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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Vorschlag zur Modifikation der RES-Regeln mit Bitte um Diskussion



Aerofred
22.07.2014, 21:35
Hallo Res-Flieger,

nach Diskussionen auf den Wettbewerben sehe ich ein paar Änderungswünsche an das Regelwerk:


Bauvorschrift:
"Im Flügel dürfen lediglich für die Holme, Flügelverbinder und Nasenleisten GFK/CFK/Kevlar-Rohre oder GFK/CFK/Kevlar-Profile verwendet werden (an sonsten Holz)"

Da die Tiefe der Nasenleiste nicht definiert ist, ist die Abgrenzung zur (verbotenen) GFK/CFK/Kevlar D-Box schwierig.
Vorschlag: Die Nasenleisten aus GFK/CFK/Kevlar-Profilen dürfen in Flugrichtung max. 10mm lang sein.

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Reflight:
Folgendes Szenario: Früher Morgen, die beste Zeit ist 3:20. Die Piloten A,D und E bekommen refligth wegen
Behinderung. Bei der Reflight-Runde herrscht gute Thermik, die beste Zeit ist 5:30, die schlechteste 4:30.

Runde:

Pilot A:2:30/750Pkt
Pilot B: 3:15/975Pkt
Pilot C 3:20/ 1000 Pkt
Pilot D 1:30/ 450Pkt
Pilot E 2:10 650

reflight:
Pilot A:4:30/818Pkt
Pilot D:5:30/1000Pkt
Pilot E:5:10/939Pkt
Folgende Auswertungen sind möglich:

Auswertung über Zeit: Die Zeiten aus der Runde und refligth werden zusammengeworfen und in Punkte umgerechnet. Pilot C fällt von 1000 auf 606 Punkte. Mögliche Lösung: Alle Piloten aus dieser Runde gehen ins reflight. Wäre gerecht, aber wenn es in mehreren Runden ein reflight gibt, wird der Wettbewerb zu lang dauern.

Auswertung über Punkte: Die Punkte aus Runde und reflight werden direkt übernommen.Es gibt dadurch 2x 1000 punkte. Problem: Wenn genau ein Pilot einen reflight bekommt, hat er immer 1000 Punkte. Die Mindestteilnehmeranzahl von 4 Piloten sollte durch Auffüllen erreicht werden, damit die statistische Losgröße stimmt. Unter Umständen mit freiwilligen Piloten, für die das Ergebnis dann nicht in die Wertung eingeht.

Wie wird das heute gehandhabt? Gibt es da Vergleichbares in den F3B-Regeln?

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Landepunkte:

Die Landepunkte sinken um 1 Punkt pro 20cm im Bereich von 0 - 2m.
Bis 3m gibt es einen Punkt Abzug.
Danach sinken die Punkte wieder um 5Pkt pro Meter. Von 2 nach 3 m ist eine Stufe in der Funktion.

Vorschlag:
Landepunkte = 101 - Abstand [m] *5.
Der Abstand wird auf die nächst kleineren 0,2m abgeschnitten.
Bsp.: 0,75m Abstand, abgeschnitten auf 0,6 ergibt 101-0,6*5 = 98 Punkte. (Wie heute)
Beginnend bei 101, damit die Werte zur jetzigen Regelung gleich bleiben. Die Ladepunkte werden auf max. 100 begrenzt (<0,2 = 100)

Die Stufe zwischen 2 und 3m wäre weg, und man kann das mit einem Standartmaßband im Kopf rechnen.

Wie ist eure Meinung ?

Grüße
Christoph

Reinhold Krischke
23.07.2014, 08:27
Hallo,

zum Thema Bauvorschrift kann ich nichts sagen, ich weiß aber daß z.B. in der Türkei Styroporflächen zugelassen sind.
Außerdem würde ich über die Einführung einer Mindestflächenbelastung nachdenken. Das ist heute noch nicht notwendig könnte aber in einigen Jahren dazu führen daß die Idee einer Einsteigerklasse mit einfachen Modellen aufrecht erhalten werden kann.

Thema Reflight:
Bei F3B wird bei weniger als 3 gültigen Wertungen im Zeitflug die ganze Gruppe wiederholt.
Ansonsten werden die Reflyer in einer neuen Gruppe zusammengefaßt die ggf. durch zugeloste Piloten auf die normale Gruppengröße aufgestockt wird. (zugelost deshalb weil man sonst unzählige freiwillige mit schlechter Wertung hätte)
Diejenigen die den Reflight wegen Behinderung bekommen haben bekommen die Wertung aus der Reflightgruppe, die anderen können sich nicht verschlechtern.

Thema Landewertung:
Die Landewertung kommt aus dem F3J Bereich da irgendwann alle immer 100 oder 95 Punkte hatten und man hier eine Differenzierung erreichen wollte. Landungen unter 95 Punkte sind im F3J Bereich "nichts wert" hier kann man bei guten Landungen wenn alle die Zeit voll machen zu einer Differenzierung kommen. Die Messung mit Standartmaßband bei großen Abständen und 5er gruppen ist nach meiner Meinung relativ zeitaufwändig.

Man sollte aus meiner Sicht darüber nachdenken ob man einen Sicherheitsbereich (z.B. zwischen Startlinie und Landepunkten) einführt bei dem es Strafpunkte gibt wenn Personen angeflogen (berührt) werden.

Gruß
Reinhold

Aerofred
25.07.2014, 22:32
Hallo Reinhold,

danke für Deine fundierte Meinung.
Die Bauvorschrift sind momentan kein Problem.
Bei den Landepunkten bin ich leider von den 95 noch etwas entfernt. Aber die F3b-Regeln zum reflight finde ich sehr gut und könnten auch im RES Anwendung finden.

Strafpunke für Kontakt mit Menschen gibt es nur insofern, daß es keine Landepunkte gibt.

Grüße
Christoph

cumulusxp
17.08.2014, 18:17
Landepunkte:

Die Landepunkte sinken um 1 Punkt pro 20cm im Bereich von 0 - 2m.
Bis 3m gibt es einen Punkt Abzug.
Danach sinken die Punkte wieder um 5Pkt pro Meter. Von 2 nach 3 m ist eine Stufe in der Funktion.


Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Das konnte mir auch bis jetzt niemand erklären. Ich würde die Landewertung ganz genau so machen wie bisher, jedoch eben diese Stufe annähernd glätten in dem es für 3m Entfernung 15 Punkte Abzug gibt, bis 4m dann 20 und so weiter.
Dann gäbe es für 2m 91 Punkte, 3m 85 Punkte (bisher 90), 4m 80 Punkte (bisher 85), und für 15m als letztes 25 anstatt 30.

Gruß
Jörg

UweH
06.10.2014, 15:48
plädiere für die Abschaffung des Stecklandungsverbots, machen eh so viele

Ich plädiere dagegen, es soll beim Stecklandeverbot bleiben, denn:
- das Geräusch des auf die Nase knallens eines Holzmodells tut einem Holzbaufan ja schon geradezu körperlich weh. Das ist keine Landetechnik, sondern ein gesteuerter Absturz. In anderen Klassen ist das üblich und das machen auch bei RES inzwischen viele wenn der Boden hart genug (!) ist, trotzdem finde ich dass es nicht zu Holzmodellen paßt die Modellstatik auf einen gesteuerten Absturz auslegen zu müssen.

jetzt weniger ernst gemeinte Argumente:
- Nurflügel ohne Rumpf kann man nicht stecken, das wäre eine Lande-Benachteiligung der beim Hochstart schon gehandicapten Modellgattung :rolleyes:
- ich komme beim Landen selten weit genug an den Punkt damit sich eine Stecklandung lohnen würde :o:D

Gruß,

Uwe.

Hans Hoffmann
06.10.2014, 18:49
(plädiere für die Abschaffung des Stecklandungsverbots, machen eh so viele)
Gruß Ruben

Als ich das erste mal F3J-Stecklandungen sah, stellte sich sofort bei mir das Gefühl "Geht garnicht" ein. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Zu der Ästhetik eines
Segelflugs passt das einfach nicht.

Gruß Hans

Schmirgel
07.10.2014, 08:33
Hallo RES-Wettbewerbspiloten!

Eigentlich wollte ich ja hier die Regeln nicht mehr ernsthaft diskutieren, doch
starte ich nochmals einen Versuch und möchte gerne euere Meinung zu

a) genereller Erhöhung der zu fliegenden Durchgänge auf 6
b) Einführung eines Streichers ab 5 geflogenen Durchgängen
c) Erhöhung der Flugzeit in den Finals

erfragen.

Ich freue mich auf eine umfangreiche Diskussion - der Winter ist lang!

Schöne Grüße
Gerhard

Peer
07.10.2014, 11:53
Ganz andere Thematik: Wir werden nächstes Jahr mal eine kleine lokale Runde
ausfliegen, auf kleinen Plätzen in der Nähe.

Dazu werden wir die Standard-Regeln annehmen, aber: Die Hochstarteinrichtung
auf 7,5 m RES-Gummi + 30 m 1,0mm Nylon-Leine + F3B-Fallschirm (Alles von EMC) reduzieren.

Dadurch sinkt der Platzbedarf gewaltig, der Start wird dynamischer und es gibt nicht soviele
Verhedderer in den Seilen. Und das Fliegen rückt mehr in den Vordergrund und nicht die
elende Landerei.

Mal schauen ewas draus wird.

Die Termine geben wir Anfang der Saison bekannt .....

Gruß
Peer

Hans Hoffmann
07.10.2014, 12:36
Dazu werden wir die Standard-Regeln annehmen, aber: Die Hochstarteinrichtung
auf 7,5 m RES-Gummi + 30 m 1,0mm Nylon-Leine + F3B-Fallschirm (Alles von EMC) reduzieren.


Das ist doch mal ne Ansage. Dann reduziert sich das Fliegen nicht darauf, daß man in 100m plus den Segler gegen den Wind stellt und versucht, im Standflug die 6 Minuten minus Landeanflug oben zu bleiben ;).
Zum Thema Landen. Ich schlage mal einen Landekreis mit einem Durchmesser von 2 bis 3 m vor. So wird der Faktor Rutsch, der je nach Untergrund Glücksache ist, verringert. Landung mit Nase (des Modells) im Kreis= 100 Punkte und Abzug von 10 Punkten je Meter außerhalb des Kreises.

Gruß Hans

Schmirgel
07.10.2014, 13:29
Hallo Hans,

Zur Spannung:
Bisher habe ich an 6 RES-Wettbewerben teilgenommen. Jeder Wettbewerb war alles andere als
eine "entspannte Spaß-Aktion", wie du es nennst. Nein, im Gegenteil: Es handelt sich um einen
hochinteressanten und zudem hochspannenden Wettkampf, Kopf an Kopf mit den Konkur-
renten - Gruppe für Gruppe, Durchgang für Durchgang! Und das ist es gerade, was F3J-RES
ausmacht. Und das ist auch gut so!

Zur Stecklandung:
Wer die RES-Wettbewerbe besucht, wird festgestellt haben (wie es übrigens Ruben Bühler weiter
oben bereits mehrfach richtig gesagt hat), dass bereits viele Piloten die reinrassige Stecklandung
höchst erfolgreich praktizieren - natürlich meistens ohne dabei stecken zu bleiben. F3J-RES ist
von Anfang an eine echte Wettbewerbsklasse im Modellflugsport und keineswegs nur ein lustiges
Rundfliegen spätromantischer Scale-Lande-Anhänger! ;)

Schöne Grüße
Gerhard

UweH
07.10.2014, 13:45
Zur Stecklandung:
Wer die RES-Wettbewerbe besucht, wird festgestellt haben (wie es übrigens Ruben Bühler weiter
oben bereits mehrfach richtig gesagt hat), dass bereits viele Piloten die reinrassige Stecklandung
höchst erfolgreich praktizieren - natürlich meistens ohne dabei stecken zu bleiben.

...und meiner Meinung nach sollte es auch so bleiben. Wer den Flieger ohne Rutschstrecke hin knallen kann ohne dass er kaputt geht, dem seien die besseren Landepunkte gegönnt.
Wessen Flieger dabei den Arsch hoch reckt, der hats halt versaut.
Fairer Wettkampf und wenns nach mir geht an dieser Stelle zum Thema Stecklandung: .

;)

Gruß,

Uwe.

