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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Gloster "METEOR" Entstehungsgeschichte



Messerschmitt
16.08.2016, 18:27
Hallo Impellerfreunde,

ich möchte Euch hier gerne die Entstehungsgeschichte meines neuen Impeller-Flugmodells schildern. Das Ganze wird dabei mehr oder weniger eine "Bilderdokumentation".
Ich habe den Bau meiner Gloster METEOR mit dem Fotoapparat festgehalten und möchte aufgrund vieler Nachfragen hier nun also ein Einblicke in die Bauweise des Flugzeugs geben.
Die Maschine ist im Moment bis auf den Einbau der Technik fertig, wenn möglich sollten die ersten Flugerprobungen noch heuer stattfinden.

Das Modell ist im Maßstab 1:5 fast komplett aus Holz gebaut, trotz der relativ großen Abmessungen war geplant, dass nur 90mm Impeller zum Einsatz kommen. Ich wollte mit original großen Einläufen und Schubdüsen auskommen. Die Spannweite beträgt dabei 260cm, die Länge beläuft sich auf 253cm. Zum Gewicht, Antrieb, Fahrwerk usw. später mehr, jetzt wird erst mal der Rumpf gebaut. Als Vorlage diente ein Airfix Plastikmodell und eine hochkopierte Zeichnung des Flugzeugs, welche dem Plastikbausatz beilag.

Das war war das Objekt der Begierde:

Maniac_TE
16.08.2016, 18:35
Ich hab mich schon drauf gefreut! =)

Viele Grüße & mein Respekt!
Tim

Messerschmitt
16.08.2016, 18:37
......und los geht´s. :)

Messerschmitt
16.08.2016, 18:49
....hier die nächsten Bilder:

Messerschmitt
16.08.2016, 18:53
So, der Rumpf war also schon mal so einigermaßen zusammen gezimmert. Demnächst dann mehr, es geht an den Bau der Leitwerke (muss erst mal die Fotos wieder auf kleineres Format bringen).

Bis dahin,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

fly-bert
16.08.2016, 19:35
Saubere Holzarbeit!!
Freu mich schon auf die nächsten Bilder.

MfG
Herbert

hps
16.08.2016, 19:54
Mann Christian,
bei dir schaut das aber in der Werkstatt super zusammengeräumt auf ;) - das aber nur so nebenbei!
Bin gespannt auf deine Baufortschritte - ich rieche förmich das Holz - das ist Modellbau par excellence!
Jetgruß Peter

Segelguru
16.08.2016, 20:54
Hallo Christian

was mich sehr Interessieren würde ,wie kommst du von dem Plastikmodel zu den fertigen Sperrholzspannten ?
Und wieder ein tolles Projekt .

Relaxr
16.08.2016, 21:01
Super, da sind Konstruktion und Bau mindestens so toll, wie der Flug selbst, später :)

Messerschmitt
16.08.2016, 21:16
Hallo Herbert,

neue Bilder kommen bald.

Peter, da ich mich doch sehr oft in der Werkstatt aufhalte, möchte ich es dort auch sauber und gemütlich. :)Ich hasse das, wenn man vor lauter Unordnung nix mehr findet. ....auf den Bildern war es noch nicht einmal aufgeräumt! :rolleyes:

Wolfgang, Du wirst es nicht glauben, aber ich forme mir an markanten Spantpositionen, z.B. bei Position Anfang Fläche, Ende Fläche und Anfang Seitenleitwerk den Rumpfquerschnitt mit Lötzinn am Plastikflieger ab und dann zeichne ich die Spanten in der erforderlichen Größe nach diesem Formmuster. (Augenmaß! + Messschieber :) ) Vorne an der Nase sind die meisten Flieger kreisrund. Das ist sicher nicht 100%-ig Scale, aber ich baue ja auch nur Semi-Scale und nehme an keinen Wettbewerben teil. Die Zwischenspanten werden dann zeichnerisch ermittelt. Hilfreich sind auch diverse 3-Seiten-Ansichten, die man in Fachbüchern und im Internet findet. Und Fotos vom Original, immer wieder und wieder ansehen. :) Eigentlich bin ich mit dieser Methode bisher zu recht brauchbaren Ergebnissen gekommen. Natürlich könnte man auch den Plastikflieger in Scheiben schneiden, aber der ist mir immer zu schade dafür.

Bis bald,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Segelguru
17.08.2016, 16:24
Hallo Christian

Respekt was du immer wieder für Modelle zauberst.
Das mit dem Lötzinn und abnahme am Plastikmodell kann ich noch nachvollziehen ,aber wie werden die Zwischenspannten dann Zeichnerisch
gemacht.Als alter Holzwurm möchte ich das auch mal können.

Messerschmitt
17.08.2016, 22:17
Servus Wolfgang,

ich möchte Dir zu diesem Thema einen Buchtipp geben. Nicht, dass ich hier Schleichwerbung machen möchte, aber dieses Buch hat mir beim Bau und der Konstruktion von Modellen schon sehr oft weitergeholfen.
Es handelt sich um das Buch "Scale Fibel", geschrieben von Dick van Mourik und ist beim Neckar-Verlag zu beziehen. Es ist ein Sammelwerk an Bautipps und Kniffen, unter anderem wird auch die zeichnerische Konstruktion von Rumpfspanten beschrieben. Dies hier alles zu beschreiben würde den Rahmen meines Meteor-Bauberichts aber sprengen.
Vielleicht nur ganz kurz das Wichtigste:
Wenn Du zwei bekannte Spanten hast, dann zeichne zuerst auf diesen die senkrechte Mittellinien und die Höhenlinien der Rumpfsehne ein und lege die beiden Papierspanten übereinander, so dass sich die Linien decken.
Dann werden vom Schnittpunkt der beiden Linien aus strahlenförmig weitere Linien im Radius eingezeichnet. Nun musst Du nur noch auf diesen Strahlen den Abstand zwischen beiden Spanten verhältnismäßig teilen. Die so gefundenen Punkte werden miteinander im Bogenverlauf verbunden und Du hast Deinen Zwischenspant. Ich hoffe ich habe das einigermaßen verständlich beschrieben. Das Ganze dann immer wiederholen, bis Du alle Zwischenspanten konstruiert hast. Klar, kann auch mal vorkommen, dass einer nicht ganz optimal passt. Das merkt man dann aber spätestens beim Rumpfgerüst, wenn die Längsgurte eingeklebt werden. Das ist aber auch kein Beinbruch, entweder man muss entsprechend ein bisschen auffüttern oder ein bisschen abschleifen. Mit etwas Übung hat man aber bald den Bogen raus. ;) - Gutes Gelingen! :D

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
17.08.2016, 22:35
Hallo Männers,

nun also weiter mit Fotos. Ihr seht darauf den Bau von Höhen und Seitenleitwerk. Alle Ruder sind mit Hohlkehlen angeschlagen. In den Dämpfungsflächen des Höhenleitwerks ist jeweils ein Servo für die Ruderklappen vorgesehen, das Seitenruder wird mal mit Seilen angelenkt.

Messerschmitt
17.08.2016, 23:12
Die Verbindung der beiden Seitenleitwerke besteht aus einem gelagerten Aluröhrchen mit zwei an den Enden befindlichen Stellringen. Diese sind mit längeren Gewindestangen und zusätzlicher Verklebung befestigt.
Die Gewindestangen rutschen bei der Montage der Seitenruder in zwei dort befindliche Kohleröhrchen. Somit können die Ruderklappen jederzeit wieder abgenommen werden, es muss nichts verklebt werden.

Als Leitwerksprofile habe ich Profile aus der NACA 00-Reihe verwendet. Das Höhenleitwerk hat NACA 0010, das Seitenleitwerk entsprechend dicker, zu Rumpfkontur aus der Draufsicht passend. Die Lagerböcke für die Ruderklappen wurden aus 2mm GFK ausgesägt.

Hier weitere Fotos:

Messerschmitt
17.08.2016, 23:24
So Leute, hier die letzten Bilder vom Leitwerk für heute.
Bald gibt´s wieder neue Fotos zum Anschauen.;)

Gute Nacht und bis bald.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

crutav
18.08.2016, 06:38
das ist unglaublich ... wirklich..... ich nehm mal an du bist ja schon so gut wie fertig oder zumindest recht weit.... wie lange hast du daran gebastelt?

...hast du die spanten und rippen per Hand geschnitten oder ausfräsen lassen ?

ähm.... und da ich noch kein winterprojekt hab.... gibt es von den spanten und rippen eine Datei ? ;-) #

lg max

Messerschmitt
18.08.2016, 07:55
Hallo Max,

ich baue seit ca. 2,5 Jahren an dieser Maschine, immer wieder mal mit Pausen.
Es ist alles in Handarbeit angefertigt. Die Profile drucke ich mir mit Hilfe des Profileprogramms "Profili" aus. Die Ausdrucke werden mit Pritt-Stift auf das Balsaholz geklebt, die Rippen dann ausgeschnitten, bzw. ausgesägt - je nach Holzdicke. Ich habe nämlich keine Fräse und auch kein Computer-Zeichenprogramm mit dem ich konstruieren könnte. Meine Fräse ist die Laubsäge. ;) Ich möchte das auch so, Modellbau ist für mich "Basteln". Ich baue nicht nur, weil ich ein neues Modell haben möchte, nein das Bauen selbst ist bereits Hobby. Es ist ein unglaublich gutes Gefühl, wenn man selbst konstruiert und baut und dabei sieht wie das Werk Formen annimmt. Wenn das Ganze zum Schluss dann auch noch gut fliegt, dann ist man stolz auf sich selbst und das Erschaffene. So entstehen bei mir z.B. auch die Fahrwerksbeine der Flieger meist in Handarbeit, doch das dokumentiere ich in später folgenden Bildern.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Fredcarl
18.08.2016, 08:55
Klasse Holzarbeit , super

Fred

Thomas Ebert
18.08.2016, 09:13
Allein schon der Rohling für die Übergänge Seite/Höhe - wow!:cool:
Wenn ich das richtig gesehen habe, 4 Schichten? Konturschnitte vor oder nach dem Verleimen?

FoxausRhens
18.08.2016, 09:47
Es gibt Threads die sind interessant, es gibt welche die sind gut und es gibt welche die sind die das Beste vom Besten und dazu gehört mit Sicherheit dieser Thread. Hut ab , einfach nur genial was du hier beschreibst.

Ein wirklich tolles Projekt, wegen solcher Mitglieder macht RCN Spaß.

Weiter so und ein dickes Danke

Alex

Messerschmitt
18.08.2016, 13:06
Hallo liebe Mitleser,

es freut mich außerordentlich, dass mein Bericht hier anscheinend auf so viel Interesse stößt. :) :)
Ich habe noch viele Fotos für Euch! ;)

@Thomas: Du hast das richtig erkannt, die Rohlinge für die tropfenförmige Leitwerksverkleidung sind aus 4 Balsaschichten verleimt, da ich leider keinen Balsablock hatte, der dick genug gewesen wäre. Zuerst wurden die Schichten verleimt, dann erst habe ich die Ausschnitte herausgesägt. Eine etwas fummelige Arbeit, je mehr herausgeschnitten wird, umso zerbrechlicher werden die filigranen Gebilde.

@Fred: Hallo Fred, schön dass Du zu meinem Bericht gefunden hast - warst ja bisher immer ein treuer Mitleser, wenn ich was geschrieben habe! (War Bird Forum) :cool:

@Alex: Du machst mich ja gleich ganz verlegen. :o Vielen Dank für Deine netten Worte! :D Genau das ist der Grund, warum ich diesen Thread eröffnet habe. Ich möchte Leute wie Dich unterhalten und informieren. Ich freue mich auch immer, wenn ich einen interessanten Baubericht gefunden habe und verfolgen kann. Genau das ist doch der Sinn von :rcn:

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

....es geht bald wieder weiter. ;)

Pyrowolf
18.08.2016, 15:22
Hallo Christian

Ein hervorragendes Modell hast du da wieder auf die Beine gestellt und gott sei dank gibt es jetzt diese docu von dir.

ich werde es gerne verfolgen und freue mich dich mal wieder bei einem Treffen zu sehen.

Alles Gute für den Erstflug und schön alle Fotos Hochladen.

ciao wolf

Messerschmitt
18.08.2016, 22:14
Hallo Wolferl,

schön, dass dir mein Modell gefällt und dass Du hier mit von der Partie bist.
Ja, ich freue mich auch auf ein Wiedersehen, spätestens nächstes Jahr in Salzburg.
Übrigens, ich habe deinen ganzen Bericht über der Starfighter mit verfolgt - tolle Sache! :cool:
Ich wünsche Dir dabei auch ganz viel Erfolg und ein glückliches Händchen beim Erstflug. Der Staffi ist einer meiner Lieblingsflieger!

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
18.08.2016, 22:23
Nun aber weiter mit meiner "Bildergeschichte":

Ich habe so zwischendurch die Form für die Kabinenhaube hergestellt - Styropor zugeschnitten und geraspelt und gefeilt. Das Ganze mit mehreren, verschieden dicken Lagen Glasfasergewebe belegt und geschliffen und gespachtelt.
Dann das Styropor aus der Glasfaserhaube herausgepult und mit Nitroverdünnung die letzten Reste weggespült. Zum Tiefziehen einer Klarsichthaube wäre die Form mit Styroporfüllung nämlich zu weich, also muss da Anderes hinein. Das Zauberwort heißt "Poraver", ein Blähglasgranulat, welches mit Epoxydharz vermischt in die Haubenform eingefüllt wurde, bis diese wieder eben voll war. Diese Arbeit hat freundlicherweise mein Arbeitskollege Max für mich übernommen, er hatte nämlich das erforderliche Material zu Hause. - Danke Dir!
Nun war die Form bocksteif und konnte an die Firma Ulmer-Tiefziehteile zum Herstellen der Meteor Haube geschickt werden. Vorher war jedoch nochmals Spachteln und Grundieren notwendig, damit die Sache auch glatt wurde.
Hier wieder ein paar Fotos:

Messerschmitt
18.08.2016, 22:44
Dann habe ich mich an den Bau des Tragflügels gemacht. Dies war die größte Herausforderung, da der Flügel die meisten Raffinessen erforderte:
1. Er musste wegen der Transportmöglichkeit teilbar werden.
2. Er beherbergt 2 Landeklappen, 4 Stück Bremsklappen, die Querruder, das Hauptfahrwerk und natürlich die beiden Antriebe.
3. Die Triebwerke sitzen genau mittig, was eine besondere Holmkonstruktion erfordert.
4. Die Motorkabel sollten in den Rumpf reichen, damit später die beiden Regler im Rumpf platziert werden können.
4. Leerrohre für die Positionsbeleuchtungen sollten ebenfalls vorhanden sein.

Aber seht selbst, es hat zuerst mal ganz harmlos mit Rippenschneiden angefangen.......

