PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eine BabaJaga bauen.



Fred Over
21.02.2014, 14:13
Zur allgemeinen "Bereicherung" möchte ich mich hiermit an einem Baubericht einer "BabaJaga" versuchen. Vor kurzem habe ich eine RESolution (von Höllein) fertig gestellt und bin gerade beim Einfliegen. Ich habe schon lange nicht mehr mit Holz gebaut, aber festgestellt, dass das trotz einiger Nervigkeiten recht spannend sein kann. Ich bin nicht perfekt und für jeden Tipp dankbar.
1122854

Fred Over
21.02.2014, 14:21
1122861
Ich klebe am liebsten mit Weißleim (da wo es sinnvoll ist) und trage überquellenden Ponal mit einem feuchten Pinsel ab.

Fred Over
21.02.2014, 14:25
Die Seitenteile und deren Verstärkung werden nach dem Verleimen beschwert und dann an den Boden geklebt; dort sieht man auch das Sperrholzstück für den Hochstarthaken.
1122863

Fred Over
21.02.2014, 14:30
Der Bauplan liegt als pdf-file vor und ist ausführlich; es ist zu verschmerzen, dass mir als Hobby-Bastler ein paar Angaben zum Erstellen des Rumpfes fehlen. Die Länge der Balsaleisten zum Beispiel. Ich dachte mir, kürzen kann man immer noch...1122864
Die Röhrchen für die Anlenkungsdrähte sind in Aufnahmen der Spanten eingelegt und können noch verschoben werden. Ich richte mich darauf ein, die Servos so weit als möglich nach vorne zu bringen; bin aber kein Grammfuchser!

Chandrayaan
21.02.2014, 15:11
Hallo Fred,
schöner Bericht!

Ist das schon ein Baukasten von Jo Schuster? Ist der jetzt lieferbar? Auf seiner Webseite steht noch nichts davon.

Viele Grüsse
Martin

Fred Over
21.02.2014, 17:26
Hi - das ist ein Baukasten von Jonas Ilg und Ruben Bühler aus Stuttgart. Ich habe gehört, den soll es in absehbarer Zukunft allgemein zu kaufen geben. Ich habe den Bausatz nach der Lektüre des Berichts über den RES-Wettbewerb in Dachau 2013 (hier auf der Startseite) direkt via E-Mail erbeten und bekommen.

Fred Over
21.02.2014, 17:29
1122957
Bevor man den Deckel auf den Rumpf klebt, muss ein Langloch für die Höhenruderanlenkung gefertigt werden; die Position hierfür habe ich aus einem Foto der Bauanleitung geschätzt.

Fred Over
21.02.2014, 18:58
1123032
Das ist kurz vor der später zu montierenden Wippe.

Fred Over
21.02.2014, 19:00
1123034
1123035
Das Lager für die Befestigung der Tragfläche ist eine von unten in ein Stück Sperrholz eingeschlagene Mutter.

Fred Over
21.02.2014, 19:04
1123036
1123037
Der Deckel, der den Zugang für die technischen "Innereien" verschließt, wird aus einem Balsabrettchen und zwei darunter geklebten Sperrholzbögen gefertigt. Das mache ich gerne mit Sekundenkleber - erst vorne und hinten, damit die Krümmung anliegt und dann dazwischen.

Fred Over
21.02.2014, 19:07
1123062
Der Verschluss besteht aus einem Stück Bowdenzugrohr und einem gebogenen Stahldraht; nichts Ungewohntes also.

Fred Over
21.02.2014, 19:08
1123063
1123064
Die "Schnauze" der Hexe Baba Jaga ist der bekannte Balsaklotz, den es später zuzuschleifen gilt. Ich habe da mit einem Forstnerbohrer ein kleines Loch gebohrt, damit wenigstens ein bisschen Ballast nach vorne kommt.

