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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erstflug Graupner Discus mit JETEC 90 Klappimpeller von MigFlight



Maverix
01.03.2014, 14:50
Liebe Freunde des Klappimpellers,

nachdem der eigentliche Erstflug vor einer Woche im strömenden Regen mit einem kapitalen Reglerbrand geendet hatte, freue ich mich umso mehr, daß der zweite Erstflug am gestrigen Freitag ohne besondere Vorkommnisse stattgefunden hat.

Vielen Dank an dieser Stelle an meinen treuen Fliegerkameraden Jogi, der für solche Angelegenheiten stets mit gezückter Kamera bereitsteht und sich die Nächte mit Schneiden von Filmmaterial um die Ohren haut.

Vor ca. einem 3/4 Jahr hab ich von Till Fiori (Tillux) einen Prototypen seines Klappföns JETEC zum Testen erhalten. Leider haben zahlreiche andere Projekte die Umsetzung meines geplanten Projektes verzögert. Vorletzte Woche konnte ich dann den Discus endlich soweit fertigstellen, daß es zum Erstflug gehen konnte.

Am Beginn des Projektes JETEC stand ich vor der Wahl, den Klappimpeller in einen Graupner Fox oder einen Graupner Discus einzubauen. Ich habe mich dann sehr schnell für den Graupner Discus entschieden, weil ich dem Klappimpeller großes Potential als Heimkehrhilfe in einem Scale Segler zutraue. Auch mehrere Diskussionen mit Till konnten mich nicht mehr von meinem Vorhaben abbringen. Nachdem die meisten Klappimpeller derzeit in schnellen Akroseglern verbaut sind und hauptsächlich zu Show Zwecken eingesetzt werden, wollte ich eine kostengünstige Heimkehrhilfe (im Gegensatz zum KTW) ohne optische Kompromisse (Nasenantrieb) in einem Scale Segler realisieren.

Hier ein paar technische Daten zum Modell:
- Graupner Discus mit 4,55 m Spannweite
- Abfluggewicht ca. 9 kg
- Klappimpeller JETEC 90 mit EJETS Impeller und HET Motor
- Antriebsakku SLS 4.000 mAh mit 8 S
- Regler Hawk Fusion 120 A Opto
- Akkuweiche Jeti BEC 2
- Empfängerakkus 2 Stück Dymond LiFe Akkus 2.000 mAh
- Stromverbrauch zwischen 80 und 90 A
- resultierende Motorlaufzeit ca. 2,5 bis 3 min

Ich habe dem Discus kein Fahrwerk spendiert um die Zuladung von ca. 1,5 kg für den Klappimpeller plus Akkus etwas auszugleichen. Rainer von EJETS hatte mir in einem Telefonat letztes Jahr versichert, daß der Discus auch mit 8 S noch bodenstartfähig wäre. Seit gestern weiß ich, daß er Recht hatte.
Deswegen werde ich voraussichtlich noch einen Test mit anderem Motor und 6 S machen. Damit würde sich das Gesamtgewicht weiter reduzieren und der Discus wäre auch bei schwachen Bedingungen noch einsatzfähig.

Mein Ziel, einen Scale Segler mit einem Klappimpeller als Heimkehrhilfe zu etablieren, wäre damit endgültig erreicht.

Grüße Kai


Und nun seht selbst:


http://www.youtube.com/watch?v=Dg195geJsz4

David_G
01.03.2014, 15:28
schöner Jet den du hast :D Fluggebiet gefallt mir auch ....

solange das Gras so niedrig ist geht der Start so, wenn das Gras höher ist rate ich ab !
Habe leder da schon so manches gesehen .........

EJETS
01.03.2014, 15:46
Hallo Kai,

Hier ist Euch ein wirklich sehr schönes Projekt gelungen, und die Heimkehrhilfe hat sich wohl auch als Starthilfe gezeigt. Mit einem Rad würdest Du ganz einfach auch auf den Gummi verzichten können.
Mein großes Lob auch dem Kameramann, der das Video meisterlich geschnitten und mit schöner Musik unterlegt hat.

Ja, die Klappimpeller sind nicht mehr aufzuhalten bei den schönen großen Seglern. Keine Probleme mit heißen Turbinen die man nicht gleich einfahren kann, keine verbrannten Leitwerke mehr und mit einem Schalter ausgefahren und eingeschaltet, und das immer wieder (Solange der Akku mitmacht :-)

Weiter so, bessere Werbung könntet Ihr nicht machen für uns.

Beste Grüsse aus Österreich,
Rainer
www.ejets.at

Thermike
01.03.2014, 16:22
Das wäre die "Geheimwaffe" für`s Euromeeting 2013, z.B. am Freitag und Samstag gewesen...

Ich habe meinen Klappi von Til leider wieder verworfen, obwohl schon alles fertig war. Mein Duo wäre auf 14,5 kg gekommen, hätte sicher noch zum Steigen und als Heimkehrhilfe gereicht, aber so wäre er nicht mehr alltagstauglich gewesen.
Jetzt werkelt ab nächster Woche ein 10 S Nasenquirl von Reisenauer mit 3 kW, so habe ich das Seglergewicht von 13 kg

Wir sehen uns spätestens am Pordoi (unabhängig bei jeder Windlage)

Grüße Michael

bie
01.03.2014, 23:03
Nicht schlecht, Herr Specht!