Messerschmitt
18.08.2016, 23:04
Bitte wundert Euch nicht über die Datumseinblendungen bei manchen Fotos - das Datum stimmt absolut nicht, es war in der Kamera nicht richtig eingestellt worden.

So, nun war es an der Zeit für die Konstruktion der "Speedbrakes", also der 4 Bremsklappen, die ich so wie beim Original realisieren wollte. Ein Freudentag für meine Laubsäge!:p

Messerschmitt
18.08.2016, 23:18
....und weiter ging´s mit dem Flügelbau. :)
Ursprünglich war ja mal geplant, dass ich in die Maschine Impeller von Daniel Schübeler einbaue, da ich damit bereits beste Erfahrungen sammeln konnte. Das wäre sicher auch eine klasse Lösung geworden, letztendlich habe ich mich aber dann doch für Jetfan-Impeller entschieden. Sorry Daniel, das hat aber absolut nichts mit Dir persönlich zu tun. ;)

Messerschmitt
18.08.2016, 23:29
Nun war der ersehnte Zeitpunkt gekommen, ich konnte die Maschine das erste Mal zusammensetzen! :eek:
Die 4 Rohschalen für die Motorgondeln waren mir inzwischen freundlicherweise von meinen Freunden Hans und Klaus Huber angefertigt worden. Die Jungs haben aus MDF-Platten eine Form gefräst, in welcher sie mir vier von den erforderlichen GFK-Hüllen laminiert haben. Tolle Arbeit, Ihr habt mir dadurch einiges an Bauzeit erspart. DANKE!

Hier die Bilder dazu:

Messerschmitt
18.08.2016, 23:41
So "beflügelt" (in des Wortes doppelter Bedeutung :)) war ich höchst motiviert um an der Tragfläche weiterzuarbeiten.

Messerschmitt
18.08.2016, 23:52
Die Spalt-Landeklappen waren die nächste Herausforderung. Diese sind dünn und verschwinden im eingefahrenen Zustand in der Unterseite des Tragflächenmittelstücks. Wie bekommt man eine torsionsfeste, leichte und stabile Klappe zusammen? Meine Lösung besteht aus einem Laminat aus mehreren Lagen Kohlegewebe, Glasgewebe und mit Balsakern. Gepresst wurde nach altbewährter Hausmanns Art. :D

Messerschmitt
19.08.2016, 00:06
So Leute, das war´s wieder mal für heute.
Es ist spät geworden und ich mach jetzt Feierabend. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Betrachten der Bilder.
Vielleicht motiviert Euch mein Bericht ein bisschen, einen Eigenbau auch mal selbst zu versuchen.
Ihr glaubt gar nicht, wie viel Freude man an so einem Projekt hat. Es muss ja nicht gleich so ein Brocken sein, auch kleine selbst konstruierte Modell machen einen riesen Spaß.
Ein gutes Beispiel ist hier sicher Timo Starkloff mit seinen kleinen Air Combat-Modellen.
Auf diese Weise hat man die Möglichkeit auch mal nicht Alltägliches zu realisieren. Es gibt noch soooo viele schöne Originalflugzeuge, die auf einen Modellnachbau warten.

In diesem Sinne .... schlaft gut! ;)

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

MaHö
19.08.2016, 10:04
Hallo Christian, toller sauberer Bau wie immer.
Drück die Daumen für den Erstflug. Kann ja aber kaum was schief laufen ;)
Gruß Martin

digitalonkel
19.08.2016, 10:16
Wow, Ich bin total beeindruck von der Präzision Deines Baus. Macht Spaß mitzulesen.

Johannes Wiesner
19.08.2016, 20:49
Servus Christian,
ich freue mich sehr über deinen Baubericht. Wie immer ganz große Klasse, es ist eine riesen Motivation Dir beim Bauen zuzusehen. Die Gloster Meteor ist mir auch schon des öfteren in den Sinn gekommen aber ich hätte eher zu einer der späteren Versionen tendiert. Aber wie dem auch sei, schön finde ich alle Versionen.
Den "Knackpunkt" des Modells hast du auch sehr gut gelöst, wahrscheinlich haben die das im Original auch so gemacht. Recht viel anders geht es eh kaum den Holm durch die Gondeln zu bringen.
Also viel Vergnügen noch und viel Erfolg beim Erstflug.
Schöne Grüße,
Johannes
p.s. L29 lebt noch, allerdings muss ich das Fahrwerk überholen.

Messerschmitt
20.08.2016, 09:55
Hallo Leute,

vielen Dank für Eure netten Kommentare.

@Johannes: Ja , bei den verschiedenen Versionen der Meteor sind viele schöne dabei, lediglich die späteren Baumuster mit der langen Radarnase gefallen mir nicht so. Es wäre bestimmt von Vorteil gewesen eine spätere Version mit schlankeren Motorgondeln und eckigem Leitwerk zu bauen. Aber gerade die erste Version mit Ihren dicken, pummeligen Motorgondeln und dem ovalen Leitwerk hatte es mir angetan! ;) Auch die knubbelige Kabinenhaube wollte ich haben, selbst wenn diese nicht gerade windschlüpfig auf der Rumpfnase thront.

Schön, das es Deine L-29 ebenfalls noch gibt. :)

Bald gibt´s wieder neues Bildmaterial.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

ChristophA4
21.08.2016, 11:40
Servus Christian.
Nachdem du auf der Versamlung erzählt hast das du da jetzt ne Bilderstory machst hab Ich da am Freitag gleich noch Bilder geguggd.
Wie schon bei der Buccaneer ist es immer wieder schön solche Bilder anzuschauen und für mich viel wichtiger,
Ich werd mir da einiges abschauen für zukünftige Projekte ;)
So,warte gespannt auf weitere Bilder,Ich kenns ja erst ab Rohbaufertig.:D

Ich geh jetz wieder in Keller Akkuhalterung für die Heinkel basteln.

Gruss Christoph

Messerschmitt
21.08.2016, 21:15
Hallo Leute,

so, nun geht´s wieder etwas weiter mit meiner Bildergeschichte.
Es war an der Zeit, die Flächenauflage und die aerodynamischen Übergänge am Rumpf zu bauen.
Das Ganze sah dann so aus:

Messerschmitt
21.08.2016, 21:31
Dann habe ich mich dem Innenausbau der Triebwerksgondelschalen gewidmet. Das ganze geschah in der Form, in der die Gondeln laminiert worden waren, so konnte sich nichts verziehen.
Im vorderen Bereich wurde verstärkende CFK-Bänder auflaminiert, damit sich die Außenhülle der Gondeln durch den Luftsog der Impeller nicht zusammenziehen kann. (hoffe ich zumindest ;))
Außerdem wurden stabilisierende Spanten eingeharzt und es wurden CFK-Elemente zur Luftführung eingebaut.

Messerschmitt
21.08.2016, 21:41
Zur Motivation wurde das Modell nach Bastelende immer wieder mal zusammengesteckt :) :) :)
Das sind dann die Momente, die ich beim Modellbau genieße .... ich stelle mich vor das Flugzeug und genieße den Anblick. Als Belohnung gibt´s ein Bierchen. Dabei kann man so schön überlegen wie es weitergeht und man sieht das neue Modell im Gedanken schon in der Luft. Aber Ihr kennt dieses Glücksgefühl sicher auch, oder? :D :cool:

Messerschmitt
21.08.2016, 21:51
Weiter ging es dann mit diesen Arbeiten:
Anfertigung des aerodynamischen "Spaltkeils" der die einströmende Luft für die beiden Triebwerke teilt, so dass die Luft über und unter der Tragfläche zu den Triebwerken (hier die Impeller) geleitet wird.
Die Landeklappenservos wurden eingebaut und die unteren Triebwerksgondeln wurden mit Einbaudeckeln versehen, so dass die Fahrwerke nach dem Verkleben der Gondeln montiert werden können.

Messerschmitt
21.08.2016, 22:02
Als nächstes habe ich mich dann etwas mit den Impellern beschäftigt.
Wie bereits geschildert, wird die Luft über und unter der, durch die Triebwerksgondeln hindurchgehenden Tragfläche zu den Impellern geführt. Es ist also ein "Open Duct"- Luftsystem.
Für diesen Anwendungszweck erschienen mir die von der Fa. "Fantastic Jets" angebotenen, extra großen Einlauftrichter bestens geeignet. Da diese relativ lang ausgebildet sind, konnten die eigentlichen Impellergehäuse entsprechend gekürzt werden.
Das Ganze sieht nun so aus:

Messerschmitt
21.08.2016, 22:10
So, und schön langsam ging es parallel auch an die ersten Arbeiten für den Cockpitausbau.

Messerschmitt
21.08.2016, 22:16
So Leute, für heute reicht´s wieder! Ich möchte ja auch noch ein bisschen Basteln und nicht nur Bilder hochladen. ;)
Schönen Abend noch und bis bald.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

elektrowilli
21.08.2016, 23:22
Ganz großes Kino, vielen Dank für diesen Baubericht!

Grüße
Willi

Fredcarl
22.08.2016, 08:14
Spitze Christian !!!!!

Fred

modellbaufalcon
22.08.2016, 09:37
Hallo Christian

Erstklassischer Modellbau, 1:5 => genau der richtige Massstab.

Zum Thema Plastikmodell und Spanten abformen habe ich das Problem Fototechnisch gelöst:


Das Platikmodell wird auf einem parallel verschiebbarer Unterlage befestigt, danach in der gewünschten Position fotografiert.
1650319

Spant oben
1650320

Spant unten
1650321

Im CAD zeichnen ich die Spanten nach, korrigier denn leichten Verzug der durch das schräg von oben und seitwärz fotografieren entsteht.
Danach setze ich die obere und untere Hälfte zusammen.
Das ganze ist relativ Aufwändig, dafür erhält man aber sehr genau Spanten.

PS: Irgenwie räumt bei mir niemand die Werkstatt auf:eek:



Gruss Martin

Messerschmitt
22.08.2016, 11:24
Hallo Martin,

....wow, eine klasse Methode quasi den Schattenriss am Modell abzufotografieren.:eek:
Auch wenn ich den Luxus eines CAD-Programms nicht nutzen kann (da nicht vorhanden),...... das mit dem Schattenriss wäre auch bei meiner zeichnerischen Methode sehr hilfreich, um die Form des jeweiligen Spants genauer zu erkennen.....man lernt halt nie aus! Danke für den Tipp. ;)

Übrigens, ich habe mit Freude auch Deinen Bericht von der 1:5 F-20 mit verfolgt. Das ist schon klasse, wie perfekt man ein Modell bauen kann, wenn man sich mit der Planung und dem Fräsen am PC auskennt. Ich kann mir vorstellen, dass das Erstellen der Fräsdateien die meiste Zeit beansprucht, doch dann ist das Herstellen mehrerer gleicher Modelle keine Hexerei mehr. Du hast das bei der F-20 perfekt umgesetzt und das Modell super sauber gebaut. Respekt! Einer meiner Arbeitskollegen baut übrigens nach deiner Fräsdatei ebenfalls dieses Modell.
Hast Du Deine Maschine inzwischen schon fertig?

Martin, .... das mit der Werkstatt aufräumen .....nach der Laubsäge ist dort mein zweitbester "Freund" der Staubsauger! :D :D :D

@all: Danke für eure positiven Kommentare, das freut mich sehr und motiviert für neue Taten.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

modellbaufalcon
23.08.2016, 20:37
Ich kann mir vorstellen, dass das Erstellen der Fräsdateien die meiste Zeit beansprucht, doch dann ist das Herstellen mehrerer gleicher Modelle keine Hexerei mehr.

Ja, seit ich eine CNC-Fräse besitze zeichne ich ca. 5x Länger. Die Zeichnungen werde alle in einem günstigen 2D CAD erstellt.




Hast Du Deine Maschine inzwischen schon fertig?

Nein, bin leider seit 8 Wochen nicht mehr zum Bauen gekommen:cry:

Ich freue mich schon auf Deine weiteren Beiträge!

Gruss Martin

Messerschmitt
23.08.2016, 21:43
Hallo Impellergemeinde,

......wird wieder mal Zeit für ein paar Fotos.
Ich hatte mir Gedanken gemacht, wie wohl die große vordere Deckelhaube geöffnet und geschlossen werden kann. Ich wollte da keinen sichtbaren Verschlussriegel und erst recht keine Verschraubung o.Ä.
Also habe ich die Sache so gelöst: Der Antennenmast, der auf dem Rumpf sitzt, sollte zugleich als Entriegelungshebel dienen. D.h., wenn der Mast nach vorne gedrückt wird (also in Flugrichtung), dann entriegelt er durch eine selbstgebaute Federmechanik mit angelenktem CFK-Stäbchen den Rumpfdeckel im hinteren Bereich. Vorne wird der Rumpfdeckel durch zwei kleine Buchendübel gehalten. Einfach und unsichtbar und durch den relativ großen Antennenmast auch kinderleicht zu bedienen. ;)
Hier die Bilder:

fly-bert
23.08.2016, 21:45
Ich wußte schon immer, du bist ein Fuchs!:)

MfG
Herbert

Timo Starkloff
23.08.2016, 21:47
Toller Flieger und Aufbau. Macht Spaß zum Zuschauen :)

Viele Grüße, Timo

Messerschmitt
23.08.2016, 21:50
Danach habe ich mich endlich einer Arbeit unterworfen, die ich schon lange vor mir hergeschoben hatte.
Die Triebwerksgondeln mussten weiter bearbeitet und gespachtelt und geschliffen werden.

Messerschmitt
23.08.2016, 22:01
Dann wurde schon mal das Seitenruder bebügelt (Oracover Gewebefolie) und am Ausbau des Cockpits wurde ein wenig weitergemacht.

Messerschmitt
23.08.2016, 22:08
Die Schraubendurchführungen am Flächenmittelstück wurden fertig gestellt und dann war erst mal Schleifen angesagt. :(

Messerschmitt
23.08.2016, 22:22
Es folgten verschiedene Arbeiten wie, Höhenleitwerke fertigstellen und Ruder bebügeln, Triebwerksgondeln grundieren, Strömungstropfen spachteln und grundieren etc. Und zwischendurch immer wieder mal alles zusammenstecken um Passformen und Übergänge zu checken.

