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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Voll GFK vs konventionelle Bauart



Timo
22.10.2002, 22:05
Hallo,

ich will mir zu Weihnachten einen Hotliner schenken, :)
und Frage mich wo der Unterschied (vom Preis mal abgesehen) zwischen einem konventionell gebauten Hotliner a la Lift Off xs und einem Voll GFK Boliden ist?
Klar der GFK Bolide hat eine glattere Oberfläche deswegen wahrscheinlich auch mehr Speed oder?
Ich bin hin und her gerissen zwischen Scorpio von CHK (wegen des V-Leitwerks, da steh ich ja voll drauf) und eben dem LO xs (der Preis, da steh ich ja voll drauf :) .
Ist der Scorpio so viel schneller? oder stabiler? Ich meine ist der Lift Off xs in der Luft unkaputtbar oder hauts die Fläche bei einer 180° Wende auseinander?

Fragen über Fragen....

Grüsse

Timo

Philipp
23.10.2002, 21:10
hi timo,

ich denke mal das die beiden flieger nicht wirklich zu vergleichen sind

also mit meiner marimba (http://www.rc-network.de/cgi-bin/ubb/ultimatebb.cgi?ubb=get_topic;f=2;t=000508) kann ich bei fast voller geschwindigkeit(nicht langsam, da 2.5kg gewicht) voll ziehen und es passiert nichts, mit nem lo-xs würde ich mich das nicht trauen ;)

daher...
...nicht wirklich zu vergleichen

gruß
Philipp :)

bkramer
23.10.2002, 21:32
Hallo Timo !

Schreib doch einmal die beiden Preise hier herein.

LG

Bernhard

Timo
23.10.2002, 22:40
Naja mir geht es jetzt nicht wirlich darum die beiden Modelle zu vergleichen sondern wirklich eher allgemein um den Vergleich zwischen "konventionell" und Voll GFK.
Der Scorpio ist mit seinen 400 Euro (ca.) ja schon eher auf der teuren Seite, es gibt ja auch noch den Windy, Laser usw. die preislich gar nicht so weit vom LOxs (ca. 150-200 Euro je nach Ausfürung) liegen.
Es würde mich einfach mal interresieren wo die Unterschiede sind, ich höre immer,ja Voll GFK super das ist was, und wenn man dann fragt wo der genaue Unterschied ist (Speed, Festigkeit etc) kommt eigentlich nur: Ja weils halt besser ist ;) Naja.....
I
Grüsse

Timo

[ 24. Oktober 2002, 08:01: Beitrag editiert von: Timo ]

Hans Rupp
24.10.2002, 10:32
Halo Timo,

also ich fliege den LO XS mit 10*RC2400 und einem Kampfgewicht von 1.665gr. Stand mal bei einem Händler als er für die Messe Dortmund reichlich eingekauft hatte zu einem Preis, an dem ich nicht nein sagen konnte.

Meine Meinung zum LO XS:
-Stabiliät Fläche völlig ausreichend. Bevor die in der Luft zerbricht, habe ich einen Abriß am Höhenruder
- Finish im Auslieferungszustand prima. Der Unterschied zu Voll-GFK liegt in einer etwas dickeren Endleiste und in einer bauartbedingt eher schlechteren Profiltreue (wenn beim Voll-GFK-Flieger das Urmodell stimmte. Leider hat die Folie im Laufe eines Jahres bei mir sehr viele Falten geworfen. Konnte ich zwar immer rausbügelen/fönen, aber die aufgeklebte Dekorfolie hat darunter gelitten (stumpf geworden, man muss beim bügelen backpaprier dazwischen legen und die Farben nicht zu verwischen)
- Rumpf im Bereich der Flächenauflage für meine Ausstattung (hohes Gewicht) etwas zu labil gewesen und ist bei einer ringepietzlandung eingerissen
- bei negativen Figuren baut er viel Fahrt ab

Ich habe übrigens beim LO XS das Seitenruder angelenkt. Das C261 wurde so eingeklebt, das die Seitenruderflosse direkt auf den Zahnkranz des Servos aufgesteckt wird und das Servo als unteres Lager dient. Oben wird das Ruder in einer Messingöse mit Stahlstift gelagert. Beim Kreisen sehr hilfreich.

