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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : KOBUZ-3- (2,6 m - RoWi): Baubericht



SB 13
09.01.2018, 17:13
Hallo Kollegen,

wollte mal ein paar Bilder und einen kurzen Baubericht erstellen.

Jemand interesiert?

Gruss aus dem sonnigen Sueden,
Ralf

SB 13
09.01.2018, 17:36
Ich fange einfach mal an!

Gefunden habe ich den Teilesatz bestehend aus Rumpf, Haube, Haubenrahmen, Flaechen und Leitwerkskerne hier in der Boerse. Da ich auf die aelteren Kunstflugsegler, ala Lunak, Salto, usw. stehe musste ich den Kit unbedingt haben. Am gleichen Abend einen Freund in Deutschland angechattet, der den Kit dann gekauft und in seinem Cape Town Urlaub mit zu mir gebracht hat. Nochmals tausend Dank dafuer Chris!

Nun zum Bau, angefangen habe ich mit den Leitwerken. Das ist schoen uebersichtlich und mal schnell zwischendurch erledigt.
Das 0.6 KOTO veneer ist mit komplett mit 100g/m2 Glas unterlegt.

Dann alles in die Tuete gesteckt un mit 0,2 bar verklebt.

SB 13
09.01.2018, 17:50
Naechster Punkt auf der Liste, Flaechen bauen.
Meine Auslegung fuer die Flaechen ist, 12mm Rundsteckung, durchgehender 4mm Flugzeugsperrholz Holmeingelegt mit Kohlerovings, Steckungsbereich komplett unterlegt mit Kohlegewebe. Diese Auslegung habe ich bei meinem Swift, gleiche Spannweite erprobt und fuer gut befunden.

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Nun gab es eine Ueberraschung, ich hatte zwei Linke Tragflaechenkerne bekommen, da hatte wohl jemand ordentlich gepennt ;-(

SB 13
09.01.2018, 18:05
Da ich dieRG15 Schneidrippen von meinem Swift ja hatte und dank meines Fliegerkollegen Christo, der alles ervorderliche zum Kerne schneiden in seinem Hobbyraum hat, gab es dann erst mal neue Kerne fuer Linken und Rechten Fluegel.

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Nebenbei noch das Funier zugeschnitten und mit Poorenfueller versiegelt.

SB 13
09.01.2018, 18:14
Damit das Flaechenbauen nicht zu stressig wird, beplanke ich erst die Oberseite und kuemmere mich dann um Steckung, Kabelkanaele usw. Das sieht dann so aus wenns trocken ist.
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Dann Steckung einpassen und verkleben.
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Nun noch den Holm, Kabelkanal und Roovings.
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SB 13
10.01.2018, 11:02
Weiter gehts,

die Nasenleiste besteht aus 3 Kohlerovings und Harz gemischt mit Microbaloons.
Leider habe ich vergessen Bilder zu machen, hier als anschauung ein Swift Fluegel den ich aehnlich aufgebaut habe. Man sieht die Rovings in der Nasenleiste und am Holm.

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SB 13
10.01.2018, 11:29
Da die Flaechen trocknen fange ich mal mit dem Rumpf an.
Im Baukasten gibt es einen schoenen GFK Haubenrahmen, der nach ein wenig Schleifarbeit gut passt. So ein wenig Cockpit ist bestimmt auch nicht schecht, also Balsareste und los.
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Beim einmessen der Flaechensteckung am Rumpf, zum Glueck habe ich die vom Hersteller angebrachten Markierungen noch mal ueberprueft, gab es die naechste Ueberaschung. Die dicke Markierung ist die vom Hersteller, die duenne ist die die jetzt zur anderen seite Passt. War wohl ein Montagsproduckttion :-)
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Hier noch einiges zur Rumpfqualitaet.

Ich hatte einige Stellen an der Naht die ich Laminieren musste.
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Der Verwendete Gelcoat auf einer Seite hatte eventuell zu viel Haerter bekommen. Da kommt eine menge Schleifarbeit auf mich zu :-(
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SB 13
10.01.2018, 11:41
Weiter gehts mit der Naechsten Ueberraschung!

Der Rumpf war zum Zeitpunkt des Entformauns warscheinlich noch nicht so ganz trocken, das Seitenruder ist voellig aus der Richtung.
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Also Rumpf auf die Sreckbank, Seitenruder vorspannen und vorsichtig das Rumpfheck warm machen. Nach dem dritten Anlauf hatte ich es gerade.
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Nun noch eine Abschlussleiste, sieht doch gar nicht mehr so schlimm aus!!!
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SB 13
10.01.2018, 11:49
Kommentar Hersteller:

Die Oberflaeche des Rumpfes wollten wir dem Originalrumpf nachmachender a bekanntlich aus Holz besteht. Wie das Original haben wir Welle, Stoesse und Kanten eingeschliffen und die Oberflaeche rauh gestaltet. Mit einem Lack in Elfenbein matt sieht er dann aus wie das Original.


Da sage ich jetzt besser nichts!

grobmotoriker
10.01.2018, 12:16
Hallo Ralf,

Schöner, kleiner Hangflieger. Deine einfache, schnelle Bauweise gefällt mir. Sicherlich auch für den ein oder anderen Baueinsteiger interessant!
Werde den Bau verfolgen :-)

Gruss
Georg

Clemens84
10.01.2018, 12:57
Hallo Ralf,

weiter so.!! Ich habe auch einen Rowi Kobuz gebaut. Ebenfalls mit RG15. Macht echt Spaß der kleine.
Der Rumpf sah, abgesehen vom schiefen Leitwerk, auch so aus bei mir. Ich habe den Rumpf auch von innen verstärkt da, er doch sehr weich war.
Das Mehrgewicht ist egal das verträgt er schon.

Grüße
Clemens

jimmy.laessig
10.01.2018, 21:37
Hallo!
Vielen Dank, absolut interessiert.
Ich bin besagter Bauanfänger, der sich bestimmt etwas abschauen wird. Demnächst werde ich mit dem RoWi Kobuz beginnen.
Eigentlich hätten das meine ersten selbstgebauten Flügel werden sollen, aber aus Respekt vor der Arbeit und zeitmangel hat mir dankenswerterweise Clemens die Flächen gebaut.
Bitte viele Bilder posten, Thema ist auf jeden Fall schon aboniert!

Bis dann!

SB 13
11.01.2018, 15:23
Hi Jimmy,

frag einfach was du noch wissen willst. Dann mach ich noch ein paar Fotos!

Noch was am Rande, diese ganze Arbeit habe ich im laufe der letzten zwei monate, hatte zum glueck mal Freizeit ;-)

SB 13
11.01.2018, 15:40
Dann machen wir mal weiter!

Bischen Seitenruder mit Balsa auffuettern Bowdenzug Ausenhuelle mit einarbeiten und zwei gfk platten fuer die Scharniere ausschneiden.
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Fluegel mal grob Anpassen, wichtig!!!, die Beplankung 10mm ueberstehen lassen um hinerher Materialueberstand zu haben um den Fluegel am Rumpf anzupsaaen. Dann die letzten Millimeter mit Harz und Microbaloons anpassen.
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Dann kommt wieder meine lieblingsarbeit, Spachteln und Schleifen ;-(
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Auf der Oberseite ist uebrigens kein Spachten, nur drei mal Poorenfueller und ein leichte Schleifen und die Oberflaeche ist perfeckt!
Gleich noch die Servoschaechte ausschneiden und mit zwei Lagen 80g Matte Auskleiden.

SB 13
11.01.2018, 15:50
Querruder sind oben und Flaps unten Angeschlagen, die Landeplaetze sind etwas klein gehalten hier im Sueden!
Jetzt kommt mal ein wenig Farbe ins Spiel. Ich bevorzuge Orastic fuer solche Fluegel.
Flaeche Rumpfuebergang kann sich sehen lassen ;-)
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SB 13
11.01.2018, 16:11
Das ganze von unten, beim Servoeinbau.
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Wie zu sehen ist verwende ich GFK Ruderhoerner, ich mag die Plastickdinger nicht.
Die Ruderhoerner schoen lang waehlen, damit die Anlenkung Spielfrei wird!


Naechster Punkt, Fluegel dran, Hoehenruder ausrichten,......kann sich jeder denken!
Hoehenruderauflage mit Harz und Microbaloons einschmieren Hoehenruder mit Frischhaltefolie bespannen, fuer passende ewd Hoehenruder unterfuettern, asrichten und Trocknen lassen.
Anlenkung fuer das Hoehenruder ist ein CFK Stab, fuer das Seitenruder ein GFK Bowdenzug.
Ganz wichtig! Der Pilot musste es unbedingt sein ;-)
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Unter der Hoehenruderauflage ist ein 4mm Sperrholz eingeharzt in das direckt ein M5 Gewinde, fuer die Schraube vom Hoehenruder geschnitten wurde. Nach dem Gewindeschneiden ein wenig Secundenkleber reinlaufen lassen und wenn trocken noch mal nachschneiden, haelt prima und ist leichter als diese Einschlagmuttern.

SB 13
11.01.2018, 16:24
Jetzt muesste ich eigentlich drei Seiten Schleifstaub zeigen, aber das schenken wir uns besser.
Die vorbereitung des Rumpfes zum Lackieren war echt Aufwendig, ich habe irgendwann aufgegeben alle kleinen Loecher zu finden und zu verspachteln. Nach dem dritten mal Fuellern gabe einen 600er schliff und 2K lack in 5 Schichten um die Oberflaeche einigermassen hinzubekommen.
Nach den der Lack trocken war habe ich mit 1200er Nass Papier geschliffen und anschliessend auf Hochglanz poliert.
Dann noch die Nase schwarz machen und FERTIG!

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SB 13
11.01.2018, 16:29
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Gluecklicherweise habe ich einen Freund der einen Plotter hat und mir noch einen Gefallen schuldete. Somit war die Kennung und der Name auch vom Tisch!
Dann mal alles zusammengesteckt!

SB 13
11.01.2018, 16:46
Innenausbau, habe ich ganz vergessen.

2LIFE fuer die Stromversorgung, ein YETI BEC was noch rumlag, Servos die ich eigentlich fuer ein anderes Proyect besorgt hatte, egal nun ist alles drin und dran.
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Wenn das Wetter am Sonntag passt kommt er erst mal an den Schlepper und dann sehen wir weiter!
Scherpunkt eingestellt.
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Jetzt bitte keine Kommentare wegen dem nicht vorhandenen Einziehfahrwerk, das ist mir fuer die Groesse Flieger einfach zu teuer.

SB 13
11.01.2018, 16:52
Bevor ich jetzt abschliessend was zu diesem Huebschen Flieger Bausatz sage, moechte ich erstmal abwarten ob da noch was vom Hersteller kommt!

Gruss,
Ralf

H.Brunke
11.01.2018, 18:06
Hallo Ralf

Gratuliere, da hast du dir einen echt schönen Flieger gebaut. Wünsche dir viel Spass damit.

Gruß Holger

SB 13
12.01.2018, 07:27
Danke Holger!

Clemens84
12.01.2018, 14:33
Sehr hübsch geworden der Kleine.
Was für ein Abfluggewicht hast du erreicht. Wenn du erprobte Daten für die Ruderausschläge haben möchtest kann ich dir gerne helfen.

Freu mich schon auf deinen Flugbericht.
lg
Clemens

SB 13
12.01.2018, 16:13
Danke Clemens!

Das Abfluggewicht wird so bei 3,5kg liegen, habe im Moment keine Waage.

Schwerpunkt habe ich mal auf 70mm eingestellt, wie vom Hersteller empfohlen, es sind etwa 350g blei in der Nase.


Stell doch bitte deine Ruderausschlaege einfach hier ein. Werde nach dem Einfliegen das gleiche tun, dann koennen wir mal Vergleichen!

Gruss,
Ralf

Clemens84
12.01.2018, 19:51
Hallo Ralf,

meine Einstellungen sind:
Schwerpunkt: 76mm bei 0,8° EWD
ca. 3500g
Quer: -15/10mm
Höhe: -10/10mm
Seite: ca.40°

Thermik: Wölb +4, Quer +3
Speed: Wölb -2
Snap Flap: Wölb+Quer +4mm
Butterfly: Wölb +45mm Quer -10mm Höhe +5mm

Wölbklappen nehme ich zu den Querrudern mit. Habe ich aber nach gefühl gemacht und nicht nachgemessen.

lg Clemens

severke
13.01.2018, 14:31
Hallo Ralf,
schones Projekt!

Irgentwo versteckt habe ich noch so ein Bausatz am Dachboden.
Haben Sie die Flugelgeometrie/Spannweidte von Swift ubernommen,oder ist die exact wie die ROWI Kobuz?

Alles bestens bei den Erstflug,
und auch ich bin gespannt nach ihres Flugbericht!

MFG,Wim.

SB 13
14.01.2018, 18:55
Hi Wim,

Geometrie ist die vom KOBUZ!

SB 13
14.01.2018, 19:08
Sodele, es war heiss heute.
Habe einen schoenen Sonnenbrand im Nacken aber der KOBUZ ist eingeflogen!
War alles sehr unspektakulaer, Falps un Querruder 3mm nach unten an die Leine gehaengt und los ging es.
Folgt sehr prezise den Piloteneingaben, ist unkritisch im Abreissverhalten. Habe nur zwei klicks links getrimmt und das war es auch schon, rollen mag er besonders ;-)
Schwerpunkt ist genau auf 70mm und er hat einen ganz seichten Abfangbogen, ewd mit 1grad passt gut.
Ruderausschlaege habe ich aehnlich zu Clemens.
Habe leider nur zwei flugbilder, sorry!

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An der Kabiene kann man sehen das der Pilot doch ein wenig transpiriert hat ;-)
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SB 13
17.01.2018, 11:55
Noch eine Anmerkung!

Die Querruder habe ich auf 700mm laenge ausgeschnitten und oben angelenkt. Die Flaps sind unten angelenkt und fahren fast 90Grad bei Vollauschlag.
Der Grund warum ich das so gemacht habe ist, hier gibts immer ordentlich Wind und die Landefelder sind eher klein.
Querruderwirkung ist auch ohne Flapzumischung mehr als ausreichend vorhanden und mit meinem Flaps kann ich wenn es sein muss rueckwaerts einparken.

Die Kohlerovings in der Flaeche sind 24K

Gruss, Ralf

SB 13
18.01.2018, 16:46
Dann bleibt nur noch das Schlusswort:

Eine nette Abwechselung zu SWIFT und Fox.
Gut zu fliegen mit einer runden Dynamic, praedestiniert fuer den flotten Hangflug.
Bausatzqualitaet und Ausfuehrung kann jeder zwischen den Zeilen Lesen!
Fuer meinen naechsten Bausatz werde ich mich mal wieder bei Rippin oder Steinhardt umschauen, da gibt es reelle Qualitaet fuers Geld.

LG Ralf

showtime
18.01.2018, 21:39
Hallo Ralf,

Steinhardt hat leider Mitte 2017 den Betrieb eingestellt.

BG
René



Fuer meinen naechsten Bausatz werde ich mich mal wieder bei Rippin oder Steinhardt umschauen, da gibt es reelle Qualitaet fuers Geld.

LG Ralf

SB 13
19.01.2018, 07:46
Hi Rene,

danke fuer die Info!

Das habe ich nicht mitbekommen, finde ich sehr schade. Gibt es jemanden der die Formen uebernommen hat?

Gruss, Ralf

showtime
19.01.2018, 09:36
Hallo Ralf,

Soweit ich das im Forum mitbekommen habe sind Formen an verschiedene Abnehmer gegangen. Da suchen schon mehrere nach der ein oder anderen Form. Gestern bei Rippen reingeschaut. Da sind jetzt verdächtig viele Modelle auf der Seite. Aber keine Ahnung ob das etwas damit zu tun hat.

BG
R

jimmy.laessig
20.04.2018, 18:58
So! Gestern fiel der Startschuss!
Erstflug ist für den Gaugen Ende Mai gedacht (ich brauch den Druck, sonst schieb ichs nur vor mich her)

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Posing fürs Foto (Sorry Hochformat, ist für Instagram gemacht worden)

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Stilleben (Auch für IG, darum quadratisch, sorry)

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Clemens84 hat mir die Flächen gebaut. Bin super zufrieden damit! Hätt ich selber nie so schön zusammengebracht!
Und mir gefallen die Carbonwurzelrippen unendlich gut!

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Als erstes hab ich den Rumpf verstärkt.

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Fürs Lackieren hab ich mir jetzt endlich eine Maske geholt. Beim Laminieren wurde sie zum ersten Mal getestet!

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Viel Hirnschmalz hat mir das SR Scharnier bereitet. Leider hab ich dein (SB 13) Foto von der ersten Seite nicht gesehen, sonst hätt ichs viel schneller hinbekommen.
Ich wollte die 2 GFK-Plätchen ans SR anpassen. Was ja eigentlich unnötig ist. Die Version mit der durchgehenden Endleiste mit den 2 Schlitzen und den schmäleren GFK-Plätchen ist natürlich viel einfacher und schöner auszurichten.


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Das werd ich noch ändern. Oben und unten noch den Rest mit Sperrholz ausfüllen und dann nur schmale Plätchen einpassen!

HR Schraube ist auch schon eingepasst. Ich hab eine Einschlagmutter eingeharzt.

Mein Rumpf schaut genau so aus wie deiner.
Auf einer Seite hat er auch die vielen Rillen.

Die nächste grosse Herausforderung wird die Tragflächenanformung sein.
Ich mag die Carbonrippen wirklich nicht versauen.
Aber ich werde weiter berichten!

flymaik
20.04.2018, 21:38
Warum hast du den Abschlusssteg nicht bis zum Rumpfboden gemacht?

jimmy.laessig
21.04.2018, 06:56
Wie gesagt. Hätt ich das Foto von Seite 1 früher gesehen, hätt ichs anders gemacht. Ich mach das noch komplett zu.
Aber bis zum Rumpfboden?
Da kommt ja dann die HR-anlenkung nicht durch?

SB 13
21.04.2018, 11:29
Hi Jimmy,

nein nicht bis zum Rumpfboden.
Unter die Hoehenruderauflage klebst du ein Verstaerkungsbrettchen und dort verklebst du deinen Abschlusspant, das gibt eine steifen Verbund vom Seitenleitwerk zum Rumpf!

Gibts mehr Bilder vom Innenleben der Fluegel und warum ist die Wurzelrippe nicht mit unter dem Funier?

Gruss, Ralf

Das Bild mit deiner neuen Maske ist besonders gelungen ;-)

flymaik
22.04.2018, 09:12
Wie gesagt. Hätt ich das Foto von Seite 1 früher gesehen, hätt ichs anders gemacht. Ich mach das noch komplett zu.
Aber bis zum Rumpfboden?
Da kommt ja dann die HR-anlenkung nicht durch?

Der Abschlußsteg muß nicht zwingend vollflächig sein. Im Rumpfbereich lasse ich 5-6mm Rand stehen der Rest wird ausgehöhlt.;)
5 lagigiges Sperrholz ist minimum. Auch im Leitwerksbereich kann man etwas erleichtern;)

alois1
23.04.2018, 22:05
Hallo Freunde des Kobuz 3 !

Bin auch seit Mitte Februar amwerkeln .Baue aber meine Flaechen usw. selbst, etwas anders
als ihr hier im Baubericht. Meine Flaechen haben Quadratverbinder aus gefuelltem Alurohr
15*15 mit schwimmendem Rumpfdurchgang und Querkraftbolzen,ausserdem eher F3b-Holm
mit holmsteg und vollflaechigen C160 diagolal belegt. Weiter habe ich Abreissgewebe als
Scharniere auf einem spaeter geteiltem Glasschlauch eingebaut, mit Dichtlippen natuerlich.
Werde auch nicht buegeln ,habe Abachifurnier mit Harz,Talkumpulver gespachtelt ,geschliffen
gefillert und 2k lackieren. Bin im Endstadium ,Rumpf bereits lackiert,Rumpf innen ausgebaut mitRC
Flaechen fehlt noch Servoeinbau mitGestaengen, Deckeln und natuerlich Lack.
Habe allerdings auch Rumpf innen “ausgekohlt “mit c245 und mit Spanten und Bodenbrett
und Seitenruderabschlusssteg bis unten in den Rumpf versehen, Hoehenrudercarbonstange
geht durch Abschlusssteg als letzte Fuehrung ,Hoehenruderanlenkung nur Stab 3mm
in Kugelkopf 3mm gesteckt (wie Freitag Swift)
Soll bis Hahnenmooswoche Anfang Juli eingeflogen sein ,zum Herz und Nierentest.:D
Anbei ein paar Bildchen,die ich zwecks Massen gemacht habe.

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Fliegergruss. Gerhard

alois1
23.04.2018, 22:46
Hallo Ralf !
Habe auch grade die Carbonrippe gesehen, die muesste eigentlich schraeg stehen und die
Beplankung ueberstehen ,sonst muss man entweder gewaltig anspachteln, oder Wurzelrippen
gegenstueck an Rumpf ankleben und auch gewaltig anspachteln.
Ich hab grosszuegig ueberstehen lassen,Flaechen eingemessen und immer weiter an Rumpfform
beigearbeitet ,bis beide Seiten passten,dann Beplankungsueberstand von innen etwas hinterfuellt
mit Harzmicroballon, fertig!
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auf den Bildern sieht man beigeschliffen und Ueberstand

Fliegergruss. Gerhard

SB 13
24.04.2018, 22:32
Sehr schoen gemacht, Kompliment Alois!!!

alois1
25.04.2018, 20:25
Hallo Ralf !
Danke fuer die Blumen, ich hoffe er schaut mit meiner Lackierung am Ende auch so
gut aus wie Deiner ,ist halt beim Lackieren eine hoellische Abklebe und Abdeckarbeit ,
da wuerde ich mir doch Klebefolie wuenschen !
Vielleicht stell ich nochmal ein paar Bilder ein, wenn ich fertig bin, Rad , Pilot und
Schleppkupplung fehlen aber auf jeden Fall (Hangflieger):)

Fliegergruss. Gerhard

SB 13
25.04.2018, 23:33
Natürlich stellst du ein paar Bilder ein, da warten wir doch alle drauf :-)

jimmy.laessig
26.04.2018, 21:50
Hallo!