Fred Over
21.02.2014, 19:11
1123065
Wohl dem, der eine Tellerschleifmaschine mit Staubabsaugung hat; kurze Zeit später sieht die Nase so aus. (Ach ja, das Loch da oben ist die Belüftung für die Ballastkammer!);)

little_wing
22.02.2014, 00:14
Hallo Fred,

du legst ja ein höllisches Bautempo vor, alle Achtung!
Darf ich dir an dieser Stelle ein paar Tipps geben zu Punkten die mir an deinem Rumpf aufgefallen sind:
Der Bowdenzug für das Pendelleitwerk muss aus dem Rumpf ganz flach austreten, ohne engen Bogen, sonst wird die Anlenkung schwergängig. Hierzu am besten die Wippe vorab zusammenstecken und im Rumpf provisorisch einstecken, sodass der Hebel mit dem Bowden sauber fluchten kann. Die Wippe wird sowieso erst nach dem Verschleifen und Bespannen des Rumpfes eingebaut (hoffentlich hast du die Eckleisten vorher ausgespart wo die Wippen seiten eingesteckt werden, später ist das ein Gefummel).
Beim Verschleifen kann man ruhig bis auf die Eckleisten abrunden, das bringt am Heck eiin paar Gramm, die man vorne nicht als Blei benötigt;)

Weiterhin viel Spaß beim Bauen
Rainer

Fred Over
22.02.2014, 10:31
Danke für den Tipp mit dem Höhenruder-Bowdenzug! Das mit den Eckleisten kürzen habe ich im Bauplan vermisst; da war nur ein etwas unscharfes Foto bei. Ich hoffe, das kriege ich noch hin. Der Rumpfdeckel ist da ja noch leicht zu bearbeiten. Schwieriger wird das mit den Stützen für die Wippe. Es wäre schon toller zu bauen gewesen, hätte ich da einen Hinweis gefunden. Ja - das wird wohl eine Pfriemelei.

Fred Over
22.02.2014, 11:17
1123295
1123296
Feinmotoriker an die Werkbank! Hoffentlich hält das auch...
Das ist die fertiggeklebte Wippe für das Höhenruder. Damit kein Kleber in die Kunststoffmutter gelangt, habe ich weiße Schuhcreme ´reingetan. Das ist mir zu nervig, bei dem kleinen Zeugs auch noch aufzupassen, dass da Kleber hinkommt, wo er nicht hingehört.

Fred Over
22.02.2014, 11:21
1123297
Rumpf angeschliffen, Kanten gerundet. Das Loch in der Ballastkammer werde ich wohl noch schließen müssen...

little_wing
22.02.2014, 11:30
Die Position der Wippe ist durch die zwei Ausfräsungen im Deckel vorgegeben, du kannst dir damit behelfen, dass du eine ausgediente Diamant-Nagelfeile benutzt, um die etwa 1mm breiten Schlitze für die Stützen einzuarbeiten (übliche Schlüsselfeilen sind zu dick).
Die Feile ggf. an der Spitze etwas anschleifen und wie einen Scharnierschlitzer verwenden. Die Schlitze können ruhig unten aus dem Rumpf herauskommen, das kann man ja später wieder zuspachteln.
Wenn die Schlitze die gleiche Dicke haben wie die Stützen (1mm), ist das von Vorteil bei der Montage. Ich habe meine Wippe nur mit Sekundenkleber eingeklebt, das hält ohne Probleme; Voraussetzung ist aber eine enge Passung.
Noch ein Hinweis: Im Nachbarforum thermikboard gibt es auch einiges über den Bau der Baba zu lesen.

Gruß
Rainer

Kayb
22.02.2014, 16:07
Ein Dremel und ein kleiner Fräser funktioniert wunderbar. Alternativ kann man auch mit ner Trennscheibe eintauchen...

Gruß Ruben

Fred Over
23.02.2014, 19:30
1124348
1124349
Weiter geht´s nach Plan; für mich ungewöhnlich ist es, mit der unteren Beplankung und dem unteren Steg zu beginnen. Aber wie dem auch sei. Mit Sekundenkleber und Feingefühl...

Fred Over
23.02.2014, 19:32
1124352
1124355
Während sich die beiden Wurzelrippen aneinander gewöhnen, wird weitergebaut.

