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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F3B / F3J aber welches?



UlliBase
10.10.2006, 20:44
Hallo Modellfreunde,

ich würde mir gerne mal ein richtig gutes Modell in Bezug auf Flugleistung zulegen. Hier meine Haupteinsatzbereiche:

- 80% Ebene mit Hochstart
- ich würde jedoch gerne auch mal im Urlaub am Hang richtig rumheizen.

Ich habe mir folgende Modelle näher angeschaut:

- Europhia
- Trinity
- Espada RX
- Espada RXL
- Elita

Das Modell sollte hauptsächlich in der Ebene in der Thermik gut gehen. Damit ich nicht nach 10 Minuten wieder landen muss. Wie gesagt im Urlaub würde ich dann gerne auch mal am Hang aus 200m senkrecht gehen können, ohne das Modell zu überfordern.

Was könnt Ihr mir da empfehlen?

Danke & Gruß
UlliBase

joerg.zaiss
10.10.2006, 21:05
Ich denke das du dich etwas präzisieren solltest.
Ich denke, dass auf deine Beschreibung alle Modelle passen, die du aufgelistet hast. Es gibt aber noch viel mehr Flieger die das können.

Peer
11.10.2006, 10:55
Tipp von einem, der vor 5 Jahren vor dem gleichen Problem stand:

Kauf Dir einen leichten F3J für die Ebene
(z.B. Shadow (MiBo) oder Pike Perfect (Samba)

und

einen schnellen, nicht zu großen Hangflieger
(z.B. Spider X) für den Hang

Klar, das ist nicht das, was Du hören willst. Aber
die Anforderungen sind so verschieden, dass sich
2 verschiedene Flieger lohnen.

Peer

wakuman
12.10.2006, 04:32
@ Peer

der Spider X ist dafuer bekannt das er nicht so eine harte schale hat wie es manchmal fuer hangflug (landungen) erforderlich macht, oder?

Wenn's ein Model sein soll welches mehr spektrum abdeckt wuerde ich den Pike Brio Extrem in betracht ziehen.

Spricht noch gut auf thermik an und ist zwischen 3-7 bft am Hang flott unterwegs.


Gruss
Thomas

Edit:

@ UliBase

lese gerade das Du in der Ebene immer laenger als 10 min fliegen willst, vielleicht solltest Du dann auf Elektro umsteigen??

stobi
12.10.2006, 07:49
Hye,


@ UliBase

lese gerade das Du in der Ebene immer laenger als 10 min fliegen willst, vielleicht solltest Du dann auf Elektro umsteigen??

@ Wakuman
Wo ist denn dann der Reitz, wo der Kampf mit den Elementen ??
Ich starte lieber 3x am Gummi um dann 30 min in der Termik zu fliegen...
Und der Termiksensor im Blut ist befriedigt.:D

Grüße Peter

Thommy
12.10.2006, 08:06
Hallo,


Klar, das ist nicht das, was Du hören willst. Aber
die Anforderungen sind so verschieden, dass sich
2 verschiedene Flieger lohnen.

Peer

also das kann ich nicht bestätigen, ich fliege mit dem Trinity F3B sowohl in der Ebene als auch bei Sturm am Hang. Ähnlich ist das auch mit anderen modernen F3B wie z.B. Crossfire.
Du hast sicher in der Ebene gegenüber F3J geringe Nachteile, aber der Spassfaktor ist bei F3B und F3F Modellen einiges höher als bei den reinen Thermikgurken.

Gruß
Thommy

Hans Rupp
12.10.2006, 08:07
Hallo,

unter den Vorzeichen würde ich einen Shadow oder Pike wie von Peer vorgeschlagen kaufen und für den Hang später was kleineres (SRTL, Tigger, Opus, Cappuccino, ....)

Hans

michel21
12.10.2006, 11:51
Hi,

Kennst du den Evo XL von www.paul-schneider-modellbau.de ? Meines Erachtens ist das ein guter Kompromiss. Vielleicht auch schneller lieferbar als ein Pike Perfect?

Grüße,
Michael Frey

Jürgen Kaßner
12.10.2006, 12:07
also ich denke....
bei den anspüchen (ohne faule kompromisse machen zu müssen) "müssen" 2 segler her...
einen floater und etwas stabiles...
ich nutze shadow und elli2v und bin immer gut dabei....

wakuman
13.10.2006, 02:45
@ Wakuman
Wo ist denn dann der Reitz, wo der Kampf mit den Elementen ??
Ich starte lieber 3x am Gummi um dann 30 min in der Termik zu fliegen...
Und der Termiksensor im Blut ist befriedigt.



Peter

Die Betonung lag bei UliBase bei “immer 10 min.” was selbst mit den leichtesten F3J Floatern wohl nicht immer gegeben ist.:)


Reiz und Kampf mit den elementen. So fuers Flachland trifft das ja nicht so richtig zu, ein richtiger Kampf mit den Elementen ist wohl eher beim Hangfliegen angesagt (jedenfalls oefters als im Flachland) oder?


Im uebrigen stimme ich Thommy zu, das die unwesentlichen schlechteren Thermikeigenschaften einer F3B kiste mehr als ausgeglichen werden durch ein groesseres einsatzspektrum und meist auch eine bessere robustheit sprich altagstauglichkeit.

Bei der auswahl sollte auch die ersatzteil beschaffung eine rolle spielen, wer wartet schon gerne 3-4 monate auf ein Leitwerk, nur weil das Modell mehr oder weniger ein Exot ist.

Thomas

Bei der suche nach der 'Eierlegendenwollmichsau' muss man halt immer abstriche machen.;)

FC28
13.10.2006, 10:00
Hallo zusammen,

Der Xperience Pro X von Mibo ist doch auch eine Alternative. Der liegt mit der Spannweite zwischen einem F3B Modell und einem F3J er.
Hat jemand mit dem Modell schon Erfahrung gemacht?

Gruß Hermann

hubbse
13.10.2006, 10:18
Hallo,

...Trinity is gut! (eine natürlich nicht ganz objektive Aussage, als Besitzer einer Trinity...:p )

Gruß hubbse :D

Hans Rupp
13.10.2006, 10:24
Hallo UlliBase,

Jetzt hast du zwei Meinungsrichtungen.

a) Zwei Modelle
Reine F3J-Modelle haben mehr V-Form (oft auch mehrfach) und lassen sich einfacher mit weniger Knüppelarbeit kreisen. Das stört bei Kunstflugeinlagen etwas. Sie sind leichter gebaut und daher biegen und verwinden sie sich mehr.

b) ein Allroundmodell
Machen eben beim Kreisen mehr Arbeit, dafür beim Abturnen von Höhe mehr Spaß.

Wenn Du dich für ein Allroundmodell entscheidest rate ich Dir zu einem F3B-Modell, das bei der V-Form nicht zu sehr geizt. Den Crossfire gibt es ja in einer F3J-Ausführung mit einem Verbinder mit mehr V-Form, die Europhia2 hat von Haus aus recht viel V-Form und kreist sehr leicht. Von der Trinity gibt es auch eine F3J-Ausführung. Ob die auch etwas mehr V-Form wie die F3F und F3b-Varianten hat weiß ich nicht (aber Thommy ganz sicher).

