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wernerhetzel
15.10.2013, 18:02
Ich habe mir auch im letzten Jahr einen neuen Hottsender gegönnt.
Ich bin auch schon über 60 Jahre auf der Welt , daher nicht mehr ganz jung .
Mit der Aktualisierung und der der sonstigen PC-Anwendung ist es schon schwer für mich , da mein Gehirn sicher noch <ANALOG< denkt und nicht digital , so wie bei jüngeren Jahrgänge.
Ich habe Gottseidank einen jungen Modellfliegerfreund in der Nähe , der mich sehr unterstützt.

Mit anderen Worten , ohne Fachgerechter Unterstützung bei der Anwendung und beim Betrieb der neuen Fernsteuerung , währe ich hoffnungslos Überfordert .
Ob es jemals Anwenderfreundlichere Anlagen geben wird , wage ich zu bezweifeln.

Eigentlich möchte ich gerne wissen , ob es nur mir mit der modernen Technik so geht , oder anderen Modellbauern/Fliegern auch !

mfg
werner

Reinhardt Werbik
15.10.2013, 18:26
Hallo Werner,

ich bin ein paar Jahre jünger als Du (53) und sowohl beruflich als auch privat technisch ganz gut vorbelastet.
Trotzdem habe auch ich manchmal mit den vielfältigen Möglichkeiten moderner RC Anlage, Regler, Ladegeräte, und, und, und zu kämpfen.
Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass jemand der technisch nicht so bewandert ist, hier hoffnungslos auf dem Schlauch steht.
Auch ich kratze mir oft den Kopf, wie das jetzt gleich nochmal war, wenn ich mich einige Zeit mit irgend etwas nicht beschäftigt habe.
Ich bin daher z.B. gar nicht unglücklich, dass mein jetziges Fernsteuersystem (fast) keine Programmiermöglichkeiten für die Empfänger hat.
(Und auch nur relativ selten Updates aufgespielt werden müssen.)

Das HoTT System hat halt auch noch besonders viele Möglichkeiten, und an Updates dafür mangelt es auch nicht. :D
Aber wenn Du jemanden hast, der Dir hilft, passt das doch.
Viele Jahre hat sich praktisch gar nichts getan im RC Bereich, und jetzt seit 2,4 GHz kommt es "knüppeldick".
Aber letztlich betreiben wir doch das Hobby deshalb weil es technisch interessant ist, oder? ;)


Gruß
Reinhardt

Gregor Toedte
15.10.2013, 19:27
Ich spreche jetzt mal eine vorsorgliche Warnung aus: Der Erste, der hier anfängt Systeme zu vergleichen und 'seins' als das 'Beste' zu preisen, der bekommt von mir die rote Karte. Der Zweite ebenso...usw. Lasst uns bitte eine firmenneutrale Diskussion führen. Danke.

Viper2097
15.10.2013, 19:30
Nunja, aber hat man sich wirklich das richtige Hobby ausgesucht wenn man technisch so gar nicht bewandert ist?
Bzw. kommt man dann überhaupt erst über die BNF Spielzeugsachen hinaus?

Ich denk mir halt, dass wenn man 500€ bis 1400€ für einen neuen Sender ausgibt (viele verdienen nichtmal 1400€ im Monat), man gerne damit "spielen" möchte und sich vorallem intensiv damit befasst? Da sollte es dann doch nicht so ein Problem sein, oder?
Und wer sich nicht damit befasst, der lebt ja auch mit Zeug aus der Schachtel raus nicht so schlecht, oder?

grossiman
15.10.2013, 19:55
Hallo.

@ Werner

Beruhige Dich, geht nicht nur Dir so. Ich bin auch so alt wie Reinhardt und habe mir erst letzten Monat eine neue 2,4 Ghz Anlage gegönnt (davor nur 35Mhz). Und wieder geht das Lernen von vorne los. Wenn ich auf den Betriebsstundenzähler der Anlage schau, bekomme ich einen Schreck. Nicht weil ich schon viel damit geflogen habe, sondern weil ich die meiste Zeit davon mit programmieren und ausprobieren verbracht habe (ist wohl bald ein neuer Akku fällig ;)). Aber dafür habe ich schon eine Menge gelernt und auch begriffen, wie meine Anlage funktioniert. Sicher, es ist noch vieles dabei was ich noch nicht begriffen habe, aber das wird schon.
Also nur Mut, alles halb so schlimm. Dein Vorteil ist, das Du direkte Unterstützung hast.

Zum obigen Titel:

Fluch: Ach du Drama, wie funktioniert das denn?

Und wenn man es dann begriffen hat,

Segen: Donnerwetter, was die Anlage alles kann.



Gruß Andreas

IronEagle
15.10.2013, 20:05
... ist heute doch in der Regel auch nicht sooooo schwer einzustellen?
Endpunkt, Mittelpunkt, Reverse, das ist es.

Das konnten die Sender früher, und das kann man doch auch heute sehr einfach einstellen.
Alles andere kommt dazu, wem es zu kompliziert ist der soll es nicht nutzen.

Ich für meinen Teil finde die Menus meist gut und logisch aufgebaut. Aber ja, man kann (wenn man es kann) seeeeehr viel Einstellen.

Gruss
Daniel

Giebel
15.10.2013, 20:10
Kenne ich gut.

Ich kämpfe immer noch mit einem Ultra duo plus 60 Ladegerät. Die Bedienung ist komplex, der Akku muss erst einprogrammiert werden.
Das ist mir irgendwie zu kompliziert, obwohl ich technisch durchaus versiert bin. Am PC soll es besser gehen, aber d.h. erst wieder anschließen, Programm runterladen etc.

Ich wünschte mir eigentlich "plug & play". Schön ist es, wenn das Ladegerät Speicherplätze bietet, aber es muss trotzdem auch ohne umständliches programmieren gehen, indem einfach Akkutyp, Zellenzahl und Ladestrom eingegeben wird.

Ich habe übrigen´s meine MC 20 noch nicht "upgedatetd" , funktioniert auch so einwandfrei.

Marcus

ASTERIX
15.10.2013, 20:11
Hallo Alte Knaben...

Bin auch schon ein kleines Stück über 60zig, das ist aber für mich nur eine Zahl, weiter nichts.

Wer sich zurück lehnt, und sich mit dem Gedanke befasst > ich bin über 60zig bitte hilft mir < dem bleibt halt nur noch Auto aufzupolieren! oder Kaffe der Mutti kochen ! Und die Tagesschau...und Wetten dass...o Mann...:cry:

Hallo ihr Alten > Aufstehen, das Leben ist voller neuer Technik < und das will ich miterleben! bis auf's geht nicht mehr ! :D

Habe mir zum 60ten eine neue Funke zugelegt, die Jeti DC (sorry Modi ist keine Werbe), und einen 8 Klapper voll programmiert, kein Thema.

Ob Jung oder Alt, jeder Kratz sich mal hinter der Birne, und jeder steht mal voll auf dem Schlauch...aber es geht !
Es gibt ja zum guten Glück heute das Netz, voller Informationen, da kann man lesen bis zum umfallen, da war es vor 40 + Jahren ganz anderst, da waren die Modellflieger sehr dünn gesägt im Lande, Info = Null...nur probieren stand an der Tagesordnung.

Denkt daran, > wer seine Birne Täglich ein bisschen strapaziert lebt länger glücklich < und vergisst so manche Kleinlichkeiten des Lebens...

Also Alten > Aufstehen die Technik schreit > hier <

Doch jedem wie er kann... Man muss aber auch wollen...

Gruß aus dem schönen Elsass

Asterix

Altttt....:mad::mad::cry::cry::cry:

Yakler
15.10.2013, 20:42
Ich wünschte mir eigentlich "plug & play". Schön ist es, wenn das Ladegerät Speicherplätze bietet, aber es muss trotzdem auch ohne umständliches programmieren gehen, indem einfach Akkutyp, Zellenzahl und Ladestrom eingegeben wird.

Marcus

Wäre dann nicht ein Ladegerät mit BID-System die bessere Wahl gewesen?
Also ich spiele ja auch gerne mit unserem "Spielzeug" rum, aber wenn ich los will
und noch einen Sack voll Akkus zu laden habe benutze ich gerne das BID-System.
Akku anstecken, BID-Chip reinstecken, zweimal ja sagen, fertig.

Peter

Herbert1
15.10.2013, 21:39
Hi
Ich bin nun auch nicht mehr der Jüngste:cry::cry::cry:
aber ich finde das mann Heute mit den Computeranlagen einen Flieger leichter programieren kann wie Früher mit den Analoganlagen.
Bis mann die ganzen Module und Mixer eingebaut und verkabelt hatte konnte mann schon mal zum Elch werden.
Ich habe mir einen Flieger aus Sperrholz ausgeschnitten und alte Servos die ich nicht mehr einbaue darauf befestigt , Querruder,Wölbklappen und so weiter.
Handbuch daneben und los gehts .
Es ist wirklich ein Unterschied ob ich wie unsere Jugend jeden Tag mit Computer zu tun hat oder nur gelegentlich.
Bei einer komplizierten Programierung versuche ich das schriftlich fest zu halten.

Mann muss sich wirklich damit beschäftigen dann geht's schon und wenn mann in einem Verein ist gibt es auch Kollegen
die helfen.

Gruß, Herbert

udogigahertz
15.10.2013, 22:20
Wäre dann nicht ein Ladegerät mit BID-System die bessere Wahl gewesen?
Also ich spiele ja auch gerne mit unserem "Spielzeug" rum, aber wenn ich los will
und noch einen Sack voll Akkus zu laden habe benutze ich gerne das BID-System.
Akku anstecken, BID-Chip reinstecken, zweimal ja sagen, fertig.

Peter

Dem stimme ich zu, habe auch so einen. Dummerweise muss man erstmal jeden neuen Akku mit dem entsprechenden BID-Chip programmieren ......... wenn das schon etwas her ist, so wie bei mir jetzt, hilft auch bei mir da nur ein Blick in die Anleitung ...... und selbst dann kommt es noch zu Fehlbedienungen. Es dauert dann eine ganze Weile, bis dann der Groschen gefallen ist und der neue Akku programmiert ist, dann ist Ruhe ....... bis zum nächsten neuen Akku, dann geht das Theater wieder von vorne los: "Wie war das noch?"

Ironischerweise hätte man weniger Probleme, wenn man die Geräte täglich benutzen MÜSSTE, wenn man täglich einen neuen Akku einprogrammieren müsste, wenn man täglich alles updaten müsste, wenn man täglich ein neues Modell einprogrammieren müsste oder Veränderungen an alten Programmen vornehmen müsste ..... dann bliebe man in der Übung.

So aber, wenn man nur alle halbe Jahre mal ein Update machen muss, dieses aber unbedingt, weils der Hersteller vorschreibt oder man einen neuen Sensor betreiben möchte ........ muss man das vormals gelernte eben wieder neu lernen, oftmals mit Haken und Ösen.

Dummerweise hat aber auch jeder Hersteller seine eigene Herangehensweise, seine eigenen PC-Oberflächen und Eigenarten, manchmal sogar unterschiedlich je nachdem welches Produkt man gerade hat, manchmal ändert der Hersteller auch die bisher gewohnte Oberfläche und man findet sich erstmal nicht mehr zurecht.

Aber .... hilft ja alles nix, man muss dadurch. Früher wars das Basteln vor dem Flugspass, das Hantieren mit sehr gesundheitsschädlichen Nitro-Lacken und Balsastaub, heute ist es der Computer und seine Programme, mit denen man sich vor dem Fliegen herumschlagen muss.

Spätere Generationen werden über unsere Probleme lachen und ungläubig staunen, irgendwann kann man (Startrek sei Dank) einfach dem Computer per Sprachbefehl sagen:
"Computer, bitte meinen Sender updaten, aber zügig!" Nach 5 Sekunden wird sich dann der Computer mit einer angenehmen weiblichen Stimme melden:
"Update durchgeführt, Senderfunktionen gecheckt, soll ich auch noch die Empfänger updaten? Der Hersteller empfiehlt das dringend."
"Ja, dann mach mal. Und sichere gleich auch noch alle Modellspeicher."
"Habe ich natürlich bereits erledigt, dieser Service ist im Kaufpreis Ihres Premiumsenders MC 72 mit enthalten."


Grüße
Udo

wernerhetzel
15.10.2013, 22:22
Es freut mich , ein Thema aufgegriffen zu haben , das auch andere Modellflieger bewegt.
Die Technik wahr halt gestern das bauen von Modellen , heutzutage ist es vermehrt die Technik der Computerfernsteueranlagen und sonstigen Elektronikzubehörteile.
Modelle werden vorwiegend in ARF-Technik angeschafft.
Und ich finde , dass sich ein Jüngerer Modellflieger (Bauer) dabei halt schon leichter zurechtfindet .
Ohne PC-Kenntnisse , wird es vermutlich in naher Zukunft auch ein Modellfliegen nicht mehr geben , die alten 35 Mhz Anlagen halten ja nicht ewig.
mfg
werner

Kurt aus Langenthal
16.10.2013, 07:01
Ich stelle in meinem Verein fest, dass es (pauschalierend gesprochen) sicherlich eine Beziehung zwischen der der Leichtigkeit, eine neue Technologie zu erlernen, und dem Alter gibt.

Mir fällt aber auch auf, dass auf der anderen Seite besonders die "älteren Semester" wesentlich mehr Energie/Fleiss (z.B. Lesen der Anleitung, Ausprobieren, ...) investieren, diese Entwicklungen zu verstehen und auch zu beherschen.

Bei vielen Jüngeren erlebe ich, dass sie nicht bereit sind, sich mit der neuen Technologie wirklich zu beschäftigen und diese auch wirklich kennen zu lernen - sie sind oft einfach nur froh, wenn es möglichst schnell funktioniert und verlieren dann schnell das Interesse am Optimieren, Verstehen, ...

Ich komme dann in die in die Zwickmühle, wenn ein junger Kamerad mich um eine Unterstützung bei der Programmierung bittet: ich merke oft nach 15 Sekunden, dass der junge Kollege nicht mehr zuhört - ganz im Gegensatz zu sehr vielen älteren Vereinskameraden.

Der Weg zum Ziel ist in diesem Thema altershalber oft schwieriger - das Ergebnis und die Nachhaltigkeit aber oft wesentlich besser.

LG Kurt

Ingo Seibert
16.10.2013, 08:36
Volle Zustimmung zum vorigen Beitrag, das deckt sich zu 100% mit meinen Erfahrungen.

RWA
16.10.2013, 08:42
.......wenn ein junger Kamerad mich um eine Unterstützung bei der Programmierung bittet: ich merke oft nach 15 Sekunden, dass der junge Kollege nicht mehr zuhört......


Moin, das ist die Generation, die ihr Fahrrad zur Inspektion bringt.....

Roland

Stefan79
16.10.2013, 09:21
Moin, das ist die Generation, die ihr Fahrrad zur Inspektion bringt.....

Roland

Da ist was wahres dran :D

Ich gehöre ja mit 34 Jahren noch zu den Jüngeren. Ich komme mit der Technik auch sehr gut zu recht, und vor allem lese ich mich auch sehr gerne in die Thematik ein und will auch alles verstehen. Das klappt auch sehr oft.
Was ich aber gar nicht mag sind folgende Dinge.

1. Verpflichtet zu sein ständig mein ganzes Zeugs updaten zu müssen!

Updaten muss freiwillig sein um neue Features zu bekommen und nicht weil es der Hersteller vorschreibt und nur so mein System sicher ist. Wenn ich in ein Geschäft gehe und einen Sender kaufe möchte ich dass er auch so wie ich ihn gekauft habe funktioniert. Dazu muss dann aber auch gewährleistet sein, dass nicht ständig die Empfänger und Sensoren mit anderen oder neueren Softwareständen geliefert werden und diese dann nicht mehr mit meiner veralteten Software des Senders arbeiten. Zudem ich überhaupt keine Lust habe ständig die Empfänger aus den Modellen zu holen!

