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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : EON 600



Serge
13.04.2003, 08:30
Hallo Leute

Schon bald hab ich den "Kleinen" fertig gebaut und mache mich an den EON 600. Da ich mittlerweile zu genüge gebohrt und geschliffen habe, würde ich mir gerne einen Frässatz des EON zulegen. Hier im Forum wurde gesagt, dass Karl Faller diesen für ca. 55 Euro vertreibt. Ist der Bausatz gut? Was genau ist vorhanden und was nicht? E-mail Adresse von Faller?

Grüsse
Serge

Schmidie
13.04.2003, 10:16
moin serge

ich hatte auch 2 frässätze für den eon. es waren die rippen drinnnen, die rumpfseitenteile, randbögen fläche und hlw. sowie je ein frästeil für hlw und slw. leisten und beplankungen waren keine vorhanden.

ich würde für die 55€ lieber holz kaufen und die teile selbst schneiden!

achja... hier (http://www.modellbauchaos.de/eon600.html) findest du ein paar infos zum eon.

[ 14. April 2003, 18:52: Beitrag editiert von: Markus Schmidt ]

wernerhetzel
13.04.2003, 20:03
Obwohl ich den Eon gerne fliege , muss ich den Markus recht geben. Was ich beanstande , die Spanten waren in der Holzstärke für meinen Geschmack viel zu dünn.
mfg
werner

Wimh
14.04.2003, 11:30
Original erstellt von Markus Schmidt:
achja... hier (http://www.modellbauchaos.de/eon.html) findest du ein paar infos zum eon.Ich wurde aber eher hier (http://www.modellbauchaos.de/eon600.html) gucken...

@ Schmidie : Motorspant und flaechenhalterung sind fertig...

[ 14. April 2003, 11:31: Beitrag editiert von: Wim ]

Schmidie
14.04.2003, 18:52
ohweh schande über mich :( hab den link nicht mehr probiert...

wie gut das wim meine seite besser zu kennen scheint als ich :) natürlichklappt seiner besser!!! ich änder das jetzt mal schnell da oben... :rolleyes:

@ wim

super :) bin ja gespannt wie er am schluss aussehen wird! ich habe mir übrigens mal 8 kan zellen bestellt. die 8 heecells brechen doch ganz heftig ein bei 13A. zumindest meine haben da deutlich unter 8v :(

[ 14. April 2003, 18:54: Beitrag editiert von: Markus Schmidt ]

Christian Riedel
14.04.2003, 21:57
Hi Markus,

gratuliere schöne Baudokumentation! Welche Art.Nr. haben die Störklappen von Graupner, meine Flächen des EOn sind zwar fast fertig (und nicht zusammen geklebt ;) ) aber Störklappen sollten wohl sein und deshalb möchte ich nachrüsten, soll ja einen riesigen Gleitwinkel haben der Flieger.

rgds

Christian

[ 14. April 2003, 22:03: Beitrag editiert von: Christian Riedel ]

Schmidie
15.04.2003, 15:45
tststs macht der sich über meine ungeschicktheit lustig :D na warte...

die störklappen haben die nummer...
so jetzt bin ich durchs ganze haus gerannt :D
graupner best nr 93. der himlische höllein hat sie mit sicherheit lagermässig da!

Jonas Kessler
18.04.2003, 22:09
Dass die Spanten so dünn sind, dafür kann der Karl Faller nix, denn die habe ich halt so dünn gezeichnet.
Ich selbst baue nach 7 handgeschnitzen EONs jetzt auch mit dem Frästeilesatz. Damit schaffe ich es in 4 Tagen bis zum Erstflug. Wenn man mal die Arbeitszeit addiert, die man zum Teileaussschneiden braucht, dann relativiert sich der Faller-Preis sehr schnell, finde ich.

Aber, im Grunde meines Herzens bin ich ja auch ein absoluter selbermacher. Nur inzwischen ein bisschen faul geworden.

Viel Spaß noch mit Euren EONS!

Ach ja, zurück zur Augangsfrage: Der Preis stimmt wohl noch; E-Mail Faller: mail@drei-f.de
Adresse siehe FMT-Anzeigenteil
Gruss, J.

