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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Klapptriebwerk vs. Nasenantrieb



DasSpeed
26.01.2013, 17:33
Es geht um eine DG 1000 in 1:4 mit 5 Meter Spannweite von Vlado Kubilica. Als Segler ca 9 kilo flugfertig mit einem HQW Profil

Ich stehe vor der Entscheidung Nasenantrieb von Reisenauer oder klapptriebwerk von RaBe. Was mich beschäftigt. Nasenantrieb sieht bescheiden aus ABER der Antrieb erstetz das Trimmblei von 400 Gramm, sogar noch etwas leichter. Zuzüglich ein 5S lipo mit 5000 mAh.

Das Klapptriebwerk wiegt ca 1300 gr. sitz etwas hinter dem Schwerpunkt + ein 6S Lipo.

Mit geht es nicht um Grundsatzdiskusionen sondern, ob so einem Segler, das Mehrgewicht des Klapptriebwerks in der Thermikleistung wesentlich etwas ausmacht.

Ich fliege fast ausschließlich Thermik, da kaum ein Schlepper im Verein vorhanden, bin ich auf Elektroantrieb angewiesen. Schicker finde ich natürlich ein Klapptriebwerk, aber ich möchte nicht wesentlich Thermikleistung einbüßen. Was meint ihr?

Gruß Thies

Don
26.01.2013, 17:58
Hallo Thies,

vor dem Problem standen wir auch vor kurzem - wir haben 2 ASW24 mit 4,2m Spannweite. Entschieden haben wir uns für den Motor in der Nase aus folgendem Grund:

- Schwerpunkt
- Handling des Antriebs
- Alltagstauglichkeit
- Bauaufwand
- Startprozedere
- Preis

Wir starten die Maschine mit einem EMC-Scale Gummi (7,35) und einer gemessenen Vorspannung von 25kg - das klappt einwandfrei - wir erreichen ca. 10-15 Meter
Startüberhöhung und haben genug Zeit den Motor einzuschalten (5S Antrieb mit 23x12 Luftschraube und 48A Strom).

Würde ich das so noch einmal machen?

Das hängt vom Modell ab - die ASW24 hat max. den Anspruch auf semi-scale. Zur Zeit sind wir in der Planung für eine ASH26 mit 6m Spannweite und da stellt sich
die Frage wieder - sollte das Modell näher an Scale Optik ranrücken gibt es aus meiner Sicht keine Alternative zum Klapptriebwerk.

Siehst du allerdings den Schwerpunkt auf dem Thema Fliegen würde ich mich wieder für einen Antrieb vorn entscheiden - aus 10m Entfernung sieht man die weiß
lackierte Luftschraube (durch Gummiring angelegt) nicht mehr.

Viele Grüße
Der_Don
P.S.
9 Kilo Abfluggewicht mit 5S / 6S finde ich persönlich an der unteren Grenze.

DasSpeed
26.01.2013, 18:06
Hi Don,

9 Kilo sind als reiner Segler ohne Antrieb.

Habe eine ASH 26 mit ema scale, die flitsche ich genau so wie du. Danke für deine Gedanken und Erfahrungen.

Gruß Thies

h.eberbach
26.01.2013, 18:09
Hallo Thies,

wenn Du "pyschologische" Unterstützung FÜR den Nasenantrieb brauchst, dann schau mal unter "FES (front electric sustainer)" nach, z.B.:

http://www.front-electric-sustainer.com/why.php

dort u.a. unter "Videos"

Fröhliches Entscheiden ... ;)

Herbert

DasSpeed
26.01.2013, 20:04
Hallo Herbert,

kenn ich schon, wäre auch mein Traum. Habe mir sagen lassen "geht nur mit großen Löffeln" Im Moment würde sie nach aktuellen Stand auch bis weit über die erste Kabinenhaube gehen. Würde ich einen Antrieb finden wie der FES, wäre das für mich keine Frage mehr.

Es gab hier mal ein Video vom user "Amigo" meine ich, das fand ich sehr beieindruckend. Habe leider keine Ahnung wie man sich so einen Anrieb baut. Dann noch eigenstartfähig mmmh... das wäre schön

Thies

Amigo2
26.01.2013, 21:02
Hallo Thies

Nasenantrieb sieht bescheiden aus ? ? ?



http://www.youtube.com/watch?v=Vup5ZyPn99o

Gruß
Amigo

DasSpeed
26.01.2013, 22:15
Amigo2 du bist meine Rettung:)

genau das video habe ich gesucht. Von der Größe und Gewicht ist es der Flieger, für den ich so einen Anrieb haben möchte. kannst du mir mit Daten des Antriebes weiterhelfen? Das du das Rad statt 95 aud 110 vergößert hast hab ich schon gelesen. Spinner selbst gemacht habe ich auch schon gelesen. Wäre dir für hilfe sehr dankbar.

Thies

Amigo2
26.01.2013, 23:00
Hallo Thies

Deine DG 1000 hat sowieso ein sehr hoches Fahrwerk und ist für Nasenantrieb prädesziniert. Der Propeller in meinem Antriebsstrang ist eine 14 X 9 Aeronaut.
Stelle Deinen Rumpf mit ausgefahrenem Fahrwerk auf den Tisch und halte mal eine 14er Luftschraube unter die Rumpfnase,es sollten noch 5 bis 8cm Platz bis zum Tisch sein, dann ist der Einbau kein Problem.Antrieb usw ist im Video.

Gruß
Amigo

AndreCH
27.01.2013, 11:01
Hallo Amigo,

soll beim Ausmessen vom Modell das Seitenleitwerk aufliegen?

Startest Du dann mit gezogenem HLW (bis zum Abheben), damit der Prop nicht "ins Gras beisst" ?

Flugplatzkind
27.01.2013, 15:37
Hallo,
also ich denke so über KTW & Nasenantrieb.

Der Flieger solte Eigenstart fähig sein. Das ist für mich Maßgeblich, was bei Nasentriebwerke ja nicht immer gegeben ist! (Ohne Startwagen oder Gummi)

Danach ist es ja nur noch das Emessen des Erbauers ob er bereit ist
mehr Kosten & mehr Gewicht & mehr Aufwand & geringeren Wirkungsgrad & Wartungsaufwand für ein KTW in kauf zu nehmen.
Grade bei kleinen Modellen geht das mehr Gewicht sofort auf die Flächenbelastung!

Was spricht für ein KTW ?? :D:D:D:D Es ist Arsch Cool :D:D:D:D:D und man sieht den Propp nicht fals der Flieger unter 50 Mtr. fliegt.

Ich würde das KTW wenn Eigenstart möglich raus lassen.

Bei KTW Startet man mit lange durch gezogenem HR. bei Seitenwind hat man eine bessere Spurführung durch das Heckrad und der Flieger will ja eh immer auf die Nase gehen ( zb.bei matschigen Boden )

Schlechtes Beispiel für ein Seitenwindstart :
http://www.rcmovie.de/video/6b6b3e155039d714e206/Anfliegen-beim-MFC-Immelmann

MfG
Christian

DasSpeed
27.01.2013, 15:43
hab auch schon so meine Erfahrungen mit einem ema scale 800 an einem 4 Meter Segler machen dürfen. Ist im Grunde genommen eine feine Sache, wenn der start geübt ist. Bin aber lieber zum anflitschen übergegangen, da weiß ich wo ich am Flugplatz herauskomme.

Habe mich übrigens für die Version von Amigo 2 entschieden.

Gruß Thies

h.eberbach
27.01.2013, 15:50
Moment mal, Thies,

auch wenn ich hier einen Proteststurm auslöse(?) ;) ;) ;), dann mal wieder der Verweis auf das "Aufschraubtriebwerk" e-fly-pro von

http://www.e-fly-pro.de/e-fly-pro/Willkommen.html

das bauartbedingt nur Propeller bis 12,5" Durchmesser zulässt, mit dem man aber erstaunlicherweise ;) ganz schön große 4m+ Modelle in die Luft bringt, natürlich(!) unter Hintansetzung des Wirkungsgrads - aber warum nicht? Wir wollen doch nur das Modell nach oben bringen, mehr nicht?! ;)

Siehe auch AUFWIND 6/2012: Nach den positiven Erfahrungen entsteht gerade eine "Schweizer 1-36", die mit einem Hacker A40-10S V2 14-pol. motorisiert wird, ausgewählt in Anlehnung an den Hyperion-Motor und mit einem 12" bis 13" Prop.
Um Nachfragen vorzubeugen: Den Motor habe ich schon, Testläufe gibt es aber noch nicht ;)

Gruß
Herbert

Amigo2
27.01.2013, 15:52
hey Christian

schau Dir bitte erst das Video mit dem Duo Discus an von wegen Startwage usw.
Nach 2 Jahren und Vielen vielen Starts, war außer einem neuen Propeller noch nichts am Antrieb.

Gruß
Amigo

Flugplatzkind
27.01.2013, 16:00
ich sehe ein startwagen als Risiko an. klar geht das gut.
aber ich hab da auch schon andere Sachen gesehen. ich würde es versuchen zu verrmeiden.

Meine persönliche Meinung, viele machen esso und es geht auch !!

MfG
Christian

DasSpeed
27.01.2013, 16:16
ich möchte in Zukunft kein Aufstecktriebwerk mehr. Ich finde es sieht nicht nur ungünstig aus, sondern ich habe meine zweifel, ob es nicht doch leistung kostet, so etwas Huckepack zu tragen. Für die fälle, wo sich F Schlepp und eigenstart die waage halten, finde ich es hervorragend, von welchem Hersteller auch immer. Aber als reinen E starter finde ich ein Aufstecktriebwerk ungünstig, zumindest bei modellen mit vergleichsweise kurzem Leitwerksträger.

h.eberbach
28.01.2013, 15:21
Vielleicht noch eine Verdeutlichung zu meinem obigen Beitrag:

Mein Hinweis auf das e-fly-pro bezog sich nicht auf ein "Klapptriebwerk light", sondern ich wollte damit darauf hinweisen, dass auch mit Antrieben mit kleinen Propellern größere Modelle gut in die Luft zu bringen sind. Damit eröffnet sich bei entsprechender Fahrwerkskonfiguration auch die Option des Bodenstarts - siehe FES.

Gruß
Herbert

roger
29.01.2013, 05:00
Hallo Amigo,

verfolge Deine Beiträge über Deinen Duo Discus mit Nasenantrieb schon seit einiger Zeit - mit wachsender Begeisterung. Und als Resultat werde ich auch bald einen Paritech Duo Discus besitzen... :)

Das meiste zu Deinem Antrieb steht schon irgendwo oder ist im Video zu sehen, drei kurze Fragen hätte ich aber noch:
- Wie gross ist der Strom bei Deinem Antrieb?
- Hast Du neben dem Motor noch Blei in der Nase? Und wenn ja, wieviel?
- Ist die Position des Fahrwerks nach Plan?

Danke & Gruss
Roger

Effe
29.01.2013, 19:20
Hallo Amigo
Echt super gemacht !!!
Bin ja kein Freund von Nasenantrieb , aber wenn die Ausführung so sauber gemacht ist ,
kann man das akzeptieren.
Der Vorteil durch die Vielseitigkeit ist enorm , das starten einfach , und Geld gespart ( Klapptriebwerk ) hat man auch.
Klasse !
Gruß
Effe

ollli
29.01.2013, 22:10
Ich finde die Lösung super und wäre mir vollkommen genug. Klar, ein Klapptriebwerk für 2000 Euro wäre noch edler, aber die Kompromisse, Gewicht, Schwerpunkt, würden für mich in keinem Verhältnis stehe. Den Propeller sieht man ja in 10m Entfernung nicht mehr. Ich sehe das pragmatisch: "Seh ich nicht, ist mir wurscht" ;)

OLI

roger
30.01.2013, 01:30
Muss mich kurz selber zitieren:



- Wie gross ist der Strom bei Deinem Antrieb?
- Hast Du neben dem Motor noch Blei in der Nase? Und wenn ja, wieviel?
- Ist die Position des Fahrwerks nach Plan?


Dank der Suchfunktion habe ich die Antworten auf die erste und auf die dritte Frage gefunden... :)
Es bleibt noch die Frage nach dem Blei?

Gruss
Roger

migru
30.01.2013, 07:55
Hallo zusammen,

ich war/bin ebenfalls von der Lösung von 'Amigo2' überzeugt :D
Näheres zu meinem Flieger mit Nasenantrieb und Bodenstart gibt es hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/274043-Haben-Klapptriebwerke-bald-ausgedient?p=2921905#post2921905

mamo
30.01.2013, 13:57
Hallo,

Laut Datenblatt von Graupner wäre ein OMA 5025-375 eine sehr preisgünstige Alternative zum Strecker:
14x10 bei 8S, 56A, 5,5kp Schub (über das Mittelteil gibt es keine Angaben).

Ich liebäugele ebenfalls mit dem Duodiscus von Paritech.

Hat jemand Erfahrungen mit dem Motor?

Weiß jemand welches Mittelteil beim Antrieb von Amigo2 verwendet wird?

Gruß
Manfred

DasSpeed
30.01.2013, 14:51
HM Mittelstück 60/8/8 mm Klemm und den Scalespinner gibt es bei Paritech in Herxheim

lt Amigo2


Gruß Thies

mamo
30.01.2013, 15:22
Hallo Thies,

Danke für die rasche Mitteilung

Gruß
Manfred

PS. im Dcalc sind die Daten für den Strecker leider nicht abrufbar (max.Strom wird dort mit 60A! angegeben).
vielleicht könnte Andy Reisenauer dazu genauwere Angaben machen.

DasSpeed
06.05.2013, 22:27
So,

meine DG 1000 5 meter ist da. Jetzt die Frage der Stromversorgung Empfangsanlage. Es werden 8 Zellen für den Antrieb verbaut mit einem castle creation Regler 100 ice. Der hat ja ein BEC das 5 Ampere liefert. Reicht das für 8 Servos, ist doppelte Stromversorgung out, baue ich Futaba S Bus ein, wo ich Schlepplupplung und Fahrwerksservo in Ruhestellung schicken kann (blokierte Servos ) nehme ich ein Stützakku über ACT Weiche, oder was ratet ih mir? Antrieb ist wie von Amigo2 eine Seite vorher gepostet, Flieger wird so bei 10 Kilo fluggewicht landen.

Gruß Thies

Sniping-Jack
07.05.2013, 09:38
8x den Laststrom der Servos + Reserve = UBEC.*
Ich würde ein einziges starkes (bis 8s Eingang),
oder zwei kleinere UBECs (bis 6s Eingang) an den
Antriebsakku hängen. Das funktioniert auch in den
großen E-Helis schon seit Jahren zuverlässig.

*dein 5A-BEC packt das meines Wissens nicht!

Just m2c... :)

Relaxr
07.05.2013, 10:36
Nasenantriebe sind im Trend! Und bescheiden aussehen müssen die nicht, wenn man sich Mühe mit dem Spinner gibt. Bei meinem Discus (3,75m) fällt die 17er Latte bereits nach 20 Metern kaum noch auf. Selbst im Stand ist sie rel. unscheinbar und sieht mE (Geschmacksache) auch "gut" aus. Ich stell mal bei Gelegenheit ein Bild rein. Alleine wegen dem Massenzuwachs des KTW oder Aufsteckriebwerks gab es für mich keine Frage, ob Nasenantrieb passt. Es gibt sogar Leute, die ihre Latte weiss lackieren, dann sieht man praktisch gar nix mehr. Was mir an meinem Discus gefällt, die Latte legt sich reproduzierbar rechts/links am Rumpf sauber an und nicht auch mal oben auf die Haube. Über die Kosten der Varianten braucht man gar nicht zu reden. In die meisten grösseren Segler passen sogar preiswerte, drehmomentstarke Direktläufer rein. Da kann man dann zwischen 200 (Direktläufer, Getriebemotor) und 2500 € (KTW) investieren. Wir nehmen grosse Getriebemotoren von Polytech. Wegen dem geilen Sound (dezent aber kräftig) haben der 490er und der 600er Motor schon die Spitznamen "smallblock" und "bigblock". Mittlerweile fragen selbst die "Puristen" immer mal "...was ist das denn für ein Motor, geht ja wirklich gut und dezent.....was für 190 € nur....". Wobei dann die Reisenauerantriebe sicher nochmals edler und effizienter sind. Da kommen dann auch mal 2-3 kw aus 300gr Motor raus......
Gruss Markus

Sniping-Jack
07.05.2013, 10:55
Das war das Stichwort: Wenn man sich Mühe gibt. ;) Doch was da manchmal zu
sehen ist auf diversen Bildern und Videos, ist leider eher weniger prickelnd. :(
Aber ich verstehe das problem, ich habe ja selber schon ein kleines Spinner-Lager hier,
weil einfach keiner passen will. Am Ende musste ich dann den Spinner selber machen.

