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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht: RESi von Thiele



Chandrayaan
06.01.2014, 01:46
Hallo zusammen,
nachdem ich meinen Friendlito fertig habe und mit über 800g Fluggewicht doch etwas "proper" finde war klar, dass noch etwas leichteres her mus.

Zuerst dachte ich daran das Spitzenmodell "Pures" meines Vereinskameraden Sepp zu bauen. Da ich aber schon von seinem neuen Projekt (Fahrwerks-Detail-Aufnahme von Sepp bereits veröffentlicht) wusste, wollte ich von einer Bausatzbestellung absehen um Sepp von seinem neuen Projekt möglichst nicht abzulenken.

Ausserdem wollte ich eh selbst etwas bauen. Nachdem ich aber per TurboCAD und DevWing am zeichnen war und bei der Suche hach Halbzeugen für CFK-Holm und Heckrohr bei Modellbau Thiele auf "die RESi" gestossen bin, habe ich spontan einen RESi Baukasten bestellt.

Bilder von der RESi ähneln auf dem ersten Blick dem Pures und so war ich gespannt ob ich eine "Kopie" des Pures bekomme oder ob es sich um einen Eigenständigen Entwurf handelt.

Eine knappe Woche später war der Baukasten bei mir angekommen. Leider fehlte jegliche Bauanleitung und Bauplan. Auf Nachfragen bei Modellbau Thiele wurde mir umgehend eine Mail mit mehreren PDFs zugesandt.

Es war eine 46 seitige bebilderte Bauanleitung und Übersichtspläne für Rumpf, Leitwerk und Flächenteile. Leider nichts im Masstab 1:1!

Die Qualität der Bauteile war durchweg gut. Die Fräsqualität entspricht in etwa dem, was ich regelmässig aus meiner Fräse entnehme. => Nicht ganz fransenfrei aber sehr passgenau!
Sehr schön und leicht sind die CFK Rohre.


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Die einzelnen Bauteile wurden von kleinen Stegen in den Brettern gehalten und ließen sich problemlos mit dem Skalpell aus den Brettchen schneiden. Auffallend war der hohe Balsa-Anteil aller Bauteile. Bis auf 2 Rippen und die Rumpfspanten ist quasi nichts aus Sperrholz.

Ich habe, nachdem ich lange die Bauanleitung studiert habe, spät am Abend mit dem Bau des Modells begonnen. Bevor ich mich umsah, war das Rumpfboot und das Flächenmittenteil zusammengesteckt und nach dem Ausrichten mit ein paar Tropfen Sekundenkleber verklebt. Bemerkenswert war, das kein einziges Bauteil nachgearbeitet werden musste.
Am Rumpf hat mir nicht gefallen, dass die Flächenhalterung nur in die Balsa Seitenteile gesteckt wird und der Kraftschluss zum Hochstarthaken nur über die Balsaseitenteile des Rumpfes hergestellt wird. Ich habe, um etwas mehr Festigkeit in diesem Bereich herzustellen aus Sperrholzresten zwei Streifen in den Rumpf eingeklebt. Ob das reicht ... wird sich zeigen.

Die Rippenabstände ergeben sich durch die gefräste Endleiste. Zum Ausrichten habe ich das Flächenmittelteil, die beiden Aussenflächen und die Ohren auf Millimeterpapier ausgerichet und mit Sekundenkleber verklebt. Im Flügel wird, neben dem Hauptholm aus CFK Rohr noch 4 Hilfsholme aus Balsa eingeklebt. Die Hilfsholme passten wunderschön in die vorgesehen Ausschnitte in die Rippen und der Bau der Fläche war eine wahre Freude! Die Nasenleiste besteht aus einem Hartholzrundstab.

Das V-Leitwerk ist als Pendel-Leitwerk vorgesehen und ist profiliert. Die Rippen werden auf einer Hochkant-Kiefernleiste aufgefädelt und ein Aluröhrchen bildet die Steckung und ist gleichzeitig die Drehachse. Im CFK Heckrohr wird ein fertig hergestellter "Stopfen" geklebt aus dem die beiden CFK-Stangen für die V-Leitwerksaufnahme eingeklebt sind. Das V-Leitwerk wird einfach aufgesteckt und nur durch die Anlenkung gesichert.

Hier der derzeitige Stand des Aufbaus:

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Das aktuelle Gewicht beträgt inclusive aller 3 Servos aber noch ohne Rumpfdeckel, Empfänger/Akku und Bespannung 339 Gramm.

Um auf den Vergleich Pures und RESi zurückzukommen: Selbst wenn optisch sich durch Flächengeometrie und 4fach V-Form und V-Leitwerk parallelen ergeben so ist der RESi Aufbau in vielen Dingen (z.b. Pendel-VLW) anders konstruiert.

Ich bin gespannt, wie sich das Modell im Vergleich zu den anderen Konstruktionen "schlägt".

Viele Grüsse
Martin

Phoenix35
06.01.2014, 10:56
Guten morgen Martin,

danke, dass du diesen Baubericht schreibst - ich bin schon auf die Flugerprobung gespannt.

Hast du die Rohre mal gewogen und gemessen (Holme und Heckausleger)? Sind die glatt und überall gleich dick? Ich frage, weil ich noch nach den optimalen Rohren für eine Eigenkostruktion suche.

Viele Grüße

Uli

Gast_46583
06.01.2014, 12:28
Danke für deinen Bericht, Martin.
Der Bau geht ja recht flott von der Hand ;-)

Chandrayaan
06.01.2014, 13:11
Hallo Uli,
ich habe die Rohre beim auspacken des Kastens gewogen ... leider aber nicht aufgeschrieben. Die Gewichte sind aber auf der Webseite von Modellbau Thiele auch angegeben und sind plausibel!

Vorher habe ich einiges nach Rohren gesucht. Pfeilschäfte wollte ich nicht nehmen. In Frage kamen Rohre von EMC-Vega oder Rohre die ich auf der Messe in Friedrichshafen bei einem CFK-Händler gekauft hatte oder eben die von Thiele. Die EMC-Rohre fand ich relativ teuer und es waren auch keine Gewichte angegeben. Die Rohre von dem CFK-Händler auf der Messe waren relativ schwer und eher für Modelle mit grösserer Festigkeitsanforderung geeignet.

Die Rohre von Thiele sind nicht so schön, wie die selbstgebauten Rohre von Sepp für den PURES aber für den geforderten Preis sehr gut!

=> Ich würde für meinen Eigenbau (sollte er diesen Winter auch noch gebaut werden) sofort die Rohre von Thiele nehmen.

Viele Grüsse
Martin

Gast_46583
06.01.2014, 13:26
Konisches Rumpfrohr 16 g
Flächenrohr 12 mm 28 g
Ohrenrohre 9 mm zus. 22 g

Phoenix35
06.01.2014, 23:50
Hallo Martin, hallo Wolfgang,

vielen Dank nochmals zu den "Rohrinfos" - ich schaue mir gleich die Seite von Thiele Modellbau noch einmal an und werde mich dann entscheiden.

Viele Grüße

Uli

Unka
08.01.2014, 12:34
Abgesehen von der Profilgeheimnisskrämerei finde ich das Modellkonzep von Thiele sehr ansprechend.
Mich würden allerdings noch interessieren wie die Anlenkung des Pendel Hlw ausieht.
viele Grüße
Unka

Dix
08.01.2014, 13:54
Mich würden allerdings noch interessieren wie die Anlenkung des Pendel Hlw ausieht.

So wie beim Harlekin vielleicht?
Der Rohrholm ist die Steckung und Drehachse.
Bild von www.modellbau-thiele.de

Chandrayaan
08.01.2014, 14:41
Hallo,
genau so ist das Pendel VLW gelagert. Der Anlenkdraht ist einfach um 90° nach innen gebogen und verhinder das herausrutschen der Leitwerkshälften.

Es ist also sehr einfach und leicht gelöst. Hoffentlich bewährt sich das in der Praxis auch!

Gruss
Martin

Unka
08.01.2014, 18:08
das ging ja schnell,
danke für die Bilder,ich hab sie auf der Homepage nicht entdeckt gehabt.
Gruß
Unka

kooboldt
09.01.2014, 21:15
moin moin jungs

ehhhhm die anlenkung hat sich seit jahren beim phönix, harlekin oder sonnstwas bewährt !!! bin schon viele modelle vom thiele geflogen !!! und immerwieder begeister :D

eine modellflieger kollegin hat auch einen geordert und ich werd denne auchmal mein senf dazu geben :p
paar bilder oder so

bis denne und viel spass beim bauen

malkowitz
07.02.2014, 20:18
Hallo zusammen,

gestern bakam ich meinen RESi-Bauszatz. Nachdem hier die Frage gestellt wurde, wieviel die Rohre wiegen, hab ich die mal auf die Waage gelegt:

Leitwerktsträger: 75 cm; 15/11 mm; 16,5 g -> 22 g/m
Holm Mitte: 67 cm; 12 mm; 30,5 g -> 45.5 g/m
Holm Ohren: 51 cm; 9,5 mm; 11,7 g -> 22,9 g/m
Holm Außen: 15,4 cm; 4,5 mm; 1,1 g -> 7,1 g/m

seppschweiger
22.02.2014, 08:58
Hallo Martin
fliegt deine Resi schon? Würde den Flieger gerne bei einen Flug beobachten.

Gruß Sepp

Gast_46583
22.02.2014, 09:07
Habe noch einen neuen + unberührten Bausatz hier.
Quasi ab Lager lieferbar :-)
Wer Interesse hat ...

mfg wolfgang

Chandrayaan
22.02.2014, 10:57
Meine RESi ist mittlerweile zwar bespannt ... aber ein paar Kleinigkeiten fehlen doch bis sie fliegt.

Durch das schöne Wetter gehe ich am Wochenende immer fliegen und unter der Woche arbeite ich zur Zeit bis spät Abends und habe dann keine Lust mehr auf Werkstatt ...

=> Aber bald ...

AxM
02.03.2014, 17:55
Hallo,

Hier ist en kleines Baubericht von meinem RESi (ARF bespannte Version) von Thiele Modellbau. Ich habe es in Französisch geschrieben, aber mit viele Fotos.

http://www.rc-tech.ch/forum/index.php?showtopic=5065&p=42788

Mit freundlichen Grüssen,

Alexandre

Chandrayaan
03.03.2014, 20:39
Heute war Erstflug mit meiner RESi.

Mit der Bauplanangabe Schwerpunkt 80mm und Seite/Höhe je 20mm fliegt die RESi wie auf Anhieb sehr gut. Den Hochstarthacken knapp 5mm vor dem Schwerpunkt passt auch gut.
Die Starts gelingen problemlos. Ich muss nochmal mit einen Höhenlogger testen aber das Modell steigt schnurgerade und sofort steil weg. Bei dem Wind habe ich heute sogar das "China-RES-Set" von Sepp Gergetz nach dem Start noch deutlich weiter spannen können und zum Schluss gab es noch einen kleinen Schuss oben drauf.

Als der Wind am späteren Nachmittag etwas nachgelassen hat konnte ich etwas mehr mit den Einstellungen des Modells herumspielen. Ca. 10g Blei werde ich versuchsweise noch herausnehmen und weiter testen.
Mit ca. 40g Blei war heute das Erstfluggewicht bei 523g. Damit habe ich zwar die angestrebten 500g knapp gerissen ... aber die RESi ist damit auch knapp 300g leichter als mein Friendlito.

Die Flugzeiten pendelten sich am Abend ohne Thermik bei 3,5-4 Minuten mit o.g. Startset ein.

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Viele Grüsse
Martin

Phoenix35
03.03.2014, 23:41
hallo Martin,

ein schönes Flugzeug hast du da gebaut.

Etwas über 500 Gramm ist ja in RElation zu den meisten anderen Modellen schon sehr leicht - vor allem, wenn man es in Relation zu dem riesigen Flächeninhalt von 41 Quadratdezimetern sieht.

Fächenbelastung 12,75 - und das bei nem 2 Meter Segler - da kann man nicht meckern. Mich würde interessieren, ob das Modell mit der Flächentiefe noch einigermaßen "läuft" / Strecke macht.

Viele Grüße

Uli

Chandrayaan
04.03.2014, 13:32
Hallo Uli,
ich muss noch ein bischen testen und auch noch "vergleichen". Gestern war ich der einzige RESler und auch nur mit RESi am Platz. Verglichen mit meinem 800g Friendlito läuft RESi natürlich deutlich sichtbar schlechter.
Auch die ersten Landeanflüge gingen beim herschenden Wind zu weit ins Lee. Allerdings gelangen bald schöne Handlandungen und als der Wind gegen Abend nachgelassen hat, war ich doch erstaunt wie flott die RESi zur Landung kommen kann ... wenn man sie laufen lässt.

Ein Flug gestern könnte die Streckenflugleistung vielleicht etwas abschätzen lassen. Trotz Wind, war ein Flug mit ca. 15 Minuten und Handlandung möglich.

=> Ich würde die RESi als "gemäß der Auslegung" als sehr gut laufend einschätzen. Ein Vergleichstest mit der mir bekannten "Referenz" PURES steht noch aus.

Gruß
Martin

Phoenix35
04.03.2014, 14:37
Danke Martin,

auch genau deshalb habe ich gefragt - bei mir soll es nach Resolution und Eigenbau ein Pures werden, der für mich das aktuell beste (wenn man das so sagen kann) aber auch schönste RES Modell ist.

Ihr da unten im Süden habts gut - da interessiern sich viele Kollegen für solche Modelle - da siehts bei uns schon anders aus. Aber was noch nicht ist ...

Viele Grüße

Uli

Jaro 61
04.03.2014, 15:05
Ihr da unten im Süden habts gut - da interessiern sich viele Kollegen für solche Modelle - da siehts bei uns schon anders aus. Aber was noch nicht ist ...


Meine Perspektive sieht sehr ähnlich aus, nur ist die Himmelsrichtung NW :D

lG
jaro

malkowitz
13.03.2014, 10:31
Hallo zusammen,

nun habe ich mit meinem RESi die ersten Flüge hinter mir und möchte euch folgendes mitteilen:

Mein RESi wiegt flugfertig (nach unten genannten Änderungen) 532 g. Nach den ersten Wurfversuchen waren zwei Probleme zu lösen:

1. Der Rumpf hat zwischen Tragflächenauflage und den vorderen Spanten nur Balsaholz. Das reicht nicht zur Kraftübertragung und ist auch prompt gebrochen. ich habe dann auf der Rupmfaussenseite auf beide Seiten 0,5 mm Sperrholz (gesamte Länge der Tragflächenauflage und weiter bis nach vorne zum vorderen Ende des Servobrettes) aufgeklebt.

2. Das zweite Problem war der Halter für das V-Leitwerk. Aus welchem Material das Original ist weiß ich nicht. Es ist jedenfalls klar zu weich und ist mir zwei mal gerochen. Nun habe ich einen neuen aus Kohlerohr nachgebaut. Mit diesen beiden Änderungen hat der RESi nun ca 30 Starts problemlos ausgehalten, obwohl da auch ein paar unsanftere Landungen dabei waren.

Hier in Bremen gibt es ja immer viel Wind. Dafür ist RESi nicht gut. In den letzten Tagen hatten wir jedoch häufig Windsitlle und Wind bis max. 6 km/h. Bei 6 km/h funktioniert alles sehr gut. Maximale Starthöhe (gemessen) 134m. Fliegen geht auch noch recht gut, bei dem Wind. Ohne Wind habe ich 80 m geschafft. Fliegen ist dann natürlich ein Traum... sogar Loopings habe ich schon geschafft. Landungen sehen wunderbar aus, weil alles so schön langsam geht. Ich lande oft ohne Bremsklappe, weil es einfach so geil aussieht.

Apropos Bremsklappe. Ich würde beim nächsten Bau schwächere Magnete einbauen.

Bei mehr Wind wird es sehr schwer für den RESi. Bei (geschätzt) 10 km/h kommt man nicht mehr gegen den Wind an.

So, ich gehe jezt wieder raus (wir haben auch heute wieder wenig Wind) und lerne jetzt das Finden von Thermik und das Kreisen darin.

Grüße aus dem sonnigen Bremen

Max

Chandrayaan
13.03.2014, 12:08
Hallo Max,
schön, das Deine RESi nun auch fliegt.

Mein Rumpf ist noch nicht gebrochen. Ich habe allerdings zwischen dem Sperrholzbrett das die Einschlagmuttern aufnimmt und dem Sperrhozlbrett, das den Hochstarthaken aufnimmt auch eine Sperrholzverstärkung eingebaut. Der Sperrholzfreie Bereich zwischen diesem Brett und dem vorderen Spant gefällt mir auch nicht gut ... hält aber bisher klaglos.

Was ist denn mit Deiner V-Leitwerksaufnahme passiert? Ist es der schwarze Zylinder, indem die beiden Rundstäbe für die V-Leitwerkshälften eingesetzt sind?
Ich kann mir nicht vorstellen, das die kaputtgehen können. Da bröselt doch vorher das filigrane Leitwerk ...

Die Bremsklappenmagnete habe ich übrigens etwas tiefer gesetzt, damit der Lufspalt grösser wird und nicht mehr ganz so kräftig gehalten wird. Aber Achtung! Ich bin mit dem Schraubenzieher mal versehentlich auf der Flächenunterseite in die Nähe der Magnete gekommen. Patsch hats gemacht und der Schraubenzieher war am Magnet ... und die Folie hatte natürlich ein Loch ;-(

Gruss
Martin

malkowitz
13.03.2014, 19:51
Mein Rumpf ist noch nicht gebrochen. Ich habe allerdings zwischen dem Sperrholzbrett das die Einschlagmuttern aufnimmt und dem Sperrhozlbrett, das den Hochstarthaken aufnimmt auch eine Sperrholzverstärkung eingebaut. Der Sperrholzfreie Bereich zwischen diesem Brett und dem vorderen Spant gefällt mir auch nicht gut ... hält aber bisher klaglos.

Das ist auch bestimmt der am meisten gefährdete Bereich. Mit den 0,5 mm Sperholzauflagen hält der Rumpf auch Stecklandungen aus...



Was ist denn mit Deiner V-Leitwerksaufnahme passiert? Ist es der schwarze Zylinder, indem die beiden Rundstäbe für die V-Leitwerkshälften eingesetzt sind?
Ich kann mir nicht vorstellen, das die kaputtgehen können. Da bröselt doch vorher das filigrane Leitwerk ...

