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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Black Horse VIPERJET 120 EDF 1885mm * NEUHEIT 2018 *



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Michael R.
24.09.2017, 08:40
Hallo,

ich bin nicht ganz unschuldig das Black Horse jetzt endlich einen Sportjet für 120mm Impeller bringt.
Ich habe oft mit Herrn Pichler gesprochen welches Modell in welchem Design usw.
Schließlich wurde es ein Viperjet im RAF Design.
Der Preis von 699 Euro liegt sehr gut und das Modell kann ab sofort vorbestellt werden.

http://www.modellbau-reisl.at/flugmodelle/modelle-mit-impeller/black-horse-viperjet-120-edf-1885mm.htm

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Gruß Michael

fly3d
24.09.2017, 08:59
Hallo,

ich kann so schlecht warten, ich möchte jetzt diesen Viperjet mit einem 120 EDF bauen und testen.....:D

max-1969
24.09.2017, 09:37
Hallo,
ich kann so schlecht warten, ich möchte jetzt diesen Viperjet mit einem 120 EDF bauen und testen.....:D

Vorfreude ist doch die schönste Freude .... heißt es in einem Sprichwort ... oder :rolleyes::rolleyes::D:D

HE-219
24.09.2017, 10:25
Hallo,
muß mich da an die Kommentare aus dem Jetpower Thread anschließen der Flieger haut mich jetzt nicht gerade um, der Markt ist voll von den Dingern ist wohl etwas spät für eine Viper. Und mit der Preisgestaltung der letzten Jahre hat man sich ja ein riesen Eigentor geschoßen die können ja garkeine aufwändingen Konstruktionen mehr bringen die wären ja teurer alls die Gfk Modelle hier. Da denke ich z.b. an eine Me 262 einen tick kleiner als die von Airworld für 80mm EDF, oder eine schöne A-10 für 90mm EDF u.s.w. ich finde die sollten sich an die Erfolgsmodelle von Freewing hängen dann kann man nichts falsch machen man stelle sich vor die hätten eine Mig 21 für 90mm oder gar 120mm EDF gebracht.:D
Wäre aber schon zufrieden wenn man für die bestehenden Jets mal eine andere Folie/Farbe bringen würde.



Gruß
Markus

max-1969
24.09.2017, 10:42
Hallo,
muß mich da an die Kommentare aus dem Jetpower Thread anschließen der Flieger haut mich jetzt nicht gerade um, der Markt ist voll von den Dingern ist wohl etwas spät für eine Viper. Und mit der Preisgestaltung der letzten Jahre hat man sich ja ein riesen Eigentor geschoßen die können ja garkeine aufwändingen Konstruktionen mehr bringen die wären ja teurer alls die Gfk Modelle hier. Da denke ich z.b. an eine Me 262 einen tick kleiner als die von Airworld für 80mm EDF, oder eine schöne A-10 für 90mm EDF u.s.w. ich finde die sollten sich an die Erfolgsmodelle von Freewing hängen dann kann man nichts falsch machen man stelle sich vor die hätten eine Mig 21 für 90mm oder gar 120mm EDF gebracht.:D
Wäre aber schon zufrieden wenn man für die bestehenden Jets mal eine andere Folie/Farbe bringen würde.
Gruß
Markus

Mag ja sein, dass "schon wieder" eine Viper etwas langweilig wirkt, aber mal etwas anders gedacht :confused: ... welche günstigen Sport Jet´s gibt es am Markt, die wirklich gut für 120er Impeller geeignet sind und auch mit einem günstigen 120er Impeller ala Jetfan, Schübeler HDS, Wemotec gut motorisierbar sind?

Ich habe die letzten Jahre einiges gesucht und habe fast nur die Phoenix Hawk gefunden, die ich dann auch gebaut habe ... allerdings mit 110er weil auch hier der 120er grenzwertig ist.
Und das Design der Hawk gefällt mir auch nicht so wirklich, trotzdem war es für mich die einzige günstige Alternative.

Alle Jets, die ich sonst gefunden habe (zugegeben, ich wollte einen Jet mit dem man gut Kunstflug machen kann) waren entweder für 90er Impeller oder schon wieder zu schwer (weil einfach für Turbine designed) und auch ziemlich teuer und so finde ich die Viper (auch wenn es wieder eine ist) in der Größe schon toll und den Preis finde ich jetzt auch ganz ok, wenn die Maschine sauber und halbwegs leicht gebaut ist. Und die Avanti XS, aus meiner Sicht einer der wenigen Vertreter der 120er EDF Sportjets, spielt ja preislich bereits wieder in einer anderen Liga.

Ich bin schon gespannt und warte mal ab bis die Maschine kommt, dann kann man sich ja ein besseres Urteil bilden.

Aber evtl. sehe ich das zu subjektiv und habe nur zu wenig gesucht. :confused::rolleyes:

HE-219
24.09.2017, 11:03
Hallo,
die wird ihren Weg machen vor allem bei den Turbinen fliegern da ist das ein günstiges Einstiegsmodell vielleicht sollte sich der Hersteller da gleich Gedanken machen und eine Turbinenversion bringen.

Gruß
Markus

spazierflieger
25.09.2017, 19:50
Tja, was soll ich sagen....... Habe ja damit angefangen im Jetpower Thread. Es ist ja nunmal auch so das gaaanz wenig neues kommt und die Hersteller alle das gleiche bringen. Mit meinem Tipp das´n Viperjet kommt lag ich ja Goldrichtig. :cool: Aber ich hätte nicht damit gerechnet das so eine kommt.
Und es stimmt schon das es wenige Sport / Kunstflug Jets in der 120er Größe gibt. Mir gefällt sie ganz gut, mag daran liegen das ich aktuell nach 120er Jets ausschau halte. Ich würde gerne nächste Saison in die 120er Klasse einsteigen und dafür ist diese Viper prädestiniert. Da bekommt man viel Flugzeug für einen, in meinen Augen, guten Preis. Ich bin mir nur nicht sicher ob ich lange glücklich mit der Viper werde. Ich mag halt die schnellere Gangart sehr gerne und da hinkt die Viper wohl hinterher. Fliegerisch wird sie super sein da bin ich mir sicher. Ich war ja schon mit der Taft Viper zufrieden habe sie aber wieder weggegeben weil es mir auf die Nerven ging beim Transport mehr Dellen und schäden im EPO zu hinterlassen als im Einsatz.
Ich für meinen Teil werde weiterhin die Augen offenhalten und die Viper im hinterkopf behalten.

mr.sush
28.09.2017, 19:23
Ich finde diese Viper super.

Schöne grösse denn die 90mm BH Viper wird mir langsam zu klein.
Kommt mir grad richtig.

Das Design ist nicht mein Favorit aber trotzdem ganz ok. Es gibt hässlichere Viperdesigns..

Ich hoffe und denke dass sie für12S ausgelegt und gut unterwegs sein wird, dann kann ich meine Lipos von den Helis einsetzen.

Gruss
Sascha

Balsaholic
28.09.2017, 21:18
Hallo zusammen.

gibt es irgendwo schon ein Video von dem Modell?

Danke..

Mfg. HW

"M"
28.09.2017, 21:20
Hi,

https://www.youtube.com/watch?v=_E6SvffUj-s

...finde allerdings den Impellersound im Video nicht so berauschend.:D

Grüße
Meinhard

Marcel-Lev
28.09.2017, 21:29
Mir gefällt die Kiste, könnte evtl mein erster Jet neben der Freewing Venom sein.

Cebar
28.09.2017, 22:34
ich finde er füllt schon eine gewisse Lücke, würde mich schon reizen, sollte doch quasi perfekt mit einem 120 mm Fan funzen.
ja Design ist auch nicht mein Ding, alles andere wäre mir lieber, aber gut über Geschnmack kann man bekanntlich labern.
vielleicht kommt ja noch ne zweite Design Variante ...
Eric

max-1969
29.09.2017, 08:11
.... finde allerdings den Impellersound im Video nicht so berauschend.:D


Danke für das Video, sieht aus meiner Sicht sehr gut aus.
Der Sound (das Singen des Antriebs) gefällt mir auch nicht so gut, aber das hängt ja nur davon ab welchen Antrieb / Motor man einbaut.
Das hat man also komplett selbst in der Hand und wenn ich da an meinen Jetfan 110 in meiner Hawk denke, hört sich das komplett anders an. Bin echt schon gespannt auf das Teil.

hps
14.12.2017, 14:08
Servus zusammen,

da Michael R. ja für die BH Viper 120 bereits einen Thread gestartet hatte, möchte ich einfach hier meine Änderungen, Mods und Komponenten posten. Ein eigener Bauthread ist nicht sinnvoll, da ja Jürgen bereits einen sehr detaillierten und ausführlichen Bauthread gestartet hat. Daher macht es vielleicht Sinn, hier eine "Anlaufstelle" zu schaffen, um Infos zu den unterschiedlichen Bauausführungen, eingesetzten Komponenten sowie Tips und Tricks posten zu können. Ich möchte daher alle "Viper-Bauer" herzlichst einladen und ersuchen, eure Erfahrungen beim Bau sowie eure verbauten Komponenten hier zu dokumentieren. Da der Viper keine Beschreibung beiliegt und nicht alles gleich auf Anhieb 100% klar ist, ist das sicher nicht verkehrt ;)! Ich darf mal beginnen :):

Sehr gut verpackt durfte ich meine Viper übernehmen. Nachdem alles ausgepackt war, wurde kurz die Vollständigkeit überprüft - alles o.K.:

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Als Erstes wird mit den Flächen respektive der Beleuchtung begonnen. Ich setze dafür wieder das bewährte UniLight System ein. Zum Einsatz kommen Positionslichter rot/grün in den Wingtips, 22m Scheinwerfer in den Flächen, 2x ACL (Spitze Seitenleitwerk, Rumpfunterseite) und evt. noch ein Landescheinwerfer am Bugfahrwerk.
Zuerst müssen noch für die Positionslichter die Widerstände für 2S-Betrieb eingelötet werden. Die Positionslichter werden bereits eingebaut, jedoch werden die Wingtips erst nach Servoeinbau und div. Steckermontage angeklebt, um das Händling der Flächen in dieser Phase nicht zu erschweren:

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Da die 22mm Scheinwerfer eine Spur zu groß waren (btw: 20mm würde perfekt passen), musste ich diese etwas "abflachen", was aber kein Problem war. Dann wurde die mittlere Scheinwerferaufnahme in der Fläche entsprechend vergrößert. Damit der LSW einen guten Sitz hat, wurde zusätzlich ein kleines 4mm Pappelsperrholzbretten ausgeschnitten, ein passendes Loch gebohrt und eingeklebt. Dieses Brettchen sowie die seitlichen Stirnflächen der LSW-Ausnehmung in der Fläche wurden mit Silberfolie beklebt.
Das Klarsichtteil wurde herstellerseitig nur an den Rändern rot lackiert, also nicht dem Designverlauf (schwarz) angepasst. Das geht gar nicht :D - da kommt Folie ins Spiel. Klar, man hätte das auch kurzerhand mattschwarz lackieren können; so gings aber schneller und schaut tadellos aus ;):

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Mit einem kleinen Fräser wurde nun noch in den Wingtips die Kontur der Abdeckung des Positionslichtes ausgefräst und das rote Pos-Licht mit 5Min Epoxi eingeklebt:

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So weit, so gut! Nun das Ganze mal zwei. Macht riesig Spaß. Soweit ich das bis jetzt beurteilen kann, ist die Qualität des Bausatzes sehr gut. Der Farbdruck auf der ursprünglich weißen Folie ist ordentlich und sehr gut haftend, da gibt es kein Abplatzen.
Was mir auch sofort aufgefallen ist: Die Federung der FW-Beine ist meines Erachtens definitiv zu stark. Hier werde ich sicher Änderungen vornehmen. Bin auf die Einschätzung und Lösungen anderer Piloten neugierig!
Sobald es wieder etwas zu Berichten gibt bzw. ich zu einem nächsten Bauabschnitt komme, gibt es wieder Infos und Bilder. Zwischenzeitlich wäre es super, wenn auch von euch Input kommt - nehmt euch bitte die Zeit, thx!

Jetgruß Peter

hps
14.12.2017, 17:30
Hallo nochmal,
dankenderweise habe ich von Erik die Empfehlung erhalten, die Alu Steckungsrohre unbedingt zu entgraten, sonst werden "zeitnah" die weichen Papphülsen beschädigt/defekt!
Mir erschienen jedoch sowieso die Alu-Steckungen sehr schwer und ich habe heute die bestellten CFK-Rohre erhalten. Schnell auf die Waage und das sind gleich mal wieder 200g an Gewicht eingespart. Das 12mm Rohr ist auf der Waage noch 1m lang, wird aber nur ca. 70cm benötigt; da kommen also nochmal einige Gramm weg ;).

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Das Scheinwerferglas wurde auch noch ein wenig aufgehübscht :D (teilweise Schrauben-Attrappen):

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Noch einen schönen Abend und
Jetgruß Peter

max-1969
14.12.2017, 21:42
Hi Peter!

Du gibst ja schon wieder Gas ... alle Achtung :cool:

Ich habe heute Michael auch noch von seinem Feierabend aufgehalten und es kurz vor Ladenschluss noch geschafft meine Viper abzuholen.
Klar musste zuhause alles gleich ausgepackt und gewogen werden. Meine ist überall ein klein wenig schwerer als Jürgens Prototyp bzw.
habe ich offenbar ein paar Teile mehr dabei gehabt. Bei mir ist das Alurohr für die Tragfläche mit 230g schon so schwer wie bei Jürgen alle Rohre zusammen.
Die Zubehörteile habe ich dann nicht mehr extra ausgepackt, hier sind noch ein paar Gramm zuviel dabei, aber das macht nur mehr sehr wenig aus.

Der Rumpf ist schon echt gewaltig von den Abmessungen im Vergleich zu meiner Phoenix Hawk.

Hier meine Gewichtsaufstellung .... jetzt kann es ans Komponenten aussuchen gehen.

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Darf ich evtl.erfahren,wo Du die tollen CFK Rohre gefunden hast, denn 19mm ist sicher nicht so gängig ... vielen Dank schon vorab.

Ach ja .... ich habe die letzten Tage schon viel bezüglich Servos überlegt .... hab zuerst schon geglaubt ich habe mit dem Rotorstar 3848 eine tolle günstige
Alternative gefunden, leider ist das aber fast 36mm breit und das geht sich eigentlich nicht mehr bei den Deckeln aus.

Nun bin ich beim Graupner DES 657, 658, 567 oder beim Atlas FCD 16 gelandet bzw. noch am Alternativen suchen.

Antrieb wird bei mir der Jetfan 120 Pro mit dem 590er Motor mit bewährtem Hobbywing Platinum Pro V4, sprich ich muss wirklich leicht bleiben.

hps
14.12.2017, 22:09
Servus Markus,
danke für deine detaillierten Gewichtsangaben. Schön, dass es nun bei dir auch los geht!
Ja, die Alurohre sind gut, stabil, aber schwer. Es war jedoch nicht einfach, ein passendes (Wandstärke) 19mm CFK-Rohr zu finden. Fündig bin ich dann bei Fa. ProCarbon (http://www.procarbon.de) geworden. Den Preis nenne ich hier nicht, der treibt einem das Gelbe in die Augen :D!
Bei den Servos verwende ich ausschließlich das Graupner DES587 (das von dir angesprochene 567er hat ein Gleitlager, geht natürlich auch, der Preisunterschied zum Servo mit Kugellager ist aber so gering, da sollte man gleich zum 587er greifen). Die sind sehr leicht, haben 6Kg Stellkraft und 12kg Haltekraft und sind sehr stellgenau und spielfrei!
Beim Auslaßkonus bin ich schmerzfrei :), ich werde ihn mir sicher selber machen, wenn mir der Auslaßdurchmesser zu klein erscheint, aber da ist es ja noch eine Weile hin.
Sorgen machen mir eigentlich nur die FW-Beine bzw. FW-Federn :(.
Antriebsseitig setzen wir den gleichen bewährten EDF ein; da paßt Leistung, Gewicht und Sound.
Jetgruß Peter

max-1969
14.12.2017, 23:48
Servus Markus,
danke für deine detaillierten Gewichtsangaben. Schön, dass es nun bei dir auch los geht!
Ja, die Alurohre sind gut, stabil, aber schwer. Es war jedoch nicht einfach, ein passendes (Wandstärke) 19mm CFK-Rohr zu finden. Fündig bin ich dann bei Fa. ProCarbon (http://www.procarbon.de) geworden. Den Preis nenne ich hier nicht, der treibt einem das Gelbe in die Augen :D!
Bei den Servos verwende ich ausschließlich das Graupner DES587 (das von dir angesprochene 567er hat ein Gleitlager, geht natürlich auch, der Preisunterschied zum Servo mit Kugellager ist aber so gering, da sollte man gleich zum 587er greifen). Die sind sehr leicht, haben 6Kg Stellkraft und 12kg Haltekraft und sind sehr stellgenau und spielfrei!
Beim Auslaßkonus bin ich schmerzfrei :), ich werde ihn mir sicher selber machen, wenn mir der Auslaßdurchmesser zu klein erscheint, aber da ist es ja noch eine Weile hin.
Sorgen machen mir eigentlich nur die FW-Beine bzw. FW-Federn :(.
Antriebsseitig setzen wir den gleichen bewährten EDF ein; da paßt Leistung, Gewicht und Sound.
Jetgruß Peter


Hallo Peter!
Auf die Seite von ProCarbon bin ich bei einer schnellen Suche schon gestossen, aber da waren keine Preise drauf und zum Anfragen hatte ich noch keine Zeit.
Dann werd ich wohl mal hinschreiben müssen :-) hoffe mich haut es dann nicht um :D

Lindinger hätte laut Online Shop auch eines, allerdings mit mehr Wandstärke und daher sicher auch teurer.

Bei den Servos stimmt es, dass man statt dem 567 gleich das 587 nehmen kann, aber dann ist man bald auch nicht mehr weit von den A5060 weg.
Auf alle Fälle hat das geringe Gewicht von 20g des 587 schon etwas :cool:

Hab mir die Beine noch nicht genauer angesehen, wenn diese ähnlich wie die der Phoenix Hawk sein, werde ich das auch bei der Viper so machen und einfach eine Windung der Feder wegschneiden .... das hat bei der Hawk eigentlich auch sehr gut geklappt.

Für 12S wäre ja eigentlich der 685er Motor noch einmal deutlich stärker, aber das packen meine vorhandenen leichten 5000er Zellen nicht und daher der 590er.
Hoffe ich komme am Wochenende ein wenig weiter.

hps
15.12.2017, 00:13
...Hab mir die Beine noch nicht genauer angesehen, wenn diese ähnlich wie die der Phoenix Hawk sein, werde ich das auch bei der Viper so machen und einfach eine Windung der Feder wegschneiden .... das hat bei der Hawk eigentlich auch sehr gut geklappt.
Leider funktioniert das bei diesen Beinen nicht, da man zu den Federn nicht dazu kommt (sind verstiftet). Alle Lösungen sind willkommen und Input erwünscht :);)!
Jetgruß Peter

Herbert L39
15.12.2017, 06:35
Hallo Kollegen zu Pro-Carbon kann ich euch nur sagen,es gibt derzeit keine Besseren. Ich kenne den Aufwand der Franz Arbeitet neben meiner Werkstatt Tür ,alleine die Stahlformen für das Rohr kosten einen Beachtlichen Betrag. Der Stromzähler dreht sich in der Zeit wo die Rohre im Temperofen sind so schnell daß einem Schwindlig wird.Die Rohmaterialien zum Herstellen der Rohre sind auch kein Schnäppchen dafür sind sie 100% Carbon.Klar ich kaufe auch manchmal Produkte von Pro-Carbon die sind für uns Modellbauer nicht billig aber made in Germany/Austria. Gruß Herbert

GePo
15.12.2017, 11:22
Hallo Zusammen,
hab ihr vielleicht ein paar Bildchen der Fahrwerksbeine mit Grössenangaben?
Dann könnte auch jemand helfen, der keine Viper vor sich hat, aber eventuell Alternativen kennt ... ;)

Gruß, Georg

J.G
15.12.2017, 12:44
Hallo Zusammen,
hab ihr vielleicht ein paar Bildchen der Fahrwerksbeine mit Grössenangaben?
Dann könnte auch jemand helfen, der keine Viper vor sich hat, aber eventuell Alternativen kennt ... ;)

Gruß, Georg

Hi Georg,

hier:

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/653768-Fantastic-Jets-Baubericht-Pichler-Viper-Jet-XL-f%C3%BCr-120-mm-Impeller/page4


Vielleicht doch keine so gute Idee, zwei Berichte vom gleichen Modell parallel zu machen, wird doch sehr unübersichtlich:rolleyes:
Der L-39 Bericht, oder der vom Eurofighter war doch ok und nach Abschluss konnte jeder seine Erfahrungen und Anregungen einbringen und den Bericht ergänzen. Daraus ist ein richtiges Nachschlagewerk entstanden, die Klicks belegen das.....

Aber ok, nur meine Meinung ;)

Gruß Jürgen

hps
15.12.2017, 12:56
Servus Georg,

ich habe jetzt mal auf einer Personenwaage gemessen, ab wann sich das geschleppte FW-Bein zum Einfedern beginnt: Es waren über 20Kg :(! Da kann ich gleich ein starres FW einbauen!
Eine neue Feder zu besorgen oder an bestehender Feder ein paar Windungen abzuschneiden wäre nicht das Problem, wenn man nur zu dieser besagten Feder herankäme. Wie man an dem zerlegten Bein am Foto erkennt, ist die Feder nur FW-Mechanik-seitig rauszubekommen. Dort ist sie aber nicht mit Madenchrauben verschraubt, sondern verstiftet (weiß jetzt die genaue Bezeichnung nicht). Das "System" muss bereits so schon unter großen Druck stehen. Ich wüßte jetzt nicht, wie ich an die Feder herankommen kann:

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Jetgruß Peter

hps
15.12.2017, 13:16
... Vielleicht doch keine so gute Idee, zwei Berichte vom gleichen Modell parallel zu machen, wird doch sehr unübersichtlich:rolleyes:
Der L-39 Bericht, oder der vom Eurofighter war doch ok und nach Abschluss konnte jeder seine Erfahrungen und Anregungen einbringen und den Bericht ergänzen. Daraus ist ein richtiges Nachschlagewerk entstanden, die Klicks belegen das.....

In deinem Interesse wollte(n) ich/wir deinen ausführlichen Baubericht mit unseren div. Modifikationen, Fragen, Änderungen usw. nicht stören, wohlwissend, dass wir diese ja erst nach Abschluss einbringen dürfen. Aber wie man's macht, macht man es falsch. Ich kann/werde mich mit gleichgesinnten Interessierten künftig also eher per PN austauschen müssen; ganz im Sinne dieses Portals. Ein Smiley erübrigt sich!
Peter

GePo
15.12.2017, 13:24
Hallo Jürgen, deine Bericht verfolge ich natürlich auch zwischendurch! ;)
Aber genau so wie bei Peter hier, fehlen mir die Längenangaben der Beine. Mir geht´s nicht nur um die Dicke der Beine oder stärke die Feder, sondern generell um Alternativen ( Behotec, Jet1A, "Freewing" :p:D,... )
Wie hoch wird wohl das max. Abfluggewicht sein? Das hab ich jetzt noch nicht in Erinnerung.

Und das mit den zwei parallelen Berichten ... damit bleibt der von Jürgen halt "Marken-rein" - hast ihn ja auch auf deiner Homepage verlinkt ;)

Gruß, Georg

HE-219
15.12.2017, 14:16
Hallo,
das Zubehör ist wohl das gleiche wie bei meiner Bronco bis auf die Löcher da hat sie einige weniger, wenn man bei der Viper diese unter künstlichem Licht und auf Fotos so stark sieht möchte ich nicht wissen wie das bei Sonne aussieht und event. die Folie sich da noch rein zieht.
Ich muss dir ehrlich sagen da sehe ich die Phoenix Thunder Streak schon mit anderen Augen für einen Sportjet finde ich die interessanter, aber genug gemeckert da die Bronco auch die gleichen Holme hat habe ich auch schon gesucht und hier was gefunden:
http://shop1.r-g.de/art/740908 der Meter für 26,-€, bei meiner lohnt es sich aber nicht da macht es nur um die 80g aus.

Die Federbeine sind auch die gleichen nur eure Aufnahme ist dicker, hab die auch schon komplett zerlegt und bekomme die Feder auch nicht raus. Vorne hab ich dann mal alles gängig gemacht die Schrauben etwas gelöst und alles mal geölt das hat schon viel ausgemacht jetzt geht es deutlich leichter und federt besser, für hinten hab ich beim Kenner welche machen lassen Bilder sind auf dem Bronco Thread diese sind 153mm lang und für Räder bis 100mm.

Gruß
Markus

max-1969
15.12.2017, 18:11
Da ich bei mir keine Anleitung im Baukasten hatte, habe ich mal nachgesehen und bin bei Pichler fündig geworden.
Schöne detaillierte Anleitung (http://www.pichler.de/PDF/BH175.pdf) (engl.)

Waldy74
16.12.2017, 01:47
Hallo Kollegen, das mit der Bauanleitungen ist ja
interessant! Habe nachdem ich meine Viper
Montag Abend beim Reisel ab geholt habe heute
mal angefangen zu bauen. Schubrohr, impeller,
ansaugtrackt und servokabel für Höhe, Seite ist
auch schon drinnen. Hab ein offenen ansaug
gewählt was aber mit erheblichen Aufwand
verbunden war.
Gruß Walter

Waldy74
16.12.2017, 09:29
Was ich jetzt so gesehen habe müsste man die Spreng
stifte mit einen Dorn raus schlagen können und dann
kommt man auch zu den Federn rein, den sind definitiv
zu hart im Vergleich zu meiner Hawk. So ein 2 mm
Dorn zum rausschlagen gibs im Baumarkt oder man hat
was passendes in der Größe was hart genug ist.

hps
16.12.2017, 10:23
Servus Walter,
danke, ja, die Idee hatte ich auch. Jedoch sind die Sprengstifte nicht durchgängig, bzw. geht das Loch nicht durch das ganze Alubein; die zwei Löcher für die Sprengstifte sind versetzt. Habe jetzt aber die Lösung gefunden. Der Innendurchmesser des Sprengstiftes ist 2mm; ich bohrte daher mit einem 2mm Bohrer durch die Sprengstifte das Alubein durch. Dann bohrte ich mit einem 3,2mm Bohrer von der anderen Seite auf, bis man am Geräusch des Bohrers hörte, dass man beim Sprengstift angekommen ist.
Nun wurde zur Vorsicht das Bein in eine Schraubzwinge eingespannt (beachtlicher Federdruck), und mit einem 3mm Stahlstift die Sprengstifte langsam rausgeschlagen. Das ging völlig unproblematisch. Da das obere Beinteil leicht eingepreßt ist, schnellt es auch nicht raus. Mit einer Rohrzange wird es einfach vorsichtig rausgedreht. Fertig!

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Nun werden passende Federn bestellt. Hier eine Frage: Bei einem Modellgewicht von angenommen 8Kg - wie stark sollten da nun die Federn am Hauptfahrwerk sein? Das Gewicht verteilt sich ja ca. zur Hälfte auf beide Fahrwerke, also je 4Kg. Ich denke daher, dass eine Federkraft von ca. 5-6Kg (Vorspannung) richtig ist, oder liege ich da falsch? Eure Einschätzung wäre hilfreich - danke vorweg! (bei Interesse evt. Federn-Sammelbestellung?). Btw, die eingebauten Federn sind mindere Qualität, bereits verbogen und weder angeschliffen noch angelegt!
Jetgruß Peter

PS: Hatte die Hebelwirkung des geschleppten Beines (ca. 1:3) noch nicht eingerechnet. Vorgespannte Feder dürfte also zw. 15-17 Kg liegen.

max-1969
16.12.2017, 11:26
Servus Walter,
danke, ja, die Idee hatte ich auch. Jedoch sind die Sprengstifte nicht durchgängig, bzw. geht das Loch nicht durch das ganze Alubein; die zwei Löcher für die Sprengstifte sind versetzt. Habe jetzt aber die Lösung gefunden. Der Innendurchmesser des Sprengstiftes ist 2mm; ich bohrte daher mit einem 2mm Bohrer durch die Sprengstifte das Alubein durch. Dann bohrte ich mit einem 3,2mm Bohrer von der anderen Seite auf, bis man am Geräusch des Bohrers hörte, dass man beim Sprengstift angekommen ist.
Nun wurde zur Vorsicht das Bein in eine Schraubzwinge eingespannt (beachtlicher Federdruck), und mit einem 3mm Stahlstift die Sprengstifte langsam rausgeschlagen. Das ging völlig unproblematisch. Da das obere Beinteil leicht eingepreßt ist, schnellt es auch nicht raus. Mit einer Rohrzange wird es einfach vorsichtig rausgedreht. Fertig!


Hallo Peter!
Schön, dass Du hier bereits eine Lösung gefunden hast. Ich habe mir heute morgen kurz nochmals meine Federbeine angesehen. Bei mir liegt noch mein Zwoadrittl am Bautisch, den ich als "Übergangsprojekt" gemacht habe und der muss zuerst noch fertig gestellt werden bis ich mit der Viper beginne.

Hast Du auf der anderen Seite probiert reinzukommen. Das Ende ist vermutlich auch eingepresst, aber hier nur durch eine Madenschraube gesichert, die man vermutlich ausdrehen kann.
Evtl. würde man sich hier das ausbohren sparen .... kann natürlich sein, dass das deutlich fester gepresst ist wie auf der Seite mit den Dornen.




