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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Abschaffung von Studiengebühren in Bayern.



Behemoth
24.01.2013, 20:23
Hallo ihr lieben ;)
Eigentlich betrifft das hier nur die Bayern, aber an einer Diskussion über das Thema kann ja jeder teilnehmen der möchte .. :)
Wie ihr vielleicht gehört habt gibt es in Bayern derzeit ein Volksbegehren, zur Abschaffung der Studiengebühren.
Bayern ist eines der letzten Bundesländer, das überhaupt noch Studiengebühren hat !
Leider sind viel zu viele Leute zu faul aufzustehen, und zum Bürgeramt zu gehen und ihre Unterschrift zu geben.
Leute, auch wenn es euch nicht betrifft, denkt doch nicht immer nur an euch, sondern auch mal an andere !
An Menschen, die es sich sonst nicht leisten könnten zu studieren.
Das dauert keine 5 Minuten seine Unterschrift dort abzugeben.
Also , Popo hoch bekommen, und unterschreiben ;)
Sonst wird das nix mehr ...

Grüße

Andrej

Claus Eckert
24.01.2013, 20:44
Hallo

Steht für morgen vormittag auf der Agend. Muss sowieso zur Gemeinde.
Töchterlein macht in zwei Jahren das Abi. Die Schulmittelkostenfreiheit ist damals schon in die Hose gegangen. Dann muss das bei den Studiengebühren nicht auch noch passieren.

Dafür sparen wir die dritte Landebahn in MUC. (Wenigstens für zwei Jahre oder so;) )

Behemoth
24.01.2013, 21:21
Ja, ich hoffe auch dass das diesmal mit den Studiengebühren klappt !
Sogar nichtmal für mich, ich bin von den Studiengebühren befreit... Aber für meine Kommilitoninne und Kommilitonen !
Ich finde das kann auch nicht sein, dass in Teilen von Deutschland der Zugang zu einer Hochschule kostenlos ist, und in anderen nicht. Was soll denn das? Dann desweiteren empfinde ich manche öffentliche Verkehrsmittel als reine Wucher abzocke....
Vor allem im Raum Nürnberg / Erlangen ! Da zahlt ein Student pro Tarifstufe einen satten Beitrag, und das zu gepfefferten Preisen... Die die weiter weg wohnen haben da die A*** karte gezogen...Ich finde für Studenten sollte es einen einheitlichen günstigen Tarif für die öffentlichen geben. Und das auch Deutschlandweit ... Hinzu kommt, dass dieses "Studententicket" hier in NBG nur für die Vorlesungszeit gillt, das heißt in der Vorlesungsfreien Zeit und in "Ferien" , wo man allein schon für die Klausuren zur Hochschule fahren müsste muss man sich ne einzelfahrkarte lösen... Schwachsinn, oder?
Schaut euch das mal in NRW an... da gibts für Studenten ein Ticket, mit dem man durch ganz NRW für ein komplettes Semester gurken kann. Wäre es zu viel verlangt sowas auch für die anderen Bundesländer einzuführen?
Ich finde es sehr schlimm mit an zu sehen wenn jeder Student allein in seiner Rostlaube die er sich grade noch leisten kann anrollt, und versucht einen Parkplatz zu kriegen... Und die anderen die kein Auto haben, die zahlen sich dumm und dämlich.

So jetzt hab ich mich genug über die Situation hier für Studenten ausgekotzt :)

Grüße

Andrej

Henry Kirsch
24.01.2013, 21:33
Soll ich mal gehässig sein ?
In Berlin ist das studieren dank Bayern kostenlos, es gibt schliesslich den Länderfinanzausgleich :D.
Duck und gaaaaanz schnell wech...

ducfieber
24.01.2013, 21:54
Hallo,

@ Andrey, was kostet bei euch denn ein Semester?

Gruß
Torsten

Behemoth
24.01.2013, 22:00
Henry, ja ich weiß... und die Ossis sind von Stadt zu Stadt gezogen und haben Begrüßungsgeld kassiert :D

Torsten, Ich heiß Andrej , so viel Zeit muss sein ;) ( Ich weiß doch wohl noch wie ich geschrieben werde ^^)

500 € Studiengebühren + 42 € Studentenwerksbeitrag + 243,70€ Semesterticket...
Und Wohnungskosten und Nahrungsmittel sind da noch nichtmal dabei ....:rolleyes: Welcher Student soll sich das leisten können?

Grüße

Andrej

ducfieber
24.01.2013, 22:03
Hallo Andrej,

in Brandeburg zahlt man 211€ incl Semsterbeitrag (für ganz Berlin Brandenburg) incl Rückmeldegebühr u Studentenbeitrag.

Gruß
Torsten

Edit, das Problem iegt u.a. vieleicht auch mit dran, das viele mehre Fächer studieren u alle abbrechen.

Korbinian H.
24.01.2013, 22:53
Ich bin für Studiengebühren und zwar deutschlandweit!

Ohne Studiengebühren...

...ist die Verlockung zu studieren um nichts arbeiten zu müssen viel zu groß
...steigt die zahl der studenten, bei sowieso schon zu wenigen Studienplätzen
...bei gleichzeitig weniger Lehrmittelgeldern = schlechtere Ausbildung
...es gibts weniger "Studienhopper" die erstmal alles ein Jahr ausprobieren, Geld kosten und Plätze nehmen

Wer es sich nicht leisten WILL ist selbst schuld!
Wer es sich WIRKLICH nicht leisten KANN, der erhält sowieso unterstützung. Für was gibts denn BaFög und der gleichen?!
Selbst wenn man kein BaFög bekommt und die Eltern/Verwanten zu geizig sind zu unterstützen, dann gibts immernoch die Möglichkeit Kredite aufzunehmen. Als "Studierter" wird man später denke ich genügend verdienen um das zurückzuzaheln
Man kann auch schon frühzeitig anfangen Geld beiseite zu legen fürs Studium. Aber lieber immer das neuste Smartphone haben, die neuste Mode tragen und am besten ab dem 18. Geburtstag mit dem Auto in die Schule fahren...
Dann gibts immernoch Semesterferien die lange genug sind um mal nen Nebenjob anzunehmen... nein da wird dann lieber einer auf Ballerman gemacht.

Wer schreibt einem vor gleich nach dem Abi zu studieren?
Man kann ja auch erstmal eine Ausbildung machen und Arbeiten. Das kommt auch später in einer Bewerbung besser. Wer stellt schon gern einen ein, der zwar studiert hat aber keine Erfahrung in der Berufswelt?


Ich selbst bin auf der Technikerschule (2 Jahre wenn man ganztags hingeht). Die Schule selbst will 2000€ haben, wobei davon aber 450€ Verbrauchsgeld ist (Kopien, Laptops, Schränke ect.)
Dann muss man halt etwas kürzer tretten... mal in den Ferien oder an freien Nachmittagen die Zeit nutzen um Geld zu verdienen.

In München belagern die Studenten schon vormittags den Flaucher an der Isar oder den Englischen Garten. Aber nicht mit Büchern und Scripten sondern mit Bier und Steak!


Ja ich weiß, dass das alles nicht wirklich auf alle zutrifft.



Gruß
Korbi

Gast_44647
24.01.2013, 23:21
Soll ich mal gehässig sein ?
In Berlin ist das studieren dank Bayern kostenlos, es gibt schliesslich den Länderfinanzausgleich :D.
Duck und gaaaaanz schnell wech...

Na ja, Berlin gibt der Republik aber mehr, als es nimmt: euer Wowi und sein Fluchhafen - für uns Süddeutsche eine unerschöpfliche Quelle gepflegter Heiterkeit...

Gast_8624
24.01.2013, 23:31
...Ich finde das kann auch nicht sein, dass in Teilen von Deutschland der Zugang zu einer Hochschule kostenlos ist, und in anderen nicht.

