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Frühstart
05.12.2005, 16:27
Servus,
hab ich doch eine RC- Einheitsklasse gesichtet, die wär günstig einfach und wie ein Tester berichtet, auch fast so schnell wie die IOM-Boote.

10538

Seh schon die ersten Minilaserfelder .......
Gruß Stephan

Gast_633
05.12.2005, 16:38
diese klasse ist in USA glaube ich eine recht grosse klasse. aber einheitsklasse. keine inovationen, keinen basteleien. also was für dich, aber nicht für mich ;)

gruss andreas

Greenpiece
05.12.2005, 17:33
Seh schon die ersten Minilaserfelder .......

Ich glaube nicht, dass du die so schnell sehen wirst. Der Rumpf und Kiel haben etwas Tupperware Qualität und die Hitec Segelwinde (die aufgrund der Einheitsklasse Pflicht ist) ist für das Boot deutlich zu langsam. Und das alles für ca. € 700.-??

In Bremen hat vor ca. 2 Jahren jemand so ein Boot gesegelt. Es verhält sich schon sehr wie das Original und mit besseren RC Komponenten würde es sicher auch spassig sein. Die Infos von Nick hinsichtlich der Performance im Vergleich zu einem IOM kann ich aber in keinem Punkt bestätigen.

Kymsail
05.12.2005, 17:36
Hi,

also ich kenne in Schleswig Holstein ca. 15 Leute die s'on Laser haben!
Hatte früher auch mal so ein ähnliches Teil.... Gibt auch Regatten, meißtens in Rendsburg, Kiel , Lübeck oder Kappeln...

Gruß Kym.

plinse
05.12.2005, 19:07
Ich glaube nicht, dass du die so schnell sehen wirst. Der Rumpf und Kiel haben etwas Tupperware Qualität und die Hitec Segelwinde (die aufgrund der Einheitsklasse Pflicht ist) ist für das Boot deutlich zu langsam. Und das alles für ca. € 700.-??
...

Moin,

also komplett Scale. Einheitsklasse mit festen Herstellern ist gerne ein Argument für überteuerte Teile, ist bei den großen Lasern auch so - ich kann für das gleiche Geld Contender segeln wie Laser, nur dass mein Contenderequipment (alles vom Gebrauchtmarkt rekrutiert, wie auch beim Laser, segel nur for fun, ...) dabei auf besserem Niveau ist ;) . Und verglichen mit einem Contendersegel ist ein Lasersegel ein primitiver Lappen, ... Konkurrenz belebt das Geschäft und wie lange segeln echte Regattasegler wirklich ihre Segel? Die Anzahl gekaufter Segel ist in beiden Fällen ziemlich vergleichbar hoch.

GER141
06.12.2005, 09:24
Moin,
in Rendsburg waren mal zwei Laser zum mitsegeln bei wenig Wind.
Geschwindigkeit im Vergleich zur IOM: Gegen Null.

Ich Segel einen " echten" Laser, aber nur just for fun.
Die Laserklasse ist ein gutes Beispiel, wie pervers eine Einheitsklasse sein kann. Man muß nur mal hinter die Kulissen schauen.
Gruß Dirk

Frühstart
06.12.2005, 09:55
Also zur Bauqualität kann ich nichts sagen, was den Speed betrifft sehe ich das so, wenn alle das gleiche Boot segeln spielt die relative Geschwindigkeit im Vergleich zum IOM für mich keine Rolle, der Segelspass bleibt gleich.

Es bleibt natürlich Geschmacksache, ob man gerne eine Einheitsklasse segelt, für mich immer noch die ehrlichste Art sein Können zu prüfen.:)
Auf der Seite findet Ihr den Vergleichsbericht: http://home.bytsite.com.au/nick/oziomz/index.html
Bis neulich
Stephan

Frühstart
06.12.2005, 09:59
ja ja weiß scjhon der Link ist falsch, hier der richtige:
http://home.bytsite.com.au/~nick/oziomz/index.html

Frühstart
06.12.2005, 10:02
wie blöd muss man sein .....TZTZ
http://home.bytesite.com.au/nick/oziomz/index.html

Frühstart
06.12.2005, 10:03
noch blöder
http://home.bytesite.com.au/~nick/oziomz/index.html

plinse
06.12.2005, 19:00
...
Ich Segel einen " echten" Laser, aber nur just for fun.
Die Laserklasse ist ein gutes Beispiel, wie pervers eine Einheitsklasse sein kann. Man muß nur mal hinter die Kulissen schauen.
Gruß Dirk

Moin,
es ist eine Frage, wie man eine Einheitsklasse versteht und lebt. Bei den originalen Lasern ist es in meinen Augen pervertiert. Bei mir ist mein Laser gegangen, als es nicht mehr ohne neues Segel ging und ich auch ansonsten Handlungsbedarf sah. Gebrauchter Contender war ein Schritt nach vorne, keine weiteren Investitionen nötig, günstige Ersatzteile sind zu bekommen und nach den Verkauf des Lasers zu "Einheitsklassenpreisen" musste ich weniger zuschießen, als ich sonst in den Laser hätte stecken müssen. Bei dem deutlich besseren Boot finde ich das pervers ;) .



Ich glaube nicht, dass du die so schnell sehen wirst. Der Rumpf und Kiel haben etwas Tupperware Qualität und die Hitec Segelwinde (die aufgrund der Einheitsklasse Pflicht ist) ist für das Boot deutlich zu langsam. Und das alles für ca. € 700.-??
...


Also zur Bauqualität kann ich nichts sagen, was den Speed betrifft sehe ich das so, wenn alle das gleiche Boot segeln spielt die relative Geschwindigkeit im Vergleich zum IOM für mich keine Rolle, der Segelspass bleibt gleich.

Es bleibt natürlich Geschmacksache, ob man gerne eine Einheitsklasse segelt, für mich immer noch die ehrlichste Art sein Können zu prüfen.:)
...

Scheint sehr scale zu sein. Wenn eine Einheitsklasse dazu dient, Material eines veralteten Standes der Technik zu Preisen zu verkaufen, zu denen man in anderen Klassen, die einer Weiterentwicklung unterliegen, auch vergleichbares Material oder sogar aufwendigeres bekommt, dann habe ich sowas inzwischen über. Bin ein paar Jahre eine Einheitsklasse bei den RC-Cars gefahren. Die Mechanismen sind sehr ähnlich und Geld spart man nur, wenn man nicht aktiv ist. Ein aktuelles Modell ist in einem Jahr immer noch aktuell. Für aktive Wettbewerbsteilnehmer, bei denen das Material auch wegen Verschleiß getauscht wird, macht es aber kaum einen Unterschied. Die kaufen bei Einheitsklassen auch oft neues Material, das hat aktiver Wettbewerb so an sich. Und für wenig aktive ist es eh egal, denn wenn man ehrlich zu sich ist, reicht für das Spaßsegeln auch gebrauchtes Material. Das ist immer günstig, wenn es aber einer Weiterentwicklung unterliegt, steht die Chance noch besser, gutes Material für kleines Geld zu bekommen, einfach weil es alt ist, nicht aber verschlissen. Siehe meine Erfahrung beim Contender.

GER 165
07.12.2005, 09:26
Oh, oh, oh, jetzt muss ich doch mal Stellung beziehen für Einheitsklassen!!!
Der Laser (der große), mag teuer sein, mag technisch nicht auf der Höhe der Zeit sein und auch sonst noch einige Mängel haben (weiche Rümpfe, brechende Masten, ungesunde Hängeposition, ...). Alles richtig!!!
ABER... er garantiert eben das wirklich jeder identisches Material zur Verfügung hat. Bei vielen großen Regatten wird das Material sogar zugelost! Und das bringt eine irrsinnig stark besetzte Klasse hervor... Spitzensegler schätzen es nunmal, wettbewerb mit den besten der Welt unter gleichen Voraussetzungen zu haben! Schaut euch bloss mal an was für Segler der Laser in den letzten Jahren (Jahrzehnten) hervorgebracht hat:
- Ainsley
- Moberg
- Pace
- Scheidt
- Grael
- Baird
- Willim
- Kemmling
- Warkalla
- Bruni
- Tanscheit

...und das sind bloß die, die mir in den ersten paar Sekunden einfallen!!! Ich denke das kann wohl keine andere Klasse (inkl. aller olympischen Klassen und Contender) von sich sagen. Darüber hinaus ist der Laser das meistverbreitetste Clubboot in Europa, so dass man sich das Boot ja auch gar nicht kaufen muss!!! Dann ein wenig trainieren und gesichtet werden, dann bekommt man das Boot ja auch vom Verband gestellt - wieder nicht zahlen...

Also, ich finde der Laser mit allen seinen Schwächen ist immer noch die Klasse, die den Segelsport am meisten voran gebracht hat und auch die Klasse die jedem Segler individuell am besten das taktische Segeln in großen, starken Felder und auch das Gefühl für´s Boot am besten vermitteln kann!

Das musste mal gesagt werden!
Sorry!

RC-Laser find ich trotzdem schwach...

Frühstart
07.12.2005, 09:55
Da scheinen sich ja die Geister wirklich zu scheiden! Aber nüchtern betrachtet, gehts wohl weniger um Geld und technische Neuheiten, mir scheint es gibt eben "Technikfreaks" also Leute die mit Material nach den neuesten Erkenntnissen segeln wollen und an ständigen Materalverbesserungen ihren Spass haben, dann gibts solche wie mich, ich will segeln und hab meinen Spass am trimmen und taktischem Segeln, will aber möglichst nicht in den Bastelkeller (den ich eh nicht habe) und dann gibts die, die keine Regatten segeln, sondern Ihren Spass am freien Segeln finden, natürlich gibts auch Mischformen!

Ich glaub, alle Gruppen haben Ihre Existenzberechtigung und keiner sollte das "Ding" des anderen einfach verteufeln schlecht machen und seine Sache für das einzig richtige proklamieren.

Einheitsklassen haben immer schon große Felder auf die Bahnen geschickt, sich Jahrzehnte gehalten und eben das "richtige Segeln" gefördert und belohnt. Andererseits gabs auch schon immer Konstruktionsklassen, die viele Entwicklungen und Neuerungen ermöglicht haben und natürlich das Wettbewerbsfeeling nicht nur für die Leute auf dem Schiff sondern auch vor den Computern und in den Werkstätten aufkommen lassen. Egal wie überteuert Einheitsboote sein mögen, in den Konstruktionsklassen bracht man immer deutlich mehr Geld und wers nicht ausreichend hat, segelt hinterher!

Naja und für die "Freizeitsegler" gibts ja eine Riesenauswahl und die abgelegten Einheitsboote können genausogut den Zweck erfüllen wie veraltete Konstruktionsschiffe.

Ich bleibe aber dabei, wenn man Regatten segelt, egal ob mit den Großen oder Kleinen, der Racespass ist nicht von der Bootsklasse abhängig, entscheident ist, dass man ein Gerät hat, was gegenüber den anderen Teilnehmern wettbewerbsfähig ist und das ist bei der Einheitsklasse eben im Vordergrund.

Bei uns sagt man "für dem dems gfallt, für den is es das höchste"
Also mit der IOM Klasse ist doch fast der ideale Kompromiss im RC Bereich gefunden, keine echte Einheitsklasse und dennoch können gute Segler auch mit älterem Material mitfahren, is doch :cool:
Gruß Stephan

smunck
07.12.2005, 10:10
ABER... er garantiert eben das wirklich jeder identisches Material zur Verfügung hat. RC-Laser find ich trotzdem schwach...

oh oh, da sollte ich jetzt lieber nichts zu sagen, kann aber nicht wirklich hinterm stapel bleiben ;o) hast du mal mit den von dir zitierten gesprochen? also z.b. mit per oder ben? sooooo geil ist der laser nicht. das sagen beide selbst. die weite verbreitung ist eine frage des vorolympisch günstigen preises und einfachen konzeptes. das gleiche hat die windsurfszene in so kurzer zeit weltweit polulär gemacht. mit genügend masse kommt die klasse automatisch, denn es heißt nicht um sonst "konkurrenz belebt das geschäft". zum gleichen material muss ich leider feststellen, daß schon früher viele topsegler abgewartet haben bis eine neue lieferung boote bei den händlern auftauchte um diese dann zu wiegen und vor allem zu überprüfen in welchem winkel der mastfuß eingebaut war. das ist nämlich bei den meisten booten leider nicht gleich, und so lassen sich deutliche vorteile erziehlen. stell dir nur mal vor du fährst ein schiff wo der mast 3 grad nach vorne geneigt ist und dein konkurrent hat diese mastneigung nach achtern. du musst schon extrem begnadet segeln, damit der dich nicht durchweg platt segelt. die idee der einheitsklasse ist eine gute. keine frage. die umsetzung gelingt aber in meinen augen nur, wenn die bauqualität gleichheit auch zulässt und da ist man bei monopolisten immer an der verkehrten stelle. dann doch lieber eine etwas offnere klasse wo jeder individuell dinge verändern kann und dadurch das konzept professionalisiert. es muss ja nicht gleich eine konstruktionsklasse wie z.b. motten oder hier im modellbau eine offene klasse sein. das ist doch das schöne an z.b. der iom klasse. relativ enge regeln in denen sich jeder austoben kann. daraus folgen einfach gute boote und gute segler. und dass alt nicht gleich schlecht sein muss zeigt sicherlich nicht zuletzt die konstruktion der ts 2.
im übrigen finde ich einheitsklassensegelei nicht so schlecht, aber ich will variationen haben. selbst beim minicupper (und den finde ich als einheitsklasse echt gelungen) fahren nicht alle die gleichen segelwinden und können ihr rigg individuell einstellen.
bin jetzt übrigens absichtlich nicht auf das lasermodell eingegangen. mir wäre das schlicht weg zu teuer...
so long
sebastian

GER141
07.12.2005, 10:39
Danke an meine beiden Vorredner. Wollte auch groß ausholen.
Die Spielchen in der Laserklasse kenn ich nähmlich auch ganz gut und es ist nicht nur der Mastfuß, wo es erhebliche Abweichungen gibt.
Außerdem gibt es bei Klassen wie Finn, Ok oder ähnlichem wenigstens die Mögichkeit Seglern mit unterschiedlichem Gewicht gleiche Chancen einzuräumen. Und Segeln lernt man dort mindestens genauso gut wie im Laser.

Konstruktionsklassen sind sicher sehr intressant, aber das ist eben das andere Extrem.

Die IOM halte ich für einen guten Kompromiss aus allem.

Gruß Dirk

plinse
07.12.2005, 18:24
Moin,

sobald es auf einen Monopolisten raus läuft, freut es den mächtig, denn Selektion steigert die Stückzahlen zusätzlich und seinen Qualitätsschwankungen kann keiner ausweichen. Was Sebastian bei den Rümpfen beschrieben hat, habe ich als Gebrauchtkunde natürlich nicht life mitgemacht, kenne es aber aus der RC-Car Szene selbst massiv aus Monopolklassen.

Die MC sind wirklich gelungen. In der Segelgruppe der braunschweiger Uni waren mindestens 4 Stück unterwegs, alle anders aufgebaut in Details und trotzdem alle vergleichbar auf dem Wasser je nach Trim. Da ist man wenigstens nicht machtlos wenn der Mastfuß ungünstig sitzt. Den misst man selbst ein (positioniert ihn selbst auf Deck), ... Die nötigen Freiheiten gibt es und wenn der Rumpf später in eine Helling passt und einige andere Details erfüllt sind, ist das Boot legal.

IOM ist etwas freier, dem freien "abspacen" ist aber auch ein Riegel vorgeschoben. Das Rig ist weitestgehend fest, der Rumpf ist ausreichend eingegrenzt, einzig ist das Regelwerk recht unübersichtlich aber irgendwas gibt es ja immer zu mosern.

Aber wie Sebastian schrieb - die Klasse kommt mit der Masse automatisch. Deshalb ist eine neue Einheitsklasse in meinen Augen über. Sonst finden sich wieder 5 Starterfelder mit je 3 Booten ;) . Um nach den obigen Argumenten eine Einheitsklasse zu segeln, ist alles vorhanden, inklusive bereits vorhandener Starterfelder in Micro Magic und Mini Cupper.

Frühstart
08.12.2005, 12:19
Wir reden hier über RC-Regattasegeln, damit sind all die Bedenken, dass es bei den Großen Bauunterschiede gibt, nicht relevant. Richtig ist auch, dass mit den MC`s eine sicher brauchbare Einheitsklasse existiert. Die MM`s sehe ich persönlich ncht als Einheitsklasse, da kann zuviel individuell geändert werden.
Hier im Süden gibts meines Wissens nur in Großsegelclubs MC Regatten, sind aber eben clubinterne Veranstaltungen.
Wenn sich die RC Szene entwickeln soll, erscheint es schon wichtig neue Leute, auch mal Jugentliche, mitsegeln zu lassen. Bei den IOM stehen, wenn überhaupt, nur alte Kisten für soetwas zur Verfügung, is bei den Kosten bzw. dem Bauaufwand auch kein Wunder. Mc´´s sind halt auch schon sehr groß und entsprechend teuer.

Aus diesen Gründen wäre ein relativ günstiges Einheitsboot, das eben dann von RC-Clubs auch leichter einem Neuling zur Verfügung gestellt werden könnte, meiner Meinung nach förderlich. Wenn heute ein Großsegler auch mal RC segeln will, wird er sowohl bei IOM als auch bei den M-Booten mit einer Krücke auf die Bahn geschickt, Erfolgserlebnisse ausgeschlossen. Motivation unser Hobby aufzugreifen ist das eher nicht, insbesondere nicht für jüngere Interessenten.
Und auch wenns nervt, es gibt meiner Meinung nach gerade bei den Großseglern genug Leute, die schon auch RC.segeln würden, aber bauen und basteln ist nicht jedermanns Sache.

Also ich glaub schon, dass eine einfache und günstige echte Einheitsklasse helfen könnte, unser Hobby zu fördern.
Gruß Stephan

Greenpiece
08.12.2005, 13:55
Hallo Stephan,

insbesondere die "Großsegler" sind für unser Hobby im Bezug auf das Regattasegelm mit IOM oder M Booten nur schwer zu motivieren.

Ich kenne die MC Szene im Norden recht gut und sehe hier im Winter regelmäßig Regatten mit 25 und mehr Startern. Einige kennen auch IOMs und wissen um die besseren Segeleigenschaften. Auch das Geld spielt nicht die Rolle, den ein kompletter MC kostet € 1.200 + X. Der Konflikt ensteht in den Terminen. Die Regattasaison der DSV Regattaklassen kolidiert leider komplett mit der Großsegelsaison daher werden wir aus diesem Feld nur sehr wenige auf unseren Regatten zu sehen bekommen. Gebe es eine Winterserie sehe das sicher anders aus!

Zum Thema Jugendliche kann ich den nur den Vergleich zur RC Car Szene ziehen. Hier sind viele Jugendliche gesponsert duch Papa, Oma, Opa etc am Start und investieren ein Vielfaches von dem was es braucht um ein regattataugliches IOM zu bekommen. Leider haben die "Sponsoren" einfach mehr Beziehung zu Schumi und Heidfeld als zu Dean Barker und Toni Kolb.

Le concombre masqué
08.12.2005, 15:12
Gebe es eine Winterserie sehe das sicher anders aus!



Sollte nicht mal Eine in Bremen oder so stattfinden ?

:D

GER141
08.12.2005, 15:17
Grade hier im Norden gibt es eine ganze Reihe (Im Süden kann ich das nicht beurteilen) an "Großseglern" die intresse an Regatten im Winter hätten.
Vielleicht sollte man so eine Veranstaltung/Serie mal ins Leben rufen.

Komplette IOM´s kaufbar zu günstigen Preisen, ist sicherlich ein anstrebenswertes Ziel.
Das ja auch so schon mal Angedacht war, aber ...?
Einen günstigeren Preis erreicht man durch eine Serie.
Wer von uns oder welcher Hersteller ist aber bereit da zu investieren?
IOM entwickeln sich ständig weiter (Zumindest glauben das die meisten, Bantok wäre wahrscheinlich auch mit einer Italiko Europameister geworden).

Gruß Dirk

PS: Zitat "Wir reden hier über RC-Regattasegeln, damit sind all die Bedenken, dass es bei den Großen Bauunterschiede gibt, nicht relevant."

Die Bauunterschiede sind zwar Maßstäblich kleiner aber doch genauso entscheident :-).

Kymsail
08.12.2005, 15:58
Hi,

schade das es keine Weiterentwicklungen von Graupner oder Robbe gibt,
die hatte mit der Miramar ja mal versucht ein "Einsteigerboot" zu konstruieren, leider ist das ja nur nicht mehr Zeitgemäß...
Sollte mal wieder eine Neuauflage geben!

Gruß Kym.

Frühstart
08.12.2005, 16:00
Grade hier im Norden gibt es eine ganze Reihe (Im Süden kann ich das nicht beurteilen) an "Großseglern" die intresse an Regatten im Winter hätten.
Vielleicht sollte man so eine Veranstaltung/Serie mal ins Leben rufen.


Das Interesse gäbs hier auch, nur sind die meißten geeigneten und zugänglichen Gewässer hier bereits jetzt zumindest im Uferbereich gefrohren :(
und hier fahren viele Segler auch schi, haben also was anderes vor :rolleyes:

Greenpiece
08.12.2005, 16:21
Ein Wintercup wäre eine super Sache. Mein Anlauf im letzten Jahr ist leider nur auf wenig Echo gestossen, denn es waren leider nur 5 Segler bereit sich auf den weiten Weg nach Bremen zu machen. (Gruß an die Gurkenmaske :D ) Ich würde es aber gern nochmal in Angriff nehmen. Ich habe ein wirklich super Gewässer für das Segeln im Winter!

Wir schauen immer erfürchtig bis neidisch nach England und staunen über die Leistungsdichte. Dort wird u.a. das gesamte!! Jahr gesegelt.

smunck
08.12.2005, 18:00
Hallo Nigel,
eine Winterserie wäre hervoragend, allerdings dann bitte nicht nur eine Regatta in Bremen sondern wirklich eine Serie mit 3 oder 4 Veranstaltungen. Ich bin einige Jahre gerne MC gesegelt, am Ende brauchte ich jedoch das Geld vom Schiff und hatte einfach nicht mehr den Platz diesen Trümmer unterzubringen. Mittlerweile setze ich mich ja auch schon einige Zeit mit den IOM´s auseinander und segel relativ regelmäßig hier in Kiel mit den anderen just for fun. Regatten im Sommer sind für mich nicht zu managen, im Winter sieht das anders aus. Im übrigen hatten auch die Folkeboote (die Ferngesteuerten) vergangenes Wochenende wieder eine Regatta in Kiel-Schilksee im Olympiahafen. Von denen sind im Sommer eben aus dem gleichen Grund auch kaum welche zu finden, jetzt aber wieder mit 18 Schiffen am Start gewesen. Als Reviere sind für eine Winterserie wäre für den Norddeutschen Raum doch z.B Kiel, Hamburg-Wedel und Bremen, vielleicht Lübeck super. Andere Vorschläge?
Gruß
Sebastian

Tobias H.
08.12.2005, 18:04
Hallo,

schaut doch mal hier: www.micromagic.nl

1500 Boote sagen alles. So wird das mit der Einheitsklasse, geringen Kosten und Wintercupserie gemacht!

Übrigends hat sich die Deutsche MM Flotte dieses Jahr so um die 100 Boote vergrößert und findet langsam aber sicher auch in den Segelvereinen der "Großbootsegler" anklang. :eek:

Gibt es eigentlich in der Segelboot RC-Szene eine größere Klasse als die Micro Magic? :D

IOM ist einfach zu teuer, zu unhandlich und zum Aussterben verurteilt. :p
(Von M-Booten, Ten-Ratern usw. ganz zu schweigen)

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
08.12.2005, 18:04
Ein Wintercup wäre eine super Sache. Mein Anlauf im letzten Jahr ist leider nur auf wenig Echo gestossen, denn es waren leider nur 5 Segler bereit sich auf den weiten Weg nach Bremen zu machen. (Gruß an die Gurkenmaske :D )

Ich möchte mich ja nicht wiederholen, aber bei der ersten MM Regatta in HH vor 3 Jahren waren wir auch nur 5 (Oder waren es schon 4 Jahre?) Als Zuschauer hatten wir Birgit und Dieter, die damals nicht mal ein Boot hatten.

bei der letzten Regatta in HH waren es 25 Boote.

