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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : F- Schlepp. Flächen haken am Boden ein



mads68
20.09.2007, 08:00
Wie lässt sich das beim Start vermeiden?
Wenn eine Seite auf dem Boden aufkommt und man nicht schnell genug ausklinkt
-> kaputt:cry:

Gruss,
Mathias

Börny
20.09.2007, 08:09
.....die Schleppmaschine muß halt so stark sein, daß sie den Segler in einem solchen Fall einfach vom Boden "wegreißen" / "hochreißen" kann.
Die Startstrecke so wählen, das man nicht über irgendwelche Bodenwellen muß.
Ansonsten das Segelflugmodell am Flügelende waagerecht halten und ein paar Meter mit laufen. Am besten erledigt dies ein Helfer.

Holm & Rippenbruch,
Börny

ukio
20.09.2007, 08:49
Wie Börny schon sagt waagerecht halten und ein wenig mit laufen.
Der Segler hat meistens nach zwei Meter genug Anströmung, um die Flächen
mit Querruder waagerecht halten zu können.

Gruß
Ukio

Jürgen N.
20.09.2007, 08:53
Mathias,
oder zumindest einen Fuss unter die eine Fläche halten und schon im Stand etwas "Quer" zum Aufrichten geben. Nicht zuviel!
Gruss Jürgen

Börny
20.09.2007, 09:01
...so sieht's aus.
In der FMT - Extra Segelflug 2007 http://www.vth.de/shop/shopfiles/product.asp?TID=2A9OT9NAN3AT250851540&PS=1&PID=10750&showcat=1
ist ein recht guter Artikel zum F-Schlepp.

Holm & Rippenbruch,
Börny

SvenR
20.09.2007, 09:10
Hallo,

der Seglerpilot muß einfach Steuern, und wenn er am Boden liegt muß er schon vor Steuern, so daß wenn die Schleppmaschine anzieht die Flächen sich direkt Waagerecht ausrichten.

Man muß meist am Anfang Voll Quer geben das das Querruder auch wirk bei so wenig anströmung.

Leider machen das noch sehr viele Seglerpiloten noch falsch!!!

P.S das hat nichts mit der Schleppmaschine bzw. mit der Leistung der Schleppmaschine zu tun, das liegt alles am Seglerpiloten!!

Schönen Gruß


Smoke on Fox

FuniCapi
20.09.2007, 09:13
Das einhängen der Flügel lässt sich ganz einfach vermeiden, genauso wie's die Grossen auch tun:
Die Flügel werden zunächst von einem Helfer oder notfalls mit dem eigenen Fuss horziontal gehalten. Beim Start hält der Seglerpilot die Flügel mit Querruderkorrekturen weiterhin horizontal bis zum Abheben. Wichtig ist natürlich das der Schlepppilot beim Anrollen sofort Vollgas gibt, sonst geht's zu lange bis die Querruder genügend Wirkung haben.

Kürzlich war ich mit Kollegen an einen Showfliegen auf einem Flugplatz mit Teerpiste. Unsere Segler sind mit Fahrwerken ausgerüstet, somit gabs keine Probleme.
Andere Piloten mit Modellen ohne Fahrwerk benutzten einen Startwagen. So bleiben die Flügel automatisch bis zum Abheben horizontal.
Ich such noch Bilder wo der Startwagen zu sehen ist.

Börny
20.09.2007, 09:40
P.S das hat nichts mit der Schleppmaschine bzw. mit der Leistung der Schleppmaschine zu tun, das liegt alles am Seglerpiloten!!
Schönen Gruß
Smoke on Fox

.....sicher hat das auch mit der Leistungs des Schleppers zu tun. Untermotorisierte und gleichzeitig fettleibige Schlepper der Kategorie "Big-Lift-zum-150mal-wieder-zusammengeflickt-mit-BGX20" haben schon mit sich selbst zuviel weg zu schleppen. Schaffen es wohlmöglich garnicht, genug Fahrt für den anhängenden Segler zu erzeugen. Wenn dann der Segler auch noch irgendwo einhakt, so ist's vorbei.
Ein potenter Schlepper hingegen zieht einen einhakenden Segler dann einfach nach oben weg und es kann zügig auf Höhe geschleppt werden.
Das hilft dem Modellsegelflugpiloten auf jeden Fall viel mehr, da er sein Modell nach erfolgreichem Flug und Landung einfach wieder einhängen kann um seine Steuerfähigkeiten (wie oben auch schon beschrieben) beim F-Schlepp weiter zu verbessern, als wenn er dank der leistungsschwachen Schleppmaschine gekoppelt mit dem Unvermögen des Schlepppiloten, beschriebenes Flugmanöver zu absolvieren, die Einzelteile seines Seglers einsammeln kann.

