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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Pedelecs und E-Bikes



Nils67
10.02.2015, 10:27
Halli Hallo!

Ich fange hier ein neues Thema an. Letztes habe ich unheimlich viel in meinem Freundeskreis über Pedelecs und E-Bikes gehört. Einige von meinen Freunden haben tatsächlich ein Paar Pedelecs erworben. Sie "loben" diesen Fahrräder "in den Himmel" und irgendwie bin ich neugierig...

Hat jemand von euch ein solches Fahrrad? Würdet ihr diese Art von Fahrräder bevorzugen als das klassische Fahrradsmodell? Lohnt es sich eigentlich so viel Geld auszugeben? Vielleicht ist es ja schon Zeit, in der Elektromobilitätswelt einzutreten! :)

Grüße,
Nils

joachimu
10.02.2015, 10:59
Guten Morgen,

nichts für ungut, aber ist das nicht ein Warbird-Forum?

Gruß
Joachim

Gast_93
10.02.2015, 10:59
Also, grundsätzlich sehe ich da zwei Anwendungen:

1.
ältere Herrschaften, die damit mobil bleiben
2.
trendige emobilität für urbane anwendungen
halte ich auch für sinnvoll, leider ist unsere Infrastruktur noch nicht auf Radfahrer zugeschnitten.....und auch unser Wetter lässt die ganzjährige Nutzung für die Grosszahl der Anwender schwierig werden...

Man kann die Dinger durchaus auch schnell bewegen und auch mit krafteinsatz.......,
grösste Gefahr sehe ich in der Geschwindigkeit...viele beherrschen das Fahrrad nicht und man wird auch schnell übersehen..aber das hast auch wenn du 30 mit nem normalen Fahrrad fährst..

hastf1b
10.02.2015, 11:58
Es gibt schon mehrere Beiträge zu diesem Thema. Zum Beispiel hier: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/57910-Elektrofahrrad-Radnaben-BL-Motor-mit-Flugmodellsteller Mal die "Suche" nutzen.

Heinz

Chandrayaan
10.02.2015, 12:35
Hallo Nils,
nach einigen Jahren zögern und hadern habe ich mir letztes Jahr im April ein Bulls Pedelec mit Bosch Performance Motor gekauft. Ich bin vorher viele Jahre nicht mehr geradelt, weil es bei mir relativ hügelig ist.
Der Kaufpreis von einigen Tausend Euro hat mich aber immer abgeschreckt.

Nun bin ich letztes Jahr fast 4000km geradelt. Ich fahre im Sommer bei schönem Wetter mit dem Rad ins Büro (hin und zurück immerhin 64km!). Gelegentlich treffe ich auf Ablehnung oder gar Spott wegen dem Elektromotor im Rad. Mir ist das egal und manch einer hat seine Meinung nach einer Probefahrt mit meinem elektrischen Mountainbike radikal geändert.

Für mich war es ein super Kauf. Ich fahre nun viel mit dem Fahrrad. Trotz des Elektromotors ist es sehr sportlich. Ab 25km/h hört die Unterstützung auf und auf gerader Strecke fahre ich meistens 28-30km/h ... also ganz ohne Unterstützung. Sobald es aber auch nur leicht bergauf geht oder der unliebsame Gegenwind da ist unterstützt der Motor und ich fahre mit 25km/h gut gelaunt weiter.

Im Sommer bin ich oft zum baden an einen See gefahren, der 50km weit weg ist. Bei einer Reichweite von ca. 130km ist das kein Problem. Mit dem "normalen" Rad hätte ich das nie gemacht.

Elektromobilität im Hybridbetrieb (Muskelschmalz und Elektromotor) ist eine ideale Ergänzung und für mich keinesfalls nur etwas für "ältere Herrschaften".

... und nicht zuletzt bemerkt mit 25km/h einen Singletrail Waldweg entlang fahren ... macht höllisch Spass und erinnert mich sehr an die Zeit mit meiner KTM Supercompetition ... ;-)


Gruss
Martin

MarkusN
10.02.2015, 19:00
Ich bin Fahhradpendler (2 x 20 km) und fühle mich im Sommer ohne Elektrounterstützung bald als Ausnahmeerscheinung. Im Winter begegnen mir komischerweise fast nur die, die noch ohne Batterie fahren... (es gibt ein paar Ausnahmen.)

Ich find die Dinger gut. Sie bringen Leute aufs Rad und aus der Dose, die sich sonst vielleicht nicht dazu motivieren könnten. Fies ist jeweils, wenn Du mit hängender Zunge zu einem Radler vor Dir aufgeschlossen hast, und dann radelt da eine Hausfrau mit geradem Rücken und grosser Übersetzung mit 25 vor dir her...

Hannes Kolks
10.02.2015, 22:28
Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Pedelecfahren ist 'ne feine Sache :) Ich pendle ürbigens 2 x 16 km mit gut 200 Höhenmetern zur Arbeit - aber nur im Hellen und bei trockenenm Wetter. Nachts und im Regen ist es mir bei meinem Fahrprofil einfach zu gefährlich.

Eine kleine Anekdote noch:
Ich habe mal in den Alpen einen recht fitten 70-jährigen mit einem Pedelec-Mountain-Bike getroffen, der einfach nur mit 30-jährigen MB-lern mitfahren wollte. Mit Pedelec-Unterstützung konnte er nach seiner Aussage bis zu 600 Höhenmeter mithalten. :cool:

Und noch ein Spruch aus dem Pedelec-Forum:
Man trainiert nicht, um schnell fahren zu können, sondern man fährt (mit einem Pedelec) schnell, um trainiert zu werden.

LG
Hannes

Nils67
13.02.2015, 13:10
Den Link da oben ist ziemlich alt, ich hatte schon mal ihn eingesehen, aber ich vermute mal, dass die Situation/Meinungen in der letzten 7 Jahren sich ein bisschen geändert haben ;)

Na ja, dann beim guten Wetter würde ich mir vielleicht einen Pedelec gönnen! Ich denke auch schon, dass in den kommenden Jahren den Preis der Pedelec viel absteigen wird, sodass jeder die Chance haben wird, sich so einen Fahrrad leisten zu können. Ich bin mal gespannt :)

udogigahertz
13.02.2015, 16:20
Den Link da oben ist ziemlich alt, ich hatte schon mal ihn eingesehen, aber ich vermute mal, dass die Situation/Meinungen in der letzten 7 Jahren sich ein bisschen geändert haben ;)

Na ja, dann beim guten Wetter würde ich mir vielleicht einen Pedelec gönnen! Ich denke auch schon, dass in den kommenden Jahren den Preis der Pedelec viel absteigen wird, sodass jeder die Chance haben wird, sich so einen Fahrrad leisten zu können. Ich bin mal gespannt :)

Das glaube ich nicht, die Markenpedelecs werden auf gleichem Niveau bleiben, wer auf Kinkerlitzchen wie sehr viele Fahrprogramme verzichten kann, der kann auch mit Discountertechnik zufrieden sein, ich selbst habe mir vor 2 Jahren 2 Aldi-Pedelecs gekauft, mit denen ich sehr zufrieden bin. Das "Kerngeschäft" der Pedelecs, nämlich Unterstützung zu bieten bis ca. 25 km/h erledigen diese billig-Pedelecs ebenso gut wie die sogenannten Markendinger. Für 699,-- Euro je Aldi-Pedelec bekommt man eine gute Gegenleistung, 10 Ampere Akkukapazität sind nun mal auch bei Bosch 10 Ampere und die maximale Leistung ist sowieso begrenzt, ich glaube, auf 250 Watt oder so.

Beim Bosch-Antrieb hat man lediglich den mittigen Antriebsmotor, der noch zusätzlich die Kette belastet. Und frei von Problemen ist so ein Bosch-Antrieb auch nicht, in den Fachforen wird des öfteren von Knackgeräuschen und brechenden Plastik-Zahnrädern geklagt.

Aber natürlich ist so ein superteures Markenpedelec mit computergesteuerten Fahrprogrammen und einem "Markenmotor", wo Bosch draufsteht, schon was feines, da kann man sehr gut mit angeben, um anderen zu zeigen, dass man so viel Geld hat, dass man für ein Fahrrad leicht den Gegenwert eines noch guten Gebrauchtwagens auf den Tisch des Händlers legen kann, man hats ja.

Hingegen sieht so ein Aldi-Pedelec besch ....... eiden aus, das gibt es nur als Damenrahmen, schwarz lackiert, so richtig "Opa-mäßig" eben. Mir aber vollkommen egal, was andere vom Aussehen meines elektrifizierten Fahrrades halten, schließlich ist das ja MEIN Geld, was ich gespart habe ......... und fahren tut das Dingen ebenso gut und ebenso lange.

Grüße
Udo

P.S.: Ob billig oder teuer: Das Fahren mit den Dingern macht unheimlich Laune, seit wir die Dinger haben, will meine Frau bei jeder Gelegenheit mit mir eine Tour machen, während sie früher nicht ums Verrecken aufs Fahrrad steigen wollte.

Raphael
13.02.2015, 17:37
Aber natürlich ist so ein superteures Markenpedelec mit computergesteuerten Fahrprogrammen und einem "Markenmotor", wo Bosch draufsteht, schon was feines, da kann man sehr gut mit angeben, um anderen zu zeigen, dass man so viel Geld hat, dass man für ein Fahrrad leicht den Gegenwert eines noch guten Gebrauchtwagens auf den Tisch des Händlers legen kann, man hats ja.

Der vom Neid zerfressene Udo mal wieder :D

Wenn Du glaubst, dass ein 699.- € Bike gleich gut ist wie ein Flyer oder ein ähnliches Markenrad, na dann...

Und ich sage damit nicht, dass Du unbedingt ein Teures hättest kaufen sollen, es ist gut möglich, dass Dein Billiges seinen Zweck erfüllt, aber mach doch nicht immer einen auf die billigste Neid-Schiene und stell alle, die sich was Gutes kaufen, in die Bluffer-Reihe.
Das ödet einfach nur noch an.

