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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : einstellwerte snap flap am mini spider



femo
27.08.2007, 15:37
hallo zusammen,

ich bin ein wenig verunsichert. ich habe hier zwar fleissig gelesen, aber....jetzt zweifle ich...

mein einstellblatt zum minispider gibt die folgenden einstellungen vor:

- Schwerpunkt (hinter Flügelvorderkante) 80 – 85 mm
(EWD Angaben für 82 mm)

Rudereinstellungen
Ausschlag nach oben = - (Minus)
Ausschlag nach unten = + (Plus)

Normalflug
Höhenruder So viel wie möglich
Seitenruder So viel wie möglich
Querruder (innen gemessen) + 16 mm, - 28 mm

Schnellflug
Höhenruder EWD 0°
Querruder An Wölbklappen ausgerichtet
Wölbklappen (innen gemessen) - 2 mm

Thermik
Höhenruder EWD 1°
Querruder An Wölbklappen ausgerichtet
Wölbklappen (innen gemessen) + 4.5 mm, - 4.5 mm

Landung
Höhenruder + 4 mm
Querruder (innen gemessen) - 16 mm
Wölbklappen (innen gemessen) + 41 mm

Snap Flap
Querruder (innen gemessen) An Wölbklappen ausgerichtet
Wölbklappen (innen gemessen) - 4.5 mm

Distanzflug
Höhenruder EWD 0.5°
Querruder (innen gemessen) Im Strack
Wölbklappen (innen gemessen) Im Strack

jetzt mein problem, oben steht (-) ausschlag nach oben (+) ausschlag nach unten. dann steht bei snap flap -4,5 mm - da stimmt doch was nicht oder ?
sollte das nicht genau anders herum sein ?
auch bei landung (butterfly) steht +4 mm dh höhe.....müsste das nicht auch andersrum sein und eher tiefe ?

bitte helft mir, da ich wenig lust habe das falsch zu machen.....verständlicher weise bin ich jetzt auch etwas verunsichert, wie gut die anderen einstellungen passen werden.....kann da mal einer der erfahrenen mini spider piloten drüberfliegen, und kurz kommentieren ?

vielen dank für eure mühen.

grüsse
christoph


ps, wo wir gerade dabei sind, die ausstattung des bausatzes ist wohl auch eher als mager zu bezeichnen.
keine ruderhörner, keine gabelköpfe keine gewindehülsen, keine haubenbefestigung, kein servobrett....
einzig der rohe flieger mit steckungen, servoschacht abdeckungen (noch zuzuschneiden) und ein hochstarthaken
(der wiederum in einer sehr guten qualität) kein baubeschrieb und keine anleitung. selbst das blatt mit den
einstellwerten (siehe oben) nur nach elektronischer nachfrage.

Hans Rupp
27.08.2007, 16:33
Hallo Christoph,

bei Thermik, steh ja auch mal + und mal -, scheinen sich nicht durchgängig für eine Angabe entscheiden zu können.

Snapflap ist eine sehr individuelle Geschichte. Man kann das theoretisch betrachten und dann müsste man nach den Polaren bei einem HN354 nur wenig Positiv (Wölbklappe beim Ziehen nach unten) zumischen, beim drücken (also bei negativen Figuren) dagegen eher mehr. Snapflap in der gleichen Größenordnung wie Thermikstellung halte ich auf jeden Fall für heftig. Ich mische die Wölbklappe über einen Kurvenmischer nur bis zum halben Höhenruderausschlag positiv etwa in der Größenordnung der halben Thermikstellung zu und negativ etwa doppelt so viel wie bei der Speedstellung. Snapflap hängt eben auch sher davon ab, in welcher Situation ich siehe verwende (Speedwende über den ganzen Flügel zum schnell rum, Thermikfliegen nur auf Wölbklappen um zu schränken und den Abriß zu verhindern...)

Ich fliege meine Modell erst mal ohne Snapflap und probiere dann aus, ob sie mir mit besser gefallen. Einsetzen tue ich Snapflap nur im Speedflug. Beim Thermikfliegen verwölbe ich eben die Querruder nur weniger mit, so dass das Modell unkritisch hinsichtlich Strömungsabrisse ist. Dabei aber nicht vergessen den Ausschlag am Höhenruder zurückzunehmen, da das Modell sonst sehr nervös wird.

Hans

femo
27.08.2007, 21:20
rumpf: 257 g
fläche rechts: 306 g
fläche links: 304 g
ltw links: 23 g
ltw rechts: 24 g
verbinder: 19 g

total 933 gramm

so jetzt ab in den keller, und ran an die kiste...

guten nacht

Peer
29.08.2007, 11:02
....wobei sich Snap-Flap im Thermikflug oftmals als sehr
hilfreich erweist - beim Ziehen geht durch den gesteigerten
Auftrieb am Flügel auch die Fahrt ein wenig raus und man
bleibt einfacher in der Blase.

Da reichen dann aber (bei Vollausschlag Höhe) 2-3 mm
QR-Zumischung (an der QR-Innenseite gemessen) und
nur nach unten ausschlagend völlig aus. Ausserdem kommt
beim schnellen Fliegen (max. 4mm Zumischung) der
Strömungsabriss am HLW später (=> engere Wenden)

Peer