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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : elektr.Einziehfahrwerk



hoetzinger
21.06.2007, 10:34
Hallo Zusammen,

ich brauche mal wieder eure Hilfe.

Ich bastl gerade an einen elektr. Einziehfahrwerk zum. Das besteht aus Schneckengetriebe, Getriebe motor und das Gehäuse ist aus Kunststoff. Reedschalter

Für Modelle bis 5-6 kg ist das perfekt. aber wie sieht es bei 12-13 KG aus ?

Ich möchte die Einbaumasse ähnlich einem pneum. machen, damit es bei einem Misserfolg ausgetauscht werden kann.


Nun zum Gehäuse:

ich bin in der glücklichen Lage auf ein sehr interresantes Fertigungsverfahren zurückgriefen zu können. " Selektives Laser Sintern"
Im groben gesagt ist es ein Schichtbauverfahren, bei dem der Laser Polyamidmehl verschweißt. Vorteil: es ist jede Geometrie möglich. (z.B. Kugel in Kugel). Deswegen möchte ich das nutzen, da evtl. später so eine Kleineserie gemacht werden kann (nur privat, nix kommerzielles, evtl. noch für Mitglieder des Forums ;-))

Meiner Meinung nach sollte lieber das Gehäuse brechen, als das meine Fläche beschädigt wird. Nun muss ich einen Mittelweg finden und testen welche Wandtstärke ich brauche.

Meine Endpositionen werden mit Reedschaltern abgelesen. Somit lassen sich dann evtl. Ein und Ausfahr- postion einfach verstellen

Nun meine Frage:

hat jemand mit EZFW Erfahrungen. Wo sind die Schwachstellen, was geht kaputt, wo ist der Verscheiss ? mir Hilft da jede Info von euch.

Ist für so etwas ein Markt vorhannden ? brauch man(n) sowas ? oder habt Ihr lieber die pneumatischen ?

Also heut in die Tasten und gebt mir Info.

ich werde bald mal ein paar bilder posten

Stefan

Carlos1
21.06.2007, 13:27
Hallo Stefan,

ich habe ein paar Giezendanner EZFW in Gebrauch, die einzigen elektrischen, die ich kenne. Leider werden die nicht mehr hergestellt. Nachdem die im F3A-Bereich aus der Mode gekommen sind, lohnte sich die Produktion nicht mehr. Ich finde die elektrischen sehr praktisch. Man braucht keinen separaten Akku, keine extra Servos mit (klemmenden) Anlenkungen zur Mechanik. Der Stromverbrauch spielt kaum eine Rolle.
Ich meine, man sollte immer ein federndes Fahrwerksbein benutzen, um harte Belastungen von der Mechanik fernzuhalten. Bei den Giezendannern habe ich schon gesehen, dass die Kunststoffgehäuse dort angebrochen waren, wo die Schwenkachse gelagert ist.
Für ein neues Projekt will ich Giezendanner-Mechaniken nur als Antrieb für den Schwenkmechanismus des Fahrwerks verwenden. Da käme ein Antrieb mit Gewindestange wohl auch in Frage.

Grüße

Carlos

FamZim
21.06.2007, 16:22
Hallo Stefan

In meiner P 61 ( 19 kg ) habe ich selbstgebaute Spindelantriebe drinn.
Die rasten allerdings nicht in eingefarenem Zustand ein, wie ein Giezendanner sondern werden nur durch die Spindel gesperrt !
Bei meine bisherigen ( Bruchlandungen ) verbogen sich die Aluwinkel der befestigung zum Modell immer sehr stark, und der kurze Hebelarm zwischen Drehachse und Anschlag der Mechanik verformte den Winkel zusätzlich.
Das Teleskoprohr mit der Feder drin ( 20 mm Durchmesser ) verboog oder knickte ab.
Ausserdem waren beim letzten mal die Schlepphebel, und sogar der Schieber auf der Spindel verbogen :D .
Darum wurde etwas umkonstruiert und verstärkt.
Der Achsabstand zur Radachse ist bei mit aber auch 26 cm, und die Landung war eigendlich keine :D :D .

Gruß Aloys.

hoetzinger
21.06.2007, 17:33
Danke für die Info.

hier ist ein Bild von unserem Prototypen.

Die Wandstärke der Gehäuse ist 4 mm. Ich werde dise auf 8 mm erhöhen.
Die Aufnahme wür das FW-Bein wird so breit, damit es links unnd rechts am Gehäuse aufliegt.
Beim Prototypen haben wir Microschalter verwendet. Aus platzgründen werde ich es bei Stufe 2 mit reedschaltern versuchen, die in Gehäuse eingesetzt sind.

Gewicht sollte um die 120 gr ohne FW-Bein sein. Masse sind 60x40x32.

Wie dick ist das gehäuse von dem Giesendaner FW. ?


Einen Nachteil muss ich noch sagen, es dauert 8 sec bis alles ein und ausgefahren ist und man braucht einen zusätzlichen Akku (allein wegend der sicherheit schon)

Und was denkt Ihr

FamZim
21.06.2007, 19:07
Hi

Die Materialstärke beim Giezendanner ist 4,5 mm.
Die Auflagefläche 66 mm mal 76 mm, und das Gewicht ist 148 g .

Mein Fahrwerk braucht 12 bis 14 Sek :D .

Gruß Aloys.

hoetzinger
21.06.2007, 19:09
Hallo Aloys,

das hört sich ja gut an:) d. h bin ich auf dem besten Weg ein gutes FW zu bauen. Ich werde mal weiter machen.

Wer noch weitere Infos, Anforderunge, Wünsche hat bitte melden

Carlos1
22.06.2007, 09:30
Ein langsames Ein- und Ausfahren halte ich eher für einen Pluspunkt, da vorbildähnlicher.
Die Arretierung der FW-Aufnahme geschieht aber nur durch das Schneckenrad? Das dürfte auf seitliche Belastung des Fahrwerksbeins dann ziemlich empfindlich sein. Langer Hebelarm am Bein, kurzer Hebelarm (= Radius des Zahnrades) an der Arretierung.

FamZim
22.06.2007, 11:17
Moin

Für eine Scale Geschwindigkeit tippe ich mal auf 5 sek die ( wenn frei wählbar ) anzustreben wäre !
Beim Schneckenrad-antrieb geht die Belastung ja in Rad und Schnecke.
Dem kann mit einem großen Modul begegnet werden .
Die Lagerung der Schnecke muß das aber auch abkönnen, in ein und ausgefahrenem Zustand !
Bei meinem Spindelantrieb ist die Belastung nur eingefahren auf der Spindel und deren Lagerung, ( immerhin schon 5 kg ), und steigt nur bei höherer G Belastung an.
Beim Giezendanner ist die gröste Belastung bei einem Schwenkwinkel von etwa 45 °, da der Hebel dort am kleinsten ist, und sowas wie einen Totpunkt verursacht.
Ansonsten ist das Getriebe ja endlastet !

Gruß Aloys.

hoetzinger
22.06.2007, 13:18
ich habe ein Schneckenrad mit Modul 0,75 in Messing und die Schnecke in Stahl. Da das Hauptfahrwerk zur Seite einfährt, ist die Belastung auf das Getrieb nur bei Schräg landungen zu erwarten. Bugfahrwerk ist natürlich mehr belastet.

Denkst du das hier das Zahnrad schon der Schwachpunkt ist ?

Lagerung im Gehäuse: Da das Gehäuse aus Polyamid besteht, schmiert sich das selber recht gut.


Stefan

Bernd E.
22.06.2007, 15:27
Hallo Stefan,

erstmal finde ich den Weg den du gehst äußerst interessant. Wirklich innovativ. Die Materialpaarung Messing Stahl für den Antrieb, hat auch was für sich.

Zu mir:
Ich baue (im Moment wohl eher noch in der Konstruktionsphase) eine Lightning mit Schätzungsweise 8,5 Kg, wofür ich vor Jahren ein Eurokit Fahrwerk gekauft habe. Nun festigt sich meine Befürchtung nach einigen Threads zum Thema, dass dieses wohl viel zu schwach ist. Es ist eine 5 Kg Ausführung in Kunststoff. Damals als Elektroflieger konnte der Kram nicht leicht genug sein. Heute ärgere ich mich, nicht stabiler gekauft zu haben. Aber auch die wesentlich stärkeren in 12 Kg Ausführung sollen schnell kaputt gehen bzw. gar nicht vernünftig funktionieren. Also Vollpleite!

Durch den kleveren Lösungsansatz von Aloys, Hallo nach Oberhausen, plane ich schon den Selbstbau eines Einziehfahrwerks samt Mechanik für den Flieger.

Momentan sehe ich in deiner Konstruktion, soweit auf den Fotos zu erkennen, zwei Schwachpunkte:

Die Schwenkhalterung für das Fahrwerksbein muß beitseitig geführt werden. die Achse alleine kann die Belastung in der Dimension nicht abfangen.

Die Lagerung der Schwenkachse sieht nach den Bildern, nur nach zwei rechteckigen Kunststoffplatten aus. diese werden dann auch noch stumpf auf das übrige Gehäuse aufgebaut, mit harten Winkeln. Das kann so nicht halten. Da hilft auch eine Materialaufdopplung nicht wirklich weiter.
der ganze Mechanismus, sollte in einer Art Powerbox sitzen. Das soll heißen, jede Fläche muß von einer anderen mindestens an 3 von 4 Kanten gestützt werden. Nur härtere Materialien haben hier, bei entsprechender Wandstärke, mehr Tragfähigkeit.

Stell dir die Belastung mal so vor:

Die Mechanik ist an einer Festen Tischplatte (Tragfläche) mit Stahlschrauben festgeschraubt. An der Mechanik sitzt ein langer steifer Hebel von sagen wir mal 20 CM (Fahrwerksbein). An diesem ziehst und zerrst du in alle Richtungen mit Kraft. Das sollte die Mechanik aushalten! Zu einer dauerhaften Verformung/Bruch sollte es erst nach massivem Krafteinsatz kommen (beidhändig!).

Das hört sich jetzt vielleicht übertrieben an, ist es aber nicht! Bei Modellen ab ca. 5 Kg wirken schon ungeheure Kräfte. zu dem Gewicht kommt noch die Geschwindigkeit beim aufsetzen, oder Kurve reißen am Platzende dazu.
Dabei wird die Belastung um ein vielfaches höher, als die reine Gewichtsbelastung im Stand.

Ich hoffe ich konnte dir, ein paar helfende Impulse geben.
An einem Erfahrungsaustausch, bin ich sehr interessiert. Steht das Thema doch auch vor meiner Tür.;)

Grüße, Bernd

hoetzinger
22.06.2007, 15:49
Hallo Bernd,

danke für die Infos. Solche Unterstützung suche ich:)

Ich habe allerdings etwas probleme mit dem Verständniss. Also...

bei meinem neuen FW ist die Aufnahme für das FW-beine 15x15xca50mm.
Das Gehäuse ist ebenfalls 15 mm breit. Das Zahnrad ist in die Aufname "eingeschoben", damit ich eine große kraftschlüssige auflagefläche habe. Jetzt ist das ja nur an einer Seite gegeben.

Nun zu den Kanten ? wie war das mit den 3-4 Kanten.....

"Die Lagerung der Schwenkachse sieht nach den Bildern, nur nach zwei rechteckigen Kunststoffplatten aus. diese werden dann auch noch stumpf auf das übrige Gehäuse aufgebaut, mit harten Winkeln. Das kann so nicht halten. Da hilft auch eine Materialaufdopplung nicht wirklich weiter.
der ganze Mechanismus, sollte in einer Art Powerbox sitzen. Das soll heißen, jede Fläche muß von einer anderen mindestens an 3 von 4 Kanten gestützt werden. Nur härtere Materialien haben hier, bei entsprechender Wandstärke, mehr Tragfähigkeit.
"

ich werde Innen und aussen Radien einkonstruieren.
Wenn ich das Wochenende dazu komme, werde ich mal was zeichnen und euch dann bewerten lassen

Danke Stefan

Miniflyer-nd
22.06.2007, 16:19
Hallo,

interessant, da ich das ganze schon serienreif habe :-)
Scale geschwindigkeit sind bei den meisten "modernen" modellen übrigens 3-5sec. (3 sec. militärjets...).

Falls du vor hast das ganze gewerblich zu vertreiben dann nehm bitte zur kenntniss das auf dein verwendetes system bereits gebrauchsmusterschutz besteht ;-).

Viele grüße
Hank

PS: Bernd, in die eurokit mechanik wird mein system mit 4 schrauben einfach nachrüstbar sein.

hoetzinger
22.06.2007, 16:22
Hallo Hank,

dann schicke mir doch ein paar Bilder. Ich will des bestimmt nicht gewerblich nutzen, aber wer hat den da einen Gebr. Mu.schutz drauf ?

Stefan

Miniflyer-nd
22.06.2007, 16:36
Hy,

bilder kann ich dir nächste woche schicken wenn ich wieder daheim bin.

Ich arbeite mit einem motor und angeflanschtem Planetengetriebe (nicht länger oder dicker als die zylinder im Eurokit/HaWe/WaBo, daher hier modular austauschbar). Anders als du gehe ich nicht über ein Zahnrad (zahnlast auf dauer vermutlich zu hoch, vor allem bei landestößen), sondern bleibe bei der original "verriegelungsmechanik". Nur der pneumatik-bolzen wird durch eine 2-fach gelagerte gewindespindel ersetzt. Endposition dual-reed oder smd-microswitch aus z.B. cd-laufwerken (besser).
Zur exakten positionierung hab ich der "black box" ne wiederstandsarme EMK bremse spendiert (ohne hats mir immer die microswitches über den haufen gefahren).
Geschwindigkeit wird über eine regelbare endstufe + poti einstellbar gestaltet sein.

Viele Grüße
Hank

PS: den gebrauchsmusterschutz habe ich selber ;-)

Bernd E.
22.06.2007, 17:44
Hallo Hank,

was kostet den dein Antrieb fürs Eurokit?
Hast du einen Deal mit den übrigen Fahrwerksherstellern wie aufgeführt, um deine Mechanik darin zu verbauen?
Die finden das bestimmt auch nicht toll, wenn jemand ihre Konstruktionen kommerziell nutzt.
Stefan baut die Sache auch anders als du, da wird es mit dem Gebrauchsmusterschutz für dich schwierig.
Aber ich denke du kannst dich entspannen, wie Stefan eingangs schon gesagt hat, will er das nicht kommerzialisieren. Nur an gute Freunde.;)

Primär möchte ich ein anderes Fahrwerk dessen Aufnahmen stabiler sind.
Das Plastik Eurokit ist mir zu wabbelig. Bzw. traue ich dem die Belastungen nicht zu. Andere Erfahrungen?
An Bildern deines Umbaus bin ich auch interessiert.

