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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hochstartwinde Fragen über Fragen



bonecrush
05.06.2017, 21:07
Hallo zusammen,

Seit einigen Tagen bin ich Besitz einer Hochstartwinde, vermutlich ein Eigenbau.
Leistung soll sie ca 2kW haben.
Habe jetzt schon einige Starts absolviert damit, mein Segler ist eine DG 100 4.6m in Voll GFK mit einem Abfluggewicht von ca 6kg.

Bei einer Seil Länge von 195m von Winde bis zur Umlenkrolle schaffe ich im Grunde immer nur rund 100m ; selten mal etwas mehr.
Die Winde zieht das Seil konstant ein, man hört nicht das sie einbricht vonner Drehzahl her also denke ich das sie auch genug Leistung hat aber wieso erreiche eine nur so relativ geringe Höhe ?

An meiner DG sind 1cm vor dem Schwerpunkt und ca 2.5cm unter den Tragflächen jeweils links rechts ein Haken positioniert. An das ganze kommt dann ein V Seil was sich noch unterhalb des Rumpfes trifft dann kommt der Schirm und dann eigentliche Seil.
Manchmal will das ganze System aber nicht so ganz aushaken, einmal hat es mich auf ca 15m wieder runter gezogen das hat grade so noch gereicht zum abfangen und direktem landen. Die Haken zeigen leicht nach unten damit ich eigentlich sicher gehen kann das sie raus rutschen aber das ist manchmal nicht der Fall.
Muss das V Seil sich vor dem Rumpf treffen, drückt es zu stark unter Last gegen den Rumpf und löst deswegen nicht aus oder mache ich in den Fällen etwas anderes falsch ?

Nun benötige ich auch noch eine neue Leine, was ist da zu empfehlen? Momentan ist eine ca 1.7mm dicke Leine drauf , die ist mir heute aber zwei mal gerissen ! Scheint aber auch wohl älter zu sein. Reicht eine 1.2mm Leine aus bei 6kg Abfluggewicht oder sollte ich die Leine dicker wählen ?

Wie hat so ein richtiger Vorbau bei einer Winde den auszusehen wenn ich das ganze mit einem V Seil betreiben will ? Im Netz findet man nur schlechte nicht eindeutige Bilder von Vorbauten.

Da der Fallschirm den ich dabei bekommen habe schon ziemlich kaputt ist habe ich neue Seile unten dran gemacht und zusammen geführt, da muss auch ein neuer her. Im Prinzip sind bei dem neuen ja auch unten die Seile zusammen geführt und oben auch , kann ich dann einfach einen Ring oben dran setzen und dahinter das V Seil? Dann würde der ganze Fallschirm aber ja die Zuglast auf sich nehmen , hält das ? :/ weil die seile am Fallschirm ja wesentlich dünner sein als bei meinem jetzigen V Seil.

Vielen Dank im voraus!

Gruß, Marlon

HB-752
05.06.2017, 23:01
Hallo zusammen,

Seit einigen Tagen bin ich Besitz einer Hochstartwinde, vermutlich ein Eigenbau.
[...]

Vielen Dank im voraus!

Gruß, Marlon

Salü Marlon,

Reschpekt, dass Du Winde fliegst!

Wir nehmen uns das auch immer vor, bleiben aber meist an einer Schleppseilwinde hängen. :rolleyes:

Kurzum, 100m aus ~200m Schleppstrecke ist für einen Großsegler "normal" bis sehr gut.

Solltest Du die Startart, F3b lässt grüßen, nicht grundlegend verändern wollen, kann ich dir nur bei mehr Wind fliegen zu gehen empfehlen.

Haken gibt es viele,

Karabiner, Gardinenhaken, Schraubhaken u.v.m.

Nur die Sache mit den Haken hat ebent auch manchmal einen Solchen.

Welche Haken nimmst Du???

https://static2.lindinger.at/media/image/thumbnail/570x570/44109_TOPMODEL-HOCHSTARTHAKEN-VERSTELLBAR_570x570.jpg
Diese hätte den entsprechenden Haken. :(

Dieser hier ist "sicher" :) :
https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR3du0EEGGefF-Qk2qI29G1aBAf4OvwGFURCR7Hv03xrPfcgmPM

-

Sinn hat es einen Knoten unter dem Rumpf, zwischen Nasenspitze und Haken zu positionieren, damit dem Flieger ein mögliches "Durchtauchen" beim Start verwehrt bleibt.

