PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ASK 21



gtholey
10.10.2007, 16:01
Hallo,

wer hat Fotos von der Rödel ASK 21 mit 4,2 m Spannweite ? Am liebsten wären mir Detailfotos vom Rumpf, wo man mal Größenverhältnisse vergleichen kann. Durchmesser und so weiter.
Hat der Rumpf geteilte Hauben ?

Vielen Dank schon mal vorab
Mfg

Günther

chris64
10.10.2007, 16:58
Hallo,
Habe eine fertig gebaute ASK 21 liegen,leider noch nicht geflogen.Der umpf hat eine einteilige Haube,die teilung habe ich mit Farbe auf der Haube nachgezeichnet.Das Modell ist nicht ganz Scale (Seitenruder/Haube)aber sonst sehr sauber verarbeitet und stabil gefertigt.Auf wunsch kann ich dir gerne Bilder zukommen lassen,allerdings erst am Wochenende.

Gruss,Chris

gtholey
10.10.2007, 19:47
Danke Chris für dein Angebot.
kannst die Bilder ja hier einstellen oder an meine hinterlegte mail-adr. schicken.

Wer hat noch Bilder von der Kiste ?

Mfg

Günther

Gast_56
11.10.2007, 06:26
Die hier? :D

100831

Wovon benötigst Du Detailfotos?

Gruß
Heiko

gtholey
11.10.2007, 07:33
danke fürs erste Bild, bräuchte Fotos speziell vom Rumpf, wo man den Durchmesser bzw die Größenverhältnisse gut erkennen kann. Evtl vielleicht auch Durchmesserangaben von der dicksten Stelle des Rumpfes.

Mfg

Günther

Harm
11.10.2007, 09:23
Hallo Günther,

Du hast bestimmt hier schon gekuckt, unter ASK21

http://www.alexander-schleicher.de/

HOBAS
11.10.2007, 10:26
Hallo Leute,

der Rumpf der ASK ist 15cm breit an der dicksten Stelle!
Die Haube ist leider einteilig und der Haubenrahmen ist ein Murks-Teil, denn aus ABS und total unpassend. Aber! mit einigen Verstärkungen und wenig Spachtelarbeiten kann man ihn haltbar bzw. sehr gut anpassen zum Rumpf.
Ich habe meine ASK vor 12 Jahren gebaut und fliege damit jedes Jahr viel im F-Schlepp. Sie ist für mich das beste Modell im M1:4 in dieser Größe, da sie richtig groß ist und in der Luft auch nach was aussieht, und vorallem die Geschwindigkeit ist sehr vorbildgetreu im Vergleich zu anderen Modellen.
Meine wiegt 5,9kg. Ich habe Seiten-u. Höhenleitwerk mit GFK beschichtet die Flächen sind mit Oracover gebügelt, Rumpf 2-K-Lack. Die ABS Randbögen habe ich in GFK abgeformt.
Ein absolut empfehlenswerter Flieger im M1:4 der sein Geld wert ist!

gtholey
11.10.2007, 10:39
vielen Dank für die bisherigen Infos, trotzdem bitte weitere Fotos speziell vom Rumpf, evtl auch per pn oder an meine Mail-Adr.

Ich möchte mir eigentlich die Flügel selbst bauen. Wie schauts mit Klapptriebwerk bei dem Teil aus. Problemlos möglich ?

Mfg

Günther

Gast_56
12.10.2007, 06:07
Ich mach' am WE noch ein paar Aufnahmen und stell diese hier rein.

Gruß
Heiko

Gast_56
14.10.2007, 12:38
Aufnahmen der Rödel ASK21 420cm Spannweite:

101298

Die Haube ist einteilig. Zu besseren Übersicht erstmal eine Draufsicht:
101299


Wurzelrippe:
101300


Rumpfbreite an der Wurzelrippe:
101301


Rumpfbreite ca. mittig der Haube, wo der Steg zur Verstärkung ist:
101302

Ich hoffe, dass die Aufnahmen aussagekräftig genug sind.

Gruß
Heiko

curmy
16.10.2007, 22:33
Heiko,
Chris,

das passt: ihr habt die große ASK 21 von Rödel und ich will die als Winterprojekt bauen. Thermiksegeln für’s Gemüt soll der Einsatzzweck sein.

Frage: ist die Bauanleitung / Bauteile i.O. oder habt ihr „optimierende“ Ratschläge? Denke dabei speziell auch an EWD und Schwerpunkt.

