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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hochstartstellung



MTT
25.10.2003, 03:20
also die QR nicht, nur die Woelbklappen runterstellen, ich wuerde an Deiner Stelle mal so mit 2-3 mm anfangen, und dann experimentieren.

Michael

Aladin
25.10.2003, 08:08
Hallo

ein bischen Höhe/ Tiefe auch beimischen?

Thommy
25.10.2003, 08:30
Hallo,
wenn Du uns das Modell verrätst und welche Hochstartvorrichtung Du benutzt, dann kann man das bestimmt auch konkret angeben.
Ich wölbe (je nach Modell mehr oder weniger) die inneren WK ca 4mm und die äusseren QR ca die Hälfte nach unten.
Gruß
Thommy

Aladin
25.10.2003, 08:42
Hallo

es ist ein Space Pro 3.35 und eine Ober Winde EW 3 ohne Vorwiderstand (Privatflieger)

Hans Rupp
25.10.2003, 09:38
Hallo,

das Equipment stimmt ja schon mal :) .

Der Start besteht aus 3 Phasen (mit Abwurf 4):
0. Abwurf
1. Druckaufbau
2. Steigphase
3. Schuß

0. Abwurf
Spannung im Seil aufbauen und Modell im steilen Winkel nach oben abwerfen. Am extremsten haben das bei der F3B-WM die Schweden praktiziert mit einem fast senkrecht anch iben gehenden Abwurf. Ich würde mal mit 30-45 Grad anfangen.

1. Druckaufbau
Mit WK und Querruder nach unten wird am Anfang versucht möglichst viel Druck / Vorspannung im Seil aufzubauen. Dazu fährt man die WK und Querruder nach unten. Um einen Strömungsbariß aussen zu vermeiden nimmt man die Querruder nicht so weit mit wie die WK. Bei mir sind das 6mm für WK und 4mm für Querruder.

2. Steigphase
Hier geht es darum die Seilspannung zu halten bzw. noch zu erhöhen und Fahrt aufzunehmen. Deshalb die WK und Querruder etwas zurücknehmen. Da sind die Werte von Thommy ein guter Anfangswert.

3. Schuß
Am Ende wenn das Seil ca 80 Grad nach oben zeigt wird das Modell kurz stark angedrückt so dass die Schnauze ca. auf die Umlenkrolle zeigt. Dabei wird die Energie der Seilspannung auf das Modell übertragen. Das dauert nur ca. 0,4sec. Dann sollte man die gewonnene Fahrt möglichst schnell in Höhe umsetzen, das heißt kräftig ziehen und nahezu senkrecht steigen bis zur Normalfahrt. Für diese Phase stelle ich die WK und Querruder 1-2mm hoch und mische etwas Tiefe bei, so dass mein Modell aus dem Anstechen keinen Abfangbogen mehr fliegt.

Umgeschaltet wird bei mir zwischen den Phasen mit 0,8 sec. Verzögerung. Genau beim Abwurf schalte ich von Phase Start1 auf Start2, 1-2 Sek. vor dem Schuß von Phases Start2 auf Schuß.

Ob und wieviel in den Phasen 1 und 2 Höhe oder Tiefe beigemischt werden muss hängt im wesentlichen von der Position des Hochstarthakens ab. Sitzt er vor dem Schwerpunkt muss man Höhe zummischen, sitzt er hinter dem Schwerpunkt (Achtung: da wird der Abwrf kritisch weil sich das Modell schnell aufbäumt) muss Tiefe zugemischt werden. Ich würde den Haken leicht (weinge mm) vor den Schwerpunkt setzen und dann ohne Höhenzusmiscung anfangen. Dann kann man mit leicht ziehen testen, wieviel Höhe das Modell verträgt ohne auszubrechen oder aus dem Seil zu fallen.

Ob man eine extra Programmierung für Phase 1 braucht scheiden sich die Meinungen. Ich habe auch erst nach ein paar Windenstarts als ich mich sicher fühlte damit angefangen und kann nicht wirklich sagen, ob mehr Höhe rauskommt. Aber ich glaube fest daran ;) .

Hans

Aladin
25.10.2003, 12:56
Hallo

ziehe meinen Segler über Winde hoch und bin noch ziemlich ,jungfräulich, in der Sache.
Um den Druck am Seil zu erhöhen gibt es die Möglichkeit die Wölb und Querr. Klappen zu verstellen, hat damit jemand Erfahrung und welche Ausschläge wären das.
Bitte nicht in plus oder minus angeben sondern in hoch und runter.
Danke

Aladin
25.10.2003, 13:23
Hallo

damit kann ich doch schon was anfangen, und ich weis worauf es ankommt.
Ich werde eh fliegen gehen und es gleich mal ausprobieren, natürlich langsam.