Kayb
07.10.2014, 15:49
Nunja zur Stecklandungsdisskussion:
Das Verbot ist abgesehen vom "Ästätikempfinden" mancher völlig unbegründet. Ich hab noch kein Argument gesehen was mich davon überzeugen könnte. Landung ist für mich das kontrollierte, unversehrte Zubodenbringen des Modells. Nen Modellflugzeug ist nen Sportgerät, das dazu da ist dass ich Spass habe, nicht mehr und nicht weniger. Ich muss es nicht behandeln wie nen rohes Ei.
Ich hab das Verbot auch schon länger kritisiert. Auch ohne die besagte Stecklandung von mir.
Zur Struktur der Flieger: Es ist ja bekannt, dass wir Modelle um die 400g Abfluggewicht fliegen. Wir haben Ballastkammern für bis zu 360g drin. Selbst vollballastiert halten unsere Flieger Stecklandungen aus. Ich muss ganz ehrlich sagen: Irgendwas machen andere Konstrukteure falsch, wenn's die Flieger nicht aushalten.


Zum Seil:
Es muss ne Lösung her, die einen für alle gleichen Start erlaubt. Ich bin der Meinung, dass dieses Thema ernst genommen werden sollte. Drum hab ich's auch angesprochen.
Zu Argumentieren: "ist doch alles nur Spaß, scheiß egal, wir fliegen halt und uns gehts gut" Ich bin dagegen RES zur Lari-Fari-Klasse verkommen zu lassen. Wettbewerb und Chancengleicht gehört für mich zusammen. So nen Seil-Debakel wie in Hirzenhain will ich nimmer sehen.
Mein Flug an der Halle in Hirzenhain war für mich nur nen Notnagel, da das zweite Seil war ziemlich madig war. So war die Start-Höhe ziemlich scheiße. Während andere wegfliegen konnten um in gute Luft zu kommen, hatt ich von Anfang an schlechte Luft und zu wenig Höhe um in in guter Luft Anschluss zu kriegen. An die Halle zu fliegen war die einzige Möglichkeit um die Zeit voll zu kriegen, während andere schlicht weg nach rechts raus in gute Luft fliegen konnten und ohne große Anstrengung die 6min voll machten. Hätt ich die Hallenaktion nicht gebracht, hätt ich sicher Punkte verloren.

Zum Argument:"wird doch zugelost": Angenommen es liegen 3 gute und 3 schlechte Seile. Kann es einem einzelnen Piloten passieren 3x an schlechten und 1x an gutem Seil starten zu können. Und ein Anderer eben andersrum (1x schlecht, 3x gut). Ich halte das für einen Widerspruch in Sachen Chancengleichheit, Wettbewerbe sollten nicht durch Losglück entschieden werden.

Ich hab bei RES mittlerweile verdammt viel gelernt, was Bodennahe Thermik und Flugtaktik angeht. Das hätte ich nie wenn ich's nicht ernstnehmen täte.

UweH
07.10.2014, 16:55
Nunja zur Stecklandungsdisskussion:
Das Verbot ist abgesehen vom "Ästätikempfinden" mancher völlig unbegründet.

Hallo Ruben, Du hast Recht, abgesehen vom Ästhetikempfinden vieler Piloten ist das völlig unbegründet :rolleyes:
Ich gehöre zu den Piloten mit Ästhetikempfinden und deshalb sehe ich nur sehr ungern von diesem Argument ab.
Wie das derzeit gehandhabt wird habe ich oben in Post #17 schon geschrieben, wenn der Flieger steckt ist es eine Nullwertung bei der Landung, das ist eine einfache Regel wie die anderen Regeln auch.
Ich sehe außer den persönlichen Vorlieben mancher Piloten für eine gewaltsame Flugunterbrechung zur Herbeiführung des Bodenkontakts von Flugmodellen keinen Grund warum man Stecklandungen in RES zulassen sollte. :rolleyes:

Bei den Seilen bin ich ganz bei Dir, mich hatte es in Hirzenhain 2 x bei Null Wind auf dem schwachen Startplatz 1 erwischt, ich finde die Gummis sollten gemessen werden.

Gruß,

Uwe.

Hanggott
07.10.2014, 17:50
Betrachtet das ganze doch mal historisch: hätte man die stecklandung als regelkonforme Landung gewollt so hätte man sie in dieser jungen Klasse auch normiert. Ich sehe keinen Grund das nachträglich zu tun.

Und wenn man durchs Leben düst Wien pitbull auf Crack, dann ist jeder Einkauf ein "hochspannender Wettkampf, Kopf an Kopf mit den Konkurrenten"

Gruß Jogi

Hans Hoffmann
07.10.2014, 18:20
Ich hab bei RES mittlerweile verdammt viel gelernt, was Bodennahe Thermik und Flugtaktik angeht. Das hätte ich nie wenn ich's nicht ernstnehmen täte.

Ich mach jetzt Segelflug, seit RES hier publik wurde, vorher fast nur Motormodelle und hatte von Thermikfliegen keine Ahnung. Ich freu mich über jeden Fortschritt, den ich mache, sowohl beim Fliegen als auch bei der Optimierung des Seglers und ich habe da auch meine Ziele. Aber es bleibt trotzdem für mich ein Riesenspaß. Wenn da was nicht klappt, geht die Welt nicht unter und ich hab was dazugelernt.
Ruben, als Du in Hirzenhain Deine Hallenshow mit anschließender Punktlandung gebracht hast, haben sich doch auch alle mit Dir gefreut.

Zu den Seilen: Beim RES-Wetbewerb werden sie ja nicht bis auf Anschlag ausgezogen. Es wäre also einfach, mit Hilfe einer Zugwaage gleichen Anfangszug zu erreichen, indem das lasche Seil eben ein Stück weiter verankert wird.

Gruß Hans

Reinhold Krischke
07.10.2014, 22:56
Hallo zusammen,

das Thema Stecklandung kommt ja in jeder Segelflugklasse auf, früher bei RC-IV bzw. den üblichen Vereinswettbewerben. Ich gebe zu ich bin auch ein Gegner von Stecklandungen und wenn ich sehe wie bei F3J auch im Training die Modelle aus 2m und mehr reingesteckt werden so gefällt mir das nicht. Andererseits fliege ich ja F3B-Wettbewerbe und stecke meine Modelle da auch mal ziemlich kräftig in den Boden weil es morgends z.B. zu rutschig ist um eine vernünftige Landung zu machen.

Aus meiner Sicht ist die Definition in den derzeitigen RES-Regeln ok, wenn das Modell stecken bleibt und der Schwanz in der Luft hängt dann gibt es eine Nullwertung, wenn es zwar reingesteckt wird aber der Schwanz am Boden ist gibt es Landepunkte. Das ist eine eindeutige Regelung die keine Diskussionen aufkommen läßt z.B. ob das Modell noch gerutscht ist oder nicht. Jeder Pilot kann dann für sich entscheiden wie er landen will und ob sein Modell das reinstecken aushalten muß oder nicht.

"Schöne" Landungen könnte man am einfachsten mit einer Landelinie erreichen bei der dann der weiteste Abstand des Rumpfes von der Linie gewertet wird, Drehungen über 90° (zur Linie) mit Punktabzug bestraft werden usw. Ob das aber praktikabel ist, z.B. bei starkem Seitenwind steht auf einem anderen Blatt.

Jede Wettbewerbsklasse wird am Anfang romantisch als Einsteigerklasse gesehen und er Spaß steht im Vordergrund, aber über kurz oder lang wird es Leute geben die Ihre Modelle und die Flugtechnik und Taktik danach ausrichten was für erfolgreiches Fliegen notwendig ist. Ich kann mich noch gut an einen F3J Wettbewerb, ich glaube 1991 in Kulmbach erinnern. Da waren die üblichen F3J Modelle noch 2 achsgesteuert mit bis zu 4m Spannweite. Wir hatten damals mit F3B Modellen teilgenommen (Ellipse 1) und konnten viele Piloten mit diesen Modellen ins Finale bringen. Eine anwesender Engländer meinte daß diese (F3B)Modelle gegen den Geist der Klasse sind. Wenn Ihr euch die heutigen F3J Modelle und die Flugtaktik (Kurzstarts inzwischen schon in den Vorrunden) anschaut dann seht Ihr wie sich diese Klasse gewandelt hat.

Bitte versteht mich nicht falsch, ich habe mich sehr gefreut daß bei unserem Wettbewerb in München Vereinsmitglieder ihre erste Wettbewerbserfahrung gesammelt haben und sehe auch heute noch RES als gute und relativ unaufwändige Einsteigerklasse. Um dies so lange wie möglich zu erhalten würde ich wirklich ernsthaft über eine Limitierung der Flächenbelastung nachdenken. Mit speziell gewickelten Holmen (wird z.T. heute schon gemacht) und einigen anderen gut vorstellbaren Dingen könnte sonst auch RES innerhalb kurzer Zeit zu einer Expertenklasse werden bei der die Einsteiger und Gelegenheits-Wettbewerbsflieger nicht mehr den Hauch einer Chance haben und deshalb diese Fliegerei im Wettbewerb aufgeben.

Das Thema Startgummi ist schwierig zu fassen oder lösen. Von irgendwelchen Messungen der Vorspannkraft usw. würde ich eher absehen. Aus meiner Sicht ist es wahrscheinlich am sinnvollsten eine gewisse Anzahl von Hochstart-Sets für die Wettbewerbe zu beschaffen und diese dann nur bei Wettbewerben zu verwenden. Problem ist dann natürlich wer lagert und transportiert die Sets, aber ich glaube zumindest in Bayern hat dies dieses Jahr ganz gut funktioniert. Ich verwende bei meinem eigenen Seil einen F3B Fallschirm und würde dies auch im Wettbewerb so machen da durch das Herunterfallen der Fähnchen die Seile verdrillt werden und die Gefahr besteht daß sich die Seile verknoten. Bei Querwind kann sich aber dann natürlich ein Seil über das andere legen, hier müßten die Helfer dann sehr schnell sein bzw. von Lee nach Luv gestartet werden was aber die taktischen Möglichkeiten einschränkt.

Gruß
Reinhold

UweH
07.10.2014, 23:53
Ich verwende bei meinem eigenen Seil einen F3B Fallschirm und würde dies auch im Wettbewerb so machen da durch das Herunterfallen der Fähnchen die Seile verdrillt werden und die Gefahr besteht daß sich die Seile verknoten. Bei Querwind kann sich aber dann natürlich ein Seil über das andere legen, hier müßten die Helfer dann sehr schnell sein bzw. von Lee nach Luv gestartet werden was aber die taktischen Möglichkeiten einschränkt.


Hallo Reinhold,

die Fähnchen verdrillen die Seile nicht so weit dass sie verknoten, das habe ich in 8 geflogenen Wettbewerben und auch beim Training noch nicht erlebt.
Gegen das geringe verdrillen der Seile, das bei Kreuzungen manchmal das auseinander dröseln erschwert helfen die von Thomas vorgeschlagenen Wirbellager einfach und effektiv. Ein F3B-Fallschirm im RES-Set ist für die Modellklasse viel zu groß. Er bremst den Steigflug, sorgt für zu lange Absinkzeiten nach dem aushängen, besonders wenn der Schirm mehr Thermik hat als das vorher damit gestartete Modell:rolleyes: und führt dadurch bei Seitenwind zu viel mehr der ungeliebten Seilkreuzungen als das Fähnchen oder der kleine Schirm.
Wir hatten im ersten Jahr in Dachau (http://www.rc-network.de/forum/content.php/201-2.-Deutscher-RES-Wettbewerb-in-Dachau) den kleinen Schirm dran und beim schräg ablegen über Büsche oder den Sicherheitszaun verhakt der sich gerne. Das ist nicht optimal, aber damit könnte ich besser leben als mit dem großen F3B-Exemplar das ich für reichlich oversized halte.

Ich denke auch nicht dass eine Reglementierung der Flächenbelastung notwendig ist. In diesem Jahr wurden einige extrem leichte Modelle gebaut, aber im Wettbewerb nur selten eingesetzt weil die Vorteile im Sinken die Nachteile im Gleiten nicht wett machen...manches reguliert sich von selbst ;)

Gruß,

Uwe.

Schmirgel
08.10.2014, 09:55
Hallo liebe RES-ler,

womit der RES-Wettbewerbspilot Spaß hat oder was den Spaß beim F3J-RES ausmacht,
ist offenbar bei den hier vertretenen Fans recht unterschiedlich.