Vielleicht wäre es doch nicht schlecht gewesen , auch mit fünf Leuten anzufangen....

Le concombre masqué
08.12.2005, 18:09
zum Aussterben verurteilt. :p


Gruß
Tobias

Das Dummfug Tobias.

Weltweit gibt es nur 22 Formel 1 Autos, und trotzdem ist es nicht zum aussterben verurteilt.

In Frankreich, England, Italien, Spanien gibt es bei den IOM meisterschaften bis zu 84 gemeldete Boote.

Da ist auch die MM noch weit weg entfernt.

Tobias H.
08.12.2005, 18:17
Eric, ich gebe dir Recht. So schnell stirbt die IOM Klasse nicht aus.

(Ich trau mich gar nicht den Altersdurchschnitt der letzten IOM WM zu ermitteln)

Aus meiner Sicht hat die MM in naher Zukunft das größte Wachstumspotential in Deutschland.

Jeder der zukünftig in konstant großen Feldern in Deutschland segeln will, kommt in Zukunft nicht an der MM vorbei.

... und das ist auch gut so. :D

Macht nämlich ein riesen Spaß mit den kleenen Flitzern.

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
08.12.2005, 18:19
da gebe ich dir auch Recht

Siehe als Beispiel die Hamburger M- Boot Segler die sich eine MM angeschafft haben.

Tobias H.
08.12.2005, 18:33
.... das mit der MM Einheitsklasse ist so ein Thema für sich.

Prinzipiell eignet sich die MM aus meiner Sicht hervorragend für eine Einheitsklasse.

Die momentanen MM Segler in Deutschland sind eher für eine Klasse in denen man auch was ausprobieren darf/soll. Aus meiner Sicht geht es da in erster Linie um den Bastellspaß (RC-Modellbau!!!).
In der MM Klasse wird am Ende des Jahres über vieles (Bootsregeln, Rangliste, usw.) diskutiert und i.d.R. die Entscheidungen demokratisch gefällt.
Sollte sich in Zukunft die MM in den klassischen Segelvereinen weiter verbreiten, geht der Trend wahrscheinlich eher Richtung Einheitsklasse.

Allerdings ist "Tuning" nicht so zwingend Notwendig wenn man vorne mitsegeln will. Zudem lassen sich die nötigen Tuningteile auch bei gewerblichen Anbietern kaufen. Allerdings zu absolut moderaten Preisen, die sich auch ein Schüler leisten kann.

Die Holländer beweisen wie effektiv die MM als Einheitsklasse funktioniert.

Daher wäre aus meiner Sicht die MM mit den holländischen Bootsregeln die "neue Einheitsklasse" für Deutschland.

Gruß
Tobias

haegar
08.12.2005, 18:39
Hi, Tobias,
auch hier ? Jetzt hast Du mich überholt mit Deinem letzte Posting

Die MM: Klein, handlich, preiswert zund trotz vieler Basteloptionenen Einheitsklasse genug, um selbst mit Baukastenbooten rel. weit vorn mitfahren zu können. (Der 2. Platz eines Leihboots in einem Lauf neulich in Berlin gibt durchaus zu denken...).

Die Holländer sehen die Klassenvorschriften zwar deutlich enger, aber macht das den großen Unterschied?

Ich tendiere eher zu einer OpenMM neben den deutschen Regeln.

plinse
08.12.2005, 19:39
Moin,

denke auch, MC und MM reichen eigentlich und es sind Klassen, wo nicht die Laune des Bootsbauers drüber entscheidet, ob man ein taugliches Boot bekommt. So weit vorgefertigte Einheitsboote, als dass man da vollkommen abhängig ist wie bei den großen Lasern, halte ich für untauglich. Einfach gehalten ist ja ganz nett aber zu einfach heisst halt auch, dass man Fertigungtoleranzen nicht ausgleichen kann und damit ist ein Konzept zu primitiv. Also kauft man mit etwas Pech entweder ein neues Boot oder aber segelt frustriert hinterher, ohne es ändern zu können und schiebt es ggf auf mangelndes Talent (tolle Perspektive). So weit darf eine Einheitsklasse nicht geknebelt werden.

Wenn ich in einer anderen Klasse mit einem alten Boot probeweise unterwegs bin, weiss ich zumindestens, dass es ein Boot mit Handicap ist. Ein Einsteiger, der sofort an der Spitze sein will und nicht verträgt, mit älterem Material erst mal probeweise mitzusegeln, der ist eh zu leicht zu frustrieren. Mir wäre keine Wettbewerbsklasse bekannt, wo Anfängern ohne Vorleistung gleich Topmaterial mit neuesten Segeln, ... nachgeschmissen wird ;) .

Le concombre masqué
08.12.2005, 20:53
Ich tendiere eher zu einer OpenMM neben den deutschen Regeln.

was meinst du damit ?

haegar
08.12.2005, 21:35
Hi Eric,
ich meine eine noch etwas weitergehende Lockerung der Regeln, um mehr Platz für Experimente zu haben. Mich persönlich reizt z.B. beweglicher Ballast (Canting Keel oder sogar ein X-Keel wie bei der Sailovation) oder ein FatHead-Segel. Beides ist auch in Deutschland nicht klassenkonform.

In Neuseeland gab es mal die NS600 - einziges Limit: 600mm Rumpflange. Das ist nun zwar das ganz andere Extrem, was die Boote überhaupt nicht mehr vergleichbar macht, aber so offen muss es ja nicht gleich sein. Wenn man für eine OpenMM z.B. nur die Beschränkung auf Verwendung der Orignal Rumpf-und Deckteile (Modifikationen erlaubt), auf die Masthöhe über Deck und auf einen maximalen Tiefgang (beides z.B. wie Baukasten) aufrecht erhält, wäre viel Platz für Spielereien da. Neben Schwenkkiel und anderem Segelschnitt wäre z.B. auch ein starres Flügelsegel möglich.

Mich reizt dabei besonders, dass man verschieden Varianten gegeneinander austesten könnte, wie z.B. unterschiedliche Segelschnitte. Mit Kielgewicht und Kielposition geht es ja jetzt schon und die erreichten Effekte sind manchmal durchaus verblüffend (wenn auch vielleicht nicht immer schneller).

Im Großen fehlt mir dafür das nötige Kleingeld, im Kleinen geht das schon eher...

Le concombre masqué
08.12.2005, 21:49
Ich hatte so eine Klasse schon vor 4- 5 Jahren vorgeschlagen.

Wurde totdiskutiert.

meine Vorgaben waren 50 cm, 1 m max höhe , +- 10 % damit die MM auch mitsegeln kann.

haegar
08.12.2005, 21:56
Stimmt, die Gesamthöhe war bei der NS600 auch limitiert. Macht auch irgendwo Sinn...

Vielleicht sollte man gar nicht diskutieren, sondern einfach mal machen. Ich will im Winter sowieso Riggs bauen. Wenn die Zeit reicht, werde ich auch mal ein FatHead Großsegel bauen und bei Trainingsregatten testen. Vielleicht macht das Beispiel Schule.

Le concombre masqué
08.12.2005, 22:30
naja

dafür gibt es die rg 65 klasse

da ist viel offen

haegar
09.12.2005, 09:24
ja, klar, die RG65 wäre nicht schlecht, aber die gibt es hier in Berlin meines Wissens bisher nicht. Da bietet sich die MM als Basis eher an.

Tobias H.
09.12.2005, 09:53
... außerdem passt meines erachtens nach die RG65 nicht aufgeriggt in den Kofferaum eines VW Polo? :confused:

Wer will sich im Winter schon die Finger beim Auftakeln abfrieren? :D

Gruß
Tobias

Yeti
09.12.2005, 10:37
ja, klar, die RG65 wäre nicht schlecht, aber die gibt es hier in Berlin meines Wissens bisher nicht. Da bietet sich die MM als Basis eher an.

Moin Achim!

Schau mal ins Forum auf Rainers RG65-Seite www.rg65.de
Da gibt es einen Mario aus Berlin (User: rio)

Gruß Yeti

Tobias H.
09.12.2005, 11:09
Hallo,

der Mario Rudolph kommt aus Fürstenwalde, das ist gaaaanz dicht bei Jürgen Schmelzer.

Somit wäre Mario ein idealer Trainingspartner für Jürgen. Da müssen wir dem Mario nur noch eine MM aufschwatzen. :D

Werde Jürgen mal anmailen ob er Mario nicht auch zum MM Adventskaffee einladen will und dann können wir alle mal eine RG65 live erleben. :eek:

Gruß
Tobias

Yeti
09.12.2005, 11:13
Da müssen wir dem Mario nur noch eine MM aufschwatzen. :D


Noch bessere Idee :D

Frühstart
09.12.2005, 11:17
.... das mit der MM Einheitsklasse ist so ein Thema für sich.

Prinzipiell eignet sich die MM aus meiner Sicht hervorragend für eine Einheitsklasse.

Die momentanen MM Segler in Deutschland sind eher für eine Klasse in denen man auch was ausprobieren darf/soll. Aus meiner Sicht geht es da in erster Linie um den Bastellspaß (RC-Modellbau!!!).
In der MM Klasse wird am Ende des Jahres über vieles (Bootsregeln, Rangliste, usw.) diskutiert und i.d.R. die Entscheidungen demokratisch gefällt.
Sollte sich in Zukunft die MM in den klassischen Segelvereinen weiter verbreiten, geht der Trend wahrscheinlich eher Richtung Einheitsklasse.

Allerdings ist "Tuning" nicht so zwingend Notwendig wenn man vorne mitsegeln will. Zudem lassen sich die nötigen Tuningteile auch bei gewerblichen Anbietern kaufen. Allerdings zu absolut moderaten Preisen, die sich auch ein Schüler leisten kann.

Die Holländer beweisen wie effektiv die MM als Einheitsklasse funktioniert.

Daher wäre aus meiner Sicht die MM mit den holländischen Bootsregeln die "neue Einheitsklasse" für Deutschland.

Gruß
Tobias
Das bestätigt doch, dass mit einer echten Einheitsklasse die Szene wächst. Wenn allerdings bei den MM`s das sog. getune, was in Wirklichkeit schon veränderte Lateralpläne etc. ermöglicht weiter geht, sehe ich das genau so wie Tobias, dann wirds wieder problematisch mit Neuen.
Gruß Stephan

Arnim L.
09.12.2005, 12:14
Hallo zusammen!

Bei den BASICS gibts die Problematik auch irgendwie.
Bis dato waren die Boote ungefähr vergleichbar. Jetzt gibts welche die nur noch 2/3 der anderen wiegen. Echter Vorteil für den Eigentümer. Jetzt ist die Vergleichbarkeit vorbei. BASIC passt nict aufgeriggt in einen Polo. Aber das Aufriggen dauert ca. 20 Sekunden mit den Swingrig. Umriggen auch.

Gruss

Arnim

Tiga
09.12.2005, 12:28
Hi Arnim,


Bei den BASICS gibts die Problematik auch irgendwie.
Bis dato waren die Boote ungefähr vergleichbar. Jetzt gibts welche die nur noch 2/3 der anderen wiegen. Echter Vorteil für den Eigentümer. Jetzt ist die Vergleichbarkeit vorbei.

Stimmt, ein klarer Vorteil. Aber dass die Boote bisher vergleichbarer waren, sprich im Gewicht näher beisammen lagen, liegt ja nicht an den Klassenregeln sondern alleine daran dass sich bisher niemand getraut hat mal selber was auszutesten. Ich erinnere mich daran dass mir im Vorfeld sogar prophezeit wurde dass mein Light-Basic nicht funktionieren würde.

Man kann hier aber eine ganz einfache Abhilfe schaffen: entweder man führt einen kleinen Zusatz in die Klassenregeln ein und setzt ein Mindestgewicht fest, oder aber die Basic-Segler denken mal darüber nach ob es wirklich Sinn macht mit fast 900g Bleiballast durch die Gegend zu segeln.

Gruss
Rainer

Ulrich Burbat
09.12.2005, 12:34
Hallo,

mal einige (nur meine) Gedanken

Einheitsklasse:
Ich finde den Gedanken grundsätzlich gut, aber nicht für mich, wenn es nur um reine Kaufmodelle geht. Ich bin kein Segler und werde keiner mehr werden (Andreas Schiebel:".... das kostet 10 Jahre" (wie recht er hat)). Daher liegt mein Interesse nicht so stark am Leistungsvergleich. Ich bin eher an der Gemeinschaft Gleichgesinnter interessiert, der auch ein wenig rumfriemeln will.

Warum habe ich keine MM:
Als ich auf der damaligen HP die Veränderungsmöglichkeiten sah, war mir klar, dass mir dazu das Wissen fehlt und habe mich nie wieder drum gekümmert.

Nachwuchs
a)
In den Güstrtower Segelclubs gibt es viele Mitglieder, die kein Boot haben und nicht aktiv Regatta Segeln. Mit denen wollte ich Kontakt aufnehmen um meine IOM vorzustellen. Mehrere Versuche schlugen fehl. Mein Angebot an den Vorstand mit dem Boot zu erscheinen und andere mal segeln zu lassen wurde vom damaligen Vorsitzenden abgelehnt. Heute haben 3 Segler einen MC.
b)
Beim letzten Treffen an der DE habe ich einen etwa 40 jährigen Zuschauer (hatte mal ein manntragendes Segelboot) einige Runden mit meiner IOM fahren lassen. Er war richtig interessiert. Nachmittags berichtete er, dass er sich eine gebrauchte Komplettyacht kaufen kann (ich glaube ORCA).

Ich glaube es würde mir schnell gelingen 5 RC junge Autofahrer zu gewinnen. Zusammenstöße, Überschläge usw. haben vielleicht mehr Reizpotential als Ausdauer Wissen und Beharrlichkeit. Ich habe mal ein 1:10 Auto geborgt und auf der Bahn festgestellt, dass meine Fähigkeiten für diese Geschwindigkeiten nicht ausreichend sind.

RG 65 zu groß:
Ich kann in meinem 12 jahre alten Starlet meine komplett mit Rigg 1 aufgeriggte und Ballast versehene IOM transportieren, dann vermute ich die Möglichkeit mit RG 65 und Polo erst recht.
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10770

Mal sehen, wie es am 11.12.05 in RDG läuft. Bin schon sehr gespannt

Ulli

Arnim L.
09.12.2005, 13:31
HAllo Ulli!

Hast du da ein Hubiblatt als Schwert?

Gruss

Arnim

Frühstart
09.12.2005, 14:52
Nach all den Beiträgen würde ich mir mal folgende Wertung erlauben:
- In Deutschland scheinen nur die MC`s als weiter verbreitete echte Einheitsklasse zu existieren
- Die Vertreter der Tuner und Bastler scheinen in der deutschen RC-Scene die Mehrheit zu haben, zumindest sind hier viele vertreten.
- Neueinsteiger gibts nicht wirklich viele und die müssen von Einzelnen geworben und gefördert werden.

Is ja alles ok, aber würde es nicht Sinn machen, eine einfache und preisgünstige Einheitsklasse hochkommen zu lassen und nicht gleich wieder zur "Konstruktionsklasse" mutieren zu lassen. Es gibt doch wirklich schon genug Klassen, in denen sich "die Bastler und Technikfreaks" voll austoben können.

Und man sollte dran denken, dass auch bei den Großen gerade die Einheitsklassen große Felder und sehr langlebige Klassen generieren, man denke z:B: nur an die Drachen.

Ich plädiere für eine echte Einheitsklasse und finde die MM wäre superideal geeignet, also back to the roots oder besser zu dem holländischen Modell.

Grüße Stephan

Tobias H.
09.12.2005, 15:12
RG 65 zu groß:
Ich kann in meinem 12 jahre alten Starlet meine komplett mit Rigg 1 aufgeriggte und Ballast versehene IOM transportieren, dann vermute ich die Möglichkeit mit RG 65 und Polo erst recht.

Hallo Ulli,

da habe ich mich mißverständlich ausgedrückt.

Ich meine dass ein bißchen anders. Man kann mit einem Polo mit vier Personen und vier kompletten MM`s inklusive Riggs und RC-Sendern zu einer Regatta bzw. zum gemeinsamen Segeln fahren (mit fünf würde es auch gehen :D ). Das ist mit RG 65 und IOM nicht drin. Hier in Cottbus fahren die Studierenden überwiegend Autos in der Poloklasse. Und zu viert fahren ist nun mal billiger als Alleine.
Die IOM Klasse ist für Schüler und Studenten Materialmäßig i.d.R. zu teuer. Und jetzt kommt mir nicht mit selbermachen und so (auch das kostet viel Geld). Die finanziellen Belastungen in der RG65 und Basic Jolle halten sich in Grenzen. Aber man muß die Boote halt schon selber bauen. Bei der MM sind eben nicht viele Handgriffe nötig und der Vorfertigungsgrad der Baukastenteile ist befriedigend.
Daher bauen bzw. segeln auch Leute MM, die eigentlich gar nie selber bauen wollten. Daher besteht die Chance diese für das RC Segeln zu begeistern und vielleicht trauen sie sich dann ja später mal an eine RG65 oder IOM.

Bau dir doch auch mal eine MM (kostet ja nur 96,-€ incl. Versand bei ebay). Ich kann dir versichern, dass es nicht am getunten Material liegt, wenn man bei uns in der Rangliste vorne ist.

Zudem kosten die Tuningmaßnahmen nicht viel Geld.
Um tuningmäßig "gepimmt" zu sein reichen ein Kohlemast (ca.3,50€ im Drachenladen), Segel aus Icarex PC31 (35,- bei rt-sails) und ein leichtes Ruderservo (C261 ca.16€) und ein leichter Empfängerakku (AAA, 16,-€).
Dann bist du fast schon auf Formel1 Niveau. :D
Ich glaube für die Summe der oben genannten "Tuningteile" bekommt man nicht mal ne Kielflosse für ein IOM Boot.

Gruß
Tobias

Tobias H.
09.12.2005, 15:29
Neueinsteiger gibts nicht wirklich viele und die müssen von Einzelnen geworben und gefördert werden.

Doch, in der MM gibt es ne Menge Neueinsteiger. :D
Aber nicht weil man da so viel tunen kann, sondern in erster Linie aufgrund des günstigen Packetpreises und der unkomplizierten Abmessungen. Der Packetpreis liegt so um die 200,-€, je nach RC Ausstattung, inklusive allem (Baukasten, Kleber, RC-Anlage, Ladegerät, Akkus).


Ich plädiere für eine echte Einheitsklasse und finde die MM wäre superideal geeignet, also back to the roots oder besser zu dem holländischen Modell.

Ich denke auch, dass man als Basis die holländische Regel nehmen kann bzw. sollte. Allerdings würde ich die in einzelnen Punkten noch ein bisschen strenger fassen.

Dann wäre der Weg frei für eine optimale Einheitsklasse.

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
09.12.2005, 16:20
Ihr nervt.

PeterG
09.12.2005, 16:53
Mein Interesse für das Modelbootsegeln begann letztes Jahr als ich in unserem Segelclub einen Gast mit der Kyosho Fortune 612 (= Oracle Version)gesehen habe. Gleich eine gekauft und Spaß gehabt. Dieses Boot scheit wohl auch ziemlich verbreitet zu sein und ist sicherlich auch ein Vernünftiges Onedesign Konzept. (ca. 200,00 EUR mit Sender)
Inzwischen habe ich auch ein IOM weil es langweilig ist alleine rumzusegeln.

PeterG

Arnim L.
09.12.2005, 17:13
Hallo Peter!


Dieses Boot scheit wohl auch ziemlich verbreitet zu sein und ist sicherlich auch ein Vernünftiges Onedesign Konzept.
PeterG

Das ist mir neu. Im Kölner Raum habe ich noch nie eine gesehen. Wie fährt die denn so bei mehr Wind? Wie sind denn die Originalsegel?

Gruss

Arnim

Tiga
09.12.2005, 17:25
Wie fährt die denn so bei mehr Wind? Wie sind denn die Originalsegel?


In Stuttgart und auch hier am Bodensee sind schon mehrfach solche Fortune612 bzw. BMW Oracle aufgetaucht um mal bei einer MM-Regatta spaßeshalber mitzusegeln.

Der Vorteil war dann immer dass wir eine Tonne weniger auslegen mussten :D ;)

Nee, mal im Ernst: die Segeleigenschaften sind leider umgekehrt proportional zum sehr schnittigen aussehen. Und die Segel bzw. das ganze Rigg dürfte so ziemlich das Schlechteste sein was auf einem Baukasten bzw. Fertigboot zu finden ist.

Wenn man dem Boot mal ein vernünftiges Rigg verpassen würde und die Luken wasserdicht bekommt dann müsste das Teil eigentlich recht gut laufen. Nur sind wir dann schon wieder beim Thema "Tuning".

Gruss
Rainer

PeterG
09.12.2005, 17:30
Hi Arnim,

Wo die alle rumfahren (segeln) weiß ich nicht aber ich weiß von 2 Modellb.Händler das sie schon mehrere verkauft haben und teilweise von einigen Großbootseglern daß sie eins haben.
Das Rigg ist im Lieferzustand viel zu aufwendig und kann minimiert werden, ( Jumpstag, 2x Salingspaare, Intermediatwanten, Unterwanten)
Für kleines Geld kann das Rigg so umgebaut werden, daß es gut funktioniert.
Schau doch mal auf
www.stockmaritime.com

Gruß PeterG

haegar
09.12.2005, 17:31
...Wie fährt die denn so bei mehr Wind? Wie sind denn die Originalsegel?


Kennst Du das alte Kinderlied "Alle meine Entchen..."?
Die Originalsegel sind grauenvoll.

Übrigens, auch bei mir hat das Modellsegeln mit einer Fortune angefangen. Habe vor längere Zeit hier auch mal Bilder von zwei getunten Fortunes reingestellt. Optisch sind die prima und solange es nicht mehr als einen Hauch Wind gibt und auch keine Welle hat, machen sie richtig Spaß. Mit 'ner MM segelt man denen aber unter fast allen Bedingungen um die Ohren.

Tobias H.
09.12.2005, 17:33
Dieses Boot scheit wohl auch ziemlich verbreitet zu sein und ist sicherlich auch ein Vernünftiges Onedesign Konzept. (ca. 200,00 EUR mit Sender)

Bei Berliner Regatten sind öfter mal Fortunes mitgesegelt. Allerdings weniger erfolgreich. In d.R. sind die Skipper damit beschäftigt, das eingedrungene Wasser aus dem Boot zu lenzen oder die aufgrund des ständigen Wassereinbruchs defekte RC Elektronik zu erstezen. Auch die mitgelieferten Segel taugen wohl nicht so richtig. Vor dem Wind fehlt dem Rumpf Bugvolumen oder ein Gennaker/Spi wie ihn die Vorbilder fahren um die ständigen Stecker vermeiden zu können.
Aber dazu kann haegar mehr sagen, der hat nämlich so ein Teil und ist zur MM umgestiegen. Die beiden Fortunes Segler bei der Nikolausregatta von letztem Wochenende auf dem Berliner Wannsee steigen meines Wissens nach ebenfalls auf die MM um. Sie werden wissen warum. :D

Aber als Wohnzimmerstandmodell sind die Klasse. :)

Gruß
Tobias

P.S.: Die Fortunes die auf der Berliner Bootsmesse mitgesegelt sind haben wir fleißig mit unseren MM`s versägt. Selbst bei den wirklich sehr ruhigen Indoor Bedingungen waren die ständig am Wasser lenzen und weniger beim segeln.

haegar
09.12.2005, 17:34
Schau doch mal auf
www.stockmaritime.com


Die Segel sind m.E. noch schlechter als die Originale, weil sie quer von der Rolle geschnitten werden. Außerdem ist die Folie viel zu dick und zu schwer.

Konrad Kunik
09.12.2005, 17:35
Ihr nervt.
http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=352139&postcount=11

Tobias H.
09.12.2005, 17:36
Kennst Du das alte Kinderlied "Alle meine Entchen..."?
Die Originalsegel sind grauenvoll.......

Hallo Achim,

da habe ich wohl nicht schnell genug getippt. :D

Le concombre masqué
09.12.2005, 17:48
http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=352139&postcount=11
ne ne, Konrad

die wissen schon was ich meine.....