Danke

Gast_2222
25.10.2003, 17:07
Tach zusammen,

ich kenn zwar das genannte Equipment nicht, habe aber viel Erfahrung mit Hochstarts von Standardseglern mit Gummi. Hier ist nicht:

Original erstellt von haru:
0. Abwurf
Spannung im Seil aufbauen und Modell im steilen Winkel nach oben abwerfen. Am extremsten haben das bei der F3B-WM die Schweden praktiziert mit einem fast senkrecht anch iben gehenden Abwurf. Ich würde mal mit 30-45 Grad anfangen.
sondern Tempogewinnung, also Horizontalflug und nach Fahrtgewinn ziehen und auf Tempo achten. Zunaechst nicht auf maximale Hoehe sondern eher auf schnellen weil dann sicheren Steigflug achten. Bin aber auch kein F3B Speerwerfer :)

Gruss, Wolfgang

KMoench
25.10.2003, 17:43
Ich hab zwar auch keine Erfahrung mit Winden, würde aber auch vom Gefühl her sagen, dass für die ersten Würfe und Starts lieber ein möglichst kleiner Abwurfwinkel genommen werden sollte.
Oder ergeben sich bei Winden daraus irgendwelche anderen Probleme?

Aladin
25.10.2003, 20:13
Hallo

ich denke doch das dies bei ,Windenstart, dann doch anders ist, da ich meine das das an der Winde mit ,,erst Fahrt machen und dann erst ziehen,, nicht so gut für Höhe und den Flieger wäre.

Habe heute die Methode und Vorgehensweise von Thommy und Hans praktiziert und war hellauf begeistert.
Hat von Anfang an Druck aufgebaut und ich denke das meine Höhe recht ordentlich war, auf alle Fälle höher als die anderen male, es ging sogar soweit das ich zum Schluss einen Seilriss hatte.
Das führe ich aber darauf zurück das das Seil schon einige Starts hinter sich hatte.

Besten Dank nochmal für die Tipps

Gruss

Hans Rupp
27.10.2003, 08:25
Hallo,

Gummi - und Windenstart sind von der erforderlichen Technik nicht vergleichbar.



Ich hab zwar auch keine Erfahrung mit Winden, würde aber auch vom Gefühl her sagen, dass für die ersten Würfe und Starts lieber ein möglichst kleiner Abwurfwinkel genommen werden sollte.Oder ergeben sich bei Winden daraus irgendwelche anderen Probleme?
Das Problem das sich ergibt ist, dass Du locker 30-50m Höhe verschenkst :) . An der Winde biegt sich mein K2 zum Teil mächtig durch , am Gummi gar nicht. Wer sich unsicher ist kann ruhig mit 30 Grad anfangen, aber wenn der Kollege mit 70-80 Grad abwirft und nacher eben 30m höher ist wird der Ehrgeiz die Angst besiegen :D .

Hans

P.S. Weil ich am Wochenden mit den F3B-Teilen wenigsten bis zum Shcuassanfang mithalten wollte habe ich es mit der Höhenzumsichung übertrieben und bein in 20m Höhe aus dem Seil gefallen, hat aber zur normalen Landung nocht gereicht.

Aladin
27.10.2003, 16:52
Hallo

Ich habe schon gesehen, ich werde mal mit meinem ganzen Zeuchs nach Salmdorf zu den ,,richtigen,, ;) F3Blern rausfahren müssen und mir unter die Arme greifen lassen.
Alleine und eigentlich auch grosse Vorkenntnisse in Sachen Winde etc. wirds da dann doch irgendwann ,eng, und Tips vom Profi vor Ort sind da sicherlich recht ratsam.

Danke für e u r e Tips!!! :)

Gruss

Hans Rupp
27.10.2003, 17:37
Hallo Aladin,

das ist auf alle Fälle das allerbeste. Vor allem sieht man, wo der Hammer äh Maßstab hängt :D .

Hans

Karl Hinsch
28.10.2003, 07:54
Hallo Aladin,

die Idee mit Salmdorf (bei München) ist sicherlich sehr gut. Allerdings wirst du am kommenden Wochenende kaum Wettbewerbspiloten antreffen, da diese auf diverse Veranstaltungen gehen/fahren/fliegen (vor allem nach Istanbul auf einen F3J-Wettbewerb).
An anderen Wochenenden (und überhaupt!) bist du natürlich herzlich willkommen!

Gruß, Karl Hinsch

Aladin
29.10.2003, 12:39
Hallo Karl

bin schon von einem Mitglied von euch, (Reinhold), freundlichst eingeladen worden, mal bei euch Fliegerluft zu schnuppern.
Ich muss schon sagen, aus Salmdorf weht ein freundlicher und sehr hilfsbereiter Wind, Proffessionell obendrein.

super-genial und das werde ich mir natürlich nicht entgehen lassen,

Gruss :)