...das dieser Blödsinn möglich ist, liegt am Föderalismus --> die Kulturhoheit liegt bei den Bundesländern...:cry:

Gruß Rolf

funduz
24.01.2013, 23:36
Ich bin für Studiengebühren und zwar deutschlandweit!

Ohne Studiengebühren...

...ist die Verlockung zu studieren um nichts arbeiten zu müssen viel zu groß
...steigt die zahl der studenten, bei sowieso schon zu wenigen Studienplätzen
...bei gleichzeitig weniger Lehrmittelgeldern = schlechtere Ausbildung
...es gibts weniger "Studienhopper" die erstmal alles ein Jahr ausprobieren, Geld kosten und Plätze nehmen

Wer es sich nicht leisten WILL ist selbst schuld!
Wer es sich WIRKLICH nicht leisten KANN, der erhält sowieso unterstützung. Für was gibts denn BaFög und der gleichen?!
Selbst wenn man kein BaFög bekommt und die Eltern/Verwanten zu geizig sind zu unterstützen, dann gibts immernoch die Möglichkeit Kredite aufzunehmen. Als "Studierter" wird man später denke ich genügend verdienen um das zurückzuzaheln
Man kann auch schon frühzeitig anfangen Geld beiseite zu legen fürs Studium. Aber lieber immer das neuste Smartphone haben, die neuste Mode tragen und am besten ab dem 18. Geburtstag mit dem Auto in die Schule fahren...
Dann gibts immernoch Semesterferien die lange genug sind um mal nen Nebenjob anzunehmen... nein da wird dann lieber einer auf Ballerman gemacht.

Wer schreibt einem vor gleich nach dem Abi zu studieren?
Man kann ja auch erstmal eine Ausbildung machen und Arbeiten. Das kommt auch später in einer Bewerbung besser. Wer stellt schon gern einen ein, der zwar studiert hat aber keine Erfahrung in der Berufswelt?


Ich selbst bin auf der Technikerschule (2 Jahre wenn man ganztags hingeht). Die Schule selbst will 2000€ haben, wobei davon aber 450€ Verbrauchsgeld ist (Kopien, Laptops, Schränke ect.)
Dann muss man halt etwas kürzer tretten... mal in den Ferien oder an freien Nachmittagen die Zeit nutzen um Geld zu verdienen.

In München belagern die Studenten schon vormittags den Flaucher an der Isar oder den Englischen Garten. Aber nicht mit Büchern und Scripten sondern mit Bier und Steak!


Ja ich weiß, dass das alles nicht wirklich auf alle zutrifft.



Gruß
Korbi

mir stehen immer noch die Haare zu Berge, so viele Vorurteile und Diffamierungen habe ich lange nicht gelesen
Oder machst Du nur Spaß und ich bin darauf reingefallen – ich hoffe es

Kubli
24.01.2013, 23:39
Servus zusammen,

Korbi du sprichst mir aus der Seele :)
Jeder normal arbeitende Mensch mit Famile der sich weiterbilden möchte muss im Endeffekt alles selbst finanzieren und nebenbei noch
die eigene Familie ernähren. Ausserdem sind trotz Studiengebühren die Studentenzahlen an den Unis seit 2007 gestiegen obwohl die
Geburtenzahlen in Deutschland rückläufig sind. Denkt mal an die zukünftige Rente ;) wer später anfängt muss länger arbeiten :D

Claus Eckert
24.01.2013, 23:45
...--> die Kulturhoheit liegt bei den Bundesländern...:cry:

Ja, die Kultushoheit ebenfalls. ;)

Leider. Jahrelang 16 verschiedene Abi. G8 G9 geradezu wie es politisch paßt. Studiengebühren in allen Varianten oder nicht. Unterschiede bei den Aufnahmen an Hochschulen usw. usw.

Wegen Länderfinanzausgleich:
Auch da sollte man noch mal den Unterschied zwischen Föderalismus und Förderalismus klarer darstellen. Man könnte den Eindruck haben, manches Bundesland hat da was falsch verstanden. ;)

Behemoth
24.01.2013, 23:57
Ich bin für Studiengebühren und zwar deutschlandweit!

Ohne Studiengebühren...

...ist die Verlockung zu studieren um nichts arbeiten zu müssen viel zu groß
...steigt die zahl der studenten, bei sowieso schon zu wenigen Studienplätzen
...bei gleichzeitig weniger Lehrmittelgeldern = schlechtere Ausbildung
...es gibts weniger "Studienhopper" die erstmal alles ein Jahr ausprobieren, Geld kosten und Plätze nehmen

Wer es sich nicht leisten WILL ist selbst schuld!
Wer es sich WIRKLICH nicht leisten KANN, der erhält sowieso unterstützung. Für was gibts denn BaFög und der gleichen?!
Selbst wenn man kein BaFög bekommt und die Eltern/Verwanten zu geizig sind zu unterstützen, dann gibts immernoch die Möglichkeit Kredite aufzunehmen. Als "Studierter" wird man später denke ich genügend verdienen um das zurückzuzaheln
Man kann auch schon frühzeitig anfangen Geld beiseite zu legen fürs Studium. Aber lieber immer das neuste Smartphone haben, die neuste Mode tragen und am besten ab dem 18. Geburtstag mit dem Auto in die Schule fahren...
Dann gibts immernoch Semesterferien die lange genug sind um mal nen Nebenjob anzunehmen... nein da wird dann lieber einer auf Ballerman gemacht.

Wer schreibt einem vor gleich nach dem Abi zu studieren?
Man kann ja auch erstmal eine Ausbildung machen und Arbeiten. Das kommt auch später in einer Bewerbung besser. Wer stellt schon gern einen ein, der zwar studiert hat aber keine Erfahrung in der Berufswelt?


Ich selbst bin auf der Technikerschule (2 Jahre wenn man ganztags hingeht). Die Schule selbst will 2000€ haben, wobei davon aber 450€ Verbrauchsgeld ist (Kopien, Laptops, Schränke ect.)
Dann muss man halt etwas kürzer tretten... mal in den Ferien oder an freien Nachmittagen die Zeit nutzen um Geld zu verdienen.

In München belagern die Studenten schon vormittags den Flaucher an der Isar oder den Englischen Garten. Aber nicht mit Büchern und Scripten sondern mit Bier und Steak!


Ja ich weiß, dass das alles nicht wirklich auf alle zutrifft.



Gruß
Korbi

Hallo Korbi...

Die verlockung nicht arbeiten müssen , und sich ein schönes Leben machen.... mit was denn? Mit 180 € Kindergeld kommst du nicht weit.... Da bist du mit Harz 4 immernoch besser bedient ;)
Die Zahl der Studierenden kannst du mit NC's sehr leicht regulieren.... Auch gibt es Rausschmeißerklausuren, und spätestens im zweiten Semester wirds leer...
Weniger Lehrmittelgelder ... Aber Geld in die Griechen rein Pumpen, wir habens ja :D Oder der Berliner Flughafen, ich lach mich tot.
"Studienhopper" ... Ich finde es keine vergeudete Zeit und kein vergeudetes Geld, wenn man etwas ausprobiert und man merkt, dass es nicht das ist was man den Rest seines Lebens machen will... Ich habe auch angefangen Elektrotechnik zu studieren... Habe dann zu Maschinenbau gewechselt. Aber nicht weil ich es nicht geschafft hätte, sondern weil es mir nicht gefiel... Ist das etwa ein Frefel?

Bafög und Kredite ... dein Ernst? Da stotterste dann erstmal die Kredite ab .. und wenn doch was schief geht, und einen Burnout hast oder so, und dein Studium nicht beenden kannst, dann hockste da mit nem haufen Schulden, und nix in der Hand...
Und wieder nein, als Studierter verdienst du erstmal nicht wirklich mehr als jemand der ne Ausbildung gemacht hat, und sich in der Zeit wo ich studiert habe hochgearbeitet hat. Ist leider so. Es kommt auch immer drauf an was du studierst.

