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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Horten XIV Clubsegler 1:4 - Kleiner Baubericht



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cyrus2316
11.10.2013, 19:27
Hallo Freunde der Schwanzlosen :D

Ich hab mir im Frühjahr einen Frästeilesatz der Horten XIV im Maßstab 1:4 mit einer Spannweite von 4m besorgt und mir damit einen kleinen Traum eines schönen und vor allem fliegbaren Hortensegler erfüllt. Großen Dank an dieser Stelle nochmals an Uwe bzw. Brian der den Lasercut Teilesatz herstellt.
Einen Ausführlichen Baubericht von Uwe´s Horten gibt's hier http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=27&t=80
Ich werde mich größtenteils daran Orientieren und in unregelmäßigen Abständen darüber Berichten, somit soll dieser Bericht eine Ergänzung bzw. als Erfahrungsaustausch dienen.

Also viel Spaß beim mitgestalten ;)

Fliegergruß Markus

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Die ersten Teile des Scale Mittelteiles

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Leider ist ein kleines Malör bei einem Verstärkungsteil passiert, das Loch für die Hintere Steckung , die Bohrung passt leider nicht exakt - "it needs a little bit os sanding and trimming" sozusagen

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somit passts beim zusammenstecken nicht, aber das soll kein Hinterniss darstellen

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die erste Begutachtung der zusammengesteckten Teile macht Lust auf mehr

Gruß Markus

UweH
11.10.2013, 22:26
Hallo Markus,

schön dass Du einen Baubericht der Horten XIV machst und schön dass Du das Scale-Mittelstück baust, da muss ich wohl demnächst die Form der hinteren Haube eintrennen und lackieren und mal wieder neben dem Staubsauger Pizza backen:rolleyes:...willst Du die hintere Haube in Kevlar oder genügt GFK? ;)

Ich werde versuchen Deinen bau so gut wie möglich zu unterstützen, aber weil ich viel unterwegs bin und oft auch viel um die Ohren habe können die Antworten schon mal etwas dauern:(

Viel Spaß mit dem Lasersatz der schönen Horten und gutes Gelingen ;)

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
12.10.2013, 11:03
Hallo Uwe!

Es was von Anfang an so geplant sie mit dem Scale Mittelteil zu fliegen, so wie es sich gehört:D

Danke, ich komme gern auf dein Angebot zurück - also die hintere Abdeckung reicht mir völlig aus GFK, Kevlar ist an der Stelle wirklich nicht nötig.
Eine Frage noch zu den Hauptholmen, sie sind an und für sich mit je 7mal 10x3 Kieferleisten geplant. Wie viele hast du weggelassen um den Rest mit Rovings zu füllen? Werd nämlich in nächster Zeit mal Kieferleisten in 2m länge auf Maß hobeln müssen :cry:

Ciao Markus

UweH
12.10.2013, 11:53
Eine Frage noch zu den Hauptholmen, sie sind an und für sich mit je 7mal 10x3 Kieferleisten geplant. Wie viele hast du weggelassen um den Rest mit Rovings zu füllen?

Hallo Markus,

ich hab alle weg gelassen und statt dessen die Ausschnitte mit kleinen Balsa-Füllstücken so weit verkleinert, dass ich den Holm mit etwas mehr Festigkeit, aber höherer Steifigkeit und geringerem Gewicht komplett in Kohle bauen konnte.
Die Gewichtsersparnis sollte sich vor allem im Außenflügel auswirken um bei der Massenverteilung für bessere Wendigkeit zu sorgen, aber ob man das wirklich spürt weiß ich nicht, den Apfelbaumcrash meiner Ho XIV hat es nicht verhindert.
Einen gemischten Hautholm Kohle / Holz zu bauen ist schlechter als einen reinen Holzholm, weil die Materialien unterschiedliche Eigenschaften aufweisen und sich salopp gesagt die Eigenschaften des geringer dimensionierten Anteils durchsetzen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
12.10.2013, 13:30
Übrigens......... Ich hab ein neues Lieblingsspielzeug:D

damit lassen sich ansehnliche Rundungen in Rekordzeit herstellen

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cyrus2316
12.10.2013, 21:25
Mal eine Zusammensteckprobe der größeren Teile des Mittelteils - hat mir dann doch ein paar nerven gekostet alle ineinandergreifenden Teile so hin zu bekommen bis es einigermaßen passt - ein verkleben is im Moment net möglich da mir noch das Hüllrohr der vorderen Steckung fehlt um es endgültig auszurichten....

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UweH
12.10.2013, 21:34
Hallo Markus,

läßt Du die Verstrebungen mit der "falschen" Geometrie im Cockpitbereich drin oder änderst Du das noch nachträglich mehr Richtung Scale (http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=27&t=80&start=30#p1156)?

Die Scale-Strebenanordnung ist in der Lage die Kräfte aus der Kufe bei Start und Landung, sowie unbeabsichtigten Nasenbumsern gut aufzunehmen und in die das "Glashaus" umgebende stabile Struktur abzuleiten. Das vereinfachte Holzfachwerk des Lasersatzes kann das viel weniger gut. Schlagkräfte von unten auf die Nase werden vom flach liegenden Holzfachwerk gar nicht aufgenommen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
12.10.2013, 21:47
Ich hab an eine Kombination beider gedacht d.h. ich lass das "Holzgedings" drinnen und werd zusätzlich noch Kohlestreben und Rovings verbauen (müssen) .... wenns nix wird setz ich die Säge an :D

cpdude
16.10.2013, 07:22
Hallo Markus,

It looks good. I will try to follow your build.

Gruß,

Brian

cyrus2316
16.10.2013, 19:02
Hello Brian,

Thanks for watching :D

Gruß, Markus

cyrus2316
16.10.2013, 19:10
Im Moment geht beim Mittelteil nicht weiter, wart noch immer auf das Hüllrohr der Streckung - deswegen hab ich mal eine Form zum biegen der Landekufe gebastelt. Geplant sind mehrere Lagen 0,6mm Sperrholz mit Glas dazwischen - wenns nix wird kommt Kohle rein. Ich hab vor die Kufe einziehbar und gefedert auszuführen - angelehnt an die Horten IV im Deutschen Museum.

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cyrus2316
17.10.2013, 20:42
....heute mal der erste Versuch eine Landekufe zu basteln. 8 Lagen 06´er Sperrholz mit 160´zger Matte dazwischen.

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:confused: Irgendwie schwirrt in mir der Gedanke herum eine Schleppkupplung mit der Landekufe zu koppeln, soll heißen: Landekufe unten - Schleppkupplung geschlossen und ..... eh scho wissen. Bleibt nur die Frage ob es sinnvoll und zuverlässig ist? Vielleicht hat ja schon mal wer sowas realisiert? ... bin jedenfalls für Anregungen offen. Bleibt letztlich nur die Frage ob sich der Aufwand lohnt um ein Servo einzusparen..... :rolleyes:

:rolleyes:

UweH
17.10.2013, 21:06
Hallo Markus,

ich habe meine Landekufe ähnlich aufgebaut. Die Schwachpunkte der Kufe sind die obere Aufhängung und die Kniehebelmechanik bei Schiebelandungen.
Oben hat es nach Einsatz von viel Kevlar und UHU-Plus irgendwann gehalten, unten habe ich einen Trick angewandt der nicht Scale ist, aber funktionierte. Der flügelseitige Anschlag des Kniehebels greift im eingefahrenen Zustand in eine Nut der Kufe und verhindert damit dass sie bei Schieblandungen im eingefahrenen Zustand seitlich weggedrückt werden kann. Im ausgefahreneen Zustand bedeutet jede Landung in rauherem Gelände Kufenbruch, das war auch bei Alfons Gabsch seiner Ho IV so, wie er mir kürzlich erzählte.....beim Original kam es laut Flugbuch von Heinz Scheidhauer auch sehr oft vor.
Ich würde die Funktion der Schleppkupplung zumindest nicht mechanisch mit der Kufe koppeln, beides auf einen Kanal legen dürfte aber keine Probleme machen.
Die Aufhängungslaschen am Flügel und die untere Lagerschuh an der Kufe sind bei mir aus 2 mm Titan, ist vielleicht etwas übertrieben und Duraluminium tuts auch :rolleyes:
Ich mach mal Bilder von meiner Lösung wenn ich Tageslicht zum fotografieren zur Verfügung habe.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
17.10.2013, 21:36
Interessant das es im Original auch öfters zum Kufenbruch kam, somit kann ich dann zumindest behaupten es ist Scale - aber warum haben sie dann meist ein Rad montiert, zumindest ist auf den meisten Fotos der H IV und anderer so zu sehen - kann mir kaum vorstellen das es damit besser ging? ....

@ Uwe ....übrigens wenn wir schon mal das Thema Schleppkupplung angesprochen haben - hat schon jemand einen F-Schlepp mit der Ho XIV vollzogen?

Gruß Markus

UweH
17.10.2013, 22:14
Interessant das es im Original auch öfters zum Kufenbruch kam, somit kann ich dann zumindest behaupten es ist Scale - aber warum haben sie dann meist ein Rad montiert, zumindest ist auf den meisten Fotos der H IV und anderer so zu sehen - kann mir kaum vorstellen das es damit besser ging? ....


Hallo Markus,

die Horten II und III bis zur IIIe hatten ein einspuriges Fahrwerk mit einem festen hinteren Rad (bzw. bei der II war das hintere Rad lenkbar) und einem vorderen einziehbaren Rad. Bei Außenlandungen hat sich das aber nicht bewährt weil das vordere Rad gerne mal in Bodenunebenheiten einfädelte und etwas beschädigt wurde. Ab der IIIf hat man vorne die Kufe eingebaut und sie sollte über die Unebenheiten weg rutschen, was sie offenbar aber auch nicht immer tat.

Das Rad bei der Ho IVa und der Ho VI war abwerfbar und war nur zum Start und zum Kullern am Boden da. Wurde es unter die Kufe montiert, dann erhöhte sich der Anstellwinkel für den Start, während die Kufe ohne Rad einen kleineren Flügelanstellwinkel gegen springen bei der Landung ergab.
Bei der Ho IVb gab es ein einklappbares statt eines abwerfbaren Rad. Die Mechanik war so ausgelegt, dass nach dem Start mit ausgefahrenen Rad beim einziehen der Kufe das Rad auf die Oberseite der Kufe klappte und in den Cockpitbereich unter dem Bauch und Brust des Piloten einfuhr. Die Kufe fuhr bei der IVb also weiter ein als bei der IVa die in Oberschleißheim hängt. Fuhr man die Kufe zum landen aus, dann blieb das Rad auf der Kufenoberseite eingeklappt und die Landung erfolgte auf der vorderen Kufe. Die IVb (und die VI) hatte im Gegensatz zur IVa auch ein Rad in der hinteren Kufe, das so angeordnet war, dass es mit ausgeklapptem vorderen Rad für Start und Kullern auf dem Boden stand, während bei eingeklapptem vorderen Rad vor allem die gerundete Kufe den Boden berührte und mit bremsen sollte. Die Ho XIV soll die gleiche Mechanik und Radanordnung wie die Ho IVb gehabt haben, beide waren für den Clubbetrieb gedacht.



@ Uwe ....übrigens wenn wir schon mal das Thema Schleppkupplung angesprochen haben - hat schon jemand einen F-Schlepp mit der Ho XIV vollzogen?


Ich habe einen Schleppstart mit meiner XIV gemacht (der bisher einzige Schlepp in meinem Leben :rolleyes:).
Das ging problemlos und ohne große Besonderheiten, ich hab das auch auf Video, muss ich mal schneiden und hoch laden.
Ich hatte für den Schleppstart ein festes Rad in eine Kufe eingebaut, aber die Einziehmechanik hat wegen der Senderprogrammierung nicht funktioniert, mir fehlte da einfach ein Kanal und mit der Schlepplupplung wollte ich das Muckending nicht zusammen legen.
Ich musste zum Schluss relativ schnell aushängen weil ich unter den Schlepper geraten bin und plötzlich gings abwärts, aber es ging gut. Nur die Landung mit der ausgefahrenen Kufe war nicht toll, ich bin neben die Bahn geraten und hatte einen.....na rate mal :o:D

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
19.10.2013, 17:48
...und wieder ist eine Kleinigkeit geschehen. Das Mittelteil wurde verklebt wobei die Steckungen erst später mit Harz verklebt werden. Schön langsam sieht nach etwas aus... :cool:

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cyrus2316
19.10.2013, 18:03
@Uwe... sag mal ich hab mir mal so meine Gedanken über die Programmierung des Flügels gemacht. Ok - zu Verfügung hab ich 9 Kanäle also schon mal nicht zuviel. Mir gefällt deine Möglichkeit des einseitigen Butterflyausschlages um eine Giermöglichkeit zu haben - soweit so gut. Also wird schon mal nix mit einer einziehbaren Landekufe.
:eek:"Außer" :eek:
Quer/Wölb.- Störklappen (ich hab evtl. an elektr. gedacht somit mur 1 Kanal nötig) und Schleppkupplung sind eh klar aber ich meine irgendwo in deinem Bericht gelesen zu haben das die Landeklappen so gut wie keine Wirkung haben - also könnte man sie auch nur mal fixieren und ohne Funktion belassen? :confused:

Gruß, Markus

cyrus2316
20.10.2013, 09:59
Gestern am Abend habe ich noch eine primitive Form aus einem Sperrholzteil des Cockpits gebastelt. Da aber die Form flach war hab ich heute, im noch formbaren Zustand des Harzes, das Teil herausgenommen und entsprechend der Kontur der Cockpitverstrebung direkt ans Rumpfmittelteil angepasst. Jetzt warte ich bis es ausgehärtet ist, anschließend noch entprechend bearbeiten bis es meinen ästethischen Ansprüchen genügt. :D
Die Festigkeit wird auch allemal höher als ein verleimtes Sperrholzteil sein.....hoff ich zumindest ;)

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typ62
20.10.2013, 13:49
hallo Markus,

sehr interessantes Projekt -> wirst Du auch einen sechs Klappen Flügel Bauen wie in dem Baubericht von Uwe dargestellt?

G
chris

cyrus2316
20.10.2013, 14:00
Hallo Chris,

..ja ich werde die äussere Klappe teilen wie es Uwe vorgemacht hat.

Gruß Markus

typ62
20.10.2013, 17:06
Hallo Markus,

ich hab auch den Frästeilesatz der Horten und werde dem nächst mit dem Bau starten -> wenn du nichts dagegen hast würde ich mich gerne mit in deinen Baubericht hängen -> ich will Dir nicht dazwischen funken -> aber ich würde gerne die Plattform zum Informations und Erfahrungsaustausch nutzen.

Gruß

chris

cyrus2316
20.10.2013, 18:10
Serwas Chris,

....klare Sache, dafür hab ich doch den Baubericht gestartet um sich untereinander Auszutauschen. Außerdem hilfts mir hoffentlich wenn ich mal in ein Motivationsloch stolpere (die sind bei mir oft sehr, sehr tief :D)
Es freut mich das es noch andere gibt die der Faszination Horten erlegen sind.... somit gemas an:)

Fliegergruß Markus

UweH
20.10.2013, 18:57
Hallo Markus,

der Bügel den Du aus Kohle gemacht hast hab ich bei mir weg gelassen weil er nichts trägt, auch beim Original besteht er nur aus dünnen verschraubten oder vernieteten Profilen und Abklebeband. Es ist auch nur schwer möglich die Haube von mir an so ein festes Profil anzupassen. Dafür würde ich raten den oberen Holzbügel zu verstärken weil das ganze Gewicht des Fliegers im Falle eines Lande-Überschlags davon aufgefangen werden muss.

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Bildquelle: eigene Aufnahmen aus Oberschleißheim

Ich rate auf alle Fälle dazu die geteilten Ruder zu bauen und mit meiner Klappenmischung zu programmieren, das Schieben beim einleiten von Kurven wird dadurch sehr deutlich verringert.

Ich habe ein paar Bilder meines durch Crash beschädigten Mittelstücks in meinem alten Thread im Nachbarforum hoch geladen.
Ich möchte nur ungern größere Bilderserien meines Modells hier hoch laden, denn sie würden den Thread hier unübersichtlich machen und euren Baufotos vorgreifen, dafür würde sie dann in dem Thread zu meinem Modell fehlen. Also vervollständige ich bei Bedarf meinen TB-Thread und setze hier einen Link wie diesen zum Mittelteil: http://www.thermik-board.de/viewtopic.php?f=27&t=80&start=190#p35526

Gruß,

Uwe.

typ62
20.10.2013, 19:34
Hallo Uwe,

kannst Du deine Klappenmischung genauer beschreiben -> ich bin gerade dabei mir einen neuen Sender zu kaufen -> wäre praktisch wenn ich das gleich beim Senderkauf berücksichtigen kann.

G
chris

cyrus2316
20.10.2013, 19:46
Hallo Uwe

Dank dir für deine Bilder, jedenfalls ist dort sehr gut zu erkennen das deine Lösungsansätze für Landekufe und Verstrebung 100% alltagstauglich sind. Ich werde jedenfalls viele Überlegungen miteinbeziehen.

Zur Steuerung - die Äußeren Klappen teilen ist fix geplant, aber was ist ist mit den Landeklappen? Wie sehr wirken sie oder könnte man sich die Anlenkung schenken bzw. wäre eine Butterfly Stellung nur der Wölbklappen und Landeklappen ohne die Querruder miteinzubeziehen sinnvoll und möglich um die Torsionskräfte am Außenflügel geringer zu halten?

Gruß Markus

UweH
20.10.2013, 19:58
@Chris: die Mischung ist eigentlich ganz einfach: am kurveninneren Flügel fährt nur die äußere Klappe stark hoch, am kurvenäußeren Flügel fahren beide Klappen wenig runter, aber mit genau gleichem Ausschlag.
Also gewöhnliche Querruderdifferenzierung mit + 40 % oder so und dazu Wölbklappe auf - 100 % Differenzierung (Split)

@Markus: die ganz inneren Klappen sind nur als Landeklappen zu gebrauchen, aber die Wirkung ist sehr gering.
Als Wölbklappe ist überhaupt keine Wirkung zu spüren, der Hebelarm ist bei der geringen Pfeilung und hohem Stabilitätsmaß einfach zu klein um eine Wirkung zu haben. Die Zirkulationsverteilung wird auch nicht verbessert, sondern schlechter, damit ist es als Bremse einzusetzen, aber auch da ist die Wirkung gering. Ich würde das Gewicht und den Aufwand sparen und die inneren Klappen nicht mehr einbauen.
Störklappen sind aber gut wirksam und darauf sollte man bei dem Flieger keinesfalls verzichten.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
20.10.2013, 20:07
Dank dir Uwe, somit werde ich die Landeklappen nur als "Show and Shine" ausführen und gleichzeitig langen mir jetzt 8 Kanäle.... YIPPEE:D:D:D:D

typ62
20.10.2013, 22:44
@Uwe:nochmals zum Verständniss -> die inneren Klappen sind Wölbklappen die beiden äusseren Klappen sind Querruder 1 und 2 und zugleich das Höhen/Tiefenruder.
Bei der Querruderbetätigung gehen beide Querruder 1 u.2 je nach dem gleichzeitig rauf und runter (differenziert). Bei der Seitenruderbetätigung geht das kurveninnere Querruder 1 nach oben und das kurveninnere Querruder 2 gleich weit nach unten -> die kurvenäusseren Querruder bleiben beide im Strak.
Hab ich das so richtig verstanden? Und die Wölbklappen eigentlich nur zum bremsen nutzen ?