Voll-GFK - Styro-Abachi/Positivbauweise

Die Stabilität eines Modells hängt nicht von der Bauart, sondern von der Bauteiledimensionierung ab. Also kein Vorteil für die eine oder andere Bauweise.

Bei Voll-GfK kann ich eine hohe Profiltreue, Klappen mit kleinerem Spalt bzw. Dichtlippen, dünnere Endleisten etc. einfacher reproduzierbar bauen. Das Urmodell muss aber auch erst mal genau gebaut werden. D.h. wenn ich Wert auf die letzten Prozentchen aerodynamische Güte lege, komme ich nicht um Voll-GFK herum. Dies tritt aber erst bei sehr hohen Geschindigkeiten wirklich zutage, da die Grenzschicht mit zunehmender Geschwindigkeit immer dünner wird.

Bei Styro-Abachi etc. bekomme ich in der Regel eine robustere Fläche (nicht so druckempfindlich, Asteinschläge fallen kleinräumiger aus etc.), die im Falle eines Falles einfacher repariert werden kann. Einfacher zu bauen sind sie dann, wenn ich auf Dichtlippen verzichte und statt dessen z.B. nur Spaltbadeckband aufklebe.

Gewichtsmäßig ist der Unterschied bei gleicher Belastbarkeit in der Luft minimal

Hans

Armin Hess
24.10.2002, 10:44
Hallo,

ich hatte mal einen Parabola. Verglichen mit einem Diamond war er schneller, behielt die Fahrt länger und ließ sich vor allem viel präziser fliegen. Dies ist meines Erachtens ein großer Vorteil der GFK-Modelle. Weniger Steuerbewegungen bringen mehr Speed.

MfG,
Armin

2fast4U
24.10.2002, 11:44
Hallo,

ich schließe mich Haru an. Man kann mit beiden Bauweisen gute Flieger bauen. Das hängt nur vom Aufwand ab.
In Deinem speziellen Fall würde ich sagen dass der LO im Vergleich zu schwer ist und der Scorio bessere Flugleistungen hat.
Was mein Hauptgrund ist nur noch Voll-GFK zu kaufen und bauen ist:
Egal wie sorgfältig Du eine Styro-Sandwichfläche bebügelst, früher oder später bekommen sie alle Falten. Und die Naht im Bereich der Nasenleiste ist aerodynamisch eine Katastrophe. Wenn Du einen Voll-GFK gut behandelst sieht er nach Jahren noch genauso schön aus wie am ersten Tag.
Ein Voll-GFK kostet zwar mehr, macht aber um ein vielfaches mehr Spaß.
Welche Fliger man sich kauft hängt also im wentlichen von folgenden Faktoren ab:
- Wieviel Geld will man ausgeben
- Welchen Anspruch hat man an die Flugleistungen
- Wie wichtig ist schöne Optik
- Welche Lebenserwartung hat das Modell (wie sicher fliegt der Pilot)
- Hat man immer eine gepflegte Landepiste

Gruß

2fast4U

Kleinatze
24.10.2002, 12:04
Original erstellt von Armin Hess:
Hallo,

ich hatte mal einen Parabola...
MfG,
Arminschon wieder verkauft, oder.... ?

Gruß Andreas, der auch mal einen Parabola hatte

tomtom
24.10.2002, 12:42
Servus,
also ich möchte mal sehen wie man in Styro-Abachi ein so dünnes Profil bei der Festigkeit herstellen will wie es der Scorpio hat. Ich fliege die Competition Fläche und da biegt sich nix durch. Die Durchbiegung hat nähmlich einen Speedverlust zur Folge. Die andere Frage ist natürlich: braucht mam das überhaubt, weil in so einen Flieger muß auch ein gescheiter Antrieb rein und dann hat man die 1000?-Grenze bis das Teil in der Luft ist schnell überschritten. Mir jedenfals macht mein Scorpio richtig Spaß.
Gruß
Thomas

Kleinatze
24.10.2002, 13:02
Hi!