-

Die 1.2mm Leine wird ausreichen.
Guck dich aber auch gerne auf folgender Seite mal um: emc-vega.de (https://www.emc-vega.de/de/hochstart/seile)

-

Was meinst Du mit Vorbau vor Winde bei V-Seil?! :eek:

Das V-Seil hängt am Schleppsein / Zugseil als letztes Glied zwischen Fallschirm und Flugzeug.

-

Ja, die Fallschirm-Seilenden können mit Ringen versehen oder auch einfach so in das Windenseil, evtl. auch mit Wirbellager eingeknüpft werden.

CAVE: KEINE!!! Schlüsselringe o.Ä. verwenden, fliegen die Dir um die Ohren!

Die Seile des Fallschirms sollten "gleichmäßig" die Zugkraft aufnehmen und verteilen können.
>Eine Kette ist nur so stark, wie ihr schwächstes Glied.
Dies gilt u.A. auch für Windenseile:
Ist Dein V-Seil überdimensioniert, Dein Fallschirm intakt und die Knotenstellen gut / richtig ausgeführt wird vermutlich Dein Seil an vorgeschädigter oder überlasteter Stelle reissen.

(Seilriss wird bei den großen Vorbildern gerne mal geübt. ;) )

Ergo, viel Spaß & genug Zug auf dem Seil

LG
Lobert

bonecrush
05.06.2017, 23:50
Hallo :)
Danke für deine Antwort !

Ich starte den Segler vom Boden aus, halte den Segler am Ende am Seitenleitwerk fest und betätige während dessen die Winde, sobald ich merke und denke dass genug Zug drauf ist lasse ich den Segler los.

Haken habe ich links recht die schraubbaren, quasi wie auf Bild 1.

Meine Ringe am Ende des V Seils sind Schlüssel Ringe, aber größere weil ich mittlerweile bestimmt schon 12 Stück verloren habe :D .

Meinst du echt das 1.2mm reichen ? :o Habe bei der Winde 1,22 Megaline 300m von emc-vega dabei bekommen.
N-F3B = 82 kp
Dehnung 36-42%
... steht dort drauf.

Ich habe das jetzt so: Nylon Seil - Wirbel - O Ring - und an diesen O Ring hab ich den Fallschirm und das V Seil befestigt.

Also kommt tatsächlich an den Schirm oben an den Leinen ein Ring dran und da dann mein V Seil?
Das V Seil geht jetzt zusammen und trifft sich unter dem Rumpf vom Segler , ich denke das ist ein Aspekt dass der Segler manchmal nicht ausklinkt oder ?

Sprich Hauptseil - Wirbel - O Ring - Fallschirm - O Ring - V Leinen ?
Somit würde ja der Fallschirm die komplette Zuglast auf sich nehmen.

Gruß, Marlon

Heinz Linnemann
06.06.2017, 10:28
Hallo Marlon,

deine selbstkritischen Fragen halte ich für sinnvoll.

Zu meinem Hintergrund: auf unserem Platz kann ich bei Ost- und Nordostwind mit 200 m Schleppstrecke an der Winde starten, was mir großen Spaß macht. Die Segler haben bis zu 4m Spannweite und wiegen knapp 5 kg. Zwei Winden hätte ich zur Auswahl: eine F3 B-Winde (1,4 kW) und eine mit 3,3 kW Leistung, mit der auch ein 10 kg- Segler gestartet werden kann (getestet habe ich 6,5 kg).
Ergebnis: Die große Winde steht in der Garage, weil sich der Leistungsvorteil erst bei längeren Schleppstrecken auswirkt. Mit der kleineren Winde habe ich folgende Aspekte für eine gute Höhe optimiert:

- möglichst reibungsarme Seilführung am Boden, z. B. über eine hohe Umlenkrolle oder eine sog. "Fallrolle".

- Seildurchmesser ausreichend klein für geringen Luftwiderstand und gute Elastizität für den "Schuss". Seile behalten ihre Elastizität, wenn sie feucht gelagert werden
oder gelegentlich befeuchtet werden (Vorsicht, dass die Winde nicht korrodiert!).