@Stefan
Ich befürchte das die jetzige Konstruktion nicht genug halt hat. Die Schwenkachse ist starken Biegekräften ausgesetzt. Die Aufnahmeseiten sind nicht abgestützt. Du willst aber ja noch ein bißchen konstruieren.;)

Grüße, Bernd

FamZim
22.06.2007, 19:57
Hi

Noch ein paar Tips !
Die Microswitches sind bei mir seitlich angeordnet und können dann nicht gequetscht werden !!!
An dem 3 ten Anschlus ist eine Diode die den Motor dann kurzschliest als EMK Bremse, 100 mA tüp reicht !
Rücklauf geht dann über eine andere Diode bis der Schalter wieder auf Ein ist.

Die grösten Kräfte auf die Mechanik treten Seitlich auf und können das Modellgewicht erreichen .
Außerdem ist dann der Hebelarm LÄNGER !! da "Seitlich"-,-" am Boden " die Kraft eingeleitet wird.
Beim Rollen ist der Hebelarm nur der Achsabstand !!

Kugellager an der Spindel habe ich nur eines drinn (normales Rillen) solde besser ein Drucklager sein.

@ Hank

Mich würde noch interessieren ob Deine Mechanik in beiden Endstellungen verriegelt wie das Giezendanner oder nur in ausgefahrenem Zustand ??
(Wie Meines) :D

Gruß Aloys.

hoetzinger
22.06.2007, 20:14
Wenn das mit dem Kunststoff gehäuse nicht hin haut, muss ich doch eines selber fräsen. Ich hab mir ja eine protalfräse gebaut. Schade, das mit dem Kunststoff gehäuse wäre so einfach.
Stefan

Miniflyer-nd
23.06.2007, 07:33
Hallo Hank,

was kostet den dein Antrieb fürs Eurokit?
Hast du einen Deal mit den übrigen Fahrwerksherstellern wie aufgeführt, um deine Mechanik darin zu verbauen?
Die finden das bestimmt auch nicht toll, wenn jemand ihre Konstruktionen kommerziell nutzt.
Stefan baut die Sache auch anders als du, da wird es mit dem Gebrauchsmusterschutz für dich schwierig.
Aber ich denke du kannst dich entspannen, wie Stefan eingangs schon gesagt hat, will er das nicht kommerzialisieren. Nur an gute Freunde.;)

Primär möchte ich ein anderes Fahrwerk dessen Aufnahmen stabiler sind.
Das Plastik Eurokit ist mir zu wabbelig. Bzw. traue ich dem die Belastungen nicht zu. Andere Erfahrungen?
An Bildern deines Umbaus bin ich auch interessiert.


Hy,

preise stehen noch keine, bis jetzt war entwicklung und schutz angesagt....das ganze ist eher ein "abfallprodukt" aus einem anderen fahrwerksystem.

An die anderen hersteller hab ich mich noch nicht gewand, aber die vorhandenen mechaniken sind alle nicht geschützt. Robart hatte vor jahren mal ein patent darauf, aber das ist mittlerweile abgelaufen und wurde nicht erneuert....seitdem basteln eh alle auf der basis rum.
Zumal das ja ausserdem ein anbau- bzw nachrüst teil ist, was den kauf ihrer mechanik voraussetzt und somit umsatzfördernd ist.....aber bevor das ganze echt auf den markt geschmissen wird werde ich mich an sie wenden, es ist immer besser das davor "friedlich" anzukündigen :-)

Bezüglich der Eurokits stimme ich dir zu, das plastik ist echt wabbelig. Am liebsten verbaue ich die HaWes, die sind zwar tonnenschwer aber sehr robust, und können ganz einfach mit buchsen versehen werden wenn sie ausschlagen...

Mit dem GebMstrSchtz sind sehr weitläufige teile von elektrofahrwerken abgedeckt, das sollte also nicht das "problem" sein. Aber gegen private basteleien hab ich nichts und unterstütz das auch gern mit dem was ich bereits ertüftelt habe...ich bau selber turbinen und kann daher die "selbstbau-gemeinden" nur all zu gut verstehen. Die sind sowieso nicht die zielgruppe *gg*

@FamZim: Die seitliche montage hab ich mir auch schon angeschaut, aber mit der originalanwendung habe ich da nicht die positioniergenauigkeit herbekommen. Auch mit ner diode dazwischen war die EMK Bremse verlustbehaftet und hat doch ein stück "überschiessen" lassen. Ich hab jetzt nen direkten kurzschluss, und halte innerhalb von 0,2mm +/-....das ist in etwa das spindelspiel, somit kann das ding zur not "auf der stelle" halten.

Die mechaniken verriegeln dann wie bei den "originalen" pneumatischen oben und unten mechanisch. Aber da die spindel eh selbsthemmend ist, ist das eh "doppelt gemoppelt"


Viele grüße
Hank

FamZim
23.06.2007, 11:54
Moin

Da meine Fahrwerksklappen ( 45 mal 17 cm ) sowieso ein eigenes Servo haben, könnte ich damit auch noch einen Riegel in Achsnähe antreiben um dann ohne Bedenken Kunstflug zu machen mit ein paar G :D .
Dazu muß dann aber noch ein Spannt in die Morgondel.

Etwas Nachlauf haben die Spindeln auch, Haubtsache nichts läuft gegen einen Anschlag, dann kann es schon klemmen!

Gruß Aloys.

RSO
25.06.2007, 00:34
Hallo Stefan,

Deine Entwicklung zum E-Fahrwerk finde ich klasse. Könnte ich für
meine neue Horten IX -> 2kg gebrauchen. Wenn Du mit Deinen Test fertig bist
würde ich gerne mal ein "Gebrauchsmuster" bauen. Nur für mich privat.

@Hank
http://knoop.de/gebr.htm
ich habe mal gegoggelt. Gebrauchsmuster stehen aber rechtlich auf wackeligen Boden. Das könnte im Streitfall teuer für Dich werden. Und ob Du
einen Rechtstreit gewinnst? Es gab ja schon Giezendanner Fahrwerke.
Du must nachweisen das Du der einzige und erste bist der ein E-Fahrwerk je
erfunden hat. Trotzdem ein interessantes Thema. Betrifft ja auch das abkupfern von Rümpfen u.s.w.

Grüsse, Raimund

hoetzinger
25.06.2007, 08:48
Hallo Kollegen,

ich bin etwas unschlüssig ob ich mir echt die Zeit nehmen soll und da weiter bauen, oder mir gleich ein "normales" Ezfw kaufen soll.
Ihc habe am WE anstatt rumkonstruiert, eher gefaulenzt und dabei habe ich die + und - mal gegenübergestellt. Was mir bei + noch aufgefallen ist, das ich einen großen vorteil habe. Ich kann den ein und Ausfahrwinkel einstellen. So kann ich das FW leichter an den Fliga anpassen.

Was ich auch einsehen musste, ist, das die Zahnräder (Schnecke) ja recht beansprucht werden und ziemlich schnell ausschlagen (oder abbrechen) werden. Aber eigenltich ist das ja einfach auszutauschen.......

Ich muss mal schauen was ich da mache. Zur Zeit bin ich etwas antriebslos, also bis dann

StefAN

Miniflyer-nd
25.06.2007, 18:51
Hallo Stefan,

Deine Entwicklung zum E-Fahrwerk finde ich klasse. Könnte ich für
meine neue Horten IX -> 2kg gebrauchen. Wenn Du mit Deinen Test fertig bist
würde ich gerne mal ein "Gebrauchsmuster" bauen. Nur für mich privat.

@Hank
http://knoop.de/gebr.htm
ich habe mal gegoggelt. Gebrauchsmuster stehen aber rechtlich auf wackeligen Boden. Das könnte im Streitfall teuer für Dich werden. Und ob Du
einen Rechtstreit gewinnst? Es gab ja schon Giezendanner Fahrwerke.
Du must nachweisen das Du der einzige und erste bist der ein E-Fahrwerk je
erfunden hat. Trotzdem ein interessantes Thema. Betrifft ja auch das abkupfern von Rümpfen u.s.w.

Grüsse, Raimund

Hy RAimung,

ich hab mir das davor genau angeschaut, und bin auch durch die archivdaten des Patentamtes in vielen stunden durchgegangen.....mal abgesehen davon, dass auch emmerich deutsch seine Akkuweichen gebrauchsmustertechnisch geschützt hat. Das ganze ist also "wasserdicht".

Auf den "kleinen mann" hab ichs damit ja auch nicht abgesehen, eher auf die hersteller-fraktion die so etwas immer sehr dankbar aufnimmt....

Gruß
Hank

RSO
26.06.2007, 11:27
Hallo Hank,

leider sind wir hier mit dem Thema Gebrauchsmuster falsch.
Vieleicht könnten wir ja in der richtigen Rubrik posten. Das Thema
interessiert mich.

Grüsse, Raimund

hoetzinger
26.06.2007, 12:04
... und Sie dreht sich doch........

wie teste ich mein Fahrwerk auf Belastung, ohne das ich meinen Flieger damit beauftrage.

Holzbrett, festschrauben und dran rum ziehen/hauen ?

Wenn ja wie ? dummes rumreissen und rumdrücken bringt ja wenig aussage, oder ?

Eigentlich will ich ja, dass das Gehäuse kaputt geht, bevor mein Flügel auseinander bricht. Deswegen will ich diesen weg auch weiter gehen.

Was meint Ihr.

P.S. egal ob geschützt oder nicht;)

Miniflyer-nd
26.06.2007, 13:06
Du kannst den landeschlag in einer definierten richtung bei gegebener geschwindigkeit und gleitwinkel ausrechnen, und dann diesen schlag mit einem bleipendel "simulieren".
Ich sag mal bei einem 10kg-bomber solllten die auftretenden quer-Energien ca 20-30J nicht überschreiten, selbst bei 20° Lasteingriff....
Der "frontalschlag" wird fürs gehäuse viel kritischer, quer würde ich mir jetzt mal nur ums zahnrad sorgen machen. Nach möglichkeit solltest du da immer im doppelten eingriff sein, oder wirklich auf ne vernünftige spindel gehen. Hier brauchst du auch nicht so ein gewaltigges getriebe, da dir ca 700rpm an der spindel reichen....

Viele Grüße
Hank

PS: RSO: gerne, was schlägst du denn vor?

RSO
26.06.2007, 14:37
Hallo Hank,

ich habe bei Rechtsfragen mal einen Tread gestartet.

Grüsse, Raimund

FamZim
26.06.2007, 16:57
Hi

Um meßbare Kräfte einzuleiten, in verschiedene Richtungen nimmt man eine Zugwage.
Sowas gibt es im Campingbedarf um die Propangasflaschen zu wiegen,
Die gehen bis 25 kg !!!

Gruß Aloys.

Miniflyer-nd
26.06.2007, 19:09
Hy Aloys,

mit einer kraftwaage bekommt man kräfte, aber nicht die schlagartig auftretenden Impulse wie bei einer landung....die kann man nur mit definiert aufprallenden massen simulieren.
Viele grüße
Hank

FamZim
26.06.2007, 23:35
Hi

Wo sind denn die Impulse bei :
Weichen Gummireifen !
Der Landewiese !
Den nachgebenden federnden Fahrwerksbeinen ???

Gruß Aloys.

hoetzinger
27.06.2007, 09:44
Hallo,

ich habe gestern begonnen zu Zeichen (Konstruieren). Innen habe ich Radien eingefügt (R4) Brauche ich da aussen auch welche ?

Wenn ich ein geschlepptes Ferderbein verwende ist die Belastung doch auch schon mal viel geringer, oder ?

Danke auch mal für eure Infor und Unterstützung.

Stefan

Miniflyer-nd
27.06.2007, 13:07
Hi

Wo sind denn die Impulse bei :
Weichen Gummireifen !
Der Landewiese !
Den nachgebenden federnden Fahrwerksbeinen ???

Gruß Aloys.

Wenn da mal 10kg runter"knallen" dann dämpft das gummi nicht wirklich viel. Frontal- und seitenschläge (mauselöcher, übergang runway-gras etc.) werden DIREKT auf die mechanik weiter geleitet. Und die 10mm federweg von den "üblichen" haxen sind zwar n netter ansatz, aber nicht wirklich das was man unter ner vernünftigen Fahrwerksdämpfung versteht....
Geschleppte fahrwerke helfen, geben aber seitenhiebe auch direkt (plus torsionskomponente) weiter.
Viele grüße
Hank

FamZim
27.06.2007, 20:20
Hallo Hank

Ich weiß das so einiges auf das Fahrwerk zu kommt bei der Landung, und habe meines auch weiter verstärkt.
Das ist aber nicht zu vergleichen mit einem ungedämpften Aufschlag.
Mein Fahrwerk muß ein 19 kg schweres Modell tragen .
Die Federbeine am Hauptf. federn erst ab 10 kg, haben dann 4 cm Weg und halten dann über 30 kg.
Habe sie trotzdem bei (fast) Abstürzen schon zweimal ruiniert.
Mal ein Bild zum Größenvergleich.

83074

Links Bugrad, mitte 15 kg Giezendanner mit 100mm Rad und dann ein Haubtfahrwerk von der 4 meter P61 !
Die Federrohre sind 20 mm Durchmesser- Steckungsrohre, und verbiegen oben, oder knicken ab.
Die Aluwinkel verbiegen und die Mechanick auch.
Biß auf die Winkel ist jetzt alles verstärkt.

Gruß Aloys.

hoetzinger
28.06.2007, 08:21
Hallo Aloys,

des muss ich schon mal loswerden. GEIL. Schaut gut aus. Mir gefällt es wenn jemand selber denkt und dann auch noch so was feines rauskommt.
Ist da bei dem großen FW vielleicht die bremse schon drin (oder vorgesehen) ?

Gruss Stefan

P.S. mein 2ter GehäusePrototyp von meinem FW kommt morgen auf die Maschine :-) ich stelle heute noch ein Bild online.

hoetzinger
28.06.2007, 09:07
nun habe ich die ersten Bilder.

Und was meint Ihr ??

