PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Welchen fertigen 3D-Drucker kaufen?



GerhardP
19.02.2013, 22:01
Die Selbstbauten der 3D-Drucker die hier entstehen finde ich genial. Aus Zeitgründen möchte ich mir aber einen fertigen Printer, bzw. einen Bausatz kaufen.

Je mehr ich schaue, desto weniger weiß ich welcher der richtige ist. Einsetzen möchte ich ihn für Teile im Funktionsmodellbau und z.B. für kleine Scale-Teile bei Flugzeugen. Wer weiß was mir dann noch alles einfällt wenn ich ihn erst einmal habe. War bei meiner CNC-Fräse auch so, dass die Ideen immer mehr wurden.

In Amerika habe ich den Solidoodle gesehen. Der entspricht schon einmal in etwa dem was ich mir vorstelle. Vielleicht gibt es ja etwas vergleichbares auch in europa, wäre halt einfacher mit der Beschaffung von Material und ev. Ersatzteilen.

dorfmaxl
20.02.2013, 08:26
Bin auch am Überlegen, ich will akzeptable Qualität, daher werde ich mir auch eher einen fertigen besorgen.

Momentan bin ich noch am schauen, die sind alle zumindest in Europa/Deutschland erhältlich:

http://irapid.de (der ist glaub ich noch ziemlich neu, zumindest finde ich wenig Info dazu)

http://www.ultimaker.com

Oder mein Favorit, der Plug&Play Printer:
http://nodna.de/PP3DP-UP-3D-Drucker


lg
Maxl

GerhardP
20.02.2013, 08:44
Servus Maxl,

der Iprint ist leider klein. Max. 100 x 100 x 100 mm und nicht ganz günstig :-)

Ähnliches gilt für den NoDNA

Ultimaker ist sicher ein super Gerät, das auch gute Kritiken hat.

Was ich sonst noch gefunden habe:

Robo3D (http://robo-3d-printer.myshopify.com/collections/all) ist ein Kickstart-Projekt. klingt für mich ziemlich gut, Lieferung frühestens ab August - leider

PrintRbot Plus (http://printrbot.com/shop/plus/) aus den USA, Preis ist gut, aber bringt er die Qualität?

GRRF PRotos 3D-Drucker (https://grrf.de/de/catalog/grrf-protos-3d-drucker-komplettbausatz) von German RepRap , nicht lagernd, Qualität? ist er vollständig, sprich Zusammenbauen und Loslegen?

Einen von RepRap Austria (http://www.reprap.cc//index.php?main_page=index&cPath=9) - nur welchen?

Tja, mehr Infos gefunden und mehr Verwirrung erzeugt.

Ron Dep
20.02.2013, 08:56
Jüngst wurde allerorten der MakerBot Replicator 2 empfohlen.
Auch in der Computerzeitung c't war heuer in der ersten Jännerhälfte schon ein wohlwollender Testbericht.

GerhardP
20.02.2013, 09:02
Der MakerBot Replicator 2 ist ein tolles Gerät. Allerdings liegt der in der Preisklasse 1.700,--, während die oben angeführten teilweise um 700,-- , 800,-- Euro kosten.
Da bin ich mir nicht sicher was besser ist. Gleich auf eine teureres Gerät gehen oder einen günstigeren zum Lernen kaufen und dann in 1,2 Jahren - wenn die nächste oder übernächste Generation mit voraussichtlich weit besserer Auflösung erhältlich ist - upgraden.

Ron Dep
20.02.2013, 09:07
Gute Frage...
Ich denke, wenn es nur um wenige, erste Experimente geht und ein bisschen Scale-Teile ausdrucken, die ohnedies nachbearbeitet werden (Schleifen, Lackieren), tut es wohl wirklich ein billigerer und das Geld wird dann erst für die übernächste Generation verwendet.

Ich selbst müsste mich ja auch erst in CAD reinarbeiten, das dauert auch etwas. Und bis ich mit allem fit bin, gibt es schon die nächstbessere und billigere 3D-Druckergeneration.

Bruchflieger
20.02.2013, 10:28
Hi,

am weitesten verbreitet sind ja die Prusa Drucker bzw. dessen Abwandlung nach Mendel. Allerdings scheinen mir diese Konstruktionen etwas "windig" - funktionieren tun sie aber alle. In der Druckqualität sind eigentlich alle auf einem relativ gleich guten Niveau - es kommt dabei hauptsächlich darauf an, wie gut der Drucker Kalibriert ist und bei welchen Umgebungstemperaturen du druckst. Gegebenenfalls bastelt man sich dann schnell eine Box, die man darüber stellt, damit die Wärme nicht so schnell entfleuchen kann...

Im Reprap-Forum habe ich den Link zu einer Variante des Mendel gesehen, die mir auch gefallen würde: http://3dprinterkit.ch/WordPress/Produkt/kompletter-bausatz-mendelmax-3dpk-inkl-2-4kg-schwarzem-pla/ mit 1300 Schweizer Franken und 65 CHF Versand (20CHF auf Sonderwunsch für deutsche Kunden - da wird das Päckchen über die Grenze gebracht und in D versandt.)
Nachteil bei der Geschichte - der Konstrukteur macht das auch nur Hobby-mäßig nebenher, um die Bastelkasse ein wenig aufzufüllen -> u.U. lange Wartezeiten - es sollten aber gerade 10 Sätze gedruckt werden - vielleicht sind die Lieferzeiten da momentan nicht so hoch...)
Die Dateien für die Plastikteile gibts als Download und die Teileliste auch, ebenso eine detaillierte Aufbauanleitung. - Insofern steht einem eigenen Nachbau, sofern man jemand mit einem funktionierenden Drucker für die Plastikteile hat, nichts im Wege...