Danke!!

UweH
20.10.2013, 22:58
@Uwe:nochmals zum Verständniss -> die inneren Klappen sind Wölbklappen die beiden äusseren Klappen sind Querruder 1 und 2 und zugleich das Höhen/Tiefenruder.
Bei der Querruderbetätigung gehen beide Querruder 1 u.2 je nach dem gleichzeitig rauf und runter (differenziert). Bei der Seitenruderbetätigung geht das kurveninnere Querruder 1 nach oben und das kurveninnere Querruder 2 gleich weit nach unten -> die kurvenäusseren Querruder bleiben beide im Strak.
Hab ich das so richtig verstanden? Und die Wölbklappen eigentlich nur zum bremsen nutzen ?

Danke!!

Hallo Chris,

jetzt wirfst Du ein bisschen was durcheinander.

Die äußeren 2 Klappen je Flügelseite dienen als Elevons, steuern kombiniert also sowohl Höhe als auch Quer.
Bei einer Graupner-Programmierung (hab eine MC22S) werden die äußeren Elevons als Querruder definiert, die inneren als Wölbklappen. obwohl sie das eigentlich nicht sind, sondern geteilte Elevons.
Die 2 Elevonklappen je Flügelseite werden mit dem Querruderknüppel unterschiedlich differenziert angesteuert, mit dem Höhenruderknüppel aber alle gleich als Höhenruder.
Wenn die Funke das kann, kann man auf den Seitenruderknüppel noch einseitig Butterfly als Seitenruder programmieren, bei meiner MX22S hab ich das nur ein mal bei meiner Horten IIIe durch spezielles anstecken der Servos geschafft, aber bei der XIV hab ichs dann nicht mehr hin bekommen. Für die Programmierung von einseitig Butterfly bei der MX22S fehlt meines erachtens mindestens ein freier Mischer, oder ich bin einfach zu blöd dafür.

Die zusätzlichen Hinterkantenklappen ganz innen am Flügel sind als klassische Wölbklappen gedacht, aber in dieser Funktion wirkungslos. Als Landeklappen zur Unterstützung der Störklappen kann man sie benutzen, aber auch da ist die Wirkung mäßig, ich würde die ganz innere 3. Klappe je Flügelhälfte bei einer neu aufzubauenden Ho XIV nicht mehr anlenken.

Gruß,

Uwe.

UweH
20.10.2013, 23:14
Sorry Chris,

ich hab das oben zitierte noch mal gelesen, Du hast das doch richtig beschrieben, nur das Seitenruder hat mich jetzt verwirrt weil ich das oben noch nicht erwähnt hatte, hatte das bei der XIV ja auch nicht programmiert bekommen ;)

Gruß,

Uwe.

Klaper
22.10.2013, 20:48
Sein sehr interessantes Projekt. Werde den Bericht auf jeden Fall verfolgen, weiter so!!

cyrus2316
22.10.2013, 21:25
....... in kleinen Schritten geht es weiter..... Flügelsteckung wurde mit Harz/Glasschnitzelpampe verklebt, die Landekufe zurechtgeschnitten und verschliffen danach schnell ein Provisorium gebastelt um die Mechanik der gefederten Landekufe mal real zu probieren..... naja da werd ich noch die eine oder andere Stunde davorsitzen bis es so klappt wie gedacht :cry:

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typ62
22.10.2013, 21:45
Hallo Markus,

schaut super aus deine Landekufe! Wo hast Du das Federbein her sieht top aus -> federt das auch ?

cyrus2316
22.10.2013, 22:01
Das Federbein stammt von Einziehfahrwerk einem Baukasten von nem Impellermodell. Ist eben sowas was dabei ist aber aber keiner verbaut. Hab das Ding gekürzt was geht und es federt sogar noch. Ist in erster Linie gedacht um die Hebellänge der Mechanik zu bestimmen - mal schaun was passiert wenn das ganze Gewicht des Modells draufkommt. Ich gehe mal davon aus das ich etwas qualitativ Höherwertiges verwenden werde aber vielleicht reicht es sogar...

cyrus2316
23.10.2013, 21:37
Heute hab ich in das Mittelteil 6mm Kohlestäbe eingesetzt um die wirksame Höhe des Holmes zu vergrößern. War nicht meine Idee habs bei Uwe abgeguckt und für gut befunden ;)

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...danach war endlich Zeit die erste Beplankung anzubringen. Hab heute meine ersten Versuche unternommen die 0,6mm Sperrholzbeplankung aufzubügeln. Soll heissen: auf die zu beplankende Stelle sparsam Weissleim auftragen, dann die vorher zurechtgeschnittene Beplankung andrücken bis sich der Weissleim schön verteilt hat, Beplankung wieder runterziehen, warten bis der Weissleim transparent wird - danach mit dem Bügeleisen wieder Draufbügeln - FERTIG :D
Ich weiß, eh schon bekannt, habs der Vollständigkeit erwähnt - aber das mir nachher keiner Fragt wie es geht :D:D:D:D

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typ62
24.10.2013, 21:55
Hy Markus,

ich hab heute auch mal angefangen die ersten Teile zusammen zu stecken -> hast Du eigentlich einen Bauplan oder Baubeschreibung? Da sind ja einige Teile dabei wo ich auf anhieb nicht weiß wo die hingehören sollen!

cyrus2316
24.10.2013, 22:23
nee leider..... es gibt keinen 1:1 Plan oder Anleitung.... ich hab mir etwa 3 Bauberichte im Netz durchgelesen... darum versuch ich mehr Foto von den Zwischenschritten reinzustellen damit sich andere vielleicht leichter tun. Das einzige was ich hab ist eine eine Übersichtszeichnung als PDF... kann ich dir zukommen lassen wennst sie nicht schon hast...

Gruß, Markus

typ62
25.10.2013, 07:30
Hy Markus,

wenn Die PDF Draufsicht meinst -> die hab ich schon -> ich werd mal heute abend paar Teile fotografieren und einstellen -> evtl. kannst Du mir weiter helfen.

Könntest Du bitte ein Bild vom Rumpf einstellen wo die Verkastung der vorderen Steckung zu sehen ist -> speziell würde mich die Ansicht von oben hinten interessieren -> hab bis jetzt noch nicht verstanden welches Teil die hintere Wand der Steckungsrohrverkastung dastellt.

danke!

UweH
25.10.2013, 10:39
ich werd mal heute abend paar Teile fotografieren und einstellen -> evtl. kannst Du mir weiter helfen.


Hallo Chris,

ich denke es gibt da noch jemanden der Dir helfen kann, immerhin hab ich ein fertig gebautes und geflogenes Exemplar dieses Vogels Zuhause und kann nachschauen wo ich welches Teil verbaut habe, einige habe ich auch nicht gebraucht oder durch einfache Alternativen ersetzt.
An einem Flügel ist sogar wieder der Blick ins Innenleben möglich.....leider :(:rolleyes:;)

Gruß,

Uwe.

matzito
25.10.2013, 12:36
Schoenes Projekt, gefaellt mir gut.

Wo bekommt man denn den Bausatz oder Fraesteile und fuer wieviel?

gruss matzito

cyrus2316
25.10.2013, 13:55
Hallo Chris!

Hier mal die erwünschten Bilder. Die hintere Holmverkastung der Hauptholmes besteht aus zwei Teilen, hab mir erst auch lang gefragt wofür die Teile sind - aber erst als ich sie mal reinprobiert hab hab ich gesehen wo sie hingehören. Man sieht dort auch noch die Reste von der inneren Verbindung des vorderen und hinteren Holmes. Es hat sich herausgestellt das sich diese Verbindung beim Ausrichten des Rumpfmittelteils in der Heling als nützlich erweist. Nachdem ich die Holme eingeharzt hatte hab ich die Verbindung rausoperiert da ich es wie Uwe in dem Bereich mit 3mm CFK Stäbe verstärken werde.

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Hinten sieht man auch noch die Ausnehmung wo die Verstrebung der Holme endete, wurde mit Harz versiegelt:D

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Hier damits noch leichter zu finden ist

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Ciao Markus

typ62
25.10.2013, 19:57
Super -> genau das wollte ich sehen -> noch ne Frage: welche Abmessungen haben deine Steckungsrohre Durchmesser und Länge?

So werd dann später in den Keller schauen und veruschen die ganzen Teile zu finden!

Schon mal Danke!!

cyrus2316
25.10.2013, 20:03
Die Steckungsrohre haben 16mm und 12mm Durchmeser

cyrus2316
25.10.2013, 20:09
Länge ist vorne etwa 700mm hinten 500mm..... denk ich zumindest:confused:
Komm erst am Montag wieder in den Keller um nachzugucken..... is aber auf der Draufsicht gut herauszulesen da der Rippenabstand 50mm beträgt

Ciao und viel Spaß

Markus

UweH
25.10.2013, 20:20
Länge ist vorne etwa 700mm hinten 500mm..... denk ich zumindest:confused:


Die Maße stimmen, davon stecken vorne 210 und hinten 145 mm im Mittelstück.

Gruß,

Uwe.

typ62
27.10.2013, 16:26
Hallo Uwe,

ich trage mich mit dem Gedanken einen E-Antrieb ein zu bauen -> bei uns am Platz ist es so eine Sache mit dem Schleppen (ich hab die einzige Schleppmaschine)!

Ich würde einen Push - Antrieb einbauen -> würdest Du die Antriebswelle gerade aus dem Heck führen oder einen Sturz (nach oben oder unten) vorsehen?

cyrus2316
27.10.2013, 18:01
Hallo Chris!

Du weißt hoffentlich schon das es ein Mittelteil für die Ho XIV gibt das für den Einbau eines Antriebes vorgesehen ist?

....zufällig hab ich eines;)

Gruß Markus

typ62
27.10.2013, 18:45
Hy Markus,

ist das Mittelteil schon zusammengabaut oder noch in Einzelteile? -> hast da mal ein Bild von?

Und natürlich die Frage: wo bekommt man das her?

cyrus2316
27.10.2013, 18:55
Bilder davon gibts morgen....:D

Volker max
27.10.2013, 21:44
Das wäre interessant ... :D
Gruß, Volker

UweH
27.10.2013, 22:01
Und natürlich die Frage: wo bekommt man das her?

Tja, gute Frage :rolleyes:

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Gruß,

Uwe.

cyrus2316
28.10.2013, 19:12
Danke Uwe;) ..... und jetzt in Farbe :p

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UweH
28.10.2013, 19:22
Hallo Leute,

aus aktuellem Anlass ein paar Worte zu dem CAD-Screenshot oben. Es ist ein von mir Gestern erstellter Ausschnitt aus einer CAD-Zeichnung die ich am 31. Dezember 2009 vom CAD-Konstrukteur Lothar Mentz zur Information über das gemeinsame Projekt und für die private Nutzung bekommen habe. Die Zeichnung enthielt alle Teile der Horten XIV aus dem ehemaligen IG-Horten Forum, außer den Teilen für das Scale Mittelstück.
Ich verwende diese Zeichnungen ausschließlich für den privaten Gebrauch und nicht kommerziell (das heißt ich verschenke sie für den privaten Gebrauch)

Das ist kein Verstoß gegen Urheberrechte und ich bitte unverschämte Anschuldigungen an freundliche Hortenkollegen sie hätten Vereinbarungen gebrochen oder gegen Urheberrechte verstoßen zu unterlassen und lieber die alten gesendeten Emails zu checken.
Ich kann meinen Emailverkehr nachvollziehen und tue das auch bevor ich in die Situation komme jemanden falsch zu beschuldigen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
29.10.2013, 21:10
Da ich im moment beruflich etwas intensiver benutzt werde geht's nur schleppend voran. Ich hab mit der Beplankung des Rumpfbootes begonnen und gleichzeitig die hintere Landekufe in gleicher Weise wie die Vordere erstellt - 7 Lagen 0,6mm Sperrholz mit 160zger Matte dazwischen.

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typ62
29.10.2013, 21:18
Hy Markus,

ich brauch mal einen Tip -> welcher Händler hat ein 16mm Steckungsrohr mit 700mm Länge im Sortiment? -> die Steckungsrohre die ich im Netz gefunden habe sind alle nur 500mm lang.

cyrus2316
29.10.2013, 21:41
…..schau mal bei Ralf Petrausch rein, ich hab eine Strongal Streckung verbaut werde aber das Alurohr zusätzlich mit Kohlerovings befühlen….

UweH
29.10.2013, 22:19
Hallo Markus,

es freut mich dass Du die Kufenkastenbeplankung in Sperrholz probierst und es sieht bisher sehr gut aus, das wird unverwüstlich, toll!

@Chris: denk dran dass Du kein durchgehendes Hüllrohr brauchst, sondern nur einen durchgehenden Steckungsstab. Das Hüllrohr wird noch mal in die Anteile für Mittelstück und die beiden Flügelhälften aufgeteilt.

Gruß,

Uwe

cyrus2316
01.11.2013, 10:57
Heute hat sich ein Testpilot zur Visite angesagt. Da Heinz Scheidhauer nicht zu Verfügung steht hat sich ein Kamerad bereiterklärt den Flieger einzufliegen. Er wird mich im weiteren Baubericht tatkräftigkräftig unterstützen und natürlich wie es sich gehöht gleichzeitig die Stückprüfung abnehmen :D
somit ein kräftiges "Glück ab, gut Land" ;)

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magl007
01.11.2013, 17:23
Hallo Uwe,

ich habe heute zufällig deine Berichte über die Horten XIV (4m) gelesen und bin absolut begeistert!

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Du folgende Fragen beantworten könntest:

1. Ist ein Bausatz erhältlich? Wenn ja was kostet er und wie ist der Lieferumfang?

2. Ist ein Bauplan mit Anleitung dabei?

3. Kann ich von Dir die GFK Teile für den Rumpfrücken und die Tiefziehteile für die Verglasung beziehen?

4. Hast Du das Problem mit der Flatterneigung komplett gelöst?

5. Wäre ein Druckantrieb (im Scale Mittelteil) denkbar?

Ich suche eine schöne Winterbaustelle und bin mir noch nicht sicher ob es eine Horten 229 oder eine XIV werden soll....


Gruß

Markus

cyrus2316
01.11.2013, 19:40
….noch ein kleiner Projektzwischenstand am heutigen Feiertag: Mittelteil fast fertig beplankt, ich hoff das die Beplankerei am Wochenende abgeschlossen ist damits nächste Woche mit den Beschlägen der Kufen weiter gehen kann…..

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Ciao und schönes Wochenende,

Markus

UweH
01.11.2013, 21:01
Hallo Uwe,

ich habe heute zufällig deine Berichte über die Horten XIV (4m) gelesen und bin absolut begeistert!

Ich würde mich wahnsinnig freuen, wenn Du folgende Fragen beantworten könntest:

1. Ist ein Bausatz erhältlich? Wenn ja was kostet er und wie ist der Lieferumfang?

2. Ist ein Bauplan mit Anleitung dabei?

3. Kann ich von Dir die GFK Teile für den Rumpfrücken und die Tiefziehteile für die Verglasung beziehen?

4. Hast Du das Problem mit der Flatterneigung komplett gelöst?

5. Wäre ein Druckantrieb (im Scale Mittelteil) denkbar?

Ich suche eine schöne Winterbaustelle und bin mir noch nicht sicher ob es eine Horten 229 oder eine XIV werden soll....


Gruß

Markus

Hallo Markus,

hier ein paar Antworten:

1. + 2. den Bausatz gibt es als Short-Kit bei Brian in den USA. Brian erreichst Du über PN hier im Forum, er nennt sich "cpdude", hat auch ein Stück weiter vorne in diesem Thread etwas gepostet. Was bei dem Kit dabei ist weiß ich nicht, ebensowenig was es kostet.
Meine XIV ist vor Brians Laserkits gebaut, ist aber die selbe Konstruktion von Lothar Mentz, Auslegung von Andrés Chavarria und mir.

3. So langsam werden es ganz schön viele Hauben die ich zu machen habe, wenn das überhand nimmt muss ich das einem gewerblichen Modellbauer übergeben, aber da lässt sich sicher ein Weg finden.

4. Meine flatterte mit meinen Diagonalverstärkungen aus Pappelsperrholz und nach dem Einbau eines kohlegefüllten Stahlrohres statt einem Glasstab nicht mehr, aber richtige Schnellflugtests über 100 km/h habe ich vor dem Apfelbaumcrash nicht mehr machen können.
Der Flaschenhals ist sicher der 16er Rundverbinder. Ist der aus Kohle, bzw. ein kohlegefülltes Metallrohr, dann genügt es in Verbindung mit den Diagonalstreben für den normalen Alltagsbetrieb sicher. 200 m senkrecht geht aber eher nicht.

5. Ein Druckantrieb im Scale-Mittelstück ist sicher möglich, Alfons Gabsch hatte das in seiner Horten IV auch so gemacht und das hab ich fliegen sehen, funzte einwandfrei.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
03.11.2013, 10:22
Beplankung endlich fertig, anschließend mit einer Lage 50g Matte überzogen um die Oberfläche fürs Finish vorzubereiten. Hab mal versucht das Harz mit Alkohol verdünnen - siehe da, viel leichter und sparsamer zu verarbeiten. Trotz allem vorbildähnlichen Schnickschnack soll das Gewicht nicht aus dem Auge gelassen werden.

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Da ich jetzt ein fast fertiges Scale Mittelteil vor mir liegen hab möchte ich mal meine Meinung in Bezug auf ein motorisiertes Scale Mittelteil loswerden. Also ich hab schon so meine Bedenken ob meine vordere Landekufe den Belastungen des "normale Segelbetriebes" Stand hält, wenn ich noch daran denke das evtl. noch mindestens ein halbes kg Antriebsgewicht dazukommt :cry: einerseits im Fluge und dann bei der Landung drängt sich die Frage auf wie sinnvoll das Ganze dann wird. Einerseits der Blick in den verglasten Wintergarten auf Motor, Regler, Akkus usw. andererseits eine verstärkte Frontpatie die letztlich nix mehr mit Vorbildähnlich zu tun haben wird?

Naja, jedem das Seine - ich will hier keine Kritik üben hab nur laut gedacht :D Ich würde für dem Motorbetrieb das Experimentalmittelteil verwenden, Alltagstauglicher, Stabiler und Aerodynamischer günstiger usw…

jettrainer
03.11.2013, 18:12
...blos die vordere Lagerung der Landekufe iss mir noch nicht ganz klar, gibt`s da kein Bild davon, dann kann ich bei den Fahrwerken mal kramen gehen, wenn ich weis nach was ich suchen soll!!!

Übrigens hab ich die gelbe CAP endlich aus der Werkstatt und kann endlich an die Beaver ran!!!

Ciao Chris

cyrus2316
03.11.2013, 19:20
Servus Chris!