2. Halbfertige Produkte zu bekommen!

Warum ist es mittlerweile so dass die Hersteller nur halbfertige Produkte verkaufen? Da werden neue Sender auf den Markt geschmissen, wo mit Features geworben werden die das Gerät noch gar nicht besitzt und erst irgendwann in einen halben Jahr oder gar noch später mit nem Update kommen, manchmal auch gar nicht. Wenn ich ein Auto kaufe kommt z.B. der Boardcomputer auch nicht erst mit einem Update ein jahr später.

Julez
16.10.2013, 09:45
Ich freue mich, dass manche Sachen so komplex sind.
Ich muss nicht nur Sender und Empfänger updaten, sondern auch Telemetriesensoren, Regler, Multikopterelektronik, und Ladegeräte. :)
Und oft genug sind hier selbstgebastelte Adapter notwendig.
Das Gute ist, man wird nicht dümmer dadurch.
Wenn ich mir angucke, wie wirklich krass die diesbezüglichen Fähigkeitsunterschiede zwischen den Generationen sind, bin ich froh, immer am Ball bleiben zu müssen. Sonst bin ich irgendwann "hängengeblieben", so wie viele Ältere bei uns im Verein, die schon mit Regler- oder Failsafeprogrammierung überfordert sind.
Ich stürze mich kopfüber hinein in technische Herausforderungen, anstatt das Näschen zu rümpfen.

hholgi
16.10.2013, 09:47
2. Halbfertige Produkte zu bekommen!

Das machen heute alle so .. auch die Automobilhersteller: Fortschritt durch Hektik

So, ich will mich auch mal in den Ü 50 Club einreihen .... :)
Ok, ich hab den Vorteil selbst SW gemacht zu haben und gelegentlich auch noch zu programmieren. Aber ich seh oft sehr viel rumgesuche in den Menüs der Anlagen ... auch bei MHZ-Anlagen, bei uns aufm Platz.

Trotzdem ein kleiner Lichtblick: Eines unserer Ehrenmitglieder (über 80) programiert uns teilweise was vor:D sag ich euch. Er war/ist allerdings auch Elektroniker ....

Grüße

udogigahertz
16.10.2013, 09:51
Was ich aber gar nicht mag sind folgende Dinge.

1. Verpflichtet zu sein ständig mein ganzes Zeugs updaten zu müssen!

Updaten muss freiwillig sein um neue Features zu bekommen und nicht weil es der Hersteller vorschreibt und nur so mein System sicher ist. Wenn ich in ein Geschäft gehe und einen Sender kaufe möchte ich dass er auch so wie ich ihn gekauft habe funktioniert. Dazu muss dann aber auch gewährleistet sein, dass nicht ständig die Empfänger und Sensoren mit anderen oder neueren Softwareständen geliefert werden und diese dann nicht mehr mit meiner veralteten Software des Senders arbeiten. Zudem ich überhaupt keine Lust habe ständig die Empfänger aus den Modellen zu holen!

2. Halbfertige Produkte zu bekommen!

Warum ist es mittlerweile so dass die Hersteller nur halbfertige Produkte verkaufen? Da werden neue Sender auf den Markt geschmissen, wo mit Features geworben werden die das Gerät noch gar nicht besitzt und erst irgendwann in einen halben Jahr oder gar noch später mit nem Update kommen, manchmal auch gar nicht. Wenn ich ein Auto kaufe kommt z.B. der Boardcomputer auch nicht erst mit einem Update ein jahr später.
Wenn das deine Meinung ist, dann darfst du dir nichts neues mehr kaufen, weder ein neues Fernsteuerungssystem noch etwa Telemetriesensoren, Ladegeräte, Empfänger, Servos usw. Nutz dein altes Geraffel so lange es hält ....... und wenns kaputt ist, wende dich einem anderen Hobby zu.

Jedes neue Gerät, egal ob Handy, Kaffeemaschine, Rasierer, Fernsteuerung, Automobil, Elektrofahrrad, Fernseher usw. hat heute einen Computer eingebaut, der die Funktionen steuert, aber wirklich auch JEDES Gerät! Leider benötigt aber jeder Computer, und sei er auch noch so klein und die Anforderungen an ihn noch so winzig, zum Funktionieren ein Programm ........ leider ist/sind in absolut JEDEM Computerprogramm ein oder mehrere Bugs eingebaut, die der Programmierer übersehen hat, das ist ganz einfach Fakt.

Daher benötigen eben so manche Geräte mal ein Update, um einen später entdeckten Bug zu beheben. Netterweise lassen sich dann gleich auch andere, bessere Funktionen mit einbauen, so dass man nachher ein besseres Gerät hat. Das ist die moderne Welt, in der wir leben, das muss man akzeptieren oder eben auf alle neuen Produkte verzichten.

Das ist übrigens total markenunabhängig.


Grüße
Udo

Gast_8336
16.10.2013, 09:55
Ich bin Jahrgang 62 und habe ehrlich gesagt auch meine Schwierigkeiten mit der neuen Technik. Kaum bin auf dem neuesten (Wissens- und Software-)Stand und es läuft alles, wie ich es will, gibts neue Empfänger mit allen möglichen Funktionen, programmierbarer Regler und auch wieder Updates. Mich nervt das etwas.

Ist ein neuer Empfänger angeschafft, braucht er ein Update und auch alle anderen Empfänger, Vario, Sender etc. müssen doch dann auch auf diesen Stand gebracht werden. Korrigiert mich, wenn das nicht stimmt!:rolleyes:

Ich stehe mit der (neuen) Technik nicht auf Kriegsfuß und bin im Job täglich am Computer mit der Lösung von Problemen beschäftigt. Aber diese auch noch mit in den Hobbyraum zu nehmen, macht mir persönlich keinen Spass.

Gruß
Oliver

RWA
16.10.2013, 10:10
Da ist was wahres dran :D

Ich gehöre ja mit 34 Jahren noch zu den Jüngeren. Ich komme mit der Technik auch sehr gut zu recht, und vor allem lese ich mich auch sehr gerne in die Thematik ein und will auch alles verstehen. Das klappt auch sehr oft.
Was ich aber gar nicht mag sind folgende Dinge.

1. Verpflichtet zu sein ständig mein ganzes Zeugs updaten zu müssen!

Updaten muss freiwillig sein um neue Features zu bekommen und nicht weil es der Hersteller vorschreibt und nur so mein System sicher ist. Wenn ich in ein Geschäft gehe und einen Sender kaufe möchte ich dass er auch so wie ich ihn gekauft habe funktioniert. Dazu muss dann aber auch gewährleistet sein, dass nicht ständig die Empfänger und Sensoren mit anderen oder neueren Softwareständen geliefert werden und diese dann nicht mehr mit meiner veralteten Software des Senders arbeiten. Zudem ich überhaupt keine Lust habe ständig die Empfänger aus den Modellen zu holen!

2. Halbfertige Produkte zu bekommen!

Warum ist es mittlerweile so dass die Hersteller nur halbfertige Produkte verkaufen? Da werden neue Sender auf den Markt geschmissen, wo mit Features geworben werden die das Gerät noch gar nicht besitzt und erst irgendwann in einen halben Jahr oder gar noch später mit nem Update kommen, manchmal auch gar nicht. Wenn ich ein Auto kaufe kommt z.B. der Boardcomputer auch nicht erst mit einem Update ein jahr später.


Moin,
das ist nicht nur bei Fernsteuerungen so, ich bekam vor Wochen ein neues Mobiltelefon, das ich erst nach dem zweiten Update sinnvoll benutzen konnte, weil man schlicht vergessen hatte oder für unwichtig hielt, wesentliche Grundfunktionen stabil darzustellen, dafür konnte man damit von Anfang an ganz toll surfen/Videos kucken/Mucke hören, alles Dinge, die für mich in einem Telefon fast keine Rolle spielen.

Sicher können die neuen Sender alle ganz tolle Dinge, aber wenn ich so auf unserem Hügel stehe und meine Modellchen fliegen lasse, überlege ich, was für eine Funktion vermisse ich, und stelle schließlich fest, wenn ich an meinem MC19(mit Jeti 2,4Ghz) die Knüppel bewege, tun das die zugeordneten Organe am Flieger auch, das ist auch bei den aktuellen Sendern nicht anders, also fehlt mir doch eigentlich garnix.

Es gäbe für mich derzeit nur einen Grund, einen neuen Sender zu kaufen: einfach weil er mir besser gefällt als der, den ich habe, sonst nix!

Es gab echte Fortschritte, 27Mhz und TipTip, digital-propotional, 35Mhz, aktuell 2,4Ghz, auch mit Rückkanal, alles sinnvolle Evolutionsschritte, aber man ist an einem Punkt angelangt, wo an sich nichts mehr wirklich Neues dazukommt, also werden mehr und mehr Funktionen dazu gepackt, und dem geneigten Kunden der Eindruck vermittelt, er müsse das unbedingt haben.

Irgendwie sind wir mittlerweile so konditioniert, das wir widerspruchslos und unkritisch auch den grössten Unfug als gut und richtig akzeptieren, einfach weil er neu ist, das gilt für alle Branchen.


Roland

omb1975
16.10.2013, 10:17
Udo, jetzt kommen wird zum Kern der Sache ....

Ja Software wird von Menschen geschrieben und Menschen machen Fehler ....

Aber

Fernsteuerungen, die grundfunktion von unten nach oben (für fliegen Modelle) muss soweit getestet werden das diese zuverlässig mit der ersten ausgelieferten Version mit jedem anschliessbaren Zubehör funktioniert oder gar nicht in Verbindung tritt, es kann nicht dem Modellpiloten seine Verantwortung sein, die Softwarestände der einzelnen Komponenten zu überprüfen!

Wenn nicht hat meiner Meinung nach der Hersteller eine Rueckrufaktion durchzuführen und die System zu aktualisieren!

Oder der Kunde ist vor dem Kauf auf den Umstand das Updates für den sicheren betrieb zwingend erforderlich sind hinzuweisen

Aussagen von graupnerInfo in mc32 ausgestiegen
"V1.025? Ist doch uralt, bitte unbedingt Newsletter abonnieren"

Stellen mir die Haare auf, und bringen mich derzeit zum Nachdenken, da ich wirklich nicht weiss welche Steuerung ich mir in Zukunft kaufen soll ....

Bin in der it, habe technisch kein Problem upzudaten, will aber mit meinem Hobby Abstand vom Beruf und nicht meinen Beruf in der Freizeit ausüben

Lg
Oliver

RWA
16.10.2013, 10:25
Nutz dein altes Geraffel so lange es hält .......


Moin Udo, was ist falsch daran, etwas so lange zu benutzen, wie es hält, und erst etwas Neues zu kaufen wenn es einen Bedarf gibt?

Wobei Bedarf nicht automatisch ein Defekt ist, sondern auch durch das Erscheinen einer echt sinnvollen Neu- oder Weiterentwicklung entstehen kann.


Das Einzige, das ich in meinem bisherigen Leben je updaten MUSSTE um es benutzen zu können, ist mein aktuelles Mobiltelefon!

Alles andere, also Kaffemaschinen, Rasierer, Fernsteuerung, Automobil, Fernseher und dergleichen, funktionierte und funktioniert ab Kauf tadellos.


Roland

wolfgang76
16.10.2013, 10:33
Also auch wenn die heutigen Fernsteuerungen oft einen sehr hohen Funktionsumfang haben, welcher auch schonmal zu Updates führt, so möchte ich die aktuelle Generation trotzdem nicht mehr missen. Und ja, die nächste Softwaregeneration, dann inklusive Berechtigungskonzept, steht schon vor der Tür. Es wird also auch die Zeit kommen wo mann sich aus dem Net einen entsprechend geknackte Softwareversion für die Fernsteuerung zieht ...

Und trotzdem, ich möchte nicht mehr zurück.

Hatte gerade am WE mal wieder die alte MC16/20 von meinem Vater in der Hand (Baujahr irgendwann Mitte der Neunziger). Also mit dieser wäre es ohne Handbuch nicht mal möglich einen 2-Achs-Segler zu programmieren. Alleine schon diese kryptischen Bezeichnungen aufgrund des kleinen Displays.

Und es zwingt uns ja niemand die ganzen neuen Funktionen zu nutzen. Jedenfalls ist es heute mit jeder halbwegs vernünftigen Fernsteuerung ein leichtes so einen 2-Achs-Segler in 10 Minuten zu programmieren.

gruß,
Wolfgang

Marco
16.10.2013, 10:40
Moin,

die updaterei ist auch mir als jemand der jüngeren Generation nicht immer einfach von der Hand gelaufen.
Mich stört dass es bei meinem System nicht wirklich was vom Hersteller gibt das ich nur installieren brauche, stattdessen auf irgndwelche Softwaretools von einem Drittanbieter oder weis der geier verwiesen wird, welche ich ohne spezielle IT-Erfahrung nicht funktionsfähig hinbekommen habe. Updates des Senders ist allerdings kein Aufwand gewesen, lediglich für die Empfänger.
Ich habe aber auch einfach keine Lust mich stundenlang mit PC-tools etc zu beschäftigen, da mich das PC Zeug absolut nicht interessiert. Möchte da ahnungsloser Anwender bleiben:D

Das ist aber das einzige was mich persönlich etwas gestört hat. Wenns denn mal tut ist alles kein Problem. Hoffe dass es dann mal ein gestricktes Tool vom Hersteller gibt.


[QUOTE]2. Halbfertige Produkte zu bekommen! [\QUOTE]


Um die Erprobung beim Kunden kommt man eben nicht mehr drum rum, wobei die Kunden in meinen Augen da nicht ganz unschuldig sind.
Ist eben alles viel zu schnell lebig geworden, Geiz ist Geil ist da wohl nicht unschuldig dran und ganz vorne als treibende Kraft. Da brauch man doch nur hier mal die Themen zu neuen Sendern anschauen.

Aber alles in allem möchte ich die Aktuelle Technik und deren Möglichkeiten die genutzt werden können, aber nicht müssen, nicht mehr missen.

Grüße,
Marco

RWA
16.10.2013, 10:41
Also auch wenn die heutigen Fernsteuerungen oft einen sehr hohen Funktionsumfang haben, welcher auch schonmal zu Updates führt, so möchte ich die aktuelle Generation trotzdem nicht mehr missen. Und ja, die nächste Softwaregeneration, dann inklusive Berechtigungskonzept, steht schon vor der Tür. Es wird also auch die Zeit kommen wo mann sich aus dem Net einen entsprechend geknackte Softwareversion für die Fernsteuerung zieht ...

Und trotzdem, ich möchte nicht mehr zurück.

Hatte gerade am WE mal wieder die alte MC16/20 von meinem Vater in der Hand (Baujahr irgendwann Mitte der Neunziger). Also mit dieser wäre es ohne Handbuch nicht mal möglich einen 2-Achs-Segler zu programmieren. Alleine schon diese kryptischen Bezeichnungen aufgrund des kleinen Displays.

Und es zwingt uns ja niemand die ganzen neuen Funktionen zu nutzen. Jedenfalls ist es heute mit jeder halbwegs vernünftigen Fernsteuerung ein leichtes so einen 2-Achs-Segler in 10 Minuten zu programmieren.

gruß,
Wolfgang

Moin, das stimmt, aber das ist Bedienkomfort und nicht Funktionsumfang, da sind grössere Displays ein echter Fortschritt, erlauben sie doch "sprechende" Menüs.

Aber einen 2-Achs-Segler in 10 Minuten zu programmieren geht auch schon mit einer MC19, dazu brauche ich nicht den allerletzten Stand.


Roland

Stefan79
16.10.2013, 10:59
Wenn das deine Meinung ist, dann darfst du dir nichts neues mehr kaufen, weder ein neues Fernsteuerungssystem noch etwa Telemetriesensoren, Ladegeräte, Empfänger, Servos usw. Nutz dein altes Geraffel so lange es hält ....... und wenns kaputt ist, wende dich einem anderen Hobby zu...

