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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Baubericht: DG 303 Eigenbau



Christian Volkmar
20.10.2015, 17:24
Hallo zusammen,

ich starte mal wieder einen Baubericht.
Wollte ja eigentlich nicht mehr über 5 kg Fluggewicht rauskommen, aber was juckt mich mein Geschwätz von gestern so long.
Das Modell ensteht im Maßstab 1:3 und der Rumpf entstand aus der Form von Rosenthal. Dieser ist jetzt bei Modellbauchaos.de erhältlich.
Habe mir zuerst die 3 Seitenansicht auf der DG Homepage heruntergeladen und eine Seitenansicht vom Cockpit.
Die Seitenansicht habe ich dann auf Rumpfgröße vergrößert, damit ich mit der Sitzschale anfangen konnte.

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Die Kontur habe ich aus 3mm Balsa geschnitten und mittig in den Rumpf geklebt. Darüber dann Balsa 2mm von Bordwand zu Bordwand.
Danach alles mit TESA Pack beklebt, Folientrennmittel drauf und 2 teilig abgeformt ( 3 Lagen 105g Gewebe )

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Aus Balsa den Instrumentenpilz Unterbau gefertigt.

Jetzt ist der nichtvorhandene Haubenrahmen dran. Hierfür wird mit Balsastreifen eine Kulisse gebaut und mit Folientrennmittel alles eingepinselt.

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Das wird als dann mit Kohlerovings und Dickharz aufgefüllt.

Seitenruder hab ich auch schon mal angefangen. Wiegt bis jetzt 35g

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HLW werde ich auch in Rippenbauweise erstellen.

Tragflächen in Styro-Abachi mit Holmbrücke.

Also wenn Interesse besteht werde ich weiter berichten.

Peter Frische
20.10.2015, 17:31
Interesse!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:):):)

Sebastian St.
20.10.2015, 17:36
Wollte ja eigentlich nicht mehr über 5 kg Fluggewicht rauskommen, aber was juckt mich mein Geschwätz von gestern so long.


Hi Christian ,

dann solltest du aber auch zeitnah Deine Signatur ändern ;)

hänschen
20.10.2015, 17:49
Bitte, Bitte, Weiter!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Frank Thorn
20.10.2015, 18:01
Hallo Christian,

Natürlich besteht Interesse an dem Baubericht.

Gruß aus Biebertal
Frank

Musger19
20.10.2015, 18:02
Hallo Christian,
ja auf den Bericht freue ich mich schon.Wenn der Bericht auch so detailliert wird,wie der von der Club Libelle damals, die ich zwischenzeitlich mein Eigen nenne, dann wird das ein großes Vergnügen.

Gruß Peter

Christian Volkmar
20.10.2015, 18:56
Na dann...

der Haubenrahmen ist geharzt hoffentlich geht er wieder ab ;)

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Auf Verdacht 280g Harz angerührt und ging genau auf.
Der Aufbau besteht aus 3 Kohlerovings und Dickharz aus Baumwollflocken und Thixo

Peter Frische
20.10.2015, 19:49
Sehe ich das richtig?! Du bastelst nach innen (Kabinenbereich) eine Begrenzung aus dünnem Sperr- bzw. Balsaholz. Dann wird Harz mir Baumwollflocken und Thixo so weit eingedickt, dass es nicht mehr davonläuft. Auf den Kabinenhaubenrand wird - vermute ich - Klebeband (einseitig eingeöltes Tesa o.ä.) - geklebt, oder vielleicht Trennwachs aufgetragen!? Dann wird der Rand mal dünn mit Harz eingesaftet; danach die Kohlerovings drauf. Oder erst die Rovings und dann die Harzpampe? Danach den Rest der Harzpampe mit'm Spachtel auf den Rand aufschmieren, möglichst dick genug, dass man nicht nachträglich aufdicken muss.
Dann aushärten lassen, 'runter nehmen und auf Form schleifen?! Geht es so?
Wäre vielleicht auch 'ne Möglichkeit für meine SF27?!

Christian Volkmar
20.10.2015, 20:05
Hallo Peter,

genau so - nur will ich erst verschleifen und dann runter nehmen.
habe hier Folientrennmittel verwendet.
Wenn Du das bei der SF 27 vorhast, dann klebe alles vorher gut ab.
Ich kann bei dem Dampfer ja recht sorgenfrei schleifen.

Ingo Seibert
20.10.2015, 20:30
Hallo Christian,

ich hänge quasi an Deinen Lippen. Vorbildtechnisch schwimmen wir irgendwie ziemlich auf einer Wellenlänge :D

dr_klahn
21.10.2015, 01:13
Hi Christian,

ich werde auch gespannt zuschauen ;)
Dein Baubericht erinnert mich an was... Schmidies allererster Rumpf aus dieser Form sieht nämlich heute so aus... :D

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Gruß und viel Spass beim Bauen!
Arne

Ingo Seibert
21.10.2015, 07:20
Dein Baubericht erinnert mich an was...

Mich auch, die Bierdosenpresse ist legendär :D

Christian Volkmar
21.10.2015, 08:12
Hallo Arne,
welche Profile hast Du verwendet?

Laddl
21.10.2015, 09:24
Hallo CV

Mal wieder was sehr Interessantes!!!!!! :cool:

Gruß
Laddl

Christian Volkmar
21.10.2015, 11:51
Die Nacht in der Werkstatt gut geheizt schon konnte der Haubenrahmen besäumt werden.

Mit der groben Holzraspel und dann mit 40 iger Papier in Kontur geschliffen ( 95% )
und innen die Balsaholzkulisse entfernt

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Dann der Moment den Rahmen vom Rumpf trennen - und er hat sich nicht gewehrt.

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Die Kontur vom Rumpf ist wunderbar gelungen und der wichtige Kohleroving liegt auch genau an der richtigen Stelle.

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dr_klahn
21.10.2015, 13:12
Hallo Christian,

die Fläche war meine erste große selbstgebaute Seglerfläche überhaupt... Daher ist die Profiltreue nicht ganz so dolle ;)
Ganz genau muss ich es nachschauen, innerhalb der ersten 20cm von der Rumpfanformung auf HQ/W 2,5/12 und das äussere Trapez dann von HQ/W 2,5/12 auf HQ/W 3/12 mit einer kleinen Verwindung von ca. einem Grad (zumindest aus dem Gedächtnis)...
Das war aber mehr eine Bauchgefühl-Profilierung, als wirklich gut durchdacht, frag lieber Leute die sich mit sowas auskennen ;)

Wiegen tut sie rund 12kg und fliegt damit sehr schön.
Überlege nur die Querruder ggf. etwas tiefer wie beim Original zu machen, meine ist da ein wenig zu träge.

Gruß
Arne

Christian Volkmar
21.10.2015, 13:28
Hallo Arne,

danke für die Info.
Da werde ich wohl auch ein HQ 3/14 ( Wurzel ) auf 3/12 ( Mitte QR ) auf 3/15 ( Randbogen ) gehen.
Kunstflug kann ich mit meinen eingeschränkten Fähigkeiten eh nicht :D und mit der HQ 3 Serie bin ich bisher in der Größe ganz gut gefahren.
Wo hast Du den I-Pilz her, was wiegt Dein Rumpf und wie viel Blei ist da drin?

dr_klahn
21.10.2015, 14:39
Hi Christian,

Was der Rumpf fertig wiegt, muss ich rausfinden, leer und unlackiert hatte er knapp 1600g gewogen (war ein ganz früher Prototyp, was die Serie inkl. weisser Oberfläche wiegt weiss ich nicht).
Viel Blei ist nicht drin, dafür wiegen mein Haubenrahmen, das Cockpit und der Herr in Gelb zusammen bestimmt 1kg.
Kann ich aber bei Gelegenheit mal nachmessen.

Die Cockpitwanne inkl. Pilz sowie die Winglets habe ich von krause-modellbautechnik bekommen...

Gruß
Arne

Wattsi
22.10.2015, 10:17
Da werde ich wohl auch ein HQ 3/14 ( Wurzel ) auf 3/12 ( Mitte QR ) auf 3/15 ( Randbogen ) gehen.
Kunstflug kann ich mit meinen eingeschränkten Fähigkeiten eh nicht :D und mit der HQ 3 Serie bin ich bisher in der Größe ganz gut gefahren.


Zu Profildicken und Randbogen meinte ich mal was gelesen zu haben und ich habe daher mal gesucht nach: profildicke randbogen
Und das habe ich als Erstes angezeigt bekommen:
http://www.aerodesign.de/profile/profildicke_aero.htm
Und dann u.a. gelesen unter
Profildicke und Aerodynamik und weiter bei Geschwindigkeitsverteilungen durch dick und dünn...fast ganz unten:
Deswegen also dicken manche Leute zum Randbogen hin auf. Grund: weicherer und späterer Strömungsabriß. Sie denken, sie wären extrem intelligent und viel schlauer als der Rest der Welt. Wären sie auch, gäbe es da nicht noch den Rezahleinfluß zu beachten...

geht dann wenig freundlich weiter mit

Kommen wir zurück zu unseren Intelligenzbestien, die Großsegler mit hoher Streckung bauen und meinen das Außenprofil kräftig aufdicken zu müssen. Haha, selten so gelacht! Die kritische Rezahl freut sich diebisch mal wieder unentdeckt zuschlagen zu können. Der Erbauer wird bis zum Ende des Modelllebens an der Böenempfindlichkeit und den sehr mäßigen Langsamflugleistungen wie auch -eigenschaften seine Freude haben. Wir wissen warum! Aber sagt es ihnen nicht, ich will auch in Zukunft nochwas zu lachen haben!!! Nach allem, was ich so gesehen habe, sind 12,0% bei einem 5m Segler o.ä. wirklich das äußerste Maximum, was man tun sollte. Gemeint ist nicht ne 5m K6e oder sowas, sondern eines dieser vielen ich-bin-nach-irgendeinem-GFK-Vorbild-gebaut-aber-weil-ich-doof-bin-muß-das-HLW-35%-größer-und-der-Flügel-geringer-gestreckt-sein Modell. Mit 10-11% Dicke und der ggf. ohnehin notwendigen Schränkung sollte das eigentlich ganz gut gehen, denke ich. Vor allem die Böenempfindlichkeit sollte sich durch diese Maßnahme verbessern. Diesen Effekt merkt man schon bei kleinen Modellen deutlich.
Quelle:
http://www.aerodesign.de/profile/profildicke_aero.htm

Offensichtlich prallen hier zwei Meinungen aufeinander.
Vielleicht können Profilexperten etwas Klärendes zum (meinem)Verständnis beitragen.
Wolfgang

extension
22.10.2015, 10:57
Hallo Christian,

ich würde mich den Bedenken von Wolfgang (Wattsi) anschließen!

Grüße
Wilhelm

Gast_8039
22.10.2015, 11:10
Dito, ich auch!
Zumal die tiefen Außenflügel dieser DG eher Re-unempfindlich sein dürften. Empfehle generell die Maxime Mut in Aerodramatik- Auslegung nach strukturellen Grenzen.
Schönes Projekt however- wird verfolgt ;)

Gast_67508
22.10.2015, 11:14
... da werde ich wohl auch ein HQ 3/14 ( Wurzel ) auf 3/12 ( Mitte QR ) auf 3/15 ( Randbogen ) gehen.
Kunstflug kann ich mit meinen eingeschränkten Fähigkeiten eh nicht :D und mit der HQ 3 Serie bin ich bisher in der Größe ganz gut gefahren.


Hallo Christian,
ich würde die oben genannte Profilierung nicht verwenden. Die DG300 hat nicht sonderlich Streckung, somit sind die RE-Zahl Probleme aus Außenflügel eher unkritisch.

Hier sollte das Augenmerk auf einen möglichst gerinen Cw liegen. Eine DG300 und HQ 3 passt für meinen Geschmack zwar gar nicht zusammen, wenn es aber ein Profil ist welches dir zusagt, dann muss mann eben rausholen was geht ...

Versuche möglichst schnell nach der Wurzel auf 12 - 11 Prozent runter zu kommen. Am Trapezknick und am Außenflügel reichen 10 Prozent "locker".

Mein Vorschlag wäre weiterhin die DG300 (free-scale) mit Wölbklappen zu bauen. Hier läßt sich noch einiges bei Verwendung des HQ 3 rausholen. Vorrausgesetzt die Profildicke wird nicht zu üppig gewählt.

Eine Verwindung ist nicht notwendig.

Gruß
Christian

PS: Sorry - Achim war schneller :rolleyes:

MMartin
22.10.2015, 18:19
Hallo Volkmar,

hätte an deiner Stelle zuerst den Rumpf lackiert und dann den Rahmen abgeformt. Dann würde er später saugend passen!

Merlin
22.10.2015, 18:25
** Doppelpost gelöscht **

Merlin
22.10.2015, 18:26
Das wäre auch eine Variante:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/477115-Zeigt-bitte-hier-Bilder-und-Videos-von-Euren-Gro%C3%9Fseglern?p=3818565&viewfull=1#post3818565
https://www.youtube.com/watch?v=mhEch1agKcs

Gruß,
Bernd

Christian Volkmar
22.10.2015, 19:52
Super Hinweise - tausend Dank.

