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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bauthread: Mini-Fireworks von PCM



M. Gerstgrasser
14.05.2007, 13:51
Hallo,

am Rande des F3K Contests in Salzbug hab' ich erstmals diesen Mini-DLG mit knapp 1m Spannweite zu Gesicht bekommen. Heinz Pfaffinger und Markus Fida, beides österreichische Wettbewerbspiloten, zeigten u.a. extreme Wurfhöhen mit dem kleinen Ding. Und obwohl der Hobbyraum vor DLGs praktisch überquillt, war der "will auch haben" Reflex natürlich mal wieder stärker als jede Vernunft...

Laut Hersteller (www.pcm.at) ist das "ein Mini-DLG für den schnellen Flugspass immer und überall". Die Daten (Spannweite und Profil) legen eine nahe Verwandtschaft mit dem Apogee von Mark Drela nahe - immerhin ein Design aus 1999. Die Mini-DLGs wurden also nicht erst jetzt erfunden - auch wenn sie mit Nemo und Co 'grad einen echten Hype erleben...

Genug der Vorgeschichte - der Bau beginnt...

... natürlich mit dem Inspizieren und Wiegen der gelieferten Teile:

Die Tragfläche ist in Schalenbauweise gefertigt und hat auch die Fireworks-typischen Wurfwinglets geerbt - Mini Varianten natürlich. Versenkte Löcher für die Verschraubungen sind bereits drin und nachdem das ja ein Zweiachser ist, gibt's auch sonst nichts an der Fläche zu bauen. Gewicht: 74.2g.

Der Rumpf ist Vollkohle und sieht verdächtig nach dem alten Fireworks 1 Rumpf aus (falls den noch jemand kennt). Er wird in drei Teilen geliefert: Abziehnase (5.1g), Mittelteil (6.3g) und Leitwerksträger (10.8g). Ausserdem gehört noch der Anlagenträger aus Sperrholz dazu (7.1g). Das Rohr stünde von der Biegesteifigkeit auch einem 1.5m DLG nicht schlecht zu Gesicht! Im mittleren Teil sind die Gewindebuchsen für die M3 Schrauben zur Flügelbefestigung bereits drin - nur die Schrauben selbst fehlen im Zubehörbeutel - vergessen?!

Die Leitwerke liegen als 4mm Balsabretter vor und sind noch in's Profil zu schleifen und zu bespannen. Da würde ich mir etwas mehr Vorarbeit vom Hersteller wünschen - nicht jeder ist ein "begnadeter Profileschleifer" - wenigstens als Option stünden dem Flieger Schalenleitwerke oder wenigstens ins Profil gefräste Balsaleitwerke besser.

Der Zubehörbeutel enthält Fesselfluglitze, Torsionsfedern und Sperrholzhörner für die Anlenkung der Leitwerke sowie ein Stück Sperrholz, das als Pylon für das (gedämpfte) Höhenleitwerk gedacht ist. Als Anleitung gibt es derzeit nur einen A4 Zettel, der zumindest die technischen Daten, vorgeschlagenen Schwerpunkt und EWD enthält - aber keine echte Anleitung zum Bau. Ich vermute/hoffe mal, daran wird bei PCM noch gearbeitet - der Flieger ist ja offiziell grad erst seit Ende April erhältlich.

Als Ausrüstung habe ich D-47 Servos, Jeti Rex5 Empfänger und GP160er Zellen ausgesucht - macht zusammen weitere 33g.

(wird fortgesetzt...)

Gruss,
Matthias

Hans Rupp
14.05.2007, 14:47
Hallo,

hat mich auch angemacht.

War der Dreiachser nicht verfügbar oder hat es einen anderen Grund, dass Du die Zweiachsausfühurng genommen hast?

Hans

M. Gerstgrasser
14.05.2007, 15:15
Hallo Hans,


War der Dreiachser nicht verfügbar ...

Wär mir nichts bekannt. Als Dreiachser weiss ich nur vom X-Ray micro (www.strat.at).

Gruss,
Matthias

Hans Rupp
14.05.2007, 16:59
habe die zwei verwechselt. Hast recht.

Zumal ich mit dem kleinen Dreiachser liebäugle.

Hans

Stezi
14.05.2007, 18:32
hi...
ich hab den dreiachser vor ner woche bekommen.die qualität ist echt super,nur die schaumleitwerke finde ich nicht so sehr stabil.ansonsten ein feines teil.wenn ich wieder zu hause bin,stelle ich ein paar bilder rein,falls interesse besteht.

mfg stezi

Hans Rupp
14.05.2007, 19:13
wenn ich wieder zu hause bin,stelle ich ein paar bilder rein,falls interesse besteht.

Du kannst dumm fragen. Her mit den Bildern.

Hans

M. Gerstgrasser
14.05.2007, 20:53
Hallo,

als Nachtrag zum ersten Post noch die Gewichte der (ungeschliffenen) Leitwerksbretter:
HLW: 3.7g, SLW: 4.1g

Nun zum Bau:

Leitwerksträger verkleben:
Keine grosse Sache: Anrauhen, einpassen, mit dünnem Sekundenkleber verkleben.
Moment mal - das Rohr ist am vorderen Ende nicht kreisrund sondern auf einer Seite abgeflacht. Gehört die abgeflachte Seite jetzt nach oben oder nach unten? Mangels Anleitung schwer zu sagen...
Ich hab das 'ne Weile zweifelnd angeschaut und mich dann für unten entschieden. Ergibt mehr Klebefläche mit dem Rumpfboden. Könnte aber eventuell auch andersherum gedacht sein, weil dann die Passung mit der Ausnehmung am Servobrett besser wäre. Oder die Abflachung ist überhaupt nur da, weil das Rohr aus derselben Form kommt wie das des FW3 - jedenfalls hat der die genau gleiche Abflachung beim Rumpfübergang ...

Servobrett vorbereiten:
Das Servobrett hat bereits Ausnehmungen für Akku und Servos. Die Servoausnehmung ist offensichtlich für D-47 gedacht, jedenfalls passen zwei davon perfekt rein. Für den Akku habe ich die rechteckige Ausnehmung an den Enden entsprechend halbrund erweitert.
Das Servobrett ist etwas zu lang oder die Ausnehmung für das Rumpfrohr etwas zu kurz geraten, jedenfalls lässt sich die Haube zunächst nicht ganz aufschieben. Also die Ausnehmung am Ende etwas vertiefen, damit das Servobrett tiefer in den Rumpf kann. Dann noch mit einem umlaufenden Roving verstärkt und eingeklebt.

Servobrett verkleben:
Zum Verkleben hab ich zunächst wieder dünnen Sekundenkleber genommen und anschliessend noch mit Epoxy/Baumwollflocken die Spalte zwischen Rumpf und Brett bzw Rohr und Brett überbrückt. Nach Aushärten des Epoxy hab ich auf Anraten von Heinz den oberen Bereich des Rumpfs - zwischen Servobrett und Flächenschrauben - mit Montageschaum ausgeschäumt, um den Rumpf in diesem Bereich zu versteifen. Es gibt ja keinen Spant o.ä.

Damit ist der Rumpf soweit fertig. Auf die Waage damit: 34.0g
Gewichtszunahme bis jetzt: 4.7g - war wohl doch ein bischen viel Schaum ...

Anlageneinbau:
Akku verlöten und einschrumpfen, Servos und Empfänger einbauen - eine Sache von Minuten. Auf einen Schalter hab ich diesmal verzichtet, es wird einfach der Servostecker vom Empfänger abgezogen und dient dann auch zum Laden des Akkus. Damit man nicht am Kabel reissen muss ist ein gerade zur Hand liegendes Stück 1.5mm Kohlestab in den Platz des nicht benötigten Signalanschlusses geklebt und mit Schrumpfschlauch überzogen - ein einfacher Griff für den Stecker.

Weider auf die Waage: 69.0g
Also 2g für die Konfektionierung des Akku und Verkleben/Verschrauben der Anlage.

Bis auf die Leitwerke ist der Flieger damit fertig - Bauaufwand bis jetzt vielleicht drei oder vier Stunden - grob geschätzt.

Der Flieger wiegt nun 145.6g - 2g gehen auf die Schrauben: M3 Inbus.

Matthias

M. Gerstgrasser
14.05.2007, 22:56
Leitwerke:

Da kommt bei mir der Bau traditionsgemäß gewaltig in's Stocken...

Ich hab jetzt sicher schon eine gut zweistellige Zahl an DLGs gebaut aber die Zahl derer, bei denen ich einfach die mitgelieferten Leitwerke verbaut hätte, lässt sich an den Fingern einer Hand abzählen. Das ist wohl irgendwie eine Marotte.
Aber natürlich finden sich auch immer irgendwelche Rechtfertigungen für die Modifikationen. Und diesmal hab ich mir Mühe gegeben - mit den Rechtfertigungen ;-)

Der Reihe nach:
Das zusammengebaute Modell ohne Leitwerke balancierte etwa 15mm vor dem angegebenen Schwerpunkt. Eine Überschlagsrechnung sagt voraus, dass die Leitwerke dann nicht schwerer als etwa 3.5g gesamt sein dürften, um ohne Blei zu balancieren. Der Akku war also wohl eine Nummer zu klein gewählt ...

Vorgesehen ist ein gedämpftes Höhenleitwerk. Schon 'mal ein Grund für mich, von der (nicht vorhandenen - sagte ich das schon?) Bauanleitung abzuweichen. Ich mag einfach keine gedämpften Höhenleitwerke an DLGs mehr. Erst vor einem Monat hab ich extra nochmal eins gebaut - versuchsweise. Drela Style, pipifein in Depron/Glas, 5.5g leicht. Montiert am Versuchs-KiSAL. Nur um dann heraus zu finden, dass ich sie noch immer nicht mag.

Ok, ein Pylon für ein Pendel-HLW ist schnell gefunden: Der Pylon von Wolfgang Zachs Turbo ist zwar für 1.5m DLGs gedacht aber wiegt trotzdem nur 0.7g. Viel leichter wird das mit einem Sperrholzpylon, Scharnier, Ruderhorn, usw bei einem gedämpften HLW auch nicht.

Als nächstes: Leitwerksgrössen. Das originale HLW am Mini kommt mir irgendwie sehr klein vor, das SLW schaut dafür wieder ziemlich gross aus, ausserdem finde ich beide vom Grundriss her einfach hässlich.

Nach etwas Googlen, Rechnen und Vergleichen mit erprobten Konstruktionen steht für mich fest, dass ich das HLW gut 10% grösser haben will und das SLW rein rechnerisch etwa um Faktor 2 überdimensioniert ist. Für die, die's interessiert, die TVCs (Tail volume coefficients) der Originlleitwerke:
Vh=0.41, Vv=0.083
Zum Vergleich: SGII fliegt mit Vh=0.43, Aspirin mit 0.46. Wobei man in Tendenz bei kleinerer Spannweite eher mehr nimmt - jedenfalls macht der gute Herr Drela das bei seinen Entwürfen so.
Bei den SLWs gilt normalerweise: 0.02 für normale Flieger, etwa 0.04 für DLGs wegen dem hohen Bedarf an Schiebedämpfung.
Nun ist das bei einem Zweiachser mit viel V-Form (hier 2*10 Grad) wohl nicht verkehrt, etwas mehr vorzusehen (Stichwort Schiebe/Roll-Kopplung) aber grad verdoppeln? Ich hab jedenfalls den Mittelweg gewählt, ca 0.06. Wenn das Ding dann nach oben "schwanzelt" war das verkehrt - mal sehen.

Ja, ich weiss, einfach die mitgelieferten Teile schleifen, bespannen, fliegen gehen. Wär einfacher gewesen. Und die Modelle der Kollegen fliegen ja auch.

Dieser Teil des (Nicht-) Baus hat insgesamt am längsten gedauert...