J.G
23.08.2016, 22:35
Als nächstes habe ich mich dann etwas mit den Impellern beschäftigt.
Wie bereits geschildert, wird die Luft über und unter der, durch die Triebwerksgondeln hindurchgehenden Tragfläche zu den Impellern geführt. Es ist also ein "Open Duct"- Luftsystem.
Für diesen Anwendungszweck erschienen mir die von der Fa. "Fantastic Jets" angebotenen, extra großen Einlauftrichter bestens geeignet. Da diese relativ lang ausgebildet sind, konnten die eigentlichen Impellergehäuse entsprechend gekürzt werden.
Das Ganze sieht nun so aus:

Hallo Christian,

nach dem Du ja löblicherweise unsere Einlauftrichter verwendest, eine Sache die ich Dir ans Herz legen möchte, ich konnte es nicht einwandfrei erkennen, ob dies bei deiner Gondelkostruktion möglich ist. Der Trichter sollte einen maximalen Durchmesser von 120 mm nicht überschreiten (im Auslieferungszustand hat er 150 mm) damit er optimal funktionieren kann. Und er sollte nicht mit der Gondelform abschliessen, bzw. dicht machen. Die einströmende Luft sollte auch am Trichter vorbei am hinteren Ende der Gondel (Schubrohr) wieder austreten können, ist das möglich ??

Gruß Jürgen

PS. Kommendes Wochenende haben wir Flugtag, ich hoffe dein Sahnestück ist schon eingeflogen und wir bekommen es zu sehen :D

Messerschmitt
23.08.2016, 22:44
Dann war endlich die Zeit gekommen den Rumpf mit stabilisierendem Glasgewebe zu überziehen. Nach zweimaligem Grundieren des Rumpfes mit Clou Schnellschleifgrund und Zwischenschliff, wurde das 49g/m² Glasgewebe trocken aufgelegt und mit 2-K Klarlack aus dem Autolackierbedarf aufgebracht. Gewebe auflegen und einfach mit Lack einpinseln, sofort saugt sich das Gewebe am Untergrund fest. Nach dem Aushärten des Lacks wurden die überstehenden Ränder abgeschnitten und die Überlappungen verschliffen. Danach alles nochmals mit dem gleichen Klarlack und mit ca. 5% Talkum-Beimischung eingestrichen, ergibt das eine Oberfläche die nach dem Schleifen nur noch wenige Poren und Holzstrukturen erkennen lässt. Abschließend wurde der Rumpf dann zusätzlich mit Lesonal 1K-Primer eingestrichen und absolut glatt geschliffen. Ich möchte Euch das Prozedere der einzelnen Schleifgänge nicht genauer beschreiben, das ist nämlich eine elende Schufterei. :cry:

Chrisu
23.08.2016, 22:54
Hallo Christian.

Wow... einfach super den bau Deiner Meteor, wenn auch still, zu verfolgen. Tolle Arbeit!!!
Das wird ein Sahnestück!

Gruß,

Chris

FoxausRhens
23.08.2016, 23:11
:eek: sehr sehr geil , Hut ab.

Ich bin hoch begeistert

Messerschmitt
23.08.2016, 23:14
Dann konnte ich mich den Arbeiten zuwenden, die mir beim Modellbau am meisten Spaß machen.....viele Details! ;)
Zuerst wanderten etliche Meter schwarzes, dünnes 0,8mm Abklebeband auf den Rumpf, um die einzelnen Beplankungsstöße zu imitieren. Dieses Abdeckband wird für die Herstellung von Elektronikplatinen beim Ätzvorgang verwendet. Es ist nicht ganz glatt, so wie herkömmliche Zierstreifen und kann prima überlackiert werden. Bei leichtem Überschleifen nach dem Lackauftrag kommt eine leichte schwarze Färbung zum Vorschein, die den Eindruck eines Beplankungsstoßes prima vermittelt. Die Bänder habe ich mal bei Conrad besorgt.

Ebenso wurden Ausbuchtungen, Wartungsdeckel und Betriebsstoffdeckel imitiert. Hierzu verwende ich Litho Blech von der örtlichen Druckerei. Dieses dünne Alublech wird mit zugeschliffenen Kreuzschlitzklingen und Messingröhrchen so bearbeitet, dass der Eindruck von versenkten Schrauben und Nieten entsteht. Aufgeklebt werden die Bleche mit dünnem Doppelklebeband. Die Ränder werden mit Sekundenkleber zusätzlich fixiert.
Auch wurden die 4 MG-Rohre der Meteor und deren Einbaubereich und Wartungsöffnungen nachgebaut. - seht Euch einfach die Bilder an, ich glaube die erklären sich von selbst. ;)

Messerschmitt
23.08.2016, 23:53
So Leute, Feierabend.
Habe gerade noch entdeckt, dass sich bereits schon wieder einige Gleichgesinnte gemeldet haben. :)
Männers, Eure Kommentare freuen mich natürlich sehr! :) :) :) Klar sehe ich, dass bereits viele Klicks auf diesem Thread sind, aber wenn man persönliche Statements bekommt, dann freut einem das natürlich um so mehr. :D
Ich danke Euch, Eure Beiträge sind die Belohnung für die Arbeit dieser Berichterstattung hier.

@ Jürgen: Servus Jürgen, die Einlauftrichter die Du mir geschickt hast haben unbearbeitet 146mm Durchmesser. Die Trichter schließen nicht mit den Triebwerksgondeln ab, d.h. evtl. überschüssige Luft könnte daran vorbeiströmen. Ob die Spalte im hinteren Bereich genügen um den Überdruck abzuleiten kann ich noch nicht nicht beurteilen, evtl. muss ich mir da noch etwas einfallen lassen.
Sollte ich Deiner Meinung nach den Trichter auf 120mm Durchmesser reduzieren?

Leider ist die Maschine noch nicht startklar. Ich mache jetzt in Ruhe erst mal alles fertig, mir pressiert es dabei auch nicht mehr, da nicht mehr viele Flugtage anstehen.
Viel Erfolg bei Eurem Flugtag, ich kann leider nicht dabei sein.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

J.G
24.08.2016, 17:03
So Leute, Feierabend.


@ Jürgen: Servus Jürgen, die Einlauftrichter die Du mir geschickt hast haben unbearbeitet 146mm Durchmesser. Die Trichter schließen nicht mit den Triebwerksgondeln ab, d.h. evtl. überschüssige Luft könnte daran vorbeiströmen. Ob die Spalte im hinteren Bereich genügen um den Überdruck abzuleiten kann ich noch nicht nicht beurteilen, evtl. muss ich mir da noch etwas einfallen lassen.
Sollte ich Deiner Meinung nach den Trichter auf 120mm Durchmesser reduzieren?

Leider ist die Maschine

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Hi Christian,

ja den Durchmesser in deinem Fall auf 125 oder 120 reduzieren, sonst baut sich auf dem geraden Stück eine Luftsäule auf und der Druckpunkt wandert in eine ungünstige Position.
Das bremst dann :D

Gruß Jürgen

Messerschmitt
24.08.2016, 22:25
Hallo Jürgen,

vielen Dank für den Tipp, das leuchtet ein. Ich werde die Einlauftrichter noch entsprechend bearbeiten.

So Leute, schön langsam war es an der Zeit, dass die Gloster Meteor auch mal auf eigenen Beinen stehen kann. Leider ist das geschleppte Fahrwerk wieder mal so speziell, dass man entweder ein Vermögen für speziell angefertigte Fahrwerksbeine ausgeben müsste, oder man macht sich die erforderlichen Teile einfach selbst. Ich habe mich für Letzteres entschlossen, auch wenn ich nicht über Maschinen für die Metallverarbeitung verfüge.
Also musste die gute alte Laubsäge wieder mal herhalten. :D In Zusammenarbeit mit Bohrmaschine, Feile, Säge und div. Bohrern und Senkern sind dann so nach und nach drei vorbildähnliche Fahrwerksbeine entstanden. Alle Einzelteile sind miteinander verschraubt und verklebt. Als Verbindungsbolzen zu den elektrischen Giezendanner Mechaniken wurden 6,0mm Paßstifte verwendet.
Drei erforderliche Drehteile hat mir Arbeitskollege Max angefertigt. Merci Max!
Die Hauptfahrwerksbeine sind mit 150mm Rädern bestückt, das Bugrad hat einen Durchmesser von 120mm.

Schaut mal hier:

Messerschmitt
24.08.2016, 22:30
Und endlich konnte mein "Baby" nun auf eigenen Beinen stehen. :)
Allerdings waren die Federn der Hauptbeine noch etwas zu schwach, so dass die Fahrwerksbeine zu stark eingefedert sind (daher die stützende Unterlage auf dem Foto). Ich habe die Federn inzwischen durch stärkere ersetzt. Sollten diese noch nicht ausreichen, ist nochmals neue Anpassarbeit erforderlich.
Aber auch das wird zu lösen sein. ;)

Messerschmitt
24.08.2016, 22:34
Und bevor ich mich dann an die Fertigstellung des Cockpitausbaus begab, wurde noch ein entsprechender Radkasten für das Bugfahrwerk gebaut.

Messerschmitt
24.08.2016, 22:36
So, das war´s schon wieder für heute. ;)

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Fredcarl
25.08.2016, 08:17
Tolle Leistung Christian - wie immer

beste Grüße
Fred

fly-bert
25.08.2016, 08:28
Hallo Christian,
mit Laubsäge 3 mm Alu, welche Zauberblätter hast du da?

MfG
Herbert

Ghostrider
25.08.2016, 09:26
Hi Christian,

da ich Dich ja in Schwandorf Kennenlernen konnten bin ich nicht nur von deiner Arbeit begeistert. Ich wäre dafür bei deinem nächsten Projekt installierst Du eine Webcam die sich auf meiner Homepage in einem Lifestream abbildet, dann könnte die ganze Welt Dir zuschauen. Spass beiseite, ich habe eigentlich keine Worte für das was Du hier zeigst. Cooler noch das Du uns zeigst das es auch ohne die schönen Technischen und Digitalen Helferlein geht. Einfach mal wieder die Laubsäge in die Hand nehmen und loslegen.

Ich ziehe meinen Hut vor diesen Handwerklichen Fähigkeiten und die Methode mit dem Schatten um die Rumpfspanten abzunehmen habe ich gespeichert für mein nächstes Projekt "Me 262 HG 3".

Gruß
Heiko

Segelguru
25.08.2016, 14:48
Servus Christian

einfach Spitze ,solche Bauberichte liest man gerne ,wie einen Krimi.
Immer wieder spannend wie es weiter geht.
Einfach Top.

Messerschmitt
25.08.2016, 14:53
Servus Herbert,

das ist kein 3,0mm Alu, das ist 4,0mm Dural! :p :D
Ich verwende zum Schneiden ganz normale Metallsägeblätter für die Laubsäge. Der Sägestrich wird bei mir aber nicht mit Spiritus benetzt, so wie das normalerweise bei Aluminium gemacht wird, nein, ich verwende ganz normales Haushalts -Nähmaschinenöl. Dann flutscht das sagenhaft und die Alusägerei ist kein Problem mehr. ;)

Hallo Heiko,

das mit der Webcam machen wir lieber nicht, da ich immer sehr lange für ein neues Projekt benötige, schlafen die Leute sowieso ein. :)
Ich freue mich, dass Dir meinen neue Maschine gefällt. Ich bin aber auch schon gespannt auf Dein neues Projekt Me-262 HG3. Ein sehr cooler Flieger, auch wenn es ihn im Original nie gegeben hat.
Aber gerade das ist doch eine der sehr schönen Facetten des Modellbaus - wir können bauen was wir wollen und auf diese Weise sogar längst vergessene Projekte zum Leben erwecken.
Ich wünsche Dir viel Erfolg bei der Umsetzung. Aber wenn ich Deine Aurora so sehe, dann wird das ein Klacks für Dich. ;)

So Männers (und evtl. sogar Frauen??),

meine Meteor war also so weit gediehen, dass ich mich nun an die Fertigstellung des Cockpits gemacht habe.
Eigentlich schon mutig, wenn man noch nicht einmal weiß, ob die Kiste auch fliegt.
Aber ich habe ja bereits geschrieben, dass mir das Bauen selbst bereits Freude bereitet.

Hier die Bilder dazu:

Messerschmitt
25.08.2016, 15:01
Dann brauchte der Minipilot noch ein geeignetes Gurtsystem.
Der Gurt selbst besteht aus einem ausrangierten Schnürsenkel. Die Montagebeschläge sind aus 1,5mm Aluminium angefertigt, die Verstellschlaufen habe ich von einem alten Unterhemdchen meiner jüngsten Tochter entwendet. :rolleyes: Das Gurtschloss entstand aus einer Beilagscheibe mit 4 aufgelötete Kupferdrahtbügeln und einem aufgeklebten, abgerundeten Sperrholzkreuz. ;)

Messerschmitt
25.08.2016, 15:08
Zum Schluss habe ich dann noch das Belüftungssystem für die Frontscheibe aus Aluröhrchen nachgebaut und der Pilot bekam ein kleines Kopfpolster, damit er es ein bisschen bequemer an seinem Arbeitsplatz hat. :)
Das Polster ist aus weichem Balsaholz geschliffen und mit Leder einer alten Damenhandtasche bezogen.
Somit war nun auch der Innenausbau des Cockpits eine abgeschlossene Sache.

Messerschmitt
25.08.2016, 15:17
Jaja, wenn alles so schnell ginge, wie hier beschrieben. :rolleyes:
Gerade diese Details erfordern viel Zeit und Geduld. Aber seltsamerweise sind es genau diese kleinen Fummelarbeiten, die mir am meisten Spaß bereiten. Noch dazu, weil das fast nix kostet, es ist alles irgendwelcher Krimskrams aus verschiedenen "Ramschkisten". :cool:

Nun gut, so weit für heute. Bald geht´s wieder weiter mit meinem Baubericht. Übrigens, während ich hier immer wieder berichte, gedeihen bereits weitere Arbeiten an der Meteor.
Aber das erfahrt Ihr alles noch zu gegebener Zeit ........


Viele Grüße,
Christian Hoffmann

fly-bert
25.08.2016, 16:05
Das ist wie bei der "Flugrevue", man(n) freut sich auf die nächste Ausgabe.:)

MfG
Herbert

Frank Behrens
25.08.2016, 16:17
Moin,

Klasse Modellbau den Du uns hier zeigst!
Das mit den Fahrwerken ist auch Super.
Da lass mich noch evtl. von inspirieren... :cool:

MfG

Frank

Messerschmitt
26.08.2016, 08:31
Hallo Frank,

freut mich, dass ich Dich mit meinem Bericht etwas inspirieren kann.