Fred Over
23.02.2014, 19:35
1124359
1124360
Da das Material der Rippen so weich ist, habe ich mich nicht zu fest zu verputzen getraut. Zu schnell ist da zu viel Material abgeschliffen.

Fred Over
23.02.2014, 19:39
1124364
1124365
Ich habe - entgegen der Bauanleitung - die Fläche zum Verkleben (mit Weißleim) der unteren Beplankung nicht von der Werkbank genommen, sondern mein 1-m-Schneidlineal untergelegt; das hat eine Krümmung, die meines Erachtens genau die richtige für den späteren Einbau der Nasenleiste ist.

Fred Over
23.02.2014, 19:45
1124369
1124370
Nach dem Ankleben der Endleiste (ich habe übrigens die Stege zwischen den Rippen vor dem Aufkleben des oberen Gurtes eingefügt) ist der Flügel bereit für die Fertigung der Verbindertaschen.

Phoenix35
23.02.2014, 20:06
Hallo,

der BabaJaga steht bei mir auch noch auf der Liste zukünftiger Projekte. Ich hoffe nur, dass die zukünftigen Baukästen von Schuster auch so gut sortiertes (leichtes) Holz beinhalten wie dein Kasten - denn es gibt ja mittlerweile so einige Baukästen auf dem Markt - aber es gibt kaum einen, der an das Fluggewicht der BabaJaga rankommt (abgesehen von verschiedenen Modellen, die hier von Kollegen in Microserien aufgelegt werden).

Danke für deinen Bericht!

Viele Grüße

Uli

Kayb
24.02.2014, 16:19
Während der Fred fleißig baut. Kann ich die Geschichte der Baba-Jaga mal noch beleuchten.

Die AKAModell in Stuttgart bietet Studenten die Möglichkeit (Flug-)Modelle selbst zu auszulegen, zu konstruieren und zu bauen. Dafür betreibt die AKA eine Werkstatt auf dem Universitätskampus in Stuttgart Vahingen. Die Werkstatt ist gut ausgestattet: neben allem erdenklichen Handwerkzeug, auch ein recht umfangreicher Maschienenpark (Band-, Dekupier- und Kreissäge, Bandschleifer, Standbohrmaschine, Drehbank, CNC- Fräsmaschine, CNC-Styroschneide im Aufbau). Durch unsere über 35ig jährige Tradition ist natürlich viel Wissen rund um alle möglichen, unmöglichen oder nur theoretisch möglichen Bauweisen und Aerodynamik in der AKAModell vorhanden. Dies wird auch von älteren Mitgliedern an jüngere weitergegeben. Während jüngere Mitglieder meist noch Bausätze bauen oder ein bereits erprobte Auslegungen aus der AKAModell nachbauen, bauen ältere Mitglieder zunehmends Eigenkonstruktionen.

Auf den RES-Thread hier im Forum aufmerksam geworden. Haben Jonas und ich angefangen uns Gedanken über eine Auslegung für ein RES-Modell zu machen. Dieses sollte zum einen bei RES-Wettbewerben eingesetzt werden können, aber auch bei schwachen Bedingungen am Hang fliegen. Ich hatte schon 2009 einen 3m RES-Flieger, den Bubble Dancer von Marc Drela gebaut. Dieses 900g leichte Modell funktioniert hervorragend. Deshalb lag es nahe, sich am Allegro-light von Drela zu orientieren. Davon Weg haben wir zu folgenden Kriterien hin optimiert:


Geringstes Sinken
Gute Hochstarthöhen
Gutes Gleiten
Einfaches Handling, besonders beim Themikkreisen
gute Bremswirkung und Ruderwirksamkeit bei der Landung
Umsetzbarkeit in gemischter Holzbauweise. Inklusive Ballastierbarkeit.


Dieses gewünschte Verhalten haben wir mit der Baba, auch erreicht.
So haben Jonas und ich erstmal 2 Modelle fertiggestellt.

