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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : grössere Luftschraube "fliegbar"?



schieber
24.03.2016, 21:21
hi,
ich hab mir bei meiner stinson reliant sr-10 die Luftschraube zerstört.
Ich wollte jetzt mal fragen, ob ich auch die von der Fun Cub (übergangsweise) verwenden könnte und wie die Stinson damit fliegt?

Stinson 10x7, Funcub müsste 13x4 sein.

Bin Anfänger, daher die vllt. blöde Frage:)

gruss
Stefan

GC
24.03.2016, 21:39
Nein! Lass es sein! Durch den großen Durchmesser dreht sie langsamer und dann hat sie noch weniger Steigung. Das geht nicht gut!

schieber
25.03.2016, 11:59
ok,
danke Gerhard.

gruss
stefan

pazzopilota
25.03.2016, 14:49
probieren geht über studieren...

3 zoll mehr an Durchmesser, dafür aber 3 Zoll weniger inner Steigung - die max. Drehzahl wird sicher sinken, trotzdem ein besserer Schub sich einstellen, geringere, aber angenehmere Geschwindigkeit im Fluge - also ich würds versuchen...

h & r

Andy

Chrissy
25.03.2016, 17:55
Hi,

ich möchte sogar behaupten, sollte es sich um die Stinson von Parkzone handeln, dass das Modell mit ner 13" Latte viel besser fliegen wird wie mit ner kleinen 10".
Bei 1Meter20 Spannweite würd ich da ne 13x6.5 drauf machen und das Modell mit 3S 2200 fliegen. Kann darauf hinauslaufen dass Du mit Halbgas 10 Minuten umhercruisen kannst...

Parkzone hat mitunter sehr seltsame Propellergrößen auf ihren Modellen...
Spitfire: 9.5x7.5
Extra: 10.5x9
Beiden Modellen hab ich ne 12x6 verpasst und sie fliegen sich bedeutend besser damit.

Gruß Christian

schieber
25.03.2016, 17:59
ja, ist die von Parkzone.

Chrissy
25.03.2016, 18:11
Dann probier mal ruhig den 13x4er Funcub Propeller. Wenn sie damit net schnell genug wird gehste auf 13x6... Wird sich viel entspannter und scaliger fliegen damit.

pazzopilota
25.03.2016, 18:48
hab ich´s doch geahnt...

:D:rolleyes:

Jürgen Heilig
25.03.2016, 19:43
probieren geht über studieren...

3 zoll mehr an Durchmesser, dafür aber 3 Zoll weniger inner Steigung - die max. Drehzahl wird sicher sinken, trotzdem ein besserer Schub sich einstellen, geringere, aber angenehmere Geschwindigkeit im Fluge - also ich würds versuchen...
...

Hier fragt ein Anfänger! Daher: Kein wirklich toller Tipp.

Drei Gründe sprechen gegen die Verwendung einer 13x4" statt einer 10x7":

1. Mit der 10x7" beträgt die Stromaufnahme ca. 24A bei 7.400 U/min -> Strahlgeschwindigkeit: 22.2m/s oder 80km/h
Mit einer 13x4" beträgt die Stromaufnahme ca. 28A bei 6.800 U/min -> Strahlgeschwindigkeit: 11.5m/s oder 41km/h
Das raubt dem Modell die ganze Dynamik.

2. Die höhere Stromaufnahme bringt u.U. den eingebauten 30A Regler an seine Belastungsgrenze.

3. Je nach Bodenfreiheit wird das Modell zum "Rasenmäher". Eine 13" Luftschraube verringert die Bodenfreiheit um fast 4cm.

:) Jürgen

Jürgen Heilig
25.03.2016, 19:45
Dann probier mal ruhig den 13x4er Funcub Propeller. Wenn sie damit net schnell genug wird gehste auf 13x6... Wird sich viel entspannter und scaliger fliegen damit.

Sorry, aber 13x6" statt 10x7" und Motor und Regler werden definitiv überlastet.

:) Jürgen

Chrissy
25.03.2016, 20:30
Jürgen meinste das Modell wird derart rangenommen dass der Regler kollabiert...? Das wäre ja Stilbruch vom Feinsten. ;)
Ich würde das machen mit der 13x4 oder 6.

GC

GC
25.03.2016, 21:22
Mit dem 13*4 Prop hat man eine Strahlgeschwindigkeit von 41km/h, wie Jürgen richtig ausgerechnet hat und dies ist üblicher Weise bei langsamen und schwach steigenden Thermikseglern anzutreffen.

Chrissy
25.03.2016, 21:34
...üblicher Weise bei langsamen und schwach steigenden Thermikseglern anzutreffen.