Smartphones etc sind ein ganz anderes Thema, und da herrscht so was ich mitbekommen habe mittlerweile schon ein Gesellschaftlicher Zwang ein solches zu besitzen. Wer keins hat ist der Außenseiter.... ( Ich hab keins :D ) Und bei der Mode ist es das gleiche, vor allem bei Mädchen ....
Du kannst nicht von Kindern erwarten dass sie alles sparen nur dass sie Bildung kaufen können.... Damit raubst du den Kindern schon einen großen Teil ihrer Kindheit... Kinder die studieren wollen werden dann noch mehr zum außenseiter, weil sie kein Smartphone haben, weil sie nicht die 10€ im Monat fürs Kino ausgeben können .... etc etc... Findest du das fair ?
Die meisten Studenten arbeiten sogar noch neben dem Studium und in den Ferien ... Und dass man sich auch mal Urlaub gönnen sollte ist auch klar... Irgendwann muss man abspannen... Studieren ist schon ein Fulltime Job, das kannst du mir glauben... Die die dann im Parc hocken nachmittags mit Bier und Steak, das sind die Erstsemester die dann im nächsten semester schon nicht mehr da sind.... Wenn du wirklich alles so vor und nachbereitest wie es eigentlich gedacht ist, dann bist du bei einer guten 35-40h Woche.... Da bleibt kaum Zeit zu arbeiten, oder zu feiern... Wenn man arbeiten MUSS um studieren zu können, dann leiden meist die Noten darunter...

Ausbildung zwischen Abi und Studium... Kannste knicken , ich habs versucht, und bei 3 Vorstellungsgesprächen hat man mir gesagt ich bin zu überqualifiziert, ich soll was aus meinem Leben machen, die wollen lieber einen Hauptschüler, oder bestenfalls Realschüler ... Die restlichen gefühlten 70 firmen haben auch alle abgesagt....
Studenten haben sehr wohl praktische Berufserfahrung. Bei uns gibt es vor dem Studium 12 Wochen Vorpraktikum, und dann nochmal ein ganzes Praxissemester in einer Firma. Die Bachelorarbeit wird ebenfalls in der Industrie bei einer Firma gemacht....

Technikerhochschulen sind aber eher für die Leute gedacht die nebenbei noch in ihrem Betrieb arbeiten.... Oder?

Grüße

Andrej

Behemoth
25.01.2013, 00:03
Servus zusammen,

Korbi du sprichst mir aus der Seele :)
Jeder normal arbeitende Mensch mit Famile der sich weiterbilden möchte muss im Endeffekt alles selbst finanzieren und nebenbei noch
die eigene Familie ernähren. Ausserdem sind trotz Studiengebühren die Studentenzahlen an den Unis seit 2007 gestiegen obwohl die
Geburtenzahlen in Deutschland rückläufig sind. Denkt mal an die zukünftige Rente ;) wer später anfängt muss länger arbeiten :D

Die Rede ist hier von Bayern... du meinst in ganz Deutschland.... In NRW sind die Studentenzahlen immernoch am höchsten, weil es keine Studiengebühren gibt...
In bayern hat sich kaum etwas getan... Bis auf die Doppeljahrgänge , die an den verschiedenen Schulen zu verschiedenen Jahrgängen zum studieren kamen.
Schau dir das mal hier im Diagramm an :

https://www.statistik.bayern.de/medien/presse/2012/274_2012_780.png

Sooo viel angestiegen ist da in Bayern nicht.. Der Peak kommt wie gesagt durch die Doppeljahrgänge, und geht auch soffort wieder zurück...

Grüße

Andrej

Maggi
25.01.2013, 00:09
Kobi so sieht es aus.
Woher kommt der glaube, dass ausbildung kostenlos sein muss/soll?
Wer sich bilden will, und auch den willen dazu hat, findet auch einen weg dies zu finanzieren.
Klar sollte die möglichkeit weiterhin bestehen, dass jeder heranwachsende gleiche chanen hat und in der schulpflichtigen zeit dies auch auf den kleinsten nenner finanzierbar bleibt. Doch irgendwann muss auch mal schluss sein damit der wert einer guten ausbildung auch angemessen gewürdigt wird.

Bezüglich nahverkehr. Die werten studenten sollten mal nicht so laut klagen...schaut euch mal die situation bei azubis an. Oftmals keine chance mit offentlichen verkehrsmittel zu den üblichen arbeitszeiten rechtzeitig anzukommen!
Da muss dann zu gunsten der mobilität der lehrlohn fürs fahrzeug investiert werden, ohne eine wahl zu haben.

ducfieber
25.01.2013, 00:43
@ Andrej,

ich kann dich nicht komplett verstehen.

Du redest von Kinder, ich rede von Volljährigen. 18+. Und nein die brauchen kein Smartphone u nein die brauchen keine teurer Klamotten wenn sie sich es nicht leisten können.
U erst recht haben sie kein Anspruch auf Urlaub, wo gibt es denn sowas? Wieviel können sich kein Urlaub leisten u gehen arbeiten? Das sehe ich kein Verhältnis zu ein ander, sorry!

Generell ist es so, das immer mehr Studierende mit ein Studium anfangen, aber immer weniger das Studium abschließen!

Wer ein Studium beginnt sollte im klaren sein, auf was er sich ein läst.
Es gibt nicht nur das Bafög, sondern auch Stipendien, wenn die Leistungen stimmen gibt es beim Bafög noch ein Bonus......

Klar ist es nicht leicht, wenn man das Studium ernst nimmt und Geldsorgen hat.

Ich kenne Studierende, die bis zu 19Stunden die Woche arbeiten, also machbar ist es u.a.

Klar kann man auch das Studium abbrechen.
Ich habe viele Studierende kennen gelernt, wo eine Hand nicht mehr ausreicht, um an die Finger ab zu zählen, wie oft die schon gewechselt haben, aber keine Studium beendet haben.
U ja die haben sich toll gefunden u waren stolz drauf.

Ich finde den Ansatz schon ok dass das Studium Geld kostet und wer es sich nicht leisten kann, dem wird geholfen. Um sonst ist heut zu Tage leider nichts mehr.

Gruß
Torsten

Claus Eckert
25.01.2013, 05:20
Hallo

Man sollte in der Diskussion schon unterscheiden, ob es sich um Leistungen handelt, welche ein Studierender vom Staat erhält oder ob es sich um eine Bezahlung einer Leistung handelt, welche der Studierende bezahlen muss.

Um Letzteres geht es bei Studiengebühren.

Und Vorsicht! Mit gleichem Recht fordert mal Berufsschulgebühren für Auszubildende. Die sollen sich Berufsschüler und Ausbildungsbetrieb teilen. Den Aufschrei möchte ich hören in der Republik. "Tausende Ausbildungspltze werden vernichtet" "Ausbildung wird unbezahlbar" "Berufe nur noch für Reiche" etc. etc. wären mögliche Schlagzeilen.

Wer sich der Meinung Vieler in der Gesellschaft anschließt und sagt "Bildung ist der Wettbewerbsvorteil einer Gesellschaft in der Globalisierung", der soll diese Bildung allen kostenlos zu gleichen Chancen zur Verfügung stellen. Das können wir uns leisten.
Welche Leistungsnachweise, welche Wechselmöglichkeiten und andere Verfahrensweisen man mit den Studierenden aushandelt, ist ein völlig anderes Thema. Das hat nichts mit Studiengebühren zu tun.

MaikG
25.01.2013, 07:33
Leider sind viel zu viele Leute zu faul aufzustehen, und zum Bürgeramt zu gehen und ihre Unterschrift zu geben.