Nach dem ersten Wettbewerb in Kirkel wurden wir fast nicht mehr vom Platz gelassen ohne nicht zu versprechen, dass wir eine Kleinserie aufzulegen. Ein paar Kleinigkeiten haben wir dann noch verändert. Beispielsweise wurde die Nase verlängert. Auch haben wir die Rippen nicht mehr ausgespart. So sind hier einige Flieger in ganz Deutschland verteilt.

Gewichtsmäßig schaffen wir es auf 450-510g. Je nach Glück mit den Brettchen, Klebstoffeinsatz und Leidensbereitschaft beim Rumpfabschleifen.
Es hat sich gezeigt, dass bei ruhigen Bedingungen(wenig Wind, kaum Thermik) geringe Gewichte sehr wichtig sind. Aufballastieren kann man immernoch. Die BABA ist als Wettbewerbsflieger konzipiert, schließlich wollten wir der RES-Wettbewerbszene Auftrieb verleihen.

Beim Wettbewerb in Dachau vergangenen Sommer machten wir Bekanntschaft mit Jo Schuster. Er hatte Interesse die BABA-JAGA in sein Programm aufzunehmen. derzeit sind die Bausätze von ihm fast fertig. Sobald sie durch sind, werde ich hier Bescheid geben.

Gruß Ruben

Kayb
27.02.2014, 02:51
Die Baba-Jaga ist jetzt bei Modellbauservice Dipl.Ing.(FH) J.Schuster (http://www.modellbauservice.com/?BABA-JAGA) lieferbar. Viel Spass an alle, die sich den Flieger bestellen.

Gruß Ruben

Fred Over
03.03.2014, 09:06
Am Wochenende (ich bin ein Faschingsmuffel) habe ich am Innenflügel weitergemacht. Danke, Ruben, für den Abriss der Geschichte eures Seglers! Ein Rätsel ist für mich noch offen: Wie seid ihr auf den Namen "BabaJaga" gekommen?
1127994
Die Verbindertaschen sind recht schnell fertig; der Tipp mit dem gekrümmten Draht macht das "Nähen" der Rovings leichter.
1127995

Fred Over
03.03.2014, 09:12
Nach dem Ankleben der Nasenleiste an Beplankung und "Unterfütterung" ist das zentrale Tragflächenstück schon beinahe fertig.
1127996
Der nächste Schritt ist das Fertigen der Außenflügel.
1127997
1127998
Ach ja - die diagonale Verstrebung um die Wurzelrippen kommt auch noch ´rein.
1127999

Fred Over
03.03.2014, 09:19
Mittel- und Außenflügel werden im Prinzip genauso erstellt wie das zentrale Innenteil der Fläche. Einzig das Kleben der Beplankung auf die Rippen von vorne erfordert fast chirurgische Fähigkeiten. Gibt aber Schlimmeres.
1128000
Nach ein paar Stunden sieht dann die Fläche so aus.
1128001
Ich beende diesen Arbeitsgang mit dem Herauslösen der Nasenleistenprofillehren (gibt´s das Wort wirklich?) und dem Verschleifen der Leisten. Dabei auch manchmal die Flügelstücke aneinanderhalten, damit die Nasenleisten später auch "fluchten". Das hat bei mir an einem Übergang nicht so toll geklappt. Zuviel Wein oder zu lange in die Nacht hinein gewerkelt....
1128002

Kayb
03.03.2014, 12:19
Hallo,

Sieht gut aus. Du bist auch recht schnell!

Wie ist der Name Baba-Jaga zustande gekommen?
Normalerweise sind wir bei Namen für Flieger furchtbar unkreativ. Viele unserer Flieger haben keinen Namen, oder einen der sich aufgrund irgendeiner "Begebenheit", die sich beim Bau erreignet hat. Irgendwas mit RES im Namen wollten wir nicht.
Für die Baba haben ich bei verschiedenen Mythen gesucht. Bei http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorie:Mythologisches_Luftwesen bin ich dann über die Baba-Jaga gestolpert. Gekannt habe ich die Figur schon, da eine Bekannte beim Theater sie mal verkörpern durfte. Als Hexe passt sie ganz gut zu nem Holzflieger.