Maverix
02.03.2014, 08:12
Das wäre die "Geheimwaffe" für`s Euromeeting 2013, z.B. am Freitag und Samstag gewesen...

Ich habe meinen Klappi von Til leider wieder verworfen, obwohl schon alles fertig war. Mein Duo wäre auf 14,5 kg gekommen, hätte sicher noch zum Steigen und als Heimkehrhilfe gereicht, aber so wäre er nicht mehr alltagstauglich gewesen.
Jetzt werkelt ab nächster Woche ein 10 S Nasenquirl von Reisenauer mit 3 kW, so habe ich das Seglergewicht von 13 kg

Wir sehen uns spätestens am Pordoi (unabhängig bei jeder Windlage)

Grüße Michael


Micha,

beim Euromeeting bin ich gespannt, wie der Impeller mit der dünnen Luft in 2.400 m Höhe zurechtkommt.

Vielleicht kann sich ja mal ein Impeller Spezialist zum möglichen Schubverlust äußern?

Und wie geht der Antriebsstrang mit der erhöhten Drehzahl um?

Grüße Kai

EJETS
02.03.2014, 10:51
Micha,

beim Euromeeting bin ich gespannt, wie der Impeller mit der dünnen Luft in 2.400 m Höhe zurechtkommt.

Vielleicht kann sich ja mal ein Impeller Spezialist zum möglichen Schubverlust äußern?

Und wie geht der Antriebsstrang mit der erhöhten Drehzahl um?

Grüße Kai

Hallo Kai,
Das war wohl die beste Frage für Alle, die sich einen Klappimpeller zulegen wollen und auch mal am Hang fliegen!

Man kann als grobe Abschätzung sagen, daß jede Abweichung in der Höhenlage ein anderes Ergebnis bei Schub und Eingangsleistung bringt:

100 Meter höher als die jeweilige Standschubmessung (am Teststand in der Werkstatt oder im Modell eingebaut gemessen), ergibt einen Schubverlust von ca.4%, aber auch die Eingangsleistung geht um ca. 4% zurück.

100 Meter tiefer, ergibt dementsprechend rund 4% mehr Schub und ca. 4 % mehr Eingangsleistung.

D.H. Dem Antriebsstrang (Akku-Regler-Zellen) tut die Höhe gut, weil er entlastet wird. :)
Normal gute Motoren vorausgesetzt, erhöht sich die Drehzahl durch die dünnere Luft nicht wesentlich, da sonst der Schubverlust nicht gleich der geringeren Eingangsleistung wäre.

In einigen höher gelegenen Flugplätzen in den USA müssen die Kollegen sogar bis zu einer Zelle mehr fliegen, damit Sie den Schubverlust und die Eingangsleistung ausgleichen können.
DH: Bei schwach ausgelegten Segler-Klappimpellerantrieben könnte man für hochalpines Fliegen sogar einen "BERG-AKKU" mitnehmen der dann eben 1 Zelle mehr hat (Regler muss die neue Zellenzahl aber auch können).

Hoffe Euch geholfen zu haben, und bin gerne für Fragen zur Motorisierung zu erreichen.

Beste Grüsse,
Rainer Holzmann
team@ejets.at
www.ejets.at (http://www.ejets.at)

St. Richter
02.03.2014, 13:09
WIE BITTE ?! :eek: Das ist dann aber hoffentlich keine lineare Schubverlustkurve sonst wird ab 2500m zurückgepustet... ;) :rolleyes: Wie wird denn der Schub in den erwähnten 2400m aussehen? Möchte meinen nächsten Segler nämlich auch mit `nem Klappi ausrüsten und dann in Südtirol nicht dumm rumstehen weil das Teil keinen Schub mehr produziert... :confused:

Gruss
Stefan

Tillux
02.03.2014, 14:00
Keine Sorge,

In der Praxis ist Georg, mein Mitentwickler des Jetec mit dem Ejets Triebwerk sowohl in Fiss als auch auf der Seiser Alm ohne merklichen Schubverlust geflogen. Immer Bodenstart.
Ich selbst bin am unteren Startplatz in Fiss mit einem 65er Triebwerk auf der Sagitta geflogen. Auch nichts gemerkt.

Liebe Grüsse, Til:)

Maverix
03.03.2014, 20:37
Rainer,

Vielen Dank für Deine Ausführungen.

Daß es zu einem Schubverlust kommt, habe ich erwartet. Einzig Deine Angabe von 4% Verlust pro 100 zusätzlichen Höhenmetern verwirrt mich etwas.

Ich habe die Vorführungen von Georg und Till in Fiss selbst gesehen und die sahen alles andere als schlecht motorisiert aus. Natürlich hatte ich keinen Vergleich zum Flachland, aber die beiden hatten sich nicht über mangelnde Power beklagt.

Könntest Du bitte den Schubverlust nochmal verifizieren?

Herzlichen Dank.