Da fallen mir zwei Vorteile für die GfK - Schalenfläche:

i)Die Flächen sind i.A. biegesteifer, weil sie meist einen Kohlefaser - Holm haben. Die maximal Bauhöhe wird ausgenutzt, und die Ober und Unterschale miteinander verbunden. Ich denke, da kann Lo und Konsorten nicht mithalten.

ii) Die Flächen sind torsionssteifer, weil der Hersteller (hoffentlich) das Glasgewebe mit diagonaler Faserorientierung eingelegt hat. Ich denke, dies wird aber leider nur bei teuren Schalenfliegern finden (also nicht bei Parabola und Aktivist, Laser?..)
Die Wichtigkeit der Torsionssteifigkeit wird oft unterschätzt. Wenn sich der Flügel bei hoher Geschwindikeit verwindet, kostet das sicherlich Leistung, und verringert die Ruderwirkung um die Längsachse.

Gruß Andreas

Armin Hess
24.10.2002, 13:06
Richtig geraten, lieber Andreas.
Zur Zeit bevorzuge ich 733 cm an 32 Zellen.

MfG,
Armin

Timo
24.10.2002, 18:51
Na das sind doch mal Antworten,
da werd ich mal sparen und mir den Scorpio bestellen :)

DAnke

Grüsse

Timo

bkramer
24.10.2002, 20:43
Hallo Timo !

Fliege zur Zeit den Summit von CHK.

Ist bereits mein dritter GFK/CFK/Aramid Flieger von CHK.

Wirst RIESEN Spass haben mit dem Scorpio !!!

LG

Bernhard

Timo
24.10.2002, 23:50
Original erstellt von tomtom:
Die andere Frage ist natürlich: braucht mam das überhaubt, weil in so einen Flieger muß auch ein gescheiter Antrieb rein und dann hat man die 1000?-Grenze bis das Teil in der Luft ist schnell überschritten. Och was heisst braucht man das....wer braucht schon Modellfliegen :)
Wenn man bedenkt was ein Flugzeugträger kostet ist ein Scorpio mit schönem Antrieb ein richtiges Sonderangebot.
Mal davon abgesehen ist es teuerer mehrmals billig wie einmal richtig zu kaufen. Ich habe mich auf der Suche nach Speed mittlerweile über mehrere Modelle gehangelt, und dabei versucht das ganze immer möglichst billig zu halten. Hätte ich von Anfang an den richtigen Flieger mit dem richtigen Motor gekauft und nicht erst noch mit 600´er+Getriebe herumgehampelt hätte ich ne Menge Geld gespart.......
Ich denke das muss halt jeder für sich selbst entscheiden wie viel Geld er hat und wie viel Geld er bereit ist zu zahlen.
Schuld an meiner ganzen Sucherei ist eigentlich Aspach, ich bin die ganze Zeit einen schönen schnellen Allrounder geflogen, der mit dem brushless Pletti 220/20A2 P4 5:1 auch richtig senkrecht ging.... bis ich in Aspach war und mir dachte "Ich fliege ne lahme Ente" :)
Und deswegen will ichs diesmal richtig machen :)

Grüsse

Timo

2fast4U
25.10.2002, 10:04
Hallo,

wenn es wirklich der ultimative Flieger sein soll, würde ich mich auch nach einem F5B Wettbewerbsflieger umsehen. So was bekommt man am günstigsten auf Wettbewerben.
Z.B. Evolution (http://www.ripmax.com/), Avionik (http://pages.infinit.net/icarerc/e-gliders.htm), Ariane (http://www.delago.de/ariane/DHome.htm) (Bezugsquelle (http://www.carbon-vertrieb.de/)), Suprise (http://members.aon.at/rfm/), Raketenwurm (http://www.aerodesign.de/modelle/F5B/raketenwurm.htm) (nicht kommerziell). Vom Speed her dürften der Avionik B-99 und die Ariane V-6 top sein.
Scorpio ist aber sicher auch nicht verkehrt. Er und der Evolution sind zumindest im Vergleich zu den obengenannten relativ "günstig".

Gruß

2fast4U

tomtom
25.10.2002, 10:59
Servus,
ich hatte damals die Evolution und den Skorpio in der engeren Auswal. Heute habe ich mir den Bericht über die Evolution in der FMT 11/02 durchgelesen.
Gottseidank habe ich mir den Scorpio geholt und der ist nicht nur günstiger, sonder auch viel besser verarbeitet und altagstauglicher. Außerden muß man sich keine Gedanken beim Bauen mehr machen und der Service von CHK ist erst Sahne, was man von JSB-Ripmax überhaubt nicht sagen kann.
Gruß
Thomas

Timo
25.10.2002, 17:01
Ich denke der Scorpio wirds, (Ihr wisst schon das V Leitwerk :) ) mal davon abgesehen das ich bisher nur gutes gehört habe von der Firma CHK, der Qualität und auch vom Scorpio. Lohnt sich der Mehrpreis und das Mehrgewicht für die Carbon D-Box (was ist das eigentlich genau?). Tja dann fehlt mir nur noch der passende Antrieb, dafür hab ich mir jetzt mal das Programm von W.Geck gekauft, mal sehen was das so ausspuckt. (Ich komme noch nicht so ganz damit klar).

