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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Failsafe-Pflicht in Q500?



hsteinhaus
22.03.2007, 10:33
Hallo,

ich bin durch Zufall gerade auf eine mir bis dato unbekannte Regel Nr. 5.2.3 in den F3D-Regeln gestoßen:


Die Funkanlage zur Steuerung des Flugmodells muss über eine Fail-Safe-Funktion verfügen. Die Fail-Safe-Funktion muss so programmiert sein, dass sie den Motor abschaltet, wenn die Funkverbindung unterbrochen wird.


Im Prinzip zwingt mich diese Regel, meinen bewährten und erprobten Schulze-Empfänger (bislang 0 registrierte Störungen in einigen zig Flügen) rauszuwerfen und gegen einen gleich großen SPCM-Empfänger zu ersetzen. Für einen vollwertigen PCM-Emfänger fehlt in meinem Q500-Flieger leider der Platz (zumindest an der richtigen Stelle, die durch Kabel und Schwerpunkt mehr oder weniger vorgegeben ist).

Leider gibts in der Größe nur den smc-14 und den smc16-scan. Beide sind aber in der Vergangenheit nicht gerade durch besonders positive Berichte aufgefallen, besonders im Pylonumfeld.

Ist diese Regel für Q500 überhaupt relevant? Wenn ja, wie handhaben ihr das?

Viele Grüße,
Holger


PS.: Welchen tieferen Sinn hat es eigentlich, das "Copy-Protect"-Bit in den Regel-PDFs zu setzen? Das Abtippen der Regeln für Zitate kann doch irgendwie doch nicht der letzte Schluss der Weisheit sein, oder?

PPS.: Zum Glück schert sich mein xpdf nicht um irgendwelche suspekten Bits ;)

Kleinatze
22.03.2007, 10:46
Hallo!

Es gibt von Conarad - Elektronik ein kleines Fail - Save - Modul, welches einfach in die Absteller - Servoleitung eingeschleift wird. Du kannst also bei deinen PPM Empfängern bleiben.

Grüße
Andreas

Agent Smith
22.03.2007, 11:55
Hallo Holger,

"52Q.1 Allgemeines
Die Bestimmungen für Pylon-Rennmodelle, KZF 43-52 (Klasse F3D) sind anzuwenden, wenn nicht ausdrücklich etwas anderes angegeben wird."

Alles was in den F3D Regeln steht, gilt auch für uns, es sei denn in den Q500 Regeln wird eine entsprechende eben Q500 Modelltypische Ergänzung angewandt.

Zur Verdeutlichung hole ich mal etwas weiter aus:

Die 'Q500 Sport' Regeln bauen auf der 'Q500' Regel auf, die Q500 Regeln wiederum auf den F3D Regeln. Klargestellt im ersten Satz im Reglement (siehe oben). Man muss sich also auch unbedingt die F3D Regeln durchlesen da diese Teil 'unseres' Q500 Reglement und der Sportklasse sind!

In den Regeln der Q500 Klasse sind also prinzipiell nur die Unterschiede zur F3D Klasse enthalten. Im Reglement der 'Q500 Sport' sind folgerichtig auch nur die Unterschiede zur Q500 Klasse geregelt.

Das ist z.B. der Grund warum in den Q500 Regeln auch keine Hubraumbegrenzung aufgeführt ist, da diese Beschränkung (auf 6,6ccm^3) schon in den F3D Regeln enthalten ist. Auch unsere eigentliche Flugaufgabe und wie die Wertung etc. erfolgt steht nur in den F3D Regeln.

Die Klassen sind eng miteinander verwandt, daher kommt das.

Auch noch wichtig:

- Die Rahmenausschreibung 2007 - Salopp erklärt stellt sie klar was dieses Jahr abgeht ;)

- die nationalen Ergänzungen bei F3D - da steht aber nicht viel drin, trotzdem mal reinschauen.

Alles ist auch auf der DAEC Seite oder von Georgs und meiner Seite verlinkt.