Grüße Kai

Markus B
05.03.2014, 21:42
Hallo Kai,
Das Video ist sehr interessant! Ich interessiere mich schon länger für so ein Antriebskonzept.
Allerdings stellt sich bei mir langsam die Frage, ob Modelle in der Gewichtsklasse mit Fahrwerk und Graspiste wirklich eigenstartfähig sind ( schaffen werden diese das schon aber mit welcher Sicherheit?)
Bei vielen Aufnahmen, die ich gesehen habe, wurden die Modelle geflitscht.
Als die Modelle dann in der Luft waren, gab es ja keinerlei Probleme mehr. Da war mehr als genügend Schub für horizontales Fliegen vorhanden...

Kannst du das, durch Gespräche mit Till und Rainer, beurteilen ob genügend Schub für ein Start mit steilen oder besser gesagt zügiges steigen vorhanden ist?
Rein von meinem Verständnis hab ich da ein Problem weil das Verhältnis von Gewicht zu Schub nicht 1:1 ist und ich keinerlei Erfahrung in diesem Bereich habe...
Von daher bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nichts schlecht reden!
Ich möchte gern nur eine Sachliche Erklärung :-)


Danke und Gruß Markus

Maggi
05.03.2014, 22:11
Warum sollten die es nicht sein?
Auf Til Seite siehst du mehrere eigenstarts von grasigste ohne Gummi.
Also beantwortet man die Frage mit, ja es geht!

Tillux
05.03.2014, 22:25
danke Maggi, ;)

Mein Statement, da ich sowieso immer wieder gefragt werde:

Rasenstart (keine Buckelpiste) ist gar kein Problem ab einem Schubverhältnis von ca. 0,6 zu 1. Das haben wir in der Praxis in etwa herausgefunden. -Egal was sonst so für Gerüchte darüber kursieren.
Hohe Rümpfe (Fox/Swift) machen es etwas schwerer da sie stärker auf die Nase gehen beim Start. Macht aber nix, sieht nur unschön aus.
Bei ganz glatter Piste (Teer, Beton, Eis:) etc.) reicht schon wenig Schub aber die Startstrecke wird lang.
Und die Startstrecke macht einen Unterschied bei versch. Profilen (Thermik oder Kunstflug) und Flächenbelastungen, klar.
Grundsätzlich kann man schon von mind. 0,6 zu 1 ausgehen, je mehr Schub desto einfacher und sicherer zu starten, auch klar.

Also wenn es geht:
Leicht bauen, Fahrwerk wenn möglich vorverlegen, hohe Rümpfe vermeiden (naja, sagt sich so leicht;)) und Schubverhälnis nicht weniger als 0,6 zu 1, lieber mehr.
Aber Kai hat bewiesen dass ein Floater auch Sinn und Freude macht (siehe Video oben).
-Ich bau gerade für mich eine Horky DG 600 mit Schub 0,9 zu 1 auf, bin gespannt wie die gehen wird...:D

liebe Grüsse, Til:)

Maverix
06.03.2014, 08:58
Hallo Kai,
Das Video ist sehr interessant! Ich interessiere mich schon länger für so ein Antriebskonzept.
Allerdings stellt sich bei mir langsam die Frage, ob Modelle in der Gewichtsklasse mit Fahrwerk und Graspiste wirklich eigenstartfähig sind ( schaffen werden diese das schon aber mit welcher Sicherheit?)
Bei vielen Aufnahmen, die ich gesehen habe, wurden die Modelle geflitscht.
Als die Modelle dann in der Luft waren, gab es ja keinerlei Probleme mehr. Da war mehr als genügend Schub für horizontales Fliegen vorhanden...

Kannst du das, durch Gespräche mit Till und Rainer, beurteilen ob genügend Schub für ein Start mit steilen oder besser gesagt zügiges steigen vorhanden ist?
Rein von meinem Verständnis hab ich da ein Problem weil das Verhältnis von Gewicht zu Schub nicht 1:1 ist und ich keinerlei Erfahrung in diesem Bereich habe...
Von daher bitte nicht falsch verstehen, ich möchte nichts schlecht reden!
Ich möchte gern nur eine Sachliche Erklärung :-)


Danke und Gruß Markus

Moin Markus,

vielen Dank für Deine Frage, die ich gerne beantworten möchte.

Wie Till weiter unten schon geschrieben hat, reicht ein Schub/Gewichtsverhältnis von 0,6 für einen sicheren Bodenstart aus. Rainer von EJETS geht sogar von einem Verhältnis 0,5 aus.

Ich hatte meinen Discus ursprünglich als reinen Segler für den Einsatz in den Bergen ohne Fahrwerk geplant. Hauptaugenmerk lag dabei auf Vermeidung von unnötigem 'Ballast' wie z.B. Cockpitausbau und Fahrwerk.
Im Gegensatz zum original Graupner/Mibo Discus, hat mein Discus deutlich stabilere Flächen von Tangent.

Am Beginn der Planung für die Umrüstung auf Klappimpeller Betrieb Stand die Frage nach dem Anwendungszweck. Wie bereits geschrieben, stand sehr schnell fest, daß nur die Heimkehrhilfe in Frage kam. Danach folgten Diskussionen mit Rainer und Till.
Am Ende stand fest, daß es aus Gewichtsgründen zunächst ein 8 S Antrieb werden sollte - mit der Option auf 6 S zu reduzieren.

