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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ImpRESsion (Nomen est omen?): Bau- und Erfahrungsbericht



Onyx
15.05.2017, 13:13
Wer A sagt, muss auch B sagen!

... so trifft es wohl für uns zu, wenn es um das Thema R.E.S Modelle / Wettbewerb und den 22. Flying Circus in Fiss geht.

A wie Anfang:

Im Rahmen der Vorplanungen für den Flying Circus 2017 wurde von mir die Idee geboren, Auf dem Perdattscher Bichl einen RES - Wettbewerb durchzuführen.

In Zusammenarbeit mit Georg Kraus wurde schnell ein Mitstreiter für die Idee gefunden. Entsprechende Informationen gibt es >>> hier <<< (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/629794-1-RC-Res-Hang-Bewerb-am-8-7-17-Flying-Circus-in-Fiss).

Nach dem die organisatorischen Meilensteine gelegt waren, wurde uns aber schnell klar das wir für dieses Event auch ein entsprechendes Modell benötigen.

B wie Bau:

Nach einer Bestandsaufnahme und Auswahl der entsprechend verfügbaren Modelle geht es an den Bau. Wobei die Auswahl das bedeutend schwierigere Thema war, weil hier der persönliche Geschmack und die Ästhetik eine entscheidende Rolle spielt.

Wenn es euch interessiert würde ich/wir hier einen kleinen Bau- und Erfahrungsbericht - aus Sicht von "Neulingen bzw. Außenseitern" in der RES-Szene - verfassen und euch über unseren Werdegang vom Bau bis zum RES-Wettbewerb am 8.7.2017 in Fiss beim Flying Circus informieren und auf dem laufenden halten ...

Lange Rede kurzer Sinn - letztendlich ist unsere Entscheidung auf den ImpRESsion gefallen und heute Abend geht es mit dem Projekt los!

Gruß
Christian

pfeiferl
16.05.2017, 13:21
Mach mal Christian,

bin gespannt, ob du so schnell fertig wirst wie geplant.
Vielleicht kann ich auch mit ein paar Tips helfen.

Viele Grüße, Georg

Onyx
16.05.2017, 13:27
... damit jeder weis um welches Modell es eigentlich geht, hab ich mal zwei Bilder eingestellt, die wir quasi als "Appetizer" von Herrn Scheibelhofer bekommen haben ;)

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Macht definitiv Lust auf mehr ...

Gester Abend wurde mal der Bausatz gesichtet. Auf den ersten Blick ein sog. Rund-um-Sorglos-Paket.

Dem Bausatz liegen neben den gelaserten Bauteilen, Bauplan DIN-A0, Schutzfolie, Kleinteile (z.B. Bowdenzüge, Gabelköpfe etc.) und beschriftetet Leisten auch das HS-40 Servo für den Spoiler bei.

Sogar 2 Bögen Schleifpapier mit Körnung 120 + 240.

Zum Bau ist lediglich ein Baubrett mit ca. 1500 x 500 mm notwendig, welches heute nach dem Geschäft im Baumarkt besorgt wird.

Gruß
Christian

Onyx
16.05.2017, 13:31
bin gespannt, ob du so schnell fertig wirst wie geplant.

Hallo Georg,

du weist wie man gleich den nötigen Druck aufbaut - und den Finger in die Wunde legt :D

Hätte bei unserem Treffen in Inspruck / Hall dir nicht so viel verraten dürfen ...

Gruß
Christian

Phoenix35
16.05.2017, 14:18
Hallo Christian,

mir gefällt die Flügelgeometrie sehr gut - was hat das Modell für ein Profil und die Ohren sind steckbar, oder?

Viele Grüße

Uli

Onyx
16.05.2017, 14:23
Hallo Uli,

Laut Modellbeschreibung kommt ein AG35 zum Einsatz.

Die Tragfläche ist 3teilig. Also ein zentrales Flächenmittelteil und jeweils die Ansteckohren welche mit einem 4 mm CFK-Stab am Mittelteil angesteckt werden.

Gruß
Christian

Onyx
16.05.2017, 14:25
mir gefällt die Flügelgeometrie sehr gut ...

Das war u.a. auch für mich für die Entscheidung - pro Impression - ausschlaggebend.

Onyx
17.05.2017, 08:54
... gester Abend wurde mal der Bausatz gesichtet. Auf den ersten Blick ein sog. Rund-um-Sorglos-Paket.

Dem Bausatz liegen neben den gelaserten Bauteilen, Bauplan DIN-A0, Schutzfolie, Kleinteile (z.B. Bowdenzüge, Gabelköpfe etc.) und beschriftetet Leisten auch das HS-40 Servo für den Spoiler bei.

Sogar 2 Bögen Schleifpapier mit Körnung 120 + 240.

... das sieht dann so aus :D

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man bekommt eigentlich jede Menge Material fürs Geld.

Die Qualität der Laserteile ist für mein Empfinden sehr gut. Hab da aber relativ wenig Erfahrung bzw. Vergleichsmöglichkeiten.

Ingoh, der den 2. Impression aufbaut, sagte nur ... warum meine ich immer es liegt eine geräucherte Wurst im Keller!?

Tja, ich denke das ist der wesentliche Unterschied zu gefrästen Teilen!

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Ach und weil ich per PN gefragt wurde, wo der Impression zu beziehen ist - hier der Link www-rs-aero.com (http://www.rs-aero.com)

Wer aber auf der Homepage hofft Informationen zu finden - sucht vergebens !

Wie mir am Telefon gesagt wurde - erst der Modellbau dann das Chi-Chi ...

Egal - ich hab per Mail bestellt und die Abwicklung war absolut komplikationslos.

Nichtflügler
17.05.2017, 09:05
Kann es sein, daß der Bauplan zu einem viel größeren Modell mit Querrudern gehört???

mfg
Carsten, der Nichtflügler

Onyx
17.05.2017, 09:19
... kann es sein, daß der Bauplan zu einem viel größeren Modell mit Querrudern gehört???

Heee - du bist ja ein Fuchs! Jetzt wo du es sagst, fällt es mir auch auf ...

Hab gerade mit Ingo telefoniert und der hat den richtigen. Ist bei mir wohl ein falscher Plan beim verpacken reingerutscht. Werde den Hersteller gleich mal informieren.

Gruß
Christian

Bonsaiflieger
17.05.2017, 09:40
Hallo Christian,

da hast Du Dir ja was ganz hübsches ausgesucht! Der ImpRESion sieht ja wirklich erste Sahne aus. :)
Kannst Du hier u.U. ein paar technische Details, neben dem erwähnten Profil AG35, posten?

Mich würde vor allem folgende Werte interessieren:

Flächeninhalt
geplantes Abfluggewicht
Flächenbelastung
Streckung



Grüße
Thomas

Onyx
17.05.2017, 09:43
da hast Du Dir ja was ganz hübsches ausgesucht! Der ImpRESion sieht ja wirklich erste Sahne aus.
Kannst Du hier u.U. ein paar technische Details, neben dem erwähnten Profil AG35, posten?

sicher ...

das sind die Technischen Daten laut den Bauunterlagen vom Impression:

Spannweite: 200cm
Länge: 108cm
Profil: AG35
Fluggewicht: ab 450g
Flächeninhalt:31,20dm²
Flächenbelastung: 14,4g/dm²
Steuerung: S, H, Spoiler

... und nebenbei erwähnt, schmeißt es uns bei dem Projekt jetzt mal nicht aus der Bahn. Aber ich finde es immer gut wenn ein sachlicher Austausch stattfindet. Ich bin zwar in Sachen Konstruktion nicht unbedarft - aber wir werden das RES-Projekt strickt nach Bauanleitung angehen.

Ich habe mich ja auch nicht umsonst für die RES´ler beim Flying Circus eingesetzt, da ich hier eine Chance für die Basisarbeit und auch Jugendförderung im Modellbau sehe.

Ich denke das ist ja auch der Grundgedanke hinter der RES-Ideologie!

Es gibt ja mehrere Möglichkeiten so einen Bau- und Erfahrungsbericht von einem Modell aufzubauen. Wenn ich auf einzelne Bauschritte eingehe hilft es sicherlich dem Neuling und Anfänger - wird aber zwangsläufig den alten Hasen und Profi schnell langweilen.

Eigentlich wollte ich es schon ausführlich machen um evtl. dem ein oder anderen RES-Interessieren - so wie wir - den Einstieg zu erleichtern.

Sicherlich gibts da noch so einige "ups and downs" bis zum 1.Hang-E-RES am Perdatscher Bichl (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/629794-1-RC-Res-Hang-Bewerb-am-8-7-17-Flying-Circus-in-Fiss) hier zu posten :D

Gruß
Christian

Onyx
18.05.2017, 09:54
da mir/uns bis vor wendigen Tagen das Prinzip des E-RES nicht bekannt war, liese sich etwas Recherche nicht vermeiden.

Im Moment führt in der RES-Szene kein Weg an dem Altis V4 Logger vorbei. So haben wir uns kurzerhand welche geordert.

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über die kostenlose Software werden die entsprechenden Wettbewerbsparameter (z.B. Motorlaufzeit, Höhe etc.) eingestellt.

Hier werde ich nach dem Bau des Impression etwas näher darauf eingehen, wenn ich selber weis um was es da eigentlich geht.

Hierzu passt vielleicht folgende Info:

In meinem letzten Gespräch mit Georg (http://www.rc-network.de/forum/member.php/10668-pfeiferl) kam die Idee auf, im Anschluß an den RES-Wettbewerb in Fiss einen Art Informationsstand
für RES-Interessenten zu machen. Sprich aktive RES-Piloten stehen für Fragen rund um die RES-Fliegerei zur Verfügung.

Hier würde es sich auch anbieten, Interessierten auch Fragen rund um den Altis V4 zu beantworten.

Gruß
Christian

Onyx
18.05.2017, 17:29
und wenn wir schon beim Thema Technik sind ...

welche Jeti Empfänger setzt ihr so in euren RES Modellen ein?

VOBO
18.05.2017, 17:49
R6.

Phoenix35
18.05.2017, 19:36
Jeti R6 und etwas flacher und leichter: R5L EX (Achtung: es gibt auch einen älteren kleinen Jeti Empfänger mit reduzierter Reichweite)

Onyx
18.05.2017, 20:21
mir hat sich die Frage deshalb gestellt weil ich mit der neuen DC24 eigentlich nur REX Empfänger in Betrieb hab.

Und der Wettbewerbsgedanke ja eigentlich einen in Richtung "leichte" Komponentenwahl zieht.

Da kommpt man um den R5L EX Empfänger quasi bei Jeti fast nicht umher. der REX 6 wiegt fast das doppelte vom R5L EX :cry:

Aber was ich gelesen habe ist der R5L EX mit der DC24 kompatibel auch was die Telemetrie angeht ...

Franz Zier
20.05.2017, 10:24
Ich habe mir vor ~ 4 Wochen auch eine Impression gekauft. Möchte nun endlich damit auch zu bauen beginnen. Beim Studium des Planes, war mir die Befestigung des V-Leitwerkes zusammen mit dem Sporn nicht ganz klar. Hat jemand vielleicht ein Foto von diesem Teil am fertigen Modell?
Möchte aber auch gleich die Gelegenheit dazu benützen um ein Lob an die Bügelkünste der Erbauer zu richten. Wird ja nicht gerade einfach sein um die Folie an den schmalen Rippen anzubügeln.