FamZim
28.06.2007, 09:41
Moin

Das sieht ganz schön Massiv aus . Fräst Du es aus Vollmaterial ??
Bei mir sind die Seitenteile Baumarktalu, Festigkeit etwa 100N/mm² .
Aus Winkeln 40 mal 40 mm 3 dick.
Die biegen sich beim Cresch ganz schön, und müssen dann gewechselt werden.
Auf der anderen Seite schlucken sie die Bewegungsenergie und schützen dadurch das Modell, da ist außer defektem Prop fast nichts dran :D
Bremsen sind noch keine drin, die würden so je 130 g wiegen, und liegen, eingefahren 35 cm hinter dem Schwehrpunkt.
Die Mechanik würde es aber auch schaffen.
Die Bremsen kann man auch aus 10 mm Blech drehen, dann braucht man kein Rohr suchen !!

Gruß Aloys.

hoetzinger
28.06.2007, 13:09
Hallo Aloys,

nein das gehäuse wird im Schichtbauverfahren(SLS- Laser-Sintern) erstellt. Ein laser verschmilzt immer 0,15mm Schichten zu einem Bauteil ---> Hinterschnitte sind kein Problem und ich kann zeichnen was ich will. Und wenn mein Gehäuse mal bricht, spuckt die Maschine ein neues aus :D

Denkst du das es zu dick geworden ist ? Das MAterial hat ein Zugdehnung von 50 N/mm2,Emodul 1500 n/mm2 und Reissdehung von 15 %
Das selbe kannich auch noch härter haben (3800 emodul).

Das was du mit deinem Winkel hast, ist genau das was ich auch bezwecken will. Wenn es zu hart wird bricht das gehäuse und nicht der Flügel.

Stefan

FamZim
28.06.2007, 13:33
Hi Stefan

Hast Du so eine Maschiene wie bei " CAD+CNC" unten bei Werkstoffe ???
Bei " Fräsen war gestern " , für 25000 Euro ?

Die Materialangabe klingen nicht schlecht, das kommt auf einen Versuch an.
Die Reissdehnung 15 % klingt auch gut, so ein Material hat das Giezendanner wohl auch, jedenfals die Dehnung.
Werde aber keinen Bruchversuch machen !!!!!

Gruß Aloys.

Bernd E.
28.06.2007, 13:48
Hallo Stefan,

scheint so als hättest du die eine Lücke mit so einem Rundbogen geschlossen. Erhöht auf jedenfall die Festigkeit. Ist das Material insgesamt dicker als bei deinem Muster? Wenn du es jetzt noch schaffst die seitlichen Kräfte einzuleiten, könnte die Kiste doch hinhauen. Danach bringt nur ein Praxistest, ob das Material auf Dauer den Belastungen gewachsen ist. Ich denke einen Versuch ist es wert.

Grüße, Bernd

hoetzinger
29.06.2007, 09:08
Hallo,

nein ich habe leider keine "CAD-CNC" (Datenrein-Teileraus-Maschine) zuhause, aber ich habe 21 Maschinen zu je ca 250.000€ in der Firma stehen und ich muss schauen, das genügend Aufträge da sind.;)

Wer da mehr interesse hat (www.alphaform.de) Es ist oft günstiger die Teile so zu erstellen als zu fräsen. Wenn jemand mal was braucht und 3D Daten hat, kann sich ja mal melden.

Ich habe gestern versucht mein Bauteil zu zerstören... es hat sich verbogen, aber abgebrochen ist es nicht. Ich denke nun das es schon was wird.:cool:

Findet Ihr, das der Materialpreis von ca 40-45€ zu teuer ist ?

Was ich noch ändern muß ist, das ich die REEDschalter einkonstruieren muß. Dazu muss ich dies erst mal testen (Ich bekomme heute hoffentlich ein Lieferung von conrad). Oder Hallschalter....... ich muss noch schauen...

Dann brauche ich noch einen Anschlag im ausgefahrenen Zustand, damit ich evtl. Spiel im Getriebe egalisieren kann.
mse dran.
Wenn das fertig ist, kommt die elektronik dran, je nach dem was ich verwende.

Achja und leichter will ich auch noch werden (uhu- unter hundert gramm)


Hallo Bernd,

die "Schenkel" liegt jetzt mit einer Fläche von ca 25x15mm links und rechts am Gehäuse an. Recht viel mehr haben die andern FW auch nicht.

Da Material ist jetzt 6mm stark


P.S. Wenn das funzt, kommt dir Radbremse dran

hoetzinger
04.07.2007, 09:20
Hallo,

ich habe mal wieder was gemacht. Nun muss ich nur noch mein Endschalter integrieren (CAD-technisch, im Kopf sind sie schon eingebaut;) )

hoetzinger
11.07.2007, 08:47
Hallo Kollegas,

eine Frage zur Elektrik. Ich habe eure Super Altservo-elektronik- Idee im Forum gefunden und werde die nutzen. Nun muß ich aber damit den 12 V Motor betreiben. Wie mache ich das ? Muss ich da an jeden Augang 2 transistoren verschalten, die den Motor dann mit + und - verschalten. Oder habt ihr eine Lösung wie ich mit nur 2 Transistoren zurecht komme ?
Oder wie kann ich die Schaltung mit 12v betrieben.

Danke

hoetzinger
17.07.2007, 23:09
Ich hab den erste Prototypen :D
Einfahren in 4 Sec. Allerdings ist die Kraft nicht mehr so groß. Wenn nötig kann ich einfach den Getr. Motor wechseln und dann habe ich richtig heftig kraft. (aber 8 sec Dauer). Strom is ca 200 mA

Gewicht liegt bei 115 gr.. Viel sparen kann ich nicht mehr:( denke ich.

Masse sind 27 (60)x44x35

Stabil ist es wie die Sau. Ich werde es mal einem Freund geben, der mit sowas Erfahrung hat und der wird testen.

Und was meint Ihr ?

FamZim
18.07.2007, 10:18
Hi

Sieht soweit doch GUT aus !!
Wo sind denn die Endschalter ?
Was für eine Schnecke ist das, jedenfals keine NORMALE Gewindestange .
Mehr ne Leitspindel oder sowas ?? ( höhere Steigung ) .

Gruß Aloys.

Miniflyer-nd
18.07.2007, 11:30
Hy hoetzinger,

Das schaut doch mal gar nicht übel aus :-) Gratuliere.

4s und wenig kraft ist dann natürlich nicht ganz so erfreulich, denn gerade kraft willst du ja, und 3s transit sollten auch schon drinnen sein, zumindest bei neueren modell-typen.
Wenn ich mir den motor so ansehe dann ist genau da der "hund" begraben. Du nimmst einen der seitlich abgeflachten motoren (Speed 195 oder 250 klasse?), die aufgrund der bauart ein hundsmieses moment aufbringen. Runde motoren sind hier wesentlich besser und liefern gleichmäßiger ein höheres moment. Ich würde dir mal einen Speed 180 nahe legen, oder sogar einen Speed 260 wenn du den platz hast. Damit solltest du gut unterwegs sein in sachen kraft, und durch ein hochfahren der spannung kannst du deine zeiten auf die 3s runter bringen. Erfahrung hat gezeigt, dass durch die kurzen einsatzzeiten sogar 100% überspannung verkraftet werden ohne schaden. Damit lässt sich dann auch noch arbeiten.....

Wenn das nicht fruchtet dann gibts noch ne weitere motor-variation, die kostet dann aber ne stange geld.

Zu bildern von meinem system bin ich noch nicht gekommen, war das wochenende mit meiner besseren hälfte in Berlin und hab mir die hacken abgelaufen ;-) Ich berichte demnächst ausführlich...

Viele grüße
Hank

hoetzinger
18.07.2007, 12:52
Hallo Zusammen,

Aloys:
also die Schenke und das Zahnrad sind von Conrad (1:40) und die Microschalter sind SUper micro terra kleine (8x3x11mm) die sind im gehäuse integriert. Dadurch das ich einen Anschlag habe, egalisiert sich das geringe Spiel der Zahnrades. Und dein Tip mit dem Dioden an den Microschaltern ist absolut genial.

Zur Kraft. Ich kann mit dem Getriebe keinen Hammer mit 380 gr (Stil zum Fahrwerk hin) einfahren. Aber was wiegt ein Bein mit Rad und Bremse. 90% vom Gesamtgewicht sind ja dabei auch nicht 350 mm von der Mechanik entfernt. Ich habe einen 1m langen 6er Stahlraht in die Mechanik gesteckt und das ging noch. Auch wenn der Motor etwas belastet wurde.
Noch stärkerer Motor ist noch schwerer und das Übersetzungsgetriebe mit 1:50 (1:150) noch viel weniger.
Mein Ziel wäre ja das ganze unter 100 gr zu bekommen



Ich werde noch Bilder mit Kamera machen und Details knipsen.

Miniflyer-nd
18.07.2007, 13:29
Hy,

der 180er wiegt 16g, der 260er wiegt 28g...ich weiß ja ncht was dein motor wiegt, aber ich denk die werte ermöglichen ein ziel von 100g immer noch.
Wenn die auch zu schwach sind dann hab ich noch ne quelle mit bis zu über 4mNm drehmoment, das sind dann die motoren die ich einsetze (erster zylinder hat schon über 30kg geschoben! Damit kommt alles rausgefahren...). Kosten aber das 10fache von den mabuchi- und graupner-schmeissmotoren.....

Du bist in münchen ansässig? Da bin ich fast jeden tag. Vielleicht können wir uns ja mit unseren beiden teilen mal treffen bei gelegenheit. Gerade dein STL-teil würde mich sehr interessieren, da ich noch eine verkleidung brauchen werde, und überlege ob ich die spritzgiessen lasse oder es anderweitig machen lassen soll/selber laminiere....

Gruß
Hank

FamZim
18.07.2007, 16:45
Hallo

Ich habe mal die Stellkraft überschlagen, das hebt an 11 cm Hebel dann 1 kg ( 6 mm Stahldraht ) und das ist genau soviel wie mein großes zum Einfahren braucht.
Aber deine Räder sind leichter als 280 g und der Hebel ist auch kürzer.
Also reichen die Motoren.
Daran das Du ein Schnecken Zahnrad hast hatte ich schon nicht mehr gedacht :D bei mir sind es ja Spindeln .
Das Gehäuse kann man noch etwas abmagern wo keine großen Kräfte wirken .
Die sind nur zwischen den Befestigungslöchern und dem Lager des Hebelarmes, und auf das Drucklager der Schnecke.
Die ersten Kräfte bilden ein Dreieck, und das Drucklager hängt am gesammten Gehäuse.
Alles andere kann, ( von innen ), auf die hälfte verdünnt werden.
Dann bleibt außen alles schön grade.

Gruß Aloys.

hoetzinger
19.07.2007, 09:16
Hallo Hank,

die Motoren sind ja gut, aber was ist mit dem Getriebe (1:50 -150..) Die gibt es nicht für die Motore, oder ? Bei Conrad ist das ding fertig montiert.

Hallo Aloys,

ich habe gestern mal versucht mit den Fingern das FW aufzuhalten. No Way. Die Kraft reicht dicke aus.

Ich werde mal einen dauertest machen.. zig mal aus und einfahren und dann mal richtig dran rütteln. Und dann baue ich mir 2 Stück und teste Sie im Flieger.:)
oder was meint ihr ?

Das Bugfahrwerk muss ich dann auch noch machen, da ich da ja mehr Fahrwinkel brauche und der Servo an das FW soll.

Was wiegt den eine pneumatisches Ezfw ?


Stefan

Miniflyer-nd
19.07.2007, 10:42
Ich hab hier grad ein SpringAir 602 liegen, komplett mit 140mm federbein und 76mm robart rad spricht meine briefwaage 147 gramm...

Der aussagekräftigste test ist immer im flieger :-)

hoetzinger
19.07.2007, 11:43
An alle mutigen Modellbauer,

wer hat eine Flieger und würde das Fahrwerk gerne testen :D ?
Mein Jet ist erst im Rohbau und daher kann ich da nicht selber testen.:(

Stefan

Bernd E.
19.07.2007, 18:28
Hallo Stefan,

noch ein Tipp:

Biete doch zu den Fahrwerken gleich einfache, robuste Linearantriebe für die Fahwerkstüren mit an. Diese könnten über Spindel stark, robust und selbsthemmend sein und dabei vielleicht über die Elektronik mit verschaltet werden.

Grüße, Bernd

Miniflyer-nd
19.07.2007, 20:46
Pssst, nehm doch nicht alles vorweg was noch so kommt.....geduld bis september :-)

hoetzinger
20.07.2007, 08:12
Hallo Unterstützer !!

ich habe gestern mal ausführlich getestet. Fahrwerk funktioniert einwandfrei.
Kraft ist ausreichen (8er Alurohr 1m und aussen einen Schraubenzieher).
Geschindigikeit ist auch gut (3 Sec).
Dann habe ich mal mit dem Hammer darauf rumgeklopft--> alles ok und Fahrwerk funktioniert, keine Schäden--------:)

:( ABER--- Wie schon von einige Kollegen befürchtet ist das Gehäuse doch zu windig (labil). Wenn ich das Alurohr nehme und daran rumbiege macht das Gehäuse auf. so ca 0,2-0,3 mm. Jetzt habe ich eine Wirkung, ähnlich wie einer Federung. Das gehäuse ist nicht kaputt zu bekommen, da es ja nachgibt (da gibt es doch ein Sprichwort, der Klügere gibt nach..).:mad:

Jetzt werd ich doch umdenken müssen.... für Flieger bis 6 Kg ist es super, aber mein Jet wird weit mehr wiegen (<12kg).
Ich denke an ein Alugehäuse. Allerdings kann man die Aufnahme der Microschalter nur schwer darstellen.....

Schade, aber ich gebe nicht auf.

Stefan

P.S. ich habe ein Video von meinen Tests gemacht (versuch, da es schwer ist zu filmen undden Schalter zu betätigen) werde es die Tage reinsetzen

Miniflyer-nd
20.07.2007, 13:47
Hy,

das mit den schaltern ist kein thema. Hmmm, verrate doch mal was für eine kiste du baust. Ich hab da so ne idee *ggg*

Das das plastik nicht der weißheit letzter schluss ist siehst du bei den eurokit. Die plastiklichen haben nie wirklich das gehalten was draufstand, zumindest bei rauherem betrieb....Alu hat halt ne wesentlich höhere packungsdichte und ist somit auch festigkeitstechnisch sehr überlegen.

Ich schick dir gleich mal ne PM...

Viele grüße
Hank

hoetzinger
24.07.2007, 08:39
Ich hab neue GEHÄUSE... diesemal aus Aluminiumverstärktem Material.

Die sind zwar nicht so stabil wie Alu-gefrässt, aber ich denke, das es für meinen zweck (10 Kg) reicht.

Ich werde das Ganz selber testen und dann schauen wir weiter.