Es reicht anscheinend vom reinen "just for fun" und "ist mir doch alles egal" bis zum
verbissenen Sieger-Typen. Das finde ich super und alle Intensionen haben ihre Be-
rechtigung. Jede/jeder kann sich das aus dem RES-Sport rausnehmen, was bei ihr/ihm
zum Endorphinausstoß führt.

Für mich z.B. ist es eine Freude und ein Genuß, ja ein riesiger unvergleichlicher Spaß
mich mit einem kleinen RES-Flieger (der dazu noch aus meinen Händen entstanden ist),
im fairen, offenen und transparenten Contest mit gleichgesinnten Piloten zu messen.
Wenn sich dabei sogar der von mir anvisierte Erfolg einstellt, das Modell funktioniert,
vielleicht sich auch eine schöne Punktezahl auf dem Konto nach und nach ansammelt,
dann ist das ein Gefühl, als habe ich Rauschgift in mir (vielleicht auch ATA, wie Thomas
vermutete). Ja für mich ist Modellflug wie ein Rauschmittel, ich gebe es hier vor aller
Welt offen zu! :)

Mir kommt auch noch ein Zitat des ehemaligen Elektroflug-Weltmeisters Franz Weiß-
gerber in Erinnerung, veröffentlicht in den 80er oder 90er Jahren in der FMT.
Befragt danach, warum er denn Wettbewerbe fliege, sagte Franz: "Es gibt nur einen
Grund: Um zu gewinnen!"
Und glaubt es mir liebe RES-Sportler, gerade das Gewinnen hat dem Franz einen so
unglaublichen Spaß gemacht, dass man es ihm bei Wettbewerben immer ansehen
konnte.

Schöne Grüße und das Bauen nicht vergessen -
der RES-Wettbewerb beginnt bereits in der
Werkstatt (=Wettrüsten) ;)
Gerhard

UweH
08.10.2014, 10:33
"Es gibt nur einen
Grund: Um zu gewinnen!"

Hallo Gerhard, ein Top-Pilot kann das gut sagen, für weniger begabte steht vielleicht der olympische Gedanke im Vordergrund: "dabei sein ist alles" .....aber nur fürs dabei sein werden die Punkte nicht gezählt und auch wenn ich weniger Chancen habe einen Wettbewerb zu gewinnen freue ich mich umso mehr über eine gewonnene Runde.

Das greife ich hier mal auf um eine radikale Änderung des Reglements in die Diskussion zu werfen, die mir schon länger im Kopf rum geht, aber bisher nur als Alternative zur bestehenden Regelung. Je länger die Diskussion hier läuft, umso mehr kann ich mir das als Grundregelung vorstellen.
Du hast selbst weiter vorne vorgeschlagen mehr Runden zu fliegen, z.B. 6.
Das kann durch einen längeren Wettbewerb erreicht werden wie bei der DM, oder durch kürzere Flugzeit.

Ich schlage vor nur noch mit 7 m RES Gummi und 60 m Seil zu starten, die Rahmenzeit auf z.B. 7 Minuten und die Flugzeit auf z.B. 4 Minuten zu verkürzen.
Vorteile sind
- weniger Platzbedarf beim Fluggelände, mehr Vereine können Wettbewerbe durch führen
- weniger Seilkreuzungen wenn die Abstände der Startpunkte gleich bleiben (geometrisch bedingt)
- schnellere Beseitigung von Seilkreuzungen wegen kürzerer Schnur
- weniger Laufarbeit der Helfer, Helfer die weniger gut zu Fuß sind haben es leichter
- mehr Runden für bessere Chancen eine schlechte Runde wieder aufzuholen, dadurch mehr Spannung im Wettbewerb

Nachteile:
- die bestehenden Sets müssen angepaßt werden (ist aber nur Gummi teilen und teilweise neue Schnur)
- .........?
- ........?

Die jetzigen Seillängen sind (außer beim komplett anderen Gummi) aus dem türkischen Reglement übernommen, aber sonst sehe ich keinen Grund das hier in Deutschland auch zu tun.
Die Hochstarthöhe wird mit dem halben Set auch nicht halbiert, sondern es sind wegen weniger Starteinrichtungs-Gewicht mehr als die Hälfte der jetzigen Höhe drin, ich denke ich erreiche beim Training mit so einem Set 50-70 m, hab ich aber noch nicht geloggt.
Die oben geschriebenen Zahlen sind erst mal nur Vorschläge, evtl. ist bei Verkürzung der Flugzeit auch eine Anpassung der Landewertung sinnvoll, das wäre eine Sache des Feintunings.

Was haltet ihr davon?

Gruß,

Uwe.

Mooney
08.10.2014, 10:34
Morsche Gerhard,

das hast Du sehr schoen ausgedrueckt dem gibt es nicht viel hinzuzufuegen.

Was mir momentan so auffaellt ist, das die Winterpause ganz schoen lang ist.
Koennte man nicht irgendwie/wo einen Wettbewerb noch einbauen?


Bis denne

Hans Hoffmann
08.10.2014, 11:40
Ich schlage vor nur noch mit 7 m RES Gummi und 60 m Seil zu starten, die Rahmenzeit auf z.B. 7 Minuten und die Flugzeit auf z.B. 4 Minuten zu verkürzen.


Hallo,

fänd ich gut!

Ich hab am Wochenende probiert: Volle Gummilänge (17,4) und halbe Seillänge (50 bis 60m) ergibt gute Starthöhen von über 80m. Vorteil gegenüber halbem Gummi, man zieht nicht bis zum Anschlag aus (60 Normalschritte gegenüber 45 Normalschritte beim halben Gummi), das dürfte der Lebensdauer des Gummis dienlich sein. Da ich bisher beim Training immer bis auf Anschlag ausgezogen hatte, mußte ich schon zweimal die Enden neu aufziehen, weil diese versprödeten.

Gruß Hans

Schmirgel
08.10.2014, 12:02
Hallo Gerhard, ein Top-Pilot kann das gut sagen, für weniger begabte steht vielleicht der olympische Gedanke im Vordergrund: "dabei sein ist alles" .....aber nur fürs dabei sein werden die Punkte nicht gezählt und auch wenn ich weniger Chancen habe einen Wettbewerb zu gewinnen freue ich mich umso mehr über eine gewonnene Runde.




Oh Uwe danke,
dass du mich als einen TOP-Piloten bezeichnest, oder du meintest sicherlich unseren guten
alten Franz Weißgerber ;)

Zu deinen vorgeschlagenen Regeländerungen möchte ich auch noch ausführlich Stellung
nehmen, doch wäre es sicherlich effektiver, wir würden uns in einem Arbeitskreis/Inte
ressengemeinschaft RES (oder wie man es auch immer nennen möchte) treffen und die
Dinge am Tisch - vielleicht auch unter Einnahme div. Rauschmittel - diskutieren und zer-
pflücken. Vielleicht können wir auch grad noch nen kleinen Wettbewerb durchführen
(gelle Mooney) - ich schreib mir hier sonst noch die Finger wund !

Schöne Grüße
Gerhard

cumulusxp
08.10.2014, 13:29
Du hast selbst weiter vorne vorgeschlagen mehr Runden zu fliegen, z.B. 6.
Das kann durch einen längeren Wettbewerb erreicht werden wie bei der DM, oder durch kürzere Flugzeit.

Ich schlage vor nur noch mit 7 m RES Gummi und 60 m Seil zu starten, die Rahmenzeit auf z.B. 7 Minuten und die Flugzeit auf z.B. 4 Minuten zu verkürzen.
Vorteile sind
- weniger Platzbedarf beim Fluggelände, mehr Vereine können Wettbewerbe durch führen
- weniger Seilkreuzungen wenn die Abstände der Startpunkte gleich bleiben (geometrisch bedingt)
- schnellere Beseitigung von Seilkreuzungen wegen kürzerer Schnur
- weniger Laufarbeit der Helfer, Helfer die weniger gut zu Fuß sind haben es leichter
- mehr Runden für bessere Chancen eine schlechte Runde wieder aufzuholen, dadurch mehr Spannung im Wettbewerb



Hallo Uwe,

das verkürzen der Seile bzw. Gummi's ist ja durchaus praktikabel, wir verwenden auch 1/2 Set mit 7m Gummi und 50m Seil. Die Ausklinkhöhen sind vor allem bei etwas Wind im Verhältnis sehr gut.
Aber 6 Durchgänge statt vier wird trotzdem knapp. In der Rahmenzeit steckt ja eine volle Flugzeit und die "Re-startzeit". Wenn man die Flugzeit auf 3 Minuten verkürzt, was durchaus realistisch ist, bleiben trotzdem drei Minuten die man auch nicht halbieren sollte sonst ist der taktische Sinn vom Ganzen hinfällig. Mit 6 Minuten Rahmenzeit hast Du rechnerisch den gleichen Zeitbedarf wie für 4 Durchgänge mit 9 Minuten. Bei 7 min sind's schon 36 min mehr bei 6 Gruppen. Was dabei gar nicht drinsteckt ist die Wechselzeit bis die Ergebnisse aufgenommen sind und die nächste Gruppe sich einsortiert hat. Wenn das nur 5 Minuten sind dann kommen bei 6 Gruppen mit 6 Durchgängen eine ganze Stunde mehr Zeitbedarf für den Wettbewerb zusammen.
Und dann muß wirklich alles sauber laufen, so wie in Coburg halt...

Für Vereine mit kleinen Plätzen gibt's das Angebot ja schon, und sollte auch wahrgenommen werden.

Ich freu' mich aber auch ganz ehrlich wenn ich auf dem Wettbewerb mal die Gelegenheit habe nicht nur so weit unten rumzugurken sondern einen größeren Radius abzufliegen.

Gruß Jörg

Jörg

Kayb
08.10.2014, 16:36
Eine generelle Seilverkürzung find ich nicht gut. Da aus weniger Hochstarthöhe weniger interessante Flüge zusammenkommen. Klar wenns net anders geht weil der Platz zu klein ist passt das schon.

Ein Treffen,wie von Gerhard vorgeschlagen, find ich auch gut. Man braucht die RES-Welt ja nicht neu erfinden, ich gönn mir dann auch nen Zug Ata.

Schmirgel
09.10.2014, 07:50
Hallo RES-Gemeinde,

also mit ist es egal, ob die Stecklandung erlaubt wird, oder weiterhin verboten
bleibt.
Deshalb hab ich mal schnell ein Teil gebaut, um das Stecken nach der Senk-
recht-Ziellandung zu verhindern.

1234635

1234636

1234637

1234638

1234639

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Wie wird die Landung gewertet, wenn der Flieger nach der Landung auf der
Nase (Schwänzchen in die Höh - wie auf dem Foto) stehen bleibt, wenn der
Schwanz also nicht auf der Erde liegt?

Schöne Grüße
Schmirgel

UweH
09.10.2014, 08:30
Wie wird die Landung gewertet, wenn der Flieger nach der Landung auf der
Nase (Schwänzchen in die Höh - wie auf dem Foto) stehen bleibt, wenn der
Schwanz also nicht auf der Erde liegt?


Moin Gerhard,

die Landung wird mit dem Show-Sonderpreis und Null Landepunkten gewertet :p:D

Gruß,

Uwe.

Schmirgel
09.10.2014, 08:48
Eine generelle Seilverkürzung find ich nicht gut. Da aus weniger Hochstarthöhe weniger interessante Flüge zusammenkommen. Klar wenns net anders geht weil der Platz zu klein ist passt das schon.

Hier muss ich mich Ruben anschließen.

Die Kürzung der Startvorrichtung sollte wirklich nur die Ausnahme bleiben, wenn
es das Platzangebot beim Veranstalter nicht zulässt.

Beim letzten Wettbewerb in Coburg wurde gezeigt, dass selbst eine ungemähte
Wiese, die in unmittelbarer Nähe zum Flugplatz lag, als RES-Wettkampfgelände
dienen kann.

Das Einverständnis des Grundstückseigentümers vorausgesetzt können wir
praktisch auf jeder 50 x 200 m großen Wiese einen F3J-RES-Wettbewerb durch-
führen.

Schöne Grüße
Gerhard

UweH
09.10.2014, 09:05
Das Einverständnis des Grundstückseigentümers vorausgesetzt können wir
praktisch auf jeder 50 x 200 m großen Wiese einen F3J-RES-Wettbewerb durch-
führen.