Das sehe ich aber anders. Ich wehre mich ja nicht gegen die neue Technik und deren Funtionen. Ganz im Gegenteil, ich finde es sogar gut. Aber wenn ich ein Produkt kaufe, kaufe ich es weil ich mich vorher lange damit auseinander gesetzt habe und dann kaufe ich es wegen seinen Eigenschaften zu dem der Preis dann in meinen Augen auch gerechtfertigt ist. Und ich bin der Meinung das dieses Produkt dann auch ordnungsgemäß seinen Dienst zu verrichten hat, ohne täglich ins Netz gucken zu müssen ob es ein Update gibt zu dem ich verpflichtet bin weil sonst die Gewärleistung erlicht!
Fehler passieren und davon kann sich keiner befreien, aber aber in der Art und Weise, vor allem aber Häufigkeit, wie es sich bei den Fernsteuerungen entwickelt hat kann das "meiner" Meinung nach nicht sein. Aber wie gesagt das ist nur meine bescheidene Meinung.


...Alles andere, also Kaffemaschinen, Rasierer, Fernsteuerung, Automobil, Fernseher und dergleichen, funktionierte und funktioniert ab Kauf tadellos...

Und genau so sieht es bei mir nämlich auch aus!!!!

udogigahertz
16.10.2013, 11:16
Udo, jetzt kommen wird zum Kern der Sache ....

Ja Software wird von Menschen geschrieben und Menschen machen Fehler ....

Aber

Fernsteuerungen, die grundfunktion von unten nach oben (für fliegen Modelle) muss soweit getestet werden das diese zuverlässig mit der ersten ausgelieferten Version mit jedem anschliessbaren Zubehör funktioniert oder gar nicht in Verbindung tritt, es kann nicht dem Modellpiloten seine Verantwortung sein, die Softwarestände der einzelnen Komponenten zu überprüfen!

Wenn nicht hat meiner Meinung nach der Hersteller eine Rueckrufaktion durchzuführen und die System zu aktualisieren!

Oder der Kunde ist vor dem Kauf auf den Umstand das Updates für den sicheren betrieb zwingend erforderlich sind hinzuweisen

Aussagen von graupnerInfo in mc32 ausgestiegen
"V1.025? Ist doch uralt, bitte unbedingt Newsletter abonnieren"

Stellen mir die Haare auf, und bringen mich derzeit zum Nachdenken, da ich wirklich nicht weiss welche Steuerung ich mir in Zukunft kaufen soll ....


Lg
Oliver

So siehts aber aus, Oliver, warum wohl wurde der Thread geschlossen? Weil eine intensive Diskussion darüber nicht erwünscht ist, weil, dann käme die Wahrheit ans Licht, das nämlich alle modernen Sender dem Grunde nach nicht sicher sind und auch niemals sein können, egal welche Marke übrigens.

Bei den alten 27 MHz Tip-Tip-Funken konnte man sehr sicher sein, dass die niemals ausfielen, sofern die Akkus geladen und in Ordnung waren, funktionierten die einfach immer, weil die Technik im Hintergrund zwar kompliziert aufgebaut war und damit in der Herstellung teuer, aber völlig ohne Computer und dessen Programme auskam. Sofern man den Sender einschaltete, lief der bis zum Ausschalten ..... oder bis der Akku leer war, da gab es keinen "Watchdog", der die Spannung kontrollierte, da gab es keinen Chip mit einem Programm, das das Senden steuerte ........ und Bugs haben konnte.


Aber die Zeiten sind vorbei, heute müssen wir eben stets mit Halbfertigprodukten leben, die auch noch fatale Ausnahmefehler aufweisen können, bei jeder Marke! Kommt es dann zu Ausfällen, so wird der Hersteller alsbald ein Update veröffentlichen und das Updaten darauf zur Pflicht machen, wobei man allerdings niemals sagen kann, ob dieses neue Update nicht schon wieder einen Fehler enthält, einen anderen diesmal.

Schöne neue Welt.

Wer übrigens "Sicherheit" bei unseren Spielzeugfunken (nichts anderes ist das, was wir verwenden) verlangt, der hat den Schuss nicht gehört, Sicherheit und Funk ..... das geht nicht, da ist die Physik vor. Wenn jemand ein wirklich sicheres Funksystem erfinden würde, wäre er damit über Nacht Multimilliardär, weil das Militär in aller Welt sich für sowas sehr sehr dringend interessiert, aber selbst die haben sowas nicht, obwohl sie für ihre Funksysteme ein Mehrfaches ausgeben, als wir so käuflich erwerben können.


Grüße
Udo

udogigahertz
16.10.2013, 11:29
Das sehe ich aber anders. Ich wehre mich ja nicht gegen die neue Technik und deren Funtionen. Ganz im Gegenteil, ich finde es sogar gut. Aber wenn ich ein Produkt kaufe, kaufe ich es weil ich mich vorher lange damit auseinander gesetzt habe und dann kaufe ich es wegen seinen Eigenschaften zu dem der Preis dann in meinen Augen auch gerechtfertigt ist. Und ich bin der Meinung das dieses Produkt dann auch ordnungsgemäß seinen Dienst zu verrichten hat, ohne täglich ins Netz gucken zu müssen ob es ein Update gibt zu dem ich verpflichtet bin weil sonst die Gewärleistung erlicht!
Fehler passieren und davon kann sich keiner befreien, aber aber in der Art und Weise, vor allem aber Häufigkeit, wie es sich bei den Fernsteuerungen entwickelt hat kann das "meiner" Meinung nach nicht sein. Aber wie gesagt das ist nur meine bescheidene Meinung.


Du darfst gerne alles anders sehen, was allerdings nichts an den Realitäten ändert. Heutige neue Produkte können (müssen nicht) immer Fehler aufweisen und sind auch nicht für die Ewigkeit gebaut, Stichwort: geplante Obsoloszenz. Da werden im Einkauf ebenso teure, aber nur maximal 2 jahre haltende Kondensatoren eingebaut, die pünktlich nach Ablauf der Garantie den Ausfall des Gerätes verursachen ..... und der Werkskundendienst hat die Weisung, dem Kunden den Neukauf zu empfehlen (bei Fernsehern), da werden von Laien (weil der Fachmann zu teuer wäre) Computerprogramme für die in unseren Sendern verwendeten Funkchips geschrieben und nur unzureichend getestet, weil man die Ausgaben fürs Prüflabor scheut bzw. das Geld dafür nicht hat usw.

Wir müssen doch mal realistisch bleiben, wie hoch sind die Stückzahlen beim Senderverkauf? 1000? Oder 10000? Weltweit.

Wieviele Eierphones werden demgegenüber verkauft? Millionen! So, wer von beiden Firmen, die auf der einen Seite das neue Eierphone entwickeln und auf der anderen Seite einen neuen Sender hat denn nun das größere Entwicklungs- und Testbudget? Bitte auch mal fair bleiben, unsere Mini-Hersteller sind sowieso schon auf den Entwicklungsabfall der Großserienhersteller angewiesen, kein einziger Chip wird extra für ein Fernsteuerungssystem entwickelt werden, bei DEN Stückzahlen?

Seien wir also letztlich froh über die Updatemöglichkeiten unserer Ausrüstung, das erspart uns doch das Wegwerfen eines als vom Hersteller selbst als "unsicher" und "veraltet" eingestuften Senders.


Grüße
Udo

brigadyr
16.10.2013, 11:33
Moin!
Mein Marken-TV brauchte auch schon ein Update.Teilweise wurden USB-Sticks an die Kunden geschickt um das Update in Eigenregie durchzuführen.Mein Markenreceiver hat schon das zweite Update und hängt sich immer noch regelmäßig auf. Bei Autos werden laufend neue Getriebe-Motor-und sonstige Updates durchgeführt.Oft auch auf Risiko des Kunden,weil es passieren kann,daß das STG danach hin ist.
Das wird sich ausweiten,da immer mehr Geräte eine Software haben.
Ich gehe gerne mit der Entwicklung mit ,das hält Geistig fit.(ich rieche auch schon langsam nach Erde;) ).
Das jammern,wie schön einfach die Welt war hilft doch nichts.Unser Evolutionärer Vorteil besteht doch in unserer Anpassungsfähigkeit! Mir war schon immer der selbe Weg zur Arbeit auf Dauer langweilig,so daß ich unterschiedliche Strecken gefahren bin.
Ich möchte auch im Hobby,daß sich Dingen und Anforderungen ändern . Sonst muß ich Rommé oder Halma spielen.

RWA
16.10.2013, 11:34
Aber die Zeiten sind vorbei, heute müssen wir eben stets mit Halbfertigprodukten leben, die auch noch fatale Ausnahmefehler aufweisen können, bei jeder Marke! Kommt es dann zu Ausfällen, so wird der Hersteller alsbald ein Update veröffentlichen und das Updaten darauf zur Pflicht machen, wobei man allerdings niemals sagen kann, ob dieses neue Update nicht schon wieder einen Fehler enthält, einen anderen diesmal.
Grüße
Udo

Nein, das müssen wir nicht!

Einfach mit den Füssen abstimmen, und eben nichts dergleichen kaufen !

Wenn ich Geräte habe, die softwaregesteuert sind aber fehlerfrei funktionieren, muss ich nicht akzeptieren, das neue Entwicklungen eben fehlerbehaftet sind !

Software ist nichts mystisches, mit unvorhersehbaren Effekten, sondern wird von Menschen gemacht.

Nur wenn Software für kleines Geld, schnell und schlampig gestrickt wurde, tauchen Fehler auf, die Updates aus Sicherheitsgründen und nicht zum Erweitern eines Funktionsumfangs erforderlich machen !

Abermillionen tadellos funktionierende softwaregesteuerte Geräte auf diesem Planeten beweisen das!

...und das die Funkstrecke nach wie vor problematisch ist, hat nichts mit Software zu tun.


Roland

PW
16.10.2013, 11:38
Hallo,

in der modernen Welt werden wir ohne Updates nicht mehr auskommen; in allen Bereichen. Wichtig ist aus meiner Sicht, wie oft kommen Updates und wie einfach sind sie umzusetzen.

persönliches Beispiel:

Eine Update bei meinem neuen Navi der Marke X ist viel umständlicher als bei meinem Vorgängermodell der Firma Y; bei Firma X sehr umständlich und dauert viel länger. Also mein nächstes Navi wird nicht mehr von der Firma X sein, allein deswegen.

Auch im Bereich Lader, Fernsteuerungen gibt es Unterschiede bei den Updates; bei machen Firmen brauche ich spezielle weitere Software, um überhaupt erst updaten zu können; bei anderen nicht, da brauche ich nur ein Kabel, die neue Datei und fertig. Es gibt auch solche Dinge, dass sich z.Bsp. bei einem RX Update der RX selber die entsprechende neue Datei läd, ich brauche noch nicht mal den genauen RX Typ beim Update anklicken; wird eigenständig gemacht. Jede Firma hat da ihre eigene Philosophie; nur desto einfacher, desto leichter kann der User damit umgehen, desto weniger Zeit muss ich am PC verbringen.

Beim RX Update z.Bsp. stellt sich die Frage wie gut ich nach einem Update wieder die Bindung herstelle; bei einigen Herstellern muss ich den RX ausbauen, weil sich dieser tief im Rumpf befindet und ich ansonsten nicht an die Bindingstaste komme. Bei anderen Sytemen kann ich alles im Rumpf lassen und spare mir viel Zeit; brauche eben nicht den RX aus dem Modell ausbauen.

Wie oft liest man hier im Netz "Mache kein Update, komme schlecht an den RX und müsste alles ausbauen. Keine Lust dazu, bin froh, dass alles im Flieger sauber verbaut ist." Würde dieser User die Möglichkeit haben, ohne Ausbau des RX ein Update zu machen, würde er sicherlich sofort updaten, denn nach wenigen Sekunden wäre das neue Update auf dem RX.

Beim nächsten Navi Kauf werde ich mir nicht nur das Gerät anschauen, sondern auch die Art und Weise genauestens ansehen wie Updates gemacht werden. Selbiges bei Ladern usw. Auch werde mich erkundigen, wieviele Updates es in welchen Zeiträumen gegeben hat und mit die entsprechenden Historien der Updates anschauen. Da kann ich dann genau sehen, was immer an neuen Funktionserweiterungen gebracht wurde und was zur Beseitigung von Bugs. Auch hier gibt es von Herstellern veröffentliche Updatehistorien (Beispiel aus dem Laderbereich: ThunderPower, auch früher Schulze, Junsi usw.) . Ferner gibt es Hersteller, die schreiben immer zwingend vor, die neuste Softwareversion zu verwenden; bei anderen steht davon nicht.

Bei einigen Firmen MUSS ich immer die neuste Version verwenden, bei anderen Firmen KANN ich. Gilt im übrigen nicht nur im Funken Bereich !



Gruss

PW

RWA
16.10.2013, 11:54
Bei einigen Firmen MUSS ich immer die neuste Version verwenden, bei anderen Firmen KANN ich. Gilt im übrigen nicht nur im Funken Bereich !

Gruss

PW

Moin, es gibt natürlich jede Menge Geräte, die, um sie sinnvoll zu benutzen, Updates erfordern, Navi ist ein gutes Beispiel, geht einwandfrei auch mit altem Datenstand, kennt aber natürlich nicht neue Strassen, dennoch ist die Funktion als solches nicht eingeschränkt.

Als ich meinen Sender nach einer Reihe unerklärlicher Abstürze auf 2,4Ghz umrüsten wollte, las ich mich im Netz zunächst einmal schlau und entschied erst dann.

Entscheidend dabei war, wie idiotensicher funktioniert das.

Hätte ich was von notwendigen Updates, um die Funktion zu gewährleisten, gelesen, hätte ich ein anderes Umrüstsystem gewählt, schließlich wollte ich ja ausschließlich aus Gründen der Zuverlässigkeit umrüsten.

Roland

PW
16.10.2013, 12:03
Hallo,

also beim Navi kommen auch fast jeden Tag neue Dinge; ich rede nicht von neuen Karten ! Brauche nur jeden Tag auf das Symbol des Naviherstellers schauen auf meinem PC....da steht regelmäßig - fast täglich ! - " Neue Inhalte stehen zum Download bereit".



Gruss

PW

Gregor Toedte
16.10.2013, 12:08
Nur wenn Software für kleines Geld, schnell und schlampig gestrickt wurde, tauchen Fehler auf, die Updates aus Sicherheitsgründen und nicht zum Erweitern eines Funktionsumfangs erforderlich machen !


Als Softwarentwickler sage ich zu diesem Satz einfach mal 'Blödsinn'.

Ich habe in meinen > 30 Berufsjahren als SW Entwickler schon x-mal Software mit Fehlern an Kunden gegeben. Ich habe aber nie 'schnell und schlampig gestrickt'.
All den Firmen, die Updates für Software herausgeben um Fehler darin zu beheben, derartige Vorwürfe zu machen ist ein wenig zu einfach gedacht.

rosinger
16.10.2013, 12:11
Hallo zusammen,

auch ich gehöre langsam zur älteren Garde und das Updaten nervt auch mich. Nicht nur weil man es manchmal tun muß/ sollte, sondern weil es einfach viel zu umständlich ist und die Hersteller auch nichts unternehmen um dies zu ändern. Folgende Punkte stören mich dabei am Meisten:

- Updatesoftware: immer nur für Windows, andere OS werden einfach ignoriert - es gibt auch plattformübergreifende Programmiermöglichkeiten
- Empfängerupdate: warum nicht vom Sender aus? Der Rx ist eh gebunden an den Sender, warum nicht vom Sender aus die Empfänger updaten?
- Sensorenupdate: s.o.