Aber vielleicht schließt Dein „Kampfeswille“ ja auch den Kampf für den sauberen Kreis mit ein. Viel Spaß bei der Auswahl

Hans

Der Wink
13.10.2006, 13:42
Schau mal bei www.aerosportbecker.de vorbei .
Der hat den Supersonic und den Supersonic R im Programm , als F3B bzw. F3J ,aber auch gleichzeitig den Focus für den Hamg .
Ich fliege den Supersonic selber und bin bei B und J sehr zufrieden , und am Hang kann man den Supersonic auch super fliegen , auch zum Heizen bei stürmischem Wetter .

kater68
13.10.2006, 13:52
Hi Ulli,

Trinity ist sehr gut. Ich fliege einen BriskIII (F3b) und einen Sharpwind (es gibt zugegeben leichter3 F3J´ler) in Ebene und elektrisch.

Die Trinity von Hubbse (Hubert) ist sowohl in Speed als auch Thermik mindestens beiden gleichwertig. In der Kombination auf jeden Fall unschlagbar.

Ich würde mir unbedingt eine Trinity zulegen, gerade der E-Rumpf ist prädestiniert für Lipos....

Die Flächenhöhe ist sensationell gering, die Maschine ist extrem luftwiderstandsarm und trotzdem sehr biegesteif. Vorallem in Voll-CfK.

Und der Preis passt auch sehr gut.

Außerdem hat Thommy meistens eine Kiste lagerliegend, ich selber spiele nämlich auch ständig mit dem Gedanken, eine zu launchen.

Only my 5 cents...


Gruß Manfred

Stephan S.
13.10.2006, 16:51
Ich würde auch keinen F3J´ler nehmen. Da du keine Wettbewerbe fliegst, is es doch eigentlich egal ob du bei Floater Bedingungen mit nem F3B mal ne Minute früher landen müsstest als Kollegen, die nen reinen F3J einsetzen.

Wenn es trägt, dann kommste eh mit beiden hoch. Ich habe in diesem Jahr nur sehr selten Bedingungen in der Ebene gehabt, bei denen ich mir nen leichteren Segler gewünscht hätte.

Dr. Lagu
14.10.2006, 14:19
Wenn es ein Modell sein soll, mit dem 80 % Winde genutzt wird und auch am Hang nutzbar sein, dazu renomiert und auch "preiswert", ...........ein Space Pro. (Bei HKM gibt es ab und zu Winterpreise). Bewußt sage ich Space Pro, nicht Sharon weil Sharon nicht wirklich schnell wird.

Soll es wertig sein und kompromisslos, sage ich Espada RLX. Natürlich ist Druckfestigkeit-Finish- und auch Preis.........KOMPROMISSLOS. Als Ergebnis findest Du ein F3J Modell bei 1860 Gr. mit Alu- oder Messingbalast...........Bei bestehender Investitionsbereitschaft auf zwei Modelle, schlägst Du bei RL-X, zwei Fliegen mit einer Klappe.

Grüße
Jörg Peter

Björn
14.10.2006, 18:35
Hallo erstmal.
Also du suchts nach nem Modell, mit dem du in der Ebene meist deine 10 Minuten fliegst und wleches auch am Hang Spaß macht. Wie einige hier würd auch ich dir zu einem der aktuellen F3B Modelle raten. Ich selbst ziehe ein gutes F3B Modell jedem F3J Flieger vor, da das Spektrum des Modells und auch die Festigkeit wesentlich besser sind. Zudem hab ich bis jetzt erst einmal im Wettbewerb gesehen, war auf der F3J DM des DMFV dieses Jahr, das ein J'ler es geschafft hat ein gut eingestelltes und gut geflogeness F3B Modell geschlagen hat. Und das nur um ca 20sec bei den angesetzten 10min !
Voraussetzung hierfür ist allerdings das man sauber fliegt und den die volle Leistung über die Einstllung des Fliegers ausgeschöpft hat.
Da ist dann zwar nen F3B'ler was schwerer im Handling. Aber das macht ja grad den Reiz dran aus.
Ich denke F3B Modelle die für dich in Frage kämen, sofern du das nötige Kleingeld hast und auch ausgeben willst.

1. Estrella >> noch immer das Ausgeglichenste Modell, aber hat "meistens" ne Lange Lieferzeit.
2. Radical >> Der Radical ist ein indirketer Nachfolger des Shocker's. Entwickelt von den Herrig Brüdern und Martin Weberschock, über welchen man den Flieger auch beziehen kann. Martin W. hat hiermit dies Jahr die Contest Tour im F3B gewonnen. Der Flieger ist wirklich gut. Handling scheint sehr gut zu sein. Zietflug Herrig typisch etwas schwächer, aber er hat da keine wirkliche Schwäche. Dafür aber sau schnell und spitze in der Strecke. Ist wohl das Modell hier das noch am wenigsten geflogen wird.

Auf Platz 3 gleich 3 Modelle:

Europhia 2 >> ähnlich wie Estrella, hat etwas mehr dm². Bei der Europhia dann aber die vom Martin (Weberschock), nicht die in Lizenz gebaute, da die Lizenz Teile recht schwer sind---zumindest die die ich bis jetzt kenne

Caracho 3000 >> Hab ich selbst schon geflogen. Wenn er gut eingestellt ist, sind die 10 Minuten kein wirkliches Problem. Man draf ihn im Fliegen aber nicht zudehr in die Luft Stellen, bzw in die Thermik hängen. Der Caracho will lieber etwas laufen. Hat im Fliegen nichts mehr mit dem 3.1 gemeinsamm. Zudem ist das Handling insgesammt sehr angenehm.

Furio mit V >> Man sieht den Furio immer öfter. Der Flieger macht einen sehr runden Eindruck. Wie die Crossfire, supersonic und der Radical auch mit etwas schnellerem Profil. Aber im Zeitflug ist mir der Furio nicht negativ aufgefallen.

4.Crossfire >> Muss man sicherlich nicht viel zu sagen. Das Modell ist wirklich gut. Im Zeitflug muss mans aber auch fliegen, der kommt nicht von selbst. Die neue V-Version würd ich auf grund des "Leichtfüßigerem" Handlings vorziehen.

5.Supersonic RX >> gutes Flugzeug, hab aber noch zu wenige fliegen sehen um dir was genaueres dazu sagen zu können. Hat aber bis jetzt keine wirkliche Schwäche gezeigt.

6. Espada >> Also für die Espada spricht die Qualität der Ausführung. Die Flugleistungen sind gut, reichen insgesammt aber nicht an oben stehenden heran. Die 10 Minuten fliegst mit dem Vogel aber auch sehr oft. Einzig die Speed und Streckenflugleistungen im direkten Vergleich mit den Top F3B Modellen etwas schlechter. Für den Freizeitpiloten, wie auch denjenigen der nicht grad im F3B mitfliegen will, allerdings ein sehr gutes Modell. Auch die Ersatzeilversorgung ist bestens.

