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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Eurer Meinung ist gefrag, was stört euch, was hättet Ihr gerne?



Michael2806
17.06.2015, 09:32
Hallo Leute,

eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles. Ich würder gerne wissen, was euch an euren Steuerungen stört, was Ihr verbessern selbst verbessern würdet, und was Ihr gerne haben würdet. So absurd die Funktionen und Änderungen klingen mögen - haut Sie raus. Es gibt nichts was man nicht verwirklichen kann.

LG
Michael

Julez
17.06.2015, 10:09
Mich nervt, dass viele Sender so ein Chrom-Finish haben auf der Oberseite. Das sieht nach einigen Jahren voll abgegriffen aus. Wenn man die Oberschale aus lichtgrauem Kunsststoff spritzen könnte, wäre das echt cool. So ungefähr:

http://img.tapatalk.com/d/14/05/24/8uduba5y.jpg

http://fpv-community.de/showthread.php?32899-FrSky-TARANIS-Hardware-Mods&p=619199&viewfull=1#post619199

faukon
17.06.2015, 10:09
Hallo Leute,

... Es gibt nichts was man nicht verwirklichen kann.

LG
Michael

… ich vermisse einen Schalter für besseres Wetter, Windstille, Thermik usw. das wär doch mal was, oder?:):D

Gruß
Michel

Michael2806
17.06.2015, 10:23
Hi faukon,

Da werd ich glaub ich Ärger mit den Bauern kriegen wenn dann nur noch die Sonne scheint :D

LG
Michael

Viper2097
17.06.2015, 10:47
Ich hab eine MC24 und bin eigentlich rundum glücklich damit. Da ist so ziemlich alles aus meiner Sicht perfekt.
Was ich mir wünschen würde, wäre natürlich Telemetrie wie bei den neuen Graupner Anlagen.
Was mich allerdings als einzigen Punkt wirklich brachial am Nerv geht: Ich habe eine polarisierte Sonnenbrille mit dem Ergebniss dass die Polarisationsfolie in der MC24 um 90° verkehrt eingebaut ist. Sprich durch die Sonnebrille sehe ich nur schwarz, ich muss immer an der Sonnenbrille vorbei auf das Display gucken.

Achja, die neunen Graupner Anlagen. Liebäugle ja schon lange mit einer MC32 als würdigen Nachfolger... Was ich mir bei dieser Anlage wünschen würde:
Eine wertigere Verarbeitung (Bei der letzten die ich in der Hand hatte war z.B. der Set "Knopf" schief... Und generell fühlt sie sich nicht so wertig an wie meine MC24)
Sinnvollere Displayabkürzungen (wenn ich mir die MZ Reihe so ansehe wirkt das auf mich immer wie google übersetzer)
Eine Patch Antenne (und vielleicht gleich eine zweite Patchantenne für das zweite Sendemodul, oder zumindest eine Antennenlösung bei zwei Modulen ohne Basteln)
Vorallem aber würde ich mir wünschen die Firmware der Empfänger endlich über den Sender updaten zu können ohne die Empfänger dafür immer ausbauen zu müssen.


Und generell würde ich mir eine Entwicklung wieder zurück zu den wirklichen Bedürfnissen von Steuerungen wünschen. Heißt für mich ganz klar: Weg vom schlecht ablesbaren Farbdisplay mit stromfressender Hintergrundbeleuchtung zurück zum klar ablesbaren LCD Display mit wahlweise einschaltbarer Hintergrundbeleuchtung für die Dämmerung.
Weg vom Touchdisplay mit seinem falschen Gefühl angenehmer und schneller zu sein zurück zu intelligent (!) angeordneten Bedienelementen die ein haptisches Feedback geben und auch im Flug blind bedient werden können.
Weg von der "Friss oder Stirb" Mentalität der vorgegeben Programmierungsstruktur und Belegungen der Funktionen bei Profisendern wie es bei einigen Herstellern der Fall ist. Wer einen Profisender hat muss auch damit umgehen können, wer alles vorgekaut haben will kann bei den Einsteigersendern bleiben.
Achja, Einsteigersender und Sender für Spielzeug. Ich fliege Mode 4! Es wäre so schön wenn es auch mal Spielzeugsender geben würde mit denen ich ne Stubenfliege fliegen kann ohne vorher wieder Lötkolbenakrobatik auszuüben...
Vorallem würde ich mir aber wieder eine viel höher Qualität aller Anlagen wünschen. Wenn ich 1000€ oder mehr für einen Sender auf den Tisch lege, dann erwarte ich mir dass dieser auch nach 10 Jahren noch wie neu aussieht und fehlerfrei funktioniert. (Richtige Pflege natürlich vorausgesetzt)
Ich will meinen alten Sender verkaufen weil ich etwas neues WILL und nicht weil ich etwas neues BRAUCHE.
Achja, und Betatester zu spielen nervt mich auch. Gebrochenen Knüppelaggregate, gebrochenen Aufhängungen, fatale Softwarebugs oder sonstige Kinderkrankheiten darf es einfach nicht geben wenn ein Sender auf den Markt kommt. Erst recht nicht im Profisegment.

Hmmm, hab ich schon mal erwähnt dass mir der Gedanke gefallen würde einen wirklichen Profisender in allen Belangen selbst zu entwickeln und auf den Markt zu bringen? Ach, man darf ja noch träumen ;).
Schade dass es bei Sendern nicht so einen Custom Shop wie z.B. bei Gitarren gibt...


Auwei auwei, da hat mein Posting sicher wieder einiges an Diskussions und Sprenstoffpotential... Sorry Leute, ist aber einfach meine persönliche Meinung und Sichtweise...
Steht natürlich jedem frei das alles anders zu sehen.

Michael2806
17.06.2015, 10:56
Hi Viper,

ich danke dir erst ma für deine ausführliche Antwort.
Ich persönlich stehe ja zum Großteil genau hinter deiner Meinung. Nur glaube ich, dass man alles ein bisschen kombinieren muss. Ich hätte auch gern wieder Tasten um während dem Flug blind schalten zu können, aber wenn ich länger Zeit habe und programmiere ist der Touchscreen wieder angenehmer.

Ich finde auch nicht, dass man 1000€ für eine Steuerung zahlen muss, die man auch mit gutem Gewinn für 200 Eier verkaufen kann.
Und vor allem finde ich, dass man die Modellflieger fragen sollte und nicht was auf den Markt bringen was dann vielleicht Sch**** ist.

LG
Michael

Viper2097
17.06.2015, 11:27
Der 0815 Modellflieger der vermutlich 90% unseres Bestandes ausmacht ist ja eigentlich das größte Problem.
Der freut sich, dass er das fressen darf wozu der Hersteller ihn zwingt.

Kleines Gedankenspiel:
Hersteller: Guckt mal Leute, wir bauen jetzt Sender mit Farbdisplay und Touchscreen. Kostet uns durch den Wegfall der mechanischen Tasten nur 3% mehr und wir können die Gewinnmarge verbessern. Abgesehen davon haben wir ein "neues innovatives Feature" das wir wieder dementsprechend bewerben können! Dass die Akkulaufzeit damit halbiert wird interessiert eh keinen, können wir vielleicht noch ein paar Zusatzakkus verkaufen! Und im Sonnenlicht ist es auch noch einigermaßen ablesbar wenn wir die extrastarke Beleuchtung einbauen.

Modellflieger: Touch und Farbdisplay?! Geil, damit habe ich ja mal ne wirklich moderne Anlage! Das sagt auch der Hersteller, dann brauch ich nicht mehr nachdenken ob das auch wirklich nützlich ist! Hier, nimm mein Geld! Achja, und den Zusatzakku hol ich mir dann übernächste Woche!

Zum Displaythema:
Ich würde mir mal wünschen dass ein Hersteller einen Sender mit e-paper auf den Markt bringt. DAS kann man nämlich wirklich grenzgenial in der Sonne ablesen. Jeder der einen Kindle sein eigen nennt wird das bestätigen. Abegsehen davon, Stromverbrauch fast 0.

Michael2806
17.06.2015, 11:51
Das mit dem e-Paper ist echt ne geniale Idee.
Gibts ja vielleicht bald :D

hholgi
17.06.2015, 12:15
… ich vermisse einen Schalter für besseres Wetter, Windstille, Thermik usw.
Für Windstille gibts den ja schon: Nennt man Gyro :D

pro021
17.06.2015, 13:34
Es gibt zwar Menschen die eine Warnung vor z.B. einem Farbdisplay verstehen, aber trotzdem zum Farbdisplay tendieren. Die bunte Welt, wo nichts zu erkennen ist, ist denen wichtiger als Information und gute Ablesbarkeit der Information auf einen Blick.
Bin zwar weg vom Farbdisplay, aber das hat mich wirklich und mächtig gestört. Bei Sonnenhöchststand ist quasi überhaupt nichts zu erkennen.
Weiters hat mich gestört dass meine Fernsteuerung welche ich soeben verkauft habe einen viel zu schwachen Akku (max. 2,5 Std. Betriebszeit) hat. Das ist aber eine direkte Folge des Farbdisplays welches überproportional Strom benötigt.
Durch, bei Sonnenhöchststand, fehlende Kontrolle am Display lässt man sich alles vorsagen. Die Quatscherei der Fernsteuerung (Sprachausgabe) hat mich maximal ermüdet und die Kollegenschaft gestört. Man bat mich die Quatscherei abzuschalten. Eine direkte Folge des Farbdisplays.
Weiters war bei heißem Wetter und Sonnenbestrahlung einmal das Touchdisplay außer Funktion. Man kann dann gar nichts verstellen. Ebenfalls eine direkte Folge des Touchfarbdisplays.

Was ich erst später, nach einem Sender/Herstellerwechsel, bemerkt habe ist der Umstand dass der Sender den ich verkauft habe, mit normalen Potentiometern, mehr Trimmarbeit macht. Ein Flieger muss praktisch nach jedem Aus und Einschalten komplett neu getrimmt werden um nach einiger Zeit zurückgetrimmt zu werden und das in Permanenz. Das fehlt bei Sendern mit Hallsensoren nahezu vollständig und es ist kaum Trimmarbeit notwendig. Erschwerend kommt hinzu dass dieser Sender sehr verschwenderisch mit meiner Freizeit umgegangen ist. denn natürlich kann man bei direkter Sonnenbestrahlung am Farbdisplay nahezu nichts erkennen was die Arbeit im Menü maximal erschwert. Man sieht ja nichts.
Für Heli und Quad/Hexacopterpiloten vielleicht nicht so wichtig auch nicht ein großzügiger Akku. Hier übernimmt die Copterelektronik einen Gutteil der Einstellungsarbeiten und die Flugzeiten sind üblicherweise wesentlich kürzer.

Was noch sehr störend ist sind ständige Updates. Es ist einfach ein elendigliches Mühsal wenn der Hersteller ständig Fixupdates nachschiebt die dann ihrerseits wieder Fixupdates erfordern.
Wenn man mehr als zwei Flieger hat ist das echt nervend immer alle Modelle sowie Sender in einer mühsamen Prozedur auf dem letzten Stand zu halten. Ganz schlimm wenn man dazu den Empfänger ausbauen/herausoperieren muss. Wenn man dann noch vielleicht ein Vario, oder einen Regler desselben Herstellers verwendet kommt man nicht mehr vom PC weg und macht administrative Stubenarbeit anstatt rauszugehen und zu Fliegen. Das beglückt die Wenigsten und ist völlig am User vorbeidesigned.

Im Vergleich dazu gibt es einen Hersteller der das Binden des Empfängers im eingebauten Zustand und ohne Berührung ermöglicht. Kurioserweise hat dieser Sender ein gutes und großes Display, wenig Updates (es funktioniert alles). Weiters muss man dort kaum trimmen und der Akku hält >10 Stunden.

Gruß Heinz

PS: Farbdisplay für Fernsteuersender und für Wettbewerb völlig ungeeignet.

smaug
17.06.2015, 13:37
Das mit dem e-Paper ist echt ne geniale Idee.
Gibts ja vielleicht bald :D

ePaper währe wirklich genial...z.Z. leider noch zu langsam

evtl. Sender mit zwei Displays, ein ePaper fürs Management und ein LC für die Telemetrieanzeige und Stoppuhren

pro021
17.06.2015, 13:43
ePaper währe wirklich genial...z.Z. leider noch zu langsam

evtl. Sender mit zwei Displays, ein ePaper fürs Management und ein LC für die Telemetrieanzeige und Stoppuhren

Das wäre in der Tat die allerbeste Lesbarkeit. Wie gesagt der Bildaufbau ist zu langsam. Mit Monochrom ist das jedoch befriedigend gelöst.
Also würde ich meinen dass damit unsere Bedürfnisse ausreichend befriedigt werden.
Ich kann das sagen da ich derzeit wieder zu Monochrom gewechselt habe.
Farbe ist in diesem Fall ein Rückschritt der nach einem Film benannt wurde. Zurück in die Zukunft!

Heinz

smaug
17.06.2015, 13:46
Oberschale aus lichtgrauem Kunsststoff spritzen könnte, wäre das echt cool.

Iggitt :eek: so sahen die ersten Generationen von PC's aus. Nach einem halben Jahr wirkt das nur noch ranzig...cool geht anders.

Keine zerklüfteten Oberschalen. Flaches Design in Alu, gebürstet oder eloxiert. Sowas hält.

Michael2806
17.06.2015, 14:13
die Displayfrage ist leicht gelöst. Yotaphone machts vor, einfach ein Display auf dem man alles anzeigen kann und das e-paper dann optional dazu. :D

Was würde Ihr von Carbon halten? Einfach mal das Plastik in Carbonoptik statt stendig das was jeder hat? Währe auch leichter als ein Case aus alu..

LG Michael

k_wimmer
17.06.2015, 14:22
Eloxiertes Alu und Handschweiss ?
Schon mal gesehen nach einiger Zeit?

Das perfekteste Design eines Senders (für mich) hatte anno dunnemal die MPX P4000 !
Heut zu Tage würde ich zur Jeti tendieren, die ist aber leider etwas außerhalb eines normalen Budgets.
Funktional bin ich z.B. bei der MC-20Hott sehr gut aufgehoben, da alles stimmig zusammen passt.

Also für mich wäre eine MC-20Hott (besonders die Telemetriefunktion) in der Qualiklasse einer Jeti für unter 1000 euronen das Ziel meiner Wünsche.