Der Printrbot ist ebenso ein erprobtes Design, und hier im RCN hat der Cord ihn in 2 Varianten nachgebaut.
Wenn ihr ihn gaaanz nett fragt, fräst er euch vielleicht die Teile dazu aus, oder gibt Euch die Dateien dazu. - So viel größer ist der Aufwand auch nicht, um sich die Zubehörteile selbst zusammen zu stellen...


Ich selbst habe mir eine eigene Konstruktion für meinen ersten Drucker gebaut. Und wenn der demnächst fertig ist (die Stepsticks sind noch auf dem Postweg verschollen), werde ich mir die schweizer Konstruktion aus obigem Link nachbauen. Ich finde sie macht einen durchdachten Eindruck und schaut auf jeden Fall stabiler aus, als die originalen Prusa / Mendel - Nachbauten. Durch die verwendeten Item-Profile wird sie dann aber auch preislich teurer ausfallen, als die Konstruktionen mit Gewindestangen als Gestell... (Mal sehn, wann sich meine Hobbykasse vom ersten Drucker bauen erholt hat...)

GerhardP
20.02.2013, 10:38
Was ich bisher so gelesen habe ist es vor allem die Einstellung der Parameter, der den Unterschied in der Druckqualität ausmacht. Was hältst Du von dem Drucker (https://grrf.de/de/catalog/grrf-protos-3d-drucker-komplettbausatz) mit dem Gehäuse (https://grrf.de/de/catalog/3d-drucker-protos-zubehoer-reprap-zubehoer/edelstahlrahmen-fuer-protos-prusa-3d-drucker)?
Das ist ein "Mendel" und mit dem Gehäuse schaut die Sache auch recht stabil aus.
Am Telefon wurde ich sehr nett und kompetent beraten.

Das Selberbauen wäre zwar reizvoll aber mir fehlt einfach die Zeit. Die noch frei Zeit investiere ich lieber in die Optimierung der Parameter :)

Bruchflieger
20.02.2013, 10:43
Hi Gerhard,

naja - wenn die den Drucker mit dem Neuen Rahmen auch komplett anbieten, so daß man sich nicht beide Sets kaufen muss und vom Druckerset die dann nicht mehr benötigten Teile umsonst mitkaufen muß, ohne sie dann noch für was sinnvolles verwenden zu können, dann ist das meiner Meinung nach auch eine gute Lösung. Zumindest Wackeln sollte da am Gestell nichts mehr. ;)

GerhardP
20.02.2013, 10:46
Das Gestell kann man als Option beim Drucker bekommen. Dazu wurde mir ein beheiztes Bett empfohlen. Was meinst Du? Zuschlagen oder weiter nach Alternativen schauen?

Bruchflieger
20.02.2013, 11:03
Gehrhard - das ist deine Kohle um es mal so zu sagen...
Wenn du die 160 Euro für den Rahmen für gut investiertes Geld hälst, dann schlag zu - eine stabilere Konstruktion habe ich noch nirgends gesehen. Wenn du dort aber erst mal den Drucker bestellst, kannst du später ja immer noch auf den Rahmen upgraden.
Ansonsten liegt der Drucker ja preislich in dem Level, wo die anderen Mitbieter auch liegen. Auch auf Ebay sind die Komplettsets in dem Level bzw. noch höher.

OK wenn du gleich mit Rahmen kaufst, hast du die Einstellung nur 1mal machen, wenn erst normal und dann doch upgradest, dann das ganze x2...

Edit:
aber in deren Shop steht, daß der Rahmen derzeit nicht auf Lager sei...

Rennsemmel
20.02.2013, 11:54
Hallo !

Kann den UP! mini empfehlen, gibt es bei www.nodna.de
Funktioniert aus der Schachtel heraus.
Software Downloaden und ab gehts. Ein paar Ersatzlochplatinen und Material mitbestellen.
Haben den seit 14 Tagen, und der läuft seit dem durch. Hatte erst 2 Fehldrucke, die aber nicht Maschinenbedingt waren. Einmal ist einer heftig gegen den tisch gerannt, anderes mal waren die STL-Daten nicht gut.
Hat keine Tischheizung, braucht man aber nicht, da das Material vom Raft sich in die Platine krallt.
Bauraum 120x120x120mm
PLA mag er nicht soo, aber geht auch, ABS ist absoulut super.
Hat eine gute Software mit vielen sinnvollen voreinstellungen. Man muss sich nicht mehr viel mit einzelnen Parametern rumschlagen. Etwas rumprobieren braucht es aber dennoch.

Großer UP! ist natürlich auch cool, kostet aber auch gleich viel mehr.

Der kleine UP hat zwar nur 0,2mm auflösung in der Z-Achse, aber für Technische Sachen reicht es aus, feiner dauert bei größeren Objekten unglaublich lange.
Wir haben z.b. funktionierende , ins Bauteil integrierte Kugelpfannen gedruckt, ist schon echt lustig, was man mit dem Ding anstellen kann.

Habe den Morgens in Empfang genommen, mittags ersten Testdruck gemacht und abends lag das erste Richtige Bauteil da.
Rechtfertigt m.e. voll den etwas Höheren Preis, dam man nicht erst ne Woche schraubt, bis was fertiges bei rauskommt.
Grüße !

dorfmaxl
20.02.2013, 12:48
Hallo Rennsemmel,

kannst Du mal in paar Bildchen posten ?