Die immerwiederkehrende Diskussionen über die MM Regel nerven einfach.

Tobias H.
09.12.2005, 18:03
Die immerwiederkehrende Diskussionen über die MM Regel nerven einfach.

@ Eric

... ich glaube du verwechselst da was.

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
09.12.2005, 18:14


"Ich denke auch, dass man als Basis die holländische Regel nehmen kann bzw. sollte. Allerdings würde ich die in einzelnen Punkten noch ein bisschen strenger fassen."


Oder habe ich da was falsch verstanden ?

Tobias H.
09.12.2005, 18:21
Oder habe ich da was falsch verstanden ?

Ja! :rolleyes:

Es geht hier um Einheitklassen und nicht um die aktuelle MM Bootsregel, die übrigends meiner Meinung nach wunderbar ist.

Ich habe mich lediglich zu einer "neuen Einheitsklasse" in Deutschland geäußert und bin eben der Meinung, dass die MM mit veränderter höllandischer Regel die beste Option ist.

@ Eric

Verstanden ? :D (Wer lesen kann ............. ;) )

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
09.12.2005, 18:28
achso
Aber warum eine 2. te MM Klasse anstreben ?



Übrigens hat Kyosho sicherlich weltweit mehr fortunes als Graupner MM s verkauft.

plinse
09.12.2005, 20:05
Mein Interesse für das Modelbootsegeln begann letztes Jahr als ich in unserem Segelclub einen Gast mit der Kyosho Fortune 612 (= Oracle Version)gesehen habe.
...


...

Das ist mir neu. Im Kölner Raum habe ich noch nie eine gesehen. Wie fährt die denn so bei mehr Wind? Wie sind denn die Originalsegel?
...

Moin,

im Bereich der manntragenden Segler sind die Dinger recht verbreitet. Hat ganz einfache Gründe. Sie sehen ansprechend aus, bieten ein bischen "Americascup-Flair" und dass sie mittelprächtig mies segeln, gut ist halt ein kleines Modell, das merkt man erst, wenn man auf was besseres im Vergleich trifft. Normal sind das keine Modellbauer, die einen Vergleich hätten.

Ansonsten bieten sich die Dinger wunderbar an, um für kleines Geld am Vereinssteg oder im Yachthafen mit ein paar Bekannten oder einfach abends alleine rumzusegeln. Die Dinger bieten "Plug and Play", kosten nach Maßstäben der Realsegler kein nennenswertes Geld, jedesmal wenn man den Spi zieht, spielt man eher mit dem Wert einer IOM oder aufwärts, da sind so 200€ für den Zeitvertreib, abends beim Grillen noch Slalom um die Dalben zu fahren attraktiv.

Außerdem bieten sich die Dinger für Werbung an, lauf einfach mal über die Hanseboot und an diversen Ständen stehen solche Dinger teils mit Custom-Finish und Firmenwerbung drauf. Der manntragende Segler sieht die also in seinem Umfeld: "Was, die sind fahrfähig? Wo bekommt man die? Och 200€ sind ok und ab dafür!"
Stünde da ein IOM oder irgend ein anderer Clon eines Segelbootes mit all zu abgeänderten Proportionen verglichen mit einem Original, spräche es diese Leute bei weitem nicht so an.
Habe allein dieses Jahr auf dem Ostseetörn in 2 Yachthäfen Leute mit so einem Boot rumsegeln sehen und es dauerte nie lange, bis sie mehr mit Zuschauern quatschten denn segelten - kann man von ausgehen, dass da schon die eine oder andere Kaufentscheidung bei fiel.

Und dass die öfterst mal Wassereinbruch haben - tja, sind halt Modelle und keine Großen, damit muss man leben - wie gesagt, im dem Kreis fehlt oft der Vergleich. Ist halt was für die Kleinen, damit sie lachen und nicht weinen.

Wenn nach den ersten Kontakten mit MM oder anderen wirklichen Modellen die Leute dann umsteigen, kann es den Modellseglern an sich ja nur recht sein.

Frühstart
12.12.2005, 11:51
achso
Aber warum eine 2. te MM Klasse anstreben ?
.
keine 2. MM sondern eine EINHEITSKLASSE bei nicht rumghebastelt werden soll, weil ob du es glaubst oder nicht, die Bastler die alles besser machen zerstören den Einhautsklassengedanken und lieber Eric, das nervt! :mad:
Gruß Stephan

Arnim L.
12.12.2005, 12:04
Hallo Stephan

Ab wann ist denn rumgebastelt? Also muss es ein Baukastenboot sein und alle Teile dürfen nur von dem Hersteller des Baukastens sein? Der lacht sich kaputt. Oder eine Materialvorschrift und eine Bauvorschrift und ein vorgeschriebener Riss mit Segelplan? Und ein Messbrief? Wenn nämlich nicht, dann geht das nämlich mit basteln schon los. Dann kann man auch IOM fahren. Warum dann nicht gleich IOM?

Gruss

Arnim

Tiga
12.12.2005, 12:40
keine 2. MM sondern eine EINHEITSKLASSE bei nicht rumghebastelt werden soll, weil ob du es glaubst oder nicht, die Bastler die alles besser machen zerstören den Einhautsklassengedanken und lieber Eric, das nervt! :mad:
Gruß Stephan

Hi Stephan,

ich kann deine Überlegungen sehr gut nachvollziehen und wäre bei einer solchen "echten Einheitsklasse" auch sofort dabei. Das Problem dabei: welches Fertig- bzw. Baukastenboot ist einerseits vom Preis her im akzeptablen Rahmen, andererseits im Originalzustand so gut dass es auch Spaß macht damit zu segeln.

Nimm als Beispiel die schon mehrfach genannte Fortune 612, mit so einem Boot kommt absolut keine Freude auf. Aber vielleicht eine Seawind? Das ist ja schon eine Einheitsklasse: Seawind-Klassenvereinigung (http://www.seawindrc.com/)

Oder die Sea Cret, auch durchaus brauchbar.

Aber allzu groß dürfte die Auswahl an geeigneten Booten nicht sein.

Gruss
Rainer

Le concombre masqué
12.12.2005, 12:46
keine 2. MM sondern eine EINHEITSKLASSE bei nicht rumghebastelt werden soll, weil ob du es glaubst oder nicht, die Bastler die alles besser machen zerstören den Einhautsklassengedanken und lieber Eric, das nervt! :mad:
Gruß Stephan


Wo fängt basteln an und wo hört es auf ?

Was ist wenn die Segeln kaputt sind ?

Darf ich keine Eigene herstellen ?

selbst die Graupner Segel der MM haben erhebliche Fertigungsunterschiede, ganz abgesehen von der Bleibombe.

Selbst die Holländer mit Ihren angeblichen Einheitsregeln erlauben cfk masten und andere Segel.

Genau da wo es am wichtigsten ist, nämlich am Motor [Segel] darf "gebastelt" werden.

Tobias H.
12.12.2005, 13:16
Dann kann man auch IOM fahren. Warum dann nicht gleich IOM?

Hallo Arnim,

weil IOM zu teuer ist!!! :mad:

Da erreicht man nur einen eingeschränkten Nutzerkreis.

@ Eric

... bei den erfolgreichen internationalen und olympischen Einheitsklassen der manntragenden Boote werden/darf man auch verschiedene Masten und Segel usw. benutzen.

Die holländische MM Regel ist genau so ausgerichtet. Da kann man als Bastler auch ein bisschen basteln. Und wer nicht basteln will kauft sich bei Wim Moellemann für 17,-€ ein paar Icarex Segel und für 3,10€ einen Kohlemast und fertig. Aber die aus meiner Sicht wichtigsten Teile sind festgeschrieben.
Übrigends ist das Material gar nicht so entscheidend. Der beste Segler wird auch mit dem schlechtesten Boot als erster im Ziel ankommen.
Hier möchte ich den Spruch von Christian W. erweitert zitieren:
Der Trimm und das Material bringen die Zentimeter und die Taktik die Meter!

Gruß
Tobias

P.S.: Die deutsche MM Einheitsklasse kommt früher oder später sowieso. :cry:

Greenpiece
12.12.2005, 13:49
Die Diskussion hier ist schon interessant.

Die Frage die ich mir stelle ist, was soll mit einer neuen Einheitsklasse (= weitere RC Segelklasse) erreicht werden? Erst wenn diese Frage beantwortet und ein Pflichtenheft für ein solches Boot definiert ist kann man darüber spekulieren welches Boot sich dafür eignet.

Aus meiner eigenen, ganz persönlichen Sicht halte ich übrigens eine weitere Klasse für total überflüssig. Es gibt in Deutschland für jeden Bastelanspruch und Geldbeutel eine RC Segelklasse. Eine weitere Klasse würde doch letztendlich nur eine weitere Aufsplitterung der Szene bedeuten die im schlimmsten Fall auch noch zu lasten bestehender Klassen gehen würde.

Le concombre masqué
12.12.2005, 13:59
Aber die aus meiner Sicht wichtigsten Teile sind festgeschrieben.


Ahs.

Die Segel sind also unwichtig

Le concombre masqué
12.12.2005, 14:02
weil IOM zu teuer ist!!! :mad:



Michael Scharmer gibt für eine IOM ca 250 € aus

ich finde das nicht zu teuer

Le concombre masqué
12.12.2005, 14:03
Die Diskussion hier ist schon interessant.

Die Frage die ich mir stelle ist, was soll mit einer neuen Einheitsklasse (= weitere RC Segelklasse) erreicht werden? Erst wenn diese Frage beantwortet und ein Pflichtenheft für ein solches Boot definiert ist kann man darüber spekulieren welches Boot sich dafür eignet.

.


Genau das habe ich hier vorgeschlagen

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=37836

interessiert aber wenige...

Greenpiece
12.12.2005, 14:04
Michael Scharmer gibt für eine IOM ca 250 € aus

ich finde das nicht zu teuer

Ja, aber nicht jeder hat die handwerklichen Fähigkeiten, die Zeit oder die Lust ein Boot komplett selbst zu bauen. Daher ist dieser Vergleich evtl. etwas "dünn".

Tiga
12.12.2005, 14:14
Hi Eric,


Genau das habe ich hier vorgeschlagen
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=37836
interessiert aber wenige...

...vielleicht weil es vielen so geht wie mir dass sie den tieferen Sinn eines solchen Pflichtenheftes nicht erkennen können. Was willst du mit dem Ergebnis der Umfrage machen - sie an Graupner schicken mit der Bitte um das passende Boot?

Gruss
Rainer

Le concombre masqué
12.12.2005, 14:23
Ja, aber nicht jeder hat die handwerklichen Fähigkeiten, die Zeit oder die Lust ein Boot komplett selbst zu bauen. Daher ist dieser Vergleich evtl. etwas "dünn".


der kann dann ne fortune kaufen
:D

Le concombre masqué
12.12.2005, 14:24
Hi Eric,



...vielleicht weil es vielen so geht wie mir dass sie den tieferen Sinn eines solchen Pflichtenheftes nicht erkennen können. Was willst du mit dem Ergebnis der Umfrage machen - sie an Graupner schicken mit der Bitte um das passende Boot?

Gruss
Rainer

warum nicht ?

Stephan Ludwig
12.12.2005, 15:40
machen wir doch ne Rubin-Klasse... das Boot segelt wenigstens anständig :D

Einen Rubin-Cup wollten wir auch schonmal aussegeln ;)

Le concombre masqué
12.12.2005, 15:47
ich werde nie verstehen warum leute in einer Klasse einsteigen, deren Regeln vorher klar bekannt sind um sie dann ändern zu wollen.

Tiga
12.12.2005, 15:49
Da muss ich dir zur Abwechslung mal 100%ig zustimmen! :D

Frühstart
12.12.2005, 16:09
Also ich will gar keine "neue Einheitsklasse" ich hab ja mit dem Laser auch auf eine existierende Einhaeitsklasse hingewiesen,
Richtig und wichtig ist natürlich die Frage, wo beginnt und endet eine Einheitsklasse.
Aus meiner Sicht sollte außer Segel alles standartisiert sein. Die Segel sollten natürlich eine feste Vermessung haben und das Material sollte auch festgelegt sein.
Keinesfalls ist nur ein Hersteller entscheident, kann auch ein Selbstbau sein, aber eben Maße Riss, Form, Anhänge, Gewicht, Beschläge Einbauten usw. festgelegt. Für mich ist eine Einheitsklasse dann gegeben, wenn gleiche Risse mit gleichen Anhängen und Lateralplnen und gleichem Mindestgewicht, gleicher Segelfläche fest vorgegebenen festem und laufendem Gut sowie RC-Einbauten auf dei Bahn gehen.
Um klar zu stellen, ich finde IOM einen guten Kompromiss. Durch immer noch viele unterschiedliche Möglichkeiten innerhalb der Vermessungsformel aber für Menschen mit zwei linken Händen und / oder wenig Zeit dadurch schon recht teuer. Wenn Michael seine Arbeitszeit mit kalkuleit, selbst zu 10,--€Stundensätzen soll er mal sagen, was seine Boote wirklich kosten und fragt Ihn einfach, was seine Boote kosten, wenn man sie kauft! Also IOM kosten schon ganz ordentlich, natürlich nur die reinen Segler, aber genau die will ich ja mehr als bisher ansprechen.
Keep it simple muss die Devise sein, klar sollte das Boot segeln aber die 200€ Amerikas Cupper tun das mit anständigen Segeln, scheinen ja auch ganz gut verkauft zu werden.
Die MM ist meiner Meinung nach das beste für eine Einheitsklasse geeignete Boot, ist aber bei uns duch viel Veränderungen in meinen Augen keine Einheitsklasse mehr.
Soweit hier die Meinung vertreten wird, dass der Segler und nicht das Material entscheident ist, stimme ich zu 85% zu. Aber gerade bei den IOM``S zeigt sich schon, wer heute mit einer Tinto oder Lion antritt, der fährt nicht mehr ganz vorne mit.
Also nichts neues erfinden sondern Vorhandenes als Einheitsklasse ernst nehmen und festlegen, das würde mir gefallen.
Gruß Stephan

Arnim L.
12.12.2005, 16:10
Hallo Stephan!


machen wir doch ne Rubin-Klasse... das Boot segelt wenigstens anständig :D

... und die ist billiger als ne IOM??

Gruss

Arnim

Stephan Ludwig
12.12.2005, 16:33
jaklar.... 450 € komplett ohne RC

Yeti
12.12.2005, 17:13
Aber eine Forderung war auch, dass man das Boot mit 2 linken Händen zusammenbauen können muss ;)

Stephan Ludwig
12.12.2005, 17:14
Aber eine Forderung war auch, dass man das Boot mit 2 linken Händen zusammenbauen können muss ;)

Stimmt ...... naja .... dann....

Le concombre masqué
12.12.2005, 17:33
Aber eine Forderung war auch, dass man das Boot mit 2 linken Händen zusammenbauen können muss ;)


Dann ist auch die MM nix

:D

Frühstart
12.12.2005, 17:35
Aber eine Forderung war auch, dass man das Boot mit 2 linken Händen zusammenbauen können muss ;)

bin Linkshänder :D

Yeti
12.12.2005, 17:52
und alles Daumen? :D

Ulrich Burbat
13.12.2005, 07:55
Hallo Arnim,
Ja, Profil X 63, von Krockenberger.

Ulli

plinse
13.12.2005, 22:36
Moin,

nun ja, man kann an jeder Möglichkeit was finden, was nicht gefällt. Die MM wäre durchaus interessant und was bis jetzt erlaubt ist, ist nicht wirklich abgespacet, das sollte noch hinzubekommen sein, es sei denn die 5 Daumen wachsen mittig aus den 2 linken Handflächen ;) .

Alternativ könnte interessant sein, eine Basic mit Fertigrumpf als Alternative zu haben, bei den Piratenjollen haben sie es ja auch geschafft, GfK einzuführen, ohne dass die alten Boote nicht mehr konkurrenzfähig gewesen wären.

Sich Gedanken zu einem möglichen Regelwerk zu machen, halte ich dabei aber durchaus für wichtig denn ein gutes Regelwerk ist so formuliert, dass es einwandfrei kontrollierbar ist - auf dem Wettbewerb, ohne chemisches Labor und wenn Leute mit 2 linken Händen die Boote bauen können sollen, müssen auch Gehirnamputierte die Regeln in 10min lesen und verstehen können - ok, umsetzen können reicht auch ;) .

Daher auch meine Beiträge in dem "Spezifikationsthread" , denn aus meinen Erfahrungen aus meiner RC-Car-Wettbewerbszeit kann ich nur sagen, dass Einheitsklassen prima ad absurdum geführt werden können, so das Starterfeld nur groß genug wird und der Ehrgeiz einzelner nicht mehr zu bremsen ist. Das trägt ganz lustige Früchte, was dabei raus kommt ;) .
Der Blick zurück zeigt aber auch, dass die Blütezeiten z. B. der Keil DTM mal waren. Als ich aktiv war, hatte eine Gruppe (gibt 5, Nord, Mitte, Ost, West, Süd) leicht 150 bis über 200 Teilnehmer. Jetzt kommen sie noch auf ~50. Das ganze wurde auch zunehmend totreglementiert. Zu stark eingeengt, darf ein Regelwerk nicht sein.

Wichtig ist deshalb nicht Materialien zu reglementieren sondern technische Eigenschaften, so dass man gegebenenfalls lachend da stehen kann "Netter Kohlerumpf - sieht schön aus, aber wird der in der Sonne nicht sehr warm?" Ohne Neid, dass er einen Vorteil bringen würde. Gegebenenfalls reicht das genaue Vermessen und spezifizieren einer sauber aber nicht perfekt gebauten Basic oder RG65 und eine einfach zu kontrollierende Beschreibung ihrer Eigenschaften. Einfach um einen Einstieg ohne handwerkliches Geschick zu ermöglichen, der Fertigrümpfe beinhaltet aber keinen technischen Vorteil bietet. Genauere Überlegungen siehe Parallelthread.
Wichtig wäre dabei aber auch das nötige Fingerspitzengefühl, den gerade Aktiven einer Klasse diese nicht zu verleiden.

Frühstart
15.12.2005, 14:50
sieben Seiten hin und her, für und wieder, i mogs und i mogs ned....
Was ist jetzt, will eine Mehrheit den Einheitsklassengedanken weiter verfolgen, schreiben wir Graupner, bleiben wir bei der MM als Kompromiss, oder doch den Laser oder oder oder...macht jemand mit bei der Veranstaltung einer Einheitsklassenregatta im Süden, Fragen über Fragen alles offen.

Naja war wohl auch nicht anders zu erwarten, eigentlich schad.
Gruß Stephan

Le concombre masqué
15.12.2005, 15:50
Der Winter ist noch lang...

:D

Tiga
15.12.2005, 16:43
Hi Stephan,

Was ist jetzt, will eine Mehrheit den Einheitsklassengedanken weiter verfolgen

ok, wenn du konkrete Vorschläge hören willst, hier ist meiner:

Wie wäre es wenn wir als Einheitsklasse die "Seawind" wählen? Ich denke es gibt einige gute Gründe die für dieses Boot sprechen:


gute Segeleigenschaften schon im Original-Baukastenzustand
mit wenig Aufwand zu bauen
es gibt bereits viele Boote in Deutschland und auch weltweit
die (strikten) Klassenregeln bestehen bereits, müssten nur noch übersetzt werden
mit ca. 250 EUR noch relativ preisgünstig
macht auch optisch was her (für manche nicht ganz unwichtig)


Auf der Website (http://www.seawindrc.org/)der internationalen Seawind-Klasse könnt ihr die Regeln sowie viele andere Infos zum Boot nachlesen.

Wie im dortigen Forum zu erfahren ist gibt es bei den Seriensegeln eine gewisse Qualitätsstreuung, das kennt man ja auch von anderen Baukastenbooten. Daher wäre es evtl. überlegenswert ob man hier eine Ausnahme macht und auch andere Segel zulässt, selbstverständlich nur in Originalgröße.

Eine Regatta zu organisieren wäre kein Problem, aber es müsste sich erst mal abzeichnen dass überhaupt einige Leute mitmachen.

Was meint ihr dazu?

Gruss
Rainer

Frühstart
15.12.2005, 17:20
Hi Stephan,


ok, wenn du konkrete Vorschläge hören willst, hier ist meiner:

Wie wäre es wenn wir als Einheitsklasse die "Seawind" wählen? Ich denke es gibt einige gute Gründe die für dieses Boot sprechen:

Eine Regatta zu organisieren wäre kein Problem, aber es müsste sich erst mal abzeichnen dass überhaupt einige Leute mitmachen.

Was meint ihr dazu?

Gruss
Rainer
Ich find das Teil gut, gibts auch bei e-bay unter 200 €. Was die Segel betrifft schlage ich vor, dass Eigenfertigung innerhalb der Vermessung erlaubt wird, aber ohne Nähte! Dann bleiben Seriensegel im Rennen.
Wenns a Regatta gibt, kauf ich mir so ein Teil, oder da war doch...jaaaaa genau, ich schreibs gleich auf den Weihnachtswunschzettel, dann bekomm ichs vom Christking :D

Auf zum Wunschzettelschreiben!

Le concombre masqué
15.12.2005, 19:12
Seawind finde ich ok.

mann kann sich ja am Design austoben.

Bahnsegeln sollten erlaubt sein.

Gast_633
15.12.2005, 21:57
warum? eric, probieren wir doch einfach mal bahnenlose segel, wenn wir merken dass das boot damit segelbar wir, kann man sowas erweitern. zurueck ist immer schwerer.

andreas

Le concombre masqué
15.12.2005, 23:10
weil die scheisse aussehen

Le concombre masqué
15.12.2005, 23:13
lol

http://www.seawindrc.org/photos/photos2.asp

der gute Kym

:D

mit Bahnensegel

smunck
16.12.2005, 00:34
Was die Segel betrifft schlage ich vor, dass Eigenfertigung innerhalb der Vermessung erlaubt wird, aber ohne Nähte! Auf zum Wunschzettelschreiben!

geil, ich bau schon mal die schablone für ein 3dl segel. das ist auch ohne nähte *lol* ne, aber im ernst. vor 2 jahren war ein mensch von northsails hier im modelladen, weil einige seawindsegler - und davon gibts hier reichlich - bessere segel haben wollten. so als großauftrag. seawind ist ein gutes boot. interessant wäre ein kontakt mit kyosho um zu klären was passiert, wenn das boot irgendwann nicht mehr in serie gebaut wird.
sebastian

PeterG
16.12.2005, 08:54
wenn mann auf die Sea Wind Seite schaut und insbesonders die Regeln, dann ist es so ziemlich genau was eine One design Klasse braucht. Das Boot hat sicher auch eine gute Größe. Ich würde lediglich die Decksaufbauten (Steuerrad etc) aus sicherheits Gründen nicht zur Pflicht machen - da können sich die Schoten verhaken. Bei den Segeln kann man noch diskutieren.

PeterG

Arnim L.
16.12.2005, 09:10
Hallo zusammen!

Fast ein Meter aus ABS, ist das nicht was schwabbelig?
Keine gefunden bei eb.. unter 200 Euronen.

Gruss

Arnim

Frühstart
16.12.2005, 09:58
Halloooooooo bitte hört doch auf, schon wieder da und dort Ausnahmen zuzulassen, es geht nicht darum das Boot zu optimieren, es geht um das Messen der Segelkünste mit einem EINHEITSBOOT!!!!
Mit dem Hersteller kann man Kontakt aufnehmen, solange die Klasse sich aktiv entwickelt, Boote gekauft werden, werden die weiter bauen, danach sollte man sich eine Option auf die Form und das Recht zum Bau einräumen lassen.
Also ich wäre dabei und zwar so wie das Boot ist!
@Erik, kannst die Segel ja auch designen!:D
Gruß Stephan
nicht mehr im Eis aber im Sturm

Le concombre masqué
16.12.2005, 10:09
warum nicht die Sea-cret ?

passt in die 36-600 bootsklasse

http://www.amya.org/36.html

914 mm

149 Euro bei Conrad, also auch schnell und sicher per versand zu bestellen
artikelnummer
Artikel-Nr.: 230806 - 62

Laut frz Forum soll das Teil ganz ordentlich segeln.

http://www1.conrad.de/xl/2000_2999/2300/2300/2308/230806_RB_00_FB.EPS.jpg

Tobias H.
16.12.2005, 10:12
Hallo,

wenn wir hier über eine "neue Einheitsklasse" diskutieren, dann bin ich der Meinung, dass diese "neue Einheitsklasse" auch Schüler- und Studententauglich sein sollte.