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Nun werden passende Federn bestellt. Hier eine Frage: Bei einem Modellgewicht von angenommen 8Kg - wie stark sollten da nun die Federn am Hauptfahrwerk sein? Das Gewicht verteilt sich ja ca. zur Hälfte auf beide Fahrwerke, also je 4Kg. Ich denke daher, dass eine Federkraft von ca. 5-6Kg richtig ist, oder liege ich da falsch? Eure Einschätzung wäre hilfreich - danke vorweg! (bei Interesse evt. Federn-Sammelbestellung?)
Jetgruß Peter



Worauf bezieht sich das angegebene Gewicht bei der Feder .... auf den gedrückten Zustand oder ab dem Zeitpunkt ab dem sich die Feder beginnt zusammenzudrücken.
Habe bei meinen Beinen auch mal versucht den Druck mit der Personenwaage zu messen ab dem die Federn beginnen einzufedern .... und bei mir ist das bei einem Bein bei ca. 7kg und beim 2. ca. 8.5kg.... fühlt sich zwar sehr stark an, aber ist jetzt nicht so weit entfernt von dem was aus meiner Sicht passen würde.

Ich muss bei Gelegenheit nochmals die modifizierten Beine bei meiner Hawk auf die gleiche Weise testen, soweit ich mich erinnern kann war ich da nach der Modifikation bei ca. 4.5 - 5 kg und das passt gut (weicher sollte es nicht sein)

Von diesem Wert ausgehend würde es für die Viper dann mit 6-7kg gar nicht so schlecht passen und ich werde es vielleicht sogar mal ohne Modifikation probieren.

hps
16.12.2017, 13:18
... Habe bei meinen Beinen auch mal versucht den Druck mit der Personenwaage zu messen ab dem die Federn beginnen einzufedern .... und bei mir ist das bei einem Bein bei ca. 7kg und beim 2. ca. 8.5kg.... fühlt sich zwar sehr stark an, aber ist jetzt nicht so weit entfernt von dem was aus meiner Sicht passen würde ...
Ja, genau so machte ich es auch. Bei meinen Beinen waren es aber über 20 Kg, ab dem es sich einzufedern begann. Da dürften also sogar unterschiedliche Federn verwendet worden sein :(. However, die Federn kosten nicht die Welt, also werde ich mir 2-3 verschiedene Stärken bestellen. Ist ja jetzt schnell gewechselt, da ich verständlicherweise keine Sprengstifte mehr verwenden werde, sondern einfach eine 3mm Schraube durch kommt.
Btw, auch das Bugrad werde ich weicher federn!
Jetgruß Peter

max-1969
16.12.2017, 15:53
Hast Du auf der anderen Seite probiert reinzukommen. Das Ende ist vermutlich auch eingepresst, aber hier nur durch eine Madenschraube gesichert, die man vermutlich ausdrehen kann.
Evtl. würde man sich hier das ausbohren sparen .... kann natürlich sein, dass das deutlich fester gepresst ist wie auf der Seite mit den Dornen.


Hab gerade die Beine nochmals angesehen, auf der Radseite ist da nichts verpresst sondern relativ hochwertig aus dem Vollen gedreht, da kommt man also nicht rein. :( Die Madenschraube sichert nur den Federstift für das Rad.
Also geht das wirklich nur so, wie es Peter hier schon toll vorexerziert hat. Das Einizige was man evtl. noch anders machen könnte wäre von der 2. Seite nur mit 2.4 - 2.5mm bis zum Stift
hineinzubohren und mit einem 2.5mm Treibling den Stift auf einer Seite raustreiben. Dann könnte man in dieses 2.5mm Loch ein M3 Gewinde schneiden und einen Senkschrauben für
das wieder verschrauben verwenden, damit man am Bein keinen extra Schrauben sieht. :rolleyes:
Ist jedoch sicher deutlich mehr Aufwand als die von Peter gezeigte Variante und lohnt wahrscheinlich nicht. :rolleyes::confused:

max-1969
16.12.2017, 22:06
Da mein 2/3 bis auf Auswiegen, Luftschraube anpassen, etc. fertig ist habe ich heute mal die Viperjet auf den Bautisch gelegt und zusammengesteckt.

Die wirkt schon richtig groß auch im Vergleich zu meiner Phönix Hawk. Zum einen durch den ziemlich voluminösen Rumpf, andererseits durch die relativ tiefen Flügen bis zur Spitze raus.

Rumpf, Flächen, Höhenleitwerke und Seitenleitwerk passen saugend und sitzen ganz gut zueinander. Das Höhenleitwerk ist zwar ganz leicht schief (ca. 1cm) aber das sieht man mit freiem Auge nicht und das werde ich auch mal so belassen. Die Steckungen mit den Alurohren passen wirklich perfekt und da ist lediglich das hohe Gewicht des Hauptalurohres schade.

Ein klein wenig unglücklich bin ich mit der matten Folie, die an einigen Stellen farblich (beim Rot) und beim Mattgrad (Übergang schwarz Rumpf zu Flächen) etwas unterschiedlich ist.

Wie ist das bei Euch so?

Aber das ist eigentlich alles schon "Jammern auf hohem Niveau" und trübt jetzt nicht meinen tollen Eindruck von der Maschine.

hps
17.12.2017, 00:40
...Hab ein offenen ansaug gewählt was aber mit erheblichen Aufwand verbunden war
Servus Walter,
da ich auch einen open duct machen werde würde mich interessieren, wieviel du von den Einlasskanälen übrig gelassen hast. Gibt es dazu evt. ein Foto? Setzt du einen JetFan mit Einlaufring ein?
Jetgruß Peter

Waldy74
17.12.2017, 02:18
Hallo Peter und Kollegen. Das mit dem Open Duct
war keine einfache Lösung, aber mein Jet Kollege
Ralf in ich haben uns viele Gedanken gemacht.
Das aller wichtigste ist der zusezliche spant der
mit der impeller Aufnahme fluchten soll und muss.
Dann dabe ich die vorderen Löcher von den Luft
Führungen etwas erweitert und sie ca 4-5 cm nach
vorne durch geschoben und ab geschnitten und an
gepasst. Die rot Matten einläute haben dann zwar
1 mm Versatz was ich aber vernachlässigt habe.
Im hinteren Bereich habe ich dann die beiden
Hälften verklebt, aber vorher hab ich noch um 2cm
Gekürzt und den Regler stehend wo die beiden
Hälften verklebt wurden befestigt und steht somit
optimal in der Luftführung zur optimalen Kühlung
Weiteres habe ich den unteren Deckel im Bereich
vom impeller geöffnet und schwarzes Gitter davor
Gesetz. Impeller ist ein E-Jet mit 590 kV mit ein
Lauf Lippe, falls das nicht reichen sollte, es gibt
ja noch ein schärferen Motor für 12es.
Gruß Walter

hps
17.12.2017, 07:41
Danke Walter, hast PN!

max-1969
17.12.2017, 09:18
Hallo Peter und Kollegen. Das mit dem Open Duct
war keine einfache Lösung, aber mein Jet Kollege
Ralf in ich haben uns viele Gedanken gemacht.
Das aller wichtigste ist der zusezliche spant der
mit der impeller Aufnahme fluchten soll und muss.
Dann dabe ich die vorderen Löcher von den Luft
Führungen etwas erweitert und sie ca 4-5 cm nach
vorne durch geschoben und ab geschnitten und an
gepasst. Die rot Matten einläute haben dann zwar
1 mm Versatz was ich aber vernachlässigt habe.
Im hinteren Bereich habe ich dann die beiden
Hälften verklebt, aber vorher hab ich noch um 2cm
Gekürzt und den Regler stehend wo die beiden
Hälften verklebt wurden befestigt und steht somit
optimal in der Luftführung zur optimalen Kühlung
Weiteres habe ich den unteren Deckel im Bereich
vom impeller geöffnet und schwarzes Gitter davor
Gesetz. Impeller ist ein E-Jet mit 590 kV mit ein
Lauf Lippe, falls das nicht reichen sollte, es gibt
ja noch ein schärferen Motor für 12es.
Gruß Walter

Hallo Walter!

Ist das zu so verstehen dass Du die Einläufe ein Stück nach vorne durchgeschoben hast und vorne abgeschnitten hast und dadurch
vom Ende der Einläufe bis zum Impeller einen gewissen Abstand hast?
Es Foto wäre toll, damit man sich das etwas besser vorstellen kann.

Waldy74
17.12.2017, 10:23
Ja die Einläufe wurden nach vorne durch geschoben
um den impeller genug Platz zu geben.

hps
17.12.2017, 11:02
Walter hat keine Möglichkeit seine Bilder hochzuladen, deshalb darf ich für ihn erklärend zu seinem obigen Posting die Bilder einstellen. Danke nochmal für die Fotos!

1883707

Jetgruß Peter

PS: Den Regler hochstehend vor den Impeller zu stellen halte ich jedoch persönlich nicht für optimal. Gerade hier sollte ein vom Einlauf "beruhigter" Luftstrom zum Rotor gelangen. Durch den Regler wird dieser aber empfinglich gestört. Vielleicht solltest du diese Position nochmal überdenken.

tulura
17.12.2017, 11:29
In deinem Interesse wollte(n) ich/wir deinen ausführlichen Baubericht mit unseren div. Modifikationen, Fragen, Änderungen usw. nicht stören, wohlwissend, dass wir diese ja erst nach Abschluss einbringen dürfen. Aber wie man's macht, macht man es falsch. Ich kann/werde mich mit gleichgesinnten Interessierten künftig also eher per PN austauschen müssen; ganz im Sinne dieses Portals. Ein Smiley erübrigt sich!
Peter

Hi Peter,

bitte nicht auf PN umstellen! Ich lese deine Berichte immer sehr gerne, es wäre sehr Schade, wenn deine guten Ideen und Umsetzung nicht weiter sprudeln...

Dieser Bericht hier war der erste von den beiden und es steht ja jedem frei, welchen Beitrag er verfolgt, A, B oder (so wie ich) A&B.

Tulura

max-1969
17.12.2017, 13:03
PS: Den Regler hochstehend vor den Impeller zu stellen halte ich jedoch persönlich nicht für optimal. Gerade hier sollte ein vom Einlauf "beruhigter" Luftstrom zum Rotor gelangen. Durch den Regler wird dieser aber empfinglich gestört. Vielleicht solltest du diese Position nochmal überdenken.

Das mit dem Regler ziemlich nahe vor dem Impeller halte ich auch für suboptimal. Meines Wissens nach soll bei einem offenen Einlauf zumindest auf Länge des Impellerdurchmessers (also hier 12 cm) nichts mehr störendes im Luftstrom sein. Kühlung für den Regler ist so natürlich perfekt.

@Walter ... hattest Du Bedenken wegen der Größe der Einläufe, da Du hier einen open duct gemacht hast, oder machst Du generell offene Einläufe?

hps
17.12.2017, 13:34
So, es wurde mal etwas an den Fahrwerken rumgeschraubt :D. Da ich die elektr. Bremsen von "JP-Hobby" einsetzen werde, mussten am vordere Teil der Schwinge 0,4mm abgetragen werden, damit die "Bremstrommel" an der Schwinge einrasten kann und somit eine kraftschlüssige Verbindung besteht und die Bremse nicht durchrutschen kann. Am unteren Bild liegt übrigens das FW-Beim nur mal provisorisch im FW-Schacht; es fehlt ja noch die schwächere Feder.

1883792

Aus Gewichtsgründen will ich mal versuchen, dass "large" Kunststofffahrwerk von HK zu verwenden. Die angegebenen Modellgewichte für dieses FW bis 12Kg dürften wohl eher illusorisch sein, zumal man einen 5mm Bolzen einsetzt :rolleyes:, aber mit etwas Modifikation müsste das schon klappen. Ein Aufbohren des Schwenkknochens ist leider nicht möglich, da das Teil nicht massiv ist. Es werden deshalb aus 7075er Alu diese Schwenkteile gefräst und gleich mit den zwei 10mm Aufnahmen für das HFW und der 8mm Aufnahme für das BFW versehen. Das ist gerade in Arbeit. Motor, Getriebe und Spindel der Mechaniken sind nach meinem Ermessen ausreichend dimensioniert.
Zusätzlich wird aber auch das Kunststoffgehäuse noch etwas verstärkt. Dafür habe ich mir die genauen Maße der Aufschraubplatte abgenommen, gezeichnet und aus 1,5mm Carbon gefräst. Paßt perfekt und bildet mit dem Schwarz der Flächenunterseite eine ausgewogene Harmonie :D.

1883796

Jetgruß Peter

hps
17.12.2017, 13:51
... bitte nicht auf PN umstellen! Ich lese deine Berichte immer sehr gerne, es wäre sehr Schade, wenn deine guten Ideen und Umsetzung nicht weiter sprudeln ...
Servus Tulura,
thx, keine Sorge, ich meinte damit auch nur, dass es mehrere Piloten gibt, welche zur Zeit eine Viper bauen, aber nicht jeder hat die Muße hier zu posten. Da ich aber mit mehreren in Verbindung stehe, greife ich auch gerne Vorschläge und Änderungen anderer Erbauer auf und bringe sie ein. Gerne werde ich abweichend vom Standard-Aufbau der Viper meine und auf Wunsch die anderer Piloten vorgenommenen Änderungen und verwendeten Komponenten weiterhin so gut es geht dokumentieren. Btw, jeder darf bauen wie er will :D!
Jetgruß Peter

hps
17.12.2017, 17:33
So, Fahrwerksbeine mit elektr. Bremsen sind fertig. Das 5mm Gewinde auf der Radachse musste noch etwas nachgeschnitten werden, da die Reifen etwas schmäler als die Originalen sind. Passt nun auch! Für das Bugrad habe ich noch ein 55mm Alurad besorgt. Auch hier musste das Gewinde noch nachgeschnitten werden. Soweit sind die Beine mit den Bremsen fertig.

1884004

Die Federn sind „on the way“ und die Fahrwerksnocken für die Mechaniken werden auch bald fertig sein. Zwischenzeitlich gibt es ja noch genügend an anderen Baustellen zu tun :).
Schönen 3. Adventabend und
Jetgruß Peter

Waldy74
17.12.2017, 18:11
Hallo Peter, Markus in erster Linie ging es mir um
die kühlung des Reglers. In Nachhinein könnte
man die beiden luftführungen etwas trennen
(ca 5 mm) und dann würde der Regler nicht mehr
so sehr im Luftstrom liegen. Aber nach dem sich
der impeller sowie so die ganze Luft aus dem
Umfeld an saugt denke ich wieder die eventuelle
Leistung Einbußen kaum spürbar sein. Habe heute
mein Rumpf schon mal soweit fertig gestellt. Alles
nur noch Flächen zu bauen. Haube habe ich gester
Abend geklebt. Ist auch eine Herausforderung da
die klebe Fläche sehr knapp bemessen ist und bis
alles mal ausgerichtet ist vergeht seine Zeit.
Gruß Walter

WeMoTec
17.12.2017, 19:20
Hallo Peter, Markus in erster Linie ging es mir um
die kühlung des Reglers. In Nachhinein könnte
man die beiden luftführungen etwas trennen
(ca 5 mm) und dann würde der Regler nicht mehr
so sehr im Luftstrom liegen. Aber nach dem sich
der impeller sowie so die ganze Luft aus dem
Umfeld an saugt denke ich wieder die eventuelle
Leistung Einbußen kaum spürbar sein.

Ich frage mich bei solchen Konstruktionen ja immer, ob die gleichen Leute auch bereit wären, Autos zu fahren, die aerodynamisch so verhunzt wären, wie viele Kanäle und besonders solche open duct Lösungen mit Gittern und querstehenden Reglern. :D

Besonders wenn man bedenkt, daß dieses Modell mal schneller fliegen soll, als die meisten Autos fahren...

Oliver

max-1969
17.12.2017, 21:44
Ich hatte mir ja vorab für die Viper bereits das JP ER-120 besorgt, welches bis 10kg gehen soll und einen wirklich guten Eindruck macht. :)
Zudem ist es mit 85g pro Mechanik zuzüglich 25g für den Controller relativ leicht und liegt preislich in der Gegend des Pichler Fahrwerkes.

Allerdings hatte ich mir nicht gedacht, dass das bei der Viper so schwierig anzupassen sein wird. :rolleyes:
Dass die Aufnahmen, die für die großen Pichler Fahrwerke gemacht sind anzupassen sind ist klar, aber es gibt da leider noch ein größeres Problem ... :eek:

1884284

Das Fahrwerk hat eine 12mm Aufnahme und der Antriebsmotor ist so nahe, dass auch die Beine selbst kaum mehr Durchmesser haben dürfen.
Und die Beine der Viper haben 16mm Durchmesser und so weit kann man diese nicht abdrehen.

Somit kann ich die Mechaniken nicht in der vorgesehenen Weise verwenden.

Zudem ist die Tiefe der Aufnahme bei den Mechaniken 12mm und die Bolzen der Beine haben 23mm Länge. Das kann man natürlich problemlos kürzen
wirkt aber dann nicht so Vertrauens erweckend.

Muss ich mir auf alle Fälle nochmals durch den Kopf gehen lassen, ob ich mir das alles antue ... die Mechaniken kann man von der Schwenkrichtung her umbauen und dann würden die Beine nicht am Motor anstehen.

1884283

aber dann muss ich in der Tragfläche einiges ausschneiden und die Aufnahme dadurch schwächen.
Oder eben die Mechaniken, die Peter verwendet nehmen.

Auf alle Fälle .... alle die geplant haben das JP Fahrwerk zu verwenden ... überlegt es Euch gut vor dem Kauf.

hps
18.12.2017, 20:14
Da ich vor dem Einbau des Fahrwerkes keine neue Baustufe beginnen wollte, hab ich mich ein wenig mit dem "Umdesignen" der Viper beschäftigt. Ich will sie mit den Schriften und Decals der C&C Viper ausstatten. Von dieser hatte ich mir genügend Detailfotos gemacht, um die Größen der Decals und Schriften, sowie die Platzierung und die Umrechnung auf den Maßstab der BH Viper auszurechnen. Die Schriften wurden entworfen und geplottet und die Decals mit Laserdrucker auf wetterfeste weiße Klebefolie gedruckt. Vorher wurde im Photoshop das Foto des Logos mit der Krone bearbeitet und freigestellt. Ok, für das konturengerechte Ausschneiden mit "Chirurgenbesteck" braucht man schon einige Zeit, aber aus 1m Entfernung kann man das von einem Wasserschiebebild nicht mehr unterscheiden. Und da die BH Viper ja kein Super-Hyper-Scale-Modell ist, geht das für mich so in Ordnung ;).

1884668

Als erstes wurde also der Schriftzug "Viperjet" durch Überkleben mit schwarzer matter Plotterfolie (Oracal) "entfernt". Dazu wurde erst mittels Seidenpapier die leicht geschwungene Kontur des oberen schwarzen Teiles "abgeformt" und mittels scharfem Messer ein entspechendes Stück Klebefolie "freihand" ausgeschnitten und aufgebracht. Dann wurden auch die roten Einlaufteile mattschwarz lackiert. Seitlich auf den Einläufen kommt später die Schrift "2010".
Eine Seite des Seitenleitwerkes ist schon mal fertig. Macht immer Spaß, zwischendurch auch mal was anderes zu erledigen :) > Motivationsschub!

1884663

Jetgruß Peter

"M"
18.12.2017, 21:11
Hi zusammen,

...super informativer Tread hier :cool: mit klasse Lösungen und Verbesserungen, wird ein super Flieger.

Bitte unbedingt weiterberichten. :)

Grüße
Meinhard

Michael H.
18.12.2017, 21:16
Hallo Peter,
cool - mal wieder eine Folienveredelung :-)
Wie vermeidet Du Blasen bei dem Untergrund?
Oder ist die Viper auch so matt, dass das kein Problem ist?
Ich überlege, meine Mig 29 etwas aufzunehmen, zögere aber wegen der glatten Folie noch etwas.

Viele Grüße
Michael

hps
18.12.2017, 22:11
... Wie vermeidet Du Blasen bei dem Untergrund? Oder ist die Viper auch so matt, dass das kein Problem ist?
Also die seidenmatte schwarze Oracal Folie ist von der schwarzen Beschichtung der Viper nicht zu unterscheiden, da muss man schon ganz genau schauen ;). Ein Aufbringen der Folie ist ganz ohne Minibläschen jedoch fast nicht möglich, da kann man noch so aufpassen. Aber diese werden dann mit einem wirklich scharfen Messer leicht angeritzt und die Lust rausgedrückt; und schon sieht man nichts mehr. Einen ganzen bereits mit Folie beschichteten/bebügelten Flieger möchte ich aber nicht Folieren müssen :D!
Jetgruß Peter

Waldy74
18.12.2017, 22:30
Hallo Peter

Die Decals sind eine super Lösung, gefallen mir
sehr gut. Hast du eine besondere Farbe für die
Einläufe genommen?
Gruß Walter

hps
19.12.2017, 00:23
Danke Walter,
nein, hab nur eine 0815 Spraydose mit seidenmatten schwarzen Lack genommen (auf Wasserbasis, hatte ich lagernd :)).
Btw, es sollten auch evt. die GFK-Einläufe innen schwarz matt gestrichen werden. Roh schaut das nicht so toll aus. Ich werde auf jeden Fall das so machen. Ebenso die Schubdüse, da lasse ich mir aber noch etwas einfallen - hab da schon so eine Idee ;).
Jetgruß Peter

hps
19.12.2017, 14:09
So, Flächen sind weitestgehend fertig. Servos sind verbaut, alle Ruder und Klappen sind angelenkt, Licht ist verbaut. Es fehlen noch die Drehnocken für die FW-Mechaniken und die Steckeranschlüsse an den Flächen. Hier werden je 2 MPX-Stecker/-Buchsen für die Verbindung sorgen. Ein Stecker für QR, LK und Fahrwerk (+/- wird zusammengefaßt auf 2 Stifte, bleiben 4 Stifte für Signale) und eine Buchse für 2x Licht und Radbremsen (je 2adrige Kabel). Kann die Stecker aber noch nicht verlöten, da ich die MPX-Einbaurahmen noch nicht erhalten habe, sind aber unterwegs.

1884857

Jetgruß Peter

hps
19.12.2017, 18:42
Erfreulicherweise habe ich heute auch noch die bestellten Federn erhalten. Das zweite Federnpaar, welches ich probierte, passte perfekt. Mit dem Federbein auf die Waage gedrückt beginnt die Einfederung bei ca. 6,5 Kg und erhöht sich pro mm Federweg um jeweils knapp 0,5 Kg. So gefällt mir das ;). Im Bild die genaue Bezeichnung/Bestellnummer der verwendeten Feder:

1885022

Für die Bugradfeder fand ich in meinem eigenen "Federnsortiment" eine geeignete Feder. Leider habe ich dazu keine detaillierten Daten. Sie ist aber noch etwas schwächer als die jetzigen in den Hauptfahrwerksbeinen.
Jetgruß Peter

max-1969
19.12.2017, 21:53
sieht wie gewohnt toll aus, was Du da machst Peter.

Eine Frage zu Deiner Landeklappenanlenkung .... ich sehe es nicht genau, aber auf den ersten Blick sieht es so aus, also ob der Servohebel hier in etwa 90° bei eingefahrenen Klappen steht ... das täuscht vermutlich, oder?

Ich versuch hier nämlich immer dass das Servo auf Vollausschlag (eine Richtung) steht, damit weniger Druck auf das Servogetriebe kommt.

Ich bin die Woche leider auch noch bis knapp vor Weihnachten unterwegs und komme vermutlich erst nach den Feiertagen wieder zu den nächsten Arbeiten :( .... aber ist ja eh Bauzeit und damit kein Stress.

Hab mich nun nach langen Hin und Her und für die DES 657 Servos entschieden und diese gleich bei meinem lokalen Händler Modellbau Reisl bestellt ... kommen noch diese Woche an und somit hab ich über die Feiertage schon genug Arbeit :). Diese haben noch ausreichend Kraft, sind auch noch leicht, relativ günstig und bisher habe ich mit den Carbonit Getrieben recht gute Erfahrungen bezüglich Haltbarkeit und Stellgenauigkeit gemacht. Zudem passen diese genau (ohne Spiel) in die Servoaussparungen und werden mit 4 Schrauben daran gehalten.

Servos kommen überall hin bis auf die Bugradlenkung, diese übernimmt ein noch vorhandenes günstiges Corona DT236HV.

Hab mich nicht so recht über die 567 / 587 mit noch mehr Stellkraft und nur einer Schraube in das weiche Sperrholz getraut. Hab da aber stark mit mir gerungen weil die 567 noch etwas leichter gewesen wären :D:D

Was mich die Tage noch etwas beschäftigt hat sind die Winglets ... diese verhindern ja etwas eine einfache Flächentasche, die ich gerne machen würde und so hab ich schon überlegt, die
Dinger abnehmbar zu machen. Mit Magneten traue ich mir aber nicht so wirklich drüber.
Bisher ist mir nur eingefallen ein Loch zu bohren und eine Schraubbefestigung zu machen.
Oder Schlitze zu erstellen und statt den Carbonstäben Schrauben eindrehen sodass man diese in die Schlitze einschieben kann (von vorne) ... mal sehen ob ich hier noch eine bessere Idee habe.

Macht ihr das Seitenleitwerk eigentlich abnehmbar, oder klebt ihr dieses fest ?

Waldy74
20.12.2017, 00:39
Hallo Jungs, nach langen hin und her und durch anraten
von Peter das das nicht die beste Lösung für mein Regler
sei habe ich mich entschieden ihn etwas zu verändern.
Der Regler sitzt jetzt weiter vorne zwischen den Einläufen
und schaut links und rechts lediglich 1-1,5 mm in die
schächte hinein. So denke ich das das den Luftstrom
weder stört noch irgendwie beeinflussen wird. Da jetzt
der Rumpf fertig ist habe ich die erste Schub Messung in
verschiedensten Ausführungen gemacht. (Bitte jetzt nicht
fragen wie und was?) Fazit ich kam immer auf fast den
gleichen wert von 7,1 kg was für mein Geschmack in
Ordnung ist. Darauf hin wollte ich nun wissen wie schwer
die Viper werden wird. Also alle Teil was noch verbaut
werden auf die wage gelegt und staunte nicht schlecht als
meine Rechnung 7,7 kg aus machte. Also denke ich wird
die Viper gut fliegen.
Gruß Walter

hps
20.12.2017, 08:52
... Eine Frage zu Deiner Landeklappenanlenkung .... ich sehe es nicht genau, aber auf den ersten Blick sieht es so aus, also ob der Servohebel hier in etwa 90° bei eingefahrenen Klappen steht ... das täuscht vermutlich, oder?
Nein, das täuscht nicht. Die Längen der Anlenkgestänge sind noch nicht genau eingestellt/abgelängt. Ich werde auch den Servohebel für die LK so auf die Welle aufstecken, dass bei Vollausschlag der Hebel fast am Schlitzende ansteht. Durch die recht voluminösen Kugelgelenkanschlüsse ist ein Eintauchen in die Schlitze übrigens nicht möglich. Wenn es ans Fertigstellen/Proggen des Modells geht werde ich gegebenenfalls daher die Kugelgelenkanschlüsse bei den LK servoseitig mit normalen Gabelköpfen tauschen, dann ist zumindest auf einer Seite ein leichtes Eintauchen möglich. Man wird sehen, ob das sinnvoll ist.
Jetgruß Peter

max-1969
21.12.2017, 12:42
Nein, das täuscht nicht. Die Längen der Anlenkgestänge sind noch nicht genau eingestellt/abgelängt. Ich werde auch den Servohebel für die LK so auf die Welle aufstecken, dass bei Vollausschlag der Hebel fast am Schlitzende ansteht. Durch die recht voluminösen Kugelgelenkanschlüsse ist ein Eintauchen in die Schlitze übrigens nicht möglich. Wenn es ans Fertigstellen/Proggen des Modells geht werde ich gegebenenfalls daher die Kugelgelenkanschlüsse bei den LK servoseitig mit normalen Gabelköpfen tauschen, dann ist zumindest auf einer Seite ein leichtes Eintauchen möglich. Man wird sehen, ob das sinnvoll ist.
Jetgruß Peter

Ah .. alles klar, dann änderst Du das eh noch. Ich werde hier versuchen, dass Servo für die Landeklappen um 180° zu drehen, damit im eingefahrenen Zustand der Klappen der Servohebel möglichst weit in Richtung der Klappen stehen kann und die Klappen soweit möglich sozusagen "nur" auf die Servolagerung und nicht auf das Getriebe Druck ausüben.
Weiß aber nicht, ob die beiliegende Anlenkung das hergibt, die sieht bei Dir am Foto sehr kurz aus, hab bei mir noch nicht nachgesehen.

hps
21.12.2017, 14:56
... Ich werde hier versuchen, dass Servo für die Landeklappen um 180° zu drehen, damit im eingefahrenen Zustand der Klappen der Servohebel möglichst weit in Richtung der Klappen stehen kann und die Klappen soweit möglich sozusagen "nur" auf die Servolagerung und nicht auf das Getriebe Druck ausüben.
Servus Markus,
vielleicht machst du dir darüber zu viele Gedanken ;). Wenn die Klappen eingefahren sind, stoßen sie durch die untenliegenden Anlenkung (Stiftscharniere an der Flächenunterseite) sozusagen oben an und sind so quasi mechanisch begrenzt. Einfach Servoweg so einstellen, dass im eingefahreren Zustand die Klappe oben genau bündig ist. Druck kommt im Normalfall ja nur nach oben (außer Negativfiguren) und somit ist kein Druck am Servo!
Die Schubstangen waren übrigens (zumindest bei mir) fast alle etwas zu lang und ich habe deshalb das Gewinde etwas nachschneiden müssen und sie entsprechend gekürzt.
Ich weiß nicht ob ich es schon erwähnt habe, ich verwende auf allen Rudern das Graupner DES587. Das passt von der Breite her perfekt, ist mit über 6Kg Stellkraft und 12Kg Haltekraft mehr als ausreichend stark, ausgestattet mit Metallgetriebe und kugelgelagert und mit 20g sehr leicht. Zum Fixieren an den Servodeckeln verwende ich zusätzlich zur Verschraubung ein Montageband (das Servogehäuse unbedingt vorher mit Nitroverdünnung oder Ähnlichem reinigen, sonst klebt das nicht ordentlich!) und spezielle kürzere Schrauben mit breiterem Schraubenkopf.
BTW, weiß zufällig jemand, wozu bei den beiliegenden langen Servohebeln die 4 kleinen Dinger (roter Pfeil) nützlich sind? Ich hab's noch nicht rausgefunden :confused::)!