Trotzdem: Was Kosten und Effizienz betrifft, ist das "NasTri" ;) einfach ungeschlagen,
dem stimme ich zu. Für meine kleine 2m ASW27 habe ich bereits die Teile zurechtgelegt.
Aufgrund der geringen Größe ist zwar ein Bodenstart sehr fraglich, aber versuchen will
ichs dennoch. Wenns nicht klappt, kommt ein größerer Prop drauf und alles ist gut. :)

Was ich bei Nasentrieb und Scale halt empfehlen würde, sind die versetzten Mitnehmer,
so dass sich der Prop optimal an die Kontur anlegen kann. Leider wären dazu auch
spezielle Spinner und Propellerhälse notwendig, die es meines Wissens aber bisher nur
bei den Großen gibt. Ich hoffe, dass sich da noch was tut bei den Modellen....

Kenneth
07.05.2013, 13:11
Hallo Thies,

anregung findest du hier - der Umbau kann u.A. Gewichtsmäsig auf Staus Quo gehalten werden .. :-)
sonnst ist das mehrgewicht von einem bis anderthalb Kilo Zu vernächlässigen (der Segler steckt es
locker weg)


http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/300862-JK-Evolution-K15-KTW-Einbaubericht

gruss aus dem Norden
K e n n e t h

Ron Dep
07.05.2013, 14:19
baue ich Futaba S Bus ein?
Würde ich schon stark sagen.
Aber das wäre wohl ein eigener Thread, nicht?

DasSpeed
07.05.2013, 22:02
mir ging es nicht um nasenmotor oder nicht, sondern um die Stromversorgung für die Empfangsanlage, für dieses Projekt. S Bus passt da schon ganz gut rein in die Konzeptfrage, weil man dort das z.B Fahrwerkservos oder auch Schlepkupplung so programieren kann, dass sie in den Ruhemodus gehen und ein blokiertes Servo somit beim Blokieren und Stromfressen entfällt.
BEC oder nicht, ist ja auch ein Teil der Überlegung. Alles in Zusammenhang mit einem Schulze Vario, das mir den Zustand des Antriebs- ( evtl. ja auch gleichzeitig Empfängerakkus) ansagt.

Gruß Thies

Gast_8039
08.05.2013, 12:19
Hallo!
Ich habe meinem Stingray eine Aufstecknase spendiert. So kann ich Schleppen, Flitschen oder/ und elektrisch fliegen. Die Nase wird einfach an der Motorwelle mit einer 4mm Madenschraube festgeklemmt. Steht ein Schlepper oder Hang mit Thermik zur Verfügung, kommt der zugegebenermaßen hässliche Klapparatismus runter und man sieht fast nix mehr davon. Bilder:

993000

993001

993002

Das Spielzeug wiegt mit EZFW und Antrieb 8,7kg.
Motor ist ein Scorpion S-4035-380KV als Direktantrieb mit Luftschraube RFM carbon 14 x 10. Regler ist ein Dualsky 90A HV Brushless Regler ESC V2
Damit ich maximale Empfängerkapazität beim Segelflug habe, nutze ich ebenfalls die beiden Antriebsakkus (4 S 4300er SLS). Dazu habe ich ein MTTEC KETO HV BEC 12s 10A/20A Peak V2 eingebaut. Das Ding soll Dauerströme um 10 A abkönnen und reicht auch für die hier verbauten Digitalservos locker aus. Für den reinen Segelflug stecke ich die beiden Lipos parallel an, d.h. nur das BEC wird versorgt mit 14,9 V. Im E-Flug wird das BEC mit knapp 30 V aus den in Reihe geschalteten LiPos versorgt.
Damit der Motor nicht versehentlich beim Schleppen anläuft und das Schleppseil "ranholt", habe ich die Jeti DC-16 so programmiert dass er nur bei geöffneter Schleppkupplung freigegeben ist.
Das alles funktioniert (jedenfalls bei den bisher ersten Flügen) unerwartet problemlos. Abheben vom Startwagen nach ca. 50m. Die Steigleistung ist für mich auch ok, ich schätze ca. 30°. Regler und BEC bleiben schön kühl und ich kann mit Bodenstart rund 1000m pro Akkuladung steigen. Man könnte evtl. noch eine etwas größere LS montieren und auf Kosten des Stroms ein wenig mehr Power rausholen, aber wie gesagt mir reicht es allemal.

Joerg4
08.05.2013, 12:41
Hallo,

bin nicht unbedingt Fan vom Nasenantrieb - jedoch nur rein aus optischen Gründen - und beim Zwecksegler stört es mich überhaupt nicht.

Nach langem Stillstand einer ASW 27 habe ich dieser einen Antrieb in der Nase verpasst und seitdem sammelt Sie fleißig Flugstunden. Fleigerisch klar eine tolle Sache - aber die Optik beim Scale Segler stört mich jedesmal doch wieder etwas.

Habe auch vor kurzem einen Stingray fertiggestellt - wollte mal etwas Neues probieren und mich für eine Fernwelle entschieden. Ist ein Scorpion 4025 mit 440 U/min und 15 cm Welle von Torcman. Vorne gelagert mit einem Gleilager und einem Kugellager - im reinen Seglerbetrieb, ragt entweder eine 6 mm Welle ca. 1 cm weit heraus, oder nur 4 Schrauben lösen und den Motor komplett heraus ziehen. Dann sieht man nur eine kleines Loch wie bei der Öffnung einer Schleppkupplung.

Erstflug habe ich gemacht, und es funktionert einwandfrei und durch den Direktantrieb auch sehr leise.

Sniping-Jack
08.05.2013, 13:11
Hallo Achim,
meines Wissens gibt es auch "stumpfe" Spinner, der bei dir besser passen müsste.
Schau mal bei Reisenauer vorbei, ich glaube, der hat einen. HM-Spinner gibt es auch in 2 Längen beim Schweigi glaube ich.

Hallo Jörg,
Bei meiner Alpina habe ich auch eine Fernwelle drin, allerdings habe ich das letzte Stück der Nase abgeschnibbelt und einen
entsprechend schlanken Spinner aus GFK selber "gedrechselt". Die Nase ist nun weiterhin schön schlank, aber der Prop
ist - so gut es eben geht - "integriert". Das ganze System lässt sich optisch sicher noch perfektionieren, ich hatte irgendwann
keinen Nerv mehr, da es eigentlich ganz anders geplant war. Aber was sich ergab, ist nun auch nicht sooo schlecht. *find*

993025

Gast_8039
08.05.2013, 15:00
Hallo Achim,
meines Wissens gibt es auch "stumpfe" Spinner, der bei dir besser passen müsste.
Schau mal bei Reisenauer vorbei, ich glaube, der hat einen. HM-Spinner gibt es auch in 2 Längen beim Schweigi glaube ich.

Hallo Jörg,
Bei meiner Alpina habe ich auch eine Fernwelle drin, allerdings habe ich das letzte Stück der Nase abgeschnibbelt und einen
entsprechend schlanken Spinner aus GFK selber "gedrechselt". Die Nase ist nun weiterhin schön schlank, aber der Prop
ist - so gut es eben geht - "integriert". Das ganze System lässt sich optisch sicher noch perfektionieren, ich hatte irgendwann
keinen Nerv mehr, da es eigentlich ganz anders geplant war. Aber was sich ergab, ist nun auch nicht sooo schlecht. *find*

993025

Servus Guido,
Dein Spinner an der Alpina schaut doch gut aus!
Einen stumpferen Spinner als den RFM habe ich leider bisher nirgends gefunden... aber Danke für den Tipp, muss wohl nochmal genauer beim Schweigi nachsehen!

Sniping-Jack
08.05.2013, 15:21
Guckst du da mal: http://www.reisenauer.de/artikeldetails.php5?aid=958
:)

hugenotte
08.05.2013, 16:24
Es gibt bei Paritech und bei Schambeck jeweils einen schönen stumpfen
Und leicht versetzten Spinner.

Sicherlich nicht ganz preiswert, jedoch wer die Optik so verlaufsgetreu eines Scale Segler haben möchte
Ist hier sicherlich sehr gut mit bedient.

Grüsse

Christian

DasSpeed
04.06.2014, 12:41
so, als Themenstarter melde ich mich mal mit der Bitte um Rat an euch.

Meine DG 1000 5 Meter ist fertig und hat ihre ersten 2 Flüge absolviert. Zu dem 3ten Starversuch komme ich gleich.
Verbaut sind die Komponenten wie bei Amigo2 erste Seite. 8 Zellen, RS 378/30 Motor 14x10 Latte.
Letzen Sonnag habe ich meine ersten zwie Bodenstarts gemacht, Motorregelung über einen Schieberegler. Die Schraube hat leider nur 5cm Luft zum Boden, obwohl ich das größtmögliche Fema Fahrwerk verbaut habe (112er Rad) dieses schlägt im eingezogenen Zustand schon sehr leicht an die Holmbrücke an.
Also, start, ein paar Grashalme abgeschnitten und dann war sie bedingt durch die langsam hochgeregelte Drehzahl relativ spät in der Luft. 2ter Start so ähnlich, anschließend fehlt ein kanpper Zentimeter an beiden Lattenenden.

Gestern, Motorregelung auf Kippschalter gelegt, Vollgas bei voll gezogenen Höhenruder. Segler bleibt stehen und geht auf die Nase. Das Ergebnis könnt ihr euch denken, Spinner, Latte, im Eimer Motorspannt rausgerissen. Modell an dem Spinneranschluss leicht beschädigt.

Ich weiß 5 cm Bodenfreiheit ist nicht viel, hat aber, wie ich hier im Forum nachgelesen habe gereicht.

Bodenstart von einem gut gepflegeten Modellflugplat, aber natürlich kein Golfrasen.

Mach ich was falsch?

Gruß Thies

Gast_59583
04.06.2014, 12:55
ash 31 8.4m Horky nasenantrieb (Powerantrieb Schambeck Lehner 2230 +6.7 getriebe 10 lipo 23x12 RF prop )
min steigen 4m sec (<21kg)
startwagen
mfg
1172086117208711720881172089117209111720921172093

ejuergen
04.06.2014, 14:22
Hallo Thies,

ich kann Dir nur sagen, wie ich es bei Klapps mache. Das Moment ist dort deutlich groesser als wie bei Nasenantriebe bedingt durch den groesseren Heblearm..
Ich habe einen 3-Stufenknueppelschalter. Ich habe den Regler auf 8s (was max. geht) verzoegert. Ich schalte erst Stufe eins, dann laeuft das Moped langsam mit der Haelfte der Verzoegerung los. Nach sage mal 6s hat der Segler genug Geschwindigkeit, dass das Spornrad frei ist und schalte dann mit der restlichen Verzoegerung voll durch. Das Ganze passiert natuerlich bis zur 2ten Stufe mit voll gezogenen Hoehenruder, das ich dann bei der 2ten Stufe sukzessive nachlasse.
Gruss
Juergen

hugenotte
04.06.2014, 18:56
Hallo Thies,

ich habe selber eine grosse ASG 29 von Paritech mit einem 10 S Nasenantrieb.

War auch am überlegen ob ich den Nasenantrieb so gestalte das ich Bodenstart damit machen kann.

Habe allerdings aus Sicherheitsgründen es nicht gemacht da mir eben genau dieser Bodenabstand der Luftschraube
einfach zu knapp ist.

Einen Startwagen benutze ich auch nicht.
Ich habe die Anflitschmethode gewählt und muss sagen das das sehr einfach und unkompliziert und vor allen Dingen sehr
sicher funktioniert.

Lasse den Segler mit ausgefahrenem Fahrwerk direkt vom Boden aus losrollen und starte.

Die Fuhre geht sogar bei Seitenwind ganz gerade und sauber weg.

Übrigens ist das Gesamtgewicht meiner ASG immerhin rund 14 kg.

Grüsse Christian

uwe neesen
04.06.2014, 19:08
nur zur Info: auch hier neue Gliderantriebe, teilweise mit verschiebbarer Welle damit das Umrüsten zum Segler schnell geht: KLICK (http://www.hacker-motor-shop.com/e-vendo.php?shop=hacker&SessionId=&a=search&SearchStr=glider)

juwe
04.06.2014, 19:56
Hallo zusammen

ASW 27 von Paritech mit 42mm Scale Spinner :)

Leider liegt aber der Propeller 18.5 x 12 RFM in fast allen Positionen sehr schlecht an, weil die Blätter im ersten Drittel stark ausbauchen.

Gruss
Jürg


1172252

migru
05.06.2014, 08:32
Hallo Thies,

normalerweise sollten 5cm Bodenfreiheit reichen. Wenn dein Segler beim Start (bei Vollgas) auf die Nase geht, ist das Rad zu weit hinten.
Ich habe das Fahrwerk meines Discus vorsorglich etwa 20mm nach vorne versetzt. Das Heck hebt sich praktisch erst, wenn am Höhenruder Strömung anliegt (bei neutralem Höhenruder!). Ich starte mit Vollgas, Höhenruder leicht gezogen (von Anfang an). Das Heck bleibt bis zum Zeitpunkt des Abhebens am Boden.
Also: nicht nur die Höhe des Fahrwerks, sondern auch die Position des ausgefahrenen Rades spielt eine Rolle.

DasSpeed
05.06.2014, 10:45
Ok, vermute dann auch mal, das es an der Position Fahrwerk liegt. Problem, Das Fahrwerk liegt im eingezogenen Zustand oben an der Holmbrück an. Ich müsste dann das Fahrwerk soweit nach vorne nehmen, dass ich an der Holmbrücke vorbeikomme. Geschätzte 4-5 cm. Dann passt aber die Copitwanne nicht mehr, ist jetzt gerade so auf den mm möglich.
Dann werde ich also anflitschen müssen, habe ich sonst auch so gemacht, wollte ich mir nur sparen. FÜr einen 5,5 Kilo Segler mit 4,30 Meter Spannweite habe ich das EMA scale Bungee genommen. Hoffe es funktioniert auch bei der Dg mit 5 Meter und 9,5 /10 Kilo.


Das mit dem Nickmoment hatte ich nicht so erwartet, aber noch nirgends gelesen, Schei....de


Gruß Thies

Sniping-Jack
06.06.2014, 11:37
so, als Themenstarter melde ich mich mal mit der Bitte um Rat an euch.

Meine DG 1000 5 Meter ist fertig und hat ihre ersten 2 Flüge absolviert. Zu dem 3ten Starversuch komme ich gleich.
Verbaut sind die Komponenten wie bei Amigo2 erste Seite. 8 Zellen, RS 378/30 Motor 14x10 Latte.
Letzen Sonnag habe ich meine ersten zwie Bodenstarts gemacht, Motorregelung über einen Schieberegler. Die Schraube hat leider nur 5cm Luft zum Boden, obwohl ich das größtmögliche Fema Fahrwerk verbaut habe (112er Rad) dieses schlägt im eingezogenen Zustand schon sehr leicht an die Holmbrücke an.
Also, start, ein paar Grashalme abgeschnitten und dann war sie bedingt durch die langsam hochgeregelte Drehzahl relativ spät in der Luft. 2ter Start so ähnlich, anschließend fehlt ein kanpper Zentimeter an beiden Lattenenden.

Gestern, Motorregelung auf Kippschalter gelegt, Vollgas bei voll gezogenen Höhenruder. Segler bleibt stehen und geht auf die Nase. Das Ergebnis könnt ihr euch denken, Spinner, Latte, im Eimer Motorspannt rausgerissen. Modell an dem Spinneranschluss leicht beschädigt.

Ich weiß 5 cm Bodenfreiheit ist nicht viel, hat aber, wie ich hier im Forum nachgelesen habe gereicht.

Bodenstart von einem gut gepflegeten Modellflugplat, aber natürlich kein Golfrasen.

Mach ich was falsch?

Gruß Thies

Die Antwort kennst du bereits: Motor auf Kipp ist ein NoGo. Immer! Jedenfalls immer dann, wenn man vom Boden startet. Davor ging es ja bereits - wieso hast du das nicht einfach wieder zurückgeändert? Oder zumindest auf den Kipp eine Verzögerung von ~10s gelegt? Auch das hilft schon.

Die EZFW-Position weiter vorzuverlegen, wäre ohnehin kein guter Rat, da du dir damit nur ein neues Problem bei der Landung einfängst. Lass alles, wie es ist, fahre den Motor langsam hoch und alles wird gut. :)

DasSpeed
06.06.2014, 11:41
Der Grund den Motor auf den Schalter zu legen, war der, dass der Schieberegler genau zwischen den beiden Knüppel liegt und ich das sehr bescheiden ankomme. Inspiriert den Schalter zu benutzen war ich vom Video von Amigo2 der ja mit seiner Duo einen Granatenstart hinlegt. Wie auch immer das bei ihm funktioniert.
Bei dem Regeln des Motors hat meine Luftschraube ja auch schon in`s Gras gebissen. Hätte ich gleich grün, statt weiß lakieren können.

