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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Elektrifizierung Telemaster 180 von Hobby-Land



Gast_56
23.05.2002, 11:02
Moin!
Mein Telemaster ist nun fast fertig und der Erstflug wird wohl bald kommen.
Für diesen Hochdecker mit 180cm Spannweite habe ich einen günstigen Bürsten-Antrieb gewählt:

Hopf Viper 800 RSR 14V, 16 Zellen, 2:1 Getriebe und Klapp-Props mit 12/13 Zoll Durchmesser.

Bis jetzt hat sich herausgestellt, daß der schwere 800er Motor den Vorteil mit sich bringt, daß der Schwerpunkt des Modells von vornherein ganz gut paßt. Die Akkus sind in einer Akkurutsche direkt im Schwerpunkt untergebracht. Das Modell hat bis auf den Umbau auf Elektro wenige bis keine Änderungen erfahren. Ich rechne mit einem Abfluggewicht von ca. 3100g. Bilder sowie weitere Erfahrungen mit dem Antrieb folgen noch.

Gruß
Heiko

-----------
Thread-Inhaltsverzeichnis

Seite 1: Bürstenantriebe mit 16 Zellen (Hopf Viper, Ultra, Speed 700); Argumente für 10 Zellen Seite 2: Rohbaugewicht; Webra 50/7; Erstflug mit 16 Zellen Seite 3: Gewichtsreduzierung für 10 Zellen; Erstflug mit 10 Zellen und gleichem Antrieb; Überlegungen zu LRK an 10 Zellen und grosse Luftschrauben Seite 4: Zusammenfassung LRKs (Torcman); Messungen von Flugzeit und Fluggeschwindigkeit an 10 Zellen; Abschätzung des gesamten E-Antriebs (theoretische Berechnung); Schubmessung 15x8; Mega 22/20/3 mit Getriebe an 10 Zellen und 17x9 Luftschraube - Start in Bildern Seite 5: Schubvergleich 15x8-17x9; Außenläufer mit Getriebe; Bannerschlepp Seite 6: AXI mit Getriebe; Schleppflug mit Zack; Leichtbau-Telemaster; Start-Video Seite 7: Mannertzscher Koeffizient, Gewichtsreduziermöglichkeiten Seite 8: leichteres Leitwerk und Akkuschacht


[ 15. August 2004, 09:22: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Sky Walker
23.05.2002, 13:58
Hallo Heiko, habe das selbe vor nur mit LRK-Eigenbau , habe einen 45er und einen 50er Rotor
gefunden mal sehen was ich hinbekomme.
freue mich schon auf deinen Bericht.
mfg.der................

Karsten
23.05.2002, 18:57
Hallo Heiko,
bei uns im Verein fliegen zahlreiche Telemaster mit der Spannweite 1,8 Meter.
Die meisten verwenden den Antrieb, Speed 700 mit Power Gear 2:1/2,4:1 im zusammenhang mit 16 Zellen und einer Latte 12x6 b.z.w. 13x7.
Auch ein Direktantrieb ist dabei, vieleicht verirrst Du Dich ja mal auf unsere Vereins HP.
www.mv-reinickendorf.de (http://www.mv-reinickendorf.de)

Gruß Karsten

Gast_56
24.05.2002, 07:17
Moin!

@Skywalker: Berichte bitte mal, wenn's soweit ist und Du den LRK einbaust!

@Karsten: Jepp, die Vereinshomepage kenne ich schon :D Und zwar genau aus dem Grund, weil ihr dort über einige elektrifizierte Telemaster berichtet.

Gestern habe ich den Flieger mal mit allen Teilen in der Hand gehabt (Motor und Akku rein). Ich kann mir gar nicht vorstellen, daß so ein Brocken noch in die Luft kommt ;)

Gruß
Heiko
...der bisher nur Modelle unter 1kg flugfertig geflogen ist...

Gerhard_Hanssmann
24.05.2002, 08:11
Hallo Heiko
Für den bald anstehenden Erstflug wünsche ich Dir viel Erfolg. Mit der Leistung ist das Fliegen des Telemasters kein Problem. Wie man das ganze gewichtsoptimierter machen kann, haben wir schon angedeutet. Bedenke, geringe Flächenbelastung macht das Fliegerchen deutlich gutmütiger.

Karsten
24.05.2002, 08:28
@ Heiko,
den Telemaster zum fliegen zu bewegen ist nicht das Problem, nur die ausbeute an Flugzeit läßt ein wenig zu wünschen übrig.

Gruß Karsten

Christian
24.05.2002, 08:58
hi heiko,

ich hab auch den 180 er telemaster aber von engel.
bei mir hat er 16 zellen mit einem ultra 3300/7 und einem 13x7" apc-prop. damit hat er einen guten leistungsüberschuß. der motor ist damit eher unterfordert.
gewicht ca. 3,5 kg.
der flieger fliegt völlig probemlos und wenn ich will, dann leicht 10 min.
hab auch schon leichte segler bis 1,8 m geschleppt - auch völlig problemlos.
das ganze teil ist total gutmütig.
ich hab ihn mit 3-bein-fahrwerk - dann ist start und landung kinderleicht.
viel spaß!

Sky Walker
24.05.2002, 11:31
Moinmoin, schön daß es doch noch einige Tellemaster Freunde gibt, dachte es wird nur noch
ARF. geflogen.
Klaro werd ich berichten wenn's soweit ist, bisdahin ist auch meine neue Bilder-Maschiene da.

Flieger grüßt mir die Sonne vom...........

Gast_56
24.05.2002, 14:42
Hallo!
Ich freue mich über die rege Beteiligung an diesem Thread :)

Gerhard schrieb in einem anderen Thread:

Es ist nicht nur der Wirkungsgrad des Motors wichtig, sondern auch der Wirkungsgrad der Luftschraube und hier gilt: großer Durchmesser, kleine Drehzahl, Steigung so wie oben beschrieben.

Heiko,genau das ist es, was an Deinem Telemasterantrieb nicht optimal ist.Das ist richtig und ich strebe natürlich auch nach großen Props. Allerdings muß man auch immer darauf schauen, wie groß die Bodenfreiheit des Modells ist. Bei einem 3:1 Getriebe wäre ich schon bei Propellern der Größe 15-16 Zoll gelandet. Ich hab's nicht nachgemessen, aber das könnte vielleicht schon knapp werden.
Trotzdem vielen Dank Gerhard! Der nächste Motor-Flieger wird leichter und bekommt eine größere Untersetzung, wenn er's zuläßt :)

Gruß
Heiko

[ 24. Mai 2002, 14:44: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
24.05.2002, 14:50
Hallo Heiko
Vor dem Bespannen noch leicht abänderbar:
GFK-Fahrwerk (http://www.khk-flugmodelle.de)

Bei mir haben alle Motorflieger wenigsten 17" Luftschrauben.
(Cessna, 3,3 kg, 10 Zellen,14 min Flugzeit)

[ 25. Mai 2002, 16:14: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
25.05.2002, 17:10
Hallo Gerhard!
Das Fahrwerk ist hoch genug, um auch größere (17 Zoll würde locker passen) Luftschrauben aufzunehmen. Ich bleibe aber erstmal bei dem 2:1 Getriebe und 13/12 Zoll Props. Vielleicht ändere ich das später mal, wenn ich wieder flüssig bin ;)

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
25.05.2002, 18:58
Hallo Heiko
Von Deinen Fliegern bei Pixum zu urteilen, stehst Du am Anfang der E-Karriere mit Sub - C Zellen.
In dieser Situation ist es von großem Vorteil, wenn man sich über die angestrebten Ziele im Elektroflug im klaren ist.
Mein Fehler war es, Modelle mit 6, 8,10, 14,20 und 22 Zellen zu betreiben und alle Akkus mindestens doppelt zu haben. Dies ist sehr kostenintensiv und für die einzelnen Akkus auch nicht förderlich, da sie die meiste Zeit rumlagen. Akkus müssen gefordert werden, sonst schlafen sie ein, wie wir Menschen auch.Nach eingem Rumprobieren habe ich mich auf 10 Zellen festgelegt. Damit kann man 4 m Segler, Hotleiner,Kunstflugtrainer, Scalemotormodelle usw zu ansprechenden Leistung bringen. Mit 10 Zellen ist bei geeigneter Servowahl und leichtgängigen Ruder auch noch BEC - Einsatz möglich.
Dein Telemaster, als Querrudertrainer,läßt sich mit
10 Zellen, Servos von der Sorte C 341, C 351, C 361, HS 81, HS85 und Drehstrommotor mit BEC Regler im Gewicht gewaltig abspecken und zwar so, dass Flugzeiten von 10 min möglich sind.
Entscheidend ist die Motor - und Luftschraubenwahl.
Ein Getriebemotor (Lehner,Hacker,Kontronik..) der mit einer 17 x 9 " Luftschraube ca 30A -40A Strom
aufnimmt, sollte eine gute Wahl sein, bei vertretbarem Kapitaleinsatz. Ich würde das Modell mit keinem Speed XYZ antreiben. Die sind viel zu schwer und uneffektiv.
Eine Cessna (http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/c17d55c291c4b75c87876db34380dd43_2.jpg) aus meiner Modellsammlung mit
220 cm, 3,3 kg, 10 Zellen bringt es auf 14 min
Flugzeit, wobei auch Rollen und Loopings möglich sind. Antrieb mit Lehnermotor mit Kohlen und Reisenauergetriebe(Baujahr 1995, da waren Brushless noch nicht gebräuchlich)



Entscheidend für eine gute Antriebsauslegung sind große,langsam drehende Luftschrauben mit einer Drehzahl die je nach Anforderung eine ca 10% höhere Strahlgeschwindigkeit liefert, als die
höchste angestrebte Horizontalgeschwindigkeit im Kraftflug ist.

Fur Segelmodelle bis 4 m genügen für akzeptables Steigen auch 10 Zellen.Beispeile:
Sharon CHK (http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/3faea91704206ee8a8c7625b12080fa0_2.jpg),Kranich MPX (http://www.pixum.de/members/gerhard_hanssmann/5f1929886d24f0a1d19be4fc5e7fa765_2.jpg)

Bedenke beim Fliegen von Motormodellen, i.b. Kunstflugmodellen, dass Du wenigstens 3 besser 4 Akkusätze haben solltest. Fliegen-Kühlen-Ruhen-Laden-Fliegen.
Das ist sehr kostenintensiv bei 16 Zellen.
Diese Akkus wollen bei einem ausgiebigen Flugtag auch einige Male nachgeladen werden. Dies geht nicht mit dem im Auto eingebauten Akku, das wirst Du schon gemerkt haben oder noch merken. Als Energiequelle für das Ladegerät wird ein separater Bleiakku, am besten ab 100 Ah benötigt. 72 Ah Bleiakkus sind bei mir nach ca 1 -2 Jahren reif zum Auswechseln, weil sie dem ständigen Be - und Entladen einfach nicht standhalten. Oft Nachladen der 16- zelligen Flugakkus geht mit so einem Bleiakku auch nicht.
Mit 16 Zellen intensiv Motorfliegen ist sehr teuer.
Nur zum Segeln genügt eine Akkustange, dami fliegst Du so lange bis der Rücken schmerzt.

Überleg Dir genau, ob 16 Zellen für Segler, Motorflieger und Kunstflugmodelle praktikabel sind !

[ 24. Dezember 2002, 16:23: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
25.05.2002, 23:06
Danke Gerhard..... ich bin aber heute abend noch ausgegangen :D :D :D

Nach 4-5 Rollversuchen mit dem Telemaster habe ich mich dann endlich getraut und habe Vollgas gegeben. Der Antrieb reist den Telemaster gewaltig nach vorn. Ruckzuck war der Flieger in seinem Element und ich konnte die erste Platzrunde mit meinem ersten Querruder-Trainer genießen. Nach recht steilem und zügigem Steigflug habe ich schnell gedrosselt und dann läßt sich der Telemaster fast wie ein großer Parkflyer fliegen. Herrlich ruhig und sehr gutmütig. Die Landung bin ich in guter Sicherheitshöhe angegangen. Ich hatte überhaupt kein Problem damit, den Telemaster auf seinem Zweibeinfahrwerk zu landen.
In den nächsten Tagen wird noch ein wenig am Finish gearbeitet, denn darauf habe ich erstmal verzichtet, das Wetter war einfach zu gut, da konnte ich nicht mehr warten :)

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
26.05.2002, 07:12
Toll Heiko,gratuliere.So große Eumels lassen sich ganz gemütlich durch die Landschaft fahren.Hast Du gestern abend den Erstflug begossen ?
Heiko, wenn Du den Antrieb (mit Akku) 500 g erleichterst, dann wirds erst richtig angenehm.
Aber dazu mußt Du anfangen mit sparen.
Bei uns war gestern den ganzen Tag Schmuddelwetter, kein Fliegen.

Gast_56
27.05.2002, 09:38
Moin!
Das Getriebe macht bei meinem Antrieb mächtig Lärm und wird wohl doch früher statt später ausgetauscht. Vielleicht muß es sich aber auch erst noch einlaufen, da es ein innenverzahntes Metallgetriebe ist.
Den Schwerpunkt habe ich bis auf etwa einen halben Zentimeter bis Zentimeter ohne Bleizugabe hinbekommen. Dazu mußte allerdings der Empfängerakku noch hinter die Servos wandern. Bilder (auch vom fertigen TM) werden folgen, sowie diese entwickelt sind. Mit dem so eingestellten Schwerpunkt war der Erstflug kein Problem.

Gruß
Heiko

Gast_56
27.05.2002, 20:08
Hier noch einige Gewichtsangaben des fertigen Modells:

Modell flugfertig mit Akku: 3145g
Modell ohne Akku und Tragfläche: 1545g
Akku: 880g
Tragfläche: 720g

Das Rohbaugewicht komplett mit Folie bespannt und Servos eingebaut liegt bei etwa 1690g (für alle, die ein wenig mit Antriebsprogrammen rechnen wollen).

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
28.05.2002, 17:18
Hallo Heiko, freuen mich schon auf die Bilder.