Hallo Gerhard, schade nur dass es niemand macht oder zumindest bisher niemand auf "der grünen Wiese" gemacht hat. Es musste aber schon zumindest ein Wettbewerb abgebrochen werden weil der Wind gedreht hat und die Startseile für die 90°-Drehung zu lang waren.
Es gab auch keinen Wettbewerb mit kurzem Gummi, obwohl der Veranstalter das selbst fest legen kann. Liegt wohl auch ein bisschen daran, dass niemand freiwillig den langen Gummi durchschneiden mag, und mit den gestellten LVB-Sets darf man das auch nicht weil im nächsten Wettbewerb fürs lange Seil niemand mit zusammen gestückelten Gummis starten soll.
Ich kann aus meiner Trainingserfahrung mit dem halben RES-Set auch nicht nachvollziehen warum aus 70 m Starthöhe weniger interessante Flüge zustande kommen sollten als aus 120 m.
Die Abgleitzeiten ohne Thermik reichen beim langen Seil nicht für 6 Minuten und beim kurzen Seil nicht für 4 Minuten, aktuell nicht mal für 3 Minuten.

Aber Wurscht, ich hab meine Argumente genannt, wenn das kurze Seil nicht gewolt ist dann bleibt es halt lang.

Gruß,

Uwe.

Schmirgel
10.10.2014, 08:49
Hallo RES-Piloten,

mir fiel auf, dass sich die beiden Reglements der Bavarian Open 2014 und der
Offenen F3B-RES DM 2014 im Punkt 1 d) "Allgemeine Bestimmungen" wesent-
lich, ja entscheidend, unterscheiden.

Gleich steht in beiden Reglements:

Der Teilnehmer darf im Wettbewerb maximal zwei (2) Modelle einsetzen,

dann der Unterschied im nächsten Halbsatz bzw. Satz

DM:
aber nur ein (1) Modell je Durchgang.

Bavarian Open:
Die Modelle dürfen jederzeit gewechselt werden.

Die Regelung der Bavarian Open finde ich besser, denn hier hat der Teilnehmer
die Möglichkeit, im Falle eines Missgeschicks/Defekts/Bruchs bei der unbegrenzt
vielen Anzahl von Flugversuchen (Wiederholungsflügen und -landungen (siehe
Punkt 4 b), mit seinem zweiten Modell oder dem Modell des Mannschaftskolle-
gen, den Wettbewerb fortzusetzen. Die DM-Regel ist meines Erachtens system-
widrig und muss geändert werden.

Gibts dazu weitere Meinungen?

Mooney
10.10.2014, 09:36
Hallo Gerhard,

im Regularium vom Wettbewerb des Cormoran Clubs steht auch das 2 Modelle im Wettbewerb eingesetzt werden duerfen, aber sobald der Durchgang laeuft ist man auf ein Modell fixiert.

Das ist auch gut so

1235088

Denke mal das die Bayern bei der Regeluebernahme geschlunzt haben. das sollten die nochmal ueberdenken und fuer 2015 aendern.

Bis denne

Hanggott
10.10.2014, 09:42
Dem schließe ich mich an. Wir haben auch Wert darauf gelegt dass dies im Reglement steht, um die Vernunft aller Teilnehmer zu schärfen.

UweH
10.10.2014, 10:03
Moin, naja, das ist halt eine Frage ob man im Falle einer Modellbeschädigung im Durchgang mehr Wert auf die Pilotenleistung oder die Modellleistung legt.
Wird ein Modell innnerhalb der Rahmenzeit beschädigt z.B. bei der Landung zum Re-Start, dann kassiert der Pilot bei der DM-Regelung eine Null-Wertung weil er nicht auf das Ersatzmodell wechseln darf.
Darf er auf das Ersatzmodell wechseln wie bei den LVB-Regeln, dann verliert er sozusagen als Strafe den Anteil an Rahmenzeit der für den Modelltausch notwendig ist, hat aber die Chance weiter um eine bessere Flugzeit und vor allem die Landepunkte zu kämpfen.
Die LVB-Regelung ist einsteigerfreundlicher weil ein kleiner Bruch nicht zwangsläufig mit dem Landepunkteverlust oder gar dem gesamten Punkteverlust der Runde verbunden ist, deshalb glaube ich es ist nicht geschlunzt, sondern Absicht.

Vielleicht kann man einen Modelltausch in der laufenden Runde für den Fall der Beschädigung zulassen, jedoch innerhalb des Wettbewerbs nur 1 Mal, um taktische Selbstverstümmelung auszuschließen?

Gruß,

Uwe.

P.S.: die Regelung insgesamt nur 2 Modelle pro Wettbewerb einzusetzen finde ich gut, das schränkt die ständig heraufbeschworene kommende Materialschlacht doch erheblich ein.

Mooney
10.10.2014, 10:19
Hallo Uwe,

gerade fuer den Einsteiger macht es nicht so recht Sinn.
Der kommt hoechstwahrscheinlich mit genau einem Modell und kann nicht tauschen und die "Semis" vertackern eins nach dem andern.

Im Rahmen des Durchganges bin ich weiterhin dafuer das nur ein Modell eingestzt werden darf. Kommt mir insgesamt gerechter vor.

Schmirgel
10.10.2014, 10:51
Hallo Uwe,

gerade fuer den Einsteiger macht es nicht so recht Sinn.
Der kommt hoechstwahrscheinlich mit genau einem Modell und kann nicht tauschen und die "Semis" vertackern eins nach dem andern.

Im Rahmen des Durchganges bin ich weiterhin dafuer das nur ein Modell eingestzt werden darf. Kommt mir insgesamt gerechter vor.

Hallo Thomas,

gerade das Gegenteil von gerecht kann es sein, wenn man nur 1 Modell einsetzen darf.

Nimm doch nur mal an, du willst in der Rahmenzeit einen schnellen weiteren Start
machen und dabei scheren dir bei der schnellen Landung mal die Flügelbefestigungs-
Kunststoffschrauben ab. Die Schraubenreste bekommst du in der verbleibenden
Restzeit nicht aus den Einschlagmuttern raus - Durchgang "Null".

Gerecht ist es meines Erachtens, wenn das Ergebnis mit einem weiteren Modell
erfolgen werden kann und nicht, wenn es von einer "Sollbruchstelle" entschieden
wird.

Bis denne!

UweH
10.10.2014, 10:53
Hallo Uwe,

gerade fuer den Einsteiger macht es nicht so recht Sinn.
Der kommt hoechstwahrscheinlich mit genau einem Modell und kann nicht tauschen und die "Semis" vertackern eins nach dem andern.

Im Rahmen des Durchganges bin ich weiterhin dafuer das nur ein Modell eingestzt werden darf. Kommt mir insgesamt gerechter vor.

Hallo Thomas, Thema Teamgeist:

als dieses Jahr in Dachau die Servos von Florians GezoRES direkt vor dem Start den Geist aufgegeben haben ist er ab der nächsten Runde mit dem Ersatzrumpf von Thomas weiter geflogen.
1 Modell des individuellen Piloten, 2 Modelle innerhalb des Teams So weit ich mich erinnere war das trotz LVB-Regel eine komplette Nullwertung des Durchgangs weil der Umbau ein bisschen zu lange gedauert hat, wäre er schneller gewesen hätte er zumindest noch ein paar Flugzeitpünktchen und die Landewertung holen können.
Ich finde es ist eine sportliche und faire Regelung bei Beschädigung des Modells mal wechseln zu dürfen und tut auch der Spannung gut.

Gruß,

Uwe.

Peer
10.10.2014, 11:08
Kann mir mal einer erklären, warum man da nicht 5 oder 20 Modelle mitbringen und auch einsetzen darf ?

Die ganze Schei... Reglementiererei führt doch nur dazu, dass keiner mehr Lust, einen Wettbewerb auszurichten.

RESoluten Gruß
Peer

seppale
10.10.2014, 11:26
Kann mir mal einer erklären, warum man da nicht 5 oder 20 Modelle mitbringen und auch einsetzen darf ?

Die ganze Schei... Reglementiererei führt doch nur dazu, dass keiner mehr Lust, einen Wettbewerb auszurichten.

RESoluten Gruß
Peer

Mitbringen kannst du auch 100 Modelle. Auch einsetzen - wenns genug Durchgänge zum Kaputtmachen gibt.
Es stellt sich hier die Frage, darf ich in einem Durchgang mehr als ein Modell einsetzen ?

Hier wird über das Regelwerk diskutiert und ob, und in welcher Form die Rahmenausschreibung geändert werden soll.
Ein Veranstalter der dann den Wettbewerb durchführt, braucht sich um die "Schei... Reglementiererei" überhaupt nicht den Kopf zu zerbrechen!

Insofern freu ich mich auf jeden Fall wieder einen Wettbewerb auszurichten! Ganz egal wieviele Modelle, wieviel Meter Seil, und was noch alles diskutiert und festgeschrieben wird. Durch die Rahmenausschreibung wird mir ein Haufen Arbeit abgenommen! DANKE !

Meine persönliche Meinung zur Anzahl der Modelle:
Ich bin für 1 Modell pro Durchgang.
Falls ich mehrere Modelle habe, und flieg mit meinem ersten irgendwo weit draußen ins Saufen, dann land ich da gleich und starte das Nächste.
Sowas fände ich unsportlich.

Gruß
Sepp

Mooney
10.10.2014, 11:28
Hallo Thomas, Thema Teamgeist:

als dieses Jahr in Dachau die Servos von Florians GezoRES direkt vor dem Start den Geist aufgegeben haben ist er ab der nächsten Runde mit dem Ersatzrumpf von Thomas weiter geflogen.
1 Modell des individuellen Piloten, 2 Modelle innerhalb des Teams So weit ich mich erinnere war das trotz LVB-Regel eine komplette Nullwertung des Durchgangs weil der Umbau ein bisschen zu lange gedauert hat, wäre er schneller gewesen hätte er zumindest noch ein paar Flugzeitpünktchen und die Landewertung holen können.
Ich finde es ist eine sportliche und faire Regelung bei Beschädigung des Modells mal wechseln zu dürfen und tut auch der Spannung gut.

Gruß,

Uwe.

Das ist ja auch so in Ordnung, nur ich meine das es im jeweiligen Durchgang genug ist nur ein Modell einsetzen zu duerfen.
Ist in anderen Sportarten auch nicht anders, bei FI kannst Du auch nicht das Auto wechseln wenn Du dir beim Start die Antriebswellen abgedreht hast.
Da kommen dann entweder ganz schnell neue rein und du kannst von hinten das Feld aufraeumen. Oder du gehst hinter die Barrier und nimmst die Rundenzeiten der Gegner. :rolleyes:
Wenn man das im Einzelfall anders regelt, das ist ja OK.
Aber bei den allegemeinen Regeln sollte das schon so Bestand haben.

UweH
10.10.2014, 11:36
Ohne Regeln kein Wettbewerb, das liegt einfach in der Natur der Sache.

Jetzt sind 3 Saison in einer neuen Wettbewerbsklasse geflogen, mit diesen Erfahrungen kann man ja mal drüber nachdenken ob das Reglement auch für die Zukunft paßt.
Das ist keine Kritik an der DM und kein Shitstorm. Die meisten Punkte die hier dsikutiert werden waren bei der DM auch kein Problem. Das Seilthema war aber nicht nur bei der DM ein Problem, sondern bei mehreren Wettbewerben in der Vergnagenheit, da braucht es eine Lösung für Chancengleichheit, die in Hirzenhain nicht gefunden werden konnte und auch hier noch nicht gefunden wurde.

Wenn in Zukunft Diskussionen unterbleiben sollen, dann gilt es sich jetzt konstruktiv der Diskussion zu stellen und den Ärger aus der Vergangenheit auch einfach mal runter zu schlucken.

Gruß,

Uwe.

Schmirgel
10.10.2014, 12:00
Das ist ja auch so in Ordnung, nur ich meine das es im jeweiligen Durchgang genug ist nur ein Modell einsetzen zu duerfen.
Ist in anderen Sportarten auch nicht anders, bei FI kannst Du auch nicht das Auto wechseln wenn Du dir beim Start die Antriebswellen abgedreht hast.
Da kommen dann entweder ganz schnell neue rein und du kannst von hinten das Feld aufraeumen. Oder du gehst hinter die Barrier und nimmst die Rundenzeiten der Gegner. :rolleyes:
Wenn man das im Einzelfall anders regelt, das ist ja OK.
Aber bei den allegemeinen Regeln sollte das schon so Bestand haben.


