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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Propeller wahl, es zeigt sich wieder Durchmesser ist besser als Steigung...



peita79
25.12.2013, 09:42
Hallo zusammen,

ich habe eben ein paar Messungen mit verschiedenen Props durchgeführt und es hat sich wieder Bestätigt das mehr Durchmesser sinnvoller erscheint als mehr Steigung am Blatt.

Zur Vorgeschichte:
Ich habe ein gebauchtes Beast 60e von Horizin gekauft. Der Antrieb erfolgt über 6S Lipo mit 5000mAh an einem Hacker A50 Motor und einem Roxy 100A Regler. Drauf war eine APC 16x10 die mir vom Gefühl her aber noch ein bisschen Schwach auf der Brust war.
Da ich Plastik Props eh nicht so toll finde hab ich mal noch vorhandene Fiala Props getestet.

APC 16x10 (Plastik)
3,48kg Zug --> Strom max. 45A

Fiala 16x10 (Holz)
3,82kg Zug --> Strom max. 47A

Fiala 18x6 (Holz)
3,90kg Zug --> Strom max. 38A

Fiala 18x8 (Holz)
4,69kg Zug --> Strom max. 50A

Nach dem Test stand fest das die 18x8 Fiala drauf bleibt, Bodenfreiheit ist immer noch mehr als Ausreichend vorhanden.

Das bestätigt auch vorangegangene Tests mit anderen Modellen bei denen mehr Durchmesser immer mehr gebracht hat als eine erhähung der Steigung...

Hat jemand eine Angabe was dem Hacker A50-16S V3 Motor an Strom dauerhaft zuzumuten ist. Konnte eben auf die Schnelle keine Angaben finden und auf der Homepage steht auch nix. Ich würde den Motor aber so einschätzen das er 50A mit einem Lächeln wegsteckt, zumal die 50A auch nur bei Vollgas anliegen, ein Zacken Gas weniger und die Werte sind wesentlich geringer... :-)

Küstenschreck
25.12.2013, 10:23
Moin Markus
ist alles relativ, in deinem Anwendungsbereich ist das richtig aber bei meinen Hottis ist es genau andersrum ;) Schub hab ich immer im Überfluss ich brauche Strahlgeschwindigkeit

Ron Dep
25.12.2013, 10:47
Das bestätigt auch vorangegangene Tests mit anderen Modellen bei denen mehr Durchmesser immer mehr gebracht hat als eine erhähung der Steigung...
Kommt halt drauf an, ob du mehr Speed oder z.B. mehr Steigleistung brauchst. Ist recht relativ deine Aussage.

Reisenauer Antriebe
25.12.2013, 10:50
Standschub? (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/191977-Standschub-Kpl.-vergessen-Diskussionsthread)

Lieber Weihnachtsgruß
Andy Reisenauer

troll05
25.12.2013, 10:57
Standschub? (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/191977-Standschub-Kpl.-vergessen-Diskussionsthread)

Wird überbewertet:D

Frohen Weihnachten...

MarkusN
25.12.2013, 11:02
es hat sich wieder Bestätigt das mehr Durchmesser sinnvoller erscheint als mehr Steigung am Blatt.Im Stand, ja. Propeller, die so arbeiten, nennt man gemeinhin Ventilatoren...

Ist ein alter Hut, dass der beste Standschubpropeller ein Helikopterrotor ist. Das hat aber nichts mit der üblichen Flugaufgabe zu tun. Schon für einen Schlepper hat der Propeller, der im Flug ideal ist, mehr Steigung als der Standschub-Champ. Und für schnelle Modelle, oder solche mit wechselnder Flugaufgabe, gelten wieder andere Regeln.

Standschubmessungen sind für die Füxe, ausser du interessierst Dich für optimale Beschleunigung auf den ersten paar Metern des Starts oder den idealen Prop zum Hovern. Sie können Dir (Ausser bei Propellern mit extrem hohen Steigungen) auch etwas über die maximale Strombelastung des Antriebs sagen, das wars aber auch schon. (Und den Schub musst Du dazu auch nicht messen.)

peita79
25.12.2013, 11:30
Es ist richtig das es bei anderen Modellen auf die Strahlgeschwindigkeit ankommt. Ich denke aber trotzdem das der "Standschub" für das Senkrechte Steigen oder wegsteigen aus dem Hovern oder der Torque Rolle eine ganz gute Angabe ist.

Mathias Andress
25.12.2013, 16:09
Bau einfach deine Props mal nacheinander an das Modell und fliege eine Runde. Dann merkst du recht schnell, ob der Prop zum Modell und deinem Flugstil passt. Was nützt der beste Standschub, wenn du im Horizontalflug mehr Gas geben musst um vom Fleck zu kommen (erst recht wenn der Wind von hinten kommt)? Damit verschwendest du unnütz Akku-Kapazität.

Grüße
Mathias

MoritzMiesepeter
26.12.2013, 11:33
Der RC Network Profitipp:

Was nützt der beste Standschub, wenn du im Horizontalflug mehr Gas geben musst um vom Fleck zu kommen (erst recht wenn der Wind von hinten kommt)? Damit verschwendest du unnütz Akku-Kapazität.