Ich such noch einen Federbein, Fladi hat gmein das noch a C21 Haxn bei dir rumliegen könnte, vielleicht passt sowas?
Ich freu mich endlich mei Beaver flign zu sehen :D:D:D

Ciao Markus

cpdude
03.11.2013, 22:10
Greetings,

I am very sorry to announce that I am no longer producing kits for any of the Lothar Mentz designs. I have my own designs (4.1m Ho IIIe, 5m Ho IV, 2.4m Ho VII, 2.4m Ho XVIIIb...etc). I can make kits for these designs plus the 2m Ho XII. I am also able to provide CAD drawings for any of my designs.

Best regards,
Brian

UweH
03.11.2013, 23:59
Hallo Leute,

ich arbeite schon länger an einer neuen Ho XIV-Auslegung weil es immer noch Mißgunst als Altlast der Ereignisse bei der Schließung des ehemaligen IG-Horten-Forums darüber gibt dass alle interessierten Modellbauer dieses schöne Flugzeug bauen können. Weil die jetzige XIV Clubsegler eigentlich nicht schlecht fliegt war mein Ehrgeiz dafür allerdings gering.
Nach den Ereignissen der letzten Wochen werde ich bei der neuen Entwicklung aber etwas mehr Gas geben und Brian wird das CAD übernehmen und im nächsten Jahr wird es hoffentlich eine neue Ho XIV geben.

Ich werde in meinem ganzen Leben nicht verstehen wie Menschen so abgrundtief hassen können ohne dass ihnen ein Leid angetan wurde wie die Personen die neben mir an der Entwicklung dieses wunderschönen Flugzeugs beteiligt waren. Sie gönnen anderen Menschen die Früchte der bereits getanen Arbeit nicht, obwohl keine kommerziellen Aspekte dahinter stehen, die Alternative ist einfach ein Verbot dieses Flugzeug nachbauen zu dürfen für alle die mich kennen.
Wenn wir alle mal nicht mehr auf dieser Welt sind, wie die meisten Menschen die an der Entwicklung des Original beteiligt waren, dann erinnert nur noch das was wir an "greifbarem" Erbe zurück lassen an uns. Niemand kann kann etwas irdisches da hin mitnehmen, wo wir alle hin gehen, selbst der Hass bleibt hier zurück und vergeht im Vergessen der Zeit.

Sorry für das OT :(

Gruß,

Uwe.

cpdude
04.11.2013, 04:12
Uwe,

I have nothing more to say about the "old" Horten wings. Let us just plan to design and build new ones. I will work on the CAD drawings form the new Ho XIV anytime you are ready to send them to me. :D

Groß,
Brian

piperemilio
04.11.2013, 07:46
@uwe@brian

bitte jungs lasst dieses tolle modell als kit weiter leben! bitte, ich versuchte die letzten wochen noch einen kit aufzutreiben aber leider ohne glück.... schade, denn Markus baut die maschine aktuell und wohnt bei mir um die "ecke" leider gibt jetzt kein doppelprojekt.....schade....

was ich nicht verstehe ist, dass manche leute in foren und anderen plattformen nicht rund laufen und einfach den restlichen iinteressenten alles verhunzen....

naja werde hart abwarten und in der zwischenzeit meine ka3; meinen sg38 bauen und fertigstellen.....


viel glück bei eurer auslegung!

cyrus2316
04.11.2013, 21:07
… so Leute es geht weiter. Heute ist der Beschlag für die die vordere Landekufe aus 0,7mm Messingblech und einem Messingrohr als Buchse entstanden, verschraubt mit einer M3 Schraube - das sollte zumindest halten.

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UweH
04.11.2013, 21:22
das sollte zumindest halten.


Hallo Markus,

sorry, aus meiner Erfahrung heraus hält das Messingblech maximal 3 Landungen mit eingefahrener Kufe und genau 1 Landung mit ausgefahrener Kufe. Die Buchse und Schraube oben würde halten, wenn das abreißende Messingblech nicht die Schraube verbiegen würde :rolleyes:
Ich empfehle das Messingblech noch mal abzumachen, die Buchse mit 4-5 Lagen 80er Kevlargewebe und UHU Plus an die Kufe zu harzen und dann das Messingblech wieder mit UHU Plus drüber sobald die Buchse so fest ist, dass sie sich nicht mehr verschiebt.
Dann hält es vieleicht 10 Landungen. Besser wäre Edelstahlblech oder noch besser Titan in Verbindung mit Kevlar zu verwenden, aber Titan ist nur schwer in so kleinen Mengen zu bekommen und recht teuer. Edelstahlblech gibt es in brauchbarer Härte als Fühlerlehrenblech und das habe ich neben Titan verwendet.
Die Laschen, die in die zentrale Kufe des Mittelstücks geharzt werden sollten längere Laschen zum einlassen in die Schlitze bekommen, also einen T-förmigen Grundzuschnitt, sonst zieht es sie bei Schiebelandungen aus dem Schlitz.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
05.11.2013, 18:57
@Uwe

....ok das Messingblech wird also nicht wirklich halten, hätte evtl. schon Zugang zu Titanblech das dafür aber nur in 0,4mm Stärke, bleibt die Frage ob es mit 2 Lagen davon und der von dir praktizierten Aramidverstärkung (wäre auch Kohle möglich?) was wird... ?

Gruß
Markus

UweH
05.11.2013, 22:35
@Uwe

....ok das Messingblech wird also nicht wirklich halten, hätte evtl. schon Zugang zu Titanblech das dafür aber nur in 0,4mm Stärke, bleibt die Frage ob es mit 2 Lagen davon und der von dir praktizierten Aramidverstärkung (wäre auch Kohle möglich?) was wird... ?

Gruß
Markus

Hallo Markus,

Kohle wird nicht gut funktionieren, die ist zu schlagempfindlich. Der Anschlußpunkt braucht Materialien mit viel Energieaufnahmevermögen, deshalb funktioniert feines Glas bedingt und feines Kevlar am besten.
Ich schätze Titan wegen seiner Zähigkeit und weil es sich sehr gut mit Harzen kleben läßt. Aber bevor eine zweite Schicht 0,4er Titanblech da dran kommt würde ich lieber mehr Kevlar unter nur einer Lage Titan verbauen.

Gruß,

Uwe.

Volker max
05.11.2013, 23:39
Hi Markus

Wie geschrieben. Stell deine Wunschform her. Werde sie dann in Stahl umsetzen. Wird wenig wiegen bei einer Dichte von ca. 8,3g/cm³.

Solltest du Stl-Daten haben, wäre es ein Versuch wert. Hätte eine 5-Achs-Simultanfräse zur Verfügung ... ;)

Die Klebefläche könnte man auch konditionieren ....

(Titan ist nicht das Mittel der Wahl, aber auch möglich)

Gruß Volker

UweH
06.11.2013, 11:09
Hallo Volker,

Leichtbau ist bei der Kufenlagerung nicht gefordert, je schwerer das Teil ist umso weniger Blei braucht man in der Flügelwurzel zum auswiegen.
Ich nehm Titan gern weil ich mit der Klebefestigkeit zufrireden bin und weil ich es eh daheim hab, ansonsten tuts ein guter Stahl auch und als Frästeil vielleicht sogar besser.

Ich hätte auch Interesse an so einem Lager ;)

Gruß,

Uwe.

Gast_53593
06.11.2013, 14:32
Hi Alle
kann euch ja von dem teil eine 3D Zeichnung machen Brauchte nur die Maße mit eine skitze von Hand von euch , dann kann ich IGs / Stl oder was gefordert ist euch liefern

Norbert

typ62
06.11.2013, 19:37
Hallo zusammen,

wenn´s für die Kufenlagerung eine neue Lösung gibt wäre ich auch interessiert!

cyrus2316
06.11.2013, 20:05
Hallo Zusammen!

….nachdem sich jetzt schon mehrere für eine Kufenlagerung interessieren wird's schön langsam Interessant es vernünftig herzustellen :D
Ich werd die nächsten Tage mal versuchen ob ich eine funktionierende Mechanik zustande bring damit die Grundabmessungen mal vorhanden sind. Leider hab ich mit CAD nix am Hut und bin auf empirisches Ermitteln angewiesen. Vielleicht gelingt ja aus dieser Basis was vernünftiges, sprich haltbares zu machen?

Ciao Markus

cyrus2316
06.11.2013, 22:32
…..auf die schnelle mal ein Provisorium erstellt um zu Veranschaulichen über was ich mir die letzten Wochen Gedanken gemacht habe. Ich will eine gefederte Kufe mit einer Überknickung (durch den roten Pfeil gekennzeichnet). Ich lass mal die Bilder sprechen und bin auf die Meinungen dazu gespannt :confused:

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UweH
07.11.2013, 00:01
Hallo Markus,

im Prinzip ist das die Mechanik wie sie bei der Original-Ho VI konstruiert war. Der Vorteil ist, dass der Anschlag der verriegelnden Verknieung an der Kniehebelmechanik selbst hängt und nicht als massiver Stahlrohranschlag am Mittelstück wie bei der Ho IVa, z.B. zu sehen an der Oberschleißheimer.
Da nicht allgemein bekannt ist wie die Mechanik der Ho XIV konstruiert war, ist es absolut legitim und "Scale" das so zu machen, denn wer kann schon das Gegenteil beweisen? :p:D

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Danke an Maik Svoboda für die Bilder


Ich bin aus verschiedenen Gründen der Überzeugung, dass sich die Mechanik der Einziehkufe der Ho XIV an der Ho IVb orientierte und die sieht ganz anders aus, z.B. geht das Knie beim einziehen nach vorne und die obere Lagerung der Mechanik ist am Obergurt des Mittelstückholms aufgehängt, nicht am Untergurt wie bei Ho IV und Ho VI.
Diese Lösung gibt der aktuelle Frässatz aber konstruktiv nicht her, also warum nicht die Mechanik der Ho VI nachbauen?
Ich hatte mich für die Mechanik der Ho IVa mit Modifikationen entschieden, aber das ist ziemlich sicher beim Original anders gewesen und somit nicht "Scale"

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
07.11.2013, 17:51
Ich bin auch der Meinung das der Scale-Faktor bei diesem Modell nicht unbedingt im Vordergrund stehen sollte. Man hätte bei einem Bewerb damit sowieso das Nachsehen, schlechte bzw. schwer zu bekommende Dokumentation, außerdem müsste man bei einem Modell das nur aus einem Flügel besteht eigentlich das originale Profil verwenden um die richtigen Proportionen und Abmessungen zu erhalten usw. - also wer wirklich auf einem Scale Wettbewerb gehen möchte ist mit einer Horten schlecht beraten:cry:
Aber um das geht's mir gar nicht. Ich fliege am liebste Modelle mit entsprechendem Vorbild, es macht mir Spaß dem Modell einen entsprechenden Look zu verpassen, ich nenne das ganze einfach "Hobby-Scale". Somit ists mir in dem Fall net wichtig ob die Landekufe dem Original entspricht oder nicht - beweisen kanns eh keiner ;) Wichtiger in dem Fall ist die Alltagstauglichkeit.

Ich denk mal wieder laut: :rolleyes: wenns so ein Problem ist die Landekufen-Konstruktion so steif zu bauen das es alle erdenklichen Landungen aushält wäre vielleicht der andere Weg mal zu überdenken. Was wäre wenn man der Landekufe eine wenig Bewegungsfreiheit einräumt z.B. die vordere Lagerung in einer Kugel, Elastomerlager oder ähnliches, dann entweder den Lagerbock der Dämpfers auf der Kufe z.B. mit einem Gummi dazwischen befestigt oder aber auch in der Mechanik des Klappmechanismus z.B. zwei Kugelköpfe verwendet die beim Extremfall rausspringen, und dadurch das die Kufe vorne flexibel gelagert ist einfach ausweicht - der Flieger rutscht dann eben auf der eingeklappten Kufe weiter - im schlimmsten Fall zwei neue Kugelköpfe und gut isst.

Für mich ist es ganz wichtig das die Konstruktion der Fachwerkbauweise im Rumpfvorderteil auf keine Fall durch eine verpatzte Landung beschädigt wird, da dort im Bereich der Lagerung der Kufe auch die Schleppkupplung ist - des wär echt blöd!

Ciao Markus

bahn 62
07.11.2013, 19:41
Männer, nicht aufhören!
Tolle Leistung und das muß auch für andere "Überläufer" zugänglich sein!
Es macht laune, hier weiter das Projekt zu begleiten. Da bekommt man Lust...

typ62
10.11.2013, 16:18
Hallo Markus,Uwe,

da meine Steckungsrohre noch unterwegs sind möchte ich schon mal beginnen die Tragflächen auf zu bauen. Könnt Ihr mir evtl. ein paar Tips geben wie die richtige Vorgehensweise ist, welche Schablonen und Hellingsteile gebraucht werden.
Für was gehören die zwei Schablonen die mit H und R gekennzeichnet sind?

cyrus2316
10.11.2013, 17:11
Hallo Chris!

Erstmal steht H für Heling und R für Rips. Mit den Schablonen zeichnest du dir die Rippen.-/Helingpositionen auf der Arbeitsplatte an. Die Helingteile kannst du erstmal beiseite legen, die brauchst de erst wenn du die Fläche umdrehst. Für das Aufstellen der Rippen sind die beiliegenden Kämme gedacht, somit hast du automatisch den gleichen Rippenabstand und den rechten Winkel dazu ohne großartig zu messen. Vorsicht nur bei der Wurzelrippe - da würd ich erst das Mittelteil mit der eingeharzten Steckung ranschieben und dann die Wurzelrippe auf der Arbeitsplatte verkleben damit es perfekt passt.

Gruß Markus

UweH
10.11.2013, 17:46
Hallo Chris,

hier siehst Du ein bisschen am Ho XVI Colibri was Markus beschrieben hat:

http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=1131450&page=2

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
11.11.2013, 21:22
So meine Entscheidung in Bezug auf die vordere Kufenlagerung ist gefallen, ich verbau ein Stahlkugelgelenk. Vorteil - sollte die Kufe brechen oder seitlich wegdrehen dreht das eingeschraubte Kugelgelenk auch weg - gleichzeitig wird die Lagerung des Dämpfers mit Kunststoffkugelköpfen ausgeführt - als Sollbruchstelle sozusagen. Ob das dann letztlich funktioniert wie gedacht werd ich erst nach der ersten Landung sehen….. :confused:

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cyrus2316
11.11.2013, 21:30
Heute mal angefangen die Rippen rauszupellen:cry:
Ich glaub nicht das das ein Horten wird, nach der Anzahl der Rippen zu schließen wird evtl. doch ein Dreidecker...wenn ich noch daran denke jede einzelne Rippe von den Brandspuren des Lasers zu befreien wird's mir kotzübel - ein Hoch demjenigen der gefräste Rippen hat ;)

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…aber am Ende ist ein Lichtblick zu sehen - ein Schelm der böses denkt - das kalte Bier wird verwendet um die Blasen auf den Fingern vom Rippenrausschneiden zu kühlen :D

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Peter Spad
13.11.2013, 12:26
[QUOTE=cyrus2316;3267177]............wenn ich noch daran denke jede einzelne Rippe von den Brandspuren des Lasers zu befreien wird's mir kotzübel ...... ist ein ganz kleine Sache, mit kleines klötzchen Holz mit Schleiffpapier, so gemacht :)

cyrus2316
13.11.2013, 20:47
Hallo Peter!

Danke für den Tip, ich machs inzwischen mit den Schlüsselfeilen das geht ganz gut. ;)

@Uwe, vielleicht als kleinen Erfahrungsbericht: da die gelaserten Rippen an fast allen Schnittkanten bearbeitet werden müssen und teilweise die Materialstärke nur 1,5mm beträgt sind mir einige Rippen gebrochen. Zwar kein Weltuntergang aber wäre vielleicht bei der nächsten Konstruktion zu bedenken bei den Gewichtsersparnis-Ausfräsungen nicht immer ans Leistungslimit zu gehen :D

Ciao Markus

typ62
13.11.2013, 21:56
Hallo Markus,

was für Kiefernleisten nimmst Du für die div. Holme her -> 1m Länge und diese dann verbinden (schäften) oder nimmst du Kiefernleisten mit 2m länge her?

cyrus2316
14.11.2013, 05:11
Hallo Chris!

Ich lass mir die Kieferleisten bei einem Tischler bei mir um die Ecke in etwa 2,2m länge zuschneiden. Vorteil - schäften entfällt und auch nix teurer als die ganzen Leisten im Modellbauladen in 1m länge zu kaufen. Schäften werd ich nur die 3x2mm Leisten im Nasenbereich...

Gruß Markus

cyrus2316
16.11.2013, 16:05
Hallo Uwe!

Bin mal wieder lästig und hab ein paar Fragen :p
- Wie tief hast du die Wanne für den CFK Holm gestaltet, auf den Bildern kann ichs net genau erkennen. Wäre nämlich sehr hilfreich da ich die Balsaklötzchen auf der die Wanne aufgebaut wird vorher anpassen möchte bevor die Rippen aufgestellt werden.
- Ich nehme an du hast 0,6mm Sperrholz für den Wannenboden verwendet, oder?
- Leider sieht man auch nicht genau wie das CFK Profil für die Diagonalverstrebung in die Holmwanne einfließt?

Viele Dank schonmal,

Markus

typ62
17.11.2013, 14:43
Hallo zusammen,

hab mal paar Bilder von meiner Baustelle gemacht -> das Mittelteil ist soweit beisammen und wartet aufs beplanken. Und sonst beseitige ich auch die Brandspuren von den Rippen. Wenn ich die langen Kieferngurte von meinem Verseinskollegen bekommen habe (er schneidet sie mir gerade) dann gehts los mit dem Tragflächenaufbau.
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cyrus2316
17.11.2013, 15:18
Hallo Chris!

….schön mal zu sehen wie es anderswo auch wächst und gedeiht:D

Heute hab ich mal die Rippenabstände mit Hilfe der Schablone aufs Baubrett gezeichnet. Hat mich ganz schön ins Grübeln gebracht, bis ich mal ein paar Rippen zusammengesteckt hab - dann wurde es etwas klarer. Die Krux an der Geschichte ist das die Wurzelrippe im rechten Winkel zum Baubrett steht aber die Halbrippe und die weiteren einem anderen Winkel dazu. Somit musste ich erst einen Anfangspunkt suchen wo ich mit der Schablone anfangen konnte, das gelang mir wie gesagt erst als ich die Teile mal zusammengesteckt habe.

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Daraus hat sich ergeben das der Abstand vorne zwischen Wurzelrippe und Rippe Nr.2 35mm ist. Somit hat man den Anfangspunkt. Jetzt nur mehr die Schablone RICHTIG ansetzten und Position für Position in dem Abstand von 50mm anzeichnen.

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Hier zeig ich noch zur Vollständigkeit wie die Schablone für den rechten….