[ 18. April 2003, 22:13: Beitrag editiert von: Jonas Kessler ]

Jürgen N.
19.04.2003, 13:51
Jonas,
bis auf den EON habe ich alle deiner (super!) Modelle gebaut...
Eigentlich möchte ich den EON auslassen und das angedeutete Querrudermodell bauen.
Darf man in naher Zukunft hoffen dass... ??
Gruss Jürgen

Jonas Kessler
20.04.2003, 22:25
nee,nee, bau mal lieber den EON (ist auch das gelungenste Modell von allen meinen Seglern...)
Bei mir dauern manche Projekte viel Länger als mir lieb ist ( weil drei andere schnell mal dazwischen geschobenn werden. Mindestens.)
Gruss, J.

Serge
12.05.2003, 11:05
Hat schon jemand den EON 600 mit Querruder gebaut?

wernerhetzel
12.05.2003, 11:27
Ja, mein Freund Fritz und ich.
Es ist sicher eine Bereicherung , Querruder einzubauen.Nicht nur zum besseren und direkterem Kurvenflug , auch das aufstellen der Ruder als Bremse ist nicht zu verachten.
mfg
werner

Serge
12.05.2003, 12:59
Und wie habt Ihr das gemacht? Grösse, Position, Winkel? Habt Ihr eventuell Bilder davon oder Sizzen?

wernerhetzel
12.05.2003, 17:24
Eigentlich nach Gefühl, wenn du dir eine Querruderfläche gleicher Grösse anschaust, siehst du sowieso alles. Am Millimeter genau gehts ja eh nicht. Du siehst einen unter : www.modellflieger-mistelbach.at (http://www.modellflieger-mistelbach.at) siehe Elektroflieger.
mfg
werner

Serge
18.05.2003, 10:13
Also mit Querruder und zwei zusätzlichen Servos scheint es alleine nicht getan zu sein.
Da muss wohl mehr dahinter stecken.

Schwerere Akkus?
Oracover anstatt Oralight?
Verschwenderischer Umgang mit dem Leim?
Empfänger und Servos überdimensioniert?
Verstärkte Konstruktion?
Zusatzblei wegen Schwerpunkt?
Und was es sonst noch gibt....
Schade.

Also ich habe mir nun den Frästeilsatz von Faller bestellt und werde das Gegenteil versuchen. Mein Ziel wäre, den Flieger mit einer Flächebelastung von unter 10 Gramm/dm^2 sausen zu lassen.
Ich kann mir vorstellen, dass diese Belastung vielleicht schon zu gering ist, um anständig fliegen zu können. Was meint ihr dazu?

Ich habe es auch geschafft, den "Kleinen" zu motorisieren und ein Endgewicht von 300 Gramm zu erreichen.
Jetzt warte ich nur noch auf gutes Wetter um ihn über die Bordkante zu werfen...

Grüsse
Serge

Jonas Kessler
18.05.2003, 12:24
Der Mistelbacher QR-EON ist ja ganz nett, aber ich frage mich immer wieder: WIE BEKOMMT MAN EINEN EON SO SCHWER? Meine gehen eher auf die 1-kg-Marke hin, als auf 1,8 kg. WIE?. Nicht dass der genannte EON der einzige wäre, der diese gewichtregion erreicht, aber ich weiss nicht warum und WIE...

Über eine ernstgemeinet Antwort bin ich durchaus dankbar, weil ich wohl einfach nicht mehr über meinen eigenen Tellerand hinausschauen kann.

In diesem Sinne: Es lebe der Leichtbau (und die Freiheit natürlich)!
J.

hattl
18.05.2003, 14:41
Meiner kommt mit folgender Kofig auf 1.250g :D :D :D

Speed 600 Race, Reisenauer 4,4:1 10x1250SCR, Oralight, Drehbremsklappen (Eigenbau), Miniservos.

Gratuliere zu der gelungen Konstruktion Jonas :) - ich habe nur das HLW nach etlichen Reparaturen (Ackerlandungen :confused: ) neu und etwas stabiler aufgebaut.

