35
Das sind die Puzzleteile, aus denen das Fliegerchen entsteht. Es ist ein halbes Brettchen 10 mm Balsa, 1 Brettchen 8mm, und ein halbes Brettchen 6 mm Balsa zurechtgeschnitten.

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Die Fläche aus Vollbalsa das ist total neu für mich. Man muß ja am Ende sowas wie ein Profil (Unterseite gerade) hereinschleifen. Davor hab ich etwas Bammel, obwohl das grundsätzliche Verfahren klar ist.

Die Fläche ist übrigens asymetrisch.. Im Fangbereich ist das Holz an der Nase in Längsreichtung abgesperrt um die hohen Kräfte beim Fangen besser einleiten zu können.

Und noch etwas fiel mir auf... Der SP liegt sehr weit vorne, habe noch nicht gerechnet, aber er liegt unter 15 %. Der Leineneintrittspunkt liegt exakt im Schwerpunkt (!!). Das ist bei schnellen Fliegern wichtig. Die haben ja sowieso genügend Zentrifugalkraft zu verkraften. Zusätzliche Momente durch weiter hinten liegenden Eintrittspunkt sind dann schwer zu verkraften, bez. vermindern die Gesamtgeschwindigkeit, was ja unerwünscht ist. In Folge muß der SP weit vorne liegen um das nötige Stabilitätsmaß zu erreichen. Soll einer mal sagen, die Zusammenhänge wären unbekannt. Das ist alles sehr bewusst so ausgelegt. Von Experten eben. Man muß nur die Augen aufmachen.

PeterKa

Rennsemmel
30.01.2013, 23:57
Juhuu, kaum ist man mal ein Paar tage weg, gehts hier richtig rund.
Freue mich, dass deine Theorie hier Anwendung findet.

Prag habe ich gegrüßt. Bin gerade in Melnik , schöne Altstadt mit lecker Pivo. Modelcity werde ich wohl nicht besuchen können, liegt dafür zu weit ausserhalb. Haben gerade Konzert hinter uns , danach Essen, jetzt mit Rechner vom Bandkollegen im Hotel "Olympionik", morgen früh gehts nach Pardubice.
Vielleicht kann ich wenn wir in Brno sind bei MVVS vorbeischauen... Habe übrigens gesehen, wir kommen auch nach Zlin , wär ja scharf wenn ich mein all time favourite "Zlin 50" mal live sehen könnte .

Bis bald und Ohren steif halten,
Sebastian

P.S.: Robby, alles gute ! hab die Nummer vergessen mitzunehmen, sonst hätt ich noch was geschrieben.

PeterKa
31.01.2013, 13:01
Also es soll ja wirklich kein Baubericht werden... nur ab und an paar Bilderchen zum Appetit machen. Ehrlich.... *Augen verdreh*

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Die Fläche ist schleiffertig. Komplett mit Kiefer besäumt: Ohne Besäumung besteht sie aus 9 Einzelteilen. Da ist man ziemlich wüst am fummeln daß alles einigermaßen spaltfrei passt. Bis zu 2 Zehntel ist kein Problem, das füllt später der Porenfüller auf. Trotzdem ist es nicht gerade mal so fix erledigt.

Die Fläche ist wirklich sehr asymetrisch. Auf diese Weise soll vermieden werden Blei im Außenflügel befestigen zu müssen. Die Profis müssen das so machen, es kommt auf jedes Gramm an. Und die Außenfläche kleiner zu machen und dafür das Blei zu sparen, das bringt locker 20-25 Gramm Gesamtgewicht.

Am Flächenausschnit im Rumpf läßt sich erahnen was noch an Schleifarbeit auf mich zukommt. Aber erstmal muß der Leim gründlich durchhärten.

Ach ja, die Waage zeigt 145 Gramm für die Fläche. Denke das wird bis 110 Gram heruntergeschliffen. Also das ist kein wirkliches Leichtgewicht. Ich dürfte keine Schwierigkeiten habe das Mindestgewicht locker zu überschreiten.

Ich bin noch etwas unschlüssig wie ich die Fläche endbehandle. 3 Varianten sind denkbar: Glattziehen mit Porenfüller dann Folie, oder Papier und Klarlack, oder GFK Beschichtung mit Klarlack. Eine Komplettlackierung ist mir für das Teil und den Verwendungszweck (Blitzcrash) zu aufwendig. Es wird wohl auf Variante 1 hinauslaufen.

PeterKa

PeterKa
31.01.2013, 16:21
Boah, bei diesen Racern muss das ja heiss hergehen, das sieht man erst auf den zweiten Blick wenn man sich in den Bauplan vertieft. Also zunächstmal der Rumpfkopf.

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Da tut es als Verstärkung ja kein Sperrholz, Mindestens GFK. Solche Platten (1mm) hatte ich noch da. Ich mache da normalerweise Anlenkungen von. Na ja und hier machen sie aus dem Rumpfkopf einen Betonklotz.

Ein zweites Detail was mir so richtig zu schaffen macht ist das Steuersegemnt. Das ist eine extrem aufwendige Aluminiumkonstruktion aus 3 Drehteilen. Sinn der Sache ist eine gleichmäßige Krafteinleitung in das weiche Balsaholz und ein verdeckter Einbau bei gleichzeitiger Möglichkeit, die Leine schnell ambulant wechseln zu können. Natürlich sind die Leinen versenkt.

Ich nehme an dass man diesen "Belcrank" für teuer Geld kaufen kann.. Also ich mach das nit, ich dreh mir selber was feines, macht auch mal wieder Bock, denn die Konstruktion ist tadellos. Allerdings etwas einfacher, denn die Racer schalten damit noch den Sprit ab.. Aber das ist erstens nicht erlaubt und zweitens.. och nööö

PeterKa

PeterKa
01.02.2013, 12:26
Seit gestern habe ich keine Ruhe mehr gefunden. Denn das Gehäuse für das Steuersegment müsste laut Plan aus Aluminium gedreht werden, was mir bei meiner Ausrüstung zugegebenermaßen größte Schwierigkeiten machen würde. Und da habe ich mein Feuerzug nachgeladen um mir eine Nachdenkezigarre anstecken zu können..

Upps... Nachmessen: 36 mm Durchmesser und.. man könte.. man sollte....

Schwubbs mit Trennlack behandelt, einen Streifen 80er Matte 4 Wicklungen auflaminiert und den Hohlraum mit Flockenpampe aufgefüllt.. Fertig ist das Gehäuse.

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Das wird dann in der Drehbank in Endform gebracht und die Zentralbohrung angebracht. Das GFK gehäuse ist auch noch erheblich leichter als die Aluminiumausführung, und wirklich total einfach zu bauen.

Man braucht das Gehäuse um das Segment flächig in der Fläche verkleben zu können. Da hat GFK den weiteren Vorteil daß es sich perfekt verkleben lässt. Wichtig ist dann noch daß das Steuersegment nur 2 Zehntel kleiner ist als das Gehäuse, damit die Leine nicht herausrutschen und verklemmen kann. Aber das ist jetzt nicht mehr das geringste Problem.

Das sind Dinge die ich an unserem Hobby so sehr liebe. Und daß ich schon wieder ein Photo einstellen musste. Seht es mir nach.

PeterKa

PS: Alles wäre ganz toll, wenn ich das Teil nicht auch noch fliegen müsste.... Na ja der Basti muß mir eh erst zeigen wie es geht.

PeterKa
02.02.2013, 12:45
Ich bin kein Meister an der Drehbank, deshalb dauert sowas und ich muss Kompromisse machen. Und so wie ich es zunächst machen wollte hat es nicht hingehauen.

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Das Segment bestehr nun aus der Grundplatte aus Alu (1.5), dem Rahmen aus GFK und dem Drehsegment selbst. Dieses besteht aus 2 Scheiben (1x1.5 und einmal 1.0), denn den Einstich für die Litze kann ich nicht mit eigenen Mitteln herstellen. Die beiden Platten werden miteinander verschraubt. Für das Segment muss nun noch ein Lagerstück gedeht werden. Das ist ziemlicher Aufwand. Dafür erwarte ich ein gutes Ergebnis.

Ich mach den Aufwand zum ersten Mal. Bin gespannt wie sich das bewährt. Bei Racern sollte man lieber keine Kompromisse eingehen -- erstrecht wenn man sie nicht selber fliegt ;-)

PeterKa

PeterKa
03.02.2013, 15:36
So sieht die Chose dann fertig eingebaut aus.

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Das ist alles nicht ohne Aufwand und geht nur mit einer Drehbank. Selbst dann fummelt man eine ganze Weile. Der Durchmesser des Segmentes und die Achse müssen sehr genau stimmen, damit sich die Leinen nicht verklemmen können. Dennoch kann man gut sehen, daß viel im Eigenbau möglich ist.

Die Leine wird ungeteilt einmal um das Segment gewickelt und mit der Imbusschraube fixiert. Danach kann das Segment in der Dose verschraubt werden, fertig ist der Lack.

An der Fläche sind nun noch die Kanäle für die Leinen einzugraben. Dann kann der ganze Flieger in die Schleifphase.

PeterKa

PeterKa
07.02.2013, 11:43
Ich weiss ja nicht genau was hier von Interesse ist. Daher stelle ich was ein, von dem ich glaube dass es jeden interessieren könnte, auch wenn unsere Profis sicherlich nur müde abwinken. Aber ein bisschen Werbung für unseren Sport kann ja nie schaden.

Lange habe ich gegrübelt wie ich die Fläche ordentlich schleife.

Hier nun meine Lösung:

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Das "Baubrett" hat eine Metallkante bekommen, die 3 mm übersteht. Das ist etwas mehr als die Dicke der Endleiste. Die Fläche ist mit Teppichband auf dem Brett befestigt. Auf der Fläche selbst habe ich 2 Metallleisten mit Teppichband befestigt. Zwischen den beiden Matallkanten kann nun gerade geschliffen werden.

Zum Schliff selbst habe ich mir ein großes Schleifbrett gemacht. 60er Schleifbahnen mit Teppichband festgemacht. fertig.

Nun geh ich in den Keller zum schleifen.. hoffe alles geht so wie ausgetüftelt.

PeterKa

PeterKa
07.02.2013, 13:00
@ Rennsemmel: Sei froh dass es 300 km bis Berlin sind... Sonst hätte ich Deinen Kopf vor Zorn darüber was Du mir angetan hast in Deine Tuba gestopft ;-)

Eine Stunde Schleifarbeit, unendliche Zornesflüche und ausgiebiges Duschen:

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Die Fläche ist in Form. Jetzt folgt nur noch der Feinschliff . Gut geworden.

Sie wiegt nur noch 115 Gramm (5 Gramm schwerer als vorhergesagt). Der Rest ist pulverisiert. Soviel ist klar, ohne Glasüberzug ist die Sache nicht stabil genug. Aber da kommts nun auch schon nicht mehr drauf an. Ich muss mich jetzt erstmal erholen.

Übrigens wenn man genau hinsieht kann man den Verlauf der Steuerleinen erkennen, die in Plastikröhrchen in der Fläche verlegt sind.

PeterKa

PeterKa
07.02.2013, 15:58
Das sind die ersten Bilder vom kompletten Rohbau.

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Irgendwie hab ich ne mir ganz anders vorgstellt. Aber knuffig isser.

So wie er auf dem Tisch steht sind es 350 Gramm. Also das mit den 500 Gramm wird in etwa hinhauen. Jedenfalls muss ich nicht allzuviel an das Gewicht denken bei den nächsten Bauschritten.

PeterKa

Gerrit Voet
07.02.2013, 16:45
Hallo Peter,
wenn Du statt der Aluschiene Kiefernholz genommen hättest und wärst mit der ganzen Choose zum Tischler Deines Vertrauens gefahren, dann hättest Du auf einer Abrichte den ganzen Mist um die Stärke der Kiefernleiste runtergehobelt, dann hättest Du Dir einige Flüche sparen können.
Gruß
Gerrit

Keep it simple
07.02.2013, 17:13
Hallo,
eine eigene Arbeit erfüllt einen echten Modellbauer viel mehr als etwas anderes!
Gruß
Detlef

PeterKa
07.02.2013, 17:52
Die Idee mit der Abrichte ist wirklich ganz ganz fern meiner Denke. Würde ich sie in Serie bauen, sähe das vermutlich anders aus. Aber das Teil bleibt sicher ein Einzelstück, es sei denn ich lecke Blut.

Ich wolle bei klein anfangen den Tank zu löten. Daher würde ich bald gerne verbindlich wissen (@Basti), ob es bei 15 oder 20 ccm bleibt. Der Challenger hat 15 ccm vorgesehen, da passt dann alles ordentlich, aber wenn 20 erlaubt sind mache ich ihn halt etwas größer.

Eine letzt Hürde ist der Dämpfer. Auch die bin ich gewohnt selbst passend anzufertigen (Scale Modellbau ist meine Leidenschaft). Da ich recht gut hartlöten kann ist das auch kein ernsthaftes Thema - mit wilden Flüchen versteht sich ;-). Ein Frage an Wissende: Normalerweise nehme ich Badewannengriffe für Dämpfer. Die haben eine Wanddicke von 0,5 mm. Das erscheint mir recht dick und schwer. Kann man auch mit Weissblech oder Edelstahl (beides habe ich vorrätig) 0,2-0,3 mm ordentliche Dämpfung erreichen ? Ich denke da an scheppernde Geräusche bei zu dünner Wandung oder ähnliche Probleme. Gibts da Erfahrung ? Ich wollte einen recht großen 2 Kammerdämpfer bauen wegen des Lärms. Daher die Gewichtsüberlegung, zumal ich eher jenseits der 500 Gr. landen dürfte.

Wobei.. der Flieger wurde nicht zum Gewinnen gebaut, sondern aus Interesse.

PeterKa

Willi_S.
08.02.2013, 13:19
Hallo.

Sehr schön gebauter Renner!

Aber eine Frage dazu: warum ist die Endleiste so dick? Müßte die nicht eigentlich bis auf so gut wie Null zugeschliffen werden? So eine dicke Endleiste erzeugt doch mächtig Wirbel und damit macht man das Modell langsam. Meine Rennerflügel sind an der Hinterkante immer möglichst dünn, fast scharf. Mit Kieferleisten 'rundrum und Glasbeschichtung halten die auch.

Gruß
Willi

PeterKa
08.02.2013, 13:30
Du hast recht Willi. Ich wollte einfach nicht so dünn schleifen. Es sind bei mir ca. 3 mm geworden. Dann habe ich so stark geschwitzt daß ich beschloß aufzuhören.

Die Dicke der Endleiste wird übrigens meist überbewertet. Das hat aerodynamische Gründe. Die Wirbel entstehen so oder so. Eine dickere Endleiste wirkt wie eine Stolperfalle. Sprich, die Wirbel entstehen kontrolliert und gleichmäßig. Ich habe über dieses Thema lange Diskussionen mit Aerodynamikern geführt, die letztlich zugaben, daß eine scharfe Kante nicht ganz so günstig ist, wenn man weit weg von der Schallgeschwindigkeit ist. Viel wichtiger ist eine scharfe Stufe, also nicht die Endleiste rundschleifen.

Dies im Auge habe ich mir ein stärkeres Beschleifen zugunsten besserer Steifheit geschenkt. Und... der Flieger ist nicht zum Gewinnen gebaut... ;-)


PeterKa

PeterKa
09.02.2013, 12:12
So richtig knuffig sieht er erst aus seit er auf Rädern steht.

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Bevor er beschichtet wird will ich allerdings erst noch ein wenig an der Fläche schleifen (1 mm dünnere Endleiste) und das Höhenruder ausschneiden. Auch den Tank und den Dämpfer will ich vorab bauen um nicht später in die glatten Flächen Löcher bohren zu müssen die dann vielleicht alles vermackeln.

Nochmal zu meinem Lieblingsthema Schwerpunkt. Hier hat man keinerlei Wahlfreiheit mehr, denn der Leineneintrittspunkt ist fix. Liegt der SP vor dem Leineneintrittspunkt, wird im Flug ein Moment auftreten, das den Flieger nach außen dreht. Dies ist aber unnötig, da die hohe Geschwindigkeit genügend Zentrifugalkraft verursacht. Außerdem wird dafür die Geschwindigkeit verringert, weil ein Teil der Energie unnötigerweise in die Leine wandert. Dar Motor hat keinen Seitenzug aus demselben Grund.

Gefährlich wird es, wenn der Schwerpunkt nach hinten wandert, denn beim Start ist die Zentrifugalkraft noch klein. Das dann entstehende Drallmoment wird den Flieger veranlassen, in den Kreis zu fliegen. Das ist nicht sehr groß, kann aber dennoch unangenehm werden, wenn der Pilot nicht schnell genug einen Schritt zurückgehen kann um die Leinen zu straffen, oder mit einer schnellen Winkbewegung die innere Fläche zum (zeitweiligen) Voreilen zwingen kann.

Es versteht sich von selbst, daß hier der SP viel weiter vorne liegt, als bei Kunstflugauslegung. Das Modell benötigt ein hohes Stabilitätsmaß, sprich, es darf nicht zappelig auf das Höhenruder reagieren, dafür ist es einfach zu schnell.

Das ist ein schönes Beispiel für die Wechselwirkung von konstruktivem SP und Leineneintritt. Wie immer bei meinen Betrachtungen: Alles ist bekannt und wird auch so umgesetzt von den Profis.

Zur Zeit ist das Fliegerchen noch ziemlich kopflastig. Mal sehen wie sich das entwickelt.

PeterKa

PS: Ich konnte einfach nicht widerstehen und habe ihm eine Hamsterbackem verpasst (Ist im Bauplan auch vorgesehen). Das verknufft ihn noch doller. Hoffe Mr Rat Race hat ein Nachsehen, daß der Rumpf dadurch an der dicjesten Stelle an die 20 mm Breite geht.

PeterKa
10.02.2013, 15:42
Ich konnte halt nicht widerstehen, und ich finde dass es ihm sehr gut steht.

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Das geht viel einfacher als man vermuten würde. 10 mm Balsa zurechtschneiden, dann ein paar gemütliche Minuten mit einem scharfen Schnitzmesser, kurz beschleifen, fertig.

Die Schrauben für den Motor habe ich mit UHU Plus verklebt, damit man die Köpfe nicht sieht. Das ist sicherlich Geschmacksache.

Mehr kann ich im Moment aber nicht an dem Teil tun. Brauche Informationen vom Rennsemmel.

PeterKa

PeterKa
11.02.2013, 17:57
Dieses Detail hat sich als recht biestig herausgestellt.

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Die Mimik wurde hartgelötet, dazu habe ich mehr Vertrauen als in eine Weichlötung mit Bindedraht.

Die Anlenkung muß leider vor dem Einbau der Fläche eingeklebt werden. Das Ruder hat entsprechende Nuten und Löcher bekommen und wird nach dem Lackieren eingeklipst und verklebt. Was noch feht ist ein Scharnier, das ich aus 0,2 mm Edelstahl biege und in die Fläche klebe (siehe KUKI).

Problem ist es das Ganze leichtgängig und spielfrei zu halten und das trotz der hohen Temperaturen beim Hartlöten. Ohne Übung geht das nicht. Der Durchschnittsmodellbauer wird das wohl etwas anders ausführen müssen, aber für den ist das ganze Fliegerchen vermutlich eh zu kniffelig. Aber wie ich den Franzl kenne macht der da eh einen Baukasten von und da müsste die Anlenkung sowieso fertig gebaut beiliegen.

Nicht so geübte Modellbauer sollten auf das verdeckt geführte Steuersegment verzichten, und auch die Anlenkung einfacher ausführen. Ich habe mich aber recht streng an den Plan gehalten, weil ich keine Erfahrung mit solchen Modellen habe und mir denke, daß die Konstrukteure sich bei jedem Detail ziemlich viel gedacht haben.

Der Bauplan hat sich als vorzüglich herausgestellt. Es blieben keine Fragen und auch kein Maß offen, wenn man mal von der spanischen Beschriftung absieht.

PeterKa

Rennsemmel
11.02.2013, 21:53
Hallo Peter und alle anderen !

Bin wieder aus CZ zurück und habe auch genug Schlaf nachgeholt um mich wieder in den wilden Forendschungel :D zu wagen.

Ist ja super was du in 2 Wochen geschafft hast. Tank ruhig bei 15ccm lassen.
Ich dachte du änderst die Anlenkung, aber schön, dass du gezeigt hast wie verdeckter Anlenkungseinbau geht, interessiert sicher viele.
Habe hoffentlich die Tage auch mal zeit, am Shoestring weiterzubauen. Der wird aber das andere Ende vom Spektrum. Offene Anlenkung und unbeschichteter Flügel. sollte aber alles troztzdem nicht so weit ausseinanderliegen.
Übrigens ist im Barton Forum gerade ein Hype auf die kleinen AP15 Ausgebrochen, sind wohl sehr gut die Dinger.
Kannst ja interessehalber auch mal den MVVS einbauen, müsste mit einer 6,5x6,5 oder 7x6 APC ziemlich loshageln die Mühle.

Falls du noch fragen hast, nur raus damit.

Viele Grüße !

P.S.: wenn jemand den Plan haben will PN an mich. Habe auch noch eine Nemesis und Shoestring von gleicher Qualität.

PeterKa
12.02.2013, 07:45
Sodele, der Tank. Da gibts jede Menge Fragen. Der Originaltank hat gleich 4 Anschlüse natürlich wegen der Spritabschaltung, die hier nicht erlaubt ist. Ich gehe mal davon aus, daß es sich um einen Uniflo Tank handelt, und zwar ohne Druckanschluss am Motor. Was ich nun nicht verstehe: Bei Uniflo muß der Überlauf geschlossen werden, damit er funzt, weswegen man ihn auch weglassen kann wenn man durch die Vergaserleitung betankt, bez. öffnet wenn man durch den "Druckanschluß" tankt.

Wie klappt so etwas in der Hektik ? Ich meine der Tankvorgang dauert bei den Profis 1 Sekunde. Da kann man keinen Schlauch abziehen oder sonst ein Gedöhns machen.

Also ich kann mir nicht vorstellen, daß beim Pitstop mit Stöpseln und Schläuchen gewerkelt wird.

Ich blicke es gerade nicht. Oder spielt Uniflo bei Speedern einfach keine Geige ?

PeterKa

PeterKa
12.02.2013, 15:24
Blick auf die fertig gestellte und verklebte Anlenkung.

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Sehr schön sieht man das Scharnier, welches das Drehelement sauber fixiert. Diese Methode ala Franz Haas (der es wiederum von dem oder dem oder tausend anderen hat), ist das Beste und einfachste was ich kenne.

Rumpf und Fläche sind bereits verklebt. Auf der Unterseite müssen noch 2 3eck Leisten eingeklebt werden um den Übergang Rumpf-Fläche zu verstärken. Aber dann ist Rohbauschicht, will sagen Lackieren etc.

Der Hecksporn ist übrigens sehr aufwendig gearbeitet (laut Bauplan). Ich habe einen Schlitz in den Rumpf gesägt und eine Epoxyplatte eingelegt die den Draht aufnimmt und fixiert. Die Jungs werden schon wissen, warum sie diesen Aufwand treiben.

Ich gelange immer mehr zur Überzeugung, daß es sich in Wahrheit um ein Höllenteil im Schafspelz handelt.

Die Sache mit dem Tank konnte ich klären. Zwar wird es eine Uniflow Auslegung, aber der Überlauf wird entweder an den Auspuff angeklemmt, oder nur über den Staudruck mit leichtem Überdruck betrieben. Das ist sicher nicht die reine Lehre, aber es soll gut funktionieren.

PeterKa

PeterKa
13.02.2013, 08:04
Der Tank ist echt ein Thema. Gestern Abend habe ich die Abwicklung gezeichnet: Welche Lasche gehört wohin und wenn ja warum nicht... so oder so ähnlich ;-)

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Wenn ich mich nicht gestern abend verwurschtelt habe wird aus diesen 2 Blechen der Tank gelötet werden können. Die Zeichnung ist mit Sprühkleber auf die Bleche geklebt, was das Aussägen und Biegen einfacher macht. Ja ich weiss, nicht jeder nimmt sowas auf sich. Man kann Profitanks ja auch kaufen. Öhmm... man kann ein Vermögen dafür ausgeben. (Ich habe gestern abend beim Stöbern einen Tank für weit über 100 Dollar gefunden. Für mich sah der aber nicht wie ein Tank sondern wie ein Miniaturblockheizkraftwerk aus).

Man muß aber nicht :-)

PeterKa

PeterKa
13.02.2013, 12:08
Tankbau ist immer eine kitzelige Sache, zumal man es ja nicht ganz so oft macht. Hier mal ein paar Bilder.

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Zum Biegen sind ein paar kleine Helferlein sehr nützlich. Einfach und schnell gemacht.

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Fertig gebogen und ausgerichtet.

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Das Rohrwerk ist eingelötet. Ich mache das immer aufwendiger, damit die Röhrchen nicht nur von der Wand gehalten werden, wo sie sich auf Dauer losrappeln können, oder bei ungeschickter Handhabung beschädigt werden.

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Fertig gelötet und abgepresst.

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So sitzt er im Fliegerchen.

Das ist Fummelei, keine Frage, und ich bin jedesmal sehr erleichtert, wenn alles geklappt hat. Dieser Tank hat ca. 3 Stunden gefressen, deutlich mehr als der Standard Häuschentank.

Die Fläche habe ich inzwischen gespachtelt. Das geht super mit Leichtspachtel in Balsafarbe. Nach dem leichten Verschleifen ist davon nichts mehr zu sehen, so daß die Fläche transparent lackiert werden kann.

PeterKa

Rennsemmel
13.02.2013, 19:17
Hallo !

Hier auch mal ein Paar Bilder von mir.
Ist ein Standard Shoestring von SIG.
Bisher habe ich folgendes geändert :
Seitliche Rumpfdoppler aus 1mm Flugzeugsperrholz, auch länger als die Originalteile aus Apfelsinenkiste.
Nasenleiste aus 8mm Kiefer
Endleiste aus 3mm Kiefer

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Noch viel zu tun...

Viele Grüße !

PeterKa
14.02.2013, 13:47
Das Beschichten mit Glas ist ansich ein bekanntes Verfahren. Leider machen viele Modellbauer hierbei einige Fehler, die später Anlaß für viel Schleiferei ist. Wenn man vorhat die Fläche transparent zu lackieren, ist äußerste Sorgfalt angebracht. Daher erzähle ich ein bisschen davon.

Gemacht wird alles auf der Schneidematte, die kann man schön sauber halten und das Glas gut darauf zuschneiden. Das Messer muss scharf sein, wenn man einmal hängenbleibt ist das Gewebestück meist ruiniert.


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Früher waren meine Finger immer harzverpanscht. Das passiert heute überhaupt nicht mehr. Wenn ich merke, daß die frühere Schludrigkeit wiederkommt (an den klebrigen Fingern) höre ich sofort auf und rauche erstmal eine.

Das zugeschnittene Gewebe wird aufgelegt. Mit einem weichen großen Pinsel streiche ich alles glatt bis keine Luftblasen mehr da sind.

Das Harz wird ordentlich mit Spiritus verdünnt, bis es fast wie Wasser läuft. 10-20% Spiritus genügen. Dann wird das Gewebe mit dem dünnen Harz und einem einfachen Pinsel getränkt.

Und nun folgt der wichtigste Arbeitsgang. Mit einem weichen Spachtel, den ich mir aus Depron schneide wird das überschüssige Harz mit sanftem Druck aus dem Gewebe gestrichen. Wichtig ist es, nach jedem Strich das Harz vom Depron abzuwischen. Die Schicht ist optimal, wenn keine Harzseen mehr zu sehen sind. Ruhig ein paarmal wiederholen und das Depron immer wieder abwischen. Je weniger Harz, umso besser das Ergebnis.

Ganz einfach, und doch wird es selten richtig gemacht.

Wen meine vielleicht etwas langatmigen Darstellungen nerven der muss sie ja nicht lesen ;-)

PeterKa

Rennsemmel
14.02.2013, 15:14
Hallo Peter !

Was für ein Gewebe hast du denn verwendet ?

25g oder 49g/m²

Grüße !

PeterKa
14.02.2013, 16:21
25er.. Denke das ist genug, denn 49er müsste ich erst kaufen.

PeterKa

Quaxx
14.02.2013, 17:12
Hallo Peter Ka!

Ich hab hier diesen Thread überflogen. Bin von der RC-Fraktion. Ich habe Deine Tank-Bau-Künste bewundert. Bis jetzt habe ich nur fertige Tanks gekauft, bzw. Bausätze bei denen Man noch die Rohre in die Stutzen lötet und mit Schlauch das Pendel befestigt. Bei einem meiner Modelle überlege ich aber gerade einen Tank selber zu bauen. Du scheinst da Erfahrung und Geschick zu haben. Darf ich mir bei Dir ein paar Tipps holen?

Aus was für Blech machst Du den Tank?

Mit was für Lötzinn lötest Du?

Was für ein Lötkolben?

Welche Temperaturen?

Sind solche Blech-Eigenbauten belastbar, haltbar, vibrationsfest und Dicht?

Worauf sollte man achten?

Liebe Grüße

PeterKa
14.02.2013, 17:56
Also das wurde mir alles beigebracht von denen die es wirklich perfekt können. Aber mal der Reihe nach. Der Tank ist aus Weissblech, das idealerweise vorverzinnt ist. Bezugsquelle per PN. Ich habe aber früher mit gutem Erfolg Konservendosen verwendet. Das Blech ist ein wenig dünner und kann sogar mit einer Schere bearbeitet werden. Man muss darauf achten, daß die Dosen nicht innen kunststoffbeschichtet sind und keine Riffelung aufweisen. Mandarinen oder Ananasdosen habe ich schließlich gefunden. Da ich aber auf Diät bin habe ich mir irgendwann einen kleinen Vorrat Weißblech zugelegt. Das säge ich auf der Bandsäge zu das geht am besten, wenn man es auf ein Hartholzstück auflegt, besser noch verklebt. Das Konservendosenblech ritze ich nur mit einem Messer an und breche es an der Kante ab. Das Weißblech ist dafür zu dick.

