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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tomcat 1:7.5 Flyeagle EDF Agressor



Ultimate-X
29.04.2013, 20:57
Endlich ist es so weit.

Nach einem halben Jahr Wartezeit kam der DHL Bote gleich zwei mal im Geschäft vorbei und ich musste erst mal leer schlucken ob den Dimensionen der Kartons die abgeladen wurden.
Aber hier ist sie, die Tomcat im Agressor Scheme der NSAWC

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Gleich vorweg an alle, die mich mit Warnungen eindecken wollen:
Ich kenne alle einschlägigen Threads auf RCgroups. Mach eure Statements dort, dort gehören sie auch hin.

Die Lieferung dieses Modells hat lange gedauert, aber wenn man die Fotos unten anschaut, sieht man auch, warum.

Die ganze Anlenkung der Höhenruder wurde durch Flyeagle komplett überarbeitet und massiv verstärkt. Die Machanik funktioniert jetzt extern und hat viel bessere Hebelverhältnisse.

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Jetzt nehme ich erst einmal die Waage hervor und schauen den gewichtigen Tatsachen ins Auge....

tulura
29.04.2013, 21:04
Wow, sehr geiles Projekt!

Tulura

Ulti
29.04.2013, 21:18
Hi !!

Sehr g.... Projekt, was hast du als Antrieb geplant ?

Also ich lese auf jeden Fall deine Freds !!!!:cool:


Greets............................Olli..............................................

Ultimate-X
29.04.2013, 21:37
So, die erste Wägung ist durch:

Gewichte ab Stange:

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Wie befürchtet, wurden die Versprechungen nicht so ganz eingehalten (Seufz)
Gut, dass ich die Abspecke bereits fix eingeplant habe.......
Schliesslich wäre es schön, den Flieger mit unter 25 Kg an den Start zu bringen, Damit er auch mal ausserhalb der Schweiz von der Leine darf.

Ultimate-X
29.04.2013, 21:49
Sehr g.... Projekt, was hast du als Antrieb geplant ?


Genau.
Der Antrieb stammt aus meiner F18 selig.
2x Schübeler DS94-HST mit DSM6745-700 Motor
2x MGM TMM 25063-3S 250A Regler
Viel Lipo 14s (Ausserhalb der Schweiz etwas weniger)

Power wird sie haben, etwas Gewicht auch.

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shamu
29.04.2013, 22:56
Ja bist du wahnsinnig :-)))))

Wie geil ist das denn, Sau guat!

MaHö
30.04.2013, 09:08
Heftiges Teil! Ich bin gespannt!
Gruß Martin

dani.e
30.04.2013, 17:33
Genial!!!
Weiter so Michi!

Kameramann für den Erstflug steht allzeit bereit ;-)

bis bald
Daniel

Ultimate-X
30.04.2013, 19:35
Eigentlich sollte mann es besser wissen.

Flyeagle hat wegen den Problemen mit dem Jet in den USA die Konstruktion der Höhenruderanlenkung geändert
Neu soll ein Stift auf dem Servoarm das Höhenruder durch den Schlitz im Rumpf bewegen.

Ärgerlich, dass man das erst erfährt, wenn man das Modell entgegengenommen hat.

Die Achsen von Stift und Höhenruder sind gut 10 Grad gegeneinander verdreht. Was denken die sich? So etwas hält nie zuverlässig über längere Zeit.
- Solch direkte Biegemomente auf die Servolager und das Servogehäuse führen garantiert zum Versagen der Servos
- Die versetzten Achsen lassen den Mechanismus klemmen, wenn er ausgelenkt wird
- Im Langloch wird sich garantiert über die Zeit Spiel entwickeln
- Der Befestigungsbolzen ist auf ein M3 Gewinde abgesetzt, das ist die zweite Schwachstelle, die unter Wechsellast brechen wird.

Als Ingenieur kann ich da nur alle bitten, die das selbe Modell bekommen haben: Fliegt so nicht!!! Diese Anlenkung ist richtig gefährlich!!!

Ich habe mich bereits an Flyeagle gewendet, ich will die alte Mechanik, die kann man wenigstens so aufrüsten, dass sie sicher ist.

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J.G
30.04.2013, 20:39
Hi Michi,

alter Schwede, da hast Du dir aber einen Brocken an Land gezogen:D:D
Respekt, geiles Projekt und toller Flieger in vernünftiger Größe, aber das Gewicht von 25 kg zu unterschreiten
wird wohl eine echte Herausforderung. Ist alles sehr massiv gebaut, wenn die Bilder nicht lügen, denkst Du das ist machbar ?

Müssten ja ungefähr 5-6 kg runter wenn ich richtig überschlagen habe, oder ?

Bei meiner F-5 Tiger muss ich auch konsequent sparen, mein Ziel sind 23 kg ;)

Ich halte Dir beide Daumen, dass diesmal alles gut geht, vielleicht können wir mal zusammen fliegen :D

Wir sehen uns

Gruß Jürgen

Ultimate-X
30.04.2013, 22:02
Ganz so extrem sollte es nicht werden.

Dies ist die aktuelle Gewichtsbilanz:
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Der erste Schritt ist bereits in Angriff genommen:

Den überdimensioniert Schwenkmechanismus wollte ich eh ersetzen. kompliziert, schwer und fehleranfällig.
Die Idee ist nicht von mir, Bullet hat dies bereits an einer älteren Tomcat umgesetzt und fliegt grossartig.
http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1100102&page=4

1. Ausräumen (Geschätzte 100 Schrauben)
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Ich hätte da einen Flyeagle Schwenkmechanismus zu verschenken...
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Als Ersatz kommt ein Robot Servo von Servo City mit ein paar Modifikationen
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Und nur noch 1.7 kg zum Einsparen
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Die 25 kg werden in Reichweite liegen....

shamu
30.04.2013, 22:46
Ich habe mich bereits an Flyeagle gewendet, ich will die alte Mechanik, die kann man wenigstens so aufrüsten, dass sie sicher

Passt die alte Mechanik noch in Dein Modell?

Ultimate-X
01.05.2013, 21:25
Die alte Mechanik sollte noch passen. Dort wo die sass, ist nun ein Lagerblock aus POM. Der kommt raus.
Alle anderen Spanten scheinen noch zur ursprünglichen Mechanik zu gehören.
Bin gespannt auf die Antwort, man hört da diverse unschöne Gerüchte

Ultimate-X
01.05.2013, 21:30
Die Flügel müssen für die neue Schwenkmechanik angepasst werden.
Die bestehenden Schwenkhebel sind nutzlos geworden und gehören raus.

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Dank der Schwingsäge ist dies eine leichte Arbeit.
Die zwei Schwenkhebel sind an erstaunlich wenig Sperrholz befestigt.
So sieht es nach der Operation aus.

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Ultimate-X
01.05.2013, 21:36
Die Flügel sind für drei Servos gebaut.
2x Landeklappen
1x Slat Bremsklappe

Für ein geringeres Gewicht verwende ich nur ein starkes Futaba BLS157HV Servo für die Landeklappe.
Den Slat kann man sich sparen, Roll kann man mit den Landeklappen viel besser unterstützen.

Damit habe ich drei Schächte für 1 Servo, also müssen zwei raus.
Oben vorher, Unten nachher.

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Ergebnis der Anpassungen an den Flügeln:
300 Gramm eingespart.
Nur noch 1.3 Kilo bis zum Ziel

Arvid Jensen
01.05.2013, 22:17
wann ist die flugbereit ?

Ultimate-X
01.05.2013, 22:20
Da habe ich einen weiteren Kandidaten gefunden, um einige Gramm Gewicht zu lassen.

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Die Bolzen der Schwenklagerung mit den nicht brauchbaren Axiallagern taugen zur Konstruktion des Eiffelturms.
150 Gramm, mehr darf das nicht wiegen.
Da muss ich wohl ein paar Berechnungen anstellen....

Ultimate-X
01.05.2013, 22:43
wann ist die flugbereit ?