Profilwahl: die angeformte Flächentiefe am Rumpf beträgt 29,5 cm und die Dicke 4 cm ergibt eine 13,5%ige Dicke
Da hatte ich erst 14% gewählt, bin da aber schon auf 13% runter. Also Wurzel 13 % Mitte QR 11% Randbogen 12%. ( So ungefähr hier vorgeschlagen und bei Arne verwendet )
Den Rechteck Innenflügel möchte ich gerne mit einer durchgehenden Dicke bauen, da ich hier den Holm mit Steckung einfacher bauen kann.
Diesen Strak hab ich jetzt schon 4 mal verbaut und war mit den Flugeigenschaften immer zufrieden.
Hat bestimmt immer alles Vor- und Nachteile aber wenn es garnicht passt, dann baue ich eben eine neue Fläche.
Wird aber bestimmt nicht der Fall sein.

Frank Thorn
22.10.2015, 21:41
Hi Christian,

Mit dem SA 7026 Strak liegst du bestimmt richtig.
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/63468-ASH-26-Flügelgrundriss/page4?highlight=Profil+ASH

Ich hab jetzt mehrere Modelle mit SA basierten Straks gebaut und die Fliegen alle super. Bei der Profiltiefe sind doch 11% an der Wurzel ausreichend.

Gruss
Frank

dr_klahn
22.10.2015, 23:59
Hallo Zusammen,

an der Wurzel direkt 11% wird nicht klappen, da das 13,5%ige Profil ja angeformt ist. Durch die Art der Anformung wird es hier auch schwierig, den Rumpf zu ändern.
Ich habe noch mal nachgeschaut, ich bin von der Rumpfanformung so schnell wie möglich auf ein 13% HQ/W 2,5 gegangen und habe die Dicke bis zum 1. Trapez auf 12% verringert. Die Dicke habe ich dann bis zum Flächenende beibehalten und im letzten Trapez auf ein HQ Winglet gestrakt. Aussen aufdicken wie bei Franz Perseke beschrieben ist glaube ich nicht mehr so im Trend ;)
Das hat den Vorteil, dass man keinen Knick in der Fläche sieht. Wenn man bei dem rechteckigen Innensegment die Dicke zu stark ändert, schaut das merkwürdig aus.

Bei meinem letzten Segler (ASH31) habe ich aussen auf ein HQ-Acro gestrakt, das funktioniert sehr gut. Herr Quabeck hat das im folgenden Link beschrieben. Wäre vielleicht auch noch eine Idee....
http://www.hq-modellflug.de/hqacro-profile.htm#HQ/ACRO-Profile%20f%C3%BCr%20Gro%C3%9Fsegler

Gruß
Arne

Christian Volkmar
23.10.2015, 14:09
Die Profildiskussion kann abgeschlossen werden.
Ich gehe jetzt von der Wurzel HQ3,0-13% direkt auf 11 % und behalte die bis zum Randbogen bei.

Christian Volkmar
23.10.2015, 19:04
So die Kerne sind geschnitten - manuell und alleine. Ergebnis ist OK.

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Ralph Tacke
24.10.2015, 09:06
Moin Christian,

verwendest Du Modellbaustyropor oder ganz normales Zeuchs aus dem Baumarkt (welches Raumgewicht?)

Danke und Gruß Ralph

Wattsi
24.10.2015, 19:43
"Zeuchs" sieht nach "Zeigl ausm Baumarkt" aus, vielleicht erfahren wir auch was über den Preis pro Platte, Danke
Gruß
Wolfgang

Christian Volkmar
24.10.2015, 20:05
Richtig ist Zeuchs aus dem Bauhaus. 60mm Styro Preis 1,95 pro Platte. 3 Platten reichen für das Modell

Wattsi
24.10.2015, 22:47
der Preis ist unschlagbar. Wenn ich Modellbaustyro bestelle, kostet das 15€/Platte + MwSt, also rund 18€ und Versand kommt auch noch dazu. Könntest Du ev. ein Foto von der Kernoberfläche machen, um einen Vergleich bzgl. Riefen durch Recyklat, Größe der Styrokügelchen, also sehr unterschiedliche Größe, grobe /feine Körnung machen zu können?
Ich weiß, das hat mit Deinem Baubericht wenig zu tun, könnte aber von Interesse für Nachbauer und Selberbauer im allgemeinen sein. Ich möchte damit auch keine Styro-Diskusssion lostreten. Ach nochwas, weiter oben wurde auch nach dem spez.Gewicht gefragt.
Danke für Deine Mühe
Gruß
Wolfgang

Goofy68
25.10.2015, 06:58
Hallo,
vielleicht eine kleine Anmerkung:
Ich kaufe das Styropor in der Regel nicht im Baumarkt, sondern im Baustoffhandel. Ist nur unwesentlich teurer, man bekommt dafür aber eine etwas bessere, gleichmässigere Qualität, und kann verschiedene Dichten bekommen.
Das soll nicht heißen, dass man im Baumarkt grundsätzlich minderwertige Qualität bekommt, aber meiner Erfahrung nach schwankt diese doch beträchtlich. Manchmal hat man Glück, dann wieder nicht.

Viele Grüße
Elmar

Christian Volkmar
25.10.2015, 08:47
Hier mal Bilder von den Kernen. Sicherlich keine CNC Qualität und die Vertiefungen kommen eher durch schlechte Schablonen ( 3mm Pappel ) da hakt der Schneidedraht manchmal.

So hier das Ergebnis:
Innenrechteck

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Mittelteil

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Detail heftigste Riefen

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Ich kann damit locker leben.

Bei dünnen Profilen kann man das allerdings nicht nehmen, da dann von der Endleiste nichts übrig bleibt.

dkeil
25.10.2015, 09:35
Hi Christian,

sehr schöner Baubericht, weiter so!!! Ich finde es toll mal wieder einen "ganz normalen" Baubericht zu sehen, wo noch echte Handarbeit am Werk ist. Auch wenn nicht alles perfekt ist.
Es gibt genug a la das habe ich mir schnell CNC gefräst und das Profil an der Uni rechnen lassen und bei der NASA im Windkanal getestet....etc.

Also, ich lese Deinen Bericht interessiert weiter und bin gespannt auf die nächsten Folgen :-)

Ich liebäugele auch noch mit der 303 :-)


Grüsse

Detlef

Ingo Seibert
26.10.2015, 19:36
Namd,

zuweilen ist es schon lustig. H I E R (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/7856-H-205-Club-Libelle) begann Christian mit einem Baubericht zu seiner H205 Club Libelle in 1:3, in welchen ich mich schnell einklinkte - lagerten zu jener Zeit doch ebenfalls Rumpf, Kerne und sonstiges Material für ein ebensolches Modell im Keller. Indes benötigte ich etwas mehr Zeit (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/7856-H-205-Club-Libelle?p=3330636&viewfull=1#post3330636), bis der Bau so richtig los ging.

Nun, da stöbert man abends so durchs :rcn:, und was sieht man da? Ziemlich genau 10 Jahre nach dem Bau der H205 fängt der CV ausgerechnet mit einer DG-303 an. AUSGERECHNET 303! Kurz und knapp: mein Flugzeug! Schön, schön, und nochmal schön :). Ja nun, um es dann ausnahmsweise doch mal kurz zu machen: Auhabenwill :D.

Ein Rumpf samt Haube wurde bei Schmidie (www.modellbauchaos.de) geordert, ebenso Beplankungsmaterial. Ich selbst bin nicht so der Aerodramatiker, aber man muss nur wissen, wen man fragen muss. Christian Baron versorgte mich dankenswerterweise mit ein paar wichtigen Infos in Sachen Profil, sodass es jetzt nach anfänglichen Tendenzen zum HQ-DS letztendlich der hier bei :rcn: (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=63468&page=3) diskutierte SA7026mod Strak werden wird. Das Profil des HLW muss ich noch festlegen. SD? NACA? Ebene Platte (Spaß)?

Bis ich wirklich loslegen kann, wollen noch ein paar andere Baustellen abgearbeitet werden, und so ziehe ich mich wieder auf den Posten eines stillen Beobachters zurück.

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(Bild meiner ersten 303 aus einer Pfälzer GfK-Schmiede)

Christian Volkmar
27.10.2015, 13:38
Aus Gewichtsgründen habe ich mich dazu entschlossen Seitenruder und HLW konventionell in Holz aufzubauen.
Die Maße sind Scale und nicht 35% Größer! Benötigte Zeit bis hierhin 4,0 Std. inkl. Musterrippen

Aufbau:
1. Helling aus Styropor geschnitten
2. Rippen im Blockverfahren hergestellt

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3. Beplankung vorbereitet

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4. Positionen von Holm und Stegen bestimmen

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5. Rippen einkleben

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6. Rudersteg und Rippen setzen

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Holm einsetzen und Verstärkungsrippen für die Verschraubung Füllklötzer für Scharniere

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Holmverkastung

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Jetzt trocknet gerade die obere Beplankung

Christian Volkmar
27.10.2015, 17:00
Mit Instrumentenbrett und Abdeckung angefangen. Die Abdeckung hat ein paar Lagen Gewebe abbekommen.

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Christian Volkmar
27.10.2015, 19:45
Hallo Arne,

wie hast Du das gelöst - muß ja das Rad nicht neu erfinden:D

dr_klahn
27.10.2015, 22:45
Hallo Christian,

ich habe 2 kleine Servos in der Flosse drin, mit getrenntem Ruder...

Gruß
Arne

Christian Volkmar
28.10.2015, 11:48
Die Teile für den Instrumentenpilz sind vorbereitet.

Einzelteile

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Seitenansicht

1433282

vorne

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Howi
28.10.2015, 12:19
Die Teile für den Instrumentenpilz sind vorbereitet.

Einzelteile

1433283

Seitenansicht

1433282

vorne

1433281
CV Das machst du wieder sehr sehr schön!

Christian Volkmar
28.10.2015, 16:19
Da die DG eine Holmbrücke bekommt, muß zuerst der Holm gebaut werden.
Die Holmbreite an der Wurzel ca. 25 mm und läuft dann auf 15 mm am Holmstummel aus.
Der Holm wird nur für das Innenrechteck gebaut.
Angefangen mit 10mm Buchenholz

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Dann mit Balsa aufgefüllt

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Als nächstes wird die Kulisse für die Rovings gemacht, dann die Rovings eingelegt und zum Schluß die Holmwicklung. Danach ist er fertig zum Einbau.

Christian Volkmar
29.10.2015, 11:01
Gestern habe ich den Obergurt noch eingelegt, mittlerweile ist der Untergurt auch drin.
Effektive Arbeitszeit bis jetzt 3 Stunden.

Hier sieht man den Holm mit der Kulisse

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Der komplett Holm

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Ingo Seibert
29.10.2015, 12:31
Hallo Christian,

lässt Du den Holm so abrupt enden oder kommt da noch was hinterher?

vanquish
29.10.2015, 18:05
Super! Auch ein tolles Projekt!
Bitte weiter so brav berichten, ich lese interessiert mit! :)

Liebe Grüße,
Mario

Christian Volkmar
29.10.2015, 18:17
Mit den Gewichten bin ich ganz zufrieden. Besser man wiegt das Holz vorher:D

HLW knapp 90g

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Seitenruder knapp 40g

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und damit es nicht langweilig wird hab ich mal die 1. Fläche eingetütet.

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@Ingo ich dachte schon - reicht doch
Naja wenn es soweit ist schäfte ich da noch ein paar Rovings dran. Muß aber erst die beiden Holme einpassen

Christian Volkmar
31.10.2015, 18:37
Die Holmbrücke hat ihre Wicklung bekommen und ist jetzt einbaufertig.

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Der 2. Flügel ist ebenfalls auf der Unterseite beplankt

Christian Volkmar
01.11.2015, 18:46
Ich habe jetzt die Holme zum Einkleben vorbereitet.

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Morgen wird das wohl eingeklebt.

Gast_8039
02.11.2015, 11:06
Ich habe jetzt die Holme zum Einkleben vorbereitet.

1435238

1435237

Morgen wird das wohl eingeklebt.
Hallo Christian,
um ein bisschen die Querfestigkeit ("Crashlast" ;)) sowie Torsionsmoment zu steigern, hatte ich damals den Bereich um die Steckung etwas verbreitert. Nebeneffekt: Die Holmposition wird axial unverrückbar. Wäre evtl. auch für Dich interessant. Siehe hier:

Christian Volkmar
02.11.2015, 12:02
Hallo Achim,

Ist jetzt zu spät, aber die Home sollten da eigentlich überhauptkeine Kräfte aufnehmen.
Dafür sind m.M. die Querkraftrohre für verantwortlich.

Ingo Seibert
02.11.2015, 12:50
Hallo,

bei mir geht es langsam weiter. Gestern hat die beste Flugzeugteiletransporteurin (zufällig auch mein holdes Eheweib :D) auf dem Weg zurück Rumpf, Haube und eine Ladung Abachi bei Schmidie (www.modellbauchaos.de) abgeholt. Der Rumpf ist quasi "ab Werk" schon besäumt und gespachtelt worden. Schwein gehabt :cool:. Dazu noch ist er sauber verarbeitet und sehr leicht. Gefällt mir!
In den Untiefen meines Kellers fand ich zudem noch eine halbe Cockpitwanne sowie den Instrumentenpilz einer 303 in 1:3. Fragt mich mal, warum nur die halbe Wanne :confused:. Ganz dunkel schwebt da was im Hinterkopf rum, dass ich den Rest für irgendeinen anderen Vogel verbraten habe ...