Gruß Thies

migru
06.06.2014, 12:38
Die EZFW-Position weiter vorzuverlegen, wäre ohnehin kein guter Rat, da du dir damit nur ein neues Problem bei der Landung einfängst.

Nach meiner Erfahrung gibt es bei der Landung kein Problem, siehe Video: https://www.youtube.com/watch?v=4bxk-U9qoRU

Ich konnte mir die Starts von Amigo2 live ansehen. Er startet so, wie ich es oben beschrieben habe (die Vorgehensweise habe ich von ihm). Wenn der Flieger bei Vollgas sofort auf die Nase geht, ist das Rad zu nahe am Schwerpunkt. Das ist das gleiche Problem, wie es Segler mit Klapptriebwerk häufig haben.

DasSpeed
06.06.2014, 12:47
soweit verstanden. Da ich das Rad aber nicht weiter nach vorne bekomme (wegen der Holmbrücke und dem Cockpit) bleibt mir eigentlich nur ein Triasfahrwerk, was mir aber auch entweder zu klein, oder zu groß erscheint, dass muss ich aber noch genauer untersuchen.

WEMO-EZFW
06.06.2014, 15:06
Hallo Thies.

Was für einen Raddurchmesser hast du denn an dem jetzt eingesetzten Fahrwerk?

Gruss, Dietmar

Sniping-Jack
06.06.2014, 16:06
Hat er doch geschrieben und ich habs nochmal ins Zitat genommen: 112mm

Der Diskus hat sein Rad immer noch leidlich in SP-Nähe. Und je nach Modell
und je weiter das Rad vor dem SP, desto eher die Gefahr des "Hüpfens" beim
Aufsetzen. Aus genau DEM Grund konnte sich das Trias ja auch als Lösung
etablieren. Andernfalls wäre es ja ganz einfach: EZFW vor und alles ist gut.
So ist es aber nicht.


Ferner: Je höher man das EZFW macht - sei es baulich oder durch Radvergrößerung
oder durch beides, desto mehr der Probleme der KTW-Fraktion hat man wieder.

Ergo: Bau dein EZFW ganz normal, wähle ein normalgroßes Rad und verkleinere
die LS (dafür mit mehr Steigung). Dazu noch ein bisschen Sanftanlauf am
Regler und du wirst sehen, das geht. :)

DasSpeed
06.06.2014, 19:55
hab jetzt ne 14x10ner. Meinst das geht noch kleiner? Hab meine Sromwerte noch nicht aus dem Regler ausgelesen.

Sniping-Jack
06.06.2014, 21:28
Ich empfehle für derlei Vorausschätzungen dringend "DriveCalc (http://www.drivecalc.de/)".
Ist kostenlos, unglaublich flexibel und genau genug, um vorab genau
das herauszubekommen: Wie klein kann eine LS werden und trotzdem
noch genug Schub liefern, damit der Vogel losrollt und abhebt?

Du gibst erstmal alle feststehenden Daten ein, die du hast und die nicht
mehr verhandelbar sind: Akku, Motor, Regler und eben die maximale
Luftschraubengröße. Die ermittelt sich aus dem Abstand der Nasenspitze
zum Boden, wenn der Flieger horizontal auf dem EZFW ausgerichtet ist.
Davon ziehst du die Einsinktiefe des Rades in den Rasen und noch eine
Daumenbreite Reserve für's Gewissen ;) ab. Mal zwei natürlich.

Nun kommt der spannende Teil: Welche LS liefert mit deinem Antrieb und
dieser LS-Größe den meisten Vorschub? Wenn dieser grundsätzlich recht
komfortabel erscheint, kannst du ja wieder etwas zurückgehen, um eine
längere Laufzeit zu erreichen oder um den Antrieb weniger zu belasten.

Dabei solltest du beachten, dass auch eine etwas kleinere LS durchaus
eine bessere Ausbeute liefern kann. Einfach mal rumspielen, das fördert
manche Überraschungen zu Tage.

Es dürfte klar sein, dass erst die Praxis offenbart, was nun tatsächlich die
beste Kombi ist. Aber immerhin sitzt du nun nicht mehr im Dunkeln und kannst
die 3 vielversprechensten Schrauben* schonmal ordern und dann ausgiebig
testen. :)

*und zwar GENAU die - nicht nur die Größe, sondern auch den Typ auf deinem
Zentralstück und vom angegebenen Hersteller!

DasSpeed
06.06.2014, 21:41
Hi Guido,

super Idee aber drive calc hat den rs 378/30 nicht drinn

gruß Thies

sb11fan
11.06.2014, 20:30
Hallo miteinander,
passend zum Themenstart auch eine DG 1000 – nur ein wenig größer.
Für mich hat der Nasenantrieb unschlagbar viele Vorteile. Ich habe in den letzten Jahren vier Rumpfrücken abgeformt, Klappen angepasst, anscharniert, Spanten für Verstärkung und Servos für die Deckel eingebaut…..die Mechanik programmiert…
Letztes Jahr sah ich zufällig die LAK 17 auf YouTube und erfuhr vieles über „FES“ hier in RCNW. Also geht es auch anders und vor allem simpler dachte ich mir.

Mit meinem Ventus mit 6m Spanne hat der eigenständige Bodenstart mit FES noch nicht geklappt. Einmal hat es nur den 15“ Prop incl. Spinner verrissen, beim zweiten Mal…. werde es jetzt mit einem 14“ probieren, wenn der Spant wieder drin ist.

Also schnappte ich mir am Montagmorgen meine DG, mit 6,66m ebenfalls mit FES, weil ich wissen wollte ob die Maschine auch so Zicken macht wie der Ventus.
Eigentlich wollte ich nur Rollversuche machen, ohne Spinner, hab nämlich grade keinen mehr, und gab deshalb nur „halb Gas“. Die DG wurde immer schneller und machte Tendenzen zum Abheben. Also noch ein wenig mehr Schub und sie hob ab wie ein richtiger Motorsegler – wohlgemerkt bei 2/3 Leistung – einfach nur Traumhaft.:cool:
Beide Außenläufer habe ich von einer Edelschmiede nähe Stuttgart. Der größere ist ein 435-35er – Drehmoment ohne Ende.
Optimiert für eine 18,5 x 12 bzw. 20 x 13. Tollen Luftschrauben-Sound gab`s noch nebenbei.

Liebe Scale-Gemeinde:
Es entschädigt Euch bestimmt nicht wenn ich sage es gibt noch einen weißen Prop.

Für mich ist es wichtig nach oben zu kommen. Erstens gibt es bei uns keine Schleppmaschine, die so einen Pott schleppen kann und zweitens sollte sie zur gleichen Zeit da sein wie ich. Und weil das sehr oft nicht der Fall war habe ich vor 8 Jahren meinen ersten Segler mit einem KTW ausgestattet. Anschließend durchlebte ich alle Höhen und Tiefen der KTW`s inklusive der Verlegung der Fahrwerke nach vorne.

Ich weiß, es ist nicht scale, aber es gibt halt Dinge, die kann man im Modellbau realisieren andere wiederum nur im Großen oder andersherum.
Deshalb gibt es für mich kein fünftes Mal bezügl. KTW`s! Dafür vielleicht mit einem E-Impeller!;)

Noch ein paar Fakten:
Das Fahrwerk ist ein 140er mit 127er Rad und 4cm weiter nach vorne versetzt.
Sturz: 4 Grad bezogen auf die Profilsehne, kein Seitenzug
Abstand Blattspitze zum Boden – bei aufliegendem Heck: 7cm (in dieser Position erfolgte auch der Start).
bei waagrechtem HLW sind es noch knapp 2cm

Weil ich all meine Antriebe auf 10s ausgelegt habe wollte ich auch wieder einen Motor, der dafür ausgelegt ist. Der hätte dann bei Volllast 110A gezogen.
Ich bin aber kein Freund von derart hohen Strömen wenn`s mit weniger auch funzt, deshalb die Entscheidung für 12s.
der Motor zieht dann bei Volllast rund 80A. Ich kann mir es einfach nicht merken aber es ist glaub ich ein 14Poler?

Leistung bei „Vollgas“: 3000Watt
Abfluggewicht: 20,5 kg
Ich hoffe, alle Fragen beantwortet zu haben
Die Zeilen wurden noch in den Parallel-Fred „Haben Klapptriebwerke bald ausgedient?“ eingestellt.

Das Bild schaut Euch bitte dort im Fred #132 an, denn es dauert gerade irre lang zum Hochladen.

Grüßle
Udo

DasSpeed
11.06.2014, 22:19
Hatte heute bei rs motoren angerufen, weil der Motor ja nicht in drive calc ist ob ich eine kleinere luftschraube nehmen kann. Er meint, eine 13x12. So eine gibt es aber scheinbar nicht. Bezüglich drehzahl meint er eine carbon luftschraube sein. Hat jemand eine Idee?

Gruß Thies

Sniping-Jack
11.06.2014, 22:38
Ja. Du kannst den Motor auch selber in DriveCalc einpflegen,
der Hersteller sollte dir alle nötigen Daten liefern können.

Dieter Arndt
11.08.2014, 21:41
Hallo Thies,

Noch eine kleine Empfehlung: Sorge dafür, dass dein Rad sehr leicht dreht. Am besten mit Kugellager versehen. Hab die Erfahrung bei meiner KTW ASH 26 (1:3) gemacht. Kugellager Umbau von Wemo eingebaut und vorbei war die "Trüffelsuche" beim Start.

Thema Gas geben...
Fliegst Du nur Segler? Wie steuerst Du denn zB den Antrieb in Motormodellen? Vermutlich mit dem rechten oder linken Knüppel! Wieso programmierst Du keine Flugphase "Start", bei der auf dem Knüppel nicht mehr die Störklappen fahren, sondern der Motor feinfühlig regelbar ist? Hab ich auf der ASH auch so...

Vielleicht hast Da aber auch schon alle Probleme gefixt und genießt seit Monaten dein Modell. Würde mir die Maschine gerne mal live anschauen. Plane etwas ähnliches bis max. 10kg um mein KTW-Dickschiff abzulösen. Stehe aber erst am Anfang meiner Überlegungen.

Gruß vom nördlichen Elbufer,

Dieter

onki
12.08.2014, 08:55
Hallo,

ich stehe gerade vor einer ähnlichen Problemstellung. Ein Klapptriebwerk kommt aber auf keine Fall in Frage, da viel zu teuer, komplizeirt und anfällig wenn alpin geflogen wird.

Wie schaut der Vergleich Nasenantrieb oder Aufstecktriebwerk (z.B. Airlift) aus. Was spricht für ein Aufstecktriebwerk?.
Das wäre derzeit mein Favorit, da mein neuer Ventus in den Alpen "absaufversichert" werden soll.
In der Ebene benötige ich eigentlich keinen Antrieb, da sich die Schlepper immer um uns Segler reißen. OK, man könnte mal außer der Reihe fliegen, was aber eher die Ausnahme ist.
Beim Aufstecker kann man halt große Latten verwenden, die viel Schub produzieren, was sicher kein Fehler ist.
Die Akkus wären immer verbaut, da ich eh Ballast in der Nase benötige.

Wegen des Nasenantriebes hab ich etwas Bedenken, den Rumpf an den Spinner anpassen zu können, bzw. das der Haubenausschnitt mit Haubenrahmen unter den Verformungen der Nase in der Passform leidet.
Die muss ja per se rund sein, damit der Spinner passt.

Wie habt ihr das gelöst, das alles nach der Anpassung noch sauber flutscht?

Gruß
Onki

Ernst Straka
12.08.2014, 09:49
Habe vor kurzem in meine Alsema Sagitta von Reichard mit Nasenantrieb (4m) ein Einziehfahrwerk eingebaut das problemlosen Bodenstart ermöglicht.
Das Fahrwerk hebt den Rumpf um ca. 12cm an und wird so mit einem Bolzen in ausgefahrener Position durch ein Servo festgehalten, nach dem Start zieht das Servo den Bolzen raus wodurch das Fahrwerk durch einen vorgespannten Gummi wieder eingezogen wird.
Durch die Schrägstellung des Teleskopfahrwerks gibts auch nicht das Problem dass das Modell auf die Nase geht.
Die Sagitta hebt so nach ca. 10m auf Graspiste ab und steigt im 45 Grad Winkel.

Antrieb:
Kontronik Koratop 30-12
7s Lipo 4000mAh
Jeti MEZON 90
RFM 14x10
Strom max. 70A

Abfluggewicht ca. 5,8Kg

VG
Ernst

Dieter Arndt
12.08.2014, 10:02
Moin Rainer!

Wenn es so etwas wie ein Antriebs-NoGo gibt, dann ist es bei mir das "Hackebeil" auf einem Seglerrücken. Dann lieber ne sauber abgesägte Nase. Nicht weil es sie jetzt auch unter dem Namen FES bei den "Personentragenden" gibt, sondern weil ich meine Modelle fliegen will und sie nicht zum schön rumstehen angeschafft wurden. Mit den Jahren bekommt man da eine andere Überzeugung… ;)

Bei uns ist die F-Schlepp Seglerfraktion recht übersichtlich. Der anwesende Schlepper wird auch gerne genutzt. Dumm nur, dass ich bei uns der Schlepp-Fuzzi bin und ein antriebsloser Segler mir so rein garnichts nützt.

Ich gebe Dir aber recht. Eine KTW Maschine braucht, bedingt durch den komplexeren Aufbau, mehr Aufmerksamkeit vom Eigner als ein wartungsarmer Nasenantrieb. Insofern ist für mich der Frontquirl die beste Alternative mit einem hohen Nutzwert. Über die ästhetischen Bedenken bin wegen des Kosten-Nutzen-Verhältnisses schon hinaus.

Meine Bauchschmerzen bekomme ich eher bei der Modellwahl. Eigentlich bin ich vom hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/373912?p=3019752&viewfull=1#post3019752) vorgestellten Duo mit Nasenantrieb völlig fasziniert. Wenn da bloß nicht meine Hürde mit dem Gewicht wäre. Mehr als 10kg geht auf unserem Platz nicht. :(

Dieter

DasSpeed
12.08.2014, 10:14
dieter, kannst gerne mal rumkommen. Mein Flieger wird allerdings gerade in Slovenien repariert, hat meinen Gaugentripp nicht besonders gut überstanden.
Ich hatte mal bei meiner ASH den Motor auf meinem linken Butterfly Knüppel. Also mit Flugphasen. "Problem" Störklappen /Butterfly sind im Strak, wenn der Knüppel oben ist. Motor aus, ist, wenn die Knüppel unten sind. Hatte zwar verzögerung einprogramiert, aber so ganz wohl war mir beim Umschalten nie, weil ich immer drann denken musste, dass 2 Funktionen auf dem Knüppel sind und ich relativ schnell den Knüppel auf die andere Seite machen muss um nicht den Motor, oder Butterfly auszulösen

Thies

Dieter Arndt
12.08.2014, 10:43
dieter, kannst gerne mal rumkommen. Mein Flieger wird allerdings gerade in Slovenien repariert, hat meinen Gaugentripp nicht besonders gut überstanden.

Hi Thies, hört sich nicht gut an! Vermutlich beim Landen auf der Buckelpiste passiert. Ärgerlich!!! Wenn Sie wieder da ist, melde Dich mal per PN. Können uns dann mal zum gemeinsamen Fliegen treffen. Falls Du "Starthilfe" brauchst, kann ich auch meinen Schlepper mitbringen ;)



Ich hatte mal bei meiner ASH den Motor auf meinem linken Butterfly Knüppel. Also mit Flugphasen. "Problem" Störklappen /Butterfly sind im Strak, wenn der Knüppel oben ist. Motor aus, ist, wenn die Knüppel unten sind. Hatte zwar verzögerung einprogramiert, aber so ganz wohl war mir beim Umschalten nie, weil ich immer drann denken musste, dass 2 Funktionen auf dem Knüppel sind und ich relativ schnell den Knüppel auf die andere Seite machen muss um nicht den Motor, oder Butterfly auszulösen

Vermutlich spielt mir hier die Ausfahrzeit meines KTW in die Karten. Benutze diese programmierte "Krücke" sowieso nur für den Start. Während das KTW ausfährt kann ich den Knüppel seelenruhig Richtung Bauch ziehen ohne andere Servobewegungen zu provozieren. Im Flug schalte ich dann KTW/Motor nur noch mit dem Schalter. Der BF/STK Knüppel bleibt dann die ganze Zeit vorne auf Vollgas.

Gruß,
Dieter

Olli F
13.08.2014, 19:29
Nabend,

ich habe eine Frage an die Piloten mit dem Nasenantrieb.

Könnt Ihr mir sagen wie viel Bodenfreiheit die Luftschraube noch hat? Gibt es Erfahrungswerte?