Holm & Rippenbruch,
Börny

Tobi Schwf
20.09.2007, 09:43
Also wenn der Segler erst mal einhakt, dann verschimmert sich die Situation durch noch mehr Zug !!

Hebel ??!!?

ich hab schon einige Powerschlepper gesehen, die den eingehakten Segler in ein Rad gezogen haben, das sich sehen lassen konnte.

Beide Segler waren reif für die Mülltonne :(

Börny
20.09.2007, 09:48
....bedingt ja. Der Schlepper geht, genügend Leistung vorausgesetzt, sofort senkrecht nach oben und reißt den Segler wortwörtlich vom Boden hoch. Wenn so viel Höhe erreicht ist, daß der Segler beim Durchfallen nicht mehr auf den Boden aufschlagen kann, den Steigflugwinkel wieder etwas flacher und gut. Kenne da einige Schlepppiloten, die das können und so schon auch einige Segler gerettet haben.

Ist aber nichts für Piloten, die meinen, sie müssen den Schleppflug ansich Scale fliegen ;-))

Holm & Rippenbruch,
Börny

bluethunder
20.09.2007, 09:55
.....die Schleppmaschine muß halt so stark sein, daß sie den Segler in einem solchen Fall einfach vom Boden "wegreißen" / "hochreißen" kann.
Die Startstrecke so wählen, das man nicht über irgendwelche Bodenwellen muß.
Ansonsten das Segelflugmodell am Flügelende waagerecht halten und ein paar Meter mit laufen. Am besten erledigt dies ein Helfer.

Holm & Rippenbruch,
Börny

Wie es Börny beschrieben hat ist es am idealsten....!
Sollte aber kein Helfer in der Nähe sein, kannst du auch mit dem Fuß leicht den Flieger in der waagerechten halten...(Fuß unter die Flächenspitze)

Bei geknickten Flächen, sowie Großen Seglern empfiehlt sich schon ein Helfer;)

http://www.bilder-hosting.de/show/VFJV7.html

Und natürlich braucht der Schlepper soviel Power, das er nicht mit sich selbst zu kämpfen hat:D

MarkusN
20.09.2007, 09:59
Golfrasen hilft auch. Wenn Du im "Rough" startest, ist die Wahrscheinlichkeit gross, dass Du einen fatalen Einhänger produzierst, bevor genügend Kontrolle am Querruder ist.

Tobi Schwf
20.09.2007, 10:05
....bedingt ja. Der Schlepper geht, genügend Leistung vorausgesetzt, sofort senkrecht nach oben und reißt den Segler wortwörtlich vom Boden hoch. Wenn so viel Höhe erreicht ist, daß der Segler beim Durchfallen nicht mehr auf den Boden aufschlagen kann, den Steigflugwinkel wieder etwas flacher und gut. Kenne da einige Schlepppiloten, die das können und so schon auch einige Segler gerettet haben.

Ist aber nichts für Piloten, die meinen, sie müssen den Schleppflug ansich Scale fliegen ;-))

Holm & Rippenbruch,
Börny

Börny verwechselst du da nicht einen F-Schlepp mit nem Flitschen Start :D

Sorry, aber dann habt ihr noch keine "richtigen" F-Schlepps gemacht, denn die von dir beschriebene Startmethode funktioniert doch nur mit Riesen Schleppmaschinen und kleinen/leichten Modellen :rolleyes:

Was machst du bei nem 11kg Segler ?? Ein 300ccm Schlepper ??

fb0816
20.09.2007, 10:18
Hallo,
das ist größtenteils vermeidbar, wenn man entweder nur auf einer befestigten ebene Piste oder auf einer tief gemähten Graspiste startet.

kallefly
20.09.2007, 10:20
Da kann ich Tobi nur zustimmen. Die hier abgegebenen "Empfehlungen" zeugen nicht unbedingt von professioneller Schlepperfahrung. Wie bitte sehr,
soll ein 11-15 kg Segler hochgerissen werden?