Julez
13.02.2015, 17:48
Wobei man sagen muss, dass so Nabenmotoren schon praktisch unkaputtbar sind. Deren Getriebe ist sehr einfach aufgebaut, und oftmals werden die von der Selbstbau-Szene mit dem mehrfachen der Normalleistung von max 250W belastet, und halten trotzdem.

Mittelmotoren betrachte ich nur dort als Vorteil, wo man öfters so große Steigungen bewältigen muss, dass es gut ist, dass sie über die Gangschaltung laufen und so mehr Drehmoment ausüben können. Ansonsten sehe ich nur Nachteile, da sie Kette und Getreibenabe zusätzlich belasten.

Ich bau mir gerade eins mit Puma-Motor, Kelly-Controller und 80 A123 Zellen. Das wird glaub ich ziemlich geil wenn's fertig ist.:)

Schaumwaffelpilot
13.02.2015, 17:49
Schau dir mal die Haibikes mit Yamaha Antrieb an. Sind günstiger als die Bosch Modelle.

Schaumwaffelpilot
13.02.2015, 17:54
Wobei man sagen muss, dass so Nabenmotoren schon praktisch unkaputtbar sind. Deren Getriebe ist sehr einfach aufgebaut, und oftmals werden die von der Selbstbau-Szene mit dem mehrfachen der Normalleistung von max 250W belastet, und halten trotzdem.

Wobei man da aber auch sagen muss das es auch sehr auf den Fahrer ankommt wie sehr er seinen Motor unterstützt und ob dann eher auf ebenen oder am Berg gefahren wird.
Dazu müsste man dann erstmal mehr über die Anforderungen wissen.

Julez
13.02.2015, 21:33
Das stimmt natürlich, aber ich rede hier von Experten, die weit jenseits von 1kW durch kleine Bafang-Motoren blasen, da ist es ziemlich egal wieviel man unterstützt. :D
Wenn man bei den hierzulande üblichen 250W bleibt, muss man keine Sorgen haben, auch wenn man nur leer mittritt.

KD-Modelltechnik
14.02.2015, 06:43
... und nicht zuletzt bemerkt mit 25km/h einen Singletrail Waldweg entlang fahren ... macht höllisch Spass und erinnert mich sehr an die Zeit mit meiner KTM Supercompetition ... ;-)

Hat wohl jeder seine eigene Definition von "Singletrail" ....mit nem 25kg-Bike möcht ich keinen Singletrail fahren müssen (höchstens bergauf ;) )

Ich persönlich fahre Rad der Fitness wegen, insofern kommt ein Pedelec für mich (noch) nicht in Frage ....sollten eines Tages dann die ersten Alterszipperlein einsetzen (die hoffentlich noch lange auf sich warten lassen werden), dann aber gerne auch ein Pedelec.

Bin letztes Jahr spaßhalber mal mit zwei (untrainierten) Kumpels, die sich ein Pedelec gekauft haben eine kleine Tour mitgefahren. Ich war echt überrascht, wie 250Watt (Bosch Mittelmotor) am Berg anschieben. Als mittelmäßig trainierter haste da am Berg auf dauer no Chance. Aber sobald ein Berg zum "Berglein" und/oder Ebene übergeht fährt man eher gelangweilt nebenher ;) Dennoch prima Sache, da einer der Beiden sonst wohl nie zum Radeln gekommen wäre (wobei er glaub ich letztes Jahr auch nur dreimal mit gefahren ist ...ein Sportmuffel wird auch mit Pedelec ein Sportmuffel bleiben ;).

Kurzum: in hügligen oder windreichen Gebieten macht das schon irgendwie Sinn auch als "Alltagsfahrzeug", aber wie Armin schon geschrieben hat, macht das Wetter an vielen Tagen im Jahr einen Strich durch die Rechnung.

Gruß Dieter

hastf1b
14.02.2015, 10:20
@ KD-Modelltechnik

Ist 25 km/h gleich 25 kg? ;):)

Heinz

KD-Modelltechnik
14.02.2015, 10:36
@ KD-Modelltechnik

Ist 25 km/h gleich 25 kg? ;):)

Heinz

Ne, das war kein Verschreiber ;)
Und wenn so ein Pedelec-Fully "nur" 23kg wiegt, ist damit der Fahrspaß (bergab) schlichtweg stark eingeschränkt.

Weil da auch Nabenmotoren angesprochen wurden ...für's Cityrad ok, für's MTB ein NoGo, denn das würde den Fahrspaß noch weiter einschränken, weil man dann über jede Wurzel drüberkriechen müsste, um die Felge nicht zu schrotten (ungefederte Massen und die Physik lassen grüßen) ;)

Gruß Dieter

Schaumwaffelpilot
14.02.2015, 11:51
Ne, das war kein Verschreiber ;)
Und wenn so ein Pedelec-Fully "nur" 23kg wiegt, ist damit der Fahrspaß (bergab) schlichtweg stark eingeschränkt.




Ist diese Meinung aufgrund persönlicher "Erfahrung" oder eine Vermutung ?

KD-Modelltechnik
14.02.2015, 12:14
Ist diese Meinung aufgrund persönlicher "Erfahrung" oder eine Vermutung ?

Da Radsport seit den frühen 90ern in seinen unterschiedlichsten Schattierungen bis hin zu Freeride am Ochsenkopf (manche nennen es "Downhill") zu meiner prioren Freizeitbeschäftigung zählt, sei dir gewiss, dass dies Erfahrung und keine Vermutung ist.

Aber wie schon angemerkt ...für einen ist eine geschotterte Waldautobahn ein Singletrail, für den anderen ist eine felsverblockte Steilabfahrt ein Singletrail, dazwischen gibt's noch weitaus mehr Schattierungen. Jedoch, wer mir erzählen will, dass er mit nem 23kg Wuchtbrummer auf CC-Laufrädern sowas wie Fahrfreude im Singletrail erfährt, der hatte dann wohl auch noch kein gscheites Bike unterm Hintern. Okok, wenn nun jemand 20 Jahre pausiert hat, dann ist auch so ein E-MTB ein fahrwerkstechnischer Quantensprung ;)

Kurzum: wer zu faul zum hochtreten ist, der soll dann besser die Seilbahn nehmen ;)

Gruß Dieter

hänschen
14.02.2015, 12:23
Weil da auch Nabenmotoren angesprochen wurden ...für's Cityrad ok, für's MTB ein NoGo, denn das würde den Fahrspaß noch weiter einschränken, weil man dann über jede Wurzel drüberkriechen müsste, um die Felge nicht zu schrotten (ungefederte Massen und die Physik lassen grüßen) ;)

Gruß Dieter

also Mittenantrieb?

apropo Gewicht: ich habe mir letztes Jahr ein ca. 30 Jahre altes Rennrad gerichtet, genaues Gewicht weiss ich nicht, aber ich kann es wirklich mit dem kleinen Finger der linken Hand hochheben (bin aber kein Gewichtheber;)): das macht wirklich mehr Spass als ein normales Tourenrad.

KD-Modelltechnik
14.02.2015, 12:38
also Mittenantrieb?

apropo Gewicht: ich habe mir letztes Jahr ein ca. 30 Jahre altes Rennrad gerichtet, genaues Gewicht weiss ich nicht, aber ich kann es wirklich mit dem kleinen Finger der linken Hand hochheben (bin aber kein Gewichtheber;)): das macht wirklich mehr Spass als ein normales Tourenrad.

Jep, Mittelmotor sehe ich als die sinnvollere Antriebswahl ....Radnabenmotoren nur am Flachland und Straßeneinsatz. Ideal wäre Bosch Mittelmotor in Kombination mit einer Rohloffnabe (aber auch das dann schon wieder grenzwertig in Sachen ungefederte Massen, aber das Idealum für's Tourenrad.

Gewicht lässt sich halt nur noch durch noch weniger Gewicht ersetzen. Man mag denken, dass das egal sei, ob das Rad nun 13kg oder 7kg wiegt wenn man selbst schon 90kg wiegt ...dem ist leider nicht so ;) Wichtig ist halt auch immer, wo das Gewicht sitzt (nicht nur beim pedelec) ...am besten angelegt ist das Geld in gute Laufräder (und da ganz wichtig sauber eingespeichte Räder, ansonsten nutzt das beste Material nichts)

Gruß Dieter

Schaumwaffelpilot
14.02.2015, 13:06
@KD-Modelltechnik
In den extremen Sparten muss ich Dir natürlich Recht geben. Auch wenns um den rein sportlichen Einsatz geht natürlich lieber ohne E.
Für nen Downhill sind die Pedelecs auch nicht gemacht. Aber mit nem AllMountain kann man doch schon nen ganzes Stück Spass haben - sicher mehr als mit nem 26" Hardtail ;)
Meine Frage kam einfach daher, weil oft Kommentare abgegeben werden ohne jemals selbst sowas mal nen Wochenende getestet zu haben.

KD-Modelltechnik
14.02.2015, 13:20
@KD-Modelltechnik
In den extremen Sparten muss ich Dir natürlich Recht geben. Auch wenns um den rein sportlichen Einsatz geht natürlich lieber ohne E.
Für nen Downhill sind die Pedelecs auch nicht gemacht. Aber mit nem AllMountain kann man doch schon nen ganzes Stück Spass haben - sicher mehr als mit nem 26" Hardtail ;)
Meine Frage kam einfach daher, weil oft Kommentare abgegeben werden ohne jemals selbst sowas mal nen Wochenende getestet zu haben.

Ja, ich kann dich schon verstehen ....gibt (nicht nur hier) viele, die sich ihr Wissen "zusammenklicken und ergoogeln" ;)

Och, mit nem Hardtail kann man auch schon viel Spaß haben ...die Fahrtechnik entscheidet ;) Aber klaro, 140mm FW (und vielleicht sogar auch noch 29") verzeihen so manchen Fahrfehler.

Gruß Dieter

Michael67
14.02.2015, 13:27
Hallo Nils,

falls Du sowieso schon ein Rad hast, mit dem Du gerne fährst und das mit halbwegs vernünftigen Komponenten ausgestattet ist, kannst Du dieses Rad fast immer (nicht in jedem Fall) auch zum Pedelec umbauen.