Aber vor Allem hätte ich gerne wieder:
1. ein einheitliches Übertragungsformat wie früher bei PPM !
2. ein einheitliches Telemetrieprotokoll, damit sich die Entwicklung von z.B. telemetriefähigen Reglern auch für Drittanbieter wieder lohnt.

pro021
17.06.2015, 14:24
Wenn wir Senderumbau und Displayumbau in Erwägung ziehen sind wir bald auch hier nicht mehr im richtigen Thread. Vor allem fehlt mir die Ernsthaftigkeit dieser Diskussion.
Leider hab es es zu spät bemerkt!

Michael2806
17.06.2015, 14:43
Hallo Pro021,

Es geht hier eigentlich nicht drum Displays umzubauen sonder dies ist mehr eine "Umfrage" was man so gerne in ner Steuerung hätte, wenn man sich eine Zusammenstellen könnte.
Es ist ja nicht unmöglich ne Funke zu entwickeln und zu bauen aber man braucht schon den richtigen Anreiz. Massenware abkupfern kann jeder.

Ausserdem geht es auch in erster Linie darum was zu produzieren mit dem fast jeder glücklich werden kann. Der 0815 Pilot genauso wie der Wettkampf Profi Pilot.
Und das zu nem Preis der weiit und Steurungen wie Jeti oder so liegt.

Dazu brauche ich nur mal ein paar "Eckdaten", was man sich wünscht und so :))

LG

P.S. Sry wenns ein bisschen dran vorbei geht.

Wessels
17.06.2015, 14:52
Hi Michael,

von welcher Preisklasse sprichst Du denn ? Wie zu sehen, gibt es Funken von 70 EURO bis 2500 EURO ;)

@k_wimmer:

es gibt Sender mit eloxierten aus dem vollen gefrästen Alurahmen; völlig unauffällig (Thema Handschweiss) selbst nach Jahren und fast täglichen Einsatz ;)


Gruss

HW

Michael2806
17.06.2015, 14:59
Hallo Wessels,

ich kann zwar keine angaben machen was es im Endefekt kosten würde, da wir ja noch nicht ganz wissen was alles wirklich rein kommen würde und was Fantasie ist.
Aber nach Stand der Technik würden die Funke mit Zubehör und Micro-Empfänger im Bereich um 1 Gramm auf jeden fall weit unter 1000€ wenn nicht sogar unter 500€ liegen :)
Es würde natürlich auch große Empfänger geben.

LG

funfexxx
17.06.2015, 15:17
Ich fänd nach wie vor ForceFeedback an den Knüppeln gut. Bei Langsamflug "weich", bei Schnellflug grosser Widerstand / mehr Kraft nötig.
Wäre ein geniales Fluggefühl und eine bessere direktere Kontrolle über die Flieger. Wie bei den manntragenden eben....

Irgendwo gabs schonmal eine Diskussion zur Machbarkeit dazu. Theoretisch machbar, aber noch aufwendig.

Michael2806
17.06.2015, 15:28
Hallo funfexx,

nicht nur theoretisch sondern auch praktisch machbar. So schwer würds auch nicht sein, eigenlich sehr simpel.

das Problem ist nur, ich glaube nicht, dass du einen großen Unterschied merken würdest...
Um da wirklich was zu spüren muss der Knüppel schon wirklich schwerer gehen und das wäre doch bei kleinen Knüppeln unangenehm oder?
Sollte es dir da um die Reaktion vom Flugzeug gehen, kann ich mir vosrstellen, Dual Rate und Expo mit den Telemetriedaten zu koppeln je langsamer der Flug desto weiter die Ruderausschläg und umgekehrt.

P.S. das ist aber ein Feature das auf Wunsch sicher dazu gefertigt werden könnte.

LG Michael

hholgi
17.06.2015, 15:29
Aber vor Allem hätte ich gerne wieder:
1. ein einheitliches Übertragungsformat wie früher bei PPM !
2. ein einheitliches Telemetrieprotokoll, damit sich die Entwicklung von z.B. telemetriefähigen Reglern auch für Drittanbieter wieder lohnt.
Leider widerspricht das den Grundanforderungen der Hersteller nach Alleinstellungsmerkmal ...
so bin ich natürlich schnell ersetzbar

onki
17.06.2015, 15:31
Hallo,

hier mal meine Wunschliste an realistischen Funktionen, die es z.T. gibt, aber nicht in einem Sender.

- Ich wünsche mir eine Art Markierungstaster, damit ich etwas kompliziertere Mischkurven im Flug festlegen kann.
Das sieht z.B. bei der HR/TR Zumischung bei Störklappe / Butterfly dann etwa so aus:
Ich aktiviere die Funktion mit einem Schalter und betätige dann die Klappen in eine entsprechende Lage, dannn steuere ich mit dem HR nach und wenn es passt drücke ich den Taster.
Dieser speichert dann die jeweiligen Knüppelstellungen als Punkt in der Mischkurve. Nun ich kann die nächste Position anfahren um den nächsten Stützpunkt der Mischkruve festzulegen.

- Dann, möchte ich BT-Audio nutzen, um Sprachausgaben an ein BT-Headset (ohne Handy dazwischen) zu senden, damit ich meine Umgebung nicht mit Variotönen usw. verseuche oder kabelgebunden bin. Stummschaltung jeweils wahlweise mit konfigurierbarem Schalter falls doch jemand mithören möchte. Damit es mit der Qualität klappt könnte auch das Digitale Audiosignal (SPDIF etc.) im Sender genutzt werden, weil dies ja eh im Sender digitalisiert wird (Digital-Analog-Digital-Analogwandlung ist nicht so der Renner).

- Dann wären Telemetrie-Sprachausgaben in Werteintervallen (statt Zeitintervallen) der Knaller. also nicht über irgendwelche festen Alarme sorndern z.B. Höhe nur alle 50m, RX-Spannung nur alle -0,1V, Kapazität nur alle 500mAh usw.

- Natürlich ist auch eine PC (oder andere Plattform) Software zur Datenanzeige und ggf. (statistischen) Auswertung sinnvoll die zusätzlich auch die Modellspeicherdaten verwaltet, Archiviert und bei Bedarf ausgibt (drucken). Das soll hißen ich bekomme z.B. Gesamtflugzeiten, Gesamthöhenmeter, Gesamt-Akkukapazität usw. Über mehere Logfiles hinaus angezeigt.

Das fällt mir so spontan ein.

Das mit der Vereinheitlichung der Protokolle ist sicher eine tolle Sache. Aber hinsichtlich der Uneinsichtigkeit der einzelnen Hersteller sicher nur eine Traumvorstellung. Jeder hält sein Zeug halt für das Beste und will nicht mit anderen Zusammenarbeiten.

Gruß
Onki

Julez
17.06.2015, 15:33
Ich denke sowas wie die Mx32 könnte mir wohl gefallen:

http://www.osmot.de/media/catalog/product/cache/1/image/d015e815d563a2d39fd7a9e877d43bf9/m/x/mx-32-computersystem-graupner-hott.jpg

Allerdings nicht blau hintergrundbeleuchtet, sondern weiß, möglichst e-Paper-Displays, und OpenTX an Bord. Knüppel so wie die von Weatronic. Das wär schon ziemlich gut.

funfexxx
17.06.2015, 15:37
Hallo funfexx,

nicht nur theoretisch sondern auch praktisch machbar. So schwer würds auch nicht sein, eigenlich sehr simpel.

das Problem ist nur, ich glaube nicht, dass du einen großen Unterschied merken würdest...
Um da wirklich was zu spüren muss der Knüppel schon wirklich schwerer gehen und das wäre doch bei kleinen Knüppeln unangenehm oder?
Sollte es dir da um die Reaktion vom Flugzeug gehen, kann ich mir vosrstellen, Dual Rate und Expo mit den Telemetriedaten zu koppeln je langsamer der Flug desto weiter die Ruderausschläg und umgekehrt.

P.S. das ist aber ein Feature das auf Wunsch sicher dazu gefertigt werden könnte.

LG Michael

Naja ganz so simpel ist es wohl nicht.
Das fängt mit der Sensorik zur Erfassung der Rüderkräft an und hört mit den Knüppelantrieben auf.....
Dann darf auch die Latenz nicht zu gross sein....

Die Heftigkeit der Reaktion ist ja dann einstellbar zu gestalten, je nach Modell.
Das mit Expo/DR je nach Motorleistung oder Fluggeschwindigkeit mach ich schon bei den Hotlinern. :-)

Aber das an den Knüppeln zu haben ist nochmal was Anderes....

Michael2806
17.06.2015, 15:51
@ onki,

das sind sehr gute Vorschläge, die auf jeden fall realisierbar sind :)
es ist auch mit den einheitlichen Protokollen zumindest eingeschränkt möglich. Wenn man mit vielen Herstellern kooperieren könnte kann man zumindest eine Funke bauen die (fast) alle Protokolle unterstützt.

@funfexx,

wie du es jetzt ausdrückst ist es schon einiges schwerer^^
nach deinem vorherigen Post dachte ich eher an je schneller desto schwerer die Knüppel :D

Nja mit richtigem Force Feedback ists zwar auch möglich und immer noch sicher dazu zu kaufen aber für den Massenmarkt glaub ich eher ungeeignet da wie du schon sagst sehr kompliziert und fast ungefragt.

LG Michael

onki
17.06.2015, 16:35
Hallo,

noch was.
Ein zuschaltbares "Entfernungsvario" ist für Piloten mit GPS an Bord sicher auch sehr sinnvoll, wenn man mal sein Modell aus dem Blick verloren hat und sicherstellen möchte, das es nicht weiter weg fliegt sondern sich dem Piloten nähert. Quasi so eine "Topfschlagen" mit Sender:).
Haben wir zumindest früher bei Kindergeburtstagen gespielt:rolleyes:.
Perfekt noch mit GPS im Sender, damit beide Positionen auch stimmen.

Gruß
Onki

Michael2806
17.06.2015, 16:51
Hallo onki,

Oh ja Topfschlagen ist toll :D

Die grenzen des ganzen liegen auf jeden Fall nicht bei der Funke sonder beim Empfänger. Ich kann mir vorstellen, dass ein Multikopterpilot wenig über gewicht des Empfängers und der zusatzmodule nachdenkt. Ein F3K Pilot wird da schon anders denken wenn es auf jedes Gramm ankommt.
Darum wäre meine Idee den Empfänger auf das einfachste und ein wenig Telemetrie zu beschränken und alles andere als leicht erschwingliche Zusatzmodule anzubieten.

Ich finde auch ganz ehrlich die Idee mit dem Custom Shop extrem geil und werd da auf jeden Fall noch drüber nachdenken und das wird bei der nächsten Besprechung definitiv Thema werden.
Wäre doch für jeden eine erleichterung oder? Vor allem wenn man sich in einem Preissegment weit unter Jeti bewegt, aber trotzdem Qualitativ und auch technisch ein Produkt auf höchstem Niveu bekommt.

LG Michael

Xare
17.06.2015, 17:49
da beim Sender das Display eine begrenzte Größe hat, würde ich es besser finden, wenn ich zu Hause am Rechner den Sender anstecke und gleichzeitig das Modell daneben aufgebaut und mit dem Sender verbunden ist um es zu programmieren. Am Monitor könnte ein übersichtliches 3D-Modell dargestellt sein, das alle Klappen, Ruder und sonstigen Funktionen darstellt. Durch Bewegung eines Steuerknüppels z.B. Seitenruder ganz nach links ausschlagen (am Modell rührt sich noch nichts in diesem Programmiermodus!) dann wird am Monitor mit der Maus das Seitenruder nach links gezogen und am Modell (jetzt erst bewegt sich das Seitenruder am Modell) so weit wie der Ausschlag erforderlich ist. Bestätigen und Seitenruderausschlag ist in einer Richtung fertig. So könnten eine oder mehrere Funktionen auf eine Knüppelbewegung gelegt werden. Flugphasen können mit eigenen maximalen Ausschlägen belegt werden. Expo, Sequenzer usw. wären deutlich leichter zu programmieren.
Tja das wäre mein Wunsch.

Liebe Grüße
Xare

eifeljeti
17.06.2015, 18:27
ich hätte gerne einen universellen programmier simulator mit übersetze funktion....

alle sender ,rx, regler drinne und sensorik .

mit visueller darstellung ...der funktionen

also wähle funke , rx, esc , mode, modelltyp
und programmiere a la : wenn schalter a gesetzt
dann qr rauf, hr 5% runter, klappen runna, motor aus...

wenn alles so läuft wie gewünscht ...export und rein im die funke.


ok, an fernsteuerungen : regelkreislauf von sensorik/telemetrie wieder direkt
aufs modell : wenn speed zu hoch ...motor aus und warnung an funke ausgeben ..
wollte jeti nicht mal sowas machen ?

Viper2097
17.06.2015, 21:07
Also wenn du ernsthaft vorhast einen High End Sender zu entwickeln, dann melde dich per PN bei mir.

berndszweite
17.06.2015, 21:31
Und wärend die Fliegerkumpels hier schwadronieren was alles gebraucht wird, geh ich einfach fliegen.
Das macht nämlich auch Spaß :D

funfexxx
17.06.2015, 22:13
ich hätte gerne einen universellen programmier simulator mit übersetze funktion....


ok, an fernsteuerungen : regelkreislauf von sensorik/telemetrie wieder direkt
aufs modell : wenn speed zu hoch ...motor aus und warnung an funke ausgeben ..
wollte jeti nicht mal sowas machen ?


Das geht beides mit der Taranis, es gibt auch genügend Beispiele dafür....

Michael2806
18.06.2015, 09:03
Hallo Leute,

ich hab meine Birne wieder mal angestrengt und über eure ganzen Vorschläge nachgedacht. Bis auf den Thermik und Schönwetterknopf ( :'D ) lässt sich so gut wie alles in einer Funke verarbeiten.
Und da Ziel dieses, ich nenns jetzt mal so, Projektes ist eine Funke zu entwickeln die für jedermann geeignet ist wird auch dieser Custom Shop in unsere Besprechungen und Planungen mit einfließen :)

Ich hoffe Ihr habt noch ein paar gute Ideen, Diskussionsstoff haben wir ja schon genug :D

LG
Michael

Rab
18.06.2015, 10:04
Ich würde mir die Möglichkeit wünschen, die Ergonomie des Senders genau an meine Hände anpassen zu können, d.h. Position und Ausrichtung von Knüppeln, Trimmungen, Schaltern, Schiebern etc. sollten nicht von vorneherein festgelegt sein.

Denn: Ein mm hin oder her macht deutlich was aus beim Bediengefühl. Und schön, wenn man beim Bedienen eines Schalters nicht an an den danebenliegenden hutzt. Ist mm-Sache.


Damit könnte das Gehäuse entweder
a) zum selbst zurechtpfriemeln ausgelegt sein (im einfachsten Fall die Löcher für Schalter selbst anfertigen)
oder
b) es wird Maß genommen vom Hersteller und dann kundenspezifisch gefertigt.