Is ne Funcub nun ja net wirklich ;) Ich würds immernoch probiern... :D

Jürgen Heilig
25.03.2016, 22:05
Jürgen meinste das Modell wird derart rangenommen dass der Regler kollabiert...? Das wäre ja Stilbruch vom Feinsten. ;)
...

Ist doch völlig egal wie das Modell "rangenommen" wird. Ist die Luftschraube zu groß, werden Motor und Regler überlastet.

:) Jürgen

Jürgen Heilig
25.03.2016, 22:08
Is ne Funcub nun ja net wirklich ;) Ich würds immernoch probiern... :D

Die Multiplex FunCub hat eine wesentlich geringere Flächenbelastung und kann deutlich langsamer als die Stinson Reliant geflogen werden. Mit der 13x4" ist der Antrieb auf Torquen und Seglerschlepp optimiert.

:) Jürgen

GC
25.03.2016, 22:32
Wenn die Strahlgeschwindigkeit im Stand 41km/h beträgt, wird diese im Flug auf ca 45km/h ansteigen. D.h. im waagrechten Flug werden keine Geschwindigkeiten über ca 40km/h erreichbar sein. Wenn man das Teil andrückt, wird der Propeller ab einem "Speed" von 45km/h nur noch bremsen.

Nicht sehr schnell!

Man kann nicht einfach einen Pro mit 30% mehr Durchmesser anschrauben ohne Motor und Regler zu riskieren. Falls das doch funktionieren sollte, wäre der vorherige Prop eine totale Fehlanpassung.

Andreas Maier
25.03.2016, 23:23
:mad: Leute Stopp !!!!



So geht das nicht !
- Entweder ihr selber habt solch eine zumindest artverwandte Maschine
bevor ihr Tipps mit der 4er Steigung gebt.
Denn von einer Thermik 2-Achs-Eule
und dies ist üblicher Weise bei langsamen und schwach steigenden Thermikseglern anzutreffen.auf eine (vielleicht viel zu schwere)
Stinson den Propeller zu übertragen, das wird eher in die Hose gehen.


....und da hat Jürgen dann Recht, 41km/h sind viel zu wenig für dieses Modell,
wobei das sogar nur die Strahlgeschwindigkeit der LS ist.

Ihr müßt auch bedenken daß so mancher Regler schnell mal die Grätsche macht
und wenn es dann dumm kommt das Modell ohne Energieversorgung den Freitod wählt.



Gruß
Andreas

Chrissy
26.03.2016, 10:06
Nagut, dann bin ich hier mal raus bevor ich noch nen Minusdaumen kassier.. ;)

Ich kann nur von der PZ Extra und der Spitfire mit EZFW herleiten dass diese beiden mit Originalmotor und Regler mit ner 12x6 statt 10,5x9 oder 9,5x7,5 viel besser fliegen. Gelesen hatte ich den Tipp seinerzeit sogar hier oder im Nachbarforum. Da war man auch der Meinung dass der Propeller eine Fehlanpassung ist...

Gruß Christian :)

Jürgen Heilig
26.03.2016, 11:11
... Ich kann nur von der PZ Extra und der Spitfire mit EZFW herleiten dass diese beiden mit Originalmotor und Regler mit ner 12x6 statt 10,5x9 oder 9,5x7,5 viel besser fliegen. ...

PZ Extra 300 und Spitfire haben aber a) einen anderen Antrieb und b) serienmäßig eine 10.5x9" Luftschraube (und keine 10x7"). Wenn man da eine 12x6" montiert, steigt die Stromaufnahme nur um ca. 10%. Kritisch wird es allerdings auch da, wenn man den 15C Akku durch einen 35-70C A Akku ersetzt, da dann die 30A Grenze bereits mit der Originalluftschraube überschritten wird.

:) Jürgen

pazzopilota
26.03.2016, 11:19
Hier fragt ein Anfänger! Daher: Kein wirklich toller Tipp.

Drei Gründe sprechen gegen die Verwendung einer 13x4" statt einer 10x7":

1. Mit der 10x7" beträgt die Stromaufnahme ca. 24A bei 7.400 U/min -> Strahlgeschwindigkeit: 22.2m/s oder 80km/h
Mit einer 13x4" beträgt die Stromaufnahme ca. 28A bei 6.800 U/min -> Strahlgeschwindigkeit: 11.5m/s oder 41km/h
Das raubt dem Modell die ganze Dynamik.

2. Die höhere Stromaufnahme bringt u.U. den eingebauten 30A Regler an seine Belastungsgrenze.

3. Je nach Bodenfreiheit wird das Modell zum "Rasenmäher". Eine 13" Luftschraube verringert die Bodenfreiheit um fast 4cm.