Franz

RomeoSierra
02.09.2017, 22:02
Hallo Franz,

Das Leitwerk wird einfach auf das, mit dem beiliegenden 240er Papier, angeraute CFK-Rohr mit Seku angeklebt.
Am leichtesten funkt das mit Schablonen aus Balsaresten und einer einfachen Hilfskonstruktion.

Möchte da jetzt aber noch nicht zu viel verraten, da der Bericht nun fortgesetzt werden soll.

Franz Zier
03.09.2017, 18:14
Das Modell fliegt schon längst, war diesen Mittwoch auf dem Braunsberg damit, fast kein Aufwind verwirbelte Thermik. Ich war der Einzige der flog, machte mir große Freude.

Franz

RomeoSierra
03.09.2017, 22:08
Hallo Franz!
Na super, das hört man gern. :)

Gibt's auch ein Bild von deinem Flieger??

Franz Zier
04.09.2017, 12:22
Ich und Bilder hier reinstellen, eine unendliche Geschichte. :-)

Franz

RomeoSierra
17.10.2017, 21:28
Immer wieder wurde ich auf ein X-Leitwerk angesprochen. Da ich da aber auch hohe Ansprüche an die Optik lege, war es dann gar keine so einfache Aufgabe . . . :confused:
Der Prototyp wurde dann heuer beim Bewerb in Eppenstein/Stmk und anschließend in Fiss beim Hang ERES Bewerb eingesetzt. Das Ergebnis in Fiss dürften ja einige mitverfolgt haben ;)
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Nach einigen Optimierungen des Größenverhältnisses, Ruder zu Finne, schaut das Ergebnis jetzt nicht schlecht aus. Die Wendigkeit hat mit dem "kleinen" Ruder schon überrascht.
Bin gespannt, wie agil das Ruder nun wirken wird und wie schnell Richtungswechsel vollzogen werden können.
Ein neuer Rumpf ist im Bau . . . .

Onyx
27.11.2017, 10:32
Tja, Leute ... wie so oft macht einem der Job einen Strich durch die Rechnung.

Dank eines Projektes, welches mein Brötchengeber sich für mich ausgedacht hatte - war nicht wirklich viel Zeit zum basteln.

Aber das soll sich nun ändern :D

Zwischenzeitlich gibt es auf der RS-Aero (http://www.rs-aero.com) Homepage für die Modelle auch schöne Flyer zum download.

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Was soll ich sagen - der Impression gefällt mir immer noch.

Ich werde also versuchen in der nächsten Zeit meinen Bau vom Impression hier zu dokumentieren - um dann auch im kommenden Jahr in Sachen RES gerüstet zu sein.

Gruß
Christian

Onyx
27.11.2017, 11:07
Ingoh, der den 2. Impression aufbaut ...

... hat es natürlich letztes Jahr noch in einer Hauruck-Aktion geschafft, den Impression für den RES Wettbewerb in Fiss (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/629794-1-RC-Res-Hang-Bewerb-am-8-7-17-Flying-Circus-in-Fiss?p=4358504&viewfull=1#post4358504) noch in mehreren Nachtschichten fertig zu stellen.

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Weil bauen und zusätzlich noch eine Baudoku hier einstellen sich zeitlich nicht ausgegangen wäre - gibt´s zumindest 2. Bilder von seinem Impression.

Vielleicht schreibt er ja noch was dazu ;)

Aber ich glaube er ist recht zufrieden mit dem Modell und trainiert vielleicht schon heimlich für den 2. RC E-RES Hang Wettbewerb in Fiss (Flying Circus) (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/659519-2-RC-E-RES-Hang-Wettbewerb-am-8-7-18-beim-Flying-Circus-in-Fiss) im kommenden Jahr.

LG Christian

Onyx
27.11.2017, 12:38
den Bausatzinhalt habe ich ja bereits hier (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/632570-ImpRESsion-Nomen-est-omen?p=4327126&viewfull=1#post4327126) vorgestellt.

Es handelt sich wirklich um einen Komplett-Bausatz. Neben den Laserteilen liegt dem Bausatz ein 1:1 Bauplan, Baubeschreibung und auch alle notwendigen Kleinteile die zum Bau notwendig sind bei.

Ich habe als erstes mit dem Auftragen der im Bausatz beiliegenden Schutzfolie auf den Bauplan begonnen ...

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Hierdurch wird im weiteren Aufbau ein Verkleben der Bauteile mit dem Bauplan verhindert. Halte ich für eine super Sache - da bei Verwendung von dünnflüssigem Sekundenkleber die flächige Ausbreitung nur bedingt kontrolliert werden kann.

So bringt man leicht den 1. Bauabend rum und kann diesen Bauabschnitt noch als eine Art Zwischenetappe (auf dem Esszimmertisch) gestalten, bevor man sich dann ganz in den Keller zurückzieht

Ich wurde ja geradezu in den Keller gezwungen - da der Esszimmertisch für die Gestaltung der Adventskalender unter vollen Beschlag genommen wurde :D

Fortsetzung folgt ...

Gruß
Christian

Onyx
28.11.2017, 09:27
Gestern Abend habe ich entsprechend der Bauanleitung die sog. Vorarbeiten erledigt ...

Im Wesentlichen handelt es sich um den sog. Center-Rippenblock, Landeklappenkasten (Spoiler), Hochstarthackenverstärkung und den Schleifsporn.

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Heute Abend werde ich mich dann über die Rumpfseitenwandverstärkungen machen ...

Bin schon gespannt wie gut die Laserteile passen - es ist mein erster Laserbausatz!

Wünsch euch einen schönen Tag.

Gruß
Christian

Franz Zier
28.11.2017, 13:58
Christian, du wirst dich wundern wie gut da alles zusammen passt. Es ist fast so wie das bauen mit Lego blos nimmt man hier Holz und Sekundenkleber. Es war mein erster Laserbaukasten in meiner über 50 jährigen Modellbaukariere und ich hatte noch nie einen Kit bei dem die Teile so genau passten. Dies sogar bei Nichteinhaltung der Beschreibung und bauen im "Freistil". Manchmal kann eine zu große Erfahrung auch in eine Sackgasse führen. War diesesmal GSD nicht so, hätte aber passieren können :-).

Franz

Onyx
28.11.2017, 14:31
Hallo Franz,

Da bin ich ganz zuversichtlich, bei meinem Freund Ingo hat ja eigentlich auch fast alles gepasst - bzw. wurde im Rahmen der eigenen Kreativität passend gemacht.

Ich hab die Impressions ja in Fiss -live- erleben dürfen und Ingo hat das Modell schon oft "just for fun" geflogen.

Robert läßt ja Verbesserungen, wie er mir sagte, laufend in die Produktion einfließen. Aber das ist ja so toll bei einem Holzbausatz, dass Änderungen bzw. auch mal kleinere Reparaturen im Gegensatz zu GFK-Modellen total streßfrei sind.

Gruß
Christian

Onyx
29.11.2017, 11:25
Gestern Abend war der Fortschritt überschaubar ...

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die Sache mit der Schutzfolie ist genial. Teile auflegen, mit Nadeln anheften. Sekundenkleber drauf - fertig!

Das ganze mal Zwei und die Vorarbeiten sind laut Bauanleitung abgeschlossen.

Mehr hab ich leider nicht geschafft ... :cry: Egal - soll ja Spaß machen. Um 4:15 Uhr ging der Wecker runter!

Heute Abend werde ich mir noch ein Baubrett im Baumarkt besorgen und mit dem Bau vom Rumpfboot beginnen.

Bis dann ... Christian

Onyx
30.11.2017, 12:54
... und täglich grüßt das Murmeltier :D

Gestern Abend habe ich mit dem Rumpfbau begonnen. Zunächst muss das Bauteil zusammengeklebt werden, welches später zur Befestigung der Tragfläche dient.

Hier geht Weißleim bzw. ich hab 5 min. Epoxy genommen.

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Anschließend hab ich die Seitenwandverstärkungen mit den Seitenwänden verklebt. Für flächige Verklebungen nimm ich fast immer Weißleim - auch wenn er etwas schwerer ist. Vielleicht würde hier auch dünnflüßiger Sekundenkleber gehen.

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Jetzt alle Teile "trocken" mit den Spanten zusammensetzten und auf der Rumpfdraufsicht im Plan ausichten und mit paar Tropfen Sekundenkleber fixieren.

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Fortsetzung folgt ...

Onyx
30.11.2017, 13:04
... du wirst dich wundern wie gut da alles zusammen passt

Stimmt!

Möchte behaupten dass der Baukasten sogar für einen Anfänger geeignet ist. Hab zwischenzeitlich auch die aktuelle Bauanleitung für den Impresion bekommen, und man sieht das Robert hier auch für unversierte Modellbauer die Anleitung nochmal nachgearbeitet hat.

Respekt - so soll es sein ...

Gruß
Christian

Onyx
01.12.2017, 12:33
gestern Abend noch schnell den Rumpfdeckel zusammengeklebt und das Befestigungsbrett für den Hochstarthacken eingeklebt ...

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Der Rumpfdeckel wird als Abstandhalter für die weitere Beblankung des Rumpfes auf Ober- und Unterseite benötigt.

Dann hat noch die Hochstarthakenbefestigung ihren Platz gefunden und ab heute Abend geht es dann mit der Beblankung los.

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und natürlich noch die Servobefestingsbretter eingeklebt (rechts im Bild)

Onyx
02.12.2017, 13:45
so ihr Holzwürmer ...

gestern Abend hab ich die Rumpfbeblankung aufgebracht. Im vorderen Rumpfbereich hält der Rumpfdeckel die Seitenwände auf Abstand.

Anschließend eine Runde Akupuntur und trocknen lassen.

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Heute Morgen ging es natürlich gleich weiter ...

Onyx
02.12.2017, 17:02
Zunächst muss der Rumpf- / Flächenübergang aus den Einzelteilen zusammengeklebt werden. Später kommt hier dann noch das Bowdenzugrohr für die hintere Befestigung der Rumpfklappe rein.

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Ich werde den Verschluß erst später - nach dem Verschleifen des Rumpfbootes einkleben. Meistens sind dann gerade solche vorstehenden Sachen ein Problem. Wenn nicht das drumherum Schleifen das Problem darstellt, dann aber oft die Finger, die man sich daran aufreißt ...

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Bin auch am überlegen den Verschluß gegen einen Magneten auszutauschen.

Hab das in Fiss erlebt wenn innerhalb der Rahmenzeit noch schnell ein erneuter Start gemacht wird und dann nach der Landung fix der Akku getrennt werden muss umd den ALTIS Logger zu reseten. Aber da ist ja noch etwas Zeit - ist im Moment mal nur so eine Überlegung.

Hat man doch schon oft erlebt ... bei den Trockenübungen hat man nie ein Problem und dann im Wettbewerb will es dann einfach nicht aufgehen

Letztlich hab ich dann das Übergangsstück aufkleben.

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Aber vorher den Rumpfdeckel nicht vergessen sonst ist schnell eine ungewollte Zwangsentlüftung für den Motor entstanden!

Puhh was für eine Überleitung :D jetzt kommt nämlich gleich der Motoreinbau dran ...

Na mal sehen was ich heute noch fertig bekomme.

Gruß
Christian

Onyx
04.12.2017, 14:22
Es geht mit dem Motoreinbau weiter.

Die Bauanleitung empfiehlt den Motor gleich zu diesem Zeitpunkt einzubauen. Zugegeben war ich angangs etwas irritiert - als mir bei der Bestellung gleich das passende Motor-Set empfohlen wurde. Jetzt im nachhinein bin ich aber recht froh auf den Rat von Herrn Scheibelhofer gehört zu haben.