Mit dem aktuellen 8 S Antrieb verfügt der Discus über ein Schub/Gewichtsverhältnis von 3,8/9,0 - also 0,42

Wie man auf dem Video sehen kann, reicht ein Verhältnis von 0,42 für normales Steigen locker aus.

Nun zum Thema Bodenstartfähigkeit:
Der erzeugte Schub einer Turbine (eines Impellers) steigt mit zunehmender Geschwindigkeit. Das heißt, das Schub/Gewichtsverhältnis wird maßgeblich die Länge der Startstrecke beeinflussen, sodaß eine generelle Festlegung "ab einem Verhältnis von X ist ein Bodenstart möglich" keinen Sinn macht.
Überspitzt ausgedrückt wird man vermutlich mit einem Verhältnis von 0,3 noch einen Bodenstart machen können wenn die Graspiste eben, waagrecht und 200 m lang ist.

Vielleicht ergibt sich ja am Wochenende die Gelegenheit, daß ich den Discus auf einen Startwagen setze und einen Bodenstart versuche. Da unsere Graspiste aber nicht gerade zu den Golfrasen gehört, muß ich dazu auf einen befreundeten Verein ausweichen. Selbstverständlich werden wir den Versuch filmen und zur Verfügung stellen. Vielleicht können wir damit etwas mehr Licht in das Thema Bodenstartfähigkeit bringen.

Ist genügend Schub vorhanden, sind Bodenstarts mit Klappimpellern einfacher als mit Klapppropellern, da sich Klappimpeller näher am Rumpf befinden und somit die Hebelkräfte beim Beschleunigen viel günstiger sind.

Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Grüße Kai

Thomas Ebert
06.03.2014, 09:52
Hallo Kai,
Gratulation zum tollen Modell. Beim Film ist mir noch eine kleine Möglichkeit zur Gewichtsersparnis aufgefallen - vielleicht.
Brauchst Du die Störklappen wirklich noch? Der nur ausgefahrene, aber nicht laufende Klappi sollte doch schon massiv Bremsen können? Vermutlich waren bei den Tangentflächen die Klappen schon drin, aber bei einem Neubau könnte man das vielleicht einsparen.

Gruß, Thomas

Maverix
06.03.2014, 10:46
Hallo Kai,
Gratulation zum tollen Modell. Beim Film ist mir noch eine kleine Möglichkeit zur Gewichtsersparnis aufgefallen - vielleicht.
Brauchst Du die Störklappen wirklich noch? Der nur ausgefahrene, aber nicht laufende Klappi sollte doch schon massiv Bremsen können? Vermutlich waren bei den Tangentflächen die Klappen schon drin, aber bei einem Neubau könnte man das vielleicht einsparen.

Gruß, Thomas


Hey Thomas,

vielen Dank.

Ich hab einen Titanverbinder bestellt, der bringt nochmal 300 g Gewichtsersparnis. Außerdem baue ich nochmal das Servobrett um, damit der 8S Akku weiter nach vorne geht und ich nochmal 100 g Blei einsparen kann.

Erstaunlicherweise bremst der Klappimpeller nicht übermäßig, sodaß ich nicht auf Störklappen verzichten möchte. Zumal ja der Einsatzzweck des Discus die Berge sind und da sind die Landeflächen bekanntlich nicht immer großzügig.

Was aber dem aufmerksamen Beobachter im Video sicher aufgefallen ist: sobald der Klappimpeller ausgefahren wird, geht der Discus stark auf die Nase (Motor noch ausgeschaltet). Der Klappimpeller bremst also nicht und zieht den Discus nach oben, sondern er wirkt wie eine Art Ruder, das durch die negative Anstellung den Discus nach unten drückt.
Ich versuche zunächst mal, diesen Effekt durch Beimischung von Höhenruder zu kompensieren, könnte mir aber auch vorstellen, den gesamten Klappimpeller etwas weniger negativ anzustellen.

Zurück zum Neubau der Tragflächen:
Wenn, dann wäre eine Fläche ohne Störklappen aber mit Wölbklappen sinnvoll. Denn obwohl der Discus aussen jeweils zwei Querruder besitzt, ist er relativ träge um die Längsachse. Mit Wölbklappen wäre er agiler und könnte trotzdem noch gut gebremst werden.

Grüßle Kai

eon
19.03.2014, 01:25
....
Ist genügend Schub vorhanden, sind Bodenstarts mit Klappimpellern einfacher als mit Klapppropellern, da sich Klappimpeller näher am Rumpf befinden und somit die Hebelkräfte beim Beschleunigen viel günstiger sind....


sorry Kai aber die Aussage ist falsch. Der Klappimpeller hat zwar einen etwas niedrigeren Druckpunkt aber dieser vermeintlich kürzere Hebel wird überkompensiert durch die Schubkraft. Viel entscheidender ist aber, dass bei einem KTW mit Latte sofort Leistung und voller Vortrieb da ist. Der Impeller muss das am Boden mit deutlich mehr Leistung kompensieren. Ergo drückt er auch stärker und der etwas niedriger liegende Hebelpunkt egalisiert sich. Sobald Du mal selbst einen KTW Bodenstart bzw. einen Impellerbodenstart gemacht hast wirst Du bemerken wovon ich rede.