"NEUE AUSGABE DER FLUGREVUE" :) :)

Nachdem nun der Cockpitausbau abgeschlossen war, konnte nun endlich die Kabinenhaube an ihrem Platz verklebt werden.
Danach ging es an die Herstellung der Umrahmungen und Kanzelstege. Eine funktionsfähige Kabinenklappe war natürlich ebenfalls Pflicht. ;)
Die Umrahmungen wurden aus Lithoblech hergestellt und mit dünnem doppelseitigem Klebeband aufgeklebt, zum Schluss wurden alle Rahmenteile an den Kanten mit dünnem Sekundenkleber nachgeklebt.
Somit hält die Geschichte auch bei Sonneneinstrahlung.
Die Herstellung der Rahmenteile geht folgendermaßen: Erst mal eine Papierschablone anfertigen um die Form und Größe des entsprechenden Teils zu ermitteln. Lithoblech mit Doppelklebeband versehen. Dann das Teil mit Cutter und Schere ausschneiden. Nun werden die Nieten mit einem Messingröhrchen vorsichtig nach Augenmaß eingeklopft. Das Bauteil ist nun etwas wellig und die Nietköpfe sind durch das Einschlagen zu tief drinnen. Darum jetzt das Bauteil umdrehen und die Rückseite, auf der sich bereits das Klebeband befindet, mit dem Hammerkopf glattstreichen. Also Hammer draufdrücken und unter Druck hin und her fahren. - Nicht klopfen, das gibt unschöne Druckstellen und Kanten! Dadurch wird die Rückseite des Bauteils wieder glatt und das Klebeband kann wieder großflächig haften. Auf der Vorderseite sind die Nieten dann wieder oberflächenbündig und nur die Abdrücke des Messingröhrchens sind etwas vertieft.

Hier das Ergebnis:

Messerschmitt
26.08.2016, 08:36
So Leute, Fortsetzung folgt.
Jetzt möchte ich aber erst mal das tolle Wetter genießen. :cool:
Bis bald.


Viele Grüße,
Christian Hoffmann

alfatreiber
26.08.2016, 08:46
Einfach genial!:cool:

Allerhöchsten Respekt vor deiner Arbeit!

oberleutnant
27.08.2016, 10:05
Hab den Faden eben erst entdeckt. Super Arbeit. Das gehört ja eigentlich in die Rubrik Scale-Modellbau.
Und jetzt statt Impeller zwei kleine Heißluftgebläse rein....:)

Weiter so
Gruß
Tom

Herbert L39
28.08.2016, 07:48
Servus Christian einfach sehr schön deine Bilder zur Entstehung eines Super Holzmodells,einfach wieder ein Unikat in deiner Sammlung.Alle deine Modelle sind eine Augenweide ich Wünsche dir viele Genussvolle Flüge mit dem Meistermodell. Viele Grüsse Herbert

Messerschmitt
05.09.2016, 22:44
Hallo Freunde des Gebläseantriebs,

wird Zeit, dass ich wieder mal was berichte. Ich war im Urlaub, daher die kleine Pause. ;)

Zuerst mal vielen Dank für eure netten Beiträge, freut mich wie immer sehr.

So, nun weiter.........
Ich war also auch mit der Kabinenhaube bis auf die Verriegelung der Haubentüre soweit fertig, die Tragflächenteile mussten als nächstes für eine Lackieroberfläche vorbereitet werden.
Meine Wahl fiel auf eine Bespannung mit Japanpapier von ca. 16g/m² Gewicht. Also wurden alle drei Flächenteile zweimal mit Porenfüller eingestrichen und jedes Mal mit einem Zwischenschliff wieder geglättet.
Danach wurde das Bespannpapier mit Tapetenkleister aufgeklebt und die Ränder wurden dabei überlappt. Im Anschluss wurde der komplette Flügel nochmals mit 4 Porenfülleranstrichen versehen und jedes Mal zwischengeschliffen (eine hundselende Arbeit, die nicht enden will :( :cry:).
Das Ganze sah dann so aus:

Messerschmitt
05.09.2016, 22:53
Dann endlich war der Zeitpunkt gekommen, die Bereiche der Triebwerksgondeln zu lackieren und selbige an Ihren Plätzen zu verkleben.
Als Klebstoff wurde der, für solche Zwecke bestens geeignete, 2-K-Epoxydkleber Hysol 9462 von Loctite verwendet. Er härtet in ca. 24 Stunden komplett aus und hat den großen Vorteil, dass er von den Klebestellen nicht abfließt, sondern formstabil anhaftet. Mit ihm wurden die Schalen der Triebwerksgondeln mit Hohlkehlenfugen angeklebt.

Messerschmitt
05.09.2016, 23:03
Außerdem wurden im Anschluss zwei aerodynamische Blechverkleidungen aus Lithoblech angefertigt und an Ihrem Platz verklebt.

Messerschmitt
05.09.2016, 23:14
Wie Ihr vielleicht bereits auf dem einen Bild erkennen konntet, sind die zur Anwendung kommenden Schubrohre von WEMOTEC etwas zu kurz für meine Triebwerksgondeln.
Dieser Umstand kam mir jedoch sehr gelegen, da ich den hinteren Bereich der Schubrohre möglichst Scale gestalten wollte.
Tja, und da kam mir doch tatsächlich Kollege Zufall zu Hilfe. :) Schon ewig lange steht nämlich bei mir ein Turbinen-Edelstahlschubrohr in der Werkstattecke umher. Kurzer Check ....das Ding passt doch tatsächlich perfekt im Durchmesser an das GFK-Schubrohr. :rolleyes: Also das Edelstahlrohr mit einem Gasbrenner behandelt, so dass es die schönen ausgeglühten Farben der original Schubrohre bekommt, und zwei entsprechend lange Rohrstücke abgetrennt und montiert. :D ...passt!

Messerschmitt
05.09.2016, 23:21
Danach natürlich die komplette Maschine wieder mal zusammengesteckt und das obligatorische Bierchen zum Genießen und Freuen eingeschenkt. :cool:
Auch Frauchen kommt mal zum Gucken, was denn der Mann so ewig in der Werkstatt treibt ...... ;)
Jungs, schön langsam freue ich mich auf das Finish und die Fertigstellung des Modells.

Ich werde weiter berichten.

Bis dahin,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Fredcarl
06.09.2016, 08:09
Super Klasse - ein Genuss mitzulesen

Fred

fly-bert
06.09.2016, 19:45
Hallo Christian,
interessant du streichts das Papier dann noch mit Porenfüller. Ich mach das immer mit Spannlack. Denkst du da ist ein Unterschied?

MfG
Herbert

Messerschmitt
06.09.2016, 20:31
Servus Herbert,

da ist sogar ein gewaltiger Unterschied! Ich versuche mal den Sachverhalt zu erklären:

Spannlack dient dazu zu "spannen", wie der Name ja bereits vermuten lässt. :D Diese Eigenschaft benötigt man unbedingt bei Rippenkonstruktionen mit freien Bespannfeldern ohne Beplankung, um das Papier stramm und trommelhart zu bekommen. Da bei voll beplankten Flächen jedoch nichts gespannt werden muss, da das Papier ja sowieso schon überall aufliegt, ist die spannende Eigenschaft eines Lacks hier also eher fehl am Platz. Man erreicht dann nur, dass eben diese Spannwirkung auf das unter dem Papier befindliche Holz einwirkt und dieses mit gespannt wird --> die Folge ... die Beplankung fällt zwischen den Rippen ein, sie wird wellig.

Bei voll beplankten Teilen möchten wir mit dem Papier doch eigentlich nur erreichen, dass die Oberfläche glatt und stabiler wird und die Balsastruktur nicht mehr erkennbar ist. Genau hier spielt der Porenfüller seinen Trumpf aus. Er füllt das Papier und glättet es, ohne eine große Spannung aufzubauen. Also, Spannlack nur bei Papierfeldern die nicht am Holz aufliegen.

So nebenbei: Für den füllenden Zweck des Papiers eignet sich auch hervorragend Fußboden-Versiegelungslack mit etwa 5% Talkum versehen. ;) Sobald meine Porenfüller-Vorräte aufgebraucht sind, werde ich das auch mal wieder anwenden.

Also Herbert, probier´s mal nur mit Porenfüller. Ist zwar keine so "spannende" Sache, führt aber dadurch zu einem prima Ergebnis. :D :D

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Christian Abeln
06.09.2016, 20:32
Servus Christian,

ich staune immer mehr. Sehr sehr gut gemacht! Ich hoff ich seh die Mühle mal irgendwo fliegen :)

Messerschmitt
06.09.2016, 20:48
Hallo Christian,

Danke für Dein Lob. :)

Ja, wäre schön, wenn wir uns mal persönlich kennenlernen würden.
Vielleicht klappt´s ja mal im nächsten Jahr. Das Salzburger Impellertreffen wäre so eine Adresse, da bin ich eigentlich immer vor Ort.
Oder komm´ doch mal nach Schwandorf (beides wärmstens zu empfehlen!). Vielleicht verschlägt´s mich aber auch mal mehr Richtung Norden, wer weiß.
Schau mer mal. ;)

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Christian Abeln
06.09.2016, 21:00
Och :) Persönlich kennengelernt haben wir uns schonmal in Aspach. Damals mit deiner Me wo ich relativ erstaunt war, dass Du Höhenrudertechnisch nen bischen was anders machst als sehr sehr viele andere ;)
Aber ein Widersehen wäre schon schick ;)

Messerschmitt
06.09.2016, 21:27
Donnerwetter, Du hast aber ein Gedächtnis. :eek:
Das war mir komplett entfallen, dass wir uns schon mal getroffen haben .....jaja, das Alter. :confused:
Pssssst ...... das mit meinen Steuergewohnheiten lassen wir mal besser unter uns. :p :rolleyes:

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Christian Abeln
07.09.2016, 06:22
Na wir werden uns mit Sicherheit über den Weg laufen. Bin ja jetzt wieder mehr unterwegs :)

Messerschmitt
13.09.2016, 21:14
Hallo Föhnflieger,

muss mich mal wieder melden. ;)
Es war also fast soweit, ich war kurz vor der Lackierung des neuen Flugzeugs.
Noch ein kleines Detail und es konnte losgehen. Es fehlten noch die Ausbeulungen, die sich beim original Flugzeug oberhalb des Hauptfahrwerksbereichs befinden.

Messerschmitt
13.09.2016, 21:52
Dann war endlich der langersehnte Zeitpunkt gekommen, die neue Maschine war lackierfertig. :) :) :)
Aber welche Farbgebung? Ich muss gestehen, meine Wahl ist nicht ganz Scale, aber da ich nicht bei Wettbewerbern punkten muss, habe ich mir einfach eine Farbvariante ausgesucht, die mir am besten gefiel. Scale deshalb nicht, da diese Royal Navy Lackierung erst bei einer späteren Version der Meteor zum Einsatz kam. Ich habe die erste Version, die F1 nachgebaut, und die gab es nur in braun/olivem, oder in grau/olivem Tarnmuster. Mir gefiel jedoch die Farbvariante der Navy am besten und die ist es nun auch geworden.

Für den Lackauftrag habe ich mich erstmalig für wasserverdünnbaren Acryllack entschieden. Eine klasse Wahl, wenngleich ich bei den ersten Lackierversuchen zuerst einmal scheiterte. :(
Ich wollte diesen Lack nämlich spritzen. Um Lack spritzfähig zu machen muss er bekanntlich verdünnt werden. Ok, also Lack verdünnen, aufspritzen --- tolles Ergebnis! .... Doch was ist das??? :cry: Nach ein paar Minütchen läuft die ganze Suppe einfach davon und macht riesen Tropfnasen an den Kanten der gespritzten Fläche! Schnell war klar, ... Wasser verdampft nicht so schnell wie chemisches Lösungsmittel, die Lackschicht zieht nicht so schnell an und hat Zeit abzulaufen. Also schnell das probeweise gespritzte Höhenruder wieder abwaschen. So, was nun? --> Lackierrolle? --> nächster Versuch!
Und das war es dann! :cool: Leute mit einer kleinen Faserrolle funktioniert das Lackieren so prächtig, dass ich nichts anderes mehr machen werde in punkto Lackauftrag. Momentan bildet sich beim Aufrollen eine Oberfläche wie Orangenhaut, nach kurzer Zeit verläuft der Lack allerdings absolut streifen- und wellenfrei. Ich bin begeistert von dem Ergebnis. Kein großflächiges Abkleben notwendig, wenig Lackverbrauch, dank fehlendem Spritznebel und alles völlig geruchfrei! Außerdem ist alles prima mit Wasser zu reinigen, ich kann Euch das nur empfehlen. Aber bitte nehmt keine Schaumstoffrolle, die wirft Blasen im Lack auf, nehmt so was in der Art:

Messerschmitt
13.09.2016, 22:01
Vom Lackieren selbst habe ich leider keine Fotos, ist ja auch nicht so spektakulär, wenn jemand mit der Farbrolle hantiert. ;)
Nur ein paar vom Aufbringen der Kennungen habe ich gemacht. Die Maskierfolien sind übrigens nicht geplottet, sondern von Hand geschnitten. :D :D
Nach gründlichem Durchtrocknen der ganzen Lackgeschichte habe ich dann die komplette Oberfläche des Modells noch einmal leicht mit einem Schleifpad "superfein" überschliffen. Auf diese Weise sind sämtliche kleine Lackkanten zwischen den einzelnen Farbaufträgen fast komplett verschwunden.

Messerschmitt
13.09.2016, 22:11
Nun ja, und so sieht das Modell nun in seinem Farbkleid aus. Da fehlen zwar noch viele Kleinigkeiten, wie Beschriftung der Wartungsdeckel, Warnhinweise, Schmauchspuren und Verschmutzungen .... aber das kommt alles noch. ;) Aber für heute reicht´s erst mal wieder. Gute Nacht Freunde und

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

RZI
13.09.2016, 22:55
Servus Christian ,

da lacht mein Modellbauerherz :D

Gratuliere zu dieser vollendeten Maschine - und alles per Hand , ohne CAD CAM - Respekt :)

Freue mich sehr , dass Dir wieder ein super Unikat geglückt ist !

Diese Mal hält sie 20 Jahre ..... ich wünsche Dir von Herzen beste Flüge und immer genügend Spannung für den Empfänger !

Hast Du eigentlich etwas Beleuchtung mit verbaut ?

Laß`Dir gut gehen !

Beste Grüße

Rolf

Frank Behrens
14.09.2016, 07:01
Moin,

sieht gut aus von hier! ;)
Welchen Farbhersteller hast Du verwendet?

MfG

Fran

Segelguru
14.09.2016, 07:42
Servus Christian

einfach nur Top deine Maschine.
Der Farbhersteller würde mich auch Inderessieren.
Gibts da die passenten Tarnfarben ?

fly-bert
14.09.2016, 07:51
:cool: Leute mit einer kleinen Faserrolle funktioniert das Lackieren so prächtig, dass ich nichts anderes mehr machen werde in punkto Lackauftrag.

Hallo Christian,
da muss ich dir zustimmen, ich mach das doch seit 10 Jahren schon so:). Spritzen ist eher problematisch, aber rollen der Hit. Dazu noch ein ordentliches Abdeckband und man hat messerscharfe Übergänge.
Und vor allem im Sommer nicht zu schlagen, raus in die Sonne und nach 10 Minuten der nächste Farbauftrag:D...

MfG
Herbert

Fredcarl
14.09.2016, 08:00
Meinen Glückwunsch zu dieser phantastischen Leistung !!!!!