1885645

Bin jetzt mit dem Seitenleitwerk fertig und am Arbeiten an den Höhenrudern. Soweit mal der "Ist-Stand" :):

1885653

Jetgruß Peter


PS: Ach ja, die zwei Aluschräubchen für die Seilanlenkung des Bugrades habe ich durch zwei Stahl-Augenschrauben ersetzt. Beim etwas stärkeren Anschrauben einer Aluschraube hat sich diese sofort in zwei Teile "zerlegt" ;). Bin kein "Grobmotoriker", trotzdem hielt sie nicht stand :D. Mit der hochwertigeren Augenschraube passt es aber gut!

1885650

max-1969
22.12.2017, 12:45
Servus Markus,
vielleicht machst du dir darüber zu viele Gedanken ;).


Da hast Du vermutlich recht :rolleyes: ... überlege manchmal viel zu viel ... und dann komme ich gar nicht mehr zum Bauen :(



Wenn die Klappen eingefahren sind, stoßen sie durch die untenliegenden Anlenkung (Stiftscharniere an der Flächenunterseite) sozusagen oben an und sind so quasi mechanisch begrenzt. Einfach Servoweg so einstellen, dass im eingefahreren Zustand die Klappe oben genau bündig ist. Druck kommt im Normalfall ja nur nach oben (außer Negativfiguren) und somit ist kein Druck am Servo!


Meine Gedanken waren da eher bei Start und Landung wenn Schläge durch das Fahrwerk kommen und auf das Getriebe (in meinem Fall Carbonit), aber genau da sollten die Klappen ja zumindest teilweise / voll ausgefahren und nicht eingefahren sein .... da habe ich falsch überlegt. :(



Die Schubstangen waren übrigens (zumindest bei mir) fast alle etwas zu lang und ich habe deshalb das Gewinde etwas nachschneiden müssen und sie entsprechend gekürzt.
Ich weiß nicht ob ich es schon erwähnt habe, ich verwende auf allen Rudern das Graupner DES587. Das passt von der Breite her perfekt, ist mit über 6Kg Stellkraft und 12Kg Haltekraft mehr als ausreichend stark, ausgestattet mit Metallgetriebe und kugelgelagert und mit 20g sehr leicht. Zum Fixieren an den Servodeckeln verwende ich zusätzlich zur Verschraubung ein Montageband (das Servogehäuse unbedingt vorher mit Nitroverdünnung oder Ähnlichem reinigen, sonst klebt das nicht ordentlich!) und spezielle kürzere Schrauben mit breiterem Schraubenkopf.
BTW, weiß zufällig jemand, wozu bei den beiliegenden langen Servohebeln die 4 kleinen Dinger (roter Pfeil) nützlich sind? Ich hab's noch nicht rausgefunden :confused::)!


Sieht eigentlich sehr stimmig aus die Servobefestigung und auch die Größe .... hätt ich vielleicht doch die nehmen sollen .... egal meine 657 liegen schon beim Händler ...

Waren die "kleinen Dinger" bei zusätzlichen Hebeln dabei, die Du gekauft hast oder bei den Servos ? .... ich hätte diese sonst als Ersatz für Gummitüllen gesehen, damit man
bei den Schrauben zur Servobefestigung die seitliche Distanz zu den Löchern am Servogehäuse überbrückt ... sozusagen als Beilagscheibe bei der Servobefestigung. :confused:

GePo
22.12.2017, 12:45
BTW, weiß zufällig jemand, wozu bei den beiliegenden langen Servohebeln die 4 kleinen Dinger (roter Pfeil) nützlich sind? Ich hab's noch nicht rausgefunden :confused::)!

1885645



Hallo Peter,

die "4 kleinen Dinger" sollen wohl für die Befestigungslöcher am Servo sein. Als "Beilagscheibe" wenn man zB nicht so große Schraubenköpfe hat ...

Gruß, Georg

BZ-Bernie
22.12.2017, 13:12
Sollen quasi die Gummitüllen ersetzen, die früher dabei waren.

Gruss

Bernd Zahn

hps
22.12.2017, 15:21
Danke für eure Einschätzungen zu den kleinen Dingern. Sie sind nur bei dem Graupner Servo am langen Servohebel mit "angespritzt". Es sind ja vier Stück, obwohl das Servo ja nur zwei Befestigunglöcher hat. Zusätzlich liegen aber auch die Gummitüllen mit den Messinghülsen bei. Also ganz schlüssig ist die Verwendung dieser Teile immer noch nicht :). Aber macht nichts, bis jetzt hab ich so was noch nicht benötigt, werde sie einfach mal aufbehalten.

So, heute wurden auch die Höhenleitwerkshälften fertig und es wurde mit dem Einbau der Stecker begonnen. Die erste Fläche ist mal fertig. Wie schon erwähnt reichen zwei MPX-Stecker/Buchsen für die elektr. Verbindungen aus. Damit die FW-Mechanik samt Bremsen zu Wartungszwecken jederzeit entfernt werden kann, habe ich an der Flächeninnenseite diese zwei entsprechenden Kabel steckbar ausgeführt und nicht direkt an die Stecker gelötet. Die zwei Servoskabel sowie alle Lichtkabel wurden direkt verlötet.
Für die Stecker habe ich mir jeweils ein Befestigungsplättchen, welches an die Innenseite der Wurzelrippe geklebt wird, ausgeschnitten. Darin befindet sich die Ausnehmung für das MPX-Einbaugehäuse. So sieht das ordentlich aus und vereinfacht den Auf- und Abbau des Jets:

1886000

1886001

Jetgruß Peter

max-1969
23.12.2017, 18:34
Leider geht es bei mir nicht so schnell voran (bin gesundheitlich ein wenig gehandicapt), aber eine Info an der Stelle.

Ich klebe die Ruderscharniere gerne so, dass ich diese nach dem Ölen der beweglichen Teile zuerst bei den Dämpfungsflächen
einklebe, dann um 90° umknicke und ausrichte, damit diese genau fluchten. Nach dem Trocknen werden dann die Ruderflächen angeklebt.
Das habe ich auch hier gemacht.

Bei den Höhenleitwerken ist das jedoch keine so gute Idee, da durch die Ausgleichsflächen, die schräg zu den Scharnieren ausgeführt sind
die Scharniere beim Einkleben relativ stark gebogen werden müssen.

Bei den Tragflächen und Seitenleitwerk ist das nicht so schlimm

Also am Besten gleich in einem Zug einkleben. Die Klappenscharniere sowieso am Besten auf einmal, damit man diese gut Einrichten kann.

hps
23.12.2017, 20:16
Bei den Höhenleitwerken ist das jedoch keine so gute Idee, da durch die Ausgleichsflächen, die schräg zu den Scharnieren ausgeführt sind die Scharniere beim Einkleben relativ stark gebogen werden müssen.
Hallo Markus,
auch ich klebe die Stiftscharniere immer erst in die Ruder ein und dann in die Fläche. Das angesprochene Problemchen umgehst du aber, indem du beim Reinstecken die Stiftscharniere um ca. 90° biegst, dann geht sich das auch mit der Dämpfungsfläche wunderbar aus ;). Hab das auch so praktiziert!

So, heute war ich noch fleißig, da die nächsten Tage Pause angesagt ist. Auch an der zweiten Fläche wurden die Stecker verlötet und eingebaut. Dann habe ich auch noch 4 kleine Anschlußadapter hergestellt. Ich mache das gerne so, da ich dann schon mal prüfen kann, ob alle Kabel richtig verlötet wurden und eine Funktionsprüfung gemacht werden kann. Zudem weiß ich meist zu dem Zeitpunkt noch nicht, wo der Empfänger im Rumpf platziert wird und ich die Kabellängen im Rumpf noch nicht abschätzen kann. Zudem ist eine Kontrolle bzw. Wartung der Kabel einfacher, wenn sie nicht gleich am Stecker angelötet sind, sondern rumpfseitig auch steckbar ausgeführt wurden.

Mittlerweile geht es auch beim Umbau der Fahrwerksmechanken weiter. Mein Kollege Daniel hat zum Testen der CAD-Daten des "Schwenkknochens" diesen erst mal mit dem 3D-Drucker ausgedruckt und eingebaut. Das das super funktionieren wird, sieht man an dem kleinen Video:


https://youtu.be/GMfPUY6ot1k

Hier noch der aktuelle Stand der Dinge; nach den Feiertagen wird es weitergehen!

1886584

Ich wünsche euch eine besinnliche Weihnacht, ein zufriedenes Nachdenken über Vergangenes, ein wenig Glaube an das Morgen und Hoffnung für die Zukunft und von ganzem Herzen Liebe, Glück und Gesundheit für ein kreatives, neues Jahr.

Jetgruß Peter

max-1969
23.12.2017, 22:23
Hallo Markus,
auch ich klebe die Stiftscharniere immer erst in die Ruder ein und dann in die Fläche. Das angesprochene Problemchen umgehst du aber, indem du beim Reinstecken die Stiftscharniere um ca. 90° biegst, dann geht sich das auch mit der Dämpfungsfläche wunderbar aus ;). Hab das auch so praktiziert!


Ich hab die Ruder dann auch irgendwie verdreht draufgebracht, aber 90° hatte ich nicht versucht. :confused: Danke für den Tipp. :cool:

Ich habe jetzt mal eines meiner heute abgeholten Servos bei einem Deckel Probe sitzen lassen.
Das passt eigentlich ziemlich saugend / schmatzend mit etwas Nacharbeit bei dem ein oder anderen Deckel. :cool:

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Auch bei mir sind diese Plastikteile dabei gewesen (4 Stück) und aus meiner Sicht sind diese als Alternative Befestigung statt der Gummitüllen vorgesehen.
Ich habe habe hier aber eine Lösung verwendet, die ich schon öfters gemacht habe und die sehr einfach zu machen ist.

Ich schneide aus einem Kraftstoffschlauch kleine Stückchen ab und diese füllen dann das größere Befestigungsloch ab Servogehäuse

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Vorteil gegenüber den Gummitüllen ist, dass die Laschen komplett aufliegen und dadurch sehr stabil mit dem Deckel verbunden sind.
Da wackelt rein gar nichts und die Höhe in der der Servohebel sitzt passt perfekt.

max-1969
25.12.2017, 21:36
Hab heute mal versucht etwas bezüglich Beleuchtungspositionen herauszufinden.
Um Gewicht zu sparen möchte ich am Liebsten gar keine Beleuchtung einbauen :rolleyes: , aber in den Flächen ist das nun mal wirklich sehr schön vorgesehen, sodass
zumindest mal einfache Landescheinwerfer reinmüssen. ;)

Hab dann auf Google nach Fotos gesucht, wo noch weitere Beleuchtung bei einer Viper positioniert ist und so wirklich fündig geworden bin ich ehrlich gesagt nicht. :(

Hab ein Foto von einer weissen Viper gefunden, bei der zusätzliche Lichter (Positionslampen) in den Flächen gleich neben den Landescheinwerfer sind, aber das wars dann auch schon
Am Rumpfboden und am Leitwerk habe ich nicht so wirklich etwas gesehen. :(

Was mir auch aufgefallen ist ..... ich habe gar keine Viper mit Winglets in Natura gesehen :eek::eek: .... ist Euch hier schon mal eine untergekommen? :confused::confused:

Sind alles nur Modelle, welche mit Winglets fliegen :confused:

max-1969
26.12.2017, 15:52
Habe mir heute einige Gedanken zum Einbau der Höhenleitwerksservos gemacht. Ich wollte die Anlenkungen so kurz wie möglich halten und
habe die Servos auch so positioniert und am Servohebel aussen eingehängt. Sah alles gut aus und ich wollte schon das 2. Höhenleitwerk fertig machen. :rolleyes:

Dann habe ich kurz nochmals in der Anleitung nach den Ausschlägen nachgeschlagen und meine Ausschläge angesehen.
Laut Anleitung sollen die Ausschläge ja 10mm je Seite (Low Rate) und 14mm je Seite (High Rate) sein was mir persönlich fast etwas wenig vorkommt. :confused:

Mit der von mir erstellten Anlenkung waren diese jedoch 35mm je Seite :eek::eek: .... also viel zu groß.

Dann habe ich ein Loch weiter innen eingehängt und dann ging in eine Richtung kaum mehr etwas, da das Gestänge ansteht. :(:(

Also Servo wieder heraus , um 180°verdreht wieder eingebaut und eine neue Gewindestange abgelängt. Damit das funktioniert muss aber
das Gestänge Servoseitig eintauchen können. Somit musste ein Gabelkopf her, wie Peter auch schon angemerkt hat.

Nun sind es immer noch 24 - 25mm beidseitig, aber weiter innen kann man nicht mehr einhängen, da sonst der Gabelkopf am Servogehäuse anstehen würde.

Jetzt zeigt sich aber auch, dass der lange Schlitz, wie ihn Jürgen gezeigt hat auch Sinn macht, damit das Gestänge eintauchen kann.
Trotzdem musste am anderen Ende sogar der Schlitz noch ca. 1.5mm nach außen erweitert werden, damit das Servo auch 45° ausschlagen kann.
Sieht man am 2. Bild denke ich ganz gut, dass der Schlitz nachgearbeitet werden musste.

All das kann man sich sparen, wenn man den Weg am Sender reduziert, aber ich will hier den mechanischen Weg des Servos entsprechend nutzen.

Somit schaut mein Servoeinbau am Höhenleitwerk nun so aus und ich denke in Anbetracht der höchsten Stellgenauigkeit und Ausnutzung des Servoweges ist dieser
das Maximum war ich herausholen konnte. Die DES 657 sind wirklich sehr stellgenau und haben durch das Carbonit Getriebe wie erwartet fast null Spiel und die Anlenkung ist super steif.
Bin hier recht zufrieden.

Mittenstellung:

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Endausschlag 1:

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Endausschlag 2:

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PS.: Servodeckeln werden natürlich noch festgeschraubt :-)

hps
26.12.2017, 16:53
Mir gefällt die Lösung von Markus sehr gut. Gerade in Hinblick auf Servokraft und -Spiel ist die Variante mit dem servoseitigen Gabelkopf besser. Ich werde sicher in dieser Richtung noch etwas optimieren müssen :). Gut dass es Kollegen gibt, die hier schon bessere Lösungen gefunden haben und kommunizieren - danke!

Ich habe mich zwischenzeitlich ein wenig mit den Einläufen beschäftigt. Da ich ja einen "open duct" favorisiere, werden die Einläufe entprechend vorbereitet. In den Rumpf an die richtige Position gesetzt, grob angezeichnet, rausgenommen und mit der kleinen Diamantscheibe in Form gebracht ;). Das Reststück (Abfall) gewogen und man staunt nicht schlecht, wieder über 100g eingespart:

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Die Einläufe dürfen nun mal Probe sitzen; schaut ganz gut aus. Wie schon Walter geschrieben hat, wird ein zusätzlicher Haltespant notwendig werden. Aus Gewichtsgründen werde ich diesen jedoch nicht aus Holz, sondern aus Styrodur anfertigen. Es müssen ja nur die Endstücke der Einläufe in Form gehalten bzw. fixiert werden. Styrodur ist für diesen Zweck ausreichend stabil und wiegt nichts :):

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Zum Schluss wurden die Einläufe innen noch 2x schwarz lackiert:

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Ein paar Überlegungen zur Gewichtsoptimierung gegenüber den von Fa. Pichler vorgeschlagenen Komponenten:
Durch die Verwendung des Jetfan 120Pro mit Carbon-Einlauflippe (790g) werden gegenüber dem stärkeren Schübeler-System ca. 400g eingespart. Der Austausch der Alurohre auf Carbonrohre brachte 200g Gewichtseinsparung. Open Duct (wie oben dokumentiert) spart bei den Einläufen 100g. Der Einsatz des leichten jedoch optimierten Kunststofffahrwerkes bringt weitere 200g Mindergewicht. In Summe ergibt das schon mal ca. 900g - das ist aber sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange :). Durch weniger Ampere des Antriebs genügt ein leichterer Regler und leichtere Lipos. Hinzu kommt jedoch in meinem Fall das Lichtsystem und die elektr. gebr. Räder. Bin sehr gespannt, wo ich letztlich beim Gewicht landen werde!

Jetgruß Peter

max-1969
26.12.2017, 17:29
Danke Peter, drum geht es hier doch und Du hast ja hier schon sehr viele gute Ideen hereingebracht.
Gefällt mir gut, die Gewichtseinsparung mit den Kanälen.

Bin gerade auf einen Baufehler meinerseits draufgekommen :o , der dem ein oder anderen evtl. auch passieren kann, wenn er so wie ich nicht genug aufpasst. :eek:

Die Tage habe ich so zwischendurch (zwischen den Feiertagsbesuchen) :rolleyes: die Ruderhörner allesamt geklebt und noch gedacht ..... "Ah die Landeklappen kann man sowohl aussen als auch innen anlenken" .... trotzdem nicht weiter nachgedacht und symmetrisch zum Rumpf eingeklebt. Die Erbauer haben das aber anders vorgesehen (um die Klappen mittels Y Kabel ansteuern zu können) und so ist jetzt ein Ruderhorn an der richtigen Stelle, der andere nicht :(

Sieht dann so aus .... :o:o

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ist sicher auszubessern, in dem ich den Deckel entsprechend umlackieren werde, aber eine unnötige Arbeitsbeschaffung.

Also an jene, die das noch vor sich haben .... gebt acht und macht nicht den gleichen Fehler wie ich !!

hps
26.12.2017, 19:57
... ist sicher auszubessern, in dem ich den Deckel entsprechend umlackieren werde, aber eine unnötige Arbeitsbeschaffung.
das kann schon passieren, aber keine große Sache, Markus. Wenn du den Fahrwerkschacht von der schwarzen Folie befreist, dann verwende einfach davon etwas für den Deckel und ein Stück weiße Bügelfolie wird sich sicher auch finden. Oder: mit Nitroverdünnung läßt sich der schwarze Druck „abwaschen“ (die anderen Farben natürlich auch, Vorsicht)!

max-1969
26.12.2017, 22:30
das kann schon passieren, aber keine große Sache, Markus. Wenn du den Fahrwerkschacht von der schwarzen Folie befreist, dann verwende einfach davon etwas für den Deckel und ein Stück weiße Bügelfolie wird sich sicher auch finden. Oder: mit Nitroverdünnung läßt sich der schwarze Druck „abwaschen“ (die anderen Farben natürlich auch, Vorsicht)!

Danke Peter ... gute Idee mit der Folie vom Fahrwerksschacht .... werde ich probieren.
Dachte mir ich schreib es nieder, damit nicht noch jemand den gleichen Blödsinn macht wie ich ... geht aber schnell wenn man nicht genau schaut :D

Funflyer 69
26.12.2017, 22:52
Irgendwie verstehe ich das nicht:
Da macht sich ein asiatischer ARF-Hersteller ausnahmsweise die Mühe, ein geschlossenes Luftführungssystem anzubieten, und dann freuen sich die Endverbraucher, wenn sie 100 g (also voraussichtlich unter 2 Prozent des voraussichtlichen Abfluggewichtes) einsparen konnten weil sie den Closed-duct kastriert haben?

Ich glaube, ich bin zu alt und sehe kuriose Blüten einer Entwicklung immer leistungsfähigerer EDF-Antriebe. Da lobe ich mir den Jürgen Gollnow - seinerseits professioneller Vorreiter von Open-duct in seiner F-20 - der es zunächst wenigstens mit dem gelieferten Kanal probieren will.

Oder ich bin wegen Weihnachten einfach zu sehr auf Krawall gebürstet. Naja egal - trotzdem schönen Abend noch!

Gruss
Sascha

hps
26.12.2017, 23:33
Nun Sascha,
die 100g sind natürlich aus dem Kontext gegriffen und nicht der Grund des open ducts. Ich muss meine Entscheidung hier auch nicht begründen, denn jeder darf so bauen, wie er will ;). Für andere Vorlieben ist der geschlossene Duct vielleicht die bessere Lösung. Es bedarf hier kein Pro und Kontra, sondern nur die Akzeptanz, die Entscheidungen anderer Piloten auch zu respektieren.
Vielleicht verstehst du es dann besser!
Jetgruß Peter

Funflyer 69
26.12.2017, 23:54
Hallo Peter,

was Du geschrieben hast ist 100-prozentig korrekt. Tut mir auch fast leid, dass ich mein persönliches Unverständnis darüber ausgedrückt habe, dass wir früher mit 2,5 kW 300 km/h geflogen sind und heute mit 5 kW nur noch 200 km/h geflogen wird - aber der Pilot kann jetzt hoovern! Ich habe persönlich eine andere Emotion bei "Jetfliegen" und habe das wahrscheinlich hier an vollkommen falscher Stelle zum Ausdruck gebracht.

Aber nun genug der Entschuldigungen. Soll hier ja Spass machen und dem Erfahrungsaustausch dienen....:)

Gruss
Sascha

max-1969
27.12.2017, 12:54
Ich schwanke auch noch immer zwischen closed und open duct hin und her. :rolleyes:

Habe hier noch nicht viele Erfahrungen bzw. Vergleiche gemacht. Meine FlyFly Hawk war mit closed duct ausgestattet und nach Optimierung flog die Maschine wirklich super und auch mit guter Dynamik. Meine Phoenix Hawk habe ich auf Grund der nicht so optimalen Kanäle mit open duct gebaut und auch hier bin ich mit der Dynamik und der Geschwindigkeit recht zufrieden.
Ich denke dass die meisten aktuell angebotenenen Holz Jets ein mehr an Strahlgeschwindigkeit sowieso nur wenig umsetzten können.

Die Kanäle bei der Viper sehen von der Form her nicht so schlecht aus. Etwas verwirrend finde ich hier die Anformung in der Mitte.

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Weis hier nicht recht ob das wirklich gut ist, dann das lässt ja wieder "fremde Luft" zu und das zudem unmittelbar vor dem Rotor. :confused: Soll das als Luftleitung sein, dass die Luft besser am Motor vorbeiströmen kann? :confused::confused:
Nach meinem Verständnis soll die Luftführung vor allem das letzte Stück (ca. Impellerdurchmesser) möglichst ungestört fließen können und das sehe ich hier halt nicht weil sich die Kanäle unmittelbar vor dem Rotor treffen, aber wie gesagt ... bin nach wie vor Impellerneuling und daher nicht so bewandert.

Eines ist leider auch hier wieder, nämlich dass die Kanäle "verkehrt herum" laminiert sind, sprich innen rau, außen glatt und da stellt sich halt dann einfach die Frage was in Summe gesehen wirklich optimaler ist .... :confused::confused:

Auch habe ich schon öfter gehört, dass ein kontinuierlich zulaufender Konus nach hinten nicht ganz optimal ist sondern besser ein Art "Flaschenhals" wäre, bei dem möglichst lange der Impellerdurchmesser konstant bleibt und nur zum Ende hin die Verjüngung auf den gewünschten Auslassdurchmesser stattfinden soll.

Habe hier aber noch nie gelesen, dass mal jemand beide Varianten probiert und gegenübergestellt hat ... wäre sehr interessant, wie viel das bringt und ob das den Aufwand rechtfertigt.

hps
27.12.2017, 14:48
... Etwas verwirrend finde ich hier die Anformung in der Mitte. Weis hier nicht recht ob das wirklich gut ist, dann das lässt ja wieder "fremde Luft" zu und das zudem unmittelbar vor dem Rotor. :confused: Soll das als Luftleitung sein, dass die Luft besser am Motor vorbeiströmen kann? :confused::confused:
Die Anformung am Ende der Einlaufkanäle dient dazu, die einströmende Luft kurz vor dem Rotorspinner optimaler an diesen heranzuführen! That's it!

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So, ein wenig ist wieder weitergearbeitet worden. Der weiße Blitzer an der Rumpfoberseite wurde verbaut. Um das Lämpchen gegebenenfalls wieder demontieren zu können, wurde es nur mit Heißkleber befestigt. Ebenso wurden die Kabel an ein paar Positionen mit diesem angeheftet:

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Dann wurden aus Styrodur entsprechende Stützklötze ausgeschnitten und der Kontur des Rumpfes und des Einlaufkanals angepaßt. Nachdem das alles bündig war, wurden zuerst diese Stützen mit 5Min Harz und BWF eingeklebt. Dann wurden die Kanäle verklebt, wobei ich diese am Einlauf ca. 2-3mm überstehen habe lassen. Nachdem alles ausgehärtet war, wurden die Überstände bündig mit der Einlaufanformung verschliffen und etwas schwarz nachlackiert:

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Zum Schluss wurden die bereits schwarz lackierten Einlaufkappen verklebt:

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Ebenso wurden die bereits vorbereiteten Schriften/Decals aufgebracht:

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Jetgruß Peter

hps
27.12.2017, 18:40
Auch der zweite weiße Blitzer an der Rumpfunterseite wurde noch verbaut.
Um den Impeller einbauen zu können, wurden noch, nachdem die Klebestellen gut angeschliffen waren, die Befestigungslaschen mit UHU Endfest 300 aufgeklebt. Ebenso wurde der Carbon-Einlaufring mittels Gewebeband rundum befestigt. So, für heute langt's ;):

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Schönen Abend und
Jetgruß Peter

Waldy74
27.12.2017, 18:58
Peter hasst du den deine Haube schon verklebt?
Hast du kein Piloten aus Gewichtsgründen ein
gebaut oder täusche ich mich da auf dem Bild.

Gruß Walter

max-1969
27.12.2017, 19:05
Auch der zweite Blitzer an der Rumpfunterseite wurde noch verbaut.

Hi Peter ... somit ist Deine Beleuchtung also schon komplett :cool::cool: .... Landescheinwerfer, Positionslichter und Blitzer in den Winglets und im Rumpf oben sowie unten ebenfalls Blitzer .... hattest Du hier wo Vorlagen von den Positionen, oder einfach "frei Schnauze" ?? .... hab wie kürzlich erwähnt nach Fotos von original Vipers gesucht und eben kaum etwas erkennbares gefunden, :( wo man genauer ausmachen könnte wo die Lichter so liegen. :(




Um den Impeller einbauen zu können, wurden noch, nachdem die Klebestellen gut angeschliffen waren, die Befestigungslaschen mit UHU Endfest 300 aufgeklebt.


Hast Du Dir hier eine Vorrichtung gebaut, um die Laschen anzukleben, damit dass genau sitzt?
Hab bei meinem 110er eine kleine Schablone aus Styrodur geschnitten, damit das gut passt ... überlege, ob ich das hier auch nochmals mache, oder einfach 2 Holzstückchen auf die richtige Länge zuschneide, diese beim Kleben seitlich beistelle und fertig.


Ich habe mittlerweile auch ein Querruder und eine Landeklappe angelenkt.
Beim Querruder habe ich nun doch aussen einhängen können und bekomme ca. 25mm Ausschlag je Seite.

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Die Anlenkung bei den Landeklappen gefällt mir noch nicht zu 100%, da sogar das wenige Spiel im Kugelkopf dazu führt, dass das Ruder sich auf der Hinterseite ca. 2-3mm von Hand bewegen lässt obwohl ich am Servo bereits den kleinsten Servohebel (die runde Scheibe) verwendet habe und dort überall kaum Spiel habe.
Ausschlag habe ich trotz dem kleinen Hebel so noch jede Menge.

eingefahren ....

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ausgefahren ...

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Werde hier evtl. noch einen anderen Kugelkopf und / oder einen Alu Servohebel testen. Die 2. Fläche werde ich auch in der Form ausführen.

hps
27.12.2017, 20:17
Peter hasst du den deine Haube schon verklebt? Hast du kein Piloten aus Gewichtsgründen ein gebaut oder täusche ich mich da auf dem Bild.
Servus Walter,
nein, das täuscht auf dem Bild, die Haube ist noch nicht verklebt; ein Pilot kommt natürlich rein!


Hallo Markus,
ich habe das Lichtsystem weniger aus Vorbildgründen eingebaut, sondern es soll mir eher das Erkennen von Fluglagen erleichtern. Trotzdem dürften die Lichter zumindest an Positionen sitzen, wo sie an manntragenden Flugzeugen grundsätzlich verbaut werden. Mir ist das aber nicht so wichtig, ob das genau paßt ;).
Licht wird auf einen 3-Stufen Schalter gelegt. Schalter oben „alles aus“, Schalter Mittenstellung „NAV/Positionslichter und ACL/Blitzer an“ und Schalter unten „zusätzlich Landescheinwerfer an“.