Meinst die Studenten? :D

GJodel
25.01.2013, 08:07
Also ich bin auch für Studiengebühr. Es kann doch nichtangehen, das der Staat 15 Jahre eine Ausbildung zahlt. Und dann kommt nochdazu, wenn der Studierende nach seiner Ausbildung sich aus der gesetzlichenBeitragspflicht verabschiedet und sich privat Versichert. Ist dann gerecht,oder?

Gruß GJodel

Claus Eckert
25.01.2013, 08:52
...Und dann kommt nochdazu, wenn der Studierende nach seiner Ausbildung sich aus der gesetzlichenBeitragspflicht verabschiedet und sich privat Versichert. Ist dann gerecht,oder?



Was ist denn das für ein Argument? Das setzt voraus, dass jeder studierte Berufsanfänger so viel verdient, dass er außerhalb der sozialversicherungsfreien Grenzen liegt. Du vergisst dabei nur, wenn jemand über der Beitragsbemessungsgrenze liegt und nicht einzahlt, dann bekommt er auch keine Leistungen aus den Sozialversicherungen.

Man könnte mit dem gleichen Argument sagen, es werden nur die Beitragsjahre berechnet, bei denen in die Rentenversicherung der Bundesrepublik Deutschland eingezahlt wirde. Da würden viele unserer hinzugewonnenen Landsleute aus dem ehemals anderen deutschen Staat, mit Plastikbechern an Bahnhöfen und in Fussgängerzonen sitzen, um ein paar Cent fürs Überleben zu bekommen.

Das System kann durchaus geändert werden, so dass jeder unabhängig von Berufsgruppe und Verdienst in die gesetzlichen Sozialversicherungssysteme einbezahlt. Allerdings muss man dann auch erklären, wie viele Steuern man bereit ist mehr zu bezahlen, damit der Staat die Rückstellungen für die Beamten bezahlen kann. Und wie viel Rente ein Unternehmer erhalten soll, der Millionen verdient.
Da zerbrechen sich ganz andere Leute den Kopf darüber als wir.

So, auf gehts zum Unterschreiben.

MaikG
25.01.2013, 08:56
Erster Bildungsweg umsonst, jeder Wechsel, weiteren Bildungsweg oder eine Ausdehnung über die Regelstudienzeit kann ruhig kosten. Wer Leistung erhalten will muß auch Leistung bringen. Jeder Langzeitstudent nimmt m.M.n. einer leistungsbereiteren Person den Platz weg.


und wenn doch was schief geht, und einen Burnout hast oder so, und dein Studium nicht beenden kannst

Made my Day :D

GJodel
25.01.2013, 09:08
Du vergisst dabei nur, wenn jemand über der Beitragsbemessungsgrenze liegt und nicht einzahlt, dann bekommt er auch keine Leistungen aus den Sozialversicherungen.

Man könnte mit dem gleichen Argument sagen, es werden nur die Beitragsjahre berechnet, bei denen in die Rentenversicherung der Bundesrepublik Deutschland eingezahlt wirde.



Zu 1. Das vergesse ich nicht. Nur der Jenige steigt aus der Solidargemeinschaft aus. Das finde ich nicht gerecht, wenn die Gemeinschaft die Ausbildung zahlen soll.

Zu 2. Es wurde in die Rentenversicherung eingezahlt und durch den Einigungsvertrag legitimiert. In der Ostzone mussten alle einzahlen, was nicht bedeuten soll, das ich die Ostzone für ein Rechtsstaat halte!!!

Gruß GJodel

Martin Stein
25.01.2013, 09:28
In der Ostzone mussten alle einzahlen, was nicht bedeuten soll, das ich die Ostzone für ein Rechtsstaat halte!!!
Wie bist du denn drauf?

Was war denn noch gleich die "Ostzone"? Hieß der zweite deutsche Staat nicht "Sowjetische Besatzungszone" oder einfach "Drüben"?

Behemoth
25.01.2013, 09:53
Oh mein Gott, so viele Vorurteile, von Menschen die keine Ahnung haben wie Studenten leben ...
Wer nicht selbst studiert hat weiß garnicht wie kräftezehrend und ansträngend studieren wirklich ist... Das ist nicht nur ein bisschen lernen wie in der Schule...
Du bist unter ständigem Leistungsdruck...

Sagt mir wenn ich mich nicht irre, aber bekommen Firmen nicht dicke Zuschüsse für jeden Azubi den sie haben? Im Endeffekt zahlt der Staat die Azubiplätze ...
Als Azubi verdienst du zumindest noch recht gut ... Als student kannst du maximal 400 € im Monat verdienen... wenn du mehr verdienen willst musste Steuern zahlen und verdienst schon wieder weniger als 400, oder musst dermaßen mehr arbeiten, dass keine Zeit mehr zum lernen bleibt...
Ihr scheint nicht zu wissen dass Student ein vollzeit Job ist ! Der hört nicht auf, wenn die vorlesungen vorbei sind... da fängts erst an....

Grüße

Andrej

MaikG
25.01.2013, 09:58
Oh mein Gott, so viele Vorurteile, von Menschen die keine Ahnung haben wie Studenten leben ...
Wer nicht selbst studiert hat weiß garnicht wie kräftezehrend und ansträngend studieren wirklich ist... Das ist nicht nur ein bisschen lernen wie in der Schule...
Du bist unter ständigem Leistungsdruck...

Achso, das wissen wir nicht. Hmm vieleicht fehlt dir ja auch nur einfach der Vergleich zum Leistungsdruck im richtigen Leben. Ich hab mein Diplom "nebenher" gemacht. Ich denk schon, dass ich beides Vergleichen kann.


Sagt mir wenn ich mich nicht irre, aber bekommen Firmen nicht dicke Zuschüsse für jeden Azubi den sie haben? Im Endeffekt zahlt der Staat die Azubiplätze ...
Als Azubi verdienst du zumindest noch recht gut ... Als student kannst du maximal 400 € im Monat verdienen... wenn du mehr verdienen willst musste Steuern zahlen und verdienst schon wieder weniger als 400, oder musst dermaßen mehr arbeiten, dass keine Zeit mehr zum lernen bleibt...
Ihr scheint nicht zu wissen dass Student ein vollzeit Job ist ! Der hört nicht auf, wenn die vorlesungen vorbei sind... da fängts erst an....

Grüße

Andrej

Äpfel und Birnen? Als Auszubildener in einem handwerklichen Beruf kannst du aber auch mindestens noch ne Meisterschule, meist nebenher, da es anders nicht bezahlbar ist und auch meist am Wochenende oder Abends hinterherziehen, um auch nur annähernd auf den gleichen Bildungsstand und das gleiche Gehaltsniveau zu kommen wie ein Student in seinem ersten Job.
Also hör auf zu jammern und lern lieber.

Martin Stein
25.01.2013, 10:11
kannst du maximal 400 € im Monat verdienen... wenn du mehr verdienen willst musste Steuern zahlen

Interessanter Aspekt, der mir in meinen 23 Berufsjahren als Ingenieur noch gar nicht aufgefallen ist. Ich habe mich immer gefragt, wo das Geld hingeht.

Als Student macht man übrigens einen Lohnsteuerjahresausgleich und dann ist wieder brutto wie netto.