Keine Ahnung. Es wird noch viel gemacht werden müssen, um die 25 KG zu erreichen.
Alles was schwer aussieht muss deutlich leichter gebaut werden.

Pyrowolf
01.05.2013, 22:50
Servus

Geile Sache bin ein Fan der F 14 du wirst das hinbekommen
Da bin ich mit ganz sicher. Sehen uns bald

Ciao wolf

Funflyer 69
02.05.2013, 14:49
Ein wirklich g.... Projekt.

Die Ansteuerung mittels Robotservo von Servocity kenne ich auch irgendwoher: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/238157-F-14/page5?highlight=tomcat. Dieses kannst Du übrigens auch nochmal um 70 g erleichtern, wenn Du wie ich einfach den nicht benötigten Weg des großen Aluzahnrades wegflext.

Unterschätze nicht die Torsionskräfte auf Deinen Schwenklagern. OK, meine Schwenkblöcke sind auch leichter als die FEJ. Aber insbesondere weil Du die hintere Führung der Tragfläche ausgebaut hast, musst Du natürlich auch zuverlässig die Torsion verhindern.

Weitermachen!:)

Sascha

Ultimate-X
02.05.2013, 18:31
Hallo Sascha
Ja, den Thread kenne ich auch, und auch das Zahnrad wird noch erleichtert werden. Schade, dass es jene Tomcat nicht mehr gibt, hätte sie gerne dieses Wochenende in Nordhausen gesehen.

Die Torsionskräfte werden von mir korrekt abgestützt werden. Ausserdem ist diese hintere Abstützung von Flyeagle ein mechanischer Witz, der ausser viel Gewicht keine mechanische Festigkeit bringt. Zu lange Hebelarme und zu schlecht in der Flügelstruktur verankert.

Hast Du ein Foto von deiner Tomcat?
Gruss, Michael

Funflyer 69
03.05.2013, 08:56
Hallo Michael,

Hunderte, welches möchtest Du denn gerne;).

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Gruss
Sascha

Ultimate-X
10.05.2013, 13:50
So, und weiter gehts mit der Tomcat.
Bei dem Regenwetter draussen konnte ich mich um den ganzen Bereich des Hauptholms kümmern.
Da mit dem neuen Schwenkmechanismus nun viel mehr Platz zur Verfügung steht, kann die ganze alte Konstruktion nach dem Ausmessen raus.
Erst mal der Umzug in das Dachgeschoss, die nächsten Arbeiten werden garantiert staubig werden....

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Schön Platz, um am Rumpf zu werkeln

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Nach weiteren Dutzenden von Schrauben und einem Einsatz der Oszillationssäge ist nicht mehr viel im Rumpf übrig.
Die unteren Hälften der abgesägten Spanten bleiben, um dem Rumpf in der Bauphase etwas Stabilität zu geben.

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So viel Aluminium und Stahl kam also aus dem Rumpf raus.

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... und nicht gerade wenig Holz....
Insgesamt 1604 Gramm !!
Schade, dass auch wieder etwas eingebaut werden muss.

Ultimate-X
10.05.2013, 14:01
Der neue Hauptholm ist fertig konstruiert.
Mit einigen Dimensionierungs - Berechnungen ist das Ganze auf 10g mit Sicherheitsfaktor 2 ausgelegt.

Der Holm ist ein CFK Prepreg Rohr mit 40mm Durchmesser und einem vertikalen Steg.
Die Lagerklauen sind als Aluminim 7075 t6
Als Kugellager kommen 6201-ZZ zum Einsatz, ein sehr robustes Lager
Die Lagerwelle wird aus Titan sein.

Gemäss CAD wird das Gewicht der ganzen Einheit 686 Gramm sein.
also 918 Gramm gespart.
Noch 400 Gramm bis zum Ziel...

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Ultimate-X
10.05.2013, 14:03
Ach ja, Selbstverständlich muss das ganze erst noch gefräst werden....

Ultimate-X
10.05.2013, 14:16
Die Lufteinlässe der F14 sind ordentlich gross.
Leider ist der Querschnitt durch den Aufbau der Zelle recht eingeengt.

Damit die DS94 HST ordentlich atmen können, muss da platz geschaffen werden.
Da gibt es nur eins: Staubsauger nehmen und die Dremel ordentlich anheizen.

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Alle Spanten müssen erst einmal auf 129 - 132mm Durchmesser ausgeschliffen werden.
Geht zügig mit scharfen Werkzeugen auf der Dremel.

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Auch alle Spanten unter dem Hauptholm sind zu eng und werden in Schleifstaub verwandelt.

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Die alten Lufteinläufe sind dünn laminiert und werden für die neuen grösseren Querschnitte nicht passen.
Gottseidank wird in China vor dem Kleben nicht angeschliffen, so lässt sich der massenweise verwendete
Epoxyd Kleber leicht abschälen.
Bis die Einläufe so sauber gereinigt waren, habe ich gut 50 - 100 Gramm Epoxyd und Basalholz Blöcke entfernt.

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Nun ist ordentlich Querschnitt vorhanden.
Der vordere Spant wird auch noch weitgehendst entfernt, damit der benötigte Querschnitt vorhanden sein wird.

Ultimate-X
10.05.2013, 14:22
Das kurze Cockpit muss zum Transport nicht abgenommen werden.
Damit kann das Ganze auch gleich direkt angeklebt werden.

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Als Vorbereitung habe ich bereits so viel wie möglich vom Montagespant entfernt.
Die Rumpfhälften werden zu einem späteren Zeitpunkt zusammengeklebt und von innen mit einem Gewebeband verstärkt.

devil321
10.05.2013, 16:20
Servus!

Es ist wirklich spannend dir bei der Arbeit zuzusehen!
Hoffe du berichtest weiterhin so ausführlich.
Wird sie bis zum Meeting in Kraiwiesen fertig?
Würde den Flieger gerne mal in Natura sehen.

Noch viel Geduld beim Bauen.

Lg Christian

Ultimate-X
10.05.2013, 17:12
Mal sehen, Im Moment sieht es aus, dass sich die Arbeit mit jedem Bauabschnitt vervielfacht.
Denn überall, wo etwas herausgeschnitten wird, muss auch wieder etwas leichteres rein.
Für Salzburg wird es eng werden.

Gruss, Michael

Hupf
10.05.2013, 17:33
Heidanei, bei dir gehts aber hart zur Sache!

Zu deinem neuen, hübschen Hauptholm: Bist du dir Sicher, dass 10g reichen?
Oder anderstrum: du hast beim rechnen hoffentlich noch ordentlich aufgeschlagen?

Um die Enden des CFK-Rohres würde ich villeicht noch eine Angst-Manschette aus Kevlarrovings/Schlauch legen, gegen eventuelles Aufplatzen-Ich sehe diese Stelle als schwächstes Glied in der Kette.

Weiter so mit dieser Action ;)

Ultimate-X
10.05.2013, 18:42
Heidanei, bei dir gehts aber hart zur Sache!

Zu deinem neuen, hübschen Hauptholm: Bist du dir Sicher, dass 10g reichen?
Oder anderstrum: du hast beim rechnen hoffentlich noch ordentlich aufgeschlagen?

Um die Enden des CFK-Rohres würde ich villeicht noch eine Angst-Manschette aus Kevlarrovings/Schlauch legen, gegen eventuelles Aufplatzen-Ich sehe diese Stelle als schwächstes Glied in der Kette.

Weiter so mit dieser Action ;)

Den Sicherheitsfaktor nicht vergessen. Faktor 2 -> 20g Ist so einen Engineering Sache.
Falls doch eine Zulassung nötig wäre, müsste ich auf 10g mit Sicherheitsfaktor 1.5 auslegen.
Ich bleibe beim rechnen immer auf der sicheren Seite. So ist auch die Belastung der Flügel mit 66% hoch angesetzt, der Rumpf trägt eigentlich mehr.

Die Manschette kommt mit Sicherheit drauf, habe ich nur nicht konstruiert.