Mich würde die Qualität der gedruckten Bauteile interessieren.
Hast Du auch mal nachgemessen ?

lg
Maxl

Bruchflieger
20.02.2013, 13:25
Hallo Gerhard,

ganz vergessen - ein Heizbett wird in den gängigen Foren stets empfohlen.
Meine Meinung dazu: was man hat, das hat man... - Das Heizbett mit anbauen und anschließen kostet zwar mal ein paar Minuten mehr Arbeit beim AUfbauen und Ausrichten, aber schaden tut es defiunitiv nicht, es mit Sicherheit nicht. - Wenn du zunächste vielleicht auch ohne druckst, dann kannst es dann immernoch zuschalten um die Qualität zu verbessern. - bei ABS würde ich es aber von Anfang an mit nutzen...

GerhardP
20.02.2013, 13:50
Daniel:

Heizbett werde ich auf alle Fälle mitbestellen. Irgendwie gefällt mir der Drucker immer besser, je mehr ich mich damit beschäftige. Der Extruder ist auch eine höherwertige Ausführung ggü. dem Wade-Extruder, der immer wieder mal Probleme machen soll.
Es wurde auch empfohlen eine zweite Düse zu kaufen damit man zwischen PLA und ABS wechseln kann ohne dass es zu Auskristallierungen kommt. Klingt plausibel.
Standardmäßig ist 3mm Filament und eine 0,5mm Düse verbaut. Ich hoffe das passt. Auf eine 0,35mm Düse kann ich später immer noch wechseln, wenn ich die einzelnen Parameter vertshe und einstellen kann.

PS: Ich war in den letzten Jahren öfters mal in Roitzsch (Magna), das ist ja bei Dir um die Ecke.

Rennsemmel
20.02.2013, 14:42
Hallo !

Leider darf ich die meisten Sachen nicht zeigen.
Aber die Maschine, eine Testkugelpfanne und ein Testmonsterkopf geht.

Maße sind auf den gesamten Druckbereich gesehen bei guter Kalibrierung auf 0,2mm genau. Um so kleiner, desto genauer.
Ist halt keine CNC-Fräse. Hebel u.s.w. Funktionieren, Kugellagersitze sollte man nachreiben.
Mann kann die Passungen bestimmt auch drucken, aber da fehlen mir die Erfahrungswerte.

Hier die Bilder:

952831

952832

952833

Was genauer werden soll , geben wir raus an Prototyping-Firmen.
Die haben dann bis zu 0,02mm Auflösung und können auch mit elastischem Material drucken.
Aber für einfache , schnelle aufbauten ist die Maschine prima.

Grüße !

Bruchflieger
20.02.2013, 15:24
Hallo Gerhard,

ich habe meinen ersten Extruder auch fertig gekauft - mit Düse für 3-er Filament und 0,5mm Düsenbohrung. Wenn ich mir einen 2. Drucker baue, (und das mache ich ganz bestimmt) dann bekommt der eine 0,35-er Düse für 1,75-er Filament. - 1,75-er weil ich gelesen habe, daß das besser sein soll bezüglich der Fürderleistung des Extruders - da wird dann weniger Kraft benötigt, um das Filament durch die Düse zu quetschen.
Dann habe ich einen Drucker für's Grobe und einen für's Feine. :cool: :D

Ich hab grad nochmal im Reprap-Forum nachgesehen - dort wurde vorgerechtnet, daß wenn man von einer 0,35-er Düse auf eine 0,25-er Düse verkleinert, die Filamentstärke beibehält und mit gleicher Druckgeschwindigkeit drucken will wie vorher, dann die 8-fache Kraft an der Förderschraube umgesetzt werden muß!! - ähnliches gilt sicher auch für den Wechsel von 0,5mm auf 0,35mm

Nur schade, daß es anscheinend noch kein Filament gibt, welches mit Kohlefasern versetzt ist. (Die Firma, wo du bestellen willst, hat ja auch Filament mit Holzfaseranteil...) dann könnte man Mastbeschläge fürs Segelboot u.s.w. auch ausdrucken...

@Rennsemmel:

das ist sicher ein schöner Drucker, der auch gute Qualität liefert, allerdings spielt der preislich doch in einer ganz anderen Liga, als so ein Mendel oder Prusa - Klon. Das ist ein Drucker, den man in ein paar Jahren in fast jedem Haushalt zu stehen haben wird, mit einem ausgereiften Design, dem die holde Weiblichkeit (ggf. unter Murren) auch noch einen Platz am Computertisch im Wohnzimmer gestatten würde. Nur für die Hobbywerkstatt und insbesondere die Hobby-Kasse dürfte das etwas oversized sein. - Wobei wenn man dann schon so ein teures Gerät investiert, dann würde ich so eins von Formlabs nehmen - die drucken mit Laser und das so extrem filigran, da kann man bei 5mm Modellbahnfiguren noch Verzierungen am Gürtel gestalten... http://formlabs.com

Rennsemmel
20.02.2013, 15:57
Naja, 1000 € ist jetzt nicht soo weit weg von den anderen...
Die Arbeitszeit und Nerven , die man lässt bis ein Kitdrucker dann läuft ist mir der rel. geringe Mehrpreis dann Wert.
Ist halt die Frage, ob man am Drucker basteln will, oder lieber mit den Teilen, die er ausspuckt.
Printet übrigens mit 1,75mm Filament.
Gehäuse ist super, hält Wärme und gibt Betriebbsicherheit.