Grüße
Mathias

Yakler
26.12.2013, 12:01
Selbst zum Hoovern finde ich einen Prop mit zu niedriger Steigung nicht angenehm.
Mit einer etwas höheren Strahlgeschwindigkeit werden auch die Ruder beim Hoovern
stärker angeströmt, wodurch die Ruderwirkung verbessert wird.
Normal lege ich für ein Flugzeug dieser Größe den Antrieb so aus, dass ich ein
Schub-Gewichtsvernältnis von knapp 2:1 erreiche, mit etwa 80-100km/h Strahlgeschwindigkeit.
Von den 80-100km/h bleibt nämlich bei Halbgas wenn die Kiste an der Latte hängt nicht mehr viel über
und auf dem Streckenflug habe ich eine bessere Effizienz und eine mögliche höhere Geschwindigkeit für
den dynamischen Kunstflug.

Peter

Martin Greiner
26.12.2013, 12:04
Da schläft man mal kurz ein - und schon ist wieder der 1. April???:eek::D

urs k.
26.12.2013, 12:10
denke aber trotzdem das der "Standschub" für das Senkrechte Steigen oder wegsteigen aus dem Hovern oder der Torque Rolle eine ganz gute Angabe ist.

auch hierfür kann man zuviel schub haben...,.das äussert sich in schwierig zu handhabendem wegsteigen (zu schnell, wenig feingefühl) und der flieger steigt dann auch nicht mehr ganz gerade.

dazu verhält sich jeder prop wieder anders über den gesamten drehzahlbereich.
manche agieren sehr unlinear. besonders die mit extremen schubwerten haben zb. viel standschub, in der mitte kommt wenig, und am schluss (wo s keiner braucht) kommt alles:)

also ein bisschen rumhören und dann die favoriten ausprobieren.
dabei lernt man sehr viel und die zahlen treten in den hintergrund.
dabei können sich auch mehrere varianten herauskristallisieren...zb einen für slow3d, einen für schnell, ein allround etc.
den richtigen prop zu finden macht oft mehr sinn als ein neues modell.

wie auch immer, ohne "the beast" geflogen zu sein, 18x8 scheint für mich eine gute variante.

Christian Lucas
26.12.2013, 13:29
Hi,
ist wie im richtigen Leben ,Hubraum = Durchmesser ist durch nichts anderes zu ersetzen wie noch mehr ...... . Im Standschubtread wurde dazu ja alles recht erhellen beschrieben . Nach wie vor machen es die Vögel immernoch vor und fliegen mit Antrieben die Steigung dem Abstand zum Drehpunkt gerecht einstellbar sowie auch im Durchmesser / Spreizung der Fläche individuell angepaste Anstellwinkel verwirklichen . Auf Ornithopter.de habe ich das Vogelflugmodell aus dem Deutschen museum in München gefunden ,das zeigt wie es optimal ablaufen sollte ,beim Propeller verstellbar im Kreis drehend, http://www.ornithopter.de/grafik/herzog/animation.gif .

Mathias Andress
26.12.2013, 15:19
... man lernt so einiges, wenn man schon mal ein Modell selbst geflogen hat, und nicht nur Flugsimulator-Erfahrungen hat ... :D


Der RC Network Profitipp:

calamity joe
26.12.2013, 16:49
Bin darin beileibe kein Experte. Doch was mich bei all der Theorie, die wohl auch sein muß, immer wundert, ist, daß alle Welt über weiß ich welche Messungen diskutiert, aber niemand auf die Idee kommt, mal über Proeller-Blattformen zu debattieren resp. die in solche Diskusion einzubeziehen. Ist es denn völlig egal, wie breit ein Blatt ist, nicht nur an seiner breitesten Stelle, sondern über den Blattverlauf? Und ist es egal, wie der Steigungsverlauf eines Blattes sich von der Nabe zur Blattspitze ändert, mal schnell/deutlich, mal weniger schnell/deutlich? Ich denke nicht. Vielleicht erklärt sich manches der scheinbar widersprüchlichen Resultate ua daraus?

calamity joe
26.12.2013, 21:24
Alle noch betäubt vom vielen guten Essen / Feiertagsstreß? :(

Martin Greiner
26.12.2013, 21:55
Nö.
Aber nach all den hochwissenschaftlich objektiven Beiträgen bislang ist mir keine Lust auf so eine Diskussion aufgekommen.
vielleicht geht es dem einen oder anderen genau so...:)

Aber der "Rückenwind" hat schon was.

calamity joe
26.12.2013, 22:15
Auch Wissenschaftler haben sich schon oft genug geirrt - zum Teil gründlich. Intelligenz hat nicht unbedingt mit Ausbildung zu tun und es wäre unschön, andere, weil sie nicht "wissenschaftlich" sind, auszugrenzen. Ich finde es immer Horizont-erweiternd, sich mit allen zu unterhalten und mache das gern - aber, Ansichtssache.

Eisvogel
26.12.2013, 22:34
Auch Wissenschaftler haben sich schon oft genug geirrt - zum Teil gründlich. Intelligenz hat nicht unbedingt mit Ausbildung zu tun und es wäre unschön, andere, weil sie nicht "wissenschaftlich" sind, auszugrenzen. Ich finde es immer Horizont-erweiternd, sich mit allen zu unterhalten und mache das gern - aber, Ansichtssache.