Danke fürs Aufmerksame Verfolgen, so kann nichts übersehen werden.

Gast_53942
10.05.2013, 19:09
High-tec im honey-comb-Kleid. Bitte mehr! Greets, P.M.

Ultimate-X
11.05.2013, 12:04
Nun sind meine Nachbarn definitiv überzeugt, dass ich spinne.
Nach etlichen Stunden mit der Dremel sind nun die alten Spanten beim Höhenruder draussen.

So sah es nach der Hälfte der Arbeit aus:

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Viel Kohle einlagig reingepappt, Sieht schick aus, bringt aber fast keine Stabilität
Glas wäre da besser, das bricht nicht so schnell in den Kanten.

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Sauber geputzt, jetzt kann dann mit dem Neuaufbau einer vernünftigen und leichten Lösung
begonnen werden.

Ultimate-X
11.05.2013, 12:28
Jetzt können die bereits seit längerem vorbereiteten Schubrohre mit den CFK Düsen eingepasst werden.

Die Schubrohre wurden aus 2x 36g Aramid (Kevlar (TM)) auf einer Platte laminiert und dann mit Sekundenkleber zum Rohr geschlossen.
Die Formen für die Düsen wurden auf meinem 3D Drucker gebaut. Nach dem Schleifen und Trennmitteln kann darüber laminiert werden.
Die Düsen sind mit 3 x 40g CFK laminiert
Als weitere schöne Komponente sind die Adapterringe für die Impeller zu erwähnen. Auch über einer einfachen Form laminiert aus CFK Rovings und Aramid
Ein komplettes Schubrohr wiegt 90 Gramm. Kein schlechter Wert für eine Länge von 81 cm mit Düse.
Leider hatte ich dieses Gewicht in der Kalkulation vergessen. Die 180 Gramm tun weh.

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Zwei schöne Rohre

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Passen sauber in den Rumpf

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Die original Düsenattrappe passt perfekt auf die Schubdüse
Das ist ein erfreulich glücklicher Zufall. Die Zentrierung der Schubrohre ist damit gelöst.

Ghostrider
12.05.2013, 11:19
Hallo Ultimate-X,

Wenn es einen erstmal gepackt hat und der Plan dem Ziel näher kommt, glaube ich sagen zu können das kommt dem SE..........X schon sehr nahe.

Toller Flieger und super Arbeit wie Bilder. Davon lebt das Forum.

Gruss Heiko

Ultimate-X
12.05.2013, 18:27
Heute war am Morgen wieder einmal Regenwetter.
Also eine gute Gelegenheit, mit dem Hauptfahrwerk zu beginnen.

Das pneumatische ist zwar nicht schlecht, aber auf das Zusatzgewicht all der Schläuche , der Lufttanks und Ventile kann ich gerne verzichten.
Das ER-50 von Electron Retracts ist eine sehr hochwertige robuste Mechanik, mit der ich bereits gute Erfahrungen gemacht habe.

Vom Gewicht her ist es sehr interessant, denn die elektrische Mechanik ist nur neun Gramm schwerer als die pneumatische.
Hier sieht man dem Vorher- Nachher- Vergleich:
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Die alten Fahrwerksaufnahmen müssen raus.
Die Gewichtseinsparung durch den vielen Leim, der einfach so von den nicht angeschliffenen Klebstellen abplatzte zähle ich mal nicht mit,
ich brauche ja noch etwas Reserve.
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Interessant, 6mm Flugzeugsperrholz mit 2mm Kohle einseitig. Verstärkend wirkt das nicht gerade.
Insbesondere, wenn die Anbindung an die Zelle im Vergleich sehr schwach ausgefallen ist.

Ultimate-X
12.05.2013, 18:37
Zum Mittag kommt die Sonne raus, aber egal, ich komme gerade so gut vorwärts.

Nach dem Rausputzen der alten Fahrwerksaufnahme kann die neue eingebaut werden.
Ich habe noch einige 3mm CFK Prepreg Streifen, die genau für die neuen Aufnahmen passen werden.

Natürlich beginnt die Arbeit mit einer Menge Messerei, bis die neue Position passt.
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Dies ist der neue Teilesatz nach einem Schönen Nachmittag Dremelarbeit
Die fahrwerksträger sind doppelt, also 7mm dick, das hält so einiges aus.
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Nach einigem Anpassen und Gefummel sind die neuen Fahrwerksaufnahmen eingemessen und können verklebt werden.
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Ach ja, 60 Gramm leichter ist die neue Lösung auch noch.

Ultimate-X
12.05.2013, 22:09
So, nun ist alles mit 40 min. Epoxyd verklebt.

Ich mische immer etwas Baumwollflocken unter den Epoxyd, das gibt mehr Festigkeit und der Kleber bleibt in den Nuten.
Die äussere Fahrwerksaufnahme ist noch mit 3x 100g Kohlegewebe mit dem Rumpf verbunden. Damit gibt es mehr Festigkeit in diesem flachen und dünnen Rumpfbereich.

Für den Einbau der Impeller ist auf jeder Rumpfseite ein 100g Kohlegewebe Auflaminiert. Darauf werden die Befestigungsleisten geklebt werden.
Dieses Laminat ist mit einem Abreissgewebe abgedeckt, so kann man nachher ohne Anschleifen weiterarbeiten.

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Steffen.L
12.05.2013, 22:48
Coole Kiste baust du da!!

Die Dremelarbeiten und die Staubentwicklung kennen ich nur zu gut,
als ich meine Schreiner F-18 von den zwei 90igern auf den 120iger umgebaut habe!

Drücke dir die Daumen das du unter die 25Kg kommst!

Wie groß hast du deine Auslassfläche gewählt an deinen Schubrohren?

Bekomme meine F-15 leider nicht fertig bis Emmen. :cry:


Gruß Steffen

„Auf die Dauer hilft nur Power!!“ :p

www.fsc-knittlingen.de
http://www.edf-jets.de
http://www.youtube.com/user/edfdk

Ultimate-X
14.05.2013, 21:40
Hallo Steffen
Den Auslass habe ich mit 104mm gewählt, das gibt 85 cm^2 oder 90%
Das sollte recht gut passen.

Schade, dass die F15 nicht fertig werden wird. Aber meine F14 wird leider auch nicht fertig sein.
Dafür kann ich den Anlass und die Flüge der vielen Gäste geniessen.

Gruss, Michael

Ultimate-X
14.05.2013, 21:49
Schon fast ein Moment zum Zelebrieren.

Die beiden Impeller passen genau in die Schächte.
Zur Befestigung werden 8mm dicke Sperrholzleisten eingepasst und mit dem Rumpf verklebt.
Die Lage CFK gibt in dem Bereich die nötige Basisfestigkeit.

Genaues Ausmessen ist natürlich Pflicht.

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Sieht doch fast schon scale aus. zwei grosse Turbo-Fans

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Der Raum ist wie worgesehen für die Schübis

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Etwas Eng. Zuerst wird nur die untere Leiste eingeklebt. Nach dem Aushärten folgt die Obere.

Ultimate-X
14.05.2013, 22:02
In der Zwischenzeit ist der 3D-Drucker mit den vier Segmenten für die neuen Einlaufkanäle fertig.
Echt toll der Ultimaker, damit spart man sich so einige Zeit für den Formenbau.

Hier ein Video von meiner Maschine im betrieb:
http://www.youtube.com/watch?v=p_7XVAcU2Xs

Brauchte zwar ca. 4 x 8 Stunden Druckzeit, dafür habe ich eine genaue und stabile Form.
Viel besser als Styro schnitzen :)

Mit 2K Bauschaum werden die Segmente zusammengefügt. Nach dem Aushärten muss die Oberfläche
noch geschliffen werden, dann kommt Trennmittel und es kann abgeformt werden.

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Ach ja, da liegt noch der Spark, der sollte eigentlich auch schon lange fertig sein....

Savoy73
14.05.2013, 22:48
Hallo Michael,

was für ein gei…es Modell…da hast du ja ein sehr schönes Umbauprojekt ausgesucht :-) Ich bin mal gespannt, wie es weitergeht.