Du musst also nicht zwangsläufig ein bereits fertiges Pedelec kaufen. Umbausätze gibt es bereits vorkonfektioniert für das Vorder- oder Hinterrad (Nabenmotoren) oder für das Tretlager (Mittelmotor).

Ein solcher Umbau eines vorhandenen Rades ist vollkommen legal, und das Rad zählt nach wie vor als Fahrrad. Okay, ein paar rechtliche Gegebenheiten müssen bei einem solchen Umbau eingehalten werden, das ist aber kein Problem.

Solche Umbausätze findest du mit und ohne Akku im Netz. Und falls Du größere Modelle fliegst kannst Du sogar darüber nachdenken, die Akkus auch für das Rad zu verwenden. So mache ich das: Ich fliege entweder die Alpina oder fahre mein Rad mit meinen Modellbauakkus. Die Akkus waren ja samt Ladeequipment schon da - also warum immer alles nochmals neu kaufen.

Fahr mal zwei, drei verschiedene Pedelecs zur Probe und bilde Dir Deine eigene Meinung. Die Pedelecs kann man meist zwischen 20 und gut 30 Euro für einen Tag ausleihen.

Nur mal so als Beispiel - so sieht mein Umbau aus:

1301312


Viele Grüße
Michael

rubberduck
14.02.2015, 16:18
Wie steht das eigentlich mit der Brandgefahr beim Akkuladen von E-Bikes oder Pedelecs?
Ich hab neulich im TV gesehen, das in Norddeutschland ein Hotel abgebrannt ist, wo E-Biker als Hotelgäste über Nacht ihre Akkus aufladen konnten.
Muss wohl öfters mal vorkommen, wenn man im Web danach googled.
Zb. http://www.focus.de/auto/news/gefaehrliche-akkus-bei-e-bikes-brennende-energiespeicher_aid_999440.html

Seit einem Lipobrand im Bastelkeller (Ursache Ladegerät) bin ich ziehmlich weg vom unbeaufsichtigten Akkuladen. Aber ich kann ja nicht beim EBike stundenlang danebensitzen.

Julez
14.02.2015, 19:33
Ich halte LiPos für nicht so optimal für E-Bikes, es sei denn, man lädt sie immer gezielt voll für Touren. Sonst wären sie ja die meiste Zeit immer vollgeladen, und somit schnell hinüber.

Ich persönlich würde nur LiFes empfehlen, ping-Battery z.B.

heikop
15.02.2015, 16:54
Du musst also nicht zwangsläufig ein bereits fertiges Pedelec kaufen. Umbausätze gibt es bereits vorkonfektioniert für das Vorder- oder Hinterrad (Nabenmotoren) oder für das Tretlager (Mittelmotor).

Man sollte dabei auch immer berücksichtigen wie und wo man damit fahren will.

Bei einem City- oder Treckingrad ist ein ordentlich implementierter Nabenmotor eine gute Wahl, wenn man aber ein
Fully wie im Bild damit ausrüstet sollte man nicht vergessen, daß die ungefederte Masse im Hinterrad mal eben um 2-3kg
zunimmt, das wirkt sich natürlich negativ auf das Fahrverhalten im Gelände aus.

Weiterhin spielt die Steuerung eine Rolle bei der Frage ob man das Rad (im Gelände) auch als Trainingsgerät verwenden will,
also nur eine prozentuale Unterstützung des Antriebs möchte, oder ob man (auf der Straße) einfach mit minimalem
Kraftaufwand vorwärts kommen will.

heikop
15.02.2015, 16:56
Ich halte LiPos für nicht so optimal für E-Bikes, es sei denn, man lädt sie immer gezielt voll für Touren. Sonst wären sie ja die meiste Zeit immer vollgeladen, und somit schnell hinüber.

Ich persönlich würde nur LiFes empfehlen, ping-Battery z.B.

Standard sind meines Wissens 18650 Zellen in z.B. 10s4p Anordnung (Bosch active/performance).

Nils67
17.02.2015, 10:56
Hallo Nils,

falls Du sowieso schon ein Rad hast, mit dem Du gerne fährst und das mit halbwegs vernünftigen Komponenten ausgestattet ist, kannst Du dieses Rad fast immer (nicht in jedem Fall) auch zum Pedelec umbauen.

Du musst also nicht zwangsläufig ein bereits fertiges Pedelec kaufen. Umbausätze gibt es bereits vorkonfektioniert für das Vorder- oder Hinterrad (Nabenmotoren) oder für das Tretlager (Mittelmotor).

Ein solcher Umbau eines vorhandenen Rades ist vollkommen legal, und das Rad zählt nach wie vor als Fahrrad. Okay, ein paar rechtliche Gegebenheiten müssen bei einem solchen Umbau eingehalten werden, das ist aber kein Problem.

Solche Umbausätze findest du mit und ohne Akku im Netz. Und falls Du größere Modelle fliegst kannst Du sogar darüber nachdenken, die Akkus auch für das Rad zu verwenden. So mache ich das: Ich fliege entweder die Alpina oder fahre mein Rad mit meinen Modellbauakkus. Die Akkus waren ja samt Ladeequipment schon da - also warum immer alles nochmals neu kaufen.

Fahr mal zwei, drei verschiedene Pedelecs zur Probe und bilde Dir Deine eigene Meinung. Die Pedelecs kann man meist zwischen 20 und gut 30 Euro für einen Tag ausleihen.

Nur mal so als Beispiel - so sieht mein Umbau aus:

1301312


Viele Grüße
Michael


Wow ich habe den Faden verloren mit den technischen Informationen. :) Danke für eure Posts. Dieses scheint ein spannendes Thema zu sein.
Danke dir auch Michael, deine Idee finde ich klasse. Dafür sollte ich weniger Geld ausgeben, um über die 2 Fahrrad-varianten zu verfügen. Diese Möglichkeit wäre denkbar als Einstieg und Test, und schau ma mal ob es klappt!

Grüße,
Nils

udogigahertz
17.02.2015, 11:47
Der vom Neid zerfressene Udo mal wieder :D

Wenn Du glaubst, dass ein 699.- € Bike gleich gut ist wie ein Flyer oder ein ähnliches Markenrad, na dann...

Und ich sage damit nicht, dass Du unbedingt ein Teures hättest kaufen sollen, es ist gut möglich, dass Dein Billiges seinen Zweck erfüllt, aber mach doch nicht immer einen auf die billigste Neid-Schiene und stell alle, die sich was Gutes kaufen, in die Bluffer-Reihe.
Das ödet einfach nur noch an.

Der "was kostet die Welt"- Raphael mal wieder. Du ödest auch einfach nur noch an.

Hast du auch mal was Substantielles beizusteuern? Wie sind denn deine Erfahrungen mit billig-Pedelecs? Oder mit den Edel-Pedelecs? Nur zu, immer her damit.

Zur Klarstellung: Ich neide niemandem seinen Besitz, wenn er ehrlich durch harte Arbeit oder kluge geschäftliche Entscheidungen erworben wurde, auch habe ich nicht die sogenannten Markenpedelecs pauschal verdammt. Ich wollte lediglich aufzeigen, dass man den elektrisch unterstützten Fahrspaß mit dem Rad auch billiger haben kann und damit auch sehr zufrieden sein kann.

Kommt natürlich aufs Anforderungsprofil an, wer täglich damit sehr steile Anstiege bewältigen muss, dem sei ein Pedelec mit Mittelmotor wärmstens empfohlen, weil dann die Kettenübersetzung zur Drehmomentverstärkung mit hergenommen werden kann, wer wirklich täglich damit fährt und das Fahren damit auch als Hobby ansieht, der kann sich gerne sein Traum-Marken-mit-der-Goldkante-Pedelec zulegen, mit Bordcomputer und vielen feinen Abstufungen, mit sehr vielen Programmen jeweils stark unterschiedlicher Unterstützungscharakteristik, abzustimmen auf das jeweilige Gelände, mit sehr guten Markenbremsen, die leichtgängig sind UND gut bremsen, mit einem Rahmendesign, das gefällt und nicht nur das, sondern auch sehr leicht sein darf, damit leider auch teuer.

Neid? Wieso?

Wer jedoch damit nur bei gutem Wetter im Flachland (leicht hügelig darf sein) gemütliche Touren unternehmen will ODER täglich damit zur Arbeit fahren will, der ist mit einem billig-Pedelec sogar besser bedient, weil die reinen Leistungswerte im flachen Land erstens dank gesetzlicher Regelungen gleich sind und zweitens das Diebstahlrisiko beim Aldi-Pedelec vergleichsweise gering ist, ein super-duper-Luxus-Pedelec kann man jedoch unmöglich über einen Zeitraum von mehreren Minuten unbeaufsichtigt öffentlich hinstellen, egal, welches Schloss oder Sicherungssystem verbaut ist, das wird GARANTIERT nachher NICHT mehr da sein.

Grüße
Udo

Ron Dep
17.02.2015, 12:20
Also, grundsätzlich sehe ich da zwei Anwendungen:

1.
ältere Herrschaften, die damit mobil bleiben
2.
trendige emobilität für urbane anwendungen


Ein Blick über den Tellerrand wäre wünschenswert, Armin. ;)

Gast_93
18.02.2015, 08:23
Ein Blick über den Tellerrand wäre wünschenswert, Armin. ;)

Warum, mein Teller hat keinen Rand..ich wollte nur empfehlungen , das sind nunmal die Anwendungen in denen das Volumen hingeht...

Sorry, wenn ich nicht alle Möglichkeiten der Verwendung von ebikes aufgezählt habe...