Ein bißchen Brauchbares sollte aber bei der Unterhaltung schon rauskommen.

Das wird in diesem thread schwierig bis unmöglich sein. Ein Prop, der an Modell X bestens funktioniert kann bzw. wird an Modell Y enttäuschen.
Der Prop soll einfach zum Modell und zur Verfügung stehenden Leistung passen.

calamity joe
26.12.2013, 22:48
Hallo Erwin,

das ist sicher richtig. Das Problem vieler Hilfe-suchenden, so verstehe ich es, liegt wohl darin, daß es so viele unterschiedliche Aussagen zum Thema und eher selten klare aus der Praxis gibt, die wenigsten halbwegs nachvollziehbar logisch und nicht in völligem Widerspruch zur Theorie stehen, oder das wenigstens erklären können. Anders ausgedrückt: wie faßt man verständlich zusammen, daß Messungen einerseits eine Grundlage bilden und dabei bestimmte Dinge offenkundig werden, aber andererseits ganz wesentlich Aspekte immer wieder Außen vorgelassen werden, die offensichtlich jedoch Einfluß haben - nur so gut wie nie zur Sprache kommen?

Ich bin selbst Handwerker und Wissenschaftler, kenne beide Welten. In der Wissenschaft wird oft genug empirisch gearbeitet, vieles entstammt dem sogenannten Zufall und doch sind immer wieder Erkenntnisse dabei, die zumindest lange Zeit gültig bleiben und manches oder gar vieles, selten jedoch alles erklären. Im praktischen Leben weiß man vielleicht manchmal nicht bis ins letzte Detail, warum etwas so auf besonders gute Weise funktioniert, aber es tut es. Hier treffen sich beide Welten - über Empirie. Im praktischen Leben akzeptiert man es meist, in der Wissenschaft seltener. Der Unterschied für's Leben liegt in der Differenz!

Es gibt sicher Gründe dafür, weshalb berufene Spezialisten, wie zB Gerd Giese oder Andy Reisenauer sich begrenzt mit wissenschaftlichen Untersuchungen zu Props beschäftigen - abgesehen davon, daß ihnen ihr Job vielleicht nicht mehr Zeit dazu läßt und sie auch an anderen Dingen Freude haben. Und was gibt es nicht alles für Programme, mit deren Hilfe man was kann? Sich einen Eindruck verschaffen, der jedoch auch seine Grenzen hat. Sie helfen, stimmt, aber alles beantworten können sie auch nicht. Hier resp. in dem von Andy Reisenauer zitierten Nachbarthread hat sich ein erfahrener Modellflieger zum Thema geäußert, habe den Namen leider nicht im Kopf. Es war interessant, das zu lesen.

Hast einen lustigen und dabei treffenden Wahlspruch - mir gefällt er.

Mathias Andress
26.12.2013, 23:39
Nö.
Aber nach all den hochwissenschaftlich objektiven Beiträgen bislang ist mir keine Lust auf so eine Diskussion aufgekommen.
vielleicht geht es dem einen oder anderen genau so...:)

Aber der "Rückenwind" hat schon was.

Ist euch das Feiertagsessen nicht bekommen, oder langweilt ihr euch nur? Deine Beiträge hatten natürlich allerhöchstes Niveau, beschäftigten sich mit dem Thema und halfen dem Thread-Ersteller bei seinem Problem.:D

Da es manche scheinbar etwas genauer erklärt brauchen, erkläre ich es gern nochmal genauer. Es gibt Tage, da weht es etwas kräftiger als an anderen Tagen (wahrscheinlich wart ihr da eben noch nie auf dem Platz). Wenn man dann mit dem Wind fliegt, kommt ein großes Kunstflug-E-Modell mit zuwenig Steigung nicht vom Fleck. Dann muss man mehr Gas geben, als eigentlich nötig wäre: besonders schlecht beim E-Flieger.

Deshalb nochmal mein Rat von oben: einfach alle genannten Props mit dem Modell ausprobieren ... .

Grüße
Mathias

calamity joe
26.12.2013, 23:59
An sich eine vernünftige Idee - aber sich eine Sammlung diverser Prop-Typen zuzulegen, um nacheinander auszuprobieren und am Ende festzustellen, das von 10-20 gekauften Props einer top ist, zwei andere beinahe und der Rest Schotter ... geht gut ins Geld, besonders bei größeren Latten, 3-Blatt, 4-Blatt KfK, Holz...

Damit [Zitatanfang] ...und halfen dem Thread-Ersteller bei seinem Problem. :D ...[Zitatende] hast Du Recht.


@Markus
Würde bei Hacker mal anrufen und nachfragen, die haben sicher eine klare Antwort dazu. Daß sie sich im Netz bzw. ihren Katalogen neuerdings ziemlich bedeckt halten, finde ich seltsam und wenig hilfreich. Vielleicht sind deren Service-Telefone chronisch unterlastet oder sie suchen auf diese Weise direkten Kundenkontakt - keine Ahnung.

