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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Timer für Einstieg in Elektrofesselflug



f4bscale
04.01.2013, 22:49
Hallo zusammen,
nun ist es endlich soweit ich darf den Touchtimer der Firma "EDISEN" vorstellen. Edisen ist eine gute Adresse für berührungslose Schalter. Auf meine Anfrage für uns Fesselflieger einen Timer auf der Basis der Touchtechnologie zu entwickeln erhielt ich positive Resonanz. Nachdem Franz nun dieses Teil getestet hat und einige Wünsche noch eingearbeitet wurden. Kann jetzt die Fertigung einer kleinen Serie beginnen.

Was kann der Timer?
Kurz gesprochen erhalten wir einen Timer, der unserem Elektroantrieb Eigenschaften verleiht, die den bei einem Verbrennungsmotor üblichen Handlungsablauf nachempfindet. Mit Hilfe zweier Touchtasten (Time, Speed) erfolgt die Bedienung. Die Taste "Time" ermöglicht die Einstellung der Flugzeit von 1 bis 4 Min. im Schritten zu 30 s. Das entspricht dem Tanken des Modells mit Verbrennungsmotor. Danach wird mit einem Doppeltipp auf die Taste "Speed" der Motor mit 70% seiner Leistung gestartet. Jeder weitere Tipp erhöht die Drehzahl bis 100%. Genauso, als würde man die Düsennadel des Verbrennungsmotors einstellen.
Als nächstes startet man den Timer mit Doppeltipp. Der Elektromotor wird zunächst auf Null zurückgeregelt und anschließend steigert der Timer zum Start die Drehzahl bis zum voreingestellten Wert. Mit einem Dreifachtipp startet man den Timer mit 30s Startverzögerung.
Kurz vor Ende der eingestellten Flugzeit wird die Drehzahl des Motors dreimel kurz gesenkt und wieder gesteigert. Wie es ein Verbrennungsmotor tut, wen der Sprit zu Neige geht.
Eine LED zeigt nur die korrekte Funktion an.
Wer jetzt aber eine eigen Möglichkeit der Programmierung vermisst, den muss ich leider enttäuschen. Dafür ist der Timer nicht gedacht.

Franz Haas
05.01.2013, 08:58
Hallo Einsteiger in den E-Fesselflug

Wolfram hatte uns diesen Timer zum testen zugesendet. Da wir unsere Modelle auch als E-Versionen
anbieten, kam uns der Timer gerade recht.
Unsere Wünsche: einfachste Programmierung, klein und leicht, keine " Programierkarte", halt was für den
" Normalo"der schnell und einfach sein Modell in die Luft bekommen möchte.
Und genau das macht der kleine und leichte EDISEN Timer.
Wohlgemerkt: dieser Timer richtet sich an die Einsteiger!
Herz, was willst du mehr! Flugzeit eintippen, Motordrehzahl wählen und ab gehts. Kein umständliches rumfummeln
mit einer Programierkarte, kein Einstellen am PC!
Gerade der Einsteiger, der nicht sooo viel Wissen hat wird seine Freude mit dem Timer haben. Und er schont seine Nerven gewaltig!
Wir können diesen Timer jedem EINSTEIGER empfehlen.

Wolfram, das hast du wirklich gut hinbekommen.:D

Gruß, Franz Haas

Willi_S.
05.01.2013, 12:18
Hallo Wolfram.

Franz hat mir den Timer gezeigt und ich muß sagen, 2 Dinge sind mir aufgefallen, dir mir nicht gefallen:
a) das Fehlen jeglicher optischer oder akustischer Meldung, in welchem Zustand sich der Timer gerade befindet! Da doch ein LED vorhanden ist und die Ansteuerung von "Piepsern" via Motor doch auch nicht so schwierig ist, würde ich mir wünschen, man könnte anhand dessen erkennen, in welchem Zustand der Timer gerade ist!

b) die "Nicht-Einstellbarkeit" der Startverzögerung. 30 Sekunden können ganz schön lange dauern, wenn man nur kurz den Motor einstellen will oder unter Umständen auch sehr kurz sein, wenn man alleine auf dem Platz ist und ohne Helfer starten will!

Und was wird das Teilchen kosten?

Gruß
Willi

Rennsemmel
05.01.2013, 16:04
Hallo !

Schönes teil, da man keinen sichtbaren schalter braucht und das auch aerodynamisch besser ist.
Vielleicht wär ein Video ganz gut. Ich denke die LED wird schon optische Signale geben. Vielleicht wär es aber sinnvoll, sie an einer Litze frei platzierbar zu gestalten.