Die pauschale Aussage, dass Impellerbodenstarts einfacher sind als mit normalem KTW würde ich daher so pauschal nicht unterschreiben.

Gruss
Andi

Maverix
22.03.2014, 06:09
Moin Andi,

wir wollen nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.
Gleiche Schubkraft vorausgesetzt, ist der Hebel beim Impeller günstiger als beim Propeller.
Dass der Schub beim Impeller erst mit steigender Geschwindigkeit sein Maximum erreicht, begünstigt zusätzlich den Bodenstart mit Impeller.

Also bitte nicht die Bodenstarteigenschaften einer KTW LS10 (mit vorgesetzten Fahrwerk) und einem Klappimpeller Fox (mit zu weit hinten liegendem Fahrwerk) vergleichen.

Grüße Kai

RuderJ
22.03.2014, 09:25
Hallo,

Ich habe einen 4 Meter Salto erst mit einem Aufstecktriebwerk mit Propeller (ist ja nix anderes
wie ein ausgefahrenes KTW) betrieben und jetzt mit einem Aufsteckimpeller!

Ich kann nur sagen das es bei mir einen Riesen Unterschied macht!

Mit Propelleraufsatz war ein sicherer Start ohne Gummi nicht möglich und das
Nickmoment extrem!
Mit Impelleraufsatz ist ein Start ohne Gummi ohne Risiko sehr einfach! Es ist kaum ein
Nickmoment vorhanden!

http://vimeo.com/72968413

Mein Salto :D man kann gut erkennen wie gut der Start geht! Und das war erst der 2. Start!

Lg Jürgen

Maverix
22.03.2014, 19:28
Hallo Jürgen,

vielen Dank für Deinen Beitrag.
Deine Erfahrungen bestätigen meine Überlegungen.


Heute habe ich auf der Messe Sinsheim im Rahmen der FMT Neuheitenflugshow im Showblock der Firma Hacker meinen Klappimpeller Discus vorgeflogen.

1137590


Am Stand der Firma Hacker war dann auch der große Klappimpeller von Migflight ausgestellt.

1137592


Werde vermutlich meine neue Tangent ASG 29 mit dem großen Fön ausstatten.

Grüße Kai

UpDown
23.03.2014, 09:20
Hallo Kai,
gratuliere zum gelungenen Projekt und wünsche Dir viel Spaß mit dem neuen Modell.

Gibt es Loggerdaten mit Motorstrom, Motorspannung und Höhenverlauf, egal welcher Art.
Ich finde hier in RC-N leider zu den Klappimpeller Projekten diesbezüglich selten etwas.
Kann mir jemand dazu Daten liefern, gerne auch von anderen Projekten. Bitte dann auch Modellgewicht nennen.
Danke.

Grüße
Wolfgang

RuderJ
23.03.2014, 11:04
Hallo Wolfgang,

Logdaten hab ich grad keine zur Hand, aber mein Salto wiegt 6,2 kg Flugfertig!

Ich fliege den Jetfan 90 mit HET-700-68-1400 und 10S 5000er Lipos und Hobbywing 120A HV Regler!!!

Motorlaufzeit liegt bei 3 Minuten bei ca. 100A Strom!

Steigleistung ist denk ich im Video gut zu sehen!! Leistung ist mehr als Ausreichend!!

LG Jürgen

Maverix
23.03.2014, 15:51
Hallo Kai,
gratuliere zum gelungenen Projekt und wünsche Dir viel Spaß mit dem neuen Modell.

Gibt es Loggerdaten mit Motorstrom, Motorspannung und Höhenverlauf, egal welcher Art.
Ich finde hier in RC-N leider zu den Klappimpeller Projekten diesbezüglich selten etwas.
Kann mir jemand dazu Daten liefern, gerne auch von anderen Projekten. Bitte dann auch Modellgewicht nennen.
Danke.

Grüße
Wolfgang


Hey Wolfgang,

ich bin seit letzter Woche im Besitz eines GPS-Loggers von SM-Modellbau. Damit kann ich in Kürze die Daten meines Unisens-E aufzeichnen und hier zur Verfügung stellen. Also bitte noch ein klein wenig Geduld.

Grüß Kai

Maverix
26.03.2014, 07:07
Hier noch das versprochene Video von der Messe Sinsheim.

Vielen Dank an meine beiden Kameramänner Jo (skyandcamerafly.de - Onboard-Aufnahmen) und Jogi (Boden-Aufnahmen und Schnitt) und meinen fleissigen Helfer Jeremy.



http://www.youtube.com/watch?v=0v4eKT-HKjg


Am Wochenende soll das Wetter wieder frühlingshaft werden. GPS Logger und Unisense-E sind schon an Bord.
Wenn alles nach Plan läuft, werde ich in Kürze Logdaten einstellen können.

Grüße Kai

EJETS
26.03.2014, 08:46
Hier noch das versprochene Video von der Messe Sinsheim.