Das Boot und der Mast dürfen/sollten daher nicht länger als 88cm sein. Denn sonst passt das ganze Gedöns nicht mehr in einen Polo oder Fiesta Kofferraum. Das hat zur Folge, das ich die Rückbank umklappen muss und nur mit zwei Personen zu einer Regatta fahren kann. Das wird zu teuer.
Zudem stelle ich mir gerade einen 15Jährigen und sein Fahrrad vor, die gemeinsam versuchen mit einem 1m langen Boot zum nächsten Teich zu kommen. :confused:

Tim und ich haben bei mehreren Kleinwagen nachgemessen. Die Schallgrenze sind 88cm. Wird diese eingehalten, kann ich mit mehreren Booten in einem Kleinwagen zu einer Regatta fahren. Zudem können Jugendliche das Boot besser händeln.

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
16.12.2005, 10:17
Ein polo ist 88 cm Breit ?

:confused:

Stephan Ludwig
16.12.2005, 10:17
Was ist mit der Estelle von robbe ?

sieht auch gut aus, segelt gut und ist auch weit vorgefertigt.

Gefällt mir persönlich besser wie die auf dem Wasser mickrig wirkende Seawind. Die Regeln kann man ja übernehmen.

Stephan Ludwig
16.12.2005, 10:20
Hallo,

wenn wir hier über eine "neue Einheitsklasse" diskutieren, dann bin ich der Meinung, dass diese "neue Einheitsklasse" auch Schüler- und Studententauglich sein sollte.

Das Boot und der Mast dürfen/sollten daher nicht länger als 88cm sein. Denn sonst passt das ganze Gedöns nicht mehr in einen Polo oder Fiesta Kofferraum. Das hat zur Folge, das ich die Rückbank umklappen muss und nur mit zwei Personen zu einer Regatta fahren kann. Das wird zu teuer.
Zudem stelle ich mir gerade einen 15Jährigen und sein Fahrrad vor, die gemeinsam versuchen mit einem 1m langen Boot zum nächsten Teich zu kommen. :confused:

Tim und ich haben bei mehreren Kleinwagen nachgemessen. Die Schallgrenze sind 88cm. Wird diese eingehalten, kann ich mit mehreren Booten in einem Kleinwagen zu einer Regatta fahren. Zudem können Jugendliche das Boot besser händeln.

Gruß
Tobias

Dann fahr Basic-Jolle

Tobias H.
16.12.2005, 10:47
Ein polo ist 88 cm Breit ?

:confused:

Ja, zwischen den hinteren beiden Radkästen im Kofferraum. Und nicht nur der Polo!

Und das Maß gilt auch für die Hutablage bzw. bei uns Riggablage.

Gruß
Tobias

Tobias H.
16.12.2005, 10:48
Dann fahr Basic-Jolle

Stephan, ich erlaube es mir Eric zu zitieren:

Wer lesen kann ist klar im Vorteil, zum Thema "NEUE EINHEITSKLASSE"

Stephan Ludwig
16.12.2005, 10:56
okayokayokay....

dann Rubin oder Estelle.... kleine Klassen haben wir ja schon :p

Yeti
16.12.2005, 10:59
Also ich kenne jemanden, der hat eine IOM in einem FIAT (Uno?) transportiert. :confused:

Ulrich Burbat
16.12.2005, 11:09
@ christian
sicherlich nicht mit 4 Jugendlichen inkl. 4 Booten (in meiner kleinen Reisschüssel fahte ich mit voll aufgetakelter IOM (inkl. Schwert und Ballastbombe). Um den Fall soll es ja nicht gehen.

Einheitsklasse

Die MC Anhänger sind da konsequent. Im Forum wurde mal der Vorschlag gemacht etwas kleinere Segel zuzulassen, um nicht bei etwas Wind flachliegende Boote über den Kurs zu quälen.
....: "NEIN, dann kommen die nächsten und wollen auch noch ein Leichtwindrigg"

Wer nähte im Segel haben will, will schnell segeln. Für den gibt es schon Klassen.
Seewind würde mir eher zusagen, das dann auch Interessenten gewonnen werden, die eine IOM nicht so schön finden.

Ich würde bei einer Einheitsklasse nur mitmachen, wenn in meinem Umfeld viele eine haben um in der Gemeinschaft zu segeln, nicht um meine Segelleistungen unter Beweis stellen zu können.

Ulli

P.S.
Gibt es überhaupt Bedarf einer Einheitsklasse, oder nur den Wunsch nach Gedankenaustausch

Stephan Ludwig
16.12.2005, 11:11
Also ich kenne jemanden, der hat eine IOM in einem FIAT (Uno?) transportiert. :confused:


Wenn es danach geht: Thore (!) transportiert sich, einen Freund und zwei bis drei Modelle (Smaragd, Gracia, Yamaha) in einem alten Polo

Le concombre masqué
16.12.2005, 11:14
Also ich kenne jemanden, der hat eine IOM in einem FIAT (Uno?) transportiert. :confused:


Punto ist es

falls du mich meint

sogar 2

Rigg kommt unters dach, nicht zum Dackel auf der Hutablage

Bei Sea-cret oder Estelle zu 150 Euro würde ich evtl mitmachen.

Die Seawind ist mir zu teuer

Stephan Ludwig
16.12.2005, 11:22
Estelle könnte ich mich auch mit anfreunden

Yeti
16.12.2005, 11:36
Punto ist es

falls du mich meint

sogar 2

Rigg kommt unters dach, nicht zum Dackel auf der Hutablage


Ja, dich meinte ich ;) Wollte ja nur sagen, dass das Transportproblem nicht so ein großes ist, wenn man nicht darauf besteht, das Boot aufgetakelt und aufrecht in einen Polo zu stellen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Gebüsch (oder so) ;)

Gruß Yeti

Tiga
16.12.2005, 11:52
Hi Tobias,


Das Boot und der Mast dürfen/sollten daher nicht länger als 88cm sein.

Naja, ich glaube nicht es ein wichtiges Kriterium für eine neue Einheitsklasse ist ob 4 Stück davon in einen Polo passen! Und mit max. 88cm Masthöhe kommt ohnehin nur 1 Boot in Frage, oder?

Außerdem: hast du schon mal was von einer Dachbox gehört?

Gruss
Rainer

Tiga
16.12.2005, 12:11
Die Sea-Cret habe ich zwar noch nie segeln sehen, aber zumindest mal sehr genau in Augenschein genommen. Der Rumpf samt Kiel und Ruder machen einen sehr guten Eindruck, das Rigg und die Segel sind OK, ich würde sogar meinen besser als die Seawind-Baukastensegel.

Ein Vorteil wäre auch der günstige Preis (~150EUR), außerdem ist das Boot mit wenig Aufwand an einem Abend segelfertig gemacht.

Also Sea-Cret?

Stephan Ludwig
16.12.2005, 12:14
IOM-Schwert drunter, IOM-Rigg drauf, dann segelt die bestimmt auch ordentlich

Yeti
16.12.2005, 12:39
IOM-Schwert drunter, IOM-Rigg drauf, dann segelt die bestimmt auch ordentlich

Querulant :D

Stephan Ludwig
16.12.2005, 12:55
:D

wie man es künftig macht, man macht es keinem wirklich recht oder ?

der eine will ein Boot was gut aussieht, der andere eins welches gut segelt und der dritte braucht ein Boot von dem 4 Stück in einen VW-Polo passen.
Dann kommen noch Kommentare, ja bei uns ist aber keine RG 65.... oder wenn nur eine... usw usw....
Die Diskussion dreht sich im Kreis, solange nicht einfach mal eine Gruppe anfängt etwas zu machen statt zu schreiben. Die Regeln können 1:1 von einer bestehenden Klasse, von mir aus Seawind, übernommen werden.

Wir haben 2004 in Köln mit 2 MM angefangen, die erste Regatta bestand aus 6 Boote, mittlerweile pendeln die teilnehmerzahlen zwischen 15 und 23 pro Regatta. Das ganze ist entstanden, nicht weil wir dauernd lamentiert haben sondern weil wir einfach angefangen haben.

Dieses Jahr haben wir versucht die IOM-Klasse zu verbreiten. Obwohl hier ein starker Verein vorhanden ist, zeigte sich doch, dass viele nicht zusammen am selben Ort seglen oder nur zu den RL-Regatten auftauchen. Mittlerweile hat sich auch eine kleine feine Gruppe gebildet, die langsam aber stetig wächst, ohne das hier zu RL-Regatten geladen wird.

Man kann eine Einheitsklasse nicht entstehen lassen weil sich Modellbauer aus ganz Deutschland dazu entschliessen ein Boot "xy" als Einheitsboot zu titulieren um damit um die Wette zu fahren. Letztendlich ist es doch egal welches Boot es wird. Wenn die Sache interessant wird, werden weitere dazukommen, aber fangt erstmal an.

Allerdings darf man auch niemanden überfordern. Was sollte mich dazu bringen, mit einer neuen Klasse an den Teich zu fahren ? IOM-Regatten gibt es reichlich, MM Treffen ebenso, dazu kommen Scale-Treffen die ich mit der Rubin besuche und ein Familienleben hat man auch noch. Der Kalender wird also ziemlich voll ;)

Greenpiece
16.12.2005, 15:53
Ich muß sagen, dass ich den Ruf nach einer neuen Klasse aufgrund dieser Diskussion überhaupt nicht verstehen kann. Alle Aspekt und Forderungen an eine solche "Einheitsklasse" werden doch bereits durch andere vorhanden Klassen abgedeckt.

Egal welche Ansprüche an ein Rc Segelboot gestellt werden kann doch jeder heute nach seinem Gusto ein Boot kaufen oder bauen. Egal ob groß, klein, billig, hightech, lowkey, viel oder wenig selber bauen jeder Aspekt wird bedient.

Was wollt ihr noch? Jede neue Klasse wird doch am Ende nur zu einer Kanibalisierung bei anderen Klassen führen.

c.w.
16.12.2005, 16:01
...das sehe ich auch so. Und bei den IOM Booten sind die Leistungen (der Boote) trotz unterschiedlichster Formen und Individualität absolut vergleichbar. Für mich eine super Klasse. Auch vom Preis her, wenn man selbst baut oder gebraucht kauft voll in Ordnung.

Yeti
16.12.2005, 16:08
Und ihr müsst auch bedenken, dass ihr es bei einer echten Einheitsklasse gar nicht mehr auf das Boot schieben könnt, wenn ihr bei einer Regatta nur einen hinteren Platz erreicht habt. Das ist auf jeden Fall ein Argument, bei IOM (oder noch besser: MM) zu bleiben ;)

Gruß Yeti

Tobias H.
16.12.2005, 16:14
Außerdem: hast du schon mal was von einer Dachbox gehört?


Wer reden hier von einem kostengünstigen Boot und jetzt soll ich mir für viel Geld noch eine Dachbox kaufen. Wie passt das zusammen. :rolleyes:

Und jetzt komm mir nicht mit selberbauen. :D

Gruß
Tobias

Tobias H.
16.12.2005, 16:27
wie man es künftig macht, man macht es keinem wirklich recht oder ?


Ich glaube das eigentliche Problem an dieser Diskussion ist, dass sich hier noch Niemand zu diesem Thema geäußert hat, der sich für das RC segeln in einer günstigen Einheitsklasse interessiert, aber momentan noch kein RC Segler ist.

Alle die hier Beiträge beisteuern sind doch in einer oder mehreren RC Bootsklasse/n involviert und haben Spaß an ihrer/n Klasse/n bzw. sind gewillt in gewisse Dinge zu investieren.

Ich denke eine "Neue Einheitsklasse" sollte besonders für interessierte Neueinsteiger ansprechen. Und deren Ansprüche an solch eine Klasse kennen wir doch gar nicht, oder?
Wäre mal interessant deren Standpunkte zu kennen.

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
16.12.2005, 16:35
wenn ich Neueinsteiger wäre, würde ich mich für die Sea-cret entscheiden

Arnim L.
16.12.2005, 16:46
Was ist denn mit BASIC?
Für die die nicht bauen können einen fertigen Rumpf roh (unlackiert) anbieten. Findet sich vielleicht einer. Ich könnte mir auch schon denken wer. Min.1.500 Gramm, das ist zu schaffen.
Kann man zur Not im Rucksack transportieren mit Rig. und Steckkiel. DAs Ding passt in jede Karre.
Die Segel, es gibt 2 zulässige, lassen sich in 20 Sek wechseln.
Die ganze Kiste kostet mit Servo 75 Euro (ohne Sender).
Die Dinger fahren automatisch fast alle gleich schnell wenn sie nur wie eine BASIC aussehen. Wir haben gematcht, mit Foliensegel und mit Tuchsegel, macht kaum was aus. Nur das Gewicht macht was aus.
Es gibt schon jede Menge BASICS die mitfahren könnten.
Das Ding ist fast nicht kaputt zu kriegen. Das ist wichtig wenn man tauschen will. Das Ding ist zwar optisch nicht der letzte Bringer aber es soll ja wohl zweckdienlich sein.

Und MM´s
Ich glaube nicht wenn ein Mindestgewicht vorgschrieben ist, das man sooo viel mit Tuning rausholen kann. Es heißt doch immer es fahren Baukastenboote auch vorne mit.

Grosse Boote die unhandlich beim Transport sind (IOM) gibt es ja genug wer das will kann doch dabei bleiben.

Gruss

Arnim

Le concombre masqué
16.12.2005, 17:06
Gegen die Basic spricht:

1, Sie ist hässlich

2, Wenn Einheitsklasse, dann will man auch eben nicht nur Modellbauer ansprechen, sondern auch Grossegler. Also muss es etwas fertiges sein. Am Weihnachtstag zusammengebaut., am 26.ten auf dem wasser.

Tobias H.
16.12.2005, 17:24
Graupner sollte endlich mal den A.... hochbekommen und die Micro Magic als Fertigmodell mit Fernsteuerung anbieten.

Le concombre masqué
16.12.2005, 17:39
Zuerst ist die getunte Version dran

PeterG
16.12.2005, 17:43
Ich bin Großsegler und beruflich in der Branche, ich weiß das wenn ich ein Großsegler für ein RC Boot zu begeistern will, muß es schon am 25. Dec. segelfertig sein, nicht erst am 26. - Geschenkpapier weg, Karton auf, Rumpf und Rigg zusammenstecken Akkus laden und dann los.
Außerdem müssen auch die Segelkolegen aus ihrem Club von ihren Partnern das gleiche geschenkt bekommen - fertig ist die erste One Design Regatta am 1. Weihnachtsfeiertag - Gibt vieleicht Ärger mit den Verwandten macht aber nichts.
Mehr Aufwand darf es nicht sein.

PeterG

plinse
16.12.2005, 17:58
Also es passen problemlos 5 Leute mit je mindestens 2 Modellfliegern in einen PKW, bei einem Polo müsste man ggf, den fünften Platz für Material opfern aber wir haben lieber den Transport optimiert als die Flieger.

Ggf. nimmste eine gefaltete Pappe und da kommt je ein Rig rein, ist dann sehr flach und kann bis fast zum Schaltknüppel vor gelegt werden, ohne beschädigt zu werden. Und nein, ich fahre nicht mein Lebtag einen großen Kombi, hatte auch 2 Jahre lang einen Corsa und in die kleinen Büchsen geht verdammt viel rein.

Ist immer eine Frage der Leute aber wir haben eigentlich immer alles mitbekommen, was mir mitnehmen wollten. Zugegebenermaßen gab es hier und da mal staunende Blicke, was alles in ein Auto passt, dagegen muss man aber imun sein ;).

Le concombre masqué
16.12.2005, 17:59
Ich bin Großsegler und beruflich in der Branche, ich weiß das wenn ich ein Großsegler für ein RC Boot zu begeistern will, muß es schon am 25. Dec. segelfertig sein, nicht erst am 26. - Geschenkpapier weg, Karton auf, Rumpf und Rigg zusammenstecken Akkus laden und dann los.
Außerdem müssen auch die Segelkolegen aus ihrem Club von ihren Partnern das gleiche geschenkt bekommen - fertig ist die erste One Design Regatta am 1. Weihnachtsfeiertag - Gibt vieleicht Ärger mit den Verwandten macht aber nichts.
Mehr Aufwand darf es nicht sein.

PeterG


sage ich doch

Tobias H.
16.12.2005, 18:57
Zuerst ist die getunte Version dran
... soweit ich weiß kommt die aber nicht als Fertigmodell.

Le concombre masqué
16.12.2005, 19:06
habe ich auch nicht geschrieben

Le concombre masqué
16.12.2005, 22:41
Je mehr ich darüber nachdenke , umso besser finde ich die Sea-cret

1. Einfacher Vertriebsweg, Conrad, abzuholen oder zu bestellen
2. Einfache Billige Funken und servos hat Conrad auch, sowie die Akkus etc etc
3. Der Preis ist ok
4. Sie segelt gut
5. An einem Abend zusammengebaut.
6. Sieht, etwas "designed" nicht schlecht aus.

Frühstart
19.12.2005, 13:16
OK dann sea-cret why not. Also wer macht im Süden mit, die Klasse zu entwickeln. Ich hätte die Idee zunächst ein Regelwerk von einer halben Seite zusammenzuschreiben. Im Grunde am besten eben ohne jegliche Veränderungen das Serienboot lassen.
Wenn es gelänge 5-? fertige Bpoote zu finanzieren, könnten wir die Regatten der Großen besuchen und denen anbieten mal im kleinen zu regattieren. Ich könnte mir vorstellen, dass etliche sich das nicht entgehen ließen und der ein oder andere zum Kauf gewonnen werden könnte. ( und Tobias kann mit dem Polo zu 5 anreisen :D )
Als zweiten Schritt müßten wir im Herbst möglichst turnusmäßig, zb jedes 2. WE Regatten anbieten, villeicht einen Jahrescup ausschreiben, Gewinn ein Boot oder Fernsteuerung .

Natürlich kann man es nie allen recht machen, aber wer den Mut hat seine Segelkünste erbarmungslos auf den Prüfstend zu stellen, der wird mitmachen und kann ja dennoch weiter IOM oder was sonst segeln.

Jetzt bin ich mal gespannt, wer hier im Süden mitmacht.
Gruß Stephan
wieder im Eis und Schnee

Le concombre masqué
19.12.2005, 13:28
Ein Problem sind allerdings sturmriggs, aus den Originalteilen wohl schwer realisierbar.

Heisst man muss andere Masten zulassen

Oder nur bei schönwetter segeln (Auch dumm]

Le concombre masqué
19.12.2005, 16:38
Bilder von der Sea-Cret gibts übrigens hier

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=36777

WIESEL
20.12.2005, 13:13
Schlechte Segler werden auch bei einer Einheitsbootsklasse
nicht klar kommen.

" WIESEL "

Yeti
20.12.2005, 13:17
Aha :cool:

Tiga
20.12.2005, 13:19
Hi Stephan,


Jetzt bin ich mal gespannt, wer hier im Süden mitmacht.


Ich bin dabei!

Gruss
Rainer

Le concombre masqué
20.12.2005, 14:58
Schlechte Segler werden auch bei einer Einheitsbootsklasse
nicht klar kommen.

" WIESEL "


Echt ?


Das sind ja ganz neue Erkenntnisse.



:rolleyes:

Gast_633
20.12.2005, 22:12
"Oder nur bei schönwetter segeln "

bei uns wird nur bei schoenen wetter gesegelt. wir sind froh wenns mal wind hat ;)

andreas

Ralph Tacke
21.12.2005, 08:28
Hallo zusammen,

ich konnte gestern beim "blauen Claus" nicht widerstehen und habe mir ne SeaCret angelacht;)

Das ist mein Beitrag zur neuen Einheitsklasse :D , vielleicht zieht ja noch jemand mit....

Gruß Ralph

Stephan Ludwig
21.12.2005, 08:50
Ich halte die Sea Creat für das falsche Schiff.

Tiga
21.12.2005, 08:53
Und warum?

Stephan Ludwig
21.12.2005, 09:16
Mir persönlich ist sie zu klein..... (Ansichtssache)
Hübsch finde ich sie auch nicht (auch subjektiv)

Aber:
Ich halte immernoch die Estelle für die bessere Wahl. Das Boot von Robbe ist chronisch untertakelt. Das hilft inbesondere Anfänger bei weniger Wind. Allerdings hat man mit dieser Untertakelung trotzdem die Möglichkeit das Boot bei starkem Wind immer noch zu segeln ohne das man ein zweites Rigg braucht. (in Duisburg war das Boot bei starkem Wind soeben noch händelbar, die Rubin hatte mit Sturmrigg leichte Probleme).

Da es sich ja um eine Einheitsklasse handeln soll, ist der Geschwindkeitsverlust bei weniger Wind bei einem untertakelten Boot irrelevant, da alle mit der gleichen Segelfläche zurechtkommen müssen.

Das Boot ist auch ähnlich weit vorgefertigt wie die Japan-Korea-Schiffe:D

Der Nachteil ist natürlich der etwas höhere Preis des ROBBE-Bootes und für einige die Länge von 110 cm .

WIESEL
21.12.2005, 14:02
Wie schön das wir den Ball wieder flach halten. Dank auch an die ausgleichenden Worte vom Andreas. Aber unter der Ruprik Rennsegeljachten
bitte nicht. Viele wissen leider nicht, welch großer Kampf es war, nur diese 1mtr. Bootsklasse in Deutschland einzuführen. Ihr solltet mal den T. Dreyer " Spielzeugsegler" fragen, woher dieser Name stammt, dann würde man nicht immer noch mehr Bootsklassen fordern. Gruß "WIESEL"

Le concombre masqué
21.12.2005, 14:09
Es zwingt dich keiner an der Diskussion teilzunehmen, lieber Regattakollege.

T.Dreyer ? der Name sagt mir was.

:D

Stephan Ludwig
21.12.2005, 14:15
Versteh Deine Anmerkungen überhaupt nicht.

Es ist immer doch lediglich eine Frage des Umfanges einer solchen "Klasse" und wie man die Sache aufzieht. Die MicroMagic hat sich als Klasse bisher bewährt und etabliert, ebenso die IOM, trotzdem beide Klassen völlig unterschiedlich zu bewerten sind. Allein die Organisation zwischen diesen beiden kann kaum unterschiedlicher sein.

Wenn es Segler gibt, die auf Basis eines Baukasten eine neue "Einsteiger-Einheits-Klasse" wagen wollen, warum nicht ? Es muss doch kein Verband (DSV o.ä.) hinter der Sache stehen. Einen Versuch ist es allemale wert.

Gerade weil es um regelmäßiges Regattafahren gehen soll, kann man das getrost unter "Rennsegelyachten" laufen lassen.

Die Frage den Schwierigkeiten stellt sich nur in Bezug auf die teilnehmenden Segler. Mir persönlich wäre eine weitere "Klasse" zuviel, gleiches habe ich von anderen Modellbauern gehört, die Termine für MM, IOM und Scale-Boote reichen mir und meiner Familie völlig :D.