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…und den linken Flügel aufgelegt werden

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UweH
17.11.2013, 18:40
@Uwe, vielleicht als kleinen Erfahrungsbericht: da die gelaserten Rippen an fast allen Schnittkanten bearbeitet werden müssen und teilweise die Materialstärke nur 1,5mm beträgt sind mir einige Rippen gebrochen. Zwar kein Weltuntergang aber wäre vielleicht bei der nächsten Konstruktion zu bedenken bei den Gewichtsersparnis-Ausfräsungen nicht immer ans Leistungslimit zu gehen :D


Hallo Markus, ich habe die XIV nicht konstruiert, das war Lothar, und eines der Ziele bei der Überarbeitung zuletzt der Ho XII und bei meinen aktuellen Konstruktionen ist es solche Problemstellen zu beseitigen bzw. zu vermeiden. Bei meiner Aris Mini hab ich das Gewicht sparen einmal übertrieben und musste fast jede Pappelrippe wegen Bruch beim bauen nach kleben, entsprechend krumm war das Ergebnis und ich war am Ende froh dass die Karre überhaupt brauchbar geflogen ist.......das mag ich so nicht mehr haben. Du kannst sicher sein, sollte es einmal eine Ho VI von mir geben, dann hat die auch baufreundliche Restmaterialstärken trotz 100 mm Randbogentiefe des 6 m-Modells ;)



- Wie tief hast du die Wanne für den CFK Holm gestaltet, auf den Bildern kann ichs net genau erkennen. Wäre nämlich sehr hilfreich da ich die Balsaklötzchen auf der die Wanne aufgebaut wird vorher anpassen möchte bevor die Rippen aufgestellt werden.
- Ich nehme an du hast 0,6mm Sperrholz für den Wannenboden verwendet, oder?
- Leider sieht man auch nicht genau wie das CFK Profil für die Diagonalverstrebung in die Holmwanne einfließt?


- die Tiefe der Wannen hab ich nach der Rovinganzahl mit etwas Zuschlag gerechnet, die handschriftliche Rovingliste ist leider nur für mich lesbar :o
Ich häng hier die alte CB Holmberechnung an, daraus kann man leicht eine eigene Liste erstellen. Bei 24er Rovings rechne ich mit 1,7 mm²/Stck Querschnitt plus einem Zuschlag für die Balsa-Beischleifleisten. Die komischen Sprünge in der Rovingabstufung des CB-Excel kommen von den Profildicken, die zuerst ab, dann wieder zu und schließlich noch mal ab nehmen.

- Wannenboden ist 0,6er Sperrholz, das ist richtig

- das CFK-Profil ist schräg bis Dicke Null auslaufend angeschliffen und liegt quer auf der gesamten Breite des Holmwannenboden auf, die Rovings sind dann da drüber laminiert und dadurch mit dem CFK-Profil verklebt.

Sorry dass ich nicht alles baugerecht wie in einer Anleitung liefern kann, aber auch wenn manche etwas anderes behaupten bin ich Praktiker und mir genügt die rudimentären Unterlagen für meine Bauausführung vollkommen. Die Kohleholmvariante der XIV war nicht als Serie geplant, deshalb kommt ihr bei einem Nachbau mit einem Short-Kit nicht um etwas eigene Konstruktionsarbeit herum :rolleyes:....willkommen beim anspruchsvollen Holzmodellbau, aber Du und Chris macht das bisher ziemlich gut ;)

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
17.11.2013, 18:58
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Uwe …. riesengroßes Dankeschön für deine Promte Hilfe….. was würde die Nurflügelszene wohl ohne dich tun:D:D:D:D

Gruß Markus

typ62
17.11.2013, 20:12
Ich kann mich nur anschliessen!!!

typ62
17.11.2013, 21:11
Hallo Markus,Uwe,

doch noch eine Frage zum Hauptholm: Wie würdet Ihr den Haupftholm aufbauen: Holmgurt oben und unten aus CFK ist schon mal klar -> den Holmsteg als Balsaklotz 5-8mm? oder die Holmgurte mit Balsa oder Sperrholz verkastet ?

UweH
17.11.2013, 21:18
Uwe …. riesengroßes Dankeschön für deine Promte Hilfe….. was würde die Nurflügelszene wohl ohne dich tun:D:D:D:D


...promte Hilfe? Markus, ich glaub Du wartest schon über eine Woche auf das Excel, oder? :o

Ja, was würde die Nurflügelszene wohl ohne mich machen????:rolleyes:....es gibt zum Glück viele weitere hilfsbereite und nette Leute bei der Nurflügelei und wenig Streit, auch wenn gerade dieses Flugzeug nicht für Hilfsbereitschaft sondern für sehr viel Streit steht. Wenns nicht so viele nette Nurflügelbauer gäbe, dann würden halt alle nur Leitwerker fliegen :p .....ich hab oft den Eindruck genau das wollen die Nurflügelkritiker zumindest in meinem Umfeld erreichen...aber wozu? :eek:;)

Gruß,

Uwe.

UweH
17.11.2013, 21:29
Hallo Markus,Uwe,

doch noch eine Frage zum Hauptholm: Wie würdet Ihr den Haupftholm aufbauen: Holmgurt oben und unten aus CFK ist schon mal klar -> den Holmsteg als Balsaklotz 5-8mm? oder die Holmgurte mit Balsa oder Sperrholz verkastet ?

Hallo Chris,

Ich hab die Verkastung von innen nach außen immer dünner und leichter gemacht, also Innen 2 x 3 mm Pappelsperrholz, dann 2 x 0,6 mm Birkensperrholz, dann stehendes Balsa, die Konstruktion ist als Kastenholm ausgeführt. Auf den Bildern bei Thermik-Board ist das ein bisschen zu erkennen und es kommt wohl nicht ganz genau darauf an welches Feld welches Material hat, solange das Prinzip eingehalten ist.
Der Hilfsholm kann komplett in Balsa verkastet werden, dann mit der Dicke von 3 bis 1,5 mm immer weiter runter gehen. Ausnahme: die inneren 3-4 Rippenfelder mindestens auf der Nasenleistenseite sollten mit Sperrholz verkastet sein weil hier das Trimmblei rein muss, der D-Box-Kasten muss dafür stabil genug sein.
Am Hauptholm würde ich Balsa aber frühestens nach dem Querruderanfang einsetzen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
18.11.2013, 20:58
…ich hab einen neue Lieblingsbeschäftigung gefunden……:cry: die Vorbereitungen für die Holmwanne - soll heißen das die ursprünglichen Aufnahmen der vorgesehenen Kieferholme mit härterem Balsa aufgedoppelt werden da der CFK Holmgurt etwas zierlicher ausfallen wird.

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…und zwischendurch hab ich auch wieder am Mittelteil weitergebastelt. Es entsteht die innere Diagonalverstrebung aus 3mm CFK Stäben zur Erhöhung der Torsionsfestigkeit.

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cyrus2316
23.11.2013, 14:27
...ganz so untätig war ich die letzten Tage auch nicht. Die Rippen der linken Fläche wurden aud dem Baubrett mit Weissleim fixiert, die ersten Gurte veklebt. Ein wahrhaft schöner Anblich nach doch einigen Stunden Arbeit. :D
Den einzigen Denkfehler den ich hatte... eigentlich war es ein Irrglauben... die Wurzelrippe steht nicht parallel zum Baubret sondern in einem kleinen Winkel dazu
(ich weiss ich hätte auch vorher messen können :p) Grunsätzlich kein Problem, nur das ich jetzt das Mittelteil nich weit genug in die richtige Position zur Wurzelrippe der Tragfläche bringen kann da der Beinkasten des Scale-Mittelteils schon vorher am Baubrett ansteht. Somit muss ein Stück des Baubrett´s dran glauben....

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Am Montag gehts weiter.... dann wird die rechte Fläche auf den gleichen Baustand nachgezogen. Leider ist meine Bastelstube nicht so groß um beide Flächen gleichtzeitig aufzubauen.... was solls der Winter ist noch laaaange;)

Gruß, Markus

typ62
23.11.2013, 23:31
Hallo Markus,Uwe,

könnt ihr mir sagen für was die Teile (die kleinen Vierecke) gehören ? Vermutung: die Stege für den Holm -> doch ich kann mit der Beschriftung nichts anfangen??

Diese lautet: MF , MR, AF, AR, F -> könnt Ihr mir evtl. sagen für was das steht?

Danke!


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eric_laermans
24.11.2013, 08:46
Ich bin beeindruckt von diesem Bau... sehr schön.

cyrus2316
24.11.2013, 08:48
Hallo Chris!

Genau, das sind die Verbindungen (Verkastung) zwischen den oberen und unteren Holmgurten. Wie du auf dem Übersichtsplan sehen kannst wurden die Holmgurte mit F Forward M Main A After bezeichnet. Dazu kommt noch ob das Teil vorn FFront oder hinten RRear an den Holmgurten hin gehöhrt. Die Zahl eben die etsprechende Rippenposition. Als Beispiel - MR23 Hauptholm, hinten, Rippe 23 usw.... Ich hoff es ist verständlich genug:)

Ciao Chris

UweH
24.11.2013, 12:13
das sind die Verbindungen (Verkastung) zwischen den oberen und unteren Holmgurten.

Das ist Brians Arbeit, ich hab die noch alle von Hand geschnitten :eek:;)

Gruß,

Uwe.

Peter Spad
24.11.2013, 16:21
Way to go for the Americans :)

cyrus2316
27.11.2013, 20:24
Jetzt hab ich mal am rechten Flügel die hinteren Holmgurte verbaut, die Wurzelrippe an das Mittelstück angepasst und schließlich die Steckungsrohre verklebt. Auf Grund der sehr guten Passgenauigkeit der Teile ging das Ganze problemloser als vorher gedacht…..

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typ62
28.11.2013, 21:47
Hallo zusammen,

so mal paar Bilder von meiner Fläche -> hab bis jetzt erst mal eine Fläche augebaut. Es sind schon alle Gurte drin und auch schon der erste Teil vom Hauptholm. Wenn ich alles verschliffen habe dann gehts ans beplanken der Oberseite.

Noch eine Frage an Markus und Uwe:

Mir ist folgendes aufgefallen: wenn man mal von der Seite die Fläche durchfluchtet fällt auf das der Konturverlauf nicht konstant gerade ist sondern das die Fläche im Bereich des Querruderanfangs wieder dicker wird -> ist im Bild bischen zu sehen. Ebenso fällt auf das die Fläche eine Durchbiegung hat -> d.h. die Nasenleiste verläuft nicht gerade!
Ist das so gewollt? (evtl. blöde Frage -> hab aber noch nicht so viele Horten gebaut)

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UweH
28.11.2013, 22:06
Mir ist folgendes aufgefallen: wenn man mal von der Seite die Fläche durchfluchtet fällt auf das der Konturverlauf nicht konstant gerade ist sondern das die Fläche im Bereich des Querruderanfangs wieder dicker wird -> ist im Bild bischen zu sehen. Ebenso fällt auf das die Fläche eine Durchbiegung hat -> d.h. die Nasenleiste verläuft nicht gerade!
Ist das so gewollt?

Hi Chris,

diese Konturverläufe sind die Schwierigkeit wenn man Hortenflugzeuge mit konventionellen Bauweisen aufbauen möchte.
Der Dickenverlauf kommt daher, dass für den Scale-Eindruck relativ viel Profildicke erforderlich ist. In der Mitte der Halbspannweite soll das dünnere Profil Widerstand einsparen. Außen braucht man wegen der hohen Zuspitzung und der damit geringen Flügeltiefe wieder etwas mehr Profildicke um die Servos verdeckt einbauen zu können. Den Dickenverlauf sieht man auch in der Geometrieeingabe des CB-Excel für die Holmberechnung.

Die geschwungene Nasenleiste kommt von dem nicht-linearen Schränkungsverlauf, der für die Glockenzirkulationsverteilung notwendig ist. Nur bei linearer Schränkung bekommt man gleichzeitig annähernd gerade Kanten für Nasenleistenkontur, Endleistenkontur und Ruderachsen, aber das hat man bei Horten meist nicht.
Die Ruderachse muss unbedingt eine Gerade sein, sonst baut man einen Ruder-Knackfrosch ein. Dreht man die Rippen bei der Konstruktion also für die nicht-lineare Schränkung um diese gerade Ruderachse, dann wird der Nasen- und Endleistenverlauf eine gebogene Linie. Da die Ruderachse näher an der Endleiste als an der Nasenleiste liegt, wirkt sich die Biegung an der Nasenleiste stärker aus.

Wenn ich euren Baufortschritt so sehe wird es Zeit die Abdeckungsform endlich zu reinigen und neu einzutrennen, Vivak und Pizza zu kaufen ;)

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
30.11.2013, 09:48
Hallo Chris!

….da geht's ja ganz schön vorwärts :) ...wennst in der Geschwindigkeit weiterbaust wird noch ein ein Jahresabschlußflug mit der der Horten:p
jedenfalls gefällt mir was ich sehe. Bei mir hat sich nicht viel verändert, die zweite Fläche ist jetzt gleich weit wie die erste und das Steckungsrohr wurde mit Kohle gestopft. Im Moment bereite ich die Holmwannen vor…. leider ist das Nachbar-Board mit Uwes Baubericht grad offline - oder zumindest für mich nicht erreichbar. Ich werde die Holmwannen wie Uwe gestallten, das setzt aber voraus das die Ober und Unterseite gleichzeitig angebracht wird und die Verkastungen schon vor dem Holmlaminieren fertig sind.

@ Uwe ich nehme an du hast die Holmstege rein nur an den 0,6èr Sperrholzholmboden gepappt ohne irgendwo etwas aufgedoppelt zu haben?

@ Chris gibt es einen speziellen Grund weshalb du die alle Holmgurte nicht bis zur Randbogenspitze geführt hast?

so jetzt geht's ab in den Keller, Fotos gibt's wieder wenn was interessantes passiert ist

Ciao Zusammen
Markus

UweH
30.11.2013, 11:54
@ Uwe ich nehme an du hast die Holmstege rein nur an den 0,6èr Sperrholzholmboden gepappt ohne irgendwo etwas aufgedoppelt zu haben?

Hallo Markus,

das ist richtig, die Verklebung mit den Holmgurten erfolgt nachher nass beim laminieren der Rovings in die Wannen.
Beim ankleben der Verkastungsbrettchen sollte man halt drauf achten dass sich die Wannenböden nicht durch biegen, das kann vor allem außen im schmalen Wannenbereich leicht mal passieren. Verklebt man zuerst nur eine Seite Nasen- oder Endleistenseite und klammert dabei vorübergehend ein gerades Profil auf, ist die Gefahr gebannt.

Gruß,

Uwe.

typ62
30.11.2013, 12:00
Hallo Markus,

die Seite wo Uwe´s Baubericht zu sehen ist, geht bei mir auch nicht mehr -> schade!!!
Das mit den Holmen kommt daher das ich schon die Gurte abgeschnitten hatte als ich bemerkt habe daß das Sperrholzteil für den Randbogen gedacht ist -> werd evtl. noch was aus CFK zur Verstärkung ran machen. Bin jetzt dabei das ganze zu verschleifen -> Gurte bei schleifen etc.. Werde evtl. nächste Woche die Oberseite beplanken.
Mit nem Jahresabschlussflug wird´s eher nichts -> hab z.Z. keinen Sender (musste dieses Jahr pausieren) -> werd mir erst nächstes Jahr im Frühjahr einen neuen Sender zulegen und es ist auch noch eine Menge zu machen an der Horten -> aber es macht riesigen Spass wieder mal was aus Holz zu bauen.

-> also viel Spass im Bastelkeller und ich warte gespannt auf deine Berichte!!!

UweH
30.11.2013, 12:11
die Seite wo Uwe´s Baubericht zu sehen ist, geht bei mir auch nicht mehr -> schade!!!

Der Provider von Thermik-Board hat ein technisches Problem, es wird an der Lösung gearbeitet.
Ich denke spätestens nächste Woche geht die Seite wieder und mir wurde versichert dass kein Datenverlust zu befürchten ist.

Gruß,

Uwe.

typ62
30.11.2013, 12:57
Hallo Uwe,

noch eine Frage: Welchen Durchmesser haben bei Dir die CFK Rohre im Cockpit? -> Scaleverstrebung!

UweH
30.11.2013, 13:31
Hallo Uwe,

noch eine Frage: Welchen Durchmesser haben bei Dir die CFK Rohre im Cockpit? -> Scaleverstrebung!

Hi Chris,

guggst Du Maße auf Foto.
Die Verstrebungen im hinteren Teil, wie sie Markus auch eingebaut hat, sind alle 3 mm CFK-Vollstab, die Knotenpunkte mit 1/2 Roving umwickelt und mit dünnem Harz und CA fixiert.

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Gruß,

Uwe.

cyrus2316
01.12.2013, 22:49
Heute mal den Holmboden angefertigt und danach angefangen den Hauptholm zu verkasten.
Tja Uwe, ich versteh jetzt warum du einen besondere Beziehung zu dieser Arbeit hast…… es dauert ewig:cry::cry::cry:

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UweH
01.12.2013, 23:34
verkasten.
Tja Uwe, ich versteh jetzt warum du einen besondere Beziehung zu dieser Arbeit hast…… es dauert ewig:cry::cry::cry:


Hallo Markus, das verkasten macht aber Spaß....denn wenn es keinen Spaß machen würde müsste es trotzdem sein und deshalb rede ich mir inzwischen recht erfolgreich ein dass es Spaß macht:rolleyes:...Deine Signatur passt hervorragend dazu ;):D

Die Form der hinteren Abdeckung ist gereinigt, neu gewachst und mit PVA eingetrennt, jetzt brauch ich noch einen geeigneten Klarlack oder farbloses Vorgelat, dann kann die erste eurer Abdeckungen laminiert werden ;)...aber Pizza hab ich noch keine gekauft :rolleyes:

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Gruß,

Uwe.

cyrus2316
02.12.2013, 22:16
Die erste Holmwanne ist fertig und das CFK Profil für die Diagonalverstrebung angepasst.
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Hallo Uwe, du hast bei deinem Flügel noch eine zusätzliche Überbrückung der Steckung von der Wurzelrippe bis zur Rippe NR.2 um die freie länge der Steckung in dem Bereich zu verstärken. Da leider das Nachbarforum noch off ist kannst mir bitte kurz erklären was du da fabriziert hast. zB. welches CFK Profil, verkästet oder nicht usw….. Bitte Danke:)

Gruß, Markus

UweH
02.12.2013, 22:56
Hallo Uwe, du hast bei deinem Flügel noch eine zusätzliche Überbrückung der Steckung von der Wurzelrippe bis zur Rippe NR.2 um die freie länge der Steckung in dem Bereich zu verstärken. Da leider das Nachbarforum noch off ist kannst mir bitte kurz erklären was du da fabriziert hast. zB. welches CFK Profil, verkästet oder nicht usw….. Bitte Danke:)

Gruß, Markus

Hallo Markus,

bevor ich mich wieder auf Dienstreise mit eingeschränktem Internetzugang verabschiede: an der Wurzelrippe meiner XIV guggt da oben und unten das Ende je eines 3 mm CFK-Rundstab raus. Das ist wegen der großen Profildicke auch plausibel. Ich hab wegen der nachträglichen Montage nicht verkastet, aber mit 3 mm Pappel als Schubsteg wird die Wirksamkeit dieser aussteifenden Gurte deutlich verbessert und deshalb würde ich die heute gleich einbauen und so verkasten.

Gruß,

Uwe.

typ62
03.12.2013, 07:46
Hallo Markus,Uwe,

sprecht Ihr von dieser Versteifung?