Nachdem ich bei den Flächen etwas ungenau gearbeitet habe überlege ich neue Flächen zu bauen - diesmal aber mit Clark Y. Das E 205 verliert mir im Langsamflug (und da liegt mein bevorzugtes Einsatzgebiet mit diesem Flieger) zu viel an Leistung :(

Grüße aus Wien,
hattl

wernerhetzel
18.05.2003, 20:45
An Jonas Kessler !
Wegen des Gewichtes unserer EON möchte ich folgendes dazu schreiben:
Da bei uns im Weinviertel fast immer der Wind bläst ,ist ein schwereres Modell von Vorteil.
Wir haben nichts davon , wenn uns der Wind wegen zu wenig Gewicht, rückwärts segeln lässt.
Da wir in dieser windigen Gegend wohnen ,bauen wir halt auch etwas stabiler und verstärken , wo wir es für notwendig erachten.(Gilt für alle Flieger).
Mein EON mit 2,5 Verbrenner wiegt 1450g
mfg
werner hetzel
www.modellflieger-mistelbach.at (http://www.modellflieger-mistelbach.at)

FGriessl
19.05.2003, 09:01
An alle "Leichtbauexperten"

Ich bin der Erbauer des Querruder EON 600 mit 1,8 kg und habe diesen Beitrag lange mit großem Interesse passiv verfolgt. Nachdem ich jetzt aber hier öffentlich kritisiert werde möchte ich jetzt dazu Stellung nehmen.

Zuerst möchte ich festhalten, daß ich mit den Flugleistungen meines anscheinend viel zu schweren EON's absolut zufrieden bin. Wie mein Freund und Vereinskollege Werner Hetzel bereits ausgeführt hat, wohnen wir in einer verhältnismäßig windigen Gegend. Weiters, wenn ich mich recht erinnere, war in der Bauanleitung von einem Abfluggewicht von ca. 1,4 kg die Rede.

Wie erklärt sich jetzt der Gewichtsunterschied? Nachfolgend ein paar Details zu meiner Bauweise des EON die meines Erachtens nicht allzu ungewöhnlich sind:

- Elektromotor Graupner Speed Gear 2,8:1 (ca. 300 g)
- Akku 8 Zellen Sanyo Sub C 2400 mAh (ca. 500 g)
- Standardservos für Höhe und Seite
- Volz Flächenservos (2 Stück) für Querruder
- Servobrett und Akkuauflage aus Sperrholz
- Höhenleitwerk und Seitenleitwerk aus Stabilitätsgründen am Ende mit 4x4 mm Kiefernleiste verstärkt
- Flächenaufnahme im Rumpf verstärkt
- Tragflächenohren auch im unteren Bereich zw. Nasenleiste und Hauptholm beplankt
- Verbindung zw. Tragflächenohren und Tragflächenmittelstück ob der Querruder verstärkt
- Aufnahmen für Querruderservos in den Tragflächenohren
- Verkastung der Tragflächenohren für Querruder
- Verstärkung der Aufnahmen für Tragflächenverbindung (Messingrohr + 8 mm CFK-Stab)
- Rumpf lackiert
- Bespannung Oracover (transparentes Oracover-light gefällt mir nicht)

Soviel zu meiner Bauweise. Von einem verschwenderischen Umgang mit Leim bzw. Zusatzblei kann also gar nicht die Rede sein.

Sollte ich je das Bedürfnis haben einen EON mit wesentlich weniger Gewicht zu bauen, werde ich mich vertrauensvoll an dieses Forum wenden um mir einige "Gewichtsspartipps" zu holen.

Mit freundlichen Grüßen
Friedrich Grießl

Christoph Eicker
19.05.2003, 09:08
Hallo,

mein EON kommt auf 1.120 G! und das mit sehr leichten Komponenten:

Lehner Basic 2400
Reisenauer Micro 4:1
2 x Graupner C341
30 A Jeti Controller
Graupner Empfänger R700
7 Zellen 4/5 Flight RC 1600.
Keine Störklappen
Strom ca. 18 A

Mit dieser Ausrüstung fliegt er auch bei wenig Thermik immer über 45 min.

Aber mich würde ernsthaft interessien, wie mann den Eon noch leichter hinbekommt!

Grüße

Christoph

Serge
19.05.2003, 10:30
-->> An FGriessel

Nimms nicht persönlich...

Grüsse
Serge

wernerhetzel
20.05.2003, 08:21
Eigentlich vermisse ich eine Stellungnahme von Konstruckteur Kessler(den ich sehr schätze)wegen der Mehrgewichtserklärung von uns .
Ich hoffe, wir haben ihm geholfen , über den Tellerrand zu sehen.
mfg
werner

Jonas Kessler
22.05.2003, 12:04
@Serge: 300 g für den Kleinen sind tatsächlich sehr ordentlich. Und 10 g Fflächenbelastung für den EON wären in der Tat sensationell. Meine reine Seglerversion kommt auf 13,5 g / dm² und ist damit prima zu fliegen (schwere RC-Anlage drin, deshalb könnte es noch etwas weniger werden). Nur gegen den Wind wirds schon schwieriger mit 13,5g... Aber macht Spaß.