Charly
29.05.2002, 11:54
Hallo Heiko,

[outing on, schliesslich baust Du deinen ja selber :D ]
bin bei ebay durch Zufall morgens um 3 über einen frisch eingestellten Telemaster für`n "appelundnei" gestolpert und hab ihn gestern
auch gleich abgeholt
[outing off]

Empfänger rein, check und ab ... ging schon recht agil aber gutmütig. Für das Profil, den Scheunentorrumpf und die 180 Spannweite aber gefühlsmässig irgendwie zu schnell, also zu schwer.
Von Gerhards genialen Postings infiziert hab ich ihn gestern Abend auch gleich zerflückt.... :eek: schluck 3280 Gramm inkl. Akku...
Ein 700BB Turbo :eek: 8,4V :eek: Power Gear 2:1 an :eek: 18!! :eek: Zellen mit ner für E-Flug üblen, weil bleischweren GraupnerGraulatte 12*7
...aaargh, hier möchte ich auch kein Motor sein ...quäl... der Kollektor sieht auch entsprechend übel aus, also raus damit!

Der treue Keller 50/7 aus meiner BellancaBaustelle rein. 12/7 CamCarbon Latte und jetzt nur noch 12 Zellen, dafür 3000er, anstatt 2000er.
BleiUralt Regler mit Empfängerakku raus, BEC Regler rein und Kabel kürzen. Kavan BleiRäder ab, Leichträder dran und schon wiegt die ganze Fuhre mit Akku nur noch 2584 Gramm. An der Bespannung liesse sich auch noch was sparen, der Kollege hatte anscheinen einen Endorser-Vertrag mit Tesa :D
(Immer Fläche und Rumpf per Kopfstand auf Mammi`s digitaler Backwaage -duck- geschätzt und zusammenaddiert)
Heute Abend komme ich vielleicht zum testen, mal sehen wie das Teil dann fliegt :rolleyes:

bibi
Ronny

[ 29. Mai 2002, 11:56: Beitrag editiert von: Charly ]

Gerhard_Hanssmann
29.05.2002, 12:42
Hallo Ronny, das ist doch schon ganz toll, wenn der Vogel über Nacht 700 g leichter geworden ist.Warte noch mal ne Nacht, vielleicht wächst der Propeller auch noch bis auf 17 Zoll.

Charly
29.05.2002, 12:50
Hallo Gerhard,

ich finde ich mute dem ollen Keller mit der 12 Latte schon einiges zu, aber 17 im Direktantrieb ? Uff...
Bin kein Freund von Stromorgien und bei dem Langsamdreher macht ein Getriebe keinen Sinn, ausserdem hab ich dann wieder Mehrgewicht.
Natürlich gibt es bessere Antriebe, das Ding ist steinalt aber halt gerade verfügbar ;)
Ich muss mir unbedingt mal so`n Proggi kaufen, im Moment mess ich mir halt ne Blase.
b.t.w. weiss jemand was der 50/7 abkann ?
sorry for offtopic
bibi
Ronny

Gerhard_Hanssmann
29.05.2002, 13:23
Hallo Ronny, wart noch ne Nacht, dann ist vielleicht auch ein Drehstromumlaufmotor drin.

KE 50/7
8 - 16 Zellen
775 Umdrehungen pro Volt und min
bei 12 Zellen ca 10 000 U / min
mit 2 : 1 Getriebe geht das schon
I max 60 A
Strom bei max Wirkungsgrad 20 A
Innenwiderstand 0,06 Ohm
Masse 400 g (muß das sein ?)

Bei 12 Zellen das BEC nicht überfordern. Leichtgängige Ruder und Servos z.B C 341, C 3341, Hs 81, HS 85 BB MG, dann müßte es noch gehen.

Charly
29.05.2002, 13:40
Danke für die Daten ! :)

"Masse 400 g (muß das sein ?)"
Bei meiner derzeitigen Kassenlage leider ja, der ist jetzt halt über.
Vielleicht demnächst mal ein Axi wenn ich wieder frisch bin.
Der 700BB im Power Gear mit gigantischen Linsenkopfschrauben befestigt, brachte mehr als 600g auf die Waage, für ne Lösung aus der Restekiste finde ich den Keller schon OK :rolleyes:
Nachtrag:
Oder vielleicht den 50/7 ins Gear und dann die fette Schraube...?

bibi
Ronny

[ 29. Mai 2002, 13:44: Beitrag editiert von: Charly ]

Gerhard_Hanssmann
29.05.2002, 13:49
ja

Gast_56
29.05.2002, 18:47
Hab' gerade die ersten Bilder vom fertigen Telemaster ins Netz gestellt.

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
29.05.2002, 18:58
Moin Heiko, die brauchen aber lange, bis sie bei mir ankommen !
Grüße aus dem wolkenverhangenen Süden.

Gerhard_Hanssmann
29.05.2002, 19:13
Hallo Heiko, ich war da.
Toll ist er geworden.Gratuliere.

Stell doch die Bilder hier rein und schreib ein paar Worte dazu . Mich interssierts.

[ 30. Mai 2002, 20:16: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gerhard_Hanssmann
02.06.2002, 12:43
Hallo Heiko

Mit einem Leistenschneider werden Deine nächsten Flieger nicht nur billiger, sondern auch noch deutlich leichter.

www.conradcom.de (http://www.conradcom.de)
Bestnr. 229458

Verwende für die Leisten 6 mm Balsaholz mit paralleler Faserung mit einer Masse von 50 - 60 g.Balsabrettchen nur mit der Waage kaufen.Aus einem Brett kannst Du 16 Leisten schneiden.
Vergleiche Preis und Masse mit gekauften Leisten .
Du wirst schnell feststellen, dass sich der Leistenschneider bezahlt macht.
Gitterkonstruktion ist so gut. Du wirst beim Bau erkennen, wo noch zusätzlich verstärkt werden muss.
Hinten nicht. Im Bereich der Flächenhalterung und vorne beim Motorspant. Nur an ganz wenig ausgesuchten Stellen Sperrholz verwenden, sonst 3 mm Balsasperrholz.
Schau Dir nochmals genau das Rohbaugerüst der Citabria an.

[ 02. Juni 2002, 13:00: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
03.06.2002, 08:50
Moin zusammen!
Hier der Telemaster vor seinem Erstflug noch ohne Motorhaube und dem letzten Finish:
[Bild]
Vorn sieht man den riesigen Hopf Motor mit Getriebe.
Letztes Wochenende bin ich wieder geflogen. Der Motor hat sehr viel Kraft. Zum "Herumfliegen" reicht etwa 1/3-Strom :D Das führt dazu, daß ich noch keine genaue Messung habe, wie lange die Motorlaufzeit ist, da meine Stoppuhr am Sender erst ab Gasstellung "Halbgas" losläuft. Am Samstag hatte ich sogar etwas Thermik. Nach einer Gesamtflugzeit von 14:38 min (mit Stoppuhr am Handgelenk gestoppt) war eine Motorlaufzeit über Halbgas von 4:20 min abzulesen. Man kann mit dem Telemaster herrlich in der Thermik kreisen, die Sonne scheint manchmal schön durch die Rippenfläche hindurch.
Ein Baufehler stellte sich recht schnell heraus. Ich habe die Querruderanlenkung einfach in die Balsabeplankung der Querruder geschraubt. Das hat keine 2 Flugtage gehalten, so daß ich unter den Ruderhörnchen die Querruder aufgeschnitten habe und einen Holzblock in beide Querruder unter die Ruderhörnchen geklebt habe. Nun hält's bombig!
Bei einem Landeanflug wurde der Telemaster von einer Boe erfaßt und landete auf dem Rücken :( Ergebnis: Die Fläche war etwas verrutscht, das war's dann auch schon. Die Startstrecke habe ich noch nicht gemessen, ist aber deutlich kürzer als die einiger PAF-Verbrenner-Trainer bei mir im Verein.
Nach Aussagen einiger Vereinskollegen ist mein Telemaster schwanzlastig. Da ich bei ausgeschaltetem Motor wunderbar ohne Höhenrudereinsatz in der Thermik kreisen kann, gehe ich nicht davon aus, daß der Flieger schwanzlastig ist. Meine Vermutung: Der Motorsturz nach unten muß noch deutlich vergrößert werden. Dieser Eindruck der Schwanzlastigkeit stellt sich nur bei laufendem Motor ein, das spricht eigentlich dafür, daß der Motorsturz zu gering ausgefallen ist (Motor zieht Modell nach oben).
Die Landung ist schon fast ein "Krampf". Der Telemaster baut verdammt langsam Höhe ab. Man muß schon sehr weiträumig anfliegen um den Flieger herunter zu bekommen. Bilder vom Flug folgen noch...
Wer den Telemaster von Hobby-Land elektrifizieren möchte, sollte an die Querruderanlenkung denken. Außerdem wären Landeklappen eine Überlegung wert. Ohne Aufwand läßt sich der Baukasten problemlos elektrifizieren. Legt man es darauf an, kann man sicher eine Menge Gewicht sparen.
Als nächstes plane ich einen größeren Hochdecker. Dieser soll nicht schwerer werden, Landeklappen bekommen und mit einer leichteren Motorisierung fliegen.

Gruß
Heiko

[ 01. April 2003, 07:40: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
03.06.2002, 09:45
Moin Heiko
Hast ja schon schöne Erfolgserlebnisse mit dem Telemaster. Wie Du schon angesprochen hast, sind Landeklappen von großem Vorteil.
Du kannst mit wenig Strombelastung fliegen. Reduziere die Zellenzahl und die Masse des Modells, und flieg mit etwas mehr Strom fast gleich lang wie vorher.
Luftschraube mind. 17 Zoll.

Charly
05.06.2002, 11:18
Hallo Gerhard,

das mit dem 50/7 war nix, der passt leider nicht in das Getriebe, aber einen 700`er Race 9,6V hab ich noch gefunden. Mit jetzt nur noch 12 Zellen Gear 2:1 an einer 15*11 Klapplatte mehr als ausreichend motorisiert. Die Stromaufnahme bei Vollgas ist noch unsäglich hoch,hier kann man noch mit anderen Latten testen um den Strom zu drücken, weniger Steigung und so, aber die 15*11 war grad zur Hand.

@Heiko: Das mit den Landeklappen lockt wirklich, das Teil segelt bis Ultimo Die erste Landung erfolgte auch bis knapp vor die erste Ackerfurche ... schwitz... :D
Ich werde mir wohl ein grösseres Seitenruder reinsetzen, die Wirkung ist ziemlich mau. Meine Tele hat auch noch die alte Fläche mit den kleinen Querrudern, die Wirkung ist daher eher bescheiden...

bibi
Ronny

Sky Walker
03.10.2002, 13:03
Hallo E-Tellemaster Freunde, nun beginnt wohl die Zeit des Bauens , da ich mit meinem Tellemaster am Baubeginn bin, hätte ich noch einige Fragen,
Wo bitte könnte ich am Engel-Tellemaster Gewicht sparen, es sollte mit Max 10 Zellen geflogen werden. Denke mal ich werde gleich das Fahrwerk
gegen ein GFK F-werk austauschen,ist aber nicht so einfach da ich ja nicht weis was für ne Latte ich nehmen soll, da lese ich bis 17" haua ist aber ein ganz schöner Brocken ,hab eine 14*8,5"da die ist ja schon mächtig.wer schon mal einen T-Master gebaut hat kann sicherlich einige Änderungen vorschlagen. Freue mich auf vorschläge
jedwelcher art.

einer der seine Feste gerne in der Baubude feiert ;) an diesem Ende der .........

Fritz
03.10.2002, 14:47
Hallo!
Hab da auch noch einen Telemaster mit 1,8mtr. Spw. bei mir im Bastelzimmer liegen. Soll für meinen Sohn zum Lehrer/Schüler fliegen sein. Bausatz ist von Langnickel aus dem Angebot. Nun zur eigentlichen Frage. Die Rippen für die Fläche sind aus Kunststoff (im Volksmund auch Plastik genannt), womit verklebt man diese am besten? Habs mit Uhu-hart probiert, konnte man so wieder lösen. Für Ratschläge oder Tipps wäre ich dankbar.

Marcus M
03.10.2002, 15:07
Ich hatte mal den Engel Telemaster mit 14 Zellen und nem 5 Mark motor(glaub Johnson) und Eigenbaugetriebe. Regler war auch selber gebaut. Damals(ca.5-7 Jahre) steckte die ganze Elektro Sache noch etwas in den Kinderschuhen. Aber geflogen isser Trotzdem so ca. 10 minuten schätz ich... An das Gewicht kann ich mich nichtmehr erinnern.

@Fritz also ich würd es mal mit Sekundenkleber versuchen.

Marcus

[ 03. Oktober 2002, 15:08: Beitrag editiert von: Marcus M ]

Gast_56
03.10.2002, 16:21
Hallo Walter,
sparen kann man viel. Bei 10 Zellen muß vieles nicht mehr so stabil sein, wie bei der Verbrenner-Version vorgesehen. Zum Beispiel könnte man die 2/3-Beplankung etwas kleiner anlegen. Die Fläche wiegt nämlich ganz ordentlich. Auch die Querruder sind vollbeplankt. Die beiden Seitenteile des Hobby-Land-Bausatzes sind aus Sperrholz. Bei 10 Zellen ließe sich mit Sicherheitauch Balsa verwenden. Zumindest können die Seitenteile etwas erleichtert werden.
Wenn ich meinen auf 10 Zellen umrüsten würde, dann könnte ich ohne weitere Umbaumaßnahmen etwa 800g sparen! Damit käme ich mit dem originalen Bausatz auf etwa 2,3kg. Das geht mit 10 Zellen auch schon ganz gut.
kurze Rechnung wie sich das Gewicht reduzieren läßt:

- 6 Zellen (360g)
- LRK statt Hopf mit Getriebe (350g)
- Empfängerakku (80g)

Das sind schon fast 800g!! Und dabei verwende ich noch Standardservos und habe keine Änderungen am Modell vorgenommen. Mein TM wiegt jetzt 3,1kg. Abzgl. 800g sind wir dann bei 2,3kg.

Gruß
Heiko

TurboSchroegi
04.10.2002, 09:21
Original erstellt von Kebmo:
Moin!
Das Getriebe macht bei meinem Antrieb mächtig Lärm und wird wohl doch früher statt später ausgetauscht. Vielleicht muß es sich aber auch erst noch einlaufen, da es ein innenverzahntes Metallgetriebe ist.Hi !