7.Trinity >> Tja ich glaub einige werden mich hier jetzt steinigen. Also ich hab im F3b oft welche gesehen. Wirklich überzeugt hat sie mich nicht. Mit welchem Profil weiß ich allerdings nicht, da ich noch keine selbst in der Hand hatte. Sicherlich kein schlechtes Modell, aber es gibt ein paar die besser sind.


Also, ich hoffe ich konnte dir was helfen. Ich hab das da oben aus der Sicht eines aktiven F3B Piloten geschrieben. Die Reihenfolge ist eignetlich so, wie ich die Flieger einschätze. Selbst flieg ich keinen von denen aktiv, da wir Teamintern was eigenes entwickelt haben und nun für uns bauen. Brauchbar für dich sind alle Modelle die ich oben aufgeführt habe.
Bis auf Estrella und Europhia sind die anderen...(Bis auf Trinity mit HD45)mit auf Speed optimierten Profilen ausgelgt. Den Zeitflug schaffen aber meistens alle davon, allerdings müssen diese aber auch "geflogen" werden um ihre max. Zeitleistung zu ereichen.
Wenn du also was wirklich extrem gutes haben willst, dann eines von 1-5.
Ich selbst würd dir aber, auch wenn mir der Flieger optisch nicht zusagt, wohl zu ner Espada raten. Die Leistungen insbesondere im Zeitflug sind gut, der Flieger ist recht schnell, außreichend fest, die Qualität ist absolut TOP und nicht zu vergessen: man hat keine Probleme mit der Ersatzteilbeschaffung. Letztere ist bei den 1-5.ern stellenweise was schwieriger.

LG Björn

PS: etwagige Tippfehler haben sich nachträglich eingeschlichen *g*

gliderpilot
15.10.2006, 23:06
Hi Björn,
danke für die interessante Aufstellung! Ich bin zwar kein F3b-Bewerbler, aber möchte nur hinzufügen: meine Europhia2 (Cfk) von strat.at ist hat 2,31 kg und damit fliegt sie wie wunderbar, was sie heute wieder bei Hochnebel und kaum Wind bewiesen hat. Sie macht Riesenspaß weil sie mit der V-Form wunderbar kreist und gut steigt, aber als F3B-Maschine trotzdem auch sehr schnell geflogen werden kann,
Bye Martin

Thommy
16.10.2006, 00:29
Hallo,
es ist schon immer wieder interessant solche Threads zu lesen.

Wenn man Björns Posting so liest, dann könnte man glauben, dass für die Platzierung hauptsächlich das Modell verantwortlich ist.
Diese Meinung kann ich nicht teilen, ebenso wie viele Estrellas, Supersonics und Crossfire hoffnungslos hinterher fliegen, werden Ausnahmepiloten wie MArtin Weberschock oder Andreas Böhlen mit jedem der genannten Modelle gute Ergebnisse erzielen.

Nach meiner Erfahrung sind die Modelle in der FLugleistung im Alltag sehr dicht beinander, so dass hier eher andere Dinge zum tragen kommen.
Mir ist ein robustes Modell, das auch mal eine nicht so tolle Landung verzeiht und nicht gleich Dellen in der Fläche hat oder einen gebrochenen Rumpf hat, wesentlich lieber.
Es hat für mich auch einen Vorteil, wenn sich bei einer Landung im hohen Gras nicht gleich das Kreuzleithöhenleitwerk in seine Bestandteile auflöst oder beschädigt ist.
Außerdem ist es mir lieber wenn ein Modell ein paar Gramm schwerer ist und dafür aber über den Holm und die Stege ein Kohleschlauch gezogen ist.
Solange ich trotz schwerer Doppelkohleversion besser hochkomme als leichte F3J-Modelle sehe ich keinen Grund krampfhaft aufs Gewicht zu starren wie das Kaninchen auf die Schlange ;)
Wer daran zweifelt kann mich ja mal an der Teck besuchen kommen.
Ich habe schon diverse F3B, F3J und F3F-Modelle gehabt, und selbstkreisende Langeweiler mit minimalem Gewicht werde ich erst wieder fliegen wenn ich alt UND grau bin.
Die moderne Speedauslegung (zu der auch Trinity F3F und F3B gehören) ist aus meiner Sicht logisch konsequent, denn gewölbt kriegt man ja immer noch sehr gute Flugleistungen bei schwachen Bedingungen.

Eins noch zum HD 45 Wölbung 1,4% Dicke 7,5%, klar dass solche Modelle schön im Normalflug gewölbt geflogen werden.

Gruß Thommy

Björn
16.10.2006, 00:42
Freut mich zu höhren das deine Europhia nur um die 2,3kg wiegt. Das Gewicht geht bei dem Flieger und seiner Auslegung vollkommen in Ordnung, bzw. ist "gesund". Wenn sie viel leichter wäre...was auch bei anderen Europhia's nicht sonderlichder Anders ist, würd sie nicht unbedingt besser fliegen. Ein gewisses Maß an Flächenbelastung ist ja nicht Falsch.
Mit den Gewichten haben sie's mittlerweile anscheinend ja auch in den Griff bekommen. Die ersten die ich davon gesehen hab waren noch etwas schwerer.
Somit kann man dann natürlich auch die Strat Europhia2 kaufen. Ist ja schließlich das gleiche Modell.

Zu Thommy:
Ich kann dir ja eigentlich nur zustimmen. Den Eindruck, dass das Modell allein entscheidet wollte ich nicht erwecken. Sorry wenns so rübergekommen ist. Der Pilot macht mindestens 50%, eher aber 60% der Leistung aus. Aber dennoch gibts zwischen den Modellen Unterschiede. Die sieht man ja auch darin, das auch ein Andreas Böhlen, Peter Hubbertz und alle weiteren Spitzenpiloten nicht mit jedem Modell die Topleistungen bringen, die man braucht um ganz vorne zu Landen.
Da die Flugleistungen aller bei mir aufgeführten Modelle ja relativ nah zusammen liegen, bezieht mein "Ranking" -sofern man's überhaupt so nennen kann- auch mit ein, wieviele Piloten mit einem bestimmten Flieger gut zurecht kommen. Und deshalb steht z.b. die Estrella an Position eins.

Allen weiteren Ausführungen von dir kann ich nur absolut zupflichten.

"Was nutzt einem der leichteste Flieger, wenn er nach dem 10-20 Flug zu Bruch geht, weil man beim Fliegen eingeschlafen ist oder nen Zusammenstoß mit ner Hummel hatte ?" ;D

Dann doch lieber was bei dem man auch mal etwas mehr Aufpassen muss und das zugleich auch die nötige Robustheit besitzt.

So dann ne schöne Nacht noch.