Ja, es ist eine Seglerpilotensache, und sollte wirklich eine Fläche einhaken,
dann ist möglichst schnelles Ausklinken gefragt, ansonsten siehts für den gesamten Schleppzug u.U. düster aus!

Gruß

Börny
20.09.2007, 10:24
....ne, "richtige" Schlepps der Kategorie "so-flach-wie-möglich-weg-um-dann-'ne-halbe-Stunde-bis-auf-250m-mit-unzähligen-Runden-zu-brauchen" habe ich in der Tat noch nie gemacht. ;)
Nach eigenen Erfahrungen langen bei einem 11kg-Segler 110ccm in der Schleppmaschine um diesen wie beschrieben auch mal zu retten.

Kannst nächstes Jahr an unsererm "Schlepp & Treff" wie auch an den F-Schlepp Wettbewerben der Worldtour 2008 gerne teilnehmen um das auch mal zu sehen oder zu nutzen, wenn's dann widererwartend doch einhängt...

Aber Du bringst mich erst auf Ideen: 'ne Flitsche am Schlepper :D

Holm & Rippenbruch,
Börny

bluethunder
20.09.2007, 10:26
Schade, da hat es vorhin mein Bild garnicht mit angezeigt:confused:

Es gibt zweierlei Schlepp-Piloten, die einen was Runden drehen, oder im Z-Kurs raus machen und die was nur "Schub rein..." kennen und senkrecht auf Höhe schleppen.

Sicherlich meint Börny das einfache geradeaus schleppen...um das Modell auf Höhe zu bringen :confused: ;)

Börny
20.09.2007, 10:43
....also der Segler hakt beim Start ein, dabei fliegt / rollt das Gespann sicherlich noch "einfach geradeaus".
Wenn das Gespann in der Luft ist, ist es mir, ehrlich gesagt, völlig egal, ob der Schlepper z-Kurs fliegt, Runden dreht, oder einfach nur steil nach oben geht. Hauptsache, es geht schnell und hoch ! :cool:

Holm & Rippenbruch,
Börny

bluethunder
20.09.2007, 10:50
http://www.cosgan.de/images/smilie/froehlich/k025.gif

Rolli51
20.09.2007, 22:00
Ich denke, dass wichtigste ist eine möglichst enbene Fläche.
Wenn die Fläche sich an einem Grasbüchel einhängt hast du keine Chance mehr. Das Gelände sollte man sich vorher schon ansehen.:rolleyes:

Aber vom hochhalten der Fläche oder gar den Fuß drunter stellen halte ich gar nichts.
Ich habe das oft genug beobachtet, dass dadurch ein Moment auftritt und die Fläche dann zur anderen Seite fällt und dann schaukelte sich das ganze heftig auf und wurde jetzt erst richtig kritisch.

Die besten Erfahrungen habe ich gemacht wenn ich mir einen ebenen, möglichst glatten Startplatz ausuche und das Flächenende ein paar wenige Meter über den Boden schleifen lasse.

Und jetzt kommt das Wichtigste, wie es SwenR schon sagte, der Seglerpilot muß nur Steuern. Schließlich hat der eine Fernsteuerung in der Hand!:)

DirkL
20.09.2007, 22:09
Hallo Leute,

tja wärt ihr auf unser F-Schleppwochenende gekommen, wüstet ihr wies geht :D

So jetzt aber topic...

Hab ne neue Behauptung.

Umso dicker das Schleppseil, desto ruhiger der Schlepp!
Neuen Thread aufmachen?


Gruß
Dirk

Andreas Maier
20.09.2007, 22:27
nur für geübte:
macht mal ~2m gummiseil in die mitte des schleppseiles.
das dämpft ungemein. ;) :D

gruß Andreas

Sebastian St.
20.09.2007, 22:35
Umso dicker das Schleppseil, desto ruhiger der Schlepp!