Mathias Andress
27.12.2013, 00:10
... da er sie ja vermessen hat, gehe ich davon aus, dass er sie schon besitzt.

urs k.
27.12.2013, 06:47
[QUOTE=calamity joe;3302461]An sich eine vernünftige Idee - aber sich eine Sammlung diverser Prop-Typen zuzulegen, um nacheinander auszuprobieren und am Ende festzustellen, das von 10-20 gekauften Props einer top ist, zwei andere beinahe und der Rest Schotter ... geht gut ins Geld, besonders bei größeren Latten, 3-Blatt, 4-Blatt KfK, Holz...

QUOTE]
sich vorab ein wenig informieren und die auswahl an vernünftigen props beschränkt sich auf einige wenige.
der ausschuss, naja....giebt immer lösungen dafür

urs k.
27.12.2013, 06:48
An sich eine vernünftige Idee - aber sich eine Sammlung diverser Prop-Typen zuzulegen, um nacheinander auszuprobieren und am Ende festzustellen, das von 10-20 gekauften Props einer top ist, zwei andere beinahe und der Rest Schotter ... geht gut ins Geld, besonders bei größeren Latten, 3-Blatt, 4-Blatt KfK, Holz...


sich vorab ein wenig informieren und die auswahl an vernünftigen props beschränkt sich auf einige wenige.
der ausschuss, naja....giebt immer lösungen dafür

urs k.
27.12.2013, 06:50
sorry doppelpost durch bearbeiten...löschen geht irgendwie nicht

Eisvogel
27.12.2013, 08:56
Wie komplex das Thema passende Luftschraube ist sieht man z.B. in F5D

Eine Wettbewerbsklasse mit nahezu identischen Modellen und Stromlimitierung. Hier werden Luftschrauben von 4,7 x 4,7 bis 10 x 21 eingesetzt! Große Vorteile sind bislang nicht zu sehen, die Rundenzeiten sind identisch.

Vor allem Wettbewerbspiloten investieren viel Zeit und Geld in die Auslegung Modell-Motor-Prop.
Davon kann jeder Modellflieger (vor allem die Elektroflieger) profitieren, indem er bei den Motorenlieferanten kauft (manche fragen da auch nur nach und kaufen ein Ostprodukt mit ähnlichen Daten:eek:) die die Wettbewerbsszene unterstützen, bzw. deren Produkte in Wettbewerben eingesetzt werden.

Für die Feinabstimmung zum Modell und zum persönlichen Flugstil hilft dann nur kaufen und probieren.

Berti.H
27.12.2013, 09:19
Da es manche scheinbar etwas genauer erklärt brauchen, erkläre ich es gern nochmal genauer. Es gibt Tage, da weht es etwas kräftiger als an anderen Tagen (wahrscheinlich wart ihr da eben noch nie auf dem Platz). Wenn man dann mit dem Wind fliegt, kommt ein großes Kunstflug-E-Modell mit zuwenig Steigung nicht vom Fleck. Dann muss man mehr Gas geben, als eigentlich nötig wäre: besonders schlecht beim E-Flieger.

Hervorhebung durch mich
Hallo Mathias,

dem Flugzeug, egal welcher Antrieb (auch ohne) ist es egal ob es mit dem Wind fliegt oder gegen den Wind. Es ändert sich dadurch nur die Geschwindigkeit relativ zum Beobachter auf dem Boden, mehr nicht.

Ich empfehle mal zum Thema "Rückenwind" in diesem Fred zu stöbern: ;)

Warum fällt ein Segler in die Kurve (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/232445-Warum-fällt-Segler-in-die-Kurve)

aus Beitrag #53 (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/232445-Warum-fällt-Segler-in-die-Kurve?p=2065457&viewfull=1#post2065457):

Schritt 1

Wir stellen uns einen allseits geschlossen stehenden Zylinder vor; Höhe 5 km, Durchmesser 10 km. Dieser Zylinder hat undurchsichtige Wände (man kann also nicht nach außen sehen) und er steht aufrecht auf einem gigantisch großen motorisierten Schiff irgendwo auf dem Meer. Im Zylinder befinden sich ausschließlich Luft, ein eigenstartfähiges Segelflugzeug und ein Pilot und sonst nichts. (Es gibt im Zylinder also keine Ventilatoren, Startwinden, motorisierte Ballone, Laufbänder etc.) Außerdem gibt es innerhalb des Zylinders auch keine Luftdruckunterschiede und auch keine Temperaturunterschiede und damit auch absolut keinen Wind.

Schritt 2

Das Schiff mit dem Zylinder ankert. Der Pilot steigt mit Hilfe des Motors bis kurz unter die Zylinderdecke, klappt seinen Motor ein und kreist mit regelmäßiger, niedriger Fahrt schöne Kreise. Auf dem Fahrtmesser sieht er dabei keine Fahrtschwankungen. Da es im Zylinder keinen Aufwind gibt, sinkt er dabei gemächlich zu Boden und landet. Unser Pilot ist müde und macht ein Nickerchen.

Schritt 3

Während der Pilot schläft, beschleunigt das Schiff auf 100 km/h. Es beschleunigt aber so langsam, dass unser schlafender Pilot nichts davon merkt. Der Pilot wacht auf und bemerkt nicht, dass er sich im Zylinder auf dem Schiff mit 100 km/h auf dem Meer bewegt – er kann es auch nicht bemerken, da die Wände unseres Zylinders ja undurchsichtig sind. Er steigt wieder ins Flugzeug, mittels Motor wieder in luftige Höhen und kreist wieder. Wieder beobachtet er seinen Fahrtmesser und kann keine Schwankungen feststellen.