Fred

MaHö
14.09.2016, 08:32
Hallo Christian,
wieder ein super Bau von dir.
Wie groß ist denn die Flügeltiefe vom Mittelteil!? Gleich tief wie der Tisch!!?? WOU. Na die wird wieder gut fliegen. :)

Gruß Martin

eug
14.09.2016, 10:45
Dann war endlich der langersehnte Zeitpunkt gekommen, die neue Maschine war lackierfertig. :) :) :)
Aber welche Farbgebung? Ich muss gestehen, meine Wahl ist nicht ganz Scale, aber da ich nicht bei Wettbewerbern punkten muss, habe ich mir einfach eine Farbvariante ausgesucht, die mir am besten gefiel. Scale deshalb nicht, da diese Royal Navy Lackierung erst bei einer späteren Version der Meteor zum Einsatz kam. Ich habe die erste Version, die F1 nachgebaut, und die gab es nur in braun/olivem, oder in grau/olivem Tarnmuster. Mir gefiel jedoch die Farbvariante der Navy am besten und die ist es nun auch geworden.

Für den Lackauftrag habe ich mich erstmalig für wasserverdünnbaren Acryllack entschieden. Eine klasse Wahl, wenngleich ich bei den ersten Lackierversuchen zuerst einmal scheiterte. :(
Ich wollte diesen Lack nämlich spritzen. Um Lack spritzfähig zu machen muss er bekanntlich verdünnt werden. Ok, also Lack verdünnen, aufspritzen --- tolles Ergebnis! .... Doch was ist das??? :cry: Nach ein paar Minütchen läuft die ganze Suppe einfach davon und macht riesen Tropfnasen an den Kanten der gespritzten Fläche! Schnell war klar, ... Wasser verdampft nicht so schnell wie chemisches Lösungsmittel, die Lackschicht zieht nicht so schnell an und hat Zeit abzulaufen. Also schnell das probeweise gespritzte Höhenruder wieder abwaschen. So, was nun? --> Lackierrolle? --> nächster Versuch!
Und das war es dann! :cool: Leute mit einer kleinen Faserrolle funktioniert das Lackieren so prächtig, dass ich nichts anderes mehr machen werde in punkto Lackauftrag. Momentan bildet sich beim Aufrollen eine Oberfläche wie Orangenhaut, nach kurzer Zeit verläuft der Lack allerdings absolut streifen- und wellenfrei. Ich bin begeistert von dem Ergebnis. Kein großflächiges Abkleben notwendig, wenig Lackverbrauch, dank fehlendem Spritznebel und alles völlig geruchfrei! Außerdem ist alles prima mit Wasser zu reinigen, ich kann Euch das nur empfehlen. Aber bitte nehmt keine Schaumstoffrolle, die wirft Blasen im Lack auf, nehmt so was in der Art:

Christian,

herzliche Gratulation zu diesem wunderschönen Modell. Den Lackauftrag mit der Faserrolle behalte ich im Hinterkopf.
Machst du noch 2K Klarlack drauf? Ebenfalls mit der Faserrolle?

Mein grösstes Problem ist immer dieser Sprühnebel... darum muss ich das auch mal versuchen....

Besten Gruss,
Christof

Messerschmitt
14.09.2016, 21:28
Hallo Leute,

danke für Euer Interesse und für Eure Beiträge. :)

Servus Rolf, schön, dass Du dich hier meldest. Wir haben ja schon länger nichts mehr voneinander gehört.
Deine Worte in Gottes Ohr, ich hoffe auch, dass mir das Modell viel Freude bereiten wird.
Beleuchtung habe ich vorgesehen, es sind auch schon Leerrohre mit verlegt. Ich glaube aber, das mache ich erst nach der Flugerprobung. ;)
Danke Dir für Deine guten Wünsche - wird schon hinhauen!

@Frank und Segelguru
Schaut mal das nächste Bild an, diesen Lack von Swingcolor habe ich verwendet. Den gibt´s im Baumarkt und zwar im Bauhaus (keine Schleichwerbung, nur Info ;) )
Den Lack gibt es in glänzend und in seidenmatt, ich habe natürlich die seidenmatte Version verwendet.
Fertige Tarnfarben gibt´s da zwar nicht, aber mit den gängigsten Farben aus der zur Verfügung stehenden Farbpalette lassen sich alle gewünschten Farbtöne mischen. Ich habe meine benötigten Farbtöne auch selbst zusammmengemixt.

@Martin
Die Flächentiefe an der Wurzelrippe des Innenflügels beträgt stolze 70cm. Ich habe mal nachgerechnet, der Flächeninhalt des Flügels alleine beträgt ca. 134 dm², bei einem Fluggewicht von 15,0kg komme ich somit auf eine Flächenbelastung von ca. 112g/dm². :D Für ein Modell dieser Größe nicht unbedingt viel! Ich bin zuversichtlich.

@Christof
Ja, versuch das ruhig mal mit diesen Wasserlacken, Du wirst begeistert sein. Noch ein großer Vorteil dieser Lacke .... sie sind relativ günstig! :) :)
Ich werde keinen Klarlack mehr auftragen, das ist auch nicht notwendig. Die Oberfläche ist deckkräftig, licht- und abriebfest. Und die Wasserschiebebilder für die Wartungsdeckel halten bombig auf dieser Oberfläche.

So hier das "Farbfoto":

Johannes Wiesner
14.09.2016, 21:58
Servus Christian,
ich lese natürlich immer mit und muss mich jetzt mal wieder zu Wort melden. Die Info der verwendeten Lacke finde ich persönlich sehr wichtig, es erspart doch viel Zeit beim experimentieren. Bis jetzt habe ich diese Lacke nicht in Betracht gezogen, man ist irgendwie noch in der Schiene : " Wenns was gscheits sein soll dann muss es stinken und 2 Komponenten haben" Dein Bericht beweist das Gegenteil; beim nächsten Projekt werde ich diese Lacke auch probieren. Danke für den Tip.
Eines wollte ich noch zum Thema "Cockpit vor Erstflug" los werden: Für mich ist es richtig überwindung NACH dem Erstflug Scaledetails zu machen. Ich finde es schon richtig das während des Baus zu machen.
Also dann, weiterhin gutes Gelingen und ein glückiches Händchen für den Erstflug,
Schöne Grüße,
Johannes

Messerschmitt
14.09.2016, 21:58
So nachdem also die Farbe aufgebracht war, habe ich mich nochmals mit den Turbinengondeln beschäftigt.

So wie es auch Jürgen bereits angesprochen hatte, habe ich mir selbst auch immer noch Gedanken über die Luftführung innerhalb der Gondeln gemacht. Wird die komplette einströmende Luft über die Impeller und die Schubrohre auch wieder abgeführt? :confused: Was passiert, wenn zu viel Luft reinkommt, platzen mir die GFK-Gondeln, oder fliegen die gar weg?? :eek:

Etwas beunruhigt war ich darüber schon, noch dazu, weil zwei geschlossene Spanten eine Ableitung überschüssiger Luft verhindern würden.
Kurzum, ich wollte diese Ungewissheit beseitigt haben und deshalb wurden die Gondeln nochmals etwas bearbeitet. So sind in einer zweistündigen Fummelarbeit alle lufthemmenden Spanten mit einem Proxon-Fräser durchlöchert worden. Außerdem wurden die Triebwerksgondeln hinten etwas abgeschnitten und dadurch für eine evtl. notwendige Luftentweichung geöffnet. Mit ein paar M3 Schrauben und Muttern werden die Schubrohre mittig in Position gehalten.

Schaut nun so aus:

Messerschmitt
14.09.2016, 22:10
Bei dieser Gelegenheit habe ich auch gleich noch ein paar kleine Beschläge aus GFK-Ruderhörnchen hergestellt, mit denen ich die Schubrohre recht schön an den Impellern verschrauben kann. Mir gefällt das nicht, wenn die Schubrohre nur mit Klebeband o.Ä. gesichert werden. Das hält zwar auch, sieht aber billig aus und das Klebeband verklebt immer das ganze Impellergehäuse.
Dann noch die Einlauftrichter auf Jürgens Tipp hin etwas im Durchmesser reduziert und die Triebwerke konnten endgültig eingebaut werden.

Messerschmitt
14.09.2016, 22:20
So Leute, das war´s mal wieder für heute. Ich möchte ja auch noch ein bisschen weiterbauen. ;) ;)

Johannes, schön, dass Du mir als Leser treu bleibst!
Ja, das mit den Scale Details und dem Cockpit ist so eine Sache. Das ist glaube ich ein Spleen von mir - ich mache das alles schon bevor das Ding geflogen ist, obwohl ich noch nicht mal weiß, ob es das wert ist.
Aber ein echter Flieger muss doch auch damit bestückt werden bevor er fliegt. :rolleyes: :rolleyes: Außerdem macht es Spaß! :cool: Und lieber vorher machen, als dann vielleicht gar nicht mehr. :D
Jeder wie er möchte, das ist doch das Schöne am Modellbau.

Viel Erfolg beim nächsten Lackieren mit neuer Lacksorte. Du wirst es sicher nicht bereuen!

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
05.10.2016, 22:23
Hallo Leute,

hab´ ja länger nix mehr von mir hören lassen. :( Meine momentane Baustelle war der Garten. :rolleyes:
Hecke schneiden, Hecke schneiden, Hecke schneiden ..... Büsche schneiden .... Rasen mähen. :cry:

Da jetzt aber diese Arbeiten erledigt sind und das Wetter leider schlechter wird, habe ich wieder etwas Zeit zum Bauen gefunden. :)
Doch vorher möchte ich Euch noch schnell zeigen, wie weit ich vor den Gartenarbeiten noch gekommen war.
Die Verriegelung der Kabinenhaube war noch dem Vorbild entsprechend nachgebaut worden.

Messerschmitt
05.10.2016, 22:29
Einige Markierungen und Abgrenzungen wurden aufgebracht und z.T. ein bisschen mit den Verwitterungsspuren angefangen.

Messerschmitt
05.10.2016, 22:36
Das waren nur ein paar Beispiele, an der ganzen Maschine sind inzwischen viele dieser Beschriftungen zu finden. :cool:

So, im Anschluss habe ich dann alle Hohlkehlen-Ruderlager aus 2,0mm Messingröhrchen mit einer aufgelöteten M4 Madenschraube versehen und die Ruder damit endgültig angeschlagen. Die kleine Madenschraube wird dabei jeweils in den Randbogen der Leitwerke oder Tragflächen hineingeschraubt und sichert so die Lagerstange vor dem Herausfallen.
Die Schraube ist quasi kopfüber auf das Messingröhrchen gelötet und nach dem Löten mit der Trennscheibe mit einem kleinen Schlitz zum Schrauben versehen worden.

Messerschmitt
05.10.2016, 22:51
Dann habe ich begonnen das RC-Equipment einzubauen.
Als erstes waren die Querruderservos mit Anlenkungen dran. Eingebaut wurden zwei digitale JR-Servos vom Typ DS 8411 inkl. Montagerahmen. Die Steuerstangen sind aus M3-Stahl-Gewindestangen mit passenden Gabel-und Kugelköpfen. Das Ganze greift in ein eingeharztes GFK-Ruderhorn.
Das sieht nun so aus:

Messerschmitt
05.10.2016, 23:03
So meine lieben Impellerfreunde, das ist der momentane Stand der Dinge. :D

Ich habe also meinen Baubericht nun soweit nachgeholt, dass Ihr in Zukunft den aktuellen Zustand der Maschine mit verfolgen könnt.
Das Ziel ist jetzt nicht mehr allzu weit entfernt. Ich muss jetzt noch die restlichen Servos einbauen, den Bugfahrwerksschacht verkleben und das Bugfahrwerk montieren. Ein entsprechendes Akkubrett fehlt noch, die Regler müssen montiert und angeschlossen werden. Dann kommt noch eine Centralbox 200 hinein und die ganze Verkabelung im Rumpf steht noch an.
Ich hoffe die Hauptfahrwerksfedern sind stark genug und ich muss das Fahrwerk nicht noch einmal überarbeiten. - wir werden sehen.

Ich werde Euch auf dem Laufenden halten, vielleicht gelingt mir heuer noch der Erstflug. :eek: :eek: :eek:
Fahrwerksklappen und Beleuchtung lasse ich vorerst noch weg, das wird dann nach den hoffentlich ersten erfolgreichen Flügen erledigt.

Ich werde berichten.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Thomas Ebert
07.10.2016, 09:18
es ist einfach ein Genuss, Dir zuzuschauen :).
Eine Frage,
wie fixierst Du beim Auflöten der Madenschrauben die winzigen Teile?
Ich habe es mal versucht, aber bei mir ist es nie gerade geworden.
Gruß, Thomas

deti
07.10.2016, 11:25
Hallo Christian,einen wirklich tollen und schönen Flieger baust du dir:cool:saubere Arbeit ,meine Hochachtung :)

Messerschmitt
08.10.2016, 12:57
Hallo Thomas,

....vielen Dank für die Blumen.
Das mit den Madenschrauben auflöten geht ganz einfach. Der Innensechskant der M4 Madenschraube hat genau den Durchmesser, so dass ein 2,0mm Röhrchen saugend hineinpasst. Ich schleife nur die Madenschraube stirnseitig an, ebenso wird das Röhrchen leicht angeschliffen, dann beides zusammengesteckt, etwas Lötwasser drauf und verlöten. Da rutscht nichts und es muss auch nichts fixiert werden, da passt alles fluchtend. Nach dem Löten unbedingt die Lötstelle gut mit Wasser abwaschen, damit die Säure vom Lötwasser entfernt wird. Dann nur noch ein bisschen verputzen und mit einer dünnen Trennscheibe einen Schlitz für den Schraubendreher einschleifen - fertig! :rolleyes:

Hallo Detlef,
....freut mich, dass Dir auch mein Projekt gefällt. Ja, ja wir Holzwürmer .... ;) Wie geht´s mit der Ryan voran? Schleppend oder? - Du hast Dich ja schon wieder in was Anderes verguckt! :D :D

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Thomas Ebert
08.10.2016, 21:47
Ok, manchmal muss man einfach andersrum denken ;). Ich habe versucht, die Innensechskantöffnung zu erhalten. Madenschraube umdrehen ist aber klar besser - Danke für den Tipp!

deti
08.10.2016, 22:25
Wie geht´s mit der Ryan voran? Schleppend oder? - Du hast Dich ja schon wieder in was Anderes verguckt! :D :D

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

guten Abend Christian,,ja mit der Ryan gehts im Moment nicht vorran,da ich doch erhebliche Rückenschmerzen seit einigen Tagen habe:cry:,,wenn es nicht besser wird werde ich wohl ins Krankenhaus müssen,,werde Montag nochmal zum Arzt gehen und der soll entscheiden was los ist:rolleyes:versuche aber trotzdem den Motor in die Ryan einzubauen,,aber wie gesagt sehr schleppend:rolleyes:

ja die Hawker Fury,,die ist als nächstes dran,,aber ab November :confused:, das wird sich wohl verschieben, wenn mein Rücken nicht langsam besser wird:(