Was hast Du denn für ein Getriebe ? Normalerweise sollte ein gutes Getriebe kaum Lärm machen (Billiggetriebe können schon laut sein :D ). Kann es sein, dass die Montage des Getriebeflansches nicht optimal ist? Mach doch mal folgendes: Leerlaufstrom des Motors ohne Getriebe messen. Anschließend Getriebe aufflanschen und Leerlaufstrom nochmal messen. Wenn alles sauber passt, dann sollte der Leerlaufstrom mit Getreibe nur ein paar zehntel Ampere höher sein als ohne.

Grüße TurboSchroegi

Gast_56
04.10.2002, 09:32
Hallo TurboSchroegi,
das Getriebe ist auf meiner HP (über die Signatur) zu sehen. Es handelt sich dabei um ein Getriebem, welches günstig über ebay angeboten wurde. Der Flansch ist erste Sahne. Das Problem ist tatsächlich das Getriebe selbst. Es scheint einen leichten Schlag zu haben, jedenfalls läuft es nicht sauber rund. Das haben auch schon Kollegen aus dem Verein bestätigt. Ich kann also an dieser Stelle nur von dem Getriebe abraten ;)

Gruß
Heiko

Gast_56
21.10.2002, 18:58
Hallo,

@Walter: Was macht Dein Telemaster?

Ich liefere noch eine Messung vom Wochenende nach:

Hopf Viper 800 RSR Race 14V, 2:1 Getriebe, AerCC 12x6,5 mit 55mm Mittelstück, 16.8V, 37.5A, 9020U/min.

Der Motor ist damit an seiner Grenze. Laut Geck verträgt der schwere 800er 35A. Da ich nur kurzzeitig Vollstrom gebe, ist es ok, denke ich. Ich hatte auch schon andere Klappluftschrauben montiert, u.a. eine 13x8. Der Strom dürfte deutlich zu hoch liegen, irgendwann meß ich es nochmal.

Gruß
Heiko

Gast_56
15.12.2002, 14:14
Moin!
Ist ganz schön kalt draußen :D Dennoch habe ich heute den Erstflug mit gleichem Motor/Getriebe aber nur 10 Zellen gewagt!
[Bild]

Mein Telemaster wird zukünftig nur noch mit 10 Zellen fliegen. Das Ergebnis heute war trotz Verwendung des gleichen Motors erstaunlich gut. Den Propeller habe ich so ausgewählt, daß der Strom im Stand nicht über den maximal für diesen Motor zulässigen Strom geht. Hier meine Messung:

Hopf Viper RSR Race 14V mit 2:1 Getriebe; 10xRC2400; AerCC 15x8 55mm-Mittelstück; I=35A; 5350U/min; VStrahl = 18m/s (mit Schlupf 14m/s)

Die Startstrecke ist gegen den Wind noch kürzer als vorher. Der Geschwindigkeitsbereich des Telemasters scheint kleiner geworden zu sein. Es ist nun mehr das konstante Fliegen angesagt. Das laute Getriebe produziert bei nun fast halber Drehzahl auch nur noch halb soviel Lärm.
Ein externes BEC ist bereits bestellt. Später soll der Telemaster einen Torcman-Motor spendiert bekommen... mit noch größerer Luftschraube :)
(Gerhard! Die 17x9 habe ich schon liegen :D )
Der Telemaster ist durch die Umstellung auf 10 Zellen um etwa 350g leichter geworden.

Gruß
Heiko

[ 01. April 2003, 07:41: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
15.12.2002, 14:49
Hallo Heiko
Freut mich, dass Du mit dem Abspecken begonnen hast. Das ist aber nur der Anfang, oder ?
Welchen TM planst Du ?

Gerhard_Hanssmann
15.12.2002, 15:40
>>>Hans-Peter<<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000487)
hat einen leichten Querrudertrainer gebaut (E -Taxi, 165 cm, 1,5 kg). Auch aus dem Baukasten heraus läßt sich leicht bauen.

[ 15. Dezember 2002, 15:43: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
15.12.2002, 16:46
Hallo Gerhard,
der Anfang ist gemacht. Ich plane noch:
- externes BEC (bereits bestellt) ca -70g
- Motorwechsel auf Torcman LRK ca -350g

Ich habe bisher gute "Meßerfahrung" mit dem Torcman 350-20-14, der jetzt in meinem Segler arbeitet. Meßdaten über den 350-20-15 liegen mir zum Teil vor, soweit Du diese hier gepostet hast bzw. mir gemailt hast. Du hattest ja auch mit einem 14er angefangen, der zog gute 61A mit der 17x9, der 15er zog dann nur noch 52A, soweit ich mich erinnere. Ich denke, daß ich mit einem 16-Winder gut liegen werde. Darauf wird jetzt gespart :) Bei Verwendung einer Dreiblatt-Klappluftschraube müßte man dann wahrscheinlich einen mit 17 Windungen nehmen.

Gruß
Heiko

Gerhard Würtz
15.12.2002, 18:46
Hallo Heiko,

wenn Du Dir einen neuen Torcman zulegen willst, nimm eine Nummer größer. Der 350/28 wäre ein idealer Allround Motor. Der große Vorteil, der Strom sinkt ganz gewaltig, auch mit der großen Latte. Der Motor hat wesentlich mehr Drehmoment.
Ansonsten gratuliere ich zur Elektrifizierung.

Gruß Gerhard

Gast_56
15.12.2002, 20:25
Hallo Gerhard W.,

danke für den Tipp... damit bringst Du wieder meine "Planung" durcheinander ;)
Da es mir als "Laie" nicht gerade einfach fällt, einen LRK auszuwählen, war ich ja nun ganz froh über meine praktische Erfahrung mit dem TM 350-20-14. Daraus kann ich als Laie wenigstens ein paar Schlüsse ziehen. Wenn ich nun einen größeren Motor kaufe, fange ich wieder von vorn an und wahrscheinlich paßt der dann erstmal nicht. Gerhard hat ja auch einmal neu wickeln lassen...
Darüber muß ich erstmal nachdenken. Oder kann hier jemand sagen, wieviele Windungen ein 20er/28er Torcman haben muß, damit er eine 17x9 bei etwa 40A dreht?
Also momentan würde ich erstmal bei dem 350-20-16 bleiben. Die Leistung kann der ja locker und ich fliege in Zukunft eh nur mit 10 Zellen und maximal 40A. Also da braucht's meiner Meinung nach keinen größeren Motor. Obwohl der größere Motor vielleicht eine Windung weniger bräuchte und damit sinkt wieder das Ri und damit steigt das eta... *grrr* :D

Gruß
Heiko

[ 15. Dezember 2002, 20:28: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
15.12.2002, 21:59
Hallo Heiko
TM 350-20-18 bei 10 Zellen mit 17x9 2BL ca 34 A, 2kg
TM 350-28-14 bei 10 Zellen mit 17x9 2BL knapp unter 40 A
Bei den großen Luftschrauben setze ich lieber Getriebemotoren ein.
Sehr gut, nur etwas teuer: Lehner 1920/7 Y mit 1:6.
Der arbeitet in meinem SD mit 3BLMS 61 mm und AE 17x9 Strom ca. 42 A bei 10 Zellen.

[ 15. Dezember 2002, 22:00: Beitrag editiert von: Gerhard_Hanssmann ]

Gast_56
16.12.2002, 03:56
Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
TM 350-20-18 bei 10 Zellen mit 17x9 2BL ca 34 A, 2kg
TM 350-28-14 bei 10 Zellen mit 17x9 2BL knapp unter 40 A
Bei den großen Luftschrauben setze ich lieber Getriebemotoren ein.
Sehr gut, nur etwas teuer: Lehner 1920/7 Y mit 1:6.
Der arbeitet in meinem SD mit 3BLMS 61 mm und AE 17x9 Strom ca. 42 A bei 10 Zellen.Toll Gerhard, vielen Dank für die Info!! :)
Da hat der 28er ja doch ein gewaltiges Drehmoment, hätte ich nicht gedacht.

Gruß und gute Nacht

Heiko

Gerhard_Hanssmann
16.12.2002, 07:18
TM 350-28-14 Dreieck 14polig, Draht 2x 0,8 mm Durchmesser.
Daten: mit 17x9 AE 2BL 52 mm bei 10 Zellen ca 40 A.
Jetiregler.
Aus Programm von Peter:
14,4 Wdg, 37,6A, 4860/min mit Draht wie oben.

Gast_56
16.12.2002, 10:57
Hallo Gerhard und alle anderen "Groß-Prop-Flieger" ;)

ich fasse das mal kurz zusammen:

TM 350-28-14, 17x9 2Blatt, 10 Zellen, 40A, Mittelstück 52mm (Programm Peter: 39A)
TM 350-20-14, 17x9 2Blatt, 10 Zellen, 61A, Mittelstück unbekannt
TM 350-20-15, 17x9 2Blatt, 10 Zellen, 52A, Mittelstück 62mm (Programm Peter: 43A mit MS 52mm)
TM 350-20-18, 17x9 2Blatt, 10 Zellen, 34A, Mittelstück 52mm (Programm Peter: 32A)

Gruß
Heiko

[ 14. Januar 2003, 07:29: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gast_56
21.12.2002, 18:24
Hallo,
heute haben wir die Fluggeschwindigkeit des Telemasters gemessen. Als Antrieb dient immer noch der schwere Hopf-Motor mit dem schweren Getriebe. Geflogen wird mit 10 Zellen und einer 15x8_55mm Luftschraube.
http://www.rc-network.de/upload/1050598164.jpg
Es wurde viermal eine Meßstrecke von 50m durchflogen. Dabei sollte der Telemaster keine Höhe verlieren. Hier die Zeiten:

1.) 5,17s
2.) 4,85s
3.) 5,0s
4.) 4,82s

Nach Mitteln dieser Zeiten erhält man bei einer Meßstrecke von 50m eine Fluggeschwindigkeit von 10m/s !

Die reine Motorlaufzeit bei einem weiteren Meßflug betrug ungefähr 9 Minuten mit 10 Zellen N1700SCR!! Mit den 2400ern, die ich noch habe, sollten Flugzeiten um 12 Minuten möglich sein.

Der Telemaster hinterläßt beim Landen und Starten mit seinem Fahrwerk deutliche Spuren im weißen Gras. Anhand dieser Spuren habe ich die Startstrecke gemssen. Ohne Wind benötigt der Telemaster bei seiner jetzigen Motorisierung 6-7m um abzuheben.

Zusammenfassung:
- Fluggeschwindigkeit 10m/s
- Flugzeit 9 Minuten (1700er Zellen)
- Startstrecke 6-7m

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:49: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
21.12.2002, 18:44
Hallo Heiko
Interessante Daten.
10 m/s ist nicht viel. Rechne mal mit Helmuts Formel.
Mit leichterem Motor/Getriebe und größerer LS wirst Du noch mehr Mororlaufzeit erhalten. Startstrecke 3 m
KHD hat leichte GFK-Fahrwerke.
Kleinere Servos rein und BEC-Regler.
Bei uns hat es heute den ganzen Tag geregnet. An fliegen war nicht zu denken.

Gast_56
22.12.2002, 15:33
Von Gerhard gesagt, von mir getan :D
Die Formeln sind dem Skript "Abschätzung des Antriebs von Elektroflugmodellen" (http://www.rc-network.de/magazin/artikel_02/art_02-0035/art_02-0035-00.html.html) von Helmut Schenk entnommen.

Zunächst einmal die Daten des Modells:

Gewicht = 2800g
Fluggeschwindigkeit (gemessen) = 10m/s
Flächeninhalt = 18dm*2,85dm = 51,3dm^2
Steigleistung nach Elektroantrieb von Geck 4,3m/s bei I=29,7A und 10 Zellen

Folgende Schritte sollen durchgeführt werden:
1.) Berechnung der Modellgeschwindigkeit v zur Kontrolle
2.) Berechnung der Horizontalflug-Leistung Ph
3.) Berechnung der Steigflug-Leistung Ps
4.) Berechnung der Akku-Abgabeleistung Pa
5.) Fazit

1.) Berechnung der Modellgeschwindigkeit v

v = 1,26*sqrt(G/F*1/ca) (sqrt=Wurzelfunktion)

G = 2,8kg*10m/s^2 = 28N
F = 0,513m^2
ca = 0,7 (Annahme für Clark Y ähnliches Profil)

eingesetzt in die Formel für v ergibt sich:

v = 1,26*sqrt(28N/0,513m^2*1/0,7) = 11,1m/s

Die errechnete Modellgeschwindigkeit liegt mit 11m/s sehr dicht an der gemessenen Modellgeschwindigkeit. Ein gutes Ergebnis für einen erste Abschätzung bevor das Modell in der Luft ist! Im Folgenden wird mit der gemessenen Modellgeschwindigkeit weitergerechnet.

2.) Berechnung der Horizontalflug-Leistung Ph

Ph = Sh*v = G/E*v

G = 28N
E = 10 (angenommene Gleitzahl für den Telemaster, Modell segelt recht gut!)
v = 10m/s

es berechnet sich die Horizontalflug-Leistung Ph zu

Ph = 28/10*10 = 28W

Um das Modell im Horizontalflug zu halten ist eine Leistung von 28W erfoderlich. Die tatsächliche Leistung, die der Akku abgeben muß, liegt begründet durch den recht kleinen Gesamtwirkungsgrad des Antriebs deutlich höher. Dazu mehr unter 4.)

3.) Berechnung der Steigflug-Leistung Ps

Ps = G*vs

Bedingt durch das Gecksche Programm Elektroantrieb möchte ich zur Kontrolle eine Steigleistung von 4m/s erreichen. Dies ist für einen "scale fliegenden" Hochdecker schon ein guter Wert.

vs = 4m/s
G = 28N

es folgt

Ps = 28N * 4m/s = 112W

Die effektiv benötigte Leistung für ein Steigen von 4m/s beträgt also 112W. Dies entspricht nicht der Leistung, die der Akku abgeben muß, sondern der, die letztendlich vom Gesamtantrieb umgesetzt werden muß.

4.) Berechnung der Akku-Abgabeleistung Pa

Pa = Pv/eta = (Ph+Ps)/eta

eta ist hier der Gesamtwirkungsgrad des Antriebs (vom Akku bis zum Propeller). eta wird bei meinem Bürstenantrieb mit 0,39 angenommen, wie in dem Beispiel von Helmut Schenk (bitte dort nachlesen, wie man auf 0,39 kommt).