Gast_93
18.02.2015, 08:28
MTB am Berg mit E-Antrieb..
da habe ich ne gespaltene Meinung..auf der einen Seite finde ich es gut, wenn Herrschaften steigungen fahren die sonst nicht möglich gewesen wären oder rehasport..
aber der klassische Biker und oder Downhiller wird kein Ebike nutzen..
Es gibt herrliche Bikes, die ALLE gut fahren, die meisten mit Boschantrieb...
Aber die Bikes werden dann auch alle eher urban bewegt..
Ich bin übrigens viele Bikes gefahren..Bock macht das schon..
Ein Riesenvorteil dieser Ebikes ist allerdings , dass meine Frau mit mir fahren kann , frustriert schon am Berg...
Ich fahre aber trotzdem solange 29 Hardtail bis mir meine Gesundheit 250 Watt zusatz aufzwingt :-)

Gast_93
18.02.2015, 08:30
Jep, Mittelmotor sehe ich als die sinnvollere Antriebswahl ....Radnabenmotoren nur am Flachland und Straßeneinsatz. Ideal wäre Bosch Mittelmotor in Kombination mit einer Rohloffnabe (aber auch das dann schon wieder grenzwertig in Sachen ungefederte Massen, aber das Idealum für's Tourenrad.

Gewicht lässt sich halt nur noch durch noch weniger Gewicht ersetzen. Man mag denken, dass das egal sei, ob das Rad nun 13kg oder 7kg wiegt wenn man selbst schon 90kg wiegt ...dem ist leider nicht so ;) Wichtig ist halt auch immer, wo das Gewicht sitzt (nicht nur beim pedelec) ...am besten angelegt ist das Geld in gute Laufräder (und da ganz wichtig sauber eingespeichte Räder, ansonsten nutzt das beste Material nichts)

Gruß Dieter
Hast halt Ahnung :-)
ne schöne Saisoin..!

Wobei ich diese Saison mit Milch im Schlauch fahre...zwei Pannen beim Marathon kurz vor Ziel letzte Saison....., das könnte auch noch ein Nachteil der Ebikes sein, die sind zum Teil schwierig zu warten..

heikop
18.02.2015, 09:36
, das könnte auch noch ein Nachteil der Ebikes sein, die sind zum Teil schwierig zu warten..

Das ist dann wieder der Vorteil beim Mittelmotor, es gibt kaum Unterschiede zu normalen Rädern.

Ich habe bei unseren Haien jetzt erst die Übersetzung angepasst, kleineres Motorritzel und hinten die Kassette
umgestrickt, geht genauso flott wie beim motorlosen Rad weil es beim grundsätzlichen Aufbau keinen Unterschied
zu einem motorlosen MTB gibt.

Der Elektroteil (Bosch) ist weitestgehend wartungsfrei und spielt für die normale Pflege des Rads keine Rolle.

KD-Modelltechnik
18.02.2015, 09:50
Hast halt Ahnung :-)
ne schöne Saisoin..!

Wobei ich diese Saison mit Milch im Schlauch fahre...zwei Pannen beim Marathon kurz vor Ziel letzte Saison....., das könnte auch noch ein Nachteil der Ebikes sein, die sind zum Teil schwierig zu warten..

Da ham wir was gemeinsam ...im sprichwörtliche Sinne: Erfahrung ;)

Milch ist schon praktisch, aber leider taugt die Stans-Milch auch nicht mehr wirklich viel und ne funktionierende Alternative hab ich noch nicht ausfindig machen können (war früher sehr unproblematisch, haben aber wohl irgendwas an den Inhaltsstoffen geändert, denn mittlerweile bildet sich recht schnell ein "Wollkneuel" aus den Dichtpartikeln, welches dann eben in der Praxis ein Loch nicht mehr verschließen kann) ...also regelmäßig nachfüllen ist fast schon Pflicht und im Winter gfriert das Zeug zu schnell ein und ist damit ebenso dauerhaft unbrauchbar. Zudem hatte gar häufig nicht nur ein Loch sondern nen Riss im Mantel, wo nur noch Plastestreifen und Schlauch Weiterfahrt ermöglicht hat. Bin deshalb wieder von der Milch abgekommen und flicke dann lieber öfter mal den Schlauch ;) Aber im Rennen ist das tatsächlich fast schon Pflicht, wobei da auch die Reifenwahl viele Pannen ersparen kann (der Conti RaceKing ist da eine Offenbarung im Vergleich zu X King etc. pp. ...aber über meine Rubber Queen lass ich nix kommen ...aber ich fahr halt auch keine Rennen mehr ;) )

Dir auch ne flowige Saison!

Gruß Dieter

Gast_93
18.02.2015, 10:59
den conti fahr ich schon...
ein Kumpel ist mit bluedoc von schwalbe super gut gefahren...
der hatte letztens mal nen schlauch draussen, hammer wieviel löchle da gestopf waren!
Meine letzte halbe Ironmanrunde in Frankfurt hat mirs den strassenreifen 2 cm aufgeschlitzt! da machste nix!
Dir auch viel spass...bin gerade eher laufen, HM am 8.3. in FFM..dann geht es in die Bikesaison.... dieses Jahr will ich meinen ersten 3000er schaffen, mal sehen ob es klappt..
Also, Dir auch pannenfreie und sturzfreie Saison...

Gast_93
18.02.2015, 11:00
Das ist dann wieder der Vorteil beim Mittelmotor, es gibt kaum Unterschiede zu normalen Rädern.

Ich habe bei unseren Haien jetzt erst die Übersetzung angepasst, kleineres Motorritzel und hinten die Kassette
umgestrickt, geht genauso flott wie beim motorlosen Rad weil es beim grundsätzlichen Aufbau keinen Unterschied
zu einem motorlosen MTB gibt.

Der Elektroteil (Bosch) ist weitestgehend wartungsfrei und spielt für die normale Pflege des Rads keine Rolle.

stimmt, nicht nur deswegen führt Bosch da den Markt an..

Raphael
18.02.2015, 11:25
Hast du auch mal was Substantielles beizusteuern? Wie sind denn deine Erfahrungen mit billig-Pedelecs? Oder mit den Edel-Pedelecs? Nur zu, immer her damit.

Wenn ein Eigenumbau auch zählt, bittesehr (http://www.evalbum.com/2186).

Wobei die Angaben nicht mehr ganz stimmen, die Batterie wurde durch eine 16s5p A123 ausgetauscht.

KD-Modelltechnik
18.02.2015, 11:30
den conti fahr ich schon...
ein Kumpel ist mit bluedoc von schwalbe super gut gefahren...
der hatte letztens mal nen schlauch draussen, hammer wieviel löchle da gestopf waren!
Meine letzte halbe Ironmanrunde in Frankfurt hat mirs den strassenreifen 2 cm aufgeschlitzt! da machste nix!
Dir auch viel spass...bin gerade eher laufen, HM am 8.3. in FFM..dann geht es in die Bikesaison.... dieses Jahr will ich meinen ersten 3000er schaffen, mal sehen ob es klappt..
Also, Dir auch pannenfreie und sturzfreie Saison...

Hm, DocBlue hatte ich ehrlich gesagt noch nicht angetestet ...das werd ich dann mal nachholen. Danke für den Tip! Ich seh schon, du bist ein Extremist ...vom Extremnosport zum Sportextremo ;) Find ich super!

KD-Modelltechnik
18.02.2015, 11:31
Wenn ein Eigenumbau auch zählt, bittesehr (http://www.evalbum.com/2186).

Wobei die Angaben nicht mehr ganz stimmen, die Batterie wurde durch eine 16s5p A123 ausgetauscht.

Eine bessere Antwort hättest du nicht geben können. Die Breitseite dürfte gesessen haben ;)

Gruß Dieter

Gast_93
18.02.2015, 13:46
Die Frontriebler von Aldi mit dem ruppigen Anlaufverhalten..naja..wer es nicht besser kennt und nie beim nassen fährt......
Ihr glaubt gar nicht wieviel ältere Semester beim nassen nen Adler gemacht haben...gerade auf den weissen Fahrbahnstreifen und beim Anfahren, rutschen die vorne weg...machst de nix....

heikop
18.02.2015, 16:18
gerade auf den weissen Fahrbahnstreifen und beim Anfahren, rutschen die vorne weg...machst de nix....

Wieder ein Punkt für Bosch, der Antrieb reagiert sehr feinfühlig auf Laständerungen an der Kurbel,
man kann auch auf rutschigen Untergrund schön an der Haftgrenze des Hinterreifens fahren wenn die
Untersetzung stimmt. Leider hat Haibike da gepennt, deshalb der Umbau. Seitdem kann man bei Bedarf
auch mit 4km/h und weniger fahren, was mit der Originaluntersetzung fast unmöglich war.

Nur zur Einordnung meiner Beiträge:

Ich hab das Radeln erst im letzten Sommer wiederentdeckt, die Kondition ist unterstes Niveau, daher der
Umstieg auf die Pedelecs (aufgrund heftiger Intervention meiner Frau und der bergigen Umgebung).

Mit dem Pedelec habe ich mittlerweile Ecken hier kennengelernt, wo ich normalerweise nie hingekommen wäre. :)

KD-Modelltechnik
18.02.2015, 16:43
Ich hab das Radeln erst im letzten Sommer wiederentdeckt, die Kondition ist unterstes Niveau, daher der
Umstieg auf die Pedelecs (aufgrund heftiger Intervention meiner Frau und der bergigen Umgebung).

Mit dem Pedelec habe ich mittlerweile Ecken hier kennengelernt, wo ich normalerweise nie hingekommen wäre. :)

Man kann zwar auch auf unterstem Niveau mit einem normalen Rad seine Kondition step by step aufbauen, aber ich denke genau deswegen verlieren viele schnell auch wieder die Lust daran. Für solche Fälle ist ein Pedelec wirklich optimal, weil durch den damit möglichen, größeren Aktionsradius das ganze auch wesentlich mehr Spaß macht.
Ich meine, ich kenn's ja zur Genüge ...alle Jahre das gleiche, trotz regelmäßigen Skilanglauf fällt man bei den ersten Touren im Jahr am Berg immer fast um ;) (ist immer wieder ein Kampf ...der aber mir dann doch Spaß macht ...aber deswegen muss das anderen nicht unbedingt Spaß machen)
Insofern ...alles richtig gemacht!