@Blade: Meiner wiegt mit ebensoleichten Komponenten wie Deiner 1065g (Motor Speed-500, sonst identisch). Das Muss dann wohl am Holz und am Umgang mit dem Kleber liegen (nur dicker Sekundenkleber und Hartkleberraupen zur Verstärkung).

Dass der EON auch schwerer geht und mit 1,4 kg tadelos fliegt, weiss ich gut und das ist ja auch das offizielle Standardgewicht. Alledings fliege ich auch meinen 1,1 kg EON bei Sturm und habe nie Ballast vermisst

Danke aber für die Erklärung des Mehrgewichts.

Mein aktuelles Modell wiegt übrigens 900g ohne Flugakku, dafür mit Störklappen, Querruder und 2,5-m.Tragfläche und Speed-600/Getriebe.

Die hochgestellten Querruder als landehilfe sind in der Tat nützlich, ich bevorzuge aber nach den Erfahrungen mit dem gerade genannten Modell doch Störklappen und eher keine Querruder. Denn das SR wirkt bei meinem wesentlich besser als die QR.

martinpi
12.01.2008, 22:34
Hallo Leute,

Ich möchte den EON bauen und dabei auf niedriges Gewicht achten. In den 7 Jahren seit der Veröffentlichung hat sich ja technisch einiges getan, die Komponenten sind leichter und billiger geworden. Mein EON soll ein Thermikschleicher für Schönwetter werden. Bei Wind fliege ich andere Modelle.

Jetzt habe ich eine Frage an die Leichtbau-Spezialisten: Wie bekommt man den Schwerpunkt hin wenn man einen leichten Antrieb verwendet? Akku und Servos ganz nach vorne, klar, aber genügt das? Ich möchte kein Blei verwenden müssen. Beim Umrüsten meines (Elektro-Mini-)Airfish auf lipo+brushless musste ich ordentlich Blei in die Rumpfspitze packen.
http://modellflug-martinpi.blogspot.com/2007/08/airfish-goes-brushless.html

Extra-Gewichtspar-Maßnahmen im Heck (Löcher in den Rumpf schneiden, Seilanlenkung...)? Rumpf-Nase verlängern?

Unter 10g/dm^2 erscheint mir unrealistisch. Oder hast du es geschafft, Serge?

Viele Grüße aus dem (flachen und windigen) Nord-Burgenland
Martin

VOBO
13.01.2008, 09:26
@ Martinpi

Vielleicht hilft dir folgendes:

Ich habe vorne einen KORA 25/10 mit ca. 210g, Steller direkt dahinter und mein Lipo-Accu 3200 (ca. 300g) liegt ungefähr im Schwerpunkt.
Dürfte also kein Problem sein selbst bei etwas leichterem Motor den Schwerpunkt einzuhalten.

Ach so: Ich schleiche auch sehr gerne in der Thermik, aber ab und zu solls auch mal etwas heftiger sein. Mit meinem Antrieb gehts auf Wunsch auch mal senkrecht nach oben, macht einen riesigen Spass.

Gruß Volker

devine3333
13.01.2008, 16:39
Hallo Martin

Ich habe auch einen Schönwetter Eon. Wiegt 820gr.
Motor ist ein 56gr Außenläufer mit 3Lipos 1100mAh.
Die Servos (20gr) sitzen Vorderkannte Fläche, der Akku liegt
direkt hinter dem Motor. Wenn man hinten auf das Gewicht
achtet kommt man Problemlos ohne Blei aus.
Ich habe auch normale Folie drauf keine Leichte.
Wenn der einmal in der Luft ist kommt der so schnell nicht wieder.


Mfg
Kai

martinpi
14.01.2008, 19:49
Super, danke!

Volker, dein Segler dürfte von der Flächenbelastung her etwa meinem Airfish entsprechen. Der fliegt auch tadellos und ist ein Allround-Modell für jedes Wetter.

