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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kurzer Bau- und Flugbericht: TeRESa



Matthias Wild
26.04.2016, 23:40
Hallo Freunde der RES Segler!

So, nachdem sich der ThermRES (übrigens schon im letzten Bericht beschrieben) sehr gut beim 1. Elektro-RES Bewerb in Kraiwiesen bewiesen hat - möchte ich hier nun auch den nächsten RES-Segler von R.S. vorstellen.

Der TeRESa ist die Weiterentwicklung bzw. der Prototyp der nächsten RES-Segler Reihe von R.S.

Nachdem es sich hier um den Prototyp handelt wird es hier und da noch Verbesserungen zum Serienmodell geben ..... aber die ersten Flugversuche zuhause sowie nach dem Wettbewerb in Salzburg stimmen mich schon sehr zuversichtlich :cool:
Die wichtigsten Änderungen gegenüber dem ThermRES sind hier
- als Profil wurde das AG36 mit kleineren Modifikationen gewählt
- das Modell besteht jetzt aus einer Balsa-Sperrholzkonstruktion ohne Kohleverstärkungen
- der Flügel setzt sich aus einem Kieferholm und einer Sperrholzbeplankung in Nasenbereich zusammen und ergibt ein Festigkeit, die jeden Gummistart mit "Vollgas" durchhält
- das Höhenleitwerk ist in Sekundenschnelle moniert und demontiert, was die Transport-Freundlichkeit trotz längeren Rumpfes gewährleistet
- hier sei auch nebenbei erwähnt, dass schon beim Packmaß des Bausatzes (Transportkarton) auf die Dimensionen unserer österreichischen Post geachtet wurde - sprich günstigste Versandkosten :)
- die Fläche ist jetzt im Steckbereich von vorne bis hinten beplankt und im Fixierungbereich (mit Kunststoffschrauben) nochmals extra verstärkt
- der Rumpf wurde etwas schmäler und trotzdem noch steifer in hinteren Bereich .... ich weiß, dass der Rumpf sicher noch manch einem als zu "klobig" erscheinen mag, aber wenn ich mir die Fotos so anschaue ... die Proportionen passen schon

So, dass müssten jetzt die interessantesten Punkte des Aufbaues gewesen sein.

Zu den Flugeigenschaften kann ich - trotz vielleicht noch mangelnder Flugstunden - schon eine deutliche Verbesserung zum ThermRES erkennen..... was die Leistungen des ThermRES keineswegs schmälern soll, aber schwache Verhältnisse waren aufgrund des höheren Fluggewichts (und des verwendeten Profils) im direkten Vergleich zu den anderen aktuellen RES Modellen nicht seine Stärken. Jetzt mit dem TeRESa sind mir schon bei den ersten Testwürfen aus der Hand (vorallem in Salzburg) schöne Flüge mit Thermikanschluss gelungen. Durch die extrem steifen Flächen lässt sich schon beim Wurf eine recht beachtliche Höhe schaffen. Der lange Rumpf mit den neuen Leitwerken lässt den TeRESa den Steuerbefehlen brav folgen .... lediglich beim Höhenleitwerk sehe ich Verbesserungspotential, da er mir bei langsamen Kurven, vorallem beim Kreisen in Bodennähe gerne etwas abschmiert bzw. keine ausreichende Wirkung auf Höhe aufweist.
Das verwendete AG36 lässt den TeRESa schön flach kreisen und auch wenn notwendig mal auf Strecke zu gehen.

Das Fluggewicht bei der Seglervariante ..... ehrlichweise ohne den zwei Servos bei den Klappen beträgt bei meinem TeRESa 577 Gramm
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Um die Belastbarkeit der Flächen mal vorsichtig zu demonstrieren wagte ich mich heute noch kurzerhand zu folgenden Test
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wobei ich mich den ganzen Ziegel nicht getraute darauf zu legen .... aber auch der 1/2 Stein hat ein nettes Gewicht
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Test bestanden - Nichts ist dem Modell passiert ;)
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Ein paar Fotos vom fertigen Modell
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Der Bau verläuft eigentlich durch den wirklich sauber gearbeiteten Laser-Baukasten ohne wesentliche Schwierigkeiten ... die Sperrholzbeplankung stellt sicher einen Mehraufwand dar, aber dafür ist die Fläche "bocksteif"