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cyrus2316
03.12.2013, 08:57
....ja genau Chris :cool:

Gruß Markus

cyrus2316
07.12.2013, 11:06
..im Moment gibts nix wirklich Interessantes zu berichten, da ich die zweite Fläche in dem Bauzustand der ersten bringe - wenns ans Holmlaminieren geht gibts die nächsten Bilder.

Jetzt mal eine Frage an die Spezialisten von euch - ich suche nach Infos und Bilder zum Gerätbrett der Horten IV - werde mich einfach daran orientieren da damals eine gewisse Ähnichkeit sicher gegeben war. Leider sind die Bilder im www wenig dafür geeignet ein vernünftiges Cockpitbrett zu gestalten. Vielleicht gibt es anderswo Infos zu den damals verwendeten Geräten oder Originalfotos aus der Zeit. Auch von Interesse wären die beiden Instrumente die an der Steuereinrichtung verbaut sind. Ich nehme mal an das dort sinnvollerweise evtl. die Stoppuhr und ??? verbaut ist.
Ich bin jedenfalls für alle Infos schon mal dankbar die mehr Licht in diese Angelegenheit bringen:D

Fliegergruß Markus

Laurans
10.12.2013, 09:26
Bravo pour votre travail c’est splendide . Je réalise actuellement une nouvelle aile Horten partant de zéro, voici le lien peut-être cela vous intéressera.

Congratulations for your work is splendid. I now realize a new Horten wing from scratch, here is the link maybe this will interest you.

http://lesgpr.free.fr/construire/horten/horten-lp/horten-lp.htm

Thanks

Laurans.P

UweH
11.12.2013, 00:38
Vielleicht gibt es anderswo Infos zu den damals verwendeten Geräten oder Originalfotos aus der Zeit. Auch von Interesse wären die beiden Instrumente die an der Steuereinrichtung verbaut sind. Ich nehme mal an das dort sinnvollerweise evtl. die Stoppuhr und ??? verbaut ist.
Ich bin jedenfalls für alle Infos schon mal dankbar die mehr Licht in diese Angelegenheit bringen:D


Hallo Markus,

leider hat bis jetzt niemand auf deine Frage geantwortet, ich wäre da auch an weiter führenden Infos interessiert.
Ich kann nur mit ein paar von mir aufgenommenen Bildern aus Oberschleißheim und ggf per Mail mit einem Kontakt zu Peter H. dienen, der den größten Anteil an der Restaurierung der Oberschleißheimer IV geleistet hat.
Das rechte Instrument am Steuerhorn ist offensichtlich eine Uhr, das linke kann ich auf den Fotos nicht identifizieren.
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Ich stell im nächsten Post noch ein paar meiner Bilder aus Oberschleißheim ein, vielleicht hilfts.

Gruß,

Uwe.

UweH
11.12.2013, 01:00
Hier die im Vorpost angekündigten Fotos, die ich von der Oberschleißheimer Ho IV aufgenommen habe.10894571089458108945910894601089461108946310894641089465108946610894671089469108947010894711089 4721089473108947510894761089477108947810894791089481108948210894831089487108948810894901089491108949 2

Gruß,

Uwe.

troll05
11.12.2013, 02:19
Instrumente ( in Flugrichtung gesehen von links nach rechts): Vario, Wendezeiger, darüber Uhr, Kompass, Funk und Fahrtenmesser.

War letzte Woche noch in Schleissheim und hab mir die Horten wegen dieses Threads ganz besonders gut angeschaut;)

cyrus2316
11.12.2013, 17:48
Danke Uwe und Co für die tollen Bilder und Infos. Leider ist es aber so das eine Museumsmaschine auch nicht immer ganz original Restauriert wird. Diese Erfahrung hab ich beim Bau einer FW-190 gemacht. Gut zu sehen auch beim Bericht über die Restauration der Ho IV. Möglicherweise wurde mal überlegt mit der Maschine in die Luft zu gehen, bei den Restaurationsberichten finden sich Bilder mit einem aktuellen Variometer von Renschler - also aus dem aktuellen Paragleit.- und Drachenflugbereich (kenn ich noch aus meiner aktiven Zeit dort). Ich bin der Meinung im Original war weder ein Voltmeter oder gar Funk an Bord. Das würde auch ein Bild einer Ho IV aus dem Buch "Nurflügel" von Horten/Selinger bestätigen. Leider ist dort aber nur die Anschlussseite der Instrumente zu sehen:cry:
Ich werde mich auf Variometer, Höhenmesser, Borduhr, Kompass, Wendezeiger mit Libelle und Fahrtenmesser beschränken. Mal gucken was in der Zeit so verbaut war…. wahrscheinlich verlier ich mich wieder mal in Details mit der Konsequenz das der Flieger nicht fertig wird:mad:

…also wieder ab in den Keller und weiterbasteln…

Ciao Markus

cyrus2316
11.12.2013, 18:00
…ah da hat sich ein Fehler eingeschlichen. Die Bilder von dem Renschler Vario sind nicht aus der Ho IV aus dem Museum sondern ein Nachbau einer Ho IV der fliegen soll
http://www.holzleicht-flugzeugbau.de/Heuser_Dateien/H-IV/Prj_H-IV.html

Höchst Interessant….. :D:D:D:D

Ciao Markus

troll05
11.12.2013, 18:06
Ich denke geradebei der Horten im DM wird man verbaut haben "was gerade rumlag" und nicht der historischen Wahrheit Rechnung getragen haben.

Fahrtenmesser wird drin gewesen sein, Wendezeiger, Kompass, und Uhr auch –damals hat man sich ja auch mit Segelfliegern recht hemmungslos in den Wolken getummelt– Höhe muss nicht (der gemeine Cumulus Granitus existierte zwar schon, war aber noch nicht entdeckt:D), Vario und Funk kann man aber glaube ich getrost ausschliessen. Gerade das Vario und der Fahrtenmesser sehen beide nach relativ moderne Geräte der Fa. Winter aus, die würdeich mal so in die 70er Jahre verorten, der Funk könnte zwar aus der Zeit kommen, ist aber nur ein Bedienteil, die restlichen 50Kg einer damaligen Anlage fehlen.

Beim Wendezeiger stellt sich aber die Frage der Stromversorgung. Gab es eine und wenn ja wie? Also vielleiht auch kein Wendezeiger:confused:

cyrus2316
11.12.2013, 18:13
....naja Vario war damal sicher drinnen, die waren eben mechaisch und eigentlich schon sehr genau und gerade im Segelflug unerlässlich. Wendezeiger funtionierten damals wie auch noch heute als Notinstrument in Verwendung pneumatisch d.h. der Differenzdruck treibt einen Kreisel an.... wie gut das aber damal funktionierte entzieht sich meiner Kenntniss...

Ciao Markus

typ62
12.12.2013, 21:57
So nun ein paar Bilder von meiner Baustelle:

Nach tagelangem messen und aufzeichnen der Beplankungszuschnitte (war echt ne menge Arbeit bis alles gepasst hat) hab ich nun heute mit dem aufbringen der Beplankung begonnen. Mein Ziel war es so wenig Zuschnitte wie möglich zu benötigen (damit es nicht so viele Kanten und Fugen gibt) -> habs jetzt mit zwei großen Zuschnitten und einem dünnen Streifen umgesetzt. Hab heute mit dem ersten großen Zuschnitt begonnen und morgen kommt dann der zweite drann.

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cyrus2316
13.12.2013, 12:23
Hallo Chris!

Sehr schön geworden, bin begeistert. Ich plage mich im Moment mit einer gebrochenen Rippe nach der anderen. Speziell im Bereich der Störklappen und der Hinterkante der Rippen musste im laufe der Zeit so ziemlich jede repariert werden - sehr filigran das ganze… wenn ich nur auch schon so weit wäre hätte ich ein paar Sorgen weniger.
Hast du die Beplankung nach dem Hinteren Holm ausgerichtet? …. und wieviel Überstand hast du noch vom Ende Rippen bis zum Ende der Beplankung?
Mir kommt der Überstand irgendwie zu groß vor….

Ciao Markus

typ62
13.12.2013, 12:48
Hallo Markus,

die Beplanung ist an dem hinteren Holm ausgerichtet -> hab alles so eingemessen das der Spalt zu den Klappen passt und der Ausschnitt in der Beplankung von der Größe/Position her passt und auch das die Holzmaserung über den ganzen Flügel gleichmässig läuft -> nach vorne (zur Nasenleiste) und auch seitlich hab ich einen Überstand gelassen ca. 1cm - dieser wird dann später beschnitten und verschliffen.

cyrus2316
13.12.2013, 16:52
Jetzt mal die Problemzonen im Bereich der Störklappen in Angriff genommen damit dort mal Ruhe einkehrt. Die 370mm Störklappen von Aeronaut passt genau zwischen zwei Verkastungen aus 1,5mm Sperrholz die entsprechend der Störklappen ausgespart wurden.

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Das Ganze dann mit Hilfe der Vorgegebenen Beplankung ausgerichtet und verklebt.

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cyrus2316
16.12.2013, 20:30
Heute hab ich den ersten Holmgurt laminiert. Dazu hab ich das Harz wieder mit etwa 20% Isopropylalkohol verdünnt, damit lassen sich die Stränge sehr gut tränken. Zum Schluß Deckel drauf und mal ein paar Tage ruhen lassen. Weiter geht's mach den Feiertagen….. somit schon mal vom meiner Seite ein Frohes Fest und ein braves Christkindl ;)

Ciao Markus

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PIK 20
17.12.2013, 09:40
Dazu hab ich das Harz wieder mit etwa 20% Isopropylalkohol verdünnt, damit lassen sich die Stränge sehr gut tränken.

Hallo Marcus,
bist du dir da auch sicher dass die Verdünnung nicht zu hoch ist und die Festigkeit darunter leidet?
Welcher Querschnitt Epoxi/Kohle ergibt sich denn bei deiner Holmkonstruktion?
Ich verdünne auch manchmal Epoxi, aber nur wenn es in dünnen Schichten wie Beglasung angewendet wird.

Gruß Heinz

cyrus2316
17.12.2013, 10:59
.... die bedenken hatte ich erst auch, aber erstens machte esUwe bei seiner Horten genauso und die Rovings im der Alusteckung haben auch genügend Festigkeit. Der Praxistest wirds zeigen..... :D

Ciao Markus

jettrainer
17.12.2013, 17:38
...alter Säufer

UweH
17.12.2013, 18:54
.... die bedenken hatte ich erst auch, aber erstens machte esUwe bei seiner Horten genauso und die Rovings im der Alusteckung haben auch genügend Festigkeit.

Hallo Markus,

ich verdünne das Harz nur da wo der Alkohol in der Abbindephase durch das Holz oder Fugen entweichen kann. Beim Holm funktioniert das problemlos, aber nicht beim einziehen in ein geschlossenes Rohr!
Kann der Alkohol nicht raus, dann bindet das Harz nicht vollständig ab und bleibt kaugummiartig weich, die Festigkeit reicht dann nicht aus.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
17.12.2013, 19:24
Ah Uwe… gut wieder mal was dazugelernt…. :D

Ciao Markus

PIK 20
19.12.2013, 09:14
Hallo Marcus,
bist du dir da auch sicher dass die Verdünnung nicht zu hoch ist und die Festigkeit darunter leidet?
Welcher Querschnitt Epoxi/Kohle ergibt sich denn bei deiner Holmkonstruktion?
Ich verdünne auch manchmal Epoxi, aber nur wenn es in dünnen Schichten wie Beglasung angewendet wird.

Gruß Heinz

Besten Dank für die Infos

Gruß Heinz

cyrus2316
19.12.2013, 10:44
Servus Heinz!

Spät aber doch, der Aufmerksame Leser hätte gelesen das im Post Nr.: 94 ein Excel Fiile von Uwe im Anhang ist wo alle Infos über den Holm drin stehen.
Im Moment ist meine Stimmung etwas getrübt das es wie du vorhergesagt hast bei der Aushärtung etwas zäh voran geht.
Wenns so bleibt werde ich wohl oder über den Holm herausarbeiten dürfen... ja ja, wer nicht höhren will muss ... :cry::cry::cry:

Ciao Markus

cyrus2316
19.12.2013, 11:32
Servus Heinz!

Spät aber doch, der Aufmerksame Leser hätte gelesen das im Post Nr.: 94 ein Excel Fiile von Uwe im Anhang ist wo alle Infos über den Holm drin stehen.
Im Moment ist meine Stimmung etwas getrübt das es wie du vorhergesagt hast bei der Aushärtung etwas zäh voran geht.
Wenns so bleibt werde ich wohl oder über den Holm herausarbeiten dürfen... ja ja, wer nicht höhren will muss ... :cry::cry::cry:

Ciao Markus

PIK 20
19.12.2013, 15:20
Hallo Markus,

Uwe´s Holm-Berechnung war mir nicht mehr in Erinnerung. Danke für den Hinweis.

Die Holmdicke, d.h. die CFK-Höhe ist ja nur 1mm max. dick. Also da dürfte der Alkohol doch herausdiffundieren. Dass die Härtung zäh vorangeht, lässt auf eine zu niedrige Raumtemperatur schließen. Solltest diese schleunigst erhöhen, wenn´s nicht schon zu spät ist.
Bei statisch und dynamisch belasteten Bauteilen verdünne ich das Epoxi auf keinem Fall.

Schau mer mal was daraus wird.

Gruß Heinz

typ62
19.12.2013, 18:15
Hy Markus,

also ich hab meine beiden CFK Holmgurte schon fertig -> vorne an der Wurzel hab ich eine Breite von ca. 20mm und eine Dicke von gut 3mm -> hab ein paar Rovings mehr rein getan. Das Harz hab ich nicht verdünnt -> ist meiner Meinung nach dünn genug und bleibt ja nach dem Anrühren rel. lange dünnflüssig und hat somit genügend Zeit die Fasern zu durchtränken -> falls man trockene Stellen hat.
Ich würde auch mal gut einheizen und abwarten -> hat mal bei mir bei einem Rumpf für eine P-38 geholfen.

cyrus2316
20.12.2013, 09:01
Gestern Nachmittag gab es schon ein Training fürs Geschenkeauspacken

:eck: mal schaun was da drinnen ist ???
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!!!!!!Überraschung!!!!!

cyrus2316
20.12.2013, 09:06
Wer von euch kann schon behaupten einen Holm ausgepackt zu haben :D:D:D:D

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cyrus2316
20.12.2013, 09:34
Der Rest vom Harz den ich wie immer aufbewahre um die Durchhärtung zu kontrollieren hatte nicht gut ausgeschaut. Auch nach dem es einen Tag auf der Heizung lag war es immer noch elastisch und bzw. wurde zwar ein wenig fester aber dafür brüchiger. Also alles in allem nur gute Voraussetzungen um einen Gummiholm zu Basten (wers braucht :D:D:D:D)
Wie man sieht haben sich im 1. Drittel die Rovings fast Strangweise abziehen lassen wurde dann bis zu Hälfte zwar besser aber sie liesen sich trotzdem mit mittelmässigem Kraftaufwand herausziehen. Eine bessere Aushärtung war erst im letzten Viertel im Bereich des Randbogens erkennbar, dort sind es dann aber maximal 4 Rovings die an Volumen zusammengekommen sind. Letztlich war es die richtige Entscheidung das Ding zu entfernen. Das relative einfache entfernen des Holms spricht dafür das es Probleme bei der Aushärtung gegeben hat. Glück im Unglück war das das Entfernen ohne Strukturelle Schäden verlief außer eine paar kleine Blessuren an den Rippen durchs festhalten beim Strangziehen die aber mit ein paar Tropfen Sekundenkeber egalisiert werden können.

Somit sind meine letzten Post´s in diesem Beitrag in die Rubrik wie man einen CFK-Holm nicht baut einzustufen!!!!!

Sehen wie es positiv und nehmt es als Beispiel falls wieder mal jemand auf die Idee kommt solche Experimente zu versuchen.

Wahrscheinlich war die Verdünnung zu hoch - also in meinem Fall 18% und die Ablüftftzeit zu gering…. jedenfalls werd ich in Zukunft Strukturelle Bauteile nicht mehr verdünnen.

UweH
20.12.2013, 09:47
Hallo Markus,

ist ja übel mit dem Fehlversuch, aber von der Beschreibung wie die Rovings wieder raus gehen war es die richtige Entscheidung den "Gummiholmgurt" zu entfernen.
Für die Holmgurte verdünne ich nur sehr wenig um das Harz dünnflüssiger zu machen und die Benetzungseigenschaften zu verbessern, weit weniger als 20 % Alkoholanteil.
Ich tränke auf Zeitungspapier vor, damit verdunstet der meiste Alkohol bereits vor dem einlegen in die Wannen.
Man kann das Harz auch anwärmen um es dünnflüssiger zu machen, dann gibts keine Alkoholprobleme ;)

Viel Erfolg für den zweiten Versuch!

Gruß,

Uwe.

jettrainer
20.12.2013, 23:07
...warum hast das mit dem Alten Säufer so ernst genommen, echt großes Pech, hoffe Du kriegst das wieder hin und lässt Dich nicht dadurch abhalten!

Ciao Chris

Ps.: Schmeiss das Harz und den Härter für ein paar Minuten auf den Heizkörper und verwende ein Gefäß mit möglichst großem Durchmesser, dann bleibt das Harz einige Zeit vertretbar dünnflüssig zum tränken - aber das weist Du ja eigentlich selber!!! Mir ist vorige Woche das Harz im Joghurtbecher übergequollen, daher wieder die Anmerkung Gefäß mit großem Durchmesser und nicht zu hoch anfüllen, sonst setzt das aushärten zu früh ein, kann es sein dass sich Harz und Härter nicht ganz durchmischt haben???

cyrus2316
21.12.2013, 07:16
Hi Wim!

Ja i weiss, wärmen ist auch a Möglichkeit. Die Durchmischung hat gepasst. Es war eben fürs erste schwer abzuschätzen wie lange die Prozedur dauert und warmes Harz zieht eben schneller an. Für den nächsten Versuch werd ichs a wenig wärmen - dann sollte es auf jeden Fall passen.... ;) aber erstmal ist der Weihnachtsfrieden in der Werkstatt eingezogen weiter gehts nach den Feiertagen....

Ciao BEM

PIK 20
21.12.2013, 09:02
Hallo Markus,

das Anwärmen des Harzes beschleunigt die Einleitung des Härteprozesses wie bekannt enorm.
Mit dem Vorwärmen des Harzes vor dem Laminieren ist schon eine Menge Stress verbunden.
Besser ist es, beim Laminieren nicht so sehr auf die sofortige Benetzung der Fasern zu achten und dafür das Ganze vor Abschluss er Laminiererei das ungenügend benetzte Laminat mit dem Fön zu behandeln. Da werden relativ schnell die weißen Fasern schön klar. Und Gewicht spart man auch noch dabei.

Schau dir auch mal die Datenblätter von deinem Harz an. Die verschiedenen Harze haben auch oftmals sehr unterschiedliche Viskosität. Ich verwende 3 verschiedene Harze und fast die doppelte Anzahl verschiedener Härter.

So kann man ohne Verdünnung zu einem optimalen Ergebnis kommen.

Gruß Heinz

typ62
22.12.2013, 23:13
Eine Frage an Uwe,

wo wird das Querruder geteilt? da wo es in deinem Baubericht zu sehen ist oder besser an einer anderen Stelle?

