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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kunstflieger oder Warbird für 6S 5000mAh Akku gesucht.



matze-xxx
11.03.2015, 14:22
Ich suche für meine vielen 6S Akkus aus dem T-Rex 550 eine Zweitbeschäftigung. Der Flieger sollte robust und nicht zu schwer zu fliegen sein. Es wird ein Ge/Verbrauchsflieger, mit dem ich mein Flugkönnen verbessern möchte. Ein stabiles Fahrwerk (kann auch feststehend sein) für unseren Flugacker wäre von Vorteil. Es soll keine Supercup sein, die gefällt mir leider überhaupt nicht.
Es sollte mindestens eine ARF Version sein, am liebsten (jetzt wirds schwer) aus Schaum. Warum? Ich fliege zwar schon länger Heli, aber noch nicht so lange Fläche. Es könnte also auch mal zu etwas heftigerem Bodenkontakt kommen. Schaum lässt sich schon besser wieder zusammenflicken.
Bisherige Erfahrungen habe ich mit HK FloaterJet, E-flite UMXtra, und jetzt neu mit dem EFX Racer. Start, Landung, Rollen und Loopings klappen schon ganz gut. Mir fehlt noch Rücken- und Messerflug usw.
Gibt es da was passendes?

Viele Grüße
Matthias

Waffelflieger
11.03.2015, 14:45
Hallo Matthias,

mh da fällt mir jetzt so viel als "Verbrauchsflieger" nicht so wirklich viel ein. Mit 6S 5000 kannst Du schon ordentliche Modelle befeuern bis zur 2m Klasse mit gutem Antrieb.

Schaum-Warbird fallen mir die FMS Giant-Scale Modelle ein. Die fliegen damit und haben ca. 170cm Spannweite. Aber ob die mit Deinem "Flugacker" klarkommen wegen den Einziehfahrwerken weiß ich nicht. Schwere Landungen mögen diese Fahrwerke auch nicht wirklich. Die Kunstfliegerfahwerke mögen auch nicht alle unbedingt Schlaglöcher. Und die Warbirds sind mit Fahrwerken grundsätzlich auch anfälliger. Ansonsten kannst Du mit den 6S Akkus ja locker eine 210cm Piper Cub fliegen, vielleicht kein Schlepp aber Scale auf jeden Fall 120%ig...

Derkum hat von Black Horse noch ne Corsair in 170cm glaube ich... in Holz natürlich mit Pneumatik Fahrwerk. Die müsste auch mit 6S gehen.

Du fliegst doch einen 450er Heli. Evtl. mit 3S2200? Diese Akkus eignen sich doch prima um ein Schaumwaffelflugzeug um 1200-1400mm Spannweite zu betreiben. Da ist die Auswahl an "Verbrauchsfliegern" sicherlich breiter und zum üben doch bestimmt besser...? Da fallen mir die Hype Flieger ein (Edge oder auch die Hype Pitts etc) oder die MPX Funcub (zwar nicht hübsch und ne Cub, aber macht vieles mit, geht fast überall und macht Spaß). Alternativ MPX Extra, Parkzone hat auch einiges (Parkzone Extra oder Parkzone hat auch kleinere Schaum-Warbirds)... kann man eigentlich alles kaufen in der Klasse und die Auswahl ist riesig.

Denke in der Akkuklasse bist Du da vielleicht erst noch glücklicher, wenn Du ein Modell zum "kaputt üben" suchst...!?!? Und dann im Anschluss vielleicht was höherwertiges in der größeren Flugklasse...?

Gruß
Sven

matze-xxx
12.03.2015, 08:55
Hallo Sven,
danke für die Infos! Ich habe ja schon für die 3S 2200 mAh Akkus den EFX Racer welcher prima zum Üben ist. 1200 mm Spannweite und kein Fahrwerk. Einen größeren Flieger habe ich als nächsten Schritt gedacht und wollte schauen, was es so gibt. FMS ist ein guter Tip. Da gibt es P51, P47 und die Corsair in 1700mm und die fliegen mit 6S. Die Radgröße könnte ganz gut passen, wenn die Wiese frisch gemäht ist... ;-)
Mal schauen, was es an Kritiken über die FMS Giant Modelle gibt.
Alternativ gibt es noch von HK die Dago Red P51 in 1600mm. Die ist werksseitig aber nur für 4S 4000mAh ausgelegt, kostet auch nur die Hälfte der FMS Modelle. Keine Ahnung, ob die mit dem größeren Akku überladen ist.
Einen Kunstflieger o.Ä. habe ich in Schaum noch nicht gefunden. Schick wäre auch eine Pilatus, die gefallen mir irgendwie mit den langen Turbopropnasen.

Matthias

Waffelflieger
12.03.2015, 09:23
Hallo Matthias,

die Warbirds von FMS sind soweit gut. Ein Vereinskollege hatte die P47 mit dem Vierblattprop. Der Prop hat ein Mittelteil an dem die 4 einzelnen Blätter aufgehängt sind. Da der Flieger beim anrollen immer Tendenz hatte auf die Nase zu gehen (wie ja fast alle Warbirds, Fahrwerksbedingt) ist der Prop natürlich immer mal wieder in den Rasen gegangen. Aufgelöst hatte sich der Prop dann im denkbar ungünstigstem Zeitpunkt im Flug. Ein Blatt ist weg geflogen und hat dermaßen Unwucht produziert, dass es eigentlich fast den ganzen Flieger in der Luft zerlegt hat.

Sah spektakulär aus, aber sehr schlecht fürs Modell. Die Motoraufnahme hats im Schaum total zerrissen und vorne alles kaputt gemacht. Selbst die Tankattrappen und die Kanzel ist im Flug weg geflogen. Ich würde wahrscheinlich auf einen anderen Prop wechseln um dem Problem aus dem Weg zu gehen (normaler APC Prop, o.ä.). Da fällt ein knacks eher auf.

Ansonsten sehr schönes Flugbild und eben kein kleiner Flieger mehr. Flog sich nach Aussage meines Bekannten sehr gutmütig und einfach.

Gruß
Sven

matze-xxx
12.03.2015, 12:22
Ist wohl so wie beim Helifliegen, je größer desto satter hängt's in der Luft . :D Wenn man dann Größe, Kosten und Bauzeit im Hirn ausblenden kann, ist's viel einfacher mit einem großen Flieger...
Die Corsair hat bedingt durch die Knickflügel das kürzeste Fahrwerk. Wenn das "nach hinten klappen" der Räder keine besonderen Probleme macht, müsste die das unanfälligste Fahrwerk (Hebelweg) haben.

Waffelflieger
12.03.2015, 14:50
Vom Hebel her könnte es mit der Corsair stimmen. Ich bin mir immer unsicher, wie gut die Verklebung zwischen dem Fahrwerk und der Schaumfläche hält... aber da hatte der Vereinskollege bei uns eigentlich keine Probleme mit, soweit ich das noch weiß. Man muss halt nur ordentlich landen damit. Großartige Kapriolen mögen die Fahrwerke so oder so alle nicht...