- Seildurchmesser ausreichend groß, damit leichte Aufschürfungen etwa beim Bodenstart nicht sofort zu Seilrissen führen. Mein "Sicherheitszuschlag" beträgt 0,1 bis 0,2 mm.

- Schutz von notwendigen Knickstellen, etwa Seilschlaufen für den Fallschirm, durch dünnen Aramidschlauch. Diesen Schlauch schiebe ich über das Seil, knote die Schlaufe und
vermeide zu große Kerbwirkung.

- Meine Segler für die Winde haben kein Fahrwerk und nur einen stabilen Haken unter dem Rumpf; für gutes Ausklinken braucht es einen stabilen "Hochstartring": meine Ringe
sind aus 3mm Stahldraht und geschweißt; das dicke Material verhindert das Verklemmen beim Ausklinken und das Seil wird weinger geknickt.

- Da der Segler den nötigen Auftrieb nicht durch die Vergrößerung des Anstellwinkels erreichen kann, sind Wölbklappen für den Windenstart äußerst hilfreich.

Unter diesen Bedingungen erreiche ich mit einem F3- Modell gut 200 m (mit einem dafür zu dicken Seil), mit einem 5 kg Großsegler ca. 50 m weniger.

Fallschirme, Seile, Kevlarschlauch und Stahlringe habe ich bei emc-vega gekauft.

Ich wünsche dir erfolgreiche Starts!


Gruß Heinz

Nichtflügler
06.06.2017, 11:42
.......Dehnung 36-42%
... steht dort drauf.......


Hallo Marlon,

dieser Wert sagt dir, daß das Seil für deine Art Hochstart völlig ungeeignet ist.

Die Dehnung des Seiles wird bei "Hochstart mit Schuß" verwendet, um schon vor dem eigentlichen Start viel Energie aus der Winde in Form von Vorspannung in das Seil zu übertragen, beim Start schießt das Modell sofort steil hoch und beim Schuß wird die Restenergie auf das Modell übertragen und das Modell steigt durch die hohe Überfahrt (mehr wie 100 km/h) beim Ausklinken noch mal 50-80 m höher.

Da du aber einen Hochstart mit langsamen, gleichmäßig beschleunigendem Start und mit gleitendem Ausklinken machst, geht dir durch die reduzierte Länge der gedehnten Leine 1/3 der Starthöhe verloren.

Also Leine 1,2 bis 1,5 möglichst dehnungsarm besorgen!

mfg
der Nichtflügler

Windenbauer
06.06.2017, 12:58
Hallo Winden-Freunde
Ich selber benutze auch eine Selbstbau-Hochstartwinde. Allerdings ist diese Winde nicht für F3B-Starts mit Schuss konstruiert. Im Vordergrund stand die Eignung für unterschiedlich große Modelle.
Insbesondere sollte die Winde behutsam mit empfindlichen Modellen (Antiksegler, Leichtsegler) umgehen.
Mit meinem F3J Segler (3,75m 2.9kg) erreiche ich bei 200m zur Umlenkrolle 130 bis 140m bei schwachem Wind. Stärkerer Wind vergrößert die Ausklinkhöhe. (HLGs mit 300g lassen sich auch problemlos starten.)
Ich verwende eine Angelschnur mit 0,6 mm Durchmesser und 29,5 Kg Zuglast. Ich starte diesen Segler mit 8 kg Seilzug. Die Winde lässt sich zur Zeit zwischen 1,5 bis 10 kg Seilzug einstellen.

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/593061-Baubericht-Hochstartwinde

Mit thermischem Gruß
Peter

bonecrush
06.06.2017, 13:55
Hallo Leute,

Na prima.. Und nun habe ich mir gestern die 1.22mm Megaline nochmal bestellt aber mit 400m, aber die bringt mich ja dann ja jetzt nichts weiter :(

Zudem habe ich mir 4 30mm Ringe bestellt, mal gucken wie es mit dem ausklinken dann klappt.

Aber scheinbar gehen da ja auch die Meinungen auch auseinander bei der korrekten Wahl, Heinz bestätigt ja im Prinzip das die 1.22mm Megaline in Ordnung ist für meinen Fall.

Das wird wohl ein ewiges herum experimentieren bleiben :D

Macht es Sinn die Leine bis zur Umlenkrolle anzuheben? Sprich einfach Heringe genommen und oben drauf eine 30mm Ring z.b drauf geschweißt und das dann im Abstand von etwa 10m immer so dass das Seil in der Luft hängt quasi?