Vielen Dank an meine beiden Kameramänner Jo (skyandcamerafly.de - Onboard-Aufnahmen) und Jogi (Boden-Aufnahmen und Schnitt) und meinen fleissigen Helfer Jeremy.



http://www.youtube.com/watch?v=0v4eKT-HKjg


Am Wochenende soll das Wetter wieder frühlingshaft werden. GPS Logger und Unisense-E sind schon an Bord.
Wenn alles nach Plan läuft, werde ich in Kürze Logdaten einstellen können.

Grüße Kai


Sehr schönes Video, muss mir wohl auch wieder einen grossen Segler zulegen :-)

Zum Schub versus Höhe:

Da hat sich wohl auch bei mir so einiges an Denkfehlern eingeschlichen (Gottseidank)
Wir bei EJETS wissen ja selbst daß die Impis auch am Berg ganz hervorragend funktionieren, und haben halt nachgeplappert was so manche Theoretiker verbreiten, ohne es getestet zu haben. Wir können natürlich auch nicht alle 100Meter testen :-)

Die allgemeine Meinung daß der Schub (und die dazugehörige Eingangsleistung) um 4% pro 100 Meter Höhenzuwachs abnimmt, sowie auch zunimmt wenn's tiefer wird, stimmt natürlich nur bedingt.
Richtig ist, daß der Schub mit dem Luftdruck zusammenhängt, und einigen anderen Faktoren auf die ich aber nicht gesondert eingehen möchte, weil wir dann einen anderen Thread aufmachen müssten (da hat dann jeder was dazu zu sagen, und das muss dann wieder getestet und berichtigt werden, und so weiter....)

Nachdem es ja auch hochalpin noch Luftdruck gibt, (wär ja blöd beim Atmen wenn es anders wäre), funktionieren die Impis auch dort noch gut.
Und wenn es hochalpin denselben Luftdruck gäbe wie in der Ebene, würden die Messwerte auch dieselben sein. Punkt.

Irgendwo las ich daß man bei 4% Verlust pro 100 Meter ja dann irgendwann "Rückwärtsschub" hätte, und hab auch mal nachdenken müssen.
Tatsächlich "wären" es ja 4% vom momentanen Schub, also zuerst 96%, dann wieder 4% von 96% --> wäre 92,16%und nicht 92,00%. Also vom maximalen Schub nur mehr 3,84% weniger. Und so weiter, sprich die 4% bezögen sich immer auf den momentanen Schub.

Daraus folgt, daß der Schub nie ganz verloren ginge :-) , aber gottseidank gibts immer Schub wo auch atembare Luft ist :cool:

Solong,
Bleibt gesund und fliegt was das Zeug hält,
Beste Grüsse aus Österreich,
Rainer
www.ejets.at (http://www.ejets.at)

Maverix
28.03.2014, 22:39
Guten Abend liebe Freunde des Klappimpellers,

heute war es endlich soweit und ich konnte zum ersten Mal Daten mit dem Jetec Discus aufzeichnen.

In die Möglichkeiten der Auswertungen muß ich mich erstmal in Ruhe einarbeiten.

Auf die Schnelle habe ich mal den Strom und die Steigrate gegenübergestellt:


1140413


Der Strom geht von anfangs 90 A auf 85 A zurück. Dabei stellt sich eine Steigrate zwischen 6 und 8 m/s ein.

Beim Steigflug versuche ich stets, die Geschwindigkeit nicht allzuweit abfallen zu lassen, da der Schub des Impellers mit der Fluggeschwindigkeit zurück geht.

Grüße Kai

Tillux
29.03.2014, 02:00
Der Strom geht von anfangs 90 A auf 85 A zurück. Dabei stellt sich eine Steigrate zwischen 6 und 8 m/s ein.

...ergibt bei einer Motorlaufzeit von knapp 3min und im Schnitt 7m Steigen pro sek. eine Gesamthöhe von ca. 1200m!

Bin äusserst positiv überrascht bei nur 8S:D Hätte ich nicht gedacht Kai. Mal sehen was da so bei 12S passiert wenn wir mal mitmessen.
Dem zu Folge muss der Wirkungsgrad des Impellers im Fluge enorm zunehmen... (wenn man den Segler nicht ´dranhängt´ -denke ich)

Liebe Grüsse, Til

Maverix
29.03.2014, 07:47
Moin Till,

man muß beim Impeller höllisch aufpassen, daß man den Segler laufen lässt und nicht "an die Latte hängt". Während man beim klassischen Luftschrauben Antrieb das Modell tatsächlich an die Latte hängen kann, sollte man das beim Impeller tunlichst vermeiden - der Vortrieb geht dabei nämlich rasant gegen Null.

Das war anfangs unser größtes Diskussionsthema - wie passen der geschwindigkeitsabhängige Schub des Impellers und die in Relation dazu vergleichsweise langsame Grundgeschwindigkeit eines Scale (Non-Acro) Seglers zusammen.

Nach nunmehr knapp 10 Testflügen im Flachland und auch an den Hängen der Teck, kann ich dem Impeller uneingeschränkte Alltagstauglichkeit als Heimkehrhilfe in Scale Seglern bescheinigen - sofern man im Antriebsmodus den Segler laufen lässt und die Höhe über Fahrt und nicht über den Steuerknüppel erklimmt.