Problematisch ist nur der Freibetrag fürs Kindergeld.

snoggle
25.01.2013, 10:20
die studiengebühren selbst stören mich eigentlich nicht, für gute bildung bin ich gern bereit zu zahlen, auch wenn das schon weh tut in der kasse was ich da jedes halbe jahr abdrücken muss, aber dafür habe ich 2 nebenjobs um das wieder reinzuholen, was leider auch dazu führt dass ich wieder länger fürs studium brauche also mehr bezahlen muss. das einzige was mich an der sache stört ist, dass es nicht einheitlich ist. inzwischen ist neben bayern nur noch mein bundesland übrig (Niedersachsen) wo es Studiengebühren gibt. Klar ist Bildung Länder-Sache aber trotzdem sollte es meiner Meinung nach schon überall dann gleich sein zumindest innerhalb von Deutschland. Aber 2 Bundesländer mit und 14 Bundesländer ohne ist schon blöd. Entweder überall oder nirgendwo. Das ist meine Meinung zu dem Thema!

achso und zum nicht mehr als 400 euro verdienen. wo ist denn das problem? dann muss man halt steuern bezahlen und mehr arbeiten. aber mit 400€ da kommt man nicht weit, wenn man miete zahlen muss, verpflegung, material für die uni (bücher, scripte, ...). und wenn man dann auch monatlich noch ~150€ zurücklegen muss für die Studiengebühren, dann kann man sich ja ausrechnen wie weit man da mit 400€ kommt. und das selbst wenn man sich nur aufs wesentliche beschränkt und ausgaben für hobbys und freizeit mal ganz aussen vor läßt, denn diese sind ja sogesehen "optional".

Martin Stein
25.01.2013, 10:47
dann muss man halt steuern bezahlen und mehr arbeiten

Öhm, schau mal eine Etage über dir ...

Lohnsteuerjahresausgleich!

Claus Eckert
25.01.2013, 10:54
.... aber dafür habe ich 2 nebenjobs um das wieder reinzuholen, was leider auch dazu führt dass ich wieder länger fürs studium brauche also mehr bezahlen muss.


Genau das ist das Problem. Auf der einen Seite jagen wir unsere Kinder durch das G8, auf der anderen Seite lassen wir sie beim studieren, was den Kostenfaktor angeht, alleine, mit dem Ergebnis dann doch wieder länger studieren zu müssen.
Gute Bildung ist Aufgabe des Staats und somit meine Aufgabe als Steuerzahler. Ich bin gerne bereit mehr Steuern zu zahlen, wenn ich weiß damit würde die wichtigste Basis unserer Gesellschaft, nämlich Bildung, dauerhaft gestärkt werden.

Ganz nebenbei, ein Teil der Bildung in der Gesellschaft wird von unseren Arbeitslosenbeiträgen bezahlt. Nämlich die Fortbildung von Arbeitslosen. Wer würde da auf die Idee kommen zu sagen, wenn ihr einen Job habt dann zahlt ihr das zurück?


Übrigens, Unterschrift ist geleistet. Und unsere Gemeinde scheint gut im Rennen zu sein.
Auf gehts Bayern. Raus aus dem Bastelkeller, weg vom PC, Gesäß in die Ausgehhose, frisch schneuzen und kämmen, warme Jacke anziehen und ab auf die "Gmoa". ;)

Auf einheimisch:
Aufgehts. Aufi vom Käia, furt vom Combiuter, Arsch in de scheenste Hosn, frisch schneizn und kammpien, warme Joppen oziagn und auf d'Gmoa. Und de Frau net vergessn. Die derfan jetzat a unterschraibn.
;)

Behemoth
25.01.2013, 11:24
Sehr gut Claus ! :)
Weiter so ! Jede Stimme hilft !
Bei unserer Familie waren auch schon die 3 Wahlberechtigten ihre Stimme abgeben ^^
Ich jag schon alle die ich kenne ins Bürgeramt ihre Stimme abgeben *g* Das wird schon^^

Grüße

Andrej

Claus Eckert
25.01.2013, 12:04
Auf Facebook habe ich auch was gepostet und diesen Link (http://s7-design.de/volksbegehren-studiengebuehren/regierungsbezirke.php) gesetzt.

Jetzt noch ein paar SMS an die liebe Verwandschaft und Freunde. Wozu hat man eine Flatrate? :D

Martin Stein
25.01.2013, 12:06
Das wird wahrscheinlich eher nichts.

Das Radio spricht:

"Die Resonanz auf das angestrebte Volksbegehren gegen Studiengebühren bleibt weiterhin schwach. Vor allem die eigentliche Zielgruppe, nämlich die mehr als 320.000 Studierenden in Bayern, ließe sich in den Gemeindeämtern kaum blicken, berichten Vertreter der bayerischen Kommunen übereinstimmend. Es seien eher ältere Menschen weit jenseits des Studentenalters, die zur Unterschrift erschienen – die Eltern und Großeltern, die die Studiengebühren bezahlen."

Früher war aber mehr Lametta unter Studenten!

snoggle
25.01.2013, 12:09
ist doch erst 12... die studenten stehen doch gerade erst auf ;)

MaikG
25.01.2013, 12:20
ist doch erst 12... die studenten stehen doch gerade erst auf ;)

Wenn nach dem Frühstück die Ämter mal nicht schon geschloßen haben :D

Peter Stöhr
25.01.2013, 12:43
HI,

ich versteh jetzt das Problem nicht so ganz.
Wer gegen ein Studium mit Studiengebühren (mit all ihren Vor- und Nachteilen) in Bayern ist, kann doch problemlos wo anders studieren?
Wer aus irgendwelchen Super-Soder-Spezialfällen meint in Bayern studieren zu müssen, der sollte mal darüber nachdenken, dass beispielsweise alle Kitas auch etwas kosten ;)

Man liest sich
Peter

Behemoth
25.01.2013, 12:54
Wird ja immer besser, Vergleich von Studienplatz mit Kita :D:D:D

GJodel
25.01.2013, 13:44
Hi,

Ich finde es hier sehr interessant wie hier im Forum mitzweierlei Maß regeln aufsetzt.
Hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/364317-tHerr-Mollath-er-wurde-zu-Unrecht-in-die-Psychiatrie-eingeliefert?highlight=Mollath) wurde auf eine Petition hingewiesen und wurde gleichwieder von Moderatoren geschlossen. Finde ich sehr Bedenklich gegenüber demUser und Mitglieder.

Nur mal zum Nachdenken.
Gruß
GJodel

Behemoth
25.01.2013, 14:04
Vorsicht, sonst krigst du noch ne Verwarnung wegen Diskussion über Moderation... ^^
Hab ich auch schon bekommen ^^

Grüße

Andrej

Martin Stein
25.01.2013, 14:23
Wird ja immer besser, Vergleich von Studienplatz mit Kita :D:D:D

Als Vater von zwei Studentinnen kann ich sagen: Das ist mal ein Vergleich, der nicht hinkt.

GJodel
25.01.2013, 14:23
Vorsicht, sonst krigst du noch ne Verwarnung wegen Diskussion über Moderation... ^^
Hab ich auch schon bekommen ^^

Grüße

Andrej

Hi,
Ich setze eine Gleichbehandlung hier im Forum voraus.
Man kann einerseits nicht über andere demokratischen Vorgänge eines Verbandes eine Diskussion führen und hier im Forum das Gegenteil anwenden.


Da vertraue ich doch rc-network modellsport e.V

Aber bleiben wir beim Thema.:cool:

Gruß GJodel

waku_flieger
25.01.2013, 15:39
Hallo ,

also ich bin auch für Studiengebühren. Ich studiere Maschinenbau an der FH in Schweinfurt. Durch die Studiengebühren haben wir sehr gut ausgestattete Labore und bekommen kostenfrei Software für Berechnungen usw. bereitgestellt. Deshalb sind die Studiengebühren für mich eine gute Sache. Schaut mal ins Ausland da kostet studieren viel mehr als bei uns und die Qualität der Lehrveranstaltungen ist deutlich niedriger (z.B. Amerika ausgenommen die elite Unis). Jedoch finde ich das es Bundesweit einheitlich sein sollte und die Gebühren auch wirklich der Qualität des Studiums gut tuen sollen.

Claus Eckert
25.01.2013, 16:41
Vom Hindukusch bis in die Bankentürme von Frankfurt fließen unsere Steuergelder, aber wir schaffen es nicht unsere Bildung auf ein weltweit vorbildliches Niveau zu heben, ohne den Einsatz von Eigenmitteln der Lernenden?

