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DELI
08.08.2006, 18:32
Hallo,
Fliegt jemand den Xperience Pro-X ?
Mich würde mal das Abfluggewicht interessieren ?
Ich glaube die haben bei meinen Xperience die Holme aus Blei gebaut.
Gruß
Deli

Wilgafan
08.08.2006, 19:51
Servus Deli

Was wiegt denn dein Xperience? Welche Version hast du genommen?

Gruß Markus

Pike
09.08.2006, 11:46
1920g der mit V-Leitwerk
2050g der mit Kreuzleitwerk
Beide Mittelteil in Vollkohle und Aussenflächen in D-Box

DELI
09.08.2006, 18:23
Moin,
Warum ist meiner so schwer?
2380g
Ausführung Carbon D Box,Kreuzleitwerk
Gruß
Deli

Pike
10.08.2006, 07:35
Wieviel haben denn die einzelnen Komponenten gewogen? Wenn z.B. allein dein Höhenleitwerk schwer ist und dein Schwerpunkt vorne liegt, dann kann das schon sein.

DELI
10.08.2006, 17:45
Das Höhenleitwerk wiegt 63 g .
Schwerpunkt bei 107.

Pike
11.08.2006, 07:27
Seltsam, denn ich hätte beim Kreuzleitwerk 68g gehabt und trotzdem ist er leichter. Den Schwerpunkt beim Kreuz habe ich übrigens auch so weit hinten, während er beim V bei 103mm für mich optimal ist.

Weyershausen
12.08.2006, 10:16
Hallo,

wir wissen jetzt also, woher der Gewichtsunterschied nicht kommt: vom Höhenleitwerk.

Aber interessieren würde mich schon, woher er kommt. Könnten Pike und Deli vielleicht einmal die Gewichte der anderen Komponenten miteinander vergleichen?

Gruß
Gerald

Pike
12.08.2006, 16:43
Hallo miteinander,

dann fange ich einmal an, alle Gewichte sind in Gramm angegeben:

Leergewicht-V Leergewicht-X Fluggewicht-V Fluggewicht-X
Flächenmittelteil: 555 562 627 637
Außenfläche links: 224 215 256 248
Außenfläche rechts: 221 215 254 249
Leitwerk: 62 68 65 68
2xFlächenverbinder: 60 60 60 60
Rumpf: 288 358 658 788
gesamt: 1410 1466 1920 2050

eingebaute Massen:
Hochstarthaken: 23
Servos; 6x24 = 144
Empfänger: 35
Akku: 184

Ich habe nur grob eine Ahnung wieviel Trimmblei nach dem Erfliegen der Schwerpunkte im Modell mit Kreuzleitwerk liegt. Im X müssten ca50-70g liegen, im V dagegen liegen genau 8g Trimmblei.

tschüß,
Pike

Reto Schmid
12.08.2006, 16:58
Pike,

sehr interessant! Gibt es im Handling ein grosser Unterschied zwischen V und X?

Gruss


Reto

DELI
12.08.2006, 18:20
Moin,
Hier meine Gewichte flugfertig.

Rumpf :900 g
Fläche l. :338 g mit verbinder
Fläche r. :341 g mit verbinder
Mittelteil : 806 g

Ist schon seltsam,habe sauber gebaut um jedes gramm zu sparen!
Gruß
Deli

Jörn Meyer
12.08.2006, 19:22
800g für das flugfertige Mittelteil ist schon heftig.

Jörn

Weyershausen
12.08.2006, 20:33
Hallo,

danke für die Gewichtsangaben! Ich fasse mal die Differenzen zusammen.

Differenzen:

Rumpf incl. HLW: 44g, +5,1%
Tragfl.-Mittelteil: 169g, +26,5%
Außenfläche rechts: 62g, +24,9%
Außenfläche links: 60g, +24,1%

Wie Jörn schon erkannt hat, liegen die "Bausünden" hauptsächlich in den Tragflächen. Ein Unterschied von ca. +25% bezogen auf die leichteren Tragflächen ist schon erheblich. Da wurde wohl mit einem etwas zu hohem Harzanteil laminiert.


Gruß
Gerald

Arne
12.08.2006, 20:41
Hi,

solche Differenzen können nicht nur Resultat einer Serienstreuung/Umgang mit Harz sein. Da muss es auch sonstige Differenzen im Materialeinsatz etc. geben, worin auch immer begründet.
Leichte und feste F3J-Flieger müssen die Jungs schon bauen können, sonst würden sich die Modelle nicht so im Wettbewerb verbreiten.
Übrigens finde ich 30 g für eine Pendelruderhälfte bei so einem Modell zuviel. Hatte grad noch eine vom Supersonic (F3B) auf der Waage, 22g.

Gruß Arne

Pike
13.08.2006, 06:52
...Gibt es im Handling ein grosser Unterschied zwischen V und X?...
Man merkt schon Unterschiede. Wenn man jedoch den V mit 150g aufbleit, damit er ähnlich schwer ist wie der X, dann verhalten sie sich fast gleich, aber
- der V kann enger Kreisen
- der X ist weniger empfindlich auf Schwerpunktverschiebungen
- der X fliegt von allein bolzengeradeaus, während der V mit jedem Wackler leicht vom Kurs abkommt.
Das sind nun aber meine subjektiven Eindrücke.

Pike

Reto Schmid
13.08.2006, 09:54
Pike,

Danke für deine Eindrücke. Schade dass ein X-Leitwerk immer 100 -200g mehr Gewicht bringt.
Auf der Seite von MIBO steht, dass die X-Version mit mod. Rumpf ausgeliefert wird. Beruhen deine Erfahrungen schon auf den längeren Rumpf mit grösserem SLW?

Grüsse

Reto

Pike
13.08.2006, 18:50
Ich habe die Modelle letztes Jahr vom Hersteller NAN in Bulgarien gekauft. Zu jenem Zeitpunkt gab es den XperiencePro bei MIBO meines Wissens noch gar nicht. Also es wird wohl der kürzere Rumpf sein. Übrigens habe ich den X inzwischen verkauft aber der V ist zur Zeit mein liebster F3J-Segler.

DELI
13.08.2006, 19:04
Hi,
Wo könnte ich denn noch gewicht einsparen ??
Gruß
Deli

Anfänger
14.08.2006, 18:43
Hi,

ist es nicht so, das für Wettberwerbspiloten eine Selektierung erfolgt, bzw. anders (mit mehr Aufwand) gebaut wird?

Gruß
Herwig

Pike
15.08.2006, 07:24
Gibt es denn überhaupt jemanden, der nicht an Wettbewerben teilnimmt und der trotzdem so ein Modell kauft?

Weyershausen
15.08.2006, 21:17
Hi Pike,

wenn man den Testbericht des Xperience Pro-X in der FMT 7/2006 liest, könnte man denken, dass das Modell eher für den Alltag als für Wettbewerbseinsatz gemacht wurde.

@DELI: Wenn du nicht gerade 230-V-Elektrokabel ;) für den Anschluss der Tragflächenservos verwendet hast, wüsste ich nicht, wo du Gewicht einsparen könntest.

@Arne: Woher könnte deiner Meinung nach das Mehrgewicht kommen, wenn nicht von einem zu hohen Harzanteil? Als weitere Anteile bleiben doch nur noch Gewebe, Lack und Schaumstoff, oder?

Gruß
Gerald

Arne
15.08.2006, 22:27
Hallo,

naja, der komplette Aufbau des Fliegers, das gesamte Innenleben bietet ja zahllose Varianten in Aufbau und Materialeinsatz. Und damit natürlich auch verschiedene Gewichte. Der Umgang mit dem Harz hat natürlich auch größeren Einfluß, aber das sollte normal nicht so streuen.
Jedenfalls sind bei mal angenommenem Harz/Gewebe-Verhältnis z.B. 130 g Harz (eher etwas weniger, wenn manes gut macht) in der 93er Kohleaußenlage eines 65 dm²-Flügels. Über so einen Punkt alleine für sich können so große Unterschiede also nicht zustande kommen. In der Summe aller Einzelpunkte kann das dann natürlich ganz anders aussehen.
Weiteres zum Xperience kann ich nicht sagen, ich kenne den Flieger nicht.

Gruß Arne

Weyershausen
12.11.2006, 10:24
Hallo Pike,

wie es scheint, hast du einen extrem leichten Xperience Pro erwischt.


Leergewicht-V Leergewicht-X Fluggewicht-V Fluggewicht-X
Flächenmittelteil: 555 562 627 637
Außenfläche links: 224 215 256 248
Außenfläche rechts: 221 215 254 249
Leitwerk: 62 68 65 68
2xFlächenverbinder: 60 60 60 60
Rumpf: 288 358 658 788
gesamt: 1410 1466 1920 2050

eingebaute Massen:
Hochstarthaken: 23
Servos; 6x24 = 144
Empfänger: 35
Akku: 184

Ich habe nur grob eine Ahnung wieviel Trimmblei nach dem Erfliegen der Schwerpunkte im Modell mit Kreuzleitwerk liegt. Im X müssten ca50-70g liegen, im V dagegen liegen genau 8g Trimmblei.

Mein Xperience Pro V (Carbon-D-Box) ist auch gerade angekommen und weist die folgenden Leergewichte auf (in Gramm):


Flächenmittelteil: 631
V-Leitwerk: 67
Außenfläche, links: 239
Außenfläche rechts: 240
Rumpf: 388

Wie ist es nur möglich, dass dein Rumpf 100g weniger auf die Waage bringt? Bei mir befinden sich zwei Stahldrähte Ø1,2mm in den Bowdenzugröhrchen, aber das würde nur 23g ausmachen. Zudem sind herstellerseitig schon Bleikügelchen in der Rumpfnase eingeharzt worden, deren Gewicht ich aber nicht kenne. Ist das bei deinem Rumpf auch so? Oder liegt es an der Ballastkammer, die sich in meinem Rumpf befindet?

Auch deine komplette Tragfläche wiegt 110g weniger als meine. Das sind immerhin 10% Gewichtsdifferenz, und das, obwohl dein Flächenmittelteil eine Vollkohleschale hat.

Gruß
Gerald

Pike
14.11.2006, 11:50
Hallo Gerald,

Glückwunsch zum neuen Modell, aber ich habe leider keine Ahnung wieso dein Modell so viel schwerer ist. Bleikügelchen waren bei meinen nicht in der Rumpfspitze. Die Ballastaufnahme war aber auch schon im Rumpf eingeharzt. Ich kann mir das nur durch geänderte Produktionstechnik aufgrund der inzwischen größeren Stückzahl erklären. Meine Modelle habe ich übrigens Anfang 2005 geordert, zu der Zeit hatte Mibo das Modell noch gar nicht im Programm. Ich habe beide damals vom eigentlichen Hersteller bezogen.

Pike

stobi
14.11.2006, 13:29
Hye,

ich habe meine X auch schon. Werde wohl im Dezember mit dem 'Bau':D beginnen.
Könntet ihr bitte ein einige Bildchen vom Ausbau, den Buchsen, und Servoschächten... einstellen??
Ist meine erste Kiste dieser Art..... da rätzelt man noch über das wie oder was.........!

Anfänger
14.11.2006, 14:24
Hi Peter,

wieviel wiegt den Deine?

Gruß
Herwig

stobi
14.11.2006, 15:42
Hye,

@Anfänger: Poste ich wenn ich anfange, wenns OK ist.
Im moment baue ich gerade ne Alpina 4001, an der einiges zu machen ist:mad: .
Dann erst mal den Dreck aus der Werkstatt.
Wenn die vom Tisch ist gehts los....3-4 Wochen?? Erst mal schaun, - dann mal sehen!

Robert G.
14.11.2006, 17:09
vielleicht kannst du doch mal die Einzelteile auf die Waage legen... ist doch kein großer Aufwand.

Anfänger
14.11.2006, 18:13
Hi Peter,
ich würde vorher wiegen und dann ggf. bauen oder ..?

Gruß
Herwig

Udo Fiebig
14.11.2006, 19:58
Hallo zusammen,
In diesem Beitrag (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=56657) findet ihr auch etwas zur Xperience-Pro-X von Mibo !!! :)

Und morgen kommt das Goldstück mal wieder in die Luft (vielleicht gibt's dann auch noch ein paar Bildchen davon).
Gruß Udo

Weyershausen
14.11.2006, 21:43
vielleicht kannst du doch mal die Einzelteile auf die Waage legen... ist doch kein großer Aufwand.

oh ja, bitte, bitte...

Weyershausen
17.11.2006, 22:15
Jetzt geht es mit dem Bauen los. Vielleicht interessiert es den einen oder anderen, wenn ich in Abständen ein paar Bildchen poste.

Ich dachte, ich beginne mit etwas Leichtem und schraube schon einmal die Kugelköpfe in die Ruderhörner des Leitwerks. So sieht es aus, wenn man versucht, das Gewinde ganz in die bereits vorhandenen Löcher der Kunststoffdome hinein zu schrauben:

47081

Die Löcher in den Hörnern sind leider ca. 2 mm kürzer als die Gewinde lang sind. Da merkt man erst einmal wieder, wie leicht sich ein M2-Gewinde abdrehen lässt:

47082

Und wie bekomme ich das Gewindestück wieder aus dem Horn heraus? Ich habe mit einer Proxxon-Schleifscheibe einen Schlitz in den Gewindestummel geschnitten. Mit viel Gefühl und Kraft ist es mir gelungen, den Gewindeansatz wieder heraus zu drehen.

47083

Puh, das ging ja nochmal gut.

Gruß
Gerald

teckflieger
18.11.2006, 15:19
Hallo Jungs,

Ich habe jetzt auch eine Pro-X...:)in der D-Box Version.Der Voll Kohle Vision eines Freundes ist vom gefühl her nicht steifer weder auf Biegung noch auf Torsion.
Das Leergewicht beträgt 1688g.

Ich denke das ist ein guter wert?Soll ja eigentlich eher zum alltäglichen fliegen sein.
Komme nur vor Weihnachten warscheinlich nicht mehr dazu das Modell fertig zu machen.
Was für Servos verwendet ihr? Dachte an DS 3068 für Wölb,Höhe und Seite und Futaba 3051 für Quer.

Grüss von der schönen Teck...
Daniel

Weyershausen
18.11.2006, 16:18
Hallo Daniel,

Glückwunsch zum neuen Modell.


Das Leergewicht beträgt 1688g.

Hast du Einzelgewichte?

Gruß
Gerald

teckflieger
18.11.2006, 22:46
Hallo Gerald,
Habe ich ...:)
Rumpf mit Haube 413g
HLW 53g
Mittelflügel 635g
Aussenflügel
Rechts 265g
Links 263g
Verbinder 59g

Das Kleinzeugs habe ich nicht gewogen.

Gruss Daniel

Weyershausen
19.11.2006, 14:30
Hallo Daniel,

so wie es aussieht, kommen unsere Modelle aus derselben Charge. Die Gewichte sind sehr ähnlich. Dein Rumpf wiegt erwartungsgemäß etwas mehr, weil er noch ein Seitenleitwerk hat, und vermutlich befindet sich auch schon ein wenig Bleischrot in der Nase.

Pikes Xperiences dagegen scheinen aus einer Serie zu sein, in der etwas leichter gebaut wurde. Das sage ich jetzt ohne Wertung, denn möglicherweise wurden danach bewusst einige Bereiche stärker ausgeführt.

Gruß
Gerald

Weyershausen
19.11.2006, 21:06
Gleich am Anfang wunderte es mich, dass die Bowdenzüge zur Ansteuerung des V-Leitwerks sehr schwer liefen. Dass war ich von einem 1,2mm-Stahldraht in einer normalen Bowdenzughülle nicht gewohnt. Ich vermutete, dass die Hülle mit zu starken Krümmungen im Rumpf verlegt worden sei. Graphitpulver hat die Schwergängigkeit zwar verringert, aber nicht beseitigen können.

Später stellte ich fest, dass die Seele gar kein massiver Stahldraht war, sondern ein Stahlrohr!

47440

Der Außendurchmesser beträgt 1,2 mm, die Wandstärke nur 0,15 mm. Das Rohr habe ich durch einen Stahldraht Ø1,2 mm ersetzt. Seitdem läuft der Bowdenzug wieder wunderbar leicht.

Ich habe die Gewichtsdifferenz einmal rechnerisch ermittelt: Auf einer Länge von 130 cm wiegt der Stahldraht 11,6g, das Stahlrohr 5,1g. Die Leichtgängigkeit der Anlenkung und die größere Sicherheit gegen Durchbiegen haben mich dazu bewogen, auf den Gewichtsvorteil zu verzichten.

Momentan bereitet mir der maximal mögliche Höhenruderausschlag etwas Bauchschmerzen. Weil die Ruderhörner ca. 10 mm hinter dem Drehpunkt des Ruders liegen, ...

47443

...stoßen sie bei gezogenem Höhenruder schnell zusammen.

47441

Dadurch ist der Höhenruderausschlag mechanisch auf 5,5 mm begrenzt, gemessen an der Außenkante des Ruders.

47442

Das ist mir eigentlich zu wenig.

Gruß
Gerald

Anfänger
20.11.2006, 06:14
Hi Gerald,
der Höhenruderausschlag für ein F3J dürfte sicher reichen, bei meinen F3J wie Ghost oder Stork habe ich ca. 8mm, es ginge jedoch deutlich mehr.
Bleibt der Ruderspalt offen? Selbst beim Dragon war der vom Hersteller mit einer Dichtlippe versehen.

Die Anlenkung sieht zumindest sehr interessant aus.
Zu dem Stahldraht, da wäre vielleicht ein CFK-Stab aus einem "Drachenladen" noch eine gute Alternative.
Das Abfluggewicht wird dadurch vielleicht etwas weniger.
Mit welchem Gewicht hast Du gerechnet bis das Teil flugfertig ist?

Gruß
Herwig

Weyershausen
20.11.2006, 20:33
Hallo Herwig,

mag sein, dass 5,5 mm Höhnruderausschlag schon ausreichen würden; schließlich fliegen ja schon einige Exemplare des XP-Pro, und das nicht ganz erfolglos. Trotzdem hätte ich zumindest gern ein wenig Reserve, bevor ein mechanischer Anschlag - völlig unnötig - den Weg begrenzt. Bei meinem Milan habe ich sogar 11mm Ausschlag noch oben und komme damit gut klar.

Außerdem sind die Ruderhörner bereits abgesägt, wie man sieht:

47572

Da, wo sich das Kreuz befindet, kommt das neue Ruderhorn hin, genau unter dem Drehpunkt des Scharniers.

Wie du siehst, gibt es am Leitwerk keine Dichtlippen. Der Spalt ist 1,5mm breit. Weil der Drehpunkt hinter dem Spalt liegt (eben genau über dem schwarzen Kreuz), erhebt sich die untere Kante des Ruderblattes bei Höhenruderausschlag leicht über die Profilkontur. Das ist nicht viel, nur einige Zehntel Millimeter, wäre aber vermeidbar gewesen.

An einen Kohlestab als Bowdenzugseele hatte ich auch schon gedacht, aber dann könnte ich den Bowdenzug nicht mehr als Antenne benutzen. Und so spare ich wenigstens das zusätzliche Gewicht der serienmäßigen Antenne (3,5g).

Zum Modellgewicht. Wenn ich mit den Angaben von Pike (nein, es ist nicht das gleichnamige Modell gemeint :) ) hochrechne, müsste das Fluggewicht irgendwo bei 2100g liegen. Eine gewisse Unsicherheit liegt da allerdings im Rumpfgewicht, weil bei meinem Xperience bereits Blei in der Nase vorhanden ist. Über weniger Gewicht würde ich mich nicht beklagen, aber wesentlich über 2150g wird es hoffentlich nicht gehen.

Gruß
Gerald

Weyershausen
23.11.2006, 21:20
In der Dezemberausgabe des RC-Soaring Digest (http://www.rcsoaringdigest.com) veröffentlicht David Jensen einen Baubericht über seinen Xperience Pro X. Ein sehr informativer und präzise verfasster Artikel.

Er schreibt, dass er ein wenig enttäuscht sei von dem hohen Gewicht der Komponenten, stellt aber abschließend fest, dass sich der Kauf trotzdem gelohnt habe.

Seine Leergewichte, in Gramm umgerechnet, sind:

Flächenmittelteil: 627
Höhenleitwerk: 63
Außenfläche, links: 255
Außenfläche rechts: 261
Rumpf: 488
Komplett, leer: 1694

Flugfertig: 2296
inklusive zusätzlichem Ballastblei: 114

Auch in seinem Rumpf befindet sich bereits Bleischrot in der Nase. Jensen fragt sich, ob ausgerecht er "den dicken Jungen" aus dem Wurf abbekommen habe, was angesichts der Gewichtsangaben des Herstellers berechtigt scheint. Aber so wie es sich hier darstellt entspricht das Gewicht durchaus dem derzeitigen Serienstand. Wie gut, dass meiner wenigstens ein V-Leitwerk hat :) !

Man darf gespannt sein auf die Fortsetzung des Berichts, in dem Jensen die Flugeigenschaften beschreiben wird.