Pa = (28W+112W)/0,39 = 359W

Horizontalflug-Leistung unter Berücksichtigung von eta:

Ph = 28W/0,39 = 72W

5.) Fazit

Der Telemaster benötigt nach den Formeln von Helmut Schenk eine Akku-Eingangsleistung von 359W. Damit sollte das Modell mit etwa 4m/s steigen. Mein Telemaster fliegt mit 10 Zellen (1,1V pro Zelle unter Last). Es ergibt sich bei der geforderten Leistung in etwa folgender Eingangsstrom:

Iein = Pein/Uein = 359W/11V = 32,6A

Das diese Berechnung mit den Formeln von Helmut Schenk schon beeindruckend genau ist, zeigt die folgende Gegenüberstellung:

Werte nach Helmut Schenk:
I = 32,6A
v = 11,1m/s
Steigen mit 4m/s

Werte nach Wilhelm Geck:
I = 29,7A
v = 11,2m/s
Steigen mit 4,3m/s

Werte gemessen:
I = 35A
v = 10m/s
Steigen... die 4m/s kommen ganz gut hin (rein gefühlsmäßig)

Folgende Betrachtung ist vielleicht auch ganz interessant: Für den reinen Horizontalflug benötigt der Telemaster gerade einmal 72W an Eingangsleistung. Bei 10 Zellen (11,1V) entspricht dies einem Strom von Iein = 6,5A!! Meine 1700er Akkus sind demnach gut für 15 Minuten reinen Horizontalflug. In der Praxis habe ich eine Flugzeit von 9 Minuten erreicht. Es ist dabei zu berücksichtigen, daß ich bei der Landung noch Restenergie im Akku habe und daß ich für den einen oder anderen Steigflug (z.B. auch den Start) deutlich mehr Strom benötigte. Zieht man dies in die Überlegung mit ein, so kann man mit Hilfe der Formeln von Helmut Schenk sogar die Flugzeit recht genau abschätzen!
Wo kann man nun optimieren?? Die Flugzeit ist stark abhängig von der Horizontalflug-Leistung. Diese kann man verringern, indem man Gewicht reduziert und die Geschwindigkeit des Modells so niedrig wie möglich hält. Demnach fliegen große leichte Modelle länger als kleine schwere.

----------

Vielleicht hat's jemanden interessiert, war ein wenig länger :D

Gruß
Heiko

Gerhard_Hanssmann
22.12.2002, 16:37
Übersichtlich und inhaltlich korrekt dargestellt. Ein guter Beitrag.

Gast_56
29.01.2003, 20:11
N'Abend,
heute habe ich mit einer Digitalwaage den Schub meines derzeitigen Antriebs gemessen. Dabei habe ich die "simple" Methode gewählt und den Telemaster einfach ohne Tragfläche auf den Boden gestellt und ihn hinten mit der Digitalwaage angebunden. Die Messung also bitte nicht zu genau nehmen ;) Ich denke, daß der wirkliche Schub etwas höher als gemessen liegt.

http://www.rc-network.de/upload/1050598241.gif

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:50: Beitrag editiert von: Kebmo ]

tebi
29.01.2003, 20:52
Hallo Heiko,

ich habe heute zum ersten Mal den Beitrag überflogen und dabei ist mir ins Auge gestochen, dass Du von dem Torcman 350-20-14 oder 16 an einer 17x9 sprichst.
Ich kann Dir nur unbedingt davon abraten und den anderen Meinungen beipflichten, dass der 350-28 die bessere Wahl ist!

Ich habe meinen Torcman 350-20-15 mit 12 Zellen und einer 16x8 in meinem SD gequält (ca. 56 Ampere) und festgestellt, dass der Motor für diese Anwendung nicht ausgelegt ist. Er wird viel zu heiß! Diese Baugröße hat ihr Limit wirklich bei 15x8 oder 15x10, weil er einfach zu wenig Drehmoment für eine größere LS hat.

Mit einer 17x9 würde er sich auf jeden Fall unnötig quälen und einfach zu langsam drehen. Wenn Du so eine große LS nehmen möchtest, kommt wirklich nur der 350-28 in Frage! Glaub mir u. den anderen.

Kraeuterbutter
29.01.2003, 21:49
so...
bei all dieser 10Zellen-Hysterie :D
muss ich jetzt mal nen Gegenpol bilden..

was ich so denke:

wenn ich den Flieger vor mir stehen habe, sagen wir er wiegt 3kg mit 10 Zellen

wenn ich da dann 6 Zellen dazu gebe
und noch 50g für 4Zellen-E-Akku weil BEC ned geht
haben wir 400g Mehrgewicht

also 3,4kg Abfluggewicht..

sprich: 60% mehr Energie an Bord..
aber nur 13% mehr Gewicht..

das bissal mehr Gewicht bei einem so grossen Flieger.. das kann doch kaum ins Gewicht fallen..
aber 60% mehr Energie..
somit statt 10min 15min flugzeit, sollten doch spürbar sein..

natürlich kann mans auch ins extreme bringen wos dann wohl in die Hose geht:

statt 10 Zellen nehm ich 20 Zellen..
bei 20 Zellen sind wohl doch auch schon weitere Verstärkungen nötig..
also sagen wir: 700g zusätzliches Gewicht..

statt 3kg dann 3,7kg

somit: 23% mehr Gewicht
dafür 100% mehr Energie an Bord

aber 700g = 23% wird man wohl schon deutlich (negativ) merken

============================================

@Gerhard:
ich werd mir selber demnächst ein paar neue Akkus kaufen müssen
(2400er wegen Robustheit, oder 3300er wegen Kapazität, wird sich noch zeigen)

auch ich kann und will mir nicht für jeden Flieger eigene Akkupacks leisten müssen..

ich brauch 10, 12 und 14-Zeller...
ist es eine dumme Idee,
10 Zellen am Stück, hinten am Ende einen Multiplex-Würfelstecker dran mit ner Brücke..

und für andere Modelle dann ansteckbaren 2 bzw. 4 Zeller..

der 10 Zeller-Akku würde natürlich am häufigsten verwendet werden..
die 2 und 4 Zellen in Kombination mit dem 10 Zeller aber weniger oft

also an einem Tag flieg ich Heli oder Hotliner mit 10 Zeller...
am nächsten tag:
ich entlade den 10Zeller per Ladegerät
entlade den 4-Zeller
häng sie in Serie zusammen, und lade sie dann wieder
und das kommt dann in meinen Querruder-Trainer (1,4m spannweite)

siehst du da ein Problem ?
ich meine, dass mit der Zeit durch die verschiedenen Ladezyklenanzahl die Akkus sich "auseinanderleben" ???

auf meinem Trainer hab ich ne 11 Zoll-Latte (3" Steigung)
mehr geht von der Grösse einfach ned..

hier Bilder des Modells:
Bilder des Atlas (http://stud3.tuwien.ac.at/~e9625624/UMFCJennersdorf/Modellbilder/Reinhard_Atlas_Collage.jpeg)

Modellbeschreibung (http://stud3.tuwien.ac.at/~e9625624/UMFCJennersdorf/Modelle_Elektro.html)

und mit 10 Zellen ist da ned viel los (ca. 1800g mit 10 1250er SCR)

spass+Flugzeit gibts mit 12 2400er..
aber so richtig ab gehts erst mit 14 1250er (senkrecht inklusive)

wie würdest du so einen Flieger ausrüsten ?
wenn ich da so umrechne: wohl mit 6 Zellen oder ?

das kann dann aber sicher auch ne riesige Latte nimma kompensieren..

allerdings fällt mir ein:
bei 10 Zellen hab ich deutlich unter 40A da ich ja mit selber Latte wie mit 14 Zellen fliege (wo ich dann ca. 40-45A habe)
vondaher könnt mein Flieger mit 10 Zellen und ner Latte mit 11" und mehr Steigung vielleicht doch ordentlich fliegen ?

Gast_56
30.01.2003, 07:43
Hallo,
den neuen "günstigen" (kein Lehner ;) ) bürstenlosen Motor mit Getriebe erwarte ich jeden Tag. Vom Torcman bin ich bei der Luftschraubengröße weg.
Das Gewicht des Modells wird sich nochmal um ca. 300g reduzieren. Die Rechnung mit den "60%" mehr Energie geht nicht wirklich auf. Ich bin den Telemaster ja nun auch mit 16 Zellen geflogen, spreche also aus Erfahrung.


somit statt 10min 15min flugzeit, sollten doch spürbar sein.Durch das höhere Gewicht wird mehr Leistung benötigt, um das Modell überhaupt in der Luft zu halten (sieh auch oben meine Berechnung). Das drückt die Flugzeit. Wer leicht baut, fliegt länger, das ist nun einmal so. Was die Steigleistung betrifft, da hoffe ich, wieder dort zu landen, wo ich mit 16 Zellen war!
Einen Nachteil hat es, wenn man auf leichte Modelle mit niedriger Grundgeschwindigkeit setzt: Es geht nicht mehr so flott durch den stärkeren Wind, dafür ist das Modell aber deutlich angenehmer zu fliegen, wenn's draußen ruhig ist.

Zu Deinem Trainer, Kraeuterbutter,
ein Prop mit mehr Steigung würde wohl helfen. Hast Du mal die Drehzahl des Props gemessen? Wo liegt die Strahlgeschwindigkeit? Unter Umständen paßt die Antriebsauslegung nicht besonders zum Modell... mach' doch einen neuen Thread dafür auf. Das Problem mit 3-Bein-Fahrwerk un der Verwendung von kleineren Propellern haben bestimmt noch mehr.

Gruß
Heiko

Gast_56
22.02.2003, 21:00
Hallo Telemaster-Piloten,

heute war Erstflug meines Telemasters mit neuem 10-Zellen-Antrieb. Für den Antrieb hatte ich mir folgende Eckpunkte gesetzt: Preis ohne Regler kleiner 200 EUR; brushless; Luftschraube bis 17 Zoll möglich; Strom kleiner 40A;
Nachdem einige davon abgeraten haben, einen Außenläufer einzusetzen, habe ich mich für einen günstigen Innenläufer mit Getriebe entschieden. Leider wurden die von mir erwarteten Werte nicht ganz erreicht. Etwas mehr hatte ich mir von dem Antrieb schon erhofft. Trotzdem ist es eine deutliche Steigerung in jeder Hinsicht.
Der Motor ist nun ein Mega ACn 22/20/3 mit Plettenberg 3,7:1 Planetengetriebe. Zusammengebaut wiegt der Antrieb 230g. Die theoretischen Werte laut Elektroantrieb von Geck sollten mir eine 17-Zoll-Luftschraube bei ausreichender Strahlgeschwindigkeit bescheren. Die Messungen mit einer 17x9 (55mm Mittelstück) zeigten dann, daß der Strom zwar erfreulich niedrig war, die Strahlgeschwindigkeit aber nicht ausreichen würde. Montiert ist nun zunächst eine AerCC 16x10 mit 55mm Mittelstück:
http://www.rc-network.de/upload/1050598323.jpg
Der Strom liegt ziemlich genau bei 30A. Damit kann ich vielleicht sogar noch eine 17x11 oder 17x13 testen. Der Strom sollte dann immer noch unter 40A liegen.
Das Hauptproblem des neuen Antriebs liegt darin, den Schwerpunkt ohne Zusatzgewicht hinzubekommen. Mir ist das nur dadurch gelungen, daß ich den Akku zum Teil unter den Motor geschoben habe.
Der Empfängerakku ist einem Fly-Heli-BEC (3A) gewichen, welches ich aber noch nicht im Betrieb habe. Die ersten Flüge klappten problemlos ohne deutliche Erwärmung des Regler-BECs (TMM 40e-3ph).
Mit einem 10 Zellen N1700SCR komme ich mit bei boeigem Wind auf 9 Minuten Flugzeit.
Der Telemaster wiegt jetzt flugfertig 2450g :D . Zu Beginn lag das Gewicht mit 16 Zellen und dem schweren Hopf-Antrieb bei 3150g :rolleyes: . Durch den Umbau auf 10 Zellen und einen anderen Antrieb habe ich so 700g sparen können. Dabei ist das Modell so gebaut, wie es aus dem Baukasten kam und als Servos habe ich normale Standardservos mit je über 40g genommen.
Fazit: Der neue Motor hält nicht ganz, was er (theoretisch) verspricht. Dennoch bin ich sehr zufrieden, da ich das Gewicht deutlich senken konnte, eine größere Luftschraube antreiben kann und der Motor durch "brushless" quasi wartungsfrei ist. Der Strom ist bei gleicher (wenn nicht sogar besserer) Steigleistung auch noch gesunken.

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:52: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
23.02.2003, 11:04
Hallo Heiko

Nun hast du gravierende Veränderungen zum Vorteil der Flugeigenschaften des Telemasters durchgeführt.
Wer nicht schleppen will, benötigt für solche Modelle nicht 16 Zellen.
Zum Schwerpunkt:
Mittelfristig würde ich leichtere Leitwerke aus Leisten, die aus leichten 5 oder 6 mm Balsabrettchen geschnitten werden, bauen. Am Rumpfhinterteil sind bestimmt auch noch Erleichterungen möglich. Die Bespannung sollte mit Oracover Light ausgeführt werden. Hierbei kannst Du ca. 50 - 70 g / m^2 einsparen. Nun kannst Du den Akku wieder etwas zurücksetzen und vielleicht mit leichter Rutsche einbauen, damit er im Notfall nicht alles zertrümmert.

Servos:
Mit 4 Stück HS 81 lassen sich nochmals 80 g sparen.

Fahrwerk aus CFK ( z.B von Wolli) mit leicheten Rädern ( ich trau mich gar nicht zu schreiben, welche ich meine), spart nochmals mindestens 80 g.

Zum Motor:
Mit dem geringen Kapitaleinsatz hast Du bestimmt keine schlechte Wahl getroffen. Die Stromaufnahme deines Motors entspricht die meines Lehner 1920/7 Y mit 1:6 und 17 x 9 Zweiblatt MS 48 mm (11,0V; 29A; 4380/min). Mit einer AE 17 x9 mit 62 mm Dreiblattmittelstück ist die Stromaufnahme bei deinem Motor knapp unter 40 A. Dann geht dein Telemaster sehr ordentlich zur Sache.