Der Printer von Formlabs kostet das Dreifache, und das Material für das Gerät das achtfache von dem kleinen UP! mini .
Ist aber auch von der Auflösung eine andere Liga.

Grüße !

P.S.: hab gerade gesehen, kostet jetzt ja fast 1200€

GerhardP
20.02.2013, 17:10
Ich habe zugeschlagen :) und den Drucker von German RepRap gekauft. Dazu gleich das Edelstahlgehäuse und die Heizplatte. Jetzt noch 1 bis 2 Wochen Warten und dann beginnt das Probieren.

Die Software wie Slicer3r, KISSLicer, Printrun usw. habe ich schon runter geladen und spiele damit herum.

Bruchflieger
20.02.2013, 18:47
Na dann schon mal Gratulation vorab...
ich muss ja leider auch noch etwas warten... wäre ich doch nur nicht so geizig gewesen und hätte den 3 Tage UPS-Express als Versandart genommen statt den 13 Dollar Billigversand ohne Verfolgung... Grml. Die Ersatzbestellung aus Holland von ebay hat auch 10 Tage gebraucht, ehe sie nach dem Bezahlen versendet wurde und ist nun seit Montag endlich unterwegs... aber eben noch nicht da...

bin da auch schon ein wenig am probieren. Allerdings hab ich die Gen.7 Elektronik mit Teacup-Firmware und als Host nutze ich die Reptier Host SW - da ist Slic3er dabei - aber in einer älteren Version - die neueste gibt es ja erst seit ca. 25.1.13 - die soll auch richtig gut sein, aber getestet habe ich sie noch nicht.

GerhardP
20.02.2013, 20:34
ja das Warten ist schon hart ...

GerhardP
27.02.2013, 21:33
Heute hat mir der Lieferant mitgeteilt, dass es mindestens noch 2 weitere Wochen dauern wird bis er liefern kann, weil er angeblich die Motoren und Elektronik nicht bekommt. Na super.

Dann habe ich geschaut ob ich einen MendelMax von woanders schneller bekomme. Der österr. Shop hat ihn zwar als lieferbar aufgeführt, es geht aber den ganzen Tag keiner ans Telefon. Die sind vielleicht alle "patschert" wie wir in Österreich sagen.

Ralf Paehl
27.02.2013, 22:32
Ich habe einen Creatr von Leapfrog und bin sehr zufrieden:

http://www.lpfrg.com/product/creatr/
siehe auch hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/372957-3D-Druck-(FDM)

Gruß, Ralf

GerhardP
01.03.2013, 15:21
Seit gestern ist mein 3D-Drucker - zumindest ein Teil davon - auf dem Weg zu mir. Wenn ich mit dem Zusammenbau beginne werde ich einen neuen Thread aufmachen und davon berichten, sofern Interesse daran besteht.

Bruchflieger
01.03.2013, 15:36
Hallo Gerhard,

Daumendrück, daß es noch heute oder spätestens morgen noch kommt ;)
Ich habe meinen Drucker am Mittwoch in betrieb genommen, das funktioniert auch schon einigermaßen, aber mit der Qualität der gedruckten Teile bin ich noch nicht zufrieden. Den ersten Layer kann ich beim fertigen Teil nach dem Abkühlen die äüßeren Bahnen bahn für Bahn vom fertigen Teil ab ziehen. Irgendwas scheint da mit den Temperaturen nicht zu stimmen... und überall diese "Stacheln" an den Teilen, wenn er die Kontur verlassen oder neu angefahren hat...
Nicht gefallen tut mir auch, daß die Düse beim verfahren von Druckstelle zu Druckstelle nicht angehoben wird (Wie ein Fräser, der wird ja auch ein paar mm aus dem Material rausgefahren, bevor man an der nächsten Stelle wieder eintaucht) - da rumpelt die Düse andauernd über die fertig gedruckten Stellen drüber - dem Teil wird das egal sein, aber auf Dauer tut das der Düse bzw. deren Befestigung sicher nicht gut...

Leider habe ich bei der Konstruktion meines Druckers etwas gepennt, so daß ich keine Langlöcher für dei Schrittmotoren X und Y gemacht habe - dadurch kann ich jetzt die Riemen nicht nachspannen. (die Riemen habe ich schon an den Befestigungspunkten so straff gezogen wie geht, aber das reicht noch nicht ganz... wackelt noch ganz schön rum bei Richtungswechseln...

GerhardP
04.03.2013, 21:19
Heute ist der Drucker gekommen, allerdings fehlen die Motoren und die Ramps-Elektronik. Lt. Fra. GRRF dauert das mind. 14 Tage, weil die Ware verspätet auf dem Schiff unterwegs ist.

Mechanisch habe ich den Drucker schon fast fertig gebaut, soweit es ohne die Motoren möglich war. Morgen kommt noch das beheizte Druckbett dran und dann kann ich das Ding in die Ecke stellen und warten.

Der Edelstahlrahmen ist übrigens eine Wucht. Viel steifer als die üblichen Rahmen aus Gewindestangen. Auch die Verbindungsteile sind von sehr guter Qualität. Diese sind gesintert und nicht gedruckt.

Bruchflieger
08.03.2013, 09:41
Hi Gerhard,

zu den Motoren - ich habe bei mir 4 Stück von denen verbaut: http://www.watterott.com/de/Schrittmotor-Unipolar/Bipolar-200-Steps/Rev-42x48mm-40V-1200mA-NEMA-17
die laufen schon sehr kräftig, obwohl ich die Pololus nur ganz wenig Strom eingestellt habe. (linksanschlag gedreht, wenn du dann so davorstehst, dass der Linksanschlag auf ca. 7 Uhr ist, dann hab ich sie auf 9:00 Uhr eingestellt.)