Gruß
Gerald

Xangl
25.11.2006, 13:08
nach langem Studium von RCN hab ich mich jetzt auch entschieden, aktiv einzugreifen :)
Also, ich fliege den X-perience V seit dieser Saison bedingt erfolgreich auf nationalen und internationwalen F3J Wettbewerben :D . Mein erster Gedanke bezüglich Ausschlag des V-Leiwerks war auch, daß mechanisch bedingt etwas zu wenig Ausschlag realisierbar ist. Dies hat sich jedoch als nicht richtig erwiesen! Bei korrekter Schwerpunktlage ist es durchaus ausreichend!
Zum Thema der Gewichte kann ich nicht viel sagen. Ich besitze 3 Stck. X-perience V und zwar von extrem leicht bis Vollkohle und endfest. Dabei ist aufgefallen, daß mein "Lieblingsmodell" die "normale" Version mit Carbon-D-Box und 1900g Abfluggewicht ist...

Gruß, Sebastian Feigl

Peer
25.11.2006, 19:21
Dabei ist aufgefallen, daß mein "Lieblingsmodell" die "normale" Version mit Carbon-D-Box und 1900g Abfluggewicht ist...

Gruß, Sebastian Feigl

.......von dem hier wohl etliche gewünscht haben , dass sie das auch über ihren
Flieger sagen können - 1900 gr. sind hübsch leicht !

Gruß
Peer

Robert G.
25.11.2006, 20:12
.......von dem hier wohl etliche gewünscht haben , dass sie das auch über ihren
Flieger sagen können - 1900 gr. sind hübsch leicht !


Das trifft auch auf andere Modelle zu. Man bekommt den Eindruck, mit dem richtigen Namen...

Weyershausen
25.11.2006, 20:17
Hallo Sebastian,

schön, dass du dich an der Diskussion beteiligst! In Hirzenhain habe ich deine beiden Finalflüge mit dem XP-Pro aufmerksam verfolgt. Das war schon sehr beeindruckend und hat meine Entscheidung für das Modell wesentlich beeinflusst.

Ich bin auch nach wie vor der Überzeugung, mich richtig entschieden zu haben, auch wenn das aus meinen Beiträgen nicht immer so deutlich herauskommt. Es gibt zurzeit wohl kein F3J-Modell, mit einem besseren Preis/Leistungsverhältnis als den Xperience, und dass man damit auf allen Wettbewerben ganz vorn mitfliegen kann, hast du ja bewiesen.

Auf der anderen Seite halte ich nicht viel von ausdruckslosen Testberichten nach dem Motto: "Vergleichspunkte mit bestehenden F3J-Konzepten werden [von diesem Modell] außer Kraft gesetzt." Die Dinge, die ich kritisiere, sind doch eigentlich auch nur Kleinigkeiten und setzen den Wert des Modells nicht herab! Es gibt immer mehrere Lösungen für eine technische Aufgabenstellung und ich finde, dass gerade ein Forum wie RCN bestens geeignet ist, alle Varianten zu diskutieren. Selbst der Hersteller kann eine Menge an Verbesserungsmöglichkeiten hier herausziehen, wenn er mitliest und sich kümmert.

Es besteht wohl Einigkeit darüber, dass das Fluggewicht deines Modells mit Modellen aus der derzeit angebotenen Serie nicht erreichbar ist. Aber das ist für mich auch in Ordnung so; denn warum solltest du als Aushängeschild für Mibo nicht handverlesene Modelle angeboten bekommen? Das ist in jeder Sportart so (unser Boris hat damals seine Tennisschläger sicherlich auch nicht bei Karstadt gekauft...).

Wenn das Fluggewicht nicht höher als das meines Pike Superior X werden wird (2150 g), bin ich ja schon zufrieden. Klasse finde ich übrigens die Gewichtsspezifikation von Mibo im Internet: "Model flying weight: >1850 g (>2000 g)". Das stimmt immer! ;)


Gruß
Gerald

Robert G.
25.11.2006, 20:35
Klasse finde ich übrigens die Gewichtsspezifikation von Mibo im Internet: "Model flying weight: >1850 g (>2000 g)". Das stimmt immer! ;)


Gruß
Gerald

Und wenn dein Modell 2300g oder gar 2400g hat, freust du dich dann noch immer? Abweichungen gibt es immer. Ist schon gut, daß es Foren gibt wo man sich über solche Dinge wie aktuelles Gewicht informieren kann.

Xangl
25.11.2006, 21:44
Hallo,
leider kann ich trotz guter Beziehungen zu Hersteller :D keine Aussagen über die derzeitigen Gewichte treffen. Ich weiß lediglich, daß ein Kollege Mitte des Jahres einen komplett regulär bestellt hat, welcher jetzt exakt 1885g auf die Waage bringt. Allerdings mit Glasohren; D-Box nur im Mittelteil.
@Weyershausen: Schön, daß ich deine Entscheidung positiv beeinflussen konnte :)

Gruß Wastl

Anfänger
26.11.2006, 07:14
Hi,
für mich ist es etwas verwunderlich wie das immer so beschrieben wird.
Hat ein Flieger nicht das (erhoffte) Abfluggewicht, so heißt es, dass der Flieger trotzdem super geht und das zusätzliche Gewicht nicht "schadet".
Eine Abweichung von 100g bei einem Fluggewicht ist erklärbar, aber eine Abweichung von über 300g ist für mich nicht nachvollziehbar.
Für mich ist ein F3J (egal welcher Hersteller) ein gutes Modell mit einer Flächenbelastung um 30g, wenn ich mehr will beim F3J, so kann ich immer noch balastieren.
Bei Fliegern mit einer Flächenbelastung von 35g, da kann ich gleich auf eine F3B-maschine gehen.
Oder liege ich da falsch?

Gruß
Herwig

Weyershausen
26.11.2006, 11:52
Ob notwendig oder nicht, die neuen Ruderhörner sind jetzt fertig und erlauben einen Ausschlag von 9,5mm nach oben.

48282


Neutralstellung der Ruderklappen:
48283


Höhenruder voll gezogen.
48284

Auch bei voll gezogenem Höhenruder stoßen die Ruderhörner nicht aneinander.

Es gibt übrigens noch zwei weitere Building Threads vom Xperience Pro. Hier (http://www.flyquiet.co.uk/smf/index.php?PHPSESSID=b5603dbaedcf093ca70acd29b5b8519d&topic=271.0) und hier (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=590779).

Um auch einmal etwas Positives zu sagen: Das V-Leitwerk passt sehr schön in die Aufnahme des Rumpfes. Die beiliegenden Imbusschrauben müssen vor der Befestigung ein wenig gekürzt werden, aber sonst sitzt es perfekt.

Gruß
Gerald

Xangl
26.11.2006, 13:20
Um auch einmal etwas Positives zu sagen: Das V-Leitwerk passt sehr schön in die Aufnahme des Rumpfes. Die beiliegenden Imbusschrauben müssen vor der Befestigung ein wenig gekürzt werden, aber sonst sitzt es perfekt.

Gruß
Gerald

Hallo,

beim Kürzen der Schrauben sehr vorsichtig sein! Im Leitwerk sind Messingmuttern eingeharzt. Ich mußte die vordere Schraube durch eine 2mm längere ersetzten, um die Mutter sicher zu erreichen. Die hintere ist etwas zu kürzen. Um das Anschrauben zu erleichtern, haben wir von unten Strohalme einer großen Fastfood-Kette eingeklebt. Passen perfekt und erleichtert die häufige Montage deutlich ;)

Gruß Sebastian Feigl

Michael Schmidt
26.11.2006, 21:00
Hallo

Bin jetzt der neue Besitzer des XP-X von „Deli“ und es ist aber meiner Meinung nach nicht wie angenommen eine D-Box Version sonder Voll-CFK fliegt diese Ausführung noch jemand und ist dafür das Gewicht von ca.2400g Normal?

Gruß Michael :D

Weyershausen
26.11.2006, 21:53
Hallo Michael,

Glückwunsch zum neuen Flieger!

Was meinst mit "meiner Meinung nach"? Es lässt sich doch leicht feststellen, ob die Fläche lediglich eine Kohle-D-Box hat oder komplett mit Kohle belegt ist. Wenn es nur eine Kohle-D-Box ist, erscheint die Farbe über der Kohle deutlich dunkler als über dem GFK-Bereich. Oder du leuchtest einmal im Dunklen mit einer Taschenlampe durch die Fläche. Die Kohle lässt so gut wie kein Licht durch, Glas dagegen erheblich mehr.

Hübsch gelb ist dein Modell. Aber ist Gelb nicht auch eine "schwere" Farbe? Soviel ich gehört habe, benötigt es eine ziemlich dicke Schicht, bis die Farbe einigermaßen deckt.

Für die "Vollkohle"-Version gibt Mibo an: "Full Carbon F3J: Full Carbon 85g/dm wings. Tube for 500g ballast already installed. Pro-Chrome tube pushrods. Weight: approx. 2100g to 2150g".

2400g sind also nicht gerade wenig, aber das haben wir ja schon am Anfang dieses Threads gesehen.

Gruß
Gerald

Michael Schmidt
26.11.2006, 22:08
Hallo

Meiner Meinung heißt: Die Fläche ist absolut lichtdicht auch gegen eine helle Lichtquelle und man kann an den Endleisten und an allen Stellen wo was gefräst ist die Kohle Schicht zu sehen.

Bin den XP-X heute bei sehr schwachen Bedingungen am Hang geflogen und muss sagen... :) geht gut!

Gruß Micha :D

Martin1
29.11.2006, 23:16
Hallo,

Ich habe vor zwei Wochen meinen Xperience Pro-X in der Voll-CFK Version erhalten und habe folgende Gewichte gemessen:

Rumpf 458g
HR rechts 23g
HR links 23g
HR Verbinder 7g
Aussenflügel links 272g
Aussenflügel rechts 275g
Flügel Mitteltei 647g

Summe #1 1.705g

V-Verbinder 2x31g
Kleinteilebeutel 33g
Servoplatte 16g
Kabelbaum 73g
Sub C Stecker 10g

Summe #2 194g

Summe #1 + Summe #2 = 1.899g

Gruss Martin

Peer
01.12.2006, 10:52
Na denn - plus ca. 400 gr. für einen leichten RC-Einbau,
und Blei macht zusammen: rund 2300 gr.

Das ist doch wohl sehr brauchbar !

Peer

Martin1
01.12.2006, 19:18
Jepp ... bin sogar zuversichtlich am Ende auf 2.350g zu kommen.

Anfänger
01.12.2006, 19:26
Hi,
super bis wann ist der Erstflug geplant?
Nächst Woche ist Wind, da spielt das Gewicht ja keine Rolle :).

Gruß
Herwig

Weyershausen
01.12.2006, 22:24
Hallo zusammen,

kann mir vielleicht jemand ein paar Tipps zu den Rumpfeinbauten geben?

Laut Bauanleitung soll der Rumpfspant so wie in dem folgenden Bild eingeklebt werden. Ich befürchte allerdings, dass ich dann die Ballaststangen nur mit Mühe oder gar nicht aus dem Rohr wieder herausbekomme.

48999
Rumpfspant nach Anleitung


Ich würde es eigentlich für sinnvoller halten, den Spant andersherum einzukleben. So würde man die Ballastgewichte noch einigermaßen herausbekommen, ohne sich die Finger zu brechen, und die vordere Fixierung müsste doch auch noch ausreichen, oder? Wie würdet ihr es machen? Welche Länge und welchen Durchmesser haben die Stangen eigentlich? Auf der Mibo-Seite habe ich keine Angaben gefunden.

49000
Rumpfspant gedreht


Die Servos (2 x HiTec HS-85MG+) will ich leicht versetzt in den Rumpf kleben, um den Platz optimal auszunutzen.

49001
Geplanter Servoeinbau


Im Zubehörbeutel findet man ein lustiges Kunststoff-Servobrett. Mittels Schwalbenschwanzführungen soll man es anscheinend an den seitlichen Führungsleisten einrasten können, um es bei Bedarf auch mal aus dem Rumpf entnehmen zu können. Tolle Idee, aber wo liegt der tiefere Sinn?

49002
Beiliegendes Servobrett


Wollte ich das Spritzgussteil verwenden, müsste ich wohl ohne Empfänger fliegen. Der Akku, bestehend aus vier Mignonzellen, geht tatsächlich nicht weiter nach vorn zu schieben. Wo ich den ZLog-Höhenlogger unterbringe, ist mir ohnehin noch nicht ganz klar.

49003


Gruß
Gerald

Xangl
01.12.2006, 23:04
Hallo,

also das mit dem Ballast ist wirklich etwas eng. Wir haben zur Ballastsicherung nur einen "halben Spant" eingeklebt. Auf der anderen (in Flugrichtung rechten Seite) liegt dann der Empfänger neben dem Ballastrohr. Leider hab ich kein Bild greifbar.
Warum sich das Servobrett ausbauen lässt? Ganz einfach: Wenn Du das Brett aus Gewichtsoptimierungsgründen ganz nach vorne einbaust (Servos ganz vorne spart etwas Blei), mußt Du es herausschrauben, um im Fall der Fälle mal den Akku austauschen willst oder die Bleimenge verändern willst!
Ach ja, die Ballaststangen haben 17mm Durchmesser und sind so lang, daß das Rohr mit 8 Stücken voll ist :D :D
Wenn wir Loggerflüge machen, kommt dieser einfach ins Ballastrohr! Ich weiß leider nicht, ob das bei deinem Logger größenmäßig hinhaut?!

Gruß, Sebastian Feigl

Xangl
01.12.2006, 23:07
PS: ohne ein bißchen am Ballastrohr zu dremeln wirds wahrscheinlich nicht gehen... Bowdenzugrohr so weit nach oben wie möglich!

Gruß Sebastian

Ralph R.
02.12.2006, 21:15
@ Gerald,

vieleicht hilft dir das etwas weiter:
http://www.rc-network.de/forum/showpost.php?p=526766&postcount=8

Oder das hier:

Udos XPie....

Mehr habe ich leider nicht zu bieten, vielleicht hilfts dir trotzdem. Solltest die Bilder größer brauchen bitte ich um Meldung....
Viel Spaß...

Thommy
02.12.2006, 22:53
Hallo,
ich schau mir diesen Thread schon eine Weile an, aber es gibt einige Dinge die ich nicht verstehe.

Warum kauft sich jemand, der ein besonders leichtes Modell will ein F3J Modell in Vollkohle ?

Warum kauft er sich dann noch einen Kreutzleitwerksrumpf, der doch immer das Modell 100-150g schwerer macht ?

Und warum baut man dann noch die Servos viel weiter hinten ein als es notwendig wäre ?

Vielleicht kann mir da mal jemand weiterhelfen.

Gruß
Thommy

Weyershausen
03.12.2006, 19:40
Hallo,

zunächst einmal danke für die Tipps!

Aus 4mm Flugzeugsperrholz habe ich den Spant neu gemacht. Er deckt jetzt etwas mehr als den halben Durchmesser des Ballastrohres ab. Das müsste ausreichen, damit die Ballaststangen nicht herausfallen, und gleichzeitig ein einfaches Be- und Entladen des Rohres ermöglichen.

49294
Spant, neu

Respekt habe ich vor den enormen Kräften, mit denen die Ballaststangen bei einer unsanften (sprich F3J-) Landung auf den Spant drücken könnten. Deshalb setze ich ein 4mm-Servobrett direkt vor den Spant.

49295
Servobrett


Und warum baut man dann noch die Servos viel weiter hinten ein als es notwendig wäre ?

Wer ist "man"? Bin ich gemeint?

Ich könnte das Servobrett maximal 2cm weiter nach vorn setzen. Mehr geht nicht, weil der Empfänger und der Akku davor liegen. Das würde zudem voraussetzen, dass ich auf Schaumstoffpolsterung gänzlich verzichtete und die Verkabelung am Empfänger würde stärker geknickt als mir lieb wäre. Und wozu das ganze? Mir scheint, dass du den erreichbaren Gewichteinsparungseffekt maßlos überschätzt.

Nehmen wir einmal an, zwei Servos mit Servobrett haben ein Gewicht von 50g. Diese Masse von 50g um 2cm nach vorn verschoben ergibt eine Drehmomentdifferenz von

0,5N x 2cm = 1Ncm

bezogen auf den Schwerpunkt.

Der Bleiballast liege in der Rumpfnase ca. 50cm vor dem Schwerpunkt. Um das Drehmomentgleichgewicht wieder herzustellen, könnten wir dort Masse einsparen, die der folgenden Gewichtskraft entspricht:

F = 1Ncm/50cm = 0,02N

Also genau 2g Blei würden wir durch diese Maßnahme einsparen! Mehr nicht. Und das um den Preis von möglicherweise abgeknickten Kabeln und ungepolstertem Akku und Empfänger. Das Risiko ist mir die Einsparung nicht wert.

Gruß
Gerald

Thommy
03.12.2006, 20:19
Hallo Gerald,
bei Reichweitentests haben wir festgestellt, dass der Empfänger hinter den Servos besser plaziert ist, nebenbei ist normalerweise der Empfänger deutlich leichter als die Servos, ein Tausch macht dann auch deswegen Sinn.
Der Unterschied ist also größer, außerdem gewinnst Du noch an Sicherheit.
Gruß
Thommy

Weyershausen
03.12.2006, 21:24
Hallo Thommy,

also eine erneute Rechnung. Die zwei Servos mit Servobrett (50g) um 10cm nach vorn verschoben ergeben auf der Habenseite 10g.

Den Empfänger (25g) um 10cm nach hinten verschoben ergibt auf der Sollseite 5g.

Per Saldo ergäbe sich eine Gewichtsersparnis von 5g. Also auch nicht gerade wettbewerbsentscheidend. Und irgendwie müsste ich den Pollerspant, der mir die Fernsteuerung vor den Ballaststangen schützt, dann noch zusätzlich sichern und so schmilzt auch der vermeintliche 5-g-Gewichtsvorteil dahin.

Es ging ja eigentlich nur ums Gewicht, aber da du die Reichweite ansprachst: Mit dieser (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=395798#post395798) Konfiguration erziele ich bei eingeschobener Sendeantenne eine Reichweite bis 120m. Empfangsprobleme gab es bislang nicht (klopf auf Holz...).

Gruß
Gerald

Anfänger
04.12.2006, 06:54
Hi,

bei meinem F3J wird der Balast in der Balastaufnahme im Rumpf über eine Schraube gesichert. Weiter befindet sich zwischen dieser Schraube und dem Balast eine Feder.
Die Gewichtsfrage lässt sich durch eine geänderte Position der Servos sicherlich nicht leztendlich beantworten.
Zwischen meinem F3J in GFK-Leichtbauweise und in CFK besteht ein Gewichtsunterschied von ca. 80g (flugfertig).
Angenommen die 150g (wie von Thommy genannt) zwichen V-Leitwerk und Kreuz kommen noch hinzu und rechnet man diese Gewichte zu dem Flieger von Herrn Feigl dazu, so müsste ein Abfluggewicht von ca. 2130g resultieren.

In wie weit eine Balastierung von ca. 300g bei seinem Modell die Thermikeigenschaften und Flugeigenschaften verändert, könnte vielleicht Herr Feigl beantworten.

Gruß
Herwig

Udo Fiebig
04.12.2006, 11:06
... Die Gewichtsfrage lässt sich durch eine geänderte Position der Servos sicherlich nicht leztendlich beantworten. .....
..., so müsste ein Abfluggewicht von ca. 2130g resultieren.


Also, nachdem hier immer mal wieder Aufnahmen meiner (oder meines?) Xperience-Pro-X (Kreuz-Leitwerk, Carbon-D-Box) zu sehen sind, z.B. hier:

http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=49151&d=1165094103

Das Modell hat ein Abfluggewicht (ohne Ballast) von 2120 Gramm !!!
Und es ist keine "Sonder-Super-Leicht-Version" .

Gruß Udo

(Übrigens, ich persönlich finde das weiter vorne gezeigte Servobrett von Mibo/Solidtec einfach super und absolut zweckmäßig!)

Xangl
06.12.2006, 21:47
Also, erstmal, wen es noch interessiert, mein Spant sieht im Prinzip genauso aus, wie der von Udo, nur ist er aus 10mm Sperrholz, so daß ich auch ohne Servobrett ausreichend Klebefläche habe.
Zu den errechneten 5g Gewichtsersparnis mit den Servos kann ich nur sagen, es gibt einem ein gutes Gefühl und Vertrauen in das Modell, wenn man weiß, daß alles "optimal" (liegt immer irgendwie im Auge des Betrachters) gelöst ist.
Und zu den Thermikeigenschaften: Leider konnte ich noch nie beide Setups gleichzeitig fliegen :D Spaß beiseite, natürlich merkt man, daß er etwas "satter" liegt. Vermutlich wird er auch um ein paar cm/sec langsamer steigen (wo dann wieder der Pilotenfaktor stark zum tragen kommt), dafür ist es dann ein Genuß, auch ein mal weit gegen den Wind zu Gleiten!

Gruß, Sebastian Feigl

PS: bitte nicht mehr sietzen (schreibt man das so?) ;) Da fühl ich mich immer so alt!