Löten tue ich mit meiner Lötstation mit normalem Elektronikzinn ca 1mm Durchmesser. 100 Watt, grobe Spitze und 450 Grad volle Pulle. Mit derselben Lötstation verlöte ich auch SMD Bauteile. Ist supergut und gibts bei Conrad.

Als Röhrchen verwende ich Kupferrohre. Die werden mit einem Biegewerkzeug (Aeronaut) gebogen. Geht auch von Hand wenn der Radius nicht zu klein ist. Bei den Röhrchen ist wichtig, daß sie im Tank an 2 Stellen verlötet sind, damit sie sich nicht losvibrieren können. Das macht alles sehr stabil. Wenn möglich führe ich die Röhrchen so, daß sie sich im Inneren berühren, wo ich sie üppig zusammenlöte. Das ist da nix mehr mit vibrieren. Das ging sogar bei dem Minitank hier.

Wenn man sie einmal dicht hat, was eine Frage der ordentlichen Ausführung ist, habe ich noch nie gehört, daß die jemals undicht werden. Zugegeben der erste Versuch dürfte da schon mal leicht in die Hose gehen.

Wirklich wichtig ist es, alles gut anzureissen, wenn man nicht die Zeichnung aufkleben will, wie ich es immer mache.

Das ist eigentlich alles. Man braucht Ruhe, die kleinen Helferlein und ein bisschen Ahnung wie Metall so zu verarbeiten ist. Mehr fällt mir dazu nicht ein.

PeterKa

Quaxx
14.02.2013, 18:47
Vielen Dank, lieber Peter für Deine guten Tipps! Du hast mir Mut gemacht es einmal selber zu versuchen. Für die Frage mit dem Blech schicke ich Dir eine PN.

Bei den Rohren überlege ich Folgendes: Bei den Fertig-Tanks oder Bausätzen sind oft so Stutzen dabei. Die haben ein M5 Gewinde oder so ähnlich. Kann man dann gut gegen eine Wand oder einen Deckel des Tanks verschrauben. Damit habe ich gute Erfahrungen gemacht. In diese Stutzen lassen sich Rohre löten. Damit hab ich ebenfalls sehr gute Erfahrungen gemacht. Ich denke, dass ich für die Rohrleitungen, Tankstutzen und Entlüftungen usw. so eine Lösung verwenden werde.

Diese Stutzen-Dinger fliegen bei mir sowie so noch von alten Tanks herum, bei denen der Deckel gebrochen ist. War immer ne große Sauerei im Flieger. Will da aber nix böses über Fertig-Tanks sagen, der Bruch kam eher durch Abstürze oder harte Landungen zustande oder ich hab vielleicht auch den Deckel zu fest aufgeschraubt. Mit den Fertig-Tanks hatte ich sonst eigentlich gute Erfahrungen gemacht. Aber ich hätt jetzt gern eine Maßanfertigung von Tank für meinen Flieger.

PeterKa
14.02.2013, 19:05
Also dagegen ist nicht viel einzuwenden. Allerdings wird die Verschraubung der Muffen mit Weissblech nicht dicht, und ohne daß die Röhrchen eine zweite Fixstelle haben werden sie sich auf Dauer losrappeln. Wenn Du also die Teile verwenden willst unbedingt nach dem Festschrauben verlöten. Der Lieferant für das Weissblech (0,3 mm) hat auch passende Rohre für sehr kleines Geld. Heute komme ich vermutlich nicht mehr dazu die Adresse rauszukramen, vielleicht hat sie der Franz griffbereiter. Keine Sorge der liest immer mit ;-)

Beim Bohren der Löcher in das Weißblech muß man gut aufpassen. Immer einen Hartholzklotz darunter legen, sonst ruinierst Du Dir den Tank. Ander schlagen das Loch mit einem Nagel ein. Ist nicht so ganz meine Methode, geht aber auch.

PeterKa

pefi
14.02.2013, 19:05
Hallo Quaxx
hier gibts auch eine Anleitung zum Tankbau http://www.fesselflug.eu/ unter Werkstatt Tankbau.

Franz Haas
14.02.2013, 22:07
Hallo Quax

Fa. Wilms Metall
Widdersdorfer Str. 215
50825 Köln
Tel: 0221 546680

www.wilmsmetall.de

Kupferrohr SF-CU weich, Bestellnummer: 31121150 ( per Meter 3,51€)
Weissblech 0,2mm beidseitig verzinnt, Bestellnummer: 92140020( ab 170x250mm) 1,50€
Hier bekommst du auch sehr preiswerte Stahldrähte!!!

Wenn du Probleme mit dem Tankbau hast, melde dich einfach bei mir.

Gruß, Franz Haas

Willi_S.
15.02.2013, 12:20
Hallo.

Wirklich sehr schön gebaut, der Renner! Da kann man nicht meckern.

Um dir bei deinen Überlegungen zu helfen, wie du den Sprit in den Tank bekommst und um dem Mechaniker die Arbeit beim Tankstop zu erleichtern, habe ich ein Bild eingestellt, welches den Tank bei einem MTR-Modell zeigt (Me 163, nach 1 1/2 Saison und vielen "Feindflügen" etwas "warweary"). Wir nehmen zum Betanken einfach ein Autoreifenventil! Da die aus Messing sind, werden sie soweit abgedreht, daß möglichst wenig Material übrig bleibt und dann eingelötet. Die Tankflasche bekommt eine Spitze verpasst (oben links in Bild) die genau in die Öffnung des Ventils passt und in der Mitte KEIN Loch hat, damit das Ventilstößel heruntergedrückt wird und der Sprit fliessen kann. Die Belüftung dient gleichzeitig als Überlauf und endet demzufolge in der äußersten oberen Ecke des Tanks. Dadurch hat man auch einen gewissen Uniflow-Effekt, jedenfalls solange wie Sprit in der Ecke ansteht. Wenn beim Tanken der Sprit aus dem Überlauf herausläuft, Tankflasche weiterhin gedrückt halten (sonst saugt man den Sprit wieder aus dem Tank heraus) und aus dem Ventil ziehen. Das Ventil schließt und Uniflow kann funktionieren. Mit Hilfe dieses Ventils kann man auch ohne Druckbetankung relativ schnelle Tankstopps hinlegen.
Was beim Belüftungsröhrchen noch wichtig ist, einmal nicht zu große Innendurchmesser nehmen (1,5 mm oder gar 1 mm ist besser als 2 mm Innendurchmesser) und das Röhrchen sollte möglichst weit zum Kreisinneren gezogen werden und mindestens 2 cm vor dem Tank erst enden (Richtung auf den Propeller). So verhindert man weitgehend, daß der Sprit vom Propellerstrahl aus dem Tank gesaugt wird.
Der Tank auf dem Bild fasst 10 ccm und ist ein diagonal halbierter Quader. Dadurch kann man die Größe leicht berechnen (hier 2 cm x 2cm x 5 cm = 20 qcm. Halbiert gleich 10 ccm = erlaubtes Tankvolumen). Die Kante des entstehenden Dreiecks liegt ganz aussen, dahin muß dann auch das Zufuhrröhrchen zum Motor (ganz unten am Tank) und der Überlauf (ganz oben am Tank). Da beim Tanken das Modell mit dem Innenflügel auf dem Boden liegt (sollte es jedenfalls), ist dies der höchste Punkt des Tanks und die Luft kann vollständig entweichen.
Für einen 15 ccm Tank muß nur die eine Schenkellänge auf 7,5 cm verlängert werden.

Dann noch eine Anmerkung zur Beschichtung des Flügels mit Glas. Grundsätzlich hast du das Vorgehen sehr schön und anschaulich beschrieben. Man glaubt kaum, mit wie wenig Harz man für die Beschichtung auskommen kann!
Nach meiner Meinung ist es aber einfacher, den Flügel erst mit Glas zu belegen und dann den Rumpf anzubauen. Man hat dann eine relativ ebene Fläche für die Beschichtungsarbeit und muß nicht "um den Rumpf 'rumfummeln". Ausserdem könnte man dann noch den beschichteten Flügel während der Aushärtung des Harzes zwischen 2 dicken Schaumstoffmatten oder im Vacuumsack pressen. Das ist mit angeklebtem Rumpf nur schwierig zu bewerkstelligen.

Gruß
Willi

Rennsemmel
15.02.2013, 13:40
Hallo Willi !

Danke für den Input.
Ist eine Super Idee mit dem Autoventil.
Leider sind Ventile hier zugunsten der Einfachheit beim Bau nicht erlaubt.
Der Tankstopp dauert zwar 5 Sek. länger ,um die Kappe auf- und zuzumachen, aber alle haben das gleiche Handicap.
Idee ist, ohne Drehteile auszukommen.

Bei Peters Leinenführung sind zwar welche verbaut, das kann man aber auch umgehen, indem man den Flügel mit einer 1mm Zwischenlage aus Sperrholz aufbaut, in der die Kanäle ausgeschnitten sind und man ein normales Steuerdreieck benutzt.Dann müssen die Kanäle am Dreieck zwar etwas breiter sein , damit der Draht nicht scheuert, aber "Who cares ?" Das ganze dann mit 4-5mm Balsa oben und 2mm Balsa unten gedeckelt (am besten mit Kontaktkleber) und gemeinsam verpresst.

Wollte aber auch noch mal sagen, dass es wirklich ein sehr schönes Modell ist, was Peter da baut.

Viele Grüße, Sebastian

Willi_S.
15.02.2013, 13:51
Hallo Sebastian.

Keine Drehteile??? Und was ist mit dem "circular bellcrank" (heißt das auf deutsch Kreissegment oder Scheibensegment?) in Peters Modell?? Das kann man mit Sicherheit nicht ohne Drehbank herstellen, das "Abdrehen" des Reifenventils geht sehr wohl auch mit einer Bohrmaschine und einer Feile! Ebenso das Aluteil auf der Spritflasche! Die beiden auf dem Bild sind mit der Bohrmaschine und nicht mit der Drehbank hergestellt.
Ach ja, und was ist, wenn man das Ventil "nur" zur Entlüftung verwendet? Die Engländer machen das in manchen Klassen so.

Übringens sind in meinen MTR-Modellen "normale" Dreiecksegmente verbaut. Sitzen in der Mitte unter der Fläche, sozusagen "im Rumpf", nicht in der Fläche selbst (Rumpf ist an der Stelle freigeschnitten). Allerdings habe ich keine separaten leadouts, sondern die Leinen werden direkt am Segment eingehängt und sind "unverkleidet".

Gruß
Willi

Rennsemmel
15.02.2013, 15:17
Bei verdeckter Leinenführung nuss man nicht unbedingt ein Circular bellcrank nehmen.
Wie schon gesagt, es geht auch mit einem 3-Lagigem Flügel und normalem Segment.
Man kan aber auch, wie du es machst und ich auch bei meinem Shoestring tun werde, die Leinen einfach ausserhalb lassen.

Bei Tankventilen ist (fast) jeder, der so was noch nie gesehen hat (99,8% der Modellbauer) einfach ziemlich ratlos.
Genauso wie bei Abstellvorrichtungen.
Einen normalen, funktionierenden Fesselflugtank löten ist schon eine kleine Herausforderung, wenn man es noch nie gemacht hat.

Die im Flügel verlegte Leine macht vielleicht 5 km/h aus, Damit ist man aber lange nicht so Konkurrenzlos, wie jemand ohne Tankventil, wenn welche erlaubt sind.

Viele Grüße,
Sebastian

PeterKa
15.02.2013, 18:43
@Willi: Ich habe lange überlegt, ob ich die Flügel vor dem Einkleben beschichte, denn es wäre in der Tat einfacher gewesen. Es gibt aber 2 Gründe dafür es nicht zu tun. Das eine ist daß der Rumpf-Flächenübergang unten noch mit 3eck Leisten verstärkt ist. Diese nachträglich auf die beschichtete Fläche zu kleben ist zumindest nicht mein Ding, so werden sie einfach mitbeschichtet. Der zweite Grund ist die Anlenkung des Höhenruders, die hier durch den Rumpf geführt wird. Auch hier wäre es nötig gewesen nachträglich wieder die Fläche aufzuschneiden. Last not least verklebe ich rohes Holz (der Flächenausschnitt im Rumpf) gerne mit rohem Holz (der unbeschichteteten Fläche), zumindest wenn es sich um einen so brachial beanspruchtes Teil handelt.

Das zumindest sind meine Überlegungen gewesen. Vakuum mache ich sowieso nicht. Damit da gute Ergebnisse kommen braucht es wieder Abreissgewebe und allerhand Gedöhns, was mir die Sache nicht wert ist. Ich streichle die Fläche lieber liebvoll mit meinem selbstgeschnittenen Depronspachtel.

Die Idee mit dem Autoventil ist natürlich genial.. keine Frage :-) Hätte ich auch drauf kommen können. Aber es ist ja laut aktueller Reglementauslegung nicht erlaubt.

Und überhaupt: Ich hab nur das Modell exakt nach Plan nachgebaut. Ohne Abstellung und mit 2 40er Rädern. Und der Plan ist mir vom Chef untergejubelt worden, also hab ich so gemacht. zack. Ich halte den Drehbelcrank auch für übertrieben, wollt bloss mal wissen ob ich sowas noch kann.


PeterKa

Willi_S.
15.02.2013, 19:02
Hallo Sebastian.

Da muß ich dir heftigst wiedersprechen! Wenn du in Bitterfeld auf dem Wettbewerb warst/sein wirst, dann hast du vielleicht den Österreicher Hans Straniak in MTR gesehen/schau ihn dir auf jeden Fall an. Der benutzt kein Ventil und der ist mit der Tankflasche schneller als ich mit der Flasche und dem Autoventil! Man muß kein Ventil verwenden um schnell zu tanken, es geht auch ohne, man muß nur wissen wie! Dagegen ist die Sache mit dem Ventil sehr einfach und für jeden machbar, der auch den Tank löten kann! Was ist an dem Einlöten des Ventils schwieriger als das Einlöten der Röhrchen in den Tank?
Ein schneller Pitstop hat nicht unbedingt etwas mit der verwendeten Technik zu tun! Übung ist das Zauberwort! Immer wieder fangen, auftanken, anwerfen sichert einem auch im Rennen einen schnellen Tankstop. Ein solch einfaches Hilfsmittel wie das Autoventil zu verbieten, halte ich für ziemlich kurzsichtig. Genauso halte ich den Einbau einer Abschaltung für sicherheitstechnisch unbedingt notwendig! Man muß die Abschaltung nicht erlauben, um taktisches Fliegen zu ermöglichen, aber um in einer gefährlichen Situation das Modell zu retten und für Pilot und Mechaniker Gefahren abzuwenden, sollten die Modelle mit einer Abschaltung ausgerüstet sein! Wie gesagt, im "normalen" Rennverlauf darf die Abschaltung nicht dazu genutzt werden um punktgenau beim Mechaniker zu landen, der Motor muß durch Spritmangel ausgehen. Aber für die Sicherheit sollten Abschaltungen eingebaut sein! Zumal heutzutage bei der Verwendung der Sicherheitsschlaufe zwischen Griff und Handgelenk ein Umgreifen nicht mehr möglich ist. Ohne Abschaltung ist das Einwickeln in einer Notsituation vorprogrammiert! Ich spreche hier nicht über Theorie, sondern ich habe es schon 2 mal gesehen! Jeweils mit dem Ergebnis von total zerstörten Modellen!

Ich habe ja eine Shoestring von Franz kurz vor der Vollendung - mit Abschaltung und Tankventil! Wenn ich damit nicht mitspielen darf, ist mir das auch egal.

@Peter: Das rohe Holz miteinander zu verkleben ist sicherlich eine gute Überlegung. Aber wie du schreibst, bei so einer brachialen Beanspruchung und durch den Rumpf "unterbrochener" Glasverstärkung, treten trotz Dreiecksleisten mit Sicherheit hohe Spannungsspitzen an diesem Übergang auf! Es wird auf jeden Fall halten, keine Frage, aber mechanisch ist es nicht ganz korrekt. Wenn im Extremfall doch mal der Flügel reissen sollte, dann wird er daß an oder unter der Dreiecksleiste tun. Die Dreiecksleiste nach der Flügelbeschichtung anzukleben und mit einem Streifen Glas zu überziehen, dürfte auch gewichtsmäßig kein großer Nachteil sein. Aber ich glaube, daß es stabiler wäre.
Und die Höhenruderanlenkung sitzt doch sowieso in der Fläche. Die stört doch nicht, wenn der Rumpf nachträglich aufgeklebt wird? Oder sehe ich das falsch?

Gruß
Willi

PeterKa
15.02.2013, 20:03
Es gibt für alles ein Für und Wider. Ich überziehe ja auch den Rumpf mit Glas, alleine dadurch bekommt die 3Eckleiste 2 Lagen Glas die sich hier überlappen. Und das in den Spalt laufende Harz tut sein Übriges. Also von der Festigkeit sollte das keinen Unterschied machen. Klar kann man die fertige Fläche in den Rumpf schieben trotz eingebauter Anlenkung. Ich habs halt so gemacht und mir ist wohler dabei. Deine Argumente sind nicht von der Hand zu weisen, das stimmt. Jetzt ist es aber eh zu spät :-)

Ich war bisher nie so recht mit der Verklebung Rumpf Fläche zufrieden. Nicht daß da jemals was kaputt gegangen wäre, aber es hat mir nie geschmeckt, daß ich z.B. bei bespannten Flächen die Folie im Klebebereich nochmal abziehen musste, was ja einen Schnitt verursacht. Auch wenn man einen Lötkolben darüber zieht (was die Methode der Wahl ist, logisch) gelingt es mir nie, die Fläche total unbeschädigt zu lassen. Irgendwie wird die oberste Haut immer ein bisschen geschädigt, und wenn es nur eine Druckspur ist. Dem wollte ich mich von vorneherein entziehen.

So hat halt jeder seine Erfahrungen. Zählen tut letztlich der Erfolg. Und.... man lernt nie aus :-)

Danke Dir für die Tipps, das ist immer besser als keine Reaktion zu bekommen.

PeterKa

Rennsemmel
15.02.2013, 22:54
Hallo !

Ganz schön schwierig eine Einfachstklasse zu etablieren :)

Willi , du hast mit den Abschaltern rein sicherheitstechnisch natürlich recht. Bloss wenn mann sie zulässt (nicht vorschreibt) ist es leider nicht zu kontrollieren, ob sie wirklich nur für Notsituationen eingesetzt werden.
Habe hin un her überlegt.

Man kann sie zulassen, wenn sie nicht manuell wieder freigegeben werden können, sondern dafür ein Werkzeug benötigt.
Das kann ein Schlitzschraubenzieher o.ä. sein, der 2 m vom Mechaniker entfernt liegt.

Das gibt den Sicherheitsgewinn, und bei unbeabsichtigter Betätigung im Race gibt es halt ein Handicap, weil der Mechaniker flitzen muss.
Man hat aber keinen taktischen Vorteil gegenüber Modellen ohne Abschalter

Mit der Tankflasche weiss ich noch nicht genau... Habe Dillinger und Straniak schon in Bitterfeld getroffen, wir haben auch gequatscht und sie wollten, dass ich unbedingt bei MTR einsteige. Sebnitz waren die auch. Sind halt einige der besten Teamracer im Deutschsprachigen Raum. Wenn man nur Salamis zum Betanken zulassen würde wären die auch damit schnell... Die haben immer gewonnen..

Es ist aber normalerweise schon so, dass man mit Ventil schneller ist als ohne.
Ich vermute, deine Tankflasche hat nur ein sehr kleines Loch, deshalb ist der Durchlassquerschnitt sehr klein.
Da braucht es ohne Druck halt etwas Zeit.

Da könnte man eine Reglementierung draus bauen.

Also bei Tankflaschen einfache Ventile mit Durchlassbeschränkung nicht verbieten, bei Spritzen keine Ventile, da dort höherer Druck aufgebaut werden kann, da muss dann aber eine Kappe am Tank abgenommen werden.

Was hältst du von diesen Kompromissen, Willi ?

Grüße, Sebastian

PeterKa
16.02.2013, 15:40
Ein lieber Freund hat mir heute eine orangene Schachtel geschenkt.....

Ein Vitrinenstück mit ungarischem Beiblatt..

darauf steht unter anderem unleserlichen Zeug: 12x24 mm Latte 30500 RPM ohne Resorohr, 36000 RPM mit Resorohr. Baujahr 1984. Drucktankanschluß, Venturi, Feinnadel.. alles dran alles drin.

Unbenutzt...

Mir blieb die Spucke weg

950503

Sowas feines hatte ich noch nie in der Hand. Der wäre zugelassen laut Cheffe...

Also für das Ratdingsbums baue ich den lieber nicht ein. Aber irgend einen Heuler mit Resorohr werde ich dafür mal bauen.

Wenn Ihr mehr Photos wollt, Bescheid sagen

PeterKa

Quaxx
16.02.2013, 21:57
Hallo Franz,

vielen Dank :) für Dein Posting #63 mit den Tipps, Bezugsquellen und Deinem Angebot mich bei Problemen nochmal melden zu dürfen.

Liebe Grüße

Rennsemmel
17.02.2013, 10:11
Hallo Peter !

Schöner Motor, gerne mehr Fotos !

Die Herstellerangaben sind immer etwas schöner als in der Realität. Der angegebene 120mm Durchmesser und 240mm Steigung -Prop muss bei den Drehzahlen auch ein Einblattprop sein. Schreiben sie natürlich nicht mit hin. Bei unserer 7x5 Zoll denke ich , dass wenn der Motor SEHR gut ist , du die 18000 Marke ankratzen kannst, bis leicht überschreitest. Aber 17000 ist schon eine echte Hausnummer bei 2,5ccm und 7x5. Ausserdem haben wir ja ziemlich begrenzten Tankinhalt, da kannst du auch kein 7mm Venturi einsetzen.
Gehen würde der, aber du hast recht, wenn du eh genug Motoren hast, bau lieber was mit Reso dafür. Empfehle dir an der Stelle das Buch "Modellmotorentechnik" von Bernhard Krause, Da steht dann alles drin, was man für die Auslegung des Resos braucht. Auch wo man an den Steuerzeiten noch etwas nachhelfen kann.

Habe noch mal drüber geschlafen, Abschalter wie oben, nur mit extra Werkzeug freizugeben, keine Tankventile.

Wer will, kann ja eine offene Rat Race Klasse auf machen, mit allem drum und dran. Da kann Detlef dan auch die kleinen Propeller benutzen.
Ich brauche eine Klasse, wo man die grundzüge des Teamraces drin hat mit Modellen die so einfach wie möglich sind.

Viele Grüße,
Sebastian

PeterKa
17.02.2013, 12:26
Also meine MVVS drehen mit der 7*5 und dem großen Venturi mit Drucktank locker 18000, allerdings ohne Dämpfer. Ist da so ein Unterschied in der Leistung zwischen Diesel und Glühzünder? Denn der Moki hat ja ABS Garnitur und all den Schnickschnack.

PeterKa

PeterKa
17.02.2013, 18:55
Hier nochmal 2 schöne Bilder von dem Schätzchen.

951385

951386

PeterKa

Rennsemmel
17.02.2013, 22:54
Jau, schöner Motor !

Der müsste eh auf normale Kerzen umgebaut werden, wenn du den bei INDIE 15 einsetzen wollen würdest.
Diesel haben im unteren Drehzahlbereich auf jeden Fall mehr Drehmoment.
Muss daran liegen, dass der Sprit energiereicher ist.
2,5er Glühzünder werden eigentlich erst ab 20000 wach, richtig lustig wirds dann über 24000.

Schau mal bei Wero engine Shop, die müssten Kohlefaserpropeller für deinen S12 haben, evtl, sogar passende Glühköpfe.


Ach so, noch mal zur Klarstellung: Drehteile und Aufwändige Metallbearbeitung sind nicht verboten, sollten nur nicht per Reglement nötig sein.

Grüße !

Rennsemmel
21.02.2013, 17:25
So, weiter im Text :

953287

Nun kommt die Hardware dran.
Alles etwas schlichter als bei Peter, wird eine Testzelle für das erforderliche minimum.

Grüße !

Rennsemmel
22.02.2013, 09:05
Für alle, die von Teamrace noch nichts gehört haben:

http://www.youtube.com/watch?v=vSdZrTVgRtQ&feature=player_embedded#!

So in die Richtung soll es gehen.

Grüße !

Willi_S.
22.02.2013, 09:46
Hallo.

Im selben Verzeichnis bei Youtube findet man auch ein Video über "Classic B Teamrace", ich glaube, das trifft es eher! Dort wird zwar mit bis zu 5 ccm geflogen, aber mit Glühzündern! Und weil es etwas in Richtung Hammerwerfen geht, fliegen die auch nur zu zweit.

Die Modelle in dem von dir empfohlenen Video scheinen mit Dieselmotor zu sein.

Gruß
Willi

Rennsemmel
22.02.2013, 12:10
Nicht nur, sind auch Glühzünder dabei.

Siehe Seite :
http://controlline.org.uk/phpBB2/viewtopic.php?t=10106
https://picasaweb.google.com/103182165643328072320/WaikatoChamps2013

Die fliegen auch mit ASP 15 , Der gewinner hatte einen Nelson 15 RISE Glow...

Grüße !

Rennsemmel
22.02.2013, 19:05
Jetzt sieht es langsam wie ein Flugzeug aus :

953817

Motor dran & Holz spritfest imprägniert.

Als Nächstes kommt Bespannen und Tank löten.
Gewicht bis jetzt : 380g mit Motor
500g werden es wohl werden

Grüße !

Rennsemmel
26.02.2013, 13:03
So langsam kann man die Form erahnen :D :

956065

Sieht schon scharf aus...

Grüße !

Rennsemmel
28.02.2013, 18:05
Fast fertig !

Technisch ist soweit alles da.
Nur noch Leadouts, kleine Lackausbesserungen und eine finale 2K-Lackschicht.

So steht er nun da :

956974


Hier eine Detailaufnahme vom Motor, und wie ich mir die Betankung gedacht habe.

956975

Die Aluplatte unter dem Motor soll wohl Vibrationen schlucken und bessere Kühlung geben. Die Briten fliegen das so in ihren Goodyear-Klassen. Ausserdem spar ich mir so ein Loch in der inneren Rumpfseite, damit der Motor passt. Muss mir auch noch eine gute Verschlußkappe für die Tanköffnung bauen.

Grüße !

SHOESTRING
28.02.2013, 20:42
Hallo Sebastian

Zitat:
Die Aluplatte unter dem Motor soll wohl Vibrationen schlucken und bessere Kühlung geben.
Die Briten fliegen das so in ihren Goodyear-Klassen.

Absolut Richtig,
denn die Aluplatte hat auch die Aufgabe eine größere Auflagefläche für
die kleinen Motorflansche gegenüber der relativ weichen Sperrholzbeplankung des Rumpfes zu gewährleisten.
Ohne Alu-Platte vibriert sich der Motor tiefer in das weiche Sperrholz.
Die Motorbefestigungsschrauben können sich hierbei lockern,
Vibrationen können hierbei auftreten das den Sprit im Tank aufschäumen läßt.
Folge,
der Motor magert ab und hat Aussetzer.
Ich büchse die 3mm Motorträgerlöcher IMMER zusätzlich noch mit 4/3mm Messingrohrbüchsen aus.
So zerdrückst beim anziehen der Schrauben nicht die Beplankung und Hartholzmotorträger .
Ich verwende anstatt Sperrholz Motorseitig 1,2mm GFK Platte.
Gegenüber tuns M3 Einschlagmuttern mit breiten Bund plus Stopmutterkonterung.
Mein Kompliment:dein Neuer Racer sieht "S U P E R" aus .

Gruß Peter

Rennsemmel
01.03.2013, 14:20
Danke für die Informationen.
Freue mich auch, dass dir der Flieger gefällt.

Habe schon gemerkt, dass man den Motor so richtig gut anschrauben kann, hat eine ganz andere Festigkeit und einen viel definierteren Punkt wo man merkt : jetzt ist fest.
Messinghülsen werde ich bei dem jedoch nicht nachrüsten, aber beim nächsten Modell mal probieren.

Freue mich schon auf die ersten Testflüge.

Grüße !

PeterKa
02.03.2013, 11:44
Auch bei mir geht es weiter. Der Rumpf ist lackiert. Habe mal etwas ganz neues versucht: Farbverlauf.

957763

Die Lackierung hat bei weitem nicht die Qualität des Stunters, ist ja irgendwie auch ein Zweckmodell..

Die Kabine wird noch getönt. Die Flächen werden noch mit einigen Gimmiks verziert, bleiben aber im Wesentlichen natur.

Morgen abend sollte alles fertig lackiert sein.

PeterKa

Rennsemmel
02.03.2013, 21:07
Cool..

Wird ja spannend.

Hab meinem noch ein paar Highlights gegönnt :

958123

kann mich gar nicht sattsehen.. :)
leider hat das Foto einen stich..


Grüße !

PeterKa
03.03.2013, 15:40
Jetzt muß er trocknen, dann geht es an die Ausbesserungsarbeiten. Ich sage nur: KATASTROPHE. Alles was man falsch machen kann habe ich falsch gemacht. Gottseidank lässt sich viel wieder hinpfuschen.

