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Hans Rupp
08.04.2003, 07:03
Hallo Dennis,

suchts Du einen Baukasten oder eine Anregung fürs Vorbild, Größe, Motorisierung, Profilierung etc.?

Hans

franz
08.04.2003, 07:24
hi,

eine der besten schleppmaschinen sind sicherlich die wilgas von frisch.

Gast_56
08.04.2003, 07:55
Hallo,
wenn Du 10kg :eek: Segler nach oben ziehen möchtest, dann sollte das Schleppmodell schon möglichst leicht sein. Bei einem Holzbausatz kann man am einfachsten Gewicht sparen:

http://www.sigmfg.com/images/zz1SIGRC48a.jpg

SIG (http://www.sigmfg.com) Piper im Maßstab 1:4. Spannweite ca. 260cm

Zum Schleppen sollte man etwa 150W/kg Schleppgespann haben. Bei 32 Zellen und 50A hast Du 1760W. Geteilt durch 150W ergibt das 11.7kg. Da bleibt nicht mehr viel für die Schleppmaschine. Also rechnen wir mit 100W/kg: Ergibt 17.6kg. Bleibt für die Schleppmaschine 7.6kg. Das könnte bei einer leichten Schleppmaschine machbar sein. 2kg wiegen die Zellen, also bleiben etwa 5.5kg für Modell mit Motor. Knapp wird das alles auf jeden Fall.

Gruß
Heiko

Zisch
08.04.2003, 08:11
Bei uns wird das diese Saison sein:

Telestar 2002 (Vogt Modellbau)
Actro 40-5 mit actronic 70A
32 Zellen
Gewicht 6,5 Kg Schub knapp 7,5 Kg

DeeBeeHH
08.04.2003, 09:46
Hallo und guten Morgen Euch allen,

ich hab mich natürlich mal wieder ein wenig Kompliziert ausgedrückt. Ich suche letztendlich eine Anregung in Sachen Schleppmaschine. Es muss sich nicht unbedingt um einen Baukasten handeln, wäre auch dem Eigenbau nicht abgeneigt. Ebenfalls sind Anregungen in Sachen Motorisierung interessant.

Da ich keinen Schimmer von einer nötigen Antriebsauslegung habe, kommt mir die Erläuterung von kebmo sehr entgegen.

Die Piper von SIG ist mir auch schon ins Auge gefallen. Vor kurzem habe ich beim stöbern in der aktuellen DMFV Zeitung, im Neuheitenbereich, einen kurzen Artikel über Motoren von Flyware gelesen. Die unter dem Namen Torque-Rex 20 bzw Torque-Rex 40 angebotenen Motoren, sollen eine Leitsung von 2000 Watt bzw. 4000 Watt abgeben. Wobei der Torque-Rex 40 scheinbar mit 64 Zellen betrieben wird, was natürlich die Kosten erheblich steigen lässt.

Liebn Gruß

Dennis

franz
08.04.2003, 10:16
hi,

wenns nicht scale sein soll kann ich dir den BigJim empfehlen.

http://www.rconline.net/magazin-2001/big-jim/big-jim.shtml

Oli.Spacewalker (Oliver Aurich)
08.04.2003, 10:35
Hi Folks,

dann gibt es noch die LS 60 Brigadyr,
eine Christen Husky,
die Wilga 35 ist natürlich nicht zu verachten,
im Nachbarverein läuft eine Jodel Robin,
dann kann man noch eine Do 27 nehmen.
Ansonsten kommt mir spontan an Scaleschleppern gerade nix mehr (o;

Arne
08.04.2003, 11:02
Hallo Dennis!

Ich denke´, dass es mit Seglern mit an die 10 kg elektrisch langsam eng wird. Nicht, dass es nicht geht, aber der Aufwand steigt doch enorm. Ich denke nicht, dass du für 10 kg Segler und alltagstaugliches Schleppen noch mit den gängigen 30 Zellen Antriebskonzepten auskommst. Schau dir mal auf dieser homepage MFG Porta (http://mfg-porta.de/)
das Konzept des E-Schleppers Mäc Schlepp an.
Dass ist wohl einer der ausgereiftesten E-Schlepper in Deutschland in der 30-Zellen Größe.
Segler mit 4,5 m und 6 kg (ASH 26) gehen problemlos, 10 kg dürften eng/grenzwertig werden!
Du müsstest also mit der Zellenzahl wahrscheinlich weiter rauf! Und selbst bei 30 Zellen ist der Aufwand an Akkupacks und gerade auch Autoakkus für die Lader (88 Ah sind hier nicht viel!) schon nicht ganz klein.