Und natürlich gelten die 'Allgemeinen Teile' der BeMod 2007 (ist die Abkürzung für "Bestimmungen für den Modellflugsport") wie sie für jede Klasse im Daec gelten:

http://www.modellflug-im-daec.de/bemod/html/t3.htm

Das hört sich jetzt schlimmer und komplizierter an als es ist. Wir nehmen an einer Meisterschaft teil und nicht an einem Feld Wald und Wiesen Ballonstechen, da muss man zum Verständnis im Hinterkopf haben, das das eine entsprechende Ordnung braucht auch damit der Spaß nicht auf der Strecke bleibt.

F5D Limited ist zu F5D beispielsweise auch genau so aufgebaut.

Generell gilt: Bei Fragen einfach fragen ;)

--

Zum Thema failsafe, ich denke viele werden PPM mit den failsafe Modulen fliegen. Zum smc16 scan: Also bis auf die unerklärlichen Vorfälle am Sonntag in Riepe letztes Jahr, habe ich mit dem smc16 scan null Probleme. Ich werde dieses Jahr aber zusätzlich noch einen anderen Empfänger fliegen um im Fall der Fälle nicht mit einem Typ Empfänger da zu stehen. (smc19 DS).

PPM Wackler finde ich doof und gingen mir ziemlich auf die Makrone und verursachen ausserdem graue Haare. Deswegen trage ich so einen großen Helm damit man die nicht sieht ;)

Gruß

Mario

em.ka.
22.03.2007, 17:26
Kuckt mal hier:

http://shop.lindinger.at/product_info.php?products_id=57506&osCsid=r24349i5duh1dj49k86khsr6d1

Funktioniert super und geht mit fast jedem Quarz

Gruß
Martin

Spunki
23.03.2007, 09:15
Der Empfänger ist bestimmt sehr gut (für PPM), allerdings hat sein FailSafe eine Verzögerung von 2Sek., liegt das dann noch innerhalb des Reglements?

siehe Beschreibung:
http://shop.lindinger.at/pdf/57506.pdf


Grüße Spunki

Tobias Reik
23.03.2007, 09:42
... ich würde eher zu einem Simprop Scan7 V2 tendieren...
... oder ein Multiplex RX7-Synth-DS-IDP, wenn man bereit ist etwas mehr geld auszugeben.

Tobi

Spunki
23.03.2007, 10:50
Hallo Tobi

Bestimmt auch zwei gute Empfänger, haben die auch eine "Sendersignaturerkennung" so wie obiger MZK?

Bei Kanaldoppelbelegung bestimmt hilfreich ...


Danke und Grüße

Spunki

Tobias Reik
23.03.2007, 11:03
Kann ich nicht genau sagen - was ich weiß ist, daß beide Empfänger die anzahl der gesendeten Kanäle als "Fingerprint" mitspeichern...

... ich hatte halt schon den vergleich mit einem Kollegen und seinem Octavia, oder wie das Teil hieß, aus der gleichen Serie, und dieser konnte im Vergleich mit einem Scan7 V1.8 (Software V2, Hardware v1 - und die Hardware ist ab V2 nochmal deutlich besser) nicht wirklich glänzen :(
... ich muß bekennen, daß ich aber auch mit den 5.35 im SAL unglücklich bin.

Grüße
Tobi

P.S.: Ich habe nur noch Scan7 v2 und RX7/9 Synth DS IDP in bertieb !

Kleinatze
23.03.2007, 11:11
Hi Leute!

Zum Thema "Scan - Empfänger" hab ich mal nen neuen Beitrag aufgemacht!

http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=616132#post616132

Gruß
Andreas

kasumi
23.03.2007, 11:42
Hallo Jungs.

Ich setze seit längerer Zeit 2 sorten von Empfängern ein.

Als erstes den Graupner SMC 19 DS .
Ein hervorragender Empfänger der auch in meinen Speedmodellen platz findet und bis jetzt auch unter schwirigen Bedingungen seinen Dienst ohne erkennbare Störungen verrichtet.

2.
ACT DSQ 8 Digital mit Failsafe .
Ein sehr günstiger Empfänger der zuletzt in meinen Q500 Modellen eingesetzt wurde und perfekt funktioniert.
Auch in Ripe 2006 wo viele Piloten große Probleme hatten funktionierte dieser Empfänger ohne aussetzer .