Zwischendurch hab ich meinen Sonix Rumpf fertig repariert und meine Odyssey fertig gestellt, aber ab jetzt ist nur mehr Zeit für den Kobuz.

Ich hab jetzt hinten das SR auch zugemacht, und die GFK-Plätchen vom SR schmäler gemacht.
Jetzt kann ich es dann auch viel einfacher ausrichten und habe mehr Ausschlag.
Probesitzen mit HR:

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Bin zufrieden mit der Passform.

Als nächstes habe ich mal grob ein Servobrett geschnitzt.
Wahrscheinlich werd ich vorne eine Akkurutsche einbauen. Darunter dann noch einen Flitschenhaken.

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Ich bin irgendwie mit dem vielen Platz überfordert.:D
Könntet ihr mal Fotos von euren Innenausbauten posten?
Welche Servos habt ihr für SR und HR?
Ich möchte das SR per Seilzug beidseitig anlenken. Da das HR ja auch mittig sitzen muss, werd ich das SR-Servo wohl etwas erhöht montieren müssen.

@Alois: ich kenn leider die Anlenkung vom Freitag Swift nicht. Könntest du eventuell ein Foto posten?
Danke!
Ich würde auch liebend gerne meine Flächen lackieren, allerdings wirds zeitlich vorm Winter nix werden.
Ich habe gestern zum ersten mal einen Rumpf mit Spraymaxx 2K Klarlack versiegelt und bin hellauf begeistert.
Ich freu mich schon aufs Rumpf lackieren!
Wie funktioniert die Methode mit Talkum und Harz versiegeln? Ich bilde mir ein, schon mal was davon gelesen zu haben.
Geht das auch nachdem die Ruder schon ausgeschnitten sind? (und Dichtlippen vorhanden sind) Oder hast du das vorher gemacht?

Leider sind die Flächenservos noch nicht da. Es werden KST 225 und Rahmen mit IDS Anlenkung. Wohlgemerkt, meine erste IDS Anlenkung.

Ich werde den Rumpf an die Flächen anpassen. Der einzige Grund, warum ich das mache, ist, dass ich so etwas noch nie gemacht habe. Das ist der erste Flieger, wo ich an einen GFK Rumpf was anpassen muss.

Der Akku, der da so verloren im Rumpf liegt, ist ein 1800mAH 2s Lipo. Der war grad zu hause. Werde wohl noch einen grösseren, schwereren holen.

Bis dann!

alois1
27.04.2018, 20:49
Hallo Jimmy!
Da Du noch ein paar Details sehen willst gibts noch ein paar Bilder und Erklaerungen
1950555HR Ruderhorn Stahlstab 3mm 90grad gebogen in Flosse geleimt
1950520Rumpfinnen mit HR Schubstange 8mm hinten durch Fuehrungslangloch
und Mittenunterstuetzung
1950521hinteres Ende Schubstange mit 3mm Kugelkopf,wo Horn 3mm einsteckt
1950522Seitenruder aufgebaut,Anlenkung Alukugelkopf 2mm, Abstand Anlenk-
punkt-Drehachse 3cm sollte fuer Flatterfreiheit reichen ,Flosse wird noch rot
1950523vordere Verdrehsicherung mit Kunststoffsollbruchstelle Hlwbefest.M5
1950524Rumpf lackiert in ganzer Groesse,Schnauze mattschwarz und
Staurohr:) fehlen noch
1950529Rumpfbodenbrett mit “alten JR servos”,aber nochnichtganz fertig
1950530Flaeche vor lackieren,Scharnierlinien mit Diamantscheibe freigelegt
und gaengig gemacht ,alle Dichtlippen werden schwarz eingefaerbt nach Lack —Hlw fertig lackiert
1950543Flaeche von unten mit RM Loechern(Befestigung ,Stecker drin)abgedeckt
wegen Lack. Leider ist lackieren im Freien wegen Pollen ,Bluetenflug und Wind schlecht moeglich:cry:
Zum Flaechenspachteln, wenn Du schon ausgeschnittene Ruder hast ,ist es schlecht mit spachteln ,weil Du die Scharnierschnitte wieder schliesst —Epoxydharz Talkumpulver (aus apotheke) einmischen bis wie Zahnpasta,mit
Japanspachtel breit in Flugrichtung aufziehen, wenn hart trocken schleifen,stopft Papier nicht zu,laesst
sich schoen fein schleifen und gibt harte Oberfläche ,wenn noch nicht gut dann 2mal ,dann fillern usw.
Hoffe Du hast ein paar dienliche Hinweise die Du gebrauchen kannst !

Fliegergruss. Gerhard

alois1
05.05.2018, 20:36
Hallo Jimmy !
Um Deinen Baufleiss noch etwas zu beschleunigen ,ich hatte heute Jungfernflug.:)
Frueh noch Ruderhoerner ,Gestaenge der Flaechenruder und Servodeckel gebaut,
programmiert ,ausgewogen, Schock- 4,25 kg,90gr/qdm-alles gar an Ort und Stelle
gebaut. Nachmittags zum Hang gefahren,aufgebaut ,bei anfangs wechselnder
Windstaerke rausgeworfen ,leider mit zu viel Blei vorne und zu tief getrimmt ,den Hang
erstmal von unten besichtigt ! Dann bei staerkerem Wind mit Schwerpunkt 80mm und
richtigem Hoehentrimm (habe nur 0,6 grad Ewd)und etwas red.Ausschlaegen auf allen Rudern
geflogen, geht genial, voller Durchzug,gute Beschleunigung, rollt perfekt und
Leistung ist auch noch da, im Vergleich mit anderen in der Luft !Aber immer schoen
Fahrt halten ( 4,25kg !) wollen geflogen werden !Sonst bin ich sehr positiv ueberrascht !
Anbei noch ein paar Bilder vom fertigen Modell zuhause und am Hang ,wie gesagt
“Bordsteinkante” ist leider nicht sehr hoch !
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Fliegergruss. Gerhard

kos
07.05.2018, 11:43
Hallo Gerhard
Kompliment!
Der Kobuz 3 sieht super aus. Auch klasse das Staurohr ☺.
Bin momentan im Urlaub. Sehe ich hoffentlich bald mal am Hang.
Gruss Martin

alois1
07.05.2018, 18:29
Hallo Martin !
Den Kobuz kannst nur bei mir zuhause besichtigen , habe mir selbst Flugverbot bis Hahnenmoos
woche auferlegt. Nur eingeflogen ,bis er gepasst hat. Geht einfach zu gut, nicht dass ich ihn
staendig fliege und er noch vorher Schaden nimmt und zuhause bleiben muss !:)
Wenn sich das Teil bei allem bewaehrt, der erste Flugnachmittag war vielversprechend, kann man ja
darueber nachdenken ,als handliche ,unter 5kg Alternative, ueber Winters Formen (zum Eigengebrauch)
von allen Teilen zu bauen, dann sollte es noch etwas leichter werden und alle Schwachstellen am
Rumpf beseitigen. Wenn ich mir den Arbeitsaufwand fuer harte Flaechen bis End Lackierung anschaue,
hab ich Formenflaechen schneller gebaut,mit noch besserer Oberflaeche, den Aufwand fuer
Urmodell und die Form mal aussen vor.

Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
07.05.2018, 18:35
Hallo!
Gratulation zum Erstflug. Verzeih, dass ich nicht eher geschrieben habe. Ich schreib nicht so gern vom Handy, so wie jetzt, und war in letzter Zeit nicht oft am Laptop.
Vielen Dank für die Bilder und die Beschreibung. Ich les das natürlich, auch wenn ich nicht sofort antworte.

Mein Rumpf wird gerade geschliffen und gespachtelt. Vielleicht geht sich die erste Lackschicht diese Woche noch aus.
Bilder, Fragen und ausführlicher Text folgen sobald ich wieder am Laptop sitze!

Vielen Dank für die vielen Bilder!

Bis dann!

jimmy.laessig
08.05.2018, 21:41
Was bisher geschah:

Ich habe 2 Rumpfspanten plus ein Servobrett erstellt. Alle Servos sind mittlerweile da.
Ich werde auch die HR-Anlenkung mit dem 3mm Stahl versuchen. Danke für den Tipp!

Die Flächenanformung wurde gemacht.
Beim 2ten Mal geht es sicher schöner. Und dann kam das Schleifen und Spachteln.

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Ich habe auch versucht die gröbsten Kratzer zu suchen und zu spachteln (siehe rote Kreise).

Irgendwann wars dann aber genug. Vor allem wusste ich schon nicht mehr, ob ich neue Dellen reinspachtel oder reinschleife, oder ob es wirklich besser wird.
Also folgte die erste Lackschicht, damit ich kontrollieren kann, wo noch Fehler sind.

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Ich bin mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Der Fehler bei der Nasenleiste wird noch rausgeschliffen, bzw gespachtelt.
Die Dellen, auf der Fläche zur Wurzelrippe werde ich lassen, da ich dort nicht zu viel schleifen mag, um nicht die Tragflächenpassung zu verschlechtern.
Ansonsten sieht man eigentlich keine Fehler im Lack und ich find die Aussage: "Der Originalrumpf war aus Holz, der hat auch macken gehabt!" ganz lustig und behalte sie ständig im Hinterkopf:D:D:D

Blöde Frage, aber gehört der Anlenkpunkt vom HR nicht über der Scharnierlinie? Weil du gesagt hast, der Stahl ist im 90° Winkel gebogen? Oder sieht das nur am Foto so aus?

Auf jeden Fall hab ich heute einen Silhouette Portrait Plotter bestellt, damit ich das Finish komplett selbst herstellen kann.
Des weiteren brauche ich dann noch mehr Sprühdosen, um den Rumpf fertig zu lackieren.
Allerdings muss ich da erst auf die Bügelfolie warten, damit ich den Lackton ungefähr treffe!

Bis dann!

alois1
08.05.2018, 22:25
Hallo !

Den Anlenkpunkt des HR Horns musst Du nicht zwingend im Drehpunkt setzen ,
es sei denn Du moechtest genau sym. Ausschlaege .Wenn der Anlenkpunkt
weiter hinten sitzt hast Du etwas groessere Ausschlaege zur Gegenseite
des Horns, weil der Hebel ja nach oben schwenkt und der wirksame Hebelarm kleiner
wird. Also mehr Hoehenruder alsTiefenruder ! Es braucht sowieso nicht viel
Ausschlag bei dem Fladen von Ruderflaeche !
Beim Rumpf moeglichst wenig schleifen, lieber Naht etwas aufspachteln,
sonst legst Du alle Hohlstellen unter Deckschicht frei und die Loecher
werden immer mehr ! Schaut bei Dir aber schon gut aus. Vorm Lack Mpx Stecker
und Flaechensicherung nicht vergessen einzufraesen ,Tesa geht
schlecht bei der kleinen geraden Flaeche an Rumpfrippe. Bei meiner
Rumpfanpassung gehts gar nicht, hab 2 Haken in Wurzelrippen mit Stahlfeder zum Einhaengen.

Fliegergruss. Gerhard

alois1
10.05.2018, 20:58
Hallo Jimmy !
Habe gelesen Du willst LDS einbauen. Davon kann ich Dir nur abraten !
Du hast am Querruder vielleicht 5-6mm Hoehe zur Verfuegung um das Ruderhorn einzubauen,
abzueglich Beplankungsdicke.Das sind etwas andere Verhaeltnisse wie bei F3B Modellen ,die aussen
noch mehr Flaechentiefe haben. Ausserdem must Du fuer dieLDS Stange die ganze Flaeche
aushoehlen (ergibt Schwachstelle zusammen mit RM Kasten ,der ganzen Flaeche).
An Deiner Stelle wuerde ich ,da Deine Flaechen unten anscharniert , zu Ueberkreuzanlenkung
raten ,Flatterfreiheit ist somit auch gewaehrleistet.
Ich hab meine oben anscharniert, hauptsaechlich wegen Optik, wollte halt nicht oben und unten
Ausbuchtungen fuer die Gestaenge, Hebelarme sind auch besser und Gestaenge laufen
ueber Beplankung ohne Schwaechung der Struktur ,habe aber auch Servodeckel mit Gestaenge
abdeckung bis vors Ruderhorn und Servo weit hinten gesetzt.
Ich weiss fuer Aerodynamik und Bremsklappenausschlaege ists andersrum besser !
Da muss man sich halt entscheiden was einem wichtiger ist !
Ich hoffe Du kannst Dirs noch ueberlegen, weil noch nicht eingebaut !

Fliegergruss. Gerhard

alois1
12.07.2018, 22:32
Hallo !
da hier schon laenger nichts zum besten gegeben wurde ,werde ich mal etwas berichten.
nach jetzt einigen Flugstunden an unterschiedlichen Locations vom Hahnenmoos bis heimatlichen
Flachhaengen habe ich den Schwerpunkt noch etwas weiter zurueck, die Querruderausschlaege
noch zurueckgenommen dafuer Woelbklappen etwas mitgenommen.Die Wendigkeit um die
Laengsachse ist sehr gut ,mit relativ wenig Differenzierung.
Die Flugleistung ,trotz des Gewichts ,hat schon manch andere Piloten ueberrascht ,die dachten
da koenne man nicht mehr mitfliegen .
Mit gesetzten Woelbklappen ist Thermikleistung erstaunlich gut ,nur enge Baerte auskreisen ist ohne V-Form
mit viel Steuerarbeit verbunden ,Abriss gibts natuerlich, aber nicht so zickig wie ich bei der geringen
Aussentiefe und Flaechenbelastung erwartet habe.
Die Kunstflugeigenschaften sind ,wie zu erwarten ,sehr gut.Vorallem gezeitete Rollen,Achten ,Aufschwuenge
Messerflug und Turns gehen gut ,schwaecher sind negativ Figuren und Rueckenflug ohne negativ Woelbung
einzusetzen.
Beschleunigung und Durchzug sind mit dem Gewicht im Ruecken natuerlich ordentlich, beim DS am
Schalmigrat :D,hat sich absolut nichts gebogen oder bewegt und er ist erstaunlich leise und fliegt wie
ein Brett, habe aber
auch etwas mehr Bau Aufwand (siehe weiter vorn) getrieben, der sich gelohnt hat.
Ein schoener “kleiner” Kunstflugsegler fuer unsere kleinen Heimathaenge unter 5kg !
Sicher auch gut fuer E Impeller einzusetzen,da Rumpf an den Flaechen voluminoeser als ein Swift ist !
Leider bin ich Seglerpurist und wuerde sowas niemals einbauen.:rolleyes:
1983142
Startvorbereitungen am Hahnenmoos zum Alpineinsatz meiner Modelle die vom Volumen her
unterschiedlicher nicht sein koennten ,trotzdem hat sich der “Dicke” nicht schlecht geschlagen !
Und das trotz geschaetzt 8-fachem Rumpfquerschnitts - Aerodynamik ist immer wieder verblueffend !
Vielleicht berichten ja auch mal andere ueber Ihre Flugerfahrungen !

Fliegergruss. Gerhard

StratosF3J
13.07.2018, 10:28
Hallo Gerhard,

deine Beschreibungen hören sich sehr vielversprechend an.
Da hast Du dir ein tolles Modell gebaut.
Ich habe ein paar Fragen an das Profil.
Was für ein Profil hast Du denn eingesetzt?
Welche Flächentiefen hast Du innen und außen?

Wünsche Dir weiterhin viel Spaß mit dem Kobuz.

alois1
13.07.2018, 18:11
Hallo. Thomas !
Ich habe den Orginalbausatz Rowi gebaut. Profil Wurzel RG 15. t=25,5 cm, Ende RG 14 t=9,5 cm laut
Angaben b = 256 cm. Habs zwar nicht nachgezeichnet, passt aber denk ich schon.
Bausatz ist zwar sehr guenstig, aber der Rumpf ist sehr schlecht gearbeitet,nur 1 Lage, Naht schlecht
zusammengebaut, unzaehlige Lufteinschuesse unter Deckschicht ,da ist eine Menge Arbeit dran zu
verrichten ,um ein gebrauchsfaehiges Teil daraus zu kreiren ,ich haette lieber etwas mehr gezahlt
fuer ein einwandfreies Stueck. Aber so ist es halt nunmal !

Fliegergruss. Gerhard

Edge1252
13.07.2018, 20:01
Also dein Kobuz schaut nicht schlecht aus muss ich sagen. Wie bist du mit d. Festigkeit d. Flächen zufrieden?

Ich habe auch schon mal einen Rowi Kobuz angefangen zu bauen (hab auch einen Baubericht gestartet), allerdings habe ich ihn vorzeitig verkauft wg. anderer Projekte. Ich habe allerdings nun wieder Flächen bestellt und Rowi hat mir die Urform d. Rumpfes geschickt. Ich werde dann mal, wenn Zeit dafür ist, eine entsprechende Form bauen und kann dann nach Belieben den Rumpf bauen. Mir ist auch damals aufgefallen, dass d. Rumpf relativ weich war.

alois1
14.07.2018, 09:59
Hallo edges 1252 (Name?)
Wie bist Du zur Form gekommen- gekauft ?
Ich habe mir noch einen Rumpf und Bausatz gekauft ,der allerdings schlechter als der erste ist !
Deswegen werde ich fuer mich jetzt einen anderen Weg gehen.
Ich werde diesen Rumpf mit viel Muehe zum Urmodell nach meinen Wuenschen umbauen und dann eine
eigene Form erstellen ,um daraus eigene fuer mich akzeptable Teile (habe etwas hoehere Ansprueche)
in Oberflaeche und Verarbeitung zu bauen ,da mich jedesmal aufarbeiten der Teile nervt.
Desgleichen werde ich spaeter Urmodellflaechen und Leitwerke erstellen (haendisch) und abformen.
Abformungsaufbau fuer die Flaeche ist ja nicht sehr schwer, da alles gerade und nicht elliptisch.:)
Das wird sicher bei mir ca. ein Jahr in Anpruch nehmen ,aber der Winter kommt erst.
Einen Baubericht wirds nicht geben , vielleicht mal ein paar Bilder wenn fertig !
Wenn Du die Form hast kannst Du ja einen Rumpf, wenn Du’s kannst, bauen ,der zumindest innerlich passt
z.B. aus Carbon oder hinten als Sandwich ,ums hinten leichter und fester zu bekommen,
an der Oberflaechenbearbeitung und der Nahtbearbeitung wirst Du aber auch so nicht herum kommen!

viel Spass beim kuenftigen Rumpfbau (nicht ironisch gemeint) von einem der schon viele,viele im Lauf der
Jahre gebaut hat, die manchmal auch nicht so ausschauen wie er sich das vorstellt !

Fliegergruss. Gerhard

kos
14.07.2018, 15:13
Hallo Gerhard,

ich habe deinen Kobuz ja nun schon einmal am vergleichsweise recht kleinen "Haushang" und das auch noch bei wenig Wind fliegen sehen.

Fliegt wirklich sehr gut!

Wernn die herbstlichen Tage mit gut Gebläse kommen, dann mache ich mal ein schönes Flugvideo.

Gruß Martin

alois1
14.07.2018, 20:03
Hallo Martin !
Auf’s Geblaese wart ich auch schon lange und dazu noch auf einen richtigen “Berg” :(
Muss auch noch einen grossen Swift einfliegen, der fertig bereit liegt und auf bessere Zeiten
wartet . Bei den momentanen schwachatmigen Hochdrucklagen wird das so schnell nichts mit Wind
und Thermik von unten heraus ist auch bescheiden. Es gibt bei uns heuer ausgesprochen viel
nordorientierte Wind und Wetterlagen mit dazwischen sehr kalten,aber auch heissen Einlagen.
Im Moment eher Wetterlage fuer Motorflieger :cry: ,aber es kommen auch wieder andere Zeiten
Da heisst es halt abwarten oder bauen.

Fliegergruss. Gerhard

alois1
15.07.2018, 20:41
Hallo edge 1252 !
Hab Deinen Text nochmal gelesen ,dachte eigentlich an die Form, Du hast aber das Urmodell, so nennt
man das normal, gemeint ! Egal dann musst Du halt auch eine Form davon bauen!
Auf Deine Frage nach der Festigkeit meiner Flaechen ,kann ich sagen sie sind bretthart, Bauweise
siehe Bilder weiter vorne.

Fliegergruss. Gerhard

Edge1252
19.07.2018, 09:43
Danke Alois für deine Antwort. Ja, ich muss mir die Form noch bauen. Dann kann ich wenigstens mehrere Rümpfe nach meinen Vorlieben bauen.
Die Flächen und Leitwerke lassen sich ja sehr einfach aus Styro schnitzen. Somit passt das dann für mich.

alois1
11.08.2018, 12:14
Hallo !
Anbei mal ein paar Bilder der Urmodelle des umgebauten Rumpfs ,des HLW und SLW
nach 1 mal Trennwachs :). leider kopfueber
ohne Kommentare
1995087
1995091
1995094

Fliegergruss. Gerhard

alois1
13.09.2018, 21:36
Hallo !
Als kleinen Anschauungsbeitrag fuer edge 1252,der das Rumpfurmodell von rowi abformen will.:)
Ich habe aber schon vorher einige Aenderungen am Rumpf vorgenommen (HlwAuflager,Ewd,Schrauben,
Naehte,Oberflaeche,Begradigungen SLW und Haubenauflager)
Langsam geht es mit der Form vorwaerts. Rumpf zur Haelfte im Trennbrett versenkt
Spalte zu und beigeschliffen ,Umbaurahmen dran und gewachst, Duebel einseitig gesetzt
Schrauben und Passtifte 5mm werden gebohrt wenn 2.Seite fertig ist.
an HLW Auflage Trennebene hoeher wegen Befestigungschrauben und Muttern f. HLW in Form
2012046


Die erste Seite ist geschafft ! Alleine gewerkelt 12 h mit kl. Pausen 12 Lagen Gewebe eingebaut.