Viele Grüße,
Sebastian

f4bscale
05.01.2013, 22:28
Da will ich mal schnell ein paar Antworten zu den gestellten Fragen geben.
Bei Edisen sind 20€ kalkuliert. Aber Frau Merkel braucht auch ihren Anteil für Deutschland. So dass wir ca. 24€ berappen müssen.
Das Problem der Anzeige gibt es beim neuen Muster nicht. Sie ist wesentlich heller als beim Prototyp. Alle anderen Reaktionen sind meiener Meinung nach deutlich genug. Welches Zeichen ist besser als das Anlaufen oder Herabregeln des Motors bei Speedbetätigung oder Timer start.Wenn ich mich beim Beschreiben nich deutlich genug ausgedrückt haben sollte, die 30 s sind erst nach Timerstart mit Dreifachtipp aktiv. Wobei ich 30 s auch für etwas lange halte. Welche Zeit sollten wir eurer Meinung nach programmieren?
Wer eigene Programmierungen haben will kann das auch bei der Bestellung angeben. Zur Anlauframpe beim Start, fehlen die Erfahrungen. Nach meinen Tests, besteht ein großer Unterschied beim Start auf Rasen oder Hartpiste. Ich Denke aber das wird sich schnell klären wen genügend Leute Testergebnisse angeben.
Wir haben auch überlegt, ob die LED steckbar sein sollte. Eigentlich kein Problem, aber der Verpolschutz muss gesichert sein.

Wolfram

catdog
07.01.2013, 22:50
Auf dieser Webseite in Holland ist auch etwas fuer Selbstbastler zu finden:

http://www.lijnbesturing.nl/index.php/werkplaats/electro/de-zelfbouw-timer

Allerdings sollte man etwas Elektronikkenntnisse haben.

Es gibt auch einen Timer in Holland der schon eingesetzt wurde:
http://www.lijnbesturing.nl/index.php/werkplaats/electro/de-timer-van-robert-jan

Es scheint sich auf jeden Fall im Fesselflugbereich etwas zu bewegen. Eine erfreuliche Entwicklung. :)
Auch muss man dann nicht weit weg von menschlichen Ansiedlungen fliegen. Was mich immer davon abgehalten hat wieder mit Fesselflug zu beginnen.

sierra_uniform
10.01.2013, 00:13
... und hier gibt's auch noch eine Alternative:

http://fesselflugcenter.kostenloses-forum.be/fesselflugcenter-beitrag380.html

Gruß SU

Rennsemmel
10.01.2013, 10:10
Hallo !

Also für den Preis von Wolfgangs Timer kann man nichts verkehrt machen. Es gibt ja noch die billigen E-Flight Timer aus China, aber da ist der hier vorgestellte Welten besser. Wirklich interessant ist ja, das man den Rumpf nicht sieben muß für Schalter u.ä., und dass das gerät aus der Schachtel raus gut läuft.
Da sind die Selbstbaulösungen doch viel aufwändiger und meistens größer, da SMD-Löten im Hobbybereich meistens nicht so der Hit ist.
Die Timer mit mehr Programmierfunktionen und Regelungen sind eine Sache für sich, der hier ist ja bewusst auf einfache Bedienung ausgelegt.

Ach so, Maß+ Gewichtsangaben wären sinnvoll.
Und dann wollte ich fragen ob die Presets wie Flugzeit und Dauer gespeichert bleiben, oder ob man die jedes mal neu eingeben muss.

Grüße,
Sebastian

f4bscale
10.01.2013, 21:16
Hallo,
wie ich bereits bei der Vorstellung des Timers geschrieben habe, vollzieht der Timer den Handlungsablauf beim Starten eines Verbrennungsmotors nach. Dort ist die Flugzeit auch zu Ende wenn der Sprit alle ist. Also muss die Zeit auch neu eingestellt werden. Das gleiche trifft für die Drehzahlregelung zu. Die Entwickler von Edisen wollten bewußt keine komplizierte und speicherintensive Elelektronik aufbauen. Der Timer hat sich in meinem Modell bestens bewährt.
Ihr merkt auch schon an den Wünschen die im Forum geäußert werden, dass da schnell ein riesen Aufwand entsteht.
Ich mache euch einen Vorschlag, lasst uns alle Wünsche sammeln und überlegen, was wir an Funktionen wirklich brauchen, dann werde ich sehen was auf der Basis des verwendeten Sensors machen lässt.
Maße: 27x27x7
Masse: 8g
Bei einem Modell mit 10 Rippen sind das zusätzliche 0,8g pro Rippe die jede Rippe erleichtertwerden muss.
Ich habe für mich beim Modellbau eine Grundregel:
" Mache jedes Teil vor dem Einbau 1g leichter!" da hatt man schnell 50g gespart.