Vielen Dank

Gruß

RWA
13.08.2014, 19:37
dieter, kannst gerne mal rumkommen. Mein Flieger wird allerdings gerade in Slovenien repariert, hat meinen Gaugentripp nicht besonders gut überstanden.
Ich hatte mal bei meiner ASH den Motor auf meinem linken Butterfly Knüppel. Also mit Flugphasen. "Problem" Störklappen /Butterfly sind im Strak, wenn der Knüppel oben ist. Motor aus, ist, wenn die Knüppel unten sind. Hatte zwar verzögerung einprogramiert, aber so ganz wohl war mir beim Umschalten nie, weil ich immer drann denken musste, dass 2 Funktionen auf dem Knüppel sind und ich relativ schnell den Knüppel auf die andere Seite machen muss um nicht den Motor, oder Butterfly auszulösen

Thies

Moin, warum hast du die zwei Funktionen nicht so eingerichtet, das sie erst ab Mittelstellung etwas bewegen, ich habe das bei allen Seglern so :

Umschalter nach hinten=Mitte bis hinten=Störklappen ( oder Butterfly ),
Umschalter nach vorne =Mitte bis vorne =Motor,

heisst, wenn der Knüppel in Mittelstellung ist, tut sich garnichts, egal welche Funktion eingeschaltet ist, und ich kann umschalten ohne unerwünschte Reaktion.


Roland

Wolf 10
13.08.2014, 20:33
Hallo Olli

Bei mir ist die Bodenfreiheit 95mm. Gemessen auf Hartboden.

Der Start sieht dann so aus https://www.youtube.com/watch?v=lLCBbXUiGJE


In der Wiese (Startbahn auf Modellflugplatz)ist das für mich die Untergrenze.Klapt bis jetzt super.Heck schön unten halten.Berührungen des Bodens passieren aber doch immer wieder.Graupner Klappluftschraube steckt das weg.

mfg Wolf

migru
14.08.2014, 08:00
Nabend,

ich habe eine Frage an die Piloten mit dem Nasenantrieb.

Könnt Ihr mir sagen wie viel Bodenfreiheit die Luftschraube noch hat? Gibt es Erfahrungswerte?

Vielen Dank

Gruß

Steht hier in Beitrag #48: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/274043-Haben-Klapptriebwerke-bald-ausgedient?p=2921905#post2921905

Thermike
14.08.2014, 08:31
Letzte Woche waren wir wieder einmal Alpin unterwegs, mangels genügend Wind von vorne konnte ich meinen Duo nicht starten.
Da mein Kumpel schon mit seiner Elektroswift flog und die Thermik mehr als ausreichen war, wollte ich unbedingt raus.


Also das steilste Stück am Berg gesucht, Modell verwölbt, Motor an, Duo ausgerichtet und mit leichtem Anlauf und beiden Händen am Rumpf die Kiste raus. Der Hobel stieg sofort mit 10-15 Grad nach oben weg, ohne durchsacken, eigentlich problemlos.
Gewicht 13,6 kg, 5,33 m, 10 S, 20*13 Freudentaler. Mit der 20 Zoll Latte ist der Zug noch so, dass ich das Modell halten kann und umgreifen. Mit der 23 Zoll ist der Zug zu groß, keine Chance mehr....

Jetzt wäre noch interessant ob das auch in der Ebene klappt.....

Grüße Michael

turbinchen
14.08.2014, 08:59
so langsam springen alle namhaften Hersteller für manntragende Segler auf den Zug für Nasenantrieb auf. Mal ganz ehrlich, der Ventus sieht doch wirklich schmuck aus, oder ?
Natürlich liegt die LS perfekt, nahezu ohne Erhebung am Rumpf an und die ovale Form der Rumpfspitze geht in den Spinner über, aber der Scale Spinner von Schambeck/Paritech ist
doch wirklich gelungen ... Mein Scale-Gewissen beruhigt sich hiermit ein riesen Stück weiter ;-))

VG

Thermike
14.08.2014, 09:23
Da fällt mir spontan das AFT von Schambeck ein und zwar die Positionierfunktion der Luftschraube. (Gibt es manntragend schon)

Einfach im Scalerumpf die Luftschraube aussparen und mit einem gekröpften Mittelteil und mikroprozessorgesteuertem "Einrastvorgang" den Propeller definiert anlegen.

Somit ist das Widerstandsthema vom Tisch....


Grüße Michael

P.S: wann kommt die Sonne wieder raus 9,5 Grad im Allgäu!

Gast_8039
14.08.2014, 11:47
die ovale Form der Rumpfspitze geht in den Spinner über

Wetten, dass zukünftig neu entwickelte Segelflieger einen runden vorderen Rumpfbereich aufweisen werden? ;)


aber der Scale Spinner von Schambeck/Paritech ist
doch wirklich gelungen ...
Ja! Kostet nur leider a bissi was.

DasSpeed
14.08.2014, 12:56
dafür passt der Spinner aber 1a. Ist es mir wert. lieber 80 Euro für den Spinner, als 2000 für ein KTW.
Suboptimale Landung. Zu langsam. Durchstarten ging vorher auch nicht, weil der Lipo zusammengebrochen ist.

Gast_8039
14.08.2014, 13:33
dafür passt der Spinner aber 1a. Ist es mir wert. lieber 80 Euro für den Spinner, als 2000 für ein KTW.
Suboptimale Landung. Zu langsam. Durchstarten ging vorher auch nicht, weil der Lipo zusammengebrochen ist.

Das stimmt schon. Aber ich bin da ein übler Geizkragen mit guter Werkstatt und Formausstattung. Also selber laminiert:
Ja, ja, wenn ich das unsichtbar machen wollte, hätte ich es in weiß gemacht :)
Hoffe, die schöne DG hat keine schlimmeren Schäden erlitten!

ejuergen
14.08.2014, 13:36
sehr schick!
gefaellt mir.
Gruss
Juergen

onki
14.08.2014, 16:06
Hallo,

schicke Sache. Da ich eh gerade einen Ventus 2C (1:3,5 - Möller) baue, wäre das sicher ein probates Antriebsmittel und gewichtsmäßig besser als ein Aufstecktriebwerk.
Das werd ich mir mal genau durchrechnen, was ich dazu für Komponenten benötige.
Der Ventus ist auf 8-8,5kg vorgesehen und ich brauche über ein Kilo Ballast vorne, sodass ich vmtl. ohne Blei hinkommen könnte.
Ein 6S Antrieb müsste dazu doch reichen? oder?
Spinner würde ich von Freudenthaler nehmen, da ich solche Phantasten wie Schambeck nur ungern unterstütze (knapp 74 Euro für einen Spinner kann auch nur von einem selben verlangt werden).

Gruß
Onki

Dieter Arndt
14.08.2014, 17:58
Marktlücke?
Aber mit Gewissheit!

Echt interessant zu sehen, wie der M1:1 FES Prop seine Steigung erst durch's aufklappen bekommt.

In unseren Maßstäben hieße das: Einheitsprop ohne Steigung kaufen und über die unterschiedlichen Achswinkel der verschiedenen Spinner den "Vortrieb" bestimmen. Ansatzweise so ja schon bei RFM zu bekommen.

An dieser Stelle müssten sich eigentlich die Jungs aus'm CNC Forum einmischen ;)

Dieter

@Thies
Kein "schönes" Foto!!! Das tat mit Sicherheit nicht nur dem Modell weh. :(

DasSpeed
14.08.2014, 19:32
das hast du recht, vor allen Dingen war es erst der dritte Flug überhaupt. Aber zurück zum Thema. Habe den Antrieb 1:1 von Amigo2 verbaut. Die Leute drum herum, die die Steigflüge gesehen habe waren baff, was für Leistung und eine kaum zu glaubende Steigrate im modell steckt.

Thies

Philipp M.
15.08.2014, 08:15
die gibt es jetzt auch beim Freudentaler (http://shop.modellbau-freudenthaler.at/index.php?list=KAT297) in verschiedenen Größen und auch etwas günstiger.

Und wen das immer noch zu teuer ist, kann sich den dann ja selber bauen und mal seine Arbeitszeit gegen den Preis rechnen...;)




Hallo,

schicke Sache. Da ich eh gerade einen Ventus 2C (1:3,5 - Möller) baue, wäre das sicher ein probates Antriebsmittel und gewichtsmäßig besser als ein Aufstecktriebwerk.
Das werd ich mir mal genau durchrechnen, was ich dazu für Komponenten benötige.
Der Ventus ist auf 8-8,5kg vorgesehen und ich brauche über ein Kilo Ballast vorne, sodass ich vmtl. ohne Blei hinkommen könnte.
Ein 6S Antrieb müsste dazu doch reichen? oder?
Spinner würde ich von Freudenthaler nehmen, da ich solche Phantasten wie Schambeck nur ungern unterstütze (knapp 74 Euro für einen Spinner kann auch nur von einem selben verlangt werden).

Gruß
Onki

Gast_8039
15.08.2014, 09:14
Ha! Philipp, guter Hinweis! Kommt mir gerade recht ;)

turbinchen
15.08.2014, 14:05
Wetten, dass zukünftig neu entwickelte Segelflieger einen runden vorderen Rumpfbereich aufweisen werden? ;)


Ja! Kostet nur leider a bissi was.


Ja stimmt, aber im Verhältnis kostet der ungefähr 1/30 von einem gescheiten KTW ;-))

onki
21.08.2014, 23:07
Hallo,

was habt ihr denn so an Props verbaut?
Wo gibt es denn Versionen in weiß (außer bei Robbe)?
Ich habe ein 100mm Rad und könnte etwa 16 Zoll verbauen in der Nase.
Was muß den als (Luft) nach unten gerechnet werden?

Gibt es Erfahrungen mit der "Nasenanpassung"? Wie verhindert man, das sich der Haubenauschnitt bei der Anpassung verbiegt und somit der Hauberahmen nicht mehr passt? Reicht hier eine provisorische Verstrebung im vorderen Bereich des Haubenausschnittes?
Hab einen Kevlar-Rumpf und etwas Bammel vor dem Abschneiden der Nase.

Momentan hab ich folgenden Antrieb in Sinn:
Hacker A40 (500 k/V)
16 x 8 Prop
Freudenthaler 40mm Scalespinner
5s5000 Lipo

Damit komme ich auf etwa 5,2 kg Schub bei rund 1100W. Ist an der Grenze des Motors, sollte aber klappen.
Ein 15 x 8 Prop brächte etwa 4,5kg Schub.

Das sollte für einen 5m Ventus mit 8,5kg doch reichen.

Wäre genial, wenn es noch Mittelteile wie bei den Großen gäbe, damit der Prob nahezu bündig anliegen kann.


Gruß
Onki

ejuergen
22.08.2014, 09:14
Hallo Onki,
ich hab mal gekroepfte Mittelstuecke gemacht.
Schaul nach einem thread Klapp LS Stoerenfried... oder so aehnlich.
Gruss
Juergen

onki
22.08.2014, 09:31
Hallo Jürgen,

das Problem ist, das die vmtl. nicht zum Scalespinner passen, da R. Freudenthaler die Mittelstücke dort immer mit einlaminiert. Find ich gut so denn das ist der erste Spinner, den ich noch nicht hab kaputtmachen können.
Die Scalespinner gibt es allerdings derzeit nur in der 0° Variante.

Gruß
Onki

ejuergen
22.08.2014, 10:23
hallo Onki,
frag mal wie Manfred Forchler das gemacht hat.
Gibt au irgendwo Bildchen...
Gruss
Juergen

Philipp M.
25.08.2014, 07:34
moinsen,

weiß lackierte Luftschrauben kriegest du auch beim Rudi. Einfach mal kurz anrufen oder Email schreiben...

frag


Hallo,

was habt ihr denn so an Props verbaut?
Wo gibt es denn Versionen in weiß (außer bei Robbe)?

olli1
25.08.2014, 09:44
Hallo Zusammen,

ich bin ebenfalls kurz vor dem Start meines FES-Projektes. Bei mir wird es ein Discus 2c (5,14m.) von Krause werden, wo die Nase dran glauben muss. Ich habe eine Frage zum Fahrwerk. Man liest von nach vorne setzen bzw. hört man auch von verlängern der Achsschenkel.

Meine Frage wäre, wie weit setzt man nach vorne bzw. gibt es Richtwerte für die Verlängerung der Achsschenkel und erübrigt sich dann das nach vorne setzen des gesamten Fahrwerks?

Ich würde mich freuen, wenn ihr von euren Erfahrungen berichten könntet.

Vielen Dank und Gruß
Olli

onki
25.08.2014, 10:37
Hallo Olli,

dann haben wir beide ja in etwa den gleichen Rumpf am Start.

Wenn ich das richtig herausgelesen habe, ist es ja gerade beim FES nicht nötig, das Rad nach vorne zu verlegen, wegen des veränderten Kraftmomentes (Hebel des Antriebs).
Auf der o.g. Seite wurde ein Möller Ventus (also der Gleiche wie meiner) "geFESt" ;).
Hier wurde das Fahrwerk nach vorne verlegt und die EZF-Ausleger verlängert.
Ich werde das vermutlich nicht machen, da es mir nicht auf Bodenstartfähigkeit ankommt und ich denke, das dies auch mit originalem Fahrwerk klappt. Das hochgelegte Rad sieht echt übel aus und das tu ich meinem Ventus nicht an.
Ich hab ein Plott-and-Fly Fahrwerk mit 100er Rad, das sollte genügen.
Bei den Robbe FES-Umbausätzen ist auch nur ein größeres Rad dabei (96mm bei 1:3 ist trotzdem recht klein) und das Fahrwerk bleibt wo es ist.

Gruß
Onki

olli1
25.08.2014, 11:01
Hallo Onki,

danke für deine Infos. Mir geht nicht um den Hebelarm (der in der Tat besser ist), sondern um die Bodenfreiheit für die Luftschraube zu erhöhen. Ich habe vor mit 14 Zoll zu arbeiten.
Ich warte einfach mal ab, bis der Rumpf vor mir steht. Dann kann ich messen.

Aber vllt. kommt ja noch einer mit seinen "Rezepten" hier um die Ecke ;). Es könnte ja auch für andere Mitleser von Interesse sein.

Gruß
Olli

onki
25.08.2014, 11:45
Hallo,

ich hab nochmal mit eCalc gerechnet und ich denke ich hab nun meinen Antrieb soweit konfiguriert.
Ich möchte auf jeden Fall einen Hacker -Motor einsetzen und brauche für 6s so um die 500 k/V.
Daher fiel die Wahl auf den A50 12S V3. Den mit einer 14 x 6,5 Freudenthaler Latte sollte mit rund 4kg Schub (bei mittlerer Spannungslage) und Pitchspeed von etwa 92km/h genügend dimensioniert sein (ich starte immer verwölbt).
Der A40 war leistungsmäßig grenzwertig. Daher nun der A50 der selbst bei vollem Akku noch unter der Leistungsgrenze ist und noch Platz für Erweiterungen hätte.

Gibt es Verbesserungsvorschläge hierzu?
Ich hab mich bewusst für einen kleinen Prop entschieden, da mir die Optik wichtiger ist als ein paar Prozent besserer Wirkungsgrad mit größerem Prop. Den in weiß mit Scalespinner und ich brauche keine "Zweitspitze" mehr.
Gab es mit den Klappprops eigentlich schon mal Probleme beim F-Schlepp (Seil bleibt im Prop hängen etc.)?

Werde das die Tage mal mit den Komponentengewichten im Rumpf antesten.

Gruß
Onki

Gast_8039
25.08.2014, 12:24
Gab es mit den Klappprops eigentlich schon mal Probleme beim F-Schlepp (Seil bleibt im Prop hängen etc.)?

Hallo Rainer,
Gleiche Fragestellung hatte ich auch. Dagegen habe ich einfach die Motor-Aus Funktion auf den Schalter für die Schleppkupplung gemixt. D.h. ich kann den Motor nur anlaufen lassen wenn die Kupplung in Stellung "offen" ist. Evtl. noch 2 Sekunden Zeitverzug und es kann rein gar nix mehr wickeln...

onki
25.08.2014, 12:41
Hallo Achim,

ich dachte eigentlich mehr daran, dass sich die Schleppleine durch einen Durchhänger oder so im Schlepp mit dem Prop verfängt.
Oder man muss noch mehr mitdenken und beim kleinsten Durchhänger gleich ausklinken. Schließlich hat man ja den Motor an Bord und kann ggf. noch auf Sicherheitshöhe.

Ebenso muss ich auf die Position meines Flitschenhakens aufpassen, dass der nicht am Prop streifen kann. Sonst gibt das alpin Stress, wenn man absäuft und der Prop klemmt am Flitschenhaken:rolleyes:.