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Hier noch ein Bild des 1:3-Rumpfes vor dem der 303 in 1:2,25. Dritte Potenz ist echt ein hinterlistiges Luder!

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Ansonsten rechne ich mir gerade bezüglich des Flächenprofils und der generellen Auslegung einen Wolf. Der Strak steht soweit, der Holm wird wieder als Conticell-Kern mit Gurten aus 24k Rovings aufgebaut und wurde mit Christian Barons Tool auf ein ca von 1,2 bei 70 m/s gerechnet. Sollte für einfachen Kunstflug knapp ausreichend sein :rolleyes:.
Zumindest einer Person (Grüße nach Gärtringen ;)) ringeln sich vermutlich die Fußnägel, wenn ich meinen geplanten Flächenverbinder nenne: 18er Rundstahl :D. Die Gründe sind einfach: 20 cm weniger Flächenlänge und es ist noch exakt ein halber Meter Stahl samt Messingrohren von der Club Libelle übrig.

Gast_8039
02.11.2015, 13:52
Hallo Achim,

Ist jetzt zu spät, aber die Home sollten da eigentlich überhauptkeine Kräfte aufnehmen.
Dafür sind m.M. die Querkraftrohre für verantwortlich.

Im Flug ja. Die Querkräfte vertikal meinte ich nicht, sondern in Flugrichtung vorschwingende/ bremsende Flächen. Hake doch mal mit dem Flügelende ein oder klatsch die Kiste hin. Auch hier gilt: Moment = Kraft x Hebelarm, nur die Kraftrichtung ist für die Brücke - äh- zerstörerischer- wenn keine Widerstandsfähigkeit der Holmflanken. Ist aber mehr eine empirische Einschätzung als durchgerechnet ;)


Zumindest einer Person (Grüße nach Gärtringen ;)) ringeln sich vermutlich die Fußnägel, wenn ich meinen geplanten Flächenverbinder nenne: 18er Rundstahl :D. Die Gründe sind einfach: 20 cm weniger Flächenlänge und es ist noch exakt ein halber Meter Stahl samt Messingrohren von der Club Libelle übrig. Hrggghrnnggnn ;)

Christian Volkmar
03.11.2015, 12:30
Holmeinbau

Da ich ja den inneren Teil des Holmes schon vorher gefertigt habe muß der Rest jetzt angeschäftet werden. Das Schäftverhältnis bei Kohlegurten ist 1:130. Bevor jetzt die selbsternannten Experten wieder aufschreien ( was sie immer machen )
diese Angabe bekommt man von den Herstellern der manntragenden Zunft. So jetzt wieder entspannen...
Der Holmgurt hat an der zu schäftenden Stelle eine Dicke von 1,0 mm - d.h. die Schäftung wird irrsinnige 130mm lang:D

1. Entsprechende Ausschnitte in den Kern machen.

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2. Schäftstelle

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3. Fertige Fläche mit Holm

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Oli L.
03.11.2015, 13:55
Hallo ,

CV du bist einfach ein Arbeistier unglaublich :cool:

Ich bin gespannt wie die Maschine wird, ich bleibe stiller Beobachter !

Gruß Oli

Christian Volkmar
03.11.2015, 18:41
Das HLW lässt sich jetzt schon mal montieren. Rohbaugewicht 93g.
Seitenruder wird morgen montiert.
An den Fächen fehlen jetzt noch die Servokabel und die Steckung für die Winglets/Randbögen bevor die obere Beplankung drauf kann.
Hoffe den Rohbau bis zum WE abzuschießen.

Ingo Seibert
03.11.2015, 19:02
Hoffe den Rohbau bis zum WE abzuschießen.

Ich brech' zusammen :D:D:D

steini1
03.11.2015, 20:58
Christian, D.h. dann Einfliegen spätestens 01.12.15 :D:D:D

Gast_8039
04.11.2015, 11:23
Das Schäftverhältnis bei Kohlegurten ist 1:130. Bevor jetzt die selbsternannten Experten wieder aufschreien ( was sie immer machen )

1436182

Sorry dass ich Dich enttäuschen muss: da stimme ich zu! ;)

Respekt auch vor Deinem Pensum!

Laddl
04.11.2015, 12:04
CV -Das Tier!
Einfach Wahnsinn, der haut richtig auf den Putz, er baut schneller als man lesen kann ;-)

Gruß vom beobachtenden Laddl :D

Edouard Dabert
04.11.2015, 12:47
Ich lese hier auch mit und gewinne erstmals Mut, mal eine beplankte Fläche selbst zu bauen.
Sehr gut beschrieben, herzlichen Dank und Respekt für den Mut und die Initiative zur 'öffentlichen Umsetzung'!
Die Fotodokumentation könnte man schön für einen entsprechenden Wiki-Artikel nutzen, denn zwar findet man eine Reihe von Forenbeiträgen dazu, bspw. hier

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/23034-Tragfl%C3%A4chen-mit-GFK-Matte-beschichten?p=222585&viewfull=1#post222585

aber nie eine so zusammenhängende und mit Fotos wirklich gut dokumentierte Darstellung im Verlauf.

Ingo Seibert
04.11.2015, 13:28
aber nie eine so zusammenhängende und mit Fotos wirklich gut dokumentierte Darstellung im Verlauf.

Hallo Edouard, mal von CVs Libelle (mit meiner im Annex, ebenfalls mit detaillierter Baufortschrittsbeschreibung) abgesehen - den Fred hier kennst Du aber schon, oder: Bau-Bildbericht LS-Flächenbau 1:3 (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/245888-Bau-Bildbericht-LS-Fl%C3%A4chenbau-1-3)? Das ist quasi das Standard-Nachschlagewerk ...

Christian Volkmar
04.11.2015, 14:02
Bin jetzt bei der Montage von HLW und SR.
Anmerkung: Habe vor dem Bau zu Schmiedi gesagt: ein Rohbauewicht von 300g inkl. Servos hinten wäre mein Traum...
So long hat nicht ganz hingehauen sind 298g geworden.

Heute habe ich dann mit dem Seitenrudersteg angefangen. Im Steg ist das Servo für das HLW fest eingebaut

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Das Seitenruderservo befindet sich dagegen auf einem Einschub.

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1436825

Der Steg ist jetzt mit Sekundenkleber fixiert und HLW und SR können montiert werden

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Das HLW ist mit 2 M5 Kunststoffschrauben befestigt.

1436824

Die Höhenruderanlenkung

1436823

steini1
04.11.2015, 14:10
Christian, wie hast du die (untere) Aufhängung des SR realisiert?

Christian Volkmar
04.11.2015, 14:31
@Steini,

da ist keine.

steini1
04.11.2015, 14:39
Habe mir nochmals die Bilder angesehen. Ist mir jetzt klar:
Du schiebst das SR-Servo ein und kannst von unten einen Stab durchstecken, der in die Zunge und in das SR greift.

Christian Volkmar
04.11.2015, 18:29
Die 1. Fläche ist eingetütet. Also Servokabel eingezogen und die Steckung für den Randbogen eingeklebt.
Jetzt ist die obere Beplankung drauf und morgen kommt die andere Fläche dran.
Den SR Steg habe ich jetzt auch geharzt.
@Steini Du kannst mal hier schauen http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/7856-H-205-Club-Libelle/page6?highlight=club+libelle hab ich schon ein paar mal gemacht

Ingo Seibert
05.11.2015, 10:21
Wie jetzt? Es sind schon mehr als 12 Stunden vergangen - ich hätte jetzt zumindest mal Bilder der bespannten Flächen und Leitwerke erwartet :p?!

Christian Volkmar
05.11.2015, 11:06
Es kommt zu Übersprungshandlungen...:D

SR Steg besäumt

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Seitenruder gebügelt ( gutes Gewicht )

1437311

Seitenruder montiert

1437310

Christian Volkmar
06.11.2015, 10:26
Nachdem die 1. Fläche hinreichend getrocknet war und grob verschliffen habe ich die Nasenleiste aus 5mm Balsa angeklebt und grob verschliffen. Die Abschlußrippe für Randbogen und Winglet wurde ebenfalls angeklebt. Die Löcher für die Steckungen wurden im Blockverfahren gebohrt. ( Dann passt das hinterher problemlos )
Ich habe einen normalen Randbogen und ein Randbogen mit Winglet gebaut. Beide sind nach Augenmaß entstanden.
1. Randbogen:

Die Rippe wurde auf einen 20mm Balsaklotz geklebt. Die Steckung gleich mit.

1437822

Jetzt einfach anstecken und in Kontur schleifen

1437821

Finale Form und abrunden - fertig

1437820

2. Winglet:
Mit dem Winglet genauso verfahren

1437826

1437825

Beide Flächenenden werden noch mit Gewebe überzogen und rot lackiert.

1437824

Gast_8039
06.11.2015, 10:39
Schick! :)
Hoffe, das Winglet arbeitet aerodynamisch nicht kontraproduktiv wie leider so viele wenn keine Detailauslegung zugrunde liegt. Im Zweifel lieber möglichst "wirkungslos" bzw. widerstandsarm profilieren...
Hast Du für solche Zwecke wie Randbögen etc. mal Lindenholz versucht? Ich stehe inzwischen voll auf das Zeug: ist hell, ganz fein gemasert, super zu schleifen/ verarbeiten und halbwegs leicht, trotzdem robust. Folie drauf- spart einen GFK-Überzug.

Christian Volkmar
06.11.2015, 21:08
Die Teile sind auch ohne Gewebe stabil genug - also Folie drauf und gut ist.

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Christian Volkmar
06.11.2015, 21:26
Die 1. Landeklappe ist eingebaut. Ich habe zum 1. Mal eine Kulisse in den Kern verbaut damit die LK eine stabilere Auflage hat.

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Nach dem Beplanken wird der LK Schacht bis an die Kulisse geöffnet

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Danach den Aussschnitt so vergrößern, dass man die LK versenken kann.

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Spachteln schleifen fertig

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Christian Volkmar
06.11.2015, 21:27
Die 2. Fläche ist jetzt eingetütet.
Bolzen und Buchsen habe ich heute auch bekommen:D

Christian Volkmar
07.11.2015, 19:18
Heute habe ich die 2. Fläche fertig gemacht inkl. Randbogen und Winglet.
Zu dem Einbau der Landeklappe habe ich noch ein paar Bilder gemacht, wenn da Interesse besteht....
Der Haubenrahmen ist besäumt und die Haube angepasst.

Howi
07.11.2015, 21:56
Heute habe ich die 2. Fläche fertig gemacht inkl. Randbogen und Winglet.
Zu dem Einbau der Landeklappe habe ich noch ein paar Bilder gemacht, wenn da Interesse besteht....
Der Haubenrahmen ist besäumt und die Haube angepasst.

Wo sind die Bilder!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!:p

Ralph Tacke
08.11.2015, 08:54
Na sicher besteht Interesse ;)

Merlin
08.11.2015, 08:54
Was wiegt denn eine Flächenhälfte?

/Bernd

Christian Volkmar
08.11.2015, 19:13
Hoffe das geht als Rohbau durch...

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Gewichte:

Rumpf mit HLW SR und Haube 2300 g
Flächen jeweils 1750 g

Christian Volkmar
09.11.2015, 19:50
Der Cockpitausbau erfolgt nach eigenen Vorstellungen.

1. Sitzprobe

1440018

Pedalbock gebastelt

1440016

1440017

Und die Haube geht zu:D

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Howi
10.11.2015, 11:46
Der Cockpitausbau erfolgt nach eigenen Vorstellungen.

1. Sitzprobe

1440018

Pedalbock gebastelt

1440016

1440017

Und die Haube geht zu:D

1440015
CV Du bist der Wahnsinn!

Aber gut das der Pilot O-Beine hat :D

Christian Volkmar
10.11.2015, 18:21
Ich habe noch ein paar Bilder vom LK Einbau
Zuerst wird ein Balsaholzstreifen auf die Landeklappe mit Sekundenkleber augeklebt

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Anschließend besäumt

1440415

Nachdem die LK verklebt war habe ich in den Spalt 2 Lagen gewölbtes Mylarband eingesetzt.

1440419

Anschließend wurde die Vertiefung zugespachtelt

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Wenn die Spachtelmasse angezogen hat, kann das Mylarband einfach entfernt werden

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Der Rest ist bekannt.

Ingo Seibert
10.11.2015, 19:04
Christian, ich hasse Dich :D (natürlich nicht, sagt man nur so)! Ich habe gerade mal den Rumpf zuhause, das Profil gerechnet und Kerne bestellt, da bläst Du quasi schon zum Erstflug :eek: Wieviele Stunden hat Dein Tag eigentlich? 72?

Bewundernde Grüße,

Ingo

Oli L.
11.11.2015, 11:33
Moin ,
@ Ingo dem stimme Ich zu :D der Mann macht mich fertig.

Ich bastel seit 2 Wochen Haubenrahmen und CV baut ganze Flieger. Aber CV mach weiter so, sehr motivierend wenn man sieht was so geht und wie schnell !