Wolfram

Willi_S.
11.01.2013, 10:23
Hallo Wolfram.

Also jetzt bin ich schon etwas enttäuscht von dir! Bei welchem Verbrenner muß ich denn zu jedem Start die Düsennadel verstellen??!! Ich habe Motoren, z.B. der FP25 im Koala (also keine "Hochleistungs-F2B-Flieger), da brauche ich so gut wie nie die Nadel anzufassen! Und dein Timer richtet sich doch an den Sport- und Gelegenheitsflieger. Also, daß der Timer die beim Flug vorher eingestellte Drehzahl und Dauer "vergißt", halte ich für einen großen Nachteil! Diese beiden wichtigsten Parameter sollten doch erhalten bleiben. Wo bleibt da die Reproduzierbarkeit?

Da halte ich den Timer vom Hermann doch für wesentlich geeigneter! Viel mehr muß man da auch nicht einstellen, er macht deutlich kund, was ich eingestellt habe und mit einem simplen Tastendruck starte ich den Motorlauf und kann ihn auch mit dieser Taste wieder anhalten! Und vor allem, die Programmierung bleibt erhalten. Wenn der Preis noch der gleiche ist, dann ist er 1,-- Eurone teurer, kann aber viel mehr. Auch ist es KEIN selbst zusammen zu bratendes Teil, sondern ein voll funktionsbereiter Baustein.

Ähnlich verhält es sich mit dem Timer aus den Niederlanden von Robert-Jan. Der ist vielleicht ein wenig komplizierter zu bedienen und richtet sich bewußt an den F2B-Flieger.

Ich persönlich habe schon eine ganze Reihe Timer "durch" (Zigras, JMP, Hubin, vom Hermann, E-Flite) und ich muß sagen, dein Touchi würde mir am wenigsten zusagen.
Und das Gewicht der Timer halte ich für eine völlige Nebensache, ob es 8g oder 18g sind.

Ich fürchte, ihr werdet an der Programmierung noch arbeiten müssen.

Gruß
Willi

Rennsemmel
11.01.2013, 21:29
Hallo !

Also ich glaube ,es ist nicht ganz klar was der Timer kann.
Man muss nicht direkt auf die Oberfläche Tasten, sondern man kann den Timer hinter einer Balsawand mit Markierungen Platzieren und dann auf die Modellaußenhaut tippen.

Ansonsten wär ich auch dafür die Wete zu speichern .

Grüße !

PeterKa
12.01.2013, 11:44
Ich bin sicherlich vorbelastet, weshalb ich mir eh keinen fremden Timer kaufen würde. Aber davon mal ganz abgesehen. Wolframs Konzept ist voll ok. Programmierbare Timer benötigen ein Programmiergerät (oder PC). Das macht Kosten und Aufwand. Wenn man darauf verzichtet kommt die berühmte Tastendruckprogrammierung ins Spiel. Und ich gehöre zu den Menschen die NICHT einen Regler mit der Fernsteuerung programmieren können ohne die Anleitung neben mir liegen zu haben, und die NICHT genau genug hinschauen können, ob die Diode jetzt 6 oder 8 mal geblinkt hat, geschweige denn dass ich mir merken könnte, was es denn bedeutet wenn sie 8 mal blinkt und dass man dann 4 mal kurz und 3 mal lang tippen muss. Daher nehme ich immer eine Programmierkarte oder einen PC, da bin ich zu Hause... Andere aber nicht.. Und genau für diese Klientel ist der Timer ok.

Das mit dem Speichern der letzten Einstellungen ist ein sehr sehr zweischneidiges Schwert. Mal ehrlich, wer weiss den nach 4 Wochen noch wie der Timer zuletzt eingestellt war? Eben drum. Aus purer Unsicherheit greift man zum einzigen Mittel: Reset und alles von vorne. Da kann ich doch gleich vorneweg die paar Tasten drücken.

Man kann es nicht allen recht machen, daher sollte man es gar nicht erst versuchen, sondern alles so machen, wie es einem am ehesten zusagt.