:) Jürgen

blahh blahh blaahhhh

wenn dr heilige nachrattla mal nix zum mosern find´
räärt er rum wie´n kleinet Kind...

solange nur sog. slowflyer-props eingesetzt werden, ist die "Überlastung" marginal - solltest sogar du als oberprofessor wissen....

:D:rolleyes:

Matthias R
26.03.2016, 12:10
Hier fehlt bisher der Grundsätzlichste: Wenn man die Propellergröße ändert, sollte man immer vorher und hinterher Strom messen und nach Möglichkeit auch die Drehzahl.
Auch bei RTF Zeug ist es immer ratsam, vor dem Erstflug Strom zu messen. Manche Hersteller verwenden gar absonderliche Antriebssets :rolleyes:

Wattmeter/Powermeter, die zur Messung einfach zwischen Akku und Regler gesteckt werden, kosten heute weniger als ein verglühter Antrieb und viel weniger als ein zerstörtes Modell. Auch optische Drehzahlmesser sind günstig zu haben.


Da es sich beim Fragesteller um einen Anfänger handelt und bei Anfängern erfahrungsgemäß Kenntnisse über Elektroantriebe oft kaum vorhanden sind, noch ein paar Grundsätzlichkeiten:

Ein Elektromotor "hat" nicht eine bestimmte Watt- oder Amperezahl. Stromaufnahme (Ampere) und somit Leistung (Watt) werden von der zur Verfügung stehenden Spannung und der vom Propeller erzeugten Last bestimmt.
Bei gleicher Spannung (Akku unverändert) bewirkt ein größerer Propeller eine höhere Stromaufnahme und mehr elektrische Leistung. Das geht natürlich nicht unbegrenzt. Der Wirkungsgrad einfacher Motoren liegt in der Praxis bei etwa 65-75%, der Rest ist Wärme, die abgeführt werden muss. Es kann aber nicht unbegrenzt Wärme abgeführt werden, weshalb ein zu hoch belasteter Motor bald den Hitzetod sterben wird.

Auch ein Regler "hat" nicht eine bestimmte Amperezahl. Er KANN diesen Strom liefern. Wieviel Strom tatsächlich fließt, hängt aber von der Akku-Motor-Propeller-Kombinaton ab. Ein 10A Antrieb wird auch an einem 100A Regler nur 10A ziehen, der überdimensionierte Regler killt also nicht den Antrieb. Umgekehrt wird ein Antrieb, der z.B. 40A haben will, sich diese 40A auch dann nehmen, wenn der Regler nur für 30A ausgelegt ist. Der Regler ist dabei überlastet und wird früher oder später den Hitzetod sterben. Viele Regler haben eine Überstrom- oder Übertemperaturabsicherung, um den Hitzetod zu vermeiden. Die reguliert aber nicht dem Strom oder die Temperatur auf ein verträgliches Niveau, sondern sie schaltet bei Überlastung einfach den Antrieb ab. In einigen Flugsituationen bedeutet ein unerwarteter, plötzlicher Antriebsausfall den sicheren Absturz, mal sollte sowas echt nicht riskieren und immer Reserve einplanen.

Ganz ähnlich sieht es beim Akku aus. Auch er KANN einen bestimmten Strom liefern, wieviel Strom wirklich fließt hängt aber von Motor und Propeller ab. Ein überlasteter Akku wird schnell verschleißen und kann im Extremfall zu brennen anfangen.

Der Strom (Messung: Vollgas, Modell fixiert) darf nciht höher sein als das, was als maximaler Dauerstrom für Regler und Motor angegeben wird. Normalerweise werden mindestens 10%, besser 20-25% Reserve eingeplant. Beim Akku sollte die Reserve noch größer sein. Besonders bei Billigtechnik, die mitunter mit recht "optimistischen" technischen Angaben verkauft wird.
Neben der objektiven Messung hat eine alte Faustregel immernoch Gültigkeit: Die im Dauerbetrieb erreichte Temperatur von Motor und Regler darf nur so hoch sein, dass man die Teile danach noch für unbegrenzte Zeit fest anfassen/umgreifen kann, ohne sich zu verbrennen, dann ist man i.d.R. weit genug im sicheren Bereich. Das gilt auch für NI-Akkus. Lipoakkus sollten so heiß besser nicht werden.