Laschen ankleben am Impeller: schnell erledigt > mit Maßband Umfang ermittelt > jeweils am 1/2 Umfang mit spitzem Messer eine Markierung eingeritzt > mit 90 Grad Eisenwinkel eine Linie geritzt > an 1/2 Länge/Breite des Impellergehäuses jeweils 2 Markierungen auf Höhe der zu verklebenden Laschen im Abstand von ca. 5cm geritzt und diese verbunden > ergo Fadenkreuz > fertig. Nun die erste Lasche ankleben und an den Markierungen ausrichten und sobald der Kleber angezogen hat die zweite Lasche ankleben. Die Laschen sind übrigens herstellerseitig mit einer Art Moosgummiauflage versehen. Diese dämpfen Schwingungen des EDF bzw. verzeihen eine evt. nicht 100%ige parallele Verklebung der Laschen :).

Jetgruß Peter

hps
28.12.2017, 12:58
So, bevor es mit dem Einbau des Impellers weiter geht, muss zunächst ein Schubrohr gebaut werden. Ich bin nicht unbedingt ein Freund von stark eingeengten Schubrohren, deshalb habe ich mich für einen Auslaßdurchmesser von 103mm entschieden. Ein guter Kompromiss wie ich denke! Als Folie verwende ich für 120er EDF's 0,4mm dicke Folie. Es ginge zwar sicher noch dünner und damit auch leichter, doch ist mir hier die Stabilitätsreserve wichtiger.
Entworfen wird die Hülle des Rohres mit dem Programm "cone_layout (https://www.conelayout.com/)". In diesem werden der Anfang- und Enddurchmesser sowie die Länge eingegeben. Das Programm entwirft nun das "ausgerollte" Rohr. Dieses wird nun auf mehrere A4-Blätter ausgedruckt. Da sinnvollerweise auch Schnittmarken mitgedruckt werden, können nun die Blätter so leicht zusammengeklebt werden und man erhält eine Schnittschablone für das Rohr:

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Diese Schablone wird nun auf die Folie leicht angeklebt und das Teil ausgeschnitten. Da man später durch die Transparenz der Folie die Spanten und Innenwände des Rumpf sehen würde, habe ich am Ende an der Außenseite ca. 25cm lang schwarze Klebefolie (Oracal) aufkaschiert. Damit wird das Schubrohr bei Betrachtung des Jets von hinten durchgehend schwarz erscheinen. Mir gefällt das so einfach besser ;).
Dann wird noch ein ca. 3cm dicker Folienstreifen zum Verkleben ausgeschnitten. Dieser wird dann außen am Rohr verklebt!!! Die zu verklebenden Teile werden mit 240er Schleifpapier angeschliffen und mit Nitroverdünnung entfettet. Jetzt wird die 1/2 Klebefläche des Folienstreifens und die erste Verbindungsfläche des Rohres mit UHU Por vorbereitet, 2-3 Min abgelüftet und miteinander verbunden und gut verpreßt (ich nehme sogar einen Hammer um nachzuhelfen :D). Dieses Prozedere wiederholt sich nun mit der zweiten Klebefläche. Da die Folie durch die Lagerung bereits ein wenig vorgebogen ist, geht das Zusammenfügen ganz gut. Man fängt dabei an einem Ende an und arbeitet sich so die Länge des Rohres durch (leichter geht es mit vier Händen :)). Mit einem Rohr, Hammerstiel oder Ähnlichem drückt man noch so gut und stark es geht die überlappenden Teile zusammen. So erhält man ein perfektes Schubrohr, das innen komplett rund und ohne Stufen ist. Zuletzt noch impellerseitig und im Mittelteil ein Gewebeband und fertig ist das Rohr:

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Für den Einbau muss der Abschlußspant und auch die Nozzle noch überarbeitet werden. Details dazu folgen - muss wieder bauen gehe :D!
Jetgruß Peter

PS: Am letzten Foto täuscht die Perspektive etwas. Der Auslaß (langes schwarze Teil) hat 103mm, impellerseitig 123mm Durchmesser.

max-1969
28.12.2017, 13:55
Hallo Peter!

Wie von Dir gewohnt schön gelöst. :) Ich habe das bei meiner Hawk deutlich "rustikaler" gemacht gehabt in dem ich nur die beiden Umfänge (Impellerseite uns Auslassseite) ausgerechnet habe, dann 25mm Zugabe gegeben habe und einfach ein Trapez ausgeschnitten habe. :rolleyes:
Dann mit Tesaband geheftet und mit einem durchsichtigen 50mm Paketband außen verklebt und innen mit etwas Acrylfarbe schwarz gesprüht. Hat in der Hawk bisher gut gehalten, allerdings sind dort auch 2 Spanten, die das Rohr sehr fest halten und dies kann dort gar nicht aus.

So wie hier beschrieben schaut das deutlich besser aus. :)

heli-papa
28.12.2017, 14:42
Die Nozzle ? :confused:

LG Frank

max-1969
28.12.2017, 14:52
Die Nozzle ? :confused:

LG Frank

Jep, der Auspuff :D (Nozzle= Düse) hat nur 97mm Auslaßdurchmesser, da muss etwas getan werden um auf 103mm zu kommen.

heli-papa
28.12.2017, 15:03
Sorry, ich fliege zwar schon sehr lange, bin aber neu bei den Impellern :rolleyes:

LG Frank

max-1969
28.12.2017, 15:09
Sorry, ich fliege zwar schon sehr lange, bin aber neu bei den Impellern :rolleyes:
LG Frank

Kein Problem ... geht mir auch so und oft google ich zur Sicherheit nochmals bevor ich wieder was durcheinanderbringe. :D:D

hps
28.12.2017, 16:24
Zur Erklärung und Veranschaulichung der Modifikation an der Düse (Nozzle :D) hier noch ein paar Bilder. Am Abschlußspant musste ich noch etwas Material wegnehmen, um mit dem Schubrohr raus zu kommen. An der Düse war der Durchmesser auch noch etwas zu erweitern und es wurde ca. 1cm am Ende abgeschnitten, damit der Auslaßdurchmesser von 103mm gegeben war. An der Stirnfläche und 5-6mm an der Innenkante der Düse wurde mit schwarzer Farbe noch etwas "verschönert". So paßte das ganz gut:

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Der Jetfan durfte mal Platz nehmen :); das Schubrohr paßt saugend auf den Fan; ein Arbeitsschritt wieder erledigt ;).
Als nächstes wird die Montage des Reglers sowie die elektr. Verbindung zum Fan zu erledigen sein.

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Man kann sich natürlich auch ein Schubrohr mit den für die beiliegende Düse passenden Durchmesser von 97mm (innen dann eher 96mm) machen. Das wird genauso funkionieren und etwas mehr Strahlgeschwindigkeit bringen bei minimal geringeren Standschub. Aber jeder hat da seine eigenen Vorlieben und Vorstellungen und mit dem, wie er sein eigenes Modell baut, Recht :D:D!
Jetgruß Peter

hps
28.12.2017, 16:47
Sorry, ich fliege zwar schon sehr lange, bin aber neu bei den Impellern :rolleyes:
Servus Frank,
schön, dass dich die Impeller-Fliegerei infiziert hat. Du bist ja inzwischen auch recht umtriebig was EDF betrifft :D. Verfolge auch mit großem Interesse deinen Bau der F-16. Viel Spaß und Erfolg noch dabei!
Jetgruß Peter

max-1969
28.12.2017, 19:27
Auf welche "blöden" Ideen man als bekennender Gewichtsfetischist kommt, wenn noch einige wichtige Teile zum Weiterbauen fehlen und man zuviel Zeit hat ..... :rolleyes::rolleyes::rolleyes::rolleyes:

Mir ist vom RCIII fliegen der Tick geblieben, überall wo es nur irgendwie geht Gewicht einzusparen (ohne die Funktion zu beeinträchtigen) ... das kann ich auch hier nicht ganz ablegen :o:o
Auf der anderen Seite geht so ein schöner Jet ohne Pilot auch nicht und so habe ich mir den Pilot und die Kabinenhaube mal angesehen ob nicht doch noch etwas geht.
Und beim Piloten bin ich auf alle Fälle mal bei den riesen Klebepatzen bei den Händen fündig geworden. Nachdem auch noch etwas in seinem Kopf gescheppert hat habe
ich auch noch eine inversive Kopf OP angeschlossen

In Anbetracht des Gesamtgewichts sind die 5g eingespartes Gewicht beim Piloten lächerlich (von ursprünglich 44 auf 39g), aber es läppert sich vermutlich am Schluss zusammen ...

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So sieht der Pilot nun von innen aus ... außen zu 100% ident :D:D ... und so darf er im Cockpit Platz nehmen :cool:

Bei den Händen könnte man sicher noch mehr wegnehmen ... aber wir wollen ja nicht gleich übertreiben :D:D

hps
29.12.2017, 12:21
Da mir die graue Nozzle so gar nicht gefallen wollte, kam "cone layout" nochmal zum Einsatz ;). Ich wollte ihr ein wenig "Metalltouch" verleihen. Da ich noch von meinen früheren Folienprojekten eine Metall-Klebefolie (gebürstetes Metall, kommt auf den Fotos nicht richtig rüber) vorrätig hatte, wurde diese verwendet. Eine Vorlage entworfen (wobei ich ein paar Millimeter in der Tiefe zugab, da durch die leichte Bombierung der Nozzle es schwierig ist, ein passgenaues Folienstück genau aufzubringen). Der Überstand wird mit einem scharfen Messen weggeschnitten. So sieht das für mich wertiger aus :). Nach der Folienbeschichtung wurde die Düse zusammen mit den vorbereiteten Finnen verklebt:

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Etwas Schriften noch geplottet und aufgeklebt; so präsentiert sich der Rumpf in diesem Baustadium:

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Es geht zügig weiter; stay tuned
Jetgruß Peter

Carthago
29.12.2017, 16:57
Sehr schönes Modell Peter und wie bereits gewohnt perfekte Arbeit !! ;)

hps
29.12.2017, 18:31
Danke Frank!
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Heute ist wegen Zeitmangel nicht mehr viel geschehen. Es musste ein Platz für den Regler (YEP120HV) geschaffen werden. Da der JetFan 120Pro mit dem HET 590er Motor max. 100A zieht, passt der ESC ganz gut. Von den 12S zieht sich dann das Castle CC HV BEC Pro seinen Strom für den Empfänger, der kurzzeitig bis zu max. 20A betragen darf; das wird reichen ;).
Durch die open duct Lösung streicht an der gewählten Regler-Position von den Einläufen bereits Luft am Regler vorbei, zusätzlich werde ich aber noch für Kühlluft aus dem Radschacht sorgen. An der Radschachtverkleidung wird ein kleiner Teil geöffnet und mit einem feinen Gitter "optisch" wieder verschlossen werden. Gitter ist im Zulauf :D! Details dazu folgen.
Das entworfene Montagegerüst für den Regler hat ausreichend Öffnungen und der Regler wurde auch auf eine 2. Ebene "gehoben", sodass auch hier Luft gut durchströmen kann. Denke, das wird so ausreichend sein. Ich hatte das ja seinerzeit auch an der Phoenix Sea Hawk so gelöst und dort hatte es sich bewährt:

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Schönen Abend
Jetgruß Peter

hps
30.12.2017, 16:01
Bevor nun der Antrib fertig verbaut und montiert werden konnte, war das Kabelrouting der Höhenruder- und des Seitenruderservos zu erledigen. Nachdem dies erledigt war, mussten noch die Motorkabel verlängert werden. Zuerst wurden dazu einmal längere Kabel wie auf den unteren Fotos zu sehen ist angelötet und mit Schrumpfschlauch versehen (AWG12, die Farben hatte ich gerade lagernd ;)). Mittels Sekundenkleber wurden die drei Kabel "windschlüpfrig" :) hintereinander fixiert und dann bis etwas über den Schubrohrauslass eingeschrumpft:

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Die Verbindung zum Regler wurde mit vergoldeten 4mm Polymax Steckern geschaffen. Damit die Verbindung bzw. Kabel zwischen Regler und Motor fixiert sind, wurde ein kleines "Haltesystem" mittels leichtem Pappelsperrholz gebaut und eingeklebt:

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Nun wurden noch die Kabel vom Motor auf die notwendige Länge gekappt und die Stecker verlötet; fertig ist die elektr. Verbindung. Löcher für die Montage des EDF wurden vorgebohrt und der Antrieb final montiert:

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Jetgruß Peter

max-1969
31.12.2017, 12:14
Ich habe nun auch meinen Antrieb für die Viper bekommen (Jetfan 120Pro mit HET 800-73-590) und im ersten Schritt die Laschen angeklebt.
Ist schon ein edles Teil und begeistert mich immer wieder. Gewicht Motor 520g, Impeller 250g .... also 770g komplett.

Dazu habe ich mir wie bei meiner Hawk auch wieder eine einfache kleine Schablone gemacht, damit mein Proxxon Styroschneider wieder mal zum Einsatz kommt :D:D

Durchmesser des Jetfan Aussenmantels ist 122.8 mm, somit wäre also die mittige Höhe der Befestigung 61.4 mm .... da die Laschen jedoch mit 2mm Schaumgummi
bestückt sind, den man beim anschrauben mit Sicherheit etwas drückt (meine Schätzung ca. die Hälfte) habe ich die Schablone auf ca 60.5 mm angefertigt.

Dazu einfach 2 Stücke Styrodurklötze (o.ä) zuschneiden und diese auf ein Brett aufkleben ... sieht dann in etwa so aus...

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Dann den Impeller "hineingestellt" und die Position der Laschen zum Schleifen angezeichnet, Oberfläche penibel vorsichtig aufrauhen und die Laschen mit Uhu Endfest 300 ankleben.

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Die Ecken ziehe ich vorsichtig ab, das verläuft dann später schön. Ich habe die Laschen in etwa beim Schwerpunkt des Impellers befestigt (sind bei mir ca. 21 - 22mm von der Mantelhinterkante)
damit die Laschen möglichst wenig Kippmoment aufnehmen / übertragen müssen (wir aber vermutlich nicht so viel ausmachen)

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Wenn der E-Herd im Laufe des Tages mal am Abkühlen ist stelle ich dann den Impeller zum etwas tempern hinein (muss aber vermutlich nicht sein)

hps
31.12.2017, 14:57
Sehr schön gelöst, Markus, gefällt mir gut 1890637!

Du hast übrigens hier schon mal die Problematik der Flächenschutztaschen wegen der Winglets angesprochen. Auch ich habe überlegt, ob man die Winglets nicht abnehmbar gestalten sollte. In meinem Fall mit den Lichtern war mir das einfach zu viel Arbeit. Man müsste ja sowieso einiges verstärken und für eine sichere Verbindung sorgen (vermutlich Verschraubung, ein Magnet wäre wahrscheinlich zu wenig!). Ergo habe ich mich auch für den Standard - das Verkleben entschieden. Ein Transportproblem stellten verklebte Winglets für mich nie dar.

Ich hatte auch bei meiner CC-Viper die Winglets verklebt und Flächenschutztaschen inkl. der Winglets angefertigt. Das hat zwar so leidlich funktioniert, eine zufriedenstellende Lösung war das nicht. Diesmal wollte ich es daher besser machen :).

Ich besorgte mir also gute aluminiumbeschichtete Luftpolsterfolie (Modellbau Gassner hat z.B. eine gute und preiswerte Qualität). Die Taschen für Seiten- und Höhenruder sind schnell gemacht. Ich verwende dazu meine Heißluftpistole. Bei den Folienstücken werden dazu ca. 1cm "Schmelzbreite" dazugegeben ;). An einem Stahllinieal mit der Heißluftpistole langsam entlangfahren und die Teile sind super miteinander verschmolzen. Höhenruder und Seitenruder fertig; eventuell kann man auch noch einen Klettverschluß machen (wie bei mir an den HR, SR wird wahrscheinlich eher immer montiert bleiben ;)).

1890638

Bei den Flächen mit den Winglets funktioniert das leider nicht so; habe aber jetzt eine gute Variante gefunden :cool:. Ich bereitete mir je zwei Folienteile für die Flächen ohne den Winglets vor. Diese werden jedoch nur an einer Seite "verschmolzen", auf die andere Seite kommt je ein sehr schmales Klettband (ca. 10mm). Nun werden noch für die Winglets eigene kleine Taschen angefertigt und aufgesteckt, wobei an der unteren Lasche auch wieder Klettband zur Verwendung kommt (Gegenstück auf der Flächentaschenunterseite). So hat man einen perfekten Schutz. An den Stellen wo sich Ruderhörner befinden, sollte man übrigens mindestens 2 Lagen Gewebeband als Verstärkung aufbringen!
Einen Klettverschluss an der Flächenvorderkante benötigt man bei dieser Variante nicht, da die Fläche durch die Winglettasche nach vorne sowieso nicht rausrutschen kann:

1890640


1890641

Bin mit dieser Lösung sehr zufrieden. Ist zwar etwas mehr Aufwand, aber ich denke das lohnt sich.

Nächstes Posting in 2018 :D!
Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Jetgruß Peter

max-1969
01.01.2018, 12:28
Hallo Peter!

Erstmal Dir und allen Mitlesern ein Gutes neues Jahr 2018 mit vielen schönen Flügen mit der Viper.

Gute Idee mit den Klettbänder, gefällt mir recht gut. :cool: Du hast recht, dass mit einer Beleuchtung (die bei so einem Modell ja fast Pflicht ist) abnehmbare Winglets
relativ aufwendig zu machen sind. Auch die sicheren Befestigungsmöglichkeiten sind eher begrenzt. :(

Leider habe ich noch keine Viper selber geflogen und es wäre interessant, wie viel diese Winglets flugtechnisch wirklich bringen, denn ich habe
bisher noch kein Foto einer originalen Viper mit Winglets gefunden. Diese haben sich irgendwie nur bei den Modellen "eingeschlichen" und so ist die
Frage, ob dies auf Grund einfacherem Handling (z.B.: Landung) gemacht wurde. :confused:

Ich überlege nämlich hier einfache Randbögen selber zu machen und die Winglets wegzulassen. Zur Not kann ich diese ja später ankleben, wenn
ich sehe, dass dies größere Auswirkungen hat.

Evtl. hat hier ein Mitleser aber Erfahrungen mit / ohne Winglet bei einer Viper gemacht und kann hier Input liefern .... wäre toll.

digitalonkel
01.01.2018, 15:52
Die kleinere Viper von BH hat keine Winglets und fliegt hervorragend.

hps
01.01.2018, 16:14
Kann ich bestätigen; fliege sie mit einer T25 Kolibri.

Waldy74
01.01.2018, 17:35
Hatte heute mein Erstflug mit der BH Viper, und
sie waren sehr einfache und gutmütige zu fliegen.
Die Viper fliegt sehr neutral und mit den 7,7 kg
bei der Größe ist sie wie ein Segelflieger. Das ist
ein sehr guter Wert und es macht nur noch Spaß.
Bei den SLS 5000 akus was ich verwende komme
ich auf eine Flugzeit von 4 Minuten. Der angegebene
Schwerpunkt passt schon ziemlich gut, muss im Rücken
Flug kaum drücken. Das landen selbst ist noch viel schöner,
man kann sie sehr lange mit dem ziehen am Höhenleitwerk
gut halten und ausschwenken lassen, auch ohne klappen.
Das Lachen in mein Gesicht wollte nicht mehr weg gehen.
Nun wünsche ich allen noch viel Spaß beim bauen.
Gruß Walter

hps
01.01.2018, 19:02
Ich durfte ein paar Handy Videosequenzen von Walters Erstflug der BH Viper 120 zu einem kurzen Video zusammenfassen. Ich glaube, es ist der erste Flug der neuen BH Viper 120 auf europäischen Boden (äh Himmel :D). Herzlichen Glückwunsch, Walter! Da sie so perfekt fliegt, sollten wir uns beeilen, unsere Vipers auch in die Luft zu bekommen. Ich freu mich schon riesig :)!


https://youtu.be/0aYp1BgQuTs

Jetgruß Peter

Waldy74
01.01.2018, 19:17
Danke Peter, hoffe deine Viper hat auch bald Luft
unter den Flügel.
Gruß Walter

max-1969
01.01.2018, 19:46
Hallo Walter!

Gratuliere zum Erstflug und zur tollen weichen Landung beim Erstflug ... Respekt!

Da beginnt das neue Jahr gleich richtig gut !!!!!

Da kann ich mich schon freuen auf die Viper, habe ja den selben Antrieb wie Du eingebaut.
Hast Du eigentlich auch den Auslass vergrößert, oder auf 97-98 mm im Auslieferungszustand belassen?

Waldy74
01.01.2018, 19:59
Hallo Markus, den Auslass haben wir so belassen
wie er Original ist, und man kann schon sehen
das es locker zum fliegen reicht, ohne irgendwelchen
Leistungs Verlust.
Gruß Walter

max-1969
01.01.2018, 20:59
Hallo Markus, den Auslass haben wir so belassen
wie er Original ist, und man kann schon sehen
das es locker zum fliegen reicht, ohne irgendwelchen
Leistungs Verlust.
Gruß Walter

Hallo Walter!

Danke für die Info. Man sieht auf alle Fälle dass offenbar auch der Jetfan mit dem 97mm Auslass sehr gut zurecht kommt. :cool:
Dass es keinen Leistungsverlust gibt kann man denke ich nicht so einfach sagen, da müsste man aus meiner Sicht
mit dem gleichen Modell mit 102-103mm Auslass vergleichen. Und hier ist dann ja nur die Frage, was dann besser zum Modell
passt .... die höhere Strahlgeschwindigkeit bei 97mm Auslass (wenn die Viper das umsetzten kann) oder der höhere Standschub
bei Figuren nach oben und damit reduzierter Strahlgeschwindigkeit.

Ich hätte noch etwas warten sollen, denn ich habe heute vormittag bei meiner Nozzle ca. 8mm abgetrennt und damit den Auslass
bereits auf 103mm erweitert. Ich werde dann auf 102 - 103mm bleiben.

Waldy74
01.01.2018, 21:33
Ich denke trotzdem das du genügend Spaß mit der
Viper haben wirst egal wie du sie auch baut. Sie
fliegt super ohne viel zu trimmen zu müssen wie
auf schienen.
Gruß Walter

max-1969
01.01.2018, 22:11
Ich denke trotzdem das du genügend Spaß mit der
Viper haben wirst egal wie du sie auch baut. Sie
fliegt super ohne viel zu trimmen zu müssen wie
auf schienen.
Gruß Walter

Da bin ich mir nach Deinem netten Erstflugvideo auch sicher, da sieht man schon wie gut die Viper fliegt.
Freue mich schon drauf, auch wenn es bei mir noch etwas dauern wird.

max-1969
02.01.2018, 10:02
Auch wenn ich nur langsam mit meinem Bau vorwärts komme, so ist es doch schön, wenn sich die ersten Teile (in meinem Fall die Leitwerke) zu bewegen beginnen. :)

Da mir durch die zeitlichen Gegebenheiten ein rascher Auf- und Abbau des Modells am Flugplatz immer sehr wichtig sind, investiere ich beim Bau meist etwas mehr Zeit für die
Steckverbindungen der Leitwerke und Tragflächen. Im ersten Schritt hatte ich nach Einbau der Leitwerksservos die Stecker im Leitwerk angelötet, verklebt und beschriftet.

18914841891485

Dann die Positionen der Gegenstücke am Rumpf angezeichnet und entsprechende Ausnehmungen gemacht, sodass die Leitwerke samt Stecker problemlos eingeschoben werden können.

Danach noch den Kabelbaum nach hinten verlegt (2x0.35mm² für Plus und Minus und 3 x 0.14mm² für Signal) und die Buchsen verlötet .... macht ca. 23g für diese Kabeln.

Schlussendlich die bereits geklebten Stecker in den Leitwerken und am Rumpf abgeklebt (damit kein zusätzlicher Kleber hinkommt), die Stecker aus dem Rumpf am Leitwerk angesteckt und diese in
angestecktem Zustand eingeklebt und gut trocknen lassen.

Das Ergebnis sieht ganz gut aus (etwas Kleber muss da und dort noch ergänzt werden) und es braucht somit am Flugplatz nur mehr das Leitwerk angesteckt und die Befestigungsschraube angezogen werden .... fertig.

18914861891487

Gewicht der komplett fertigen Leitwerke ist 184g bzw. 185g bei den Höhenleitwerken und 170g beim Seitenleitwerk.

crutav
02.01.2018, 10:24
Walter was hast du für ein fahrwerk und Mechanik verbaut?
und ist der unterschied zw dem ejets 120er pro und dem älteren günstigeren Modell groß?

Nussy-Jet
02.01.2018, 11:17
Die Viper und auch die Lösungen, die ihr hier für das ein oder andere Problem habt, schauen sehr gut aus und ich verfolge den Beitrag schon von Anfang an.
Ich frage mich jetzt, ob die Viper auch mit einem Jetfan 110er zu fliegen ist. Da ich so einen Antrieb noch im Bestand habe. War vorher in einem Segler mit Ausfahrmechanik verbaut. Der Antrieb bringt ca. 8kg Schub mit 12S Akkus.

Wolfgang

max-1969
02.01.2018, 11:43
Die Viper und auch die Lösungen, die ihr hier für das ein oder andere Problem habt, schauen sehr gut aus und ich verfolge den Beitrag schon von Anfang an.
Ich frage mich jetzt, ob die Viper auch mit einem Jetfan 110er zu fliegen ist. Da ich so einen Antrieb noch im Bestand habe. War vorher in einem Segler mit Ausfahrmechanik verbaut. Der Antrieb bringt ca. 8kg Schub mit 12S Akkus.

Wolfgang

Hallo Wolfgang!

Aus meiner Sicht funktioniert das sicher auch gut. Mit dem Standard Auslass der Viper wird vielleicht der 110er sogar besser zurecht kommen als der 120er (nur meine persönliche Einschätzung ohne belegbare Daten). Der 120er hat halt den Vorteil bei gleicher Leistung etwas mehr Schub zu erzielen, dafür aber auch weniger Strahlgeschwindigkeit zu haben.
In meiner Phoenix Hawk war auch ein 110er (mit 700-98-780er Motor) bei 6kg Fluggewicht eingebaut und die Flugleistungen waren sehr überzeugend. (Prüfstandschub 7.2 kg)

Welchen Motor hast Du hier, wenn bei 12S sogar 8kg Schub rauskommen? Den HET 700-98-840 ??

Nur so zum Vergleich ... bei mir kommt ein 800-73-590 im 120er in die Viper rein und der bringt am Prüfstand 7.5kg Schub ... von daher sollte der 110 mit 8kg Schub locker reichen.

Waldy74
02.01.2018, 12:02
Hallo Crutav, falls das dein Name ist!
Den Unterschied zwischen den impellern kann
ich nicht beurteilen aber die Viper wird mit
beiden Fliegen. Die Fahrwerk mechanken sind
von HK.
Gruß Walter

J.G
02.01.2018, 12:06
Ich durfte ein paar Handy Videosequenzen von Walters Erstflug der BH Viper 120 zu einem kurzen Video zusammenfassen. Ich glaube, es ist der erste Flug der neuen BH Viper 120 auf europäischen Boden (äh Himmel :D). Herzlichen Glückwunsch, Walter! Da sie so perfekt fliegt, sollten wir uns beeilen, unsere Vipers auch in die Luft zu bekommen. Ich freu mich schon riesig :)!



Jetgruß Peter

Hallo zusammen,

Glückwunsch zum Erstflug ;)

Gruß Jürgen

Waldy74
02.01.2018, 12:08
Hallo Wolfgang
Bei dem 110er wirst du vermutlich auch ein höheren
Stromverbrauch haben und um da eine vernünftige
Flugzeit zu erreichen wirst auch größere akus als ich
(5000 SLS) verwenden müssen was aber mehr Modell
Gewicht heist. Geht aber bestimmt auch und wenn
vorhanden, kann man das auch probieren und wird
auch fliegen.
Gruß Walter

max-1969
02.01.2018, 13:05
Walter was hast du für ein fahrwerk und Mechanik verbaut?
und ist der unterschied zw dem ejets 120er pro und dem älteren günstigeren Modell groß?

Der neuere Jetfan 120 pro ist eine Weiterentwicklung zum Jetfan 120 Eco
Hauptunterschied liegt beim Aufbau des Gehäuses und der vergrößerten Durchsatzfläche (weil das Motorgehäuse de facto wegfällt) bei reduziertem Gewicht.

in Kürze .... der Pro hat bei geringerem Gewicht bei in etwa gleicher Stromaufnahme bis zu 0.5 kg Schub mehr (je nach Betriebspunkt)

Rainer Holzmann von Ejets könnte das sicher deutlich besser erklären als ich ....

Sonst einfach mal auf seine Homepage (http://shop.ejets.at/OShop/ViewProduct.aspx?ProductGUID=1fecf25b-2f1d-4454-941f-f51ce22e5234&ParentProductCategoryGUID=3b193757-54b6-46d4-91b0-3155041c7f2a&OShopLANG=de) schauen und die beiden Modelle vergleichen......

crutav
02.01.2018, 14:13
danke ,

Nussy-Jet
02.01.2018, 14:26
Hallo Wolfgang!

Welchen Motor hast Du hier, wenn bei 12S sogar 8kg Schub rauskommen? Den HET 700-98-840 ??



Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, aber ich denke der wird es sein. Die Werte stimmen mal :D mit ca. 141Ah
Wobei ich die GensAce 5800er habe und die sind nicht viel schwerer als andere 5000er Akkus
Wolfgang

max-1969
02.01.2018, 19:34
Eigentlich ist bei der Viper ja an fast allen Stellen alles super vorbereitet und an das verfügbare Zubehör angepasst. Sei es Fahrwerk, Einlässe, Impeller, etc. alles wirklich sauber vorbereitet.