Stefan

hoetzinger
27.07.2007, 08:16
Hallo Kollegas,

ich wollte nur kurz sagen, das wenn jemand mit desn Subminiaturschaltern abreitet, er diese nicht mit sekundekleber einkleben darf. Ersten ist die gefahr groß, das was verklebt, zum zweiten krichen die dämpfe in den Schalter und belegen die kontakte, so das nix mehr funktioniert !!!! Ist mir passiert 2mal schon und ich habe mich gewundert was da los ist.
Stefan

Miniflyer-nd
27.07.2007, 10:07
Hmm, sekundenkleber hab ich oft genommen, noch nie ein thema gewesen. Man muss nur den sehr dickflüssigen nehmen, und ich arbeite dann auch nocch mit aktivator sobald die position passt....
Aber danke für die info, dann werd ich die dünneren erst gar nicht anfassen :-)

Bernd E.
27.07.2007, 17:58
Hallo Stefan,

hast du mal ein Bild von der verstärkten Version?

Grüße, Bernd

hoetzinger
30.07.2007, 15:49
Hallo Bernd,

kommt bald. Ich muss nur noch den letzten Stand der Daten bauen lassen und dan bei Conrad Teile kaufen.

Ich hab übrigens schon das Bugfw gezeichnet . guckst du

Stefan

wurpfel
01.08.2007, 14:27
hi Leutz

euer ansatz ist sehr interessant!
ich möchte für mehrere grosse Emodelle möglichst scalelike fahrwerke bauen. es wird elektrisch mit einer spindel gelöst. um den motor anzusteuern verwende ich die methode der elektrischen fensterheber beim auto... ohne endkontakte! ein mikroprozzi misst den strom, steigt er über einen bestimmten wert wird abgestellt. das verhindert gegrillte motoren und leere akkus.. da noch etwas rechenleistung übrig ist lässt sich gleich ein doorsequencer integrieren und die einziehgeschwindigkeit und -reihenfolge SWmässig beeinflussen. das ganze ist auf lochraster aufgebaut, nutzt einen ATt13L mit einer leistungsendstufe. damit kann ein/aus-gefahren und zwei servos/beleuchtungsLED geschaltet werden.

bei bedarf werde ich dafür eine nachbauanleitung und ev. geproggte käfer anbieten.

von der mechanischen seite her kommt ein ausgebuchster KS-klotz zum zug.
das verriegeln des einziehmechanismus erfolgt vorbildähnlich mit einem knickgelenk.. so kann ein aufnahmetyp mit verschiedenen beinen kombiniert werden.

hoetzinger
10.08.2007, 17:51
Hallo Leute,

Projekt lag wegen Geldmangel etwas auf Eis, aber ich bin an den ersten 4 Fahrwerken dran. Die Funktionieren und sind stabil genug. Die Anschraubpunkte sind genau das wo die Eurokit (oder wie die mit dem Plastikgehäuse heissen) :D

Sobald ich vom Urlaub zurück bin gibt es Bilder. Also erst im September:D :D :D :D

Hallo Wurpfel,

das hört sich gut an und das wäre auch für mein Fahrwerk zum nachrüsten. Tue mir das doch mal was zukommen lassen ;)

Da könnte ich mir die Microschalter sparen..... Wo liegt den der Preis für die Schaltung ?. Hast du schon eine Platine ? brauchst du für jedes Fahrwerk eine eigene Elektronik ?...


Bis dann

Stefan

hoetzinger
01.09.2007, 21:02
Ich hätte da mal eine Frage. Ich würde mein FW gerne ohne endschalter benutzen. D.h. ich möchte das FW auf Anschlag fahren lassen und beim ansteigen des stromes die Spannung unterbrechen.

Sowas gibt es doch schon, oder. Wer weis dazu was ?

Danke Stefan

FamZim
03.09.2007, 22:42
Hi Stefan

Das sieht wie ein Überlastungsschutz aus, die schalten aber nach abkülung wieder ein.
Sie fordern aber auch ein absolut "sperrendes" Getriebe.
Man könnte auch eine Glübirne (2 bis 3 facher Strom) in reihe schalten, und nach 20 sek dann Elektronisch ganz aus.
Frage doch mal bei Elektronik danach, HIER schauen DIE ja kaum rein :D

Gruß Aloys.

wurpfel
10.09.2007, 14:34
psst.. ne seite vorher schauen.


rate mal wie die fensterheber beim auto funzen: keine endschalter, es wird nur der motorstrom überwacht. bei zuviel wird abgeschaltet! sowas leert den akku nicht wenn die mechanik klemmt ;)


genau dafür gibts bald einen käfer mit leistungsteil. es können noch servos mit einem integrierten doorsequenzer mitbewegt werden..

Gast_8624
10.09.2007, 21:36
Hi Wurpfel,
...sowas ist mir auch schonmal im Kopf rumgegeistert...

genau dafür gibts bald einen käfer mit leistungsteil
...selbstgestrickt, also Prozessor+Endstufe, oder IC mit allem drin aus der Automobilelektronik? (wenn es denn sowas gibt)
...super interessantes Projekt...halt uns auf dem laufenden...:)

Sushi
10.09.2007, 23:16
Hey bei den neueren Autos mag das stimmen,aber meins ist 10 Jahre alt und wenn ich da auf "hochfahren" drücke wenn die fenster schon zu sind, wird das licht dunkler...
Ich weiß,das bringt euch gerade wenig für die Fahrwerke aber irgendwie musste ich das loswerden...sorry fürs OT

LG, Björn

wurpfel
11.09.2007, 10:41
hi leutz


der fensterheberkäfer ist kaufbar bzw auf dem abbruch beschaffbar, kommuniziert wird über den störsicheren LIN- oder CANbus. was man dann benötigt ist ein servoimpuls zu LIN-übersetzer um den käfer anzusteuern..


da ich geizig bin nehme ich ne handelsübliche L293, L6205 oder L298 Hbrücke als leistungsteil und zum servoimpulse umwandeln einen ATt15. die Hbrücken besitzen einen strommessausgang und eine temperaturüberwachung als zweite sicherung.
damit kann mit einem servoimpuls ein motor (bis 60V/4A) und zwei servos als doorsequenzer genutzt werden.

hoetzinger
02.11.2007, 20:54
Hallo,

so, Hauptfahrwerk ist fertig. Nun muss ich versuchen ein Video und Bilder online zu stellen.

Also ich versuche es mal:

http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00034.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00067.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00068.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00069.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00077.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/DSC00078.JPG
http://home.arcor.de/stefan.hoetzinger/MOV00080_edited-1.wmv

Keine Angst, die Wurzelrippen werden noch aus 5mm Flugzeugsperrholz gemacht.

Und was meint Ihr ??

Daniel Loertscher
02.11.2007, 21:37
Hallo Stefan

Gut gemacht, sieht auch gut aus!
Habe jetzt eben diesen Beitrag gesehen und wiederum an 'meine Lösung' in der 2,2m Airworld-Mustang gedacht. Wenn's Dich interessiert so kannst mal lesen

Rubrik: >Fernsteuerungen, Elektronik & Zubehör,
Akkus & Ladegeräte, Hilfe gesucht oder warum geht mein Akku in die Knie?

Hast Du nun Endschalter verbaut? Konnte das auf den Bildern nicht sehen.

Gruss, Daniel

hoetzinger
02.11.2007, 21:43
Servus Daniel,

ja sind ganz kleine Endschalter. Das mit der Schaltung war mir doch zu aufwendig.

Ich schau mir gleich deinen Beitrag an.

Leider ist das FW nun etwas schwer geworden. Die Mechanik liegt bei 100 gr. aber mit Reifen und Federbein komme ich auf fast 300 gr.

Nun muss es nur noch im Jet halten (13 kg voll) dann bin ich restlos zufrieden.

Stefan

Daniel Loertscher
02.11.2007, 21:49
Hallo Stefan

Bemüh mal am besten die RCN-Suchmaschine unter dem angegebenen Titel.
Der Beitrag ist schon älter und ich glaube dass zwischenzeitlich die
Rubrik-Titel etwas abgeändert wurden

Gruss, Daniel

hoetzinger
02.11.2007, 21:58
Hallo Daniel,

i habs gefunden. Also meine Fahrwerke benötigen ca. 200-300 mA und fahren ca 4-6 Sek.
Das bedeutet max 900 mA auf 5 Sek. das sind ca. 144 mal aus und einfahren bei einem 360 mA Lipo (3 zellig).

Ich denke von den Werten ist es gut. Was mich interresiert ist die Stabilität und die Betriebssicherheit.

Hast deinen Flieger noch ?

Stefa

Kurt Wächter
02.11.2007, 22:00
hallo zusammen
Max Schilt, Mitglied der helvetischen Scalemannschaft hat für sein Wettbewerbsmodell nebst einem 90 ccm Reihenviertakter auch ein elektr. EZFW ohne Endschalter bzw.mit Endschaltung nach dem Wurpfel'schen Prinzip gebaut. An einem Seminar hat er darüber berichtet. Näheres unter Google Max Schilt Schweiz.

Gruss
Kurt

hoetzinger
02.11.2007, 22:18
Hallo Kurt,

ich habe gegoogelt, daber nix über des Fahrwerk gefunden.
Hilf mir mal.

Stefan

Daniel Loertscher
02.11.2007, 23:55
Ich denke von den Werten ist es gut. Was mich interessiert ist die Stabilität und die Betriebssicherheit.

Hast deinen Flieger noch ?

Stefa

Ja genau, dies war auch für mich d a s Kriterium! Und mit Deinen Werten/ Angaben wäre ich auch höchst zufrieden. Aber eben, so einfach scheint dies nicht realisierbar... Der Flieger ist fertig gebaut, wartet jedoch noch auf den Erstflug.

@Kurt: Mein Fahrwerk wurde auch vom Max Schilt umgebaut.

Grüsse, Daniel

hoetzinger
03.11.2007, 08:46
Dann erzählt mir doch was Max da macht, baut er Endschalter ein ? oder nicht. Sind die Mechaniken von Giezendaner ? Habt Ihr ein Bild ?

Danke.

Rusty
04.11.2007, 16:46
Hallo Stefan,
nicht schlecht dein Fahrwerk. Vor allem die Geschwindigkeit ist interessant.
Welchen Motor verwendest du?
Bert

FamZim
04.11.2007, 23:00
Hallo Stefan

Es sieht ja sehr solide und stabiel aus !!
Wie stark ist denn die Federung ?? , hält sie die 13 kg Maschiene aus ??

Gruß Aloys.

hoetzinger
05.11.2007, 10:31
Grias euch,

also der Motor ist ein Getr. Motor von Conrad. Ist richtig klein, aberr eicht. Falls die Kraft nicht reichen sollte gibt es in der selben Baufrom eine andere Übersetzung, die langsamer, aber viel kräftiger ist.

Aloys:
ich denke schon, ich habe die Ferdern der Org. Federbeine genommen und meine dementsprechend sogar etwas stärker gemacht (Hebelarm geändertn und dickerer Draht)

Stefan

Daniel Loertscher
05.11.2007, 20:48
Hallo

Hier noch das Bild vom 'käferbestückten' Elektromotor.
Wie gesagt, Max Schilt hat den Umbau vorgenommen, doch, als 'Nicht-
Elektronikexperte' hätte ich selbst gerne gewusst, um was es sich bei den eingelöteten Teile handelt.
Sind es diese, die mir meinen 2400 mA Akku in kurzer Zeit soweit entladen, dass kein Einziehvorgang mehr möglich ist?

Gruss, Daniel

Bernd E.
05.11.2007, 21:50
Hallo Daniel,

habe vorhin gerade mal deine Artikel über das in deiner Mustang eingebauten E-Fahrwerks gesucht. Aber leider nicht so viel Infos gefunden.

Die "Elektronik" in deinem Bild sieht nach reiner Funkentstörung aus, die erhält jeder Bürstenelektromotor. Das verhindert eine Verschlechterung der Empfangsleistung. Die Ausführung allerdings, birkt schon einige Gefahren im Hinblick auf Kurzschluss.

Die schnelle Entleerung der Akkus zeigt einen eklatanten Fehler auf, nur durch einige Ein- und Ausfahrvorgänge wird ein Akku nicht so schnell leer.

Hast du mal Bilder von deinen Fahrwerken an der Mustang?

Grüße, Bernd

Daniel Loertscher
06.11.2007, 21:30
Die schnelle Entleerung der Akkus zeigt einen eklatanten Fehler auf, nur durch einige Ein- und Ausfahrvorgänge wird ein Akku nicht so schnell leer.

Hast du mal Bilder von deinen Fahrwerken an der Mustang?

Hallo Bernd

Ja, denke auch das da etwas nicht so ist wie es sein sollte.
Was würde helfen? Bild von den Fahrwerksbeinen mit angeflanschtem Motor oder Skizze von der Verkabelung?
Müsste allerdings etwas Zeit haben, da ich da einiges ausbauen müsste.

Gruss & danke für Dein Interesse! Daniel

Bernd E.
06.11.2007, 23:24
Hallo Daniel,

die Bilder wären hauptsächlich zur Befriedigung der Neugier. Sorry:rolleyes:

Aber eine Überprüfung deinerseits der Spannung am Motor beim Ein- und Ausfahren, sowie die Gängigkeit aller beweglichen Teile wäre schon mal hilfreich. Die Bilder zeigen vielleicht auch eine Schwachstelle, helfen aber erstmal die Konstruktion zu begreifen, wonach ein Fehler besser einzugrenzen ist. Tatsächliche Mängel wie Kriechströme, Kurzschlüsse und schwergängige Mechanik ist durch Fotos natürlich nicht beizukommen.
Sollte bei der Spannungsmessung ein starker Einbruch angezeigt werden, kann zumindest von Kurzen, oder einem defekten Akku ausgegangen werden. Schon mal einen anderen Akku Versuchsweise benutzt, oder den jetzigen mal durch einen Messzyklus geschickt?

Dann sind technische Daten noch gut. Wie z.B:

-Versorgungsakku
-verbauter Motor mit Leistungsdaten
-Gewicht des zu bewegenden Fahrwerks
-die Zeit in der dein 2400mAh Akku entladen wird bzw. die Anzahl der Schaltvorgänge
-wie wird geschaltet usw.

Um nur einige zu nennen. Danach kann dann auf die Fehlersuche gegangen werden.
Nur so viel sei schon mal bemerkt:
Diese kleinen Motoren können niemals bei normaler Leistungsaufnahme einen derartigen Stromverbrauch indizieren. Nehmen wir einen maximalen Strom an den kleinen Motoren von 500-1000 mA an. Das wären dann gute 1-2 Stunden Dauerbetrieb.