Wenn dicker = schwerer bedeutet : ja

Jürgen N.
20.09.2007, 22:41
nur für geübte:
Tatsächlich!! Wer "Überschiesser" (der Segler überholt die Schleppmaschine) erleben will, nur zu...
Gummi dämpft überhaupt nicht. Kann gar nicht. Es speichert die Energie und gibt sie ungedämpft wieder ab. Ein "Katapultstart" in der Luft.
Schon vor ..zig Jahren, zur Anfangszeit der Schleppkunst, machten wir diese böse Erfahrung und konnten nicht glauben, dass die von WIK propagierte und verkaufte Methode grundfalsch ist.
Aber wir waren lernfähig und entfernten diesen Irrtum.
Auch elastische Schleppseile sind unbrauchbar.
Ein schweres, dickes Schleppseil beruhigt hingegen den Schleppzug merklich.
Gruss Jürgen

Andreas Maier
20.09.2007, 22:56
Tatsächlich!! Wer "Überschiesser" (der Segler überholt die Schleppmaschine) erleben will, nur zu...
Gummi dämpft überhaupt nicht. Kann gar nicht. Es speichert die Energie und gibt sie ungedämpft wieder ab. Ein "Katapultstart" in der Luft.
Schon vor ..zig Jahren, zur Anfangszeit der Schleppkunst, machten wir diese böse Erfahrung und konnten nicht glauben, dass die von WIK propagierte und verkaufte Methode grundfalsch ist.
Aber wir waren lernfähig und entfernten diesen Irrtum.
Auch elastische Schleppseile sind unbrauchbar.
Ein schweres, dickes Schleppseil beruhigt hingegen den Schleppzug merklich.
Gruss Jürgen



daher die smilies ;)


gruß Andreas

mads68
21.09.2007, 00:19
Also zusammangefasst bin ich noch nicht so richtig weiter:
- ob stützen und mitlaufen-> gegensätzliche Meinungen vorhanden
- Golfrasen hat unser Platz leider nicht zu bieten

Funzt das mit Startwagen?- sieht halt nicht so scale aus...

Wie sieht das aus mit nem Draht am Flächenende der die Flächen stützt? Wie soll das aussehen?

Gruss,
Mathias

Bertram Radelow
21.09.2007, 01:03
ich kann nur "Funicapi" (#7) zustimmen - Gewaltstarts sind kontraproduktiv.

Gegen das Einhängen an längeren Grashalmen hilft nur
- Rasen mähen
- Flieger hochlegen mit
a) Einziehfahrwerk
b) Startwagen

zum einen:
einer von uns (Martino) wurde mit seiner MPX/Tangent-DG-600 mal wie empfohlen mit Maximalbrachialpower geschleppt. Folge: Rumpf vor der Fläche auseinandergerissen - wirklich abgerissen :eek:

zum anderen:
ich selber habe bei einer "unschönen" Landung bei meiner 4m-ASH-26 den nach vorne stehenden Klappenaufdrückbügel am Rad abgerissen. Kein Problem, dachte ich, starten wir halt ohne Fahrwerk mit zugeklebten Klappen (der Schlepper hatte nur annähernd genügend Kraft, hochgelegene Piste in den österreichischen Alpen an heissem Sommertag - Dichtehöhe >3500m und Propeller für's Flachland). Fünf Versuche, bei denen ich den Segler von Anfang an mit dem QR eigentlich gut halten konnte, aber weiter weg in irgendeinem Kraut hängenblieb. Ich habe alle fünf Startversuche sofort geklinkt, da tue ich meiner "Ehre" gar nichts mehr an.

---

ich nehme an, Dein Segler "liegt tief", weil er
- kein EZFW hat
- nur ein festes aber nicht sehr hohes Rad hat

Lösung:
- EZFW
- Startwagen

---

bei etlichen Beiträgen ("am Anfang voll Quer") habe ich den Eindruck: was machen die da eigentlich?

- Auf Gras: von Anfang an Flächen gerade halten ist extrem wichtig. hier (http://www.mfgdavos.ch/film/egli.htm) sieht man bei 1:00 das Halten der Fläche mit dem Fuss (sowas muss man doch nicht extra zeigen! Das sollte doch eigentlich selbstverständlich sein?!) Bei 2:30 der Start eines 7,5m-Seglers ebenso. Vorher ein Doppelschlepp zweier kleiner Habichte, da war das Halten nicht nötig - die wären auch im Messerflug "gestartet worden" Bei 3:30 sieht man das fatale Ende eines grossen Nimbus (vom EMS) - ebenfalls wegen eines Einhängers. Auch hier (wie bei meinen Problemen ohne EZFW) ganz am Ende des Start(versuchs), wo man gar nicht mehr mit Problemen rechnet. Auch der Riesen-Fox bei 5:00 wird natürlich beim Start erst einmal vom Helfer gerade gehalten. Bei 5:15 könnte man meinen, Power hilft doch - aber Martinos Stauffenbiel-Lunak wäre bei "schrägem" Start wohl doch nicht heil geblieben; wie am Anfang wurde sie auch hier gerade gehalten. (In Eglisau hat mich besonders fasziniert, dass gleich drei Schleppiloten die grosse ASW-27 mit 27kg geschleppt haben als ob sie den lieben langen Tag nichts anderes täten.)