BEC:
Fliegst Du mit dem Flyheli BEC oder mit einem im Regler eingebauten BEC ? Bei einer max. Stromabgabe von 2,5 bis 3 A des Festspannungsreglers genügt ein Reglerbec für die 4 Servos.Die Stromaufnahme der Standartservos liegt bei 100 bis 300 mA.

Du hast dir nun endlich einen Deckel für den Motorraum gegönnt !

Das Problem bei elektrifizierten Verbrennermodellen ist, dass sie zu schwer sind. In Eigenbau kannst Du 1/3 des Baumaterials weglassen und leichtes Holz verwenden. Die Beplankung der Fläche ist für ein Verbrenner gut, bei einem Elektromodell ist sie überdimensioniert. Der SD fleigt ohne Beplankung.

Bin gespannt wie Du dein Telemaster weiter modifizierst.

Gast_56
23.02.2003, 20:20
Hallo Gerhard,

ich bin heute wieder geflogen und habe die 17x9 ausprobiert. Das Ergebnis war sehr gut. Das Modell steigt fast senkrecht weg. Die Strahlgeschwindigkeit ist auf jeden Fall noch ausreichend.
Das Fly-Heli-BEC ist eingebaut, geflogen bin ich aber bisher über das Regler-BEC... ohne Probleme.
Der Motor-deckel exisitierte schon vorher. Ich konnte diesen in der Übergangszeit (Hopf-Motor mit 10 Zellen) nicht verwenden, da die Akku-Stangen nicht komplett im alten 16-Zellen-Akkuschacht verschwanden.
Das Modell wird von mir nicht weiter modifiziert. Ich werde nur noch ein wenig mit den Luftschrauben experimentieren. Mein Ziel, den Telemaster aus dem Baukasten heraus zu bauen und mit einem leichten Antrieb auszustatten, habe ich erreicht. Die Kosten sollten dabei nicht ins Unermeßliche steigen. Sozusagen der "Elektro-Telemaster" für den Einsteiger.

http://www.rc-network.de/upload/1050598400.jpg

Hier noch ein paar Meßwerte zum Motor:

AerCC 17x9_55mm: 11,13V; 33,7A; 4180U/min; VStrahl=15,9m/s
AerCC 16x10_55mm: 11,16V; 29,7A; 4380U/min; VStrahl=18,5m/s

Ich denke, daß die Drehzahl bei höheren Strömen deutlich stärker einbricht als beim Lehner. Von daher reicht irgendwann die Strahlgeschwindigkeit nicht mehr bei z.B. 17x9 Dreiblatt. Hier müßte man dann wohl 17x11 Dreiblatt nehmen.

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:53: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gast_56
01.03.2003, 18:49
N'Abend zusammen,

heute haben wir ein kleines Video mit einer Digitalkamera vom Start gedreht. Einzelne Bilder der Startphase im Folgenden. Als Maßstab haben wir zwei Starthilfekabel auf den Rasen gelegt. So kann man erkennen, daß die Startstrecke bei 3-4m liegt (1 Kabel = 3m). Die Qualität der Bilder ist leider wegen der geringen Auflösung der Kamera mäßig, für einen Eindruck sollte es aber reichen.
http://www.rc-network.de/upload/1050598475.jpg
Hier ist das erste der beiden Starthilfekabel gut zu erkennen.
http://www.rc-network.de/upload/1050598501.jpg
Die vorderen Räder sind hier bereits nach dem ersten Drittel des roten Kabels in der Luft. Das bedeutet eine Startstrecke von 3-4m.
http://www.rc-network.de/upload/1050598530.jpg
http://www.rc-network.de/upload/1050598558.jpg
Senkrecht geht's nicht, aber schon sehr beeindruckend!
http://www.rc-network.de/upload/1050598594.jpg
Die Strömung reißt bei diesem Steigwinkel nicht ab! Es geht tatsächlich mit konstantem Speed so nach oben :D
Die Flugzeit lag heute mit den 10 Zellen RC2400 bei 12 Minuten. Bei diesem Flug war von Loopings und Rollen bis hin zum Rückenflug (dazu ist fast Vollgas notwendig) alles dabei. Ich bin also nicht besonders sparsam mit den Akkus umgegangen.

10*N1700SCR = 9 Min Flugzeit
10*RC2400 = 12 Min Flugzeit
Startstrecke = 3-4m

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:56: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
02.03.2003, 11:57
Hallo Heiko
Da hast Du sehr imponierend gezeigt, was man mit 10 Zellen anstellen kann. Dabei sind die Erleichterungsreserven noch lange nicht ausgeschöpft.
Deine Startbildsequenz erinnert mich an diese >>Bilder; 18.8.02; 15 Uhr 37<< (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000064;p=4)
Selbst die Flugzeit ist erstaunlich lang.
Gratuliere zu dieser ausgewogenen Kombination.

Gast_56
26.03.2003, 19:41
Hallo,

hier noch ein Nachtrag. Ich habe heute den Schub der 17x9 mit 55mm Mittelstück so vermessen, wie die vorige 15x8. Das Ergebnis (obere Kurve 17x9, untere 15x8):

http://www.rc-network.de/upload/1050598101.gif

Der Vergleich zeigt den Vorteil des neuen Antriebs. In der Spitze habe ich einen Schub von fast 22N gemessen. Das Modell wiegt gerade einmal 2450g. Dieses Verhältnis ist ausschlaggebend für die gute Steigleistung (siehe Bilder oben).

Der Umbau auf den brushless-Antrieb hat sich gelohnt. Bei weniger Strom und deutlich niedrigerem Gewicht hat sich der Schub erhöht. Die Strahlgeschwindigkeit ist immer noch mehr als ausreichend.

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:48: Beitrag editiert von: Kebmo ]

tebi
26.03.2003, 20:26
Hallo Heiko,

da ich zufällig einen Speed 600 mit Reisenauer Micro 4,4:1 letztens mit der gleichen Latte vermessen habe ist mir deine Messung soeben aufgefallen:

Hier noch ein paar Meßwerte zum Motor:

AerCC 17x9_55mm: 11,13V; 33,7A; 4180U/min; VStrahl=15,9m/s
Mein Speed 600 8,4 Volt macht an 11 Volt mit der 17x9 3600 U/min und zieht dabei 20,2 Ampere. Die 580 U/min mehr, die deine Kombination dreht, sehen optisch erst mal nicht viel aus. Bei so einer großen Latte bedarf es aber dann scheinbar doch einiges Mehr an Leistung.

Laut des Aeronaut Luftschraubendiagramms http://www.luftschrauben.de/bilder/diagrammCAM.jpg
immerhin 50% mehr an Leistung. Das würde mit 20,2A in Relation zu 33A wieder fast passen.

Also, nur mal so ein Vergleich zwischen Billigantrieb und Brushless.

franz
26.03.2003, 21:08
hi,

ich hab auch ´nen 10Zeller anzubieten:

http://www.flau.de/tmp/pporter.jpg

Pilatus Porter, gut 2m, ca. 3kg, ca. 10 min. flugzeit und schleppt hlg´s und kleine segler.
motorisiert mit axi 2814/10 - 2:1 an Grp. 14*9.5" bei ca. 35A.

Gast_56
27.03.2003, 05:42
Hallo Franz,
ein Außenläufer mit Getriebe, eine interessante und offenbar effiziente Kombination! Der Flieger sieht toll aus
!
10-Zellen-Motor-Flieger "sammeln" wir in diesem Thread:

Eloktromotorflieger mit bis 10 Zellen (Bildbericht, lange Ladezeit) (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000064)

Schreib' Deinen doch auch dazu und vielleicht hast Du sogar noch ein Bild von Deinem Antrieb, was Du mit beipacken kannst?? Würde mich sehr interessieren!

Gruß
Heiko

Oli.Spacewalker (Oliver Aurich)
27.03.2003, 07:41
Hi Franz,

Dein Pilatus sieht ja echt Klasse aus!
Gibt es da einen Plan zu? Und ein paar mehr Bilder in dem von Heiko genannten Fred wären Klasse. (Lechtz)

Gruß
OlA

Sky Walker
27.03.2003, 16:04
Hallo zusammen, Heiko frage an Dich ist das richtig? AXI 2814 ?
derweil ich einen 2820/10 habe und da schon mit
meinem 3Kg Telemaster etwas bange bin ob das reicht? da könnte ich ja auch mal nach einem
Getriebe umschau halten.

mfg vom.........

franz
27.03.2003, 16:26
jo...... genau der. war vorher in ´nem picojet. jetzt ist das achsversetzte 2:1 von strat.at für €35.- drauf. einziger nachteil: das getrieb ist nicht das leiseste. gibt es auch als 3:1. damit wäre der standschub noch weiter zu verbessern, nur leider bekomme ich auf die porter keinen 17*9 prop.

Sky Walker
28.03.2003, 08:42
Sorry "Franz" hab dich mit den falschen Namen angesprochen.
Hab mir gleich das 2:1 Getriebe bei Strat bestellt.Hab Dank für deine Auskunft.

Grüße vom.......

Gast_56
12.04.2003, 20:33
Hallo,
mein Telemaster hat nun eine Schleppkupplung bekommen. Die ersten Tests mit einem provisorischen Banner verliefen erfolgreich:

http://www.rc-network.de/upload/1050598710.jpg
http://www.rc-network.de/upload/1050598737.jpg

Wie man sehen kann, ist es sogar möglich mit nur 10 Zellen Bannerschlepp zu fliegen :D

Gruß
Heiko

[ 17. April 2003, 18:59: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
12.04.2003, 22:50
Heiko, bin gespannt, was Du mit dem Telemaster noch alles anstellst.
Welchen Segler möchtest Du schleppen ?

Gast_56
13.04.2003, 11:33
Moin Gerhard,
große Segler können natürlich nicht geschleppt werden. Mir fehlt der Überblick, was bei uns im Verein vorhanden ist. Die meisten haben E-Segler. Vielleicht baue ich für meine E-Libelle noch einen reinen Segler-Rumpf. Gewicht der Segler-Libelle dürfte unter 450g liegen. Das macht bestimmt jede Menge Spaß, wahrscheinlich merkt man so leichte Segler gar nicht richtig.
Von der Kraft her würde ich sagen, daß es auch möglich sein müßte, größere Leichtsegler (z.B. Riser von Höllein 2m oder 2,5m) auf Höhe zu bringen.

Gruß
Heiko

Sky Walker
13.04.2003, 14:41
Hallo Heiko,in deinem Betrag vom 22. Febr.03
schreibst du, dass dir von einem Ausenläufer abgeraten wurde,?könntest du mir dies bitte begründen.
Da ich vor habe auch den größeren Telemaster
mit 240cm Spannweite zubauen(den Plan hab ich schon) bin ich am überlegen.
Da gibt's bei Hepf, und auch bei Stradberger den
AXI 4120/14 für sage und schreibe 129,Teuros
(http://motor.hepf.at/axi/)ob ich den wohl einsetze,oder wäre der 350/28/16 von torcman der bessere ??? wie ist bitte eure Meinung dazu?
MFG. vom grübelndem..............

[ 13. April 2003, 15:03: Beitrag editiert von: Sky Walker ]

Gast_56
14.04.2003, 07:39
Hallo Walter,
zu den neuen AXIs kann ich nichts sagen. Ich bin vom Außenläufer abgekommen, weil ich Luftschrauben um 17 Zoll antreiben wollte bei einem Motorgewicht um 250g. Die Außenläufer in dieser Gewichtsklasse haben für so große Luftschrauben nicht das nötige Drehmoment, so daß man sich die Kraft über eine höhere Windungszahl holen müßte. Dies führt aber wiederum zu einem höheren Innenwiderstand des Motors, was bei Strömen um 40A zu starker Erwärmung und damit Verlustleistung führt. Dies hat wiederum einen schlechteren Wirkungsgrad zur Folge. Bei einem Innenläufer kann man genau dieses Problem mit einem Getriebe umgehen.
Wenn Du viele Zellen verwenden willst, dann kannst Du auch mit relativ wenig Strom fliegen und somit einen Motor mit höherer Windungszahl nehmen.
Mein jetziger Telemaster-Motor wird übrigens auch schon ganz gut warm. Der Innenwiderstand liegt bei 28mOhm! Luftschraube 17x9 (33A). Mein Torcman 350-20-14 hat einen Innenwiderstand von 26mOhm, Luftschraube 15x8 (40A). Im Dauereinsatz würde ich meinen Torcman nicht verwenden. Für Steigflüge im Segler geht das in Ordnung.
Nachtrag: Habe mir gerade die Daten der AXIs angeschaut: 14-Winder mit 680U/V und 18-Winder mit 550U/V. Luftschrauben eher unter 14 Zoll. Mit wieviel Zellen willst Du fliegen? Wenn Du den 240er TM bauen möchtest, dann würde ich keinen der AXIs nehmen. Der 240er Telemaster kann noch viel eher eine Luftschrauben um 17-18-Zoll ab, als mein 180er Telemaster.

Gruß
Heiko

[ 14. April 2003, 07:45: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Sky Walker
14.04.2003, 12:52
Hallo Heiko und die Andern!
Zunächst hab dank für deine schnelle Antwort,zu deiner Frage wieviel Zellen , ich denk an 12 zum solofliegen und wennschon dennschon an 24 zum schleppen.(2*12 Zellen in Reihe)
Was hälst du dann vom Mega 22/30/3 Plus Getriebe
2:1 oder 3:1 6 bis 27 Zellen.

MFG.vom............

Gast_56
14.04.2003, 13:41
Hallo Walter,
wenn Du den großen TM mit 12 Zellen betreiben willst, solltest Du auf das Gewicht achten. Unbedingt etwas sparen!! Der Flieger ist doch deutlich größer, als mein Telemaster.