Messerschmitt
24.10.2016, 20:52
Hallo Impellerfreunde,

momentan geht´s bei mir wieder mal etwas schleppend voran. Wenn ich Zeit habe, dann habe ich keine Lust, wenn ich Lust hätte, dann habe ich keine Zeit. :rolleyes: .... so was aber auch! :D :D
Und viel geflogen wird bei mir auch immer noch, dank des schönen Herbstwetters. :) :) :)

Aber ein bisserl was ist doch passiert, hier nun die Neuerungen.
Ich habe endlich die Höhenruderservos und Anlenkungen eingebaut. Sieht so aus:

Messerschmitt
24.10.2016, 21:01
Naja, wenn ich schon mal dabei bin .... gleich auch noch die ganze Seitenrudergeschichte.
Die Anlenkseile habe ich aus dem Fahrradzubehör, das sind die Seelen von Schaltbowdenzügen. Die lassen sich nämlich super löten und kosten nur kleines Geld. ;) Ich habe damit bereits die besten Erfahrungen gemacht.
Schaut mal hier:

Messerschmitt
24.10.2016, 21:09
Und dann ..... habe ich mal die Bewaffnung mit Schmauchspuren versehen. - Kleine Airbrusharbeit - ;)
Tja, mehr ist noch nicht passiert, aber auch wenn sich das so kurz liest ... das dauert alles seine Weile. :rolleyes:
Ich freue mich auf alle Fälle über jeden Fortschritt, auch wenn er noch so klein ist.
...und das Ziel rückt immer näher. :cool: :cool:

Bis demnächst,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
10.11.2016, 20:26
Hallo Föhnflieger,

wird Zeit, dass ich mich mal wieder melde. :rolleyes::rolleyes:
Ich habe mich inzwischen um die Elektronik gekümmert. Lange habe ich überlegt, ob ich die Empfangseinheit im Flügel integriere, oder ob der Empfänger ganz normal im Rumpf verbaut wird. Da jedoch die meiste Technik im Flügel verbaut ist und sich im Rumpf nur 4 Servos befinden, bin ich zu dem Schluss gekommen die Central Box 200 mit einem Satellitenempfänger auf dem Flächenmittelstück zu platzieren. Außerdem kommt ein praktischer RC-Switch zum Einsatz, mit dem die Empfangsanlage bequem vom Sender aus eingeschaltet werden kann.

Für die Trennstelle habe ich mich für 8-polige EMCOTEC-Stecker und Buchsen entschieden. Eine wirklich durchdachte und perfekte Lösung, die da angeboten wird. Das Verlöten macht richtig Spaß. Ich habe eine entsprechende Halterung angefertigt, dort wird dann die Verkabelung zum Rumpf mittels 2 Stecker angesteckt. Außerdem befindet sich da auch noch eine Steckbuchse für den zweiten Satellitenempfänger, welcher sich im Rumpf befindet.
Sieht so aus:

Messerschmitt
10.11.2016, 20:59
Als nächstes habe ich mich um die beiden MEZON 130 Regler gekümmert. Beide Regler wurden vorne im Mittelbereich des Tragflächenmittelstücks angeschraubt. Die entsprechenden Motoranschlussbuchsen waren zu einem früheren Zeitpunkt dort bereits eingebaut worden.
Da es sich um BEC-Regler handelt, deren BEC jeweils 10,0A Stromlast verkraftet, musste eine geeignete Verkabelung hergestellt werden. (Ja, das Modell soll mit BEC gesteuert werden! :rolleyes::rolleyes:):D

Und zwar wurde jeder Regler so umgebaut:
Mezon-Regler haben zwei Empfängerkabel, eines mit rotem Stecker zum Programmieren, eines mit schwarzem Stecker als Empfängerzuleitung.
Von beiden Kabeln wurde jeweils der +Pol und der -Pol zusammengeführt (die BEC-Spannung liegt an beiden Kabeln an) und mit einem MPX-Stecker versehen. Dieser Stecker führt dann jeweils in die Buchse zur Spannungseinspeisung an der Centralbox 200.
Das übrige orange Signalkabel des schwarzen Steckers führt in den Steckplatz des Gaskanals, das des roten Steckers in die entsprechende Telemetriebuchse an der Box. Da es sich hier um eine 2-Mot. handelt natürlich alles doppelt, jeder Regler hat seinen eigenen Gaskanal und seine eigene Telemetrieübertragung. Das funzt alles prächtig! :) :)
Über die Centralbox 200 sind die beiden BEC-Stromversorgungen elektrisch voneinander getrennt.

Zusätzlich wurden beide Regler mit kleinen Lüftern ausgestattet, um eine gute Kühlung zu gewährleisten, da die Regler im Flugbetrieb nicht dem Fahrtwind ausgesetzt sind. Die Lüfter werden dann einfach von einem Balancerkabel eines Flugakkus mit Spannung versorgt. Die Stromaufnahme ist so gering, dass die Akkuspannung beim Laden locker wieder ausbalanciert wird. Das hat sich bei meiner Henschel auch schon bestens bewährt.

Guckt mal hier, so sieht das Flächenmittelstück nun auf der Oberseite aus. Die ganze Technik verschwindet beim Anschrauben der Fläche im Rumpf, die Akkukabel vom Regler ragen nach vorne in den Akkuraum vor der Fläche.

Messerschmitt
10.11.2016, 21:20
Dann habe ich als nächstes mal versucht das Modell ein bisschen zu altern. Das hat der Unterseite des Flächenmittelstücks etwas "Leben" eingehaucht. Ich werde das Stück für Stück noch am ganzen Modell anbringen. ;)

Uns schließlich hat das Hauptfahrwerk in der Fläche Platz genommen und die letzten Deckel der Triebwerksgondeln konnten verschlossen werden.

Messerschmitt
10.11.2016, 21:21
Da mich nun doch schon ziemlich die Neugier gepackt hatte, wie wohl die beiden Triebwerke laufen würden und welches Geräusch sich da entwickeln würde, habe ich die Dinger mal laufen lassen. Außerdem wollte ich wissen, ob meine Luftführung funktioniert und ob sich da an den Motorgondeln irgendetwas zusammenzieht.
Um es kurz zu machen - Alles stabil genug, Schub gefühlsmäßig gewaltig und ein Traumsound einer 2-Mot. Jungs, Ihr glaubt gar nicht, wie es mir inzwischen in den Fingern kribbelt. :rolleyes: :D:D:D

Ich werde weiter berichten. ;)

Bis dahin,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

fly-bert
10.11.2016, 22:02
Hallo Christian,
dann laß die kribbeligen Finger mal den Stick noch vorne bewegen auf der Rollbahn:D

MfG
Herbert

Funflyer 69
11.11.2016, 09:01
Hallo Christian,

traumhafter Baubericht. Da freut man sich jedes mal, wenn Du ihn fortsetzt.

Ein kleiner Hinweis: Ich versehe meine Jeti-Regler auch mit solchen Lüftern auf 5V-Basis: http://www.ebay.de/itm/EB40100S2-999-Axial-Lufter-40x40x10mm-5-V-DC-11-8m-h-27dBA-Gleitlager-SUNON-/111170230138?hash=item19e243177a:g:L3UAAOSwKu9TxeDa Ich schleife jedoch Plus und Minus des Lüfters einfach an Plus und Minus des Reglers - also das Kabel das zum Empfänger geht. Da laufen je Lüfter 200 mA. Das kann jede Stromversorgung ab. Schön kompakte Lösung und die Extra-Steckverbindung zum Balancerkabel entfällt.

So, und jetzt schön weiterbauen und berichten;)

Gruss
Sascha

Messerschmitt
11.11.2016, 18:24
Hallo Sascha,

danke für den Tipp, ist sicher die elegantere Lösung. Werde ich beim nächsten Mal ausprobieren.
Meine Version hatte ich noch rumliegen, darum habe ich die verwendet.

Hallo Herbert,

da freut man sich auf die naheliegende Fertigstellung, dann kommt ein neues Problem daher. :(
Ich habe die Maschine heute mal wieder zusammengesteckt, um zu sehen, wie ich mit dem Schwerpunkt hinkomme. Dabei hat sich herausgestellt, dass das Hauptfahrwerk noch viel zu weich ist und es bereits im Stand stark einfedert. :cry::cry: Bin momentan noch nicht ganz schlüssig was ich da mache. :confused: Da sind bereits große und kräftige Federn verbaut, noch größere wären die Lösung, aber dann gibt´s vermutlich Platzprobleme. Das Problem hat sich erst jetzt ergeben, da die Maschine fast fertig ist und alles Gewicht auf das Fahrwerk drückt.
Werde mal nach Gasdruckdämpfern o.Ä. suchen.........

Also wird die Rollbahn noch etwas warten müssen. :rolleyes: Nur gut, dass das Wetter sowieso nicht passt.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Christian Kasper
11.11.2016, 18:30
Hallo Christian,

kannst du nicht zusätzlich Druckfedern in das Tauchrohr einbauen? ... oder eben Gasdruck...

Gruß
Chris

modellbaufalcon
11.11.2016, 20:05
Hallo Christian

Mit Begeisterung habe ich Deinen Baubericht mit verfolgt!

Beim Fahrwerk würde ich den Drehpunkt etwas verschieben. Das bedeutet
natürlich die Mechanik noch einmal zu Bauen.

1691732

Die Federung verstärkt sich um ca. Faktor 1.5

Gruss
Martin

fly-bert
12.11.2016, 17:11
Hallo Christian,
ja immer diese Überraschungen am Schluß. Ist halt auch ein langer Weg von der Achse bis zum Drehpunkt. Aber du wirst das schon schaffen. Wie siehts den eigentlich beim Original aus, finde leider kein passendes Bild?

MfG
Herbert

Messerschmitt
13.11.2016, 15:49
Hallo Christian,

kannst du nicht zusätzlich Druckfedern in das Tauchrohr einbauen? ... oder eben Gasdruck...


Gruß
Chris


Hallo Christian

Mit Begeisterung habe ich Deinen Baubericht mit verfolgt!

Beim Fahrwerk würde ich den Drehpunkt etwas verschieben. Das bedeutet
natürlich die Mechanik noch einmal zu Bauen.

1691732

Die Federung verstärkt sich um ca. Faktor 1.5

Gruss
Martin

Hallo Christian,
leider habe ich kein Tauchrohr...... :(

Hallo Martin,
vielen Dank für Deinen Beitrag. Die Idee ist gut, ich weiß, dass ich einen längeren Hebel vor dem Drehpunkt benötige. Mir kam da leider der Holm in die Quere. Aber nochmal bauen ist mir zu aufwendig, ich habe jetzt eine andere Lösung:
Ich habe im Fahrwerksschacht nach vorne etwas Platz geschaffen (so weit es bis zum Holm noch ging). Nun verlängere ich die Schenkel für die Federaufhängung um 8mm (das entspricht in etwa auch Deinem Vorschlag, nur in entgegengesetzter Richtung) und es werden pro Fahrwerksbein nun 2 Federn des gleichen Kalibers eingehängt, d.h. ich habe dann die doppelte Federkraft UND einen längeren Hebel. Ich denke, das sollte reichen.
Wir werden sehen. ;)

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
20.11.2016, 23:33
Hallo Männers,

ich habe meine Hauptfahrwerke umgebaut. :):):)
Schau Euch einfach die Bilder an, dann seht ihr die Umbaumaßnahmen. Die Federkraft ist jetzt gefühlmäßig sehr gut, da jedes Fahrwerksbein nun doppelt bestückt ist.
Ich werde die Tage die Fahrwerksmechaniken mal wieder in die Fläche schrauben und testen ob die Dämpfungseigenschaften nun reichen.
.....ich habe ein gutes Gefühl bei der Sache! :D:D

Hier zuerst mal die Lagerböcke für jeweils 2 Federn:

Messerschmitt
20.11.2016, 23:36
....so sah ein Federbein zuerst aus:

Messerschmitt
20.11.2016, 23:37
....und so sieht es jetzt nach den Umbaumaßnahmen aus:

Messerschmitt
20.11.2016, 23:39
Hier noch eine genauere Ansicht:

Messerschmitt
20.11.2016, 23:41
....und das Ganze noch etwas gealtert und verschmutzt.

Messerschmitt
20.11.2016, 23:44
So Leute, das war´s mal wieder vorerst. Drückt mir die Daumen, dass meine Umbauaktionen nicht umsonst waren und dass die Dämpfungsrate und die Haltekraft des Fahrwerks nun genügen.
Ich werde demnächst testen, dann melde ich mich wieder.

Bis dahin,

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Christian Kasper
21.11.2016, 11:28
das sieht doch schon vielversprechend aus!

Sag mal: Was macht eigentlich dieser gelbe Gummi? Was zieht der wohin? :confused:

Cheers
Chris

hps
21.11.2016, 13:21
... dürfte sich wohl um eine Zentrierhilfe handeln, damit das Bein beim Einfahren mittig bleibt, oder?

Btw, super work around Christian. Bin begeisterter Mitleser!
Jetgruß Peter

Christian Kasper
21.11.2016, 14:15
ja aber das sind doch die Hauptfahrwerksbeine... da dreht sich doch nix? Deswegen versteh ich auch nicht für was die Gummis sind...

hps
21.11.2016, 14:31
ja, Christian, da hast du natürlich recht, macht nur beim BFW Sinn. Vielleicht werden dort dann die FW-Klappen eingehängt. Na, Christian wird uns das schon noch erklären ;).

Messerschmitt
21.11.2016, 15:35
Hallo Chris, hi Peter,

die Gummis ..... eigentlich eine ganz banale Angelegenheit. Die Gummis liegen jedem Giezendanner Fahrwerk bei und sollten dann eingehängt werden, wenn große und schwere Fahrwerksbeine zum Einsatz kommen. Sie dienen nur dazu, den Einziehvorgang etwas zu unterstützen, so dass sich die Mechanik leichter tut die Fahrwerksbeine zu heben. Quasi eine Hebehilfe. :D Bei leichten Drahtbeinen mit kleinen Rädern sind die Gummis nicht notwendig.
Beim Ausfahren des Fahrwerks dämpfen Sie zugleich den Ausschwenkvorgang, wenn das Gewicht der Fahrwerksbeine an der Mechanik zerrt. Beim Ausfahren werden die Gummis gespannt und dämpfen dadurch, beim Einfahren entspannen sich die Gummis und ziehen an den Fahrwerksbeinen mit an. ....hat also nix mit Zentrierung oder Fahrwerksklappen zu tun.

So, heute Abend werde ich mal einen Belastungstest durchführen.....

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

pilot
21.11.2016, 15:45
Wow schon sehr beeindruckend das ganze. Bei den Bildern stellen sich mir gleich zwei Fragen, wie schwer ist das Flugzeug und wie viel Kilo Schub erzeugen die Impeller?