Da kribbeltz mir auch in den Finger, so eine im Maßstab 1/10 nachzubauen. Ein scale EZFW wäre ja schon mal käuflich zu erwerben.

http://home.earthlink.net/~matrixmt/id7.html

Gruß Frank

Ultimate-X
15.05.2013, 18:39
Hallo Frank
Das Fahrwerk passt schön in die F14 von Andre De Vleeschouwer / Philip Avonds
Die Pläne habe ich hier bei mir. Vieeeeeel Arbeit.
Es ist auch schade, dass dieser Bauplan um 20% vergrösserte Triebwerksgondeln hat.
Gruss, Michael

Ultimate-X
17.05.2013, 20:29
Heute hat mich der CNC Mechaniker mit einem schönen Geschenk überrascht.
Die Schwenklager sind fertig gefräst. Er meinte, das habe aber schon ein paar Stunden auf der CNC gebraucht.
Die Freude, mal ein Flugzeugteil aus 7075 zu fräsen war aber auch ganz klar erkennbar.

Die Anprobe mit dem neuen CFK Hauptholm passt perfekt
Der Deckel passt drauf und die Fahrwerksbeine passen unten durch.
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. :)

Natürlich bin ich jetzt in der Zwickmühle. Soll ich morgen nach Grenchen oder weiterbauen?

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Arvid Jensen
17.05.2013, 21:16
Natürlich bin ich jetzt in der Zwickmühle. Soll ich morgen nach Grenchen oder weiterbauen?


Weiterbauen :D

Pyrowolf
17.05.2013, 22:54
Servus Michael

Du gibst ja Gas. Da könnte man fast Glauben du möchtest
Beim treffen in Emmen auch zweistrahlig fliegen:D

Ja ich muss zugeben das hat auch was:cool:

Na dann Bau mal fleißig weiter.

Ciao Wolf

Ultimate-X
19.05.2013, 20:47
Du gibst ja Gas. Da könnte man fast Glauben du möchtest
Beim treffen in Emmen auch zweistrahlig fliegen:D


Mit Emmen wird das nix. Je näher der Termin kommt, desto weniger Zeit kann ich in die F14 investieren.
Ich denke aber, dass Salzburg durchaus in Reichweite liegt.

Ultimate-X
19.05.2013, 20:52
Hier mal ein kleiner Einschub

Mangels eines Vakuumsacks hab ich mal rasch eine Mülltüte genommen. Lässt sich einwandfrei verschweissen und funktioniert gut.
Das vereinfacht das Vakuumiren ganz schön.

Zum Verschweissen den gefüllten Sack zwischen zwei Alu Winkel einklemmen. Dann den Sack auf ca. 3mm Überstand abschneiden und mit dem Brenner verschweissen.
Das Loch für den Saugschlauch wird mit einem Klecks Bausilikon abgedichtet.

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Ultimate-X
19.05.2013, 21:02
Nachdem ich einige Zeit mir dem Einbau der Hauptfahrwerke und dem Finden der richtigen Drehpunkte verbracht habe,
funktioniert nun auch das Einfahren und Schwenken der Räder wieder ohne Klemmer derart, dass alles an seinem Platz ist und die Fahrwerkstüren
sauber schliessen.

Als nächstes kommt der Träger für die Schwenkmechanik an seinen Platz. Da das Teil auch die Struktur des Rumpfes in der Mitte versteift, ist auf eine
gute Verklebung zu achten.

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Der Hauptholm kann jetzt ausgerichtet werden. Nach sehr sauberem Anschleifen und Entfetten der Klebstellen wird der Holm mit UHU 300 verklebt.
Der Alu Vierkant dient zur genauen Ausrichtung der Baugruppe.
So langsam füllt sich der Rumpf wieder.

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fabianwiedemann
20.05.2013, 01:43
Achte darauf das Du kein nacktes Alu mit CFK veklebst das gibt kontakt korosion, immer eloxiertes Alu verwenden.
Das tritt nur bei CFK verklebungen auf und betrifft nur z.b stahl,alu usw. Bei Edelstahl oder Eloxiertem Metall gibt es keine probleme .

Gruss Fabian

Ultimate-X
20.05.2013, 08:41
Achte darauf das Du kein nacktes Alu mit CFK veklebst das gibt kontakt korosion, immer eloxiertes Alu verwenden.
Das tritt nur bei CFK verklebungen auf und betrifft nur z.b stahl,alu usw. Bei Edelstahl oder Eloxiertem Metall gibt es keine probleme .

Gruss Fabian

Hallo Fabian
Leider etwas spät, die Klebung ist bereits gemacht.

Aus meinem Ingenieur Beruf ist mir die Thematik der Kontakt Korrosion sehr wohl bekannt. Meines Wissens tritt diese jedoch nur zusammen mit einem Elektrolyten (Minimum Wasser) auf.
Die F14 ist nun aber nicht gerade das Modell, das ich im Regen und bei feuchter Witterung fliegen werde. Damit erwarte ich eigentlich keine Korrosionsprobleme.

Aber mehr zu lernen ist immer interessant. Gib doch bitte ein paar Details zu Deinem Wissen.
Umfeld in dem du tätig bist, bekannte Anwendung bei der die Korrosion bei Dir schon ein Thema war, ...

Gruss, Michael

fabianwiedemann
20.05.2013, 09:24
Hallo Michael,

Ich bin nun schon 25 Jahre im Composite bereich taetig unter anderem auch im Modellflug und UAV Bereich.Speziell im UAV Bereich wird nichts aber auch nichts ohne Eloxieren verklebt wenn CFK mit im Spiel ist,von der Mantragenden Luftfahrt ganz zu schweigen!

Grundsaetzlich ist es so das bei Verbindung zweier unterschiedlich leitenden Metallen oder Elektronen leitenden Werkstoffen hier in diesem Fall Alu und CFK mit unterschiedlich leitendem Potenzial und einem von aussen zugaennglichen Elektrolytzugang (Regen, Luftfeuchte,feuchter Keller usw )diese Korrosion entsteht.
Natuerlich nicht von heute auf morgen,aber ich hab schon CFK/Alu inlays die vollflaechig und komplett mit CFK umschlossen waren einfach so rausfallen sehen nachdem wir den Verbund auf einer Seite geoeffnet haben und das nach nur 2 Jahren .

Gruss Fabian

ravenfäbu
20.05.2013, 18:49
Hallo Michi

Unbedingt die Schwenklager gegen Verdrehung mechanisch sichern verkleben mit Uhu300 reicht da nicht ich hätte da eine dünnwandige Titanhülse aussen draufgeschoben und alles mit 4stk Composilook Nieten vernietet und ein besseren Klebstoff genommen zb. Scotch Weld 2216 oder Hysol 9309.3

Torsionsbelastungen lösen Dir die Verlebung dieses Problem hatten wir schon bei den grossen !!!!

Gruss Fäbu


Heute hat mich der CNC Mechaniker mit einem schönen Geschenk überrascht.
Die Schwenklager sind fertig gefräst. Er meinte, das habe aber schon ein paar Stunden auf der CNC gebraucht.
Die Freude, mal ein Flugzeugteil aus 7075 zu fräsen war aber auch ganz klar erkennbar.

Die Anprobe mit dem neuen CFK Hauptholm passt perfekt
Der Deckel passt drauf und die Fahrwerksbeine passen unten durch.
Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert. :)

Natürlich bin ich jetzt in der Zwickmühle. Soll ich morgen nach Grenchen oder weiterbauen?

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Ultimate-X
20.05.2013, 19:44
Nun habe ich die Information von zwei Fäbus mit sehr viel Erfahrung im Flugzeugbau.
Was soll ich da noch sagen, die Schwenklager kommen wieder raus und gehen zum Anodisieren.
Somit haben alle was gelernt, wenn ein Modell mehr als den Erstflug erleben soll, kein Alu mit CFK verkleben.