Der ART 400 Motor kann gleich direkt mit dem Motorspant verschraubt werden um dann beim Verkleben mit dem Balsafüllstück die perfekte Lage für die Kabel zu finden. Ich habe den Kabelauslaß vom Motor in einer der unteren Rumpfecken positionier, da hier die Gefahr eines Kabelscheuerns durch den größtmöglichen Abstand am geringsten ist.

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Der im Set beiliegende Spinner macht einen guten Eindruck. Kein Highend - aber für den Zweck absolut ausreichend ...

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Ein weiterer Vorteil - wenn das Motorset gleich zur Hand ist - stellt sich dann beim Verschleifen der Rumpfkontur ein.

Onyx
05.12.2017, 09:04
... ob eine Holzkonstruktion optisch anspricht - zeigt sich spätens beim Verschleifen der Konturen. Was zunächst noch eckig und kantig wirkt bekommt zusehens gefällige Rundungen.


Begonnen habe ich mit dem Übergang Spinner - Rumpfboot

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Im Anschluss kommen dann die Flanken des Rumpfbootes dran hier entsprechend den Schnittzeichnungen im Plan verschleifen

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Tja, und so schaut dann für mich ein angepasster Spinner - Rumpfübergang aus :D

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Die Formensprache des Rumpfbootes sagt mir sehr zu http://img.rc-network.eu/images/rc_network/smilies/cool.gif

Jetzt fehlt eigentlich nur noch der Feinschliff und dann geht es mit dem Aufbau der Leitwerke weiter ...

Bis demnächst in diesem Kino!

Gruß
Christian

Safarik Konstantin
06.12.2017, 09:23
Guten Morgen.

Auch mein Impression ist Flug fertig. Wiegt wie abgebildet (hoffentlich klappt das) 493Gr. Etwas übergewichtig, aber ich arbeite fast ausschließlich mit Weissleim, Sekundenkleber nur im Notfall.

Bausatz ist meiner Meinung nach erstklassig, die Baubeschreibung hat noch Reserven. Sind aber wie ich gelesen habe, bereits erledigt.

Die Folie hatte ich gerade zu Hause, Kreativität kenne ich nur vom Hörensagen.

Warte auf wärmere Tage für den Erstflug.

Gruß aus Vorarlberg

Konstantin

Onyx
06.12.2017, 10:12
... Bausatz ist meiner Meinung nach erstklassig, die Baubeschreibung hat noch Reserven. Sind aber wie ich gelesen habe, bereits erledigt.

Ja - da stimme ich dir voll und ganz zu. Die aktuelle Version der Bauanleitung die ich bekommen habe - ist nun viel detailierter gehalten.

Robert scheint nicht nur Modellpflege zu betreiben ...

Dann bist du ja für die kommende Saison gerüstet - sehen wir uns vielleicht beim 2. RES Wettbewerb in Fiss?

Schönes Modell - bin mir bei der Farbwahl des Folienfinish noch nicht ganz klar - da ich ohnehin alles neu kaufen muss hab ich die Qual der Wahl ;)

Gruß
Christian

Onyx
06.12.2017, 10:29
ich habe mich beim Impression für die V-Leitwerk Variante entschieden.

Das Leitwerk wird wieder auf dem Bauplan aufgebaut. Die Schutzfolie erleichtert den Umgang mit Sekundenkleber schon enorm.

Einzelne Bauteile mit Nadeln anheften, Sekundenkleber drauf - Fertig!

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Das Ganze dann mal Zwei und schon ist das V-Leitwerk fertig. Zeitaufwand ca. 15 Minuten.

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Im nächsten Schritt steht das Verschleifen der Leitwerke auf dem Programm.

Fortsetzung folgt ...

Safarik Konstantin
06.12.2017, 10:39
Hallo Christian.

Fiss wird sich nicht ausgehen ,dafür bin ich zu alt.

Aber wir versuchen, bei uns in Vorarlberg einen E-RES Wettbewerb aufzuziehen. Da bin ich als alter F5B Werttbewerbsflieger natürlich wieder dabei. Denke aber, dass sich nicht allzu viele der heutigen ARF oder Schaumwaffelpiloten (soll bitte nicht abwertend verstanden werden), sich diese Arbeit antun. Hoffentlich irre ich mich, und der Bewerb kommt mit vielen Teilnehmern zustande.

Viel Spass beim weiterbauen.

Gruß
Konstantin

Onyx
06.12.2017, 10:50
... Fiss wird sich nicht ausgehen ,dafür bin ich zu alt.

Für den E-RES Hang Wettbewerb in Fiss gibt es keine Altersbeschränkung ;):D

Du musst ja dazu auf keinen Berg laufen. Ich denke das ist auch noch mit einer Mobilitätseinschränkung machbar ...



Aber wir versuchen, bei uns in Vorarlberg einen E-RES Wettbewerb aufzuziehen.

Gib mir bitte Bescheid - ich wohne ja nicht weit von Dornbirn entfernt ...


Denke aber, dass sich nicht allzu viele der heutigen ARF oder Schaumwaffelpiloten (soll bitte nicht abwertend verstanden werden), sich diese Arbeit antun. Hoffentlich irre ich mich, und der Bewerb kommt mit vielen Teilnehmern zustande.

Ach - ich denke die RES-Gemeinde wächst langsam aber dafür stetig. Ich bin ja eigentlich auch eher der Harzpanscher ...

Aber wenn ich mir so die Laserbausätze von Robert ansehe ich das wirklich fast wie Lego-Bauen. Ich denke auch dass sich so ein RES´ler an einem verregneten Wochenende zu bauen ausgeht. Ich bin nur leider auch im moment beruflich und privat eher auf Anschlag und daher mach ich jeden Abend nur so eine 1/2 Stunde um für mich etwas runter zu kommen und entspannen ...

Gruß
Christian

nohensi
06.12.2017, 11:44
ich habe mich beim Impression für die V-Leitwerk Variante entschieden.

Das Leitwerk wird wieder auf dem Bauplan aufgebaut. Die Schutzfolie erleichtert den Umgang mit Sekundenkleber schon enorm.

Einzelne Bauteile mit Nadeln anheften, Sekundenkleber drauf - Fertig!

1879175

Das Ganze dann mal Zwei und schon ist das V-Leitwerk fertig. Zeitaufwand ca. 15 Minuten.

1879176

Im nächsten Schritt steht das Verschleifen der Leitwerke auf dem Programm.

Fortsetzung folgt ...

Hallo,

sagt mal, warum räuchert Ihr das Holz?
Ist das wegen der Haltbarkeit und Resistenz vor Insekten?

Stinkt das nicht fürchterlich?

Mein schweizer Freund hat mal sowas zusammen gebaut und hat gesagt das stinkt, nie wieder räuchern. ;););)

Onyx
06.12.2017, 12:12
... sagt mal, warum räuchert Ihr das Holz?

Hallo Nohensi,

Neben der Erhöhung der Haltbarkeit dient das Räuchern auch dem Zweck, Eigenschaften wie die Farbe, den Geruch und den Geschmack über Aromabildung sowie die Textur durch die Härtung der Oberfläche des Räucherguts positiv zu beeinflussen ... siehe (https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=2&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiYqbrWn_XXAhWNJ1AKHSyRCHIQFggvMAE&url=https%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FR%25C3%25A4uchern&usg=AOvVaw1TZJLyWjnB2ZGLVa2CrnNG)

Inzwischen wird bei den Wettbwerbsmodellen mit allen Tricks gearbeitet :D

Gruß
Christian

Nichtflügler
06.12.2017, 13:57
Ah, bekommt dann das Balsaholz die Konsistenz von Bambussprossen??

Dann bräuchte ich die nächsten 5 Jahre bestimmt nicht mehr zu hungern :D :D

RomeoSierra
06.12.2017, 15:30
Ha ha . . . ihr seid ganz schön lustig :D


Hallo Nohensi,

Neben der Erhöhung der Haltbarkeit dient das Räuchern auch dem Zweck, Eigenschaften wie die Farbe, den Geruch und den Geschmack über Aromabildung sowie die Textur durch die Härtung der Oberfläche des Räucherguts positiv zu beeinflussen

Inzwischen wird bei den Wettbwerbsmodellen mit allen Tricks gearbeitet :D

Gruß
Christian


Ah, bekommt dann das Balsaholz die Konsistenz von Bambussprossen??
. . . . .

Diese Ansätze sind zwar interessant und auch würdig der weiteren Nachforschung, aber das "Räuchern" hat in diesem Fall einen anderen Hintergrund. ;)

Bei der gewerblichen Herstellung solcher Holzbausätze müssen zwei Bedingungen erfüllt werden. Einerseits eine kurzfristige Lieferfähigkeit und anderseits müssen die Herstellungskosten gering gehalten werden.
Hierbei kommt man um die Lasertechnik einfach nicht rum . . . . und der Geruch von angebranntem Holz ist dann gratis mit dabei. :D

Gast_53593
06.12.2017, 17:18
Hallo
das mag alles stimmen mit der Lasern der teile , nur ist die Technik heute schon so weit
das keine oder nur geringe verbrannte kannten entstehen , aber auch das ist dann Teuer.
Für mich wäre das ein KO -Kriterium für das Modell . Ich habe einmal ein Laserbausatz zusammengebaut
ich würde es nie wieder machen .
Aber das ist nur meine Meinung und keine Abwertung vom Modell her, das Modell ist schön :cool:

Norbert

Eckart Müller
06.12.2017, 19:36
Persönliche Differenzen gehören nicht in ein öffentliches Forum, sie sind schlicht OT. Tragt Meinungsverschiedenheiten bitte per PN oder Mail aus, aber nicht hier!

Das ist ein freundlicher Hinweis und stellt keine Einladung dar, die Moderation zu diskutieren!

Onyx
07.12.2017, 10:01
ich erspare mir transzendentale Rückfragen

Nach dem jetzt alles geklärt ist ... geht es demnächst mit den Leitwerken weiter!

Gruß
Christian

Onyx
10.12.2017, 11:37
Beim Verschleifen der Ruderblätter gehe ich einen eher unkonventionellen Weg. Die Profis können jetzt wegschauen, dem ein oder anderen hilft es vielleicht wellig geschliffenen Ruderblätter in der Zukunft zu vermeiden ...

Im ersten Schritt klebe ich einen 1 mm Federstahl mittig auf die Hinterkante vom Ruderblatt

1880747

Anschließend klebe ich einen Streifen Krepp im Vorderen Bereich des Ruderblattes auf

1880746

Hierdurch kann ein Wellenschliff bzw. ein untermaßiger Schliff verhindert werden. Auf dem Krepp zeichnet sich rechtzeitig das Schleifende an ;)

1880745

Jetzt vorsichtig mit der Cutterklinge an dem Federstahl entlangschneiden und fertig

1880744

Durch das Ankleben des Federstahls mit dünnflüssiges Sekundenkleber findet als angenehmer Nebeneffekt auch gleich eine Aussteifung der Hinterkante vom Ruderblatt statt.
Bischen mit der Schleiflatte drüber und fertig ist das Ruderblatt.

1880743

Wünsche Euch einen schönen 2. Advent!

Gruß
Christian

Phoenix35
25.01.2018, 15:02
Hallo,

habt ihr den flugfertigen (inklusive Servo und Steckung) Flügel mal gewogen?