Messerschmitt
21.11.2016, 16:38
Hallo Pilot ohne Namen, ;)

das Abfluggewicht wird sich bei ca, 15,0kg einpendeln, die beiden Antriebe hatten am Prüfstand zusammen ca. 10,4kg Schub (~104 Newton). Im eingebauten Zustand habe ich noch keine Messmöglichkeit für den Schub, ich gehe aber mal vorsichtig von ca. 9,0kg (~90N) Schub aus.
Die Flächenbelastung beträgt bei diesem Modell ca. 117g/dm², Leistung ungefähr 560W/kg. ..... das sollte reichen, .... ähm .... hoffe ich zumindest :) :D

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Messerschmitt
22.11.2016, 18:54
Hallo Kollegen,

....also, um es kurz zu machen: Ich bin der Meinung das Fahrwerk funktioniert nun so wie es ist. Es federt bei voller Beladung des Modells ca. 1/4 des Federwegs ein, da die Federn nicht vorgespannt sind, dann kommt der Druckpunkt und es wird hart. Beim Druck auf die Tragfläche von Hand bringe ich es nicht auf Anschlag. :cool:
Fazit: Der Umbau war nicht umsonst, der Aufwand hat sich gelohnt! :):):) Die Praxisstauglichkeit muss sich allerdings erst noch zeigen, so wie es jetzt ist werde ich aber den Erstflug auf alle Fälle wagen können.

Nun denn....auf zu den letzten Arbeiten.
(beim Gedanken an den Erstflug wird mir mulmig :rolleyes:)
Aber nun ist ja sowieso kein Einflugwetter. :D:D


Viele Grüße,
Christian Hoffmann

fly-bert
22.11.2016, 19:53
Aber nun ist ja sowieso kein Einflugwetter. :D:D

Hallo Christian,
ja kennst du nicht das Dezember Hoch, ich würd den Flieger ready for take off machen:)

Aber mit Schubleistung und Abfluggewicht bist du proportional dem Original recht nahe.

MfG
Herbert

Messerschmitt
18.03.2017, 13:53
Hallo Impellerfreunde,

es wird mal wieder Zeit für eine Aktualisierung.;)
Also, die Gloster "Meteor" ist nun endlich fertig. :) :) :) :) :) Ich hatte keine Eile mehr, im letzten Jahr wurde es zu knapp und das Wetter hatte nicht mehr mitgespielt - ja und dann kam der Winter.
Aber in letzter Zeit habe ich mich dem Modell wieder zugewendet und es fertig gebaut.
Jetzt kann der Frühling kommen und sobald die Flugplätze wieder abgetrocknet sind und es etwas wärmer wird, werde ich das Modell testen.

Hier aber zunächst mal ein paar Fotos von den Dingen, die ich noch umgesetzt habe.
Zuerst einmal die vordere Bugfahrwerksklappe. Die Klappe ist sphärisch gewölbt und wurde aus Alublech angefertigt. Mit ein paar formgebenden Sperrholzaufdoppelungen wird das Blech stabilisiert.
So sieht das Ganze aus:

Messerschmitt
18.03.2017, 13:59
Als nächstes habe ich dann die beiden hinteren Fahrwerkstüren des Bugrads gebaut.
Diese sind ebenfalls aus Alublech geformt und mit Stiftscharnieren angeschlagen.
Sehen so aus:

Messerschmitt
18.03.2017, 14:07
Ich wollte nicht noch zusätzliche Servos für deren Betätigung verbauen, deshalb habe ich eine mechanische Lösung bevorzugt.
Zuerst musst da mal eine Vorrichtung gebaut werden, um die Klappen in geöffneter Stellung in Position zu halten. Sie sollen ja nicht umherpendeln und dadurch evtl. das Bugrad beim Einfahren behindern oder blockieren.
Meine Lösung sieht so aus:

Messerschmitt
18.03.2017, 14:12
Zum Schließen der beiden Türen habe ich die bewährte "Schnurzugmethode" angewendet. Damit die Schnur etwas steifer ist und in Position bleibt, wurde sie lediglich im oberen Bereich auf den der Fahrwerksbügel drückt, mit Sekundenkleber getränkt.

Messerschmitt
18.03.2017, 14:16
Dann das Ganze noch ein bisschen angepinselt und mit Verwitterungsspuren versehen.

Messerschmitt
18.03.2017, 14:21
Im Anschluss habe ich einen "Mallorca-Trinkhalm" im Rumpf befestigt, der als Kabelführung für das Bugradlenkservo und die Stromzuführung für die Fahrwerksmechanik dient.
Außerdem ist ein Akkubrett mit Klettschlaufen angefertigt worden und in den Bugbereich des Rumpfes gewandert.

Messerschmitt
18.03.2017, 14:31
Zum Abschluss hat die neue Maschine noch einige markante Verschmutzungs- und Gebrauchsspuren erhalten und dadurch noch etwas an "Leben" eingehaucht bekommen.
Ich werde demnächst draußen bei schönem Wetter noch ein paar Fotos machen und Euch diese dann präsentieren.

Ich hoffe, Euch hat meine Berichterstattung gefallen und vielleicht konntet Ihr auch den einen oder anderen Tipp gebrauchen. ;)

Zum Ende dieses Bauberichts wünsche ich mir nur noch die Erfolgsmeldung über einen geglückten Erstflug. :rolleyes: :) :cool:

Zur Flugerprobung ist es nun nicht mehr lange hin, bitte drückt mir die Daumen. Ihr hört von mir. :)

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Savoy73
18.03.2017, 15:33
Hallo Christian,

dein Baubericht ist der Hammer. Ich muss gestehen, dass ich vom Anfang an deinen Baubericht mitverfolge habe und ich bin immer wieder hellauf begeistert über deine Baukünste…alles selbst gemacht von A bis Z….weiter so!

Viel Glück beim Erstflug.

Gruß Frank

Segelguru
18.03.2017, 16:15
Hallo Christian

bin immer wieder Überwältigt von deinen Baukünsten.Maxximum Respekt.
Viel Glück beim Erstflug,freu mich schon auf die die Bilder oder Videos vom gelungenen Erstflug.

hps
18.03.2017, 17:32
Servus Christian,
vielen Dank für die vielen informativen Baustufenfotos. Es ist einfach eine Freude, dir beim Bauen zuzuschauen. Das Entstandene ist wieder mal ein "modellbauerisches Gedicht"! Ich wünsche dir alles Gute für den Erstflug und bin auf die Fotos der fertiggestellten Maschine und auf ein Flugvideo gespannt. Man sieht sich sicher mal auf einem Flugtag; freu mich drauf!
Jetgruß Peter

Hotzebub Nr.2
18.03.2017, 18:10
Hy Chris

Super gebaut.
Ich drücke Dir die Daumen für den Erstflug, obwohl ich mir sicher bin, dass sie perfekt fliegen wird.

Hoffentlich bis Bald
Andi

fly-bert
18.03.2017, 20:16
Hallo Christian, ich drück die Daumen!!

MfG
Herbert

Maniac_TE
19.03.2017, 11:01
Hallo Christian
Danke für den tollen Bericht & die Daumen sind gedrückt!

Viele Grüße,
Tim

Michael Beck
20.03.2017, 17:03
Hallo Christian,

ein tolles Projekt von Dir. Ist immer wieder ein Genuss Deine Projekte verfolgen zu dürfen. :)

Viele Grüße und viel Erfolg beim Erstflug.

Ich drücke ganz fest beide Daumen. :)

Michael

Messerschmitt
20.03.2017, 21:13
Hallo Frank, Wolfgang, Peter, Andi, Herbert, Tim und Michael,

Ich freue mich echt, wenn ich von Euch so nette Beiträge bekomme, da weiß man, dass man gleichgesinnte Freunde hat, die das auch würdigen! :)
Ihr seid es, für die wir Berichterstatter uns die Arbeit machen. Danke!

So nun Aktuelles: HEUTE WAR ROLLOUT!!!! :D :D :D

Ich habe nach Feierabend die Gloster in den Wagen verfrachtet (passt hinein, wie Arsch auf Eimer ;)) und bin zum Flugplatz gefahren.
War schon ziemlich spät und das Licht war nicht mehr das beste ..... aber ich wollte die Maschine unbedingt zusammenbauen und Rollversuche damit anstellen.
Ich war ganz alleine am Platz und das war auch gut so.
Leute, der Schub ist hammermäßig, nach ca. 30 Metern war die Geschwindigkeit so hoch, dass die Mühle schon fast abheben wollte.
Da muss man sich echt zusammenreißen um nicht das Höhenruder zu betätigen! :) Gut, dass die Flächensicherungsschrauben und die Höhenleitwerksverbindungsfeder noch nicht montiert waren, sonst hätte es mich schon gejuckt. ;)
Das Fahrwerk federt butterweich sämtliche Unebenheiten aus und es ist hart genug um nicht einzusacken.

Die Triebwerke erzeugen einen tollen Sound, die Gondeln sind fest genug, da verzieht sich nichts - scheint alles zu passen.
Ich weiß nicht, wie oft ich den Platz rauf und runter gerollt bin, es war einfach super die Arbeit von vielen Monaten auf der Startbahn in Aktion zu sehen.
Wie wird das erst, wenn sich das Flugzeug erhebt? :eek: :eek:

Also, ich bin sehr zuversichtlich, die Maschine muss nur noch genau ausgewogen werden, dann kann der große Tag kommen.
Ich freu, mich drauf.

Hier noch ein paar Bilder von heute. Die Farben kommen etwas verfälscht rüber, da das Licht schon sehr schlecht war.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Maniac_TE
20.03.2017, 21:17
Einfach nur MEGA! Mehr fällt mir dazu nicht ein.

Schaut wirklich superb aus.

Viele Grüße,
Tim

Claus Eckert
20.03.2017, 21:25
Hallo Christian

Eine wundervolle Schönheit. Da hast Du wirklich wieder etwas Geniales gebaut.

Nur leider neigst Du zur Selbstkasteiung. ;)
Ich würde vermuten 95% aller Mitleser hätten die Meteor flugfähig auf die Piste gestellt und es nicht geschafft das Gas rauszunehmen und am Boden zu bleiben. :D

Auf jeden Fall werden die Daumen gedrückt für den großen Tag.

FoxausRhens
20.03.2017, 21:25
Genial, sehr feiner Flieger. Wünsche einen erfolgreichen Erstflug.

Ghostrider
21.03.2017, 09:10
Hi Christian,

ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Einfach nur genial, was Du da immer wieder für Tricks und Kniffe aus dem Hut Zauberst, ganz zu schweigen von deinen Fähigkeiten als Modellbauer. Was ich persönlich aber noch viel Cooler finde ist , dass Du dich auch an einem RC-Gleitschirm im Schwandorfer Nachthimmel erfreuen kannst. Und dann noch hier Heiko nimm mal die Funke mach ein riesen Gaudi. Deine Meteor und der RC-Gleitschirm liegen Welten auseinander und doch habe ich das gleiche Grinsen in deinem Gesicht gesehen.

Auch von mir viel Glück für den Maiden...

VG
Heiko

deti
21.03.2017, 09:27
Hallo Christian,ich kann mir schon vorstellen das es in deinen Fingern gejuckt hat:D:Dich drücke Dir sämtliche Daumen für deinen Erstflug:cool:steht bei mir auch noch bevor,und ich kann Dir sagen das auch ich immernoch beim ersten Einfliegen das kleine Zittern in den Daumen habe,,,ein Traumhaftes Flugzeug hast Du dir da gebaut:cool:meinen allerhöchsten Respekt vor deiner Baukunst,,,und viel Glück:)

FoxausRhens
21.03.2017, 09:43
Hallo Christian,
mit welchem Harz hast du die Scharniere an deinen Klappen geklebt , ist das Epoxy wenn ja wie hast du den eingedickt ?

Viele Grüße

Alex

Christian Abeln
21.03.2017, 10:45
Alles Gute für den Maiden :)

Messerschmitt
21.03.2017, 15:11
Hallo Männers,

vielen Dank für Eure guten Wünsche zum bevorstehenden Erstflug. :)

@Alex: Ja, das ist 5 Minuten Epoxy mit Microballoons eingedickt, damit die Schose nicht wegläuft und dort bleibt, wo sie aufgetragen wurde.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

shamu
22.03.2017, 07:51
Sers Christian,

ich habe Deinen Beitrag von Anfang an verfolgt und vor allem sehr genossen!
Es ist immer wieder ein Highlight wenn Du etwas von Deiner Kunst zeigst, danke dafür!
Wie mir scheint hattest Du aber auch selbst sehr viel Spaß beim Bau dieses Hammer Jets, deshalb wünsche ich Dir (und
uns allen beim zuschauen) viele schöne und entspannte Flüge und ebenso viele Landungen :D

J.G
22.03.2017, 12:33
Hallo Männers,

vielen Dank für Eure guten Wünsche zum bevorstehenden Erstflug. :)


Viele Grüße,
Christian Hoffmann

Hi Christian,

was soll da schon schief gehen ? Du machst das schon :) Einziger Schwachpunkt den ich von Dir kenne, ist die Empfängestromversorgung, aber das hast Du ja sicher auch im Griff jetzt :cool:

Ich drücke beide Daumen :)

Gruß Jürgen

fly-bert
22.03.2017, 14:13
Ein Traum, die Meteor im Abendlicht. Man sieht es ihr förmich an, dass sie in die Luft will.:D

MfG
Herbert

Messerschmitt
01.04.2017, 12:20
Hi Freunde,

... Freitag 31.03.2017, 14:00Uhr ... blauer Himmel, Sonne pur, 25°C, kein Wind ... Modellflugplatz Tondorf/Bayern ... Ich habe mich mit meinem Kollegen Uwe dort getroffen ... Uwe fliegt seine 2:1 Libelle majestätisch in der Thermik ... Ich lade die "Meteor" aus und beginne mit dem Aufbau ... alles gecheckt, der British-Jet ist startklar ... Abfluggewicht mittlerweile 16180 Gramm ... Stille.

... 15:00Uhr, Uwe setzt zur Landung an, Thermik hat Pause ... Ich brauche Uwe, er ist mein Kameramann ... Ich habe das gewisse Kribbeln im Bauch, das Adrenalin steigt.

... 15:10Uhr, die Meteor steht auf der Startbahn in Startstellung, Uwe liegt am Boden und filmt ... ich atme tief durch ... auf Uwes Kommando schiebe ich den Gasknüppel langsam nach vorne, die Meteor rollt an ... Vollgas.