Björn

Thommy
16.10.2006, 07:58
oder nen Zusammenstoß mit ner Hummel hatte ?" ;D

:D
Der gefiel mir besonders

gruß Thommy

Anfänger
16.10.2006, 20:16
Hi,
nur so nebenbei, die Ariane F3 hält mehr als was manch einer erwartet.
leicht, robust, schnell und thermikstark. Siehe den Bericht von Herrn Reischel im Aufwind und auch den Beitrag im Forum.

Gruß
Herwig

Robert G.
16.10.2006, 20:55
Da muß ich dem Herwig recht geben, die Ariane F3 fliegt gut (live gesehen). Denke, daß ich mit meinem Furio-K nicht mithalten kann.
Das Transportproblem mit der einteiligen Fläche ist aber nicht ohne.

deftones
16.10.2006, 20:56
Ja klar, ganz gleich wer hier schreibt finde ich es spannend zu lesen, dass das eigene Modell immer das grösste, beste und tollste ist. Egal ob es Trinity, Espada RXL, Ariane F3, Shark XL oder sonst wie heisst.

Ich kann nur empfehlen selbst auf die Wettbewerbe zu fahren und sich selbst ein Bild zu machen welcher Flieger wie gut fliegt und ob 150g Mehrgewicht im Zeitflug morgens was machen oder nicht...

Benjamin

Robert G.
16.10.2006, 21:41
Ja klar, ganz gleich wer hier schreibt finde ich es spannend zu lesen, dass das eigene Modell immer das grösste, beste und tollste ist. Egal ob es Trinity, Espada RXL, Ariane F3, Shark XL oder sonst wie heisst.
Benjamin

ui, dann bin ich die Ausnahme - und wech...

Anfänger
17.10.2006, 10:32
Hi;
da bin ich dann auch eine Ausnahme.
Ich habe die Ariane F3 von Gerald Reischel gesehen und einem weiteren Piloten jeweils am Ipf und eine Ariane F3 in Nördlingen auf unserem Platz.
Sowohl in der Ebene wie auch am Hang hat mich die Ariane F3 vollkommen überzeugt.
Übrigens die 3m am Stück sind in einem Golf Kombi unterzubringen.
Weiter gibts die Ariane F3 (glaube) bereits 3-teilig.

Beim Shark konnte ich in den Flügel schauen (:)), beim Großseglerwettbewerb zur Deutschen Meisterschaft.
Der spielt auch in einer anderen Preisliga.

Die Europhia 2k habe ich am Hang gesehen, einmal die Version aus Österreich und die von M. Weberschock.

Für Hang und Ebene würde ich eine Ariane F3 bevorzugen.
Gutes Modell und super Service bei Franz Weissgerber.

Gruß
Herwig

eon
18.10.2006, 10:05
Der Pilot macht mindestens 50%, eher aber 60% der Leistung aus.

Bei den hier angesprochenen Modellen würde ich mal eher von einer klassischen 80/20 Quote sprechen, denn es wurden, wenn auch hier und da "schleichwerbend", durch die Bank sehr gute Modelle aufgeführt, bei denen der Leistungsunterschied primär (wie so oft) zwischen den beiden Ohren stattfindet.

Grüße

Andi

Der Wink
29.10.2006, 13:59
Hallo Björn !

Du scheinst dich ja richtig gut in der F3B-Szene auszukennen , aber den Supersonic RX :confused: , wovon du erst wenige gesehen haben willst , den gibt es leider (noch) nicht .
Um dir dir Bandbreite der Supersonic - Reihe nahelegen zu können , verweise ich auf die Internetseite www.aerosportbecker.de .
Ich hoffe , du fühlst dich nicht zu sehr auf den Schlips getreten ,:D :D
:cool: dennoch einen schönen Sonntag !!:cool:

mars90
29.10.2006, 15:28
Hallo,

ich denke, dass der Björn den Supersonic R gemeint hat! das x steht bestimmt für Kreuzleitwerk!

Der Wink
29.10.2006, 20:09
Hallo nochmals ,

den :cool: Supersonic R: cool: gibt es nur mit V-Leitwerk !:D

:eek: :confused: :eek: :confused: :eek: :confused: :mad:

Schönen Abend allerseits !!

Segelflieger
29.10.2006, 21:32
Hallo Namenloser (Wink)

Deine wenig sachdienlichen Schlaumeiereien und Spitzfindigkeiten bringen diesen Thread sicherlich nicht weiter. Das machen dann viele bunte Smileys auch nicht besser!

Der Wink
30.10.2006, 14:01
Hallo Rudi ,

der Namenlose heißt Uwe , und der wollte eigentlich nur die Tatsachen richtigrücken und vielleicht noch ein bischen Farbe ins Spiel bringen .
Aber wenn es dir nicht in den Kram paßt , dann laß iches doch einfach......
oder auch nicht !!

Wünsche allen einen schönen Feiertag und Happy Halloweem !!

Björn
30.10.2006, 17:28
Asche auf mein Haupt !

Ich meine natürlich den neuen Supersonic R. Da ist mir wohl nen x dazugerutscht.
Das steht also nicht für ein bis jetzt "nicht vorhandenes" Kreuz-Leitwerk.
Zu nem Kreuz würd ich bei nem F3B-Modell persönlich auch nur selten raten, da die Flieger dann oftmals etwas "steifer" zu fliegen sind.

Aber jetzt bitte keine Diskussionen übers X hier anfangen !!!! ;D

Hoffe ich konnte das etwas aufklären.
Björn

mart
30.10.2006, 19:12
Hi!


ich würde mir gerne mal ein richtig gutes Modell in Bezug auf Flugleistung zulegen.

Dafür würde auch der Tagi 705 prima passen.

Ich fliege den Tragi 705X, und bin damit sehr zufrieden. Flugleistung 1A.
Die Verarbeitung ist super, alles passt perfekt ohne Schleifen oder Nacharbeiten.
Hier ein paar links:
http://www.tragi.ee
http://www.f3x.com/htdocs/tragi/tragi_models.htm
http://www.knewt.com/planes/f3f/tragi702.htm
Spannweite 3.30 oder 3.70, MH32mod, Fluggewicht 2100g.

Gruss,
Mart.

3216gelb
30.10.2006, 19:24
Hallo Mart

Sieht top aus , was hast Du für ein Fluggewicht ? ,was für Sevos kommen in die Flächen ? und wie verhält sich das
Modell bei einen kräftigeren Schnellflug? , was kostet das Modell in Euro ?,
wie lange ist Lieferzeit ?

gruß 3216gelb

mart
30.10.2006, 20:06
Hallo 3216gelb,

meins wiegt als segler 2085g, und als Elektrosegler 2350g in die Fläche passen gut die Futaba S3150 rein, für die Wölbklappen passen auch die 13mm Servos.

Schneller als beim F3B habe ich damit nicht geflogen, Vollkohle würde aber auch für DS passen. Mit dem Carbon D-Box Fläche, wass ich auch habe, sind die Senkrechte Sturzflüge mit 300m Fallhöhe und Wenden und Rollen kein Problem.
Die Preise sind ab 850-900 Euro und die lieferzeiten 4-5 Wochen.
ich habe einen mit 3.3m Carbon D-Box Fläche noch Zuhause, als Reservemodell. Habe dieses Jahr keinen beim Wettbewerb kaputtgeflogen.