Joh, ich glaub b) wär mir richtig viel Kohle wert. :)

Grüße Michael

Michael2806
18.06.2015, 10:25
Hallo Michael,

ein Namensvetter :D

das mit der Ergonomie ist so eine Sache.. Darauf legen wir im Moment nach der Technik am meisten Wert. Die Funke würde in Länge, Breite, Höhe verstellbar sein. Es gäber verschiebbare Knüppelagregate und verschiedene Verkleidungsteile, mit Fingereinsparungen, ohne dies mit dem... du weisst was ich meine :D Auch die Schalter hab ich mir als verstellbar zum Ziel gesetzt.

LG

pro021
18.06.2015, 10:37
...wird es weisen ob und wann das Projekt realisiert werden kann.
Gibt es einen merkbaren Trend (Hand oder Pultsender, maximales Gewicht, welches Display, welche Knüppelaggregate, Potis oder Hallsensoren, Schalter oder Touchbedienung, für welche Klientel, Spezialisierung in welche Richtung(Flächenflieger, Copter, Softwarseitig) usw. usf.)?
Ich fürchte bei den meisten der oben beschriebenen Fragen wird bereits eine mächtige Diskussion stattfinden. Wie bei einem renommierte Hersteller
beobachtet ist zuviel Demokratie ein Hemmschuh und gefährdet jedwede Bewegung.
Ich hoffe dass das was wird und auch von den Usern angenommen wird.

Gruß Heinz

Michael2806
18.06.2015, 11:00
Hallo Heinz,

es ist schon ein Projekt das sehr nahe an der Verwirklichung steht.

Es wird weder ein Pult noch ein Handsender werden, es wird so konzipiert, dass jede Handform unterstützt wird, und es wird auch eine Art Hülle geben die dann alles zum Pultsender umfunktioniert.
Das Display kann wahlweise als LCD mit Hintergrundbeleuchtung, Farbdisplay oder Touchscreen ausgeführt werden. Bei den Knüppelaggregaten wollen wir keine Potis haben aber auch die Hallsensoren sind nicht die erste Wahl. Nähere auskünfte darüber wird es bald geben. Es werden auch bei der Touchscreen Variante Tasten vorhanden sein, da es sich viele so wünschen und ich mir persöhnlich in manchen Situationen auch eher Knöpfe wünschen würde. Es soll für kein bestimmtes Klientel sein, da es warscheinlich einen Onlineshop geben wird, wo man sich die GANZE Steuerung nach seinen belieben zusammenstellen kann. Sie soll für Funktionsmodellbau genau so gut sein wie für die FLiegerei oder für Autos.
Die Software wird auch intern noch heiss diskutiert man tendiert aber eher in Richtung Open Source.

Es ist also alles andere als nur mehr ein Traum :)

LG Michael

pro021
18.06.2015, 11:08
Hallo Heinz,

es ist schon ein Projekt das sehr nahe an der Verwirklichung steht.

Es wird weder ein Pult noch ein Handsender werden, es wird so konzipiert, dass jede Handform unterstützt wird, und es wird auch eine Art Hülle geben die dann alles zum Pultsender umfunktioniert.
Das Display kann wahlweise als LCD mit Hintergrundbeleuchtung, Farbdisplay oder Touchscreen ausgeführt werden. Bei den Knüppelaggregaten wollen wir keine Potis haben aber auch die Hallsensoren sind nicht die erste Wahl. Nähere auskünfte darüber wird es bald geben. Es werden auch bei der Touchscreen Variante Tasten vorhanden sein, da es sich viele so wünschen und ich mir persöhnlich in manchen Situationen auch eher Knöpfe wünschen würde. Es soll für kein bestimmtes Klientel sein, da es warscheinlich einen Onlineshop geben wird, wo man sich die GANZE Steuerung nach seinen belieben zusammenstellen kann. Sie soll für Funktionsmodellbau genau so gut sein wie für die FLiegerei oder für Autos.
Die Software wird auch intern noch heiss diskutiert man tendiert aber eher in Richtung Open Source.

Es ist also alles andere als nur mehr ein Traum :)

LG Michael

Hmm, da bin ich sehr gespannt. Klingt aufregend und ja ich wäre sehr interessiert an den weiteren Fortschritten und Informationen.

Gruß Heinz

Michael2806
18.06.2015, 11:18
Ich werde euch auf dem laufenden halten :D

LG

sigimann
18.06.2015, 12:15
Hallo,

noch was.
Ein zuschaltbares "Entfernungsvario" ist für Piloten mit GPS an Bord sicher auch sehr sinnvoll, wenn man mal sein Modell aus dem Blick verloren hat und sicherstellen möchte, das es nicht weiter weg fliegt sondern sich dem Piloten nähert. Quasi so eine "Topfschlagen" mit Sender:).
Haben wir zumindest früher bei Kindergeburtstagen gespielt:rolleyes:.
Perfekt noch mit GPS im Sender, damit beide Positionen auch stimmen.

Gruß
Onki

Hallo Onki

Ist mit dem SM-GPS problemlos möglich. Das die "schräge" Entfernung Startpunkt zum Modell und auch die Entfenung über Grund. Startpunkt ist da, wo man das SM- GPS einschaltet. Geht also auch ohne GPS im Sender problemlos.

Wenn man dazu das Modell auf einer Kartenposition darstellen will, ist ein GoogleGerät jedem Sender grenzenlos überlegen.
Da wäre dann BT Sender-Smartphone gefragt.

Ansonsten findet man GPS im Sender ja heute bereits in der BAT, da fehlt dann nur noch Google Live auf dem Sender.

Sigi

onki
18.06.2015, 13:24
Hi Sigi,

klar hab ich derzeit mit dem Logger die Werte. Aber wenn ich meinen Flieger hektisch am Himmel suche, schau ich sicher nicht auf das Display.
Daher wie beim Varioton ein akustisches Signal. ob man sich das Modell dem Pilot nähert oder nicht. Ist ja aus einigen alten Bond Filmen vertraut:).
Sicher registriert der Logger die Startposition, die muss aber nicht immer mit der aktuellen position übereinstimmen.
Daher wäre ein Sender GPS dann die Perfektion des ganzen, ist aber gewiss nicht unbedingt nötig.

Gruß
Onki

Michael2806
18.06.2015, 14:35
Hallo Onki und Sigi,

ich tendiere immer weiter in Richtung Custom Shop..
Da kann man solche Sachen dann für sich selbst entscheiden.
Auch ob man die Steuerung mit Google Maps oder so Koppeln kann.. Aber da "Entfernungsvario" wirds als solches sicherlich geben.

LG Michael

NochSoEiner
18.06.2015, 23:44
Ich will das display des Senders in einer datenbrille ala Google glass haben. Da will ich alle Telemetrie Daten direkt neben meinem Flieger sehen. Dann kann ich auch im Flug alles verstellen wie ich lustig bin.

Liebe Hersteller. Das hier ist eure Chance zwei statt einem gerät zu verkaufen. Sender und datenbrille. Ach ja, und auch noch passende fpv Vorrichtungen, die out of the box und über lagert auf meiner Brille landen. Dann bin ich das rechtliche Problem mit dem zweiten Piloten los und ihr könnt sogar noch den fpv kram mit verkaufen. Natürlich geht der dann nur fur euren Sender und nicht für die anderen. Das ware mir egal ich Kauf sowas sofort.

Außerdem möchte ich einen elektronischen wollfaden auf der Cockpit Haube haben, damit ich endlich weiß ob ich die Kurven sauber fliege.

Gruß
Arne

sigimann
19.06.2015, 00:30
Als erstes muss der Sender mal eine (Flug)realistische Stickanordnung haben. Was es da bisher gibt, kommt aus der Spielzeugabteilung.

Wir brauchen einen KKreuzstick, Masiv, voll mit der Faust zu greifen, dazu zwei Fußpedale
und einen Seidstick mit Drehgriff für Gas, und Pitch für Hubies und Klappen beim Segler.

Das so etwas nur mit einem Pilotensitz geht, ist ja wohl selbstverständlich .... aber dann würde für die Jet-Flieger auch ein Schleudersitz realisierbar sein ... oder ein Fallschirm für die Segler (da kommt der Sender auf dem Fahnenmast)

Sigi

Michael2806
19.06.2015, 08:19
Sigiii jetzt träumste aber :p

Man kann sowas aber eigentlich auch leicht realisieren in dem man die Steuerung kompatibel mit Computern und deren Controllern macht. Dann kansst mit dem Cockpit von deim Flugsimulator fliegen :)

Das was Arne da meint ist aber eine gute Idee. Obwohl das auch wieder was für den Custom Shop ist und eher weniger für ein Serienmodell.

LG Michael

thomasr
19.06.2015, 09:25
"Usability" Bedienbarkeit ist das Stichwort. Zu wissen, wie einen Funktion bei welchem Hersteller heißt und in welchem xten Untermenu sie zu finden ist, ist überflüssig wie ein Kropf. Die Dinger sollen einfach tun, was ich will. Lösungsansätze sind graphische Benutzeroberfläche, selbsterklärende Oberflächen und geführte Dialoge.
Der ein oder andere wird es hassen, die PC und Handytechnik macht es aber vor und der Erfolg gibt dem Recht.
Ich bin der Meinung, der Hersteller, der sich damit endlich auf den Weg macht, hätte ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Bildschirme kann man extern anbringen oder viell. ein Tablet als Slider im Boden. In diesen Punkten ist noch ganz viel Luft nach oben.

Gruß
Thomas

Winterfalke
19.06.2015, 12:50
Das Display kann wahlweise als LCD mit Hintergrundbeleuchtung, Farbdisplay oder Touchscreen ausgeführt werden.


Ich frage mich schon immer, was der Sinn und Zweck von so etwas wäre. Außer vielleicht als Pe***-Verlängerung auf dem Flugplatz. Was aber aufgrund der gegen Null gehenden Anzahl von Frauen (bzw gleichgeschlechtlich orientierten Männern -> Vermutung) dort nicht wirklich Sinn macht.
Ich kann mir beim Fliegen das hübsche Display anschauen und damit spielen. Aber dann geht der Flieger kaputt.
Zum Parameter einstellen brauch ich weder Farbe, noch ermüden meine Finger in der kurzen Zeit beim Knöpfe drehen und drücken. Außer, ich habe keine Ahnung und stelle mich blöd an. Auch sitze ich selten im Dunkeln dabei.
Was zum Henker ist nun der Grund, daß ich ein oder zwei ganze Monatsgehälter für einen Sender mit einem bunten Touchscreen ausgeben soll? Da kann ich ja mehrmals im Dunkeln fliegen und habe danach sogar noch einen Flieger übrig. :confused:

Helmut Stettmaier
19.06.2015, 18:24
Hallo Freunde,
da will ich auch ein paar Cent dazugeben... einiges ist sicher schon angesprochen worden.
Zunächst an Michael2896: Welchen Anteil wird das Kommerzielle an Eurem Projekt haben? Begeisterte Bastler, die Ihre Ideen umsetzen und verfügbar machen wollen, oder steckt nennenswerte Gewinnerzielungsabsicht dahinter? Mit dem Begriff "Custom Shop" kann ich leider nichts anfangen, wo muss ich nachsehen? Ich kann Dich leider nicht einschätzen.

Nur zur Info über mich: Ich bin mit meiner 7-Kanal-ROYAL mit Schaum-Pult sehr zufrieden. Wenn ich mehr will dann denke ich an die Zukunft. Ich bin nur Bastler mit Hang zur Kristallkugel.

Praktisches:
Manchmal, wenn ich wieder fassungslos vor dem gepackten Rucksack stehe, wünsch' ich mir was kleineres und vor allem leichteres und unempfindlicheres. Es ist auch komisch, dass man sich Schutz-Polster für den Sender (im Rucksack!) immer wieder selber machen muss.
Das ist jetzt vielleicht ein wenig abgehoben: Das Steuern wird einem möglichst "leicht" gemacht - Pultsender mit Kreuzgurt (Entspannung), relativ lange, aber dennoch kleine Knüppel mit leichten Federungen für's gefühlvolle, präzise Steuern - das steht oft in Diskrepanz zu dem, was ich mache, wo etwas mehr körperlicher Einsatz passen würde. Also: Größere Knüppel, härter gefedert (oder mit kräftigem Force-Feedback), und natürlich dementsprechend wesentlich stabiler als heutzutage.
Ich würde mich freuen, wenn ich meinen Sender sorglos ins feuchte Gras legen könnte und nicht allzu sehr auf die nächste Regenwolke achten müsste wennn ich ihn wieder mal irgendwo hingelegt habe um das Seil abzubauen.

Einstell-Philosophie:
Natürlich gilt, dass tiefere Eingriffsmöglichkeiten bei der Sender-Parametrierung entsprechend mehr Einarbeitungsaufwand beim Nutzer erfordern und hier den richtigen Spagat hinzulegen verursacht bei den Produktveranwortlichen sicherlich schlaflose Nächte.
Ich würde einen neuen Sender, der im Wesentlichen am PC parametrisiert wird, erstmal sehr wohlwollend prüfen. Wenn der dann nur noch ein kleines, stabiles Display hat (wenn überhaupt) für die allerwichtigsten Status-Angaben und auch eine Sprachausgabe, dann könnt' ich echt schwach werden. Ich würde in Ausnahmefällen auch einen Laptop mit auf's Flugfeld nehmen wenn komplexe Parametrierungen geändert werden müssen (generell mach' ich sowas zuhause auch unter Zuhilfenahme von total veralteten Tools wie Papier&Bleistift).
Auf der Wiese stelle ich nur - nach sorgfältiger Vorbereitung - einzelne Parameter ein, z.B. die Höhenzumischung zur Butterfly-Bremse. Dazu sind z.B. die beiden Räder an der ROYAL exzellent geeignet, eine geniale Lösung. Andere Sender kenne ich nicht, da gibt's bestimmt auch gute Lösungen.
An den Hang nehme ich nur fertig eingestellte Flugmodelle mit, die o.g. Rädchen werden gesperrt.
Warum am PC? Wenn die PC-Parametriersoftware stimmt ist sie JEDER on-Board-Software aufgrund der Möglichkeiten (Bildschirmgröße, Maus, 3D, ...) einfach weit überlegen. Ich weiß, dass dann an so einer Software gespart wird, dass die nie richtig rund läuft, dass man meistens nur Windows-Versionen kriegt und da hapert's wieder mal an den USB/COM-Ports woran wieder keiner schuld sein will, und all diese Dinge. Das ist das eigentliche Problem an so einer Lösung: Man glaubt, auf dem PC ist hohe Qualität "irgend was" und das Programm darf/kann/muss billig sein.
Meiner Art und Ausbildung entsprechend würde ich sehr einfache, eher abstrakte Mischer/Modifizierer bevorzugen vor fertig vorgegebenen Spezialfunktionen für bestimmte Trimm- oder Steuerfunktionen. Ich erinnere mich da gerne an die mc-4000 und die neue Profi-mc, hab' ich mir sagen lassen, macht das auch wieder recht ordentlich. Am liebsten wäre mir: Jeder Einsteller (Knüppel, Schieber, Rädchen, Schalter) ist ein Eingang und ich sage mit einfachen Mitteln was er tun soll - ich weiß, eine etwas extreme Philosophie.
Ich habe gehört, ein Senderkonzept mit einer Script-Sprache ist in Arbeit, das könnt' was für mich sein (Tamaris? Derzeit bin ich ausgelastet und kümmere mich nicht um einen neuen Sender).
Eine Sicherungsmöglichkeit für alle Einstellungen am PC oder wenigstens auf einer Speicherkarte ist unerlässlich, leider nicht überall selbstverständlich.

