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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Schubrohr aus einem 3D Drucker



Savoy73
07.11.2017, 00:17
Moin zusammen,

ich wollte wohl gerne ein zweiteiliges Schubrohr produzieren lassen.

Dabei wollte ich mal um eure Erfahrungswerte bzgl. Material des Schubrohrs erfahren.

Die Innenoberfläche sollte schon relativ glatt sein und eine gewisse Festigkeit aufweisen. Ich habe mal die Dicke von 0,8mm vom Schubrohr herangezogen. Das sollte denke ich mal ausreichen? Und habt ihr mal was zum Vorzeigen. Was geht und was geht nicht?

Die längsten Teile sind max. 36cm lang und haben max. ein 113mm Außendurchmesser. Im unteren Bild sieht man das "grün/gelb" gezeigte Schubrohr:

1865213


Des Weiteren würde ich gerne den Einlaufkanal auch aus einem 3D Drucker entstehen lassen und eine Positivform zur Herstellung eines GFK-Rohr heranziehen. Was für ein Material wäre hier angebracht?

Gruß Frank

Stein Elektronik
07.11.2017, 08:12
Hi,

0,8 mm sollte gerade noch gehen. Material ist glaube ich egal, PLA oder ABS.
Aber Du wolltest doch glatte Innenwände haben. Das Rohr wirst Du mit sog. Supports oder Stützen drucken müssen.
Bei Simplify 3D z.b: kann man die leicht raus brechen aber da muss man dann auch überall dran kommen und da werden immer noch Unebenheiten bleiben, die man mechanisch entfernen muss. Könnte in so einem Rohr etwas schwierig werden. Vielleicht in der Längsachse aufschneiden, 2 teilig drucken und dann zusammen kleben.

Für den Einlaufkanal kannst Du ganz normales PLA oder ABS nehmen.

Ripper67
07.11.2017, 18:25
Hallo Frank
0,8 mm sind schon grenzwertig(zumindest bei mir)klappt auch nur wenn Du sehr fein druckst.Mein erster versuch einen Einlaufkanal zu drucken habe ich mit 0,2 mm gedruckt und beim drücken (schon etwas fester)ist er dann gebrochen.
Ich habe dann nochmal etwas feiner gedruckt mit 0,15 und max. mit 50 mm pro sek.und selbst da hast Du leichte rieffen im Kanal.
Was das Material angeht drucke ich mit PLA möchte aber mit PETG auch mal probieren da PETG etwas stabilier sein soll,aber leider auch etwas flexibeler.
Denke das PLA gut gehen sollte.
Bei mir ist es egal (offenes System)da mein Kanal nur der Luftführung dient,ich habe viele Spannten vorne da würde die Luft ganz schön verwirbelt werden deshalb habe ich eine Luftführung gemacht,sont hätte ich komplett auf den einlauf verzichtet.
Möchtest Du einen sehr sauberen Kanal würde ich sogar auf 0,10 Druckstärke gehen und 40 mm geschwindigkeit,damit sollte es dann schön glatt werden,vorausgesetzt Du hast gutes Filament,da soll es schon unterschiede geben.Ich habe mir gleich gutes gekauft und habe leider keinen vergleich, da aber meine Drucke (für mich)ziemlich gut sind reicht das mir;)
Probiere mal erst ein kleines Stück,danach kannst Du sehen ob Du mit der Qualität zufrieden bist.
Was die Stützen betrifft würde ich erst ohne probieren,da diese recht mühsam zu entfernen sind.
Hier noch ein Bild von meinem gedruckten Kanal (auch zweiteilig):D
LG Michael

Petr H.
07.11.2017, 19:57
Hello,

i have some experience with 3D print of intake tubes. I am using only PET-G it is better than PLA, because PET -G has high heat resistance than PLA. Also flexibility is better and coherence of layers.
Here is intake for our kit Saab Vigen 120mm edf.
18654571865459

Savoy73
08.11.2017, 13:15
Moin zusammen,

ok, wenn man eine feine Oberfläche verwirklichen möchte, muss man halt unter 0,1mm Druckauflösung gehen und die Druckgeschwindigkeit stark reduzieren. Die Druckhöhe vom Modell muss angepasst werden, weil ein normaler 3D Drucker halt nur begrenzten Bauraum hat….Mmmh :rolleyes:

Ich habe zwar kein 3D Drucker, aber ich wäre nicht abgeneigt mir einen zu zulegen. Die Auswahl ist schon sehr groß…vom Bausatz bis fix und fertig.

@ Petr H:

Very impressive your work.

What kind of FFF printer do you use? An image from the FFF printer would be fine.

And what printing resolution, printing speed and diameter extruder is available at your printer?

regards Frank

Petr H.
08.11.2017, 19:08
Hello Frank,

It is printer designed exactly for us. Print area is 300x300x500 - z lift.
Layer 0,28 mm
Print time is 6,5 hours (lenght 480mm)
one perimetr, PET-G

Just we are working on new big cube - 500x500x1000
BR
Petr18658961865897

Stein Elektronik
08.11.2017, 19:28
Ahh..you can print it vertical..no supports needed..just a big raft..

Bei der Höhe im Z Bereich kann man es natürlich senkrecht drucken..keine Stützen erforderlich...nur ein Gitternetz drunter,damit es beim Drucken nicht umkippt.

Hans Rupp
09.11.2017, 16:01
Hello Frank,

It is printer designed exactly for us. Print area is 300x300x500 - z lift.

BR
Petr

Hello Petr,

very nice printer with a very useful print aera. Who sells such customized printers ?

Hans

Petr H.
09.11.2017, 18:53
We cooperate together. Just we are testing it. This printer was designed for creating masters for forming and other modeller accesories. Next selling we will do it.
Here is some photos of first print master of our new sporjet. (Lenght 2800mm) Here we used PLA.
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Savoy73
14.11.2017, 19:17
Moin zusammen,

das wird wohl dahin laufen das ich mir ein gebrauchten Ultimaker 2+ zulegen werde und diesen ein paar Updates verpasse.

Die Herstellung der Positivform wird auch beim Schubrohr stattfinden, aber alles mit der Zeit. Der Jet ist noch nicht fertig gezeichnet.

Gruß Frank

Funflyer 69
14.11.2017, 21:12
Wunderschön! Eine Bucc für zwei SM-110. Ein Traum, wenn sie fertig ist...

Um auch mal was konstruktives beizutragen: Wenn Du kannst entschärfe die Radien an Schubrohr noch etwas. Direkt hinter dem Impeller mit dem Radius nach außen beginnen und dann reicht es, wenn die letzten 5 cm gerade sind.

Gruss
Sascha

Savoy73
14.11.2017, 23:41
Hi Sascha,

es geht da noch was. Die Druckstufe ist dann aber stärker ausgelegt.

Ich kann so, wie es jetzt ausschaut, das letzte Schubrohr max. 1,5-2cm nach hinten schieben bzw. drehen. Der Impeller bzw. das erste Schubrohr kann man nach hinten schieben und durch die Service-Klappe / Radschacht nach draußen befördern.

Der Stumax und das einklappbare Hauptfahrwerk braucht sehr viel Platz.

Der Spant, wo das Steckungsrohr befestigt wird, ist von der Krafteinleitung halbwegs stabil ausgelegt. Ein Kompromiss, denn man eingehen muss, wenn auch ein gewisser Teil vom „Schub“ flöten geht.

Gruß Frank