G
chris

UweH
23.12.2013, 11:09
Eine Frage an Uwe,

wo wird das Querruder geteilt? da wo es in deinem Baubericht zu sehen ist oder besser an einer anderen Stelle?

G
chris


Hallo Chris,

meine Teilung mit 7 Rippenfeldern für die Innenklappe und 8 Feldern + Randbogen für die Außenklappe hat sich im Flug gut bewährt.
Wenn die Teilung noch ein Feld weiter Innen ist funktioniert es auch gut und es steht noch etwas mehr Platz fürs Servo zur Verfügung. Ich hab an der Außenklappe Graupner DES428 drin und das ist schon extrem eng wenn das Servo nicht raus schauen soll, am besten vor dem aufbringen der Unterseitenbeplankung wegen Platz mal Tests mit dem Servo machen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
02.01.2014, 21:04
Hallo Uwe,

... wärst du bitte so nett und könntest mal dein Video von Horten-Schlepp online stellen.

Danke,

LG Markus

UweH
03.01.2014, 01:09
... wärst du bitte so nett und könntest mal dein Video von Horten-Schlepp online stellen.


Hallo Markus,

sorry, das hab ich halb verpennt und halb wusste ich nicht wie ich das schneiden soll.
Ich habs jetzt einfach so ungeschnitten mit allen Kommentaren und meiner damaligen Nervosität hochgeladen.
Werner hat gut geschleppt und mit seiner langjährigen Ho IV-Schlepperfahrung gut gecoacht, aber grade als er mich gelobt hat bin ich unter den Schlepper geraten, die XIV hat die Nase massiv runter genommen und musste aus dem Seil.
Mit dem abheben hatte er Recht, ich musste etwas ziehen, aber dann hüpfte die XIV in die Luft als ob es das selbstverständlichste der Welt wäre. Vom Flug ist wegen der Konvertierung nicht viel zu sehen und die Kamera hat wegen leerem Akku auch noch viel zu früh abgeschaltet......trotzdem viel Spaß:

https://vimeo.com/83257218


https://vimeo.com/83257218

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
03.01.2014, 08:36
Danke Uwe, das schleppen geht also doch einfacher als gedacht.....:D

.... bei mir gehts ab nächster Woche wieder weiter im Baubericht

Gruß, Markus

PIK 20
03.01.2014, 09:58
Hallo Markus,

das Schleppen geht eigentlich schon einfach. Nur die Sichtbarkeit des so genannten "Hortenstrichs" ist das Kriterium. Ich kann ein Lied davon singen.
Also mach dich darauf gefaßt. Es ist besser überhaupt nichts zu machen wenn man den Horten nicht mehr sieht. Die Horten kommt schon wieder zum "Vorschein".
Viel Glück für euch beide, ich meine dein Modell und dich

Gruß Heinz

cyrus2316
13.01.2014, 16:24
Hallo zusammen, ich hoffe jeder hat die Feiertage und den Jahreswechsel gut verdaut ;). In der Zeit ging natürlich bei meinem Projekt entsprechend wenig voran - muss ja auch mal Zeit für die Familie bleiben. Erschwerend kam dann noch hinzu das der Computer seinen Dienst verweigerte und somit geht's ab heut wieder weiter im Baubericht.
Ich hab eine neue vordere Landekufe V2 angefertigt um diese an der neuen vorderen Kufenlagerung angepasst. Als vordere Kufenlagerung kommt bei mir ein Stahlkugelkopf in M5 Größe. Könnte man kleiner machen aber hat mir so gefallen und wurde verbaut. Die Kufe hat wieder ein Messingrohr als Lager, verstärkt mit CFK und Titanblech. Die alte Lagerung der vorderen Kufe ist zu der hinteren Kufen gewandert und entsprechend angepasst.
Die oberen Holmgurte der Flächen sind diesmal gelungen, ohne Verdünnung :D , die linke Fläche wird ab heute beplankt…..

@Uwe…. hat sich schon etwas getan im Pizzaofen? ;)

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typ62
13.01.2014, 21:50
So jetzt muss ich mich auch mal wieder melden -> noch ein gutes Neus Jahr an alle!!

Ich muss gestehen das ich über die Feiertage auch nicht all zu viel an der Horten gemacht habe -> ich hab ein anderes Projekt dazwischen geschoben.
Die erste Fläche ist auf der Oberseite beplankt und ist auch soweit fertig -> wenn ich dann meine Servos eingepasst habe werde ich die Unterseite beplanken. Ich werde auch noch an der "Endleiste" einen CFK Streifen mit einkleben (siehe Foto) -> im Endbereich sind ja nur 1,2mm Sperrholz vorhanden -> kommt mir ein wenig weich vor -> daher kann ein bisschen Kohle nicht schaden.
Ich hab nun mit der zweiten Fläche begonnen -> bin gerade bei meiner Lieblingsbeschäftigung -> Schleifen und verputzen der Rippen!!!

@Markus: schaut gut aus dein neues Fahrwerk -> muss mich auch mal dran machen!

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Die beplanke Fläche
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Die Unterseite
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CFK Verstärkung in der Endleiste
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Ohne Worte

matzito
14.01.2014, 06:20
sowas kann man nicht wirklich angucken, nach 13 sec war mir schon schwindelig ;-)))

Löschknecht
14.01.2014, 10:08
Achja,

mir egal ob verwackelt oder nicht irgendwann möchte ich auch mal eine haben :D

ciao Timo

UweH
14.01.2014, 12:56
sowas kann man nicht wirklich angucken, nach 13 sec war mir schon schwindelig ;-)))

...könnte vielleicht daran liegen dass dem Kameramann vorher schon vor Aufregung schwindelig war, weil er gleichzeitig auch Pilot bei seinem ersten Schleppstart war......:rolleyes::o
Ich gelobe Besserung, ;).....aber bei meiner XIV gibt es wegen noch ausstehender Reparatur so schnell kein neues Video.


Gruß,

Uwe.

cyrus2316
14.01.2014, 22:23
Juhu… die erste Fläche ist auf der Oberseite beplankt…. gar net sooo schlecht gelungen… :D
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typ62
15.01.2014, 08:35
Hy Markus,

sieht sehr gut aus -> was mich noch interessieren würde ob das einen speziellen Grund hat warum du das CFK Rohr nicht verbaut hast -> oder kommt das noch?

cyrus2316
15.01.2014, 18:14
Hallo Chris!

Nee... den CFK Stab lass ich weg. Uwe meinte auch das er nicht unbedingt nötig wäre. Unser Horten hat auch zum Unterschied von Uwe´s durchgehende hintere Holmgurten und bei ihm funktionierst auch ohne CFK Stab. Wohl werde ich aber die Diagonalverstrebungen zwischen den Rippen einbauen, die erscheinen mir sinnvoller um die Torsionsfestigkeit zu erhöhen.
Übrigens die Idee mit dem CFK an der Hinterkante hatte ich auch, das macht auf jeden Fall Sinn - werd ich auch CFK Rovings machen. Die dünne Hinterkante ist sicher sehr anfällig auf Transportschäden - eine Spezialdisziplin von mir :D

Übrigens, ist das Paket heil angekommen?

Ciao Markus

typ62
15.01.2014, 20:27
Hallo Markus,

Die Diagonalverstrebung bau ich auch ein -> macht auf alle Fälle Sinn und sieht auch noch gut aus!

ja das Packet ist gut angekommen -> wenn ich dann mal wieder mehr Zeit habe werde ich das Thema E-Mobilität angehen!

cyrus2316
25.01.2014, 17:16
...ein kleiner Motivationsschub heute…….

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die Oberseiten sind fertig beplankt, da nutzte ich die Gunst der Stunde und hab die Diva mal zusammengesteckt - einfach ein geiler Anblick so ein Horten. Leider hatts aufgrund des Wetters keine Außenaufnahmen gegeben - wer braucht jetzt noch Schnee? somit nur ein Bild vom Keller - größer darf der Flieger nicht mehr werden :D
Aja das erste Instrumentenbrett ist entworfen, und weitere Teile der Landekufe sind dazugekommen - Bilder gibt's später

Ciao und schönes Wochenende zusammen

Markus

cpdude
25.01.2014, 19:35
Hallo Markus,

Very nice!

Grüße,
Brian

cyrus2316
26.01.2014, 19:16
Nach Wochen am Tragflächenbau hab ich heute zu Abwechslung mal am Mittelteil gebastelt. Das I-Brett passt von der Größe ganz gut, ein einfaches Steuerorgan kommt auch rein damit die Griffel des Piloten nicht unmotiviert in der Gegend rum glackeln. Ales zwar nicht wirklich Scale aber ich glaub der Gesamteindruck passt recht gut. Wenn jetzt noch eine Cockpitverglasung zum Anpassen da wäre, wärs fast kitschig - gell Uwe;):D:D:D:D

Gruß Markus

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cyrus2316
28.01.2014, 20:37
Nach langen grübeln wie man die Schleppkupplungsanlenkung zwar funktionell und sicher gestalten kann aber dennoch so unauffällig wie möglich sein soll bin ich auf diese Idee gekommen. Die Betätigung erfolgt über ein 3mm Stahlseil in einem Teflonbowdenzugrohr von Beinkasten aus. Vorne am Seil wurde der Auslösedraht der Kupplung mithilfe einer Quetschhülse mit dem Stahlseil verlötet. Der Zugtest im Schraubstock ergab eine ausreichende Festigkeit. Somit ist ein sicheres Auslösen vom Beinkasten aus gewährleistet.

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cyrus2316
01.02.2014, 10:23
Um die Steifigkeit des vorderen Bereichs zu erhöhen ist es wirklich notwendig, so wie es Uwe vorgemacht hat, CFK Stäbe einzubauen und Teile des Holzfachwerks durch diese zu ersetzten. Fürs erste bin ich jetzt mit der erreichten Festigkeit und Stetigkeit zufrieden, es sollt jetzt auch ein ungehinderter Schleppbetrieb möglich sein. Somit ist der Strukturelle Bau der Rumpfmittelteiles im Großen und Ganzen Abgeschlossen. Da und Dort, wie etwa am Haubenrahmen noch CFK Rovings, der Rest ist dann nur mehr Kosmetik.
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Inzwischen habe ich auch mit der Unterseite der Tragflächen begonnen. Das genaue Platzieren der Tragfläche auf der "Negativheling" sollte mit Sorgfalt von statten gehen. Ich hab mir dazu mit Sand gefüllte Säcken gebastelt um die Fläche zu beschweren da diese großflächiger aufliegen als ein Eisenklumpen.

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Weiter geht's nächste Woche….

Ciao, wünsch euch ein schönes Wochenende
Markus

cyrus2316
01.02.2014, 10:33
@Uwe…. du hat bei deinem Horten außenliegende Hochstarthaken eingebaut, inzwischen hab ich gelesen das du auch die innenliegende Version ( schräges Messingrohr im Rumpf) in deine anderen Modellen verbaust. Würde etwas dagegen sprechen diese auch beim Horten einzubauen - sieht halt schöner aus?

Gruß Markus

cyrus2316
01.02.2014, 18:09
...ein kleines Update noch zum Fahrwerk. Hab heute noch die Endlösung mal probeweise drangehalten um zu schaun ob es so passt. Bin eigentlich zufrieden so wie es ist - jetzt, da die Abmessungen passen, kann ich den oberen Fahrwersschenkel aus Edelstahlrohren Hartlöten und die obere Lagerung dessen anfertigen. Das weiße Zeugs unter der Lagerung auf der Kufe ist im Moment noch doppelseitiges Klebeband - dort kommt ein spezialdauerelastisches Teufelszeugs rein das zwar elastisch aber dennoch strapazierfähig ist. Somit ist die Kufe nicht so starr aufgehängt und sollte bei evtl. schiebelandung auch noch dranbleiben - soweit die Theorie :D

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cyrus2316
09.02.2014, 14:06
Nach endlosen Stunden in der Werkstatt ist zumindest die rechte Fläche fertig zum beplanken. D.h. der Holm und die Verkastungen fertig, Servos sind an ihrem vorgesehenen Platz, Servokabel verlegt, Diagonalverstrebungen aus 3mm CFK Stäben eingebaut, noch zwei Torsionsstifte von dem Mittelteil zur Fläche verbaut und…. aja die Störklappen fertig angelenkt da ich später nicht mehr ran komm…. schaut nach nix aus war aber eine Menge Arbeit:cry:
damit´s net langweilig wird gibt's ja noch die linke Fläche :D

Gruß Markus

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cyrus2316
09.03.2014, 10:08
In der letzten Zeit ist nicht all zuviel passiert, zumindest nichts was das Posten wert gewesen wäre. Soll heißen - Die Flügelunterseiten sind bis auf ein Feld fertig beplankt. Heute hab mal die Kiste zusammengesteckt um den Schwerpunkt zu checken - Im Moment sieht es so aus das ich bedenkenlos 650g Bleikungen (beim Schwerpunkt von 280mm) ganz voren in die Nasenleiste implantieren kann. Danach kann fertig beplankt werden.

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Die Gewichtsbilanz sieht derzeit so aus :

Rohbau inkl. Servos mit Kabel 3650g
Derzeitiges Gewicht inkl. Blei und Empfängerakkus 4530g

Somit wird es sehr eng die 5kg Marke zu halten - aber noch nicht unmöglich ;)

@UWE - als nächster Schritt wäre das Heraustrennen der Ruder angedacht - somit wäre in weiterer Folge Interessant welche Ruderausschläge maximal nötig sind um die Ruder dementsprechend anzupassen. Wäre net wenn du das mal checken könntest - Danke:)

cyrus2316
09.03.2014, 10:52
Bei dem herrlichen Wetter war es endlich mal Zeit für ein kleines Fotoshooting :D

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cyrus2316
09.03.2014, 17:55
Ich werde die Ruder mit Silikon anscharnieren und hab mir dazu ein Probestück gebastelt um evtl. auftretende Überraschungen vorzubeugen. Der Spalt beträgt 2mm, so wie es auch schon an der Flügelunterseite ausgeführt ist. Das verwendete Silikon "Elastosil E43" lässt sich sehr gut verarbeiten und in 2-3 Tagen werden wir sehen ob es die gewünschte Elastizität bei genügend Haltekraft bietet.

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cyrus2316
10.03.2014, 20:11
….weiter geht's… es sind bei mir rund 330g Bleikugeln je Flügelhälfte dich ich mit Harz in die Nase gekippt hab - nun mal wieder warten bis es fest ist :p

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cyrus2316
17.03.2014, 20:36
Heute ist Weihnachten:D:D:D:D

Hab mir heute meinen Pace von Daniel abgeholt - ein Hammerteil "made in Steiermark" :p

Wenn der nur halb so gut fliegt wie er aussieht bin ich mehr als zufrieden.

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Beim Horten gings auch weiter - die Nasenleisten sind dran und fertig verschliffen, da ich dafür Abachi genommen hab gings recht fix.
Als nächstes steht das Heraustrennen der Ruder an, dann hoffe ich bis zum Wochenende, wenn alles glatt läuft ,die Flächen finishen zu können.

cyrus2316
19.03.2014, 21:21
weiter geht's….. Hab mich doch entschieden die Anlenkungen anzupassen bevor ich die Ruder abtrenne. Damit gibt's eine definierte Stellung - somit gings einfacher. Bleibt nur zu hoffen ob es mir gelingt die Ruder wieder an der gleiche Stelle anzuschlagen :D:D:D dazwischen steht das lasieren der Holzoberfläche.

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UweH
20.03.2014, 22:08
welche Ruderausschläge maximal nötig sind um die Ruder dementsprechend anzupassen. Wäre net wenn du das mal checken könntest - Danke:)

Hallo Markus,

sorry für die Verspätung, ich bekomme im Moment die Arbeit, meine Fliegerei zum Ausgleich der vielen Arbeit und Fragen von anderen Modellbauern nur schwer unter einen Hut.
Bei der Horten XIV kannst Du die Kombination von Flitschenröhrchen und Stift ebenso verbauen wie konventionelle Hochstarthaken. Wenn keine Ringe am V-Seil sind wird durch die Stifte die Gefahr des einhakens in irgend ein Beschlagteil der Kufe sogar verringert. Wichtig: es ist zwar ein V-Seil notwendig um an der eingefahrenen Kufe vorbei zu kommen, aber der Abstand der Einhängepunkte darf nicht größer als 140 mm sein. Eine Horten muss rollen können um eine Kurve zu fliegen und eine breite V-Fesselung behindert das, damit wäre die Korrektur eines Ausbrechers im Hochstart unmöglich.

Ich hab meinen Bruch jetzt mal zusammen gesteckt und die Funke modellseitig wieder zum laufen gebracht.
Hier meine zuletzt geflogenen Ruderausschläge, negative Werte = Klappe nach oben, positive Werte = Klappe nach unten.
Ich habe 2 Klappenmischungen Thermik und Akro geflogen, aber gegen negativem Wendemoment fast ausschließlich die Thermikmischung benutzt.
Akro ist für sehr schnellen Hangflug mit zackigen Wenden und für Rollen, aber beides habe ich nicht probiert. Trotzdem ist es interessant beide Mischungen zu programmieren um die Unterschiede im Steuerverhalten kennen zu lernen und die Steuereigenschaften optimieren zu können.

1. Thermikmischung
Höhenruder Grundanstellung Innen- und Außenklappe je -3 mm
Höhe Innen- und Außenklappe je + / - 20 mm
Quer Innenklappe + 10 mm / - 0 mm
Quer Außenklappe + 10 mm / - 20 mm

2. Akromischung
Höhenruder Grundanstellung Innen- und Außenklappe je -2 mm
Höhe Innen- und Außenklappe je + / - 20 mm
Quer Innen- und Außenklappe je + 12 / - 18 mm

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
21.03.2014, 18:29
Hallo Uwe!

Super danke das hilft mir enorm weiter.

Wenn ich deine Angaben richtig verstehe ist die Nullstellung der Ruder entsprechend der Akro.-/Thermikmischung 2 bzw 3mm nach oben. Also alle Ruder im Strak wird nicht geflogen?

Gruß,

Markus

UweH
21.03.2014, 22:10
Wenn ich deine Angaben richtig verstehe ist die Nullstellung der Ruder entsprechend der Akro.-/Thermikmischung 2 bzw 3mm nach oben.

Hallo Markus, das ist richtig.




Also alle Ruder im Strak wird nicht geflogen?


Aber sicher wird das geflogen und zwar jedesmal wenn Du für den Schnellflug andrückst und dabei die Ruder um die 2 bzw. 3 mm nach unten fährst.
Das ist auch richtig so, denn mit Rudern im Strak sollten bei richtiger Verteilung der Profile über die Spannweite für den Schnellflug die Profilwiderstände minimal sein. Das führt dazu dass für den langsameren Thermiksuchflug die Ruder leicht nach oben stehen und hierbei sollte die Zirkulationsverteilung so gestaltet sein, dass der induzierte Widerstand kleiner ist als im Schnellflug. Ich bezweifle allerdings dass diese Prinzipien bei dieser Ho XIV bei der Profilierung voll umgesetzt sind, dafür ist der Entwurf auf einem zu alten Kenntnisstand der Optimierung entstanden, aber die grobe Richtung passt schon so.