Gruß Arne

DeeBeeHH
08.04.2003, 11:18
Hallo Arne,

was ist denn Deiner Meinung nach die Gewichtsobergrenze für alltagstaugliches schleppen in der 30 Zellen Klasse ?

Dennis

[ 08. April 2003, 11:19: Beitrag editiert von: DeeBeeHH ]

DeeBeeHH
08.04.2003, 12:46
Hallo E-Flugemeinde,

ich plane in naher Zukunft eine eigene Schleppmaschine zu bauen. Leider bin ich mir nicht ansatzweise darüber klar, welches Modell dafür geeignet ist. Meine Anforderung an das Modell sieht folgendermaßen aus:

- Segler bis etwa 10kg
- Semi-Scale Erscheinungsbild

Vielleicht könnt Ihr mir ja die eine oder andere Anregung verschaffen.

Lieben Gruß

Dennis

Arne
08.04.2003, 15:35
Hi Dennis!

So pauschal ist eine Gewichtsobergrenze sicherlich schwer festzulegen, da es von zu vielen Parametern abhängt. Gewicht/Größe der Schleppmaschine, wie gut ist der Antrieb und ganz wichtig welcher Segler mit einem bestimmten Gewicht. Eine ASH 26 mit 6 kg ist bestimmt einfacher zu schleppen als ein 3,2 m Swift mit 6 kg. Mit der angesprochenen Schleppmaschine vom MFG Porta dürfte die absolute Obergrenze wohl irgendwo bei 5m und 7-8 kg für Leistungssegler liegen.
Vielleicht solltest du deine Ansprüche und das Einsatzgebiet noch etwas spezifizieren. Sind alle Segler so groß und so schwer, wie viele Schlepps gibt es? Mal einen Segler in die Luft bringen zum Thermikfliegen? Dann wäre es ja z.B nicht so schlimm, wenn man etwas weniger Steiggeschwindigkeit hat und einen ganzen Akku füe einen Steigflug braucht. Oder ist Dauerbetrieb angesagt? Wie ist die Peripherie? Habt ihr ausreichend große/viele Autoakkus oder seit bereit sie zu kaufen? Vielleicht gibst du uns noch ein paar Infos.
Wenn ich doch pauschalisieren sollte, würde ich sagen die Obergrenze für Alltagstauglichkeit liegt beim oben gennanten Gespann mit dem Mäc Schlepp und der ASH 26 mit 6 kg o.ä.. Damit gibt es dann noch 2 Steigflüge auf gute Höhe (vielleicht 300-400m).

Gruß Arne

[ 08. April 2003, 15:39: Beitrag editiert von: Arne ]

TurboSchroegi
08.04.2003, 17:45
Hi !

Kann Arne nur beipflichten ! Ich war letztes Jahr in Urbach beim E-Schlepp Meeting und hab mir das mal angesehen was da so geschleppt wird! Die Konfigurationen waren überwiegend (so oder so ähnlich): Trainermodelle 2m Spw., 30 Zellen (gab auch welche die mit 24 Zellen unterwegs waren), 19x8 /19x10 im Direktantrieb oder mit Getriebe (LRK oder z.B. Ultra) so um die 35 Amps. Die haben F3Jler (nicht deine Gewichtsklasse - ich weiß) geschleppt (sicherlich 3-4mal) und sogar Semiscale Segler mit 4-5m (so 2mal auf Höhe). Weiter weiß ich, dass es keine schlechte Gepflogenheit ist, dass der Seglerpilot, der geschleppt werden will, seinen "30 Zeller" selbst mitbringt und pflegt. Man muss ihm halt vertrauen können ;)

Hast Du nicht die Möglichkeit mal mit einem bestehenden Antrieb zu experimentieren, daraus Erfahrungen zu sammeln und erst dann wirklich in einen "Superantrieb" zu investieren ? Ich mein so eine kleine Schleppmaschine kostet ja nicht wirklich viel (asser vielleicht Bauzeit). Und später verpasst Du ihr dann 1-2kW :D :D

Ach ja, Modelle: Telemaster von Engel(liegt bei mir im Keller) oder Pilatus Porter (Gerhard Würtz hat so einen - der hat darüber auch schon mal was gepostet). Ich bin aber nicht sicher ob der damit schleppt.