Kai, das ist genau das was mir vorschwebt. :) Ich habe einen 55g schweren Motor vorgesehen und peile ca. 800g Gesamtgewicht an. Ich besitze je einen 2x1800 und 3x1000 Lipo, einen davon möchte ich für den EON verwenden. Gut zu wissen dass sich das ausgeht.


Wenn der einmal in der Luft ist kommt der so schnell nicht wieder.


So was will ich auch haben!

Viele Grüße, Martin

martinpi
17.01.2008, 00:12
Ich bestelle den Frästeilesatz.

Versandkosten von D nach Ö: €17.
Gibt es vielleicht in Ö jemanden der auch einen Frästeilesatz von Herrn Faller haben möchte? Siehe http://www.drei-f.de
Dann könnten wir die Versandkosten aufteilen.
Ich moechte Ende Februar zu bauen beginnen, also bleibt noch Zeit.

Ciao, Martin

martinpi
20.01.2008, 20:01
Im FMT 02/2004 ist ein Artikel von Jonas Kessler über diverse Modifikationen des EON 600 (Störklappen, Querruder, Flächensteckung) und einem Verweis auf einen Bericht über die nur-Segler-Version mit schmälerem Rumpf. Dieser Bericht soll im FMT-Extraheft Segelflug 2002 zu finden sein. Das stimmt aber nicht, es scheint sich um einen Druckfehler zu handeln. Weiß jemand wo dieser Bericht zu finden ist?

Ich überlege, den Frästeilsatz für den Segler zu ordern und für den Einbau eines (kleineren) Motors zu adaptieren.

Karl
20.01.2008, 20:59
Hallo zusammen,
damit ich nicht gleich wieder als "geldgierig" eingestuft werde - von den 17€ sind exact 16€ das Porto - vom Rest muß ich verpacken und zur Post...
Wenn jemand einen billigeren Weg nach A (versichert!) kennt, ich bin ganz Ohr.

Karl Faller
www.drei-f.de

devine3333
21.01.2008, 17:40
Hallo Martin

Da bist du nicht der Erste mit dieser Idee.
Bei den kleinen Außenläufern reicht der Seglerrumpf.
Da kann man wieder ein paar gr sparen. Wenn ich noch einen baue würde ich
es auch so machen! Aber immer dran denken hinten leicht bauen.

MFG
Kai

martinpi
21.01.2008, 21:01
Hallo zusammen,
damit ich nicht gleich wieder als "geldgierig" eingestuft werde - von den 17€ sind exact 16€ das Porto - vom Rest muß ich verpacken und zur Post...
Wenn jemand einen billigeren Weg nach A (versichert!) kennt, ich bin ganz Ohr.

Karl Faller
www.drei-f.de

Oh Gott, so war das nicht gemeint! Da muss es eine Vorgeschichte geben die ich nicht kenne, Google spuckt über "Karl Faller" jedenfalls nur lobendes aus.

1€ für verpacken, etikettieren, zur Post bringen, den Beleg für etwaige Nachforschungen in Evidenz halten...
Leute wir leben in einer Marktwirtschaft. Wem das noch zu teuer ist, der kann seine Spanten auch händisch schnitzen.

Ich habe nur gemeint dass man die 17€ besser ausnützt.

martinpi
21.01.2008, 22:41
Hallo Martin

Da bist du nicht der Erste mit dieser Idee.
Bei den kleinen Außenläufern reicht der Seglerrumpf.
Da kann man wieder ein paar gr sparen. Wenn ich noch einen baue würde ich
es auch so machen! Aber immer dran denken hinten leicht bauen.

MFG
Kai

Jetzt habe ich den Artikel besorgt. Danke, Karl, für die Info. Es war wirklich ein Druckfehler im FMT, der Artikel ist im Extraheft Segelflug 2003 zu finden.
:cool: Allein das lesen des Artikels ist ein Genuss. Auf den Moment, erstmals das federleichte Ding in der Hand zu halten freue ich mich schon jetzt. Der schmälere Rumpf ist allein schon optisch ein Fortschritt.

Wenn ich bedenke was so ein 4-Mignon-Akku wiegt... wahrscheinlich mehr als der Lipo-Antriebsakku! Das eingesparte Gewicht von Motor und Getriebe, da sind Empfänger und Servos schon fast vernachlässigbar. Da denke ich dass die für den Segler angegebenen 600g sogar mit einem (maßvoll motorisierten) E-Segler zu schaffen sind.