Gruß
curmy

Gast_56
17.10.2007, 06:10
Hallo curmy,

ich habe die ASK gebraucht erworben ohne Bauanleitung. Den Schwerpunkt habe ich aber notiert... und danach auch schon einen Gleitflug gemacht. Scheint zu passen. Die EWD könnte ich auch noch nachmessen (war irgendwas mit 90mm).
Die ASK von Rödel hat ein recht dickes Profil. Ich denke, die reagiert relativ unkritisch was den Schwerpunkt betrifft.
Abfluggewicht meiner ASK: Genau 5000g (vorn in der Nase ist ca. 1kg Gewicht in Form von Blei und Akku)


Gruß
Heiko

curmy
18.10.2007, 22:45
Hallo Heiko,

danke für die Info!
Bei 1 kg! Blei+Akku in der Nase läßt sich der schöne, leichte Flieger ja (fast) gewichtsneutral elektrifizieren – ich werde das machen. Wenn es Interessantes zum Bau+Fliegen zu berichten gibt, stell ich es hier rein.

Gruß curmy

Gast_56
19.10.2007, 20:51
Bei 1 kg! Blei+Akku in der Nase läßt sich der schöne, leichte Flieger ja (fast) gewichtsneutral elektrifizieren – ich werde das machen. Wenn es Interessantes zum Bau+Fliegen zu berichten gibt, stell ich es hier rein.

Gruß curmy
Hallo curmy,

bitte berichten! Für mich ist die ASK der erste reine "Großsegler", da ich sonst nur elektrisch fliege. Sollten im kommenden Jahr unsere Schlepppiloten zu selten am Platz sein, werde ich auch über eine Elektrifizierung nachdenken.

Den von mir ermittelten Schwerpunkt reiche ich noch nach. Ebenso das exakte Gewicht von Akku und Blei. Ich habe beides notiert... hole ich morgen aus der Werkstatt ;)

Gruß
Heiko

Megamücke
19.10.2007, 21:56
Wuerde mich auch intressieren wie Sie elektrisch fliegt, leider fehlt mir der
Mut den Rumpf vorne abzuschneiden:-)
Grüsse Chris

Gast_56
22.10.2007, 06:21
Daten meiner ASK:

Schwerpunkt bei 99mm ab Nasenleiste.
Flächentiefe an der Wurzelrippe: 335mm.
Flächentiefe am Randbogen: 105mm.
Gewicht: 5000g (550g Akku in der Nase plus Blei)
Eisenstab zur Aufballastierung: 960g.

Gruß
Heiko

Gast_56
29.02.2008, 21:17
Ich möchte meine Rödel-ASK bald fitmachen für die Saison. Die Schleppkupplung sollte ursprünglich nicht direkt in die Rumpfspitze, sondern etwas weiter nach hinten und dann unten als Querschlitz in den Rumpf. Als Lösung für die Kupplung selbst hatte ich mir zunächst die Bowdenzuglösung vorgestellt - natürlich mit einem kräftigen Servo.
So ganz überzeugt mich das aber nicht!
Gibt es eine Kupplung, die weiter hinten als direkt in der Spitze befestigt werden kann und sicherer/reibungsloser auslöst, als die Bowdenzuglösung?

Danke
Heiko

Gast_56
01.03.2008, 12:26
Bis zu welchem Modellgewicht kann man eurer Meinung nach die Bowdenzuglösung verwenden?

Danke
Heiko

Gast_56
30.03.2008, 09:54
Die Beteiligung ist ja riesig. :(

Bei meiner Rödel-ASK ist die Schleppkupplung fast fertig eingebaut. Ich habe mich für eine Art Bowdenzuglösung (aber ohne Bowdenzug :D ) an der Unterseite des Rumpfes etwa 10cm von der Spitze entfernt entschieden.

Gruß
Heiko

Gast_56
06.05.2008, 22:01
Am Sonntag war Erstflug :D

159604

Nachdem ich anfangs ordentlich mit dem Schwerpunkt zu kämpfen hatte, flog die Rödel-ASK einwandfrei. Vor der Landung erwischte ich am Platzende in ca. 50m Höhe immer mal wieder einen kleinen Bart, so dass ich etliche Kreise fliegen konnte ohne Höhe zu verlieren.