Hast du zu deinen Pololus auch Kühlkörper dazu bekommen? - falls nein, solltest dir bei Reichelt wirklich so ne kleinen Chipkühlkörper bestellen. die gibts in verschiedenen Höhen - Laut Einkaufslister der Gen7 waren 10mm hohe vorgesehen, aber die Klebefolie würde ganz sicher auch 20mm hohe halten und wenn du die Zwangsbelüftest, kannst du auch mit höheren Strömen fahren - ist eben ne Frage der Kühlung dann . die Pololus können wohl bis zu 2A bei guter Kühlung...

GerhardP
08.03.2013, 09:57
Kühlkörper sind dabei. Die werde ich aber nicht mit dem beiliegenden Pad, sondern mit Wärmeleitkleber verkleben. Ich habe mir ein Gehäuse für die Elektronik gefräst mit 2 Varianten von Deckeln. Variante 1 - 1 Lüfter, Variante 2 - 2 Lüfter. Damit sollten die Pololus und die Sicherung auf dem RAMPS optimal im Kühlstrom liegen. Das Gehäuse wird hinten am Edelstahlrahmen auf einer Holzplatte befestigt. Ist noch ein wenig schwer zu erkennen, aber die Lage wird so sein, dass die Lüfter on oben auf die elektronik blasen und die Schlitze seitlich sind.

961331

mindfab
08.03.2013, 09:58
Hallo,

ich habe mir auch meine Drucker nach Mendelart selbst gefertigt, hier sieht man mal Version 1 (aus Holz gefertigt...) und Version 2 (mit Version 1) gefertigt. Nahezu alle Teile Elektronik und Mechnik wurden selbstgefertigt (auch die Extruder) - nach meinen Erfahrungen funktionieren meine Extruder inzwischen im Gegensatz zu manchen fertigen sehr zuverlässig :D

Anbei mal ein paar Bilder.

Wer sich dennoch etwas kaufen möchte, dem kann ich noch http://thefutureis3d.com/ empfehlen. Die Jungs betreiben eigene Entwicklungsarbeit, sind dennoch günstig und verwenden meinen 5D Patch für ReplicatorG :)

Version 1: https://vimeo.com/38112580
Version 2: siehe Fotos, hier habe ich noch kein Video gemacht...

Achja, man kann mit 3D Druckern nicht nur 3D Drucker bauen ... siehe auch hier http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/320968-Eigenbau-CNC-Roving-Wickelmaschine-YARwM

Roland Schmitt
08.03.2013, 12:01
Ich verfolge das hier mit Interesse. Auf welcher Messe kann man sich denn informieren? Ich denke da an die Modelltech oder so, sind da euch bekannte Firmen vertreten?

mindfab
08.03.2013, 12:08
Soweit mir bekannt ist z.B. Makerbot auf der Cebit (noch bis morgen)...

Grüsse Robert

thetenter
17.04.2013, 13:15
Hallo RC-Network.de Forum,

das ist mein erster Post, weshalb ich mich kurz vorstellen möchte. Ich heisse Joscha Zeltner, bin Student und beschäftige mich in meiner Freizeit mit 3d Druckern (-> www.3dprinterkit.ch). Die ganze RC Welt kenne ich leider nur von meinem Bruder, ich habe jedoch gesehen, dass Bruchflieger auf meine Seite verwiesen hat und doch einige von euch den Weg auf die Seite gefunden haben. Da dachte ich mir, schaue ich doch einmal bei euch vorbei.

Wenn ihr Fragen bzgl. 3D Druckern habt, kann ich euch gerne weiterhelfen, da ich mich schon seit 2010 damit auseinandersetze und bereits 4 Maschinen gebaut habe.

Ich habe gesehen, dass das Interesse am Up!Mini hier gross ist. Ich habe ihn leider noch nie selber benutzt, aber ich denke es ist eine feine Maschine. Va. die Software und die einfache Handhabung sind Pluspunkte.
Falls ihr aber einen solchen kaufen wollt, empfehle ich, dass er direkt beim Hersteller erworben wird (http://www.pp3dp.com/), ist deutlich günstiger als bei den Resellern;-)

Beste Grüsse
Joscha

GerhardP
20.04.2013, 14:54
Nach meinen ersten Erfahrungen mit einem fertigen Drucker der Fa. GRRF habe ich mir nun noch einen Mendel90 selbst gebaut. Erstens kann ich nun besser beurteilen, was ich brauche und was beim einen oder anderen Konzept gut oder schlecht ist und zweitens da der Trend onehin zum Zweitdrucker geht.

985492

Experimentalhans
15.05.2013, 13:20
Na, dann will ich auch mal meinen Senf dazu geben.
Ich habe mir den Makerbot 2x gegönnt.
Grund: Ich wollte zwei Materialien miteinander kombinieren (2 Extruder) und die volle Materialbandbreite - bestehend aus PLA und ABS - verarbeiten können (beheizter Tisch).
Das Gerät ist schnell aufgestellt und quasi sofort betriebsbereit.
Nach anfänglichen Fehlern meinerseits kamen dann auch brauchbare Teile raus.

