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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ist schiere Grösse wirklich alles ?



RWA
02.08.2013, 17:53
Moin, grad las ich mich mal wieder durch die Rubrik "Eure schönsten Modelle", da drängt sich mir ein bißchen der Eindruck auf,
es geht nur um schiere Größe (=Preis) eines Modells.

Fast kein Segler unter 6meter, Motormodelle mindestens 2meter.

Klar, es gibt einen Trend zu immer grösseren Modellen, gefällt mir auch, und bis zu einer bestimmten Grösse kann ich den auch nachvollziehen, aber schaut da nicht auch ein bißchen durch, was im wirklichen Leben auch passiert, ich bin toller, weil ich das grössere Auto mit den grösseren Felgen und den breiteren Reifen fahre ?

Da lese ich das sich Leute gegenseitig erklären wer für wieviel mehr Geld noch länger auf sein Modell warten musste, und wie toll er das findet, ich kenne solche Phänomene aus einer anderen Branche, und da geht es, vom Hersteller bewusst gesteuert, nur um Separation von "Normalkunden" von den "Auserwählten", die dann auch entsprechend gefeiert bzw. beneidet sein wollen.

Wenn ich die Bilder sehe mit den Riesenseglern und den entsprechend grossen und hindernisfreien Flugplätzen dazu, denke ich mir, fliegerisch ist das keine Herausforderung, und ab, sagen wir, 2metern Rumpflänge ist ein solches Gerät auch beim Transportieren ziemlich sperrig und erfordert grosse Zugeständnisse bei der Auswahl des heimischen Fuhrparks.

Ich bin da zwar aussen vor, auf unserem holprigen Hügel kann Landen mit 5meter Spannweite bei 80% aller vorkommenden Windlagen bereits ein Abenteuer sein, mit unvertretbar hohem Risiko, auf dem abendlichen Heimweg kein Transportproblem mehr zu haben.

Dennoch, wenn man sich das so betrachtet, scheint ein Segler mit 3metern Spannweite, der einem Original ähnlich sieht, also per Definition durchaus ein Modellflugzeug ist, mehr als Kinderspielzeug betrachtet zu werden, und der Stellenwert eines Modellfliegers sich mehr und mehr über den Kapitaleinsatz zu definieren, was ich ausgesprochen schade finde.


Roland

Ost
02.08.2013, 17:58
Mir ist das eigentlich wurscht denn ich kaufe den allermeisten mit meiner Impeller F16 (69mm Fan, 61cm "Spannweite") den Schneid ab, egal wie groß deren Modelle sind;)

Ich hatte selbst mal einen 6m Segler (DG600) und weiß genau was viel mehr Spaß macht:D

Oliver

STB
02.08.2013, 18:06
Hi.

Das ist doch alles relativ.

Spaß ist, was Spaß macht. Und genau da hat jeder unterschiedliche Vorstellungen, Geschmäcker und preisliche Schmerzgrenzen. Wäre das nicht so, könnten einige Hersteller einpacken ;)

LG, Stefan

RWA
02.08.2013, 18:17
Mir ist das eigentlich wurscht denn ich kaufe den allermeisten mit meiner Impeller F16 (69mm Fan, 61cm "Spannweite") den Schneid ab, egal wie groß deren Modelle sind;)

Ich hatte selbst mal einen 6m Segler (DG600) und weiß genau was viel mehr Spaß macht:D

Oliver

Deiner Argumentation entnehme ich, das ich garnicht so falsch liege, wobei mir garnicht in den Sinn käme, "denen den Schneid abzukaufen".

Nicht falsch verstehen, ich finde die grossen Orchideen auch Klasse, aber sie sind eben einfach nur grösser und teurer, sonst nichts.


Roland

Herbert1
02.08.2013, 18:24
Nicht falsch verstehen, ich finde die grossen Orchideen auch Klasse, aber sie sind eben einfach nur grösser und teurer, sonst nichts.


Roland

Hi

und mann sieht sie besser:D:D:D:p:p

Gruß,Herbert

RWA
02.08.2013, 18:24
Hi.

Das ist doch alles relativ.

Spaß ist, was Spaß macht. Und genau da hat jeder unterschiedliche Vorstellungen, Geschmäcker und preisliche Schmerzgrenzen. Wäre das nicht so, könnten einige Hersteller einpacken ;)

LG, Stefan


Da hast du natürlich recht, aber was ist, wie im richtigen Leben durchgehend zu beobachten, wenn es Spass macht sich zu präsentieren und alle anderen zu beeindrucken ?

Das ist dann nämlich nur einen niederen Instinkt, den Geltungstrieb, bedient, um sonstige Defizite zu kompensieren, auch gut zu beobachten in einer besonders häufig vorkommenden Ausprägung, der Vereinsmeierei.


Roland

RWA
02.08.2013, 18:26
Hi

und mann sieht sie besser:D:D:D:p:p

Gruß,Herbert

Da bin ich ganz bei dir, das ist natürlich ein schlagendes Argument!

Roland

STB
02.08.2013, 18:36
Nicht falsch verstehen, ich finde die grossen Orchideen auch Klasse, aber sie sind eben einfach nur grösser und teurer, sonst nichts.

Ne, sie fliegen auch anders...und dafür gibt es viele Gründe.

RWA
02.08.2013, 18:46
Ne, sie fliegen auch anders...und dafür gibt es viele Gründe.

Na dann klär mich doch bitte mal auf, warum ein 7meter Segler so anders fliegt als ein 5meter Segler!

Wenn ich die Eigenschaften eines 3meter Seglers mit denen eines 5meter Seglers vergleiche, das sind die Möglichkeiten die ich habe, dann ist der größere folgerichtig etwas träger, unempfindlicher gegen Böen, wirkt beim Fliegen majestätischer und dadurch originalgetreuer, und braucht beim Landen mehr Platz, das ist es aber schon.

Meine eigene Erfahrung endet bei 15 bzw. auch etwas mehr Metern Spannweite, und ich denke mal, die Eigenschaften von allem dazwischen lassen sich grob interpolieren, einen markanten Schritt kann ich da nicht erkennen.

Roland

DerMitDenZweiLinkenHänden
02.08.2013, 19:06
Wie groß dürfen denn Segler sein, damit man als Pilot nicht durch deinen groben "Selbstdarsteller-Raster" fällt?

Kurt

MaikG
02.08.2013, 19:26
Ich Fliege auch nur Motormodelle ab 2m Spannweite. Hat aber nichts mit sich präsentieren müssen zu tun, man sieht sie einfach besser und die Flugeigenschaften sind wesentlich angenehmer. Ich betreibe dennoch das Hobby auf einem recht niedrigen Kostenniveau und gleiche die Differenz durch erhöhten Bauaufwand aus (bin halt Modellbaues und nicht nur Flugmodellnutzer). Auch den Kostefaktor kann man nicht unbedingt mit der Größe gleichsetzen (wenn ich da so an manche Kolibri oder vollcfkhotliner Denk). So hab ich auch Spass mit meinem Hobby.
Ich kann auch deine Intention deines Threads nicht nachvollziehen. Was genau stört dich an der Situation? ich muss nicht mit irgendwem mithalten, mir gefällt es, am Wochenende Leute die ich Leiden kann auf dem Platz zu treffen, zu fachsimpeln, und die Modelle zu fliegen die ich mag. Andere mögen da halt andere Modelle ( auch teurere) aber ich verurteil die nicht dafür (die mich aber auch nicht). Ist doch alles in Ordnung so?!

Klar geht's auch anders, aber man ist ja nicht dazu gezwungen sich das zu geben. Als ich nach meinem Umzug auf Vereinssuche war und ich auf einem Platz ankam wo ich nach Aufbau meines biglift blöd angeguckt wurd, weil ich keine 3000€ ausgepackt hab, hab ich einfach wieder zusammen gepackt und bin zum nächsten Verein Gefahren, bis es gepasst hat. Zwingt einen ja schließlich niemand dazu mit Leuten seine zeit zu verbringen die einem unsympathisch sind (aber ich Wette die Leute fühlen sich in ihrem Kreis auch wohl und das gönn ich ihnen auch)

Maik

Ost
02.08.2013, 19:30
Bei meinem Post hab ich eigentlich Bezug genommen auf

scheint ein Segler mit 3metern Spannweite, der einem Original ähnlich sieht, also per Definition durchaus ein Modellflugzeug ist, mehr als Kinderspielzeug betrachtet zu werden, und der Stellenwert eines Modellfliegers sich mehr und mehr über den Kapitaleinsatz zu definieren, was ich ausgesprochen schade finde.

Tatsächlich gibt es gewisse Modell-Piloten, die wegen meines F16 Zwergs belustigt die Nase rümpfen (wenn überhaupt) oder das Ganze durch Nichtbeachtung "strafen".
NUR solchen Kollegen kaufe ich gerne den Schneid ab;)

Man merkt doch schnell wieso ein Kollege ein derart großes oder teures (oder beides) Flugmodell gekauft hat.
Manche wollen halt- ganz wie im richtigen Leben- als Krösuse gelten, Leute zu denen man gerne aufschaut;)
Andere hingegen haben so ein Modell als großes Ziel im Auge und erfüllen sich einen langgehegten Wunsch so eine Superorchide zu fliegen.
So jedenfalls war es bei mir;)
Nur hab ich sehr schnell gemerkt daß die Nachteile bei immer größeren Modellen ganz ganz schnell überwiegen.
Man kann nicht so eng und zackig fliegen, muß weiträumiger und vorasschaunder fliegen und man merkt schnell daß die Kräfte, die am Modell wirken können, viel größeren Schaden anrichten können wo der 3m Segler halt einen Dreher ohne Schaden gemacht hat.
Je größer ein Modell ist desto näher kommt man dem manntragenden Flug und das ist halt der Traum von so manchem.
Wer damit angeben will (und die Kiste ihn womöglich überfordert) dem kauf ich halt gerne mal den Schneid ab und dies nicht nur im Modellflug

Jedem anderen gönne ich seine Vorlieben und respektiere ihn so wie er hoffentlich auch mich
und da kommt es weder auf die Spannweite noch den Wert des Modells an.
Deswegen wird man das auch nicht Verallgemeinern können-
es wird immer jemand geben der mit der teuersten Funke, dem größten Modell und für mich unglaublichen finanziellen Aufwand bewundert werden will.
Ich wehre mich auch gegen Begriffe wie "Königsklasse" (damit sind die Binenflieger gemeint)
wer in dieser Klasse unbedingt dabei sein will der soll es tun, wird aber mit mir nicht warm.

Wer hingegen ein Jetmodell fliegen will (das auch so riecht), weil das einfach sein Traum ist,
mit dem freue ich mich und schaue gerne zu.

Oliver

Gast_36267
02.08.2013, 19:34
Na dann klär mich doch bitte mal auf, warum ein 7meter Segler so anders fliegt als ein 5meter Segler!

Wenn ich die Eigenschaften eines 3meter Seglers mit denen eines 5meter Seglers vergleiche, das sind die Möglichkeiten die ich habe, dann ist der größere folgerichtig etwas träger, unempfindlicher gegen Böen, wirkt beim Fliegen majestätischer und dadurch originalgetreuer, und braucht beim Landen mehr Platz, das ist es aber schon.

Meine eigene Erfahrung endet bei 15 bzw. auch etwas mehr Metern Spannweite, und ich denke mal, die Eigenschaften von allem dazwischen lassen sich grob interpolieren, einen markanten Schritt kann ich da nicht erkennen.

Roland

ne kleine Info ....

habe ja selbst einiges zum Ausprobieren und Testen und vergleichen, durfte aber in Schmerlat von Ueli mal den 1:2.5 Horky Arcus fliegen und war komplett von den Socken.
Erschreckend wie weit das von 5,33m 1:3,75 Arcus 7,05m 1:3,75 Nimbus und anderen Modellen in meinem Lager weg ist und doch eher sehr nahe an meine UL Fliegerei mit meinem Stratos (13,5m UL Motorsegler) errinnert. Weiterhin waren ja auch Fabio mit ETA und EB28 , Ueli mit Arcus und Nimbus in 1:2,5 , und Chris und Florian mit ihren ASH25 1:3 unterwegs, ein Schauspiel somdersgleichen !