Grüsse

Timo

[ 25. Oktober 2002, 18:50: Beitrag editiert von: Timo ]

Thomas Moldtmann
25.10.2002, 20:09
Hallo Timo!
Also erstmal fliegen die guten Gfk-Flieger einfach besser.
Wieviel Zellen willst Du denn einbauen, in den Scorpio passen ja bis 27 hinein.

MFG

Timo
25.10.2002, 21:19
Hallo,

ich dachte so an 16-18 Zellen. Ich habe noch den Pletti HP220/20A2 P4 5:1 hier, das geht zwar schon ganz ordentlich an 10-12 Zellen, aber ich will das volle Programm will sagen steigen <25 m/s besser mehr. Wobei ich bei 27 Zellen das Problem der Landung sehe, das wird ja ne fliegende Bombe, deswegen 16-18 cp1700 p&m und ein schöner Hacker/Kontronik/Plettenberg...

Grüsse

Timo

[ 26. Oktober 2002, 08:48: Beitrag editiert von: Timo ]

tomtom
27.10.2002, 18:41
Servus Timo,
ich fliege den Scorpio mit Competition-Fläche. Die D-Box giebt es nicht mehr. D-Box ist eine CFK Lage, welche von der Oberseite des Holms, über die Nasenleiste auf die Unterseite des Holms geht.
Wenn du den Flügel durchschneidest, dann sieht das aus wie ein "D" deshalb "D-Box".
Die neue Competition Fläche hat einen speziellen CFK-Schlauch über den Holm gezogen, das ist wohl noch steifer wie eine D-Box und wiegt weniger.
Noch was: ich fliege ein T-Leitwerk, weil ich die Schaukelei vom V-Leitwerkler nicht so mag und außerdem bilde ich mir ein, das bei dem T-Leitwerk die Strömung nicht so schnell abreißt wie bei V-Leitwerkler.
Gruß
Thomas

[ 27. Oktober 2002, 18:45: Beitrag editiert von: tomtom ]

Timo
27.10.2002, 22:29
Original erstellt von tomtom:

Noch was: ich fliege ein T-Leitwerk, weil ich die Schaukelei vom V-Leitwerkler nicht so mag und außerdem bilde ich mir ein, das bei dem T-Leitwerk die Strömung nicht so schnell abreißt wie bei V-Leitwerkler.
Gruß
Thomashmmm hab ich diese Schaukelei auch wenn ich das V-Leitwerk nur als Höhenleitwerk verwende?
Ich dachte daß ist nur bei Seite (wobei ich sagen muss das ich nur einen Candy Acro Unlimited (Leichtwindthermikschleicher) mit V-Leitwerk habe und das Seitenleitwerk da auch nur zum stützen verwende und ansonsten mit Querruder fliege.
Ich find halt das V-Leitwerk sieht schnittiger aus :)
Grüsse

Timo

[ 27. Oktober 2002, 22:30: Beitrag editiert von: Timo ]

tomtom
28.10.2002, 07:16
Moin Timo,
die Schaukelei kommt vom V-Leitwerk als solches und hat nix mit der angesteuerten Funktion zu tun. Das T-Leitwerk beim Scorpio ist nicht schwerer als das V-Leitwerk. Ein T-Leitwerkler hält einfach besser die "Spur" um das mal so auszudrücken. Außerdem sitzt dann das Servo fürs Höhenruder in der Leitwerksflosse = kein Ruderspiel wie ev. bei Bowdenzug und mehr Platz vorne im Rumpf, den brauchst du wenn du mal viele Zellen reinpacken möchtest.
Irgendwann war in der E-Modell mal ein Bericht über den Scorpio und der Autor hatte auch für des T-Leitwerk plediert und der hatte beide Leitwerks-Versionen und Flächentypen geflogen (Man muß der ein Geld haben).
Gruß
Thomas