Als Fotos diesmal die Aufzeichnungen des Kästchenzählens, des Denksports und die gewählten Grundrisse. Das HLW ist etwas grösser als gewünscht heraus gekommen - zum Ausgleich wurde der Leitwerksträger 2.5cm gekürzt, damit die Rechnung nicht umsonst war...

Matthias

M. Gerstgrasser
14.05.2007, 23:24
Leitwerke - der praktische Teil:

Nach abgeschlossener Grübelei ging's wieder etwas besser vorwärts:

HLW aus Quartergrain Balsa geschliffen, gebohrt und mit Kondensatorfolie bespannt: 2.4g

SLW aus dem mitgelieferten Balsa geschnitten, geschliffen und mit 19er Glas laminiert. Nasenleiste mit einem Streifen 25er Glas belegt; Kohleruderhorn statt dem mitgelieferten Sperrholz: 3g.
Den Schliff am SLW asymmetrisch - aber bei der Brettdicke (4mm) wahrscheinlich egal.

Als Anlenkungsschnüre hab ich aus Gewohnheit Kevlarfaden genommen und an den Übergängen zu den Hörnern über kleine S-förmig gebogene Stahldrahtstücke geführt - der geflochtene Kevlarfaden schneidet sich sonst möglicherweise durch's Plastik.

Mit dem vergößerten HLW hab ich den Schwerpunkt auf 67-68mm geschätzt. Könnte man auch rechnen - aber davon hatte ich einstweilen genug. Für diese SP Lage waren noch 2-3g Blei nötig und insgesamt lande ich damit bei einem Abfluggewicht von 158.3g

Das am "Beipackzettel" (ich erwähne diesmal die fehlende Bauanleitung ausdrücklich nicht) angeführte Abfluggewicht von 140g habe ich also klar verfehlt. Einsparungspotential gäbe es sehr wohl: Ein gelöchertes und leicht bespanntes SLW würde gesamt sicher etwa 3g sparen. Weitere 3g stecken in etwa im Montageschaum. 150g wäre also wahrscheinlich erreichbar, aber 140g mit den gelieferten Teilen wohl eher nicht.

Matthias

Reto Schmid
15.05.2007, 07:11
Hallo Matthias,

tolle Dokumentation, weiter so!

Gruss

Reto

Viktor
15.05.2007, 09:14
Tolle Doku. Ich bin auf die Flugerfahrung gespannt. Aber es bleibt bei mir ein fader Beigeschmack. Liest man sich deine Gewichtsangaben dann fragt man sich was sich die Hersteller bei dem Gewichtstuning so denken. Wenn ich ein auto kaufe und das soll 150PS haben und es hat statt dessen 135, dann ist es ein Fall für die Produkthaftung. Das ein laminiertes Modell nicht immer das gleiche Gewicht haben kann ist mir irgendwie auch klar - aber die hier aufgeführten Gewichte kann man doch kaum als Fertigungstoleranz abtun. Dass zu der Beurteilung der Qualität eines Baukastens die Einhaltung der eigenen(!) Gewichtsvorgaben gehört - zumindest bei den HLG´s - das sollte doch irgendwie klar werden.
Wenn sich jemand fragt warum die Preise für den Aspirin so sind und nicht anders der sollte sich vor Augen halten dass es das einzige Modell ist bei dem Höchstgewichte für die Einzelteile angegeben sind - statt irgendwelcher verschwommener Abfluggewichte. Das macht auch die Qualität des Modells aus und dafür wird bezahlt.
Nur zum Vergleich: die Gewichtsangabe für den 40" apogee beläuft sich auf 4,2oz - das sind 119g!

Viktor

M. Gerstgrasser
15.05.2007, 10:25
Hallo Vik,

hier muss ich PCM verteidigen.
Die Gewichtsangaben der Fireworks IIIs waren immer leicht einzuhalten. Der Mini ist noch sehr neu, und dass er jetzt 10g schwerer als angegeben heraus kommt (kommen könnte) ist kein Drama finde ich.

Zu TUD/Aspirin:
Die Gewichtsangabe für die Disser auf der Homepage ist 116g, wenn ich mich recht erinnere. Meine zwei Dissers von diesem Frühjahr hatten 134g und 137g!! Von den Kollegen höre ich ähnliche Werte. Aber da muss man ganz klar sagen: Es gibt einen Gegenwert an Festigkeit zu Gewicht und es gibt Hersteller, die Nahe am Festigkeits-/Gewichts-Optimum arbeiten können und andere, die das weniger gut können.
TUD liefert immer einen guten Gegewert - aber PCM auch! Die 130g Dissers des FW3 haben bis jetzt alles mitgemacht, was an Würfen nur irgendwie denkbar war. Und die Fläche des Mini scheint mir festigkeitsmässig ebenfalls jenseits von Gut und Böse zu sein - ich werd bei den Flugerfahrungen noch was dazu schreiben.

Der Vergleich mit dem Apogee ist unfair. Der hat eine bagged wing und keine Schalenfläche und überhaupt: Hat einer der hier anwesenden schon mal in einem Eigenbau die Gewichtsvorgaben von Drela erreichen können? Da beisst man sich auch als Tüftler ganz schön die Zähne aus - in Serie bestimmt kaum machbar.

Gruss,
Matthias

Viktor
15.05.2007, 11:36
Hallo Matthias,

ich hab´ das sich in letzter Zeit angestaute Gefühl hier losgelassen und der arme Mini-FW hat´s abbekommen - mea culpa - es war nicht ganz so gemeint. Es ist ein allgemeineres HLG Thema uns hat vielleicht ein gesonderten Thread verdient. Ich hab´weder was gegen PCM noch bin ich mit TUD verschwägert:-) Dass das die ersten Modelle sind die ausgeliefert werden ist mir irgendwie auch klar. Aber wenn jemand wie du ein Modell nicht in den angegeben Gewichtsgrenzen bauen kann zeigt es, dass die Gewichtsangaben "auf Kante genäht" - sind wie es unserer Finanzminister mal bei einem 20Mld Defizit gesagt hat. Ich würde mir halt generell bei Gewichtsangaben für Modelle oder Komponenten die Gewichtskritisch sind, und für das letztendlich bezahlt wird mehr Seriosität seitens Hersteller wünschen - und nicht den kleinsten zu erreichenden Wert, als das Gewicht des zu Auslieferung kommenden Produkts präsentiert bekommen. Ich hab letztens ein Alu Heckrohr von EMC gekauft, die Katalogangabe liegt bei 14.8g - es wog über 20g! Es ist doch für den Zweck unbrauchbar. Das es Toleranzen gibt ist mir klar, daher finde ich die Angabe wie es TUD macht das sie die Einzelgewichte angeben den Weg in die richtige Richtung (auch wenn deine Dizzer Fläche schwerer war. Die Jungs geben für sie 127g an) .

Den Vergleich mit dem Apogee finde ich nicht so unfair. Bei der Modellbeschreibung vom Apogee steht nämlich recht genau drin woher die Leistung des Modells kommt: Gewicht und Manövrierbarkeit. Dass der Mini-FW anders konstruktiv ausgelegt ist und daher 25% über dem Apogee Wert liegt, lässt die Frage aufkommen ob der gewählter Aufbau der "richtiger" ist. Das man die bessere Oberflächen und Profiltreue mit der Schalenbauweise hinkriegt ist mir auch klar. Der Nemo wird ja z.Bsp. als Vollkern Modell gebaut. Es hat auch bestimmte Nachteile, (Nasenleiste, sehr empfindliche Oberflächen) aber bei den dünnen Profilen, wo das Volumen des Kerns sehr klein ist schient es Vorteile gegenüber der Schalenbauweise zu geben.

Die Gewichte von den Drela Modellen sind schon extrem. Ich quäle mich selber im Moment damit :-) Aber sie sind gut dokumentiert und daher - für mich zumindest - glaubwürdig.

Viktor

M. Gerstgrasser
15.05.2007, 12:41
Hallo Viktor,

den Frust mit den Gewichten verstehe ich voll und ganz. Wenn man lange tüftelt um 0.5g an einem Leitwerk einzusparen, dann will man einfach keine Teile geliefert bekommen, die 5g schwerer als erwartet sind.

Und obwohl Du mit dem Vergleich zum Apogee sicher objektiv völlig recht hast, sehe ich es beim Mini nicht so eng. Der Apogee war ja von Drela tatsächlich als "competitive" deklariert - aber in der Vor-SAL Zeit. Der Mini hingegen ist ein DLG mit höheren Festigkeitsanforderungen aber gleichzeitig haben sich die Wettbewerbsgeräte seit Apogee Zeiten derart extrem weiter entwickelt, dass man wohl nicht ernsthaft davon ausgehen kann, dass der Mini auch nur irgendwie mit Blick auf F3K geplant war.
Es ist eben ein Spassflieger und bei denen schielt man mit dem Zielgewicht eher Richtung robust als Richtung geringstes Sinken. Ob das Mehrgewicht tatsächlich bereits zu einer anderen Auslegung zwingt, kann ich nicht beurteilen - nach den ersten Flügen glaube ich es eigentlich nicht.

Das mit der Positiv-Bauweise habe ich genau so wie Du gemeint. Vom Gewicht her ist sie offensichtlich schon bei 1.5m eher im Vorteil, bei 1m umso mehr. Wenn man trotzdem Schale baut (bzw kauft), dann hat man diesen Kompromiss bereits abgenickt.

Wobei beim Mini die "Problemzone Gewicht" auch am Rumpf liegt. 3xg für einen leeren Rumpf können auch manche 1.5er DLGs vorweisen. Da liesse sich bestimmt was einsparen - aber ob man für 5g oder so wieder papierener bauen soll?

Gruss,
Matthias

M. Gerstgrasser
15.05.2007, 12:57
Weiter im Bericht...

Erste Würfe:

Der allererste Trimmflug dauert schätzungsweise 5s, davon zwei gesteuert - der Rest dann steuerlos ins hohe Grün neben dem Feldweg. Die Ruder stehen irgendwie und bewegen sich erst wieder, als ich bis auf 2-3m am Modell heran bin.
Tja, dieser Empfänger war zuvor in einem 1.5m DLG drin, ohne Probleme. Allerdings war er dort am Anlagenbrett festgeklebt und die "Transplantation" war vielleicht mechanisch etwas rüde und ich hab ihn wohl dabei beleidigt. Antennenverlötung erneuern, Durchgangsprüfung des verlegten Teils der Antenne, Quarztausch. Keine Änderung: mit aufgeschobener Haube etwa 2-3m Empfang, ohne Haube vielleicht das Doppelte. Ok, ein weiterer Jeti (diesmal 5mpd) liegt noch herum und der - jetzt vorher - durchgeführte Reichweitentest zeigt normale Reichweite.

Ah noch was: Kein Ahnung, was da neben dem Feldweg angebaut ist, aber es ist etwa knie- bis oberschenkelhoch gewachsen und voller kleiner Schnecken. Das hat den Nachteil, dass die Putzerei nach jeder nicht-Handlandung ziemlich eklig ist - aber den Vorteil, dass der Flieger kaum jemals den Boden berührt ;-)

Jetzt aber los. Die ersten Trimmflüge zeigen keine gravierenden Probleme. Schwerpunkt war mit 67-68mm zu optimistisch geschätzt. Im Laufe der ersten Stunde wandert er auf 65mm nach vor. Der Abfangbogen ist jetzt zwar enger als ich ihn normalerweise einstelle, aber das Flugverhalten ist angenehmer. Vor allem das Einleiten von Kurven war zuvor etwas seltsam, bei SR-Ausschlag hat er die Nase eher hochgenommen, jetzt ist das harmonischer. Ist bei Zweiachsern mit viel V Form eigentlich mehr Stabilitätsmass angesagt?

Die Würfe sind bolzengerade und auch bei wenig Kraftaufwand subjektiv sehr sehr hoch. Keinerlei Anzeichen von Pendeln oder Eindrehen. Das verkleinerte Seitenleitwerk ist also auch so noch gross genug - Glück gehabt.