... mit begeisterndem Sound entfernt sich das Modell von mir ... nach ca. 60 Metern lasse ich das Tiefenruder aus und ziehe leicht
... sie hebt ab ............ und ............SIE FLIEGT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

... Fluglage?? ... drei Klicks Tiefentrimm ... Seite, Quer ... alles neutral ... Fahrwerk rein ... alle drei Räder verschwinden ... sie liegt wie ein Brett! ... ein Traum!!!!:D :D :D :D :D :D :D :D :D

... ein paar Runden fliegen, an den Flieger gewöhnen ... das Modell fliegt, als wäre das schon der zig-ste Flug ... Landeklappen testen ... erste Stufe ... Modell wird langsamer, keine Trimmung notwendig ... zweite Stufe ... die Gloster wird noch langsamer, man meint sie steht, aber sie kippt nicht weg ... das Modell nimmt einfach die Nase runter ... also ist etwas Tiefenbeimischung notwendig.

... Uwe wirft einen Blick auf die Telemetrieanzeigen ... beide BEC´s der Mezon-Regler stehen stur auf 6,0V ... so soll´s sein! ... 3800 mAh sind verflogen ... Flugzeit ca. 7 Minuten.

... Landeanflug: Fahrwerk raus ... Klappen auf erste Stufe ausfahren und einen weiträumigen Landeanflug einleiten ... sie schwebt herein ... leichtes Ziehen ... butterweiches Aufsetzen ... Ausrollen.

... Gejubel der anwesenden Modellflugkollegen ... Befreiungsschrei von mir ... ich fühle mich so leicht, so frei, so unbeschwert ... ich bin glücklich. Gestoppte Flugzeit 8 Minuten!

Leute, ich habe an diesem Tag noch einen weiteren Flug mit der "Meteor" durchgeführt, Uwe hat alles mitgefilmt.
Ich habe noch nie ein geileres Flugzeug geflogen. Ich bin heute noch high von den Erlebnissen des gestrigen Tages. Der Flieger ist kreuzbrav. :cool: :cool:
Der Sound des Modells ist umwerfend, da bin ich schon sehr nahe am Klangbild von Turbinen. Die Leistung ist absolut ausreichend und vorbildgetreu.

FAZIT: Der Bau der "Meteor" war ein Genuß, die ersten Flüge gestern waren einfach nur ein Erlebnis! :) :) :) :) :)

Uwe wird das Filmmaterial noch schneiden, am Montag bekommt Ihr das Video.

Bis dahin,

Viele Grüße,
ein auf Wolke Sieben schwebender
Christian Hoffmann

Relaxr
01.04.2017, 12:24
Mensch - das liest sich ja super, dir sind bestimmt die Mundwinkel vom Grinsen eingerissen :D Allergrösstes Kompliment, bitte ein Video nachliefern. Besser geht nicht :)

MaHö
01.04.2017, 12:44
Herzlichen Glückwunsch Christian!
Sehr schöner Flieger.
Flugzeiten und Flugverhalten wie immer erste Sahne ;)
Gruß Martin

JRehm
01.04.2017, 13:01
bockstark Christian!!!!
Baubericht, Modell und anscheinend auch das Fliegen....alles absolutes "upper class"
Ich freu mich tierisch für dich!

Jörg

hps
01.04.2017, 14:02
Servus Christian,
ein tolles Projekt fand seinen krönenden Abschluss :cool:. Ich fühle mit dir und freu mich schon auf das Video. Allein der schon in packende Worte gefasse Erstflug läßt Großes erwarten - wir warten alle - bitte rasch den Beweis in bewegten Bildern :D.
Herzliche Grüße - Peter

elektrowilli
01.04.2017, 16:15
Hallo Christian,

dein Baubericht hat mich begeistert, ich habe mir viele Kniffe kopiert und abgespeichert.
Herzlichen Glückwunsch zu diesem Modell und dem erfolgreichen Erstflug!

Grüße
Willi

fly-bert
01.04.2017, 18:24
Hallo Christian,
gratuliere!!!!!
Also, noch 2x schlafen:Dbis zum visuellen Hochgenuß mit der Meteor.

MfG
Herbert

reas
01.04.2017, 18:36
Hey Kollege

Herzlichen Glühstrumpf;) Hab dir doch gesagt das des alles hinhaut. Warum auch nicht.

Bin schon auf dem Uwe sein Video gespannt.

Und natürlich ist für den Flieger und dich Ende Juni Pflichttermin!

Gruß

Andreas

modellbaufalcon
01.04.2017, 18:57
Hallo Christian

Herzlichen Glückwunsch zum gelungenem Erst- und Zweitflug!
Wünsche dir noch viele schöne Flüge mit der Meteor.
Ich freue mich schon auf das Video!

Gruss
Martin

Funflyer 69
01.04.2017, 22:44
Auch meinen herzlichen Glückwunsch an Dich für dieses tolle Modell!

Wirklich schade ist nur, dass der wunderbare Bau- und Erstflugbericht hier endet...., hat das Forum hier echt aufgewertet!

Gruß
Sascha

uwe neesen
02.04.2017, 08:58
Das hat Christian richtig gut gemacht :)

Hier ein paar Bilder...

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uwe neesen
02.04.2017, 09:01
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Markus Richter
02.04.2017, 10:41
Super, gratuliere! :-)
Gruß
Markus

Steffen.L
02.04.2017, 13:00
Hallo Christian,

Glückwunsch zum gelungenen Erstflug und zu dem super Modell.
Freue mich schon sie auf einem Meeting live zu sehen!

Gruß Steffen

„Auf die Dauer hilft nur Power!!“ :p

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/274817-Yellow-Aircraft-F-15-Eagle
http://www.edf-jets.de
http://www.youtube.com/user/edfdk

Christian Abeln
02.04.2017, 18:54
Stark! Ganz stark!

Ghostrider
02.04.2017, 19:22
Hi Christian,

es freut mich riesig das alles super gelaufen ist. Aber ehrlich gesagt, bei deiner Meisterarbeit, konnte nur das dabei herauskommen.

wir sehen uns in Schwandorf :D

VG
Heiko

Jetfrank
02.04.2017, 20:09
Well done Christian....!

Überleg doch mal, ob du nicht nach Nordhausen zum Treffen kommst???

Gruß Frank

Messerschmitt
02.04.2017, 21:31
Hallo Impellerfreunde,

vielen, vielen Dank für eure netten Kommentare. :cool:
Es freut mich echt, dass Ihr Euch allzeit an meinem Projekt so interessiert gezeigt habt.
Klar, so ein Modell baut man eigentlich nur für dich selbst, wenn allerdings das Interesse der Kollegen so groß ist, dann ist man natürlich schon ein wenig stolz.

Uwe und Andrea, ich danke Euch schon mal für das Einstellen der tollen Fotos vom Einflugtag. Noch mehr freue ich mich auf das hoffentlich gelungene Video. ;)

@Andi: Wie bereits versprochen, komme ich gerne wieder zu Eurem Flugtag im Sommer.
@Sascha: Noch endet die Geschichte nicht ganz. Jetzt wo ich weiß, dass mein Modell gut fliegt, werde ich vermutlich noch Beleuchtung und Hauptfahrwerkstüren realisieren. Wenn Ihr wollt, kann ich gerne wieder davon berichten. Und irgendwann starte ich bestimmt wieder mal einen Baubericht - es gibt noch so viele schöne Flugzeuge, die sich als Nachbau lohnen würden. ;) ;)
@Frank: Nordhausen würde mich echt reizen. Muss mal den Routenplaner studieren ... ist schon eine ganze Ecke zu fahren.
@Heiko: Schwandorf ist fest geplant, ich freue mich auf ein Wiedersehen.
@Steffen: Vielen Dank für die Glückwünsche, Ich drücke Dir ebenfalls die Daumen für Deinen ersten F-15 Test!
@Willi: Freut mich, wenn Du dir ein paar Sachen abgucken konntest, dafür ist so ein Forum doch auch da.
@Jörg und alle anderen: Danke für eure netten Worte.

Wir sehen uns hoffentlich in der bevorstehenden Saison auf der einen oder anderen Veranstaltung.
Jungs, ich freue mich drauf.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

aguof
03.04.2017, 08:49
Hallo Christian,

auch von meiner Seite herzliche Gratulation. Wie ich Dir schon mitgeteilt hatte, wird der Erstflug kein Problem sein. Erstens weil Du sie gebaut hast und zum zweiten weil die Gloster Meteor wie ein Brett in der Luft liegt.

Viele genussvolle Flüge wünscht Dir Alain

deti
03.04.2017, 09:58
Moin Christian:cool:auch von mir aller Herzlichsten Glückwunsch zu deinem Erstflug:Dein toller Flieger und ein sehr schöner Baubericht:D

DAS alles habe ich noch vor mir:cry:

uwe neesen
03.04.2017, 11:03
und, wie versprochen, das Video :)


https://youtu.be/VhEgyFoLkec

Pyrowolf
03.04.2017, 11:56
Hallo Christian

Ein sehr schöner Jet ist das geworden und man sieht er fliegt super. Hast du wieder toll gebaut und somit wird man sich dieses jahr wieder da und dort treffen.

Alles gute damit und viele schöne Flüge.

Wolfgang

fly-bert
03.04.2017, 12:14
Hallo Christian,
Flugbild und -verhalten erste Klasse!!

Gratuliere nochmals zu diesem wunderbaren Jet.

MfG
Herbert

ChristophA4
03.04.2017, 15:09
Ja Christian
De Kisdn schaud ja in da Luft glei no fui Geiler aus :),reichlich Schub
und a gelungenes Fahrwerk,des federt alles schön weg.So muss des sei.;)

J.G
03.04.2017, 19:56
Hi Christian,

war ja nicht anders zu erwarten von Dir:D Ich wünsche Dir unendlich viele Flüge und genau so viele erfolgreiche Landungen mit der Meteor.
Bin schon sehr gespannt wie sie wirklich klingt;)

Man sieht sich.

Gruß Jürgen

Claus Eckert
03.04.2017, 20:14
Hallo Christian

Einen ganz herzlichen Glückwunsch. Da ist Dir ein ganz großer Wurf gelungen. Wann gibt es einen Bausatz bei Rainer? :D
Das Teil wäre auch auf dem internationalen Markt ein Knaller.

Da haben zwei gemeinsame liebe Freunde von oben zugeschaut und ihre helle Freude gehabt. :)

Messerschmitt
03.04.2017, 21:46
Woiferl, Herbert, Christoph, Jürgen und Claus,

vielen lieben Dank für Eure Gratulationen und Glückwünsche.
Ich freue mich schon darauf, Euch die neue Maschine live präsentieren zu dürfen. :cool:

Claus, das glaube ich auch, dass da oben zwei besondere Leute Ihre helle Freude hatten. ;)

Vielen Dank Uwe für den Videoschnitt und das sehr gelungene Video.

Ich grüße alle, die das Video anschauen und ebenso Ihre Freude daran haben wie ich.

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

FoxausRhens
04.04.2017, 09:47
Wirklich ein tolles Modell, tolles Flugbild. Toll gebautes Modell und toll geflogen.

shamu
04.04.2017, 12:33
Sers Christian,

ich bin begeistert und verneige mich :-)

Ich wünsche Dir viele schöne Stunden mit diesem tollen Modell! :-)

Michael Beck
04.04.2017, 18:11
Hallo Christian,

das ist schlichtweg der Oberhammer. Ich kann mich gar nicht mehr einkriegen und freue mich wahnsinnig für Dich.
Altötting ist vorgemerkt.
Ich habe ja noch einen "verschollenen" Bauplan für Dich. :)

Viele Grüße

und viele erfolgreiche Flüge mit Deiner neuen Gloster Meteor
wünscht Dir

Michael

Messerschmitt
04.04.2017, 20:23
Hi Alex, Stephan und Michi,

auch an Euch vielen Dank für die guten Wünsche.
Jetzt kommen noch ein paar letzte Feinheiten an die Maschine, dann können die Jet-Meetings kommen! :D :cool:

Jetzt, da ein toller Ersatz für Salzburg möglich wird (dank Jürgen :)), freue ich mich umso mehr.

Michi, das wäre schön, wenn wir uns in Altötting wieder mal treffen könnten. .....Ist ja schon viele Jahre her, wo wir das letzte Mal gemeinsam geflogen sind.
Hast Du tatsächlich noch einen Plan von mir? Da schau her, vermutlich das Material, das ich bereits gesucht hatte und nicht mehr wusste wo es abgeblieben ist. ;) ;) :eek:

Wir sehen uns!

Viele Grüße,
Christian Hoffmann

raimondo
04.04.2017, 22:33
Hallo Christian,

habe mir gerade das Video angeschaut und Deinen Baubericht überflogen....wie von Dir gewohnt: ALLES ERSTE SAHNE!!

Noch viele tolle Flüge mit diesem ausergewöhnlichen Modell!


Grüsse aus Südtirol
Raimund

Messerschmitt
04.04.2017, 23:01
Hey Raimund,

so eine Überraschung!! :) :) Wir haben ja schon ewig nix mehr voneinander gehört.
Seid Ihr immer noch Stammgäste in Egglkofen? Ich war schon länger nicht mehr dort .... fiel immer genau in meine Urlaubszeit, wo wir nicht zu Hause waren.

Wäre schön Dich und Deine Südtiroler Kumpels wieder mal zu treffen! ;) Aber das kommt schon wieder!

Schön, dass Dir mein Flugzeug gefällt.

Viele liebe Grüße,
Christian

Franz Schmid
04.04.2017, 23:39
Servus Christian

Hab ganz fest die Daumen gedrückt :-))

War ja ans Bett gefesselt.

Freut mich dass sie so super geht.

Gruss Franz

EJETS
05.04.2017, 11:47
Hallo Christian,

War auch krank und habe das Video erst heute gesehen.
Das Ding ist ja unglaublich! Mein tiefste Hochachtung für den Bau und auch den schönen Flug!
Danke dass zumindest Du uns immer wieder zeigst was Modellbau eigentlich bedeutet.

Gratulation und weiter so, ganz liebe Grüsse
Glück ab, gut land für die nächsten 50 Jahre mit diesem Modell

Rainer

raimondo
05.04.2017, 19:46
Hallo Christian,

hab mir schon mal den 15/16 Juli rot angestrichen, vielleicht sieht man sich ja in Altötting?!
Egglkofen ist immer eine Reise wert, letztes Jahr war ja das 40jährige Vereinsjubiläum zu feiern, und da durften die Südtiroler ja nicht fehlen....😆

Würde mich jedenfalls freuen Dich und deine Meteor live zu sehen!

Grüsse
Raimund

Luongo
25.11.2017, 10:58
Hallo,

zwei Videos der wunderschönen Gloster Meteor, geflogen beim Elektroflugtag in Herzogenaurach.

1. Youtube Kanal von einem unserer Nachwuchspiloten:
https://www.youtube.com/watch?v=PXeJ7q0kOa0

2. Filmbeitrag unseres lokalen Fernsehsenders, mit Flug der Meteor und Christian im Interview:
http://www.herzo.tv/index.php?article_id=803&clang=0

Gruß,
Andi