2012047


Zweite Seite in Arbeit mit Umbaurahmen ,HLW Schraubenpassung ,fuer Muttern im
Rumpf , gewachst, fertig fuer Formenharz und Restprozedur . Messingduebel nach hinten durchgebohrt und oben abgeklebt,
um spaeter die Gegenseite fuer die Passtifte von unten zu bohren .
Seitliche Flansche werden noch nach Verschraubungen und Stiften mit Harzbeton ausgefuellt.
Es steht bei Zusammenbau nix vor, so kann man beim spaeteren Rumpfzusammenbau
2.Seite flach auflegen und rueberschieben,
Stifte durchstecken,Schrauben anziehen, fertig. Bei passendem ,lederartigem Nahtueberstand
und etwas frischem Harz braucht man Naht kaum anrollen.:)
Mach ich bei meinen F3B’s auch so.
2012048


Und dann hoffen und harren ,obs so ausschaut wie erhofft und sich die Arbeit gelohnt hat und
das fuer 3-4eigene Ruempfe,
aber ist ja Hobby .:rolleyes:

Fliegergruss Gerhard

alois1
22.09.2018, 20:43
Hallo!
Mittlerweile ein bisschen weitergekommen.:)
2015789
das Urmodell ist raus,keine Fehlstellen oder Lufteinschluesse, passt so einigermassen.:)
2015790
das ganze von aussen, mit Passtiften und Verschraubungen im Harzbeton
2015791

nun 10 mal W 70 und dem ersten neuen Teil steht nichts mehr im Weg
Nur an der Belegung des Rumpfs bin ich noch am ueberlegen, hinten auf jedenfall Kohle,
Feinschicht g49 dann so 2mal c160 oder 1mal c245 +c160 fuer die Roehre in 45grad ,
SLW Flosse natuerlich duenner
vorne Glas 2mal 160 +1mal 280 alles 45grad mit Bandeinlagen an Haubenschnitt.
Unidirektionales Gewebe wird man nicht brauchen, bei der dicken Roehre biegt sich sicher
nichts durch.
Frage an die Experten ,wird das reichen oder schon ueberfest ,fuer Hanglandungen in buckeligem Gelaende ?
Zu schwer, vorallem hinten, sollte es logischerweise nicht werden. Gewicht dann ???
Spaeter werde ich mal eine Sandwichroehre mit 1mm eingepresstem Balsa testen, da ist
der Aufbau und Zusammenbau halt gaanz anders, vielleicht wird das leichter ?

Fliegergruss. Gerhard

alois1
29.09.2018, 19:29
Hallo !
Werde mal weiter berichten
In der langen Wachszeit der Form, 2mal pro Tag, doch noch auf dem Urmodell einen extra Klappfoendeckel:D
mit abgeformt ,man weiss ja nie ob man das bei den naechsten Sommerflauten doch noch
mal brauchen wird.
Die Wachsschichten sind drin, der weisse IMC Lack danach auch.
Den ausgehaerteten Lack werde ich mit Schleifpad vorsichtig anrauen und mit Aceton
wischen ,denn ich hatte manchmal schon Probleme mit Anhaftung an Epoxyd an
Schnittkanten :confused:,wie andere auch ,
ohne erklaerbaren Grund ,deswegen sicher ist sicher!:)
Entschieden habe ich mich fuer vorne 3mal g160 mit Randverstaerkung Kabinenoeffnung
hinten c245 +c160 +Extralage an spaeterer Flaechenaufhaengung, Seitenflosse
c93 ,erste Schicht g 80 ueberall, dann schau mer mal was da an Gewicht so raus
kommt,etwas duenner oder dicker:D geht ja noch.


Fliegergruss. Gerhard

CrashChris
29.09.2018, 21:12
IMC musst du nicht anschleifen, da hast du auch nach Wochen noch eine einwandfreie Haftung. Ich hätte eher Angst beim Schleifen die Kanten zu beschädigen.
Bei der Rumpfröhre würde ich lieber 2 leichte Lagen in 45° und dazwischen unidirektionales gestuft einlegen.
Die Form schaut gut aus.
Gruss

alois1
29.09.2018, 22:09
Hallo !
Anrauen war wohl von mir etwas zu grob ausgedrueckt:rolleyes:,meinte eher
mit Kunststoffvliess mattiert.
Ich hatte in der Tat schon bei Querruderschnitten in Flaechen Abloeseprobleme ,aber nicht
immer ,seither lieber noch vorsichtig mattieren.
Aufpassen muss man schon, sonst Arbeit umsonst.:cry:
Unidirektional brauch ich denke nicht, da biegt sich nichts durch, alles +-45grad sowieso,
franst nicht aus, legt sich schoener ein, bessere Lastverteilung ,ausser der Zuschnitt nervt.

Fliegergruss. Gerhard

alois1
03.10.2018, 09:07
Hallo !
Der Rumpfbau war eine mittlere Katastophe ,da ich das erste Mal ,das fuer mich
neue r u. g Harz L mit Gl 1 30 min +Gl 2 210min in Abmischungen fuer den Rumpf
verwendet habe ,ist mit Gl 2 sehr duennfluessig ,braucht aber ewig zum Anziehen und Aushaerten
Dann beide mischen in Verhaeltnis fuer kuerzere Topfzeit usw.:rolleyes:
Werde wohl wieder auf E 111 L gehen ,da gewohnte Arbeitsprozedur !
Der Rumpf ging gut raus,fast schon vorentformt ,eher zu leicht, Form heil,
ganz perfekt ist er noch nicht ,gebrauchsfaehig halt .:)
Naehte fein, ohne Versatz ,da braucht man nix mehr spachteln, grundieren und lackieren :)
ungefaehr berechnetes Zielgewicht 600g erreicht ,nackt 585 g ,kann vorne noch dicker werden.:D,
also 1mal g160+2mal g280 ,duenner moechte ich nicht mehr arbeiten .
Anbei ein paar Bilder des ersten neuen Teils
2020957
2020958
Das Heck mit fertigen Befestigungen

2020959

Wie von Uwe (ufo 2009) empfohlen, Abreissgewebeband an RM Brett und Seitenruderabschlusssteg,
bin ja lernfaehig :)

2020960

Das wars aber erstmal mit Berichterstattung
Nun stehen etwas kleinere ,ueberschaubarere Teile zum abformen an.

Fliegergruss. Gerhard

Frank Thorn
03.10.2018, 11:29
Sehr saubere Arbeit Gerhard!

Gruß Frank

jimmy.laessig
04.10.2018, 22:35
Hallo!
Das Sommerloch ist überwunden, bei meinem Kobuz geht es weiter!
Kurze Frage an die Lackierer:
Ich habe den Rumpf jetzt lackiert. Blau mit weissen Streifen und die typische Rennfahrernase in Schwarz.
Verwendet wurden Acrylfarben aus der Spraydose.
Wie bereite ich das jetzt für die Versiegelung mit 2K Klarlack vor?
Also anschleifen werd ich nix, da ich Angst habe weiss und blau zu verschmieren.

Eigentlich möcht ich nur wissen, wie ich den Staub runter bekomm?

Nitro, etc wird nix bringen, da löst sich nur der Lack auf.
Einfach mit einem Tuch abreiben? Bei Microfasertüchern hab ich die Angst, dass Fasern hängen bleiben....

Danke für die Hilfe!

2022012

W-Schorsch
04.10.2018, 23:31
Servus Jimmy

Verwend doch ein Staubbindetuch oder auch Honigtuch genannt. Du bekommst es beim Farbenhandel
Das Tuch bindet wie der Name schon sagt den Staub ohne den Lack zu zerkratzen.

Gruß
Schorsch

jimmy.laessig
04.10.2018, 23:40
Danke!
Noch nie gehört. Aber jetzt weiss ich, wonach ich suchen muss!

Bis dann!

alois1
20.10.2018, 20:09
Hallo !
Sommerloch gabs bei mir zwar nicht ,aber etwas Flaute und Schwierigkeiten,
musste das Seitenruder Positiv nochmal schneiden, beplanken, schleifen,beschichten
und lackieren, weil es einfach zu schmal für den Rumpf und die Hohlkehle war.:rolleyes:
Jetzt passt es aber und abgeformt ists auch.
Nur die Oberfläche ist nicht ganz so schön wie das erste.:(
Aber geht noch als brauchbar durch.
2032037
Dafür ist Rumpf mit Haube auch etwas weitergebaut.Habe nicht den Orginalrahmen verwendet,
zuviel Anpassarbeit, 3 Birkensperrholzteile geschnitten, geleimt tuns genauso, ergeben schöneren,
schmalen Rand,Verschluss ist diesmal seitl.eingeschobener 2mm Stahl in dreigeteiltem MS Rohr 2mm
ist genial einfach, man muss es bei zu kleiner Schräge nur tief genug hinuntersetzen oder gleich
an unteren Rand, sonst ist nix mit Haube auf !:confused:
2032038

Fliegergruss. Gerhard

p.s. Jimmy dein Teil sollte doch schon lange in der Luft sein ?

spacehopper
23.10.2018, 12:14
Hallo zusammen, ich immer wieder gerne in diesen thread , da mich der Kobuz sehr interesiert.Ich habe nun auch eien Bausatz geordert und hoffe, hier noch einige Tipps und Hilfe zu bekommen,
da es mein erstes Projekt in dieser Form ist.Momentan bin dabei, das Material zusammen zu stellen und hätte gerne einen Tipp zur Abachibeplankung.Welche Stärke habt ihr für den Kobuz verwendet ?
Beste Grüße
Marc

alois1
23.10.2018, 18:24
Hallo Marc !
Viele verwenden 0,6mm ,ich für meinen Teil habe 0,8mm ,da ich von früher noch
einen „halben Baumstamm“ Furnier von einem Holzhändler habe.
Da es sehr breit ist ,brauch ich auch nicht ansetzen.
Bei 0,6 kann man halt kaum mehr irgendwelche Buckel oder Wellen herausschleifen !
Viel Spass und Erfolg mit Deinem ersten Projekt .
Vieles steht schon hier im Baubericht, wenn nicht fragen kostet nix .:)

Fliegergruss. Gerhard

spacehopper
23.10.2018, 23:21
Hallo gerhard, danke für die Info ! Ich werde den Flieger mit dem geliefertem HQ-Profil bauen.Weiss jemand , die Tief die Flügel an der Wurzelrippe sind ?
Gruß

alois1
24.10.2018, 20:14
Hallo Marc !
Bei meinen gelieferten rowi Flächenkernen ist RG 15 drauf.
Es haben andere wohl auch selbst geschnittene Kerne mit HQ 1,5 /9 drauf.
Interessant wäre auch der MHSD Strak von Phillip Kolb ähnlicher Dicke und Wölbung
Ob die Unterschiede jetzt so gravierend sind, sei dahingestellt.
Ob sich das in positiv Bauweise dann auch so genau herstellen lässt
ist auch fraglich ,wenn man dann noch sieht welche Querruderspalten
abstehende Rudermaschinendeckel und Ruderhörner da zu sehen sind,
da sind die paar% Widerstandseinsparung bei den Polaren doch peanuts ,
wenn überhaupt erreichbar.:rolleyes:
Ich finde das RG 15 jedenfalls gut passend.:)


Fiegergruss. Gerhard

spacehopper
25.10.2018, 07:38
Hallo Gerhard, da habe ich mich wohl vertan mit den Profilen.Habe auch das RG 15...... :)

spacehopper
25.10.2018, 21:39
Hallo,ich möchte in den nächsten Tagen gerne die Kohlematten bestellen und hätte gerne ein paar Emphelungen.Was habt ihr so in die Flächen gepackt ?
Gruß

alois1
25.10.2018, 22:51
Hallo Marc !
Kohlematten gibts zwar nicht ausser als Vlies mit 25g ,aber Gewebe oder Gelege .:)
Meine Flächen haben als Torsionslage 45grad unter dem Abachifurnier C160 Köper zwischen Folie
fremdgetränkt und gewalzt. Ist ein Standartgewebe ,hab ich Vorrat und ist billig !
Andere verwendeten biax c 100 ,kann man gerade von Rolle schneiden ohne viel Verschnitt.
Holm mit Steg solltest du aber trotzdem einbauen !

Fliegergruss. Gerhard

spacehopper
26.10.2018, 09:11
Hallo Gerhard, Holm und Steg kommen auch rein.Habe gesehen, das Du auch Dichtlippen bei dir eingebaut hast.Ich würde das auch gerne so machen.Hast du evtl. Bilder von diesem Bauabschnitt ?
Gruß

Tiefflieger
26.10.2018, 19:01
Hallo!

Ich baue auch gerade einen Kobuz von Rowi. Ich habe die Kerne von Rowi mit Strak RG15 auf RG14. Bei den Flächen habe ich die Oberschale gemacht, bzw. gerade aus dem Vakuum geholt. Als Torsionslage habe ich Biax 100 g/qm genommen.

Lt Bauanleitung soll die Flächentiefe außen 105 und innen 260 sein. Wenn ich die Kerne in der Oberschale nachmesse, hören die Kerne bei 85, bzw. 240 auf. Ist das bei Euch auch so?

Mir ist schon klar, dass ich die Endleiste noch spitz zulaufend schleifen muss, aber kann ich mir damit die fehlenden 20 mm holen?

Es handelt sich um mein erstes Projekt, wo ich von den Kernen weg baue.

Bitte um Hilfe, oder auch moralische Unterstützung, dass sicher alles gut wird... :-)

Danke & Lg Peter

alois1
26.10.2018, 20:32
Hallo Marc !
Im Kern ist ein Styrodummy mit Glas oder Kohleschlauch überzogen, darüber liegt Aramid
diagonal als Streifen fürs Scharnier .Es wird später oben mit Diamantscheibe durch Furnier
und Diagonallage Kohle gesägt bis aufs Aramid. Von unten dann 2 Schnitte als Spalt ,
nun den Styrodummy rauskratzen, Glasschlauch einritzen und brechen.
Nun gibt es hinten und vorne ein C, idealerweise hinten 1/3 ,vorne 2/3 ,das Raum für eine
Dichtlippe wie bei Schaleflügeln bietet, torsionsverkastet ist es damit auch.
Bild von noch offener Unterseite hab ich noch. Dichtlippen sind auf tesastreifen mit Harz,Thixo
microballon gegossen und eingefädelt, da gibts hier schon Beiträge zum Thema.
2034709

Fliegergruss. Gerhard

alois1
26.10.2018, 21:01
Hallo Peter !
Lese grade dein Problem.
Mehr wie knappe 10cm habe ich auch nicht. Die Styroschalen waren auch nicht länger.
Fertigmass spitz ausgeschliffene Endleiste Randbogen 9,5cm Wurzel 25,5cm.
Der Drahtabbrand vom Schneiden ist bei dem Seitenverhältnis sehr gross !
Aber keine Sorge alles im grünen Bereich !
Anbei Bild von Randbogen.
2034730


Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
27.10.2018, 09:12
Hallo Gerhard!

Vielen Dank für Deine rasche Antwort! Dann mach ich so weiter, weil 250 / 95 bekomme ich hin.

Danke & Lg Peter

alois1
27.10.2018, 18:33
Hallo !
Bin auch etwas weiter gekommen, für vorerst letzte Formenseite des HLW.
Da Sonntags Regen angesagt ,kommt letzte Seite dran !
Bilder: Unterseite abgeformt mit Hinterbau aus Harzbeton,Abschlussdeckel aus Gewebe
auf microballon Spachtelung fehlt noch
2035138

vom Trennbrett und Umbau befreit
2035139

eingewachst ,eingeschalt und abgedichtet für letzte Seite
2035140
2035144

morgen kanns losgehen,Gewebe ist geschnitten.:)


Fliegergruss. Gerhard

spacehopper
28.10.2018, 18:01
Hallo zusammen,
wie schauts bei euch mit dem Haubenrahmen aus?Habt ihr den aus dem Set genommen oder selbst was gebastelt ?
Dann würde mich noch interesieren, ob und viel V-Form ihr gewählt habt und wir man diese dann auf die Rippe überträgt bzw wie sie schneidet?
Beste Grüße
Marc

alois1
28.10.2018, 21:27
Hallo Marc !
Schaust Du in Beitrag nr.73 ,da findest was zur „meinem“ Kabinenhauberahmen
Da ich schon einen „Orginal“ gebaut habe ,weiss ich, dass es 3 Sperrholz-
teile auch tun. Vorallem bei der Befestigung mit dem Stahl /Messingrohr
tut man sich leichter mit Holzrahmen.Da hat aber jeder eigene Vorstellungen!
Zur V-Form:keine ,Oberseite gerade reicht ,bedenke auch HLW oben gerade bauen!
Wegen gerader Scharnierlinie, sonst schnappts und geht schwer (Fehler machte ich
beim ersten auch unbewusst, dachte Kerne wären schon so geschnitten,dass es passt)
Bei der HLW Form hab ich es gleich geändert.:)
Styrokerne Fläche muss man 10mm an Nase Wurzelrippe kürzer schneiden,als 90grad Winkel
Danach auf Wurzelrippe übertragen,Feinanpassung an Rumpf dann mit Furnierüberstand,
bei eingebauter Steckung und ausgerichteter Fläche.
Das ist halt etwas kniffelig, bis EWD,Winkel zum Rumpf und SLW ,HLW passt.:rolleyes:
Kannst Dir weiter vorne in Beiträgen anschauen!
Bei meinem Rumpfurmodell hab ich gleich Profilsehne und Steckungsort innerhalb
des Profiltropfens angeritzt und mit abgeformt,damit passt das schonmal.:)


Fliegergruss. Gerhard

alois1
31.10.2018, 18:06
Hallo !
Mittlerweile gibts auch eine HLW Form.:)
2037569
Urmodell ging zwar schwer raus, weil man nirgends anfassen kann wenn
die erste Seite herunter ist, aber getrennt hats dennoch.:rolleyes:
Nun alle Teile 10mal w70 wachsen und fürs lackieren vorbereiten.


Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
03.11.2018, 16:25
Hallo!

Ich bin mit jetzt mit meinem Kobuz soweit, dass ich mir anfangen muss Gedanken über Anlenkungen zu machen. In den Flächen hätte ich gerne 10 mm KST mit 7kg und auf Höhe, Seite 16 mm Hitec Servos mit 5kg. Die Nummern kann ich bei Bedarf nachschauen, aber es geht mir mehr um die Anlenkungen.

- Höhe habe ich hier im Forum eine Variante mit einer 4 mm Schubstange gesehen - das möchte ich gerne nachbauen.
- Seite möchte ich per Seilzug machen
- Bei Quer überlege ich das IDS von KST zu probieren und dabei die Servos auf der Unterschale zu montieren. Ruder sind oben anscharniert, was eine Überkreuzanlenkung ergeben würde, die weitgehend im Flügel verschwindet.

Hat jemand mit IDS Erfahrungen, oder das gar schon im Kobuz realisiert? Oder ist das nur was für Zwecksegler?

Über Eure Meinungen würde ich mich freuen!

Danke & Beste Grüße
Peter

alois1
04.11.2018, 20:32
Hallo Peter !
Zur IDS /LDS Anlenkung hab ich schonmal geschrieben ,Querruderklappe ist am
Anlenkpunkt ca.5- 6mm dick ,abzüglich 2mal 0,6 furnier mit Kohleunterlage,
denn das Scharnier liegt unterm Holz und Carbon, bleiben da noch ca 4,5mm
Innenraum für Hebelarm und Anlenkstange über.:rolleyes:
Zusätzlich wird die Fläche gerade dort wo durch RM Kasten eh schon geschwächt
noch für Anlenkstange ausgehöhlt.
Durch das Einfachtrapez mit hoher Zuspitzung ist die Flächentiefe am Querruder
Anlenkpunkt halt nicht so gross wie bei F3B Modellen.
Beste Anlenkung eigentlich Überkreuz mit langen Ruderhörnern ,Scharnier unten.
Ich hatte mich für Scharnier oben und Anlenkungen unten über Beplankung ,da
kurzer Abstand, entschieden.
Vielleicht hats ja doch schon einer verbaut und in Betrieb getestet , kann
über seine Erfahrungen davon berichten!

Fliegergruss. Gerhard

Compositas
05.11.2018, 07:49
Hallo,
Bezüglich spielfreier anlenkungen: schau doch mal bei Christian rein: http://http://www.vogel-fly.de/blog/ruderhebel (http://www.vogel-fly.de/blog/ruderhebel)

alois1
05.11.2018, 22:28
Hallo !
Die Ruderanlenkungen sind zwar schön ,ähnlich Gabrielanlenkungen, aber für 2,5m etwas „oversized“.
13mm Höhe über Ruderfläche sind für den kleinen Flieger auch etwas viel, ist kein DS Apparat !
Ich würde mehr zu so etwas tendieren (siehe Bild) Alugabelkopf mit Einsteckzapfen 1,6mm mit
Alu Ruderhorn 4mm
2040443
oder so ,Gabelkopf mit Selbstbau Messingflachstab 6x2mm als Ruderhorn
2040449



Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
07.11.2018, 07:38
Hallo!

Danke für die vielen Tips zur Anlenkung! Da die Ruder nun schon auf der Oberseite angeschlagen sind, eben mit Ruderhörnern unten. Ich hab die Oberschale schon laminiert, Unterseite noch nicht....

Danke!

Lg Peter

Compositas
07.11.2018, 07:51
Hallo !
Die Ruderanlenkungen sind zwar schön ,ähnlich Gabrielanlenkungen, aber für 2,5m etwas „oversized“.
13mm Höhe über Ruderfläche sind für den kleinen Flieger auch etwas viel, ist kein DS Apparat !