Hallo Thomas,

F3J-RES sollte man vielleicht nicht der Formel 1 vergleichen. Das ist ein hochtechnisierter
Profisport von Millardären für Millionäre, dessen Regeln ich noch nie verstehen konnte,
ja auch nicht zu verstehen brauche, gut!
Wieviele Rennen sind das im Jahr? Ist da 1 wegen techn. Ausfall verlorenes Rennen auch
bereits ein Viertel der Gesamtwertung, wie bei uns?

Vergleichen wir uns doch mal mit F3J: Da darf man sogar 3 Modellen einsetzen.
Man sollte es jedenfalls keinem RES-Piloten zumuten, der zum F3J-RES Wettbewerb 500
oder 1.000 auf seine eigene Kosten gefahren ist, wegen eines ausgefallenen Servoge-
triebes die Chance auf den Wettbewerbserfolg genommen zu bekommen.

Bis denne

Kayb
10.10.2014, 12:05
Hier muss ich dem Uwe rechtgeben.

Das Reglement für Res ist nicht schlecht. Es hat ein paar Schwächen, welche man schlichtweg beheben sollte, um Chancengleichheit herzustellen. Insbesondere die Thematik um den Hochstart liegt mir da am Herzen.

Warum sollte man hier, an dieser Stelle, nicht drüber Diskutieren? Die Klasse hat sie ich aus dem RCN entwickelt. Alternativ muss man dann irgendwelche Gremien einrichten. Brauchen wir das?

Bisher sind die allermeisten Ausrichter von Wettbewerben in der RES-Klasse gelobt worden. Ich sehe keinen Grund keinen RES-Wettbewerb auszurichten nur weil ein Ausrichter mal Kritik abkriegt.

Der aktuelle Zeitgeist ist Transparenz und Offenheit. Da gehört es dazu zu Fehlern zu stehen. Meinungsäußerung und Diskussion sind legitime Vorgänge.

Mooney
10.10.2014, 12:43
Hallo Thomas,

F3J-RES sollte man vielleicht nicht der Formel 1 vergleichen. Das ist ein hochtechnisierter
Profisport von Millardären für Millionäre, dessen Regeln ich noch nie verstehen konnte,
ja auch nicht zu verstehen brauche, gut!
Wieviele Rennen sind das im Jahr? Ist da 1 wegen techn. Ausfall verlorenes Rennen auch
bereits ein Viertel der Gesamtwertung, wie bei uns?

Vergleichen wir uns doch mal mit F3J: Da darf man sogar 3 Modellen einsetzen.
Man sollte es jedenfalls keinem RES-Piloten zumuten, der zum F3J-RES Wettbewerb 500
oder 1.000 auf seine eigene Kosten gefahren ist, wegen eines ausgefallenen Servoge-
triebes die Chance auf den Wettbewerbserfolg genommen zu bekommen.

Bis denne

Nun und genau da stimmt meiner Meinung nach deine Sichtweise nicht.
F1 habe ich nur als Beispiel genommen, dafuer das, wenn man an den Start geht hat man (und auch das Material) so gut vorbereitet zu sein das man den Durchgang fliegen kann.
Kann man das nicht, weil ein Bauteil ausfaellt, dann wechselt man das oder die naechstgroessere Komponente (wie Uwe mit dem Rumpf). Klappt das nicht in der Rahmenzeit muss ich ich den Durchgang aufgeben. Das ist nun mal Wettbewerb und es gibt spaeter nur einen Sieger und nicht 6 Stueck.
Wenn aber der Veranstalter das explizit erlaubt, das Modell wechseln zu duerfen, kann er das ja machen.
Aber es sollte nicht in den generellen Regeln festgeschrieben werden.

Schmirgel
10.10.2014, 12:48
Hallo Thomas,

dann braucht man ja auch keinen Refligt, oder hast du den etwa schon-
mal in Anspruch genommen (in F1 gibts den ja auch nicht) ;)

Mooney
10.10.2014, 13:34
.................................aber es fehlt noch eine Methode Konsens fest zu stellen und ggf. Ergebnisse ins Regelwerk einfließen zu lassen. Hat jemand dazu eine Idee?

Gruß,

Uwe.

Hallo Uwe und alle anderen,

so als ein Vorschlag:
Ich wollte diese offene Diskussion noch eine zeitlang, bis Ende naechster Woche laufen lassen.

Dann eine Zusammenfassung der Kritikpunkte und der Loesungsvorschlaege erstellen.

Daraus soll die Gemeinschaft durch interaktive Abstimmung die neuen Punkte waehlen. (Wie man sowas machen kann muss ich mit RC-N abklaeren, hab ich keine Ahnung von)
Das Ergebnis wird in die Regeln eingepflegt und hier zur Verfuegung gestellt.
Koennen sich dann die einzelnen Vereine ziehen genauso wie es der LV Bayern bei sich einpflegen kann.(Wer das dort arrangiert?? keine Ahnung??)

Ist das so moeglich und praktikabel?

Aerofred
10.10.2014, 21:46
Hallo Kollegen,
wird ja emotional recht lebhaft.

2 Punkte sind aus der Diskussion bei mir hängen geblieben: Stecklandung und 2 Modelle / Durchgang

Strecklandung: Wenn Stecklandungen erlaubt sind, wird es dazu führen, daß die Kontruktionen von ultraleicht zu leicht&stabil verändert werden. Nicht Wettbewerbsflieger werden von den robusteren Modellen profitieren: Bin ich dafür.

2 Modelle pro Durchgang: Wer sich verpokert hat mit dem Modell, dem Ballast oder dem Wetter greift zum zweiten. Muß das erste schon gelandet sein? Kann ja der Helfer erledigen. Der Trend wird vom Universalmodell für jede Bedingung weg gehen, da man ja von Float- zu hi wind-Modell wechseln kann. Der "Zwang" zu 2 Modellen ist für Einsteiger ein Problem: Bin ich dagegen.

Grüße
Christoph

ekke1
11.10.2014, 08:19
Hallo Jungs,
möchte hier auch noch mal meinen Senf dazugeben.
Wir haben in Blankenburg weitestgehend die Wettbewerbsregeln aus der Türkei übernommen. Die unterscheiden sich ein wenig von denen des DAeC. Beispielsweise die Landepunktevergabe oder die Segelzeitpunkte (1:1). Ebenso haben wir die Qualität der Landung nicht bewertet. Das Modell muss nach der Landung flugfähig sein und darf kein Teil verlieren. Das haben wir gemacht, damit man vergleichbare Ergebnisse bekommt. Aus diesem Grund werden wir im nächsten Jahr die Regeln vom DAeC anwenden.
Zur Landung sei angemerkt, dass durch den min. Radius der Rumpfspitze von 7,5mm ein Stecken nur mit sehr hoher Energie möglich ist und bei meinen Modellen bestimmt zum Bruch führt. Ich wär also dafür einen min. Radius der Rumpfspitze (keine Spoiler oder Überzieher) vorzuschreiben und das Verbot der Stecklandung rauszunehmen. Wer dann Steckt, riskiert sein Modell und seine Landepunkte, weil das Modell dann vielleicht nicht mehr flugfähig ist.
Zur Startvorrichtung: Der Veranstalter sollte dafür sorgetragen, dass an den Startstellen gleiche Seilspannungen vorhanden sind. Dies kann durch Federzugwaagen oder einfache Kofferwaagen nachgewiesen werden. Die Toleranz an den Startstellen sollte nicht größer als +/- 10 N sein. Wir werden bei unserem Wettbewerb das orangene Nylonseil und Wirbel einsetzen.
Die 2. Modellregel würde ich so lassen. Es geht eben auch um Taktik die erste Entscheidung, die man für die nächsten 9 min. treffen muss, ist eben, welches Modell eingesetzt wird.
Also dann, wir bleiben drann……
Dirk

Kayb
12.10.2014, 12:07
Die Toleranz an den Startstellen sollte nicht größer als +/- 10 N sein.

+/- 10N find ich bissel viel. Bei einem durchschnittlichen Anfangszug von ca 25N hieße das Zugkräfte zwischen 15N und 35N auftreten ... also mehr als Faktor 2 dazwischen.
Ich fände +/- 1N maximal 1,5N angebrachter.

cumulusxp
12.10.2014, 18:31
N'Abend zusammen,

nachdem jetzt einige Sachen ziemlich heiß dikutiert worden sind, würde ich mal 'nen Vorschlag zur Güte machen:
eventuelle Regeländerungen, wenn sie denn den meisten Beteiligten sinnvoll erscheinen, haben doch jetzt keine Not. Die nächsten Monate wird's auch so gehen, und in dieser Zeit kann man sich bei manchen Sachen in Ruhe erst mal ansehen wovon man redet.
Die angesprochenen Änderungswünsche sind ja nun nicht so das sich die ganze Szene nicht drauf einstellen kann, wenn es bis zum Jahresende dauert.

Ich habe eine Zugwaage bestellt, und wenn's interessiert würde ich mal den Gummi austesten und die Resultate hier veröffentlichen, z.B.:
Wie ist die Streuung zwischen Auszug und Auszug, wo misst man am Besten, welchen Einfluß hat die Temperatur, die Feuchtigkeit, gibt's den überhaupt, wie ist die Streuung von Gummi zu Gummi, was wäre eine sinnvolle Toleranz usw.
Der Flühs soll jetzt laut FMT auch Gummi in einer für uns brauchbaren Stärke anbieten (in Grün, würg), auf der Homepage ist da noch nichts zu sehen.
Wenn sich's finanziell im Rahmen hält würde ich den auch besorgen und damit vergleichen, damit eine mögliche Alternative zur Verfügung steht wenn der EMC nichts beikriegt.

Wenn das alles soweit ist, und das kann etwas dauern, dann könnt ihr euch überlegen inwieweit es sinnvoll ist das ins Regelwerk einzuarbeiten. Dann wäre EINE Diskussion schon mal mit Fakten hinterlegt.
Oder hat sich schon mal Jemand die Mühe gemacht???

Schönen Gruß

Jörg

Schmirgel
13.10.2014, 09:04
Wenn das alles soweit ist, und das kann etwas dauern, dann könnt ihr euch überlegen inwieweit es sinnvoll ist das ins Regelwerk einzuarbeiten. Dann wäre EINE Diskussion schon mal mit Fakten hinterlegt.
Oder hat sich schon mal Jemand die Mühe gemacht???

Schönen Gruß

Jörg

Hallo RES-Freunde,

einen anderen Hochstartgummi braucht es meiner Meinung nach nicht, zumal die Szene mit dem
EMC-Vega-Teil bereits reichlich versorgt ist und die Umstellung wieder zu Kosten bei den Wett-
bewerbsteilnehmern bzw. -verantaltern führen würde.

Meine Messungen bei der DM 2014 mit einer digitalen Kofferwage ergaben, dass von den vom
Veranstalter ausgelegten 6 Seilen beim schlechtesten Gummi 2,2 kg, beim besten 3,4 kg an
der Waage anlagen.
Spätere Kontrollmessungen zeigten Differenzen von ca. 0,2 - 0,3 kg +/- zu den Ergebnissen
der 1. Messungen. Diese Differenzen führe ich auf die unterschiedliche Ablage in der Wiese
(Bogen oder gerade ausliegend) oder die Höhe des vorhandenen Bewuchses zurück.


Ich plädiere dafür, dass

1. es beim Start-Set von EMC-Vega bleibt,
(Warum einen Rückschritt zu den Katapulten z.B. mit Ummantelung, die eine recht kurze
Standzeit haben und mit Sicherheit auch Leistungsdifferenzen aufweisen)

2. die Seilrückholer künftig darauf achten, dass sie das Gummi und das Seil möglichst gerade
vom Gummibefestgungspunkt zum Startpunkt rückziehen und darauf achten, dass Gummi
und Seil ohne Beeinträchtigung von jeglichenem Bewuchs etc. bleiben. Es dürfen sich keine
Schlaufen und Schlingen um Grasbüschel o.ä. gebildet haben.

3. der Veranstalter die zum Einsatz kommenden Seile vor der Veranstaltung abgleicht, d.h. aus
den vorhandenen Seilen der Teilnehmer, die in etwa leistungsgleichen auswählt. Max. zuge-
lassener Unterschied in der Zugkraft könnte z.B. 10 % vom mittleren Seil ausgehend sein.
Beispiel: schwächstes Gummi 2,34 kg, mittleres 2,6 kg, stärkstes 2,86 kg
(die Länge der Gummis bzw. der Seile, sowie der Auszug laut Reglement müssen natürlich
auch identisch sein).