Gruß Dieter

heikop
18.02.2015, 16:59
Danke. ;)

Ich bemühe mich möglichst ohne Unterstützung zu fahren oder mit möglichst geringer Unterstützung.
Am Sonntag waren wir auf einer relativ flachen Tour (270m Anstieg) an Ruhr und Lenne, da war der Antrieb gerade mal gut 1,5km
in Aktion, zweimal starke Steigung und eine matschige Waldstrecke. Die "Tankanzeige" war nach 31km immer noch
auf voll.

Das ist das schöne am Bosch, der Motor arbeitet nicht an meiner Stelle sondern unterstützt bei Bedarf und in wählbarer
Stärke, ich muß aber immer Eigenleistung erbringen.

Im Juni geht es auf die Seiseralm, fliegen am Spitzbühl und da die Unterkunft 2/3 Richtung Lang-/Plattkofel liegt,
werden die Flieger im Rucksack auf dem Hai transportiert, eine ideale Kombination wie ich finde.
Zumal ich mir so meinen Apfelschmarren verdiene.:)

KD-Modelltechnik
18.02.2015, 17:08
Und wie schon angemerkt hat der Bosch-Antrieb wenigstens keinen Einfluss auf die ungefederten Massen.
Aber wie du sagst, das Kettenblatt ist eigentlich zu groß gewählt ...erinnert mich an die Tour letztes Jahr mit meinen beiden Pedelec-Kumpels. Helmut ist mit seinem "Hai" an einer Rampe fast umgefallen (quasi abgewürgt), wo ich mit meinem Cyclocross (welches ja nun auch deutlich länger als ein Standard-MTB übersetzt ist) schnaubend und schwitzend hochgekurbelt bin ;)

Na denn ....fröhliches Stromen!

Gruß Dieter

Raphael
18.02.2015, 19:36
Eine bessere Antwort hättest du nicht geben können. Die Breitseite dürfte gesessen haben ;)

Gruß Dieter

:D

Ich seh' da noch einen anderen Punkt: Baue ich das Rad selbst um, so wie wir (haben gleich 2 gebaut), kann ich auch mal eine Komponente ersetzen (egal ob mechanisch, elektrisch oder elektronisch). Kaufe ich ein Markenbike wie ein Bosch, Haibike, Flyer, Stromer etc. kann ich mich wohl darauf verlassen, auch in 10 Jahren noch ein Ersatzteil zu kriegen. Wie das bei einem Aldi-Bike ausschaut möchte ich mir nicht mal vorstellen.

Dann hat Flyer z.B. bei uns in der Schweiz ein sensationelles Angebot, wo man mit dem eigenen oder dem Miet-Flyer an 200 Stationen, davon 80 Bahnhöfe, den Akku wechseln oder mal eine Teilstrecke mit dem Zug zurücklegen kann.

Ich glaube bei Markus Richter habe ich hier mal gelesen: "billig kann ich mir nicht leisten" - dem schliesse ich mich an. Oder anders gesagt: Wer für etwas zu viel bezahlt, hat höchstens den zuviel bezahlten Betrag verloren - wer zu wenig bezahlt, hat den gesamten Betrag verloren!

Viele Grüsse, Raphael

Ron Dep
19.02.2015, 06:38
Kaufe ich ein Markenbike wie ein Bosch, Haibike, Flyer, Stromer etc. kann ich mich wohl darauf verlassen, auch in 10 Jahren noch ein Ersatzteil zu kriegen.
Kannst du nicht direkt. Bosch verkauft keine Ersatzteile, sondern nur halbe Ersatzfahrräder. Geht dir beispielsweise das etwas fragile Hauptzahnrad ein, gibt es dieses nicht zu kaufen. Du kannst aber ein neues Bosch-Fahrrad oder einen neuen Motor kaufen. Wenn dir eine von 40 Akkuzellen eingeht... du weißt schon, neues Fahrrad. :D

Man sollte auch beachten, dass ein Pedelec pro Kilometer nur marginal weniger als ein Autokilometer kostet. Also zum Pendeln eher nicht geeignet, als Spaßgerät freilich kaum zu überbieten.

MarkusN
19.02.2015, 08:35
Man sollte auch beachten, dass ein Pedelec pro Kilometer nur marginal weniger als ein Autokilometer kostet. Also zum Pendeln eher nicht geeignet.Kann bei Stau- und Parkplatzproblematik durchaus trotzdem interessant sein. Ausserdem bist du an der frischen Luft (hoffentlich...) und hast deinen Cardio-Workout auch schon erledigt.

matteusel
19.02.2015, 09:02
@Ron Dep


Man sollte auch beachten, dass ein Pedelec pro Kilometer nur marginal weniger als ein Autokilometer kostet. Also zum Pendeln eher nicht geeignet, als Spaßgerät freilich kaum zu überbieten.

Ich fahre mit meinem Pedelec ca. 8000 km im Jahr. Wenn ich sämtliche Kosten (Wertverlust Rad, Akku, Verschleissteile, Strom ..) zusammenzähle komme ich auf einen Preis von ca. 12 Cent pro Kilometer. Mit dem Auto dürftest du etwa beim Dreifachen liegen. Warum du ein neues Rad kaufen musst, wenn eine Akkuzelle defekt ist entzieht sich mir ebenfalls.

streifi
19.02.2015, 09:13
Hallo zusammen,

mal so rein interessehalber, wieviel sollte man für ein vernünftiges Rad für dauerhaften pannenfreien Spass anlegen?

Grüße
Markus

Gast_93
19.02.2015, 09:55
schwierig..
aber mit 1500 Euro sollte man schon nen Bosch bekommen..
Beim Fahrrad und Ausstattung kannst ja endlich nach oben gehen

Raphael
19.02.2015, 10:20
Kannst du nicht direkt. Bosch verkauft keine Ersatzteile, sondern nur halbe Ersatzfahrräder. Geht dir beispielsweise das etwas fragile Hauptzahnrad ein, gibt es dieses nicht zu kaufen. Du kannst aber ein neues Bosch-Fahrrad oder einen neuen Motor kaufen. Wenn dir eine von 40 Akkuzellen eingeht... du weißt schon, neues Fahrrad. :D

Gut, bzw. schlecht - dann stimmt es für Bosch halt leider nicht. Bei Flyer und Stromer (zwei Schweizer Marken der höheren Preisklasse) ist dies aber gang und gäbe.

Julez
19.02.2015, 10:25
Hallo zusammen,

mal so rein interessehalber, wieviel sollte man für ein vernünftiges Rad für dauerhaften pannenfreien Spass anlegen?

Grüße
Markus

Vor allem in möglichst lange Garantie investieren, falls sowas angeboten wird.

Ron Dep
19.02.2015, 12:01
Warum du ein neues Rad kaufen musst, wenn eine Akkuzelle defekt ist entzieht sich mir ebenfalls.
Also einen Ersatzakku im Set mit Akkuelektronik, Gehäuse, sündteurer (integrierter) Firmware und so gibt es schon zu kaufen (Einzelzellen nicht). Nur geht der Bosch-Akku typisch erst nach fünf Jahren kaputt. Wenn man sich dann einen Ersatzakku im halben Wert eines Fahrradls kauft, fragt man sich schon, ob man nicht gleich ein neues Fahrrad kauft.

Ron Dep
19.02.2015, 12:05
mal so rein interessehalber, wieviel sollte man für ein vernünftiges Rad für dauerhaften pannenfreien Spass anlegen?


Das kann man nicht so in Euro sagen. Vielleicht 1500-2500 Euro, wenn es rundumsorglos sein soll. Aber dann bist du dem Defektteufel voll ausgeliefert.
Interessant wäre deshalb eher ein nichtproprietäres E-Fahrrad mit offenen Komponenten (aus dem E-Bike-Forum empfohlen).

heikop
19.02.2015, 18:51
Also einen Ersatzakku im Set mit Akkuelektronik, Gehäuse, sündteurer (integrierter) Firmware und so gibt es schon zu kaufen (Einzelzellen nicht). Nur geht der Bosch-Akku typisch erst nach fünf Jahren kaputt. Wenn man sich dann einen Ersatzakku im halben Wert eines Fahrradls kauft, fragt man sich schon, ob man nicht gleich ein neues Fahrrad kauft.

Interessante Rechnung, aber nur bedingt richtig. Der 400Wh Akku von Bosch kostet ~600€ neu, mit Angeboten ab 400€.
Ein Rad wie z.B. das Haibike Xduro Allmountain Rc 27,5 kostet knapp 4000€, da komme ich auch in 5 Jahren nicht auf den
"halben Wert".

Einzelzellen (iirc Panasonic 18650) gibt es übrigens problemlos zu kaufen, nur nicht als Bosch Ersatzteil.

Ron Dep
19.02.2015, 19:15
Jetzt hast du den billigsten Akku mit einem der teuersten Räder verglichen. Mach es umgekehrt!

heikop
19.02.2015, 19:27
Jetzt hast du den billigsten Akku mit einem der teuersten Räder verglichen. Mach es umgekehrt!

Das Amt Rc 27.5 ist das billigste aus der Serie, der Akku ist der mitgelieferte und somit neueste und stärkste Akku von Bosch.
Das hier meine ich, in genau dieser Konfiguration:

1304134

udogigahertz
19.02.2015, 19:29
:D

Ich seh' da noch einen anderen Punkt: Baue ich das Rad selbst um, so wie wir (haben gleich 2 gebaut), kann ich auch mal eine Komponente ersetzen (egal ob mechanisch, elektrisch oder elektronisch). Kaufe ich ein Markenbike wie ein Bosch, Haibike, Flyer, Stromer etc. kann ich mich wohl darauf verlassen, auch in 10 Jahren noch ein Ersatzteil zu kriegen. Wie das bei einem Aldi-Bike ausschaut möchte ich mir nicht mal vorstellen.


Viele Grüsse, Raphael

Musst du auch nicht, angesichts der Investition von 699,-- Euro als komplettes Neuteil kauf ich mir dann eben ein neues Aldi-Pedelec. Zu einem Gesamtpreis, für den du nicht mal deinen Ersatzakku bekommst!