Fliegergruss. Gerhard

Servus Gerhard,
Wie kommst du auf 13mm Höhe? Eingebaut passen die wk anlenkungen unter eine ganz normale 8mm Hutze. Nicht viel anders als in Deinem letzten Bild. Man kann sie für größere Modelle ab ca. 5kg doppelt mit Kugelkopf oder für kleinere einzeln mit Gabelkopf verwenden.

alois1
07.11.2018, 17:24
Hallo Compositas !
Wenigstens Vorname wäre nett.:)
In Deinem Verweis zu den Ruderhörnern steht bei Querruder /Höhenruder. Höhe 13mm.
Schon klar ,kann man diese auch absägen ,um sie tiefer einzukleben.
Da wäre es schön ,wenn gleich tiefer.
Ich habe auch schon die kleinsten Gabrielhörner mit der Platte unterhalb der Schale eingebaut.:rolleyes:
Gehen tut fast alles ,auch wenns nicht dafür vorgesehen ist.:)


Fliegergruss. Gerhard

Compositas
07.11.2018, 18:06
Hallo Gerhard! Interessanter im Zusammenhang mit dem Einbau und der kinematik sind halt die wk-Hörner...
Viele Grüße!

alois1
10.11.2018, 16:47
Hallo !
Es geht laaaangsam voran, das erste Seitenruder ist aus der Form, natürlich nicht ganz perfekt,
aber 13g leichter als das Styroabachi / lackierte Teil.
Aufbau G105,balsa 0,6, G 25. Gewicht ca.50g
2042474
Achse für Hohlkehlanlenkung hab ich mal so eingebaut.Wird nachher freigefräst.
2042477

Das Hlw ist noch in Arbeit, und kommt demnächst raus.
Aufbau G105,Balsa 0,6,G 49 nur unten am Auflager etwas Kohleverstärkung
Gewicht noch unbekannt, ich hoffe mit 120g oder weniger hinzukommen,dann
wäre es schonmal 60g leichter.:)
2042482

Fliegergruss. Gerhard

alois1
11.11.2018, 13:13
Hallo !
Kleiner Nachtrag zum HLW ,leider das „Zielgewicht“ überschritten, bin bei 145g gelandet.:rolleyes:
Da wird wohl nur leichter Kohlebau in der Aussenschale ,leichtere Schraubenverankerung, dünnere Holmstege
zur Gewichtsreduktion beitragen. Mit Edelmaterialien wollt ich auch nicht gleich beim ersten einsteigen.:)
Da für ist es bretthart geworden, da biegt und verdreht sich nix.:D
Immerhin hat es fast 7,5 dm^2 Flächeninhalt ,so leicht gehts mit Robustheit dann doch nicht .
Jetzt fehlen noch Scharnierschnitte,Dichtlippe und Ruderstab ,dann wird erst Rumpf mal
flugfertig weiter gebaut.
So siehts aus auf neuem Rumpf verschraubt mit prov. angebauten SR
2043118

Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
11.11.2018, 13:59
Hallo Gerhard, das ist eine sehr saubere Arbeit die du hier abliefert. Ich lese immer gerne mit. Meine Leitwerke für nen 3m Swift mache ich in Hartschale folgendermaßen: 20er Glas, 160er CFK, 80er CFK Biax. Damit komme ich so ca. auf 160g bei 9,7 qdm Fläche. Sehr robust und zügig gebaut. Weiterhin gutes Gelingen,
Johannes

alois1
12.11.2018, 21:23
Hallo Johannes !
Danke für das Lob, aber das können andere sicher besser als ich.:)
Habe mir mal die Mühe gemacht Deinen Aufbau mit Deiner Fläche zu rechnen, da
komme ich schon auf min. 100g als reine Schale mit 50/50 Harz/Fasern,ohne Lack, blieben
noch höchstens 60g für Holme, Stege, Klappenstege ,Aussteifung der Schrauben und Auflager
und Verklebemasse ,später noch Dichtlippenmasse ,das erscheint mir sehr wenig!:confused:
Ich habe auch einen 3,25m Swift ,da wiegt mein HLW auch so 160g, allerdings Sandwich mit
IMS 76 spreadtow als Aussenlage ,also leicht !
Dass meines noch leichter werden muss ist klar ,105er Aussenlage und 49er Innenlage ,
3rovings pro Gurt mit 5mm Holmsteg und eingegossene Messingbecher als Schraubenaufnahme
sind halt etwas oversized bei der Leitwerksgrösse .:rolleyes:
Da muss ich später alles etwas reduzieren und Kohleaufbau.


Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
12.11.2018, 23:11
Hallo Gerhard,
Die Stege sind aus Depron mit CFK Schlauch, zum Verkleben damals noch AS90 und IMC Lack, das passt so schon. Für die Verschraubung hab ich zwei Stützrippen aus Herexsandwich eingebaut und dazwischen sparsam mit Mumpe verfüllt. Hab allerdings nur eine Schraube und nen Bolzen in der Nase. Das 160er habe ich zwischen Backpapier extern getränkt, das Biax braucht dann fast kein Harz mehr wenn man die erste Lage nicht zu trocken einbringt.
Schöne Grüsse,
Johannes
P.s. 145 g finde ich aber eh nicht schlecht. Dafür, dass das Material ca die Hälfte kostet passt das doch

alois1
13.11.2018, 20:06
Hallo Johannes !
Ja Carbonflechtschläuche sind teuer und leichte Carbongewebe auch.:cry:
Die Schraubenköcher müssen bei mir richtig an Holm und Schale betoniert sein,
ich fliege nur Hang oder Gebirge mit buckeligem Gelände und Grasbüscheln oder
ungemäht ,wenn man mit dem tiefliegenden Höhenleitwerk dort einseitig hängenbleibt ,
geht der Schlag voll auf Schrauben und ihre Einbauten ,die Edelstahlschrauben halten bestimmt.:)
Da kommts drauf an ob Gras oder HLW mit Aufhängung und Rumpf härter.:D
Ich hab da schon „einschlägige“ Erfahrungen gemacht.:)

Fliegergruss. Gerhard

alois1
20.11.2018, 22:14
Hallo !
Wieder etwas weitergebaut am Rumpf, ist soweit fertig bestückt und ausgewogen.
Vorhandene Flächen in neuen Rumpf eingepasst mit Torsionsbolzen und Flächenstecker.
Mit abgeformte, angestellte Profilsehnen- und Vierkantstabanzeichnungen passen gut und
Bohrungen usw. wollte ich extra nicht mit abformen ,wegen späterer, freier Profilwahlmöglichkeiten.
Das Gesamtgewicht ist ,durch die leichteren HLW, SLW und Rumpf, ( vorallem dann weniger Blei) ,
mit den noch schweren Flächen (2mal 880g) ,schonmal von 4,25 auf 3,55 kg gefallen.:)
Bei den späteren Stützstoff- Schalenflügeln lassen sich sicher noch 300g
bei gleicher Festigkeit einsparen.:)
Bild: neuer Rumpf fertig

2048012

Der Rumpf ist hinten noch so dick, dass trotz fehlender Wurzelprofilanformung ,da ein
80iger jetec Klappimpeller (Ausschnitt 92) reingeht, dann gehts richtig ab.:D
Verschlussdeckel hab ich schon abgeformt und mitgebaut, nur Rumpf muss dann
mit platzierten Verstärkungen um den Ausschnitt und nach vorne versetzten Flächensteckern
gebaut werden. Und Innenausbau natürlich komplett anders.

2048013

Anlageneinbau Rumpf: die x12 kommen sich richtig verloren vor ,im riesigen Platzangebot.:D
Von Kraft und Geschwindigkeit sind sie den alten JR‘s auf jeden Fall überlegen und
ein Untersetzungsverhältnis Ruderhebel / Servohebel gibt es auch noch.


2048019

Mit Flächenurmodellen endlackieren schaut es im Moment im Freien schlecht aus ,
grundiert und geschliffen wären sie schon ,so ist da erstmal „Schicht im Schacht“.:rolleyes:
Aber Rumpfform ist noch einlackiert und kann gebaut werden, also kein Stillstand.:)

Fliegergruss. Gerhard

kos
21.11.2018, 09:07
Daumen hoch Gerhard!!! :)

Von dem Teil machen wir irgendwann mal ein DS Video :D.

Gruß Martin

alois1
21.11.2018, 16:48
Hallo Martin !
DS- Runden drehen ist nicht gerade eine Paradedisziplin eines Kobuz :rolleyes:,
da gibts besseres , halfpipes an der Hangkante ,100m im Messerflug oder Rollenlooping
aus erkurbelter Endhöhe schon eher.:)


Fliegergruss. Gerhard

alois1
26.11.2018, 22:19
Hallo !
Am Samstag wegen Schlechtwetter den Impellerrumpf :) in Angriff genommen.
Heute ausgeformt und verputzt ,er ist 150g schwerer als der erste, dafür aber
hinten in der Röhre nochmal c 100 unidir. zwischen den beiden Kohlelagen,
2 extra Lagen c245 am Ausschnitt Impeller
und an der Flächen befest. und vorne 2mal g160 +g 280 mit grossen Überlappungen
zur Kohle.
Da kann man nix mehr eindrücken und ein etwas frecheres Aussehen:D als das
Standart-Kobuz -Muster hab ich ihm wegen des Impellers auch verpasst.
Diesmal auch ohne Macke geglückt und besser aus der Form gehüpft.
Der wird aber erstmal in der Ecke „landen“ , bis der „Sponsor“ Geld für den
Impeller ,Regler und 2 6s lipos freigibt und das kann noch laaange dauern. :rolleyes:
Flächenformen und Flächen brauchts auch erstmal, das hat Vorrang.:)
Anbei Bild zweiter Rumpf mit provisorisch aufgesetzter Haube

2050702
2050690

Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
27.11.2018, 12:51
Hallo zusammen,

meine Flächen werden in absehbarer Zeit irgendwann dieses Jahr dann ja auch einmal fertig. Eine Frage: Wo befestigt Ihr die Flächen am Rumpf?

Folgendes habe ich mir ausgerechnet. Ich stelle den Rumpf mit dem Seitenleitwerk senkrecht und unterlege hinten solange bis das Höhenleitwerk bei 0° also Horizontal liegt - das heißt die Fläche wäre um die EWD, als 1° angestellt. In dieser Position käme lt. meiner Berechnung die Ecke Nasenleiste, Wurzelrippe bei 400 / 100 mm (von vorne / von unten) zu liegen.

Passt das so ca. mit Euren Erfahrungen überein, oder bin ich da ganz daneben?

Wenn jemand bitte (wenn auch nur grob) nachmessen könnte, wäre mir echt geholfen.

Vielen Dank & Beste Grüße
Peter

spacehopper
27.11.2018, 13:48
sieht klasse aus Gerhard !Die Antwort auf die Frage vom Peter interesiert mich auch sehr, da ich auch bald mit den Flächen anfange.
Gruß
Marc

Tiefflieger
27.11.2018, 18:13
Hallo,

das sieht wirklich sehr lässig aus.

Sorry, muss korrigieren.

430 / 100 sind die Werte die mein CAD auswirft, wenn ich auf einen eingelesenen PDF nachmesse. Einen Screenshot, wie ich das gemessen habe, kann ich bei Interesse gerne per PN schicken.

Sorry....

Nebenbei: Ich habe mir auch Servobrett, Wurzelrippen und SLW Spant im CAD gezeichnet. Wenn wer das DXF braucht bitte einfach melden.


Danke & Lg Peter

alois1
27.11.2018, 19:25
Hallo ihr Selbstbauer !
Hier einige Informationen ,wie ´s bei mir ausschaut !
2051371
Nasenkante Profil bis Rumpfspitze 44cm

2051372
Profilsehne vorne 11,2cm

2051378
Profilsehne hinten 10,9cm

2051380
Hlw auf 0 grad eingerichtet

ergibt 3:265 =tan alpha ergibt alpha =0,65 grad EWD.:) im Rahmen der Messungenauigkeiten:)
hoffe geholfen zu haben.

Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
27.11.2018, 22:01
... Dank! Das hilft echt gewaltig weiter!

Beste Grüße Peter

Tiefflieger
28.11.2018, 08:49
Hi,

bzw. wirft das natürlich noch eine Frage auf. Am Beipackzettel von ROWI steht 70 SWP bei 1 Grad EWD. Welchen SWP hast Du mit 0,65 Grad EWD erflogen?

Keine Sorge - Bauen tu ich selber... :-)))

Danke & Lg Peter

alois1
28.11.2018, 20:31
Hallo !
Schwerpunkt fliege ich bei 0,65 grad , so ungefähr 77-78 mm ab Nasenleiste, das
sind so 42-43 % der mittleren Flügeltiefe ,ich denk das passt schon bei RG 15.
Das entspricht halt meinem , persönlichen Flugstil :) ,
was ist eigentlich ein Abfangbogen:D ,bei einem Kunstflugsegler ?
Kann aber sein ,dass das manchem zu zappelig :rolleyes:ist.

Fliegergruss. Gerhard

Edge1252
28.11.2018, 20:51
Falls jemand ein Positiv des Rumpfes und Flächenkerne benötigt, ich gebe jede ab. Ich habe diese direkt von RoWi gekauft.

Javlin
29.11.2018, 13:44
Mit X-Swift Flächen...

spacehopper
29.11.2018, 14:44
tolles Design.

alois1
29.11.2018, 19:44
Hallo !
Ganz dürften die Proportionen von Kobuz und Swift nicht übereinstimmen, denn Kobuz 14m,
Swift 13 m Spannweite ,die Umrissoptik ist natürlich ähnlich.
Dieser Kobuz hat Massstab 1:5,5 gibt bei 14m 2,54 m Modellgrösse .:)
Swift in diesem Massstab hätte nur 2,36 m.:)



Fliegergruss. Gerhard

Börny
29.11.2018, 20:30
"... Die Negativform des Flügels wurde aus Zeitgründen (für den Swift S1) einfach von einem sorgfältig gespachtelten und geschliffenen Kobuzflügel abgenommen." Quelle: Wikipedia (https://de.m.wikipedia.org/wiki/Swift_S-1). Um die Rollwendigkeit zu erhöhen, wurde die Spannweite verkürzt. Quelle siehe nächster Link, da (https://web.archive.org/web/20140701093327/http://www.sagach.ch/Deutsch/Flugzeuge/Swift.htm) gibt es auch noch einiges Interessantes zur Geschichte des Swifts.

alois1
01.12.2018, 15:56
Hallo !
Habe mir mal die Mühe gemacht ,vom Orginalplan die Masse herunterzurechnen,
auf 1:5,5
b =254,5cm ,ti =25,4cm ,ta =9,54cm. ,Mass Rumpfspitze -Profileintritt 42,5cm
Rumpflänge 133cm.
Die x-swiftflächen passen zwar in Spannweite ungefähr zum Kobuz ,durch den anderen
Massstab (1:5) sind sie leider zu breit !:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

alois1
04.12.2018, 20:36
Hallo !
Bevor der Impellerrumpf endgültig in die Ecke gestellt wird, habe ich mich mal an den
Ausschnitt für das 80er jetec gemacht und die Haube fertiggestellt, für den Rest brauchts
erstmal das Triebwerk samt Akku und Regler.
Auf Klebeband Masspunkte angezeichnet, mit links/rechts Papierschablone Rundungen übertragen
und mit Dremel und Diamantscheibe frei Hand ,bis auf die winzigen Rundungen heraus-
geschliffen. Das hat erstaunlich gut funktioniert,nur mit Schleifpapier etwas entgratet.:)
Anschliessend Loch auf Papierschablone übertragen und auf separat gebauten Deckel
angezeichnet und ausgesägt.
Der Rumpf hat am Ausschnitt mehr als 1mm Wandstärke :),da ist nix labberig geworden,
ist ja alles schwarz.:D, was auch beabsichtigt war.

2055049

2055050


Nun einige Fragen an Experten der Materie,vielleicht lesen welche mit :
Ist bei der Grösse ein ganzer Deckel besser oder zwei geteite Klappen.
Könnte man als „Scharnier“ auch Silicon Elastosil E43 im unteren Bereich mit kl.Spalt
nehmen oder geht das zu schwer auf (habe schon von Fahrradschlauch gelesen?)


Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
04.12.2018, 22:33
Hallo Gerhard,
würde mich zwar nie als Experten der Materie bezeichnen aber so einen Impeller hab ich schon mal eingebaut, meine Erfahrungen:
Elastosil funzt super. Den Rumpf konnte ich an den Klappen anheben ohne, dass da was abgerissen wäre. Leichtgängig waren die auch. Die Lösung war damals eher aus der Nor geboren, da kein Platz für Scharniere zwischen Ausschnitt und Impeller vorhanden war.
Wenn ich sowas noch mal mache, würde ich einen Deckel ohne Scharniere bauen. Bei den Klappen hatte ich immer Angst, dass da was flattert. Den Deckel würde ich oben auf zwei Balsaleisten auf den Impeller kleben.
Ach ja, siehr super aus dein Kobutz.
Weiterhin viel Freude,
Johannes

alois1
04.12.2018, 23:06
Hallo Johannes !
Danke für die Antwort.
Von flatternden Klappen habe ich auch schon gehört.
Einfacher und schneller wäre der Deckel auch gebaut und schliessen tut er bestimmt besser.
Andererseits ,wenn‘s mal eine „Rummslandung“ gibt und das Triebwerk nach unten federt,
reisst der Deckel leicht ab, wenn er oben auf Auflagen sitzt, dann müsste man auch das
Triebwerk unten gegen den Rumpf unterstützen.
Cooler beim Ausfahren schauen halt Klappen aus.:)


Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
04.12.2018, 23:21
Hallo Gerhard,
das Triebwerk wird unten sowieso gegen einen Anschlag laufen, allein schon um das Servo zu schonen.
Wenn du den Ausschnitt nach der Zeichnung "minimaler Ausschnitt" gemacht hast wird das mit den Scharnieren knapp ;-)
Im Endeffekt funktioniert beides und Optisch geb ich dir Recht schauen die Klappen besser aus.
Ich glaube der Deckel wird weniger nerven, aber das ist nur eine Vermutung. (Die Klappen tun das bis alles passt)
Schönen Abend noch,
Johannes

alois1
08.12.2018, 23:21
Hallo !
Gestern endlich ein Zeitfenster (kein Regen, 11 Grad ,noch hell und Zeit) zum Lackieren der Urmodellflügel
im Freien gefunden. Jetzt kann der Winter kommen ,der Rest findet in door statt.:)
Bis zum Lackieren und Flügelbau ist es sicher draussen wieder wärmer.
Bis dahin steht aber noch einiges an Arbeit an.:rolleyes:
Wie sowas vonstatten geht ,davon gibts genügend Berichte .
Werde höchstens mal von Zwischenständen ,wenn gewünscht ,berichten.


Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
09.12.2018, 19:51
Hallo Gerhard!

Schaut super aus! Sorry, falls ich es überlesen habe, aber mit welchen Kernen hast Du du Urmodelle gebaut?

An Bildern sind wir immer interessiert!

Lg Peter

alois1
09.12.2018, 21:41
Hallo Peter !
Es sind die ganz normalen rowi Kerne ,halt mit Kohle unterlegt ,meine Steckung eingebaut
und Abachi 0.8 beplankt.
Dann auf Profil und Umrisse abgerichtet, Macken ausgespachtelt,
Nasenleiste geschliffen, soweit möglich scharfe ,gerade Endleiste, bis auf Kohle runter.
Anschliessend mit Harz /Talkumpulver gespachtelt um das Holz zu schliessen,
mit langer Schleiflatte ,möglichst wellenfrei, in den Negativschalen eingelegt, trocken
geschliffen, dann Filler schleifen und Lack schleifen.


Fliegergruss. Gerhard

alois1
20.12.2018, 15:06
Hallo !
Kleiner Zwischenbericht vom Arbeitsfortschritt.
Nach dem Lackieren hiess es schleifen ,schleifen, noch mal schleifen.
Mit 600 nass angefangen bis „Nester“ alle weg ,dann je 2 Gänge 1000 und 2000.
Dann habe ich diesmal, wie von anderen Abform-Experten empfohlen, nicht mehr mit
Polierpaste auf Glanz gearbeitet, sondern direkt
auf die gereinigte 2000er geschliffene Obefläche ,das Wachs aufgetragen.
Ich muss sagen die Oberfläche hat das erste Wachs wie aufgesogen
und war gleich rutschig, Oberfläche aber noch relativ matt.
Diese wird aber nach 5-6 Wachsaufträgen mit zwischenpolieren immer
glatter und glänzender ,wenn noch nötig ,wird in der späteren Form
gar poliert. Obs so besser trennt ,werd ich sehen, zumindest ist da
kein Poliermittel mehr drauf ,das die Oberfläche verunreinigt
Bild nach 10 mal wachsen mit Abformungsumbau kurz vor dem Formenharz
auftrag.
2061705

Aufbau mit offener Endleiste und Kopfplatte für Steckungspositionierung.
Formbau mit einigen Gewebelagen hinter Formenharz, Harzbetonhinterfüllung und Gewebedeckel,
zwar schwer ,bei der Grösse noch händelbar ,aber fest , günstig und schnell.:)


Fliegergruss. Gerhard

Ludger.Lappe
21.12.2018, 10:53
Hallo Gerhard,

schönes Projekt. Mich interessiert dein Aufbau von der Flächenform. Welches Formbauharz und welches Laminierharz verwendest Du für die Flächenform, weiterhin welches Gewebe und wie viele Lagen von dem Gewebe legst du ein, bevor die Hinterfüllung rein kommt? Wie hoch machst du eine Formhälfte?

Für deine Antwort bedanke ich mich voraus.