Weyershausen
08.12.2006, 22:35
Hallo Sebastian,


Zu den errechneten 5g Gewichtsersparnis mit den Servos kann ich nur sagen, es gibt einem ein gutes Gefühl und Vertrauen in das Modell, wenn man weiß, daß alles "optimal" (liegt immer irgendwie im Auge des Betrachters) gelöst ist.

die wichtigste Aussage ist wohl die, die du in Klammern gesetzt hast. Die Reihenfolge von Empfänger und Servos im Rumpf halte ich für ähnlich relevant, wie die Belegung der Senderknüppel (Höhenruder rechts oder links). Gerade ist mir aufgefallen, dass in den "perfekten" Pikes von Philip (http://www.f3j.com/perfect/philip2.htm) und Jojo (http://www.f3j.com/perfect/photos.htm) die Servos hinter dem Empfänger liegen. Kann also wohl nicht so ganz falsch sein.;)

Gruß
Gerald

Xangl
09.12.2006, 08:54
Aber der Sender fliegt ja auch nicht mit! ;)
Ich weiß zufällig auch, daß Philip, auf jeden Fall noch zu Soarmasterzeiten, die Antenne an den Anlenkungsdraht gelötet hat, um 2g (!) zu sparen. Nie vergessen, daß Kleinvieh auch Mist macht! :D
Warum die Anordnung im Perfekt so realisiert ist, weiß ich nicht. Vielleicht gehts aus Platzgründen auch gar nicht anders?! Evtl. kann uns hier Karl eine Antwort geben?
Ganz falsch ist bestimmt keine der beiden Varianten, denn imerhin funktioniert beides ;)

Gruß, Sebastian Feigl

Karl Hinsch
09.12.2006, 10:51
Hallo Wastl,

also beim Pike Perfect hast du keine große Wahl mit den Einbaupositionen der Servos und des Empfängers, da das Servobrett auch gleichzeitig das Ballastrohr aufnimmt und damit bis an das hintere Ende der Fläche reicht. Es dient neben der Servoaufnahme auch zur Versteifung des Rumpfes und ist bereits bei Auslieferung fest eingeharzt.
Ein weiterer Grund dürften auch die verwendeten Gestänge aus dünnem Stahlrohr sein, die nicht so flexibel wie GFK-Stangen (Polystal) sind. Daher hätte man wohl Probleme die Gestänge so zu verlegen, das da sicher noch ein Empfänger dazwischen durchpasst.

Wie auch immer, grundsätzlich wäre mir eine Position des Empfängers hinter den Servos etwas lieber (vor allem wegen des Störpotentials der vielen Servokabel, die jetzt parallel zur Antenne zu liegen kommen), aber es funktioniert auch so einwandfrei.

Wegen der Verwendung des Seitenrudergestänges als Antenne: Das spart tatsächlich etwas Gewicht, da das Antennenkabel einige Gramm wiegt und dieses Gewicht nahezu vollständig hinter dem Schwerpunkt zu liegen kommt und damit durch doppelte Zugabe (wegen der Hebelverhältnisse) von Blei in die Rumpfnase ausgeglichen werden muß.

Gruß, Karl Hinsch

Hamburger
09.12.2006, 14:02
Hallo,

wieviel macht denn 100g mehr an Fluggewicht aus?
Merkt man 10g oder 20g überhaupt?

Habe jetzt so ca. 30 Flüge mit dem Xperience PRO gemacht doch leider schiebt er noch ein bischen.

Gewicht der Einzelteile, ist eine voll CFK Version mit V Leitwerk.
Habe bei der Version extra auf dem Leitwerk nur ein gelben Block lackieren lassen ;-)

49988

Ohr Links incl. Verbinder: 336g
Ohr Links incl. Verbinder: 334g
Mittelteil: 788g
Rumpf incl. Leitwerk: 791g
gesamt 2249g



Viele Grüße

Thomas Dargewitz

Weyershausen
10.12.2006, 21:48
Bevor es mit dem Einbau der Antenne im V-Leitwerk weitergeht, prüfe ich erst einmal die horizontale Parallelität des Leitwerks zu den Tragflächen. Ich kann es nämlich überhaupt nicht leiden, wenn die Teile schief zueinander stehen. Aber Bild 1 sieht schon vielversprechend aus.

50232
Bild 1 Vorderansicht


Das Bild 2 lässt die Parallelität aus einer anderen Perspektive besser erkennen. Hier hat Mibo ganze Arbeit geleistet. Genauer kann man das in der Serie kaum hinbekommen. Das erspart mir die lästige Anpassarbeit, die so gar keinen Spaß macht.

50233
Bild 2 Visierperspektive


Es kann also gleich mit der Antennenverlegung im Leitwerk weitergehen. Als Antenne innerhalb des Rumpfes benutze ich einen der beiden Bowdenzugstahldrähte. Da der Rumpf aus Kohlefasergewebe aufgebaut ist, dämpft er das Sendersignal sehr stark. Deshalb verlängere ich die Antenne in der Scharnierkehle des V-Leitwerks mit einem Stahldraht Ø 0,3mm.

50234
Bild 3 Antenne innen


Im Randbogen wird die Antenne dann durch einen Stahldraht Ø 0,5mm weiter nach draußen geführt. In Bild 4 ist der Draht als feiner dunkler, nach oben zeigender Strich zu erkennen. Die Länge des freien Antennenstückes beträgt 42cm. Die gesamte Länge der Antenne liegt bei ungefähr 210cm.

50235
Bild 4 Antenne außen


Gruß
Gerald

Weyershausen
16.12.2006, 17:47
Der Einbau der Fernsteuerung im Rumpf ist abgeschlossen. Mit der gewählten Ruderarmlänge bekomme ich am V-Leitwerk Maximalausschläge von ± 8mm (außen gemessen), was wohl reichen sollte. Und falls nicht, könnte ich die Gabelköpfe noch ein Loch weiter außen einhängen. Der ZLog soll hinter dem Spant neben dem Ballastrohr liegen.

50999


Hier sieht man die Verbindung des Antennenkabel mit dem Bowdenzugdraht. Ein schön großer Bogen verindert ein allmähliches Abknicken des Kabels durch die Ruderbewegungen. Außerdem ist zu sehen, dass die Servos nicht in Gummipuffern gelagert sind. Die Aussparungen für die Gummipuffer habe ich mit Mumpe zugemacht und danach kleine Löcher für die Befestigungsschrauben gebohrt. In Seglern ist eine Lagerung der Servos in Gummi meiner Meinung nach unnötig und verschlechtert nur die Präzision der Ruderanlenkung.

51000


Auch im Heck des Rumpfes verhindert ein großer Bogen des am Gestänge angelöteten Antennenkabels ein Abknicken.

51001

Gruß
Gerald

Robert G.
16.12.2006, 19:52
Die Länge des freien Antennenstückes beträgt 42cm. Die gesamte Länge der Antenne liegt bei ungefähr 210cm.

42cm finde ich doch recht lang,
wie sich das mit dem Kohlerohr verhält... Antennenlänge um 200-220cm sollten gemieden werden. So wars mal zu lesen.

wakuman
16.12.2006, 20:02
Hallo,
ich schau mir diesen Thread schon eine Weile an, aber es gibt einige Dinge die ich nicht verstehe.
aus post# 61

kann mann auch auf die Antennelaenge beziehen.
Gibt so einiges in diesem tread was keinen richtigen Sinn macht.

Modell kaufen, anlage einbauen(was wohl kein grosser Akt ist), fliegen gehen (vor mir aus auch mit 0% QR- differenzierung, lol) und dann hier berichten wie es war, waere wohl um einiges interessanter.

Just m2C

Thomas

Weyershausen
16.12.2006, 23:05
Hallo Robert,

die Quelle deines Zitates

... Antennenlänge um 200-220cm sollten gemieden werden. So wars mal zu lesen.ist vermutlich hier (http://www.f3j.com/antenna.htm).

Ich habe Jojo vor zwei Jahren einmal darauf angesprochen. Seine Antwort kannst du hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=173134#post173134) lesen.

Da der Xperience-Rumpf Kohlegewebe enthält, welches die darin verlegte Antenne abschirmt, wirkt im Wesentlichen nur die nicht abgeschirmte Länge der Antenne. Das sind 37cm im V-Leitwerk plus 42cm frei, also insgesamt 79cm wirksame Länge. Damit wären die 42cm abstehender Draht genau genommen sogar noch etwas zu kurz. Günstig dabei ist, dass das V-Leitwerk aus Glas und nicht aus Kohle besteht.

In meinem Pike Superior (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=395798#post395798) (auch mit CFK-Rumpf) beträgt die wirksame Länge 78cm. Obwohl hier das Seitenleitwerk Kohlegewebe enthält und deshalb wahrscheinlich nicht einmal die gesamten 78cm als wirksame Länge zu zählen sind, ist die Reichweite gut. Die Konfiguration hat sich in der letzen Saison bewährt.

Auf jeden Fall werde ich natürlich vorher die Reichweite mit eingeschobener Senderantenne am Boden testen.

Viele Grüße
Gerald

Robert G.
17.12.2006, 00:41
Hallo Robert,
die Quelle deines Zitates
ist vermutlich hier (http://www.f3j.com/antenna.htm).


kann sein...

Nach deiner Darlegung hat mein Furio (CFK bis auf Seite/Höhe) eine Antennelänge von gut 65cm. Kein Problem im Wettbewerb... mit 7 (Stör)Sender.

Anfänger
17.12.2006, 07:07
Hi,

und dann kommt es immer noch auf den Empfänger an.
Bei meinem Caracho 3000 habe ich es versucht mit einem w8.35. Der Empfänger war neben dem Flieger auf einer Holzplatte, also noch nicht eingebaut.
Die Flächen und der Rumpf sind kpl. aus CFK (Flächen mehrfach).
Fazit: Störungen selbst in diesem Zustand (leichtes Ruderflattern und starkes Brummen).
Anschließend wurde mein SMC19DS eingebaut.
Selbst ohne Antennenverlängerung und die Antenne kpl. im Rumpf waren keine Störungen vorhanden.
Der anschließende Test im Freien zeigte, bei einer Endfernung von ca. 150m keine Störungen.
Neben mehreren Sendern bin ich seither noch nicht geflogen, jedoch habe ich zwischenzeitlich (nach mehreren Flügen) die Antenne um ca. 30cm verlängert und somit hängt die Antenne nun hinten um ca. 15 aus dem Rumpf nach unten.

@Robert
Darf der Skorpion auch mal ins Ries?

Gruß
Herwig

Weyershausen
17.12.2006, 08:21
Hallo Herwig,

habe ich das richtig verstanden? Am Anfang bist du mit komplett im CFK-Rumpf verlegter Antenne geflogen?

Gruß
Gerald

Anfänger
17.12.2006, 09:56
Hallo Gerald,
ja das hast Du richtig verstanden.
Der Empfänger sitzt vorne auf dem CFK-Rumpfschwert und die Stecknase (Haube) ist so das einzige an dem Flieger das nicht aus CFK ist. Somit ist im Bereich des Empfängers ca 10cm kein CFK aussen herum.
Eine weitere Methode ist bei dem Modell die Antenne freiliegend bis zum Rumpfende zu verlängern.
Bei einem anderem Caracho in Voll-CFK wurde die Antenne ins V-Leitwerk (innen) verlängert, dies ist jedoch auch aus CFK.
Ich habe (wie bereits geschrieben) meine Antenne nun verlängert und die Antenne hängt nun ca. 15cm aus dem Rumpf, damit habe ich zwar weniger speed (und zumindest eine Ausrede) wenn ich gegen die Contestsieger schlecht aussehe.
Ob dies mit einem anderen Senderfabrikat, ausser MC24 und MC22 in Verbindung mit dem SMC19DS auch funktioniert kann ich nicht beurteilen. Ein weiterer Kollege baut zur Zeit einen Caracho 3000, der fliegt bisher eine Anlage von Multiplex.
Du solltest aber in jedem Fall einen Reichweitentest machen.

Die bisherigen Flüge bis zur Sichtgrenze waren ohne Störungen und die Landungen unterhalb der Hangkante ebenso. Wie gesagt bei ca. 30m Höhendifferenz und einer "normalen" Senderantenne von Graupner.

Gruß
Herwig

Weyershausen
24.12.2006, 10:00
Hallo zusammen,

hat jemand eine Idee, wie ich am besten die Servokabel in der Tragflächenschale fixieren könnte? Irgendwie kommt man da zum Verkleben so schlecht hin, aber lose liegen lassen möchte ich sie auch nicht.

Vielen Dank!
Gerald

Harry342
24.12.2006, 10:09
hallo


mach doch einfach Schaumstoffringe um das kabel.

Gruß Harald

Florian K.
24.12.2006, 11:03
Hallo zusammen,

hat jemand eine Idee, wie ich am besten die Servokabel in der Tragflächenschale fixieren könnte? Irgendwie kommt man da zum Verkleben so schlecht hin, aber lose liegen lassen möchte ich sie auch nicht.

Vielen Dank!
Gerald

ich mach das auch mit schaumstoff: ca. alle 7-8 cm schaumstoffwürfel mit nem loch in der mitte auf die kabel auffädeln, mit sekundenkleber fixieren und dann in die schale einziehen. damit wackelt dann nichts mehr!!

flo

Weyershausen
24.12.2006, 13:12
Danke für eure Hilfe. So werde ich es machen.

Gruß
Gerald

Weyershausen
25.12.2006, 23:19
Schon seit längerem frage ich mich, welchen Nutzen es wohl hat, dass die Ausschnitte für die Servoabdeckungen in den Tragflächen des XP-Pro nicht einfach rechteckig sondern L-förmig sind.

52715


Das hat sich der Hersteller offensichtlich auch gefragt; denn es scheint mindestens eine weitere, vermutlich jüngere Flächenform zu geben, die diesen Hutzenansatz (?) nicht aufweist, siehe hier (http://www.flyquiet.co.uk/smf/index.php?topic=271.msg4924#msg4924). Und dann gibt es auch Modelle wie z. B. das von David Jensen (http://www.rcgroups.com/forums/showthread.php?t=590779&pp=15), bei dem die Ausschnitte für die Wölbklappenservos rechteckig sind, die für die Querruderservos aber L-förmig. (O.T.: Nur gut, dass nach FAI-Regeln die hässlichen Haifischzähne :eek: am Rumpf nicht erlaubt sind.)

Beim Xperience ist der DB9-Stecker in den Tragflächen versenkt.

52716


Die Buchse im Rumpf dagegen steht vor. Bei anderen Modellen, z. B. dem Pike, ist es genau umgekehrt.

52717


Diese Anordnung hat den Nachteil, dass der ohnehin geringe Platz für die am Stecker angelöteten Kabel in den Tragflächen noch knapper wird.

Der Vorteil ist, dass der Stecker nicht aus der Tragfläche herausragt. Das könnte nämlich wenig dekorative Druckstellen geben, wenn man beispielsweise mehrere Tragflächen aneinander liegend transportiert.

Die Servokabel in den Tragflächen habe ich jetzt durch kleine Schaumstoffsternchen geführt, damit sie nicht hin- und herrutschen können. Das funktioniert sehr gut.

52718


Gruß
Gerald

Weyershausen
01.01.2007, 18:40
Wie schon erwartet, lässt der Platz unter dem DB9-Stecker keine Isolierung der Kontakte mit Schrumpfschlauch zu. Also hieß es, sorgfältig zu löten, so dass sich möglichst keine blanken Drahtenden berühren konnten. Danach habe ich die Kontakte mit dickflüssigem Epoxidharz isoliert. So passt der Stecker dann auch locker in die Flügelschale hinein.

53439


Hier das Querruderservo mit der dazugehörenden Abdeckung. Der Abstand der Gabelkopfeinhängung vom Drehpunkt beträgt 8mm. Der erzielte Ruderausschlag ist mehr als ausreichend.

53440


Und hier das Querruderhorn. Für meinen nächsten Xperience Pro würde ich mir Abdeckhutzen für die Ruderhörner wünschen. Obwohl letztere zwar nicht so weit herausstehen, glaube ich, dass man den Luftwiderstand durch Hutzen etwas senken könnte.

53441


Das Wölbklappenservo in der Neutralstellung der Klappen. Auch hier habe ich den Abstand der Aufhängung zum Drehpunkt erst einmal mit 8mm festgelegt. Der Platz in der Tragfläche lässt aber auch einen Hebel von 10mm und vielleicht sogar noch etwas mehr zu.

53442


Das Ruderhorn der Wölbklappen steht nicht ganz soweit hervor wie das der Querruder. Sollte mich die Langeweile überkommen, so werde ich vielleicht ein paar Hutzen als Abdeckung anfertigen.

53443


Momentan ergibt sich ein maximaler Klappenausschlag bei Butterfly von 48°. Das ist noch nicht sehr viel, aber bereits in dieser Stellung beginnen die Servos zu knurren, weil das Scharnier einen erheblichen Widerstand ausübt.

Vielleicht muss ich da noch ein wenig nachjustieren, um den Ausschlagwinkel zu erhöhen. Aber vorher warte ich die ersten Flüge ab, um die Bremswirkung abschätzen zu können. Möglicherweise werden die Scharniere mit der Zeit ja auch ewas leichtgängiger.

53444

Gruß
Gerald

Anfänger
01.01.2007, 18:50
Hi Gerald,
sieht ja gut aus. Die Lötstellen würde ich noch mit einem Heisskleber sichern, hat sich zumindest bei mir bewährt.
Mein Caracho 3000 lebt immer noch mit der Antennenführung:).

Bei den Servos bin ich mittlerwile bei den S3150 gelandet, in meinen F3J Modellen.

Viel Erfolg beim Einfliegen und viel Spass beim Fliegen.

Gruß
Herwig

Weyershausen
02.01.2007, 20:02
Hallo Herwig,

Heißkleber wäre zum Sichern der Lötstellen bestimmt auch gegangen. Ich habe eingedicktes Epoxidharz genommen, weil ich es ohnehin gerade da hatte.

Mit den Futaba S 3150 kann man sicherlich nichts falsch machen. Nach den Graupner DS 368, die mir zu dick sind, scheinen sie zum Standard für F3J-Flächenservos zu werden.

Die Hitec-Servos sind in dieser Modell-Klasse sicherlich nicht so verbreitet. Bisher funktionierten sie bei mir aber immer tadellos.

Als nächstes steht das Auswiegen an. Bei ebay habe ich dazu übrigens eine schöne Vorrichtung von mm-cnc.de (http://www.mm-cnc.de/) gesehen. Mal sehen, was unterm Strich als Fluggewicht herauskommt.

Gruß
Gerald

Weyershausen
07.01.2007, 16:22
Endlich ist der Xperience Pro soweit fertig, dass ich ihn auswiegen kann. Also schnell noch eine Schwerpunktwaage gebaut und los gehts.

54341


Den Schwerpunkt habe ich mit 104mm hinter der Nasenleiste festgelegt. Die Empfehlung von Mibo lautet 100mm bis 104mm.

54342

Um die Waage ins Gleichgewicht zu bringen sind genau 45,4g Ballast notwendig. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass der Hersteller bereits einige Bleikugeln in die Rumpfnase eingeharzt hat, deren Masse ich nicht kenne.

Gemessen habe ich die folgenden Gewichte (in g):

Flächenmittelteil: 710
Außenfläche, links: 271
Außenfläche rechts: 269
Rumpf und V-Leitwerk: 698
2 Trgfl.-Verbinder: 63
2 Imbusschrauben: 8
Ballast:45
---------------------------
Fluggewicht: 2064 g :)

Zu dem Leergewicht sind also noch 435g hinzugekommen. Damit bin ich sehr zufrieden! Vor 6 Wochen hatte ich aus dem Leergewicht und den Angaben anderer Xperience-Pro-Piloten auf ein Fluggewicht von 2100g extrapoliert. Es freut mich, dass ich noch darunter geblieben bin.

Mit einer Tragflügelfläche von 65dm² liegt die Flächenbelastung bei 31,75g/dm².

Gruß
Gerald

StratosF3J
08.01.2007, 14:07
Hallo Experience Besitzer,

aufmerksam verfolge ich diesen Bericht, denn der Experience Pro-X zählt zu den heißen Kandidaten für meinen nächsten F3J'ler. Wie ich an euren Bildern erkennen kann, wurden die Rumpfschalen Stoß auf Stoß hergestellt. Gibt es denn keine Überlappungen der Laminate? Wirkt sich das nicht negativ auf die dynamsiche Festigkeit aus? Gerade die schönen harten Landungen (keine Stecklandungen), wenn du dein Modell auf den Hang klatscht, sind doch ideal geeignet damit dein Rumpf aufplatzt, oder?

Gruß
Thomas

Karl Hinsch
08.01.2007, 14:27
Hallo Thomas,

wie kommst du denn darauf? Soweit ich aus den bisherigen Bildern vom Rumpf in diesem Thread erkennen konnte, wird der Rumpf wohl "naß in naß" hergestellt, d.h. man läßt bei einer Formenhälfte das getränkte Gewebe etwas überstehen und verstreicht diesen Überstand dann nach dem Schließen der Form mit der anderen Seite (alternativ wäre auch Aufblasen mit speziellem Ballon möglich). Wenn das richtig gemacht ist, hält das einwandfrei und spart Zeit beim Bau. Daher wird dies bevorzugt im professionellen Bereich so gemacht (Zeit ist Geld).