Zu Deinem Antrieb (ich denke jetzt einfach mal laut ;) ):

Grundlage für die Überlegungen ist das Aeronaut Diagramm (http://www.luftschrauben.de/bilder/diagrammCAM.jpg).
Der Mega 22/30/3 dreht 1270upm/V. An 12 Zellen (unter Last ca.13,2V) macht das etwa 16760upm. Untersetzt mit 3:1 Getriebe landen wir bei 5590upm. Unter Last wird aber auch die Drehzahl des Motors sinken, ich nehme einfach einmal an, daß wir noch 5000upm am Prop anliegen haben.
Als nächstes brauchen wir die Wellenleistung. 13,2V*40A=528W. Bei einem Gesamtwirkungsgrad von vielleicht 70% bleiben an der Welle noch 370W!
Aus dem Diagramm von Aeronaut kannst Du jetzt entnehmen, welche Luftschraube bei 5000Upm ungefähr 370W aufnimmt: es kommen Luftschrauben von 15x13 bis 17x9 in Frage.
Bei doppelter Zellenzahl und gleichem Strom (Du brauchst ja Leistung zum Schleppen) haben wir die doppelte Drehzahl, also 10000Upm und doppelte Leistung. Luftschraube laut Diagramm irgendwo bei 12 Zoll.
------ laut gedacht aus -------

Zum Solofliegen an 12 Zellen kann der Antrieb passen. Nicht berücksichtigt habe ich die Strahlgeschwindigkeit, die zum Modell passen muß. Bei doppelter Zellenzahl mußt Du eine deutlich kleinere Luftschraube montieren. Das geht gerade zum Schleppen in Richtung Fehlanpassung, da Du ja genau hier Schub benötigst und keine Strahlgeschwindigkeit.
Wie Du siehst, ist es nicht ganz so einfach, einen Antrieb zu finden, der für 12 Zellen wie auch für 24 Zellen geht.
Meine Überlegungen bitte nicht so genau nehmen, das waren alles nur überschlägige Betrachtungen.

Gruß
Heiko

Sky Walker
15.04.2003, 09:08
Hallo zusammen, Heiko deine Ausführung ist sehr interessant und auch einleuchtend, daher hab ich mich entschlossen erstmal messungen an meinem
AXI 2820/10 Getriebe 2:1 und ner 17*9" Latte zu
machen.
Nach einem kleinen Unfall mit laufendem Motor und den vielen Messgeräte und Kabeln , hab ich mich entschloßen einen Unitester zubestellen. Siehe
www.sm-modellbau.de (http://www.sm-modellbau.de)
ist einfach ein vorgezogenes Geburtstag Geschenk.
Dann werde ich weiter sehen , der 240 Telemaster ist erst mal zurückgestellt.
Werd erstmal einen Telemaster ähnlichen Flieger
mit Balsaleisten bauen , ganz wie es der "Gerhart"
vorgeschlagen hat.
Denke da kann ich an Gewicht schon einiges einsparen.
mfg.vom...........

Gast_56
15.04.2003, 09:45
Hallo Walter,
berichte bitte über Deinen nächsten Flieger und vor allem über Meßdaten des AXI-Antriebs mit Getriebe. Sowas fliegt kaum jemand ;)

Gruß
Heiko

Gast_56
02.06.2003, 07:59
Moin zusammen!
Gestern haben wir einen Zack I von Bodo Landeck mit dem Telemaster geschleppt. Luftschraube war die 16x10, damit ein wenig schneller geflogen werden kann. Mein Telemaster wurde von einem Vereinskollegen ("der ist gekauft!" :D ) geflogen. Den Zack habe ich gesteuert. Das Gespann kam gut vom Boden weg und ging auch zügig auf Höhe. In der zweiten Kurve hatten wir etwas Probleme mit "Aufschaukeln", so daß mein Kollege ausklinken mußte. Das Schleppseil blieb am Zack "hängen", was sich überhaupt nicht bemerkbar gemacht hat :D Ich werde den Zack nochmal wiegen, damit das "Schleppgewicht" bekannt ist.
Leider exisitieren nur zwei kleine Filme von dem Schlepp. Vielleicht kann ich ein oder zwei Bilder von einem Filmchen hier einstellen, wenn das Gespann darauf nicht zu klein ist.

Nachtrag: Der Zack wiegt flugfertig 670g.

Gruß
Heiko

[ 04. Juni 2003, 09:23: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Sky Walker
24.06.2003, 08:58
Hallo Elektrofreunde, nachdem ich die einzelnen
Komponenten meines Bausatz-Telemaster gewogen habe
und einige Berichte vom Gerhard und Heiko und den andern gelesen habe ,entschloss ich mich aus Leisten einen neuen Flieger zu bauen.
Rumpf rohbaugewicht = 330gr.
Rumpf + Motor + Fahrwerk =850 gr.
werde Bilder nachliefern (habs noch nicht raus)
Mfg.vom...........

[ 24. Juni 2003, 09:02: Beitrag editiert von: Sky Walker ]

TurboSchroegi
24.06.2003, 09:16
Hi SkyWalker !

Sehr interessant ! Hast Du mehr Daten ? Wie schwer ist die Fläche usw. ?

Grüße TurboSchroegi

Sky Walker
24.06.2003, 13:22
Naja die könnte mt etwas mehr Geduld sicherlich noch leichter werden (das nächstemal)
750gr.bei 190 Spannw.und 32 tiefe. Vollbeplankt mit normal Furnier.
Grüße aus dem schönen Schwabenland.

[ 24. Juni 2003, 13:24: Beitrag editiert von: Sky Walker ]

Sky Walker
28.06.2003, 13:54
http://www.rc-network.de/upload/1056800922.JPG
hier nun wie vesprochen das Bild vom etwas größerem Tellemaster-Rumpf Nachbau (330gr.)
hoffe nun daß ichs mit dem hochladem auch verstehe
Daten vom AXI 2820/10 mit 2:1 und 17" schraube werden folgen.
Bye bye zusammen.............

[ 29. Juni 2003, 08:58: Beitrag editiert von: Sky Walker ]

Christoph Schmitz
29.07.2003, 10:30
Hallo,

ich habe diesen Thread nochmal angefasst! Ich möchte gerne einen PAF-Trainer E 190 im Bereich von 12-16 Zellen bewegen. Ich habe halt Packs vom Logo 10 mit momentan 12 Zellen und der Option auf 14 Zellen. Die 16 Zellen wollte ich nur für "Poweranwendungen" benutzen. In dem Thread http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=001181 habe ich eine kurze Auflistung der Einzelgewichte unter Annahme eines 16 Zellenbetriebs gemacht und Angaben über den Anwendungsbereich gemacht. Die Empfehlungen für einen LRK gehen eher in Richtung 16-20 Zellen. Habt Ihr noch Vorschläge? Eigentlich wollte ich keinen Getriebemotor einsetzen, aber wenn ich das hier so lese....

Gruß
Christoph

Gast_56
29.07.2003, 11:05
Hallo Christoph,
von den Gewichten her, würde ich auf 12 Zellen gehen. LRK fällt eigentlich nur weg, weil wir in diesem Thread hier gerne große Luftschrauben gedreht haben wollen. Das ginge vergleichbar mit einem LRK, der dann aber mehr wiegt, deshalb der Einsatz von Getriebeantrieben.
Bei 12 Zellen würde sich die Drehzahl ja nochmal erhöhen und somit bei gleicher Luftschraube auch der Strom. Wenn Du also meinen Antrieb mit 12 Zellen einsetzen möchtest, bei gleichem Strom, dann muß an 12 Zellen die Luftschraube kleiner gewählt werden.
Von den günstigen Mega-Motoren habe ich bislang zwei im Einsatz. Den 22/20/3 (3,7:1) und den 22/20/2 (5:1). Beide drehen an 10 Zellen eine 16-17-Zoll-Latte mit 33A bzw. knapp über 40A.
Ich würde in Deinem Fall über den etwas stärkeren 22/30/2 nachdenken. An einem Plettenberg 3,7:1 würde dieser Motor an 12 Zellen bestimmt ganz gute Luftschrauben drehen können. Dreht an 10 Zellen etwas langsamer (weniger Strom) als mein Telemaster-Antrieb, hat aber auch etwas mehr Kraft. Also denke ich, sollten 17-Zoll-Luftschrauben mit unter 40A zu drehen sein. Kann ich ja mit Elektroantrieb noch einmal ausrechnen.

Gruß
Heiko

Andreas Maier
29.07.2003, 12:06
ich betreibe meinen LRK-345-25-16(2x0,7)
mit einer 17x9 LS 14oder 16 zellen mit 5700U/min
bzw. 6100U/min
motorgewicht~220gr !
mein E-SD fliegt mit 14x3300 gp(push) knapp 20min!
mfg.:andreas

Gast_56
13.08.2003, 12:25
Hallo,
nur zur Info: ich konnte heute eine Flugzeit mit Segeleinlagen aber ohne Thermik von 18:30 Minuten erreichen!! Es kamen die 2400er Zellen zum Einsatz, vorher mit 5A geladen.
Der Flieger macht immer wieder Spaß :D

Gruß
Heiko

flight 86
31.08.2003, 22:47
Hi Skywalker,

hast du schon Messdaten von deinem Axi im Direktantrieb sowie im Getriebeantrieb?
Ich möchte mir den Motor auch kaufen - aber bräuchte vorher ein bisschen Mut zum Kauf... :)

Bitte berichte uns ein wenig!

Besten Dank

Netten Gruß

Philipp

Gast_56
14.12.2003, 19:00
Inhaltsverzeichnis auf Seite 1 erstellt.

@Walter: Was macht Dein Telemaster? Antrieb schon vermessen?

Gruss
Heiko

Gast_56
13.02.2004, 19:41
Moin!
Auf meiner Homepage tut sich so langsam was:
Video vom Start 426kB (ca. 6 Sekunden lang) (http://people.freenet.de/mannertz/Telestar.mpg)

Einfach hin und wieder mal vorbeischauen. Einige Bilder habe ich schon hochgeladen und eine Zusammenfassung zum Telemaster wird es dort natürlich noch geben.

Gruss
Heiko

Gerhard_Hanssmann
13.02.2004, 19:52
Hallo Heiko
Gesehen und gefreut, dass Dein Konzept so gut aufgeht. Du bastelst fleissig an deiner Page !

Sky Walker
15.02.2004, 07:24
Hallo Kollegen,Heiko durch unlust und frust nach der verunglückten letzten Motorvermessung,hab ich nichts mehr getan was die Motor vermessung betrifft.
Hab mich inzwischen mit dem Bau von Depron -Flächen beschäftigt,werde wohl mit unter 300gr.
hinkommen, 180/32cm.

PS.Frage,was wiegt eine Telemaster-Rippenfläche?
Heiko kannst Du mir die Frage beantworten?
Gruß vom..........

[ 15. Februar 2004, 09:57: Beitrag editiert von: Sky Walker ]

Gast_56
15.02.2004, 17:23
Hallo Walter!
Ich fliege den Telemaster, wie er aus dem Karton kam, also ohne Erleichterungen.

Die Rippenfläche (ca. zur Hälfte beplankt) wiegt mit zwei Standardservos 720g. Darin enthalten ist auch die Folie, die Anlenkung der Querruder, also die gesamte Fläche flugfertig.
Standardservos liegen bei über 40g.

Gruss
Heiko

Gast_56
27.02.2004, 19:38
Hallo!

Letztes Wochenende erreichte ich eine Motorlaufzeit von 15 Minuten! Das entspricht einem durchschnittlichen Strom von gerade mal 10A an 10 Zellen :eek: !

Weil ich demnächst im Telemaster Konion 3s2p probieren möchte, habe ich wegen des Schwerpunkts zum Testen hinten am Sporn 35g Blei befestigt. Offensichtlich habe ich da noch viel Potenzial in dem Flieger. Drehte er vorher beim Rollen immer nach unten weg und verlor viel Höhe, so ging er mit den 35g am Heck fast ohne Höhenverlust durch die Rolle :)
Auch im Rückenflug ist der Telemaster so mit Halbgas und voll ziehen zu halten, vorher war Vollgas notwendig.
Ich scheine eher der "kopflastige" Pilot zu sein :D Jedenfalls werde ich weiter experimentieren und meinem Telemaster bald einen neuen Akkuschacht verpassen, der weiter hinten liegt.
Mit den Konion wird der Telemaster unter 2200g wiegen.

Gruss
Heiko

[ 27. Februar 2004, 19:40: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
27.02.2004, 22:00
Heiko. wieviel Platz hast Du denn noch für den Akku, um das Modell schwanzlastiger einzustellen ?
Wie hast Du denn nun deine Konies verlötet ?
Bin auch audf die ersten Koniefluge des TM gespannt.
Dein Telemaster hat schon eine erstaunliche Abmagerungskur hinter sich und Potenzial schlummert immer noch.

Gast_56
27.02.2004, 23:45
Hallo Gerhard!
Ich habe nur den einen Koni-Pack 3s2p! Guckst Du auf meine Homepage :)
Den Akku müßte ich unter dem Servobrett hindurchschieben können. Ich mach' davon mal ein Bild am Wochenende. Ich schätze, daß der Akku 1-2-Zellenlängen nach hinten kann. Der Koni-Pack vielleicht nicht mehr, weil er viel leichter ist. Muß ich erstmal auf der Schwerpunktwaage auswiegen.

Potential bei meinem Telemaster (2450g):
Verwendung von 3s2p-Konion: -330g
Tauschen der Standardservos gegen HS81: -48g
kleinerer Empfänger: ca. -10g

Vielleicht noch ein paar Gramm am Fahrwerk. Dann ist so langsam Ende mit der Baukastenversion :D
Der weitere Weg führt dann nur noch über eine neue Fläche oder einen neuen Rumpf.

Gruss
Heiko

[ 27. Februar 2004, 23:48: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Sky Walker
28.02.2004, 04:39
Gratuliere Heiko tolle Homepage, macht echt Spass.
Bis dann, der schlaflose...........

Gast_56
29.02.2004, 12:14
Heute Schwerpunkt mit einfacher Holzstab-Methode gemessen:

Bislang geflogen: 10cm (kopflastig)
Mit 35g Blei am Heck: 11cm (deutlich besser beim Rollen)
Verwendung von Konion: 12cm (nicht geflogen)

Die Konions sind zu leicht. Ich glaube, daß ich damit beim Fliegen Probleme bekommen werden.
Lösung wäre: Heck leichter machen, oder weiter mit Sub-C fliegen und diese weiter hinten platzieren. Mehr dazu auf meiner Homepage (Bilder).