Für mich wäre interessant eine Serie mit Scale-Booten. Die Regatten sollten dann wie in Fühlingen und Duisburg organisiert sein. Es müssen ja keine 27 Treffen im Jahr sein, aber 4-6 Wochenenden würde ich für die Rubin schon opfern wollen ;)

Frühstart
22.12.2005, 11:52
Ich mach auch mit, werde gleich im Jannuar über einen Bekannten, der Spielzeughändler ist, prüfen, was der Kauf von mehreren Booten an Rabattmöglichkeiten eröffnet. Ich habe bereits mit einigen Großseglern in einem Club gesprochen, die fanden die Idee in den Wettfahrtpausen, insbesondere wenn, wier so oft hier, zu wenig Wind für die Großen ist, Regatten anzubieten. Hab da auch noch ne Idee wie ich eventuell einen potenten Autohersteller für ein kleines Sponsoring gewinnen kann. Das aber dann nächstes Jahr.
Und für alle, die hier ständig andere Boote vorschlagen, Angst haben ,dass damit IOM oder MM gefährdet werden will ich nochmals meine Idee versuchen zusammen zu fassen:
Ich will gerade für IOM mehr Segler gewinnen. Da der IOM- Einstieg aber eben doch in der Beschaffung teuer und nicht ohne Sachverstand und ein wenig Bastelgeschick möglich ist, keine IOM s zum Verleihen zur Verfühung stehen, will ich über den Weg der einfachen Einheitsklasse die Leute erst mal für RC Segeln begeistern.
Kein Großsegler wird zum Bootsbatler mutieren, also ein fertiges Boot mit ansprechender Optik soll die Segler infizieren. Wenn die erst mal Spass mit RC haben, ist der Weg für ein richtiges RC Boot also IOM :D nicht mehr so schwer.
Also ich will nichts konkurrenzieren, im Gegenteil, ich will den Einstieg in unser Hobby so leicht wie möglich machen und eben nicht die Modellbauer sondern die Segler gewinnen.
Allen an dieser Stelle jetzt mal ein schönes Weihnachtsfest und möglichst kein Kopfweh am 01.01.06.
Herzliche Grüße
Stephan
im Eis und im Schnee

Le concombre masqué
22.12.2005, 13:11
ich seh das wie Stephan.

hw348
02.01.2006, 19:23
Hallo Stephan,

wann geht es weiter oder baust Du gerade eine SeaCret?

Gruß Horst

Tommy78
04.01.2006, 15:12
Hallo zusammen,

Wurde gerade erst auf diese Diskussion aufmerkam gemacht. Bin seit einigen Tagen stolzer Sea-Cret-Eigner. Tolles Boot: günstig, schnell und einfach aufgebaut und segelt sehr gut, soweit ich das nach zwei mehr oder weniger kurzen Fahrten beurteilen kann...

Vielleicht kann man sich ja mal irgendwann auf dem Wasser treffen!?


Terminvorschlag: 22.01. Unterbacher See, Düsseldorf

So long...

Tommy78
04.01.2006, 15:49
Wäre es nicht auch interessant eine Offene Klasse (wie in Holland) zu finden.

zum Beispiel: Saphir, Rubin, Estelle, Voyager, Sea-Cret, Seawind, Seadolphin...

Damit wäre die Klasse gleich größer und es ist einfacher Gleichgesinnte zu finden.

Jörg Unkelbach
26.01.2006, 21:56
Ich verfolge dieses Thema sehr interessiert, weil ich mir zusätzlich zur MM eine ähnlich organisierte größere Einheitsklasse (a la Sea Cret etc.) wünschen würde.

So wie ich das sehe, hat aber bisher kein Vorschlag so begeistert, daß man sich einfach mal entschlossen hätte, einfach mal was anzufangen, oder? ;)

Ne Sea Cret würde mir preislich und optisch (mit schöneren/besseren Segeln latürnich) für sowas gefallen. Da wär ich dann ggf. auch dabei.

Ist das Thema für Euch abgeschlossen, oder geht's hier noch irgendwie weiter?

Tiga
27.01.2006, 07:39
Hi Jörg,

der Eindruck täuscht, die Bestrebungen gehen weiter auch wenn nicht gleich alles im Forum breitgetreten wird.

Zumindest was den Süden anbetrifft sind einige Leute sehr aktiv um die Idee voranzutreiben. Walter Luitz wird in Unterschneidheim SeaCret-Regatten anbieten und ich am Bodensee. Dazu ist Stephan Glauer derzeit dabei sich um eine größere SeaCret-Flotte zu bemühen.

Aber habe bitte Verständnis dafür dass genaue Informationen erst auf den Tisch kommen wenn die Daten bzw. Fakten auch wirklich feststehen. Also bitte noch 2-3 Wochen Geduld.

Gruss
Rainer

Jörg Unkelbach
27.01.2006, 09:12
Hallo Rainer,

interessante Sache und gut zu hören. Ich habe hier im Westen der Republik auch schon mit einigen Leuten gesprochen, die das interessant finden würden.

Wenn ihr schon etwas weiter seid, würde ich das allerdings schon ein wenig mehr in der Öffentlichkeit machen, damit andere potentielle Interessenten sehen, dáß sich was tut.

Wenn Ihr mit Eurem Regelwerk schon etwas weiter seid, dann immer mal her damit. ;)

Wenn Du's nicht öffentlich machen möchtest, freue ich mich auch gerne auf einen Hinweis via Email.

Frühstart
02.02.2006, 15:06
Hallo,
damit hier keine Grüchte das kochen anfangen, kurz mal ein Zwischenstand:
Also die Idee wurde positiv aufgenommen, die Preise für SEA-Crets mit dem Herstelller zufriedenstellend verhandelt, weitere Gespräche und eine brauchbare Sponsorenpräsentation müssen geführt und gemacht bzw. fertiggestellt werden. Also soweit schauts nicht schlecht aus ABER ich weiß seit 5 Tagen, dass ich in 2 Wochen umziehen werde, also Kaos, Land unter, der ganz normale Wahnsinn!
Ich falle somit erst mal für ne Zeit aus, wenn ich den Umzug geschafft habe, kümmer ich mich , kann aber dauern.
Gruß
Stephan
aus heute fast schon ein wenig frühlingshafter Kälte

Jörg Unkelbach
03.05.2006, 23:24
wollte mich mal ganz vorsichtig erkundigen, ob es im Bezug auf eine "Sea Cret Klasse" oder ähnliches inzwischen wieder was neues gibt.

Hair Dryer
04.05.2006, 12:33
Hallo Jörg,

habe mir in der Zwischenzeit einen Bausatz besorgt und bin gerade mit den Test der Originalversion für einen Artikel fertig.

Auch Rainer hat nun eine SC fertig und am WE erste Tests damit gemacht, allerdings bereits mit Tuning.

Was sich hinsichtlich der Idee „Einheitsklasse“ damit tut, kann ich nicht sagen, da ich nicht in dem Kreis der hier daran interessierten Leute bin. Soweit ich weiß, hat aber bis auf jetzt Rainer von denen noch keiner bislang eine SC gebaut bzw. gesegelt (Finde ich ja immer interessant, wenn über Boote / Klassenideen diskutiert wird, bei denen die meisten Beteiligten das betreffende Boot noch gar nicht probiert haben… :D )

Zum Boot:
Ist gar nicht schlecht.
Hat Potential, segelt gut und einfach, ist ein weitgehend einfacher Schraubbau. Kommt Deinen Vorstellungen eines modernen Bausatzes sehr nahe, denke ich. :rolleyes: Quasi System Fishertechnik-Lego…

Ob es aber zur Idee „Einheitsklasse = kauf den Bausatz, schraub zusammen und komm zur Regatta und gewinne“ passt, wage ich zu bezweifeln, dazu sind die Segel nichts und auch die sehr weiche Kielflosse ist nicht gerade der Hit. Sprich, das Modell würde sich über ein paar Veränderungen / Tuning sicher freuen und dem Besitzer dann mehr Segelspaß bieten.

Für die Idee „Einheitsklasse = kauf den Bausatz, schraub zusammen und komm zur Regatta und gewinne“ wäre m.E. eine SEAWIND besser geeignet, da sie ab Bausatz brauchbare Teile bietet – ok, natürlich auch nicht alles super toll – aber bei Vergleichen mit IOM / M etc. bitte die zu investierenden Moneten nicht aus den Augen verlieren. Den etwas höheren Preis des SW-Bausatzes gegenüber der SC hat man damit im Vergleich zur SC aber daher bereits kompensiert, weil man hier nichts beiseite legen muß. Auch kann man ein preiswertes, großes und stabiles Hitech-Stellservo verwenden (bei SC ist nur Bauraum für Standardgröße vorgesehen) Man kann mit der SW in meinen Augen ab Bausatz wirklich gut leben und braucht kein Tuning für Regattaspaß.
Das ist m.E. für die Idee der Anfänger / Großsegler lockenden "Einheitsklasse" ein wesentlicher Aspekt. Wobei die SW bei frischem Wind nicht so der Bringer mehr ist, also hinsichtlich der Allroundtauglichkeit auf Schönwetter und hauptsächlich Leichtwind (bis 3 Bft) eingeschränkt ist

Für eine Idee „Einheitsklasse = kauf Bausatz als Basismodell, lies Regelwerk zur Definition von erlaubten Tuningmaßnahmen und kauf erstmal gleich dazu neue Segel“ (also relativ ähnlich der bisherigen MM) wäre die SC aber sicher eine brauchbare und auch recht kostengünstige Basis und bietet ein handliches, relativ allroundtaugliches Boot - bis 3-4 Bft - mehr verträgt sie m.E. auch nicht.

Gruß
Thomas

Anbei ein paar Impressionen


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Le concombre masqué
04.05.2006, 12:43
sieht doch ganz brauchbar aus.....

Jörg Unkelbach
04.05.2006, 22:59
Hallo Thomas,

erst mal vielen dank für Deinen Report und Deine Einschätzungen. Ich denke, dem ist aus technischer Sicher auch gar nicht hinzuzufügen. Daß eine SW aus dem Baukasten sicher besser ist, kann auch so ein relativer Laie wie ich mit dem bloßen Auge erkennen. Für die Seawind würde auch die besser aufgestellte Vetrtriebsstruktur von Kyosho im Gegensatz zu T2M sprechen (obwohl...gabs T2M nichtvsogar bei Conrad?)

Ich hätte auch ger nichts gegen eine gemeinsame Klasse der beiden, wo man dann auch noch das Thunder Tiger Boot und ein zwei andere vergleichbare addieren könnte (wie das oben ja schon mal vorgeschlagen wurde).

Aber da passe ich mich natürlich ganz und gar der Idee der Organisatoren an. Ich kann nur die Sichtweise aus Einsteiger/Laiensicht einbringen. Was eine Sinnvolle Regattasegelei betrift, fehlt mir sicherlich noch etwas der überblick.

Der vermeintlich günstigere Einstiegspreis der Sea Cret gegenüber der Sea Wind ist sicher ein gewichtiges Kriterium, wenn es darum geht, Neueinsteiiger (nucht Umsteiger) zu gewinnen. Die Verbesserungen kann man dann ja nach und nach (wie bei der MM) hinzufügen. Je nach Gusto und Geldbeutel.

Aus Sicht eines erfahrenen Seglers ist die SW sicher die vernünftigere Entscheidung.

Naja...und wenn hier im Westen keine solche Einheitsklasse zusammenkommt, ist es kein Weltuntergang, denn es gibt ja einige Scale-Regatten, wo sowohl SW als auch SC gut aufgehoben sind. Trotzdem werde ich mir auf jeden fall eine zulegen, wenn die Smaragd, die ich hier derzeit noch am Bein habe, weg ist. *mit dem Zaunpfahl wink*

Das Fahrbild auf Deinen Fotos gefällt mir schon mal sehr gut (auch wenn das Großsegel auf dem ersten Bild ganz schön wellig dasteht.) ;)

Bin schon gespannt auf Deinen ausführlicheren Artikel.

Jörg Unkelbach
04.05.2006, 23:14
Noch was dazu:


Ob es aber zur Idee „Einheitsklasse = kauf den Bausatz, schraub zusammen und komm zur Regatta und gewinne“ passt, wage ich zu bezweifeln, dazu sind die Segel nichts und auch die sehr weiche Kielflosse ist nicht gerade der Hit. Sprich, das Modell würde sich über ein paar Veränderungen / Tuning sicher freuen und dem Besitzer dann mehr Segelspaß bieten.

Das war mir klar - ich denke, das ist auch nicht sooo wichtig. Auch bei der MM ist das sicher eher nicht so. Sowas gibt es auch beim RC-Car Racing (wo ich ja Zuhause bin) nicht wirklich. ;)

Ich denke, das sollte jedem Einsteiger klar sein, daß man zu einem Sieg noch einen gewissen "User Input" braucht. :)

Wichtig würde ich finden, daß man die notwendigen Verbesserungen mit vergleichsweise geringem finanziellen und Bauaufwand bewerkstelligen kann und daß man am Ende mit einer gewissen Sicherheit ein zufriedenstellendes Ergebnis erreicht.

Ich könnte mir vorstellen, daß die SC solche Vorgaben erfüllt.

Ulrich Burbat
05.05.2006, 07:03
Tomas´ Ausführungen kann ich folgen.
Alle Argumente möchte ich nicht für eine Einheitsklasse übernehmen.
Thomas ist ein guter Segeler, weis wie man ein Boot schneller bekommt und hat viel Interesse an Experimenten.
Vertreter der Einheitsklasse verfolgen meiner Meinung nach andere Ziele (sind sicherlich bekannt oder schon diskutiert).
Ich bin nicht in der Lage die Leistungsfähigkeit eines Bootes einschätzen zu können.
Aber
Die Mini Cupper segeln meiner Meinung nach auch nicht zu toll. Deren Anhänger stört das nicht, denn alle Boote haben die gleichen Macken und trotzdem gibt es einige die diese Klasse segeln (zur DM in Schwerin sollen 30 Starter erschienen sein).
Bei der MM gibt es offensichtlich auch unterschiedliche Auffassungen bezüglich Änderungen am Baukasten oder nicht.

Ich begrüße alles, was die Seglergemeinschaft stärkt. Ob eine neue Klasse diesem Ziel dienlich ist, muß die Zukunft zeigen.
Sollten Vertreter der manntragenden Boote interesse bekunden und die Mehrzahl bilden, könnte es sich zum Winterprojekt entwickeln (die schweriner MC Segler haben ihre oote schon seit Wochen eingemottet).


Ulli

Le concombre masqué
05.05.2006, 07:21
Ich denke durchaus daß die SC eine Zukunft haben kann. Gerade durch Ihren ACC look, kann es ein Jahr vor dem Cup das interesse wecken. Den Preis finde ich unschlagbar, für einen MC bekommt man 20 SC.

Hair Dryer
05.05.2006, 12:45
Hi,

ich hatte es hier so verstanden, das es sich um eine Idee einer echten Einheitsklasse handeln soll, die möglichst preisgünstig und ohne Notwendigkeit für technische Beschäftigung rein ums Segeln mit einem Boot X gehen soll. Also eben „Einheitsklasse = kauf den Bausatz, schraub zusammen und komm zur Regatta und gewinne“ – wenn man denn segeln kann… Um eben unbedarfte Leute anzusprechen und es rein auf den seglerischen Vergleich bei vorgegebenen Material zu beschränken.

Die MM ist keine solche Einheitsklasse, war es auch nie von der Idee her und wird es hoffentlich auch nie so werden. Sie ist eine „Einheitsklasse = kauf Bausatz als Basismodell, lies Regelwerk zur Definition von erlaubten Tuningmaßnahmen und kauf erstmal gleich dazu neue Segel“, also wo technische Beschäftigung ausdrücklich part of the game sein soll.

Das sind zwei paar Schuhe.

Die SC kann für so eine Auslegung wie bei der MM oder auch etwas eingeschränkter eine sehr gute Basis geben. Wie gesagt, sie hat Potential, der Rumpf ist gut und mit ein bisschen Tuning holt man schon noch einiges aus dem Boot raus – wobei bereits ab Bausatz viel Segelspaß geboten wird (bei weniger anspruchsvollen Zeitgenossen, als welche, die teure IOMs etc. gewohnt sind). Und wenn alle mit den gleichen Macken zu tun haben, spielen diese Macken dann ja auch weniger eine Rolle, wie man ja auch beim MC sehen kann.

Bei der Idee strikte Einheit und eben „Einheitsklasse = kauf den Bausatz, schraub zusammen und komm zur Regatta und gewinne“ halte ich dagegen aufgrund einiger Detaillösungen eine SW in Summe letztlich für etwas besser – eben weil man da nichts unbedingt tunen muß, sondern es ab Kasten soweit brauchbar tut. Und das ist m.E. dann eine etwas passendere Basis eben für strikt Einheit, bis auf die in meinen Augen geringere Allroundtauglichkeit des Bootes…. Im übrigen schlage ich damit ja nichts neues vor, die SW ist ja bereits als One Design in einigen Ländern unterwegs – da bräuchte man sich nur anschließen.

Was die Segel der SC angeht: Wenn die nass/feucht werden, ist es aus mit Segeln, die nehmen dann schiere Sackformen an. Ähnlich einiger der bisherigen MM-Bausatzsegel und vieler anderer Bausatzsegel. Das ist damit auf jeden Fall ein Fall für die Tonne und im Hinblick auf eine Klassenauslegung mit „nix zu ändern“ nicht haltbar. Neue Segel sind im Grunde kein Problem und kosten auch nicht die Welt. Ein 8er Kohlerohr statt des Alumastes ist auch nichts besonderes. Also man könnte eine SC-Regel so definieren, das am Rigg eben was getunt werden dürfte. Was auch die Verstagung dann betreffen würde, denke ich.

Der Kiel ist übrigens, Dank an Rainer für den A-B Vergleich, keinen Deut schlechter als ein SW Kiel, beide sind Labberteile, der SW sogar noch ein Tick mehr, wie Rainer gemessen hat. Ich hab zwar beide Boote, hatte aber offenbar einen Fehler in meinem Bauchgefühl bei den reinen Handvergleichen…:rolleyes:

Wie gesagt, das Thema RC-Anlage halte ich bei der SW hinsichtlich one design für günstiger. Bei meiner SC tut derzeit ein 10 kg JR-Servo Dienst und das hatte bereits ab 3 Bft. erkennbar Probleme am Wind, sprich bei den ersten drei Fotos… Abgesehen noch dazu sein üppiger Preis von irgendwas bei 80 EUR… Rainer hat ein sehr viel günstigeres Servo gefunden, welches sogar etwas kräftiger ist. Mal sehen, ob das längerfristig halten wird. Das teure JR-Servo ist jedenfalls schon mehrmals in einem anderen gleichgroßen Boot (CR-914 und Saphir, sogar auch schon mal in der MM!!!) defekt gewesen (Getriebe…)

Und nicht falsch verstehen, ich hab die SC probiert, weil ich mit der gleich großen CR-914 sehr gute Erfahrungen gemacht habe und ich von daher an der erheblich günstigeren (und im Vergleich auch zugegeben preiswerteren) SC Interesse für einen Vergleich hatte. Übrigens schon vor dieser Diskussion hier. Die CR-914 gefällt mir zwar nach wie vor besser aber der Kostenfaktor zwischen beiden Booten ist leider nicht zu übersehen. Ansonsten hätte ich hier auch schon längst eine Bresche für die CR-914 versucht zu schlagen.

Ob ihr da nun eine Klasse oder was auch immer bildet – sorry – ist nicht meine Sache und da möchte ich mich auch nicht weiter einmischen.

Gruß
Thomas

Yeti
05.05.2006, 13:16
Was die Segel der SC angeht: Wenn die nass/feucht werden, ist es aus mit Segeln, die nehmen dann schiere Sackformen an.

In dem Fall wäre es auch vorbei mit dem Gedanken der Chancengleichheit. Labberige Kielflosse, Alu-Mast, etc.... Alles egal, denn es ist für alle gleich, aber ein Boot mit intakten Segeln braucht man nicht mit einem mit ruinierten Segeln vergleichen. Aber wäre das bei der Seawind anders?

Abhilfe kann man m.E. nur schaffen, indem man Segel aus anderem Material zulässt. Man kann sich ja auf den Original-Grundriss einigen und auf einteilige Segel (wenn das dem Originalzustand entspricht).

Wenn die Festlegung auf die Bausatzsegel dazu führen würde, dass die Leute bei jeder 2. Regatta mit einem neuen Segelsatz ankommen, hätte sich die Idee einer kostengünstigen Bootsklasse ja ebenfalls erledigt.

Just my 4,99

Yeti

Jörg Unkelbach
05.05.2006, 15:06
Ich hatte ja schon mal irgendwo gehört, daß man sich wohl einteilige Segel aus anderem Material antsprechend dem Baukasten-Schnitt haben wollte. Das macht natürlich Sinn, weil man sowas auch ohne große Fachkenntnisse herstellen kann, was bei mehrbahnigen Segeln schon wieder was anderes ist. (letzteres wäre für mich aber auch ok)

Ausserdem sieht's ja langweilig aus, wenn alle mit den gleichen Segelfarben unterwegs sind.

Wie Thomas schon schrieb; Änderungen am Rigg (Kohlefaserstangen kosten heut nicht mehr die Welt) und evtl. andere Verstagungen sollte man zulassen.

Könnte mich also für die Variante Serienrumpf und Änderungen am Rigg (bei Serienabmessungen) erwärmen.

@ Thomas: So genau sind mir die Innereien nicht mehr im Kopf. Wäre das viel Arbeit, bzw. gar nicht zu bewerkstelligen, ein größeres Servo einzubauen?
Hast Du auch ein Foto vom Innenausbau?

Le concombre masqué
05.05.2006, 15:25
Würde eine Regatta Eco auch gehen ?

Ich habe da noch eine rumliegen ;)

Tobias H.
05.05.2006, 17:12
Die MM ist keine solche Einheitsklasse, war es auch nie von der Idee her und wird es hoffentlich auch nie so werden. Sie ist eine „Einheitsklasse = kauf Bausatz als Basismodell, lies Regelwerk zur Definition von erlaubten Tuningmaßnahmen und kauf erstmal gleich dazu neue Segel“, also wo technische Beschäftigung ausdrücklich part of the game sein soll.


Abwarten,

die racing MM ist optimal für eine Einheitsklasse. :D

Endlich ein Baukasten, bei dem nichts mehr nachgekauft werden muss. Und das bei einem wahrscheinlich absolut konkurrenzfähigen "Straßenpreis" um 125,-€. :eek:

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
05.05.2006, 17:14
Abwarten,

die racing MM ist optimal für eine Einheitsklasse. :D



Ja !!!

und es passen sogar vier in einem Golf !!!

Tobias H.
05.05.2006, 17:18
Ja !!!

und es passen sogar vier in einem Golf !!!

Polo, Eric ... nix Golf. :D

Le concombre masqué
05.05.2006, 17:28
Polo, Eric ... nix Golf. :D

achso...

noch besser

:D

Hair Dryer
05.05.2006, 20:09
Sicher hab ich noch Bilder ;-)

RC-Einbau: Ist alles wunderschön vorgefertigt - und wenig veränderbar. Auf eigene Faust läßt sich da zwar sicher was anderes darstellen - aber irgendwie schade um die durchaus nette Bausatzlösung. Immerhin ist nichts verklebt, man kann alles wieder einfach demontieren. Der Bauraum ist aber recht gering von der Höhe her, der Deckelschließmechanismus (ein echt irres Teil!) baut etwas nach innen und bei mir kratzt der Stellarm bereits dran herum...

Ich habe beim Zusammenbau leider kein dickes Servos hier frei rumliegen gehabt, um das einfach mal vorher reinzustellen. Aber nach jetzigem Messen ist so ein großes billiges Stellservo (15,- EUR HYPE/GWS) ca. 7 cm mit Stellarm hoch (Umlenkblock dann auf Unterseite montiert) - und selbst mittig in den Rumpf gestellt dürfte das mit dem genialen Deckelmechanismus knapp, vermutlich aber zu knapp werden... Also Deckel dann auch noch ändern?
Eric, die Winde bekommst Du liegend sicher unter (sowas hab ich auch schon überlegt - ist aber auch eine nicht so besonders "billige" Lösung) - aber war die bei Dir nicht für die Opti gedacht?

Im übrigen auch hier dann die Frage, was würde da an Umbauten im Sinne "Einheit" alles erlaubt werden? Kleines Ruderservo? Mini-Akku (Lipo....)?

Das ganze Boot wiegt übrigens bei mir knapp über 3 kg bei 1,6 Kiel. Ist alles ziemlich stabil ausgeführt (bis halt leider auf die Flosse...). Der CR-914, auch nicht gerade labberig, bringt ca. 2,8 auf die Waage, übrigens auch nur mit Standard-Servogröße versehen. Großes Servo paßt da aber rein, da der Deckel auf Decksniveau ist und nicht so etwas tiefergelegt in der Plicht - in der übrigens durchaus gerade im Deckelbereich ein wenig Wasser drin stehen bleibt, da weiter hinten eine kleine Barriere in den Boden eingeformt ist....

