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dr.speed
07.11.2004, 18:02
Hey leuts ich hätte da eine frage: wer hat erfahrungen mit dem " dizzy" von der zanonia hompage? www.zanonia.de (http://www.zanonia.de)
der flieger soll wohl recht gut im ds gehen, und der plan auf der page müsste doch eigentlich für einen nachbau reichen.
Vor allem würde mich interessieren:
Stabilität der konstruktion?
Penetrationsfähigkeit ( nicht das was ihr denkt ;- :)
Leistung

Ted
08.11.2004, 17:33
hallo dr. speed!

ich habe selbst den beitrag in zanonia.de geschrieben. in der zwischenzeit bin ich ziemlich viel mit Dizzy geflogen. hier einige ergänzungen zu meinem oben genannten beitrag:

im DS geht das teil wirklich wie's messer! ich habe zwar (noch) keine vergleichsmöglichkeit gegenüber voll-gfk/-cfk-maschinen, aber im vergleich mit ein paar leitwerklern ähnlicher größe ist der subjektive eindruck, daß Dizzy im DS das schnellste modell war.
nicht verschweigen möchte ich aber, daß die allroundfähigkeit durch die heavy-metal-bauweise eingeschränkt ist. ja, bei guten bedingungen kann man sogar in der thermik höhe machen - aber spaß macht das nicht! am gut tragenden hang oder besser dahinter ;) macht das fliegen mit dizzy einfach am meisten spaß. bei der beschriebenen bauweise brauchst du dir keine gedanken um die festigkeit machen - weder in der luft noch beim einschlag! manchmal habe ich zwar bedenken beim betrachten des flächenverbinders (10mm CFK), aber den kann man ja bei entsprechend guten bedingungen durch einen stahlstab ersetzen. einmal auf speed gebracht hält dizzy die geschwindigkeit gut bei - auch durch die wirbelschicht kommt man gut durch.

man sollte beim Dizzy darauf achten, daß man gute/starke servos einsetzt und auch die kinematik der ruderanlenkung optimiert. einmal hatte ich bei sehr hoher geschwindigkeit immer träger werdende HR-reaktionen. nachdem ich die ruderanlenkung optimiert hatte (ich hatte vorher gar nicht den ganzen servoweg genutzt), war das problem vorbei.

wenn du nur mal ab und zu dizzen willst, dann kannst du Dizzy sicherlich deutlich leichter bauen - für den hardcore-einsatz sollte man aber so steif wie irgend möglich bauen. vielleicht wäre eine einteilige bauweise denkbar?

interessant ist sicherlich auch der blick zu brettnurflügeln: lies dir mal meinen beitrag zu dem Thema im NF-forum durch (Snert + Snert2 (http://www.rc-network.de/cgi-bin/beitraege/ultimatebb.php?ubb=get_topic;f=7;t=000398) ). leider konnte ich Snert2 noch nicht so ausgiebig fliegen wie ich es mir gewünscht hätte. aber der erste eindruck ist vielversprechend. vorteil gegenüber einem pfeil-NF: geringere torsionsbelastung mit der möglichkeit, die zelle leichter zu bauen.

bei weiteren fragen stehe ich gerne zur verfügung.

Ted

"dynamic soaring is pretty cool" (Zitat Joe Wurtz)

dr.speed
08.11.2004, 17:41
hej vielen dank für die antwort! ich dachte das ist mehr ein ausgefallenes thema, aber da hat ja n echter fachmann geantwortet! ich muss auch sagen dass ihr bericht auf www.zanonia.de (http://www.zanonia.de) sehr informativ war. Dennoch hätte ich da noch zwei fragen an den crack:

haben sie die nasenleiste mit einem kohlestab verstärkt(also ne nut geschnittten und da nen stab reingeharzt) oder würden sie das empfehlen?

eine so kompetente und freundliche beantwortung der frage gibts hier wirklich selten :)

dr.speed
08.11.2004, 17:47
Zitat:wenn du nur mal ab und zu dizzen willst, dann kannst du Dizzy sicherlich deutlich leichter bauen - für den hardcore-einsatz sollte man aber so steif wie irgend möglich bauen. vielleicht wäre eine einteilige bauweise denkbar?

ich denk einteilig lässt sich immr stabiler bauen.
das dachte ich mir schon das "ihre" bauweise den kohle ( in jeder hinsicht :D ) fast-overkill bedeutet. da kann ich das modell ja dann deutlich leichter in reiner cfk- positiv-bauweise mit etwas furnier machen

Ted
08.11.2004, 18:01
hallo dr.speed.

den kern habe ich im bereich der nasenleiste einfach mit der schleiflatte etwas verrundet und dann mit hilfe von harz/BW-flocken die insgesamt 4 lagen 160er kohlegewebe aufeinandergeklebt - das hält! die verklebung im vacuumsack sorgt dafür, daß alles optimal verklebt ist. bei leichterer bauweise würde ich evtl einen 4mm cfk-stab einsetzen (vielleicht besser gfk?)

Ted

dr.speed
08.11.2004, 18:29
Zitat:"nicht verschweigen möchte ich aber, daß die allroundfähigkeit durch die heavy-metal-bauweise eingeschränkt ist"

ich bin jetzt nicht so der nurfügel-crack hab nur 1 NF Xenon ( Brett aus England ;) ) aber 50 g/cm^2 find ich für die betonbauweise , grundsätzlich für mich als flächenflieger durchaus annehmbar :) ich finde nurfl
ügel lassen sich ja schon prinzipbedingt sehr gut ds-tauglich bauen: bei ihnen fehlt mit dem rumpf einfach ein teil das brechen kann und das man deshalb stabil und damit schwer bauen muss

[ 08. November 2004, 18:44: Beitrag editiert von: dr.speed ]

dr.speed
08.11.2004, 19:03
xenon ist bei mir gar nicht so edel geht eher wie ein stein