Gruß
Heiko

loscho
10.05.2008, 10:05
Hallo Heiko,
ich habe eine Verständnisfrage zu Deinen Gewichtsangaben.
Du schreibst
.....Gewicht: 5000g (550g Akku in der Nase plus Blei)
Eisenstab zur Aufballastierung: 960g.........

Wiegt das Modell 5000gr
incl. Akku plus Blei
oder
incl. Akku und incl. Blei?

Gruß
Lothar

Gast_56
10.05.2008, 13:45
Hallo Lothar,
die Angabe wäre 5000g inklusive Akku und Blei.
Jetzt habe ich die ASK aber ein wenig verändert und werde noch einmal neu wiegen. Beim letzten Wiegen klappte das irgendwie nicht so richtig mit der Waage, weshalb ich die 5000g erstmal nicht bestätigen möchte. Vielleicht war da auch schon ein Fehler drin...
Ich kram die Kiste nachher mal raus und werde dann die Einzelteile wiegen.

Gruß
Heiko

Gast_56
10.05.2008, 14:33
Hallo,

hier die Einzelgewichte der ASK 21:

Rumpf ohne Haube und ohne Empf.-Akku = 1910g
Fläche links = 1290g
Fläche rechts = 1265g
Steckungsrohr = 392g
Höhenleitwerk+Ruder = 128g
Haube = 274g
Empf.-Akku = 234g

Summe = 5493g

Das Steckungsrohr kann mit einem Eisenvollstab aufballastiert werden.
Ballaststab = 960g.

Die ASK kann also mit knapp 5500g oder 6500g geflogen werden.
Die 1910g-Rumpfgewicht beinmhalten unter anderem: Blei in der Spitze, welches ich nicht wiegen kann (schätze ca. 100-150g) und noch ca. 150g Blei, welches ich nachgefüllt habe. Selbst wenn man alle Komponenten gewichtsoptimiert in dem Modell verstaut, ist ein Abfluggewicht von unter 5000g nicht realistisch.
Mit dem Gewicht von 5500g fliegt der ASK sehr "anfängerfreundlich".

Gruß
Heiko

loscho
10.05.2008, 20:02
Danke Heiko für die Info

Gruß
Lothar

Gast_56
11.01.2009, 13:10
Moin auch!
Nachdem meine ASK mangels Schlepppiloten nur 3x in der Luft war, habe ich mir einen zweiten Rumpf bestellt und bin nun dabei, diesen elektrisch auszulegen. Zur Zeit ist die ASK zusammengebaut in der Garage, da das Steckungsrohr eingebaut wird.
Die Nase werde ich vermutlich nicht absägen, da der Rumpf vorn keinen runden Querschnitt hat und damit eine Spinneranpassung schwierig wird. Vermutlich wird es eine Lösung mit kleinem Loch in der Spitze und Verlängerungswelle.
Leider gibt es zur ASK 21 von Rödel keine Bauanleitung (zumindest wurde mir keine mitgeliefert beim zweiten Rumpf), so dass sehr viel Eigeninitiative gefragt ist. Das gelieferte Seitenruder war mit ASW28 beschriftet :confused: Also sind auch hier Anpassungen erforderlich, zumal ich die Ruder gerne etwas mehr "scale" hätte, als bei meinem Seglerrumpf.
Ich bin am überlegen, ob ich die Servos für Höhe und Seite direkt in das Leitwerk einbaue?! Spricht was dagegen?

Gruß
Heiko

curmy
11.01.2009, 23:51
Hallo Heiko,

Dein Flieger sieht echt top aus - Gratulation!
Die rechte Störklappe hats etwas eilig, so scheints :D.
Rödel gibt den SP bei 91! mm an; welchen hast Du jetzt erflogen?
Habe beim Bau meiner ASK 21 leider massiven Zeitverzug, aber am nächsten WE kommt die Nase weg und ein Kontronik FUN 600-18 5.2:1 wird eingebaut. Die Rumpfspitze habe ich bisher mit dem Motorspant immer problemlos rund geformt. HR- und SR- Servo habe ich vorne; ist mir persönlich lieber, weil ich dann vorne gute Servos in Standardgröße einbauen kann. Leichter wirds aber zumindest beim HLW in Summe nicht (viel), weil eine spielffreie HR-Anlenkung hinten auch nicht gerade federleicht ist. Beim SLW bringts bei meiner Methode schon was: Ummantelter GfK-Bowdenzug von EMC-Vega und Alu-Augenschraube im SR.