Gruß

Ludger

alois1
21.12.2018, 18:37
Hallo Ludger !
Ist zwar OT zum Kobuz Baubericht, weil eher Formenbau aber egal.:)
Formenharz ist P mit Härter P polierbar, Harz L ,Härter GL 210 mit GL30 gemischt,
eher zu edel und teuer für die Form, brauchs aber auch für die Flieger -alles r und g
Kupplungsschicht mit Baumwollflocken dünn ,Ecken ausgerundet
dann feines g 105, g 80, g 163, 2 mal g280 ,Harzbeton Quarzsand 0,8-1,2 /Harz 1:6 Rahmen
noch nass in nass füllen, verdichten, auf Rahmen gerade abziehen ,schleifen ist dann nich mehr,
und aushärten lassen. Mircoballonspachtel und 2mal g280 als Deckel drauf.
Rahmen ist 3cm hoch, gut 1cm höher als grösste Höhe Profiloberseite ,vorne an Wurzel
Gewebe noch 4cm höher und dicker zum Anschrauben der Kopfplatte für den Steckungseinbau
und der Arretierbolzenaufnahmen,die ja schräg zur Wurzelrippe stehen, weil
Rumpf sich hinten verjüngt und ohne Anformung .Die mach ich erst später an den fertigen
Flächen am Überstand der rückgesetzten Sperrholzrippe,
die aber von oben gesehen ,zumindest an die Rumpfkontur passt.
Späterer Bau der Flächen ,Form auf „losem“ Stahlrahmenunterbau aufgelegt.
Für kleine Formen wie HLW ,SLW ,kleinere Flächen ,da halt möglichst wenig „tote“ Flächen
ausserhalb der Fläche ,das macht nur mehr Gewicht, das Gewicht ist natürlich nicht ohne ,
aber ich baue ja keine Serienproduktion auf.:), für mich ist das ausreichend.
Bei Grossteilen ,dicken Profilen ,dann Poraver -Carbon-Formen ,sonst nicht mehr händelbar.
Habe schon mehrere Formen so gebaut, es funktioniert.:)

Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
21.12.2018, 23:15
Hallo Gerhard, sehr informativ was du machst. Das mit dem Mischungsverhältnis für den Polymerbeton hab ich leider nicht verstanden, da ist ein bisschen viel Info in einem Satz drinnen :-). Vielen Dank schon Mal und weiterhin gutes Gelingen.
Johannes

alois1
22.12.2018, 08:59
Hallo Johannes !
Hier etwas ausführlicher :
Harzbeton oder Mörtel, wie mans nennen will ,
Quarzsand getrocknet ,Körnung 0,8-1,2mm, gibt es auch 0,3-0,6 dann wirds noch schwerer :rolleyes:
gemischt mit fertiggemischtem ,etwas eingefärbtem Harz ,mit ein bisschen Schaumtreiber versetzt.
Im Verhältnis 5:1 - 7:1 (Q/H ) mit Quirll in Bohrmaschine gemischt ,bis Farbe gleichmässig.
Das wars ,Sand ist relativ trocken ,Körner aber benetzt.
Da gibts auch hier in RCN Abhandelungen darüber.
Ich hoffe jetzt genau genug beschrieben, sollte keine „ Formbauanleitung“ werden.:)
Fliegergruss. Gerhard

Johannes Wiesner
22.12.2018, 09:27
Danke schön, jetzt ist es klar.
LG, Johannes

alois1
31.12.2018, 10:54
Hallo !
Eine Flächenhälfte ist mittlerweile abgeformt ,befindet sich aber noch zwischen den Formen
eingeschlossen.:) Das Baubrett ist aber jetzt frei für nächsten Abformungsumbau der zweiten Hälfte.
Das Urmodell kommt erst im neuen Jahr raus, wenn der Härtungsprozess abgeschlossen,
tempern werd ich nicht, das trau ich dem Urmodell nicht zu, aber warm lagern wenigstens.
Die Harzbetonformen sind aber auch nicht verzugsanfällig, da habe ich konventionell
gebaute ,selbst mit dickem 40*40 Stahlrohrhinterbau ,die etwas gebogen sind im Lauf
der Zeit.
Bild noch „eingesperrt“ in Beton:)
2066946
Hoffe das Urmodell geht raus und Form passt - ich werde berichten obs was geworden ist.:rolleyes:

Angefangener Abformungsumbau mit nochmal herausgenommener Fläche für Nasenleisten
Einpassung
2066948

Fliegergruss. Gerhard

alois1
03.01.2019, 19:55
Hallo !
Kleines Update im neuen Jahr.
Auf der zweiten Seite ist der Deckel drauf gekommen und die Kopfplatte
angeschraubt ,muss jetzt aushärten ,bevor der Hilfsrahmen weg kann.
Dann heisst es ein letztes Mal unterbauen ,ausrichten und einschalen.:)
Bild : ausserer Rahmen schon entfernt, für Deckel, die Oberfläche schaut
übrigens nicht so hügelig aus ,wie das auf den Bildern rüberkommt, das ist schon
eben.:)
2068805

Die Ungedult war zu gross, heute erste Form entzweit, entgratet und
einmal Rot-Weiss-Paste poliert.:)
ohne Worte.:)
2068809
2068810
2068817
Gutes Neues Jahr!:)
Fliegergruss. Gerhard

spacehopper
03.01.2019, 22:04
wow, tolle Arbeit !!!

Javlin
04.01.2019, 12:17
Hallo !
Habe mir mal die Mühe gemacht ,vom Orginalplan die Masse herunterzurechnen,
auf 1:5,5
b =254,5cm ,ti =25,4cm ,ta =9,54cm. ,Mass Rumpfspitze -Profileintritt 42,5cm
Rumpflänge 133cm.
Die x-swiftflächen passen zwar in Spannweite ungefähr zum Kobuz ,durch den anderen
Massstab (1:5) sind sie leider zu breit !:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

muss ich meinen jetzt wegwerfen?

alois1
04.01.2019, 15:46
Hallo Javlin !
Wieso meinst du deine Flächen jetzt wegwerfen zu müssen ?:rolleyes:
Hat niemand behauptet, ging nur um die etwas andere Optik / Maßstab.:)
von Kobuz /Swift .
Fliegen tut sicher beides gut, hab vorher auch Überlegungen in der Richtung
unternommen, mich dann zum Selbstbau entschieden,dann habe ich
das Flugzeug in der Hand ,das ich haben will, mit allen Vor-und Nachteilen.

Fliegergruss Gerhard

P.s Denke wir kennen uns von früherer Thommys Hahnenmooswoche ?

jimmy.laessig
07.01.2019, 20:39
Guten Abend!

Ich war auch nicht ganz untätig, bei mir dauerts halt länger...:D
Der Rumpf ist fertig und sieht so aus:


https://youtu.be/k7m_UYegJoU



https://youtu.be/xOXTZAF07B8



https://youtu.be/91yfrSfAG_Q


Hab einen eigenen Thread für die Videos aufgemacht:
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/718039-einen-GFK-Rumpf-lackieren-(Video)
sollte jemand etwas kommentieren wollen.

Fotos folgen!

Bis dann!

alois1
08.01.2019, 19:58
Hallo Jimmy !
Dann solltest du ja zum Saisonstart 2019 flugfähig werden.;), es fehlt ja nicht mehr viel.
Bitte auch über Flugerfahrungen berichten ,du scheinst ja ein anderes Profil
draufzuhaben.
Da ich mit meinem Formenbau über die Feiertage gut vorwärts kam und
im Endstadium bin ,sollte es auch bei mir
zu einem flugfähigen Modell reichen ,denn einen Rumpf gibt es schon fertig bestückt.:),
aber die ersten Flächen bedürfen doch etwas mehr allerlei Überlegungen.:rolleyes:


Fliegergruss. Gerhard

alois1
09.01.2019, 21:08
Hallo !
Der Bericht hat ja heute sein einjähriges :),Danke dem Threadstarter SB13 mit seinem
Baubericht ,durch den auch ich auf den Kobuz 3 gestossen bin ,wenn ich für mich
aber jetzt einen etwas anderen Weg eingeschlagen habe.
Ich hoffe SB13 verzeiht mir ,daß ich weitergeführt habe ,wollte einfach nicht
zum selben Modell noch was anfangen.
In dem Sinne.

Fliegergruss. Gerhard

SB 13
10.01.2019, 17:00
Hallo Gerhard,

alles gar kein Problem.

Danke fuer deinen schoenen Bericht :-)

Bin auf die Flugvideos gespannt!

Gruss, Ralf

alois1
12.01.2019, 12:20
Hallo Ralf !
Da weder ich ,noch viele meiner Flugkameraden “Filmproduzenten „ sind ,wird das wohl nix
mit Video. Nachdem du meine Bedenken ausgeräumt hast, berichte ich ein bißchen weiter.:)

Habe gestern letztes Urmodell aus den Formen befreit:),sie dann entgratet und poliert.
Die taugen für mich so, jetzt kommt langwierige ,eintönige Wachserei.:rolleyes:
In der Zwischenzeit des Härtens der letzten Form ,habe ich bereits eine
Schablone für die Einbauten,Scharnierlinie, Rudermaschinenpositionen , Deckel usw.
aus klarem Hartplastik gemacht, die auf den Pass-
bolzen steckt, die für links und rechts, oben und unten passt. Wenn man das nicht gleich macht,
ärgert man sich bei jedem Bau es nicht gemacht zu haben, selbst mit Fotodoku muß man alles
wieder einmessen und anzeichnen und es passt nicht so genau.
Auch sind die Furnierblätter (ich mag keine Schaumplatten) schon mit clou gesperrt,
geschliffen ,mit Ausschnitten versehen und überall spitz ausgeschliffen ,für Einbau fertig.
Das wird zwar schwerer als Schaum (4*140g !)und ist arbeitsaufwendiger ,ist aber an Härte und Robustheit nicht zu vergleichen.:D
Ähnelt einer Hartschale mit erhöhter Beulsteifigkeit.:)Mal sehen wie „leicht“ :)
das am Ende dann ist.
Das Farbschema des Ersten wird analog dem HLW, SLW werden, nur Fläche unten Sichtcarbon
mit weißen Streifen zwecks Sichtbarkeit in der Höhe.

Fliegergruss. Gerhard

kos
12.01.2019, 12:37
Hallo Gerhard,

ich bin zwar kein Filmproduzent (sonst wär ich schon in Hollywood :D), aber mit meiner Digicam kann ich schon mal kurze Sequenzen filmen, wenn wir uns am Hang treffen. Cam liegt bei mir eigentlich oft im Auto. Hahnenmoos-Filmchen kann ich nicht natürlich machen....da bin ich ja nicht dabei :(.

Gruß Martin

alois1
12.01.2019, 16:36
Hallo Martin !
Wenn du meinst ,kannst du es ja probieren, ob du ihn auf den Schirm bringst.
Ich möchte allerdings auch kein YOU tube Star werden.:D
Ausserdem gibts noch ne Menge zu arbeiten ,bis „flügge“.:(

Fliegergruss. Gerhard

alois1
18.01.2019, 19:19
Hallo !
Nun stand erstmal eine größere Materialbestellung an ,die für die ersten Kobuz’s und ein paar
andere „Bauvorhaben“ reichen sollte.;).Wenn sich der Preis allerdings in Höhe eines fertiggebauten,
käuflichen F3b Fliegers bewegt, fragt man sich schon ab und zu ,ob man nicht fertig kaufen sollte.:rolleyes:,
aber wenn es dann für 5-6 Modelle ohne endlose Lieferzeit;) reicht, inclusiv
schnellstem Ersatzteilservice ;) ,relativiert sich das doch.
Aufbau der ersten Fläche :
Die Flügelschale wird IMC Lack,g 49 Feinschicht, C93 außen,Abachi 0.8 mm,g 80 innen,
event. mit Carbon D-Box aus Resten. In der Nasenleiste min. 2 24k Rovings.
Holm aus 6 Lagen 30mm breit nach außen abgestuftes IMS-Gelege C 268 unidir.,
leider gibt es das Zeug bei r u g schon wieder nicht mehr und der Vorrat geht zur Neige.:(
für zwei Flügel reichts aber noch.
2 Holmstege am Rand des Geleges mit Balsa stehend, beglast mit g160 45grad beidseitig,
so ergibt sich noch ein Torsionskasten am Holm.
An der Steckungtasche links,rechts Aufdopplung des Holmstegs mit leichtem Sperrholz.
Flächenabschlußsteg ,Rudersteg Klappe analog Holmsteg,
Rudersteg Querruder C -Schlauch auf Sangriastrohhalm, da wenig Platz
Vorne eine rückgesetzte 6mm Flugzeugsperrholzrippe die die Arretierbolzen ,die Befestigung
am Rumpf und die Vierkantsteckung beherbergt.
Rückgesetzt deswegen,weil später die fertige Fläche an meinen runden Rumpf ohne
Anformung angepasst werden muß !
Die Bauweise sollte fürs erste Mal reichen ,da bei mir schon bewährt.
Anlenkung wird diesmal überkreuz gemacht mit Scharnier unten
wie sich das für einen Kunstflugsegler gehört.
Anbei ein paar Bildchen der Schablonen für „Innereien“ von Flügel ,HLW und
den bereits lackierten Flächenformen.
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Die schwarzen Streifen sind Klarlack für Sichtkohle.;)
Jetzt steht 4mal Gewebezuschnitt und Schalenbau an.


Fliegergruss. Gerhard

SB 13
18.01.2019, 21:30
Sehr lecker was du da wieder treibst!

alois1
24.01.2019, 19:25
Hallo !
So ,die Schalen sind drin, leider geht das bei mir nur einzeln wegen Platz-und Zeitmangel,
und das Wichtigste es ist stressfrei ;).
Jetzt kommen Knetetürmchen an allen Einbaustellen der Stege zum Höhen
maß ermitteln.
RM für Querruder geht an der Stelle grade noch, sowohl in Höhe und Breite zwischen
Holm und Stegen. Unter den RM noch Doppelkohle auf Abachi gegen Abzeichnungen.
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Und das ganze dann mit Holmgelege ,Stegen und Steckhülse nass vereint,
zusätzlich D-Box noch mit etwas „Fliegengitterresten“ c160 für die Grifffestigkeit verstärkt.

2079828

Am Flächenende gibts nur noch Stege aller Art :rolleyes:
Am Ende Sperrholzrippe für die M3-Schrauben der Endscheibenbefestigung
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Die Unterschale mit Kevlarscharnierstreifen 110 diagonal und RM-Deckelaussparungen.
Beim Abachi muß man alles vorher aussparen und spitzschleifen ,da ist nichts mehr mit später rauskratzen:(
2079830

Bis zum Vereinigungsprozess dauerts aber noch etwas.;)

Fliegergruss. Gerhard

alois1
28.01.2019, 22:28
Hallo !
Am Wochenende die Stege angepasst und Höhen nochmal kontrolliert.
Anschliessend unteres Holmgelege einlaminiert, alle Klebestellen benetzt,
Baumwolle/Thixo Mumpe auf alle Stege, END-und Nasenleiste der Oberschale
aufgespritzt und nass zusammengebaut.
Heute entformt und entgratet, ausser daß ich bei der nächsten Fläche ,die
Glasfeinschicht etwas länger anhärten lasse und die Sichtkohle wieder schwärzen werde,
damit der Stützstoff nicht durchschimmert ,schaut sie nicht schlecht aus.;)
Gewicht ist 770g aus der Form, etwas schwerer als anvisiert ,aber bretthart und
verdrehsteif und biegen tut sich schon gar nichts bei einem
Holmquerschnitt von ~60mm^2 IMS Fasern an der Wurzel pro Gurt.
Das reicht auch für härtere Gangart.:D
Bild. : Oberseite und Unterseite der ersten Flächenhälfte

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Die Oberfläche ist etwas besser als Bügelfolie :)
Leider habe ich im Eifer des Gefechts vergessen, vor dem Lackieren meine bereits vorbereiteten
Deckelvertiefungen mit Acryl in die Formunterseite zu kleben, aber die Deckel kann man
auch ja auch anders befestigen. Irgendwas ist halt immer, dann halt beim nächstenmal.:rolleyes:
Jetzt erstmal zweite Hälfte zusammenfahren ,dann alle Scharnierschnitte und Dichtlippen
anbringen,da kann auch einiges „schieflaufen“ .Ausserdem fehlt noch die Rumpfanpassung
der Flächenwurzel und Passbolzen, da muss ich eine Schneideschablone für den „groben“ Schnitt unten und
oben anfertigen, dann noch genau beischleifen.
Servoeinbau ,Anlenkungen, verkabeln ist dann nur noch Beiwerk wie bei Kaufware.:D

Fliegergruss. Gerhard

alois1
01.02.2019, 20:55
Hallo !
Langsam gehts zum Endspurt. Zweite Fläche ist ausgeformt, besäumt und OK.
Anschließend habe ich die Rumpfanpassung der Flächen vorgenommen.
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War zwar trotz Schnitt- Schablone noch langwierig beizuschleifen, weil ja
alles irgendwie rund und bereits lackiert und man nix mehr anspachteln kann.

Heute Passbolzen vom Rumpf auf die Flächen übertragen/gebohrt und eingeklebt.
Auch die sitzen ja schräg in der Wurzelrippe.
Anschliessend noch alle Scharnierschnitte und Ausschnitte der Quer-und Wölbklappen
an den Flächen mit der Diamantscheibe ausgetrennt und gottseidank nicht verschnitten.:rolleyes:
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Und noch in voller „Größe“ zusammengesteckt :)
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Demnächst kommen noch angegossene Dichtlippen in die Ruderspalten gegen
unliebsame „Geräusche“:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

alois1
05.02.2019, 17:11
Hallo !
In der Wartezeit ,auf die Servorahmen aus Sperrholz mit Gegenlager, habe ich mal die Dichtlippen
eingebaut. Außerdem habe ich die Endscheiben an den Randbogen aus 3mm Kohleplatte
ausgeschnitten und mit M3 Edelstahlschrauben in eingeschnittenen Gewinden an der Fläche befestigt.
Die Endscheiben stehen unten über und dienen ,wie ich feststellen konnte ,nicht nur
als Querruderschutz ,sondern auch als Abrißverzögerung :),da ich zuerst unbemerkt, eine eingebüßt
hatte und der Flieger immer auf der ohne Endscheibe zuerst abriß.
Ist auch verständlich ,denn bei großem Anstellwinkel / Auftriebsbeiwert nimmt ja der induzierte
Widerstand stark zu, die Randwirbel nehmen zu, Umströmung Unterseite / Oberseite,
inwieweit das der unten überständige Randbogen verhindern mag ,weiß ich nicht,
aber eine positive Auswirkung war festzustellen.:)

Fliegergruss. Gerhard

SB 13
05.02.2019, 20:07
Hallo Gerhard,

kannst Du bitte noch ein Bild von der Haubenbefestigung hochladen.
Wuerde gern sehen wie Du das geloest hast!

Gruss, Ralf

alois1
05.02.2019, 21:16
Hallo Ralf !
Beim Erstlingswerk habe ich es mit einem Bowdenzug der unter der Fläche nach aussen führt
mit aufgelöteter Kugel gelöst, das war mir aber deutlich zu kompliziert.:(
Bei dem jetzigen Eigenbau hab ich das wie an Freitagswifts gebaut, deutlich einfacher
und schneller, dreigeteiltes mess. Rohr i.2mm mit durchgestecktem Stahldraht 2mm,
2 Teile links und rechts am Rumpf verleimt,1 Teil passig in der Mitte an dem Haubenrahmen
von hinten verklebt,später noch Gewebe drüber.
Vorne ein 6mm Carbonstab in Bohrung. Fertig !
Bild und ich denke der Rest ist selbsterklärend.:)
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Das hintere Teil muß tief genug unten sitzen und Bolzen vorn kurz,sonst bringt man
Kabine nicht auf ! Da mußte ich meinen Rumpf auch etwas ausarbeiten.:rolleyes:
Das nächste mal mach ich auch das mess.Rohr nicht mehr bis aussen, dann Bohrung
nur 2mm.:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

SB 13
06.02.2019, 21:33
Alles klar ;-)

Danke

alois1
09.02.2019, 20:21
Hallo !
Nachdem die Servorahmen angekommen sind, hab ich sie etwas modifiziert und auf
links und rechts die Gegenlager zusammen gebaut.
Anschließend die Gestängedurchführungen in die Oberseite gefräst und Servo
rahmen dann sparsam mit Uhu-plus eingeklebt und leicht beschwert. Vorher Servo in Frischhalte-
folie gepackt und in Rahmen eingeschraubt, sodaß die Gestänge
in die Durchführungen fluchten(90grad zur Scharnierlinie).
An der RM habe ich ausgeschliffene ,normale M3 Gabelköpfe auf ganz kurzen Servoabtrieben
gebaut ,am M4 Alu Ruderhorn einen Alugabelkopf m.Durchsteckbolzen 1,6mm aufgebohrt (sind nur M2)
und mit M3 Gewinde versehen und M3 Stahlgewindestange eingeklebt.
Eine Längen Verstellung reicht ja aus.
Die Ruder fahren zwar etwas „langsamer“ als eine LDS Anlenkung mit reduziertem Weg, aber
der Servoweg ist voll ausgenutzt mit „gesunden“ Hebelverhältnissen.;),da ist nix weich.
Am Querruder und an der WK reicht eine flache Platte als Deckel aus.
Auf der Oberseite möchte ich die Gestängeauslässe auch mit Lufthutzen abdecken,
ebenso den Seitenruderzug am Rumpf ,aber das hat Zeit nach Erstflug.:)
Kabelstränge mit aufgefädelten Schaumstoffwürfeln für die Flächen
hab ich noch von anderem Modell ,die in der Länge passen.
So schaut es dann fertig aus, im Grössenvergleich mit meinem 3,2m CFK-Eigenbau Swift,
beide ohne Rumpfanformung

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2087609
2087609

An den Übergängen Querruder /WK und Querruderende habe ich noch versuchshalber
Grenzschichtzäune eingebaut ,die Verwirbelungen bei Querruderausschlag verhindern
sollen. Doof ist nur ,sie gehen nicht mehr in Flächentaschen.:rolleyes:

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Und so schauts nach erfolgreichem Einflug am flachen Vereinshang bei sehr bockigem SW Wind und Schneematsch-
untergrund aus ,später zum Nachbarverein an den „größeren“,schneefreien SW Hang gewechselt.
Die Böigkeit und Saufphasen dazwischen wurden erst abends etwas weniger.:cry:
Nicht gerade „schönes“ Einflugwetter, aber morgen leider schon wieder Regen angesagt.:cry:

2087610

2087610

Fliegergruss Gerhard

P.S. Für mich ist mein Baubericht hier zu Ende, denn ich fände es etwas öde über V2-Vx
zu berichten, die alle aus derselben Form stammen und sich nur durch Farbe und/oder
Gewicht / Bauweise unterscheiden.:)
Falls bei Anderen Fragen auftauchen sollten, werde ich sie im Rahmen meines Wissens
beantworten.

kos
10.02.2019, 11:51
Hallo Gerhard,

auf diesem Weg hier noch Gratulation zum Erstflug.

Flog sehr gut das Teil gestern!! :). Die Mühe hat sich gelohnt!!

Dann bis bald irgendwo am Hang
Gruß Martin

alois1
14.02.2019, 21:44
Hallo Martin ,
danke für die Glückwünsche. Der Kobuz Erstflug war ziemlich easy ,scheint alles
einigermaßen zu passen ,was ich so fabriziert hab, bisschen Blei noch in die Schnauze wäre
bei dem bockigem Sturm nötig gewesen , auch der Rückenflug
ging deswegen fast ohne Tiefenruder.:rolleyes:.
Leider kam der Regen zu früh, für mehr Flüge.
Mit jetzt nur noch 3,45 kg geht er auch leistungsmäßig noch besser,
da flog einiges teils tiefer herum als ich.:D und musste schon mal Motor einsetzen.
Aber mehr Aussagen konnte man bei der Wetterlage ,es ging rauf und runter, beileibe nicht machen.
Dieses Wochenende schauts besser aus.:), SO / O mit Sonne, aber Wind schwächer .
Mitnehmen werd ich ihn auf jeden Fall, ob er zum Einsatz kommt ,wird man sehen.