Gruß
Onki

Gast_8039
25.08.2014, 13:27
Ich hatte da beim Schlepp nie Probleme. Ich habe nur darauf geachtet, vor dem Start die Blätter horizontal anzulegen (wenn es geht, mit Gummi) so dass die auf der Unterseite eingehängte Leine beim Ausklinken möglichst nicht verfängt. Würde dann aber mitsamt Blatt sofort abgestriffen ;) Im Schleppflug ist eigentlich nix zu beachten, ein Verfangen ist fast auszuschließen... es sei denn Du lässt immer einen Büschel alter Seilösen dran...
Flitschenhaken hinter Propellerspitze ist aber immer eine gute Idee ;)

josefritz
26.08.2014, 15:38
Hallo,

mich würde mal interessieren wie Eure Motorkühlung aussieht, beim Nasenantrieb?
Ich habe eine 2,80m MDM Fox mit relativ leistungsstarkem Antrieb, jedoch bekomme ich die Motortemepratur nicht so richtig in den GRiff, trotz Turbospinner und zusätzlichen Kühlschlitzen vorne in der Rumpfnase und grosszügigem Auslass.

MfG
Steve

Dieter Arndt
26.08.2014, 18:15
Hi Steve,

Vielleicht hilft ein kleiner CPU Lüfter die Luft in der Nase zirkulieren zu lassen oder zumindest eine Luftströmung ins Modell zu bekommen. Bin selbst zwar noch nicht mit meinem Projekt gestartet, aber diese Überlegungen hatte ich auch schon angestellt.

Dieter

Hannes Kolks
26.08.2014, 18:20
Hallo,

mich würde mal interessieren wie Eure Motorkühlung aussieht, beim Nasenantrieb?
Ich habe eine 2,80m MDM Fox mit relativ leistungsstarkem Antrieb, jedoch bekomme ich die Motortemepratur nicht so richtig in den GRiff, trotz Turbospinner und zusätzlichen Kühlschlitzen vorne in der Rumpfnase und grosszügigem Auslass.

MfG
Steve

Hallo Steve,

stell man Fotos ein, aus der die Luftführung (Zu und Ablauft) hervorgeht.

lg
Hannes

josefritz
27.08.2014, 14:04
Hallo,

Fotos meiner Fox:

1212272

Von der Ablauft habe ich zur Zeit kein Foto zur Hand, beim Rad ist aber alles offen und hinter dem Rad eine Öffung von ca. 6x4cm.

Mfg
Steve

ejuergen
27.08.2014, 14:31
Hallo Steve,
eine effizientere Oeffnung ist die NACA Oeffnung oder auch Auslass.
Google mal nach NACA Oeffnung. Im Wiki gibts Bilder ...
Gruss
Juergen

onki
27.08.2014, 16:13
Hallo Steve,

Dein Motorspant hat aber schon Löcher, durch die die Luft vom Turbospinner durch den Motor strömem kann - oder?

Gruß
Onki

josefritz
27.08.2014, 16:32
Hallo,

jawohl, Motorspant hat genau dort Öffnungen, wo auch der Motor die Kühlöffnungen hat, so dass die Kühlluft durch den Turbospinner direkt an die Wicklungen vom Motor gelangen kann. Dies sollte ja die effektivste Kühlung sein, do direkt dort gekühlt wird, wo auch die Wärme entsteht, ich wurde aber eines besseren belehrt :-)

1212318

MfG
Steve

S-G
27.08.2014, 17:17
Hallo,
leite die Luft von den seitlichen Kühlschlitzen direkt zum Motor, z.B. mit Luftführungen aus Balsa. Diese Luftführungen müssen aber bis auf ca. 2mm an dem Motor reichen. Wirst sehen, das "hilft"!
Gruß
Georg
P.S.: Eventuell kannst du einen bis auf den Motordurchmesser plus 2mm geschlossenen Spant einbauen, so dass der Motor ca. 1cm durch den Spant ragt. Alle Luft muss dann durch diese Engstelle um den Motor hindurch. Da der Spant nichts tragen muss, reicht einer aus 2-3mm Balsa.

29071947
27.08.2014, 18:26
Hallo Steve.
Nach eigener Erfahrung sollte der Kühllufteintritt grundsätzlich vor dem Motor,oder zumindest Seitlich soweit wie möglich vorne,stattfinden und dann so dicht als möglich ( ca. 2-3mm )am Motor vorbei geführt werden,am besten durch einen Vollmantel.Die Summe der Abluftöffnungen (bezogen auf den Querschnitt ),sollte möglichst die doppelte Fläche aufweisen wie die Eintritts Öffnungen.Damit wird im Modell ein Unterdruck erzeugt,die Kühlluft wird beschleunigt und der Kühl Wirkungsgrat deutlich verbessert.
MfG Lutz

Bolzer
29.08.2014, 00:07
Bei meinen Modellen habe ich bis dato keine nennenswerten große Wärmeentwicklungen feststellen können, da die Kühl Luft von vorn auf den Motor strömt.

Wichtig ist das die Luft auch wieder aus dem Rumpf kann um so eine Art Luftdurchströmung (Kamineffekt) erzielt wird.
Bei meinem F3B Modell und an der ASH 26 hab ich einen www.aero-naut.de Turbo Spinner montiert und sehr gute Kühlergebnisse erzielt.
Zusätzlich ist in der ASH 26 ein Lüftungsrad am Motor verbaut.
Mein neuste Projekt Salto H101 M1:2,25 ist heute auch fertig geworden und dabei hab ich ein HM Vario - Spinner von www.hm-system.de verwendet dieser sollte genügend Kühl Luft zum Motor leiten.

Gruß Bolzer

josefritz
29.08.2014, 14:17
Hallo Bolzer,

welche Antriebe sind denn in der Salto und ASH verbaut?

In meinem nächsten Projekt, einer 4m Fox von Topp Rippin, soll ein Getriebeantrieb von Andy Reisenauer verbaut werden, mit deutlich mehr Schub als Eigengewicht, an 12S 5000mAh.

MfG
Steve

Bolzer
30.08.2014, 01:56
Hallo Steve,

im Salto ist ein E MAX Motor BL 5345/8 37-44 V eingebaut mit 2x 5s 4900 mAh. Diesen kann man auch mit 12s betreiben.
Wenn das Wetter mitmacht, wird sie die Tage eingeflogen. :cool:

ASH 26; 6m BA Racing Edition mit Nasenantrieb.
Motor: Airspeed eigener Brushless Motor
Black 5065 Brushless Motor mit Neodymmagneten.
Leistungsbereich max. 1820W bei 8 S ; 2200W bei 10 S.
Verbaut 10 S , Schub 9.8 Kg
Gewicht ASH 26 16,3Kg
Prop: Freudenthaler 17x10
Regler: Robbe ROXXY BLControl 9120-12 Opto 120 A in Spitze 150 A

Die Motoren werden weiter Vertrieben, auch wenn Airspeed den Verkauf eingestellt hat.

Schaust Du hier: Forum Modellflug Segelflug Elektrosegelflug Motor für ASH 26 (6 m): Nasenantrieb

Gruß Bolzer

KD-Modelltechnik
30.08.2014, 08:10
Hallo,

mich würde mal interessieren wie Eure Motorkühlung aussieht, beim Nasenantrieb?
Ich habe eine 2,80m MDM Fox mit relativ leistungsstarkem Antrieb, jedoch bekomme ich die Motortemepratur nicht so richtig in den GRiff, trotz Turbospinner und zusätzlichen Kühlschlitzen vorne in der Rumpfnase und grosszügigem Auslass.

MfG
Steve

Die Lösung ist eigentlich ganz einfach:
-auf guten Wirkungsgrad achten
-Motorgewicht sollte im sinnvollen Verhältnis zur Eingangsleistung und Einschaltzeit gewählt werden

Gruß Dieter

josefritz
01.09.2014, 19:59
Hallo,

bei meinem nächsten Projekt, einer 4m Fox, soll ein sehr leistungsstarker Motor verbaut werden, mit deutlich mehr Schub als Eigengewicht, an 12S, mit einer Leistung um die 4-5 kW. Welche Antriebskombi könnte hierfür verwendet werden?

MfG
Steve

TST
02.09.2014, 09:49
Hallo,

bei meinem nächsten Projekt, einer 4m Fox, soll ein sehr leistungsstarker Motor verbaut werden, mit deutlich mehr Schub als Eigengewicht, an 12S, mit einer Leistung um die 4-5 kW. Welche Antriebskombi könnte hierfür verwendet werden?

MfG
Steve

Ich denke 4-5kW sind nur mit (sehr) kurzen Einschaltzeiten machbar, aber nicht in einem 4m Schiff. Bei 80% Wirkungsgrad sind immer noch 1kW die in Wärme umgesetzt werden. Mit 3kW gibts da schon sehr brauchbare Konzepte z.B. http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/241836-5m-Swift-Antrieb-....?highlight=reisenauer

Tom

KD-Modelltechnik
02.09.2014, 10:07
Ich denke 4-5kW sind nur mit (sehr) kurzen Einschaltzeiten machbar, aber nicht in einem 4m Schiff.

Warum nicht? Wenn Schub > Modellgewicht, dann sind die Einschaltzeiten (normalerweise) verhältnismäßig klein. Gewicht spielt in dieser Liga dann eh keine Rolle (ganz im Gegenteil) so dass ein Axi 5345 sehr gut ins Konzept passen kann ...sofern es dessen Abmessungen zulassen ;)

Gruß Dieter

Sniping-Jack
02.09.2014, 14:18
Sehe ich auch so. So ein Brummer kann ein ganzes Weilchen 1KW Wärme verkraften, ehe er wirklich "durcherhitzt" ist.
Nur auf Dauer halt nicht - aber das ist ja auch nicht nötig, sondern nur die erwähnten paar Sekunden. So gesehen ist
es sogar besser, den Antrieb etwas Overpowered auszulegen, eben weil dann keine langen Laufzeiten erforderlich sind,
die dann eher einen schwächeren Antrieb killen würden, ehe man oben angelangt wäre, um den Motor zu entlasten.

Just m2c.... :)

josefritz
03.09.2014, 11:03
Hallo,

vielen Dank für die interessante Diskussion.

Bei 3D-Kunstflugmaschinen ist es ja heute kein Problem, um praktisch doppelt so viel Standschub zu haben, als Eigengewicht. Betrieben werden die Motoren praktisch über den kompletten Flug zwischen Halb- und Vollgas. In meiner 2,2m Sbach habe ich um die 4-5kW, in der 2,7m Yak praktisch 10kW. Kühlung ist kein Problem, wegen der "grossen" Motorhaube.

So, und jetzt zum Kunstflugsegler :-)
Bei einem Abfluggewicht von ca 10-11kg möchte ich mindestens 15kg Standschub haben. Prinzipiell sollten ca. 5kW Eingangsleistung, bei 12S und ca. 100A möglich sein.
Motor wird eine ziemlich kurze Einschaltdauer haben, auf Vollgas und dann komplett abgeschaltet werden.

Hier werden sich 2 "Probleme" stellen:
- Motor mit grossem Durchmesser ist besser zu kühlen und wird die Hitze auch besser abgeben können, wird beim "engen" Seglerrumpf aber schlecht passen.
- Kühlung: Turbospinner, wird aber leider nicht alleine ausreichen, zusätzliche "NACA" öffnungen wo platzieren?, wo Abluft?


Direktantrieb vs Getriebeantrieb:
- Getriebeantrieb arbeitet effizienter, ich brauche weniger Eingangsleistung, also auch weniger Wärmeentwicklung und "weniger" Kühlung nötig
- Getriebeantrieb ist deutlich leichter als Motor mit Direktantrieb bei vergleichbarem Standschub

Welche Alternativen gibt es nun für eine solche Umsetzung?

Motoren, die zur Zeit in Frage kommen würden:
1) Motorchief 1/4 & Scorpion HK-4035
2) Axi 5345
3) Scorpion Heli-Motor mit integriertem Lüfter
4) Rimfire 50ccm
5) Rimfire 65ccm
6) Rotomax 50ccm

mmmhhh Schwierige Entscheidung

Viele Grüsse
Steve

Gast_62984
03.09.2014, 11:11
Für was braucht man denn bitte bei einem Segler (auch Kunstflugsegler) 15 kg Standschub? Willst du damit Torquen?

Bedingt dadurch, dass es sich um einen SEGELFLUGZEUG handelt, reichen 2/3 der Gewichts als Standschub locker aus. 1:1 ist dann schon übertrieben. Das wirst du NIE brauchen. Wenn du ne Fox mit 3,7m nimmst, nen LF Klappimpeller mit 5 kg Schub, kannst du senkrecht mit 3/4 Gas fliegen (die Fox wiegt 9,5kg).

josefritz
03.09.2014, 11:15
Hallo,

ja genau, Torquen soll ebenfalls möglich sein, das soll auch Ziel von diesem Projekt sein. Allerdings im Torquen wird das Kühlproblem fast unlösbar sein, Turbospinner bekommt ja in der Torque-Phase keine Kühlluft. Ich möchte aber auch nicht minutenlang hovern, sondern nur kurz hinstellen.

Beim Impeller geht es aber nur senkrecht durch den Schwung :-)

MfG
Steve

Gast_62984
03.09.2014, 11:22
Geht auch ohne Schwung endlos senkrecht ;)

Sorry, aber wer mit einem Segler torquen möchte....da geb ich keine Antriebsempfehlung ab....

onki
03.09.2014, 13:18
Hallo,

ich hadere momentan etwas mit dem Spinnerdurchmesser.
Ich werde einen Hacker A50 einsetzen und 48mm Durchmesser hat.
Ich hab den 40mm Scale Spinner von RFM und etwas bedenken ob das passt. Der A50 ist vorne etwas abgeschrägt und der Ventusrumpf vorne recht steil.
Hat jemand dahingened Erfahrung ? Muss ich auf den 45mm Spinner gehen?

Wie verfahre ich beim Kappen der Nase. Ich mach vorher auf jeden Fall einen Silikonabdruck, damit ich im Zweifelsfalle eine neue Nase generieren kann.
Es ist ein Kevlarrumpf, wo schleifen ein Graus ist. Wie säge ich die etwas ovale Spitze ab um ohne massive Schleifarbeiten an mein Spinner-Endmaß zu kommen?
Falls das hier zu weit führt gern auch in einem neuen Fred.

Gruß
Onki

Gast_8039
28.10.2014, 14:49
Hat jemand dahingened Erfahrung ? Muss ich auf den 45mm Spinner gehen?

Wie verfahre ich beim Kappen der Nase. Ich mach vorher auf jeden Fall einen Silikonabdruck, damit ich im Zweifelsfalle eine neue Nase generieren kann.
Es ist ein Kevlarrumpf, wo schleifen ein Graus ist. Wie säge ich die etwas ovale Spitze ab um ohne massive Schleifarbeiten an mein Spinner-Endmaß zu kommen?
Falls das hier zu weit führt gern auch in einem neuen Fred.

Gruß
Onki

Hallo Onki,
ich fürchte, Du kommst um den 45er nicht rum. Dasselbe Problem habe ich auch gerade (Bin nämlich dabei, meinen auf eurem Platz plattgemachten Stingray zu erneuern...
Absägen am besten mit einem Fein Multimaster. Ich klebe vorher zum Markieren des Schnittverlaufs meistens ein 3mm breites Scotch Linienband herum und fahre dann freihand daran entlang. Abschließend nur kurz einen ebenen Schleifklotz aufsetzen und paarmal verdrehen -> geebnet und Kanten versäubert.

onki
28.10.2014, 17:48
Hallo Achim,

hab schon auf den 45er upgegraded. Konnte ihn bei Freudenthaler umtauschen:cool:.

Sieht jetzt so (http://onki.de/uebermich/bauberichte/227-ventus-nasenamputation) aus. Von der Seite etwas dämlich anzuschauen, von oben aber ganz OK. Ist bei einem Scalerumpf aber nicht besser zu machen, da die alle eher oval sind vorne.
Ist mir aber zigmal lieber als jedes Klappgedöns. Zu teuer und ein Elend beim Start. Musste erst vorvergangenes WE mitansehen wie ein Kumpel seine ASG29 leider nicht in 3 Startversuchen mit dem Klappgedöns bei Windstille in die Luft bekommen hat. Da bin ich mit der Drehnase schon optimistischer.

Hab mir wie Thomas mittlerweile einen Akku-Multimaster (von der Marke mit den grünen und blauen Maschinen:cool:) geleistet. Der hat bei der Aktion hervorragende Dienste geleistet. Auch beim Ausschneiden der EZF-Klappen (mit dem optionalen 0.5er Holz-Blatt). Das hat keine Minute gedauert. Sonst ist da schnell mal ne Stunde fällig.
Und der Akku von meinem Dremel 8200 passt auch noch dran.

Jetzt muss ich nur nochmal alles grob zusammenbauen und die Gewichtsbilanz testen. Es sieht so aus, als ob der Nasenantrieb so gut wie gewichtsneutral einbaubar ist. Also Motor statt Trimmblei:D.