Wichtig für mich , das es Doppelsuperhaedempfänger sind da sie auch Spiegelfrquenzen (Radiosender z.B)heraus Filtern.

Mit Scan habe ich keine Erfahrung.

Wo ich mir aber sicher bin ist das demnächst auch bei uns die 2,4 GH Technik einzug halten wird.


Gruß Kasumi

hsteinhaus
23.03.2007, 15:54
Hallo,

Mmh, einen Empfängertausch wollte ich eigentlich gerade vermeiden. Im Gegensatz zu einigen anderen getesteten Empfängern scheint der Schulze als einziger perfekt zu funktionieren und auch bei tiefen und weit entfernten Wenden keinen einzigen Wackler zu produzieren. Never touch a running system, wie es so schön heißt...

Ich denke, ich werde das Failsave-Modul mal testen, auch wenn es sicher nicht ganz das leistet, was ein PCM-Empfänger aufgrund der Prüfsummentechnik könnte.

@Mario
Danke für die Erläuterungen. Dann lag meine Vermutung ja nicht so falsch.

Viele Grüße,
Holger

Agent Smith
23.03.2007, 16:28
Der Schulze 835 (ohne Punkt) bin ich vorher geflogen, der hat prinzipiell auch gut funktioniert - bis zur Störung ;). Er hat die blöde Angewohnheit trotz der ich sag mal hold Möglichkeit zuvor immer etwas rumzuzappeln. Für mich soweit unerklärlich war das bei mir immer ein abtauchen auf Tiefe - dicht über die Grasnabe vom Spitz kommend. Ich hatte mich jedes mal gewundert warum das Einschlaggeräusch nicht kam so knapp wars... Seitdem haben Roland und ich besagte Graue Haare mehr auf dem Kopf. Deswegen nur noch in EPP Modellen PPM, so seh ich das. Unter den PPM Empfänger ist der Schulze eine gute Wahl wie ich finde. Auch was das 'unterscheiden' von Sendern betrifft. Aber meiner Meinung nach als PPM Empfänger gegenüber SPCM im Nachteil.

Beim smc16scan oder smc19ds bleiben die Ruder "direkt" stehen und das Modell macht keine unvorhersehbaren Mannöver. Zum Thema lange holdzeiten sieht es bei 16er und 19er bei spcm und mc22 so aus : "Der Empfänger geht bei fehlendem Signal nach 23 ms in den Hold Modus und bei Wiedereintreffen des Signals nach ebenfalls 23 ms auf Funktion."

Von langen hold Zeiten kann bei diesen Empfängern keine Rede sein, und kleinste 'Störungen' werden einfach ausgebügelt ohne jedesmal den Flieger in irgendeine Richtung abhauen zu lassen. Für mich ein deutlicher Gewinn gegenüber PPM oder 'gleitender failsafe Funktion'. Wie lange die Holdzeiten (Wann macht der empfänger dicht / wann macht er wieder auf) bei anderen Empfängern sind, würde ich vorher im Detail genau klären, das kann durchaus für unliebsame Überraschungen sorgen wenn diese besonders lang sind.

Aber da hat jeder so seine eigenen Ansichten und Erfahrungen.

Voodoo
23.03.2007, 18:56
Nur mal als Tipp,
daß Allerlei von Zuberhörempfänger hat sich beim Verbrennerpylon nicht gerade bewährt!
Jetzt bitte keine Kommentare, "bei mir funktionierts"
kann ja sein, es bleibt aber jedem selbst überlassen was er in seinen Flieger einbaut.
Ich verwende nur Empf. PCM oder SPCM und Sender von einem Hersteller!
Die Zeit der FailSafe Verzögerung ist im Regelwerk nicht festgelegt,längere Zeiten (1-2sec) habe den Vorteil, daß man nicht wegen jeder kleineren Störung einen Motorabsteller hat.

Gruß

Georg

Kleinatze
23.03.2007, 19:10
In 2s legt ein F3D-Renner etwa 180m zurück!

Dies nur zur Info!