- Im Tiefschnee: kann man Einhänger mit "grausamen" Wacklern tapfer überstehen, Notfallklinken ist unnötig

- Auf Hartschnee/Asphalt: kommen "Einhänger" eigentlich nicht vor.

----

Am Anfang meiner Schlepperkarriere (genaugenommen Geschlepptwerdenkarriere) dachte ich: bloss keine Blösse zeigen. Heute ist mir meine "Reputation" ziemlich egal: wenn es nicht klappt, wird geklinkt. Basta. Ist besser für meine Nerven und meine Modelle.

Bertram

Jürgen N.
21.09.2007, 08:08
Funzt das mit Startwagen?
Ja! Unbedingt. Ist die sicherste Methode.
Nachteil: der Startwagen muss aus der Piste entfernt werden, bevor die Schleppmaschine landet!

Bertram: auch ich musste schon zusehen, wie ein "Powerschlepper" einen Segler zerriss, dem eine Fläche im Gras eingehängt hatte.
Das ist nicht die Lösung...
Gruss Jürgen

Börny
21.09.2007, 08:24
....Segler zerissen ?! Heijei-jeijeijei...einmal mit Profis.... Also ordentlich gebaut sollten die Segler halt schon sein und ein bißchen steuern muß der Segelflugpilot schon können.
Aber am besten funktioniert F-Schlepp draußen auf dem Flugplatz. Also einfach mal Alt-F4 drücken, Rechner dann ausschalten und ab nach draußen:D
So langsam bekommt das hier was von theoretisch Fahrrad fahren lernen:D :D Stichwort: "ich hab' auch schon gesehen...":rolleyes:
@Bertram: Schönes Filmchen.
@mads68, Mathias: Das Wochenende mit bestem Flugwetter steht vor der Tür, mach Dir einfach nur halb so viel Gedanken, nimm' Deinen Segler und triff Dich mit Schlepppiloten, welche das regelmäßig machen und ordentlich motorisierte Maschinen haben. Mußt halt in Deiner Umgebung mal die Augen bißchen offen halten, bei welchem Verein ordentlich geschleppt wird.

Holm & Rippenbruch,
Börny

FuniCapi
21.09.2007, 08:47
Das mit dem Startwagen funktioniert einwandfrei. War selbst auch überrascht wie einfach das ist. Leider finde ich keine Bilder. Einziger Nachtteil ist wie schon von Jürgen erwähnt, der Startwagen muss nach dem Start von der Piste weggeholt werden.

Zum Thema Segler hochreissen: Mach ich selbst auch manchmal bei kleinen Seglern (höchstens bis 4m Spannweite) die tiefliegende Flächen haben, typischerweise F3-Besenstiel-Modelle. Das funktioniert schon, ist aber unschön anzuschauen. Und die Gefahr, dass das Modell einhängt ist zwar kleiner aber nicht eliminiert.
Und bei grösseren Modellen (http://www.youtube.com/watch?v=-160jOErxho, http://www.youtube.com/watch?v=LdqJB2I8EWg, www.mfpn.ch.vu) wie wir sie fliegen, ist das eh kein Thema mehr.

Übrigens das mit dem Draht am Flügelende ist sogar kontraproduktiv. Dann wirken die Kräfte, die entstehen wenn die Flächenspitzen den Boden berühren schon bereits von Beginn an. Hatte das an einem Motorspatz, ging gar nicht.

Jörn Meyer
21.09.2007, 08:50
Am Rumpfende im Seitenruderbereich kann man den Segler auch festhalten, um ihn/die Flügel in der Waagerechten zu fixieren, bis der Schlepper anzieht. Im Moment 'Seil stramm' gibt man den Segler frei und der Schleppzug nimmt sofort Geschwindigkeit auf. Wenn sich jetzt ein Flügelende langsam dem Erdboden annähert, sind die QR schon wirksam.