Soweit Danke fürs Feedback

Ultimate-X
20.05.2013, 20:40
In der Zwischenzeit war ich nicht ganz untätig.

Da ich den Rumpf für den Transport nicht auseinander schrauben muss, kann das Ganze gleich miteinander verklebt werden.
Die Spanten haben beim Herausschneiden wieder einmal einiges interessantes zu Tage gebracht.
Gebrochene spannten, Holzabfälle und viel Harz wurde da verarbeitet.

Bis auf die vier Verschraubungspunkte wurden die Verbindungsspanten heraus gesägt und bis auf die GFK Aussenhaut abgeschliffen.
Wichtig ist, den Übergang zum Honeycomp flach auslaufen zu lassen.
Die geöffneten Zellen der Wabenstruktur werden mit Harz und Microballons gefüllt.

Nach dem Verschrauben der Rumpfhälften wir die Naht mit CFk Band laminiert. Nach dem Aushärten können dann die verbleibenden
Verschraubungspunkte entfernt werden.

Auch hier kommt wieder Abreissgewebe zum Einsatz, damit später einfach weitergearbeitet werden kann.

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Diese Stelle musste blind laminiert werden. Sieht soweit gut aus. Ich mus mir unbedingt einen Spiegel besorgen.
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Ultimate-X
20.05.2013, 20:49
Nach so viel Modifikationen ist es gut zu wissen wo man steht.
Alle Komponenten wurden neu gewogen.

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Da ist tatsächlich kein Rechenfehler. Der ganze Schleifstaub und all die kleinen Stückchen Holz die im Staubsauger verschwunden sind
ergeben doch ganz schön Masse.

Nun können wir das Spiel umdrehen:
Es darf noch 580 Gramm eingebaut werden

Dies umfasst:
- Hintere Rumpfspanten
- HLW Lagerung und Anlenkung
- Anlenkung der Fahrwerksklappen
- Ein paar Kleinteile

Da muss auf jeden Fall sparsam gearbeitet werden.

Steffen.L
20.05.2013, 20:53
Was für Akkus wirst du verbauen?

Gruß Steffen

„Auf die Dauer hilft nur Power!!“ :p

www.fsc-knittlingen.de
http://www.edf-jets.de
http://www.youtube.com/user/edfdk

Ultimate-X
21.05.2013, 20:51
Hallo Steffen
Für die Akkus hab ich ein paar Möglichkeiten im Blickfeld.
Aber ich habe mich noch nicht entschieden. Einfach zu viel Auswahl.
Gruss, Michael

Ultimate-X
02.06.2013, 23:27
So, Entschuldigung für die kurze Pause, ich hatte etwas zu tun und an der F14 einige Kleinigkeiten auszuprobieren, die etwas Zeit brauchten.

Die Bremsklappen an den Flügeln werde ich nicht verwenden.
Durch das Abschleifen der nicht benötigten Verstärkungen konnten weiter 36 Gramm GFK gespart werden.
Die Klappen werden nun fix angeklebt.

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Der neue Bugspant ist der Träger für die Stromversorgung und die Empfängerakkus. Damit kommt genügend Gewicht nach Vorne, um die Akkus im Schwerpunkt einbauen zu können.
Hab das verflixte Ding doch tatsächlich schräg eingeharzt. Damit werde ich wohl leben müssen :)

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Ultimate-X
02.06.2013, 23:35
Die Fahrwerksklappen sind ein schwieriger Fall.

Damit das Bugrad überhaupt eingezogen werden kann, mussten die Scharniere versetzt werden.
Das sollte Flyeagle eigentlich bekannt sein, da wurde offensichtlich gebastelt.

Nach zwei nicht gut funktionierenden Versuchen ist nun die dritte Version der Anlenkung der Klappen in Arbeit.
Das wird aber noch etwas dauern.

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Ultimate-X
02.06.2013, 23:42
Die Anlenkung der Seitenruder ist fertig.

Eingesetzt sind Futaba S3170G Fahrwerkservos. Die sind sehr langsam, aber für das Seitenruder geht es gut.
Sie haben ein sehr starkes Getriebe und bringen 85Ncm bei gerade mal 25 Gramm Gewicht.
Mit der seitlich versetzten Scharnierachse kann das Seitenruder komplett intern angelenkt werden.

Die Gestänge und Kugelköpfe sind Ersatzteile vom T-Rex 700.

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Ultimate-X
02.06.2013, 23:53
Die Lagerung der Tailerons ist komplett neu konstruiert und für anständige Lager ausgelegt.
Nächste Woche sollte ich die Teile erhalten.

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Jetfrank
03.06.2013, 12:33
Hallo Michi, sag mal läuft des S3170G proportional oder wie es für Fahrwerkservos gewöhnlich ist immer gleich in die Endstellung?? Finde dazu nämlich unterschiedliche Angaben in WEB???


Gruß Frank

Ultimate-X
03.06.2013, 19:22
Hallo Frank
Das S3170 läuft wunderbar proportional. Präzise, stark und langsam.

Ultimate-X
22.06.2013, 10:51
Das Top Gun elektro Jets Over Emmen war ein wundervolles Meeting. Ich habe die Zeit sehr genossen und alle Vereinsmitglieder sind begeistert.
Nun sind diese Arbeiten soweit erledigt und ich habe wieder etwas mehr zeit zum Bauen und Berichten.

In der Zwischenzeit sind die noch fehlenden Frästeile eingetroffen
Ich bin von der Qualität der Teile überrascht, das Preis- Leistungs- Verhältnis vom CNC Prototypen Anbieter in Hongkong stimmt.
Somit kann der Flügel fertiggestellt werden und am Wiederaufbau des Höhenleitwerkbereiches kann auch weiter gebaut werden.

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Ultimate-X
22.06.2013, 10:57
Schlussendlich habe ich mich entschieden, die Fahrwerksklappen mit kleinen Servos anzulenken.
Das Waypoint W-150MGR ist ein nicht proportionales 16g Servo mit 3.9kg-cm Stellkraft.
Genau richtig für diese Anwendung.

Je zwei Klappen des Bugfahrwerks hängen an einem Servo.
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In die Flügelwurzel am Rumpf wurden kleine Servoträger mit Epoxyd eingeheizt.
Die Anlenkung ist damit direkt und einfach ohne mit den Rädern in Konflikt zu kommen,
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Wie immer braucht es auch hier etwas Improvisation.
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Nur noch die zwei hinteren Klappen sind anzulenken, dann ist dieser Bauabschnitt soweit abgeschlossen.

Ultimate-X
09.07.2013, 20:51
So nach einer Pause mit viel Kleinkram habe ich es doch wieder geschafft, ein paar weitere Arbeitsschritte zu vollenden.

Das Bugfahrwerk ist nun komplett fertig eingebaut.
Mit Anlenkung und funktionierenden Fahrwerksklappen.

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Für den Einbau der neuen Lagerblöcke der Höhenruder musste eine Lehre gebaut werden, damit alles korrekt schief ausgerichtet werden kann.
Die Arbeit, die aufnahmen für diese Lagerblöcke anzupassen und mit den neuen Spanten einzuharzen wird mich wohl noch eine Weile beschäftigen.

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Ultimate-X
09.07.2013, 21:02
Der Hauptholm ist inzwischen auch fertig geworden.

Die Lagerklauen sind nun BR4 Oberflächenbehandelt. Nur das Beste ist gut genug. Gut kenne ich einen Flugzeugspengler.
Verklebt sind die Lagerklauen nun mit ScotchWeld 2216.
Gegen ein Aufplatzen sind passende Hülsen auf die Enden des CFK Rohrs aufgesetzt.

Zur Krönung noch die Nieten vom Flugzeugspengler als Torsionssicherung der Verbindung. Mehr wäre nun völlig übertrieben
Ich bin recht zuversichtlich, dass der Hauptholm nun allen Belastungen standhält.