Unsere Fliegerwiese ist in Nordsüd Ausrichtung und der Wind soll dieses Wochenende mal wieder aus Ost kommen. Sobald wir mal wieder Südwind haben, werde ich noch den angekündigten Bodenstart mit Startwagen ausprobieren. Aber ich bin überzeugt, daß die 8 S - bei entsprechender Platzlänge - auch für Bodenstart ausreichen.

Grüße Kai

no risk no fun
08.04.2014, 22:46
Hallo Ihr Cracks da draussen,

was würdet Ihr einem 5m Ventus 2ax von HF empfehlen ??
Wiegt aktuell 8,8 kg plus Blei in der Nase von ca 1-1,5 kg.
Somit hat der Vogel ein Kampfgewicht von ca 10 kg. Plus einem evtl Antrieb...

Die Wemotec gibt es ja auch noch. Die gibt es mit max 5,5 kg Schub und sind jedoch ohne Klappfunktion bzw nur einfach aufgeschultert.....
Ist halt ein wenig günstiger zu realisieren. Auch wenn es echt nicht schön ausschaut.

Bodenstart wäre Pflicht und überhaupt der Grund für den anstehenden Umbau.

Lg Jens

Maverix
09.04.2014, 07:05
Hey Jens,

für einen vergleichbaren Antrieb wie in meinem Discus muß man mit ca. 1,5 kg Antriebsgewicht rechnen.

Das heißt, Deine Bleizugabe von 1-1,5 kg kannst Du zum Großteil durch den Antrieb ersetzen. Nur zum Großteil, weil der Impeller hinter dem Schwerpunkt sitzt und nur die Akkus ganz nach vorne in die Nase des Seglers wandern können. Du wirst also zu dem vorhandenen Gewicht von 10 kg noch 0,5-1 kg dazu bekommen.

Rechnen wir großzügig mit 11 kg Lebendgewicht nach Einbau eines Klappimpellers, hast Du bereits mit einem Schub/Gewichtsverhältnis von 0,4 (4,4 kg Schub) eine ordentliche Steigleistung. Für sicheren Bodenstart wäre ein Verhältnis von 0,5 (5,5 kg Schub) besser und ab 0,6 (6,6 kg Schub) geht die Post ab.

Beim Klappimpeller/Hersteller hast Du die freie Auswahl. Meiner Meinung nach sind alle auf dem Markt verfügbaren Produkte ausgereift und qualitativ hochwertig.

Aber bitte lass die Finger von fest montierten Impellern auf Segelflugmodellen. Das Aussehen ist zwar Geschmacksache und in der Höhe ohnehin nicht mehr zu sehen.
Aber ein Segelflugzeug soll segeln und nicht wie ein Stein vom Himmel fallen. Ein feststehender Impeller wirkt wie ein Bremsfallschirm - Dein Segler wird damit unbrauchbar.

Viel Spaß beim Umbau und beim Fliegen mit dem Antriebskonzept der Zukunft (ich bin überzeugt, daß der Klappimpeller die neue Revolution im Modellbau wird)
Grüße Kai

no risk no fun
09.04.2014, 07:24
Hallo und "
Na das nenne ich mal eine Aussage.."

Danke für Deine ausführliche Antwort und ich bin natürlich auch der Meinung, das eigentlich eine starre Lösung überhaupt nicht geht..

Aber Die Wemotec Geschichte kostet mit 5,5 kg Schub ca 300.-
Plus Mezon Regler noch einmal 300.- oben drauf plus Lipos.

Diese ganze Klapp Geschichte ist dann noch einmal 700.- bis ??? teurer...........
Das sprengt mein Geldbeutel oder ich verschiebe das Projekt auf Winter 2014 / Frühjahr 2015.

Ich bin wie Du bzw andere auch der Meinung, Impeller im Segelflugzeug ist das Ding 2014 und später!!


lg Jens

Maverix
09.04.2014, 09:19
Ich kann Dir gerne mal kurz meine Konfiguration auflisten.

Ich habe speziell auf geringe Kosten geachtet, weil ich beweisen wollte, daß es auch mit günstigen Komponenten geht.

Will man den Massenmarkt erreichen, muß man kostenmässig einen interessanten Abstand zu den klassischen KTWs einhalten. Denn dann gibt es ausser dem schlechteren Wirkungsgrad des Impellers nur Vorteile gegenüber einer Lösung mit Luftschraube.

Einen ganz anderen Aspekt haben wir zufällig am vergangenen Sonntag auf unserer Fliegerwiese beobachtet. Während ein Fliegerkollege mit einem klassischen KTW in der Luft richtig "Lärm" produziert hat und auch noch in weiter Entfernung gut zu hören war (das KTW hörte sich an wie ein Mopedmotor), klang mein Flüsterimpeller nicht nur viel angenehmer sondern war auch in wenigen Metern Entfernung kaum noch zu hören.
Also, je öfter ich mit dem Klappimpeller fliege umso mehr Vorteile entdecke ich an dieser Lösung.