Gruß, Karl Hinsch

StratosF3J
08.01.2007, 15:05
Hallo Karl,

schau dir mal die Bilder mit der Nr. 57 und 62 an. Insbesondere in dem Bild 57 kannst du gut erkennen, dass da keine Gewebe auf Überlappung gemacht wurde, sondern auf Stoß. Dies deckt sich auch mit meiner Erinnerung als ich den Shadow-Rumpf beim Martini-Treffen von ACT anschauen konnte. Kommt ja vom gleichen Hersteller.

Ja die Zeit ist immer ein großer Geldfaktor.

Gruß
Thomas

P.S. Vielleicht liege ich aber auch total falsch und meiner Erinnerung weicht der Alzheimer :-)

franjo
08.01.2007, 15:27
Hallo Gerald,
Deine Schwerpunktwaage ist ein total tolles Teil. :) Genial!
Ist es Deine Konstruktion oder kann man/frau solch ein Teil irgendwo kaufen?

Es grüßt dich aus dem platten :cry: Münsterland

Udo Fiebig
08.01.2007, 15:49
... kannst du gut erkennen, dass da keine Gewebe auf Überlappung gemacht wurde, sondern auf Stoß. Dies deckt sich auch mit meiner Erinnerung .....
P.S. Vielleicht liege ich aber auch total falsch und meiner Erinnerung weicht der Alzheimer :-)
Jaja, lieber Thomas,
so ist das mit der Erinnerung und wenn man den Aufbau eines Rumpfes nach einem Foto zu beurteilen können glaubt. Du liegst aber total daneben! :p

Karl Hinsch hat ziemlich genau beschrieben, wie der Rumpf des Xperience-Pro(-X) aufgebaut ist.
Ich habe nämlich gerade meinen Rumpf genau untersucht (und innen abgetastet).

Resultat: ohne Zweifel - und gut fühlbar - überlappend.

Vielleicht kann man auf dieser Detailaufnahme erkennen, dass das Gewebe in der Mitte durchgehend ist.

54583

Gruß Udo

Übrigens:
zu weiteren Fragen zum Xperience-Pro-X stehe ich gerne zur Verfügung! ;)

Weyershausen
08.01.2007, 19:40
Hallo Thomas,

Respekt vor deinen Adleraugen! Dass du die Rumpfnaht sogar auf den normalen Aufnahmen erkennen konntest, finde ich bewundernswert. Wenn man den Rumpf vor sich liegen hat, erkennt man den Stoß ganz deutlich, aber auf einem Foto ist das schwierig darzustellen. Am besten geht das noch im Durchlicht. Ich habe den Rumpf im Bereich des Haubenausschnittes vor einer Reflektorlampe fotografiert. Einmal von außen...

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Bild 1 Rumpfnaht außen


und einmal von innen.

54617
Bild 2 Rumpfnaht innen

Wie man deutlich sieht, überlappt die Kohle/Kevlarschicht nicht. Der helle Spalt in der Mitte entsteht durch Licht, welches durch die Glasgewebeschicht tritt. In Bild 2 kann man die Glasschicht ganz gut vor dem unteren Kohlefaserroving erkennen. Im Gegensatz zu der Kohle/Kevlarschicht überlappen sich die inneren Glasgewebeschichten in der Rumpfmitte um ca 5 bis 10mm. Das ist vermutlich der Grund, weshalb Udo den Stoß nicht fühlen konnte.

Es wäre jetzt interessant herauszufinden, wie solch ein Rumpf hergestellt wird. Ich könnte mir vorstellen, dass zunächst zwei Hälften aus Kohle/Kevlargewebe und einer farbigen Deckschicht laminiert werden. Nach dem Aushärten des Harzes werden die Hälften in der Mitte plan geschliffen. Von innen wird dann Glasgewebe mit etwas Überstand in die Halbschalen laminiert und diese werden danach zusammengefügt. Das ist aber nur Spekulation. Ich kenne mich zu wenig im Rumpfbau aus, um eine qualifizierte Aussage zu treffen.

Gruß
Gerald

StratosF3J
08.01.2007, 20:34
Hi Gerald,

das ist super klasse von dir, dass du so klare Bilder gemacht hast. Dies verdeutlicht doch alles und aus meinen Spekulationen werden Tatsachen :-) . Es waren nicht nur meine Adleraugen :-)) ich habe ja auch den Rumpf vom Shadow in Händen gehalten und da sah es genauso aus wie auf den Bildern.

Ich finde es schon erstaunlich, dass bei solch edlen Teilen nicht Nass in Nass garbeitet wird sondern die beiden Hälften auf Stoß gebracht werden und anschließend mit einer GFK überzogen. Als einzigsten Grund könnte ich mir vorstellen, dass der enge Rumpf eine Überlappung nicht ermöglicht, denn die Überlappung muss ja sauber angerollt werden.

Hi Udo,
kann es sein, dass du einen anderen Rumpf hast? Oder was meinst du dazu?

Hi Karl,
ich denke diese Arbeitsweise ist bestimmt nicht zeitoptimiert, oder ;-)).

@ Alle,
gibt es hier evt. unterschiedlich hergestellte Rümpfe. Das wäre natürlich sehr interessant und würde einige Fragen aufwerfen. Bin auf euere Antworten gespannt.

Gruß
Thomas

Karl Hinsch
09.01.2007, 07:13
Hallo Thomas,

könnte es eventuell sein, das der Rumpf aus mehreren Schichten aufgebaut ist, so daß der Rumpf eben doch in einem Rutsch "naß in naß" gebaut wurde?

Ich denke, das zunächst die Schicht mit Kohlefaser (muß aber irgendein Hybridgewebe mit Glas- oder Kevlaranteil sein, sonst könnte man nicht mehr durchsehen) in die Form eingelegt und auf beiden Seiten bündig abgeschnitten wurde.
Direkt danach wurde eine weitere Schicht aus Glasgewebe aufgetragen. Diese wurde dann überlappend wie oben beschrieben zur Verklebung der beiden Rumpfhälften verwendet.
Das alles kann man in einer einzigen Session durchziehen, vorausgesetzt man hat das richtige Werkzeug zur Verfügung (z.B. eine richtig scharfe, mikroverzahnte Schere).

Übrigens sieht man auf dem zweiten Bild im Beitrag #62 recht gut, wo genau die Innenschicht Glas abgeschnitten wurde, der Rand ist nämlich an ein paar Stellen leicht gezackt und damit etwas unregelmäßig geschnitten und überlappt auch deutlich in die andere Hälfte (in diesem Bild in die obere).

Alternativ kann man natürlich die beiden Rumpfhälften erst laminieren, abschneiden und das Gewebe aushärten lassen. Nach dem Abstechen auf der Trennebene fügt man die beiden Formenhälften zusammen und laminiert anschließend ein Gewebeband über die Naht und klebt so die beiden Hälften zusammen. Das erfordert aber einen weiteren Bauschritt und kostet einen zusätzlichen Tag zum Aushärten dieses Gewebebandes. Diese Methode hat aber den Vorteil, das man vor dem Zusammenfügen weitere Einbauten in den Rumpf einbringen kann (z.B. Servobrettchen, Bowdenzüge, ebtl. Umlenkungen für ein HLW, Verstärkungen, Verschraubungen usw.). Dann kann man aber auch explizit eine Klebelippe mit laminieren, über die man dann den Rumpf beim Zusammenfügen verklebt.

Gruß, Karl Hinsch

cr90
09.01.2007, 18:59
Um die Waage ins Gleichgewicht zu bringen sind genau 45,4g Ballast notwendig.



Denkst du denn, dass man das wirklich so genau sagen kann????

:)

Weyershausen
09.01.2007, 19:50
Hallo Franz-Josef,


Deine Schwerpunktwaage ist ein total tolles Teil. :) Genial!
Ist es Deine Konstruktion oder kann man/frau solch ein Teil irgendwo kaufen?

danke für das Lob. Das Original verkauft www.mm-cnc.de bei ebay für 21,50 EUR:

54754
Quelle: http://www.mm-cnc.de/ebay/schwerpunktwaage/gross/bild_01.jpg

Es war also nicht meine Idee, sondern ich habe die Waage, auf meine Bedürfnisse zurechtgestutzt, nachgebaut.


Es grüßt dich aus dem platten :cry: Münsterland
Lass mich raten: Du bist ein geborener Alpenländler? ;) Mach dir nichts draus! Hier an der Ostsee ist auch alles platt und wegen der Nähe zur See wenig Thermik. Reine Zwecksegler sind hier Pflicht, mit "Dickschiffen" wird das nix.


Denkst du denn, dass man das wirklich so genau sagen kann????
Danke, Christian, die Angabe mit einer Nachkommastelle ist natürlich völlig dämlich. Das kommt davon, wenn man die Ballastmasse mit der Digitalwaage abwiegt und den Wert ohne nachzudenken übernimmt.

Hallo Karl,

gerade habe ich noch einmal den Rumpf in die Hand genommen. Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass das Kohle-/Kevlar-Hybridgewebe nass in der Form geschnitten wurde, wie scharf auch immer die Schere gewesen sein mag. Dafür ist der Rand des Stoßes einfach zu perfekt gerade. Nirgends sind Ausfransungen des Gewebes zu erkennen und es sind keine Fasern verschoben. Die helle Trennlinie zwischen linker und rechter Seite geht in exakt gleichbeibender Breite einmal um den Rumpf herum.

Mit einem schmalen Gewebband wurde, soweit ich das erkennen kann, auch nicht gearbeitet. Wie du schon sagst, kann man die Schnittkante des Glasgewebes in dem Bild #62 gut erkennen. Das Glasgewebe bedeckt das Innere der Rumpfröhre komplett. Insofern stimmt es, dass der Rumpf, wie du sagst, aus mehreren Schichten aufgebaut ist, aber wohl nur teilweise nass in nass.

Gruß
Gerald

Karl Hinsch
10.01.2007, 06:52
Hallo Gerhard,

hast wahrscheinlich Recht, sieht einfach zu sauber geschnitten aus. Die Kohlelage ist wohl nach dem Aushärten am Formenrand abgestochen worden. Dann brauchts aber einen extra Schritt zum Einbringen der nächsten Lage, also nix mehr mit "naß in naß".

Ich müßte mir den Rumpf selber ansehen, um genau herauszufinden wie er gebaut wurde. Auf den Fotos kommt das einfach nicht gut genug rüber.

Gruß, Karl Hinsch

franjo
10.01.2007, 09:58
Hallo Gerhard,
das platte Münsterland darf :cry: nicht mit dem Umfeld der Ostsee verglichen werden. Ihr habt wenigstens noch ein paar Dünen :rolleyes: und Deiche bzw andere kleine Erhebungen.

Wir haben im Münsterland (NRW) überhaupt nix :cry: , wir üben das Hangfliegen an Maulwurfs- und Misthaufen :o :o
Und davon gibt es hier reichlich;)

Danke für das Info zur EWD-Waage. Das Teil ist wirklich genial! Und nun kenne ich auch Deine Bedürfnisse :p . Und das zum Gesamtpreis von 21,50 € :confused:

Ich grüße alle Xperience-Mitkonstukteuere ;)

StratosF3J
10.01.2007, 10:46
Hallo zusammen,

ich denke auch, dass der Aufbau wie unten beschrieben nicht "Naß in Naß" erfolgt ist. Wer schon einmal mit Kevlar gearbeitet hat, weiß wie zäh das Zeug ist:p .

Letztendlich ist es ja zweitrangig wie der Rumpf hergestellt wird, hauptsache er ist stabil und nimmt die auftretenden Kräfte gut auf, ohne dabei nachzugeben, oder? Wie sind denn so eure Erfahrungen mit der Stabilität des Rumpfes beim Hochstart und der Landung? Ich denke dies sind die beiden Hauptbelastungen für den Rumpf.

Gruß
Thomas

Weyershausen
17.01.2007, 20:50
Mich hat einfach mal interessiert, wie genau die Herstellerangabe (65dm²) des Xperience-Tragflächeninhalts ist. Mein Ergebnis ist 66,9dm², wobei der wahre Wert auf Grund der Rundung von Nasen- und Endleiste noch geringfügig darüber liegen dürfte.

Erwartet hätte ich eher, dass der Hersteller ein wenig zu sein Gunsten auf- statt abrundet, weil das in der Angabe der Flächenbelastung besser aussieht.

Gruß
Gerald

Tobi Schwf
17.01.2007, 21:40
Hast du zu viel Zeit ??????

:confused:

Weyershausen
17.01.2007, 21:49
Hast du zu viel Zeit ?

Geht so. Der Flieger ist fertig und das Wetter ist schlecht. ;) Jetzt habe ich auch noch angefangen, Hutzen für die Ruderhörner an der Tragfläche zu laminieren.

Gruß
Gerald

StratosF3J
18.01.2007, 07:19
Hallo Udo, hallo Gerald,

ich vermute, dass der Aufbau des Rumpfes jetzt nahezu geklärt ist. Es werden wohl beide Hälften in der Form ausgehärtet, der Rand abgestochen und dann beide Formen zusammengefügt und durch eine zusätzliche GFK-Schicht verbunden. Wenn ich mir diese Bauweise so überlege, düfte sie doch etwas hinter der "Naß in Naß" Technik in Sachen Stabilität sein, oder?!? Vierlleicht könnt ihr hierzu noch etwas sagen, oder einen Vergleich heranziehen.

Auf eure Flugeindrücke bin ich auch schon sehr gespannt.

Grüßle
Thomas

Michael Schmidt
19.01.2007, 18:24
Hallo

Hier mal ein Video von meinem X-Pro: Klick (http://ellipse2v.xail.net/videos/herten/expro2.avi) 19Mb

Gruß Micha :D

stobi
23.01.2007, 10:09
Hye,


@Anfänger: Poste ich wenn ich anfange, wenns OK ist.
Im moment baue ich gerade ne Alpina 4001, an der einiges zu machen ist .
Dann erst mal den Dreck aus der Werkstatt.
Wenn die vom Tisch ist gehts los....3-4 Wochen?? Erst mal schaun, - dann mal sehen!

so jetzt gehts bei mir auch los.
Es handelt sich um eine X mit Vollkohlemittelteil und Kohle D-Box in den Ohren.

Meine Gewichte:
Ohr rechts 267g
Ohr links 262g
Mittelteil 682g
Rumpf mit Schrauben 410
2 Verbinder 3,5° 60g
Kabelbaum mit Buchsen unbeschnitten 72g
Kleinteilebeutel 39g

Das macht 1852g.
Unklar ist das Wunschgwicht 2000g flugfertig von Mibo.

Ich hoffe unter 2200g zu kommen.

Servos 132g
Akku 185g
Empfänger 15g

Leider fehlen mir immernoch die S3150. Die sollten aber nächste Woche kommen.;)

Anfänger
23.01.2007, 10:24
Hi Peter,
die Servos S3150 habe ich in die Servorahmen von Michael Frey eingebaut. Dies war eine super Sache bei meinem Ghost, nur so als Hinweis.

Also viel Spass beim bauen und dann beim Fliegen.

Gruß
Herwig

Udo Fiebig
23.01.2007, 17:45
Leider fehlen mir immer noch die S3150. Die sollten aber nächste Woche kommen.;)
Hi Peter,
ich warte auch noch! :D
Hast bei der Berechnerei das Höhenruder vergessen!
Ich schätze mal, dass Du bei dieser Modellauslegung zwischen 2300 und 2400 g Startgewicht liegen wirst.
Gruß Udo

teckflieger
23.01.2007, 22:35
Hallo Männer...,

JUHU...:), Habe heute endlich meine S3150 bekommen, nunja vor 6 Wochen bestellt und bezahlt.

Dan kann ich ja in denn nächsten Tagen meine Xperience fertig machen.

Gruss Daniel

stobi
24.01.2007, 07:16
Hye,


Hast bei der Berechnerei das Höhenruder vergessen!


Upps. Danke für den Hinweis Udo. Du hast recht.

Also Höhenruder mit Verbinder 60g.

Das gesamte Gewicht war dann aber schon mit Höhenruder.
Da pep ich heute mal das Servobrett rein und warte auf Servos....:cry:
Das Bauwetter ist ja bestens.

teckflieger
26.01.2007, 09:25
So Jungs,

Meine ist jetzt fertig:). Das Fluggewicht liegt jetzt bei 2190g inkl.45g Blei.

Jetzt muss ich warten bis der Schnee wech ist:( .

Wünsche euch allen viel spass mit so einem schönen Flieger!

@Stobi, wo fliegst du? Könnten uns ja mal treffen.

Guss Daniel

stobi
28.01.2007, 12:48
Hye,

@Teckflieger, ich fliege haupsächlich am Jägerhaus oder am grünen Heiner.
Auf der Teck war mir immer zu viel los. Ich würds aber nochmal Testen.
Meine Gutschte ist aus Wernau (Pilsbarmädel):D .
Treffen find ich gut, wenns mal wieder Schneefrei wäre....

@ All: Aber jetzt zu meinem Problem. Hab leider eins.
Ich habe aus Platzgründen den Schulze 8.35 auserkohren.
Der wird ja auch für diese Anwendung gelobt.
Leider hab ich jetzt in Verbindung mit DS 368 ein merkwürdiges rütmisches
Kratzgeräusch in den Servos.
Ansonsten sind keine Auschläge oder was zu sehen. Eben nur das Rappeln.
Meine Tests: DS19 dran und ruhe war. Leider ist der zu groß mit dem Akku.
Nicht Digi Servos an den 8.35 dran und ruhe war. Leider hab ich z.z. keine gleichgroßen.
Ausserdem sollen in die Flächen ja S3150, also auch Digi.
Alle Empfängerquarze durchprobiert, das Problem bleibt.hmmm.:mad:

Ich kann mich erinnern daß ichs schon irgendwo gelesen hab, aber ich find es nicht mehr.

Hat das jemand auch schon gehabt?
Welcher andere Empfänger wäre noch in dieser Baugröße?
@Udo: Welchen hast du drin? Auf deinen Fotos sieht man einen Graupner.

Robert G.
28.01.2007, 12:53
SMC-19 DS ?

stobi
28.01.2007, 13:01
Hye,

nö, war der DS 19 FM. Abmessung ca. 22 x 23 Querschnitt.
Der Schulze hat ca. 14 x 22 Querschnitt.

Robert G.
28.01.2007, 13:14
DS19 und SMC-19 DS sind gleich groß. Habe ich mit smc19 verwechselt.
Kleinere Empfänger mit gleicher Reichweite kenne ich nicht.

Udo Fiebig
28.01.2007, 14:51
@Udo: Welchen hast du drin? Auf deinen Fotos sieht man einen Graupner.
So isses; momentan noch ein R16SCAN, passt bestens rein. Werde ich wohl vor Saisonbeginn noch gegen einen SMC16SCAN tauschen.
Sehr zu empfehlen: Antenne außen auf der Rumpfunterseite führen, dann in der Seitenflosse bis oben raus. Danach gibt's kein Servozittern mehr. :cool:
Gruß Udo
Übrigens warte ich immer noch auf die S3150/3155. :cry:

teckflieger
28.01.2007, 15:12
Hallo miteinander,

Ich habe auch einen R 16 Scan eingebaut, da der SMC 16 Scan momentan nicht verfügbar ist...:(

@Stobi, Fliege in letzter Zeit nicht mehr so viel an der Teck.Habe bei mir um die Ecke ne schöne Wiese (von ein paar Modellfliegern Gepachtet und Gepfegt)die sind aber fast nur am Sonntag Morgen da.
Habe entweder nen EMC Mega Rubber oder ich habe noch einen E-Schlepper.
Ich schicke dir mal ne PN mit meiner Tel. dan können wir und mal zusammen Telefonieren!

Gruss Daniel

Anfänger
28.01.2007, 15:32
Hi Daniel,
also der SMC16scan ist zumindest bei Staufenbiel( Modellhobby....) innerhalb von 2 Tagen lieferbar, vielleicht auch beim Andy (anruf genügt).
Ich habe den SMC16scan auch bei meinem "Modellbauhändler um die Ecke" bestellt, da geht anscheinend bis auf "weiteres" auch nichts, aber man will ja den ortsansässigen Händler unterstützen.

Gruß
Herwig

Udo Fiebig
28.01.2007, 15:39
....., da der SMC 16 Scan momentan nicht verfügbar ist...:(
Lt. GR-Homepage (https://shop.graupner.de/webuerp/servlet/AI?ARTN=7053) jetzt wieder problemlos lieferbar !!! :)

teckflieger
28.01.2007, 15:56
Hallo Udo,

habe letzte Woche nocheinmal beim Scheuffele Modellbau gefragt, da war er noch nicht lieferbar.

Gruss Daniel

stobi
28.01.2007, 19:26
Hye,

@Teckflieger: Ich melde mich.