Gruß
Thomas

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Hair Dryer
05.05.2006, 20:20
Hier der Montagekasteninhalt:

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Hier ein Bild von den Segeln nach ein bisschen Nässe von oben, eigentlich mehr Luftfeuchtigkeit denn Regen - die werden dann u.a. ca. 4 cm länger...
(Christian, die SW-Segel sind aus zumindest anscheinend besserem Material gemacht, das verzieht sich nicht bzw. weniger - nehme ich an, hatte sie aber selbst noch nicht im Regen, nur bei anderen beobachtet und da ist mir nichts groß negativ aufgefallen. Auch sind die richtig zugeschnitten, so von wegen Geweberichtung und so...)

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Und dann noch ein paar andere:

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Gruß
Thomas

Ach ja, klar das Halb-Wind und Raumer Wind schön aussehen, da läuft sie sehr eindrucksvoll und kann in Böen auch richtig abgehen. Das kann da eigentlich fast jedes Boot ;-) Eine Tendenz zum Unterschneiden ist zumindestens bei 3-4 offenbar kaum gegeben - ich habe es jedenfalls nicht hinbekommen. Auch wenn die Bilder eine tiefe Nase zeigen, mehr war nicht drin. An der Kreuz war die Optik dagegen dann ab 3 doch etwas weniger interessant und die Leistung auch nicht so dolle. Ziemlich Lage schiebend zog bzw. kämpfte sie sich durchs Wasser, da dachte ich an die Wasser schleppende NZL vom letzten ACC - nur das mir die Männeken mit den Eimern an Bord fehlten. Aber da ist der CR auch nicht so viel besser, wenn ich den so in Erinnerung daneben halten würde. Und ne SW erst recht nicht mehr.
Bei wenig/mäßigem Wind ist sie übrigens eindeutig schneller als eine im Vergleich zwar fast gleichgroße, aber schwerere und dazu untertakelte Saphir, selbst mit Tuning-Segeln drauf.

Hair Dryer
05.05.2006, 20:47
Die Befestigung der sauber gegossenen Bleibombe hat mir sehr gut gefallen. Ohne einen Tropfen Kleber oder gar Spachtel und Lack kann man da auskommen. Die Schalen sind nicht nur Schutzüberzüge, sondern dienen zur Befestigung und passen sehr gut. Was stört da schon das bisschen mehr Volumen da unten...

Das der Kiel aber offenbar in der Neigung nicht ganz stimmt und die Bombe damit ab Werk vorne etwas nach unten geneigt ist, gefällt mir nun logischerweise weit weniger. Rainer hat die Flosse daher etwas steiler eingebaut (Befstigungsrohr oben an Deck um ein paar mm nach hinten versetzt), ich habe das Gewicht unten an der Flosse anders ausgerichtet. Ist bei der Fortune übrigens auch ziemlich schlimm...

24284

Ach so, Rainers Lösung erscheint mir geeigneter. Der Mast ist in der Neigung ab Werk nicht verstellbar (sitzt fest in einem Rohr - immerhin stabil gegen umfallen) und mir erscheint das Boot mit dieser Einstellung, einem senkrecht stehenden Mast, tendenziell eher in Richtung leegierig zu gehen. Eine steilere, etwas mehr nach vorne gehende Flosse ist da nicht schlecht und vom Gewichtstrimm scheint es lt. Vergleich nichts auszumachen.

Ich habe meinen Mast jedenfalls mal etwas nach hinten gebogen, ging durch eine sehr große Großsegelvorliekrundung, und damit fand ich die Segeleigenschaften besser, etwas besser anspringend, eben mehr in Richtung luvgierig. Sieht auch optisch etwas dynamischer aus ;-) Die Bilder sind mit diesem Trimm gemacht.

Jörg Unkelbach
05.05.2006, 21:05
Hi Thomas,

nochmal danke für Deine ausführlichen Ergänzungen.

Ja, daß es da ein paar Schwachpunkte gibt - davon bin ich ausgegangen. Wenn man einplant daß das Rigg ohnehin verändert wird, denke ich daß man mit den restlichen Dingen leben kann.

Von daher halte ich den Preis des Baukastens für einigermaßen angemessen. Ich denke also, daß ich mich auf dieses Teil festlegen werde und dann mal sehe, was draus wird.

Für das Segelverstellservo werde ich ggf. mal eines der neuen Bluebird-Servos testen. http://www.ansmann-racing.com/downloads/bluebird/BMS-660MG.pdf
Sowas kommt jetzt probeweise in einem meiner Verbrenner-Offroad-Trucks, um zu sehen, wie es sich bewährt. Wenn's da funzt, dan funzt es im Boot erst recht.

Die 14,6 KG sollten wohl reichen. ;)

Pita
06.05.2006, 03:59
vom 9.12.2005
"b)
Beim letzten Treffen an der DE habe ich einen etwa 40 jährigen Zuschauer (hatte mal ein manntragendes Segelboot) einige Runden mit meiner IOM fahren lassen. Er war richtig interessiert. Nachmittags berichtete er, dass er sich eine gebrauchte Komplettyacht kaufen kann (ich glaube ORCA).

Ulli"

Hallo Ulli,

gemeint ist doch das Absegeln am 6. November an der DE, lese erst heute Nacht davon...
Ja das war toll von Dir und hat mir großen Spaß gemacht :) !!!!
Auch der angebotene Apfel war sehr lecker.

Bin heute Nachmittag in Harburg - als Zuschauer und morgen in Sandstedt. Wenn nicht dort sieht man sich ein anderes Mal wieder ?!

Ich habe am 16.11.05 dann dieses Boot erworben:

Ulrich Burbat
07.05.2006, 21:36
Hallo,

Thomas:
Kauf, schraub zusammen unde gewinne (vermutlich seine maxime).
Ich verstehe die MC als Einheitsklasse.
Kauf, habe spass am segeln, motte die kiste ein und nach 2 Jahren ist si immer noch aktuell (nicht meine Wunschvorstellung).
ich hatte mal MC Segler gehört, die lehnen jede Veränderung ab, weil sie vermuten, dass nachvolgende Wünsche auch berücksichtigt werden sollen.
Ich glaube bei den MC spielt Geld nicht die Hauptrolle.
Wenn Die Segel der SC bei Nässe nicht segelfähig sein sollten, gibt es nur eine Lösung:
Wer, -und nur derjenige- liefert die Segel.
Andere Verstrebung, andere Flosse, anderes Ruder usw. (die Liste läßt sich beliebig verlängern).
Wenn es Interessenten gibt, denen die MC nicht liegen, diese eine andere Klasse wollen, aber niemals daran werkeln wollen/können, dann ist ein Boot auszusuchen, das mehrere anspricht (das ist offensichtlich geschehen).
Dann gilt es einen Rahmen festzulegen, der mehrere Jahre Bestand haben könnte. Dann sollte die Entscheidung bindend sein.
Verbesserungen könnte es viele geben, führt aber über das Diskutierstudium schlecht heraus.

MM keine Einheitsklasse:
Was wäre geschehen, wenn einige Interessenten in GER zuerst da gewesen wären die besatimmt hätten "MM aus dem Kasten und nicht anders". Alle segeln micht dem gleichen Bedingungen/Nachteilen. Ich hätte mir sicherlich auch eine MM zugelegt.
Da meine ersten MM Kontakte im Netz die zu möglichen Tuningsmaßnahmen waren (welch herrlich unterschiedliche Kielflossenformen waren denkbar und ich erkannte nicht von einer deren Vor-/Nachteile), war MM für mich erledigt.
In anderen Ländern soll es wohl Doch Bestrebungen einer Einheitsklasse MM geben.
Kaufen Schrauben gewinnen trifft für wenige zu.
Mit gleichen Booten zusammen segeln und freude zusammen haben, könnte eine größere Gruppe ansprechen.

Ulli
P.S.
Ich habe nichts gegen Thomas und achte seine Leistungen, egal welcher Art. Nur manchmal habe ich andere Auffassungen.

Jörg Unkelbach
07.05.2006, 21:44
Auch der angebotene Apfel war sehr lecker.

@ Pita: Gibts da einen Zusammenhang mit der Sea Cret-Diskussion, den ich nicht verstanden habe? ;)

Hair Dryer
07.05.2006, 22:48
Diese Forumssoftware ist scheiße!!!

Da sitzt man online und eingeloggt und schreibt was und beim abschicken ist alles futsch. Was ist denn das für ein Mist????

Pita
07.05.2006, 23:06
@ Jörg
Nö, einen Zusammenhang gibt es nicht, wollte mich nur etwas sehr verspätet auf diese Art bei Ulli bedanken, hatte ihn bis gestern in Harburg nicht gesehen.
Bitte weiter diskutieren.... :)

Le concombre masqué
07.05.2006, 23:13
In anderen Ländern soll es wohl Doch Bestrebungen einer Einheitsklasse MM geben.



Nein, gibt es nicht.Einheitsklasse würde heissen , nur Baukastenteile zu verwenden. Ist in keinem Land der Fall.

Hair Dryer
07.05.2006, 23:35
Hallo Uli,

ich probier es noch mal. Und diesmal schreib ich den Text offline und kopiere wie sonst auch. *grummel*


Mit gleichen Booten zusammen segeln und freude zusammen haben, könnte eine größere Gruppe ansprechen.
Kannst Du ja dann mit dieser hier vielleicht wie auch immer entstehenden Klasse machen.

MM ist anders entstanden. Wir haben damals einfach unsere eigenen Vorstellungen für uns selbst umgesetzt, so wie wir halt mit ner MM was machen wollten. Hat dann im Laufe der Zeit auch andere angesprochen. Hätte man sicher auch anders aufziehen können, war aber nicht unsere Absicht, nun max. mögliche Wachstumszahlen zu produzieren, sondern wir wollen mit der MM einfach unseren Regatta- und Umgangsspaß betreiben. Ein Kompromiss aus Möglichkeiten zum Segeln und Bastelmöglichkeiten. Das soll weder die ultimative Technikklasse sein, noch eine rein auf Segeln ausgelegte Sache sein und wir versuchen damit eben unterschiedlich interessierte Leute anzusprechen, wobei es dadurch nicht allen Recht zu machen ist. Kann daher nur ein Kompromiss sein, wo man auch mal 5 gerade sein lassen muß. Allein z.B. bei dem beliebten Thema Wegerechtsregeln...

In Holland haben sie vor gut zwei Jahren die Uridee umgestrickt und sie den dortigen Bedürfnissen und Gewohnheiten einer wachsenden Gruppe aus der Großseglerszene angepasst: In Richtung einer engeren Einheitsauslegung, es ist aber keine echte Einheitsklasse (auch wenn sie es so nennen). In Verbindung mit einer hervorragenden Promotion der Klasse durch einige aktive Leute dort hat sich das dann schlagartig verbreitet und viele Großsegler haben sich dieses „nette kleine Regatta-Spielzeug“ mal so nebenbei angeschafft.

Das hätte man vielleicht so auch hier in GER machen können. Aber nicht mit dem Großteil der hier an MM interessierten und aktiven Leute, die einfach andere Interessen mit dem Boot und der Auslegung haben und diese bislang auch so behalten wollen.

Man kann es nie allen Recht machen, dieser Thread hier zeigt es und in vielen anderen Diskussionen sieht man es auch immer wieder. Eine Klasse kann in 1000+X Versionen gestaltet werden und immer wird es welche geben, die sich angezogen fühlen oder denen es nicht gefällt. Die MM so wie wir sie hier betreiben, muss nun wirklich nicht jedem gefallen ;-)))) Nicht nur weil sie so ein Winzling ist tut sie das ja auch nicht. Daran ändert auch eine andere Auslegung der Klasse nichts. Hauptsache, die Mehrheit in unserer Gruppe hat ihren Spaß und es finden sich mit der Idee und Auslegung andere Leute, mit denen man eben zusammen Segeln kann. Ändert sich die Zusammensetzung dieser Mehrheit, kann sich ggfs. dann in Folge auch die Klassenauslegung ändern... Tobias, hier wäre dann Dein Einsatz ;-)


Übrigens schade Uli, das Dich die Tuningmöglichkeiten abgeschreckt haben. Verstehe ich aber nicht so recht, denn an Basteln scheinst Du doch durchaus interessiert zu sein. Kostet bei ner MM nicht viel und es macht wenig Aufwand, da mal was selbst zu probieren und zu testen, es macht durchaus Spaß und man kann auch was daraus lernen. Muß denn immer dann alles perfekt werden/sein – oder macht es nicht auch Spaß mal eigene Versuche im Kreise einigermaßen ähnlicher Boote zu machen – ohne dabei xyz EUR investieren zu müssen oder 100+X Regelauslegungen studieren zu müssen. Letztlich, es bleibt dennoch beim geschickten Umgang und Trimm dieses Bootes, welches manchmal so herrlich giftig sein kann... Ne IOM ist dagegen echt langweilig einfach zu segeln, das kann ja jeder :D

Aber lassen wir MM doch hier mal außen vor, auch wenn man ja für diesen hier offenbar mal vertretenden Interessentenkreis eine Einheitsauslegung für sie gestalten könnte, die evtl. als Zusatz zur bisherigen Version gemacht werden könnte. Aber ich habe nicht den Eindruck, das daran Interesse besteht, sondern hier ein größeres Boot dafür gefragt ist.

Also macht mal und entwickelt was, wenn denn noch Interesse daran besteht. Bin gespannt. Ist mir egal welches Boot, wenn sich in meiner Umgebung ein paar Leute von dieser Idee und Klasse - wie auch immer sie dann aussehen wird - angesprochen fühlen sollten und da mitmachen würden, mache ich ggfs. auch bei einem „Einheitsbrei“ mit. SC und SW habe ich ja schon... und beide noch ungetunt :rolleyes:

Ich habe aber ein wenig Zweifel, ob daran wirklich Interesse besteht und sich genügend Aktive finden werden. In dieser Hinsicht stimme ich einigen meiner Mitsegler zu, ich habe/hätte eigentlich für mich schon genug Segelmöglichkeiten und brauch nicht noch was Neues. Ich bräuchte nur ein segelfreundlicheres Umfeld....


Nur manchmal habe ich andere Auffassungen
Wäre ja auch langweilig, wenn alle das gleiche denken (müssten) ;)

Gruß
Thomas

Tobias H.
08.05.2006, 00:15
Hallo,

hier kommt mein Einsatz. ;)

Also ich habe bisher mit der MM und den MM`lern immer meinen Spaß gehabt und war bisher auch basteltechnisch recht aktiv.
Nachdem man nun über drei verschiedengewichtige Bomben und ein paar Wechselriggs verfügt ist man eigentlich auch bei jeder Windsituation konkurrenzfähig. Die MM boomt in Deutschland weiter. Sicherlich auch aufgrund der lockeren Segelatmosphäre.

Mit der in Zukunft lieferbaren racingMM bestünde allerdings die Möglichkeit eine echte Baukasten- bzw. Einheitsklasse zu haben. Der Baukasten ist sicher ausgereift und alle "Kinderkrankheiten" (sorry Thomas) der "traditionellen MM" sind ausgemerzt. Alle Teile gibt es bei Graupner einzeln zum Nachbestellen und jeder hätte das absolut gleiche Material. Sogar die hervorragenden "Baukastensegel" kann man nachordern. Da bestünde eben dann auch für "Bastelfaule" oder "Baukasten- bzw. Einheitsklassen" Liebhaber die Möglichkeit sich eine MM zuzulegen und an den weit verbreiteten MM Regatten teilzunehmen. Also wir hier in Cottbus könnten noch viel mehr MM Segler verkraften. Warum sollte man Leuten, die lieber "Baukasten bzw. Einheitsklassen" segeln die MM vorenthalten ??? Wo man doch jetzt die Chance hat noch ein paar mehr Leutchen für das MM Segeln zu begeistern. Da könnte man einfach bei den MM Regatten mitsegeln und nachher getrennt werten. Also ich segel lieber mit vielen Schiffen als mit wenig.

Zudem passen vier Mann mit vier racingMM bequem und sicher in einen VW Polo. Vier Sea- Creats leider nicht. Und sorry Jungs, wers noch nicht gemerkt haben sollte. Die Benzinpreise werden weiter steigen und die Autobahnmaut für PKW steht auch schon vor der Tür. Das sind aus meiner Sicht auch Kriterien für eine Einheitsklasse, die man nicht außer Acht lassen sollte. Sonst steht man wieder allein am See.

Zudem habe ich keine Lust mir im Winter beim auftakeln die Finger abzufrieren und die MM passt nunmal aufgeriggt in jeden Kofferaum. :p

Gruß
Tobias

Le concombre masqué
08.05.2006, 06:28
Zudem passen vier Mann mit vier racingMM bequem und sicher in einen VW Polo.

Echt ?

:D

haegar
08.05.2006, 12:29
Hi,
wollte mich hier eigentlich raushalten, aber nun will ich meinen Senf doch dazugeben.

Vorne weg: Modelltechnisch komme ich vom Scalemodellbau (der aus Zeitmangel leider fast komplett auf der Strecke geblieben ist). Seglerisch komme ich von den Großen und war lange Zeit sogar der Meinung, dass man mit dem "Hintern" segeln muss, und dass daher bei Modellseglern das richtige Gefühl gar nicht aufkommen kann.

Also, zum Modellsegeln bin ich gekommen, wie die Jungfrau zum Kinde. Am Anfang war die Fortune (sieht getuned Klasse aus ist aber noch zickiger als die MM) und dann kam Thomas mit der MM ...

Größe: Optimal, beide Dinger passen aufgeriggt ins Regal und ins Auto (ohne die Rückbank umlegen zu müssen) und da spielt auch meine Frau noch mit. SC, SW oder IOM, keine Chance.

Basteln: Als Modellbauer und Segler stören mich Primitivlösungen und schlechte Optik unheimlich. Erste Aktion: Umlackieren der Fortune wegen der Optik, neue Masten und neue Segel weil zu schlecht, Segelverstellservo austauschen weil zu schwach, Luken neu, weil undicht ...
Wenn dann der Wind nicht zu stark ist, macht auch die Fortune Spaß und die Optik ist super. Anfänger fahren auf so etwas ab (was auch den Erfolg von Stockmaritim erklärt).
Dann kam die MM: nicht schlecht als Baukasten, großes Tuningpotenzial, erträglicher Aufwand, aber keine tolle Optik - ok für einen modellbauenden Segler oder segelnden Modellbauer wie mich, auch wenn eigentlich zum richtig pfriemeln zu klein und von der Optik gewöhnungbedürftig. ABer das Umfeld stimmte! Racing MM - jetzt stimmt sogar die Optik halbwegs

Klasse: ganz loser und hemdsärmeliger Haufen bei den Fortunes in Berlin, semiprofessionell aber locker bei der MM, optimal, oder? - ok, es gibt auch ein paar Verbissene wie überall, aber das kann man wohl nie verhindern. Und wer es braucht, findet genug andere Klassen.

Wer es enger mag, kann eine Baukastenwertung einführen. Dann bleiben die Felder groß und die, die nicht basteln wollen, können sich auch noch separat werten lassen (und mal ehrlich, Baukastenboot liegen doch manchmal verdammt weit vorn!). Mit der Racing MM wäre das noch einfacher, aber da braucht man eine separate Baukastenwertung eigentlich schon gar nicht mehr ...

Einheitsklasse aus Baukästen: Wir habe hier in Berlin einen SW-Trupp, fast alles "richtige" Segler, die im Winter segeln, aber nicht basteln wollen. Ok, es geht um den Spaß, aber wenn man die Boote und insbes die Segel sieht, mein Ding wäre das nicht. Und die Fortune ohne Tuning ist wirklich grauenvoll. Baukasten ohne Nachbessern geht m.E. nicht, wenn es denn wirklich Spass machen soll.
Dazu kommt, auch für eine "gemäßigte" Einheitsklasse gilt: Was in einer kleinen Gruppe auf Good-Will-Basis gut funktioniert, wird in der Breite kaum noch so einfach machbar sein. Aber wer stellt sich dann hin und überprüft, was erlaubt ist und was nicht? Dann hat man ratz fatz einen Organisationsaufwand, der sich gewaschen hat. Für die MM wäre so etwa m.E. der Tod und da deutet sich leider ja schon an, dass manchmal die Regelauslegung bis an die Grenzen und vielleicht schon etwas darüber ausgelotet wird (zumindestens Fragen in der Richtung werden ja ab und zu schon mal gestellt - schade eigentlich)

Mein Fazit: Das MM Konzept ist ok, der MM Erfolg ist sicher so leicht nicht duplizierbar. Möglichkeiten für andere Klassen sind vielfältig, aber im Moment m.E. stark regional bestimmt. Das ist eigentlich eine Entwicklung, wie bei den Großen. Die regionalen Ansätze und Entwicklungen werden im Zuge der steigenden Spritkosten sicher noch bedeutsamer werden.

Rio1
09.05.2006, 09:40
Hallo,

der Mario Rudolph kommt aus Fürstenwalde, das ist gaaaanz dicht bei Jürgen Schmelzer.

Somit wäre Mario ein idealer Trainingspartner für Jürgen. Da müssen wir dem Mario nur noch eine MM aufschwatzen. :D

Werde Jürgen mal anmailen ob er Mario nicht auch zum MM Adventskaffee einladen will und dann können wir alle mal eine RG65 live erleben. :eek:

Gruß
Tobias

Da ist man umzugsbedingt mal eine Weile nicht im Forum, schon kommen solche Vorschläge.
Auch wenn es etwas gedauert hat, jetzt soll es zum Regattasegeln eine MM werden.
Beim Werdegang ist es mir ähnlich wie Achim gegangen. Lange im Netz gesucht, Preise Daten und Ausstattung verglichen und irgandwann eine Fortune bestellt. Der große Reiz für Anfänger besteht eben in dem Allinclusive-Paket und der Optik. Auf Bildern und Videos bei Schönwetter sieht alles auch sehr schön aus. Sowie aber Wind aufkommt, ist der Spass vorbei. Also alles wie bei Achim, neuer Mast, neue Segel, neue Servos, neuer Fernsteuerung. Von der MM haben mich damals die gewöhnungsbedürftige Optik und der Bauaufwand abgehalten. Ich wollte eben segeln und nicht soviel basteln. Dafür wurde es mit der RG-65 dann umso mehr.
Die MM als Einheitsklasse, bzw. Fertigboot hätte sicher einen sehr großen Zuspruch bei den Großbootseglern. Auch Kleber und Farbe können eben abschrecken.
Der Transport ist auch nicht zu vernachlässigen. Wenn man schon ein großes Boot transportiert, will man sich um das RC-Boot nicht auch noch den Kopf zerbrechen und auf Booten ist immer zu wenig Platz.
Die Racing-MM bringt sicher viele neue Fans, da die Optik schöner ist und kein Tuningbedarf besteht. Damit wird sich sicher automatisch eine Einheitsklasse entwickeln. Fehlt nur ein Mindestgewicht und für Starkwind kleinere Riggs und/oder schwerere Kiele, die ja schon angeboten werden. Damit könnte man auch bei mehr Wind noch mit Spaß segeln und etwas Tuning-Lotterie ist auch mit dabei.

Schöne Grüße
Mario

Tiga
21.05.2006, 08:06
Hi Sailors,

was die SeaCret anbetrifft habe ich mich mit weiteren Beiträgen in letzter Zeit zurückgehalten, ich wollte vor einer endgültigen Bewertung abwarten bis ich das Boot mal bei allen Bedingungen gesegelt habe. Ein Leichtwind-Test ist ja am Bodensee kein Problem, aber bis es mal Starkwind hat kann es dauern.

Zunächst mal zum Boot.

mit Thomas Dreyer hatte ich abgesprochen dass er die SeaCret genau nach Bauplan erstellt, ich habe parallel dazu eine Tuningversion gebaut. Wir wollten testen was die Modifikationen bringen. Hier meine Änderungen im Detail:

- Kiel ca. 5° steiler gestellt.
- Decksluke mit 3mm Rund-Moosgummi abgedichtet.
- Originalmast durch 8mm CFK-Rohr ersetzt.
- Fockbaum gegen 6mm CFK-Rohr getauscht.
- Großbaum gegen 8mm CFK-Rohr getauscht.
- anderer Baumniederholer
- Fockdirk
- Fock-Ausgleichsgewicht
- Bahnensegel aus Ultralight-Mylar.