Aber dann.
Nach den ersten paar Stunden Betrieb ging das Andrucken immer schlechter, dann gab es mitten im Druckvorgang Aussetzer am Extruder, zum Schluss ging nichts mehr.
Nach langem Laborieren und etlichen Stunden in Foren bin ich zu dem Schluss gekommen, dass es nicht gut ist, wenn man eine Baugruppe, die Kunststoff aufschmelzen soll um Teile draus zu machen, aus Kunststoffteilen gemacht ist. Insbesondere, wenn sie mit starken Federn dauerbelastet ist.
Plastik + Federlast + Temperatur = Verzug.
Seit ich den meistbenutzten (rechten) Extruder aus Metallteilen neu aufgebaut habe, läuft die Kiste stabil, auch für große Bauteile, die etliche Stunden Druckzeit benötigen.

Und da kommen wir gleich zum nächsten Thema.
Der Makerbot hat ein Gestell aus Stahlprofilen.
Andere 3D-Drucker sind aus Sperrholz.
Zugluft ist beim 3D-Drucken äußerst störend und kann das ganze Werkstück verderben, also sollte die Kiste ringsrum zu sein, allenfalls gezielt belüftet, um die Innenraumtemperatur stabil zu halten.
Jetzt stellt Euch die Sperrholzkiste vor, die sich langsam erwärmt und dementsprechend austrockent.
Das kann der Maßhaltigkeit des Werkstücks nicht dienlich sein.
Und die Drucker, die aus Gewindestangen und Plastik-Verbindern zusammengeheimert sind, wackeln in der Gegend rum, dass man sich wundern muss, dass der Extruder seine Sollkontur überhaupt trifft (hab ich auf der Medtec bei den Profis am Messestand gesehen ... furchterregend).

Nächster Punkt:
Der Bautisch muss ja sehr genau einjustiert werden, damit das Werkstück über den gesamten Druckvorgang hin ordentlich drauf hält. Sonst kommt nur unförmiges Zeug bei raus.
Dazu muss der Tisch in sich eben sein und unter Temperaturwechsel bleiben.
Und seine Aufhängung sollte so stabil sein, dass man nicht jedes mal neu justieren muss.
Da hat der Makerbot deutliche Mängel. Die ganze bewegte Mechanik ist halt aus Plastik (bis auf die Führungsstangen und Buchsen). Das bleibt einfach nicht stabil stehen wie eine Eins, von der Wäremdehnung ganz abgesehen.

Was gut ist, ist das Programm für die Aufbereitung der Daten.
Einfach zu bedienen, und die Steuerung des Druckvorgangs scheint recht ausgereift zu sein. Wenn mal alles mechanisch stabil läuft, sind die Teile sehr ordentlich, die das Ding druckt.
Wie das bei anderen Druckern aussieht, kann ich nicht beurteilen.

Fazit:
Wer sich nicht einen fertigen Drucker leisten kann oder will, der sollte sich einen Bausatz kaufen und gleich ein paar Teile durch solide Metallkonstruktionen ersetzen. Das Gestell z.B. aus handelsüblichen Aluprofilen, wie man sie z.B. auch für Messestände nimmt.
Undbedingt die Extruder-Mechanik auf Standfestigkeit auch unter höherer Temperatur (bis 60°C) ansehen und ggf. gleich durch eine einfache Metallmechanik ersetzen ... man spart sich Stunden der Verzweiflung.
Wenn möglich den Bautsich aus einer Glasscheibe machen, die unten zunächst mit Kupferfolie (für Abschirmzwecke in der Elektronik üblich) beklebt wird, auf die dann erst die Heizfolie kommt. Das verteilt die Wärme recht gleichmäßig.
Und unten drunter natürlich gute Wärmedämmung.

Im Moment läuft mein Gerät ganz gut, aber die eine oder andere Verbesserung dieser Art kommt bestimmt noch dran.

GerhardP
15.05.2013, 18:52
So ähnlich sind auch meine Erfahrungen.
Eines der wichtigsten Bauteile ist das Hotend in Kombination mit dem Extruder. Da bin ich nach vielen positiven Meinungen in der reprap-Community auf das V3-Hotend von reprap-fab.org umgestiegen. Damit war ich in einer anderen Liga. Normalerweise druckt man so um die 40 - max. 60 mm/sec. Mit meinem neuen Hotend fahre ich Geschwindigkeiten von 120mm/s wenn es um "schöne" Teile mit Fokus auf die Oberfläche geht - also z.B. meine Pilotenköpfe - und bis zu 180mm/s bei normalen, "technischen" Teilen. Da gibt es kein Aussetzen, Blopping, ungleichmässige Förderung, usw.

Auch der Aufbau des Druckers, die Verteilung der zu bewegenden Massen, die Steifigkeit usw. muss dann natürlich passen um diese hohen Geschwindigkeiten zu erreichen. Viel lässt sich auch noch in der Firmware mit den Eisntellungen für Beschleunigungen, Jerk,... optimieren. Mein Mendel90 erfüllt meine Wünsche in allen Punkten.

Bei größeren Drucken ist eine Heizkammer ein Muß, will man vernünftige Teile ohne Risse bekommen.

Für optimale Druckergebnisse ist als weiterer Punkt die Software (Slicer, Host, Firmware) und deren Einstellungen extrem wichtig. Dort holt man dann die letzten Quäntchen heraus.

Einem Anfänger würde ich einen MendelMax oder einen Mendel90 empfehlen, weil die steifer als die üblichen Verdächtigen sind.

Ich beschäftige mich seit ca. 2 Monaten intensiv mit dem 3D-Druck und bin schön langsam dort wo ich mit der Qualität zufrieden sein kann.