Bekommt es wirklich keiner hin seine Empfänger/ Sensoren vom Sender aus upzudaten? Entsprechende Dateien runterladen, auf einen USB-Stick und im Sender UPDATE auswählen. Die Rx/ Sensoren verfügen doch alle über einen Rückkanal, damit können sie sich doch identifizieren und erhalten dann über die Funkstrecke ihr Update. Das klappt soger bei Handys! Es gibt doch nichts Abartigeres als jedesmal seinen Empf. auszubauen (und wer zehn und mehr Servos aus- und einstecken muß weiß das).

In meinen Augen ist das Update nicht das Problem an sich, sondern die mehr als mangelhafte Bedienerfreundlichkeit !

Und ja, die neuen Sender sind schon ein Fall für sich. Die Programmiermöglichkeiten sind sehr vielfältig und häufig in verschachtelten Menues zu finden. Eine längere Einarbeitung ist da unumgänglich. Andererseits sind die Komponenten immer billiger geworden (erinnert euch mal an die Kosten für ein Servo Ende der 70er), daher benutzen wir auch viel mehr Servos als früher. "Damals" mußte man mindestens genausoviel Hirnschmalz aufbringen um zu einer funktionierenden mechanischen Lösung zu kommen. Welch Aufwand war eine vernünftige Lösung für Fahrwerksklappen, oder viel einfacher: die passende QR-Differenzierung. Flugphasen gab es nicht (und ich benutze sie immer noch nicht) - im echten Leben gibt's das schließlich auch nicht.

LG
Jörg

RWA
16.10.2013, 12:14
Hallo,

also beim Navi kommen auch fast jeden Tag neue Dinge; ich rede nicht von neuen Karten ! Brauche nur jeden Tag auf das Symbol des Naviherstellers schauen auf meinem PC....da steht regelmäßig - fast täglich ! - " Neue Inhalte stehen zum Download bereit".

Gruss

PW

Okay, ich kenne dein Navi nicht, aber auch hier gilt, es gibt auch welche, wo das nicht notwendig ist.

Das serienmäßige in meinem Auto erfährt, wenn überhaupt, Updates nur bei Inspektionen, und in Mietautos benutze ich weltweit ein Uralt-PDA, das seit 2006 ausser neuen Karten keinerlei Updates brauchte, und mich bisher immer makellos zum Ziel führte.
Sicher, wenn ich danach suche, finde ich bestimmt eine Menge Updates dafür, aber solange es mich hin führt wo ich hin will, sehe ich keine Notwendigkeit.


Roland

RWA
16.10.2013, 12:20
Als Softwarentwickler sage ich zu diesem Satz einfach mal 'Blödsinn'.

Ich habe in meinen > 30 Berufsjahren als SW Entwickler schon x-mal Software mit Fehlern an Kunden gegeben. Ich habe aber nie 'schnell und schlampig gestrickt'.
All den Firmen, die Updates für Software herausgeben um Fehler darin zu beheben, derartige Vorwürfe zu machen ist ein wenig zu einfach gedacht.

Moin, ich habe selber jahrelang Software gemacht, technisch-wissenschaftlich ( Telemetrie, Messwerterfassung,Analysesoftware usw.), weiss also wovon ich rede, und auch ich gab Lösungen frei, die zum Freigabezeitpunkt nicht optimal waren, dann im Zuge von Pflege geändert wurden, sicher funktionieren aber musste alles, das ich freigab, von Anfang an.

Roland


Noch was, warum muss man immer persönlich werden "...Blödsinn..." du kennst mich nicht, ich kenne dich nicht.

shoggun
16.10.2013, 12:23
Nur wenn Software für kleines Geld, schnell und schlampig gestrickt wurde, tauchen Fehler auf, die Updates aus Sicherheitsgründen und nicht zum Erweitern eines Funktionsumfangs erforderlich machen !


Schön wärs...
Die Programme werden eben immer komplexer, und eine 100%ige Kontrolle sämtlicher möglicher Zustände der Software ist in brauchbarer (bezahlbarer) Zeit nicht mehr machbar.
Somit beschränkt man sich, die Funktionen zu prüfen, für die das Gerät entwickelt wurde. Je nachdem in welcher Liga der Hersteller spielt werden diese Tests eben mehr oder weniger intensiv absolviert.

Nun bringen es die Nutzer aber fertig, das Gerät in einen Zustand zu versetzen für den es gar nicht vorgesehen war, oder an die der Hersteller ganz einfach nicht gedacht hat.

Beispiel, wenn ich an Gerät X mit 23,5% Ladezustand des Akkus das Gerät ans Netzteil stecke und gleichzeitig innert 0,5sek die Taste Z 2x betätige hängt es sich auf...
Das ist ein Zustand den ein Entwickler unmöglich vorhersehen konnte. (Klar, das ist ein extremes Beispiel, aber es soll ja die Situation der Entwickler aufzeigen)

Früher gab es solche Probleme nicht... Heute hat ein µ Controller auch die X-Fache Rechenleistung der Appollo 13...

Ich will damit nicht gutheissen, das diverse Neuheiten bereits zwei Tage nach dem Erscheinen geupdatet werden müssen!
Aber man kann eben nicht alle eventualitäten abdecken, und da kann man froh sein wenn ein Hersteller auf einen nachträglich entdeckten Fehler prompt reagiert - indem er ein Update anbietet.

Gruss Mathias

PW
16.10.2013, 12:34
Hallo Roland,

korrekt.. deswegen wird mir ein Navi von diesem Hersteller nicht mehr ins Haus kommen ! Ferner deswegen nicht, weil das Updaten eben viel umständlicher ist bei meinem Vorgängerhersteller. Deswegen ja meine persönlichen Checkliste

- wie einfach oder umständlich ist ein Update zu machen ?
- gibt es eine Historie zu den Updates, damit ich selber sehen kann, wieviele Updates es in welchen Zeiträumen gab (Frage
gerade wieviele zum Fixen von Bugs)
- bzw. wenn es keine Historie es gibt, Frage warum nicht ?


Gruss

PW

RWA
16.10.2013, 12:43
Schön wärs...
Die Programme werden eben immer komplexer, und eine 100%ige Kontrolle sämtlicher möglicher Zustände der Software ist in brauchbarer (bezahlbarer) Zeit nicht mehr machbar.
Somit beschränkt man sich, die Funktionen zu prüfen, für die das Gerät entwickelt wurde. Je nachdem in welcher Liga der Hersteller spielt werden diese Tests eben mehr oder weniger intensiv absolviert.

Nun bringen es die Nutzer aber fertig, das Gerät in einen Zustand zu versetzen für den es gar nicht vorgesehen war, oder an die der Hersteller ganz einfach nicht gedacht hat.

Beispiel, wenn ich an Gerät X mit 23,5% Ladezustand des Akkus das Gerät ans Netzteil stecke und gleichzeitig innert 0,5sek die Taste Z 2x betätige hängt es sich auf...
Das ist ein Zustand den ein Entwickler unmöglich vorhersehen konnte. (Klar, das ist ein extremes Beispiel, aber es soll ja die Situation der Entwickler aufzeigen)

Früher gab es solche Probleme nicht... Heute hat ein µ Controller auch die X-Fache Rechenleistung der Appollo 13...

Ich will damit nicht gutheissen, das diverse Neuheiten bereits zwei Tage nach dem Erscheinen geupdatet werden müssen!
Aber man kann eben nicht alle eventualitäten abdecken, und da kann man froh sein wenn ein Hersteller auf einen nachträglich entdeckten Fehler prompt reagiert - indem er ein Update anbietet.

Gruss Mathias


Es geht hier um Fernsteuersender, von denen eine Betriebsgefahr ausgehen kann, da kann ich verlangen, das man dafür sorgte, das das System keinen undefinierten Zustand annehmen kann, wie bei "alten" Sendern auch.

Und es wird schlampig programmiert, ich habe ein Telefon, auf dem läuft ganz offensichtlich eine umgestrickte Betriebssoftware, die für ein anderes Gerät ohne Tastatur und grösserem Bildschirm geschrieben wurde, da kommt vor, das ich auf dem Bildschirm rumwischen muss, um das Menü zu sehen, obwohl Platz genug wäre.

Das beweist mir, das da jemand nicht ausprobiert hat, ob auch funktioniert, was er da bastelte.



Roland

Dieter Wiegandt
16.10.2013, 12:49
Geht zu TechTalk

udogigahertz
16.10.2013, 13:23
Nein, das müssen wir nicht!

Einfach mit den Füssen abstimmen, und eben nichts dergleichen kaufen !


Roland

Das kannst du natürlich machen ....... aber dann darfst du dir auch praktisch nix neues mehr kaufen, keinen neuen Fernseher, keinen Receiver, kein Auto, keinen Kühlschrank, kein Handy, keinene neuen Computer, keine neue Fernsteuerung (gleich welchen Herstellers), keinen Fotoapparat, einfach rein gar kein neues technisches Gerät mehr, denn in jedem Gerät steckt heute irgendwo ein Computer drin ....... und der hat nun mal ein Programm, eine Software, sonst weiß der nicht, was er machen soll.

Da aber, wie uns die Fachleute erklärt haben, es nahezu kein Programm gibt, das wirklich frei von allen denkbaren Fehlern ist ............

Wenn ich Geräte habe, die softwaregesteuert sind aber fehlerfrei funktionieren, .................

Wenn du Geräte hast, die fehlerfrei funktionieren, heißt das nicht zwangsläufig, dass deren Software ebenfalls völlig frei von Fehlern ist. Diese sind bei dir lediglich noch nicht aufgetreten bzw. werden es auch nie, weil du das Gerät niemals in einem Zustand betreibst, der eben diesen Fehler zum Vorschein bringen würde, wie übrigens auch 99,9999% aller Nutzer. Wehe jedoch, du bringst dann doch mal das Gerät in den einen 0,0001%igen Zustand ........ dann wird es bestenfalls ausfallen, schlimmstenfalls fehlerhaft weiterlaufen und eventuell andere Dinge dabei schädigen.


Software ist nichts mystisches, mit unvorhersehbaren Effekten, sondern wird von Menschen gemacht.
Eben. Und wo Menschen arbeiten, können Fehler passieren. Unfehlbar ist niemand.


Abermillionen tadellos funktionierende softwaregesteuerte Geräte auf diesem Planeten beweisen das!
Beweisen was? Dass sie funktionieren? Ja und? Funktionieren mit Fehlern und funktionieren ohne Fehler sind zwei verschiedene Dinge. Der Anwender bemerkt doch viele Kurzzeitausfälle, verursacht durch Fehler in der Software gar nicht, wenn der Entwickler so schlau war, da einen "Watchdog" einzubauen, der das Gerät im Falle eines Softwareabsturzes blitzschnell wieder rebootet. Was meinst du, wie oft so mancher WLAN-Router sich wieder neu bootet, der Anwender bemerkt nur ein vorübergehendes Ruckeln am Bildschirm, dann gehts wieder.


...und das die Funkstrecke nach wie vor problematisch ist, hat nichts mit Software zu tun.
Du hast irgendwie seltsame, veraltete Vorstellungen in dieser Beziehung ....... was ist denn "die Funkstrecke"? Die besteht doch nur aus digitalen Impulsen im Millisekundenbereich, es wird doch nicht mehr andauernd eine bestimmte Frequenz belegt, die gestört sein kann, so funktioniert doch der 2,4 GHz-Digitalfunk nicht!

Bei 2,4 GHz kommt es ausschließlich darauf an, dass Sender und Empfänger sich verstehen, dass sie "im Takt" arbeiten, dass der richtige Code verwendet wird. Und wie wird dieser Code erzeugt? Na? Natürlich nur mittels Computerchip und darauf laufender Software. Jegliche Fehlfunktion kommt doch nur dadurch zustande, dass entweder der Sender nicht mehr sendet, dass dem Empfänger die Spannung wegbricht und er außer Tritt gerät, dass aufgrund falscher Antennenverlegung oder Kontaktproblemen mit der Antennenzuleitung kein Signal mehr ankommt oder dass es aufgrund von Computerproblemen zu Fehlfunktionen kommt, verursacht durch Fehler in der Software, wie z. B. bei Graupner, wenn man eine "uralte" Software verwendet.

Die Funkstrecke selber ist kaum das Problem.

Grüße
Udo

Julez
16.10.2013, 13:31
Bei den alten 27 MHz Tip-Tip-Funken konnte man sehr sicher sein, dass die niemals ausfielen, sofern die Akkus geladen und in Ordnung waren, funktionierten die einfach immer, weil die Technik im Hintergrund zwar kompliziert aufgebaut war und damit in der Herstellung teuer, aber völlig ohne Computer und dessen Programme auskam. Sofern man den Sender einschaltete, lief der bis zum Ausschalten ..... oder bis der Akku leer war, da gab es keinen "Watchdog", der die Spannung kontrollierte, da gab es keinen Chip mit einem Programm, das das Senden steuerte ........ und Bugs haben konnte.

Naja, das würd ich so jetzt nicht unterschreiben. Bei der alten MHZ-Technik war immer auch ein gehöriges Stück Glück notwendig, damit alles vernünftig funktionierte. Mein analoges HF-Modul z.B. hat mal angefangen, ab einer bestimmten Temperatur bzw. Betriebszeit die Reichweite zu verringern. Beim Modell angekommen, ging wieder alles, beim nächsten Start auch, und dann - wieder Absturz.
Ein Kollege hat duch einen Fehler im HF-Modul 2 Nachbarkanäle auf jeder Seite gestört.
Heutige Sender warnen mich, falls beim HF-Modul was nicht funktioniert. Auch kann ich sicher sein, dass die Empfänger vernünftig funktionieren. Bei der MHz-Technik musste man sich durch das Sortiment durchkaufen, bis man eine Kombination fand, die verlässlich funktionierte.
Und nicht allzu wenige Leute haben ihren Krempel jährlich zu Inspektion und Abgleich eingeschickt, so haben damals Updates funktioniert. Die Technik hat sich durch schleichende Alterungsprozesse selber "downgegradet".

Jedem steht es frei, Technik zu benutzen, die nicht upgedated werden muss. Ebay ist voll von extrem günstigen MHz Empfängern und -Sendern, Bürstenreglern, Analogservos und Konstantstromladegeräten.
Modellfug anno 1980. Ist bestimmt auch reizvoll.
Nicht.

udogigahertz
16.10.2013, 13:35
Es geht hier um Fernsteuersender, von denen eine Betriebsgefahr ausgehen kann, da kann ich verlangen, das man dafür sorgte, das das System keinen undefinierten Zustand annehmen kann, wie bei "alten" Sendern auch.
Roland

Nein, "verlangen" kannst du zwar viel, du erwartest aber viel zu viel.

Wir bewegen uns hier im Spielzeugsektor, nicht mehr ist das, was wir da machen. Du verlangst nun von den Herstellern, dass sie uns Funktechnik nach höchsten Sicherheitsanforderungen zur Verfügung stellen? Eine Ausfallgarantie? Sowas gibts nicht, vergiss es einfach, welche spezial gehärtete Technik, millionenfach geprüft unter allen denkbaren Bedingungen sollte das denn sein, die so ein Spielzeugfunkenhersteller uns anbieten könnte? Und dann noch für höchstens 200 Euro pro Sender? Wovon er dann 1000 Stück produzieren lässt, wovon auch nur die ersten Hundert verkauft werden können, weil die Kunden diesen unförmigen und sauschweren Kasten nicht gerne transportieren wollen plus 2 er Akkupacks plus Sicherheitsstromgenerator falls mal beide Akkus gleichzeitig ausfallen?

Womöglich noch beschussfest, feuerfest und muss einen Sturz aus 1.000 Metern Höhe aushalten ohne Kratzer?

Wieviele Jahre sollen denn ganze Hochleistungscomputer und ein Heer von hochbezahlten Spezialisten die Software testen, damit jeder, aber auch jeder Bug entdeckt und behoben werden kann? Bis dahin dürfte dieser Chip, für den das Programm geschrieben wurde, gar nicht mehr hergestellt werden, also: Alles nochmal wieder von Anfang an entwickeln.