Gruß
Onki

Gast_8039
29.10.2014, 09:37
Hab mir wie Thomas mittlerweile einen Akku-Multimaster (von der Marke mit den grünen und blauen Maschinen:cool:) geleistet. Der hat bei der Aktion hervorragende Dienste geleistet. Auch beim Ausschneiden der EZF-Klappen (mit dem optionalen 0.5er Holz-Blatt). Das hat keine Minute gedauert. Sonst ist da schnell mal ne Stunde fällig.
Und der Akku von meinem Dremel 8200 passt auch noch dran.


Hallo Onki,
schaut gut aus, wie sich das gehört! Tipps für Dich sind ja Eulen nach Athen ;). Nur beim Multimaster schwöre ich noch auf`s orangene Original. Es gibt nämlich noch ein feineres Segment-Sägeblatt... aber Akku ist auch wieder ein Vorteil...
Denke auch Du wirst fast gewichtsneutral rauskommen. Höchstens 200-300g Malus vielleicht...

onki
30.10.2014, 08:54
Hi Achim,

noch dünner als mein 0,5er (nachgemessen) - haben wollen:rolleyes:. Die MM Dinger passen auch auf meinen, da ich auch den Lochkranz dran hab.
Die Standard Holz/Metallblätter sind 1mm stark.

Sorry wegen OT aber das ist einfach zu interessant.

Gruß
Onki

P.S. Ich kämpfe gerade etwas mit dem EZF und dessen Deckel bzgl. Ausrichtung und Scharnieranordnung - alles etwas verzwickt wenn man so gar keinen Fixpunkt hat.

Gast_8039
30.10.2014, 09:09
Hi Achim,

noch dünner als mein 0,5er (nachgemessen) - haben wollen:rolleyes:. Die MM Dinger passen auch auf meinen, da ich auch den Lochkranz dran hab.
Die Standard Holz/Metallblätter sind 1mm stark.

Sorry wegen OT aber das ist einfach zu interessant.

Gruß
Onki

P.S. Ich kämpfe gerade etwas mit dem EZF und dessen Deckel bzgl. Ausrichtung und Scharnieranordnung - alles etwas verzwickt wenn man so gar keinen Fixpunkt hat.

Hallo Onki,
die 0,5mm sind schon ganz gut, besser als das was ich früher gesehen habe. Da waren die Bosch deutlich stärker. Meine Segmentsägeblätter sind bei ca. 0,4 mm (Fein Nr. 63502106015) eines habe ich auf ca. 0,3 runtergefressen (Reststück aus Bruch).
EZF und Klappen kann ich keine Patentrezept geben. Ich brauche da immer 3 Anläufe bis das funktioniert... und forme deswegen den Bereich auch erstmal ab ;)

Flunz
30.10.2014, 10:01
Wenn du ne Fox mit 3,7m nimmst, nen LF Klappimpeller mit 5 kg Schub, kannst du senkrecht mit 3/4 Gas fliegen (die Fox wiegt 9,5kg).
(...)
Geht auch ohne Schwung endlos senkrecht ;)


DAS erkläre mal bitte!

Flunz

Gast_8039
30.10.2014, 10:20
DAS erkläre mal bitte!

Flunz

Stimmt schon;). Er sagt nur "senkrecht". Also auch senkrecht abwärts :)

RWA
30.10.2014, 10:26
Sieht jetzt so (http://onki.de/uebermich/bauberichte/227-ventus-nasenamputation) aus. Von der Seite etwas dämlich anzuschauen, von oben aber ganz OK. Ist bei einem Scalerumpf aber nicht besser zu machen, da die alle eher oval sind vorne.


Moin, hast du da nicht reichlich Sturz in die falsche Richtung ? Ich hab auch einen Ventus mit Nasenmotor, aber den Motor deutlich mehr nach unten geneigt, koaxial zur Mittelachse der Rumpfnase in Seitenansicht. Und trotzdem steigt er bei Vollgas noch weg.


Roland

onki
30.10.2014, 10:46
Hallo Roland,

Also das mit dem Sturz beim Elektrosegler lass ich mal in der Kategorie "Voodoo" (meiner Lieblingskategorie).
Das Thema ist meiner Meinung eigentlich nur wichtig, wenn der Hauptzweck des Antriebs darin besteht das Ding gerade in der Luft zu halten.

Ich hab hauptsächlich nach optischen Kriterien ausgerichtet. Und wenn ich die, freundlicherweise am Rumpf angezeichnete, Profilsehne zu rate ziehe, schaut der Motor relativ dazu schon gut nach unten.
Die Geschichte täuscht vermutlich etwas wegen des doch recht hoch stehenden Fahrwerks bzw. Rumpfes und der leider nicht vorhandenen Profilanformung. Das ist aber auch nicht schlecht denn.
1. Hab ich so genügend Bodenfreiheit mit Schlaglochreserve. Und Wühlmäuse können ganz schön miese Verräter sein:rolleyes:.
2. Ist der Anstellwinkel gleich gegeben sodass die Kiste ohne zu ziehen abhebt. Und das ist ja sicher kein Fehler.

Ohne es jetzt in der Realität probiert zu haben würde ich behaupten möchten: "Des passt schoh";).

Eigentlich ist der Nasenantrieb ja nur als "Absaufversicherung" am Hang bzw. alpin gedacht, da mir mein Modell lieb und teuer ist und ich nicht zu den Thermikzockern zähle, die ihr wertvolles Modell mal einfach so rauswerfen. Dafür muss ich zu lange für den Verlust arbeiten, wer dann realisiert ist. Und mit Antrieb ist die Hemmschwelle bei lauen Bedingungen wesentlich geringer ohne schlechtes Bauchgefühl.
Ob ich so viele Bodenstarts machen werde hängt von meinen Schleppiloten ab. Normalzustand ist eigentlich, das ein gewisser Schlepper-Überbestand herrscht, der Trend kann sich an einem schlechten Wochenende auch mal ganz schnell zum Schlechten wenden. Vor allem wenn unser Vorstand mal wieder meint, er müsse die Wilga ohne Segler fliegen und dann... aber lassen wir das:cool:.
Aber das Wissen, notfalls auch ohne Schlepper zurecht zu kommen wird den Ventus sicherlich öfters in die engere Wahl kommen lassen. Geht ja so oder so.

Um den Bogen wieder zum Klapptriebwerk zu spannen muss ich sagen, das ich mit meiner Lösung die für mich perfekte Wahl getroffen hab. Und das zu einem Bruchteil der KTW-Kosten. Hat meine Lösung doch keine 500 Euro gekostet (mit Regler, Akku, Motor und Prop).

Gruß
Onki

RWA
30.10.2014, 11:12
Naja ich hätte da Bedenken, das der Höhenruderausschlag nicht reicht, das wegzudrücken.

Hier mal zum Vergleichen ein Bild, wie bei meinem Ventus der Motor steht:
1246080


So würde auch ein Spinner besser zur Kontur passen, ich baue aber immer ohne alles, weil der Propeller ein Fremdkörper am Segler ist, und egal welcher Spinner immer eine irgendwie verkorkste Nase entsteht.


Roland


..hab mir dein Bild grad nochmal angeschaut, ist wohl wirklich eine optische Täuschung, deine Motorlängsachse läuft, ähnlich wie bei mir, auch knapp unter dem Haubenrand entlang.
Aber so wie die ehemals schöne Nase deines Ventus jetzt aussieht, bestätigt mir das meine Ansicht, einfach den nackten Propeller vorne zu haben, ohne "Tarnversuch".

Die wirklich einzige ästhetisch makellose Lösung ist natürlich ein Klapptriebwerk, auch weil es das original gibt, aber die sind bislang einfach viel zu teuer.

onki
30.10.2014, 12:00
Hallo Roland,

Den Ventus gibt es als 2cxa auch mit FES Antrieb. Also auch Scale.
Das hat mich mitunter bewogen die Lösung so zu gestalten. Nur ist der Originalspinner um einiges pfiffiger.
http://soaringcafe.com/wp-content/uploads/images/2014/08/DSC00888.jpg


Gruß
Onki

RWA
30.10.2014, 12:16
Hallo Roland,

Den Ventus gibt es als 2cxa auch mit FES Antrieb. Also auch Scale.
Das hat mich mitunter bewogen die Lösung so zu gestalten. Nur ist der Originalspinner um einiges pfiffiger.
http://soaringcafe.com/wp-content/uploads/images/2014/08/DSC00888.jpg


Gruß
Onki

Das sieht natürlich gut aus, die Kontur der Nase bleibt erhalten, man könnte das abgeschnittene Teil als Spinner verwenden, aber dazu müsste der Motor in einer vorbestimmten Position stoppen können. Schade, das es das für Modelle noch nicht gibt.


Roland

onki
30.10.2014, 13:36
Hallo Roland,

die Hoffnung stirbt zuletzt;). Das wäre wirklich das nonplusultra.
Wenn man den Brushless als eine Art Schrittmotor ansteuert und eine Positionsmarkierung realisieren könnte, wär das gar nicht so abwegig.
Sozusagen den Regler im "Homing Mode" betreiben.

Warten wir es mal ab
Gruß
Onki

Probeflieger
30.10.2014, 14:48
Was ihr sucht gibt es bereits:

http://www.matthias-schulze-elektronik.de/

Die Regler, sofern es sie noch gibt, können mit einem Hall-Sensor die Luftschraube positionieren.

Viel Spass beim ausprobieren.

onki
30.10.2014, 15:47
Hallo,

OK das wusste ich noch nicht. Gibt es aber nur noch bei den Raritäten (wie die Lader leider auch).
Vielleicht sitzt Rudi Freudenthaler schon im Keller und tüftelt einen Spinner dafür aus;).

Bleibt also spannend.
Gruß
Onki

zettl57
30.10.2014, 16:13
Sorry Onki,

aber ich muss mich da Roland anschließen.
Wenn schon anpassen, dann die Oberseite.
Unten ists doch wurscht und so bekommt
man als Nebeneffekt einen besseren Sturz
(als Deinen).


1246164

Sebastian St.
30.10.2014, 16:40
Das Thema Propellerpositionierung hatten wir bereits ;)


http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/472523-BL-Motor-Positionierung

Claus Eckert
30.10.2014, 16:45
Was ihr sucht gibt es bereits:

http://www.matthias-schulze-elektronik.de/

Die Regler, sofern es sie noch gibt, können mit einem Hall-Sensor die Luftschraube positionieren.


"Back to the roots". Die ersten Brushlessregler waren ja mit Hallsensoren bestückt.
Trotzdem stellt sich die Frage, ob die Positionierung nicht mit softwaretechnischen Mitteln zu bewerkstelligen wäre.
Ich will aber den Thread nicht kapern. :)

RWA
30.10.2014, 16:58
Sorry Onki,

aber ich muss mich da Roland anschließen.
Wenn schon anpassen, dann die Oberseite.
Unten ists doch wurscht und so bekommt
man als Nebeneffekt einen besseren Sturz
(als Deinen).


1246164

Stimmmt! Das sieht schon viel besser aus. Bei deiner Lösung ist die Kontur fast erhalten.

Ich find das furchtbar, wenn ein Segler durch einen Spinner eine "Stupsnase" bekommt, das stört mein Auge mehr als wenn der nackte Propeller frei steht, zumal der durch das silberne Mittelstück optisch eh vom Rumpf getrennt ist.

Ich mach auch nur die Aussenseiten meiner Propeller weiss, dann fällt der optisch noch weniger auf.

Roland

Pano
30.10.2014, 19:34
Wieviel Watt Leistung pro kg Modellgewicht sollte eigentlich ein Nasenantrieb haben, damit ein Scalemodell mit ca. 45 Grad zügig nach oben steigen kann?

Viele Grüße,

Pano

Trümmerhaufen
30.10.2014, 20:00
Heino Jung von YGE wird in Kürze einen Regler im Sortiment haben, mit dem die Ruhestellung der Luftschraube festgelegt werden kann. Fl. Schambeck verwendet diesen Regler für die EVO Klapptriebwerke.

Stefan

Hannes Kolks
31.10.2014, 14:33
Wieviel Watt Leistung pro kg Modellgewicht sollte eigentlich ein Nasenantrieb haben, damit ein Scalemodell mit ca. 45 Grad zügig nach oben steigen kann?

Viele Grüße,

Pano

Hallo Pano,

der Steigwinkel ist (fast) uninteressant. Viel wichtiger ist die vertikale Komponente der Steiggeschwindigkeit. Mein Stingray wird mit ca. 200W/kg befeuert. Damit geht es gemittelt mit ca. 10m/s aufwärts. Der Steigwinkel ist dabei eher flach (geschätzt 30°). Steiles Steigen heißt nicht unbedingt schnelles Steigen.

Den für dein Modell und Antrieb optimalen Steigwinkel musst du erfliegen. Dabei ist ein Vario sehr hilfreich. Für die Auslegung empfehle ich drivecalc.

lg
Hannes

PS:
10m/s ist für einen Scale-Segler eine mehr als angemessene Steiggeschwindigkeit. Meiner Erinnerung nach wurde hier von Großseglern mit Klapptriebwerk berichtet, die nur mit 3m/s steigen (entsprechend einem geschätzten Leistungsgewicht von ganz grob überschlagen etwas unter 100W/kg)

Gast_46583
31.10.2014, 16:32
Wir sind ständig am diskutieren,
Klapptriebwerk oder Nasenantrieb.
Das Erste ist mir zuviel Mimik,
ich glaube immer noch an den alten TechnikerGrundsatz,
dass eine Konstruktion nur dann gut ist, wenn man nichts mehr weglassen kann.
Ausserdem halte ich von EinblattTriebwerken nichts.
Wenn, dann käme das orbis zum Zug.

Andererseits ist das mit dem Bodenstart auch so eine Sache.
Ich denke, wenn die Latte mal bei Vollspeed einhakt, gibt´s GFK-Splitter.

Hier der 6m-Ventus mit Robbe-Nase.



1246577

RWA
31.10.2014, 17:12
Andererseits ist das mit dem Bodenstart auch so eine Sache.
Ich denke, wenn die Latte mal bei Vollspeed einhakt, gibt´s GFK-Splitter.


Moin Wolfgang, der problemlos mögliche Bodenstart ist natürlich ein hartes Argument FÜR Klapptriebwerke.
Andererseits flitsche ich meine Segler, und steige erst dann elektrisch weiter, spart meiner Ansicht nach auch Strom, weil so meine Motoren selten länger als 10 oder 15 Sekunden am Stück laufen.
Deshalb habe ich auch nur Motor-Akkus mit 2200 oder 2400mAh in meinen Seglern, das spart Gewicht.

Roland

Gast_46583
31.10.2014, 17:21
Hi Roland,

stimmt, flitschen ist bestimmt sinnvoll.
Hast Du Bilder davon ?

thx

RWA
31.10.2014, 17:33
Hi Roland,

stimmt, flitschen ist bestimmt sinnvoll.
Hast Du Bilder davon ?

thx

Vom Flitschen selber? Da habe ich keine, aber das ist auch nichts besonderes, ich halte den Flieger vorm Leitwerk, in der anderen Hand den Sender, ausziehen und los.
Klappt immer, quasi deppensicher. Auch bei Erstflügen, wenn ein Gerät da nicht fliegt, liegt es auf jeden Fall mal nicht an zuwenig Fahrt.

Seine Grenze findet das aber, wenn ein Rumpf hinten so dick ist, das man mit einer Hand schon Schwierigkeiten hat, den unter vollem Zug noch zu halten, erlebe ich derzeit mit meiner SHK, da geht das gerade noch.

Roland

Gast_46583
31.10.2014, 17:38
Wenn man´s beherrscht, ist es sicher toll.

Wie ich bisher gelesen habe, ist die Art Haken und Länge und Kraft
des Gummis doch äußerst wichtig.

Im Schwarzwald war mal Einer, der hatte eine richtige Startrampe aus HolzKufen mit Gummi,
auf der der Flieger sicher geleitet wurde.

RWA
31.10.2014, 17:51
Wenn man´s beherrscht, ist es sicher toll.

Wie ich bisher gelesen habe, ist die Art Haken und Länge und Kraft
des Gummis doch äußerst wichtig.

Im Schwarzwald war mal Einer, der hatte eine richtige Startrampe aus HolzKufen mit Gummi,
auf der der Flieger sicher geleitet wurde.

Ich hab einen, ich glaube 14mm, Gummi von EMC, der zieht schon alles weg, was ich an Fliegern habe. Anfangs probierte ich mit einer grossen Kofferwaage, um ein Gefühl dafür zu bekommen, wie weit ich ausziehen muss, mittlerweile verlasse ich mich auf mein Gefühl, etwa fünfmal oder auch ein bißchen weniger das Fliegergewicht ziehe ich aus.