Die Qualität des Baukastens bzw. der Laserteile - sauber wie schon gewohnt bei R.S.
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Der Bau des Rumpfes ... kleiner ginge es sicher, aber ob dies notwendig ist sei dahingestellt - etwas auf die Optik zu achten schadet sicher nicht.
"Was gut aussieht fliegt auch meistens gut"
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Die Aufbauten der Leitwerke .... wobei ich das Höhenleitwerk dann noch nachträglich etwas "erleichterte"
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Der Rumpf wird schön langsam
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Start mit dem Aufbau der Flächen
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So sieht der stolze Rohbau aus
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So, jetzt noch zu Vollständigkeit der Flyer zur TeRESa ..... wobei das Abfluggewicht vorweg damals nur geschätzt wurde - aber dem zum Trotz, dass mein TeRESa mit seinen 577g kein Leichtgewicht darstellt
.... die Gleitleistung stimmt....etwas Einsparungspotential beim Gewicht ist sicher noch möglich - aber bei der Robustheit des Modells muss ja ein gewisses Gewicht zusammenkommen.
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Ach ja ... ein Foto vom Inneren des Rumpfes damit man sieht, wieviel Platz einem hier geboten wird
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Der Bausatz ist bei R.S. unter der Email: robert.scheibelhofer@gmx.at erhältlich und hat (mir zumindest beim "ersten" Bausatz) 135 € gekostet.
Als absolutes Novum bietet R.S. den TeRESa auch als "rohbaufertig" und sogar "fertig bespannt" an .... Preise auf Nachfrage, da ich mir nicht sicher bin ob die Preise am Flyer noch aktuell sind.

Weiters möchte ich nur kurz festhalten, dass ich "nur" das Privileg besitze mit Robert über die mir auffallenden Änderungsansätze diskutieren zu dürfen :) ich aber kein bezahlter oder gesponserter Pilot bin.
Ich habe aber durchaus den Vorteil, dass ich den Bausatz schon vor allen anderen beziehen kann und meine Wünsche auch ev. bei den nächsten Entwürfen einfliesen .... auch einen riesen Dank an Robert an dieser Stelle !

So ... da es jetzt schon recht spät ist werde ich den Beitrag nun abschliessen.

Also ich kann nur jedem Interessierten nahelegen sich mal den TeRESa näher anzuschauen .... der Bau lohnt sich!

Schönen Abend noch ......
und ich hoffe dass ich demnächst auch ein Flugvideo nachreichen kann :p

Phoenix35
27.04.2016, 11:45
Hallo Matthias,

danke für den langen Bericht.

Was wiegen deine fertig bespannten Flügel (mit Verbinder, ohne Servos - die hast du ja noch nicht drin).

Vielen Dank und viele Grüße

Uli

nicklewi
27.04.2016, 21:10
Ich hätte da auch noch mal ne Frage:

Ist das Gewicht durch Material einzusparen? Habe in deinem Bericht nichts über das Material gefunden, warscheinlich bin ich aber auch einfach nur zu blind dafür:rolleyes:
Weil wenn man mit anderen RES-Seglern vergleicht ist das nicht super leicht.

Kann natürlich auch sein das du den extra robust gebaut hast,
kenn ich mich ja noch nicht mit aus ;D

MfG Nick

Matthias Wild
27.04.2016, 21:23
Servus Uli,
Ich habe soeben die Fläche gewogen...302g (ohne Servos aber mit Servo-Kabel bereits)...wie gesagt - kein Leichtgewicht
Matthias

Aerofred
27.04.2016, 21:41
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/296633-RES-Modelle?p=3501776&viewfull=1#post3501776

Hallo Matthias,

schöne und informative Bilder.
Sperrholzbeplankung habe ich auch mal probiert, von der Festigkeit top, aber die oben stehende Dame hatte etwas Gewichtsprobleme, nachdem statt der bestellten 0,6mm 0,8mm geliefert wurden. Ich bin gespannt, ob die geplanten 460g in Serie zu halten sind. Wenn ihr den Nachbauern Freude bereiten wollt, dann formt das Sperrholz über einer Form vor. Der Herr Drela hat da eine Anleitung geschrieben. Habe ich für Stückzahl 1 nicht gemacht, und beim Aufziehen entsprechend geschwitzt.
Das mit dem Namen ist gerade noch o.k.;)