Nun warten wir mal auf weitere Angaben.:D

Grüße, Bernd

Noch wichtig: Dimensionierung der Versorgungsleitungen! Mit Klingeldraht hättest du auch einen schönen Stromfresser

Gast_8624
07.11.2007, 00:00
Hallo Daniel,
ich schließe mich der Neugier an :D .
Wie hat der Max Schildt die Elektronik gelöst?

hoetzinger
07.11.2007, 22:57
Hallo Zusammen,

also so weit ich des erkennen kann, sind da nur 2 Entstörkondensatoren und 2 Dioden, damit der Motor wieder anlaufen kann. So funzt meine auch.
Obwohl wenn ich esgenau anschaue, dann sind die 2 Dioden auch nur zum entstören da, sonst müßten Sie parallel zum Endschalter liegen. Also nicht so wie meines.
Die Idee habe ich von Aloys, also nix von mir

Oder ??

Bernd E.
22.11.2007, 18:09
Hallo Stefan,

kannst du mal sagen was der Getriebemotor so sagt?
Tauscht du noch?
Welchen genau hast du von Conrad verwendet? Welche Übersetzung bei welcher Spannung?
Ich suche noch nach einem für meine Fowlerklappen. Da habe ich mir so was auch vorgestellt.

Grüße, Bernd

hoetzinger
26.11.2007, 15:22
Hallo Bernd,

scha mal bei Conrad auf der Homepage unter:
GETRIEBEMOTOR 1:50 TYP 20G

gibts in 1:50, 1:150 und 1: 380
12 V

Ich habe mein Bug-Fahrwerk auch bald fertig, mit Servohalter dran.

Wie gesagt baue ich zur Zeit meinen Jet und da wird alles eingebaut und getestet. Ich habe auch die Teile für ein 2tes Fahrwerk da. Also wenn alles funzt kann man über "tauschen" reden.;)



Stefan

Bernd E.
26.11.2007, 15:46
Hallo Stefan,

Danke!;)

Den mit 1:50 hatte ich auch schon ins Auge gefaßt. Bei höherer Übersetzung kann man ja sonst Kaffee holen gehen, bis der Fertig ist.

Kann man dein Fahrwerk auch auf 100° fahren?
Nimmst du 12 Volt oder weniger für den Getriebemotor?
Der soll ja von 4-12 Volt gehen. Käme der Anwendung mit Kopplung an eine Doppelstromversorgung ja sehr entgegen.

Grüße, Bernd

Miniflyer-nd
27.11.2007, 19:27
Bernd,

ich habe für so was ähnliches mal einen spindeltrieb gebaut der zudem auch noch aussieht wie ein hydraulikzylinder. Das hier ist der prototyp, die ersten "scharfen" werden gefräst sobald ich in der arbeit etwas mehr ruhe habe.
Das teil schiebt ca 30kg, verriegelt in jeder position und fährt von anschlag auf anschlag in 3 sekunden.

Viele grüße
Hank

Miniflyer-nd
27.11.2007, 19:32
Das erste Hawe ist auch schon umgebaut, und zieht den 130mm Socken der Corsair meines Vaters in ebenfalls knapp 3 sekunden in den schacht. Weitere einheiten für meine F-15 sind schon im aufbau, die ersten teile liegen schon da....

Viele grüße
Hank

FamZim
27.11.2007, 21:07
Hallo Hank

Sieht SUUUPER aus !!
In 3 Sek ? wie fiele cm ?? und an welcher Spannung ??

Gruß Aloys.

Bernd E.
28.11.2007, 01:01
Hallo Hank,

sieht wirklich edel aus so ein Linearantrieb!
Aber unsereiner muß halt Modellschustern.;)

Dem schließe ich mich an:


Hallo Hank

Sieht SUUUPER aus !!
In 3 Sek ? wie fiele cm ?? und an welcher Spannung ??

Gruß Aloys.

Grüße, Bernd

Miniflyer-nd
28.11.2007, 09:44
Hallo Aloys,

der zylinder hat in der ausführung 60mm hub (20mm/s). Betrieben wurde er an 6V stabilisiert und 5 zellen direkt. Er läuft aber auch an 4 zellen direkt super, braucht etwas über 3,5s und schiebt halt nicht ganz so viel. Reicht aber immer noch um alles an nem flugmodell irgendwohin zu bewegen :-)

Das fahrwerk läuft an 4 Zellen sehr zuverlässig, an 3 auch noch wenn der socken nicht so schwer ist (momentan 230g an nem hebel von geschätzen 200mm!). Stromaufnahme am Fahrwerk nominal 0,8A (1,3A Spitze).

Vom zylinder hab ichs noch nicht gemessen, ich denke aber auch dies wird die 2A nicht knacken.

Viele grüße
Hank

PS: das sind auch alles die modellgeschusterten teile, die großteils auf ner kleinen emco mit fräsaufsatz entstanden sind :-)

Gast_8624
28.11.2007, 18:38
Hallo Hank,
super Entwicklungsarbeit, du hast bereits einen Prototypen der erprobt ist und funktioniert :)

Als Maschinenbauer trau ich mir den mechanischen Teil schon zu, trotzdem ein par Fragen:
-welches Gewinde, wie sieht die Mutter aus...
-ist das "Schiebeteil" das was aus dem Rohr heraus schaut...
-wie ist das geführt...
-wie ist die Ankopplung auf der Motor/Fahrwerksseite gelöst...

Tja, und dann der für mich schwierigere Part der elektrischen Ansteuerung:
-mit welcher Elektronik überhaupt ansteuern...
-Drehrichtungsumkehr...
-was passiert in den Endlagen, wie wird abgeschaltet...

Wenn du bereit wärst hier ein wenig aus dem "Nähkästchen" zu plaudern wär das toll.

Miniflyer-nd
29.11.2007, 08:11
Hallo Rolf,

ein wenig aus dem nähkästchen plaudern kann ich gerne, aber alles verraten kann ich leider nicht. Das teil wird demnächst serienmäßig von einer kleinen firma produziert und vertrieben, und die konkurrenz schläft nie und liest mit...

Zum aufbau: das "schiebeteil" ist tatsächlich das was aus dem rohr rausschaut. In der ausführung ist es nur ne alustange, scharf wird es ein aufbau mit edelstahloberfläche sein in den vorne ein beliebiges ansteuerungsbauteil gesetzt werden kann (gabel- bzw kugelkopf). Geführt wird über eine enge passung mit o-ring.
Gewinde und mutter sind variabel, da kommt rein was den anforderungen (verfahrzeit, kraft, weg) am besten genügt.
Die spindel ist seperat gelagert und aufgehangen, und wird vom motor über einen mitnehmerflansch mitgenommen.

Die elektronik hat mich fast 1 jahr tüftelei in viele (falsche?) richtungen gekostet und ist sicher das "herzstück" des systems...
Bei meiner ausführung bin ich auf eine zwangsbremsung angewiesen, komme also nicht mit einer einfachen endschalter-abfrage aus. Hat aber den vorteil das ich bis auf 1/10 genau die endlage positionieren kann; dort ist der motor nach abgeschlossener zwangsbremsung dann völlig stromlos. Gesteuert wird über einen mehrpoligen bus mit dem ich bis zu 3 systeme (=3 einheiten) betreiben kann. In der nächsten ausbaustufe ist eine möglichkeit zum einstellen der geschwindigkeit geplant...

Viele grüße
Hank

Gast_8624
29.11.2007, 17:56
Hallo Hank,
ich verstehe schon wenn du die Feinheiten hier, aus den eben genannten Gründen, nicht preisgeben willst, gerade deswegen vielen Dank für die Infos, das hilft schon.

Die Mechanik ist für mich überschaubar, nicht aber die Elektronik.
Bus (CAN-Bus?) ist ja nur die Übertragungsstrecke der Sollwerte vom Empfänger zur "eigentlichen Elektronik".

Zwangsbremsung erfordert eine wegabhängige Information an die Steuerung zur Erkennung der Endlagen.
Mechanische Endschalter, Reed-Kontakte oder Hall-Elemente und all so ein Gedöns :rolleyes: mag ich nicht.
Meine Vorstellung ist hier die einfache Lösung wie bei Fensterhebern im Auto. In Post #60 beschreibt WURPFEL das Prinzip. Der E-Motor läuft mechanisch auf Anschlag, die Stromüberwachung erkennt den Stromanstieg und schaltet ab. Neues anlaufen des Motors geht nur über eine Logik in umgekehrter Drehrichtung(Brückenschaltung?). Die IC's dazu gibt es (schreibt Wurpfel).

Das hört sich alles logisch und einfach an. Für mich ist so etwas alleine nicht realisierbar, dazu versteh ich von Elektronik zu wenig.

Ein solches System über eine BUS anzusteuern, mit dann noch 3 verschiedenen Parametern für 3 Einheiten , das ist suuuper.

Halt uns auf dem laufenden wann es das wo zu kaufen gibt.

Miniflyer-nd
30.11.2007, 17:06
Hy Rolf,

die abschaltung über einen mechanischen endanschlag hat einen riesen nachteil: er reagiert träge. Im auto hast du "sehr langsam" fahrende scheiben die in einen elastischen gummi laufen. Der anstieg des stroms ist also recht langsam.
Bei unseren mechaniken, die >im verhältniss< (!!) wesentlich schneller fahren, und dann auf einen mechanischen stopp rasseln.
Hier rast der strom schlagartig hoch, und bis die elektronik reagiert und die kinetische energie abgebaut ist hat sich das system schon festgefahren. Das drehmoment reicht dann nicht um den block wieder zu lösen...
Wenn man den anschlag elastisch gestaltet wie im KFZ dann leidet die positioniergenauigkeit enorm.

Das sind zumindest meine erfahrungen...

Viele grüße
Hank

Daniel Loertscher
02.04.2008, 21:41
Hallo Daniel,

die Bilder wären hauptsächlich zur Befriedigung der Neugier. Sorry:rolleyes:

Aber eine Überprüfung deinerseits der Spannung am Motor beim Ein- und Ausfahren, sowie die Gängigkeit aller beweglichen Teile wäre schon mal hilfreich. Die Bilder zeigen vielleicht auch eine Schwachstelle, helfen aber erstmal die Konstruktion zu begreifen, wonach ein Fehler besser einzugrenzen ist. Tatsächliche Mängel wie Kriechströme, Kurzschlüsse und schwergängige Mechanik ist durch Fotos natürlich nicht beizukommen.
Sollte bei der Spannungsmessung ein starker Einbruch angezeigt werden, kann zumindest von Kurzen, oder einem defekten Akku ausgegangen werden. Schon mal einen anderen Akku Versuchsweise benutzt, oder den jetzigen mal durch einen Messzyklus geschickt?

Dann sind technische Daten noch gut. Wie z.B:

-Versorgungsakku
-verbauter Motor mit Leistungsdaten
-Gewicht des zu bewegenden Fahrwerks
-die Zeit in der dein 2400mAh Akku entladen wird bzw. die Anzahl der Schaltvorgänge
-wie wird geschaltet usw.

Um nur einige zu nennen. Danach kann dann auf die Fehlersuche gegangen werden.
Nur so viel sei schon mal bemerkt:
Diese kleinen Motoren können niemals bei normaler Leistungsaufnahme einen derartigen Stromverbrauch indizieren. Nehmen wir einen maximalen Strom an den kleinen Motoren von 500-1000 mA an. Das wären dann gute 1-2 Stunden Dauerbetrieb.

Nun warten wir mal auf weitere Angaben.:D

Grüße, Bernd

Noch wichtig: Dimensionierung der Versorgungsleitungen! Mit Klingeldraht hättest du auch einen schönen Stromfresser


Hallo alle

Nachdem die Flugsaison auch auf 100m ü.M. so langsam näher kommt, habe ich mich wieder dem besagten Fahrwerk der Mustang angenommen und kann jetzt folgende Angaben/ Messwerte liefern:

-Versorgungsakku Sanyo NiCd 2400mA, 4 Zellen

-Motoren 2x Igarashi 2430-65 von Conrad, Daten:
Nennspannung 3 V
Durchschn. Stromaufnahme 1 A
betr. Spannung 1,5 - 4,5 V
Leerlaufspannung 0,25 A

-Gewicht des zu bewegenden Fahrwerks: relativ schwer (Federbein mit Alu-
Druckguss-Schere) Muss halt ein 12kg-Vogel tragen...

Die Messdaten: (Hoffentlich richtig eingestellt & abgelesen, kann das stimmen?)

-Stromaufnahme während des Ein- und Ausfahrens: 1.09 -1.96 A
(Durchschnittlich so 1,4 A)
-beim Auffahren auf Endanschlag auf 5,8 A ansteigend, dann auf 0
abnehmend, Dauer etwa 20 Sekunden
-Dauer des Ein- und Ausfahrvorgangs ca. 6 Sek.

-Kabel sind die dickeren für Servos

Folgendes ist noch zu sagen:
'Endanschlag' ist nicht fest. Eine ca. 8mm breite Gummi-Durchführungstülle wird sukzessive gequetscht bis die Stromaufnahme ansteigt und die 'Käfer' den Strom unterbrechen. (Dioden?)
Da dies eben 20 Sek. dauert, betätige ich mit der Rad- (Rest-) Abdeckung einen Micro-Schalter der die Stromaufnahme vorher unterbricht. Dauert jetzt vielleicht 6 Sekunden bis Strom auf 0 (geschätzt). Dies wäre dann die effektive Zeit wo die Stromaufnahme so exorbitant hoch ist. Pro memoriam: Klappensequenz Mustang = Restklappen auf/ Fahrwerk raus/ Restklappen zu und umgekehrt.

Zusätzlich läuft das elektrische Heck-Einziehfahrwerk ('Giezendanner') über die gleiche Stromversorgung. Dies war bei diesem Test nicht angeschlossen.

Hoffe auf Eure Hilfe! Gruss & Dank,
Daniel

Daniel Loertscher
02.04.2008, 21:47
Hier noch ein Bild des Fahrwerks:

Edit: Man sieht gleich noch das Gehäuse mit den beiden Microschalter, mit denen per Servo die Umschaltung vorgenommen wird.

Bernd E.
07.04.2008, 01:30
Hallo Daniel,

ich versuche mal eine Analyse:


Hallo alle

Nachdem die Flugsaison auch auf 100m ü.M. so langsam näher kommt, habe ich mich wieder dem besagten Fahrwerk der Mustang angenommen und kann jetzt folgende Angaben/ Messwerte liefern:

-Versorgungsakku Sanyo NiCd 2400mA, 4 Zellen

-Motoren 2x Igarashi 2430-65 von Conrad, Daten:
Nennspannung 3 V
Durchschn. Stromaufnahme 1 A
betr. Spannung 1,5 - 4,5 V
Leerlaufspannung 0,25 A

4 Zellen Nicd haben voll ca. 5,2-6 Volt, überlast für den Motor! Leerlaufspannung 0,35 A???



-Gewicht des zu bewegenden Fahrwerks: relativ schwer (Federbein mit Alu-
Druckguss-Schere) Muss halt ein 12kg-Vogel tragen...