958575

Den Namen musste ich ändern.. Challanger klingt irgenwie doof .. Ich nenne ihn zeitgemäß: Clown. Das passt und ist kurz ;-)

PeterKa

SHOESTRING
04.03.2013, 12:27
Hallo

hier ein Filmchen das unsere Litauischen Freunde gedreht haben.
Mit KMD Diesel,der Bodenzeiten wegen.
Mit einem heißen Glühzünder könnte man beim "hot-restart" zuviel Bodenzeit verlieren.
@PeterKa
dein Moki Glühzünder mit Heckauslass wäre umgebaut auf Diesel sicher eine Granate.
Auch der MDS Speed (Rossi Kopie) geht als Diesel in England SUPER.
So könnte auch Rat-Race oder Indie funktionieren.

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=OtocuVHWqx4&feature=endscreen

Gruß Peter

Rennsemmel
04.03.2013, 13:48
Hallo !

Ist eine gute idee, aber macht dann lieber eine neue Klasse auf, wo auch Ventile e.t.c. erlaubt sind.
Mir geht es darum, alles mit Handelsüblichen equipment zu machen, ausserdem haben die Diesel keine Schalldämpfer, halte ich heutzutage eigentlich für ein muss.
Längere Bodenzeiten haben alle wenn nur Glühzünder erlaubt sind, somit kein nachteil.

In dem Video , welches ich gepostet hatte, sind übrigens nur Glühzünder, habe mal die eingesetzten Motoren nachgefragt.

The winning model - Nelson 15G RI SE
2nd - K&B 15G RI SE
3rd - Magnum 15 (Blue head)
4th - ASP 15 (Blue head)
5th - I don't know, but it was a diesel. Geoff might tell us.
6th - Parra 2.5 (Gold head diesel)
7th - CS Olly
8th - Nelson 15D RI SE
9th - ASP 15 (Blue head)
10th - Nelson 15D RI SE
11th - PAW 15 GTS

Der Fünfte hatte einen Fora Junior drin.



Grüße !

SHOESTRING
04.03.2013, 14:50
Warum neue Klasse ?
Meiner Meinung haben wir Fesselflieger Klassen genug.
Aber Rat Race/Indie fehlt noch.
Manch ein Pilot startet hier in 3 versch. Klassen wie auch z.B. in Australien.

Nun die Schrader Autoventile sind nun wirklich nicht schwer und billig zu organisieren.
Jeder vernünftige Moutainbikeschlauch hat so ein Ding.
Vorteil:mann bekommt an jeder Tanke Luft,wenn nötig.
Bestimmt hat dein nächster Fahrrad-Händler einen lecken Schlauch mit
Ventil in der Abfalltonne liegen.
Mit dem Teppichmesser das Ventil vom Schlauchgummi befreien .
Danach die saubere Gewindseite in die Bohrmaschine einspannen und mittels
Schmirgelfeile das restlich Gummi abschleifen.
Das Ventil muß komplett Messingfarben glänzen.
Zum Tank bzw. einlöten benutze ich einen 150W Lötkolben und "Stay-Brite" USA Silberlot.

Wenn kein Elektrostarter zulässig ist,
wird vielleicht so manchem Pitman die Armpuste ausgehen.
Es sei dem mann spritzt den heißen Motor mittels Sprühflasche und Wasser ab (wie bei F2D Combat)
um den Motor wieder abzukühlen.
Langfristig können hierbei kleinste Gehäuserisse entstehen.

Gruß Peter

Rennsemmel
04.03.2013, 15:50
Peter, die werden nicht so heiß.

Es sind nur 7x5 Zoll Propeller zulässig, die drehen Maximal 18000, eher 17000 .
Das ist ein schnelleres Stuntersetup.

Warum nicht mehrere Klassen ?
Es scheint ja bedarf zu geben :)
Glaube auch nicht, dass wir Leute , die sonst F2C fliegen abwerben (gibt ja eigentlich auch keine), MTR Leute werden wir auch nicht so abwerben, dass sie kein MTR mehr fliegen.
Ist im übrigen auch jedermanns eigene Sache, in wie vielen Klassen er startet. Danach würde ich jetzt nicht entscheiden, ob wir das fliegen wollen oder nicht.

Mich hat es immer gestört mehrere Hundert Euro Fahrt- , Übernachtungs- und Verpflegungskosten für effektiv 6 Minuten Flugzeit verteilt über zwei Tage zu verballern.
Wenn es dann noch schief läuft ist der Frust groß.

Es gibt halt viele konstruierte "Einsteigerklassen" , wo sich eigentlich entweder gar keiner drum kümmert(semispeed,reglement unklar; Mini-Combat ,keine Wettbewerbe ), oder halt MTR, das ist aber schon wieder so speziell, dass man da nicht ohne intensives coaching was halbwegs brauchbares hinbekommt, zumal man das auf den meisten Plätzen nicht üben kann, da die Lärmschutzauflagen einen Betrieb ohne Dämpfer verbieten.
Kann das nur wiederholen, da dass wirklich ein Problem in nicht-Fesselflugkreisen ist, und man wegen der Lautstärke doch den einen oder anderen Spruch zu hören bekommt. Auf Flugtagen geht es noch, da sind aber auch viele froh, wenn der F2D dann wieder aus ist.
Übrigens braucht man bei nicht FAI-Klassen auch nicht im Daec zu sein um mitzufliegen.
Halte ich auch für hilfreich.

Ich hab einfach nur Lust mit einfachen Modellen mit ein Paar leuten etwas zu racen.
Wer lust hat, macht mit, wer nicht halt nicht, hab ich kein Problem mit.
Es müssen ja nicht alle alles fliegen.

Grüße !

SHOESTRING
04.03.2013, 17:02
Wenn es bei den Drehzahlen (17000-18000 U/min) bleibt,
könnte es mit dem hot restart ja klappen (mit 10% Nitromethan) ???.
In allen anderen Punkten hast Du vollkommen Recht,
mit Ausnahme,

dass die Teams, die nicht aus Berlin stammen und
an Rat Race teilnehmen möchten,
ebenso Fahrt u.Übernachtingskosten haben werden.
Wegen Euro,Esso,Aral und BP ist das "Ganze" mittlerweile
ein "Kostenintensives Unterfangen" geworden (:-(( .

Eine gültige Modellflughaftplichtversicherung halte Ich dennoch für "WICHTIG UND SINNVOLL"
wenn auch ohne DAeC oder DMfV....wer kann billiger ??? ):-)).

Gruß Peter

Rennsemmel
04.03.2013, 21:48
Hallo Peter ,

du hast mich glaub ich, mißversanden.
Versicherung muß sein, das ist klar.
Mir geht es darum, dass man im DMFV keine Fesselflug-FAI Startlizenz bekommt (lt. Info von B.Krause)

Zitat :

dass die Teams, die nicht aus Berlin stammen und
an Rat Race teilnehmen möchten,
ebenso Fahrt u.Übernachtingskosten haben werden.
Wegen Euro,Esso,Aral und BP ist das "Ganze" mittlerweile
ein "Kostenintensives Unterfangen" geworden (:-(( .

Zitat Ende

Mir geht es ja gar nicht darum, dass alle nach Berlin kommen.
Ich finde es für Einsteiger nur schwierig auf einen Wettbewerb zu fahren , da alle Klassen hochspezialisiert sind und mit dem Angebot an Klassen wie es jetzt ist sich nicht richtig Begeisterung einstellen will.

Habe mir zum ersten Probieren Semi Speed rausgesucht. War leider nicht so erfolgreich. Fehlten auch irgendwie die Mitbewerber...
Da war es auch immer etwas zuviel des guten. Nach meinem ersten Lauf war ich am Griff und mein Modell wurde von ca. 10 Leuten zurück in die Box getragen und dabei heftigst diskutiert, was man besser machen muss...
von den 10 Leuten gabs dann auch 15 versionen , was ich nun sofort besser machen soll...
Das ist zwar immer nett gemeint, aber hat mich ehrlich gesagt auch echt gut verwirrt. Nächstes Jahr lief es dann etwas besser, leider war mein Motor zickig. Hatte dann am ersten Abend mit dem Franz Marksteiner eine passende Einstellung gefunden, wurde aber am nächsten tag wieder verdreht u.s.w.
Final kann ich zu dem Motor sagen, er war am Anfang noch nicht richtig eingelaufen, ausserdem hatte ich ein Drucktanksystem, welches für manche anwesenden Piloten, die andere Tanksysteme gewohnt sind, schwierig einzustellen war.
Aber den Flieger hats eh noch an dem Wochenende zerstört, weil ich mit der Sicherheitsschlaufe bei einem Trainingsflug am Speedmast hängengeblieben bin und ich ihn in den Boden hauen musste damit es mich nicht einwickelt.

( Da bau ich auch noch mal einen, ne Wertung muss ja mal drin sein und jetzt weiss ich ja auch , was mich erwartet.)

Wollte dann in Combat einsteigen, habe die Ausrüstung zusammenbekommen (danke hier noch mal an Axel,Lothar und Alfred), dann nächstes Problem : Platz mindestens 90km entfernt, habe doppelte Ausrüstung mitgebracht zum Platz, trotz Fesselflugverein wollte keiner mit mir Trainieren, da Flieger zu schnell, aus der Übung e.t.c. zu dem Zeitpunkt hab ich dann in die Wettbewerberei schon ca. 2000€ reingebuttert(trotz Student und Musiker), habe weder an nem F2D Wettbewerb teilgenommen , da Schalldämpferregeln geändert wurden und ich gerade keine Kohle dafür über hatte(wär auch so ziemlich sinnlos, so schlecht vorbereitet, ausserdem kann ich das zeitlich und finanziell nicht so einfach mit Familie unter eine Hut bringen), noch hatte ich ne Wertung in Semi-Speed.

Während des ganzen hab ich mich immer mehr mit den Motoren auseinandergesetzt, das ist auf jedenfall schon mal positiv hängengeblieben.

Da finde ich eine Technisch überschaubare Klasse einfach sehr reizvoll. Da sind dann (hoffentlich) auch ein paar andere noobs, die sich untereinander helfen. Und wo es mal normal ist, dass man nicht alles weiß. Wenn dann noch ein paar alte hasen dabei sind, umso besser.
Ansonsten fand ich die Wettbewerbe eigentlich immer schön, gar nicht so stressig, wie immer propagiert wird und einen haufen lustige Combatpiloten aus aller Welt , mit denen man bis nachts irgendwann prima Englischvokabeln und Leber trainieren konnte.

Grüße !

PeterKa
05.03.2013, 09:38
Warten auf Klarlack.

959558

Die meisten Macken habe ich ausbessern können. Die Schrift habe ich auch aufgespritzt. Die Schablone ist von Hand geschnitten. Ich habe dafür eine Schrift gewählt die ohne Innnenteile auskommt. Das spart eine Menge Aufwand. Insgesamt sieht er sehr stimmig und knuffig aus, finde ich jedenfalls.

Ich lasse ihn noch ein paar Tage durchtrocknen, dann kommt die Abschlußschicht DD Lack drauf.

PeterKa

SHOESTRING
05.03.2013, 10:00
@ Rennsemmel
Sicher habe Ich dich mißverstanden.

Es stimmt dass es beim DMFV keine FAI Lizenz gibt.
Brauchst Du eh nicht wenn Du keine FAI Wettbewerbe fliegst.
Es gibt auch FAI freie Fesselflugtreffen wie z.B. Axel´s Luftzirkus.
Axel mag kein .ai mehr und so fliegt mann dort ohne Lizenz.

Ansonsten kann ich deinen Wettberbserfahrungen nachfühlen.
Vor Jahren, nach 500Km Fahrtstrecke bin Ich in den ersten beiden Combatrunden ausgeschieden.
Beide Motore waren jeweils bis zur unterkannte Oberlippe mit Sprit vollgelaufen.
Das heißt ,ich war keine Sekunde in der Luft.
Meine schwedischen Gegner waren HAPPY.
Meine beiden Mechaniker waren mehr als Ratlos.
Zuhause lief alles Problemlos.
Eingepackt und wieder 500Km "on the road" zurück nach Hause gefahren.
Super, die neuen Ost Autobahnen waren damals NEU , Super ausgebaut und Schlaglochfrei.
Damals hatte Ich abends "Sonderschicht" um das zu bezahlen.

Weiter so !!!
Gruß Peter

Rennsemmel
05.03.2013, 10:36
@PeterKa

Suuper !

@PeterG

Axels Luftzirkus ist das EINZIGE Fesselflugtreffen ohne FAI (alle zwei Jahre ).

Grüße !

P.S.: um was gehts nochmal ;)

SHOESTRING
05.03.2013, 10:55
@ PeterKa
Mein Kompliment,
schicker Flieger,fast zu Schade für den harten Renneinsatz.

@ Rennsemmel
der 2 Jahresturnus beim Luftzirkus kommt so manchem entgegen.
Bis dahin gibts einen neuen Flieger und
die Reisekasse hat auch wieder Flut anstatt Ebbe.

Ausgeschwiffen sind wir beide,schlieslich geht es doch um
Rat-Race/Indie oder Ratten Rennen.

Gruß Peter

Willi_S.
05.03.2013, 11:39
Hallo.

Jetzt möchte ich noch einmal etwas nachfragen @ Sebastian:

Warum möchtest du kein MiniTeamrace fliegen?
Da finden mehrere Wettbewerbe im Jahr auch wirklich statt! Da werden keine "Anfänger" oder Neueinsteiger abgewiesen oder mitleidig belächelt - im Gegenteil! Wenn es sein muß, dann greift bei Problemen auch mal so eben zwischendurch im Rennen z.B. ein erfahrener Combat-Motorenquäler ein und schiebt den nicht starten wollenden Motor mal eben an.
Wer Material hat, aber keinen Piloten - der findet einen. Wird ein Mechaniker gebraucht, weil man selber lieber pilotieren möchte - es wird sich einer finden!

Die Kosten sind überschaubar (Beispiel PARRA-Motor = 125,-- Euro incl. Versand). Wie kompliziert die Modelle sind, hängt von jedem selber ab! Ob Hightech-Nurflügel mit Vollrumpf oder Einfachst-Normalmodell - es wird mit allem geflogen! Und siegfähig sind auch alle, es kommt immer noch auf die Arbeit von Pilot und Mechaniker an. Seitdem 2 Stopps Pflicht sind, werden die Rennen am Boden entschieden!

Aber das beste Argument ist eben, das auch wirklich Rennen stattfinden.

Gruß
Willi

Rennsemmel
05.03.2013, 11:51
Oh mann...

Mir gehts nicht um die Reisekosten...
Die hat man ja immer.
Es geht darum, dass die Konstruierten Einsteigerklassen entweder überhaupt kein sinn haben, da sich keiner drum kümmert und einfach der Vergleich fehlt(mit ausnahme vielleicht Kunstflug), weil keiner die Fliegt, und wenn man ernsthaft racen will die FAI-Klassen und MTR zu Komplex und teuer sind, um die ohne persönlichen Trainer zu beherrschen.
Es ist als Autodidakt, was ca. 80% der Fesselflieger heutzutage wohl sein werden, einfach nicht mit sozial vertretbarem aufwand möglich. Die Situation in Niederkassel ist eine positive Ausnahme !

Wenn man was einfaches eigenes Starten will, muss man ja anscheinend auch eine Erlaubnis bei der Obersten Fesselflugbehörde einholen, ob man sich die Modelle so bauen darf, b.z.w. ob man sich mal mit ein Paar interessierten auf ner Wiese treffen kann, damit ja die eigene Suppe nicht kalt wird.
Egal ob Berlin, norden oder süden.
Das demotiviert eigentlich nur noch.

Da habe ich aber keine Lust drauf. Deshalb, wer will macht mit, und zwar bei einer Einfachklasse , die auch Spaß macht und die man wenigstens auf dem heimischen (RC-) Flugplatz ausprobieren kann.
Wenn ihr Open Goodyear fliegen wollt, dann macht das. Muß sich aber ein anderer drum kümmern.

Grüße !

P.S.: Willi , MTR ist zu laut für den Platz auf dem ich fliegen kann und schnell zum trainieren hinkomme..
Außerdem sind mir die Modelle Technisch zu aufwändig, mit Abschalter u. Ventil.
Dazu noch der Nerv mit dem Dieselsprit.
Außerdem hat so mancher RC-Flieger der interesse daran findet eher nen 2,5er mit Schalldämpfer zum probieren als sone 1,5er Quäke.
Sind für sich kleine Gründe, aber in der Summe ist es halt doch nen Batzen. Außerdem flieg ich nicht nur Fesselflug, da will ich auch mal noch Zeit für was anderes haben.

PeterKa
05.03.2013, 12:21
Also ich hab mich bisher rausgehalten, bloss halt ein Modell gebaut und ein zweites in Konstruktion. Warum ich das mache ? Es interessiert mich, obwohl ich nicht annähernd genügend Fertigkeiten mitbringe. Was mich reizt, ist das alles mal mit Freunden auszuprobieren, auch wenn ich zum Zuschauen verdammt sein sollte, weil ich ja vor lauter Bauen das Fliegen vergesse.

Es muß einfach genug sein, das ist für mich der springende Punkt. Nicht weil ich nicht bauen könnte, sondern weil ich die komplizierten Mimiken nicht bedienen kann. Im Stress schon gar nicht. Deshalb würde ich NIEMALS zu einem Rennen fahren, aber zum Basti um mal zu dödeln, ein paar Gleichgesinnte zu treffen, die eben nicht über die Wupdizität von Amylnitratgeheimrezepten in Kombination mit wasserfreiem 5fachdestilliertem Synthetikbenzin fachsimpeln, was zu 74,5 RPM mehr Drehzahl führt und daher kriegsentscheidend ist... was dazu führt daß im Jahr darauf alle mit neuen Wupdizitäten.... und so weiter und so fort.

Vielleicht was auf die Beine zu stellen mit dem was man so als Durchschnittsmensch.. das wäre ok. Und nur deshalb interessiert es mich und deshalb bin ich auch der Meinung, daß alles so einfach bleiben soll wie Basti es geplant hat. Wird dann eh kompliziert genug und zwar von ganz alleine.

Daher @Basti: Bleib hart.

PeterKa

SHOESTRING
05.03.2013, 12:24
@Sebastian
Es gibt keine Oberste Fesselflugbehörde die den "Segen" erteilt !
Ich gehe mit all deinen Argumenten Konform.
Allein der Lärmpegel entscheidet heutzutage wo mann fliegen darf.
Deine Hinternisse sind vollkommen nachvollziehbar.
Ich denke es geht nicht darum jemanden in eine andere Richtung umzupolen.
Mehr sind es Gutgemeinte Tipps ,sonst NIX.
So langsam kommt eben mehr Licht in die Sache.
Weiter so !!!.

Aus den USA kenne Ich die "k.i.s.s." Regel".
keep it simple stupid.


Gruß Peter

PeterKa
07.03.2013, 19:07
So da steht er nun. Klarlack ist drauf. Er wartet jetzt auf die Anpassung eines maßgeschneiderten Auspuffs.

Zum Klarlack noch ein paar Worte: Ich nehme DD Lack. Dieser wird 40% verdünnt. Das ist wie Wasser. Das wird dann mit der Airbushpistole gespritzt. Ich habe genau 10 Gramm Lack verspritzt. Am Ende sprühe ich alles nochmal mit Verdünnung ein, das beseitigt die letzten Narben und reinigt die Pistole. Die Oberfläche ist wirklich fast spiegelglatt.

960578

Das Drehsegment habe ich heute standesgemäß schwarz lackiert, das Alu sah einfach nicht gut genug aus... Morgen früh fahre ich mir 15 mm Edelstahlrohr besorgen. Hieraus löte ich (hart) den Auspuff.

Übrigens gut aussehen und Gewicht muß sich nicht unbedingt ausschließen. So wiegt der Flieger gerade mal 464 Gramm, obwohl ich es nicht extra auf wenig Gewicht angelegt habe. Fehlen tut nur die Anlenkung, der Propeller und der Auspuff. Also alles in allem gut 500 Gramm bei 12 qdm.

PeterKa

Franz Haas
07.03.2013, 19:42
Hallo Peter

Und ich hatte so gehofft, mit einer Gee Bee R3 glänzen zu können.:cry:
Weit gefehlt! Da kommt dann so einfach der Peter an und knallt eine wahnsinnig tolle Lackierung auf sein
Vorbildlich gebautes Modell und alle meine Träume sind dahin.
Peter, ich wollte doch auch mitmachen, aber so wird das nix für mich.:confused:
Hut ab, Peter. Da wird so macher etwas blass um die Nase.;)
Weiter so.

Franz Haas

PeterKa
07.03.2013, 20:02
errmm Franzl...

Das Rennen wird nicht durch die Lackierung entschieden... und was ich bisher von der GeeBee3 sehen konnte sieht mindestens so knuffig aus wie mein seiner. Und dass ich ne Lackiermacke hab ist ja bekannt, lass dich nicht davon einlullen.

Es ist halt so, wenn mich da so eine Flieger (Flieger sind immer weiblich!) anschaut... und mit tränenden Kulleraugen schluchzt... manno Ka, ich hab nix anzuziehen, so kann ich unmöglich unter die Leute... und mich dann anschnurrt wie ne Katze... dann schmelze ich weg und dann kriegt sie was schönes. Und mit der Zeit wird man auch darin immer besser. So kommts halt. Wobei ich schon wesentlich tollere Lackierungen gesehen habe. Es gibt immer welche die es besser können. So einfach ist das. Aber ist das nicht das Salz in der Suppe ? Spornt das nicht an und bringt uns weiter?

Ich liebe unser Hobby.

PeterKa

Control Liner
07.03.2013, 20:25
Oh mann...

Mir gehts nicht um die Reisekosten...
Die hat man ja immer.
Es geht darum, dass die Konstruierten Einsteigerklassen entweder überhaupt kein sinn haben, da sich keiner drum kümmert und einfach der Vergleich fehlt(mit ausnahme vielleicht Kunstflug), weil keiner die Fliegt, und wenn man ernsthaft racen will die FAI-Klassen und MTR zu Komplex und teuer sind, um die ohne persönlichen Trainer zu beherrschen.
Es ist als Autodidakt, was ca. 80% der Fesselflieger heutzutage wohl sein werden, einfach nicht mit sozial vertretbarem aufwand möglich. Die Situation in Niederkassel ist eine positive Ausnahme !

Wenn man was einfaches eigenes Starten will, muss man ja anscheinend auch eine Erlaubnis bei der Obersten Fesselflugbehörde einholen, ob man sich die Modelle so bauen darf, b.z.w. ob man sich mal mit ein Paar interessierten auf ner Wiese treffen kann, damit ja die eigene Suppe nicht kalt wird.
Egal ob Berlin, norden oder süden.
Das demotiviert eigentlich nur noch.

Da habe ich aber keine Lust drauf. Deshalb, wer will macht mit, und zwar bei einer Einfachklasse , die auch Spaß macht und die man wenigstens auf dem heimischen (RC-) Flugplatz ausprobieren kann.
Wenn ihr Open Goodyear fliegen wollt, dann macht das. Muß sich aber ein anderer drum kümmern.

Grüße !

P.S.: Willi , MTR ist zu laut für den Platz auf dem ich fliegen kann und schnell zum trainieren hinkomme..
Außerdem sind mir die Modelle Technisch zu aufwändig, mit Abschalter u. Ventil.
Dazu noch der Nerv mit dem Dieselsprit.
Außerdem hat so mancher RC-Flieger der interesse daran findet eher nen 2,5er mit Schalldämpfer zum probieren als sone 1,5er Quäke.
Sind für sich kleine Gründe, aber in der Summe ist es halt doch nen Batzen. Außerdem flieg ich nicht nur Fesselflug, da will ich auch mal noch Zeit für was anderes haben.


Hallo Sebastian,

möchte heute hier auch mal kurz meinen Senf beitragen.
Ich verfolge aus der weiten Ferne das gesamte Fesselfluggeschähen hier und in anderen Foren sehr genau und mit großem Intenteresse.
Auch deine Idee mit dem Rat Race. Ich finde zum ersten eine schöne Idee und eine gute Sache.
Dein Ergeiz dieses durchzuziehen finde ich beeindruckend und lobenswert.
Aber wie es schon von anderen mitkommentiert wurde und wird ,ist das Interesse nicht sehr groß daran.
Ich wünsche dir das dies auch so funktioniert wie du dir das Vorstellst und auch so umzusetzen ist.

Es gab vor ca 6-7 Jahren mal ein paar Fesselflugbegeisterte im Norddeutschen mit Peter Gründel aus damals Cottbus die eine neue Rennklasse das Semispeed in Leben rufen wollten.Alle Planungen waren gemacht,regeln erstellt,alles was dazugehört erledigt.Es wurde auch reges Interesse bekundet.Sogar ein Wettbewerb im Rahmen eine stattfindenen Combatwettbewerbs organisiert und durchgeführt.
Wenn ich es Richtig im Kopf habe waren es damals so um die 10 Teilnehmer in der neuen Semispeed Klasse.
Davon waren 4-5 Piloten mit einenem Modell die anderen haben vorhandene Modelle geflogen.Der Wettbewerb hat riesigen Spaß gemacht alle hatten bekundet weiter zu machen.Und was ist gekommen,die Klasse ist wieder gestorben bevor sie richtig geboren war.Nach dem Wettbewerb in Goldenstedt hat es so wie ich weis keinen weiteren Semispeed Wettbewerb mehr gegeben.Warum, die Gründe wurde ja hier schon ausführlich geschildert.

Wie gesagt ,ich wünsche Dir das es funktioniert und du damit viel Spaß haben wirst und es sich reichlich gleichgesinnte finden um es durchführen zu können.

Viel Glück dafür......

kleine Geschichte zum Thema Wettbewerb hier in Oklahoma-City,
auf einen Modellflugfeld 30 Meilen Südlich treffen sich regelmäßig so ca 25-30 Modellflieger mit ihren dicken Jeeps vollgepackt mit Modellen aller Art ob Freiflug,Fesselflug oder RC. Autos sind alle voll gepackt.Motorisiert mit allen was Krach machen kann.Interessiert hier sowieso keinem,und dem das Land gehört der fliegt die lautesten.
Jedenfalls so wie die sich hier treffen wird überlegt was machen wir heute,so nach dem Motto Modell einfach nur so in die Luft werfen ohne Kontrolle(Freiflug) und kucken wie lange der fliegt.Der der am längensten in der Luft ist gewinnt.Oder mit dem Fesselfieger 10 nacheinander geflogene Looping machen und wer die am besten hinbekommt hat gewonnen.Nix anderes nur 10 schöne Loopings (ob nun Vorwärts,Rückwärts) fliegen egal wie das Modell ist Billig oder Teuer,ob Aufwendig,Wettbewerbsmopdell oder nur ein Spaßflieger.Das Interessiert hier keinen hauptsache das Ding fliegt.
Die Organisieren Live und Spontan ein solches Event und machen es einfach.
Da haben die so ein Spaß dran die Amis könnt ihr euch nicht vorstellen. Natürlich gibs hier auch sehr viele Wettbewerbsflieger in geschätzten 1.Million Fesselflugklassen. Fesselflug hat hier eine andere Dimension.Unglaublich!!!!!!!!
Nur es wird alles nicht so ernst genommen wie in Deutschland. Klar spielen solche Faktoren wie Umweltschutz,Lärmschutz u.s.w. eine große Rolle in Deutschland aber umzusetzen ist es alle mal.

Lieben Gruß in die Heimat,

Veith

Franz Haas
07.03.2013, 22:07
Guten Abend ihr Rat Racer

Wie Peter bereits angekündigt hat, baue ich auch was für die RAT RACE Klasse.
Es muß natürlich wieder eine Gee Bee R3 sein. Hab ja an der COX Ausführung genug üben
können.
Spannweite 650mm
Rumpflänge 530mm
Flügeltiefe 130mm
Morgen wird wieder geschliffen, das die Heide wackelt. Da der Rumpf aus gewaltigen 12mm Balsa besteht,
kann ich das Teil herrlich oval schleifen.
Hier die ersten Bilder

960667960668

Gruß, Franz Haas

Gerrit Voet
07.03.2013, 22:28
Hallo Franz,
bau ruhig weiter an Deiner Bee Gee, dann kann ich vieleicht meinen Rückstand auf Deine Rainbow etwas aufholen.
Gruß Gerrit

PeterKa
08.03.2013, 11:44
Das Rohmaterial für den Auspuff habe ich jetzt zusammen.

961382

Es ist ein Edelstahrohr 15 mm Durchmesser, das Endrohr (Edelstahl 6 mm Durchmesser), Silikonschlauch mit Gewebe zum Anflanschen an den Motor und nicht zu vergessen eine Uscheibe.

Der fertige Auspuff wird ca. 32 Gramm wiegen. Zum Experimentieren habe ich noch ein paar Reststücke 20 mm aus der Grabbelkiste des Stahlbauers meinen Vertrauens abgegriffen.

PeterKa

Rennsemmel
08.03.2013, 12:12
Hallo !

Semispeed ist nicht so optimal durchdacht , da :

- Regelwerke unklar
Bei Axel auf der Seite ist das alte Reglement, dann gabs ein neueres auf der Bemod, welches aber zum letzten Jahr unkommentiert geändert wurde.
Nun kann man mit einem F2A Modell mitfliegen, das auf MVVS Muffler und festes Fahrwerk umgebaut wurde.

-man braucht einen Hartplatz
-Man braucht einen Speedmast zum trainieren, sowie Spezial Speedgriff.
-Laut
- Nicht außerhalb der Fesselflugkreise kommuniziert

-Ich nenn es mal logische Fehler:
In einer Speedklasse ist es interessant und Ziel , möglichst schnell zu fliegen.
Wenn man nun die Motoren beschränkt, um die Klasse einfach zu halten, wird sie uninteressanter.
Außerdem waren die Props auf Nylon und Holz beschränkt, damit man weniger Beschaffungsprobleme hat.
Da es aber Speed ist , müssen die ja drehen, und man baut sich eine tickende Zeitbombe ins Reglement, was die Sicherheit angeht, zumal ja die (nicht mehr erhältlichen) MVVS-Muffler zugelassen sind.
Deshalb war es sinnvoll , das Reglement in die Richtung zu ändern.
Jetzt leidet aber wieder die einfachheit....
Also wieder aufwändiger.
Zudem flogen wahrscheinlich alle, die damals mitmachen wollten, auch andere Klassen, da sie ja sonst nichts von Semispeed erfahren hätten und hatten, aufgrund der erforderlichen vorbereitung das interesse verloren, da sie schon viel für ihr eigentliches Spezialgebiet machen müssen.


