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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : APC/XOAR Propmontage auf S-5535



Kerusker
13.11.2013, 00:19
Hallo,

vermutlich mache ich mich mit der Frage jetzt lächerlich, aber ich blick's nicht... als Quasi-Anfänger sind viele Dinge nicht sofort einleuchtend. Und ehrlich, ich habe wirklich die SuFu ausführlich und nicht nicht nur hier bemüht!

Wäre sehr nett, wenn mir jemand erklärt wie man auf diesen Motor den Prop richtig montiert... ich bin sicherlich nicht der erste der einen solchen Motor verwendet.
Für mich ist es aber der erste Motor dieser Grössen- und Leistungsklasse, bisher bin ich nicht über 6mm Motorwellen und 1KW hinausgekommen.
Ich habe schon etwas Respekt vor einem solchen Antrieb, deshalb möchte ich keine leichtsinnigen Experimente mit unwuchtig laufenden Props anstellen.

Damit man meine Problemchen leichter versteht, ein paar Bilder:
(Sorry für die Qualität. Kein Geld für eine vernünftige Kamera, geht alles für Modellflug dauf ;)

Bild 1, so sieht die Welle aus. Der untere Bereich ist laut Messschieber exakt 8mm dick und 22mm lang.
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Bild 2, für die Kraftübertragung auf den Prop kommt ein Klemmkonus auf die Welle. Das Prinzip kennt ja jeder.
Es bleiben ca. 4-5mm "Welle" übrig, ausreichend so das die Passringe von APC-Props gut sitzen. Sitzt, passt, hat Luft, alles wunderbar. Soweit...
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Bild 3, jetzt kommt noch die Spinnergrundplatte drauf, die hat leider auch ~4-5mm - nun bleibt nichts mehr von der Welle übrig, nur noch Gewinde. :confused:
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Nun meine Fragen (sind gleich mehrere):

1) Wie baut man die Mitnehmerkonstruktion richtig zusammen?

2) Falls ich das Prinzip doch richtig erkannt habe, wie zentriert man bei dieser Konstruktion den Prop (auf dem Gewinde??) richtig?

3) Eigentlich möchte ich einen 22x10 oder 22x12 XOAR montieren. Die haben jedoch eine Bohrung 8,2mm, die Welle hat 8mm, das Gewinde 7,8mm.
Es fehlen 0,4mm....
Prop aufbohren kenne ich ja, habe auch Händler mit Reduzierhülsen 10mm auf 8mm für Fiala-Props gefunden (könnte man vermutlich auch vewenden?)
Der Gedanke eine Reduzierhülse (ist anscheindend wie ein Klemmkonus aufgebaut) auf das Gewinde zu quetschen ruft keine Begeisterung bei mir hervor - falls sich die überhaupt auf 7,8mm zusammendrücken lassen? Wäre aber besser als gar keine Zentrierung.

4) Auf der Motorglocke ist eine griffelte Platte - kann man auf Bild 1 vielleicht erkennen. Man könnte natürlich die Spinnergrundplatte direkt auf diese Fläche auflegen und feeeessst anziehen, vielleicht drückt sich das Metall in die Spinnerplatte und gewährleistet so die Kraftübertragung. Scorpion wird sich schon was dabei gedacht haben diese Platte zu riffeln... naja, diese Art von Brachialgewalt finde ich nicht so charmant - und ehrlich gesagt, bezüglich Kraftübertragung erscheint mir das auch nicht sehr vertrauenswürdig... ??

5) Nun noch so ein Problemchen. Habe ich bei Kunststoffspinnern durch ausschleifen schon gelöst, trotz zwei linker Hände (und so sieht es dann auch aus).
Der aktuelle Spinner ist aus Alu - kann man auch schleifen, aber... ausserdem befürchte ich ihn danach neu lackieren zu müssen. *mpf* Kann ich gleich einen neuen kaufen.
Kennt jemand Spinner, die auch auf dicke Holzlatten passen (Meiner hat 62mm Durchmesser)?
Aktuell fehlen so 3mm, damit sich Grundplatte und Kappe berühren.
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Vielen Dank im voraus!
Armin