Gruss
Heiko

Gast_56
02.05.2004, 21:00
Soll hier ja nicht verkümmern, der Thread ;)

Heute habe ich eine 18x11 montiert :D
Strom ca. 40A, 4200rpm mit vollen Zellen. Für den Motor und das Fahrwerk ist die Luftschraube etwas zu gross. Trotzdem ein netter Test. Die Strahlgeschwindigkeit ist auch deutlich zu hoch.

http://www.rc-network.de/upload/1083524302.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1083524389.jpg

Gruss
Heiko

Sky Walker
03.05.2004, 07:54
Hallo zusammen,Heiko du hast dein HL. fest am Rumpf ??Wenn nicht würdest du bitte mal wiegen.Ich glaube daß mein HL. zuschwer ist,ich komme mit dem Schwerp. nicht hin.
Muß wohl die Nase verlängern, oder ein neues Hl.
bauen,bei dir isses genau umgekehrt???
Ich baue offensichtlich immernoch zu schwer:
Es grüßt der Ex-Verbrenner flieger............

Gast_56
03.05.2004, 19:00
Hallo Walter!
Leider kann ich Dir das Gewicht nicht nennen, da das Leitwerk fest montiert ist.
Ich würde beim nächsten Telemaster auf Brett-Leitwerk umrüsten. Ist leichter und engt den Geschwindigkeitsbereich nicht ein. Vielleicht eine Alternative für Dich??

Gruss
Heiko

Gast_56
09.05.2004, 18:27
Hallo,

--- Kopie von meiner HP ---
Langzeitflug - Horizontalflugleistung: Um etwas Bewegung in unser Vereinsleben zu bringen, habe ich einen kleinen Wettbewerb ins Leben gerufen, bei dem das Modell gewinnen soll, welches mit der geringsten Eingangsleistung pro Kilogramm Abfluggewicht geflogen werden kann. Dazu wird die reine Motorlaufzeit im Flug gemessen und das Modell gewogen. Die Leistung pro kg errechnet sich dann wie folgt:

X [W/kg] = Zellenzahl*Zellenspannung[V]*Zellenkapazität[mAh]*3600s / (Motorlaufzeit[s]*Abfluggewicht[kg])

Bei meinem ersten Versuch mit dem Telemaster habe ich die 1700er Zellen genommen, da die Kapazität eh keine Rolle spielt. Vorgabe war, die Zeit von einer Charter mit über 14 Minuten zu toppen, was einer Leistung von 42.65W/kg entspricht. Folgende Werte konnte ich für meinen Telemaster messen:

Abfluggewicht = 2430g
10 Zellen N1700SCR
Motorlaufzeit im Flug: 19 Minuten 16 Sekunden

Eingesetzt in die obige Formel ergibt sich eine Horizontalflugleistung von: 26,14 W/kg

Rechnet man die Kapazität hoch, so kann ich mit den 2400er Zellen über 27 Minuten fliegen! Hier noch einmal ein kleiner Verweis auf den Telemaster-Forumsbeitrag bei RC-Network in dem ich die Horizontalflugleistung mit 28W berechnet hatte (100% Eta). In der Praxis liege ich bei einem Wert von 26W/kg*2.43kg = 63.2W. Die Zeit wurde bei leichtem Nieselregen und ohne Thermik geflogen. Die 300g weniger Gewicht durch Verwendung von Konion-Zellen müsste man übrigens mit ca. einer zusätzlichen Minute Motorlaufzeit kompensieren. Wer möchte, kann's ja mal nachrechnen.
--- Kopie Ende -----

Das macht einen Durchschnittsstrom von etwas über 5A.

Gruss
Heiko

[ 09. Mai 2004, 18:41: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gerhard_Hanssmann
09.05.2004, 19:21
Heiko, Du erlaubst, dass ich meine Daten auch in den Ring werfe:

http://www.rc-network.de/upload/1065349144.jpeg

Die Citabria ist nun auf 4190 g zurückgespeckt.
Flugfertig mit 3s2p Konion 2200 mAh Motorflugzeit ohne Thermik ca. 14 min
Flächenbelastung von ca. 26 g/ dm^2.

P/m = U*I/m = (U*Q)/(t*m) = 10V* 2200 *(3600/1000) As /(14*60 s * 4,2 kg) = 22,4 W/kg

[ 09. Mai 2004, 19:32: Beitrag editiert von: Gerhard H ]

Gast_56
09.05.2004, 20:23
Hallo Gerhard!
Spitzenmäßig, danke für Deine Werte!!

Was meinst Du, hat am meisten Einfluss auf den Wert?! Gewicht am Modell/Akku sparen? Dickeres Profil? Geringere Flächenbelastung?

Gruss
Heiko

Gerhard_Hanssmann
14.05.2004, 17:58
Welcher Größe: Luftschraube, Antrieb, Flächenbelastung,Profil, am meisten Einfluss hat, kann ich nicht beurteilen. Eine Optimierung dieser Größen ist auf jeden Fall lohnenswert.

Gerhard_Hanssmann
14.05.2004, 18:03
http://www.rc-network.de/upload/1053546462.jpg

Cessna
2,82 kg
3s2p Konion 2200mAh
Flugzeit 18 min ohne Thermik

Mannertzscher Koeffizient = P/m = U*I/m = (U*Q)/(t*m) = 10V* 2200 *(3600/1000) As /(18*60 s * 2,82 kg) = 26,0 W/kg

Gast_56
14.05.2004, 21:53
Hallo Gerhard!

Danke für den Koeffizienten. Ich würde ihn in Zukunft abkürzen, klingt besser und kann man auch aussprechen ;)

Die Cessna hat immer wieder ein schönes Flugbild! Absolut klasse.

Du hattest ja mal die Flugzeit für Deine Citabria mit den dicken 3300er Zellen angegeben. Lag bei 18min, soweit ich mich erinnern kann. Das ergibt einen MK = 29,2W/kg :D . Mit den Konionzellen liegt der Wert bei 330g weniger Gewicht (4200g) bei 22,4W/kg. Also Gewichtsparen hilft schonmal sehr viel.

Klar ist natürlich auch, dass das Modell es auch zulassen muss, dass man langsamer oder mit weniger Schub fliegen kann. Ich werde da sicher noch weiter herumexperimentieren.

Gruss
Heiko

[ 14. Mai 2004, 21:54: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gast_56
15.08.2004, 09:32
Erleichterungen beim Telemaster:

Nach langer Zeit soll der Telemaster nun entgegen dem Baukasten doch noch Erleichterungen erfahren, damit auch andere Zellen geflogen werden können. Bislang lagen die Zellen fast unter dem Motor. Mit leichten Zellen kann der Schwerpunkt so nicht eingehalten werden.


Hallo zusammen,Heiko du hast dein HL. fest am Rumpf ??Wenn nicht würdest du bitte mal wiegen.Ich glaube daß mein HL. zuschwer ist,ich komme mit dem Schwerp. nicht hin. Nachtrag dazu:

http://www.rc-network.de/upload/1092554725.jpg

Das abgetrennte Leitwerk inkl. der Ruder wiegt mit Folie bespannt 106g ! Hier soll als erstes Gewicht gespart werden.
Das Höhenleitwerk wird aus einem leichten Rahmen 7x5mm Balsa aufgebaut. Verstrebungen und Aufleimer aus 1mm Balsa:

http://www.rc-network.de/upload/1092554858.jpg

Zusätzlich wird der variable Gerhard'sche Akkuschacht Verwendung finden:

http://www.rc-network.de/upload/1092554997.jpg

Gruss
Heiko

Oli.Spacewalker (Oliver Aurich)
15.08.2004, 10:08
Hallo Heiko!

Was hat Dich dazu gebracht für das neue Leitwerk nicht die Gerhard'sche Leichtbauweise mit 1mm Balsa zu verwenden?

Gruß
Papa Oliver
(der Grund, warum ich hier in der letzten Zeit so rar war (o:)

Gast_56
15.08.2004, 10:30
Original erstellt von Oli.Spacewalker (Oliver Aurich):
Was hat Dich dazu gebracht für das neue Leitwerk nicht die Gerhard'sche Leichtbauweise mit 1mm Balsa zu verwenden?Schau' Dir das Leitwerk der SU von Gerhard an. Auch Gerhard hat aussen herum einen dickeren Rahmen verwendet. Sonst wird's zu instabil! Bauweise also annähernd identisch. Natürlich bekomme ich das nicht so schön hin, wie Gerhard!
Das Leitwerk wird entgegen des Bauplans nun als Brettleitwerk ausgeführt. Das ist einfacher und schränkt den Geschwindigkeitsbereich des Telemasters nicht so sehr ein.


Original erstellt von Oli.Spacewalker (Oliver Aurich):
Papa OliverHerzlichen Glückwunsch!!!
Die Ausrede laß' ich gelten :D ;)

Gruss
Heiko

Sky Walker
15.08.2004, 11:40
Hallo zusammen, meine Höhen#Seiten-leitwerke
wie sie im Bild zu sehen sind wiegen 111 gr.
wurden aus Kosten u. Zeit Gründen aus Holz-Paneelen Imitat gebaut, Stabiel aber noch zu schwer, liegt wohl an der Art der befestigung mit Trugknopf und 6mm Nylonschraube.
Mal sehen Heiko was dein Leitwerk wiegt,ist halt schon aufwändig, aber wenns hilft ,werde ich's euch nachbauen, gelle.
http://www.rc-network.de/upload/1092562736.jpg
http://www.rc-network.de/upload/1092562789.jpg
Es grüßt euch der Dicke........

Gast_56
15.08.2004, 19:21
Leichtes Höhenleitwerk 12g!

http://www.rc-network.de/upload/1092590253.jpg

http://www.rc-network.de/upload/1092590287.jpg

Eine kurze Rücksprache mit unserem "Leichtbau-Spezialisten" Gerhard ergab, dass das Höhenleitwerk ausreichend stabil sein wird. Die Bespannung wird das Leitwerk verdrehsteif machen.
Das Leitwerk besteht aus 67 Einzelteilen.

Gruss
Heiko

[ 15. August 2004, 22:03: Beitrag editiert von: Kebmo ]

Gast_56
21.08.2004, 17:28
Das Höhenruder ist nun fertig, hier zusammen mit dem Leitwerk:

http://www.rc-network.de/upload/1093101918.jpg

Das Höhenruder wiegt alleine nur 4g!

Im Rohbau wiegen Leitwerk und Ruder zusammen 16g!
Das ist für mich ein unglaublicher Wert. Ob das Ganze auch später in der Praxis hält, wird sich zeigen. Ich denke schon, dass es hält.

Erstaunlich, was man mit der Leichtbauweise à la Gerhard erreichen kann :)

Gruss
Heiko

Horbi
21.09.2004, 21:29
Hallo,

ich habe gestern einen Telemaster von einem Vereinskollegen gekauft, den er längere Zeit als Baukasten im Keller liegen hatte. Er hat ihn im Frühjahr diesen Jahres gebaut. Zuerst hatte er einen 7,5 cm³ drauf, ist ihn aber nie geflogen.

Dann hate er einen Elektromotor (irgend so einen dicken Keller-Motor) mit 10 Zellen reingetan und ist auch nie damit geflogen.

Den hab ich nun und möchte ihn mit einem vorhandenen Kontronik Drive-Set 502 motorisieren.
Ich will 10 4/5 SubC-Zellen verwenden. Kann mir mal jemand von euch eine Luftschraube, die zu dieser Antriebskombination passt, empfehlen.
Der Regler ist ein Smile 40-6-18 Opto.

Hier noch das Gewicht: die Tragfläche wiegt 790 g und der Rest komplett mit Motor, Regler und den 10 Zellen 1960 g, bis auf den Spinner/Luftschraube flugfertig also 2750g.

Ich hoffe, ihr könnt mir helfen.

Gruß
Horst

Gast_56
22.09.2004, 18:50
Hallo Horst!

Laut E-Antrieb:

AerCC 16x10, 16,6m/s, 38A
AerCC 17x9, 13m/s, 38A

Ich würde die 16x10 zuerst probieren, da Dein Telemaster etwas schwerer ist.

Gruss
Heiko

Horbi
24.09.2004, 15:40
Hallo Heiko,

vielen Dank für deine Antwort. Eine 16 x 10 hab ich noch da, allerdings eine Klappluftschraube.

Kann ich die nehmen, oder verhakt sich diese, wenn ich mal das Gas wegnehme, in der vorne offenen Motorhaube?

Gruß
Horst

Hier 3 Bilder von meinem Motor/Halterung/Luftschraube
http://www.rc-network.de/upload/1096033007.JPG
http://www.rc-network.de/upload/1096033046.JPG
http://www.rc-network.de/upload/1096033070.JPG

TurboSchroegi
24.09.2004, 16:39
Hi !

Probier's halt mal aus ob es eine Position gibt, bei der im angeklappten Zustand die LS Blätter nicht vorbeidrehen können - das ist dann Worst-Case und der wird sicher eintreten ;)

Grüße Helmut

Gerhard_Hanssmann
24.09.2004, 16:55
Schrauben so anziehen, dass die Klappluftschraube sich in ihren Lagerachsen nicht mehr drehen kann. Die Zentrifugalkraft richtet sie trotzdem noch richtig aus. Kein worst case.

fliegerassel
29.09.2004, 14:29
Hallo Telemasterfreunde,
ich wusste gar nicht, dass ein so einfacher (aber genialer) Trainer so die Gemüter beschäftigen kann. Ich fliege ihn seit kurzem auch elektrisch, da ich im nächsten Sommer Wasserfliegen üben möchte. Vor diesem Hintergrund habe ich die Motorisierung bewusst leistungsorientiert gestaltet. Am Bausatz habe ich nur die Seitenteile etwas erleichtert und alles weggelassen, was zum Elektrofliegen nicht benötigt wird. Folgende Komponenten habe ich verbaut: Motor AXI 4120, Akku 16 Zellen Sanjo 3300, LS 14x6 Graupner elektro, E-Akku 4x2300 mAh, Standartservos auf allen Rudern und Fahrwerk aus Aluprofil (Baumarkt). Das Gewicht liegt so bei 3140 g, die Flugzeit liegt zwischen 10 min (mit gaaanz viel rumturnen) und 18 min (schön im Kreis fliegen). Der Motor reißt das Modell nach drei Metern in die Luft und zieht es auch weiter in sehr steilem Winkel in den Himmel.
Ich bin mehr als zufrieden damit und denke, dass somit zum Wasserfliegen genug Leistung zur Verfügung steht, auch wenn die Schwimmer 530 g wiegen. Dafür fällt ja das Fahrwerk weg...