Die Klasse ist technisch aufwändig aber gleichzeitig uninteressant, da die Modelle zwar einfach und rel. langsam waren, aber das Zubehör komplex und vorbereitung schwierig, da Hartplatz benötigt wird.

Da sind wir mit unserem INDIE 15 besser dran, da es hier um was anderes geht. Da fällt es nicht so ins Gewicht, dass die Flieger einfachere, unmodifizierte Motoren haben, da ein Rennen vor allem durch zusammenspiel von Pilot und Mechaniker entschieden wird, und da auch der ein oder andere Überraschungsmoment entstehen wird.
Auch ist das Material durch die langsamer drehenden Motoren nicht so stark belastet.
Und dank Internetzeitalter wird es auch kommuniziert.

Semispeed würde ich wie folgt aussehen lassen :
Profilrumpf mit Motorenliste (nur Großserienmotoren); Propeller Zweiblatt, rest frei; Reso und Motormodifikationen zugelassen;
Zwei Wertungen : mit / ohne Reso, rest gleich;
Zweibeinfahrwerk rasenstartfähig , kein Speedmast.
15,92m Litze;
Da kann man sich mit den Motoren austoben ohne dass der Propeller einem um die Ohren fliegt, sammelt so auch Erfahrungen für eventuelles F2A. Der Rest ist dann kein Problem mehr, wenn mann einen Platz hat, wo man etwas Lärm machen darf. Propeller muss man dann halt sehen, gibt ja welche von Bolly.
Wär so mein Kommentar nach zwei jahren Semispeed.

Grüße !

P.S.: Habe Nachricht aus Bitterfeld bekommen, dass wir Prinzipiell auf den Platz können, wenn wir den Rest selbst organisieren !

P.P.S.: bin mal gespannt auf den Auspuff

PeterKa
08.03.2013, 13:12
961410

Die beiden Rohre vor der Endverlötung. Das dünne Rohr ist am Anfang verschlossen, dafür mit 12 Löchern mit 1,5 mm versehen. .

961412

Verlötet und gesäubert.

961413

Probeweise positioniert.

Der Letzte Schritt ist die Fixierung des Rohres. Das wird über Metallaschen gemacht die angelötet werden. Eine stützt gegen die Fläche, die andere gegen den Rumpf. Darüber muss ich noch etwas grübeln. Zur Erinnerung: Hartlöten ist angesagt. Die aufwändigere Fixierung erspart Schellen am Übergang Motorgehäuse, Auspuff.

PeterKa

SHOESTRING
08.03.2013, 15:16
@PeterKa
Dein hartgelöteter Schalldämpfer wie der ganze Flieger sieht schon mal "sehr Schick" aus .
Kannst Du noch die Düsennadel justieren die nahe dem schwungvoll gebogenen 3mm Tank Kupferrohr liegt ?.
Dieses könnte man noch eventl. um 5-7mm kürzen.

Die Flächennasenspitze die im Bertrieb des sehr heißen Schalldämpfers zu nahe kommt
könnte man ebenso noch mit 0,5mm Alublech abschirmen.
Grund:
dein Schalldämpfer könnte Dir eventl. die Flächennasenspitze ankokeln.

Zu meiner Erinnerung haben in den achtzigern die "MOKI Ungarn aus Budaörs" (neben dem Flugplatz nahe Budapest)
deinen Heckvergaser Motor für F2A Speed und Resonanzbetrieb mit den typisch langen Reso-Einlasszeiten
konstruiert und gebaut.
Bin mal gespannt wie dein Motor deinen Schalldämpfer im Lauf akzeptiert ?.

Zum Ruderausschlag reichen 5 Grad nach oben und unten völlig aus.

@ Sebastian + Semi Speed.
off topic ? sind wir hier nicht bei Rat-Race ??.
Wie wärs mir einem neuen Semi-Speed thread ?.

Grüße Peter

PeterKa
08.03.2013, 15:51
Die Düsennadel wird verlängert, das steht schon fest. Im Bereich der Flächenwurzel wird die erste Fixierung des Rohres gemacht. Mit einem Edelstahlblech und einer dünnen Isolationsschicht aus Teflon (zur Fläche hin). Dann wird das Rohr noch einmal hinten fixiert.

Ich weiss nicht, ob der Auspuff den Motor abwürgt. Das Kammervolumen ist 30 ccm, also das 12 fache des Hubraumes. Üblich ist das 5-10 fache, da liege ich schon mal auf der richtigen Seite. Zu bemerken ist, daß der Auspuff eine riesige Oberfläche hat, er wird also die Wärme gut los, was dazu fährt daß sich die Auspuffgase weniger ausdehnen.

Das alles im Kopf hoffe ich doch, daß alles glatt geht. Wenn nicht habe ich noch einen Plan B. Wäre aber schade, denn so sieht das ganze überaus urig aus ;-) Und das Auge fliegt ja bekanntlich auch mit. Gesehen habe ich einen solchen Dämpfer bisher nicht, das bingt mich schon ins Grübeln. Aber der Basti meint ja dass das funktioniert.

PeterKa

Rennsemmel
08.03.2013, 16:17
Man, das wird ja ein richtiger Hot Rod.

Vom Volumen sollte es passen, der Querschnitt wird ja auch nicht so stark verengt wie zum Beispiel bei einem Standard OS Auspuff. Passt schon.
Vielleicht drei 1.5er Löcher mehr..
Die Idee mit dem Alu ist gut, ist ja wirklich recht knapp.

Wenn interesse ist, können wir ja einen Semispeed-Thread aufmachen, habe es eigentlich nur zur Erläuterung für Veith geschrieben.
Da müstenn wir dann aber auch den Wolfgang Gromann mit ins Boot holen, da er der verantwortliche Fesselflugreferent ist und für Regeländerungen zuständig.
Unser INDIE läuft ja noch ausserhalb jeglicher ofizieller Strukturen.

Peter, machst du ein Video vom Testlauf ?
Das Venturi müsstest du inkl. Düsennadel verdrehen können, vielleicht kommst du ja unter dem Rohr durch.
Ich würde deine beiden Laschen vor dem Hinteren Drittel anbringen.
Mach die gut Stabil, Vibrationen sind ziemlich gnadenlos.

Grüße !

SHOESTRING
08.03.2013, 16:26
Falls die verlängerte ,mittlerweile selten gewordene Düsennadel über den Rumpf hinausragt,
könnte diese nach einer "Salto nach vorne Landung" , was vorkommen kann,
Ruckzuck krumm sein.
Hast Du Ersatz ?.
Dein Schalldämpfer ist Sicherlich nach dem Motor-Auslass heißer als am Ende des 6mm Auslassrohrs.
D.h. dein Schalldämpfer hat in Bezug auf seine Länge gemessen keine konstante Temperatur.

Gruß Peter

PeterKa
08.03.2013, 17:34
Die Düsennadel wird natürlich nicht über den Rumpfrücken hinaus verlängert. Und ja.. ich habe noch eine Zweite. Genügend Bohrungen 1,5 sind auch drin. 11 hätten es sein müssen, 12 wollte ich machen und 15 sind es geworden, wie das Leben so spielt.

Das mit dem Blech an der Flächenwurzel mache ich auch, nur daß ich Edelstahl 0,3mm nehme, habe ich auf Lager. Das mache ich deshalb, weil das vordere Lager des Rohres sehr weit vorne und sehr massiv wird. Wird dann zusammen mit dem Abdeckblech durch die Fläche hindurch festgeschraubt. Die hintere Lasche wird etwa Anfang des zweiten Drittels befestigt und in Richtung Rumpf fixiert. Dies deshalb, weil so der Auspuff bei einem Überschlag in Richtung Fläche ein wenig nachgeben kann, was Beschädigungen der Fläche verhindert. Darüber will ich aber nochmal schlafen. Ist aufwändiger als zunächst vermutet.

Alles in Allem bin ich mir nicht so sicher daß das alles so klappt, aber wenn, wäre es wirklich sehr leicht für die Meisten machbar... und wer nicht wagt der nicht gewinnt. Übrigens wiegt der Auspuff schlappe 32 Gramm, da kann man nicht wirklich meckern.

@Shoestring: Das mit dem Temperaturgradienten ist klar und Teil des Konzeptes. Je kühler das Gas am Ende des Rohres ist, umso kleiner ist sein Volumen, sprich, es geht mehr Gas durch das enge Auslaßrohr. Genau deshalb habe ich diese etwas ungewöhnliche Konstruktion versucht.

PeterKa

SHOESTRING
08.03.2013, 18:27
@ PeterKa
Beide Bohrungen durch Fläche und Rumpf zur Schalldämpferlaschenbefestigung würde Ich
noch zusätzlich mit Messingrohrbüchsen und Epoxy ausbüchsen.
Dazu vorher das Messingrohr vor dem abschneiden mittels Schmirgelpapier aufrauhen.
So wird weder die Fläche noch der Rumpf beim piano anziehen der Befestigungsschrauben zerdrückt.
Runde 1,5mm Epoxy-sheet U-scheiben ca. 20mm dia. oben und unten oder rechts und links beim Rumpf
vergrößern hier positiv die benötigten Auflageflächen.
Beide Messingrohrbüchsen sollten mit den Epoxy U-Scheiben Oberkante bündig abschliessen.
Schrauben BITTE mit Stopmuttern sichern.

Soweit alles SUPER,weiter so !!!.
Gruß Peter

PeterKa
08.03.2013, 19:51
So ich hab die Befestigung jetzt gelöst.

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Die vordere Lasche ist aus 2,5 mm Stahl, welcher rund gefeilt wurde um auf dem Rohr flächig aufzuliegen. Zusätzlich ist er etwas schräg, und legt so die Neigung des Auspuffs fest. Durch das Edelstahlblech wird er mit der Fläche verschraubt.

Die hintere Lasche in Richtung Rumpf ist aus 0,3er Edelstahl das doppelt genommen wurde. So konnte es flächig mit dem Rohr verlötet werden.

Ich denke das hält bombenfest. Wenn er vom Glasperlenstrahlen zurückkommt sieht er aus wie gekauft ;-)

Für heute ist Sense.

PeterKa

Franz Haas
09.03.2013, 14:31
Hallo Rat Racer

so langsam nimmt mein Racer Form an!
Anbei ein paar Bilder von dem Bauvortschritt.

Gruß, Franz Haas
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PeterKa
10.03.2013, 09:01
Nun ist er endlich fest. Einige der Ratschläge habe ich befolgt, andere nicht ;-)


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962425

Das Blech ist aus Edelstahl. Es wird fixiert durch die Verrrundung der Nasenleiste sowie die beiden Schrauben, mit denen der Auspuff an die Fläche geschraubt ist. Ich habe es nicht verklebt, denn es hält bombenfest. Sollte es später vibrieren oder scheppern kann ich es immer noch zusätzlich festkleben.

Die hintere Schelle wir mit einem Aluminumteil das tief in den Rumpf eingelassen und sauber verklebt wurde fixiert. Ob es alles dann so hält wie gedacht muss sich zeigen. Noch habe ich ja Zweifel.

Der Abstand Rohr-Kurbelgehäuse beträgt 5 mm. Der Teflonschlauch kann sich nur wenige mm bewegen, eine weitergehende Fixierung halte ich für überflüssig.

Es sind nur noch wenige Handgriffe bis zur Fertigstellung des urigen Bombers.

PeterKa

PeterKa
10.03.2013, 12:50
Was nicht dran ist bricht auch nicht ab ;-)

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Das mit der Verlängerung hat mir nicht gefallen. Daher habe ich einen 4 mm 6kant aufgelötet. Der Vergaser wird nun mit einer Art Steckschlüssel eingestellt. Das hat zwar auch Handlingsnachteile, aber insgesamt erscheint mir das hier die günstigste Lösung. Ich gehe davon aus, daß beim Restart eh nicht an der Düsennadel gefummelt wird, jedenfalls nicht im Normalfall. Und wenn doch, jetzt ist der Draht ab ;-)

PeterKa

SHOESTRING
10.03.2013, 15:03
"MUCHO CLEVER", das passt.

Leider vermisse Ich noch die 4mm Aluplättchen unter den Motorflanschen (Motorflanschlänge + 20mm)
welche eine größere Auflagefläche gegenüber der Sperrholzbeplankung herstellt.
Rennsemmel hat so etwas ähnliches eingebaut welches die endstehenden Motorvibrationen
gegenüber dem Rumpf optimal abfängt.
Die Motorflansche können sich somit nicht in die rel. weiche Sperrholz Rumpfbeplankung eindrücken.
Die Motorvibrationen können den Sprit im Tank aufschäumen was den Motor im Flug abmagern lässt.
Warum Ich das hier alles poste ???.
Nur um Dir frustierende Lernerfahrungen zu ersparen (:-((.

Nur soviel aus meiner aktiven F2F Zeit ,14 Jahre zurück ):-)).

Gruß Peter

PeterKa
10.03.2013, 16:00
errmm... Peter...

Die Doppler sind aus 1 mm GFK, auf beiden Seiten... So hart wie Aluminum, da vibriert nix los, da bin ich mir ganz sicher

PeterKa

SHOESTRING
10.03.2013, 16:35
Sorry,hatte Ich schlicht weg übersehen.
Ja wenn das so ist, dass der Doppler aus GFK ist,
bist Du schon mal auf der sicheren Seite.

Gruß Peter

PeterKa
12.03.2013, 08:47
Hinsichtlich der Sicherheit habe ich bei diesem Bomber keine Kompromisse zugelassen. Optisch schon eher. Daher ist auch die Anlenkung recht aufwendig geworden.

Das Pushrod (Anlenkhebel ?) hat eine sehr exakte Gleitpassung verpasst bekommen.

963638

das klingt sehr hochtrabend, ist es aber nicht nicht wirklich. Dier Passung selbst besteht aus dem Röhrchen, ein Reststück vom Auspuff. Das Lagerstück ist aus Stahl. Hier habe ich einen größeren Vorrat an Stahlschrauben aus dem Baumarkt, die gleitend passen ohne nachgedreht werden zu müssen. Es muß nur in der Länge angepasst und mit der Zentralbohrung versehen werden. Klar Drehbank...

Dann habe ich ein Messingblech zugeschnitten und passend hart verlötet. (Klar Hartlöten...)

Und dann sieht das so aus:

963639

Hinten habe ich aus meinem 6 Kant Messing einen Gabelkopf gefertigt. Das ging einfach: Schlitz sägen, mit der Feile nachbearbeiten, 1 mm Querloch, 2 mm Längsloch, alles weich verlöten, fertig.

963640

Dass Bild ist nicht sehr gut, aber man kann wohl erkennen wie es gemacht ist.

Damit ist mein Indi15 Racer fertig. Zack.

Ich habe viel von Hartlöten gesprochen. Ich weiß daß viele sich damit sehr schwer tun, bez. es gar nicht erst versuchen. Ich wäre bereit darüber mal ein kleines Tutorial anzufertigen, wenn sich genügend dafür interessieren.

Ich kann mir einfach nicht mehr vorstellen wie man einen Flieger bauen kann ohne hartzulöten. Und es erfordert weder teure Ausrüstung noch besondere Kenntnisse, nur etwas Übung gepaart mit ein wenig KnoffHoff.

PeterKa

Rennsemmel
12.03.2013, 11:03
Hallo !

Das ist ja Super, dass der jetzt fertig ist.

Hast du noch mal ein schönes Gesamtbild ?

An alle , die Mitfliegen wollen :
Ich würd versuchen, so ende August einen Wettbewerb in Bitterfeld zu Organisieren. Wenn jemand, der absoulut will nicht kann, jetzt ist der letzte Moment um zu meckern.
Da ist dann Club 30, Indie 15 und MTR dabei.
Außerdem kann jeder seinen Kram mitbringen um zu fliegen, wobei aber Platzmäßig die Klassen Vorrang haben.


Grüße !

P.s.: Tutorial wäre Super.

PeterKa
12.03.2013, 12:09
Auf besonderen Wunsch von Basti hier nochmal ein paar Showphotos.

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Die Unterseite nur der Vollständigkeit halber. Eigentlich sollte man einer Lady nicht unter den Rock schauen ;-)

963693

Eigentlich sieht er mehr wie ein Kugelfisch aus ...
Montiert ist der Einlaufprop 8*5.

PeterKa

SHOESTRING
12.03.2013, 14:17
@ PeterKa

hättest Du vielleicht noch etwas schlankere Räder.
Die kommen etwas klobig nicht "Racing-like" rüber.
Aber ansonsten wie bereits erwähnt,
Du bist in der TOP-TEN beauty-King Auswahl.

Mein Kompliment SEHR-SCHICK !!.

Gruß Peter

PeterKa
12.03.2013, 14:55
Ich habe mich streng an die Ausschreibung gehalten: Handelsübliche Räder 40 mm Durchmesser. Schmalere habe ich nicht gefunden. Selbermachen wäre kein Thema wäre dann aber nicht handelsüblich.

PeterKa

SHOESTRING
12.03.2013, 15:01
@ PeterKa

Es gibt leichte Handelsübliche 40er schmale Moosgummi Räder auf Spritzguß Plastikfelge.
Ich glaube die sind ca. 12-15mm breit.
Die könnten passen oder ?.

Gruß Peter

Rennsemmel
12.03.2013, 16:17
Hallo Peters !

die Räder sind schon ok, wir fliegen auf Rasen.

Grüße !

SHOESTRING
12.03.2013, 16:36
Hallo Sebastian

Fliegt Ihr auf dem Combat Kreis in Bitterfeld ?.
Gedanklich war ich dort auf der Betonpiste mit
Indie/Rat-Race, Club.30 Racing sowie auch MTR !.
Ich wäre JA gerne dabei ,
die Racer sind Startklar,
aber leider muß ich aus zeitlichen Gründen passen.

Grüße Peter

Rennsemmel
12.03.2013, 19:06
Hallo !

Indie 15 und Club 30 wird auf Rasen geflogen.
MTR auf dem Hartplatz. Wer will, kann ja einen Speeder mitbringen.
Evtl. gibt es noch einige Leute, die mit altem F2C- Material ein Trainingsrennen fliegen wollen.

Grüße !

Franz Haas
20.03.2013, 10:56
Hallo Rat Racer

So langsam nimmt meine R3 Gestalt an.
Bessere Fotos werden garantiert folgen.

Gruß, Franz Haas

967442

Rennsemmel
20.03.2013, 11:28
Jippee !!

Na dann bin ich mal gespannt.

Grüße !

P.S.: Hast du ne Brotschneidemaschine als Leistenschneider ?

Rennsemmel
21.03.2013, 13:33
Hallo !

Der Warmstart funktioniert !

Auch schön, wie Vibrationsarm der dank der Platte läuft, sehr vertrauenserweckender Flieger.

Hier ein Kleines Video : http://www.youtube.com/watch?v=MpAYDp8RcRs

Entschuldigt bitte die schlechte Qualität, gibt dem Ganzen aber nen coolen Retrolook

Grüße !

SHOESTRING
21.03.2013, 14:09
@ Sebastian

Das ist ja SUPER wie zuverlässig dein AP 15 anspringt.
Das macht Mut.

Zum movie:
war der Testlauf in Hinterhof ? und
hast Du etwa fliegende Blumentöpfe gesehen ? ):-)).

Viel Erfolg
Gruß Peter

Rennsemmel
21.03.2013, 21:41
Hallo !

Ist der Hinterhof in einem Gewerbegebiet , daher nicht so Lärmepfindlich.

Was ich interessant finde sind die Verformungen des Flugzeuges beim ausgehenden Motor. Bei Vollbild sieht man ganz gut wie sich alles verwindet.
Es ist echt krass, was da für Kräfte wirken. Ich fand ja die Rennkonstruktionen immer etwas überstabil, aber wenn man mal sieht was der AP schon macht...
Ich hab ja auch den umgebauten Car-Motor und meinen schwarzen BWF letztens mit Reso getestet. Jetzt wunder ich mich nicht mehr, dass die Speeder aluhalbschalen verwenden. Dass muss alles dermaßen fest und stabil sein...

Grüße !

Franz Haas
22.03.2013, 12:58
Hallo Sebastian

Herzlichen Glückwunsch zu dem Probelauf. Sehr gut. Das lässt uns ja alle hoffen, das unsere Motörchen
genau so gut wieder anspringen.
In der Zwichenzeit habe ich an meiner Gee Bee R3 kräftig weitergebaut.
Tank gebraten, Motor Magnum XL 15 A ( Peter, danke!! ) eingepasst.
Seht selbst:

Gruß, Franz Haas
968364968365968366

PeterKa
23.03.2013, 09:58
Heute unter etwas winterlichen Bedingungen habe ich meine Moki im Clown zum ersten mal laufen lassen. Der erste Startvorgang war schwierig, Ohne etwas Sprit ins Kurbelgehäuse zu spritzen haben wir ihn nicht zum Leben erwecken können. Das war fummelig, da der Vergaser hinten liegt, somit außer Reichweite für die Finger. Ich habe ihn noch nicht voll spitz gestellt, zu schwarz war der Auswurf. Gefühlt bewegte sich die Drehzahl im Bereich 12000 RPM (Latte 8*5), der Sound war allerdings supergut. Der Auspuff ist sehr wirksam und erzeugt einen guten Klang. Wieweit er die Drehzahl "abwürgt" werde ich erst nach vielen Versuchen verbindlich sagen können. Wie von Basti vorhergesagt, wird sich die Drehzahl mit der 7*5 ganz sicher zwischen 16000 und 18000 RPM einpendeln.

Zum Einlaufen werde ich wohl einen Booster Tank aufschnallen. Die Laufzeit mit dem lütten Tank ist zu kurz. Insgesamt bin ich gedämpft optimistisch ;-)

PeterKa

SHOESTRING
23.03.2013, 10:26
@PeterKa

Mein Tipp:
Wechsel von RV zum FI Moki.

Dein Frontvergaser Moki hat den Vorteil dass du Sprit ansaugen kannst.
Leistungsmäßig glaube ich sind beide gleich.

Schwarzes Öl ?.
Falls noch nicht beim FI geschehen,
mein Tipp:

Gehäusedeckel abschrauben und
die Innereien gut mit Petroleum ausspülen , Alustaub.

off topic:
Die neuen/alten MVVS D7 mußten auch erst Grundgereinigt werden.
Sonst gab es den vorzeitigen Büchsen - Exitus.

Viel Erfolg
Gruß Peter

PeterKa
23.03.2013, 10:44
Motorenwechsel kommt nicht in Frage. Ich habe das Modell ja um den Motor herumgebaut, und das nur deshalb, weil ich 2 der Motoren habe die 30 Jahre in der Schachtel gelegen haben und die mir ein Freund geschenkt hat mit der Maßgabe sie in die Luft zu befördern. Es muß also dieser Motor sein.

Habe jetzt nochmal gestartet. Der zweite Start war problemlos. Um etwas Sprit ins Gehäuse zu bekommen brauche ich nur eine gebogene Kanüle aus dem Fundus. Also das wird schon. Dioe Anfangsversuche mit dem MVVS Diesel waren schlimmer.

PeterKa

Rennsemmel
25.03.2013, 11:58
Hallo Peter !

Freut mich , dass der Schalldämpfer funktioniert (was blieb dem auch anderes übrig :) )
Mit der Spritzufuhr muss man mal sehen wie es im Ernstfall mit eingelaufenem Motor und Betankungsspritze aussieht.
Da drückt sich ja doch einiges ins Venturi.

Denke, das läuft schon.

Mache demnächst einen weiteren Thread auf, zwecks Übetechniken für Teamrace. Wird sonst etwas unübersichtlich hier.
Außerdem fange ich nun an, das Reglement ins reine zu schreiben.

Grüße !

Franz Haas
25.03.2013, 13:38
Hallo Racer

Jetzt ist meine Gee Bee R3 auch fertig und wartet auf den Erstflug.
Mal sehen, was uns da so erwartet.

Gruß, Franz Haas

969983969984969985969986

Rennsemmel
25.03.2013, 16:59
Hallo Franz !

Sieht ja rattenscharf aus. Fürs Rennen würd ich aber aus Sicherheitsgründen zumindest die Verspannung am Außenflügel entfernen, sonst bekommt das Ding von den Mechanikern den Spitznamen "Eierschneider".
So, ists recht schwierig zu fangen.....

Grüße !

Willi_S.
26.03.2013, 15:34
Hallo.

Wieso meinst du schwierig zu fangen?? Die Drähte sind doch wie ein Handgriff zum Fangen! Da flutscht nix mehr durch die Finger. Ein Handschuh wäre allerdings praktisch und gut für die Haut der Fanghand ohne Risse!

Fürs fangen sehe ich da kein Problem, aber das bremst doch alles wahnsinnig im Flug! Ohne dürfte es flotter fliegen.
Ausserdem habe ich arge Befürchtungen für das Fahrwerk beim Landen auf Gras. Selbst mit der Abspannung wird das nicht lange halten. Nicht im Rennbetrieb.

Gruß
Willi

Franz Haas
26.03.2013, 21:44
Hallo Willi

Du sprichst mir echt aus der Seele. Das mit dem Fangen und so.
Es ist doch so: einen dünnen Flügel kann man ja nicht so gut greifen. Und bevor man da als
Einsteiger vorbeigreift, hat man als 2. Sicherheit die Spanndrähte. ( Fangdrähte )
Und was die Geschwindigkeit betrifft: du weist doch, dass man mit 58 Lenzen nicht mehr der Schnellste ist.
Wenn dann noch das Training fehlt, wird man schnell zur Lachnummer.
Und um dem vorzubeugen, habe ich mich für die R 3 entschieden. Da fällt es nicht so direkt auf, dass man
nicht so viel drauf hat. Jetzt kann ich nur hoffen, dass Sebastian Bonuspunkte für Schönheit und Kreativität
vergibt. So habe ich wenigstens die Chance, Vorletzter zu werden.
Aber: Dabei sein ist alles! ( Oder ) :D

Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
27.03.2013, 07:40
@Willi

Um Verletzungen beim Schmiermaxe und
Flieger zu vermeiden,
könnte man eventl.den Racer mittels Fischkescher/Schmetterlingsnetz einfangen ):-))

http://www.ebay.de/itm/Teichkescher-Fischkescher-Koikescher-mit-Teleskopstiel-/370780172893?pt=DE_Haus_Garten_Garten_Teich_Zubeh%C3%B6r&hash=item565438725d

Weiß alterdings nicht,
ob man das noch als "Anfängerhilfe" in die Regeln reingebogen bekommt ):-)).

Guten Fang
Gruß Peter

Willi_S.
27.03.2013, 08:42
Hallo Peter.

Das mit dem Kescher ist gar keine so schlechte Idee! Es gibt doch welche, die man aufklappen kann. Also den Stil an den Fangarm gebunden und bei Bedarf, schnapp!!, klappt der Kescher 'raus und der Flieger ist im Netz! Kein Vorbeigreifen, keine bis zum Ansatz abgebrochenen Fingernägel, keine aufgeplatzten blutigen Finger! Zum Anwerfen das Netz wieder nach oben klappen und weiter gehts. Da das Teil ja fest mit dem Arm verbunden ist, gehört es doch zur Kleidung, oder?;)

Gruss
Willi

PeterKa
27.03.2013, 09:06
Wie man unschwer erkennen kann nimmt sich die neue Klasse sehr ernst ;-) Ich glauber fast daß der Name meines Racers (Clown) ein satter Volltreffer ist und quasi repräsentativ für die Protagonisten steht.

Fein :-)

PeterKa

SHOESTRING
27.03.2013, 09:56
@PeterKa

Du hast das wohl Mißtverstanden und in den falschen Hals bekommen.
Mein Kescher Vorschlag war "nur als Ulk gemeint".

Selbstverständlich respektiere ich die Rat-Race/Indie Serie.
Wer mich kennt weiß das.

Ein Ulk gehört in die Speiseröhre zum lachen und
nicht in die Luftröhre und
dieser Dir nicht die Luft zum Atmen wegnimmt.

Leider wieder ein Mißverständniss mit Dir,
dennoch glaube Ich zu Wissen dass selbst
Rennsemmel und Franzl den "Ulk" verstanden haben.

Respekt,
Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

PeterKa
27.03.2013, 10:21
@Peter...

Nee Nee ich habe das voll als Ulk aufgefasst. Leider konnte ich die geniale Idee mit dem Fangnetz absolut nicht mehr toppen ;-) Also kein Mißverständnis, höchstens daß mein Beitrag nicht als Augenzwinkern verstanden wurde.

In diesem Sinne


PeterKa

Rennsemmel
27.03.2013, 11:17
Wär vielleicht auch was für Carrier, die echten Flugzeugträger haben ja auch ein aus dem Boden klappbares Notlandungs-Fangnetz.... :D

Aber probiert die Gee Bee bitte so vorher aus, will nicht zum Krankenhaus müssen zum Sehnen wieder annähen.
Haut mal mit nem gespannten 1mm Stahldraht , an dem 400g Gewicht hängen mit 50 Km/h auf ein stück Wiener Würstchen mit nem Bambusspieß drin, viel stabiler sind Finger nicht(etwas schon, aber nicht so viel).

Über die "Einsteigertauglichkeit" von Mannschaftsrennen kann man sich streiten :
Es ist eine Klasse für Manschaftsrennen-Einsteiger, nicht für Fesselflug-Einsteiger. Da ist das doch vom Rennablauf alles zu komplex, gerade wenn es dann zu zweit im Kreis rum geht und man landen muss , während der andere startet.
Auch Überholen und im Pilotenkreis bleiben während der Action ist angesagt.