Speziell der Nimbus mit 7.05m in 1:3.75 und 12 Kg und der 8.00m Arcus 1:2.5 und 22 kg zeigen deutlich das der Unterschied nicht nur die Spannweite sondern das Gesamtkonzept betrifft. Die Ruhe, Prazision und Steuerbarkeit erinnert fast and die großen und hat z.B. mit meinem geliebten spritzigen EMS Arcus BS in 5,33 überhaut nichst mehr gemeinsam, der Vergleich kommt dann eher wie einfaches Klappfahrad fahren und rumeiern oder mit der Harly mit 120km/h rumdonnern ;)

Gruß Martin

RWA
02.08.2013, 19:47
Was genau stört dich an der Situation?
Maik

Na stören tut mich das überhaupt nicht, das muss doch jeder selbst wissen !

Aber drüber laut nachdenken darf ich doch oder ?

Roland

RWA
02.08.2013, 19:48
Wie groß dürfen denn Segler sein, damit man als Pilot nicht durch deinen groben "Selbstdarsteller-Raster" fällt?

Kurt

keine Ahnung, ich hab da auch gar kein Raster.

Roland

RWA
02.08.2013, 19:56
ne kleine Info ....

habe ja selbst einiges zum Ausprobieren und Testen und vergleichen, durfte aber in Schmerlat von Ueli mal den 1:2.5 Horky Arcus fliegen und war komplett von den Socken.
Erschreckend wie weit das von 5,33m 1:3,75 Arcus 7,05m 1:3,75 Nimbus und anderen Modellen in meinem Lager weg ist und doch eher sehr nahe an meine UL Fliegerei mit meinem Stratos (13,5m UL Motorsegler) errinnert. Weiterhin waren ja auch Fabio mit ETA und EB28 , Ueli mit Arcus und Nimbus in 1:2,5 , und Chris und Florian mit ihren ASH25 1:3 unterwegs, ein Schauspiel somdersgleichen !

Speziell der Nimbus mit 7.05m in 1:3.75 und 12 Kg und der 8.00m Arcus 1:2.5 und 22 kg zeigen deutlich das der Unterschied nicht nur die Spannweite sondern das Gesamtkonzept betrifft. Die Ruhe, Prazision und Steuerbarkeit erinnert fast and die großen und hat z.B. mit meinem geliebten spritzigen EMS Arcus BS in 5,33 überhaut nichts mehr gemeinsam, der Vergleich kommt dann eher wie einfaches Klappfahrad fahren und rumeiern oder mit der Harley mit 120km/h rumdonnern ;)

Gruß Martin


Das macht auch Sinn, wie ich sagte, man kann die Eigenschaften grob interpolieren, also ist grösser=ruhiger, gleichzeitig aber auch mehr Beharrungsvermögen usw.

Es gibt aber unterschiedliche Wahrnehmungen, für mich ist der 2 oder 3 meter Segler "spritzig" und der mit 5meter ruhig.

Aber mit "überhaupt nichts mehr gemeinsam" würde ich das nicht beschreiben wollen, ab einer gewissen Grösse sind alle Steuerorgane wie bei den Echten vorhanden, nicht wie in deinem Beispiel beim Klapprad, wo ich selbst treten muss, beim Moped jedoch nicht mehr, die haben dann beide tatsächlich nur die Anzahl Räder gemeinsam und den physikalischen Effekt, der sie am Umfallen hindert, solange sie in Bewegung sind.

Roland

chip
02.08.2013, 20:03
Also mir ist es egal was für ein Fahrzeug ein jeder fährt oder wie groß und wieviele Modelle ein Jeder hat. Hauptsache man wird glücklich damit. Alles andere ist wieder das man es einem nicht gönnen mag und wohl neidisch ist.
Wenn halt jemand damit angeben muss dann soll er es auch machen. Vielleicht lebt es sich da besser.
Lustig wird es wenn man sich dabei verhält wie ein kleines Kind. :D

RWA
02.08.2013, 20:06
Als ich mit Modellfliegen begann, war nach einem einzigen Versuch klar, ohne Querruder und Mode2 ist das für mich nicht wirklich fliegen.
Weil ich zuerst selbst geflogen bin und dann zum Modellfliegen wechselte, musste Quer u Höhe auf dem selben Knüppel liegen usw.

Dann probierte ich mich so durch und fand heraus, es müssen für mich, damit es einigermassen vorbildähnlich zu bewegen ist, auch Wölb- ( wenn das Original welche hatte) und Störklappen vorhanden sein, und ein Einziehfahrwerk ( auch nur wenn das Original eines hatte ).

Fast zwangsläufig kam ich so bei 4,50 oder 5meter Spannweite an.

Dann dachte ich, noch grösser ist vielleicht noch besser, stellte aber fest, es kommt ja nichts mehr dazu außer Grösse.

Und so stellte sich mir die Frage, was treibt die Kameraden dazu, immer grössere Spannweiten anzustreben.


Roland

RWA
02.08.2013, 20:18
Je größer ein Modell ist desto näher kommt man dem manntragenden Flug und das ist halt der Traum von so manchem.


Stimmt! Daran habe ich überhaupt nicht gedacht, weil ich den umgekehrten Weg kam.



Ich wehre mich auch gegen Begriffe wie "Königsklasse" (damit sind die Binenflieger gemeint)
wer in dieser Klasse unbedingt dabei sein will der soll es tun, wird aber mit mir nicht warm.
Wer hingegen ein Jetmodell fliegen will (das auch so riecht), weil das einfach sein Traum ist,
mit dem freue ich mich und schaue gerne zu.
Oliver

Hm, also die Turbinenflieger geniessen allerdings schon meinen gesteigerten Respekt, weil die sich mit etwas auseinandersetzen, das für den Technikaffinen den Gipfel der Antriebstechnik in der Luftfahrt darstellt.
Wäre das nicht mit allerlei Auflagen und Hindernissen verbunden, hätte mein grösster Heli längst auch eine Turbine, zwei Wellen, ohne Kupplung, ein Traum, qualmt, klingt und riecht ( nein, Kerosin stinkt nicht ! ) wie echt....

Roland

RWA
02.08.2013, 20:32
...was ganz anderes sind diejenigen, die alte Holzflieger nach den Originalplänen nachbauen, da kommt fast automatisch ein grosses Modell heraus, weil sonst die Detailfülle nicht mehr unterzubringen ist, somit deren Anspruch an ihr Werk in einer grösseren Verkleinerung nicht zu erfüllen wäre.

Auch die geniessen meinen höchsten Respekt, schon weil sie mit ungeheurem Aufwand selber bauen.

Das gilt natürlich auch für alle, die auf absolute Naturtreue Wert legen, das ist auch erst ab einer bestimmten Grösse darstellbar.

Roland

RWA
02.08.2013, 21:17
5,33m 1:3,75 Arcus 7,05m 1:3,75 Nimbus und anderen Modellen in meinen Lager.....meine UL Fliegerei mit meinem Stratos (13,5m UL Motorsegler)....
....meinem geliebten spritzigen EMS Arcus BS in 5,33....
Gruß Martin

.......:)

Roland

Julez
02.08.2013, 21:26
Ich bin jedem dankbar, der größere, krassere und teurere Sachen als ich hat. Solche Leute bezahlen schön die Innovationen und sorgen dafür, dass ich herrlich billige Sachen bekommen kann, wie z.B. meine 1000€ 89'er Passat. :D

Gast_36267
02.08.2013, 21:42
.......:)

Roland

.........:confused:

Martin

wakuman
02.08.2013, 22:05
Je groesser das Segel-Modell desto mehr Aufwand ist fuer Transport, Aufbau und entsprechendes Fluggebiet erforderlich.

Letzendlich muss das jeder selbst entscheiden was einem Spass macht , bzw ob man mehr Zeit in der Luft verbringen will oder mit den o.g. Anforderungen klar kommt.

Fliegerisch gesehen gibt es viele 2 achs Modellen ( QR/HR) welche anspruchsvoller zu fliegen sind als so manche Superorchide, von daher denk ich mir meinen Teil bei so manchem Protzgehabe (auch hier im Forum).
Nach ueber 30 Jahren am Hang hab ich immer noch den Eindruck das nicht alle Gross-Seglerpiloten ihre Modelle wirklich gut beherschen bzw ausfliegen koennen.

Gruss
Thomas

RWA
03.08.2013, 02:08
.........:confused:

Martin

Moin, das ist doch ganz einfach, du bedienst da ein Klischee, das ich beschrieb. Einfach mal durchzählen, welches Wort am häufigsten vorkommt.

Roland

Ost
03.08.2013, 07:27
Stimmt! Daran habe ich überhaupt nicht gedacht, weil ich den umgekehrten Weg kam.

Roland

Ja denk gerade an die Turbinenflieger.
Wer von uns saß je in einer F16 und kennt die absolut unvergleichlichen Flugeigenschaften der Jets?
Diese kann man zwar schon mit meiner kleinen F16 erleben, kommt dazu aber noch ne echte Turbine hinzu und womöglich eine absolute Vorbildtreue bis ins Detail dann ist es schon die absolute "Königsklasse".
Am Ende geht es aber ums Fliegen und die Fingerfertigkeiten des Piloten und da fordert einen eine weit über 200 km/ h schnelle F16 den Piloten genau so wie eine 20 kg schwere Hawk. Fliegerisch!
Natürlich ist es was anderes statt 400€ 10000€ durch die Luft zu bewegen- aber nicht fliegerisch;-)
Ich würde mir das auf der Stelle zutrauen.

Oder denk an eine Extra.
Wer ist je mit geflogen?
Der Wunsch ein " kleines Original" zu haben ist die wohl verbreitetste Art für ein Großmodell.

Aber ich versteht schon auf was Du raus willst.
7,05m 1/3,85 Nimbus.....;)
Meine DG 600 hatte glaub ich 5,86 m Spannweite und ich schrieb 6m:D

Aber es gibt halt solche und solche wobei ich keinen hier einordnen will, FA fehlt die pers. Bekanntschaft in den meisten Fällen.

Oliver

Gast_36267
03.08.2013, 07:55
Moin, das ist doch ganz einfach, du bedienst da ein Klischee, das ich beschrieb. Einfach mal durchzählen, welches Wort am häufigsten vorkommt.

Roland

wenn für dich 1:3,75 bereits zum Klischee zählt warst du vermutlich schon lange nicht mehr auf dem Modell Flugplatz oder einem Modell Flugtag.

und Tschüß Martin

Gast_36267
03.08.2013, 08:34
Aber ich versteht schon auf was Du raus willst.
7,05m 1/3,85 Nimbus.....;)
Meine DG 600 hatte glaub ich 5,86 m Spannweite und ich schrieb 6m:D
Oliver

Hi Oliver,
also hast du das Klischee hier mit Masstab 1:3 getoppt, Klasse ;)
dagegen ist mein (gerundet zum besser lesen) 1:4 Nimbus mit ca. 7m ja ne Krücke und der Rumpf verschwindet optisch bereits fast hinter einem RES Amigo.
Gruß Martin

Martin Greiner
03.08.2013, 11:39
Hi!

Ich persönlich freue mich an jedem schönen und interessanten Modell.
Egal ob es ein Zaunkönig oder eine 14m ASW22 ist.