Vielen Dank und viele Grüße

Uli

RomeoSierra
26.01.2018, 08:24
Hallo Uli,

ja natürlich hab ich die Teile auch mal auf die Waage geschnallt.
Sonst kann man ja hier nicht mitreden ;)

Die Werte sind von meinem bisher geflogenen Modell, welches am Anfang des Freds als Appetitanreger gepostet sind. (weiß transparente Fläche und oranges Rumpfboot)
Ist eigentlich der Prototyp.
Fläche roh, ohne Servo - 170g
Fläche flugfertig - 224g

1903149

1903150

Mittlerweile hat das Flächenmittelteil einen Beplankungsstreifen auf der Oberseite bekommen, um besser mit der Torrsion zurecht zu kommen.
Dürfte damit etwas schwerer geworden sein.

Phoenix35
26.01.2018, 19:50
Herzlichen Dank für die Antwort


Viele Grüße

Uli

thomas67
28.01.2018, 15:50
Hallo Robert!

Bin inzwischen auch schon am bauen, dein Bausatz ist echt spitze!. Um die Schwerpunktlage besser einschätzen zu können, wollte ich kurz fragen, welchen Akku (Gewicht) du in deinem E-ImpRESsion verwendest?

Liebe Grüße

Thomas

RomeoSierra
28.01.2018, 19:47
Hallo Thomas,

danke, freut mich zu hören.

Ich fliege in meinem impRESsion im Bewerb einen 3s500mA von Hacker (TopFuel) . . . bei leichter bis mittlerer Windstärke.
Dieser wird vor den Servos unterm Servobrett liegend "eingezwickt".

Für wirklich windstille Tage kannst Du auch einen 2s500mA nehmen. Damit bist dann an der hinteren Schwerpunktgrenze und die Thermikempfindlichkeit legt noch einen Ticken zu.
Jedoch sind die Steigflüge mit 2s mit dem ART400 als gemächlich ein zu stufen. In 30sec schaffst es aber trotzdem leicht auf die 90m ;)

Bläst der Wind so stark, dass man eigentlich nicht mehr mit einem 2-achser fliegen geht, kannst auch noch einen 3s900mA verwenden. Damit geht er dann auch noch bei solchen Bedingungen vorwärts.

thomas67
02.02.2018, 16:52
Hallo Robert!

Danke für die rasche Antwort.

Liebe Grüße

Thomas

161057
16.02.2018, 15:04
Hallo,
habe mir auch einen neuen E-RES bestellt und bin schon am Bauen.
Absolut super zusammengestellter Bausatz. Sehr gut gemacht! :)
Viele Grüße Andreas

161057
04.03.2018, 19:00
Der Bau geht weiter und macht immer noch sehr viel Spaß! :)

1924592

thomas67
11.03.2018, 20:04
Bin inzwischen mit den Bauen fertig. Endgewicht flugfertig mit Akku - 470 g.
Erstflug schon absolviert, Flugleistungen sind sehr ansprechend, leider war am Samstag kein wirkliches "RES-Wetter".


1927851


Jetzt bau ich noch den Seglerrumpf und bin dann für die kommende Saison absolut RES-tauglich!!:):cool:

RomeoSierra
28.07.2018, 20:55
Hallo Leute,

nachdem der Bau des impRESsion beim Onyx ein wenig ins stocken geraten ist :D . . . werde ich das Angefangene fortsetzen und auch die updates, die in den Bausatz un din die Konstruktion in der Zwischenzeit eingeflossen sind, . . . aufdecken ;)

um ein paar Stichworte an zu führen:
- x-Leitwerk
- verschiebbarer Hochstarthaken
- Montagehelling fürs V-Leitwerk
- Geometrieänderung und zus. Ausnehmungen beim V-Leitwerk

und was noch fehlt . . . der komplette Flügelaufbau

seid Ihr dabei?? :)

RomeoSierra
29.07.2018, 22:34
zuerst mal das "neue" V-Leitwerk.

1990279

Hier hat es bei den Proportionen - Flosse und Ruder - eine Veränderung zu Gunsten des Ruders gegeben.
Dadurch wird sich einerseits die Wendigkeit erhöhen und andererseits der geringere Widerstand durch die kleineren Ruderausschläge (bei normalen Bedingungen) sollte sich auch bemerkbar machen.

1990277

1990278

Das Ruder hat zusätzliche Aussparungen erhalten und bekommt eine Aussteifung mit 1,5x3mm Balsastreifen (damit es nicht so leicht bricht und sich beim Bügeln nicht verzieht ;) ).

1990276

Ist alles verschliffen, werden die beiden Leitwerkshälften im richtigen Winkel zusammengeheftet.
Dafür nehm ich mir den Schnitt C-C am Plan zur Hilfe und richte die Leitwerkshälften entsprechend aus.

1990275

Danach wird die Verzapfung an der Außenseite bündig geschliffen. Einfach an die Kante des Baubrettes legen und los gehts . . .

1990285

Jetzt kommt die Abflachung an die Reihe, die für genügend Auflage- und Klebefläche am Sporn und Leitwerksträger sorgen soll.
Am einfachsten geht das mit einem Tellerschleifer, bei dem man sich die richtigen Grad einstellt (47,5°) und soviel wegschleift, dass eine 3mm breite Auflagefläche entsteht.

1990284

Als nächstes wird die Aufbauhelling aus dem 3mm Pappelsperrholz zusammengeklebt.
Hiermit funktioniert die Längsausrichtung des Leitwerks sowie der richtige Winkel im Bezug zum Sporn von ganz allein.
Der Leitwerksträger mit dem aufgeklebten Sporn ist schon eingelegt . . .

1990286

1990287

Nach einem Probesitz des Leitwerkes wird das CFK-Rohr an der Klebefläche ein wenig angeraut und dickflüssiger Seku aufgetragen.
Das Leitwerk dann aufgesetzt - mit der Hinterkante des Sporn bündig - und mit Nadeln gegen Verrutschen fixiert. Jetzt darf das Ganze mal trocknen. :)

1990283

1990298

Fortsetzung folgt . . . :D

Nichtflügler
30.07.2018, 07:19
Die Helling für den Leitwerkssitz gefällt mir sehr gut! :D

Einzig die Holz-Maserung in der Leitwerksmitte sieht mir verdächtig aus, die schön breite Nasenleiste wird in der Mitte durch ein längs gemasertes Balsateil ersetzt???
Na ja, wenn es hält dann hält es.

mfg
Carsten, der Nichtflügler

161057
30.07.2018, 10:16
Hallo,

mir gefällt die Helling auch sehr gut. Da kann nix mehr schief gehen!! ;-)
Ist diese jetzt Bestandteil des Bausatzes?

Grüße
Andreas

mipme_kampfkoloss
30.07.2018, 12:35
Hm, die Maserung der Mittelteiles - L4 glaub ich – macht mir etwas Sorgen.
Beim V-Leitwerk des Triple RES war das auch gleich gemasert und
dann ist mir beim Hochstart das Leitwerk bei den Zähnen gebrochen...

Was spricht dagegen, die Maserung 90° zur Flugrichtung zu machen?

Sonst schauts sehr gut aus!

RomeoSierra
30.07.2018, 19:45
. . . Ist diese jetzt Bestandteil des Bausatzes?

Grüße
Andreas

Hallo Andreas,
ja, das ist jetzt fix im Bausatz mit dabei. Macht Sinn und erleichtert vieles.
Da warst Du ein bisschen zu schnell beim Kaufen ;)


Hm, die Maserung der Mittelteiles - L4 glaub ich – macht mir etwas Sorgen.
Braucht es nicht . . . von Sorgen bekommt man nur graue Haare ;) . . . und vom Ärgern übrigens auch :D


. . Beim V-Leitwerk des Triple RES war das auch gleich gemasert und
dann ist mir beim Hochstart das Leitwerk bei den Zähnen gebrochen...
Wir reden hier schon vom rechts abgebildeten Leitwerksteil, ja?
Ich versteh grundsätzlich eure Bedenken . . . jedoch darf auch nicht übersehen werden, dass die "liegende" Maserung vorn und hinten von einer "stehenden" eingesperrt ist.
Das steift schon aus.
Zusätzlich wird am Leitwerk schon ausgesuchtes Holz verwendet. Und mit ausgesucht mein ich nicht das langfasrigste ;)


. . Sonst schauts sehr gut aus!

Danke . . . :)

mipme_kampfkoloss
31.07.2018, 09:18
Sorgen mach ich mir immer, besonders wenn ich an den Knüppeln bin... :eek:
Graue Haare hab ich schon - also kann ich ruhig weitermachen.

Das Leitwerk am Triple hat soweit gehalten, der hatte auch eine Sperrung vorne und hinten.
Kein Flattern oder Verwindungen waren zu bemerken.

Die Zähne sind halt ausgebrochen... und dann hing die eine Leitwerkshälfte am Stahldraht...

RomeoSierra
31.07.2018, 21:41
. . . starten wir mal mit dem Flächenmittelstück.

Zuerst wird wieder mal die beiliegende Folie auf den Plan geklebt, damit dem Bauplan nix passiert.

Der bereits geschäftete Holm wird ausgerichtet und mit Leim oder Epoxy zusammen geklebt. Ich nehm wieder Leim.
Da die Schäftung über zwei Rippen geht und auf beiden Seiten eine Verkastung bekommt, kann da nicht viel passieren.
Gleich beide Holmgurte soweit mal vorbereiten.

1990996

Als nächstes wird der Rippenblock aus 2xBalsa und 2x Sperrholz zusammen geklebt. An der Nase kommt dann noch eine zusätzliche Balsaaufdoppelung, damit die Folie auch noch wo aufliegen kann.

1990997

1990998

Dann wird der untere Holmgurt und der stehenden Hilfsholm auf das Baubrett geheftet. Die Rumpfauflage mit der Servokabelöffnung wird an den Hilfsholm geklebt und ebenfalls auf's Baubrett geheftet. Danach wird der zuvor zusammen geklebte Centerrippenblock auf die Holmgurte gesteckt und geklebt.

1990995

Danach folgen die Rippen eine nach der anderen . . . bis zum ersten Flächenknick. Dort wird die Fläche geteilt, und die Ohren angesteckt.

Franz Zier
01.08.2018, 10:21
Ich habe für die Durchführung des Sevokabels ein 2mm Balsastück mit entsprechender Ausnehmung direkt hinter das Servo an dem Hauptholm geklebt. Brauche daher keine kurze Servoverlängerung mehr um das Servo an den Empfänger anstecken zu können. Es ist zwar eine knappe Angelegenheit, aber es geht und eine Steckverbindung weniger.

Franz

RomeoSierra
05.08.2018, 12:22
. . mit den aufgesetzten Rippen . . . schaut das dann folgendermaßen aus.

1992555

Wenn dann alle Rippen aufgesetzt sind, wird die hinteren Holmverkasteung - 0,4er Sperr - eingefädelt und die Rippen erforderlichenfalls etwas nachjustiert.
Kontrolliert wird die Verkastung auf der Rückseite, ob diese auch bündig und überall am Baubrett aufsteht. Merkt man aber auch so, wenn diese Spannungsfrei zwischen den Rippen sitzt. ;)

1992554

Die letzte Rippe F7, an der Steckung wird erst verbaut, wenn die Verkastung in Position ist. Hier sollte beim unteren Holmgurt etwas Überlänge vorhanden sein, denn der Plan zeigt hier eine senkrecht stehende Rippe. Die Ausrichtungslinie am Plan der Rippe F7 ist hier der blaue Strich und die Schrägstellung wird von der Verkastung grundsätzlich vorgegeben. Trotzdem mit der beiliegenden Schablone kontrollieren!