Grüße
Udo

Ron Dep
19.02.2015, 20:49
Das Amt Rc 27.5 ist das billigste aus der Serie, der Akku ist der mitgelieferte und somit neueste und stärkste Akku von Bosch.
Hmm, dann sind die Akkupreise auf wundersame Weise gefallen. Zu meiner Zeit hat der kleine Akku schon 600 Euro gekostet. Mein Haibike mit Bosch-Antrieb hat knapp 1900 Euro gekostet.

Da überlege ich mir bei einem defekten Akku schon den kompletten Neukauf. Abhängig davon, was man für den Rest des alten Fahrrads noch lukrieren könnte. Für Bastler stellen ja sogar defekte Akkus einen beträchtlichen Wert dar. Da aber Bosch alle paar Monate alle Teile umstellt, bin ich gespannt auf spätere Gebrauchtpreise der Komponenten.

Gast_8624
19.02.2015, 20:57
Musst du auch nicht, angesichts der Investition von 699,-- Euro als komplettes Neuteil kauf ich mir dann eben ein neues Aldi-Pedelec. Zu einem Gesamtpreis, für den du nicht mal deinen Ersatzakku bekommst!

- typisches heutiges Konsumverhalten... :cry:

- oder, wer billig kauft, kauft zweimal... :rolleyes:

Gruß Rolf

Ron Dep
19.02.2015, 21:02
- oder, wer billig kauft, kauft zweimal... :rolleyes:
Also im E-Bike-Sektor würde ich nicht behaupten, dass Qualität und Preis korrelieren. Es ist vielmehr so, dass die Qualität ein bisschen Zufall zu sein scheint, während die Preise (speziell Akkus) reine Phantasie sind.

Dass dieses Verhältnis Preis zu Qualität der Aldi/Hofer da und dort besser hinbekommt, leuchtet mir schon ein.

heikop
19.02.2015, 21:36
Hmm, dann sind die Akkupreise auf wundersame Weise gefallen. Zu meiner Zeit hat der kleine Akku schon 600 Euro gekostet. Mein Haibike mit Bosch-Antrieb hat knapp 1900 Euro gekostet.

Da überlege ich mir bei einem defekten Akku schon den kompletten Neukauf. Abhängig davon, was man für den Rest des alten Fahrrads noch lukrieren könnte. Für Bastler stellen ja sogar defekte Akkus einen beträchtlichen Wert dar. Da aber Bosch alle paar Monate alle Teile umstellt, bin ich gespannt auf spätere Gebrauchtpreise der Komponenten.

Wenn der Akku an seine Grenze kommt kaufe ich einen Satz Zellen, also 40 Stück (10s4p), und bestücke das Teil neu.
Das kostet zur Zeit zwischen 160€ (Samsung ICR18650-26H Li-ion 3,7V 2600 mAh) und 320€ (Panasonic NCR 18650B 3400 mAh)
wobei ich mit letzteren auch noch die Kapazität erhöhe. Fragt sich allerdings ob das Bosch Batteriemanagement dies auch
zulässt, schlimmstenfalls werden die Zellen unnötig geschont.

Gast_93
20.02.2015, 07:16
Musst du auch nicht, angesichts der Investition von 699,-- Euro als komplettes Neuteil kauf ich mir dann eben ein neues Aldi-Pedelec. Zu einem Gesamtpreis, für den du nicht mal deinen Ersatzakku bekommst!

Grüße
Udo

Für mich gehört beim fahren einfach auch Style dazu...manche Dinge sind vielleicht billiger aber sehen fürchterlich aus, funktionieren fürchterlich..., wenn man aber keine Ansprüche an Sicherheit, Performance, Optik usw hat und einfach billig elektrisch von a nach b will , ist er sicherlich ok...

Gerade Haibike mit Bosch machen wünderschöne Ebikes/MTB....die Dinger sind als Vorjahresmodelle recht günstig zu haben und Akkus kannst aufarbeiten lassen, in einem Modellbauforum höre ich nicht gerne, dass man akkus nachkauft, wo sind sie die Modellbauer die sowas selber basteln?
Klar kann ich auch 699 ausgeben, fahr dann mal im Gelände auf Schotter und vor allem Bremse dann mal mehrmals , bei nässe..., das ist mir alles nix und zu unsicher.....
Ausserdem sieht es scheisse aus :-)

Ron Dep
20.02.2015, 07:41
Fragt sich allerdings ob das Bosch Batteriemanagement dies auch zulässt
Nein, Bosch lässt das nicht zu. Es geht nur mit höherem Wissen und geschickten Tricks, die Software auszuknocken.
Die anderen Geräte von Bosch (z.B. Gartenmaschinen) sind da deutlich weniger geschützt gegen eigene Basteleien.

Raphael
20.02.2015, 20:12
Musst du auch nicht, angesichts der Investition von 699,-- Euro als komplettes Neuteil kauf ich mir dann eben ein neues Aldi-Pedelec. Zu einem Gesamtpreis, für den du nicht mal deinen Ersatzakku bekommst!

Grüße
Udo

Du kannst nicht mich meinen, haben wir doch unsere selbst umgebauten Bikes mit A123-Akkus ausgestattet, wie Du ja sicher an meinem Link gesehen hast :)

Dass Du lieber ein komplettes Rad wegwirfst weil es angeblich billiger ist als bei einem hochwertigen einen Ersatzakku zu kaufen sagt auch viel aus.

heikop
20.02.2015, 20:14
Nein, Bosch lässt das nicht zu. Es geht nur mit höherem Wissen und geschickten Tricks, die Software auszuknocken.

Hmmm - Du verstehst es zwar Dich bestimmt auszudrücken, nur scheint es mit dem Inhalt Deiner Aussagen nicht immer
weit her zu sein?

Ich habe jetzt intensiv zum Thema im Pedelecforum gelesen und siehe da, dem Batteriemanagement ist eine höhere
Kapazität völlig egal. Selbst bei einfach parallel geschalteten Zusatzakkus (bis 23Ah hat einer im Betrieb) arbeitet
das Bosch BM wie gewohnt, es dauert halt nur entsprechend länger bis die Akkuanzeige weniger anzeigt.

Mit Zellen höherer Kapazität umgebaute Bosch Akkus gibt es auch im Einsatz.

Das System arbeitet also mit Spannungsschwellen, nicht mit Kapazitätswerten (Verbrauch).

Raphael
20.02.2015, 20:28
Heiko, gut erkannt ;)
Wie soll ein BMS auch kapazitätsbezogen arbeiten, der Zellendrift und die unterschiedliche Kapazität(sentwicklung) soll ja eben genau ausgeglichen werden.

Von daher, *jedes* mir bekannte BMS arbeitet Spannungsbezogen. Oft ist noch ein Überstromschutz, Unterspannungsabschaltung etc. enthalten, aber all diese Dinge interessieren sich nicht für die Kapazität der Einzelzellen.

Spannend wird's, wenn Du den Ladestrom ändern möchtest, weil Du z.B. viel grössere Zellen anhängst - dann könnte es sein, dass das BMS nicht genügend grosse Balancer- oder Ausgleichsströme bereitzustellen.

Ron Dep
20.02.2015, 21:17
Das System arbeitet also mit Spannungsschwellen, nicht mit Kapazitätswerten (Verbrauch).
Ja, klar, aber beim Herumlöten muss man ziemlich aufpassen, dass man das System nicht lahmlegt. Wenn du irgendwelche Verbindungen temporär kappst, geht danach gar nichts mehr. Genauer weiß ich es nicht, noch hat mein Akku zwei bis vier Jährchen, schätze ich. Auch das Ersetzen einzelner Zellen ist nicht ganz trivial, wenn man sich die Zellverbindungen so ansieht. Das geht beim Bosch-Rasenmäher einfacher.

Wie auch immer, Bosch möchte jedenfalls möglichst wenig Bastler an die Fahrräder ranlassen. Selbst die Händler werden an einer sehr kurzen Leine gehalten. Abgesehen davon, dass der typische Fahrradhändler von Strom und so ohnedies keinerlei Ahnung hat, was das Service von E-Bikes nicht gerade erleichtert.

heikop
20.02.2015, 21:52
Ja, klar, aber beim Herumlöten muss man ziemlich aufpassen, dass man das System nicht lahmlegt. Wenn du irgendwelche Verbindungen temporär kappst, geht danach gar nichts mehr. Genauer weiß ich es nicht, noch hat mein Akku zwei bis vier Jährchen, schätze ich. Auch das Ersetzen einzelner Zellen ist nicht ganz trivial, wenn man sich die Zellverbindungen so ansieht. Das geht beim Bosch-Rasenmäher einfacher.

Das Problem ist wohl die "finale" Unterspannungsabschaltung, die den Akku nicht wieder allein zuschaltet,
das kann man aber durch erhalten der Betriebsspannung umgehen. Vor den Verbindungen habe ich keinen Respekt,
das sind normale Schweisspunkte. Neue Zellen nimmt man in der Ausführung mit Lötfahnen und lötet sie an die alten
Verbinder. Die Schweisspunkte kann man normal abhebeln, die Zellen sind ja schon defekt.

Aber wie Du schreibst ist das Ganze Zukunftsmusik, mit gerade mal 400km sind die Räder und Akkus noch jungfräulich
und wegen der Gewährleistung wird an der Elektrik noch nicht rumgebastelt, dafür läßt der Rest des Rades genug Raum. ;)

Julez
21.02.2015, 00:03
Kommuniziert denn so ein kommerzielles BMS irgendwie mit dem Rest der Fahrradelektronik, oder ist dem Bike egal, woher sein Saft kommt? Denn separate BMS Systeme sind auch nicht so teuer:

https://bmsbattery.com/82-lipo

Ich würd mich dann gar nicht lange aufhalten mit irgendwelchen proprietären Systemen, die gebaut sind, um mich zu nerven.

Raphael, wie es der Zufall will, plane ich einen Akku exakt wie deinen zu bauen. Wie hast du das mit der Zellverbindung und dem BMS gelöst?