Meinem derzeitigen Haupt-Interesse folgend gebe ich Ideen und Wünsche zur Datenanzeige von Sendern an. Nein, das geht nicht am Thema vorbei, Status- und Telemetrie-Daten anzuzeigen ist heutzutage die zweite Aufgabe, die ein Sender auszuführen hat.
Zuerst die Frage: Wozu das Display?
Für's Einstellen: Farbe? Touch? Hintergrundbeleuchtung? Riesengroß? Wirklich? Das ist schon beleuchtet worden.
Für Status- und Telemetrie-Anzeigen: Wer schaut während des Fliegens hin? Große Schrift?
Da ich an diesen Fragen aktiv rumbastle gehe ich hier ein wenig ins Detail.
Meine Präferenz für Einstellarbeiten habe ich schon angegeben: Am PC, auf dem Flugfeld nur Kleinigkeiten. Ein kleines Display reicht dazu, es muss aber unter allen Lichtverhältnissen auch aus dem Augenwinkel ablesbar sein, vergesst den heutigen Stand der Technik zu LCD-Farbdisplays mit Finger-Tappern vom Wischen.

Status- und Telemetrieanzeigen:
Meine ganz persönliche Situation: Ich kann 3 Telemetriewerte auf dem Display anzeigen, wenn ich mehr sehen will muss ich "blättern". Was mache ich während des Fluges?
Auf gar keinen Fall blättern. Ich mache sogar fast alle Alarme in den Sensoren aus, die nicht auf den ersten 3 Anzeige-Plätzen anzuzeigen wären, denn dann finde ich die wichtige Seite mit den Zeilen 0,1 und 2 nicht mehr wieder. Das hab' ich immer weider versucht, es geht nicht.
Auch wenn das Display mit so harten Einstellungen "stabil" gemacht wurde: Nur selten kann ich es während des Fluges ablesen. Sehr selten schaue ich nach der Höhe, noch seltener nach dem LQI. Die mittlere Zeile zeigt das an, was je nach Modell-Ausstattung für die Charakterisierung des Energie-Zustandes verfügbar ist, das darf auch einen Alarm machen.
Fazit: Anzeigen von Telemetrie-Daten auf dem Display sind kaum möglich und daher, zumindest während des Fluges, kaum nützlich. Bei anderen Anlagen sieht es ganz bestimmt ähnlich aus.
Dass das nicht reicht liegt an meiner Daten-Gier. Andere sagen "zurück zum Wesentlichen", das ist ok so, die brauchen aber hier nicht weiterlesen.

Sprachausgabe ist ein wertvolles Hilfsmittel um den Status und auch Alarme anzuzeigen. Selbstverständlich wird im Hintergrund der Vario-Ton ausgegeben, diese Lösung wird allgemein akzeptiert.
Ich leide wie viele reifere Herren ein wenig unter Tinnitus und Vario-Töne machen mich öfters nervös. Was nun? Ich habe mir vor wenigen Jahren eine kleine provisorische haptische Anzeige gebaut mit der ich das Steigen am linken Ringfinger anzeigen kann.
Diese simple Anzeige ist in meinen Augen unübertrefflich, ich möchte sie nicht mehr missen. Das Echo der Kameraden ist uneinheitlich von "würd' mich nerven" bis zur begeisterten Zustimmung am Hang über St.Moritz (dieser eine Nachmittag alleine war den Aufwand wert:-)

Die Haptik im speziellen und allgemein die Vielfalt der möglichen Anzeigen wurde bisher in meinen Augen bei weitem nicht angemessen erkundet oder gar ausgeschöpft.
Das Wort "Vielfalt" ist bei Senderherstellen aus Kostengründen nicht besonders beliebt, das kann ich verstehen. Was kann man da machen?
Ich nehm' jetzt den größeren Teil der Anzeige-Maschinerie aus dem Sender raus (hat dennoch was mit diesem Thread zu tun) und schaue, ob ich eine Anzeige-Einheit "extra" machen kann, die mit Sendern verschiedener Hersteller kommuniziert. Ich nenn' das Ding "Render-Engine". Das "Herausnehmen" ist eher logisch gemeint, physikalisch ist das Ding im oder wenigstens am Sender am besten aufgehoben.
Jetzt hab' ich ein Ding, das ruhig Aufwand (Kosten) verursachen kann wenn es gut ist, das aber mit verschiedenen Sendern zurecht kommt / kommen soll. Der Senderhersteller, der sich mit geheim gehaltenen Protokollen so einer Maschine verweigert muss dann selber eine bauen. Bin ich wieder mal naiv?
Soweit es diese Maschine angeht könnte ich eine Reihe von mehr oder weniger verrückten Ideen und Wünschen diskutieren, ich will's bei einer simplen Aufzählung belassen:
haptische Anzeigen (Hebel für's Steigen, Kribbeln im Finger für Alarme, ...), auch Force-Feedback (Anmerkung: Haptische Anzeigen, insbesondere Force-Feedback, sind energie-intensiv!),
akustische Anzeigen/Ausgaben,
verbesserte optische Anzeigen:

Es gibt orginelle, ulkige bis verrückte und dennoch nützliche Vorschläge für kleine optische Anzeigen (z.B. das Mikro-Servo mit einem Zeiger, an der Sonnenbrille angebracht), die erprobt werden sollten.
Irgendwann gibt es Datenbrillen, die die nötige Helligkeit und Laufzeiten herkriegen, die werden dann fast schon ein neues RC-Zeitalter einläuten, wie immer das jedem Einzelnen gefallen mag.
Das eigentliche daran ist aber die Intelligenz der Ausgaben zu verbessern. Kleines Beispiel: Wenn das Modell, z.B. im Hochstart, eine größere Höhe gestiegen ist will ich ohne was tun zu müssen die Höhe des oberen Peeks, die erreichte Hochstarthöhe, angesagt bekommen (da ich das Hochstarten mit "Schuss" nie richtig lerne besser die beiden nächsten Peeks:-).
Denksport-Aufgabe: Wie kann ich einen Seglerpilot, der ein OLC-Dreieck fliegen will, mit gesprochenen Fluganweisungen unterstützen? Aber so, dass er alle Freiheiten bei der Wahl des Dreiecks hat und es ihm noch Spaß macht!

Kaum Science Fiction: Wir werden es ganz bestimmt noch erleben dass sich Sender vernetzen, z.B. um Thermik-Bärte auszutauschen - es handelt sich um ein Hobby das den männlichen Spieltrieb anspricht!
Science Fiction: Wir werden die Flughöhe von vorbeikommendem manntragendem Verkehr am besten berücksichtigen können, wenn wir sie eingeflüstert bekommen (ADS-B, FLARM) - die Flugdichte wird zunehmen.
Das hat nur noch begrenzt mit dem Thread-Thema zu tun, ich steig' da jetzt nicht weiter ein - aber alle diese Dinge pasieren in einem Gerät das wir heute mit "RC-Sender" bezeichnen.

Selberbauen:
'mal alle aufstehen, die schon ans Selberbauen gedacht haben! Ok, fein, bin beeindruckt. Und jetzt alle stehen bleiben, die's angefangen und noch nicht wieder aufgegeben haben! Schade.
Wenn viele zusammenarbeiten hat man eine Chance - wenn das Ergebnis in etwa in die Richtung gehen soll, wo alle Teilnehmer auch hinwollen. Aber die Wünsche an die Ziele sind halt zu vielfältig.
Bei mir wär's ein auf den ersten Blick ziemlich absurdes Gerät (nach meiner Ansicht ein auf den zweiten Blick genialer Sender:-), aber da macht bestimmt keiner mit. Das Ding wäre schlank aber vergleichseise breit, leicht, hätte keine Steuerknüppel sondern verbiegbare Seitenteile die ordentlich kontra geben, jede Menge hapischer Anzeigen, würde laut angesagte Alarme von sich geben, wäre halbwegs wasserdicht, hätte eine weiße, glatte Oberfläche, könnte ohne Zusatzmaßnahmen in den Rucksack gestopft werden und an der Hutkrempe würde ich mit einer kleinen Klammer eine optische Vario-Anzeige festmachen. Und da würde ich dann draufschreiben: "Don't just control your bird - BE IT!"
Ich denk' mir halt, einen Standard-Sender kann man kaufen. Wenn ich selber zum Werkzeug greife dann für was ganz besonderes, spezielles, mit dem im besten Fall die Entwicklung zukünftiger Standard-Sender evtl. beeinflusst werden kann (wieder mal naiv gewesen?).
Bei Selbstbau-Sendern muss man auch sehr verschiedene Sender-Radio-Module berücksichtigen denn wenn ich mir einen Sender selber baue will ich nicht auch die sehr teuren Empfänger/Sensoren austauschen müssen - das gilt erst recht dann wenn der Sender (vorteihaft) in einer Gruppe entworfen und gebaut wird, wo viele Teilnehmer ebenso viele RC-Marken bevorzugen.

In erster Linie arbeite ich zur Zeit an der oben skizzierten Render Engine, wer's genauer wissen will: www.stettmaier.de. Die muss erst mal fertig werden.

Schöne Grüße allemiteinander, jetzt fahr' ich erst mal ein paar Tage zum Hangfliegen!
Helmut

Julez
22.06.2015, 09:54
Die Taranis kennst du?

Die kann alles was du da vorhast zu programmieren am PC und Sender, auch die Mikroservo-an-Sonnenbrillen-Geschichte.

plastikmann
22.06.2015, 10:34
...
was euch an euren Steuerungen stört, was Ihr verbessern selbst verbessern würdet, und was Ihr gerne haben würdet. So absurd die Funktionen und Änderungen klingen mögen - haut Sie raus.

Weder an meiner (meinen), sondern ganz allgemein, Herstellerübergreifend, beim einen mehr, beim anderen weniger
- Klar definierte Patchdays, bevor ständiges Update Wirrwarr ausbricht
- Klare Informationen an registrierte (anders gehts ja schlecht) Kunden wann was als Update verfügbar ist und aufgespielt werden soll/muss/kann
Das wäre der Wunsch

- Klares Statement: Hör mal Kunde, du bist mein Software Betatester, wir haben nach bestem Wissen und Gewissen getestet vor Freigabe es kann aber trotzdem Probleme geben.
Das wäre die Forderung.

pro021
23.06.2015, 14:38
Dominik das unterstreiche ich ungeschaut. Ich nehme an ich weiß was du meinst.

Gruß Heinz

code11
23.06.2015, 15:56
Ich finde ja vorallem Helmuts Ausgabemöglichkeiten sehr spannend.
Mit einer - Hersteller-übergreifenden - standardisierten elektronischen, nach Möglichkeit digitalen Schnittstelle wäre jeder Elektroniker, Softwareentwickler oder Hobbybastler in der Lage seine eigenen Ausgabemöglichkeiten umzusetzen. Wenn man sich die aktuellen Arduino & Raspberry Projekte ansieht ... kaum auszumalen, wohin das führen könnte ... und das ganze ohne die Integrität des "RC-Sender"s zu gefährden!

Maggi
23.06.2015, 18:15
Ich würde euch ja mal alle gerne einladen und ne spielstunde am bat von weatronic anbieten....da sind eigentlich die meisten wünsche bereits realisiert.
Gerade heute mal kurz mit ein paar hangflug verrückten ein Modell mit komplexen anwendungsfällen programmiert...hott, futaba, mpx usw user haben freudig grstrahlt..😁

Michael2806
25.06.2015, 09:24
Hallo zusammen,

@ Helmut, es steckt ein bisschen was von beidem drin. Wir sind alle samt begeisterte Bastler und werden unser Hobby zum Beruf machen. Natürlich steckt eine gewisse Aussicht auf Ertrag dahinter, diese ist aber eher in den HIntergrund gerückt seit dem die meisten guten Systeme alle über 700€ kosten.

Ich bin dir sehr dankbar für deine Antworten und ich hoffe, dass wir da einiges realisieren können.

@ Julez, Ja die Taranis kenn ich, aber ohne vorher 3 Wochen zu programmieren wirste da keine Brille dazu gesteckt bekommen.
Viele haben keine Lust so lang zu programmieren. Da ist eher so ein Plug and Play System angedacht.

@ Maggi, Ja Weatronic... BAT... das ist was was in der "über 1000€ Klasse" mitspielt. Wenn du die Möglichkeiten der Weatronic Anlagen auch in einer 200€ Steuerung haben könntest, welche würdest du nehmen?

Gruß
Michael

Maggi
25.06.2015, 09:59
Es ist schlichtweg unmöglich diesen Umfang einer Anlage aus deinem pflichtenheft mit 200 Euro hin zu bekommen.
Dieser Tatsache solltest lieber du in die Augen schauen.....persönlich glaub ich wirst du sehr wohl in der 1000 Euro Region landen ohne deine zick Arbeitsstunden mit einberechnet zu haben. Ich lass mich aber gerne eines besseren belehren 😆

Michael2806
25.06.2015, 11:00
Hallo Maggi,

es ist nicht möglich alles was hier genannt wurde für 200€ zu bieten. Da hast du sicher recht. Doch es ist möglich den Umfang einer Weatronic oder Jeti im 200€ Bereich realisieren. Da die Bauteile und die Entwicklungsarbeit für ein Team aus wirklich sehr guten Leuten sich auf sehr wenig beschränkt.
Es mag sein, dass die fertige Steuerung dan 500€ kostet, sie ist dann aber immer noch billiger als eine Weatronic und kann mehr als eine z.B. MX 20.