:confused: Da gibt es noch etwas das mich wundert: Ich hätte erwartet dass der "Nicht-Motor-Spant" S-57 deutlich schmäler ist als der Motorspant der E-Version. Das ist aber nicht der Fall, er ist - im Gegensatz zu den anderen Spanten - nur unwesentlich schmäler, aber gleich hoch, und wird nicht abgeschrägt. Was ist der Grund dafür?

Am Akku kann's nicht liegen, den brächte man locker in die Rumpfspitze des E-Segler-Rumpfes.
Ist es aerodynamisch besser wenn der Rumpf vorne dicker ist?
Beibehaltung des Rumpf-Seitenflächen-Verhältnisses? Ich will ja nicht Messerflug fliegen.
Andererseits sieht es auf dem Foto aus als wäre der Rumpf auch vorne sowohl schmäler als auch niedriger.

Ich würde den Motorspant zum Motor passend dimensionieren, also 28mm Durchmesser plus ein bisserl was für die Kabel falls die nicht sowieso in die Ecke passen.

laqui
22.01.2008, 11:53
Hallo,

also ich hab hier beide, sprich normal und Segler vor mir liegen.
Die Rumpfhöhe ist gleich nur die Rumpfbreite ist anders ich würde sagen wenn ihr einen leichten E-Segler bauen wollt dann baut auch die E-Version, denn das Innenmaß des Rumpfes beträgt 35mm da wird es eng, da man die Servos schon hintereinander einbauen muss.
Die Konstruktion ist sehr gut durchdacht und ich würde ihn sofort wieder so bauen.
Desweiteren sehe ich 1kg als sinvolle Untergrenze sonst leiden die guten Allroundeigenschaften zu sehr.
Ich fliege mit einen Hopf 500er und Getriebe und 8 x 2400er sub C ca 1300gr, habe auch schon Lipos probiert, damit kommt man auf unter 1kg und das mit dem schweren Motor.

Gruß
Thomas

Gast_2783
24.01.2008, 13:06
Servus EON-Freunde,

weiß vielleicht jemand in welchen FMT-Ausgaben der: "So wirds gemacht EON 600 Workshop" zu finden ist?

Gruß Niels

Karl
25.01.2008, 17:47
Hi Niels,
Nov 2000-März 2001.

Gruß

Karl

rubberduck
25.01.2008, 21:07
Zu: Jetzt habe ich eine Frage an die Leichtbau-Spezialisten: Wie bekommt man den Schwerpunkt hin wenn man einen leichten Antrieb verwendet?
--------------------
Rumpfnase verlängern ... (kein Scherz) ... viel zu oft, wird beim Umbau auf "Elektro" vergessen, dass die Nase damit noch kürzer wird.
Klar, das geht nur, wenn das Modell sich noch im Rohbau befindet.

Jürgen

Zitat: ... wenn der mal oben ist ...
naja ... fragt mal Leute, die in den 80ern nen Paragon hatten ??? ... von wegen oben ...

Gast_2783
25.01.2008, 22:52
Danke Dir Karl, ich gehe gleich mal gucken ;-)

Gruß Niels

martinpi
31.01.2008, 20:52
Nov 2000-März 2001.
l

und dann noch

12/2002: EON als Vereinsprojekt
Extraheft Segelflug 2003: reiner Segler (mit schmälerem Rumpf) 600g
02/2004: verbesserte Flächensteckung, Störklappen, (keine) Querruder

Greetz, Martin

kuvera
07.04.2008, 08:48
Hallo EON-Fangemeinde

Hab auf einer Modellbaubörse fertig gebaute EON-Flügel gekauft. Nun muss ich noch einen Rumpf dazu bauen.

Da ich keinen Bauplan habe, fehlen mir nun ein paar Angaben:
- Wo liegt der Schwerpunkt ab Flügelvorderkante?
- Wie lange in cm ist der Rumpf ab Flügelvorderkante?
- Auf welcher Höhe müsste ein Hochstarthacken montiert werden?

Danke für Eure Hilfe!

Severin

kuvera
10.04.2008, 21:42
...help.
Kann mir jemand helfen? Brauch mindestens den Schwerpunkt....
Siehe unten.

Liebe Grüsse
Severin

laqui
11.04.2008, 01:05
Hi Severin,

SP ist ca beim Holm.

kuvera
11.04.2008, 16:15
...SP beim Holm. Mit 10 Jahren Modellbauerfahrung hätte ich auch einigermassen darauf getippt. Weiss es jemand noch ein paar Millimeter genauer ;-)

Severin

MarkusN
11.04.2008, 16:19
Ein paar mm genauer wird erflogen.