Gruß Oli

Christian Volkmar
11.11.2015, 12:06
Wenn es irgendwie möglich ist baue ich die Schleppkuplung mittels Bowdenzugrohr und Stahldraht in den Rumpfboden.
Dazu wird der Bowdezug mit Seku fixiert. Die Stelle, wo der Rumpfboden dann von außen geöffnet werden soll, wird mit 2 1mm Kontrollbohrungen markiert.
Danach den Kupplungsbereich mit Dickharz auffüllen und ein Gewebe drauflegen.

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Dominik.l
11.11.2015, 12:09
Hammer Baubericht :)

Tolle Arbeit und ein super Modell.

Weiter so die DG wird Spitze :)

Christian Volkmar
12.11.2015, 16:55
Um vernünftig weiterarbeiten zu können benötige ich jetzt das EZFW. Die bestellte Folie ist auch noch nicht da.
Haubenrahmen ist fertig, angelengt und verriegelt. HLW und SR sind funktionstüchtig angelenkt. Cockpit ist fast fertig ( zumindest mach ich nicht mehr )

Effe
12.11.2015, 18:04
Hallo Christian
Zum Erstflug kannst Du gerne kommen.
Glaube der von der Club Libelle war ja auch bei uns.
Nur Morgen kann ich nicht , übermorgen ginge . . . .
War als Kompliment gedacht , Angebot für Erstflug steht natürlich.
Gruß
Jörg
MFC Herborn - Mademühlen

Christian Volkmar
13.11.2015, 17:44
Servos für LK und Schleppkuppung sowie 1 QR Servo sind eingebaut. Haubenrahmen ist für das Aufkleben der Haube vorbereitet.
Heute hole ich das Fahrwerk ab:D
Läuft super - Folie ist auch unterwegs

Christian Volkmar
15.11.2015, 10:40
Gestern habe ich den hinteren FW-Spant gesetzt - jetzt habe ich gerade die Flächensteckung fixiert.

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Christian Volkmar
15.11.2015, 14:35
Fixierung der Flächensteckung hat prima geklappt. Jetzt habe ich noch die Spanten ergänzt und inkl. der FW Befestigung alles eingeharzt.

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Fahrwerkeinbau und Rumpf-Flächenübergang müssen jetzt noch gemacht werden.

Christian Volkmar
15.11.2015, 19:25
HLW fertig gebügelt. Super Gewicht. 116,8g

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Christian Volkmar
16.11.2015, 16:07
Rumpf ist gespachtelt und grundiert - harze heute noch die Spanten von der anderen Seite.

Christian Volkmar
16.11.2015, 19:15
Die Spanten sind geharzt und die Haube auf den Rahmen geklebt.

Christian Volkmar
17.11.2015, 19:11
Wenn es schlecht läuft, müsste sie zum WE fertig werden.
FW-Klappen müssen noch gemacht werden. Flächen schleifen und bügeln. Rumpf schleifen und lackieren. Also nix mehr wildes.
Wenn ich Donnerstag lackieren kann habe ich das WE frei.

Christian Volkmar
18.11.2015, 19:17
Heute hat es geräumt:D
Fächen gebügelt. FW fertig eingebaut.

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Flächengewichte liegen bei 1950g

Mister 123
19.11.2015, 09:38
Hey CV,

sieht super aus was du da machst! Und das Tempo ist echt der Hammer!

Eine Frage: wie schlägst du die Fahrwerksklappen am Rumpf an? Hast du hier ein paar Bilder?

Danke und viele Grüße
Tobi

Christian Volkmar
19.11.2015, 13:58
Hallo Tobi,

ich habe diesmal die Klappe mit 2 Streifen Gewebeband anscharniert und über das Gewebeband eine Lage Glasgewebe gelegt.
Wird dann von außen nochmal abgeklebt.
Hab ich jetzt auch das 1. Mal versucht mal sehen ob es hält.

Gast_8039
19.11.2015, 14:11
Hallo Tobi,

2 Streifen Gewebeband anscharniert und über das Gewebeband eine Lage Glasgewebe gelegt.
Wird dann von außen nochmal abgeklebt.


:confused:

Christian Volkmar
19.11.2015, 18:31
Hoffe man kann noch etwas erkennen. Jeweils 2 Streifen Tesa Gewebeband ca. 2cm. Damit sich das nicht ablöst liegt da nochmal ein Glasgewebe klappen- sowie rumpfseitig.

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Christian Volkmar
19.11.2015, 18:35
Der Rumpf ist lackiert.

Aufhängung hinten

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Aufhängung vorne lässt sich so problemlos drehen

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Verwendete Farbe

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Christian Volkmar
19.11.2015, 18:38
Flächentaschen aus Luftpolsterfolie hergestellt. Die Nähte sind mit dem Bügeleisen erstellt.

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Liegestuhlflieger
19.11.2015, 19:23
Hallo Christian,

wirklich toller Baubericht.

Fast schon schade, dass du bald fertig bist mit der DG.

Aber vielleicht schreibst du dann ja auch noch was zu deinen Flugerfahrungen.

Viele Grüße

Dietmar

Christian Volkmar
20.11.2015, 15:25
Schaut gut aus.
Aber das WE wird nicht ganz frei.
Restarbeiten:
Servokabel/ Verlängerungen etc. (wobei 50% erledigt sind)
QR abdichten
Beschriftung
Feuerfestes Namensschild
auswiegen
EWD nachmessen
Schiebefenster einbauen ( hoffe das kommt morgen )

Wird ein hübscher Flieger

Christian Volkmar
20.11.2015, 16:04
Hier mal ein paar Bilder.

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Donaufisch66
20.11.2015, 16:05
Hallo Christian,
Du hast am 20.10 diesen Baubericht begonnen. Heute, exakt ein Monat später, bist du quasi fertig?
Kannst du abschätzen wieviel Stunden du gearbeitet hast?
Dein Baubericht ist sehr schön und motiviert selbst einmal so ein Projekt zu starten.
Lg Roland

Christian Volkmar
20.11.2015, 16:15
Ich habe die Stunden nicht erfasst. Geschätzt ca. 100-120 mehr auf keinen Fall. Ist ja auch lange genug für so eine Rübe:D
Mit dem Hintergrundwissen, Schablonen etc.,was ich jetzt habe, könnte ich die nächste DG mit 30 Stunden weniger Aufwand bauen.

steini1
20.11.2015, 17:25
Hattest du Urlaub? :p:p
DeinTempo ist erschreckend für andere.

Christian Volkmar
21.11.2015, 16:06
Bis auf das Schiebefenster und QR abdichten ist die DG flugfertig.
Abfluggewicht 9400g. Gerechnete Festigkeit 20g

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Merlin
21.11.2015, 17:02
20g: incl.Sicherheitsfaktor oder exklusiv?

/Bernd

ps. beeindruckendes Bautempo! Chapeau!

StratosF3J
21.11.2015, 17:37
Hi Christian,

Beeindruckendes Bautempo! Dabei noch klasse Qualität. Das werde ich selbst als Rentner nicht schaffen :rolleyes:

Christian Volkmar
21.11.2015, 18:29
Die QR sind unten mit Silikon angeschlagen und oben mit Mylarband abgedichtet.

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Die 20g sind ohne Sicherheit.
Die EWD lag bei 4° - die habe ich auf ein erträgliches Maß reduziert.

Jetzt fehlt noch das Schiebefenster, das feuerfeste Namensschild und die Beschriftung

Christian Volkmar
23.11.2015, 15:04
Das Schiebefenster ist heute gekommen. Jetzt fehlt nur noch die Beschriftung und das Namensschild

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Christian Volkmar
24.11.2015, 16:56
Die Kennung ist jetzt auch drauf - 1000 Dank Andi.

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Andreas Ruppert
25.11.2015, 08:00
Gern geschehen!

Schmidie
25.11.2015, 08:39
Schönes Ding CV

Der Schlepper ist auch ein gutes Stück voran gegangen :) ich bin sehr zuversichtlich, dass es bald was wird

Wattsi
25.11.2015, 09:59
Hallo Christian,
wie es scheint, hast du den Lack direkt auf den GFK Rumpf gespritzt.
Also Rumpf nass schleifen, und dann "einfach draufhalten"?
Wolfgang

Christian Volkmar
25.11.2015, 15:28
Hallo Wolfgang,

der Rumpf wurde vor dem Lackieren mit Duplicolor Füller gespritzt, dann geschliffen und lackiert.
Auf den Bildern vorher sieht man den grauen Füller eigentlich ganz gut.

dr_klahn
27.11.2015, 23:09
Hi Christian,

die ist ja richtig toll geworden... und was für ein Traumgewicht!
Ich bin sehr gespannt auf den Erstflugbericht..…

Viel Erfolg!!
Arne

Christian Volkmar
10.12.2015, 17:25
Das letzte Teil ist nun auch da und muß nur noch eingeklebt werden.

1455938

... und für den Nimbus gleich eins mit

Ingo Seibert
03.01.2016, 19:35
Guten Abend zusammen,

und eine Frohsneus auch noch! Mittlerweile bin ich auch soweit, dass ich mit meinem Baubericht anfangen könnte. Zum Thema "könnte" siehe weiter unten. Ich bin einfach mal so frei ...

Ich bin ein Freund des "dynamischen" Segelflugs. Viele meiner Modelle haben zudem ein MH-32 oder ein HQ/W auf dem Flügel; was lag also näher, als exakt diese - nicht - zu verwenden :D? Ein wenig Recherche bei :rcn: brachte dann diverse Threads zutage, in denen die für mich neuen SA-7026/7036 Straks (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=63468&page=3) in epischer Breite besprochen wurden. Ich selbst bin sicher kein Profilepapst, es reicht aber, um ein wenig mit Polaren etc. rumzuspielen. Ein wenig Konversation mit C. Baron gab schließlich den Ausschlag, es für meine DG mit dem SA-7026 zu probieren. Es folgte tagelanges Rechnen mit verschiedenen Dicken, Wölbungen und Schränkungen, um einen möglichst unkritischen Flügel und wenig Anpassungsarbeiten am Rumpf zu erhalten.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_11.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_30.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_29.JPG


Schließlich wurden bei Faller alle Kerne und passende Nasenschablonen geordert. Bei der Gelegenheit hat H. Faller gleich noch ein paar Fehler in den Profildateien ausgebügelt :rolleyes: - danke hierfür!

Abachi hatte ich gleichzeitig mit dem Rumpf geordert. R&G lieferte die entsprechenden Kohle-Biax-Gewebe, Harze usw.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_43.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_51.JPG


Ein paar Tage Urlaub zwischen Weihnachten und Neujahr gaben letztendlich Gelegenheit, nach all der Theorie auch der Praxis ein Feld zu eröffnen. Begonnen habe ich aber der Einfachheit halber mit dem Fahrwerkseinbau. CfK-beschichtetes Sperrholz, Fahrwerk von Michael Stumpf (www.plott-and-fly.de) - Standard eben.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_52.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_53.JPG

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http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_87.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_89.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_94.JPG

Weiter ging es mit der Fertigung von Rohmaterial für Klappenstege etc.


Eine ernstgemeinte Frage an die Gemeinde: Besteht überhaupt Interesse an einer Weiterführung?

Prop-er
03.01.2016, 20:37
Keine Angst, ich Lese deine Beitragen gern! ;)

roty67
03.01.2016, 21:01
Würde sagen schon, jeder baut etwas anders.:)

Gruß Thomas

dkeil
03.01.2016, 21:59
Eine ernstgemeinte Frage an die Gemeinde: Besteht überhaupt Interesse an einer Weiterführung?

Hallo Ingo,

ja bitte unbedingt!!! Habe die Updates schon vermisst.

Viele Grüsse & schöne Flüge im Neuen Jahr

Detlef:)

Ingo Seibert
03.01.2016, 22:25
Hallo,

na gut, dann mache ich noch etwas weiter :).

Bei meiner Club Libelle habe ich die ersten Erfahrungen im Vakuumverfahren gesammelt. Vorher hatte ich nur mit Gewichten gepresst. Die Ausrüstung war also vorhanden, ein wenig Erfahrung auch - höchste Zeit also, neue Fehler zu begehen :D.
Obwohl ich kein unbedingter Kohle-Fetischist bin, wollte ich jetzt einmal Kohle-Biaxial-Gewebe ausprobieren. Solches mit 100 g/dm2 wurde auserkoren. Den Holm werde ich wieder aus 24k Rovings erstellen, Steckung wird (hier spezielle Grüße nach Gärtringen :D) ein 18er Rundstahl. Übrigens der Rest von der Libelle.

Begonnen wurde mit dem Leitwerk. Biax vollflächig unter 45 Grad, 0,8 mm Abachi mit Clou Schnellschliffgrund abgesperrt, 60er Aramidgewebe als Elasticflap. Für die Holmstege wurde mangels Conticell im Fundus 5 mm Balsa diagonal mit 80er Glas und Abreißgewebe unter Vakuum belegt.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_80.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_84.JPG


Als nächstes wurde die Unterseite des Leitwerks beplankt.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_97.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_100.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_101.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_102.JPG


Wie man sieht, presse ich immer gegen eine feste Unterlage. Das kostet zwar Acryl, dafür sind die Teile gerade.