@All: Ja was soll ich denn jetzt mit dem Schulze machen?? Sch.... Sch....
Sch... is + ??
Kicken und den SMC 14 nehmen??
Ich schau mal unter Fernsteuerung nach....

Mr. Lightspeed :-)
29.01.2007, 08:41
Moin,
ich hatte vor 2 Wochen das gleiche Problem,
nagelneuer Schulze 8.35 mit orig. Quarz,
im Rumpf nur ein paar Rovings,
auch so Rappelgeräusche, und ab und an fettes Tiefenruder
Reichweite am Boden unter 20 m

Schulze rausgeschmissen,nach div. Tests mit Antenne raus etc...

Graupner SMC 14 rein, hatte ich noch liegen, gebraucht,
Reichweite am Boden über 150m :-)

kann ich also empfehlen

Schreib doch bitte mal ob Schulze weiterhelfen konnte

Gruß, Jan

stobi
29.01.2007, 10:30
Hye,

habe eben ne Mail an die Schulze- Hotline raus.
Ich werde berichten was die meinen....
Scheinbar tritt das Problem nicht bei allen auf.
So groß bekannt ist es jedenfall nicht überall.

@ Jan: Hast du auch Digiservos drin, wenn ja welche?
Mach doch bitte auch einen Versuchsaufbau ohne Flieger mit Digi/ nicht Digi.
Ich wollte dann eigentlich den Empfänger in einem anderen Modell ohne Digis einsetzetn.
Jetzt mach ich mir aber Sorgen.
Reichweitetest hab ich noch nicht wegen den Wetterbedingungen.

Udo Fiebig
31.01.2007, 14:58
....., dass der Aufbau des Rumpfes jetzt nahezu geklärt ist. .....

Gehört jetzt zwar nicht mehr direkt zum Thema 'Xperience-Pro-X', aber evtl. doch interessant bzgl. Rumpfaufbau. Aufgenommen gegen eine 100 W Leuchte. :cool:

Einen neuen Thread zu dem abgebildeten Modell/Rumpf werde ich wohl in den nächsten Tagen eröffnen. :)

58514

Sieht das nun ausreichend stabil aus ? ? ? :p :p :p

Gruß Udo

Ach so, hier wäre zunächst noch der zugehörige Randbogen. :D
Der Rest kommt dann später ..... im neuen Thread
>>>>>>>>>>>>>>>>>58515

StratosF3J
31.01.2007, 20:37
Mensch Udo,

du bringst uns ja ganz schön auf Spannung :D . Hast wohl ein neudes Modell ergattert :rolleyes: .

Auf alle Fälle sieht die Überlappung der beiden Rumpfhälften schon besser aus ;) . Der Randbogen sieht ja sehr filigran aus :p .

Grüßle
Thomas

Der noch immer nicht weiß, was er will :D

Freerider
01.02.2007, 11:56
Hi Udo,

wird aber nicht zufällig ein Thread über den Vision Sport von MIBO ? ;)

:D :D :D :D

Tom

Udo Fiebig
01.02.2007, 12:43
..... über den Vision Sport von MIBO ? ;)
Verräter ..... http://www.my-smileys.de/smileys3/cry2.gif

Freerider
01.02.2007, 13:48
Auch wenn es jetzt OT wird: bin sehr gespannt darauf ...

Weyershausen
04.02.2007, 10:50
Hallo Udo,


Gehört jetzt zwar nicht mehr direkt zum Thema 'Xperience-Pro-X', aber evtl. doch interessant bzgl. Rumpfaufbau. Aufgenommen gegen eine 100 W Leuchte.

Der Xperience Pro kommt vom Nanmodels und der Vision (Sport), so weit ich weiß, von Mibomodeli. Daher wohl die unterschiedliche Rumpfbauweise.

Gruß
Gerald

pesto
04.02.2007, 11:45
Hallo zusammen,

seit Dezember 2006 habe ich einen Xperience Pro X, der sich zur Zeit im Aufbau befindet. Nachdem ich in diesem und anderen threads (Flitschenstart) einiges an hochinterssanten Informationen finden konnte, würde ich gerne wissen, ob der Xperience ausreichend stabil für einen Flitschenstart ausgelegt ist. Bin gespannt auf Eure Antwort.

Gruß

Peter

Anfänger
06.02.2007, 06:01
Hi Udo

"Fliegst Du schon oder baust Du nur?" Berichte doch auch mal über die Flugerfahrungen mit dem X-perience. Nach dem Aufwind 01/2007 gibt es den X-perience auch schon ab 1900g Fluggewicht, nur so als Info.
Du könntest ja mal einen Vergleich zu deinen anderen F3J -Fliegern ziehen.

Danke
Herwig

Udo Fiebig
06.02.2007, 11:05
Hi Udo
"Fliegst Du schon oder baust Du nur?" Berichte doch auch mal über die Flugerfahrungen mit dem X-perience. Nach dem Aufwind 01/2007 gibt es den X-perience auch schon ab 1900g Fluggewicht, nur so als Info.
Du könntest ja mal einen Vergleich zu deinen anderen F3J -Fliegern ziehen.
Danke Herwig
Bei 1900g müsste das schon eine Sonderanfertigung sein (mit unvermeidbarer Schwächung an evtl. entscheidenden Stellen?). Was soll ich mit einem Ballon? :D
Ich bin sehr froh über mein Abfluggewicht von 2.120 g, und aufballastieren kann ich auch noch. :)

Flugerfahrungen:
Ein von mir erstellter Test-/Erfahrungsbericht über die Xperience-Pro-X wird in AUFWIND 3/2007 (ab 20.04.) erscheinen!

Ein ganz kurzer Auszug vorab:

"Start mit voll ausgezogenem Schlauchgummi musste es jetzt zeigen. Kerzengerade mit Startstellung ¾ des Weges nach oben, dann in Normalstellung der Klappen bis zum sauberen Ausklinken in ca. 110 m Höhe (man sieht, wie weit der Gummischlauch nach oben geht). Und dann gleiten, gleiten, gleiten, gefühlvolle, weite Kurven, trotz der leichten Nebelschleier ist die Fluglage dank der rot/weiß-geblockten Flächenunterseite immer gut zu erkennen"
"Landeanflüge sind mit gut dosierbarem Butterfly im gemächlichen Schritttempo möglich. Wer sich (wie ich) nicht gerne bückt, darf auch problemlos gleich in die offene Hand landen."
"Übrigens, meine Erwartungen in die Steuerbarkeit beim Seitenwind-Endanflug wurden voll erfüllt. Bis zum Stillstand lässt sich auch am Boden rutschend noch korrigieren."

Mit einem anderen Wettbewerbsmodell wird auch verglichen!

Dann vorab noch ein Foto über die Landemöglichkeiten:

59335

Gruß Udo

Weyershausen
10.02.2007, 16:56
Hallo Segelflieger,

meinem Xperience Pro habe ich jetzt ein paar Hutzen über die Tragflächenruderhörner gesetzt. Bei den Wölbklappen sieht das auch ganz gut aus, weil der Ruderausschlag nach oben nicht sehr groß sein muss (Abb1.).

60197
Abb. 1 Wölbklappe

Jedoch bei den Querrudern ist der Spalt zwischen vorderer und hinterer Hutze elendig weit (Abb. 2).

60198
Abb. 2 Querruder, neutral

Aber es geht nicht kleiner. Abb. 3 zeigt das Querruder mit maximalem Ausschlag nach oben (Butterfly und Querruder auf Vollausschlag).

60199
Abb. 3 Querruder, hoch

Ich frage mich, ob ich bei den Querrudern nicht gleich auf den hinteren Hutzenteil verzichten sollte, weil das den Luftwiderstand unnötig vergrößern würde. Was meint ihr dazu?

Gruß
Gerald

Tobi Schwf
10.02.2007, 17:01
Also ich würde den hintern Teil auch weglassen...

Da pfeift ja voll die Luft rein, wie in einen Bremsfallschirm ;)

Peer
10.02.2007, 17:27
Hallo Burschen !

...und wenn Du den nächsten baust, lässt Du den vorderen Teil auch weg
und gibst Dir dafür umso mehr Mühe, die Löcher für die Anlenkung im Flügel
möglichst klein zu halten.

Peer

wakuman
10.02.2007, 17:46
Das erste mal das ich eine hintere Abdeckung sehe.

Die hilft bestimmt enorm beim rueckwaertsfliegen.

Geht doch nichts ueber inneliegenden (RDS) anlekungen


m2c

Thomas

Udo Fiebig
10.02.2007, 17:55
...und wenn Du den nächsten baust, lässt Du den vorderen Teil auch weg und gibst Dir dafür umso mehr Mühe, die Löcher für die Anlenkung im Flügel möglichst klein zu halten.
Peer
So isses!!! :D
Ich mach' mir auch nicht die Mühe einer Self-made-Verkleidung, es geht auch so (mein' ich):

60235

Gruß Udo

Weyershausen
10.02.2007, 18:11
Hallo Tobi,

ich habe das hintere Teil weggelassen. Sieht doch besser aus jetzt.

60231

Hallo Peer,

das Loch geht nicht mehr kleiner.

60232

Hallo Thomas,

hier siehst du eine hintere Verkleidung zum zweiten Mal. In der dargestellten baulichen Ausführung hat sie aber auch ihre Berechtigung. Ich meine mich an Bilder von manntragenden Seglern zu erinnern, bei denen das so ähnlich aussah, wenn auch nicht in Kohlrabenschwarz.

60236

Quelle:http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=582167#post582167

Ob das ganze was bringt? Ich hoffe es. An irgendeiner Uni in dieser Republik hat das bestimmt schon jemand im Windkanal gemessen.

Gruß
Gerald

stobi
12.02.2007, 07:02
Hye,

so, the work is done. Maschine 3 diesen Winter fertig.


Ich schätze mal, dass Du bei dieser Modellauslegung zwischen 2300 und 2400 g Startgewicht liegen wirst.

Du hattest leider recht.:cry: 2350g.
Es musste trotz schwerem Akku (2200 Nihm 2/3) immernoch 55 g Blei in die Schnauze.
Es scheint, also ob hinten irgendwas schwerer ist??
Ich hatte ja extra den Akku genommen, weil Akku ist besser als Blei.
Aber womöglich passt so ne 'gewichtige' eh besser zu mir.
Wenn der Matsch weg ist werd ich sogleich fliegen, fliegen, fliegen....
Aber jetzt tut es regnen, regnen, regnen....

Michael Schmidt
16.02.2007, 20:04
Hallo

Habe meine X-Pro X jetzt auf E-Antrieb umgerüstet es ist praktisch nur das Gewicht der Lipo`s dazugekommen wiegt jetzt 2624g morgen oder Sonntag ist Erstflug danach werde ich berichten.

Gruß Micha :D

Michael Schmidt
18.02.2007, 18:43
Hallo

Bin in gestern am Hang und heute am Platz geflogen und kann trotz des höhern Gewichts eigentlich kaum einen unterschied zu vorher feststellen. Habe einen 3S 3200 mAh Lipo verbaut und eine Motorlaufzeit von gut 6:30 min.:cool:

Gruß Michael :D

Space
18.02.2007, 21:22
...bekommst du den Akku auch wieder raus, ohne das Servobrett zu entfernen?

Thomas

Michael Schmidt
19.02.2007, 15:14
Hallo

So z.Z. noch nicht müsste zum Akku Ausbau das Servobrett rausschrauben das will ich aber noch ändern so das vorne beide Servos nebeneinander sind dann sollte ich den Akku problemlos raus bekommen.

Gruß Michael :D

TiKli
19.02.2007, 15:36
Was haste denn für einen Motor drin?

Michael Schmidt
20.02.2007, 14:13
Hallo

Motor und Akku sind von Poly-Tec (http://www.ws-modellbau.de/)ist ein TEC 490-23 der passt vom Durchmesser so gerade rein der Akku hat nur eine breite von 35 mm sonst würde er nicht passen allen anderen die ich so kenne sind breiter.

Gruß Michael :D

Michael Schmidt
23.02.2007, 13:43
Hallo

Habe den Umbau gemacht jetzt ist das Servobrett auch wieder geschraubt so das ich den Motor ausbauen kann und den Akku kann ich jetzt auch problemlos rausnehmen.:cool:

Gruß Micha :D

Weyershausen
05.03.2007, 21:03
Hallo,

bei dem schönen Frühlingswetter gestern war der Erstflug "unumgänglich".

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Bild 1

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Bild 2

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Bild 3

Um es kurz zu machen: Es macht einfach Spaß, mit dem Xperience Pro zu fliegen. Die geringe Flächenbelastung von 30,9g/dm² macht sich positiv bemerkbar. Ich bin froh, wieder einen V-Leitwerksegler zu fliegen, weil der sich so schön kurven lässt.

Alles in allem waren die vier Flüge eher unspektakulär. Den vorgesehenen Schwerpunkt bei 104mm finde ich angenehm. Der Hochstarthaken liegt ca. 1cm vor dem Schwerpunkt (in der Mitte des Verstellbereiches), kann aber wohl noch etwas weiter nach hinten gelegt werden, ohne dass der Start kritisch würde.

Achja: der serienmäßig maximal mögliche Höhenruderausschlag reicht aus.

Ein größerer Wölbklappenausschlag als der hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=562420#post562420) wäre für Punktlandungen besser. Um einfach nur zur Landung hereinzukommen ist das aber OK.

Viel mehr kann ich nach den ersten vier Flügen nicht sagen. Nur soviel, dass der Xperience Pro sich für mich als das F3J-Modell mit dem besten Preis-/Leistungsverhältnis darstellt. Aber das ist immer auch subjektiv.

Gruß
Gerald

Robert G.
05.03.2007, 22:01
Hallo Gerald,

kannst du aus deinem lilafarbenen Log zwischen 180s und 360s das Sinken ermitteln?

Haken 1cm vor Schwerpunkt ist bei solchen Modellen sehr viel. 5mm vor Schwerpunkt ist immer noch sicher. Beim ersten mal etwas tief beimischen, so ist es unkritischer. Dann langsam rantasten.

Pike
06.03.2007, 07:58
...kannst du aus deinem lilafarbenen Log zwischen 180s und 360s das Sinken ermitteln?...
Hallo Robert,

Wenn ich das aus der gegebenen Grafik lese, dann sind das grob 60cm/s. Der Xperience kann auch deutlich langsamer sinken, aber es waren ja auch Erstflüge die Gerald da gemacht hat!

tschüß,
Pike

Weyershausen
06.03.2007, 21:46
Hallo Robert und Pike,

hier ist nochmal die lilafarbene Kurve mit der Angabe der Sinkgeschwindigkeit. Pike lag mit seiner Schätzung gar nicht so daneben.

64407

Die Flugzeit lag bei 7min aus 210m Höhe. Es kam mir seltsamerweise gar nicht so vor, als ob die Sinkgeschwindigkeit sehr hoch sei. So kann man sich täuschen.

Gruß
Gerald

Robert G.
06.03.2007, 22:19
Hallo Gerald,

danke für die Info. (hatte nach dem Log 0,55-0,6m/s geschätzt)

Hat mich deshalb http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=597575#post597575 interessiert.

Anfänger
07.03.2007, 08:31
Hi Gerald,
interessante Kurven.
Falls es das Wetter mal zulässt, würde mich ein Vergleich interessieren und zwar die "Sinkgeschwindigkeit" ohne Balast (also mit den ca. 31g Flächenbelastung) und dann mal mit ca. 300g Balast.
Was wiegt nun der Flieger?

Viel Spass beim Fliegen wünscht
Herwig

Robert G.
07.03.2007, 16:05
Viel Spass beim Fliegen wünscht


2067g oder 2008g, je nach dem mit welchem Flächeinhalt Gerald gerechnet hat. Würde ich mal meinen.

Weyershausen
07.03.2007, 19:13
Hallo Herwig und Robert,

das Fluggewicht beträgt 2070g. Bei einem gemessenen Tragflächeninhalt von 66,9dm² (Herstellerangabe 65dm²) komme ich auf eine Tragflächenbelastung von 30,9g/dm².

Den Vergleich der Sinkgeschwindigkeit mit und ohne Ballast werde ich gern mal durchführen. So weit ich weiß, haben die Ballaststangen 17mm Durchmesser. Kann mir vielleicht jemand sagen, wie lang eine einzelne Stange ist? Ich will mir die Gewichte aus einem Stahlgewindebolzen selbst herstellen.

Danke!

Gruß
Gerald

Stefan Siemens
08.03.2007, 08:57
Hallo,
"wer misst misst Mist", alte Ingenieuerweisheit.

Ihr habt ja alle recht. Bei ruhigen Wetterbedingungen,z.B. am frühen Morgen lassen sich Sinkraten unter 0,4m/sec. erfliegen. Dabei kann man im Trimm an das Optimum herangehen.

Bei normalem Wetter tagsüber wird man in der Regel etwas schneller fliegen, auch mal Kreisen, um zu schauen, ob der Heber nur eine Böe oder doch Thermik war. Hier sind 0,5 m/sec. als Durchschnitt nach meiner Erfahrung bei geloggten Flügen mit ALti2 durchaus normal. Bei 0,6 m/sec. würde ich noch etwas am Flieger und an mir arbeiten. Fliegt man am Abend kann es selbst spät noch großflächig schwache Thermik geben, die das Ergebnis verfälscht.

Aus diesen Gründen sind solche Zahlen nur sehr vorsichtig zu betrachten. Sinn machen nur direkte Vergleichsflüge bei möglichst konstanten und überschaubaren Wetterbedingungen (Sunrise). Daher habe ich bisher davon abgesehen, solchen Zahlen in Testberichten zu bringen.
Übrigens sind 0,5m/sec. doch nicht schlecht. Aus einem ordentlichen Hochstart werden daraus über 8 Minuten, wer will da meckern?

Flüge zu loggen ist auf jeden Fall sinnvoll und sehr interessant um am Hochstart und am Trimm zu arbeiten.
Euer Stefan

Airfish1
01.04.2007, 11:46
Hallo zusammen,
meinen XP ist nach der Winterzeit jetzt auch fast fertig. Vor dem Erstflug beschäftigen mich noch zwei Fragen, vielleicht könnt ihr weiterhelfen:

Ich hab die V-LW Version, da messe ich 1.5° EWD. Die Anleitung der K-Version spricht von 0.8°. Habt ihr die EWD der V-Version modifiziert ?

Udo spricht vom Start mit Gummiseil. Welches ist zu empfehlen. Wahrscheinlich läuft es auf das EMC Standard oder das EMC F3B Gummi heraus. Ich bin mir nicht sicher oder das F3B Gummi zu stark ist.

Gruß Carsten

Weyershausen
01.04.2007, 12:28
Hallo Carsten,

bei meinem Xperience Pro mit V-Leitwerk habe ich 2,3° Einstellwinkeldifferenz gemessen. Modifiziert habe ich nichts.

Bei meinem Pike Superior mit Kreuzleitwerk beträgt die EWD 0,7°. Das passt recht gut mit deinen Angaben zusammen.

Gruß
Gerald

Sebi87
01.04.2007, 13:21
Hallo Carsten,

das F3B-Gummi ist in keinsterweise zu stark.
Wenn bei uns am Gummi geflogen wird, ziehen wir mit genau diesem Gummi alles hoch, vom härtesten F3B-Flieger bis zum leichtesten F3J-Floater ist das alles kein Problem.
( Hlg's haben wir noch nicht ausprobiert:D :D :D :D )


Gruß
Sebastian

Kaffee
01.04.2007, 17:24
Hallo Sebastian,

wie startest du am Gummi? Ich war heute alleine auf der Wiese und wollte auch am Gummi starten, nur wie hebt man den oder wie lasse ich ihn gehen?
Zum über dem Kopf starten brauche ich beide Hände, und mit einer Hand am Heck hängt der Flieger zu arg nach unten durch.
Hast du da einen Tipp ? :confused: :) :)

Gruss Eric

StratosF3J
02.04.2007, 13:47
Hallo Erik,

früher bin ich auch oft mit dem Gummiseil gestartet. Es hat immer gut geklappt, wenn ich den Rumpf so in der Nähe des Schwerpunktes gehalten hatte. Wo fliegst du denn mit Gummiseil?

Gruß
Thomas

Udo Fiebig
02.04.2007, 14:14
... wenn ich den Rumpf so in der Nähe des Schwerpunktes gehalten hatte.
Und ich umfasse den Rumpf mit einer Hand direkt hinter der Fläche.
(Morgen Vormittag wieder ... :) )
Gruß Udo

Tobias Reik
02.04.2007, 15:17
Was Udo sagen will:
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Tobi

Dies ist keine Werbung für Doppelherz !!! :D

Kaffee
02.04.2007, 19:14
:) Ah ha :) das werde ich probieren!
So kann ich es mir gut vorstellen das es sicher geht, danke an euch.
:) :) :)
Ich hab gesehen da mein Gummi Risse bekommt(nicht schlimmer wie Risse im Gummi da weis man nie was man sich da einfängt:D ), welche Gummi benutzt ihr ? Ich will mir den Megarubber hohlen, seien aber lange Lieferzeiten, gibt es noch was gutes?