Nun wäre das auch geklärt ;)

Gruß Ruben

little_wing
03.03.2014, 17:29
...und so sieht sie aus, die kleine Hexe, wenn sie auf der Störklappe reitet...:D:D

Viele Grüsse,
Rainer

Kayb
12.03.2014, 19:23
In den Fliegern der ersten Serie von Jo Schuster hat sich ein Fehler eingeschlichen. Wir haben ihm leider veraltete Dateien geschickt.
Bei den 3mm Sperrholzteilen für die Verkastung der Flächensteckung sind 2 falsche Teile dabei. Sie sind auf dem Bild durchgestrichen.

1132139

Stattdessen werden aus ähnlichem Material zwei 18mm x 56mm Sperrholzteile benötigt. Prinzipiell sind diese einfach selbst herzustellen, wer sich hier schwertut kann sich gerne mit mir in Verbindung setzen.

Bei noch nicht versendeten Bausätzen wird dies natürlich behoben.

Die hier gebaute Baba ist übrigens nicht betroffen.

Gruß Ruben

Fred Over
15.03.2014, 10:52
War nicht viel Zeit zum Bauen (Fliegerwetter); so ging es weiter:
1132919
Nach dem Zuschnitt des Brettchens habe ich links und rechts die beiliegenden Magneten ziemlich nach unten versetzt eingeklebt. Einen direkten Kontakt wollte ich wegen der stärkeren Lösekraft vermeiden.
1132920
Das Servo wollte ich nicht direkt auf die Beplankung kleben; ich habe es sicherheitshalber links und oben an Rippe und Steg fixiert.
1132921
Den Anlenkungshebel hatte ich noch von der Resolution übrig; da habe ich das Öffnen der beiden Klappen mit verlängerten Servohebeln vorgezogen.

Fred Over
15.03.2014, 11:24
1132940
Die beiden Teile sind schnell gefertigt; nur wenig Nacharbeit - den Rest machen Weißleim, Stoßnadeln und Gewichte zum Fixieren.
1132946
Die Dämpfungsfläche des Seitenruders wird schon mal probeweise eingepasst.
1132951
Nach dem Verschleifen beginnt der - für mich wenigstens - spannendste Teil: das Bebügeln.
1132952

Fred Over
15.03.2014, 11:30
1132954
Die folgenden Schritte haben mich viel Zeit (und noch mehr Nerven) gekostet. Bis das Höhenruder spielfrei und ausgerichtet auf der Wippe saß, ist ein halber Tag vergangen. Dafür kann jedoch der Teilesatz wenig. Aus irgendeinem Grund war eine Bohrung einer Wippenstütze etwas größer geraten und ich musste das Lager für eine stärkere Achse vergrößern.
1132959
Der Rest war dagegen eine kurze Sache. Seiten- und Höhenruder ausgerichtet, fixiert und mit ersteres mit Anlenkung versehen. Maximalausschlag ist gesichert - das wird dann später verfeinert.

Hans Hoffmann
15.03.2014, 11:30
Hallo,

für die Störklappen verwende ich immer nur die Magnet-Eisenschraube-Kombination. Magnet an Magnet klebt mir zu sehr, das nehme ich nur für die Haubenbefestigung.
Bei kürzeren Klappen wie beim RESolution kann man die Schrauben auch noch für die Feinjustierung verwenden, damit die Klappe sauber im Strak liegt.
Falls man keine Magnete in der nötigen Größe hat, man kann sie gut mit einer ordentlichen Zange teilen.

Gruß Hans

Fred Over
15.03.2014, 11:31
1132964
Die Flächenteile sind bebügelt; demnächst wird der Rumpf ausgebaut.

Fred Over
15.03.2014, 11:35
Hallo,

für die Störklappen verwende ich immer nur die Magnet-Eisenschraube-Kombination. Magnet an Magnet klebt mir zu sehr, das nehme ich nur für die Haubenbefestigung.
Bei kürzeren Klappen wie beim RESolution kann man die Schrauben auch noch für die Feinjustierung verwenden, damit die Klappe sauber im Strak liegt.
Falls man keine Magnete in der nötigen Größe hat, man kann sie gut mit einer ordentlichen Zange teilen.