Also wirklich, manche Leute ..........


Grüße
Udo

RWA
16.10.2013, 13:55
Nein, "verlangen" kannst du zwar viel, du erwartest aber viel zu viel.

Wir bewegen uns hier im Spielzeugsektor, nicht mehr ist das, was wir da machen. Du verlangst nun von den Herstellern, dass sie uns Funktechnik nach höchsten Sicherheitsanforderungen zur Verfügung stellen? Eine Ausfallgarantie? Sowas gibts nicht, vergiss es einfach, welche spezial gehärtete Technik, millionenfach geprüft unter allen denkbaren Bedingungen sollte das denn sein, die so ein Spielzeugfunkenhersteller uns anbieten könnte? Und dann noch für höchstens 200 Euro pro Sender? Wovon er dann 1000 Stück produzieren lässt, wovon auch nur die ersten Hundert verkauft werden können, weil die Kunden diesen unförmigen und sauschweren Kasten nicht gerne transportieren wollen plus 2 er Akkupacks plus Sicherheitsstromgenerator falls mal beide Akkus gleichzeitig ausfallen?

Womöglich noch beschussfest, feuerfest und muss einen Sturz aus 1.000 Metern Höhe aushalten ohne Kratzer?

Wieviele Jahre sollen denn ganze Hochleistungscomputer und ein Heer von hochbezahlten Spezialisten die Software testen, damit jeder, aber auch jeder Bug entdeckt und behoben werden kann? Bis dahin dürfte dieser Chip, für den das Programm geschrieben wurde, gar nicht mehr hergestellt werden, also: Alles nochmal wieder von Anfang an entwickeln.

Also wirklich, manche Leute ..........


Grüße
Udo


Ach Udo, wie immer, gewaltig übers Ziel hinaus argumentiert und dann noch überreichlich ausgeschmückt....


Wie ich bereits schrieb, ausser meinem derzeitigen Telefon hab ich noch nie etwas updaten müssen, um eine Funktion sicher zu stellen.

Meine Autos fuhren und fahren problemlos und updatefrei, und mein derzeitiges Gefährt wird von 32 Steuergeräten am Fahren gehalten.

Meine Fernsteuerung tut was sie soll, störungs- und updatefrei.

Sämtliche elektrischen Geräte, die ich in meinen Haushalt in Betrieb hatte oder habe, liefen bzw. laufen updatefrei.

Oh und ich habe einen Laptop, der noch nie am Netz war, mit einem uralten XP drauf, auch der läuft störungs und updatefrei.


Will sagen, es gibt oder besser gab sie, die störungs- und updatefrei tadellos funktionierenden Geräte !


Roland

brigadyr
16.10.2013, 14:13
Hi,Roland!
Ich habe noch kein Auto neuerer Generation gehabt,bei dem im Zuge der Inspektion nicht z.B. diverse Fehler im Speicher abgelegt sind. Da diese meist als Sporadisch ausgewiesen sind,werden sie nicht angezeigt und einfach gelöscht.
Davon und von den meisten Updates bekommt der Kunde gar nichts mit.
Wie oben schon gesagt:weil man nichts davon mitbekommt,heißt nicht daß keine Fehler auftreten.

PW
16.10.2013, 14:27
Hallo,

der Vergleich Auto-Funke hingt aber:

Beim Auto erhalte ich keine Updates über die Herstellerseite, ferner brauche ich so ein Update auch nicht selber am PKW machen; geschweige denn dürfte ich !

Bei Funken, Ladern, Regler etc. sieht es eben anders aus. Der Hersteller stellt neue Software Versionen auf seine Webpage, der Kunde lädt die Datei runter und führt das Update völlig eigenständig aus. Die upzudatenden Teile kommen eben nicht in eine Werkstatt wie ein Auto, wo qualifiziertes, geschultes Personal den Updatevorgang mit entsprechenden Gerätschaften ausführt.

Im Bereich Modellflug muss all dieses der Endverbraucher machen und da stellt sich die Frage für den Anwender

- muss ich überhaupt updaten (steht teilweise in Anleitungen als Verpflichtung) oder kann ich ich updaten ?
- wie einfach oder umständlich ist die Durchführung des Updatesvorgangs ?


In einem Laderthread kam vor einigen Wochen etliche Updates für ein Gerät binnen weniger Tage; sogar der Hinweis des Händlers "Bitte unbedingt von Version X auf Version Y" updaten, weil "Probleme". Sind z.sp. 2-3 Updates in einer Woche noch vertretbar ? Und es stellt sich die Frage, was macht der Kunde, der nicht ständig im Netz unterwegs ist; von dem wichtigen neuen Update gar keine Kenntnis hat.

Die Frage ist, muss der Kunde sich selber informieren (Holschuld des Kunden) oder muss der Händler den Kunden informieren (Bringschuld des Herstellers) ?



Gruss

PW

RWA
16.10.2013, 14:30
Hi,Roland!
Ich habe noch kein Auto neuerer Generation gehabt,bei dem im Zuge der Inspektion nicht z.B. diverse Fehler im Speicher sind. Da diese meist als Sporadisch ausgewiesen sind,werden sie nicht angezeigt und einfach gelöscht.
Davon und von den meisten Updates bekommt der Kunde gar nichts mit.
Wie oben schon gesagt:weil man nichts davon mitbekommt,heißt nicht daß keine Fehler auftreten.


Moin, na wenn sie sporadisch waren und selbsttätig via Fehlerzähler zurückgesetzt werden, und das Auto deshalb trotzdem fährt und komplett funktioniert, kann mir das doch auch egal sein.

Ich mache selbst Diagnose und kenne die diversen Fehlereinträge, keiner davon hätte, zumindest an meinem Auto, eine für den Fahrer erkennbare Funktionsstörung verursachen können.


Wenn meine Fernsteuerung vergleichbare Störungen erlebt, damit aber umgehen kann, also für mich nicht erkennbar gestört ist, kann mir das auch egal sein.

Und es wäre geradezu ein Qualitätsmerkmal ( beim Auto ist es das nämlich ) ,wenn Software so sorgfältig gestrickt wäre, das sie allerlei auftretende Fehler oder Störungen erfolgreich abfangen kann, und so verhindert, das die Funktion beeinträchtigt wird.


Roland

thomasr
16.10.2013, 14:45
Vergesst nicht, dass uns 2,4Ghz vor allem von Doppelbelegungen befreit hat.
Davon redet irgendwie gar keiner mehr. Wie viele Abstürze allein dadurch vermieden wurden, würde mich schon interessieren.
Bei uns auf dem Platz ganz sicher mehr, als durch Systemausfälle.

Und... will ich das eine, muss ich mich wohl auch danach richten, das diese Systeme eine bestimmte Umgangsweise benötigen.
Ich möchte den alten Kram nicht zurück.

Gruß
Thomas

RWA
16.10.2013, 15:00
Hallo,

der Vergleich Auto-Funke hingt aber:

Beim Auto erhalte ich keine Updates über die Herstellerseite, ferner brauche ich so ein Update auch nicht selber am PKW machen; geschweige denn dürfte ich !

Bei Funken, Ladern, Regler etc. sieht es eben anders aus. Der Hersteller stellt neue Software Versionen auf seine Webpage, der Kunde lädt die Datei runter und führt das Update völlig eigenständig aus. Die upzudatenden Teile kommen eben nicht in eine Werkstatt wie ein Auto, wo qualifiziertes, geschultes Personal den Updatevorgang mit entsprechenden Gerätschaften ausführt.

Im Bereich Modellflug muss all dieses der Endverbraucher machen und da stellt sich die Frage für den Anwender

- muss ich überhaupt updaten (steht teilweise in Anleitungen als Verpflichtung) oder kann ich ich updaten ?
- wie einfach oder umständlich ist die Durchführung des Updatesvorgangs ?


In einem Laderthread kam vor einigen Wochen etliche Updates für ein Gerät binnen weniger Tage; sogar der Hinweis des Händlers "Bitte unbedingt von Version X auf Version Y" updaten, weil "Probleme". Sind z.sp. 2-3 Updates in einer Woche noch vertretbar ? Und es stellt sich die Frage, was macht der Kunde, der nicht ständig im Netz unterwegs ist; von dem wichtigen neuen Update gar keine Kenntnis hat.

Die Frage ist, muss der Kunde sich selber informieren (Holschuld des Kunden) oder muss der Händler den Kunden informieren (Bringschuld des Herstellers) ?



Gruss

PW


Genau wegen solcher Fragen, lese ich immer erstmal im Netz rum.

So fand ich eine sehr zuverlässig funktionierende 2,4Ghz Umrüstlösung, die nun seit Januar 2009 unauffällig funktioniert, und ich fand diverse andere Lösungen, die entweder ein unbestimmtes Lieferdatum aufwiesen, oder eben Softwareprobleme.

Das gleiche bei einem Lader, da auch bißchen rumgegoogelt, dann einen gekauft, und gut.


Natürlich finde ich auch, zumindest einen, der aktuellen Sender Klasse, aber sicher nicht, weil er etwas kann, das ich bisher vermisste, sondern schlicht, weil er mir gefällt und technisch schön und aufwändig gemacht ist.

Fakt ist aber auch, besser fliegen täte keins meiner Modelle damit, weil wie bereits geschrieben: ich halte hier wie dort zwei Knüppel in den Fingern und wenn ich die bewege....


Roland

omb1975
16.10.2013, 16:08
Udo,

also das mit den 200 Euro Spielzeug würde ich bei mc20 Mc32 als Beispiel schon gern hinterfragen!

Und wenn so ein 25 kg Jet mit Turbine wegen hängend Sender unkontrolliert beim Schaufliegen in den Menge geht (spekulation einer moegliche auswirkung kenne derzeit noch keinen solchen vorfall) glaub ich kaum das es noch Spielzeug Auswirkung hat!

Und ist dann der Pilot schuld weil irgend ein Teil 2 Tage zuvor eine neue Firmware erhalten hätte können und der Hersteller eh ein Forum und einen Newsletter betreibt der ja auf die Möglichkeit des Umstandes hinweist?

Sorry das ist eindeutig für mein Rechtsempfinden ein Verstärker mangel des Sender/Empfänger Herstellers und

Da machen es sich die Hersteller meiner Meinung nach viel zu einfach!

Lg
Oliver

omb1975
16.10.2013, 16:26
Noch sein Anmerkung und frage zum Thema:

Wie sieht das eigentlich bei zugelassenen Modellen aus?

Jede relevante Änderung muss ja neu zugelassen werden ist die Firmware der Steuerung sender/empfaenger relevant?
Weiß das wer?

verfaellt die Zulassung wenn der steuerungshersteller ein security relevantes Update bringt .....

Wie sehen das die verbände?

Lg

udogigahertz
16.10.2013, 16:41
[xxxx]

Stefan79
16.10.2013, 20:03
Vergesst nicht, dass uns 2,4Ghz vor allem von Doppelbelegungen befreit hat.
Davon redet irgendwie gar keiner mehr. Wie viele Abstürze allein dadurch vermieden wurden, würde mich schon interessieren.
Bei uns auf dem Platz ganz sicher mehr, als durch Systemausfälle.

Und... will ich das eine, muss ich mich wohl auch danach richten, das diese Systeme eine bestimmte Umgangsweise benötigen.
Ich möchte den alten Kram nicht zurück.

Gruß
Thomas

2,4Ghz hat aber nicht unbedingt was damit zu tun wie kompliziert bzw. umständlich der Umgang mit den neuen Sendergenerationen ist.

Herbert1
16.10.2013, 20:51
Hi Leute
jetzt passiert genau das was eigentlich nicht passieren sollte,:rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:
Ihr solltet nochmal den ersten Beitrag lesen ,das ihr wieder in die Spur kommt.:(:(:(:(

Gruß,Herbert

Gernot Nitz
16.10.2013, 21:37
Hallo,

eine neue Funke ist immer ein Drama. Die Knüppel und die Schalter passen nicht zu den Fingern. Die Menüs sind unbekannt und viele Funktionen neu oder anders realisiert. So war es beim Umstieg von der Economic auf die Cockpit MM, von der auf die Royal Pro und von der wiederum auf die DS-16. Am ersten Abend beim Programmieren des ersten Modells gibt es immer Kopfschmerzen (Manual hin und her blätter, grübel, grübel, denk...). Der erste Flug ist dann auch immer etwas wackelig. Das erste Modell ist daher immer ein leicht zu fliegendes Schätzchen, dessen Verlust auch nicht zu sehr schmerzen würde.

Ich habe aber innerhalb von ein oder zwei Wochen immer alle Modelle (so 15 Stück) angepaßt bzw. programmiert und bin dann immer nur mit der neuen Funke geflogen. Sonst gewöhnt man sich an das neue Teil nie und nimmer. Die Manuals sauge ich dann mit der Zeit auf und ich hatte immer die Bereitschaft, mich mit dem neuen System zu arrangieren, auch wenn jedes neue System vielleicht auch einmal bei einer Teilfunktion etwas anders oder komplizierter ist als das alte.

Man muß immer mit der Zeit gehen. Ich bin jetzt 50. Ich mache nicht jeden Mist mit. Ich brauche nicht alles, was da so im Markt erscheint. Aber mit einer Uraltgurke, die sonst nur noch im Modellflugmuseum auf der Rhön steht und die vielleicht schon allerlei Mucken hat, fliege ich nicht. Ich gebe zu, daß keine meiner Funken mich je im Stich gelassen hat. Da ging es mehr um Modellspeicher, Programmiermöglichkeiten oder um Telemetrie und Sprachausgabe. Und da fühle ich mich mit meinem aktuellen Sender sauwohl. Vorgängersender dann für drahtlosen L/S Betrieb.

Ich würde mir also nicht einreden lassen, ich wäre ja alt oder sehbehindert und ich würde das nicht können. Unsere jungen Leute kommen auch nicht mit jedem Sender klar, weil ihnen mitunter die Zeit und die Ruhe fehlt, sich mit der Sache gründlich zu befassen. Und die haben auch so ihre gesundheitlichen Problemchen, Übermüdung, u.U. Restalkohol usw.

Gernot

wernerhetzel
16.10.2013, 21:41
Schade das einige Kollegen immer vom Eingangsthema abschweifen müssen , damit ist ja niemand gedient.

Eigentlich wollte ich ja nur hinterfragen , ob andere Modellbaukollegen auch Probleme mit der modernen Computertechnik im Modellbau haben.
Was meiner Meinung mit Autos und sonstigen Sachen nichts zu schaffen hat , den Autos und sonstiges PC gesteuerte Erzeugnisse kann ich ins Geschäft oder Werkstatt meines Vertrauen in der Nähe bringen.

Bei Modellbauartikel bleibt meiner Meinung nach , der Endverbraucher übrig. Da machen es sich die Hersteller leicht.
mfg
werner

Herbert1
16.10.2013, 21:50
Hi

Nur wie sollen das die Hersteller lösen ?
Mit einem guten Handbuch, etwas Zeit, gutem Willen sollte das schon funktionieren.
Mir ist es auch schon passiert ,das ich nach einem Jahr eine neue Programierung anders gemacht habe wie die Erste, da ich nicht mehr gewusst habe wie
ich die da gemacht hatte.;););)

Gruß,Herbert

troll05
16.10.2013, 21:53
Bleibt es denn nicht jedem von uns überlassen sein Hobby so zu betreiben wie er es für richtig hält?

Wenn ich nur mit 4-Kanal Schaumwaffeln durch die Gegend eiern will dann brauche ich nicht die neueste Funke mit 124 Kanälen, die mir nebenbei noch die Füsse massiert und einen Latte Macchiato kocht, umgekehrt darf ich mich aber auch nicht beschweren das ich mit meiner 30 Jahre alte MPX Euro-Sport keinen 6-Klappen E-Segler mit Einziehfahrwerk und weiss der Geier nicht noch was für Features ausreizen kann.