Das ist aber bei der Beleuchtung nicht so ganz der Fall. Die Ausnehmungen in den Flächen für die Landescheinwerfer sind super gemacht, aber von Pichler gibt es nicht wirklich etwas passendes.
Auch bei anderen Herstellern bin ich hierzu nicht so wirklich fündig geworden.

Peter hat hier ja hier die von Pichler ebenfalls erhältlichen Scheinwerfer genommen, aber die Ausnehmung ist ja für 3 Scheinwerfer vorgesehen.
Ich werde auch eine Beleuchtung einbauen, lege aber nicht so extrem viel Wert darauf, dass diese auch bei Sonnenschein gesehen wird, sprich ich will hier auch
möglichst viel auf das Gewicht achten.

Nach einigem Überlegen habe ich nun bei Conrad Elektronik Reflektoren (https://www.conrad.at/de/reflektor-polycarbonat-passend-fuer-led-5-mm-lampe-5-mm-mentor-24515100-149502.html) gefunden, die laut Datenblatt halbwegs gut in die vorgesehenen 14mm Aussparungen passen werden

Die Scheinwerfer haben 18mm Aussendurchmesser und in diese kann man Standard 5mm High Power LED´s einbauen, die es mittlerweile bis zu 40000 mcd gibt.

Ich werde günstige mit 20000 mcd probieren, da ja pro Seite sowieso 3 Stück vorgesehen sind. Sobald ich diese bekommen habe werde ich das Ergebnis
zeigen, ob das akzeptabel ist oder nicht. Led´s und Reflektoren gibt es übrigens auch bei Hacker.

Beim Rest werde ich einfache 1W Emitter selbst zusammenstellen (Positionslichter und Blitzer in den Flächen) und bei Rumpfober- und Rumpfunterseite am ebenso.

J.G
02.01.2018, 20:12
Eigentlich ist bei der Viper ja an fast allen Stellen alles super vorbereitet und an das verfügbare Zubehör angepasst. Sei es Fahrwerk, Einlässe, Impeller, etc. alles wirklich sauber vorbereitet.

Das ist aber bei der Beleuchtung nicht so ganz der Fall. Die Ausnehmungen in den Flächen für die Landescheinwerfer sind super gemacht, aber von Pichler gibt es nicht wirklich etwas passendes.
Auch bei anderen Herstellern bin ich hierzu nicht so wirklich fündig geworden.

Peter hat hier ja hier die von Pichler ebenfalls erhältlichen Scheinwerfer genommen, aber die Ausnehmung ist ja für 3 Scheinwerfer vorgesehen.
Ich werde auch eine Beleuchtung einbauen, lege aber nicht so extrem viel Wert darauf, dass diese auch bei Sonnenschein gesehen wird, sprich ich will hier auch
möglichst viel auf das Gewicht achten.

Nach einigem Überlegen habe ich nun bei Conrad Elektronik Reflektoren (https://www.conrad.at/de/reflektor-polycarbonat-passend-fuer-led-5-mm-lampe-5-mm-mentor-24515100-149502.html) gefunden, die laut Datenblatt halbwegs gut in die vorgesehenen 14mm Aussparungen passen werden

Die Scheinwerfer haben 18mm Aussendurchmesser und in diese kann man Standard 5mm High Power LED´s einbauen, die es mittlerweile bis zu 40000 mcd gibt.

Ich werde günstige mit 20000 mcd probieren, da ja pro Seite sowieso 3 Stück vorgesehen sind. Sobald ich diese bekommen habe werde ich das Ergebnis
zeigen, ob das akzeptabel ist oder nicht. Led´s und Reflektoren gibt es übrigens auch bei Hacker.

Beim Rest werde ich einfache 1W Emitter selbst zusammenstellen (Positionslichter und Blitzer in den Flächen) und bei Rumpfober- und Rumpfunterseite am ebenso.


Hi,

die Unilight Landescheinwerfer passen exakt, dafür haben wir die Vorbereitung gemacht und es gibt auch verschiedene Sets von Unilight für die Viper mit allem was Spaß macht....

http://www.unilight.at/shop/sets/bundles-fuer-modelle/sport-jets/viperjet.php

Gruß Jürgen

max-1969
02.01.2018, 21:10
Hi,

die Unilight Landescheinwerfer passen exakt, dafür haben wir die Vorbereitung gemacht und es gibt auch verschiedene Sets von Unilight für die Viper mit allem was Spaß macht....

http://www.unilight.at/shop/sets/bundles-fuer-modelle/sport-jets/viperjet.php

Gruß Jürgen

Hi Jürgen!

Alles klar, vielen Dank für die Info und den Link, das hätte ich so nicht gefunden. Dass sieht natürlich professionell aus.

hps
03.01.2018, 14:37
Hallo zusammen,
es geht derzeit leider nur ganz langsam weiter, da ich geschäftlich etwas gefordert bin und die Zeit knapp bemessen ist :cry:.
Ich habe auch wie Markus es schon gut beschrieben hat, die Anlenkung der Flaps überarbeitet. Durch die Verwendung eines normalen 3mm Gabelkopfes habe ich nun auch den vollen Servoweg zur Verfügung (3. Loch am Servohebel), wobei bei eingefahreren Flaps das Servo komplett entlastet ist. Im ausgefahrenen Zustand habe ich einen Ausschlag von fast 90°; das dürfte reichen ;). An den restlichen Rudern kann ich mit einer Servewegbegrenzung leben, da hier keine so starken Ruderkräfte einwirken und auch das Spiel minimal ist:

1892155

Nachdem der Pilot nun auch Platz genommen hat und mittels Heißkleber diesen auch nicht mehr verlassen wird :D und auch die Steuerknüppel eingeklebt wurden, war die Haube zu verkleben. Es steht nicht besonders viel Klebefläche zur Verfügung. Ich habe mich daher für eine "nass in nass" Verklebung mit UHU-por entschieden. Die genaue Position des Haubensitzes wurde vorher rumpf- und haubenseitig mit einem kleinen schwarzen Punkt markiert, damit man später beim Verkleben bzw. Aufsetzen der Haube einen Anhaltspunkt hat. Klebstoff wurde dann beidseitig aufgetragen, Haube aufgesetzt, mit Kreppbank fixiert und über Nacht trocknen gelassen. Passt und hat einen festen Sitz.

1892156

Jetgruß Peter

max-1969
03.01.2018, 17:20
Ich habe auch wie Markus es schon gut beschrieben hat, die Anlenkung der Flaps überarbeitet. Durch die Verwendung eines normalen 3mm Gabelkopfes habe ich nun auch den vollen Servoweg zur Verfügung (3. Loch am Servohebel), wobei bei eingefahreren Flaps das Servo komplett entlastet ist. Im ausgefahrenen Zustand habe ich einen Ausschlag von fast 90°; das dürfte reichen ;). An den restlichen Rudern kann ich mit einer Servewegbegrenzung leben, da hier keine so starken Ruderkräfte einwirken und auch das Spiel minimal ist:


Hallo Peter!
Wie sieht es bei Dir nach dem Umbau mit dem Spiel bei eingefahrenen Klappen aus. Bei mir wirken die Klappen im eingefahrenen Zustand etwas weich und ich hoffe dass da bei höheren Geschwindigkeiten nichts zu flattern beginnt. Ist kein Spiel vom Getriebe oder so, sondern einfach dadurch, dass sich die Anlenkung beim Servohebel minimal verbiegt.
Es wäre hier glaube ich besser größere Ruderhörner einzubauen, da man den erreichbaren Ausschlag von 90° ja kaum brauchen wird.



und auch die Steuerknüppel eingeklebt wurden


Jetzt wollte ich schon nachfragen, wo Du denn tollen Steuerknüppel her hast, bis ich drauf gekommen bin, dass die eh beim Bausatz dabei sind .... sind mir noch nicht eingefallen und
vermutlich hätte ich diese beim Verkleben der Kabinenhaube vergessen, wenn Du hier nicht schneller gewesen wärst. :rolleyes:



Es steht nicht besonders viel Klebefläche zur Verfügung. Ich habe mich daher für eine "nass in nass" Verklebung mit UHU-por entschieden. Die genaue Position des Haubensitzes wurde vorher rumpf- und haubenseitig mit einem kleinen schwarzen Punkt markiert, damit man später beim Verkleben bzw. Aufsetzen der Haube einen Anhaltspunkt hat. Klebstoff wurde dann beidseitig aufgetragen, Haube aufgesetzt, mit Kreppbank fixiert und über Nacht trocknen gelassen. Passt und hat einen festen Sitz.


Habe meine Kabinenhauben bisher immer mit Uhu allplast verklebt, aber bei der Größe bin ich unsicher, ob das gut funktioniert .... hört sich gut an, wie Du das mit Uhu por gemacht hast.

hps
03.01.2018, 17:31
... Es wäre hier glaube ich besser größere Ruderhörner einzubauen, da man den erreichbaren Ausschlag von 90° ja kaum brauchen wird.
Die Idee ist gut, Markus - wieso fällt mir so was nicht ein :D:D? Wobei man ja das bestehende Ruderhorn mit einem GFK- oder CFK-Teil aufdoppeln kann, das würde gar nicht großartig auffallen. Da hast du mir jetzt einen Floh ins Ohr gesetzt.
Es ist ja nicht so, dass die derzeitige Ausführung nicht funktionieren täte, es geht da vielmehr darum, etwas Gutes noch besser zu machen :). In diesem Sinne - ich fürchte, da muss ich mir noch was überlegen ;).
Jetgruß Peter

hps
03.01.2018, 18:14
Hab jetzt schnell mal vom aktuellen Ruderhorn eine "Kopie" :) gemacht, eingescant und ein um ca. 50% längeres Ruderhorn gezeichnet. Da ich der Kontur des bestehenden Ruderhorns verlaufend verlängert habe, wird es oben natürlich etwas schmäler. Ich werde jedoch die Verlängerung aus CFK fräsen und deshalb wird das mehr als ausreichend stabil sein. Diese Verlängerung wird dann einfach auf das jetzige Ruderhorn aufgeklebt.

1892370

Markus, hast du dir das auch so vorgestellt, oder sollte man das anders machen?
Jetgruß Peter

max-1969
03.01.2018, 18:30
Markus, hast du dir das auch so vorgestellt, oder sollte man das anders machen?


Als Nachrüstung ist das eine sehr gute Lösung (so ziemlich das einzig sinnvoll machbare) ... ärgere mich, dass ich hier nicht vorab mehr überlegt habe und gleich ein anderes Horn eingeklebt habe.

Rein von meinem Verständnis her müsste es besser sein, wenn das Ruderhorn ca 90° steht (sprich normal zur Ruderklappe) , dann müsste das Moment am besten abgefangen werden können.
Aber ich denke das von Dir hier konstruierte Ruderhorn ist eine sehr gute Nachrüstalternative.

max-1969
03.01.2018, 19:41
Hallo Peter!
Ich hab jetzt auch nochmals nachgesehen, für mich sieht es so aus, als ob die "weichen" Klappen nicht nur von der Anlenkung sondern auch vom Spiel in den Stiftscharnieren kommt. Somit bringt das längere Horn zwar eine Verbesserung, aber evtl. zu wenig für den Aufwand
Evtl. kannst Du das auch nochmals checken bevor Du die Fräse startest.

hps
04.01.2018, 14:00
... Ich hab jetzt auch nochmals nachgesehen, für mich sieht es so aus, als ob die "weichen" Klappen nicht nur von der Anlenkung sondern auch vom Spiel in den Stiftscharnieren kommt.
Du hast Recht, Markus, dieser Aufwand mit längeren Ruderhörnern rechnet sich nicht wirklich ;). Ich werde es so belassen; kann damit leben :D!

hps
04.01.2018, 15:30
Ein wenig ist wieder geschehen. Für die Licht-Elektronik und das HV-BEC musste ein passender Platz gefunden werden. Dieser hat sich oberhalb des Reglerbereiches angeboten. Kurze Leitung von den "abgegriffenen" 12S zum BEC und auch für gute Kühlung ist an diesem Platz gesorgt. Es wurde also ein kleines "Podest" geschaffen (Luftströmung, Kabelrouting) und auf diesem das UniLight-Board sowie das Castle HV-BEC Pro (für bis zu 14S) montiert (Kabel noch nicht verlegt!):

1892702

Der Antriebsstrang wurde noch etwas überarbeitet und optimiert (Motorkabel, Verklebung Einlaufring, Verklebung Schubrohr) und final montiert:

1892703

Jetgruß Peter

max-1969
04.01.2018, 15:59
Sehr sauber Peter... darf ich fragen, wo Du den/die Empfänger hinpackst .... kommt der/die dann unter Lichtsteuerung und BEC?
Oder habe ich das übersehen.

Eine Frage zur Impellerbefestigung. Ich habe den Jetfan mal kurz hingehalten, bei mir sind links und rechts da ca. 1.5 - 2 mm Spiel und
ich hoffe die Schrauben greifen genug um den Jetfan sicher festzuhalten.

Ist das bei Dir auch so, bzw. hast Du hier etwas angebaut?

hps
04.01.2018, 16:16
... darf ich fragen, wo Du den/die Empfänger hinpackst .... kommt der/die dann unter Lichtsteuerung und BEC? Oder habe ich das übersehen.
Eine Frage zur Impellerbefestigung. Ich habe den Jetfan mal kurz hingehalten, bei mir sind links und rechts da ca. 1.5 - 2 mm Spiel und
ich hoffe die Schrauben greifen genug um den Jetfan sicher festzuhalten.
Ist das bei Dir auch so, bzw. hast Du hier etwas angebaut?
Da ja fast alle Kabel (von den Flächen, vom Heck) an der Rumpfunterseite zu liegen kommen respektive verlegt werden, wird auch der Empfänger in diesem Bereich verbaut. Ich werde es wahrscheinlich so wie bei meiner Hawk machen; seitlich an eine untere Rumpfwand. Platz ist ja ausreichend vorhanden. Dadurch ist dann auch das ganze Kabelgewirr im Hohlraum unter der Lipoauflage ;).

Beispiel Empfängerposition (Hawk)
1892733

Für die Befestigung des Fans ist trotz des kleinen Spiels zwischen den Auflageflächen ausreichend Fleisch vorhanden. Es sollten aber unbedingt (wie auch Jürgen in seiner Doku schon empfohlen hat) die vorgebohrten Löcher nach dem ersten Einschrauben und Rausschrauben mit CA getränkt werden!
Jetgruß Peter

bimbim328
04.01.2018, 19:08
Hallo Peter,

toller Bericht, ich lese gespannt mit :)
Darf ich fragen welches Material Du für Deine Schubrohre verwendest?
Ich habe für meine "Tobi F-16" und die JTM L-39 Hart PVC in 0,2mm bestellt,
das kommt mir irgendwie doch sehr dünn vor. Beim 90er Impeller der F-16 habe
ich es schon verwendet aber beim 110er vom Albatros :confused:

Gruss Thomas

hps
04.01.2018, 20:24
Darf ich fragen welches Material Du für Deine Schubrohre verwendest?
Ich habe für meine "Tobi F-16" und die JTM L-39 Hart PVC in 0,2mm bestellt, das kommt mir irgendwie doch sehr dünn vor. Beim 90er Impeller der F-16 habe ich es schon verwendet aber beim 110er vom Albatros.
Servus Thomas,
thx, ich verwende ebenso wie du PVC Folie, jedoch in den Stärken 0,3mm und 0,4mm. In der 90er Klasse verwende ich die 0,3er und in der 120er Klasse die 0,4er, obwohl hier auch sicher die 0,3er ausreichen würde.
Verfolge auch mit großem Interesse dein Albatros-Projekt; tolle Beleuchtung übrigens!
Ich würde beim 110er eher auch zur 0,3mm Folie greifen.
Jetgruß Peter

max-1969
04.01.2018, 21:01
Da ja fast alle Kabel (von den Flächen, vom Heck) an der Rumpfunterseite zu liegen kommen respektive verlegt werden, wird auch der Empfänger in diesem Bereich verbaut. Ich werde es wahrscheinlich so wie bei meiner Hawk machen; seitlich an eine untere Rumpfwand. Platz ist ja ausreichend vorhanden. Dadurch ist dann auch das ganze Kabelgewirr im Hohlraum unter der Lipoauflage ;).


Gute Idee, vor allem bei offenem Einlauf ..... jetzt musste ich fast etwas schmunzeln, dann ich hab grad in meine Hawk reingesehen und dort habe ich den Empfänger ziemlich an der gleichen Position wie Du. :D:D
Baust Du in die Viper auch den 14 Kanal Empfänger ein? Man kommt ja kaum unter 9 Kanäle bei der Viper und ich möchte auch gerne Telemetrie verwenden, von daher muss ich entweder
den neuen 7018 oder 2 Stück 7008 verbauen.



Für die Befestigung des Fans ist trotz des kleinen Spiels zwischen den Auflageflächen ausreichend Fleisch vorhanden. Es sollten aber unbedingt (wie auch Jürgen in seiner Doku schon empfohlen hat) die vorgebohrten Löcher nach dem ersten Einschrauben und Rausschrauben mit CA getränkt werden!
Jetgruß Peter


Die Löcher härte ich bei dem leichten Sperrholz, das überall bei der Viper verwendet wird, sowieso, weis nur noch nicht, ob ich wirklich Holzschrauben verwenden möchte, so wie Jürgen das für den HDS vorschlägt. Dieser hat ja im Secure Fix Gummitüllen verbaut, da funktioniert das mit Holzschrauben sicher perfekt weil auch das Loch entsprechend klein ist.
Bei Jetfan wird man ja nicht so dicke Schrauben verwenden und da weis ich eben noch nicht ob ich hier Holzschrauben verwende.

Bei der Hawk habe ich M3 Schrauben verwendet und in das mit Sekundenkleber gehärtete Holz ein Gewinde geschnitten.
Im Bereich des Impellers habe ich ein Stück Kraftstoffschlauch geschoben und oben eine Kunststoff Beilagescheibe verwendet, damit der Impeller so gut wie möglich von der Zelle entkoppelt ist und dabei trotzdem sicher befestigt ist.

Muss mal schauen, ob sich das hier auch ausgeht.

Friedhelm Graulich
04.01.2018, 21:18
Hallo Peter,

noch eine Bemerkung zu der Anlenkung der Landeklappen.
Wenn ich das richtig sehe ist bei Dir der Anlenkpunkt der Landeklappen in etwa im Drehpunkt.
Das habe ich früher bei meinen Jets auch so gemacht, ist aber nicht ideal!!!
Heute setze ich die Ruderhörner immer ca. 3cm weiter nach hinten vom Drehpunkt entfernt.
Dadurch haben die Landeklappen auch mit schwächeren Servos eine viel bessere Haltekraft und
sind nicht mehr schwammig!!!!!

Gruß Friedhelm

hps
04.01.2018, 23:03
Danke Friedhelm,
für die Info. Ich hatte beim Verkleben der Ruderhörner auch kurzfristig überlegt, an den Flaps die Ruderhörner um 180 Grad verdreht einzukleben, da ich das schon an anderen Jets mal gesehen hatte. Das hätte ja auch weitestgehend deiner Empfehlung entsprochen. Ich muss aber gestehen, ich habe mich nicht getraut ;), da es dermaßen abwegig und unkonventionell ausschaut und ich vom Vorteil nicht 100%ig überzeugt war.
Ich denke, es wir in diesem Fall wohl auch so ganz gut funktionieren, werde aber künftig deine Empfehlung für diese Anlenkung ins Auge fassen.
Jetgruß Peter

Friedhelm Graulich
04.01.2018, 23:12
Hallo Peter,

du kannst das ja mal bei einem neuen Projekt nach meinen Vorgaben ausprobieren
und danach wirst Du es dann wahrscheinlich nicht mehr anders machen.

Gruß Friedhelm

hps
05.01.2018, 19:48
Die Empfehlung von Friedhelm (danke nochmals!) ließ mir keine Ruhe. Ich habe mich deshalb nochmals ans "Zeichenbrett" gesetzt und eine Möglichkeit gesucht, den bestehenden Ruderhebel so zu modifizieren, dass eine bessere Anlenkung der Klappen realisiert werden kann. Nach dem Zeichnen und nochmaliger Rücksprache mit Friedhelm habe ich mal schnell mit der kleinen Diamantscheibe einen Prototyp erstellt, um die Ruderwege damit auszuloten. Über 60 Grad Vollausschlag an den Klappen dürfte reichen. Mittels 3mm Gewindestange und einem 4mm CFK Rohr wird eine neue entsprechend längere Schubstange angefertigt:

1893157

Was soll ich sagen; kein Vergleich zum Standard-Ruderhorn und kein "schwammiges" Spiel. Das originale Ruderhorn wird dann an der noch sichtbaren Stelle abgetrennt. Fleisch für die Aufdoppelung ist noch ausreichend vorhanden. So gefällt mir das wesentlich besser ;). Jetzt wurden die Teile gefräst und morgen wird die Anlenkung fertiggestellt:

1893150

Schönen Abend und
Jetgruß Peter

Friedhelm Graulich
05.01.2018, 22:38
Hallo Peter,

da hast Du die Sache ja perfekt gelöst!!
In der Ausführung kann man auch mit einem schwächeren Servo
eine enorme Haltekraft erreichen.

Gruß Friedhelm

Waldy74
05.01.2018, 23:18
Hallo Peter, ist bestimmt eine gute Lösung. Bin
gespannt wie sich das in der Praxis aus wirkt.

Gruß Walter

max-1969
06.01.2018, 09:46
Toll gelöst Peter ..... für alle die mitlesen und diesen Bauabschnitt noch vor sich haben bietet sich dann an entweder gleich ein neues Ruderhorn zu machen
oder zumindest wie von Peter anfangs angedacht das mitgelieferte Ruderhorn 180° verdreht einzukleben, das sollte auch schon eine entsprechende Verbesserung bringen.

hps
06.01.2018, 15:46
So, die Anlenkung der Flaps ist nun umgebaut. Jetzt funktioniert das so wie es soll ;). Ohne Spiel, volle Servokraft! Man lernt eben nie aus, besonders auch Dank des Inputs von erfahrenen Modellfliegerkollegen :cool:!
Ich denke, man sollte diese Änderung/Optimierung evt. auch an den Hersteller weiterleiten. Ist ja kein Mehraufwand, nur ein wenig anders geformtes Ruderhorn und statt der servoseitigen Kugelkopfanschlüsse eben herkömmliche Gabelköpfe:

1893503

Jetgruß Peter

Waldy74
06.01.2018, 17:03
Ein Kollege hat heute bei den schönen Wetter
sein Turbinen Jet ein geflogen und hab mir
mal da die anlenkungen an geschaut und siehe
da bei Qr schön im Drehpunkt und die LK waren
viel weiter hinten an gelenkt. Ich werde es nach
dem Schema von Peter noch so um bauen.
Gruß Walter

max-1969
06.01.2018, 19:03
War mir jetzt nicht sicher, ob ich das überhaupt posten soll da ich noch keine Entscheidung getroffen habe ob ich das auch so verwenden werde. :confused:


Habe aber nach Euren Inputs bezüglich der guten Flugeigenschaften der kleinen Viper schon so viel an den Randbögen gebaut, dass ich es zumindest mal versuchen werde.
Jürgen hat ja geschrieben, dass das Gieren um die Hochachse mit den Winglets deutlich verbessert ist, und das hat mich schon etwas nachdenklich gemacht ob ich die
Randbögen überhaupt einsetzten soll. :confused:

Wie auch immer .... ich war schon ziemlich weit und habe jetzt mal alternative Randbögen erstellt und da wir aber hier bereits einige Alternativen gezeigt haben .... möchte diese hier kurz vorstellen.

Dazu von den Winglets die Wurzelrippe abgenommen (inkl. Löcher) und ein 0.6mm Sperrholz für die Aussenkontur. Dann den Rest mit weichem Balsa aufgefüttert und
dann mal einiges Staub und Balsaspäne produziert. Vier Stücke 6mm Kohlerohr abgelängt und als Dübel eingeklebt. Dann zwei Stücke Plastikfolie abgeschnitten, aufgewärmt und
über das bestehende Randbogenstück drüber gezogen (so in der Art Tiefziehen :rolleyes: )

Dann noch ein Stück Hartpapierrohr für die Schraubbefestigung und auch noch die Aussparungen für die Beleuchtung vorgesehen.
Der Randbogen wird einfach angeschraubt und kann auch wieder entfernt werden.

Das war alles deutlich mehr Aufwand als ich vorab gedacht hatte, aber was ich mal begonnen habe bringe ich auch zu Ende ....:rolleyes::rolleyes:

So sieht das ganze dann aus (noch unlackiert) .....


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Die größte "Motivation" kam dann mal zwischendurch und damit ihr auch was zu lachen habt wie verbohrt der ein oder andere Modellflieger so sein kann (in diesem Fall ich) :D ..... als meine Frau mal in die Werkstatt kam um zu sehen, was ich die ganze Zeit denn da so treibe und schleife habe ich dann ganz stolz den neuen Randbogen gezeigt .... sie hat kurz hingesehen und gemeint ..... "Sieht aber auch nicht viel anders aus als wenn Du gar nichts dran gemacht hättest ... und hätte dir viel Zeit erspart !!!!"

War ganz schön baff ... aber irgendwie hat sie da nicht ganz unrecht :o:o .....naja ... ich hatte ja schon die Folie bei den Löchern entfernt ... also musste da ja unbedingt was hin ... oder ???? :D:D:D

hps
06.01.2018, 22:18
Gute Variante, Markus.
Damit ist das Thema „Flächenschutztaschen“ gelöst :D! Übringens hat ja auch die kleinere Viper von Black Horse keine Winglets.
Idee am Rande: Wenn du an den Randbögen NAV-Beleuchtung (rot/grün) einsetzt, dann würde ich diese nicht vertieft einbauen, sondern wegen der besseren Sichtbarkeit von vorne eher auf den Randbogen aufsetzen. Wenn du Blitzer verbaust, dann passt das so natürlich gut.
Jetgruß Peter

max-1969
06.01.2018, 22:43
Gute Variante, Markus.
Damit ist das Thema „Flächenschutztaschen“ gelöst :D! Übringens hat ja auch die kleinere Viper von Black Horse keine Winglets.
Idee am Rande: Wenn du an den Randbögen NAV-Beleuchtung (rot/grün) einsetzt, dann würde ich diese nicht vertieft einbauen, sondern wegen der besseren Sichtbarkeit von vorne eher auf den Randbogen aufsetzen. Wenn du Blitzer verbaust, dann passt das so natürlich gut.
Jetgruß Peter

Stimmt ... so sind dann Flächentaschen auch kein Problem mehr. Wobei ein Vereinskollege, der die Viper auch aufbaut und de facto schon fertig ist eine sehr gute alternative Idee hatte.
Er hat sich einfach einen Transport / Montageständer gebaut bei dem die Flächen seitlich so eingestellt werden, dass die Winglets kein Problem sind.

Das finde ich top :cool::cool: und bin etwas neidisch, dass ich nicht auf die Idee gekommen bin :rolleyes::D:D

Vielleicht stellt er mal ein Foto davon ein ...

Bezüglich Lichter .... es sollen sowohl die Blitzer als auch die NAV Lämpchen hier hin ... die Vertiefungen sind aktuell ca. 12 -13mm tief und ich werde der Einfachheit halber die 1W Emitter auf das Balsa aufkleben und die Beine für die Kabel senkrecht nach unten gehen lassen ... sollte halbwegs passabel aussehen.

Und nachdem die 1W Emitter in der Regel so 120 -130° Abstrahlwinkel haben sollte die Vertiefung nichts ausmachen.

Evtl. leg ich noch ein winziges Stück Alu zum Kühlen drunter und dann kommen diese noch weiter raus und wirken besser .... danke für den Hinweis.

hps
07.01.2018, 13:58
So, endlich sind auch die Schwenkknochen aus 7075 Alu für die HK large FW-Mechaniken fertig geworden. Nach dem Fräsen mussten noch an den HFW die Fixierbohrungen erstellt und die Gewinde geschnitten werden. Die Position der Fixierbohrungen habe ich so gewählt, wo am meisten Materialdicke zur Verfügung steht; jedes 1/10mm bring mehr Stabilität/Kraft der Madenschraube zum Fixieren des Beins! Am BFW wurde auch ein Gewinde für die axiale Halterung des Beins sowie ein M3 Schraubenloch für die Zentrierfeder des Bugradbeins angebracht. Nun alles gut gefettet und eingebaut. Das Bein schließt eingezogen fast mit dem Motorblock ab; ein paar 1/10mm sind noch Platz > Maßarbeit :D!