Das Leitwerk hat prima gehalten. Der schwarze Zylinder war doch recht bröselig. Also Kohle mit Harz war das nicht. Ist aber nicht so schlimm. Der Nachbau hat nur eine halbe Stunde gedauert und Basteln ist ja Teil des Hobbys.



Die Bremsklappenmagnete habe ich übrigens etwas tiefer gesetzt, damit der Lufspalt grösser wird und nicht mehr ganz so kräftig gehalten wird. Aber Achtung! Ich bin mit dem Schraubenzieher mal versehentlich auf der Flächenunterseite in die Nähe der Magnete gekommen. Patsch hats gemacht und der Schraubenzieher war am Magnet ... und die Folie hatte natürlich ein Loch ;-(

Gut zu wissen!!!


Habe heute übrigens bei null Wind 112m Starthöhe geschafft. Dann später bei ca. 5km/h Wind wieder 135 m und anschließend 6 Minuten Flug. Das war wunderbar.

Gruß Max

cumulusxp
16.05.2014, 17:06
Hallo zusammen,

falls jemand gerade eine RESI auf der Werkbank hat und mitliest:
ja der V-Verbinder ist eine Schwachstelle bei diesem Modell. Wir haben drei Stück im Einsatz, bei zweien ist er gebrochen das dritte haben wir vorsorglich mit Rovings verstärkt. Als Anregung ein paar Bilder von meinem Einbau in einen Elektrorumpf, den ich für's erste Modell noch gebaut habe.
Ich habe das Runde Mittelteil ganz ins Heckrohr eingeschoben und für die 2mm Stäbe Schlitze gemacht. Ordentlich mit Epoxy vermuffen. Dadurch stützt sich alles im Rumpfrohr ab, hat bis jetzt gehalten. Und ohne Mehrgewicht.
Ansonsten ein prima Flieger, vor allem schnell und unkompliziert zu bauen. Mit etwas Wind kommt er noch zurecht wenn man dagegenhält, nur beim eindrehen vor der Landung sollte man noch genug Höhe haben sonst drückts ihn runter.

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Schönen Gruß
Jörg

Chandrayaan
21.05.2014, 03:17
Hallo Jörg,
Stand das nicht schon so in der Anleitung mit den Schlitzen im Heckrohr?
Falls nicht, dann habe ich es intuitiv falsch ... äh richtig gemacht.
Gruss
Martin

cumulusxp
21.05.2014, 12:38
und wer dazu noch die Bilder studiert erst Recht. Tatsächlich, in der Anleitung steht "ins Heckrohr einkleben", und auf dem Foto darunter kann man wenn man genau hinguckt sehen das da zwei Schlitze gemacht wurden damit der Verbinder ganz rein geht.
Dann wird mir auch klar warum das Teil bei manchen Leuten hält und bei den Anderen nicht - je nachdem wie genau man die Anleitung studiert klebt man's stumpf hinten dran oder versenkt das Teil.
Zum Glück bin ich nicht allein mit meiner Dussligkeit....

Gruß
Jörg

sd
22.06.2014, 12:17
Hallo,

hab blöderweise die Anleitungs CD verlegt. Gibts jemand der mir kurzfristig die pdf Datei senden kann?
stefan-daniel (ät) arcor.de

Grüße
Stefan

sd
22.06.2014, 14:43
Habe den Hersteller angeschrieben und umgehend eine mail mit der Anleitung bekommen. Super kann ich heut noch eine wenig bauen :)
Grüße
Stefan

sd
07.07.2014, 20:52
Hallo,

nach einer Woche intensiven nächtlichen bauens ist meine RESi fertig geworden und konnte vorletztes Wochenende den Vergleich mit anderen RES Fliegern antreten.
Der Bau verlief Problemlos. Die Magnete waren mir mit rund 22 g viel zu schwer und stark und wurden gegen Magnete mit einer Gesamtmasse von rund 2 g getauscht. Den Boden des Rumpfes habe ich erst nach einkleben des Heckrohres verklebt da man sonst nur schwer an die untere Seite des Rohres beim verkleben ran kommt. Die Servos habe ich ein Stück nach vorn versetzt und in die Balsanase nach aushöhlen Bleikugeln geklebt. Den Rumpf im Bereich des Hochstarthakens habe ich verstärkt und das ist auch gut so um beim Hochstart gefahrlos festhalten zu können. Die Hakenposition liegt nach Plan absolut ideal an der hintersten Grenze. Die Nasenleiste aus 4 mm Buche finde ich viel zu dick und schwer (und teilweise verzogen) das zu ändern war mir aber zu aufwendig und wurde nach Plan gebaut. Das Abfluggewicht liegt bei 505 g aber schnell hat sich für mich rausgestellt das der Flieger mit 65g mehr in Schwerpunktnähe wesentlich besser bei 2-3 Windstärken zu fliegen ist. Bis Windstärke 2 geht das alles auch so schön aber danach brauch ich wirklich mehr Gewicht und alles ist wieder gut. Im Vergleich zu Pures und Co. kann ich nur feststellen das die RESi mit den großen V Pendelruder direkt zu fliegen ist. Kann aber auch an den Einstellungen liegen. Beim fliegen mit Wind konnte ich keine Unterschiede feststellen. Toll finde ich die Rollen die man mit ein wenig Schwung fliegen kann. Letzten Sa. habe ich die große Bremsklappe gebraucht um den Flieger nicht in der Thermik zu verlieren. An einem anderen RES Flieger mit geteilten Klappen kam die Wirkung für mich harmonischer als bei der RESi - da entwickelt sich für mein Empfinden ein wenig Eigenleben aber man kommt natürlich gut runter und kann den Punkt schon gut treffen.
Also alles in allem eine super Fliegerklasse die mit der RESi einen würdigen Vertreter hat. (nach derzeitigen Stand der Technik im RES). Nach dem bauen hab ich mich nur gewundert das Thiele für nur 100 € mehr die ARF Version anbietet - das ist echt ein sehr günstiges Angebot finde ich.
Hat zufällig jemand mit der RESi mal mit Differnzierung auf Seite gespielt? Wenn es mal wenig wind hat wollte ich das mal probieren und schauen wie sich das im Kreisflug bemerkbar macht.

Grüße
Stefan

Hans Hoffmann
08.07.2014, 08:34
Hallo Stefan,

das mit der Differenzierung ist wohl ein ewiges Thema. Ich kann das nicht so ganz nachvollziehen, da beim Fliegen mit V-Leitwerk ständig differenziert wird durch
die Höhenruderfunktion.
Das mit der Wirkung der zentralen Bremsklappe haben auch andere gemerkt. Auf den Bildern von Dachau sehe ich die BabaJaga mit neuerdings geteilten, weit
außenliegenden Klappen.

Gruß Hans

Brandy0815
10.08.2014, 19:24
Hallo Resler,
hab nun ie Resi seit ca 1 Monat und bin sehr zufrieden mit dem Teil.
Der Bau war sehr einfach ung ging recht schnell, Rumpf gehört natürlich im hinteren Bereich verstärkt sowie auch die Flächenauflage aber das wurde ja schon öfters besprochen. Meine Magnete wiegen das Stück 1g also ok nicht wie bei Florian.
Hier ein kleines Video das wir heute auf unserem Platz gedreht haben:



https://www.youtube.com/watch?v=VN_6AIKX-jg

In der Thermik ist die kleine Resi ganz groß da brauch sie sich vor der Konkurenz nicht verstecken :)

Gruß Andi

Chandrayaan
11.08.2014, 13:16
Hallo Andi,
danke für das tolle Video! Ich kann mich nicht daran "satt sehen"!

Gruss
Martin

kooboldt
15.08.2014, 00:02
moin moin

hab den resi auch endlich mal durch die luft bewegen dürfen und bin begeistert
so entspannt kreisen ... das ja fast wie beim freiflug ^^

nurnoch eine frage
darf ich beim RES das modell aufballastieren ???

cumulusxp
17.08.2014, 18:04
Hallo zusammen,

bei einem Resi-Bausatz für unsere Jugend war ein völlig unbrauchbarer V-Verbinder dabei. Ein grosser Lufteinschluß direkt an den 3er Kohlestäben hätte das Teil bei der ersten Landung zerbröseln lassen.:mad:
Ich habe auf die schnelle ein ALU-Teil als Aufnahme gemacht, von vorne bis fast zu den Querbohrungen mit 8,5 aufgebohrt um Gewicht zu sparen. Die Kohlestäbe habe ich am Ende auf die Hälfte abgefeilt, dann passen sie aneinander vorbei.
Gewicht ist laut Briefwaage für beide 2g.

Ein paar Bilder von dem gelieferten Teil, und meinem Ersatz als Anregung für die nächsten RESI Bauer.

Gruß

Jörg

cumulusxp
17.08.2014, 18:05
moin moin

hab den resi auch endlich mal durch die luft bewegen dürfen und bin begeistert
so entspannt kreisen ... das ja fast wie beim freiflug ^^

nurnoch eine frage
darf ich beim RES das modell aufballastieren ???

Klar, bei einigen Modellen ist das auch vorgesehen. Bei der RESI ist eigene Initiative gefragt.

Gruß
Jörg

wolfhag
26.08.2014, 07:51
Ich lade bei etwas mehr Wind 200g zu. Das verträgt das Modell ohne Probleme.
Ist schon beachtlich wie es dann gegen den Wind ankommt.

Gruß Hilmar

Kilian Lang
15.10.2014, 09:49
Hat außer Alexandre noch jemand die ARF Version und kann zur Verarbeitung etwas sagen?

Grüße Kilian

kooboldt
26.10.2014, 21:09
moin moin

also den resi hat ich nochnicht als arf in der hand
aber die bügelqualli is bei allen modellen durchgehend gut

und noch eine idee zum ballast
ihr könnt doch alles in den rohrholm schieben ...da is soviel platz im mittelteil

kooboldt
10.11.2014, 11:22
juhuuuu mein bausatz ist daaa....

falls jemand noch irgentwelche einzelgewichte wissen möchte bitte bescheid geben

nach feierabend wird losgebastelt
rohbau sollte heut zu schaffen sein :P

Peer
10.11.2014, 13:04
Langsam, Micha, langsam ! ;)
Peer

wolf_rueffel
11.11.2014, 10:47
Kooobolt!!!

Jetzt ist ja schon der 11.11. :eek: wo bleibt der Rohbau denn ???
dass dauert ja..mensch mensch.... ;)


Grüße
André

kooboldt
11.11.2014, 22:25
rumpf und leitwerk is fertig

dann war mein seku alle :cry: :cry: :cry:
glaubt ihr mir eh nich ...aber egal ^^

naja heut hab ich dann nen gfk rumpf geschliffen...
hab ja nochn paar mehr modelle rumliegen die fertig werden wollen

aber mir juckts echt inne finger das ding fertig zu bekomm

servos und empfänger ist auch nochnicht bestellt..... will die des261 einbauen und was verbaut ihr so??

Phoenix35
11.11.2014, 22:39
von den DES habe ich 6 Stück in RES Seglern und Shockys (1 für große Querruder) in Betrieb. Bis jetzt hochzufrieden.

Viele Grüße

Uli

kooboldt
11.11.2014, 22:53
flieg die ja auch im f3k auf allen rudern...bin auch zufrieden
und für digital mit 2 kilo stellkraft auch noch gut im preis

was mir da noch einfällt...
was habt ihr für akkus in dem flieger ???
will ja am liebsten wieder auf lipo da ich davon viele hab und die nich wirklich so pflegen muss wie nimh

bis moin jungs und mädels

Peer
12.11.2014, 10:24
Moin Micha,

habe auch die DES 261 in meinem Pures, Akku ist ein 4*800er Eneloop.

Die DES 261 laufen auch an einem fast leeren 1 S - Lipo (3,4 V) noch sehr gut,
habe ich mal getestet.

Sekundenkleber kauft man immer im 5er Pack: 2construct für 9,00 € in der Bucht :D

Peer

kooboldt
12.11.2014, 22:15
seku hab ich jetz...und moin viel zeit

sollte jetz alles locker flockig moin zu schaffen sein
brauch nurnoch ein schönes design für den flieger :confused:

naja hab ja noch meine 600er 1s lipos aus meine f3k modellen
bringt nur nix.... muss ja denne eh blei rein :p

moin abend wird berichtet falls ich nicht halb tot ins bett falle :rolleyes:

bis moin jungs

Stefan55
12.11.2014, 23:04
habe letzte Woche meine RESI ARF bekommen.
Die Qualität des ARF Modells finde sehr gut auch wie das Modell für den Tranzport verpackt wurde war super.

Gruß Stefan

kooboldt
13.11.2014, 23:47
sooo leute...habe fertig

nurnoch schleifen und heckrohr einkleben

stand ist momentan 289g

zum bau muss ich nicht viel sagen.... teile ausschneiden, mit schlüsselfeilen hir und da etwas nacharbeiten und zusammenstecken
dann überall ein tropfen seku drann und fertsch :D

werd jetz noch fix die bilder minimieren und hochladen

kooboldt
13.11.2014, 23:58
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Jensbot
21.11.2014, 08:40
Und weiter? :D

kooboldt
22.11.2014, 12:10
heute abend gehts weiter...... :D

hatte die ganze woche keine zeit :cry:

und ich weis immernochnich wie ich de resi bebügeln soll... mir fällt nix tolles ein :confused:

Peer
22.11.2014, 13:38
und ich weis immernochnich wie ich de resi bebügeln soll... mir fällt nix tolles ein :confused:

Dann mach sie einfach nur gut sichtbar - roter Flügel hilft da schon sehr gut......
(Und hebt sich angenehm aus dem Grün der Bäume ab:D)
Vielleicht dann noch blaue Ohren.....wer weiss das schon?

Frohes Schaffen!
Peer

modellflieger1104
10.12.2014, 13:17
Hallo RESi-Piloten,

kann mir von Euch jemand ein paar Bilder von der Rumpf- / Hochstarthakenverstärkung schicken.

Vielen Dank

Chandrayaan
10.12.2014, 17:10
Hallo Modellflieger1104,
ich habe jetzt kein Bild zur Hand, kann mir aber denken was Du wissen möchtest.

Bei der RESi ist es nur vorgesehen ein kleines Sperrholzstückchen auf den Rumpfboden zu kleben. Mir war das auch zu wenig. Ich hatte Angst der Zug des Hochstartgummims könnte ein Stück Rumpfboden heraus reissen.
Deshalb habe ich auf Höhe des Sperrholzbrettchens am Rumpfboden einfach 2 kleine Sperrholzstreifen an die Rumpfseitenwände geklebt. Es hat (stumpf) Kontakt mit dem Brettchen am Boden und verteilt die Kraft über die Rumpfwand.

Bisher ist auch bei heftig ausgezogenen Gummi mit ordentlich Gegenwind nichts passiert. Ich habe aber auch noch keinen "Standard"-RESi gesehen, dem es beim Start den Rumpfboden zerlegt hat ...

Gruss
Martin

modellflieger1104
11.12.2014, 11:26
Ich hab grad in der Stückliste gesehen, dass es eine "Verstärkung Rumpfboden" aus Pappelsperrholz gibt und nicht mehr den Klotz.
Das sollte dann als Verstärkung reichen.

Chandrayaan
11.12.2014, 11:46
Hallo,
ja bei mir war auch das Stück Pappelsperrholz dabei. Aus dem selben Material habe ich eine Verbindung von dieser Verstärkung zum oberen Brett (mit den Einschlagmuttern für den Flügel) gemacht. Das ganze einfach "stumpf" verklebt gibt genug Sicherheit.
Gruss Martin

Papa14
13.12.2014, 18:55
Jetzt ist die RESi auch bei mir gelandet ... beim Sepp dauert die Herstellung vom Pures noch bis Februar, bis dahin brauch ich etwas zur Überbrückung, sonst krieg ich noch einen Balsa-Entzug oder Seku-Flash :D. Ich freu mich riesig, wieder mal mit Holz zu arbeiten ...

Bausatz O.K., nur die Nasenleiste aus 4mm Buche ist IMHO eine Schwachstelle und wird gleich durch Carbon ersetzt. Soweit wie möglich wird mit dem guten alten Ponal geklebt, da bin ich erzkonservativ, das hält. Die paar Gramm mehr Gewicht sind mir egal. Die Rumpfseitenwand ist bei mir sehr massiv, die braucht keine Verstärkung. Die Magneten wiegen in Summe auch nur 4g, also haben die bei Thiele vielleicht nachgebessert.

Ach ja, als Klappensteuerung kommt die Lösung von @little_wing zum Einsatz: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/296633-RES-Modelle?p=3335174&viewfull=1#post3335174

Ich werde weiter berichten ...


LG Peter

Chandrayaan
13.12.2014, 19:39
Hallo Peter,
warum soll der 4mm Buchenstab eine Schwachstelle sein? Den Buchstab kannst schön mit Weissleim kleben und ein Kohlerohr bringt sicher keine Festigkeit oder Gewichtsersparnis (höchstens in Deinem Geldbeutel ...).

Ich hatte mit meiner RESi mal einen kräftigen Absturz, nachdem mir im Wettbewerb das Höhenruder durch einfädeln ins Nachbarhochstartseil abgeflogen ist. Der Buchenstab hat gehalten.

Viel Spass beim Bau!
Gruss Martin

sd
13.12.2014, 22:12
Hallo,

also ein Kohlestab hat mehrere Vorteile. Er ist fester, um einiges leichter und wichtig er ist gerade. Bei mir waren die Buchenstäbe schon ein wenig krumm. Ich finde generell die 4mm für die Nase ganz schön fett. 3 mm und außen 2 mm hätte mir besser gefallen.
Viel Spaß beim Bau.

Grüße
Stefan

Papa14
14.12.2014, 08:38
Hallo Martin,

der 4mm Buchenrundstab biegt sich schon beim Hinschauen durch, ich bin sicher, dass die Spannung von der Folie schon ein leichtes Wellenmuster verursacht. :eek:
Das Staberl hat für meinen Geschmack einfach zu wenig Körper und sollte wegen der fehlenden Nasenbeplankung für mehr Steifigkeit sorgen. Noch besser gefiele mir ein 5 oder 6mm Rohr. Jetzt kommt zumindest im Mittelteil CFK rein, der Gewichtsunterschied macht +6g - der Festigkeitsunterschied ist aber unbeschreiblich!

Ad Gewicht - ich befürchte einiges an Trimmblei in der Nase, meine RC Komponenten bringen nur 55g auf die Waage. Da darf also ruhig ein wenig Gewicht vor dem SP verbaut werden.

LG Peter

Franz Zier
14.12.2014, 11:51
Verursacht eine Verkleinerung des Nasenleistendurchmessers nicht eine Verschlechterung der Aerodynamik?