Wie schwer ist relativ schwer?? Länge des Fahrwerks vom Drehpunkt bis zur Radnabe?


Die Messdaten: (Hoffentlich richtig eingestellt & abgelesen, kann das stimmen?)
Möglich ist alles, wir waren ja nicht dabei.



-Stromaufnahme während des Ein- und Ausfahrens: 1.09 -1.96 A
(Durchschnittlich so 1,4 A)
-beim Auffahren auf Endanschlag auf 5,8 A ansteigend, dann auf 0
abnehmend, Dauer etwa 20 Sekunden
-Dauer des Ein- und Ausfahrvorgangs ca. 6 Sek.

Sieht so aus als wenn du den Motor mehrfach überlastest! Warum nimmt der Strom wärend des blockierens ab? Motor schon hinüber? Besonders die Blockierstromaufnahme und die Folgen eines auf Stillstand gebremsten Motors über so eine lange Zeit wird nicht lange gutgehen!
Ist hier eigentlich ein Motor oder beide Motoren genannt??
Ich denke die Motoren haben durch die ständige Überlast schon einen verbrannten Kommutator.



-Kabel sind die dickeren für Servos

Folgendes ist noch zu sagen:
'Endanschlag' ist nicht fest. Eine ca. 8mm breite Gummi-Durchführungstülle wird sukzessive gequetscht bis die Stromaufnahme ansteigt und die 'Käfer' den Strom unterbrechen. (Dioden?)
Da dies eben 20 Sek. dauert, betätige ich mit der Rad- (Rest-) Abdeckung einen Micro-Schalter der die Stromaufnahme vorher unterbricht. Dauert jetzt vielleicht 6 Sekunden bis Strom auf 0 (geschätzt). Dies wäre dann die effektive Zeit wo die Stromaufnahme so exorbitant hoch ist. Pro memoriam: Klappensequenz Mustang = Restklappen auf/ Fahrwerk raus/ Restklappen zu und umgekehrt.

Das dauert zu lange!!


Zusätzlich läuft das elektrische Heck-Einziehfahrwerk ('Giezendanner') über die gleiche Stromversorgung. Dies war bei diesem Test nicht angeschlossen.
Auch mit Servoklingeldraht? Die oben genannten Ströme sind zuviel für die Servoleitungen, besonders bei häufigen Betätigungen zum Testen. Wie sollen die Zuleitungen beim Giezendanner ausgeführt sein?


Hoffe auf Eure Hilfe! Gruss & Dank,
Daniel

Sorry für die kurzen knappen Kommentare, es ist schon etwas spät. Aber nochmal, ich denke die Motoren werden hier überlastet bzw. sind schon kaputt. Gerade bei den kleinen Motoren muß auf ein Betrieb in den vorgegebenen Parametern geachtet werden (Volt und Strom). Überlast geht hier sofort in die Zerstörung der kleinen Motoren ein. Es gibt zu wenig Masse um die Wärme abzuführen bzw. zu speichern. Diverse Ein- und Ausfahrtests haben die Motoren schon irreparabel geschädigt. Austausch gegen Stärkere ist wohl notwendig. Ich beziehe mich da auf deine Angaben zu den Motoren. Sonst verlinke nochmal die Original Motorendatenblätter.

Der Aufbau des Fahrwerks und der Mimik ist durch das Foto leider nur schwer zu erahnen. von daher kann hier auch kein Verbesserungsvorschlag gemacht werden.

Grüße, Bernd

Daniel Loertscher
07.04.2008, 19:00
Hallo Daniel,

ich versuche mal eine Analyse:



4 Zellen Nicd haben voll ca. 5,2-6 Volt, überlast für den Motor! Leerlaufspannung 0,35 A???


Wie schwer ist relativ schwer?? Länge des Fahrwerks vom Drehpunkt bis zur Radnabe?
Möglich ist alles, wir waren ja nicht dabei.


Sieht so aus als wenn du den Motor mehrfach überlastest! Warum nimmt der Strom wärend des blockierens ab? Motor schon hinüber? Besonders die Blockierstromaufnahme und die Folgen eines auf Stillstand gebremsten Motors über so eine lange Zeit wird nicht lange gutgehen!
Ist hier eigentlich ein Motor oder beide Motoren genannt??
Ich denke die Motoren haben durch die ständige Überlast schon einen verbrannten Kommutator.


Das dauert zu lange!!
Auch mit Servoklingeldraht? Die oben genannten Ströme sind zuviel für die Servoleitungen, besonders bei häufigen Betätigungen zum Testen. Wie sollen die Zuleitungen beim Giezendanner ausgeführt sein?


Sorry für die kurzen knappen Kommentare, es ist schon etwas spät. Aber nochmal, ich denke die Motoren werden hier überlastet bzw. sind schon kaputt. Gerade bei den kleinen Motoren muß auf ein Betrieb in den vorgegebenen Parametern geachtet werden (Volt und Strom). Überlast geht hier sofort in die Zerstörung der kleinen Motoren ein. Es gibt zu wenig Masse um die Wärme abzuführen bzw. zu speichern. Diverse Ein- und Ausfahrtests haben die Motoren schon irreparabel geschädigt. Austausch gegen Stärkere ist wohl notwendig. Ich beziehe mich da auf deine Angaben zu den Motoren. Sonst verlinke nochmal die Original Motorendatenblätter.

Der Aufbau des Fahrwerks und der Mimik ist durch das Foto leider nur schwer zu erahnen. von daher kann hier auch kein Verbesserungsvorschlag gemacht werden.

Grüße, Bernd

Hallo Bernd

Danke schon mal 'für die Mühe zu später Stunde'!

Versuche mal einiges zu klären:

-Länge Fahrwerk von Drehpunkt bis Nabe = 255 mm, Rad Du-Bro 102 mm

-Motorstrom nimmt während des Blockierens ab, weil die beiden (vom Kollegen meines Kolleges) aufgelöteten Elektronikteile (Varistoren?) den ansteigenden Strombedarf erkennen, heiss werden, und den Strom unterbrechen.
Da das Abschalten durch diese Varistoren (?) relativ lange gedauert hat und ich der Ansicht war, hier eine Heizung zu betreiben, habe ich zusätzlich einen durch die Rad-Abdeckklappen betätigten Micro-Schalter eingebaut. Nun sind es jeweils noch 6 Sekunden bis zum Stromunterbruch. (Vorher ca. 30 Sek.)
Zu meiner Messung:
Die Angaben beziehen sich auf die zwei Hauptfahrwerke (also Stromverbrauch von zwei Motoren) excl. Giezendanner Heck-Fahrwerk welches nicht angeschlossen war.

-die Zuleitungen (auch zum Giezendanner-Heckfahrwerk) sind mit der gleichen Art Draht ausgeführt, wie sie auch Original -allerdings in kurzer Länge- am Fahrwerk angebracht waren. Eher etwas dicker, Durchmesser so 7/10 mm

-warum denkst Du dass die Motoren schon irreparabel geschädigt wurden? Das Ganze funktioniert ja nach all den Testläufen immer noch ohne Tadel, einzig die Stromaufnahme ist viel zu gross.
Hier noch der Link zu den Motoren:

http://www.conrad.de/goto.php?artikel=244430

Soviel für jetzt. Was möchtest Du noch wissen? Werde mal ein Fahrwerk ausbauen und ein Photo reinstellen.

Gruss & Dank, Daniel

Daniel Loertscher
07.04.2008, 20:52
Hallo

Hier jetzt die restlichen Angaben:
-Gewicht Fahrwerkbein komplett (mit Rad & wie auf Bild) 320 Gr.

Daniel Loertscher
07.04.2008, 20:57
... und Bilder der Fahrwerkskonstruktion!
Weiss nicht, wer dies für 'Airworld' gemacht hat.

Hoffe, dies bringe etwas Licht ins Dunkel...

Grüsse, Daniel

Daniel Loertscher
07.04.2008, 21:29
... und wieder montiert sieht's so aus

Edit: Uuups, hab eben gesehen dass auf dem linken Bild die untere Schwinge noch verkantet ist. Zum Glück hatte ich die Schrauben noch nicht angezogen. Aber, aber 'Herr' Maschinenmechaniker...

Bernd E.
07.04.2008, 23:31
-warum denkst Du dass die Motoren schon irreparabel geschädigt wurden? Das Ganze funktioniert ja nach all den Testläufen immer noch ohne Tadel, einzig die Stromaufnahme ist viel zu gross.

Hallo Daniel,

der obige Satz erklärt recht genau was ich denke.

Deine genutzten Motoren habe ich momentan nicht in Verwendung, weiß nur das die Sorte früher bei versuchen schnell den Geist aufgegeben haben. Die fangen dann so an zu quietschen und kreischen.

Für eine genauere Analyse hätte ich noch folgenden Vorschlag:

-Führe eine Messung des einzelnen ausgebauten Fahrwerks mit und ohne Radaufhängung durch. Teststand mit möglichst dicken und kurzen Kabeln. die Aus- und Einfahrzeit solltest du jeweils auch notieren.

Damit ermittelst du mal die tatsächlichen Belastungsströme, natürlich nur statisch und nicht im Flug. Dort ist der Strom dann nochmal höher.

Die Motoren sind für Ströme um 1 Ampere (max.) ausgelegt. Nach Überschlag und etwaigen Messfehlern überlastest du also um das 3-fache!
Besonders sorgen macht mir nach wie vor die lange Zeit bis zum Abschalten des Blockierstroms. Es kann sein das du am Motor selber eine höhere Strombelastung hast. Ich bin kein Elektroniker und weiß nicht wie der Aufbau dieser Schaltung zur Abschaltung von dir genau funktioniert.

Wo mißt du den Strom? Wie mißt du den Strom?
Eine Aussagekräftige Strommessung sollte möglichst genau am Motor erfolgen.

die schnelle Entleerung des Versorgungsakkus kann von Dauerströmen in deinem Abschaltsystem begründet sein. Es könnte ein fortwährender Strom anliegen und den Akku so zwischenzeitlich leer lutschen.
Soweit mal meine Gedanken.

Das Fahrwerk ist von Airworld??? Für welche Belastungsgröße?
Sag nochmal kurz wie das zusammenhängt.

Grüße, Bernd

Daniel Loertscher
08.04.2008, 18:42
Für eine genauere Analyse hätte ich noch folgenden Vorschlag:

-Führe eine Messung des einzelnen ausgebauten Fahrwerks mit und ohne Radaufhängung durch. Teststand mit möglichst dicken und kurzen Kabeln. die Aus- und Einfahrzeit solltest du jeweils auch notieren.

Ich bin kein Elektroniker und weiß nicht wie der Aufbau dieser Schaltung zur Abschaltung von dir genau funktioniert.

Wo mißt du den Strom? Wie mißt du den Strom?
Eine Aussagekräftige Strommessung sollte möglichst genau am Motor erfolgen.

die schnelle Entleerung des Versorgungsakkus kann von Dauerströmen in deinem Abschaltsystem begründet sein. Es könnte ein fortwährender Strom anliegen und den Akku so zwischenzeitlich leer lutschen.
Soweit mal meine Gedanken.

Das Fahrwerk ist von Airworld??? Für welche Belastungsgröße?
Sag nochmal kurz wie das zusammenhängt.



Hallo Bernd

Werde die Messung so wie Du anregst mal durchführen: Strommessung mit Bein, ohne Bein und nahe am Motor.
Bin in Sachen Elektronik (leider) auch nicht bewandert und deshalb schon etwas erstaunt, dass mir die Fachleute von dieser Art 'Schaltung' nicht vorher abgeraten haben...
Die senfgelben Teile auf den Photos sind m.E. nämlich die Missetäter, die 'Stromunterbrecher' und von mir als 'Heizung' bezeichneten Teile. Bis die nämlich heiss sind und keinen Strom mehr durchlassen, leeren sie, wie auch Du vermutest, den Akku.
Vielleicht liest da auch ein Elektronik-Sachverständiger mit und klärt uns auf. Bis jetzt hat nämlich niemand gewusst, wie die Teile überhaupt heissen... Wer kann helfen?
Zwischenzeitlich habe ich auch den Kollegen kontaktiert, dessen Bekannter den Umbau vorgenommen hat. Antwort noch ausstehend.

Ja, das Fahrwerk ist von 'Airworld', wurde mit der Mustang zusammen bestellt.
Belastungsgrösse weiss ich nicht, kenne auch nicht den Hersteller. Wie gesagt, die Mustang wiegt flugfertig ca. 12 kg.

Ursprünglich und original waren am Ende der Nut in der Fahrwerkskonsole je ein Microschalter angebracht.
Später wurde von Airworld das elektrische durch ein pneumatisches Fahrwerk ersetzt. Nach Auskunft der Leute dort hätten die Microschalter zuviel Probleme bereitet.
Und ich war immer der Ansicht es sollte möglich sein, ein zuverlässig funktionierendes elektrisches Fahrwerk herzustellen. Offenbar bin ich da einem Irrtum unterlegen: Bestätigt würde dies auch durch die Tatsache, dass einzig die CH-Firma 'Giezendanner' sich über längere Zeit im Markt halten konnte. Vorübergehend war auch die verschwunden, jetzt sind die Fahrwerke aber wieder erhältlich.
Die funktionieren jedoch zuverlässig und hier beisst sich die Katze in den Schwanz: Als Nicht-Elektroniker kann ich da nicht abschauen...

Vielen Dank schon mal & bis bald,
Daniel

FamZim
08.04.2008, 19:18
Hallo Daniel

In einem Stromkreis ist der Strom überall gleich groß (deswegen heist es ja Kreis!!!!!!).
Interessanter wäre " wann " --" welche " Spannung am Motor anliegt, um auf die Wärmeendwicklung schliesen zu können.
Die Kolektoren verbrennen haubtsächlich durch BürstenFEUER wärend des Betriebs.
Das ist bei Motorstillstand ja kaum der Fall und ein Schaden nicht so schnell zu erwarten!
Die Wärmeendwicklung trifft aber die gesammte Wicklung.

Gruß Aloys.