Das Wurfgefühl ist eigenartig - man hat irgendwie nicht viel in der Hand. Der Flieger ist festigkeitsmässig auch für full power Würfe geeignet. Selbst wenn David, einer der höchsten F3K Werfer überhaupt, voll anzieht, sind keinerlei Stressgeräusche zu hören, das Ding pfeift stoisch nach oben. Es ist, als würde die Struktur sagen: "Und, war das schon alles?"

Natürlich ist es schwer, die Höhe von dem kleinen Ding richtig einzuschätzen, aber ich würde sagen, irgendwo zwischen 40-50m sind das jedenfalls. In Mollram wurde der Mini von Markus Fida mit deutlich über 50m gelogged...

Allerdings, das Wurfwinglet ist nicht jedermanns Sache. Ich greife es von hinten, wie einen Wurfstift. Dafür ist es aber einfach zu wenig hoch und trotz grosszügigem Abrunden der Kanten bilden sich nach einer Stunde erste Druckstellen und Blutergüsse am Finger. Die anderen Piloten, die ich beobachtet habe, greifen das Winglet von vorne, wie es früher bei den Turbo-Winglets üblich war. Das geht auch und ist deutlich fingerschonender. Aber dann muss man die mühsam mit den Grossen eintrainierte Bewegung etwas umstellen - in der Umstellungsphase sind zwar die Wurfhöhen ok, aber die Abwurfrichtung ein wenig "zufällig".

Fliegen:
Schon die ersten paar Flugminuten zeigen die Thermikgierigkeit des Fliegers. Die kleinen, träheitsarmen Dinger zeigen einfach sehr gut an - ist mir schon mit dem Mini-KIS aufgefallen - obwohl leistungsmäßig kaum vergleichbar. Die Bedingungen am Samstag vormittag waren nicht schlecht, etwas Sonne nach einer kühlen Nacht. Recht wenig Wind, der häufig mit den Blasen die Richtung ändert. Der Flieger nimmt gierig alles mit, was sich ihm anbietet, kreisen geht eng und ist easy, wenn man sich erst mal an das querruderlose Ein- und Ausleiten gewöhnt hat. Querruder vermisse ich im Flug eigentlich nicht - was ich aber vermisse, ist SnapFlap und überhaupt die Möglichkeit zu (ent)wölben.
Streckenleistung ist eigentlich überraschend gut - nicht grad wie bei einem 330g KiSAL, aber ich war doch positiv überrascht.

Was der Flieger nicht kann, ist Abhängen und Zeit schinden in toter Luft. Wenn gar nichts geht, oder grad Pause zwischen zwei Blasen ist, dann sind die 60s schon eine echte Herausforderung - Wurfhöhe hin oder her - da drückt wohl das Gewicht und das "speedige" Profil auf das geringste Sinken. Aber vielleicht muss ich da auch noch ein bischen an den Einstellungen arbeiten - könnte sein, dass man ihm etwas mehr Speed lassen muss und ihn nicht gar so hinhängen darf. Wenn die Bedingungen mal etwas ruhiger sind, werde ich daran noch feilen.

Für die Landeeinteilung fehlen natürlich wieder die Klappen, aber man kann ihn mit dosiert gezogenem HR recht gut sacken lassen - er kippt nicht weg und bei etwas Gegenwind kann man fast "am Stand" sinken - nur das Timing lässt sich nicht so genau einstellen wie bei einer Flaperon-Bremse.

Erstes Fazit:
Auf dem Flieger sind jetzt etwa drei Flugstunden drauf und es ist wohl noch etwas früh für eine Einschätzung aber ein paar Dinge sind schon mal klar:

- Das Ding macht Spass! Sogar David, der die "Hummel" zunächst abfällig beäugt hat ("was willst Du mit dem?") hat ihn nach anfänglicher Skepsis gerne geflogen und vor allem geworfen.
- Er ist fest - sogar sehr fest. Beim Werfen/Fliegen sicher nicht kaputt zu kriegen.
- Der Bau ist einfach. Wenn man es mit den Leitwerken nicht übertreibt, wahrscheinlich in 3 oder 4 Stunden machbar. Eine Bauanleitung sollte aber unbedingt dabei sein.

Ausblick:
Ich werd' jetzt die Wurfwinglets herunter schneiden und ein Blade einbauen, weil ich damit besser zurecht komme, als mit dem Griff von vorne.

Ausserdem habe ich vor, den Flieger zumindest in einem Wettbewerb einzusetzen - nur um mal zu sehen, wieviel Prozentpunkte damit gegen Aspirin, Turbo und Co zu holen sind. Der Austrian Tour Contest in Berndorf Anfang Juni würde sich anbieten - wenn der Flieger bis dahin noch lebt und ich mich besser auf ihn eingestellt habe. Wetten über die erreichbaren Prozente werden noch angenommen ;-))
Super wäre natürlich auch, wenn sich mehrere Piloten mit 1m Fliegern am Wettbewerb einfinden würden - leider ist der Werner Stark, die letzten Jahre Fixstarter in der "1m Klasse" derzeit ausser Gefecht...

Gruss,
Matthias

pro021
17.05.2007, 13:22
Bezüglich des Gewichtes möcht ich auch noch was dazu sagen. Mit dem Prototypen konnte ich nach etlichen Spasseinlagen, RC-Ausfällen und den damit verbundenen Reparaturen den Minifireworks auf 166 Gramm einpendeln und ich finde das steht ihm gut. Nahezu unzerstörbar und selbst ein Mebus kann da voll anreißen ohne dass es den Flieger zerlegt. In Italien letztes Wochenende konnte ich erheblich höher werfen als z.B. die Nemo-Piloten und die Flugzeiten waren dann auch ein wenig besser als die des Nemo aber das ist kein Kunststück. Wir hatten Spass ohne Ende. Zwar kein Wort verstanden was die Itaker geschnattert haben, aber wir flogen untern den Zäunen zwischen den Stehern eines Restaurants und um die Rauchfänge herum. Bis es halt wieder gekracht hat. Wie gesagt, es macht einfach Spass und koscht ja beinahe nix. Der Flieger lässt sich gut steuern und im Gegensatz zum Nemo hat der MFW eine größere V-Form die ihn beim Langsamflug auch noch steuerbar macht. Bei etwas Thermik ist der Vogel im Orbit. Bei Wind setzt er sich noch gut durch. Abhängen ist wie Matthias schon geschildert nicht gut, aber das liegt wohl an der Kleinheit des Modells. Die Nemos kämpfen mit dem gleichen Problem. Robust ist er jedenfalls und Spass macht er auch. Es ist eine Freude mit dem Ding herum zu fetzen. :p :p :p
Derzeit bin ich an der Querrudervariante dran. Werde berichten wie's läuft! Rumpf und Flügel liegt schon bereit. Leitwerke müssen noch verbaut werden und dann kann's losgehen. Vermutlich wird es aber erst in zwei Wochen soweit sein da ich im Moment nicht dazu komme.

Gruß an alle
Heinz

Interessant wäre ein Vergleich "goßes Leitwerk" gegen kleines "Originalleitwerk"! Hey Matthias welchen Eindruck hast du mit dem größeren HLW???

Bye

M. Gerstgrasser
17.05.2007, 14:49
Hallo Heinz,

keine Ahnung - ich hab ja das kleinere nicht probiert. Aber Du kannst bestimmt ein paar Vergleichsrunden in Berndorf drehen.

Wo ich mir aber fast sicher bin: Das verkleinerte SLW ist noch immer locker gross genug.

Gruss,
Matthias

P.S.: Derzeit härtet die Verklebung des Wurfblades aus. Fotos wahrscheinlich morgen abend.

Daniel Szkudlarek
17.05.2007, 16:55
Hallo Heinz,

ein schöner Entwurf ist euch da mit dem MFW gelungen. Meine Eindrücke konnte ich bislang nur durch Bilder und Erzählungen gewinnen….und danach gefällt er mir wirklich gut.
Etwas schade finde ich jedoch Deine Vergleiche an dieser Stelle mit dem Nemo.

Ist es sehr verwunderlich, dass ein SAL mit zunehmender Größe auch länger fliegt ??
Klein Nemo hat immerhin über 20% weniger Spannweite. Er hat nicht nur sowenig, da wir einen echten „Mini-SAL“ an den Start bringen wollten, vielmehr hielten wir uns an die Vorgaben aus Japan. In Japan wird die „Mosquito-DLG-Class“ auf ca. 75cm beschränkt.
Um die 75cm Spannweite passte uns sehr gut….da lagen wir bei 50% der Spannweite Nemos großer Brüder und hatten etwas wirklich Handliches vor uns !!

Dein Vergleich zweier doch sehr unterschiedlicher Modelle ist mit Aussagen wie „Flugzeiten waren dann auch ein wenig besser als die des Nemo aber das ist kein Kunststück“ in meinen Augen etwas unfair formuliert.

Für seine Größe ist Nemo mit seiner Leistung sehr zufrieden….hat er mir gerade gesagt. :-)
Aber auch viele seiner Freunde rund um die Welt geben ihm Recht.

Ich glaube fest daran, dass die Leistung eines Mini-SALs steigt, je näher seine Größe an die 1,50er wie Turbo, Aspirin,…. kommt.

Leider habe ich im Moment nicht die Möglichkeit mal zu einem F3K-Wettbewerb zu kommen…..sehr gerne würden Nemo und ich es mal mit MFW und Co aufnehmen.

… und wenns thermisch ist, dann sind beide im „Orbit“

An dieser Stelle, lasst all eure „Kleinen“, egal wie groß, heile und habt viel Spaß !!

Viele Grüße
Daniel

Tobias Reik
17.05.2007, 17:25
Hallo Matthias,

wirlklich ein ganz toller Bericht von Dir zum Mini-Fireworks ! :)

... jedenfalls bei mir ist der Appetit angeregt ;)

Viele Grüße
Tobi

------------------------------------------------------------------

@all:
Modellsport hat auch etwas mit Leidenschaft zu tun.
Da wird immer das selbst eingesetzte Material das beste sein ;)

Also bitte, bleibt beim Thema - Wenn Ihr euch über die unterschiede verschiedener Konzepte austauschn wollt, dann macht hierfür bitte ein eigenes Thema auf.

Tobias Reik
:rcn:

M. Gerstgrasser
18.05.2007, 16:52
Modifikation Wurfblade:

Zuerst das Wurfwinglet am linken Tragflächenende mit Dremel und Diamantscheibe herunter schneiden (zwei waagerechte Schnitte ober-/unterhalb der Fläche). Das Winglet ist offensichtlich Kohle massiv, denn es verbleibt ein Kohlerandbogen, den man bequem in's Profil schleifen kann. Bei diesen Arbeiten sollte man unbedingt eine Maske tragen - speziell das Abschneiden mit dem Dremel produziert eine Kohlestaubwolke - Gesundheitsgefahr! Auch Elektronik sollte möglichst nicht in der Nähe liegen.

Nach dem Abschneiden/Verschleifen hat die Tragfläche 1.7g Gewicht verloren.

Wurfblade:
Ich hatte noch ein vorgeformtes Blade von Martin Godden da. Ansonsten kann man das auch selbst aus einer ca 1.5-2mm starken Kohleplatte schleifen. Das geht schnell und staubfrei unter fliessendem Wasser (Waschbecken). Wichtig ist, die innere hintere Kante gut zu verrunden, da dort die Finger abgleiten (siehe Pic).
Für diesen kleinen Flieger hab ich das Blade auf "Mini" geschliffen: 45*8.5*1.5mm, 0.5g

Einkleben:
Position anzeichnen, mit 1.3mm Bohrer ein paar Löcher bohren und dann vorsichtig erweitern/anpassen, bis das Blade saugend passt. Als Position habe ich die Stelle gewählt, wo der Holm in die Restkohle vom Wurfwinglet mündet.
Einrichten und mit dünnem Sekundenkleber fixieren. Zwei kleine ovale Patches aus 93er Kohle mit 24h Harz verbessern die Krafteinleitung.