Fliegergruss. Gerhard

Tiefflieger
01.03.2019, 10:22
Hallo,

erst einmal herzliche Gratulation zu den absolut schönen Fliegern!!!

Jetzt aber eine andere Frage: Angenommen jemand möchte eine Heimkehrhilfe für den Hang in den Kobuz einbauen. Gibt es da Erfahrungswerte / Vorschläge? Ich würde sagen, dass ein Steigflug von gut 30° ausreichend wäre.

Danke & Lg Peter

alois1
01.03.2019, 17:59
Hallo Peter !
Über Nasenantrieb,da kann ich dir keinen Rat geben, es wird sicher einen passenden Spinner
mit Motor dafür geben, ich für meinen Teil ,wollte einen 80 mm Klappimpeller einbauen ,
(mal sehen obs noch was wird :rolleyes:) der sicher mehr als Absaufaufstieghilfe kann , aber bei mir nicht muß. :D
Es ist sicher schwerer als FES Antrieb, ist aerodynamisch und optisch ,für mich ,aber die bessere Lösung
weil ich mehr Seglerpilot bin.


Fliegergruss. Gerhard

sukzess
01.03.2019, 19:56
Also Spinner seh ich bei der schönen Nase nicht...

Ich hab mir auch einen Bausatz bei RoWi geholt und plane einen Hacker A40 Glider einzusetzen (liegt hier noch rum, ein 30er reicht leistungsmäßig sicher auch). Die Welle schaut vorne raus und wird im reinen Seglerbetrieb durch das Staurohr (möchte ich einfach aufschieben und klemmen) kaschiert.

alois1
01.03.2019, 20:48
Hallo Kobuzflieger !
Man kann fast alles mit einem Elektromotor in der Nase „vergewaltigen“ :rolleyes:
Ich sah selbst LO 100 schon mit Nasenklappropeller.:cry:
Wenn es mir zu unsicher ist zu starten mit einem Kunstflugsegler ,es gibt ja noch
leistungsfähigere Modelle .:)


Fliegergruss. Gerhard

alois1
18.03.2019, 21:47
Hallo !
Da man von anderen gar nichts hört, kleines Update von mir.
Bin jetzt beim 2. Exemplar am bauen, der erste hat schon einige Flugstunden auf dem Buckel.
Rumpf ist ziemlich weit ,nur mit den Flächen
und Höhenleitwerk lackieren wills im Freien bei Sturm und Regen nichts werden.
Zeit wenn es ginge ,müsste auch noch sein.:rolleyes:
So bleibt nur Vorfertigung für Rumpf usw. Kabelstränge mit Steckern,
Stützstoff schneiden und schleifen, Steckungen mit Hülsen bauen,
Wurzelrippen sägen, wird aber auch alles noch benötigt.
Anbei mal ein Bild des neuen Rumpfs , „Müllabfuhrorgange“.:D
Flächen werden aufwändiger beim Design, sind schon abgeklebt,
hoffentlich wirds was ohne Unterläufer oder so.:rolleyes:
2106728

Fliegergruss. Gerhard

alois1
05.04.2019, 21:43
Hallo !
Durch den Beginn der Flugsaison und Sommerzeit geht es beim Bauen nicht so recht
vorwärts , ausserdem ein paar Rückschritte ,erster Rumpf orange lackiert ohne weiss dahinter,
schlechte Deckung über Kohle .:cry: nochmal gebaut.
Hlw fertiggebaut ,aber Schablone für Scharnierlinie falsch aufgesetzt und so geritzt.:cry:
Das heißt, alles von vorne, wachsen, abkleben, drei Farben lackieren, usw.usw.
Das ärgert schon ,hilft aber nichts, besser aufpassen ist die einzige Lösung.:rolleyes:
Hoffentlich geht bei den Flächen alles glatt ,lackiert sind sie.
Anbei Bild vom Aussehen Hlw oben und unten
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Fliegergruss. Gerhard

alois1
22.04.2019, 09:17
Hallo !
So endlich zu Ostern ist die erste Flächenhälfte aus dem Ei (Form) geschlüpft, die
Zweite kommt morgen raus.:)
Mit etwas mehr geschwärztem Harz schimmert auch das Holz nicht mehr durch.
Da ich kein 0.8mm Abachi mehr habe ,sondern nur knapp 1mm starkes ,
hat sich das Gewicht um 60g auf 830g pro Hälfte gesteigert.
Allerdings sind sie so fest wie ein Vollholz Brett.:)
Die Abklebe- und lackierarbeit war ohne Lackierschablonen echt aufwändig,
ist aber ganz Ok geworden. Optik passend zum HLW.
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Nächstes Update erst wenn ganz fertig .:)

Fliegergruss. Gerhard

alois1
28.04.2019, 14:41
Hallo !
Einige Arbeitseinsätze später ist es vollbracht ,endlich fertig ,mit allen Schnitten, Dichtlippen,
Rudermaschinen mit Rahmen,Gestängen, Deckeln usw.
Zuerst wollte ich einen Satz kingmax Servos neu einbauen ,aus Kostengründen aber
einen KST 225er Satz aus anderem F3B ausgebaut ,das geht einfach, da alle Gegenlagerrahmen
und Servohebel gleich und Servos bei mir angesteckt sind.:)
Endgewicht , ausgewogen ist 3,75 kg, dachte zwar es wird viel schwerer ,hält sich aber in Grenzen.:)
Anbei Bild des letzt gebauten und der ganzen „Staffel“, jetzt noch letzten Einfliegen ,dann gehts
Pfingsten zum Hahnenmoos mit hoffentlich passendem Auftrieb für derartige Teile.:D‘

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Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
05.05.2019, 21:48
Hallo!
Danke für den ausführlichen Bericht und die vielen Bilder!
Ich bin gerade im Endspurt.
Tüfftle gerade an der Kabinenhaube herum.
Wie bekommt ihr die Haube auf den Rahmen?
Vorne und hinten sind ja doch einige Spalte, Rundungen, wo es nicht passgenau ist.
Soll ich den Spalt zuspachteln un gut is, oder versuchen die Haube zu erwärmen und über den Rahmen zu ziehen?
Danke für die Hilfe!
Fotos folgen!

Clemens84
06.05.2019, 08:31
Hallo,

der original Rahmen hat bei mir auch nicht gepasst. Mach dir einen neuen aus Balsa oder Sperrholzresten.
Geht schnell einfach und passt.

So war zumindest meine Lösung.


Die Haube mit Wärme zu behandeln sehe ich als Risiko!

jimmy.laessig
06.05.2019, 10:42
Den Rahmen hab ich geschliffen, der passt eh schon perfekt.

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High-end-semi-scale cockpit: :D

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Das wichtigste in der Luftfahrt ist der Tacho!

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Vorn und hinten geht das Plexiglas halt nicht über den Spitz, bzw die Kante. Hinten werd ichs zuspachteln, sofern der Übergang zum Rumpf passt.
Vorne vorsichtig erwärmen und in die Form pressen...

Zum Gück hab ich ja 2 Hauben!

jimmy.laessig
06.05.2019, 16:36
Das erste Mal komplett zusammengesteckt!
Servos grob eingestellt und jetzt gehts ans Bügeln!!!
Hab eine IDS Anlenkung eingebaut (meine erste).

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jimmy.laessig
06.05.2019, 19:42
Fläche eins ist fertig!

Servos unter der Folie!:cool:

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alois1
06.05.2019, 21:31
Hallo Jimmy !
Das mit dem Anwärmen würd ich nicht riskieren, die ist tiefgezogen,das wellt sich total .:(
Ausserdem immer Rahmen auf Rumpf und Haube auf Rumpf kleben ,mit Frischhaltefolie
dazwischen. Vorher immer wieder Anprobe ob bündig abschließt mit Rumpfkontur.:)
Der Rahmen auf den Bildern passt nicht richtig in seinen Schrägen zur Kontur.
Sonst wird das nicht gut.:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
07.05.2019, 16:41
2 gegen Einen: überredet!
Ich werd einen neuen Rahmen basteln!

eges
07.05.2019, 18:02
die Schräge kann doch beim Originalrahmen zugeschliffen werden. Dort ist eingedicktes Harz reichlich vorhanden.
Die Festigkeit des Rahmens leidet auch nicht darunter.

alois1
07.05.2019, 19:57
Hallo !
Die Haube hat vorne die Richtung der Spitze und hinten die Richtung des weiterführenden Rumpfs
und so müssen auch die Schrägen des Rahmens angeschliffen sein, also vorne ganz spitz.:)
ob man das nun mit Orginalrahmen zurechtgeschliffen oder 3 Sperrholzbrettern selbst
fabriziert egal, am Ende sollte es so ähnlich ausschauen.:)

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Wobei der Sperrholzrahmen den schmaleren Lackrand ergibt, weil nicht so hoch.:)

Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
07.05.2019, 21:48
die Schräge kann doch beim Originalrahmen zugeschliffen werden. Dort ist eingedicktes Harz reichlich vorhanden.
Die Festigkeit des Rahmens leidet auch nicht darunter.

Ohne die Diskussion jetzt zu sehr in die Länge ziehen zu wollen, aber dann wird doch der Rahmen kleiner, schmäler, kürzer. Und jetzt schliesst er ja schon nicht bündig mit dem Rumpf ab.
Oder steh ich jetzt am Schlauch?

Börny
08.05.2019, 00:07
...wenn das Haubenglas auf dem Rahmen ist soll es bündig mit dem Rumpf abschließen, nicht der Rahmen ohne. Sonst steht ja nachher das Ganze über.

jimmy.laessig
08.05.2019, 08:47
Ja eh. Aber wenns jetzt scho nicht passt, dann wirds durch weniger schleifen wohl nicht besser werden ;)

Wie gesagt, ich werd mich im Rahmenbau versuchen.

Börny
08.05.2019, 11:12
... Hier (http://www.piotrp.de/SZYBOWCE/pszd212b.htm) sind mal ein paar Details zum Original.

Nunja, so manchen RoWi-Rahmen bekommt man mit viel Schleif- und Spachtelarbeit ganz ordentlich hin. Aber hier ist es wohl tatsächlich so, dass man einen gut passenden Rahmen recht schnell aus drei Brettchen anfertigen kann. Bei unseren Swift S1 von RoWi (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/500673-Swift-S1-(RoWi)-Baubericht?p=4665294&viewfull=1#post4665294) haben wir die Rahmen (http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/500673-Swift-S1-(RoWi)-Baubericht?p=3655038&viewfull=1#post3655038) damals auch selbst gebaut. Sperrholz, Mumpe, Glasrowings, aussägen, schleifen, anpassen, schleifen, spachteln, etc...aber hat sich gelohnt, denn der damals gelieferte ging gar nicht ;) . Aber Haubenrahmen hin oder her: Fliegen tun RoWis Modell einwandfrei!

jimmy.laessig
08.05.2019, 20:34
Sehr fein, danke, die Bilder hab ich noch nicht gesehen...
Ich glaub ich brauch Nieten auf meiner Haube:D:D:D

Hat jemand eigentlich schon einen Kobuz2 gebaut?
Der schaut ja lässig aus...

alois1
13.05.2019, 21:32
Hallo !
Am Wochenende hab ich mal einen „Bleiwickel“ aus Bleiblech auf eine separat gebaute Verbinderhülse geleimt
der einfach beim Modellaufbau auf den Verbinder im Rumpf aufgefädelt wird, das geht schnell ein-und auszubauen
Da ich den Verbinder in den Schwerpunkt gelegt habe, gibts keine Schwerpunktverschiebung.
Bei 950g hab ich mal aufgehört zu wickeln :), es ginge noch etwas mehr, da noch Abstand zum Flächenstecker
und Befestigungsschraube ist .Einziger Nachteil alles oder nichts.:)
Das ergibt aber schon 4700g mit über 105 g/dm^2, das ist deutlich mehr als ein vollballastierter F3B,
landen muß man ja die Fuhre auch noch können.:rolleyes:
Das kleine Flugzeug fühlt sich an wie am Boden festgeschraubt .:confused:
Der Erste hatte allerdings auch schon. 4,25 kg ,flog sich noch zufriedenstellend.
Hoffentlich lässt sichs noch starten +fliegen mit der Flächenbelastung, daheim wird das schwierig ,
irgendwie muß man ja auch nach oben kommen , selbst bei „Hammerwetter“ ,der Durchzug ist sicher besser als leer.:D Wieviel Leistung das kostet und wie zickig sich das fliegt, wird man sehen.
Werde berichten, wenn getestet.


Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
29.05.2019, 11:37
Keine Zeit, ich packe gerade fürs Gaugenwochenende, somit nur ein Foto:

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alois1
29.05.2019, 19:22
Hallo !
Sehr schön der Adidas ,dann lass ihn mal Marathon laufen am Gaugen und berichte !:)

Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
27.06.2019, 10:52
Hallo!
Kurzes Update:
Mein Kobuz flog am Gaugen... NICHT!
Leider hab ich den Flitschenhaken zu weit hinten montiert und er ist beim Start aus dem Seil gerutscht.
Ergebnis: die Steckung hat den Rumpf beschädigt. Sonst ist nix passiert.
Er hat jetzt halt noch mehr Macken, also noch mehr Scale:D:D:D
Fotos folgen! Warum ich den Haken soweit hinten montiert hat bleibt ein Rätsel. Normalerweise schau ich, dass der Haken weit vorne ist.
Wahrscheinlich ein flüchtigkeitsfehler, weil ich den Kobuz fürs GaugenWE fertig haben wollte

@alois1 könntest du mir bitte noch einmal die HR Anlenkung beschreiben?
Der 3mm Stahlstift wird nur ins Kugelgelenk eingesteckt?
Wie wird das gegens rausrutschen gesichert? Hab leider im Netz nichts gefunden.
Ich hab eine Kugel angelötet. Also ein richtiges Kugelgelenk... Das ist jetzt nicht unbedingt demontagefreundlich:D

Vielen Dank für die Hilfe!!!!

alois1
27.06.2019, 21:07
Hallo Jimmy !
Mein Beileid zum Einschlag :cry:. Ich habe mein Flitschenröhrchen ca 10cm hinter der Spitze.
Zur Höhenruderanlenkung hab ich ein paar Bilder meines Kobuz,
leider ist mein Rumpf innen kohleschwarz, deswegen sieht man nicht so viel.
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Die Kohlestange ist in der Mitte abgestützt und geht hinten durch den nach unten
verlängerten Seitenleitwerksabschlußspant,(welcheine Beschreibung!)
in dem ein seitliches Langloch ausgespart ist, Höhe wie Stange.
Hlw einfach mit dem angespitzten 3mm üppig langen Stab in den 3mm Kugelkopf stecken, fertig ist die Verbindung.:)
Stahldraht 3mm ist 90grad abgewinkelt und ist 2cm tief in die Flosse eingeklebt

Fliegergruss. Gerhard

jimmy.laessig
28.06.2019, 08:25
Danke! Mir gehts rein um die Verbindung zwischen Schubstange und 3mm Stahldraht.
Einfach gesteckt? Ohne Sicherung?Verrutscht da nix?

Vielen Dank für die Hilfe!

jimmy.laessig
28.06.2019, 10:19
Nachsatz: hab soeben 3mm Stahl geliefert bekommen und
ausprobiert.
Sichert sich quasi von allein!:cool:

Segelflieger
28.06.2019, 11:48
@Jimmy.Laessig

Nicht als Kritik, sondern als wohlgemeinter Rat eine Anmerkung zum missglückten Flitschenstart am Gaugen:

Wenn der auf dem Bild in Beitrag #181 sichtbare, nahezu lotrecht abstehende Dorn Dein Flitschenhaken ist, dann ist es weniger der Position, als vielmehr der viel zu geringen "Pfeilung" geschuldet, dass das Flitschengummi vorzeitig ausgelöst hat.

Ich sehe das immer wieder am Hang, dass Flitschenhaken mit deutlich zu wenig "Pfeilung" eingebaut wurden. Dahinter steckt wohl die Angst, dass sich bei einem (zu) spitzen Winkel das Seil verhaken und nicht auslösen könnte. Meine langjährige Erfahrung dazu ist: Genügend Pfeilung ist die Versicherung gegen ein zu frühes auslösen, behindert aber das Herausfallen des Seiles (nachdem der Zug weg) ist in keiner Weise.

In Deinem Fall kamen vermutlich zwei Faktoren zusammen: Bei einem fast lotrecht stehendem Flitschenstift, in Verbindung mit der (zu) weit hinten angeordneten Position, stellt sich das Modell nach dem Freigeben auf, damit verliert der Dorn aber seine "Hakenwirkung" und das Seil kann trotz anliegendem Zug vom Dorn abrutschen, noch bevor die Gummi-Energie in Fahrt umgesetzt werden konnte.

Resultat ist ein in wenigen Metern Höhe schlapp in der Luft hängendes Modell ohne ausreichend Vorwärtsfahrt.....mit der meist unausweichlichen Folge einer mehr oder weniger unsanften Erdung...

Daher: Flitschenhaken immer möglichst weit vorne und (fast noch wichtiger) immer mit genügend Pfeilung einbauen.

.

Segelflieger
28.06.2019, 12:59
Zur Veranschaulichung hier noch ein Foto des Flitschenhakens an meinem WAM-Stingray. Man sieht hier deutlich die starke Rückpfeilung des Hakens. Mit diesem Modell habe ich schon viele Dutzende Flitschenstarts am Gaugen oder auf der heimischen Schwäbischen Alb absolviert. Es gab kein einziges Mal ein Problem mit zu frühem Auslösen.

Das Modell geht in dieser Konfiguration ohne Aufbäumtendenz schnurgerade raus und löst absolut sicher aus (egal ob Seilschlaufe oder Metallring).

2150276

alois1
28.06.2019, 13:35
Hallo Jimmy !
Ich baue bei mir ein mess. Rohr 4mm in einem dicken Sperrholz gelagert ,20-30grad schräg
nach hinten in den Rumpf ein. An der Schnur ist ein 3mm Stahlstift mit Seilöse ,der einfach
mit Wurfpassung ins mess. Rohr gesteckt wird.
Wenn die Spannung weg ist, fällt der Stift von allein raus oder wird nach hinten abgezogen.
Außerdem steht dann kein Stift heraus, der Widerstand erzeugt und beim Landen den Boden pflügt.:D

Fliegergruss. Gerhard

Segelflieger
28.06.2019, 16:21
Naja, ob ein schräg nach hinten gerichteter 3 mm Stahlstift mit 10-15 mm Länge jetzt so viel zum Gesamtwiderstand beiträgt....?

Ich persönlich habe jedenfalls mit der von alois1 favorisierten "Übermaß-Röhrchen/ Stift-Variante" keine so guten Erfahrungen wie mit dem fest (oder auch Magnet-gehalten herausnehmbar oder mittels Schraubgewinde versenkbar) verbauten Stahlstift. Beim vom Vorredner genannten 4 mm Röhrchen und 3 mm Stift wäre mir das Untermaß von ringsum 0,5 mm zu gering und das Risiko eines Verkantens zu hoch, aber gerne jeder wie er mag und es für richtig hält.

Ich kann nur nochmal wiederholen: Mit einem mit ausreichend Neigung verbauten Stahlstift (egal ob fest, herausnehmbar oder versenkbar) bin ich maximal flexibel. Egal ob das Flitschengummi mit Seilschlaufe oder Metallring ausgestattet ist, das Auslösen klappt immer und ein vorzeitiger Seilabwurf/ Zugverlust ist mir beim geschilderten Einbau in hunderten Flitschenstarts noch nie vorgekommen.

Bei meinen neueren Modellen verbaue ich im Rumpf nahe der Rumpfspitze ein Messingrohr mit 4 mm Innendurchmesser, in dem am oberen Ende ein Stiftmagnet mit 3 mm eingeklebt wird. somit hält der hinten auf Planfläche geschliffene Flitschenbstift (3 mm Stahl) selbstsichernd, kann aber bei Nichtgebrauch (Transport, Handstart, Hochstart oder F-Schlepp) einfach herausgezogen werden. Im Modell befindet sich dann ein "Magnethalter", an dem der Stahlstift bei Nichtgebrauch jederzeit griffbereit gelagert werden kann.

Und da ich selten auf der Rumpfspitze lande und zudem der Stift mit starker Neigung verbaut ist, verursacht die von mir bevorzugte Variante trotz des herausstehenden Flitschenstiftes keine Flurschäden...:rolleyes:.

alois1
28.06.2019, 16:38
Hallo Rudi !
Es war mit dem „ Pflügen“ auch nicht Dein Stift gemeint, sondern Jimmy‘s ,habe ja auch Ihn
angeschrieben.:)

Fliegergruss Gerhard

Segelflieger
28.06.2019, 21:21
Bei meinen neueren Modellen verbaue ich im Rumpf nahe der Rumpfspitze ein Messingrohr mit 4 mm Innendurchmesser, in dem am oberen Ende ein Stiftmagnet mit 3 mm eingeklebt wird. somit hält der hinten auf Planfläche geschliffene Flitschenbstift (3 mm Stahl)

Fehlerkorrektur zu meinem Beitrag #190: Messingrohr hat bei mir natürlich den gleichen Innendurchmesser wie der zugehörige Stahlstift (3 mm bei kleineren Modellen, 4 mm bei den großen).

alois1
29.06.2019, 20:49
Hallo !
Um mal wieder zum Kobuz selbst zu kommen.;)
Am Hahnenmoos habe ich mal dank HG‘s elektronischer Gewichts- und Schwerpunktwaage.:)
Meine beiden Kobuz vermessen, nachdem ich beim Fliegen des Orangenen den Eindruck hatte
der passt jetzt so.
Der Orange : 3963g ,Schwerpunkt. 78,8mm. EWD noch etwas reduziert ,zuhause ausgerechnet. 0,2 grad
Der Weiße. : 3650g ,Schwerpunkt. 75,6mm. EWD. „. 0,6 grad
danach den Weißen gleich mal etwas vorne erleichtert.
Beim Fliegen am Schalmigrat, hat das Teil ,denke ich ,nicht nur bei mir, einen guten Eindruck
hinterlassen.:)
Tags zuvor am Lavey, hab ich vor dem Rückenwindstart Angst gehabt, und habs lieber gelassen,
obwohl es schon für den Kobuz gereicht hätte.
2150828

Momentan habe ich mal den Impellerrumpf etwas weitergebaut und Hlw ,Slw dazu gebaut,
Höhenruderservo nimmt diesmal direkt unter der Flosse Platz , Seitenservo vorne neben Antriebsakku
(ich verwende ja Polystal Bowdenzug ,der geht seitlich am Triebwerk vorbei)
Ausserdem die geteilten Klappendeckel mit E 43 als Scharnier befestigt und mit Torsionsfeder 0,6
als Verschluß ausgestattet.
Seitenruder funktionsfertig am Rumpf mit Abschlußspant eingeklebt und vorn ein
tiefliegendes Akkubrett mit Löchern für Klettbänder eingepasst und verklebt.
Ein Triebwerk und Akku gibt es noch nicht, hier habe ich nur mit Dummy‘s entsprechender
Größe gearbeitet.
Bilder vom Fortschritt bei Gelegenheit.