Zur Krönung passt er sogar genau auf die alten Bohrungen. Besser kann mein Tag heute nicht sein. :)

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Um den Einbau des Holms zu vervollständigen müssen nur noch die Stützspanten eingepasst werden. Mit CFK Rovings wird das Ganze dann an den angeschliffenen Stellen über den Holm mit der Zelle zu verbunden.

Dix
10.07.2013, 16:07
Was passiert eigentlich bei der massiven Neutralpunktswanderung durch Schwenken der Flügel?
Wird der Schwerpunkt korrigiert, z.B. durch Verschieben der Akkus? ? (Sonst würd sich der Vogel gepfeilt wahrscheinlich fliegen wie ein übel kopflastiges Delta.)

sleepless
18.09.2013, 13:03
Endlich ist es so weit.

...Gleich vorweg an alle, die mich mit Warnungen eindecken wollen:
....

Habe den Fred grad erst entdeckt und quer gelesen. Das dieses Flugzeug nicht bei Sauber konstruiert und laminiert wurde, ist schnell einmal ersichtlich.
Mir scheint du "tscheggs de Pögg" machst die richtigen Modifikationen in der richtigen Dimension. Das Fliegen wird dich für all die Hürden beim Bau entlöhnen.
Du wirst sehen, mit dem richtigen Setting fliegt sie mit ausgeschwenkten sowie gepfeilten Flügeln erstaunlich gut.
Viel Glück und gutes Gelingen.

Rainer Willisch

sleepless
18.09.2013, 13:11
Was passiert eigentlich bei der massiven Neutralpunktswanderung durch Schwenken der Flügel?
Wird der Schwerpunkt korrigiert, z.B. durch Verschieben der Akkus? ? (Sonst würd sich der Vogel gepfeilt wahrscheinlich fliegen wie ein übel kopflastiges Delta.)

Mit dem Schwerpunkt wandert auch der Auftriebsmittelpunkt und kompensiert die Balance sehr gut. Der Schwerpunkt müsste genau im Drehpunkt liegen. Fly Eagel Jet empfiehlt ihn wahrscheinlich etwas weiter vorne. Das leichte Aufbäume oder Unterschneiden erfolgt lediglich über mit Höhenmischer.

Dix
18.09.2013, 13:48
Hast Du meine Frage überhaupt verstanden?

Meine Frage war: Was passiert mit dem Schwerpunkt? Wird der "mechanisch" nachgeführt?

Das bißchen Schwerpunktswanderung durchs Schwenken der Flügel ist kleiner als die Veränderung der Flügelgeometrie (Neutralpunktwanderung).
Von daher hat das massive Einflüsse auf Flugeigenschaften und Leistung.

Das kann man kompensieren durch Bleiballast in den Randbögen oder durch Verschieben von Einbauten analog zum Schwenkvorgang.
Oder durch vieeeeeeel Motorleistung. Oder umpumpen von Kraftstoff, oder...

sleepless
18.09.2013, 13:57
Hast Du meine Frage überhaupt verstanden?

Meine Frage war: Was passiert mit dem Schwerpunkt? Wird der "mechanisch" nachgeführt?

Das bißchen Schwerpunktswanderung durchs Schwenken der Flügel ist kleiner als die Veränderung der Flügelgeometrie (Neutralpunktwanderung).
Von daher hat das massive Einflüsse auf Flugeigenschaften und Leistung.

Das kann man kompensieren durch Bleiballast in den Randbögen oder durch Verschieben von Einbauten analog zum Schwenkvorgang.
Oder durch vieeeeeeel Motorleistung. Oder umpumpen von Kraftstoff, oder...

All das ist gar nicht nötig. Einfach nur schwenken, fertig. Natürlich werden die Flügel nur für den Speedflug geschwenkt.
Langsamflug ist bei gepfeilten Flügel nicht vorgesehen. Daher abe ich es such nie probiert.

sleepless
18.09.2013, 14:04
Fast alle Flzgzeuge haben den Tank einiges vor dem Scheerpunkt in der Nase und haben vom Start bis zur Landung einen unterschiedlichen Schwerpunkt. Oft sin es zusammen mit Smoke 1.5 bis 3 Liter und die trimmen nicht mal

Ultimate-X
18.09.2013, 20:57
Oh mann, endlich ist der mit Events vollgestopfte Sommer vorbei und ich bekomme wieder so richtig Lust zum Bauen.
Ich habe in der Zwischenzeit eine Menge neue Inspirationen gefunden, die diese F14 noch besser machen werden.

Oktober geht es wieder los.....

Antares
19.09.2013, 23:25
Hallo,

in anderen Beiträgen zur F14 wird von etwa 30mm gesprochen. Da würde ich Rainer zustimmen, daß das sich kaum bemerkbar macht, zumal die Änderung nach kopflastig geht, ist das eher unkritisch. Die Grösse der Neutralpunktverschiebung und die Auswirkung auf´s Flugverhalten hängt aber von einer Reihe von Faktoren ab:

Die Lage der Drehachse bestimmt, zusammen mit der Flächengeometrie, die Größenordnung der Neutralpunktverschiebung. Je weiter die Drehachse nach hinten verschoben ist, desto mehr Flächenanteil schwenkt auch nach vorn, was die Gesamtdifferenz verringert. Bei der F14 sind die Drehachsen relativ weit außen, der schwenkende Flächenanteil daher klein. Der breite Rumpf bleibt ja unverändert. Von einer massiven Neutralpunktverschiebung kann man da nicht sprechen. :cool:

Das Gewicht der Flächen wird dagegen eine Schwerpunktsverschiebung beim Schwenken bewirken. Schwere Flächen kompensieren da mehr als leichte Flächen. Die Idee der Bleigewichte in den Randbögen wurde schon teilweise verwendet.

Dazu besteht ja die Möglichkeit, den Einstellwinkel der Fläche beim Schwenken zu ändern - die Achse kann in der gepfeilten Position leicht gekippt sein. Damit lässt sich eine Kopflastigkeit bereits konstruktiv mit der Einstellwinkeldifferenz "austrimmen". Zumal diese Jets i.d.R. Pendelruder haben...

Fakt ist, daß die F111 ein ausgeklügeltes Tanksystem besaß, bei dem die Triebwerke immer aus dem Rumpftank versorgt wurden, und das Tankmanagement (von wo nach wo umgepumpt wurde) von der Flügelstellung abhängig war. Die Änderung der Flügelgeometrie war eben größer als bei der F14.

Grüsse,
Harald

Ultimate-X
06.10.2013, 16:47
So, nachdem mich die falsche Wetterprognose (Regen in Echt aber dann doch den ganzen Nachmittag Sonnenschein) so richtig stinkig machte, habe ich mich in den Bauraum verzogen und an der F14 weiter gemacht.

Das Rumpfheck benötigt eine gute Versteifung, die auch etwas tragen kann.
Nachdem die letzten störenden Leimreste der alten Spanten weggeschliffen sind, kann mit der Vorbereitung der neuen Einbauten begonnen werden.
Alle Stellen, die aufgedoppelt werden sind sauber angeschliffen und entfettet.
Die Basis für die neuen Spanten bildet ein CFK Band, das auf den Honeycomp Rumpf auflaminiert wird. Das Band wird gleich auch die äussere Struktur der neuen Spanten sein.
Um später weiterarbeiten zu können, wird die laminierte Oberfläche mit Abreissgewebe abgedeckt.

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Die beiden Triebwerksgondeln werden durch einen Doppelspant aus CFK Honeycomp verbunden.
Die Kanten der Honeycomp Platten werden mit einem dünnen CFK Flechtschlauch belegt. Der fasert nicht auf wie ein Roving. Dadurch lassen sich die Spanten einfacher einsetzen. Wenn man den Flechtschlauch vor dem Einsetzen etwas staucht, hat man noch einen sehr schönen Effekt. Beim Ziehen am Ende wird er schmaler, dafür aber dicker. So kann man die Spanten ganz einfach positionieren.
Mit den Flechtschläuchen Oben und Unten und den CFK Bändern ergibt das alles einen sehr steifen aber leichten Kasten, der allen Belastungen standhalten wird.