Gruß Hans

Danke, Hans - kannst du mir das mal mit einem Foto zeigen? Wo sitzt die Schraube und wie verstellt man das? Ich kann mir nur schwer vorstellen, bei dem selektierten Balsa was ´reinzudrehen.

Hans Hoffmann
15.03.2014, 13:01
Hallo Fred,

1133017
Die Grundplatte muß dicker sein als Schraubenkopf, sonst etwas dünnes Balsa zum aufdoppeln.
Für die Schraube vorbohren bis Bespannung, nicht durch. Wenn Balsaholz der Klappe sehr weich, Schraube ein- und wieder ausschreiben und den Schraubensitz
mit dünnflüssigem Sekundenkleber härten. Schraube wieder einschrauben und justieren und noch etwas Seku zu Fixieren und Härten.
Noch einfacher hab ich es bei meiner ersten RESolution gemacht. Einfach kleine Schraube mit Holzgewinde durchgeschraubt, Überstand abgekniffen und Grat abgefeilt.

Gruß Hans

Fred Over
23.03.2014, 11:05
Ich habe mich für zwei D60-Servos entschieden und eine Sperrholzauflage gebastelt. Ich bin so weit nach vorne gegangen, dass ich den 800er Eneloop gerade so aus der Auflage ziehen kann. Dieser Akkupack ist auf einer kleinen Holzschräge nach vorne unten geschoben - damit wird er alleine von der geschlossenen Klappe fixiert.
1137926
1137928

Fred Over
23.03.2014, 11:08
Das Verharzen des Hochstarthakens ist eine kurze Sache und das Ablängen der Anlenkungen auch. Schön fand ich die Lösung mit den "Innereien" einer Lüsterklemme.
1137930
1137931

Fred Over
23.03.2014, 11:12
Nach der Montage der Flächen(teile) führte der Weg auf die SP-Waage. Mit 35 gr. in der (mit Belüftungsloch ;-)) versehenen Ballastkammer ist er neutral; aber vor meiner kleinen Akkurutsche kann ich noch ein paar Gramm unterbringen, sollte das nötig sein.
1137933
1137934

Fred Over
23.03.2014, 11:18
Ich denke, mit ein paar zusätzlichen Gramm beim Einfliegen wiegt meine BabaJaga ein wenig über 520 Gramm. Damit bin ich zufrieden.
1137936
Heute hat es zu regnen begonnen, aber das wird wieder anders. Mein kleiner Bericht endet hier; ein kleiner Nachtrag kommt noch, wenn die Hexe eingeflogen ist. Danke, Hans H.! Allen RES´lern wünsche ich viel Erfolg in 2014 mit ihren Fliegern - vielleicht sieht man sich ja irgendwo! Holm- und Rippenbruch!

Fred Over
30.03.2014, 19:50
1141247
Heute Erstflug mit den zuletzt angegebenen Werten; d.h. SP wie angegeben und Ballast wie erwähnt. Nach Reichweitentest und Wurf aus der Hand eines Vereinskollegen an der Böschung im Hintergrund (da wo der Zaun endet) Vollkreis mit etwa 30 m und Landung vor den Füßen! Es stimmte auf Anhieb alles und ich denke, viel wird da nicht mehr einzustellen zu sein. Die schlechte Nachricht: Bei der erwähnten Landung brach das Heck an der Stelle, an der der Bowdenzug des Seitenruders aus dem Rumpf austritt. Wurde vor Ort wieder repariert und die BabaJaga an den Gummi gehängt. Da unser Platz etwas kurz ist, müssen 15m Gummi und 35 m Nylon ausgezogen auf 100m reichen. Damit hat die BabaJaga beim zweiten Flug 2:10 min erreicht! Wind fast null - Thermik so gut wie keine. Tolles Teil - Glückwünsche nach Stuttgart!

Jaro 61
21.05.2014, 09:02
Hi Leute !