Sorry, da sollten wir uns ernsthafte Gedanken über unsere Zukunft machen. Wenn ich in ca. 13 Jahren nach über 51 Jahren Beitragszahlung in Rente gehe, dann wird kein Bergbaukumpel im Saarland diese mit finanzieren, sondern gut ausgebildete Entwicklungsingenieure, Pharmakologen, Medienwissenschaftler etc. etc.. Um diese Menschen heute vernünftig auszubilden zahle ich meine Steuern. Denn der nach wie vor gültige Generationenvertrag bezieht sich in meinen Augen nicht alleine auf die Rentenversicherung. Für mich ist es ein gesamtgesellschaftlicher Vertrag. Deshalb ist es wichtig heute in die Bildung unserer Jugend zu investieren. Aber mit Chancengleichheit.

Maggi
25.01.2013, 16:42
Gleichstellung in Deutschland ist doch eh Banane.

Angefangen von den einfachen Schulabschlüssen wie QA, mittlere Reife oder Abi, über die Ausbildungsberufe, bis zu Berufsbezogenen Qualifikationen, Unis, TÜV usw....die Liste ist lang. In Deutschland hätte schon vor 20 oder 30 Jahren eine Angleichung der Länderüblichen Auslegungen geschehen müssen...imho gleicht man ja dank Länderfinanzausgleich auch "gerecht" auf...warum nicht in den anderen Bereichen???

Außerdem empfinde ich das Studenten gejammer auf einem sehr hohen Niveau!!! Die Wertschätzung lässt da schon auch gern mal zu wünschen übrig!

Und ja ich weiß wie hart sowas sein kann....ich selbst hab neben Hauptjob+Nebenjob+Nebengewerbe noch den HWK Elektrotechnik II Meister in Teilzeit gemacht....wäre nicht ein Arbeitsplatzwechsel dazwischen gekommen hätte ich die Prüfungen alle in der kürzesten Zeit gehabt....dummerweise kann man in ner Probezeit schlecht einen 6 Wochen Kurs belegen der nötig gewesen wäre....so hab ich halt nochmal ein dreiviertel Jahr warten müssen, ohne davon einen Mehrnutzen durch die Kostenintensive Weiterbildung gehabt zu haben!

Daher bloab i dahoim!

Behemoth
25.01.2013, 17:12
Jedes Kind hat die Chance zwischen den Abschlussarten zu wählen... Und jeder hat die Wahl ob er studieren will oder lieber ne Ausbildung zu machen...
Dass man sich fürs Abi mehr ins Zeug legen muss als für den Quali ist klar ...

Naja, das was ich hier schreibe darfst du nicht als gejammer sehen.. mich betrifft das fast alles garnicht, ich bin von Studiengebüühren befreit ;)
Ich muss auch keine Miete etc zahlen, wohne noch bei meinen Eltern. Und ich arbeite auch nebenbei ein bisschen als Werksstudent... Da kan ma schön was auf die hohe Kante legen, oder sein Hobby mit ausüben...
Aber den meisten Studenten geht es eben nicht so.... Und warum müssen Bayrische studenten dann extra ins "Ausland" wohlmöglich noch zu den Preisn :eek::eek: um Gebührenfrei studieren zu können? Die NRW'ler müssen ja auch nicht umziehen, um Studieren zu können... Also so ein schwachsinn...
Mir geht es darum dass es für alle gleich ist Punkt.

Grüße

Andrej

Maggi
25.01.2013, 17:22
Dir ist aber schon bewusst, dass es sehr wohl unterschiede zwischen den Fakultäten gibt?
Ähnlich wie bei ner herkömmlichen Dualen Ausbildung gibt es verschiedene Qualitätsstufen, die dann auch wieder als Referenz für die Zukunft gelten...meistens mehr als die eigentliche Bewertung der Abschlußarbeit!
Wobei eine gewisse unfaires schon gegeben ist..man kann nicht überall alles Studieren ;-)

Behemoth
25.01.2013, 17:55
Ähm, Fakultäten sind einzelne Untergliederungen in der Hochschule, zum Beispiel technische Fakultät, FAK MB ( Maschinenbau), FAK AW ( Allgemeinwissenschafften) ....
Von daher bestehen die Fakultäten fast nur aus Unterschieden...

Zur Qualität, mir fällt auf anhib nur der Unterschied zwischen Uni und Fachhochschule ein ... Und da finde ich es durchaus gerechtfertigt, wenn ein Bachelor von der Uni mehr wert ist, als der von einer Fachhochschule... Bzw bei den Firmen besser ankommt. ( ich war zuerst auf ner Uni, und jetzt auf ner Fachhochschule, daher kann ich es direkt vergleichen). Die Fachhochschule ist schon etwas einfacher als die Uni... Da wirst du nicht ins kalte Wasser geschmissen...

Grüße

Andrej

Maggi
25.01.2013, 18:36
Du hast vergessen den Klugscheiß Modus an zu machen ;-)

Also nehmen wir mal die juristischen Fakultäten her die so in Deutschland existieren....warum hat nun die Augsburger nen sehr guten Ruf gegenüber den anderen??
Ob nun Augsburg dadurch allumfassend besser ist in den anderen Zweigen lass ich mal dahin gestellt...Fakt ist, hier herscht ein sehr großer Andrang...und woran liegt das?
Mit Sicherheit liegt das unter anderem auch an den Alleinunterhaltern die da in so komischen Räumen stehen :-)
So nebenschauplätze wie die Mensa können auch ein Grund sein ;-)

HFK
25.01.2013, 19:13
Bei uns auf dem Dorf kostet ein Kindergartenplatz für 5 Tage die Woche und 4 Std./Tag € 180,-. Macht für die 3 Jahre zwischen 3 und 6 rd. € 6.480,- Mehrstunden entsprechend umrechnen.

Wenn man nun davon überzeugt ist, dass man Kindern aller Gesellschaftsschichten die gleichen Startchancen einräumen soll oder muss, dann finde ich das an erster Stelle hier eine Befreiung auf Null stattfinden muss.

Am Ende des Ausbildungsweges, dem Studium: Wenn der Staat dann noch Geld hat, bitte schön, ohne Studiengebühren. Aber am Anfang, der ja heute unbestritten im Kindergarten beginnt, ist es noch wichtiger, ohne Gebühren die Kinder auf die Schule vorzubereiten, weil auch z.B. die jungen Eltern weniger Geld haben und die Studenten arbeiten könn(t)en....

Diesen für mich absolut wichtigen Zusammenhang habe ich in politischen Diskussionen noch nie gehört.

MaikG
25.01.2013, 23:19
Bei uns auf dem Dorf kostet ein Kindergartenplatz für 5 Tage die Woche und 4 Std./Tag € 180,-. Macht für die 3 Jahre zwischen 3 und 6 rd. € 6.480,- Mehrstunden entsprechend umrechnen.

Wenn man nun davon überzeugt ist, dass man Kindern aller Gesellschaftsschichten die gleichen Startchancen einräumen soll oder muss, dann finde ich das an erster Stelle hier eine Befreiung auf Null stattfinden muss.

Am Ende des Ausbildungsweges, dem Studium: Wenn der Staat dann noch Geld hat, bitte schön, ohne Studiengebühren. Aber am Anfang, der ja heute unbestritten im Kindergarten beginnt, ist es noch wichtiger, ohne Gebühren die Kinder auf die Schule vorzubereiten, weil auch z.B. die jungen Eltern weniger Geld haben und die Studenten arbeiten könn(t)en....