Schicke Dir noch ne mail mit ein paar Infos. Weiterhin viel Spaß beim Bauen.

Gruß
curmy

devine3333
11.01.2009, 23:53
Hallo Heiko

Kannst du mir das noch mal erklären? Du willst die Spitze nicht abschneiden? versteh ich nicht ganz!?
Habe eine ASK21 von Walter Mihm, hat auch 4,2m. Denke auch schon über einen Motor nach da es bei uns mit den Schlepppiloten nicht besser aus sieht.

MFG
Kai

Gast_56
12.01.2009, 06:18
Die rechte Störklappe hats etwas eilig, so scheints :D.
Das ist die Perspektive :D


Rödel gibt den SP bei 91! mm an; welchen hast Du jetzt erflogen?
Naja, erflogen wäre zuviel gesagt. Nach drei Flügen liegt er jetzt bei 99mm.


Die Rumpfspitze habe ich bisher mit dem Motorspant immer problemlos rund geformt.
Mir scheint der Rumpf vorne sehr fest zu sein. Ich hab' ein wenig Schi*, dass ich den nicht hingebogen bekommen und dann sieht's richtig doof aus :rolleyes:

HR- und SR- Servo habe ich vorne; ist mir persönlich lieber, weil ich dann vorne gute Servos in Standardgröße einbauen kann. Leichter wirds aber zumindest beim HLW in Summe nicht (viel), weil eine spielffreie HR-Anlenkung hinten auch nicht gerade federleicht ist. Beim SLW bringts bei meiner Methode schon was: Ummantelter GfK-Bowdenzug von EMC-Vega und Alu-Augenschraube im SR.

Schicke Dir noch ne mail mit ein paar Infos. Weiterhin viel Spaß beim Bauen.
Danke für die Einschätzung und vor allem für die Mail!!! :)



Kannst du mir das noch mal erklären? Du willst die Spitze nicht abschneiden? versteh ich nicht ganz!?
Hallo Kai!
Die Spitze wird nur minimal abgeschnitten, so dass gerade mal eine 5mm-Welle durch paßt. Dann braucht man ein Stück Welle, eine Lagerbuchse für ein Kugellager durch das die Welle dann durch kommt. Diese Lagerbuchse wird ganz weit vorn eingeklebt, viel weiter, als der Motor. Für den wird es vorne zu eng. Der Motor kommt dann weiter hinten rein und wird mit der Welle über eine Kupplung verbunden.
Ich kann dazu leider kein Foto im Netz finden, aber der Walter Gerten (http://www.smg-gerten.de/) hat das in seinem Buch bei einer DG xxx so fotografiert. Bei einer DG hat man übrigens keine andere Wahl, weil man sonst die Haube mit absägen würde. Vielleicht stelle ich nochmal eine Zeichnung rein.

Gruß
Heiko

Gast_56
19.01.2009, 06:11
Hallo,
welchen Vorteil hat die beidseitige Anlenkung eines Seitenruders bei einem >4m-Segler?

Gruß
Heiko

wiener7007
19.01.2009, 06:21
Schaut gut aus das Teil!
Ist sie auch vorbereitet für KTW?

Gast_56
13.02.2009, 14:21
Schaut gut aus das Teil!
Ist sie auch vorbereitet für KTW?
Nein.

Ich bin jetzt beim Fahrwerk bei. Es geht nur langsam voran :rolleyes:
Wie bekomme ich denn die 5mm-Welle am zweiten Ende gebogen, obwohl das Rad mit drauf ist?
Bei der ASK wird das Hauptfahrwerk wie folgt eingebaut: Damit das Rad weit genug unten aus dem Rumpf heraus schaut, muß die 5mm-Achse rechts und links vom Rad nach oben gebogen werden (wie doppelte V-Form). Die eine Seite bekommt man ja noch gut hin, aber dann muß das Rad drauf, bevor man die zweite Seite biegt. Ist das Rad drauf, hat man aber zuwenig "Fleisch", um die Achse noch irgendwo einspannen bzw. festhalten zu können. Halten am anderen Ende verbietet sich, da dann die ganze Welle krumm wird und sich das Rad nicht mehr drehen läßt.
Ideen?