Viele Grüße,
Sebastian

Franz Haas
27.03.2013, 11:34
Hallo ihr Fan`s


Das hat man nun davon, wenn man eine Gee Bee R3 als RAT RACER baut!:D
Wer mich kennt, weiss doch wie sehr ich Vorbild vernarrt bin. Und die Sache mit
dem Fahrwerk ist doch sehr aufwändig. Es ist gar nicht so einfach diese Konstruktion
ohne Spanndrähte durchzuführen. Klar, es wird sich noch herausstellen, wie fest die
Verzapfung im Flügel sitzt. Besser währe vieleicht eine vollbeplankte Rippenfläche, mit CFK Rohren
als Radschuh Aufnahme. das ganze dann mit Glasgewebe belegt und rundherum CFK Rovings.
Ob das dann aber den Rahmen der Einfachbauweise sprengt, sei mal dahingestellt.
Aber egal: ich mag meine Gee Bee R3 so wie sie ist. Kracht das Fahrwerk weg, hab ich Pech gehabt.
So genug gehetzt, alle zurück ans Baubrett. Schließlich sollen doch viele Racer die neue Klasse unterstützen.

Allzeit stramme Leinen

Franz Haas

SHOESTRING
27.03.2013, 11:41
Wär vielleicht auch was für Carrier, die echten Flugzeugträger haben ja auch ein aus dem Boden klappbares Notlandungs-Fangnetz.... :D

Aber probiert die Gee Bee bitte so vorher aus, will nicht zum Krankenhaus müssen zum Sehnen wieder annähen.
Haut mal mit nem gespannten 1mm Stahldraht , an dem 400g Gewicht hängen mit 50 Km/h auf ein stück Wiener Würstchen mit nem Bambusspieß drin, viel stabiler sind Finger nicht(etwas schon, aber nicht so viel).

Über die "Einsteigertauglichkeit" von Mannschaftsrennen kann man sich streiten :
Es ist eine Klasse für Manschaftsrennen-Einsteiger, nicht für Fesselflug-Einsteiger. Da ist das doch vom Rennablauf alles zu komplex, gerade wenn es dann zu zweit im Kreis rum geht und man landen muss , während der andere startet.
Auch Überholen und im Pilotenkreis bleiben während der Action ist angesagt.

Viele Grüße,
Sebastian

Hallo Sebastian

Zitat:
Über die "Einsteigertauglichkeit" von Mannschaftsrennen kann man sich streiten :
Es ist eine Klasse für Manschaftsrennen-Einsteiger, nicht für Fesselflug-Einsteiger. Da ist das doch vom Rennablauf alles zu komplex, gerade wenn es dann zu zweit im Kreis rum geht und man landen muss , während der andere startet.
Auch Überholen und im Pilotenkreis bleiben während der Action ist angesagt.
Zitatende.

Ganz deiner Meinung Sebastian.
Die richtige Arm/Griffhaltung und die richtige Laufarbeit des Piloten im Pilotenkreis
sind schon die halbe Miete für das Rennen.
Ein Demo-Video hatte ich hier schon gepostet.
Im Nachbarforum habe ich unter Club.30 Klasse ein paar wichtige Verhaltens und
Sicherheitsregeln/Gedanken nach dem Niederkassel Training 2011 gepostet.

http://fesselflugcenter.kostenloses-forum.be/fesselflugcenter-beitrag545.html

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

Franz Haas
27.03.2013, 11:49
Hallo Sebastian

Hab ich das richtig gelesen? 50km/h Landegeschwindigkeit?:cry:
Wir wollten doch auf Graspiste fliegen. Sollte der Racer in der Luft gefangen werden, oder doch lieber
mit Bodenkontakt?
Klar, wenn man unmittelbar vor seinem Mechaniker den Boden das erste mal kurz berührt, hat man eine
verdammt hohe Landegeschwindigkeit. Ist ja bei den CLUB 30 Racern auch so.
Trotzdem wird gerade die Gee Bee R3 von unserem Willi ausgiebig getestet. Ist doch klar.
Es kann ja durchaus passieren, das ich einen Rippenflügel baue und somit das ganze Spanndrahtgedöns
sparen kann.
Jetzt ran ans Baubrett!

Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
27.03.2013, 12:10
@Franzl

Höre Ich das leise rauschen eines Spanndrahtsinneswandels ?.

Mein Tip fürs Rippenflächen-Baubrett:
Stabile dreischichtige Balsa/Kiefer Nasenleiste .
Die mittlere Schicht z.B. aus Kieferrechteckleiste 4/15mm.
Die Nasenrundung könnte mann mit dem Formfräser an der Oberfräse fräsen.
Siehe z.B. Nasenleistenprofil ala C.G.Shoestring.

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

Franz Haas
27.03.2013, 12:59
@ Peter

Nie und nimmer Peter!
Ich stehe auf die Dinger! Sieht nicht nur gut aus - nein, es ist einfach ein MUSS bei der GEE BEE!
Zeige mir die R1, R2 oder R3 die ohne Verspannung erfolgreich geflogen wird!
Du merkst, ich bin restlos vernarrt in die Kiste!
Außerdem hat man gute 14 cm " Fangmöglichkeit " ohne Eierschneider. Ist halt alles eine Frage der
Übung. Dafür testen wir ja noch ausgiebig. Den Willi wird es freuen. Er fliegt, ich versuche zu fangen
und sollte Willi sich von seinen Lachkrämpfen erholt haben, kann der Renntest ja weitergehen.
Schaun ma mal. :D

Franz Haas

Franz Haas
27.03.2013, 13:09
Frage an alle:

ist so was eine gute Lösung des Problemes?:confused:

970875

Franz Haas

PeterKa
27.03.2013, 14:12
Ultimativ und untopbar ;-)

PeterKa

Willi_S.
27.03.2013, 16:03
@ Franz!

Am morgigen Donnerstag, sofern es das Wetter zuläßt, ist Fesselfliegen angesagt! (nur Regen wäre der Hinderungsgrund, Kälte, Wind und Schnee haben sich letzten Samstag beim Freiflug in Brüggen als durchaus fliegbar gezeigt!) Klaus S. hat sich auch angesagt und ab ca. 15:00 Uhr ist das Flugfeld in Karken für alle Tests von Fesselflugzeugen bereit! Maulwurfshügel werden platt gemacht und das eigentlich recht kurze Gras für bessere Starts und Landungen angetrampelt. Da kannst du ja mal die GeeBee ausprobieren!

Vergiss die Rüstung aber nicht!

Gruss
Willi

SHOESTRING
27.03.2013, 16:19
@Willi

Mein Tip für Donnerstag:
dem Autoverbandskasten noch steriles Nähzeug beilegen und
eine Pulle Äther zur Wundreinigung bzw. zur Narkose einpacken.

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

Rennsemmel
27.03.2013, 16:54
Super !

Macht schöne Videos von den Testflügen, auch Fotos sind gut.

50 KM/h sind realistisch. Beim F2C fangen die mit bis zu 80 kmh.
Man kann halt nicht so ausschweben lassen wie man will, soll ja eine Punktlandung werden. Und wegen 10 KM/h zu viel das Ding noch mal ne Runde schleudern ist auch oll.
Ausserden ist der Höhenruderausschlag zu klein um die richtig auszuschweben.
Wenn der Rasen rurz ist sollte vorher aufsetzen kein Problem sein.

Grüße !

Franz Haas
27.03.2013, 20:38
Hallo Racer

Bitte bremst eure Begeisterung. Leider muß ich es ja auch. Da der Motor absolut neu ist,
muß er erst einmal richtig seine Einlauf Phase hinter sich bringen. Mich juckt es ja auch
in den Fingern. Aber: der Magnum XL15A verlangt halt, das er richtig behandelt wird.:cry:
Sobald der Erstflug erfolgreich durchgeführt wurde, bekommt ihr sofort Bescheid.
Aber nur, wenn Willi sein Zwerchfell wieder beruhigt hat. Nadel, Faden und Ausbeulhammer
sind natürlich auch dabei.:D

Gruß, Franz Haas

Franz Haas
31.03.2013, 14:22
Frohes Osterfest an alle Freunde der glühenden Leinen

Pünktlich zum Osterfest ist unser " Neuer" fast rohbaufertig.
Der " Excalibur " nimmt Form an.
Hier ein paar Eckdaten:
Spannweite ca 660mm
Flügelmitte ca 150mm, Randbogen ca 105mm.
Rippenflügel ( 7 - 2mm Rippen pro Seite ) beidseitig 2mm Beplankung.
Rumpflänge ca 510mm ohne Spinner ( aus 12mm Balsa mit Sperrholz Verstärkung! )
Natürlich wird der Rumpf vorne mit jeweils 2mm Sperrholz beplankt und Buchenholz Motorträger
eingepasst, ist doch klar.
Leitwerk ca 10° negativ.

Gruß, Franz Haas

973369973368973367973366

Willi_S.
31.03.2013, 15:49
Hallo Franz.

Deshalb hört und sieht man von dir so wenig, du werkelst wieder an neuen Modellen 'rum!

Äussere Form sieht seht gefällig aus, und laut Überschrift ist das auch ein Ratracer? Ist da für einen "Renner" nicht etwas viel "Scale" dran: bruchgefährdetes Leitwerk, dicker Flügel, sehr "viel" Rumpf für einen Renner, hält der Rippenflügel ein Fangen aus?

Sehe ich das richtig, daß die Scharnierlinien des Höhenruders nach vorne gepfeilt sind? Befürchtest du da keine Schwierigkeiten bei der Anlenkung? Oder sieht das auf den Bildern so aus, weil das Höhenleitwerk negative V-Form hat? Welcher tiefere Sinn liegt in dieser Auslegung? Aufbau dürfte schwieriger sein und Bruchanfälligkeit größer, welche Vorteile versprichst du dir davon?

Und das Profil des Flügels hat eine gerade Unterseite? Was versprichst du dir davon? Diese Art Profile sind eigentlich bei "Rennmodellen" seit etwa 30 Jahren aus der Mode gekommen. Steigen bei zunehmender Geschwindigkeit zu stark weg, sind im Geradeausflug etwas unruhiger als "halbsymmetrische" oder symmetrische Profile. Und dem Gleiflug tun diese Profile auch keinen Abbruch.

Gruss
Willi

Rennsemmel
31.03.2013, 21:15
Hallo !

Schickes Teil. Flügel ist bestimmt auf einfache Baubarkeit getrimmt, der geneigte Wohnzimmerbastler hat kein Bock auf Helling oder Vollbalsaflügel schleifen ( Frau freut sich auf 1cm Balsastaubschicht auf dem Porzellan ) Wobei ich mir vorstelle, das der Franz bestimmt noch was für die Nasenleiste in Petto hat, die sollte schon noch stabiler sein.

Wir fliegen im Rennen nicht schneller als 120 +-10kmh, mehr geht mit 2,5ccm und dem Propeller nicht. Da kommt einfach nicht genug Leistung zusammen für mehr. Wird aber eher 100 kmh, da man ja auch noch mit dem Sprit geizen muss.
Da sollte das mit dem Profil nicht so sehr tragisch ausfallen. Man könnte zudem den Endleistenbereich noch etwa 20% von der Hinterkante weg von unten nach hinten schräg anschleifen, dann ist das auch gegessen.

Dickerer Rumpf macht glaub ich grob über den daumen gepeilt -0,14 km/h aus, ist aber stabiler.

HLW muss Franz erklären, der hat da was bei gedacht.

Probieren geht über studieren...würd ich sagen

Viele Grüße und schöne Ostern !

Franz Haas
01.04.2013, 00:21
@ Willi
jawohl, dieses Modellchen soll für Rat Race genutzt werden.
Der Flügel ist noch nicht fertig verschliffen und weist danach ein halbsymetriches Profil auf.
Das Negativ angeordnete Leitwerk beherbergt einen einfachen Trik: bei Höhenruder Ausschlag,
erfolgt auf Grund der Anordnung ein " Seitendrehmoment" was zum einen den Leinenzug unterstützt
und bei der Landung dafür sorgen kann, das der Flieger schön außen bleibt.
Du kennst mich doch, Willi. Bei mir muß ein Modellchen auch wie ein richtiges Flugzeug aussehen.
Einfache Bretter sind zwar schneller ???? aber sehen nicht so gut aus.
Und - da konstruiere ich mal ein Modell ohne Fingerschneider, oder wie die Spanndrähte heißen, ist das auch nicht richtig. ( gaaanz breites Grinsen )
@ Sebastian
Genau so ist es Sebastian. Das Modell wird so vorbereitet, dass man es locker im Wohnzimmer aufbauen kann.
Natürlich wird es eine Kiefernnasenleiste erhalten. Und wenn man es gar nicht lassen kann auch noch ne Runde Glas aufbringen. Zum Flügel: 2mm Balsabrett, darauf 2 Kiefernleisten die Schlitze für die Rippen haben. Rippen in die Schlitze kleben, 2mm Balsabrett drauf. Hinten zusammenpressen. Im Nasenbereich mittels Balsaleiste auf Rippe runterdrücken, mit Nadeln fixieren, Kiefernleiste davor und der Flügel ist fast fertig. Schleifen würde ich lieber trotzdem nicht im Wohnzimmer. mit anderen Worten: das Modellchen ist schnell gebaut und überfordert
nicht den Ungeübten. Eine Vollbalsafläche erfordert schon eine gewisse Fingerfertigkeit und ein klitzekleines Maß an Fachwissen.

Noch ein schönes Osterfest an alle
Franz Haas
973734

PeterKa
01.04.2013, 12:31
Jungs, ich muß zugeben, daß das mit der negativen vForm von mir ausgebrütet worden ist. Ausgelöst wurde es durch die Diskussion um das Rabe Ruder (siehe Nachbarforum). Ich habe gegrübelt über eine einfachere Lösung, und voila, das ist es.

Durch die negative vForm und die einseitige Anlenkung(!) bekommt das Modell beim Ziehen Seite beigemischt, der Anteil Seite ist dabei vom V-Winkel abhängig. Wichtig ist, daß beim Ziehen Seite nach aussen wirkt, was nur bei negativer vForm, oder bei innen angelenktem Ruder passt. Das innen angelenkte Ruder ist jedoch generell ungünstig, da es auf grund der erhöhten Widerstandes beim Ziehen oder Drücken ein Moment in Richtung Kreismitte erzeugt, was unbedingt vermieden werden muß.

Und dann kommt noch dazu, daß negative vForm einfach RATTENSCHARF aussieht. Mein zweiter Racer bekommt das auch, keine Frage. Allerdings ist bei dem die Formgebung des Rumpfes noch strittig. Die technischen Komplikationen durch die vForm sollten leicht in Griff bekommen zu sein, da sehe ich nicht das geringste Problem. Da ich öfter mal mit Franzel quatsche, haben wir auch darüber gesprochen und er war sofort begeistert.. wie man sieht ;-)

PeterKa

Willi_S.
01.04.2013, 21:02
Hallo PeterKa.

Ich kann deiner Argumentation bezüglich der Negativen V-Form des Höhenleitwerks nicht ganz folgen, oder besser gesagt, ich glaube dein Denkansatz stimmt nicht. Die negative V-Stellung "arbeitet" doch wie ein V-Leitwerk, oder besser noch, wie ein Dachleitwerk. Ist es nicht so, das dabei die Richtung des Momentes senkrecht zum Ruderblatt wirkt? Das würde bedeuten, daß das Leitwerk nach außen schwenkt, aber das ganze Modell nach innen gelenkt wird. Die Klappen eines Dachleitwerkes wirken entgegengesetzt wie ein Querruder, würde hier bedeuten, der Höhenruderausschlag "dreht" das Modell nach links - in den Kreis! Und das wollen wir doch gerade bei Start und Landung, wo die Modelle langsam sind und keinen Leinenzug haben auf gar keinen Fall! (Ich gehe davon aus, daß wir es hier wegen dem Abstand zum Flügel wirklich mit Leitwerksklappen zu tun haben und nicht mit Elevons)

Ein weiters Beispiel aus dem Freiflug: das Höhenleitwerk wird bei manchen Modellen (vor allem Motormodellen) gekippt. Das Modell kurvt dann in die Richtung auf das höher liegende HLW-Teil ein. So erhält man ohne Seitenruderausschlag einen Kurvenflug. Wenn ich das auf das Leitwerk mit negativer V-Form übertrage, dann kurvt das Modell nach Innen! (Immer vorausgesetzt, die Höhenruderklappe ist nur aussen).
Ist meine Auffassung der Situation falsch?

Gruss
Willi

PeterKa
01.04.2013, 22:43
@willi:

Also wäre die v-Form positiv hättest Du recht, bei negativer vForm drehen sich die Verhältnisse um.. Mach doch einfach folgenden Gedankenversuch: Stell Dir mal vor es gäbe nur das eine Ruderblatt. Nehmen wir an es steht gerade (0 V-Form) und nun ziehen.. Ok der Flieger nimmt jetzt die Nase hoch und es entsteht ein Moment was die äußere Fläche nach unten drückt weil es ja nur die eine Klappe gibt, also eine Art Querruderwirkung). Zusätzlich hat jetzt das Leitwerk einen größeren Widerstand, was den Schwanz in Richtung Kreismitte und die Nase in Richtung aussen dreht.

Ich hoffe die Verhältnisse sind soweit korrekt beschrieben.

Nun fangen wir an diese einzelne Klappe in Richtung Boden zu drehen-- wir haben immer noch Höhenruder gezogen... wenn sie endlich senkrecht nach unten steht, ist aus der Höhenruderklappe ein Seitenleitwerk geworden, und das Ruderblatt zeigt jetzt eindeutig nach aussen (rechts), genau so wie wir das gerne hätten, entsteht ein Seitenzug nach außen der umso größer wird, je mehr wir ziehen.

In den Zwischenstellungen vermischen sich die Effekte, je nach Öffnungswinkel, aber immer bleibt es bei der gewünschten Richtung. Wir haben so ein ganz einfaches Raberuder gebastelt.

Bei positiver V-Form ist die Wirkrichtung des Seitenruders umgekehrt, hier hast Du uneingeschränkt recht.

Wie ich bereits erwähnte, habe ich mit Franzel diese Verhältnisse erörtert. Es ging ja darum für die Racerklasse etwas zu entwickeln was einfacher zu bauen ist als z.B. der Clown (Challanger). Daraufhin habe ich die neue Fläche entworfen und ins Forum gestellt. So fand sie Franzel aber immer noch nicht anfängertauglich, und er hat einen Gegenentwurf gezeichnet, der letztlich in den Excalibur mündete, der mir sehr gelungen erscheint. Als Grundlage diente eine süsser kleiner Renner von dem er mir eine Zeichnung schickte, der aber bautechnisch einige Schwierigkeiten aufwies.

Kurz, in den Excalibur sind einige Ideen von mir eingeflossen aber die Konstruktion ist voll und ganz Franzel. Niemals würde ich zum Beispiel ein halbsymetrisches Profil einbauen, Franzels Argument der Anfängertauglichkeit hat aber Hand und Fuß.

Mein Racer, der speedy gonzales heissen soll unterscheidet sich erheblich. Ich werkele an der Rumpfform, will zum Beispiel die Kabine ins Leitwerk legen, es gibt aber leider vernünftige Argumente das nicht zu tun. Insofern bin ich etwas zögerlich in der Umsetzung.

Ich hoffe ich konnte ein wenig zur Klarheit beitragen.

PeterKa

Franz Haas
06.04.2013, 14:07
Hallo Race Freunde

Es ist geschafft: mein EXCALIBUR ist jetzt auch fertig.
Wenn jetzt auch noch so langsam das Wetter mitspielt, kann getestet werden.
Schande über mich! Der Magnum ist immer noch nicht eingelaufen. Und so langsam gehen
mir die Ausreden aus. Jetzt gibt es aber kein zurück mehr, da wenigstens der OS MAX FP15
auf dem EXCALIBUR kein " Neuer" ist.
Bericht folgt.

Gruß, Franz Haas
976544976545976546976547

PeterKa
07.04.2013, 17:53
Huhu Franzl, den haste superschön hingekriegt. Mal sehen ob das mit dem HLW so funzt wie wir es uns ausbaldowert haben. Hab den Speedy Gonzales angefangen, mal schauen, er wird erst beim Bauen seie Form erhalten ;-)

PeterKa

Franz Haas
07.04.2013, 22:03
Huhu Peter

Heute war endlich der lang ersehnte Erstflug vom EXCALIBUR.
Leider war es nur ein Teilerfolg für mich. Das Leitwerk hat hervorragend seinen
Dienst gemacht. In der Luft war der Kleine fix unterwegs, so ca 3,5 sek/ Runde.
Natürlich war Willi wie immer mein Testpilot.
Nur mit der Landung hat der EXCALIBUR so seine liebe Not. Ist der Motor aus, fällt er trotz 501gr.
wie ein Stein runter und hat dabei kaum Höhenruderwirkung. Wahrscheinlich ist der Schwerpunkt gewaltig zu weit vorne und das Höhenruder zu klein gewählt. Also noch mal in die Werkstatt und kräftig nachgebessert.
So schnell gebe ich ja nicht auf! Das Gute daran: trotz kräftiger Überschlagserie beim Landen nichts kaputt!
Zuerst werde ich den Schwerpunkt mal ca 7mm weiter zurück nehmen und das Höhenruder 8mm vergrößern.
Das sollte dann dem Modellchen die Sporen geben. Hatte ja auch eine 8x4 zur " Sicherheit" montiert.
Willi hat es aber mit Fassung getragen. Ich aber auch.
Auf zur nächsten Runde.

Gruß, Franz Haas

Rennsemmel
07.04.2013, 23:11
Super !

das sind ja schon mal 102 km/h mit der 8x4.
da sollten die ca 120 mit der 7x5 drin sein.
Wie viel Runden habt ihr denn geschafft pro Tank ?
Drehzahl gemessen ?
Hat Willi die Shoestring mitgehabt ?

Grüße !

P.S.: Hab die Bilder gerade angesehen, HLW könnte wirklich größer sein (auch bei der R3 ).
P.P.S.: Nächstes mal Video machen :)

Franz Haas
07.04.2013, 23:38
Huhu Basti

Das Leitwerk scheint die richtige Größe zu haben. Leider ist das Ruder zu klein.
Willi ohne Shoestring? Nie und nimmer! Und der Kleine geht verdammt gut.
Runden? Aber sicher. Spass beiseite. 25 Runden sind locker zu machen.
Hätte ich heute ein gutes Video geschafft, würdet ihr vor lachen Bauchschmerzen haben.
Die Landungen ( Einschläge ) mit Überschlägen waren echt sehenswert.
Aber: es ist ja nicht aller Tage Abend. Da kommt noch was.:D

Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
08.04.2013, 08:06
Huhu Peter

Heute war endlich der lang ersehnte Erstflug vom EXCALIBUR.
Leider war es nur ein Teilerfolg für mich. Das Leitwerk hat hervorragend seinen
Dienst gemacht. In der Luft war der Kleine fix unterwegs, so ca 3,5 sek/ Runde.
Natürlich war Willi wie immer mein Testpilot.
Nur mit der Landung hat der EXCALIBUR so seine liebe Not. Ist der Motor aus, fällt er trotz 501gr.
wie ein Stein runter und hat dabei kaum Höhenruderwirkung. Wahrscheinlich ist der Schwerpunkt gewaltig zu weit vorne und das Höhenruder zu klein gewählt. Also noch mal in die Werkstatt und kräftig nachgebessert.
So schnell gebe ich ja nicht auf! Das Gute daran: trotz kräftiger Überschlagserie beim Landen nichts kaputt!
Zuerst werde ich den Schwerpunkt mal ca 7mm weiter zurück nehmen und das Höhenruder 8mm vergrößern.
Das sollte dann dem Modellchen die Sporen geben. Hatte ja auch eine 8x4 zur " Sicherheit" montiert.
Willi hat es aber mit Fassung getragen. Ich aber auch.
Auf zur nächsten Runde.

Gruß, Franz Haas

Hallo Franz

Zitat:
Nur mit der Landung hat der EXCALIBUR so seine liebe Not. Ist der Motor aus, fällt er trotz 501gr.
wie ein Stein runter und hat dabei kaum Höhenruderwirkung.
Zitatende

Jau genau wie die COX Fliegerchen,.....fallen wie tote Vögel vom Himmel.

Ich erinnere mich dass Ich in einer früheren post auf
Profil,Spannweite,Gesammtflächenbelastung und Gleitwinkelzahl hingewiesen hatte.
Passen Profil,Spannweite und Gesammtflächenbelastung nicht zusammen
passt auch die Gleitwinkelzahl nicht.

Ich bezweifle dass 5 oder 10 cm mehr Höhenruderspannweite (dünnes Brettchenprofil)
für mehr Auftrieb bzw.Gleitwinkel sorgen können.

Eine Verlagerung des Schwerpunktes nach hinten
könnte den Flieger sensibler(nervöser) im Horizontalflug machen.

Eigentlich sollten 10 Grad Höhe und Tiefe ausreichen.
Mehr Höhenruder Ausschlag wirkt hier wie eine Bremsklappe und
führt zum Strömungsabriss.

501gr ?
Ich veranschlage für den Motor mit Schalldämpfer ca. 200gr.
300gr für den Flieger mit Alufahrwerk und Plastik Spinner ist schon
Sensationell !.

Gruß Peter

Rennsemmel
08.04.2013, 11:06
Hallo Peter !

Lass ihn mal Optimieren. Das HLW ist eher auf der zu kleinen Seite.
Da kann das schon so sein, dazu kommt ja, dass durch das V die projezierte Fläche auch noch kleiner wird.
Mit 500 g sollte der Flieger schon fliegen.

Habe übrigens auf Facebook eine "INDIE 15 Controlline Racing"Gruppe gegründet. Noch etwas rudimentär , aber sollte sich ja hoffentlich bald ändern.
Da können dann alle Fans und Interessierte sich austauschen u. mitmachen.

Grüße !

Willi_S.
08.04.2013, 12:05
Hallo.

Jetzt muß ich wohl auch meinen Senf zu den Testflügen hinzu geben. Wird eine längere Geschichte:

Also Franzens Modell flog im „normalen“ Flug ziemlich neutral und harmlos. Wirkung auf Ruderausschläge war sehr moderat und berechenbar. Mit dem vorliegenden Höhenruder waren keine abrupten Kurskorrekturen möglich, aber das wollen wir bei einem Rennmodell ja auch nicht. Ein Rennmodell soll bolzengerade seine Bahn ziehen und sich auch von hektischen Bewegungen des Piloten nicht aus der Ruhe bringen lassen – genau das hat das Modell getan.
Kommen wir zu den nicht ganz so angenehmen Teilen der Flüge – Start und Landung.
Beim Start muß man schon einen „vorschriftsmäßigen“ Sprint aus der Startposition vorlegen mit einer Standposition gut vor dem Modell, damit man den Flieger genügend anschleudern kann, um ihn möglichst bald vom Boden zu lösen. Aus dem Stand starten und warten bis das Modell sich selbständig vom Boden erhebt ist nicht! Liegt aber vielleicht auch an dem vom Franz montierten Fahrwerk bzw. die vielleicht zu kleinen Räder. Dies sollte sich in einer 2. Situation nochmals unangenehm zeigen – der Landung.
Da ich vom ersten Motorabsteller völlig überrascht wurde (nach 3 Runden ging der Motor aus, weil der Fahrtwind den Sprit durch das Betankungsröhrchen aus dem Tank gesogen hatte), war die erste Landung mehr ein unkontrollierter Einschlag. Die zweite Landung, dank der ersten Erfahrung und ebenfalls nach wenigen Runden (siehe oben), so etwas wie eine gesteuerte Ankunft mit den obligatorischen Überschlägen. Sobald der Motor aus ist, nimmt das Modell eklatant seine Nase nach unten und strebt in einem Winkel von 30° bis 35° dem Erdboden entgegen. Auch größt möglicher Höhenruderausschlag und kräftiges Schleudern konnten die Heftigkeit der Ankunft auf Terra firma nur wenig abmildern. Die Purzelbäume waren eindrucksvoll!
Nachdem ich das Betankungsröhrchen verschlossen hatte, klappte es auch mit den Runden! 24 bis 25 Runden sind in der abgebildeten Ausführung von Franz Modell möglich. 3 weitere „Modifikationen“ haben wir dann noch versucht: Höhenruderspalt mit Klebeband abkleben, Leinenführung 1cm weiter nach hinten, Abstand der Leinen am Griff von 5 cm auf 10 cm vergrößert. Das erbrachte bei Start und Landung eine kleine Verbesserung. Im Geradeausflug war fast keine Änderung spürbar. Beim Landen waren es dann nur noch ein voller Überschlag, statt vorher mehrere. Die Höhenruderwirkung zeigte sich etwas verbessert. Aber das Modell machte nach wie vor einen sehr steilen Abstieg und man konnte es nicht vor dem Aufsetzen in eine zum Boden parallele Flugbahn bringen.

Zum Glück ist am Modell ja nichts weiter passiert. Ich würde eine Vergrößerung der Höhenruderklappe vorschlagen oder sogar ein komplett größeres Höhenleitwerk.
Ich konnte weder eine positive noch eine negative Wirkung des Leitwerks mit negativer V-Form feststellen. Dazu müsste man mal auf einer Hartpiste starten und landen. Auf dem Gras war wegen der kleinen Räder, dem vielleicht etwas zu weit hinten sitzenden Fahrwerk und dem beschriebenen Flug- oder besser Landeverhalten,keine Aussage darüber möglich.