Jörn

Road Runner
21.09.2007, 10:10
Hallo Zusammen,

Wir machen fast nur F-Schleppes mit allen Modellgrössen.
Bei den grösseren Fliegern lassen Wir eine Fläche auch Boden liegen,
die wird nur durch Querruderwirkung gerade genommen.

Wir haben vor kurzem meinen 15,5kg leichten Fox mit einem 14kg schweren Schlepper auf höhe gebracht der nur mit einem ZG62 bewaffnet war.
Das ist am Boden garkein Problem.

MfG Nici

Bertram Radelow
21.09.2007, 10:50
hi Nici,

Dein Fox dürfte aber auch so 20cm Bodenfreiheit unter den Flächen haben. Schlepp mal einen Besenstil mit einem schwachen Schlepper...

Und unser Themenstarter hat glaube ich noch nicht gesagt, ob er nun ein EZFW hat oder nicht und wie gross sein Modell ist (oder habe ich was überlesen?)

Bertram

MarkusN
21.09.2007, 10:58
Etwas wesentliches hat er aber gesagt: Dass er von einer relativ rauen Graspiste starten muss.

Was das Risiko erheblich erhöht, und die Methode "Fläche lass ich erst mal übern Boden schleifen" ausschliesst.

HPR40
21.09.2007, 13:20
Hallo,
also glatte Hindernissfreie Bahn ist erst mal ein Muss für F- Schlepp vom Boden.
Segler mit Fahrwerk muss man dann halt gerade halten beim rollen.
Für Flieger mit niedrig angesetzten Flächen ( Besenstiele etc. ) am besten Sartwagen verwenden.
Alternativ für nicht so dolle Bahnen:
Helfer mit Segler neben die Schleppkiste stellen, Schlepper startet und den Segler mit entsprechendem Wurf hinter- / nebenher werfen. ( Natürlich nicht erst wenn das Schleppseil schon gespannt ist )
Funktioniert natürlich nur mit leichterem Gerät. Es sei denn ihr habt die Figur von Arnold in seinen besten Zeiten. :D
Aber nen Besenstiel z.B. sollte man(n) so recht Problemlos in die Luft bekommen. Auch bei schlechter Piste ;).

Viele Grüße
Horst

femo
21.09.2007, 14:39
Alternativ für nicht so dolle Bahnen:
Helfer mit Segler neben die Schleppkiste stellen, Schlepper startet und den Segler mit entsprechendem Wurf hinter- / nebenher werfen. ( Natürlich nicht erst wenn das Schleppseil schon gespannt ist )
Funktioniert natürlich nur mit leichterem Gerät. Es sei denn ihr habt die Figur von Arnold in seinen besten Zeiten. :D
Aber nen Besenstiel z.B. sollte man(n) so recht Problemlos in die Luft bekommen. Auch bei schlechter Piste ;).


wow :eek:

das nenne ich mal kreativ......das würde ich gerne mal mit angucken. das hört sich ja wild an......würde ich mir im leben nie zutrauen......
naja man lernt nie aus.

grüsse

Medicus
21.09.2007, 15:22
Hallo,

Wir hatten uns auch schon überlegt, zur Stabilisierung die Flächen auf 2 HT Rohre mit 7,5 cm Durchmesser und ca 2 m Länge zu legen. Ich denke nach 2m Startstrecke dürfte das Schlimmste überstanden sein. Auch wir haben eine Rasenpiste und Segler auch ohne Fahrwerk. Was haltet Ihr davon ?

Gruß

Peter

HPR40
21.09.2007, 15:59
Hallo Femo,

höhrt sich wild an iss es aber nicht. :)

Also die Technik stammt aus einer Zeit als ein Telemaster mit 1,80 m als Großflugmodell galt. F-Schlepp haben wir Annodazumal mit so was angefangen.
Nun ja, ein Telemaster mit 10 er Blackhad oder wenn`s gut ging mit 10 er Speed und dessen "üppige" Leistung wahren das Maß der Dinge.
Im Huckepack konnte man Segler so bis 3 m oder einem Gewicht von ca. 3 Kg mit gutem zureden und milden Gegenwind noch in die Luft bringen. Aber F-Schlepp vom Boden aus, selbst mit Startwagen, fast undenkbar. Also haben wir die Segler einfach nebenher geworfen. Und wenn sich das Seil gestrafft hatte ( is wie ein Seildurchhang wenn`s das erste mal zieht ) ging es dann sehr gemächlich auf Höhe.
Also wirklich kein Thema und aus meiner Sicht recht ungefährlich. Wir haben zig mal so gestartet und es hat immer geklappt.
Das Prob. war eher die wahnwitzige Steigrate des Schleppzuges. Da biste am Anfang erst mal Slalom um Bäume und Hecken geflogen. :D

Viele Grüße
Horst

Bertram Radelow
21.09.2007, 16:50
... Ich denke nach 2m Startstrecke dürfte das Schlimmste überstanden sein....