Der Fuhrpark geht bei mir auch von erwähntem Zaunkönig bis zur 170ccm Pitts, beinhaltet Turbinenmodelle (Jettrainer, Semiscale Jet, Jetranger) und Segler vom Zagi bis zu 5 Meter. (irgendwann gibt es Transportprobleme und der Kombi muss ohne Dachträger auch reichen)
Alles macht Spaß und irgendwie hat man doch immer ein Modell zu wenig für den jeweiligen Zweck.:eek:

Wenn manche ihr weniger ausgeprägtes fliegerisches Vermögen versuchen mit teuren Modellen zu überdecken wird es grenzwertig für mich.
Da gab es schon welche die sich aufregten einen Kleinwagen zerflogen zu haben (preislich) und auf die Andeutung "nimm dir mal einen Twinjet und hab einfach Spaß" nur "das gibt mir nichts" erwiedern. Die Jungens sind für mich nur noch zu bedauern, wenn nur noch Freude aufkommt wenn man Supertoll-Teuer-Wichtig wahrgenommen wird. Da denke ich öfters bei denen muss das Selbstwertgefühl schon unterirdisch sein, wenn man das damit anfüttern muss.

Der Spaß steht im Vordergrund - ich muss keinem was beweisen.
Mir macht mein Hobby Spaß!
Und das in allen Bereichen - egal ob Hang, wild oder Verein, Zaunköniger oder Turbine, Heli oder Fläche.

Wer das ähnlich empfindet hat echte Freude am Hobby.

Etwas was auch dazu gehört ist dass ich mich an jeder guten Flugvorführung anderer freue.
Jeden Tag steht einer auf der etwas besser kann als ich selbst. Das ärgert mich nicht sondern ist Ansporn und Freude zugleich.
Leider gibt es auch hier immer wieder Leute die es nicht abkönnen dass jemand anders besser ist/etwas besser kann als man selbst.
Die stehen sich dann selbst im Weg und bringen sich um den Spaß.

In diesem Sinne - allen viel Spaß am Hobby, egal womit oder auf welcher Leistungsebene!

Gast_46583
03.08.2013, 16:18
Ich fliege hinter dem Haus, selbstredend unter 5 kg.
Vorher sagte mein Nachbar, während ich an den Himmel stierte:

Die Flieger werden auch immer größer !

Antwort:

Ich sehe auch immer schlechter.

jmoors
04.08.2013, 11:05
Leider gibt es auch hier immer wieder Leute die es nicht abkönnen dass jemand anders besser ist/etwas besser kann als man selbst.

Ich verweise dabei gerne auf die Maslowsche Bedürfnispyramide (https://de.wikipedia.org/wiki/Maslowsche_Bed%C3%BCrfnishierarchie), Stufe 4.

Zitat von der Wikipedia-Webseite:

Individualbedürfnisse

Maslow versucht hier noch einmal, zwei Unterkategorien zu unterscheiden:
- den Wunsch nach (mentaler/körperlicher) Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit und Freiheit
- den Wunsch nach Ansehen, Prestige, Wertschätzung, Achtung und Wichtigkeit, also eine passive Komponente unserer Selbstachtung, die nur von anderen Menschen für uns erfüllt werden kann.[Maslow 1943 7]


...auch, wenn ich große Flieger sehr interessant und schön finde. Jedem das, was er will - solange er mich damit in Ruhe lässt!

LG, Jürgen

Ost
04.08.2013, 12:24
Ich fliege hinter dem Haus, selbstredend unter 5 kg.
Vorher sagte mein Nachbar, während ich an den Himmel stierte:

Die Flieger werden auch immer größer !

Antwort:

Ich sehe auch immer schlechter.


Flieg halt nicht so hoch;)
Siehst eh nix mehr vom Modell:D

OLiver

Gast_46583
04.08.2013, 23:09
Danke Oli,
mach ich ;-)

RWA
04.08.2013, 23:21
wenn für dich 1:3,75 bereits zum Klischee zählt warst du vermutlich schon lange nicht mehr auf dem Modell Flugplatz oder einem Modell Flugtag.

und Tschüß Martin


Moin Martin, du hast mich falsch verstanden, macht aber nix.

seis drum

Roland

Hammondorgel
04.08.2013, 23:44
ich verweise mal dezent auf meine 3 Jahre alte Signatur mit Grüßen

Schaumwaffelpilot
04.08.2013, 23:59
Das ist halt wie im richtigen Leben. Die mit den grössten .......... haben den kleinsten ......... und zuhause nix zu melden, drum macht man das auf´m Modellflugplatz :D

Relaxr
05.08.2013, 07:15
Moin - bei Seglern finde ich mittlerweile den Bereich von 3-5m SW optimal, aus Sichtbarkeitsgründen, vom Transport her und vom Flugfeeling. Eine einigermassen schnelle Montage zum Flug ist ebenfalls ein Plus. Zumal man in diesem Grössenbereich meist die 5kg Grenze in etwa einhält. Wobei ein noch grösserer Segler einfach auch mal ein Hingucker ist. Da schaue ich gerne mal mit zu, wenn so ein "Schiff" hochgezogen, geflogen und gelandet wird. Bei mir wiegt die Praktikabilität und das Handling aber schwerer als die absolute Grösse.

Viper2097
05.08.2013, 07:19
Nunja, ich glaube es hat sich zu früher nix verändert, jeder hofft auch Anerkennung. In welcher Weise auch immer.

Sein wir uns mal alle ehrlich, wenn jeder von uns mit einem neuen Modell auf den Platz kommt, dann wünscht er sich doch insgeheim dass er dafür Anerkennung von seinen Kollegen bekommt. Ich stehe ehrlich dazu dass es so ist, muss aber auch sagen dass ich es nicht brauche.
Auch wenn sich keiner für mein neues Modell interessiert gehe ich mit einem Lächeln heim (solange es nicht in ein Plastik Sackerl passt), aber es ist eben ein schönes Gefühl. Wie in der Arbeit, wer gutes geleistet hat freut sich eben auch gelobt zu werden.

Früher gab es aber nichts zu kaufen, bzw. die richtig schönen Modelle waren unleistbar. Da fand man schon Beachtung mit einem Airfish. Heute ist es aber so dass sich praktisch jeder eine zwei Meter Kunstflugmaschine kaufen kann und dass anhand der schieren Überflutung an den Modellflugplätzen mit allen möglichen, wirklich gut aussehenden Modellen, keiner mehr für ein neues "normales" Modell interessiert.

Was muss man also tun um heute noch aufzufallen um die Anerkennung zu bekommen, wenn sie jemand braucht? Richtig, noch Größer oder noch teurer.

Ich würde also sagen dass das keine bedenkliche neue Entwicklung ist, sondern schon immer so gewesen ist, ledigilich die Art und Weise hat sich geändert.

Auch ich teile natürlich Anerkennung aus, aber schon lange nicht mehr wenn etwas teuer gewesen ist oder endgeil aussieht. Von mir gibts nur mehr Anerkennung wenn jemand wirklich was selbst gebaut hat (von der eigenen Zeichnung weg), oder wenns einfach mal was anderes ist und nicht fertig aus der Schachtel kam. Oder für Retro Modelle die noch schöne Webra Motoren haben.
Kaufen und Geld ausgeben kann eben jeder, aber selbst was Schaffen oder Wissen haben hat eben nicht jeder ;).

Aber zum Thema Größe: Größer ist geiler, diskussionslos. Ich bin einen Salto mit 2,7m geflogen und hab jetzt einen mit 4m. Das sind zwei verschiedenen Welten im Flugverhalten, in der Optik und im Handling. Wenns geht würd ich gern noch größer, aber dann kommt eben das Transportproblem und das Problem der nicht vorhandenen Schleppmaschine... Tja, Pech gehabt, bleib ich halt bei 4m. Aber wenn alle anderne 7m Salto fliegen würden und ich könnte nur bis heute noch mit meinem 2,7m Salto fliegen, dann würde er mir noch genauso Spaß machen. Nur weil alle anderen "größer, schneller, weiter" spielen nimmt das doch nicht mir die Freude an meinen Sachen?

Macht euch nunmal einfach nicht so einen Kopf wegen solchen Dingen. Und wenn jemand "herbalassend" (sorry, mir fällt nix schwächeres ein) wird weil sien Modell ja so viel größer und teurer ist, nunja, was soll man mit so einer Person noch diskutieren wollen? Geht man getrennte Wege und fertig ;).

RWA
05.08.2013, 09:44
Und wenn jemand "herablassend" (sorry, mir fällt nix schwächeres ein) wird weil sien Modell ja so viel größer und teurer ist, nunja, was soll man mit so einer Person noch diskutieren wollen? Geht man getrennte Wege und fertig ;).

Moin, fairerweise muss ich sagen, das ich noch nicht erlebt habe das sich mal einer herablassend geäussert hätte, aber ich verkehre auch nicht auf anderen Modellflugplätzen und nicht auf Flugtagen.

Aber zu Grösse und subjektive Wahrnehmung beobachte ich an mir selbst ein seltsames Phänomen, ich habe einen 3meter Zwecksegler, den schmeiss ich immer raus, quasi zum Erkunden der "Luftlage", ich habe auch einen 3meter Voll-Gfk vorbildähnlichen Segler, da überlege ich schon mal, wenn der Wind aus einer zum Landen besonders widrigen Richtung kommt, und das, obwohl sich beide in den Flugeigenschaften garnicht grossartig unterscheiden, der Zwecksegler ist leichter und geht langsamer zu fliegen, dafür hat der Vorbildähnliche ordentliche Störklappen die auch gewaltig wirken.

Irgendwie muss das mit dem viel dickeren Rumpf des vorbildähnlichen zusammen hängen, wenn ich den zum Starten aufnehme, stellt sich da eine Art Respekt ein.
Objektiv ist das aber alles Quatsch, weil fliegen tun beide völlig problemlos, der eine eben etwas schneller, weil deutlich schwerer, der andere etwas langsamer.
Nur, bei einem 4,50m Segler mit einer viel höheren Flächenbelastung, den ich aber immer flitsche, also beim Starten vorm Leitwerk halte, wo der Rumpf sehr dünn ist, hab ich nicht denselben Respekt, also alles Psychologie, die irgendwas mit dem Gefühl in der Hand zu tun hat.


Roland

Claus Eckert
05.08.2013, 09:48
Thema: ist schiere Grösse wirklich alles ? (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/405120-ist-schiere-Grösse-wirklich-alles/page2)


Ja. :D

Oldskoolflyer
05.08.2013, 12:56
Hallo!

Ich finde es immer wieder Lustig wenn Modelle am Boden "zerredet" werden, drüber gelästert wird und dann die Lästerer ihre ach so teuren Supermaschinen, Jets, und Orchideen dann gar nicht erst Fliegen oder diese spektakulär in ihre Einzelteile
zerplatzen lassen.

Beispiel, 20 Jahre her:
Vereinsmitglied: So kannst du das nicht anlenken!
Ich: Warum nicht?
Vereinsmitglied: Du kannst keine Knicke in die Schubstange machen um die länge auszugleichen. Das gehört genau abgemessen und muss gerade sein!
Ich: Funktioniert doch! Stösst nirgends an und ich muss die trimmung nicht immer verstellen! (Ich hatte ein U in der Schubstange - heute gang und gäbe z.b bei Modellen von E-Flight etc., wobei die ein V machen.)
Vereinsmitglied: Die anlenkung wird schwammig und du kannst nicht mehr Steuern! (war nur auf Seitenruder, Modell "Super Chart" von Simprop, mit "Fertigflächen" Styro Abachi, ja, mit QR!)
Ich: Nagut, änder ich, dann flieg ich halt heut nicht mehr.

Das Vereinsmitglied startete darauf hin seine Präzise Piper aus Edelstahl, Flog eine wunderschöne Platzrunde, kommt zum Landen herein, haut im Anflug die Landeklappen raus, in der Kurve wohlgemerkt, Platsch! :D

Meine Gurke hat jetzt ein Jugendlicher, fliegt immer noch...

Aber ich kann ja nicht Fliegen, meine Modelle sind zu billig, keins über 1000,- DM oder Euronen, und Ahnung hab ich auch keine.... Nie gehabt...:D

Schönen Gruß,

Ralf

RWA
05.08.2013, 15:13
(Ich hatte ein U in der Schubstange - heute gang und gäbe z.b bei Modellen von E-Flight etc., wobei die ein V machen.)

Ralf

Moin, das V heute in den Schubstangen ist aber mehr als Feder gedacht, um Erschütterungen von den Servogetrieben fernzuhalten.