Gruss,
Mart.

CG-Willi
01.12.2006, 20:07
Hallo,

ich hab den Tread noch mal rausgekramt, da mich Eure Einschätzung bezüglich des Victors interessiert, wie verhält er sich in Bezug auf die anderen F3B Modelle? Schnell scheint er ja zu sein, da Martin Herrig auf dem Viking Race damit 2. geworden ist. Aber wie sind die anderen Eigenschaften? Oder wird er bei uns nicht auf den F3B Wettbewerben geflogen?

Gruß
Claus

berndi68
03.12.2006, 21:27
Wurde im F3B z.B. von fast allen CZ im F3B beim Oktoberfestfliegen in München geflogen. Habe persönlich das zweit Modell vom Hersteller gekauft fliegt ohne Übertreibungen wie die Eierlegende Wollmilchsau fliegt am Hang mit den HLGs mit und fliegt richtig schnell aufballastiert. Und läßt sich sehr leicht fliegen für ein so dünnes Profil und hat sehr stabile Flächen und Rumpf läßt sich aus 400 m senkrecht voll aufballastiert voll ziehen fast ohne durchbiegen.
Und landen gegen den Wind in Schrittgeschwindigkeit und ich bin bis dahin am Hang kein Freund vom Butterfly gewesen. Aber jetzt ist das Landen kein Problem selbst bei unserem Hang seitlich zum Hang.
Berndi68

Fliegeras
05.12.2006, 23:58
PIKE Giant v. Samba. neuestes Modell v. Samba. Traumhaft diese Leistung. Kann so ein Ding neu um € 900.- besorgen plus Transportkosten

Stefan Karrenbauer
09.01.2007, 09:49
Weil ich vor dem gleichen 'Problem' stehe (welches Modell für Thermik/Hanglflug) möchte ich den Thread noch einmal hochholen.

@UlliBase
hast du dich mittlerweile für ein Modell entschieden?

mit dem Victor (Berndi68) hatte ich auch bereits geliebäugelt aber
Paul Schneider Modellbau http://www.paul-schneider-modellbau.de/rät eher zum Viking oder dem neuen Ascot weil deren Verarbeitung besser ist und sie 'schneller' sind.

Für mich stellt sich die Frage, ob diese Modelle nun nicht doch schon zu sehr auf Speed ausgelegt sind und damit die Thermikemfindlichkeit bei schwachen Bedingen merklich leidet (bei starker Thermik fliegen bekanntlich selbst Scheunentore)?

Wie seht ihr das?

Meine Favoriten sind:
Furio-V
Europhia 2k
Ascot ???

Gibt es jemanden der beide Modelle (Furio, Europhia) schon geflogen hat und einen direkten Vergleich anstellen kann?

Hier nochmals mein Anforderungskatalog:
- robustes aber leichtes Modell für Hangflug
- soll sich auch bei schwächeren Bedingungen halten können,
- kunstflugtauglich (biegesteife Flächen)
- nach Möglichkeit zweiteilige Fläche, bei ca. 3,2m Spannweite


Zu welchem Modell würdet ihr mir raten?

Gruß Stefan

Anfänger
09.01.2007, 14:37
Hi Stefan,
zu dem Anforderungsprofil fällt mir der Ghost ein.
Ghost mit CFK-D-Box
- Abfluggewicht ca. 2050g (so liegen meine oder weniger :))
- werden am Hang (Hanghöhe ca. 20m) bei mässigen Thermikbedingungen eingesetzt
- Robust zumindest für ein F3J'ler (Stützstoff ist Balsa)
- Looping oder Rollen kein Problem
Preislich eine interessante Sache.

Der Viking bietet sicher mehr Spass am Hang, wenn es trägt. Das muss aber jeder für sich entscheiden, wie seine Bedingungen am Berg sind.
Wenn an dem Berg öfters eine Fox zu sehen ist oder sonstige schwere Flieger, so würde ich auf ein F3F Modell gehen, wie Sting.

Gruß
Herwig

Arne
09.01.2007, 16:16
Hallo,

@ Stefan
Es gibt inzwischen eine recht große Auswahl an Modellen, auch bei den hochwertigen, die sehr gut fliegen. Da ist die Auswahl nicht leicht und hier wirst du diverse verschiedene Meinungen bekommen, nach denen du am Ende u.U. so schlau bist wie vorher.

Trotzdem kurz von mir.

Für mich stellt sich die Frage, ob diese Modelle nun nicht doch schon zu sehr auf Speed ausgelegt sind und damit die Thermikemfindlichkeit bei schwachen Bedingen merklich leidet (bei starker Thermik fliegen bekanntlich selbst Scheunentore)?
Ziemlich klares nein bei den guten Modellen. Die sind leicht genug, dass sie auch thermisch noch hervorragend gehen und da das meiste "liegen lassen". Nur an F3J-Leistungen kommen sie in der Richtung nicht heran und im harten F3B-Wettbewerbn sind sie bei wirklich schwierigen Zeitflugbedingungen oder beim Floaten früh morgens oder spät abends etwas anspruchsvoller.
Da brauchst du dir also absolut keine Sorgen zu machen.
Ansonsten sind sie eben schön schnell und "flutschig" und laufen, auch schon mit wenig Gewicht, sehr gut.

Der Viking ist ein hervorragendes Modell und nur zu empfehlen. Ein klasse allroundiges F3F-Modell mit sehr guten Leistungen, toll gebaut, leicht und steif. Beim Ascot erwarte ich nicht anderes, eher noch eine kleinenSteigerung und vielleicht Detailverbesserungen. Auch sicherlich zu empfehlen, wirst du aber so schnell eher nicht bekommen.

Der Furio mit V ist sicherlich auch sehr anständig. Viel mehr kann ich dazu nicht sagen, ist aber bewährte Breta-Qualität.

Europhia 2 ist sehr gut, eher auftriebsstärker und nicht der absolute Speedflieger. Für F3B sicherlich sehr gut, für Freizeit und Hang würde ich anderes vorziehen.

Noch als Erweiterung und Tip, ein Crossfire. Top Flieger, sehr allroundig, läuft verdammt gut, sehr gut gebaut, einfach ein klasse Flieger. Und jetzt auch noch mit V, so dass alle Geschmäcker abgedeckt werden. Müsste ich was kaufen, wäre es im Moment ein Crossi. Es sei den Geld spielt keine Rolle, dann wäre es wohl ein Radical.
Zum Glück kann ich mir selbst einen Highlander bauen :D

Ich hoffe, das hilft dir ein wenig.

Gruß Arne

Edit: Einen Ghost halte ich für deine Anforderungen (F3B/F) für nicht so gut geeignet. Wie fast alle J-Flieger.