Franz

UweH
14.12.2014, 12:01
der 4mm Buchenrundstab biegt sich schon beim Hinschauen durch, ich bin sicher, dass die Spannung von der Folie schon ein leichtes Wellenmuster verursacht. :eek:
Das Staberl hat für meinen Geschmack einfach zu wenig Körper und sollte wegen der fehlenden Nasenbeplankung für mehr Steifigkeit sorgen. Noch besser gefiele mir ein 5 oder 6mm Rohr.

Hallo Peter,

die Biegbarkeit ist doch gut, der Stab wird bei einem Nasenbumser biegen und damit Energie aufnehmen damit die Rippen nicht brechen. Eine Wellenlinie vom Bügeln wird es nur dann geben wenn Du zu stark spannst, dann besteht allerdings auch die Gefahr dass Du den Flügel verziehst.
Das ist ein leichter RES, ein 5 oder 6 mm Rohr wäre an so einem Einpfünder absoluter Overkill und bringt an der Stelle keine höhere Torsionssteifigkeit in den Flügel, er kann die fehlende Nasenbeplankung nicht ersetzen, das macht das Holmrohr.
Mein GezoRES hat einen 3 mm GFK-Stab als Nase, damit bin ich schon frontal gegen einen Windsackmast geflogen ohne dass irgend etwas kaputt ging.

Gruß,

Uwe.

plastikmann
14.12.2014, 13:15
Immer wieder erstaunlich wie gute, erprobte Flieger verschlimmbessert werden.

Papa14
14.12.2014, 19:06
die Biegbarkeit ist doch gut, der Stab wird bei einem Nasenbumser biegen und damit Energie aufnehmen damit die Rippen nicht brechen.
Nein, ist nicht gut - bei einer Punkförmigen Belastung gibt der Stab nach, bricht und nimmt die Rippen gleich mit. Der CFK Stab ist so steif, dass er die Energie auf alle Rippen verteilen kann.


Mein GezoRES hat einen 3 mm GFK-Stab als Nase, damit bin ich schon frontal gegen einen Windsackmast geflogen ohne dass irgend etwas kaputt ging.

Na eben! :D


Immer wieder erstaunlich wie gute, erprobte Flieger verschlimmbessert werden.
Wer sagt, dass gute, erprobte Flieger optimal ausgelegt sind? Andere haben Problem mit der Festigkeit des Rumpfes gehabt und Sperrholz draufgeklebt ...

Dich erstaunt das? Erhebst du Anspruch darauf zu wissen, was richtig und gut ist? Ich nehme mir die Freiheit, anders zu denken. ;)

UweH
14.12.2014, 19:33
Nein, ist nicht gut - bei einer Punkförmigen Belastung gibt der Stab nach, bricht und nimmt die Rippen gleich mit. Der CFK Stab ist so steif, dass er die Energie auf alle Rippen verteilen kann.

Das funktioniert aber nur wenn Du an der Rippe neben der punktförmigen Belastung für die Kraft ein Schild mit "Umleitung" aufstellst, damit die Kraft weiß dass sie jetzt nicht komplett in die benachbarte Rippe einschlagen darf, sondern die anderen Rippen auch noch schlagen muss.
Die Energieaufnahme einer elastischen Nasenleiste erfolgt durch Biegung der Nasenleiste selbst und Biegung der Rippen an denen sie fest gemacht ist.
Eine steife Nasenleiste biegt selbst weniger und leitet deshalb mehr Energie über die Klebestelle in die der Punktbelastung benachbarte Rippe.
Der Spruch "was sich biegt das bricht nicht" ist nicht nur eine Modellbauerfloskel :rolleyes:


Ich nehme mir die Freiheit, anders zu denken. ;)

Dann mach was Du denkst :p

Gruß,

Uwe.

Klaffi
14.12.2014, 20:32
Immer wieder erstaunlich wie gute, erprobte Flieger verschlimmbessert werden.

Danke - so sehe ich's auch

Und dann stellt sich mir die Frage, wird so ein Flieger jetzt auf die Tauglichkeit im Flug hin konstruiert oder wird neuerdings auf Absturz ausgelegt?

Gruß
Thorsten

UweH
14.12.2014, 20:54
wird so ein Flieger jetzt auf die Tauglichkeit im Flug hin konstruiert oder wird neuerdings auf Absturz ausgelegt?


Sollte die Stecklandung bei RES doch noch erlaubt werden, dann wird natürlich auf Absturz ausgelegt :D

Gruß,

Uwe.

plastikmann
14.12.2014, 20:58
Dich erstaunt das? Erhebst du Anspruch darauf zu wissen, was richtig und gut ist? Ich nehme mir die Freiheit, anders zu denken. ;)

Mich erstaunt dass du es auf dich beziehst, wird vermutlich seine Gründe haben.

Anspruch erheben darauf zu wissen was Richtig und Gut ist vermag vielleicht ein Philosoph oder der liebe Gott. Beides bin ich nicht, ich halte mich als Naturwissenschaftler lieber an reale Fakten und bekannte Zusammenhänge. Zumindest sind mir Begriffe wie Steifigkeit und Festigkeit begrifflich und in Anwendung schonmal über den Weg gelaufen. Ich könnte jetzt sogar was mit dem Unterschied zwischen CfK, GfK und Buche anfangen.

Gönn dir deine Freiheit anders zu denken - Gedanken erheben keinen Anspruch auf richtig und gut, oder falsch und schlecht.

plastikmann
14.12.2014, 21:03
Die Resi finde ich in der Materialwahl und Anwendung der Materialien schon gelungen (gut, ich mag jetzt persönlich nicht wirklich diese Rohrholm Dinger, aber was solls... fein ist halt fein)

Da sie nunmal schon ein Leichtgewicht ist - sollte sie damit (Stecklandung) eher weniger Malhör haben... Impuls ist halt immer noch Masse linear und Geschwindigkeit im Quadrat.

Ergo, sei leicht und lerne Landen, sprich langsam stecken... ;-)

Klaffi
14.12.2014, 21:20
Sollte die Stecklandung bei RES doch noch erlaubt werden, dann wird natürlich auf Absturz ausgelegt :D

Gruß,

Uwe.

... okay, dann bist du aber im Moment so ziemlich der Einzige, der sich da um die nasenleiste Gedanken machen sollte, der Rest wird wohl die Rumpfkeule verstärken :-)

Gruß
Thorsten

Chandrayaan
14.12.2014, 21:20
Hallo,
wenn Peter ein CFK Rohr als Nasenleiste einbauen möchte und die Klappenanlenkung vom Rumpf aus ist das doch gut!

Ich freue mich, wenn Modelle wieder gebaut und nicht nur ausgepackt werden. Wenn dazu noch eigene Ideen eingebracht werden ... um so besser!

Ich würde die RESi wieder mit dem Buchenstab bauen. Schon alleine weil die Bügelfolie schön anzukleben ist. Das ist aber nur meine Meinung. Einen verzogenen Buchenstab würde ich allerdings auch nicht verwenden. Da würde ich im Baumarkt, nach einem geraden Ersatz suchen. Ein CFK-Rohr ist natürlich einfach "in gerade" zu bekommen.

Also Peter ... bau die RESi, wie Du magst. Hauptsache er wird schön leicht und Du hast Spass damit!

Viele Grüsse
Martin

Franz Zier
15.12.2014, 10:32
Amen!

Papa14
25.12.2014, 23:30
Sodala, die RESi ist fertig.

Flugfertig, aber noch nicht ausgewogen bringt sie 430g auf die Waage, der SP liegt noch zu weit hinten, ich schätze, es kommen noch ca. 30g Blei dazu. Daran kann man nicht rütteln, jedes Ruder wiegt fertig foliert 8g, das Rumpfrohr ist ohnehin schon sehr leicht, hinten gibt's nicht viel Einsparungspotential. Wer leichter werden will, muss also einen längeren Rumpf bauen. Beim Flügel kann man IMHO nur bei der Bremsklappe und dem Kasten rundherum Gewicht sparen, ein paar Gramm sind da drin. Definitiv zu schwer sind die Verbinder zwischen Flügel-Mittelteil und den Ohren, das Kohleteil ist der Overkill, ein Stück Sperrholz reicht aus. Und wenn man genau hinschaut, könnten die Kohle-Holme auch zierlicher ausfallen. Genau genommen würde auch Balsaleisten als Holm ausreichen. Aber was soll's, mit dem CFK Holm hält die RESI auch einen heftige Hochstart aus.

Ad Gewicht: die Oralight ist mehr als ausreichend! Ich war kurz versucht, einigen Pessimisten zu folgen und die schwerere Oracover zu nehmen - und ich hätte es bitter bereut! Wer mit der Festigkeit der Oralight nicht zurecht kommt, dem ist nicht zu helfen, das Zeug ist MEHR als ausreichend für einen RES Segler.

Zu meinen Modifikationen:
Da ist der schon beschriebenen CFK Stab (statt Buche) als Nasenleiste - die Festigkeit ist ein Hammer, das Gewicht schlägt sich mit +16g zu Buche, bügeln lässt er sich sehr gut. So what. Dann hab ich den Flügel-Mittelteil oben noch mit 0,4mm Sperrholz beplankt - ich hasse die Vorstellung, dass ich beim Anschrauben des Flügels abrutsche und in die Folie steche. Dann gibt's noch die alternative Klappensteuerung und eine Leitwerksarretierung - Bilder siehe unten.


Zuerst die Bremsklappen-Ansteuerung - die ist watscheneinfach zu installieren und sehr wirkungsvoll, ich kann die nur jedem empfehlen! Man sucht sich einfach eine alte Servo-Scheibe aus dem Fundus raus und schneidet die auf ein ca. 135° Teil zusammen. Dann steckt man ein Bowdenzug-Rohr durch den Drehpunkt, verklebt das und nimmt einen 2mm Draht als Achse. Das wird dann in den Rumpf eingeklebt:

1275124

In die Flügel-Beplankung unten wird ein Viereck geschnitten, das wird mit einem Scharnier angeschlagen und mit einem U-Draht mit der Klappe verbunden:

1275130

Wenn der Flügel am Rumpf sitzt, sieht die Sache so aus:

1275134


Und dann wollte ich noch eine Arretierung der Leitwerksflächen haben - und eine total einfache und wirkungsvolle Methode gefunden:

1275137

How To: Die CFK-Stäbe für das V-LW werden in das Rumpfrohr gesteckt, dann das Alu-Röhrchen für das LW drüber gestülpt. Dann misst man den Abstand bis hinter die erste Rippe, dort wird mit der Mini-Flex ein Schlitz durch Alu und CFK bis ca. zur Mitte gefräst. Ruder abnehmen und auf dem CFK-Stab nach hinten eine Abschrägung flexen. LW Flosse aufstecken, auf der Rippe einen 0,5mm Stahldraht in den Schlitz legen und auf der Rippe mit Epoxy verkleben.

=> Der Stahldraht sperrt den Kohlestab, zum Abnehmen oder Anstecken einfach das Ruder um 90° nach hinten klappen, dann kann man es locker runternehmen.

Falls noch keiner ein Patent darauf hat, erhebe ich den Anspruch! Einfach und wirkungsvoll ... :cool:


Und so sieht die RESi fertig aus:

1275145


LG Peter

Chandrayaan
26.12.2014, 13:18
Hallo Peter,
die Deine RESi ist schön, leicht und mit tollen Detaillösungen gebaut.

Gefällt mit sehr gut. Viel Spass damit!

Viele Grüsse
Martin

little_wing
26.12.2014, 21:55
Hallo Peter,
das ist ein schöner Flieger geworden, Gratulation!
Besonders das Farbdesign finde ich gut gelungen.
Freut mich auch, dass du meine Idee für die zentrale Klappenanlenkung übernommen hast, vielleicht finden sich ja noch mehr Nachahmer, denn sie funktioniert wirklich problemlos und macht meiner Meinung nach weniger Aufwand als die herkömmliche Lösung mit Servo im Flügel (Kabel verlegen, jedesmal zusammenstecken, usw. usw...).

Viel Spaß beim Fliegen und Holm und Rippenbruch
Gruß
Rainer

Papa14
26.12.2014, 23:30
Hallo Rainer,

danke, dass ich die Idee stiebitzen durfte ... :D ... ist wirkliche eine tolle Sache! Das Herumwurschteln mit den Servokabeln ist mir ohnehin ein Greuel - und so einfach, wie der Mechanismus aufgebaut ist, so toll funktioniert er. Ich musst übrigens gar nicht viel nachmessen oder tüfteln, nach deiner schmatischen Zeichnung war das quasi freihändig recht fluggs eingebaut.

LG Peter

Parapilot
27.12.2014, 12:51
Hallo mich würde die Leistung des Modells interessieren da ich mir gerne die ARF Variante kaufen will um auf Wettbewerbe zu gehen,mit welchem aktuellen modell auf dem Markt kann ich den RESi vergleichen.Danke im Voraus.Herbert

Chandrayaan
27.12.2014, 13:07
Hallo Herbert,
ich habe einen Friendlito, eine RESi und einen PURES.

Der Friendlito ist mit 800 Gramm das schwerste Modell. Aber beim Wettbewerb in Dachau kam er (nach dem Absturz meiner RESi) sehr erfolgreich zum Einsatz. Es war windig und durch das Gewicht waren die Hochstarthöhen gut und er marschierte gut vorwärts.

Die RESi wiegt 520 Gramm und war heuer mein "A-Modell" auf den Wettbewerben. Es fliegt sehr gut, die Hochstarthöhen sind (dank der grossen Flügelfläche) immer sehr gut. Leider konnte ich der RESi bis heute das "in die Kurve fallen" nicht richtig abgewöhnen. Man braucht einen Gewissen Seitenruderausschlag des V-Leitwerkes aber beim floaten will das Seitenruder sehr feinfühlig gesteuert werden.

Der PURES wiegt 500 Gramm und ist erst jetzt fertig geworden. Ich bin erst einmal damit beim fliegen gewesen. Dennoch zeigte sich, dass der PURS definitiv mein neues "A-Modell" ist. Er fühlt sich an, als wenn ich ihn schon lange fliegen würde. Die Wirkung des V-Leitwerks auf Seitenruder ist deutlich harmonischer als bei der RESi.

Fazit (für mich):
- Friendlito bei Wind gut
- RESi bei schwachen (oder kein) Wind sehr gut
- PURES muss noch mehr geflogen werden ... zeigt aber bereits jetzt das grösste Potential

Viele Grüsse
Martin

Parapilot
27.12.2014, 15:01
Hallo Herbert,
ich habe einen Friendlito, eine RESi und einen PURES.

Der Friendlito ist mit 800 Gramm das schwerste Modell. Aber beim Wettbewerb in Dachau kam er (nach dem Absturz meiner RESi) sehr erfolgreich zum Einsatz. Es war windig und durch das Gewicht waren die Hochstarthöhen gut und er marschierte gut vorwärts.

Die RESi wiegt 520 Gramm und war heuer mein "A-Modell" auf den Wettbewerben. Es fliegt sehr gut, die Hochstarthöhen sind (dank der grossen Flügelfläche) immer sehr gut. Leider konnte ich der RESi bis heute das "in die Kurve fallen" nicht richtig abgewöhnen. Man braucht einen Gewissen Seitenruderausschlag des V-Leitwerkes aber beim floaten will das Seitenruder sehr feinfühlig gesteuert werden.

Der PURES wiegt 500 Gramm und ist erst jetzt fertig geworden. Ich bin erst einmal damit beim fliegen gewesen. Dennoch zeigte sich, dass der PURS definitiv mein neues "A-Modell" ist. Er fühlt sich an, als wenn ich ihn schon lange fliegen würde. Die Wirkung des V-Leitwerks auf Seitenruder ist deutlich harmonischer als bei der RESi.

Fazit (für mich):
- Friendlito bei Wind gut
- RESi bei schwachen (oder kein) Wind sehr gut
- PURES muss noch mehr geflogen werden ... zeigt aber bereits jetzt das grösste Potential

Viele Grüsse
Martin
Danke Martin für deine ausführliche Auskunft habe mir gerade einen Pures bestellt wir aber erst im April geliefert kaufe mir noch einen RESi in der ARF Variante will so schnell als möglich in dieser Klasse an den Start gehen.Wünsche dir noch ein Gutes neues Jahr.Herbert

Papa14
27.12.2014, 23:59
kaufe mir noch einen RESi in der ARF Variante will so schnell als möglich in dieser Klasse an den Start gehen.
Warum das denn? Die RESi baut sich so im Vorbeigehen, macht wirklich Laune, den Flieger zusammen zu kleben. In der Zeit bis zu den ersten Bewerben - oder auch nur bis zum ersten brauchbaren Trainingswetter - hast du fünf RESis zusammen geschustert ... :D
Also ich finde, so ein Modell muss man nicht als ARF kaufen, das tun höchstens Leute, die ein steriles Zuhause haben wollen oder überhaupt keinen Bock aufs Bauen haben. An der Zeit kanns ja nicht liegen, Bewerbe kosten auch Zeit. ;)

Parapilot
28.12.2014, 10:18
Warum das denn? Die RESi baut sich so im Vorbeigehen, macht wirklich Laune, den Flieger zusammen zu kleben. In der Zeit bis zu den ersten Bewerben - oder auch nur bis zum ersten brauchbaren Trainingswetter - hast du fünf RESis zusammen geschustert ... :D
Also ich finde, so ein Modell muss man nicht als ARF kaufen, das tun höchstens Leute, die ein steriles Zuhause haben wollen oder überhaupt keinen Bock aufs Bauen haben. An der Zeit kanns ja nicht liegen, Bewerbe kosten auch Zeit. ;)
Von der Seite betrachtet hast du Recht ich glaube ich höre auf dich.Lg Herbert

Puko
29.12.2014, 13:16
Hallo Herbert,
ich habe einen Friendlito, eine RESi und einen PURES.

Der Friendlito ist mit 800 Gramm das schwerste Modell. Aber beim Wettbewerb in Dachau kam er (nach dem Absturz meiner RESi) sehr erfolgreich zum Einsatz. Es war windig und durch das Gewicht waren die Hochstarthöhen gut und er marschierte gut vorwärts.

Die RESi wiegt 520 Gramm und war heuer mein "A-Modell" auf den Wettbewerben. Es fliegt sehr gut, die Hochstarthöhen sind (dank der grossen Flügelfläche) immer sehr gut. Leider konnte ich der RESi bis heute das "in die Kurve fallen" nicht richtig abgewöhnen. Man braucht einen Gewissen Seitenruderausschlag des V-Leitwerkes aber beim floaten will das Seitenruder sehr feinfühlig gesteuert werden.