Ich baue Anlenkungen aber auch immer so den klassischen Prinzipien folgend, also gerade, damit ausser Schub/Zug keine Kraft auf das Gestänge einwirkt usw.
einfach deshalb, weil es auch schöner aussieht, finde ich.

Aber ich kenne auch Lösungen, die dem allen scheinbar Hohn sprechen, trotzdem einwandfrei funktionieren, die sind dann vielleicht etwas schwerer, weil ein gebogener Draht etwas dicker sein muss als ein gerader, um eine vergleichbare Steifigkeit zu erreichen, aber was solls, es funktioniert, und beim Fliegen ist es nicht zu sehen.

Da gibt es schon stark unterschiedliche Ansichten.

Sieht man gut an Innenausbauten, wo alle Komponenten wie mit der Giesskanne verteilt, aber ungeheuer aufwendig im Rumpf befestigt sind, und am Ende eine Menge Blei rein muss, damit das Ding auch fliegt, statt sich vorher schon mal Gedanken zu machen, wo mache ich was hin, damit ich wenig Blei brauche.

Oder beim Verstärken von Rümpfen, da wird herzhaft Glas/Kohle/Kevlar verbaut, statt einen simplen Spant im Lastpfad zu platzieren, was viel leichter, der Spant aber viel schwieriger formtreu herzustellen ist.

Oder man sieht Servohalter, bei denen das Servo am Halter stabiler befestigt ist, als der Halter seinerseits im Rumpf.

Oder bei Motoreinbauten, da werden aufwendige Wellenverlängerungen gebastelt ( allerdings auch manchmal von Herstellern, wo man an sich unterstellen sollte, das die es besser wissen) , statt den Motor einfach weiter nach vorn zu setzen, was für Schwerpunkt und Welle eindeutig sinnvoller wäre.

Das alles hängt wohl damit zusammen, das jeder Modellbauer zwangsläufig auch ein bißchen ein Konstrukteur sein muss, aber nicht jeder auch automatisch einer ist.


Roland

Bertram Radelow
05.08.2013, 16:26
Ihr beisst Euch ein wenig auf die Vergleiche und das Imponiergehabe fest. Ich sehe das ein wenig anders.

Sofern es um Scale-Modelle geht, träumt wohl jeder von einem 1:1-Modell. Ich meine träumen, nicht konkret wünschen. Sie fliegen auch einfach besser als kleine Modelle. Grösser will wohl keiner - es gibt soweit ich weiss lediglich ein RC-Modell einer CriCri, dass 10% grösser ist als das Original... Und irgendwo habe ich aufgeschnappt, dass sich jemand gerade einen echten Segler (war es eine ASW-15?) zum RC-Modell umrüstet und zulassen will.

Dagegen, dass jeder mit einer 1:1-Gurke unterwegs ist, spricht eine Menge:
- Transportprobleme
- Geldprobleme: Beschaffungskosten incl. regelmässige Ersatzkosten bei regelmässigen Verlusten :rolleyes:
- Versicherungsprobleme
- nur wenige Fluggelände
- aufwändige Zulassung
- Eignung des Piloten (Verantwortungsbewusstsein): das lasse ich jetzt mal aussen vor.
- Wettbewerbsbedingungen (bei F3BFJL, auch bei F3A und eigentlich bei allen FAI-Klassen)
- sonstige Vorgaben, z.B. Wendigkeit am Hang

Also schraubt man die Grösse soweit herunter, dass man sich das Modell leisten kann, in Punkto Geld, Zeit und sonstigen Aufwand, und wie es den Anforderungen entspricht.

Na und genau dort sind die Modelle doch heute! Bei einem guten Kompromiss aus allem und so gross wie die Rahmenbedingungen es zulassen. Wenn einzelne dieser Bedingungen es erfordern, sind die Modelle auch kleiner: Hangflug, kleine Modelle für den Rucksack, EPP für den steinigen Urlaub usw.

Bei Besenstil-Zweckmodellen fehlt vielleicht der Wunsch nach 15m des nicht existenten Originals, aber auch da gibt es für bestimmte Anforderungen deutlich grössere Exemplare, die dann zum Genuss geflogen werden und nicht im Wettbewerb.

Was Segelflugmodelle betrifft, ist schiere Grösse wirklich optimal, was Gleitleistung, Reichweite und Durchzug angeht. Für wendiges Turnen an der Kante wohl weniger - obwohl die Bomber am Hang auch unglaublich viel Spass machen. Hauptgrund ist wohl das mit zunehmender Grösse immer realistischere Flugbild und der immer geringere Einfluss des Windes.

Was für Figuren man mit einer F3AX-Kiste mit 3x3m besser fliegen kann als mit einer 2x2m oder 1,5x1,5m-Kiste, weiss ich nicht. Nicht so mein Métier. Vielleicht ähnlich wie oben: ruhigeres Flugbild?

Wenn ich selber "neidisch" auf ein anderes Modell bin, ist mir dessen Besitzer doch eigentlich ziemlich egal. Was soll ich ihn dafür bewundern bzw. ihm Anerkennung aussprechen? Wenn er es mehr oder weniger komplett selber gebaut hat: immer - aber wenn er ein heutiges High-End-Fertigmodell incl. Cockpitausbau nur noch mit Servos ausgestattet hat: wo ist da die Kunst? Ok, kann man auch verhauen... Wenn das Modell meine Rahmenbedingungen erfüllt und ich es haben will, kaufe ich es. Limiting factor ist da mein Budget...

Ich glaube, dass die meisten Piloten andere Modelle toll finden, weniger die anderen Piloten (und wenn doch: auf Flugkünste anderer kann ich schon neidisch sein. Und diese sind aber meist unabhängig von der Modellgrösse...). Aber vielleicht gibt es ja Veranstaltungen, die man überwiegend besucht, um sein Modell zu präsentieren, und weniger um Genuss am Fliegen zu haben? Modelle zum Garagenbesetzen oder zum Hangliegen? :rolleyes:

Bertram

Ost
05.08.2013, 17:02
Was Segelflugmodelle betrifft, ist schiere Grösse wirklich optimal, was Gleitleistung, Reichweite und Durchzug angeht.
Na ich weiß nicht ob man das so pauschal sagen kann.
Das Gewicht spielt eine entscheidende Rolle und wenn ich eine 9m ASW22 nehme dann biegt sich die zwar schön durch, aber "Leistung" ist was anderes.
Ich kenne mich mit den Seglern gerade nicht mehr so gut aus, aber haben die nicht auch eine Gewichtsbeschränkung?
Zumindest hierzulande?
Bei besagter ASW habe ich "Durchzugskraft" nie gesehen, Bauweise und damit auch das Gewicht passen m.M. nach nicht zum Maßstab, ist aber nicht anders zu machen.

Reichweite ist klar- im Gebirge, da sieht man sie viel besser und man kann weitere Strecken zurücklegen.

Mir kommt es auch so vor daß so mancher Jet, der an der 20kg Marke kratzt, eigentlich viel zu leicht ist:confused:
Weil zu groß aber um jedes Gramm Gewicht wurde gekämpft um die Marke nicht zu überschreiten;)
Hat dann bald Flugeigenschaften wie eine Schaumwaffel und landet auch so (langsam);)

Oliver

Claus Eckert
05.08.2013, 17:10
Hallo Oliver

Fliegst Du eigentlich noch?

Ost
05.08.2013, 17:29
Natürellement;)
Bin sogar wieder mit Seglern unterwegs- wenn auch mit Prop vorne dran.

Aber so lange der Plotter läuft und ich warten muß....kann ich posten:D

OLiver

Claus Eckert
05.08.2013, 17:39
Nee ich dachte nur weil die Grenze normalerweise bei 25 Kg auf zugelassenen Plätzen ist. Außerhalb bei 5 kg und bei uns mit personenbezogener AE bis 25 kg auch außerhalb von zugelassenen Plätzen.
Aber man kann auch fliegen ohne das zu wissen. ;)

Dennoch große Modelle fliegen im Normalfall angenehmer. Ist aber eine Sache die man sich im Laufe der Jahre erfliegen kann. Egal, das Hobby lebt von der Vielfalt. Jeder wie er will, kann und es für sich als sinnvoll erachtet.

Oldskoolflyer
05.08.2013, 17:45
Moin, das V heute in den Schubstangen ist aber mehr als Feder gedacht, um Erschütterungen von den Servogetrieben fernzuhalten.



Roland

Hallo!

Nö. Hier: http://www.e-fliterc.com/ProdInfo/Files/EFLU1180-Manual_DE.pdf

Seite 26. Oben.

Gruß,

Ralf

Ost
05.08.2013, 17:47
Ja, man kann noch lernen,. ich dachte es waren 20 kg:rolleyes:
Das wären dann 25 Minifan F16:D

Dennoch halte ich an meiner Aussage fest, man kann nicht verallgemeinern.
Mein schwerster Segler wog 8,9 kg und flog nicht annähernd so gut wie eine 4m ASW27 mit 4,8 kg;)

OLiver

Ost
05.08.2013, 18:04
Hallo!

Nö. Hier: http://www.e-fliterc.com/ProdInfo/Files/EFLU1180-Manual_DE.pdf

Seite 26. Oben.

Gruß,

Ralf


Scheint recht klein zu sein, darum geht das mit der Feder.
Ansonsten achtet man doch sehr auf möglichst harte Ruderanlenkungen um die Flatter zu vermeiden.

Coole Methode eine Anlenkung einzustellen.
Wird der Draht nicht irgendwann weich:D

Bushpilot
05.08.2013, 18:08
Vielleicht liegt es auch daran das diese Piloten einfach älter sind?

Da sieht man M1 Schräubchen einfach nicht mehr so gut. Im Hobbyraum kann man sich ja noch mit Lupe und Co aushelfen. Aber auf den Flugfeld? Dann baut notgedrungen Modelle wo die kleinsten Schrauben beim zusammenbauen M6 sind. Passt so auch besser zum eventuellen Tatterich in den Händen.;)

Und: Die Gören sind endlich aus dem Haus, was nun auch mal abgezahlt ist. Ungeahnte Finanzielle Möglichkeiten tun sich somit auf. In der Garage stehen keine Tretroller, Drei- Fahr und Motorräder usw.. Oder/und, mindestens ein Zimmer ist Frei (wer braucht schon 3 Gästezimmer?) als Modelllager. Die Familienkutsche (Kombi mit Dachgepäckträger und Anhängerkupplung) hat dadurch plötzlich mehr Platz für Modelle der Größeren Art.

Tja... und der Tanga der Ehefrau ist ja auch einem Badeanzug gewichen... :D

dusk_till_dawn
05.08.2013, 18:41
Moin, grad las ich mich mal wieder durch die Rubrik "Eure schönsten Modelle", da drängt sich mir ein bißchen der Eindruck auf,
es geht nur um schiere Größe (=Preis) eines Modells.

Fast kein Segler unter 6meter, Motormodelle mindestens 2meter.

Klar, es gibt einen Trend zu immer grösseren Modellen, gefällt mir auch, und bis zu einer bestimmten Grösse kann ich den auch nachvollziehen, aber schaut da nicht auch ein bißchen durch, was im wirklichen Leben auch passiert, ich bin toller, weil ich das grössere Auto mit den grösseren Felgen und den breiteren Reifen fahre ?

Da lese ich das sich Leute gegenseitig erklären wer für wieviel mehr Geld noch länger auf sein Modell warten musste, und wie toll er das findet, ich kenne solche Phänomene aus einer anderen Branche, und da geht es, vom Hersteller bewusst gesteuert, nur um Separation von "Normalkunden" von den "Auserwählten", die dann auch entsprechend gefeiert bzw. beneidet sein wollen.

Wenn ich die Bilder sehe mit den Riesenseglern und den entsprechend grossen und hindernisfreien Flugplätzen dazu, denke ich mir, fliegerisch ist das keine Herausforderung, und ab, sagen wir, 2metern Rumpflänge ist ein solches Gerät auch beim Transportieren ziemlich sperrig und erfordert grosse Zugeständnisse bei der Auswahl des heimischen Fuhrparks.