Nachdem dieser Umbau das linke Ohr der Tragfläche erleichtert hat (um ca 1g) habe ich am gegenüberliegenden Ende die untere Hälfte des Winglets abgeschnitten - womit der Flieger jetzt für Linkshänder unbrauchbar ist.
Jetzt balanciert die Fläche wieder schön um die Längsachse und ist insgesamt fast 2g leichter geworden.

Mal sehen, ob das jetzt mit dem Werfen schmerzfrei über die Bühne geht...

Matthias

M. Gerstgrasser
18.05.2007, 20:18
Fliegen:
Das mit dem Blade hat sich für mich gelohnt. Werfen wie gewohnt, nur deutlich früher auslassen muss man. Keinerlei Druckstellen an den Fingern und keine Festigkeitsprobs am Flieger.

Wurfhöhen sind subjektiv nochmal besser geworden - vor allem Davids :D

Als vorläufigen Abschluss der Doku noch ein paar Fotos vom Fliegen. Leider ist das mit der Digi und dem LCD Sucher so ein Sache - die Fotoausbeute war mäßig...

Matthias

P.S.: Abgleitzeiten werden auch langsam besser - ich sag jetzt aber nicht, um wie viel :D

pro021
18.05.2007, 20:29
Naja es ist wie es ist! Jeder liest da was anderes daraus. Ich wollte das also auf keinen Fall als Abwertung deines Nemo's so stehen lassen und unfair finde ich es nicht wenn ich sage "".....ein wenig besser als die des Nemo aber das ist kein Kunststück"". Der MFW ist ja größer und deshalb war es kein Kunststück. Bei mir persönlich zählt in diesem Fall mehr der Spass als echtes Konkurrenzdenken. So gesehen wars unnötig zu vergleichen, aber ich war einfach neugierig wie gut sich der schwere Minifireworks gegen den halb so schweren Nemo schlägt! Das war alles. Es waren ja noch andere Miniatur-HLG's dabei. Die Italiener sind da mindesten genauso verspielt wie ich. Es lag auf der Hand ein wenig mit den Flugzeiten zu spielen und zu vergleichen. Ich bin da ja gerne am Untersuchen was geht besser, wo sind die Schwächen. Durfte den Nemo vom Carlo fliegen und eines kann ganz klar gesagt werden. Die Schwäche des Nemo ist seine Unlenkbarkeit beim langsamen Soaren. Das kostet ihm Leistung. Bei der reinen Sinkleistung würde ich sogar den Nemo favorisieren. Ich denke ein wenig mehr V-Form und das Pendel schlägt wieder anders aus. Beim MFW wird am Gewicht gearbeitet dass er zumindest unter 140 Gramm kommt. Dann könnte das Konzept aber voll aufgehen! Immerhin konnte ich mit Carlos Nemo die andern Nemo's abhängen :D :D :D :D

Und so geh ich halt und begebe mich vor den Fernseher und lass den Tag ausklingen. Prost!:rolleyes: :rolleyes:

Ciao Heinz

M. Gerstgrasser
21.05.2007, 09:01
Nachtrag zum Flugbericht


Was der Flieger nicht kann, ist Abhängen und Zeit schinden in toter Luft. Wenn gar nichts geht, oder grad Pause zwischen zwei Blasen ist, dann sind die 60s schon eine echte Herausforderung

Das muss ich relativieren. Nach Feintuning der Einstellung (Schwerpunkt, Trimm) haben sich die reinen Abgleitzeiten in sehr ruhiger Luft jetzt bei etwa 1:20-1:25 eingependelt. Gar nicht mal so schlecht.

Gruss,
Matthias

P.S. @ Stezi:
Wo bleiben die Fotos vom Mini x-Ray? Hast Du die Teile gewogen?

M. Gerstgrasser
03.06.2007, 20:09
Hallo,

der MiniFW hat heute seinen ersten Wettbewerb bestritten. Ergenis siehe Pic.

Die Platzierung war besser als erwartet, die Prozente leider weniger...
Dazu muss aber gesagt werden: Etwa 5-10% gehen auf Dummheiten, für die der Flieger nichts kann.

Zum Beispiel eine Aussenlandung, obwohl ich es eigentlich schon heim aufs Feld geschafft hatte - aber halt doch noch einen Kreis an der Feldgrenze in 2m Höhe anhängen muss...
Oder in Durchgang 5, wo ein kurzes Blackout des Zeitnehmers den 1000er kostet.
Und noch ein paar Weitere.

Ich sag mal: 85% wären - vom Flieger her - diesmal möglich gewesen. Bei anderem Wetter auch mehr.

Die Bedingungen waren schwierig: Wettervorhersage war regnerisch und windig. Der Regen ist zum Glück ausgeblieben aber ziemlich windig war's doch.

Der Mini war 20s nach dem Start nicht selten der Höchste aber die Blasen zogen mit dem Wind halt doch verdammt schnell in's Lee. Und das Fliegerchen macht zwar beachtlich Strecke für seine Größe, aber gegen einen aufgebleiten 1.5m hat man dann doch deutlich das Nachsehen. Übersiedeln, weil sich woanders bessere Chancen zeigen war bei diesem Wind eher nicht mehr angesagt.

Es gab mehr als einmal Situationen, wo ich zwar im Orbit aber halt auch weitab im Lee und grad so am "Point of no return" den Zeitnehmer nach der Flugzeit fragte - Antwort: 54s oder 1:02 oder Ähnliches - da kommt man sich schon etwas ungerecht behandelt vor ...
Wenn dann noch die Aufgabe 2*4min lautet, brauchts schon weit mehr als eine Blase, um irgendwie mit den Großen mitzufliegen.

Naja, insgesamt waren das aber auch Bedingungen, wo man nicht mehr aus Spass mit einem HLG fliegen geht, sondern eher an den Hang mit einem passenderen Flieger!
Auch die Teilnehmer, die sich diesmal den Sieg ausgemacht haben, sind gelegentlich beim Rückflug ins Feld verhungert, obwohl eine Minute vorher noch an der Sichtgrenze gekreist...

Nach dem Wettbewerb haben wir noch einen Logger eingebaut und jeder, der wollte, durfte den Kleinen mal werfen. Meine eigenen geschätzten Wurfhöhen haben sich bestätigt, etwa 45-50m (höchster: 52).
Am höchsten haben der David und der Heinz geworfen: Jeweils 59m!! Aber mit Gegenwind und ohne Andrücken in den Gleitflug am Scheitelpunkt. Fast 60m Wurfhöhe sehen bei einem 95cm Fliegerchen extrem hoch aus und visuell war der Mini am Wettbewerb auch durchgehend der am höchsten startende Flieger.

Ich sag mal, das ist ein wirklich gut gelungener Flieger und sogar am Wettbewerb muss man sich damit nicht verstecken!

Damit war's das erstmal von meiner Seite mit dem Mini-FW Bericht - andere Projekte warten.

Gruss und Dank für's Lesen,
Matthias

Stezi
03.06.2007, 22:21
hi m.gerstgrasser...
fotos sind doch schon online.leergewicht der teile betrug 119gr.flugfertig genau 140 gr.

mirco
05.06.2007, 17:29
Hallo MFW-Freunde!
hab mir nach dem Durchlesen dieses Threads auch einen MFW bestellt-leider wird er erst im August geliefert...
Gibt es Praxiserfahrungen mit Lipos als Empfänger Akku in so kleinen SAL`s?
Ich hab die Tage meinen Highlight zerstört und da sollen jetzt dessen Innereien im MFW weiterleben. Servos D47 und Jeti Rex 5MPD Empfänger.
Geht der Jeti mit 1er Lipo Zelle? oder brauch ich eh vorne Gewicht dass Lipos keinen Sinn machen?
Gruß aus Würzburg!
Mirco

M. Gerstgrasser
05.06.2007, 21:17
Hallo,


Geht der Jeti mit 1er Lipo Zelle? oder brauch ich eh vorne Gewicht dass Lipos keinen Sinn machen?

Ob der Empfänger mit einer Lipo Zelle zuverlässig funktioniert, weiss ich nicht.

Vom Gewicht her: Mein Akku hat knapp 16g und ein paar Gramm Blei sind auch noch drin.
Etwas Gewicht am Leitwerk ließe sich noch einsparen, aber mit weniger als 15g Akku wirst Du den Schwerpunkt trotzdem kaum hinkriegen.
Neben den GP160 kämen noch die KAN180 oder 4Zellen aus einem 200mAh 9V NiMH Block in Frage. Letztere gibts manchmal günstig bei Lebensmittelketten.

Gruss,
Matthias

pro021
06.06.2007, 07:03
Hi Leute, es ist soweit! Gestern nach dem großen Regen wurde der Minifireworks
am Ausbildungszentrum Spitzerberg eingeflogen. Problemlos und sehr vertraut fliegt sich das Ding. Im Gegensatz zum vorherigen Zweiachser kann man mit dem Querrudermodell ganz schön herumturnen und in den Kurven ein wenig mehr herumtragen. Gleiten tun beide in etwa gleich. Klar hat der Querruder-MFW, leistungsmäßig, die Nase vorn, aber es ist minimal! Die Starthöhen sind subjektiv mit dem Zweiachser besser, aber die Flugzeiten sind in etwa gleich mit leichten Vorteilen für den Neuen. Immerhin kam ich mit dem Neuen unter 150 Gramm. Das wurde erreicht durch winzig Akkus und nochmals kleineres SLW. CG liegt bei 60mm, wobei der Einbau der Servos etwa knifflig war weil der Originalstandort, mit den D47, für Seite und Höhe geplant war. Durch die zwei Querruderservos musste da etwa getrickst werden. Jedoch kein Problem. Der Erstbau machte insofern etwa Kopfzerbrechen weil in dem Fliegerchen zwar genug Platz war aber der Platz nur schwer genutzt werden konnte. So mussten die dafür kleinen Servos anderweitig verwendet werden weil sie einfach nicht hineinpassten. Das Pendelruder wurde ebenfalls dem Minimalisten anvertraut und der Pylon besteht jetzt aus einem winzigen 2mm Kohleplättchen welches etwas profiliert wurde. Dieses Plätchen wurde in den Rumpf eingelassen und das war es auch schon. Insgesamt schaut es gut und haltbar aus. Stelle demnächst ein paar Fotos ins Forum und dann wissen wir auch schon mehr bezgl. Festigkeit!
Es war wieder eine Playboykolone die die beiden MFW testen wollte. Meinen Herren macht das Spass und dafür kriegt der Flieger auch :D :D :D :D!
Ein geplanter Vergleich MFW gegen Mini X-Ray ist noch nicht am Laufen weil der Mini X-Ray im Leitwerksbereich gleich mal umgebaut wurde und noch einige Adaptierungsarbeiten, für den harten Testbetrieb, über sich ergehen lassen muss.

Liebe Grüße vom Aeroclub-Ausbildungszentrum Spitzerberg wo wir gerade unseren Bubenurlaub, ganz ohne Mädels, verbringen.

Ciao Heinz

mirco
06.06.2007, 13:26
Hallo Matthias!
Danke für die Infos!
Dann werd ich wohl die kleinen KAN Zellen nehmen,solche liegen bei mir noch rum...
Hoffentlich ist bald August
Gruß
Mirco

jabbo
26.02.2008, 16:11
Moin,

könnte einer der Mini-Fireworks-Besitzer an seinem Modell die maximale Profilhöhe nachmessen? Ich würde die Querruderservos gern in der Fläche unterbringen, bin mir aber nicht sicher, ob PCM beim Ag03.mod auch die Profildicke des Originalprofils geändert hat.

danke schon mal

Jan

M. Gerstgrasser
27.02.2008, 20:13
Hallo,

etwa 5cm aussermittig: Flächentiefe: 155mm, Profildicke: 9.8-10.0mm
Gemessen an der Fläche des Zweiachsers.