1992553

Sitzen alle Rippen inkl. der Holmverkastung, wird jetzt schon der obere Holmgurt mit Leim eingesetzt/eingeklebt.

1992552

Zwischendurch immer wieder den Sitz der Rippen kontrollieren, ob diese wirklich durchgehend am Baubrett aufliegen.
Ist der obere Holmgurt drinnen, merkt man einen leichten Überstand der Verkastung. Dieser wird dann später noch plan geschliffen.
Wenn man nun von vorne (Nasenleiste) gegen den Holm schaut, erkennt man leichte Spalte zwischen Rippe und Verkastung. Dieser wird später mit Leim von der Holmrückseite ausgeschmiert.
Die Verklebung der Verkastung am unteren Holmgurt erfolgt mit mittelflüssigen Seku . . . von der Vorderseite aus. (Die Verkastung etwas nach hinten drücken und den Seku reinrinnen lassen. Von hinten dann mit einem Finger dagegen drücken)

1992551

Nun geht's an der Endleiste weiter. Die gelaserten Balsaleisten 3x1,5mm werden in die Ausnehmung der Rippen eingeschoben und mit Sekundenkleber wieder festgeklebt.
Bevor nun die Endleiste folgt, wird mit dem langen Schleifhobel die Klebefläche - vorsichtig! - plan geschliffen.

1992550

Die Endleiste wird wieder mit Leim angeklebt. Durch die zuvor eingezogene Balsaleiste ergibt sich nun eine vernünftige Klebefläche/-länge.

1992549

Spoilerkasten:
. . dieser wird aus Balsa und Sperrholzteilen zusammengeklebt, damit der Flügel in dem Bereich eine entsprechende Aussteifung bekommt.
Man muss hier nur aufpassen, dass die Sperrholzverstärkung auf der richtigen Bauteilseite angeklebt wird.
Am Spoilerkasten auf der Oberseite (hier kommt später noch die endgültige Balsabeplankung drüber).
Bei der Spoilerklappe auf der Unterseite (da die Oberseite später noch dem Profilverlauf folgend, überschliffen wird).

1992569
1992568
1992567 . . und so dann eingebaut

Bevor jetzt eine Pause eingelegt wird, kommt noch die "Nasenleiste" - ein 2mm GFK-Stab, in die vorbereiteten Rippenausnehmungen.
Dieser wird wieder mit Seku eingeklebt und fertig :)

1992566

Das ganze Flächenmittelteil schaut nun bisher so aus . . .

1992565

Was fehlt jetzt noch??
- die Aluhülsen der Flächensteckung
- der Beplankungsstreifen auf der Flügeloberseite
- die Verkastugung an der Holmvorderseite
- die Rumpfauflage an der Flächenunterseite an der Nasenleiste
- die Deckrippen - welche erst mit den fertigen Ohren verklebt werden, damit eine sauberer Übergang entsteht.

RomeoSierra
05.08.2018, 22:13
Nach einer kurzen Kaffeepause, wird noch gleich der Beplankungsstreifen aufgeklebt.

1992863

Und zum heutigen Ende beim Flächenmittelstück kommen jetzt noch die Aluhülsen in die vorbereiteten Löcher in den Rippen.
Dazu müssen zuerst aber noch die etwas überstehenden Leisten mit der Rippe behutsam plangeschliffen werden. Wenn man hier zu scharf ans Werk geht, hat man gleich mal eine Banane in die gerade Rippe eingeschliffen. Diese Krümmung dann mit der Deckrippe aus zu gleichen erfordert schon etwas Geschick. ;) . . . aber schon ma mal, dann sehen wir schon. :D

Die Aluhülsen müssen natürlich angeraut werden, sonst wird das keine dauerhafte Verklebung.
Einfach mit dem 120er Papier ein paar "Furchen" rein machen.

1992862 . . rechts angeschliffen

Eingeschoben und mit Sekundenkleber verklebt . . . fertig.
Auf den Überstand von 1,5mm achten, den die Deckrippe dann noch einnimmt.

1992861

Naja, so 100% ist mir das "bündig schleifen" diesmal auch nicht gelungen. :confused: . . . und einen leichten Bogen macht die Rippe noch zusätzlich . . . super!! :(

Weiter zum Flächenohr:
Die Arbeitsabfolge ist die gleiche wie beim Flächenmittelteil.
- unterer Holmgurt und Hilfsholm auf das Baubrett heften.
- Rippen wieder mit Leim auf Holm und Hilfsholm kleben.
- hintere Holmverkastung
- Anfangs- und Endrippe aufkleben
- obere Holmgurt einkleben
- Hilfsendleiste und Endleiste ankleben
- GFK-Stab als Nasenleiste ankleben
. . . . weil man die Handgriffe nun ja schon im Schlaf beherrscht ;). . . schaut das Ergebnis nach 20min so aus :D

1992870

nach weiteren 20 min dann so . . .

1992869

jetzt wird noch gleich die Steckung - ein 4mm CFK-Stab - und der Torrsionsstift eingebaut. Hierfür nehmen wir uns die Deckrippe zu Hilfe damit alles schön ausgerichtet wird.
Die erste Balsarippe wurde hier auch besser erwischt und somit ist nur ein minimaler Spalt aus zu gleichen. Geklebt wird wiederum mit Sekundenkleber. Die Steckung wird später dann noch von der vorderen Verkastung ordentlich eingepackt.

1992867

Hier auf dem Bild sieht man auch noch sehr schön die parallele Ausrichtung des Torrsionsstiftes zum Steckungsstab. So soll das ausschauen :)

1992878

Wingtip
Na, das geht doch zügig voran . . . :cool:

Die Schritte beim wingtip sind wieder mal die gleichen wie schon vorher "geübt" :D
einziger Unterschied . . . ich klebe alles mit dickflüssigem Sekundenkleber. Die Finger sollten das schaffen ;)

Hier mal ein paar Bildfolgen . . .
1992877

1992876

1992875

1992886

nach weiteren 10min ist auch die andere Seite soweit fertig . . . :cool:
1992885

Dann werden wiederum die überstehenden Leisten gekürzt und mit der Endrippe plan geschliffen, damit die Dreieckleiste noch angeklebt werden kann.
Am einfachsten mit dickflüssigen Seku -> winglet aufs Baubrett heften und Dreikantleiste anschieben und aufdrehen, etwas fest halten und fertig. So ist die Unterkante auch schön mit der Rippe bündig.

1992884

Diese gibt dann den Winkel für das tiplet vor. Aber zuerst muss die Leiste noch der Profilkontur angepasst werden. Das mach ich dann morgen . . . . sowie die Fertigstellung des Rohbau.
Also, bleibt am Ball :)

mipme_kampfkoloss
06.08.2018, 11:03
Beeindruckend deine Baugeschwindigkeit. Das schaff ich nicht mal mit meinen Depron-Fliegern...

Franz Zier
06.08.2018, 12:14
mipme, mach dir nichts draus, wenn du fünf oder mehr davon gebaut hast, bist auch so schnell. Hast dann aber gleich fünf hervorragende Modelle!

Franz

RomeoSierra
06.08.2018, 21:23
Beeindruckend deine Baugeschwindigkeit. Das schaff ich nicht mal mit meinen Depron-Fliegern...

Das ist nicht wirklich eine Kunst. ;)
Natürlich hab ich schon zwei/drei impRESsion gebaut, aber so wie die Teile da auf den Bildern zu sehen sind - speziell die Länge der Leisten - so bekommt man das im Baukasten geliefert.
Und das zweite Geheimnis ist, die geplanten Bauteile griffbereit vor zu bereiten. Damit erkennt man vl auch frühzeitig eventuelle Unstimmigkeiten und kann noch rechtzeitig einlenken.

RomeoSierra
06.08.2018, 21:55
Nachdem die Dreieckleiste angeklebt ist, kann diese auch gleich auf Kontur geschliffen werden.

1993307

1993306

Heute war ich grundsätzlich mehr mit schleifen als mit kleben beschäftigt. Aber eh klar, viele Teile gibt es ja nicht mehr die noch verbaut gehören.

Was gehört eigentlich Überschliffen?? :confused:
nicht viel, aber ein paar Dinge sind es trotzdem, damit die Folie eine schöne Linie spannt und keine Berg und Talbahn formt.
- die Endleiste (ca. ein halber mm gehört runter geschliffen)
- das wingtip (damit es einfach eleganter rüber kommt)
- die etwas überstehende Verkastung beim Holm

1993309 . . VORHER

1993308 . . NACHHER

1993331 . . NACHHER

WINGTIP:
hier gibt es etwas mehr zu zeigen.

1993305 . . nach dem Ankleben
die Unterseite wird zuerst mal bündig mit den Rippen geschliffen.
Dann kommt die Verrundung der "Nasenleiste"
1993304
1993303

und dann kommt noch der "Endleistenbereich" dran.
Es gefällt mir halt besser, wenn die Stärke der Endleiste am wingtip fortgesetzt wird. Daher schleif ich diese von der Unterseite her auf ca. 1mm aus.
(wieder mit dem Rücken auf die Baubrettkante gelegt und über die andere Tischkante runter geschliffen)
schaut dann so aus . . .

1993302 . . . von unten

1993301 . . . von hinten

Bevor jetzt das winglet mit dem Flächenohr zusammen geklebt werden kann, müssen wieder die überstehenden Leisten bündig geschliffen werden und auch die Endleiste entsprechend nach arbeiten.
Im Nachhinein wird das sonst nix g'scheites mehr.

1993332

1993330

1993329

morgen folgt dann noch die vordere Holmverkastung und die Hochzeit mit dem Flächenmittelteil.
Also dann . . . es bleibt spannend :D

161057
07.08.2018, 09:12
Beeindruckend deine Baugeschwindigkeit. Das schaff ich nicht mal mit meinen Depron-Fliegern...

Hallo mimpe,
ich habe mittlerweile jetzt auch schon vier verschiedene E-RES gebaut, auch den E-impRESsion.
Mit den Bausätzen von RS-Aero geht das wirklich leicht von der Hand!
Das Material ist sehr gut ausgewählt und absolut präzise geschnitten.
Die Konstruktion ist vom Praktiker gemacht, also durchdacht.:cool:
Ich will aber nicht die saubere Arbeit und Dokumentation von Robert schmälern!!!;)

Grüße Andreas

RomeoSierra
10.08.2018, 21:23
Da ich die letzten Tage bei den herrschenden Temperaturen mich lieber im Pool aufgehalten hab, ist leider nicht viel weiter gegangen. :cool:

Trotzdem gibt's ein bissl was zum Herzeigen :)
zB. die vordere Holmverkastung am Flächenohr

Die Aufteilung am Trägerbrett gibt die Richtung eigentlich vor . . . wenn man genau schaut :D
Wenn man sich nicht sicher ist, einfach hin halten und dann erkennt man es schon . . . aufgrund der leichten trapezförmigen Form.

Fläche wieder zuerst nieder nageln . . damit die Verkastung am Baubrett bündig aufgelegt werden kann.
1994882

geklebt wird hier wieder mal mit Leim. Natürlich kann auch dickflüssiger Sekundenkleber verwendet werden, dann erspart man sich die Wäscheklammern zum Sichern. ;)
. . . bekommt aber sicher ordentlich verpickte Fingerspitzen :D
1994881

1994879

Ist das ganze dann durchgetrocknet, wird die Oberseite vorsichtig Überschliffen. Hier hör ich am besten auf das Schleifgeräusch, denn wenn man eine Rippe erwischt, hört man das sofort. Dann einfach den Winkel des Schleifklotzes ein wenig ändern und weiter gehts . . . . fertig schaut's dann so in etwa aus

1994880

Hier sind auch schon die Übergänge der Verkastung auf die Rippen mit Leim nach geschmiert . . . um rundum eine Klebefläche zu erhalten und den Biegekräfteverlauf ohne "Lücken" fließen lassen zu können.