Auch bei uns hatten gestern 2 Hexen ihre Erstflüge.

Abfluggewichte 480g und 450g. Flugeigenschaften und Handling tadellos ;)


11660361166038

Feni
06.09.2016, 22:54
Hallo zusammen,

Bin mir grade auch eine Baba am bauen und stehe grade am Schlauch was die Bauanleitungen angeht.
Habe den Rumpf und Innenflügel fertig!
Nun wollte ich den Mittelteil anfangen und bin über das Wort "Winkelschablone" gestolpert.
Im inneren Teil stand das sie senkrecht verklebt werden.
Ist das korrekt das im inneren alle Rippen grade sein sollen und bei den anderen beiden die aüßeren angestellt werden(linke und rechte Seite eines Bauteils) ?

Gruß Feni

Kayb
06.09.2016, 23:23
Hallo Feni,

deine Vermutung ist korrekt. Am Mittelflügel werden beide äußeren Rippen angestellt.

Gruß Ruben

Feni
07.09.2016, 06:32
Hallo Feni,

deine Vermutung ist korrekt. Am Mittelflügel werden beide äußeren Rippen angestellt.

Gruß Ruben
Danke, am Inneren sind sie alle grade?
Es steht zwar in der Materialliste das sie benötigt wird aber sie sind den Bildern nach grade.
Am Äußeren Flügel auch beide anstellen oder nur den zur Mitte hin?

Die Schablonen sind die kleinen 2x2cm platzen 1658141

mattersburger
07.09.2016, 13:03
Hallo Feni

Bei der Hauptfläche sind alle Rippen gerade.
Am Mittelstück und dem Ohr dann jeweils nur die Innere, zur Flächenmitte zeigende Rippe mit der jeweils passenden Schablone schräg stellen.
Rainer hat es in meinem Baba Comp Baubericht in Beitrag 26 auf Seite 2 auch sehr schön beschrieben.

Einige Beiträge vorher hab ich auch Bilder dazu eingestellt.

Lg Andreas

little_wing
07.09.2016, 14:28
...wie ich an dem Fräsbrett sehe, baut der Feni eine "alte" Baba, bei der ist das aber sinngemäß das gleiche Prinzip die Rippen schräg zu stellen.
Wichtig ist nur, aufzupassen, daß es nur eine Rippe pro Flügelsegment ist, sonst gibt es später einen klaffenden Spalt beim Zusammenfügen mit den Verbindern und das wäre ärgerlich...

@ Feni: stell doch mal ein paar Bilder ein, wenn es etwas zu sehen gibt.

Gruß
Rainer

Feni
07.09.2016, 17:39
Richtig Rainer,
Es ist glaube einer der ersten Bausätze,
Habe ihn von einem Vereinskolegen weil ich an der Meisterschaft teilnehmen wollte.
Und mich irgendwie der Ehrgeiz gepackt hat.
Wenn ich zwei Seiten anstelle wird der Winkel sicher zu steil und die Verbinder passen nicht mehr!
Nur was aus dem Sperholz nun die Winkel sind bin ich mir nicht ganz sicher sind sicher die kleinen über der Nadel auf dem Bild.
Bilder kann ich gleich mal welche machen.

elo
01.10.2016, 08:26
ich weiß das gehört normal in die Börse.
Ob dort aber mein Anliegen wer liest?
Ich suche eine Bau CD für den Baba Jaga .
Natürlich Unkosten Ersatz.

Sollte es hier stören dann bitte in die Börse.

Peter

Kayb
01.10.2016, 14:33
Hallo Peter,

Ich kann dir die Daten per Email schicken. Schick mir einfach deine E-Mail Adresse per PN. Komme aber erst Montag dazu die Anleitung und Pläne zu verschicken.

Gruß Ruben

elo
01.10.2016, 15:25
das ist früh genug, vielen Dank.

Peter

MMartin
07.05.2017, 19:25
Hallo,

könnte mir ev. Jemand die Bau-Unterlagen des BABAJAGA zukommen lassen?
Ich habe noch einen Ur-BABAJAGA Baukasten.