Gruß
Heiko

MarkusN
13.02.2009, 14:48
Wie nah am Rad muss die Biegung sein? Wenn Du, sagen wir, 10 mm Platz hast, gehts wie folgt:
Überstehendes Wellenende in den Schraubstock, die oben erwähnten 10mm überstehen lassen (Rad anheben, darunter bleiben 10 mm)

Vierkanteisen wie Meissel anstellen und mit kräftigen Hammerschlägen an dem extrem kurzen Hebelarm abbiegen.

Harm
13.02.2009, 15:03
Warum nicht zwei Seitenbleche in den Rumpf und Spant kleben und die Radachse dazwischen schrauben. Die Landekraefte also gut im Rumpf verteilen.
Ein Rad soll einfach austauschbar sein. Wenn so ein Brocken als die ASK21 mal etwas schief aufsetzt beim landen kann einfach mal das Gummi von der Nabe laufen und gar reissen. Ein Ersatzrad ist dann schnell eingebaut.

Gast_56
13.02.2009, 16:46
Vierkanteisen wie Meissel anstellen und mit kräftigen Hammerschlägen an dem extrem kurzen Hebelarm abbiegen.
So in der Art habe ich das auch probiert. Vielleicht fehlt es mir noch an dem richtigen Eisen :D 5mm können ganz schön hart sein :rolleyes:
Aber ich bin dann ja auf dem richtigen Weg.

Gruß
Heiko

Gast_56
13.02.2009, 16:46
Warum nicht zwei Seitenbleche in den Rumpf und Spant kleben und die Radachse dazwischen schrauben.
Hab' ich auch schon überlegt. Das Problem ist, dass man nicht weit genug herunter kommt mit der Radachse. Vielleicht stelle ich nachher nochmal ein Foto ein.

Gruß
Heiko

Gast_56
14.02.2009, 09:49
Hier mal zwei Fotos:

249701

249702

Ich tendiere mittlerweile dazu, zwei vernünftige Spanten links und rechts des Rades einzusetzen. Das wird irgendwie sauberer, glaube ich.

Gruß
Heiko

MarkusN
14.02.2009, 10:14
Nachdem ich das jetzt gesehen habe, würd ich es keinesfalls mit der gebogenen Achse machen. Grund: Jeder Landestoss hat die Tendenz, diese Achse aus der Taschw, in die sie eingeharzt ist, herauszuhebeln.

Harms Argument mit der Wartbarkeit ist auch nicht von der Hand zu weisen.

Gast_56
14.02.2009, 10:47
Korrekt, gefällt mir von der Lösung her auch nicht. Also werde ich mehr Aufwand betreiben und mir eine andere Lösung ausdenken.

Danke für die Ratschläge.

Gruß
Heiko

loscho
14.02.2009, 16:58
Hallo Heiko,
schau mal hier
http://www.rc-network.de/forum/showthread.php?t=8348&highlight=starres+Fahrwerk

Das Rad mit Achse ist in einem Al-U-Profil geführt, das an einem Holz-Spant festgeschraubt ist. Die Schrauben habe ich aus Kunstoff genommen. Bei zu harten Landungen scheren die Schrauben ab und werden einfach ersetzt. Damit hast Du eine Sicherung gegen Überlastung der Rumpfzelle. Hab ich in einer ASK21 von Thermoflügel drin.

Gruß
Lothar

Gast_56
14.02.2009, 18:13
Danke, das gefällt mir sehr gut! Ich denke, so werde ich es auch machen.

gruß
Heiko

PS
14.02.2009, 20:36
Hallo Heiko,

dies ist das Fahrwerk für eine Speed Astir mit 3,75 m Spannweite.

Etwas solider ausgeführt, dürfte es prinzipiell für deinen Flieger geeignet sein.

Zwei Stellringe zwischen Nabe und Gabel verhindern das Verschieben der Achse,

gestatten aber ein simples Wechseln des Rades :

250009

250010


Gruss Peter

b5killer
14.02.2009, 21:17
Hi,
ja das ist auch eine viel saubere Lösung!! Bei meiner ASK 23 ist das so.

Gast_4749
14.02.2009, 21:37
das haltet alles nicht sonderlich .......... so macht das der Profi

http://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-2.jpghttp://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-3.jpghttp://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-4.jpghttp://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-5.jpghttp://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-6.jpghttp://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/images/fox-6.22m-7.jpg

Quelle hier (http://www.cmsmodell.ch/cgi-bin/index.php?Gallery:Segelflug:MDM-Fox%2C_6.22m)

pawnee8903
14.02.2009, 21:41
Das Rad mit Achse ist in einem Al-U-Profil geführt, das an einem Holz-Spant festgeschraubt ist. Die Schrauben habe ich aus Kunstoff genommen. Bei zu harten Landungen scheren die Schrauben ab und werden einfach ersetzt.