VG

Matthias Wild
27.04.2016, 22:07
Servus Nick,

Das Gewicht war zwar nicht so kalkuliert und hat sich eher so ergeben. Den Aufbau der Fläche gibt es in dieser Form .... sprich mit Sperrholz Beplankung in Nasenbereich ....schon bei einem anderen Modell (Rock-it) von R.S. Als Profil das AG36 gewählt. ... aus dem Wunsch nach steifen, festen Flächen wurde eben der Aufbau vom Rock-it gewählt....den Kohleholm wollten wir durch Holzleisten oben und unten als Gurte ersetzen......der Rumpf etwas schmäler und länger als beim ThermRes. ...vorgesetzten Höhenleitwerk....steifer Rumpf......alle Ideen von Robert zeichnerisch erfasst und schon war der Teresa geboren. Und da es der Prototyp ist, wussten wir erst nach dem Bau das Gewicht. Zuerst hatte mich das Gewicht ehrlich gesagt auch etwas geschreckt. ....aber nach den ersten Testwürfen zeigte sich ein ganz anderes Bild. Das Gewicht merkt man im Flug nicht wirklich an ....aber dadurch lässt er sich auch etwas Wind nicht anmerken.
Material ist Balsa, 0.8 Sperrholz, Kieferleisten...keine Kohle....bis auf das 4mm Kohlestangerl als Steckzeug. Oracover Light und normales oracover als Folierung.
Einsparungspotential hat Robert jetzt schon in der laufenden Planung eingearbeitet und ich freue mich schon auf die neuen Flächen dazu.....auch wenn ich so mit der jetzigen Ausführung zufrieden bin. ABER etwas besser geht immer ☺
Und wer nicht wagt .... würde mich freuen wenn du beim Bau auch Einsparungen findest und es mich dann wissen lässt.
Grüße Matthias

Matthias Wild
27.04.2016, 22:36
Servus Aerofred,

Dein Therese ist echt eine Augenweide!!!
Interessante Flächengeometrie. ...
Danke für den Hinweis der Sperrholz Beplankung. ..
Ich werde es dem Konstrukteur weiterleiten und mal schaun was da für die Zukunft heraus kommt.

Grüße Matthias

Liegestuhlflieger
28.04.2016, 05:37
Hallo Matthias,

du schreibst da was von 4mm Kohlestab?

Ist da für die Steckung in der Mitte wirklich nur so ein dünner Stab eingebaut?
Das würde mir dann als sehr gewagt erscheinen!

Viele Grüße
Dietmar

Nichtflügler
28.04.2016, 08:16
Ich sehe das auch so.

Das ganze Modell ist festigkeitsmäßig unnötigerweise mindestens 100 % überdimensioniert, kann man so machen, muß man aber nicht.
Die Steckung ist mindestens 50 % unterdimensioniert, kann man nicht so machen. Mindestens 6 mm wären nötig, bei der Flügelfestigkeit mit 2 x Holm 8x3 Kiefer und Sperrholz D-Box wäre sogar 8er Alurohr mit Rovings gefüllt angebracht, um in der Mitte auch Reserven für Stecklandungen zu haben.

Auch der Ziegelstein im "Bruchtest" ist nicht besonders aussagekräftig. Normal unterstützt man den Flügel jeweils bei 1/3 der Spannweite und simuliert dann eine Belastung von z.B. 10 g. Bei 600 Gramm Fluggewicht wären das dann 6 kg. Da schon ein "normaler" Gummihochstart mit 4 kg Zug erfolgt und das Modell bei Wind dieses Gummiseil ja noch länger zieht, sollte das Modell diese Belastung locker wegstecken.

mfg
der Nichtflügler

mattersburger
28.04.2016, 08:42
Hallo

Jetzt bräuchten wir jemanden der uns ziemlich genau berechnen-testen-messen könnte, wieviel G-Belastung auf unsere Modelle beim Hochstart einwirkt.
Gibt es hier so jemanden, wurde das schon mal besprochen und ich habs nicht gelesen oder wieder vergessen?:D

An der Wurzel erscheinen mir 4mm Kohle auch etwas wenig, andererseits erinnere ich mich auf 4mm Stahl beim Amigo.

Ich bin auf der Suche nach einer leichteren Steckung für meine neuen Flächen, und tendiere aktuell auch zu 4mm Kohle, allerdings beim ersten Knick, da ist ja die Belastung durch den kürzeren Hebel wohl einiges geringer.