Schritt 4

Unserem Piloten wird schön langsam langweilig (verständlich: immer nur kreisen und das ohne Aufwind!) und hat folgende Idee: Da er sich ja alleine im Zylinder aufhält besteht keine Kollisionsgefahr mit anderen Luftfahrzeugen und daher möchte er den Blindflug üben. Die dafür notwendigen Instrumente (künstlicher Horizont etc.) sind vorhanden. Damit er nicht in die Wände des Zylinders kracht ist sein Segelflugzeug mit einem ZIPS (Zylinderinternes Positionierungssystem – dieses zeigt also die Position seines Flugzeuges innerhalb des Zylinders an) ausgestattet. ER HAT KEIN GPS! Er wechselt die durchsichtige Plexiglashaube gegen eine undurchsichtige aus.
Weiter geht’s mit

Schritt 5

Der Pilot steigt wiederum auf eine komfortable Höhe. Er kann nur mit Hilfe der Instrumentenanzeige steuern weil er ja keine Sicht aus dem Segelflugzeug nach draußen hat. Als ihm sein ZIPS verrät, dass er sich genau über dem Mittelpunkt des Zylinders befindet fängt er wieder an zu kreisen. Er orientiert sich dabei am künstlichen Horizont, an der Kugel (Libelle) und natürlich am Fahrtmesser. Unser Pilot ist hochtalentiert und schafft es wunderschön gleichmäßige Kreise zu fliegen. Der Fahrtmesser zeigt keine Schwankungen und auch das ZIPS meldet eine gleichmäßige SOCG (speed over cylinder ground). Nachdem die Höhe verbraucht ist, landet er. (Nur zur Erinnerung: Das Schiff fährt noch immer die ganze Zeit mit 100 km/h übers Wasser).

Schritt 6

Außerhalb des Zylinders weht ein superlaminarer Wind mit gleichbleibend exakt 100 km/h in genau die gleiche Richtung wie unser Schiff fährt. Die außen am Zylinder angebrachten Windsäcke hängen daher natürlich kerzengerade nach unten. (Käptn Iglo, unser Steuermann des Schiffes, freut sich über den Rückenwind und die daraus resultierende Spritersparnis und zündet sich eine Pfeife an – deren Rauch steigt senkrecht nach oben.)

Dem Piloten hat der Blindflug Spaß gemacht und deshalb startet er zu einem zweiten „Blindkreisflug“. Kurz nachdem er begonnen hat wieder mit Hilfe seiner Instrumente astreine Kreise ohne Fahrtschwankungen zu fliegen passiert etwas ganz unglaubliches, nämlich

Schritt 7

Wie durch Zauberhand lösen sich der Mantel und die obere Kreisfläche unseres Zylinders im Bruchteil einer Sekunde in Luft auf – sie sind weg! (Die Bodenfläche muss bestehen bleiben weil sich in ihrem Randbereich die drei notwendigen Sende-/Empfangsstationen für das ZIPS befinden. Das ZIPS funktioniert also nach wie vor und zeigt dem Piloten die Position innerhalb des nun real nicht mehr existenten Zylinders an. Dem außenstehenden Betrachter bietet sich nun folgendes Bild: Ein riesiges Schiff mit einer kreisrunden Plattform fährt mit 100 km/h übers Meer auf dem man jedoch nicht den Hauch eines Fahrtwindes spürt, weil das Schiff einen Rückenwind von 100 km/h hat. Darüber kreist ein Segelflugzeug langsam sinkend.) Jetzt der Oberclou: Der Pilot merkt von alldem NICHTS. Wie soll er auch; schließlich kann er nicht nach draußen sehen und seine Instrumente (die alle erstklassig funktionieren) zeigen ihm immer noch an, dass er sich innerhalb des Zylinders bewegt und schön runde Kreise völlig ohne Fahrtschwankungen oberhalb des Zylinderbodens fliegt. Er würde also ohne mit der Wimper zu zucken Haus und Hof darauf wetten, dass er sich im Zylinder in ruhender Luft befindet.

Schritt 8

Unmittelbar nach der Landung eilt Käptn Iglo, der alles mit Videokamera aufgenommen hat, zu unserem Kreisflugspezialisten und klärt ihn darüber auf was geschehen ist. Der Pilot kann dies alles nicht so recht glauben und fordert daher einen weiteren Flug, diesmal aber wieder mit der Plexiglaushaube. (Käptn Iglo baut - von unserem Piloten unbemerkt - ein GPS in das Segelflugzeug ein)

Schritt 9

Der Pilot setzt sich also noch einmal in sein Flugzeug lässt aber sein ZIPS trotz bester Sicht nach außen eingeschaltet. Er startet, steigt auf 4900 m über Plattform und fliegt wieder seine gleichmäßigen Kreise ohne Fahrtschwankung. Wenn er nach unten schaut sieht er in der Mitte der Plattform den Käptn und auch das ZIPS bestätigt ihm, dass er RUNDE Kreise fliegt.