Steckungsbereich - Mittelstück zum Ohr

Hier war ja ein paar Bilder vorher die nicht so 100%ige Ausrichtung der Rippe am Mittelstück zu sehen.
Aber schauen wir mal, wie das jetzt dann mit der aufgesetzten Deckrippe ausschaut . . .

1994878 . . naja, gar nicht mal sooooo schlecht.
Hätte ich mir schlimmer vorgestellt. Aber hier reicht dann schlußendlich ein wenig aufgedicktes Harz um den Spalt aus zu füllen und unsichtbar zu machen.
Ankleben werd ich dann beide Seiten (am Flächenmittelteil) gleichzeitig.

Hier noch ein Bild von der nicht geschliffenen Endleiste des Mittelstückes beim Übergang zum "Ohr".

1994877

Also der Unterschied ist schon merkbar, wenn man da nichts macht.
Morgen soll dann die Fläche fertig zum Bespannen gemacht werden.
Viel steht ja nicht mehr an . . . die Deckrippen, ein wenig schleifen ;) . . und das Spoilerservo (welches dem Bausatz beiliegt :)) mit der Anlenkung einbauen. Das muss nämlich vor dem Bügel erledigt werden, da es nachher nicht mehr zugänglich ist.

mipme_kampfkoloss
11.08.2018, 13:06
Zum Überschleifen von Flächenteilen bei denen Gefahr besteht über die Rippen zu radieren habe ich das letzte Mal einen guten Trick gelernt:
Die Rippen einfach mit Krepp-Klebeband abkleben. Dann kann man gut drauf loslegen ohne gleich beim ersten mal aus dem Profil eine Banane zu schleifen. Das Krepp schützt eine gute Weile und man sieht gut wann es ernst wird mit der profilkontur...

Nichtflügler
11.08.2018, 13:17
Das mit dem Klebeband mache ich auch schon immer so, man vermeidet dann die Schleifspuren (helle Stellen) an den gelaserten Rippen.

Insbesonders die 4. Rippe von links im 4. Bild ist vor und hinter dem Holm deutlich verschliffen. :cry:

Noch besser ist es natürlich, wenn man die Stege gleich von Anfang an 0,3 mm in der Höhe zu schmal macht und dann nix mehr verschleifen muß.

mfg
Carsten, der Nichtflügler

RomeoSierra
14.08.2018, 13:53
Immer wieder wurde ich auf ein X-Leitwerk angesprochen. Da ich da aber auch hohe Ansprüche an die Optik lege, war es dann gar keine so einfache Aufgabe . . .

Nach einigen Optimierungen des Größenverhältnisses, Ruder zu Finne, schaut das Ergebnis jetzt nicht schlecht aus. Die Wendigkeit hat mit dem "kleinen" Ruder schon überrascht.
Bin gespannt, wie agil das Ruder nun wirken wird und wie schnell Richtungswechsel vollzogen werden können.
Ein neuer Rumpf ist im Bau . . . .

Hi Leute,
ich bin Euch die Doku über das derzeit aktuelle X-Leitwerk auch noch schuldig . . . und daher schieb ich mal schnell die Sache hier ein.

Da ich gleich auch noch einen Seglerrumpf (kurzentschlossen :D) mit baue, der das X-Leitwerk erhalten soll, hab ich natürlich genug Material um einiges herzeigen zu können. :)
Ich sag's aber gleich dazu . . . das leichteste Brett hab ich mir hierfür nicht ausgesucht :confused:

Das komplette Leitwerk ist auf einem Trägerbrett untergebracht.
Eh klar, alles zuerst wieder mal raustrennen . . .

1996683

und dann beginnt das nummerierte Puzzle-Spiel ;) . . . der Bauplan hilft, die genaue Position der einzelnen Teile leichter zu finden.

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1996681

. . . und auch schon fertig geklebt.
Ach ja, der Ruderverbinder besteht aus einem 3x4mm Kieferstab - 100mm lang

Das selbe Spiel jetzt beim Seitenleitwerk.

1996680

Geklebt wird die ganze Sache wieder mit Sekundenkleber. Ich nehm hier den mittelflüssigen. Warum? . . weil der nicht ganz so unkontrolliert überall hin läuft. ;)

Dann noch kurz mit dem Aktivator drüber . . und los kann's mit dem Verschleifen gehen.
Ich hab da meine eigene Technik entwickelt. Ist zwar nicht ganz "bautischschonend" :D . . aber es funkt tadellos.

Zuerst den ca. 45° Freiwinkel an der Rudernase - für den Ausschlag ;)

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dann die Endleiste auf ca. 1mm beidseitig runterschleifen. Schaut zwar sehr langwierig aus, ist es aber überhaupt nicht.
Mit etwas Gefühl in beiden Händen (die eine für's Schleifen, die andere die das Bauteil niederhält), ist das in ca. 15min erledigt.

1996678

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1996677

und natürlich gehört die Nasenleiste der Flosse auch halbrund geschliffen . . . das sieht man aber gleich.

Zuerst kommt jetzt noch der Schritt zur Waage, denn es gibt sicher einige unter Euch, die das Gewicht brennend interessiert. ;)

1996675

wie eingangs erwähnt, ist es diesmal nicht das Leichteste . . . aber eines der schönsten, die ich in der Klasse bisher gesehen hab. :D :cool:

1996690

nun werden sich die Geister ein wenig scheiden. Die einen bespannen das Leitwerk bevor es an den Leitwerksträger geklebt wird.
Ich kleb es lieber gleich mal an . . . und das läuft folgendermaßen:

Die Seitenleitwerksflosse wird probehalber mal auf das CFK-Rohr geschoben. Sollte schon etwas streng rauf gehen.
Bei mir war jetzt mal gar viel Luft. :confused: . . . hab daher mit einem Stück 1,5x3mm Balsastück aufgefüttert.
Jetzt sitzt es zufriedenstellend.

1996689

genau in Rohrmitte - hinten am Rohrende kontrollieren - ausrichten, und die Flucht an der Flossennasenleiste kontrollieren, und schon kommt der Sekundenkleber wieder zum Einsatz.

Nachdem die Klebestelle getrocknet ist, wird die Höhnruderflosse in den Schlitz des Seitenruders eingeschoben. Ausgerichtet wird es automatisch. Einzig der rechtwinkelige Sitz muss kontrolliert werden. Ich nehm einfach ein Geodreieck und richte die beiden Leitwerksflächen zueinander aus.
Kurz still halten und mit Sekundenkleber fixiert. Danach dann ordentlich in die Kehle Klebstoff eindringen lassen.

1996688

1996687

So, das war's wieder mal . . . :)
. . . in der Zwischenzeit wurde auch schon die vordere Verkastung am Flächenmittelstück angeklebt . . .

RomeoSierra
14.08.2018, 14:00
Insbesonders die 4. Rippe von links im 4. Bild ist vor und hinter dem Holm deutlich verschliffen. :cry:

Ahhh . . . jetzt weiß ich auch, warum man immer verschleifen sagt ;) :D:D

Schaut in dem Fall aber schlimmer aus als es ist. Wurde ja ordentlich reingezoomt :p



Noch besser ist es natürlich, wenn man die Stege gleich von Anfang an 0,3 mm in der Höhe zu schmal macht und dann nix mehr verschleifen muß.


Ist alles, wie immer, leicht gesagt.
Da es bei den Kieferleisten "Maßtolleranzen" gibt, fällt der Punkt schon mal flach.
Was ich bisher nachgemessen hab, streut das Sollmaß +/- 10% . . . und das ist leider ganz normal :(
Und daher spürt man eben einen leichten Überstand der Verkastung, der nachgearbeitet werden muss . . . in diesem Fall.

Nichtflügler
14.08.2018, 14:27
Hallo Robert,

da du ja gerne den Holm im Flügel mit Weißleim verklebst, gibt es eine einfache Bautechnik, um solche Überstände zu vermeiden.

Hat der Holm etwas Untermaß, sollte er beim Einkleben nicht bis auf die Rippen unten gedrückt werden, da dann die Holmoberseite zu tief liegt mit den bekannten Nachteilen.

Ich mache dann einen Klex Weißleim unten in den Holmausschnitt der Rippen und drücke den Holm in die Rippenausschnitte so rein, daß er oben noch 1 mm hochstehen. Dann lege ich eine kurze Latte, ca 300 x 50 x 30 mm oben auf den Holm und drücke ihn genau bis auf das Niveau der Rippenoberseite runter. Der Weißleim unten füllt den Zwischenraum problemlos auf. Die bisher kleberlosen Seitenflanken am Holmausschnitt verklebe ich später mit Seku, ja, ja der dünne, der überall hinläuft!
Wahrscheinlich reicht bei dir dazu auch die Klebenaht, die du vom Steg an die Rippe legst.

Ich schaue hier gerne zu, da man durch die genaue Baubeschreibung von dir auch immer wieder selbst gute Anregungen bekommt.

mfg
Carsten, der Nichtflügler

pro021
14.08.2018, 14:30
Balsahobel macht es einfacher. Mit einem sehr guten Balsahobel, also nicht den billigen Hobel nehmen welcher alles runiert sondern den guten von Engel, lässt sich sehr viel der Schleifarbeit
entschärfen und der Staubsauger wird geschont. Man kann wirklich sehr präzise hobeln. Für den allerletzten Feinschliff kommt dann natürlich das Schleifpapier ins Spiel.
Neben der geringen Staubentwicklung ist die Fertigstellung eines perfekt profilierten Balsaleitwerks ein Klacks.

Gruß Heinz

RomeoSierra
15.08.2018, 14:51
. . .
Ich mache dann einen Klex Weißleim unten in den Holmausschnitt der Rippen und drücke den Holm in die Rippenausschnitte so rein, daß er oben noch 1 mm hochstehen. Dann lege ich eine kurze Latte, ca 300 x 50 x 30 mm oben auf den Holm und drücke ihn genau bis auf das Niveau der Rippenoberseite runter. Der Weißleim unten füllt den Zwischenraum problemlos auf. Die bisher kleberlosen Seitenflanken am Holmausschnitt verklebe ich später mit Seku, ja, ja der dünne, der überall hinläuft!
Wahrscheinlich reicht bei dir dazu auch die Klebenaht, die du vom Steg an die Rippe legst. . . .

Hallo Carsten,
danke für den Tipp. Werde das bei der nächsten Tragfläche gleich mal machen, wenn wieder so dünne Kieferleisten zum Einsatz kommen.


. . .
Ich schaue hier gerne zu, da man durch die genaue Baubeschreibung von dir auch immer wieder selbst gute Anregungen bekommt.

Das freut mich sehr, wenn ich Euch damit ein paar Ideen mit auf den Weg geben kann. Genau das ist der Sinn hier . . . Interessenaustausch, den eigenen Horizont erweitern, Ratschläge holen und mitteilen.

@Heinz
Mit dem Hobel ist das bei den quergemaserten Bauteilen kein Problem?? Das Bauteil ist ja vorne und hinten "eingesperrt", um eben Vorzüge zu vermeiden.
Kann mir vorstellen, dass es da mit dem Hobel ein wenig eckt. Hab mich da noch nicht drüber getraut . . .

