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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eigenbauwinde mit Mopha-Motor Baubeschr.



timothy
30.11.2005, 21:38
Hallo Modellfliegerkollegen!

Für die die es interressiert:

Ich habe mir eine Hochstartwinde aus einem Mopha-Motor zusammengebastelt. Den folgenden Text habe ich aus meiner HP kopiert. Dort (www.timodell.ch.vu) findet man ihn auch unter News mit Bildern aufgelistet.
Ich dachte ich stells mal ins Forum, für die interesse haben, und ihre Meinung kundtun wollen. Würde mich freuen.

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Die ultimative brummende (leider auch stinkende) Hochstartwinde!!!


Geschichte
Ich kam zufällig an ein altes Mopha heran, und weil man das nicht mehr verkaufen konnte und ich selber nicht Mopha fahren will, weil man mit dem Fahhrad umweltfreundlicher, gesunder, unterwegs ist habe ich mir gedacht, dass ich mir daraus eine Hochstartwinde bauen möchte. Weil ich diese dann sicher nicht sehr viel brauche, kann ich das auch umweltbewusst verantworten...:-)


Umsetzung
Also. Es ist ein Ciao Mopha bei dem das Hinterrad und der Antrieb eine Einheit bildet. Das war gut für mich, denn so konnte ich mir eine Art Gestell bauen, bei dem ich das ganze dann mit den ehemaligen Punkten die den Rahmen mit der Einheit verbinden, einfach verschrauben konnte. Ein Tank habe ich einfach auf das Gestell geschraubt. Als Spule habe ich einfach die vergrösserte Felge benützt. Man stellt den Motor an, in dem man mit den Pedalen, die ja immer noch dran sind, trappte, und so die Felge, mit der Fliehkraftkupplung bewegt. Man muss dabei die Verdichtung etwas verringern, für das auch ein Hebel vorhanden ist, sonst hat man zu wenig Kraft. Zum still stellen der Felge kann man einfach die Bremse ziehen, der Motor dreht dank der Fliegkraftkupplung weiter. Motor stellt man aus, indem man einfach die Verdichtung auflöst.

Der Erstversuch

Er fand an einem verschneiten Tag statt. Das Testkanienchen war meine gute alte ASW von Simprop mit 2.5m Spannweite. Bei den ersten Startversuchen musste man ein Wenig das Optimum des Timeings von Gas und Bremse finden, bis man die perfekte Beschleunigung für den Start gefunden hat... Am Besten geht es wenn man von Anfang an die Bremse voll angezogen hat, vollgas gibt (die Rolle dreht ein Wenig) und sobald der Werfer das Modell freigegeben hat wird die Bremse schlagartig losgelassen, man erreicht so eine super Beschleunigung und Aufrichten vom Modell, eine sichere und Verlusstleistungsarme Metode. Die gute alte ASW steigt also volle Kraft voraus. Da ich an diesem Tag auch meinen White Shark (ein 3m Brett) testete, hängte ich auch ihn mal an die Leine. Auch mit ihm als 2.7kg Modell hatte die Winde keine Probleme. Bald ein Video!!!!

Nach dem ersten Windentag habe ich bemerkt, dass die Rolle bei der Umlenkung total durchgescheuert war, weil aus Plastik...:-). Kurzerhand habe ich dann zu Hause eine Felge von einem Kickboard verbaut, Funktioniert jetzt tadellos und es steht sogar noch mehr leistung zur verfügung weil weniger Reibung vorhanden ist...

Verbesserungen:

Jetzt bin ich gerade am Frisieren vom Motor um ein besseres Drehmoment zu erhalten und dass die Fliehkraftkupplung feser haftet...

Leider konnte bis jetzt noch kein Hochstart mit einem Segler der oberen Klasse machen, doch das werde ich noch nachholen um herauszufinden wie viel Power es denn so hat, das Motörle...

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Grüsse
Timo