Hans Rupp
09.01.2007, 16:48
Hallo,

Arnes Ausführung kann ich wenig hinzusetzen. Am Hang ist der Spaß mit F3J-Modellen deutlich kleiner als mit F3B.

Ich in zwar schon E2K , Crossi und Furio geflogen, Crossi und Furio aber nur kurz am Hang bei guten Bedinungen. Da fliegt auch ein Dragon gut. Crossi habe ich schon ein paarmal gegen meine E2K auch bei schwachen Bedingungen gesehen, den Furio nicht.

Der Crossi ist ein Topgerät und macht unter allen Bedingungen Spaß und ein gute Figur. Die E2K scheint dagegen etwas weniger "flutschig", etwas mehr aufballastiert geht sie aber auch sehr gut. Die Ruderwirkung der Europhia2 ist schon mit das Feinste was ich kenne. Mag sein dass es auch da Geschmäckerr verschieden sind, aber ich finde sie noch neutraler und angenehmer als den Crossi.

Im Vergleich zum Furio wirkt die E2K "größer", wobei sie keinesfalls träger ist. Die Seitenruderwirkung der E2K und des Crossis sind viel besser als die des Furios. Das liegt mir mehr, da ich vom Grossegler her viel mit Seite fliege und Quer wenig anfasse ausser zur Querlage kontrolieren. Da ich die E2K mit großer V-Form fliege ist ein Fliegen als Zweiachser nur mit Seite möglich. Ein V-Leitwerk kommt gegen ein K in der Seitenruderwirkung eh nicht an, weil entsprechend ausgelegt die Vorteile des V weg sind.

Alle drei sind Topgeräte und echt schwer, zwischen denen ein Ranking aufzustellen.

Was gegen die E2K spricht ist die Haube unten. Ich finde Auftsteckschnauzen praktischer. Aber da bin ich eher gehen Trend veranlagt. So gesehen sollte ich einen Radical kaufen :)

Hans

Anfänger
09.01.2007, 17:12
Hi,
würde ich an der Teck hauptsächlich fliegen, so würde ich auch keinen F3J am Hang benötigen.
Leider ist nicht jede Gegend mit einem solchen Gelände gesegnet.

Ich sehe halt die E2K am Boden liegen und die Stork II oder meinen Ghost in der Luft, an dem Berg (ca. 10m Höhe), an dem ich öfters bin.


Gruß
Herwig

Arne
09.01.2007, 18:35
@ Herwig

Es geht hier aber grad nicht um deine Bedürfnisse, sondern um den Anforderungskatalog von Stefan. Und da geht es ziemlich eindeutig um was F3B/F-mäßiges und in dien Katalog passt ein F3J-Modell m.E. nicht besonders.
Stefan hattem wenn ich ihn richtig verstehe, nur etwas Angst, dass die neueren, flutschigen F3B-Flieger nicht mehr gut genug Tragen und die Sorge ist eben unbegründet.

M.E. nach muss es am Hang schon ziemlich schlecht gehen und/oder selbiger sehr klein sein, dass man mit einem J-Flieger (halbegs brauchbar) fliegen kann, mit einem B-ler aber nicht. Das ist nur bei absoluten Schwachwindlagen der Fall oder eher bei reinem Fliegen in schwacher und schwächester Thernik vom Hang aus. Wenn man das ständig hat, ist es was anderes.
Bei allen anderen Bedingungen bietet ein B- oder F-Modell den größeren Spaß und allroundigere Flugleistungen.

Es gibt "unter" der Teck wohl noch reichlichst andere und viele schlechtere Hänge, wo ein B-ler in den allermeisten Fällen die bessere Wahl ist.
"Meine" Hänge sind auch eher klein, meist nicht soo toll tragend und oft mit Thermikfliegerei verbunden. Trotzdem brauche ich da definitiv keinen J-Flieger.
Das B-oder F-Modell sollte nur kens von der schweren Sorte sein, nen Storm oder sowas.

Gruß Arne

Robert G.
09.01.2007, 19:11
Gibt es jemanden der beide Modelle (Furio, Europhia) schon geflogen hat und einen direkten Vergleich anstellen kann?

Zu welchem Modell würdet ihr mir raten?

Gruß Stefan

Kann von den K-Versionen berichten. (Ich Furio-K, Kumpel Europhia-K und -V) Europhia besser in der Thermik, Furio Vorteile im Speed. Die Unterschiede sind aber gering. Die V-Versionen sind besser.

Und bloß keinen Storm. (bin geheilt davon) Dann kannst gleich einen leichten Scalesegler rauswerfen.

Nen leichten modernen F3B/Fler, und wenn die nicht oben bleiben macht’s am Hang keinen Spaß.

In der Ebene mit Windenstart sieht der Vergleich ungefähr so aus: (abgleiten,ohne Thermik, aus gleicher Höhe)
Furio-K nach 8min unten
Europhia-K nach 9min
F3J nach 11-12min
Scale 4m nach 4-5min

Stefan Karrenbauer
10.01.2007, 08:21
Danke erst mal für eure Statements.

Wie Arne oder Hans schon schrieb, soll es definitiv kein F3J-Modell sein. Für wirklich schwache Bedingungen habe ich einen Hybrid. Da kann man 'stundenlang' bei wenig Aufwind an der Hangkante seine Kreise ziehen...

Ansonsten lese ich aus euren Beiträgen, dass F3F-Modelle doch nicht so spezalisiert sind wie ich annahm.
Und das die Entscheidung für ein Modell doch an mir hängen bleibt:rolleyes:

Den viel beschworenen Crossfire habe ich jetzt auch noch Angefragt. Lieferbar aber erst Ende April.

Auf die Lieferzeit vom Ascot warte ich jetzt noch. Wenn ich die habe wird eine Entscheidung gefällt.

Gruß Stefan

uzim
30.01.2007, 13:11
Zum Viking kann ich noch folgendes berichten. Habe selbst einen, jedoch erst wenige Flugstunden mit dem Modell. Jedenfalls reicht schon sehr wenig Hangaufwind, um oben zu bleiben. Auch bei meinem Scorpio II (1.5m) hab ich zuerst geglaubt, dass es gut tragen muss. Jedoch kann ich mich oben halten, sobald mein Kollege mit dem Easyglider Elektro oben bleibt. Soviel zu schnell und Aufwind.

Gruss
Urs

Robert G.
30.01.2007, 15:48
Ich mach’s dir jetzt n'bischen schwieriger...
Furio derzeit 8-9 Wochen Lieferzeit. K-Version um 950€
Und seit dem neuen Setup will der nicht mehr runter :)

gliderpilot
30.01.2007, 17:18
Kann von den K-Versionen berichten. (Ich Furio-K, Kumpel Europhia-K und -V) Europhia besser in der Thermik, Furio Vorteile im Speed. Die Unterschiede sind aber gering. Die V-Versionen sind besser.

Hi, ich fliege auch eine Europhia2 K, kannst Du den Unterschied zwischen den 2 Leitwerks-Typen näher erläutern, warum sind jeweils die V-Versionen besser?