Ich wollte dies hier nehmen:

https://bmsbattery.com/bmspcm/323-16s-lifepo4-bms-battery-management-system-bms-pcm.html#/discharge_current-30_60a

heikop
21.02.2015, 10:59
Driveunit (Motor mit integrierter Steuerung), BMS und Intuvia/Nyon (Bedienteile plus Eingabemodul) sind per Canbus gekoppelt,
wenn nicht alle ihr OK geben, geht garnichts bei Bosch. Bei Yamaha wird es ähnlich aussehen.

Im Normalfall macht das ja auch nichts, erhöht es doch die Systemsicherheit.
Im Detail gibt es aber einige Fallstricke bis hin zu einer Überwachung des Übersetzungsverhältnisses von Kurbelsensor
und Hinterradsensor, was etwas Überlegung bei der Änderung der Übersetzung der Schaltung erfordert.

Ein Vorteil wiederum ist die feine Abstimmung, der Antrieb macht jederzeit das, was ich erwarte.
Unter anderem auch einen sofortigen Stop des Motors ohne Nachschieben, im Gelände durchaus wichtig.

Julez
21.02.2015, 18:39
Eieiei, das ist ja doch sehr Anti-DIY ausgelegt, das Ganze. Da ist man bestimmt froh, wenn nie ein Teil der Elektronik ausserhalb der Garantiezeit aussteigt.

Raphael
22.02.2015, 12:48
Raphael, wie es der Zufall will, plane ich einen Akku exakt wie deinen zu bauen. Wie hast du das mit der Zellverbindung und dem BMS gelöst?

Ich wollte dies hier nehmen:

https://bmsbattery.com/bmspcm/323-16s-lifepo4-bms-battery-management-system-bms-pcm.html#/discharge_current-30_60a

Das sieht doch gut aus. Weiss leider gerade nicht mehr, welches wir drin haben - ist doch auch schon länger her :)
Die Zellen sind punktverschweisst.

Viele Grüsse, Raphael

Julez
23.02.2015, 10:24
Ok, weiß ich Bescheid. :)
Ich wollte die Zellen einzeln in die schwarzen Original Dewalt Batterieschalen reinlegen, und dann durch die dort vorhandenen Löcher mit Kontaktfedern abgreifen. Von aussen wird dann eine Platine drangepresst, so dass über sehr breite Leiterbahnen die entsprechende Verschaltung entsteht.

Chrima
25.02.2015, 13:23
Kaufe ich ein Markenbike wie ein Bosch, Haibike, Flyer, Stromer etc. kann ich mich wohl darauf verlassen, auch in 10 Jahren noch ein Ersatzteil zu kriegen.

Hoi Raphael, hallo Alle

Sind die oben genannten Marken nun alle, die in Frage kommen ?

(konkret habe ich auch eine Kaufabsicht für jemanden, der sehr gerne radelt, aber eben nicht mehr so mag...)


Grüsse
Christian

Raphael
25.02.2015, 13:44
Chrima, wie meinst Du das? Logischerweise waren dies einfach die Marken, die mir gerade in den Sinn kamen und ich als zuverlässig erachte.

Ich persönlich würde mir aus vielen verschiedenen Gründen bedenkenlos einen Flyer kaufen, aber nur wenn ich es dann auch wirklich nutzen möchte - zum rumstehen sind die (aber eigentlich auch alle anderen) zu schade.

Chrima
25.02.2015, 15:54
Hoi Raphael

Nur keine Panik ! :D Meine Frage ist ernst gemeint und ob E-Auto oder E-Bike schätze ich Deine Meinung.

Früher war ich selber gut informiert, als damals die Mounties aufkamen und durfte selber sogar den Papalagi-Prototyp einmal mein Eigen nennen. Für das Flyer bastelten wir in den 90-ern an den Druckgussteilen, aber ansonsten habe ich nun den Überblick verloren. Werde aber auch bestimmt kein Aldi-Rad kaufen... ;)

Grüsse
Christian

Ron Dep
25.02.2015, 16:01
Werde aber auch bestimmt kein Aldi-Rad kaufen...
Zwischen Aldi und vollproprietär gibt es sicher noch 1000 bessere Mittelwege.
Wer als Modellbauer mit entsprechenden Mindestkenntnissen gute, offene Elektro-Komponenten an einem guten Standard-Rad verbauen will, fragt einfach den User Kraeuterbutter hier bzw. in seinem Heimforum um Tipps.

Chrima
25.02.2015, 19:57
Ja klar, sicher möglich. Aber wenn man zum Basteln schon Stirnlampe und Lupe braucht, kaufe ich auch gerne mal RTF bzw. dann RTB... ;)

Raphael
25.02.2015, 20:29
Hoi Raphael

Nur keine Panik ! :D Meine Frage ist ernst gemeint und ob E-Auto oder E-Bike schätze ich Deine Meinung.

Früher war ich selber gut informiert, als damals die Mounties aufkamen und durfte selber sogar den Papalagi-Prototyp einmal mein Eigen nennen. Für das Flyer bastelten wir in den 90-ern an den Druckgussteilen, aber ansonsten habe ich nun den Überblick verloren. Werde aber auch bestimmt kein Aldi-Rad kaufen... ;)

Grüsse
Christian

Alles klar, hatte Dich wohl falsch verstanden :)

Kauf Dir einen Flyer. In der Schweiz doch ein super Produkt. Produziert wird in einer Minergie-P-Halle, Schweizer Arbeitsplätze, echt eine gute Firma.

LG, Raphael

r.ludwig
09.11.2015, 20:27
Hallo Zusammen,
bin ein Liebhaber starker E-Bikes, und ein Fan von Motocrossmaschinen. Mit einem DH-Bike & dem Power Kit Race habe ich mir einen Traum von einen elektrischen High-Power Ebike erfüllt.

Fakten
Leistung: 7.000W / 10Ps
Top Speed: 70 km/h
800Wh LiFePo4 Akku 16 x 15Ah Industriezellen
Motoren: 2 x Hacker Q-80M
Regler: 2 x Jeti 200A HV Regler
Gewicht: ca. 32kg mit einem ca. 17kg schweren DH-Bike

Brutalstes Drehmoment und (unfreiwillige) Wheelies bei Tempo 50 erinnern einen ständig an die Gefähr ... Nervenkitzel pur!
Hersteller der Antriebssets ist Lang-Antriebe aus Holzmanden / ADEN-Sports.


https://www.youtube.com/watch?v=wkPwvqCfPgg


https://www.youtube.com/watch?v=0hvXqEcLij8

KD-Modelltechnik
11.11.2015, 07:42
Hallo Ludwig,

interessantes Konzept! Macht bestimmt Laune!
Allerdings darf's wahrscheinlich weder regnen, noch der Untergrund matschig sein ;) ... (zu) offene Bauweise.

Gruß Dieter (auch ehemaliger Freerider)

ConEx
12.11.2015, 17:52
Diese beiden Österreicher haben über Kickstarter einen E-Antrieb Nachrüstsatz für Fahrräder finanziert.
Die Idee ist schon mal bestechend. Mit kleinstem Aufwand ein Rad zum E- Rad aufzurüsten.
Wenn die Ausführung entsprechend robust und dauerhaft ausfällt sicher eine sehr attraktive Variante.

Hier die Seite (http://go-e.bike/), bzw auf Kickstarter (https://www.kickstarter.com/projects/1206555795/go-e-onwheel-bike-motor-kit)

Ich denke die Technologie kommt den meistern Modellfliegern bekannt vor: Aussenläufer mit Regler und Lithiumakku.

Leider habe ich die Kickstarter- Kampagne erst nach deren Ablauf erstmals gesehen, deshalb konnte ich nicht mehr mitmachen.

(Ich denke allerdings das sich hier eine rechtliche Problematik zeigt: Wenn ich mit einer App Geschwindigkeit und Leistung dermassen einstellen kann,
dass ich in einigen Staaten je nach Einstellung in verschiedene Zulassungskategorien falle z.B. in CH 25 Km/h und 45 km/h).

Julez
12.11.2015, 18:15
Das ist dann aber schon ein Schönwetterantrieb. Wenn ich mir anschaue wie die meisten Räder an genau dieser Stelle aussehen... Da schlonzt sowohl der Dreck vom Vorderrad hin, und auch das Zeug was ins HR Schutzblech gespritzt wird rinnt dorthin runter. Fahrradmotoren sollten grobschlächtig, robust und wetterfest sein, so filigrane Feinmechanik ist da eher anfällig...
Der Motor ist ja bestimmt mit einem Dünnringlager abgestützt, wie will man sowas dreckfest abdichten?

Da finde ich den Montageort des Originals schon raffinierter.

https://endless-sphere.com/forums/viewtopic.php?f=28&t=22187

foka4
24.11.2015, 17:51
Ich möchte gerne meine Erfahrungen zu dem Thema E-Bikes weitergeben.

Im Februar 2015 als dieser Thread entstanden ist, war ich immer noch am Überlegen, was ich machen soll, bzw. ob ich was machen soll.
Mein Ziel war, für die Fahrt zur Arbeit einen etwa gleichwertigen Ersatz fürs Auto zu haben, und zwar hinsichtlich der täglichen Fahrzeit. Gesundheitsaspekt hin oder her, eine deutlich längere Fahrzeit wollte ich einfach nicht dauerhaft akzeptieren.
Fahrzeit Auto: 17min
Fahrzeit Rad: mindestens 35min
Und den Unterschied dann 2 mal täglich.

Ich habe mir lange überlegt, was ich mit einem "Pedelec" erreichen kann, angesichts des überwiegend flachen Streckenprofils und bin zu dem Schluss gekommen, dass mir die Begrenzung auf 25kmh nur einen unwesentlichen Zeitgewinn ermöglicht hätte, weil ich schon mit einem antriebslosen Rad häufig dieses Limit erreiche oder überschreite.