Schritt 10

Noch während des Kreisfluges funkt Käptn Iglo dem Piloten nach oben, dass er ihm ein GPS eingebaut hat und er dieses doch bitte einschalten möge. Es ist wenig verwunderlich, dass das GPS

a) eine andauernde Änderung der SOG (speed over ground) anzeigt und
b) der am GPS angeschlossene Logger, der den Flugweg sofort auf einem Display sichtbar macht, keine Kreise sondern eine „verzogene Spirale“ zeigt.

Nun fällt es dem Piloten (er heißt übrigens Thomas) wie Schuppen von den Augen und er geht schleunigst landen. Er bittet den Käptn, ihn an schnellstmöglich an Land zu bringen, da er angeblich mit irgendwelchen Freunden einen Termin zum Steak-Essen hat....

Claus Eckert
27.12.2013, 09:24
... Es gibt Tage, da weht es etwas kräftiger als an anderen Tagen (wahrscheinlich wart ihr da eben noch nie auf dem Platz). Wenn man dann mit dem Wind fliegt, kommt ein großes Kunstflug-E-Modell mit zuwenig Steigung nicht vom Fleck. ...

Absolut richtig was Du schreibst. Allerdings solltest Du "vom Fleck" fett schreiben. "Vom Fleck" ist aus Deiner Betrachtung von Deinem festen Standpunkt aus richtig.
Dein Propeller hat aber keinen festen Bezugspunkt. Für den ist die ihn umgebene Luftmasse massgeblich.

Für die Berechnung eines Propellers ist die zuzuführende Energie in einem definierten Betriebspunkt zuständig. Wenn Du jetzt Deinen Gedankengang weiter verfolgst und Propeller je nach Windstärke wechselst, dann kommst Du irgemdwann an den Punkt den gesamten Antriebsstrang auszuwechseln, um bei stärkerem Wind "vom Fleck" zu kommen.
Da ist Gas geben die einfachere Option. ;)

Zu der wissenschaftlichen Betrachtung von dem was aerodynamisch an einem Propeller geschieht, da hole ich mir eine Packung "Prawn Chips". Das wird lustig. :D

Berti.H
27.12.2013, 09:29
Absolut richtig was Du schreibst. Allerdings solltest Du "vom Fleck" fett schreiben. "Vom Fleck" ist aus Deiner Betrachtung von Deinem festen Standpunkt aus richtig.
Hallo Claus,

"wenn man mit dem Wind fliegt" bewegt sich der Flieger schneller (für die Betrachtung vom festen Standpunkt)

Da isser auch schneller "vom Fleck" ;)

Claus Eckert
27.12.2013, 09:43
Klar doch. Spätestens dann wird der Propellerwechsel "ad absurdum" geführt. :)

Christian Lucas
27.12.2013, 10:03
Hi,
Hätten die Propeller den Firmenaufdruck sammt Größenangabe nicht auf der in Flugrichtung vorn liegenden Saugseite der Propeller würden wahrscheinlich 80% der Modellpiloten an der Seitenrichtigen Montage scheitern. Eine Diskusion zur Propelleroptimierung damit Sinnlos. Ich kenne nur eine Hand voll Modellflieger die mit realen im Flug gemessenen Daten sich auch nach dem Flug gedanken zum erreichten Fortschrittsgrad machen und anpassen und die kommen Alle aus der Speederszene .Nur wer im Flug mitlogt kann einen Antrieb optimieren ,alles andere ist Kaffesatzlesen .

Claus Eckert
27.12.2013, 10:30
Naja, heute mag das so sein. Zu Zeiten von Speed 400, Ultra 1800/3 oder Keller 40/10 und NiCD-Zellen, konnten wir noch nicht mitloggen. Aber gerechnet wurde auch viel und manches Modell kam erst nach genauer Berechnung in die Luft. :D

Heute kann man zwar mitloggen, damals ein Traum, aber jetzt ist genügend Leistung da und Fehlanpassungen fallen nicht auf. Geht ja - irgendwie. :)

Und ob die 2 Meter Extra mit optimaler Anpassung heute 30 Sekunden länger fliegen würde, interessiert doch eigentlich keinen Modellflieger wirklich. Da wird dann lieber nachgefragt, ob ein Akku mit mehr Kapazität in den Rumpf paßt. :cry:

Edit: Mal zurück zum Eingangspost von Markus. Am Besten du loggst die Daten während des Fluges. Zum Beispiel mit einem seperaten Logger wie diesem hier: >Klick< (http://www.sm-modellbau.de/shop/index.php?cPath=11&XTCsid=b6d59900738ecb04af5631318fe82b6b)

Claus Eckert
27.12.2013, 13:26
@Markus

Gerade in der Börse entdeckt: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/430257-UniLog-2-mit-Speicherkarte-Display-Stromsensor

phöbus
27.12.2013, 17:43
Kann mir nach all der Theorie jemand einen praktischen Tipp geben?
An einem 2m Motormodell/6,4kg mit Himax C 6320-0250 und 10s hab ich derzeit eine APC-E 18x8 LS. Im Stand 53A.
Das Modell geht damit schon ordentlich.
Beim Strom ist noch etwas Luft nach oben, die Bodenfreiheit gibt Propeller bis 20" her.
Um zum schleppen noch etwas mehr Kraft zur Verfügung zu haben, möchte ich eine größere LS verwenden. Bisher bin ich auch davon ausgegangen, dass dafür insbesondere der Durchmesser zu vergrößern wäre.
Was wäre die bessere Empfehlung?
19x8?
20x6?
oder ?