Danke
Martin

Robert G.
30.01.2007, 17:28
wie bei allen K/V-Leitwerken (in der Regel)

K= richtungsstabiler
V= leichter (Thermik, geringeres Eigensinken) und weniger Widerstand (Speed, Strecke und mit weniger Widerstand gleichzeitig besseres Eigensinken)

Glaube noch zu wissen, das Einstellen mit der K-Version ist leichter. (will mich da aber nicht festlegen)

sebastianruff
30.01.2007, 20:21
Hallo,
ich bin der Europhia - Kumpel von Robert:

K-Rumpf mit Leitwerk flugfertig: 880 g
V-Rumpf mit Leitwerk flugfertig: 700 g ~ 2240 g Abfluggewicht

K- Rumpf weiter fliegbarer Schwerpunktbereich, Start bei Seiten und Rückenwind unproblematisch, enormer Druckaufbau, richtungsstabil bei Speed und Streckenflug, Leitwerksbereich zu bruchempfindlich.

V-Rumpf, bis zu 200 g leichter, super Floatereigenschaften, größere Schußhöhe, aber weniger Druckaufbau ( Seildehnung ), empfindlicher auf Seiten und Rückenwind beim Start. Schwerpunkt nur zwischen 110 und 114 mm sinnvoll, im Durchschnitt aber beim Speedflug 1 Sek. schneller;
V- Version ist mit verringerter V- Form weniger Seitenwindempfindlich;

Mir persönlich ist die V- Version inzwischen lieber !:cool:

Mit freundlichen Grüßen
Sebastian

Hans Rupp
31.01.2007, 10:07
Hallo Sebastian,

ist deine Europhia2k von Strat oder von Martin Weberschock?

Ich frage deshalb, weil ich als Rumpfgewicht meiner E2K 794gr. im Kopf habe und trotz zweier Feldversuche der Rumpf jeweils vorne nach der Aufdopplung durch das vordere Rumpfteil angebrochen ist, nie aber hinten.

Oder meinst Du das Höhenleitwerk selbst? Das ist in der Tat bei Kontakt mit Kellerecken schnell beleidigt.

Hans

Robert G.
31.01.2007, 21:49
Hallo,
ich bin der Europhia - Kumpel von Robert:

K-Rumpf mit Leitwerk flugfertig: 880 g



Ich misch mich hier mal ein. Wenn man den Akku weiter vorne plaziert bzw. einen nimmt der weiter vorne rein passt (K-Version), geht's leichter :D
Die K ist von Strat, dazu V-Rumpf/Leitwerk von Martin.

Hans Rupp
31.01.2007, 22:30
Hallo Robert,

ich habe zwar bei meiner ganz nett geknobelt und sie Servos auch angeschliffen, bis 4-Zeller RC1600, DS19SMC bzz. derzeit MPX Synth , DS8417 und C261 drin waren wie ich wollte. Im Vergleich zu einer Strat-E2K von einem Bekannten, spart aber mein Leitwerk am meisten. 46gr. mit Verbinder sind aber schon grenzwertiger Leichtbau (meines Wissen mit Rohazell gebaut), was die Robustheit am Boden beim Transport etc. angeht. Bitte nur streicheln.

Das Leitwerk meines Bekannten ist mit 60gr. immer noch sehr leicht, bringt aber eben 60-70gr. Blei mit sich und das wäre dann der Löwenanteil am Mehrgewicht.

Hans

sebastianruff
31.01.2007, 23:30
Hallo Hans,

Robert hat ja schon fast alles verraten,;) hinzufügen möchte ich noch:

In der V-Version befinden sich ganz in der Spitze 5 St. GP 1300,
spart gegenüber der RC 1600 inline mit daraufsitzendem Empfänger mind. 40 g.

In der K-Version habe ich allerdings zusätzlich zu den 4 St RC 1600 auch noch ein DS 8417 auf Höhe, welches um die 50 g wiegt;
Ich könnte beim K-Rumpf also noch ca. 50 - 60 g einsparen.

Mein K-Leitwerk wiegt mit Verbinder 50 g.

Beim 5 - Zeller muß ich aber unter Umständen an einem Flugnachmittag noch mal nachladen, da sich der Stromverbrauch bedingt durch die höhere Spannung fast verdoppelt !

Gruß Sebastian

Hans Rupp
01.02.2007, 07:35
Hallo,

mein bekannter fliegt eines der ersten Modell , Vorserie sozusagen. Dann sind die Leitwerksgewichte nahezu vergleichbar.

Ich habe die RC1600 3 Stück inline, eine oben drauf (in Rückenlage, da die Haube unten ist in Fluglage also unten drunter) in der Spitze und den Empfänger auf der letzten Zelle sitzen. Geht auch noch ein paar mm unter den vorderen Haubenrand. Die paar mm die eine GP1300 weiter vorrutschen könnte machen nur ganz wenige Gramm aus. Das DS8417 habe ich unten rund geschliffen, damit es weiter vor kann.

5-Zeller und DS368 sind laut Erfahrungen anderer auf Dauer keine gute Kombi, daher bei mir nur ein 4-Zeller.

Hans

Stefan Karrenbauer
01.02.2007, 12:50
Ich mach’s dir jetzt n'bischen schwieriger...
Furio derzeit 8-9 Wochen Lieferzeit. K-Version um 950€
Und seit dem neuen Setup will der nicht mehr runter :)

Hallo Robert,

wenn du mich meinst 'mit der schwierigen Entscheidung', die ist mittlerweile gefallen.

Bestellt ist ein Furio-V bei Norbert Habe http://www.east-wing-base.com.

Er hat mir eine Lieferzeit von 6-8 Wochen zugesagt. Schauen wir mal...

Gruß Stefan

Robert G.
01.02.2007, 15:47
Hallo Stefan,

ja, habe dich gemeint. Unter den vielen Modellen war das jedenfalls keine schlechte Entscheidung. ;)

uzim
17.02.2007, 21:34
Wenn hier schon so viele Europhia-Jünger posten, dann stelle ich doch gleich noch zwei Fragen. Passt ein Piccolario in die E-Europhia? Ist die günstige Glas-Version von Strat bezüglich Verarbeitung und Festigkeit zu empfehlen?

Gruss
Urs

Robert G.
17.02.2007, 21:43
Da ist sie wieder, die immer wieder auftauchende Frage nach der Festigkeit.
Was ist fest?

Gegenfrage: wo/wie willst du Europhia einsetzen?

Die "Suche" hilft dir evtl. weiter, auch wegen Platz f. Picolario. Sind bestimmt einige Bilder zu finden

Will mal nicht so sein...
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=7563&page=5&highlight=Europhia2k

uzim
18.02.2007, 22:22
Hallo Robert

Fest ist für mich, wenn der Vogel in der Luft alles bis auf Extremmanöver aushält. Also 300m senkrecht und einen engstmöglichen Looping halte ich für ein Extremmanöver, 100m senkrecht und ein enger Looping sollten aber schon drin sein.