Agent Smith
23.03.2007, 19:12
Falsch nach spätestens 1,27 sekunden der Parabel stellt der Humus den Motor ab. ;)
http://www.swr3.de/dynamic/lasshoeren.htms?typ=2&id=581

Schorsch hat recht, das Reglement definiert keine exakte Zeit.

Voodoo
23.03.2007, 19:42
Genau!
Wenns länger als 1 sec dauert hat sich der Flieger schon sanft im Gras abgerolllt:D


Gruß

Georg

Quicky malle
24.03.2007, 00:15
Hab mir auch so ein Failsafemodul bei Conrad bestellt.
Funktioniert prima, schalte ich meinen Sender aus geht fast schlagartig der Absteller zu.
Problem wenn der Akku schlapp macht, löst das Modul zwar aus aber der Akku hat nicht mehr genug Kraft das Absteller-Servo zu betätigen.
Das tritt natürlich nur dann auf wenn der Akku ganz plötzlich schlapp macht, wenn der Akku langsam lehr wird funktioniert das Abstellen wunderbar.

Ja,ja am Besten Testen !

Gruß
Malte

Quicky malle
24.03.2007, 00:18
Das Teil von Conrad iss sogar wasserdicht, falls es mal regnet oder so !
Das Modul von Conrad ist von einm RC Car Hersteller (Carson oder so).

midgetmustang
24.03.2007, 19:09
Hallo

Ich habe eine MX-12 und jage die Schrankwand jetzt mit SPCM um den Kurs.
Da ich mich gewundert habe, wie das da wohl funktioniert habe ich mal getestet.

Wenn ich zB den Sender ausschalte, schlaegt das Failsafe ziemlich schnell zu. Ist die Stoerung vorbei, macht das Failsafe wieder sehr schnell auf.
Ist die Stoerung also nur kurz, stellt mein Motor gar nicht ab.

Gruss

mm

fly2pylon
26.03.2007, 11:51
Nur mal als Tipp,
daß Allerlei von Zuberhörempfänger hat sich beim Verbrennerpylon nicht gerade bewährt!
Jetzt bitte keine Kommentare, "bei mir funktionierts"
kann ja sein, es bleibt aber jedem selbst überlassen was er in seinen Flieger einbaut.
Ich verwende nur Empf. PCM oder SPCM und Sender von einem Hersteller!


Georg, Du sprichst ein wahres Wort gelassen aus.

Wenn ich in Stratosphärenhöhe um den Kurs fliege "funktioniert" so gut wie jeder Empfänger bzw. man merkt auftretende Störungen oder ein kurzes Hold nicht wirklich. Die sensibelste Funktion in unseren Fliegern ist verständlicherweise das Höhenruder, ein Wackler (PPM) bedeutet in der Regel daß der Flieger einen deutlichen Satz auf Höhe oder alternativ Tiefe macht. Bei 320 km/h und 5-10 m über dem Boden in Messerfluglage kann man sich angenehmeres Vorstellen. ;) Das war für mich die Motivation auf PCM bzw. SPCM umzustellen.



Die Zeit der FailSafe Verzögerung ist im Regelwerk nicht festgelegt,längere Zeiten (1-2sec) habe den Vorteil, daß man nicht wegen jeder kleineren Störung einen Motorabsteller hat.


Die Zeit der Verzögerung ist höchstwahrscheinlich im Regelwerk ab 2009 auf 0,2 Sekunden definiert. Größere Verzögerungen machen in meinen Augen auch keinen Sinn. Beim PCM von Graupner kann die Zeit eingestellt werden beim SPCM nicht.

Ich bin übrigens die letzten 3 Wettbewerbe in 2006 mit SPCM und Fail-Safe "Motor aus" geflogen und hatte keinerlei Probleme mit nicht gewollten Abstellern. Eine Diskussion hierüber ist also eher theoretischer Natur.



Das Teil von Conrad iss sogar wasserdicht, falls es mal regnet oder so !


