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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Regelkonformer RES-Segler



Peter Biens
02.08.2016, 01:28
Hallo,
ich will mir ein RES-Modell bauen.
Im Netz sind anscheindend jedoch verschiedene Fassungen der Regeln auffindbar.

Unter großzügiger Auslegung der Formulierungen könnte ich für meinen Bau folgendes Rezept nehmen:

A: Flächen aus balsabeplanktem Deko-Styropor ohne Fasereinlagen (geht schnell; keine Löcher in der Bespannung) so etwas wiegt mit Heerdegen-Balsoholz weniger als 170 Gramm.
B: Alternativ nehme ich meine Ur-KIS-Tragfläche (Jedelsky-Bauweise) von 2001 von Werner Stark (die Flügelknicke an den Ohren sind leider mit 48er Glasgewebe verstärkt).

C: Für den Rumpf stehen alte konische F3K-CFK-Rumpfrohre von Vitalij zur Verfügung, die es leider nicht mehr zu kaufen gibt.

D: Der Rumpf wird als leichter und kurzer „Pod“ mit kleinstmöglicher bespülter Oberfläche (á la Allegro) aus Balsastreifen hergestellt.

E: Die Beschichtung des Holzrumpfes mit GFK erfolgt dann so dick, daß sie effektiv die tragende Schale ist.

F: Statt der üblichen Sagitta-Klapp-Bremsklappe kommen ein oder zwei doppelstöckige elektrische Schempp-Hirth-Klappen (engl. Spoiler) zum Einsatz.

Entspricht dieses Konzept Eurer Meinung nach den Regeln?


Grüße

Peter

cumulusxp
02.08.2016, 07:00
Hallo Peter,

was auch immer im Netz auffindbar sein mag, die offiziellen Regeln stehen auf der Seite des DAeC

http://www.modellflugimdaec.de/leistungssport/segelflug/f3-res

Zu Deinen Plänen:

A: Es steht eindeutig drin das ausser für Holme und Nasenleisten Holz zu verwenden ist.
B: Könnte wegen der Gewebeverstärkung Diskussionen geben.
E: Ist strenggenommen nach heutigem Reglement möglich, jedoch nicht im Sinne des Erfinders. Kannst Du heute so bauen, ich würde mich aber nicht drauf verlassen das es bei einer neuen Version des Reglements noch Bestand hat.
C ; D und F: kein Problem, wobei Du wahrscheinlich mit den Klappen die schwerstmögliche Alternative wählst.

Allgemein gibt es immer wieder die tollsten Ideen, gut wenn man so wie Du vorher fragt.
Wäre doch schade nen Haufen Arbeit zu investieren und dann fliegt man bei einem Wettbewerb raus, weil die persönliche Regeldefinition nicht haltbar ist.

Schönen Gruß
Jörg