Wir werden uns sicher mal auf einer Messe sehen, dann kannste sie ja mal ausprobieren.

Gruß
Michael

Maggi
25.06.2015, 16:31
Gerne Michael....ab wann darf ich mit dir rechnen 😉?
dann fachsimpeln wir mal 😉

plastikmann
25.06.2015, 22:55
@ Julez, Ja die Taranis kenn ich, aber ohne vorher 3 Wochen zu programmieren wirste da keine Brille dazu gesteckt bekommen.
Viele haben keine Lust so lang zu programmieren. Da ist eher so ein Plug and Play System angedacht.


Weiss ja nich was da los war, ich hab das Ding nich gekannt, habs in die Hand genommen und in 10min nen Vierklappenflügel einprogrammiert mit allem drum und dran...
das war schon dicht dran an Plug&Play.

Michael2806
26.06.2015, 11:51
Hi Dominik,

es geht aber nicht darum eine Modell zu Programmieren sonder eine Videobrille die dir die Telimetriedaten Visualisiert.

Ich kenn das Opentx leider nicht sehr gut, aber ich behaupte mal das man da ohne vorkenntnisse am Computer und ohne viel Zeit sowiso keine Brille dazu bekommt.

LG Michael

plastikmann
26.06.2015, 12:05
Ok, sorry, mein Gedankenleser hat zur Zeit bissel Urlaub ;-)

Nu denn, wenn dem so sei - im FPV gibts das schon und als Brille dann bitte mit Option auf Schliff und Tönung, sonst machts keinen Sinn.

Michael2806
29.06.2015, 11:24
Hallo Dominik,

ich glaube, dass hier auch nicht FPV Brillen like FatShark gemeint sind..
Sonder eher eine HUD ähnliche Lösung. Sagen wir eine Sonnenbille mit HUD.

Gibts ganz bestimmt noch nicht.

LG Michael

Helmut Stettmaier
29.06.2015, 12:09
Hallo Michael,
ich hab' noch was vergessen, das hab' ich eingebaut und finde es sehr praktisch:
Ich steuere mit dem linken Knüppel bei Seglern die Wölbklappen. Beim unteren Ende des Knüppelweges (Ziehen) habe ich eine zusätzliche Federung eingebaut: Bei etwa -90% spürt man einen Anschlag, der mit verstärktem Ziehen überwunden werden kann. Dahinter versteckt sich dann ein Analogschalter, der die Butterfly-Stellung auslöst. Die anderen Funktionen auf diesem Knüppel (Flaps, Gas) "rühren" sich in diesem Bereich nicht mehr, das mache ich über die 5-Punkte-Einstellung.
Ich komme beim Landen stets mit voll gezogenen Wölbklappen an und kann ohne zusätzlichen Schalter die Bremse ziehen (voll ein/aus).
Bei Motormodellen (Gas) geht das auch, bringt aber eigentlich nichts - es wäre also interessant, dieses Feature abschaltbar zu gestalten.

Ich habe gerade in der c't, Seite 32, die Intel-Nachricht gelesen (die haben die AR-Brillen-Entwickler/Hersteller Recon und Vuzix übernommen). Schaut z.B. bei http://www.vuzix.com/ nach - das Zeugs ist preislich noch jenseits jeder Realität (auch jenseits der ergänzten/angereicherten Realität:-), aber es wird kommen, dazu braucht's keine Kristallkugel.

Recht schöne Grüße aus Olching,
Helmut

Julez
29.06.2015, 13:26
So ähnlich hab ich das bei meiner Taranis auch programmiert, nur ohne Federung.
Im normalen Flugmodus kann ich über den gesamten Gasweg nach unten linear verwälben, und nach oben entwölben.
Im Start/Landemodus kann ich in den unteren 30% des Gasknüppelwegs linear Butterfly rausfahren, und in den oberen 30% linear Gas geben.
Ist völlig intuitiv und sicher. Will ich ne Landung abbrechen, Knüppel nach vorne, direkt geht Butterfly rein und Gas an. Da muss ich nicht lange nachdenken mit Schaltern und Flugphasen und so.

Erdie
29.06.2015, 14:52
Die Hersteller werden von dem Farbdisplay - Gedöns keinen Abstand nehmen. Noch neulich gab es in der GH - Lounge eine Umfrage und selbst dort gab es eine Mehrheit für Farbdisplays. Da die Mehrheit den größten Umsatz bringt, wird es keinen Umschwung geben. Die Käufer wollen das so .. und wenn es noch so sinnlos und unpraktisch ist, leider. Das ist die Kehrseite demokratischer Prozesse.

funfexxx
29.06.2015, 14:59
Die Hersteller werden von dem Farbdisplay - Gedöns keinen Abstand nehmen. Noch neulich gab es in der GH - Lounge eine Umfrage und selbst dort gab es eine Mehrheit für Farbdisplays. Da die Mehrheit den größten Umsatz bringt, wird es keinen Umschwung geben. Die Käufer wollen das so .. und wenn es noch so sinnlos und unpraktisch ist, leider. Das ist die Kehrseite demokratischer Prozesse.

Dann sollen sie wenigstens E-Ink Displays nehmen... die wären bei der Helligkeit die üblicherweise beim Modellfliegen herrscht, viel besser abzulesen und bräuchten auch keine Beleuchtung....

Erdie
29.06.2015, 21:53
Dann sollen sie wenigstens E-Ink Displays nehmen... die wären bei der Helligkeit die üblicherweise beim Modellfliegen herrscht, viel besser abzulesen und bräuchten auch keine Beleuchtung....


Da bin ich ganz deiner Meinung. Mir gefällt das Monochrom meiner MC20 noch am besten. Noch besser wäre es ohne die blaue Hintergrundbeleuchung, eine ganz normales LCD Display, schwarz-weiss und bei Bedarf ne Lampe von oben. Aber das wird nicht kommen, weil es nicht "sexy" ist. Frag mal die Amis ;)

Julez
30.06.2015, 13:07
Gegen weiße Hintergrundbeleuchtung spricht nix, solange man sie abschalten kann.

onki
30.06.2015, 13:31
Hallo,

ich bin auch momochrom Fan, weil es einfach am besten abzulesen ist und darauf kommt es mir an.
Es stört nur ab und zu, dass man wegen der Wärme den Kontrast etwas zurücknehmen muss.
Hier fände ich eine temperaturgesteuerte Kontrastregelung sinnvoll.

Gruß
Onki

fireball412
30.06.2015, 18:51
Hallo zusammen,

@ Helmut, es steckt ein bisschen was von beidem drin. Wir sind alle samt begeisterte Bastler und werden unser Hobby zum Beruf machen.

Ich kenne Euch nicht, aber ich vermute, dass Ihr jung (20-25?) seid. Wenn Ihr über die technischen Fähigkeiten verfügt, die nötig sind, um das geplante umzusetzen, werdet Ihr in zwei Jahren alle gute Jobs haben und keine Lust und Zeit mehr haben, Euch mit Modellbaukunden rumzuärgern. Es gibt doch fast nichts undankbareres.

Dennoch bin ich extrem gespannt. Das Vorgehen ist derart ungewöhnlich, dass ich zwischen naiv und revolutionär nicht zu unterscheiden vermag (ernsthaft). Ich wünsche auf jeden Fall alles Gute.

Die technischen Überlegungen sind alle nachvollziehbar. Ich denke aber, dass die Komplexität eines zuverlässigen Funklinks unterschätzt wird. Viel problematischer empfinde ich aber die Unterschätzung der Emotionen, die mit den Funksystemen verbunden sind. Viele würden für ihr Fernsteuersytem einen Krieg führen. Das ist DER Streitpunkt. Ein Wechsel ist durch technische Überlegenheit und halben Preis keinesfalls sicher. Nicht mal wahrscheinlich. Die notwendige Lobbyarbeit ist mindestens so aufwändig wie die technische Entwicklung. Das gilt es unbedingt zu beachten, wenn ein kommerzielles Interesse existiert.

Stefan

stopfohr
01.07.2015, 09:15
Wir sind alle samt begeisterte Bastler und werden unser Hobby zum Beruf machen. Natürlich steckt eine gewisse Aussicht auf Ertrag dahinter, diese ist aber eher in den HIntergrund gerückt seit dem die meisten guten Systeme alle über 700€ kosten.

:confused:

Auch wenn ihr einen Businessplan nicht so nennen wollt, machen solltet ihr einen.

Oliver

Michael2806
02.07.2015, 09:25
Hallo Stefan und Oliver,

wir sind jung - nja mehr oder weniger, ich bin 17, und meine Kollegen zwischen 30 und 55.

Wir sind ein erfahrenes Team aus Ingineuren, Elektrotechnikern, Kernentwicklern und Querdenkern. Alle auch mehr oder minder Modellbauer, da unser Team sich inzwischen vergrößert hat.

Und ja es gibt einen Buissnessplan.. der ist aber mehr auf Kundenzufriedenheit als auf maximierten Gewinn ausgelegt.

LG
Michael

pro021
02.07.2015, 09:46
Hallo Stefan und Oliver,

wir sind jung - nja mehr oder weniger, ich bin 17, und meine Kollegen zwischen 30 und 55.

Wir sind ein erfahrenes Team aus Ingineuren, Elektrotechnikern, Kernentwicklern und Querdenkern. Alle auch mehr oder minder Modellbauer, da unser Team sich inzwischen vergrößert hat.

Und ja es gibt einen Buissnessplan.. der ist aber mehr auf Kundenzufriedenheit als auf maximierten Gewinn ausgelegt.

LG
Michael

Hallo Michael, ich lese aus deinen Zeilen dass du noch sehr motiviert und voller Tatendrang bist. Es ehrt dich/euch dass ihr den Gewinn zugunsten der Kundenzufriedenheit hintanstellen wollt.
Wann geht es los? Ich wünsche euch das Allerbeste.

Gruß Heinz

Michael2806
03.07.2015, 08:49
Hallo Hans,

Danke :)

Es läuft bereits :D Wir sind zwar noch in der "Ichhabsaufpapier"-Phase aber es wird bald ans designen der Platinen gehen und es stehen auch die meisten Komponenten schon fest :D

LG Michael

fireball412
03.07.2015, 18:19
ich bin wirklich gespannt...

Wenn es einen Businessplan gibt, gibt es auch einen Zeitplan?
Wann wird es Bilder von Prototypen geben?
Wann wird es den Sender zu kaufen geben?

Ich muss noch mal nachfragen. Ihr seid ca. 5 Leute und wollt zukünftig vom Verkauf von RC Elektronik leben. Habe ich das richtig erfasst?

Ihr habt auch bisher nur mittelmässig viel mit Modellbau zu tun. Also keinen direkten Zugang zur Szene?

Ist Euch bewusst wie emotional das Thema Fernsteuerung gelebt wird?
(Falls Interesse besteht, schicke ich ein paar Links via PN zum Einlesen. Das haut jeden um, der das nicht gewohnt ist. Auf jeden Fall ist das zwingend erforderliches Grundlagenwissen, wenn man seine Zukunft davon abhängig macht).

und jetzt noch eine Frage. Es handelt sich doch hier nicht um ein Spässchen?

Stefan

Michael2806
07.07.2015, 09:26
Hallo Stefan,

Es gibt einen Zeitplan aber wir können nicht garantieren, dass wir ihn einhalten, darum wird er auch nicht veröffentlicht.
Bilder vom Prototypen wird es geben, wenn er mal gezeichnet ist. Wir haben bis jetzt funktionalität und Technik über Design gestellt. Die ganzen Ideen bringen nichts wenn man schrottige Elektronik verkauft. Drum wirds damit noch ein bisschen dauern.
Wann es den Sender zu kaufen geben wird ist wieder was ganz anderes. Direkt bei uns wirds ihn auf jeden Fall früher geben als im Modellbaugeschäft aber früher oder später wird er auch dort erhältlich sein.

Unser Team ist inzwischen auf über 10 Personen angewachsen, von denen die neuesten Mitglieder rein für technische Zwecke dabei sind. Ja wir wollen in Zukunft davon leben, das wird aber sicher noch dauern.

Ich habe seit meinem 4. Lebensjahr mit Modellbau zu tun. ( damals noch mit den Modellbahnen meines Vaters :D) Bin viel und Verbrenner gefahren, auch Meisterschaften. Und habe mit 14 die Fliegerei angefangen, was sich bis heute nicht geändert hat.
Meine Kollegen sind 2 Hobby Piloten und einer der sich mit Funktionsmodellbau beschäftigt. Die Anderen sind wie gesagt für die technische Entwicklung mit an Bord gekommen.

Mir ist bewusst wie emotional das Thema ist und dass es sehr schwer ist sich als neue Marke zu etablieren. Aber wenn man ein überragendes Produkt zu günstigen Konditionen hinbekommt ist das doch alle mal ein Grund drüber nachzudenken? Wenn auch nur als 2. Steuerung.

Und nein das ist kein Spass. :) Wir wollen jedem etwas bieten können. Vom Wald und Wiesen Flieger bis zum Wettkampfpiloten, für riesen Scale Modelle wie für F3K, für Segler wie auch für Warbirds. Für Funktionsmodellbau genauso wie für Autos, Boote oder Flugzeuge soll die Steuerung das beste bieten können.

So nebenbei, wir arbeiten auch daran die Steuerung mit nahezu allen Empfangsprotokollen, also mit fast allen Empfängern Kompatibel zu machen. Sie soll mit Spectrums BnF, Futabas Fasstest, Graupners Hott und natürlich auch mit den Hauseigenen Empfängern Kompatibel sein. Wir überlegen auch sie mit 2,4 Ghz und mit 35 Mhz betreiben zu können. Man könnte also auch seine alten Modelle damit betreiben ohne den Empfänger zu wechseln.

LG
Michael

stopfohr
07.07.2015, 11:35
Aber wenn man ein überragendes Produkt zu günstigen Konditionen hinbekommt ist das doch alle mal ein Grund drüber nachzudenken? Wenn auch nur als 2. Steuerung.


Implizit unterstellst du damit allen anderen Herstellern am Markt, daß die ungerechtfertigt hohe Preise verlangen. Aber gegen ein überragendes Produkt zu günstigen Konditionen wird niemand was haben. Also lasst mal kommen...



So nebenbei, wir arbeiten auch daran die Steuerung mit nahezu allen Empfangsprotokollen, also mit fast allen Empfängern Kompatibel zu machen. Sie soll mit Spectrums BnF, Futabas Fasstest, Graupners Hott und natürlich auch mit den Hauseigenen Empfängern Kompatibel sein. Wir überlegen auch sie mit 2,4 Ghz und mit 35 Mhz betreiben zu können. Man könnte also auch seine alten Modelle damit betreiben ohne den Empfänger zu wechseln.