Nun ging es an das Anfertigen von Holmstegen etc. Ein paar Alueinsätze habe ich mir auch noch gedreht, und schließlich heute mittag wieder alles in den Sack äh unter die Folie gesteckt.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_106.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_108.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_109.JPG

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_111.JPG

Obwohl die Endleiste so schon sehr stabil und dünn wurde, habe ich noch einen Roving reingepackt. Die Nasenleiste wurde am Styrokern ca. 1,5 mm entfernt und dieser Spalt mit Rovings aufgefüllt. Mal schauen, was morgen aus den Negativen hüpft :p

Ingo Seibert
05.01.2016, 08:57
Moin zusammen,

unter der Woche habe ich meist nur wenig Zeit, aber ich wollte doch wenigstens mal schauen, was ich da gebacken habe. Noch ungeschliffen, lediglich etwas besäumt:

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Ich bin gar nicht mal so unzufrieden. Die Schablone meldet nicht allzu viel Nacharbeit. Gewicht ist 215 g im jetzigen Zustand. Fertig wird es also irgendwo um 200 g liegen bei 75 cm Spannweite. Ich muss noch etwas üben in Sachen Tränkungsgrad des Biax, da fehlt mir noch das Auge. Die Stabilität ist, nun ja, einigermaßen ausreichend - das Ding klingt wie eine Kachel, wenn man dagegen klopft. Verwinden ist unmöglich, Biegen nur minimal :D.

Gestern habe ich wenigstens noch die Randbögen angesetzt. Heute komme ich hoffentlich zum Schleifen und zum Auftrennen der Scharnierlinie.

Christian Volkmar
13.01.2016, 20:09
Endlich mal dazu gekommen das Schild einzukleben.
Jetzt ist meine 303 fertig.
Ingo geht ja diesmal recht zeitnah los bei dir.:D

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Ingo Seibert
14.01.2016, 07:26
Ingo geht ja diesmal recht zeitnah los bei dir.:D

Moin,

nicht nur "los", sondern sogar "weiter"

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:D

Details dann, sobald ich etwas Zeit habe!

Ingo Seibert
19.01.2016, 21:35
Guten Abend zusammen!

Jetzt muss ich dann doch mal ein kleines Update nachreichen. Mittlerweile war ich, wie oben zu sehen, nicht ganz faul. OK, gegenüber Cee-"Großsegler bauen? Und was mach ich den Rest des Tages?"-Vau bin ich 'ne lahme Krücke, stimmt schon :D.

Nun denn, schließen wir das Höhenleitwerk ab. Selbiges wurde erst mit Randbögen versehen, dann per Schablonen auf Kontur geschliffen (der lange Permagrit-Schleifklotz freut sich) und schließlich die Scharnierlinie etc. mithilfe des Fein Multimasters geöffnet und das Scharnier gängig gemacht.

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Auf das Abachi wurde keinerlei Rücksicht genommen - das Biax darunter übernimmt die tragende Aufgabe allerdings auch recht gut ;). Die Endleiste konnte auf der gesamten Länge superdünn ausgeschliffen werden, ohne, dass Wellen oder Ausbrüche entstanden. Das Gewicht liegt jetzt bei knapp über 200 g, die Stabilität ist unglaublich! Beim nächsten Mal nehme ich dann leichteres Gewebe. Wie sagte ein Kumpel: "Das Ding ist beschussfest!".

Weiter ging es mit den Flächen. Die Kerne wurden an einer langen Leiste ausgerichtet und mit 5-Minuten-Epoxy aneinandergeheftet. Die Negative wurden ebenfalls zusammengeklebt und mit durchsichtigem Paketklebeband abgedeckt.

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Die Beplankung habe ich zwischendurch schon zugeschnitten und zweimal mit Schnellschliffgrund behandelt. Diese diente dann nach dem Ablüften (bah, datt Zeuch stinkt ma so richtig erbärmlich!) als Schablone zum Zuschneiden des Biax Kohlegewebes. Hier kommt vollflächig 100 g/dm² Biax zur Anwendung. In die D-Box kommt nochmals eine Lage 100 g/dm², im Bereich der Steckung und der Servoausschnitte wurden zusätzlich noch Keile bzw. Karos eingelegt.

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Ja dann, etwas L385 angerührt und ab mit dem ganzen Krempel zwischen Kern und Belankung. Auch hier presse ich wieder gegen eine feste Unterlage, dieses Mal aber mittels doppelseitigem Klebeband auf einem geraden Brett montiert und die komplette Einheit in den Vakuumsack geschoben.

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Das 60 g/dm² Kevlargewebe wurde unter 45° ausgeschnitten und dient später (hoffentlich :D) als Elastic-Flap. Nachdem die weltbeste Schere meiner guten Frau (oder war's andersrum?!) das einzige Werkzeug im Haushalt war, das auch nur ansatzweise dieses zähe Mistzeugs schneiden konnte, habe ich dann doch mal in eine Kevlarschere investiert. Komisch, damit geht's :confused:.

Vor dem Einschieben in den Vakuumsack wurde übrigens die Ausrichtung kontrolliert und die Kerne entsprechend mit Zahnstochern fixiert.

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Mit der anderen Seite passierte 48h später dasselbe. Das Gewicht liegt einseitig beplankt jetzt pro Seite bei 640 g.


Dann wurden die Kerne mit Kreppband abgeklebt und sämtliche Einbauten aufgezeichnet.

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Die Anformung des Rumpfes habe ich mit einer Pappschablone abgenommen. Hilft ungemein.

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Genauso wichtig ist Abfotografieren/notieren jedweden Einbauortes samt Maßangabe.

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Tja, jetzt ging die Grübelei bezüglich des Flächenverbinders los. Geplant und gerechnet habe ich einen 18er Rundstahl, aber ein entsprechender CfK-Vierkant wollte mir auch nicht aus dem Sinn gehen. Letztendlich siegte der normalerweise tief verbuddelte Schwabe in mir, habe ich doch das gesamte Material für den Rundstahl im Keller; für den Vierkant müsste erst wieder alles bestellt werden. Also bauen wir dieses Mal noch altertümlich ;) und verschieben das moderne Zeug auf den nächsten Flieger. In zwei Jahren dann oder so (@Arne: Wo hattest Du den 31-Rumpf nochmal her :D?)

Um möglichst wenig Raum für Ungenauigkeiten zu bieten, werden die Flächenanschlüsse direkt am Rumpf angepasst und dann erst in die Fläche eingesetzt. Die Verdrehsicherung indes kommt erst später nach dem Einmessen rein. Vorher habe ich den Rumpf auf Geradheit kontrolliert. Die Idee mit den Abstandshaltern auf dem Flächenanschluss habe ich letztens hier im Forum geklaut (OK, den Rest größtenteils auch :D).

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Bis zum Wochenende möchte ich die Flächenanschlüsse soweit fertig haben und dann die Holme in die Flächen bringen. Gerechnet benötige ich pro Holmgurt rund 47 m 24k Rovings. Für alle Fälle habe ich noch eine Rolle Rovings mehr auf Lager.

Soviel für heute. Schönen Abend noch!

Ingo Seibert
24.01.2016, 17:59
Guten Abend,

immer wieder Sonntags kommt in diesem Fall nicht die Erinnerung (https://youtu.be/P4a6lEx7noU), sondern die nächste Aktualisierung aus der Münsterlander Bastelbude :).

In der letzten Woche habe ich die Flächenanschlüsse angefertigt und die Steckungen einbaufertig bekommen. Aber langsam:

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Die Wurzelrippen wurden mit entsprechendem Beplankungsabzug passend zum gewählten Profil angefertigt. Hier sieht man auch, wie der Flächenanschluss später nachgearbeitet werden muss. Im Grunde muss nur in der Profilmitte am Rumpf etwas angespachtelt werden.

Die V-Form habe ich auf 2° pro Seite festgelegt, womit auf der Flächenunterseite aufgrund der sich verringernden Profildicke gute 3,5° pro Seite werden. Mehr wird aufgrund des Rundstahls und der Profilhöhe schwierig.
Die ersten 45 cm (entstanden aus 90 cm langen Hölzern) des Holmes bestehen aus Buche, und wurden aus 4 Stücken zusammengeleimt. Nach dem Zuschneiden/-hobeln auf Kontur und dem Anzeichnen der Ausschnitte wurden diese entsprechend ausgesägt.

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Um eine kraft- und gleichermaßen formschlüssige Verbindung zu erhalten, fertige ich hier Drehteile an, die genau in die verwendeten Rohre passen und auf deren anderer Seite ein 8 mm Zapfen in den Holm greift.. Dadurch wird ganz nebenbei das Rohr hinten abgeschlossen und kann sich (entsprechende Montage vorausgesetzt) beim Einharzen auch nicht verschieben.
Dazu muss aber irgendwie ein Loch in die Tiefen des Holmes eingebracht werden. Hierfür verwende ich einen angeschliffenen 4 mm Stahldraht, der in dem mit einem Abfallstück des verwendeten Rohres zentrierten Aluteil und mit einem Stück Messingrohr als Führung läuft und ein wundervoll zentrisches Loch kreiert.

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Jetzt muss der Zapfen des Aludrehteils noch eine Senkung finden, in die er eingreifen kann. Diese stelle ich mit einer Art Zapfensenker 4mm/8mm aus Alu her.

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Keine Angst, das Alu reicht für die beiden Senkungen völlig aus und ist trotz Buchenholz noch scharf genug für die nächsten 10 ;). Sieht dann so aus:

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Anschließend wurde der Holmstummel einseitig mit 1,5 mm Sperrholz geschlossen, das Aludrehteil eingeschraubt (nur zur Arretierung, die hat nichts zu halten und kommt wieder raus) und schließlich das Rohr aufgeschoben und alles ordentlich eingemumpt. Oben drauf kommt wieder ein 1,5 mm Sperrholz.

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Nach dem Aushärten sieht die Sache dann erstmal so aus:

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Zwei Buchenholzklötze mit GfK/Messingfüllung :D. Der Übergang zum Conticell des Holmsteges wird auf 200 mm Länge geschäftet. Wieder Anzeichnen:

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Sägt man so etwas mit einer Tischkreissäge aus, hat man das Problem, dass man nie so recht weiß, wann das Sägeblatt unten jetzt schon den Holm durchsägt, während man oben noch 3 cm zu sägen hat. Ja, ich spreche aus Erfahrung :rolleyes:. Die Lösung ist ganz einfach: Klebeband auf dem Sägetisch markiert das Sägeblatt, am Holm selbst sorgt ein seitlicher Strich für den korrekten Bremspunkt.

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Gefühlte zwei Kilo Sägemehl später kommt dann der spannende Moment: Ist das Konglomerat auch gerade, und falls nicht, dann wenigstens gleichmäßig?

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Jo, passt wohl (der Punkt im Display ist mir abhanden gekommen ...). Dann stecken wir das doch mal an den Rumpf:

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Apropos Rumpf! Da habe ich mit ein paar Kohlerovings für etwas mehr Auflagefläche gesorgt:

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Die ganze Sache ist erstaunlicherweise sogar gerade

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Über die Woche hinweg werde ich etwas Styro aus den Kernen kratzen und hoffe, nächstes Wochenende die kompletten Holme laminieren zu können.

Ingo Seibert
31.01.2016, 21:08
Guten Abend zusammen,

weiter geht es im Monolog. Die vergangene Woche über hatte ich viel mit dem physischen Zustand meines Körpers zu tun, daher bin ich nicht viel weiter gekommen.

Die Position der Holme samt Steckungen wurde nach dem Ausrichten der Steckungen angezeichnet. Ein Cuttermesser mit neuer und vorne verrundeter Klinge wurde entlang einer Stahlleiste zum Ausschneiden verwendet und das Styropor mit einem Holzkeil (Rest von den Holmstummeln) entfernt.

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Jetzt begann die Fleißarbeit - das Ausmessen und Zuschleifen des Conticell-Holmstegs. Zeichnen, Messen, Schleifen - man kennt das ja.

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Da meine Conticell-Reststücke (wieder mal danke, Uli! Hab immer noch was übrig davon für kommende Projekte :cool:. Und: ja, ich bin eine treulose Tomate :rolleyes:) ca. 1,20 lang sind, wurden die Teile geschäftet.

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Zwischendurch wurden alle Änderungen und Merkwürdigkeiten auf dem Bauplan festgehalten:

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Dann ging die große Panscherei los! Holmstege vorbereiten und Kohle-Söckchen überziehen.

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Die Wurzel wurde mit Aramid-Rovings umwickelt, um ein Aufspleißen zu verhindern:

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Naja, nicht, dass ich da Gefahr sehen würde, aber fürs Gefühl :D. Die Holmstege wurden direkt zu Anfang satt getränkt und vor dem Einsetzen nochmal mit frischem Harz angefeuchtet und selbiges einmassiert. Dann trat meine für die Club Libelle gebaute Roving-Tränkungsmaschine in Aktion.

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Untergurt drin:

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Holmsteg und Obergurt drin. Die Stecknadeln markieren, welche Rovings schon eingelegt wurden:

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Was die Zahlen zu bedeuten haben und warum ich von 180 gerechneten Metern Rovings 270 m gebraucht habe, erzähle ich vielleicht, aber auch nur ganz vielleicht, später einmal :rolleyes:.

Abreißgewebe, Rollglas, Gewichte drauf, abwarten. Apropos Abreißgewebe - das liegt da drauf, damit ich die Harz-vermatschten Gewichte nochmal auseinander bekomme. Nein, in diesem Fall war es ausnahmsweise KEIN Erfahrungswert :D.