Wenn Dich die hoch stehenden Ruder am Boden stören kannst Du ja eine Flugphase "Parken am Boden" mit schöner Ruderstellung fürs Auge programmieren und sie dabei in den Strak fahren, aber dann vor dem Start immer daran denken dass dies aerodynamisch weniger schön ist :p

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
22.03.2014, 15:55
Hallo Uwe!

Alles klar, klingt plausibel - da hab ich wieder mal dazugelernt :p

Heute habe ich die ersten Versuche in Richtung Finish unternommen. Eine Schicht Porenfüller und eine Schicht Dickschichtlasur " eigentlich gedacht für Fenster und Türen. Vorteil der Dichschichtlasur gegenüber Beize - Keine Probleme mit Leinresten, trocknet seidenmatt, kein Klarlack nötig, UV Beständig usw.
Mit ein wenig Geschick ist es möglich eine relativ dünnen Schicht aufzutragen damits nicht ganz so schwer wird. Bin jedenfalls zufrieden mit der Verarbeitung und dem Ergebnis. Auch der Farbton "Kiefer" trifft meine Vorstellung recht gut - mir gefällst gar nicht wenn der Flieger zu dunkel ist.

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Hier zum vergleich der noch unbehandelte Flügel daneben

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typ62
23.03.2014, 19:38
Hy Markus,

programmierst Du auch ein "Seitenruder" -> Querruder aussen rauf und Querruder innen runter?

G
chris

cyrus2316
23.03.2014, 20:11
Hallo Chris!

Ja, möchte ich in weiterer Folge programmieren sofern meine Funke da mitspielt - sollte aber machbar sein. Das ganze wird aber erst spruchreif wenn der Vogel in der Standardprogrammierung erfolgreich fliegt, sonst werden es mir zuviel Unbekannte für den Erstflug :D

Ciao,

Markus

cyrus2316
28.03.2014, 07:27
Sodale…. der Output dieser Woche war nicht besonders groß da die Temperaturen im freien die Trocknung der Lasur nicht gerade begünstigt haben :(
Trotzdem bin ich mit dem bisherigen Ergebnis mehr als zufrieden, der Oldtimerlook kommt ganz gut rüber - mir zumindest gefällst. Bespannt wurde übrigens mit Oratex "Natur".

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Ciao zusammen,

Markus

Gast_53593
28.03.2014, 08:10
Hi Markus
Kompliment sieht gut aus weiter so
Norbert

cyrus2316
28.03.2014, 11:27
Hallo Norbert!

Danke für die Blumen, noch is er ja net fertig. Ich hoffe deiner fliegt auch noch;)

Ciao Markus

cpdude
28.03.2014, 20:59
Hallo Markus,

Ihr gebaut ist fantastisch! Ich bin sehr genießen Sie die Bilder!

Grüße,,
Brian

jettrainer
29.03.2014, 07:13
....da klemmt ja noch was am Bild mit den Flügeln, hättest doch gleich mit lasieren können!!!

Ciao Chris

Ps.: Sitz in der Firma und komme bei dem schönen Wetter wieder net zum fliegen:-((

cyrus2316
29.03.2014, 07:30
Hi Chris!

...hast recht - jetzt gibts ka Ausrede mehr die Klemm fertig zu machen. Das is die standesgemäße Schleppmaschine für die Horten :D:D:D:D

Ciao Markus

piperemilio
04.04.2014, 19:25
Hallo Markus,
Spitzen Arbeit die du uns zeigst! Deine Oberfläche ist traumhaft!

Kurz noch Klemm... ist das die große von Krick? Suche noch eine Schleppmaschine für meine Ka3 und Sg38

cyrus2316
04.04.2014, 20:12
Hallo piperemilio!

Genau, ist die große von Krick.

Ciao Markus

cyrus2316
14.04.2014, 20:37
Nachdem sich ein kleines Zwischenprojekt aufgetan hat und dieses dem Ende zugeht wird wieder am Horten weitergebaut. Wie man auf dem schlechten Bild sehen kann sind die Tragflächen so gut wie fertig gebaut, d.h. Bespannung fertig; Querruder angeschlagen; Anlenkungen fertig. Fehlt nur noch der fixe Einbau der Bordelektrik ;)

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….weiter geht's mit dem Rumpfboot. Erstmal Leichtspachtel mit Wasser verdünnt und mit dem Pinsel aufgetragen. Ist eine günstige und leichte Methode
un die Gewebestruktur der GFK Matte verschwinden zu lassen, danach noch eine Hohlkehle mit Harz und Microballons aufgetragen.

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Die Oberfläche will ich nicht unendlich spachteln, mir schwebt eher eine Oberfläche vor wie sie damals an einem günstigen Segler für den Rauen Clubbetrieb evtl. aussehen hätte können. Also mehr welliges Alublech mit sichtbaren Nietreihen und Blechstößen….. mal schaun wie es letztlich wird :)

cyrus2316
16.04.2014, 22:04
….heute noch ein paar Details angebracht…. das muss reichen - ist ja nicht Scale

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jetzt wird's Zeit mal die Airbrush Pistole auszupacken ;)

Gruß,
Markus

cyrus2316
18.04.2014, 12:55
…… mal die Decals gestaltet und probegeklebt um zu sehen obs passt….. kann man so lassen glaub ich :)

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cyrus2316
22.04.2014, 21:18
Irgendwann muß es dann doch sein….. ich hab das Hartlöten vom Landekufenbein bis ins Unendliche hinausgeschoben da ich kein begnadeter Metallverarbeiter bin :cry: ...aber es hilft nun mal nix wenn die Kiste in die Luft kommen soll.

Somit hab ich aus dünnwandigen Edelstahlrohre das Kufenbein Hartgelötet. Wie man sehen kann gar nicht mal schlecht gelungen in Ästethik und Funktion. Die Kugelköpfe sind vorerst nur mal ins Rohr gesteckt und mittels M3 Gewindestange gegeneinander verschraubt, somit lässt sich das Ganze sehr gut feineinstellen. Ich werde die Kugelköpfe letztlich mit Araltite verkleben wobei ich noch überlege zwei der 4 Kugelköpfe gegen welche aus Kunststoff zu tauschen um eine mögliche Sollbruchstelle zu generieren….. Keine Ahnung obs sinnvoll ist - was sagen die Spezialisten unter euch?

Gruß
Markus

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jettrainer
25.04.2014, 08:15
...der stille Mitleser muss mal wieder was loswerden - endgeil, das schreit nach einem Kaffee nächste Woche, wenn wir uns schon beim Mittagessen nicht treffen!!!

Schönes Wochenende Ciao Chris

cyrus2316
25.04.2014, 16:56
….damit das Rumpfmittelteil nicht so langweilig wirkt hab ich es heute mit Farbe beschmiert. Vorher etwas Pre-Shading damit die Oberfläche etwas lebendiger wirkt und der Spielzeugcharakter verloren geht. Leider kommt der Effekt auf den Fotos nicht ganz so gut rüber aber man kann sich schon was vorstellen.

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cyrus2316
25.04.2014, 17:02
aber leider droht bald der Baustopp da es ohne Cockpitverglasung und Abdeckung keinen Sinn mehr hat weiterzubauen. Bevor die Verglasung nicht angepasst wurde hat es wenig Sinn die Puppenstube einzurichten und der Platzbedarf für Empfänger und Co unter der hinteren Abdeckung lässt sich so auch nicht feststellen.

Deswegen sehen wir im Anschluss bald ein paar Bilder von Uwe bei der Herstellung dieser dringend benötigten Teile:D:D:D:D

Fliegergruß Markus

UweH
25.04.2014, 21:30
aber leider droht bald der Baustopp da es ohne Cockpitverglasung und Abdeckung keinen Sinn mehr hat weiterzubauen.

Tja, irgendwas ist halt immer und da ich meine Brötchen ganz und gar nicht mit Modellbau verdiene ist es oft schwierig solche Arbeiten für andere mit dem sonstigen Berufs- und Privatleben unter einen Hut zu bringen, auch wenn man niemanden enttäuschen oder verärgern möchte....und wenn nur Ausschuß raus kommt, was bei der schwierigen Tiefziehhaube sehr oft vor kommt, wer trägt das Risiko dafür?

Aber egal, heute gab es Pizza und zwei Cockpithauben die nicht perfekt, aber brauchbar sind kamen bisher zusätzlich aus dem Ofen.

Ich schau jetzt noch dass ich für Chris auch noch etwas brauchbares backen kann, aber das laminieren der hinteren Abdeckung schaff ich dieses Wochenende nicht mehr, es ist RES-Wettbewerb in Verbindung mit Dienstreise.

Gruß,

Uwe.

typ62
25.04.2014, 22:46
Hallo zusammen,

ich muss mich auch mal wieder melden -> da ich längere Zeit krank war ist so gut wie gar nix auf meiner Baustelle passiert.

@markus: absolut super deine Horten -> wenn meine irgendwann nur annähernd so gut wird dann bin ich zufrieden!

Aber ich hab mir vorgenommen bald wieder weiter zu machen!!

UweH
25.04.2014, 22:56
Backen ist vorbei, raus gekommen sind 2 Hauben aus 1,5 mm Vivak und 3 Hauben aus 1 mm Vivak.
Die Hauben aus dem dickeren Material haben einige kleine Blasen abbekommen, eine aus dem dünnen Material hat wenige kleine Bläschen, 2 dünne Hauben sind OK. Ich habe das dünnere Material bisher bevorzugt weil es sich besser an die Sollkontur anpassen lässt. Der liegende Bügel bei Markus wird dabei wahrscheinlich raus fliegen müssen weil die Verrglasung nicht da drauf paßt und auch bei der Ho IV in Oberschleißheim ist da kein fester Rahmen, wahrscheinlich aus gleichem Grund.
Zum Glück kam bei allen Tiefziehversuchen heute die unvermeidliche Falte auf den unteren Ecken zu liegen, wirklichen Ausschuss wie er schon früher mehrmals vorgekommen ist gab es diesmal nicht.

Die beiden Nachbauer Chris und Markus werden je eine dicke und eine dünne Haube bekommen, die dünne fünfte mit den Mini-Bläschen behalte ich für mich, aber vor dem Versand muss ich noch zwei hintere Abdeckungen laminieren. Für eine Abdeckung ist die Form mit einer Deckschicht lackiert, ich hoffe auch da keinen Ausschuss zu produzieren.

Gruß,

Uwe.

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UweH
26.04.2014, 02:10
Für eine Abdeckung ist die Form mit einer Deckschicht lackiert, ich hoffe auch da keinen Ausschuss zu produzieren.


Jetzt hab ich doch noch laminiert, leider scheint das Glasgewebe alt und deshalb etwas vergilbt zu sein :rolleyes:, aber die Decklackschicht sah eh nicht gut gelungen aus und es ist Ausschuß zu erwarten :confused:
Mal schaun was nächste Woche beim ausformen raus kommt.

Gruß,

Uwe.

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cyrus2316
26.04.2014, 10:02
Hallo Uwe!

Wow… so war auch nicht gemeint das ich dir schlaflose Nächte bereite wenn man die Zeit deiner Postings ansieht :D
Auf jeden Fall sieht das für mich schon perfekt aus was da auf den Bildern zu sehen ist.

Wünsche dir viel Spaß und Erfolg beim RES-Bewerb!!!!

Vielen Dank für deine Bemühungen,

Markus

cpdude
26.04.2014, 17:56
Alles sieht gut aus! Ich muss nach Österreich zu einem bestimmten Zeitpunkt und Besuch bekam.

Grüße,
Brian

cyrus2316
26.04.2014, 18:50
Hello Brian!

Thank you, you were always welcome in austria Brian!!! :D

Ciao Markus

cyrus2316
26.04.2014, 18:51
Doppelpost

UweH
29.04.2014, 23:17
die Decklackschicht sah eh nicht gut gelungen aus und es ist Ausschuß zu erwarten :confused:
Mal schaun was nächste Woche beim ausformen raus kommt.

Hallo Markus,

ich glaube Du wolltest keine endlackierte Haube, oder?

Ich hab heute kurz nachdem ich von Dienstreise heim kam neugierig entformt und die Farblackierung mit altem Revell-Lack ist tatsächlich Ausschuss geworden, aber als Grundierung taugt sie halbwegs. Der PU-Oberflächenlack (war ein Experiment) ist glänzend, lunkerfrei und ließ sich mit dem PVA-Trennmittel problemlos entformen. Die Oberflächenstruktur des Modells passt sehr gut zum Vorbild einer getriebenen Alu-Blechhaube des Originals wie bei der Ho IV in Oberschleißheim.
Das Gewicht der Haube grob beschnitten wie auf den Bildern ist 88 Gramm.
Ist das OK oder soll ich eine neue Haube mit frischem Oberflächenlack in silber machen?

@Chris: welche Lackausführung der Haube willst Du, silber in der Form endlackiert? Ich hab frischen silbernen Lack gekauft und das wird damit gleichmäßig und nicht unter der glatten Oberfläche schlierig wie bei der heute entformten Haube.

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Gruß,

Uwe.

P.S.: der RES-Wettbewerb ist wegen schlechtem Wetter ausgefallen: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/445563-RES-Wettbewerb-Kermess-27.4.2014

cyrus2316
30.04.2014, 07:53
Hallo Uwe!

Das ganz sieht super aus, den Rest der Kosmetik erledige ich. Kannst mir die Teile so wie sie sind zukommen lassen. Bin dir sehr dankbar ;-)

Noch ne Kleinikeit..... stimmts das du das dopptelt Megarubber mit etwas 7m Leine für den Horten genommen hast und wieviel Anteil trägt die hintere Steckung dazu bei um die Flatterproblematik zu verringer - d.h. hinteres Alu-Steckungsrohe mit Cfk Roving ausfüllen oder nicht?

Du hast eine PN

Ciao Markus

cyrus2316
04.05.2014, 20:42
Nach langen Überlegen wie der Landeklapperatismus am vernünftigsten Anzulenken ist und mir nix gescheites dazu eingefallen ist hab ich mal geschaut was so in der Werkstatt herumliegt. Da ist mir eine M2,5 Augschraube untergekommen die perfekt für diese Anwendung passt. Somit wurde diese entsprechend gekürzt, ein Löcherl ins das verlötete Landebein gebohrt und und….. genau - verlötet. Jetzt kann ich die Mechanik relativ einfach von innen mit einem Servo über ein Gestänge betätigt werden. Das unschöne dabei ist nur das ich den Piloten Amputieren muss, die Haxn müssen beim fliegen zuhause bleiben :cry: der Platz wird für das Servo dringend benötigt….. Opfer müssen eben gebracht werden:D

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Ich suche noch nach einem brauchbaren Schleppkupplungsservo, So klein wie möglich - so groß wie nötig. Vielleicht hat jemand einen Tip?

Ciao Markus

UweH
04.05.2014, 21:05
Noch ne Kleinikeit..... stimmts das du das dopptelt Megarubber mit etwas 7m Leine für den Horten genommen hast und wieviel Anteil trägt die hintere Steckung dazu bei um die Flatterproblematik zu verringer - d.h. hinteres Alu-Steckungsrohe mit Cfk Roving ausfüllen oder nicht?

Hallo Markus, die Anlenkung sieht brauchbar aus, schade dass der Pilot so leiden muss.

Deine Fragen oben hab ich noch nicht beantwortet.
Ich hab mit doppelten F3B Megarubber gestartet, das ist für Hochstart am Hang mit etwas Hakenvorlage ausreichend gut für die 5 kg Horten dimensioniert, aber ich hatte mehr Seil dran. Die genaue Länge weiß ich grad nicht, aber es waren ca 20 - 30 m.

Das hintere Steckungsrohr selbst hat gar keinen Einfluß auf die Flatterproblematik, wohl aber die Passung des Torsionsbolzens im Rohr.
Ausfüllen des Rohrs kannst Du Dir also sparen, aber achte darauf dass die Torsionsbolzen kein Spiel in der Steckung haben.

Ich habe als Kupplungsservo ein Graupner DES 448 BB MG drin, das ist sehr flach und paßt ohne Amputationen unter den Bauch des Piloten. Es hat bei mir seinen Zweck erfüllt, aber manche Piloten mögen keine Digitalserrvos an der Schleppkupplung.

Die Hauben sind unterwegs zu Dir.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
04.05.2014, 21:45
Hi Uwe!

Gut das das Hintere Steckungsrohr so bleiben kann wie es ist, schön langsam muss ich doch auf das Gewicht der Dame gucken….. ich denke es werden etwa 5,25Kg werden - da schlägt sich eben meine Bauweise mit dem Firlefanz den ich noch miteingebaut habe nieder. Naja, jetzt is es so und ich werde damit leben müssen :p

Bei mir kommt das Schleppkupplungsservo im den Bereich der Hinteren Streckung, somit scheidet ein flaches Flächenservo eigentlich aus.

Dank dir für die Hauben, warte schon gespannt auf das Päckchen:D:D:D:D

Gibt es eigentlich etwas Besonderes zu beachten beim Erstflug, Hortentypische Eigenheiten evtl. oder mit was wäre evt. zu rechnen?
Hast du den Vogel vorher mal eingeworfen oder gleich mit dem Gummi Richtung Stratosphäre geschossen?

Ich denke es wird endlich wieder mal ein Erstflug mit zitternden Knien :p:D

Ciao Markus

UweH
04.05.2014, 22:29
Gibt es eigentlich etwas Besonderes zu beachten beim Erstflug, Hortentypische Eigenheiten evtl. oder mit was wäre evt. zu rechnen?
Hast du den Vogel vorher mal eingeworfen oder gleich mit dem Gummi Richtung Stratosphäre geschossen?

Ich denke es wird endlich wieder mal ein Erstflug mit zitternden Knien :p:D


Hallo Markus,

ich habe den erprobten Schwerpunkt von Norbert übernommen, deshalb und wegen dem Gewicht hab ich mir das einwerfen ausnahmsweise verkniffen und gleich mit Gummi auf Sicherheitshöhe gestartet. Der Jungfernflug in diesem Video ist der tatsächliche Erstflug des Modells, deshalb auch die Pumpbewegung bis die Höhenrudertrimmung gepaßt hat: http://vimeo.com/21255158
Es gibt viel Hortentypisches zu beachten wenn man solche Flugzeuge nicht gewohnt ist, ich versuche mal das wichtigste zusammen zu fassen.

Hortensegler liegen nicht so direkt am Knüppel wie wendige Leitwerker, sie fliegen sich eher wie Zweiachser, sind also besonders im Langsamflug etwas träge und sollten deshalb vorausschauender geflogen werden als Leitwerkssegler gleicher Klasse. Das gilt besonders für den Landeanflug und insgesamt für das fliegen in Bodennähe.

Kein Hortensegler ist beim einleiten von Kurven vollkommen schiebefrei, auch nicht mit der Differentialmischung der Klappen. Wenn man mit dem schieben kämpfen muss hilft es den Querruderausschlag wieder zurück zu nehmen, kurz und kräftig anzudrücken und dann mit einem eher kürzeren, dafür größeren Querrruderausschlag in die Kurve zu gehen. Insgesamt fliegt sich eine Horten wendiger, wenn man vor dem einkurven oder vor Kurvenwechseln kurz andrückt und eher mit kurzen kräftigen Querruderausschlägen fliegt als mit kleinen, längeren Ausschlägen. Mit andrücken ist hier nur ganz kurz Nase runter nehmen gemeint bevor oder während man Quer legt, kein Bahnneigungsflug.