Timo
28.10.2002, 07:21
Original erstellt von tomtom:
der hatte beide Leitwerks-Versionen und Flächentypen geflogen (Man muß der ein Geld haben).
Gruß
ThomasHallo Thomas,

ist das bei Dir nicht so?
Ich wollte eigentlich auch von jeder Farbe und jeder Leitwerksform mal einen kaufen , und dann je nach Stimmung wählen :)
Der Vorteil ist man kann kombinieren, blaue Fäche mit rotem T-Leitwerk, rote Fläche mit blauem V-Leitwerk......
;)

Grüsse und Danke

Ein Timo der sich die Leitwerke nochmal genauer anschaut...

[ 28. Oktober 2002, 07:21: Beitrag editiert von: Timo ]

2fast4U
28.10.2002, 08:30
Wenn du den Flügel durchschneidest, dann sieht das aus wie ein "D" deshalb "D-Box". Cool - ich dachte ich wäre der Einzige der verrückt genug ist einen Schalenflügel durchzuschneiden :D
Habe ich 'mal gemacht bei einem nagelneuen selbstgebauten Flügel, bei dem etwas mit dem Querruder schief gelaufen ist. Meine Kumpels die dabei waren wollten mich schon einliefern. Wollte aber sehen ob der Holm ordentlich verklebt ist.

Gruß

2fast4U

tomtom
28.10.2002, 10:50
Servus Timo,
von wegen der Farbe: meiner ist unten purpur, das ist OK und oben weis das ist schlecht. Mann sieht den Flieger manchmal extrem schlecht. Also las dir auf die Oberseite noch was markantes drauflackieren.
Gruß
Thomas

Timo
28.10.2002, 11:31
Ich wollte unten rot und oben komplett weis. Das wollte ich dann mit der Airbrush verschönern lassen .
Nur mit dem Leitwerk bin ich jetzt unsicher geworden, ich will /wollte eigentlich das V-Leitwerk.... hmmmm.
Ist das wirklich so schlimm mit dem "Geschwänzel"?
Wenn ja, warum sind dann viele F5B mit V-Leitwerk, ist das aerodynamischer?
Naja bis Weihnachten ist ja noch Zeit, nebenbei muss ich mir dann auch noch den passenden Antrieb heraussuchen.......

Grüsse

Timo

tomtom
28.10.2002, 12:53
Servus,
nö SOOO schlimm is das nicht mit dem schwänzeln. Auf den Wettbewerben wird sowol V und T geflogen. Der Wierderstand des T ist wegen dem Rumpf-Leitwerksübergang etwas schlechter aber ob ich das merke? Beim Wettbewerb gehts ja um 100stel. Mir ist ein spurtreuerer Flieger halt lieber, aber wenn du auf V stehts, dann fliege V.
Nimm aber den Klappenflügel, weil das bringt echt was.
Den Antrieb habe ich direkt bei CHK mittbestellt und der Herr Kraus hat mir ein gutes Combo-Angebot gemacht.
Gruß
Thomas

[ 28. Oktober 2002, 12:55: Beitrag editiert von: tomtom ]

Wimh
29.10.2002, 09:34
Original erstellt von tomtom:
... Evolution in der FMT 11/02 durchgelesen.
Gottseidank habe ich mir den Scorpio geholt und der ist nicht nur günstiger, sonder auch viel besser verarbeitet und altagstauglicher. ThomasWas soll den an die Evolutions sooo slecht sein? Es flogen davon 3 auf die letzten WC mit, einen davon hat gewonnen, die 2 anderen endeten so in die mitte des teilnehmerfeldes. Scorpio's waren nicht dabei. Die 2 modellen der Belgiër waren standart ( naja, die jungs haben sich ein leichteren rumpf gebaut um ein schwereren motor verwenden zu konnen).Luc Van Tricht hat mit seinen schon 39 strecken geschafft. Willy Verschooren fliegt jetzt einen 4-servo flache von weltmeister, aber bis jetzt schaftt er damit nicht mehr punkte als mit die originalflache.
:eek:

tomtom
29.10.2002, 12:34
Servus Wim,
fürn Wettbewerb ist die Evolution sicher super gut,aber für mich als einen normalen Modellflieger der sich bei so einem Preis auch noch Gedanken um JEDE Kleinigkeit machen muß ist das nix. Die Evolution muß ja auch nicht sehr lange halten. Haben die Wettbewerbspiloten eine verschlissen giebs halt die nächste Evo.
Der Scorpio ist mit seinem Kevlarrumpf und den CFK-Verstärkungen einfach robuster und alltagstauglicher. Das steigert natürlich das Gewicht, aber mehr wie 50g sind das auch nicht. 50g sind im Wettbewerb sehr viel, das Gewicht kann man wie du schon bemerkt hast in Motor, Zellen etc stecken.
Gruß
Thomas