Küstenschreck
27.12.2013, 19:49
Schau mal bei HK da gibt es super Holzprops die bei gleicher Größe schon Sichtbar mehr Leistung bringen und lass die Standstrom Messungen im Flug geht der extrem in den Keller, Claus hat schon recht, holt euch einen Unilog, bei den meisten reicht schon der Unisens-E kostet weniger wie neue Motoren oder Regler

Reisenauer Antriebe
27.12.2013, 22:38
Kann mir nach all der Theorie jemand einen praktischen Tipp geben?
An einem 2m Motormodell/6,4kg mit Himax C 6320-0250 und 10s hab ich derzeit eine APC-E 18x8 LS. Im Stand 53A.
Das Modell geht damit schon ordentlich.
Beim Strom ist noch etwas Luft nach oben, die Bodenfreiheit gibt Propeller bis 20" her.
Um zum schleppen noch etwas mehr Kraft zur Verfügung zu haben, möchte ich eine größere LS verwenden. Bisher bin ich auch davon ausgegangen, dass dafür insbesondere der Durchmesser zu vergrößern wäre.
Was wäre die bessere Empfehlung?
19x8?
20x6?
oder ?

Hallo Phöbus,

Idealer Prop für Deine Maschine 20x16-20x18 Fiala.
Mit Deinem Antrieb sinnvoll möglich 19x10 Fiala Holz-E Prop.


Lieber Gruß
Andy Reisenauer

phöbus
28.12.2013, 09:55
Danke,
denke die 20x16 bzw. 20x18 stemmt der Motor mit 250U/Min nicht.
Ich werde dann mal die 19x10 und eine 20er probieren.

Küstenschreck
28.12.2013, 10:00
Ääääääääääääähm Andy
das war doch wohl ein Schreibfehler 20x16 und 20x18 :eek::eek:

Eisvogel
28.12.2013, 10:07
Ääääääääääääähm Andy
das war doch wohl ein Schreibfehler 20x16 und 20x18 :eek::eek:

Guten Morgen Küsti. Wenn du richtig ausgeschlafen hast, dann lies nochmal ;)

20 x 16 wär ideal fürs FLIEGERLE.
Der gewählte Antrieb schafft nur die 19 x 10 :eek:

lecaidduvol
28.12.2013, 13:45
Ich glaube, dass möglicherweise noch besser wäre eine 19 x 10 Holz E-Propeller von Falcon. Meine Erfahrung zeigt, dass wesentlich weniger Strom als bei APC gezogen wird, und der Preis ist mit knappe 17.00 Euro asbolut in Ordnung
Gruß
Jonathan

peita79
28.12.2013, 19:54
Naja, heute mag das so sein. Zu Zeiten von Speed 400, Ultra 1800/3 oder Keller 40/10 und NiCD-Zellen, konnten wir noch nicht mitloggen. Aber gerechnet wurde auch viel und manches Modell kam erst nach genauer Berechnung in die Luft. :D

Heute kann man zwar mitloggen, damals ein Traum, aber jetzt ist genügend Leistung da und Fehlanpassungen fallen nicht auf. Geht ja - irgendwie. :)

Und ob die 2 Meter Extra mit optimaler Anpassung heute 30 Sekunden länger fliegen würde, interessiert doch eigentlich keinen Modellflieger wirklich. Da wird dann lieber nachgefragt, ob ein Akku mit mehr Kapazität in den Rumpf paßt. :cry:

Edit: Mal zurück zum Eingangspost von Markus. Am Besten du loggst die Daten während des Fluges. Zum Beispiel mit einem seperaten Logger wie diesem hier: >Klick< (http://www.sm-modellbau.de/shop/index.php?cPath=11&XTCsid=b6d59900738ecb04af5631318fe82b6b)

Ich bin im Besitz eines UniLog, das ist nicht das Problem. Leider ist bei dem Wetter an einen (oder gar mehrere) Testflüge nicht zu denken. Daher meine "Standmessungen". Ich habe jetzt zwei Tage nicht mehr rein geschaut und bin erschrocken wie viele Beiträge es gibt.
Für mich als reinen Hobbypiloten OHNE JEGLICHE Wettbewerbsambitionen ist es auch gar nicht so entscheident ob ich nun noch mal 5% mehr Wirkungsgrad mit einem anderen Prop raushole. Das ist mir gelinde gesagt völlig Egal wenn die Mühle mit dem gewählten Prop vernünftig fliegt und alles so macht wie ich es mir vorstelle. Wenn ich dazu noch einen Prop aus dem Fundus verwenden kann und keinen neuen kaufen muss, um so besser....

Ich hatte nur besagte Messergebnisse im Stand schon bei anderen Modellen und es hat sich dann auch im Flug gezeigt das der beste Prop im Stand auch in der Luft für mich der beste war...

MarkusN
28.12.2013, 20:39
Selbst zum Hoovern finde ich einen Prop mit zu niedriger Steigung nicht angenehm.Und welche Aufgabe hat der Prop beim Staubsaugen?

