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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elektroantrieb im Fesselkunstflugzeug



cpt.pylon
25.01.2013, 15:29
Hallo Stunter,
seit 2010 beschäftige ich mich mit Fesselflug. Nach dem Bau und den Flugerfahrungen mit
den Trainermodellen Primary Force und einem nach Fancher modifizierten Twister wollte ich nun meinen
Vector mit einem 6,5ccm Verbrenner aufbauen. Das Klippeneck-Treffen mit vielen informativen Vorträgen
kam mir dazwischen und ich entschied mich spontan um.
Eingebaut ist nun ein Joker 3548/ 720. Als Akku kommt ein Lipo2600, 5S zum Einsatz.
Regler ist ein YGE von Heino Jung, bei diesem Regler kann zum Governor mode auch die Bremse
aktiviert werden, was bei F2B wichtig ist, da bei der Landung der Propeller nicht mehr drehen darf.
Ein APC Elektroprop 11x 5,5 sorgt für den Vortrieb. Da ich anfangs noch keinen Timer zur
Ansteuerung des Reglers hatte wurde kurzerhand ein Empfänger montiert und der Sender umgehängt.
Die ersten Flüge dienten der exakten Rundenzeiteinstellung. Bei 9600U/min dauert eine Runde 5,2 sek. an 18,25 Meter Leine
von Öse zu Öse. Ich hatte mir einfach die Gasstellung am Sender gemerkt und nach der
Landung die Drehzahl nachgemessen. Mitlerweile ist mein Timer eingetroffen und eingebaut.
Das Ganze funktioniert super.
Im Anhang sind noch ein paar Bilder vom Umbau und vom fertigen Modell sowie dem Timer und
wie er eingestellt wird.
Grüsse Dietmar
go racing

cpt.pylon
22.07.2013, 16:38
Hallo,
nach einem halben Jahr im Trainingsbetrieb möchte ich mal
einen Zwischenbericht abgeben. Mein Vector hat einen
Trainingspartner bekommen, da ich einen 2. fertig gebauten
erwerben konnte. Diesen habe ich auf Elektro umgebaut,
diesmal mit 4S Antrieb und 850 U/Volt Motor. Regler ist ein
Yeti Spin 66, Timer von Igor Burger, der dank Yeti Box in
einer Minute programiert ist. Als Akku kommt ein 3300 zum Einsatz.
Nach 5:30 Minuten Flugzeit, die man für das Kunstflugprogramm braucht
lade ich 1900mA nach.
Beide Flieger haben jeweils ca. 60 Flüge drauf und bis jetzt
sind keine Ermüdungserscheinungen feststellbar.
Aufgrund der immer gleichen Rundenzeiten und dem verläßlichen Motorlauf
ist ein ein sehr effektiver Trainingsbetrieb möglich.
Das Erlernen der Figuren gelingt schneller und man muß keinen Gedanken an
den Motorlauf verschwenden.
Fesselflug kann man schlecht beschreiben, man muß es erleben und erfliegen,
ein einzigartiges Flugerlebnis ist der Lohn.
Grüße Dietmar
go racing
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cpt.pylon
06.08.2013, 16:15
Hallo Stunter,
der Vektor und sein Pilot haben Ihren 1. Wettbewerb geflogen, und sind trotz
Hitzeschlacht unbeschadet durchgekommen.
Einen kleinen Bericht samt Bilder gibts im Nachbarforum:
http://fesselflug.phpbb8.de/f2b-kunstflug-f2/kunstflugwettbewerb-bodman-t758.html

Grüße Dietmar
go racing
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