Grüße TurboSchroegi

[ 08. April 2003, 17:48: Beitrag editiert von: TurboSchroegi ]

Gast_56
08.04.2003, 18:44
Hallo,
den Telemaster gibt's auch bei Hobby-Land (http://www.hobby-land.de) in 180cm und 240cm Spannweite. Die 180cm-Version wiegt ohne Motor/Akku ca. 1600g! Wenn Du da 30 Zellen hineinbekommst, dann wird's spaßig :D Ich würde aber eher zur 240er-Version raten. Paßt besser.
Und wenn wir schon von den Semiscale-Modellen abgekommen sind, dann sollte man auch die PAF-Trainer erwähnen.

Gruß
Heiko

DeeBeeHH
08.04.2003, 18:47
Hallo Ihr lieben,

dann werd ich das ganze nochmal ein wenig konkretisieren. Der Grundgedanke ist, das ein guter Freund un dich das Modell zusammen finanzieren, bauen und fliegen wollen. Bislang haben wir hauptsächlich Seglermodelle in der 3 Meter Klasse. Ich hab mir aber vor wenigen Tagen einen gebrauchten Ventus 2C mit 4,85 Meter Spannweite zugelegt. In dem Modell steckt noch viel Arbeit, aber ich wollte parallel zur Ventus Restauration, die Schleppmaschine bauen.

Der Grund für diese recht frühzeitigen Planungen, die Schleppmaschine betreffend, sind natürlich auch aus finanziellen Gründen.

Ich hab die Anfangs genannten 8kg bzw 10kg Seglergewicht einfach mal so in den Raum geworfen um die Grenzen auszuloten. Das eigentlich fast alles machbar ist, ist schon klar, nur es muss auch eine gewisse Verhältnismässigkleit geben.

Ich denke das in der Zukunft weitere Modelle die dem Ventus in Größe und Gewicht ähneln folgen werden, deshalb sollte die Schleppmaschien gleich so ausgelegt sein, dass sie solche Modelle gen Himmel befördern kann. In der Praxis wird das in etwa so aussehen, das man einen oder zwei Segler einzelnd auf "Ausklinkhöhe" bringt. Es ist derzeit kein permanenter F-Schleppdienst, mit dem Modell geplant.

Ich hoffe und denke das die Peripherie soweit stimmt. Im Verein sind genügend leistungsfähige Netzgeräte vorhanden um auch große Akku´s laden zu können. Oder gibt es dabei noch etwas anderes zu bedenken, was ich vielleicht Übersehen habe?

Zu den Modellen kann ich als Tendenz die 1:4 Piper von SIG und vielleicht eine ähnlich große Wilga ( allerdings ist mir kein Hersteller bekannt ) nennen. Ich habe bei Höllein eine kleinere Version der Piper von SIG gesehen, sie ist nur im Maßstab 1:5 und hat 2,14m Spannweite, wäre die auch geeignet ?
Sonst fällt mir noch der Pilatus Porter von Jamara ein, ich glaube er hat 2,40 m Spannweite.

Alle Angaben nach bestem Wissen und Gewissen ;o)

Dennis

[ 08. April 2003, 18:51: Beitrag editiert von: DeeBeeHH ]

Gast_56
08.04.2003, 19:10
Hallo,
eine Wilga gibt's noch von Bichler (http://www.modellbau-bichler.de/flugzeug/wilga/technik.htm) Bichler (Spannweite 240cm):
http://www.modellbau-bichler.de/images/BGWilga10.jpg

Oder vielleicht gefällt auch dieser Flieger hier:
http://www.modellbau-bichler.de/datenbank/flugzeuge/images/1360925506_bild1.jpg
BÜ-181 Bestmann, Spannweite 245cm, ebenfalls von Bichler.
Ich halte diese Modelle aber für nicht ganz so geeignet, da sie schon von Baukasten her recht schwer und damit eigentlich für Verbrenner ausgelegt sind.