1894136

Die gefrästen Carbon-Verstärkungsplatten mußten nur minimal nachgearbeitet werden. Ob das nun alles elektr. so funktioniert wie gedacht, mußte natürlich auch sofort ausprobiert werden. Aber es gab keinen Anlass zur Klage :):


https://youtu.be/cqA7vUKcd3U

Jetzt geht es an den Einbau der Mechaniken in die Flächen.
Jetgruß

max-1969
07.01.2018, 14:17
Das sieht wieder einmal super aus Peter ... wirklich Maßarbeit !!! :cool::cool:

hps
07.01.2018, 15:34
... Und nachdem die 1W Emitter in der Regel so 120 -130° Abstrahlwinkel haben sollte die Vertiefung nichts ausmachen.
Evtl. leg ich noch ein winziges Stück Alu zum Kühlen drunter und dann kommen diese noch weiter raus und wirken besser .... danke für den Hinweis.
Servus Markus, thx,
da ich mich für meine Entscheidung der Beleuchtung seinerzeit auch um entsprechende Kühlkörper umgesehen hatte, wurde ich bei Conrad fündig. Dort bekommt man Kühlkörper/-Rippen in allen Dimensionen. Für deine Beleuchtung an den Randbögen könnte so eine Kühlrippe vielleicht nicht schaden. Das Teil am Foto hat z.B. 23x23x6mm (1,79€); könnte man also halbieren und würde ganz gut in deine Ausnehmungen passen. Emitter gut gekühlt und zusätzlich kämst du damit auch ein Stückchen weiter raus:

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Bildquelle: www.conrad.at

Jetgruß Peter

hps
07.01.2018, 17:14
So, der Bau der Flächen ist Geschichte :). Die Montagelöcher der HK Mechaniken passen genau und es muss hier nichts modifiziert werden; einschrauben und fertig! Zum Thema Fahrwerkschachtverkleidung: wie wahrscheinlich viele von uns Jet-Piloten leidvoll in Erfahrung bringen mussten, ist am Jet meist das Fahrwerk das "schwächste Glied" ;). Deshalb sind eher hier Wartungsarbeiten notwendig. Ich habe schon in einem vorigen Post vermerkt, dass ich die Kabel für Bremse und Fahrwerk steckbar ausgeführt habe; eben aus obigen Gründen. Ein Verkleben der Fahrwerkschachtverkleidung ist deshalb in meinen Augen auch nicht sinnvoll, da hier dann der optimale Zugang zu Wartungsarbeiten verschlossen ist. Ergo habe ich einfach mit einigen kleinen Schrauben das Teil zum Abnehmen gemacht; sieht auch optisch nicht so schlecht aus, find ich ;):

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Schönen Abend und
Jetgruß Peter

max-1969
07.01.2018, 18:57
Gute Idee, die Radkästen nur zu verschrauben. Hab die bei meiner Hawk eingeklebt und musste kürzlich die Mechaniken reinigen, da hätte das geholfen.
Aber es ging schlussendlich auch ohne rausnehmen der Schächte aber halt etwas aufwendiger. Hoffe ich muss da nicht oft dazu ;)

Eine Frage zu Deinen Schwingen .... gehören diese nicht normalerweise nach innen?
Sieht auf einem Bild auch so aus als ob diese dann etwas vorsteht.
Hätte das jetzt vom Gefühl her so gemacht .... oder geht sich das von der Höhe der Radschächte nicht aus?
In der Black Horse Anleitung sind die auch innen .... hab aber gesehen, dass Jürgen diese auch außen hat.

Hat das einen Grund, den ich nicht kenne oder ist das nur Geschmacksache? :confused::confused:

hps
07.01.2018, 19:54
Danke für's Mitdenken, Markus!
Hast natürlich Recht; Schwingen in den Radkästen macht Sinn. Damit schaut nichts über den Schachtrand vor und ist somit aerodynamisch besser. Dank meiner steckbaren/verschraubten FW-Ausführung war das in 1/2 Std. geändert. Aufwand hat sich somit schon rentiert :D:D!

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Jetgruß Peter

max-1969
07.01.2018, 20:32
Danke für's Mitdenken, Markus!
Hast natürlich Recht; Schwingen in den Radkästen macht Sinn. Damit schaut nichts über den Schachtrand vor und ist somit aerodynamisch besser. Dank meiner steckbaren/verschraubten FW-Ausführung war das in 1/2 Std. geändert. Aufwand hat sich somit schon rentiert :D:D!
Jetgruß Peter

Gefällt mir schon viel besser !! Das stimmt oft, was man beim Bau an Mehrstunden reinsteckt bekommt man später mehrfach zurück ... wie bei meinem Steckverbindungen ;)

Bei mir gabs heute auch ein paar Kleinigkeiten ... hab mir Gedanken zum Impellereinbau gemacht. Ich werde im ersten Schritt einen geschlossenen Einlauf versuchen.

So habe ich heute die Einläufe schon mal probesitzen lassen (passen sehr gut in die Einläufe vorne) und dann die Position des Impellers eingezeichnet.
Hattest recht Peter ... Fleisch (in Form von Holz) reicht aus, auch wenn es nicht bis ganz an den Impeller herangeht.
Man merkt, dass der Jetfan etwas weniger Durchmesser hat als der HDS für den hier alles perfekt vorbereitet ist (auch bei den Einläufen)

Ich habe mich wieder für die selbe Lösung wie bei der Hawk entschieden und zwar werden M3 Schrauben mit Kunststoff / Metallbeilagscheibe und ein Stück Tankschlauch
zum Einsatz kommen. Damit sollte eine ähnliche Entkoppelung möglich sein wie der HDS das eingebaut hat.
Sieht so aus ....

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Also dann Position anzeichnen, mit 2.4 mm vorbohren, dann ...... ganz wichtig ...... mit Sekundenkleber das Holz härten ...... und dann das M3 Gewinde schneiden.
Die Schrauben halten im ausgehärteten Holz sehr gut.


Da man schwer mit einem Gewindeschneideisen an die Impelleraufnahme drankommt musste eine kurze "Notlösung" gefunden werden, welche im Holz bei M3 sehr gut funktioniert. :cool:

Somit war das rasch erledigt .....

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bimbim328
07.01.2018, 20:37
Geniale Schneideisenverlängerung, das muss ich mir merken :cool:
Viel Spass beim basteln, ich lese interessiert mit :)

Gruss Thomas

max-1969
07.01.2018, 20:53
Geniale Schneideisenverlängerung, das muss ich mir merken :cool:
Viel Spass beim basteln, ich lese interessiert mit :)
Gruss Thomas

Danke :D:D ... funktioniert aber auch nur bei kleinen Durchmesser und in Holz, weil das Drehmoment, dass man mit einer Lüsterklemme und in weiterer Folge mit dem Bohrfutter übertragen kann schon eher beschränkt ist :):)

max-1969
08.01.2018, 13:43
Servus Markus, thx,
da ich mich für meine Entscheidung der Beleuchtung seinerzeit auch um entsprechende Kühlkörper umgesehen hatte, wurde ich bei Conrad fündig. Dort bekommt man Kühlkörper/-Rippen in allen Dimensionen. Für deine Beleuchtung an den Randbögen könnte so eine Kühlrippe vielleicht nicht schaden. Das Teil am Foto hat z.B. 23x23x6mm (1,79€); könnte man also halbieren und würde ganz gut in deine Ausnehmungen passen. Emitter gut gekühlt und zusätzlich kämst du damit auch ein Stückchen weiter raus:

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Bildquelle: www.conrad.at

Jetgruß Peter

Gute Idee, danke für die Info Peter. Werde mal nachmessen, ob sich das ausgeht bei den Platzverhältnissen oder das schon zu hoch wird.
Komme diese Woche sowieso bei Conrad vorbei um die bestellten Reflektoren für die Landescheinwerfer abzuholen, da nehme ich mir mal einen
zum Testen mit.

hps
08.01.2018, 17:06
Weiter geht es nun mit dem Bugfahrwerk. Da die Schwenkknochen etwas kürzer sind als die des schwereren vorgeschlagenen Vollmetall-EZFW, mussten die 10mm Aufnahmestifte an den Beinen um ca. 7mm verkürzt werden. Auch am Bugfahrwerk sind sie zu lang. Hier bringt ein Kürzen jedoch nichts, da ja im Stift eine Nut für die axiale Fixierung des Beins vorgesehen ist und hier eine Madenschraube eingreift. Ergo musste ein kleines Alu-Distanzstückchen gedreht werden. Das Bugradbein wird dadurch geringfügig länger, das dürfte jedoch sogar das Rotieren beim Start positiv beeinflussen:

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Wie schon kurz erwähnt wird im Bugradschacht eine kleine Öffnung vorgesehen, um auch den Kabinenhaubenbereich und damit Regler, Lipo, BEC usw. zusätzlich mit Frischluft zu versorgen. Dazu habe ich mir einfach ein größeres Küchensieb organisiert. Bekommt man relativ preiswert im Netz (wo dürfte bekannt sein ;)). Nach dem Abtrennen mittels kleiner Diamantscheibe an den Rändern liegt das Gitter gänzlich flach und kann so gut verarbeitet werden:

1894958

Dann wurde die Öffnung an der Verkleidung angezeichnet und mit kleiner Trennscheibe ausgeschnitten, gesäubert und mit schwarzen Stift die Schnittkanten wieder lackiert. Ein Gitterteil mit jeweils ca. 8-10mm Überstand wird ausgeschnitten, vorgebogen (dazu an der Bombierung leicht eingeschnitten), die Klebefläche an der Verkleidung gut angerauht und mit 5Min Epoxi verklebt:

1894959

Ich habe bewußt den hinteren Bereich vom Radkasten für die Öffnung gewählt, da hier nicht mehr so viel Schmutz durch das einfahrende und sich drehende Bugrad "angeschleudert" wird; so zumindest der Plan :D. Jetzt geht es dann mit dem Einbau der Anlenkung weiter.
Jetgruß Peter

max-1969
08.01.2018, 22:14
Verwendest Du ein Stahlsieb hier bewusst bzw. brauchst Du es zur Stabilisierung?
Ich hätte bei so einer Öffnung ein Stück dunkles Fliegengitter verwendet.
Oder wird das bei Temperaturschwankungen zu labbrig?

hps
08.01.2018, 22:37
... Ich hätte bei so einer Öffnung ein Stück dunkles Fliegengitter verwendet ... Einfache Antwort, mir gefällt es so einfach besser :D!

max-1969
09.01.2018, 12:51
Einfache Antwort, mir gefällt es so einfach besser :D!

Alles klar :D

Frage noch zu den Nocken .... wie tief sind denn dann die Aufnahmen für die Zapfen der Beine?

hps
09.01.2018, 14:27
Alles klar :D
Frage noch zu den Nocken .... wie tief sind denn dann die Aufnahmen für die Zapfen der Beine?
Das kann ich jetzt leider nicht genau sagen, da schon alles eingebaut ist. Ich habe jedenfalls an den HFW-Beinen 8mm abgesägt; damit waren aber die Räder wieder genau zentrisch in den Radschächten. Wie beschrieben wurde das Bugradbein etwa um diesen Wert länger.
Jetgruß Peter

max-1969
09.01.2018, 19:05
Ich darf hier mit Erlaubnis meines Vereinskollegen der auch die Viper XL baut und schon fast flugfertig ist, seine Lösung für Transport / Flächenschutz vorstellen.

Ich finde das sehr gelungen und man hat mit vermutlich weniger Aufwand als meine neuen Randbögen nicht nur das "Problem" für die Flächenschutztaschen
sondern auch gleich das Transportproblem gelöst.

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hps
09.01.2018, 19:28
Sehr schöne und funktionelle Transportbox, Kompliment. Das würde mir auch gut gefallen :cool:!
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So, leider hatte ich heute sehr wenig Zeit und deshalb ist nicht viel geschehen. Die Bugradanlenkung ist jedoch erledigt worden. Auch hier habe ich den Burgradschacht durch Verschraubung zum Abnehmen vorgesehen.

Zur Markierung der Seildurchführung gibt es übrigens eine sehr einfache und effektive Lösung. Einfach bei eingeschobener Verkleidung einen 1mm Stahldrat oder Ähnliches servoseitig durch das Führungsröhrchen durchschieben. Dabei drückt man mit der Hand die Verkleidung gut an die Wand und schiebt den Draht ein paar Mal hin und her, der dabei an der Verkleidung etwas schabt und schon hat man die genaue Position für das Durchführungsloch ;):

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Schönen Abend
Jetgruß Peter

hps
10.01.2018, 13:25
Vielleicht eine kleine Empfehlung ;):
Obwohl die Montagelaschen am JetFan mit Endfest300 verklebt sind, ist es mir trotzdem schon einmal passiert, dass eine Lasche bei einer härteren Landung brach. Vielleicht hatte ich sie auch nicht perfekt verklebt, aber wie auch immer, ein zusätzliches "Sicherheitsfeature" kann nicht schaden, zumal der Fan ja meist hängend eingebaut ist und somit Stöße die Aufhängung stark belasten.
Ich habe mir deshalb aus 1,5mm dicken und 10mm breiten Alu eine Schelle gebaut. Diese wurde aus opt. Gründen noch mit schwarzem Gewebeband überzogen und damit der Jetfan zusätzlich gesichert. Diese 9g Zusatzgewicht sind es mir allemal Wert :):

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Jetgruß Peter

hps
11.01.2018, 16:35
So, die letzten für die Fertigstellung benötigten Sachen sind heute eingetroffen (Servokabelverlängerungen, div. Stecker, Klips usw.). Jetzt beginnt noch eine Kabellöt und -Routing Orgie :), der unangenehmste Teil des Baus. Auf Grund des Light-Systems und der Rad-Bremsen summiert sich der Verkabelungsaufwand nochmal. Da dürfte ich noch ein paar Tage beschäftigt sein - aber ein Ende ist in Sicht - der Endspurt beginnt :D.
Vielleicht gibt es zwischendurch auch ein paar Infos von weiteren in Bau befindlichen oder bereits fertiggestellten Modellen (Gewicht, Lipos, Antrieb usw.). Gebt euch einen Ruck - jede Info ist willkommen und interessant!

1896257

Jetgruß Peter

max-1969
11.01.2018, 19:58
Na Peter, da hast Du Dir ja ganz schön was vorgenommen :D:D

Bei mir geht es weiterhin nur im Schneckentempo weiter, daher auch nur wenig von mir zu berichten und das betrifft nur jene, die die
Variante geschlossener Einlauf gewählt haben.


Da in Jürgens Thread wegen der Stufe vom Einlauf zum Impeller diskutiert wurde, dass das nicht so wirklich ideal ist habe ich auch mal
etwas hin und her überlegt. Man könnte natürlich einen 3D Druckteil machen, aber die Möglichkeiten habe ich nicht.

Dann ist mir ein Stück 2.5mm Gummi untergekommen und weil das so gut gepasst hat habe ich einen Versuch unternommen.


Ich habe den Impeller an seine Position eingebaut und dann jeweils einen Einlaufteil eingesetzt.
Dann konnte ich mit einem Stift die Mantelkante des Impellers auf den Einlauf übertragen.

An diese angezeichnete Kante habe ich dann ein Stück Gummi mit etwas Öl eingestrichen und aufgeklipst und dann mit 10 min. Epoxy "Mumpe" eine Rampe aufmodeliert.

1896369

In der Trocknungsphase kurz mit einem Fön etwas draufgehalten sodass die Oberfläche schön glatt verläuft und dann trocknen lassen.

So sieht das Ergebnis dann aus.

1896370

An diese Kante wird dann der Jetfan aufgeschoben (so der Plan) und ich hoffe dass dann kaum Spalten übrig bleiben.

Ob das in der Praxis was bringt kann ich nicht wirklich beurteilen, ich wollte es halt einfach mal ausprobieren.
Rein vom Gefühl her sollte es schon besser als eine scharfe Kante sein.

Josef Reischl
11.01.2018, 20:07
Hallo, ich verfolge diesen sehr interessanten Bericht nun auch schon eine Weile :), meine Viper XL ist nahezu fertig.
Folgende Komponenten wurden verbaut:
-Antrieb: Jetfan 120 Pro mit HET 800-68-685 Motor (geschlossenes System)
-Regler: Graupner Brushless Control +T 160HV Cool
-Servos: Graupner DES 567 MG
-Fahrwerk: Original Pichler
-Beleuchtung: Unilight (Landelicht Flächen+Bugrad; Pos. + Nav.; 2x Beacon am Rumpf)
-Akkus: 2x SLS 7000 APL V2 25C 6S

Gewicht des Modells abflugfertig: 8,3 kg (CFK-Steckungsrohre anstelle Alu berücksichtigt)

Antriebs-/Schubtest wurde durchgeführt:
Strom 129A
Schub bei etwas rudimentärer Testanordnung 6,3 kg (siehe Foto)

http://www.rc-network.de/forum/images/attach/jpg.gif

Schönen Abend

hps
11.01.2018, 20:15
... Ob das in der Praxis was bringt kann ich nicht wirklich beurteilen, ich wollte es halt einfach mal ausprobieren.
Rein vom Gefühl her sollte es schon besser als eine scharfe Kante sein.
Keine Frage, Markus, das ist auf jeden Fall besser. Und in Summe bringen solche kleinen Optimierungen einen effizienteren Antrieb. Außerdem ist es ja oft auch die Herausforderung etwas Gutes noch besser zu machen :cool:!
Dann bauen wir mal weiter :)!
Jetgruß Peter

hps
11.01.2018, 20:39
Servus Josef,
erst mal danke für dein Posting und herzlich willkommen im RCN; ich sehe, es war dein erster Beitrag!
Toll, dass auch du schon fast mit der Viper fertig bist. Hast ihr einen starken Antrieb verpaßt ;), cool! Die Ampere passen auch genau. Dem Schubtest mit Modell auf den Räder stehend würde ich auch keine allzu große Bedeutung beimessen. Da fehlt gleich mal 1Kg oder mehr! Zudem wird der Antrieb in der Luft bei geschlossenem Duct erst richtig Leistung bringen.
Jetgruß Peter

max-1969
11.01.2018, 21:55
Hab heute vom Conrad meinen ersten "Versuch" für die Beleuchtung abgeholt. (Reflektoren, LED´s und Vorwiderstände)

1896441

Die vor einiger Zeit zitierten Reflektoren sehen ganz gut aus sind aber für die Öffnungen auch etwas zu groß, sprich man muss auch bei denen ein wenig nacharbeiten.
Hab aber gesehen, wenn man die Reflektoren schräg einklebt, könnte es sogar ohne Nacharbeit passen, da muss ich nochmals drüber nachdenken.
Leider ist es mit den Reflektoren nicht möglich diese so schräg einzukleben, dass diese in Flugrichtung stehen. Hier wäre es einfacher bei der Vorbereitung
in den Tragflächen die hintere Ebene in Flugrichtung zu haben.

Auf alle Fälle wiegen die Dinger kaum etwas ... 3 Stück wiegen 1.6g.

1896440

Hab mir nur zum Testen mal zwei superhelle LED´s mitgekauft, kann jedoch zwischen der günstigen mit 18000 mcd und der doppelt so teuren mit 35000 mcd
kaum einen Unterschied in der Leuchtstärke feststellen.

PS.: Den Kühlkürpervorschlag von Peter hatten die in Linz leider nicht lagernd

hps
12.01.2018, 11:12
Hi Markus,
die Refektoren gefallen mir gut. Du wirst sicher eine Variante finden, diese in Flugrichtung einzubauen ;).

BTW, ich habe mich als Ersatz bzw. Reparaturteile mal um günstige 3W Emitter umgesehen und mir welche aus der Bucht (https://www.ebay.de/itm/131301349324)gekauft. Diese habe ich auch schon verbaut und funktionieren gut. 5 Stück um 4,80 inkl. Versand! Bei dem Preis kann man das schon mal testen. Man muss sich aber um entsprechende Kühlung kümmern:

1896540 (https://www.ebay.de/itm/131301349324)
Bild: www.ebay.de (https://www.ebay.de/itm/131301349324)

Wem die 3W Emitter zu stark sind; es gäbe auch die 1W Emitter (https://www.ebay.de/itm/10x-Hi-Power-LED-1W-Weis-6000-6500K-110lm/131367023671?_trkparms=aid%3D222007%26algo%3DSIM.MBE%26ao%3D2%26asc%3D49139%26meid%3D4fbbe8f8213a488 a8225f27544cf1f1a%26pid%3D100005%26rk%3D6%26rkt%3D6%26mehot%3Dpp%26sd%3D131301349324&_trksid=p2047675.c100005.m1851) (10 Stk. um 4,50 inkl. Versand :)).
Jetgruß Peter

hps
12.01.2018, 16:05
"Hier spricht Edgar Wallace!" > Nein, hier spricht der "Kabelleger" :D:D!
Wie schon erwähnt gehört das Verlegen der Kabel nicht zu meinen Lieblingsbeschäftigungen und auch nicht zu meinen Kernkompetenzen :)! Muss aber sein; insbesondere bei "Open-Duct" Lösungen ist ein ordentliches "Verstauen" der Kabel ein "Muss". Bis jetzt sind mal alle Kabel bis zur Empfängerposition verlegt. Es wird jetzt noch eine Platz für die Brems-Elektronik und für einen kleinen 2S/1.000mA Lipo gesucht. Dieser wird dann die Bremsen und Lichtanlage speisen.
Wenn alles an seinem Platz und verkabelt ist, wird die Lipoauflage großflächig mit 10cm breiten schwarzen Klettband verschlossen, somit wird auch "unterirdisch" von den Kabeln nichts mehr zu sehen sein ;):

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Jetgruß Peter

max-1969
12.01.2018, 16:08
Das Scheinwerferglas wurde auch noch ein wenig aufgehübscht :D (teilweise Schrauben-Attrappen):
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Wie hast Du Deinen Scheinwerfer eingebaut Peter?
Parallel zur vorhandenen Rückwand,oder schräg, sodass dieser in Flugrichtung leuchtet? Sieht man auf den Fotos jetzt nicht so genau.

hps
12.01.2018, 16:11
Ja, ist schräg und genau in Flugrichtung.

max-1969
12.01.2018, 17:06
Nachdem dies erledigt war, mussten noch die Motorkabel verlängert werden. Zuerst wurden dazu einmal längere Kabel wie auf den unteren Fotos zu sehen ist angelötet und mit Schrumpfschlauch versehen (AWG12, die Farben hatte ich gerade lagernd ;)). Mittels Sekundenkleber wurden die drei Kabel "windschlüpfrig" :) hintereinander fixiert und dann bis etwas über den Schubrohrauslass eingeschrumpft:

1890210


Auch hier muss ich Dich kurz nochmals mit einer Frage löchern.

Hat die Art, wie Du die Motorkabel verlängerst nur mit der einfacheren Verlötung zu tun, oder andere Gründe. :confused:
Ich biege die Motorkabel in einem großen Bogen nach oben und löte dann gleich die Verlängerungen dran (spart wieder ein paar cm dicker Kabel).
Dann versuche ich genauso, die möglichst windschlüpfrig hintereinander zu positionieren.

Finde aber im Forum meist nur die Methode gezeigt, die Du hier praktiziert hast (siehe Foto) ... sprich Motorkabel gerade nach hinten gehen lassen und diese zu einem "Spitz" formen
und von dort mit den Verlängerungen weg. So frage ich mich natürlich ob noch etwas anderes dahinter steckt als das einfachere Verlöten. Aerodynamisch sollte das ja keine Vorteile bringen.

hps
12.01.2018, 17:51
Ich habe früher auch immer die Verlängerungen direkt an die Motorkabel gelötet. Will man dann die Kabel aerodynamisch (alle schön hintereinander) nach außen durch das Schubrohr führen, so ergeben sich durch die unterschiedlichen Kreisdurchmesser deutliche Längenunterschiede der drei Kabel beim Regleranschluß. Kürzen darf man natürlich nicht, da sie ja dann unterschiedliche Längen hätten. Ergo schaut das nicht so toll aus. Bei der von dir angesprochenen Variante fällt das deutlich weniger ins Gewicht.
Das ist einer der Gründe. Ein Anderer ist, dass das Verlöten mit größerer/längerer "Verlötfläche" auch positiv dem Stromfluß (Widerstand) zugute kommt. Und letztlich der trivialste Grund, das Verlängern der Kabel ist so auch deutlich einfacher :D.
Mag aber sein, dass es noch andere Gründe gibt; vielleicht kann ja jemand noch etwas dazu einbringen. Wie auch immer, es führen immer mehrere Wege nach Rom :)!
Jetgruß Peter

bimbim328
12.01.2018, 18:01
Ich verlängere die Motorkabel genauso wie Peter aus eben den genannten Gründen.
Lässt sich Klasse verlöten, größere Kontaktfläche der Lötstelle und die flexiblen
Silikonkabel lassen sich besser "biegen" beim verlegen wie die steifen Motorkabel.
Gerade erst Heute wieder gemacht....:)

Gruss Thomas

max-1969
12.01.2018, 20:12
Danke für Eure Rückmeldungen. Bezüglich Kontaktfläche mache ich mir keine Sorgen, denn ich löte ja nicht Stoss an Stoss.

Dennoch stimmt es, dass ich jedes Mal mit den steifen Motorkabeln zu kämpfen hatte und bei den Kabellängen muss man natürlich auch aufpassen, dass
man diese nicht verschieden lang abschneidet. Somit sind das schon 2 wesentliche Gründe und ich denke ich werde das diesmal auch so wir ihr machen.

max-1969
13.01.2018, 13:35
Da für mich jetzt die Verwendung des Fahrwerkes feststeht (gleiches HK / Pichler Fahrwerk wie hps) habe ich heute mal den Kabelbaum bis auf den Stecker in der Tragfläche fertig gemacht.
Da ich die Einbaurahmen für die MPX Stecker noch besorgen muss kann ich das noch nicht ganz fertig machen (einen Rahmen habe ich noch aber den brauche ich noch zum Vorbereiten)

Ich habe auch hier die vom Löten her aufwendigere Variante gewählt (weil leichter) und fahre das erste kurze Stück mit einem 0.35mm² + und - Kabel bis zu den Landeklappenservos und zum Fahrwerk und mit 0.25 mm² weiter zum Querruder. Die Signalleitungen sind 0.14 mm². Somit habe ich 5 Kabel, die beim 6 poligem MPX Stecker ankommen.

Vor dem Fahrwerksschacht habe ich eine Kupplung ausgeführt, sodass die Mechanik jederzeit einfach ausgebaut werden kann ohne den Radkasten demontieren zu müssen.
Das Kabel bei der Fahrwerksmechanik selbst wird noch gekürzt und mit neuem Stecker versehen um auch hier die Kabellängen zu optimieren.

1897047

Der Einbaurahmen wurde ausgenommen und vertieft, sodass später beim Anstecken des Tragflügels automatisch eine Steckverbindung zustande kommt.
Da die Arretierung der Tragfläche unmittelbar daneben liegt kann es da auch nicht zu Kontaktproblemen kommen.

J.G
13.01.2018, 17:40
Der Einbaurahmen wurde ausgenommen und vertieft, sodass später beim Anstecken des Tragflügels automatisch eine Steckverbindung zustande kommt.
Da die Arretierung der Tragfläche unmittelbar daneben liegt kann es da auch nicht zu Kontaktproblemen kommen.

Hi Max,

will nicht siebenschlau sein, aber: Alte Modellfliegerweisheit, immer nur eine Seite der Steckberbindung fix machen...... vorzugsweise am Rumpf;)

Gruß Jürgen

hps
13.01.2018, 19:10
... Der Einbaurahmen wurde ausgenommen und vertieft, sodass später beim Anstecken des Tragflügels automatisch eine Steckverbindung zustande kommt.
Da die Arretierung der Tragfläche unmittelbar daneben liegt kann es da auch nicht zu Kontaktproblemen kommen.
Servus Markus,

die Problematik beidseitig fixer Steckverbindungen ist dir ja bekannt. Sie wird, soviel ich noch weiß, im Segelflugbereich durchaus auch eingesetzt, wobei dabei jedoch kaum Vibrationen auftreten, welche einer fixen elektr. Steckverbindung gefährlich werden könnten.
Das kann auch im Impeller-Bereich funktionieren. Aus Sicherheitsgründen mache ich bei meinen Jets jedoch auch immer nur eine Seite fix. Der dabei minimale Mehraufwand beim Zusammenstecken ist mir das wert.

Ich bewundere übrigens dein gewichtsoptimiertes Bauen. Ich bin mir sicher, deine Viper wird die Leichteste ;):)! Ich kann leider erst wieder nächste Woche aktiv werden; dann wird meine hoffentlich fertig!

Jetgruß Peter

max-1969
13.01.2018, 19:11
Hi Max,
will nicht siebenschlau sein, aber: Alte Modellfliegerweisheit, immer nur eine Seite der Steckberbindung fix machen...... vorzugsweise am Rumpf;)
Gruß Jürgen

Hallo Jürgen!

Danke, kein Thema, Du bist nicht der Erste, der mich in meinen Threads drauf aufmerksam macht. :rolleyes: Ich muss gestehen, dass ich in dem Zusammenhang
etwas "beratungsresistent" bin :rolleyes::D:D
Ich mache das aber seit über 20 Jahren an fast jedem meiner Modelle und hatte bisher nicht ein einziges Problem damit.
Ich bin beim Einbau hier aber auch sehr penibel mit der Positionierung und dass die Stecker auch wirklich den vollen Weg schließen.
Zudem baue ich in der Regel eher kleinere und leichte Modelle und nur Elektro (bei Kunstflug ist bei 2x2 Schluss und die Viper ist mein bisher größter Jet)

... und ich wuchte meine Propeller immer sehr genau ...

Hab da schon mehr Modelle Probleme haben sehen, weil ein Stecker heruntergefallen ist (beim Zusammenbau etwas schlampig eingesteckt
und keine Verriegelung vorhanden, locker geworden durch viel ein/ausstecken oder einen Stecker vergessen und keinen Check vor dem Flug gemacht)

Das soll für andere aber keine Einladung sein, das auch so zu machen wie ich, ich weiß dass viele nichts davon halten und das bei Vibrationen ein Problem ist.

Ich muss aber sagen, dass mir die schwarzen Steckverbindungen, die Du hier an der Viper gezeigt hast sehr gut gefallen (kannte ich noch nicht)
eben wegen der Verriegelung und weil diese sicher auch relativ leicht sind.

Das könnte mich beim nächsten Modell zum Umdenken bewegen.

max-1969
13.01.2018, 19:22
Servus Markus,
die Problematik beidseitig fixer Steckverbindungen ist dir ja bekannt. Sie wird, soviel ich noch weiß, im Segelflugbereich durchaus auch eingesetzt, wobei dabei jedoch kaum Vibrationen auftreten, welche einer fixen elektr. Steckverbindung gefährlich werden könnten.
Das kann auch im Impeller-Bereich funktionieren. Aus Sicherheitsgründen mache ich bei meinen Jets jedoch auch immer nur eine Seite fix. Der dabei minimale Mehraufwand beim Zusammenstecken ist mir das wert.