Schöne Grüße
Gerhard

cumulusxp
12.12.2014, 17:37
Hallo Res’ler,

nach einigem Jugend forscht das ich im Thread „Verbesserung der Hochstarteinrichtung“ nach und nach gepostet habe, möchte ich hier meinen Vorschlag zusammenfassen.
Die Diskussion ob wir ganz auf den Gummi verzichten ist hoffentlich beendet, ich finde aber dass es durchaus sinnvoll wäre die Beschränkung auf ein Gummifabrikat aufzuheben. Da wir wissen dass Gummi letztlich ein Verschleißteil ist sollte man über einen größeren Markt verfügen. Dabei ist aber wichtig die Obergrenze abzustecken um Sicherheit für die Konstrukteure zu bekommen. Für den Wettbewerb sollte eine Prüfung der Gummis obligatorisch sein. Dabei ist es unerheblich ob die Einrichtungen vom Veranstalter gestellt oder von den Teilnehmern mitgebracht werden, wenn sie vorher geprüft werden und an einer Startstelle bleiben.
Das ist eine Organisationsfrage, ½ bis 1h sind dafür einzuplanen.
Für den Veranstalter gibt es am Ende die Sicherheit das es kein Gemecker wegen der Gummiqualität gibt. Die Ergebnisse der Tests können ja auch ausgehängt werden.
Den Seildurchmesser würde ich noch aufnehmen, im aktuellen DAEC Reglement war der nicht (mehr?) drin.
Ansonsten würde ich alles offen lassen, wobei die Anregungen aus dem Thread durchaus eingesetzt werden sollten: Wirbellager, oranges Seil, und das bereits meist verwendete Fähnchen.
Hier mein Textvorschlag, mit den Werten für den Maximalzug sollte der blaue HK abgedeckt sein, und alles was sich sonst auf dem Markt tummelt.
Die Toleranz von etwas über 10% sollte einzuhalten sein wenn ich bedenke dass es sogar zwischen den einzelnen Fabrikaten nicht so grosse Differenzen gibt. Eine engere Toleranz halte ich nicht für nötig und ist bei der relativ grossen Messtoleranz auch nicht gut einzuhalten.

"6. Start:
Gestartet wird mit einem Gummiseil bestehend aus 14,7 Meter Gummischlauch und 100 Meter Nylon-Seil. Das Gummiseil darf eine maximale Zugkraft von 23,5 N (2400g) bei Auszug auf doppelte Länge und 35,3N (3600g) bei Auszug auf dreifache Länge entwickeln. Das Seil muss einen Durchmesser von mindestens 1mm haben.
Vor einem Wettbewerb müssen die verwendeten Hochstartgummis geprüft werden. Hierzu wird mit einer Zugwaage die Kraft am Gummi bei zweifacher und bei dreifacher Auszuglänge gemessen. Die Abweichung der angezeigten Zugkraft darf zwischen dem niedrigsten Wert und dem höchsten Wert der geprüften Gummis maximal 3,9 N ( bei Waagen mit g Anzeige 400 g) betragen. Die Messung darf an einem Teilstück von mindestens 5m Länge erfolgen. Es darf nicht am Hochstartring gemessen werden. Bei einem Wettbewerb dürfen nur Gummis vom gleichen Fabrikat verwendet werden.
Auf Fluggeländen, die eine Gesamt-Seillänge von 150 Meter (im ausgezogenen Zustand) aufgrund ihrer Größe nicht zulassen, kann der Veranstalter eine erforderliche Verkürzung des Nylonseiles und eine im Verhältnis dazu stehende Verkürzung der Flugzeit vornehmen. In der Wettbewerbsausschreibung muss darauf hingewiesen werden."

Soweit mein Vorschlag zu diesem Kapitel des Regelwerkes.

Schönen Gruß
Jörg

Hans Hoffmann
12.12.2014, 18:27
Hallo Jörg,

Danke für Deine Tests. Mich freut, daß die verschiedenen Gummis gar nicht so weit auseinander liegen. Da hat man Alternativen und das freut die Hobbykasse.
Das orangene Nylonseil ist schon eine echte Verbesserung, was die Sichtbarkeit angeht. Inzwischen habe ich auch gute Wirbel zwischen Gummi und Seil, eine
Verbesserung dadurch konnte ich nicht bemerken. Das Nylonseil kringelt sich genau wie vorher, obwohl meine Spule schon einen recht großen Durchmesser hat.


Auf Fluggeländen, die eine Gesamt-Seillänge von 150 Meter (im ausgezogenen Zustand) aufgrund ihrer Größe nicht zulassen, kann der Veranstalter eine erforderliche Verkürzung des Nylonseiles und eine im Verhältnis dazu stehende Verkürzung der Flugzeit vornehmen. In der Wettbewerbsausschreibung muss darauf hingewiesen werden."

Eine Verkürzung der Flugzeit würde ich nur vorschlagen, wenn auch das Gummi verkürzt würde (siehe HK-Seil mit 10m Länge). Bei vollem Gummi erreicht man auch bei
kürzerem Seil gute Starthöhen. Ich habe momentan 60m Seil bei 14,7m EMC-Gummi und erreiche bei Wind bis 90m Starthöhe (klingt unlogisch, aber bei Wind wird das
Gummi noch gestreckt und dann ist noch ein guter Schuß drin).

Gruß Hans

Hans Hoffmann
12.12.2014, 18:33
Und noch eins,

Deutsche Meisterschaft ist nicht jeden Tag. Bei einem normalen Wettbewerb wird das Thema Hochstartgummi kaum eines sein!

Gruß Hans

Schmirgel
22.12.2014, 12:37
Hallo RES-Wettbewerbsflieger,

nachdem die Bauregel-Diskussion im "Nachbar-Fred" gestoppt wurde, möchte ich gerne
zur Erläuterung/Begründung des Regelwerks hier einige Anmerkungen machen:

1. Die Oberflächen-GFK/CFK/Kevlar-Verstärkung des Rumpfes kam ursprünglich als
Tipp von den Freunden mit der längeren Erfahrung aus der Türkei. Dort hatte sich ge-
zeigt, dass die reinen Holzrümpfe oftmals dem rauen Landebetrieb nicht gewachsen
waren. Somit erschien oftmals eine nachträgliche Verstärkung sinnvoll bzw. bei erfor-
derlichen Reparaturen geradezu ideal, da recht einfach machbar.

2. Die GFK-Rohrausleger-Rümpfe (die im Moment gerade stark im Trend liegen)
waren von Anfang an im Reglement verankert. Man wollte mit dem Start der Klasse
möglichst viele bereits vorhandene Modelle (z.B. Callistic von Höllein) mitnehmen.

3. Der im Reglement erklärte Wille, Modelle in "überwiedender" Holzbauweise ein-
zusetzen, schloss ausdrücklich Leitwerke und Flügel aus beplankten Schaum-
kernen aus. Man wollte in F3B-RES bewusst eine Entwicklung fern vom Formenbau
haben. Es sollte nicht wie bei den RC-Wurfgleitern oder im Freiflug darin enden,
dass fast nurmehr unbezahlbare Fertigflieger eingesetzt werden.

Schöne Grüße
Gerhard

Gast_53593
22.12.2014, 12:46
Hallo Gerhard
diese Diskussion um das Leitwerk habe ich ins leben gerufen
das wollte ich ebend im Vorfeld abgeklärt haben ,
wen deine aussage die du machst

3. Der im Reglement erklärte Wille, Modelle in "überwiedender" Holzbauweise ein-
zusetzen, schloss ausdrücklich Leitwerke und Flügel aus beplankten Schaum-
kernen aus. Man wollte in F3B-RES bewusst eine Entwicklung fern vom Formenbau
haben. Es sollte nicht wie bei den RC-Wurfgleitern oder im Freiflug darin enden,
dass fast nurmehr unbezahlbare Fertigflieger eingesetzt werden.


so für bare münze genommen werden kann ist doch alles geklärt.

Das mein Bericht/Diskussion zugemacht wurde ist schon schade
und dan auch noch nicht durch meine schuld ,
auch finde ich es schade das er nicht wieder offen gemacht wird .

Norbert

Kayb
22.12.2014, 13:21
1. Die Oberflächen-GFK/CFK/Kevlar-Verstärkung des Rumpfes kam ursprünglich als
Tipp von den Freunden mit der längeren Erfahrung aus der Türkei. Dort hatte sich ge-
zeigt, dass die reinen Holzrümpfe oftmals dem rauen Landebetrieb nicht gewachsen
waren. Somit erschien oftmals eine nachträgliche Verstärkung sinnvoll bzw. bei erfor-
derlichen Reparaturen geradezu ideal, da recht einfach machbar.


Ich hab bisher nur extrem wenige Flieger mit Faserverbundverstärkung gesehen. Holz lässt sich im Reperaturfall auch so ganz gut flicken. Ich täte den Artikel aus dem Reglement rausnehmen um die Möglichkeit eines Quasi-Faserverbundrumpfes auszuschließen. Hat zwar noch keiner gemacht, aber irgendeiner kommt schon auf die Idee, innen in nen Schleudersegler Rumpf nen 0,5er Balsa mitreinzusaugen... Rumpfgewicht im Rohbau wären dann so ungefähr 40-45 Gramm.

gruß Ruben

little_wing
22.12.2014, 14:28
.... die Möglichkeit eines Quasi-Faserverbundrumpfes auszuschließen. Hat zwar noch keiner gemacht, aber irgendeiner kommt schon auf die Idee, innen in nen Schleudersegler Rumpf nen 0,5er Balsa mitreinzusaugen... Rumpfgewicht im Rohbau wären dann so ungefähr 40-45 Gramm.

gruß Ruben

Mensch Ruben,
da hast du den Norbert jetzt auf eine Idee gebracht... :):)

Frohe Weihnachten in Hellas
Rainer

Hans Hoffmann
22.12.2014, 15:15
Ich hab bisher nur extrem wenige Flieger mit Faserverbundverstärkung gesehen. Holz lässt sich im Reperaturfall auch so ganz gut flicken. Ich täte den Artikel aus dem Reglement rausnehmen um die Möglichkeit eines Quasi-Faserverbundrumpfes auszuschließen. Hat zwar noch keiner gemacht, aber irgendeiner kommt schon auf die Idee, innen in nen Schleudersegler Rumpf nen 0,5er Balsa mitreinzusaugen... Rumpfgewicht im Rohbau wären dann so ungefähr 40-45 Gramm.
gruß Ruben
Nachdem für den gesamten Heckbereich des Rumpfes Faserverbund (CfK-Rohr) legal ist, wäre es überzogen, eine Gfk-Beschichtung des Vorderteils zu verbieten. Wenn man
nicht nur auf gepflegten Vereinsplätzen fliegt, ist eine härtere Oberfläche des Nasenbereichs schon ganz angenehm. Und das hat nichts mit Formenbau und Serie zu tun.
Einen Leistungsvorteil gibt es auch nicht.
Mir stoßen da schon eher Verbundrohre auf, die Spezialherstellungen sind.

Gruß Hans

Lototos
22.12.2014, 15:40
Nachdem für den gesamten Heckbereich des Rumpfes Faserverbund (CfK-Rohr) legal ist, wäre es überzogen, eine Gfk-Beschichtung des Vorderteils zu verbieten. Wenn man
nicht nur auf gepflegten Vereinsplätzen fliegt, ist eine härtere Oberfläche des Nasenbereichs schon ganz angenehm. Und das hat nichts mit Formenbau und Serie zu tun.
Einen Leistungsvorteil gibt es auch nicht.
Mir stoßen da schon eher Verbundrohre auf, die Spezialherstellungen sind.

Gruß Hans

Hallo Hans,

das ist genau meine Meinung.

Man sollte alle in einer Form hergestellten Teile ausschließen, dann gäbe es auch keine CFK Heckrohre mehr und die Regeln währen verständlicher.

st_canoe
22.12.2014, 16:03
Hi,

ich würde vielleicht auch manches anders wollen, aber Regeln sind halt Regeln. :) Z.b. hätte ich am liebsten reine Holzflieger gehabt, nun sind aber CFK Rohre erlaubt und in allen meinen RES Modellen sind die eingebaut. Da nutze ich die Regeln einfach für mich.

Sollten neue Vorschläge eine Mehrheit finden werden sie frühestens in der übernächsten Saison eingebaut, denn die kommende Saison wird doch hoffentlich mit dem momentan gängigen Reglement geflogen, oder? Jetzt noch was zu ändern halte ich für etwas spät.