Matthias

jabbo
27.02.2008, 22:22
O.k., vielen Dank für die Info; dann sollte das mit D-47-Servos ja gerade so passen.
Schwerpunktmäßig ist das zwar etwas ungünstig, ich stelle es mir aber als ziemliches Gefrickel vor, jedesmal die Rudergestänge statt nur eines Servosteckers anzuschließen. Oder geht das problemlos? Wie ist die verbindung zum Ruderhorn beim Mini Fireworks überhaupt gelöst?

Gruß
Jan

jabbo
27.02.2008, 23:10
-

M. Gerstgrasser
28.02.2008, 12:42
Hallo,

auf der Homepage des Herstellers ist inzwischen die Bauanleitung zum MiniFW online. Da sind auch Bilder von der Klappenanlenkung drin.

Ich glaube eigentlich nicht, dass das Ein-/Aushängen ein besonderes Problem darstellt (hatte schon ähnliche Anlenkungen an 1.5ern). Der Mini ist weiters so klein, dass zumindest ich ihn nur selten abbaue, obwohl's bei meinem ja nur die zwei Schrauben zur Flächenbefestigung wären. Lohnt trotzdem selten, da er auch aufgebaut für mich gut zu transportieren und zu lagern ist.

Ob die D-47 in die Fläche passen, ist schwer zu sagen. Die größte Bauhöhe hat das Profil nur im Bereich des Holms und ausserdem hat die Schale ja auch noch eine gewisse Dicke. Es ist unklar, ob ausreichend Profilhöhe über die Breite eines liegenden D-47 vorhanden ist.

Mal ganz abgesehen vom zusätzlichen Gewicht.

Gruss,
Matthias

Emanuel T.
04.03.2008, 15:04
das ein/aushängen is wircklich kein problem. habs bei meinem genauso gemacht udn es funktioniert tadellos. ich häng sie aber nie aus da ich ihn immer zusammengebaut transportiere. Ich habe keinen Lieferwagen sondern einen winzigen Arosa also das geht sich auch bei dir aus ;)

LG

Patrick Schwarz
19.01.2009, 18:54
Hallo,
Ich bekomme meinen Mini Fw (hr/sr) vorraussichtlich morgen :D
Einbauen werde ich 2x d47, R6004FS (4Kanal Fasst empfänger-->leicht, niedrige Stromaufnahme, genug Reichweite) und 4x250mah oder 1s Lipo, morgen wird mal gemessen wann der Empfänger dicht macht, dann entscheide ich das.
Eine Frage habe ich schon jetzt:
Ist das löchern der Leitwerke notwendig (sollte ja ein stabiles Spaßmodell bleiben)?-Stichwort Schwerpunkt.
Ich möchte Höhen- sowie Seitenleitwerk mit Oracover light bebügeln und das Seitenleiwerk wie Matthias verkleinern.
Das Höhenleitwerk wird nach Anleitung (gedämpft) gebaut, liegt mir mehr.


Schöne Grüße
Patrick

M. Gerstgrasser
20.01.2009, 07:08
Hallo,



Ist das löchern der Leitwerke notwendig (sollte ja ein stabiles Spaßmodell bleiben)?-Stichwort Schwerpunkt.
Ich möchte Höhen- sowie Seitenleitwerk mit Oracover light bebügeln und das Seitenleiwerk wie Matthias verkleinern.

Ich würde das mit dem Löchern entscheiden, wenn Du den Rest des Fliegers fertig hast. So mach ich es immer: Zuerst vorne fertig machen und dann mal mit Blei statt Leitwerken am Heck ausbalancieren und so ermitteln, wie schwer die Leitwerke idealerweise sein dürfen.
Anschliessend würde ich die Bretter in's Profil schleifen und je nach Gewicht und "empfundener Festigkeit" der LWs entscheiden, wie weiter vorzugehen ist (Löchern, Oralight, Glas, Neumachen ;-)

Gruss,
Matthias

teampilot
20.01.2009, 14:25
grüss euch!
ich habe ein kleines problem bei meinem mini fw (mit querruder).
die querruder schlagen an dem rumpf an. jedoch leider unterschiedlich viel.
sprich, ich müsste an den querrudern etwas wegschleifen, damit sie nicht am rumpf ankommen.
der abstand vom rumpfende zu den beiden flächenenden ist komplett gleich.

wie war das bei euch?

vlg, christian

Jaro 61
20.01.2009, 19:06
Hallo Christian,

habe den Mini-Fireworks letztes Jahr für meinen Sohn gebaut, und das gleiche Problem wie Du gehabt. Habe an den Querruderaustrittskanten im Rumpfbereich etwas "verrundet" d.h. ein paar mm weggeschliffen.
Hoffe das ist halbwegs verständich ausgedrückt:D

Gruss,
Jaro

Patrick Schwarz
20.01.2009, 20:20
Hallo,
Ich war heute bei PCM in der Werkstatt und sitze nun so :D zu Hause.
Waren superfreundlich dort, ich durfte den kleinen gleich mal werfen und fliegen, Gott sei Dank hat das Wetter gepasst.
Nun liegt die Hr/Sr Version vor mir, und zwar mit diesen Gewichten (Ich durfte mir die schönsten/leichtesten Teile raussuchen!):
Fläche: 62g
Hr-Brett (kommt mir auch etwas klein vor, werde es aber so testen): 3g
Sr-Brett (verkleinern?):4g
Rumpf-Brett:6g
Abziehschnauze: 5g
Rumpf:8g
Rohr:9g

Meine 0,xx g Waage ist leider kaputt;)



Ich habe gleich mal eine Frage:
Ich möchte als erstes das Rohr verkleben, der Abstand zu den Flächenspitzen muss gleich sein, das ist klar, aber wie bekomme ich es in die andere Richtung gerade?
Ich meine dass es nicht zu sehr nach oben oder unten zeigt?
Stellt sich das automatisch ein wenn ich das Rohr (mit der flachen oder runden Seite?) mit dem Boden des Rumpfes verklebe?

Ich habe ein paar Bilder angehängt.


Danke und Grüße
Patrick

Patrick Schwarz
20.01.2009, 20:21
Noch 2 Bildchen;)

Patrick Schwarz
24.01.2009, 20:30
Mein Mini-fw ist jetzt auch startklar.
ein bisschen Sorgen macht mit der hlw Pylon, ob der hält?
Wir werden es hoffentlich morgen sehen...

Gewicht: 147g inkl. 9g Trimmblei (nicht gelochte Leitwerke)
Also mit den heutigen Teilen (Fläche 10g leichter als die von Matthias) sind 140g möglich wenn man will...

Als Akku kommen 2s 400mah zum Einsatz, sollte für ewiges fliegen wohl reichen:D

Achja, wie man erkennen kann habe ich auch noch Dichtlippen angebracht, ob es bei der Größe nötig bzw sinnvoll ist weiß ich nicht, aber schaden kann es ja nicht und sieht dazu noch gut aus;)

Ich habe gleich mal ein paar viele Bilder gemacht, kann nicht schaden;)

Kommentare erwünscht:p

Patrick Schwarz
24.01.2009, 20:30
Noch ein paar...

mirco
24.01.2009, 21:13
Hallo Patrick,

ich habe meinen MiniFW jetzt schon eine ganze Weile und er ist schon des öfteren irgendwo unsanft gelandet(Weinberg)
Der Höhenleitwerkspylon hält alles aus! Meiner ist nur mit Sekundenkleber angeklebt.Da bricht nix...
Viel Spaß mit dem Mini
Hab nach dem dieser thread wiederbelebt wurde gleich mal den Akku geladen.
Gruß aus Würzburg

Mirco

Patrick Schwarz
24.01.2009, 21:30
Hehe, freut mich;)
Ich habe meinen halt noch aerodynamisch verschliffen, dafür mit Glas laminiert wie man sieht.
Werde morgen ein Video machen.

mirco
25.01.2009, 08:22
so, hab meinen kleinen MiniFW schon wieder in der Hand...
Er wiegt immernoch 144 Gramm.
Ich will mir jetzt mal ein Pendelhöhenruder ranbauen. Das hat mir beim FW 4.2
sehr gut gefallen. Nur scheiterts wohl beim geeigneten leichten Balsaholz.
Meine Vorräte sind erschöpft und wegen einem Brettchen werd ich nix bestellen.
Mal sehen ob ich aus depron ein geeignetes Ruder zusammenbekomm.
Hoffentlich spielt das Wetter heute mit, dann wird wiedermal Mini am Weinberg geflogen.
Das ist dann die dritte Saison für den kleinen!
Gruß
Mirco

Patrick Schwarz
25.01.2009, 19:51
http://www.rcline.tv/video/481/mini-fireworks

Als ich etwas kräftiger warf riss das slw ab, das hlw hing noch so dran dass ich die 35m abbauen und "landen" konnte.
werde jetzt ein neues ltw bauen (habe nur 3mm Brett, ist aber bomben fest; kann ich das verwenden? Ich denke bei der leitwerksgröße ist das nicht so wichtig?) und die Befestigungen massiver ausführen!
Fliegt soweit aber ganz gut.

M. Gerstgrasser
25.01.2009, 23:01
Hallo Patrick,

nettes Video!

Drei Millimeter geht sicher auch beim Mini-SLW. Solltest aber auf's Gewicht achten, speziell wenn Du eh schon soviel Blei drin hast. Vielleicht doch löchern diesmal.

Gruss,
Matthias

Patrick Schwarz
26.01.2009, 12:07
Flugfertig kam ich jetzt auf 145g (schwerpunkt zurückgelegt)!
Das HLW ist jetzt bombenfest dran-6mm Pylon mit einem Roving vernäht (Bild folgt wenn das SLW fertig ist).
Ich werde das SLW etwas verkleinern (klappte bei dir ja auch) und aus dem 3mm material herstellen.
Je nach Gewicht entscheide ich die weitere Vorgangsweise.
Morgen soll er ja schon wieder fliegen;)

Danke schonmal für deine Antwort!:)

P.S.: Mit meiner Ausstattung sind 7 Stunden Flugzeit mit Reserve möglich;)
Sollte also reichen:D
Eventuell noch größeren Akku statt Blei, haha:D

Patrick Schwarz
28.01.2009, 23:04
Hallo,
Ist ja nicht viel los hier, dann muss ich den Thread noch einmal hoch holen:D
Ich habe jetzt ein neues SLW gebaut, das HLW konnte noch einmal verwendet werden.

Der HLW-Pylon ist jetzt aus 6mm Balsa und dann komplett mit einem Roving genäht.
Das SLW wurde wie vorher befestigt aber der Roving endet nicht einfach so sondern geht durch ein Loch im SLW und bildet somit eine Schlaufe.

Sollte nun wirklich ewig halten (so war es auch geplant, lieber 3g mehr aber das Modell macht nicht schlapp, ist ja als immerdabeihabflieger gedacht!)

Ich komme nun auf knapp über 150g aber das Modell fliegt nochmals um Welten besser!
Vor allem wenn ein leichtes Lüftchen weht ist es einfach angenehmer zu fliegen.

Wo habt ihr euren Schwerpunkt?
Meiner liegt jetzt bei 64-64mm.



Schöne Grüße
Patrick

P.S.: Die Linien stören mich nicht, wird noch lackiert.


Hier ein paar Bilder:

pro021
29.01.2009, 08:17
....sieht Staplerfest aus. Dürfte also auch bei einen Unfall mit einem Panzer als Sieger hervorgehen :D

Der Aufwand ist toll. Ich verwende(te) Pendelruder der einfachsten Bauart mit einem 1,5 x 6 x 20mm Kohleblade als Aufhänger für das HLW. Als Achse 1,5mm CFK-Stab. 0,4mm Feder.....Hat sogar den heimtückischen Angriff eines Elektrofliegers von hinten überlebt. Der Rumf ist damals zwar gebrochen, aber das Leitwerk hat gehalten. Schutzengerl halt! Gesamtgewicht, S/H-Leitwerk inkl. Feder CFK-Blade, gebügelt mit allem drum und dran 7,5 Gramm.