Ich guck mal, ob ich den Plan vom EON noch finde. Müsste eigentlich irgendwo gelagert sein.

martinpi
16.03.2009, 21:38
Leute, die Zeit vergeht!

Jetzt habe ich schon ein ganzes Jahr weder im Forum noch am EON etwas getan. Eine Pitts Special und der Neubau der Vereins-Website (http://msc-frauenkirchen.org/) haben sich "dazwischen gemogelt". Letztes Jahr zu Ostern hätte ich den EON einfliegen wollen. Na ja, diese Ostern wird es so weit sein! Vorausgesetzt es ist absolut windstill (senkrecht aufsteigender Rauch!).

Die Frästeile habe ich mir besorgt, plus einen zusätzlichen Nur-Segler-Spantensatz. Als Antrieb sehe ich einen (vorhandenen) Pulsar 10 mit (vorhandener) 8x6 Klappschraube und (vorhandenem) 3x1000mAh Lipo vor. Laut Pulsar-Motorentabelle für einen 600g Segler ausreichend. Die Servos ordne ich quer zur Flugrichtung an. Anlenkung mit 1mm Carbon-Stangen ohne Bowdenzug-Rohre, Indoor-Ruderhörner mit Schrumpfschlauch-Gelenk.

Es fehlen noch die Rumpfbeplankung oben und unten sowie die ganze Bespannung. Bis jetzt 500g incl. aller Einbauten. Bespannt wird teilweise mit Polyester-Vlies, teilweise mit Oracover Air Indoor (17g/m2). Also werde ich voraussichtlich unter 600g bleiben.

600g war die eine der beiden Forderungen, ohne Zerlegen durch die Tür zu kommen war die andere. Diese ist ebenfalls erfüllt, wie eine Probe-Montage zeigte (siehe Bild).

martinpi
16.03.2009, 21:53
Zu: Jetzt habe ich eine Frage an die Leichtbau-Spezialisten: Wie bekommt man den Schwerpunkt hin wenn man einen leichten Antrieb verwendet?
--------------------
Rumpfnase verlängern ... (kein Scherz) ... viel zu oft, wird beim Umbau auf "Elektro" vergessen, dass die Nase damit noch kürzer wird.
Klar, das geht nur, wenn das Modell sich noch im Rohbau befindet.

Jürgen

Zitat: ... wenn der mal oben ist ...
naja ... fragt mal Leute, die in den 80ern nen Paragon hatten ??? ... von wegen oben ...
Das war auch meine Sorge. Da die Rumpf-Seitenteile schon fertig waren (Frästeilsatz) war Nase verlängern keine wirkliche Option.
Ich habe eine Probe-Montage gemacht: Rumpff-Seitenteile und Spanten mit Tixo zusammengepickt, Balsabrett für Rumpf-Beplankung dazu, Leitwerk drauf, ein 1g-Gewicht zur Simulation der Bespannung hinten drauf. Motor + Akku + Propeller hinein - siehe da, es hat gepasst. Die Flächen verändern nicht viel, die habe ich weggelassen.

Mit Gewicht gegeizt, siehe mein voriges Posting.
Ich überlege noch, ob ich Löcher in den Rumpf machen soll. Wegen Gewicht/Schwerpunkt aber noch mehr wegen der Optik.
Damit sich die Schwerkraft denkt "schaut leicht aus - da greife ich gar nicht erst an" ;-)

Leider ist eine Fläche um 5g schwerer als die andere, da muss ich ein Bleigewicht spendieren.

x-molich
17.03.2009, 06:47
Hallo Serge,

ich habe mit vor 5 Jahren einen EON 600 gebaut, ohne Frästeile. Das ging auch relativ schnell.
Damals habe ich einen Speed 480 mit Planetengetriebe und recht großer Luftschraube eingebaut und mit 10 Zellen 2/3 SC geflogen. Gewicht war irgendwo so um die 1200 gr.

Letztes Jahr gab es dann einen LiPo und als sich das Getriebe in der Luft zerlegt hat auch einen Robbe Roxxy für € 35,00. Jetzt ist er unter 1000 gr. und mit einer Minute Motorlaufzeit kann ich ca. 20 Minuten segeln.