Die Europhia würde ich am Hang bei schwachen bis mittleren Windverhältnissen sowie in der Thermik einsetzen. Daher will ich mein Piccolario einbauen.

Danke für den Link, die Bilder kenne ich bereits. Jedoch erkenne ich daraus nicht, ob ein Piccolario Platz hat. Eventuell geht's mit dem Jazz 80 ohne Empfängerakku, jedoch würde mich schon interessieren, ob es jemand reinstopfen konnte.

Gruss
Urs

Stefan Karrenbauer
20.02.2007, 18:48
Heute ist mein Furio-V geliefert worden :D :D :D :D :D

Am 12.01. bestellt heute geliefert, das sind mal gerade gute fünf Wochen.
Norbert Habe hat sich aber auch mächtig ins Zeug gelegt, dass das so geklappt hat. Wirklich nur zu empfehlen.

Und dann die Verarbeitung des Modells :cool: echt spitze. Eben ein Breta-Modell.
Jetzt muss ich noch das RC-Equipment besorgen. Dann geht es an den Bau.
Der Frühling kann kommen:)

Gruß Stefan

Robert G.
20.02.2007, 23:28
Hallo Stepan,

jepp, auf Norbert ist verlaß. Konnte mich am WE persönlich davon überzeugen ;)

Welche Servos planst du einzubauen?

Stefan Karrenbauer
21.02.2007, 18:20
Hallo Robert,

verbauen möchte ich vier mal S3150digi in den Flächen und zwei DS-3068 für das V-Leitwerk.

Hier noch ein Bild von meinem Exemplar.

Passt doch gut in die Landschaft ;) ?

Gruß Stefan

Robert G.
22.02.2007, 01:00
Wow, das nenn ich "Giftgrün" !!
Schön satt :D

Mh, habe bis jetzt keine Langzeiterfahrung mit dem S3150 oder DS3068.
Wenn das DS3068 das gleiche Getriebe wie das DS368 hat, wäre es mir auf Höhe zu viel Spiel. Was nicht heißt, das es nicht geht.
Mit dem DS3728 habe ich bessere Erfahrungen gemacht.

Kannst du ihn mal auf die Waage legen?
Hier mal meine Abfluggewichte vom Furio-K:

Rumpf mit Akku 788g (Akku RC1600)
1,6° Verbinder 108g
3,2° Verbinder 138g
Fläche links 695g
Fläche rechts 694g
Höhenruder r+l 45g
Verbinder Höh. 6g

Gesamt 2336/2366g

Interessante Seite http://babelfish.altavista.com/babelfish/trurl_pagecontent?lp=ja_en&trurl=http%3a%2f%2fmodel-sailplane.dialog.jp%2ffurio01.html

CHP
22.02.2007, 01:31
Geile Farbe!

Einzel- oder Doppelcarbon?

Robert G.
22.02.2007, 01:37
Soweit mir bekannt: Kohle/Stützstoff/Glas

Stefan Karrenbauer
22.02.2007, 18:28
Hallo Robert,

Gewichte des Furio-V:
1,6°-Verbinder 128g
V-Leitwerk 105g
Rumpf 364g
rechte Fläche 582g
linke Fläche 585g

Leer also 1764g

Die Servos habe ich bis jetzt auch noch nicht im Einsatz gehabt. Ich hab ein bisschen in den anderen Beiträgen quer gelesen was so eingesetzt wird. Und da vielen besonders häufig die Namen dieser beiden Servos (im positiven Sinne).

Welche Servos setzt du in den Flächen ein?

@CHP

Einzel- oder Doppelcarbon?

Ich sag mal so, Standard.

Gruß Stefan

Anfänger
22.02.2007, 19:19
Hi Stefan,

ist dies eine DS-Ausführung, oder warum ist das Modell so schwer?
Oder sind die Flieger generell so schwer, vor allem das V-Leitwerk?

Gruß
Herwig

CHP
22.02.2007, 20:02
@Herwig

Findest Du das schwer? Kann ich nicht so ganz nachvollziehen in Bezug auf die Größe des Fliegers.

Stefan Karrenbauer
22.02.2007, 20:29
@Herwig

Zu schwer kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
Rechnen wir mal:
Modell leer 1764g
sechs Servos ca. 136g
Empfänger 17g
Akku ca. 150g ??? (weiß noch nicht genau welcher)
Kleinteile 30g

Macht in Summe 2097g. Und das wäre für ein F3B/F3F-Modell ein super Wert.
Falls du meinen Beiträge weiter oben gelesen hast, wirst du auch wissen, dass ich das Modell nicht zum Floaten verwenden möchte. Deshalb wird es angezeigt sein meistens eher ordentlich aufzuballastieren :D

Gruß Stefan

Anfänger
22.02.2007, 21:12
Hi,
@Stefan
Ich nehme mal an, das der Robert noch etwas zu dem Gewicht von seinem Furio mit V-Leitwerk sagen kann.
Noch was das V-Leitwerk bzw. Gewichte von V-Leitwerken bei F3B-Fliegern kannst im Forum unter GFK und Europhia einsehen. Die V-Leitwerke liegen so bei ca. 60g bis 80g.
In der Summe ist der Furio ein klasse Flieger. Nur wie kommt man auf diese Farbe? Bei einem Absaufer am Hang ist dies ja die reinste Tarnfarbe.

Gruß
Herwig

CHP
22.02.2007, 21:49
Wenn ich das richtig verstanden habe, dann ist Roberts Furio keine V- sondern eine K-Version.

Das V-Leitwerk des Furio hat schon eine ordentliche Größe und ist auch noch deckend lackiert. Von daher geht das meiner Meinung nach in Ordnung.

Bringt auch nix für ein Alltagsmodell an den letzten paar Gramm zu sparen, zumal ich die angegebenen Massen nicht schlecht finde.

Robert G.
23.02.2007, 03:20
Richtig, habe bis jetzt nur die K-Version.

In der Fläche DS368, gehen bei Quer gerade so rein. Habe schon den einen oder anderen Kunstoffhebel abgerissen (ich sag nur Maulwurfshügel)- Servo ohne Schaden.
Höhe DS3728 (Pendelruder) auch nach einem Jahr kaum Spiel.

Denke, ein Abfluggewicht von 2250-2300g ist für die V-Version OK.

Robert G.
25.03.2007, 19:24
@Herwig

Zu schwer kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
Rechnen wir mal:
Modell leer 1764g
sechs Servos ca. 136g
Empfänger 17g
Akku ca. 150g ??? (weiß noch nicht genau welcher)
Kleinteile 30g

Macht in Summe 2097g. Und das wäre für ein F3B/F3F-Modell ein super Wert.
Falls du meinen Beiträge weiter oben gelesen hast, wirst du auch wissen, dass ich das Modell nicht zum Floaten verwenden möchte. Deshalb wird es angezeigt sein meistens eher ordentlich aufzuballastieren :D

Gruß Stefan


Hallo Stefan,

ist dein Furio-V fertig? Was wiegt er denn nun? Wieviel Blei in der Rumpfspitze sind nötig?