Ich sehe du kommst aus Wien. Da könntest du dir "etliche leere" Kilometer ersparen. Es gibt einfachere Möglichkeiten und brechen wird dann auch nichts! Natürlich nur wenn du möchtest!

Gruß Heinz

ruho
29.01.2009, 09:05
Hallo Patrik,
so wie ich das sehe auf dem Foto hast du dein Seitenleitwerk wie beim ersten Versuch nur mit 2 Rowings in Flugrichtung und mit Superkleber aufgeklebt. Diese Art der Befestigung wird bei schrägen Landungen nicht fest genug halten, da sich das Seitenleitwerks seitlich verdrehen kann und das Holz bricht.
Eine wesentlich bessere Befestigung hat Mathias bei seinem SLW im Bauthread Salpeter gezeigt wo ein Carbonpetch auf jede Seite mit Harz geklebt wird.
Generel solltest du vielleicht mehr mit Harz arbeiten, denn ein Carbon oder Glasgewebe mit Superkleber ist eine sehr spröde Verbindung und noch schlechter wird es, wenn du einen Activator verwendest. Ich weiß es dauert etwas länger und man muß alles lange trocknen lassen aber das Endergebnis ist um vieles besser.;)
Rudi

Patrick Schwarz
29.01.2009, 09:32
Hallo,
Danke für das Feedback!
Ich habe die Rovings gut mit normalem 24h Harz getränkt und auch das Holz dünn eingestrichen, dann alles mit klammern fixiert.
Ist mir beim fangen auch schon aus der hand gefallen :o und es ist nichts passiert:D
Werde es aber weiter beobachten;)
Die Patchä-Methode wollte ich eh mal testen, habs beim Salpeter auch mit 2 Rovings.


Heinz, was meinst du mit leeren Kilometern?
Ich wohne auch in wien, 15. Bezirk.
Zum fliegen fahre ich ca 20-30 Minuten.
Wo oder wann fleigst du mal wieder?

Vllt kennen wir uns, war z.b. auf dem Bewerb in Mooslandl.

EDIT: Wieso vergisst jeder immer auf mein "c" ?

Nochmal EDIT: Wenn cih ein Patch verwenden würde müsste es auch so weit nach hinten reichen wie der Roving, denn sonst reißt das Balsa hinter dem Patch, ist also vielleicht auch etwas schwerer, mal sehen wie es so hält, will eh schon wieder damit fliegen:D

pro021
29.01.2009, 18:34
Hi ich meine was auch der Rudi meint. An der falschen Stelle vielleicht ein wenig zuviel verstärkt aber an der richtigen Stelle vielleicht etwas zu sparsam.
Meine Leitwerke z.B waren recht leicht und doch widerstandfähig. Gebrochen ist mir selten etwas! Mit Harz an einem HLG dieser Kategorie zu arbeiten ist gefährlich. Es könnten ein paar Pfunde zuviel werden. Seit es Superkleber in diversen Varianten gibt kenn ich das Harz nur mehr aus Geschichten von Seinerzeit. Dünnflüssiger Superkleber, Injektionsnadel drauf und sparsam und zielgenau auf die zu verklebenden Stellen. Außer Stahl klebe ich so ziemlich alles mit Superkleber! Einfach, schnell, superstabil und mit Nadel auch relativ zielsicher.
Lackieren? Hmm!

Fliegen (am Dienstag z.b) tu ich entweder beim Harakiri Platz (hinterm Lexuszeichen wenn man die A1 Richtung Wien fährt. Vielleicht auch dort beim Lainzer Tiergarten wo du fliegst. Morgen, ich habe frei, fliegen in Mollram! Es werden ein paar Jungs dort sein und der Vorteil es gibt einen Ofen :D :D :D und eine gemütliche Hütte. Du könntest auch das Bubentreffen besuchen. Findet so alle 2-3 Wochen beim Flieger&Flieger in Laxemburg statt.

Ciao Heinz

Patrick Schwarz
29.01.2009, 18:58
Hi,
Sekundenkleber bei Roving stehe ich etwas skeptisch über, das wird mit harz bestimmt stabiler.
(Ich setzte auch oft Sekundenkleber ein, aber an manchen Stellen mag ich lieber "Harzpanschen":D(Roving und anderes Gewebe!))
Das Leitwerk ist eigentlich nur schwerer weil ich kein leichtes Balsa habe, hast du ein paar Fotos von deinem Mini FW? (Leitwerke)
Mollram hört sich cool an, habe aber zur zeit "nur" den Mini FW, Salpeter verkauft, Steigeisen bekomme ich am Montag.
Wir sind morgen in einer Schottergrube fliegen.
Sobald ich das Steigeisen habe würde ich gerne mal zu euch stoßen!
(wann das nächste mal?)

EDIT:
Mein Leitwerk hielt ja auch beim landen usw alles aus, nur beim Wurf wollte es nicht mehr=(
Bin gespannt wie hoch ich komme wenn ich richtig anreißen kann:D

mfg

moodyman
17.09.2009, 03:04
Hello,

kleine wiederbelebung,

baue gerade aus frust über meine unfähigkeit meine 4.2. vernünftig fertig zu bauen einen neuen ( dritten) mini-q.

wieder erwarten hab ich es auch hier geschafft mich selbst zu verunsichern,

aufgrund der bekannten enge des hinteren lochs in der rumpfkeule

( bei mir ist noch jede trotz auschleiffen von rumpf und pylon beim reinzwängen des heckrohres eingerissen)

habe ich es unterlassen das heckrohr per schraubzwinge auf den rumpfboden zu drücken, wie es in der anleitung zu sehen ist.

bei den letzten beiden waren rumpf und heckrohr trotzdem halbwegs gerade diesmal hängt das rohr deutlich abwärts....

leider hab ich das diesmal mit 3 gramm harz :mad: und miroballons ziemlich permanent versaut.

jetzt frage ich mich gerade ob ich die dadurch entstehende negative ewd

durch anschleifen des hlw pylon korrigieren soll, oder ein fw 4 mässiges pendel hlw basteln.

gefühlsmässig hätte ich auf gut wienerisch drauf gesc**ssen aber noch eine niederlage wie beim 4.2 möcht ich mir ersparen ; )

und ich hab noch nie ein pendel hlw gebaut.

also

schelifen/ schätzen / gut iss

oder pendel hlw

was meint ihr?

mit der in der anleitung erwähnten methode zur ermittlung der ewd kann ich nicht viel anfangen,

die 4 mir bekanntn minis hatten laut pcm messmethode ewds von 3, 2, 1,5 und 3,8 mm und alle flogen ganz anständig

was tun?

liebn gruss und vielen dank im vorraus


rio

edit: hab die ersten beiden übrigens nicht verbraucht, einer war für einen freund, der zweite wurde mir in heathrow abgenommen,

sonst wär er denke ich noch bei mir .....

mirco
17.09.2009, 03:32
hallo moodymann,

wie hier weiter oben zu lesen hab ich damals auch überlegt was ich mit dem höhenruder mach.
ich hab mir angelehnt an das 4.2 light leitwerk ein pendelhöhenruder gebastelt was bisher allen würfen top standhielt!
einfach ein stück 2mm balsa links rechts ein kohleplättchen dran verpressen. 2mm kohlestange durchschon hast du den pylon, leitwerk geschliffen fertig. geht top siehe bild.
und dann ist das mit der ewd auch immer richtig.
gruß
mirco

moodyman
17.09.2009, 12:34
Hey Mirco,

Danke! mit einer so schnellen antwort habe ich nicht gerechnet!

werde ich auch versuchen,

wie schwer ist dein kleiner flugfertig?

gruss

rio

mirco
17.09.2009, 14:40
Hallo Rio,

mein kleine Mini wiegt auf jedenfall unter 150 Gramm. Je nach Wind kommt bissle Gewicht rein oder raus.

Gruß

Mirco

moodyman
19.09.2009, 02:13
nun denn es ist geschafft,

3 stunden bin ich an dem pendel hlw gesessen,

wie deins siehts trotzdem nicht aus,

mein hauptproblem ist, das die feder das leitwerk quer zur flugrichtung verwindet,

hab russisch mit der position des seilauslasses für einen gewissen gegenzug gesorgt,

hoffe das reicht,

die beschliffenen leitwerksrohlinge hatten das exakt gleiche gewicht wie dieletzten,


2.3 gram hlw, 3,1 gramm slw

noch ohne kohleverstärkungen / sekundenkleberhärtung

aber mit 2 mal porenfüller

für die pendelmechanik , kohle und rovings sind leider nochmal ca 2- 2,5 gramm dazugekommen

gesamtgewicht ohne empfänger jetz 167 gramm leider ,

mein letzter hatte 156, flugfertig mit penta pro allerdings mit leichteren 180er kans ,

die wogen denke ich 20gramm

die jetzigen 350 gps wiegen 25 und verbeulen die abziehnase,

um die unterzukriegen müsste man sie inline verlöten, noch ein tip vom markus den ich wohl irgendwie falsch verstanden hab....

mal sehen was sich da machen lässt,

leider stimmt der schwerpunkt mit 6 gramm bugballast zur simulation des empfängers genau,

habe die befürchtung das 173 gramm abfluggewicht ohne neuerliche leitwerksmod nicht zu unterschreiten sein werden.....



morgen hol ich mir den leichten futaba 6 kanal,

mals sehen wie der "bleimini" so fliegt

danke für die hilfe,

lg

rio

moodyman
05.10.2009, 01:31
So, fertig und eingeflogen,


das pendel HLW ist um die Hochachse etwas flexibel um Längs- und Querachse jedoch akzeptabel fest.

bin auf 2s 200 lipos umgestiegen , gewicht 12,7 gramm

hauptsächlich weil der lola mit einer Zelle nicht funktioniert,

aber auch deshalb weils die Akkus gerade bei d2air für 6,90 zu haben sind

und die 350er GPs IMHO onehin etwas gross sind


nach einigen Tagen am, teils steinigen Hang, ist er nicht mehr taufrisch,

aber "trage deine narben mit stolz" heissts doch....:p

Endgewicht ist auch akzeptabel ausgefallen ,

Rückenflug bedarf nur noch minimalen Drückens,

für einen erkennbaren Abfangbogen kommen noch 2,3 Gramm
( lola oder 1 cent) dazu.

Danke an alle für die Tips

und an pcm für ihre ausführlichen bauanleitungen!

( die vom 4.2 vor allem!)

cheers

rio

M. Gerstgrasser
05.10.2009, 12:46
Hallo,

den Spalt am HLW solltest Du abdichten, zB mit einem Tesastreifen unten - falls nicht eh schon gemacht. Ist nicht effizient, wenn das HLW Auf/Abtrieb erzeugen soll und durch den Druckunterschied dann die Luft durch den Spalt pfeift.

Gruß,
Matthias

moodyman
05.10.2009, 20:26
danke für den tip,

hab ich noch nicht gemacht.

wie vermeidest du das verwinden des hlw durch die feder, gibts da einen trick?

fliegtst du nach wie vor in der wiener gegend?

würde gern mal dabei sein.


lg

rio

M. Gerstgrasser
05.10.2009, 21:01
Hallo,


wie vermeidest du das verwinden des hlw durch die feder, gibts da einen trick?

Ich weiss jetzt nicht wie Deine Feder aussieht aber wenn sie möglichst nahe am Zugseil in's Blatt greift, kann sich eigentlich nichts verziehen.


fliegtst du nach wie vor in der wiener gegend?

Nein, ich bin aus der Gegend südlich von Graz.

Gruß,
Matthias

moodyman
05.10.2009, 22:03
Alles Klar,

danke!