Gruß, Marlon

Windenbauer
06.06.2017, 14:27
Eine kugelgelagerte Seilrolle auf entsprechender Stange verringert den Widerstand der durch die Reibung in der Wiese entsteht auf ein Minimum.

1792344

Teleskope-Stangen für Angler und Seilrollen mit eingegossenem Kugellager gibt es in der Bucht für schmales Geld.

1792345

Gruß Peter

Heinz Linnemann
06.06.2017, 18:12
Hallo Marlon,

das dünne Seil ist gut, solange es hält! Wenig scheuern und durch Aramidschlauch geschützte Knoten helfen da sehr, ebenso eine Führung des "Unterseils" auf Rollen.
Je nach Festigkeit des Fliegers (Tragflächenbiegung) kannst du auch ohne Wölbklappen nur mit vorsichtigem (!) Ziehen Spannung auf das Seil bringen und durch kuzes Nachlassen des Höhenruders und Herausreißen ("Schuss") ein paar Extrameter gewinnen; umgekehrt hättest du mit einem steifen Seil keinerlei möglichen Gewinn durch den Schuss.

Gruß Heinz

bonecrush
06.06.2017, 18:52
Hallo Peter,

und da führst du dann über die Rolle das Seil ?
In welchem Abstand stellst du diese Führungen auf ?

Hier habe ich mal ein Video hoch geladen von einem ziemlich gut gelungenem Start, erst vorgespannt dann los gelassen und
kurz nachm abheben höhe ziehen :p und dann nach XY Metern drücke ich den Segler etwas für den Ausklinkvorgang der meistens auch
klappt aber leider nicht immer .... :eek:

http://www.youtube.com/watch?v=Wau-nAQBdEI

Leider nicht die beste Qualität aber ich denke man kann was erkennen :p

Die Zuglast hält der Segler ohne Probleme aus, ich kann den ruhig voll gegen den Zug quasi stellen da biegt sich garnichts oder fängt an zu flattern. Von diesem Schuss zu letzt halte ich nicht so viel da ich lieber aus den Haken raus gleite , das Risiko ist mir zu hoch das die Haken doch nicht ausklinken bei dem letzten Schuss... da verzichte ich lieber auf 5 .. 10m extra.

Nochmal das Thema Fallschirm:

Nimmt der Fallschirm nun tatsächlich die komplette Last auf sich oder wie funktioniert das ?

Gruß, Marlon

Windenbauer
06.06.2017, 20:25
Hallo Marlon
Bei meiner Winde und dem dünnen Seil habe ich nur eine Führungsrolle ca. 2m vor der Winde, damit sich das Seil beim Aufwickeln gut auf der Seiltrommel verteilt. Da meine Umlenkrolle ca. 2m hoch ist, kommt das Seil wenn es gespannt ist vollständig aus der Wiese. Wenn deine Umlenkrolle nicht so hoch ist reichen bestimmt schon 2 bis drei Rollen um die Reibung des Seils in der Wiese ausreichen zu verringern. Im Übrigen veringert das auch den Verschleiß des Seils.

Mein Fallschirm hat an den unteren Seilen einen Wirbel, womit es am Hochstartseil befestigt werden kann. Am oberen ende des Fallschirms habe ich einen geschweißten Ring zum Einhängen in den Hochstarthaken. Der Zug verteilt sich auf alle sechs Seile im Fallschirm und hält ihn währen der Startphase zusammen, damit wenig Luftwiederstand entsteht. Die Fallschirme sind dafür gebaut den gesamten Seilzug aufzunehmen.
Ich hoffe meine Ausführungen waren verständlich und helfen dir weiter.

Demnächst gibt es auf meiner Seite
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/593061-Baubericht-Hochstartwinde
einen Bericht über das Anfertigen eines Fallschirms.

Gruß Peter

bonecrush
06.06.2017, 20:33
Hallo Peter,

meine Umlenkrolle kann variieren zwischen ca 20cm und maximal 60cm Bodenabstand, die Umlenkrolle
ist geführt in einem Metallstab der in die Erde kommt, werde mal Fotos machen.