So einen blödsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gehört!!!:confused:
Bei einer ASK 21 wenn man das so macht ist die ganze Radkappe im a...
Leute denkt mit!!!!

b5killer
14.02.2009, 21:42
Ja das ist ja schön und gut aber das passt in eine 23 bzw. 21 nicht rein. dann müsste man die ganze radhalterung ändern. die muss vorallem schmaler werden.

Gast_56
15.02.2009, 08:00
So wie der Vorschlag von Gerhard (nicht ganz so schön :D ), hatte ich es auch zunächst überlegt. Grund dafür: Die ASK hat noch eine Radabdeckung im Rumpf, damit kein Dreck reinfliegt. Bei den "Spant-Alu-Winkel"-Lösungen muß man sich wieder was einfallen lassen. Trotzdem werde ich das heute so in Angriff nehmen. Und was
Abscheren soll bei mir nix, das muß schon halten.


Ja das ist ja schön und gut aber das passt in eine 23 bzw. 21 nicht rein. dann müsste man die ganze radhalterung ändern. die muss vorallem schmaler werden.
Korrekt, die ASK21 in 1:4 ist dort sehr schmal gebaut, so dass ich zumindest für die 4 gezeigten Schrauben, die die Radachse nach unten sichern, zuwenig Platz sehe. Ich schau es mir aber nochmal an.

Gruß
Heiko

b5killer
15.02.2009, 09:35
Hi Heiko,

hier habe ich nochmal zwei Fotos von innen. Habe bereits schon radkästen eigebaut und kann deshalb keine Fotos mehr davon machen. Vielleicht kann dir das noch weiterhelfen?!?!

Dennis

loscho
15.02.2009, 11:07
...... So einen blödsinn hab ich ja schon lange nicht mehr gehört!!!

1. Schlau reden kann ich auch, aber einen besseren Vorschlag hast Du wohl nicht
2. Ich verwende diese Konstruktion seit ein paar Jahren in einer ASK 21 auf einer recht rauen Landebahn und habe auch schon harte Landungen gehabt. Bevor dadurch die gesamte Rumpfzelle beschädigt würde, wäre selbst die evtl. beschädigte Anformung noch leichter zu reparieren. Das ist aber nur Theorie!! Die Anformung ist noch nie(!!) in irgendeiner Form beschädigt worden.

Insoweit sieht man deutlich den Unterschied zwischen theoretischem Blödsinn und praktischem Nutzen.

Mir zumindest sind praktisch erprobte Tipps lieber als theoretische Philosophien ohne eigene Erfahrungen.

Gruß
Lothar

Gast_56
15.02.2009, 14:09
Hi Heiko,

hier habe ich nochmal zwei Fotos von innen. Habe bereits schon radkästen eigebaut und kann deshalb keine Fotos mehr davon machen. Vielleicht kann dir das noch weiterhelfen?!?!

Dennis
Danke!
Ich dachte auch daran, das hintere Viertel mit der Abdeckung fest einzubauen. Vorn mache ich dann was flexibleres, so dass es abgenommen werden kann.

Die Achse ist mittlerweile gekürzt, die Winkel haben schon Achsbohrungen und sind zumindest abgelängt. Nun fehlt noch der Spant und dann werde ich die Winkel unten am Rad einseitig absägen.

Gruß
Heiko

Gast_56
16.02.2009, 06:10
Mal wieder ein Update:

250625

Ich hatte keine anderen Winkel liegen, werde diese aber evtl. so breit lassen. Vorgesehen sind dann je Seite 3x M4-Schrauben mit Einschlagmuttern im Spant.

Beim Vorderrad möchte ich etwas mehr in Richtung Scale gehen. Die Rödellösung sieht so aus, dass die Welle noch im Rumpf eingeklebt wird und somit entsprechend wenig vom Rad herausschaut. Das reduziert auch die Bodenfreiheit, deshalb werde ich es ähnlich wie beim Original in der motorisierten "Mi-Version" lösen, nur ohne Lenkung. Selbst bei der normalen ASK21 ohne "Mi" guckt zumindest die Welle unten heraus:

250627
Quelle Alexander Schleicher (http://www.alexander-schleicher.de/Neuigkeiten/aktuell_063.htm)

250626

Gruß
Heiko

Harm
16.02.2009, 10:26
Hallo Heiko,

Das sieht schon gut und stabil aus. Wenn du eventuell noch eine Abstuetzung machst vom Spant bis auf das Verbinderrohr entlastest du die Rumpfzelle noch besser bei eine Plumslandung.
Dann werden die Kraefte von die Flaechen direkt auf das Landerad weitergeleitet. Ist nur mal ein Vorschlag. Im Spant selbst kannst du noch grosszugig links und rechts ein Loch machen.