[ 29. September 2004, 14:31: Beitrag editiert von: fliegerassel ]

TurboSchroegi
29.09.2004, 16:53
Hi Gerhard!


Original erstellt von Gerhard_Hanssmann:
Schrauben so anziehen, dass die Klappluftschraube sich in ihren Lagerachsen nicht mehr drehen kann. Die Zentrifugalkraft richtet sie trotzdem noch richtig aus. Kein worst case.Das ist dann wohl richtig - kein Worst-Case mehr :D Wie beurteilst Du die "Fähigkeit" der Klappluftschraube noch klappen zu können, wenn Du so wie vorgeschlagen vorgehst ? Z.B. bei einer ungewollten Kunstturneinlage als Abschluss der Landung - Du weißt was ich meine ? :D :D

Grüße Helmut

Gast_56
29.09.2004, 17:19
Wenn die Klapp-Blätter so fest angezogen werde, dass sie sich durch die Zentrifugalkraft ausrichten können, reicht es auch zum Wegklappen bei einer schlechteren Landung

Gruss
Heiko

Gast_2783
13.12.2004, 21:28
Servus,

ich muß den Fred nochmal hoch holen!
ich habe nämlich meinen trainer 60, mit eíner spannweite von 1900 mm und einem abfluggewicht von 3630 gramm mit 10 zellen cp 1700 scr und einem ht 350/25/12 und graupner cam prop 13x7 bei einem strom vvon 20 ampere elektrifiziert.
und wenn es die tage mal wieder schöner ist will ich mal einen versuch starten, ob ich den vogel von der erde in die luft bekomme.

mfg niels

Gast_56
13.12.2004, 22:05
Hallo Niels!

Mach' einen größeren Prop drauf! Bei dem Gewicht wirst Du mit 20A nicht glücklich. 40A sollten es bei über 3kg auf jeden Fall sein.

Gruss
Heiko

Gast_2783
14.12.2004, 19:46
Servus Jungs,

ich bin also heute bei nebel drausen auf´m platz gewesen, keiner da außer mir :D .
packe also den trainer aus, mache ihn fertig und denke so könntest ja mal nen bodenstart machen, ging ja gestern in der stube schon ganz ordentlich ab der kleine :)
ja das teil hingestellt, alle ruder nochmal gecheckt und den stachel rein.
ja aber denkst´de nichts passiert, der motor dreht hoch. das fahrwerk verbiegt sich ein wenig, und das wars lars. :(
deke ich mir so sch...
naja probierst halt mal nen handstart, trainer 60, erstflug, alleine auf´m platz, 20 ampere 13x7 latte,3,6 kilo gewicht, und gestern was von 240 watt ausgerechnet.
Egal stachel rein und los.
und was soll ich sagen, das ding flog, zwar eher wie ein parkflyer, aber es ging.
hab sogar einen verhungerten looping gemacht :p

mfg niels

Gast_56
15.12.2004, 08:37
Hallo Niels!

Glückwunsch zum gelungenen Erstflug. Allerdings habe ich nicht erwartet, dass dieser gelingt ;)

Welche Windungszahl hat Dein HT-Motor? Was für einen Regler verwendest Du?

M.E. verträgt der Motor eine deutlich größere Luftschraube und somit mehr Leistung. Das bedeutet nicht, dass Du dadurch weniger Flugzeit hast! Mein Telemaster fliegt auch schon mit ca. 12A in der Gegend herum. Dafür habe ich aber mit knapp 33A die nötigen Reserven für einen Looping/Bodenstart.
Falls Dein Fahrwerk für eine größere Luftschraube zu kurz ist, montiere ein längeres oder versuch's mit einer Dreiblatt-Luftschraube. Bis 15 Zoll bietet sogar Ramoser an.

Gruss
Heiko

Sky Walker
15.12.2004, 08:47
Gratuliere zu deinem Mut Nielsen,
das hätte ich mich nicht getraut.
mfg.vom..........

Chris110
15.12.2004, 09:22
Hallo Nils!

Wir setzen den gleichen Motor in einer leicht modifizierten FourStar 40 von SIG ein.
Weitere Daten:
Spannweite 1.470mm; Gewicht ca. 2.200g; 10 Zellen Sanyo RC2400; Regler TMM 40irgendwas
Wir hatten anfangs auch das Problem, daß der Motor sich eher langweilte. Eine größere Latte ging aufgrund der Bodenfreiheit nicht. Eine Graupner-Dreiblatt schaffte schon Verbesserung, aber die war nicht mit ausreichender Steigung erhältlich. Nun werkelt ein Dreiblatt-Varioprop an der Rumpfspitze, der zwar den Motor immer noch nicht zum Schwitzen bringt, aber beachtliche Flugleistungen gepaart mit langer Flugzeit bringt. Eingestellt haben wir den Varioprop auf eine recht heftige Steigung, da der 14-Pol-12-Winder doch eher langsam dreht. Das nächste mal würde ich wohl eher einen 10-Poler nehmen.

Gast_2783
16.12.2004, 07:59
Moin,

@ kebmo ich habe bei ebay einen high torque 350/25/12 winder/ 14 poler für 60 Euronen ersteigert, und wollte ihn eigentlich in meine ebenfalls 3...2...1...meins Me 109 von kyosho einbauen, da aber der trainer 60 mit schon montiertem 10 ccm mvvs seit ca. einem 3/4 jahr an der decke hing, und ich mal wieder lust bekommen habe etwas zu experimentieren, und euer fred mir mut gemacht hat, habe ich den zerknalltriebling wieder ausgebaut, der geht jetzt zu ebay samt reso, tank, und motorhalterung. ;)
achso ja als regler verwende ich einen hacker master 70/3p bec.
ich habe mir gestern einen 12 zeller panasonic 2000 mah gelötet. und konnte so die 265 gramm ballast vom motor vorn wieder abnehmen :)

@ walter,
ein bisschen nervenkitzel gehört doch immer dazu :cool:

@ chris,

ich habe auch noch einen ramoser 12" 3-blatt den wollte ich an der me verwenden, habe den auf die größt mögliche steigung eingestellt, und den strom gemessen, da fliesen an 10 zellen 39 und an 12, 45 ampere, das ist mir zuviel :eek:

ich werde, wenn ich nächste woche urlaub habe mal zum himmlischen fahren, und mir eine 14/7" und eine 15/6" klappluftschraube holen und dann wieder ströme messen und probieren.
ich werde weiter berichten wenn es soweit ist.

mfg niels

Hango
16.12.2004, 10:41
Hallo Niels,
bin auch neu im E-Lager. Ich starte aber mein Unterfagen nach dem Motto: Wenn ich Leistung im Modell haben will, muss ich auch Leistung rein stecken.
P= U*I > 10V*25A = 250W erzeugte Leistung, dass bedeutet bei einem Wirkungsgrad von 70% 175W. Das ist nicht zu viel. Ich würde mit mindestens 35A den Motor werkeln lassen. Schau mal auf der Internet-Seite von high torque Motore nach, da gibt es einen Link ( http://www.handlaunchglider.de/html/produkte/ht/high_torque_alle_daten_htm.htm ), wie der Motor eingesetzt werden kann. Die Tabellen sind sehr hilfreich. Die Maximalleistung brauchst Du ja nur beim Start. Herumeiern beim Start hat schon manches Modell geschrottet. Da geh lieber auf "Nummer sicher". Wenn Du dann mit Halbgas weiter fliegst, ist ja der Stromverbrauch niedriger und Du kommst so dann auch auf längere Flugzeiten.

[ 16. Dezember 2004, 11:40: Beitrag editiert von: Hango ]

Gast_2783
16.12.2004, 20:16
Servus Hans-Georg,

danke erst mal für dem link, das problem ist halt nur, das daß die triplexmotoren sind, und ich noch einen alten habe :confused:
und der ist mit der sogenannten sps-wicklung gewickelt, also nur jede 2´te nut ist bewickelt.
und wenn ich das richtig mitbekommen habe wickeln die jetzt auch jede nut :confused:
probieren geht über studieren ;)

mfg niels

Chris110
17.12.2004, 14:25
Niels,
Ich habe zwei von den "alten" Motoren, einen 12- und einen 11-Winder, und ich kann die Aussage nur unterstützen:
Wenn du Leistung willst, mußt du auch Leistung 'reinstecken.
Ich denke nicht, daß die Angaben der neuen Triplex-Motoren nicht auf die "alten" zu übertragen sind. Und auch, daß die Triplex jetzt Einzelzahnbewicklung haben, ist mir neu.

[ 17. Dezember 2004, 14:27: Beitrag editiert von: Chris110 ]

Gast_2783
17.12.2004, 18:36
Servus,

ja ich weiß kraft kommt von kraftstoff, und leistung von strom und spannung P=UxI :D
Und deshalb war ich heute beim himmlischen und habe mir eine 14x8, 14x9 und eine 15x8 aeronaut cam carbon geholt.
Und wenn das wetter mal wieder irgendwann bei uns sich bessern sollte, werde ich den akku laden und die amps mit den props messen und dann gleich anschließend auf´n platz raus fahren.

mfg niels

Gast_2783
18.12.2004, 18:35
Servus,

habe heute den trainer 60 mit der 15x8(38 ampere,ca. 400 Watt) geflogen, geht ganz gut damit :p

mfg niels

Hango
20.12.2004, 08:50
Na also,
man muss auch mal auf einen alten Mann hören :D
38A liest sich gut - da solltest Du beim Fliegen und auch beim Starten nicht allzu viele Probleme bekommen.

[ 21. Dezember 2004, 09:38: Beitrag editiert von: Hango ]

Gast_2783
21.12.2004, 07:59
Moin,

ihr habt natürlich alle recht! :D
aber es geht auch mit wenig leistung ;)
aber mit den ca. 400 watt ist das schon ein anderes (sichereres) fliegen.

mfg niels

Arnim L.
23.12.2004, 19:40
Hallo Heiko!

Super das dein Thread wieder lebt.
Habe auch noch nen Telemaster mit nem 6,5er. Hatte keine Lust mehr ständig an dem Telemaster rumzuputzen. Muß gleich nachher mal messen was das Ding ohne Motor wiegt. Meinst du das es sich lohnt die Kiste auf elektrisch umzubauen?

Gruß

Arnim

Horbi
08.05.2006, 15:07
Hallo zusammen,

endlich bin ich zum Erstflug meines elektrifizierten Telemasters gekommen. In meinem TM werkelt folgende RC-Ausrüstung: Keller 40/8, 12x6,5-Klapp-Latte(die ich auf Empfehlung von Gerhard einfach etwas fester angezogen habe), Schulze 43A-Regler und 10 Zellen GP-2000.

Das war mein allererster Start eines Modells mit Fahrwerk; 1. Versuch ist mir das Teil nach links ohne abzuheben weggefahren, beim 2. Versuch das ganze nach rechts weg; dann beim 3. Versuch hab ich die Fuhre mit dem Seitenleitwerk schön geradeaus halten können und dann nach einer relativ langen Rollstrecke hat der TM abgehoben. Unser Gras war etwas hoch an diesem Tag.

Nachdem er in der Luft war auf 1/2 Gas gedrosselt und 5 Min. schönen Motorflug genossen. Bei der Landung einfach Motor aus und dann segeln lassen. Das hat richtig Spass gemacht.

So, nun möchte ich mit dem TM auch schleppen. Dazu nehme ich dann das Drive-Set 502. Das benutze ich z. Zt. in meinem Nobody von FVK, den ich aber verkaufen will. Dort arbeitet vorne eine 16x10 an 10 Zellen CP1600.

Im TM will ich aber ne 17x9 oder 18x9 draufmachen, aber da spielt das Fahrwerk natürlich nicht mit.

Kann mir jemand von euch sagen, wo ich ein Fahrwerk für den Telemaster herbekomme, wo ich eine 17 oder 18 Latte problemlos draufmachen kann?

Gruß
Horst

Gast_56
08.05.2006, 15:30
Moin auch!
Mein Telemaster hatte schon immer ein Fahrwerk, das auch gut für bis zu 17 Zoll ist. Warum biegst Du Dir nicht ein etwas höheres Fahrwerk aus Federstahl?

Fahrwerke gibt's sonst noch bei http://www.khk-flugmodelle.de/

Gruß
Heiko

Horbi
09.05.2006, 14:27
Hallo Heiko,

vielen Dank für den Link. Dort hab ich jetzt ein Fahrwerk und 2 leichte Räder bestellt.

Gruß
Horst

Horbi
23.05.2006, 09:23
Hallo zusammen,

so, das neue Fahrwerk von KHK ist dran und das Drive-Set 502 werkelt nun auch super im Telemaster. Motorlaufzeit ist nun 6 Minuten. Ein Kumpel, der dabei war, meinte, dass das aber leider zum Schleppen nicht reichen wird.

Ich habe noch 2 mal 16-Zellen-2400mAh-Packs und 1 mal 16-Zellen-4200-mAh, die normalerweise in meiner FS4000 eingesetzt werden. Der Motor sollte dafür ausgelegt sein, den Regler müßte ich mir dann aber 1 - 2 Nummern größer kaufen.

Ich werd nochmal berichten, wenn es soweit ist.

Gruß
Horst

Gast_56
23.05.2006, 09:32
Du kannst doch erstmal mit 16 Zellen und dann bis 40A schleppen?!
Einfach die Luftschraube etwas kleiner wählen, so daß der Strom wieder zum Regler paßt.
Bei 6 Zellen "mehr" und 40A sind das 6,6V*40A=264W Mehrleistung. Das sollte dann für Segler bis 2kg schon funktionieren, denke ich.

Gruß
Heiko

Horbi
23.05.2006, 11:07
Hallo Heiko,

deinen Vorschlag werde ich demnächst umsetzen. Kommt um einiges günstiger als ein neuer Regler;). Ich will mit dem Telemaster z.B. einen LastDownXXL oder einen Flamingo 2001 schleppen. Also Segler bis so ca. 2,5 kg.

Gruß
Horst

Gast_56
30.08.2006, 20:12
Hallo,
nachdem Hobby-Land für einige Zeit nicht mehr da war, kann man den Telemaster (http://www.hobby-land.de/advanced_search_result.php?keywords=Telemaster&osCsid=2583a4869fed4943bd846ed76f90785f&x=0&y=0) nun wieder bekommen. Der Preis ist geblieben (knapp 60€!).

Gruß
Heiko