Fliegergruss. Gerhard

alois1
30.06.2019, 11:41
Hallo !
Hier ein paar Bildchen vom zusammengebauten Kobuz mit der von mir vorgesehenen migflight E 80.

2151030
ausgefahren

2151031
geschlossen

2151032
ungefähre Akkuposition

Fliegergruss. Gerhard

PS. ich habe nirgends ein Maß des migflight Reglers gefunden, den ich auf Bildern quer im
Rumpf am Flächenanfang eingebaut sah, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen ?
Als Kühlluftöffnung werde ich die Staurohröffnung in der Spitze etwas vergrößern (so 1cm)
ich hoffe das reicht.

Tillux
03.07.2019, 16:07
Fliegergruss. Gerhard

PS. ich habe nirgends ein Maß des migflight Reglers gefunden, den ich auf Bildern quer im
Rumpf am Flächenanfang eingebaut sah, vielleicht kann mir da jemand weiterhelfen ?
Als Kühlluftöffnung werde ich die Staurohröffnung in der Spitze etwas vergrößern (so 1cm)
ich hoffe das reicht.

...hier sind doch die Masse ganz deutlich, für jeden Regler gezeichnet:

https://www.migflight.de/produkte/drive-155-12/

https://www.migflight.de/produkte/drive-145-6/

Nur bisschen nach unten scrollen

alois1
03.07.2019, 16:55
Hallo Tillux !
Danke für die Auskunft, jetzt kann ich suchen wo ich noch ein Plätzchen für das Teil im Rumpf
finde.:). Mit der Bestellung wirds leider noch nichts, wie an der Pappröhre zu sehen.:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

alois1
12.07.2019, 22:22
Hallo !
Von der Rumpfbreite her würde der Regler quer schon hineinpassen ,aber dann versperrt er
den Zugang der Hand zu den Flächensicherungsschrauben/ Muttern.:rolleyes:
Bleibt nur noch die dem Seiteservo gegenüberliegende Rumpfwand längs , eingebaut
auf einem Sperrholzbrett hinter dem Flugakku.
Das sehe ich erst wenn die Teile mit den Kabeln, Flugakkulage und Empfängerakkulage
und Triebwerk bei passendem Schwerpunkt, usw. festliegen.
Also erstmal Pause hier.:(

Dafür habe ich begonnen aus meinen vorhandenen Flächenformen eines 320cm swift
mit HQ DS 1,5/9 auf 260cm verkürzte Flächen „zu Testzwecken“ zu bauen .
Diese sind auf ganzer Länge 3cm breiter als die Orginalgrösse ,zumindest die Umriss
optik passt und etwas mehr Flächentiefe kann eigentlich nicht schaden, für die Flächenbelastung.
Es ist halt etwas schwierig den Quadratverbinder von einer Seite auf die Andere,
ohne Verdrehung in richtigem Winkel zueinander einzubauen.
Eine Seite ist fest mit Hülse eingemessen und eingeklebt ,die Andere ist in der Form
nur als passender Köcher, für die Hülse, mit ein bisschen Spiel zum Ausrichten gebaut.
Diese werde ich erst , wenn beide Flächen aus der Form sind und zueinander gerichtet,
eingiessen.
Bei diesen „Versuchsflächen“ habe ich mal das „billigere“ 100er biax C Gelege als Sichtunterseite
und Aussenlage hinter Feinschicht g49 eingesetzt ,man sagt die Fixierfäden zeichnen sich ab,
dafür kostet es 1/3 des C 93 Leinen ,lässt sich schön verzugsfrei ohne Abkleben einlegen und gerade von der Rolle
ohne Verschnitt abschneiden , mal sehen wie das so wird ?
Bald ist die Erste raus zum Besichtigen.:)
Werde berichten.

Fliegergruss. Gerhard

alois1
13.07.2019, 10:28
Hallo !
Heute früh erste Fläche entformt und besäumt.
Das 100er biax Gelege als Sicht ist wider erwarten richtig gut geworden.
Das vordere Stück ist nur Formoberflächenschutz , die eigentliche Fläche fängt weiter
hinten an.
2156746

Im direkten Vergleich ,neben der richtigen Größe, schaut das natürlich richtig breit aus.:rolleyes:
Das gibt bessere Re Zahlen für das HQ DS Profil.:)
2156747
2156748

Jetzt noch Zweite zusammenbauen, Steckhülse mit Gegenseite einrichten und
einharzen, Restfertigstellung wie gehabt.:)

Die Flügel werden einen etwas anderen Schwerpunkt und Einstellungen erfordern,
rechnen werde ich sicher nichts , das wird beim Fliegen festgestellt und eingestellt.

Fliegergruss Gerhard

alois1
21.07.2019, 21:28
Hallo !
Nach langer Überlegenszeit ,da eh „Versuchfläche“ und schon lange vorhandenem LDS System
von servorahmen.de mit Aluröhrchen ,
werde ich den Kram mal zur Probe einbauen ,da das HQ-DS Profil eine grössere
Dickenrücklage besitzt. An den Anlenkpunkten (Hebelarm Quer 10mm,WK 13mm)
Zuerst kommen mal die Querruder dran ,um zu sehen wie hart das wird.:rolleyes:
Herausfräsen kann ich es immer noch.:(
Die Flächen sind jetzt soweit für die Anlenkung ,alles gesägt ,geritzt ,RM Löcher ausgeschnitten ,
Dichtlippen alle drin und Rumpfanpassung mit Arretierbolzen ,Sicherungsschraube
versehen. Letzeres war die grösste Anstrengung bis alles passte.:rolleyes:
Auf dem Rumpf fallen die breiteren Flächen gar nicht mehr so auf.:)
Bild : Flächen auf erstem Rumpf angepasst, EWD nahe 0grad, die Ruder sind tiefer , angepasst
an das HQ ,rund 25% Flächentiefe
2160499

Fliegergruss. Gerhard

alois1
23.07.2019, 22:24
Hallo !
Die ersten beiden LDS auf Querruder sind eingebaut und gängig.
Außer der Fummelei ,die winzigen Dorne in die Lochachsen von Ruderhorn und Servo-
abtrieb zu bekommen ,hat der Einbau funktioniert.
Die Abtriebhebel gingen mir fast zu leicht auf die Servoritzel , obwohl V 3 ,
es berichteten einige man müsse sie im Schraubstock aufpressen ?
Das neuere System mit den festen Stangen mit abgestuften Längen ist
einfacher und Stangen zierlicher als das Alurohr ,aber die hatte ich noch auf Lager.
Ich habe noch eine gute Untersetzung hinbekommen, Ca. +-30grad Ausschlag
bei +- 100% Servoweg ,also nichts reduziert.:)
Spiel ist keins da ,trotz schon in anderem Modell länger benutzten Servos.
Die Härte der Anlenkung ist durch die Untersetzung auch akzeptabel ,habe
aber auch bombenfeste Scharnierlinien und Flügelschalen.:)
So werde ich auch die Wölbklappen damit realisieren.
Dann kommt der „ harte Praxistest“ .:D

Fliegergruss Gerhard

alois1
27.07.2019, 20:05
Hallo !
Heute den Erstflug der neuen Fläche getätigt, habe dann noch 70g Blei nachgelegt, da der Schwerpunkt doch
etwas weit hinten war (Finger Auswiegung .:) es sind jetzt 80mm ,rund 38%)
Fliegt sich etwas anders ,das HQ- DS.
Jetzt müssen Ausschläge und Differenzierung nachjustiert werden .
Das Butterfly bremst gut bei den tiefen Klappen und LDS Ausschlag 80grad.
Allerdings war der Auftrieb manchmal eher so ,daß man zusehen musste ,in der Luft zu bleiben
Für ein paar Kunstflugeinlagen und DS Runden dazwischen hats auch gereicht ,wenn es besser ging.:D
Jetzt warten auf gute Wetterlage.:(

Fliegergruss. Gerhard

alois1
30.07.2019, 21:45
Hallo!
Leider haben sich meine Bedenken hinsichtlich des LDS bestätigt.:cry:
Nach 5 !!! normalen Landungen am Hang, stand heute nach Landung ,die eine Wölbklappe
unerklärlicher Weise 50grad nach unten.
Dachte es wäre das Servo defekt, nein, Servo geht, aber Wölbklappe
lässt sich händisch wieder ohne viel Widerstand in die Neutralstellung befördern !:rolleyes:
Dann dachte ich vielleicht UHU plus Verklebung schlecht/ herausgezogen aus Aluhülse :negativ
Habe das ganze weiter analysiert, Servoverzahnung ist schwarz vom Abrieb des Hebels,
also Abtriebshebelverzahnung nicht mehr vorhanden.:cry:
War ja vorher schon der Meinung ,die gehen mir etwas „leicht“ auf die Ritzel.
Das heißt jetzt ,beide Seiten wieder öffnen, alles herausschrauben, vorerst nochmal auf die noch
vorhandenen ,kleineren Hebel umrüsten ,event. trenngewachst aufkleben und alles wieder einbauen.
Habe jetzt den noch kleinstmöglichen Hebel draufgebaut, der komischerweise viel härter draufgeht als
der größere Alte .So wird die Untersetzung noch etwas besser,
allerdings gibts nur noch 60grad Ausschlag auf Butterfly.
Beim nächsten Ausfall werde ich den Kram auf jeden Fall herausfräsen und auf
Überkreuzanlenkung ,wie bei den anderen , umbauen und auch nie mehr irgendwo anders
einbauen, das Risiko ,daß es beim Anstechen abflattert ist mir zu groß.:rolleyes:
Fazit : „leichter Härtetest“ bei mir nicht bestanden.:rolleyes:


Fliegergruss. Gerhard

alois1
11.08.2019, 18:05
Hallo ,kleiner Zwischenbericht zum HQ DS !
Gestern war es richtig gut zum Test des Schwerpunkts vom HQ DS ,
ab 60-100m Basishöhe aufwärts rasantes Steigen
bis teils über 400m fast wie Gebirgsthermik , mit anschließendem Abheizen und Wiederaufstieg.:)
Bei den Höhen werden die 2,5m für mich schon ziemlich klein, trotz breiten Flächen und dickem Rumpf
Nach anfangs immer noch etwas zu schwanzlastig, zappelig und Unterschneidtendenzen,habe ich noch
gut 20-30 g Blei nachgelegt.
Vielleicht fehlt sogar noch etwas, denn Abfangbogen gab es keinen, muß auch nicht
beim Kunstflugsegler.
Was etwas nachteilig bei den Testflächen ist, daß sie außen tiefer und dadurch schwerer sind,
deswegen ,trotz tieferer Ruderflächen, nicht ganz so agil um die Längsachse wie die schmäleren RG Flügel
Bei den Ausschlägen und Differenzierungen muß ich noch feilen ,bei Eigenbauten gibts
ja keine Einstellanleitung (Settings):(
Bei 300+x m Anstechhöhe gab es gottseidank keine Probleme mit den LDS Anlenkungen
sie haben gehalten ,auch bei rüden Manövern:)
Ob das RG 15 mit 1,7% oder das HQ DS mit 1,5% Wölbung, beide rund 9% Dicke ,besser ist
wird sich noch herausstellen, kann beide nacheinander mit gleichem Gewicht fliegen.:)
Gegenüber xmodels Swift oder freitag Kobuz 2,80m schauen beide Flügel
leistungsmäßig nicht „alt“ aus.:)
Gewichte weit unter 4000g zu fliegen macht eigentlich keinen Sinn und Spaß,
die Leistung wird nur wenig besser.
Wenn es nicht genug trägt , ist auf F3b Modell zurückgreifen sinnvoller !

Fliegergruss. Gerhard

alois1
23.08.2019, 11:56
Hallo !
Es ist doch erstaunlich ,wie man mit solch hohen Flächenbelastungen kleiner
Kunstflugsegler mit dicken Rümpfen, noch mitfliegen kann ,solange es nicht
auf der letzten Rille ist!
Einzig der Start ist an unserem Hang mit flachem Vorgelände, trotz stärkerem
Wölbklappeneinsatz und Gegenwind etwas problematisch.
Die benötigte Eigenfahrt ist mit Rennen und Werfen ,gerade so zu erziehlen.:rolleyes:
Auch die ersten Höhenmeter zu erklimmen geht trotz Varioeinsatz nicht ganz so einfach.
Deswegen sieht man bei solchen Teilen, fast nur Luftschrauben vorne dran:rolleyes:
um gerade die Startphase und „Durststrecke“ der ersten 20-50m Höhe „auszublenden“.
Da ist man mit dem F3B deutlich im Vorteil ,bei dem bei Schleichfahrt die Leistung
nicht so einbricht. Bei den schmalen Außentiefen am Kunstflugsegler ,kann man zwar noch langsam fliegen,
ohne Strömungsabriß ,allerdings mit dann erheblichen Leistungseinbußen.
Wenn dann mal mit der richtigen Sollfahrt geflogen werden kann, geht es mit der
Leistung gut nach oben.
Zur Profilfrage:
Solange ein einigermaßen „modernes“ Profil mit ca.1,5 -max 2% Wölbung und
8-10% Dicke eingesetzt wird, sind die Unterschiede beim Fliegen nicht sehr groß.
Das Eine hat da Vorteile, das Andere dort ,der Durchzug und die Endgeschwindigkeit
ist eher von Gewicht abhängig, denn vom Profil, der dicke Rumpf setzt hier die Grenzen,
so meine gemachten Erfahrungen mit RG und HQ auf meinem Kobuz.
Hier haben größere Modelle Vorteile, weil bei gleicher Flächenbelastung (Leistung)
schwerer geflogen werden kann, was der Endgeschwindigkeit und dem Durchzug
zu gute kommt.

Fliegergruss. Gerhard

saltoflyer
23.08.2019, 14:59
Gerhard
Ja...
Da hast du zu 100% die gleichen Erfahrungen wie ich....
Lg
Markus

stibbi
25.08.2019, 11:03
@gerhard und alle anderen kobuzianer

mein kobuz braucht neue flächen, die vom bausatz sind leider komplett verschnitten/wellig.
habt ihr beim rg15 eine verwindung eingebaut oder einfach ohne von wurzelrippe bis endrippe geschnitten? welches profil verwendet ihr am hlw? wäre auch für profiltipps offen......dann könnte ich nächste woche bei wattsi wieder mal perfekt geschnittene flächen und leitwerke bestellen :-)
lg aus meinem urlaub auf kreta und danke schon mal im voraus für eure hilfe,
stefan

Jürgen L.
25.08.2019, 17:33
Hallo Stefan,

ich hatte auch lange Zeit einen Rowi Rumpf dastehen.
Als Philipp Kolb seinen Profil-Strak vorgestellt hat, wurde ich hellhörig.
Leider habe ich von Aerodynamik nicht wirklich einen Plan, also habe ich die Profile weder angepasst, noch sonst irgendwie optimiert.
Wolfgang hat perfekte Kerne in Styrodur geliefert! Am Leitwerk ist ein Naca 0010 eingesetzt.
Das Ergebnis ist ein annähernd perfekter Flieger. Er geht super, selbst in sehr schwacher Thermik, liegt absolut problemlos im Kreis. Die gewonnene Höhe kann dann, mit tollem Durchzug und sehr präzise, abgebaut werden.
An dieser Stelle möchte ich Philipp Kolb für die Veröffentlichung des Straks danken, er läuft, selbst auf dem eigentlich zu kleinen Flieger, wunderbar.

Meine Profilempfehlung lautet ganz klar MHSD!
Vielleicht schaffe ich es später noch ein paar Fotos hoch zu laden.

Viele Grüße
Jürgen

stibbi
25.08.2019, 18:14
hallo jürgen!

das klingt ja perfekt. den mhsd-strak hatte ich als favorit gedanklich bei mir hinterlegt. hast du noch genaue daten zu deinem flächenschnitt bei wolfgang? hast du alles 3 straks genommen oder nur die letzten 2 kleineren.....ich bin sowas von neugierig, aber keine angst, bauen tue ich selber ;-)
kannst mir gerne auch eine pn schicken.
freu mich von dir zu lesen!
grüsse,
stefan

Jürgen L.
25.08.2019, 22:45
Hallo Stefan,

Ich habe die Flächenhälften in zwei Segmente geteilt und drei Profile eingesetzt.

Hier die Daten zu den Segmenten:

1.Trapez:
Länge: 605mm
Ti: 260mm
Ta:190mm
Profil innen: MH-30mod. PK (9.18 / 1.62)
Profil außen: MHSD-3003mod. PK (8.91 / 1.55)

2. Trapez:
Länge: 635mm
Ti: 190mm
Ta: 120mm
Profil innen: MHSD-3003mod. PK (8.91 / 1.55)
Profil außen: SD-7003mod. PK (8.50 / 1.49)

Das ist bestimmt nicht die ideale Aufteilung, und man kann bestimmt noch mehr rausholen. Wenn man es kann. Ich leider nicht :confused:
Trotzdem funktioniert der Flügel sehr zufriedenstellend :cool:

Viel Spaß beim Bauen.
Meiner Meinung nach, muss man, grade bei dem Strak, nicht die höchste Priorität auf Leichtbau legen. Eher auf genug Festigkeitsreserven, um die gewonnene Höhe angemessen vernichten zu können.
Meiner wiegt 3,7kg und fühlt sich damit alles andere als zu schwer an.

Gruß Jürgen

alois1
26.08.2019, 13:45
Hallo Jürgen !


Hallo !
Habe mir mal die Mühe gemacht ,vom Orginalplan die Masse herunterzurechnen,
auf 1:5,5
b =254,5cm ,ti =25,4cm ,ta =9,54cm. ,Mass Rumpfspitze -Profileintritt 42,5cm
Rumpflänge 133cm.
Die x-swiftflächen passen zwar in Spannweite ungefähr zum Kobuz ,durch den anderen
Massstab (1:5) sind sie leider zu breit !:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

Muß mich mal selbst zitieren, von weiter vorne ,denn Deine Flächentiefen sind außen erheblich
zu tief für die Rowi Größe.
Natürlich muß man nicht „scale“ bauen.:)

Fliegergruss. Gerhard

Jürgen L.
26.08.2019, 17:21
Hallo Gerhard,

Dann darf ich Dich hoffentlich auch zitieren:




[...]
Das gibt bessere Re Zahlen für das [...] Profil.:)
[...]

Fliegergruss Gerhard


Um ehrlich zu sein ist das der Tatsache geschuldet, dass wir einen, bereits vorhandenen, Swift mit dem MHSD vergleichen wollten. Der Scale-Faktor wurde hinten angestellt.
Gut, dass Du drauf hinweist, das ist mir durchgegangen :eek:

Gruß Jürgen

alois1
26.08.2019, 21:29
Hallo Jürgen !
Frage : was hatte der Vergleichs Swift für Profil/e ?
waren die Flächenbelastungen / Flächentiefen gleich ?
was waren die „subjektiven“ Vorteile des MHSD bei gleichen Vorgaben ?
Würde mich interressieren ,ob die Unterschiede da dann so groß sind,
bei sonst gleichen Voraussetzungen, denn sie es waren.
Ich hoffe mal Du berichtest darüber.:)

Fliegergruss. Gerhard

Onyx
26.08.2019, 22:00
... ich wurde auch mit so einem Kobuz beglückt. Besser gesagt ich darf einen aufbauen.

Zunächst halte ich die Profildiskussion im Moment eher für zweitrangig. Zumindest für all die Gestraften, denen gleichwertiges Material aus dem Karton entgegen kommt.

Mit den Kernen, und den wagen Profilangaben kommt beim Pressen irgendwas raus. Man sollte die Tragflächen mit dieser Segmentlänge nie an einem Stück schneiden. Es läßt sich nicht verhindern das der Draht einfach durchhängt. Insofern ist der Lösungsansatz von Jürgen zielführend und läßt Spielraum für ein geeignetes Zwischenprofil am Querruderübergang.

Im Moment sollten man das Thema etwas besser strukturieren. Der Profilstrack von RG 14 an der Wurzel auf RG15 am Aussenflügel ist so schlecht nicht. Das Problem sind aus meiner Sicht die eher mangelhaften Profilangaben. Hier würden Angaben zur Profildicke enorm weiterhelfen. Spätestens ab dem Zeitpunkt wenn es um die Herstellung von Wurzelrippen und Schleifschablonen geht.

Der MHSD Strack funktioniert auch tadellos!

Aber ich sehe das Problem im Moment für all diejenigen, die sich so einen Bausatz geordert haben und mit den vorhandenen Kernen ein Modell aufbauen wollen ...

Kann jemand Angaben machen, mit welchem Beplankungsabzug die Kerne geschnitten wurden. Die Profiltiefen für ti und ta gehen ja aus der Übersichtszeichnung hervor.

Anmerkung: Der org. Kobuz hat am Aussenflügel eine Profiltiefe von 500 mm!

Gruß
Christian

Jürgen L.
26.08.2019, 22:21
Hallo Gerhard,

Der Vergleichsswift fliegt schon seit ein paar Jahren Jahren mit HN Profilen, die ein Freund 'zusammengestrakt' hat.
Wie gesagt, ich bin Aerodynamikleihe, was genau verbaut ist müsste er, wenn dann, selber vorstellen. Es ist aber ein gutes Stück dünner als das MHSD.