Bei Rundenzeiten von etwa 3,5 Sek mit dem 8 x 4 Prop stimme ich Sebastian zu, daß man mit einem 7 x 5 Prop wohl 3,2 Sek. schaffen kann. Vielleicht werden dabei auch die mit einem Tank mögliche Runden mehr. Drehzahlen haben wir nicht gemessen, aber rein nach Gehör war das weit von den von euch propagierten 15.000 bis 18.000 U/Min entfernt. Ich würde mal so um die 12.000 U/Min schätzen.

Ja, den von Franz gebauten und gestifteten Shoestring haben mein Sohn Aaron und ich jetzt auch schon mehrfach geflogen. Dabei kann ich die Ergebnisse, die es mit Franz’ Modell gab, weitgehend bestätigen.

Modell: Shoestring von Franz Haas (Auslegung ähnlich wie die SIG Shoestring, vielleicht etwas größer). Von ihm gebaut und mir zur Verfügung gestellt.
Gewicht: fast 600 g
Motor: Magnum 15 XL, alte Ausführung mit alufarbenem Kopf, (Lampertheim Flohmarkterwerbung für 10,-- Euro, ein bischen ausgelutscht, aber geht noch).
Venturi: 6 mm Durchlass mit 3,5 mm Düsenstock quer durch
Kerze: ENYA Nr. 3
Tank: 10 ccm (von MTR-Modell, hatte keine Lust einen neuen zu machen)
Leinenlänge: 15,92 m
Leine: Litze 0,3 mm (Graupner 7 x 0,1)
Sprit: 10% Rizinus/10% Synth Glow Öl/10% NM/ 70% Methanol
Propeller:
APC 7 x 5 - 3,7 Sek/Runde - 12 bis 13 Runden/Tank
Graupner grau 7 x 5 - 3,5 Sek/Runde - 15 bis 16 Runden/Tank
APC 6,5 x 5,5 - 3,2 Sek/Runde - 15 bis 16 Runden/Tank
Graupner Carbon 6 x 5,5 - 3,7 Sek/Runde - 12 bis 13 Runden/Tank

Was mich etwas wundert, ist die Zeit mit dem APC 7 x 5 Prop, da hätte ich mehr erwartet, zumindest in etwa gleiche Zeiten wie mit dem erstaunlichen grauen Graupner 7 x 5. Allerdings hatte ich in MTR auch schon die Erfahrung gemacht, daß die APC 7 x 5 nicht unbedingt der Brüller ist, die „alten“ grauen Graupner 6 x 5 und vor allem 6 x 6 gehen in MTR deutlich besser. Aber diese Werte mit der APC 7 x 5 haben wir an 2 verschiedenen Tagen mit jeweils 2 unterschiedlichen Sorten Sprit getestet und erflogen. Trotzdem könnte es sein, daß diese, meine APC 7 x 5 ein „Ausreißer“ ist, denn an der Spitze fehlen so etwa 2 mm auf jeder Seite. Möglich, daß eine originale etwas bessere Ergebnisse liefert.
Die schnellste Latte (wenn auch laut Reglement nicht erlaubt, obwohl die Summe 12 ist) war eindeutig die APC 6,5 x 5,5. Mit den schmalen Blättern und der starken Anstellung bis zur Nabe hin. Damit „lebte“ der Motor hörbar auf! Schnellste Rundenzeit und auch beste Reichweite waren das nicht unerwartete Ergebnis.
Eine richtige „Luftpumpe“ war die Graupner Carbon 6 x 5,5. Ausser gehörig Krach wegen der wunderbar hohen Drehzahl leider kein „Bringer“. Rundenzeit als auch Reichweite fielen gehörig in den Keller.
Was ich beim nächsten Mal noch probieren möchte sind die Graupner grau 6 x 6. Davon verspreche ich mir mehr Drehzahl, damit mehr Geschwindigkeit und mehr Reichweite.

Erstaunt bin ich über das gute Warmstart-Wiederanspringen. Ich habe sogar manchmal einen Neustart auf einen Schlag geschafft! Allerdings kann ich das noch nicht reproduzieren, da ich mir nicht gemerkt habe, was ich eigentlich beim Tanken gemacht bzw. nicht gemacht habe. Auf jeden Fall scheint es so zu sein, daß man nicht zuviel Sprit beim Betanken in den Vergaser einfließen lassen darf. Ich hätte eher das Gegenteil vermutet. Ich kann dazu keine eindeutigen Aussagen machen, da ich bisher keinerlei Erfahrung mit Glühzündern in „Rennmodellen“ habe (außer CLUB 30, aber da gibt es ja möglichst keine Pitstops). Ach ja, der „one-flick-restart“ funktionierte nur mit der grauen Graupner 7 x 5 (Schwungmasse?).

15 bis 16 Runden pro 10 ccm Tank ergibt bei 15 ccm hochgerechnet etwa 23 bis 25 Runden. Das ist aber das Limit! Das bedeuted mindestens 3, eher 4 Tankstopps pro 100 Runden-Rennen. Ist das wirklich gewünscht?
20 oder sogar 25 ccm Tanks wären nach meiner Meinung sinnvoller., da käme man mit 2 Stopps pro Rennen hin. Noch besser fände ich es, den Tankinhalt auf z.B. 30 ccm zu limitieren, aber mindestens 2 Pflichtstopps sind durchzuführen.

Insgesamt etwas enttäuscht bin ich über das Niveau der Rundenzeiten. Da hätte ich eigentlich mehr erwartet! Wenn man bedenkt, daß FAI-Fuchsjagdmodelle locker Rundenzeiten von 25 Sek auf 10 Runden schaffen (ebenfalls bei 15,92 m Leinenlänge) und MTR-Modelle erst bei etwa 23/24 Sekunden auf 10 Runden (allerdings bei 14,50 m Leinenlänge) anfangen ernsthaft konkurrenzfähig zu sein, dann finde ich 3,5 Sek. Rundenzeit für einen 2,5er Glühzünder eher gemächlich. Für ältere Herrschaften natürlich gut machbar, ist in etwa die Rundenzeit wie Club 30 Modelle mit 5 ccm!
Bei dieser Geschwindigkeit käme man auf eine Renndauer bei 100 Runden ( = 10 Km) von etwa 6 ½ bis 7 Min. für die schnellsten Leute (350 Sek. Fliegen, 2 x je 20 Sek. für den Tankstopp = 390 Sek. = 6 Min 30 Sek. für superschnelle Mechaniker). Ganz schön lange, oder?

Gruss
Willi

Rennsemmel
09.04.2013, 00:33
Hallo Willi ,

danke für deine ausgiebiegen Tests !

Ich hab eine Frage : ist die Shoestring auch mit stehendem Motor so schnell zur Erde geflogen ?

Ansonsten liegt es allgemein doch in dem Bereich, wo es hin soll.
So knappüber 3 sek. ist gut beherrschbar.
Dass die 2,5er mit dem Prop keine Berge versetzen, ist klar. Jedoch sind deine ca. 12000 mit 7x5 zu wenig. Würde mal alles was geht an Zyl.Scheiben rausnehmen, evtl. eine aus Alufolie machen. Kerze ist eigentlich gut. Hattet ihr Nitro an Bord ? Die Magnums sind dafür ausgelegt, mit dem kleinen Prop wird es heisser und brennt schneller, deshalb die bessere Spritverwertung. Habe übrigens mit meinem AP auch ca. die gleiche Laufzeit.
Tankvolumen ist auch OK, würde eher sagen, wir fliegen nur 80 Runden.
Dann liegt ein lauf so bei 4,5 bis 5 Minuten , hält man Konzentrationsmäßig auch besser durch.

Hatte am anfang ja überlegt, ob wir wie beim MTR an 14,50 Leinen Fliegen, da ich mir schon gedacht habe dass die Rundenzeiten rel.langsam liegen werden.
Halte es mit 15,92 aber Besser, da einfacher zu fliegen, gerade wenn man nur auf dem Wettbewerb üben kann im Pulk zu laufen. Du hast ja das Glück in deinem Verein ein haufen Teamracer zu haben, viele (die meisten) nicht.

Hast du eine 7x5 Master Airscrew ? Die haben ein rel. schmales Blatt und drehen gut, glaube , da kommt noch was.
Die 6x6 wird auch Langsam Bleiben, der Durchmesser ist für die Drehzahl zu klein.
Wenn du lust hast, schraube testweise einen F2D Prop auf den Magnum und eine 6er Rossi Kerze rein, dann dreht der so 24500 am Boden und du fliegst ca. 150 :)

Mit dem Wenig Sprit beim Wiederanspringen hab ich auch beobachtet. Ich denke, das liegt daran, dass dan der Kolben schneller abkühlt als der Rest (durch die Sprittröpfchen) und die Passung flöten geht.

So, das war es für Heute !

Vielen Dank und Grüße ,
Sebastian

Willi_S.
09.04.2013, 09:45
Hallo Sebastian.

Jetzt sollte ich wohl den blöden Spruch ablassen - wer lesen ... - aber das lasse ich mal (hihi);)
Guckst du hier:





Sprit: 10% Rizinus/10% Synth Glow Öl/10% NM/ 70% Methanol



NM = Nitromethan!


Von den Master Airscrew halte ich eigentlich nicht viel, werde aber eine probieren. Eine Taipan 7 x 5 wäre bestimmt gut, aber die gibt es ja leider nur noch antiquarisch. Und ob die graue 6 x 6 langsam ist, das werden wir ja noch sehen.

Der Shoestring läßt sich wunderbar fliegen! Starts sind selbst mit Schlappleine und verfangen im Grasbüschel noch gut gegangen! (Weil der Motor so schnell ansprang und der Pilot von einem Sohn nicht damit gerechnet hat, daß ich loslasse) Liegt satt in der Luft, Steuerung funktioniert tadellos. Nach Motorstopp hat Aaron die Kiste noch bis zu 1 1/2 Runden durch Schleudern in der Luft halten können und relativ "passend" zur Pitstelle gebracht. Sogar das "bremsen" mit nach hinten ausgestelltem Arm nimmt das Modell gut an, ebenso wie das Anschleudern nach dem Start. Die weit vorne liegenden Räder verhindern zuverlässig einen Überschlag, trotzdem geht das Modell beim Start schön von selbst in die Luft. Wenn es 100 g leichter wäre, wäre es vielleicht noch besser.

Der Magnum hat keine Scheiben unter dem Zylinderkopf liegen! Nur eine dünnste Aludichtung. Und das mit dem Combat-Prop mach ich nicht! Da habe ich Angst!

Ich werde allerdings diesen Motor gegen einen gleichen austauschen (der hat auf dem Lampertheim-Flohmarkt zusammen mit einem ENYA 15 IV immerhin 30,-- Euro gekostet!), der aber neuer ist und weniger gelaufen. Vielleicht kommt dann noch etwas an Geschwindigkeit. Denn die Leistung und die Rundenzeit von Franz' popels FP15 hat mich schon beeindruckt.

Bei 80 Runden-Rennen hast du immer noch mindestens 3 Tankstopps! Und ein Rennen dauert, selbst bei einem Superanwerfer als Mechaniker, dann immer noch 5 1/2 bis 6 Minuten. Das ist u. U. eine elend lange Zeit für einen unerfahrenen Fesselflieger!

Wann testest du? Oder die anderen Interessenten? Die erreichten Werte vom "Clown" würden mich mal interessieren!

Gruss
Willi

PeterKa
09.04.2013, 11:42
*hüstel*....

Also im Moment ist ja mein Motor noch nicht eingelaufen, und noch bin ich nicht zu 100% überzeugt daß auch alles so klappt wie erhofft. Wegen des kalten Wetters habe ich auch keinerlei Möge mich bibbernd mit dem Motor rumzuquälen. Und deshalb widme ich mich gerade dem Speedy Gonzales, getreu dem Motto, wer baut muss nicht fliegen ;-)

Aber im ernst, ich werde nicht die geringste Chance habe das Modell in die Luft zu bekommen ohne Hilfe. Bei mir im Verein bin ich der einzige Fesselflieger, und der Rasen ist so grob daß daß Bodenstart erst mit 70-80er Rädern vernünftig klappt. Da der Clown 12 dm**2 Fläche bei 500 Gramm aufweist, wird er natürlich leichter zu beherrschen sein, totzdem traue ich mir das nicht zu bevor ich nicht genau gesehen habe wie es klappt und eine paar Starteinweisungen bekommen habe. Ich bin recht schnell lernfähig, aber trotzdem ist das erforderlich.

Ich habe mich auf das Ganze ja nur eingelassen, weil der Basti so nett ist und mir die kleinen Furzer supergut gefallen. Der Clown gehört sogar in die Riege meiner hübschesten Modelle.

Ich werde wohl eines Tages in den nächsten 2 Monaten dem Franzel auf die Bude rücken und dann mal eine Rundenorgie versuchen, wenn ich das denn darf heisst das. Und wie ich die ganze Situation da in euer Gegend einschätze, bist du dann ja auch ganz zufällig in der Nähe um mir mal wegen des v-Leitwerkes und anderer Marotten mal gründlich die Leviten zu lesen ;-) (hoffe ich jedenfalls, denn ich kann das gut ab). Ich habe ja noch nicht mal den KUKI in die Luft gebracht, obwohl der mit dem super truper selbstgebauten Constant Speed Timer der Firma... errmm.. Namen vergessen ;-) ausgestattet ist.

Wenn das Wetter noch lange so bleibt wie es ist, habe ich bis dahin auch den Gonzales fertig. Schaumermal.

PeterKa

Rennsemmel
09.04.2013, 15:03
Hallo Willi !

Muss auch Schneeschmelze und Motorenanwerfhelfer abwarten...

Grüße !

Franz Haas
14.04.2013, 20:39
Wahnsinn

Heute war endlich der lang ersehnte Erstflug der Gee Bee und der richtige Flug des Excalibur.
Reden wir erst mal über die Gee Bee R 3 .
Also: der Erstflug war mit 3,6 sek/ Runde noch gemütlich. Das war gar nichts für unseren Willi,
meinen Chef Einflieger.
Schnell die doofe 8x4 runter und eine schöne APC 7x5 drauf.
Und siehe da, die Gee Bee ( auch Eierschneider genannt) legte eine brauchbare Rundenzeit vor!
Ehrlich, echte 3,15sek/ Runde zeigte die Gee Bee, was in ihr steckt. Selbst das Fahrwerk hat die kräftigen
Landestöße klaglos überstanden.
Und unser EXCALIBUR ?
Nach ein paar kleinen änderungen wie Höhenruder 8mm vergrößert, ALU Spinnermutter gegen normale
Mutter getauscht ( 13gr gegen 3gr!!!) Fahrwerk etwas nach vorne und größere Räder, war der Renner
nicht wieder zu erkennen. Zwar immer noch mit 3,5sek/ Runde gemütlich unterwegs, mit einer APC 7x5
dürfte er auch etwas an Tempo zulegen.
Klar, einen Film gibt es auch. Der ist noch in Bearbeitung. Bitte etwas Geduld!

Gruß, Franz Haas

Franz Haas
14.04.2013, 22:48
Hallo Indy 15 Flieger

Fast hätte ich es vergessen: 15ccm Tank - geflogene 25 Runden! :cry:

Und hier gibt es ein Video dazu::D

http://www.youtube.com/watch?v=E9iOe9SwcAI&feature=youtu.be


Gruß, Franz Haas

Willi_S.
15.04.2013, 13:08
Nachdem Franz nun endlich seine Rattenrenner nach vielem guten Zureden mal in die Luft gebracht hat und nach einigen weiteren Testflügen mit unserer Shoestring, möchte ich mal ein frühes, unter Umständen voreiliges und sehr subjektives Fazit ziehen:

Durch die vom Franz beschriebenen Maßnamen konnten wir dem grünen Modell (Excalibur) ganz annehmbare Flugeigenschaften beibringen. Beim Start muß man immer noch kräftig schleudern, aber das motorlose Gleitflug- und Landeverhalten hat sich eklatant verbessert! War es vorher nach dem Motorstop ein fast unbeeinflussbarer steiler Sinkflug mit unvorhersehbarem Verhalten bei der „Ankunft“ am Boden, so war es gestern ein steuerbarer Gleitflug, der durch Schleudern verlängert werden konnte. Einzig was noch nachteilig ist, war das mehrfache „Hoppeln“ bei der Landung. Also, entweder ist das Fahrwerk jetzt zu weit vorne oder noch nicht weit genug vorne (beim Shoestring funktionieren die noch weiter vorne liegenden Räder sehr schön!). Aber insgesamt sind das jetzt schon brauchbare Handlingqualitäten des Excalibur.
Die Geschwindigkeit mit dem OS 15 FP und der 8 x 4 Master Airscrew hat sich natürlich nicht verändert – 3,5 Sek/Runde. Da half auch Anschleudern nix mehr. Reichweite auch gleich geblieben mit knapp 25 Runden.

Die GeeBee R3 hatte gleich von Anfang an recht passable Eigenschaften. Start und Flug waren problemlos und auffallend unaufregend. Das Modell zog mit mäßigem Schleudern brav vom Boden hoch und flog dann recht gleichmäßig einfach nur geradeaus. Lediglich die Wirkung auf das Höhenruder war sehr bescheiden. Man konnte, nach kräftigem Ziehen, eine Wirkung feststellen, aber die ist etwas dürftig. Bei einer Situation war es sehr augenfällig, als ein Windstoß, im „Rückenwind-Teil“ des Kreises, das Modell stark in Richtung Erdboden drückte. Neben Vollausschlag half nur kräftiges Schleudern dabei, den Einschlag zu verhindern. Da waren nur noch wenige Zentimer Luft unter den Rädern, bis dann der „Gegenwind-Teil“ der Kreisbahn wieder für Entlastung und größere Höhe über Boden sorgte. Also die Höhenruderwirkung mit der einseitigen und „scalekleinen“ Ruderklappe ist nicht groß genug. Franz versprach Verbesserung durch anschlagen einer Klappe auch am linken Teil des Höhenruders, also beidseitige Höhenruderklappe.
Auch das „Gleitflug-Verhalten“ und das Landen nach Motorstop stellten sich als durchaus annehmbar heraus, auch wenn wegen der Fehlenden Wirkung des Höhenruders bei der Rückenwindlandung sich ein hartes Aufsetzen nicht vermeiden ließ. Ein Überschlag war die Folge, aber das Fahrwerk war noch dran!
Da Franz für dieses Modell eine etwas zu dicke Leine verwendet hatte und mit dem 8 x 4er Master-Propeller sich ein sehr deutlicher Bauch in der Leine zeigte und das Tempo nur etwas unter 4 Sek./Runde lag, haben wir auf einen APC 7 x 5 Prop und eine Leine mit 0,3 mm Durchmesser gewechselt (Graupner 7 x 0,1). Und Bingo! Rundenzeit zwischen 3,15 und 3,2 Sek./Runde und 25 Runden Reichweite! Die beste Rundenzeit von 3,15 Sek./Runde wurde ohne „helfende Hand“ erzielt! (d.h. kein Schleudern!)
Ich hatte lediglich bei einigen Runden getestet, wie der Motor auf Schleudern reagiert und anschließend habe ich das Modell zurückgehalten (durch weit nach außen und hinten gehaltene Hand das Modell abgebremst), bis der Motor hörbar wärmer wurde (er fing an zu würgen und unregelmäßiger zu laufen). Dann habe ich noch mal kurz angeschleudert und das Modell war auf dieser Rundenzeit von unter 3,2 Sek. Dieses Tempo hielt das Modell ohne weitere „Hilfe“ bis zum Spritende.
Leider hatte Franz keine Spritflasche, so daß wir keine Pitstops simulieren konnten, um den „Warmstart“ zu überprüfen. Das Auftanken dauerte viel zu lange, der Motor war dann abgekühlt und sprang dann auch nur zögerlich an. Da muß man mehr testen.

Unsere Shoestring haben wir einem „simulierten Rennen“ unterzogen. Weiterhin mit dem nur 10 ccm großen Tank, aber mit einem „neuen“ Motor, ebenfalls wieder ein MAGNUM 15 XL (alte Ausführung, nicht der mit dem blauen Kopf). Prop Graupner grau 7 x 5. Sprit eine frische Mischung 10 % Rizinus / 10 % RD Synth Glow Öl /10 % Nitromethan / 70 % Methanol. Kerze ENYA No. 3.
Ach ja, Drehzahl habe ich auch gemessen: 13.500 bis 13.700 U/m. Etwas mehr als mein Gehör mir vorgegaukelt hat.
Dieser Motor springt recht ordentlich an. Bei 4 aufeinanderfolgenden Stopps habe ich es sogar geschafft, nach dem Auftanken mit einem Schlag den Motor zum Laufen zu bringen. Franz stand nur daneben und hat den Mund nicht mehr zugebracht!
Rundenzeiten 3,5 bis 3,6 Sek./Runde, Reichweite ca. 12 bis 13 Runden. Den Motor hatte ich noch etwas auf „der fetten Seite“ eingestellt (er ist ja noch „neu“!).
Am Sonntag war es mit etwa 20° C deutlich wärmer als an den Testtagen zuvor, trotzdem springt dieser MAGNUM Glühzünder hervorragend „warm“ an. Hätte ich niemals gedacht. Was es noch auszuprobieren gilt, ist wie es aussieht, wenn die Umwelttemperaturen auf sommerliche 25 bis 30° C klettern. Ob dann immer noch ein „hot restart“ möglich ist?

Zusammenfassen möchte ich folgendes:
Der Tankinhalt mit 15 ccm ist zu gering! Man schafft damit mit Ach und Krach 25 Runden. Das bedeutet selbst bei einem 80 Runden Rennen noch 3 Tankstopps! Das halte ich für ungeübte Fesselflieger für zu viel. Also entweder die Rennen mit noch weniger Runden oder, was ich besser fände, mit größerem Tank! Mit 20 ccm dürfte es anfangen interessant zu werden.

Ausschließliche Verwendung von Propeller 7 x 5: Nach meiner Meinung nicht gut!
Man sollte die Propellerwahl freistellen, so lange es sich um gespritzte Kunststoffpropeller aus Großserien handelt. Keine in Formen laminierte Props, auch nicht, wenn sie aus Großserien stammen (F2D-GfK-Latten z.B.).
Abgesehen davon, daß man eventuell Schwierigkeiten hat, den für seinen Motor günstigen Propeller zu benutzen, engt der 7 x 5er die Motorenauswahl auch noch unnötig ein. Es gibt ja auch noch Motoren mit weniger als 2,5 ccm Hubraum, die aber trotzdem verwendbar sind, z.B. WEBRA Speedy 1,8 ccm/2 ccm oder den Super Tigre 11 mit 2,1 ccm. Oder vielleicht in die andere Richtung der Thunder Tiger GP 18 mit annähernd 3 ccm? Aber Gleitlager und preiswert!

Leinenlänge 15,92: Es hat sich herausgestellt, daß diese Leinenlänge gut verwendbar ist, auch bei Wind. Starten und Landen stellen kein Problem dar. Dicker als 0,3 mm sollte sie allerdings nicht gefordert werden. Dickere Leine ergibt zuviel Gewicht und Luftwiderstand. Bei den momentanen „moderaten“ Geschwindigkeiten könnte es bei dickerer Leine auch noch zu Schwierigkeiten bei der Kontrolle der Modelle kommen, weil sie einfach „zu langsam sind“ und nicht viel Leinenzug aufbauen.
Die bisher erzielten Rundenzeiten, ich sage mal um oder über 3 Sek./Runde, sind auch für Ungeübte gut machbar. Für geübtere Piloten fühlt es sich recht langsam an!

Ausschließliche Verwendung von Glühzündern: Auch das würde ich überdenken, solange am Motor ein Schalldämpfer angebracht ist! Wer sich also die Umstände machen möchte einen Diesel mit Schalldämpfer zum funktionieren zu bringen, soll er doch! Warum nicht? Ausser etwas verbesserter Reichweite und evtl. leichterem Warmstart sehe ich keine allzu großen Vorteile bei der Verwendung eines Dieselmotors.

Das sind so meine Feststellungen und Anregungen aus den Erfahrungen der letzten „Flugtage“. Wie schon erwähnt, alles subjektiv und ohne Zeigefinger!

Gruss
Willi

Rennsemmel
15.04.2013, 21:06
Hallo !

Herzlichen Glückwunsch zum Erstflug !

Betr. Tank : Ich würde Tendenziell mit der Rundenzahl runtergehen. Die 15ccm sind Standard bei den Goodyearklassen.
War auch das, was ich Testfliegen wollte. Wenn ihr sagt ihr habt 25 Runden mit rel. wenig Abstimmerei rausbekommen, ist doch gut. Mehr als zwei mal Tanken muss m.e. auch nicht sein, also lass uns 75 Runden sagen. Sollte jeder dann auch hinbekommen.

Habt ihr mal Franz sein Magnum Drehzahlgemessen ?
Ich glaube immernoch, dass bei deinen Motoren etwas im Argen ist. Vielleicht ist das Venturi zu klein ? Du hast ja geschrieben 6er Bohrung mit Quer durchgehenden Düsenstock, der ja so 3,5 - 4mm hat, da bleibt nicht viel Übrig.
Habe selbst den alten, silbernen Magnum auf meinem SIG Akromaster, mit einer 7x5 und 4mm Venturi Dreht der über 15000, habe leider die genauen Zahlen nicht mehr im Kopf.
Der mit dem blauen Kopf hat sogar ne 8x4 Graupner grau auf 15100 gedreht.
Der 2,3er AP dreht die 7x5 auch mit 15,5k

Die 7x5 Ist auch dafür da, um den Lärm in Grenzen zu halten, ich weiss , dass kleinere Props auch gut gehen, dann sind wir aber ganz schnell bei über 20000 in der Luft, wenn wir zu zweit oder dritt fliegen geht das nicht mehr auf vielen Plätzen.
Eine Idee war ja, dass man sich nach den Gegebenheiten richtet, wie sie auf den meisten RC-Plätzen anzutreffen sind.

0,3er Leine ist gut, dann halt nur Litze mit Pulltest.

Man könnte ja eine Advanced-Klasse machen. Dann aber wie die Briten: nur Propeller so wie du es vorschlägst, ansonsten alles erlaubt, nur wer schneller als 26 s / 10 Runden ist, fliegt raus.
Heisst "Slow Goodyear" Da fliegen auch Diesel und Glows gemeinsam.

Will übrigens ein ganz dickes DANKE loswerden an euch beide !

Viele Grüße ,
Sebastian

Willi_S.
16.04.2013, 10:37
Hallo Sebastian.

Ich kann die Information, im Goodyear Racing wäre der Tank auf 15 ccm limitiert, nicht nachvollziehen. Die Engländer und Amerikaner geben für Goodyear und Ratrace keine Tankgröße an! Wie es bei den Australiern ist, habe ich nicht gefunden. Jedenfalls geben Engländer nur mindestens 2 Stopps mit Auftanken vor und die Amerikaner nur mindestens 1 Stopp mit Auftanken pro 100-Runden-Rennen vor. Tankgrößen für diese Renner kann ich nirgendwo finden. Lediglich bei der nationalen englischen Klasse F2CN sind max. 15 ccm vorgeschrieben, aber die wird mit Dieseln geflogen. (Ich habe im Regelwerk des BMFA und der AMA nachgeschaut).

Diese Regelung fände ich sowieso die beste! 2 Pitstopps mindestens, Tank egal. Denn wer will die Einhaltung irgendwelcher Regeln für die Modelle kontrollieren? Willst du bei jeder Veranstaltung die Tanks auslitern?
Dieses Dilemma trifft auf alle Regelungen zu, die man irgendwie leicht umgehen oder untergraben kann. Deshalb - so wenig reglementiert wie möglich, dann muß auch nichts aufwändig kontrolliert oder sogar sanktioniert werden. Wer übernimmt diese Verantwortung über Kontrolle und Durchsetzung der Regeln, die nicht augenfällig sind. Was für ein Motor verwendet wird können alle Teilnehmer sehen und sich beschweren, ob ein Modell 2 Fahrwerksbeine hat ebenfalls, wenn einer zu kurze Leinen hat ist dies augenfällig, der/die Zeitnehmer sehen, ob jemand zu wenig Pitstopps macht, aber wer kann sehen ob der Tank 15 ccm oder doch 18 ccm Inhalt hat? Ähnlich verhält es sich bei Propellern, aus einer APC 7 x 5 mache ich dir durch "repitchen" eine 7 x 6 - ohne das es auffällt!

Motorgröße, Schalldämpfer (keine Reso-Anlagen wie auch immer) mit maximal 6 mm Auslass ist Pflicht für alle Motoren, Sprit mit maximal 20 % Nitro, Kunststoffpropeller gespritzt aus Großserie, Leinenlänge, Modell egal - solange Brettrumpfmodell, 2 Bein-Fahrwerk mit min. 40 mm Räder, Anzahl der Runden, Anzahl Pflichtstopps, im Rennen darf nur überholt - niemals unterholt werden, Mechaniker haben Helmpflicht, Pilot muß Sicherheitsleine am Griff haben und am Arm fest machen. FERTIG
Was brauchst du mehr Regeln?

Wenn du Angst wegen Lärmbeschwerden hast führt man halt noch ein "Speedlimit" ein. Es sind mindestens 3,00 Sek./Runde zu fliegen. Wer schneller ist wird 'rausgeschmissen. Da lohnt dann Endlos-Tuning und Megadrehzahlen nicht mehr. Wobei ich immer noch bei deinen Drehzahlangaben so meine Zweifel habe.

Gruß
Willi

Rennsemmel
16.04.2013, 12:40
Hallo Willi !

Also ich versteh es nicht :
Wir fliegen doch mit der Tankgröße lange genug, da ist ein Durchgang bei zwei mal Tanken bei ca. 4,5 min.
Ich halte es übrigens in einer Rennklasse für etwas demotivierend, ein maximaltempo vorzuschlagen. Wenn es jemand mit einer 7x5 schafft, unter 3 sek zu kommen und über die Runden , dann hat er es sich m.e. auch verdient.
Ausserdem soll die klasse ja auch ohne Abschalter fliegbar sein. Jetzt sag mir bitte mal, wie du da ohne vorgegebenes Tankvolumen deinen Flieger bei zu großem Tank auf den boden bekommen willst.