Hilfeee :confused:

LG Andreas

Nichtflügler
28.04.2016, 09:50
Hallo Andreas,

4 mm Kohle ist für den Außenflügel völlig ok, ich verwende 5 mm Kohle-Rohr (pultrudiert) mit 4 mm Buchendübel innen vorsichtig ohne Druck eingepresst nur direkt in der Mitte ca. 3 cm lang. Der Buchedübel soll nur verhindern, daß sich das empfindliche Rohr an der Stelle der höchsten Belastung plattdrückt. Festigkeit also nur da, wo man sie wirklich braucht. Nur so wird es leicht.

Die Belastungen auf einem Flügel sind ganz einfach zu ermitteln. Wenn beim Start das Gummi mit ca. 4 kg zieht und bei Wind das Modell das Gummiseil sogar noch länger zieht, dann muß zwangsläufig der Auftrieb des Flügels in dieser Phase mehr als 4 kg sein (bleiben wir bei der kg-Bezeichnung, richtig wäre 40 Newton). Bei einem normalen Modellgewicht eines RES entspricht das ca. 10 g.
Normale Feld- Wald- und Wiesensegler legt man festigkeitsmäßig bei 10 g aus, um auch mal einen Looping fliegen zu können. Schnelle Motormodelle bei 30 g, Pylonracer bei 50 g, DS-Segler bis 100 g

mfg
der Nichtflügler

Matthias Wild
28.04.2016, 09:59
4 mm Kohlestab ..... Gummistart in Salzburg auch schon getestet und keine Probleme festgestellt.
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In Nasenbereich wird die Fläche in den verstärkten Rumpf gesteckt und hinten mit 2 Kunststoffschrauben fixiert.
Die Flächen sind vom Aufbau sicher überdimensioniert - daher natürlich auch das Gewicht .....
Die Hälfte der Anforderung sprich "steif und fest" wurde erfüllt .... an der anderen Hälfte "geringes Gewicht" wird gearbeitet.
Es ist ja, wie gesagt der Prototyp :)

Grüsse Matthias

Nichtflügler
28.04.2016, 10:09
4 mm ist jenseits von gut und böse!!!

Beispiel:
Hölleins AndREaS hat mittig einen 5 mm Stahl oder 2 Stück 5 mm Carbon.
Carbon ist auch für viele Überraschungen gut, z.B. nach Stecklandungen. :cry:

Christian Volkmar
28.04.2016, 10:34
Nichtflügler hat richtig erkannt, daß der durchgeführte Belastungstest keinerlei Aussagekraft hat. Leider hat er sich auch als aufklärendes Element sehr schlecht geschlagen:cry:
Durchführung von einem positien Belastungstest.
1. Modell flugfertig zusammenbauen.
2. Modell auf den Rücken drehen und nur den Modellrumpf in einem Ständer fixieren. (Flächen samt Aufhängung oder Steckung sind nicht unterbaut)
3. Jetzt kann die Fläche mit entsprechenden Sandsäckchen von innen nach außen belastet werden.

Ermittlung der Belastung für 10g
Hierfür spielt das Gesamtgewicht des Modell keine Rolle - nur das Gewicht der nichttragenden Teile ( alles ohne Tragflügel )
Beispiel: Modellgewicht 600g Tragfläche 220g Gewicht der nichttragenden Teile sind also 380g.
Es müßten also 3800g gleichmäßig von innen nach außen aufgelegt werden.
Hoffe das kam einigermaßen verständlich rüber
Hier mal Bilder http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/35226-Nimbus-2b/page17

mattersburger
28.04.2016, 10:46
Hallo Mattias

Bei meinem ersten Res Modell "GenRes" kam ich in etwa auf das selbe Gewicht. Hatte 1,5 mm Balsabeplankung, einem Holm der möglicherweise einer Winde stand hält :D, als Steckverbinder 6mm Alurohr CFK gefüllt (11g).
Der Rumpf war ähnlich aufgebaut wie eurer, viel zu massiv verstärkt, zu schweres Balsa etc. (F3B geschädigte Bauweise :D)

Ich fürchte, ihr werdet mit eurem Konzept, ohne größere Änderungen, nicht mehr viel Gewicht einsparen können, was für etwaigen kommerziellen Erfolg nicht gut erscheint, ein leichtes Modell, welches man bei Bedarf auf ballastieren kann, ist da klar im Vorteil, gute Flugeigenschaften vorausgesetzt.