Grüße
Robert

RomeoSierra
15.08.2018, 15:08
wie angekündigt, wurde die vordere Holmverkastung am Flächenmittelteil ja nun auch schon angeklebt . . . und die Sache ein wenig überschliffen.

1997196

Ebenso auch die Endleiste, speziell dort wo nun noch die 0,4er Schraubverstärkung hin kommen soll. Zusätzlich hat das Plättchen den Sinn, die Schäftung der Endleiste zu überbrücken.

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1997194

1997195

Als nächstes werden nun die Deckrippen an der Streckung beim Flächenknick mit aufgedicktem Harz angeklebt.
Die Flächenohren werden hier für den passgenauen Sitz verwendet. Wenn man vorsichtig und sparsam mit dem Harz umgeht, braucht man keine zusätzliche Trennschicht (zB. Bucheinbindefolie) zwischen die anzuklebende Deckrippe und dem Flächenohr geben.
Ich war mutig und habs ohne riskiert . . . :D

1997191

1997192

Die überquellenden Kleberreste gleich mal vorsichtig abstreichen und dabei aufpassen, dass man nichts in die "Bauteilfuge" drückt. Denn das klebt dann wirklich gut ;)

. . . und wie schon angesprochen, beide Seiten gleichzeitig.
Macht schon was her . . . so ein 2m Flügel . . . mit dem doch recht engen Rippenabstand :cool: . . . mir gefällt's

1997190

Der nächste und letzte Schritt, bevor das Bügeleisen dann angestartet werden kann, ist nun noch der Einbau und die Anlenkung der Spoilerklappe/des Spoilerservos (ein HS-40)
Dieses ist übrigens im Bausatz enthalten :)

1997189

. . . ein Ende ist in Sicht

RomeoSierra
16.08.2018, 20:03
Ich hab ja schon kurz verraten, dass auch parallel ein Seglerrumpf mit dem X-Leitwerk entsteht.

Na dann will ich mal die paar Unterschiede zum E-Rumpf beschreiben:
Eh klar, die Rumpfnase ist schon mal einer der zwei Unterschiede :D

Als vorderster Spant wird hier der R1 und nicht der R1E eingeklebt. ;) . . . jetzt darf noch schnell geraten werden was der Buchstabe E in der Bezeichnung verloren hat. ;)
Die Ausdehnung im Spant ist so groß, dass ein 4zelliger 1000mA Akku mit drippleA Zellen durch passt und ganz vor in die Nase kann.

1997693 . . hier die einzelnen Teile

Die werden gleich mal zu einem ganzen Stück zusammengeklebt.
Nach dem trocknen des Klebers, mit dem Tellerschleifer plan geschliffen und an die Rumpfkeule geklebt . . . alles wieder mit Leim . . . . und mit Krepp gesichert.
Ja, erwischt, ich hätte ein wenig mehr anschleifen können :confused:

1997692

Schaut jetzt mal aus wie Hamsterbacken . . . das ändert sich aber schlagartig :D

1997691

nach dem Verschleifen . . . beide Rumpftypen.

1997688

. . . und danach geht's gleich mal zur Waage. Der Vergleich mit der E-Rumpf Keule interessiert mich natürlich ;)
Die Seglerkeule ist leer . . . im anderen der E-Motor (ein ART400 mit 33g) eingeschraubt.

1997690

1997689

alles im grünen Bereich . . . :)


So, der nächste Unterschied ist?? . . . der verstellbare Hochstarthaken! :cool:
Ein simples Prinzip, dass ich mir ein wenig abgeschaut hab. Bin schon gespannt, wie es funktioniert . . . am kommenden Sonntag :D

1997687 . . vom Rumpfinneren

1997686 . . von Außen

Hab die Position schon mal ungefähr eingestellt. Der Bleistiftstrich ist die CG-Position bei 70mm . . in dem Bereich bin ich meinen anderen bisher immer geflogen.
Somit bleibt genug "Spielraum" für den Haken . . . nach hinten und auch nach vorn.

Und wie schaut jetzt das zusammengebaute Modell aus??? :D . . das Leitwerk haben wir, die Rumpfkeule auch, und die Fläche ist eigentlich auch schon ein Stück.
Na dann, einfach zusammenstecken, oder??

Richtig . . . und so schaut er nun aus . . . mit dem X-Leitwerk :cool:
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RomeoSierra
16.08.2018, 20:11
bevor's die nächsten Bilder gibt, eine Frage:
Warum die breite Rumpfkeule?? ;) . . . ist doch sicher jedem aufgefallen, oder?

hier nun die V-Leitwerksversion

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1997717

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viele Grüße
Robert

vmann
21.08.2018, 21:11
hallo Robert, seh ich das richtig, mit aufgebrachter oder ohne Rumpfbodenbeplankung den Leitwerksträger einzuharzen ?
Und ... wenn ich für das X-Ltw das Sph-Teil A entferne und rechts und links Brettl hinklebe, die dann mit der Oberkante des CFK-Rohrs bündig sind - als Lehre für eine waagrechte Ausrichtung des HLTW ?

Gruss Ernst

RomeoSierra
22.08.2018, 20:35
Servus Ernst,

hallo Robert, seh ich das richtig, mit aufgebrachter oder ohne Rumpfbodenbeplankung den Leitwerksträger einzuharzen ?
Den Leitwerksträger brauchst gar nicht Einharzen, sondern nur mit mittel- oder dünnflüssigen Sekundenkleber einpicken. Das aber erst dann, wenn Du die genaue Länge des Leitwerksträgers - wegen dem Schwerpunkt - ermittelt hast. Also auch, nachdem das gesamte Leitwerk bespannt ist.
Für die Beplankung von Rumpfboden und Rumpfdeckel, den Leitwerksträger in die Öffnungen der zwei Spanten einschieben und dann die Rumpfseitenwände mit einer Wäscheklammer am Rumpfbootende an das CFK-Rohr drücken, damit der Übergang zum Rohr schön ausgeführt wird. Dann wird der Deckel und der Boden aufgeklebt . . . und die Klammer hält immer noch die Seitenwände zusammen.

2001121


Und ... wenn ich für das X-Ltw das Sph-Teil A entferne und rechts und links Brettl hinklebe, die dann mit der Oberkante des CFK-Rohrs bündig sind - als Lehre für eine waagrechte Ausrichtung des HLTW ?
Gruss Ernst
Das versteh ich nicht wie Du das meinst.
Auf jeden Fall wird das Leitwerk mit aufgeschraubtem Flächenmittelstück ausgerichtet. So kannst Du die Parallelität zwischen Fläche und HLW durch Drüberschauen kontrollieren und einstellen.
Ebenso die Länge des CFK-Rohres in Abstimmung mit einer Schwerpunktposition von 70mm mal hinrichten.
Die hintere Schraube der Flächenbefestigung drückt dabei auf den Leitwerksträger und so kannst Du dann von hinten, wo das CFK-Rohr in das Rumpfboot geschoben wird, dünnflüssigen Seku hinein rinnen lassen. Das ist die ganze Hexerei. Vorne an den Spanten kannst Du dann Epoxy nehmen, wenn es einen vertrauteren Eindruck macht. Ich kleb das alles immer mit CA.
Die horizontale Ausrichtung - in Längsachse - des Leitwerks passiert so von ganz allein. Da brauchst auf nix aufpassen.

Grüße
Robert

RomeoSierra
22.08.2018, 22:08
Als nächstes wird nun das Flächenmittelteil ordentlich geschliffen und dann das Spoilerservo und die Anlenkung der Spoilerklappe ausgeführt.

Das Schleifen im Bereich der Spoilerklappe muss schon sorgfältig erledigt werden, sonst steht einerseits die Klappe über und anderseits hat man sonst eine leichte Stufe am Übergang zu den Rippen.
JA, da fällt ein wenig mehr Schleifstaub an . . .

2001163

2001161
Auch die Unterseite der Klappe ein wenig abschleifen, damit sie dann wirklich bündig im Klapperkasten verschwindet.

Ist das erledigt, kann die Spoilerklappe "angeschlagen" werden.
Ich mach das mittlerweile zur Gänze mit Folienscharnieren. Wenn man weiß wie, ist es ein Kinderspiel und funktioniert tadellos. ;)
Zuerst an der Unterseite der Klappe einen Folienstreifen aufbügeln. Dann die Klappe mit dem Rücken auf den Tragflügel legen - bündig auf die Drehachse - und anschließend die Folie über die "Stirnseite" in den Klapperkasten rein bügeln.

Ich hoffe das Bild zeigt dies deutlicher, als ich es mit Worten beschreiben kann. :confused:
2001162

Wer jetzt ungeduldig ist, bügelt auf der Oberseite auch gleich einen Streifen der Folie über die Drehachse. Ansonsten passiert das später, wenn der Flügel komplett foliert wird . . . in einem Zug.

2001160

Und dann kommt die Herausforderung und das Nervenspiel :D . . . das Biegen des Anlenkungsdrahtes.
Auf der Servoseite wird eine Z-Kröpfung gebogen und auf der Ruderhebelseite einfach eine 90° Abwinkelung . . . auf die "richtige" Seite. Eben so gebogen, dass der Draht nicht rausrutschen kann und durch das Z an den Ruderhebel ein wenig gedrückt wird.

2001159

Das nun folgende Einfädeln ist eine leichte Geduldsprüfung. Geschafft!! . . . nun kommt Folie über die Rippen.
Begonnen wird an der Unterseite - an der Endleiste - über die Nasenleiste drüber auf die Flächenoberseite geschlagen und dann, unter ein wenig Zug, die Folie wieder an der Endleiste angebügelt.
Hört sich auch schwieriger an als es ist.

2001168

2001173 . . hier die Spoilerklappe schön bündig versenkt

. . . und hier beim Farbstoß an einer Rippe 2001172

Alles nur eine Sache der Übung :)

mipme_kampfkoloss
22.08.2018, 22:43
Bzg. 90° Abwinkelung am Hebelarm - für Leute die da etwas unsicher sind:
Ich kann nur wärmstens diese Sicherungsclips empfehlen.
Z.B. beim Lindinger: https://www.lindinger.at/at/flugzeuge/zubehoer/anlenkungen-und-gabelkoepfe/dubro-sicherungsclips-micro-1-2mm-4stk.weiss

Gibts wo anders aber auch!

Dann kann nix mehr rausrutschen...

RomeoSierra
24.08.2018, 20:47
Die Fläche ist ja nun fertig gebügelt.

Als nächstes folgt der Rumpf.
Hier wird grundsätzlich jede Seite extra foliert. Speziell bei den engeren Rundungen/Radien wie an der Rumpfnase kann das Bügeleisen schon mal ordentlich auf Temperatur gedreht werden . . . sonst können leicht Falten entstehen.

Der fertige Rumpf inkl. X-Leitwerk bespannt, aber noch ohne Einbauten wiegt dann mal . . .

