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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Q500 - Wie Querruder anschlagen ??



Michael Brakhage
21.11.2005, 17:36
hallo

ich bin gerade beim bau eines q500 - snipers vom uli männl.
da stellt sich in der jetziogen bauphase die frage, wie ich die ruder am besten anschlage. der uli hatte sie bei seinem sniper angebügelt. ohne ihm jetzt auf die füsse treten zu wollen : "ist das das optimum?"

wie habt ihr das bei euren modellen gelöst? bitte mit bildern :)

bei dem mh16 profil wird es wohl besser sein das ruder oben anzuschlagen als mittig oder ?


dann bis spätestens nächstes jahr beim q500 fliegen :) ich bin nun auch infiziert :)

Agent Smith
21.11.2005, 19:56
Ruder, auch am Höhenleitwerk immer unten anschlagen - dasi st besser als oben. Auch wenn die Unterscheide nicht soo groß sind, beim neubauen macht es halt einfach sinn.

Ich bevozuge die Elasticflap Variante gegenüber allen anderen.

1. Variante : Mit dem Dremel von oben entsprechend Spalt herstellen. Das "scharnier" ist dann auf der Unterseite die Beplankung. Da diese das natürlich nict allein hält gerhört da ein Streifen abreissgewebe oder aramid hin (so lang wie das ruder und jeweils ca 1,5-2cm über den Drehpunkt überlappend). Ich nehme Aramid. Den Spalt auf der Obrseite kann mann mit Scharnierband abkleben, dazu entsprechend der Breite der abdeckung tiefer shcleifen so das man nacher beim überlackieren etc. an der Vorderseite keinen absatz hat. Also die folie "versnkt" Folie zum ruder hin ca. 1- 1,5cm überstehen lassen, nicht zu lang machen, sonst flattert es evtl. Das ganze geht auch mit "TESA Spaltabdeckband" (bequem selber zu machen aus normalem Strefa) ist dünn, und funktioniert auch gut. aber die abdeckung möglichst noch etwas kürzer da TESA nicht so steif ist.

2. siehe www.aerodesign.de - das ist die beste und sauberste Varinate. http://www.aerodesign.de/design/positivbauweise.htm

Mit steifigkeit und Ruderflattern habe ich keine Probleme, da in den ruder selbstverstndlich Kohlefaser liegt (45°). bzw in der gesamten Endleiste.

midgetmustang
28.11.2005, 17:15
Hallo Michael,
der Grund warum es besser ist die Ruderklappen unten anzuschlagen liegt darin, dass (hoffentlich) hier noch in diesem Bereich die Strömung mehr oder weniger laminar anliegt. Auf der Oberseite ist die Strömung schon längst in eine turbulente Strömung umgeschlagen. Es stört somit weniger wenn da ein Spalt ist. Ausserdem schauen dann die Anlenkungen weniger aus dem Flügel heraus. Ich mache das so, dass das Servohorn zur unteren Beplankung zeigt und nicht oben aus dem Flügel herausschaut. Nimm auf jeden Fall 3mm Gewindestangen für die Anlenkungen. Dünneres kann nach ein paar flügen brechen. Die Vibrationen sind aussen am Flügel nicht unerheblich.

Gruss

mm

attackjack
29.11.2005, 07:02
Hallo zusammen,

Gut daß Michael das Thema anspricht, ich bin nämlich auch immer noch auf der Suche nach der einfachen, möglichst beim Laminieren des Flügels vorzubereitenden, Lösung.
Zur Zeit sind in der Endleiste ein 50mm breites Glasgewebeband 80gr unter der Beplankung aus 1,5mm Balsa einlaminiert. Bei den geringen Biegewinkeln die hier vorliegen, könnte es auch genügen über dieses Glas anzuschlagen... Ich habe das auch schon von dem einen oder anderen gehört.
Offengestanden kann ich mir auch nicht vorstellen, daß der Drehpunkt 1,5mm unter der Oberfläche, die dann noch bebügelt wird, in beiden Richtungen weitgehend widerstandsfrei funktioniert. Deswegen habe ich bisher die Variante - Querruder abtrennen, - Verkasten, - Anbügeln ... als die Einfachste für mich vorgezogen. Das ist nicht ganz optimal, aber ich habe auch keine Flatter- oder Ablösetendenzen festgestellt.

Als bessere Lösung könnte ich mir auch vorstellen, die Querruder nach dem Heraustrennen und Verkasten am Drehpunkt mit Abreißgewebe in den mit Folie ausgelegten Styrohalbschalen anzulaminieren.

Mario, Deine Lösung bei Deinem Renner in Leipzig fand ich schon optisch genial. Kannst Du uns vielleicht noch mal den Tipp praktisch detaillierter näherbringen? Oder hast Du das auf Deiner Homepage schon enthalten? (Sorry hab noch nicht geschaut).

There is always a way to do it better, .... find it..... (Edison)

Gruß Uli

Agent Smith
29.11.2005, 17:15
Also der mechanische Widerstand bei den "elastic Flaps" ist ganz deutlich höher, bzw. begrenzt sich der maximale Ausschlag etwas. Nur die meisten Unterschätzen welche Kraft ein 4kg Servo bei entsprechender Hebelverhältnissen hat. Zumal wir ja wirklich nur recht kleine Ausschläge brauchen. Es reicht also. Die Maximalausschläge reichen zum landen noch so aus. Bei der stellgenauigkeit hatte ich auch zunächst bedenken, funktioniert aber problemlos. Das ganze ist zwar relativ "gakselig' wenn man die Ruder von Hand bewegt, soltle einen aber nicht davon abhalte.

Das Aramidband etc. unter die Beplankung zu legen ist so eine Sache, ich vermute das dann evtl, das Balsa dann auf der Oberseite, da die Faserrichtung ja 90° zum Drehpunkt ist, einreisst. Deswegen habe ich das Aramid Band auf der Oberseite der Beplankung.

Also bei Hartmut auf der Website ist das ganze im Prinzip gut erklärt.

Hier gibt es aber auch noch eine :

http://www.nmpra.org/Documents/Skinned-hinges/Hinges.htm

attackjack
30.11.2005, 05:53
Hi Mario,

danke für den Link, hier ist auch die praktische Ausführung sehr anschaulich beschrieben....

Das Einreißen des Balsaholzes bzw. das "Überstrecken" der darüberliegenden Bügelfolie beim Ausschlag nach unten sind klare Hindernisse bei dem Einsatz der Glasarmierung unter der Beplankung als Scharnier.

mfg Uli

Michael Brakhage
30.11.2005, 19:41
hallo

@mario danke für den klasse link.

ich habe nun meinen eigenen weg beschritten und bin auch zum ziel gekommen. das ergebnis ist zwar nur 99% aber der nächste sniper wird besser (wink an uli :) ) [bist du frühaufsteher ????]

ich werde gleich mal bilder machen und sie auf meine homepage packen. falls es jemand interessiert: gallery (http://www.mbrak.net/gallery)

die ruder sind mit graupner patentschanieren (nylonstrips) angeschlagen. 6 stück pro ruder und damit spielfrei. die anlenkung ist aus 3mm schweissdraht. der lag so verlassen in der firma rum und liess sich sehr gut löten (kugel).
nachdem ich heute die schwergängigkeit des linken ruders gelöst hatte (harz in das messingröhrchen gelaufen) gings mir dann auch wieder besser. wd40 hilft halt immer wieder :)

so.. ichbin bald fertig mit dem bauen. heute wird noch das leitwerk verklebt und am wochenende wird die fläche fertig. dann noch rc und motor rein und gut ists.....