Genauere Beschreibungen, wie in in Post #1 angesprochene Nasenleiste oder die Beschreibung der Leitwerke sind natürlich sinnvoll.

Grüße, steve

UweH
22.12.2014, 18:06
ich würde vielleicht auch manches anders wollen, aber Regeln sind halt Regeln. :) Z.b. hätte ich am liebsten reine Holzflieger gehabt, nun sind aber CFK Rohre erlaubt und in allen meinen RES Modellen sind die eingebaut. Da nutze ich die Regeln einfach für mich.

Hallo, ich bin gegen eine Änderung der Regeln bei der Rumpfbauweise weil
- ich die Argumente von Hans für die Verstärkung nachvollziehen kann und ich finde auch eine Reparatur eines zerbröselten Rumpfs mit einer dünnen Matte sollte nicht zu Wettbewerbsausschluß des Modells führen
- auch sehr erfolgreiche RES-Modelle reine Holzflieger sind die ganz ohne Faserverbund im Flügel oder Leitwerksträger vollkommen konkurrenzfähig und alltagstauglich sind, z.B. der PicaRES evo

Darüber hinaus schließe ich mich Gerhards Posts vollumfänglich an ;)

Gruß,

Uwe.

.Claus
22.12.2014, 22:33
Ich sehe schon, es werden mehrere RES Klassen werden :D

- Reine Holzflieger
- Reine Holzflieger mit E-Antrieb
und
- Mischbauweise Holz und CFK
- Mischbauweise Holz und CFK mit E-Antrieb

und schon sind alle glücklich und zufrieden und wir haben 4 neue Klassen geschaffen.

Meine persönliche Meinung, RES ist "back to the roots" wie wir in Bayern sagen.
Also sollte man dies auch so durchziehen mit reinen und simplen Holzfliegern.
Die Regeln sollte man so simpel und einfach wie möglich machen, ohne großen firlefanz.
Alles andere weicht ja schon wieder von der Grundidee weit ab.
Am Schluss gibt es RES mit Jet Antrieb :D

UweH
22.12.2014, 23:00
Ich sehe schon, es werden mehrere RES Klassen werden :D

- Reine Holzflieger
- Reine Holzflieger mit E-Antrieb
und
- Mischbauweise Holz und CFK
- Mischbauweise Holz und CFK mit E-Antrieb

und schon sind alle glücklich und zufrieden und wir haben 4 neue Klassen geschaffen.

Meine persönliche Meinung, RES ist "back to the roots" wie wir in Bayern sagen.
Also sollte man dies auch so durchziehen mit reinen und simplen Holzfliegern.
Die Regeln sollte man so simpel und einfach wie möglich machen, ohne großen firlefanz.
Alles andere weicht ja schon wieder von der Grundidee weit ab.
Am Schluss gibt es RES mit Jet Antrieb :D


ääähhhh....rhäusper...:rolleyes:

1. schon wieder die Nurflügel vergessen :eek::D

2. es gibt ein bestehendes Reglement das ohne große Variationen seit 3 Jahren geflogen wird und das sich im Sinne der Grundidee einer Wettbewerbsklasse mit einfachen, preiswerten 2-Achsern in überwiegender Holzbauweise auch bewährt hat. Die Preise der Baukästen für konkurrenzfähige RES-Modelle liegt seit 2 Jahren kaum verändert bei grob 100 - 150 €, trotz spezialgewickelter Superholmrohre und High-Tech-Carbon-Leitwerksträgern, auch Ganzholzflieger sind konkurrenzfähig und alltagstauglich und kosten etwa das gleiche.
Back to the roots und ausschließlich einfache Holzflieger durch ziehen ist eigentlich schon lange durch oder wir fangen nochmal ganz von vorne an und werfen das bisher erreichte einfach über Bord.
Ich denke das will keiner der mehr als 100 aktiven RES-Piloten der letzten Saison (?!?) und neben Feinapassungen der Regeln beim Hochstartgerät und ein paar Kleinigkeiten (Danke besonders für die viele Mühe die sich Jörg "cumulusxp" gemacht hat, Daumen hoch Smilie :)) finde ich dass die Neulinge der Wettbewerbsklasse sich diesem bewährten Reglement anpassen sollten statt das Reglement an die Sonderwünsche jedes einzelnen Interessierten anzupassen zu wollen, was ein aussichtsloses unterfangen werden dürfte.

Just my 2 ct.

Gruß,

Uwe.

Papa14
22.12.2014, 23:23
Ist es nicht seit eh un jeh so, das neue Ideen erst mal abgelehnt werden?

Da fragt man sich doch warum?

Gegenfrage - warum muss unbedingt jede traditionelle Idee unbedingt wegmodernisiert werden?

Ich erinnere mich dabei an die hunderten Stunden, die ich mit LEGO verbracht habe - ein simples System, das mich zu kreativen Höhenflügen angestachelt hat. Dass die Fahr- und Flugzeuge nicht naturgetreu waren, konnte den Spaß nicht mindern, es war die Phantasie, die mich beflügelt hat, die Konstrukte so zu sehen, wie ich sie sehen wollte.
Und dann kamen die Modernisierer, Marketing Heinis und Technologie Fuzzis und haben alles kaputt gemacht. Vom Bagger bis zum X-Wing Fighter - alles fertig, durchgestylt und aalglatt, der Traum von jedem Erwachsenen, das Ende der kindlichen Entfaltungsmöglichkeit. Echt zum Kotzen.

Ich baue grad meinen ersten RES Segler und hab echten Spaß dabei. Meinetwegen könnte das ganze Kohle-Zeugs ganz wegbleiben, hätte ich mehr Zeit und Wissen, würde ich vielleicht ein wettbewerbstaugliches Modell OHNE Verbundstoffe bauen, materialtechnisch kein Problem. Also wozu das ganze Theater nach Änderungen des Reglements? Es gibt genug andere Klassen, in denen man sich mit Hitech austoben kann, warum muss unbedingt die Holzklasse verschlimmbessert werden?

LG Peter

Lototos
23.12.2014, 00:08
Warum darf man den Leitwerksträger komplett aus CFK bauen? gefällt mir garnicht
Oder Außen mit CFK beschichten? noch schlimmer

Warum darf man dann nicht Innen nur etwas CFK verwenden und Außen Holz?

Jetzt bitte nicht wieder die Regeln Zitieren, das hatten wir schon, denn hier geht es um eine Diskussion zur Modifikation.

seppale
23.12.2014, 07:03
Guten Morgen Manni,

Ein gut konstruierter Holzrumpf-Flieger ist absolut wettbewerbstauglich und kann auch durchaus gut aussehen :)
Neben den Beispielen von Uwe fällt mir gleich noch die Baba Jaga ein (die immer vorne mitfliegt), und auch die Österreicher-Fraktion hat einen toll aussehenden Holzflieger aus der Taufe gehoben.

So wie Dir ein CFK Leitwerksträger nicht gefällt, gibts aber auch ein Grüppchen von Piloten, die gerne mit schwarzem Heck herumfliegen. Geflogen wird, was gefällt und "Gefallen" ist eben was sehr subjektives ...
Von High-Tech wollen wir besser nicht reden - einen brauchbares, gewickeltes Kohlerohr gibts für rund 10 €.
Die Konstruktion wird damit einfach. Auf jeden Fall einfacher, als einen guten Holzrumpf (ohne Verstärkungen) zu bauen.
Nicht zuletzt ist das auch ein Grund, dass SEHR VIELE Eigenkonstruktionen mit Heckrohr entstanden sind.

Gruß
Sepp

P.S. Es gibt sogar Leute, die sägen das Holz hinter der Fläche ab und bauen ein Rohr dran. Welch ein Frevel. :D




Warum darf man den Leitwerksträger komplett aus CFK bauen? gefällt mir garnicht
Oder Außen mit CFK beschichten? noch schlimmer
...

Lototos
23.12.2014, 07:21
Guten Morgen Manni,

Ein gut konstruierter Holzrumpf-Flieger ist absolut wettbewerbstauglich und kann auch durchaus gut aussehen :)
Neben den Beispielen von Uwe fällt mir gleich noch die Baba Jaga ein (die immer vorne mitfliegt), und auch die Österreicher-Fraktion hat einen toll aussehenden Holzflieger aus der Taufe gehoben.

So wie Dir ein CFK Leitwerksträger nicht gefällt, gibts aber auch ein Grüppchen von Piloten, die gerne mit schwarzem Heck herumfliegen. Geflogen wird, was gefällt und "Gefallen" ist eben was sehr subjektives ...
Von High-Tech wollen wir besser nicht reden - einen brauchbares, gewickeltes Kohlerohr gibts für rund 10 €.
Die Konstruktion wird damit einfach. Auf jeden Fall einfacher, als einen guten Holzrumpf (ohne Verstärkungen) zu bauen.
Nicht zuletzt ist das auch ein Grund, dass SEHR VIELE Eigenkonstruktionen mit Heckrohr entstanden sind.

Gruß
Sepp

P.S. Es gibt sogar Leute, die sägen das Holz hinter der Fläche ab und bauen ein Rohr dran. Welch ein Frevel. :D


Hallo Sepp,

das ist ja alles richtig, bestimmt hat niemand am Ende eines Holzrumpfes einen Querschnitt von 10/10mm, ohne Verstärkung ist das nicht machbar und viel zu anfällig,
außerdem sitzt bei mir die Steckung des V-Pendelleitwerks ganz am Ende, nur mit Holz funktioniert das nicht.

Da bestimmt viele ein Gewichtsproblem haben, versuche ich eine schöne Optik mit geringem Gewicht zu vereinen.

Das mit dem Kohlerohr ist ja auch eine logische Alternative, mein InspiRES-5 hat ja auch ein Kohlerohr, aber ich will ohne viel Fertigteile auskommen und somit hat mein InspiRES-6 wieder einen Holzrumpf.:)

xxxxxxxxxxxxxxxxxxx

st_canoe
23.12.2014, 07:43
Nur meine Frage ist immer noch nicht beantwortet. :cry::cry::cry:

Guten Morgen Manni,

ich glaube das mit der ausschließlichen Zulassung von Fertigteilen verhindert werden soll, das von außen unsichtbare, großflächige Faserverstärkungen eingebaut werden. Du möchtest einige Rovings im Rumpf, der nächste ein Paar Rovings im Holm, wieder ein Anderer nur ein bisschen Gewebe in der D-Box und schon sind das keine einfach zu bauenden Holzflieger mehr, sondern hybride, sozusagen der GFK Flieger im Holzpelz :)

Grüße und viel Spaß beim Bauen,

steve

Lototos
23.12.2014, 07:58
Guten Morgen Manni,

ich glaube das mit der ausschließlichen Zulassung von Fertigteilen verhindert werden soll, das von außen unsichtbare, großflächige Faserverstärkungen eingebaut werden. Du möchtest einige Rovings im Rumpf, der nächste ein Paar Rovings im Holm, wieder ein Anderer nur ein bisschen Gewebe in der D-Box und schon sind das keine einfach zu bauenden Holzflieger mehr, sondern hybride, sozusagen der GFK Flieger im Holzpelz :)

Grüße und viel Spaß beim Bauen,

steve

Hallo Steve,

ist es nicht widersprüchlich, das man von außen verstärken/laminieren kann und von innen nicht?
Von außen brauchst du außerdem mehr Kleber und hast Probleme eine Folie aufzubügeln, das geht von innen besser.
Ich überlege mal von außen einen CFK Schlauch drüber zu machen, das ist ja erlaubt.:D

Fred Over
23.12.2014, 10:09
Ich denke, man muss Einfaches nicht ohne Not komplizieren (es sei denn, man hängt dieser urdeutschen Eigenschaft nach ;-)). Ich habe noch nie an einem RES-Wettbewerb teilgenommen, heuer 2 Segler gebaut (Resolution und BabaJaga) und habe mit diesen knapp 100 Starts mit dem emc-RES-Set hinter mir. Praktisch kenne ich die Wettbewerbsszenerie nur aus Zuschauersicht (Dachau `14), den Rest lese ich mit großem Vergnügen und Schaudern gleichermaßen hier. Ich bin mit dem Regelwerk absolut zufrieden, komme auch zurecht damit und würde/werde mich dem in der kommenden Saison auch stellen. Sollte man nicht versuchen, im Sinne der Intention des Ganzen den maximalen Spaß daraus zu ziehen? Respekt verdient natürlich, dass es Menschen gibt, die im Interesse einer Weiterentwicklung hinterfragen. Nichts soll auf ewig festgemauert sein. Aber die Absicht, die ich als 60-jähriger Wiedereinsteiger im Regelwerk sehe, ist - einfacher kann ich es nicht sagen -, dass Bauen mit ursprünglichen Materialien und Spaß im Vordergrund stehen und ein großes Spektrum von Interessierten angesprochen werden sollen: Einsteiger, echte Modellbauer, Geselligkeit suchende Vereinsflieger, "alte" Seglerfreunde und solche wie ich, die auf dem Platz einfach nur Spaß haben wollen.
In diesem Sinne wünsche ich allen, die hier mitlesen und mitdiskutieren, eine ruhige Festtagszeit und ein überlegtes Händchen beim Suchen nach dem richtigen Smiley: :-)

Franz Zier
23.12.2014, 12:57
Wenn man schon eine Regeländderung haben möchte, dann vielleicht so eine, in dem man unter den jetzigen Regelment noch eine Klasse mit ausschliesslich aus Holz gebauten Modellen macht.
Lediglich das Bespannmaterial (Folie, Bespannpapier, etc) die Ruderhörner, Bowdenzüge, Gabelköpfe und der Hochstarthaken dürfen aus anderen Materialien sein.
Für "höherwertige" Modelle gibt es ja z.B. F3j.