2001883

Dann kommen die Rumpfservos, Akku und Empfänger in das Rumpfboot.
Der 0,8er Stahldraht bekommt beim Servoarm eine Z-Kröpfung verpasst.
Empfänger hab ich grad einen mit 7 Kanälen frei gehabt. Es reicht einer mit 4 . . . es ist aber Platz genug ;)

2001882

Als Empfängerakku wird ein 4,8V 1000mA Sanyo -Würfel mit AAA Zellen genommen. Der hat 54g.
Naja, und weil ich das fertige Leitwerk gleich mal mit dem Rumpfboot verklebt hatte, ohne auf die gewünschte Schwerpunktlage zu schauen, waren dann schlußendlich noch 20g Blei in der Nase notwendig. :confused: :cry:

2001881

Dann kommen die Anlenkungen am Leitwerk an die Reihe.
Hier wird wieder, nach der beschriebenen Methode beim teRESa (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/662489-Holzmodell-teRESa-Entstehung-und-Baubericht), nur eine 90° Abwinkelung gemacht. Diesmal aber mit einem kleinen Stück Bowdenzughülle gesichert.

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2001880

Alles eingebaut und fertig, oder?? :cool: . . . dann geht's ans Programmieren der Ruderausschläge . . . nachdem ein par Bilder gemacht wurden.

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. . . . und natürlich auch wieder auf die Waage :D

2001906

nicht gerade das leichteste Ergebnis, aber da ich weiß, dass meine E-Version 500g wiegt, weiß ich schon wie er fliegen wird ;)

Ach ja, und der Schwerpunkt wurde schlußendlich bei 78mm eingestellt. So liegt das H-Ruder im Strak und der gerade Gleitflug ist schon ganz ordentlich.
Weitere Erkenntnisse werden dann die ersten Hochstarts bringen. :)


wie geht's weiter:
Als nächstes wird der E-Rumpf fertig gebaut und ein zweites Paar Flächen.
Bleibt dran, wir sind noch nicht fertig! ;) :)

RomeoSierra
15.09.2018, 21:05
In der Zwischenzeit hab ich ein zweites Paar Ohren gebaut und vorrangig mit oralight bebügelt.
Das blau transparent ist ja normale oracover . . . und zusätzlich wollte ich noch die Gewichtsunterschiede ausgleichen.
Irgendwie ist die linke Flächenseite schwerer geworden als die rechte . . . aber bereits beim Mittelstück :confused:
Naja, egal . . . das konnte ich zur Zufriedenheit somit in den Griff bekommen.

Das Gesamtgewicht hat sich dadurch nochmal ein wenig reduziert :D

2012644

Er ist dadurch jetzt zwar unsymmetrisch geworden, aber was soll's . . . sooo schlecht schaut es gar nicht aus.

2012645

Naja, und dann mal los zum Flugplatz. Man(n) will das Teil ja auch in der Luft sehen und fühlen ;)
. . . hier lass ich mal die Bilder sprechen :cool:

2012652

2012651

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2012648

2012653

Der Hochstarthaken ist nun an die hinterste Position gewandert. Bei der eingestellten Schwerpunktlage - 78mm - passt das nun perfekt.

2012647

Der Flieger geht damit senkrecht nach dem Loslassen nach oben und reizt den Gummi sehr schön aus.
Die Fläche ist auch super Biegesteif damit sich ordentlich Energie aufbauen kann. Bei dem leichten Gegenwind heute mit ca. 2km/h musst man ihn mit Schuss aus dem Seil befreien.
Auch das Leitwerk reagiert so, wie ich es mir vorgestellt hab. Schon direkt, aber noch nicht zu zackig, um Unruhe in die Sache zu bringen.

was kann noch verbessert werden?
Auf jeden Fall das unnötige Blei in der Nase :cry:
Ich darf einfach den Leitwerksträger nicht zu früh mit dem Rumpfboot verkleben ;) . . dadurch können locker die jetzt 20g auf 5g reduziert werden.
Und dann noch den gesamten Flieger mit oralight bespannen . . . und vl. ein wenig auf das Gewicht des Holzes achten :D . . . dann kommt man schon an die 400g ran :cool:

Das Flugbild begeistert mich immer wieder auf's Neue :) . . .

2012654

vmann
03.10.2018, 17:14
... hat es jetzt auch endlich geschafft, aufs Finish-Foto zu kommen :)

2021401


Die Maße ... 90-60-90 sinds leider nicht geworden:

R= Rumpf/Leitwerk komplett mit Akku, Empfänger, Schalter und Servos bespannt
M= Flächenmittelteil fertig
O= Ohren mit Steckung fertig

413 Gramm ist für eine Maus ganz ok und ich denke, dass ich noch 20-30 Gramm zum Einstellen des Schwerpunkts brauchen werde

++2021399



Die Maus und die 2. Maus mit X-Ltw im Rohbau... wird elektrisch werden

2021400

Jetzt fehlt zum Erstflug dann nur noch ein wenig Blei in der Schnauze, der Hochstarthaken eingeschraubt und das S von RES gängig gemacht ...
Der Bau hat wie immer bei einem RS-Flieger Spass gemacht

RomeoSierra
19.10.2018, 05:20
Hier mal eine kurze Startsequenz . . bei nur leichtem Gegenwind und ca.3,5-4kg Zug am Gummi.


https://www.youtube.com/watch?v=c8PsDwgXrxg

Kalusha9
24.10.2018, 10:22
Verwendet jemand einen Graupner Empfänger im ImpRESsion ? Wenn ja welchen ? Passt ein normaler GR-12 ?

RomeoSierra
24.10.2018, 19:43
Hallo Hendrik,

keine Ahnung wie groß dein GR-12 ist . . . . ich flieg ja Futaba. Und da hat ein 7Kanal Empfänger ohne Probleme Platz.

Auf jeden Fall hat der Rumpf im Kabinenbereich einen lichten Querschnitt von b/h = 35mm/50mm.

Hier im #91 gibts ein Bild.
Hoffe das hilft dir weiter.

Robert

Kalusha9
24.10.2018, 23:31
Hallo Robert,

Der GR-12 hat die Abmessungen 36x21x10. Sollte denke ich soweit passen. Die Flächen lassen sich in drei Teile trennen, richtig ? Und mit einem aktuellen Bausatz kann man den ImpRESsion sowohl mit Kreuz- als auch mit V-Leitwerk bauen, oder ?

Denke der ImpRESsion wird neben dem BirdyDS mein zweites Winterprojekt :)

RomeoSierra
25.10.2018, 08:17
Servus Hendrik,

Dein Empfänger passt . . . und da bleibt noch genug Luft drum rum, damit die Finger auch noch Platz haben (zum Rein- und Rausnehmen) ;)

Ja, richtig bemerkt, die Fläche ist dreiteilig . . . und das Spoilerservo ist im Bausatz enthalten.

Bei der Leitwerksform musst du dich vor dem Kauf entscheiden. Es gibt den Bausatz entweder mit V oder mit X-Leitwerk.

Was im Bausatz jedoch serienmäßig enthalten ist, sind die zusätzlichen Bauteile für die E-Version. Dh. du musst spätestens beim Einkleben des Kopfspantes wissen, will ich die E-Version oder doch lieber die Seglerversion für den Hochstart. :cool:

Hört sich gut an . . . . dein Vorhaben :)

schöne Grüße
Robert

Safarik Konstantin
25.10.2018, 13:19
Hallo aus Vorarlberg

Mein Impression. Viel geflogen in der heurigen Saison. Gewicht mit 3s 350mAhs 495GR.

Toller Bausatz, würde allerdings beim nächsten zum Kreuzleitwerk tendieren

Gruß

Konstantin2034071

Hoffe, dass mit dem Bild hat geklappt.

VOBO
25.10.2018, 17:03
Was gefällt denn an dem V-Leitwerk nicht?
Ist doch in der Regel leichter und auch einfacher zu bauen.

Gruß Volker

Safarik Konstantin
25.10.2018, 17:44
Tja, da bringst du mich in Verlegenheit.

Denke, es ist eher optisch, wenn auch die V Anlenkung beim Impression nicht ganz einfach ist. Etwas eng hinten. Wenn ich Fotos von Wettbewerber anschaue, haben fast alle Kreuzleitwerk.

Wie gesagt: Ansichtssache!

Gruß

Konstantin

RomeoSierra
26.10.2018, 10:21
Der Unterschied zwischen den Leitwerksvarianten ist hauptsächlich der, dass das X-Leitwerk weniger Zuwendung beim Einstellen braucht. ;)

Beim V muss man sich halt ein wenig mehr "spielen" bis die gewünschte Differenzierung und auch die Größe der Ausschläge den Gewohnheiten und Ansprüchen entspricht.
Der V-Mischer hat da oft seine versteckten Tücken :confused:

Hat man diesen step jedoch erfolgreich hinter sich gebracht, fliegt der ImpRESsion mit beiden Leitwerken gleich "schlecht" :D. ;) . . S p a a a ß
Die Ruderfolgsamkeit ist sehr direkt und lässt die Wünsche auf QR nicht wirklich aufkommen.

Und die Anlenkung des V ist weniger dramatisch als beschrieben. Man muss nur die Ruderhebel fast senkrecht zum Baubrett in das Ruder einkleben. Daher ist auch die Ausnehmung im Ruder relativ groß vorbereitet. Hier noch mit den Sperrholzruderhebel, die mittlerweile durch GFK im Bausatz ersetzt worden sind.

2034465

2034466

schöne Grüße
Robert

Safarik Konstantin
26.10.2018, 13:29
Hallo.

Habe auch keineswegs behauptet, dass dies "dramatisch" ist.

Wenn ich deine Fotos ansehe, habe ich wohl etwas nicht ganz richtig gemacht. Muss mal in den Keller gehen. Aber auch meine Version funktioniert tadellos.

Wie schon geschrieben: Bin heuer viel um mit wachsender Begeisterung damit geflogen.

Gruß

Konstantin

yet1-2
17.02.2019, 14:34
Endlich habe ich meinen Impression auch fertig gestellt .

Ich habe einen anderen Antrieb verbaut : Hacker A10 mit Getriebe . Den hatte ich noch von einem anderen Modell herumliegen .

Der Bau hat wirklich Spass gemacht . Auch der Baubericht hier im Forum ist klasse .

@Robert - super durchdachter Bausatz

Ich habe meinen komplett mit Oracover bespannt (nicht light) und komme auf ein Fluggewicht mit einem 3S/650 auf 525gr.

Jetzt muss ich nur noch die Anlage programmieren und ihn einfliegen .
Das kann aber noch etwas dauern , da ich nach dem Umstieg von der Graupner MX12 auf die MX20 einige Probleme mit der Programmierung habe .

Markus

RomeoSierra
19.02.2019, 20:17
Hallo Markus,

sehr schön schaut er aus . . . dein impRESsion.
Auch das Gewicht ist tadellos . . . mit der gewählten Bespannung.

Na dann gleich mal viel Glück für den Erstflug :) . . . der sicher nicht lange auf sich warten lässt.

schöne Grüße
Robert

RomeoSierra
19.07.2019, 17:48
. . hat auch einen impRESsion K den man sich anschauen kann.

Der Robert Zeller war so frei und hat es sich nicht nehmen lassen :D

2159540

Alle die den Flieger mal in voller Größe und Leichtigkeit sehen möchten, dürfen gern am Stand vom BestZELLER vorbeikommen.
Der Robert wird euch alle Fragen die Ihr habt beantworten ;)

Allen viel Spaß auf der Messe :cool:

Stezi
06.09.2019, 17:32
Hallo,mich würde interessieren ob die Rohre gewickelt sind.

RomeoSierra
07.09.2019, 10:39
Servus Stefan,

"die Rohre?" :confused:
es gibt nur ein Rohr und das ist der Leitwerksträger.

Nein, ist kein gewickeltes. Ist ja auch vom Durchmesser nur ein 8/6mm Rohr.
Ist aber stabil und steif genug.

- Robert

Stezi
07.09.2019, 17:15
Vielen Dank Robert