Gast_56
16.02.2009, 19:27
Wenn du eventuell noch eine Abstuetzung machst vom Spant bis auf das Verbinderrohr
Auch wenn es so aussieht, das Rohr ist nicht über dem Spant :D

Gruß
Heiko

Harm
16.02.2009, 20:15
Da hab ich Lösungen:

Grundzätzlich die Radachse in die Metallbügel so nah wie möglich beim Spant plazieren.

Spant kann auch umgedreht werden so das die Metallbügel hinten sind.

Spant braucht nich unbedingt völlig vertikal plaziert zu sein, leichte Neigung richtung Verbinderrohr ist kein Problem.

pawnee8903
16.02.2009, 22:10
@loscho!

Spreche da sehr wohl aus eigener erfahrung. Hatte bereits selbst 2 Stk Rödel ASK 21. Hab da auch einen eigenen Spannt verbaut und so weiter! Ähnlich der oben gezeigten lösung. Jedoch eine so harte Landung das der Rumpf beschädigt wird, hab ich noch nie gesehen ( außer Stecklandungen natürlich). Das ist glaub ich nicht machbar. Mein Spannt ging unter die Steckungsrohraufnahme.

Gast_56
17.02.2009, 06:04
Spant kann auch umgedreht werden so das die Metallbügel hinten sind.
Ich werde schauen, ob ich in Richtung weiterer Abstützung noch was machen kann. Aber umdrehen wäre nicht schlau, denn dann kann man die Schrauben nur schwer lösen :rolleyes: , wenn man das Rad ausbauen möchte.
Ich gehe aber auch so davon aus, dass der Spant die Kräfte aufnehmen kann. Die (Rödel-)Lösung in meinem anderen ASK21-Rumpf bietet längst nicht so viel Klebefläche und hält auch.

Gruß
Heiko

Andreas H
17.02.2009, 09:39
Hallo,

in einer Zeitschrift war mal ein Bericht, über ein feststehendes Fahrwerk mit geteilter Achse.

Die Achse wird von beiden Seiten in die Radnabe gesteckt und dann in die Messinghülsen der Halbspanten gesteckt.

Der Halbspant besteht aus 3 Teilen.
In den mittleren Halbspant wird die entsprechend zu erstellende Nut für die Messinghülsen erstellt.

Nach beidseitigem beplanken des Halbspantes, entsteht automatisch eine Tasche.
In diese Tasche werden die Messinghülsen eingeklebt.

jetzt hat man eine steckbare Radachse.

Hält durch Klemmung und kann ohne Werkzeug montiert werden.

Folgende Skizze

251016


Gruss Andreas

Andreas H
17.02.2009, 09:49
Die Klemmung und der grad der Klemmung in den Messinghülsen, läst sich durch gezieltes Deformieren des Stahldraht mit MacHammer, dem König der Werkzeuge, einstellen.

gruss Andreas

Northwoodhornets
04.04.2009, 19:33
um keinen neuen Thread anzufangen wollte ich mal nachfragen ob Ihr auch Erfahrungen mit der kleinen 3.20m Version habt. Einfach so zum quatschen und Erfahrungsaustausch.

Grüsse - Chris.

Gast_56
07.06.2009, 18:25
Moin auch!
Ich komm' ja nur sehr langsam voran. ;)
Wer hat denn schonmal beide Servos bei der Rödel-ASK hinten ins Leitwerk eingebaut?
Momentan habe ich nur die Lösung parat, dass das HR-Servo mit Schrumpfschlauch von innen eingeklebt wird. Die Anlenkung erfolgt dann über das zum Teil ausgehählte Seitenruder nach oben.
Das Seitenruderservo würde ich mit am Spant befestigen, der die Scharniere für das Seitenruder aufnimmt.
Vielleicht hat jemand Fotos parat?

Gruß
Heiko