Das Rigg ist also bis auf die Baukastenbeschläge für den Mast komplett neu, eine Maßnahme auf jeden Fall dringend anzuraten ist und sich lohnt. Immerhin können durch die CFK-Rohre 80g. Rigggewicht eingespart werden, durch den erheblich steiferen Mast reicht ein einfaches Paar Wanten ohne Salinge.

Als Servo habe ich ein Dymond-Digitalservo mit Standard-Abmessungen und 10Ncm Stellkraft eingebaut. Das Ruderservo ist ein einfaches Standardservo mit 3,5Ncm.

Wie Thomas bereits beschrieben hat ist das Boot sehr einfach und schnell zusammengebaut, alles passt perfekt. Es sind insgesamt nur 5 Klebepunkte erforderlich die ich mit Sekundenkleber ausgeführt habe. Der Rest wird gesteckt und geschraubt.

Auch die o.a. Tuningmaßnahmen sind ohne größeren Mehraufwand umzusetzen, sieht mal mal von der Herstellung der profilierten Segel ab. Um den Kiel steiler zu stellen muß vor dem Einbau der Führungshülse für das Schwert nur ein neues Loch an Deck gebort werden. Beim Austausch des Mastes können die Original-Mastbeschläge weiterhin verwendet werden. Die reinen Materialkosten für das Tuning liegen bei ca. 25 EUR.

Und nun das Wichtigste, die Segeleigenschaften:

bei leichtem und mittlerem Wind war meine SeaCret öfters auf dem Wasser und wurde auch schon von einigen Seglern getestet. Das Boot springt schon bei leichtestem Wind an und segelt auf allen Kursen sehr ausgeglichen und ohne Schwächen. Der steiler gestellte Kiel bringt die von vielen Seglern gewünschte leichte Luvgierigkeit.

Diese guten Segeleigenschaften bei Leichtwind waren angesichts von 0,46 m² Segelfläche (exakt vermessen) und knapp 3kg Gewicht zu erwarten. Im Gegenzug habe ich auch damit gerechnet dass die SeaCret dafür bei auffrischendem Wind schnell an ihre Grenzen kommt. Thomas konnte bei seinen Segeltest bis ca. 3,5 Bft. segeln, ich heute zum ersten Mal auch bei deutlich mehr.

Eine Kaltfront war im Anmarsch, Sturmwarnung für den Bodensee angesagt und ich hatte ausnahmsweise sogar mal Zeit. Also das Boot geschnappt und runter an den See.

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Weitere Bilder gibt es hier... (http://www.modellsegeln-bodensee.de/galerie.php)

Die Bilder zeigen das Boot bis knapp 4 Bft., als die Front dann durchzog und es leider auch heftigst zum Regnen kam musste ich die Kamera leider wegpacken. In Spitzenböen dürften es um die 5 Bft. gewesen sein.

Was ich nie für möglich gehalten hätte: die Kiste läuft mit dem großen Rigg auch bei knapp 5 Bft. noch immer super. Auch bei stärkster Schräglage neutral am Ruder, stets leicht zu beherrschen, keine Probleme bei der Wende. Und was fast schon unglaublich ist: ich habe es kein einiges Mal geschafft den Bug zum abtauchen zu bringen. Statt dessen kommt das Boot wunderbar in´s surfen, es war ein Rießenspaß die Wellen abzureiten.

Das steife CFK-Rigg hat sich bei diesen Bedingungen hervorragend bewährt. Und bis auf eine kleine Längsfalte im Großsegel hat das leichte Segelmaterial auch die stärksten Böen gut weggesteckt.

Das 10kg-Servo war bei diesen Bedingungen am Limit, in Spitzenböen habe ich die Segel nur noch durch zusätzliches Anluven dicht bekommen. Allerdings war ich auch nur mit einem 4,8V-Empfängerakku unterwegs, ein 6V-Akku hätte das Problem evtl. behoben. Wie der Hersteller allerdings zu einem Standardservo für die Segelverstellung raten kann ist mir schleierhaft.

Fazit: so langsam werde ich zum echten SeaCret-Fan, so viel Spaß wie heute vormittag hatte ich in meiner (noch jungen) Modellsegelkarriere selten! Und der Einsatzbereich des Bootes ist enorm, bei leichtestem Wind schon gut segelbar, aber auch bei >4 Bft. noch nicht überfordert.

Gruss
Rainer

haegar
21.05.2006, 11:27
...

Als Servo habe ich ein Dymond-Digitalservo mit Standard-Abmessungen und 10Ncm Stellkraft eingebaut. Das Ruderservo ist ein einfaches Standardservo mit 3,5Ncm.



Hi, Rainer,
Du meinst sicher kpcm, oder? 10 Ncm (= 1kpcm) reichen ja nicht mal für 'ne MM.

Yeti
21.05.2006, 11:38
Das 10kg-Servo war bei diesen Bedingungen am Limit...


@Achim: Hier steht es doch noch mal richtig ;)

Tiga
21.05.2006, 15:13
Hi Achim,

gut aufgepasst - da fehlt natürlich eine Null. Sollte 100 Ncm heißen.

Gruss
Rainer

Le concombre masqué
22.05.2006, 10:56
Wie wäre es mit diesem Servo ?

oder ist der zu hoch ?


http://cgi.ebay.de/POWER-SERVO-13KG-IQ-900-GWS-HYPE-KYOSHO-NEU-GARANTIE_W0QQitemZ7379231827QQcategoryZ19843QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Tiga
22.05.2006, 12:25
Hi Eric,

das von mir eingebaute Dymond-Servo hat eine Bauhöhe von 38mm. Damit hat man zum Deckel und zum Rumpfboden jeweils 1-2mm Zwischenraum. Wenn man den Umlenkblock am Servohebel hängend (also an der Unterseite) anbringen würde dann bringt das nochmal 3-4 mm.

Daher kann man Servos bis ca. 45mm Bauhöhe einsetzen, mehr geht nicht. Zumindest nicht solange man die im Bauplan angegebene Einbauposition verwenden will. Im Vorschiff direkt vor dem Mast wäre reichlich Platz, man müsste eben eine Öffnung ins Deck schneiden.

Gruss
Rainer

Le concombre masqué
22.05.2006, 12:27
ok danke

dann vielleicht regatta eco liegend...

Tiga
26.05.2006, 09:04
Moin Sailors,

ein weiterer Härtetest stand an: die SeaCret gegen 3 IOMs. Eine davon wurde von Jens Amenda gesegelt, also jemandem dem man durchaus unterstellen kann dass er weiß wie man eine IOM optimal um den Kurs bringt. ;)

Wir hatten zu Beginn unseres Segelnachmittags ca. 2-3 Bft, später dann bis auf 3-4 Bft auffrischend. Der Wellengang war ziemlich heftig, somit war die SC als kleineres und leichteres Boot sicher deutlich im Nachteil. Unsere Teststrecke ging seewärts zu einer Markierungstonne was entfernungsmäßig einer extrem langen Regattakreuz entspricht, dann wieder auf Vorwindkurs zurück zum Ufer.

Das Resultat: am Ende dieser Teststrecke hatte die IOM von Jens gerade mal 10-15m Vorsprung herausgeholt! Ich hätte nie gedacht dass die SC so gut mithalten kann, eine tolle Leistung für ein derartiges Low-Cost-Boot. Und ich bin überzeugt dass bei etwas weniger Wind und Welle der Unterschied sogar noch geringer ausgefallen wäre.

Gruß
Rainer

Arnim L.
26.05.2006, 10:37
Hei Rainer!

Leider ist IOM keine Konstrukteursklasse ;)

Gruss

Arnim

Le concombre masqué
26.05.2006, 10:39
Hi Rainer

Hatte ich von Anfang an gesagt, hatte die gleichen Infos aus einem frz Forum..

Le concombre masqué
26.05.2006, 10:44
http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=355852&postcount=105

:D

pompebled
27.05.2006, 00:38
Wie wäre es mit diesem Servo ?
oder ist der zu hoch ?
http://cgi.ebay.de/POWER-SERVO-13KG-IQ-900-GWS-HYPE-KYOSHO-NEU-GARANTIE_W0QQitemZ7379231827QQcategoryZ19843QQssPageNameZWDVWQQrdZ1QQcmdZViewItem

Für in den Sea Cret zu hoch, in meiner Voyager aber, arbeitet dieser Servo als Segelverstellservo schon fast einen Jahr sehr zufriedenstellend an 6V.

Wenn es die Gelegenheit mal gibt, würde ich gerne mal mit den SC zusammen segeln, bei Vorwindskurs kommt der Voyager zwar nicht ins Gleiten (12M Rumpf), auf andere Kurse muss ich wenigstens mithalten können...

Gruss, Jan.

Arnim L.
27.05.2006, 09:47
Schlechte Segler werden auch bei einer Einheitsbootsklasse
nicht klar kommen.

" WIESEL "

Hab trotzdem meinen Spaß :D

Gruss

Arnim

GER337
27.05.2006, 13:35
Na ich warte gespannt was nu rauskommt -Seacret oder oder ......

wäre ich auch mal wieder mit dabei : ) - lust hätte ich ja ........

Gruß Sven

Le concombre masqué
27.05.2006, 17:02
er lebt !!! er lebt !!!

:D :D :D

GER337
27.05.2006, 21:05
Jo - also ich bin dabei - werde mir die SC Bestellen -


sollte das Servo passen bzw ok sein ?

http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&item=7416327412&rd=1&sspagename=STRK%3AMEWA%3AIT&rd=1

Gruß Sven

Le concombre masqué
27.05.2006, 21:31
cool

dann können wir ja bald matchraces segeln

karl-otto
12.06.2006, 14:51
hi, bin neu in diesem forum...

bin ein modellsegel-anfänger (komm vom hochseesegeln)
hab neben einer liebevoll restaurierten (und auch gesegelten) robbe ATLANTIS just for fun eine SeaCret erworben.
macht riesig spaß, das ding zu segeln!
die ATLANTIS is eine andere dimension, viel action um transport, aufriggen, trimmen, steht daher mehr als wohnzimmermodell da, 1 - 2 mal im jahr is sie am wasser.
nun zu meiner SeaCret:
den vorschlag, den kiel um 5° nach vorn zu neigen, hab ich befolgt, bringt wirklich was! hatte nur das problem, daß das führungsrohr schon eingeklebt war! aber vom kiel einen 5°-keil absägen und den kielbolzen mit einem dünnen rohr um 5°nach vorne gebogen hat auch gefunzt...
die erfahrung mit dem segelverstellservo (ursprünglich ein normalservo) hab ich auch gemacht: dichtholen nur mit gleichzeitigem anluven möglich! hab es gegen ein high-torque-servo ausgetauscht, funzt ebenfalls...
der original-fockbaum war zu lang (streifte beim vorstag) - hab ich gekürzt...

nun geht es ein bißchen an´s tunen, daher meine frage:
wo erhält man bessere segel, wo kohlefaserstäbe?
nachdem ich handwerklich nicht völlig ungeschickt bin, könnt ich mir die segel auch selbst herstellen, wenn ich wüßte, wo man material und segelschnitte bekommt (trotz intensiven googeln nix gefunden).

zum schluß noch eine kurze entschuldigung, weil ich nix zum klassen-diskurs beitragen konnte, aber ich les fleissig mit...

ps: bin spätberufener (58 jahre) und ösi, daher bitte etwas geduld mit mir:p

Le concombre masqué
12.06.2006, 14:56
Als Segelstoff kann ich dir Icarex empfehlen, bekommt man im Drachenladen, hier zum Beispiel

http://www.drachenshop.de/shop/query.php?cp_sid=251898aa37e2&cp_tpl=5503&cp_cat=53

Eine Schablone wird es demnächst geben

Der Siedler
12.06.2006, 16:11
Hallo,

war nun auch endlich mal mit der SC am See.

Mast und Bäume sind aus CFK, Segel sind von Rainer.
Den Kiel hab ich vorerst mal gelassen wie er ist, da das Boot im Winter vermutlich eh lackiert wird kann ich das immer noch ändern.

Das Boot ist echt klasse.
Habe nicht wirklich den Durchblick was Segelboote angeht.
Aber alles mal nach Gefühl getrimmt und....

... segelt 1a.

Von der Geschwindigkeit konnte ich selsbt als Anfänger mit ner IOM mithalten.
Nur bei stärkeren Böen wollte die SC immer mal kurz tauchen, aber nicht wirklich schlimm.
Leider ist Momentan noch ein uraltes Multiplex Servo (Standart billig Ding) für die Segel drinne, alsoo nix mit Dichtholen der Segel, immer schön in den Wind drehen, gleiches gilt es zu tun nach ein par Minuten da das Servo nichtmal genug Kraft hat die Segel zu halten, rutschen immer ein wenig auf...

.. kommt ja bald was neues :D

Im großen und Ganzen echt klasse Boot.
Originalbäume sind allerdings echt nur für die Tonne, da ist n Essstäbchen (schreibt man das nun mit sss?) vom Chinesen stabiler.
Der Rumpf ist nahezu glatt, habe ca 10 min mit 1000er Nass geschliffen und polliert, mehr nicht.
RC Einbau richtig pfiffig gemacht. Alles in einem Rahmen der komplett ein und ausgebaut werden kann und noch genügend Abstand zum Rumpfboden hat um darin an die 2 Liter Wasser spazieren zu fahren, ohne das was nass wird. :D
Um das zu umgehen sollte dann aber auch der Deckel nachträglich abgedichtet werden, da siffts nämlich ganz ordentlich rein.
Eine Moosgummischnur an den Deckel und dicht ists.

Bauzeit: ca 1 Woche :eek:
einfach immer mal im vorbeilaufen eine Stelle geklebt oder 2-3 Schrauben und gut.
Ansonsten würde ich mal sagen 4-5 Stunden.

grüße
Sascha

Velocitee-raptor
25.07.2006, 19:29
Als Segelstoff kann ich dir Icarex empfehlen, bekommt man im Drachenladen, hier zum Beispiel

http://www.drachenshop.de/shop/query.php?cp_sid=251898aa37e2&cp_tpl=5503&cp_cat=53

Eine Schablone wird es demnächst geben

Wo denn,wann denn?
Gruß Uli

Frühstart
26.07.2006, 10:22
Servus
also es freut mich sehr, dass so viele Interesse an einer Einheitsklasse haben. Ich stelle aber auch fest, dass sich das "sea cret" Projekt weg von der Einheitsklasse und hin zur Tunigklasse entwickelt hat. Aufgrund der geschilderten miserablen Qualität des Rigs der Sea Cret ja auch nachvollziehbar.
Ich kann die Grosssegler aber nur gewinnen, wenn ich ein fertiges Boot hinstelle. Das wird erst möglich sein, wenn die Tuningmaßnahmen standardisiert sind und vor allem die Tuningteile problemlos und fertig geliefert werden. Da auch in diesem Fall mit einem relativ kleinen Markt zu rechnen ist, wird es wohl wieder darauf hinaus laufen, dass eben ohne basteln nix läuft. Ich fürchte, dass damit eben keinen nennenswerte Anzahl von Grosseglern an die Teiche gelockt werden kann.

Irgendwann wird sich schon ein Hesteller bequemen ein auch den Erwartungen der Modellseglern gerecht werdenedes Fertigboot auf den Markt zu schmeißen, spätestens wenn 1&1 Team Germany den Cup gewinnt ;)
Gruß Stephan

Le concombre masqué
26.07.2006, 10:30
Also bisher haben wir in einer internen Diskussion lediglich den Austausch des Fockbaumes und Bahnenlose Segel "erlaubt" ,aus Icarex.

Mast darf aus cfk rohren bestehen weil bei eventuellem bruch die Aluteile nicht so ohne Weiteres zu bekommen sind, bringt aber keinen Vorteil.


Liste folgt

Le concombre masqué
26.07.2006, 10:31
spätestens wenn 1&1 Team Germany den Cup gewinnt ;)
Gruß Stephan


Bis 2018 wollten wir ansich nicht warten

Greenpiece
26.07.2006, 11:51
@Frühstart

Egal wie das Boot aussieht und wie sehr man tunen muß, Großsegler sind nur schwer für unser Hobby zu begeistern. Diese hat einen Hauptgrund, der darin liegt das unsere Segelsaison und deren in der selben Zeit liegen. Es wird niemand der 5, 50 oder 100.000 € für ein Schiff ausgegeben hat ein Segelwochenende für ein Modellregatta hergeben.

Diese Tatsache ist DER Erfolgsfaktor der Mini Cupper. Dieses Boote segeln ihre Regatten ausschießlich im Winter. Wer ist am Start - >90% Großboot Segler. Ich bin mindestens 1x im Jahr Regattaleiter für die hier im Norden und habe schon viele Gesprche über die anderen Klassen geführt. Sowohl IOM als auch M Boote und deren gute Segeleigenschaften sind bekannt. Das Killerargument ist und bleibt aber unser segeln im Sommer.

Le concombre masqué
26.07.2006, 12:21
was hindert uns daran auch im Winter zu segeln ?

ausserdem geht es nicht "nur" um Grossbootsegler

siehe die Entwicklungen bei den meisten Modellbaufirmen, die Tendenz geht zum "RTR"

Frühstart
26.07.2006, 15:24
Also hier in Bayern sind 90% der Regatten auch nur im Frühjahr und Herbst, da während der Badesaison an unseren Gewässern entweder wegen Schwimmern oder wegen Verkrautung in den Uferbereichen nix geht. Im Winter geht hier auch nix, Eis ist da das Problem.Ich komme von den Großen und segel dort auch weiter, richtig ist, dass ich im Sommer auch kaum IOM segeln gehe.
Ich fände es schon sehr erfreulich, wenn die Regattafelder im Frühjahr und Herbst zusammenkämen,ich bin auch sicher dass damit der ein oder andere Grossegler für IOM etc gewonnen werden könnte.
Im Nordern ist das Problem witterungsbedingt eventuell anders zu sehen, bei uns im Süden würden Modellregatten und Großseglersaison sowie Großregatten eher kaum kollidieren.

@ eric: nach meiner Erfahrung ist die Herstellung eines Kohlegroßbaums und von Segeln viel zu viel Barstelazufwand für nicht bastelerprobte Grossegler, die wollen konsumieren, Regatten segeln, sonst nichts. Die Leute kann man nicht zum Basteln bringenm entweder man will solche Leute auf die Modellregattabahn bringen, dann muss man das akzeptieren, oder man läßt die Zielgruppe eben außen vor bzw begnügt sich mit den wenigen, die auch Modellsegeln betreiben.
Gruß Stephan

Le concombre masqué
26.07.2006, 15:36
A
@ eric: nach meiner Erfahrung ist die Herstellung eines Kohlegroßbaums und von Segeln viel zu viel Barstelazufwand für nicht bastelerprobte Grossegler, die wollen konsumieren, Regatten segeln, sonst nichts.


Fockbaum... ein 8 mm rohr mit 5 Löcher

Segel wird es auch geben...

Stephan Ludwig
26.07.2006, 15:44
@ eric: nach meiner Erfahrung ist die Herstellung eines Kohlegroßbaums und von Segeln viel zu viel Barstelazufwand für nicht bastelerprobte Grossegler, die wollen konsumieren, Regatten segeln, sonst nichts. Die Leute kann man nicht zum Basteln bringenm entweder man will solche Leute auf die Modellregattabahn bringen, dann muss man das akzeptieren, oder man läßt die Zielgruppe eben außen vor bzw begnügt sich mit den wenigen, die auch Modellsegeln betreiben.
Gruß Stephan

Ich frag mich wieso diese Leute 1500 € für einen Cupper auf den Tisch legen. Ist der denn fertig gebaut ?

Und wenn man ein Boott ohne Tuning und basteln fahren will.... ja dann sollen die sich doch das Kyosho Teil kaufen...

Greenpiece
26.07.2006, 17:15
Ich frag mich wieso diese Leute 1500 € für einen Cupper auf den Tisch legen. Ist der denn fertig gebaut ?

Und wenn man ein Boott ohne Tuning und basteln fahren will.... ja dann sollen die sich doch das Kyosho Teil kaufen...


zu 1) Ja die Cupper sind komplett fertig!

zu 2) beim Kyosho Boot ist wie bei jedem Baukastenboot die Segelgarderobe schrott. Also werden wieder "Tuningsegel" gekauft und wenn man schon dabei ist kann man doch auch gleich noch ein Kohlerig bauen und schon sind wir wieder bei der Secret etc, etc!

Ich habe es schon mehrfach geschrieben, das einzige Boot was in meinen Augen als Einheitsklasse taugt ist der RC-Laser. Der ist in weniger als 2 Minuten segelklar, Tuning ist nicht erlaubt und auch nicht erforderlich. Ausserdem kann man ohne Probleme mal eine Saison nicht segeln und hat bei einem Wiedereinstieg gleichwertiges Material. Und wenn ich mir die Mini Cupper Szene betrachte ist auch der Kaufpreis kein Argument gegen den Laser! :p

Le concombre masqué
26.07.2006, 17:22
ich verstehe immer nicht warum Manche alles kaputtreden ,war der von mir damals vorgeschlagenen 50 cm klasse auch so, wurde als zu klein abgetan, inzwischen hat sich die Mm durchgesetzt und erfreut sich Zuwachszahlen von denen die anderen Bootsklassen nur träumen können.

ist nicht persönlich gemeint, Nigel

es geht uns doch nicht nur um die Grossegler, und für die Einsteiger ist die Laser einfach zu teuer

Greenpiece
26.07.2006, 18:17
Eric, ich will nichts kaputt reden aber die Diskussion hinsichtlich der Einheitsklasse führt doch zu nichts!

Wenn wir 5 Leute bzgl. ihrer Vorstellung fragen haben wir hinterher 6 Meinungen.

Die Kernfrage ist -> was ist das Ziel und die Zielgruppe einer neuen Einheitsklasse?? :confused:


Aus deinen Posts entnehme ich -> preiswerte Klasse für Einsteiger

Meine Meinung -> absolut gleiches, klar definiertes und standardisiertes Material mit dem Schwerpunkt auf Segeln nicht auf bauen oder kaufen können.

einige andere -> Klasse ähnlich der MM mit ein mehr oder weniger Tuning


Vielleicht sollte ich auf er nächsten DSV Sitzung einen Antrag hinsichtlich der Aufnahme des Lasers als Einheitsklasse stellen. :cool:

Le concombre masqué
26.07.2006, 18:21
Vielleicht sollte ich auf er nächsten DSV Sitzung einen Antrag hinsichtlich der Aufnahme des Lasers als Einheitsklasse stellen. :cool:

Das ist dummfug und das weisst du auch.

:D

versucht mal lieber was für die mini40 klasse zu tun.

Greenpiece
27.07.2006, 09:16
Sorry, wird nicht passieren.

1.) Ich bin niemand der sich ein Boot selber baut.

2.) Mehrrumpfboote haben mich schon in meiner aktiven Zeit als Großsegler nie gereizt.

Le concombre masqué
27.07.2006, 09:19
Sorry, wird nicht passieren.

1.) Ich bin niemand der sich ein Boot selber baut.

2.) Mehrrumpfboote haben mich schon in meiner aktiven Zeit als Großsegler nie gereizt.


Damit meinte ich den DSV, nicht du

:D

Gast_633
27.07.2006, 09:33
was soll der DSV denn tun. mini40 bauen? rgettaen ausschreiben, wo dann michael mit dir segeln tut.
die klasse waechst mit den seglern. ich finde es passiert doch einiges. ich werde nur erst im herbst zum bauen kommen. auch IOM hat einige Jahre gebraucht bis es so bekannt war, dass sie es immer mehr wurden.
ich denke wenn ich hier im sueden mit einem mini40 segler, kommen bestimmt nachahmer.

andreas

Le concombre masqué
27.07.2006, 09:36
was soll der DSV denn tun. ?


Weiss ich nicht.

Ihr seid ja da drin....

Frühstart
27.07.2006, 16:32
Fockbaum... ein 8 mm rohr mit 5 Löcher

Segel wird es auch geben...
Hi eric,
es gibt leute die können dies die anderen das, der eine will der andere eben nicht. Also iszt es so schwer nachzuvollziehen, dass es Menschen gibt, die wollen segeln aber eben kein werkzeug in die hand nehmen!