Dazu kommt daß die Entwicklung eines Timers viel Zeit verschlingt.. Oh ja ich weiss wovon ich rede. Und wenn das alles quasi von einer Firma erledigt werden muß, ist eine wirtschaftliche Stückzahl erst jenseits der 1000 Exemplare zu erwarten. In Wirklichkeit reden wir von Stückzahlen im 100er Bereich wenn es gut läuft. Das ist unter kommerziellen Gesichtspunkten ein Massengrab.

SU verdient an einem Timer vielleicht 5 Euro... dafür muß er etwa eine Stunde löten.. Verkauft hat er vielleicht 50, wie in alles auf der Welt soll das gehen ? Ohne Engagement und Enthusiasmus ist das nicht machbar.

Noch krasser sind die Verhältnisse bei userer (SU + michse) Neuentwickung. Wir reden da von Entwicklungszeiten im Bereich 150 Stunden und mehr. Man muß schon sehr naiv sein um nicht zu erkennen, daß das nie im Leben wieder hereingeholt werden kann, selbst wenn es der grösste Kracher sein sollte.

Aber das schöne ist, daß es Menschen gibt, die sich davon nicht abschrecken lassen, die sich so etwas antun, weil es Spass macht und Befriedigung bringt.

Insofern, alles ist gut, jeder kauft sich (oder lötet sich) den für ihn selbst besten Timer. DEN besten gibt es sowieso nicht.

PeterKa

f4bscale
12.01.2013, 17:24
Hallo zusammen,
genau diese Diskussion hatte ich beabsichtigt, als ich den Timer ins Netz gestellt habe. Nur durch Disskussion kommt man zu entsprechenden Anforderungen.
Willi, Du brauchst nicht enttäuscht sein.Mir ist natürlich bekannt, dass man die Düsennadel bei gut eingestellten Verbrennern abkneifen könnte.
Der Timer entstand auf der Basis eines unserer eigenen Schaltkreise. Deshalb ist im jetzigen Zustand die Speicherung der eingestellten Werte nicht möglich. Für mich war das Einstellen der Drehzahl vor jedem Start bisher kein Problem.
Bis bald

Wolfram

catdog
13.01.2013, 13:57
Hallo Fesselflugfreunde! :)
Es ist doch schoen und eine gute Sache, dass es verschiedene Aktivitaeten fuer und innerhalb der Fesselflugscene fuer die "Elektrischen" gibt.
Denn so wird Fesselflug auch in der Naehe von Wohngebieten moeglich ( Nicht jeder hat ein Auto und die Zeit um Kilometerweit zu fahren.). Auch ein Schritt um Fesselflug atraktiver fuer einen groesseren Personenkreis zu machen.
Und das ist doch letztendlich das Entscheidende!

Willi_S.
14.01.2013, 12:09
Hallo.

Zunächst möchte ich einmal betonen, daß ich Wolframs Engagement und Arbeit bei der Entwicklung dieses Timers zu würdigen weiß und dies auch tue!
Gerade weil eine gehörige Menge Arbeit und Zeit für die Entwicklung eines solchen Gerätes aufgewendet werden muß, wäre es doch schade, wenn diese Arbeit verpufft, weil es am Bedarf der potenziellen Nutzer vorbei entwickelt wird! Ich weiß sehr wohl, daß dieser Timer ein Abfall- oder Nebenprodukt eines kommerziell arbeitenden Betriebes ist und eigentlich gar nicht viel Zeit und Aufwand dafür verwendet werden darf, er entstand, weil eben diese touchpads gerade verfügbar sind. Aber bei einem Fesselflugtimer geht es nicht darum, daß es schön ist, wenn die touch-Tasten gut funktionieren und das Gerätchen schön leicht ist, sondern das Teil muß im Modell des Fesselfliegers seinen Ansprüchen (dem des Fesselfliegers) gerecht werden. Und wenn die Einstellungen des vorherigen Fluges nicht gespeichert werden, dann halte ich das für einen solchen großen Nachteil, dass sich dies auf eine Kaufentscheidung auswirkt.
In diesem Zusammenhang PeterKas Argument: „Mal ehrlich, wer weiss den nach 4 Wochen noch wie der Timer zuletzt eingestellt war? Eben drum. Aus purer Unsicherheit greift man zum einzigen Mittel: Reset und alles von vorne. Da kann ich doch gleich vorneweg die paar Tasten drücken “ halte ich für deplaziert und für wenig bis gar nicht überlegt. Ich hätte fast noch etwas Schlimmeres geschrieben und das fängt mit "B" an.
Abgesehen davon, dass es ja nicht mal eine Möglichkeit zum „Reset“ gibt (außer wenn man den Akku abzieht und der Timer wieder in sein „Vergessen“ verfällt, er "resetet" ja sozusagen nach jedem Flug), weiß man denn bei der Düsennadeleinstellung am Verbrenner was man dort vor 4 Wochen eingestellt hat? Ich denke mal, sehr wohl! Zumal man ja auch noch eine optische Rückmeldung hat, denn nach kurzer Zeit erkennt doch jeder, ob die Düsennadel in einer in „etwa“ zu gebrauchenden Position steht oder nicht. Und gerade weil beim letzten Flug mit dem Timer alles so schön funktioniert hat, wie finde ich diese Einstellung nach 4 Wochen denn wieder, ohne mehrere Probestarts zu machen?? Selbst für den nächsten Start nach einem schönen und erfolgreichen Flug am selben Tag muß man alles neu einstellen. Beim Verbrenner muß ich vor jedem Flug tanken, aber das entspricht doch eher dem Akkuwechsel, und nicht vor jedem Flug an der Düsennadel rumdrehen.