Diesen für mich absolut wichtigen Zusammenhang habe ich in politischen Diskussionen noch nie gehört.


volle zustimmung

Liporacer
25.01.2013, 23:34
@Maggi:
Jaja, Mensa ist ein guter Grund..... Meine Frau arbeitet dort nämlich.... In der Küche!!! Wohl bekomms! ;-)

Behemoth
25.01.2013, 23:37
War die Mensa in Augsburg nicht mal bekannt für ihre , naja nennen wirs mal stark nationale Innenausstattung ? :D
( Tablettausgabe in Hakenkreuzform) ^^ Oder verwechsel ich da was ? ^^

Grüße

Andrej

Korbinian H.
26.01.2013, 02:27
Nein ich mein das alles 100%ig so ernst wie ich es geschrieben hab!
Leider wurde ich heute dadurch auch nur wieder bestätigt.

In meinem Freundeskreis sind sehr viele Studenten. Alle haben eine eigene Wohnung oder wohnen in einer WG in bzw. am Rande von München.
Keiner bekommt wirklich Unterstützung aus dem Eltern haus.
Alle haben teurere Luxusartikel, fast alle haben ein Abo im Fitnesstudio, alle verdienen sich nebenbei etwas dazu.
ALLE haben es unter diesen umständen zum Bachelor geschafft! Ein paar machen gerade den Master die Anderen sind auf dem Weg dazu!


Wenn ich mich mit Studenten unterhalte höre ich fast immer, dass die Studiengebühren ja ach so schlimm wären, aber auf meine Frage wie es wäre teure Fitness Abos (momentan ja sehr modern) oder teure Handy I-net Flats zu kündigen kam dann sowas zurück wie "Ich brauch das halt" oder "Ich will darauf nicht verzichten"

Tut mir leid, aber so einen Eindruck hab ich halt bekommen. Anfangs war ich auch gegen die Gebühren, aber mitlerweile....


Ich könnte genauso sagen, dass jeder Mensch ein recht auf Ernährung hat (was vieeel wichtiger ist als "Bildung") und trotzdem zahl ich beim Bäcker 0,30€ beim Bäcker.... huuuuhh is das gemein...


Fragt man mal einen Studenten, was er durch seine so tolle Bildung verlangt, oder wo er sich dannach im sozialen Stand sieht, schaut das alles plötzlich wieder anders aus... da wäre er ganz oben über allen anderen
Aber mehr Steuern zahlen als die "Unterschicht" nein auf keinen Fall!

Immer nur nehmen nehmen nehmen...

Ich sag ja gebühren deutschlandweit... dann müssen auch nicht paar wenige so viel zahlen... weniger studiengebühren wären wohl auch ok.

Hallo?!?!?! Burnout?
Dass kann jeden treffen... aber dazu müsste Burnout erstmal so charakterisiert werden, dass es eine eindeutig diagnostizierbare Krankheit ist.
Wenn ich mir als Handwerker beim Skifahren die so dumm breche, dass ich meine Beruf nicht mehr ausführen kann bin ich auch erstmal auf mich gestellt, wenn man nicht versichert ist.

Wenn ich nicht bereit bin, etwas zu leisten um zur "Elite" zu gehören, dann gehöre ich einfach nicht dazu! (Ja ja immer nur schön alles geschenkt bekommen)

Selbst wer sichs absolut nicht leisten kann bei allen Möglichkeiten, dem bleibt immernoch der alternative Bildungsweg!
Freier Zugang zur Bildung muss nich heißen freier zugang zur einfachsten/kürzesten Bildung.
Teilweise is der 2. Bildungsweg auch besser.

Beispiel Maschinenbau: Abi gemacht, Maschinenbau studiert, paar Wochen Praktikum gemacht... keine Ahnung wies in der Fertigung abläuft... wie Maschinen bedient werden... aber fett abkassieren wollen, weil man ja so toll gebildet wurde und das am besten kostenlos. Aber hinten rum beschweren, dass man ja im Studium keine Maschinen gesehen hat, weil die Uni sowas nicht hatte


Leiden auf ZU hohem Niveau!


Hier anzufangen mit "ist aber Geld da für Griechenland" ist einfach nur lächerlich! Wenns soweit geht spielen noch weit andere Probleme eine größere Rolle...

Martin Stein
26.01.2013, 10:12
@Korbinian,

leider gibt es hier keinen DANKE-Button. Den hätte ich jetzt mehrfach gedrückt.
Perfekte Zusammenfassung.

UND: Das sage ich als Vater von zwei Studentinnen, der die Studiengebühren zahlt.

Die kostenlosen Grundschulen und weiterführenden Schulen zeigen uns deutlich, dass "das, was NIX kostet" in den Augen der Nutzer auch nichts wert ist.

Wie viele dubiose private "Fachschulen" gibt es, die ohne öffentliche Kritik fette Kohle kassieren für selbstgemachte Pseudo-Zertifikate und wertlose "Diplome"?

Kosmetikfachschule, Fachschule für Fußpflege, Heilpraktikerschule, Fernkurse für modernes Nasepopeln, ...

Gast_8624
26.01.2013, 14:30
Hallo Korbinian,

gehören die Jungs aus deinem Freundeskreis mit dem Abo für das Fitnesstudio und den teuren Luxusartikeln auch zu denen hier?

...Beispiel Maschinenbau: Abi gemacht, Maschinenbau studiert, [...]... fett abkassieren wollen, weil man ja so toll gebildet wurde ...

Gruß Rolf

ps... kann es sein, dass Du (Allgemein) Bildung und (Berufs) Bildung mit einander verwechselst, bzw. in einen Topf wirfst?

Martin Stein
26.01.2013, 15:51
Rolf, wie darf man denn dieses Posting genau interpretieren?
Einfach nur mal rumstänkern?

Behemoth
26.01.2013, 16:00
Einfach nur mal rumstänkern?

Interressant, genau so verstehe ich deine Postings... Hauptsache Studenten nieder machen ^^
Undmöglichst die Klischee bösen Buben aus deinem Freundeskreis nennen ;)
( Wobei, so wie du hier über deine "Freunde" stänkerst sollten die sich mal lieber gedanken machen ob du wirklich zu ihren Freunden gehörst)

Kannst du bitte mal deine "Freunde" fragen wie die das hinkriegen ? :eek:
Ich will auch ein nie endendes Füllhorn haben !
Wohl eher werden diese Studenten vom Pappi kräftig unterstützt.... So viel wie du dafür arbeiten müsstest.. *lach*, da würdest du dein Studium nicht auf die reihe kriegen..

Grüße

Andrej

Maggi
26.01.2013, 16:18
@Maggi:
Jaja, Mensa ist ein guter Grund..... Meine Frau arbeitet dort nämlich.... In der Küche!!! Wohl bekomms! ;-)

Ja das ist unübersehbar an deinem Bauch Klaus ;-)

@all Also jetzt beruhigt euch mal wieder....nicht die Gebührenverfechter haben hier in einem öffentlichen Forum einen Thread eröffnet, dass war schon von der anderen Seite erledigt ;-) Daher muss man sich auch einfachmal den Gegenwind seines Anliegens gefallen lassen, vorallem weil hier ja sogra noch sachlich getippt wird!

Ich bin viel im Nacht Gastrogewerbe unterwegs (nein nicht nur privat) und da ist es schon erschreckend zu sehen, wieviel von den ach so stress gebeutelten Studenten all wöchentlich sich von Mittwoch bis Sonntag früh so ein Party Leben finanzieren können ;-) Keine Frage, wer viel Arbeitet hat auch das recht dies zu geniessen, jedoch passt dann das gejammer nicht in die Arrgumentskette. Ähnlich halte ich das mit den Steuern....ich bin heil froh wenn ich viel Steuern zahlen darf....bedeutet dann wohl auch, dass ich viel verdiene ;-)

Piperflieger
26.01.2013, 20:35
Hallo Zusammen,

Unterstützung durch die Eltern erhalten die meisten. Wird aber oft verschwiegen.