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Als nächstes kann es an die Spanten in den Triebwerksgondeln gehen.

Ultimate-X
06.10.2013, 18:08
Die Art uns Weise, wie die Lagerung der Flügel aufgebaut ist, war mir schon früh suspekt.
Heute habe ich ein paar Inspektionslöcher gemacht und mich schlussendlich dazu entschieden, auch die Flügel zu überarbeiten.

Hier ist zu sehen, weshalb ich alles auseinander gesägt habe:
Die Lagerblöcke der Schwenklager sind nur an je vier M3 Schrauben in den CFK Honeycomp Flügelholmen verankert.
Wenn auch diese Klebstellen so schlecht ausgeführt sind wie am Rest des Fliegers, dann werde ich nach ein Paar Flügen
eine böse Überraschung haben. Der Rost sieht auf jede Fall schon schön hässlich aus.

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Natürlich habe ich vor der Sägeaktion eine einfache Helling gebaut, damit die neue Lagerung mit korrekter Achsposition eingesetzt werden kann.
Zwei Alu Bolzen im Bautisch, passende Auflagen und Anschläge werden dies zuverlässig sicherstellen.

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200 Gramm pro Flügel konnten abgeschnitten werden. Mal schauen, wie wenig ich wieder einbauen muss.

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Die offene Flügelstruktur sieht zum Glück recht anständig aus.

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Die neue Schwenklagerung wird formschlüssig mit dem Holmkasten verklebt werden.
Der Querspant nimmt die Torsionsmomente auf und hat gleich noch platz für die Lagerung der Schwenkmechanik.
Nach CAD wird das neue Lager gerade mal 90 Gramm schwer sein.
Muss nur noch zum Fräsen, dann kann es weitergehen.

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sleepless
08.10.2013, 19:15
Die Idee mit dem Servoschwenkantrieb ist ja so genial wie sie einfach ist. Einfach Klasse!!!

Ultimate-X
09.10.2013, 20:22
Die Idee mit dem Servoschwenkantrieb ist ja so genial wie sie einfach ist. Einfach Klasse!!!

Auf jeden Fall eine gute Lösung, aber nicht meine Idee. :p

rwwinter
15.11.2013, 21:14
Hi,

zum Servoantrieb für den Schwenkmechanismus habe ich eine Frage. Ist der in irgendeiner Form selbsthemmend? Bei der ursprünglichen Spindel ist der Antriebsmotor im Normalfall stromlos und bei einem Fehler bzw. Defekt im Schwenksystem bleiben die Flächen wo sie sind... (durfte ich bei meiner FEJ Tomcat schon im Flug genießen :-( )

Das wär mir aber immer noch lieber als Flächen, die sich bei einem Defekt unkontrolliert und schlagartig in Richtung geschwenkt bewegen könnten.

Wir sind im Moment dabei Tomcats im Maßstab 1:5 zu bauen. Hierfür suche ich auch noch nach einer Methode ohne diese riesige Spindel auszukommen, da sie den optimalen Platz für die Tanks blockiert.

Ein Tip noch lass die Landeklappen alleine Landeklappen sein. Benutze sie NICHT als Querruder. Im Original sind sie auch ausschließlich Landeklappen. Tailerons reichen völlig aus...

Rudi

fabianwiedemann
16.11.2013, 06:09
Hallo

Ich verstehe das nicht ganz , man gibt ein schweine Geld fuer dieses ARF Modell aus und macht daraus dann einen Kit !?

Kann mir das mal einer erklaeren!

Gruss Fabian

KUDI
16.11.2013, 12:03
Hoi Michi

Heute war ein schwarzer Frästag.

Keine Sorge, ist nichts passiert. Alle Teile sind gut rausgekommen, aber der Kohlestaub.......

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passt:
1078609

@ Fabian: Man muss nicht immer alles verstehen, speziell nicht, wenn's um uns Modellbauer geht :D

Michi, mach weiter so.

Gruss
Kudi
www.keiro.ch

shamu
16.11.2013, 22:27
Hallo

Ich verstehe das nicht ganz , man gibt ein schweine Geld fuer dieses ARF Modell aus und macht daraus dann einen Kit !?

Kann mir das mal einer erklaeren!

Gruss Fabian

So oder so ähnlich ging es wohl auch dem guten alten Onkel Benz als er vor seiner Kutsche stand und sich die Frage stellte wie er sie am besten zur Motorkutsche umbauen kann...

:-))))))

Modellbau ist nicht rational :-)

Ultimate-X
17.11.2013, 19:43
Tja, es gilt halt immer noch die selbe Regel.
Man bekommt das, was man bezahlt.

Mir war bewuss, dass eine ganze Reihe von Änderungen nötig sein werden.
Nur schon um die 25 kg Grenze zu knacken.
Und wenn man dabei noch das Eine oder andere erkennt, das einem nicht gefällt, wieso nicht gleich auch noch ändern.
Zeit bis zum Frühling habe ich ja noch genug.

Ultimate-X
17.11.2013, 19:46
Michi, mach weiter so.

Hallo Kudi

Ich war heute am Fliegen. Hat trotz nur 5° draussen ordentlich Spass gemacht.
Die Teile sehen echt super aus. Freue mich, sie bald einzubauen.

Gruss, Michael

rwwinter
19.11.2013, 00:19
...
Nur schon um die 25 kg Grenze zu knacken.
...


Meine wiegt 37kg und fliegt klasse. Von daher wirst Du kein Problem haben wenns ein bisschen schwerer wird...

Rudi

Ultimate-X
19.11.2013, 18:13
Meine wiegt 37kg und fliegt klasse. Von daher wirst Du kein Problem haben wenns ein bisschen schwerer wird...

Rudi

Das stimmt, aber ich will mir hauptsächlich den Aufwand der Zulassungen sparen. Einige mir wichtige Meetings könnte ich sonst nicht besuchen.
Auserdem, stell Dir vor, wie Deine mit 1/3 weniger Gewicht fliegen würde. Klasse Oder?

Ich habe momentan etwas Wartezeit, da ich noch noch ein paar Drehteile benötige. Aber ich vertreibe mir die Zeit mit dem fummeligen Anpassen von ein paar neuen Spantem im Heck....

Gruss, Michael

Messerschmitt
12.02.2014, 23:41
Hallo Michi,

was macht Deine Großbaustelle?????
Hast lange nichts mehr dazu geschrieben.
Wir sind doch schon so neugierig. ;)

Gruß,
Christian

marvin
13.02.2014, 04:54
Gerade erst entdeckt, ist ja total genial!
Michi Du scheinst wirklich nicht ganz dicht zu sein, also der perfekte Modellbauer. So ein Projekt wäre für mich mindestens vier Nummern zu groß, aber alleine das zuschauen macht schon Spaß.

Bleibt also die Frage: Was ist los, warum geht es nicht weiter???

Ultimate-X
16.02.2014, 14:35
Hallo zusammen.

Sorry, dass ich Euch alle so lange auf die Folter spanne.
Ich kam in der letzten Zeit mit dem Bau nicht so recht in de Gänge.
Das Einpassen der neuen Schwenklager ist eine üble Fummelei.
Der Bauabschnitt geht total zäh voran...

Die CFK Teile von Kudi haben total gut gepasst. Danke für die tolle Arbeit.
Auf die Hülse aus Alu 7075 musst ich etwas warten, da der Mech im Urlaub war.
Sie sind mit einer dickeren Schicht schwarz eloxiert, was für den Korrosionsschutz gut ist und optisch gut aussieht.
Nach dem Anschleifen und gründlichen Entfetten aller Klebstellen wurde die ganze Aufnahme mit Scotch-Weld 2216
ordentlich gefügt.
Superstark und leicht ist diese Lagerung.