996592

996593

Experimentalhans
15.05.2013, 20:14
Und weil wir ja hier im RC-Network-Forum sind, mal ein Beispiel, welchen Unfug man mit so einem Drucker anstellen kann.
Das ist die Luftführung einer kleinen Mirage III.
Das Innenleben besteht aus einem Laufrad eines Computerlüfters und einem Notebook-Festplattenmotor, der etwas zu Kräften gekommen ist.

Ron Dep
29.05.2013, 16:31
Wieder ein Schub Werbung für die 3D-Drucker-Branche:

Der Conrad möchte in Kürze auch mit einem Homeuser 3D-Drucker-Bausatz einsteigen. Metallrahmen, ähnlich dem RepRap, 20x20x20 cm Druckgröße.
Da Conrad-Produkte leicht zu bedienen sein müssen, darf man mit einem großen Bekanntheitsschub auch unter breiten Modellbauer-Schichten rechnen.

GerhardP
29.05.2013, 21:02
und kurze Zeit später kannst Du die Drucker dann günstig auf Ebay kaufen :D

Da werden Viele einsteigen und nach einigen Tagen/Wochen entnervt das Handtuch werfen. Die Hardware ist ein Teil, das Verstehen des Prozesses und das Beherrschen der Werkzeugkette mindestens genau so wichtig.

Markus20
03.06.2013, 09:33
Also ich habe den Builder 3D Drucker seit zwei Wochen, bin aber völlig zufrieden. Kommt fertig zusammengebaut und macht kaum Probleme.
http://www.igo3d.com/3d-printers-for-sale/the-builder-3d-printer.html

Ralf P
12.08.2013, 01:21
also ich fand diesen bericht interessant, man beachte die unterschiedliche qualität der ausdrucke. da läßt sich gang gut vergleichen wie die einzelnen drucker arbeiten da immer das gleiche objekt ausgedruckt wird ....:

http://regital.de/einkaufsfuhrer-3d-drucker-fur-heimanwender-ubersicht/

mog-joe
30.08.2013, 12:34
Hallo an die Profis,

da ich auch auf der Suche nach einem Drucker bin, hab ich mal eine Frage.

Von was ist denn genau die erzeugbare Schichtdicke alles abhängig? Software, Hardware, Firmware?

100x100x100 als Bauraum ist für mich ausreichend. Da ich aber relativ kleine Teile habe, sollte Schichtstärken 0,10 bis 0,15 möglich sein, um die Nacharbeit klein zu halten. Düse 0,25 oder 0,35.

Selbstbau wäre auch eine Option. Was könnt Ihr denn so empfehlen

Gruß Jörg

Ralf Paehl
30.08.2013, 20:18
Hallo Jörg,

habe jetzt seit 9 Monaten den Creatr von Leapfrog und bin sehr zufrieden. Ich baue standardmäßig in 0,15mm Layern, 0,10 mache ich auch bei sehr kleinen Teilen. Im Prinzip kann das jeder Drucker mit einer 0,35er Düse, oder kleiner. Leapfrog hat vor etwa 2 Monaten eine Config für 0,05 angekündigt, bislang kam da aber noch nichts. Mach Dich drauf gefasst, dass Du ein wenig Zeit brauchst, um Dich in das Thema einzuarbeiten. Macht aber große Freude, weil Du mit jedem Job dazulernst und die Qualität steigt. Schau mal hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/372957-3D-Druck-(FDM)/page2), da kannst Du ansatzweise die Evolution der Bauteilequalität über die ersten Monate verfolgen. Der Creatr, der heute geliefert wird, ist kaum noch mit meinem Drucker zu vergleichen, da ist technisch richtig was passiert in der Zeit. Alles was ich mir selbst verbessert habe, ist heute schon Lieferstandard. Ein riesiger Vorteil bei dem Gerät: Es hat ein sehr steifes Gehäuse, das nur noch vorn und oben jeweils halb offen ist. Das lässt sich mit wenig Aufwand schließen. Bei der Verarbeitung von ABS und hier insbesondere bei etwas größeren Teilen ist das unabdingbar. Der Bauraum wird dann über den Tisch mit geheizt.

LG, Ralf

Depronvernichter
31.08.2013, 10:22
Hier ein Link zu einem interessanten Gerät auf Kickstarter, das neben FDM auch 3D Fräsen und 3D Scannen kann.
http://www.golem.de/news/fabtotum-der-3-in-1-maker-1308-101292.html

Ron Dep
13.12.2013, 15:27
Einen richtig hübschen 3D-Drucker fürs Wohnzimmer gibt es unter der Fülle neuer Geräte (siehe Messe EuroMold 2013):

http://www.3ders.org/images/beethefirst-3d-printer-4.jpg

http://www.3ders.org/articles/20131026-beethefirst-a-beautiful-3d-printer-made-in-portugal.html

WarbirdPilot
17.08.2014, 18:53
Hi

ich habe den da Vinci 1.0 und bin von den Druckergebnissen sehr angetan.
Allerdings lässt er mich so gut wie keine selbst erstellten Modelle aus SketchUp drucken!

Habe keine Ahnung warum das so ist und auch der Support kann mir nicht helfen.
Hat einer von euch ene Ahnung wie ich trotzdem meine Modelle drucken kann.


LG
WarbirdPilot

PS: Ich drucke Modelle im Maßstab 1:100 oder habe vor sie zu drucken.
Baue aber auch gern in diesem Maßstab.