Das allerdings könnte man mit Atze Schröder beantworten: Ja nee, is klar...

Ganz ehrlich, dein Enthusiasmus in Ehren, aber anscheinend fehlt da doch noch etwas der Einblick in die Problematik. Aber egal, ist euer Projekt, Gute Produkte alleine reichen allerdings nicht, ihr braucht auch ein sehr gutes Marketing.

In diesem Sinne...

Oliver

Tk7
07.07.2015, 12:07
Also ich fasse mal zusammen
10 Leute entwickeln und vertreiben 1 neuen Sender
Bei einem nötigen Jahresumsatz von dann 100.000 bis 200.000 €/Jahr/Mitarbeiter müsste dann pro Jahr 1 - 2 Millionen € umgesetzt werden, d.h.bei 500 € pro Sender zwischen 2000 und 4000 Sender pro Jahr
Was nichts anderes heißt, als daß nach zehn Jahren jedes zweite Mitglied von DAeC und DMFV zusammen einen solchen Sender hätte
Ach ja, die Entwicklungskosten - sagen wir mal 2 Jahre mit 10 Mitarbeitern müssen auch noch bezahlt werden
Ein wirtschaftlich sehr interessantes Projekt
Gruß Tk7

sigimann
07.07.2015, 12:13
Natürlich reicht ein gutes Produkt, siehe OpenTX. Lauft völlig ohne wie geschmiert.

Und wenn du heute einen Sender baust, der genau das macht was er soll, bist du der König auf dem Markt.
Und ein Sender muss wirklich nicht viel können
Und wenn du alles versprichst und nicht Liefern kannst, hilft dein Marketing auch nur ein paar Jahre,

Da ist wieder Taranis OpenTX, die kann es einfach.

Sigi

sigimann
07.07.2015, 12:19
Also ich fasse mal zusammen
10 Leute entwickeln und vertreiben 1 neuen Sender
Bei einem nötigen Jahresumsatz von dann 100.000 bis 200.000 €/Jahr/Mitarbeiter müsste dann pro Jahr 1 - 2 Millionen € umgesetzt werden, d.h.bei 500 € pro Sender zwischen 2000 und 4000 Sender pro Jahr
Was nichts anderes heißt, als daß nach zehn Jahren jedes zweite Mitglied von DAeC und DMFV zusammen einen solchen Sender hätte
Ach ja, die Entwicklungskosten - sagen wir mal 2 Jahre mit 10 Mitarbeitern müssen auch noch bezahlt werden
Ein wirtschaftlich sehr interessantes Projekt
Gruß Tk7

Na klar, und dann noch die Schiffbauer, RC Fahrer, Funktioner und die Holländer und Österreicher, Buschpiloten und Amerikaner.
Das macht dann ca. eine Million Sender Weltweit.

Sigi

Erdie
07.07.2015, 14:12
Wenn wir schon dabei sind:
Bei HoTT wünsche ich mit die Möglichkeit, Werte der Telemetrie mit Steuerparametern zu verknüpfen. Dadurch ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten. Z. B könnte man Temperaturmessungen mit der Leistung des Motors verbinden, so dass es theoretisch zu keiner Überlastung kommen könnte. Die Verbindung von Geschwindigkeitssensoren mit dev. Steuerparametern wären auch sehr interessant.

fireball412
07.07.2015, 14:32
Natürlich reicht ein gutes Produkt, siehe OpenTX. Lauft völlig ohne wie geschmiert.

Und wenn du heute einen Sender baust, der genau das macht was er soll, bist du der König auf dem Markt.
Und ein Sender muss wirklich nicht viel können
Und wenn du alles versprichst und nicht Liefern kannst, hilft dein Marketing auch nur ein paar Jahre,

Da ist wieder Taranis OpenTX, die kann es einfach.

Sigi

Aus meiner Sicht eine völlig unrealistische Einschätzung. Der Sender muss für Dich nicht viel können. Für mich auch nicht und für Peter XY auch nicht. Nur leider muss er für jeden von uns etwas anderes können. Das summiert sich auf viele Funktionen. Alleine aus der Anzahl und Anordnung der Schalter resultiert eine große Vielfallt.

RC Cars fahren übrigens mit Pistolen-Funken, falls das noch keinem aufgefallen ist.

Taranis und OpenTX ist doch ein super Beispiel (ich habe eine). Topp Funktionalität (allen anderen überlegen) und sehr guter Preis. Dennoch ist die Verbreitung gering. Da traut sich einfach nicht jeder ran und das Marketing ist eine Katastrophe (oder einfach nicht existent).

Stefan

Michael2806
07.07.2015, 16:19
Hi Stefan,

FrSky hat das Marketing verkakt.. ich glaub die hätten mit Werbung weit mehr verkauft..

@ Oliver und TK7: Die Entwicklungskosten kann man niedrig halten, da man wenn man VORHER nachdenkt keine hohen Materialkosten für Prototypen und co hat.. Das Projekt geschieht von allen Mitarbeitern auf FREIWILLIGER Basis, d.h. keiner wird bezahlt bis der erste Sender verkauft wird. Dann wird geteilt. Ich schreibe bewusst TEAM und nicht Firma. Wir haben 0 Personalkosten. Und die Entwicklungskosten gehen auch gegen 0.

LG
Michael

fireball412
07.07.2015, 16:36
Michael, ich möchte hier nicht als der Forums-Bedenkenträger erscheinen, aber so läuft es heute einfach nicht mehr. Nur weil Modellbau ein Hobby ist, ist die Herstellung von Modelltechnik nicht auch ein Hobby.

Die Annahme von Null Entwicklungskosten ist einfach naiv. Jede Firma denkt vorher nach. Heute sind nur noch Profis am Markt. Einige kommen aus viel interessanteren Marktsegmenten. Da fällt Modell-RC quasi nebenbei ab. Realistisch gerechnet kostet die Entwicklung von so einem Produkt über 1 Mio. €. Ein Teil davon kann man sicherlich in der Freizeit absolvieren, aber hier wird es ganz sicher auf halben Weg Ausfälle im Team geben. Niemand kann so eine Gruppe über Jahre hinweg zusammenhalten. Leute mit dem benötigten Fähigkeitsspektrum haben einfach besseres zu tun.

Ich hoffe Du auch. Mit 17 sollte man ans Studieren denken. Mark Zuckerberg ist nicht für jeden als Vorbild geeignet.

Dazu kommen noch externe Kosten (Material, Werkzeuge, Entwicklungsumgebungen) und auch teure Zertifizierungen. Da rollen die 10t€ nur so aus der Kasse. Dieses Geld auf "Freizeitniveau" einzusammeln ist doch unmöglich.

Hast Du auch nur im Ansatz eine Vorstellung wie aufwändig der Service für ein Endverbraucherprodukt ist? Bei Verkaufszahlen im Bereich von tausenden wird jede Minute eine email kommen. Samstagsabends beim Grillen wird Dein Handy durchgehend klingeln. Es wird nie wieder aufhören mit klingeln. Dafür braucht man Personal. Kein Mensch der Welt macht das in seiner Freizeit.

Stefan

Michael2806
08.07.2015, 10:35
Also es geht ja nicht mehr ganz um die Steuerung aber ich glaub das wird ok sein wenn ich dir unsre Struktur erkläre...

Vorweg - Mark Zuckerberg ist weder mein Vorbild noch in irgendeiner Weise interessant für mich^^
Ich mit 17 arbeite 36 Stunden die Wochen in Form einer Lehre in einem Büro... somit ist das mal vom Tisch..

Einer meiner Verwanten, der eigentlich mehr schon Vater ist, hat sich bereit erklärt, sich und seine Firma ( Equipment ) zur Verfügung zu stellen. Er ist Kernentwickler in Kooperation mit sehr großen und erfolgreichen Firmen, und ist beim Feierabendbier mit seinen Kollegen ( Elektrotechniker, Industriezeichner, etc. ) zum Quatschen gekommen und die haben das alles sehr interessant gefunden und sich bereit erklärt zu helfen. Somit kennen wir uns alle seit langem und es fällt IM MOMENT das Arbeitgeber/Arbeitnehmerverhältnis und somit auch die Bezahlung weg.Allen Kollegen steht es natürlich auch in Zukunft frei, ihre Fähigkeiten in anderen Firmen einzusetzten. Die Kosten für den Prototypen sind wirklich nicht hoch, da wegen besagter Firmenkontakte die Einkaufspreise zu zahlen sind.
Jeder arbeitet an dem Prototypen in seiner Freizet ( was bei manchen erschreckend viel ist :o ). Wenn wir die fertige Funke in Händen halten wird der Produktionsauftrag raus gehen. DANN fangen die Kosten für uns an.

Gerade weil heutzutage das "Modell-RC" immer weiter weg fällt und nur noch auch Gewinn gearbeitet wird sind die Funken alle so teuer und sind meist nicht gut durchdacht. Denk mal drüber nach wie viele Steuerungen du eigentlich bräuchtest um alle Segmente des RC- Modellbaus abzudecken? Eine. Ein Basismodell das in Modulbauweise aufgebaut werden könnte. Mehr nicht.
Das stellt man günstig her, was in unserem Fall wohl möglich ist. Noch Wünsche?

Gruß Michael

fireball412
08.07.2015, 10:50
Michael, ich bin nicht überzeugt, aber das ist auch nicht weiter schlimm. Die Struktur ist suboptimal und als Vorlage fürs Scheitern geeignet. Ziel des unternehmerischen Handels ist der Gewinn. Abweichungen werden mit Konkurs bestraft.



Gerade weil heutzutage das "Modell-RC" immer weiter weg fällt und nur noch auch Gewinn gearbeitet wird sind die Funken alle so teuer und sind meist nicht gut durchdacht.


Solche Aussagen treiben die überzeugten Fans der aktuellen Anlagen fast zur Weißglut. Damit kann man eine Anti-Stimmung erzeugen, die man nicht mehr einfangen kann. Ich würde an der Formulierung arbeiten - irgendwas mit "innovativ" und weniger vergleichend.



Denk mal drüber nach wie viele Steuerungen du eigentlich bräuchtest um alle Segmente des RC- Modellbaus abzudecken? Eine. Ein Basismodell das in Modulbauweise aufgebaut werden könnte. Mehr nicht.


Darüber denke ich regelmäßig nach. Ich komme auf vier:
-Pultsender für Deutsche und Österreicher (Flächenflieger)
-Handsender für Heli-Flieger, DLG-Flieger und internationale Modellflieger
-Pistole fürs RC-Car
-komische Funktionsfunke für Schiffe und Bagger

Wenn das natürlich alles unter die Kategorie "modular" fällt sind wir uns einig.



Noch Wünsche?


Ja. Im Sinne der eigentlichen Fragestellung:
-Updates der Empfänger via Funk
-einen steuerbaren Timer wie bei der Taranis (+100%->1s=1s, 0%-> 1 Sekunde ist gleich 2 Sekunden, -100% -> Timer steht

Ich wünsche aufrichtig viel Erfolg.

Stefan

pro021
08.07.2015, 11:00
Hallo Michael, hat sich schon jemand Gedanken gemacht wenn einer runterfällt weil irgendetwas ausfällt, er keine Versicherung hat respektive er die Schuld auf die Fernsteuerung schiebt und der Schaden in die Millionen geht?
Also amerikanische Verhältnisse in die wir, durch dumme (unverantwortungsvolle) Menschen, immer mehr hineindriften. Bestes Beispiel eines Amis der sich ein Wohnmobil kauft und während der Fahrt nach hinten geht um sich einen Kaffee zu machen.
Er dachte der Tempomat ist ein Autopilot. Er hat auf Millionen geklagt und gewonnen.
Ehrlich in Zeiten wo der Genpool erschöpft ist und die Menschen immer weniger nützbare Gehirnmasse haben würde ich mich nicht trauen einen derartigen Schritt zu wagen.
Trotzdem finde ich eure Idee maximal interessant und ich würde mich freuen wenn ihr das durchzieht......

Gruß Heinz

stopfohr
08.07.2015, 14:08
Die Entwicklungskosten kann man niedrig halten, da man wenn man VORHER nachdenkt keine hohen Materialkosten für Prototypen und co hat..

Du hast jetzt schon mehrere solcher Aussagen getätigt. Wie genau stellst du dir eigentlich vor, wie die Firmen, die hauptamtlich und mit Gewinnerzielungsabsicht RC-Steuerungen entwickeln und vertreiben, so etwas machen?

Uns kann dein Projekt eigentlich egal sein. Wenn am Ende was verwertbares rauskommt, was supertoll, superbillig, und tatsächlich kaufbar ist, prima. Wenn nicht, merkt es eh keiner.

Also, wie der Schwabe zu sagen pflegt: Net schwätze, mache...

Oliver

plastikmann
08.07.2015, 14:22
.... hat sich schon jemand Gedanken gemacht wenn ...

... amerikanische Verhältnisse ...

...der Genpool erschöpft ist und die Menschen immer weniger nützbare Gehirnmasse haben

... bleibt man besser im Keller und fliegt Simulator und gibt mit lustigen Videos davon an ;-)

Aber genug des Spasses....

sehr gute kardanische Mechaniken wären mal wieder nett, genauso wie hochwertige Schalter.

Um den Gedanken zuvor aufzugreifen:



Die Entwicklungskosten kann man niedrig halten, da man wenn man VORHER nachdenkt keine hohen Materialkosten für Prototypen und co hat..

Sofern das von dem Team in dem Sinne geleistet werden, kann, wovon ich mal ausgehe da schon recht vollmundig propagiert, sollte die effektivere Entwicklung in wertigere Hardware gesteckt werden.

BTW, so wie es scheint geht es hier eher um Softwerker und Elektronik Hardwerker, wie steht es um mechanisches Know-How ?

Michael2806
09.07.2015, 14:34
@ Heinz, klar haben wir uns auch da schon Gedanken gemacht, und sind auf 2 Wege gestossen. Es gibt die Möglichkeit mit dem Hinweis für solche Unfälle keine Haftung zu übernehmen und der Beschreibung wie man den Sender richtig benutzt, sich als Firma aus der Verantwortung zu drücken.
Wir arbeiten aber an einem System, dass Quasi als "coming home"-Funktion arbeitet und den z.B Flieger auf einer zuvor programmierten Route landet.

@ Dominik, da wir ja die Modellbauer unter uns haben kommen auch mechanische Kenntnisse nicht zu kurz.