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Die Vorbereitung der Aufnahmen im Flügel ist die zeitintensive Sache.
Alle Klebstoffreste, herausstehenden Kohle Rovings und und weiteren Unschönheiten mussten zwischen den Hauptholmen
heraus geschliffen werden, damit die Aufnahmen saugend in die Flügel passen. Das Ganze natürlich, ohne die Honeycomp Struktur zu verletzen.
Auch hier habe ich ein paar CFK Patches entdeckt, die einfach heraus gefallen sind. Die richtige Vorbereitung der Klebestellen ist hier eindeutig nicht gemacht worden.

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So wird die neue Aufnahme aussehen, wenn sie fertig eingesetzt ist. Eine saubere Konstruktion, die alle Kräfte, auch Torsion sauber aufnehmen kann.
Die zweite Aufnahme klemmt noch auf halbem Weg, sehr wahrscheinlich sitzen die Hauptholme nicht genau gerade im Flügel. Da muss noch etwas mehr geschliffen werden.

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Bis die Flügel fertig sind, werden noch ein paar Stunden vergehen.

Gruss, Michael

Pyrowolf
16.02.2014, 18:38
Servus

Freut mich wieder mal was von dir zu hören
Mach nur weiter der Frühling kommt sicher.

Ciao wolf

Ultimate-X
15.03.2014, 21:43
Das Ausmessen der Einstellwinkel brachte eine unschöne Überraschung.
Keine Ahnung woher die 3 Grad Differenz kamen, aber so konnten die Aufnahmen sicher nicht eingeklebt werden.

Eine neue bessere Helling musste gebaut werden, um die Schwenkachsen exakt zueinander ausrichten zu können.
Endlich sind die neuen Schwenklager eingeklebt und sauber ausgerichtet.

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Ultimate-X
15.03.2014, 21:46
In der Zwischenzeit sind ein paar Deckel entstanden.

Mit dünnen Carbon Platten sind die nicht benötigten Servoschächte verschlossen.
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Die neue Servoaufnahme ist vorbereitet und kann eingeklebt werden.
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marvin
15.03.2014, 21:53
Echt der Hammer wie sauber Du das Teil (um)baust.
Bei den vielen Änderungen hättest Du den Flieger ja fast selber bauen können, statt den Teilesatz zu kaufen...

Ultimate-X
23.03.2014, 17:22
Was kann man bei diesem nasskalten Wochenende besseres tun, als sich wider den Projekten widmen.

Vor den Huaptspanten für die Tailerons sind die Seitenleitwerke wieder zu installieren.
Dabei musste ich feststellen, dass nicht alle Scharniere korrekt eingesetzt wurden und dadurch die
Seitenruder nicht gerade steif und präzise angelenkt werden können.

Also alles nochmals raus und neu aufbauen.
Die Stiftschraniere habe ich herausgetrennt und dafür einen 2mm Stahldraht im Bowdenzugrohr
eingeharzt. Nach dem Auffräsen der neuen Scharneirschlitze ergibt dies eine sehr feste Lösung
mit dem Vorteil, dass die Seitenruder nachher entfernbar sind.
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Ultimate-X
23.03.2014, 17:25
Die Seitenleitwerke haben in der Zwischenzeit neue Steckungshülsen erhalten,
welche im korrekten Winkel in den Rumpf geharzt werden.
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Schön zu sehen, wie die Tomcat so lansam zusammen kommt.

Ultimate-X
23.04.2014, 17:13
Es ist tatsächlich bereits einen Monat seit meinem letzten update... So schnell kann die Zeit vergehen.

Aber das Einpassen der neuen Spanten im Heck hat auch ganz schön Zeit gebraucht.
Der erste Satz hat derart schlecht gepasst, beim Zweiten hatte ich die Löcher für die Taileron Lager
falsch gebohrt sodass erst der dritte Satz verbaut werden konnte.
Mit einer einfachen Helling wurden die Tailerons exakt winklig fixiert.
Nach dem Einharzen der Spanten ist das Rumpfheck sehr steif. Da bin ich zuversichtlich, dass die F14 alle Manöver mitmachen wird.

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Ein ganzer Tag ging für das Einpassen der Servohalterungen drauf.
Da die Seitenleitwerke und die Tailerons alle leicht geneigt sind, musste
sehr genau auf die exakte Winkligkeit zu den Scharnierachsen geachtet
werden. Sonst werden die Anlenkungen später klemmen.

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Die Seitenruder haben neue Scharniere aus 4mm Printplatten bekommen.
Damit sind die Ruder nun korrekt gelagert und nicht mehr so gummig wie
in der Originalausführung.

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Mit dem Heck ist ein Piece de Resistance geschafft.
Aber es gibt noch einiges zu tun.

Gruss, Michael

Laminator
04.11.2014, 17:05
Nabend!!

Wir warten schon gespannt darauf das es weiter geht!
Gibt es etwas neues an dem Projekt?

Lg
Sascha

Markus H.
05.11.2014, 07:57
Hallo,

ein tolles Projekt mit einer fantastischen Umsetzung Deiner Ideen.

Aber ohne Witz: Bei Deinem Know How und Deinem Können in der Umsetzung wäre eine komplette Neukonstruktion wahrscheinlich schneller umgesetzt und auf jeden Fall noch besser geworden als die Modifikation dieses "ARF" Bausatzes. Man möchte gar nicht wissen, was für ein Murks sich da noch alles verbirgt und kann nur hoffen, dass Du auch alle Unzulänglichkeiten entdeckst ...

Grüße
Markus

Pyrowolf
05.11.2015, 18:48
Hi

1 Jahr her seit dem letzten Post ist das Projekt
Gestorben?

Ciao wolf

Ultimate-X
05.11.2015, 21:34
Hallo Wolf

Ist nicht gestorben, hat nur ca. 5mm Staub angesetzt.
Irgendwie ist dieses Jahr einfach zu schnell rum gegangen.
Die Tomcat wird wohl erst in ein paar Jahren flügge werden.
Jetzt ist erst ein anderes Grossprojekt am Start, Stichwort: 215

Gruss, Michael

J.G
05.11.2015, 23:21
Hallo Wolf

Ist nicht gestorben, hat nur ca. 5mm Staub angesetzt.
Irgendwie ist dieses Jahr einfach zu schnell rum gegangen.
Die Tomcat wird wohl erst in ein paar Jahren flügge werden.
Jetzt ist erst ein anderes Grossprojekt am Start, Stichwort: 215

Gruss, Michael

Yes :D:D wird auch Zeit ;)

Gruss Jürgen

Pyrowolf
06.11.2015, 06:51
Hallo

Ja ich dachte mir schon so was. Scheint
Ein neuer Trend zu sein alle machen geheim Projekte

Na dann Schöne tage beim Bauen.

Ciao Wolf

fly-bert
06.11.2015, 07:42
BV 215?

MfG
Herbert

Savoy73
06.11.2015, 07:54
Schübeler DS-215-DIA HST

Gruß Frank

Dix
06.11.2015, 08:35
CL-215?
Do-215?
Oder er baut was mir nem Moki-Stern (215ccm)?

Wahrscheinlich hat er das Baujahr seines Modells gemeint und die Null vergessen...

shamu
06.11.2015, 10:10
Hallo

Ja ich dachte mir schon so was. Scheint
Ein neuer Trend zu sein alle machen geheim Projekte
...


Ich nicht, ich bleib meiner Linie Treu und bau wieder ein "Twin" Jet :cool:

Masi
06.11.2015, 14:31
Hallo Shamu

was gibt es denn noch zweistrahliges ausser einer Rafale :-)

Marcel

shamu
06.11.2015, 14:34
Hallo Shamu

was gibt es denn noch zweistrahliges ausser einer Rafale :-)

Marcel

:-)

Hey Marcel,

na eine Yak130 :-)

Ps: Die Rafale liegt am Lager :D

Masi
06.11.2015, 14:55
Hey Shamu

auch cool aber wir wollen nicht Michi`s F 14 bericht stören :)

Marcel

Ultimate-X
06.11.2015, 19:57
Ok, Ok

Ich starte einen neuen Bauthread.
Der wird aber ordentlich lang werden.

Gruss, Michael