Franz

"newer grapsch a ranning Süstem" :-)

Slik202
23.12.2014, 18:53
Hallo,

gespannt verfolge ich seit einigen Tagen die Diskussion über die von einigen gewünschten/ angestrebte Regeländerungen.

Die junge Klasse beruht auf den aus der Türkei übernommen Regelung. Damals wurde als Anpassung
CFK im Bereich der Holme, Nasenleiste und im Heckrohr zugelassen. Der Grundgedanke von einfach zu bauenden und
immer noch günstigen Modelle konnte so erhalten bleiben.

Bis heute entwickelten sich verschiedene Konzepte. Dabei zeigte sich, dass CFK nicht unbedingt zum Sieg führt, sondern
das auch reine Holzkonstruktionen ganze vorne mitspielen können. In anbracht der Vielzahl von verfügbaren Modellen
in verschiedenen Bauweisen die "aktuell" Regelkonform sind, kann ich mich nur gegen eine Regeländerung/ Erweiterung
aussprechen. Des wem würden den z.B. Glasfaserverstärkte oder Beschichtungen helfen? Eigentlich doch keinem?
Der nächste kommt und sagt meine Aussenhaut besteht aus 3 Lagen dünner Glasfaser.
Diese trägt natürlich nicht zur Stabilität bei....
Sie wurde nur aus Handling Gründen aufgebracht.

Viel mehr würde es der Klasse bringen, wenn die vielen Leute die sich in Diskussionen einbringen auch
Wettbewerbe besuchen und die Klasse durch eine möglichst große Teilnehmerzahl weiter voran bringen.
Auch ein unterteilen der noch recht jungen Klasse RES wäre sicherlich nicht förderlich.
Denn wer möchte den in einer Klasse mit 20 Piloten Deutschlandweit fliegen, nur weil wieder die X-te
Spezialisierung durchgeführten werden musste?

VG
Matze

Gast_53593
24.12.2014, 08:23
Hallo
Ich habe ja auch einen Holzrumpf bei HaNO -Res Konstruiert ,
auch ohne Leisten in den Ecken und ich muss sagen er ist so stabil das dort
kein CFK / Gfk erforderlich ist, ja und Regeln sind nun mal da um Sie einzuhalten ,

Undeutigkeiten kann man ja klären und erfragen so wie mit den Leitwerken

der Rumpf Bau ist aber klar und deutlich beschrieben und wen nun CFK oder Gfk nach innen als Verstärkung soll
dan bedeutet das eine Regel Änderung die nicht sein Braucht .

In diesem sinne euch allen ein Frohes Fest und einen Guten Rutsch ins Neue Jahr

Norbert

Alwin
25.12.2014, 11:15
Frohes Fest zusammen,
ich könnte mich damit anfreunden dass NUR Holz erlaubt ist.


Alwin

Tucanova
25.12.2014, 20:39
Habs irgendwo im Forum gelesen - fragt mich nicht wo...
Aber ich habe im Hinterkopf behalten, dass die Kombi aus Holz + CFK am Ende bedeutet, dass nur die Kohle die Festigkeit gibt. Wegen der unterschiedlichen Eigenschaften (Bruchdehnung oder sowas) hält das Holz dann im Fall des Falles nix mehr. Das würde heißen, die CFK Profile so auszulegen, dass sie die Last (Biegung und Torsion) auf den Rumpf alleine tragen können ... einfach mal ein paar Rovings in die Ecken zu legen, das bringts nicht. Fazit: Balsa-Dreikantleisten dürften da ausreichen oder andere Verstärkungen aus Holz.
Karl-Heinz

PIK 20
26.12.2014, 07:51
Habs irgendwo im Forum gelesen - fragt mich nicht wo...
Aber ich habe im Hinterkopf behalten, dass die Kombi aus Holz + CFK am Ende bedeutet, dass nur die Kohle die Festigkeit gibt. Wegen der unterschiedlichen Eigenschaften (Bruchdehnung oder sowas) hält das Holz dann im Fall des Falles nix mehr. Das würde heißen, die CFK Profile so auszulegen, dass sie die Last (Biegung und Torsion) auf den Rumpf alleine tragen können ... einfach mal ein paar Rovings in die Ecken zu legen, das bringts nicht. Fazit: Balsa-Dreikantleisten dürften da ausreichen oder andere Verstärkungen aus Holz.
Karl-Heinz

Hallo Karl-Heinz,
über das "gestörte Verhältnis" von Holz zu CfK hat, wenn mich meine Erinnerung nicht täuscht, der Schweizer Kollege MarkusN geschrieben. Seine Beiträge sind ja immer sehr informativ.
Wie geht es denn "der Dicken"?
Dir und allen Kollegen vom Forum nachträglich die besten Wünsche zu Weihnacht und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

„Glück ab, gut Land“ wünscht Heinz

Lototos
26.12.2014, 08:24
man sollte nicht immer von spekulativer Theorie ausgehen, ein Sandwich ist immer eine Verbindung verschiedener Materialien, die sich als Sandwich zu einer vorteilhaften Einheit verbinden.
Ich bin mit meinem Ergebnis mehr als zufrieden.

Papa14
26.12.2014, 10:03
Böse Zungen behaupten ja, dass CFK Rohre nur deswegen verbaut werden, damit manche Modellbauer auch einmal einen geraden Rumpf und nicht verdrehte Flügeln hinkriegen ... :D

Ich für meinen Teil könnte auch mit einer reinen Holzbauweise gut leben. Aber wenn Kohle und Glas abgeschafft wird, dann bespannt der nächste seinen Rumpf mit Japanpapier und bringt das mit Epoxy auf - das ist dann auch ein Verbundstoff und ebenfalls sauhart! Und dann gehen die Diskussionen erst recht wieder los. :rolleyes:

Lototos
26.12.2014, 10:15
Böse Zungen behaupten ja, dass CFK Rohre nur deswegen verbaut werden, damit manche Modellbauer auch einmal einen geraden Rumpf und nicht verdrehte Flügeln hinkriegen ... :D

Ich für meinen Teil könnte auch mit einer reinen Holzbauweise gut leben. Aber wenn Kohle und Glas abgeschafft wird, dann bespannt der nächste seinen Rumpf mit Japanpapier und bringt das mit Epoxy auf - das ist dann auch ein Verbundstoff und ebenfalls sauhart! Und dann gehen die Diskussionen erst recht wieder los. :rolleyes:


Lösungen gibt es bestimmt genug, man muss nur drauf kommen und schon geht die Diskussion los. :D:D:D

Aber hauptsächlich geht es doch darum, das "niemand" einen Rumpf aus der Schale will.

Ich auch NICHT, denn das ist viel zu speziell und man macht sich von den Herstellern abhängig.
Schön in Holz, ein wenig hier oder da verstärken, aber nicht übertreiben.

Hans Rupp
26.12.2014, 22:12
Hallo,

man kann ja wohl sowohl aus Holz als auch aus GFK und auch in Sandwichbauweise stabile und haltbare Rümpfe konstruieren und bauen. Wenn man es kann, egal ob theoretisch berechnet oder mit Praxiserfahrung. Materialmix ist wie schon ausgeführt nicht immer die beste Idee, speziell bei den Dimensionen die bei RES gegeben sind.

Die Regeln wurden erläutern und auch warum sie so sind wie sie sind. Also haltet Euch doch einfach daran, wenn ihr ein Wettbewerbsmodell konstruiert oder baut.

Gruß
Hans

UweH
27.12.2014, 12:18
es geht doch hier darum das für und wieder von Regeln zu diskutieren und nicht alles hin zu nehmen.

Nein Manfred, es geht hier um den Inhalt der Regeln, nicht um das für und wider. Es geht darum in welche Regeländerungen die Erfahrungen der letzten 3 Jahre RES-Wettbewerbe umgesetzt werden sollten.

Es geht hier nicht um Deine für das Regelwerk vollkommen unwichtige Baumethode, die kein Konstrukteur außer Dir anwendet oder anwenden möchte weil es wunderbar auch ohne geht.

Ich zitiere mal den Hans stellvertretend für alle die den Sinn dieses Threads inzwischen kapiert haben, scheinbar im Gegensatz zu Dir


Hallo,

man kann ja wohl sowohl aus Holz als auch aus GFK und auch in Sandwichbauweise stabile und haltbare Rümpfe konstruieren und bauen. Wenn man es kann, egal ob theoretisch berechnet oder mit Praxiserfahrung. Materialmix ist wie schon ausgeführt nicht immer die beste Idee, speziell bei den Dimensionen die bei RES gegeben sind.

Die Regeln wurden erläutern und auch warum sie so sind wie sie sind. Also haltet Euch doch einfach daran, wenn ihr ein Wettbewerbsmodell konstruiert oder baut.

Gruß
Hans

Wenn Du Deine tolle neue Bauweise bis ins kleinste Detail diskutieren möchtest, die viele Modellbauer so wie ich mit der einfachen Verfügbarkeit der CFK-Rovings Anfang der 1990er Jahre schon ausprobiert haben, dann mach gefälligst einen eigenen Thread dazu auf statt diesen hier ständig damit zu zu müllen.

Gruß,

Uwe.

Eckart Müller
27.12.2014, 12:57
Da es hier schon seit geraumer Zeit mit der Disziplin und der verbalen Zurückhaltung hapert, bleibt der Thread jetzt zunächst mal so lange geschlossen, bis sich die erregten Gemüter beruhigt haben und sich eventuell auch gleichzeitig
an die :rcn:-Nutzungsregeln erinnert wird.

Ich werde derweil hier kleinere und größere inhaltliche Korrekturen vornehmen, damit das doch wichtige Thema "verdaulich" und übersichtlich bleibt bzw. wieder wird!

Frohe Festtage gehabt zu haben!

PS: So etwa 62 Postings sind nun meinem Besen zum Opfer gefallen, da sie den Forenfrieden empfindlich gestört haben. Es sind interessanterweise immer die gleichen User, die in diesem Zusammenhang unrühmlich auffallen. Deshalb musste ich 143 Postings überfliegen und bearbeiten. Das machte mir wahrlich kein bischen Spaß. Bei solchen Maßnahmen ist nun leider nie ganz zu vermeiden, dass auch mal solche Beiträge entfernt werden müssen, deren Fehlen dann zur Folge hat, dass der ursprüngliche Zusammenhang von Fragen oder Antworten nicht mehr 100%ig erkennbar ist. Das ist aber eben der Preis, der für das Eliminieren der übelsten Ausfälle und der untragbaren persönlichen Anfeindungen zu zahlen ist.

Da ich diesen Aufwand keinesfalls noch mal betreiben kann und will, werde ich hier ab sofort jedes Posting, in dem auch nur ansatzweise nicht nur die :rcn:-NuR sondern auch die Regeln des Anstands missachtet werden, nicht nur editieren sondern auch mit einer Verwarnung honorieren. Vielleicht veranlasst dieses Versprechen all' diejenigen, die hier gerne mal so unbekümmert vom Leder ziehen, über die möglichen Folgen ihres "lockeren" Umgangs miteinander nachzudenken.

Der Thread ist jetzt also wieder offen und ich hoffe und wünsche, dass er es auch bleiben kann!
Es liegt aber einzig und alleine in Eurer Hand...