Fliegst Du ein Cabriolet? ;)

Gruß
Gerald

0815
27.03.2007, 03:15
Hallo !
Den schulze 5.35 kann man auf allen Kanälen frei programmieren ,u.a. Mischfunktion von 2 Kanälen ,Kanalzuordnung ,Failsave ...
Wer Interesse hat kann sich die Prog.software auf der Homepage downloaden und mal in die große Welt der schulze-Empfänger-Programmierung :D schnuppern .
Der "Haken" an der Sache ist ,dass zum eig. programmieren noch ein Kabel und einen Adapter brauchst -macht mal kurz 40.- Euro :( !
Aber wenn Du nur einen 5.35 besitzt lohnt sich das wohl nicht ???

Greetz Chris

PS :Könnte Dir anbieten deinen 5.35 für dich zu proggen -bei Interesse einfach pn .

attackjack
27.03.2007, 13:00
Hi Jungs,

Ein heiß diskutiertes Thema, welcher Empfänger..... Aber Die Störungen treffen überdurchschnittlich oft am Spitz ein, immer dann, wenn man auf sich zufliegt, oder?

Welchen Anteil daran hat die Verlegung der Antenne? Wir legen oftmals aus Einfachheitsgründen die Antenne im Rumpf nach hinten.... - ist ja auch klar, der Empfänger liegt im Rumpf, der Rumpf ist nach hinten am längsten, die Antenne liegt dort gestreckt am angenehmsten verbaut und geschützt.

Am Spitz fliegt der Flieger auf den Sender zu, die Antenne hat die geringste projizierte Fläche, die Entfernung ist am größten, der Empfang ist am schlechtesten, --> es Zuckt.

Optimal wäre eine Verlegung der Antenne zu je 1/3 in den 3 kartesischen Achsen einen Koordinatensystemes.... aber so groß ist der Flieger nicht... Welche alternativen Antennenverlegungen gibt es bei Holzfliegern, in denen ich im Leitwerk kein Antennenröhrchen zum Führung der Antenne einbringen kann. Schneidet Ihr die Antenne ab und verbindet eine fest eingebaute Antenne gleicher Länge mit dem Empfänger?

Gibt´s Tipps aus Eurer Sicht und Erfahrung um den "natürlichen" Empfang zu verbessern? Kann man die Antenne ohne Störeinflüsse zum Beispiel unter 45° Wickelrichtung um einen großen Kern (z.B. Papprolle) wickeln und hinten im Rumpf verstauen?

mfg Uli

hsteinhaus
27.03.2007, 13:14
Welche alternativen Antennenverlegungen gibt es bei Holzfliegern, in denen ich im Leitwerk kein Antennenröhrchen zum Führung der Antenne einbringen kann. Schneidet Ihr die Antenne ab und verbindet eine fest eingebaute Antenne gleicher Länge mit dem Empfänger?

Ich habe in meinem aktuellen Q500-Modell genau das versucht: ich habe ein langes Bowdenzug-Röhrchen im V-Leitwerk eingearbeitet, dass dann durch den Rumpf bis unter die Fläche reicht. Der Bogen zwischen Leitwerk und Rumpf lässt sich recht einfach bewerkstelligen, wenn man es etwas warm macht. Was ich mit dem Rest der Antenne mache, ist noch nicht sicher, das wird die noch ausstehende Flugerprobung zeigen. Dabei dürfte der Schulze mit der Störungsanzeige ganz nützlich sein. Vor steckbaren Antennen habe ich immer etwas Angst. Die Lötstellen am Stecker sind in Verbindung mit den gelegentlichen mechanischen Belastungen einfach ein Sollbruchstelle.

@Chris
Sehr interessante Sache, das war mir bislang noch nicht bekannt. Danke für das Angebot, jetzt muss ich heut abend erst mal nachsehen, ob zumindest einer meiner Schulze-Empfänger überhaupt schon von der programmierbaren Serie ist. Werde eventuell darauf zurückkommen.

Viele Grüße,
Holger

Agent Smith
27.03.2007, 13:17
Du meinst so in der Richtung (?) ;):

http://www.darrolcady.com/Racing_Info/Tips-tech/Antenna.htm

Also auch um den Luftwiderstand der baumelnden Antenne zu verringern macht das Sinn. Ich wollte das auch dieses Jahr mal testen. Mus man halt aufpassen, das man nicht mit der Anlenkung ins Gehege kommt - mechanisch. Ggf. auch dickere GFK Rohre statt CFK.