Vor zwei Jahren war ich der Meinung "Boah ey, 6 Kanäle und programmierbar, reicht mir für immer!"
Inzwischen reichen mir 7 Kanäle schon nicht mehr, und wenn ich meinen Pace VX3.8 nächstes Jahr voll ausnutzen will brauch ich was grösseres. Geht es aber nicht ohne Computer also muss ich da durch, ob ich will oder nicht—oder beim Thermy als komplexestes Modell bleiben.

Aber doch mal zurück zum Thema. Ich bin Mitte 40 und durchaus Computeraffin, aber trotzdem stehe ich manchmal vor Problemen wie etwas zu programmieren ist. Das liegt aber nicht an Limits zwischen den Ohren oder zu komplexen Anlagen sondern an den einfach unsäglichen Handbüchern die offenbar immer noch von vietnamesischen Reisbauern von Chinesisch über Japanisch ins Holländische Übersetzt werden

Giebel
16.10.2013, 22:46
Bleibt es denn nicht jedem von uns überlassen sein Hobby so zu betreiben wie er es für richtig hält?

Wenn ich nur mit 4-Kanal Schaumwaffeln durch die Gegend eiern will dann brauche ich nicht die neueste Funke mit 124 Kanälen, die mir nebenbei noch die Füsse massiert und einen Latte Macchiato kocht, umgekehrt darf ich mich aber auch nicht beschweren das ich mit meiner 30 Jahre alte MPX Euro-Sport keinen 6-Klappen E-Segler mit Einziehfahrwerk und weiss der Geier nicht noch was für Features ausreizen kann.

Vor zwei Jahren war ich der Meinung "Boah ey, 6 Kanäle und programmierbar, reicht mir für immer!"
Inzwischen reichen mir 7 Kanäle schon nicht mehr, und wenn ich meinen Pace VX3.8 nächstes Jahr voll ausnutzen will brauch ich was grösseres. Geht es aber nicht ohne Computer also muss ich da durch, ob ich will oder nicht—oder beim Thermy als komplexestes Modell bleiben.

Aber doch mal zurück zum Thema. Ich bin Mitte 40 und durchaus Computeraffin, aber trotzdem stehe ich manchmal vor Problemen wie etwas zu programmieren ist. Das liegt aber nicht an Limits zwischen den Ohren oder zu komplexen Anlagen sondern an den einfach unsäglichen Handbüchern die offenbar immer noch von vietnamesischen Reisbauern von Chinesisch über Japanisch ins Holländische Übersetzt werden


Da kann ich nur zustimmen. Ich versuche gerade mich nach bald 30 Jahren Flächen bauen und fliegen auch mal mit Hubschraubern zu beschäftigen. Neben der mir noch unbekannten Technik lese ich beeindruckt im Handbuch meiner Anlage und .... komme nicht zurecht.
Die Anleitung ist dermaßen verschachtelt, dass es wirklich länger braucht. Und ohne fachkundige Hilfe wird es wohl eh nichts mit dem Einstellen, was aus Sicherheitsaspekten ja eigentlich auch gut so ist. Anleitungen müssten aber den Benutzer eigentlich gut durch die Programmierschritte führen und das Einstellen eines Modells oder Heil oder was auch immer genau aufzeigen.

Nun denn, es hilft ja nichts, irgendwann hat`s geschnackelt.

Schön ist übrigens immer wieder der Effekt, dass man ein Modell endlich programmiert hat (typisches Beispiel Abstellen eines V-Motors per Schalter, ein Abenteuer) und zufrieden die Anlage nutzen kann. Wenn dann einige Monate später ein weiteres ähnlich programmiert werden soll, fängt man wieder von vorne an. Merken kann ich mir die komplexeren Schritte nicht, das Handbuch muss wieder auf den Tisch.

Da empfinde ich die Technik als Anwenderunfreundlich. Einfache und typische Anwendungsgebiete müssen schnell und intuitiv programmierbar sein. Das erwarte ich auch von einem Auto. Die meisten Funktionen müssen so bedienbar sein, für die Feinheiten schaue ich mal in die Anleitung. Von meinem Wagen habe ich die Anleitung übrigens nur stellenweise gelesen bei speziellen Fragestellungen (z.B. wie eine Lampe tauschen).

Marcus

RWA
16.10.2013, 22:58
Eigentlich wollte ich ja nur hinterfragen , ob andere Modellbaukollegen auch Probleme mit der modernen Computertechnik im Modellbau haben.
werner

Hallo Werner,

nein, habe ich nicht.

Roland

Julez
17.10.2013, 11:11
Ich auch nicht. Ich sehe in komplizierten Sachen stets eine willkommene Herausforderung. Wer rastet, der rostet, und ich will als Rentner nicht so dastehen wie einige bei uns jetzt, die mit Equipment aus den 90ern unterwegs sind, ihre LiPos (so modern sind sie dann doch) nach dem Fliegen immer ganz tief entladen, weil man das ja schon immer so gemacht hat mit Batterien, usw.
Wenn man keine Technik mag, warum sucht man sich dann ein hochtechnisches Hobby?

Man könnte ja auch Fußball spielen, da ist man garantiert von allen Updates verschont.

Wolfgang Fleischer
17.10.2013, 13:25
Wenn man keine Technik mag, warum sucht man sich dann ein hochtechnisches Hobby?
Hallo Julian,
ich unterstelle dir mal, dass du noch relativ jung bist und förmlich in die heutige Zeit hinein gewachsen bist.
Aus deinen Beiträgen hier aber besonders bei RC-G weiß ich, dass du sehr schnell für Neues zu begeistern bist, auch wenn du dich da schon einmal auf ein falsches Pferd gesetzt hast. Wenn ich mich recht erinnere, warst du mal ein großer Fan von Jim Drews.
Die Bastelei im Allgemeinen und die elektronische Bastelei im Besonderen, liegen dir sehr. Dadurch und womöglich noch durch berufliche Ambitionen, besitzt du für den Flugmodellsport die besten Voraussetzungen.
Es gibt aber auch Leute, die waren zu ihrer Zeit mit der Technik auf Augenhöhe, da bist du wahrscheinlich noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gesaust. Irgenwie und irgendwann haben sie aber den Anschluss verpasst. Die Gründe können vielfältig sein, Bildung, Beruf, Familie oder keine Lust. Sollen sie jetzt dieses schöne Hobby aufgeben ? Ich denke nein!
Ich kenne einige ältere Herren, die aus den o.g. Gründen von der neuen Technik nicht viel halten aber ausgezeichnete Piloten sind. Weil die alte Anlage mal den Geist aufgegeben hat, kaufte man sich eben eine von den neuen "Dingern". Die Programmierung ist ähnlich und mehr brauchen sie nicht. Sie haben auch seit dem Kauf nicht ein Update durchgeführt,wollen sie auch nicht, denn sie wollen ja nur fliegen, Telemetrie ist für sie ein Fremdwort aus einer anderen Welt.
Es gibt auch andere, die trotz des hohen Alter, sich auch für Computeranlagen interessieren, sie brauchen aber unser aller Unterstützung. Dabei zeigt sich wie gut oder schlecht ein Verein wirklich ist.

@Werner
Ich bin zwar auch schon ein Stück über 60, habe aber mit dem PC oder der heutigen Technik moderner FF keinerlei Probleme.
Das liegt aber auch an meiner Vorgeschichte, ich habe mich ein Leben lang mit Fernlenk Systemen beschäftigt und musste berufsbedingt am Ball bleiben. Das ist bis heute erhalten geblieben.
Ich kann dich beruhigen, du bist nicht allein ! Du wirst aber nur sehr wenig Antworten/Zustimmung bekommen. Denn viele unserer Generation sitzen eher ganz selten am PC, geschweige denn, würden sie hier im Forum schreiben. Ich denke du bist auf dem richtigen Weg, nur den Mut nicht verlieren und versuchen einen gewissen Zwang zu dem Neuen entwickeln.

Gast_8336
17.10.2013, 14:16
Wenn man keine Technik mag, warum sucht man sich dann ein hochtechnisches Hobby?

Julian, diese Aussage solltest Du mal überdenken.

Ich mag Modellbau und Modellfliegen, ich mag nicht stundenlang probieren bis ein techniches Teil funktioniert, weil ich mich womöglilch nicht in die Denkweise des Verfassers der Beschreibung einklinken kann.

Und wenn ich mir so ansehe, wie manche Anleitung geschrieben und formuliert ist, dann wir mir wirklich regelmäßig hott.


Aber deshalb höre ich bestimmt nicht mit dem Hobby auf!

Gruß
Oliver

onki
17.10.2013, 15:51
Hallo Julian,
ich unterstelle dir mal, dass du noch relativ jung bist und förmlich in die heutige Zeit hinein gewachsen bist.
Aus deinen Beiträgen hier aber besonders bei RC-G weiß ich, dass du sehr schnell für Neues zu begeistern bist, auch wenn du dich da schon einmal auf ein falsches Pferd gesetzt hast. Wenn ich mich recht erinnere, warst du mal ein großer Fan von Jim Drews.
Die Bastelei im Allgemeinen und die elektronische Bastelei im Besonderen, liegen dir sehr. Dadurch und womöglich noch durch berufliche Ambitionen, besitzt du für den Flugmodellsport die besten Voraussetzungen.
Es gibt aber auch Leute, die waren zu ihrer Zeit mit der Technik auf Augenhöhe, da bist du wahrscheinlich noch mit der Trommel um den Weihnachtsbaum gesaust. Irgenwie und irgendwann haben sie aber den Anschluss verpasst. Die Gründe können vielfältig sein, Bildung, Beruf, Familie oder keine Lust. Sollen sie jetzt dieses schöne Hobby aufgeben ? Ich denke nein!
Ich kenne einige ältere Herren, die aus den o.g. Gründen von der neuen Technik nicht viel halten aber ausgezeichnete Piloten sind. Weil die alte Anlage mal den Geist aufgegeben hat, kaufte man sich eben eine von den neuen "Dingern". Die Programmierung ist ähnlich und mehr brauchen sie nicht. Sie haben auch seit dem Kauf nicht ein Update durchgeführt,wollen sie auch nicht, denn sie wollen ja nur fliegen, Telemetrie ist für sie ein Fremdwort aus einer anderen Welt.
Es gibt auch andere, die trotz des hohen Alter, sich auch für Computeranlagen interessieren, sie brauchen aber unser aller Unterstützung. Dabei zeigt sich wie gut oder schlecht ein Verein wirklich ist.

@Werner
Ich bin zwar auch schon ein Stück über 60, habe aber mit dem PC oder der heutigen Technik moderner FF keinerlei Probleme.
Das liegt aber auch an meiner Vorgeschichte, ich habe mich ein Leben lang mit Fernlenk Systemen beschäftigt und musste berufsbedingt am Ball bleiben. Das ist bis heute erhalten geblieben.
Ich kann dich beruhigen, du bist nicht allein ! Du wirst aber nur sehr wenig Antworten/Zustimmung bekommen. Denn viele unserer Generation sitzen eher ganz selten am PC, geschweige denn, würden sie hier im Forum schreiben. Ich denke du bist auf dem richtigen Weg, nur den Mut nicht verlieren und versuchen einen gewissen Zwang zu dem Neuen entwickeln.

Hallo Wolfgang,

deinen Ausführung ist nichts hinzuzufügen. So sehe ich das auch.

Gruß
Onki

Julez
17.10.2013, 15:56
Nun ja, wenn man genügend Übung hat, werden aus den Stunden irgendwann Minuten.
Und wenn man gar keine Übung haben möchte, dann gibt es halt immer noch RTF-Kartons, da ist alles fertig drin und man muss sich mit garnix beschäftigen.

Es ist hoffentlich schon klar, dass hier auf sehr hohem Niveau gemeckert wird?
Früher mussten die Leute nix updaten, weil Transistoren noch nicht erfunden waren, und man sich eine Funke mehr oder weniger selberbauen musste mit Röhrentechnik.
Und in den 90ern musste man auch nichts updaten, dafür aber den Schrott reparieren der bei Doppelbelegung und durch französischen Richtfunk so anfiel.

Dagegen ist ein bisschen rumgegoogel und Treiberruntergelade doch eine angenehme Beschäftigung höchster Güte.

Ganz nebenbei erlernt man dabei vielfältige Problemlösungsstrategien.


Aus deinen Beiträgen hier aber besonders bei RC-G weiß ich, dass du sehr schnell für Neues zu begeistern bist, auch wenn du dich da schon einmal auf ein falsches Pferd gesetzt hast. Wenn ich mich recht erinnere, warst du mal ein großer Fan von Jim Drews.

Die Beschäftigung mit dem XPS System war eine meiner lehrreichsten Erfahrungen im RC-Bereich. Zum Glück habe ich nicht einen Cent in das System investiert. Hier habe ich aber gelernt, selber Datenblätter zu analysieren, Abstrahlungsdiagramme und Antennentechnik zu verstehen, bei Komponentenherstellern nachzufragen, usw. So kann ich mir ein Bild eines Systems außerhalb der Herstellerangaben machen und an Dingen herumlöten, die andere wie der Teufel das Weihwasser meiden. :D
Außerdem habe ich gelernt, geistig flexibler zu sein, und weniger Markenergeben, während viele andere hier ihre Marke in den Himmel loben und jegliche Fehler kategorisch abstreiten. Fehler können lehrreicher sein als wenn man durch Zufall richtig liegt, das hab ich beim Jim gelernt, während die Graupner-Einkäufer wohl noch nicht so weit waren.

Also, statt über Herausforderungen zu meckern, betrachten wir sie doch einfach als Chance, dieses wunderbare Hobby noch lehrreicher zu machen.

Mein Taranis-Update war gestern in 2 Min erledigt.:)

PW
17.10.2013, 16:10
Hallo Julian,

so lange ? ich sage nur 45 Sekunden TX ; RX noch weniger ....

Also:

Auch als "älteres Semester" muss man sich in Dinge einarbeiten; egal ob beim PC, Smartphone, Router usw. Dass die Generation "Jugend" da viel schneller reinkommt, versteht sich. Da liest auch keiner eine Anleitung; dass ist "Learning by doing".

Die zu verbringende Zeit ist so manches mal nervig am PC; aber es gibt ja auch Foren und nette Kollegen, die hilfsbereit sind usw. Sogar persönliche Kontakte und Treffen gibt es.
Neue Kontakte werden geknüpft und am Flugplatz fachsimpelt viel mehr über die Anlagen.

Und aktuell kommt die lange Winterzeit, da kann man sich viel vor den PC setzen, Anleitungen lesen oder bei 25 Grad mit einer Tasse Kaffee/Glühwein im Keller mit den Anlagen, Ladern etc. spielen. Anleitungen zu schreiben, die jeder dann auch versteht, ist heute kaum möglich; wie man sieht, gibt es mittlerweile ca. 300 seitige Anleitungen zu Funken; weil die Funken eben heute so viel können.

Ich bin auch nicht der grosse PC Freak, aber fürs tägliche Leben reicht es; ansonsten gibt es ja nach den Nachwuchs in der Familie.

Gruss

PW

Julez
17.10.2013, 16:44
Genau.

Erst letztes WE habe ich für einen unserer Rentner seine Funke durchgemessen an einem Soundkartenoszilloskop, was ich mir seinerzeit gebaut hatte, um ein Fasst-Modul an eine Fremdfunke anzupassen. Und die Tage kommt einer vorbei, dem ich die Regler mit SimonK flashe. So hat jeder was von meinem Spleen.;)

Und ohne die 300-Seiten-Anleitung meiner Fernsteuerung wäre es mir in den ersten beiden verregneten Tagen unseres Hangflugurlaubs ziemlich langweilig geworden.