Die Arbeitsbelastung durch das Studium hängt stark vom Studiengang ab. Wir hatten zeitweise jeden Montag morgen Zwischentests. Danke, hätte ja sonst nicht gewusst, was ich am WE unternehmen soll. In den Semesterferien waren insgesamt 7 Monate Praktikum angesagt, unbezahlt. Am Ende der Semesterferien teilweise Klausuren. Praktisches Jahr (48 Wochen) ebenfalls unbezahlt, wobei man 20 Tage fehlen darf, damit ist Urlaub und Krankeit abgegolten.
Nebenjobs gefährdeten immer die Studienleistungen.
Nicht alle Studiengänge sind so fordernd.

Der Hauptkostenfaktor sind immernoch die Lebenshaltungskosten. Dagegen sind 6000EUR mehr Schulden aufgrund von Studiengebühren nicht ausschlaggebend.

Meine Hauptkritik an den Studiengebühren ist, dass die Beiträge erhoben wurden, ohne dass der Bedarf oder die Verwendung geplant wurde. Die Fakultäten suchen verzweifelt nach Verwendungsmöglichkeiten.
In der Not der Fakultäten die Studienbeiträge zu verwenden, haben wir dann keine Kopierkosten mehr für Skripten bezahlen müssen. Mittlerweile gibt es noch mehr Studienutensilien wie z.B. Bücher von der UNI.

Ganz stolz wurde verkündet, dass die Bibliothek, dank Studienbeiträge, nun bis 24h geöffnet hat. Super. Für mich unnütz.
500EUR.

Übrigens: Steuern zahle ich nicht zu wenig.

Grüsse
Hans-Jürgen

Behemoth
26.01.2013, 20:48
Naja, als ich noch an der FAU war, da kann ich mich noch dran erinnern, dass man aber nicht so viele Skripte bekommen hatte... Also wir zumindest nicht... Und keine im Wert von 500 €
An der Ohm wo ich jetzt bin, da muss sich jeder seine Unterlagen selber ausdrucken lassen. Kostet im Semester rund 20-25 € .
Finde ich auch unnütz, dass die Bibliothek 24h geöffnet hat... Wer will schon um 3 uhr Früh ein Buch ausleihen ? :rolleyes:
Da schlaf ich doch schon... Und die Studenten die da noch wach sind , sind meist so voll dass sie nichtmal mehr aus der Bibliothek heraus finden würden ...:rolleyes:

Grüße

Andrej

Piperflieger
26.01.2013, 21:22
Hallo Andrej,

die Skripten kosteten pro Semester ca. 30 Euro. Für 500 EUR waren sie dann inklusive.

Man darf nicht verschweigen, dass in anderen Bereichen auch Tutoren eingestellt worden sind, die durchaus die Studienbedingungen verbesserten.



Grüsse
Hans-Jürgen

Ingo Martin
27.01.2013, 22:08
Hallo zusammen,
ich habe gegen die Studiengebühren gestimmt. Zwei meiner drei Söhne haben studiert, ich habe ihnen während der Studienzeiten Wohnung und Studiengebühren bezahlt. Weil ich wollte, dass sie in Regelstudienzeiten studieren. Das war mein Beitrag zu diesem Thema. Danke Claus, dass Du Dich - für mich klar verständlich und nachvollziehbar - ausgedrückt hast. Ingo

Behemoth
28.01.2013, 16:38
Na bald ist es geschafft :)
Ich war heute nochmal auf dem Amt, da gehts zu als gäbe es was umsonst*g*^^

Macht schön weiter so ! Vielen Dank an alle die schon unterschreiben waren ;)
Es dauert wirklich nicht lange, einmal hin, dem netten Mann am Schalter den Ausweis geben, kurz unterschreiben, und schon ist man wieder draußen:)

Grüße

Andrej

Behemoth
30.01.2013, 11:19
So, gestern waren es 9,7 Prozent, Mal sehen ob ihr heute die restlichen 0,3 auch noch schafft ;)
Ich drück die Daumen ;)

Grüße

Andrej

Behemoth
30.01.2013, 19:50
Wens interressiert , die 10 % scheinen erreicht worden zu sein ;)
Und heute solls nochmal nen richtigen Andrang gegeben haben, in München sollen die Leute sogar bis auf den Parkplatz angestanden sein :eek:
Tja, kommt davon wenn man immer auf den letzten drücker alles machen muss,

Morgen wird dann nochmal alles genau ausgewertet.

Grüße

Andrej

Claus Eckert
31.01.2013, 16:58
Hallo

Noch nicht amtlich, aber 14,4% der Wahlberechtigten in Bayern haben das Volksbegehren gegen Studiengebühren unterstützt, wird derzeit in der Presse kolportiert.

Damit wird es im Wahljahr 2013 zu einer Zerreißprobe der bayrischen Regierungskoalition kommen. Entweder schafft der Landtag mit der Mehrheit von CSU und Opposition die Studiengebühren ab oder das Volk darf darüber abstimmen. Eine Rolle rückwärts zum Erhalt der Regierungsmehrheit wird die FDP nicht machen. Strategisch vernünftig für die FDP wäre der Weg, das Thema nicht zu hoch aufzuhängen und die Position von Seehofer zu akzeptieren, aber trotzdem im Landtag für den Beibehalt drr Studiengebühren zu stimmen.
Das heißt den Abgeordneten der Regierungsparteien eine Abstimmung nach ihrem Gewissen, also außerhalb von Koalitionsverpflichtungen zu ermöglichen.
Die Alternative einer Volksabstimmung würde sich im Wahljahr auf beide Regierungsparteien negativ auswirken. Der Souverän erkennt nämlich Führungsschwäche und fehlenden Willen zur Einigung sehr wohl und bestraft diese rigoros.

Ein erster Schritt gegen Studiengebühren ist gemacht. Die Chancen stehen gut, Bayern zumindest in diesem Punkt an die anderen Bundesländer anzugleichen.

Behemoth
31.01.2013, 23:06
Jau find ich super :)

Die FDP muss sowieso mal radikal umdenken, wenn sie nicht zu in Sonstige untergehen will^^

Grüße

Andrej

elektroernie
01.02.2013, 00:37
servus
für 10% dieser schwachsinnnigen GEZ Gebühr (deutsches Dummfernsehen mit politisch sanktiniertem Kulturmonopol) könnte man deutschlandweit die Studiengebühren abschaffen. Man kann sich gar nicht vorstellen, was man in der Bildungspolitik alles machen könnte, wenn 100% GEZ dort hinein fließen würden.Wenn man das laut sagt, wird man leicht Ziel einer Bundeswehrdrohne. Dafür gibts halt unendlich Geld.
Gruß
ernst

Bushpilot
01.02.2013, 12:59
.... Der Souverän erkennt nämlich Führungsschwäche und fehlenden Willen zur Einigung sehr wohl und bestraft diese rigoros...
Oh, wie schön. :cool: Hat Bayern oder gar Deutschland wieder eine (-n) König(-in) oder gar eine (-n) Kaiser(-in)? Hab’ ich irgendwie gar nicht mitbekommen. Wie heißt denn der neue superanus? :D




P.S. Bitte das Wort „superanus“ nun nicht wortwörtlich ins deutsche übersetzen, auch wenn es so auf den Punkt genau das beschreibt, was das Volk für viele Politiker einfach nur darstellt. :rolleyes: .... ;)

Maggi
01.02.2013, 13:07
Als ob dass sein einziges Probleme wäre :-)
Volk ist Volk und damit ist das Arrgument vom Tisch meiner Meinung...egal was dabei raus kommen mag, so ein Volksbegehren ist doch fast ein Freibrief für irgendwelche Entscheidungen.....wie man Entscheidungen freizügig auslegen kann weiß ich als Augsburger sehr gut...naja all zu Kritisch darf ich hier leider nicht werden, sonst kommt die Staatsanwaltschaft auch im RCN Büro vorbei ;-)

Also kämpft Herr Seehofer imho nicht gegen Koalitionspartner sondern muss erst mal den Flächenbrand im eigenen Haus in den Griff bekommen....