Der PURES wiegt 500 Gramm und ist erst jetzt fertig geworden. Ich bin erst einmal damit beim fliegen gewesen. Dennoch zeigte sich, dass der PURS definitiv mein neues "A-Modell" ist. Er fühlt sich an, als wenn ich ihn schon lange fliegen würde. Die Wirkung des V-Leitwerks auf Seitenruder ist deutlich harmonischer als bei der RESi.

Fazit (für mich):
- Friendlito bei Wind gut
- RESi bei schwachen (oder kein) Wind sehr gut
- PURES muss noch mehr geflogen werden ... zeigt aber bereits jetzt das grösste Potential

Viele Grüsse
Martin


Hallo Martin

O.T. on: Dein Postfach ist voll - ich möchte dir eine PN zustellen!

Gruss
Andreas

Papa14
16.01.2015, 23:03
Jungfernflug!

Nach vielen Wochen vergeblichen Wartens auf Schönwetter mit wenig Wind war's heute soweit und ich habe die RESi freigelassen. :D

Erst einmal ein, zwei Handstarts zum Trimmen, dann zwei stärkere Würfe - fliegt gaaanz brav und manierlich. Das Fliegen mit so einem ultraleichten Segler hat einen eigenen Reiz. Dann ans Seil - hab da eine uralte Panda Hochstarteinrichtung - zieht rauf wie eine Eins. Mit dem alten Gummi und kaum Zug will die RESi bei sehr wenig Wind gar nimmer aufhören zu steigen.

Nach überwiegend Hochnebel war einige Zeit blauer Himmel, aber die Sonne stand schon tief und es war so gut wie null Thermik. Wenn es kurz "gezupft" hat, hat die RESi aber sofort ein paar Meter Höhe gemacht. Alles hat gestimmt, der Schwerpunkt, der Hochstarthaken. Die Bremsklappe packt zu wie ein Rottweiler, die halbe Größe würde auch reichen. Das weiß-blau-rote Design (siehe #74) hat sich sehr bewährt, die vielen Stunden am Bügeleisen haben sich ausgezahlt.

Leute, das macht wirklich Spaß! :D


LG Peter

Sturzflügen
24.01.2015, 19:14
1290720Hallo Peter, hier die Skizze:

Gruß Oliver

Papa14
24.01.2015, 20:56
VORSICHT! Das Servobrett R5 sollte nicht länger als 7cm sein, sonst kriegst du den Akku nicht vorne rein!

Die beiden vorderen Servos (H + S) liegen nebeneinander, die sind nur um ein paar mm versetzt, damit sich die Ruderhörner nicht ins Gehege kommen:

1290789

Bei der Gelegenheit noch ein Tipp zur Kabinenabdeckung (liegt auf dem Bild verkehrt rum) - habe dort wie bei GFG Rümpfen üblich einen CFG Stab angeklebt, das weiße Zeug ist Backpulver und Seku. In den Spanten vorne und hinten sind Löcher, da werden die Spitzen eingefädelt. Schnell, sicher, unsichtbar, hält bombig.


LG Peter

Sturzflügen
25.01.2015, 10:32
Hi Peter, Danke für das Foto - so habe ich mir das fast gedacht, sonst müsste der Akku dort dauerhaft verbleiben.
Auch die Deckelbefestigung ist sehr schön gelöst - werde das auch so machen.

Gruss Oliver

Sturzflügen
14.02.2015, 23:19
Hallo, liebe RES-ler,vielen Dank an die vielen Tipps hier im Forum. Ich habe auch die Tipps von Rainer übernommen:

Alle drei Servos im Rumpf und keinen Schieber auf dem Deckel, sondern mit dem Draht verspannt! Einfach Klasse !!!!

Daher konnte ich heute meine RESi fertigstellen ( Jörg hat mir ja so viel Schleiferei abgenommen- auch Dir lieben Dank!)

Nun wiege ich jedoch 490 Gramm????

Ich musste 22 Gramm Blei hinzufügen, dann passte der Schwerpunkt knapp hinter dem Haken - also bei 85 mm.

OK, ist ein 2S 850 Lipo drin, hatte nun keinen anderen vorrätig.

Warum ist die so schwer geworden, was meint Ihr?
Einige hier berichten ja von 420 Gramm - dann habe ich wohl zu viel Kleber dran - oder?

Gruß Oliver

mattersburger
15.02.2015, 00:13
Hallo Sturzflügen

Ich bau mir gerade selbst so ein RES Teil, von 490 g werde ich wohl nur träumen können.
Flächen und Ruder stark an Mark Drela s "Allegro" angelehnt,( nicht ganz so aufwendig gebaut), und ein einfacher Kastenrumpf, mangels passendem Kohlerohr für den Leitwerksträger.

Wie die Jungs unter 500 g kommen ist mir noch ein Rätsel.
Ich fürchte die 600 g anzukratzen.

Wir werden üben.

LG Andreas

Sturzflügen
15.02.2015, 09:51
Hallo Andreas,

das verstehe ich nun nicht. Ich bin noch total unerfahren im RES, in diesem Fred hier, schreiben doch einige was von 420 Gramm??

Dann scheine ich mit 490 lt. Deiner Messung gar nicht so schlecht zu liegen.
Mal sehen wie sich die Resi so fliegt, ich mache nachher mal ein paar Fotos.
Grüße Oliver

Papa14
17.02.2015, 23:24
Warum ist die so schwer geworden, was meint Ihr?
Einige hier berichten ja von 420 Gramm - dann habe ich wohl zu viel Kleber dran - oder?

Das glaube ich weniger, ich habe die Holzteile alle mit Weißleim geklebt, das sind ein, zwei Fingerhut voll, einen CFK Stab als Nasenleiste und den Flügelmittelteil beplankt - und bin bei 463g Abtropfgewicht.

Hast du vielleicht keine Oralight verwendet? Das macht glaub ich ca. 20g Unterschied aus, hat irgendwer mal berechnet. Weh tut jedes Gramm hinter dem SP, wenn die Leitwerke oder die Ruderanlenkung nicht leicht ist, dann musst du das dreifache des Übergewichts vorne als Ballast reinpacken.

Aber ganz ehrlich - den Unterschied merkst du allerhöchstens, wenn du die härtesten RES Bewerbe absolviert hast und um jeden Zentimeter Höhe gekämpft hast. So blöd es klingt, ICH kämpfe (als alter 2-Achs Pilot, trotzdem!) noch immer damit, einen ruhigen Flugstil ohne QR an den Tag zu legen, meistens versemmle ich die Flüge durchs hektische Fliegen wie beim Shocky, und NICHT durch zuviel Gewicht :D. Ich überlege sogar, eine vernünftige Montage von Ballast einzubauen, bei auch nur wenig Wind brauchst du etwas mehr Druck nach vorne.


LG Peter

Sturzflügen
19.02.2015, 21:44
Hallo Peter, ich habe Oralight benutzt. Naja, wenn das Wetter es dann zulässt sehe, werde ich hoffentlich bald meinen Erstflug machen. Ich werde dann hier berichten.
Ach ja, im Motorrumpf habe ich dann auch das Servo eingebaut, diesmal sogar hinter die beiden anderen. Hat einwandfrei gepasst.
War ein Supertipp von Dir!
Gruß Oliver

kooboldt
20.02.2015, 23:32
1. bei der flügelfläche haste nen riesen unterschied zwische oralight und normaler dicker folie..mit muss 100 gramm!!!
2. wer baut denne alles auf elektro um und was nehmt ihr so für antriebe?? ich hab mir jetzt ein setup mit ca. 400 gram schub zusammengestellt
3. kann es sein das die tubolente ströhmung vom spoiler voll aufs leitwerk drückt?? des nervt mich a bissl :/
4.sonnst fliegt die karre suuuper
werd jetz novh probieren wie es wird wenn ich den seitenruderausschlag differenziere

bis denne ;)

Phoenix35
21.02.2015, 08:54
Moin,

der Unterschied zwischen Oralight und Oracover transparent (normal, die fluoreszierenden Töne sind etwas schwerer) ist 39 zu 54 Gramm pro Quadratmeter - also 15 Gramm pro Quadratmeter. Beim RESI-Flügel sind es somit gut 12 Gramm.

Viele Grüße

Uli

Sturzflügen
22.02.2015, 17:20
Hallo Leute, windstill - noch hell: Also musste heute noch die Resi mal über die Wiese segeln - einfach traumhaft. Am Ende war die Wiese dann fast noch zu kurz..... Ich freue mich auf die ersten echten Segelversuche und werde auch hier berichten.

1305829
Gruss Oliver

Sturzflügen
22.02.2015, 17:28
So , hier auch noch einmal einen Schnappschuss vom E-Rumpf:
Das Servo für die Bremsklappe habe ich wieder im Rumpf verbaut, diesmal aber hinter den beiden anderen. Seht selbst:

1305847
Der E-Rumpf ist mit einem Hacker A10-7L + 4,4:1 Getriebe 1700 - 15 A Regler und 2S 650 Lipo ausgerüstet. Und nur ein paar Gramm schwerer als mein normaler RESI Rumpf.
Oliver

Chandrayaan
23.02.2015, 09:29
Hallo Oliver,
warum hast Du die Schubstangen des V-Leitwerks so angeschlossen?
Hättest Du jeweils das andere Servo verwendet, dann wäre die Anlenkung schön gerade. Gerade beim hinteren Servo ist es bei Deiner Variante schon ganz schön "ums Eck". Wenn das Servo ausschlägt wird es dann noch schlimmer.
Gruss
Martin

Franz Zier
23.02.2015, 10:39
Ist bei der RESI der Anlenkungsdraht in dieser Stärke so vorgesehen? Denke das ein 0,8mm Draht in einer Bowdenzug Innenhülle mehr als ausreichend stark, stabil ist. Verwende bei kleinen Modellen nie etwas stärkeres.

Franz

Bob Valdez
23.02.2015, 10:52
Hallo Oliver,
warum hast Du die Schubstangen des V-Leitwerks so angeschlossen?
Hättest Du jeweils das andere Servo verwendet, dann wäre die Anlenkung schön gerade. Gerade beim hinteren Servo ist es bei Deiner Variante schon ganz schön "ums Eck". Wenn das Servo ausschlägt wird es dann noch schlimmer.
Gruss
Martin
Moin ,
da kann ich nur zustimmen ... ist schon " sehr unglücklich " ausgeführt .;)

@ Franz
Zur Stärke der Drähte ... von Thiele vorgesehen sind auch nur Drähte der Stärke 0.8 mm .
Ist in all seinen Fliegern so , zumindest bis 2 m Spann .

Sturzflügen
23.02.2015, 21:43
Moin , ja ja ihr habt ja so recht. Neue dünnere Drähte 0,7 mm sind aber bereits bestellt, war so im Rumpf und ohnehin zu kurz ( hinten , aber das sieht man auf dem Foto nicht)

Gut, das ich das Forum habe, hätte die neuen garantiert wieder so schief laufen und die Servos sich quälen lassen. Danke nochmals

Gelobe Besserung

Oliver

Franz Zier
24.02.2015, 13:37
ups, ich habe die Drähte dicker gesehen.
Ein schönes Modell die RESI. Wie bügelt man eigentlich diese Nasenleiste? Stelle mir das nicht so einfach vor, Die Klebefläche an diesen 4mm Rundstab ist ja nicht gerade üppig,

Franz

UweH
24.02.2015, 18:48
Ein schönes Modell die RESI. Wie bügelt man eigentlich diese Nasenleiste? Stelle mir das nicht so einfach vor, Die Klebefläche an diesen 4mm Rundstab ist ja nicht gerade üppig,

Hallo Franz, das reicht aber aus, selbst bei den vielen Modellen die 3 mm GFK oder CFK als Nasenleiste haben.

Ich fange mit dem umlaufenden fest bügeln der Unterseite an, schneide an der Nasenleiste so passend ab dass ich die ca. 3-5 mm Folienüberstand oben um den Rundstab rum bügeln kann. An der Endleiste kantenbündig abschneiden. Dann Oberseite aufbügeln, vorne etwas mehr Überstand lassen als vorher oben, an der Endleiste mindestens 10 mm Überstand. Die Überstände unten auf den Nasenstab und Folie an Nasenleiste und Endleiste aufgebügeln. Dann in Abschnitten von 1-3 Rippenfeldern abwechselnd oben und unten spannen.

Nichts für Bügelallergiker, aber mit ein bisschen Übung ist das unspektakulär und hält dauerhaft.

Gruß,

Uwe.

elo
25.02.2015, 15:33
Ich habe an der Endleiste unten angefangen zum bügeln, die Folie über die Nasenleiste bis zur Endleiste gezogen und dann oben gebügelt. Also nicht bei der Nasenleiste abgeschnitten.
Ist nicht von mir sondern ist vom himmlischen seinen Resolution, hat sehr gut funktioniert. :D

Peter

UweH
25.02.2015, 16:13
Ich habe an der Endleiste unten angefangen zum bügeln, die Folie über die Nasenleiste bis zur Endleiste gezogen und dann oben gebügelt. Also nicht bei der Nasenleiste abgeschnitten.
Ist nicht von mir sondern ist vom himmlischen seinen Resolution, hat sehr gut funktioniert. :D

Peter

Hallo Peter, so wie Du das gemacht hast ist das sehr schön und wunderbar komfortabel, aber es geht nur wenn die Nasenleiste gerade ist wie beim Resolution und keinen Nasenknick im selben Folienstück hat. Bei gerundeter Nasenleiste wie bei Gezores und X-RES muss man an der Nase teilen .....oder auf schmalere Folienstreifen aufteilen wie z.B. bei der von Michael bespannten ParabolaXXL von Thomas (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/176482-Parabola-XXL?p=2865086&viewfull=1#post2865086), die gehn dann auch um die Nase rum ;)

Gruß,

Uwe.

Feigao
17.03.2015, 13:24
Hallo,

mal ein Schnappschuß von unserer Jugend (vier von sechs), von denen jeder seit Weihnachten seine RESi baut.

1318433

Gruß Heinz

Franz Zier
17.03.2015, 14:08
mit anderen Worten: RESI bauen ist kinderleicht!

Franz

ixyltitz
22.03.2015, 18:21
Hallo RESI- Freunde,

ich habe ein kleines Problem:
Da ich in Anbetracht des einfachen Aufbaus mit einer von mir betreuten Jugendgruppe RESIs bauen wollte, habe ich vorab selbst einmal so ein Modell gebaut.
Im Vergleich mit dem mittlerweile schon mehrfach gebauten, etwas modifizierten simply-RES, hat die RESI ein etwas höheres Sinken, und dafür durch das dünne, spitznasige Profil eine bessere Penetration. Jetzt ist mir ein ungewöhnliches Verhalten aufgefallen: Wenn ich bei geringstem Sinken gegen den (wenn auch nur sehr leichten) Wind fliege und wende, neigt das Modell zum Unterschneiden. Normalerweise hat ein Modell bei Rückenwind - relativ zur Windgeschwindigkeit - die gleiche Fluggeschwindigkeitgeschwindigkeit wie gegen den Wind. Nach der Wende muss das Modell aber erst auf diese für den Bobachter höhere Geschwindigkeit beschleunigt werden. In diesem kurzen Moment beginnt das Modell zu unterschneiden. Das kann zwar ausgesteuert werden, ist aber für Anfänger, wie es die Jugendlichen sind, nicht ganz einfach.
Der Schwerpunkt liegt wie im Plan angegeben bei 80 mm von der Profilnase entfernt, d.h., das Stabilitätsmaß beträgt 15%, und ist eigentlich zu hoch, da das Modell auch massiv zum Pumpen neigt. Eine Reduzierung auf 10% verbesserte zwar die Pumptendenz, erhöht aber gleichzeitig die Neigung zum Unterschneiden.
Mein simply-RES geht beim Pumpen butterweich auf die Nase und hat keinerlei Neigung zum Unterschneiden bei einem SM von knapp 10%. DAS SM ist übrigens mit winlaengs4 gerechnet.
Ich vermute die Ursache in dem dünnen, spitznasigen Flügelprofil.
Da mir das Hlw- Profil auch etwas suspekt ist, würde ich dieses als allerestes durch ein gedämpftes Brett-V-Leitwerk ersetzen, mit einem Öfnungswinkel von 100 bis 105°, da die Wendigkeit auch etwas besser sein könnte.
Was meinen die RESI-Piloten? Ist euch sowas auch schon aufgefallen?

Gruß
Hans

Peer
23.03.2015, 13:07
Hallo Hans,

kannst Du in diesem Video etwas von den angesprochenen Tendenzen erkennen und
als Laufzeitpunkt (Min:Sec) "festtackern" ?

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/432247-Baubericht-RESi-von-Thiele?p=3491477&viewfull=1#post3491477

Gruß
Peer

cumulusxp
23.03.2015, 20:34
Hallo Hans,

die Resi ist nicht die schnellste, aber sonst ist uns bei den Flugeigenschaften nichts negatives in der Art aufgefallen. Wir haben mittlerweile 7 Stück im Verein, aber ich habe noch nie eine unterschneiden gesehen. Wir haben von fortgeschrittenen Anfängern bis zum alten Hasen alles dabei. Habe die Vereinsresi schon ausgiebig geflogen ohne negative Erfahrungen. Die Wendigkeit ist auch absolut ok. Was nicht so gut ist: wenn man mit dem Wind reinkommt und sie dann in einer engen Wende auf den Landepunkt ziehen will verhungert sie oft. Dann kann sie einfach keine Fahrt behalten, wenn dann noch dazu der Wind von oben auf die Riesenfläche drückt. Das ist der Auslegung geschuldet und darauf muss man sich einstellen.
Ich kann sie für Jugendarbeit empfehlen, vom Aufbau her ist sie für Jugendliche beherrschbar und die 2-3 neuralgischen Punkte sind hier auch schon erläutert worden.

Schönen Gruß
Jörg

Papa14
24.03.2015, 20:24
Ich vermute die Ursache in dem dünnen, spitznasigen Flügelprofil.
Da mir das Hlw- Profil auch etwas suspekt ist, würde ich dieses als allerestes durch ein gedämpftes Brett-V-Leitwerk ersetzen, mit einem Öfnungswinkel von 100 bis 105°, da die Wendigkeit auch etwas besser sein könnte.
Kann es sein, dass du das Flugverhalten zu streng wissenschaftlich betrachtest? Penetration, Stabilitätsmaß, winlaengs4, ... meinst du nicht, dass für die Jugend der Spaß am Fliegen mehr zählt?