Das Problem ist bei Handsendern auch, das man mit der Antenne genau aufs Modell zeigt. Nicht jeder achtet darauf die Antenne bzw. den Sender entsprechend zu halten bei der Wende am Spitz.

Deswegen fliege ich, und vermutlich auch Mr. F3D einen Bauchladen.

Ich werde übrigens an der Startstelle aus diesem Bauchladen heraus künftig Erdnüsse und sonstiges Knabberzeug verkaufen :D :D ;) ;)

Kleinatze
27.03.2007, 13:40
Hallo Antenneverleger!

Von mehreren F3D - Piloten erhielt ich immer den Tip, die Antenne bis hoch ins Seitenleitwerk zu verlegen.

Der auf ein Rohr aufgewickelten Antenne würde ich eher skeptisch gegenüberstehen, denn:

1.) HF und Spulen: Induktivitäten usw.. mmh, bin kein Experte, aber ich bin da vorsichtig
2.) Wenn das Modell auf einen zufliegt, versteckt sich die Antennenspule komplett hinter dem Triebwerk des Blondine

Am besten wird wohl sein, die Antenne im Flügel zu verlegen, aber dann benötigt man eben ne Steckverbindung.

Ich bleibe erstmal beim Verlegen ins Seitenleitwerk, bzw. in eine Hälfte des V-Leitwerks. Aus Schubstangen nehme ich nur reine GFK - Rohre.

Grüße
Andreas

speed
27.03.2007, 15:52
Hallo Andreas,
ich habe die Antennenlitze in Bowdenzugrohr geschoben und schiebe dieses relativ starre gebilde in den hohlen Flügel Richtung Randbogen. Der Bereich zwischen Empfänger und Flügel ist mit einem Spritschlauch überzogen.
Resultat: Antenne im Flügel ohne Steckverbindung!

Otto

Ralph_F
27.03.2007, 18:16
..

0815
28.03.2007, 03:58
Die Antenne durch Fesselfluglitze ersetzen .Hier zu sehen an meinem Exite :

http://img183.imageshack.us/img183/1286/cimg3306xn1.jpg (http://imageshack.us)

Die Litze könnte man auch problemlos bis zum HLW und dann entlang der Nasenleiste verlegen ...

Greetz Chris

attackjack
30.03.2007, 13:20
Hallo,

ja, vielen Dank Mario für die Recherche, so meinte ich das... ;)

... und genau wie Andreas hatte ich die Bedenken hinsichtlich Abschirmung, Interferenzen, Induktionen und anderen negativen Einflüssen, ich bin halt kein Fachmann auf dem Gebiet. Heute verlege ich meine Antenne auch mit Tesa entlang des Rumpfes und dann an der Vorderkante des Leitwerkes. Das funktioniert gut, habe seit dem keinen Wackler mehr gehabt, aber im Rumpf wärs eleganter.

Gibt´s HF-Techniker, die den Einfluß einschätzen können? Auf der anderen Seite hat jedes Auto auf dem Dach die gewickelte Antenne --> Folglich kann´s nicht so falsch sein, oder?

Ich probiers auch mal mit der Korkenzieher-Antenne.

mfg Uli

fly2pylon
30.03.2007, 14:07
Am Spitz fliegt der Flieger auf den Sender zu, die Antenne hat die geringste projizierte Fläche, die Entfernung ist am größten, der Empfang ist am schlechtesten, --> es Zuckt.


Die Empfängerantenne weist vor und nach der Wende am Spitzpylon die geringste projezierte Fläche auf bei einer geringen Flughöhe und der maximalen Entferung (auf dem Kurs, 160-180 Meter sind eigentlich keine Distanz im normalen Anwendungsfall). Kommt dann noch (wie von Mario richtig bemerkt) eine ungünstige Ausrichtung der Senderantenne hinzu ergeben sich im Zweifelsfall Zucker (beim PPM) bzw. Hold (bei PCM). Sozusagen als Salz in der Suppe sind noch 2 weitere Sender im Spiel die im worst case auf benachbarten Frequenzen funken.