Die Ausführung war absolut verständlich und hat meine restlichen Fragen beantwortet.
Auf den Bericht bin ich gespannt :)

Gruß, Marlon

bonecrush
08.06.2017, 00:42
Heute ist das neue 1.22mm Seil mit 400m Länge , 4 30mm Hochstartringe und ein 20mm Ring
sowie der neue Fallschirm gekommen :)

Nun, das Seil auf die Winde aufspulen dann den Wirbel an das Seil, dahinter den Fallschirm und dann kommt oben
mein V Seil montiert.

Mal schauen wie sich die 1.22mm Megaline für meine Verhältnisse macht ....

Gruß, Marlon

Windenbauer
08.06.2017, 08:28
Hallo Marlon
Den Fallschirm habe ich auch in Benutzung. Aber den Wirbel habe ich am Fallschirm befestigt und ins Seil habe ich nur eine Schlaufe geknotet. So kann ich den Fallschirm mit Wirbel vom Seil lösen, und habe beim Seil aufrollen keinen Wirbel am Seil, der in der Wiese hängen bleiben könnte. Auch die Verletzungsgefahr wird beim Seil aufrollen minimiert.
Gruß Peter.

bonecrush
08.06.2017, 21:32
Hallo Peter,

habe mir gestern nochmal aufgrund vieler Ratschläge nochmal ein Seil in 1.55mm bestellt.
Was meinst du welches Seil wäre für mein Vorhaben gut geeignet was so bei EMC Vega erhältlich ist ?

An das Hauptseil habe ich einen Ring am Ende dran gemacht, an diesen kann ich nun per
Wirbel den Fallschirm befestigen. Am Fallschirm ist nun momentan das V Seil montiert was aber einfach über eine Lasche
befestigt worden ist also schnell zu wechseln.

Ich bins aufs Wochenende gespannt.

Gruß,
Marlon

bonecrush
10.06.2017, 15:54
Hallo Peter,

Was meinst du zu einem zentralen Hochstarthaken an meiner DG 100 ? Geht das gut ? Oder gräbt der Haken sich beim Start in die Erde ein weil ich kein Fahrwerk habe?

Gruß,
Marlon

bonecrush
12.06.2017, 23:38
Alsoooo...

Ein zentralen Haken wird meine DG definitiv nicht bekommen. Werde mir wohl eine sichere Start Methode mit zwei Haken überlegen müssen.

Habe an einen Heron von Multiplex einen zentralen Haken einmal Schwerpunkt nah und einmal kurz vor dem Rad montiert. Egal welche Hakenposition ich wähle bei jedem Start klinkt der Heron sobald ich etwas ziehe um Höhe aufzubauen aus. Das wäre mit der DG nicht gut gegangen. Wenn ich nur grade aus starte steigt der Segler nicht, ich brauch die Höheruderknüppel nur angucken dann klingt er schon aus.

Jemand eine Idee woran das liegen kann ? Wenn die DG auch so früh ausklinkt dann dann hab ich ein großes Problem.

Gruß,
Marlon

Windenbauer
13.06.2017, 18:58
Hallo Marlon
Ein Seil kann ich dir nicht wirklich empfehlen, da ich nur eine 0,6mm Angelschnur benutze und damit gut zurecht komme. Am Ende vom Seil würde ich keinen Ring befestigen. Da habe ich immer Angst beim Seileinholen könnte der Rind um die Trommel wirbeln und etwas beschädigen. Ich mache immer eine Schlaufe am Ende des Seils um den Wirbel vom Fallschirm einzuhängen zu können.
Beim Hochstart muss ich nie am Höhenruder ziehen um eine gute Höhe zu erreichen. Die Position des Hochstarthakens musst du erfliegen. Wenn der Segler zu flach steigt ist der Hochstarthaken zu weit vor dem Schwerpunkt und muss weiter nach hinten. An die optimale Position muss man sich millimeterweise ran tasten. Wenn der Segler vorzeitig ausklinkt, dann hat der Hochstarthaken nicht den richtigen Winkel zum Seil. Kann man sich auch durch leichtes Richten langsam ran tasten. Mein zentraler Hochstarthaken schleift bei jeder Landung über die Erde, wenn dich das beim Starten stört könntest du einen Startwagen benutzen. Müsste aber auch so gehen. Wenn du zwei Haken benutzen willst, müssen die so geformt sein, dass sich die Ringe nicht an ihnen verklemmen können.
Gruß Peter