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Nach dem Aushärten dann flugs die Beplankung bis zur Wurzelrippe abgeschnitten, und die Flächen konnten das erste Mal an den Rumpf gesteckt werden:

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Sieht doch gar nicht schlecht aus, oder? Nase- und Endleiste passen, nur, wie weiter oben geschrieben, im Bereich der größten Profildicke bis zum Knick muss aufgespachtelt werden.

Ganz ohne Pleiten, Pech&Pannen ging es natürlich nicht ab. An der linken Fläche ist mir beim Einsetzen des Holmsteges das angesetzte Stück der Wurzelrippe abgebrochen und konnte nur nach Auge angesetzt werden. Daher musste ich hier nacharbeiten:

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So sieht es im Moment aus:

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Nächster Schritt ist das Ausschneiden der Klappenstege. Dann kann der Deckel drauf :)

Edouard Dabert
24.02.2016, 22:43
Danke für die gute Dokumentation. Sehr lehrreich! Wie gings weiter?

Ingo Seibert
27.02.2016, 17:20
Hallo Edouard,

bisher gar nicht bzw. nicht nennenswert. Habe gerade ein paar andere Projekte in der Mache (auch eine DG-303, nur minimal größer) und kann mich beruflich auch nicht über Langeweile beklagen. Sobald es weiter geht, melde ich mich wieder. An dieser Stelle sei auch versprochen, dass es nicht wieder 10 resp. 14 Jahre dauern wird :D.

Ingo Seibert
06.03.2016, 17:36
Tagchen,

meine übrigen Projekte sind so langsam abgearbeitet, und ebenso langsam kann ich jetzt mal wieder den einen oder anderen Gedanken an die Fertigstellung der 303 verschwenden.

Bevor es wieder in medias res geht, möchte ich gerne eine Sache zur Diskussion stellen, auf die ich keine Antwort finde. Mein direktes Umfeld hat schon die Nase voll vom andauernden Hin und Her, daher gehe ich jetzt mal Anderen damit auf den Sack :D.

Es geht um die Antriebsfrage. Vorneweg: FES scheidet aus! Das sieht bei einer DG k***e aus. Bleiben also Klapptriebwerk oder Klappimpeller, und hier Orbis 14,5" oder Jetec 120. Wie es so meine Art ist, habe ich erstmal Daten gesammelt. Hierbei habe ich mich in Sachen Akkus, Regler etc. strikt an die Herstellervorgabe gehalten.

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Preislich tun sich die beiden Systeme nicht wirklich was, indes war ich vom deutlichen Mehrgewicht des Jetec von fast einem Kilo doch ein wenig überrascht :eek:. Hinzu kommt noch, dass die Laufzeit beim Jetec unter Vollast (Angabe Hersteller 140A) und bei 70% Entladungsgrenze rund 1,5 min beträgt. Mir ist auch klar, dass man nicht dauernd mit Knallgas rumbrakt, aber das Orbis kommt hier bei gemessenen 50-55A auf rund 5 min und somit gute 5 Steigflüge auf ebenso gute 300 m. Mehr gibbet nicht, den Rest arbeite ich mich dann selbst nach oben.

Einbau, Öffnung etc ist nebensächlich - das ist bei beiden kein Problem. Ich nagle auch selten mit ausgefahrener Schubprothese rum - finde ich bei Seglern unsportlich. Mir geht es also um das Hochkommen und vielleicht mal einen Überflug nach dem Start. Ansonsten hoch und dann weg mit dem Ding da auf dem Rücken.

Der Bomber wird sowieso schon kein Leichtgewicht, daher finde ich das knappe Kilo mehr schon beträchtlich. 12s oder 14s werden zudem im Cockpit der DG sportlich, da unter die Cockpitwanne meiner "alten" 303 die 8s für das FanAir schon kaum drunter passten. Einziger wirklicher Vorteil des Föns wäre die extrem kurze Ausfahrzeit (das Orbis benötigt hier ca. 6s) und der Umstand, dass es eben mal was für mich neues wäre.

Wie seht ihr das? Bitte keine dogmatischen Ansätze oder sowas wie "weil's geiler ist" - das hab ich mir schon zur Genüge angehört, und zwar für beide Lager :D.

Wünsche einen schönen Sonntag!

Tillux
06.03.2016, 19:28
Mehrgewicht des Jetec von fast einem Kilo doch ein wenig überrascht :eek:. Hinzu kommt noch, dass die Laufzeit beim Jetec unter Vollast (Angabe Hersteller 140A) und bei 70% Entladungsgrenze rund 1,5 min beträgt...Preislich tun sich die beiden Systeme nicht wirklich was

Hallo Ingo,

du hast dich etwas geguckt.
Das Verpackungsgewicht der A-Spec ist 1030g. Der Akku selbst wiegt 786g, steht unter techn. Daten
Also ist damit das Gesamtgewicht bei 3280 für das Jetec.

Neu gibt es auch noch leichtere Akkus mit 5200mah. Ein Pack wiegt 715g.
Das wäre somit ein Gesamtgewicht von 3138g.
http://www.modellbauparadies.de/epages/Edi_sModellbauparadies.sf/de_DE/?ObjectID=25951479

Das Orbis wiegt 2867g.

Also wiegt das Jetec unter 300g mehr als ein Orbis.

Die Laufzeit beim E-120 ist zwischen 2 u. 2 Min30. Niemand fliegt damit permanent Vollast.
Es nimmt bei Vollast ca. 130 Ampere im Flug. Das Steigen erfolgt schneller als bei herkömmlichen Systemen (siehe Videos bei uns) wenn die Gesamtauslegung passt.

Der Preisvergleich ist:


MIG:
E-120: 1450.-
Akkus 2x6S Brainenergy: 199,98
Regler MIG Drive 155/12 (neues Eigenprodukt mit eingeb. Lüfter) 240.-
http://www.migflight.de/produkte/

Gesamt: 1889,98


Orbis:
Klapptriebwerk: 1995.-
Akkus 4u.5S Nanotec: 104,39
Regler YGE 160HV: 369.-

Gesamt: 2468,39

Das SPS habe ich hier nicht berücksichtigt, Unterschied liegt bei ca. 20 Euro.

Differenz also ca. 580 Euro.

-Ich kann bei herkömmlichen Klapptriebwerken nirgends den Standschub finden.
Und der ist für die Startstrecke, Steigrate, und die erreichbare Höhe in Verbindung mit der Laufzeit schon entscheidend.

Durch einen viel kürzeren Hebelarm bei Klapp-Impellern hat man auch nicht die sonst oft auftretenden Schwierigkeiten beim Start (Kippeln).
Genügend Leistung vorausgesetzt.

Die Akkus bringt ein guter Modellbauer (und der bist du doch) unter die Sitzwanne bei 1:3 Modellen (Siehe viele Fotos).

Lieben Gruß, Til

Ingo Seibert
06.03.2016, 20:08
Hi Til,

ach, Mist, das mit dem doofen Verpackungsgewicht passiert mir immer wieder :rolleyes:. Hatte mich schon gewundert, aber wenn Du sie schon empfiehlst ... Die Preise habe ich mit Absicht nicht aufgeführt. Hier gibt es Variablen wie z.B. den YGE - hier reicht problemlos der 120er, wie Freund Christian und ich ihn in der ASG-29 haben. Leichter, günstiger.
Hört sich vielleicht doof an, aber letztendlich entscheide ich mich für ein Konzept aufgrund technischer Aspekte, da ist der Preis zweitrangig. Dann spare ich lieber länger.

Wo Du schon mal (mit Argusaugen :D) hier bist: sag mir mal was zum Thema Laufzeit, das hatten wir noch nicht besprochen. Mit dem Orbis steigt ein solches Modell mit 5-6 m/s, das weiß ich aus Erfahrung.

Bzgl. Platz: weiter hinten kann ich die Akkuklötze vermutlich unterbringen, aber dann laufe ich evtl. Gefahr, doch noch Trimmblei zu brauchen. In der alten 303 lagen die weitestmöglich in der Spitze und ich kam ohne Blei aus. Ohne Cockpit gibbet nicht, mein Mischaähl scharrt schon mit den Hufen ;).

http://www.fluggeil.de/images/ash31/ASH31_Paritech_340.JPG

Tillux
06.03.2016, 21:04
Also,

ich gehe jetzt ganz genau auf deine Technik-Fragen ein:

-Bisher hat kein einziger Kunde Trimmblei benötigt.
-Laufzeit habe ich schon dargelegt. 2 bis 2 einhalb Minuten.
-Steigleistung ist 8- manchmal sogar 10m/sek. je nach Modellgewicht. Bei kleineren Modellen sogar noch mehr.
-Der Preis spielt vielleicht für Mitleser eine Rolle.

Zusatz:
wir verwenden eine eigene Stromversorgungstechnik die besonders leicht ist. Ist auf unserer Website unter ´Einbau´ zu finden.

SvenR
07.03.2016, 06:18
Guten Morgen Ingo,

meine Meinung kennst du ja bereits!

Orbis! Es ist immer noch ein Semiscale Segler! Das Original besitzt solch ein Antrieb auch nicht!
Für mich persönlich kommt ein Impeller nur in Frage wenn man diesen als Abstiegshilfe auch nutzt! Siehe unsere Swifte!
Die Aussage dass niemand den Impeller unter Volllast nutzt kann ich jetzt nicht ganz nachvollziehen, wie soll man sonst auf die Ausgangshöhe kommen?
Geschweige das unser lieber Ingo gerade nicht dafür bekannt ist mit solch einen Segler, der ein wenig zu viel Festigkeit in den Flächen aufweist, als HLG/ F5J oder sonst irgendwelche Thermikschleicher herum zu fliegen. Er liebt es eher im Rücken aus 250m Höhe über den Platz geballert zu kommen, also wird der Impeller eher als Abstiegshilfe genutzt, auch wenn er es immer noch nicht wahr haben möchte. Damit fallen für mich die 2-2,5min Laufzeit des Triebwerkes vollkommen aus!

Auf der Segelflugmesser 2015 konnte ich mit einigen Leuten sprechen die Klappimpeller verbaut hatten, alle waren begeistert was das Triebwerk ansich anging, aber als Antriebskonzept (auf eine gute Ausgangshöhe mit dem geringsten Aufwand (Strom) zu kommen) fielen die Konzepte leider weit hinter den Klapptriebwerken.

Mein Fazit für die Impeller:

Top wenn man diese als Abstiegshilfe und dynamische fliegen nimmt.
Als reine Auftsiegshilfe für Segler ist der Aufwand (Strom) einfach zu hoch!

Aber wie überall, frag zehn Leute und bekommst min 12 verschiedene Antworten.

Gruß Sven

Ingo Seibert
21.03.2016, 13:07
Tach zusammen,

nachdem alle anderen Projekte soweit abgeschlossen sind (Große DG: fliegt! Kleiner Urlaubsflieger: fliegt! :D), kann ich mich wieder dieser DG widmen. Nach Rücksprache mit einem Wunder-baren (interner Witz) ;) Modellbauer waren die letzten Klarheiten beseitigt, und ich habe nicht nur die Klappenstege ausgeschnitten, sondern am Wochenende auch kurz entschlossen alles mehr oder weniger fein säuberlich in den Flächen verteilt und die Vakuumpumpe angeschmissen. So richtig spannend war das nicht, zudem packe ich meine Kamera ungerne mit harzverbebbten Handschuhen an. Aber ein paar Bildchen habe ich trotzdem:

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Ach, zu obigem Thema: Aus verschiedenen Gründen habe ich die Antriebsfrage erst einmal beiseite gelegt und auf später verschoben.

Sobald ich wider Erwarten irgendwas Vorzeigbares aus den Negativen ziehen sollte, geht es weiter!

Nimeta
21.03.2016, 13:36
Hi,
So ganz falsch liegt der Ingo mit dem Motor nicht-
es gibt eine Original mit Turbo:
http://drgaida.de/bilderjpg/mitte/mklappi.jpg

Weitere Bau infos hier:
http://drgaida.de/Entwicklung%20GG300.htm

Gruss Christian

hänschen
21.03.2016, 13:51
Als Ergänzung: die D-KGGG ist seit Jahren Musterzugelassen, aber dennoch ein Einzelstück geblieben. Konstrukteur und Erbauer G.Gaida hat sie daraufhin bald verkauft und ist zugunsten seiner Tochter auf eine DG 1000 M umgestiegen.

Christian Volkmar
26.03.2016, 18:13
Erstflug.
Danke an Schmidie der die DG heute mit seinem neuen Schlepper in die Luft gebracht hat.
Wie immer einen Sache ohne großartige Überraschung. Das Seil ist in etwa 100m gerissen und schon ging es in die Thermik.
Die 1. Landung war jetzt nicht wirklich gut und es wurden ca. 250g Blei nachgetankt. Der 2. Flug endetet dann auch mit einer vernünftigen Landung.
Leider hat Schmidie bei seiner Landung ein Fahrwerkbeinchen samt Aufhängung in der Wiese liegenlassen, dass keine weiteren Schlepps möglich waren.
Flugbild und -eigenschaften der DG sind aber wirklich gut.
Fotos sind auch gemacht worden - hab aber noch keine.