Das hat mich dann dazu gebracht, mir Anfang März etwas schnelleres zuzulegen.
Ich habe dafür einen Umbausatz gefunden, mit dem ich mein Trekkingrad aufrüsten konnte. Das Rad hat einen stabilen Stahlrahmen, bei Alu wäre ich da etwas misstrauisch gewesen.
Das Hinterrad wurde durch eines mit Nabenmotor ersetzt, an der Kurbel ein Tretsensor angebracht und am Lenker eine Tacho-Steuereinheit. Dazu dann noch ein elektronisches Steuergerät, in dem alle Leitungen zusammen laufen.
Das Resultat waren 14kg Gewicht vor dem Umbau und 17,5kg danach.
Beim Akku bin ich einen eigenen Weg gegangen und verwende 2 Lipos mit 5s 5000mAh. Diese wiegen weniger als 1,5kg und finden im Rucksack Platz. Die Versorgungsleitung geht über die Schulter zum Sattel herunter, wo der Steckverbinder ist. Das hat genügend Bewegungsspielraum, im Ernstfall steckt es sich halt aus.

Das Resultat war für mich dann sehr zufriedenstellend, quasi eine Punktlandung.
Für die einfache Strecke mit 11,5km brauche ich jetzt etwa 22min und bin mit einem Schnitt von über 30kmh unterwegs. Abends habe ich dann noch eine Restkapazität von 25-30% je nach Gegenwind. Daher finde ich das als perfekt gelungen.
Das Rad nehme ich auch tatsächlich nur für die Fahrt zur Arbeit, in der Freizeit entweder MTB oder Auto.
Seit der Fertigstellung im März bin ich jetzt bis zum Wintereinbruch 1700km ohne Probleme gefahren.
Hinsichtlich Haltbarkeit des Rahmens und der Komponenten, der Fahrbahnbelag ist 100% Teerweg, also keine Geländepassagen.
Das tägliche Highlight ist der einzige nennenswerte Anstieg, den ich mit dem MTB mit etwa 9kmh hochfahre, mit dem E-Bike sind es 28kmh... :-)
Und das Thema Fitness hat natürlich trotz E-Power auch seine positiven Spuren hinterlassen, nachdem ich die letzten 12 Jahre nur noch wenig Rad gefahren bin.

Gruß,

r.ludwig
24.11.2015, 18:19
Hallo Ludwig,

interessantes Konzept! Macht bestimmt Laune!
Allerdings darf's wahrscheinlich weder regnen, noch der Untergrund matschig sein ;) ... (zu) offene Bauweise.

Gruß Dieter (auch ehemaliger Freerider)

Hallo Dieter,
ich fahre damit überwiegend im Wald, und da ist es nass / matschig, und es liegen viele Äste und Blätter herum. Das Bike wird schmutzig, aber Motor und Zahnräder sind alle sauber. Bis jetzt ohne Probleme. An den Zahnrädern bleibt durch die Zentrifugalkraft beim Drehen auch nichts hängen -> somit kommt auch kein Schmutz rein. Für mich persönlich ist es bisher die beste technische Umsetzung eines High-Power-Ebikes, viel besser als der über 10.000€ teure Stealth Bomber mit lediglich 5.200W. http://www.e-bikestore.de/de/Stealth-Electric-Bikes.html

Durch einen neuen Lipo Akku und neues Getriebe soll es jetzt in Richtung 10.000W gehen. Jeder der beiden Q80-L Motoren ist von Hacker kurzzeitig für 6.500W freigegeben. Bin sehr gespannt. Geplant sind 32.000mAh 12s LiPo mit etwa 1.600Wh Energie und einem Gewicht von knapp 10kg incl. handlaminierter Kevlar-Box zum Schutz der Zellen. Als Chassis / Basis für das Bike soll nun das Cube Hanzz (Enduro mit 180mm Federweg) durch ein modernes High-End DH-Bike mit etwas Platz im Rahmen ersetzt werden. Wahrscheinlich wird es dieses hier: https://fstatic2.mtb-news.de/f/mk/wv/mkwvtb792q6a/original_IMG_0411.JPG?0
Werde berichten... :)
Gruß, r.L.

heikop
24.11.2015, 19:07
Ich möchte gerne meine Erfahrungen zu dem Thema E-Bikes weitergeben.

Für die einfache Strecke mit 11,5km brauche ich jetzt etwa 22min und bin mit einem Schnitt von über 30kmh unterwegs. Abends habe ich dann noch eine
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Das tägliche Highlight ist der einzige nennenswerte Anstieg, den ich mit dem MTB mit etwa 9kmh hochfahre, mit dem E-Bike sind es 28kmh... :-)


Du hast Dir also ein versicherungspflichtiges S-Pedelec zusammengebaut?
Wie hast Du das zugelassen und versichert bekommen?

Christian Lucas
24.11.2015, 21:54
Hi ,

ein Bekannter hat mich auf diesen , http://p271013.mittwaldserver.info/#home ,einfach nachrüstbaren Antrieb aufmerksam gemacht . Alles ganz schön und gut ,klingt durch das Patent nach neuen besseren Motor samt Elektronik . Dann haben wir etwas Nachgerechnet und sind bei der Motorgröße auf 1,3 N Drehschub pro Quadratzentimeter Statorfläche gekommen . Das ehr wenig zudem wird geschrieben ,dass der Motor dass nicht als Dauerleistung kann. Deshalb werde ich mir jetzt auch ein paar Gedanken zu einem gleich montierbaren Motor machen bei dem aber die Entwärmung besser sein wird ,da der Stator nicht mittendrin verbaut ist und somit den Kurzzeitdrehschub auf dauer abgeben kann sowie kurtzfristig entsprechend höhere Werte erreichen wird. So,direkt an der Tretkurbel ist aber ein guter Platz und ohne Getriebe angenehm leise und trotzdem durch das Fahrradgetriebe jeder Fahrsituation anpassbar .

r.ludwig
24.11.2015, 22:25
1448506
Das wird ein Pedelec für die bequeme Fahrt zur Apotheke ;-)
Bilder nach dem Umbau folgen...
Gruß, r.L.

KD-Modelltechnik
24.11.2015, 22:58
ich fahre damit überwiegend im Wald, und da ist es nass / matschig, und es liegen viele Äste und Blätter herum. Das Bike wird schmutzig, aber Motor und Zahnräder sind alle sauber. Bis jetzt ohne Probleme. An den Zahnrädern bleibt durch die Zentrifugalkraft beim Drehen auch nichts hängen -> somit kommt auch kein Schmutz rein.

Hm, so hab ichs noch nicht gesehen ...da ist was dran. Geschlossene Motoren wären mir dennoch lieber, denn das Putzen nach ner Schlammschlacht wird dadurch nicht einfacher.


Als Chassis / Basis für das Bike soll nun das Cube Hanzz (Enduro mit 180mm Federweg) durch ein modernes High-End DH-Bike mit etwas Platz im Rahmen ersetzt werden.

Das Hanzz hatte ich auch mal ...aber mir ging's auch mehr um Fahrtechnik, felsige Trails.

Kann mir aber sehr gut vorstellen, dass dein Bike enorm viel Spaß macht ...damit fang ich lieber nicht an, denn wer weit und hoch springt kann auch weit und tief fallen ;) Nix für meine Selbständigkeitsnerven ;)

Könntest aber auch gleich zu Nicolai oder Liteville greifen ...der mehrpreis fällt da ja kaum mehr ins Gewicht ;)

Gruß Dieter

KD-Modelltechnik
25.11.2015, 10:28
Hi ,

ein Bekannter hat mich auf diesen , http://p271013.mittwaldserver.info/#home ,einfach nachrüstbaren Antrieb aufmerksam gemacht . Alles ganz schön und gut ,klingt durch das Patent nach neuen besseren Motor samt Elektronik . Dann haben wir etwas Nachgerechnet und sind bei der Motorgröße auf 1,3 N Drehschub pro Quadratzentimeter Statorfläche gekommen . Das ehr wenig zudem wird geschrieben ,dass der Motor dass nicht als Dauerleistung kann. Deshalb werde ich mir jetzt auch ein paar Gedanken zu einem gleich montierbaren Motor machen bei dem aber die Entwärmung besser sein wird ,da der Stator nicht mittendrin verbaut ist und somit den Kurzzeitdrehschub auf dauer abgeben kann sowie kurtzfristig entsprechend höhere Werte erreichen wird. So,direkt an der Tretkurbel ist aber ein guter Platz und ohne Getriebe angenehm leise und trotzdem durch das Fahrradgetriebe jeder Fahrsituation anpassbar .

Hallo Christian,

interessantes System! Kannte ich bislang noch gar nicht. Allerdings stimme ich dir zu, dass 50Nm nicht wirklich berauschend sind (etwa 30kg Pedaldruck), denn eine 90kg-Person bringt's ja allein schon durch die Gewichtskraft auf etwa 150Nm Drehmoment. Interessant wäre dabei auch der Drehmomentverlauf in Relation zur Drehzahl.
Wenn die Übersetzung allerdings so gewählt wird, dass bei 25km/h die Trittfrequenz ohnehin am Limit ist, dann geht das schon in Ordnung ...aber mir wär's nix.

1500€ sind ohnehin ne Hausnummer ...da muss man nicht mehr viel drauflegen für ein Komplettbike mit Bosch-Antrieb.

EDIT: muss mich auch schon wieder relativieren ...der aktuelle Boschantrieb bringt's ja auch grad mal auf 75Nm. Für Otto-Normalo sollten 50Nm dann doch mehr als ausreichend sein. Mir gefällt in jedem Fall die recht unauffällige Bauart.

Gruß Dieter

r.ludwig
25.11.2015, 11:25
Das Power Kit von Arden Sports bringt 70Nm am HINTERRAD!!! :-) Der Verbrauch pro gefahrenen Kilometer liegt allerdings auch 5 x über dem eines 1KW Ebikes mit Cyclone Mittelmotor. Für mich ist der Cyclone (Made in Taiwan) der Antrieb mit dem besten Preis-Leistungsverhältniss. Hier gibt es mehr infos: www.eclipsebikes.com

KD-Modelltechnik
25.11.2015, 11:35
Das Power Kit von Arden Sports bringt 70Nm am HINTERRAD!!! :-)

Der Bosch-Antrieb ebenso ...oder sogar noch viel mehr (je nach Übersetzung eben)

Gruß Dieter