Lieber PeterKa, überhaupt glaube ich aus deinen Kommentaren ablesen zu können, daß du über sehr große Erfahrungen im Umgang mit elektrisch angetriebenen Fesselflugmodellen verfügst. So jedenfalls erscheint es mir. Dann überprüfe doch bitte mal diese Erfahrungen mit den Gegebenheiten die Wolframs Timer bietet. Ich habe den kleinen „touchi“ via Franz Haas schon in den Händen gehabt und habe versucht, hinter die „Geheimnisse“ des Gerätes zu kommen, war aber mit meinen Beobachtungen weder in Bezug auf mich noch auf das Gerät zufrieden. Wir wollten einfach nur einen Indoor-Fesselflieger zum Fliegen bringen, was wir aber trotz gemeinsamer Anstrengung nicht geschafft haben! Wahrscheinlich fehlt mir die Erfahrung.

Weiterhin gibt es sehr wohl Fesselflugtimer zu deren Programmierung man weder einen PC, noch ein Programmiergerät oder einen RC-Sender braucht! Der Timer von Sergio Zigras (Vertrieb Windy Urtnowski) arbeitet mit einem „Mäuseklavier“ zur Einstellung von Startverzögerung und Laufzeit sowie einem analogen Poti zur Einstellung der Drehzahl. Es gibt mehrere Timer von Will Hubin (auch aus den USA), deren Einstellung erfolgt komplett über althergebrachte Potis! Dabei sind die Hubin Timer sehr preiswert, man muß lediglich die Versandkosten hinzurechnen und keine Einfuhrumsatzsteuer, da der Preis für einen einzelnen Timer unter der magischen 22,-- Euro-Grenze liegt! (Übrigens vertreibt Alberto Parra diese Timer ebenfalls). Also, eigentlich ist doch alles da! Aber man ist ja Patriot und freut sich, wenn man so etwas auch aus Deutschen Landen beziehen kann.

Es mag ja sein, daß ich auf manche den Eindruck erwecke, ich wäre bezüglich Wolframs Timer auf der Besserwisserschiene unterwegs, dem ist aber absolut nicht so! Ich denke, ich habe Wolfram richtig verstanden, daß er ja gerade Anregungen und Kommentare aus der Praxis für dieses Gerät wünscht. Diese meine persönlichen Erfahrungen aus dem elektrisch angetriebenen Fesselflug, gerade auch im Umgang mit „Neulingen“ im Fesselflug (Jugendgruppe des Vereins, Jedermannfliegen auf diversen Veranstaltungen, Betreuung einiger Einsteiger im Fesselflug), habe ich versucht bezüglich dieses Gerätes mit zu teilen. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Gruß
Willi

PeterKa
14.01.2013, 12:51
Lieber Willi,

Wie ich schon schrieb, jeder muß den für sich besten Timer finden und gut ist. Wer Mäuseklaviere und Potis mag, auch recht, solange es funktioniert. Touch hat Charme, ob es wirklich optimal für den Fesselflug ist kann ich nicht beurteilen, aber Wolfram fliegt ja damit, also muss es doch funktionieren.

Ich weiß auch nicht warum Du mich so angehst. Ich habe versucht für jedes Argument und jede Auslegung Verständnis zu haben.