@ Oliver, Firmen die das hauptamtlich machen denken sich den leichtesten Weg aus. D.h. vorhandene Bauteile ein bisschen verbessern, veraltete Kernels und Struckturen ein bisschen verbessern und die Optik und Hardware modifizieren. Damit haste deinen neuen Sender. Man richtet sich hier nach bekannt, gemocht, gut.
Es ist aber nicht immer der leichteste der kürzeste. Wenn man bedenkt wie gewisse Funken in der Software geschrieben sind kommt man zum Kotzen. Auch Frequenzhopping kann man sich sparen. Es gibt einfach Störquellen die man ausschalten kann, wenn man die Steuerung eben nicht auf bereits Bekannten Elementen aufbaut.

LG
Michael

fireball412
09.07.2015, 15:07
Michael, Du bist jung und hast nach eigener Aussage keinen (beruflich) technischen Background. Deshalb sollte man Dir einen gewissen Credit einräumen. Deine Aussagen sind aber derart provokant und widersprüchlich, dass dieser schnell aufgebraucht ist.

Du argumentierst, dass man Entwicklungskosten spart, wenn man vorher über alles genau nachdenkt (im Kontrast zu den etablierten Herstellern). Diese machen es sich Deiner Meinung nach leicht, indem sie nur auf Bestehendem aufbauen. Das ist doch ein Widerspruch. Oder meinst Du allen ernstes, dass ein kompletter Neustart grundsätzlich weniger Aufwand erzeugt? Wie auch immer. Wenig Aufwand ist es ja gewiss nicht.

Kein Frequenzhopping? Das wird aber schwer fallen, wenn man mit jedem bekannten System kompatibel sein will. Selbst wenn man keine Kompatibilität anbietet, niemand kauft aktuell ein nicht hoppendes System. Selbst der Laie, der bei Hopping an Kaninchen denkt, würde so was nicht kaufen. Der Markt zwingt zum Hopping. Aus meiner Sicht auch viele technische Gründe. (Ich möchte aber nicht ausschließen, dass es vielleicht auch andere geniale Konzepte gibt.)

Der Ausschluss der Produkthaftung durch eine Anleitung ;). Ich würde dennoch mit der Versicherung über die Sache sprechen.

Noch eine Frage zur Kompatibilität mit allen bekannten Systemen. Ihr habt also einen Ingenieur im Team, der zugesagt hat, in seiner Freizeit für alle Systeme ein reverse engineering zu betreiben. Darauf aufbauend soll der sichere Betrieb mit der gesamten Vielfalt der jeweiligen Softwareversionen möglich sein. Ganz ehrlich, wer das zusagt, kann mit der Materie einfach nicht vertraut sein (den Satz habe ich editiert, ich hatte erst eine andere Formulierung im Sinn, die mir die Mods aber gelöscht hätten). Spätestens damit wird es sehr schwer eine Versicherung zu überzeugen, das Risiko mitzutragen.

Stefan

Wolfgang Fleischer
09.07.2015, 15:40
Michael, Du bist jung und hast nach eigener Aussage keinen (beruflich) technischen Background. Deshalb sollte man Dir einen gewissen Credit einräumen. Deine Aussagen sind aber derart provokant und widersprüchlich, dass dieser schnell aufgebraucht ist.

Du argumentierst, dass man Entwicklungskosten spart, wenn man vorher über alles genau nachdenkt (im Kontrast zu den etablierten Herstellern). Diese machen es sich Deiner Meinung nach leicht, indem sie nur auf Bestehendem aufbauen. Das ist doch ein Widerspruch. Oder meinst Du allen ernstes, dass ein kompletter Neustart grundsätzlich weniger Aufwand erzeugt? Wie auch immer. Wenig Aufwand ist es ja gewiss nicht.

Kein Frequenzhopping? Das wird aber schwer fallen, wenn man mit jedem bekannten System kompatibel sein will. Selbst wenn man keine Kompatibilität anbietet, niemand kauft aktuell ein nicht hoppendes System. Selbst der Laie, der bei Hopping an Kaninchen denkt, würde so was nicht kaufen. Der Markt zwingt zum Hopping. Aus meiner Sicht auch viele technische Gründe. (Ich möchte aber nicht ausschließen, dass es vielleicht auch andere geniale Konzepte gibt.)

Der Ausschluss der Produkthaftung durch eine Anleitung ;). Ich würde dennoch mit der Versicherung über die Sache sprechen.

Noch eine Frage zur Kompatibilität mit allen bekannten Systemen. Ihr habt also einen Ingenieur im Team, der zugesagt hat, in seiner Freizeit für alle Systeme ein reverse engineering zu betreiben. Darauf aufbauend soll der sichere Betrieb mit der gesamten Vielfalt der jeweiligen Softwareversionen möglich sein. Ganz ehrlich, wer das zusagt, kann mit der Materie einfach nicht vertraut sein (den Satz habe ich editiert, ich hatte erst eine andere Formulierung im Sinn, die mir die Mods aber gelöscht hätten). Spätestens damit wird es sehr schwer eine Versicherung zu überzeugen, das Risiko mitzutragen.

Stefan

Sehe ich auch so !
Für mich sind viele der aufgezeigten Lösungsansätze nur Phantastereien.

plastikmann
09.07.2015, 15:52
@ Dominik, da wir ja die Modellbauer unter uns haben kommen auch mechanische Kenntnisse nicht zu kurz.



Michael, mit Verlaub, Modellbauer sein reicht nicht aus um hochwertige mechanische Qualität a.) herzustellen, b.) für einen banalen Einkauf zu beurteilen.

Du sollst gefälligst 1000 gleiche Top-Produkte produzieren und nicht nur ein einziges tolles !

Versuche mal diesen Satz zu verstehen und die Tragweite zu erahnen.

GC
09.07.2015, 15:55
Ich habe einen Wunsch, den ich für uns alle für sehr wichtig erachte:

Ich wünsche mir, dass die Empfänger wieder kompatibel werden! Ich weiß, die Ausführung dazu wird nicht ganz einfach. Aber gerade hier ist eine Standardisierung unbedingt wichtig!

Momentan haben wir eine Monopolsituation, wenn man sich für eine System X entschieden hat. Zwangsläufig muss man auch die Empfänger von X kaufen (eine Ausnahme gibt es wohl).

fireball412
09.07.2015, 17:31
es gibt mit Spektrum und Futaba mindestens zwei Ausnahmen.

Warum findest Du das so unbedingt erforderlich? Es gibt doch alles in jeder Preisklasse von jedem Hersteller. Wenn man wechseln will, verkauft man einfach alles. Wenn man sich die Reibungsverluste nicht leisten kann, sollte man weniger Modelle haben.

Ich denke, der alte Zustand wird nicht mehr eintreten. Es gibt keinen Hersteller, der davon einen Vorteil hätte? Nachbauempfänger wird es sicherlich weiterhin geben, aber keinen gemeinsamen Standard.

Stefan

ingo_s
09.07.2015, 18:01
Das fängt ja schon damit an, das je nach Hersteller unterschiedliche Transceiver Chips zum Einsatz kommen, die beim Übertragungs Verfahren schon untereinander nicht kompatibel sind.

Gruß Ingo

fireball412
09.07.2015, 18:09
nutzen nicht die meisten den CC2500?

Stefan

edit: Jeti nutzt scheinbar den Atmel 86RF230 und Spektrum einen Cypress

ingo_s
09.07.2015, 18:29
@fireball412
Nach Deiner Äußerung habt Ihr wohl noch keinen Blick in die aktuelle ETSI Norm und die Datenblätter der gängigen Transceiver Chips gemacht.
Ohne Hopping geht im 2.4GHz Band da nix. Wobei die Kompelxität GUIID und Hopping Sequenz darin noch nicht mal angerissen werden.

Gruß Ingo

GC
09.07.2015, 18:39
Also wenn jetzt ein Hersteller käme, der Empfänger baut, die für alle Systeme verwendbar wären (evtl durch aufspielen entsprechender Firmware) und dies zu einem guten Preis, so hätte der Hersteller bestimmt kein schlechtes Geschäftsmodell und könnte allen Herstellern bei den Empfängern Marktanteile abnehmen.

fireball412
09.07.2015, 18:47
@fireball412
Nach Deiner Äußerung habt Ihr wohl noch keinen Blick in die aktuelle ETSI Norm und die Datenblätter der gängigen Transceiver Chips gemacht.
Ohne Hopping geht im 2.4GHz Band da nix. Wobei die Kompelxität GUIID und Hopping Sequenz darin noch nicht mal angerissen werden.

Gruß Ingo

Ich kenne die Norm tatsächlich nicht im Detail (Ich will auch zum Glück keinen Sender bauen ;)). Ich dachte es gäbe eine Ausnahme mit mu<10% (und/oder 10mW). Aber das bezieht sich wohl auf LBT.

Wenn zu den vielen technischen Vorteilen und dem eindeutigen Kundenwunsch auch noch rechtliche Gründe dazu kommen, dann ist das Thema abgehakt. Das ist dann natürlich ein echter Tiefschlag für Michaels Vorbereitung.

Mit dem nicht-Ausschluss einer genialen Alternative hatte ich auch eher irgendwelche Tricks oder sowas wie UWB im Sinn. Aber das führt hier zu weit. Der Standard ist gesetzt und gut.

Stefan

fireball412
09.07.2015, 18:49
Also wenn jetzt ein Hersteller käme, der Empfänger baut, die für alle Systeme verwendbar wären (evtl durch aufspielen entsprechender Firmware) und dies zu einem guten Preis, so hätte der Hersteller bestimmt kein schlechtes Geschäftsmodell und könnte allen Herstellern bei den Empfängern Marktanteile abnehmen.

richtig. Dieser Hersteller hätte gute Karten. Die Hersteller der Sender würden dann aber einfach etwas ändern und sein gutes Blatt stechen.
Die Hard-Core-Fan-Gemeinschaft der Sender-Hersteller würde zusätzlich den Empfänger-Hersteller zum Abschuss frei geben und seine Kunden vom Platz jagen. Ist ja keine Utopie sondern gelebte Praxis.

SiBa
10.07.2015, 08:04
... So nebenbei, wir arbeiten auch daran die Steuerung mit nahezu allen Empfangsprotokollen, also mit fast allen Empfängern Kompatibel zu machen. Sie soll mit Spectrums BnF, Futabas Fasstest, Graupners Hott und natürlich auch mit den Hauseigenen Empfängern Kompatibel sein. Wir überlegen auch sie mit 2,4 Ghz und mit 35 Mhz betreiben zu können. Man könnte also auch seine alten Modelle damit betreiben ohne den Empfänger zu wechseln. ... Wenn man bedenkt wie gewisse Funken in der Software geschrieben sind kommt man zum Kotzen. Auch Frequenzhopping kann man sich sparen. Es gibt einfach Störquellen die man ausschalten kann, wenn man die Steuerung eben nicht auf bereits Bekannten Elementen aufbaut. ...

LG
Michael


Hier erfindet mal wieder jemand das 'Eierlegende Wollmichschwein'. Alle gängigen 2,4GHz-Übertragungsprotokolle in einem Sender, eigenes Protokoll ohne Frequenzhopping*? Dazu noch 35MHz, dann doch hoffentlich auch PCM-kompatibel zu allen damals gängigen Systemen? Handsender als Grundgerät mit optional ansteckbaren Pultelementen bzw. Pistolengriffen und Steuerknüppel gegen Lenkrad austauschbar? Aufsteckbare Farb-Displays bzw. S/W-Displays, Programmierung wahlweise per Touchscreen und/oder herkömmlichen Scrolltasten, je nach Preferenz des Users? Und, und, und ... Selbstverständlich alles in 'low budget'!

Witz komm raus, du bist umzingelt ;).

Gruß Sigi

* eine der Voraussetzungen für 100mW EiRP in Europa (EN 300328 v. 1.8.1)

Michael2806
10.07.2015, 09:01
@ Stefan, man spart sich Materialkosten wenn man einen funktionierenden Prototypen baut und nicht vorher 8 verwirft weil die Hälfte nicht zusammen stimmt.

@ Sigi, es ist grundsätzlich möglich die meisten Protokolle in eine Steuerung zu bekommen. Das Hopping kann man sich bei den HauseigenenEmpfängern dann sparen.
Und 35 Mhz sind auch nicht unmöglich. Denk an die UHF Module von HK die man nur am Trainer Anschluss der Steuerung anschliesst. Wobei wir wieder bei Modulbauweise sind.

Ich bin lange Rc-Cars gefahren und da werden nicht nur Aussschließlich Pistolen gefahren. Es ist nicht unmöglich aber von uns nicht geplant sowas zu machen.
Aufsteckbare Bildschirme sind jetzt aber wirklich keine große Aufgabe...
Einzig den Custom Shop haben wir verworfen, das würde den Rahmen sprengen. Es wird aber Möglich sein, Zusatzfunktionen und Zusatzteile zu erwerben.

ingo_s
10.07.2015, 09:50
Ich entnehme Deiner Äußerung, das Ihr absolute Laien in Bezug auf Übertragungsverfahren und deren Rahmenbedingungen seid.

Wenn Ihr im 2.4GHz Band arbeiten wollt, macht euch erst mal richtig schlau und nehmt einen wirklichen Fachman hinzu. Das bringt euch in die Realität zurück.

Gruß Ingo

Keks
10.07.2015, 09:59
Hier erfindet mal wieder jemand das 'Eierlegende Wollmichschwein'. Alle gängigen 2,4GHz-Übertragungsprotokolle in einem Sender, eigenes Protokoll ohne Frequenzhopping*? Dazu noch 35MHz, dann doch hoffentlich auch PCM-kompatibel zu allen damals gängigen Systemen? Handsender als Grundgerät mit optional ansteckbaren Pultelementen bzw. Pistolengriffen und Steuerknüppel gegen Lenkrad austauschbar? Aufsteckbare Farb-Displays bzw. S/W-Displays, Programmierung wahlweise per Touchscreen und/oder herkömmlichen Scrolltasten, je nach Preferenz des Users? Und, und, und ... Selbstverständlich alles in 'low budget'!

Witz komm raus, du bist umzingelt ;).


Vieles gab es schon mal und wurde dann mangels Resonanz eingestellt. So sind einige Lenkradbausteine / Navi Doppelgas Aggregate für den Kreuzaggregate Einbauplatz erhältlich gewesen.

udogigahertz
11.07.2015, 17:12
Hallo Leute,

eigentlich sagt die Überschrift ja schon alles. Ich würder gerne wissen, was euch an euren Steuerungen stört, was Ihr verbessern selbst verbessern würdet, und was Ihr gerne haben würdet. So absurd die Funktionen und Änderungen klingen mögen - haut Sie raus. Es gibt nichts was man nicht verwirklichen kann.