Ich kann jedenfalls kein Unterschneiden diagnostizieren. Ja, mit dem Wind hat sie nicht genug Durchzug für eine "Wende bei Fuß". Davon abgesehen sind Eigenschaften wie geringstes Sinken imho mehr vom Piloten als vom Modell abhängig. Jede noch so geringste Überdosis HR resultiert sofort in einen höheren Anstellwinkel und damit in Fahrtverlust, was mittelbar mit stärkerem Sinken einhergeht.

Ich werfe sie gerne wie einen HLG raus und abgesehen von einem starken TR Impuls wird sie dann mit fast keinem HR Ausschlag geflogen. In Bodennähe kann sie dann mit minimalsten SR Ausschlägen geflogen werden, da kann man das Ansprechverhalten und das Sinken richtig gut studieren. Von mangelnder Wendigkeit kann keine Rede sein. Die Wirkung vom Pendelleitwerk ist sehr gut, obwohl ich gedämpfte Ruder lieber habe, weil die Wirkung "kerniger" kommt. Über das HLW-Profil kann man denken, was man will - aber durch die Dicke ist eine hohe Stabilität gegeben, bei sehr geringem Gewicht (11g pro Flosse) und die HLW Verbinder sind auch ziemlich leicht. Ich glaube, dass ein Brettchen-LW schwerer wird - was mit dem 3fachen des Gewichts vorne ausgeglichen werden muss - bei einem etwas geringerem Stirnwiderstand.

Unterm Strich wird das eine Schnitzeljagd nach Verbesserungspotential, was sich mMn einfach nicht auszahlt. Die Jugend sollte basteln, fliegen und Spaß haben. :cool:

LG Peter

ixyltitz
01.04.2015, 09:47
Hallo zusammen,

sorry, dass ich mich jetzt erst melde. Aber ich habe zwischenzeitlich noch einige Handstart-Tests gemacht.

Erst einmal zum Video von Peer. Ein Unterschneiden ist da nicht zu sehen, wenn auch nach 15 Sekunden ein Strömungsabriß sichtbar wird, als das Modell beim Kurven in die Rückenwindsituation, mit Rückenwind fliegend, auf die Nase geht. Aber da fängt es sich sofort. Das würde ich nicht als Unterschneiden bezeichnen. Das ist normal, wenn man leicht ausgehungert fliegt. Da hat Peer dann sicher leicht Tiefe gegeben oder die Kurventiefe hat sogar schon ausgereicht, um das Modell in Normallage zu bringen. Interessant wäre: Das Verhalten zu sehen, wenn das Modell mit Rückenwind geradeaus weitergeflogen wäre.

Ich habe am letzten Freitag, am frühen Morgen bei fast Windstille, an einer leicht geneigten Wiese nochmals mit ganz simplen Handstarts getestet. Gestartet wurde unter dem natürlichen Flugwinkel und der natürlichen Fluggeschwindigkeit - geradeaus mit geringstem Sinken (eher ausgehungert) ohne Höhenkorrektur. Der Schwerpunkt war nach Plan bei 85 mm = SSM ca. 15%. Die Hangneigung entsprach etwa dem Gleitwinkel. Im relativ steilen Sinkflug hat sich das Modell wiederholt dem Boden genähert, wobei es sich im letzten Augenblick etwas aufrichtete. Die Startgeschwindigkeit sollte ausreichend gewesen sein, denn auch bei höherer Geschwindigkeit zeigt das Modell ein ähnliches Verhalten. Mit dem großen SSM hätte es sich aufbäumen müssen.
Nun kommt der eigentliche Test: Ich habe eine Ballaststange in das Rohr eingefügt und mit einem etwas leichteren Akku den Schwerpunkt gehalten. Anstatt 480 Gramm wog das Modell nun 580 Gramm.
Jetzt kommt das Erstaunliche: Das Modell hat sich bei der gleichen Startsituation nun leicht aufgebäumt, dass ich sogar etwas nachdrücken musste.
Ich vermute, dass es bei dem leichten Modell am Profil eine Ablöseblase gibt, die bei etwas höherem Gewicht mit höhere Geschwindigkeit und entsprechend höherer Re-Zahl verschwindet.
Ein höheres Gewicht ändert vermutlich die Sinkgeschwindigkeit nur unwesentlich, aber die Hochstarthöhe dürfte besonders bei leichtem Wind etwas geringer sein.
Turbulatoren bringen wahrscheinlich nichts, da die Hilfsholme genügend Turbulenz erzeugen.
Was mir an der RESI noch suspekt ist, ist der v-förmige Spalt zwischen den Leitwerkshälften. Da kann man sich vorstellen, was an dieser Stelle mit der Aerodynamik passiert.
Ich werde in Kürze ein geschlossenes, gedämpftes V-Leitwerk bauen.

Gruß Hans

little_wing
02.04.2015, 22:36
Hallo Hans,
aus deinen Schilderungen könnte man auch ableiten, dass das beschriebene Unterschneiden durch einen Strömungsabriß am V-Leitwerk hervorgerufen wird. Die Flugparameter die du beschreibst wie "geringstes Sinken, leicht ausgehungert, langsame Fluggeschwindigkeit" lassen diese Vermutung durchaus zu.
Gerade die ungedämpften V-Leitwerke neigen bei großen Ca, großen Schiebewinkeln und großen Seitenruderausschlägen zu solch einem Verhalten mit Strömungsabriß, die Folge ist, dass das Flugzeug die Nase nach unten nimmt, es holt wieder Fahrt auf und die Steuerbarkeit ist ist wieder vorhanden, das ist aber ziemlich unangenehm im Handling. Für Strömingsabriß spricht auch, dass sich mit Ballast das Steuerverhalten deutlich verbessert.
Ein gedämpftes V ist da sicher die bessere Lösung und hat bei richtiger Auslegung bestimmt die gleiche oder sogar bessere Wirksamkeit wie das Pendel-V.
Übrigens wurde in einer FMT vom März 1989 von Dr. Heinz Eder ein Aufsatz zu den verzwickten Strömingsverhältnissen an ungedämpften V-Leitwerken veröffentlicht, ich kann ja mal das Heft heraussuchen, wenn du an dem Beitrg interessiert bist.
Gruß
Rainer

Matthias R
02.04.2015, 22:51
Wäre es bei Gefahr eines Strömungsabrisses am Leitwerk nicht einen Versuch wert, den Schwerpunkt ein Stück zurück zu nehmen, die EWD daran angepasst zu reduzieren und so das Leitwerk zu entlasten?
15% Stabilitätsmaß klingt für mich nach Angstreserve, da geht sicher auch weniger.

mattersburger
02.04.2015, 23:47
Übrigens wurde in einer FMT vom März 1989 von Dr. Heinz Eder ein Aufsatz zu den verzwickten Strömingsverhältnissen an ungedämpften V-Leitwerken veröffentlicht, ich kann ja mal das Heft heraussuchen, wenn du an dem Beitrg interessiert bist.
Gruß
Rainer[/QUOTE]

Hallo Rainer

Wenn du das Heft heraussuchen musst, bedeutet das, du hast den passenden Beitrag auf "deiner Festplatte " gespeichert, und weißt in welchem Heft aus welchem Jahr er stammt.
Boahhh ich liebe dieses Forum und euch, für solche fundierten Infos, musste man früher Jahrelang auf Clubsitzungen gehen. ( auch schön und nett, aber der selbe Erfolg ?)

LG Andreas

Papa14
03.04.2015, 00:00
aus deinen Schilderungen könnte man auch ableiten, dass das beschriebene Unterschneiden durch einen Strömungsabriß am V-Leitwerk hervorgerufen wird. Die Flugparameter die du beschreibst wie "geringstes Sinken, leicht ausgehungert, langsame Fluggeschwindigkeit" lassen diese Vermutung durchaus zu.
Ich hungere die RESi regelmäßig aus und ich kann dir versichern, am V-LW reißt nichts ab! :D

Das LV ist groß dimensioniert und hat ein 9,5mm dickes Profil. Wenn da keine laminare Strömung mehr anliegt, dann hast du noch immer lange genug Ruderwirkung, wenn am Flügel schon kein Auftrieb mehr generiert wird. ;)

spacemann
03.04.2015, 12:31
In Anbetracht der beschriebenen Probleme würde ich zuerst mal analysieren was am Modell in Bezug auf die Bauanleitung verändert wurde. Beispielsweise Bespannung, Verzüge usw.
Meine Erfahrung ist, daß dies oft die Ursache der Probleme ist.

Lieber Hans, bitte definiere mal "Unterschneiden". Wenn ein Modell abtaucht um wieder Fahrt aufzuholen ist das erst mal kein Unterschneiden.

Gruß Fritz

kooboldt
03.04.2015, 13:05
moin moin

ich bin en bisschen verwirrt ^^
alle sind zufrieden und einer hat probleme
vielleicht ist ja irgentwas verzogen oder ein servo läuft nicht richtig

also für die flügelfläche und das gewicht ist es auchnicht wunderlicht das in einer engen rückenwindkurve der flieger nach unten gedrückt wird

und die wendigkeit ist ja mal mehr als ausreichend ;)

eifel-power
04.04.2015, 22:18
Wo und wie ist die Anlenkung des Spoilers? Wo Sitz das Servo?

spacemann
05.04.2015, 11:09
Das Servo wird direkt unter dem Spoiler auf die untere Flügelbeplankung geklebt. Der Servohebel "stößt" dann die Klappe nach oben. Diese Lösung ist denkbar simpel. Alternative Lösungen findest du ein paar Beiträge zuvor.

Fritz

ixyltitz
14.04.2015, 18:40
Hallo,

Ich habe die letzen Tage die Resi intensiv getestet und trotz meines Eindrucks des Unterschneidens durchaus positive Seiten gefunden. Positiv ist die gute Hochstarthöhe und die durch Schleudern erreichte zusätzliche Höhe. Mein simplyRES lässt sich nicht so gut schleudern, hat dafür mit seinem etwas dickeren Profil eine geringere Sinkgeschwindigkeit. Damit das Schleudern gut geht, müssen die Winkelausschläge des Vlw mindestens 25° betragen. Eine gute Ausgangshöhe wird natürlich auch durch die relativ geringe Flächenbelastung erreicht.
Sehr gut funktioniert auch das Auskurbeln von Thermikbärten. Selbst wenn sie klein sind, lassen sie sich gut zentrieren. Trotzdem könnte die Resi wendiger sein. Das ist sie nicht, trotz guten Kurbelns, z.B. wenn ich eng wendend ein Ziel anfliegen will, reagiert sie nur zögerlich. Da müsste das Leitwerks-V von 120° auf 100 bis 105° reduziert werden.
Nochmals zum Unterschneiden: Für mich ist die Neigung zum Unterschneiden immer noch unerklärlich. Unterschneiden heißt hier nicht, dass das Modell sofort auf die Nase geht, sondern dass es sich kaum von selbst abfängt (Abfangbogen), wenn ich es im Handstart mit der Eigengeschwindigkeit und normalem Gleitwinkel starte! Darüber hinaus reagiert die Resi auf Sturzflüge ganz erstaunlich: Ich habe das Modell mehrfach aus großer Höhe mit der Störklappe brachial auf die Nase gestellt, ohne, dass es sich nach Rückfahren der Klappe abgefangen hätte. Erst kräftiges Höheziehen hat den Sturzflug beendet. Überhaupt will das Modell sehr aktiv gesteuert werden. Entspanntes Thermikkreisen geht nicht. Es muss immer korrigiert werden.
Auch wenn ich mich mit dem Modell letztlich arrangiert habe, meine ich immer noch, dass man das Vlw verbessern könnte. Denn bei einem Stabilitätsmaß von knapp 15% müsste es einen ausgeprägten Abfangbogen geben. Selbst wenn ich sicherheitshalber noch 10 bis 15% der Flügelfläche, wie oft für Vlw empfohlen, wegrechne, beträgt das SSM immer noch 13%.
Vermutlich stört die Lücke zwischen den beiden Leitwerkshälften, wie von mir schon an anderer Stelle geschrieben, gewaltig.

Gruß Hans

kooboldt
14.04.2015, 19:36
moin moin...die idee mit dem kleiner lw winkel find ich gut und hatte ich schon in betracht gezogen...
hr wirkung ist meiner meinung nach sehr üppig
aber bei viel wind und 200g ballast brauch man doch etwas mehr sr wirkung
nichts desto trotz bin ich sehr zufrieden mit der resi

am wochenende in achmer hab ich selbst bei zerissener thermik und viel wind die thermik nutzen können
die piloten mit ihren f3j modellen waren auch angetan


und noch eine idee zum nachbauen!!!! vorallem für wettkampfpiloten zu empfehlen!!!

ich hab mir grad einen 225g ballast für den rohrholm fertig gemacht (8mm stahlstange)
dieser wert kann noch gesteigert wenn man 9.5mm stahl zur hand hat
10er passt leider nicht
jedoch liegt der holm vor meinem schweerpunkt und benötigt dann 2-3 klicks trimmung

nun hab ich mir eine box unter die bremsklappe gebaut da diese im schwerpunkt liegt
jetz kann ich ohne ein flügel abzunehmen schnell den ballast wechseln

bin grad noch am kleben
wieviel reinpasst wird dann heut abend berichtet falls ich noch genug blei finde

bis denne und guuuten flug ;)

Liegestuhlflieger
14.04.2015, 21:34
Hallo Hans,

ich könnte mir vorstellen, dass das Unterschneiden eine ganz einfache Ursache hat:

Mir ist das früher mal bei einem Modell so gegangen.
Wenn deine Anlenkungszüge etwas schwergängig gehen, könnte es sein, dass die Leitwerke nicht richtig neutralisieren.
Du gibst Tiefenruder um das Modell anzustechen, sobald du den Knüppel loslässt bleibt das Ruder aber auf Tief stehen und der Flieger unterschneidet. Bei schlecht neutralisierenden Servos wirst du denselben Effekt merken.

Grundsätzlich würde ich persönlich aber keine V-Pendelleitwerke mehr bauen. Wir hatten das vor ca. 30Jahren mal bei F3B-Modellen so gebaut und das hat sich nicht besonders gut bewährt.
Allerdings, wenn ich mich recht erinnere, war letztes Jahr beim RES in Coburg eine RESI im Finale.

Viele Grüße und weiterhin viel Spaß beim RESI fliegen.

Dietmar

Ka 8 Acro
14.04.2015, 22:22
Hallo zusammen

meine Resi wiegt 4oo Gramm und wenn ich was schweres will nehm ich meinen Cappucino. Dank dem riesengrossen pendel V - leitwerk fliegt das Gerät fast wie ein Dreiachser. Die Schwerpunktvorgabe des Konstrukteurs ist unbedingt einzuhalten um die optimale Performance zu erzielen, zu verbessern ist da garantiert garnichts ! Und aktiv geflogen werden will der Vogel auch. Mit der Nase hoch über dem Horizont sinkt sie fast nicht aber sie ist dann naturgemäß kaum steuerbar- da must du vorher drücken. Das ist ein federleichter Hochleister der sauber gebaut und eingestellt wirklich Freude macht.
Einzig das bei schlechten Landungen empfindliche Rumpfboot bietet anlass zur Kritik. Hier ist schlechtlandern das einlaminieren einiger Streifen Kohleband zu empfehlen.
Meine Resi habe ich bei schwächster Februarthermik mit dem Kopf im Nacken über eine Stunde nonstop gesegelt.

RESI ?

Ein wirklich toller Apparat !

viele schöne Flüge

Ka 8 Acro

eifel-power
14.04.2015, 22:28
Hier ist schlechtlandern das einlaminieren einiger Streifen Kohleband zu empfehlen.

Verikal oder Horizontal oder beides?

Papa14
14.04.2015, 22:45
Einzig das bei schlechten Landungen empfindliche Rumpfboot bietet anlass zur Kritik. Hier ist schlechtlandern das einlaminieren einiger Streifen Kohleband zu empfehlen.
DAS ... will ich jetzt mal in Frage stellen!

Ich hab zwar bis jetzt noch keine Stecklandungen hingelegt, aber ich hab den Eindruck, dass der Rumpf das auch aushalten würde. Oder redet ihr da von einem anderen Modell? Meine RESi ist nach Bauplan gebaut ... naja, der Rumpf ... aber der ist sehr stabil und braucht weder Sperrholzverstärkung, noch Kohle.

Ich werfe die RESi, was mein Ärmel hergibt, ich hab sie mit einem viel zu starken Gummi gehochstartet :cool: bis das Leitwerk davongeflogen ist ... aber der Rumpf gibt nicht so schnell auf.

Das Pendel-LW ist genial, weil es echt Gewicht spart. Ich fliege ohnehin mit ganz wenig Ruderausschlag, obwohl ich alles auf maximalen Ausschlag eingestellt habe, das hilft bei extremen Manövern. Ob die Ruder gut oder schlecht reagieren, kann ich erst sagen, wenn ich meinen Pures fertig und geflogen habe. :D

LG Peter

Phoenix35
15.04.2015, 07:32
... und wenn dann von außen auflaminieren (zumindest, wenn man an RES-Wettbewerben teilnehmen will) - sonst entspricht das Modell nicht mehr den Wettbewerbsregeln.

Viele Grüße

Uli

Feigao
15.04.2015, 09:34
... meine Resi wiegt 4oo Gramm ...

Wie hast du den das hinbekommen? Meine wiegt 442gr, Oracoverlight bespannt und kein zusätzlicher Schnickschnack oder Verstrebungen eingebaut.

Gruß Heinz

Franz Zier
15.04.2015, 13:31
Hallo Kollegen

Ich möchte kurz die Frage aufwerfen ob es noch sinnvoll ist so leicht zu sein. Bei so geringen Gewicht kommt das Modell ja kaum noch vorwärts. Auch ist die Wirksamkeit der Ruder, speziell die des Seitenruders nicht mehr so toll. Oder anders gesagt, wie niedrig darf die Flächenbelastung nun noch sein, damit das Modell noch genügend Fahrt macht um auch noch Abwindfelder überwinden zu können?
Bitte nicht gleich auf mich hin schlagen, habe mit dieser Klasse fast keine Erfahrung.

Franz

Hägar
15.04.2015, 14:11
... ob es noch sinnvoll ist so leicht zu sein.
...Bitte nicht gleich auf mich hin schlagen ...