Ich finde das Hobby gerade verdammt gut, so wie es ist, hab mehr Spaß denn je, und freue mich darauf, was so in den kommenden 50 Jahren noch so entwickelt werden wird. :)

Wolfgang Fleischer
17.10.2013, 16:52
Erst letztes WE habe ich für einen unserer Rentner seine Funke durchgemessen an einem Soundkartenoszilloskop, was ich mir seinerzeit gebaut hatte, um ein Fasst-Modul an eine Fremdfunke anzupassen. Und die Tage kommt einer vorbei, dem ich die Regler mit SimonK flashe. So hat jeder was von meinem Spleen.;)
Gut so !!!!



Ich finde das Hobby gerade verdammt gut, so wie es ist, hab mehr Spaß denn je, und freue mich darauf, was so in den kommenden 50 Jahren noch so entwickelt werden wird. :)

Sehe ich auch so, wobei ich mir nicht ganz sicher bin, ob ich noch 50 Jahre durchhalte... :D

Ron Dep
17.10.2013, 17:58
Die zu verbringende Zeit ist so manches mal nervig am PC
Mir macht die Verknüpfung von Hobbys immer Spaß, also zum Beispiel Computer/Modellbau oder Ebiken/Schnitzeljagd oder Essen beim Fortgehen. :)
Nervig wird es vor allem dann, wenn nach dem Kauf eines neuen PCs liebgewonnene Programme oder gar Modellbau-Geräte nicht mehr funktionieren, und das nur wegen Windows.

Gast_38755
18.10.2013, 20:18
Also für mich ist Modellbau nun nicht SO technisch als das es problematisch werden könnte.

Viel wichtiger ist der Spaß daran, und es ist eine Verantwortung für Vereinsmitglieder
denen zu helfen, die mit der Sache nicht alleine zurechtkommen.
Ok, wenn denn die Mitglieder denen geholfen wurde einen auf "ich bin der Experte" machen
ist es dann eine einmalige Sache, denn dann dürfen sie sich beim nächsten Male "beweisen" .

Evt. hier mal mehr den Gemeinsamkeitsgedanken pflegen, als sich über die erheben zu
wollen die evt. eben NICHT so technisch versiert sind.

´Bin aber selber in etwas anderen Hobby in der Zwickmühle ob ich einem dortigen Hobbykollegen
helfen soll, der nun altersmäßig bedürftig ist, aber seine ( wohl (ex)berufsbedingte ) Arroganz nicht lassen
kann - wir sind halt alle nur Menschen.

Es ist dringen Zeit - für´n Kaffee :D .

Bernd

Kurt Wächter
29.10.2013, 11:28
Ist es nicht so, dass der Durchschnittsmensch (nicht der E-Technikcrack) vielleicht so ab 55+ mit zunehmenden Alter etwas begriffsstutziger im Umgang mit elektronischen Oberflächen wird. Zugleich nimmt die vertiefte Neugier für die technischen Raffinessen bei elektronischen Geräten nach meinen Beobachtungen (und Erfahrungen) in dieser Silberrückenphase stetig etwas ab.

Kommt ja hinzu, dass z.B. ein RC-Sender - im Vergleich etwa zu einem Smartphone, iPad oder PC - in der Regel eine schlecht erkennbare, mehrfach gestapelte Bedienlogik aufweist, die es mit einem lausigen 3-D-Knopf zu durchforsten gilt, was den Mittel-zum-Zweck-User gelegentlich an den Rand des Selbstzweifels bringen kann. Für jüngere, technisch versierte Leute (etwa vom Schlage Julian) hingegen sind solche Geräte bereits nach kurzer Zeit intuitiv zu bedienen. Es liegt wohl auch an der altersbedingten höheren Merkfähigkeit.
Gruss
Kurt

Meinrad
29.10.2013, 12:01
Ich möchte noch einen weiteren Aspekt bei zunehmendem Alter anführen, nämlich die kritische Distanz zu Neuerungen. Während man der jüngeren Generation unter dem Label "Fortschritt" jeden Mist andrehen kann, man gestatte mir diese Überzeichnung, hinterfrägt man mit zunehmendem Alter, ob das Ganze letztendlich wirklich eine Sinn und damit auch einen Vorteil für den Einzelnen bietet. Durch diese kritische Distanz fehlt auch etwas Begeisterung, was sich auch darin zeigt, dass man sich nicht so schnell damit beschäftigt.
Natürlich wird die jüngere Generation dies als altmodisch bezeichnen, aber, und jetzt gestatte ich mir eine klammheimliche Freude, auch diese Generation wird älter und wird dann auch ihre Probleme bekommen, keine Generation bleibt jung!!! Denn dieses Generationsproblem hat es schon immer gegeben und ist keine Erfindung der Neuzeit. Auch hinter Julian kommen junge, die schneller, unkritischer und "intelligenter" sind, auch er wird irgendwann abgehängt, wird langsamer und bedächtiger. Dass man das als Jüngerer nicht wahrhaben will, ist normal, auch ich habe den dämlichen Spruch "traue keinem über Dreißig" wie ein Fahne vor mir hergetragen. heute bin ich es doppelt und weiß, wie blöde das wirklich war.

Vielleicht sollten wir die Unterschiede des Alters auch etwas daran festmachen, wie man die Welt und ihre Veränderungen sieht. Einfach alles gutheißen und als Fortschritt bejubeln, naja, die begrenzten Ressourcen des Erdballs und die Grenzen des Wachstums, kein Begriff von mir, werden zeigen, ob das so einfach ist.

Meinrad

Julez
30.10.2013, 09:06
Hi!

Sicher, auch ich werde älter. Und wenn ich gucke, was es in den letzten 10 Jahren allein alles für faszinierende Entwickelungen gab, so freue ich mich darauf, zu erleben, was in den nächsten 50 Jahren noch so kommen wird. :)
Und wenn ich irgendwann mal keinen Bock mehr hab, dann bleibe ich bei meinem alten Kram. Ich werd mir aber nix neumodisches holen und mich dann beschweren, dass es neumodisch ist. ;)

Ach ja, mein Handy ist von 2007 übrigens. :D Und mein Computer auch.

silberkorn
30.10.2013, 09:20
Ich möchte noch einen weiteren Aspekt bei zunehmendem Alter anführen, nämlich die kritische Distanz zu Neuerungen. Während man der jüngeren Generation unter dem Label "Fortschritt" jeden Mist andrehen kann, man gestatte mir diese Überzeichnung, hinterfrägt man mit zunehmendem Alter, ob das Ganze letztendlich wirklich eine Sinn und damit auch einen Vorteil für den Einzelnen bietet. Durch diese kritische Distanz fehlt auch etwas Begeisterung, was sich auch darin zeigt, dass man sich nicht so schnell damit beschäftigt.

Mit Verlaub, aber das ist doch ziemlicher Unsinn den Du da erzaehlst.
Wenn man sich allgemein eine Neugier und eine gewisse Begeisterung gegenüber Fortschritt und Neuerungen erhält, heisst das doch noch lange nicht man hat dann automatisch nicht die Kompetenz hat zu differenzieren ob die aktuelle Neuerung einen selber und/oder andere weiter bringt. Du unterstellst den Technikaffinen aufgeschlossenen Menschen ja geradezu an der Stelle inkompetent zu sein.
Das Gegenteil ist der Fall, wenn ich nicht Neugierig und Offen auf und für Neues bin tue ich mir auch schwer abzuschätzen ob die Neuerung was gutes oder was schlechtes ist.

Und mit dem alter hat das nichts zu tun, sondern mit der Geisteshaltung.
Ich arbeite in der IT im Bereich Presales Consulting, mein Job ist es also immer Bescheid zu wissen was unsere Aktuellen Produkte an Features bieten und was nicht, was funktioniert und wie man es implementiert.
Und glaub mir, gegenüber der Taktrate der Neuerrungen in der IT, ist die Taktrate der Neuerrungen im Modellbau Kinderfasching. Und ich kenne in unserem Bereich einge viele Menschen im Alter 60+ die neugierig sind wie kleine Kinder und mit der Taktrate der Neuerrungen in der IT gar kein Problem haben. Das muss man aber wollen und es ist denke ich ein Stück weit auch aine Frage des Character ob man neugierig ist oder nicht.

Lars77
30.10.2013, 09:57
Mit Verlaub, aber das ist doch ziemlicher Unsinn den Du da erzaehlst.
Wenn man sich allgemein eine Neugier und eine gewisse Begeisterung gegenüber Fortschritt und Neuerungen erhält, heisst das doch noch lange nicht man hat dann automatisch nicht die Kompetenz hat zu differenzieren ob die aktuelle Neuerung einen selber und/oder andere weiter bringt. Du unterstellst den Technikaffinen aufgeschlossenen Menschen ja geradezu an der Stelle inkompetent zu sein.


So ist es aber. Ich kenne genug Leute, die unbedingt das neueste/beste/teuerste Smartphone haben müssen, bei einfachen Fragen wie nach dem nächsten Briefkasten, dem Wetterbericht oder dem aktuellem F1-Stand aber schon scheitern.

silberkorn
30.10.2013, 10:00
So ist es aber. Ich kenne genug Leute, die unbedingt das neueste/beste/teuerste Smartphone haben müssen, bei einfachen Fragen wie nach dem nächsten Briefkasten, dem Wetterbericht oder dem aktuellem F1-Stand aber schon scheitern.

Das mag daran liegen dass sie das neueste Smartphone brauchen nicht weil sie technikaffin sind und neugierig, sondern weil sie es als Statussymbol brauchen?
Der neugierige Technikaffine sagt Dir mit seinem Smartphone und einer APP nach 15 Sekunden wo der nächste Briefkasten ist und wie das Wetter die nächsten 3 Tage wird......

Ron Dep
30.10.2013, 10:06
So ist es aber. Ich kenne genug Leute, die unbedingt das neueste/beste/teuerste Smartphone haben müssen, bei einfachen Fragen wie nach dem nächsten Briefkasten, dem Wetterbericht oder dem aktuellem F1-Stand aber schon scheitern.

Kein Mensch braucht einen Briefkasten, weil Pakete dort sowieso nicht reingehen. Und Wetterbericht? Du hast jede kleinste Regenwolke im Detail auf dem Telefon, man weiß genau, wann es auf der Radtour zu regnen beginnt. Ein Statussymbol ist ein tragbares Telefon schon lange nicht mehr.

Keks
30.10.2013, 10:32
Hi,
welchen Wert/Status ein Gegenstand hat, läst sich wohl nicht allgemeingültig sagen. Und vermutlich kennt Ihr nicht nur die genanten Beispiele, sondern auch das genaue Gegenteil.

Wie man an die jeweilige Technik herangeht hängt, neben der Persönlichkeit, auch von den bisherigen Erfahrungen ab. Und da spielen neben dem Produkt auch Beschreibung, Werbung, Hersteller und Verkäufer eine Rolle.

Meinrad
30.10.2013, 11:44
Mit Verlaub, aber das ist doch ziemlicher Unsinn den Du da erzaehlst.
.

Es kann gut sein, dass Du nicht verstanden hast, was ich ausdrücken wollte. Aber das geht auch in anständigem Ton.

Mit solchen Pauschalurteilen wie Du sie an den Haaren herbeiziehst, ist diese Diskussion sinnlos.

Selbst Julian, sicher der Jüngste unter uns, hat es verstanden und konnte mit Respekt antworten.


Meinrad

silberkorn
30.10.2013, 11:52
Selbst Julian, sicher der Jüngste unter uns, hat es verstanden und konnte mit Respekt antworten.


Dass ich Deine Aussagen als Unsinn bezeichnet habe, bedeutet nicht dass ich Dich als Person und Diskussionspartner nicht respektiere.
Das tue ich selbstverständlich.

Du musst Dich nicht gleich persönlich angegriffen fühlen wenn man ganz normal miteinander Diskutiert.

brigadyr
30.10.2013, 12:57
Moin!
Man kann auch beginnen mit :... Da bin ich anderer Meinung,oder ..Ich sehe das anders.
Einem zu entgegnen,daß er Unsinn erzählt ist schlechter Stil.
Schlimm,wenn das als normaler Umgangston empfunden wird.
Zudem es zu dem Thema ohnehin keine objektive Wahrheit gibt.

Henry Kirsch
30.10.2013, 13:00
Jungs, bitte....

udogigahertz
30.10.2013, 17:13
Ist es nicht so, dass der Durchschnittsmensch (nicht der E-Technikcrack) vielleicht so ab 55+ mit zunehmenden Alter etwas begriffsstutziger im Umgang mit elektronischen Oberflächen wird. Zugleich nimmt die vertiefte Neugier für die technischen Raffinessen bei elektronischen Geräten nach meinen Beobachtungen (und Erfahrungen) in dieser Silberrückenphase stetig etwas ab.

Es liegt wohl auch an der altersbedingten höheren Merkfähigkeit.
Gruss
Kurt

Also es ist nie gut, von sich auf andere zu schließen, das kann böse ins Auge gehen!

Bei mir stellen sich diese Effekte, die du da beschreibst, nicht ein, auch weiterhin bin ich an Neuerungen interessiert, besitze seit ein paar Tagen ein neues Smartphone mit dem ich sogar gut klarkomme, besser als mit meinen alten und meine Merkfähigkeit hat auch noch nicht gelitten. Sogar körperlich fühle ich mich jetzt, mit 61 Jahren auch nicht viel unfitter als mit 20, was auch mit daran liegen mag, dass ich Zeit meines Lebens nie sportlich war und mich niemals überflüssigen Bewegungsabläufen, die auf Dauer Abnutzungserscheinungen hervorrufen, ausgesetzt haben.

Ich möchte behaupten, dass an dem Spruch, dass jeder so jung ist, wie er sich fühlt, mehr dran zu sein scheint als nur ein Witz, es liegt an einem selber, ob man sich für Neuerungen interessiert oder nicht und wenn man sich interessiert, dann spielt das Alter keine Rolle. Vorausgesetzt, Körper und Geist haben noch nicht extrem abgebaut. In unserem Verein hat bis vorletzte Saison noch unser ältestes aktives Mitglied mit seinen damals 89 Jahren noch sehr aktiv geflogen, inzwischen leider nicht mehr, zu viele körperliche Gebrechen ..... aber bis dahin war der sehr aktiv und flog reaktionsschnell und sicher, der betrieb 3-D-Zappelflug in höchster Vollendung.

Also bitte: Nicht verallgemeinern!


Grüße
Udo

ASTERIX
30.10.2013, 18:36
Ich möchte behaupten, dass an dem Spruch, dass jeder so jung ist, wie er sich fühlt, mehr dran zu sein scheint als nur ein Witz, es liegt an einem selber, ob man sich für Neuerungen interessiert oder nicht und wenn man sich interessiert, dann spielt das Alter keine Rolle. Vorausgesetzt, Körper und Geist haben noch nicht extrem abgebaut...

Also bitte: Nicht verallgemeinern!


Grüße
Udo

Hei Udo, Du gefällst mir...:D habe ein Jahr mehr auf den Rippen...:p

Ganz genau so ises...;)

Schaue oben unter #8 meine Einstellung zum Thema...

Gruss aus dem schönen Elsass

Asterix

Julez
31.10.2013, 22:36
Naja, man muss dazu natürlich auch sagen, dass schon viel zu oft wahrer Fortschritt mit dem Totschlagargument "ist doch nur neumodischer Kram für Leichtgläubige" abgetan wurde.
Ich erinnere mich da an die Jahre 2006-2009, wo viele Spezialisten ganz genau wussten, das 2,4 nix taugt und meinten, mich auslachen zu müssen.
Nun ja, ich hab meinen Krempel verkauft, als er noch was wert war...:D

Sich immer den neusten Krempel zu holen, kann sich finanziell sogar lohnen.
Wäre ich später zu Fasst gewechselt als 2007, wären Fasst Empfänger teurer und 35er Krempel wertlos gewesen. Wäre ich später als 2008 zu Jeti gewechselt, wären deren Sachen auch teurer, und die alten Fasst-Empfänger billiger gewesen.
An meinem jetzigen Wechsel zu FrSky habe ich bislang Geld verdient.
Für mich also zahlt es sich in barer Münze aus, immer auf der Höhe der Zeit zu sein.