LG
Michael

Meinst du jetzt konkret, was uns an einem ganz bestimmten Sender stört? Oder so ganz allgemein gehalten?

Falls du wissen willst, an welchem Sender was genau als störend empfunden wird, wäre die Eröffnung marken- und senderbezogener Threads wohl hilfreicher.

Falls du das nur mal so ganz allgemein wissen willst, ist das ein eher sinnloses Unterfangen, weil es ja die verschiedensten Sender gibt für die verschiedensten Anwendungsgebiete.

Da müsste man dann die grobe Einteilung in Senderklassen vornehmen, es macht also wenig Sinn, bei einem Einsteigersender für unter 100 Euro die grobe Grafik und das unbeleuchtete Display reklamieren zu wollen, während genau diese Kritikpunkte bei einem 250 Euro teuren Mittelklassesender schon erwähnenswert sind.

Daneben gibt es noch eine Vielzahl von personenbezogenen Kritiken, die nur eben für diese eine Person gelten, wenn jemand die Gehäuseform einer Multiplex Cockpit SX nicht gefällt, dem gefällt sie eben nicht, wenn jemand den bunten Touchscreen einer Graupner MZ 18 oder 24 nicht mag, weil schlecht ablesbar, dann ist das so, wenn jemand die Programmlogik seines Senders auch nach Jahren noch nicht eingängig ist, dann wird der genau daran immer was auszusetzen haben, während andere mit dem gleichen Sender davon schwärmen usw.

Daneben gibt es genug Punkte, die man neben der einen Senderbauform und Programmierphilosophie auch noch mit ins Spiel bringen könnte: Telemetrie-Ausbau-Stand (stark unterschiedlich von Hersteller zu Hersteller), Empfängervielfalt, Preisgestaltung, Empfangssicherheit, Antennenphilosophie (Diversity ja oder nein, Sperrtöpfe ja oder nein, Satellitenempfänger ja oder nein), Telemetrie in den Empfänger integriert oder extra-Sender erforderlich usw.


Grüße
Udo

Viper2097
09.09.2015, 11:09
Und, wie ist der aktuelle Stand des Megaprojektes?

Michael2806
10.09.2015, 08:37
Hallo,

der aktuelle Stand lässt sich am besten mit: in Entwicklung beschreiben.
Es werden noch viele Dinge mit einbezogen und erprobt.

Aus gegebenem Anlass halten wir uns aber bis zur Vorstellung bedeckt.

LG
Michael

hholgi
10.09.2015, 09:15
Ach ja,
ich vermisse Empfänger die mir sagen ob eines der Servos öfters in Überlast läuft .. also zuviel Strom zieht.

Teschnisch ja kein Problem ... Kostenfrage halt.

Meinrad
10.09.2015, 10:15
Das Problem dabei ist: Was ist "zuviel"?

Woher nehmen wir die exakte Information?

Meinrad

Maggi
10.09.2015, 11:27
Einzel Strom Messung am servo Ausgang wird ja wohl möglich sein.....zumindest gibt's das bereits bei größeren Empfängern wie gizmo von weatronic....irgendwann war auch das angefacht in einen kleinen Empfänger umzusetzen...was dann die funke aus den Werten an Alarmen generiert ist ja nur ne Programmierungs sache

hholgi
10.09.2015, 13:26
Woher nehmen wir die exakte Information?
Na die Warnschwellen legst du natürlich selber fest. Macht man bei Spannung und Temperatur im Hott Empfänger ja auch so :)

Würde schon helfen wenn man 3 oder 4 Servoausgänge überwachen kann... z.b für Höhe, Seite, Quer.

hholgi
10.09.2015, 13:30
Noch ne Idee: Empfänger Selbstabschaltung

Keine Panik:D Also wenn für längere Zeit ..
- kein Steuersignal kam &
- Keine Bwegung an Gyro &
- keine Bewegung am GPS

.... festellbar ist, dann hat man wohl vergessen das Modell auszumachen. Zur Rettung der Akkus wäre da ne Abschaltung schön.

Michael2806
12.05.2016, 13:23
@admin:
Beitrag bitte entfernen da ins Wasser gefallen.

Ron Dep
12.05.2016, 13:35
Einzel Strom Messung am servo Ausgang wird ja wohl möglich sein.....

Nö, das muss schon das Servo selber messen, der Empfänger kann das nicht sinnvoll machen. Der Empfänger kann dann die Daten per Telemetrie zurücksenden (wie die üblichen, anderen Daten auch). Von Jeti/Hacker gibt es, glaube ich, solche Servos.

Maggi
12.05.2016, 14:22
Ist ja richtig was du schreibst, nur warum willst du auf Funktionalität verzichten nur weil etwas nicht DEINEM Stand der Technik entspricht???

In Summe ist dann nämlich ein immenser Mehrpreis für die Servos notwendig....übrigens liegt sowas fix und fertig im Empfänger entwickelt schon da...jedoch wird es das nicht mehr von dieser Firma geben!

Ron Dep
12.05.2016, 14:42
warum willst du auf Funktionalität verzichten nur weil etwas nicht DEINEM Stand der Technik entspricht?


Weil keiner so teure Empfänger kaufen würde und die Firma dann eingehen könnte. Keep it simple. Der Empfänger ist zum Empfangen da und für die Telemetrie.

Maggi
12.05.2016, 15:08
Ist echt manchmal müssig mit dir.....nur deine Meinung und keine andere?!?!

Warum muss dann bitte Zusatz Elektronik ins Servo wenn du es so simpel haben willst?? Abgesehen vom Controller der da auch noch geproggt werden will und der zusätzlichen Dezentralen Fehlerquelle....denn den Überstrom in einer Kurzschluss Leitung bemerkt das Servo nicht! Dafür raucht dir der Rest des Models ab, weil es im Dreck liegt!!! Toll wenn dann das Servo wenigstens weiß wieviel Strom es gebraucht hat....in deinem Haus sicherst du auch die Leitungen mit einem LS Automaten ab...LS bedeutet Leitungsschutz!!!

Und Firmen die dann Standard Super Duper Servos für 100 Euro und mehr anbieten müssen sind dann besser dran??? Deine Logik muss und kann man nicht verstehen!

Ron Dep
12.05.2016, 15:21
Es ist doch üblich, dass die Sensoren ihre eigene Logik haben und der Empfänger bloß deren Daten überträgt. Intelligente Servos sind anfänglich sicherlich gut teuer, aber das dürfte sich mit der Zeit legen.

Außerdem läuft ja der Servostrom heute oft nicht mehr über den Empfänger, sondern über andere Bausteine (Gyro, Bus, etc.).

Maggi
12.05.2016, 15:35
Willst du es jetzt kompliziert machen???

Wenn ich ein ganz normales Modell habe, hab ich weder Gyro noch Weiche...da ist ein Akku oder BEC, ein Empfänger und dann die Servos....

Und Üblich ist genau das was ich hier schreibe und nicht das was du dir wünscht!?

Und genau in meiner Kombi hat man mit der Strommessung im Empfänger eben einen wesentlichen Sicherheitsmehrwert! Bzw. in deinen Worten...Keep it simple!!!

Edit: Ron Dep...wenn du schon auf mein Post nen negativ Daumen vergibst wäre es ja schön wie dann deine Argumente dagegen ausschauen!!! Wir machen hier ja nen Meinungsaustausch schließlich

grmpf
12.05.2016, 18:38
Auch wenn ich gleich Haue bekomme: :D
Am meisten stört mich derzeit, dass noch kein definitiver Liefertermin für die FrSky X12S Horus bekannt ist. Ich glaube nicht, dass ich mir mehr sinnvolles von einem Sender wünschen könnte :)

Ron Dep
12.05.2016, 19:47
Mich stört bei heutigen Sendern besonders, dass sie zwar teils sehr gute Ideen und Features haben, dass diese aber quantitativ stark beschränkt sind.

Zum Beispiel hat ein Sender logische Schalter, aber nur vier. Oder freie Mischer, aber nur fünf. Oder man kann den Gebern tausende Stimmen zuweisen, aber nur 4 beliebigen Gebern, obwohl der Sender 12 Geber hat, uvm.

Thomas.Heiss
12.05.2016, 22:09
Hi,

nunja, hätte gern sowas wie die DeviationTX Firmware in einem noch moderneren Sender/Gehäuse, dessen Hardware/Haptik/Display ggf. noch bisserl mehr bietet als die Walkera Devo 10.


Das serielle / direkte HF-Interface auf CYRF Chip und Konzept vom Anschluß weiterer HF-Module finde ich grundsätzlich gut (SPI).

Das bietet die Taranis so wie ich es bisher verstanden habe nicht 1:1 (ggf. Spektrum HF-Modul seriell Anschluß an Taranis möglich, aber ohne direkt DSMx im Protokoll im Sender zu implementieren + SPI Zugriff???; sorry, habe ich mich nicht ins letzte Detail hierin eingearbeitet)...

Preisgünstige Telemetrieempfänger ähnlich FrSkyX / D16 im Gegensatz zu Spektrum TM1000 quasi Must-Have.


Mir fehlen bei der Devo10 etwas die 2 2-Wege Schalter hinten bei der Spektrum DX8G1 (Hold/Mix + Gear).
Oben links (GEAR) dürfte ruhig wie oben rechts - wie bei DX8/DX9 - 3-stufig und nicht 2-stufig sein.
Dann kann man später ggf. bei Flight-Modes mehr herauskitzeln...

DX8G1 Display oder DX18 Display oder FrSky Taranis Display finde ich etwas Größer/besser als bei der Devo10.

Vibrationsalarm dürfte etwas stärker sein.

Akkufachdeckel bei der Devo10 nicht so gut verarbeitet - ich Tape sicherheitshalber mit Tesa. Mein 2300mah Nimh ist ggf. wenige mm zu hoch / schwer geraten.
Das hatte die DX8G1 beim Klick-/Schiebeverschluss nicht nötig - der hatte bombenfest gehalten.


Ansonsten war ich mit der DX8 eigentlich zufrieden und wäre es rein von der Hardware wohl auch mit DX9/DX18.
Nur die DeviationTX Firmware kann halt wesentlich mehr als die alte DX8G1 Airware...

Gruß

Thomas

Paride
12.05.2016, 22:47
Software:
1.) Updates zu kompliziert / umständlich, statt Micro-Speicherchip von TX und RX in Kartenleser am PC, Update durchführen, Speicherchip zurück in die Funkenteile, fertig.
2.) Programmierung der Anlagenfunktionen zu komplex und kompliziert, statt logisch hierarchischem Aufbau auch der Programmierungsschritte ein Gewühle in Roman-starken Handbüchern mit wildem Mix von Flächenfliegern und Helis aller Art, ganz zu schweigen von Schiffen und Fahrzeugen. Besser alles sauber trennen, Grundstrukturen der Programme per Speicherkarte vorgewählt usw. Wer viel macht, braucht viele Speicherchipkarten. Da ich ausschließlich Flächenflugzeuge nutze, will ich mich nicht unnötig mit dem restlichen Kram ballastieren lassen.
3.) Zu selten oder gar nicht intuitive Bedienung der Programme, didaktisch mE schlechte Handbücher.
4.) Quittierung fehlt oft; d.h. keine klares Feedback VOR dem Flug.
5.) Querverweise, Leitfäden etc fehlen in Handbüchern oft oder sind unvollständig.

Hardware:
1.) Alles außer mattschwarzem Finish stört mich und blendet. Es gibt absolut nichts, außer dem LCD-Monitor am TX und Schriftzügen, was nicht mattschwarz sein könnte und sollte.
2.) Einmal der Firmenname (nicht ZU auffällig, sondern mit Understatement), einmal der Funkenname, sonst nur Knüppel-, Schalter-, Reglerbeschriftung im knappsten Stil und DEUTSCH, nicht Denglish. Wer die Funke in England kauft, in ENGLISCH usw. Seit wann schämen wir uns unserer Herkunft und Sprache?
3.) Weniger ist mehr - klare Flächen, keine Berg-und-Tal-Bahnen, Dreckfängerecken usw. Ein breiter und kurzer, ein ebensolcher langer Schalter, beide jeweils 2- oder 3-Positionen, ein Drehregler bzw ein weiterer Typ seitlich, weg mit dem "Picadilly Circus" Reklamewahn.
4.) Leicht und ergonomisch in den Händen liegende Handsender (die Bauchladen-Sender interessieren mich nicht).
5.) alle Steckverbindungen/ Anschlüße außen an einem Platz, klar beschriftet (evtl per Symbolen) und abgedeckt, wenn sie nicht in Gebrauch sind.
6.) Lehrer-Schüler drahtlos.
7.) Induktives Laden, ohne Kabel.
8.) RX mit Bussystem à la Robbe.
9.) Für E-Flug-Equipment alles aus einer Hand, sinnvoll zusammengetellt und konzipiert (TX, RXe, Regler, Telemetrie, Sonden etc).

Und Top-Service: schnell (max. 5 Werktage incl. Versand), hochkompetent (kein "wie werd' ich Millionär" der Hersteller / Anbieter), klar und prägnant sowie höflich und lösungs- sowie Kunden-orientiert. Händlerschulungen für den schnellen Service vor Ort bei "Kleinigkeiten" und klare Analysen vor Ort.

Mehr Produktkontinuität, weniger Wechsel, mehr Produktpflege (im Sinne von "Leopard I", "Leopard II" usw). "Keep-it-simple" statt Featuritis.

Sinnvolle Staffelung der TX und RX, bei RX immer sowohl ohne, als auch mit integriertem Gyro (nicht jeder will das); zB 6Kanal, 9Kanal, 12 Kanal, 15Kanal usw.

fireball412
13.05.2016, 17:17
Und genau in meiner Kombi hat man mit der Strommessung im Empfänger eben einen wesentlichen Sicherheitsmehrwert! Bzw. in deinen Worten...Keep it simple!!!



Hallo,

das habe ich hier mal im Ansatz aufgearbeitet und erfolgreich im Einsatz.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/568124-RC-Switch-BEC-Pumpensteuerung-Servo-%DCberlastsicherung?p=4021889#post4021889

Nur der rechte Schaltungsteil müsste im Empfänger integriert sein. Neben dem Messen muss es auch einen Schalter geben.
Für normale Empfänger zu groß, aber für die weichenähnlichen Empfänger OK.

Stefan

fireball412
13.05.2016, 17:20
@admin:
Beitrag bitte entfernen da ins Wasser gefallen.

Sagst Du uns warum? War es einer von den vielen in Aussicht gestellten Gründen oder was ganz anderes?
Mich interessiert es wirklich.

(Gelöscht wird hier aber in der Regel nichts. Das habe ich noch nie erlebt)

Stefan