@Stephan,
ich find es nicht zielführend, wenn Modellsegelinteressenten und Anfänger, die nicht basteln wollen oder können sozusagen in die Ecke gestellt werden und eben Seawind oder sonst was segeln sollen.
Es ging mir bei diesem Theme ganau darum, dass jeder der Interesse hat mit gleichem Material antreten kann und ohne Materialunterschied sein Können messen kann.

Ich werd das Gefühl nicht los, dass die laufende Diskussion um Materialveränderungen und Tuning nur geführt wird, damit keiner mit einer echten Einheitsklasse die Ursachen für das jeweils erreichte Ergebnis nur bei sich selbst suchen muss!

Ich habe mittlerweile den Laser im Original gesehen und muss sagenn das Gerät könnte man ohne Tuning auch mit den Originalsegeln nehmen, kostet hat a bissal mehr.....:(

Bis bald a moi
Sephan

Le concombre masqué
27.07.2006, 16:51
Ich werd das Gefühl nicht los, dass die laufende Diskussion um Materialveränderungen und Tuning nur geführt wird, damit keiner mit einer echten Einheitsklasse die Ursachen für das jeweils erreichte Ergebnis nur bei sich selbst suchen muss!



Sorry, aber das ist Dummfug.

aus meiner Sicht zumindest, für Andere kann ich nicht reden

Auch den Fockbaum wird man kaufen können, mit den löchern....

Stephan Ludwig
27.07.2006, 17:38
Hi eric,
es gibt leute die können dies die anderen das, der eine will der andere eben nicht. Also iszt es so schwer nachzuvollziehen, dass es Menschen gibt, die wollen segeln aber eben kein werkzeug in die hand nehmen!

@Stephan,
ich find es nicht zielführend, wenn Modellsegelinteressenten und Anfänger, die nicht basteln wollen oder können sozusagen in die Ecke gestellt werden und eben Seawind oder sonst was segeln sollen.
Es ging mir bei diesem Theme ganau darum, dass jeder der Interesse hat mit gleichem Material antreten kann und ohne Materialunterschied sein Können messen kann.

Ich werd das Gefühl nicht los, dass die laufende Diskussion um Materialveränderungen und Tuning nur geführt wird, damit keiner mit einer echten Einheitsklasse die Ursachen für das jeweils erreichte Ergebnis nur bei sich selbst suchen muss!

Ich habe mittlerweile den Laser im Original gesehen und muss sagenn das Gerät könnte man ohne Tuning auch mit den Originalsegeln nehmen, kostet hat a bissal mehr.....:(

Bis bald a moi
Sephan

Es soll keiner in eine Ecke gestellt werden. Das optimale Ziel wirst Du nie erreichen. Mein favorisiertes Boot war die Estelle, die auch ohne Tuning halbwegs vernünftig segelt, mit Tuning jedoch besser ;) Jetzt hat man sich aud die SeaCret geeinigt. Das hindert jedoch niemanden daran etwas anderes zu machen und Kyosho oder Laser zu segeln ;)


es gibt leute die können dies die anderen das, der eine will der andere eben nicht. genau das ist es, warum ich den Laser als untauglich betrachte... er ist zu teuer.

Aber wie ich oben schon sagte, es hindert Dich niemand bei dem Versuch den Laser als Einheitsklasse zu etablieren. Und Zusammengebaut werden muss der auch.....:rolleyes:


Alles ist irgendwo ein Kompromniss zwischen Aufwand und Kosten ;)

Ulrich Burbat
28.07.2006, 00:12
versuchen wir hier etwas zu selektieren (teilweise auch ich), was die Zielgruppe dann annehmen soll.
Hier diskutieren überwiegend "Bastler".
Den Grundgedanken von Stefan glaube ich verstsanden zu haben: "Wie begeistere ich Sgelsportinteressierte fürs RC-Modellsegeln".
Als "Bastler" haben wir etwas Wissensvorlauf. Den sollten wir der "Zielgruppe" (Großsegler) anbieten. Mehr nicht. Die Angesprochenen sollen entscheiden was sie wollen und nicht was unserer Meinung nach für sie gut ist. Leider weis ich nicht, welches Forum sie nutzen. Die MC gefallen mir (persönlich) nicht, wenn sie aber von der Mehrzahl als gut empfunden wird ist das deren Entscheidung und die Beteiligung/Teilnehmerzahl zählt, nicht meine Meinung.
Wenn wir als "Wissende" den Grosseglern ein Betätigunggsfeld (MC, SC, FW usw.) als Vorschlag unterbreiten, sollten wir ihnen Schwachstellen und Lösungen aufzeigen, die dann verbindlich von einem Hersteller (Widzardsails, Bohn usw, ) vertraglich abgesegnet wird.
Frühling- Sommer- Wintersegeln, der Kunde bestimmt den Weg. Ich glaube nicht, dass plus minus 200 € die Entscheidung zum Mitmachen beeinflussen.
Eher:
- Was muß ich selbst "Basteln"
- wie kann ich unser Klubgebäude dafür nutzen
- Ist mein Modell nach 3 Jahren Abstinenz weiterhin wettbewerbsfähig.

Stefans Fragestellung zum Anfang war für Bastler interessant. Wir können trefflich über dies und das schreiben. Ich kenne die Szene nicht so gut, glaube aber kaum Beiträge von (neuen) Seiteneinsteigern/der Zielgruppe gesehen zu haben.
Was will ich erreichen??
a) Gewinnung neuer Interessenten für das rc Segeln
oder
b) Begeisterung von Segelsportlern für das rc Segeln

Eigentlich geht es um unterschiedliche Gruppen und damit -zielen. Mit meinem Ziel muß ich die Fragestellung präzisieren.

Ulli
P.S.
der RC Segelsport ist in GER rel. schwach (meine Meinung). Brauche ich weitere Klassen?
Oder
Wie gewinne ich neue Interessenten fürs RC Segeln??

Der Siedler
28.07.2006, 10:56
Hallo,

also ich weis ja nun nicht ob das hier reinpasst.

Eine Frage hab ich aber, was ist daran so abwegig ein Boot für 200€zu kaufen und es in ca 4 -5 Stunden zusammenzubauen?
Weil es ist absolut kein Problem ne SeaCret aufzubauen.
Und den Fock-Baum muß man nicht bohren oder so was.
Hab den bei mir einfach passend abgelängt und mit passenden Kabeldurchführungen (die Rainer beigelegt hat) die Segel festgemacht.
Dirk usw ebenso.
Mit etwas durchdachter Führung der Leinen geht das Problemlos, ist haltbar, kostet nix und erfüllt den Zweck.

Alles was ich z.B. am Kohle Rigg gebohrt habe war der Drehpunkt beim Großbaum, mehr nicht.

Mehraufwand ist das in meinen Augen nicht, da braucht man genausolange um am Originalteil die Plastiküberstande der Produktion zu entfernen.

Und nein, Werkzeug hab ich nicht wirklich, hab die Seacret mit ner ordinären Eisensäge, einem Skalpell und nem Satz Uhrmacher Schraubenziehern zusammengebaut...ging auch.

Und ja, ich bin eigentlich ein Einsteiger was RC-Segeln angeht.
Und ja, glaube kann sagen das meine SC mittlerweile auch recht gut getrimmt ist und gut läuft.

Sicher wäre ne Jolle auch lustig, oder die Cup Racer, aber wenn ich mir die Preise anschaue....
... zumal, da muß ich sicher auch noch Kleinigkeiten machen, und sei es nur Servos einbauen oder einstellen.
Sicher kann man auch alles komplett fertig mit Wunschdesign usw bestellen, dafür kostets gleich mal das 3 fache.

Meine Meinung, wie auch schon geschrieben: 5 Sterne+ :D

Für mich als Einsteiger ists nunmal einfacher 200 € auszugeben für den Anfang als 400 oder gar mehr.
Kann mir immer noch was besseres kaufen wenn ich dabei bleibe

Bei nem Boot das mal eben 400€ kostet überlegen sich nunmal viele Einsteiger obs Ihnen das Wert ist, ist nunmal z.B ein Jahr Steuer+Versicherung fürs Motorrad oder Auto ;)


grüße
Sascha

Stephan Ludwig
28.07.2006, 11:06
Die Grosssegler interessieren sich doch kaum für das was wir tun und machen.
Ich hatte das mal im Forum der Zeitschrift Yacht gepostet:

Yacht-Forum (http://forum.yacht.de/showthread.php?t=84964)

Die Zahl der Antworten spricht ja wohl für sich. D.h. eine Klasse, welcher Art auch immer, wird immer eine Klasse für UNS Modellbauer bleiben.
Wenn sich der ein oder andere Grosssegler dahin verirrt ist das schön, zu glauben das wir jetzt einen Zulauf ohne Ende haben werden ist Träumerei und wird ewiger Wunsch bleiben.

Ich sehe die Klasse wie sie jetzt in der Mache ist, als Weiterentwicklung der MicroMagic an, die sich unterhalb den DSV-Klassen ansiedeln wird.

Btw. [Lästermodus an]solange eine Klasse keine Unterstützung des DSV geniesst, wird sie eh ewig Spielzeug bleiben ;) :D [Lästermodus aus]

Hiddensee-Segler
28.07.2006, 12:28
Tja,...


Ich glaube ihr stellt euch das ein bißchen einfach vor.

Großsegler-segler investieren ihr Geld natürlich lieber in ihre großen und das dabei eine Menge Geld draufgeht dürfte wohl jedem klar sein. Da bleibt nicht viel Geld für "Spielereien" übrig, oder glaubt ihr das nur die oberen Gesellschaftsschichten segeln.

Die Klasse der MiniCupper habe ich übrigens noch nie auf´m Wasser gesehen. Erfahren habe ich auch nur über´s Internet von ihr und natürlich ist sie viel zu teuer.

Und wenn ihr den Rat eines Großseglers wollt,
dann laßt das Schiff so wie es ist. In Berlin scheint die SeaCret eine gute Basis gefunden zu haben. Für diejenigen die sich trotzdem für das Spielzeug begeistern können wird es kaum mehr bleiben als ein netter (kostengünstiger) Zeitvertreib und wohl kaum eine Leidenschaft und da kann es nicht sein das man noch den Kiel um 5Grad anwinkeln muß, das Standardrigg gleich gegen CFK/GFK getauscht werden muß und neue Segel braucht. Das wird potenzielle RC-Einsteiger nur abschrecken.
(Oder kauft ihr euch ein Auto und bevor ihr damit fahrt wird es ersteinmal anständig getunt? Motor, Getreibe, Fahrwerk, Gewicht, Reifen, Felgen, Aerodymaik, etc... Nein! und warum? Weil es zu teuer ist, wenn man es machen lässt und die Erfahrung fehlt um es selber zu machen.)

Das Modell sollte so einfach wie nur irgend möglich sein. Ansonsten wird es mehr abschrecken als anziehen.
Klar ist es für die Bastler unter euch schnell getan... neues Rigg, neue Segel, etc... aber ihr solltet vielleicht die ganze Sache mal aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Nämlich aus der der Zielgruppe: Einsteiger, Unerfahrene, keine Lust auf Bastellei habende, usw.


Termine: Im Sommer wird gesegelt und im Winter wird gebastelt.
Glaubt ihr das machen wir bei den großen anders? Eine Yacht benötigt deutlich mehr Zuneigung als ein Modell,wage ich zu behaupten. Dadurch wird es nicht unbedingt einfacher einen Termin zu vereinbaren an dem alle Lust und Zeit haben. Zumal auf Grund der doch geringen Ausbreitung die Strecken zu den Treffen auch enorm hoch sind. Wie ich bereits sagte, es wird kaum mehr als ein netter Zeitvertreib und da fährt wohl kaum jemand durch halb Deutschland. Ich jedenfalls nicht.



Am Ende sollte es oberste Priorität sein das Modell so einfach und günstig wie nur irgend Möglich zu halten, um die Idee zu verbreiten.


MfG

Frühstart
28.07.2006, 12:28
@Stephan
also eines hab ich immer wieder festgestellt, wenn man mit den Grossseglen über RC Segeln spricht, dann wird die Sache als lächerlich, Kinderkram etc hingestellt und nicht ernst genommen. Insoweit wundert mich nicht, dass im Yachtforum keine Reaktionen kamen. Ehrlich gesagt hab ich sowas wie Foren auch erst als Modellsegler kennen gelernt.

Wenn man aber mit den gleichen Leuten, die im Gespräch kein Interesse gezeigt haben oder sogar die ganze Sache als völlig unmöglich, uninteressant, werd doch erwachsen und was weiß ich bezeichnet haben, mit Booten am Steg steht, dann wollen alle fahren, findens super und haben spass. Also ich wollte eben mit fertigen Booten in den Yachgtclubs in den Regattapausen werben und fertige Boote gleich mit zum Kauf anbieten.

Für diesen Zweck muss das Boot fertig sein, gut aussehen und einigermaßen segeln, wenns dann noch billig ist, na super.

Klar ist , das ideale erreicht man nicht, aber eine Bootsklasse die standardisiert ist wo nix getuned wird also eben eine Einheitsklasse fände ich immer noch wünschenswert. Ich glaub sowas wächst langsam und eine solche Klasse wird eher mit Grosseglern als mit den Modellseglern funktionieren, Bastler und Tüftler werden es nicht durchhalten ohne Verbesserungsideen Boote zu akzeptieren.

Gruß und schönes WE
Stephan

Hiddensee-Segler
28.07.2006, 12:43
@Stephan
Also ich wollte eben mit fertigen Booten in den Yachgtclubs in den Regattapausen werben und fertige Boote gleich mit zum Kauf anbieten.


Regattapausen? Willst Du mit einem Speedboot den großen hinterherfahren?

Die Idee ist vielleicht nicht schlecht. Direkt in den Vereinen während Veranstalungen Werbung zu machen. Allerdings glaube ich kaum das Du viel "Umsatz" machst... Ach Ja, nimm auch etwas für die Kinder mit (Opti :p ), die werden wahrscheinlich eher konsumieren wollen als ihre Eltern. Wieviel willst Du denn für ein Komplettset nehmen?:eek:


Fahrt mit mehreren Leuten hin und veranstaltet Schauwettkämpfe.;)
Matchrace in der Hafenanlage könnte ich mir sehr interessant vorstellen.:eek:
Lasst die Leute selber gegeneinander antreten.

Frühstart
31.07.2006, 09:31
Regattapausen? Willst Du mit einem Speedboot den großen hinterherfahren?

Die Idee ist vielleicht nicht schlecht. Direkt in den Vereinen während Veranstalungen Werbung zu machen. Allerdings glaube ich kaum das Du viel "Umsatz" machst... Ach Ja, nimm auch etwas für die Kinder mit (Opti :p ), die werden wahrscheinlich eher konsumieren wollen als ihre Eltern. Wieviel willst Du denn für ein Komplettset nehmen?:eek:


Fahrt mit mehreren Leuten hin und veranstaltet Schauwettkämpfe.;)
Matchrace in der Hafenanlage könnte ich mir sehr interessant vorstellen.:eek:
Lasst die Leute selber gegeneinander antreten.

Servus Hindenseeler,
man muss nicht alles wörtlich nehmen,
erstens: ich will meinen Lebensunterhalt nicht mit den Bootsverkauf verdienen, ich will Segler für RC gewinnen
zweitens: nein ich will den Regattafeldern nicht hinterherfahren, ich will die ständigen Zwangspausen in Bayern wegen Windmangel oder fehlender Konstanz nutzen und die Segler auf die RC -Bahn jagen
drittens habe ich das gerade am WE mit zwei Miramarekübeln geübt, ich hätte 10 Boote gebraucht und bestimmt 5 verkauft
Aber ich hätte keinen einzigen Interssenten gefunden, wenn ich einen Baukasten, ein Tuningkit und ne Tube Kleber hingelkegt hätte. Alle haben eine Frage gestellt, gibts die Boote fertig.

Also lasst einfach eine echte Einheitsklasse zu und bastelt und optimiert in den vorhandenen Klassen.
Gruß Stephan

Stephan Ludwig
31.07.2006, 09:44
Wir waren letztes Jahr mit den Micro Magics eine Randveranstaltung der Essener Segelwoche, genau wie die Mini-Cupper.

Dieses Jahr sind wir wieder vom Veranstalter gebeten worden als Rahmenveranstaltung teilzunehmen

Nur so, genau wie Stephan das auch macht, kann man die "echten" Segler an das RC Segeln heranführen. Aber wir werden als RC-Skipper niemals über den Status der Spielzeugsegler hinauskommen. Und dann sollten wir auch die Regeln bestimmen :D.

Greenpiece
31.07.2006, 10:05
Die Klasse der MiniCupper habe ich übrigens noch nie auf´m Wasser gesehen. Erfahren habe ich auch nur über´s Internet von ihr und natürlich ist sie viel zu teuer.

Ich will sicher nicht die Klasse der Mini Cupper verteidigen aber über 100 Mini Cupper in der aktuellen Rangliste wiederspricht ganz deutlich der Aussage, dass die Boote zu teuer sind.

Ich denke nicht, dass der Preis DIE entscheidende Größe ist. Die Zustimmung für den MC ergibt sich vielmehr aus dem sehr stabilen und einfachen Regelwerk und der daraus resultierenden Wertbeständigkeit des Bootes. Und natürlich der Tatsache, dass die Regatten von Oktober bis März stattfinden.

Yeti
31.07.2006, 10:22
Ich will sicher nicht die Klasse der Mini Cupper verteidigen aber über 100 Mini Cupper in der aktuellen Rangliste wiederspricht ganz deutlich der Aussage, dass die Boote zu teuer sind.

Ich denke nicht, dass der Preis DIE entscheidende Größe ist. Die Zustimmung für den MC ergibt sich vielmehr aus dem sehr stabilen und einfachen Regelwerk und der daraus resultierenden Wertbeständigkeit des Bootes. Und natürlich der Tatsache, dass die Regatten von Oktober bis März stattfinden.

Dann sollte doch sicher eine "Neue Einheitsklasse" diejenigen ansprechen, die sich nicht für einen MC begeistern können. Preis hin oder her, ich finde, die MC segeln einfach schei...

Das "Problem des Bastelns" lässt sich einfach dadurch lösen, dass jemand fertige Boote anbietet, die die erlaubten Modifikationen enthalten (falls man sich denn mal auf ein Boot einigt). So eine Sea Cret mit neuen Segeln und anderen Bäumen ist dann auch fertig gebaut immer noch eine ganze Ecke günstiger als ein Mini Cupper.

Hiddensee-Segler
31.07.2006, 14:25
:p Mit Umsatz meinte ich ja auch nicht Gewinn :p

Die MC´s finde ich auch weder optisch noch preißlich ansprechend.
Hallo, 1500 Euro für ein "Spielzeug" ??? Wer soll denn dafür begeistert
werden? Eine Handvoll neureiche für einen elitären englischen Yachtclub,
oder wollt ihr möglichst viele für eure Leidenschaft begeistern.
Und ja wenn sich ein paar Leute zusammentun und die Kisten in
Serie fertig bauen, gut. Ist zwar nicht das was ich mir wünsche,
aber wenn es der Idee dient. Ach ja, das geht aber nur solange gut,
wenn man dadurch keinen Gewinn erzielen möchte. Falls das nämlich
geschiet. Wird es dem Ruf der Klasse nur schaden.


Sei´s drum...


Irgendwie habe ich das Gefühl das ja doch nur geredet wird. Seit Jahren läuft
die Diskussion nun schon und führt doch immer wieder ins Leere.
Letzendlich wird sich für Einsteiger ein günstiges und optisch anprechendes
Boot durchsetzen mit guten Segeleigenschaften.


MfG


PS: Gibt es eigentlich schon ein favorisiertes Boot und
welche Gruppe ist nun die Zielgruppe?

Yeti
31.07.2006, 14:39
Ach ja, das geht aber nur solange gut,
wenn man dadurch keinen Gewinn erzielen möchte. Falls das nämlich
geschiet. Wird es dem Ruf der Klasse nur schaden.


Das kann sein, obwohl ich partout nicht verstehe, warum. Im Hobbybereich erwartet offensichtlich jeder, dass alle, die eine Ware oder Dienstleistung anbieten, umsonst arbeiten. In dem Kaff, in dem meine Eltern wohnen gibt es auch immer Gerede, wenn sich der Bäcker ein neues Auto kauft ("Das hat der von unserem Geld bezahlt! Soll er doch lieber die Brötchen billiger machen...").

Soll es daran scheitern, dass es kein fertiges Boot am Markt gibt, das von Haus aus eine echte Chancengleichheit (vergleichbares und brauchbares Material in alles ausgelieferten Modellen) bietet? Dabei wäre es doch ein guter Kompromiss, wenn man sich auf eine "Standardmodifikation" einigt, die man entweder selbst vornimmt oder es jemanden gibt, der das (gegen Geld selbstverständlich) für einen macht, bzw. die benötigten Komponenten anbietet.

Was müsste denn -schätzungsweise- eine fertig gebaute Sea Cret kosten, damit für denjenigen, der die Arbeit hat, auch noch was hängen bleibt? (inkl. RC und Riggmodifikation, "richtige" Segel, aller RC-Komponenten, Akkus und Ladegerät)

Gruß Yeti

Greenpiece
31.07.2006, 14:44
Für mich liegt die Ergebnislosigkeit dieser Diskussion darin begründet, dass nicht klar definiert ist wer mit einer möglichen neuen Einheitsklasse angebsprochen werden soll.


Ist die Zielgruppe für ein solches Boot der Einsteiger, der mit einem einfachen möglichst RTS Boot und einfachen Klassenvorschriften sowie geringen Kosten zum Segeln gebracht werden soll??

Oder vielleicht doch alle Segler die ein Boot suchen welches möglichst stark im Material und den Tuningmöglichkeiten begrenzt ist.


Meine Vorstellung geht ganz klar in Richtung der zweiten Option, aber damit bin ich scheinbar relativ allein :cry:

Yeti
31.07.2006, 14:45
Verstehe nicht, warum sich 1. und 2. gegenseitig ausschließen...

Greenpiece
31.07.2006, 14:52
Das kann sein, obwohl ich partout nicht verstehe, warum. Im Hobbybereich erwartet offensichtlich jeder, dass alle, die eine Ware oder Dienstleistung anbieten, umsonst arbeiten. In dem Kaff, in dem meine Eltern wohnen gibt es auch immer Gerede, wenn sich der Bäcker ein neues Auto kauft ("Das hat der von unserem Geld bezahlt! Soll er doch lieber die Brötchen billiger machen...").

Soll es daran scheitern, dass es kein fertiges Boot am Markt gibt, das von Haus aus eine echte Chancengleichheit (vergleichbares und brauchbares Material in alles ausgelieferten Modellen) bietet? Dabei wäre es doch ein guter Kompromiss, wenn man sich auf eine "Standardmodifikation" einigt, die man entweder selbst vornimmt oder es jemanden gibt, der das (gegen Geld selbstverständlich) für einen macht, bzw. die benötigten Komponenten anbietet.

Was müsste denn -schätzungsweise- eine fertig gebaute Sea Cret kosten, damit für denjenigen, der die Arbeit hat, auch noch was hängen bleibt? (inkl. RC und Riggmodifikation, "richtige" Segel, aller RC-Komponenten, Akkus und Ladegerät)

Gruß Yeti

Das sehe ich genau so.

Graupner verkauft einen MM Baukasten wohl kaum aufgrund ihrer wohltätigen Geschäftsleitung trotzdem gibt es Hunderte. Es gibt bei den M-Booten und den IOMs eine Reihe von Herren die damit Ihren Lebensunterhalt bestreiten müssen ohne das dabei ein Schaden für die Klasse entsteht, die Lieferzeiten sprechen da eine ganz andere Sprache.

Die "Geiz ist g..." Mentalität ist viel eher schädlich, denn kommerzielle Anbieter werden aufgrund der geringen oder gar nicht vorhandenen Margen abgeschreckt.

Greenpiece
31.07.2006, 15:04
Verstehe nicht, warum sich 1. und 2. gegenseitig ausschließen...

Sie schließen sich nicht aus.

Das Hauptkriterium in der 1. Option ist der geringe Anschaffungspreis und die damit verbundene Einstiegsschwelle welches in der 2. nicht so wichtig ist.

Yeti
31.07.2006, 15:14
OK, das Hauptkriterium einer "Einheitsklasse" sollte 2. sein. Wäre aber schön, wenn die finanzielle Hemmschwelle nicht so hoch liegt wie bei den MC ;)