Ich bin da zwar aussen vor, auf unserem holprigen Hügel kann Landen mit 5meter Spannweite bei 80% aller vorkommenden Windlagen bereits ein Abenteuer sein, mit unvertretbar hohem Risiko, auf dem abendlichen Heimweg kein Transportproblem mehr zu haben.

Dennoch, wenn man sich das so betrachtet, scheint ein Segler mit 3metern Spannweite, der einem Original ähnlich sieht, also per Definition durchaus ein Modellflugzeug ist, mehr als Kinderspielzeug betrachtet zu werden, und der Stellenwert eines Modellfliegers sich mehr und mehr über den Kapitaleinsatz zu definieren, was ich ausgesprochen schade finde.


Roland

Ganz einfach:
Was für dich ein wesentlicher Kapitaleinsatz ist, kann bei jemand anderem ein Taschengeld sein.
Daher soll es jeder so machen wie er mag.
Hauptsache er macht sich nicht solche Gedanken wie du, denn ich halte deine Argumentation für kurzsichtig, engstirnig und im übertragenen Sinne einfach mit zu kleiner Spannweite gedacht:D:D:D

RWA
05.08.2013, 19:10
Ganz einfach:
Was für dich ein wesentlicher Kapitaleinsatz ist, kann bei jemand anderem ein Taschengeld sein.


Könnte doch auch ebenso umgekehrt sein oder ?

Ich habe garnicht mich oder meine Möglichkeiten als Maßstab genommen.
Zu beurteilen, was für mich ein wesentlicher Kapitaleinsatz ist oder nicht, liegt nicht in deinen Möglichkeiten und spielte auch in meinen Beiträgen keine Rolle.


Roland

RWA
05.08.2013, 19:17
Hallo!

Nö. Hier: http://www.e-fliterc.com/ProdInfo/Files/EFLU1180-Manual_DE.pdf

Seite 26. Oben.

Gruß,

Ralf


Interessant!

Hab ich so noch nicht gesehen, also die V-Knicke schon, aber nicht das man die zum Einstellen biegen soll.

Trotzdem werden in U oder V zum Beispiel Landestösse abgefedert und auf dem Weg zum Servogetriebe abgeschwächt.

Man lernt nie aus!


Roland

RWA
05.08.2013, 19:46
Ihr beisst Euch ein wenig auf die Vergleiche und das Imponiergehabe fest. Ich sehe das ein wenig anders.

Bertram

Das tue ich nicht, was ich mir aber gut vorstellen kann, ist, das wenn man ein geeignet grosses Gelände zum Landen zur Verfügung hat, sich die Modellgröße vermutlich unterbewusst selbstständig ein wenig an den Fluplatz anpasst, so wie bei reinen Wildfliegern die 5kg die Grösse beschränken, oder wie es bei mir ist, keine Landerichtung hindernisfrei, kurzer und hoppeliger Platz.


Roland

jmoors
06.08.2013, 11:18
...oder wie es bei mir ist, keine Landerichtung hindernisfrei, kurzer und hoppeliger Platz.


Roland

Dann solltest Du vielleicht einen Thread "Wie pflege ich meine Landewiese?" aufmachen. :D
Wir haben bei uns Golfrasen-Qualität.


LG, Jürgen

RWA
06.08.2013, 12:00
Dann solltest Du vielleicht einen Thread "Wie pflege ich meine Landewiese?" aufmachen. :D
Wir haben bei uns Golfrasen-Qualität.


LG, Jürgen

Oha nein, am Ende kann da noch jeder fliegen und wir sind nicht mehr nur fünf sechs Unentwegte!

Im Ernst, unsere "Wiese" ist keine, sondern ein Hügelrücken, nach wenigen cm Krume kommt schon Fels, da ist es schon schwierig den Häring zum Flitschen auf Anhieb einzubringen, und mit Golfrasen wäre es eben ein hoppeliger Golfrasen.

Das Ganze umstanden von sehr dekorativen Baumreihen, die auch zuverlässig für störende Verwirbelungen sorgen, und von besonders heimtückischen Springbäumen durchsetzt sind.

Deswegen ja auch meine These, das die Spannweite der Segler den örtlichen Gegebenheiten folgt.


Roland

WAWB
06.08.2013, 12:39
Vielleicht liegt es auch daran das diese Piloten einfach älter sind?

Da sieht man M1 Schräubchen einfach nicht mehr so gut. Im Hobbyraum kann man sich ja noch mit Lupe und Co aushelfen. Aber auf den Flugfeld? Dann baut notgedrungen Modelle wo die kleinsten Schrauben beim zusammenbauen M6 sind. Passt so auch besser zum eventuellen Tatterich in den Händen.;)

Und: Die Gören sind endlich aus dem Haus, was nun auch mal abgezahlt ist. Ungeahnte Finanzielle Möglichkeiten tun sich somit auf. In der Garage stehen keine Tretroller, Drei- Fahr und Motorräder usw.. Oder/und, mindestens ein Zimmer ist Frei (wer braucht schon 3 Gästezimmer?) als Modelllager. Die Familienkutsche (Kombi mit Dachgepäckträger und Anhängerkupplung) hat dadurch plötzlich mehr Platz für Modelle der Größeren Art.

Tja... und der Tanga der Ehefrau ist ja auch einem Badeanzug gewichen... :D

Hallo Bushpilot,

die Situation bei Dir kommt mir irgendwie bekannt vor, aber Du hast eine "Kleinigkeit" übersehen:
Irgendwann haben die Gören selber wieder Gören und die haben Sehnucht nach dem Opa. Dann wird aus der Familienkutsche ein "Opa-Enkel-Auto" und in der Garage stehen wieder Bobbycars, Tretroller, Drei- Fahr- und Kinder-Motorräder.
Da schaut die 3-jährige Enkelin in einen großen Karton in der Garage und sagt dann: "Oh, ein Modellflugzeug." und der 2-jährige sagt zu jedem Flugzeug, das er sieht: "Eine Tante Ju!", weil ihm die Mama mal eine gezeigt hat, die vorbeigeflogen ist.
Die Modelle fliegen wieder raus aus dem Gästezimmer und es wird wieder "vernünftig" genutzt.
Irgendwann wird man dann neidisch auf die kleinen Kinderfinger, die überall da hinkommen wo die eigenen Wurstfinger zu dick sind. Und was der Opa mit der Lupe kaum findet, das sehen die Kleinen problemlos.
Und spätestens wenn die Frage kommt, wann denn der Opa für die Enkel einen Flieger baut, dann prüfst Du die Bestände an Modellen und evtl. vorhandenen älteren Fernsteuerungen auf Kindertauglichkeit bzw. es wird sortiert in Jugendmodelle (klein und fummelig) und altersgerecht (groß mit entsprechenden Einbauten).

In diesem Sinne viele Grüße von der Ostseeküste

Wolfgang

Bushpilot
06.08.2013, 17:30
...die Situation bei Dir kommt mir irgendwie bekannt vor, aber Du hast eine "Kleinigkeit" übersehen:
Irgendwann haben die Gören selber wieder Gören und die haben Sehnucht nach dem Opa.
Ja, das ist wohl der “Normalfall”
(Den ich allerdings mit dem Erwerb eines DVD- Spielers umgangen hatte: Mein Beitrag gegen die Überbevölkerung der Erde.;))
Und...
Falls der eigene Sohn oder die Tochter nicht schon klar am Modellbauvirus erkrankt ist. Das verkürzt Wartezeiten auf eventuelle, schon im Mutterleib infizierte, Enkel ungemein.

Am Ende stehen drei Generationen an der Startbahn. Altersgerecht aufgeteilt: 250cc Moki im Doppeldecker, 150cc in einer Extra und 450W im Funflyer.



Nee, Falsch gedacht!






Opa fliegt den Funflyer! :D

elektroniktommi
07.08.2013, 13:05
Ich falle auch durch die größe meiner Modelle auf, sie passen in ihrer Holzkiste noch Problemlos in das Handschuhfach:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/74981-Windenfr%C3%BChschoppen-bei-den-Rauenbergern?p=1379089&viewfull=1#post1379089

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/145335-14.06.2009-das-f%C3%BCnfte-Eck-ruft-!?p=1402467&viewfull=1#post1402467

alphamike
07.08.2013, 23:52
Ihr beisst Euch ein wenig auf die Vergleiche und das Imponiergehabe fest. Ich sehe das ein wenig anders.

Sofern es um Scale-Modelle geht, träumt wohl jeder von einem 1:1-Modell. Ich meine träumen, nicht konkret wünschen. Sie fliegen auch einfach besser als kleine Modelle.
Dagegen, dass jeder mit einer 1:1-Gurke unterwegs ist, spricht eine Menge:
[...]



Ich gestehe, das wundert mich ein wenig.

Großsegler sind eindrucksvoll.
Aber der Aufwand für einen sehr großen Segler ist gigantisch, für ein einziges Modell kann man sich mehrere Jahre echtes Segelfliegen leisten, und ich würde schätzen, daß der (auch zeitliche) Gesamtaufwand für das Fliegen eines "echten" Seglers geringer ist.

Warum machen nicht viel mehr Modellflieger Segelflug?



Andreas

... dessen Großmodell ein Gewichtslimit von 750 kg hat und dessen andere Spielzeuge kaum über 1.000g wiegen...

Viper2097
08.08.2013, 06:29
Warum machen nicht viel mehr Modellflieger Segelflug?


Ich kann da nur für mich sprechen:

1. Weil man sich selbst in "Gefahr" begibt.
2. Weils Kosten sind die da sind und die man nicht einfach so stoppen kann. (ein halbfertiges Mdoell kann auch mal ein Jahr herumliegen)
3. Weil man eine gewisse Dauer im Jahr fliegen MUSS.
4. Weil bedingt durch 3 neben Familie praktisch keine Zeit mehr für andere Hobbies oder Interessen bleiben.
5. Weil viel zu lernen ist (Funken).
6. Weils im Vergleich zum Modellfliegen langweilig ist (kein Blödeln, praktisch nirgends kunstflugtaugliche Segler verfügbar usw.).
7. Weil ein echter Flugplatz mehr Verpflichtungen mitbringt als ein Modellflugplatz.
8. Weil ich ein Modell im Notfall verkaufen könnte wenn das Geld knapp wird.
9. Will man Thermiksegeln kann man bei den paar Tagen im Jahr die PERFEKT sind um 0500 am Platz sein um einen Segler zu bekommen, sonst ist er den ganzen Tag fort.
10. Weil der Papierkram nervig ist.
(11. Weil manche gesundheitlich vielleicht nicht tauglich sind.)

Keks
08.08.2013, 07:13
Guten Morgen,
wie bei meinen anderen Hobbys (u.a. Sportklettern, Motorrad fahren) ist auch beim Modellflug eine Verleugnung der Gefahr allgegenwärtig.

Natürlich sind die Unfälle in der Presse nur Einzelfälle und nicht der Alltag auf unseren Flugplätzen aber das geht den MantragendenVorbildern genauso. In der Öffentlichkeit sind nur die Unfälle present, beim Modellflug, Segler trifft Mann am Kopf.

Gast_46583
08.08.2013, 08:56
Sie fliegen auch einfach besser als kleine Modelle.

Bertram

Stimmt ! Und wie !

Mein gleichnamiger Freund hat von Florian Schambeck eine ASH31 für eine 5-stellige Summe gekauft.
Das Teil hebt nach wenigen Meter E-Motor-getrieben ab, hat ein wunderschönes Flugbild,
und die Leistung ist sensationell. Man glaubt, die bleibt ewig am Himmel.
Dass der Unterschied zu einer 4 bis 5 Meter Maschine so groß ist, hätte ich nicht erwartet.

RWA
08.08.2013, 12:11
Stimmt ! Und wie !