Ich finde es deutlich komplexer, sich erstmal 4-6 verschiedene Propeller und 2 Tanks zu löten, als einfach ein per Reglement vorgeschriebenes, funktionierendes Setup zu verbauen.

Tank auslitern dauert übrigens 30 Sek. Ist einmal volltanken und dann mit ner Spritze leerziehen und ablesen.

Ich denke , wir wollen einfach unterschiedliches.

Grüße !

P.S.: Drehzahlen sind gemessen, irgenwas haut mit deinen Motoren nicht hin...

Willi_S.
16.04.2013, 14:13
Mein lieber Sebastian.

Ich wünsche dir viel Spass und viel Glück für deine erste Indy 15 Veranstaltung! Anscheinend hast du ja jede Menge Helfer und "Offizielle" an der Hand, die dir deine Rennen durchführen - das nenne ich einen glücklichen Umstand!

Wie man einen Tank auslitert, ist mir noch so gerade bekannt, aber wer macht das??! Und was hat ein maximales Tankvolumen mit der Dauer des Motorlaufs zu tun? Ist da der Durchlass im Venturi nicht viel eher ein Kriterium für die Reichweite?
Du behauptest allen ernstes, wenn man deine im Reglement vorgeschriebenen Komponenten verwendet, dann hat man ein funktionierendes Setup? Vielleicht solltest du wirklich mal erst deinen Renner fliegen, bevor du hier so gewagte Behauptungen aufstellst. Da könnte man dich drauf festnageln.
Schade, daß ich das nicht mehr ausprobieren kann, aber die MTR-Saison beginnt Anfang Mai, dafür muß ich mich jetzt vorbereiten. Reichlich Trainingsrunden sind angesagt. Ich werde aber eure Fortschritte mit regem Interesse weiter beobachten.

Happy landings

Willi

Franz Haas
17.04.2013, 09:44
Hallo INDY 15 Freunde

Wer erkennt den Rumpf?
Gesucht wird ein Name für den neuen Renner!
Spannweite 690mm
Rumpflänge 530mm
Rohbau unverschliffen 243gr!

Herzlichen Dank an Peter Gründel, der uns den Tip zum Rumpf gegeben hat.
Das negative V Leitwerk war dazu einfach ein MUSS. Den Flügel haben wir vom
EXCALIBUR übernommen. Natürlich haben wir das Leitwerk mit den gewonnenen Erkenntnissen
ausgeführt, ist doch klar.
Wie man am Rumpf erkennen kann, wurden hier 2 Sperrholzleisten 5x10 mm verbaut.

Gruß, Franz Haas
983851983852983853983854

Rennsemmel
19.04.2013, 09:54
Hallo !

Wollte mal wieder ein Lebenszeichen von mir geben.
Bin derzeit arbeitsmäßig sehr eingespannt, deshalb nur sporadisch im Netzwerk.
Willi, vielen Dank, dass du uns bis hier her begleitet hast und maximale erfolge in MTR !
Franz , scharfes Teil.
Bekommt der diesmal innenliegende Steuerleinen ?

Viele Grüße,
Sebastian

Franz Haas
19.04.2013, 11:22
Hallo Sebastian

Danke für die Blumen.
Der neue INDY 15 Racer hat die Steuerleinen auch außen. Er soll ja
als Bausatz Modell auch ungeübtere Modellflieger begeistern und so
haben die ja alle Möglichkeiten offen.
Von der Endgeschwindigkeit her macht es kaum einen Unterschied.
Heute habe ich die gesamte Ansteuerung fertig gemacht, Ruder mit
meinen " Spezial Scharnieren" bestückt und den gesamten Renner
fertig verschliffen.
Und - Jetzt wiegt er immer noch 243gr! :D
Jetzt noch einen Tank gelötet, Finish drauf,Motor rein und ab geht die Post.
Das fertige Modell werde ich natürlich wieder fleißig fotografieren.

Gruß, Franz Haas

PeterKa
19.04.2013, 18:43
Ich hätte da einen Namen....

*hüstel*

Kukident..........


*duck*

und weg..................

PeterKa

Franz Haas
19.04.2013, 22:42
Huhu Peter

Nicht schlecht!
Wenn da nicht das (R) bei dem Namen währe.
Aber so was in der Richtung -------!
Jedenfalls hast du den Rumpf richtig gedeutet.
Also weiter suchen.:cry:

Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
20.04.2013, 07:01
Huhu Peter

Nicht schlecht!
Wenn da nicht das (R) bei dem Namen währe.
Aber so was in der Richtung -------!
Jedenfalls hast du den Rumpf richtig gedeutet.
Also weiter suchen.:cry:

Gruß, Franz Haas

Wie wärs den mit "KUKIDENTO(R)"
aus dem "Kukident-Racing-Team".
Für sichere Bodenhaftung der Dreien (dritten) in der Kreismitte.

Früher war das mal bei Franzl´s Club 30 "die Milka" (Schokolade).
Jetzt ist Kukident(or) gefragt.

Kinder...was lernen wir daraus ?.
Milka tut nicht gut für die Kauleiste.
Jetzt brauchen wir Kukident.

Ich muß mal eben aufhören,
mein Bauchmuskel tut mir aua vom lachen.

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

PeterKa
20.04.2013, 08:13
Tja Franzel, das tut mir jetzt aber leid für Dich, den Spitznamen hat er auf jeden Fall weg, egal wie Du ihn letztendlich taufen wirst.

Und der erste Indie Rennstall ist damit ja auch schon gegründet: das Kukident Racing Team... Nur echt mit dem Hafthelm.

PeterKa

Franz Haas
20.04.2013, 09:21
@Peter G:
dazu sag ich nur eines: Wahnsinn, der Gedankenblitz ist voll eingeschlagen.
In der kommenden Woche werde ich mich mal an KUKIDENT wenden und mal
nachfragen, ob das möglich ist.
Und wenn das so möglich ist, wird der erste Rennstall gegründet. Ehrlich.

@ Peter Ka:
dann fehlt nur noch dein Rennstall. Speedy Gonzales Racing Team.
Jetzt sind meine Lachmuskeln überfordert. Ihr beiden Peters habt richtig was drauf!:D
Was jetzt noch fehlt, sind weitere INDY 15 Piloten, die mal eben auf die schnelle
ein oder zwei Modelle bauen. Das so was schnell geht, haben der peter ka und ich ja
bewiesen. Und an Motörchen kann es ja nicht mangeln. 15er Triebwerke haben viele
ungenutzt im Keller liegen.
Und wenn der Rest der INDY 15 Liebhaber mal schnell einen Bausatz benötigt--------!


Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
20.04.2013, 09:23
Tja Franzel, das tut mir jetzt aber leid für Dich, den Spitznamen hat er auf jeden Fall weg, egal wie Du ihn letztendlich taufen wirst.

Und der erste Indie Rennstall ist damit ja auch schon gegründet: das Kukident Racing Team... Nur echt mit dem Hafthelm.

PeterKa

Apropo Hafthelm:
Das sollte der Kopfschmuck eines jeden seriösen Indi Schmiermaxe sein.
Falls dieser jedoch in die Stirn rutscht,
schafft Kukident auch hier für Abhilfe !.
Wollen wir mal hoffen dass "DER KUKIDENTOR"
beim Landeplatz anbohren sich nicht selbst verpulverisiert .

Gruß :-)) Peter

Franz Haas
20.04.2013, 09:32
Jetzt ist es passiert:

Erinnert Ihr euch noch an die " fliegende UHU Tube " ?
Jetzt muß ich ja wohl oder übel eine Zahnpastatube als Racer
konstruieren. Danke sag ich da nur. Und ich dachte, ich habe endlich
Wochenende. Weit gefehlt! Die beiden Peters haben mich herausgefordert.
Und - ich mache das!
Der KUKIDENT RACER schlecht hin!

Gruß, Franz Haas

PeterKa
20.04.2013, 09:48
errmm......

also ich fühle mich totaaaal unschuldig an dem ganzen Schlamassel, habe doch nur einen Namen vorgeschlagen.. also was heisst schon Namen, es war nur eine Assoziation.. ach manno...

Und wenn ich je einen Rennstall gründen sollte würde er keinesfalls Gonzales heissen, sondern eher "The Desert Cheesy Cactus Mice Racers"... oder so oder anders oder überhaupt nicht ...

Obwohl das ja alles maßlos übertrieben ist, zähle ich doch eher zu den Oppas die mit Hilfe von Kukident nur noch Weichkäse futtern können..

Ach ich geh eben Fläche beschichten.. da kommt wenigstens was bei raus :-)

PerterKa

SHOESTRING
20.04.2013, 09:51
@Peter G:
dazu sag ich nur eines: Wahnsinn, der Gedankenblitz ist voll eingeschlagen.
In der kommenden Woche werde ich mich mal an KUKIDENT wenden und mal
nachfragen, ob das möglich ist.
Und wenn das so möglich ist, wird der erste Rennstall gegründet. Ehrlich.

@ Peter Ka:
dann fehlt nur noch dein Rennstall. Speedy Gonzales Racing Team.
Jetzt sind meine Lachmuskeln überfordert. Ihr beiden Peters habt richtig was drauf!:D
Was jetzt noch fehlt, sind weitere INDY 15 Piloten, die mal eben auf die schnelle
ein oder zwei Modelle bauen. Das so was schnell geht, haben der peter ka und ich ja
bewiesen. Und an Motörchen kann es ja nicht mangeln. 15er Triebwerke haben viele
ungenutzt im Keller liegen.
Und wenn der Rest der INDY 15 Liebhaber mal schnell einen Bausatz benötigt--------!


Gruß, Franz Haas

Um Kukident zu überzeugen um Teamwear wie T-Shirts, Baseballcaps und Sticker zu erhalten,
könnte mann erklären dass mann Großabnehmer ihrer Produkte ist.
Vorteil in der Kreismitte:
Dämpft z.B. das "Dreier Zähnegeklapper" immens.

Zitat:
......mal schnell einen Bausatz benötigt--------!
Zitat ende.

.....ruft bei Kukident Franzl an....0900-putzdirdiezaehne.

Wann ist der
1te Dental-Kukident-Indi-Racing-Cup 2013 ?

Gruß Peter

Franz Haas
20.04.2013, 10:02
Wenn ihr beiden meint, dass ich Scherze, täuscht ihr euch gewaltig!
Die Zeichnung für den KUKIDENT Racer ist in der Mache!
Spätestens morgen werde ich den Rumpf zeigen können!
Und der erste KUKIDENT RACING CUP wird von unserem Sebastian
ausgerichtet. An dem genauen Termin wird noch gearbeitet. Jedenfalls
wird dieser so gelegt, dass kein FAI Termin stört. Wir brauchen doch jede
Menge Zuschauer!

Gruß, Franz Haas

SHOESTRING
20.04.2013, 10:16
@PeterKa

Mein Lack Vorschlag für den Speedy Gonzales:
Schweizerkäsegelb mit schwarzen (Airbrush) Löchern.
Der fliegende Speedy Gonzales eben auf seinem Käsestück.
Vielleicht sponsert der Taco-Express Mexikaner um die Ecke
ein paar Tequila für den Speedy-Gonzales Tank ?.
Arriba Gringo.

http://www.youtube.com/watch?v=osujGmAhzyU

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

SHOESTRING
20.04.2013, 10:22
Wenn ihr beiden meint, dass ich Scherze, täuscht ihr euch gewaltig!
Die Zeichnung für den KUKIDENT Racer ist in der Mache!
Spätestens morgen werde ich den Rumpf zeigen können!
Und der erste KUKIDENT RACING CUP wird von unserem Sebastian
ausgerichtet. An dem genauen Termin wird noch gearbeitet. Jedenfalls
wird dieser so gelegt, dass kein FAI Termin stört. Wir brauchen doch jede
Menge Zuschauer!

Gruß, Franz Haas

Hmmm ,.....versteh ich nicht,
steh ich auf dem Schlauch oder auf der Tube ?.
Deinen KUKIDENTOR hast Du doch schon fertig.
Oder baust Du jetzt den KUKIDENTINATOR II ??.

Peter

Franz Haas
20.04.2013, 10:42
So war früher die " fliegende UHU Tube"
Und jetzt wird diese zur " fliegenden KUKIDENT Tube "

Gruß, Franz Haas
985386

PeterKa
20.04.2013, 10:59
Mit dem Franz kann man nicht reden, kommt immer Blödsinn bei raus ;-) Die neueste Erfindung ist der Werbespruch: Wer ihn kennt fliegt KUKIDENT....

Genug geblödelt. Es ist Gold eingetroffen, und ich muss mal wieder an den Spinner vom Stunter... und das Finish für den Gonzales steht auch schon: Maus--- Staub --- Kaktus -- Käse ... Die Einzzelteile sind gezeichnet, demnnächst geht es los mit den Airbushschablonen.

PeterKa

SHOESTRING
20.04.2013, 12:56
@Franz Bärschheimer

Ich verbinde "Kukident" mit Haftpulver für die dritten Beißer und
nicht unbedingt mit einer Zahnpastatube ,
basta Pasta !.

http://www.amazon.de/Kukident-Haftpulver-extra-stark-50g/dp/B0013B5QKO/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1366458302&sr=8-1&keywords=kukident+haftpulver+extra+stark

Dein Kukidentor dagegen ist wohl ein Indi Racer mit Kuki Rumpf.

Grüße Peter

Rennsemmel
20.04.2013, 20:46
Hallo !

Kaum ist man mal weg... :)

Wie wär es mit " Der Kukidentor ! Fliegt mit einem Affenzahn !"


Grüße,
Sebastian

P.S.:
Rennen ist für Ende August geplant, mal schauen obs so hinhaut.
Ist noch viel zu klären, sollte aber hinhauen.
Können uns aber auch gern vorher mal treffen, aber nicht als offizielles Rennen.

Franz Haas
20.04.2013, 23:03
Also, wenn ich unseren Peter Ka richtig verstanden habe,
kommt dieser in den nächsten Wochen mal so zum Besuch
zu uns. Und so gaaanz zufällig hat der peter seine Modelle
dabei. Was liegt denn da näher, als mal eben so schnell nach Karken
zum Willi zu fahren?
Kann ja sein, das ich auch rein zufällig meine Racer mitnehme und der
Willi seinen Shoestring im Auto hat. Gut, das währen dann drei Piloten.
Spritzen aufziehen, natürlich rein zufällig 3 stück pro Team.
Ob man damit Testrennen fliegen kann? Aber bestimmt kann man das.
Und wenn man dann auch noch den Speedpeter und Speedmaus dazubekommen
würde--------.
Also, wer Lust und Laune hat, um in Karken ein paar lockere Runden zu drehen,
einfach mal bei mir melden.

Gruß, Franz Haas

Willi_S.
22.04.2013, 09:55
Hallo.

Natürlich sind Gastflieger auf unserem Platz immer herzlich willkommen! Aber bitte mit Versicherungsnachweis! Und evtl. muß ein wirklich geringer Obulus in die Vereinskasse entrichtet werden. Ansonsten würde ich mich auf einen Vergleich freuen.

Bitte für euren Besuch aber die "internationalen" Termine für die Fesselfliegerei beachten:
4./5. Mai 2013 Wettbewerb in Bitterfeld (fahre ich nicht hin!)
10. bis 12. Mai 2013 Jura-Cup in Breitenbach/Schweiz (ein unbedingter Pflichttermin! Sollte man nicht auslassen, ich jedenfalls fahre hin)
25. Mai Valkenburg/NL
1./2. Juni Oer-Erkenschwick

Gruss
Willi

Franz Haas
26.04.2013, 11:28
Hallo INDY 15 Freunde

Wie ihr schon gemerkt habt, war langes " Schweigen" bei mir.
Gewaltige familiäre Probleme haben mich gewaltig hingeschmissen. ( Tot meines Vaters ).
Um mich wieder etwas auf den Boden zu bekommen, habe ich mich einfach in meinen
Rennkuki vertieft.
Ihr habt mir ja tolle Vorschläge gemacht, die mich ins Grübeln gebracht haben und anderseits
angespornt haben. Eine wirklich gelungene Mischung aus Wirklichkeit und Wahnsinn.
Eben so wie im wirklichen Leben.
Langweilen will ich euch keinesfalls.
Aber seht selbst, was aus den witzigen Vorschlägen entstanden ist:

Allzeit stramme Leinen, Franz Haas

987979987980987981987982

PeterKa
26.04.2013, 13:01
Huhu Franzel, der hat das Zeug zum Indiestandard zu werden... vorausgesetzt der geballten Macht aller Experten gelingt es Dir die Schnapsidee mit dem krummen Leitwerk auszutreiben.. oder mir oder wie oder was ?

PeterKa

SHOESTRING
26.04.2013, 19:14
@Franzl
Mein KOMPLIMENT,ein beauty Folien-finish.
Zum Testflug wünsche Ich dem "Kukidentor" einen geschleuderten, kontrollierbaren und
steuerbaren Landeschwebeanflug direkt vor die Füße des Schmiermaxes.
COX-Plastik ähnliche Landeversuche sollten hiermit Vergangenheit sein.

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

SHOESTRING
27.04.2013, 10:08
Hallo Sebastian

Zitat:
Über die "Einsteigertauglichkeit" von Mannschaftsrennen kann man sich streiten :
Es ist eine Klasse für Manschaftsrennen-Einsteiger, nicht für Fesselflug-Einsteiger. Da ist das doch vom Rennablauf alles zu komplex, gerade wenn es dann zu zweit im Kreis rum geht und man landen muss , während der andere startet.
Auch Überholen und im Pilotenkreis bleiben während der Action ist angesagt.
Zitatende.

Ganz deiner Meinung Sebastian.
Die richtige Arm/Griffhaltung und die richtige Laufarbeit des Piloten im Pilotenkreis
sind schon die halbe Miete für das Rennen.
Ein Demo-Video hatte ich hier schon gepostet.
Im Nachbarforum habe ich unter Club.30 Klasse ein paar wichtige Verhaltens und
Sicherheitsregeln/Gedanken nach dem Niederkassel Training 2011 gepostet.

Nachtrag:
Durch den Umzug des Nachbarforums hat sich auch die Link-adresse geändert .
Aktuell ist,

http://fesselflug.phpbb8.de/club-klasse-f39/club-training-niederkassel-t545.html

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

PeterKa
01.05.2013, 19:48
Habe heute endlich mal den Motor angefangen einzulaufen. Das war alles sehr ernüchternd. Mit dem eingebauten Tank kam ich nicht auf vernünftige Laufzeiten. Daher fummelte ich einen Plastiktank daran, mit dem dann 20 Minuten Laufzeit möglich waren.

Am blödesten ist der hinten liegende Venturi. Zum Starten habe ich nach dem Betanken das Uniflow Rohr zugehalten und nochmal etwas Sprit nachgedrückt. Mit der Spritmenge im Gehäuse spang er immer auf den ersten Schlag wieder an. Das scheint zu funktionieren.

... aber ...

mit der 8*6 hatte ich gerade mal 9000 rpm... Ok noch nicht ganz spitz alles, aber doch Welten von den erwarteten 12000 rpm entfernt.

So wird das nix. Ich muss nun alles demontieren und auf den Motorenprüfstand um herauszufinden was die Ursache ist. Natürlich habe ich deas Auspuffrohr im Verdacht, aber warten wir erstmal ab.

Das Laufverhalten des Motors ansich kann man als kultiviert betrachten. Das wars dann aber auch mit den guten Nachrichten.

Nun ja ist noch nie ein Meister vom Himmel und so....

*seufzerka*


PS: Gonzales ist bereits grundiert und wird bald gebrusht.

SHOESTRING
01.05.2013, 20:49
Habe heute endlich mal den Motor angefangen einzulaufen. Das war alles sehr ernüchternd. Mit dem eingebauten Tank kam ich nicht auf vernünftige Laufzeiten. Daher fummelte ich einen Plastiktank daran, mit dem dann 20 Minuten Laufzeit möglich waren.

Am blödesten ist der hinten liegende Venturi. Zum Starten habe ich nach dem Betanken das Uniflow Rohr zugehalten und nochmal etwas Sprit nachgedrückt. Mit der Spritmenge im Gehäuse spang er immer auf den ersten Schlag wieder an. Das scheint zu funktionieren.

... aber ...

mit der 8*6 hatte ich gerade mal 9000 rpm... Ok noch nicht ganz spitz alles, aber doch Welten von den erwarteten 12000 rpm entfernt.

So wird das nix. Ich muss nun alles demontieren und auf den Motorenprüfstand um herauszufinden was die Ursache ist. Natürlich habe ich deas Auspuffrohr im Verdacht, aber warten wir erstmal ab.

Das Laufverhalten des Motors ansich kann man als kultiviert betrachten. Das wars dann aber auch mit den guten Nachrichten.

Nun ja ist noch nie ein Meister vom Himmel und so....

*seufzerka*


PS: Gonzales ist bereits grundiert und wird bald gebrusht.

@ seufzerka

Einen 8x4 Propeller halte Ich für deine Einlaufprozedur geeigneter.
Warum ?,
Die 8x6 ist für den Motor eine höhere LAST als die 8x4.
Während dem Einlaufen bzw. dem einschleifen der einzelnen Bauteile,
wie Kolbenpassung und Pleuelpassungen entsteht zusätzliche mechanische Reibungshitze.
Da ist eine 5te Gang Prop (8x6) fehl am Platze bzw.
auf der Kurbelwelle.
Das Einlaufen würde Ich OHNE Schalldämpfer in Bezug auf die
zusätzliche Reibungshitze durchführen.
Die ersten Läufe sollten nicht länger als 5 Min. sein.
Den Motor dazwischen IMMER gut auskühlen lassen.
Nach dieser Methode habe Ich z.B. meine
MOKI TR 9, Vorobieyv,Chayka-Profi,Fora,Profi,OS LA Motore
einlaufen lassen.
Effekt: ein perfektes Kolben Tragebild.

Deshalb, Low pitch, NO muffler.

Off topic.
Dein Moki wurde ausschlieslich für den Gebrauch von Rizinusöl in
Bezug der ausgewählten Passungen und ABC Materialien konzipiert und
konstruiert.
Der Motor ist wohl ein F2A Triebling mit Reso-Steuerzeiten.
In dieser Kategorie wird laut Reglement NUR Rizinusöl geflogen.
Synthöl könnte den Motor überhitzen,
weiß ich...hatte schon mal einen Garnitur "verbrannt".

Viel Spass und Erfolg
Gruß Peter

Franz Haas
01.05.2013, 21:52
Hallo Ihr INDY 15 Freunde
Heute war es so weit! Der KUKIDentor hat seinen Jungfernflug absolviert.
Mir fehlten fast die Worte. 455gr Abfluggewicht sind doch einfach genial!
Startstrecke? Sprung in die Luft würde es besser treffen.
Und Gleiteigenschaften hat der KUKIDentor. Nix Motor steht und abwärts wie ein Stein.
Die Rundenzeiten sind zwar noch etwas langsam mit 3,5 sek, aber dafür 29Runden!
Da geht noch was.
Besten Dank an dieser Stelle unserem Willi S. für seine Chefeinfliegerqualitäten. Was währe ich blos ohne Willi.
Hier der Beweis:
http://www.youtube.com/watch?v=HQFKpTW26lY&feature=youtu.be

Gruß, Franz Haas

Rennsemmel
01.05.2013, 22:14
Hallo !

Hab heute auch endlich meinen Shoestring fliegen können.
33 Sek. für 10 Runden mit APC 7x5 . Tank muss noch eingestellt werden, Motor wird in der Luft fetter.
Hatte leider noch nicht die Möglichkeit, die Rundenzahl zu messen, da ich mit meinem Nachbarn als Starthelfer fliegen war und den Motor immer selbst anwerfen musste.
Reichweite wird aber so bei den propagierten 23 bis 25 Runden liegen.
Was angenehm auffiel war, dass das ganze recht leise war. Hatte heute noch meinen Kunstflieger mit 1,2 Meter und ENYA SS30 mit 9,5x4,5 APC mit, der flog genau so schnell , nur doppelt so laut.
Master Airscrew 7x5 ging bei einer der ersten Startversuche zu bruch, so dass ich keine Messung machen konnte.
Bin an Combatleine geflogen, habe lange Leadouts. Werde mir die Tage eine längere Leine anfertigen, da die Verbinder sich verhakt haben.
Hoffe so, die Leadouts weglassen zu können und die Leine direkt am Segment einzuhängen.

Setup funktioniert aber so, wir sollten einfach die Rundenzahl anpassen. Dazu müssen wir aber ein Testrennen fliegen.
Schnell genug ist es auch, die 33 sek sind ca 110 km/h. Ist sehr gut zu beherrschen, wenn man zu zweit fliegt wird es eh spannender.

Man braucht den Flieger aber nicht so ganz Speedlastig auslegen (Schwerpunkt und Leadouts). Auch bei mir waren die HR-Ausschläge etwas klein, trotz beidseitiger Anlenkung.

Ich verstehe aber nun Willis Anmerkungen besser. Vielleicht sollten wir wirklich für die Fortgeschrittenen und alten Hasen noch Slow Goodyear fliegen, wo dann alles erlaubt ist ausser Druckbetankung, und wer schneller als 26 sek für 10 Runden ist, fliegt raus. Muss aber wer anderes die "Schirmherrschaft" übernehmen, Willi ? :)

Für mich als Teamrace-Neuling und halb-Einzelkämpfer, da unser Platz und die Kollegen weit weg sind, funktioniert aber die Setup-Vorgabe besser, da man nicht so viel Rumprobieren muss. Funktionieren tut die Sache aber. Klar , man muss den Flieger sauber einstellen, dass muss man aber auch, wenn man andere Regeln fliegt. Und dank geringer Schallemission auch auf RC und Fußballplätzen.

Grüße, Sebastian

P.S.: 9000 ist kein schlechter Wert für einen Prop der Größe auf einem 2,5er Glühzünder.
Peter hat mir mal erzählt, der Motor hat KEINE ABC Garnitur, daher denke ich, für den Anfang OK.

P.P.S.: Klasse mit dem KUKIdentor !
Welchen Motor hast du denn drin ?

PeterKa
01.05.2013, 23:17
nee nee, erzählt mir nix, das ist ne 8*5..... also das haut so nicht hin. abwer ich finds schon noch raus..

PeterKa

Rennsemmel
02.05.2013, 09:56
Hallo Peter !

Hab mal etwas mit Drivecalc gespielt. Müssten so 130 Watt sein bei der Drehzahl.
Ist halt kein Diesel. Würde mir erstmal keine Sorgen machen, Prop ist halt viel zu groß. Ergibt keinen Sinn den jetzt darauf abzustimmen. Wenn er eingelaufen die 8x4 unter 13000 dreht würd ich mir anfangen Sorgen zu machen.
Kannst aber evtl. erstmal eine Wärmere Kerze benutzen.

Hat übrigens echt Spaß gemacht, gestern. Hab zwar zwei andere Flieger zerschmissen, aber der Indie15 Shoestring hat es wieder rausgerissen.

Grüße !

Rennsemmel
03.05.2013, 10:37
Hier auch ein kleines "Beweisvideo" von mir :

http://www.youtube.com/watch?v=415eByQwtbg

Grüße !

Willi_S.
03.05.2013, 12:38
Hallo Sebastian!

Du machst Hangflug mit 'nem Fesselflieger?? Wird man bei der "Berg- und Talfahrt" nicht irre?

Gruss
Willi

Rennsemmel
03.05.2013, 20:15
Ach, das war noch das kleinste Problem :) .
Langes Gras und damit verbundener Handstart war deutlich nerviger, da er Wind so stark und ungünstig blies , dass man hangaufwärts starten musste.
Am anfang hat sch auch die Steuerung leicht verhakt...


Grüße !

PeterKa
04.05.2013, 08:20
Also Basti, deine Beschwichtigungsversuche werte ich mal als den lieben Versuch mich davon abzuhalten die Brocken hinzuschmeissen ;-) Obwohl ich kein Motorenexperte bin, sind mir die Zusammemnhänge schon ein wenig geläufig. Und meine Schlussfolgerungen zur Zeit sind die, daß ich die beiden Motoren unter den Vorgaben so nicht einsetzen kann.

Da gibt es eine Reihe von Beobachtungen, die mir diesen Schluß aufdrängen.

1.) Die Kerze ist extrem kalt. Sie wird sicher erst bei Drehzahlen jenseits der 20000 funktionieren. Dagegen ist natürlich ein Kraut gewachsen. Mit ner schönen heißen Rossi dürfte ich den Normaldrehzahlbereich wohl besser bewältigen. Das mag mir vielleicht 1000 RPM schenken. Das will ich heute nachmittag testen.

2.) Bei Vollgas und "relativ magererer" Einstellung (zur Zeit 9000 RPM mit 8*5) bleibt der Motor eiskalt, sprich unterhalb 80 Grad. Ich kann ihn überall anfassen ohne mir die Finger zu verbrennen. Das heisst nichts anderes, als daß der Motor Lichtjahre von seiner Leistungsgrenze entfernt ist. Es heisst aber auch, daß in diesem Bereich die innere Reibung noch sehr gering ist (Auspuffgase sind jetzt schon rehbraun). In weiterer Konsequenz bedeutet das, daß eine längere Einlaufphase bei der Temperatur wenig Sinn macht, es wird einfach zu wenig Material abgetragen. Sprich, größer als 8*4 ist Blödsinn..

Auch hiergegen ist ein Kraut gewachsen.. In Grenzen, denn laut Reglement ist bei 7*5 Schluß. Ich bin aber bereit jede Wette einzugehen, daß der Motor Latten in der 6*6 Kante benötigt, um Leistung entfalten zu können. Damit wäre er aus dem Rennen... Und deshalb bin ich alles andere als beruhigt.