Rio

aurel
05.10.2009, 22:25
auschleifen der beiden hlw hälften würde sie auch näher zusammen bringen. also einfach die form des pendelträgers am ende der leitwerkshälften ausnehmen!

moodyman
05.10.2009, 23:52
Klar das hätte sinn gemacht,

werd ich beim nächsten tun!

einstweilen mal mit tixo!

lieben gruss aus wien


der rio!

p.s. bin mittwochs in der firma wegen material von reutte!

pps am microswift bastle ich immer noch rum, ein abend, jaja.......:D

micholix
07.12.2009, 18:23
Hallo Mini-FW Fans!:D

Bin neu hier im Forum und habe ein paar Fragen zum Mini-S.
Bisweilen habe ich shockys gebaut und geflogen, doch vor kurzer Zeit bin ich auf die DLG's gestossen und habe mir vor lauter Begeisterung den Mini-FW bestellt und heute bekommen.:)

Der Mini-S aus dem Grund, da er mir gut gefällt, ich viel gute über ihn gelesen habe, es mein erster DLG ist und ich ihn günstiger bei PCM bekommen habe, weil er noch das Vorjahresdesign hat!
Habe auch mit der Überlegung gespielt, mir einen Birdy zuzulegen weil ich gerne baue, aber leider meine Bastelstube einfach nicht genug Platz bietet um in Rippenbauweise zu bauen, zudem habe ich noch nie mit Folie gearbeitet!

Der Bausatz macht einen sehr hochwertigen Eindruck!
Die Fläche wiegt 64.2 g, was, wie ich hier schon gelesen habe, eine unter den Leichtesten ist! (Glück gehabt!!)
Die anderen Teile habe ich noch nicht extra gewogen.

So, genug gelabert, nun zu meinen Fragen:
Gibt es neue Erfahrungen, bzgl. Zusammenbau, müssen eventuell div. Teile verstärkt werden oder kann man bei Anderen Gewicht reduzieren? (z.B. Leitwerke)
Welches Abfluggewicht sollte angestrebt werden, eher leicht, oder so an die 180-190g, da ich auch schon gelesen habe, dass ein höheres Gewicht dem Kleinen auch nicht schlecht steht!?

Noch kurz zu meinen Komponenten:
2x X31 von Model Expert
Profi Penta
2s 300mAh Kokam
Spannungsregler 5V von stratair

Also, hallo noch mal und schonmal
Danke im Voraus für Bautipps und Eure Hilfe

Gruß
micholix

M. Gerstgrasser
08.12.2009, 16:47
Hallo Micholix,

ich würd' meinen wieder so wie hier dokumentiert bauen - mal abgesehen davon, dass ich jetzt die Variante mit Querruder nehmen würde. Weitere Verstärkungen scheinen nicht notwendig - jedenfalls hatte ich keine Schäden bis jetzt. Aber ich hab' ja auch den Bereich unter der Fläche ausgeschäumt und das Servobrett mit Kohleroving eingefasst - ob's wirklich notwendig war?

Zum Gewicht: Schon leicht bauen, vor allem die Leitwerke. Nur bei sehr viel Wind ist der Mini bei 150g vielleicht zu leicht - hängt also von Deinen Flugbedingungen ab. Aber Blei kannst Du unter der Fläche immer irgendwie zuladen, falls es mal ordentlich bläst.

Die GP160 als Akku waren keine besonders gute Wahl - aber Du hast da ja eh Lipo geplant.

Gruß,
Matthias

micholix
08.12.2009, 18:05
Hallo Matthias,

Danke für deine schnelle Antwort, werde dann versuchen so leicht als möglich zu bauen!

Habe vorhin gerade beim Bestaunen der Teile bemerkt, dass der Rumpfteil bei dem Loch wo das Kohlerohr durchgesteckt wir bei der Naht eingerissen ist, denkst du, dass ich hier aussen nach dem Verkleben des Rohrs, noch eine kleine Lage Roving darüberlegen sollte?

Gruß
mike

M. Gerstgrasser
08.12.2009, 19:43
Hallo,

ja, entweder mit Roving oder einen kleinen Flicken Kohlegewebe sichern.

Gruß,
Matthias

micholix
08.12.2009, 21:05
Danke für den Tipp!

Wo hast du den Schwerpunkt bei deinem Mini FW?
Patrick hat geschrieben, er hat seinen bei 64mm, ist das ein guter Richtwert?

Hier noch meine Gewichte der Rohbauteile:

Fläche: 64,20g
Rumpfteil: 6,87g
Rohr: 9,41g
Haube: 4,40g
HLW roh: 3,99g
SLW roh: 4,21g
RC Brett: 8,14g
Kleinteilebeutel: 3,58g
Akku: 17,86g
RC Teile: 14,54g

Gesamt:136,7g

Werde berichten auf welches Abfluggewicht ich dann komme!

Gruß
micholix

M. Gerstgrasser
08.12.2009, 22:03
Wo hast du den Schwerpunkt bei deinem Mini FW?
Patrick hat geschrieben, er hat seinen bei 64mm, ist das ein guter Richtwert?


Ich denke schon. Meiner liegt bei 65mm aber mit dem etwas vergrößerten Höhenleitwerk. Mit dem Original-HLW hätte ich ihn wahrscheinlich etwas weiter vorne eingestellt (wahrscheinlich um die 60-62).
Ist aber immer auch eine Frage der eigenen Vorlieben - ich mag's halt lieber etwas stabiler - Andere wiederum fliegen gerne fast am Neutralpunkt.

Gruß,
Matthias

micholix
09.12.2009, 15:26
Hallo Matthias,

Hast du für den Start eine separate einstellung an den HR und SR?

mike

micholix
09.12.2009, 19:21
Hi noch einmal,

Hab noch eine "Anfänger"- Frage:

Kann ich das Rumpfrohr auch mit 5min Epoxy mit dem Rumpfteil verkleben, oder benötige ich unbedingt einen der in der in der Bauanleitung beschriebenen (UHU 300 endfest, Pattex Stabilit) Epoxykleber?

Danke schon Vorab für die Hilfe
mike

"Sorry, habe bis dato nur Balsa, Sperrholz oder Depron geklebt!" ;o)

EDIT: Danke, Frage wurde schon beantwortet!;)

M. Gerstgrasser
09.12.2009, 21:12
Hallo,

ich hab' einen leichten Tief-Trimm beim Start, ca 1mm gegenüber dem Normalflug. Aber Du kannst mit der ganz normalen Gleittrimmung anfangen - nach den ersten (leichten) Drehwürfen siehst Du dann schon, in welche Richtung Du eventuell korrigieren solltest.

Ich hab' das Rohr damals mit dünnem Sekundenkleber eingeklebt - bis jetzt hat's gehalten. Gut anrauhen! 5min Epoxy ist so eine Sache - eher zum Überbrücken von Spalten als für belastete Verbindungen geeignet, mMn.

Gruß,
Matthias

micholix
09.12.2009, 21:55
Hallo Matthias,

Danke für deine Antwort!

Gruß
mike

micholix
13.12.2009, 19:10
Hi,

Mein Fliegerchen ist nun fast fertig!
Rumpfteil und Rohr sind miteinander verklebt und das Servobrett ist auch an seiner Position.
RC- Komponenten sind eingebaut und die Ruder verschliffen und SLW unten mit Roving verstärkt aber noch nicht angebaut und anscharniert!

Da kommt mal wieder eine Frage von mir:
Kann ich die Ruder nur mit Porenfüller versiegeln, oder soll ich Oralightfolie verwenden?
Da ich weder das Eine noch das Andere vorrätig habe, währe ich dankbar, wenn mir jemand sagen könnte, welches von Beiden ich mir am Besten besorgen soll!

Danke, wieder einmal

mike

made88
26.05.2010, 13:42
Hi,

da ich auch kurz vor dem Bau stehen, würde mich ebenfalls interessieren ob
die Leitwerke besser mit Oralight oder mit Porenfüller gemacht werden?

Im Voraus Danke

Gruß Martin

moodyman
17.06.2010, 23:37
foliert ist deutlich haltbarer,
porenfüller etwas leichter,
ich habe beide leitwerke nur mit sekundenkleber gehärtet, und die slw unterseite mit roving verstärkt.
werde das nächste SLW bespannen, dafür recht dünn schleifen,
höhe lass ich unbespannt, bei mir ist der SLW verschleiss deutlich höher



gruss

rio

made88
28.06.2010, 18:58
Hallo,

da ich jetzt meine ersten Flüge mit dem Mini Fireworks hinter mir habe,
würde mich Interessieren ob schon jemand seine Starthöhe gemessen hat?

Fliegergruß Martin

M. Gerstgrasser
28.06.2010, 21:00
Hallo,


da ich jetzt meine ersten Flüge mit dem Mini Fireworks hinter mir habe, würde mich Interessieren ob schon jemand seine Starthöhe gemessen hat?

Post #24 in diesem Thread.

Gruß,
Matthias

made88
28.06.2010, 22:24
Danke,

ist ja ganz schön hoch, ich komm gerade mal auf "geschätzte" 25-30m.
Bin allerdings mit dem Schwerpunkt etwas weiter hinten.
Dürfte ja bei der Wurfhöhe nichts ausmachen, wenn er sonst gut fliegt?

Gruß

M. Gerstgrasser
30.06.2010, 06:45
Hallo,


Bin allerdings mit dem Schwerpunkt etwas weiter hinten. Dürfte ja bei der Wurfhöhe nichts ausmachen, wenn er sonst gut fliegt?

Sollte nichts ausmachen. Weiter trainieren :D

Gruß,
Matthias

pro021
30.06.2010, 12:23
....das war ein Spass damals.....gell:D
Tja da war Bandscheibenvorfall und kaputtes Knie nur eine nichtvorhandene Vision. Jedenfalls hatten wir damals eine mordsmäßige Gaudi und die Schlange der Tester war lang. Mir ist das Astl damals fast abgefallen;)

Ach ich erinner mich gern daran :D
Ciao Heinz

hasgeryan
10.07.2010, 21:50
hallo zusammen,

Die Querrudern von meinem Mini Q flattern bei starken Würfen.Ich habe alles nach Plan gebaut,Servos sind FS31 drinne.An was kann es liegen?

mfg

punky-ZH
10.07.2010, 21:59
hab nen mini-Q mit 165Gr.
die Fläche war mit 72 schwer, die des kollegen war nur 65Gr.
Habe den Flieger auch schwer gebaut, viel Epoxy, Ruderbrett versteift etc.
War dann doch ziemlich überrascht dass ich innerhalb der spezifikationen von PCM lag.





Leider haben wir beide querruderflattern.
Je nach Klappenstellung und vor allem steigwinkel scheints mal weniger oder mehr.
Ich tendiere dazu zu denken dass es an Den FS31 Servos liegt die wir eingebaut haben.
Bei der querruderanlenkung hab ich die Carbonröhrchen recht lang , bzw. die stahldrähte möglichst kurz, gebaut.
Weiss nicht ob die am flattern beteiligt sind.

Was meint ihr ? FS31 nicht das richtige für mini-Q ?
Ich würde jedenfalls beim nächsten bessere Servos verbauen


edit: ohh, noch einer.......edit2: ahhh, das bist ja du ? lach

danke,
p-

moodyman
21.07.2010, 00:35
nutzt ihr die servowege aus?

fliegt ihr mit den angegeben ausschlägen oder weit mehr?

servowege , dualrates und alle anderen bergenzungen am sender auf 120 ,150 oder 11 je nachdem wo eure sender das elektrische ende setzt,

hebel am servo kürzen oder am ruder verlängern ( mühsamer) oder beides

in letzter konsequenz wendigkeit gegen starthöhe tauschen.

meiner flattert auch , dann liegen ca 40 - 45 meter an,

wenn ich die hebel kleiner wähle flattert er nicht mehr,
da ich die paar meter mehr ( höchster wurf bis dato 49) wegen bescheidener technik onehin kaum je erreiche habe ich wendigkeit gegen starthöhe getauscht , bis jetzt hat´s ihn trotzdem nicht zerrissen......

hoffe das hilft

beste grüsse

rio

p.s. mit den in post 61 abgebildeten servohebel ( fs 31, einarmig klein ganz aussen ) und vollen servowegen sind meine ausschläge bei WEITEM über den in der anleitung angegebenen...

sind die anlenkungen absolut spielfrei? wenn ruderhörner oder servohebel spiel haben hilft ein tropfen dünnflüssiger cyano und freibrechen.

die fs 31 waren vor nicht allzulanger zeit in excites an den querrudern gern verbaut, and denen liegts nicht,

eher an der physik dem alten luder.....

punky-ZH
21.07.2010, 21:28
nutzt ihr die servowege aus?

fliegt ihr mit den angegeben ausschlägen oder weit mehr?


hebel am servo kürzen oder am ruder verlängern ( mühsamer) oder beides

in letzter konsequenz wendigkeit gegen starthöhe tauschen.

meiner flattert auch , dann liegen ca 40 - 45 meter an,

wenn ich die hebel kleiner wähle flattert er nicht mehr,
da ich die paar meter mehr ( höchster wurf bis dato 49) wegen bescheidener technik onehin kaum je erreiche habe ich wendigkeit gegen starthöhe getauscht , bis jetzt hat´s ihn trotzdem nicht zerrissen......