Mein gleichnamiger Freund hat von Florian Schambeck eine ASH31 für eine 5-stellige Summe gekauft.
Das Teil hebt nach wenigen Meter E-Motor-getrieben ab, hat ein wunderschönes Flugbild,
und die Leistung ist sensationell. Man glaubt, die bleibt ewig am Himmel.
Dass der Unterschied zu einer 4 bis 5 Meter Maschine so groß ist, hätte ich nicht erwartet.


Respekt! 5stellig, dafür gibt es schon echte Segler.

Okay, aber wo ist da jetzt der grosse Unterschied, was du da an Eigenschaften anführst, hat nichts mit der Größe zu tun.

Oder sieht das einfach nur der Größe wegen spektakulär aus, weil das kann ich mir gut vorstellen.


Roland

Claus Eckert
08.08.2013, 12:47
Also das man neben dem Modellfliegen nicht manntragend fliegen kann, das ist ein Gerücht.
Bei mir im Verein sind fünf aktive Modell- und Segelflieger. Vier davon haben eigene Segelflieger/Motorsegler im Hangar und fliegen wann immer es geht. Trotzdem sieht man die Jungs auch auf dem Modellflugplatz. Gerne auch mit großen Segelflugmodellen um die 6 m Spannweite.
Das es nicht billig ist beide Hobbies zu betreiben versteht sich von selber. Aber das ist nicht das Thema.

BTW: Vierstellig bekommt man auch schon manches gebrauchte Schalentier in 1:1. ;)

Bertram Radelow
08.08.2013, 13:05
- Echtes Fliegen ist eine relativ einsame Sache, ausser man lädt Freunde/Verwandte dazu ein.
- Echtes Fliegen ist zeitaufwändig (wenn man nicht gerade neben dem Flugplatz wohnt)
- Als Werktätiger ist man dazu verdonnert, die guten Wochenenden möglichst zum Erhalt des Scheines zu verwenden. 12 Std./Jahr reichen nicht, ca. das Doppelte ist beim PPL-A nötig, damit man nicht schlechter wird. War jedenfalls bei mir so.
- Echtes Fliegen ist eher familienfeindlich. Es gibt Ratgeber für Pilotenfrauen... Früher speziell die Segler-Gattinnen: Einen Tag lang auf irgendsoeinem Platz herumhängen und dann irgendwohin mit dem "Achtung Turnierkrokodile!"-Anhänger fahren, durch enge Dörfer usw. Das mag nicht jede.
- Echtes Fliegen bringt einem die Sterblichkeit zu Bewusstsein, in meinem Fall: Near Miss einer 737 über Hannover CTR, obwohl wir von Hannover Radar geführt wurden, Einschlag einer Krähe direkt vor mir auf der Cockpit-Scheibe, Landung mit noch 1,5l LL100 bei einer Leihmaschine die wohl keine Kolbenringe mehr hatte...

- Modellflug ist eine relativ gesellige Sache.
- Modellflug ist nicht zeitaufwändig (ausser man wohnt weit weg von Hängen und will unbedingt Hangfliegen)
- Modellflug geht auch mal eben schnell am Feierabend
- Modellflug ist familienfreundlich. Zumindest bei uns im Club fliegt oder flog der gesamte männliche und teilweise auch der weibliche Nachwuchs; die Frauen kennen sich gut und machen gelegentlich etwas miteinander.
- An guten Tagen am Hang oder auf unserem See fühlst Du Dich hinterher unsterblich ;)

Bertram

Gast_46583
08.08.2013, 13:34
Respekt! 5stellig, dafür gibt es schon echte Segler.

Okay, aber wo ist da jetzt der grosse Unterschied, was du da an Eigenschaften anführst, hat nichts mit der Größe zu tun.

Roland

Wie schon geschrieben, man hat den Eindruck, sie bleibt ewig oben mit 8,5 Meter Flügel.
Die Gleitleistung, die ThermikEmpfindlichkeit sind sensationell.
Mein größte Flieger war eine ASH26 von Schüler/Fleckstein mit 6 Metern, die fliegt in einer Liga tiefer.

Natürlich imponiert die absolute Grösse,
wobei ich Transport + Aufbau als eher hinderlich empfinde,
sie geht mit Ach+Krach in einen A6 Kombi.

Unabhängig davon, wäre ich nicht bereit soviel für einen Flieger zu setzen.
Nachdem der Lieferant auf 2,5 Jahre ausgebucht ist, scheint es aber viele Fans dieser Spezies zu geben.

Bushpilot
08.08.2013, 15:04
- Echtes Fliegen ist eine relativ einsame Sache, ..., ...
Ähm… ist es nicht auch…ähm… geringfügig teurer? ;)

So eine Manntragende Maschine? Also ein richtiges Flugzeug a-la 210, Extra, BF109, Spitfire bis Mustang, ME262 oder F16, usw.

Jetzt mal Segelflug ausgenommen. (Bei UL wird’ s wohl auch kaum noch gehen.)

Einige Kollegen im Klub bei uns, gurken Hauptberuflich Terroristen...
Ups, Sorry (Keine Panik, Jungs von den Horch und Guck Klubs, war nur ein Verschreiber)
...Touristen mit 210 oder Caravans durch die Gegend. Andere, Nebenberuflich Modellflieger, Verfrachten selbige sogar von/bis FRA im z.Z. A340 Bus. Oder sammeln/geben diese im A319 Bus in CPT oder JHB ab.

Keine Frage: Ein A320 als Modell, sogar im Maßstab 1:2, wird billiger sein.
(Außer beim Treibstoffverbrauch. :D)




- Modellflug ist eine relativ gesellige Sache.
- ...
Genau. Und da spielt es keine (große) Rolle ob jemand mit einem Full Scale der Marke Sonstwasspezial in XXL oder mit einem 08/15 40ziger Trainer an der Bahn steht und seinen Spaß hat.

Ost
08.08.2013, 16:28
Stimmt ! Und wie !

Mein gleichnamiger Freund hat von Florian Schambeck eine ASH31 für eine 5-stellige Summe gekauft.
Das Teil hebt nach wenigen Meter E-Motor-getrieben ab, hat ein wunderschönes Flugbild,
und die Leistung ist sensationell. Man glaubt, die bleibt ewig am Himmel.
.

Das glaub ich Dir schon,
aber könnte das nicht am Modell selber liegen?
Oder am Piloten?
Oder den Einstellungen?
Oder allem zusammen?

Bei so manchem F3J Modell könnte man meinen da ist Helium in den hohlen Flächen:D

Manche Modelle fliegen einfach sensationell gut aber seltsamerweise kann das gleiche Modell eines Anderen ne Gurke sein;)

Ob man das alles so verallgemeinern kann????

Oliver

Gast_46583
08.08.2013, 17:05
Das glaub ich Dir schon,

Ob man das alles so verallgemeinern kann????

Oliver

Bertram hatte postuliert, dass große Modelle mehr Leistung bringen.
Dieser Meinung bin ich auch.

Wir waren bei einem Flugtag in Bayern + hatten dort die GroßSegler von Schambeck gesehen.
Für mich waren alle sehr beeindruckend, wobei die zitierte ASH31 nicht mal die Beste war,
sondern eine ASH25 mit 10.5 Meter.
Hab mir schon überlegt, ob ich mir statt meinem Ferrari diese leiste ;-)

Segelguru
08.08.2013, 17:21
Hallo
ich sehs ja bei uns am Platz da ham´s die 7,5 Meter Segler gehen rauf auf 1000 Meter und ....?
da sind die wieder auch nur ein Muckenschiss am Himmel."Also auch fast nix mehr sehen."

Yeti
08.08.2013, 18:07
- Echtes Fliegen ist eine relativ einsame Sache, ausser man lädt Freunde/Verwandte dazu ein.
- Echtes Fliegen ist zeitaufwändig (wenn man nicht gerade neben dem Flugplatz wohnt)
- Als Werktätiger ist man dazu verdonnert, die guten Wochenenden möglichst zum Erhalt des Scheines zu verwenden. 12 Std./Jahr reichen nicht, ca. das Doppelte ist beim PPL-A nötig, damit man nicht schlechter wird. War jedenfalls bei mir so.
- Echtes Fliegen ist eher familienfeindlich. Es gibt Ratgeber für Pilotenfrauen... Früher speziell die Segler-Gattinnen: Einen Tag lang auf irgendsoeinem Platz herumhängen und dann irgendwohin mit dem "Achtung Turnierkrokodile!"-Anhänger fahren, durch enge Dörfer usw. Das mag nicht jede.
- Echtes Fliegen bringt einem die Sterblichkeit zu Bewusstsein, in meinem Fall: Near Miss einer 737 über Hannover CTR, obwohl wir von Hannover Radar geführt wurden, Einschlag einer Krähe direkt vor mir auf der Cockpit-Scheibe, Landung mit noch 1,5l LL100 bei einer Leihmaschine die wohl keine Kolbenringe mehr hatte...

- Modellflug ist eine relativ gesellige Sache.
- Modellflug ist nicht zeitaufwändig (ausser man wohnt weit weg von Hängen und will unbedingt Hangfliegen)
- Modellflug geht auch mal eben schnell am Feierabend
- Modellflug ist familienfreundlich. Zumindest bei uns im Club fliegt oder flog der gesamte männliche und teilweise auch der weibliche Nachwuchs; die Frauen kennen sich gut und machen gelegentlich etwas miteinander.
- An guten Tagen am Hang oder auf unserem See fühlst Du Dich hinterher unsterblich ;)

Bertram
Aber den wesentlichen Unterschied hast du auch genannt: Beim "Echten Fliegen" fliegst du und guckst nicht nur vom Boden aus zu ;)

RWA
08.08.2013, 18:38
Bertram hatte postuliert, dass große Modelle mehr Leistung bringen.
Dieser Meinung bin ich auch.


Wenn ich mich hier so durchlese, kommen nur allgemein gehaltene Statements wie....
...mehr Leistung
...fliegen anders
...viele Gründe
...usw.
und keiner qualifiziert das mal, auch nicht auf Nachfrage, also alles nur Sprüche.


Richtig ist aber doch:

es gibt thermikschwache Tage, da bleibt nur das leichte und langsame Zeug hängen.

Wenn ich ein 7meter Gerät in die Thermik schleppen lasse, da steigt und gleitet es natürlich super, aber dort steigt und gleitet dann auch alles super, ist nur, wenn es kleiner ist, schlechter zu sehen.

Das ist wie in echt aus der Winde Thermik suchen oder per F-Schlepp direkt dran schleppen lassen, hat was mit der Ausgangssituation zu tun und nicht mit der Leistungsfähigkeit des Fliegers.


Was ist denn überhaupt "Leistung" bei einem Segelflugzeug? Gleitleistung? Steigleistung?
Die hier, die auch in echt fliegen oder geflogen sind, werden das kennen, eine Superhochleistungsorchidee mit einer uralten K8 oder gar einem L-Spatz innen durch Auskurbeln ist kein Kunststück, nur beim Abfliegen dann ist das Plastikding natürlich weg, dann hatte doch der L-Spatz die bessere Steigleistung, die Orchidee nur die bessere Gleitleistung oder etwa nicht ?

Beim echten Segelfliegen zählt natürlich die Gleit- oder Streckenleistung, weil ich will ja Strecke machen, aber beim Modell geht das doch garnicht, da muss das Gewicht doch auf der Steigleistung liegen, wenn ich 50meter über Startort nach Thermik suche, muss das Ding erstmal nur steigen können, nach oben dann entwickelt sich die Thermik, der Bart wird schneller und dicker, es wird einfacher, aber dazu muss ich doch erstmal unten einsteigen können, wo es noch eng und zerrupft ist.

Ich habe einen 2meter Besenstiel, der beeindruckt mich immer wieder, wenn er fast ohne erkennbaren Höhenverlust den ganzen Platz entlang gleitet, der nimmt auch den letzten Furz an Aufwind noch mit und kreist "auf dem Teller", da brauche ich es mit Kunststoff garnicht erst zu probieren.