Thomas : ich flieg in Oberkirch oder bei Renchen, das geht recht gut.
Wo fliegts du ? Ottersweier ist nicht weit weg von Oberkirch.


Gruss Eric

Robert G.
02.04.2007, 20:06
14,7m F3B-Megarubber + 100m Seil.
Den Gummi um ~40-45m dehnen, ergibt knapp 10kg Zug.

So kommt man bei Windstille auf gut 100m Höhe.
Den Haken würde ich beim ersten mal weiter nach vorne einstellen, sofern möglich.

Modell wie im Bild halten und so tun als wenn man einen Speer abwirft. So bekommt das Modell gleich etwas Fahrt mit. Nur einfach los lassen ist nicht so gut.

marcel777
08.04.2007, 08:52
Hallo,

mir fällt die Entscheidung schwer, welchen Flügel Kombination sollte ich für den F3J Winden Start nehmen. Möchte vermeiden das der Flügel während des Starts sich biegt und dann beim ausklicken Energie verloren geht.
Welche Kombination würdet Ihr empfehlen ( Voll D-Box Version, D-Box Mittelstück und leichte Außenflügeln oder Voll CFK Mittelstück und leichte Außenflügeln).

Vielen Dank voraus.

Weyershausen
08.04.2007, 21:07
Hallo Marcel,

die Durchbiegung der Tragflächen beim Start sollte eher von der Holmdimensionierung abhängen als davon, ob die Schale aus Kohle- oder Glasfasergewebe aufgebaut ist.

Gruß
Gerald

marcel777
09.04.2007, 06:29
Hallo,

also ich kann ruhig den D-Box Version wählen!? Hat jeman damit Erfahrung?

Sebi87
09.04.2007, 11:03
Hallo Marcell,

ich fliege zwar nicht den Expirience, aber genügend andere F3J Modelle.
Wenn du den Expirience als reines F3J Modell, also möglichst leicht für ruhiges Wetter, einsetzen möchtest, würde ich dir immer die Glasversion empfehlen.
Natürlich biegt die sich ein bisschen mehr beim Start als ein Voll-Kohle-Flieger, aber du wirst keine Probleme mit der Stabilität bekommen. Außerdem spricht ein Durchbiegen der Tragflächen nicht automatisch für einen Energieverlust. Daran kannst du sehr gut ablesen, ob die Seilspannung ausreicht.

Schöne Grüße
Sebastian

ThomasS
09.04.2007, 11:58
Hallo Zusammen,
ich fliege einen Shadow in der D Box Version, der wird ein bisschen Rund am Start, ich denke aber nicht, dass man da einen rießen Verlust an Energie hat.
Und brechen tut auch die Glasversion nicht !

Grüße Thomas

Weyershausen
20.04.2007, 21:22
Am Wochenende konnte ich mit dem Xperience V ein paar schöne Starts an der Winde durchführen. Ich war erstaunt, wie langsam das Modell ohne Ballast fliegt, fast schon wie ein Floater. Also ging ich jetzt schnell daran, Ballaststangen anzufertigen.

Das geht sehr gut aus dem glatten Ende eines Schraubbolzens Ø M16 x 480. Die einzelnen Abschnitte sind 40 mm lang, das Holzstück für den Abschluss ist 55 mm lang. Mit einer Feder der Länge 30 mm passt das ganze sehr schön in den 390 mm langen Ballastschacht.

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Bild 1


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Bild 2

Die Gewichtszunahme durch die Ballastierung beträgt 430g. Damit steigt die Flächenbelastung von 30,9g/dm² auf 37,4g/dm².

Gruß
Gerald

Weyershausen
22.04.2007, 07:56
Gestern folgten die ersten Vergleichsflüge mit und ohne Ballast. Die Kurven 1 und 2 (rot und grün) sind ohne, die letzten drei Kurven mit 430g Ballastzuladung geflogen worden.

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Ich finde es ganz erstaunlich, welche Dynamik das Modell durch das höhere Gewicht gewinnt. Es scheint fast so, als ob das HN354 die höhere Flächenbelastung ganz gern mag. Ich frage mich, ob es sein kann, dass das Profil seine Stärken erst bei größeren Re-Zahlen richtig ausspielen kann.

Gruß
Gerald

stobi
23.04.2007, 07:10
Hallo Gerald,

das sieht mal sehr interessant aus.
Da bin ich ja froh, das ich ne etwas schwere habe:D .
Danke für die tollen Messungen.

Kannst du zu vollständigkeit des Bildes die EWD dazu mitteilen?
Ich konnte feststellen, das eine geringere EWD bessere Leistung zeigt.
So zwinge ich den Flieger auch schneller zu fliegen.

Was mir noch aufgefallen ist:
Die Kiste macht erstaunlich lautes Rausen.
Ist das bei euch auch so?

Weyershausen
23.04.2007, 21:21
Hallo Peter,

die Einstellwinkeldifferenz zwischen V-Leitwerk und Tragflächen habe ich mit 2,3° gemessen. Das erscheint mir auch ein bisschen viel. In der Baubeschreibung (http://www.mibomodeli.si/slike/XperiencePRODE.pdf) für die Kreuzleitwerkversion schreibt MIBO:

"Die EWD von ca 0.8 Grad..."

Warum sollte die V-Leitwerkversion eine größere EWD als die Kreuzleitwerkversion haben? Vielleicht liegt es an meinen noch nicht ausgereiften Rudereinstellungen, aber im Kurvenflug meine ich bei dem unballastierten Modell eine leichte Tendenz zum Strömungsabriss festzustellen. Es würde mich interessieren, wie die Experten darüber denken.

Bemerkenswert: Als ich am Wochenende flog meinte ein Clubkamerad spontan, dass das Modell auffällig leise sei. Sollten sich die Hutzen (http://www.rc-network.de/forum/attachment.php?attachmentid=60231&d=1171129835) vielleicht doch positiv bemerkbar machen? Um das beurteilen zu können, müsste man aber wohl Vergleichsflüge mit und ohne durchführen.

Gruß
Gerald

stobi
24.04.2007, 07:16
Hallo Gerald,
ich hatte schon bei 1,5° den Eindruck das sie in Kurven abreißt.
Wie soll das erst bei 2,3° sein??:eek:
Ich würde um mindestens 1° reduzieren.
Dann fliegt es sicher Lammfromm.
2,3°.... bist du sicher, daß kein Meßfehler vorliegt:confused: ??

Weyershausen
24.04.2007, 07:46
Hallo Peter,

ich werde mein Messergebnis auf jeden Fall noch einmal überprüfen. Interessant, dass die EWD bei dir nur 1,5° beträgt.

Gruß
Gerald

stobi
24.04.2007, 11:13
Hallo Gerald,

die Rümpfe sind ungleich. Das war schon beim Soarmaster so.
Ich denke das Formverzug, zu frühes Ausformen oder verschiedene Formen..... dran schuld sind.
Wir hatten damals auch 4 Soarmaster mit 4 EWD's.
Am ende hatten wir dann alle auf 0,8° eingemessen und alle flogen etwa gleich gut.
Wenn man einen schlechteren gesehen hatte, war's einfach zuviel EWD.
So wird es wohl auch mit Mibos oder anderen Kisten sein.
(Ich glaube die Soarmasterrümpfe waren von Mibo.)
Sie wollen halt eingemessen werden.
Deshalb hat man auch so viele verschiedene Schwerpunktangaben.
Aufgefallen ist mir auch noch das die Maschinen extrem auf Schwerpunktänderungen bei gleicher EWD reagieren.
Habe gestern nur 10g mehr in die Schnauze gegeben und die Kiste rennt voll los.

Mich würde interessieren, wie deine Maschine dann auf die EWD - Änderung reagiert.
Der Schwerpunkt müßte immer neu erfaßt werden....
Dann auch mit unterschiedlicher Zuladung....
Kann man am V-Leitwerk variabel unterlegen?
Man müßte ja eine Vergleichsmessung am gleichen Tag machen.

Weyershausen
24.04.2007, 21:35
Hallo Peter,

gerade habe ich noch einmal die EWD meines Xperience Pro V überprüft, und ich konnte die schon zuvor gemessenen 2,3° bestätigen. Wenn man ehrlich ist, hätte man auch genauso gut 2,0° oder 2,5° herausmessen können; denn so präzise kann man das mit Bordmitteln gar nicht bestimmen. Trotzdem ist die EWD deutlich größer als 0,8°.

Es müsste recht einfach möglich sein, die EWD durch Unterlegen an der V-Leitwerkauflage zu justieren. Die beiden Befestigungsschrauben haben einen Abstand von 47mm. Das heißt, um die EWD um 1° zu verringern, müsste ich im Bereich der vorderen Schraube nur ca. 0,1mm unterfüttern. Das entspricht ungefähr der Dickes eines Tesafilmstreifens! Da kann man mal sehen, in welchen Bereichen man sich überhaupt bewegt.

Ich werde das demnächst einmal ausprobieren und davon berichten.

Gruß
Gerald

Weyershausen
25.04.2007, 05:04
Korrektur:


Das heißt, um die EWD um 1° zu verringern, müsste ich im Bereich der vorderen Schraube nur ca. 0,1mm unterfüttern.

Es sind natürlich nicht 0,1mm, sondern 1mm!

Gruß
Gerald

postfrosch
04.05.2007, 22:39
Hallo X-Pro Eigner und solche, die es werden wollen.
Ich habe einen X.Pro in CFK bestellt. Habe das Modell dann auch bekommen.
Mein Geld wurde nach eindeutiger Hilfe meinerseits dann auch der Bestellung zugeordnet und der Flieger ging in den Versandt.
Die Bestellung erfolgte nach zugesandter Preisliste. Hier war die Aussage, X-Pro incl. Alukaschierten Schutztaschen. OK.
Aber als ich das Paket dann auf seinen Inhalt prüfte( unter Zeugen) waren eben diese Schutztaschen nicht dabei.
Mehrmals habe ich nun per Mail versucht, die im Lieferumfang enthaltenen Schutztaschen einzufordern. Ergebnis war, keine Antwort!!!! Das gelieferte Modell ist soweit OK, kein Vergleich mit den hochwertigen Modellen a la Jaro Müller, aber OK.
Mein X-Pro hat ein Abfluggewicht von 2250Gramm. Viele Bausünden optischer Art habe ich feststellen müssen. Dennoch bin ich sehr zufrieden mit dem Modell und seinen Eigenschaften im Flug. Ich habe den Eindruck, Herr Holk bei MIBO kümmert sich gern um Bestellungen und Fragen. Nur fühlt sich nach dem KAUF niemand zuständig für Reklamationen. Eigentlich muss ich mich ja GLÜCKLICH schätzen, das ich überhaupt ein Modell erhalten habe. Jedoch werde ich ob des Geschäftsgebahrens das Gefühl nicht los, das ich bei MIBO nicht fair behandelt werde. Eine Antwort / Stellungnahme wäre doch das mindeste, was ich als Kunde, der sein Geld treuen Glaubens überwiesen hat, erwarten darf, ODER????
Ob ich unter diesen Bedingungen ein weiteres Modell bei diesem Vertreiber kaufe?
Gruß
Der Postfrosch
Harry

Weyershausen
06.05.2007, 10:56
Hallo,


Mich würde interessieren, wie deine Maschine dann auf die EWD - Änderung reagiert.

Letzte Woche habe ich aus Alu-Klebeband zwei flexible Unterlegkeile für das V-Leitwerk erstellt (von 0,2mm auf 1,2mm ansteigend).

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Dadurch wird die Einstellwinkeldifferenz um ca. 1,3° reduziert.

73754

Der Xperience Pro fliegt dadurch deutlich dynamischer und ist fliegerisch angenehmer zu handhaben als vorher. Vorn habe ich ungefähr 20g Blei entfernt, weil der Segler sonst zu sehr auf die Nase geht.

Viel mehr kann ich noch nicht sagen. Alles weitere werden die Flüge in den nächsten Wochen zeigen.

Anderes Thema: Wölbklappen

Wie bereits hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=562420#post562420) beschrieben, schaffe ich mit meinen Wölbklappen nur 48° Ausschlagwinkel. Das Servo könnte mehr Weg machen, aber bereits mit diesem geringen Ausschlag ist die Kraft, um das Scharnier zu biegen, erheblich.

Wer hat einen Tipp für mich, wie man die Gängikeit des Scharniers verbessern könnte? Ich habe Bedenken, dass ich plötzlich die Ruderklappe in den Händen halten könnte, wenn ich mit dem Bastelmesser von außen an der Scharnierlinie entlang ritze.

Vielen Dank!

Gruß
Gerald

stobi
07.05.2007, 07:43
Hallo,

na das mit der EWD hört sich ja gut an.
Bei mir hat sich auch noch ein Fehler finden lassen.
Ich hatte auf Tief mit Butterfly zu wenig Ausschlag.
Erstaunlicherweise hatte sich der Gabelkopf schon um den
Schraubansatz des Servos gebogen.
Jetzt habe ich mehr mechanischen Ausschlag hergestellt.
Nun klappts mit Kurvenmischer und Butterfly perfekt.

Robert G.
07.05.2007, 15:07
Hallo,
Wer hat einen Tipp für mich, wie man die Gängikeit des Scharniers verbessern könnte? Ich habe Bedenken, dass ich plötzlich die Ruderklappe in den Händen halten könnte, wenn ich mit dem Bastelmesser von außen an der Scharnierlinie entlang ritze.

Gruß
Gerald


nix Messer - kleine Dreikantfeile oder dünnes Sägeblatt, es soll ja nur das Harz raus, mit dem Messer trennst du

stobi
07.05.2007, 15:24
Hallo Gerald,


nix Messer - kleine Dreikantfeile oder dünnes Sägeblatt, es soll ja nur das Harz raus, mit dem Messer trennst du

neben Feile und Sägeblatt geht auch noch 600 Naschleifpapier scharf gefaltet, trocken.
Ich habe mir ein hartes Brettchen aus 1,5 Sperrhoz scharf angeschliffen.
Darüber spanne ich das Schleifpapier.
Hiermit kann man sehr leicht die Ritze nacharbeiten.
Innen nehm ich das Papier einfach überm Finger.
Eine Sichtkontrolle gegen Licht zeigt schnell die Stellen wo's noch braucht...
Ein Dekupiersägeblatt mit entferntem Freischnitt geht auch klasse.
Einfach an der Schleifmaschine rechts und links den Freischnitt wegschleifen.
Wenn es dann vorher schon etwas stumpf war ist's perfect.
Wichtig ist, das es bolzgerade ist. Dann bleibt es besser in der Rille.
Dann immerwieder viel hin und her biegen.
Wie schon von Robert erwähnt, es soll ja nur das Harz raus und nicht das Gewebe leiden.
Wenn man aber irgendwo etwas zu dünn wird ist es auch nicht so schlimm.

Weyershausen
08.05.2007, 20:52
Danke Robert und Peter für die Tipps!

Vorgestern habe ich noch einige Trimmflüge mit dem Xperience durchgeführt. Ich habe noch die restlichen 25 g Blei aus der Rumpfnase genommen. Das Modell liegt jetzt bei neutralem Höhenruder gerade in der Luft und geht auch recht gut voran.

Wenn ich die Wölbklappen einsetze, muss ich etwas Tiefe hinzu geben, sonst fängt der Segler an zu pumpen.

Gruß
Gerald

stobi
09.05.2007, 12:17
Hallo Gerald,

Wenn ich die Wölbklappen einsetze, muss ich etwas Tiefe hinzu geben, sonst fängt der Segler an zu pumpen
ich hoffe du hast das Glück auch ne MC 24 zu fliegen.:D
Dann nimm den Kurvenmischer 9 und 1=>HR.(hoff ich)
Flächenmischer Brems =>HR auf Null.
Leg einfach 3 Punkte fest und stell das dann im Flug ein.
Funzt echt prima.
Nach der Landung dann die Kurve glätten und neu checken.
Andere Anlagen können das aber sicher auch.:cool:

postfrosch
12.05.2007, 21:33
Hallo alle, die das interressiert.
Montag habe ich endlich eine Reaktion von Mibo erhalten.
Die fehlenden Schutztaschen werden nachgeliefert.
Heute habe ich eine weitere Mail erhalten mit der die (das könnte meine) "Paketnummer von GLS sein" mitgeteilt wurde. Na, dann warte ich mal ab.
Der Grund, warum ich keine Antwort auf meine Nachfragen erhalten habe war das Herr Holk Urlaub hatte und kein Vertreter benannt war. Das wurde mir aber nicht von MIBO mitgeteilt. (ist mir anderweitig zugetragen worden)
Ist doch schade, Herr Holk hatte vorher immer schnell geantwortet, daher habe ich nicht mit einer solchen Verzögerung gerechnet und wurde Nervös.
Ich hätte sonst keinen Grund gehabt, mich hier zu Wort zu melden.
Noch habe ich die Täschchen nicht.
Dennoch hier meine Meinung zum Modell: für den Preis ist der Xperience Pro X ein Modell, bei dem der Käufer ein super Modell bekommt. Die Einstellwerte auf der Website können getrost übernommen werden! Das passt und überfordert meiner Meinung nach keinen. Der X-Pro ist für ein F3J Modell recht stabil, kann sowohl in der Thermik überzeugen (Höhenruder bis zum Bauch gezogen und er kreist schön im Bart) als auch mit Speedstellung ordentlich schnell gemacht werden. Zufällig habe ich einen passenden Ballst und ich denke, ich scheuch den auch noch in`s DS. Hochstart an der Winde ist EASY, bei gegenwind baut der Flieger einen Höllendruck auf, das mochte ich nicht wirklich ausreitzen denn da wird der Flügel schon recht RUND!
Ich habe keinerlei Modifikationen am Modell machen müssen, alle Klappen sind in ihrer Funktion einwandfrei, ich bin recht zufrieden mit meinem X-Pro X.

Gruß
der Postfrosch
Harry

DELI
13.05.2007, 06:41
Moin,
Nur mal zur info........
Bei der lieferung des Modells, war das Leitwerk defekt.
Ich warte schon fast ein Jahr auf ein Höhenleitwerk !!!
Es wurde schon 3x versendet,aber irgendwie kommt es nicht in Deutschland an ??
Gruß
Deli

postfrosch
14.05.2007, 21:07
:confused:
Hy Deli.
Wenn das Nachliefern eines Leitwerks im laufe eines Jahres nicht funktioniert wird Mibo sich selbst aus dem Rennen um die Käufergunst schiessen!
Das kann sich doch kein ernsthafter Vertreiber erlauben.
Übrigens, in meinem Paket war für das Leitwerk nicht einmal die Möglichkeit gegeben, das dem Leitwerk ein Schaden zustösst ohne das weitere Teile vorher beschädigt werden! Gut gelagert und mehr als ausreichen gesichert lagen alle Teile im Karton. Da wären vorher Rumpf oder Flächenteile zu Bruch gegangen. Soweit Du dich erinerst, wie waren die Teile bei Dir gesichert?
Sprich::::
Der Postfrosch
HARRY

DELI
15.05.2007, 06:08
Moin,
Das Leitwerk muss schon defekt bei Mibo gewesen sein !
Die Verpackung hatte keinen schaden.
Gruß
Deli

Peer
15.05.2007, 10:02
Moin Deli !

jetzt hör aber mal auf, also nee, wirklich - Du stehst doch
auf kaputte Flieger ;)

Was ist eigentlich mit dem PaceDS passiert - dazu könntest
Du ja auch mal was im Forum schreiben, hilft vielleicht
den anderen Käufern.....

Also, noch mal zu dem VLW: Ich persönlich finde das eine
Frechheit, wenn diverse Händler so rumeiern, nicht auf
Mails reagieren und Ware "zum 3. Mal rausgeschickt wurde,
gestern schon" und nichts passiert.

Zum Glück war ich erst einmal betroffen.... (und nicht bei MIBO)

Peer

stobi
15.05.2007, 10:16
Hallo,

leider muß ich immer wieder feststellen daß die Xperience unruhiger in der Luft liegt als der Shadow.
Ausserdem ist die Leitung des Shadow überdeutlich höher.
Jedenfall mehr als vermutet.
Jetzt frag ich nich immer noch woran das liegt.
Wenn die Profile und Auslegung ähnlich sind und ich beide fast gleich eingestellt habe, warum also?
Ok die Flächenbelastung der Xperience ist höher, aber macht das so viel aus?
Beide Ewd's liegen bei etwa 1°. Die Ausschläge sind etwa gleich.
Möglich wäre auch daß die Xperience das HN354 hat und der Shadow das HN501.
Jedenfall wird ja immer behauptet das Profil sei gleich?
Ich schnalls gerade nicht.:confused:
Wer kann was dazu sagen?

postfrosch
15.05.2007, 15:03
:) :) :) Na, geht doch!
Meine Schutztaschen habe ich Heute erhalten!
Nun habe ich für mein Geld doch einen Super Flieger und alles ist GUT!
Gruß
Der Postfrosch
Harry

Weyershausen
17.05.2007, 21:18
Hallo Robert,


kleine Dreikantfeile oder dünnes Sägeblatt, es soll ja nur das Harz raus, ...

der Tipp, das Scharnier mit einer kleinen Dreikantfeile nachzuarbeiten, war gut. Man kann das sehr gefühlvoll bis zur gewünschten Leichtgängigkeit ausfeilen.