3.) Der Auspuff könnte den Motor zu stark abwürgen. Vielleicht habe ich einfach zu wenig Bohrungen in das Endrohr gemacht. Auch dagegen wäre ein Kraut gewachsen. Test heute Nachmittag.

Nun es ist noch zu früh die Flinte ins Korn zu werfen, ich will das alles mal in Ruhe verifizieren. Jedenfalls ist es kein "Eben mal schnell" Spaziergang. Und meinen Clown muss ich wieder total zerlegen, denn ohne Prüfstand geht das Ganze nicht.

Mit dem Motor ist mir etwas passiert, was ich noch nie hatte: Bei einem der Anlassversuche hatte ich das Gehäuse etwas zu stark geflutet. Beim sanften Kurbeln zur Trocknen, hat er voll gezündet. Ich denke, wenn ich es drauf angelegt hätte wäre er angesprungen... Ohne die Kerze zu glühen, versteht sich.

Das ist der Stand.. Ich gehe jetzt in den Keller einen passenden Prüfstand zu bauen. Und vermutlich bin ich heute Abend schlauer.

PeterKa

PS Haben gerade den Clown zerlegt. Zumindest konstruktiv haben sich nach can 30 Minuten Laufzeut des Motors keine Schwächen gezeigt. Alles bombenfest. Eine kleine braune Spur unterhalb des Edelstahlbleches an der Flächenwurzel beweist, wie gut die Idee war hier ein Isolationsblech einzubauen.

PeterKa
04.05.2013, 19:18
So. Das Rätsel ist gelöst.

Habe heute den 8*4 Prop montiert, mit dem ich die Einlaufphase zu Ende bringen werden. Basti meint die muss er (auf Dauer) 14000 RPM kurbeln. Ich hatte knapp 11000 auf der Uhr. Dann habe ich den Schalldämpfer abmontiert: 13000.... Nach weiteren 20 Minuten Laufzeit erreichte ich 13400 RPM (nur für kurze Zeit). Die Gehäusetemperatur erreichte jetzt 130 Grad, ein guter Wert.

Also es handelt sich definitiv im das Rohr. Hier muß ich tüfteln. Ich glaube ich weiß auch schon was falsch ist.

Es ist natürlich der mir liebste Fehler, weil er am einfachsten beseitigt werden kann, zwar muß ich nochmal an das Rohr ran, aber das ist ok, wenn ansonsten alles stimmt.

PeterKa

Rennsemmel
04.05.2013, 21:00
Hallo Peter !

Alle 2,5er Glühzünder-Motoren haben ihr Leistungsmaximum bei einem Propeller kleiner als 7x5. Daher ist dein Motor nicht alleine.
Der liegt bei den meisten Schnürle-ABC-Motoren ab 24000 aufwärts....
Dezibel lässt grüßen, zumal wir dann wieder schneller werden und sich mancher weniger traut mitzufliegen.
Bei einer 7x5 ist der unterschied der Motoren untereinander nicht so hoch, deshalb haben wir ein relativ homogenes Feld.

Aber schön, dass der Fehlerbereich isoliert werden konnte.
Würde das zugelötete Ende des 6mm Röhrchens wieder Raus nehmen.
Ganz ohne Drehzahlverlust wird es verm. sowieso nicht gehen, ist aber ebenfalls bei den anderen Motoren so.

Freue mich aber, dass es auch bei dir weitergeht.
Grüße, Basti !

PeterKa
05.05.2013, 08:14
Habe heute morgen einen sehr einfachen Test gemacht: Den Dämpfer mit Wasser gefüllt und leerlaufen lassen. Im Originalzustand hat das ca. 2,5 Sekunden gedauert. Dann hab ich aus dem Endrohr die zentrale Verlötung gebohrt. Und schon war der Auslauf in 1,5 Sekunden erledigt. Das ist der klare Beweis, daß ich zu wenig Bohrungen angebracht habe. Asche auf mein Haupt. Wenn der Stopfeffekt immer noch zu groß ist, kann ich noch das Endrohr entfernen. Es hat zur Zeit einen Innendurchmesser von 5,4 mm. Da 6 mmm erlaubt sind, verschenke ich da auch nochmal ein wenig. Aber ich hoffe nicht, daß ich es soweit treiben muß.

Bei der Gelegenheit löte ich noch einen Drucknippel ein. Die Arie mit den hübschen Stängelchen und gebogenen Röhrchen sieht zwar nett aus, ist aber in Wirklichkeit wenig praxistauglich. Hauptgrund ist die Heckansaugung des Motors. Ich komme einfach nicht richtig an den Veraser dran zm Ansaugen. Auf dem Prüfstand war das super zu handeln.

Ist schon eine arge Fummelei mit Rückschlägen, wenn man die "Standard" Wege verlässt und etwas eigenes auf den Weg bringen will. Dafür macht es aber auch mehr Spass.

PeterKa

Rennsemmel
05.05.2013, 21:53
Hallo Peter !

Wo hast du denn eigentlich das dünne 15mm Edelstahlrohr her ?
War die Tage beruflich bei Gemmel-Metalle, die hatten schon mal nichts ..

Starte auch noch einen zweiten Flieger, da würde so sich ein Edelstahlauspuff auch gut dran machen.

Grüße !

Rennsemmel
06.05.2013, 15:45
Hallihallo !

Gute Nachrichten!

Es hat sich kurzfristig ein Testrenntermin ergeben.
Am 11.5. (diesen Samstag) bei Willi auf dem Platz.

Genaue Uhrzeit müssen wir noch sehen, schätze aber so gegen halb 11 Vormittags.

Wer kommen will, hier oder bei Facebook in der Indie15 Gruppe bescheid sagen !

Lt. Auskunft von Franz sind wir schon zu viert oder fünft.

Grüße, Sebastian

PeterKa
07.05.2013, 09:43
Tja, tut mir leid, zur Zeit bin ich aus beruflichen Gründen nicht in der Lage für solcherlei Unternehmungen, jedenfalls nicht so kurzfristig. Schade. Außerdem ist keiner meiner Fliegerchen einsatzbereit.

@Basti: Ich habe das Rohr von einem Auspuffbauer hier in der Nähe (20 Km). Damit das klappt muss ich da aber vorbeifahren. Lass mich erstmal den Auspuff optimieren, dann kann ich das Material besorgen mit viel gutem Zureden auch zusammenlöten.

PeterKa

PeterKa
08.05.2013, 15:12
Nachdem die Auspuffarie wohl abgewettert ist, habe ich mich noch einmal dem Tankthema gewidmet. Ich hatte den Tank brav als Uniflow gebaut. Und dann stand das das Modell und bat um Sprit. Und ich hab getankt.. upp war nicht grad viel, egal. Dann lief der Motor und nach 30 Sekunden wars vorbei... Ich dachte, wie schnell doch 25 Runden geflogen sind...

Ok um es abzukürzen, ich habe durch den Überlauf getankt, und aus dem Uniflow kam der Sprit bei ca. 50 % Tankfüllung herausbespritzt um mir vorzugaukeln, der Tank sei voll... und immer so weiter...

Und an den Vergaser kam ich schon gar nicht ran...

Ich geben zu, ich hatte einigen blöden Stunden, denn offensichtlicht handelte es sich ja um ein Problem was außer mir keiner kennt, (genau wie ein Hochleistungsrennmotor der knapp 9000 rpm drehte).... die Motoren singen ja alle wie Schmitts Katze 18000 und was weiss ich was für Zahlen mir genannt wurden und und und.


Das hab ich dann spontan dem Franzel vorgeheult.. Indie ist doof und so...

Er sagte: Pass auf Jung, der Willi hat gesagt, und ich hab gemacht......

Und so hielt das Autoventil Einzug in meine natürlich neu zu lötenden Tanks. Schwupps kennt mein Tank kein offenes Röhrchen mehr. Der Tankstutzen ist dick und fett und der Überlauf führt in den Auspuff. Da muss nix abgezogen werden, das flutscht einfach so. Uniflow ist bloss was für die Kunstflieger...

Warum lernt man sowas erst wenn die Hose in den Bach gefallen ist ??? *grummel*

Also ich hab mich nun exakt and Franz seinen Anweisungen orientiert (die sich exakt an Willis Anweisungen orientiert haben, die sich wiederum .... und so weiter). Hier mal ein Bild wie das aussieht.

993087

Man sieht 2 Autoventile vom Gummi befreit. (Was für ein Driss!) Weil ich eine Drehbank habe, konnte ich sie blitzsauber abdrehen, wodurch die Chose Gesicht bekommt. Es geht aber auch in einer Ständerbohrmaschine.

Das Außengewinde habe ich abgedreht. Das Gegenstück gibt es im Fahrradladen (Adapter von Fahradnorm zur Autornorm). Das Teil wird an der Spritze befestigt und zum Betanken auf den Stutzen gepresst bis das Ventil öffnet.

Das kleine Messingröhrchen auf dem Bild habe ich eingeschlitzt um die Ventile ausbauen zu können. Auf der Drehbank und beim Löten würde das Ventil kaputtgehen.

Sollte der Basti nun etwas murmeln von "nicht regelkonform" usw usf.. hiermit ist er überstimmt.. zack..

Es ist keine Druckbetankung, da der Überlauf offen bleibt, daher sehe ich nicht, warum diese kleine Hilfe nicht erlaubt sein soll.

Und nun geh ich Tanks löten... was sonst.

An alle die das nachbauen wollen.... das Venntil hat eine große Masse und wirkt als Wärmesenke.. Also brav als erstes einlöten, sonst lösen sich anderen Lötungen wieder, was ungünstigsten Falls die Arbeit ruiniert. Aber wem erzähl ich das, alles Profis hier ;-)

PeterKa

Rennsemmel
08.05.2013, 16:13
Hallo Peter !

Hättst durch das Uniflow getankt und den Überlauf als Überlauf benutzt , hättest du wohl auch den Tank vollbekommen.
Bei meinem geht es jedenfalls so.
Bin übrigens weiterhin der Meinung, dass das mit dem Autoventil nicht regelkonform ist.
Sorry, wir müssen da streng bleiben, da uns sonst keiner ernstnimmt wenn wir unser Regelwerk auf die Art und weise behandeln.

Für einen geübten Modellbauer ist das kein Problem, jedoch ist die Grundidee wirklich, den Bauaufwand so gering wie möglich zu halten.
Aber bau es erstmal ein, und wir werden sehen, wie viel unterschied es im Race macht.
Erst dann kann man für alle nachvollziehbar die Regeln ändern oder auch nicht.
Problem wird aber sein, dass wenn du es zulässt es auch welche geben wird die unbedingt gewinnen wollen und sich selbst ein Ventil bauen mit größerem Durchlass als ein Autoventil und die haben dann definitiv einen Vorteil.Man muss also explizit im durchlass unveränderte Autoventile zulassen, wenn es dazu kommt.
Wir müssen das aber vorher testen.
Zumal das Ventil ja auch sinnlos ist, wenn man durch die falsche Leitung tankt.

Bitte nicht zu persönlich nehmen !

Grüße ,
Sebastian

PeterKa
08.05.2013, 16:35
errmm, basti...

Klar hätte ich den Tank vollbekommen. War ein seht blöder Fehler, aber ich verschweige ihn nicht, so peinlich er auch sein mag.

Trotzdem, was die Regel betrifft. Ich halte es richtig Druckflaschen zu verbieten, keine Frage. Wenn ich alles richtig verstanden habe, bekommt jeder Teilnehmer 3 Spritzen aus denen der Sprit nur direkt in den Tank gefüllt werden darf richtig ?

Spritzen haben einen Querschnitt am Auslass von 2 mm.. Röhrchen ca 3 mm.... Also wird im Normalfall die Tankgeschwindigkeit NUR und ausschließlich vom Spritzenauslassquerschnitt bestimmt, egal wie fest ich auf dem Spritzenkolben rumprügele. Ich hoffe da kannst Du mir zustimmen. Die Sache sieht anders aus bei Druckflaschen, die den großen Querschnitt bis ins Ventil behalten. Aber die haben wir ja zurecht verboten.

Selbst wenn nun das Tankventil einen Querschnitt von 10 mm hätte, könnte ich nicht schneller tanken als die Spritze erlaubt. In Wahrheit ist der freie Querschnitt beim Autoventil eher kleiner als 3 mmm (schau Dir einfach die Ventile an auf dem Bild), so daß die Tankgeschwindigkeit von der Druckseite her begrenzt ist... regelkonform. Der Vorteil des Autoventils ist also nicht ein schnelleres Betanken, sondern weniger Fummelei und mehr Sicherheit, weil man nicht den "Zumachstutzen" vergessen oder verlieren kann.

Im Übrigen bin ich in dieser Frage auch total uneinsichtig. Und wenn ich die Großwetterlage richtig einschätze, werden sowieso gleich 3 Piloten mit einem solchen Ventil antreten und die Macht des Faktischen ausüben ;-)

PeterKa

Rennsemmel
08.05.2013, 16:48
Ja, das mit den drei Spritzen hat dir bestimmt der Franz erzählt.
War ein Gedanke, ist aber noch nicht spruchreif und offiziell, da da auch noch Platz für Schummeleien besteht, b.z.w. dann jemand rumrennen müsste, der kontrolliert ob die Tanks am Anfang auch alle leer sind oder ob jemand nicht noch etwas größere Spritzen in der Tasche hat und die originalen einfach leerdrückt. Muss halt getestet werden. Ausserdem bräuchte man dann Einheitssprit.

Genau das Gefummel mit dem Deckel kostet Zeit, was aber egal ist, da das alle machen müssten. Wenn man als Deckel eine Schraube mit Silikonschlauch nimmt kann man unter dem Kopf den Deckel mit Litze am Rumpf befestigen, dann fliegt er schon mal nicht weg.

Aber bau das Ding erstmal ein, dann testen wir das damit aus.
Wenn es sich rausstellt dass der Pitstop damit schneller geht dürfen die Piloten gerne faktisch so weiterfliegen, aber nicht bei INDIE15 unter aktuellem Reglement.
Entschuldige bitte, aber das ist so keine Art mit einem Reglement umzugehen.
Es wird sonst so was total undefiniertes wie Club 30 oder inzwischen MTR, wo Willi mir erzählt hat, dass auch inzwischen mit unbegrenztem Tankinhalt geflogen wird, obwohl es anders in den Regeln steht.
Damit tut man dem Fesselflug kein gefallen, wenn man erstmal alle Wettbewerbe einmal besuchen muss um das aktuelle Reglement zu erfahren, was dann hoffentlich beim nächsten Wettbewerb noch gilt.

Grüße, Basti

Franz Haas
08.05.2013, 20:01
Hallo Basti, lieber Peter

Also, es ist doch so:

Für Autoventil:
sicheres aufsetzen der Spritze/ Tankflasche/ anderer Behälter. Ventil verschließt sicher und gut, nix läuft raus.
Ob es sooo viel schneller geht, wage ich zu bezweifeln, da es leider nötig ist das Behältniss gerade aufzusetzen, damit der Dichtring des " Füllers" auch den Sprit IN den Tank leitet. Also erfordert diese " Rennbefüllung" einiges
an Übung. Großer Vorteil: man vergisst in der Rennhektik nicht den Nippel durch die Lasche zu ziehen. Und der Tank bleibt voll ( anfangs):D

Für " Rohrbetankung"
Tank ist relativ einfacher zu Löten.
" Nur" das normale Befüllrohr. ( wie dick darf es sein? ) ob da jemand auf die Idee kommt statt 3mm innen 10mm zu nehmen ( geht Sauschnell) und ein breiter " Stopfen " ist besser aufzufummeln als ein normaler Spritschlauch.
Und Stress? Den kennen wir doch nicht.:cry:

Also: lasst uns doch einfach erst mal die ersten Runden drehen und unsere Modelle sicher einfangen.
Mein " Eierschneider" bleibt zu diesen Testzwecken auch zu Hause an der Decke. Außerdem will ich genau wissen, wie schnell oder langsam so eine Betankung wirklich dauert.

Jedenfalls freue ich mich schon sehr, den Basti in " ECHT" begrüßen zu dürfen.
So genug des Maulens. Ab in die Werkstatt und Flieger putzen.

Gruß, Franz Haas

Rennsemmel
08.05.2013, 21:42
Jau, ausprobieren heisst die Devise. Hab ich ja auch gesagt.
Im moment ist noch Versuchsphase.
Fand nur die Taktik äußerst daneben.
Habe übrigens 5mm innen, geht schon fix.
Stopfen geht gut rauf aber doof runter. Mann muss aber auch zielen.
Es geht ausschliesslich darum, das Feld technisch so homogen und enfach wie möglich zu bekommen, damit wirklich nur Piloten und Mechanikerleistung zählt.
Es wäre auch schön, wenn das Reglement in der Urform wenigstens mal ausprobiert würde.

Grüße, Basti

PeterKa
08.05.2013, 22:16
ach basti, ich verfolge keine Taktik, solltest mich kennen. Ich werde sowieso nie an einem Rennen teilnehmen, ich kann das doch gar nicht. Ich will bloss schicke
Flieger bauen. Und meine Teile sind doch eh Exoten. Wer woll schon einen Predator ins rennen schicken... sixte.

PeterKa

Rennsemmel
09.05.2013, 13:28
Hallo !

Bei mir ist leider etwas dazwischen gekommen, so dass ich nicht dabei sein kann.
Franz baut aber seine Flieger um, um die versch. Tanksysteme direkt zu vergleichen und wird an dem Tag auch mit den anderen auf dem Platz sein.

Nachholtermin ist aber in Sicht.

Viele Grüße,
Sebastian

PeterKa
10.05.2013, 08:56
Wie immer.. es geht nicht einfach so.. Der Motor ist sauber eingelaufen. Ohne Dämpfer habe ich jetzt ca. 13500 rpm. mit Dämpfer 11300 ca. Das will ich so noch nicht hinnehmen. Zwar bin ich mir der Drehzahl ohne Dämpfer zufrieden, weil die Latte wohl nicht optimal ist und ich auch nur 5% Nitro im Sprit habe. Aber der Dämpfer macht alles kaputt (noch).

Eine weitere Erkenntnis der gestrigen Probeläufe: Die Sache mit dem Druckanschluß verkompliziert die Chose etwas, weil sich der Druck im Tank erst langsam aufbaut. In der Zwischenzeit erhält der Vergaser zu wenig Sprit und der Motor läuft nicht zuverlässig an. Ob das später auch noch so ist kann ich noch nicht sagen. Ist wirklich sagenhaft, wieviele Details aus dem Weg geräumt werden müssen bis alles funzt.

PeterKa

Willi_S.
10.05.2013, 09:37
Hallo.

@Rennsemmel

Ich muß deiner Aussage:



Es wird sonst so was total undefiniertes wie Club 30 oder inzwischen MTR, wo Willi mir erzählt hat, dass auch inzwischen mit unbegrenztem Tankinhalt geflogen wird, obwohl es anders in den Regeln steht.

Grüße, Basti

hier aufs heftigste widersprechen! Diese Aussage habe ich so nie gemacht! In MTR werden die Regeln keineswegs aufgeweicht! Es gilt nach wie vor, daß ein Tank nur 10 ccm Inhalt haben darf! Und daran habe ich keinen Zweifel gelassen. Was ich gesagt und gemeint habe, ist folgendes: Manipulationen am Tankinhalt lohnen sich in MTR nicht mehr, seitdem 2 Tankstopps obligatorisch sind! 33 Runden schafft man immer mit einem Tank. Aber bis vor 2 Jahren versuchten einige mit 10 ccm 50 Runden zu fliegen um so nur einen Tankstopp erledigen zu müssen. Da hätte 1 ccm mehr Inhalt im Tank sicherlich die Sache vereinfacht. Denn unter "normalen" Umständen schafft ein MTR-Modell mit 10 ccm Tank so etwa 40+ Runden.

Dies alles habe ich in dem Zusammenhang geäußert, daß man Regeln möglichst einfach hält und möglichst wenige Regeln aufstellt. Denn die Einhaltung der Regeln muß ja auch kontrolliert werden. Und wenn man 2 Tankstopps als Pflicht vorgibt, dann muß niemand überprüfen ob der Tank jetzt 15 oder 16 ccm Inhalt hat.

Gruß
Willi

Willi_S.
10.05.2013, 10:06
Hallo Peter Ka.

Du schreibst:

Nachdem die Auspuffarie wohl abgewettert ist, habe ich mich noch einmal dem Tankthema gewidmet. Ich hatte den Tank brav als Uniflow gebaut. Und dann stand das das Modell und bat um Sprit. Und ich hab getankt.. upp war nicht grad viel, egal. Dann lief der Motor und nach 30 Sekunden wars vorbei... Ich dachte, wie schnell doch 25 Runden geflogen sind...

Ok um es abzukürzen, ich habe durch den Überlauf getankt, und aus dem Uniflow kam der Sprit bei ca. 50 % Tankfüllung herausbespritzt um mir vorzugaukeln, der Tank sei voll... und immer so weiter...

Und an den Vergaser kam ich schon gar nicht ran...

Ich geben zu, ich hatte einigen blöden Stunden, denn offensichtlicht handelte es sich ja um ein Problem was außer mir keiner kennt, (genau wie ein Hochleistungsrennmotor der knapp 9000 rpm drehte).... die Motoren singen ja alle wie Schmitts Katze 18000 und was weiss ich was für Zahlen mir genannt wurden und und und.

Das hab ich dann spontan dem Franzel vorgeheult.. Indie ist doof und so...

PeterKa

In posting #64 in diesem thread hatte ich bereits eine sehr gut funktionierende "Tankanlage" für einfache Rennmodelle vorgestellt. Meine Beschreibung und das Bild haben nach meinem Dafürhalten genügend genau erklärt, wie so ein "Renntank" aufgebaut wird. Da sich diese Ausführung seit Jahren (genauer gesagt seit etwa 50 Jahren), nicht nur bei mir, als sehr gut funktionierend erwiesen hat, wäre es ein guter Startpunkt gewesen. Vielleicht warst du zu dieser Zeit aber noch zu sehr damit beschäftigt, das Fesselflugrad neu zu erfinden.
Übrigens stammt die Idee zu solch einem Tank nicht von mir, das kann man alles in (ur-)alten AEROMODELLER-Heften nachlesen, lediglich die Verwendung des Autoventils als Betankungssystem kann ich an meine Fahnen heften. Die Engländer haben schon in den 60er-Jahren, z.B. in Goodyear-Racing, ein Autoventil zur Entlüftung des Tanks beim Betanken benutzt, aber die haben nicht "durch" das Ventil direkt getankt. Sondern dazu wurde weiterhin das Belüftungsröhrchen verwendet. Die Betätigung des Ventils, das sich am höchsten Punkt des Tanks befand und sozusagen den Überlauf bildet, stellte sicher, daß die Luft vollständig entwich und nach Loslassen der Überlauf geschlossen ist

Es gibt noch ein englisches Tanksystem, das Paul Eisner für das "Phantom-Racing" (als Modell nur das KeilKraft-Modell Phantom erlaubt) entwickelt hat, das auch verhindert, daß der Fahrtwind den Sprit aus dem Tank saugt, ohne ein Ventil oder Verschlusskappe zu verwenden. Aber dieses System müßt ihr euch selber aus den Archiven des AEROMODELLER 'raussuchen.

Wo ich dir 100% beipflichten muß, ist die Beschwerde über die Suche nach den 18.000 U/Min! Ich kann sie auch nicht finden! Denn meine Katze geht einfach nicht so schnell! (Ich werde allerdings mit "z" am Ende geschrieben - liegt es vielleicht daran?)

Gruß
Willi

PeterKa
10.05.2013, 10:43
Huhu Willi,

ich hatte das gelesen, aber wegen des Ventils und der folgenden Diskussion um Regelauslegung verworfen. Im Übrigen funktioniert mein Tank einwandfrei, wenn ich durch das richtige Röhrchen tanke. Mir sind aber die vielen Röhrchen im Wege, weil ich nicht mit dem Finger an den Venturi zum Ansaugen (bei kaltem Motor) komme.

Mein Problem sind die 30 Jahre alten Motore die mit Heckauslass und Heckvergaser ausgestattet sind. Das ist nunmal nicht die optimale Auslegung für die Klasse. Aber andere Motoren kommen für mich nicht in Frage (wegen eines Versprechens!) Also muß ich die Folgeprobleme ausbaden.

Klar wenn ich google finde ich sicher eine Tüte für Heckauslass irgendwo auf der weiten Welt. Aber das kostet Geld und macht keinen Spass. Und wenn sie dann doch nicht passt bin ich auch nicht schlauer. Also ich geh meinen Weg, und das meistens ohne zu klagen ;-)

PeterKa

Willi_S.
10.05.2013, 11:45
Hallo Peter.

Du brauchst nicht unbedingt den Versager zuhalten, um Sprit anzusaugen. Halte beim tanken, wenn der Tank voll ist und "überläuft", doch einfach für einen kurzen Moment den Überlauf zu. Schon drückt dir die Tankflasche reichlich Sprit in den Vergaser. Mit einigem Probieren hat man eigentlich recht schnell heraus, wie "lange" man zuhalten muss.
Bei manchen Motoren muß man das übrigens auch im warmen Zustand machen, also beim Tankstopp. Andere dagegen vertragen das überhaupt nicht und "ersaufen" sofort.

Ein kleines "Gimmick" gibt es noch, um Sprit in den Vergaser zu bekommen, einen sogenannten "prime". Ein wirklich dünnes, zusätzliches Röhrchen führt vom Überlaufrohr zum Vergaser. Es "steckt" sozusagen im Überlaufröhrchen und wenn der Tank voll ist und der Sprit durch den Überlauf austritt, dann geht er auch in dieses zusätzliche Röhrchen und tritt im Vergaser wieder aus und gibt dem Vergaser eben einen kleinen "prime" als Starthilfe. Dieses Röhrchen führt entweder durch eine Bohrung im Venturi nach Innen oder endet einfach knapp in der "Trompete" des Venturi.
Da ja nur Sprit durch das Röhrchen fließt, wenn er durch den Überlauf austritt, kommt auch nur in diesem Moment Sprit in den Vergaser. Während der Motor läuft, wird kein zusätzlicher Sprit zugeführt.

Und bei dem Heckauslass-Motor, könntest du nicht den Schalldämpfer von einem Webra Speedy oder einem BWF 2,5 so "umgestalten", daß er sich festmachen läßt. Die machen doch aus dem Heckauslass einen "Seitenschalldämpfer".


Gruss,
Willi

PeterKa
10.05.2013, 12:06
Danke Willi, die Idee mit dem Primer hatte ich auch schon mal, ist aber doch insgesamt etwas aufwendig, ich mach das nur, wenn es wirklich nicht anders geht.

Das Umfummeln von vorhandenen Dämpfern ist für mich nicht sonderlich attraktiv. Meine Lösung ist bombeneinfach und da hat sich nach 1 Stunde Laufzeit auch nichts losgerappelt, so daß ich diesen Wege erstmal beibehalten will. Leider muß ich halt mehrere Versuche machen bis alles ordentlich passt, aber das ist es mir wert. Ich habe schon dickeres Rohr liegen, aber eigentlich sollte das Kammervolumen ausreichen. Es fällt halt auf, daß sich im Auspuff ein ordentlicher Druck aufbaut (Ich fühle den am Stauröhrchen für den Drucktank. Und dieser Durck kostet die Leistung. Da der Auslassquerschnitt vorgeschrieben ist bleibt mir noch eine weitere Erhöhung des Volumens (von jetzt 30 ccm auf etwa 40), und was vielversprechend ist, eine drastische Kürzung des Endrohres.

Zur Erprobung löte ich heute noch das Endrohr heraus. Die Bohrung ist dann immer noch 6 mm, also regelkonform bei allerding zu schlechter Schalldämpfung. Wenn dies keine Besserung bringt, ist entweder die Rohrlänge oder der Durchmesser unglücklich gewählt (Stehende Wellen oder sowas blödes).

Klar ist das etwas nervig, aber Spass macht es auch. Mir jedenfalls. Und ja klar Fesselflugrad.... und neu erfinden und all die Schmunzen hervorrufenden Rückschläge. Man lernt nur durch eigenen Schaden.

PeterKa

Willi_S.
10.05.2013, 13:13
Hallo.

Ist das Volumen deines Dämpfers nicht etwas zu klein geraten? Mir schwebt irgendwas im Kopf herum, daß das Volumen eines Schalldämpfer bei einem 2-Takter das 20-fache des Zylinderinhalts sein sollte. Das wären bei einem 2,5er immerhin 50 ccm. Und nicht 30 ccm?

Gruss
Willi

Rennsemmel
10.05.2013, 13:42
Hallo Willi !

Entschuldige bitte, dann ist das damals anders rübergekommen.

Mit dem Autoventil: wir stoppen mal den Zeitunterschied, wenn der nur marginal ist spricht ja nichts dagegen die zuzulassen.
Aber messen sollte schon sein.

Viele Grüße,
Sebastian

PeterKa
10.05.2013, 13:42
Ich habe gelesen mindestens 10 fach, kann mich aber auch irren. Ich werde es bald genauer wissen. Eventuell brauchen kleinere Motoren mehr Volumen. Schaumermal.


PeterKa

Rennsemmel
10.05.2013, 14:03
Habe mal kurz bei " Modellmotorentechnik" nachgeschlagen :
-Volumen mindestens 6x Motorhubraum
-Schallreduktion proportional zur verkleinerung der Austrittsfläche, leider wird auch die Leistung proportional geringer.

Seriendämpfer haben auch nicht viel mehr Volumen. Außerdem ist im flachen Anschraubflanschteil der meisten Schalldämpfer der Querschnitt geringer als in Peters Rohr, daher meine Vermutung : Auslass zu klein.



Grüße !