Daniel Loertscher
08.04.2008, 22:32
Hallo Daniel

In einem Stromkreis ist der Strom überall gleich groß (deswegen heist es ja Kreis!!!!!!).
Interessanter wäre " wann " --" welche " Spannung am Motor anliegt, um auf die Wärmeendwicklung schliesen zu können.
Die Kolektoren verbrennen haubtsächlich durch BürstenFEUER wärend des Betriebs.
Das ist bei Motorstillstand ja kaum der Fall und ein Schaden nicht so schnell zu erwarten!
Die Wärmeendwicklung trifft aber die gesammte Wicklung.

Gruß Aloys.

Hallo Aloys

Ok, ok, ich geb's ja zu:
Hab mich in der Elektrotechnik immer gelangweilt und wahrscheinlich ab und zu auch was verpasst. Oder -nach 40 Jahren nehm's mir keiner übel!- auch was vergessen...

Mess-Resultate folgen!

Gruss, Daniel

...und wie heissen jetzt die senffarbenen Stromfresser??

Bernd E.
09.04.2008, 00:50
Hallo Daniel,

die Senffarbenen "Stromfresser" sind Kondensatoren und werden in der Regel als Entstörkondensatoren für Brushmotoren zur Unterdrückung der Störung durch das Bürstenfeuer angewendet. Zwischen Plus und Minus des Motors sowie zwischen jedem Pol und dem Gehäuse.

Aber bei genauerer Betrachtung der Senfdinger in Bild 4 vom Post 103 sieht es so aus als wenn die beiden Anschlußkabel unter dem klaren Schrumpfschlauch einen kurzen über das Motorgehäuse haben!!!!!!!!!!!!!

Bitte prüf das mal mit einem Messgerät oder nur einer Lampe mit Batterie ob zwischen Gehäuse und jeder Leitung Durchgang ist. Da hätten wir dann schon dein Problem gelöst.

Für mich siehts hier im Bild so aus!

@Alois
Ich bekomme auch ein Bürstenfeuer bei blockiertem Motor ohne Drehung der Motorachse. Das geht bis zum Abbrand des Kollektors oder der Kohlen. Riecht dann wie der Volksmund sagt "elektrisch".:D


Grüße, Bernd

P.S.
Genau so eine Fahrwerksmechanik such ich noch für meine Lightning!:cry:

Daniel Loertscher
09.04.2008, 18:20
Hallo Bernd & Aloys

Habe heute Zeit gehabt mich wieder einmal mit dem Fahrwerk zu beschäftigen. Hier meine Messresultate:

>Akku 3-Zellen 1700mAh
(Test mit nur einem Motor/Fahrwerksbein)
>Stromaufnahme:
-Motor alleine: 0,14 A
-Motor angeflanscht, mitdrehendes Getriebe: 0,21 A
-mit Fahrwerksbein, Einfahren 0,94 A
-mit Fahrwerksbein, Ausfahren 0,66 A

Wenn beide Hauptfahrwerke mit dem gleichen 3 Zellen-1700er-Akku betätigt werden sollen, tut sich gar nichts. Auch nicht wenn dieser frisch geladen ist und über 4V hat.

Messresultate
>Akku 4-Zellen 2400 mAh
(Test mit 2 Motoren/ Fahrwerksbeinen)
>Stromaufnahme:
-Einfahren 0,89 A
-Ausfahren 0,83 A
-beim Auffahren auf Anschlag 2,9 A*
-Dauer des Ein- & Ausfahrvorgangs je ca. 10 Sek

* Der Microschalter unterbricht diese (hohe) Stromaufnahme nach ca. 3 Sek.

@Bernd:
Im erwähnten Bild 4/ Seite 7 sieht es tatsächlich so aus, als wären die Motor-Anschlusskabel direkt auf dem Motorgehäuse. (Kurzschlussgefahr)
Hab vorsichtshalber alles kontrolliert und dem ist nicht so.
Da ich mit durchsichtigem Schrumpfschlauch gearbeitet habe, sieht man auf dem Bild die untere Lage nicht. Habe sicherheitshalber jetzt noch eine Lage Isolierband dazwischengelegt und neu eingeschrumpft.

Gruss & Dank, Daniel

Geraldo
15.04.2008, 23:58
Habe bis hierhin mal mitgelesen, da ich mich auch mit dem Gedanken an ein Selbstbau EZF trage.

Zum Problem des Motors:

Ich tippe auf 2 Varistoren, über die jeweils eine Diode gelötet wurde. Wenn der Strom in einem Varistor zu hoch wird, erhöht dieser allmählich den Widerstand und "schaltet" praktisch ab. Das verwendet man zur Kurzschlussstrombegrenzung. Dreht man die Richtung des Stromes um, so wird der hochohmige Varistor durch die Diode überbrückt und der Motor läuft wieder.

Aber:
Der Varistor schaltet nicht komplett ab, sondern erhöht nur den Widerstand! Das bedeutet: Auch am Anschlag fliesst fleissig weiter Strom, wenn auch ziemlich wenig. Und dann ist irgendwann der Akku leer.

Aufpassen: Einen Gleichstrommotor sollte man nicht festhalten. (Rein theoretisch erhöht dieser sein Drehmoment bis zur Zerstörung.) Wenn der hier zu lange am Anschlag betrieben wird, wird der mit Sicherheit irgendwann den Wärmetot oder durch Entmagnetisierung sterben.

Auch was die Endschalter (Mikroschalter) angeht, einen Tip aus der Praxis: Die müssen unbedingt gut gekapselt sein. Da hatte ich in der Vergangenheit schon mal einige böse Überraschungen: Beim Drehen der Spindel wurde Schmiermittel vernebelt und drang in die Schalter ein. Beim Schalten entsteht jedes Mal ein kurzer Funke. Enthält das Schmiermittel Silikon (was häufig der Fall ist), dann bildet sich auf den Kontakten zusammen mit den Funken langsam Siliziumoxid. Und das ist der beste Isolator den man sich vorstellen kann => Schalter hinüber. (War ein industrieller Linearsteller)

Ausserdem prüft mal was die Endschalter an Strom abkönnen, nicht dass die Kontakte auf Dauer abbrennen.

Genug Klugschiss.


Da ich kein Mechaniker bin interessiert mich besonders der mechanische Aufbau.

Meine Idee: Ich zerlege einen Servo und entnehme dem das Poti. Damit dreht sich die Achse des Servos beliebig. Damit betreibe ich dann die Spindel. Allerdings habe ich noch keine Idee wie ich den kleinen Servo-Abtrieb mit einer Spindel verbinden kann. Habe leider keine Drehbank und keine Fräse.

Die Anwendung: Einbau in ein sehr schlankes Profil, welches keinen Platz für einen Hebel bietet.

Hatte auch schon mal eine aufziehbare Federmechanik gedacht:) :) . Da ich Elektroniker bin fasziniert mich das halt besonders. :D

Gruss
Gerald

Bernd E.
16.04.2008, 00:39
Hallo Daniel,

ist die Elektrik auf den Bildern alles was du an Steuerung hast?

Wäre damit auch mal interessant von deinem Elektriker zu erfahren was da verbaut ist.
Gerald scheint da wohl noch mehr Ahnung zu haben als ich.
Meine Kondensatoren an alten Speedmotoren sehen jedenfalls genauso aus.;)
Ich halte das ganze für nicht dauerhaltbar, wenns irgendwann brennt oder das Fahrwerk halb drinnen oder draußen bleibt gibt´s Späne beim Landen.

Ich bleib bei meinem Statement der Überlast der Motoren, mit Geralds Vermutungen gekoppelt sind die Anzeichen schlüssig.

@Gerald

Alois hat mal so eine Mechanik mit einem Servo auf Spindelbetrieb bei seinem P-61 Fahwerk gebaut. Schau mal muß hier irgendwo sein.
Als Verbindung zwischen Servoabtrieb und Spindel kannst du eine Kupplung wie im RDS Artikel im Bereich Magazin bauen.

Hier der Link:
http://www.rc-network.de/magazin/artikel_06/art_06-028/art_028-01.html

Grüße, Bernd

Elektroralf
16.04.2008, 11:00
. Offenbar bin ich da einem Irrtum unterlegen: Bestätigt würde dies auch durch die Tatsache, dass einzig die CH-Firma 'Giezendanner' sich über längere Zeit im Markt halten konnte. Vorübergehend war auch die verschwunden, jetzt sind die Fahrwerke aber wieder erhältlich.
Die funktionieren jedoch zuverlässig und hier beisst sich die Katze in den Schwanz: Als Nicht-Elektroniker kann ich da nicht abschauen...

Vielen Dank schon mal & bis bald,
Daniel

Bei den Giezendanner Fahrwerken wird das über Schleifkontakte gelöst.
Da bei der Umpolung einen kurzen enteht, sind Schottky Dioden eingelötet worden.
Ist einfach und funktioniert.

Wo gibt es diese Fahrwerke zu kaufen?
Das letzte habe ich von Yvonne aus Ersatzteilen bekommen!!!

@ Servo als Antrieb.
Da gibt es einen Fred bei den Binenjets.
Such mal unter Kabinenhaubenverschluss oder öffner.

Du kannst die Verzahnung mit eingedickten Harz abformen und dann einen Adapter herstellen.

FamZim
16.04.2008, 15:13
Hallo Gerald

Gehe hier mal auf Seite 3 und Beitrag 32 !
Da ist am Haubtfahrwerk ein Servo als Antrieb dran.
Die Elekrtonik und die Abtriebswelle sammt Poti ist raus, die dreht sowieso zu langsam :D .
Am Zahnrad welches diese antrieb, ist die Welle durch eine längere ersetzt worden, und das Lager (Plastik) einfach durchbohrt!!!
Die Spindel ( am Bugrad gut zu sehen) ist mit einer Bohrung dafür (1 cm tief) versehen und mit einer Laubsäge (dünnes Sägeblatt) eingeschlitzt (überkreuzt) .
Da kommen nur zwei Mutern drauf und werden gekontert.
Dadurch quetschen sie die Spindel auf die Welle !!
Am Bugfahrwerk ist allerdings eine vierkant Steckverbindung aus Alu drann.
Die Motor-Steuerung kann ja jeder machen wie er will.

Gruß Aloys.

Bernd E.
16.04.2008, 15:40
Hallo Stefan,

wie siehts denn mit deinem Fahwerk jetzt aus?
Ist es betriebssicher? Schon im Jet getestet?

Ein kleines Update von dir wäre ganz nett. Ist ja schließlich dein Thread.;)

Grüße, Bernd

Daniel Loertscher
17.04.2008, 21:06
Zum Problem des Motors:

Ich tippe auf 2 Varistoren, über die jeweils eine Diode gelötet wurde. Wenn der Strom in einem Varistor zu hoch wird, erhöht dieser allmählich den Widerstand und "schaltet" praktisch ab. Das verwendet man zur Kurzschlussstrombegrenzung. Dreht man die Richtung des Stromes um, so wird der hochohmige Varistor durch die Diode überbrückt und der Motor läuft wieder.

Aber:
Der Varistor schaltet nicht komplett ab, sondern erhöht nur den Widerstand! Das bedeutet: Auch am Anschlag fliesst fleissig weiter Strom, wenn auch ziemlich wenig. Und dann ist irgendwann der Akku leer.


Hallo Gerald

Jawohl, das muss es wohl sein!

...und diese Lösung ist m.E. nicht so elegant.

Nur, wie könnte man das anders machen? Anfänglich waren am äussersten Ende der Nut in den Fahrwerks-Kulissen jeweils ein Endschalter angeschraubt. Die Leute von 'Airworld' hatten diese Lösung allerdings als nicht praxistauglich erachtet und später auf Pneumatik umgestellt. Dies war auch der Grund des vorgenommenen Umbaus.
Auf dem angefügten Bild sieht man die Bohrungen für die Endschalter.

Hat niemand eine zündende Idee?

Auch bin ich der Meinung, meine mechanische Umschalterei sei nicht das Gelbe vom Ei. (Schaltergehäuse mit zwei eingebauten Mikroschaltern die von einem servogesteuerten Schlitten betätigt, bzw. umgeschaltet werden)
Ginge dies nicht auf elektronischen Wege?

Und letztlich hier noch der Link für die Giezendanner-Fahrwerke:

http://www.giezendanner-technik.ch

Grüsse, Daniel

Bernd E.
18.04.2008, 13:27
Hallo Daniel,

ich finde ja die Schaltung per Fahrtregler aus dem Auto oder Schiffbau wie Alois glaube ich am Anfang vorgeschlagen hat ganz sinnig. Dort wird dann per Endschalter und Dioden der Strom sofort gekappt und die Mimik bleibt stehen. Finde ich jedenfalls besser als langsam zurückgehender Strom.

Durch Vorwärts- und Rückwärtsfahrt dieser Regler kann also auch das Fahrwerk ein und wieder ausgefahren werden. Weiterer Vorteil ist, dass diese kleinen Regler (ich weiß Steller;)) sehr günstig sind.

Meine P-38 bekommt sowas, wenn sie dann mal weiter gebaut wird.

Grüße, Bernd

Miniflyer-nd
18.04.2008, 13:36
Was bitte spricht gegen eine endabschalter-abfrage? Das ist die beste möglichkeit direkt abzufragen wo sich ein gewisses bauteil befindet, physikalisch, nicht digital im chip. Was will man mehr? Sogar echte fahrwerke fahren auf endschalter um die positionen zu kontrollieren....

Eine halbwegs-standard industrieschalterqualität liefert ca 300000 schaltvorgänge, die sollten somit jedes modell-fahrwerk überleben....

Die schaltung empfängerseitig bzw. iniziierte kurzschlussbremse ist dann wieder ein thema für sich die nicht ohne ist.
fakt ist: eine endabschaltung über microswitch, sogar mit direkter kurzschlussbremsung, hat keinen einfluss auf die empfangsanlage. Elektronische schaltungen hauen alle rein in die RC komponenten, noch ein grund warum intairco so probleme hatte und die teile vom markt genommen hat und die servocity linearzylinder nicht für den flugmodellbau benutzt werden....
Viele grüße
Hank

Gast_8456
18.04.2008, 13:48
Bei den Giezendanner Fahrwerken wird das über Schleifkontakte gelöst.
Da bei der Umpolung einen kurzen enteht, sind Schottky Dioden eingelötet worden.
Ist einfach und funktioniert.

Wo gibt es diese Fahrwerke zu kaufen?
Das letzte habe ich von Yvonne aus Ersatzteilen bekommen!!!

@ Servo als Antrieb.
Da gibt es einen Fred bei den Binenjets.
Such mal unter Kabinenhaubenverschluss oder öffner.

Du kannst die Verzahnung mit eingedickten Harz abformen und dann einen Adapter herstellen.