Danke!
Gerald

postfrosch
21.05.2007, 23:03
JA, es ist nicht OK das dein Ersatzteil nicht angekommen ist.
Da der Flieger aber inzwischen 2 Mal den Besitzer ohne Klagen gewechselt hat sollte es dann doch gut sein. Ärgerlich ist es aber dennoch!
Gruß
Der Postfrosch
HARRY

f3k
13.08.2007, 12:39
Hallo,

nun wurde ja schon so viel über den Flieger geschrieben. Könnte mir bitte ein Xperience Pro-X Besitzer (vielleicht Udo?) sagen, wie stabil der Flieger in der Praxis ist.

Also sagen wir mal, ich hab's mit Thermik aus dem Gummiseil auf 350-400m geschafft (der Flieger ist wirklich klein geworden) und nun will ich runter. Ich stelle den Flieger also auf den Kopf, beschleunige 300m senkrecht, es pfeift schön und fange dann, zwar nicht rechteckig aber schon ordentlich an der Höhe ziehend, ab. Was macht der Flieger, z.B. in der CfK-D-Box Version.

Flattert er auf dem senkrechten Weg runter?
Biegen sich die Flächen, so dass man Angst bekommt?

Vielleicht hat das schonmal jemand ausprobiert und kann mir berichten.


danke und viele Grüße,
Achim

Nachtrag: Version mit Kreuzleitwerk natürlich

Weyershausen
13.08.2007, 18:43
Erst der Thermik C,


kann man den aus 500m runterdrücken ohne bruch?


dann der Super Soarmaster,


Was mich aber noch interessieren würde ist,ob man den auch mal etwas bolzen kann und wie es da mit der Flächenstabilität aussieht.

nun der Xperience Pro.

Ich stelle den Flieger also auf den Kopf, beschleunige 300m senkrecht, ...

Vielleicht bin ich in der Hinsicht zu zimperlich, aber muss man einen Thermik- bzw. F3J-Segler derart vergewaltigen :( ?

Gruß
Gerald

Robert G.
13.08.2007, 18:51
Hallo,


Also sagen wir mal, ich hab's mit Thermik aus dem Gummiseil auf 350-400m geschafft (der Flieger ist wirklich klein geworden) und nun will ich runter. Ich stelle den Flieger also auf den Kopf, beschleunige 300m senkrecht, es pfeift schön und fange dann, zwar nicht rechteckig aber schon ordentlich an der Höhe ziehend, ab. Was macht der Flieger, z.B. in der CfK-D-Box Version.

Achim



Wenn das dein Flugstil ist, würde ich lieber nach einem F3B/F-Modell suchen.
Die F3Jler werden nicht so schnell das es dir Spaß machen wird und in dieser Preisklasse wie der Xperience ist die Festigkeit der Modellauslegung angepasst.

Habe heuer bei verschiedenen F3B-A Wettbewerben keinen F3Jler gesehen, der an einer F3B-Winde mit Vollgas durchfahren konnte. Bei fast Windstille. Den einzigen F3Jler den ich kenne, der das aushält, ist ein Pike Perfect in Doppelkohle von Karl Hinsch.

wakuman
14.08.2007, 01:45
Am Hang hatte ein Kollege eine Experience, bei mittlerem Wind hat er voll aufgebleit damit mal versucht schnell zu fliegen und mit F3f modellen mitzuhalten.

So richtig schnell wurde das teil aber doch nicht, hat bei engen wenden auch schon ordentlich mit den Flaechen gewackelt.

Sah einfach nicht gut aus, trotzdem wage ich mal zu behaupten das man die Experience in der Luft nicht so leicht zerlegen kann ( Ausnahme Hochstart und man legt es darauf an: DS und eckige figuren).


Statt nach einem vollgasfestem F3J modellzu suchen ( das es nicht gibt), waere es wahrscheuiinlich besser ein thermikstarkes F3B (oder F3F ) modell zu nehmen.

Gruss

Thomas

Kümmel
14.08.2007, 23:03
Hallo Leute,ich fliege die Xperience E (2550g)vollkohle und habe damit gute Erfahrungen auch im Schnellflug gemacht(Tannenalm/Zillertal)!Ich bin auch schon viereckige Lopings geflogen,da hat nichts gewackelt!
Naja, jeder macht seine eigenen Erfahrungen.

Gruß Lothar...

Udo Fiebig
17.08.2007, 09:13
... Könnte mir bitte ein Xperience Pro-X Besitzer (vielleicht Udo?) sagen, wie stabil der Flieger in der Praxis ist.

... auf 350-400m geschafft (der Flieger ist wirklich klein geworden) und nun will ich runter.
Ich stelle den Flieger also auf den Kopf, beschleunige 300m senkrecht, es pfeift schön und fange dann, zwar nicht rechteckig aber schon ordentlich an der Höhe ziehend, ab. Was macht der Flieger, z.B. in der CfK-D-Box Version.

Flattert er auf dem senkrechten Weg runter? Biegen sich die Flächen, so dass man Angst bekommt?

danke und viele Grüße, Achim

Nachtrag: Version mit Kreuzleitwerk natürlich

Hallo Achim,
wie ja auch bereits von anderen Usern angedeutet, hast du vermutlich etwas falsche Vorstellungen bzw. Erwartungen bzgl. F3J-Modellen.
Wenn ich es richtig pfeifen lassen möchte, baue ich meinen Swift auf. Der ist nämlich für so einen Flugstil ausgelegt.
Ein F3J-Modell, wie z.B. auch die Xperience-Pro-X, würde ich nie und nimmer '300 m senkrecht' in die Tiefe jagen wollen; das ist doch abartig. :eek:

Aber du darfst trotzdem davon ausgehen, das ein beschleunigter Bahnneigungsflug von ca. 45° über geschätzte 200 Höhenmeter von der Xperience-Pro-X (D-Box) problemlos ohne Flattern weggesteckt wird.
(Habe ich erst am letzten Wochenende wiederholt praktizieren dürfen. Weshalb der MoSe mehrfach ein allseits bekanntes Hangfluggelände trotz Modellflugbetrieb in max. 150 m an- bzw. umflog, ist mir immer noch ein Rätsel.)
Und wenn du vernünftig - nicht brutal rechteckig - abfängst, biegen sich auch die Flächen nur unwesentlich durch.

Gruß Udo

janD
20.08.2007, 16:16
Hallo zusammen.
Was kostet der X-Pro in D-Box?
Schonmal danke.

L2F Jan

Udo Fiebig
20.08.2007, 16:41
Was kostet der X-Pro in D-Box?
Schonmal danke.
L2F Jan

Listenpreis inkl. alubeschichteter Flächen- und Leitwerkstaschen und inkl. Verpackung und Versand ist direkt bei MIBO/SLO 795 Euro. (bei EU-Voraus-Überweisung sogar noch 5 % Rabatt).
Gruß Udo

janD
20.08.2007, 17:00
Danke.
Das hört sich gut an.

L2F Jan

ScaleMuckel
20.08.2007, 17:28
Hallo Lothar/Kümmel,

sag mal: Hast Du die E-Version selber gebaut, oder ist die mittlerweile verfügbar?

Viele Grüße

Fred

Michael Schmidt
20.08.2007, 18:25
Hallo Fred

Lothar`s X-Pro E habe ICH aus einem normalem Seglerrumpf gebaut :)

Gruß Michael :D

ScaleMuckel
20.08.2007, 22:35
Verstehe, Michael. Danke für die Info.

Aber TUN hat inzwischen die E-Version angekündigt. Mal sehen. Das interessiert mich auf jeden Fall.

Viele Grüße

Fred

gaspet
20.08.2007, 23:24
Hallo!
Schaut doch mal im forum unter "News" vom 29.6.07 - da stellt MIBO den E-Rumpf für den Xperience Pro-X vor - sogar mit Detailfotos - und lieferbar soll er auch schon sein!
Gruß pG

Space
22.08.2007, 15:12
Den E-Rumpf brauchst du nicht unbeding verwenden.

Angeregt durch Michael Schmidt seinen Xperience E-Umbau, habe ich den Vision (nicht Sport) elektrifiziert. Der Vision hat meines erachtens sogar einen etwas kleineren Rumpf als der Xperience, entspricht aber auch dem Mibo standart F3J Rumpfmachart. Trotzdem kann ich einen 3S 3200mAh verwenden und problemlos wechseln. Ein Vario passt auch noch problemlos rein.
Der Akku liegt bei mir direkt im Schwerpunkt, so daß der Vision problemlos auch "ohne" geht.

ScaleMuckel
22.08.2007, 15:22
Das klingt absolut plausibel. Da ich aber noch keinen Xperience habe, würde ich gleich von Anfang an den E-Rumpf nehmen und mir einiges an Arbeit ersparen (Rumpfschnauze im rechten Winkel und mit dem richtigen Durchmesser abtrennen, Einbau der Servos für HLW und SLW ausdenken und machen, usw). Ich finde den Weg, den ich auch in meinem Spider/T-max dafür schon geliefert bekomme, recht praktisch. Aber ich denke ich werde die Aktion eh erst im Herbst bzw. nach der Saison beginnen. Zuerst mal werde ich einige Modelle abstoßen. Der Keller ist zu voll mit Dingen, die ich zu selten fliege oder die meine Ansprüche/Wünsche nicht richtig erfüllen.:rolleyes:
Dann ist Platz und Geld da, um Neues anzugehen.

Viele Grüße

Fred

zettl57
22.08.2007, 15:37
Hallo,

bin auch grad am Suchen nach einem E-F3J.

Wenn ich mir das Detail, also wie HR und SR eingebaut werden im Beitrag von
Mibo ansehe, weiter hinten, mit Klappe und damit weg vom vorne
befindlichen "Gestrüpp", würde ich doch bei E-Motor den E-Rumpf nehmen.
Sauberer und wartungsfreundlicher geht's doch nicht, oder?

ScaleMuckel
22.08.2007, 15:54
Den Nagel auf den Kopf getroffen nenn' ich das:). Aber einen gut gemeinten Tip nehmen wir doch immer gerne zur Kentniss

Viele Grüße

Fred

Weyershausen
08.09.2007, 10:10
Hallo,

es gibt für den Xperience ja Carbonverbinder mit unterschiedlicher V-Form (1,5°; 3,5°; 5,0°). Welche benutzt Ihr zum Thermikfliegen? Gibt es einen spürbaren Unterschied zwischen 3,5° und 5,0°? Ich bin gerade dabei, mir 5°-Verbinder zu bauen, weil ich finde, dass der Segler mit 3,5° nicht optimal in der Kurve liegt.

Gruß
Gerald

uzim
08.09.2007, 12:05
Ein Tragi 705 (MH-32) wäre noch ne gute Alternative für einen E-F3J. Der E-Rumpf ist geräumig und die Bauqualität ist Spitze.

Gruss
Urs

Weyershausen
09.09.2007, 21:32
Die 5°-Verbinder sind fertig.

94907


94908

Die Teile passen - sogar besser als die Originale - und sie sind stabil. Hat es sich gelohnt?

Es hat! Das jedenfalls zeigten die ersten vier Flüge in der ruhigen Abendluft. Das Kreisflugverhalten ist angenehmer als mit geringerer V-Form, finde ich.

Gruß
Gerald

postfrosch
11.09.2007, 21:46
Hallo.
Es ist zwar schon einige Monate her aber ich muss es einfach berichten.
Auf der Halde in Herten -Recklinghausen Hochlaarmark ist bei Nordost DS möglich. Bei eher schwachem Wind habe ich meinen X-Pro ins Lee abgelassen und die Bedingungen wahren erstaunlich gut. Jedenfalls hungerten andere Modelle im Luv herum und ich hatte gerade mal etwas Höhe. Was dann aber passierte- der X-Pro ist eigentlich nicht dafür gebaut aber ich musste es einfach probieren- ab ins Lee! Hier baute der Flieger innerhalb weniger Runden solch einen Speed auf das ich mit reichlich Überfahrt aussteigen musste. Was einmal geht muss auch ein zweites mal gehen.Und es hat!Auch ein drittes und viertes Mal! Mein X-Pro ist die CFK-Version und war nicht Ballastiert. Jedenfallls halten mich die Kollegen für absolut BESCHEUERT das ich das überhaupt versucht habe. Erstaunlich für mich war aber das ein "F3J" Modell so Geil im DS gehen kann. Das Profil scheint gut geeignet und wenn man DS nicht übertreibt hält der Flieger!
Das nenn ich mal einen "Allrounder". Und wie gesagt, schwache Bedingungen!
Ebenso konnte der X-Pro bei schwachen Bedingungen am Hang durchaus mit
F3F Modellen am Hang in der Strecke gut mithalten! Speedstellung! Ich denke das diese Erfahrungen sowohl für die Auslegung F3J sprechen als auch die Allroundqualitäten unterstreichen. Balast- hatte ich zwar aber noch keine Gelegenheit es damit zu probieren. Am Seil ( Winde) macht der X-Pro auch eine gute Figur. Leider habe ich den Schirm beim Hochstart gefangen und nach besch. Landung musste repariert werden. Und zur Zeit ist mein X-Pro Flügellahm da ich die Servo ausgebaut habe. Werden im Crossfire gebraucht. Auch ein saugeiles Fliegerchen! Danke Michael! Für den Crossfire und für die super Reparatur an meinem X-Pro. Fazit meinerseits- X-Pro ist sein Geld wert.
Ich bekomme übrigens keine Tantiemen.
Gruß
Der Postfrosch
Harry

hubbse
12.09.2007, 08:41
Hallo Gerald,
saubere Arbeit...
Sag mal wieviel hundert Meter an Rovings braucht man eigentlich, um so einen Verbinder hinzubekommen? (Durchmesser?):D

Gruß
Hubert

Weyershausen
12.09.2007, 08:59
Hallo Hubert,

die Verbinder messen 11,8 x 11,8 x 140 mm. Pro Stück brauchte ich 75 Rovings á 170 mm Länge. Das macht 12,75 m Rovings (1600 tex) pro Verbinder.

Es hat Spaß gemacht. Das war mein erster Versuch.

Gruß
Gerald

Jörn Meyer
12.09.2007, 09:22
Anzahl Rovings: Ungefähr 1,6-1,7mm² Querschnitt je getränkten NF24-Roving rechnen. Getränkt heißt: satt benetzen und überschüssiges Harz wieder abstreifen. Wer besser pressen möchte, nimmt bei dem 12x12mm Querschnitt noch einen 4x4mm Styroporstreifen (oder Depron oder , oder ...) in die Mitte des Verbinders. Das 'Weichmaterial' muß (sollte) aber in einen Schlauch gesteckt werden.

Jörn

Günther Hager
21.09.2007, 17:33
Hallo Gerald,

hat das Mittelteil Deines "Xperience Pro X" keine V-Form, dass Du so große Winkel für die Flächenverbinder benötigst?

Mein Mittelteil hat etwas V-Form, etwa 2°, was mehr bringt, als die V-Form an den Flächenenden, sodass dort die geringe V-Form ausreicht.

Die Gewichte meines "Xperience Pro X":

Fläche rechts = 216g
--"--- links = 216g
--"--- Mitte = 574g
Rumpf kompett = 424g
HLW ---"------ = 59g
Kleinteile = 121g (F-Verbinder, Abdeckungen, Anlenkungen u.s.w.)

gesamtes Leergewicht = 1610g

Übrigens ist die Qualität des/meines Modells, wie auch der Flächentaschen hervorragend.
Auch die Lieferzeit betrug von der Überweisung bis zur Lieferung aus Tschechien nur 8 Tage.

Weyershausen
21.09.2007, 20:05
Hallo Günther,

das Flächenmittelteil meines Xperience hat ebenso wie deines 2°-V-Form.

Die optimale V-Form ist wohl sehr stark abhängig von

a) dem Einsatzzweck (Thermik, Hang, DS) und
b) den persönlichen Vorlieben des Piloten.

Karl Hinsch schreibt hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=87107#post87107):


... ich fliege den Sharon schon ne ganze Weile, allerdings nur mit den 5° bzw. 5,5° Verbindern! Mir war die V-Form bei den Original 3,5° Verbindern einfach zu gering für einen einwandfreien Kreisflug.

Nun ist zwischen 3,5° und 5° kein so riesiger Unterschied, dass der Xperience mit 5° wie eine Taube aussehen würde. Ich finde nur, dass er mit der etwas größeren V-Form sehr schön in der Kurve liegt. Da ich ausschließlich Thermikflug in der Ebene mit Start an der Winde betreibe, gefällt mir die etwas größere V-Form.

Wer am Hang fliegt, sieht das wahrscheinlich anders.

Übrigens, die 5°-Verbinder gibt es auch bei Mibo zu kaufen.

Bei den dem Gewicht deines Modells hat Nan ja mächtig gegeizt. Ich vermute, dass du damit in die Nähe von 2000g oder sogar darunter kommen wirst.

Gruß
Gerald

Günther Hager
21.09.2007, 22:02
Hallo Gerald,

das der Sharon, wie es der Karl Hirsch beschrieben hat ein anderes Kurvenverhalten hat, habe ich bei meinem auch schon bemerkt. Das muss aber an mehreren Aspekten liegen. Auch hat er meinem Space 3,35 gegenüber eine große Trägheit im ganzen Flugverhalten. Deshalb fliege ich den Sharon kaum noch bei Wettbewerben. Auch die Ausgangshöhe beim Windenstart zum Space, ist geringer, die Leistung aber nicht besser.

Zur besseren Leistung fliege ich meine Modelle mit einem Stabilitätsfaktor von etwa 5%. Also den Schwerpunkt weit hinten und stelle ein gedämpftes Leitwerk um ein Unterschneiden entgegen zu wirken, leicht (1...2mm) auf Höhe. Dieser von Dir am Leitwerk dann auftretende Widerstand ist so gering, dass er bei der gewonnenen Leistung keine Rolle spielt.
Aber wie Du bereits sagtest, es hat fast jeder sein eigenes, spezielles Verhältnis zu diesen Themen und Modellen. Ich habe des öfteren das Gefühl, dass mein Verhältnis besser sein könnte ;).

Günther Hager
22.09.2007, 09:31
Hallo zusammen,

was mich bei dem "Xperience Pro X" interessiert, wie habt ihr bei eurem Modell die Antenne verlegt, wie lang ist sie, was für einen Empfänger verwendet und was für erfahrungsmäßige Reichweiten habt ihr gemacht?
Für eure Antworten danke im Voraus.

Ich möchte keines Falls die Antenne außen verlegen und baumeln lassen, deshalb werde ich sie in der Fläche verlegen, so weit wie möglich vom Kohlegewebe entfernt und die Servokabel Hf-mäßig entkoppeln. Womit ich gute Erfahrungen gemacht habe.
http://www.modellflug-hager.de/zenitant02.JPG

Beschreibung hier: http://www.aero-hg.de/zenit.html

ThomasS
22.09.2007, 12:21
Hallo Günther,
ich habe zwar einen Xperience Pro V und Shadows das macht aber kein Unterschied.
Ich habe bei allen 3 Wettbewerbsmaschinene von mir eine dünne litze durch den Rumpf und dann am LW hoch und dann ca. 25 cm schauen lassen, am besten mit einer dünnen litze oder 0,4er stahldraht oder so ähnl.
Funktioniert einwandfrei.
Fliege den DDS 8 PCM von ACT.
Mit dem SMC -19 DS geht es auch.

Grüße

Weyershausen
23.09.2007, 21:17
Hallo Günther,

hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=395798#post395798) habe ich mal dokumentiert, wie ich die Antenne beim Pike Superior verlegt habe. Beim Xperience habe ich es im Prinzip genauso gemacht. Statt aus dem Seitenleitwerk schaut das offene Drahtende aus der rechten V-Leitwerkshälfte heraus.

Die Reichweite bei eingeschobener Senderantenne liegt bei ca. 120 m.

Gruß
Gerald

Günther Hager
24.09.2007, 10:07
Danke Gerald und Thomas für eure Antworten.

Vielleicht hätte ich zur allgemeinen Information einen neuen Thread eröffnen sollen.
Der dann zu diesem Thema mit Erkenntnissen, Erfahrungen immer weiter ergänzt würde und mit den Angaben der Hersteller, ein gutes Sammelsurium zur Verfügung stände.
Auch sollten negative Erfahrungen darin nicht fehlen. Was haltet ihr davon, oder existiert sowas schon?

Der Hinweis von Gerald auf den vorjährigen Thread ist schon ganz informativ, es gibt aber bestimmt viel mehr Möglichkeiten, die man zusammentragen könnte.

Günther Hager
01.10.2007, 20:55
Hallo zusammen,

ich habe eine kleine Dokumentation beim Bau meines Xperience X geschrieben, die ergänzend zu der Baubeschreibung von MIBO MODELI sein kann.