Ich baue mittlerweile die Rümpfe mit CFK Heckrohr, verbaue kaum ein ungewogenes Balsabrett, Tendenz immer noch auf dünner und schwächer.
Heute startet der Versuch mit dem BC70 Strak in Helling aufgebaut, mit schwächer dimensionierten Holmen, eine gerade noch ausreichend stabile Fläche zu erschaffen.

Werde im "GenRes" Thread ein wenig berichten.

LG Andreas

Matthias Wild
28.04.2016, 11:54
Die Beplanung erfolgte mit 0,4 mm Sperrholz - nicht 0,8 wie geschrieben.
Danke für den Hinweis :)

Nichtflügler
28.04.2016, 15:07
Nichtflügler hat richtig erkannt, daß der durchgeführte Belastungstest keinerlei Aussagekraft hat. Leider hat er sich auch als aufklärendes Element sehr schlecht geschlagen:cry:......
]

Halo Christian,

dein Test entspricht den Verhältnissen im Großflugzeugbau (auch Großmodellflugzeugbau!).
Mein Vorschlag simuliert die Kräfte beim Hochstart.
Dort interessiert nur der Leinenzug :D kontra Auftrieb :D. Die Masse des Modells ist dabei völlig uninteressant, der Flügel sollte mindestens 4 kg oder besser 6 kg Zug in der Mitte aushalten, der Auftriebsmittelpunkt jedes Flügels wird dabei etwa bei 1/3 der Spannweite angenommen, deshalb dort der Unterstützungspunkt.

Somit ist die Bezeichnung 10 g nur als Größenordnung zu verstehen, um die Kräfte einzuschätzen.

mfg
der Nichtflügler

Nichtflügler
28.04.2016, 15:18
Die Beplanung erfolgte mit 0,4 mm Sperrholz - nicht 0,8 wie geschrieben.
Danke für den Hinweis :)

Sperrholz 0,4 mm wiegt ca 350 gr pro m² und hartes Balsa 1 mm kann man mit 16 gr pro Brett ansetzen, also ca 160 gr pro m²

Einsparpotential bei ca 20 dm² Verbrauch also ca 38 gr ohne Festigkeitsverlust und bei etwas weicherem Holz in den Außenflügeln noch 5 gr mehr.

KaiT
28.04.2016, 19:21
....schönes Modell!! Der Name gefiel mir auch, obwohl ich ihn damals vom Tee abgeleitet habe;) siehe post Nr. 144 http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/296633-RES-Modelle/page10.

Grüsse, Kai

http://www.vatertagsflieger.de/

Phoenix35
28.04.2016, 21:32
Hallo Mattias,

wollte noch kurz danke sagen für das übermitteln des Flügelgewichts einige Beiträge höher.

Viele Grüße

Uli

RomeoSierra
15.03.2017, 10:00
Hallo Ihr RES'ler!Nach so langer Pause möchte ich hier ein paar Ergänzungen zum teRESa anbringen.Das Fluggewicht, wie vom Matthias angeführt, kommt leider zum Großteil von der Oracover Bespannung. Bei seinem Flieger wurde "noch" nicht die Oralight verwendet.Ebenso wurde auch nicht gezielt auf das Materialgewicht Rücksicht genommen. Ich hab meinen teRESa ( auch einer der ersten Serie) seit einigen Monaten fertig und auch schon einige Flüge hinter mir. Hab meinen mit Oralight weiß transparent bespannt und hier nur die offenen Rippenfelder sowie das Leitwerk. Die Rumpfnase, weils auch peppig ausschaut, mit leuchtendem Orange. Alle Holzoberflächen wurden 3x mit Porenfüller behandelt. So ausgeführt bringt meiner genau 495g auf die Waage. Somit um gute 100g weniger, als dem Matthias seiner! Ist schon beeindruckend, wieviel man allein mit der Folie einsparen kann.Bin von den Flugleistungen sehr überrascht. Die Gleitleistung ist schon ordentlich. Auch das Handling über die 2-Achsen machen echt Spaß. Die Auslegung des Modells, durch die Bauweise mit der Sperrholznasenbeplankung des Flügels, machen es auf jeden Fall alltagstauglich. Die Steckung mit dem 4er CFK-Stab oder auch in Stahl hat bisher keine Schwächen gezeigt. Hier ist halt besonders wichtig, dass sich die Deckrippen gegeneinander bündig abstützen. Hab da auch ein wenig gepfuscht gehabt. Jetzt passt es aber sehr gut.Möchte das Modell heuer bei dem ein oder anderen Bewerb mal auf die Konkurrenz loslassen. Admont und Micheldorf sind für mich schon fix eingeplant.