Starten vom Boden oder von der Schiene, mit Auslöser, habe ich noch nie probiert, ich starte immer aus der Hand.

Man muss auch nichts machen beim Start, ausser bei grösseren V-Leitwerklern, da halte ich beim Loslassen voll gedrückt, und lasse dann schnell nach, sonst sackt das Heck so stark durch.

Und, um den Bogen zurück zu den Nasenmotoren zu spannen, auf unserem hoppeligen Hügel schaffe ich aus der Flitsche auch mit einem 4,50m Ventus eine Platzrunde, auch ohne Motor.
Musste ich ungewollt schon probieren, weil ich nur das Antiblitzkabel angesteckt hatte, der Steller auch piepte, Haube zu und los, und...keine Motorleistung.


Roland

RWA
31.10.2014, 18:20
Was mich vom Nase abschneiden bisher immer abgehalten hat, man kann es nur schwer rückgängig machen, und gleich welcher Spinner, ich sehe erst nachdem ich den Rumpf verstümmelt habe, ob der auch wirklich zur Rumpfkontur passt.

Da wäre eine Lösung mit positionierbarem Motor schon etwas eleganter, aber vermutlich wird ein solcher Steller auch nicht billig sein, und für eine bloße Starthilfe nach dem Flitschen tue ich mich schwer, da grössere Beträge reinzustecken.

Ich verbaue schon nur poplige Aussenläufer mit längeren Wellen, weil ich da vorn eh Gewicht brauche, da wäre schon ein Getriebemotor sinnlos, weil was ich damit an Gewicht spare, ich als Blei anschliessend dazu packen muss.


Roland

Gast_46583
31.10.2014, 19:26
Ich denke, Getriebe bringen sowie so große Latten mit sich
und sind damit für die Nase ungeeignet ?

RWA
31.10.2014, 20:06
Ich denke, Getriebe bringen sowie so große Latten mit sich
und sind damit für die Nase ungeeignet ?

Ja, für einen vorbildähnlichen Rumpf auf jeden Fall, der grösste Propeller, den ich verbaut habe ist 16", an einem Ventus und einer ASW22, und wenn es ein Modell eines älteren Segelflugzeuges ist, wo die Hauben noch nicht eingestrakt waren, kann man nur so gross werden, das der Propeller die Haube nicht berührt.
An einer 4m SHK und einer 3meter K8, sind das nur 13".

Ich dachte schon ein paarmal über ein Klapptriebwerk nach, damit vielleicht eine schöne ASW15 oder sogar einen alten Zugvogel aus Holz auszurüsten, aber für das Triebwerk das gleiche wie für den ganzen Flieger zu zahlen, finde ich übertrieben.

Ich kann mich schon nicht für teure Motoren und Steller begeistern, weil bei mir endet das preislich maximal bei Scorpion Motoren und Roxxy Stellern, meist jedoch von einem grossen Anbieter aus Norddeutschland und ich habe bisher, ausser hier und da mal ein kratziges Lager, das aber immer einfach zu wechseln ist, keinen einzigen Defekt oder Ausfall gehabt.

Roland


...wie gross ist der Propeller an deinem Ventus? Sieht auch eher klein aus.

Pano
31.10.2014, 22:19
Hallo Hannes,

danke für Deine Antwort, 10 m/s Steigen würde in der Tat vollkommen ausreichen. Bei der Auswahl des Antriebes werde ich auf jeden Fall darauf achten ungefähr bei 200 Watt/kg zu liegen.

Viele Grüße,

Pano

shak662000
01.11.2014, 10:25
Hallo,
es gehört schon viel Mut dazu, einen wunderschönen Scale Segler mit einem Nasenandrieb zu verunstalten, sorry: Nur meine persönliche Meinung :D :D :D

Grüße
Franz

Thermike
01.11.2014, 10:34
http://www.schempp-hirth.com/index.php?id=126&tx_ttnews[tt_news]=639&tx_ttnews[backPid]=130&cHash=475ef5c953


es ist mittlerweile "Scale"....


Grüße Michl

wernerhetzel
01.11.2014, 10:42
Hallo,
es gehört schon viel Mut dazu, einen wunderschönen Scale Segler mit einem Nasenandrieb zu verunstalten, sorry: Nur meine persönliche Meinung

Grüße
Franz
---------------------------------------------
Du hast ja RECHT mit dem Mut.
Aber lieber einen Nasenantrieb einbauen als Monatelang auf eine Schleppmaschine zu warten.
Kostengünstig ist halt so ein Nasenantrieb auch , gegenüber anderen Lösungen.
Ich baue auch soeben in meine neuee KA6 einen solchen ein.
mfg
werner

shak662000
01.11.2014, 11:00
Hallo,
wollte da keinen zu nahe treten :)
Du hast sicherlich Recht mit dem leidigen Thema Schlepper, da ist sicher jeder Antrieb besser als am Boden zu bleiben.
Habe auch lange darüber nachgedacht ob ich ein Triebwerk in meiner ASG29 M :2 einbauen lassen soll oder nicht. Kostet ja ein Vermögen das Teil. Hab mich aber trotzdem dazu endschieden ein Klapptriebwerk von Schambek einbauen zu lassen. Aber einen Nasenandrieb in so einem Modell könnte ich mir nicht vorstellen. Soll aber nicht heißen das es nicht funktionieren würde, aber diese Optik kommt für mich nicht in Frage.
Soll aber jeder handhaben wir er möchte, so lange man damit zufrieden ist :p :p

Grüße
Franz

RWA
01.11.2014, 13:57
Hallo,
wollte da keinen zu nahe treten :)
Du hast sicherlich Recht mit dem leidigen Thema Schlepper, da ist sicher jeder Antrieb besser als am Boden zu bleiben.
Habe auch lange darüber nachgedacht ob ich ein Triebwerk in meiner ASG29 M :2 einbauen lassen soll oder nicht. Kostet ja ein Vermögen das Teil. Hab mich aber trotzdem dazu entschieden ein Klapptriebwerk von Schambeck einbauen zu lassen. Aber einen Nasenantrieb in so einem Modell könnte ich mir nicht vorstellen. Soll aber nicht heißen das es nicht funktionieren würde, aber diese Optik kommt für mich nicht in Frage.
Soll aber jeder handhaben wir er möchte, so lange man damit zufrieden ist :p :p

Grüße
Franz

Moin, deine ASG 1:2 ist kein gutes Beispiel, da kostet der Klappmotor nicht mehr als der Flieger, da würde ich das natürlich auch machen, aber bei einem 4 oder 5meter Flieger sieht das anders aus.
Aber ich würde das schon selber umbauen, nicht machen lassen, fertig kaufen kann jeder....:D

Aber du hast Recht, Nase ab ist schon eine Maßnahme, mache ich auch nicht, mir reicht das Loch für die Schleppkupplung.

Roland

shak662000
01.11.2014, 18:18
Hallo,
hast natürlich Recht, wen es um kleinere Modelle geht muss man schon abwägen ob sich das auszahlt wen das Triebwerk das doppelte kostet als das Modell!!
Ich baue meine Modelle prinzipiell alle selber, da ich aber noch keine Erfahrung mit einem Klapptriebwerk habe und ich in dieser Preislage keine Experimente machen möchte lasse ich mir das Triebwerk von Leuten einbauen die damit schon Erfahrung haben :D :D
Es ist auch von der Funktion nichts einzuwenden wen der Motor in der Nase verbaut ist. Ist halt eine Optische Sache und bei einer bestimmten Größe braucht man noch einen Start Waagen und dann sieht das aus wie bei einem Leiterwagen treffen :D :D :D
Aber wie gesagt, jeder wie er will und kann!!

Franz

Pano
01.11.2014, 20:16
Was mir bei einem Klapptriebwerk nicht so gut gefällt ist das Gewicht, da hat man auch bei 6 Meter Seglern gleich mal 10 Gramm Flächenbelastung mehr im Vergleich zu einem leichten Nasenantrieb mit Getriebe - dazu hat der auch noch mehr Leistung, infolge dessen eine kürzerere Motorlaufzeit und damit einen kleineren Akku.

Die Optik ist natürlich wieder eine andere Sache, aber sobald das Modell evtl. mit weißer Luftschraube ein paar Meter weg ist, sieht man den Prop sowieso nicht mehr und mit dem neuen Regler ist ja dann auch die optimale Position, damit er gut anliegt, einfach festzulegen.

Viele Grüße,

Pano

Gast_46583
01.11.2014, 21:39
Ja, Mut gehört zu jeder Entscheidung.

Ich finde es mutig und weitsichtig, eine Nase zu kürzen,
ich finde es mutig, einen RumpfRücken aufzuschlitzen und zu schwächen,
ich finde es mutig einem Einblatt-Propeller zu vertrauen,
ich finde es komisch, wenn sich ein Großsegler mit so einem Einbaum in der Mitte nach oben schaukelt.

shak662000
02.11.2014, 10:51
Na sicher tut es auch weh in so einem schönen Rumpf eine riesen Ausnehmung zu machen, darum lass ich das auch von erfahrenen Leuten machen :D :D :D
Wegen der ein Blatt Luftschraube denk ich mir weniger, die ist 1000de mal erprobt worden und funktioniert zu 100%. Optisch ist natürlich auch diese variante nicht das letzte vom Ei, aber was soll man machen wen man nicht immer auf einen Schlepper angewiesen sein will:confused:
Wegen dem Gewicht mach ich mir keine Sorgen, da ich knapp unter 25kg bleiben werde und das braucht sie sowieso.

Grüße
Franz

gus916
02.11.2014, 11:50
Hallo,

na dann möchte ich auch mal meine Meinung äußern.

Ich war schon immer von den Klapptriebwerken sehr angesprochen. Egal ob AFT (klasse gemacht) oder Orbis (auch sehr gut), Elicker oder JK die auch sehr gut funktionieren, wenn sie dann funktionieren ;)

Nachdem ich schon das "ein oder andere" gesehen habe und mich mit den Betreibern solcher Klapptriebwerke unterhalten habe bin ich für mich zu dem Endschluss gekommen das bei meinen Modellen nur noch ein Nasenantrieb in Frage kommt.

Egal wie es aussieht. Egal wie "weh" es tut die Nase abzuschneiden.

Da ich ab und zu im Gebirge fliege will ich mich auf die "Absaufhilfe" oder in der Ebene auf die "Selbststartfunktion" verlassen können.

In der ebene Starte ich mich Startwagen, aus der Hand geworfen bis 9Kg oder per Flitsche. Im Gebirge per Flitsche.

Einfachste (was man dann so einfach nennt ;-) Kombo (Motor, Regler, Luftschraube und Akku) reichen doch aus. Mehr kann muss aber nicht.


Ich habe, zur Zeit, Modelle (nur Segler) von 3,7 - 8,4m (Gewichte von 2,3kg - 22kg) mit einem Nasenantrieb ausgestattet. Alle hatte noch nie Aussetzer. Wenn ich es gebraucht habe, Schalter umgelegt und es funktionierte.

Bei den meisten sind die Luftschrauben weiss lackiert und man gewöhnt sich an alles ;-)

Nur mal meine Meinung.

Aber alles hat seine Berechtigung.

Ich finde es nur schade das man manchmal Sprüche bekommt wie "das geht ja gar nicht" oder "der hat einen Motor und ein Vario" oder was es sonst so so gibt.


Was macht unser Hobby denn aus? Es sollte doch jedem Spaß machen. So wie jeder meint und kann. Ob Schaumwaffel oder Superorchidee. Ob mit oder ohne Antrieb.

Das sollte im Vordergrund stehen und nichts anderes.

Grüße

Guido

Gast_46583
02.11.2014, 12:23
Guido, schön gesagt,
quasi das "Wort zum Sonntag " ;-)

hugenotte
02.11.2014, 14:42
[
Hallo Leute,

Hier mal ein Bild meiner 6 Meter ASG 29 von Paritech mit einem 10 S Nasenatrieb.

Also schlecht Aussehen, weiss ich nicht, .... 

Wird via Bodenstart angeflitscht und dann Motor an.

ATTACH=CONFIG]1247510[/ATTACH]1247510

Grüsse Christian

shak662000
02.11.2014, 17:15
Hallo,
genau dieser Meinung bin ich auch :) :) :)
Es sollte der Spaß im Vordergrund stehen und nichts anderes. Übrigens die ASG 29 sieht echt nicht schlecht aus :D :D
Aber das es ja um die Frage geht Klapp oder Nasen Antrieb, sollte doch jeder seine Erfahrungen mit einbringen.
Es haben auf jedenfall alle beide seine Berechtigung!!

Grüße
Franz

Olli F
03.11.2014, 21:02
Ich habe nun seit Ende August in meiner Airworld ASW 15 auch einen Nasenantrieb drin.

Da es mir wichtig war das Modell auch scale als reinen Segler fliegen zu können, habe ich ein Konzept mit Fernwelle und vorne vor der Nase montiertem Spinner gewählt.

Die Welle kommt vorne in Rumpfspitze aus der mittigen “Staurohr-Bohrung raus”. Wird das Modell als reiner Segler betrieben, kann die gesamte Welle mit Spinner und Luftschraube nach vorne raus gezogen werden.

Der Motor ist im Bereich des Instrumentenpilzes montiert.

Setup:

- ASW 15 mit 5m, voll Gfk
- Abfluggewicht als E-Version ca. 8,7kg
- Leichtversion mit Herex als Stützstoffin Flächen und Rumpf sowie Kohleverbinder anstatt Stahlbolzen
- Fema EZFW mit 127mm Raddurchmesser, leichtes luftgefülltes Rad

- Motor Strecker 378.30
- Regler Roxxy 75A Opto
- Xtron 3200mAh, 8s
- Luftschraube 14x9 an 28mm Mittelstück (dadurch liegen die Blätter sehr gut an)

- Bodenfreiheit ca. 7cm

- Strom ca. 45A druchschnittlich (über Motorlaufzeit und nachgeladene Kapazität ermittelt)
- Leistung dann ca. 1300 W
- Drehzahl max. 9400 RPM
- Steigrate 5,5 m/s
- 3 Steigflüge auf je 300m pro Akkuladung bei 30% Restkapazität
- Startrollstreck ca. 20m ohne Wind

Das Ganze funktioniert wirklich prima. Bodenstart stellt kein Problem dar. Zur Sicherheit wird mit voll gezogenem Höhenruder gerollt, nachlassen kurz vor oder nach dem Abheben. Bei guter Bodenbeschaffenheit ist das sicher kaum nötig, wir haben jedoch ein paar kleine Bodenwellen und Löcher von Wühlmäusen in der Bahn.

Angefangen hatte ich mit einer 15x8 bei ca. 40A, die drehte jedoch etwas zu hoch und die Strahlgeschwindigkeit war etwas knapp. Danach folgte eine 14x10. Hier lag der Strom bei 51A, die Steigrate bei 7-8 m/s, das war mir zu heftig, sah nicht mehr so schön aus und der Standschub war nicht besser als bei der 15x8.

Das Optimum habe ich nun mit der 14x9 gefunden.

Viele Grüße

Olli

GU-15
03.11.2014, 22:29
@ Olli

Mich würde dein Einbau vom Antriebssystem interessieren, vor allem die Platzierung der Batterie (ev. lange Kabel), denn
meine Messungen/Logging mit einem Strecker 378-30 mit ebenfalls 8S LIPOs (4500mAh) und einem 14x10 RFM waren 80A.

Alleine mit der kleineren Kapazität kann ich mir aber dieser Unterschied nicht erklären von deinen 51A mit einem 14x10 Prop.

In der Zwischenzeit wurde der Strecker 378-30 ersetzt durch einen "Blauen" (Leomotion) 5038-450. Seit dem Tausch fliege ich ohne Probleme
und erreiche im Schnitt 900-950 Höhenmeter mit total 150 Sekunden Laufzeit.

Gruss Alex

Ingo Seibert
04.11.2014, 08:36
Hallo Leute,

Hier mal ein Bild meiner 6 Meter ASG 29 von Paritech mit einem 10 S Nasenatrieb.

Also schlecht Aussehen, weiss ich nicht, ....

Wird via Bodenstart angeflitscht und dann Motor an.

1247510
1247510

Grüsse Christian


Die ASG-29 ist ein tolles Beispiel dafür, wie eng eine Bindung zwischen Modell und Besitzer sein kann. Immer, wenn sie anfängt zu pfeifen, fällt letzterem die Farbe aus dem Gesicht :D.

Ok, mal ernsthaft: Ich bin definitiv kein Freund von Nasenantrieben, aber im Flug gibt es kaum etwas problemloseres. Kein maximalinvasiver Einbau, keine aufwendige Mechanik, kein Nickmoment - einfach an und ab nach oben. Zudem sieht man die weiß lackierten Blätter an der ASG selbst im tiefen Vorbeiflug nicht. Wäre da nicht der Käse mit dem Flitschen zu Anfang, wäre das auch für mich wirklich eine kostengünstige Alternative. Und hört mir bloß auf mit Startwagen in der Modellklasse ...