Da gibt es nichts zu schlagen, Franz. Die gleiche Frage hat mich auch umgetan, und vorige Tage habe ich sie mit einem aus dem Baba-Jaga-Team in Stuttgart diskutiert. Vereinfachtes Ergebnis: Bei Windstille und schwachen thermischen Bedingungen sollte der Flieger so leicht wie möglich sein, aber nur dann. Mit auffrischendem Wind ist höheres Gewicht / höhere Flächenbelastung nützlich, um Strecke gegen den Wind machen zu können. Um nicht für für jede Wetterlage ein eigens optimiertes Modell auf Vorrat halten zu müssen, ist also ein "all-in-one" Flieger zweckmäßig, der für schwache Bedingungen ein Minimalgewicht von 400 - 500g hat, und der dann nach Bedarf aufballastiert wird.

Zur Seitenruderwirksamkeit: Wenn man das Gewicht an der richtigen Stelle spart, nämlich an den Außenflügeln, dann kommt das auch der Seitenruderwirksamkeit zu Gute. Es ist durchaus möglich, langsam und dennoch kontrolliert steuerbar unterwegs zu sein.

Unter Wettbewerbsbedingungen ist man auf zwei Flieger beschränkt. Man könnte also auch je ein leichteres und ein schwereres, robusteres Exemplar im Gepäck haben.

Ich hoffe, dass das weiter hilft.

LG
Stefan

Franz Zier
15.04.2015, 19:10
Danke Stefan

jetzt verstehe ich den Sinn der Sache

Franz

UweH
15.04.2015, 21:07
Hallo Leute, mir fällt auf dass bei der RES-Gewichtsdiskussion die Begriffe Fluggewicht und Flächenbelastung immer wild durcheinder gewürfelt verwendet werden, aber dabei handelt es sich um zwei vollkommen unterschiedliche Optimierungsparameter. Ein Modell mit 300 Gramm und 15 dm² Flächeninhalt ist zwar leicht, aber wird bei schwachen Bedingungen (und vermutlich bei allen anderen Bedingungen auch) keinerlei Vorteile bringen, obwohl es sich mit seinen 20 g/dm² Flächenbelastung trotz des sehr geringen Gewichts auch gegen Wind sehr gut durchsetzen würde.

Modelle mit sehr geringer Flächenbelastung, und damit meine ich unter ~ 10 g/dm², bringt man auch mit geringen Profilwölbungen kaum zum laufen, aber Modelle mit etwas höherer Flächenbelastung und geringem Absolutgewicht bekommt man auch bei keinem oder wenig Gegenwind mit etwas mehr Profilwölbung im Hochstart ganz gut hoch und hat auch passables sinken.
Somit ist ein 400 Gramm Flieger mit 20 dm² keineswegs leicht und ein 500 Gramm Flieger mit 35 dm² Flächeninhalt nicht wirklich schwer.

Zum Glück führen viele Wege nach Rom und ich würde es toll finden wenn in RES mehr experimentiert würde statt der derzeit zu beobachtenden Entwicklung in Richtung sehr ähnlicher Modelle. Das optimale Einheitsmodell gibt es durch die eigentlich gar nicht kleine Palette von Optimierungsmöglichkeiten bei RES nicht, auch wenn man bei den meisten neuen RES-Fliegern aktuell den Eindruck bekommt dass es genau darauf hinaus läuft.

Gruß,

Uwe.

kooboldt
15.04.2015, 22:03
also ich kann unter meinen spoiler mindestens 500 gramm packen...das ganze liegt im schwerpunkt und ist dann nicht trimmbedürftig
im rohrholm geht das auch...aber ab ca. 150g muss man etwas höhe trimmen was das durchsetzungsvermögen bei wind wieder beeinträchtig
somit kann ich nur jedem wettkampfpiloten empfehlen eine box unter den spoiler zu kleben!!!!

meine resi wog vor dem umbau 500 und danach hab ich nicht gewogen was auch egal ist
die fläche ist einfach riesig und dem modell stört es nicht !!!!

am abend gegen 19 uhr und kein wind hatte ich nach 3 handschlepps auf ca. 50m höhe 3 min abgleitzeit
was will ich denne mehr :D

und ich glaube die 400g resi schneidet nicht besser ab :rolleyes:
und wieso zum geier ist die soooo leicht ?!?!!? das geht ja garnich
mein rohbau lag bei 320 hne folie und elektrik

eifel-power
15.04.2015, 22:10
Mal ne andre Frage ...

Ich möchte gute rückstellgenaue Servos für die RESi einbauen ... am liebsten HV .... jemand Tipps?

Danke.
Gruß
Thorsten

Ka 8 Acro
15.04.2015, 22:13
Hallo

ich habe gelogen- der Rumpf wog frisch gebaut 242 Gramm und die Tragfläche 230 Gramm. Jetzt ist es gaanz genau und kommt mir seehr leicht vor. Die Flächenbelastung habe ich nicht ausgerechnet, der Apparat wird nur zum Spass an der Freude ohne Wettkampfambitionen geflogen. Heute im Sauerland am Fleckenberger Südhang wars doch zu windig, immer diese Ablösungen. Die Resi ging in 20 Metern höhe gut gedrückt nicht mehr so richtig vorwärts, kurz angestürzt war dieser superleichte Zweiachser voll steuerbar und locker an den Bäumen vorbeizufliegen ! Und es stimmt- langsam ist sie auch steuerbar aber unüberziehbar ist sie nicht, wie auch- Resi fliegen ist ja kein Videospiel.

Für so Bedingungen und Startplatz wie heute hätt ich gerne wieder nen Easyglider mit Ballaststange drin...ein anderes Thema.

Die Resi aufzballastieren find ich irgendwie brutal , aber jeder wie er mag mir seinem Spielzeug.

viele schöne Flüge

Ka 8 Acro

UweH
15.04.2015, 22:50
Ich möchte gute rückstellgenaue Servos für die RESi einbauen ... am liebsten HV .... jemand Tipps?


Hallo Thorsten, für RES-Flieger bei HV haben sich die Dymond D60 gut bewährt oder für reiche RES-Piloten die KST X08.
Bei mir kommen bei nicht ganz HV die KST DS245S zum Einsatz, die erheblich günstiger sind als die X08, aber dafür bei 2S Lipo unter hoher Last ein hohes Abrauchrisiko haben. An 4 Eneloops bin ich mit diesen Servos bisher sehr zufrieden und meistens braucht man bei Lipos im RES noch Blei, weshalb man gegenüber den 800er Eneloops selten was an Gewicht spart.

@Resi-Gewichtsdiskussion: Bei reiner Freizeitfliegerei ist es Quatsch auf geringstes Gewicht zu achten, man sollte viel mehr einen vernünftig robusten Aufbau für den Alltagsbetrieb anstreben.
Im Wettbewerb ist es was anderes und da ist eine große Spreizung des Fluggewichts zwischen Minimalgewicht für schwache Bedingungen und möglichst unkomplizierter Ballastoption bei ausreichender Festigkeit für den Hochstart bei windigen Bedingungen angesagt...oder mehrere Modelle wie weiter oben schon erwähnt.

Gruß,

Uwe.

modellflieger1104
16.04.2015, 08:10
Hallo Zusammen,

hattet Ihr das auch schon?
Gestern sind, bei einer meiner RESis, beim Gummistart beide Kohlestäbe der V-LW Aufnahme herausgebrochen!!!:confused::eek:
Ein Flattern des V-LW konnte ich nicht beobachten. Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind die Löcher nicht großartig ausgerissen.
Erstaunlicherweise ist beim anschießenden Aufschlag aus ca. 20m und ohne V-LW gar nicht soviel kaputt gegangen. Ist doch sehr stabil, der Flieger!
Ich hab schon ein paar Seiten vorher gelesen, dass einige schon den Harzstopfen, indem die beiden Kohlestäbe stecken, durch Alu ersetzt haben.
1332775
1332776

Lototos
16.04.2015, 09:06
Hallo Zusammen,

hattet Ihr das auch schon?
Gestern sind, bei einer meiner RESis, beim Gummistart beide Kohlestäbe der V-LW Aufnahme herausgebrochen!!!:confused::eek:
Ein Flattern des V-LW konnte ich nicht beobachten. Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind die Löcher nicht großartig ausgerissen.
Erstaunlicherweise ist beim anschießenden Aufschlag aus ca. 20m und ohne V-LW gar nicht soviel kaputt gegangen. Ist doch sehr stabil, der Flieger!
Ich hab schon ein paar Seiten vorher gelesen, dass einige schon den Harzstopfen, indem die beiden Kohlestäbe stecken, durch Alu ersetzt haben.
1332775
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Das nenn ich mal eine schei.......... Konstruktion:p, entschuldigung, aber ich nehme bei meinem InspiRES ein ca. 4cm langen Stahldraht und biege den auf den gewünschten Winkel.
Darauf klebe ich je ein CFK Röhrchen D= 4/2 und von hinten mit Rovings eingemamt (ich machs immer mit Zack).
Ich denke mal wenn bei euch ein Bruch entsteht (durch Transport oder so) merkt man das nicht sofort und schon ist es passiert.

spacemann
16.04.2015, 12:13
Meist hat so etwas eine Vorgeschichte. Transportschaden (Lotos spricht es an), harte Landung oder ähnliches. Das mit dem gebogenen Stahldraht ist eine gute Idee, wenn es nicht so schwer wäre.:mad:

Lototos
16.04.2015, 12:19
Meist hat so etwas eine Vorgeschichte. Transportschaden (Lotos spricht es an), harte Landung oder ähnliches. Das mit dem gebogenen Stahldraht ist eine gute Idee, wenn es nicht so schwer wäre.:mad:

ach jetzt hör aber auf, schneide Dir ein 4-5cm D=2mm Stahldraht ab und nimm statt Eurer Vollkohlestäbe, Röhrchen und wiege das.
Wenn es geschätze 1-2 g Unterschied sind, da würde ich aber bei der viel höheren Sicherheit mit leben.

Papa14
16.04.2015, 15:44
Ich möchte gute rückstellgenaue Servos für die RESi einbauen ... am liebsten HV .... jemand Tipps?

Perlen vor die Säue ... die Anlenkung mit Stahldraht und die Aufhängung des Pendelleitwerks sind schon mit einem gewissen Spiel verbunden. Nimm irgendwelche 7-10 EUR Servos, die tun auch ihren Dienst. Ich hab die Pico-8 vom Lindi drin, die haben sogar MG und halten stärker Stöße am LW aus.
Wenn du Rückstellgenauigkeit haben willst, dann nimm die äussersten Löcher an den Ruderhörnern und stell den gewünschten Ruderweg im Sender ein.

Papa14
16.04.2015, 15:51
hattet Ihr das auch schon?
Gestern sind, bei einer meiner RESis, beim Gummistart beide Kohlestäbe der V-LW Aufnahme herausgebrochen
Ja, hatte ich auch, bei mir ist ein Teil vom Rumpfrohr ausgebrochen, die Reparatur war aber ganz easy.
Mein Hochstartgummi war zu stark, die RESi ist damit auch gar nicht auf Höhe gekommen, irgendwann ... *frrrr* ... hat das Leitwerk geflatter und hat abmontiert. SSKM.


Das nenn ich mal eine schei.......... Konstruktion
Das ist eine abqualifizierende Aussage - ein RES Segler ist keine Hangfräse, die Montage des V-LW ist ausgesprochen stabil und trotzdem leicht.

LG Peter

Lototos
16.04.2015, 16:03
nur wenn das jetzt schon mehrmals passiert ist, sollte man sich um eine bessere Lösung umsehen, meine ist ja auch nur ein Vorschlag, aber bisher ohne Probleme.

Papa14
16.04.2015, 17:21
Man sollte ... die Kirche im Dorf lassen.

In meinem Fall war die Ursache Überbelastung infolge eines flitschenähnlichen Starts. Da darf man sich nicht wundern, wenns Leitwerk abmontiert. Die Behebung war einfach und schnell, Vaterland gerettet. Wenn du die Stelle bombensicher machst, dann bricht das Rohr ein paar mm daneben ... so what?

;)

Lototos
16.04.2015, 18:04
und warum sollte dann das Heckrohr brechen?
Diese kurzen eingesetzten Stummelchen warten doch nur darauf einen Knacks zu kriegen.:D

Papa14
16.04.2015, 18:24
Ist sinnlos, gegen einen das-muss-der-Flieger-abkönnen-Wahn zu argumentieren - bau deine eigene RESi, dann kannst du das Heck meinetwegen aus Edelstahl bauen. :D

Für alle anderen - der Flieger kann auch so genug ab.

Lototos
16.04.2015, 19:07
ich habe meinen eigenen RES Flieger (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/489912-InspiRES?p=3685908&viewfull=1#post3685908), das Heck ist aus 2mm Balsa, am Ende 10x10mm und das hält, das sagt doch wohl alles.
Ich denke mal bei der RESi ist das eine Sollbruchstelle, damit sich möglichst viele eine neue kaufen müssen:D:D:D.

Liegestuhlflieger
16.04.2015, 20:24
Hallo Manni,

das sind aber gewagte Aussagen von dir!

Die RESI´S waren zusammen bestimmt schon hunderte von Stunden in der Luft. Da geht halt auch mal was kaputt.

Nach deinen eigenen Aussagen (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/489912-InspiRES?p=3685908&viewfull=1#post3685908) hast du mit deiner InspiRES nur ein paar Würfe gemacht und bist dir schon sicher, dass das alles so hält!?

Viele Grüße
Dietmar

kooboldt
16.04.2015, 20:37
moin moin jungs und mädels

meine resi lag am boden mit der funke auf der fläche und bei einer starken böhe hatts mir den flieger gegen einen anhänger geblasen
leitwerk hat gehalten :eek:
hab selber blöd geguckt und die windenstarts danach hats auch abgekonnt

also ich geh echt nicht zaghaft mit meinen modellen um
und die idee mit dem stahldraht find ich auch gut, bei 41dm2 sind die paar gram nicht zu merken !!!

meine nächste wird auch etwas umgebaut
diese 2x2mm balsaleisten hinter der nasenleiste werden gegen kiefer getauscht da man schon bei kleinigkeiten die leister zerbricht und das vlw bekommt einen kleineren winkel
dann halt wieder die ballastkammer und das sollte dann reichen


p.s. für alle die intresse am profil haben .... es ist ein leicht modifiziertes ag44
hat der herr thiele mir geflüstert :p

ich hoffe ihr bekommt die leitwerksproblem in den griff
sonnst is der flieger sehr robust !!! bei einem handschlepp bei wind hat sich die fläche zu einem halbkreis gebogen :eek: das war nicht ohne

kooboldt
16.04.2015, 20:57
was mir noch zu den bildern oben einfällt

das beide gleichzeitig "rausfallen" ist erstaunlich :confused: kommt mir spanisch vor

Lototos
16.04.2015, 21:09
ich habe doch nur einen Tipp gegeben, wie man das professionell lösen kann und da werde ich gleich so angemacht.:cry:
Ich habe mitgelesen und mir bei dem Alu Einsatz schon meine Gedanken gemacht, ist auch nicht das gelbe vom Ei.
Aber macht mal, wer offen für Ideen ist, der lernt eventuell noch was.:D:D:D

UweH
16.04.2015, 22:41
:confused:

mattersburger
16.04.2015, 22:58
:confused:

Haha, na wenn von dir, nicht mehr kommt, halt ich mich auch raus.:D

take it easy Jungs, sollte eine Diskussion mit konstruktiver Kritik, und guten Ratschlägen bleiben, jemandem seinen Willen aufzuzwingen, oder durchzusetzen, wird nicht funktionieren, und ist auch nicht nötig.

LG Andreas

Papa14
17.04.2015, 08:03
meine nächste wird auch etwas umgebaut
diese 2x2mm balsaleisten hinter der nasenleiste werden gegen kiefer getauscht da man schon bei kleinigkeiten die leister zerbricht
Das ist eine sinnvolle Änderung - bei der Gelegenheit kannst du auch den Flügel-Mittelteil oben mit 0,6 - 0,8mm Sperrholz beplanken (nur etwa Rumpbreite) und die Nasenleiste aus Buche gegen Kohle tauschen. Beide Maßnahmen haben sich schon sehr bewährt!


ich habe doch nur einen Tipp gegeben, wie man das professionell lösen kann und da werde ich gleich so angemacht.:cry:

Do not fix it unless it has been broken!

Du hast die RESi weder gebaut noch geflogen und gibst gute Tipps ... :confused: ... ? Du hast ja einen anderen netten RES Segler zusammengeschustert, das soll auch anerkannt werden. Aber wenn du Verbesserungsvorschläge für die RESi abgibst, dann redest du - Verzeihung - wie der Blinde von der Farbe. :D

LG Peter

Lototos
17.04.2015, 08:55
Do not fix it unless it has been broken!

Du hast die RESi weder gebaut noch geflogen und gibst gute Tipps ... :confused: ... ? Du hast ja einen anderen netten RES Segler zusammengeschustert, das soll auch anerkannt werden. Aber wenn du Verbesserungsvorschläge für die RESi abgibst, dann redest du - Verzeihung - wie der Blinde von der Farbe. :D

LG Peter

wir sind in Deutschland und schreiben Deutsch!!!!!!!!!!!!:mad:

Ich habe aber gelesen das die Lösung schon öfter Probleme gemacht hat und sich einige um eine bessere Lösung Gedanken gemacht haben.

Nach dem Gesetz des Hebelarms ist die jetzige Lösung viel zu schwach.

Angenommen der Lagerbolzen steckt 5mm im Pfropfen und das Leitwerk ist 220mm, dann ist das Verhältnis 44:1.
Bei einer Belastung von eventuell 1kg wirken 44 kg auf diese kleine Steckung.
Wenn jetzt noch die Mischung vom Epoxy nicht genau ist, oder der Bolzen nicht angeschliffen wurde, ist die Ursache geklährt.

Da ist es doch egal wie der Flieger heißt:D:D:D
Und "zusammengeschustert" ist ein Flieger, der Probleme macht:D:D:D

Habe ich fast vergessen, ich bringe meine InspiRES erst raus, wenn die Konstruktion möglichst keine Probleme mehr macht.

Chandrayaan
17.04.2015, 09:29
Hallo "Lototos",

ich gebe Peter recht. Du hast den RESi weder gebaut noch geflogen und Du führst Dich hier auf als wärst Du der "Käse" ... derweil stinkst Du blos ...

Tu Dir (und uns) einen Gefallen. Schreib über Deinen InspiRES in Deinem Thread. Bring das Modell mal auf den Markt oder gehe mit Deinem eigenen Modell mal auf einen Wettbewerb und zeig was in dem Modell steckt. Und verschone uns vor Deinen Kommentaren und Bewertungen über Dinge, von denen Du hier nur gelesen hast ...