Kurt Wächter
01.11.2013, 06:48
Also es ist nie gut, von sich auf andere zu schließen, das kann böse ins Auge gehen!

...

Also bitte: Nicht verallgemeinern!


Grüße
Udo


@Udo
1. Lies einfach meinen ersten Satz genau, er fängt mit der Frage an "Ist es nicht so.. " was nichts anders bedeutet als "es besteht meines Erachtens auch die Möglichkeit, dass ..."
2. Demgegenüber stellt deine Aussage "... es ist nie gut .." eine Verallgemeinerung dar, lustig nicht wahr!
3. der Glaube an die ewige Jugend und körperlich-geistiger Fitness bis zur Holzkiste ist in meinen Augen Wunschdenken, genährt durch tägliche DiätKosmetikParamediwerbeberieselung für Leichtgläubige mit Bildungslücken in biologischen Fächern.
4. aber lassen wir das, es ist Offtopic.

@Julian
Es geht hier ja nicht unbedingt darum, ob man einen Fabrikatswechsel mit Gewinn vollziehen kann (dürfte ohnehin immer die Ausnahme sein). Zudem erkenne ich nicht, was an FrSky nun besser ist als an Jeti oder Futaba.
Hier im RC Network einfach nachzuweisen ist indessen, dass du damals zur Avantgarde der 2.4 GHz-Fraktion gehörtest und dich dezidiert gegen gewisse Hersteller/Vertreiber gestellt hast, die im Brustton der Überzeugung uns klar machen wollten, dass 2.4 GHz nicht funktionieren kann. Unter anderem auch deine Argumente haben mich damals dazu bewogen, (trotz reifem Alter) früh auf 2.4 GHz zu wechseln. Ich habe es selbstverständlich nie bereut, aber oft genug über die total andere Bedienphilosophie der FX30 im Vergleich zur MC4000 geflucht, womit wir doch wieder beim Threadthema (Fluchen im Alter;)) angekommen wären.
Kurt

smaug
01.11.2013, 13:48
Wenn man keine Technik mag, warum sucht man sich dann ein hochtechnisches Hobby?


???:rolleyes: Schaumwaffeln, EPP-Nurflügler etc etc. als hochtechnisches Hobby anzusehen? Nein bestimmt nicht. übrigens dazu gibt es schöne Steuerungen ganz ohne Programmiererei (http://www.multiplex-rc.de/produkte/kategorien/produkte/detailansicht/productgroup/flugmodelle/productcategory/smart-tx/product/smart-sx-m-link-set-mode-2-4-24-ghz.html?tx_lwshopitems_pi1%5Baction%5D=show&tx_lwshopitems_pi1%5Bcontroller%5D=Product&cHash=4c3e116ffdda23664e3ae82121bd7de1)für ganz wenig Geld.

Die Kernelemente für Fernsteuerungen haben sich ja kaum verändert, Telemetrie erweitert das ganze noch ein wenig bleibt jedoch noch immer sehr überschaubar. Im Allgemeinen gibt es doch heute einfach eine grössere Auswahl an Equipment was für viele eine Herausforderung darstellt. Früher lies man sich beim Fachhändler beraten und bekam die wichtigsten Infos und Handgriffe mit auf den Weg. Heute klickt sich fast jeder über Stunden und Tage sein Equipment im Internet zusammen und einige verlieren dabei die Übersicht oder sind überfordert. Das liegt aber ganz sicher nicht an der Technik, die ist heute bestimmt um einiges einfacher zu handhaben und günstiger als früher obendrein. Einzig unfertige Produckte erwecken den Anschein höherer Anforderungen. Die meisten Updates sind ja oft nur das Versäumnis schlampiger Entwicklung und leider muss dann der Anwender den Softwarebock mit teils komplizierten Updates beheben. Und wieso sind Updates kompliziert? Genau, weil der Updatepfad vom Entwickler schlampig implementiert wurde. Das alles hat aber rein gar nichts mit "hochtechnisch" zu tun! Aus meiner Sicht ist heute Modellflug interessanter, vielseitiger, einfacher und vor allem günstiger als vor 40 Jahren.
Die heutige RC Palette bietet doch für jeden was vom ganz billigen Sender ohne Display und Knöpfe bis zum "Warzenschwein" mit MulitouchFarbDisplay und integrierter Knüppelheizung. Keines von allem empfinde ich als "hochtechnisch"! Einzig Qualität, Service und Unterhalt heutiger Geräte sind teilweise Nervtötend.

Gruess
Smaug

wakuman
01.11.2013, 15:08
???:rolleyes: Schaumwaffeln, EPP-Nurflügler etc etc. als hochtechnisches Hobby anzusehen? Nein bestimmt nicht. übrigens dazu gibt es schöne Steuerungen ganz ohne Programmiererei (http://www.multiplex-rc.de/produkte/kategorien/produkte/detailansicht/productgroup/flugmodelle/productcategory/smart-tx/product/smart-sx-m-link-set-mode-2-4-24-ghz.html?tx_lwshopitems_pi1%5Baction%5D=show&tx_lwshopitems_pi1%5Bcontroller%5D=Product&cHash=4c3e116ffdda23664e3ae82121bd7de1)für ganz wenig Geld.

Die Kernelemente für Fernsteuerungen haben sich ja kaum verändert, Telemetrie erweitert das ganze noch ein wenig bleibt jedoch noch immer sehr überschaubar. Im Allgemeinen gibt es doch heute einfach eine grössere Auswahl an Equipment was für viele eine Herausforderung darstellt. Früher lies man sich beim Fachhändler beraten und bekam die wichtigsten Infos und Handgriffe mit auf den Weg. Heute klickt sich fast jeder über Stunden und Tage sein Equipment im Internet zusammen und einige verlieren dabei die Übersicht oder sind überfordert. Das liegt aber ganz sicher nicht an der Technik, die ist heute bestimmt um einiges einfacher zu handhaben und günstiger als früher obendrein. Einzig unfertige Produckte erwecken den Anschein höherer Anforderungen. Die meisten Updates sind ja oft nur das Versäumnis schlampiger Entwicklung und leider muss dann der Anwender den Softwarebock mit teils komplizierten Updates beheben. Und wieso sind Updates kompliziert? Genau, weil der Updatepfad vom Entwickler schlampig implementiert wurde. Das alles hat aber rein gar nichts mit "hochtechnisch" zu tun! Aus meiner Sicht ist heute Modellflug interessanter, vielseitiger, einfacher und vor allem günstiger als vor 40 Jahren.
Die heutige RC Palette bietet doch für jeden was vom ganz billigen Sender ohne Display und Knöpfe bis zum "Warzenschwein" mit MulitouchFarbDisplay und integrierter Knüppelheizung. Keines von allem empfinde ich als "hochtechnisch"! Einzig Qualität, Service und Unterhalt heutiger Geräte sind teilweise Nervtötend.

Gruess
Smaug

Smaug

1+, kann man so stehen lassen.

Gruss
Thomas

Erdie
03.11.2013, 09:46
Ich bin jetzt 48 und habe die 35MHz Ära noch aktiv miterlebt. Damals mußte ich erst mein Taschengelt sparen oder jobben, dann in den Laden gehen, mir so ein Modul kaufen und das einbauen und verkabeln. Dann hatte ich einen Mixer.
Heute gehe ich in das Menü meiner Hersteller spielt keine Rolle - Anlage und habe gleich mehrere Mixer auf Knopfdruck zur Verfügung. Man, was bin ich froh, dass es diese Technik gibt. Auf der anderen Seite kosten Programmier und Update Orgien eine gewissen Zeit. Oder sagen wir mal, man braucht eine gewissen Zeit, alles zu verstehen, von der man früher mehr hatte als heute. Trotzdem dominieren IMHO die Vorteile. Da ich aus der IT Branche komme, fällt mir das zum Glück relativ leicht. Ich kann aber schon verstehen, dass Leute mit wenig Computer - Hintergrund da mehr Schwierigkeiten haben.

Gerade gestern habe ich einen alten RTF - EPP Segler auf 2,4 GHz umgestellt, damit ich Mischer, drahtlose Lehrer Schüler Funktion und Betreibsicherheit zur Verfügung habe. Mein Sohn hat sich gemeldet und wollte das fliegen doch mal probieren. Mit der grottigen 40 Mhz Anlage, die ursprünglich dabei war, ging gar nix. Und abgestürzt ist er auch schon mal weil irgendeine Spielzeugauto dazwischengefunkt hatte. Das Billigflugzeug wird unglaublich aufgewertet, nur weil es mit einer modernen Anlage ausgestattet ist.

Julez
04.11.2013, 14:42
???:rolleyes: Schaumwaffeln, EPP-Nurflügler etc etc. als hochtechnisches Hobby anzusehen? Nein bestimmt nicht. übrigens dazu gibt es schöne Steuerungen ganz ohne Programmiererei (http://www.multiplex-rc.de/produkte/kategorien/produkte/detailansicht/productgroup/flugmodelle/productcategory/smart-tx/product/smart-sx-m-link-set-mode-2-4-24-ghz.html?tx_lwshopitems_pi1%5Baction%5D=show&tx_lwshopitems_pi1%5Bcontroller%5D=Product&cHash=4c3e116ffdda23664e3ae82121bd7de1)für ganz wenig Geld.
[]
Gruess
Smaug

Es ist auf jeden Fall hochtechnischer, als einfach die Brieftasche aufzumachen, sich einen fertigen Schalenflieger zu kaufen, und sich sodann der Königsklasse des Modellflugs zugehörig zu wähnen und anderen Sparten (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/419562-Masala-2-5m-EPP-Brett-von-EPP-Shape) des Hobbys Verachtung entgegenzubringen.

smaug
04.11.2013, 15:23
Es ist auf jeden Fall hochtechnischer, als einfach die Brieftasche aufzumachen, sich einen fertigen Schalenflieger zu kaufen, und sich sodann der Königsklasse des Modellflugs zugehörig zu wähnen und anderen Sparten (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/419562-Masala-2-5m-EPP-Brett-von-EPP-Shape) des Hobbys Verachtung entgegenzubringen.

Ob Entwicklung und Producktion eines Schalenfliegers weniger technisch als das Zusammenkleben von Verpackungsmaterial mit Halbzeugen ist lass ich jetzt einfach mal so stehen. Beides ist nicht "Hochtechnisch" und beides hat mit dem Thema nix zu tun.

Julez
04.11.2013, 16:09
Warum hast du es dann hier angeführt?

Gregor Toedte
04.11.2013, 16:12
bitte per pn klären. Danke.

Julez
04.11.2013, 16:24
[]
@Julian
Es geht hier ja nicht unbedingt darum, ob man einen Fabrikatswechsel mit Gewinn vollziehen kann (dürfte ohnehin immer die Ausnahme sein). Zudem erkenne ich nicht, was an FrSky nun besser ist als an Jeti oder Futaba.
Hier im RC Network einfach nachzuweisen ist indessen, dass du damals zur Avantgarde der 2.4 GHz-Fraktion gehörtest und dich dezidiert gegen gewisse Hersteller/Vertreiber gestellt hast, die im Brustton der Überzeugung uns klar machen wollten, dass 2.4 GHz nicht funktionieren kann. Unter anderem auch deine Argumente haben mich damals dazu bewogen, (trotz reifem Alter) früh auf 2.4 GHz zu wechseln. Ich habe es selbstverständlich nie bereut, aber oft genug über die total andere Bedienphilosophie der FX30 im Vergleich zur MC4000 geflucht, womit wir doch wieder beim Threadthema (Fluchen im Alter;)) angekommen wären.
Kurt

Hallo Kurt,
freut mich zu hören, dass dann ja mein damaliges Engagement nicht völlig umsonst war. :)
FrSky hat lediglich ein besseres Preis-Leistungs-Verhältnis. Für einen verkauften 8k-Jeti- Empfänger bekomme ich nun einen 8k-FrSky-Empfänger mit Vario und Stromsensor.
Von der Übertragungssicherheit tut sich das alles nix, das kann ich bestätigen. Ist doch schön, dass wir soviel Auswahl haben und sich jeder das aussuchen kann, was ihm am besten gefällt. :)
Und dank Foren wie diesem weiß man ja bei jedem System auch genau, worauf man sich einlässt.

udogigahertz
04.11.2013, 18:24
Das Problem ist, dass man sich heute mit einem neuen Sender auch intensiv beschäftigen muss, bevor man all seine Funktionen auch sinnvoll einsetzen kann.

Die früheren Sender waren da doch etwas einfacher zu handhaben, da konnte man nicht viel einstellen, weil es nichts zum Einstellen gab.

Dann kamen die "Computersender" auf den Markt, die konnte man "programmieren", entweder per Steckmodule (sehr teuer einzeln nachkaufbar) oder dann noch später mittels Mini-LCD-Screen mittles Einstellknöpfchen. Dazu musste man doch auch erst mal die kryptischen Kürzel kennen und durch intensives Studium der Anleitung auswendig lernen. Diese (inzwischen obsolete) Generation war in meinen Augen die am schwersten erlernbare Sendergeneration.

Nun kann man immerhin an viel größeren LCD-Screens, einige davon bereits in Farbe im Klartext lesen, was man gerade programmiert, muss sich kaum noch kryptische Kürzel merken, das ist doch schon ein Fortschritt, wie ich finde.

Allerdings hat jeder Hersteller da so seine ganz eigene Programmierphilosophie, die man erstmal erlernen muss, manchmal geht das ganz fix (Aurora 9, Futaba T 14 oder 18 MZ), manchmal dauert das aber auch, weil man nicht so ohne weiteres durchblickt (Multiplex, Graupner). Alte Hasen, die schon seit Ewigkeiten mit Graupner oder Multiplex arbeiten, verstehen gar nicht, warum andere da Schwierigkeiten haben, für die ist es doch gaaaanz einfach und absolut verständlich .........

Man muss sich heute also schon mit dem Thema: "Sender" befassen, wenn man sich einen neuen angeschafft hat, muss erst mal die Anleitung lesen, sodann ein Modell mal probeprogrammieren, ein ganz einfaches, danach kann man dann die zusätzlichen Funktionen mal ausprobieren, die der Sender so bietet.

Und: Je öfter man sich damit befasst, umso einfacher wird das alles.


Grüße
Udo

Herbert1
04.11.2013, 20:14
Allerdings hat jeder Hersteller da so seine ganz eigene Programmierphilosophie, die man erstmal erlernen muss, manchmal geht das ganz fix (Aurora 9, Futaba T 14 oder 18 MZ), manchmal dauert das aber auch, weil man nicht so ohne weiteres durchblickt (Multiplex, Graupner). Alte Hasen, die schon seit Ewigkeiten mit Graupner oder Multiplex arbeiten, verstehen gar nicht, warum andere da Schwierigkeiten haben, für die ist es doch gaaaanz einfach und absolut verständlich .........

Man muss sich heute also schon mit dem Thema: "Sender" befassen, wenn man sich einen neuen angeschafft hat, muss erst mal die Anleitung lesen, sodann ein Modell mal probeprogrammieren, ein ganz einfaches, danach kann man dann die zusätzlichen Funktionen mal ausprobieren, die der Sender so bietet.

Und: Je öfter man sich damit befasst, umso einfacher wird das alles.


Grüße
Udo

Hi Udo

Warum soll es bei Hitec oder Futaba einfacher sein , wie bei Graupner oder MPX verstehe ich jetzt nicht.
Ich habe die Erfahrung gemacht das es immer bei einem neuen Sender wenn er von einem anderen Hersteller ist als der den mann gewöhnt ist
Probleme geben kann.
Ich persönlich fliege schon ewig Graupner und habe da natürlich mein Problem mit anderen Marken, sicher ist alles erlernbar.
wenn ich demnächst auf weatronic umsteige muss ich mich halt wieder ein paar Abende hinsetzen und üben.
Aber im Großen und Ganzen bin ich deiner Meinung.

Gruß,Herbert:D:D