Danke fürs Feedback !
Interesasante fragen die du da gestellt hast.

Servohebel sind so wie auf dem Foto von dir in Post 61,
also die normalen ruderhörner ganz aussen eingehängt ( drittes Loch).
Weniger ausschlag geht gar nicht !
Wenns bei uns wind hat kommt der gerne sehr böig, da muss man genug Ruderausschlag haben.


hmmm, ist klar das grosser Hebelarm am Servo das flattern begünstigt.
Erinnere mich grad gelesen zu haben dass man die anlenkungen am servo so weit innen wie nötig einhängen sollte.
( meine ruderhörner am quer haben mittlerweile auch ein weiter innenligendes Loch erhalten.
muss mal gucken ob ich noch weiter nach innen kann, und dann am servo auch weiter nach innen




Ich hatte in der zwisachenzeit mal nen Flugtag mit dem mini-Q ohne querruderflattern.
Beim nächsten mini-Q Tag wars aber wieder da,
und nicht nur das, das Flattern hatte sich dann "etabliert" ( wenn man voll wirft)

wie beim Kollegen: nachdem's ein paar mal schlimm geflattert hatte gings nie mehr weg.
Ist halt vielelicht nicht mal die Frage obs flattern ursprünglich von den FS31 generiert wurde,
jetzt ist's aber die frage wie die so ein flattern vertragen ?


Wurfhöhen wissen wir nicht genau.
40m +- ohne flattern könnte hinkommen.


p-

moodyman
25.07.2010, 11:52
bei mir gibts schon einen gewissen abrieb an hörnern und hebeln, der erwähnte tropfen skundenkleber kann da helfen.

ich habe mit ganz aussen montierten hebeln schon sehr grösse ausschläge,

was so klingt als ob deine querruderhörner eher lang wären,
spricht alles eher gegen flattern ob der hebelverhältnisse,


hat sich kein spiel eingeschlichen? ist nichts lokalisierbar?

wenn an der anlenkung selbst kein spiel vorhanden ist würde ich auch die servos verdächtigen .




werde mal paar fotos machen

gruss

rio

punky-ZH
26.07.2010, 01:17
was so klingt als ob deine querruderhörner eher lang wären,


yup, die Ruderhörner hätte ich etwas tiefer einsetzen können/sollen.
fliege jetzt aber mit weiter innenliegender Bohrung



hat sich kein spiel eingeschlichen? ist nichts lokalisierbar?


Der flieger ist quasi neu,
ich hatte vom zweiten tag an flattern.( der hat jetzt ca. 5 Flugtage hinter sich )
bin auch heute wieder mit dem mini-Q geflogen, konnte heute aber nicht gut werfen.
ein annehmbar hoher wurf war ohne flattern, die andern die etwas schwung hatten waren mit flattern.
( da sitzt alles noch richtig fest )


Der kollege und ich gehen davon aus dass wennn man erstmal flattern hatte, etwas nicht mehr gut ist,
speziell wenns 3-4mal "richtig" geflattert hat. Danach scheint mans nicht mehr wirklich wegzubringen.
D-47/DS31 mag funktionieren ( auf'm quer).......solange nichts flattert.
Ich mein die filigranen plastikzähnchen die das ding hat. Da muss man sich nicht wundern wenns dem Servo an die Nieren geht.


Das grösste problem ist jetzt aber dass mir der flieger oft aus der hand rutscht.
Rechts von mir darf wirklich niemand stehen........ist sonst gefährlich ( echt)
Heute wars ganz schlimm. muss jetzt das blade gummieren irgendwie.



fliegen mit mini-q ist aber cool. kann den flieger nur empfehlen.
wurf aus der hand und 10 minuten später fast 20 rollen am stück drehen.
war heute zeitweise aber auch saulupfig :)


Gruäss,
p-

Jensbot
02.05.2011, 11:29
Ich hole mal den alten Thread wieder hevor... :)

Mein Mini FW Q bekommt gerade einen neuen Rumpf und frage mich dabei ob ich ihn nicht in der länge etwas kürzen sollte. Der alte kam mir eigentlich schon recht lang vor und ich brauchte trotz "schwerer" Servos noch Blei für den korrekten Schwerpunkt. Hat jemand den FW schon mal gestuzt? :D

hasgeryan
02.05.2011, 18:54
Ich habe bei meiner MiniQ 5cm gekürzt,negative auswirkungen konnte ich nicht festellen.

M. Gerstgrasser
02.05.2011, 20:03
Hallo,

das HLW ist schon im Original ziemlich klein. Wenn man kürzt, sollte man wenigstens das HLW proprtional vergrößern. Gewichtsersparnis ist sicher nicht dramatisch.
Wenn man das HLW gleich groß lässt, aber den Träger verkürzt, wandert der Neutralpunkt nach vor und man muss mit dem SP für die gleiche Stabilität ebenfalls nach vor. Wiederum: Wenig Gewichtsersparnis - und schlechtere Dämpfung.

Wenn man das ein wenig durchdenkt und davon ausgeht (näherungsweise) dass das Leitwerksgewicht gegenüber dem Gewicht des Leitwerkträgers dominiert, dann kann man mit der Kombination langer Träger/kleines Leitwerk leichtere Modelle bauen als umgekehrt (in gewissen Grenzen). Oder anders gesagt: "Ich hab Scherpunktprobleme also kürze ich den Leitwerksträger" ist meist nicht ganz zuende gedacht...

Aber es stimmt schon, dass beim MiniFW der Leitwerksträger optisch ziemlich lang ist. Ein paar Zentimeter kürzen und Leitwerke entsprechend vergrößern wär sicher mal einen Versuch wert.

Gruß,
Matthias

freeheeler
03.04.2012, 20:36
hallo,

hat schon jemand die kohlefläche vor sich liegen?

wie ist der Gewichtsunterschied zur normalen Quer version?

möchte mir einen bestellen, bin aber nicht sicher welche version....



Danke für die Antwort.


cyril

freeheeler
06.04.2012, 21:04
hallo,

da der mini Q im moment nicht lieferbar zu sein scheint, überlege ich mir folgendes:

mini-s kaufen und Quer selber ausschneiden und verkasten. danach mit Tesa oder silikon wieder anscharnieren.


Was denkt ihr, kommt das gut?

Danke für Eure Meinung


ich will einfach nicht bis Ende mai warten....Mein Händler hat noch ein paar mini-s rumliegen....


Gruss,

cyril

Stezi
06.04.2012, 21:21
der mini ohne qr hat eine höhere v-form.die müsstest du dann auch mit korregieren.ist halt die frage ob sich das lohnt...nen neuen flieger kaufen und erst mal zu zerstückeln

freeheeler
06.04.2012, 22:27
Hallo,

vielen dank für die Antwort.

Dann hat sich das erledigt. Wusste nicht, dass die V-Form unterschiedlich ist.

Also doch warten....schade...


Gruss,

cyril

Stezi
06.04.2012, 23:33
warum brauchst du eigentlich ne kohlefläche bei dem kleinen?die belastungen sind doch nicht so hoch,daß das gerechtfertigt wäre....

freeheeler
07.04.2012, 01:37
Das hab ich mir auch schon gedacht... Werde die mormale Q-fläche bestellen.

Kohle sieht einfach geil aus (bling-faktor), aber die 30euro oder so mehr ist mir das dann irgendwie doch nicht wert...

Gruss

Gast_33200
15.04.2012, 18:03
Hallo Leute,

hab meinen heute auch bestellt. Hab die Kohlefläche genommen. Denkt ihr, das ist ok? Viele von euch, was ich gesehen habe, nehmen ja die Standardfläche.

freeheeler
16.04.2012, 00:58
Hallo,
Logo ist die kohlefläche gut! Lait aussage von pcm ca 10gr schwerer als die normale.
Geht bestimmt gut das ding!

Ich hab doch noch einen gefunden hier in der schweiz. Halt die normale q-fläche.

Kommt morgen!

Ich hätte aber auch die kohlefläche bestellt wenn Keiner mehr verfügbar gewesen wäre. Wollte einfach nicht so lange warten.

Gib bescheid wenn du ihn hast! Bin gespannt!

Gruss
Cyril

HalbesHendl
15.06.2012, 17:15
Servus zusammen.

Ich bekomme in den nächsten Wochen endlich meinen mini-Q mit Kohlefläche.
Wenn Interesse besteht würde ich, wenn es so weit ist, ein paar Bilder und Daten hochladen.

Gruß

wurfbruder
15.06.2012, 18:22
...
ich hatte vom zweiten tag an flattern.( der hat jetzt ca. 5 Flugtage hinter sich )
bin auch heute wieder mit dem mini-Q geflogen, konnte heute aber nicht gut werfen.
ein annehmbar hoher wurf war ohne flattern, die andern die etwas schwung hatten waren mit flattern.
( da sitzt alles noch richtig fest )
p-

hi

Ich hatte das problem mit dem Querruderflattern beim Start bei meinem x-ray-micro. (ebenfalls d47 an den Querrudern)
Die Lösung war an den Querrudern noch weiter innen einzuhängen, am Servo nach aussen zu geht.
Nachdem bei mir offensichtlich die nicht aussreichenden Querruderkraft das Flattern beim Start verursacht hat, war das damit gelöst.

Natürlich sind die Ausschläge so weniger geworden, aber dadurch dass die Agiligät nicht das Thema ist kann man das verkraften. Die Querruder als Bremse ist leider ebenfalls weniger geworden. Da half bei mir nur die Neueinstellung der Querruderausschläge mit einer Verschiebung des maximalen Ausschlag nach unten! usw. es gibt halt kein wenn ohne aber ...

Jetzt kann ich ihn wieder voll drehen ohne das es flattert!
lg
christian

surfgeorge1
13.02.2015, 15:21
hallo,

da der mini Q im moment nicht lieferbar zu sein scheint, überlege ich mir folgendes:

mini-s kaufen und Quer selber ausschneiden und verkasten. danach mit Tesa oder silikon wieder anscharnieren.


Was denkt ihr, kommt das gut?

Danke für Eure Meinung


ich will einfach nicht bis Ende mai warten....Mein Händler hat noch ein paar mini-s rumliegen....


Gruss,

cyril

Die Frage ist zwar schon "steinalt" aber weil ich's grad seh beantworte ich sie trotzdem. Natürlich gehts, ich habe es so gemacht und hatte null Probleme. Dass die QR Variante eine geringere V-Form hat kann ich nicht glauben, dann hätte PCM dafür eine eigene Negativform bauen müssen...

Ich habe jetzt aber einen Flügel in Positivbauweise mit größerer Spannweite (1,15m) und geringerer V-Form gebaut und bin SEHR zufrieden.
Ich bin noch am Optimieren, aber zumindest die Starthöhen sind messbar besser, und auch bei den Flugleistungen habe ich den Eindruck dass der neue Flügel in allen Belangen nochmal besser ist.

Wobei das Original auch sehr viel Spaß macht und super geht.

Georg