Also ist doch Leistung bei einem Segelflugzeug, zudem noch bei einem Modell, wo man ortsgebunden ist, stark situationsabhängig, und nicht eine allgemein gültige Eigenschaft!


Aber vielleicht mache ich es auch falsch und sollte zum Erkunden der Thermiklage stets meinen grössten Segler nehmen und nicht die bewährten 2 oder 3meter Besenstiele, die irgendwie fast immer hängenbleiben.



Roland

Ost
08.08.2013, 18:39
Bertram hatte postuliert, dass große Modelle mehr Leistung bringen.
Dieser Meinung bin ich auch.



Wenn das so wäre dann wären Wettbewerbsmodelle Besenstielflieger mit 10,5m Spannweite;)

Ich denke das ist z.T. sehr subjektiv.
Große Modelle kann man in größerer Höhe noch sauber fliegen wo das kleinere Modell nurmehr ein Punkt ist.
In dieser Höhe ist der Aufwind auch wesentlich breiter angelegt- es trägt besser.
Dafür sind die Großsegler bei bodennaher Thermik im Nachteil da sie kleine, enge Bärte nicht auskurbeln können;)
Dafür können sie Abwindfelder leichter durchqueren....
ich bleibe nach wie vor dabei:
Großsegler sind nicht automatisch leistungsfähiger.
Außerdem spielen bei so großen Spannweiten und vor allem Streckungen noch Dinge eine Rolle, die bei den kleineren Modellen noch leicht beherrschbar sind.
Ich denke da z.B. an die Verwindungssteifigkeit von Flächen.
Die ist maßgeblich daran beteiligt einem Modell "Leistung" zu bringen, vor allem wenn es zügiger voran geht.
Auch Voll-GFK Flächen verwinden- je mehr Spannweite und Streckung, je dünner etc. desto mehr Probleme.

Mag sein daß dies bei den von Dir genannten Modellen super gelöst wurde, dann liegts aber wiederum am Modell und nicht an der Größe;)
Ich kenne andere, konventionell gebaute Riesensegler wo das nicht der Fall ist.

Aber ich will nicht streiten, denn es ist unbestreitbar daß man im Gebirge mit Großmodellen die schöneren Flüge absolvieren kann, zum rumheizen taugen sie nicht.

Oliver

Ost
08.08.2013, 18:51
@ Roland,

ich habe eine -glaub ich- 1,75cm spannende Voll-GFK Amaretto-V (älterer F5B Hotliner) und eine F3B Ellipse 2V GFK und einen Satz CFK Flächen.
Es ist erstaunlich, wie ich die Amaretto mit angelenktem V-Leitwerk in der Thermik fliegen kann, trotz dem Elektrogewicht sticht sie so manchen Thermikschleicher aus.
Die Ellipse ist natürlich als reiner Segler ein Gedicht in der Thermik und kann das auch ordentlich abheizen.
Der Unterschied zwischen den GFK Flächen und der CFK Variante ist spührbar- aber nur beim abheizen aufbalastiert.
Stichwort Flächenverwindung;)
Aber für bodennahe Minithermik ist auch so ein Voll GFK Schleudersegler eine super Wahl-
ich würde also die "Plastikmodelle" nicht so diskriminieren;)

Oliver

RWA
08.08.2013, 19:00
@ Roland,

ich habe eine -glaub ich- 1,75cm spannende Voll-GFK Amaretto-V (älterer F5B Hotliner) und eine F3B Ellipse 2V GFK und einen Satz CFK Flächen.
Es ist erstaunlich, wie ich die Amaretto mit angelenktem V-Leitwerk in der Thermik fliegen kann, trotz dem Elektrogewicht sticht sie so manchen Thermikschleicher aus.
Die Ellipse ist natürlich als reiner Segler ein Gedicht in der Thermik und kann das auch ordentlich abheizen.
Der Unterschied zwischen den GFK Flächen und der CFK Variante ist spührbar- aber nur beim abheizen aufballastiert.
Stichwort Flächenverwindung;)
Aber für bodennahe Minithermik ist auch so ein Voll GFK Schleudersegler eine super Wahl-
ich würde also die "Plastikmodelle" nicht so diskriminieren;)

Oliver

Ja na klar, ich hab mich da hinreissen lassen, natürlich hat es nichts mit dem Werkstoff an sich zu tun!

Nur, bei meinen Modellen sind alle mit Rippen oder Styro-Abachi Flügel die "langsamen und leichten", und die aus Kunststoff eher die "schnellen und schweren", wobei das einfach meine persönliche Einordnung ist.

Ich hab auch einen 2meter Gfk-Segler, bei dem jeder sagte, mit dem dünnen Flügel geht das nur schnell, und trotzdem fliegt das auch recht langsam wenn es sein muss, aber eben nicht so langsam wie ein Flieger mit Holzflügel, der auch nur halb so schwer ist, dem entsprechend auch die Steigleistungen bei schwacher Lage.

Roland

Yeti
08.08.2013, 19:22
Was ist denn überhaupt "Leistung" bei einem Segelflugzeug? Gleitleistung? Steigleistung?
Die hier, die auch in echt fliegen oder geflogen sind, werden das kennen, eine Superhochleistungsorchidee mit einer uralten K8 oder gar einem L-Spatz innen durch Auskurbeln ist kein Kunststück, nur beim Abfliegen dann ist das Plastikding natürlich weg, dann hatte doch der L-Spatz die bessere Steigleistung, die Orchidee nur die bessere Gleitleistung oder etwa nicht ?

Beim "echten" Segelflugzeug kann man die Leistung anhand der erzielbaren Reisegeschwindigkeit bei gegebenen Wetterbedingungen vergleichen. In sehr enger Thermik kann es schon passieren, dass man von einer "Jaffakiste" ausgekurbelt wird, aber der Höhengewinn im Aufwind ist ja nur die Hälfte der Reise. In normaler Thermik ziehst du meist aufgrund des höheren Eigensinkens mit dem Holzfallschirm den Kürzeren gegenüber den Kunststoff-Fliegern. Die andere Hälfte (oder besser die anderen 3/4 der Reise) ist der dynamische Gleitflug/Delfinflug, bei dem durch das Ausnutzen jeder Luftbewegung das Gleiten bis zum nächsten Aufwind gestreckt wird. Dass es im modernen Segelflug nicht mehr so sehr um das Ausnutzen der schwachen, engen Thermik geht, zeigt ja auch der Trend zu immer höheren Flächenbelastungen, die eigentlich nur durch die maximal zulässige Mindestgeschwindigkeit begrenzt ist.

Beim Modellflug ist die Reise ohnehin begrenzt, denn alles spielt sich in der Sichtweite des Fernlenkers ab. Da kommt es dann wieder mehr auf geringes Sinken in der Thermik an, um auch kleine Aufwinde in der unmittelbaren Umgebung nutzen zu können. Der bessere Aufwind 10km weiter ist ja ohnehin nicht erreichbar. Also bedeutet "bessere Leistung" beim Modellsegler doch eigentlich nur, dass es schneller weg ist und dann genauso klein aussieht wie ein kleineres, das dichter dran ist. ;)

RWA
08.08.2013, 19:26
.

Bertram Radelow
08.08.2013, 20:29
denn es ist unbestreitbar daß man im Gebirge mit Großmodellen die schöneren Flüge absolvieren kann, zum rumheizen taugen sie nicht. Oliver

Doch, glaube mir (Natürlich nur die etwas fester gebauten Exemplare). Rechne mal aus, wieviel Blei Du in ein derzeit aktuelles F3B-Modell stecken musst, um auf eine Flächenbelastung von 100g/dm² zu kommen. Und wenn Du mangelnde Wendigkeit meinst: es gibt genügend grössere Kunstflugsegler, die nicht darunter leiden.
Bei den grossen Besenstielen geht der Trend auch zu hochgestreckten Flächen (z.T. werden natürlich vorhandene Scale-Flächen an einen dünnen Rumpf geschraubt).
Und wenn Du mal Theo und Kompagnons hast fliegen sehen, denkst Du nicht mehr, dass die zum heizen nicht taugen:


https://www.youtube.com/watch?v=KL7VB434qAs

Ein 1,5m-Hangflitzer sieht schon mit mittlerer Fahrt schnell aus, aber wenn ein 6m- oder 7m-Modell schnell aussieht, dann IST es schnell...

Bertram

Nachtrag: die Flächenbelastung des Duos im Video war 132g/dm². Ich habe aber schon Segler mit 180g/dm² bei mässigen Bedingungen fliegen sehen - und die fallen nicht runter. Die brauchen nur 15Min "Anlauf", bis sie genügend Energie drin haben.

Um meine Supra auf nur 100g/dm² zu bringen (das wäre wohl vergleichbar), müsste ich 5,6 kg Blei zuladen.

wakuman
08.08.2013, 21:47
Von Bertram R
Was Segelflugmodelle betrifft, ist schiere Grösse wirklich optimal, was Gleitleistung, Reichweite und Durchzug angeht.


Halte ich fuer ein Geruecht.
Was heisst schon fliegen "besser ", eher realistischer also behaebiger /ruhiger und reagieren nicht so sensibel.
Die grossen Poette sind oefters was fuer altere Herren mit optischem Handikap sodass sie aus der Ferne noch zu erkennen sind.

Zum Beispiel ein Swift in 1:4 im vergleich zu einen 1:2,2 Schiff, welches Modell hat wohl die bessere Geschwingkeit, Gleitwinkel usw bezogen auf den Groessenfaktor?

m2c
Thomas

Yeti
08.08.2013, 21:56
Zum Beispiel ein Swift in 1:4 im vergleich zu einen 1:2,2 Schiff, welches Modell hat wohl die bessere Geschwingkeit, Gleitwinkel usw bezogen auf den Groessenfaktor?

Wenn du mit "besser" = größer/höher meinst, dann das größere Modell, weil die Re-Zahl beim großen Modell höher ist und die ist bekanntlich das Verhältnis der Trägheitskräfte zu den Reibungskräften (oder lapidar: das Verhältnis von Schwung zu Bremse)

Ost
08.08.2013, 22:02
Das Video bestätigt eigentlich sehr gut was ich meine.
Ich kenne die Modelle natürlich denn ich wohne ja um die Ecke ;-)

Unter Rumheizen versteht ich halt was anders, das muß bei mir eckig sein und nicht dermaßen rund.
Was wir hier sehen ist schön, ist beeindruckend aber nicht beispiellos.
Im Grunde flieg ich genau so..... mit meiner 61 cm spannenden F16.
Rund, sehr weiträumig ( hab gute Augen) und schnell.
Du würdest staunen wieviel Ähnlichkeit da besteht!
Die F16 erreicht zwar keine 330 km/h aber 250 bei der kleinen Spannweite.
Kein Modell brachte mir je mehr fliegerische Erfüllung als diese kleine Voll-GFK F16 ,auch nicht ihr doppelt so großes Pendant.

Wie lange fliegt man so eine große Kiste im dynamischen Kunstflug?
Ich sage Dir das rund 7 min mit so einem Impellerjet mehr Adrenalin ausschüttet als 30 min rumheizen mit 7,5m Spannweite.
Es wäre gar nicht möglich 30min mit dem Jet rumzuheizen weil Du vorher einen "Zitterer" bekommen würdest.
30 min extrem eckig rumheizen mit der Amaretto?
Gar kein Problem, das kann ich am Hang auch noch einiges länger ohne Pause;-)

Nein, Größe ist nicht alles, man muß das halt nur mal erlebt haben!

Und es ist gar nicht nötig soviel Blei in ein F3B Modell zu stecken.
Ich habe fast alle meine Segler verkauft, es gibt noch eine ASW27 von Krause und eine MIBO Swift die ich für meinen Sohn zurückhalte.
Niemals aber werde ich meine Ellipse verkaufen, der für mich allerbeste Segler den ich je hatte.
Unübertroffen in seiner Vielseitigkeit!