Ingo Seibert
27.03.2016, 19:07
Hallo Christian,

Glückwunsch zum Erstflug! Die Bilder sind natürlich obligatorisch hier abzuliefern :cool:!

Ich war auch nicht ganz untätig. Vielleicht hänge ich gleich noch was an ...

Schmidie
28.03.2016, 17:25
Hier kommen die Bilder von CVs Erstflug. Chris hat sehr schöne Fotos gemacht.

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Segelflieger45
28.03.2016, 17:30
Hallo Christian

...auch von mir nen herzlichen Glückwunsch zum Erstflug deiner DG..., super ;) !!

Ingo Seibert
28.03.2016, 18:48
... aber ich arbeite dran!

Gut, ich schließe noch den Innenaufbau der Flächen ab. Als Ergänzung zu oben vielleicht noch der Hinweis, dass ich unter resp. auf die Klappenstege noch einen Kohleroving legen wollte. T-Träger und so ... Dazu habe ich beim Zuschleifen der Stege einen 0,8 mm Balsastreifen untergelegt.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_245.JPG


Klappenstege fertig

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_246.JPG


Alles liegt zur abschließenden Harzorgie bereit

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Nach dem Aushärten kamen dann der Multimaster zur groben Besäumung und der Schleifklotz zum Einsatz

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_260.JPG


Jetzt liegen die beiden Bretter bis zur finalen Schleiforgie, die ich aus lebensverlängernden Gründen (Ehefrau und so :D) nicht im Haus durchführen werde, baw im Trockenen

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_261.JPG

Ingo Seibert
04.04.2016, 11:29
Tag zusammen,

am Wochenende konnte man endlich mal wieder raus, also habe ich die Zeit genutzt, und unserer Katze die Möglichkeit gegeben, paniertes Schnitzel zu spielen. Oder in kurz: Flächen sind soweit geschliffen und warten nur noch auf das abschließende Feinschleifen.

Ergebnis: Viel Staub, viel Muskelkater, uselige Klamotten und zum Schluss die übliche Belastungsprobe:

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So richtig viel biegen die sich nicht :D

Heute Abend werde ich die Steckung für die Winglets vorbereiten. Wenn die fertig ist, kommen Porenfüller&Spachtel drauf, dann geht es an den Feinschliff.

Ingo Seibert
05.04.2016, 09:05
Moins,

Steckung für die Öhrchen (4 mm Passstift am Winglet, Messingrohr in der Fläche) fertig. Selbige stammen ursprünglich von einer 7,2m ASW-28 und müssen noch angepasst werden. Im Moment sieht das eher nach Osterhase aus.

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Segelflieger45
05.04.2016, 09:46
Hi Ingo

, ich bin begeistert und habe wieder nen Schub bekommen , weiter zu bauen ( ASW 28), aber die Zeit fehlt momentan.....:eek:,alles nur schleppend und größtenteils am Wochende..,die Frau :)..u.s.w. !!

Mit welchem Anstell-Winkel hast du denn die Winglets verklebt ...ja ich weiß...alles nur Theorie;)!!

..ich habe meine Winglets in eigens gebauter Form hergestellt :http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/505800-Wingletform;)

Ingo Seibert
05.04.2016, 10:01
Hallo Andreas,

ja, manchmal benötigt man solche Motivationsschübe :). Bzgl. Winkel muss ich mich an dieser Stelle outen: Meine hochwissenschaftliche Berechnungsgrundlage heißt Randbogen mit Winkel plan abgeschliffen und die Winglets mit deren angeformtem Winkel befestigt 1582648

Ingo Seibert
15.05.2016, 19:58
Guten Abend zusammen,

und Frohe Pfingsten euch allen!

Nicht, dass ihr denkt, es würde nicht mehr weitergehen; die Schritte indes waren immer kleiner Natur, und so habe ich mir dieses Update für den Moment aufgespart, in welchem wirklich ein Fortschritt zu verzeichnen ist.

Wowaricheingslich? Ach ja, Hasenöhrchen. Die Winglets mussten in alle möglichen Richtungen angepasst werden, was unter Zuhilfenahme von Säge, 80er Gewebe und Mumpe geschah.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_264.jpg


Außer dem groben Zuschliff und etwas Spachtelei ist hier aber nichts weiter passiert. Wohl aber an den Flächen! Nach der ersten Schleiforgie wurden die Ruder angezeichnet, wobei mir die vor dem Verschließen der Fläche eingebrachten Löchsken sehr geholfen haben.

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Jetzt wurde es ernst! Nochmal schauen, ob auch wirklich alle Striche an der richtigen Stelle, und GANZ WICHTIG!, auf der richten Seite sitzen (nein, Fragen zum Grund meines Wissens darum werde ich NICHT beantworten :D!), eine möglichst gerade Leiste auf dem Flügel fixieren und dem Fein Multimaster freie Hand lassen.

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Auf der Scharnierseite mit unter der Beplankung liegendem Kevlargewebe wurde vorsichtig das Abachi durchgeschnitten und dann Strich für Strich das Kohlegewebe durchtrennt, bis das Kevlar zum Vorschein kam. Der Rest wurde mit einer Dreikantfeile erledigt.


Im nächsten Schritt wurde einiges an überflüssigem Styrokrempel aus dem Flügel entfernt, was trotz ordentlicher Wachserei - wie immer - zur Sysiphus-Arbeit ausartete.

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/dg303_projekt_283.jpg


Am Ende aber ließen sich alle Klappen vorschriftsmäßig bewegen und ermöglichten auch den vorgesehenen Ausschlag.

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Sollte wohl einigermaßen bremsen :D.


Nun wurden die Servoschächte mithilfe meines zu Anfang angefertigten Planes übertragen und hernach mit dem Multimaster ausgeschnitten.

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Erstaunlicherweise habe ich sogar überall den Kabelkanal getroffen. Da kann was nicht stimmen :confused:


Nachdem sämtliche neuen Dellen etc. an den Flächen entfernt und diese nochmal komplett geschliffen wurden, liegen diese nunmehr bespannfertig in den Negativen. Im Moment kann ich allerdings kein Abachi samt Inhalt mehr sehen ...:rolleyes:. Daher geht es jetzt erstmal am Rumpf weiter!

Ingo Seibert
15.05.2016, 20:11
Weiter ging resp. geht es ganz aktuell am Rumpf. Ich finde im Moment leider kaum Gelegenheit zum Bauen, die Pfingstfeiertage werden daher gut genutzt.

Zuerst habe ich aus meiner selbstgefertigten Wabenplatte die Abschlussleiste samt Spanten und sonstiger Verstärkungen ausgeschnitten. Die Klebestellen wurden angeschliffen und die Teile mit Endfest zusammengesetzt.

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Mit dem Gewicht der Einheit bin ich recht zufrieden

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Gleichzeitig habe ich die Höhenruderbefestigung eingeharzt, wozu ich aber erstmal zumindest grob die EWD einstellen musste. Berechnet habe ich eine EWD von 1-1,2°, so habe ich das HLW auf 1,1° eingestellt.

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Das Ganze verschwand dann rubbeldikatz im Heck der DG:

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Wo ich den Harztopf schon mal in der Hand hatte, wurde gleich der Kabinenhaubenrahmen in Angriff genommen. Mumpe, Rovings, oben drauf Zuckerguss äh Harz mit Microballons. Die grobe Form wurde mit einer kleinen Schablone durch Abziehen hergestellt.

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Erstaunlicherweise ließ sich das Ganze heute Morgen sogar wieder vom Rumpf trennen:

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Letzter Arbeitsschritt des Pfingstwochenendes war die Herstellung des Kabinenhaubenscharniers. Zumindest bis jetzt. Hierzu habe ich einen 8er Aluvierkant mit Tesa beklebt, eingewachst und das alles dann mehr oder weniger kunstvoll am Rahmen angemumpt. Das Prinzip habe ich übrigens bei Paritech abgeschaut.

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So, mal schauen, zu was ich noch komme. Die Zeit drängt so langsam, denn der Vogel soll schließlich mit in den Fliegerurlaub!

Ingo Seibert
16.05.2016, 19:47
Namd.

Heute nur eine kurze Meldung vom Kabinenrahmen bzw. besagtem Scharnier. MIT einem kleinen Durchschlag konnte der Aluvierkant leicht entfernt werden. Nach Entfernen des Tesafilms passt die Sache jetzt saugend. So gefällt mir das! Das Gepansche von gestern grob zugeschliffen sieht die Sache jetzt folgendermaßen aus:

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Als nächstes wird die Aufnahme für den Rumpf aus Alu gedengelt, dann kann die ganze Sache eingeharzt werden.


Kleines Bild zur Eigenmotivation:

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Die rufen doch ganz laut "Wickel uns in Folie ein", oder?!

Ingo Seibert
02.06.2016, 19:39
Guten Abend!

Auch, wenn man im Moment eher Schwimmer resp. U-Boote bauen sollte, ging es an der DG weiter. Mir bleiben zum heutigen Datum noch exakt 30 Tage, um den Vogel flugfertig zu bekommen. Angesichts dessen, was ich bei der Club-Libelle an Zeit gebraucht habe, sollte das locker zu schaffen sein. Indes - von alleine tut sich da nix :cry:.

Wie ist der Status? Die oben gezeigte Klappmechanik wurde eingeharzt und ein stabiler Haubenverschluss gezimmert. Die Betätigung erfolgt wegen des geplanten Antriebes nicht per Seil-/Bowdenzug, sondern direkt aus dem Triebwerksschacht heraus.

Da die Zeit jetzt so langsam drängt, wurde die Fertigstellung des Rohbaus in Angriff genommen. Dazu fehlte erstmal ein Seitenruder. Balsa 2,5 mm, Bowdenzugröhrchen, Sekundenkleber, Atemschutz, Muskelkater.

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Die Aufhängung desselben besteht aus 4 mm CfK PrePreg-Streifen, durch die von unten ein 2 mm Stahldraht geschoben wird.

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Als Nächstes kam das Ausrichten des Höhenleitwerkes an die Reihe, sprich EWD und alle Winkligkeiten, die man so braucht.

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Passt soweit, den Rest merkt eh kein Mensch bei so einem Hobel ;). Gute Dienste leistete hier mir mein Kreuzlaser, den ich mir jetzt dann doch mal, äh, geleistet habe. Ganz schöne Leistung, oder?

Die nächsten Stunden erquickender Leibesübung kann man wie folgt zusammenfassen: Spachteln, Schleifen, Spachteln, Schleifen, ...

- Oh, welch Glückes Geschick, Tirili! -

Ob Winglets (die sind mittlerweile lackierfertig), Flächenanformung usw - alles bedurfte der liebevollen Hingabe mit durch hurtige Fingerchen keck geführtes Schleifpapier, vorab benetzt mit frischem Quellwasser.

Ebenfalls abgeschlossen wurde inzwischen der Triebwerkseinbau. Bilder? Details? ZDF? Nö. Gibbet nicht. Entscheidung getroffen, eingebaut, Rest werdet ihr noch früh genug gewahr :D. Wo ich das Harz schon zusammengerührt hatte, fand gleich noch die kombinierte Schleppkupplungs/Flitschenhakenmechanikdings ihr Plätzchen. Hmm, irgendwie habe ich davon gerade kein Bild?! Reiche ich nach!

Im Zuge eines vorübergegangenen Anflugs von Motivation habe ich heute noch den Haubenrahmen soweit zurechtgeschliffen, dass ich morgen mit meiner Lieblingstätigkeit starten kann: dem Anpassen der Haube. Ja, das war ironisch gemeint. Und zwar sowas von :rolleyes:. Indes es hülfet nichts, denn der Rumpf soll/muss diese Woche lackierfertig werden, soll es mit dem Vogel bis zum Urlaub noch was werden!

Bis dahin!

foxfun
02.06.2016, 19:51
Lieber Ingo.

Ich lese mit. Schaue mir die Bilder sehr gerne an. Lerne dazu. Weiter so. Und durch das Schleifen, Schleifen, Schleifen.... musst du einfach durch.

Gruß Martin

Ingo Seibert
16.06.2016, 14:37
Mahlzeit!

nicht, dass ihr denkt, es würde bei mir nicht weitergehen - geht es, sogar zu jeder Gelegenheit, denn der Fliegerurlaub rückt immer näher. Daher verwende ich meine Zeit auch mehr zum Bauen denn zum Schreiben. Ein kleiner Zwischenstand sei aber mal wieder zum Besten gegeben.

Die weiter oben beschriebenen Tätigkeiten zogen sich noch ein paar Tage weiter hin, denn - ich habe ja Zeit! Also nicht bis zum Urlaub, aber bis zum über ein paar Ecken herum avisierten Lackiertermin. So schliff ich denn hier, spachtelte da, füllerte dort - Zeit, vorhanden usw. In Gedanken hatte ich, analog zur Club Libelle, den Erstflug mit unlackiertem Rumpf vor Augen. Macht ja nix, Zeit und so. Dann kam der Anruf: "Hömma, der Lacker hat wohl morgen Zeit, solln wa dann heute Abend eben hinfahren?". Uaaaaah, Panik! Mit größtmöglichem Vorschub wurden innerhalb der verbleibenden Stunden alle Teile möglichst weit lackierfertig vorbereitet und dem Meister der zerstäubten Farbe übergeben.