Dr. Nils
29.10.2002, 14:45
Tomtom,
Du schreibst, dass Du eine "Competition Fläche" fliegst. Gibt es den Vogel denn in verschiedenen Ausführungen :confused: Wenn dem so ist, wie unterscheiden sich die verschiedenen Flächen (abgesehen von der Bauart, die Du ansprichst)?
Danke und Gruss,

tomtom
29.10.2002, 15:52
Servus Nils,
die Competion-Fläche ist wie gesagt die mit dem Kohleschlauch über dem Holm, dadurch etwas schwerer als du normale Fläche. Durchbiegung dafür gleich Null und daher mehr Speed. Die Wölbklappen bekommt man auch für die normale Fläche.Die Klappen bringen noch mal etwas Speed und vorallem super Langsamflugeigenschaften und wichtig beim landen: Butterfly.
Gruß
Thomas

Dr. Nils
30.10.2002, 16:25
Dank Dir TomTom!
Sag mal Timo,
hast Du Dich bereits entschieden wegen V oder T Tail (bin auch gerade dabei, den Scorpio näher anzusehen nachdem ich meinen Spiro zwar nett aber nicht ganz so "pfiffig" finde)...
Welche Motorisierung wirst Du verwenden: Pletti 220 oder eher Kontronik Drive Line 502. Bei letzterem schlagen Kontronik vor, es maximal bei einer 16x10er Latte zu belassen wegen der gezogenen Ströme, d.h. sonst muss ein anderer Regler her ...
Fragen über Fragen ...
Gruss,
Nils

Timo
30.10.2002, 20:22
Hallo Dr.

ich werde bei V-Leitwerk bleiben, gefällt mir einfach besser :)
Motormäßig bin ich noch nicht viel weiter, mache mir damit aber auch keinen Stress, der Winter ist ja noch lange. :(
Ich bin am überlegen zwischen dem Hacker von tomtom, dem Hacker 9S+Getriebe, dem Kontronik FUN600-32 mit 6,7:1 oder einem Pletti
welcher weiss ich noch nicht so genau, evtl. HP 220/30/A2 P4 7:1
Da ich die ganze Zeit einen Pletti geflogen bin und damit nie Probleme hatte tendiere ich zum Pletti, zumal der bei meinen Berechnungen mit dem Geckchen Programm immer als Sieger hervorgeht :)
Kostet allerdings auch am meisten.....
Was es aber dann letztendlich wird ......?
Auf alle Fälle werde ich schon auf ca. 100A kommen (+-10 A wir wollen ja aber nicht kleinlich sein:) )

Da ich aber beabsichtige den Flieger länger zu fliegen und nicht nach einem Jahr feststellen möchte das man vielleicht ja doch mehr Leistung gebrauchen könnte wird es einer der o.g. Monsterantriebe werden.

Grüsse

Timo

[ 30. Oktober 2002, 20:27: Beitrag editiert von: Timo ]

tomtom
31.10.2002, 07:31
Hallo Timo,
von wegen meinem Antrieb habe ich was im "Antrieb für Hotliner" geschrieben. Da hast du mal einen Richtwert, was mit dem Hacker B50-7-S geht.
Gruß
Thomas

M. Koch
31.10.2002, 08:36
Hallo Timo!
Ich fliege in meinem Eigenbau Voll-GFK 27-Zeller einen Hacker B40 F5F mit einem Master 105 und einer Eigenbau-Luftschraube 16 x 16 schmal! Damit hast Du mit 14 Zellen (RC 2400) und einem leichten Modell (ca. 1500-1600 g Abfluggewicht) ein Steigen fast wie mit einem 27-Zeller! Habe diesen Antrieb bei Jens Bartels in einem Avionik F5B gesehen und war so begeistert, daß ich mir auch einen geleistet habe!
Ciao, Marcus