Gruß
Heiko

DeeBeeHH
08.04.2003, 19:26
Hallo Heiko,

hab eben mal ein wenig gestöbert. es scheint mir in der Tat auch so, als wenn die beiden Burschen ganz schön proper sind. Wobei ich auc sagen muss, das mir ein Flieger in konventioneller Rippenbauweise mehr entgegen kommen würde. Das hat zweierlei Gründe, zum einen der Spaß am bauen und zum anderen natürlich wieder der finazielle Aspekt. Ich würde das Geld lieber in einen vernünftigen Antrieb investieren, als in das Modell und dann nachher beim Antrieb abstriche zu machen. Daher scheint mir di Piper von SIG tatsächlich eine ganz gute Sache zu sein. Wer kann mir denn sagen, wo man die große SIG Piper beziehen kann, bei Höllein scheint es sie nicht zu geben.

Gruß Dennis

genesis
08.04.2003, 19:35
Hallo erstmal
Alle empfehlen mehr oder weniger orginalgetreue Fliegerchen, aber das beste stellt in meinen Augen eine Extra der 2m Klasse dar!
Das Orginal ist auch zum Schleppen zugelassen, jeder echte Segelflieger träumt davon.
Die Schlepperei(Hungerei) mit einer Piper kann ich nicht empfehlen. Motorempfehlung bei 30 Zellen einen C50 von Hacker und eventuell auf die Lipoly setzen(mehr maH,weniger Gewicht).

Gast_56
08.04.2003, 19:40
Hallo,
Kunstflieger gehen natürlich wunderbar zum Schleppen! Aber ich denke, daß man eine Piper etwas leichter bauen kann (muß halt keinen Kunstflug aushalten) und darauf wird es beim E-Schlepp in dieser Größenordnung ankommen. Außerdem erlauben Hochdecker etwas langsamere Fluggeschwindigkeiten, was beim Elektroflieger wiederum bedeutet, daß ich den Antrieb auf mehr Schub abstimmen kann... da fällt mir ein, daß es ja auch leichte Kunstflieger gibt. Ich habe auf meinem PC ein Video einer Funtana die elektrisch am Prop hängt :D Schleppkuplung eingebaut und fertig ist der "Spaß-Schlepper".

@Dennis: Hast Du bei Höllein mal angerufen? Der kann die große SIG-Piper bestimmt besorgen!?

Gruß
Heiko

[ 08. April 2003, 19:42: Beitrag editiert von: Kebmo ]

elektroernie
08.04.2003, 19:58
Hi
also die Vorschläge mit Piper und Co, ich weiß nicht. Diese Modelle sind aufgrund der großen Fläche, niedriger Flächenbelastung und dickem Profil meist relativ langsam. Ein 4m Segler mit 5 kg ist ganz schön flott. Das paßt nicht so recht: Entweder ist der Segler kurz vorm Strömungsabriß oder die Motormaschine muß so schnell fliegen, daß sie nicht mehr vernünftig steigt. Da helfen auch 1,5 KW in der Schnauze nichts. Davor kann ich nur warnen! Ich schleppe übrigens mit einer 2 m Piper von Goldberg mit 20 Zellen, Pletti 355/37/7 Evo und einem Gewicht von 3,6 kg. Bisher habe ich nur Kleinzeug geschleppt, an große Brocken trau`ich mich aufgrund des oben gesagten nicht ran.
CU
Ernie
PS :eek: Oh,habe gerade gesehen, daß dies mein 200. Beitrag ist. Wußte gar nicht, daß ich so eine Quasselstrippe bin :D :D

[ 08. April 2003, 20:02: Beitrag editiert von: elektroernie ]

Andreas Maier
08.04.2003, 20:21
christensen husky von graupner???
bis 30 zellen.
--
philipp gardemin weiß aber mehr hierzu!
mfg.:andreas

Arne
08.04.2003, 21:11
Hi!

Dennis, dann solltest du mit der Leistung eines guten 30 Zellen Fliegers gut hinkommen. Egal welchen Modelltyp du wählst, aus der Diskussion halte ich mich jetzt mal raus, würde ich nicht groß über 2 m Spannweite gehen. Das reicht für die angesprochenen Segler und jeder cm mehr Größe bringt natürlich auch mehr Gewicht, welches ja auch mitgeschleppt werden muß.
Eine GraupnerHusky, vielleicht noch etwas erleichtert, müßte gut funktionieren.