Gibt´s Tipps aus Eurer Sicht und Erfahrung um den "natürlichen" Empfang zu verbessern?

Wie schon mehrfach geschrieben die Antenne nicht gradlinig, sondern "um die Ecke" verlegen, z.B. im Leitwerk.

Bei Handsendern besteht oftmals das Problem der starren Antenne (die hochwertigen Futaba-Modelle verfügen über ein Kugelgelenk). Man neigt in der Hitze des Gefechts automatisch dazu mit der Antennespitze Richtung Modell zu zielen, das passiert unterbewußt. Deshalb unbedingt auf die Führung der Senderantenne achten! Ich persönlich versuche mit Oberkörper und Sender dem Flieger ein Stück voraus zu sein. Dies im Training üben, dann klappt es auch unter Streß im Rennen.

Hier die italienische Interpretation dieser Technik ;)

68073

Auch wenn auf den ersten Blick die Anforderungen unserer Klassen an die Fernlenktechnik nicht allzu hoch zu sein scheinen handelt es sich doch um eine äußerst sensible Anwendung.

Gruß
Gerald

speed
30.03.2007, 14:40
Hallo,

ich bin HF technisch der absolute Blindgänger aber... ich kenne sehr gute Spezialisten. Die meisten sind Funkamateure, die ihr Hobby ähnlich verrückt wie wir betreiben.
Mein Spezel Alois hat mir einen Kontrollempfänger gebaut mit dem ich im Modell quasi auf dem Multimeter die Reichweite ablesen kann. Er hat den AGC Ausgang eines C19 Empfängers angezapft.
Mit diesem Gerät kann man also den Effekt der Antennenverlegung, der Abschirmung von Kohle, Seilen, die Wirkung von E-Motoren und Stellern, Reglern usw. direkt ablesen.

Holz, Balsa, Styropor, Glas, Kevlar sind HF Technisch Luft!
Bei Kohle und anderen leitenden Materialien wie z.B. Metallic Lack mit Alupartikeln entsteht ein deutliche Effekt der Abschirmung!
Wenn man dazu das Modell wild im Raum bewegt, kann man außerdem einen Kompromiss bei der Richtungsabhängigkeit erzielen. In der Regel führt es aber zu der beschriebenen abgewinkelten Antenne zum SLW oder HLW oder in Spannweitenrichtung im Flügel und dann 90° nach hinten!

Ich kann das Gerät auch interessierten Pyloniken zur Verfügung stellen!
Wer mal spielen will soll mir eine PM schicken.
Darüber hinaus ist der Nachbau auch relativ einfach. Wer am IC des Empfängers 2 Kabel anlöten kann, kriegt das auch hin.

Otto

Ralph_F
30.03.2007, 15:58
Hi,
also ich schreibe jetzt mal wie ich das mache. Bei F3D Modellen lege ich die Antenne in den Rumpf, und zwar klebe ich die Litze innen auf der oberen Naht fest dann verlege ich die Litze in der Nasenleiste des Seitenleitwerks. In den Randbogen des Seitenleitwerks bohre ich ein 2mm Loch durch die ich die Litze ziehe und mit Sekundenkleber befestige. Die Litze wird dann bündig abgeschnitten und das Loch verspachtelt. Bei Q500 Modellen ist allerdings der Rumpf zu kurz dafür, deshalb klebe ich die Antennlitze vor dem beplanken in den Styroporkern der linken Tragfläche und zwar paralell zur Nasenleiste bis zum Randbogen, dann einen rechten Winkel bis zum Querruderholm und ein Stück zurück so das ungefähr eine Länge von 80cm zusammen kommt. Wie Gerald schron schrieb sollte ein rechter Winkel in der Antennenverlegung sein. Mit diesen Anordnungen hatte ich noch keinerlei Probleme bis jetzt, kann ich also empfehlen. Als Steckverbindung benutze ich 2mm Goldkontaktstecker.
Habe noch vergessen zu erwähnen das ich im Rumpf Schubstangen aus CFK Rohr benutze.
MfG Ralph