Hallo,

ich hoffe, ich konnte Dir mit diesen LINK (http://www.giezendanner-technik.ch/shop/index.php?javascript_enabled=true&PEPPERSESS=d4084593cec8daedd05469c808570326&w=1024&h=738) helfen!

Geraldo
18.04.2008, 17:28
Lese ich da diverse Aversionen gegen Elektronik??;) ;)

Zunächst sollte man wissen was man genau will.

1. Wenn das EZF bei Ausfall der Versorgung eine Vorzugsrichtung (z.B. Ausgefahren) haben soll, dann wird das elektrisch schon schwieriger. Dann muss nämlich gegen eine Speicherkraft (z.B. Feder) gearbeitet werden. Das geht auch elektrisch, kostet aber im geschlossenen Zustand permanent Energie.

2. Muss das EZF Zwischenpositionen anfahren können, geht das nur mit einem Lageregler, welcher die Position genau kennt. Im Prinzip wie ein Servo. Könnte man mit einem Schieberegler wie z.B. aus einem Mischpult nachbilden: Poti aus einem Servo entfernen, stattdessen ein Linearschiebepoti angeschlossen, Spindel dran, fertig. Ich schätze mal das Poti sollte so ca. 5k Ohm bis 10kOhm Widerstand und auf alle Fälle eine lineare Charakteristik haben. Die meisten Potis an den Mischpulten sind logarithmisch. Dann kann man auch vom mech. Anschlag wegbleiben.

3. Muss nur die Endstellung erkannt werden, so kann man das auf verschiedene Weise machen:
a) mit Sensor (Hall Sonde, Schalter, Lichtschranke, Spule)
b) ohne Sensor durch Messung des Stromes des Motors. Wobei die Messung mit einer Spule im Prinzip das gleiche ist.

Ich denke es kommt bei 3 darauf an ob die Mechanik anschlagfest ist. Bei einer Spindel habe ich da so meine Bedenken. Richtig geht das nur wenn der Sensor den Anschlag erkennt, bevor dieser mechanisch erreicht ist. Eine EMK - Bremse ist leicht gemacht, man muss nur den Motor nach dem Abschalten kurzschliessen. Bei einer H-Brückenendstufe geht das ganz einfach: Ich muss nur entweder die beiden Transistoren zur Versorgung oder die beiden zur Masse gemeinsam durchsteuern. Wobei es da in der Bremswirkung Unterschiede gibt. Fragt mich nicht warum, wahrscheinlich wegen der verschiedenen Transistortypen.

Ein anderes Verfahren ist (und leider gibt es da glaube ich ein Patent drauf :( ) die Messung der Störungen des Elektromotors. Solange der sich dreht erzeugt der ein Bürstenfeuer, welches auf der Leitung messbar ist. Wird der Motor geblockt sind die Störungen praktisch weg. Dann kann man den Strom abschalten. Allerdings ist dann der Anschlag auch bereits mechanisch erreicht. (So wird das häufig bei Fensterhebern gemacht).

Gegen die einfache Lösung mit den Endschaltern spricht im Grunde nichts. Nur sollten die Schalter den Strom können.

Reed Schalter können in der Regel je nach Typ so knapp über 1 Ampere schalten. Für einen kleinen Motor kann das reichen. Vielleicht gibt es auch kräftigere Schalter mit höherer Belastbarkeit. Aber die magnetische Schaltweise und hohe Ströme, welche geschaltet werden sollen, widersprechen sich halt. Da braucht man sich nicht wundern wenn der Reed-Schalter nachher eine wundersame Selbsthaltung hat. :D

Aber mal ehrlich: jeder Servo beinhaltet eine kleine Elektronik (häufig mit Prozessor). Und erst die brushless Regler. :eek: Das muss halt nur ordentlich entstört sein.

Gruss
Gerald

Miniflyer-nd
18.04.2008, 17:44
Lese ich da diverse Aversionen gegen Elektronik??;) ;)

Zunächst sollte man wissen was man genau will.

1. Wenn das EZF bei Ausfall der Versorgung eine Vorzugsrichtung (z.B. Ausgefahren) haben soll, dann wird das elektrisch schon schwieriger. Dann muss nämlich gegen eine Speicherkraft (z.B. Feder) gearbeitet werden. Das geht auch elektrisch, kostet aber im geschlossenen Zustand permanent Energie.

2. Muss das EZF Zwischenpositionen anfahren können, geht das nur mit einem Lageregler, welcher die Position genau kennt. Im Prinzip wie ein Servo. Könnte man mit einem Schieberegler wie z.B. aus einem Mischpult nachbilden: Poti aus einem Servo entfernen, stattdessen ein Linearschiebepoti angeschlossen, Spindel dran, fertig. Ich schätze mal das Poti sollte so ca. 5k Ohm bis 10kOhm Widerstand und auf alle Fälle eine lineare Charakteristik haben. Die meisten Potis an den Mischpulten sind logarithmisch. Dann kann man auch vom mech. Anschlag wegbleiben.

3. Muss nur die Endstellung erkannt werden, so kann man das auf verschiedene Weise machen:
a) mit Sensor (Hall Sonde, Schalter, Lichtschranke, Spule)
b) ohne Sensor durch Messung des Stromes des Motors. Wobei die Messung mit einer Spule im Prinzip das gleiche ist.

Ich denke es kommt bei 3 darauf an ob die Mechanik anschlagfest ist. Bei einer Spindel habe ich da so meine Bedenken. Richtig geht das nur wenn der Sensor den Anschlag erkennt, bevor dieser mechanisch erreicht ist. Eine EMK - Bremse ist leicht gemacht, man muss nur den Motor nach dem Abschalten kurzschliessen. Bei einer H-Brückenendstufe geht das ganz einfach: Ich muss nur entweder die beiden Transistoren zur Versorgung oder die beiden zur Masse gemeinsam durchsteuern. Wobei es da in der Bremswirkung Unterschiede gibt. Fragt mich nicht warum, wahrscheinlich wegen der verschiedenen Transistortypen.

Ein anderes Verfahren ist (und leider gibt es da glaube ich ein Patent drauf :( ) die Messung der Störungen des Elektromotors. Solange der sich dreht erzeugt der ein Bürstenfeuer, welches auf der Leitung messbar ist. Wird der Motor geblockt sind die Störungen praktisch weg. Dann kann man den Strom abschalten. Allerdings ist dann der Anschlag auch bereits mechanisch erreicht. (So wird das häufig bei Fensterhebern gemacht).

Gegen die einfache Lösung mit den Endschaltern spricht im Grunde nichts. Nur sollten die Schalter den Strom können.

Reed Schalter können in der Regel je nach Typ so knapp über 1 Ampere schalten. Für einen kleinen Motor kann das reichen. Vielleicht gibt es auch kräftigere Schalter mit höherer Belastbarkeit. Aber die magnetische Schaltweise und hohe Ströme, welche geschaltet werden sollen, widersprechen sich halt. Da braucht man sich nicht wundern wenn der Reed-Schalter nachher eine wundersame Selbsthaltung hat. :D

Aber mal ehrlich: jeder Servo beinhaltet eine kleine Elektronik (häufig mit Prozessor). Und erst die brushless Regler. :eek: Das muss halt nur ordentlich entstört sein.

Gruss
Gerald

Nein keine aversion gegen elektronik, aversion gegen elektronik die meine reichweite runtersetzt.

Zu 1: mit ner spindel geht das "notausfahren" gar nicht, die verriegelt nämlich automatisch da wo sie steht. Und ohne versorgung kein drehen der spindel. Egal was die elektronik im hintergrund vermeldet....

Zu 2.: Hmm, sehr wichtig, hast du recht. Ich brauch auch so oft fahrwerke in zwischenstellungen :-)

Und bei 3: kleiner tipp...kurzschlussbremsen über transistoren, relais oder dioden ist scheisse. Da fallen immer spannungen ab, das bremst dann nicht mehr so (kleine abfälle haben da große wirkung...), und man kann sichs unterm strich ganz sparen....
Beim Speed400 bringt die dioden-kurzschlussbremsung gerade mal 50% der möglichen anhalteweg-verkürzung. Wenn schon bremsen, dann direkt.

Mal ganz ehrlich: meine testaufbauten haben weit über 1000 zyklen, vermutlich auch über 2000. Bisher habe ich 2 switches verloren, beide aus eigenem verschulden. Ansonsten halten sie die ströme ohne murren. Kommt halt auch auf die verwendeten motoren an *gg*

Viele grüße
Hank

Geraldo
18.04.2008, 23:20
Hallo Hank,

hast schon recht. ;) Wenn die Spindel eingehängt bleibt, geht die automatisch kaum noch auf. Aber es gibt auch Spindelantriebe, bei denen die Spindel ausgehängt werden kann. Für ein Modell wird sich der Aufwand aber nicht lohnen. Da nimmt man dann besser die Pneumatik.

Für eine Kurzschlussbremse brauchst du aber immer wenigstens ein Relais. Aber auch hochwertige Endstufen haben Innenwiderstände von nur noch ein paar MilliOhm. Die bremsen deutlich.

Du kannst natürlich auch kurzzeitig gegenbestromen. Das macht ein Elektromotor zwar auf Dauer nicht mit, aber für ein paar hundert Vorgänge wirds schon reichen.

Aber ich entnehme deiner Äusserung, dass du überhaupt nicht bremsen willst. Richtig?

Welche Reedkontakte sollen denn verbaut werden? Oder habe ich das jetzt falsch verstanden?

Im übrigen bremsen die bei Gleichstrommotoren eingebauten Freilaufdioden in der Brückenendstufe nicht wirklich. Die schützen nur die Anlage.

Gruss
Gerald

Miniflyer-nd
18.04.2008, 23:35
Um ehrlich zu sein, ich bremse, und zwar ziemlich krass. Direkter kurzschluss. Das ganze aber ohne relais und sonstigen schnickschnack....

Gebremst werden muss, ich habe es ohne bremse probiert und habe immer die endschalter zerstört (quetschung wegen dem nachdrehen). Die version mit dem Schalter 90° "gedreht" wie es FamZim immer schreibt gefällt mir gar nicht, da hier die positioniergenauigkeit extrem drunter leidet (vor allem bei verschiedenen lasten, da sind schon mal 2mm drinnen, und bei vielen mechaniken ist das schon grenzwertig zum sicheren verriegeln....

Meine einheiten positionieren lastunabhängig auf +/- 1/10mm. Damit kann ich leben :-)

VG Hank

hoetzinger
28.04.2008, 10:04
Hallo Zusammen,

ich habe meine "billig Version" von elektr. Einziehfahrwerken gestern mal 1/2 getestet:rolleyes:
Ich habe versucht zu strarten, musste aber abbrechen, da die Piste zu nass war. Es war mehr matsch als Wiese und meine Schuhe sanken bis zum Rand ein.
ABER mein FW hat das alles ohne murren mitgemacht. Piste war holprig, ungemäht und hatte richtig viel wiederstand.

Nun muss ich endlich mal fliegen und schauen wie es nach einer harten landung aussieht.

Stefan

P.S. Hank deine Idee und Umsetzung ist super !!

Elektroralf
28.04.2008, 15:04
Vielen Dank für den Giezendanner Link.
@ Endstellung und nachdrehen. Hier kann auch das Gewinde abgedreht werden. Einfach eine Feder als Anschlag drauf und schon zieht die Mutter bei Umkehr wieder ins Gewinde ein.
Selbst wenn der Schalter nicht abschaltet läuft halt der Motor in der Endstellung ohne Auswirkung.

Bernd E.
28.04.2008, 15:47
Vielen Dank für den Giezendanner Link.
@ Endstellung und nachdrehen. Hier kann auch das Gewinde abgedreht werden. Einfach eine Feder als Anschlag drauf und schon zieht die Mutter bei Umkehr wieder ins Gewinde ein.
Selbst wenn der Schalter nicht abschaltet läuft halt der Motor in der Endstellung ohne Auswirkung.

Interessante Idee.

Nur franzt der Gewindeansatz durch die Last nicht auf?

Grüße, Bernd

Geraldo
29.04.2008, 00:52
Jau,

interessante mechanische Lösung. Wenn das stabil ist, kann man ganz auf Endschalter verzichten. :D :D Man muss das eben an beiden Enden der Spindel vorsehen.

Zum Ansteuern des Motors für die Spindel kann man dann z.B. vom grossen C einfach einen Fahrtregler für Fernsteuerungen mit Richtungsschalter benutzen.

Die Bedienung wäre denkbar einfach:
3-Stufenschalter in Stufe 1: Fahrwerk fährt ein. Zähle bis 3, dann 3-Stufenschalter in Stufe 2. Fertig.

Zum Ausfahren 3-Stufenschalter in Stufe 3 und bis 3 zählen. Danach zurück nach Stufe 2.

Einfacher geht nicht.

Kann das mechanisch dauerhaft halten?

Ich bin begeistert.

Gruss
Gerald

Daniel Loertscher
03.05.2008, 16:06
Auch bin ich der Meinung, meine mechanische Umschalterei sei nicht das Gelbe vom Ei. (Schaltergehäuse mit zwei eingebauten Mikroschaltern die von einem servogesteuerten Schlitten betätigt, bzw. umgeschaltet werden)
Ginge dies nicht auf elektronischen Wege?

[/url]

Grüsse, Daniel

Hallo

Kann mir die Antwort jetzt gleich selber geben, da beim 'Googeln' folgendes gefunden:

http://www.HobbyDirekt.de

Unter Suche eingeben: Umpolschalter

Robbe Art. I-8283 8283 6V 5A

Das wär vielleicht was.

Gruss, Daniel

Alfredki
23.06.2008, 19:10
Hallo Jungs,
ich finde es Toll, was Ihr da macht. Beim durchlesen des Thred taucht immer wieder die Frage nach den senffarbigen aufgelöteten Buteilen auf den Motoren auf.
Hier die Lösung:http://www1.conrad.de/scripts/wgate/zcop_b2c/~flN0YXRlPTIxNjkwODM1ODE=?direkt_aufriss_area=SHOP_AREA_14736&~template=PCAT_AREA_S_browse&p_page_to_display=&catalogs_sub_id=sub13&aktiv=13&navi=oben_2
Es sind Multifuse Sicherungen, die bei einer bestimmten Erwärmung den Strom abschalten und erst nach einer Stromunterbrechung wider leitend werden.
Gruß
Alfred

Alfredki
23.06.2008, 19:12
Hallo der Link stimmt nicht ganz am besten bei Conrad unter
Multifuse-Sicherung suchen, dann klappt es.
Gruß
Alfred