Gruß Arne

[ 08. April 2003, 21:13: Beitrag editiert von: Arne ]

DeeBeeHH
09.04.2003, 19:09
Als erstes möchte ich mich bei Euch allen für die Rege Beteiligung bedanken. Ich glaube ich kann mir un einen kleinen Eindruck von der Thematik machen.

Die Graupner Christen Husky gefällt mir optisch recht gut und ich denke ich werde sie mir bei meinem nächsten Besuch beim Modellbauladen näher ansehen. Vielleicht sollte ich auch tatsächlich erstmal mit dem Trainer von PAF erste F-Schlepp Erfahrungen sammeln, bevor ein Semi-Scale Modell wie die Husky oder die Piper an den Start kommt.

Nochmals vielen Dank Euch allen für die Ratschläge.

Lieben Gruß

Dennis

Chandrayaan
09.04.2003, 22:02
Hallo,
Graupner Christen Husky ist mein Stichwort...

Ich baue zur Zeit eine Christen Husky. Mein Ziel ist es ebenfalls sie für den Seglerschlepp einzusetzen. Am Baukasten läßt sich einiges erleichtern. Ein paar (gute!) Forstnerbohrer sind dafür Empfehlenswert. Auch sollte jedes Holzbrett auf Einsatz und Gewicht geprüft werden. Ich hatte 3 Beplankungsbretter im Baukasten, damit hätte man Bohlen für eine Diele erstellen können...
Mein Ziel ist es mit 30 Zellen unter 5 kg zu bleiben. Ich bin mir aber nicht sicher ob es gelingt.

Derzeitige Gewichte:
Rumpf im Rohbau plus Leitwerk: 679g
Flächen Rohbau ohne Streben: 700g
Aber: Fahrwerk (GFK Teil): ca. 500g!

Geplanter Antrieb:
Kontronik 67-7 mit Kruse Syncro-Gear und 24-30 Zellen (zuerst mal da vorhanden).

Bis jetzt bin ich aber sehr zufrieden mit dem Bausatz. Ich konnte mich einfach mit einer J3 Nase der SIG-Piper nicht anfreunden. Ich finde "Hamsterbacken" einfach schöner...

Servus,
Martin

Heinz-Werner Eickhoff
10.04.2003, 08:19
Original erstellt von mklabl:
.............
Mein Ziel ist es mit 30 Zellen unter 5 kg zu bleiben. Ich bin mir aber nicht sicher ob es gelingt.

Derzeitige Gewichte:
Rumpf im Rohbau plus Leitwerk: 679g
Flächen Rohbau ohne Streben: 700g
Aber: Fahrwerk (GFK Teil): ca. 500g!

Servus,
MartinHallo Martin,
dann mußt Du zaubern.
Meine ist gerade fertig. 28 RC2000 mit Tango 45-05, 2,4:1 Ludwiggetriebe, 6360gr. :eek: Dabei nur Oracover drauf.
Achte auf die kleinen Bugs beim Bau. Wo das Schleppservo sitz ist die Deckelverriegelung.
den unteren Strebenhalter unten am Rumpf unbeding aus Alu flach drunter schrauben usw. :rolleyes: :rolleyes:
Aber ist eine schöne Maschine.

Andreas Maier
10.04.2003, 16:13
für einen kollegen,habe ich mal das
fahrwerk weit über 50 - 3mm bohrungen
versehen. macht über 100gr. und die
festigkeit leidet kaum.
!! faserverlauf beachten!!
mfg.:andreas

Chandrayaan
11.04.2003, 13:11
Hallo Heinz,
ich habe zwar einiges erleichtert, aber ich vermutete ja schon die 5kg nicht halten zu können.
Aber 6,3 kg find ich schon proper...

Den Deckel bei dem Schleppservo habe ich anders gebaut. Das gute Stück hätte ja an meinem Bauernschrank als Deckel passen können, so massiv ist dieser (mit Rahmen etc.). Der soll ja nichts befestigen, sondern nur ein Loch schließen.
Der Strebenhalter an der Originalposition ist schon ein Lacher... Ich habe den Strebenhalter auch unter den Rumpf geschraubt.

Servus,
Martin

Christoph Schmitz
29.04.2003, 12:51
Hallo,

schaut mal unter http://www.jamara.de die 2,3 m Christen Husky ist dort mit 1500g Leergewicht angegeben. (Pilatus Porter aus gleichem Haus mit 3700g) Wenn dieser Wert stimmt ist das doch wohl der Flieger zum elektrifizieren, oder?