Außerdem behaupte ich nicht große Erfahrung mit Elektrofesselflug zu haben. Große Erfahrung habe ich mit Elektroflug. Und auch große Erfahrung in Elektronik und den Möglichkeiten und Grenzen. Und seit etwa einem halben Jahr beschäftige ich mich intensiv mit Timern einfach deshalb, weil ich da jede Menge Entwicklungspotential darin sehe. Geplant zunächst nur für den Eigenbedarf. Und High End, keineswegs anfängertauglich. Ja klar, unserer speichert und und und.... aber ich glaube nicht daß das wirklich das Maß der Dinge ist. Zuverlässigkeit und intuitive Bedienung stehen an erster Stelle. Und ja, damit habe ich wirklich Erfahrung und zwar beruflich.

Ich glaube, daß jedes Konzept seine Liebhaber und auch Käufer findet. Und wenn ein Timer die Werte nicht speichern kann, dafür aber mit ein paarmal antippen das richtige macht... das find ich ok. Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.

Übrigens mein erstes Elektrofesselflugmodell flog mit einem Servotester (Conrad 4,95 €) Das Abstellen des Motors habe ich über die Unterspannungserkennung im Regler gemacht. Auch das funktioniert.

Und mit dem Vergessen: Das war wirklich ernst gemeint und ich schäme mich nicht dafür (trotz B-Wort). Es ist ja nicht mit dem letzten Flug getan. Man fummelt ja auch in der Werkstatt, wo es um ganz andere Probleme geht (Motor schüttelt, Ruder flattert oder was auch immer) Dann stellt man sich den Timer auf werkstattgerechte Werte (z.B. 4000 RPM, und 20 Sekunden Laufzeit).. Und dann schägt das Vergessen zu.. und schon stellt später auf dem Flugfeld beim ersten Looping der Motor ab.. Ich jedenfalls bin ein Magnet für solcherlei Probleme. Und es ist mir schon passiert. OK wäre ich Profi dann würde das nicht passieren.....

Im Übrigen würde ich verstehen daß Du grummelst, wenn ich den Timer niedergemacht hätte, in der Hoffnung meine Lösung später mal besser an den Mann bringen zu können. Aber ich denke an erster Stelle steht, daß es viele verschiedene Lösungen gibt, je mehr je besser, denn umso mehr Piloten bekommen so den Weg geebnet. Daher begrüsse ich auch sehr die Tabelle in dem anderen Forum.

PeterKa

Franz Haas
14.01.2013, 17:41
Hallo E Flieger
( oder die, die es werden wollen)

Ja, ich habe lange geschwiegen und nur fleißig mitgelesen. Asche auf mein Haupt.
Eine bescheidene Frage: welches Auto habt ihr und warum gerade dieses?
Welche Fahrhilfen sind da eingebaut und warum?
Welche " normalen Extras" hat euer treues Gefährt und warum?
Sind die bei allen Autobesitzern gleich? ( Marke und Ausstattung)
Ist es nicht genau so eine Vielfalt mit unseren Timern?
Mal ehrlich: kann man die " Eierlegende Wollmilchsau" entwickeln, die das absolute Maß aller Dinge ist
und somit der einzig richtige, der WAHRE TIMER des leinengesteuerten Fluges ist?
Sensortasten hin oder her, Potis oder Programierbox.
Wichtig und richtig ist doch der eigentliche Umgang mit seinem Liebling ( nicht der Ehefrau oder anderer Partner)
Und es sollte auch für jeden einzelnen zufriedenstellend sein!
Wenn einer gerne auf Tasten rumtucht, dann bitte.
Und wenn einem das nicht gefällt - auch gut!
Jeder hat auf seine Art und Weise recht.
Klar ist der Timer von Wolfram nichts für den Profi und Vielflieger, oder doch?
Hat man erst mal den Bogen raus, geht die " ewige Neuprogramierung" recht fix.
Und oh, Teufel: hat man mal wieder in der ganzen Hektik den 2 Zeller Lipo statt dem 3 Zeller dabei-------
Ist ja noch nie einem passiert, oder?
Was ich damit sagen will? Muß man da nicht auch so was wie Drehzahl, Laufzeit mal eben so schnell neu
eingeben?
Und das mit dem Sofortstart ( Motoranlauf) geht doch jetzt auch mit Doppeltip bei Wolframs Timer.
Kann es denn auch an der fehlenden Musik liegen, oder zu wenigen Leuchtdioden?
Also ich mag den Wolfram Timer sehr.


Gruß, Franz Haas