Zum Propeller:
Man nennt ihn nicht zufällig Luftschraube. Er schraubt sich in die Luft, wie eine Schraube in eine Mutter. Der Unterschied ist nur, dass ein Propeller immer Schlupf hat, die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit ist also geringer als das theoretische Produkt aus Drehzahl und Steigung.
Ein Propeller mit viel Steigung legt bei gleicher Drehzahl mehr Strecke zurück, als ein Propeller mit wenig Steigung. Das nennt man Strahlgeschwindigkeit.
Neben der Strahlgeschwindigkeit gibt es einen weiteren wichtigen Parameter, nämlich die Zug- bzw. Schubkraft, die ein Propeller im Stand erreichen kann. Diesen Wert kann man z.B. mit einer Zugwaage ermitteln. Ein Propeller mit größeren Durchmesser hat bei gleicher Drehzahl mehr Schubkraft. Diese zusätzliche Schubkraft ist aber nicht gratis, der Motor muss mehr leisten, zieht mehr Strom, die Drehzahl sinkt, die Strahlgeschindigkeit nimmt ab.

Meist kommt man bei einem ähnlichen Strom raus, wenn man die Steigung im gleichen Maße senkt, wie man den Durchmesser erhöht. Vorausgesetzt der Propellertyp ist ähnlich, also gleiche Blattzahl, ähnliche Blattform, ähnliches Blattprofil.

Welches Verhältnis von Strahlgeschwindigkeit und Schub man braucht, hängt vom Modell ab. Jedes Modell hat bedingt durch seine aerodynamische (und strukturelle) Auslegung und sein Gewicht einen anderen "Wohlfühlgeschwindigkeitsbereich", bei dem es sicher und gut steuerbar fliegt.
Ein Antrieb mit 30km/h Strahlgeschwindigkeit bringt ein Modell mit 40km/h Mindestgeschwindigkeit nicht zum Abheben, ganz egal wieviel Schub er hat.
Ein Antrieb mit 300km/h Strahlgeschwindigkeit schaufelt nur nutzlos warme Luft, wenn das Modell schon bei 100km/h gnadenlos am eigenen Luftwiderstand hängen bleibt.

Wenn ein Modell total undynamisch fliegt und zum gemütlich rumfliegen auffällig viel "Gas" gegeben werden muss, ist es ratsam ein bisschen Propellerdurchmesser zu opfern und in mehr Steigung zu investieren. Ein Modell, das so lange man es "laufen lässt" dynamisch fliegt, im langsamen Überflug mit auffällig wenige Drehzahl auskommt, aber von unten raus schlecht beschleunigt und schlecht steigt, kann sehr profitieren, wenn man die Propellersteigung etwas reduziert und mit dem Durchmesser hoch geht.

Matthias R
26.03.2016, 12:21
blahh blahh blaahhhh

wenn dr heilige nachrattla mal nix zum mosern find´
räärt er rum wie´n kleinet Kind...

solange nur sog. slowflyer-props eingesetzt werden, ist die "Überlastung" marginal - solltest sogar du als oberprofessor wissen....

:D:rolleyes:Was willst Du bei diesen Leistungen und Drehzahlen mit Slowflyprops :confused:

Im besten Fall verwinden sich die Dinger einfach nur so, dass sie keine Leistung merh haben und nur noch Krach machen. Aber auch ein Propellerbruch ist bei Überlastung nicht auszuschließen, das kann böse ins Auge gehen.

Jürgen Heilig
26.03.2016, 15:58
blahh blahh blaahhhh

wenn dr heilige nachrattla mal nix zum mosern find´
räärt er rum wie´n kleinet Kind...

solange nur sog. slowflyer-props eingesetzt werden, ist die "Überlastung" marginal - solltest sogar du als oberprofessor wissen....

:D:rolleyes:

Mit deinen Aussagen hast Du Dir gerade selbst ein "Armutszeugnis" ausgestellt. Offensichtlich fehlt hier das nötige technische Verständnis im Bereich Elektroantrieb.

Vielleicht solltest Du Dich auch 'mal fragen, wie deine Ausdrucksweise bei einem Neuling im Forum ankommt. Schlimm genug dass deine Tipps falsch sind. ;)

:) Jürgen

schieber
26.03.2016, 18:10
Hallo matthias
Danke für deine ausufernde antwort:)
Ich warte auf den orginal propeller.
Dann kann nix schief gehen.
Hab erst nach meiner frage gesehen, dass der grössere prop nur 6mm, der stinson jedoch 8mm hat.
Den will ich jetzt nicht unbedingt aufbohren. Brauch ich ja dann wieder für die fun cub.

Gruss
Stefan

pazzopilota
27.03.2016, 03:10
OT an:

das beste nach dem daumenquatsch ist eindeutig die ignore-liste -- hab sie nun das erschte mal eingesetzt & gleich etwas "erweitert" & hier ausgiebig getestet - köstlich...:D:rolleyes:

OT wieder aus...