Gruß
Christoph

Darius
29.04.2003, 13:22
Hallo,

da wollte ich auch noch einen zum Besten geben :)

Ich habe eine 2m Greatplanes Piper mit 20 Zellen und einem 430er Torcman ausgestattet. Das Modell wiegt 4,5kg und fliegt sehr ordentlich. Geschleppt hab ich noch nicht. Ich will erstmal genug Sicherheit mit der Maschine gewinnen. Die ersten Flüge mit einer 14x6er Forte Holzlatte(7200 U/min und 26A) haben aber schon mächtig Dampf gezeigt. So dass ich sicher bin mit einer 15x7 Graupner Holz Scale (6800 U/min und 29,5A) oder eine 16x8 (noch nicht gemessen, aber sicher so um die 40A) solide einen 4-5 Kg Segler schleppen zu können.

Ich denke, dass man hier mit 30 kleineren Zellen auch noch sehr gut dabei wäre, aber um ehrlich zu sein, fliegt die Piper in meinen Augen dann eher Balistisch.

[ 29. April 2003, 13:24: Beitrag editiert von: Darius ]

franz
02.06.2003, 13:51
hi,

wie iss´n die husky von jamara so?

franz
03.06.2003, 22:12
oder die 204cm Piper vom Staufenbi.?

[ 03. Juni 2003, 22:50: Beitrag editiert von: flau ]

LRetzbach
04.06.2003, 09:49
Hallo Elektroschlepper-Fangemeinde,

wenn wir alle schon so schön beieinander haben, darf ich erst mal etwas Offizielles loswerden: Der ursprünglich für den 12. Juli 2003 angekündigte 2. DMFV- Elektroschlepp-Wettbewerb muss leider ausfallen, da der veranstaltende Verein kurzfristig Probleme bekommen hat. Für die Planung einer Ersatzveranstaltung ist es in diesem Jahr leider schon etwas spät. Durch ein Versehen wurde diese Absage im letzten „Modellflieger“ nicht publiziert. Dringende Bitte: Weitersagen, damit am 12.Juli niemand umsonst anreist.

Doch mit Elektro- Seglerschlepp machen wir natürlich weiter. Für 2004 sind schon einige interessante Wettbewerbs- Standorte in Aussicht. Wir werden weiterhin den bewährten Weg gehen und unser Bonus-/Malus– Punktesystem beibehalten, das auch Schleppmaschinen mit weniger als 30 Zellen realistische Gewinnchancen verschafft. Dabei ist das Endergebnis nicht nur von den erflogenen Leistungen, sondern auch vom Verhältnis Akkugewicht /Seglergewicht („Sozialfaktor“) abhängig.

Ein kleiner Tipp vielleicht noch: Es hat sich gezeigt, dass mit 16 … 24 Zellen schon recht große „Pötte“ (3 … 4 m) zu schleppen sind. Unterstreichen möchte ich aus eigener Erfahrung die weiter oben bereits angesprochene Warnung, keine allzu langsame Schleppmaschine zu verwenden, da viele Segler es im Steigflug gerne schneller haben möchten. Gerade bei nachlassender Batteriespannung gibt es dann gerne ein Gewürge, bei dem der Segler übel d’rin hängt und keine Höhenmeter mehr macht.

„Gut Schlepp“ wünscht

Ludwig Retzbach

elektroernie
04.06.2003, 11:42
Hi
@LRetzbach: Gab es vom ersten Treffen irgendwo mal einen Bericht mit technischen Daten der eingesetzten Schlepper? Habe nie was drüber gelesen.
CU
Ernie

LRetzbach
06.06.2003, 09:25
Hallo,
der geplante Bericht sollte der Vorbereitung des für den 12. Juli dieses Jahres vorgesehenen und mit der Vereinsleitung bereits abgesprochenen Wettbewerbs dienen. Er musste nun, wie sicher schon bekannt ist, 2003 aus "vereinstechnischen" Grüden leider kurzfristig abgesagt werden.

Ein Bericht über E-Schlepp-(Wettbewerbe) wird dennoch in einer der nächsten Ausgaben des "Modellfliegers" erscheinen, natürlich mit Daten einiger erfolgreicher Schlepper der letzten Saison.