Die beiden Flügel haben exakt die gleiche Profiltiefen und komischer Weise, wiegen die beiden Flieger fast auf den Punkt das gleiche.

Beide sind mit rund 80g/qdm Flächenbelastung unterwegs.

Beim Kurbeln möchte der Swift über mehrere Kreise dynamisch ins Zentrum des Barts geführt werden und dabei laufen.
Den Kobuz kann man auch mit relativ geringer Fahrt noch 'um die Ecke treten' ohne dass die Leitung ins bodenlose fällt, oder er gar zickig würde.
Hier sehe ich die größten Vorteile des MHSD, denn wegen fehlender elektrischer Antriebe muss man sich die Höhe erarbeiten :D und das ist mit dem Kobuz definitiv einfacher/schneller.

Ob sich die beiden in der Endgeschwindigkeit viel geben kann ich nicht sagen, das müsste man genau messen. Gefühlt ist da nicht viel dazwischen.

Der Kobuz hat eine Ballastkammer für 600g Messing, die grade bei viel Wind auch guten Dienst tut.
Im Swift habe ich Ballast bisher noch nicht vermisst.


Beides zwei tolle Flieger. Wenn man eher im Flachland, oder an kleineren Hängen unterwegs ist, oder nur schwaches Tragen zu erwarten ist, würde ich zum MHSD greifen.

Gruß Jürgen

Jürgen L.
26.08.2019, 22:36
Hallo Christian,

Bitte versteh mich nicht falsch, aber manchmal muss man erkennen, dass man ein totes Pferd reitet.
Will heißen, das Erste, was ich damals nach dem Auspacken des Bausatzes gemacht habe, war die Kerne weg zu werfen. Mal abgesehen vom Seitenruder.
Es gibt genug Leute hier im Forum, die für relativ kleines Geld tolle Kerne schneiden. (Auch ich kann Wattsi nur empfehlen) Da weiß man dann ganz genau, welches Profil drauf ist.

Gruß Jürgen

Onyx
26.08.2019, 22:55
... das Erste, was ich damals nach dem Auspacken des Bausatzes gemacht habe, war die Kerne weg zu werfen. Mal abgesehen vom Seitenruder.

Ich denke das ist genau das Thema ...

Ich baue ja auch nicht zum ersten Mal Tragflächen. Aber mir geht es hier letzlich um eine realistische Darstellung der Tatsachen. Ich habe 2 Jungs im Schlepptau mit denen das Kobuz Projekt als Erstlingswerk zelebriert wird. Der Preis ist verlockend und eigentlich müsste man nur geringfügig modifzieren. 2 Kerne je Halbspannweite mehr und ein vernünftiger Tragflächen und Leitwerksplan mit genauen Profilangaben und Dicken inklusive Beplankungsabzug und schon sieht das alles nicht mehr so schlimm aus.

Deshalb sitz ich gerade über dem CAD und mach erst mal eine vernünftige Zeichnung ...

Ausserdem finde ich es schade wenn gekauftes Material unberührt gleich in die Tonne wandert. Vielleicht könnte RoWi hier entwas nachsteuern.

Gruß
Christian

Jürgen L.
27.08.2019, 10:25
Hallo Christian,

Ich verstehe Dich voll und ganz. Es ist schade, für nicht zu gebrauchende Teile zu bezahlen.

Für mich war das Ausschlusskriterium, dass die Kerne ohne Nasenleiste geschnitten waren.

Grade für den Einstieg ins Selberbauen, habe ich die Erfahrung gemacht, dass die 'Rohteile' nicht gut genug sein können. Zum einen damit man die Lust nicht verliert, und zum anderen, damit das Ergebnis brauchbar wird. Letzteres ist bei Euch wohl durch Deine Erfahrung gegeben.

Viel Erfolg und Spaß beim Bauen und Fliegen.

Gruß Jürgen

alois1
27.08.2019, 21:37
Hallo Jürgen und andere Unzufriedene !
Meine rowi Kerne waren bis Nase geschnitten, sicher sind da ein paar Rillen an Endrippe,
was aber bei Seitenverhältnissen von unter 1:2 von Wurzel zu Ende nicht ganz zu
vermeiden ist. Es ist auch kein Drahtdurchhang ,wie erläutert, sondern dem größerem Abbrand
durch das große Seitenverhältnis ,geschuldet.
Das ist so ,wenn man über Rippen schneidet, das würde nur mit CNC Schnitt etwas besser ,
da dort der Abbrand am Profil besser berücksichtigt wird, da passen die Deckel aber nicht mehr genau ,
weil der Draht eben ein größeres Loch ausbrennt !
Allerdings wird bei 9,5cm Außentiefe und 8,5% Profildicke-1,5mm Beplankungsabzug- 2*Kohlegewebe-
auflage sowieso kaum mehr Kern überbleiben, von der erzielbaren Genauigkeit ganz zu schweigen!
Zu den Profildicken usw. RG 15 und RG 14 Werte gibts in jeder Profilsammlung zu besichtigen,
wobei die Wurzel RG 15 hat und Ende RG14 ,analog MHSD Strak ,dünneres und weniger gewölbtes
Profil außen.:)
Zum Rowi Bausatz muß man sagen, daß man halt schon sehr viel improvisieren muß,
nicht nur bei den Flügeln,
das wurde hier ja schon erläutert, man weiß also ,was man bekommt,
wen es stört, der muß halt Abstand nehmen, oder andere Wege gehen!
Es ist ja kein komplett Baukasten, der Preis ist aber sehr günstig,
was erwartet ihr denn ? ,dafür würde ich ,im Leben ,nicht mal nen Rumpf bauen wollen.:rolleyes:

Fliegergruss. Gerhard

stibbi
29.08.2019, 16:00
Hallo zusammen!

Ich habe mal versucht auf Grund der letzten Posts und des MHSD-Straks von Philipp Kolb die Re-Zahlen vom Kobuz zu ermitteln. Folgende Geometriewerte habe ich für die Rechnung im Vortex herangezogen:

-Gewicht ca. 3,7kg
-Halbspannweite 1240mm (ohne Rumpf)
-V-Form 1 Grad
-Keine Verwindung am gesamten Flügel
-SWP auf 77mm gelegt
-Wurzeltiefe Innen: 260mm
-Wurzeltiefe Mitte: 189mm
-Wurzeltiefen Außen: 100mm
-Breite der Trapeze:
- innen 550mm
- außen 690mm
-Klappentiefe mit 23% über den gesamten Flügel
-Profil innen: MH-30mod. PK (9.18 / 1.62)
-Profil Mitte: MHSD-3003mod. PK (8.91 / 1.55)
-Profil Außen: SD-7003mod. PK (8.50 / 1.49)
-EWD auf 0,65 Grad

Höhenleitwerk:
-Halbspannweite 320mm
-Wurzel innen 150mm
-Wurzel aussen 90mm
-Rücksprung aussen 27mm
-Profil: NACA 0010
-Nasenleiste des HLW liegt 75cm hinter der Nasenleiste des Tragflügels

Seitenleitwerk:
-Höhe 250mm
-Wurzel unten 210mm
-Wurzel oben 140mm
-Nasenleiste 40mm rückgepfeilt
Um zu den Re-Zahlen zu kommen habe ich die Anleitung von Philipp Kolb im Post: http://www.rc-network.de/forum/showthread.php/466004-quot-Neuer-quot-MHSD-Profilstrak-f%C3%BCr-mittelgro%C3%9Fe-Hang-und-Kunstflugsegler!?p=3480780&viewfull=1#post3480780 strengstens befolgt, das CA auf 1 fixiert und die Rechnung mal durchlaufen lassen und komme nun auf folgende Werte:

- Innen ca. 190.000
- Mitte ca. 137.000
- Außen ca. 78.000

Zur Verdeutlichung habe ich noch die beiden Grafiken eingefügt.

2177249

2177250

Laut den Angaben von Philipp sollten sich die Re-Zahlen mit seinen Profilen nicht so schlecht decken:
MH-30mod. PK (9.18 / 1.62) --> 200.000 – 240.000
MHSD-3003mod. PK (8.91 / 1.55) --> 130.000 – 170.000
SD-7003mod. PK (8.50 / 1.49) --> 55.000 – 80.000

Seht ihr das genau so wie ich, das der Strak eigentlich für den Kobuz sehr gut passen müsste, lediglich am Wurzelprofil liege ich etwas entfernt vom optimalen Bereich des MH-30 mod.  hier müsste man bei meinen Parametern die Wurzeltiefe auf ca. 290mm (Re=207.000) erhöhen was aber weit weg von scale wäre.
Ich bin mal auf euren Input gespannt, solltet ihr mir zustimmen werde ich gleich mal die Kerne ordern und mit dem Bau beginnen……und hoffentlich im Frühjahr soweit zu sein um mit dem Kobuz abheben zu können ;-)
Schöne Grüße,
Stefan
P.S.: Stelle hier auch gerne die Vortex-Datei zur Verfügung wenn jemand daran Interesse hat ;-)

Johannes Wiesner
30.08.2019, 00:11
Hallo Stibbi,
ich denke der Kobuz wird mit dem MHSD sehr gut gehen. Mir macht der Strak auf meinem 3m Swift sehr grosse Freude. Eine Anmerkung hätte ich jedoch zur Aufteilung der Trapeze: Wie Christian ja schon vorher angemerkt hat, sind lange Kerne mit großem Seitenunterschied zu vermeiden. Aus diesem Grund würde ich die Trapeze symmetrisch aufteilen, Philipp hat den Strak auch so ausgelegt, dass das mhsd in der Mitte angeordnet ist. Damit ergeben sich 620mm lange Trapeze, was sich sicher gut schneiden lässt und exakte Kerne ergibt.
Schöne Grüße,
Johannes

alois1
01.10.2019, 21:02
Hallo !
Da alle vom MHSD Profilstrak so überzeugt sind, hab ich mich auch entschlossen über Herbst /Winter
2 Kernesätze von „wattsi“ schneiden zu lassen,(danke dafür erstmal) und
zuerst Flächen als Testobjekt zu bauen.
Diese möchte ich ,wenn möglch ,mal als Hartschale in den Styrodurnegativschalen bauen, wie eine
Formenfläche und nur die Aussenhaut noch schleifen spachteln, grundieren und lackieren.
Erst wenn ich vollends überzeugt bin ,daß es da noch „größere“ Vorteile gibt,
denke ich darüber nach, noch in eine Flächenform zu investieren.
Habe aber erst am Wochenende wieder gesehen, wie gut z.B. das HQ DS Profil mit den gesetzten Wölbklappen
auch bei laueren Bedingungen noch geht, es sind immerhin 95 g/dm^2 Flächenbelastung.
Ich denke das geht auf diesem Kobuz mit dem Gewicht und der Größe nicht mehr viel besser.
Die Profildicken und Wölbungen über die Spannweite sind bei den verwendeten Profilen,
egal ob RG 15/14 ,HQ/DS 1,5/9 und MHSD , ja alle sehr ähnlich.

Aber probieren geht über studieren, sagt man.:)
Rumpf ,SLW und HLW davon liegen schon rohbaufertig bereit,
Der Rest wird wohl etwas komplizierter werden, weil Neuland.:)
Ein Dank an die Kollegen, die hier schon über die Bauweise berichtet haben, so fällt es
leichter.


Fliegergruss Gerhard

alois1
09.10.2019, 21:13
Hallo !
Der Nächste ,aber noch in der Werft, die Verkabelung und Flächeneinbauten fehlen noch.:)

2196063
2196064
Irgendwie streckt optisch die schwarze Schnauze den Rumpf im Vergleich ungemein.;)

Fliegergruss. Gerhard

alois1
08.11.2019, 15:47
Hallo !

Flächenbau mal „etwas“ anders als sonst gewohnt.;)
Nachdem alle vom MHSD -Profil schwärmen ,habe ich mir von user „wattsi“ Negativschalen aus styrodur
in bester Qualität (besten Dank nochmal für meine Spezialwünsche);)
von Ober und Unterseite für Hartschalenflügel in Negativen , zum Testen ,schneiden lassen
und desweiteren einen Satz Kerne für die eventuelle Herstellung der Urmodelle / Sandwichflügel.
Jetzt habe ich die Flächenstücke , wegen des Zwischenprofils in der Hälfte geteit, so genau es geht
nach der Profilkontur zusammen geharzt und verputzt wo nötig.
Nun folgt der Gewebezuschnitt aus Abreißgewebe, c 245 diagonal, biax c 100, D-Box biax c 100 und Holmgelege,
bei Unterseite noch Kevlarscharnierband, mit g80 Abdeckung darüber, das , so hoffe ich ,reicht für die kleinen Flügel,
Holmsteg, Flächenabschluß- und rudersteg kommen auch noch rein.
Den ganzen Zuschnitt dann in die styrodur Negative auf das Abreiß , ohne Vakuum einlaminieren,
teils vorgetränkt ,vorne passgenau angelegt, hinten Überstand.
Vielleicht gibts ein paar Bilder davon ,wenn die Sache etwas vorangeschritten ist.;)

Johannes Wiesner
09.11.2019, 00:31
Hallo Gerhard,
schön dass du es mit der Bauweise in styro negativen probieren wirst. Ich möchte nur vor einer Sache warnen: Depronstege mit cfk Schlauch geht bei der Bauweise nicht, man kann über das styro einfach nicht den Druck aufbauen. Ich glaube du baust zwar eh anders aber nur falls du damit experimentieren hättest wollen ;-).
Schöne Grüße,
Johannes

alois1
09.11.2019, 09:33
Hallo Johannes !
Danke für den Hinweis ,aber ich habe Deinen Baubericht :)vorher schon gelesen.
Ich verwende nur stehendes ,beidseitig beglastes 5mm Balsa als Stege, doppelt auf Abstand für Holm
einfach für Ruderstege , angepasst an die Innenhöhe, das reicht für 2,5m Spannweite.
So brauche ich nur 1 Sorte Stege als Platte vorfertigen.:)
Von Schaum halte ich allgemein wenig, :rolleyes: egal ob Stützstoff oder Stege, leicht ,aber ......:rolleyes:
Nur wenn es zu wenig Höhe hat, unter 5mm, dann Sangriahalm mit 1k C-Schlauch,
an den Rudern, sonst ist mir der Schlauch zu teuer.

alois1
14.11.2019, 19:00
Hallo !
Der Anfang ist gemacht, die beiden Oberseiten sind laminiert, noch ohne Holmgelege,
das möchte ich zusammen mit den Stegen, Ruderstegen, Steckhülse und Wurzelrippe alles zusammen
nass in die Oberschale einlaminieren, so wie ich es auch bei den Formenflächen mache.
Ich denke der nasse Verbund ist klebetechnisch die beste Verbindung ,
davor müssen alle Höhen für die Stegeinbauten vermessen
und die Stege geschnitten werden.
Feinabrichtung erfolgt nach dem Einkleben in die Oberschale.
Den unteren Holmgurt werde ich erst vor dem endgültigen Verschließen einbringen,
damit er auch nass mit dem Steg und dem Rest verbunden ist.
Bild :
Oberschalen mit Innenbiax c100+D-Box+RM-Schalenverstärkung, Wurzelrippe und Steckhülse
gebaut und einprobiert.

2213601

Als nächster Schritt folgen die Unterseitenschalen allerdings noch zusätzlich mit dem Kevlar
als Scharnier plus einer G80 Glasabdeckung darüber.

Compositas
14.11.2019, 21:10
Top!
:)

StratosF3J
15.11.2019, 11:00
Hallo Gerhard,

ich finde es klasse, dass Du uns am Bau deiner Hartschalenfläche teilhaben lässt.

Was waren denn für dich die Argumente, dass Du jetzt diese Variante mit den Negativschalen aus Styrodur aufbaust?

Warum baust du nicht die Klappenstege mit Schaum und CfK Schlauch auf?

Ich überlege mir auch, dass ich beim Bau meiner nächsten Fläche diese Methode verwende.
Mir ist nur noch nicht eine passende Motivation dazu eingefallen -> außer mal was neues zu probieren :)

alois1
15.11.2019, 14:56
Hallo Thomas !
Die Argumente sind :
Neues Profil zu Testzwecken, vor einem Urmodell, sicher gingen auch Sandwichflügel,
habe mich aber dazu entschieden, weil Arbeitsgänge fast gleich wie Formenflügel.;)
Schalenfläche mit lackierter Oberfläche, mit höchstens selbem Aufwand wie Sandwich mit Holmen
integriertem Scharnier usw. mit Lackoberfl.
Profiltreuer ohne viel Verschliff
kein Vakuum irgendwo
Robuste Bauweise der Hartschale
Einfacherer Innenaufbau von Holm,Ruderstegen, Steckhülse, Dichtlippen, Kabel, RM-Kästen usw. als Sandwich.

Ruderstege werden bei mir nur unterhalb 5-6mm aus Kohleschlauch mit Sangriarohrhalm
gebaut.

Johannes Wiesner
15.11.2019, 17:14
Hallo zusammen,
der Gerhard hat das sehr schön dargestellt. Ich möchte nur noch ergänzen, dass der zeitliche Aufwand wesentlich geringer als bei Styro Abachi mit Holmen ist. Ich habe beides gemacht und auch dabei auf die Uhr geschaut ;-)
Die Hauptersparnis liegt in der Formtreue des Flügels.
Nachteil: Man muss lackieren....bzw. wenn ich mir anschaue was manche mit Folie machen sollte man eine Folierung nicht ausschließen.
Schöne Grüsse,
Johannes

alois1
15.11.2019, 19:44
Hallo !
Ich denke mal ab dem Rohbau dürfte sich bei einer Flächen Lackierung ein Zeitvorteil zugunsten der
Schalenfläche ergeben, wie Johannes schon anmerkte, denn auf das Abachi
müßte noch Glasgewebe oder Harztalkumspachtel
drauf, um die Holzoberfläche zu schließen, der Rest ist dieselbe Arbeit (grundieren ,schleifen, lackieren).
Ruder freitrennen, gängig machen, angegossene Dichtlippen sprechen auch für einen
kleineren Aufwand bei der Bauweise, da man das wie an der fertigen Schalenfläche macht,
ohne irgendwelche Holzstellen freizulegen.

Ich werde sehen, wie das dann später ausschaut, da bin ich auch gespannt,
ich brauche den Zeitvorteil eigentlich nicht , es interessiert mich eher die Bauweise
für Einzelstücke .:)

StratosF3J
15.11.2019, 20:39
Vielen lieben Dank ihr beide für die sehr inhaltliche Auskunft.
Das hilft mir schon sehr in meiner Entscheidung :D

alois1
16.11.2019, 19:35
Hallo !
Heute kamen die zwei Unterschalen dran, mit den Kevlarstreifen für das Scharnier.
Da meine Hartschale nicht ganz so dick ist ,habe ich das Kevlar komplett auf die Innenseite
verlegt und mit Glas abgedeckt ,das bis unter die Stege reicht , damit die Scharnierlinie
hart bleibt.
Das Ganze hat etwa 2,5 Std Laminierzeit für zwei Seiten gedauert , mit teilweisen Zuschnitten
der vorgetränkten ersten Gewebelage und der getränkten Scharnierstreifen.
Die biax Lagen habe ich nur vorzugeschnitten eingelegt ,das geht verzugsfrei auch ohne
zwischen Folien zu arbeiten.
Bild Unterschalen :

2214359

Jetzt geht es langsamer weiter, alle Innenhöhen vermessen.:rolleyes:

steini1
17.11.2019, 09:18
Hallo Gerhard,

sieht gut aus. Saugst du das im Vakuum ab?

alois1
17.11.2019, 13:06
Hallo Jochen !
Um Deine Frage zu beantworten , nein ,habe vorher schon geschrieben , alles ohne Vakuum.;)
Die größere Schichtdicke soll ja wegen der Beulsteifigkeit erhalten bleiben,
also nichts verdichtet durch Vakuum.

steini1
18.11.2019, 08:42
Sorry, dann habe ich das überlesen, das du ohne Vakuum arbeitest.

Mach bitte weitere Bauabschnittsbilder und Erklärungen, insbesondere von den Einbauten wie Stege etc.

alois1
18.11.2019, 22:39
Hallo !
Da gewünscht ,mal in lockerer Abfolge ,die weiteren Schritte ohne Gewähr der Richtigkeit.:D
Die Innenhöhen der Stege mit abgedrückten Knetetürmchen ausgemessen, bei den Holmstegen
später noch die Holmgelegehöhe mal zwei abgezogen.
Mit Fein Vibrationssäge am aufgespannten Lineal geht das Sägen schnell und einfach
nach den ausgemessenen Höhen gleich für beide Flächenhälften
aus beidseitig mit g160 diagonal beschichtetem Balsa 5mm stehend.
Bild : eingetragene Höhen an den Stegeinbaustellen für Dokumentation abgelichtet

2215620

2215623

Am Querrudersteg Höhe <5mm wird mit C- Schlauch auf Trinkhalm realisiert.;)
es kommen nur Abstandshalter aus Styodurklötzchen rein ,damit der nasse Schlauchsteg
nicht in den Scharnierhohlraum nach vorne rutscht .

alois1
19.11.2019, 12:42
Hallo !
Der Obergurt und die Stegeinbauten sind drin, ebenso die Wurzelrippe mit Steckung
der ersten Flächenseite , eingemessen und verklebt.
Die Zweite folgt analog, aber da ist der Zusammenbau mit der Steckung der ersten Hälfte
nötig, diese müssen exakt zu einander passen und Nasenleiste vorn gerade.
Bild : mit ungefähren Servopositionen zwischen den Stegen

2215750

2215751

alois1
22.11.2019, 17:20
Hallo !
Die erste Flächen „Form“ ist geschlossen.
Vorher noch mal alle Steghöhen kontrolliert und beigeschliffen, der Zusammenbau selbst
war ohne Komplikationen, Unterseite mit vorher nass eingelegtem Untergurt auf
die mit aufgespritzter Mumpe versehenen Oberseite passgenau gesetzt,
dann angedrückt und gewendet ,mit der Unterseite auf gerades Baubrett
anschließend mit Schienen moderat beschwert , fertig.
Den Formschluß sieht man gut auf der Nasenleistenseite ,wo die Schnitte
des Styrodurs aufeinanderliegen sollen.
An der Endleiste liegen die Gewebe aufeinander auf, mit Hoffnung auf scharfe Endleisten.