Leider eben nicht. Wenn Du in den ersten 2 m einhängst, lächelt Dein Modell nur müde. Wenn es nach 15m kurz vor dem Abheben aus irgendwelchen Gründen einhängt (Strauch, Böe), nicht mehr.

Bertram

fb0816
21.09.2007, 17:16
Zitat: Etwas wesentliches hat er aber gesagt: Dass er von einer relativ rauen Graspiste starten muss.

-> Dann würd ich sie ebnen; ist allemal auf Dauer "preiswerter" als zig zu reparierende Segler.:)

Medicus
21.09.2007, 17:54
Na ja,
Vielleicht habe ich mich etwas unklar ausgedrückt. Die Graspiste ist eben kein Golfrasen, aber kurz gemäht und relativ eben, aber halt kein Beton.

Gruß

Peter

jmoors
21.09.2007, 21:27
Hallo alle,

ich beobachte bei immer mehr Seglern, dass sie ein (relativ) kleines Rad in der Flächenspitze als "Gleithilfe" haben. Das halte ich für eine optimale Lösung. Nur das "Scale" dürfte dann dahin sein... Ich glaube, die ASK 21 hat so was zum Beispiel.
Für einen Selbstbau-Segler oder ein Modell, bei dem das Vorbild diese Option auch hat, sicherlich eine klasse Sache.

Das der oben erwähnte Draht in der Flächenspitze Probleme macht, kann ich mir nicht vorstellen - wenn man es richtig macht. Er muss wie ein Schleppsporn bei einigen älteren Motormodellen gebogen sein, dann sollte er wie eine Kufe wirken.

Gruß,

Jürgen Moors

HFK
21.09.2007, 22:17
Wichtig sind noch 2 Dinge: Ein schneller Daumen am Querruder mit entsprechender Vorausschau und dazu das passende, schnelle Servo. Einer bei uns hats mal mit Seitenruder versucht :D :D :D konnte repariert werden.;)

PS Bertram, es war der Reiner.

Road Runner
21.09.2007, 22:24
Moin,

wenn mein Fox angeschleppt wird liegt eine Fläche immer am Boden.
Die Fläche wird dann mit mit ca. 25% Qr Ausschlag beim anziehen aufgenommen.

Bei einem schwachem Schlepper sind das dann auch ein paar meter die die über den Boden schleifft.

Es hilft auch mit Seitenruder etwas vorzuhalten.

Bei einem Besenstil hilft es wenn die Qr nach unten verwölbt werden nur zum frei kommen. Haben Wir bei kleinen Swifts mit 2,5m Spw. gemacht.
Einfach auf einen Schalter gemischt.

MfG Nici

Road Runner
21.09.2007, 22:31
@Jürgen: Die 21 hat zwar Bohrungen am Randbogen aber keine Räder.
Vielleicht gibt es Räder als nachrüstsatz.
Es gibt sowas bei der Club Libelle.

Wenn beim Bemannten fliegen eine Fläche beim Start an den Boden kommt ist aber meist ende.
Ich hatte zum glück bis jetzt die Situation noch nicht, ich habe aber auch noch keinen gesehen der die Fläche wieder hoch bekommen hat.

MfG Nici

marcgap1328
21.09.2007, 23:43
Beim Manntragendem läuft auch einer der die Fläche hält mit bis ein wenig geschwindigkeit vorhanden ist. Und somit ist das QR schon wirksam.


Gruß Marc

mads68
22.09.2007, 01:25
Hätte garnicht mit soviel Resonanz gerechnet.

Nach allem hier gesagten bleibt mir also:
- Startwagen oder
- immer rechtzeitig ausklinken (sch... bin ich anscheinend nicht schnell genug)

-> Stützen am Flächenende funktionieren nicht.
-> Rasenfläche ebnen- dazu muss ich wohl erst Vorsitzender in unserem Verein werden um den mal zu walzen :cry:

Gruss und danke an alle für die Tipps.