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Der, superpingelig, war mit der amateurhaften Vorbereitung nicht so ganz einverstanden, sagte aber einen Zeitraum von ca. 2 Wochen bis zur Fertigstellung zu. Kurze Rechenorgie im Hinterkopf: 2 Wochen, in der Zwischenzeit Kabelbäume und Flächen fertigmachen, und dann erst den Rumpf - uff, wird knapp. Egal, Attacke!

Umso erstaunter war ich, als bereits nach 3 Tagen das Telefon klingelte: "Deine Teile sind feddich, kannze abholen!" :). Danke an meinen Lackierer, der aufgrund des Zeitdrucks bis zum Urlaub extra für mich ein wenig mit Terminen jongliert hat http://img.rc-network.eu/images/rc_network/icons/icon14.gif!

Nach dem Abholen der Teile mit einer unglaublichen Oberfläche musste ich nun doch ans Zuschneiden und Aufkleben der Kabinenhaube gehen. Naja, ich bin nicht zufrieden, aber das bin ich ja nie ...

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In den 3 Tagen Lackierzeit hatte ich immerhin Seiten- und Höhenruder bespannt, somit konnte es nach der Haubenanpassung gleich mit den Anlenkungen weitergehen. Zuerst kam aber zur Motivation etwas Farbe ins Spiel:

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Das Schleppkupplungsservo wurde auch endgültig eingebaut:

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So sehen die Winglets jetzt aus:

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Momentaner Stand: Leitwerk fertig, Ruder angelenkt und angeschlossen, Schleppkupplung drin, Empfänger eingebaut, Antennen verlegt, Rumpfdekor fertig. Gestern habe ich mit dem endgültigen Einbau des Fahrwerkes begonnen. Dann kommt das designierte Triebwerk rein.

Am Wochenende will ich den Servoeinbau nebst Anlenkung der Wölbklappen und Querruder in den Flächen fertigstellen (Halterungen sind drin), sowie die Flächen endlich in Folie einwickeln. Dann kann ich die DG-303 zum ersten Mal im weißen Kleidchen zusammenstecken und nach dem Auswiegen die Position der Antriebsakkus festlegen. Wenn ich das alles schaffe, könnte es glatt noch was werden :)!

Ingo Seibert
30.06.2016, 11:01
Guten Morgen zusammen,

wie ist das werte Befinden? Mir scheint immer noch die Sonne aus dem A**sch :D. Warum? Erkläre ich später. Versprochen! Erstmal weiter im Text!

Wie weiter oben bemerkt, habe ich aus Zeitgründen (morgen schon geht es in den Fliegerurlaub - so nahe war die Deadline selten!) weniger geschrieben und dafür mehr gebaut. Um genau zu sein in jeder freien Minute. An dieser Stelle sei meiner äußerst verständnisvollen Frau (und allen anderen leidensfähigen Wegbegleitern da draußen) mal wieder gedankt, denn selbst, wenn ich unmotiviert Richtung Couch streben wollte, hat sie mich schon fast in den Keller getreten :). Und: nein, das liegt nicht daran, dass sie mich nicht sehen möchte :D. Wowarich? Ach ja, Text, weiter und so.

Den Abschluss der Arbeiten am Heck markierte das Anlenken des geteilten Höhenruders sowie des Seitenruders. Selbstgedrehte 4er Achse, Spornrad rein, Klappe zu. Soweit nicht weiter aufregend.

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Vor dem Einwickeln der Flächen in Folie wollte/musste ich die Wölbklappenanlenkung fertigstellen. Die Anlenkung erfolgt hier verdeckt und über Kreuz, dementsprechend mussten GfK-Ruderhörner geschnitzt und in den Rudern versenkt werden.

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Punkt 1 für die Zeit danach: Dichtlippen anformen. Für die Übergangszeit muss es Spaltabdeckband tun.


Nochmal der letzte Feinschliff, ordentlich entstauben und alles mit Orastick umwickelt. Ich persönlich werde zukünftig übrigens wieder auf Oracover setzen. Der Zeitvorteil ist m.M. nicht gegeben, und mit Oracover kann man Flächen deutlich einfacher in einem Stück und ohne Stolperkanten bespannen.

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Eine kleine Verschnaufpause beinhaltete das Aufbringen des restlichen Dekors auf Rumpf und Flächen.

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Weiter ging es dann mit dem Einsetzen der Querruderservos und Anlenken der zugehörigen Ruder. Standard: Servorahmen (hier wieder mal von Paritech), Alu-Ruderhorn mit eingeklebter Hülse, M3 Gewindestange und Gabelköpfe, Sicherung mit Schrumpfschlauch.

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Viele Servos wollen versorgt sein, und da auch ich ein gewisses Interesse an entsprechend bedienbaren Rudern hatte, wurde der endgültige RC-Einbau im Rumpf in Angriff genommen. Zuerst wurde aber grob Maß genommen und auf der Schwerpunktwaage alles irgendwie im Rumpf drapiert:

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Schon etwas sortierter:

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Die Antriebsakkus sitzen auf einem konturgeschliffenen Brett mit Sichtkohleauflage. Unnötig, aber hübsch. Um die 9s 5000 mAh sicher zu befestigen, wurde der Bereich im Rumpf entsprechend vorbereitet.

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Nun drängte dann doch so langsam die Zeit. Und das mächtig! Ich wollte den Erstflug nicht im Urlaub absolvieren, also wurde auf zum Fliegen nicht zwingend notwendige Dinge wie lackiertem Haubenrand, Cockpitwanne und Pilot verzichtet, und stattdessen der von mir errechnete Schwerpunkt von 102 mm mit einem entnehmbaren Zusatzgewicht eingestellt.


Punkte 2-4 für die Zeit danach: Haubenrand lackieren, Cockpitwanne laminieren, Pilot in die Flugschule schicken.


Hierfür habe ich Bleischrot (war noch von der Engel ASG-29 übrig) in Tütchen gepackt und Harz draufgekippt. Entstanden sind hierdurch zwei formgenaue Bleigewichte. Das Grundgewicht wird nach dem Einschrumpfen (ich mag direkten Hautkontakt mit Schwermetallen nicht) fest eingeklebt, das andere kann bei Flügen ohne Cockpitwanne etc. einfach eingesetzt und gesichert werden. Ansonsten kann ich auch noch die Antriebsakkus gute 10 cm verschieben.

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Der Montagabend ging dann für das Einstellen aller Ruder und Flugphasen sowie des finalen Schwerpunktes drauf.

Nun konnte sie eigentlich fliegen ...

Ingo Seibert
30.06.2016, 11:32
Da bin ich schon wieder. Kleine rhetorische Feinheit: "konnte" sie fliegen ;). Nach einem Blick auf das kommende Wetter war klar, dass es, so es vor dem Urlaub geschehen möge, der Dienstag sein musste.

Ja denn - Christian angerufen (Selbständig, der hat eh immer Zeit :p), in Ruhe den Bürotag abgeschlossen und nach dem Einladen der Brocken ganz gemütlich zum Flugplatz geeiert. Die Schutztaschen der 1:3 303 von Paritech kamen ebenfalls Dienstag, und da diese sehr gut passen, durften sie keine 30 Minuten nach der Übergabe durch den Paketboten gleich mit auf den Platz.

Es folgten Aufbau, Reichweitentest und die Erkenntnis, dass ich nur sehr selten bei Erstflügen nervös bin - außer, ich habe selbst alles gerechnet. Ich traue mir schließlich selbst nicht ...

Im folgenden vorab mal ein paar Screenshots der mitlaufenden Hero, der Onboard-Cam sowie von Christian, der gefühlt 93785 mal auf den Auslöser gedrückt hat. Bewegte Bilder etc gibt es dann nach dem Urlaub :)

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Insgesamt 35 Minuten Flugzeit mit zwei Starts, wobei ich auch nur ganz kurz mal auf Thermiksuche gegangen bin. Natürlich muss ich noch an den Einstellungen etwas feilen, so ist z.B. die EWD sogar für meinen Geschmack etwas zu gering, der Schwerpunkt noch zu weit vorne. Den Höhenruderausschlag kann ich ebenfalls verringern und die Landestellung bedarf noch etwas Feintuning. Ansonsten habe ich mit Differenzierung und Überlagerungen auf Anhieb ins Schwarze getroffen. Sie rollt sauber auf der Achse, rastet in gezeiteten Rollen knackig und ohne Tendenz zum Weiterdrehen ein. Auf dem Rücken muss man erstaunlich wenig drücken. Gerissene und gestoßene Rollen kommen unverzögert, aber mit leichter Nachdrehtendenz.

Der Gleitwinkel ist selbst ohne Wölbklappeneinsatz phänomenal! Der SA-Strak arbeitet hervorragend! Sie hält sehr lange die Fahrt, wird aber in den bisher erflogenen Bereichen nie zickig. Selbst langsames Kreisen mag sie ganz gerne, wobei sie, das hat man bereits bei den ersten Flügen gemerkt, Schieben überhaupt nicht mag. Dann reißt sie auch ganz schnell mal ab, ist aber schon im Abkippen wieder voll kontrollierbar.

Ich bin ziemlich angetan und freue mich jetzt auf hoffentlich viele schöne Flugstunden im Urlaub :).

Danke an die gesammelten "Unterstützer", Christian fürs Händchenhalten und die Bilder.

Bis dahin!

foxfun
30.06.2016, 14:23
Gratulation Ingo. Sie sieht toll aus und fliegt auch noch gut - perfekt.

Einen schönen Urlaub wünsche ich.

Schönen Gruß Martin

hugenotte
30.06.2016, 14:53
der Selbständige der immer Zeit hat, sagt nochmal herzlichen Glückwunsch!!

:rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Der Flieger läuft wirklich Klasse.

Grüße Christian

Christian Volkmar
30.06.2016, 18:39
Hallo Ingo
Glückwunsch auch von mir, ging ja diesmal tatsächlich erschreckend zeitnah...:D

Ingo Seibert
11.07.2016, 21:35
N'Abend zusammen!

So, der Urlaub ist schon wieder vorbei und die DG-303 konnte währenddessen ein wenig Flugzeit sammeln. Hier ein paar Bilder, die meine Fliegerkollegen Christian und Matthias geschossen und zur Verfügung gestellt haben. Danke hierfür!


Zu Beginn steht der beschwerliche Aufstieg:

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_437.jpg


Flitschenstart (EMC Scale Bungee) mit laufendem Triebwerk:

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_438.jpg


Ein paar Impressionen:

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_441.jpg

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_456.jpg

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http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_464.jpg


Landung:

http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_459.jpg

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http://www.fluggeil.de/images/dg303_projekt/DG_303_projekt_466.jpg


Astreiner Haubentaucher :D


Die EWD hatte ich, wie beschrieben, minimal um 0,2° erhöht. Da oben gelten bekanntermaßen andere Gesetzmäßigkeiten; fühlte sich aber nicht schlecht an. Mal schauen, wie diese Einstellung bei uns in der Ebene funktioniert. Sobald ich wieder etwas Baulust verspüre, geht es an die oben beschriebenen Restarbeiten. Trotzdem erlaube ich mir jetzt schon mal ganz vorsichtig "Projekt abgeschlossen" zu schreiben :).

Nach dem Projekt ist bekanntermaßen vor dem Projekt. Was also kommt als nächstes? Im Kopf spukt mir schon länger eine kleinere H-301 herum. Ein oller, angetöteter Wanitschek-201-Rumpf liegt auch noch rum. Oder vielleicht doch mal in die andere Richtung gedacht und was zum selber reinsetzen in Angriff nehmen? Die Zeit wird es bringen ...

So long!

Mister 123
01.12.2016, 13:42
Servus Ingo,

habe seit einer Woche die vom Uwe ausgelegten Müllerflächen für den modellbauchaos Rumpf daheim. Nächster Schritt wird bei mir der Haubenrahmen sein. Könntest du mir bitte noch ein paar Bilder deiner Aufstellmechanik zur Verfügung stellen?.

Danke und Gruß vom Tobi

UweH
01.04.2017, 12:17
Müllerflächen für den modellbauchaos Rumpf

...und fliegt:

https://vimeo.com/208318770

https://vimeo.com/210063317

https://www.youtube.com/watch?v=C7I-0yYkE0k

Gruß,

Uwe.

Ingo Seibert
03.04.2017, 10:08
Hallo Tobi und Uwe,

sieht alles sehr gut aus - wie nicht anders zu erwarten :). Aufgrund der Enge der Zeit habe ich damals nicht so richtig viele Bilder geschossen. Die meisten finden sich eine Seite zuvor. Das hier habe ich noch gefunden:

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Im geschlossenen Zustand drückt die Gasdruckfeder die Haube noch etwas runter. Hilft das? Sonst gehe ich doch mal wieder in den Keller und schaue, ob ich die DG da irgendwo finde :rolleyes:

Mister 123
03.04.2017, 10:34
Servus Ingo,

Ich brauche keine Bilder mehr, die Kiste ist fertig und fliegt, der haubenaufsteller funktioniert auch

Grüße

Ingo Seibert
22.02.2019, 08:16
Guten Tag zusammen,

meine DG-303 sucht ein anderes Zuhause:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/724073-DG-303-Elan-Acro-1-3-5m-mit-Orbis-Klapptriebwerk-flugfertig-und-neuwertig