Klick hier: http://www.aero-hg.de/Xperience.html

ScaleMuckel
01.10.2007, 21:24
Hallo Günther,
das ist eine feine Sache für mich. Meiner soll im November kommen, dann habe ich eine Referenz für mich.

Also: weitermachen!

Viele Grüße

Fred

Tobi Schwf
01.10.2007, 22:02
Hallo Günther,

freu mich auch über den bericht, da ich den Xperience auch schon länger im Auge habe ;)

postfrosch
01.10.2007, 22:24
Wunderbare Ergänzung zur Bauanleitung von Mibo.
Was ich allerdings nicht mehr machen würde:
Das Aufdicken der Verbinder mit Sekundenkleber. Ein Wenig Klarlack aus der Dose erfüllt die Aufgabe auch! Oder ein streifen Tesa! Ist wesentlich einfacher zu handhaben und diese Wellenbildung durch das Aufbringen des Sekundenklebers entfällt größtenteils! Beim abschleifen des Sekundenklebers wird das ganze meist schlechter als vorher!
Die Verwendung von Gabelköpfen zur Anlekung der Flügelklappen ist auch völlig OK. Das "Ausnehmen" der Öffnungen solte hier so ENG wie möglich erfolgen. Optisch gesehen sind deine eher Oval und zu groß. Nutzt man Gabelöpfe kann der Ausschnitt wesentlich kleiner gehalten werden. Für mich die bessere Lösung! Vorsicht beim einhängen! Sonst leidet die Dichtlippe!Sollte nach dem Einhängen tatsächlich Spiel in der Anlenkung Gabelkopf/Ruderhorn sein - einen tropfen Sekundenkleber anbringen und nach ein paar sekunden vorsichtig bewegen. Dann ist kein Spiel mehr drin"!
Ich wünsche allen X-Pro Eignern allzeit guten Flug und jede Menge Spass beim fliegen!

soaring7
02.10.2007, 23:52
fliege meinen experience pro v seit März 07 einfach spitze !!!!
Grüsse aus der schweiz soaring7

Weyershausen
03.10.2007, 18:55
Hallo Günther


Als Antenne im Rumpf und Fläche habe ich verzinkte Fesselfluglitze verwendet, die ich in ein Bowdenzuginnenrohr eingeschoben habe und in der Fläche im Klappenspalt angebracht/geklebt habe. So bin ich weit von den Carbon-D-Box und Servoleitungen entfernt. Das freie Stück beträgt 0,7m.

wieso hast du die Antenne noch in einem Bowdenzugrohr geführt? Bringt das nicht unnötig Gewicht?

Die Idee, die Antenne im Ruderspalt der Tragflächen zu verlegen, finde ich aber sehr interessant, Ich bin gespannt, wie es sich bewähren wird. Wenn es nicht reichen sollte, könnte man sie sogar noch weiter durch den Außenflügel bis zum Randbogen verlegen.

Gruß
Gerald

Günther Hager
04.10.2007, 08:31
Ja Gerald, ich habe beim nachträglichen Wiegen der eingebauten Lange 1,4g heraus bekommen. Ich dachte dass die Begründung ausreichend für den Rumpf war und das Röhrchen im Spalt sich von selbst einem Modellbauer erklärt.
Habe aber zu Deiner Frage dazu in meiner Baubeschreibung eine zusätzliche Begründung zu dem Röhrchen geschrieben. Schau mal hin.

Die Verlegung der Antenne, vor allem bei zu kurzen Rümpfen, habe ich schon vor jahrzehnten, als ich meine Anlagen noch selbst gebaut habe, erfolgreich verlegt.
Es bringt jedenfalls mehr, als nur einige cm aus einem Hybrid- oder gar Kohle- Rumpf heraushängen zu lassen. Ich glaube, dass habe ich auch mehrfach auf meiner HP geschrieben, obwohl das Antennenthema im 35mHz Bereich immer eine Komplexität bleiben wird. Deshalb mein Hinweis: "Ein Unglück kommt selten (von) allein".

ScaleMuckel
04.10.2007, 08:54
Hallo allerseits,

ich lesen auf den Seiten von Nanmodels, dass die E-Version bis zu 8S Lipos vertägt. Nun so weit will ich nicht gehen. Ich werde ein DriveSet 601 einbauen und denke, es sollten 4S reichen, um ca. 750 Watt zu erzielen. Damit wäre das Modell, sagen wir mal hinreichend :rolleyes: motorisiert.

Was mir viel wichtiger scheint, ist das Einstellen des Schwepunktes ohne Bleizugabe und eine gute Einbaulösung. Ich werde übrigens zusätzlich einen "Angstakku" einbauen.

Kann hier schon jemand über Erfahrungen mit dem E-Rumpf berichten? Welche Abmessungen dürfen die Akkus z.B. haben? Welche Antriebsleistungen fliegt Ihr?

Viele Grüße
Fred

Kümmel
04.10.2007, 19:40
Hallo Fred,ich fliege zur Zeit eine X-P (Segler Rumpf umgebaut auf E Rumpf),
siehe Seite 10,Modell von Michael Schmidt.
Meiner Meinung nach würde noch ein 3 Celler Lipo hinter den ersten Pack bis zur Flächenauflage passen!Der Schwerpunk müßte auch noch einigermaßen passen!
Wie auf den Bildern zu sehen,die beiden Servos so weit wie möglich nach vorne setzen.
Achso,den Jazz 55-6-18,habe ich neben den Lipos eingebaut(kein Pufferakku)!

Gruß Lothar....

ScaleMuckel
04.10.2007, 21:36
Hallo Lothar,

danke Dir. Ich bekomme ja einen Seglerrumpf und da ist mir noch nicht klar wie der im Detail vorne aussieht. Ich würde einfach mal gerne Bilder davon sehen und Beispielkonfigurationen sehen.

Viele Grüße

Fred

Kümmel
04.10.2007, 22:50
Hallo Fred,
auf Seite 10 , in diesem Beitrag , sind ein paar Bilder von meinem Modell zu sehen.
Ich habe das Modell von Michael Schmidt (www.ellipse2v.de)! Der kann Dir vieleicht genauere auskunft geben.

Gruß Lothar...

ScaleMuckel
05.10.2007, 05:57
Tschuldigung, Lothar:o . War gestern ein bisserl neben der Spur beim Schreiben der Mail. :o

Ich bekomme einen E-Rumpf, in dem die Servos hinter der Fläche sitzen. Wenn man sich die vielen Bilder anschaut, auf denen die verschiedenen Versionen (KLW/VLW/Segler/E-Rumpf) zu sehen sind, dann bekommt man den Eindruck, dass die nicht identische Innenmaße im Bereich des Akkus haben.

Also: Ich suche Erfahrungen der Nutzer des E-Rumpfes.. Was mich natürlich auch interessiert sind die Antriebswerte (Leistung, Strom, Prop, Akku)

Sorry nochmal.

Fred

Kümmel
05.10.2007, 13:32
Hallo Fred,
ich habe folgenden Antrieb eingebaut,Motor-Poli Tec 490-23/4,4:1,Klapplatte mit Turbospinner 18x11(besser wäre 17x11) Regler Kontronik Jazz 55-6-18,fliege mit BEC ,bis jetzt zufrieden!
Akkus habe ich 3 Cellen Lipos 3200 eingebaut,das Gewicht der Xperience flugfertig beträgt 2550g!
Mit der Ausrüstung geht er schon ganz gut. In deinem Modell müßten auch 4 Cellen reingehen,dann ginge er noch besser!
Versuche mit Deinem Modell so leicht wie möglich zu bleiben,dann kannst Du mit den meisten Thermikfliegern mithalten.
Übrigens meine XP ist voll CFK ,den kann man auch ganz schön "heizen",in der Luft kaum zu zerlegen!!Ich komme aus der Motorkunstfliegerei und Habe mit der XP schon "Allerlei" am Hang geflogen.(mit Helmut auf der "Tannenalm"):D

Gruß Lothar...

ScaleMuckel
05.10.2007, 13:40
Hallo Lothar,

jetzt reden wir Klartext;)

Ich habe auch die Voll-CFK Version bestellt. 4S ist das wasich anstrebe. Irgendwo zwischen 3200 und 4000mAh. Eventuell verzichte ich wirklich auf den RC-Akku.

Der Antrieb (Kontronik 500, 6,7:1) war vorher im einem T-max/Spider-X. Da mit 3S und einer 16*13. Das waren dann 43A. Da ging er richtig nett ab. Gewicht war 2174g. Sehr schön zu seglen und bei Bedarf recht flott.

Oh Mann, wenn er nur schon da wäre....

Fred

Günther Hager
09.10.2007, 09:37
Hallo Modellflieger, die dieses Modell bestellen möchten.

bei einer Bestellung des Modells, sollte darauf hingewiesen werden, ob die 3,5° oder 5° Flächenverbinder mitgeliefert werden sollen.
Die Flächenanpassung (Mittelteil zur Außenfläche) hat einen etwas größeren Spalt, der wahrscheinlich schon für die 5° Verbinder angebracht wurde. Ich selbst habe nochmals MIBO MODELI angemailt, ob es möglich ist, mir diese nachzuliefern, deren Betrag ich selbstverständlich überweisen werde.
Diesen Hinweis habe ich auch auf meiner Baubeschreibung nachgetragen. Ich poste dieses, um eventuell euch diesen Umstand zu ersparen.

ScaleMuckel
09.10.2007, 09:44
Hallo Günther,

danke für den Hinweis. Ich habe 3,5° und 5° bestellt. :) . Udo Fiebig hatte hatte da im Aufwind auch schon drüber gesprochen, dass es diese Varianten ab Lieferant geben könnte.

Hoffen wir mal, dass das alles klappt. Eigentlich mag ich den November nicht, aber da mein XPerience da kommen soll, ist es dieses Mal voraussichtlich ein schöner Monat....;)

Viele Grüße

Fred

Günther Hager
09.10.2007, 10:53
Hallo Fred,

das war auch, wie ich bereits bemerkte, der Sinn der Sache. Was in den Fachzeitschriften geschrieben wird weiß ich kaum, da ich seit etwa 10 Jahren nur noch den Modellflieger habe und lese, was mir auch völlig ausreicht. Allerdings gehen mir wie Dein Hinweis auf den Bericht des Udo Fiebig dann verloren.
Das Modell Xperience V habe ich das erste Mal in diesem Jahr im August an der WaKu geseher, wo es bei einem Nullschieber mit meinem Eigenbau Paschli 2290 als einzige Modelle sich in der Luft hielten und auch flogen. Auf Grund dessen habe ich, als ich wieder zu Hause war, mit MIBO MODELI Kontakt aufgenommen.
Nach dem man nach langjärig gesammelten Erfahrungen (E. sind gesammelte und verarbeitete Dummheiten) bin ich etwas skeptisch bei honorierte Berichten geworden. [Es sei denn ich habe sie selbst geschrieben ;)] Es mag sein, dass hier nicht nur an mir die Zeit vorbei gegangen ist.

Das Modell fliegt übrigens hervorragend, soweit ich es nach 2 Flugtagen und den Beobachtungen an der WaKu beurteilen kann. Selbst geflogen habe ich es an sehr flachen Hängen, bei leichten Winden, etwa 3...4m/s. Wie es sich beim Hochstart an der Winde verhalten wird, weiß ich noch nicht. Im Moment habe ich diebezüglich ein weniger gutes Gefühl, da die Holme mir sehr elastisch vorkommen, was aber auch einen Vorteil haben kann. Ob es für einen F3B-Start geeignet ist bezweifle ich deshalb etwas. Die Praxis wird mir diesen Zweifel hoffentlich nehmen.

Im Bezug auf Deine weniger guten Gefühle auf den November habe ich eine etwas anders Einstellung.
Mir liegen herbstliche Winde und vor allem am Hang.
Deshalb fahre ich auch morgen für 1..2 Wochen an die WaKu, wo ich dann einige meiner Großmodelle wie Minimoa (5m), Weihe (5m), Lo100 (3,33m), FS 4000 (4m), D30 (4m), die ich vor allem bis auf zwei Leichtgewichte mitnehme und dann mal wieder am Hang fliegen kann. Da wäre der Xperience wahrscheinlich nur aufballastiert gut fliegbar, dafür habe ich aber die weniger leichten Modelle.

ScaleMuckel
09.10.2007, 11:11
Hallo Günther,

Ich denke was die Festigkeit der Voll CFK Version angeht, wird sie meinen Ansprüchen genügen. Auch wenn ich dann später den Seglerrumpf dazu bekomme und den XPerience an die Winde hänge.

Was die Berichte angeht, hast Du sicher recht. Ich lese und genieße sie, aber mache mir ein kompletteres Bild bevor ich kaufe. Auch hier im Forum und durch persönliche Kontakte.

Ich bin gerade dabei meine Flotte zu verändern. Für die Echte Hangfliegerei werde ich demnächst was F3B-mäßiges bekommen. Dann habe ich einen Ventus 2c mit 4,8m und einen Zweckrumpf on EMS dazu. Dann noch ein HLG und ein Parkflyer. Mein Sohn hat auch noch aktuell 3 Modelle (Organic-E, Ventus 2c 3m, und eine Piper Clipped Wing als Parky) und so sind wir immer gut aufgestellt, egal wo wir fliegen :)

Der November hat sicher seine guten Seiten. Der WInd gehört dazu. Aber hier im Allgäu ist er häufig wüst und voll Schneematsch. Nix mit Fliegen...

Da lobe ich mir den April, wenn der Schnee langsam geht und die Luft sich in alle Richtungen auflädt :)

Viele Grüße

Fred

Ingo Martin
09.10.2007, 20:18
Hallo zusammen,
zuerst mal danke für die vielen aussagekräftigen Berichte zum XPro-X. Geralds Baubericht ist zusätzlich zur Mibo-Baubeschreibung für mich hilfreich gewesen, um ein Gefühl für das Modell zu bekommen. Insbesondere deshalb, weil er die Servoanordnung im Rumpf anders gemacht hat. Die Raum für weiteres "Zubehör" schafft.
Ich habe auch einen XPX-Segler mit Kreuzleitwerk und werde nun mit dem RC-Einbau anfangen.
In den Flächen sind 4x S 3150 in Servorahmen, im Rumpf für HR DS 368 und HS 81 MG (war zu knickrig, auch ein DS 368 zu besorgen) für SR vorgesehen.
Ich werde ein picolario sowie einen 7,4V/2.100er Lipo mit linearem PowerBox Systems Spannungsregler einbauen, was bei den Steckerlrümpfen vom Platz her nicht ganz einfach ist. Deshalb werde ich auch nicht das dem Bausatz beiliegende Servobrett verwenden, weil durch diese üppige Servoanordnung der Platz für die vorgesehenen und z. T herausnehmbaren Komponenten nicht reicht. Das Vario soll herausnehmbar sein, um es auch in den anderen Modellen zu verwenden. Ein Lipo soll Verwendung finden, um die Ladeorgien zu minimieren. Er kann, wie der Empfänger auch, drinbleiben. Dennoch werde ich als Option versuchen das Servobrett herausnehmbar einbauen.
Einen KR 1.700AU halte ich als E-Akku für zu schwach. 4 Zellen flach hintereinander gingen rein, ein 4er Würfel nicht. Den stärkeren GP 2000, den ich im Sharon Pro drin habe, kannst den Hasen geben. Permanentpflege ist angesagt, um ihn bei Laune zu halten. Auf zusätzlichen Ballast kann ich verzichten. Wenn`s wirklich geht, kommt ein anderes Modell dran.
Mein Konzept sieht vor, auch ein 6mm Flitschenrohr in der Rumpfspitze einzubauen. Danach der Lipo, z. T. darüber das picolario, dann die beiden Servos für HR/SR, dahinter im Rumpf der Empfänger. Ist das ok so? Gibt es Bildchen von euch, die mich bestätigen? Lasst was hören, bevor ich loslege. Und wer mir einen grünen E-Rumpf weiß/hat, um das Modell auch elektrisch zu fliegen, soll sich bitte bei mir melden. Ingo

Ingo Martin
16.10.2007, 19:54
Hallo zusammen,
ich habe am Wochenende losgelegt! Und bin schon ein ganzes Stück weitergekommen.
Die Servos in Rahmen, Anlenkungen und Verkabelung in der Fäche sind fertig. Die Verkabelung des Sub-D-Steckers in der Fläche war nervig, weil die Flächentiefe nur sehr knappe/kurze Lötstellen am jew. Pin zulässt! So wie in der Mibo-Bauanleitung gezeigt, geht es wirklich nicht.
Beim Rumpf-Kabelbaum ist das platzmäßig viel leichter zu bewerkstelligen.
Das Servobrett habe ich aus Sperrholz gefertigt und herausnehmbar gemacht.
Das HLW habe ich ausgefeilt, um den HR-Weg nach oben zu vergrößern. Negativ-Loops sind aufgrund der bauweise des HLW im 5-m Radius zu fliegen. Beim ziehen ist der Auschlag m. E. nicht groß genug. Steht auch so in der Bauanleitung.
Nun geht es ans programmieren an der mc 24. Habe mal als Standart die Einstellungen des Sharon Pro kopiert, der mit Philip Kolbs Einstellungen sehr gut fliegt.
Um das Modell auch elektrisch zu fliegen, habe ich einen E-Rumpf "bestellt". Werde einen Hacker B40 mit Reisenauer Gear und rc-easy controller 40 B einbauen. Zellenzahl und Prop sind noch unklar. Hier warte ich auf gutgemeinte Vorschläge von euch. Ingo

Günther Hager
18.10.2007, 09:47
Hallo Martin,

woher sind Deine Kenntnisse, dass der Schlitz für den Höhenruderausschlag nicht ausreichend ist? Oder sind die Aussparungen an Deinem Rumpf kleiner als bei MIBO in der Regel? Bei meinem Xperience Pro X - Rumpf bleiben nach oben und unten noch etwa 2mm...3mm Luft bis zum Anschlag.
Auch beim Einbau des Steckers ins Flächenmittelteil nach MIBO, hatte ich keinerlei Probleme, obwohl ich einen 15pol anstatt 9p0l eingebaut habe, da ich die Antenne im Flächenmittelteil verlegt habe. [Oder hattest Du beim Einbau Handschuhe an? ;)]

http://www.modellflug-hager.de/X-PERIE.gif
Baubeschreibung hier: http://www.aero-hg.de/Xperience.html

Ingo Martin
18.10.2007, 21:02
Hallo Günther, alle,
was den HR-Ausschlag angeht, habe ich lt. Mibo-Bauanleitung 68 mm als 0,8 Grad EWD eingestellt. Ohne das ausfeilen am HR hätte ich die Ausschläge nach oben, >+ 10 mm nicht zusammen gebracht. Waren nur einige Fleilenhiebe, um das zu erreichen. Ich habe den 9-poligen Stecker in der Fläche und im Rumpf verwendet. Pin 1+6 Plus, 5+9 Minus. Pin 3 ist frei. Auf den anderen Pins liegen die Imp für QR bzw. WK.
Natürlich habe ich mir Deinen Verdrahtungsplan auch angesehen.
Wo ich mit meinen Würstelfingern Probleme beim Flächenstecker hatte, waren die anfänglich zu langen/üppigen harten Lötstellen am Pin, die sich nicht mehr biegen ließen.
Die Mibo-Bilder zeigen ja den fertigen Kabelbaum, wie er in der Fläche nach dem Einbau sein soll. Nur so wie die Abbildung es zeigt. gehen die Kabel ja nicht durch die Öffnung! Mein Rat an alle ist, ganz kurze/gerade Lötstellen zu fabrizieren, damit der Stecker in die Fläche passt. Ist ja auch nicht das erste Mal, dass ich SUB-D-Stecker löte. Nur so eng war es bisher noch nicht.
Zwischenzeitlich habe ich meinen XPX fertig installiert und programmiert. Beim HR-Servohebel mußte ich am Rumpf etwas ausfeilen, damit sich der Servoarm ungehindert bewegt. Ich habe nun vor, einen 4-Zeller eneloop 2000 als E-Akku einzubauen. Das Vario meldet beim Ruderrühren keinen Spannungseinbruch. Wastl hat mir bestätigt, dass das eine gute Wahl sei. Nun steht noch die endgültige Empfängerwahl und die Antennenverlegung an. Zum testen und programmieren habe ich einen smc 19 35S eingebaut. Hätte aber gerne einen smc - 19 DS 35, wie im Sharon drin. Der Verstand sagt ja, der Geldbeuel nein. Die Antennenverlegung, wie Mibo sie beschreibt, ist einfach machbar und raus aus dem Rumpf sicher nicht falsch. Der Reichweitentest wird zeigen, was endgültige Antennenverlegung ist. Am Wochenende werde ich den XPX fertigstellen, d.h. auswiegen und feintrimmen. Und dann kann der Erstflug am Hang stattfinden. Wenn das Wetter, der Wind und die Reichweite mitspielen. Ingo

Günther Hager
19.10.2007, 06:51
Hallo Ingo,

versuch doch bitte mal den Reichweitentest ähnlich wie meinen zu machen, um einen annähernden Vergleich zu haben und poste ihn.

Danke im Voraus.