Ist mir natürlich bekannt und würde ich auch nicht in einem Verbrennermodell einsetzten.



Ich bewundere übrigens dein gewichtsoptimiertes Bauen. Ich bin mir sicher, deine Viper wird die Leichteste ;):)! Ich kann leider erst wieder nächste Woche aktiv werden; dann wird meine hoffentlich fertig!
Jetgruß Peter

Danke, ;) ... Ziel ist es schon leicht zu bleiben (hab ja so wie Du auch den schwächeren Antrieb.) aber ob ich da wirklich die Leichteste haben werde ... keine Ahnung. :confused:
Zur Zeit bin ich mit meiner Kalkulation bei ca. 7.5kg Abfluggewicht. Manchmal übertreibe ich das schon etwas und denke mir im Nachhinein .... "na die paar Gramm waren den Aufwand jetzt aber nicht wert" .... aber ich keine den ein oder anderen, der das noch viel extremer als ich macht. :D:D

crutav
13.01.2018, 19:59
offtopic frage.....: dieses geschleppte fahrwerk... könnte man das bei der Radnabe evtl so "biegen" oder Radachse im neuen winkel anbringen , das ich dies für meine gleichauf f16 verwenden könnte?... hab derzeit ein behotec Beinchen drin, wo eben die achse im schrägen winkel richtig steht.... allerdings ist dies eben starr und nicht geschleppt.

zum Thema: ... ganz ganz toll wie ihr da mit euren bauberichten den leuten Geschmack machts.... wie das meine frau sieht sag ich euch besser nicht ... ;-)

lg max

hps
14.01.2018, 00:20
Schwer zu sagen, Max;
für eine neue Achsbohrung ist zu wenig Fleisch vorhanden. Eventuell ließe sich der geschleppte Achsschenkel biegen. Dabei würde ich aber die Biegestelle mit einem Bunsenbrenner erhitzen. Es wird aber derzeit eher schwierig sein, die Beine einzeln zu bekommen!
Jetgruß Peter

max-1969
14.01.2018, 12:11
So heute ist wieder ein kleiner Schritt passiert. Ich habe das Schubrohr gemacht.
Peter hat das hier schon super vorgestellt, wie das sehr sauber mit Cone Layout funktioniert. Ich stelle hier kurze eine etwas einfachere Vorgangsweise vor,
bei der das Schubrohr halt auch nicht so perfekt wird, aber funktioniell reicht es.

Die Folie, die ich bei Modellbau Reisl kaufe hat ca. 70cm Breite und 90cm Länge ist 0.2mm stark und von einem Bogen bekommt mal locker 2 Rohre heraus, wenn die 70cm für die Länge des Rohres reichen. (Bei der Viper sind es je nach Impellerposition ja ca. 60 - 65cm)

Zuerst nehme ich die beiden Durchmesser ab (knapp 123mm beim Impeller und 104mm für den Auslass (Empfehlung von EJets)) und rechne mir den Umfang aus ...
macht ca. 386mm auf Impellerseite und ca. 327mm auf der Auslassseite. Zu diesen Werten 25-30mm für die Überlappung dazugeben und einfach ein Trapez ausgeschnitten.
Die 357 mm natürlich nicht am Ende der Folie sondern ca. bei 620mm.

Dann am Trapez genau die gut 386 und schwach 327 angezeichnet und die Folie auf diese Position eingerollt und aussen an 3-4 Stellen mit kleinen Tixostreifen fixiert.

Anschließend auf einen Holzstab einen langen Steifen Tixo "aufgespannt", diesen durch das Rohr eingefädelt und am Stoss innen angebracht.
Mit der Hand kommt man gut rein um das Klebeband festzustreifen.

Nun noch außen ebenfalls den Stoß verkleben und dann quer dazu mit Klebeband sichern (ich nehme hier durchsichtiges Paketklebeband)
Dadurch, dass ich nur ein Trapez ausgeschnitten habe, ist steht die Folie auf der Impellerseite einseitig über, was sich mit der Schere bereinigen lässt.
Das ist hier natürlich nicht so schön wie wenn man mit dem Cone Layout die genaue Form hat, aber nachdem man sowieso Klebeband für die Befestigung drüber klebt
sieht man es nachher kaum. Bei den Impellerlaschen muss das Rohr noch etwas ausgenommen werden damit es sich ca. 10-15mm auf den Impeller aufschieben lässt.

Mit 650mm ist die Länge jetzt noch deutlich zu lange, das schneide ich dann im eingebauten Zustand entlang der Nozzle ab.

Dann habe ich noch hinten etwas schwarz lackiert ..... Fertig !!

Gewicht des Rohres sind 71g.

1897559

Für meine Hawk habe ich das auch so gemacht und nach einem Schaden musste ich das Rohr mal tauschen. Da habe ich versucht die Zugfestigkeit zu testen und sogar bei einem
5 cm Stück von dem Rohr habe ich es nicht geschafft das abzureißen. Sollte also locker reichen in dieser Form.

max-1969
14.01.2018, 17:44
An alle Viper Bauer, die hier mitlesen ..... baut ihr die NACA Einlässe ein? :confused:

Ist ja ein Detail, dass die "Große" Viper ja auch hat :cool: , aber an der Stelle am Modell ist es aus meiner Sicht ziemlich "sinnbefreit" :rolleyes::rolleyes:
Der Einlass endet nur ein paar mm vor einem Spant und wird nur sehr wenig Luft reinlassen. :rolleyes:

Zudem ist es de facto neben oder fast schon hinter dem Impellereinlauf sodass es auch kaum Luftgewinn bedeuten wird

Danke für Eure Input´s.

Waldy74
14.01.2018, 18:10
Ich habe die NACA nicht ein gebaut, gefiel mir
optisch nicht und sehe auch kein funktionalen
zweck der leistungsmässig was bringen soll.
Gruß Walter

hps
14.01.2018, 19:01
Sie waren ja auch nur als Stilelement gedacht (bei vorgesehenem geschlossenen Einlauf) ;). Auch bei open duct ist keine Zusatzluft notwendig. Bringt nichts, gefällt mir nicht und bremst nur :D!

max-1969
16.01.2018, 13:14
Sie waren ja auch nur als Stilelement gedacht (bei vorgesehenem geschlossenen Einlauf) ;). Auch bei open duct ist keine Zusatzluft notwendig. Bringt nichts, gefällt mir nicht und bremst nur :D!

Dann werde ich diese auch mal weglassen. Gefallen tun mir diese auch nicht so, aber auch jetzt zeichnet sich das vorbereitete "Loch" hinter der Folie ab und das ist auch nicht so schön. :rolleyes:

max-1969
16.01.2018, 20:08
War heute nach der Arbeit noch schnell beim Lindinger (trotz widrigsten Wetterbedingungen = Starkregen) :eek:
und hab die bestellten CFK Rohre abgeholt. Diese werden laut Lindinger Info von R&G in Deutschland gefertigt und
ich finde diese nicht schlecht aber auch nicht wirklich günstig. Es gab das 19mm Rohr nur auf Vorbestellung, aber
nachdem ich drauf hingewiesen habe, dass vermutlich mehr Viper Piloten das Rohr tauschen wollen sind diese (zumindest akutell) auf Lager.
Das gewickelte Rohr hat 19mm aussen und 17mm innen und wirkt auf den ersten Blick sehr steif und gut verarbeitet.

1898814

Zuhause dann das 1m Rohr auf 822mm abgelängt (so lange ist mein Alu Rohr) und dann neugierig auf die Waage gelegt ... 71g statt der 230g des Alurohres .... das wirkt sich schon ziemlich aus, kostet aber auch etwas Geld.

1898817

J.G
16.01.2018, 21:24
War heute nach der Arbeit noch schnell beim Lindinger (trotz widrigsten Wetterbedingungen = Starkregen) :eek:
und hab die bestellten CFK Rohre abgeholt. Diese werden laut Lindinger Info von R&G in Deutschland gefertigt und
ich finde diese nicht schlecht aber auch nicht wirklich günstig. Es gab das 19mm Rohr nur auf Vorbestellung, aber
nachdem ich drauf hingewiesen habe, dass vermutlich mehr Viper Piloten das Rohr tauschen wollen sind diese (zumindest akutell) auf Lager.
Das gewickelte Rohr hat 19mm aussen und 17mm innen und wirkt auf den ersten Blick sehr steif und gut verarbeitet.

1898814

Zuhause dann das 1m Rohr auf 822mm abgelängt (so lange ist mein Alu Rohr) und dann neugierig auf die Waage gelegt ... 71g statt der 230g des Alurohres .... das wirkt sich schon ziemlich aus, kostet aber auch etwas Geld.

1898817

Hi Max,

hast Du ein technisches Datenblatt für das Rohr bekommen in dem die Eignung für die Anwendung dokumentiert ist ?

Gruß Jürgen

max-1969
16.01.2018, 22:31
Hi Max,

hast Du ein technisches Datenblatt für das Rohr bekommen in dem die Eignung für die Anwendung dokumentiert ist ?

Gruß Jürgen

Hi Jürgen!

Gibt nur einen Prüfbericht (http://www.ezentrumbilder.de/rg/pdf/td_de_SKZ_gewickelte_Rohre.pdf) für das verwendete Material.
Das muss man aus meiner Sicht sowieso in Eigenverantwortung machen, wie jede größere Änderung an einem Modell.

Kann mir nicht vorstellen, dass da irgend ein CFK Rohrhersteller einen Eignung seines CFK Rohres in einem bestimmten Modell untersucht ....

Hab sogar vorab bei R&G bezüglich Einschätzung angefragt, aber dann müsste ich Daten des verwendeten Alurohres bringen, damit die sagen können,
ob es ausreicht ... und die habe ich nun mal nicht von daher muss ich mich hier auf mein Gefühl verlassen.

..... wenn Du einen Eignungstest für das von Dir vorgestellte Rohr hast, dann ist das natürlich perfekt.

Ich denke, dass jedem der so eine Änderung an einem tragenden Teil durchführt bewusst ist welche Risiken er damit eingeht.

J.G
16.01.2018, 22:43
Hi Jürgen!



..... wenn Du einen Eignungstest für das von Dir vorgestellte Rohr hast, dann ist das natürlich perfekt.

Ich denke, dass jedem der so eine Änderung an einem tragenden Teil durchführt bewusst ist welche Risiken er damit eingeht.

Hi,

wenn ich das als Hersteller und Händler als Alternative anbiete, oder mitverkaufe bin ich zumindest teilweise in der Verantwortung ;) Darum habe ich danach gefragt ;)

Gruß Jürgen

max-1969
17.01.2018, 20:18
Hi,
wenn ich das als Hersteller und Händler als Alternative anbiete, oder mitverkaufe bin ich zumindest teilweise in der Verantwortung ;) Darum habe ich danach gefragt ;)
Gruß Jürgen

Alles klar, verstehe, und für Dein Rohr hast Du vom Hersteller so eine Eignungszusage / Zertifizierung, dass das Rohr in der Viperjet funktioniert bzw.
die selben Belastungen wie das Alurohr aushält, erhalten ??

hps
18.01.2018, 19:45
So Viper Freunde,
für mich ist das Projekt Viper abgeschlossen :). Nachdem auch der Platz für Lipo (Bremsen, Light) und der Bremselektronik gefunden und diese Komponenten verbaut wurden, ging es an die Programmierung. Dafür zogen auch einige Stunden ins Land :D. Leider hat sich am nächsten Tage der kleine Lipo verabschiedet - komplett entladen, also für den Restmüll. Gottseidank hatte ich mir 2 Stück davon gekauft. Also auf's Neue! Ich hatte vergessen, ihn auszustecken. Anscheinend zieht die Brems- oder Light-Elektronik dauerhaft Strom. Deshalb kuzerhand ein simples Schalterkabel eingeschleift und eine grüne 12V LED dazu und schon kann das nicht mehr passieren.

1899558

Nachdem alles nochmal kontrolliert, Schraubverbindungen mit Loctite gesichert und die Ruderwege eingestellt waren, wurde das Modell final nochmal aufgebaut und ein kurzer filmischer "walk around" erstellt. Der Erstflug wird mit Sicherheit erst bei deutlich wärmeren Wetter stattfinden, also wohl erst im Frühjahr. Aber nach den zahlreichen Vipers (720cm - 225cm) die ich schon hatte, wird auch diese perfekt fliegen, das haben die so an sich :D. Nach dem Maiden wird es aber sicher wieder ein kleines Video geben.
Euch darf ich viel Spaß und Erfolg beim weiteren Aufbau eurer Viper wünschen.


https://www.youtube.com/watch?v=6NGOwn_p1ms

Jetgruß Peter

Michael R.
18.01.2018, 20:16
Hallo Peter,

ich habe natürlich bei deinem Baubericht mitgelesen!
Wie immer alles Top gemacht!

Und das Abfluggewicht deutlich unter 8kg. SUPER! :)


Viele Grüße und bis bald mal!
Michael

bimbim328
18.01.2018, 22:02
Hallo Peter,

auch von mir ein Kompliment :)
Ich lese sehr gerne Deine Bauberichte
und schau mir das ein-oder andere gerne ab.

Gruss Thomas

hps
19.01.2018, 07:22
@Michael, @Thomas,
danke für die netten Worte. Ja, jetzt freue ich mich schon auf das Frühjahr und die ersten Flüge mit der Viper!
Jetgruß Peter

Carthago
19.01.2018, 07:45
Servus Peter,
wie Deine anderen Bauberichte hab ich auch diesen mit den fast täglich neuen Bauabschnitten mit großem Interesse verfolgt.
Einfach wieder perfekt ! Man sieht immer wieder daß da noch ein "echter" Modellbauer am Werk ist der seine Ideen (auch nach Rückschlägen) immer in die Tat umzusetzen vermag!
Bin auf Deine nächsten Projekte gespannt ! ;)

hps
19.01.2018, 07:55
Danke Frank,
auf das nächste Projekt brauchst du nicht lange warten :). In den nächsten Tagen startet ein Bau eines Modells in unkonvenzioneller Bauweise und Finish - für mich Neuland - da freu ich mich auch schon drauf. Wird natürlich hier publiziert :D.
Schönes Weekend und
Jetgruß Peter

Carthago
19.01.2018, 08:12
Übrigens Peter, die Viper auf Deinem Profilbild ist doch diegleiche die Du hier gebaut hast. Hast Du die denn im Doppelpack ?

hps
19.01.2018, 11:34
Übrigens Peter, die Viper auf Deinem Profilbild ist doch diegleiche die Du hier gebaut hast. Hast Du die denn im Doppelpack ?
Nein Frank, bei der auf dem Profilbild handelt es sich um eine C&C Viper in Voll-GFK mit 225cm Spannweite. Diese flog ich drei Jahre mit Schübeler 94HST Impeller an 14S/10.000mAh und letztes Jahr mit Turbine. Habe sie aber kürzlich an einen Kollegen weitergegeben und deshalb brauchte ich wieder eine Viper in ähnlicher Größe :D. Die neue BH Viper bot sich an, da sie vom Handling mit 1,9m und 12S besser zu transportieren und einfacher zu "betanken" ist, und außerdem gefällt mit das UK-Design immer noch gut. Ich habe an der jetzt gebauten Viper nur einige Design-Elemente von der C&C-Version übernommen, deshalb sieht sie sehr ähnlich aus ;).
Jetgruß Peter

max-1969
19.01.2018, 16:04
mit vielen gut überlegten Details, die schlussendlich den Unterschied zum "normalen" Modell ausmachen.
Wie immer große Klasse !!

WolfiE
19.01.2018, 16:19
Hallo Peter,

Spitzen Baubericht, habe gerne mitgelesen!

Eine Frage, hast du die Höhenruder und Seitenruder Servosteckung mit normalen Servostecker durchgeführt oder hast du wie bei den Tragflächen eine andere Steckverbindung gewählt?

Lg. Wolfgang

hps
19.01.2018, 16:32
Servus Wolfgang,
thx, da es sich beim Leitwerk ja jeweils nur um einen Steckkontakt handelt, hab ich normale Servokabelverlängerungen (mit Sicherungsclips) verwendet. Für mich lohnte sich da der Aufwand einer Modifizierung nicht, aber das kann man natürlich eleganter lösen (siehe Variante Markus) :cool:!

Hallo Markus,
danke, aber ich bin jetzt schon besonders auf dein Gewicht gespannt, da du ja noch deutlich leichter werden wirst (leichtere Lichtanlage, keine schweren Bremsen, sonstige Gewichtsoptimierungen). Fliegen tun sie natürlich alle, auch mit etwas „Übergewicht“, aber es ist einfach eine Herausforderung hier zu optimieren :). Freue mich auf deinen weiteren Bericht!

Jetgruß Peter

WolfiE
19.01.2018, 19:36
Servus Peter

Ok, danke für die Info!

Gruß Wolfgang

max-1969
20.01.2018, 11:30
Hallo Markus,
danke, aber ich bin jetzt schon besonders auf dein Gewicht gespannt, da du ja noch deutlich leichter werden wirst (leichtere Lichtanlage, keine schweren Bremsen, sonstige Gewichtsoptimierungen). Fliegen tun sie natürlich alle, auch mit etwas „Übergewicht“, aber es ist einfach eine Herausforderung hier zu optimieren :). Freue mich auf deinen weiteren Bericht!
Jetgruß Peter

Hallo Peter!

Wie hat da ein anderer RCN User mal geschrieben als ich ihn gefragt habe wie denn sein Gewicht wäre ..... "über mein Gewicht schweigt des Sängers Höflichkeit" :D:D:D:D

Spass beiseite ich bin selber auch gespannt, aber so viel Unterschied wird da nicht sein, denn wir haben durchwegs ähnliche oder gleich schwere Komponenten (ausser Beleuchtung, die gebremsten Räder und die kleineren Akkus). Da ich nach einigen Überlegungen trotzdem mal closed duct probieren möchte um selber den Unterschied zu spüren habe ich an dieser Stelle ja auch wieder Mehrgewicht gegenüber von Dir ... also wird am Schluss da nicht so extrem viel rausschauen ... Ziel von mir wäre es unter die 7.5kg zu kommen und ich denke das werde ich schaffen.

Es gibt bei der Viper nicht sehr viel einzusparen, ohne die Struktur zu beeinflussen und das würde zu Lasten der Sicherheit gehen und für mich damit nicht relevant.
Da sind wir mit den CFK Rohren ja eh auch schon an die Grenzen gegangen und das bringt mit über 250g schon sehr viel Ersparnis.

Das meiste würde es noch bringen, das Cockpit zu entfernen und die Haube von innen schwarz zu lackieren, aber das geht bei einem vorbildähnlichen Jet aus meiner Sicht irgendwie gar nicht obwohl ich schon etwas ein "Gewichtsfetischist" bin. :rolleyes::rolleyes:

Alle anderen Sachen, die ich bisher gemacht habe liegen im Grammbereich (mit einigem Aufwand beim Schleifen) und sind somit mehr deswegen gemacht worden, da ich etwas Zeit hatte und nicht weiterbauen konnte.
Mir fehlen derzeit immer noch einige Sachen (Nocken für Fahrwerke, LED´s für Beleuchtung) und daher wird es in den nächsten Tagen auch kaum weitergehen.
Ich werde aber gerne berichten, wenn es etwas Neues gibt und freue mich auch schon sehr wenn die Maschine dann mal so wie bei Dir schon fertig dasteht aber
das habe ich mir nur selber zuzuschreiben in dem ich ein paar bestimmte Sachen anders machen wollte und es sich dadurch verzögert.

Bis bald

Der etwas neidische Markus :rolleyes::D:D

max-1969
20.01.2018, 15:24
Nachdem der Stecker tragflächenseitig fertig ist, kommt die Seite am Rumpf dran.
Das ist immer die kniffligere Seite, da hier ganz genau gearbeitet werden muss, damit das später über lange Zeit zufriedenstellend funktioniert.

Ich versuche hier immer eine Position zu finden, die zum einen möglichst nahe an einer Arretierung liegt und zum anderen noch halbwegs zugänglich ist.
Dann wird der Holzrahmen für den Stecker erstellt und zwar so, dass dieser bei aufgeschobener Fläche von innen angesteckt werden kann.

Wie immer bei mir möglichst leicht

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und dennoch funktionstauglich (rückseitige Verstärkung für den Schrauben des Rahmens)

1900396

Hier sind immer wieder kurze Proben mit entsprechend zuschleifen notwendig, bis das sauber sitzt.

Wenn das problemlos klappt das erstellte Holz samt Rahmen und Stecker bei aufgeschobener Position mit Leim am Rumpf ankleben.

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Dann warten bis es gut getrocknet ist und später werden noch die Kabellängen zum Empfänger ermittelt und die Kabel gelötet.

hps
21.01.2018, 08:28
Finde ich gut gelöst, Markus. Eine Frage: Wie stellt man bei dieser Variante die Tiefe des Steckers ein, d.h. damit der Stecker dann auch ganz in der Buchse steckt? Erst beim finalen Verkleben des Steckers mit dem Steckerrahmen?
Jetgruß Peter

max-1969
21.01.2018, 10:02
Finde ich gut gelöst, Markus. Eine Frage: Wie stellt man bei dieser Variante die Tiefe des Steckers ein, d.h. damit der Stecker dann auch ganz in der Buchse steckt? Erst beim finalen Verkleben des Steckers mit dem Steckerrahmen?
Jetgruß Peter

Ja genau. Auf der Flächenseite habe ich ja nur so tief gefräst, dass der Rahmen bündig mit der Wurzelrippe abschließt, hier beim Rumpf ergibt sich eine kleine Differenz von der Stärke der Steckerrahmens zum verwendeten Holz der Wurzelrippe am Rumpf .... meist lege ich einfach noch etwas Holz bei damit der Rahmen wieder gut aufliegt. Es reicht dann in der Regel sogar den Rahmen nur zu verschrauben und nicht zu kleben. Muss nach dem Trocknen mal messen, wie viel das ist.

Nachtrag ... gerade gemessen ... es sind 0.8 - 0.85mm Differenz, hier passt ein 0.8mm Sperrholzplättchen gut.

hps
21.01.2018, 11:32
Danke für die Klärung, Markus!

max-1969
21.01.2018, 15:08
Hier noch kurz ein Foto nach dem Einbau der beigelegten dünnen Sperrholzplättchen um die Dicke der Wurzelrippe auszugleichen. (hier 0.8mm)

1900955

Ist alles in Allem schon eine ziemliche Pfriemelei :rolleyes: bis es dann endlich passt mit den Steckverbindungen, aber das kenne ich schon von meinen restlichen Modellen ... wenn man sich hier keine Zeit nimmt dann funktioniert das nicht gut und man ärgert sich hinterher. :p Soll auch nur der Vollständigkeit halber eine Info zum Aufbau meiner Maschine sein, denn es muss jeder für sich entscheiden ob wer diesen Aufwand treiben will. Ich habe halt meist wenig Zeit zum Fliegen (de facto nur kurz am Abend nach der Arbeit) und da zählt halt ein schneller Auf und Abbau der Maschine. :cool:

Die Stecker sind immer noch nicht final im Rahmen eingebaut, das mache ich erst ganz zum Schluss, wenn alles an seinem Platz sitzt.


Angeregt durch die Info von Peter, bzw. Eric die Alurohre zu Entgraten um die Papprohre nicht gleich zu beschädigen habe ich mir Gedanken gemacht was man dagegen tun könnte. :confused::confused:
Durch den Umstand, dass meine Rohre in der Tragfläche relativ locker sitzen habe ich beschlossen die Papprohre soweit möglich zu lackieren. Im Rumpf und an den Eingängen in Tragfläche und Leitwerke habe ich die Papprohre mit farblosen Acryllack und einem Pinsel dünn und vorsichtig angestrichen. Das Papprohr hat den Lack ganz gut aufgesaugt.

Anschließend ganz vorsichtig mit Schleifflies wieder etwas geglättet und die Rohre sehen nun deutlich widerstandsfähiger aus.
Ich denke das bringt etwas für die Langlebigkeit der Steckungen speziell wenn man öfter zusammenstellt und wieder zerlegt.

Die Steckungen gehen nun einen Tick schwergängiger, in der Tragfläche für meinen Geschmack immer noch zu leicht, da werde ich evtl. noch mit etwas Tesaband am Ende nachhelfen.

max-1969
22.01.2018, 20:20
Hi Peter!
Eine Frage .... hab gesehen, dass Du einen 14 Kanal Empfänger eingebaut hast (6014 wenn ich mich nicht verschaut habe)
Klappt das bei Dir ohne Telemetrie nur nach Flugzeit. Bei fast allen Modellen bin ich bisher auch ohne Telemetrie geflogen, bis ich dann letztens Jahr
nach ein paar Flügen mit meiner Hawk einmal gefühlt minimal mehr Gas gegeben habe und gleich mal 1000mAh mehr verbraucht habe bei der eingespeicherten
Flugzeit und da war ich über den eklatanten Unterschied doch etwas überrascht und habe dann einen Sensor nachgerüstet.

Bei meinen RCIII Modellen oder Pylons ist mir das noch nie so extrem aufgefallen bzw. ich wusste wenn ich mehr Gas gab
Beim Flug damals hätte ich 200 - 300 mAh geschätzt, und hatte doch so viel mehr verbraucht, von daher werde ich auch bei der
Viper wieder Telemetrie einbauen bevor ich die Akkus mal "schände". :eek:

hps
23.01.2018, 06:08
Hi Markus,
ja, hast du richtig gesehen, ist ein 6014er. Ich hab mich für Telemetrie noch nicht durchringen können. Da ich meinen Flugstil habe und mit meinen Jets eigentlich immer ähnliches Programm fliege, hatte ich kaum Probleme mit zu weit entladenen Lipos. Wenn jedoch mal ein neuer Sender fällig wird, dann sicher auch mit Telemetrie. Mir geht sie aber bis jetzt nicht ab. Ich wundere mich manchmal bei Piloten, wenn deren Funke permanent quatscht, wie man das aushält - mich würd‘s stören ;). Aber wer weiß, vielleicht ändere ich meine Einstellung, wenn ich auch zu den „telemetrisch“ Informierten gehöre :D.
Jetgruß Peter

max-1969
23.01.2018, 13:07
Hi Markus,
ja, hast du richtig gesehen, ist ein 6014er. Ich hab mich für Telemetrie noch nicht durchringen können. Da ich meinen Flugstil habe und mit meinen Jets eigentlich immer ähnliches Programm fliege, hatte ich kaum Probleme mit zu weit entladenen Lipos. Wenn jedoch mal ein neuer Sender fällig wird, dann sicher auch mit Telemetrie. Mir geht sie aber bis jetzt nicht ab. Ich wundere mich manchmal bei Piloten, wenn deren Funke permanent quatscht, wie man das aushält - mich würd‘s stören ;). Aber wer weiß, vielleicht ändere ich meine Einstellung, wenn ich auch zu den „telemetrisch“ Informierten gehöre :D.
Jetgruß Peter

Hi Peter!
Bis letztes Jahr war ich auch immer der Meinung, das brauche ich eigentlich gar nicht. Und ich hatte es auch nie wirklich vermisst und obwohl ich seit 2 Jahren eine T14SG habe, die das prinzipiell könnte habe ich keine Sensoren eingebaut, bis eben letztes Jahr bei meiner Hawk nach ein paar Eingewöhnungsflügen ich gefühlt kaum mehr "Gas" gab (fliege auch im Jet immer ein ähnliches "Programm") und die Akkus dann nach den 5.30min bei denen ich bis dorthin immer 3.5 - 3.9 Ah gebraucht habe fast leer waren (hab dann glaube ich 4800 mAh in die 5000er geladen :eek::eek:)
Da war dann der Punkt wo ich dachte ... jetzt bau ich doch einen Sensor ein bevor ich den Akkus das öfter zumute :)
Ich habe zwar zwischendurch als ich die T14SG neu bekam in meiner damaligen RCIII Maschine einen Strom/Spannungssensor verbaut, diesen dann aber in die neue Maschine
nicht eingebaut da ich im RCIII mit immer dem selben Programm auch immer ziemlich das gleiche brauche.

Trotzdem ist und bleibt die Hawk (und jetzt zusätzlich die Viper) das einzige Modell mit Telemetrie. Alle anderen Modelle bleiben ohne Telemetrie.
Die T14SG kann ja Sprachausgabe nur mit Kopfhörer und den habe ich auch noch nie benutzt ... allerdings jetzt einfach einen Alarm, wenn ich die 4000mAh überschreite.
Irgendwie fliege ich seither ein wenig beruhigter.

Generell sehe ich hier als langjähriger Futaba Fan Futaba in Punkto Telemetrie etwas nachhinken bzw. es ist halt alles ein wenig komplizierter (Thema Sensoren anlernen, verfügbare Regler mit Telemetrie für Futaba, ...)
Vermutlich habe ich auch darum noch wenig mit Telemetrie gemacht ... aber das ist nur meine persönliche Ansicht.