@Christian: Danke, dass ich Deinen Traumvogel wieder mal scheuchen durfte :cool:!

Gast_46583
04.11.2014, 08:40
Warum muss Mann denn flitschen ?

Olli F
04.11.2014, 08:42
@ GU-15:

Der Motor ist (soll!) ein 378.30 aus einem Orbis sein. Leider stehen ja keine Typbezeichnungen drauf.
Ich habe hier bereits mit einem Forenmitglied diskutiert über die unterschiedlichen Ströme.
Leider gibt es über diesen Motor mehr als verwirrende Angaben. Ich bin hier auch ratlos, es funktioniert aber genau wie oben beschrieben.
Lt.Orbis Hersteller 50A bei 8s, lt Strecker 90A bei 6s, ein Mitglied hier in diesem Thread hat 50A bei 6s....
Ich würde auch zu gern wissen ob ich da nicht doch einen anderen Motor drin habe ;)

Ingo Seibert
04.11.2014, 10:20
Warum muss Mann denn flitschen ?

Hallo Wolfgang,

weil man den Koffer, zumal hier in der Ebene, definitiv nicht mehr schmeißen kann. Der Antrieb war noch vorhanden, der Prop ist so gesehen zu groß. Damit ist keine Bodenstartfähigkeit gegeben.

Bezüglich Strecker: Bei meinem Strecker aus dem Orbis ist die Nummer vorne am Flansch eingestempelt. Nebenbei bemerkt muss bei dem noch die Glocke gewechselt werden, wenn ich das richtig sehe.

Gast_46583
04.11.2014, 10:29
Geht auch ohne Flitschen:

http://www.youtube.com/watch?v=mPfjpPvdUUo

Ingo Seibert
04.11.2014, 11:05
Hallo Wolfgang,

na dass es geht, weiß man spätestens seit dem PariTech'schen Duo-Discus ;). Aber Christian hat eben den vorhandenen Strecker/Reisenauer-Antrieb eingebaut; damit geht's nicht.

Ansonsten ist der FES auch nicht ganz gefahrlos beim Start. Ein Maulwurfsloch mit Prop auf dem Boden, und so ein Regler fackelt Dir schneller ab, als Du gucken kannst. Frag nicht, woher ich das weiß ...

Gast_46583
04.11.2014, 11:15
Ich werde mich hüten,
Dich zu fragen ;-)))))))))))

Gast_46583
04.11.2014, 11:18
Scheint nichts Endgültiges zu geben.

Beim Nasenantrieb droht der Maulwurf.
Beim Startwagen droht der Seitenwind.
Beim Flitschen droht der Einschlag.
Beim Klappi überhitzt der Motor usw.

Ingo Seibert
04.11.2014, 11:32
Brandheiße Erfahrungen ;)

Zumindest beim letzten Punkt kann ich so nicht zustimmen. Mit dem Orbis in der ASH-31 bin ich schon die komplette Akkuladung, also rund 5 Minuten Vollgas, um meine Nasenspitze herumgeballlert, und der Motor war danach gerade mal gut handwarm. Allerdings haben meine Fliegerkollegen etwas an meinem Verstand gezweifelt :D.

Zum Glück stehe ich bei meinem nächsten Projekt nicht vor dieser Entscheidung. Bei einer DG ist ein Nasenmotor aufgrund der Haube so gut wie ausgeschlossen ...

hugenotte
04.11.2014, 11:37
Hallo Wolfgang,

nein endgültiges gibt es hierzu nicht.

Jeder muss für sich und sein Modell und sicher auch Platzbeschaffenheit und zu guter letzt auch dem finanziellen Aufwand entsprechend die
Entscheidung treffen, wie er seinen Segler in die Luft befördern möchte.

Wie Ingo schon vorher beschrieb, hatte ich diesen Strecker/Reisenauer Antrieb noch. Bei einer 20 x 13 er Klappluftschraube und 10 S liegen wir
bei rund 45 AH Strom und das Ganze produziert etwa knapp 2400 Watt.

Jedoch ist damit halt kein reiner Bodenstart mehr möglich.

Das flitschen funktioniert bei meinem Segler sehr unproblematisch und ohne Zicken, man muss sich allerdings dazu zwingen zu warten
bis das Flitschengummi auch ausgeklinkt ist und dann den Motor erst anzumachen.
Diese Zeit ist auf jeden Fall gefühlt sehr lang, ... :)

Wie Ingo schon beschrieb, dann sehr einfach im Handling bei bestem Wirkungsgrad.

Die hier genannten Direktantriebskombis mit dann kleineren Luftschrauben sind dann für den Bodenstart mit all seinen Vor- und aber auch Nachteilen
zu benutzen. Das Ganze liegt dann gerade bei grösseren Seglern stromtechnisch sicher immer in höheren Regionen da Konzeptbedingt schlechterer Wirkungsgrad.

Ein Klapptriebwerk (ob klassisch oder als Jet Impeller) funktioniert sicher immer und ist bestimmt die eleganteste allerdings auch immer die teuerste Variante.

Wo wir wieder am Ausgangspunkt wären, .... :)

Grüsse Christian

ejuergen
04.11.2014, 12:08
Christian,
wie kommst Du bitte auf 2400w??
10s sind ca. 38V x 45A=1710W
1/3 sich schoen getraeumt...
Gruss
Juergen

hugenotte
04.11.2014, 12:19
Hallo Jürgen,

so, habe auf deinen Einwand hin nochmal auf die Datenblätter von H. Reisenauer geschaut.

Laut seiner Angabe bei 10 S und einer 20 x 13 er Luftschraube habe ich eine Eingangsleistung von 2579 Watt und
einer Abgabeleistung von 2214 Watt.

Das Ganze dann bei 67 Ampere Strom.


Im Flug auf dem Graupner Display über Wstech gemessen stand aber die besagten rund 45 Ampere.


Hatte übrigens erst eine 23 x 12 er Luftschraube drauf und hier waren es dann 2476 Watt Abgabeleistung bei 76 Ampere.
Luftschraube fand ich aber zu gross und nicht nötig.

Daher auf 20 x 13 umgerüstet.

Grüsse Christian

onki
04.11.2014, 16:38
Hallo,

es wäre noch interessant zu erfahren, welche Spinner ihr beim Nasenantrieb verwendet habt. Das ist meiner Ansicht ein wichtiger Punkt bei der Optik.
Ich hab den 45mm Freudenthaler Scale Spinner, so richtig Scale ist der aber bei weitem nicht. Der wird mir etwas zu flach außen.

Den Schambeck mit knapp 74 Euro tu ich mir nicht an (der hat irgendwie den Bezug zur Realität verloren - 74 Euro für einen popeligen Spinner).
Was gibt es noch für gekröpfte Alternativen, damit die LS-Blätter gut anliegen?
Wie groß ist das Robbe-Teil?

Gruß
Onki

hugenotte
04.11.2014, 16:44
Hallo Onki,

ich habe auf meiner ASG 29 von Paritech den Original Spinner von Schambeck in 42 mm darauf.

Kostet aber lt. Schambeck Seite 65,00 € :)

Den etwas größeren wie du ihn beschreibst habe ich auch, da gebe ich dir Recht, der schaut nicht so gut aus.

Wenn es günstiger sein soll, kenne ich nur die einfachen Plastikspinner von Reisenauer.

Wäre für mich persönlich an einem solchen Modell wie die 6 Meter ASG 29 nicht wirklich passend.

Aber, jeder wie er will und möchte.

Grüsse Christian

Gast_46583
04.11.2014, 16:44
Der von robbe an meinem Ventus-si ist 40 mm.

In F´hafen hatte der Freudentaler 2 Stück dabei,
40 + 45 mm, MesseSonderpreis 45 €.

Mich würde interessieren, wie die sichere Flitscherei aussieht.
Gummilänge, Form, Haken, Loch ?

thx.

hugenotte
04.11.2014, 16:52
Hallo Wolfgang,

sicheres flitschen,

Fahrwerk heraus,
Scale Bungee 7,35 Meter von EMC Vega und 10 Meter Kevlar Schnur
am Ende einen V2 A Augenbolzen von Modellwerft Edelweiß mit Karabinerhaken montiert.

http://www.flugwerft-edelweiss.de/index.php?a=94

Via Klettbank eine rote Filzfahne von der Gattin genäht bekommen zwecks besserer
Sichtbarkeit sobald Bolzen aus dem Flitschenrohr heraus gefallen ist.

Im Rumpf ein Messingrohr in etwa 10 cm hinter Rumpfspitze entgegen gesetzt eingeharzt.

Bolzen ins Flitschenrohr eingehangen, nach Gefühl das Gummi ausgezogen.
Dann vom Boden aus den Segler los gelassen und gewartet bis man die Fahne herunter fallen sieht.

Danach Start des Motors.

Grüsse Christian

Gast_46583
04.11.2014, 17:16
Danke Christian !

extension
04.11.2014, 17:23
Hallo,

nochmals zur Erinnerung diesen Tipp:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/39839-Alles-%C3%BCbers-Flitschen-Pro-und-Contra?p=561107&viewfull=1#post561107

man braucht für den Start keinen Helfer
und hat beide Hände an den Knüppeln.

Gruß
Wilhelm

onki
04.11.2014, 17:34
Hallo Wilhelm,

das mit dem Panikhaken kann ich nur bestätigen. Klappt prima und total entspannt ohne Helfer.
Wer Großmodelle heute immer noch unter Spannung flitscht, dem ist nicht mehr zu helfen.

Gruß
Onki

onki
04.11.2014, 17:41
Scheint nichts Endgültiges zu geben.

Beim Nasenantrieb droht der Maulwurf.
Beim Startwagen droht der Seitenwind.
Beim Flitschen droht der Einschlag.
Beim Klappi überhitzt der Motor usw.

Hi Wolfgang,

in dem Fall würde ich über ein Schiffsmodell nachdenken:D. Da sind die Risiken geringer.
Wenn man den Raddurchmesser halbwegs großzügig dimensioniert und einen kleinen Prop nimmt (der natürlich nicht so einen guten Wirkungsgrad hat) sollte der Maulwurf verloren haben.
Es sei denn die tun sich zusammen und legen die Löcher zusammen:D.

Ich hab an meinem 1:3,5er Ventus ein 100er Rad dran und einen 14er Prop. Das sollte jedem Maulwurfsloch standhalten.

Gruß
Onki

obelix-xxl
04.11.2014, 18:03
Hallo,

hier noch eine Möglichkeit sicher zu starten und das Seil NICHT einzufangen:

http://www.rc-network.de/magazin/artikel_07/art_07-066/art_066-01.html

Funktioniert immer noch ohne Probleme.

LG
obelix

josefritz
05.11.2014, 17:51
Hallo,

bei meinem neuen Projekt, 4m MDM Fox habe ich mich auch für den Nasenantrieb entschieden. Alternative wäre ein Impeller-Klapptriebwerk, jedoch ist mir diese Lösung zu teuer.

Baubericht meiner Fox:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/477947-Erfahrungen-und-Baubericht-MDM-Fox-von-Topp-Rippin-mit-4-m-Spannweite

Die Fox soll einen richtig leistungsstarken Antrieb bekommen, und wird in Richtung 3D getrimmt :-)

- Motor: CL63-75-09 KV 165 von gsmodels
Dieser Motor werkelt zur Zeit in einer 2,2m Sbach von Pilot, mit deutlich mehr Schub als Gewicht, laut ecalc=13,7kg Schub mit 24x10 an 12S bei 93A
Fox mit 20x13 CFK-Klapp-Prop hat laut eclac = 11,3kg Schub bei 66A

Die Fox soll bodenstartfähig werden, bei einem 100mm Rad, das ca.60-70mm aus dem Radschacht herausschauen soll, habe ich eine Bodenfreiheit von 26cm, gemessen von der Nasenspitze bis zum Boden. Dies sollte für die RFM 20x13 reichen.


Viele Grüsse
Steve

RWA
05.11.2014, 18:05
Die Fox soll bodenstartfähig werden, bei einem 100mm Rad, das ca.60-70mm aus dem Radschacht herausschauen soll, habe ich eine Bodenfreiheit von 26cm, gemessen von der Nasenspitze bis zum Boden. Dies sollte für die RFM 20x13 reichen.

Viele Grüsse
Steve

Moin, bist du dir da sicher? Wenn die Angaben bei RFM in Zoll sind, 20" sind 508mm, sind 254mm von der Nasenspitze nach unten, abhängig vom verbauten Mittelstück kann das auch mehr sein, das wird eng.
Ich würde da 30mm Platz lassen, wenn der Flieger gerade steht, also mit Schwanz hoch.

Roland

Wolf 10
05.11.2014, 19:29
Hallo
Hab auch einen bodenstartfähigen Fox.Ebenfalls 260 mm Motorwelle bis Boden.
Mit einer gekürtzten 14 " Latte.Hab dann 90 mm Propellerspitze bis Boden.Und das ist für mich der Mindestabstand für Start auf Modellflugplatzrasen.:cool:

mfg Wolf

RWA
05.11.2014, 19:37
Hallo
Hab auch einen bodenstartfähigen Fox.Ebenfalls 260 mm Motorwelle bis Boden.
Mit einer gekürtzten 14 " Latte.Hab dann 90 mm Propellerspitze bis Boden.Und das ist für mich der Mindestabstand für Start auf Modellflugplatzrasen.:cool:

mfg Wolf

90mm ist natürlich auf der sicheren Seite.

Ich kam auf die 30mm, weil ich habe eine EF Extra, die hat eben diese 30mm Abstand zwischen Blattspitze und Boden, und fliegt seit vier Jahren mit dem ersten Propeller.
Der geht auch schon mal durchs Gras und mäht ein bißchen, aber geschadet hat ihm das bisher nicht.

Roland

josefritz
05.11.2014, 21:05
Hallo,

vielen Dank für Eure Infos


Moin, bist du dir da sicher? Wenn die Angaben bei RFM in Zoll sind, 20" sind 508mm, sind 254mm von der Nasenspitze nach unten, abhängig vom verbauten Mittelstück kann das auch mehr sein, das wird eng.
Ich würde da 30mm Platz lassen, wenn der Flieger gerade steht, also mit Schwanz hoch.

Roland

ich habe jetzt nachgemessen, es sind 280mm. Ich werde das Hauptrad dann noch etwas weiter herausstehen lassen, dann sollte es passen.

Motorkühlung:
Wie sieht es mit der Motorkühlung aus? Habt Ihr keine Temperaturprobleme bei leistungsstarken Motoren, um die Hitze abzuleiten?
Ein Seglerrumpf ist doch sehr schlank, um die Turbospinner haben doch nur eine sehr kleine Öffnung.
Macht Ihr zusätzliche Öffnungen, um den Motor ausreichend mit Kühlluft zu versorgen?


MfG
Steve

RWA
05.11.2014, 21:34
Hallo,

vielen Dank für Eure Infos



ich habe jetzt nachgemessen, es sind 280mm. Ich werde das Hauptrad dann noch etwas weiter herausstehen lassen, dann sollte es passen.

Motorkühlung:
Wie sieht es mit der Motorkühlung aus? Habt Ihr keine Temperaturprobleme bei leistungsstarken Motoren, um die Hitze abzuleiten?
Ein Seglerrumpf ist doch sehr schlank, um die Turbospinner haben doch nur eine sehr kleine Öffnung.
Macht Ihr zusätzliche Öffnungen, um den Motor ausreichend mit Kühlluft zu versorgen?


MfG
Steve


Ich habe in keinem Segler irgendwelche Kühlöffnungen, immer nur das Loch für die Welle, und noch kein Temperaturproblem gehabt. Bei mir laufen die Motoren aber auch immer nur sehr kurz, da wären 30 Sekunden am Stück schon sehr viel.

Ausser beim Rumprobieren mit der Kofferwaage am Sporn und dem Amperemeter an den Kabeln, da läuft ein Motor schonmal eine Minute, und auch da habe ich noch nicht festgestellt, das irgendwas besonders warm wird.

Allerdings betreibe ich alle Antriebe unterhalb der jeweiligen Spezifikation, ich reize das bei einem Segler nicht aus.
Das kräftigste, das ich mal verbaut hatte, und jetzt auch in meine 22 einbaue, ist ein AL5065, mit 8S Akku und 16x8 Propeller, also nix spektakuläres.


Roland

Koni
06.11.2014, 07:42
Zum Bodenstart .Ich habe die kleine 3meter Fox von FlyFly die geht auch sehr gut vom Boden mit dem empfohlenen Motor und Propeller .Den Motorsturz habe ich um eine unterlagscheibe erhöht.Einfach in die Wiese stellen und Gas geben.Fahrwerk muss verstärkt werden da es schwach gebaut ist.
Gruss vom Koni