Danke für eure Hilfe

AlexB
18.08.2014, 15:25
Hi,

ich bau grad den hier:http://the-sparklab.de/category/maschinen-plane/. Die Aluprofile und Führungen kann man in der passenden Länge bestellen. Die eigentliche Arbeit ist das zusammensuchen der Teile. Das Zusammenbauen ist, wenn man alle Teile hat an 1 bis 2 Tagen erledigt und man hat nen Drucker vom Kaliber makerbot mit dem auch ABS wunderbar funktioniert und das zu nem Spottpreis (ich rechne mit 600-700€).
Ausführlichen Baubericht gibts hier: http://forums.reprap.org/read.php?336,283428


Gruß

Alex

flightcommand
18.08.2014, 17:35
Ich besitze einen 3D-Printer von Leapfrog (http://www.lpfrg.com). Ich besitze den preiswerten Leapfrog-Printer mit Dual-Extruder. Kostet um die 1500,- Euro....


Gruß
Oliver

calvin
09.01.2015, 10:07
Ich besitze einen 3D-Printer von Leapfrog (http://www.lpfrg.com). Ich besitze den preiswerten Leapfrog-Printer mit Dual-Extruder. Kostet um die 1500,- Euro....


Gruß
Oliver

Hi Oliver,
ich bin gerade auf der Suche nach einem Drucker mit Dualextruder. Wie ist die Qualität bei dem Leapfrog im Vergleich zu anderen Druckern ähnlicher Preisklasse? Würdest Du ihn wieder kaufen? Welche anderen Dualextruder hattest Du in der Auswahl?
Thx

Cal

fjusahi
04.12.2016, 17:03
Die Selbstbauten der 3D-Drucker die hier entstehen finde ich genial. Aus Zeitgründen möchte ich mir aber einen fertigen Printer, bzw. einen Bausatz kaufen.

Je mehr ich schaue, desto weniger weiß ich welcher der richtige ist. Einsetzen möchte ich ihn für Teile im Funktionsmodellbau und z.B. für kleine Scale-Teile bei Flugzeugen. Wer weiß was mir dann noch alles einfällt wenn ich ihn erst einmal habe. War bei meiner CNC-Fräse auch so, dass die Ideen immer mehr wurden.

In Amerika habe ich den Solidoodle gesehen. Der entspricht schon einmal in etwa dem was ich mir vorstelle. Vielleicht gibt es ja etwas vergleichbares auch in europa, wäre halt einfacher mit der Beschaffung von Material und ev. Ersatzteilen.

Also zum Solidoodle kann ich leider nicht viel sagen.
Wenn du Kleinteile drucken möchtest kommt es wirklich darauf an wie klein das sein wird.

Bei feinen und sehr kleinen Bauteilen in wenigen Zentimeterbereichen würde ich tatsächlich zu einem SLA 3D-Drucker greifen.
Zumindest wenn du das viel machst und dir die Qualität extrem wichtig ist, dann läuft das auf einen Formlabs Printer hinaus (http://www.my3d.guru/product/form-1-formlabs-3d-drucker-sla-test/).
Ich würde dir aber nur bei großem Verbrauch zum Kauf raten, da die extrem viel Arbeit machen und umständlich sind – dann doch lieber auf 3DHubs (www.3dhubs.com) einfach liefern lassen.

Falls es als Spielerei gedacht ist und die Größe doch eher in Richtung mehrere Zentimeter liegt, dann reicht ein üblicher FDM 3D-Drucker.
Dann würde ich nach Bauvolumen und Preis einfach entscheiden. Zudem proprietären Herstellersystemen bestenfalls ausweichen.
Eine ausführliche Liste und sortierte Auswahl findest du auf dieser Website (http://www.my3d.guru/3d-drucker-auswahl/privat/3d-drucker-fur-fortgeschrittene/) inklusive Erfahrungsbericht – das hat mir sehr geholfen.

Hoffe ich konnte dir behilflich sein und viel Erfolg/Spaß wünsche ich noch!

Peter Maissinger
04.12.2016, 17:23
ich drucke mit einem Makerbot replicator 2X

hauptsächlich in ABS. Bin sehr zufrieden damit.

Bauraum ist halt immer schnell zu klein.

als Beispiel eine Pilotenbüste in 1:2, ein MG in 1:2 und Kühlereinlauf für meinen neuen Corsair-Kit

GerhardP
04.12.2016, 17:47
@Fjusahi:

Danke für deine Tipps. Der ganze Thread ist aber schon einige Jahre alt. In der Zwischenzeit habe ich schon Drucker Nr. 3 und Nr. 4 gebaut und in Betrieb.
Meine aktuellen Drucker sind ein Sparkcube und ein P3-Steel Toolson.

markmcgrain
26.12.2016, 17:22
Hallo an die Experten,

was haltet Ihr von diesem Drucker?

Flashforge 3D Drucker Creator Pro

https://www.amazon.de/Flashforge-Extruder-optimierter-Körperbau-Spool-Halter/dp/B00YDSK0EG/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1482768447&sr=8-3&keywords=3d+drucker

Danke und viele Grüße
Markus

Mani4563
11.08.2017, 08:21
Moin,

Ich habe mir vor kurzem nach langem Überlegen den Ultimaker 2 geholt. War am überlegen, ob ich in diese Preisklasse einsteige. Schlussendlich war der Kauf die richtige Entscheidung. Ob es nun so ein teures Modell sein muss, dass kann ich dir leider nicht sagen, da ich keine Vergleichswerte habe. Als Tipp kann ich dir empfehlen dich mal genau hier (http://3d-drucker-kaufen-ratgeber.de/) zu informieren, dort findest du meiner Meinung nach sehr gute Tipps ;)