Ist auch witzig, dass ich gar nicht mehr auf die Idee gekommen bin, dass es nicht nur am Empfänger liegt, sondern viele sehr gute Sender von Futaba noch am Laufen sind, die Telemetrie noch nicht unterstützen.

max-1969
23.01.2018, 21:23
Da ich ja noch immer auf meine LED´s warte (und vermutlich auch noch etwas werde :( ) habe ich zumindest schon mal mit den Kabeln in der Tragfläche begonnen.
Wie ihr mich schon kennt immer alles möglichst leicht :rolleyes::rolleyes: und wenn etwas nicht unbedingt zum Fliegen notwendig ist dann noch leichter :rolleyes::eek:

Ich gebs zu ... hab mir zwischendurch beim Löten auch gedacht .... "jetzt hast Du es aber wirklich übertrieben" ... aber was ich begonnen habe führe ich zu Ende. ;)
Meine Lösung ist für viele sicher ein No-Go ... aber nachdem die Beleuchtung fürs Fliegen ja nicht essentiell ist habe ich wirklich optimiert was geht um Gewicht zu sparen.

Zuerst mal die Elektronik selbst ... hier hat mein lokaler Modellbauhändler (Modellbau Reisl) seit einiger Zeit eine superleichte Elektronik (wiegt ganze 3g) für Bastler im Programm mit der Positionsleuchten, Blitzlichter und Landescheinwerfer betrieben werden können, allerdings bis zu max. 1750mA .... passt aber perfekt für meine 1W Emitter bzw. superhellen LED´s für die Landescheinwerfer.
Man muss halt selbst Hand anlegen beim Verlöten, etc.
Wie man am Bild sieht ist die Elektronik ursprünglich zum Ansteuern von LED´s Steifen, die über den Balanceranschluß versorgt werden. Es funktioniert jedoch auch ohne Probleme am BEC und so werde ich auch meine Emitter betreiben (meist 2 in Serie zuzüglich einem kleinen Vorwiderstand um mit dem Strom genau hinzukommen)
Nur die beiden weissen Blitzer werden ohne Vorwiderstand von 6.3V BEC betrieben. Ist bei den Blitzern etwas eine Kompromisslösung, denn hier wäre 6.4 - 6.6 Volt ideal, aber ich habe es am Netzgerät probiert und nur wenig Unterschied zwischen 6.6V und 6.2V erkennen können


1902208

Bei so einer leichten Elektronik darf natürlich auch das Kabel nix wiegen und so wurden lastgerechte Lackdrähte verdrillt, welche später mit den LED´s verbunden werden.
Für die 1W Emitter mit 350mA Strom wurden 0.3mm und für die Landescheinwerfer LED´s mit 90mA Strom wurden 0.2mm Drähte verwendet. Zusammengedrillt und mit dem Stecker für die Tragfläche verlötet sieht das dann in etwa so aus.

1902206

Die beiden Kabel haben ganze 8g samt Steckverbinder :cool:
Dann noch den Stecker in die Tragfläche geklebt und mit einem weiteren Stück Holz sichern, damit die Belastungen beim Ein / Ausstecken kein Problem sind.

1902213

Im Rumpf muss ich mir erst noch Gedanken machen, wo ich die Elektronik am Besten platziere.

hps
23.01.2018, 23:07
Wow, das nenne ich konsequente Gewichtsoptimierung :)! Die super leichte Elektronik gefällt aber gut; dürfte besonders für kleinere Modelle ideal sein. Bin gespannt, wie das im Endausbau funktioniert!
Jetgruß Peter

Waldy74
24.01.2018, 11:02
Diese Elektroniken sind sehr leicht und ich habe
auch mehrere im Betrieb. Sie funktionieren immer
zuverlässige ohne Ausfall. Im Prinzip machen sie
nix anderes als Uni Light aber eben viel leichter
und auch günstiger. Ein komplettes Modell aus zu
leuchten ist mit den kleinen Dingern kein Problem

Gruß Walter

max-1969
24.01.2018, 20:53
Die letzten Tage habe ich die ein bzw. andere Stelle der Kabinenhaube geklebt und trocknen lassen.
Da ich keinen Kontaktkleber zuhause hatte :( , dafür jedoch Uhu Allplast mit dem ich sonst auch Kunststoff klebe habe ich es mit der Methode von Jürgen probiert. :cool:
Habe dabei aber nicht genau gewusst, wie Jürgen das meinte, dass man die angezeichneten Überstände auf die Kabinenhaube übertragen soll. :confused:
Im Nachhinein eigentlich ganz logisch, aber da war es wohl zu spät als ich das gelesen habe . :mad::rolleyes:

So habe ich dann bei aufgesetztem Cockpit die Kabinenhaube ausgerichtet und ein paar kleine Klebestreifen am Rumpf platziert um die Position der Kabinenhaube
zu markieren und habe dann bei aufgesetztem Cockpit die Kabinenhaube hinten wie von Jürgen gezeigt geklebt. Zuerst wollte ich noch abkleben, dachte aber damit hebe ich die Kabinenhaube ja wieder an. So habe ich dann einfach den Kleber aufgetragen und die Kabinenhaube auf Position aufgesetzt. :rolleyes:
Obwohl ich drauf geachtet habe, dass kein Kleber drauf kommt gab es doch die ein oder andere kleine Stelle, die man jedoch bei aufgesetzter Kabinenhaube nicht sieht. :eek:

Dann weiter wie von Jürgen beschrieben und das ging auch recht gut und hält. So sieht die Haube dann fertig aus, ist eigentlich sehr sauber und passend geworden.

1902594

Ein wenig Abspecken konnte ich bei dem doch sehr großen und dementsprechend gewichtigen Teil dann nicht lassen.

Bringt aber auch hier nur wenige Gramm (11 in meinem Fall also kaum der Rede wert)

Fertiggewicht der kompletten Haube samt Pilot 478g

1902593

max-1969
27.01.2018, 22:37
Eines der wenigen Sachen, die mir beim Bausatz der Viper gar nicht gefallen sind die beiliegenden Räder. :mad: Diese sind zwar gewichtsmäßig toll, weil sehr leicht, aber der Rundlauf der Räder ist zumindest bei meinem Bausatz sehr schlecht. :mad: Bei mir eiern die Räder ziemlich und nachdem zu den Schwingen ziemlich wenig Platz ist stoßen diese sogar an. :mad: Hier ist zu hoffen, dass der Hersteller bei einer neueren Lieferung besseres Material beilegt wobei die Räder absolut in Ordnung wären, wenn diese rund laufen würden ..... vielleicht hatte ich ja nur Pech :rolleyes::rolleyes:

Peter hat hier mit den gebremsten Räder bereits eine tolle Ersatzlösung vorgestellt :cool: , die ich aber nicht umsetzten werde weil ich de facto nur auf Rasen fliege und bisher keine Bremsen gebraucht habe. :rolleyes:

Ich habe einige Zeit nach leichten Alternativen gesucht und bin beim letzten Lindinger Besuch bei den Kavan Lufträdern (https://www.lindinger.at/at/?sViewport=detail&sArticle=10833&sSearch=kavan+75) fündig geworden. :)
Diese sind nicht viel schwerer , und laufen sehr schön rund. Zudem dämpfen die Lufträder zusätzlich, was beim Rasenplatz auf dem ich fliege sicher kein Nachteil ist.

Ich nehme aber auch an, dass die Lufträder nicht wirklich gut für einen dauerhaften Einsatz auf einer Asphaltbahn sind.

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Die Räder habe eine 4mm Bohrung, welche vorsichtig auf 5mm aufgebohrt werden muss (nicht zu viel Vorschub und immer wieder mal absetzten sonst wird es zu heiss und die Felge verzieht sich bzw die Bohrung verschmiert) :eek:

max-1969
28.01.2018, 11:37
Beim Fahrwerk ging es nun auch weiter. :) Das Metall Fahrwerk von Pichler ist, wie man bei Jürgens Bericht sieht, sehr stabil, passt perfekt und kann die Kräfte bei den Landungen sicher ganz locker aufnehmen. Also ein Sorglospaket. :cool: Es ist jedoch auch ziemlich gewichtig, passt deshalb nicht so gut zu meinem leichten Antrieb und ich hatte mir im Vorfeld eigentlich bereits ein JP Hobby Fahrwerk besorgt, welches bis 10kg belastbar ist und gut und leicht gemacht ist. Leider passten die Beine so ganz und gar nicht dazu :(:( und so habe ich mich entschlossen die von Peter hier bereits vorgestellte Variante zu verbauen. :) Peter hat hier alternative Nocken gezeichnet und Daniel (auch hier im Forum vertreten) fräst diese Nocken bei Bedarf sodass man die Fahrwerke mit den vorhandenen Beinen gut nutzen kann. :cool: :cool: Ganz ohne Anpassungen geht es aber nicht. :rolleyes:

Die letzten Tage kamen die Nocken von Daniel an :cool: und so habe ich mich an den Umbau gemacht. :cool:
Klar, dass man durch den Umbau des Fahrwerkes natürlich die Garantie bei den Mechaniken verliert !!!

1904406

Bei den Hauptfahrwerksbeinen muss man die Aufnahmedorne wie Peter bereits erwähnt hat um ca. 7mm kürzen, das geht rasch von der Hand.
Auch bei diesem Fahrwerk geht es auf Grund der relativ dicken Beine der Viper eng zu und ich habe bei mir sowohl an den Gehäusen, als auch an den Beinen
einige Zehntel abgeschliffen, damit alles gut passt und das Fahrwerk nirgendwo anläuft, denn auch dieses Fahrwerk schaltet beim Anlaufen nicht ab. Kommt aber offenbar auch etwas auf die Toleranzen der Fahrwerke und Beine drauf an, denn Peter musste nur ganz wenig nacharbeiten. Zudem möchte Daniel hier die Beinaufnahme noch minimal nach aussen versetzten (viel geht aber nicht), damit hier etwas mehr Spielraum vorhanden ist.

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Bei der Fahrwerksschwinge selbst steht der Federdorn etwas vor und das ist die Stelle wo es beim großen Rad sofort schleift (egal ob bei den originalen Rädern oder bei den Kavan) :(
Hier habe ich etwas Material abgetragen und den Dorn so verrundet, dass er nicht mehr vorsteht.

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Ich denke das ist auch bei den mitgelieferten Rädern notwendig und
könnte eine Verbesserung für den Hersteller sein. Man könnte auch kleinere Räder nehmen, aber hier finde ich als "Rasenpilot" das Bestreben des Herstellers möglichst große Räder zu verbauen vorbildlich. :cool:

Nun sieht das gesamte Bein in so aus und kann eingebaut werden. :cool: ... man sieht es geht eng zu :D

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Gewicht des kompletten Hauptfahrwerkbeines 172g

Die Bohrungen für das Fahrwerk stimmen ganz gut mit den vorhandenen überein, sodass das Fahrwerk nur mehr eingeschraubt und die Aufnahme hier nicht nachgearbeitet werden muss. :cool: Ein wenig fraglich ist noch, ob die Senkschrauben bei den Plastikgehäusen die Belastungen bei der Viper verkraften, hier hat
Peter bereits eine tolle Lösung mit beigelegten Carbonplättchen (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/651752-Black-Horse-VIPERJET-120-EDF-1885mm-*-NEUHEIT-2018-*?p=4476684&viewfull=1#post4476684) vorgestellt

Black Horse liefert auch recht schöne vorbildgetreue Fahrwerksabdeckungen mit :cool: , die ich jedoch auf Grund der breiteren Kavan Räder nicht original montieren kann. :(
Ich habe dann mal ein originales Rad montiert, allerdings stößt zumindest bei mir auch hier die Abdeckung an das Rad. :confused::confused:
Hat das sonst noch jemand von Euch bereits probiert, dann ist eigentlich schade, wenn extra tolle Abdeckungen mitgeliefert werden, die man dann aber nicht montieren kann. :confused:

1904410

max-1969
30.01.2018, 21:26
So, die Steckrohre für HLW und SLW sind auch zugeschnitten. Habe auf Grund der Empfehlung von R&G ein Pullwinding Rohr genommen, da die Rohre angeblich etwas "elastischer" als die pultrudierten sind. Auch hier natürlich wie beim Tragflächenrohr ohne Garantie, dass das passt.

Gewichtsersparnis ist hier auch nicht so extrem wie beim Tragflächenrohr, da das Alurohr bereits eine geringere Wandstärke hat.

1906026

1906027

Mehr hab ich heute leider nicht geschafft :(

max-1969
04.02.2018, 11:35
Nachdem ich noch immer auf meine LED´s für Landescheinwerfer und Positionslichter warte kann ich zur Zeit "nur" alles soweit vorbereiten.

Da ich ja eigene Randbögen gemacht habe (abnehmbar) und ich auch Jürgens Info, dass die Winglets einiges an Flugstabilität bringen, beherzigen will,
wollte ich mir die Möglichkeit offen lassen, die Winglets zu probieren und mit den selbst gemachten Randbögen zu wechseln.

Also habe ich aussen auch noch einen Stecker für die Positionsleuchten und Blitzer angebracht

1908286

und zusätzlich die Kabel für die Lande-LED´s vorbereitet.

1908287

Sollte dann relativ rasch gehen, wenn die LED´s da sind, diese anzulöten und samt Scheinwerfer einzukleben.

max-1969
09.02.2018, 22:00
Nachdem ich hier bereits meinen "Beleuchtungsbausatz" (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/651752-Black-Horse-VIPERJET-120-EDF-1885mm-*-NEUHEIT-2018-*?p=4479460&viewfull=1#post4479460) vorgestellt habe und nun die dazu gedachten LED´s und Emitter gekommen sind musste ich feststellen, dass die geplanten 5mm superhellen LED´s zwar sehr gut leuchten :cool: , die Reflektoren bei dem geringen Abstrahlwinkel der LED´s jedoch kaum etwas bringen :( und so habe ich mich nun doch noch einmal umentschieden und nehme für die Landescheinwerfer die selbe Lösung wie Peter, allerdings nur den Reflektor ohne Gehäuse und verklebe den Emitter direkt mit dem Reflektor. :)

Optisch hätten dir Alureflektoren zwar mehr "hergemacht" :( aber in der Leuchtstärke hat der Emitter ganz klar die Nase vorne auch wenn es nur ein Stück pro Seite ist. :rolleyes:

Bei 6.2V vom BEC genehmigen sich die beiden in Serie geschalteten Emitter nur ca. 130-140 mA und werden auch kaum warm. :cool:

Muss mal sehen, wie man das bei Tageslicht draussen sieht. :confused:

1911465

Werde dann morgen mal so einen Scheinwerfer verbauen.

max-1969
10.02.2018, 15:05
So, habe heute endlich die Landescheinwerfer eingeklebt. :cool: Da bei einem Strom von 120 - 140 mA die 1W Emitter kaum handwarm werden (hab diesen 15min leuchten lassen) habe ich nun die Scheinwerfer einfach mit der Heißklebepistole eingeklebt, womit auch ein Ausrichten nach vorne ganz einfach möglich ist.
Man sieht durch den glasklaren Scheinwerfer diese Klebestellen zwar, aber mit der Abdeckung fallen diese nur mehr wenig auf. Leuchtkraft ist auch mit deutlich weniger Strom enorm, aber das wird sich erst am Flugplatz zeigen, wie gut man diese sieht.

Die Abdeckungen habe ich mit dünnem durchsichtigem beidseitigen Klebefilm aufgeklebt, werde mal sehen, wie das hält. Evtl. sichere ich hier noch mit kleinen
Schrauben, so wie Peter das schon vorgemacht hat. Die restlichen beiden Löcher habe ich mit Folienresten vom Radschacht verschlossen.

Muss zugeben, es gibt hier schönere Lösungen .... funktionell und gewichtstechnisch für mich aber sehr in Ordnung ... Schönheitspreis werde ich dafür nicht bekommen :rolleyes:

1911851

Flugdeti
10.02.2018, 16:43
Hallo denkt bitte daran,

keine Widerstände benutzen, weil die nur unnötig warm werden und Strom vergeuden.

Diese LED hängt man an eine Konstantstromquelle, die je nach LED 250 mA, 500 mA oder 700 mA konstant liefert. Die Voltzahl kann dann gerne deutlich höher sein, ohne das die LED schaden nimmt.

Bei mir zweige ich aus meinem 6s Flugakku (also 22 Volt) ohne irgendwelche Widerstände den Strom für eine LED in der Fläche ab! Dazwischen ist nur eine Konstantstromquelle (ca. 6 Euro und ziemlich klein bis ca 45 Volt).

Ich mag keine zusätzlichen Akkus für die Beleuchtung, daher nutze ich lieber den vorhandenen Flugakku.

Konstanstromquelle: https://www.amazon.de/LED-Konstantstromquelle-MEANWELL-LDD-500H-500-mA/dp/B00OVCBK5C/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1518277112&sr=8-3&keywords=konstantstromquelle+500ma

Grüße

Flugdeti

Flugdeti
10.02.2018, 16:51
Nachtrag,

bei den 1W Emitter wird wohl besser eine Kostantstromquelle mit 350mA passen

https://www.amazon.de/350mA-Konstantstromquelle-Mean-Well-LDD-350L/dp/B00M2CY2KS/ref=sr_1_4?s=lighting&ie=UTF8&qid=1518277468&sr=1-4&keywords=konstantstromquelle+350ma


Wärmeableitung:
Zum Verkleben der Emitter gibt es extra wärmebeständige Kleber. So kann man den Emitter z.B. auf das Ende eines Metallstiftes als Kühlkörper kleben und die Wärme wird besser abgeleitet.

Viel Erfolg

Flugdeti

max-1969
10.02.2018, 17:28
Hallo denkt bitte daran,

keine Widerstände benutzen, weil die nur unnötig warm werden und Strom vergeuden.

Diese LED hängt man an eine Konstantstromquelle, die je nach LED 250 mA, 500 mA oder 700 mA konstant liefert. Die Voltzahl kann dann gerne deutlich höher sein, ohne das die LED schaden nimmt.

Bei mir zweige ich aus meinem 6s Flugakku (also 22 Volt) ohne irgendwelche Widerstände den Strom für eine LED in der Fläche ab! Dazwischen ist nur eine Konstantstromquelle (ca. 6 Euro und ziemlich klein bis ca 45 Volt).

Ich mag keine zusätzlichen Akkus für die Beleuchtung, daher nutze ich lieber den vorhandenen Flugakku.

Konstanstromquelle: https://www.amazon.de/LED-Konstantstromquelle-MEANWELL-LDD-500H-500-mA/dp/B00OVCBK5C/ref=sr_1_3?ie=UTF8&qid=1518277112&sr=8-3&keywords=konstantstromquelle+500ma

Grüße

Flugdeti

Hi Flugdeti!

Danke für den Tipp. Finde die Idee mit der Konstantstromquelle prinzipiell gut, nur frage ich mich gerade, wie Du das bei einer kompletten Modellbeleuchtung mit Positionslichter, ACL Blitzer, Landescheinwerfer halbwegs vernünftig machen willst? Da brauchst Du ja dann fast pro Emitter so ein Teil (wären in der Viper 8 Stück), weil diese ja unterschiedlich eingeschalten sind und dadurch der Stromverbrauch stark variiert.

Für einzelne LED´s aber ein super Tipp.

max-1969
10.02.2018, 18:01
Hab heute auch noch gleich die Radschächte verklebt. Da ich einen steckbaren Anschluß bei den Fahrwerkselektroniken gemacht habe dachte ich, eine
Verklebung sei der einfachste Weg. :rolleyes: Also die Stellen gereinigt und mit Uhu Allplast die Schächte verklebt. :)

Zur Fixierung der Position bis zum Aushärten bzw. damit die Schächte auch überall schön anliegen habe ich diese mit Malerkreppband, welches herstellerseitig auch zur Fixierung der Ruder, etc. bei Auslieferung der Maschine verwendet wird, genommen und habe mir nichts dabei gedacht. :(

Leider hat sich das als Fehler herausgestellt und die vermeintliche einfache Aufgabe wird jetzt etwas aufwendiger :mad:

Am Krepband ist leider einiges der Farbe der Schächte hängen geblieben und so heißt es später mal ..... nachlackieren :mad:

So sieht das derzeit aus .....

1912004

.... also mach nicht den gleichen Fehler, dann zumindest bei meinen Radschächten hatte das unschöne Auswirkungen.

hps
10.02.2018, 18:28
Servus Markus,
schön, dass es weiter geht :cool:. Ja, sogar bei meinen verschraubten Radkästen viel mir auf, dass die schwarze Farbe an den ABS-Teilen teilweise sehr schlecht hält und ich hatte auch einige Abplatzer. Besonders an den Kanten. War mit einem dicken schwarzen Edding-Stift aber sofort behoben und nicht sichtbar.
Jetgruß Peter

Waldy74
10.02.2018, 19:00
Das selbe Problem hatte ich auch und um nach
zu lackieren kommt man nich drum herum! Die
Deckeln sind vermutlich nicht angeschliffen
worden und auch nicht entfettet worden, sonst
würde die Farbe besser halten.
Gruß Walter

max-1969
11.02.2018, 11:00
Servus Markus,
schön, dass es weiter geht :cool:. Ja, sogar bei meinen verschraubten Radkästen viel mir auf, dass die schwarze Farbe an den ABS-Teilen teilweise sehr schlecht hält und ich hatte auch einige Abplatzer. Besonders an den Kanten. War mit einem dicken schwarzen Edding-Stift aber sofort behoben und nicht sichtbar.
Jetgruß Peter

Hi Peter!
Geht nach wie vor nur schleppend weiter, da kaum Zeit da ist, aber es drängt mich ja nicht wirklich etwas.
Danke für den Tipp mit dem Edding,mache ich auch, und bei den Kanten funktioniert das sehr gut ... bei größeren Flächen wie hier
sieht man das aber schon ziemlich, wenn man das mit dem Edding macht.
Jetzt mach ich mal an anderen Stellen weiter und am Schluss werde ich dann die ein oder andere Stelle nachlackieren.

bimbim328
11.02.2018, 12:37
Hi Markus,

mach Dich nicht so verrückt wegen den Radhausschalen, ich bessere sowas ebenfalls
"nur" mit Edding aus. Schließlich steht das Modell ja die meiste Zeit auf den Rädern,
ich bin davon überzeugt am Flugplatz wird sich Niemand auf den Boden legen um
zu kontrollieren ob die Radhauschalen ordentlich lackiert sind ;)
In der Luft sieht man´s dann sowieso nicht mehr.
Sehen übrigens gut aus Deine Landescheinwerfer :cool:

Gruss Thomas

hps
11.02.2018, 13:30
... mach Dich nicht so verrückt wegen den Radhausschalen, ...
Da hast du absolut Recht, Thomas, nur das Problem ist, dass man das selber immer vor seinem geistigen Auge sieht ;). Ich kenn' das und könnte damit auch nicht leben :)! Wir sind schon alles Verrückte :D!
Jetgruß Peter

bimbim328
11.02.2018, 15:06
Da hast du absolut Recht, Thomas, nur das Problem ist, dass man das selber immer vor seinem geistigen Auge sieht ;). Ich kenn' das und könnte damit auch nicht leben :)! Wir sind schon alles Verrückte :D!
Jetgruß Peter

Ich weiß Peter, ich bin ja selber auch nicht anderst ;)
Aber über solche "Kleinigkeiten" habe ich mittlerweile gelernt
drüber wegzuschauen :)

Gruss Thomas

max-1969
11.02.2018, 19:43
Da hast du absolut Recht, Thomas, nur das Problem ist, dass man das selber immer vor seinem geistigen Auge sieht ;). Ich kenn' das und könnte damit auch nicht leben :)! Wir sind schon alles Verrückte :D!
Jetgruß Peter

Tja, da muss ich mich leider Peter voll anschließen, da sehe ich dann selber immer wieder hin .... und das geht nicht :rolleyes:

Wie hat mal einer bei einem F5B Bewerb in Meggenhofen gesagt ....... "So hat halt jeder seinen Vogel ..... aber ich kann meinen fernsteuern !" :D:D:D

max-1969
18.02.2018, 18:56
So, die Beleuchtungsverkabelung ist zumindest bis in den Rumpf (und exclusive der Randbögen) fertig vorbereitet.


Hab die Buchsenleiste bei aufgesetzten Tragflächen eingeklebt.

1917003

Funktioniert recht gut beim auf und zumachen, :cool: war aber auch ganz schön viel Arbeit. :rolleyes:
Am Empfängerbrett kommen zunehmend mehr Kabel zusammen ..... :cool:

Und eben auch die kleine Beleuchtung ist de facto anschlussfertig. Habe derzeit nur Positionslichter / Blitzer / Landescheinwerfer für die Tragflächen angeschlossen.
Evtl rüste ich später im Rumpf auch noch zwei Blitzer nach, aber zuerst kümmere ich mich um wichtigere Sachen.

1917002

max-1969
18.02.2018, 21:57
Die Servokabel von Höhen- und Seitenleitwerk habe ich nun auch im Rumpf im Bereich des Impellers fixiert .... einfach einen Trinkhalm übergestülpt und mit kleinen Holzplättchen am Rumpf fixiert. :)

1917158

Vom Bugfahrwerk mit Einziehfahrwerk und Lenkservo gab es keinen "versteckten" Weg, darum habe ich einfach ein paar kleine versteckte Aussparungen gefräst (war etwas schwierig ranzukommen, darum gewinnen diese auch keinen Schönheitspreis) :rolleyes:

1917161

und schon konnten die beiden Servokabel eingefädelt werden und verschwinden hinter den entsprechenden Spanten ohne extra fixiert werden zu müssen. :cool:

1917162

max-1969
20.02.2018, 21:45
Da ich ja selber einmal den Unterschied geschlossenen zu offenen Einlass kennen lernen möchte, habe ich nun eine Reglerposition gesucht, die im ersten Schritt für den geschlossenen Einlass passt, später aber auch bei offenen Einlass ohne große Änderungen machbar ist.

Ich habe jetzt einen quadratischen Ausschnitt in einen Einlauf geschnitten und mit etwas Holz eine passende Befestigung aufgeklebt damit der Regler nicht zu weit eintaucht und stabil gehalten wird.

1918305

Mit Regler sieht das dann so aus.

1918303

und so von innen

1918304

Waldy74
21.02.2018, 07:24
Hallo Markus
Eine super Lösung hast du da für dein Regler
gefunden, perfekte Kühlung für Langlebigkeit.
Bei mir ist es nach den Umbau vom ersten
Versuch ziemlich ehrlich.
Gruß Walter

Flotschi81
22.02.2018, 22:31
Leute was meint ihr.,
Kann man das Teil mit einer K60 betreiben? Aber ich denke das müsste klappen oder?

Bin für euren Input dankbar:-)

Lg
Floh

hps
22.02.2018, 22:53
Servus Floh,
keine Frage, natürlich geht das. Im Flug hast du mit der P60 mehr als ausreichend Schub. Startgewicht dürfte sich bei 8-8,5kg einpendeln. Eine Hartpiste wäre von Vorteil. Bei ausreichend langen gepflegten Rasen hätte ich auch keine Bedenken! Bei einer Neuanschaffung einer Turbine für diese Viper würde m.E. die K70 oder die VT80 gut passen!
Jetgruß Peter

Flotschi81
23.02.2018, 07:12
Hallo Peter!

Ja deshalb hab ich mir so meine Gedanken gemacht! Aber ich denke auch das wohl eher 7-8kg Schub besser beim Start auf Rasen sind! Mal schaun was es wird! Entweder K70(ist im Moment die erste Wahl) od die K80!
Auf alle Fälle aber eine Kingtech!

Sehen wir uns heuer wieder mal beim anderen Peter!?? ;-))

Lg
Floh

Waldy74
23.02.2018, 07:34
Hallo Flo

Waldy74
23.02.2018, 07:37
Hallo Floh
Mein Kollege ist gerade im Bau mit einer
60ger bine. Es würden einige spanten gebaut
für schubrohr usw.
Gruß Walter

hps
23.02.2018, 09:53
... Sehen wir uns heuer wieder mal beim anderen Peter!?? ;-))
Davon ist stark auszugehen :D!

max-1969
24.02.2018, 11:56
Heute hat endlich der Antrieb (Jetfan 120 Pro samt HET 800-73-590) im Rumpf Platz genommen :) (Kabel gehören natürlich noch befestigt und eine Schraube fehlt beim Impeller noch). Geht ganz schön eng zu, da ich das Schubrohr mit maximalem Durchmesser beim Auslass erstellt habe und dadurch das Rohr kaum mehr weiter nach hinten schieben konnte. :rolleyes: Wie schon mehrmals geschrieben versuche ich im ersten Schritt auch mal den geschlossenen Einlass, da ich bei meiner Hawk auf Grund der vorhandenen Kanäle nicht die Möglichkeit hatte (waren viel zu groß für den 110er)
Hier sind die Kanäle meines Erachtens nach ganz brauchbar, daher der Versuch. :rolleyes: Ich habe ja auch noch eine kleine Anformung an die Kanäle laminiert da auch diese Kanäle ein wenig größer sind als der Jetfan Mantel. Sah ganz gut aus, nach dem Einbau muss ich aber sagen, dass dies nicht so präzise montierbar ist als ich mir das vorgestellt habe. :(


1919637


Nach den ersten Flügen weis ich dann mehr und werde voraussichtlich wie Jürgen auf Open Duct umbauen. :rolleyes:

Eine bessere und wesentlich einfachere Idee hat da Michael Reisl von Modellbau Reisl gehabt, der einfach eine Jetfan Kunststoff Einlasslippe verwendet und die Kanäle an der Lippe anstoßen lässt. :cool:
Michael stellt das sicher noch hier ein.

max-1969
24.02.2018, 12:09
Habe die Tage das Bugfahrwerk mit der neuen Nocke mal probeweise montiert. :) Bei mir ist die Aufnahme schräg eingeklebt und so steht das Fahrwerksbein unten etwas raus. :(
Ist das bei Euch auch so und habt ihr das so belassen oder etwas unterlegt, damit das Bein weiter rein kommt.:confused:
Ist zwar nicht viel, aber stört mich irgendwie etwas.

1919639