Hortensegler haben mehr Eigenleben um die Hochachse als Leitwerkssegler, aber das kostet kaum Leistung und ist eher ein Schönheitsfehler, den man im Flugzeug selbst ohne Faden übrigens kaum bemerkt. Von außen deutlich sichtbares Pendeln meiner alten Horten III war auf Onboard-Videoaufnahmen nur mehr zu erahnen. Solange keine unerwünschte starke Kursänderung oder Rollbewegung durch Böen verursacht werden, sollte man sich gar nicht die Mühe machen solche Pendelei bei einem Horten-RC-Modell auszusteuern, die Bewegung wird durch die Pfeilung gedämpft und schaukelt sich nicht auf. Versucht man dagegen ständig mit kleinen Ruderausschlägen gegen zu halten, dann kommt es durch den Rest des negativen Wendemoments zu einem piloteninduzierten Aufschaukeln. Das kann man abstellen indem man die kleinen Ruderausschläge sein läßt und die unerwünschte Kursänderung durch kurze starke Ruderausschläge korrigiert und dann den Flieger bis zum nächsten geplanten Kurswechsel alleine weiter fliegen läßt.

Hortensegler sind meist sehr überziehfest und das hat sowohl Vor- als auch Nachteile. Vorteil ist dass man in der Thermik sehr eng und steil kreisen kann. Mit einer Horten eine enge Thermikblase auszukreisen ist einfach nur ein fliegerischer Traum, auch wegen der großen Spiralsturzstabilität.
Nachteil der Gutmütigkeit ist, und das gilt besonders für diese Horten XIV, dass man bis zur Gewöhnung an das Flugzeug sehr oft zu langsam fliegt.
Hortenflugzeuge haben im Langsamflug einen recht hohen induzierten Widerstand, aber im Schnellflug geringe Störwiderstände. Deshalb ist die Flugleistung im schnelleren Flug relativ besser als im Langsamflug. Man sollte den Flieger nicht rumhungern, sondern möglichst laufen lassen, und das verbessert auch die Steuerbarkeit.
Beim landen kann man die Guntmütigkeit aber auch gut ausnutzen. Zieht man den Flieger sehr langsam, dann wird die Leistung schlecht ohne dass es zu einem einseitigen Abriß kommt, das sieht man gut in dem Video meiner XIV beim landen auf der Wasserkuppe, sie setzt sich gegen den Wind hin wie ein Hubschrauber: http://vimeo.com/23110049

Insgesamt sind Hortenmodelle nicht schwierig zu fliegen, aber sie haben mehr Eigenleben als Leitwerker und wollen trotzdem lieber alleine fliegen.
Stellt man sich auf diese Eigenheiten und die günstigste Steuersystematik ein, dann wird man gut mit dem Flugzeugtyp zurecht kommen.

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
05.05.2014, 22:36
…also das ist mal eine Vernünftige Einführung in die Besonderheiten der Horten. Freu mich schon auf den Erstflug… Danke Uwe

Wie man sieht hat sich heute während der Bastelstunde eine neue Idee für die Position des Landekufenservos aufgetan. Jetzt ist es evtl. doch möglich dee Pilote seine Extremitäten behalten kann. Das Servo hat etwa im Schwerpunkt platzgenommen. Die Befestigung der Servos ist zwar nicht nach meinem Geschmack, nämlich Strukturfest verklebt, aber ich lass es jetzt so - der raue Flugbetrieb wird zeigen ob es die richtige Entscheidung war.

Ich lass mal bewegte Bilder sprechen https://vimeo.com/94059304

Gruß
Markus

piperemilio
10.05.2014, 22:45
Super, Markus es ist ein Genuss dein Schaffen mitzuverfolgen.....
Wenn du den Fluegel verkaufen solltest.....bitte sag es mir als ersten.....


So genial

Lg
Alex

cyrus2316
11.05.2014, 17:04
Hi Alex!

Danke, schön zu höhren das es Jemanden freude macht was man in der Werstatt so treibt....:D

...aber noch war der Flügel nicht in der Luft - und an verkaufen denke ich im Moment nicht, außer es würde sich irgenwann mal die Möglichkeit ergeben eine Horten IV oder VI in passender Größe zu bauen oder sogar daran mitzuarbeiten - mal schaun was kommt. Es wird hoffentlich nicht der letzte Horten sein den ich gebaut und geflogen habe :D:D:D

Ciao,

Markus

cyrus2316
13.05.2014, 22:14
Hallo zusammen!

Wie man sieht ist das lang ersehnte Paket von Uwe bei mir eingetroffen. Angekommen ist die Haube in Silber, da sich aber die Deckschicht und der Lack eher abgestossen als verbunden haben, habe ich diese eben entfernt. Die Deckschicht ließ sich großflächig abziehen, somit war es einfach und keine große Sauerei. Gut - danach a bisserl gespachtelt und geschliffen - keine große Sache - war gleich erledigt dank der guten Qualität der Haube.
Die Passgenauigkeit war auch schon sehr gut bis auf einen größeren Spalt im hinteren Bereich und beim Haubenrahmen. Um dieses zu Egalisieren hab ich die Haube passgenau mit Klammern am Rumpfmittelteil befestigt und kräftig mit dem Föhn erwärmt. Nach dem Auskühlen passte die Haube fast schon saugend. Fertig zum lackieren. Die Befestigung wird bei mir auch mit Magneten ausgeführt wie es Uwe schon vorgemacht hat.

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UweH
13.05.2014, 22:42
Angekommen ist die Haube in Silber, da sich aber die Deckschicht und der Lack eher abgestossen als verbunden haben, habe ich diese eben entfernt. Die Deckschicht ließ sich großflächig abziehen, somit war es einfach und keine große Sauerei.

Hallo Markus,

ich hatte ja schon geschrieben dass der Lackaufbau ein Experiment und das bisschen silber maximal als Grundierung zu gebrauchen war.
Wenn der PU-Decklack jetzt gar nicht gehalten hat, dann hätte ich Dir auch eine neue Haube mit konventionellem Laminataufbau gemacht.
Jetzt hast Du die Anpassungsarbeit schon gemacht, wenn Du trotzdem eine neue Haube haben möchtest melde Dich bitte noch mal.

Die Magnetbefestigung der Haube hält nicht, ich habe immer Tesa zusätzlich kleben müssen weil die Strömung hinter der Verglasung die opake hintere Haube abzieht, ich hab das unfreiwillige "öffnen des Cabriodachs" im Flug sogar auf einem Video.
Ich rate Dir eine formschlüssige Arretierung einzubauen und werde die im Falle einer Reparatur meiner Maschine auf alle Fälle nachrüsten.

Gruß,

Uwe.

piperemilio
14.05.2014, 09:37
servus markus,
das ding schaut so toll aus! darf ich es mir mal anschauen bevor es in die luft geht? so was muss ich unbedingt sehen denn wann wird es so was wieder in meiner / unserer region geben?

es ist derartig genial....ich kann ned mehr.......

cyrus2316
14.05.2014, 21:33
Hi Zusammen!

@Uwe - Danke, aber eine neue Haube ist sicher nicht nötig. OK, das mit der Magnetbefestigung bestätigt meine Befürchtungen - wäre ja nicht meine erste Haube die sich selbstständig macht, dazu werd ich mir noch was einfallen lassen.

@Alex - Ja wird sich sicher einrichten lassen das Ding mal in Natura zu begutachten. Mal schaun - wenn´s passt wird der Flieger sicher beim Retrotreffen in Gnas zu sehen sein.


Heute gings mal wieder ein klein wenig weiter, die Kabinenhaube wurde angepasst. Nach unzähligem auf.- und abbauen der Verglasung passt sie sehr gut. Nach jedem Schritt hab ich das Teil mit ein oder zwei 1mm Messingnägel fixiert, dadurch hat man immer eine fixe Position der Haube, das ging sehr gut.

Übrigens Uwe, deine Befürchtungen das der total "Unscale" CFK Bügel nicht passt kann ich hiermit widerrufen. Auch gut so, bringt nämlich viel Steifigkeit da vorne. ;)

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piperemilio
15.05.2014, 11:43
Servus Markus,
bring ihn unbedingt mit nach Gnas; ich bin sicher dort mit meinem Antik Adler, der gerade im fertig werdenden ist (original Wanitschek L Spatz von 1983) und natürlich meiner 1/4 Piper zum schleppen.......


Also wenn du willst kannst dich an meine Piper hängen! Ist mir eine Ehre!

lg
Alex

ps.: hui da könnten wir mal gleich Verhandlungen angehen.....

jettrainer
16.05.2014, 17:38
...das ist aber nicht mehr der Axel, soll das heißen jetzt ist er wieder verfügbar für die Tiger Moth!!!

Ciao Chris

cyrus2316
16.05.2014, 18:32
Hi Chris!

.....nee nee, das ist ein Fronterfahrener FW-190 Flugzeugführer, der wäre ein schlechtes Omen für den Horten :D

Der Axel bleibt bleibt erste wahl ;)

Ciao Bem

UweH
26.05.2014, 23:18
Ich glaube die Haube für Chris wird besser als die letzte, wegen einem anderen Nurflügelprojekt bin ich seit kürzlich bei Werkzeug und Material etwas besser aufgestellt, der diesmal ausreichend vorhandene Lack ist mit geeignetem Werkzeug seit vorhin in der Form:

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...aber Markus kann eh besser lackieren als ich :rolleyes:

Gruß,

Uwe.

cyrus2316
27.05.2014, 08:47
...sieht doch lecker aus, Uwe ! ;)

Ciao Markus

typ62
27.05.2014, 10:59
Hallo Markus,

-> so bei mir gehts nun auch endlich weiter -> ich hätte da noch ein paar fragen:

- Ist deine Landekufe immer noch ein Sperrholz - GFK Matten Sandwich? Und hast Du die Wölbklappen angelenkt?

cyrus2316
27.05.2014, 12:07
Hi Chris!

Die Landekufe ist noch immer Gfk/Sperrholz, hab nur eine zweite angefertigt da ich die Aufnahme wegen dem Kugelkopf geändert habe.

Die Wölbklappen habe ich nicht angelenkt, nur Beplankt aber nicht abgetrennt.

Bei mir gehts im Momet sehr schleppend voran, schuld ist das schöne Wetter. Da bin ich lieber am Flugplatz als im Bastelkeller. :D

Ciao Markus

typ62
27.05.2014, 13:04
Hy Markus,

was ich noch vergessen habe -> wie breit hast Du die Kufe gemacht?

cyrus2316
27.05.2014, 18:57
@Chris - an der breitesten Stelle, d.h. dort wo die Kufe den Boden berührt ca. 30mm

cyrus2316
31.05.2014, 19:17
Hallo Zusammen!

Da es gelegentlich Anfragen wegen dem Landekufenklapperatismus gibt hab ich hier mal versucht die entsprechenden Maße in ein Bild einzutragen.
Ich hoffe das es einigermaßen verständlich ist.

Gruß Markus

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cyrus2316
13.06.2014, 20:53
Nach einer Schaffenspause wird's Zeit das es hier weitergeht. Inzwischen ist auch die Schleppkupplung fertig angelenkt. Wie man auf den Bildern sieht hab ich das Cockpit etwas eingerichtet - sieht gar nicht schlecht aus, bin zufrieden. Das Fachwerk habe ich in Hellgrau gespritzt, passt ganz gut zum Modell. Die Leitungen für die Instrumente sind aus Lötzinn auf das ich M 1,2 Muttern geschraubt habe. Die T-Stücke sind aus einem kleinen Bowdenzugröhrchen gefertigt.

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cyrus2316
14.06.2014, 21:11
Weil es heute so schön war hab ich nach einem Besuch am Flugplatz die Fuhre aufgehängt um den Schwerpunkt mal vernünftig zu checken. Ich gehe von den besagten 280mm aus.
So hängt der Flügel mit leichtem Nose-Down - schaut net ganz verkehrt aus.

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UweH
29.06.2014, 14:15
Hallo Leute, die hintere Haube für Chris härtet vom laminieren Gestern Abend gerade noch aus, ich bin gespannt ob die Lackkombination mit dem Silber diesmal hält.
Für die Innenlage hab ich diesmal 160er "Russen-Kohle" Basaltgewebe verwendet, das mach sich bisher sehr gut für diesen Zweck, mal schaun wie sich das entformt anfühlt.

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Gruß,

Uwe

piperemilio
21.07.2014, 06:47
servus markus,
gibt es was neues zu deinem prachtstück? bist du schon geflogen?

cyrus2316
21.07.2014, 18:36
Es hat sich zwar lange nichts mehr getan in meinem Baubericht aber ich darf hiermit das Ende bekannt geben. Im Anhang sind noch Fotos meines RC Einbaues. Die Flächensicherung hab ich mit mit einem Seilspanner gelöst, einfach aber wirkungsvoll. Der Erstflug ist mal auf diesen Mittwoch angesetzt, je nach dem wie und ob es das Wetter zulässt….

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Also hoffen wir das Beste und rechnen mit dem Schlimmsten für den Jungfernflug :D

Cioa Markus

UweH
21.07.2014, 18:50
Also hoffen wir das Beste und rechnen mit dem Schlimmsten für den Jungfernflug :D


Hallo Markus, das wird schon klappen, der Flieger ist zwar etwas träge, aber gutmütig.

Ich drücke ganz fest die Daumen ;)

Gruß,

Uwe.

jettrainer
24.07.2014, 09:00
...und gibt`s was zu berichten, oder hast Dich auch vom Nachmittäglichen Regenschauer abschrecken lassen - war ja echt heftig gestern. Ich kann nur sagen das Teil ist Hammerstark und 30.000 hits für den Baubericht sprechen eine deutliche Sprache das nicht nur mir das "Fachwerk" gefällt!!

Ciao Chris

cyrus2316
24.07.2014, 19:59
Hallo Zusammen!

Heute war endlich der Erstflug.
Deutlich nervlich angespannt und mit nicht den besten Windbedingungen (null bis leichter Rückenwind) wurde der Horten am Gummiseil auf unserem Vereinsplatz in die Luft befördert. Wie soll ich sagen er fliegt als hätte er nie was anderes getan. Zwar Anfangs etwas träge auf Quer, vielleicht aber auch nur etwas ungewohnt, wolltet er mit einer Ausgangshöhe von geschätzten 20m auch in etwa 250m Entfernung noch nicht landen so das eine 180 Grad Kehre eingeleitet wurde, die dann wirklich eng geflogen werden konnte, um nicht mit dem Bauernhaus zu kollidieren. Wir waren mehr als überrascht über die wirklich sehr guten Gleiteigenschaften des Flügels.
Die Landung im Gras war ok - einzig die Hartlötung der Diagonlaverstrebung des Landebeines ist aufgegangen.
Leider ist aus dem Video nichts geworden da die Cam in diesem Moment den Dienst verweigert hat, Fotos werden aber nachgereicht.

Ich kann mich nur herzlich an Brian und Uwe bedanken - ohne die beiden wäre das schöne Projekt in dieser Form nicht möglich gewesen.:D

Ciao und Danke fürs mitlesen,

Markus

UweH
24.07.2014, 21:33
Hallo Markus,

Glückwunsch zum Erstflug und weiter viel Spaß mit dem Flieger, allseits gute Landungen :cool:

Ich freu mich schon auf die Bilder ;)

Gruß,

Uwe.

Gast_53593
25.07.2014, 08:14
Hallo Markus
Glückwunsch zum Erstflug und viele weiter Flüge mit ihr.
Das war dan der lohn für die vielen Baustunden :D

Norbert

piperemilio
25.07.2014, 14:51
Gratuliere Markus,
am Sonntag könnte ich dich mit meiner piper beim retromeetig in gnas schleppen... gib mir einfach bescheid....

freut mit, dass das wunderschön gebaute brett fliegt!

lg
alex

cyrus2316
12.08.2014, 10:40
Hier mal ein paar Bilder die noch kurz vor bzw. nach dem Erstflug entstanden sind… Bilder vom Flug folgen noch

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scalekits
12.08.2014, 10:45
Einfach nur SCHÖN :-)

Bin auf die Bilder im Flug gespannt :-)

UweH
12.08.2014, 11:19
Kurz OT:
@Scalekits: die als Horten IIIb bezeichnete Konstrukton von Brian auf dem Bild auf Deiner Webseite ist eine Horten IIIe, der zweite Horten III Motorsegler (http://www.nurflugel.com/Nurflugel/Horten_Nurflugels/ho_iii/ho_iii_e_in_flight.jpg), der erste Horten III-Motorsegler war die Horten IIId (http://www.nurflugel.com/Nurflugel/Horten_Nurflugels/ho_iii/back2.jpg). Guggst Du auch hier: http://www.nurflugel.com/Nurflugel/Horten_Nurflugels/ho_iii/body_ho_iii.html
Hat das Modell mal jemand als Segler gebaut und geflogen?

Hallo Markus, schöne Bilder ;)
Bist Du inzwischen noch öfter geflogen, kommst Du mit dem Flieger zurecht?
Wie funktioniert die Einziehkufe?

Gruß,

Uwe.

piperemilio
12.08.2014, 15:20
Samstag beim E meeting in Dietersdorf steht meine 1/4er Piper zum Schleppen bereit! Ich bin am Vormittag da!

Lg
Alex

cpdude
12.08.2014, 17:30
Hallo Markus,

Outstanding!!!

Gruß,

Brian.

cyrus2316
18.08.2014, 08:42
Der erste Schleppflug mit der Horten verlief eigentlich Bilderbuchartig. Perfekte Bedingungen, nahezu kein Wind oder Turbulenzen beschehrten einen traumhaften Flug. Leider gibt es diesen nicht auf Video. Aber Schleppflug Nummer Zwei war alles andere als entspannt, eigentlich verhinderte nur mehr viel Glück das der Flügel noch heil ist. Die Bedingungen ware sehr ähnlich, vielleicht war eine leichte Lüftchen zu spüren. Leider gings schon mit Problemen beim Schleppflugzeug los, dort hatte anscheindend der Regler Null.- und Endpunkt der Gasweges verloren. Kurze Zeit später, als ich mich vom Gespann getrennt habe ging die Horten zuerst ins Flachtrudel danach in die Spirale, vorher war zu bemerken das wenig Wirkung der Ruder vorhanden war. Mit viel Glück ist sie aus dem Truden rausgekommen und ich konnte sie noch heil landen. Leider ist die Qualität des Videos sehr schlecht. Zu sehen ist, das sie offensichtlich zu langsam fliegt aber eigentlich gut auf die Ruder reagiert. Die Grundeinstellung der Klappen sind wie von von Uwe erwähnt 2mm nach oben. Somit liegt es nahe das der Schwerpunkt gefährlich weit hinten liegt - also zwischen "sein oder nicht sein" :D. Beim nächsten Flug bekommt die Horten etwas Blei in die Nase.

Was noch zu erwähnen wäre das die Landekufe noch immer hält und funktioniert!


Übrigens - man verzeihe mir die etwas ..... Kommentare im Video - mir war grad nicht zum Lachen zumute ;)

https://vimeo.com/103656756

Ciao Markus