Was das Gewicht betrifft, hatte ich auch so meine Bedenken (zuerst), aber bisher alles heile geblieben auch wenn ich mal an einem Weidepfahl ein Meter über dem Boden hängengeblieben bin. Hat nicht mal die Kunststoffschrauben rausgezogen.

Ein sehr schöner Flieger! Freu' mich auch scho wieder drauf, wenn das Wetter etwas thermischer wird! :)

Grüße

Sascha

x-molich
17.03.2009, 06:49
Schwerpunkt ist kein Problem, Akku (Lipo 3s2100) ist halt vor dem Flügel und unter dem Flügele ist alles leer.

Wenn Du willst, schaue ich heute abend mal nach welcher Prop und welcher Motor.

Grüße

Sascha

deepflyer007
22.03.2009, 17:58
Hallo. Ich war heute mit meinem Eon 600 zum fliegen. Wir hatten hier aber sehr starken böhigen Wind. Weil ich meinen Flieger aber noch ne Weile behalten will hab ich den Start abgebrochen. Wie verhält sich dieser Flieger bei solchen Windverhältnissen ? Er hat ja nur das Seitenruder

devine3333
23.03.2009, 00:19
Hallo deepflyer

Habe meinen Eon auch bei stärkeren Wind geflogen, aber bitte immer an die Leichtbauweise denken. Man sollte halt immer bedenken das er mit dem Seitenruder ein wenig träger ist.

MFG
Kai

martinpi
10.04.2009, 14:42
So, meiner ist fertig!
540 Gramm!

Mehr siehe http://modellflug-martinpi.blogspot.com/2009/03/eon-600.html

Zum Schwerpunkt: 10mm hinter dm Holm (Mitte Holm) = 77mm von der Nase. Stimmt exakt!

kalterkrieger
11.04.2009, 21:30
Hallo EON Fans,

hat jemand den Bericht aus dem Sonderheft der FMT 2002 ( FMT Extraheft Segelflug ), wo der Bericht vom EON als reiner Segler drin war?
Ich würde ihn gerne mal lesen und den Spantensatz als Kopie, wäre super.
Ich habe das Netz durchsucht aber es ist nichts zu finden wo man diese Zeitschrift noch bekommt.

Gruß Ronny

Tim Kleinschmidt
11.04.2009, 21:48
Hi Leutz,

Ich baue auch grad mal wieder einen EON, diesmal wirds wieder ein EON-S

@ Martin: Dein zerlöchertes Leitwerk hat mir gut gefallen, mach ich bei mir genauso :cool: .

Schade dass Du die schönen "Gravitationsfallen" zugebügelt hast. Ich werde völlig transparente Oracover-light bügeln, die Flügel- und Leitwerksenden werden rot-transparent, damit man ihn nicht aus den Augen verliert.

EON rules :cool:

Gruß, Tim

kioto
12.04.2009, 15:45
Zu: Jetzt habe ich eine Frage an die Leichtbau-Spezialisten: Wie bekommt man den Schwerpunkt hin wenn man einen leichten Antrieb verwendet?
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Rumpfnase verlängern ... (kein Scherz) ... viel zu oft, wird beim Umbau auf "Elektro" vergessen, dass die Nase damit noch kürzer wird.
Klar, das geht nur, wenn das Modell sich noch im Rohbau befindet.

Jürgen

Zitat: ... wenn der mal oben ist ...
naja ... fragt mal Leute, die in den 80ern nen Paragon hatten ??? ... von wegen oben ...

Hallo, leichtes Leitwerk ist das A uns O, jedes Gramm zuviel findet sich vorne vervielfacht wieder. Leichtes Balsa, leichte Rüderhörner dünne Folie. Habe letztens bei einem 1,5 Meter Segler das Leitwerk noch mal entblättert und weiter skelettiert und dünner geschliffen, die Ruderblätter gelocht und mit Light-Folie bespannt, dann konnte ich 50g Blei aus der Nase entfernen.
Ist auch gut für das dynamische Gleichgewicht.
Gruß Werner am NO-Kanal

martinpi
13.04.2009, 13:24
Schade dass Du die schönen "Gravitationsfallen" zugebügelt hast.
Das hat einen Grund, der mit meinem zweiten Hobby zusammenhängt. Wird zu gegebenem Zeitpunkt verraten...