Andreas Maier
22.09.2007, 11:45
ich hab gestern mal hurtig eine alpina vom boden liegend an
der winde gestartet. (die flächen sind recht nieder ;) )
aber dank gut gemähtem platz ( super Uwe ! )
war das ein kinderspiel.
nach 1-2 metern stehen die flächen waagrecht,ohne zuvor
einen fuß oder sonstwas unter die fläche zu legen und man beginnt zu ziehen.
nach weiteren 5metern hebt sie ab ohne zu mucken.

-

somit gilt: "zumindest da wo geschleppt wird sollten die ersten
20-30m gut gemäht sein."


gruß Andreas

mads68
22.09.2007, 17:31
Heute getestet
- volle Konzentration auf die Flächen um sie waagrecht zu halten.
Nach nix anderem gucken, Schleppmaschine oder so.
- Zu Beginn jemand die Flächen Waagrecht halten lassen.


-> Funktioniert bestens (zumindest heute). Ich denke das war der Tipp!
Danke nochmal.

Gruss,
Mathias

flieger88
22.09.2007, 21:27
Hallo,
ich habe dieses Jahr mit dem Schleppen angefangen, inzwischen sind 40 Starts absolviert worden auf vier verschiedenen Flugplätzen, bei einem kann man sogar von einem Acker sprechen, weil er mit Wühlmausspuren komplett durchzogen ist. Mein Flieger ist eine ASW 24 im Maßstab 1:3 (5 m).

Da ich mich auch nicht auf das Glück verlassen wollte, habe ich mir zunächst Starts erfahrener Piloten angeschaut und mir dann einen Lehrer zu Seite genommen. Der Start verlief dabei wie folgt ab: Flieger genau zum Schleppflugzeug ausrichten und dann einfach zur Seite abkippen lassen, Querruder voll entgegengesetzt halten und Startbereitschaft an den Schlepppiloten weitergeben, Finger dabei an der Schleppkupplung halten. Jetzt passiert folgendes, sobald sich das Gespann in Bewegung setzt, beginnt die hängende Tragfläche sich zu heben, dieser Vorgang wird durch leichtes nachlassen soweit korrigiert, bis der Flieger in der Waagerechten ist. Zu diesem Zeitpunkt liegt bereits soviel Strömung an den Tragflächen an, dass ein Einfädeln nahezu ausgeschlossen ist. Sollte es doch zu einem Einfädeln kommen, so ist ein sofortiges auslösen der Kupplung von Vorteil, da sonst wie bereits zuvor beschrieben ein Radschlag mit entsprechendem Einschlag sehr wahrscheinlich ist, selbst schon gesehen.

Diese Startvariante ohne Helfer wird von nahezu allen Großmodellsegelfliegern, die ich in den letzten zwei Jahren auf Veranstaltungen gesehen habe bevorzugt. Der Vorteil liegt wahrscheinlich darin, dass der Weg des Flächenendes, welches sich in Richtung Boden bewegt doppelt so groß ist, als bei der ausgerichteten Variante.

Wie gesagt, dieses Jahr begonnen, alle Starts so absolviert und null Probleme gehabt im Gegensatz zu einigen, die waagerecht gestartet sind,

Gruß

CC

Jürgen N.
22.09.2007, 22:13
Die Fläche einfach am Boden liegen lassen, funktioniert bestens solange ein Golfrasen zur Verfügung steht.
Aber wehe es ist etwas uneben und/oder schlecht gemäht...
Viel Glück!
Gruss Jürgen (der sich nicht zu stolz ist, immer den rechten Fuss unter die linke Fläche zu schieben und die Zehen etwas anzuheben, seit 30 Jahren)

Andreas Maier
07.10.2007, 15:48
ich hab gestern mal hurtig eine alpina vom boden liegend an
der winde gestartet. (die flächen sind recht nieder ;) )
aber dank gut gemähtem platz ( super Uwe ! )
war das ein kinderspiel.
nach 1-2 metern stehen die flächen waagrecht,ohne zuvor
einen fuß oder sonstwas unter die fläche zu legen und man beginnt zu ziehen.
nach weiteren 5metern hebt sie ab ohne zu mucken.

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somit gilt: "zumindest da wo geschleppt wird sollten die ersten
20-30m gut gemäht sein."


gruß Andreas



Bilder finden sich hier :
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?p=741106#post741106


gruß Andreas