Gruß Ludwig Retzbach

Claus Eckert
06.06.2003, 10:28
Hallo E-Schlepper,

hier http://www.mfg-achental.de sieht man ein Bild unserer Vereinsschleppmaschine Wotan. 32 Zellen und ein Ultra 3500/8 hilft auch unseren großen Seglern auf Höhe. Die Mindestgeschwindigkeit des jeweiligen Seglers ist bei diesem Hochdecker zu beachten. Ludwig hat das genau richtig beschrieben.
Der Vorgänger des Wotan war der Taurus mit gleichem Antrieb. Dieser war schneller unterwegs und die Schlepps nach meiner Ansicht sicherer. Leider wurde der Taurus etwas deformiert. ;)

jwl
06.06.2003, 10:41
hallo schlepper

e-schlepp find ich sehr reizend. hab da eine kleine frage mit was sind die schleppmaschinen in sachen profil ausgestattet? welche steigzahlen haben diese?

gruss jwl

TurboSchroegi
11.06.2003, 11:49
Hi Johannes !

Ich bin gerade dabei einen Telemaster 180 als E-Schlepper zu bauen. Keine Ahnung was der für ein Profil hat - steht nicht dabei ;) . Aber die Rippen haben gerade Unterseite, es ist so um die 12/13% dick ... Mei, was soll ich sagen: So alt wie die Konstruktion ist und wenn ich Profili anschmeisse, dann gehe ich mal davon aus, dass es sich um ein Clark Y handelt. Was sonst :D

Steigzahlen ?? Du meinst Vx oder ? Gute Frage! Ich bin bei meinen Betrachtungen bisher von 5 m/s ausgegangen. Scheint das vernünftig ??

Grüße TurboSchroegi

jwl
11.06.2003, 14:59
@TurboSchroegi

das clark-y wird schon das beste sein
ein spica könnte man auch nehmen dann könnte man noch langsamer fliegen. das spica hätte einen vorteil man kann es nicht richtig schnell machen. nach dem ausklinken kann man dann senkrecht absteigen ohne dass die kiste all zu schnell wird.
bei einem v-motor bremst ja der motor beim abstieg.

steigzahl ist das verhältnis von ca^3 / cw^2
je höher die steigzahl desto weniger kraft wird für den steigflug benötigt. da ist das clark-y einfach gut.

gruss jwl

TurboSchroegi
11.06.2003, 15:12
Ha !


Original erstellt von jwl:
@TurboSchroegi

steigzahl ist das verhältnis von ca^3 / cw^2
je höher die steigzahl desto weniger kraft wird für den steigflug benötigt. Wieder was gelernt ! Danke ;)

Grüße TurboSchroegi

Steffen
11.06.2003, 17:17
Hi Turboschroegi,

Das Maximum ca^3/cw^2 stellt für Segelflugzeuge den Punkt des geringsten Energieverbrauches dar (also des geringsten Sinkens ). Das Maximum ca/cw dagegen den besten Wirkungsgrad (=bestes Gleiten)

Für Motorgetriebenes (vorausgesetzt, dass die zugeführte Leistung aus dem Antrieb in dem Bereich als konstant angesehen werden kann), ist ca^3/cw^2 der Punkt des steilsten Steigwinkels und und das Maximum von ca/cw der Punkt des besten Steigens (maximale Steiggeschwindigkeit).

Ciao, Steffen

Claus Eckert
15.06.2003, 10:21
Hallo Abschlepper

Was passiert wenn sich ein paar Verrückte zum schleppen treffen, könnt Ihr hier sehen:

Pilot Schlepp-Zaggi: meinereiner
Pilot Anhäng-Zaggi Franz Stockinger
Boden-Crew: Markus Freiberger und Manuel Georg

Location: E-Flugplatz des Traunreuter ModellflugClub in Matzing gestern nachmittag

Startaufstellung:
Markus vorne, Manuel hält den Anhäng-Zaggi

http://www.rc-network.de/upload/1055664951.jpg

Markus rennt los und Manuel hat den Anhäng-Zaggi bereits losgelassen

http://www.rc-network.de/upload/1055664973.jpg

Der Beweis es geht: Höhe ca. 80 Meter

http://www.rc-network.de/upload/1055665009.jpg

Schade das der E-Schleppwettbewerb nicht stattfindet, hätten wir uns doch eine Siegchance ausgerechnet :D :D
zumindest für die beste Show ;)