Oliver

Ost
08.08.2013, 22:21
Hab nach gemessen, sie hat 63cm Spannweite:D

Gast_46583
09.08.2013, 08:35
Kleine Flieger können richtig Spaß machen,
jedoch die Ästhetik eines 8-Meter-Seglers spricht BEI MIR ganz andere Sinne an.

Ost
09.08.2013, 09:27
Kleine Flieger können richtig Spaß machen,
jedoch die Ästhetik eines 8-Meter-Seglers spricht BEI MIR ganz andere Sinne an.

Das tun sie bei mir auch, das ist glaub auch gar nicht der strittige Punkt.
Der lautet:
fliegt größer wirklich immer besser?
Und da gilt es gewaltig zu differenzieren;)

Gast_46583
09.08.2013, 09:34
...das ist glaub auch gar nicht der strittige Punkt.



Für mich ist das ohnehin kein Streit,
sondern lediglich eine belanglose Diskussion.

Wundere mich sowieso, wie verbissen manche Themen gesehen werden (nicht von Dir ! ).
Man hat das Gefühl, es stecke sämtliche Leidenschaft in diesem wunderschönen Hobby.

Ost
09.08.2013, 09:36
Sommerloch:D

Gast_46583
09.08.2013, 09:37
Oh je,
hoffentlich kommt kein langer Winter ;-)

RWA
09.08.2013, 10:00
Das tun sie bei mir auch, das ist glaub auch gar nicht der strittige Punkt.
Der lautet:
fliegt größer wirklich immer besser?
Und da gilt es gewaltig zu differenzieren;)

Moin, ich glaube "fliegt besser" ist genau so ein sinnfreies Prädikat wie "hat mehr Leistung",weil beides, jedenfalls entnehme ich das den Statements hier, einfach konstatiert aber nicht weiter beschrieben wird.

Ich glaube viel eher, das jemand sich ein Riesenmodell kauft, einfach nur weil er das Klasse findet, völlig unabhängig davon, wie das nachher fliegt, oder aber er kauft sich das um andere zu beeindrucken, beides ehrenwerte Begründungen.

Alles, was dann an Beschreibungen nachkommt, dient nur dazu, mehr oder weniger gut zu tarnen, das man eine Menge Geld für "Spielzeug" verbrannt hat.

Wenn ich von mir ausgehe, ich habe bisher noch alle Modelle mit dem Auge gekauft bzw. gebaut, und es spielte absolut keine Rolle, ob da was "besser fliegt" oder "mehr Leistung hat", und bisher ist am Ende noch alles geflogen.


Roland

RWA
09.08.2013, 10:06
Für mich ist das ohnehin kein Streit,
sondern lediglich eine belanglose Diskussion.

Wundere mich sowieso, wie verbissen manche Themen gesehen werden (nicht von Dir ! ).
Man hat das Gefühl, es stecke sämtliche Leidenschaft in diesem wunderschönen Hobby.

...sagt einer, der selber acht Beiträge zur "belanglosen Diskussion" schrieb...:)

Gast_46583
09.08.2013, 10:50
EBEN, deshalb heißt diese Rubrik "Café Klatsch,
könnte genau so "Biertisch" heißen.

Ich bin raus aus der Diskussion,
bitte nicht mehr zitieren, danke !

Elektrostar
09.08.2013, 13:33
ist schiere Grösse wirklich alles ?

Ja, insbesondere, wenn Größe und Scale zusammen kommen!!!!!

Frank

Pampaflyer
15.07.2016, 23:07
Es ist doch nur eine Frage der Zeit, liebe Freunde, bis es ausreichend starke Servos gibt und man seinen Großsegler bei Alexander Schleicher in 1:1 bestellt um Ihn ferngesteuert fliegen zu lassen.
Ich hab zwar nur einen Kleinen (Flieger) aber der spendet mir richtig viel Spaß.
Die Frage ist doch die, was ist noch Modell und was ist Großflugzeug. Ich denke die Zeit ist gekommen, dies einmal neu zu definieren.

Mich erfreuen die Kleinen und die Großen.
Und das neidlos...

Ein schönes Wochenende
wünschte allen

Pampaflyer

Gast_72633
15.07.2016, 23:42
Vielleicht sollte man die Zeichen der Zeit erkennen und den Header umbenennen,
in etwa in

"Ist maximale Höhe wirklich alles ?" :D

flykuddel
17.07.2016, 01:29
Es ist doch nur eine Frage der Zeit, liebe Freunde, bis es ausreichend starke Servos gibt und man seinen Großsegler bei Alexander Schleicher in 1:1 bestellt um Ihn ferngesteuert fliegen zu lassen.
Ich hab zwar nur einen Kleinen (Flieger) aber der spendet mir richtig viel Spaß.
Die Frage ist doch die, was ist noch Modell und was ist Großflugzeug. Ich denke die Zeit ist gekommen, dies einmal neu zu definieren.

Mich erfreuen die Kleinen und die Großen.
Und das neidlos...

Ein schönes Wochenende
wünschte allen

Pampaflyer

Da bin ich voll bei dir.Und wenn ich die Kohle für einen so grossen hätte,dann würde ich mich lieber selbst reinsetzen!:D

Gruss Peter

BNoXTC1
17.07.2016, 21:10
Früher als ich noch Schüler war, hatte ich auch nur Flieger bis 1,60m... Machten Spaß.. Aber jetzt möchte ich eigentlich nichts mehr unter 1,7m sondern eher die 2,2m 50cc klasse.. Keine Ahnung woran es liegt :/

Gast_72633
18.07.2016, 07:40
Früher hatten wir weniger Reichweite und
bessere Augen. :D

Hans Schelshorn
19.07.2016, 16:40
Da bin ich voll bei dir.Und wenn ich die Kohle für einen so grossen hätte,dann würde ich mich lieber selbst reinsetzen!:D

Gruss Peter

Dann kannst das diesem Herrn hier gleich erzählen: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/586100-Segelflugmesse-Schwabm%C3%BCnchen-2016-Bilder?p=4108764&viewfull=1#post4108764 :D



...
Ich bin raus aus der Diskussion,
...

Und ich dachte bisher immer: ein Mann, ein Wort!


...
bitte nicht mehr zitieren, danke !

Sorry, konnte nicht widerstehen! :D

Servus
Hans

Jole
21.07.2016, 12:58
Das mit immer grösseren Modellen ist ein allgemeiner Trend! Ich habe Achtung vor allen Modellfliegern, die aus dem Nichts ein Top Modell egal welcher Grösse bauen!
Bei anderen teilweise Fertigmodellellen habe ich eine geringere Wertschätzung. Vor allen Dingen, da es hier meist( hiermit sind natürlich nicht alle gemeint) nur darum geht wer sich das grössere Modell leisten kann.
Mit Sicherheit gibt es auch Modellflieger mit Grossmodellen, welche lange darauf hin sparen.
Mir ist die Grösse eines Modells vollkommen egal! Ich habe Spass an einem Dandy oder auch an meinem selbsgebauten Turbinenmodell, welches ich leider nur ein paar Mal im Jahr fliege, weil mir der Aufwand zu gross ist.
Leider werden auf vielen Plätzen Menschen mit kleinen Modellen belächelt. Das ist einfach so! Nur nicht jeder kann oder möchte grosse Modelle fliegen.
Man bedenke nur den Platzbedarf zur Aufbewahrung,den Transport und schlussendlich die Kosten.
Trotzdem wünsche ich Allen egal ob mit grossem oder kleinem Modell viel Spass beim Fliegen.

grmpf
21.07.2016, 18:07
Leider werden auf vielen Plätzen Menschen mit kleinen Modellen belächelt. Das ist einfach so! Nur nicht jeder kann oder möchte grosse Modelle fliegen.

Da kann ich ja froh sein, dass ich in einem Verein bin in dem das nicht so ist. Eines der Mitglieder ist sogar "professioneller" Depron-Modellbauer, seine Modelle findet man ab und an in der FMT. ;) Klar, es gibt auch dicke Brummer dort, aber die gibt es wahrscheinlich überall. Für mich selbst wäre das nichts, ich bleibe bei der "unteren Wildfliegerklasse" (größtes Modell 2,8m Spannweite, 2,5kg). Das hat allerdings hauptsächlich damit zu tun, das ich das Bodenhandling weitgehend selbstständig durchführen will, was bei größeren/schwereren Modell schwieriger wäre.

UweHD
21.07.2016, 19:18
Wie meinst du das mit dem Bodenhandling? Handstart?
Weil, das Rumrollen oder Starten eines >2,5kg Modells ist ja im Normalfall auch allein keine größere Hürde, sofern man Fahrwerk und Platz zur Verfügung hat

grmpf
22.07.2016, 08:15
Mit dem Bodenhandling ist auch der Handstart gemeint, vor allem aber Auf- und Abbau des Modells und Transport vom Vorbereitungsplatz zur Startbahn. Ich tue mich da teilweise etwas schwer weil ich mir einbilde, alles im Sitzen machen zu wollen ;) Dafür habe ich dann auch immer ein bequemen Stuhl dabei. :p

Holger W.
23.07.2016, 08:03
Das Schöne an unserem Hobby ist, dass es jeder auf seine Weise betreiben kann.
So gesehen spricht nix gegen Grossmodelle.
Wenn es aber ums Modellfliegen geht, frage ich mich, wie man sich sowas antun kann. Schwieriger Transport, stundenlange Aufbauzeremonie auf dem Platz, Helfertruppe...
Und das alles, um einen Vogel mit dem Schwierigkeitsgrad eines Amigo zu fliegen?

Wenn man die einschlägigen Posts liest, scheinen da andere Beweggründe wichtiger zu sein, als das eigentliche Fliegen. Es klingt natürlich auch viel cooler, wenn man schreibt "...habe ich das MONSTER XY-Servo mit 100kg/cm Drehmoment eingebaut...", als wenn man einfach ein 9g-Analogdings reinklebt und den Vogel rauswirft. Muss man auch verstehen.

Lange Rede, kurzer Sinn: jeder wie er will. Aber im Zusammenhang mit grossen Fliegern hochnäsig von "anspruchsvollem Modellbau" im Vergleich zu kleineren Modellen zu sprechen, ist meistens nicht angebracht.
H.

UweHD
23.07.2016, 09:18
Meine Frau sagt immer, dass Größe vielleicht nicht alles ist, aber sie mag es doch lieber größer.

Ist doch prima, wenn die Frau bei der Auswahl der Modelle den gleichen Geschmack hat, oder? :D

BNoXTC1
23.07.2016, 10:14
Holger, ich frage mich manchmal, wie man sich das gefummel bei den kleinen antun kann ;)

Uwe, ja so ist das mit den Frauen :D

Jürgen Steinbach
23.07.2016, 11:23
Wenn es aber ums Modellfliegen geht, frage ich mich, wie man sich sowas antun kann. Schwieriger Transport, stundenlange Aufbauzeremonie auf dem Platz, Helfertruppe...


Genau so ist es, diesen ganzen Transport/Aufbaustreß habe ich zum Glück hinter mir!! Bei uns am Platz kam dann der Standardspruch: "Schraubst du noch oder fliegst du schon?" http://www.cheesebuerger.de/images/smilie/konfus/p100.gif

Bei Motormodellen habe ich mich verkleinert auf die 2m Klasse, für mich eine vernünftige Mischung aus guter Sichtbarkeit und einfachen Handling beim Transport und Aufbau.;)

Holger W.
29.07.2016, 17:54
Tach,
gerade hab ich den Magazinartikel über die Messe in Schwabmünchen gesehen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Diskussion über die Veränderungen für unser Hobby erscheint mir dieses immer-NOCH-grösser ebenso faszinierend wie wenig zukunftsträchtig.
Ich will damit nicht sagen, dass man sich verstecken sollte, weil da irgendeine Diskussion läuft, deren Ausgang unklar ist. Aber das da ist schlichtweg gigantoman. Ich wünsche den Herstellern alles Gute, aber mich erinnert das an ein Geschäft für Zimmerspringbrunnen, das es vor ein paar Jahren (sehr kurz) in der Nachbarschaft gab. Meine Meinung.
H.