Meine RESi hat nun 1 Wettbewerbsjahr auf dem Buckel. Das beschriebene Bauteil war noch ein nie Problem!


wir sind in Deutschland und schreiben Deutsch!!!!!!!!!!!!:mad:

Na ja ... der Kleingeist ... Wir sind in Europa ... da werden alleine 23 Amtssprachen gesprochen.



Habe ich fast vergessen, ich bringe meine InspiRES erst raus, wenn die Konstruktion möglichst keine Probleme mehr macht.

Ich bin gespannt, ob der dann auf einem RES-Wettbewerb "competitive" ist ... ;-)


So ... "just my two cents"

Gruss
Martin

Lototos
17.04.2015, 09:36
ach so, weil ich einen Tipp gebe muss ich mich jetzt Beleidigen lassen

LEUTE SO NICHT !!!!!!!!!!!!!!:mad::mad::mad::mad::mad::mad:

UweH
17.04.2015, 10:18
nochemal :confused:

Gegen Streithammel scheint kein Kraut gewachsen :cry:

Lototos
17.04.2015, 10:37
nochemal :confused:

Gegen Streithammel scheint kein Kraut gewachsen :cry:

Den Anstoß zum Streit gebe ich nicht.
Ich bin kein Hammel:mad::mad::mad::mad::mad::mad:

cumulusxp
17.04.2015, 12:16
Hallo Zusammen,

hattet Ihr das auch schon?
Gestern sind, bei einer meiner RESis, beim Gummistart beide Kohlestäbe der V-LW Aufnahme herausgebrochen!!!:confused::eek:
Ein Flattern des V-LW konnte ich nicht beobachten. Wie auf den Bildern zu sehen ist, sind die Löcher nicht großartig ausgerissen.
Erstaunlicherweise ist beim anschießenden Aufschlag aus ca. 20m und ohne V-LW gar nicht soviel kaputt gegangen. Ist doch sehr stabil, der Flieger!
Ich hab schon ein paar Seiten vorher gelesen, dass einige schon den Harzstopfen, indem die beiden Kohlestäbe stecken, durch Alu ersetzt haben.


Hallo Modellflieger 1104,

falls Du hier noch mitliest und nicht resigniert hast was aus der Frage geworden ist....
Wir habe 7 Resi's im Verein, plus zwei E-Rümpfe. Bei den ersten drei wurde der Verbinder original eingebaut und die Kohlestäbe haben sich früher oder später selbstständig gemacht. Bei den nächsten beiden waren die Harzstopfen so voller Luftblasen das man durchsehen konnte, die haben wir gleich draussen gelassen und durch die Alu-Lösung ersetzt. Die hat sich im Flugbetrieb bewährt, es wurde nichts mehr lose. Leider ist bei einem Modell ein Kohlestab beim Transport abgebrochen, das war nur sehr schwer zu reparieren.
Meine neue Lösung ist ein Rundholz einzusetzen und die 3mm Bohrung durchgehend zu machen, die beiden Stäbe haben 3mm Versatz in Längsrichtung. Das fällt nicht auf und falls ein Stab abbricht kann man den Rest leichter wieder herausbekommen.
Zwei Modelle haben die Originalteile, und die haben bis jetzt auch gehalten.
Die Hebelverhältnisse für das Kohlestäbchen sich denkbar ungünstig, und die Verarbeitung des Harzes ist nicht gleichmässig. Daher gibt es bestimmt einige bei denen die Chose hält und bei anderen nicht.

Eine weitere Schwachstelle ist der Rumpf im Bereich unter dem Flügel. Beim Festhalten vor dem Start am Gummiseil muss man zupacken, da wird das Balsa auf die Dauer weich. Hier habe ich schon ganz unterschiedliche Holzqualitäten gesehen, von superleicht und entsprechend weich bis zu sehr festem Balsa das sicher eine Weile wenn nicht dauerhaft hält. Daher kann man nicht von einem Modell auf die Serie schliessen, da kann man Glück haben oder nicht. Wir haben die letzten Modelle auf der Innenseite mit dünnem Sperrholz verstärkt, das hält dauerhaft.

Sonst fallen mir keine notwendigen Veränderungen oder Verstärkungen ein. Die Resi hält 'ne Menge aus und die werden auch nicht geschont. Wenn die im Training oder Wettbewerb andauernd auf den Landepunkt geklatscht werden müssen sie auch was abkönnen. Wer zusätzlich Kohle oder Kiefer verbauen möchte kann das ja tun, bei uns kam noch kein Bedarf auf.

Schönen Gruß
Jörg

Lars Wenckel
17.04.2015, 12:58
wieder zoff und streit!

hier ist jetzt vorrübergehend schluss.

geht fliegen!

Lars Wenckel
31.05.2015, 06:29
grüsst euch!

ich gehe jetzt davon aus, dass es hier ab sofort regelkonform zu geht.

bbloechlinger
09.06.2015, 21:01
Hallo zusammen
Freut mich sehr, dass der Resi-Thread wieder offen ist, herzlichen Dank an den Moderator. Ich freu mich schon auf andere Inputs und Lösungen! :D

Endlich bin ich fast fertig mit meiner Resi, freu mich schon auf der Erstflug. Da mir das VLW nicht so gefallen hat, habe ich ein KLW gebaut:

Gewichte Rohbau KLW ohne Bespannung: ca. 24gr beide

Vielleicht viel zu schwer, hoffe muss nicht allzuviel vorne reinpacken. Da es sich für mich um ein reines Freizeitmodell handeln soll, kommt es mir auch nicht auf jedes Gramm an, wir werden sehen.

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bbloechlinger
10.06.2015, 20:40
Heute Erstflug gehabt, bin begeistert. :D:D:D
Abfluggewicht wie erwartet hoch: 540gr

bbloechlinger
16.06.2015, 22:13
https://www.youtube.com/watch?v=9aac32TnxIs&feature=youtu.be

Zweiter Flug am Hang bei relativ starkem Wind. Konnte sich aber bei anderen flügen trotzdem gut durchsetzen.

Bob Valdez
17.06.2015, 18:24
Sieht Klasse aus , gefällt mir .
Könntest Du noch ein Bild des Leitwerks von Unten zeigen ?
Bin gerade dabei einen ( anderen ) Flieger zu bauen , und so ein Leitwerk würde da gut passen .

little_wing
17.06.2015, 21:33
Hallo bloechlinger,
dein KLW-Umbau ist sehr schön geworden, erinnert mich ein bißchen an den Umbau meines Simply-RES vor ca. einem Jahr, den ich hier:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/427781-PURES-V2-Aufbau-mit-Kreuzleitwerk/page2

beschrieben habe.

Grund für den Umbau war damals die ungenügende Steuerfolgsamkeit des nach Plan vorgesehenen V-Leitwerks des simplyRES. Nach dem Umbau waren die Probleme erfreulicherweise wie weggeblasen.

Jetzt werden wahrscheinlich die Resi-Jünger deine Modifikation fast wie ein Sakrileg empfinden, aber dafür sieht es besser aus und funzt bestimmt auch besser als das V mit seinen ewigen Problemen wie sie hier ja schon ausfühlich diskutiert wurden...

Mit freundlichem Holm- und Leitwerksbruch:cool:
Rainer

bbloechlinger
18.06.2015, 00:22
Hallo Rainer

Danke für die Blumen, gebe ich dir gerne zurück. Funktioniert tadellos, die Steuerwirksamkeit ist super. Lustig, als Vorbild, hab ich nämlich genau deine Variante ;) gesehen - vielen Dank. Wie das V-Leitwerk funktioniert kann ich nicht sagen. Mir gefällt einfach die Optik bei den F3J-Leitwerken viel besser. Eigentlich wollte ich auch ein Wippe bauen, war aber zu ungeduldig.

LG, Björn

bbloechlinger
21.06.2015, 16:26
Sieht Klasse aus , gefällt mir .
Könntest Du noch ein Bild des Leitwerks von Unten zeigen ?
Bin gerade dabei einen ( anderen ) Flieger zu bauen , und so ein Leitwerk würde da gut passen .

Sieht ein bisschen schluderig aus, aber so sieht das ganze von unten aus:

1365446

Bob Valdez
21.06.2015, 16:52
Hi ,
super , vielen Dank !
Hast Du den Träger des Höhenleitwerks " stumpf " mit dem Leitwerksträger verklebt , oder ihn eingeschlitzt ?

bbloechlinger
21.06.2015, 22:20
Hallo Bob

Ist stumpf raufgeklebt und auf der Seite ein bisschen verstärkt, Glas hätte auch gereicht, hatte aber gerade nur Kohle zur Hand.

Gruss, Björn

kooboldt
27.06.2015, 13:03
moin moin

also 24g für das komplette leitwerk ist voll ok !!! das v-ltw wiegt bei mir 25g

wenn du gewicht sparen möchtet reiss die züge raus und leg ne schnur...dann halt ne feder aus 0.5er stahl und gut
beim f3k funktionierts ja auch wunderprächtig

bis denne mfg micha

mattersburger
28.06.2015, 20:03
Hallo

Alternativ wären CFK Stäbe zu empfehlen, habe das bei "Seppa s" Baubericht "SERum" abgeguckt und beim GenRes realisiert, sicher einiges leichter und einfacher zu bauen als Seilzüge. (denk ich mal, habe das noch nicht versucht)

Werde bei meinem neuen GenRes Rumpf die CFK Stangen außerhalb des Rohres in kurzen Bodenzughüllen führen.
Ich hoffe mit neuem Rumpf, und Leitwerken(11 Gramm unbespannt), alter Fläche, unter 500 Gramm zu kommen.

LG Andreas

little_wing
29.06.2015, 15:04
Hallo Björn und Andreas,
solche CfK-Anlenkungen habe ich bislang an zwei Modellen verbaut, das war schnell und problemlos realisiert und zeichnet sich durch geringes Gewicht ( ca. halb so schwer wie vergleichbare 0,8er Stahldrähte), Leichtgängigkeit und Spielfreiheit aus. Es reicht aus, die Stangen nur partiell in kurzen Stücken aus Bowdeninnenrohr (vorher mit wsserf. Edding schwärzen!) 4-5mal zu lagern und die Rohrstückchen auf dem Heckausleger mit Seku anzukleben. Noch leichter geht es mit im Durcmesser passenden Schrumpfschlauch, der ist schon schwarz (immer außer Reichweite des Föns!).
Die Einhängung am Ruderhorn mit kleinem Stahldrahthäkchen, das mit dem CfK Stangerl mit Schrumpfschlauch und Seku verbunden ist, hält alle Belastungen im RES aus. Am Servo mit Lüsterklemme o.ä. festklemmen, das gewährleistet auch die Auswechselbarkeit, falls doch mal das CfK brechen sollte.

Eine Seilanlenkung geht natürlich auch, ist aber m.E. nur bei einem V-Leitwerk sinnvoll, wo man Höhe auf Zug realisieren kann, und nicht zu vergessen: die richtige Rückstellkraft der Feder ist durch empirische Versuche zu ermitteln, da gibt es m.W. noch keine allgemein gültigen Angaben für RES-Modelle.

Bei einem KLW wie es hier beschrieben ist, ist eine Anlenkung des Höhenruders auf Zug nur mit einer fummeligen Umlenkung des Fadens machbar, oder man legt das Höhenleitwerk tief, also unter den Heckausleger, was aber beim Landen wohl deutliche Nachteile haben wird.

Gruß
Rainer

Scaer
20.11.2015, 20:08
Nach dem Artikel in der FMi 8/2015 bin ich reichlich verunsichert, was den Resi Bausatz betrifft. Die Qualität und Passgenauigkeit wird dort als nicht wirklich gut beschrieben, außerdem werden recht komplizierte Bauschritte beschrieben, bei denen viel in die Hose gehen kann. Der Artikel regt mich als Bauanfänger nicht wirklich dazu an, den Resi zu bauen. Hier dagegen lese ich genau das Gegenteil. Was stimmt denn nun? :confused:

Feigao
20.11.2015, 22:49
Wir haben letzten Winter mit sechs Jugendlichen zwischen 10 und 15 Jahren RESi gebaut. Die Jungs hatten zuvor kein Holzmodell gebaut. Alle Modelle fliegen immer noch. Vier von den Jungs haben mit Erfolg an den BavarianOpen teilgenommen. Meine beste Platzierung war in Erbach Platz vier.

Noch Fragen - ich denke wenn solche Jungs die RESi fertig bringen dann kann der Bausatz nicht so schlecht sein.

Das Einzige was man entweder ändern oder immer kontrollieren muß sind die zwei CFK-Stäbe des V-Leitwerkes.

Gruß Heinz

cumulusxp
22.11.2015, 14:58
Nach dem Artikel in der FMi 8/2015 bin ich reichlich verunsichert, was den Resi Bausatz betrifft. Die Qualität und Passgenauigkeit wird dort als nicht wirklich gut beschrieben, außerdem werden recht komplizierte Bauschritte beschrieben, bei denen viel in die Hose gehen kann. Der Artikel regt mich als Bauanfänger nicht wirklich dazu an, den Resi zu bauen. Hier dagegen lese ich genau das Gegenteil. Was stimmt denn nun? :confused:

Hallo, ich stimme Heinz zu, die Resi ist schon was für Anfänger. Sie hat aber auch ein zwei Schwachpunkte, die sind vielleicht in dem Artikel besonders herausgekommen. Zur Passgenauigkeit: wir haben auch etliche gebaut, man musste die Ausschnitte für die 3x3 Balsaleisten in den Rippen immer nacharbeiten, und die Schlitze in den Endleisten. Das ist nicht schwer, kostet halt Zeit. Bei einigen war, je nachdem wie die Holmrohre ausgefallen waren, auch die Bohrung in den Rippen nachzuarbeiten.
Ansonsten ist die Passgenauigkeit in Ordnung.
Bauschwierigkeiten sind für mich vor allem bei der Trennstelle der Flächen. Den erforderlichen Winkel herstellen erfordert Erfahrung oder eine gute Werkstatteinrichtung. Ich habe einen Bandschleifer am Baubrett befestigt, mit passenden Unterlagen kann man die Anschlußrippen gut auf Winkelmaß bringen. Das Einpassen des Flächenverbinders ist mühsam, man darf auch nicht vergessen vorher das Trennmittel aus den Holmen zu entfernen, sonst fängt es irgendwann an zu klappern.
Zwei konstruktive Schwachstellen hat sie: die Rumpfseitenteile unter dem Schwerpunkt sollte man verstärken, hier wird sie mit der Zeit weich. Und der Verbinder vom V-Leitwerk fliegt definitiv nach einiger Zeit auseinander. Ich habe noch keinen gesehen der auf Dauer gehalten hat.
Klingt alles nicht so berauschend? Dafür ist das Ding oberst gutmütig in der Luft, total brav. Der sonstige Aufbau ist kinderleicht. Wenn man um die Macken beim Bau weiß und damit umgeht, hat man einen äusserst robusten Flieger. Und bei entsprechenden Bedingungen ist sie auf jeden Fall für 'nen Platz vorne dran gut.
Ich werde sie auch weiterhin für die Jugendarbeit nehmen, trotz der Mängel.

Schönen Gruß
Jörg

Scaer
19.01.2016, 10:05
Die Resi gibt es bei Thiele jetzt auch mit Kreuzleitwerk und E-Rumpf

little_wing
19.01.2016, 15:48
Die Resi gibt es bei Thiele jetzt auch mit Kreuzleitwerk und E-Rumpf

...Tja, manchmal siegt halt doch noch die technische Vernunft und die Aerodynamik :D:D

Gruß
Rainer



P.S. Das Kreuzleitwerk scheint sich ja bei den RES-Neukonstruktionen langsam durchzusetzen, was ich so beobachte...

eifel-power
19.01.2016, 22:08
P.S. Das Kreuzleitwerk scheint sich ja bei den RES-Neukonstruktionen langsam durchzusetzen, was ich so beobachte...


Naja ...., wenn man die Entwicklung über die Wettbewerbsklassen über viele Jahre verfolgt ist es immer eine Wellenbewegung zwischen den Leitwerken ... daher würde ich technisch betrachtet nicht von "durchsetzten" sprechen.

Wenn man rein die "Effizienz - aus allem" betrachten möchte, wird ein VLW ein paar noch Vorteile haben, aber es gibt natürlich (wie im realen Leben, dann auch ) ein paar Nachteile. Das was in denn Wettbewerben führt ist die Kombination von Modell, Einstellung des Modells und Pilot ... :-) und den einen liegen halt nun mal die Kreuz-LW und den anderen die V-LW ;-)

Meine Einschätzung nach ist ein VLW - und vor allem ein Pendel-VLW - schwieriger "perfekt" einzustellen (vor allem beim Seitenruderausschlag - wer sich damit etwas beschäftigt wird sicherlich über das Thema Ruderdifferenzierung von VLW stolpern - und ich kenne viele Piloten, die die Differenzierung-LW nie über ein Senderprogramm, sondern über einen eigenen Mischer einstellen) und daher fliegen die ein oder anderen damit halt subjektiv "schlechter" eingestellt/programmiert bzw. können mit ein einem Kreuz besserer/genauer fliegen.

Die aktuelle Entwicklung im RES bzw. bei der RESi zum Kreuzleitwerk ist sicherlich mancher Propaganda" geschuldet und nicht weil die RESi damit schlecht fliegt oder VLWe im allgemeinen schlecht sind. Ich finde es TOP, das Thiele den Kunden die Entscheidung gibt, sich für ein LW-Art zu entscheiden.

PS: möchte jetzt aber keine Diskussion von für und wieder starten - das können wir dann gerne in einem anderen Thread machen :-)

eifel-power
31.01.2016, 12:52
Seit ein paar Tagen/Wochen ist die E-RESi verfügbar ...

Achtung: Die Konstruktion ist grundsätzlich nur für Backmounts und die von Thiele vertriebene Antriebsempfehlung ausgelegt. Steht leider nicht in der Produktbeschreibung das nur Backmounts möglich sind. Für die Baukastenfraktion kein größeres Problem, das kann man selbst umbauen ... derjenige der den ARF ordert, sollte darauf achten - die Info gibt es leider vorher nicht :-(

Ich kann mir nun überlegen, was ich damit mache und wie/ob ich umbaue oder auf einen schlechtere Motor-Einheit zurück gehen :-o#

P.S.: Auf meine Nachfrage, gab es "nur" die Info: Wir empfehlen unser Antriebsset und wir können nicht jede Antriebsvariante supporten. Sonderwünsche müssten vorher abgestimmt und das Material zugesendet werden (in der ARF-Version).