RomeoSierra
16.03.2017, 16:35
Hab hier mal die Einzelgewichte von Tragfläche und Rumpf ausgegraben.
Ist sogar in Summe etwas weniger, als ich letztens geschrieben hab. Anscheinend hab ich ihn da noch etwas erleichtert, nach den ersten Flügen.

Der Rumpf - Flugfertig! 231g
Das Bild der Fläche will nicht - Flugfertig 252g - sind in Summe dann 483g

Ist zwar damit immer noch kein Leichtgewicht, aber ich bin damit schon mal sehr zufrieden. Jetzt muss ich nur noch üben, üben und wieder üben . . . damit ich dann auch den Landepunkt treff und nicht wieder über die Zeit hinausflieg :) . . . ist mir ja in Admont letztes Jahr passiert.

RomeoSierra
21.11.2017, 18:13
Hallo Leute!

Weiß nicht, ob es schon jeder gesehen hat, aber der Bausatz ist derzeit um 109,-€ zzg. Versand zu bekommen.
Die Aktion gilt bis zum 24.12.2017! :) . . . lt. homepage

Die Versandkosten innerhalb Österreich liegen bei 6€, nach Deutschland bei 14€

Also, reinschauen lohnt sich . . . . und Weihnachten steht ja auch bald vor der Tür ;)

Faronas
22.11.2017, 19:54
Moin,

Aus den Bildern geht die Aufteilung des Flügels nicht hervor: zwei Spoiler klingt ja nach zweiteilig, der mittige Nuppsi sieht dach Dreiteilig aus. Oder gar Einteilig?

Patrick

MX 22
22.11.2017, 21:56
Auf den Bildern sieht das ganz klar nach zweiteilig aus.

Gruß
Gerd

Nichtflügler
22.11.2017, 22:14
Zweiteilig mit einem 4 mm Carbonstab in der Mitte als Verbinder

RomeoSierra
24.11.2017, 08:09
Fläche ist zweiteilig mit einem CFK-Stab als Verbinder.
Für die E-Version mehr als ausreichend und für den RES-Gummi ebenfalls.
Wer auf Nummer sicher gehen will, nimmt einfach einen 4er Federstahl . . . wenn es nicht unbedingt auf jedes Gramm ankommt.

Die Krafteinleitung in den Holm erfolgt mit einer satten, spaltfreien Verklebung über die Holmverkastung . . . wie es im Lehrbuch steht. ;)

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Hier noch ohne Messinghülse und oberen Holmgurt.

wernerhetzel
24.11.2017, 09:56
Wegen der Festigkeit des Flügelverbinder braucht man sich keine Sorgen machen.
Ich fliege das Modell in der Elektroausführung nun seit über einem Jahr am Modellflugplatz und auch an verschiedenen Hängen ohne das der Verbinder gewechselt werden musste.
Nur das Seitenleitwerk ist beim Rumpfübergang locker geworden , da der Hangflugbetrieb halt doch etwas rauer ist.
Dieses Problem wurde mit dem einkleben von 2 kleinen Balsadreieckleisten am Übergang von Seitenleitwerk in den Rumpf behoben.
mfg
Werner

Faronas
24.11.2017, 17:06
Ich würde das Ding gern kaufen.
Leider gibt es keinen Online Shop dazu, bzw. die Webseite mit den 109€ hat keinen.
Eine Telefonnummer ist dort auch nicht angegeben, und auf meine Mail wurde seit zwei Tagen nicht reagiert.

Vielleicht klappt`s ja hier. Mir gefällt das Ding echt gut, gerade durch die Sperrholz D-Box, was ja ein Alleinstellungsmerkmal ist, und gerade bei Wind was schaffen müsste.

Patrick

RomeoSierra
24.11.2017, 19:11
Hallo Patrick,

da muss was schief gelaufen sein.
Hab von Dir kein email bekommen. :(
Bitte nochmal unter info@rs-aero.com probieren.

Der Bausatz ist vorrätig und kann nun aber leider erst am Montag auf die Reise geschickt werden.;)

Also, man liest sich . . . :)