*duckundwech*




(Aus derDistanz: Leute, das heisst "Hovern"; ausgesprochen mit einem kurzen, offenen "O". Hoovern, ausgesprochen mit einem langen, geschlossenen "U" heisst Staubsaugen. Und sonst garnix. Sagt vielleicht lieber "Schweben"...)

Yakler
28.12.2013, 22:53
Und welche Aufgabe hat der Prop beim Staubsaugen?

*duckundwech*




(Aus derDistanz: Leute, das heisst "Hovern"; ausgesprochen mit einem kurzen, offenen "O". Hoovern, ausgesprochen mit einem langen, geschlossenen "U" heisst Staubsaugen. Und sonst garnix. Sagt vielleicht lieber "Schweben"...)

Na und, unser Platz ist danach blitzsauber.:D
Danke ich werds mir merken.

Peter

phöbus
05.01.2014, 11:48
Hallo Phöbus,

Idealer Prop für Deine Maschine 20x16-20x18 Fiala.
Mit Deinem Antrieb sinnvoll möglich 19x10 Fiala Holz-E Prop.


Lieber Gruß
Andy Reisenauer

In einem anderen Beitrag hab ich gelesen ....
" ....Ich fliege/flog 2 Stück Fiala (Elektro) Prop 19x10. Der hat genau 18,05 Zoll Durchmesser - nicht mehr ..."
In anderen Beiträgen wird auch empfohlen bei Fiala-LS bei der Steigung eine Größe mehr zu verwenden, da die reale Steigung etwas kleiner ausfällt.

Wäre es demnach sinnvoll bei den Fialas bei Durchmesser und Steigung jeweils eine Größenordnung höher zu nehmen?

Eisvogel
05.01.2014, 11:54
In einem anderen Beitrag hab ich gelesen ....
" ....Ich fliege/flog 2 Stück Fiala (Elektro) Prop 19x10. Der hat genau 18,05 Zoll Durchmesser - nicht mehr ..."
In anderen Beiträgen wird auch empfohlen bei Fiala-LS bei der Steigung eine Größe mehr zu verwenden, da die reale Steigung etwas kleiner ausfällt.

Wäre es demnach sinnvoll bei den Fialas bei Durchmesser und Steigung jeweils eine Größenordnung höher zu nehmen?

Ganz egal was draufsteht.
Wenn Andy einen Prop empfiehlt, kannst du davon ausgehen, daß er ihn getestet hat und nicht einfach von der (oft falschen) aufgedruckten Größe geschätzt hat.

calamity joe
05.01.2014, 13:44
Hi,
Hätten die Propeller den Firmenaufdruck sammt Größenangabe nicht auf der in Flugrichtung vorn liegenden Saugseite der Propeller würden wahrscheinlich 80% der Modellpiloten an der Seitenrichtigen Montage scheitern. ...

Wie denn das, bitte? Eine links drehend geformte Schraube bleibt links drehend, egal ob ich deren Fronseite nach Vorn auf die Nabe setze, oder ihre "Rückseite" - oder?

Küstenschreck
05.01.2014, 13:51
Moin Joe
hast du dir schon mal einen Prop angesehen :eek: anscheinend nicht, die Teile sind Profiliert und wenn die falsch rum drauf sind ist die Leistung im Keller
Ist halt wie mit dem Rückenwind :D:D:D

calamity joe
05.01.2014, 14:17
Eins nach dem anderen. Also, hingucken kann ich auch und links bleibt links - egal wie rum montiert :D. Und by-the-way, längst nicht alle Props haben ein Profil, wie das, von dem Du sprichst :D. Aber in diesem Punkt hast Du ohne Zweifel Recht. Damit nicht genug: es gibt mW keine Normung der Blattformen, weder im Querschnitt, noch im Profil, noch im Steigungsverlauf - und ua genau das führt dazu, daß sich diverse Leute immer wieder die Köpfe heiß diskutieren, ohne zu merken, daß sie zwar scheinbar vom Gleichen, aber anscheinend von Unterschiedlichem reden :confused:.

Christian Lucas
05.01.2014, 22:30
Hi,
Genau ,weil links links bleibt und rechts rechts bleibt funktionieren die Props egal mit welcher Seite in Flugrichtung sie montiert werden ,nur bei der ,bei der das Profil stimmt kommt auch ordentlich Schub zustande.
Und es gibt schon ein paar Normungen wie zb. Das die Steigung bei 7/10 des propellerradius gemessen wird und bei Steigungsverlauf ändert sich die Geschwindigkeit mit dem durchmesser ,wodurch Innen zur Nabe hin die Steigung steiler ausgeführt wird und weiter Aussen etwas Flacher. so long .

FamZim
06.01.2014, 13:06
Hallöchen

Ist schon ein bischer her und war im Urlaub mit Gleichgesinten.
Die Flächen wurden noch mit Gummis aufgeschnallt :D
Also mal die Endleiste nach vorne und dann an die Flitsche :D
Ergebnis --- nur etwa halbe Ausganghöhe und dreimal so schnell wieder unten.
Segeln war kaum möglich, und man brauchte etwa halben Höhenruderausschlag.
Also besser die runde Seite nach Vorne, auch am Prop .

Gruß Aloys.