Ein-/Ausfahrmechanik von MigFlight (Preis bitte beim Hersteller erfragen)
Impeller JETFAN-90V2 (99,- Euro)
HET Typhoon Motor der 700-68er Klasse 1500W (109,- Euro)
Servo der 30 kg Klasse - muß auf 180 Grad programmierbar sein (80,- Euro)
Drehzahlregler Fusion Hawk BL 120 A Opto (139,- Euro)
2 x Akku SLS XTRON 4000mAh 4S1P 14,8V 30C/60C (96,- Euro)

Macht in Summe 523,- Euro plus Ein-/Ausfahrmechanik

Ist natürlich kein Schnäppchen, die Summe reicht aber nicht mal für ein halbes KTW.

Und die Anschaffung ist zukunftssicher.
Will man den Antrieb später in einen größeren Segler einbauen, erhöht man z.B. von 8 S auf 10 oder 12 S, wechselt den Motor (bei HET ca. 115,- Euro für den nächstgrößeren Motor) und schon ist der neue Segler wieder perfekt motorisiert. Ich baue z.B. denselben Antrieb mit 12 S in eine 6 m Tangent ASG 29 mit ca. 13 kg ein. Darüber sollte man dann aber auf den nächstgrößeren Impeller (120 mm) umsteigen.

Grüße Kai


Links zu den erwähnten Produkten

Impeller
http://shop.ejets.at/OShop/ViewProduct.aspx?ProductGUID=6d72a2fd-07fe-40aa-bb13-84186016bf0a&ParentProductCategoryGUID=3b193757-54b6-46d4-91b0-3155041c7f2a&OShopLANG=de

Motor
http://shop.ejets.at/OShop/ViewProduct.aspx?ProductGUID=5def4370-2b37-4c62-9d6d-4b6c5f7d5f12&ParentProductCategoryGUID=179deea6-3eab-4af3-98ad-44e260ccc585&OShopLANG=de

Regler
http://www.der-schweighofer.at/artikel/84429/modellsport?query=hawk+fusion

2 Akkus
http://www.stefansliposhop.de/liposhop/SLS-XTRON/SLS-XTRON-30C/SLS-XTRON-4000mAh-4S1P-14-8V-30C-60C::1019.html

Maggi
09.04.2014, 09:27
Hier ist er verfügbar würde aber trotzdem nochmal bei Hacker anfragen was es kostet.
https://www.voltmaster.de/HACKER-62100001-jetec-e-90?pk_campaign=AdWordsShopping&pk_kwd=lagernd_200&gclid=CMOn3-Pv0r0CFfDLtAodE0QAlA

Im Preis von 699 enthalten ist die:
Mechanik
Impeller
Strömungskörper
Servo für Mechanik

Nimmt man das nun Kais Rechnung raus (nämlich 180 Euro für Impeller und Servo) liegt die Mechanik mit Strömungskörper bei ca 500 Euro

Maverix
09.04.2014, 09:37
Ich würde mal direkt beim Hersteller anfragen: http://www.migflight.de/

Maverix
09.04.2014, 14:06
Die ceflix Jungs machen nicht nur einen sehr guten Job, sondern haben auch einen guten Riecher für die Bedürfnisse der Kundschaft.
Seit Kurzem bieten sie ein neues, abgespecktes ceflix, das 450er Kit zu einem sensationellen Preis an: http://www.ceflix.de/

Klappimpeller werden über kurz oder lang zum Standardantrieb für Segelflugmodelle. Ich könnte mir sogar vorstellen, daß sie sich irgendwann mal bei den Manntragenden etablieren.

Grüße Kai

Maggi
09.04.2014, 14:48
Naja sensationell wäre, wenn er in der 500 - 600 Euro Region wäre.

Geschmackssache ist dann noch der fehlende Strömungskörper....den find ich extrem Schick beim Jetec90

Tillux
09.04.2014, 15:53
Hallo,

es wird einen kompletten migflight Jetec E-90 Antrieb für 795.- geben.
Inkl. Motor wahlweise für 8s, 10S oder 12S, inkl. Impeller, inkl. Strömungsmantel mit dem unerlässlichen Einlaufring
(nicht nur Geschmacksache), und ein auf 180 Grad programmiertes Hitec Servo.
So wie es Kai im Discus fliegt.
Ich stelle es heute abend auf die migflight website.

Liebe Grüsse, Til

Maverix
09.04.2014, 18:19
Hier ist er verfügbar würde aber trotzdem nochmal bei Hacker anfragen was es kostet.
https://www.voltmaster.de/HACKER-62100001-jetec-e-90?pk_campaign=AdWordsShopping&pk_kwd=lagernd_200&gclid=CMOn3-Pv0r0CFfDLtAodE0QAlA

Im Preis von 699 enthalten ist die:
Mechanik
Impeller
Strömungskörper
Servo für Mechanik

Nimmt man das nun Kais Rechnung raus (nämlich 180 Euro für Impeller und Servo) liegt die Mechanik mit Strömungskörper bei ca 500 Euro


Die reine Mechanik liegt um die 450,- Euro

In Summe bleibt man somit für den kompletten Antriebsstrang noch unter 1.000,- Euro

Grüße Kai

Maggi
10.04.2014, 10:52
Hier gibt's nun weitere Infos
http://www.migflight.de/