Schade - hätte ich sogar gemacht, wenn ich es nur vorher gewusst hätte!

eifel-power
07.02.2016, 23:13
Na, na ... wer wird denn so hart urteilen? Von richtig viel Geld kann man hier sicher nicht sprechen, um mit so einem Modell in die schwarzen Zahlen zu kommen, muss eine FIRMA sicher ein paar hundert oder tausend Stück verkaufen. ;)

Ich würde sogar sagen, dass es erfreulich ist, wenn heimische Firmen noch den Mut aufbringen, so was in den Markt zu schieben. Immerhin sind Firmen wie Graupner, die jahrzehntelang nichts anderes gemacht haben, dann letztendlich untergegangen. Da darf man schon ein paar Kleinigkeiten nachsehen ...

LG Peter

Klar darf man das :-) ... ändert aber auch nichts an der Unzufriedenheit! (Es wäre so einfach zu lösen gewesen, wenn nur der Wille dagewesen wäre)

1. hat keiner den anderen dazu gezwungen sich selbstständig zu machen und wenn man was nachhaltig tun will, sollte man auch Aftersales berücksichtigen! Sonst ist das schnell vorbei!
2. Finde den Vergleich echt passend, glaube genau deswegen ist die grosse Firma in Probleme gekommen! Man konnte Jahrelang leben ohne den Kunden wirklich zu berücksichtigen - die Zeiten sind dank Globalisierung vorbei! Wenn ich kein Aftersales bekomme, kann ich auch direkt beim Chinesen für 25% vom Preis kaufen, dann weiss ich das ich nicht damit rechnen darf!
Aber das möchten wir jetzt nicht diskutieren!

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Ein freundlicher Hinweis des Moderators:

Es ist nicht nur überflüssig, es ist auch störend und beim Lesen hinderlich, wenn der Inhalt von Postings komplett zitiert wird. Speziell dann, wenn es sich um das unmittelbar vorhergehende Posting handelt, ist es besonders unnötig.

Das Zitieren ist nur in zwei Fällen wirklich hilfreich:

Wenn auf eine einzelne Aussage eines umfangreichen Postings geantwortet werden soll. In diesem Fall ist lediglich ein selektives Zitieren angebacht.
Wenn das Posting, auf das sich bezogen wird, schon weiter zurück liegt (doch auch dann ist das vollständige Zitieren meistens entbehrlich).


Das gilt natürlich für jeden User. eifel-powers Post war hier nur der Auslöser für meinen freundlichen Hinweis.

Deshalb bitte ich mehr als dringend darum, erst mal über eine intelligente Verwendung nachzudenken, ob beispielsweise wirklich ein vollständiges Zitat erforderlich ist, bevor reflexartig und gedankenlos absolut Überflüssiges zitiert wird!

getriebefan
16.02.2016, 17:59
Letzte Woche ist die ARF-Resi bei mir gelandet.
ALs erstes hab ich alle Teile einzeln auf die Waage gelegt und bin auf ein Gewicht (ohne Akku, Servos und Empfänger) von 344g gekommen. Das schaut schon gut aus!

spacemann
23.02.2016, 13:22
Resi fliegt elektrisch. Alles gut! Montage von Antrieb und Luftschraube ein Kinderspiel.

eifel-power
23.02.2016, 21:39
Resi fliegt elektrisch. Alles gut! Montage von Antrieb und Luftschraube ein Kinderspiel.

Was hast Du den verbaut?

spacemann
25.02.2016, 12:00
Natürlich den Antrieb den der Hersteller anbietet.

eifel-power
25.02.2016, 20:42
"Natürlich" ;-) ...

... gibt es schlechtere und bessere Antriebe ... wie den Standard-Antrieb vom Hersteller ...

Danke für den neutralen und unabhängigen Meldung!
BISHER (25.02.2016) 18 Beitrag, alle immer nur im direkten Zusammenhang mit THIELE

:-o ... ein Schelm der Böses dabei denkt :-o

mattersburger
25.02.2016, 22:11
Hallo Thorsten

Hab ein wenig überlegt ob es mir überhaupt zusteht hier jetzt zu antworten.
Keine Ahnung, deshalb will ich mal ganz feinfühlig sein.

Schon klar das du "sauer" bist weil beim Kauf deiner E-Resi was ordentlich schiefgelaufen ist, ich finde es aber nicht fair von dir, durch deine Äußerungen anderen die Freude an ihren Resis vermiesen zu versuchen.
Worauf zukünftige Kunden bei der Bestellung achten sollten hast du dankenswerter Weise hingewiesen.

Das hier laufend was über Thiele kommt, erscheint mir im Thread "Resi von Thiele" nicht besonders verdächtig.


LG Andreas

eifel-power
25.02.2016, 22:32
Hallo Thorsten

Hab ein wenig überlegt ob es mir überhaupt zusteht hier jetzt zu antworten.
Keine Ahnung, deshalb will ich mal ganz feinfühlig sein.

Schon klar das du "sauer" bist weil beim Kauf deiner E-Resi was ordentlich schiefgelaufen ist, ich finde es aber nicht fair von dir, durch deine Äußerungen anderen die Freude an ihren Resis vermiesen zu versuchen.
Worauf zukünftige Kunden bei der Bestellung achten sollten hast du dankenswerter Weise hingewiesen.

Das hier laufend was über Thiele kommt, erscheint mir im Thread "Resi von Thiele" nicht besonders verdächtig.


LG Andreas

Hallo Andreas,

selbstverständlich darf hier jeder schreiben (naja, fast jeder *g* - außer man hat ein RCN-Verbot).
Meine Bemerkung war nicht auf den Thread selbst bezogen (hier haben wir schon 190 Beiträge), denn das in einem RESi Thread über die RESi berichtet und geschrieben wird gehört doch dazu und ist auch nicht verdächtig.

Meine Bemerkung war auf die aktuellsten Beiträge bezogen:

"Montage von Antrieb und Luftschraube ein Kinderspiel"
&
"Natürlich den Antrieb den der Hersteller anbietet."

Die dort gemachten Bemerkungen sind stimmig und wohl auch richtig. Weder ich noch jemand anderes hat hier oder an anderer Stelle was anderes gesagt. Ich habe nur kommentiert, das nicht jede Motorenvariante ohne nachträgliche Anpassungen verbaubar ist und das es mich verwundert, das es keine entsprechend Hinweise vom Hersteller dazu gibt.

Die fehlende Info "wir empfehlen den Einsatz unseres Antriebssets oder alternative Antriebssets mit Backmount" vermisse ich leider immer noch :-0
Meine Post, haben weder was mit der Qualität oder Flugleistungen der RESi zu tun, sondern mit der Einstellung des Herstellers die er in meinem persönlichen Fall an den Tag gelegt hat.

Noch mal zurück zu den obigen Bemerkungen ... wenn man sich die 18 Kommentare des Users seit 2011 anschaut, dann sind es immer nur welche mit direkten Bezug auf den einen Hersteller! Mehr wollte ich mit meinem Re-Post gar nicht aufzeigen ... :-) Jetzt kann sich jeder selbst ein Bild dazu machen .... und ob sich jetzt jemand "manipuliert" fühlt oder nicht, muss und darf jeder selbst entscheiden!

Also habt weiter Spass im Thread und mit vorhandenen RESis oder mit RESis die ihr noch kauft und baut! Auch ich werde mit der umgebauten RESi hoffentlich meinen Spass haben.

Hoffe ich konnte das Interpretations-Missverständnis beseitigen, wie aktuelle Bemerkung zu verstehen war?

Gruß
Thorsten

Phoenix35
27.02.2016, 00:32
Hallo,

ich habe gerade auf der Seite von Modellbau-Thiele die neu Resi mit Kreuzleitwerk gesehen - finde ich sehr hübsch die Variante und habe dazu eine Frage:

Das eigentliche Seitenleitwerk (ohne Ruder) ist ein sehr schmaler bzw. schlanker Streifen Balsa (vielleicht 3cm, wie s auf dem Bild aussieht). Ist es nach den RES-Regeln erlaubt, bei einer solchen Leitwerksvariante einen Kohleflachstab am Ende des Leitwerks (nicht am Ruderblatt, sondern am Leitwerk, an das das Ruderblatt anscharniert wird) anzubringen - oder zählt das an dieser Stelle nicht mehr als Leitwerksholm?

http://www.modellbau-thiele.de/resi-k.jpg

Vielen Dank und viele Grüße

Uli

Liegestuhlflieger
27.02.2016, 06:17
Hallo Uli,

mach mir keine Angst. Habe das bei meinem neuen SLITE so gemacht, hoffe nicht, dass ich den wieder entfernen muss.
Dachte, es ist nicht vorgeschrieben, wo und wie man den Holm bei den Leitwerken anbringt.

Ist irgendwie letztes Jahr hier schon mal mit positiven Ergebnis diskutiert worden, glaube ich?

Übrigens ist ein solcher Kohleholm (bei mir CFK-Flachstab 4x1) an dieser Stelle sehr gewinnbringend. Wenn man vor dem Ankleben beidseitig mal mit dem Schleifklotz kurz drüber zieht, bringt er ca. 1g Zusatzgewicht.

Viele Grüße
Dietmar

modellbau-thiele
27.02.2016, 07:53
Hallo Phönix35 und Liegestuhlflieger,

ich kann aus den mir vorliegenden Bauvorschriften nicht erkennen, daß Euer Vorhaben nicht den Regeln entspricht. Zum Leitwerk habe ich gefunden:

"Nicht erlaubt ist der Einsatz.......
b) eines in GFK/CFK/Kevlar Schalenbauweise erstellten Flügels oder Leitwerks, auch keine GFK/CFK/Kevlar-D-Box,
c) eines Leitwerks oder Flügels aus GFK/CFK/Kevlar-beplanktem Schaum- oder sonstigem Kunststoff,"

Ich hätte seinerzeit bei der Konstruktion des V-Leitwerkes auch gerne einen Rohrholm aus CFK eingesetzt. Zu diesem Zeitpunkt lagen mir aber noch keine verbindlichen Regeln vor. Generell würde ich hier eine Präzisierung sehr begrüßen.

Beste Grüße Claus (www.modellbau-thiele.de)

Phoenix35
27.02.2016, 10:37
Moin,

meines Erachtens ist die Sache im Regelwerk (ich gehe hier mal von dem des DAeC aus) nicht eindeutig geregelt. Denn: "...vorwiegend aus Holz..." und die erlaubten Kohleteile werden zusätzlich beschrieben - zum Leitwerk gibt es da leider keine Bemerkungen. Also: Ist es erlaubt, weil es nicht als verboten dasteht - oder - ist es verboten, weil es nicht ausdrücklich erlaubt ist.

Ich fände hilfreich, wenn hier das Regelwerk eindeutig nachgebessert würde: Ob Kohleholm und Kohlenasenleiste im Leitwerk erlaubt sind oder nicht und ob der Kohleholm auch an der Hinterkante des Leitwerks (aber noch vor der Ruderfläche) sein darf (oder ob er dann nicht mehr als Holm angesehen wird).

Eigentlich finde ich es aber gut, dass die Sache bislang locker gehandhabt wird (bislang wurden hier noch keine Erbsen gezählt); Modelle wie der Pures mit dem neuen V-Leitwerk oder jetzt der (Slide-V) fliegen ja auf Wettbewerben schon länger mit Kohlteilen im Leitwerk.

Viele Grüße

Uli

spacemann
27.02.2016, 13:37
Was heißt überwiegend in Holz gebaut?

Anteil am Gesamt-Abfluggewicht, Anteil an der Zellenmasse, Anteil an der Gesamtoberfläche, Anteil am Gesamtvolumen ......? Und dann wie groß der Anteil? Wenn die verwendeten Materialen im einzelnen jeweils weniger als 50% ausmachen ist das Modell nicht überwiegend aus Holz aufgebaut! Ihr versteht mich?

Solche schwammigen Formulierungen sind doch eher Absichtserklärungen. Für mich würde gelten: Was nicht verboten ist, ist erlaubt.

Gruß Fritz

P.S.: Bemerkung für eifel-power: Bitte nicht die Flöhe husten hören wollen.

getriebefan
21.03.2016, 21:07
Gestern war Erstflug!
Da meine RESi als Fertigteil-Satz geliefert wurde, ging das Zusammenkleben zügig voran. Genau nach Anleitung, und nichts kann schief gehen, habe ich mir gedacht - und auch so war es! Lediglich die Bremsklappe habe ich mit einem Stahldraht angelenkt. Nicht dass die Vorgabe schlecht wäre, ich wollte das einfach so. Meine Bedenken wegen der starken Haltekraft waren umsonst, denn wenn man nach Anleitung vorgeht und die Scheiben und Magnete schön versenkt, dann bekommt man eine Klappe, die sanft und zuverlässig schließt, aber auch leicht zu öffnen ist.
Was mich aber sehr gefreut hat, war die Gewichtsangabe: 490g sind die Prospektangeben (und da ist man dann knapp unter 12g Flächenbelastung), und fertig ausgewogen (sogar mit einem EIN/AUS-Schalter und 800er Eneloop) zeigte die Waage dann 489g an.
Zu den Komponenten: Alle drei Servos sind die Empfohlenen von Thiele, Akku ist ein 800er Eneloop, Empfänger ist der 6-Kanal M-Link.

Flugeigenschaften:
Bei leicht böigem Wind und Temperaturen bis 18°C wurde die Resi nach einigen Würfen an die Hochstart-Leine gehängt (10m roter HK-Gummi und ca. 30m Seil - wir mussten quer zur Piste starten....). Und da ist sie absolut vorbildlich hochgestiegen. Dass meine Hakenposition (etwas weiter hinten als vorgegeben) am Limit ist hat mir die RESi dadurch angezeigt, dass sie manchmal kurz "ins Seil" gefallen ist, um danach wieder mit Druck nach oben zu steigen. Je nach Laune kann man die Gummispannung bis zum Ende ausnutzen oder etwas früher den berühmten Schuss machen - das bringt (ich bin da noch kein Profi) bei mir vielleicht in Summe dann 2-3m mehr.
Frei vom Gummi lässt sich die RESi 2-Achser typisch steuern, wobei ich beim Höhenruder-Ausschlag im Flug deutlich reduziert habe, da die RESi auf Höhe sehr präzise reagiert. Dass die geringe Flächenbelastung auch seine Nachteile hat wurde bei stärkerem Wind deutlich, aber das war ja zu erwarten. Da ist der Flug genau gegen den Wind eher ein Stillstand. Aber es ist ja genug Platz vorhanden, um etwas Ballast unterzubringen.....
Im Vergleich zu den ebenfalls an diesem Tag geflogenen Picares und Babayaga ist die Resi deutlich der Floater, nicht der Jäger.
Dir Bremse reagiert gut, aber durch die unruhige Luft war es noch nicht möglich, genaues über eine Kompensation mittels HR-Mischer zu testen.

Gesamt: ein breites Grinsen im Gesicht, weil die RESi so viel Spaß macht. Ob und wie sie sich auf Wettbewerben bewährt bleibt abzuwarten. Aber zumindest einen Bewerb werden wir in Österreich heuer besuchen.

LG
Robert

getriebefan
21.03.2016, 21:14
Und hier das Foto.....

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mattersburger
21.03.2016, 21:34
Hallo Robert

Schön schaut sie aus, deine Resi mit KLTW, du, aber Admont und Micheldorf wären dann schon 2 Bewerbe und ja gar nicht weit weg von "bei Graz" :D .

LG H&R Andreas

Nightstalker
23.06.2016, 09:55
Ich interessiere mich auch für dieses Modell und habe 2 Fragen ...

1. Wurden die genannten "Schwachstellen" bei den ARF Modellen behoben oder überarbeitet oder muss man da noch selbst ran? Ich meine den Bereich Flächenaufnahme und Leitwerksmontage

2. Welche Leitwerksvariante ist besser geeignet um möglichst lange oben zu bleiben? Hat V oder K in der Klasse spezielle Vor-/NAchteile? In der F3K Klasse wird ja hauptsächlich K geflogen, vermutlich für mehr Stabilität beim Start, wie ist das bei RES mit Gummistart?

LG

eifel-power
23.06.2016, 10:13
Zu 1)
Funktioniert ohne Probleme bei mir!

Jedoch empfehle ich darauf zu achten, der Konstruktion keine aussergewöhnliche Belastung zB beim Transport auszusetzen!


Zu 2)
Beide Konzepte haben Vor- und Nachteile! Daher wirst Du immer verschiedene Antworten bekommen! Meist entscheidet die persönliche Vorliebe bzw das Gefallen ....
Ein gut eingestelles VLW ist ziemlich genau so präzise wie ein Kreuz! Manche Piloten fliegen aber wegen der Sache im Kopf lieber immer V oder Kreuz!

Bei F3K ist es wie von dir gesagt, ein Vorteil wegen Start-Stabilität wegen dem seitlichem Wurf! Beim klassischen Hochstart ist das aber auch ausreichend beim VLW gegeben - siehe auch viele F3J oder F3B Modelle!

Nightstalker
23.06.2016, 12:58
Hmmm da ich bisher weder V noch Kreuz geflogen bin ist der Kopf bei mir diesbezüglich recht frei ;-)

Optisch ist es mir auch ziemlich egal, beim K hab ich nur immer etwas Bedenken beim Landen, die Gefahr da wo hängen zu bleiben scheint mir da (zu) groß zu sein!?

LG

Papa14
23.06.2016, 22:09
Optisch ist es mir auch ziemlich egal, beim K hab ich nur immer etwas Bedenken beim Landen, die Gefahr da wo hängen zu bleiben scheint mir da (zu) groß zu sein!?

Die RESi ist jetzt nicht so ein Highend Gerät, dass man sich darüber Gedanken machen müsste. Die originale RESi hat ein V-LW und das funzt besser als allgemein vergerüchtekuchelt. Also warum herumdoktern - do not repair it unless it has been broken.

Bei einem RES Segler überlegt man nicht lange, da baut und fliegt man. Ich hab jetzt den dritten in Arbeit, wenn du willst, kannst du die RESi ausprobieren ... irgendwann in Tattendorf oder irgendwo auf der Heide :-).

Nightstalker
24.06.2016, 10:44
Da hast du natürlich recht ;-) Aber man versucht doch immer irgendwie alle Entscheidungen möglichst gründlich zu bedenken, ich jedenfalls.

Bezüglich Vorführen / Treffen / Fliegen sollten wir uns mal kurzschließen! Tattendorf ist ja nicht weit weg und am Wochenende oder am Abend wäre ich da nicht abgeneigt! Am besten per PN

LG